Plüch erheit alten einen Sier teben, ange und tehend f ihn ieters, er ben I alle ht er , und fvar. t eine Tier stellen. Glöd wurde. Jezt entüm Leitfeil m An durch Auge almen jung Aber Speide, durdy Hund, Leiter teiten empor Wipfeln end ers r durch eitweilig ich Ver Schnell Riemen darauf den Anchdem fchießen, ne überterivuchs daß wir theran: Sißig auf und mit , als den , im ge Ausdruck Brunft fen ist. chen An bitterster en Kräfte en davon mit dem e heftigen En Perlen hernieder. ar dunkel Didichte htlich die mer Hund ohne er nahm der ich hinan ch deshalb n Stamm iesem Mo en AugenJagdherrn zufammen e. Stumm besonder Brimm an nach dem icht fogleidh feiner rot funten auf Ser fich das bot. ager Nr. 18. Erstes Blatt. Jusertionspreis: Die einspaltige Betitzeile für ganz Oberbeffen, die Kreffe Weglar amb Marburg 10 Bfg. fonft 15 Big. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Bfg. Redaktion u. Hauptexpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluß Kr. 362. Samstag, den 21. Januar 1905. Gießener 14 Jahrgang. Abonnement prets: abgeheit monatlich 50 Blg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mt. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an alles Werktagen nachmittags. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Beifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Bekanntmachung. Zur Feier des Geburtstages Seiner Majestät des Kaisers findet am Freitag, am 27. 1. Mts. vormittags Barade auf Oswaldsgarten statt. Dieser Plaz wird daher an genanntem Tag von vormittags 10 Uhr ab für jeden Verkehr gesperrt worden. Gießen, den 13. Januar 1905. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Betreff: Errichtung von Landgestütsstationen. Bekanntmachung. Es wird hierdurch zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß in Kirtorf eine Landgestütsstation errichtet worden ist, welche demnächst bezogen werden wird. Alsfeld, den 18. Januar 1905. Großherzogliches Kreisamt Alsfeld. Dr. Meltor. die Expedition Doonekan Bekanntmachung. Zahltane der Kreistasse betr. Montag, den 30. Januar von nachmittags 2 Uhr an wird zu Nieder- Gemünden bei Wirt Södler ein Zahltag der Kreiskasse abgehalten. Die Großh. Bürgermeistereien und die Straßenmarte wollen die Interessenten hierauf aufmerksam machen. Gegr. 1846. Anerkannt bester Bitterlikör! 24 Preis- Medaillen Beangkamp Underberg Alsfeld, den 18. Januar 1905. Großherzogliches Kreisamt Alsfeld. Dr. Melior. Der Krieg in Oftalien. Während an der Front der einander sich gegenüberHebenden Heere, abgesehen von den herkömmlichen kleinen Scharmützeln, Ruhe herrscht, scheinen sich zunächst Zusammenstöße in Korea vorbereiten zu wollen. Dort ist nach einer Meldung aus der Hauptstadt des koreanischen Reiches die Not im Distrikte Samheung infolge der beständigen Truppenbewegungen groß. Die Russen brannten viele Häuser nieder. Hamheung ist von den Koreanern vollständig verlassen und von den Japanern besetzt worden, die den Ort befestigt haben. Die Japaner und die Russen stehen sich sehr nahe gegenüber. Ueber den Tumenfluß haben die Russen eine Pontonbrücke geschlagen. Man verlange Obwohl die Beendigung des Krieges noch in weitem Felde steht, beginnen schon jetzt die Diplomaten eine intenfive Wirksamkeit zu entfalten. Das Augenmerk ist insbesondere auf das Schicksal Chinas gerichtet. Wenn wirklich Rußland seine Drohung wahr machen und sich an dem Reich der Mitte schadlos halten würde für die Wunden, die Japan ihm geschlagen, dann fönnte es doch leicht dahin kommen, daß auch die übrigen Mächte sich wieder ihre Kompensationen" aus dem Körper des Riesenreiches herausschnitten und die„ Landpachten" in China ihren Fortgang nähmen. Für den gegenwärtigen Status haben alle Mächte auf eine Anfrage von amerikanicher Seite jede Abficht auf chinesisches Gebiet in Abrede gestellt. 29/ 10/ 0sT Ein ferneres Gebiet, das die Diplomaten beschäftigt, ift die Erledigung der Hull- Affäre. Die aus Vertretern der Mächte zusammengesetzte Kommiffion ist in Paris zusammengetreten und hat die Berichte bes englischen und des russischen Rechtskonsulenten entgegengenommen. Beide Darlegungen stehen sich schnurstrads gegenüber. Während der englische Bericht feststellt, daß die Russen auf die englische Fischerflottille zu unrecht geschossen haben, kommt die russische Darstellung zu dem Schlusse, Admiral Rodschjestwenski habe unbedingt das Recht und die Bflicht gehabt, so zu handeln, wie er getan. Man darf auf e Ergebnisse der Zeugenaussagen gespannt sein. Die ftreikenden Bergarbeiter. Essen, 20. Januar. immer wieder mit allem Nachdruck zur Ruhe und Besonnenheit zu mahnen. Wir sind keine rohe, verwilderte Schar, wir wollen nur menschliche Rechte." In diesem Wort, das der Arbeitersekretär Limberk in einer der Versammlungen seinen Kameraden zurief, kommt die Stimmung der Führer deutlich zum Ausdruck. Sie sind offenbar nicht ganz ohne Sorge, daß die Leidenschaft schließlich doch zum Ausbruch gelangen könnte. Fehlt es doch nicht an Elementen, die darauf ausgehen, den Brand zu entfachen. Ein intimer Kenner der Verhältnisse im Kohlenrevier, der Bürgermeister von Witten, Dr. Haarmann, hat die Lage in dieser Richtung drastisch gefennzeichnet, als er in einer Versammlung erklärte, er ſei überzeugt, daß die Ruhe bewahrt werde, wenn wir unter uns bleiben und nicht mal durch unliebsamen Besuch beglückt werden." Diesen Besuch fern zu halten, bezeichnete er als die besondere Aufgabe der Streifführer. Große Versammlungen - das ist der bezeichnende Ausdruck der Lage. So lange sie stattfinden, so lange die Arbeiter sich zahlreich und willig um ihre Führer schoren und bon ihnen die Parole annehmen, hat es für die öffentliche Sicherheit und Ruhe weniger Gefahr. Es gilt zunächst, die tatsächlichen Beweise zusammenzustellen, die von den Regierungsvertretern verlangt sind und auf Grund deren sie mit den einzelnen Bechenverwaltungen wegen Abstellung der Mißstände verhandeln wollen. Man hat nämlich unter den Bergleuten zwei Kategorien zu unterscheiden: die organisierten, die den Führern Gefolgschaft leisten, und sodann eine förmliche Nebenregierung, die den Kampf um jeden Preis will. Sie ist es, die gegen die Absichten und Pläne der Führer den Ausbruch beschleunigte und die Katastrophe herbeigeführt hat. Ihre Vertreter sind es auch, die, im stillen wühlend, die Unruhen veranlassen, die schon hie und da vorgekommen sind, und bei denen es sich zunächst vorzugsweise um die Belästigung Arbeitswilliger handelt. Zu dem Zwecke berufen die Führer die Bergknappen zu Bersammlungen und besprechen dort die Forderungen und hre Begründung. Zugleich benutzen sie die Gelegenheit. um In den Versammlungen ist von den„ Nebenregenten" nichts zu spüren. Sie nehmen einen geordneten Verlauf, trosdem sie von Tausenden besucht sind. Das typische Bild zeigen zwei Massen- Versammlungen in Bochum. Es wird zu festem Ausharren gemahnt, und die gefaßten Resolutionen legen dagegen Verwahrung ein, daß der bergbauliche Verein sich nicht auf Verhandlungen mit der Vertretung der Arbeiter einlassen will; im Gegensatz zu diesem Verhalten blickt man auf die stegterung und appelliert an fle, daß sie den Notschrei der Bergarbeiter höre und ihnen zu Reformen verhelfe. Gerade diese auf die Regierung und ihre Hilfe gerichtete Erwartung ist bezeichnend für den Geist, der zurzeit noch die Bergarbeiter beseelt. Es ist ganz klar und geht aus allen Rundgebungen der Arbeiter hervor: kaum daß der Kampf begonnen, ersehnen sie den Frieden und sind bereit, ihn anzunehmen, wenn nur eine irgend geeignete Grundlage gefunden wird. Noch besteht die Hoffnung. Wehe, wenn sie völlig ent. schwunden ist. In diesem Augenblick ist die Zeit der., Nebenregierung", der heimlichen Seßer und Schürer gekommen. Was dann geschieht, wenn diese Tausende der Leidenschaft sich hingeben, das möchten wir vor der Zeit noch nicht an die Wand malen. Die Dolitik. * Man beginnt jezt auch bei den nach Deutschsüdwestafrika ausrückenden Truppen auf prophylaktische Sicherung gegen bie Typhus- Gefahr Bedacht zu nehmen. So sind Offiziere und Mannschaften des letzten von Hamburg abgegangenen Truppentransports auf dem Truppenübungsplatz Munster gegen Typhus geimpft worden. Die durch die harte Witterung wieder akut gewordene Frage der Arbeitslosen- Unterstüßung hat diesmal wieder besonders in München zu einer umfassenden Hilfsaktion geführt. Von den Gemeindebehörden sind 20 000 Mark bewilligt, und der Münchener Hilfsfond hat 15 000 Mark zugesteuert. Für das Unterstüßungswerk ist ein fester, Plan ausgearbeitet, den das Arbeitsamt ausführt. Ein öffentlicher Aufruf fordert zu Spenden für die Ausdehrung der Unterstüßung auf. Von der Staatsregierung sind ebenso wie bom Magistrat Bauausführungen angewiesen, um Arbeit zu schaffen. Das Gemeindekollegium hat die beschleunigte Aufnahme der Frage der Arbeitslosen- Versicherung befürwortet. Rufeland. gesunken, und das Solidaritätsgefühl der Schwarzen ist außerordentlich verstärkt. Ueberail sind dunkle Mächte am Werk, die Schwarzen gegen alle Weißen ohne Unterschied zu schüren. Besonders schlimm ist, daß der Bewegung durch Rivalitäten auf Seiten der veißen Bewohner Vorschub geleistet wird. Das geschieht namentlich von den Mitgliedern der amerikanischen Methodisten- Kirche, die in ihren Zeitschriften die Kaffern öffentlich zur Gründung eigener Republiken auffordern. Das Treiben der Methodisten ist so arg geworden, daß der Gouverneur der Oranjekolonie die Saffern öffentlich gewarnt hat, sich mit dieser Richtung einzulassen. † Die Arbeiterbewegung in Petersburg nimmt immer größere Dimensionen an und beginnt auch auf das politische Gebiet überzugreifen. Die Ausständigen halten nicht nur ihre wirtschaftlichen Forderungen aufrecht, sondern verlangen auch den Erlaß einer Verfassung. Eine in den Bersammlungen der Arbeiter in Umlauf gesezte Petition an den Kaiser führt Klage über die verzweiflungsvolle Lage der Arbeiter und darüber, daß sie die Menschenrechte entbehren naisten. Die Petition endigt mit dem Ausdruck der Ergebenheit an den Kaiser und schließt mit den Worten: Begradige uns und laß uns leben. Wenn du uns in dieser Lage läßt, ziehen wir vor, zu sterben." Die Polizei mußte die Schließung der Druckerei der Akademie der Wissenschaften anordnen, da eine tausendköpfige Arbeiterschar den Ausstand der Setzer und Drucker erzwang. Auch in anderen Etablissements veranlaßte die immer mehr anwachsende Menge die Niederlegung der Arbeit, ohne daß die Polizei dagegen einschritt Afrika. Die Anzeichen für ein Anwachsen der Bewegung unter den Schwarzen in Südafrika mehren sich. Seit dem Burentrieae ist das Anichen der Welten in ganz Südafrika sehr Attentat oder anfall? ( Ein Interview.) Die seither vorliegenden Nachrichten über die Petersburger Vorkommnisse vom 19. Januar lauten so widersprechend, daß es nicht möglich ist, sich daraus ein deutliches Bild von dem zu machen, was in der russischer Hauptstadt am Tage der Wasserweihe geschehen ist. Unser CB- Mitarbei ter hat sich deshalb an ein hervorragendes Mitglied der Ber= liner russischen Kolonie mit der Bitte um Aufklärung gewandt. Wir erhielten nachstehende Auskunft: „ Sie erinnern sich wohl noch, wie es in früheren Zeiten, sogar ehe es noch eine sozialdemokratische Partei gab, zu den Grundsätzen des Radikalismus gehörte, jedes Attentat mindestens so lange für eine Polizeiveranstaltung anzusehen, als ihm nicht ein fürstliches Leben zum Opfer gefallen war. Es war ein förmlicher Glaubensartikel, daß die Polizei ab und zu einen mehr oder minder groben Mordanschlag in Szene sette, um eine Verschwörungsfurcht fünstlich hervorzurufen und um zu beweisen, daß man thr intiner neue Macht- und Geldmittel zur Verfügung stellen müsse. Gelang es der Polizei, einer Verschwörung vor der Ausführung auf die Spur zu kommen, so erachtete jeder, der etwas auf sich hielt, für ausgeschlossen, eine andere Vermutung zuzulassen, als daß die angebliche Verschwörung die künstliche Aufbauschung harmloser Vorgänge, wenn nicht ganz und gar eine bloße Erfindung sei. Ebenso oft kam es vor, daß man auf der anderen Seite am lichten Tag Attentatsgespenster sah und in herzlich gleichgültigen Ereignissen die Anzeichen dunkler und bedrohlicher Machenschaften erblickte.— Hierin ist plöglich ein wunderlicher Wandel eingetreten: Die scharfen Salutſchüsse, die am 19. Januar in Petersburg aus den Kanonen der Gardeartillerie vom Ufer der Newa aus abgegeben wurden, in einige Fenster des kaiserlichen Winterpalais fuhren und vor dem Winterpalais einen Polizisten zu Tode verwundeten, werden amtlich von Rußland aus als ein bedauerliches Versehen bezeichnet die ehemaligen Attentats spötter aber lassen sich den Glauben nicht nehmen, daß die Kanonen absichtsvoll scharf geladen worden, um den Zaren, und nicht ihn allein, unzubringen. Ein bündiger Beweis, daß nur ein beklagenswerter rrtum vorgelegen, läßt sich natürlich nicht erbringen, und so haben die Gebär= denspäher und Geschichtenträger" von vornherein gewonnenes Spiel. Der Einwand, daß eine Kanone kein sehr handliches und zuverlässiges Attentatsinstrument ist, besonders wo die Umstände jedes genaue Zielen ausschließen, wird nicht als stichhaltig betrachtet, da der Zweck des„ Attentats" recht wohl darin bestanden haben kann, nur Schrecken zu erregen, ein donnerndes Memento an die Adresse des Zaren zu bilden. Unter solchen Umständen tut man gut, sich an die erwiesenen Tatsachen zu halten: Am 6. Januar alten Stils ist in Nußland ein religiöses Volksfest, das Fest der Wasserweihe. An diesem Tage, so sagt die russische orthodore Kirche, erhielt Christus durch Johannes die Taufe, und durch diese Taufe wurde das Wasser geweiht. Der Zar als Oberhaupt der russischen Kirche nimmt an der Feier persönlich Anteil. Er war von Zarskoje Selo nach dem Winterpalais gekommen, die Kaiserin mit ihm. Vor dem Winterpalais, das an der Newa steht, fanden die kirchlichen Zeremonien statt, deren Abschluß durch Salutschüsse aus einer an der anderen Newaseite vor dem Börsengebäude aufgestellten Batterie angezeigt wurde. Eine Kanone, vielleicht auch zwei, muß nicht blind geladen gewesen sein, sondern Schrapnellkugeln enthalten haben. Einige dieser Kugeln schlugen durch die Fenster des Nikolaisaales im Winterpalais und zertrümmerten eine elektrische Bogenlampe, die krachend niederfiel; eine Kugel tötete einen Polizisten. Selbstverständlich entstand große Erregung, selbstverständlich wurde die Bedienungsmannschaft der Salutkanonen in Untersuchung genommen. Kommandeur der unglücklichen Salutbatterie war der Herzog Karl Michael von Mecklenburg- Streliß, der in Oranienbaum bei Petersburg als Sohn der Großfürstin Katharina geboren und jetzt 42 Jahre alt ist. Sein Vater, Herzog Georg, war Cheim des jetzt regierenden Großherzogs. Er ist, wie sein älterer, gleichfalls in russischen Militärdiensten stehender Bruder, Doktor der Philosophie. Daß in einer Kanone eine Ladung vergessen worden, ist wohl auch anderwärts vorgekommen. In Rußland ist schon mehr vergessen worden. Ebenso ist es möglich, daß die geladene Kanone für einen ganz anderen Dienst bestimmt war, etwa für die Zurück weisung der 20 000 ausständigen Arbeiter aus den Petersburger Fabriken, und daß irrtümlicherweise die Aufstandsfanone unter die Salutkanonen gebracht wurde. An eir Attentat aber glaube ich nicht, bis es bewiesen ist." Deutfcher Reichstag. ( 123. Sigung.) CB Berlin, 20. Januar. Der Generalstreik der Bergarbeiter im Ruhrrevier warf heute seine Schatten in die Vertretung des deutschen Volkes. Anfangs blieben Tribünen und Sigungsfaal ziemlich leer, später aber füllte sich das Haus oben und unten ganz ansehnlich, und mit gespannter Aufmerksamkeit folgten alle Anwesenden den Verhandlungen. Auf der Tagesordnung stand die sozialdemokratische Interpellation wegen des Ausstandes, zu deren Beantwortung der Reichskanzler und der preußische Handelsminister erschienen waren. Die Begründung der Anfrage, die darin gipfelt, was die Regierung zum Schutze der Arbeiter gegen Uebergriffe des Unternehmertums zu tun gedenke, übernahm der Abg. Hué. Die Stimmung der Arbeiter, deren Interessen er wahrnahm, fand in seiner Rede, in seinem Ton ein getreues Echo: Große Erbitterung, im Baum gehalten durch das Bestreben, nicht gegen Gesetz und Ordnung zu verstoßen. Hué, der mehr als 24 Stunden sprach, befleißigte sich der größten Mäßigung, so daß die lebhaften Beifallsbezeugungen seiner Parteifreunde auch nicht einmal den Widerspruch der Gegner hervorriefen. Er bemühte sich, darzulegen, daß die Arbeitgeber seit Jahr und Tag systematisch auf den Streif hingearbeitet hätten, wäh rend die Arbeiterführer vergebens ihren Einfluß geltend machten, um den Ausstand zu verhüten. Deshalb sei es besonders zu bedauern, daß der Handelsminister Möller für die Arbeitgeber Partei genommen habe. Unter großer Bewegung auf allen Seiten des Hauses erklärte Herr Hué: Ich muß sagen, daß die Aeußerung, die der Herr Reichskanzler im preußischen Abgeordnetenhause getan hat, in Arbeiterkreisen ungemein sympathisch berührt und die Hoffnung erweckt habe, daß eine Einigung sich werde herbeiführen lassen. Aber die Stellungnahme des Handelsministers hat dann wieder alles verdorben. Reichskanzler Graf Bülow, der zunächst antwortete, ging auf diese Gegenüberstellung und auf das ihm gespendete Lob nicht ein; er richtete wieder nach beiden Seiten Mahnungen zum Frieden, aber er betonte, nachdem er seiner Genugtuung darüber Ausdruck gegeben hatte, daß die Arbeiter sich bisher ruhig verhalten, nachdrücklich, daß der Staat mit allen seinen Machtmitteln eingreifen werde, tvenn es im Verlaufe des Streits zu Ruheſtörungen kommen sollte. Dem Recht, zu streiken, so führte er unter lebhaftem Beifall der Rechten aus, stehe das Recht, zu arbeiten, gegenüber, und gleichfalls unter lebhaftem Beifall der Rechten wies dann der Kanzler darauf hin, daß die sozialdemokratische Presse im Gegensatz zu dem maßvollen Auftreten der Arbeiterführer eine sehr maßlose Sprache führe. Handelsminister Möller gab unter dem Ausdruck des Bedauerns zu, daß es die Arbeitgeber waren, die abgelehnt haben, mit den Kommissaren zu verhandeln. Zum Schlusse tamen noch Ver. treter des Zentrums und der Konservativen zum Wort. Während sich Abg. Stoetel vom Zentrum auf die Seite der Arbeiter stellte, erklärte Abg. v. Normann, daß die Konserbativen ablehnen müßten, sich an der Debatte zu beteiligen, solange der Zustand des Kontrattbruches im Kohlenrevier bestehe. Nah und ferm. Die Leiche des Majoratsherrn Grafen zu EulenburgGallingen, der sich, wie erinnerlich, am Vorabend seines Geburtstages in einem Anfalle von Geistesstörung auf einer Eisscholle im Bregel mittels Revolvers erschoß, ist jetzt auf- gefunden worden. Die todbringende Kugel war ihm in die Schläfe gedrungen und hat zweifellos den sofortigen Tod des Unglücklichen herbeigeführt. Jufolge einer Wette erfroren. Der 22jährige Bäckermeisterssohn Mathias Jaud von Altenstadt bei Kaufbeuren hatte gemettet, von dort in der Nacht nach Schrabsoien zu laufen und von einem Holzstoße ein Scheit herbeizuholen. Er stürzte unterwegs, fonnte sich nicht mehr erheben und ist erfroren aufgefunden worden. drei Viertelmillionen Dollars an Schweiggeldern zu zahlen. Schließlich wollte er aber nicht weiter und erstattete die Strafanzeige wegen Erpressung. Man wird sich vielleicht erinnern, daß vor zwei Jahren der Millionär Green in Newhork von dem Manne der Elias, einem Neger, ermordet wurde. Green war das Opfer einer Verwechslung, denn der Mörder hatte Platt aufgelauert. A An dem Vis eines tollen Hundes gestorben ist der 30jährige Fabrikarbeiter Franz Flügel in Kamnitz i. B. Er war im November von einem tollen Hund gebissen worden und dieser Tage fam die entsegliche Krankheit bei dem Unglücklichen zum Ausbruche. Er wurde von Tobsucht befallen, die fast drei Tage dauerte; dann brach der Aermste erschöpft zusammen und starb. Tages- Chronik. Ein neues Krematorium soll demnächst auch in Lübeck errichtet werden. - Die Berliner Stadtverordneten- Versammlung beschloß die Errichtung einer technischen Mittelschule. Ucbereilter Selbstmord. Die 26jährige Postbeamtin Luise Schramek aus Wittingau in Böhmen erschoß sich, weil auf dem dortigen Postamte ein Geldbrief mit einem großen Betrage abhanden gekommen war, als sie Dienst hatte. Der Geldbrief ist hinterher gefunden worden. Den augenblicklichen Tod erlitt in Ruhrort ein Bergmann, der einem 1000 Volt starken elektrischen Leitungsdrahte zu nahe gekommen war. In Nürnberg grassiert die Influenza in solchem Umfange, daß bereits mehrere Schulen geschlossen werden mußten. In den Texelbergen bei Meran schlug dieser Tage der Blitz ein und verlegte schwer einen Soldaten, der dort Vermessungsarbeiten vornahm. Der Direktor der Sparkasse in Bartfeld( Ungarn) ist nach Unterschlagung von 100 000 kronen geflohen. Der Superintendent Jtes aus Hazum, Kreis Weener, ist geflüchtet. Ihm werden Sittlichkeitsverbrechen zur Last gelegt. - In Berlin ist ein aus Rußland kommender belgischer Glasbläser an den schwarzen Bocken gestorben. Dem Lebendigbegrabenwerden entgangen ist eine junge Frau, Mrs. Holden in Hapton in England. Frau Holden wurde am Donnerstag der vorigen Woche krank und ihr Zustand verschlimmerte sich so, daß sie am Sonntag nach Ansicht des behandelnden Arzies gestorben war. Der Arzt stellte das Totenzeugnis aus und der Mann der Verstor benen bezog einen Teil der Versicherungssumme und bestellte den Sargfabrikanten zum Waßnehmen für den Sarg. Am Mo erschien der Mann und begann mit einem Gehilfen die Vermessung, als er plötzlich ein Augenlid zucken sab. Er rief sofort den Mann der Scheintoten, und den Be mühungen der Männer gelang es, die Frau zu vollem Bewußtsein zurückzubringen. Der Frau fehlt jede Erinnerung. Sie erzählt, ihr letzter Eindruck sei der gewesen, daß ihr Mann sie gefüßt habe. Dann sei sie immer kälter geworden und erst wieder zum Bewußtsein gekommen, als fie in die warme Stube getragen wurde, wo sie dann sofort in eine tiefe Ohnmacht siel. Hus dem Gerichtssaal. § Ein stiller Teilnehmer". Um kostenlos Gas zu beziehen, legte sich der Monteur Walther Bruno Kluge in Chemnitz eigenmächtig und ohne Gasuhr am Hauptgasrohre eine eigene kleine Gasleitung mittels eines Gummischlauches an. Er wurde wegen schweren Diebstahls und Sachbeschädigung zu vier Monaten Gefängnis verutreilt. V Ein geheimnisvolles Verbrechen ist in Heiligenstein ver. übt worden. Dort wurde Donnerstagabend der Bürgermeister sensee von einem zugereisten Russen mit einem Rebolber angegriffen und durch drei Revolverschüsse schwer verlegt. Der Täter ist flüchtig. § In eine bedeutende Steuerhinterziehungsstrafe wurde die Hinterlassenschaftsmasse bezw. der Erbvollstrecker einer in Bamberg jüngst verstorbenen Privatierswitwe genommen. Die Strafe beträgt nahezu 80 000 Mark, die nun der Kirche, der das Geld vermacht war, entzogen werden. Die Liebe" der Mulattin. Großes Aufsehen erregt in Newyork eine Standalaffäre, in welche der 84jährige Millionär Platt verwidelt ist. Er machte vor acht Jahren die Bekanntschaft einer außerordentlich hübschen Mulattin namens Hannah Elias und trat zu ihr in intime Beziehungen. Nach kurzer Zeit wollte er mit ihr brechen, wurde aber nit Enthüllungen bedroht und gezwungen. ihr bisher nahezu Kunft und Wiffenfchaft. MB Vorbereitungen für die Schillerfeier. In Weimar wurde unter Vorsitz des Oberbürgermeisters Pabst und bei starker Beteiligung aus Künstlerkreisen eine Versammlung abgehalten, in der über die Schillerfeier am 9. Mai, Schillers hundertstem Todestag, beraten wurde. Es ist bereits für den Vorabend eine große fünstlerische Veranstaltung im Hoftheater geplant, und am Festabend selbst soll dort Schillers Demetrius" mit besonders glänzender Ausstattung und Besetzung aufgeführt werden. Die Volksfeier soll mit einem am 9. Mai vormittags um 8½ Uhr vom Rathaus abgehenden Festzug nach der Fürstengruft beginnen. Den Höhepunkt der Feier wird mittags um 12 Uhr ein großer Festakt vor dem Goethe- und Schillerdenkmal bilden. " Karnevalskleider. - Lokales. Vox populi. 21. Januar 1905. fowie beiden Ra als wünschenswe der Einheit bes Schulen auch in bas Schriftfid Schulen in Heff M. Jn die famtvorftan wirte( Sig L um zu den Es sind erst wenige Wochen verstrichen, seit der tapfere Kommandant Port Arthurs die heldenmütig verteidigten Kriegszeichen Rußlands von den Wällen und Bastionen der Seeveste niederholte und alle Belt ihm den Ruhmestranz flocht. Aber schon ist der Umschwung da: Stöffel ist nicht mehr der Held, der mit dem Löwen von Blewna die Ruhmesgefilde teilt der Kranz liegt zerpflückt am Boden. Die ausländische Presse, allen voran die englische, die zuerst nicht das Milieu düfter genug heraustreiben konnte, um die Gestalt Stössels, der diesen Schreckensbildern mit der Ueberwindung, wie sie nur wahre Menschengröße vermag, Einhalt gebot, heller erstrahlen zu lassen, findet jet rrassenhaft Gründe, um den vorzeitigen Fall Port Arthurs zu firieren. Sie rechnet förmlich jeden Fußbreit Tercains aus, der noch mit Strömen Blutes hätte erkauft werden können. Dieser Standpunkt wird so nachdrücklich und so präzise vertreten, daß bereits die Massensuggestion stattgefunden hat und Stöffel nicht einem allzu ftohem Empfange bei seiner Landung in Marseille entgegensieht. ( Von unserer ständigen Korrespondentin.) Alljährlich wird im Januar und Februar das Lied angestimmt, daß die Nord- und Mitteldeutschen keinen Karneval zu feiern wüßten. Und doch amüsiert sich der Berliner, der Hamburger, der Dresdener 2c. und namentlich der Bewohner der Kleinstadt im ganzen Reiche zur Faschingszeit ganz vortrefflich. Sein Vergnügen ist eben anderer Art, wie das des Müncheners, Kölners und gar des Italieners. Aber trotzdem haben wir unser Vergnügen, und wenn wir in ein Maskenkleid kriechen, haben wir eine teufliche Freude daran, einmal eine andere Haut überzuziehen, in der wir gleichsam uns als einen ganz anderen Menschen fühlen, der nur eine lustige Nacht hindurch auf eine neue Weise lebt, lacht, scherzt und handelt. Wer auf einen Maskenball geht, möchte etwas Neues, Aportes vorstellen, was bisher noch kaum gesehen worden war. Aber verhältnismäßig ist man arm an Ideen. Früher ging man als Gretchen", als„ Don Carlos". Das erscheint uns als abgebraucht, und das Theater mit seiner Betonung der realistischen Kunst führt uns nur selten Phantasiegestalten vor, die wir auf einem Kostümfest nachahmen fönnten. So ist man eigentlich froh, eine Einladung zu erhalten, auf der sogleich eine Parole angegeben ist. Gegenwärtig hält, Der Fünf- Uhr- Tee in der Hölle" die Gemüter in Spannung. Man sucht dem roten Gewande mit dem schwarzen Auspuß die größtmöglichsten Variationen geben, um seinen Teufel oder die böse Valentine in pacendster Ausstattung zu spielen. Denn das ist eigentlich der Neiz des Kostümfestes, daß man eine Rolle Treiert und sie so geschickt durchführt, daß man selbst seine Freude daran hat. Stellung zu n fchloffen, ein Reichstag zu 147, 151 G des Ronzeffic und Waren Eingabe foll eichgefez nie und Ausdeh und alkoholf bem bei den eine Bonfila Bertebraleplers vor drogenden gabe bezwidt Dieser Umschlag zeigt wieder einmal auf das evidenteste, daß es mit der berühmten Volksstimme als Gottes stimme in allen Stücken doch nicht so weit her ist und sie in ganz furzen Zeiträumen den mannigfachsten Schwankungen bis ins Gegenteil unterworfen ist. Sie ist lediglich ein Wirbelwind, der an einer Stelle ebenso plöglich aufspringt als auf seiner Sturmbahn pfeilschnell auf ein anderes Gebiet hinübergleitet. Das weiß man an den maßgebenden Stellen nur zu gut, als daß man sich sonderlich von der Volksstimmung beeinflussen ließe. Man vergegenwärtige sich nur des BurenEnthusiasmus vor einigen Jahren und des Regierungsfurses, der hart gegen diese Strömung lag, ohne daß die Regierungsleute im mindesten sich in ihrer Navigierung hätten beirren lassen. Treibt die Volfsströmung parallel mit dem Fahrwasser des Staatsschiffes, wird man sie als wertvolle Kraft zu schäßen und zu benußen wissen, andernfalls aber einfach beidrehen und mit halber Kraft dagegen andampfen und die Volksstimmung trifft hinterher noch der Vorwurf, verlangsamend und schädigend auf den Gang des Ganzen eingewirft zu haben. Bei unserer Hinneigung zur Natur sind die„ Bän erinnen" aller Nationen auf den Kostümbällen vertreten. Allen voran die Schwarzwälderinnen und Tirolerinnen aus den verschiedensten Gauen, aber auch die norwegischen Bäucrinnen in ihrer keuschen, blonden Lieblichkeit sind vertreten und vor allem von aktuellen Interesse umwogt, die rujsische Bäuerin. Sie tanzen ihre Heimatstänze, den Ländler, den Schuhplattler, die wilde Polka und die spanische Bäuerin zeigt ihre Grazie in dem Cachuca- Tanz. Das Kostüm der Russin wirkt besonders durch die bunten Farben. Der rote Rock ist mit einem breiten Seidenbande umgeben, die Nessel= bluse mit breiten Bordüren bestickt, ebenso die Schürze. Das Haupt ziert ein fleines Käppchen, das vorn einen breiten Perlenbügel und rückwärts lange, flatternde, bunte Bänder hat. Um den Hals sind Perlsteine gewunden. Rokokodamen, mehr aber noch Biedermaiergestalten tummeln sich in fofettem oder gespreiztem Gebahren auf dem Kostümball. Aber auch die Japanerin mit feinen graziösen Bewegungen gesellt sich dazu. Im allgemeinen werden Kostümbälle den Maskenbällen borgezogen. Wird aber eine Maske getragen, so wird eine weiße und keine schwarze gewählt. Die Teufel bergen freilich ihr Antlig unter einer roten Larve. Emma Reich e n. nur - - Abwälzung ber Cliffereiche auf gebildeten Reu der Weise auffordert, diefe im Juni 1905 die Bewegung von der Braur anziehung von einer fagdien Anträge, ferr werblichen Ar wurde gegen Die Volksstimmung im lanbläufigen Sinne is absolut garnicht imstande, eine ihr genehme Wirkung auf ein geordnetes System auszuüben, fie bleibt lediglich verlorene Krafti Sie fann aber von geradezu unberechenbarem Einfluß werden, sobald sie der Ausfluß eines ebenfalls systematisch arbeitenden Apparates wird und ihren auf das genaueste festgelegten Ansbruck planmäßig und sicher in das Hebelwert der Verwaltungsmaschine überzuleiten weiß. Dieses kann einerlei ob im Staats-, Kommunal- oder Wirtschaftsleben durch straffe, festgeschlossene Organisationen geschehen. In den ersten Dezennien des Reiches, in denen es seine Stellung zum Auslande regelte und seine großen sozial. politischen Geseze schuf hatte das Bolt naturgemäß das größte Interesse daran, seinen Willen an den ausführenden Reichsstellen zu bekunden. Aber mit der fortgesetzten Entwicklung Schob sich der Schwerpunkt mehr und mehr in das kommunale Leben und es begann das Bürgervereinswesen fräftig emporzustreben. Auch in Gießen hat man sich dem Rufe der Zeit nicht länger verschlossen, sondern ist frisch an das Werk der Gründung eines Bürgervereins herangetreten. Dem Verein wird fünftig die verantwortungsreiche Aufgabe zufallen, d.m kommunalen Leben neue Nährstoffe zuzuführen und die aufkommenden Stimmungen zu klären und zu einer kompakten, stets das Wohl der ganzen Stadt im Auge behaltenden zielbewußten Aktion zu verdichten. Eine seiner unabweisbarsten Aufgaben wird es daher sein, durch Bereicherung fommunaler Kenntnisse das Interesse und das Unterscheidungsvermögen aller Bürger an dem Gang unseres lokalen Lebens zu heben. Tritt eine so vorbereitet, fritische Einwohnerschaft mit ihren auf die Realisierung his wohldurchdachten und-formulierten Forderungen auf den Plan, so ist sie nicht mehr die kraftlose Volfsstimme, die bei jeder Schwantung sich verfärbt, sondern die fraftbewußte, für die das Sprichwort gemünzt wurde: Boltesstimme- Gottes ftimme", d. i. die Stimme der Gerechtigkeit, des Fortschritts G. H. und der Warnung! * * * tauchende B fteuer und follen aufgefor berechtigten B ** Nach heute einer R zogen werden. Betreffs der Dienstag Abend im„ Reuen Saalban" flattfindenden endgültigen Gründung des Gießener Bürgervereins werden wir ersucht, darauf hinzuweisen, daß die Listen bis dahin im genannten Lotale zur Einzeichnung aufliegen. Wer seine Mitgliedschaft durch diese Eintragung und die Zahlung von 1,00 Mt. als Jahresbeitrag vollzieht, is am Dienstag bereits bei der Annahme der Statuten und der Vorstandswahl stimm- und wahlberechtigt. Wir wollen hoffen, daß die augenblicklich schon zahlreichen Anmeldungen noch erheblich vermehrt werden. * Eine Dentschrift über die Gleichstellung der höheren Schulen in Hessen ist dem Groß. Ministerium, tt Stal Abend geht Borbereitung Fremdenvorstell freffer" statt. Schwant noch legenheit hing Anna bon Lampe, Romb Drama bon Spiel von Guit bon S. Jenig ** Der Abend im unterrichtet Berlauf zu führungen in erftere, da der feller verfügt, ift dann noch S Der Donnerstag i der Handwerk von zusammen traten, besucht. ferierte ausfüh Sauptgewicht b ein genaues un werfer- Gefeßes Name, Siz, MA DOW Die One bei Sie ungen Schriftlic Montag auf der alsdann erichtenen Die Bureau zur Einf gegen G werden. Der at 1905. der tapfere berteidigten aftionen der uhmesfranz el ist nicht Die Ruhmes Boden. Die zuerst nicht m die Gestalt berwindung, nhalt gebot, haft Gründe, igieren. Sie der noch mit Diefer Stand treten, daß und Stöffel Landung in 8 evidente tes ftimme in fie in gam ungen bis in Birbelwind, & auf seiner inübergleitet. Ten nur 3 Bolteftimmung ur des Buren ierungsfurfe ie Regierungs Sätten δείττει em Fahrwaffe olle Kraft aber einfad bampfen un Borwurf, ber Ganzen ein en Sinne il Firfung auf ei glich verlore barem Einfluß ftematis bas genaue das Hebelwet Diefes fam der Wirtscafts ionen geftebes Denen es fei großen fagial furgemi ba threnden Reichs en Entwidlung das fommunal fräftig empor Rufe der Zei das Wert de treten. De Aufgabe fe zuzuführe und zu abt im Auge ichten. sein, dif effe und Gang unfer borberei Realifterg sowie beiden Kammern zugegangen. Es wird in derselben als wünschenswert bezeichnet, im Interesse des Landes und der Einheit des Reiches, die Gleichstellung der höheren Schulen auch in Hessen durchzuführen. Ausgearbeitet wurde das Schriftstück vom Verein zur Gleichstellung der höheren Schulen in Hessen. | M. In dieser Woche tagte in Nürnberg der Gesamtvorstand des Bundes deutscher Gastwirte( Sig Leipzig, 450 Vereine mit 35 000 Mitgliedern), um zu den schwebenden Fragen des Gastwirtegewerbes Stellung zu nehmen. Es wurde, so schreibt man uns, beschlossen, ein Eingabe an die Reichsregierung und den Reichstag zu richten, in welcher um Abänderung der§ 33, 147, 151 G. O. erreicht wird, welche insbesondere Regelung des Konzessionswesens, Flaschenbierhandels, der Automatenund Warenhäuserestaurants betreffend. In einer weiteren Eingabe sollen die Anträge des Bundes zum neuen Reichseichgesez niedergelegt und insbesondere furze Nacheichfristen und Ausdehnung der Nacheiche auf Fässer für Branntwein und alkoholfreie Getränke gefordert werden. Es soll außerdem bei den Lieferanten angestrebt werden, daß dieselben eine Bonifikation von der Höhe der gesetzlich festzulegende Berkehrsfehlergrenze zu gewähren haben, um die Abnehmer vor drohenden Nachteilen zu schüßen. Eine besondere Eingabe bezweckt die Einführung einer Flascheneiche und die Abwälzung der Berantwortlichkeit für die Richtigkeit der Släffereiche auf die Fabrikanten. Zu der fürzlich in Berlin gebildeten Reuen Mittelstandsvereinigung" nimmt der Bund in der Weise Stellung, daß er seine Verbände und Vereine auffordert, diese Frage eingehend zu besprechen, damit der im Juni 1905 in Karlsruhe stattfindende Bundestag sich über die Bewegung entscheiden fan. Behandelt wurde auch die von der Braunschweiger Handelskammer durchgeführte Heranziehung von Fachausschüssen des Gastwirtsgewerbes zu einer sagdienlichen Geldentmachung seiner Wünsche und Anträge, ferner die Durchführung der Selbsthilfe in gewerblichen Angelegenheiten. Entschieden Stellung genommen wurde gegen das in einzelnen Staaten und Gemeinden auftauchende Bestreben, dem Gastwirtsgewerbe neue Sonderfteuer und Abgaben aufzubürden. Die Bundesvorstände sollen aufgefordert werden mit aller Energie gegen diese unberechtigten Bestrebungen aufzutreten. M sammlungen, Vorstand, gemeinsame gewerbl. Interessen, Schulen, Kurse, Gesellen, Lehrlingswesen, Festellung der Rechnung Ordnungsstrafen, Eintrittsgelder, Jnnungsschiedsgericht, Schul. wesen, Herbergswesen, Arbeitsnachweis, Kanten. Sterbe- und Unterstützungsfassen, Gemeinschaftliche Gewerbetriebe, Submissionen, Fachzeitung beauftragte, Preisfestsetzungen, Auflösungsbestrebungen, wie schließlich Verhältnis der Innungen zu Innungsausschuß, Handwerkskammer und Innungsverband. Einer führt dann noch an, daß es von dem Ausfall dieser Erhebungen wesentlich abhänge, ob das Handwerk auf weitere, nachhaltige Unterstüßung der Reichsregierung rechnen dürfe, denn die weiteren Forderungen des Handwerks werden dann Aussicht auf Erfolg haben, wenn das Handwerk ge= zeigt hat, daß das Gesetz von 1897 auch seine Früchte getragen hat. Vor Eintritt in die zweite Lesung des Fragebogens fragt eller Darmstadt an, ob die Ausfüllung Zwang oder freier Wille sei, da ihm die Beantwortung einiger Fragen doch sehr bedenklich erscheine, worauf ihm vom Vorfigenden geantwortet wird, daß wohl fein gesetzlicher 8wang bestehe, daß aber wohl vorausgesetzt, da alles in Ordnung gehe, teine Veranlassung sei, irgend eine Frage nicht zu beantworten, ba dann nichts vorkommen fönnte, was man dem statistischen Amt zu verheimlichen habe und zudem feinerlei statistischen Amt zu de: heimlichen habe und zudem feinerlei Maßregel der weiteren Erforschung auf Grund der Angaben zu befürchten sei. In der zweiten Lesung wurden dann alle einzelnen Fragen nachmals berührt, wobei die Herren Regierungsrat Haach, Obermeister Lauß wie der Vorsißende nochmals, wo es nötig erscheint, eingehender Erläuterungen geben. Der Vorsitzende des Ausschusses für die Meister- nnd Gesellenprüfungen, Herr Lauz, weist nunmehr darauf hin, daß das Hauptziel, die Hebung des Handwerks nur durch besseren Nachwuchs zu erreichen sei; in dieser Beziehung sei der Handwerkskammer ein sehr dankbares Feld überwiesen worden und habe man durch das Lehrlingswesen eine bessere Ausbildung erreicht; es müsse jezt noch darauf hingearbeitet werden, daß die Prüfungen gleichartiger ge= staltet werden, die Aufforderungen müsse man gleich hoch stellen und wo nötig, erhöhen. Bichtig seien die schriftlichen Leistungen, die Buchführung und die Fachprüfungen; erfreulicherweise sei die Zahl der Lehrlinge in der letzten sehr gewachsen, doch feble leider in vielen Kreisen noch der Drang und das nötige Verständnis über den Wert der Meifterprüfung. Es müsse mit Energie darauf hingewirkt werden, daß sich die jungen Leute über die eminente Bedeutung und den Wert des Meistertitels auch bei der Regierung klar werden. Hieran schließt der Vorsitzende die Aufforderung, die in dantenswerter Weise von Centralftelle in Bezug auf die Meisterprüfungen herausgenau zu berücksichtigen. gegebenen Drucksachen doch Regierungsrat Busch spricht den Lehrmeistern der Kurse, ohne deren Hülfe auch petuniläre Unterstüßung feinen Vorteil habe, herzlichen Dank aus; der Erfolg sei ein ganz bedeutender; leider seien die Kurse vielfach im Lande noch nicht bekannt; der Hauptwert sei, daß alle berufenen Faftoren zusammen arbeiten, um diejenigen zu unterstüßen, denen aus verschiedenen Gründen in der Jugend nicht möglich war, alle Kräfte mobil zu machen. Nessel- Offenbach lenkt dit Aufmerksamkeit der Versammlung auf den von dem Vorstand der Kammer herausgegebenen Leitfaden, der von großer Bedeutung bei den Meisterprüfungen sei, bedeutende Kenntnisse in der sozialen Gesetzgebung enthalte und in jeder Beziehung ein treuer Ratgeber sei. Gewerberat Reuter weist ebenfalls auf die Zweckmäßigkeit des Leitfadens hin, der auch vielfach bei den Vorbereitungslursen verwendet wird. Zu beachten sei auch, daß diese Kurse allgemein zum S Der hessische Obermeistertag, welcher am Besuch offen sind. Handwerkskammersekretär Engelbach teilt Donnerstag in Darmstadt unter Leitung des Vorsißenden mit, daß der erst in zweiten Jahre fertiggestellte Leitfaden ganze der Handwerkskammer Herrn Falt- Mainz tagte, war ist schon über in 8000 Exemplaren über das von zusammen 130 Vertretern, welche 60 Janungen ver- deutsche Reiche abgesetzt wurde: er werde in ganzen von traten, besucht. Handwerkskammersekretär Engelbach re- ca. 50 deutschen Handwertstennern benüßt, alle Baugewerf ferierte ausführlich über die Fragebogen. Es soll dabei ein schulen haben denselben eingeführt und seien über 5000 Hauptgewicht darauf gelegt werden, durch fünftige Erhebungen Eremplare außerhalb Hessen abgesetzt. Ueber die Centralein genaues und flares Bild über den Fortschritt des Hand- genossenschaft der Handwerker verbreitet sich hierauf deren werker- Gesezes zu erhalten. Die Hauptfragen betreffen: Borsigender Herr Stadtverordneter Reckel, indem er darauf Name, Siz, Gewerbezweig und Bezirk der Inaung, Ver-| Hinweist, daß seit der Gründung im Juli v. J. schon für ** Nach Meldungen auswärtiger Blätter scll Hudde heute einer Konfrontierung in Heldenbergen unterzogen werden. H tt Stadtheater Gießen. Morgen Sonntag Abend geht Guztow 8opf und Schwert" in sorgfältiger Vorbereitung in Szene. Am Nachmittag findet als findet als Fremdenvorstellung die legte Aufführung des Kilometerfresser" statt. Alle, die den überaus luftigen und übermütigen Schwant noch nicht gesehen haben, seien auf diese legte GeVorbereitet werden augenblicklich legenheit hingewiesen. Anna von Hessen", Schauspiel ron Theodor Bat, Kater Lampe", Komödie von E. Rosenow, Marie Friedhammer" Drama von Heinrich Lilienfuß, der Familientag" Luft spiel von Gustav Kadelburg, Um Seinetwillen", Schauspiel von S. Jenizer. 08 " " ** Der Gießener Kriegerverein feiert heute Abend im Café Leib Kaisers Geburtstag. Soweit wir unterrichtet sind, verspricht das Fest einen sehr interessanten Verlauf zu nehmen, u. A. sind Theater- uno Konzert- Auf führungen in Aussicht genominen, von denen namentlich erftere, da der Kriegerverein über einige sehr geschäßte Darsteller verfügt, großen Antlang finden dürften. Zum Schlusse ist dann noch ein Tänzchen vorgesehen. MAGGI's Erzengnisse: Man achte genau auf den Namen ,, MAGGI". über Mt. 40 000 Werkzeuge und Maschinen in bester Qualität hessischen Handwerksmeisteru zugeführt wurden. Der Enfauf durch die Genossenschaft sei sehr vorteilhaft, da man mit den erstern Häusern in Verbindung stehe und dadurch nur beste Waren zu billigen Preisen liefern könne. Redner führt hierfür drastische Beispiele an. Man müsse dahin streben, daß das Solidaridätsgefühl wachse und die Bestrebungen in alle interessierten Streise trage. Mit einem anfeuernden Schlußwort des Borsigenden, Herrn Falt, wobei er allen Mitarbeitern dankte und zu bedachtem, zielbewußtem Vorwärtäfstreben aufforderte, dann werde der Erfolg nidt ausbleiben, schloß die sehr anregend verlaufene Vers Sammlung. ** Frankfurt. Die Frankfurter Viehmarttsbant nimmt mit dem 1. Februar ihre Tätigkeit auf. Die Verhandlungen zwischen ihr und dem Mitteldeutschen Viehhändler- Verein sind wieder eingeleitet. S Darmstadt, 19. Januar. In der heutigen Stadtberordnetenfigung entspann sich eine lebhafte Debatte über eine Beschwerde der Vereinigung der Darmstädter 3immermeister darüber, daß die Zimmerarbeit für die Schmückung der Städtischen Straßen und Pläge gelegentlich der demnächstigen Vermählungsfeier, welche sie zu M. 4549 auf ergangene Anfrage liefern wollten, dem auswärtigen Zimmermeister Diehl in Groß- Gerau übertragen wurde, wenn derselbe auch eine Offerte zu nur M. 2769 eingelegt habe und somit ca. M. 1600 billiger war. Sie weisen darauf hin, daß sie als hiesige steuerzahlende Geschäftsleute in erster Linie erwarten durften, berücksichtigt zu werden, umſomehr, als der auswärtige Meister geringere Arbeitslöhne zahle und dadurch in der Lage set, die Arbeiten preiswürdiger auszuführen. In der Debatte wurde wiederholt hervorgehoben, daß der Betrag von M. 20,000 für die Schmückung f. z. unter Voraussetzung und Zusage genehmigt worden set, daß die Summe in erster Linie den Darmstädter Geschäftsleuten zu gut tomme. Zum Schlusse reichte der Stadtverordnete Bormet einen Antrag ein, der dahin geht, daß in Zukunft alle Arbeiten, welche aus Anlaß von Festlichfeiten, zu welchen die Stadt einen Beitrag leistet, nuc einheimischen Firmen übertragen werden. r Aus dem Waldeck'schen. Die Kommission des preuBischen Abgeordneten- Hauses hat die Talsperre bei Hemfurt beschlossen. Dadurch verschwinden zwei Dörfer Sie werden aber, um Berich und Bringhausen. es ihnen leicht zu machen, auf Fürstlichen Domänen angesiedelt. Kirchliche Nachrichten für Grünberg. Am 3. Sonntag, nach Epiphanias( 22. Jan.) predigt 1. vormittags: Pfarrer Schmidt. Text: Röm. 12, 7-16. Lied Nr. 252. 2. nachmittags: Defan Wagner. Text: Joh. 2, 1-11. Lied Nr. 409. Gottesdienst in Lumda nachmittags 1½ Uhr. Marttberigte. Sieken, 21. Januar. Aus dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per Pfb. 0.80-0.90 Mt., Hahnereter per Stück 8-9 Bfg., Enteneter St. 7 Bfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Bfg. Erbsen per Liter 21 Bfg., Linjen per 2tter 32 fg., Tauben per Paar T. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Rt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stud 0.80-1.80, Enten per Grid 1.80-2.20, Gänse per Pfd. 55-65 fg., Ochsenfleisch per fb. 70-80 fg., Rindfleisch per Pfd. 62-68 Pfg. per Pfb. Schweinefleisch 60-72# 19. Sabeine fletsch gesalzen per fund 0.76 1g., stalbfleisch per fb. 70-74 fg. Sammelfleisch per Pfd. 50-74 sfg., Kartoffeln pro 100 Ft! 6.00 b. 650 M., Zwiebeln per 3t. Mt. 8.00-10.00, Weiskraut 10-15 Pf. pet Stüd, Zentner 3-4 Mt. Aepfel per Zentner 6-10 Wit Zwetschen per Zentner 0,00-0.00 Nüsse 100 St. 25-30 Pfg. Much per Liter 18. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Martizeit überhaupt nicht, und während der ersten brei Stunden der Markizett im Umberziehen feilgeboten werden. Berantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil: Albin Klein, fr den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide zu Wieken. Schutzmarke MAGGIS Bouillon- Kapseln MAGGI's Würze MAGGIS Suppen Kreuzstern giebt schwachen Suppen, Saucen, Gemüsen u. s. w. augenblicklich ein unvergleichlich feines Aroma. Sehr ausgiebig: deshalb sparsam verwenden. MAGGI'S SUPPEN 2 Teller ERBS Suppo for 10 geben in kürzester Zeit, nur mit Wasser gefocht, vorzügliche, kräftige Suppen. Ein Würfel für 2 gute Teller 10 Bfg 1 Tasse Fleischbrühe für 5 Pfg. 1 Tasse Kraftbrühe für 7% Pfa. In Kapseln zu 10 bezw. 15 fg, für fe 2 getrennte Portionen. ungen auf de feftinae, bie bei fraftbad, fir timme- Gotte Des For G.H Reuen Saalba fener Bürger uweifen, bag Einzeichnung a fe Eintragung trag vollzieht, ber Statuten w tigt. Wir woll hen Anmeldung Gleidftellus cos. Minifterius Vergebung von Wasserleitungsarbeiten. Die sämtlichen, zur Herstellung einer Onellwasserleitung für die Gemeinde Trohe bei Gießen erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen im Submissionswege vergeben werden. Schriftliche Angebote sind bis Montag, den 6. Februar 1. Ja. vormittags 9 Uhr auf der Großh. Bürgermeisteret Trohe abzugeben, wo alsdann die Eröffnung der Angebote in Gegenwart der erschienenen Bewerber stattfindet. Die Pläne und Bedingungen Hegen auf dem Bureau des Unterzeichneten( Landgraf Philipp- Plaz 3) zur Einsicht offen und es können dort Angebotsformulare gegen Erstattung der Selbstkosten entgegen genommen werden. Gießen, den 17. Januar 1905. Der Großh. Kreisbaninspektor des Kreises Gießen. Diehm, Großh. Baurat. In Giessen: Gg. Carl Volk. GrosseWohltätigkeitsGeldLotteric d. Krankenpflege- Anstalten v. r.Kreuz, Strassb i- E. Ziehung in kurzer Zeit 6052 Baargewinne M. 70000 ohne Abzug. 1. Hauptg. M. 20000 2. Hauptg. M. 10000 3. Hauptg. M. 5000 Gew. zus. 35000 Los 1 M11 Lose 10 Mk. Port.u.List. 30Pf. versendet das Gen.- Debit J. Stürmer, Strassb.E. Giessen: R. Buchacker, W. Semmler. 6049 Hilfe* burg Fichteftr. 33. g. Blutstod. Timerman In Giessen: Ph. Weiler. Zahnklinik Gießen, Bahnhofstraße 63. 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St.Louis u.seine Weltausstellung Das mit der Austübrung betraute Comite. J. A.: Müller. NB. Listen zum Einzeichnen der Mitgliedschaften sind ausgelegt: Ferber'sche Universitäts- Buchhandlung( C. Koch), Seltersweg 87; Dof- und Universitäts- Buchhandlung Ang. Freed, Seltersweg 53; Buchhandlung Phil. Pfeiffer, Wallthorstraße 21; Rickert'sche Universitäts- Buchhandlung, Süd- Anlage 5; in den Cigarrengeschäften der Herren: R. Buchacker Neuen Bäue 11; F. Friesleben, Bahnhofstraße 5; J. Häuser, Ludwigstraße 36; Chr. Hanbach, Rodbeimerstr. 21; Dan. Heil Nachf., Lindenplay 3; F. Kühnhold, Ludwigstraße 55; E. Menger, Seltersweg 70; Gebr. Michel, Wallthorstraße 29;. Schäfer, Marktstraße 24; mit zahlreichen Lichtbildern. Redner: Herr Rudolf Cronan, New- York. Eintrittskarten für Nichtmitglieder find für 80 Pfg. abends an der Kaffe zu haben, Angehörige unserer Mitglieder zahlen die Hälfte. Rauchen verboten. Karl Seibel, Frankfurterstraße 76; J. Strauk, Mäusburg 1; Gg. 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