würde, und dan en wir Ihnen dai da die Ziehung nimmt, uns um hr Glüd von der den zu wollen." Loos, auf welches sicht gestellt wird, Für Geldsendungen stoftet, von dem leberfluß gefälligit Loos jedoch durch Strafe für Ihren Szene spielte sich Die Beratungen der Abgeordneten liche Frage: Hat ?" Da erhebt sich t:„ Ja woll, Herr bertuuscht!" rau Das Gewebe noch En Wasser aufge und bügelt ihn u entfernen, ist, erde, Buder und Stelle bringt und weiß zu machen, nwasser, dem etwas 1 es mit Schwefel. n, wonach man es t zu prüfen, schüt as und gießt bier. dies Gemisch gut flare Lösung erzeigt, so ist der ter Mama: ch Rind," bemitleidet h? Hast du sehr ,, geweint habe ich inen Satz mit der üler:„ Das Pferd, ut, nur weiter!"- hrer: Richtig: das hüler:„ Das Pferd mt über den Tisch!" ehrer!" schen Garten tritt Eran. Nimm dich beißen!" Je. - ,, Hat Nein, mich -Weil er weiß, Daß ich Paul heiße." gt auf Stühlen in Plaz und trägt ein iefer heißt der Lastvechfeln die andern t sich, sein Bündel Gelingt ihm dies, r ohne Stuhl bleibt, el aus Uebereilung 3 wieder heruntererein: Stügen, Kinderfräv aushälterinnen, Gesellscha nen gegen borfchriftsmäßige bren. Zum Krautschneiden Nr. 247 Znsertionspreis: Die einspaltige Bettzelle fur ganz Oberbeffen, die Kreise Weglar und Marburg 10 Pfg. sonft 15 Big. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Bfg. Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Selters weg 83. Fernsprechanschluß Nr. 362. Freitag, den 20. Oftober 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementsvreis: abgeholt monatlich 30 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erich eint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberhessen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Reichsfinanz- Reform. Der Bundesrat hat sich bereits mit den Reichsfinanz reform- Vorschlägen des Reichsstaatssekretärs Freiherrn von Stengel beschäftigt. Nicht lange mehr, und man wird diese Vorschläge im einzelnen fennen lernen, die dann als Vor lage für den Reichstag erscheinen. Die einzelstaatlichen Finanzminister haben die Empfehlungen des Reichsschazz sekretärs nicht unbesehen hingenommen, sondern sie sehr genau erwogen und geprüft, ehe sie ihre Zustimmung gaben. Namentlich die Finanzminister der fleineren Staaten haben ihre Aufmerksamkeit darauf gerichtet, ob die ganze Reform ihnen auch wirklich die Erleichterung der finanziellen Lasten bringe, ohne die es ihnen auf die Dauer unmöglich sein würde, die Finanzen in Ordnung zu halten. Freiherr von Stengel will ganze Arbeit tun: er will den Einzelstaaten die Last der Matrifularumlagen abnehmen, Soweit sie die an die Einzelstaaten zu verteilenden Uebers schüsse übersteigen, und gleichzeitig dem Reich die Mehreina nahmen zuführen, deren es bedarf, um aus der Schuldena wirtschaft herauszukommen, um nicht länger darauf angea wiesen zu sein, laufende Ausgaben durch Anleihen zu decken, Denn dahin ist es im Laufe der Jahre gediehen, daß das Reich, das nach der Konstruktion seines Finanzwesens ein Budgetdefizit gar nicht fennt, weil der seine direkten Ein nahmen übersteigende Bedarf nach der Verfassung ihm aus den automatisch zu entsprechender Höhe anwachsenden Matrifularumlagen zufließt, aus Rücksicht auf die Einzelstaaten zur Borgwirtschaft übergegangen ist. Daß das Reich drei Milliarden Mark Schulden gemacht hat, tut ihm nicht weh und drückt es nicht. Aber daß es bisher nicht verstanden bat, folche Einrichtungen zu treffen, die es vor der Notwendigkeit schüßen, für laufende Ausgaben zu Anleihen zu greifen, das ist ein schwerer Vorwurf für alle, die es angeht Am meisten aber geht es den Reichstag an, denn der Reichs tag ist es gewesen, der bisher alle Finanzreformversuche vers eitelt, alle Vorschläge zu angemessener Erhöhung der Reichs einnahmen abgelehnt hat. Dagegen ist es wiederum der Reichstag gewesen, der alle Mehrausgaben bewilligt hat. Wer aber die Ausgaben bewilligt und die Einnahmes erhöhung ablehnt, der erzwingt die Schuldenwirtschaft. Nun ist es freilich des Reichstags Pflicht, jeden Steuer borschlag sich genau anzusehen und ihn abzulehnen, wenn er nicht gut scheint. Doch wer einem Bedarf gegenübersteht, den er selbst veranlaßt hat, der darf sich nicht mit negierender Kritik begnügen, der muß seine Ablehnung durch einen positiven Gegenvorschlag ergänzen. Gefällt dem Reichstag eine bestimmte ihm vorgeschlagene Deckung nicht, so muß er die Verneinung mit einer bestimmten Empfehlung be gleiten. Dann ist es am Bundesrat, die Empfehlung des Meichstags zu prüfen und entweder darauf einzugehen oder auf einem dritten Wege die Verständigung zu suchen. Nun zwischen Ja und Nein dürfen die Dinge nicht stehen bleiben, denn die Borgwirtschaft ist des Deutschen Reiches nicht wür dig und auf die Dauer auch nicht erträglich. Das neue Reichsfinanzreformprojekt des Freiherrn bon Stengel soll ziemlich kompliziert sein. Das ist kein Fehler, denn es besagt im Grunde nur, daß die erforderlichen Mit tel nicht bloß aus einer Quelle geschöpft werden. Ein Ertrag von 150 bis 200 millionen Mark fann aus einer Quelle nur gewonnen werden, wenn man ein Staatsmono bol schafft. Hierzu aber ist zurzeit auf keiner Seite Neigung borhanden. Man sagt ferner, daß Freiherr von Stengel darauf bestehe, seinen Plan als unteilbares Ganze behandeln zu lassen, aus dem man nicht einzelne Teile herausnehmen fönne, wie die Rosinen aus dem Kuchen. Das ist schon eine schwierigere Bedingung. Doch ist sie begreiflich und liegen, die Reichsfinanznot vollständig zu beseitigen und micht durch Flickmerk neuen Aufschub herbeizuführen. Das fowie zum Krantliefern empf auch wohlbegründet. Dem Reichsschatsekretär muß daran fich Tiefenweg 18. Jakob Schmidt, Gießen Kleine Wohnung fof. au b Gießen, Tiefenweg nteresse des Reichs liegt in der gleichen Richtung. Den Reichstag freilich wird es Ueberwindung kosten, seine Popu larität aufs Spiel zu setzen, indem er unpopuläre Steuern bewilligt. Doch populäre Steuern gibt es in der ganzen Schöne möbl. Zimmelt nicht, und so wird der Reichstag schließlich eine post mit oder ohne Benfion ju tibe Wahl treffen müssen. Je ausgiebiger, desto besser, Gießen, Bismarda 17 benn um so länger bleibt ihm die gleiche unangenehme Stad- Cheat Glessen. Dir: Germann Steingo Freitag, den 20. Oftobe 3. Freitage Abonnements Vorstellung. Rovität! Novit Kater Lamp Romöbie in 4 ten bo Emil Rofenom Arbeit erspart. Die einsichtige Wählerschaft wird damit schon einverstanden sein, denn sie weiß, daß die Reichsregie rung neue Steuern nicht verlangt, weil sie persönlichen Geminn davon hätte oder aus Liebhaberei oder aus Schaden freude, sondern weil ohne die neuen Steuern die ruinöse Bumpwirtschaft weitergehen müßte, an deren Wegziel nod biel härtere Steuern stehen. Der Mehrbedarf ist da; er ist aus Ausgaben entftanden, die als unvermeidlich angesehen werden müssen und bie jedenfalls der Reichstag in jedem Pfennig bewilligt hat. Der Mehrbedarf muß also gedeckt werden. Da das Reich fo wenig wie irgend einer unter uns die Möglichkeit hat, Belder aus der bierten Dimension zu holen, da das Reich bas Geld irgendwoher nehmen muß und dazu einzig unsere aschen ihm zur Verfügung stehen, so ist die Frage nicht, ob ir neue Steuern haben wollen, sondern welche neue Steuern uns am wenigsten unbequem find. Ist das erst aferem Bewußtsein fest eingeprägt, so ist das Schwerste berwunden und die Verständigung wird verhältnismäßig Beicht sein W Politifche Rundschau. Deutsches Reich. In der gestrigen Sigung des Bundesrats wurden der Zentralafrikanischen Bergwerks- Gesellschaft die Korpora tionsrechte verliehen. * An maßgebender Stelle zieht man dem Vernehmen nach eine Reform der Nahrungsmittel- Kontrolle für das ganze Reich in Erwägung. Es soll eine bundesrätliche Verordnung geplant sein, nach der dann die Einzelstaaten ihre besonderen Anordnungen erlassen würden * Der Rücktritt des preußischen Ministers für Handel und Gewerbe Möller wird nunmehr amtlich publiziert. Die Entlassung erfolgt nach dem Wortlaut der Bekanntmachung auf eigenen Wunsch. Herr Möller behält Titel und Rang eines Staatsministers, ferner wird ihm der erbliche A del verliehen. Gleichzeitig wird die Ernennung des bis. herigen Oberpräsidenten der Provinz Westpreußen Delbrüd zum Handelsminister und diejenige des Regierungspräsiden ten in Marienwerder zum Oberpräsidenten von Westpreußen bekannt gegeben. * Die Verhandlungen zwischen Deutschland und Schweden über den zu vereinbarenden Handelsvertrag sollen am 30. Oktober in der schwedischen Hauptstadt Stockholm beginnen. * * Seine 22. Jahresversammlung hält der deutsche Verein gegen den Mißbrauch geistiger Getränke gegenwärtig in Münster i.. ab. In erster Linie beschäftigte man sich mit den Trinkerheilstätten. Dem Sonderverband für Trinkerheilstätten gehören 30 Anstalten an. Ein Gesezentwurf über die Fürsorge für Trunksüchtige ist dem Reichstage zugegangen. Mehrere Redner wandten sich energisch gegen die vielfach angepriesenen Geheimmittel gegen Trunksucht, die durchweg schwindelhaft und zwecklos seien. Empfohlen wurden als Ersaßgetränke natürliche und fünstliche Mineralwässer, ungegorene Frucht- und Obstsäfte, Kakao und Tee und Kaffee. Sehr erstrebenswert ist die Einführung von Milch als Ersaßgetränk. Der beste Ersay für alle geistigen Getränke seien reines Wasser, gutes Obst und Milch. * In Baden scheint die Regierung davon überzeugt zu sein, daß aus der allgemeinen Personentarif- Reform ange sichts der veränderten Suchlage in bezug auf die Betriebs. mittelgemeinschaft vorläufig nichts, werden wird. Nach. dem jezt von Bayern neue Vorschläge gemacht worden sind, denen zufolge die Gemeinschaft nur auf die Güterwagen erstreckt werden solle, und nachdem Preußen diesen Vorschlägen zugestimmt hat, fühlt Baden sich veranlaßt, seinen Standpunkt zu wechseln. Baden ist bereit, auch an der Beratung der bayerischen Anträge mitzuwirken in der Hoffnung, daß, wenn später einmal die Vorteile einer solchen beschränkten Gemeinschaft klar zutage liegen werden, auch die Ausdehnung dieser Gemeinschaft auf die übrigen Betriebsmittel wieder ins Auge gefaßt würde. Allein den engen Busammenhang der Betriebsmittelgemeinschaft mil der Frage der Personentarifreform hält die badische Regie rung nunmehr für gelöst. Sie sieht sich deshalb von ihrer Zusage, unter Annahme der vierten Wagenklasse und Verzicht auf das Kilometerceft sich der preußischen Tarifreform anschließen zu wollen, befreit. Die badische Regierung will mit dem Eisenbahnrat und den Landständen selbständig darüber entscheiden, inwieweit das Reformprogramm für Baden durchgeführt oder abgeändert werden son. Eine derartige Stellungnahme eröffnet schlechte Aussichten für das baldige Zustandekommen der Reform. Oefterreich- Ungarn ** Das abermalige Kabinett Fejervarh für Ungarn Hal sich bereits konstituiert. Ackerbauminister György ist von seinem Posten enthoben und der frühere Vizepräsident des Abgeordnetenhauses Baron Feilitsch zum Ackerbauminister ernannt. Baron Fejervary wird mit einstweiliger Leitung des Finanzministeriums und des Ministeriums a latere betraut und behält gleichzeitig das Präsioium des Kabinetts. Gleichzeitig werden Justizminister Zanyi, Handelsminister Börös, der Minister des Innern Kristoffy, Honvedminister Bihar und der Kultus- und Unterrichtsminister Lukacs neuerdings in dieser Eigenschaft wiederernannt, Russland. ** Nach der Vollziehung des Friedensschlusses plant die Regierung die Aufhebung der Strafkolonie auf Sachal Der russische Teil der Insel soll russischen Untertanen freien Kolonisierung überwiesen werden, Hof und Gesellschaft. *** Der deutsche Kronprinz ist mit seiner Gemahlin in Potsdam wieder eingetroffen. Vom Bahnhof Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. begab sich das Kronprinzenpaar in das Neue Palais. Die Beförderung des Kronprinzen zum Major steht für den 26. Oktober, den Tag der Enthüllung des Moltke- Denkmals, bebor. ** Die Vermählung des Prinzen Eitel- Friedrich von Preußen mit der Herzogin Sophie Charlotte bon Oldenburg ist für den Februar nächsten Jahres in Aussicht genommen. Das junge Paar wird dann in der Villa Ingenheim in Potsdam Wohnung nehmen. ** Der Prinz und die Prinzessin von Wales haben von London aus ihre Reise nach Indien angetreten. Soziales Leben. Der Ausstand in der Berliner Wäsche Industrie. Die Generalversammlung des Vereins Berliner Wäschefabrikanten hat einstimmig beschlossen, am Montag die Betriebe zu schließen, falls bis dahin die Arbeit nicht aufgenommen wird. Dadurch würden einschließlich der Streifenden 15 000 Arbeiter und Arbeiterinnen erwerbslos. Die Krisis im sächsisch- thüringischen Textilgewerbe. Der Verband sächsisch- thüringischer Webereien hat beschlossen, sämtliche Verbandswebereien zu schließen. Dieser Beschluß soll durch Anschlag in den Verbandsfabriken bekannt gemacht verden. In dem Schriftstück heißt es:„ Wir sind vertragsmäßig genötigt, am Abend des 28. Oktober alle Verbandsvebereien zu schließen. Um Webern und Webereien, welche bereit sind, die Arbeit zu dem vom Verbande für die Ortsgruppe aufgestellten Mindestlohntarif aufzunehmen, hierzu Gelegenheit zu schaffen, ersuchen wir diese Arbeiter, sich spätestens bis zum Abend des 2. November in den FabrikContoren zu melden. Erfolgen in allen Verbandswebereien Jenügend Anmeldungen, so werden wir am Montag, dem 6. November, unsere Betriebe wieder eröffnen." Die Maßcegel der Fabrikanten wird Unterstüßung durch die sächsischthüringische Färberei- Konvention finden. Die an die Kün digung gebundenen Betriebe wollen ihre Fabriken am 4. November schließen. Beendeter Ausstand. Der Ausstand in der Hannoverschen Maschinenbau- Aktiengesellschaft vormals Georg Egestorff" ist durch gegenseitige Vereinbarung beendet worden.' Aussperrung in Bielefeld. In der Bielefelder Maschinenfabrik vormals Dürkopp u. Co. sind 700 Arbeiter ausgesperrt. Alle Einigungsversuche durch den Vorsitzenden des Gewerbegerichts, Randgerichtsdirektor Löher, sind gescheitert, die Gesamtaussperrung der Arbeiter aller Bielefelder Nähmaschinenfabriken soll in den nächsten Tagen erfolgen. Nab und fern. † Die Jagdhütte des Königs von Sachsen abgebrannt. Der König Friedrich August von Sachsen traf in Tarvis in Kärnthen ein, um dort der Jagd obzuliegen. Zu dieser Zeit traf die Nachricht ein, daß die dem Könige gehörige, erst vor kurzem errichtete und mit Proviant versehene Jagd. hütte auf dem Praschnik- Sattel abgebrannt sei. Wahr. scheinlich handelt es sich um einen Racheakt. † Sturmschäden auf See. Die Schäden, die der zwei Wochen anhaltende Sturm in der Nordsee angerichtet hat, stellen sich als immer größere heraus. Allein in Curhaven wurden 14 große Seeschiffe mit schweren Havarien eingeschleppt. Gesunken sind vor der deutschen Nordseeküste fünf Schiffe mit rund vierzig Mann Besaßung. † Vom Zuge überfahren. In der Blumenthalstraße in Dessau wurde auf dem durch keine Schranke gesicherten Uebergange der Bahn nach Wörlitz das Fuhrwerk eines Möbelmagazins von einer Lokomotive zertrümmert. Der Kutscher erlitt so schwere Verlegungen am Unterleib, daß er sofort verstarb. Auch das Pferd ist tot. † Revolver- Attentat eines Blinden. Ein dreißigjähriger erblindeter Seemann in Hamburg gab auf seine Ehefrau, die ihn verlassen wollte, zwei Schüsse aus einem Revolver ab. Die Frau wurde schwer verlegt, der blinde Schütze wurde verhaftet. † Ein vorsichtiger Selbstmörder. In Gnesen suchte ein Photograph auf eine sehr entschiedene Weise den Tod. Er schnitt sich die Pulsadern auf und sprang dann vom fün Len Stockwerf auf den Hof hinunter. Dort blieb er mit zerschmetterten Gliedern tot liegen. † Explosion in einem Steinbruch. Im Steinbruche zu Reuth im bayerischen Vogtlande machten zwei Steinhauer ein Feuer in der Feldschmiede an, um sich zu erwärmen. Diese Der eine hantierte dabei mit Dynamit- Patronen. explodierten und töteten den einen der Männer, während der andere auf den Tod verlegt wurde. † Mord um einen Schnaps. Auf dem Bahnhofe von Marienburg in Ostpreußen wurde ein Kutscher von einem Arbeiter erstochen, weil er dem Verlangen, einen Schnaps auszugeben, nicht nachkommen wollte. Der Ermordete hinterläßt Frau und fünf Kinder. Der Messerheld entkam unerkannt. † Mordversuch aus Eifersucht. In Mühlhausen i. Th. gab ein Arbeiter auf eine verheiratete, Frau, mit der er ein Liebesverhältnis hafte, aus Eifersucht aus einem Revolver mehrere Schüsse ab und verletzte sie schwer. Darauf richtete er die Waffe gegen sich selber, verletzte sich aber nur leicht am Kopfe. † Ein neues Verkehrsprojekt in Frankfurt a. M. Zwischen der preußischen Staatsverwaltung und der Stadt Frankfurt a. M. ist nach langen Verhandlungen ein Ver: trag zustande gekommen, der für die Stadt ein weiteres gewaltiges Aufblühen verspricht. Es handelt sich um die Errichtung eines Osthafens, die durch die Hinausschiebung und Erweiterung des Ostbahnhofes bedingt ist. † Das Unglücksfuhrwerk. Auf der Landstraße zwischen München und Augsburg wurden die Pferde zweier Last: fuhrwerke vor dem Automobil des belgischen Thronfolgers, Prinzen Albert von Flandern, scheu. Das eine Gefähri fuhr auf eine Kutsche, deren Pferd die Deichsel in die Brust gebohrt wurde. Die Insassen, ein Ehepaar aus Eurasburg wurden aus dem Gefährt geschleudert, die Frau blieb schwer berlegt liegen. Die Lenker der beiden Lastfuhrwerke wurden gestreift und erlitten ebenfalls Verlegungen. Prinz Albert, General Junblutte und der Chauffeur leisteten den Ver unglückten die erste Hilfe. † Benzin- Explosion in einem Kaffeehause. Im Vororte Marylan bei Salzburg war der Besizer eines Kaffeehauses mit seinem Hausdiener bei der Gasolin- Leitung beschäftigt. Dabei fam er mit dem Licht dem Gase zunahe, und es erfolgte eine furchtbare Explosion. Der Cafetier wurde so schrecklich verstümmelt, daß ihn sein eigener Bruder nicht mehr erkannte, und erlag alsbald seinen Wunden. Auch der Hausdiener wurde schwer verbrannt. † Direkte Verbindung Berlin- Marseille. Der Generalrat in Marseille hat den Wunsch ausgesprochen, daß direkte Grpreßzüge mit allen Wagenklassen ohne Umladung von Berlin nach Nizza über Frankfurt, Belfort, Lons- le- Saunier, Lyon und Marseille eingeführt werden, um die durch die Durchbohrung des Simplon für den Handel von Marseille entstehenden schädlichen Folgen abzuschwächen. † Ein Bank- Krach. Die Nationalbank von Alleghany ( Pennsylvanien) ist in Zahlungsschwierigkeiten geraten. Die Verbindlichkeiten belaufen sich auf 2 973 169 Dollars. Der Kassierer hat Selbstmord verübt. Es ist ein Verwalter ernannt worden. Stab von Architekten, um in Carrara den ihm zusagenden Marmor, in allen Prachtbauten der Welt die Muster für die kostbarste Einrichtung auszusuchen und zusammenzustellen. Dazu hatte merkwürdigerweise der Mann Zeit, der sonst feine Unterredungen bon mehr als zwei Minuten Dauer gewährt. Die Bronzen, die ihm geliefert wurden, hatten seinen Beifall nicht. Darum gründete er seine eigene Bronzefabrik. Königlich! Nicht wahr? Aber seltsam ist es doch, daß ein Mann mit so kostspieligen und so unvernünftigen Launen überhaupt zu Vermögen kommen fonnte. Natürlich wird der Bau in Newyork feenhaft, märchenhaft. Das ist er seinem Besitzer schuldig, dem- immer nach den Zeitungen kein Aufwand zu hoch ist. Der Palast soll eine Eigenheit haben: Der Druck auf einen Knopf soll genügen, alle Zwischenwände einer Etage verschwinden zu machen und einen einzigen Raum herzustellen, weit genug für Tausende. Das ist in der Tat märchenhaft. E ist überdies ein geschmackloses Märchen, denn dem riesige Flächenraum würde die angemessene Höhe fehlen. Mo darf aber Mr. Clark deswegen nicht schelten. Er ist Wirklichkeit gar nicht verrückt, nur die Zeitungen machen i! dazu. Bei dem Erzherzog Leopold Salvator, der ihn für lich zum Diner geladen hatte, benahm der Kupferkönig sic ganz gesittet und wie ein vernünftiger Mensch, der er and ist. Er ist nicht so reich, wie man sagt, aber auch nicht entfernt so blöde verschwenderisch, wie man ihm nachredet. Seine persönlichen Gewöhnungen sind sogar recht bescheiden. Er war ein armer Lehrer, bevor er Goldgräber wurde, und ' r hat bis heute noch nicht Zeit gefunden, seine Jugendjewohnheiten seinen völlig veränderten Verhältnissen anzuassen. Mr. Clark ist bereits wieder auf dem Wege nach Imerika. † Gent als Seehafen. Die altberühmte belgische Handelsstadt Gent soll jetzt einen richtigen Seehafen erhalten, indem Der Kanal, der sie mit dem auf niederländischem Gebiet ge legenen Hafen Terneuzen an der Wester- Schelde verbindet, jo weit vertieft werden wird, daß auch große Seeschiffe hinauf gelangen können. Nach den Plänen wird das Kanalbett am Boden eine Breite von 23% Metern, auf der Wasserlinie eine solche von 64 Metern auf belgischem und on 66 Metern auf holländischem Gebiet erhalten, während die Fahrttiefe gleichmäßig auf 9 Meter gebracht werden joll. Die Arbeiten sind sofort in Angriff genommen worden jedoch wird ihre Fertigstellung nicht vor dem Jahr 1907 erwartet. † Verheerangen durch einen Cyklon. Ueber die Ortschaft Torrente in Nordamerika ist ein Cyklon niedergegangen, der enormen Schaden angerichtet hat. 45 Häuser sind zerstört. Eine große Anzahl Personen wurden verlegt, einige wurben getötet. † Großfeuer in Ahlbeck. Das Dampagewert dc: Firme Grünberg in Ahlbeck ist von einem verheerenden Shaden feuer heimgesucht worden. † Mit Stuhlbeinen erschlagen. In dem thüringischen Orta Themar wurde bei einem Tanzbodenstreit ein Senech mit Stuhlbeinen erschlagen. Ein anderer wurde schwer verlegt. Der Getötete ist Vater von sechs Kindern. † Ein gestohlener Millionen- Scheck. Dem europäischen Vertreter einer deutschen Firma in Shanghai, Herrn Ernst Kretschmar, war auf dem Bahnhof in Aachen von einem ihn anrempelndem Mann die Brieftasche gestohlen, die einen Scheck über 1 292 000 Francs enthielt. Da der Besizer die Auszahlung des Schecks sofort telegraphisch sperrte, so wird er wohl kaum wieder zum Vorschein kommen. Der Dieb würde sich der Gefahr der Verhaftung aussehen. In englischen und französischen Blättern wird jetzt auch noch öffentlich vor dem Ankauf des Schecks gewarnt. Tages- Chronik. In Jessen im Saalekreise feierte da Schuhmachermeister Huhlesche Ehepaar das Jest der diaman tenen Hochzeit. Hessischer Landtag. Erfte Kammer. Darmstadt, 19. Oktober. Der Präsident Graf Görk gen. Schlig teilt, wie die„ Darmst. 3tg." schreibt, mit, daß der Graf zu Erbach Erbach mit seiner Vertretung in der Kammer seinen Bruder, den Grafen Arthur betraut habe; letzterer leistet den Landständischen Eid. Staatsminister Dr. Rothe stellt dem Hause den neu ernannten Justizminister& wald vor. In der spanischen Provinz Sevilla wurde das Kind eines Gutsbesizers am hellen Tage von Briganten entführt, die 10 000 pesetas für die Auslieferung verlangen. Auf einer Eisenhütte in Essen wurden durch eine Er. plosion flüssigen Stahls zwei Arbeiter tödlich verletzt. Der Befuch eines Kupferkönigs. ( Eig. Bericht.) Wien, 19. Oktober. einen Nubou aufführen lassen, an dem er Erfer mit 1,10 m vorges hen hat. Es werden ihm nur die Eifer mit 50 cm Auslage gestattet.- Kaufmann Karl Volf in der Grünbergerstraße hat den Antrag gestellt, es möchte vor seinem Hause ein g pflasterter Fußweg über den Fahrdamm erricht t widen, weil die nächsten Ubergänge zu beiden Seiten, fernes Hauses gar zu weit entfernt sind. Es werden 150 t. dafür bew ligt. Stadtv. Jann rügt hierbei, daß sit sehr langer Zeit in der Kreuzung der Goethe- und Si pjanstraß: Pflastersteine hinderlich im Wege liegen. Dann ist an der Kreuzung der Goethes und Ludwigstraße durch die Karalisation der gepflasterte Uebergang i ßt in einem shr miserateln Zustande. O.-B. Mecum verspricht Abhüife. Stadt. Small regt an, daß in der Oftanlage au noch ein solcher U bergang gepflastert werde. Nach - - eamtliche Auskunft i prima. Was nügt et Unternehmer, welcher wi tumb 750 000 Mr. Arbei ho feine Raution realen Werten h ie weiteren Mitteilungen ie durch den gewählten& igungen bis ist gewonnen chäftsführung insbesondere irma Jag t& Rumpf faun die ber D.-W. dem Stabib. das alles hier( im Stabto Stadtverwaltung hat durch lufte, treten welche ein, fo Raution und das zurüdbe gen wir uns doch, es war g Firma große Arbeiten fre t- nachdem hiesige Ge 40000 Mr. durch die Firma be gegeben wird als es von ein sight ift. Wir fühlen es m Giftsmann jgt ist, der ei lich Der Staats- oder fin Berluften, jein Gehalt eftiftemann. D.m Landwit Georg Simon wnd gestattet, daß er zur Anlage einer Drainage nach ein m ihm getörtgen Felde an der Lahn, welches sehr feucht ist, den Wismarer Weg mit einer Rohrietung treuzen fann. Am Reinig'ichen Hause, Seitereweg 30, will eine Gesellschaft Bettge aus Colberg eine Reklametafel ähnlich der wie sie vor ca. einem Jahre vor dem Hessischen Hofe stand anbringen lassen, a welcher täglicher Wetterdienst der Hamburger Seewarte, eine Normaluhe und Barometer angebracht sind. Einspruch wud nicht erhoben. Für die Benutzung des städt. Geländes( Front nach dem Teufelsiusgästchen zu) muß die Firma eine jährliche Anerkennungsgebühr von 10 Mt. zahlen. Die vor furzem stattgefundene Versteigerung der drei städt. Grundstücke an der Licherstraße haben die erforderliche Tag nicht erreicht; der Zuschlag wird darum nicht erteilt. Die Anlage ein.8 Entwässerungstanals bei dem veterinärmedizinischen Just tut wird genehmigt mit der Bedingung, daß derselbe jzt in den der Frankfurterstraße entiang liegenden Ranal eingeführt wird, später aber wenn die Kanalisation sectig ist in iner Gegend, dieser Kanai dann wieder in Wegfall tommt. Für die Benutzung des fädt. Geländes muß der Staat jährlich 50 Pfg. n- Die tommende Sache, Punkt 10, erkennungsgebühr zahlen. Zahlungsunfähigkeit der Firma Jäger& Rumpf Die Regierungsvorlage, die berufsständische Vertretung der Landwirtschaft betreffend wird, nachdem der Ausschußberichterstatter, Geb. Justizrat Dr. SchmidtGießen und Staatsminister Dr. Rothe dazu gesprochen, nach den Anträgen des Ausschusses ohne wesentliche Debatte einstimmig angenommen. Annahme einer Reihe von Gegenständen fonform den Ausschußberichten wurden die Gesezentwürfe betreffend den Lotterie- Staatsvertrag mit Preußen und Thüringen und betreffend das Spielen in außerhessischen Lotterten, letzteres mit einem kleinen Amendement, angenommen. Es folgt die Beratung des Gesetzentwurfs über die Gemeindeumlagen. Frhr. v. Heyl zu Herrnsheim erörtert die entgegenstehende Stellungnahme des berichtenden Ausschusses. In keinem Lande der Welt gibt es so viel Könige, wis in den Vereinigten Staaten von Amerika, die sich Freijtaaten nennen und es der äußeren Form nach auch sind Der Petroleum- und der Silberkönig, der Stahl- und der Kupferkönig, der Kohlen-, der Eisenbahn- und der Schiffs. fönig wohnen dort einträchtig nebeneinander. Wenn man den umlaufenden Gerüchten glauben darf, besitzen diese Monarchen alles, was das Herz begehren mag,- nur feine Zeit, es auch zu genießen. Sie alle, die Könige von Dollars Bnaden, haben feine Jugend gehabt, denn sie mußten immer nur„ Geld machen", immer nur„ Geld machen" und an sammeln und häufen. In dieser Beschäftigung gönnten sie sich nichts, rein gar nichts, außer den Freuden der nach Be friedigung ausschauenden Begehrlichkeit; und als sie am Ziele waren, da war ihre Genußfähigkeit verdorrt, da hatter sie sich gewöhnt, keine Zeit zu haben, da war es ihnen zut anderen Natur geworden, mitten in der verschwenderischen Fülle mit der Minute zu geizen. Zweite Kammer. Darmstadt, 19. Oktober. Zu Beginn der 119. Sigung erklärte der Präsident, Geh. Regierungsrat Haas, daß er im Auftrag der Zweiten Kammer s. 3. der Großherzogin zum Geburtstag gratuliert und dafür den Dank entgegengenommen habe. Hierauf werden eine Anzahl zur vorläufigen Beratung auf der Tagesordnung stehender Gegenstände zu späterer Beratung, nachdem Referenten dafür ernannt, zurückgesetzt. Einer diese Könige, der Kupferkönig Mr. Clark, war jetzt hier zu Besuch. Nicht zum erstenmal. Er liebt Wien, mo ihm ein Jugendfreund lebt, der großherzoglich toscanische Leibzahnarzt und kaiserliche Rat Thomas. Hier hat er auch schon große Prunkeinfäufe gemacht: die Preyersche Gemäldefammlung, die nun seit Jahren auf die Fertigstellung des Palastes wartet, den Mr. Clark in Newyork für sich bauen läßt. Noch ein Jahr soll der Bau währen, dessen bisherige Kosten auf 25 Millionen Kronen angegeben werden. Das ist der Durchschnittspreis eines amerikanischen Königs"- Hauses, wenn man den Zeitungen glauben darf, die immer ganz genau die Beträge kennen, die ein amerikanischer Milliardär ausgibt. Mr. Clark, so heißt es, reiste mit einem Die Anträge der Abgg. Müller und Dr. Buff, betreffend die Beiträge zur Kranken- und Unfallversicherung seitens der Arbeitgeber, sowie die der Abgg. Diehl und Genossen, betr. den Verkehr mit Wein 2c., werden nach den Ausschußanträgen angenommen. Die Vorstellungen der Großh. Bürgermeisteret Butzbach, die Umwandlung der Realschule Buzbach in eine Oberrealschule, sowie die Einführung der Fäfalten aus der Jrrenanstalt Hofheim in den Schwarzbach, w.rden für erledigt erklärt. - - Statto. Gabriel führ grüße es ebenfalls, daß eine mit mehr angenommen bi Re fen nicht ein, wie fie pege baibas große Bergnügen, Bli ubigerausschusse mit anzu r Sinficht in die Bücher ge Jer& Rumpf schon vo De Immobilien und Berte Boontet, die von dem Taner gemachten Ein bein Konto eingeschrieben Stand in Hanau ift jederzeit ausbrechen verschlingen Berichts- und Summen und die hiesigen B mwerfer die im Schweiße ih müffen, verlieren alles. J gefundenen Gläubigerausschu mit 25%, zahlbar in 4 R Eine dem ächst stattfindende dazu nehmen. Ugner habe Gießen eine vollständ schaft herrsche( 0.8. hier und fragt auf was fid damit das hier bestehende 8 Stadtv. abriel.) 8wei Rumpf habe er im Inte an sich genommen, die d Bemerkungen werde er Untersuchungen und um die Stelle heute in öffentlicher wiederhole, daß die Firm gewesen ist. Daß man hat eine sehr scharf zugespizte Distussion gebracht. D.-B. Mecum bestätigte, daß die genannte Firma durch einen Hanauer Rechtsanwalt den Gläubigern ein Zufular hat zugehen lassen, nachdem infolge eingetretener größerer Verluste die Firma resp. dessen alleiniger Inhaber Ußner in Zahlungsschwierigkeiten geraten set. Eine zwangsweise Beitreibung sei ohne alle Aussicht, nur wenn die von der Firma übernommenen Arbeiten weiter ausgeführt würden, wäre es möglich einen Teil der Passiven zu decken. Es stehen den etwa 170 000 Mt. betragenden Aktiven, die meistens in Grundstücken vorhanden sind, rund 700 000 Wit. Passive gegenüber. Er, D.-B. Wiecum, habe daraufhin sofort die für eine ungestörte Weiterführung der Arbeiten an der Kanalisation und der Höheren Mädchenschule erforderItchen Schritte getan. Der Vertrag set gelöst worden, die event. entstehenden Schäden bei der Weiterführung der durch Jäger& Rumpf übernommenen Arbeiten Die Stadt set in dieser Hingehen auf deren Kosten. ficht gedeckt, sowohl die von gen. Firma hinterlegte Raution 71 000 Mt.( gut für mindestens 30 000 mt.) und ein für bereits ausgeführte Arbeiten fälliges Guthaben werden zurückbehalten. Er bedaure nur, daß hiesige Geschäftsleute gerade in den lezten Wochen durch Wechsel mehr oder weniger Verluste erlitten haben, im ganzen sollen es etwa 40 000 mt. sein. Den Arbeitern, Unter- Affordanten und Lieferanten set am Mittwoch bor acht Tagen von ihm mitgeteilt worden, daß Bahlungen für Lieferungen, Arbeiten 2c. von diesem Tage an direkt von der Stadt angewiesen werden. Auch die Sandsteinlieferung für die Kläranlage und die Höhere Mädchenschule geht ungestört weiter, der Werfführer hat den in Obernburg gelegenen Bruch( den J.& R. gepachtet hatten, aber für dieses Jahr noch keine Miete bezahlt haben) in eigene Verwaltung genommen und die Stadt zahlt ihm die Beträge, so wie selbige mit der Firma Jäger& Rumpf vereinbart sind. Die vom D.B. Mecum nachgesuchte Krediterhöhung, die unter solchen Umständen notwendig ist, wird auf Befürwortung des Beigeordneten Georgt bewilligt.- Die Stadtv. Löber und Schaffstaedt wenden sich daraufhin ganz energisch gegen die Art der Kaution, die aus 3 Bürgscheinen und 1 Sichtwechsel besteht. Ja Zukunft sollte man nur tatsächliche Kautionen( Wertpapiere) annehmen und beantragte Stadtv. Schaffstaedt, daß die vor Jahren beschlossenen Bestimmungen, wonach Bürgscheine und Wechsel in Kaution mit gegeben werden können, geändert werde. Stadtv. Schaffstaedt gibt zur Begründung, daß Firmen, die sich an solch große Unternehmungen heranwagen und eine, wenn auch nur kleinere Staution nicht stellen können, den Zuschlag nicht erteilt bekommen sollen, sie sind dann eben nicht leistungsfähig. Wir sind ganz derselben Ansicht und können dacum die Ansicht des Stadtv. Hauvach gar nicht guthetßen, welcher ganz für Beibehaltung der alten zusammengestellte Stautton für vollwertig hält. Zum Glück war er der einzige, der auf diesem Standpunkt steht und wird über den Antrag Schaffstaedt dem Hause baldigst eine entsprechende Vorlage gemacht werden. Stadtv. Haubach erwiderte darauf: er wollte sich das wohlweislich noch überlegen, ob er einer solchen Kautionsverschärfung zustimme." Wie notwendig dieser Antrag u. E. ist, ersehen wir aus der weiteren Mitteilung des D.-B., wonach die erst fürzlich eingeholten Auskünfte über die Firma Jägec& Rumpf( weil schon bor längerer Zeit den Stadtverordneten keine besonders guten Mitteilungen über die Finanzlage der Firma zugegangen waren) sehr gute gewesen sind, selbst Die Vorstellungen des Vorsitzenden des Landesberbandes der Bürgermeister im Großherzogtum Hessen, die Protokollierung von Immobiliarveräußerungsvon Immobiliarveräußerungsberträgen, sowie der Antrag Leun hierzu werden trok dem Wunsch des Justizministers Ewald, einen bestimmten Entschluß heute nicht zu fassen, der Rezierung überwiesen. Ueber die Vorstellung der Gefangenaufseher zu Darmstadt, Mainz und Gießen, betr. Gewährung von Wohnungsvergütung, berichtet Abg. Dr. Schmitt, der die Vorstellung der Regierung zur Prüfung empfiehlt. Dies wird beschlossen. Nach der Pause machte der Präsident die Mitteilung, daß die Beratungen Freitag früh 10 Uhr fortgesetzt werden. Der Großherzog hat mitgeteilt, daß der Landtagsschluß auf Mittwoch, 25. Oftober, mittags 21 Uhr, festgesezt set, worauf eine Hoftafel stattfinden werde. Der Großherzog lade weiter die Ab- von hier aus( Stadtber habe, ihr noch vor turze darunter den Bau des pricht nicht zu Gunsten coben erwähnt, Stadt. G berwiesen; Stadto. Gabr nabere öffentliche Beleu Stadt von Bichtigkeit if Stadtv. Schch ma Gabriels Angaben ebenfa hat ein Interesse dar Gelegenheit gehabt in und da stehen Bahlen, f an: die nicht zu Gun Auch er ist ganz entici Bürgschaft einen reelle unfere Mitbürger, daß Bürgschaft( Wechsel! D fie auch bertrauensjelig Stadtb. Krumm fich Borredner irgend weld jegt in öffentlicher Anficht ist auch D. erwidert, daß er nu richten fönne, borer Rüdficht auf den wird ihm bom D fchein erwedt ist, find und er ber ( Große Unruhe in erregt, daß er berl Rede stehen wolle, er Stadtv. Gabriel ha Oberbürgermeisters er auf furze Zeit S fblüffig zu werden, geordneten zu einer Festvorstellung auf Dienstag- Abend Bestimmung ist, also auch eine mit Hilfe von Wechseln öffentlicher Sigung ma in das Hoftheater ein. Sihung der Stadtverordneten Gießens. Gießen, 19. Ditobe 1905. Die Sigung wurde turz nach 145 Uhr von Oberbürgermeister Mecum eröffnet. Das Baugesuch des Professor Dr. Poppert für die Wilhelmstraße wird genehmigt. Es war Dispens erforderlich für einen Erter, der in der Hauptsache in Holz Fachwert ausgeführt wird. Bauunternehmer Heinrich Winn will das neben dem Geisse'schen Hause stehende alte Haus( die zweite Krachenburg, wie D. B. Mecum einschaltete) abreißen und traten ab und es wir gefaben.- Bunft 11: wird bertagt; es wolle Sonntag an Ort und St Rechnungsabschlüffe des Des Elettrizitätswertes Contatteren, daß beide Meberidiffe in dem abg Gaben- Bunft 14: G Quedbotn fällt aus Quellfaffung am uber bon über 3000 m. auf Den Arbetten größere ner Erfer mit 1,10 m die Eifer mit 50 cm Rarl Bolt in der stat, es möchte vor über den Fahrdamm U bergang zu beiden amtliche Auskunft über die Steuereinschätzung| die ebenfalls der Leitung zugeführt werden sollen.- prima. Was nügt eine gute Auskunft, wenn der Die Errichtung eines zweiten Schlafraumes für die Internehmer, welcher wie es hier der Fall ist, für Laternenwärter und die Vergrößerung der Wohnung und 750 000 Mt. Arbeiten den Zuschlag bekommt, des Aufsehers in dem der Stadt gehörenden Hause in och keine Kaution bon etwa 50 000 mt. der Kirchstraße wird genehmigt. ncealen Werten hinterlegen tann. ernt find. Es werden te weiteren Mitteilungen des Stadtv. Gabriel über daß der Verkehrsverein am Geburtstage Schillers der Tagekordnung, das zu einer sehr regen Debatte Anlaß ung der Goethe und zungen bis ist gewonnene Uebersicht über die ganze Jann rügt hierbei, ie durch den gewählten Gläubiger- Ausschuß in dessen ch im ge liegen. eschäftsführung insbesondere des hiesigen Zweigbureau der te Uebergang jeg in uch der D.-. dem Stadtv. Gabriel entgegenhielt: was I regt an, daß in der je Stadtverwaltung hat durch die Zahlungseinstellung keine D.B. R.cum ver o das alles hier( im Stadtverordnetenkollegium) bedeuten, Außerhalb der T- D. gab O.-B. Mecum bekannt, an der bor 50 Jahren gepflanzten Schillereiche einen Stein mit Inschrift sehen lassen will. Der Plazz möchte dann von der Stadt dauernd in einem würdigen ZuDas Arrangement hat die Gießener Turnerschaft überDem Eisverein werden auch für den kommenden Winter die städtischen Wiesen zu den früheren Weylar, 18. Oktober. Jugendspiele auf dem Lande. Die Lehrer aus Stadt und Land des Schulaufsichtsbezirks Beglar waren am gestrigen Tage zur letzten Jahres- Konferenz in der Schule zu Dutenhofen zusammengefommen, welcher auch Landrat Dr. Sartorius beiwohnte. Ein sehr zeitgemäßes Thema,„ Die Jugendspiele", stand auf bot. Unsere Kinder spielen ja bekanntlich alle sehr gerne und in den großen Städten wird das Jugendspiel sehr gepflegt, allein in den ländlichen Gemeinden ist bis jetzt hierin daß durch die Einführung der Spiele in unseren Schulen ouh die aus der Schule entlassene Jugend sich nach und nach damit befreunden und sie dadurch zu Volksspielen machen werde. hes und Ludwigstraße firma Jäg r& Rumpf faun die Stadt nur dankbar sein. Wenn ftande erhalten werden. Wird demgemäß beschlossen. noch garnichts geschehen. Die Konferenz war der Ansicht, nommen. - gang gepflastert werde. Berlufte, treten welche ein, so sind dieselben It. Vertrag durch Bedingungen überlassen. wid gestattet, daß ie Kaution und das zurückbehaltene Guthaben gedeckt, so ein m ihm getöntgen agen wir uns doch, es war gut, daß an der Stelle, welche ht ist, den Bimarer er Firma große Arbeiten freihändig übertragen hat, auch Es erscheinen nachdem die Herren Gabriel und Schmall im Sigungssaal wieder. Beigeordneter eorgi, lägen nach den beiden Büchern der Firma Jaeger& Rumpf * Wetzlar, 19. Oftober. Zeitungseinstellung. Der ,, Weßlarer General- Anzeiger"( Buchdruckerei Irmgardt) hat am Montag sein Erscheinen eingestellt. A Grebenhain, 19. Oftober. Die Zeilstrecke Grebenhain Gedern der Bahn Lauterbach- Vilbel soll am 1. Dezember oder spätestens am 15. Dezember eröffnet werden. §§ Alsfeld, 19. Oktober. Die diesjährige Kreislehrerkonferenz fand gestern hier im Saale des Deutschen Kretsschulinspektor Ed statt. Auf der Tagesordnung ftanden Hauses unter dem Vorsiße des Kreisrat Dr. Melior und bes zwei Vorträge:„ Der Lehrplan der ländlichen FortbildungsReferent Neeb. Groß- Felda, und Der physikalische Unterricht in der Volksschule", Referent Lehrer Verwaltung untersuchen müsse. Er halte es aber für sehr am Platz, die näheren Details dazu erst in geheimer Sigung mitzuteilen. Hiergegen wurde nunmehr kein Einspruch erhoben. Der Oberbürgermeister fragte darauf, ob die Unter- schule", suchung unverzüglich eingeleitet werden fönne, was vom Beigeordneten in bejahendem Sinne beantwortet wurde. Stadtv. Schmall erklärt, daß es ihm fern gelegen habe, bie städtische Berwaltung irgendwie zu verbächtigen und Stadtv. Gabriel, daß er vorher darauf hingewiesen habe, in öffentlicher Sizung mit näheren Angaben. nicht herauszukommen. In der Tagesordnung fähit man dann weiter. Die Landsmannschaft Darmstadtia will sich am Weglarer Weg ein eigenes Haus bauen. Es wird genehmigt den Bauplatz freihändig zu verkaufen zum Preise von 12 Mt. pro qm.- Wirtschaftsgesuche werden genehmigt dem Jakob Kunz für Brandplat 9 ( Haberkaften), dem Chr. Riegelmann für den Bierkeller Bahnhofstraße 76 und der Heinrich Belloff 3. Wwe. für Bahnhofstraße 15( Naussauer Hof). n.- Am Reinig'ichen ezt nachdem hiesige Geschäftsleute im ganzen zirka den beide Herren mit Einblick in die Bücher hatten nehmen Besellschaft Bettge aus 10000 Mr. durch die Firma verlieren auch mehr bekannt lossen, konstatiert darauf, daß er die Ueberzeugung habe, es der wie sie vor ca. gegeben wird als es von ein oder dem anderen Herrn er. = fland- anbringen wünscht ist. Wir fühlen es mit wie es so manchem fleineren Unregelmäßigkeiten vor, die die städtische dienst der Hamburger Geschäftsmann jetzt ist, der ein oder mehrere Tausend vermeter angebracht sind. Tiert. Der Staats- oder Stadtbeamte tommt nicht zu die Benuzung des eufelsiuftgäichen zu) Bedäftsmann. solchen Verluster, sein Gehalt ist ihm sicher; anders beim fennungsgebühr von Statto. Gabriel führte u. a. folgendes an: Er beftattgefundene Begrüße es ebenfalls, baß eine berartige Stoution in Bufunft et der Licheſtra nicht mehr angenommen wird, denn dann treten solche erreicht; der Zuschla Reisen nicht ein, wie sie gegenwärtig eingetreten sind. Er gee.n.8 Entwässerungs hab: bas große Vergnügen, das dick unterstrichen, Juſt ut wird genehmigt Gläubigerausschusse mit anzugehören und behaupten bem in den der Frank Einsicht in die Bücher genommen habe, daß die Firma eingeführt wird, ſpäter Jäger& Rumpf schon vor 3 Jahren faputt gewesen ist. in 1- ner Gegend, dieſer Die Immobilien und Berte sind in den Büchern sehr hoch t. Für die Benußung bewertet, die von dem Schwiegervater des Inhabers jährlich 50 fg. n mer gemachten Einlagen hat hat letterer auf mende Sache, Punkt 10, fein Konto eingeschrieben und der gegenwärtige der Firma Stand in Hanau ist so, daß der Konture jeberzeit ausbrechen tann. Kommt es dazu, dann of verschlingen Gerichts- und Anwaltstoften noch größere Summen und die hiesigen Geschäftsleute vornehmlich Handwerfer bie im Schweiße ihres Angesichts Geld verdienen müssen, verlieren alles. In der am 18. Oftober statt. Zum Schluß fam Stadtv. Jug hardt nochmals gefundenen Gläubigerausschußfizung hat Ugner einen Vergleich mit 25%, zablbar in 4 Raten in einem Jahr, angeboten. auf den Fischmarkt zu sprechen. Es sei ihm u. a. auch mitgeteilt worden, daß die hiesigen Fischhändler Eine dem ächst stattfindende Versammlung wird Stellung jest niedrige Preise forderten, der Markt braucht demdazu nehmen. Ußner habe die Aeußerung getan, daß in zufolge für die Folge wohl nicht mehr abgehalten zu Gießen eine vollständig verbummelte Wirtschaft herrsche( D.-B. Mecum unterbricht den Redner werden.( Vergl. Notiz an andere Stelle.) D.-B. Mecum antwortete: er scheue fich nicht zu sagen, daß die Preise hier und fragt auf was sich das beziehe. Vielleicht hat er damit das hier bestehende Zweigbureau bezeichnet, entgegnete gedrückt worden sind durch den städtischen Fischmarkt und bezweifelt auch nicht, daß wenn der Stadtv. abriel.) 8wei Kassebücher der Firma Jäger& Rumpf habe er im Interesse der weiteren Verhandlungen Fischmarkt durch Beschluß wieder aufgehoben wird, die Preise wieder in die Höhe gehen. Auf Vorschlag an fich genommen, die darin gemachten Eintragungen und des Stadtv. Krumm werden die Herren Curschmann, Bemerkungen werde er aber im Interesse der weiteren Untersuchungen und um dieselben nicht aufzuhalten, an dieser Jughardt, Kirch, Löber und Oroig in eine Kommission Stelle heute in öffentlicher Sizung nicht wiedergegeben. Er gewählt, welche an Ort und Stelle die Beobachtungen wieberhole, daß die Firma schon vor 3-4 Jahren toputt machen sollen, ob die weitere Abhaltung notwendig ist oder nicht. Zwei Beschwerden des Stadtv. Krumm, gewesen ist. Daß man ihr ein größeres Bertrauen auch bon hier aus( Stadtverorbuetenfollegium) entgegengebracht wegen Verbot des Schächten der Faselochsen im Schlachthaus und 2. in Sache des Enteignungsberbabe, ihr noch vor kurzem freihändig größere Aufträge, Schlachthaus und 2. in Sache des Enteignungsverfahrens gegen Spieß- Frankfurterstraße wurden vom darunter den Bau des Maschinenhauses, übertragen hat, spricht nicht zu Gunsten der Stadt. Hier wird, wie schon DB. mit guter Begründung zurückgewieſen. oben erwähnt, Stadt. Gabriel vom D.-B. zur Tagesordnung ion gebracht. D. 8. e Firma durch einen ern ein Bulular hat ingetretener größerer alleiniger Inhaber geraten set. Ein e alle Aussicht, ienen Arbeiten weita Sglich einen Teil der en etwa 170 000 Mt. in Grundstücken bor E. Passive gegenüber. in sofort die für eine er Arbeiten an der ädchenschule erforder g sei gelöst worden ei der Weiterführung rnommen n Arbeiten tadt set in dieser Hin en. Firma hinterlegte undestens 30'000 Mt) Arbeiten fälliges Gut bedaure nur, daß hiesige n Wochen durch Wechiel en haben, i m ganzen ie in. Den Arbettern, ten sei am Mittwoch mitgeteilt worden, daß verwiesen; Stadtv. Gabriel gibt aber zur Antwort, daß eine tähere öffentliche Beleuchtung des ganzen Falles für die Stadt von Wichtigkeit ist. an: 1. Lokales. 20. Oftober 1905. ** Das Großherzogspaar hat sich zum furzen Besuche nach Lich begeben. * ** Der Großherzog hat den stellvertretenden Bundesratsbevollmächtigten Finanzminister Dr. Gnauth zum Bundesratsbevollmächtigten ernannt. Die Erteilung des Kommissoriums als stellvertretender Bundesrats bevoll mächtigter an den Justizminifter Karl Ewald wurde Stadtv. Schchmall als folgender Redner hält ten 2c. von dieſem Lage Gabriels Angaben ebenfalls für berechtigt, die Geschäftswelt Ec habe am Nachmittag anlage und die Höhere Gelegenheit gehabt in die Bücher Einsicht zu nehmen esen werden. Auch die hat ein Interesse daran eiter, der Werkführer und da stehen Zahlen, so führte Stadtv. Schmall wörtlich ruch( den J.& R. ge en die nicht zu Gunsten einiger Personen sprechen." Sahr noch feine Miete Auch er ist ganz entschieden dafür, daß in Zukunft die genehmigt. tung genommen und Bürgschaft einen reellen Wert haben müsse. Sehen bart sind. Die vom Bürgschaft( Wechsel! D. Red.) annimmt, dann werden iterhöhung, die unter vird auf Befürwortung illigt. Die Stadtv. fie auch vertrauensselig und können Verluste erleiden. Stadtb. Krumm sieht in den Aeußerungen der beiden Borredner irgend welche Verdächtigungen und verlangt tt. Stadttheater Gießen. Die Fremden Vorstellungen scheinen sich dieses Jahr aufs befte einzuführen. Die erfte am vergangenen Sonntag Der Kaufmann von Benedig hatte ein zahlreiches Publikum angelockt. Zweifellos wird auch die zweite Fremdenvorstellung am rächsten Sonntag, 2. Oftober, nachmittags 1/24 Uhr große Anziehungszur Aufführung gelangt.- Am Sonntag- Abend gelangt die Else Jüngling vom Darmstädter Hoftheater als Gast in der Titelrolle zur Aufführung. " Senden fich daraufhin let in öffentlicher Sigung die Erklärung. Derselben trast ausüben, da Maurice Maeterlincs Monna Vanna" Der Staution, die aus msicht ist auch O.-B. Mecum. Stadtv. Gabriel besteht. In Zukunft ertoidert, daß er nur die Bitte an die Versammlung französische Operette Mamzelle Nitouche mit Fräulein onen( Wertpapiere) an . Schaffstaedt, daß dichten fönne, vorerst davon Abstand zu nehmen mit Rücksicht auf den Gang der Untersuchung. Hierauf wird ihm vom D.-B. entgegengehalten, daß der Anfind und er berlangt eine sofortige Erklärung. Große Unruhe im Saal) Der O.-B. war sogar so erregt, daß er berlangte, wenn Stadtv. Gabriel nicht Rede stehen wolle, er gezwungen werde anderswo zu reden. Stadtv. Gabriel hatte vor diesen letzten Worten des Oberbürgermeisters gebeten, daß Stadtv. Schmall und er auf furze Zeit die Sigung verlassen dürften, um schlüssig zu werden, ob sie nähere Angaben dann in traten ab und es wird in der Tagesordnung weiter Punkt 11: Vergrößerung des Exerzierplazes wtrd vertagt; es wollen sich die Herren erst nächsten tion mit gegeben werden ein erweckt ist, als wenn Beamte bestochen worden to. Saffitaedt gibt die fich an solch große und eine, wenn auch nut Snacn, den Zuschlag nicht dann eben nicht leistungs ben Ansicht und können to. Hauva gar nicht Beibehaltung der o tbollwertig häl wr. Städtischer- Seefischmarkt. Heute Morgen wurde in den Gießener Martilauben der erste städtische Seefischmarkt abgehalten. Zum Verkauf standen 10 Bentner Schellfische, Cabliau und Seelachs. Der Markt begann um 8 Uhr und war um 10 Uhr vollständig geräumt. Der Preis lag zwischen 26 und 38 Pfg. Antrang so start, daß gut das doppelte am Blaze hätte sein fönnen. Kremer Alsfeld. Airchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. Am 18. Sonntag nach Trinitatis, den 22 Oftober. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer D. Schloffer. Im Anschluß daran findet die feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts für die Matthäusgemeinde statt, wozu besonders die Eltern und Angehörigen der Konfirmanden herzlich eingeladen werden. Bormittags 11 Uhr: Rinderfirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer D. Schlosser. Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe. Im Anschluß daran findet die feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts für die Markusgemeinde statt, wozu besonders die Eltern und Angehörigen der Konfirmanden herzlich eingeladen werden. Abends 6 Uhr, wird die konfirmierte we bl. Jugend der Markusgemeinde zu einer Besprechung betr. Festsetzung des Tages und der Stunde der Vereinigung in den Konfirmandensaal der Gemeinde eingeladen. Abends 8 Uhr, im Matthäussaal, Vereinigung der fonfirmierten männl. Jugend der Matthäusgemeinde. 130 Dienstag, den 24. Oftober, nachmittags 4 Uhr im Donnerstag, den 26. Oftober, abends 8 Uhr, im Matthäussaal Missionsnähverein. D. Schlosser. Matthäussaal, Bibelstunde.( Offenbarung Johannis.) Pfarrer In der Johannesfirche. Bormittags 9.30 Uhr: Bfarrassistent Sattler. Im Anschluß an den Gottesdienst feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts für die Johannesgemeinde. Die Eltern und Angehörigen der Konfirmanden werden hierzu nebst der Gemeinde besonders eingeladen. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannesgemeinde. Bfarrassistent Sattler. Abends 5 Uhr: Pfarrer Euler. Im Anschluß an den Gottesdienst feierliche Eröffnung des Konfirmandenunterrichts für die Konfirmanden aus der Lukasgemeinde und die Militärgemeinde. Die Eitern und Angehörigen der Konfirmanden werden hierzu nebst der Gemeinde besonders eingeladen. Nach allen Gottesdiensten besondere Kollekte für die Evangelische Gemeinde Würzburg. Montag, den 23. Oftober, abends 8 Uhr, Bibelstunde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Pfarrassistent Sattler. Batholische Gemeinde. Samstag, den 21. Oktober. Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag, den 22. Dttober. 19. Sonntag nach Pfingsten. Vorm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7.00 Uhr: Die erfte heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiligen Kommunion. " Vorm. um 8 Uhr: bie zweite heil. Meffe. Vorm. um 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 5.30 Uhr: Chriftenl hre; darauf RosenkranzAndacht mit Segen. e mit Hilfe von Meln öffentlicher Sigung machen wollten. Die beiden Herren Staatslotterie ergangene Anfrage, ob sie geneigt sien, für Rosenkranzandacht mit Segen. Sum er auf diefem Sandpunkt gefahen.- dem Hause - Borlage gemacht werden. Sonntag an Ort und Stelle näher informieren. g Schafftaedt gen, ob er einer folchen Die des Elektrizitätswertes werden genehmigt. Hier ist zu tonftatteren, daß beide Betriebsverwaltungen große haben. ** 3ur Breußisch- Hessischen Lotteriegemein. schaft. Der Vorstand der Vereinigung der Hessischen Rollekteure hat auf die an die Kollekteure der Hess.- Thür. die Folge den Vertrieb der preußischen Klassenlose zu übernehmen, ein Rundschreiben an die Mitglieder gerichtet mit dem Ersuchen, eine Zustimmung solange nicht zu erteilen, als die Grundsäße nicht festgelegt sind, nach denen die in dem für die Kollefteure gewahrt werden sol. In dieser Angelegenheit hat der Vorstand der vereinigten Kollekteure eine An den Werktagen ist täglich des Abends um 6.30 Uhr Batholischer Gottesdienst in Grünberg 22. Dttober, vormittags findet statt: Sonntag, 91 Uhr. dem den Gießenez larbwirts@ eftlicher Wetterdienst Boraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, 21. Oftober. Zeitweise windig und wolkig, nach tälterer ( Näheres durch die Sießener Wetterfarte.) aus der weiteren Mit eberschüsse in dem abgelaufenen Rechnungsjahr erzielt Eingabe an das Ministerium und die Lotteriedirektion gemacht. Nacht Nachtfrost. Tagestemperatur teine Aenderung. - Punkt 14: Erweiterung der Quellfassung in Quedborn fällt aus. Für die Erweiterung der Quellfaffung am Hubertusbrunnen wird der Kredit bon über 3000 Mt. auf 6000 Mt. erhöht. Es sind bei Wie notwendig dieser erft fürzlich eingeholten er& Stumpf( weil schon ordneten feine besonders Finanzlage der Firma te gewefen find, felbfi × Wetzlar, 19. Oftober. Georg Budge- New York hot dem Armenfonds unserer Stadt 10000 Mt. gestiftet, deren Zinsen alljährlich verteilt werden sollen. Der Spender hat bereits vor einigen Jahren Bezlar schon einmal den Arbeiten größere Wassermengen gefunden worden,| 10 000 Mt. überwiesen. Berantwortlich: für die Politik und den Inseratenbell: bin klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belbe in Glegen. Bekanntmachung. Donnerstag, den 26. Oktober I. 3, uachm. 31 Uhr wird zu Gießen im Café Ebel eine Haupt- Versammlung des landwirtschaftlichen Bezirksvereins Gießen stattfinden, zu der die Mitglieder und alle Freunde des Vereins eingeladen werden. An die Versammlung schließt sich eine Abschieds. feier für Herrn Kreisamtmann Dr. Kranzbühler an. Gießen, den 18. Oktober 1905. Der Vorstand des landwirtschaftlichen Bezirksvereins Gießen. Dr. Breidert. Tages- Ordnung: 1. Die landwirtschaftliche Winterschule. 2. Die Kreishaushaltungsschule. 3. Vortrag des Herrn Professer Dr. Gisebius über Gemüsebau". 4. Anträge und Mitteilungen. Am Sonntag, den 22. Oktober findet in Gießen im neuen Vereinshause der evang. Stadtmission Löberstr. 14 die Hessische Jugendbundkonferenz statt. Beginn nachmittags 3 Uhr und abends 8% Uhr. Der Jugendbund für entschiedenes Christentum hat die Parole: " Für Chriftus und die Kirche und ist es sein Haupt: ftreben unsere Jugend für Chriftum zu gewinnen. Wir laden alle Freunde der christlichen Jugend zu dieser Kon= ferenz herzlichst ein. Eintritt frei. Zur Herbstpflanzung: Kräftig entwickelte Zwetschenbäume werden abgegeben, so lange der Vorrat reicht. Zu erfragen in der Expedition dieses Blattes. Königlich Preussische Staats- Medaille Seidenstoffe in unvergleichlich reicher Auswahl. Jmmer die neuesten und schönsten.- schwarze weisse farbige Solide und sehr billig. 4 Ausstellungs- Medaillen, 6 Hoflieferanten- Diplome. Deutschlands grösstes Spezial- Seidengeschäft Mech. Seidenstoff- Weberei Michels& C. Berlin SW. 19 43 Leipziger Strasse 43 Ecke Markgrafen- Strasse. Proben portofrei VI. Befßisch- Thüringische Staatslotterie Biegung VI. Klaffe.( 14. Tag) 19. Oktober 1905. Daubringen! Wirtschaften! FEST- ALBUM DER KRONPRINZLICHEN Gathaus, nachweisbar rentabel Burschenklub ,, Fidelio" billig zu verkaufen. 350 hl Bier, Sonntag, den 22. Oktober, vormittags 9 Uhr: Versammlung bet Wirt Wilhelm Lepper. Abschied unseres Mitgliedes Fritz Braun. 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Die den Bundesrat wäre mi tags beim Ruhrkohleni * Der baldige Mü Schönstedt gilt als f nuar 1906 in Rajje gerichtspräsident täti Villa in der Kaiserit Zum erstenmale auf Grund des dire Zentrum 28, liberale Landwirte 1, Soziald erforderlich, an denen Nationalliberale 22, Konservative und Bund Die Stadtverordn Gewerbesteuerordnung geschäfte im Detailhand ud ebenso die Warent Steuer herangezogen. Oef ** Der langgefuchte febung der Zenfigbrosch Veröffentlichung in De Zürich in Budapest ein Polizei gestellt. Nad fuchungsrichter wurde Wegen der an die den Diskussionen foll fefretärs des Aeußerer Die Liberalen mit Ro Entfernung, um ein Deutschland anbahnen 東 林 Bring Karl von führen, sobald er zum Die Wahl des Bring Christianias bereits a 56 Mit befondere Tätigkeit für die Re Der Liberalen erklär Munich, ein tonitit Ideal und Vorbild über anhängliche tre liche Bürde der Be Regierungsform a Verleihung einer zeugt sei, daß fie deutete an, es wer tung dem Willen d indessen dringend a umdrängenden Rüc zu spielen. Die allen Verheißungen Durch faiserlichen nischen und Lithauisch batschulen des Zartun flärt, nur für den Unt ist das Russische obligat ** Anlaßlich der Unt auch ein Friedensmani wird unter Dant an da brachten Opfer hervorge Bri den und in guter Freunde gewordenen Schauspiel von M. Maeterlind Abends 8 Uhr:] Gastspiel von Frl. Else Jüngling Großherzogl. 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