pielraum (§ 829). eise eine jährigen er zum ihm an nes berKame rch eine ufziehen. ird durch et. Nach agt wer Bater des rantt, so zur Last n ange= eitgestellt, ortlichkeit er Erjak bei der 3 Billigefibenden er sich in ehrungen etrifft, so ächst die uge. nur beültigkeit Handelterliche htung hin r aus an= Sormundes ht befannt und unter SB.G.B. nden Entväche und trifft das ch Bestim nüssen, um jeder, der und nicht gefeglicher ch der we n Geistes en nicht zu Trunken Notstandes Sicherheit MinderDie wegen enjatz zu en. Lezenserklä Jahren Des. Hermann zu im B.6.2 bered en ernannt hung. Gine erden, wenn t zustehende bon diefer ie Frau ge ormundschaft deten Fami lerdings der einer Vorr Mann die geu fährt cinen 11: Sonderz Buying- Ofthe 3,12 Uhr, G 5 Uhr, Mü 35 Uhr, M ill 3,49 Uh uverwaltu Alpers. Anstalt Giesse Coblenz rmungsstrasse Henbach a rankfurterstrasse Butzbach i. E brik gegründet 18 che Arbellen Nr. 94. Jufertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Oberheffen, die Kreise Weglar und Marburg 10 Pfg. fonft 15 Bfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernſprechauschluk Nr. 362. Donnerstag, den 20. April 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Bfg., durch die Post bezogen viertel jährl. Mt. 1.50. Grattebeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Platt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblaff) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Beifung) für Oberhessen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Betreff: Gesuch des Karl Stein 2. zu BurgGemünden um Erlaubnis zur Errichtung eines Schlachthauses. Bekanntmachung. Karl Stein 2. zu Burg- Gemünden beabsichtigt auf dem Grundstück Flur I Nr. 25-27 daselbst ein Schlachthaus zu errichten. Pläne und Beschreibung hierüber liegen 14 Tage lang vom Erscheinen dieser Bekanntmachung an gerechnet auf dem Bureau der Großh. 1Bürgermeisterei Burg- Gemünden zur Einsicht der Interessenten offen. Etwaige Einwendungen find innerhalb dieser Offen, legungsfrist bei Meidung des Ausschlusses bei uns vorzubringen. Alsfeld, den 13. April 1905 Großherzogliches Kreisamt Alsfeld. Die Reichserbfchaftsfteuer. Reichsschatsekretär Freiherr v. Stengel wird im kommenden Herbst mit der Vorlage einer großen Reichsfinanzreform vor den Reichstag treten. Solche Reform iſt unbedingt nötig. Es muß dafür gesorgt werden, daß die eigenen Einnahmen des Reiches eine Vermehrung erfahren, die dem Anwachsen der Reichsausgaben entspricht, damit nicht die Ginzelstaaten durch Erhöhung der Matrikularumlagen zur Deckung herangezogen zu werden brauchen. Die Einzelstaaten können das zum Teil nach ihrer Finanzlage nicht vertragen, sind überdies ohnehin in der Ordnung ihrer Finanzen beengt, weil ihnen zahlreiche Einnahmequellen durch das Reich tatsächlich abgeschnitten sind. Es muß also reiner Tisch gemacht werden. Das Reich muß sagen, welche Stemern es für sich in Anspruch nimmt, und welche Steuern es den Einzelstaaten überlassen will. Das ist der Kern der in Aussicht gestellten Reform. In dem Anlaß zu der Reform liegt aber zugleich die zwingende Aufforderung, neben der Verteilung der Einnahmequellen zwischen Reich und Einzelstaaten auch für eine Bermnehrung der Steuererträge für das Reich von Reichswegen zu sorgen. Es ist daher ein sehr billiger Scherz, Steuerreform mit Steuererhöhung zu übersetzen. Diese Erhöhung wäre unvermeidlich, auch wenn eine Reform zeitweilig oder dauernd sich umgehen ließe. Es ist im Gegenteil erst die Notwendigkeit der Steuererhöhung, die die Notwendigkeit einer Reichsfinanzreform verursacht. Unter den Projekten, die zu einer Verbesserung der Reichsfinanzlage führen sollen, steht das Projekt einer Reichserbschaftssteuer in vorderer Reihe. Die Erbschaftssteuer selbst ist alt. In Frankreich ist sie von einem flugen Finanzmann ersonnen worden, und von dort aus hat sie hren Weg durch alle geordneten Staaten gemacht, auch in den deutschen Ländern längst Eingang gefunden. Ursprünglich war sie eine Steuer wie jede andere, d. h. eine bloße Form zur Erzielung von Staatseinnahmen. Erst nachträglich hat man ihr eine sozusagen sittliche Grundlage ge= geben. Die Staatsgesetze sind es, und der vom Staat ausgehende Schutz, die die Sammlung und Erhaltung von Vermögen fördern, vielfach sogar erst ermöglichen. Nimmt der Staat von dem Jahreseinkommen seiner Bürger einen Teil in Anspruch, so ist er gewiß befugt, auch von den unter seiner Aegide entstandenen Vermögen einen Teil zu berlangen. Da niemand zu sagen weiß, welches Vermögen er festhalten wird, da Wandlungen nach beiden Richtungen, der der Vermehrung wie der der Abitahme, immer möglich find, so ist der Zeitpunkt des Erbgangs der einzig geeignete Zeitpunkt zur Erhebung der Vermögensabgabe. Praktische Rücksichten verbieten, die ganz geringen Vermögen einer Grbgangssteuer zu unterwerfen; praktische Erwägungen sind es auch, die dazu geführt haben, die Erbschaftssteuer verschie= den zu bemessen, je nachdem die Erbschaft auf nähere oder entferntere Verwandte oder gar auf Fremde( Legatare) überging. Daß man in vielen Staaten, z. B. in Preußen, beim rbgang zwischen Aszendenten und Deszendenten eine Erbschaftssteuer überhaupt nicht erhob, war eine nicht ganz logische Konzession an eine übertreibende Vorstellung vom Pribateigentumsbegriff. Die deutschen Einzelstaaten haben eine ganze Musterfarte von Erbschaftssteuern, soweit die Abstufung in Betracht kommt. Die Skala reicht bis 10 Prozent, in Preußen geht sie nur bis 8 Prozent. Da die Vermeidung einer Doppelbesteuerung sich unter alle Umständen empfiehlt, so würde die einzelstaatliche Erbschaftssteuer der Reichserbschaftssteuer zu weichen haben. Freilich finge dann die Reichsfinanzreform, die den Einzelstaaten finanziell helfen foll, mit einer Schmälerung der einzelstaatlichen Einnahmen an. Man hat den Vorschlag gemacht, diesem Uebelstand durch die Bestimmung aus dem Wege zu gehen, daß aus den Erträgen der Reichserbschaftssteuer in erster Reihe den Einzelstaaten die Summen vergütet werden sollten, die sie aus ihrer Erbschaftssteuer bisher gezogen haben. Bei Ausführung dieses Vorschlages aber würde es dahin kommen, daß die Staaten, die eine Erbschaftssteuer bisher gar nicht oder in geringem Umfang erhoben haben, zu den Heichslasten stärker beitrügen, als die Staaten, die eine ansehnliche Erbschaftssteuer schon früher erhoben haben. Solche Ungleichmäßigkeit ist unter feinem Gesichtspunkt erwünscht. Es würde sich daher weit besser empfehlen, einen bestimmten Teil des Ertrages der Reichserbschaftssteuer den Einzelstaaten zu überweisen und auf die Matrikularumlagen in Anrechnung zu bringen. Nach den Veranlagungen der preußischen Ergänzungssteuer, d. i. einer Kapital- Abgabe, die nur die Vermögen über 6000 Mark trifft, ist in Preußen ein ergänzungssteuerpflichtiges Vermögen von über 70 Milliarden Mark vorhanden. Man darf annehmen, daß das entsprechende Vermögen im ganzen Reich sich auf etwa 120 Milliarden beläuft. Da ein Erbgang im großen und ganzen alle 30 Jahre eintritt, so würden im Durchschnitt alljährlich 4 Milliarden Mark erbgangssteuerpflichtig. Eine durchschnittliche steuer von nur 2 Prozent würde einen jährlichen Ertrag von 80 Millionen Mark liefern. Der Stand der Marokkofrage. Die deutsch- französischen Verhandlungen über Marokko scheinen nummehr tatsächlich in Fluß gekommen zu sein, obwohl nach den durchsickernden Mitteilungen eigentlich herzlich wenig geschehen ist, was Anspruch auf allgemeine Beachtung verdient. Die Eröffnungen, die der französische Botschafter Bihourd im Auswärtigen Amt zu Berlin ge= macht hat, ändern an dem bisherigen Status kaum etwas und dürften den bisher von der Reichsregierung eingenommenen Standpunkt wenig beeinflussen. Das bestätigen aud die Informationen unseres Berliner CB- Mitarbeiters, der sich folgendermaßen äußert: Der französische Botschafter in Berlin, Herr Bihourd, hat die Ankündigung des Herrn Delcassé wahr gemacht und an das Auswärtige Amt die Eröffnungen seines Chefs über die Marokko- Frage gelangen lassen. Wenn diese Eröffnungen den inzwischen vom Pariser Figaro" angegebenen Inhalt gehabt haben und das Pariser Blatt scheint zutreffend unterrichtet zu sein, so hat Herr Bihourd nur das wiederholt, was Herr Delcassé schon im französischen Senat gesagt hat: daß die französische Regierung bereit sei, etwaige Mißverständnisse, die in der Entwickelung der Maroffo- Affäre vorgekommen sein mögen, aufzuklären. Mit einer solchen Wiederholung einer recht wenig bedeutenden Zusicherung ist hier nicht gedient, wird man auch nicht von der Stelle kommen. In Berlin ist im Grunde gar kein Mißverständnis vorgekommen, ist daher auch keins aufzuflären. In Marokko ist Frankreich„ mißverstanden" worden, als es sich für den Wortführer Europas ausgab, in Fez hat es deshalb seine Aufklärung anzubringen. Was Deutschland von Frankreich hinsichtlich Marokkos will, für sich und alle anderen Staaten, ist ganz etwas anderes, und das weiß Herr Delcassé auch recht gut. Wenn er sich den Anschein gibt, mit der Nachholung einer Formalität sei Deutschland Genüge geschehen, so unterschätzt er Deutschlands Zielsicherheit. Mundspißen genügt nicht, es muß auch ge= pfiffen sein. In der französischen Deputiertenkammer fam es Mittwoch zu einer Debatte über die Marokkoangelegenheit. Jaurès tadelte es, daß man nicht rechtzeitig eine Verständigung mit Deutschland gesucht habe. Delcassé verschanzte sich hinter der Phrase, er sei keiner Unterredung ausgewichen. Auf den Einwand des sozialistischen Führers, der Minister habe die Initiative ergreifen sollen, sagte Delcassé, er habe dem deutschen Botschafter erklärt und auch durch den französischen Gesandten in Berlin erklären lassen, daß, wenn noch ein Mißverständnis br= stände, er bereit wäre, es zu zerstören. Ministerpräsident Rouvier betonte ebenfalls, der Minister des Aeußeren habe die Initiative zu einer Verständigung mit Deutschland ergriffen. Die Regierung erwarte die Antwort und werde stets den Weltfrieden im Auge haben. Mit diesen offiziellen Erklärungen dürfte die baldige Beilegung der entstandenen Schwierigkeiten gesichert sein, da Frankreich schwerlich noch einmal den falschen Weg einschlagen wird, von dem es augenblicklich reumütig zurüc hrt. Der Krieg in Oftafien. Nach wie vor ist man weiter im Unklaren über die Standorte der beiden feindlichen Flotten. Zwar wird bald hierher, bald dorther berichtet, daß russische und japanische Schiffe gesichtet worden sind, z. B. russische Kohlenschiffe bei der Bucht von Lingayen, an der Küste der Philippinen, 16 japanische Kreuzer bei der Südspizze der Insel Formosa. Das ist aber so ziemlich alles, was man weiß. Admiral Togo soll die leberwachung der russischen Flotte durch einen kühnen Handstreich des Gegners sehr erschwert sein. Das Kabel nach Formosa zerstört. Aus London wird dazu des näheren gemeldet: Russische Geheimagenten durchschnitten das Kabel von dem chinesischen Festlande nach der Insel Formosa, so daß Formosa seit mehreren Tagen ohne telegraphische Verbindung mit der Außenwelt ist. Nachdem Admiral Togo seine Flottenbasis auf der Insel Formosa oder auf den nächstliegenden Pescadores- Inseln errichtet hat, erleidet er unzweifelbar einen bedeutenden Nachteil durch den Mangel an Drahtnachrichten von der chinesischen oder der philippinischen Küste. Jetzt ist er ausschließlich auf den Aufklärungsdienst angewiesen, den seine eigenen Kreuzer verrichten. Weiter wird noch gemeldet, daß zwei chinesische Dschun fen in der Nähe von Ischusan auf schwimmende Minen gerieten und in die Luft gesprengt wurden. In Sachverständigenfreisen weist man die Möglichkeit nicht von der Hand, daß diese Minen seit der Zeit der Kämpfe um Port Arthur herumschwimmen und so weit vertrieben wor den sind. Die europäischen Schiffahrtsinteressenten hegen große Besorgnis wegen des Austauchens dieser Minen. Die Politik. A Verhandlungen wegen eines neuen deutsch- chinesischen Vertrages sind in Schanghai nach einer Mitteilung an das Staatsdepartement in Washington eingeleitet worden. Die Kommissionsfassung der preußischen Berggesek. novelle soll den maßgebenden Ministerien als u nannehm bar gelten. Namentlich soll dies der Fall sein in bezug auf die Verminderung der Befugnisse der Arbeiterausschüsse. Die Regierung will alle Kräfte aufbieten, um hier durch. greifende Aenderungen durchzusetzen. Ueber Einzelheiten der beabsichtigten Personentarifreform auf deutschen Bahnen wurden in letzter Zeit eine Anzahl Mitteilungen verbreitet, die sich neuerdings nur als Kombinationen herausstellen. Fest steht bisher nur die schon zum Prinzip erhobene Absicht, die Rückfahrkarten aufzuheben und die Personenfahrpreise auf die Hälfte des Breises der jezigen Rückfahrkarten zu reduzieren. Weitere Schritte sind allerdings geplant, haben aber noch keine greifbare Gestalt angenommen. Die Propaganda gegen das Ueberhandnehmen der gerichtlichen Eide scheint bei der badischen Regierung auf günstigen Boden gefallen zu sein. Das badische Unterrichtsministerium hat die evangelische Generalsynode dahin Henachrichtigt, die Landesregierung werde bestrebt sein, die Reform des gerichtlichen Eides im Sinne einer Einschränfung zu unterstüßen. Italien. Der Streit der Eisenbahnangestellten scheint ziemlich im Sande zu verlaufen, hat aber doch mancherlei unliebsame Erscheinungen im Gefolge gehabt. So versuchten am Dienstag abend etwa tausend Landleute in den Bahnhof zu Foggia einzubringen, während den ausständischen Eisenbahnern der Lohn ausgezahlt wurde. Das Militär, welches die Manifestanten entfernen wollte, wurde mit Knütteln und Revolvern angegriffen. Als ein Soldat schwer verletzt wurde, machten seine Kameraden von der Schußwaffe Gebrauch, töteten drei Personen und verwundeten mehrere andere. England. Der von der Regierung im Unterhause eingebrachte Gesetzentwurf gegen die Einwanderung unerwünschter Fremder wurde in erster Lesung angenommen. Grund zur Abweisung sollen Mittellosigkeit, Krankheit oder Erwerbsunfähigkeit und Verurteilung wegen eines nichtpolitischen Verbrechens sein. Politische Flüchtlinge dürfen nicht wegen Mittellosigkeit zurückgewiesen werden. Russland. Der russische Senat hat den Mörder des Großfürsten Sergius zum Tode verurteilt. Die Oeffentlichkeit war bei der Verhandlung ausgeschlossen. Der Attentäter Kolja= jew verweigerte die Auskunft über seine persönlichen Verhältnisse und untersagte nach der Verurteilung seiner Mutter und Schwester, ein Gnadengesuch einzureichen. Türkei. Ein blutiges Ereignis in Zagowicani, das auf einen Kampf mit Bulgaren zurückgeführt wurde, klärt sich jetzt dahin auf, daß eine griechische Bande den Ort überfiel und 60 Personen tötete, darunter sieben Frauen und Kinder, und weitere sieben Personen verwundete. Außerdem wurden Plünderungen verübt und die nach dem Aufstande von 1903 errichteten Notunterkünfte angezündet und mit Dynamit zerstört. Herbeieilende Gendarmen verhinderten wei tere Gewalttätigkeiten. Hof und Gefellschaft. Der deutsche Kronprinz gedenkt die Festtage am Schweriner Hose in Gesellschaft seiner Braut, der Herzo sin Cäcilie, zu verleben und bis zum 28. April dort zu verreilen. Für das in den Tagen vom 28. bis 30. Mai in Erfurt stattfindende Pistolen- Bundesschießen hat der Kronprinz einen Bokal als Ehrenpreis gestiftet. Heer und flotte Osterurlaub und Genicstarre. Für einen Teil der Osterurlauber der Berliner Garnison hat der Ausbruch der Genichstarre in Oberschlesien unangenehme Folgen gehabt, denn die zum Osterfest dorthin Beurlaubten sind infolge der dort herrschenden Genickstarre auf Anordnung der obersten Militärbehörden zurückberufen worden. Auch nach solchen Gegenden, wo nur vereinzelte Fälle von Genickstarre vorgekommen sind, erfolgen Beurlaubungen bis auf weiteres nicht. Friedliches aus Japan. London, 18. April. In England hat man außer für die Wohlfahrt und die Erfolge des eigenen Landes sympathisches Interesse im Grunde nur für die Tapferkeit, die man überall willig anerfennt. Das ist keineswegs Erfolgsanbetung, denn jenes sympathische Interesse hat sich auch da bewährt, wo der Tapferkeit der Erfolg versagt war. Die Engländer haben der friegerischen Tüchtigkeit und Tugend alle Anerkennung geschenkt. Sc waren sie vor 31 Jahren, wenigstens bis zu einem gewissen Zeitpunkt, für die deutschen Waffentaten begeistert, und so sind sie es jetzt für die Siege der Japaner in fernen Osten Asiens. Daß die Japaner sozusagen ihre Verbündeten sind, spricht dabei kaum mit. Die Tapferkeit an sich ist es, die den Engländern gefällt, die deshalb jetzt alle Mühe darauf verwenden, über das Leben und die Gewohnheiten der Japaner Näheres zu erfahren. Auf der Jagd erschossen wurde der Mezer Gastwirt Neist. Er pürschte mit einem Bekannten auf Wildschweine und wurde von diesem, dem er in die Schußlinie gekommen war, durch einen Schuß in den Kopf getötet. Ein Räuberdorf wurde in Wolhynien erstürmt und zerstört. Es ist das Dorf Dalfitt, dessen aus Dieben, Näubern und Strolchen bestehende Bevölkerung die ganze Umgegend belästigte. Dieser Tage überfielen die Räuber die Kolonie„ Bularka" und plünderten einen Einwohner vollständig aus und verwundeten ihn obendrein noch durch einen Revolverschuß. Als die Kolonisten von dem Ueberfall erfuhren, schwuren sie Rache. Sie sammelten sich, zogen gegen das Räuberdorf und stürmten es. Wer von den Dieben gefangen wurde, wurde erbarmungslos niedergemacht. So sollen über 35 Räuber erschlagen wordn sein. Das Lawinen- Duell. Das Neueste auf dem Gebiete des Duell- Sports hat sich im schweizerischen Kanton Tessin zugetragen. Zwei junge Leute, Guetto und Soroto, waren in ein und dasselbe Mädchen verliebt. Sie kamen überein, sich am Splügenpaß den dort häufigen und gefährlichen Lawinen auszusehen und so das Schicksal über ihr Glück entscheiden zu lassen. Zwei Stunden täglich, so lauteten die Bedingungen dieses einzigartigen Duells, sollten beide Nebenbuhler dort an einer besonders unangenehmen Stelle stehen. Drei Tage lang harrten sie vergeblich der Lawinen. Am vierten Tage wurde Guetta von dem Luftdruck einer dicht bei ihm niedergehenden furchtbaren Schneemasse umgeworfen, ohne daß ihm etwas Ernstliches geschah. Inzwischen war die Polizei auf die Duellanten aufmerksam geworden und drohte ihnen mit Einsperrung. So ließen sie ihr wahnwitziges Tun und beschlossen, das Los entscheiden zu lassen. Soroto war der glückliche Gewinner, und die umstrittene Geliebte reichte ihm die Hand zum Lebensbunde, während Guetto, der besiegte Nebenbuhler, in die Welt hinauszog, um dort seinen Schmerz zu vergessen. Man weiß, daß im japanischen Heer das Verhältnis zwischen Offizieren und Mannschaften geradezu vorbildlich ist, und daß die stille Begeisterung, mit der Angehörige aller Stände Japans ihr Leben für das Vaterland hinzugeben sich förmlich drängen, als einfache Pflichter füllung gilt, die schon massenweise auftreten muß, um Beachtung und einen besonderen Dank zu finden. Der Soldatenstand geniest feine vorzugsweise Achtung. Man läßt sich einreihen, wenn es verlangt wird, aber man betrachtet es durchaus nicht als Pflicht, sich beim Ausbruch eines Krieges freiwillig zu melden, wie es in England oft geschieht und in Deutschland unverbrüchliche Regel für die Jugend aller Stände und Berufe ist, nicht zuletzt für die Jünglinge aus den gelehrten Berufen, den Studenten und Hochschülern. In Deutschland erlischt jedes Necht auf Aufschub für den Militärdienst, sobald eine Mobilmachung eingetreten ist, und die Ausübung des Rechtes auf Waffendienst ist jedes jungen Mannes Ehre. In Japan ist das nicht der Fall. Die Schüler der höheren Lehranstalten haben dort langen Aufschub für ihren Dienstantritt, und sie denken nicht daran, auf dieses Privilegium 311 verzichten. Ein Zwang aber wird ihnen gegenüber nicht angewendet, nicht einmal der sanfte Zwang der lleberredung ist gegen sie geübt worden. Als daher im vorigen Monat das neue Semester auf der Universität Tokio eingeleitet wurde, konnte der Präsident der Akademie Yamafawa nur des vorbildlichen Todes früherer Mitglieder der Universität gedenken. Nicht ein Student war in das Heer getreten, nur graduierte Männer, die gerade im Begriff waren, ihren Jahresdienst zu leisten, als der Krieg ausbrach, sind mit ins Feld gerückt und haben als Reserveoffiziere oder Aerzte den Tod fürs Vaterland vor dem Feinde gefunden. Und wie die Studenten, so bleiben die Bonzen und die Priester dem Kriece fern. Es scheint sogar, daß die Anmeldungen zur Handelsschule jetzt besonders groß gewesen sind, weil die Angemeldeten Befreiung vom Kriegsdienst genießen. Kein Wunder, daß in einem solchen Volke bei währendem Krieg und unter sortgesetzten Siegen ein Friedensapostel aufstehen konnte. Herr Yoshimura hat eine Friedensgesellschaft gegründet und in englischer und japanischer Sprache ein Buch veröffentlicht, das mit begeisterten und unwiderleglich trivialen Gründen den Frieden preist. Er will eine universale Friedensgesellschaft bilden, er will einen internationalen Gerichtshof schaffen kurz: er will ins Leben rufen, was im Haag bereits eriftiert und sich dem Krieg gegenüber als fein Hindernis erwiesen hat. Bei den japanischen Zeitungen hat Herr Yoshimura kein besonderes Glück gehabt. Die Wohlwollenderen schwiegen über seine Pläne, die minder Wohlwollenderen schalten ihn, die Gegner verlachten ihn. Und die Gegner sind in der Mehrzahl. Armer Yoshimura! Nab und Fern Vermilchtes. =[ Die Geschenke des Sultans von Marokko an Kaiser Wilhelm II.] sind überaus wertvoll. Aus Tanger wird berichtet, daß sie auf mehr als eine Million Mark geschäßt werden. Die Geschenke bestanden aus einer Tiara von Brillanten, Brillant- Ohrringen und einem Perlenhalsband. Micher Beziehun halten zur Bu Alrengen Pflich Starfung und Reichtum! * Ging blt bie lafter Buch meindewald au; mehr lohn jedes S Frage des gewöhnlich Dann fagt leiber war meifters fr werden; ein and helfen. Run, Se Antwort: rifen Völkern gebracht hatte. Und das Samenförnlein der neuen Heilslehre begoß er auf dem Calvarienberge mit seinem kostbaren Blute, so daß es trotz wucherndem Unkraut, trotz den Mühen der Verfolger und Verblendeten empor. wuchs zum mächtigen Baume, in dessen Schatten sich Raum fand für alle Glenden und Bedrückten, für alles Menschen. leid und Menschenwehe. Neue Bahnen öffneten sich für Kultur und Gesittung, der Niedere und Bedrückte durfte sein Antlitz erheben und teilnehmen an den Segnungen, die ihm geboten wurden von der Hand der sorgenden Vorsehung, er gewann das Gefühl der eigenen Würde und der Verant wortlichkeit vor dem in seinem Innern redenden Gewissen. Deshalb ist der Karfreitag nicht nur ein Tag der Wehmut und der Einkehr, sondern er bringt uns auch wertvolle Stunden der Erhebung, der Jeſtigung und der Bekräfti gung in dem Streben nach dem Guten, in dem Suchen nach dem Wege, den wir zu gehen haben zur Gerechtigkei gegen uns selbst und den Nächsten. Tun wir also, so be fräftigen wir damit am besten, daß wir uns der Christen. pflicht bewußt geworden sind, zu jeder Zeit dem gewaltigen Vorbilde nachzueifern, das uns einst der Sohn Gottes gab in seinem irdischen Wandel und seinem bitteren Leiden. Ecce homoſehet. welch ein Mensch! In diesem Ausruf des Landpflegers Bilatus lag das an die milderen In stinkte der tobenden Menge appellierende Mitleid, aber auch die Bewunderung vor der Größe und dem Ueberzeugungs. mut des gequälten Unschuldigen. Der gläubige Christ findet mehr in dem Gedanken an den leidenden Christus-- er weiß, daß er der wahre Sohn Gottes war, der in die Welt kam und die Knechtsgestalt annahm, um uns von der Sünde und dem geistigen Tode zu erretten. Darum ist der Karfreitag das hehrste Erinnerungsmal im Zeitlauf der christ lichen Jahresrechnung. [ Die Napoleonlinde.] Eine alte sagenumwobene Linde von 2,25 Meter Durchmesser ist den jüngsten Schneestürmen in Schlesien zum Opfer gefallen. Der Baum, der auf der Rittergutsflur Dobeneck( Amtshauptmannschaft Delsnit) gestanden hatte, ist in der Mitte gebrochen. Unter dem Baume, von dem aus man einen wunderschönen Ueberblick über das Elstertal hatte, hat, so wird erzählt, Napoleon I. auf dem Anmarsche nach der Gegend bei Lüßen im Jahre 1813 gelegentlich eines Biwaks seinen Kaffee eingenommen. Der Baum war seit vielen Jahren hohl; vier Männer hatten bequem Plaz in ihm. [ Belohnte Blaujaden. 2.ei ann des deutschen Flußkan. nenbootes ,, Vorwärts" hatten in Schanghai zwei Matrosen des amerikanischen Kriegsschiffes Monadnock" vom Tode des Ertrinfens gerettet. Zur Belohnung für dieje brave Tat verlieh die Regierung in Washington den wackeren Blaujacken goldene Medaillen. [ 30 000 geschiedene Frauen.] In dem amerikanischen Staate Illinois hat ein Gesetz die Legislatur passiert, nach dem Personen, die durch eine Ehescheidung heiratsfähig geworden sind, erst ein Jahr nach der Scheidung eine neue The eingehen dürfen. Bei dieser Gelegenheit wurde statistisch festgestellt, daß es allein in der Stadt Chikago nicht weniger als 30 000 geschiedene Frauen gibt. - [ Gleiche Brüder, gleiche Kappen,] pflegt man zu sagen. Bei Zwillingsbrüdern tritt zur Gleichmäßigkeit der Kleidung außerdem gewöhnlich die der Gesichtszüge und der Gestalt. Häufig auch die der Anlagen und Neigungen. Daß aber zwei Zwillinge im Leben so genau dieselben Bahnen wandeln, wie es bisher die beiden Zwillingssöhne des Bankiers Gunz in Augsburg getan haben, dürfte doch zu den Seltenheiten gehören. Diese beiden Zwillinge haben fast sämtliche juristische Prüfungen gleichzeitig bestanden, auch gleichzeitig die akademische Doktorwürde errungen. In der Staatsprüfung erhielten beide die Note I, und Dr. Hugo Gunz wurde Erster, Dr. Josef Gunz Zweiter. Wieder ein Raubmordversuch in Berlin. In der WilHelmstraße zu Berlin wurde die Pfandleiherin Krause, eine alte Frau von 78 Jahren, von einem jungen, etwa 18 Jahre alten Menschen überfallen und schwer verlegt. Sie hatte mit einem stumpfen Instrument mehrere Schläge auf den Kopf erhalten, durch die ihr die Schädeldecke zertrümmert war. Nur dem Umstande, daß die Frau sich zur Tür schleppen und um Hilfe schreien konnte, hat sie es zu danken, daß der Mord vereitelt wurde. Aus diesem Grunde gelang es dem Burschen auch nicht, die in der Wohnung vorhandenen Geldvorräte zu rauben. Eine Anzahl Personen hat den Täter in der Richtung nach dem Halleschen Tore zu davonlaufen sehen. Zu den Straßenkämpfen in Limoges wird weiter ge= meldet, daß bei den Zusammenstößen mit den streifenden Porzellanarbeitern 197 Offiziere, Unteroffiziere und Soldaten durch Steine und Eisenstücke verletzt wurden, darunter einige schwer. Auf Seiten der Arbeiter wurde tatsächlich nur einer getötet und vier schwer verwundet. Die Rahe wird durch starke Patrouillen aufrecht erhalten. - Es besteht Ich meine, Barrer", Ranzel feh Dafe be g etwas ganz Ci was mei Ole h Jube? Des wohl, der Te * Gin E Iberichtet: Ei flunde nach ffchlüffels wo der in felig bequem mo Bett und § La wehr fei ** Die Farben der Ostereier. Die Sitte, sich Ostern mil Giern zu beschenken, hat in der neuesten Zeit feineswegs ab. genommen. Allerdings hat sie ihre frühere Einfachheit fafl ganz eingebüßt, da man alle möglichen Arten von Ge schenken in der Form eines Eies anbringt. Sogar das wirkliche Ei muß wenigstens gefärbt werden, damit es zur Teilnahme am Jest zugelassen wird. Daß die Farben immer zur Verschönerung beitragen, könnte man freilich nicht sagen. Die Sache hat aber noch eine ernſtere Seite. nicht immer eine Gewähr dafür, daß die angewandten Farbstoffe von natürlichem Ursprung sind, und fünstliche Farben andererseits können leicht gisthaltig sein. Die große Mannigfaltigkeit von Farben, die zum Färben der Ostereier verfauft werden, läßt eigentlich fast mit Sicherheit darauf schließen, daß auch schädliche unter ihnen sein müssen. Dazu würden beispielsweise solche gehören, in denen Abkömmlinge des Anilin enthalten sind; außerdem können an sich harmlose Farbstoffe Giftteile beigemischt enthalten. Es ist nicht gerade eine angenehme Aufgabe für die Hygiene, auch die Festgebräuche einer Kritik zu unterwerfen und gute Lehren und Warnungen daran zu knüpfen, aber die Wissenschaft tut damit doch nur ihre Pflicht, und man kann höchstens unsere Vorfahren aus der guten alten Zeit beneiden, die im Essen und Trinken und in allem anderen noch einfach genug lebten und sich auch mit Ostereiern in ihrer reinen und gewiß schönen Naturfarbe begnügten. =[ Ein Ehemann als Lotteriegewinn] wurde einer Maschinenschreiberin in Kansas City, Jrl. Knoche, beschert. In der Beschreibung dieses Hauptgewinnes der von einem dortigen Klub veranstalteten Verlosung heißt es empfehlend: Arnett, Geschäftsmann in hiesiger Stadt, ist 25 sahre alt. hat die Universität von Virginia besucht, raucht nicht, trinkt nicht, hat keine schlechten Angewohnheiten, ist fröhlichen Gemüts und ein Gentleman in jedem Sinne des Wortes." Troß dieser attestierten guten Eigenschaften ihres lebenden Gewinnes hält es Frl. Knoche doch für sicherer, erst zu prüfen, ehe sie sich ewig bindet". Im Fall diese Prüfung gut ausfällt und sich Herz zum Herzen findet, wird ein Teil der für die Lose eingenommenen Summe dem jungen Paare zufallen. Der Verein wird in seiner nächsten Verlosung eine junge Dame als Hauptgewinn ansetzen. Ein entmenschtes Elternpaar wurde in Bamberg verhaftet. Ein dortiger Heizer hat in Gemeinschaft mit seiner Frau ihr achtjähriges Töchterchen zu Tode geprügelt, weil das Kind ohne Erlaubnis ein Brötchen gegessen hatte. Vor Schreck gestorben ist ein Swinemünder Kaufmann. Er sah plötzlich, während er am Fenster saß, daß gegenüber aus einer Schmeidemühle die hellen Flammen emporschlugen. Ein Herzschlag vor Aufregung machte seinem Leben ein Ende. Karfreitag. Lokales. 20. April 1905. ** Der Großherzog hat den Regierungsassessor Erich Dörr aus Gießen zum Steuerfontrolleur ernannt. ** Landeslotterie.( Privattelegramm.) Bei der heutigen Ziehung der 6. Hess. Thür. Landeslotterie wurden gezogen 10 000 Mt. auf Nr. 5353, 4 à 5000 Mt.: auf Nr. 3227, 15 353, 25 944 und 92 195. ** Diebstahl. Gestern Abend wurde ein an einem Uhrmacherladen in der Bahnhofstraße in Gießen befindlicher Aushängetasten abgehängt und daraus 22-24 verschiedene filberne und goldene Haleketten im Werte von 150 Mt. entwendet. Ueber die Täterschaft fehlt jeglicher Anhalt. ?? Die erste Meinerschaftsregatta des Deutschen Ruderverbandes wird im nächsten Jahre in Berlin abgehalten. Außer Berlin standen noch Frankfurt a. Main, Hamburg und Mannheim auf der engeren Wahl. * Bienenwirtschaft. Der Imter, welcher die Reinigung der Bienenwohnungen noch nicht vorgenommen, tue dies sofort. Den aus dem Stocke entfernten Vorrat sammelt man in ein Gefäß, siebt ihn aus und bewahrt die Bachsteile zum Einschmelzen auf. Für die Zukunft richte man sein Augenmerk auf die tranten und schwachen Völker. Der Honigborrat muß jezt noch so groß sein, daß er bil zur Frühtracht reicht. Ist dies nicht der Fall, so ist das Fehlende zu ergänzen, namentlich aber dem etwaigen Mangel an Honig abzuhelfen, was durch geschleuderten Honig, durch Honigwaben und durch Honigsurrogate geschehen fann. Das Marterholz auf Golgatha, an dem an jenem düsteren Karfreitag vor bald 1900 Jahren die menschgewordene Liebe blutete, ist zum Merfzeiger und Wegweiser geworden. Mit dem Opfertode des Heilandes drückte er seiner Lehre das Signum auf, unter dem sie ihren Siegeslauf über die morschen Tempel der alten Welt antreten sollte. Ein Licht war gekommen in die Finsternis, der schrankenlose Egoismus und die unbegrenzte Genußsucht des Individuumns mußten zurückweichen vor der Wahrheit, daß alles, was Menschenantlig trägt, vor dem Vater im Himmel, vor der ewig schaffenden Natur gleich ist, gleich im Werden und Vergehen, nicht unterschieden durch irdische Zufälligkeiten und Einrichtungen. Aus dieser Wahrheit wächst aber von selbst die Liebe zum Mitmenschen, das soziale Empfinden. Glieder einer Familie sind sie alle, die vom Weibe geboren sind. Deshalb soll niemand in falschem Stolze das Haupt erheben und in seinem Herzen die Verachtung und auf den Lippen das harte Wort der Gewalt für den Bruder tragen. Das unzerstörbare Band, das sich um alle Lebenden schlingt, soll uns erinnern an die Worte der Bergpredigt, in denen der Erlöser den Barmherzigen Barmherzigkeit versprach, soll uns erinnern an den milden und verzeihenden Gedanken: „ Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet." So war der Kreuzestod des gottgesandten Zimmermannssohnes nicht vergeblich. Wenn auch das Hosianna" des Einzugstages in Jerusalem dem wilden Rufe der fanatisierten Menge ,, Kreuzige ihn!" gewichen war, wenn der göttliche Tulder auch mit dem Spottgewande und der Dornenkrone den Weg der Schächer und Uebeltäter gehen mußte aus alier Not und Qual erhob sich triumphierend die neue Idee, die er mit mahnender Stimme und aneiferndem Beispiel den anEntgegenkommen gegen die Presse. Das bayerische Staatsministerium für Verkehrsangelegenheiten hat die Verfügung erlassen, daß Vertretern der Presse, die über vorgefommene Unfälle sich zu informieren beabsichtigen, von den Eisenbahnbetriebsdirektionen und den Sachreferenten in jeder Richtung an die Hand zu gehen und unter Umständen auch die Benutzung der zu Unfallfstellen fahrenden Hülfszüge zu geftatten ist. * Rhein- M 3. Mai hi *** Pflege der Leibesübungen. Der Ausschuß des Mittelrheinkreises übermittelt uns durch Professor Wamser in Bußbach folgende Zeilen zur Veröffentlichung: Das Osterfest steht vor der Tür und damit ist der Beitpunkt gekommen, wo viele Schüler aus der Schule ent laffen werden und in ein neues Leben eintreten. Aber während die Schule es sich angelegen sein läßt, nicht nur die geistige, sondern auch die förperliche Ausbildung burch geregelte Turnübungen zu pflegen, gemäß dem Grundsas: Nur in einem gesunden Körper fann ein gesunder Geist wohnen", werden die letzteren nach der Schulentlassung meist vollständig vernachlässigt. Und wie dringend nötig sind doch dem größten Teil der Jugend, einerlei, ob sie den kauf männischen Beruf ergreift oder sich dem Handwerk oder der Landwirtschaft widmet, regelmäßige förperliche Uebungen. Darum richten wir an alle geehrten Eltern, Lehrherren und Freunde der Jugend die herzliche Bitte: Tragen Sie Sorge dafür, daß Ihre Söhne und Töchter, Ihre Lehrlinge und Gehilfen den Turnvereinen der deutschen Turnerschaft bei treten, die ihren Mitgliedern in turnerischer und gesellschaft " Joh Giesse empfi Cherry, Wermuth in nu tücht für dauern Gebr. PO auf dauer Chr Gi Ein gesucht. 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Drum auf zum Turnen, zur Stärkung und Erhaltung der Gesundheit, denn Gesundheit ist Reichtum! * Ein grober Kloh. Unter dieser Spigmarke erzählt die„ Kleine Presse" folgendes Geschichtchen. Fünf Klafter Buchenscheitholz erhält der Pfarrer aus dem Gemeindewald jährlich, und fünf Fuhrleute bestellt er sich hierzu; mehr Pferdebefizer hat die Gemeinde nicht. Der Fuhrlohn jedes Klafters, ob weit, ob nahe, ist derselbe. Auf die Frage des Pfarrers nach der Schuldigkeit fommt nämlich gewöhnlich die Antwort: Gern geschehe, Herr Pfarrer. Dann sagt er verbindlichsten Dank und alles ist gut. Aber leider war bei der letzten Heimfahrt das Pferd des Bürgermeisters frant, es mußte ein anderer Fuhrmann bestellt werden; ein benachbarter Ochsenbauer, der Eckhannes, mußte aushelfen. Nach der Arbeit fragte der Pfarrer wie sonst: Run, Herr Nachbar, was bin ich schuldig?". kam die Antwort: Sechs Mart, Herr Parrer".„ Sechs Mart? - ,, Ach Herr Ich meine, das wäre zu viel, Herr Nachbar." Barrer", sagt der Hannes, wann Sie aa Stunn uff der Ramzel stehe, verbiene Se mehr wie ich metsamt meine zwaa Dose de ganze Tag." Sagte der Pfarrer:„ Das ist etwas ganz anderes. Was ich dort tue, das ist Kopfarbeit." - Ei was!" sagte der Eckhannes,„ glaawen Se dann, men Ochse hätte des Klafter Holz met de Schwänz haamgezuhe? Des war aach Kopparwet. Verstanne?" Uebel oder wohl, der Eekhannes bekam sechs Mark. * Ein Ehe- Joyll wird der„ Worms. 8tg." aus Alzey berichtet: Ein hiesiger Einwohner tehrte in später Nachtstunde nach Hause und begehrte Einlaß. Statt des Haus schlüffels warf seine Ehehälfte das Bett herab, worauf es sich der in seliger Weinlaune befindliche Gatte auf offener Straße bequem machte. Am Morgen nahm der Mann wieder das Bett und brachte es in die Wohnung zurück. § Lauterbach, 19. April. Unsere Freiw. Feuerwehr feiert am 24.- 26. Juni ihr 50jähr. Stiftungsfest. * Lauterbach, 18. April. Der Verbandstag des Rhein- Main- Gastwirteverbands findet am 2. und 3. Mai hier statt. Joh. Seibel Giessen, Ludwigsplatz empfiehlt sein Lager in Cherry, Portwein, Vino de Wermuth, Samos, Malaga in nur guten Qualitäten. 10-15 tücht. Arbeiter für dauernde Beschäftigung sofort gesucht. Gebr. Kahl, Giessen. Tuchtige Schuhmacher auf dauernde gute Stelle gesucht. Christian Weeg, Gießen, Neuenmeg. ▲ Alsfeld, 19. April. Die Renovierung unserer| altehrwür igen, im gothischen Stile erbauten Walpurgiskirche wird in diesem Jahre mit dem Umbau des Dachwerks ihren Anfang nehmen. Der Voranschlag beläuft sich einschließlich des Steingefimses und der Maurerarbeiten auf 15 000 Rt. Von hohem, fünstlerischen Werte ist das prächtige Orgelgehäuse und die alte, mit schönen Holz schnißereien versehene Kanzel. Die Empore im Chor sind reich an Gemälden. Ein altes Delbild stellt die Belagerung Alsfelds durch die Niederhessen am Michaeli 1646 dar. A Friedberg, 19. April. Der heutige Schweinemarkt war stark befahren und es herrschte bei ziemlich hohen Preisen ein flotter Geschäftsgang. Das Paar Ferkel kostete 35-55 Mt., Springer pro Stück 40-60 mt., Einleg schweine 60-80 Mt. Der Krämermarkt war start besucht. K Offenbach a. M., 19. April. Die Cktroi bleibt. Das Großh. Ministerium hat die von der sozialdemokratischen Mehrheit beschlossene Aufhebung der Oftroi auf Schweine, Schweinefleisch usw. nicht genehmigt. Brief- und Fragetaften der Redaktion. F. in Gießen. Wenden Sie sich an das Bezirksfommando, das Ihnen eine ausführliche Auskunft erteilt. Literarisches. *** Wo_wird die entscheidende Seeschlacht zwischen Russen und Japanern geschlagen? Die mit sieberhafter Spannung erwartete Beantwortung dieser Frage sucht eine neue Kriegskarte zu erleichtern, die kürzlich unter dem Titel„ Neuer Seekriegs- Schauplaß der russischjapanischen Flotten" im Berlag ber Gothaer Geographischen Anstalt von Justus Perthes erschienen ist( Preis 60 Pfg.) Der Verfasser ist wiederum Professor Paul Langgaus, dessen Buren- und Ostasiatische Kriegstsfarten in Hunderttausenden von Exemplaren den Weg über den ganzen Erball gefunden haben. Marttberichte. Sishes, 20. April. Auf dem heutigen Wochenmartt fofteten Butter pr fb. 1.10-1.20 R., Hühnereter per Stüd 5-6 Pfg., Enteneter Bekanntmachung. Es wird hiermit bekannt gemacht, daß die Dampfwalze in der Zeit vom 20. April bis zum 20. Mai I. J. auf der Straße von Klein- Linden nach Großen- Linden beschäftigt ist. Gießen, den 18. April 1905. Großherzogliches Kreisamt Gießen. J. V.: Dr. Kranz bühler 1-2 Schüler welche nach Ostern in Gießen höhere Schule besuchen, finden angenehme Pension. Die Schularbeiten werden über Schöne möbl. Zimmer mit oder ohne Pension zu verm. Bismarckstraße 17 u. Goethe: Straße 48 p. Bimmer mit Klavier wacht. Wo fagt die Exp. d. Bl. gesucht. Offerten mit Preisangabe er bittet Friz Fischer cand. ver. nat. Prenzlau i. d. Ucm. Kreuzstraße. Liebigstraße 58 Ein Lackierer ist ab 1. Juli eine schöne 5.3imgesucht. nud ein Lehrling Carl Ludwig Leib, Lackierermeister. Meggerlehrling fofort gesucht. Gustav Trinlaus. Gießen, Seltersweg. Solider tüchtiger Hausbursche bet gutem Lohn gesucht. Meggermeister Schretuer. Junge Mädchen bie zu Ostern die Schule verlassen, finden dauernde Arbeit in der Tabatfabrik von Georg Philipp Gail, Giessen. 1 Hausbursche und 1 Dienstmädchen fofort gegen guten Lobn gesucht. Bädermeister Müller, Gießen, Seltersweg 62. Sofort oder zu Ostern findet eine Anzahl jüngerer Mädchen leichte Beschäftigung in unferer hiesigen Bigarrenfabrik. C. Klingspor, Gießen. Schön möbl. Zimmer mit und ohne Kabinet zu verm. Siehen, Walltorftraße 15. er heutigen Nummer Deltegt ein Prospett des Verlages F. Ringies, Berlin, betreffend Preisausschreiben bei, welchen wir einer be sonderen Beachtung em pfehlen. Jeder Abnehmer der 3 angeführten Bücher nimmt ohne weitere Kosten bei Einsendung der Lösung des Verierbildes an der Berteilung teil. merwohnung mit allem Zubehör ebent. mit Bletche und Gartenanteil preiswert zu vermieten Schön möbl. Zimmer für einen Student per 1. Mai in Gießen gesucht. Freibank. Von heute 4 Uhr ab Kalbfleisch 40 Pfg. Offerten mit Preisangabe per Schweinefleisch 45 Pfg. Monat zu richten unter G. 7055 an die Erp. d. Zeitung. GeschäftsDrucksachen wie Rechnungen, Briefbogen Mitteilungen Quittungen, Adresskarten Briefumschläge solid in Ausstattung u. Preiswürdigkeit liefert Albin Klein Buchdruckerei GIESSEN - Seltersweg 83. 444444 4444 Lose der 6. Hessisch- Thüringischen Staatslotterie Ziehung 1. Klasse am 6. und 7. Juni amtlich bestellte Haupt- Kolleftur sind zu beziehen durch die Richard Buchacker, Gießen, Neuenbäne 11. Gt 6-7 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Big., Binjen per Liter 32 Pfg., Tauben per Paar . 0.80-1.00, hühner per Stüd tt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stud 0.80-1.80, Enten per Stüdf 1.80-2.20, Gänse per Pfd. 00-00 fg., Ochsenfleisch per fb. 70-80 Blg., Rindfleisch per Pfd. 62-68 Pfg. per Pfd. Schweinefleisch 66-16 Big. Schweine fleisch gesalzen per Pfund 0.80 Big., stalbfleisch per Bfb. 70-74 Bfg. Hammelfleisch per Pfd. 50-74 fg., Kartoffeln pro 100 kilo 6.50 b. 000 M., Zwiebeln per St. Mr. 8.00-10.00, Weiskraut 10-15 Pf. per Stüd, Zentner 3-4 Mt. Aepfel per Zentner 6-10 Mr. Zwetschen per Zentner 0,00-0.00 Nüsse 100 St. 00-00 fg. Milch per Liter 18. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten diet Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werden. Birgenes landwirtschaftlicher Wetterdienst Voraussichtliche Wuterung in Hessen für Freitag, den 21. April. Trüb, andauernd fühl, Regenwetter. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14. Es können eingestellt werden: 1 Schmid, 1 Spengler, 1 Wagner, 1 Maschinist, 1 Buchbinder, 6 Schreiner, 1 Schneidmüller 60 bis 80 Schneider, 1 Friseur, 1 Schuhmacher, 1 Buzfrau, 1 Wäscherin, 20 Tagearbeiter, 6 Zimmerleute, 2 jüngere Hausburschen, 6 Dienstmädchen, 3 Lauffrauen, 1 Herrschafts futscher. Lehrlinge: 1 Gärtner, 2 Schlosser, 1 Mechaniker, 1 Wagner, 2 Buchbinder, 2 Schreiner, 1 Lackierer, 1 Friseur, 2 Schuhmacher, 2 Glaser, 2 Installateure, 2 Kellner. Es suchen Arbeit: 1 Schreiner 1 Waschfrau, 1 Fabrikarbeiter, 1 Auslaufer, 1 Haus- oder Bureaudiener, 1 Kassier, 1 Kellner, 2 Lauffrauen, 1 Hausmädchen, 2 Bureaugehilfen. Lehrlinge: 1 Mechaniker, 1 Friseur, 1 Kaufmann. Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belde in Gießen. V. Sefftsch- Thüringische Staatslotterie Biehung VI. Klaffe.( 14. Tag.) 19. April 1905. Aue Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mart gezogen. ( Ohne Gewähr.) 22 78 185 304 407 57 525 670[ 400] 711[ 400] 811 1068 138 362 466[ 400] 72[ 1000] 522 54 714 57 2016[ 1000] 56 88[ 1000] 251 53[ 400] 420[ 2000] 99 592 633 34 706 839 90[ 1000] 971 3218[ 400, 473 83 541 50 82 615 57[ 1000] 73 709 821 976 91 4023 54[ 400] 400 22 561 73 910 5004[ 1000 181 91 1000] 333 89 404 37 524 48 602 46 759 802[ 400] 918 6002 131 63[ 400] 554 613[ 400] 732 808 983 1400] 89 7181 596 780 876 83 954 8050 97[ 400] 135 230 418 50 536[ 400] 624 33 96 857[ 1000] 76[ 1000] 923 30 50 63 9006 157 289 311 45 83 472 661 97 702 93[ 1000] 98 844 993 10027 125 66[ 400] 304 469 666 92 717 29[ 1000] 860 955 76 11033 [ 400] 79 279 377 12145 432 527 642[ 400] 63 740 13354 458 758 836 995[ 1000] 14037[ 400] 111 50 85[ 400] 332[ 400] 65 416 30 62 560[ 400] 71 73 603 37 78 809[ 400] 929 31 15193 402[ 1000] 47[ 400] 563 639 57 86 731 57 839 906 16014 242 369[ 400] 569 754 873 17095 197 275 96 408 505 849[ 2000] 916[ 400]} 55 18048 199 215 91 302 68 435 622 27[ 1000] 46 93 98 764 950[ 400] 83 19073[ 400] 92 263 87 98 368 423 763 71 808 49 64[ 400] 96 901 20116 306 36 585 93 712 21141[ 1000] 64 227 72 88 317 81 400 48 624 69 85 729 93 893 948 95 22085[ 400] 165[ 400] 268 352 413 69 594 23055 73[ 1000] 77 142 93 205 51 340 46 99 552 620[ 400] 754 925 33 39 97 24084 460 849 77 THE THING TOOLS 25008 13[ 1000] 132 85 202[ 400] 418 28 603 21 93 728 812 40 26083 150 241 468 674 84 718 821 27196 567 90 646 74 729 35 853 28151 205 63[ 400] 81 427 40 522 54 71 634[ 400] 828[ 1000] 47[ 400] 64 998 29091[ 1000] 258 328 458[ 1000] 599[ 400] 650 70 769[ 400] 80[ 1000] 807 931 30182 280[ 400] 387 506 12 609 45 834 944 59[ 400] 31043 71 411[ 400] 99 644 84 725 932 49 85 82057 141 54 224 320 616 872 976 33017 75 196 814 97 554 639 794 833 945 34114.222 50 76[ 400| 77 329 899 35069 238 39 443[ 400] 523 36 73[ 400] 781 2000, 858 988 36033 [ 400] 219 711 801 37368 415 540 652 767 921 38024 39 85 154[ 400] 285[ 1000] 640 91 821 89 957 61 62[ 400] 80 39003[ 400] 45 171 361 63 525[ 400] 603 90 96[ 400 709 887 906 98[ 400] 40031 139 96 482 525 96 623 32 41183 278 536 659 789[ 1000] 935 42097 151 206 60[ 1000] 73 313 52 86 522 85 608 897 925 88 43034 141 45 334 39[ 1000] 431 95 557[ 400] 760[ 5000] 902 46 79 44030 112 [ 2000] 30 275 419 59 513[ 400] 668 706 64 846 45102 263 583 664 400 750 847 92 46136 97 532 648[ 400] 6 827 48 964 47140 338 64 73 425 504[ 1000] 701 66 76 86 803 968 70 48057 144 65 306 456 597 669[ 400] 83 85 723 80 891[ 400] 49059 81 130 80 263 376 414 544 53 616 667[ 400] 75[ 400] 929 50198[ 400] 319 401 19 86 577 672 839 51182 279 379 420 537 43 712 92 928[ 400] 30 36 66 52569 625 792[ 400 53102 14 456 70 606 7 29 730 54047 53 248 66 76 692[ 1000] 871[ 400] 921 55458 600 918 66 56040 181 581 738 816 60 57043 96 112[ 400] 458 507 680 87 802 58072 89 242[ 400] 516[ 2000 60[ 400] 681 886[ 1000] 59035 122 386 90[ 1000] 654[ 1000] 739[ 400] 918 60075 80 132 214 27 35 68 83[ 1000] 405 400] 95 509 56 60 649 [ 1000] 76 785 860 930 87[ 400] 61216 400 19 30 367 428 631 34 806 975 62045 77 243 47 87 1000| 541 716 68 948 92 93 63119 81 350 59 60 555 71[ 5000] 77 675 896 926 64106 20[ 400; 35[ 1000 256 66[ 400] 67 73 387 443 595 606[ 400] 13[ 400] 807 15 69[ 1000, 78[ 1000] 95 922 28 69 65106 77[ 400] 208 534 699 711[ 2000] 83 66133 503 721[ 1000] 836 67031[ 400] 174 312 23[ 400] 79 499 702 91 865 981 68100 30 78 [ 1000] 219 427 45 534 89 747[ 400] 924 45 69372 420 660 927 70001 69[ 400] 109 468 589[ 400] 99 733 38 77[ 400 848 71 906 20[ 400] 39 71099 179 229 34 385 481 570 90[ 400] 91 855 59 948 72003 [ 400] 40[ 400] 161 87[ 400] 237 1000 81 327 50 555 617[ 400] 39 50 847[ 1000] 66 984 73060 109 400 85 1400] 98 304 11 12 619 747 923 56 65 76 1400] 74073 1000] 190 333 482 885 974 75065 154 58 66 221 536 75[ 400] 604 95 723 40[ 400] 63[ 1000] 987 76064[ 1000] 72 80 242 475 529 80 683 85 831[ 400 920[ 400] 60 [ 400] 77001 11[ 400] 93 98 155[ 1000 368 564 724 833 956 78181 284 [ 400] 476 655 732 74 850 66 68 85 962 79057 144 213 28 53 321 547 [ 400] 915 38 80006[ 400] 289[ 1000] 388 444 47 535[ 400] 606[ 400] 35 39 97 700 71 898 962 81004 1000] 147 324 546[ 400] 652 872 82092 117 60 213 302 4 607 65 91 731 837 83 03 49 81[ 1000] 83 193 250[ 400] 63 362 74 506 67 806 30 60 81 925 66[ 400] 84154 71[ 1000] 353 488 540 72 662 98[ 1000) 703 938.74 85081 239( 1000] 47 303[ 1000] 24[ 400] 28 474[ 400] 740 803 988 [ 400] 86023 204 48 59 85 401 974 1000 87032[ 400] 49 66[ 400] 357 95 431[ 400] 559 97[ 2000] 602 4 78[ 400] 810 88346 693[ 1000] 89209 34[ 400] 81 378 89 411 543 762 822 962 90006 51 317 1400] 29[ 1000] 481[ 1000] 575 651 783[ 1000] 837 912 26 38 73 91028[ 400] 109 14 46 300 8 1400 17 443 68 69 675 820 62 988 92370[ 400] 404 10 523[ 400] 609 92[ 400] 751 75 963 93030 110 384 12000] 62 86 449 67 531 813 27 929 54 94020 238 805 974 95071 147 299[ 400] 325[ 1000] 420[ 1000] 557 796[ 400] 810 15 24 96013 146 95 213 83 490 703 55 913 97095[ 400] 409[ 1000] 61[ 400] 535 611 78 758 69 79 98573[ 400] 96[ 400] 820 958 96 99043 130 250[ 400] 330 87 521 51 857 66 901 12 empfehle ich Für die Festtage aparte Neuheiten Kinder- Kleidchen Kinder- Jäckchen Corsetts in allen modernen Façons. 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Sa für Enthäl Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird Guerillakr die Roonstraße zwischen Moltkestraße und Großer Steinweg von heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 18. April 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Submission. Für die psychiatrische Klinik soll für das Rechnungs jahr 1905 die Lieferung von ca. 7000 Centner Koaks ca. 800 Centner Nußkohlen 40 Raummeter Tannenscheitholz auf dem Wege der öffentlichen Submission vergeben werden. Die Bedingungen liegen an den Wochentagen von 3-5 Uhr nachmittags auf dem Verwaltungsbureau offen. Offerten sind verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungstermin Curn- Verein Widerrufung. Dienstag, den 4. Mai 1905, vormittags 11 Uhr Gießen. Am Karfreitag Ich erkläre hiermit, daß die von auf dem erwähnten Bureau abzugeben. mir gegen Karl Zulauf, Dienst: fnecht auf der Hizmühle bei GroßFelda, lausgesprochenen Beleidig ungen auf unwahrheit beruhen und ich dieselbe reuevoll zurücknehme. Münzenberg und Klofter Arnsburg. Turngang beter te d über nach Staufenberg. Zusammenkunft 1 Uhr am Walltor. Abmarsch präzis 1/2 Uhr. An beiden Ofter- Feiertagen fährt die Butzbach- Licher Eisenbahn einen Sonderzug in folgendem Fahrplan: ab Buzbach Staatsbahnhof 3 Uhr, Bußbach- Ostbahnhof 3,06 Uhr, Griedel- Rockenberg 3,12 Uhr, Gam= bach 3,19 Uhr, Oberhörgern- E. 3,25 Uhr, Münzenberg 3,31 Uhr, Trais- Münzenberg 3,35 Uhr, Muschenheim 3,43 Uhr, Hof- und Dorf- Güll 3,49 Uhr, an Lich 4 Uhr. Die Bahnverwaltung. Alpers. ! Achtung! Bin von Samstag Morgen den 22. d. 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Karl Otterbein II Schnett rocknende ussbode Lack Oelfarben nicht nachklebend, Der Zuschlag erfolgt bis zum 31. Mat 1905. Gießen, den 17. April 1905. Großh. Direktion der psychiatrischen Klinik. J. V.: Dr. Dannemann. Submission. Für die psychiatrische Klinik soll die Lieferung vor 150 Centner guter Speisekartoffelu( Magnum bonum) auf dem Wege der öffentlichen Submission bergeben werden. Die für diese Lieferung gültigen Bedingungen liegen an den Wochentagen nachmittags von 3-5 Uhr auf dem Verwaltungsbureau offen. Parketwachs, aufschrift bersehen unter Beifügung von Probefartoffeln Offerten sind verschlossen und mit entsprechender Parketwachs bis zum Ecöffnungstermin ohne Glätte. Samstag, den 29. Avril 1905, vormittags 11 Uhr auf dem oben erwähnten Bureau abzugeben. fowie alle sonstigen Artikel zum Anstreichen u. Wichsen der Fußböden bei Der Zuschlag erfolgt bis zum 3. Mai 1905. Gießen, den 17. April 1905. Emil Fischbach, Großh. Direktion der psychiatrischen Klinik. Gießen. Oster- Artikel a18: Chokolade- Hasen und Eier, Mandel- Marzipanhasen und .Eier, Zucker- Hasen und-Eler, Karton ge Hesen und-Eter, Osterkörbchen usw. empfiehlt in großer Auswahl Ludwig Döll J. V.: Dr. Dannemann. Lieferung von Bordsteinen. Die in 3 Lose geteilte Lieferung von Bordsteinen and Basaltlava( 20 Mtr.) für die Bismarck, Stephan und Goethestraße soll Dienstag, den 2. Mai d. Jd., vorn vorm. 11 Uhr losweise oder insgesamt öffentlich vergeben werden. Die Hottento ine Sie und ihr dten gefchlagen ungen, der aud pent wäre-- al eigen fie Neig it an angri laffen fie es, feht nicht meh Fir ihre Alug Air. 94 இ ( 16 noch g Staate 20 Wäre e scheiden „ Ge Andeutu Die Herr Pr laffen. was uns bringen Der offenhe Stim jagte fcheid A Beschreibung und Bedingungen liegen während der Dienst stunden bei uns zur Einsicht auf. 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Trechsler, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht auf. Angebote auf Vordrud, der daselbst erhältlich, find spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkte an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 8 Tage. Gießen, 17. April 19 5. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. Zur bevorstehenden Bauzeit halte mein Dachdeckergeschäft bestens empfohlen, gleichzeitig empfehle mein Lager in Dachziegeln Dachpappe, Schornsteinauffähen usw. zu billigsten Preisen. Johannes Prang, Dachdeckermeister Weserstraße 8. Hammstr. 13. ad strEr be wälzen fe fam erhob Breita Fräulein 2 Begleitung Aufforder Berhör zu war ganz woehnlichen unangeneh man wirt doch zu fir entziehen,