Feldmarschall Banner auch eine gewaltige ablegte. Mis er im Böhmen tam und zu Wette darüber, ob es ebe den Kopf herunter an, der Dchse wurde em Tiere wirklich mit Sefahl, daß die Nach gen, welche bei der geschrieben werden en war, später aber ח des Nil. Schlamm gewiffer en durch den Nil im d gemacht haben, so en Eigenschaften des der Nilschlamm noch Reisenden auffallen hwimmenden Inseln, Mengen ineinander ehen. Hauptsächlich Pflanzeninseln be eine Art des Hirse, Art des als Sumpfs eser Aufzählung ist Inseln des Nils on Schlingpflanzen brem Standort Los fließenden Wasser Reihe von Pflanzen, m Boden ansiedeln 1. Unter ihnen ist den schwimmenden zen erreichen diese beträchtlichem Tiefs ümpfen eine etwas cheren Strecken der überall vorkommt. 000 athen. Nachdem that, gibt man mit lauwarmen en Händen. Die teilen sich dem ederholt werden. in lauwarmem einem Tuch ausften. 1. Theaterschäfte mit Ihrem gemacht? Sie einen wirklichen „ Geschäfte? GroßKaffe Geld wie te." 1, Direktor: " Ja, sehen Sie, m ganzen Gelde." pitän, dessen getränke verriet, bewelcher ein vor en großen Gläsern im Gespräch und zu nehmen. Der Weise und flüsterte, Dies ist das größte, tung vegangen ga Heffischen Vollzeitra A verpflichteten lizeilich verwarnt em Dritteil der auf afe belegt. 1905. t Gießen. Tressbuc pen erschienen VII: Snigr. Bayen gtum Hesser sämtlicher Kaufleute u Ite, Hotels etc., ferner d zer, Landwirte, Pachte n.. Preis Mark 7.50 cirka 2 Millione Seiten Preis Mark 30hes g des Betrages franko vom ch.m. b.H., Berlin SW. 19 Nr. 298. Zafertionspreis: Die einfpaltige Betitzelle für ganz Oberbeen, bie Kreife Beglar und Marburg 10 Pfg. font 15 Pfg. Reklamen ble Betttzelle 30 resp. 40 fg. Rebaftion u. Haupterpedition: Gießen, Selters weg 88. Fernsprechanfchlah Rr. 362. Dienstag, den 19. Dezember 1905 Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgehelt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberbeffische Familienzeitung( tägit) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Eine Friedenskundgebung. Eine von mehreren tausend Personen besuchte, von den Heltesten der Berliner Kaufmannschaft nach dem großen Börsensaal berufene Versammlung, zu der sich Notabilitäten der politischen, Gelehrten- und kommerziellen Welt einge= funden hatten, bat in Berlin dem Wunsch und der zuversichtlichen Erwartung Ausdrud gegeben, daß zwischen Deutschland und England freundschaftliche Beziehungen hergestellt und erhalten werden sollen. Der englische Botschafter am Berliner Hof war von der geplanten Kundgebung benachrichtigt. Dienstlich bis Ende des Monats außerhalb festgehalten, mußte er sich begnügen, schriftlich seiner Sympathie und seiner ungetellten Zustimmung Ausdruck zu geben. Das war im Grunde selbstverständlich. Auch lag nicht in seiner Zustimmung die Bedeutung der Kundgebung. Ebensowenig in den wohlgemeinten aber inhaltlich erstaunlich dürren telegraphischen Veipflichtungen der Herren Gerhart Hauptmann, Sudermann und Ludwig Fulda, die wohl selbst sich einigermaßen unbehaglich fühlten, als man ihnen zumutete, zu einer Frage der auswärtigen Politik sich zu äußern. Die bühnenkundigen Herren wissen im Grunde wohl auf den Brettern Bescheid, die die Welt bedeuten", doch auf den politischen Weltbühnen find sie wenig heimisch. Deshalb machten ihre telegraphischen Verlegenheitsworte, die sich ganzlich in den Grenzen allgemeiner Redewendungen hielten, teinen geradezu erschütternden Eindruck. Sie stachen un= günstig ab von allen anderen Aeußerungen, die sämtlich etwas zu sagen hatten und zu sagen wußten. Kaufleute und Gelehrte, Politifer von Beruf und Technifer fanden kräftige und eindringliche Worte, um vor Deutschland und England und vor aller Welt zu bezeugen, daß in deutschen Herzen fein Raum ist für Haß und feindselige Gesinnung gegen England, daß der Deutsche sich dem Engländer verwandt fühlt, daß nichts geschehen ist, was die traditionelle deutschenglische Verbrüderung aufheben oder auch nur beeinträchtigen fönnte. Freilich englische Blätter haben sich vielfach unfreundlich gegen Deutschland geäußert. Doch eben dasfelbe haben auch deutsche Blätter England gegenüber getan. So notwendig und ſegensreich die Journalist! ist, so wird sie selbst am allerwenigsten Anspruch auf Untrüglichkeit erheben. Sie befißt Selbsterkenntnis genug, um zu wissen, daß im Eifer der öffentlichen Rede und in dem Drang nach besonderer Deutlichkeit man leicht zu Entgleisungen fommen fann, zu Uebertreibungen und Derbheiten, die nicht buchstäblich gemeint sind, denen man aber nicht sofort anmerkt, daß sie gar nicht buchstäblich aufgefaßt sein wollen. In diesem Betracht wird überall gesündigt, bei uns nicht weniger als jenseits des Kanals. Das hat sich bei mancher Gelegenheit gezeigt. Warum aber nur der kleinen Aergerlichkeiten denken, die der Tag verschlingt, für die es kein Morgen gibt? Warum nicht lieber die Dienste in treuem Gedächtnis bewahren, die man gern immer wieder entgegen= genommen hat und für die man dauernden Dank schuldet? Es ist ja eine ganze Weile her, seit Friedrich der Große gegen ganz Europa zu kämpfen hatte und einzig England auf seiner Seite hatte. In hundertundfünfzig Jahren fann sogar eine Danfesschuld verjähren. Aber die deutsch- englische Rechnung hat auch stattliche Posten jüngeren Datums: In der ganzen Welt außerhalb Deutschlands ist die Erstehung des Deutschen Reichs nirgends mit solchem Jubel, mit so herzlicher Freude begrüßt worden, wie in England. Und bei dem Jubel, der nichts kostet und wenig nügt, ist es nicht geblieben: Die Regierung der Königin Vittoria von England hat dem neuen Deutschen Reich wiederholt sehr schäzbare Dienste erwiesen. Die englische Regierung hat in Uebereinstimmung mit dem englischen Volt sich ohne Vorbehalt und ohne Hintergedanken auf den Boden der Anerkennung der deutschen Politik gestellt, obwohl deren Anfänge im dänischen Krieg bon 1864 den englischen Wünschen entgegen gewesen waren. - Wir machen an dieser Stelle nur eine einseitige Rechnung auf, wir gedenken hier nur der Freundlichkeiten, die wir von englischer Seite erfahren haben. Mit aller Absichtlichkeit. Wir wollen ja darum feinen abschließenden Ausgleich herbeiführen, wir wollen im Gegenteil die guten Beziehungen andauern lassen und sie noch mehr als bisher betont wissen. Die Dienste, die wir England geleistet haben, die mögen uns gleichgesinnte Engländer in England aufzählen, um dort aufklärend zu wirken und die schlummernde Freundschaft zu uns wieder zu weden. In England hat man unser politisches Erstarken mit freudiger Anerkennung begrüßt. Es wäre vielleicht nicht in dem Maße geschehen, nicht so vorbehaltlos, wenn man in England nicht instinktiv empfunden und später flar erkannt hätte, daß zwischen Deutschland und England ein Interessengegensatz nicht betehen, eine Interessenfeindschaft faum gedacht werden kann. Freilich sind England und Deutschland auf manchem Gebiet laufmännische Konkurrenten. Aber abgesehen davon, daß Ronkurrenten nicht Feinde zu sein brauchen und am allerwenigsten die Feindschaft zu kriegerischem Zusammenstoß führen muß stehen England und Deutschland zu einander weit mehr in dem Verhältnis von Kunden als von Konkurrenten. Deutschland hat feinen besseren Kunden als England, und England hat keinen besseren Kunden als Deutschland. Beide berdienen an dem, was sie faufen, wie an dem, was fie verkaufen, sodaß die Gestaltung der Handelsbilanz ohne jeden Einfluß ist. Wir haben auch wirtschaftlich, England viel zu danken, wir haben viel von ihm gelernt. Selbstverständlich haben wir dafür Lehzahlt. Doch das haben wir längst wieder herei acht. Deutse Ein Verb: Niemand mögen, dc und England im Krieg mit einander? wäre es und für beide Teile ein Unglück! d die Verantwortung dafür auf sich nehmen cine Mißstimmung und ein Mißverständnis zu olchem Un il führen. Das wu der unpoetische und darum den Poeten nicht sehr geläufige, com Clehrten, wie den Praktikern und Bolitifern um so einleuchtendere Grundgedanken der Friedensversammlung vom vorigen Sonntag. Der Hbfall der Oftfee- Provinzen. Unaushaltsam nimmt die 3 rsetzung in Rußland ihren Fortgang. Die Ostseeprovinzen müssen vorderhand für Rußland als verloren gelten, und schon greift die Bewegung nach Polen hinüber. Alle Bande beginnen sich zu lösen, und die Schreckensszenen mehren sich in entsetzlicher Weise. Wie eine gleichberechtigte Macht muß bereits die Revolutionspartei in den baltischen Provinzen behandelt werden. Siegreiche Revolutionäre. An hunderttausend Letten und Efthen sind in Hellem Aufruhr, und ihr Wüten richtet sich in erster Linie gegen die Deutschen, den durch Intelligenz und Bentz an erster Stelle stehenden Volksstamm. Die Saat beginnt aufzugehen, die von den Panslamisten gejät ist. Der Friede zwischen Deutschen und Letten hörte auf, als die Russifizierung der Ostseeprovinzen mit allen Mitteln durchgeführt wurde. Da hezte man die Letten wider die Deutschen und stellte sie als von letteren bedrückt dar. Jetzt wüten sie gegen alles, und das Einschreiten der Staatsgewalt erweist sich als vergeblich. Aus Peterburg wird darüber gemeldet: Die Letten sind wohlbewaffnet und stellen sich dem Militär zum offenen Kampfe. In zahlreichen blutigen Gefechten haben die Revolutionäre die Truppen in die Flucht geschlagen. Die Gutshöfe werden eingeäschert, die Besizer gefangen genommen oder ermordet. Auch gegen die Pfarrhäuser richtet sich die Wut des Volfes. Die livländische Ritterschaft und die Stadt Riga haben ein tes dringliches Wort an den Zaren und die Minister gerichtet, in dem sie auf die ungesäumte Veendiung der Russifizierungsversuche und die Abberufung der fremden Beamten als einziges Rettungsmittel hinweisen. Zum Schuß der Deutschen. " Um deutsche Reichsangehörige, die durch die Unruhen in den russischen Ostseeprovinzen gefährdet sind, im Notfall aufzunehmen und nach Königsberg zu bringen, ist auf Veranlassung des Reichskanzlers der Dampfer Wolga" von Stettin aus nach Riga abgegangen. Ferner geht der Schnelldampfer Prinz Heinrich" von Misdroy nach Reval und nach Libau ein Dampfer der Hamburg- Amerita- Linie in See. Schweden hat Kriegsschiffe nach Riga und Petersburg geschickt. Die Armee versagt! Es ist von der Entsendung einer starken Militärmacht nach den Ostseeprovinzen die Rede. Allein auf diese ist weniger Verlaß, denn je zuvor. Immer mehr Regimenter meutern und können nur mühsam durch Gewährung ihrer Forderungen bei den Fahnen gehalten werden. Eine Meldung aus Petersburg besagt: Die Peter- Paul- Festung ist überfüllt von verhafteten Soldaten. In Barskoje- Selo hat Trepom eine besondere Wache für den Zaren aus ganz zuverlässigen Elementen verschiedener Regimenter gebildet. Auch in der Schwarzen Meer- Flotte beginnt es sich wieder zu regen. Dem bei dem Aufruhr in Sebastopol ge= fangen genommenen Leutnant Schmidt soll es mit Hilfe der Wärter gelungen sein, aus dem Gefängnis zu entkommen. Neuer Generalstreik? Die Verhaftung des Rates der revolutionären Arbeiterpartei ist von dieser mit der Wahl eines neuen Ausschusses beantwortet worden. Es ist auch schon von einem neuen Generalstreif die Rede, und die Regierung trifft ihre Vorfehrungen, ür die aus Petersburg gemeldet wird: Eine amtliche Bekanntmachung erklärt, die Regierung würde Maßnahmen von vollständigem AusnahmeCharakter anwenden, wenn die bestehenden Geseze nicht genügen sollten, der Tätigkeit der Revolutionäre Einhalt zu tun. Wie verlautet, macht sich in der Bevölkerung eine starke Erbitterung gegen die Verkehrsbeamten geltend, und diese sehen sich Gewalttätigkeiten ausgesetzt, wenn sie durch ihren Die Ausstand die Bevölkerung ferner zu Grunde richten. telegraphische Verbindung von Petersburg und Mostau nach Deutschland ist wiederhergestellt. Witte und Durnowo bedroht. Wilde Gerüchte von neuen Anschlägen durchschwirren die Luft. Bei dem verhafteten Revolutionsführer Chrustatew ein lan zur Gefangennahme Wities gefunden sein. Bnews, berg Stüße der" on besonders verhaft ist, usbe har var einem Attentat bewahrt. In der Rabe feiner naming wurde ein Mann mit einer Bombe berbaftat Politische Kundschau. Deutfches Reich. In entschiedener Weise nimmt eine offiziöse Auslassung Stellung zur Vorgeschichte des Marottozwiftes. Ein westdeutsches Blatt hatte behauptet, daß Fürst Bülow, obwohl er natürlich hinterher die volle Verantwortung übernahm, ja selbst das Urheberrecht für die Idee der Kaiserfahrt für sich beanspruchte, von der ganzen ihm allzu gefährlich erscheinenden Maroffo- Sache nichts wissen wollte, bis der Kaiser selbst in seiner raschen demonstrativen Art das Versäumte nachzuholen fuchte." Dazu sagt die offiziöse Stimme: Wir weisen diese Darstellung, wie die im Anschluß daran er= wähnte ,, Klage der Franzosen", daß Fürst Bülow ,, sich bis zum Eingreifen des Kaisers sozusagen Watte in die Ohren stopfte", als eine wahrheitswidrige Geschichtsflitterung zurück. Ten Reichskanzler ist, wenn er auch das Eingreifen in die Marokko- Frage auf den nach seiner Kenntnis der Dinge ge eigneten Zeitpunkt verschob, die Wahrnehmung der deutschen Rechte und Interessen im Scheriftschen Reich niemals zu gea fährlich" erschienen. Die Landung Seiner Majestät des Kaisers in Tanger war feine plögliche Schwenkung unserer Politik. Sie wurde nach reiflicher Ueberlegung ins Werk gesetzt als ein durch die Umstände gerechtfertigtes Mittel, um den internationalen Charakter der Marokko- Frage zu bekunden." Die spanische Regierung hat übrigens vorgeschlagen, die Marotfotonferenz in Madrid und nicht in Algeciras abzuhalten. Italien soll bereits beigestimmt haben. Auch von einer abermaligen Verlegung der Konferenz ist die Rede. * Nach einer Mitteilung des deutschen Botschafters in New York Speck von Sternburg ist der Panther- Zwischenfall durch freundschaftliche Uebereinkunst zwischen Deutschland und Brasilien erledigt. Die Aufstandsgebiete in Deutsch- Südwest- und Ostafrika gehen ihrer allmählichen Beruhigung entgegen, wenn auch noch immer vereinzelte Gefechte davon zeugen, daß nicht alle Arbeit getan ist. Nach einer Meldung des Gouverneurs von Ostafrifa Grafen Gößen wurde die befestigte Etappenstation Liwale abermals erfolglos angegriffen. Oberleutnant Wagner hatte ein Gefecht am Kitope- Berg. Der Feind floh. In Südwest- Afrika macht der rührige Morenga den Deutschen noch stark zu schaffen. Er unternahm. einen erneuten Angriff auf Sandfontein, wobei fünf deutsche Reiter fielen und vier verwundet wurden. Die Abteilung bes Rittmeisters Hägele warf östlich von Aub Leute des Cornelius nach Süden zurück und verfolgte sie. Hierbei wurde ein Reiter schwer, ein Reiter leicht verwundet. Bei Bubuoms, östlich Aminius, hatte die 4. Batterie ein Gefecht gegen Hottentotten, wobei der Feind drei Tote, zwei Gewehre, acht Reitochsen und 25 Stück Großvieh einbüßte. Auf deutscher Seite wurden ein Reiter schwer, ein Offizier und ein Reiter leicht verwundet. In Dresden und Chemnitz tam es abermals zu Demonftrationen gegen das fächsische Wahlrecht, die zu blutigen Zusammenstößen mit der Polizei führten. In Dresden zogen nach dem Schluß von stark besuchten VerJammlungen große Menschenmassen durch die Straßen, die burch Polizeiaufgebote mit blanker Waffe auseinander getrieben wurden. Ein größerer Haufen der Demonstrantenbeabsichtigte, vor der Wohnung des Ministers von Mensch Rundgebungen zu veranstalten. Als sich ein starkes Polizei= tommando in den Weg stellte, kam es zu Tätlichkeiten. Die Polizisten zogen blank und hieben ein, mehrere: Schüsse fielen, auch wurden Steine geschleudert. Im ganzen wurden 18 Verwundete nach dem Krankenhause gebracht, 14 davon wurden nach Anlegung eines Verbandes entlassen, 4 mußten im Krankenhause verbleiben. In Chemnitz durchzogen mehrere tausend Teilnehmer der Wahlrechtsversammlungen die Hauptstraßen, demonstrierten tumultuarisch vor der Allgemeinen Zeitung und wollten nach dem Rathaus vordringen.. Sie tamen schließlich in ein förmliches Handgemenge mit der Schußmannschaft, von der sie zurückgedrängt wurden. Die Polizei nahm mehrere Verhaftungen vor. Wie es heißt ,. hat die sächsische Regierung der konservativen und der nationalliberalen Fraktion der zweiten sächsischen Kammer bertraulich mitgeteilt, daß sie die Absicht habe, noch in dieser Session neue Vorschläge für eine Wahlrechtsreform zu machen. * In Leipzig tagte der außerordentliche Verbandstag des Audeutschen Verbandes. Die Versammlung nahm rine Resolution an, in der die Erwartung ausgesprochen twird, der Reichstag werde über die Flottenvorlage der Regierung hinausgehen, damit eine schnellere Verstärkung der Kriegsmarine möglich werde. Ferner forderte der Verbandstag die Entsendung von Kriegsschiffen in die russischen Häfen zum Schütze der in Rußland ansässigen Reichsdeutschen. frankreich. ** Die Rede Rouviers über die Marokkofrage machte großen Eindruck in der von Zuhörern und Deputierten vollbesezten Kammer. Das ausländische diplomatische Korps war fast vollzählig vertreten, auch der deutsche Botschafter mit feinen Räten war anwesend. Rouvier legte zunächst die Interessen Frankreichs als Grenznachbarn Marokkos dar. Die Bufunft Maroffos werde in entscheidender Weise die Geschicke ber nordwestafrikanischen Besitzungen beeinflussen. Er berichtet bann über die Verhandlungen Frankreichs mit den an der Marokkofrage interessierten Mächten, die zu dem bekannten Abkommen geführt haben, und zwar bis zu dem Tage, wo bie deutsche Intervention erfolgte. Der Minister billigt die Haltung des französisch n Gesandten in Tanger und versichert, Taillandier habe niemals den Mächten gegenüber im Auftrage Europas gesprochen. Rouvier legt dar, daß die Haltung der beutschen Regierung in dieser Frage immer eine forrekte ge= wesen ist. Er erinnert an das Einverständnis, das zwischen Frankreich und Deutsch and erfolgt ist, und daß Frankreich in erster Linie die Anspuiche Deutschlands anerkennt und in zweiter Linie die vorgeschlagene Einberufung einer Konferenz angenommen hat. Zum Schlusse faßt Rouvier die auswärtige Politit Frankreichs dahin zusammen: Frankreich wünsche mit allen Mächten nicht nur höfliche, sondern auch vertrauensvolle Beziehungen in jedem Maße zu unterhalten, wie dies die glorreiche Vergangenheit Frankreichs und seine Ansprüche auf bie Zukunft erfordern. Italien. ** Nachdem die Deputiertenkammer dem Verlangen de Ministerpräsidenten Fortis, dem Kabinett ein Vertrauensvotu zu erteilen, nicht entsprochen hatte, ist die Demission de Ministeriums erfolgt. Es handelte sich um den Abschluß eine handelspolitischen Uebereinkommens mit Spanien, dessen An nahmeFortis vertreten hatte. Dabei wurde das von ihm ebenfall gefaßte Vertrauensvotum mit 293 gegen 135 Stimmen ab gelehnt. Darauf überreichte der Ministerpräsident Fortis den Könige die Demission des Gesamtkabinetts. Balkan- Staaten. ** Die schon erwartete Ministerfrists in Griechenlan! ist jetzt ausgebrochen. Ministerpräsident Rhallis eritärte, das er infolge des Zusammenschlusses der parlamentarischei Opposition seine Entlassung eingereicht hat. Als sein Nach folger wird Theotokis genannt. Türkei. ** Die Beendigung der Flottendemonstration weger Mazedonien wurde der Pforte durch eine Note der Vertrete der beteiligten Mächte angezeigt. Die Note fagt zum Schluß: Nachdem das Finanzreglement endgültig vereinbart wurde und die Pforte auch alle anderen Forderungen erfüllt hat, erklären die Unterzeichneten, daß die ergriffenen Maßregeln ein Ende finden." Gleichzeitig wurde der Kommandant der Demonstrationsflotte davon verständigt, daß alles geregelt sei. Die Besegung von Mytilene und Lemnos wurde bereits auf= gehoben. Alien. durch das Fenster abgegeben wurde, ermordet. Ueber den Täter und die Veranlassung zur Tat fehlt jeder Anhalt. + Besteuerung des unverdienten Wertzuwachses. Ein Einwohner in Mülheim a. Rh., der vor zehn Jahren ein Grundstück in Größe von drei Morgen mit 450 Mark bezahlte, hat nunmehr bei dem Verkaufe einen Erlös von 54 000 Mark erzielt. Der Verkäufer hat in den zehn Jahren teine Hand gerührt, um diesen enormen Wertzuwachs zu schaffen, lediglich die industrielle Entwicklung der Stadt hat solches zuwege gebracht. Das Beispiel zeigt, welchen Extrag eine Besteuerung solchen unverdienten Wertzuwachses für die Gemeinden haben müßte. ** Die Engländer haben mit aufständischen Regungen in Indien zu rechnen. Eine Expedition von 200 Mann mit zwei Geschüßen ist von Bombay nach dem Shur- Gebirge abgegangen, wo die Eingeborenen sich im Aufruhr befinden. Eine zweite Kolonne geht von Delhi dorthin ab. Hof und Gesellschaft. † In den Grund gebohrt. Der deutsche Ewer ,, Die drei Geschwister" wurde bei der Einfahrt in die Elbe von dem in See gehenden englischen Dampfer ,, Sapho" angerannt und in Grund gebohrt. Die Mannschaft wurde gerettet. † Gegen den Alkohol. In der Schweiz geht man jezt gegen das Ueberhandnehmen des schädlichen Absynths vor. Eine in Bern abgehaltene, aus der ganzen Schweiz beschickte Delegiertenversammlung hat beschlossen, durch eine Verfassungsänderung das Verbot von Fabrikation und Verkauf von Absynth in der Eidgenossenschaft anzustreben. * Der Kaiser wohnte in Braunschweig in Begleitung des Prinzregenten auch vorgestern der Festvorstellung im Hoftheater bei, wo Blumenthals Im weißen Rössel" gegeben wurde, und reiste dann nach Potsdam zurüd. † Mord im Hochgebirge. Die Wirtin des in Touristenfrelsen wohlbekannten Gasthauses am Turmpasse bei Kizenbühel, 1273 Meter hoch in den Nordtiroler Alpen belegen, ist im Keller des Hauses ermordet und beraubt aufgefunden worden. Von dem Täter fehlt jede Spur. + Unter der Lawine begraben. Der Jäger Ankerle, im Dienst eines österreichischen Beamten, und der Wirtschafter Buscha wurden auf der Gemsjagd in der Pretschen bei Rottenmann in Steiermark von einer Lawine überrascht und verschüttet. Die Leiche des Ankerle fonnte bereits geborgen werden, Ruscha ist noch nicht gefunden worden. ** Die Kaiserin weilte anläßlich des Geburtstages des Prinzen Joachim in Ploen, von wo sie bereits wieder in Potsdam eingetroffen ist. Auch Prinz August Wilhelm var in Ploen anwesend. In Anwesenheit des Hofpredigers Dryander fand im Prinzenhause eine Weihnachtsbescherung für die Angestellten statt. † Ein entmenschter Vater. Der Sohn eines Bauern In dem ungarischen Orte Agfalva war vor Jahren verschollen. Jetzt hat man ihn im Stalle des Vaters bei den Tieren entdeckt. Der Vater wollte seinen Sohn, den er nicht leiden konnte, aus dem Wege schaffen, und als Hunger und Prügel nicht zum Ziele führten, sperrte er ihn in den Stall. Dort blieb der arme Junge Jahre hindurch, bis er endlich in geistesgestörtem Zustande aufgefunden würde. Es wurde lonstatiert, daß der Bursche, der mittlerweile ein Alter von 18 Jahren erreicht hatte, mit den Tieren lebte und sich von dem Futter, das diesen gereicht wurde, nährte. *** Gerüchte von einer neuen Verlobung im Hohenzollernhause sind im Umlauf. Sie betreffen den ältesten Sohn des Prinzregenten von Braunschweig, Prinzen Friedrich Heinrich von Preußen. Als Braut wird die Prinzessin Alexandra von Glücksburg genannt, eine Schwester der jüngst vermählten Herzogin von Koburg. Prinzessin Alexandra ist eine Nichte der Kaiserin und weilt zuzeit bei dieser zuin Besuch. * ** + Kriegsgefangene Japaner in Berlin. 1700 Japaner die aus der russischen Gefangenschaft nach der Heimat fahren haben gestern auf der Durchreise nach Hamburg Berlin passiert. Sie sind teilweise noch frank und völlig mittellos sodaß die für sie veranstalteten Sammlungen recht zweckent sprechend waren. Einige, die nicht transportfähig find werden in einer Heilanstalt bei Berlin vorläufig unter gebracht. † Trauung auf dem Totenbette. Unter eigenartigen Verhältnissen wurde dieser Tage in Budapest eine Trauung vollzogen. Ein österreichischer Major, Baron Dennisberg, ließ sich auf dem Totenbette mit seiner Braut, der er seit neun Jahren trotz aller Hindernisse die Treue gehalten hatte, trauen. Durch besondere Verfügung des Kaisers von Dester= reich wurde die Zeremonie ermöglicht, die im Lazaret stattfand. Kurz darauf verschied der mit dem Tode Ringende. Der deutsche Botschafter in Petersburg, Graf Alvensleben, wurde vom Zaren in Abschiedsaudienz cmpfangen. Ihm wurden die Brillanten zum Alexander- NewskiOrden verliehen. Nab und fern. Die geplante in der gefrigen S Oberbürgermei folgender Betition gar M. 5. Dem Reichste Augegangen, wonad Reichs die Steuern gen Säge ganz bedeute je Borlage angenomme Bener Tabalinbuftrie 16ft in ihren Steuer etroffen. Nach einer Aufftell Defteben im Reichstag abalinduftrie, die in etriebe unterhalten. of ohne Ausnahme in † Ein geheimnisvolles Verbrechen. Auf ein Stellungs gesuch, das der Kellner Giernoth in Berlin erlassen hatte, mel Sete sich bei ihm ein Mann, der sich als Inspektor Reimann borstellte und ihm eine Stellung anbot, für die aber 300 Mart Kaution gestellt werden mußten. G. ging mit dem Fremden um Geld von der Sparkasse abzuheben, und war seitdem ber* schwunden. Jetzt wurde er mit einer Schußwunde in der Schläfe im Glienider Forst aufgefunden. Auf das Spar faffenbuch hat ein Fremder unter Fälschung eines auf G lautenden Wechsels 500 Mart abgehoben. Zweifellos ist dieser, der vermeintliche Reimann, auch der Mörder. Die Berliner Kriminalpolizei ist in fieberhafter Tätigkeit, um dieses ge heimnisvolle Verbrechen aufzuklären. † Madame Humbert macht Schule. In Paris hat eine Frau Bourbaix ein Manöver nach dem Muster der Madame Humbert versucht und sich mehrere Hunderttausend Francs mit einem Märchen ergaunert. Sie erzählte, ihr verstorbener Vater sei im Besitze überaus wichtiger Geheimnisse des belgischen Hofes gewesen und habe das enorme Schweigegeld in einer eisernen Truhe verwahrt. Schließlich erstatteten die Geprellten Anzeige, da sich Frau P. nicht zur Oeffnung der Truhe entschließen konnte. † Sechstausend Zeitungen. Auf der in Berlin gegen. wärtig stattfindenden Zeitungsausstellung find 6000 Blätter aus der ganzen Welt vertreten. Unter den ausgestellten Beitungen befinden sich viele alte feltene Exemplare und solche nus Afrika, Japan, China, in allen vorkommenden Sprachen und Schriften. + Explosions- Unglück. In der Zentral- Zuckerraffinerie in Augoulême erfolgte eine Explosion. Zwei Arbeiter fanden dabei ihren Tod, fünf andere wurden schwer verlegt. Panik bei einem Brande. Bei einer Kinematographenvorstellung in Berlin entstand durch Entzündung eines Belluloidbildes ein Brand, der unter den Besuchern der VorStellung eine Panit hervorrief. Acht Personen sprangen aus dem eine Treppe hoch belegenen Theaterraum auf die Straße und zogen sich schwere, wenn auch nicht lebensgefährliche Verlegungen zu, andere wurden rechtzeitig aufgefangen und blieben unbeschädigt. Der Brand, der nur ein paar Gardinen erfaßt hatte, war noch vor Eintreffen der Feuerwehr gelöscht. † Einbrecher mit dem Revolver. In die Villa dea Rentiers Jungheinrich in Gotha drangen nachts Diebe ein, die aus einem Spind 10 Mart entwendeten. Der Besitzer wurde wach und suchte die Einbrecher zu halten, wurde aber burch einen Stich in den Kopf kampfunfähig gemacht, während bie Burschen Frau J. mit dem Revolver bedrohten. Als auf bie Hilferufe Leute herbeifamen, flüchteten die Einbrecher und wurden nicht gefaßt. † Die spanische Staatskaffe um Millionen betrogen. In den parlamentarischen Kreisen Spaniens ist man einer großartigen Betrügerei auf die Spur gekommen, der sich ein Mitglied des spanischen Senats, Cayorez, mit Hilfe eines Pariser Bankiers schuldig gemacht hat. Sie haben Titres, die Spanien gehören, mit dem Stempel versehen, der be zeichnet, daß die Zinsen in Gold statt in Silber zu bezahlen feien. Dadurch haben sie die spanische Staatskasse um 36 Millionen Pesetas geschädigt. Die amtliche Untersuchung ist bereits eingeleitet. + Die Tat eines Geisteskranken. Der Leichenfund bei Marienfelde hat nunmehr seine Aufklärung dahin gefunden, daß ein Mord nicht vorliegt. Die Tote ist als die 38 jährige Näherin Klara Schudy aus Berlin erkannt worden, die in Geistesstörung Selbstmord verübt hat, indem sie sich in enttleidetem Zustande auf die Schienen warf. Die Verlegungen an der Leiche rühren sämtlich vom Ueberfahren durch einen Bahnzug her. Die Leiche ist zur Beerdigung freigegeben worden. † Aufgehobene Geldfabrik. Die Bolizei in Saarbrüden hat eine Falschmünzerwertstätte zur Anfertigung von Markstücken entdeckt. Das Haupt der Bande, ein junger Mechaniker, ist verhaftet worden. Die Formen und Platten wurden beschlagnahmt. † Ein Schuß durchs Fenster. In Krieflohl bei Hohenstein in Westpreußen wurde der Gutsbefißer Fieguth in feinem Zimmer durch einen Schrotschuß, der aus dem Garten 21 afftellung wurden in erficherungspflichtigen age geleifit, wofür 1 uf die 26 Filialbetri ficherungspfliche Laglöf ift in der Aufstellung fehlgeben, wenn man et fidh aus obigen Babl Grunde legt; dann tom 697 494 Mt. Taglohn, hrlich 1898 704 R Dazu lommen die Löhr Kleinbetriebe und die Artilel des Gießener gemachte Angabe, wo ährlichen Arbeitslohn Bureauperfonals, 21 aufehen ift. † Zötliche Wirkung eines Gasrohrbruches. Durch einen Rohrbruch der Gaserdleitung drang Gas in ein Haus in Torgau und tötete ein Frau und ein fünfjähriges Mädchen, die im Schlafe lagen. Ein Mann wurde mit schwerer Ver giftung ins Krankenhaus gebracht. † In Maschinen- Röhren erstickt. Ein großes Unglüd ereignete sich in den Stohlwerten von Homécourt in Frankreich. Dort waren 24 Arbeiter mit dem Reinigen der Röhren beschäftigt, als sich in diesen eine Menge Koylenorydgas ent wickelte. Die Arbeiter ricsen um Hilfe, zwei Werkführer drangen ein, erlagen jedoch wie 12 Arbeiter den Ein wirkungen des Gases. Tie Berunglückten sind zumeis Italiener. † Von der Nemesis ereilt. Als Mörder des bei Würz weiler in der Pfalz aufgefundenen Lumpensammlers ist der eigene Sohn des Ermordeten verhaftet worden. Er war nach der Tat geflüchtet und wurde in Düsseldorf angehalten. Auch die Mutter des Täters ist, als der Beihilfe verdächtig, festgesezt worden. Nach den Ermittelungen der Staats anwaltschaft hat der Sohn seinem Bater sechs Revolverschiffe in den Hinterkopf beigebracht. Der Schädel war aber fo widerstandsfähig, daß dadurch der Tod nicht herbeigeführt wurde; darauf griff der Mörder zum Messer und richtete den Körper so zu, daß der Tod eintrat. † Folgen des Alkohols. Der Besitzer Berlinede in Steimte bei Salzwedel erschoß in angetrunkenem Zustande seine Frau mit dem Jagbgewehr. Die beiden Kinder sowie bie Großmutter fonnten sch vor dem Rasenden in Sicherheit bringen. Berlinecke begab sich darauf in den Wald, wo er sich durch einen Schuß in den Mund den Kopf zerschmetterte. † Begegnung mit Wilddieben. Graf Mirbach= Sorquitten traf bei Ausübung der Jagd in seinen ost preußischen Revieren auf zwei berüchtigte Wilderer des Be zirks. Als auf Anruf der eine Wilddieb auf den Grafen anschlug, gab dieser Feuer und verwundete den Angreifer tötlich. Der andere Bursche flüchtete. + Mörder und Räuber? Die polizeilichen Ermittelungen gehen noch darauf hin, ob es sich bei der auf dem Enerbahngleise bei Marien elde aufgefundenen Frauenleiche um einen Mord handele. Gleichzeitig verfolgt die Kriminalpolizei die Spur eines anderen Verbrechens, dessen Täter möglicherweise mit dem Vorfalle in Verbindung steht. Bei dem Wege vom Marienfelder Bahnhofe hatte ein Schriftsetzer aus Berlin einen jungen, ihn unbekannten Mann getroffen, der angeblich ein Schneidergeselle war und mit dem er auf dessen Aufforderung einige Glas Bier trank. Davon wurde der Schriftsezer stark betrunken. Sein neuer Freund brachte ihn nach Cause und hat ihn dort narkotisiert, denn der Schriftsetzer versant in einen toten= ähnlichen Schlaf, während dessen der Fremde alles aufbiach und das vorhandene Geld und zwei Uhren mitgehen hieß. Von anderer Seite wird gemeldet, daß es sich bei der Frauenleiche von Mariendorf um eine Näherin ans Berlin handeln tönnte, die durch den Tod ihres Bräutigams wahnsinnig geworden ist und schon einmal einen Selbstmordversuch gemacht hatte. † Die Ermordete auf dem Bahngeleise. Auf der Strecke Berlin- 3ossen bei der Station Marienfelde wurde eine völlig unbekleidete Mädchen- Leiche gefunden. Die Untersuchung ergab, daß die vom Zuge überfahrene und ver stümmelte Leiche drei Messerstiche in der Herzgegend aufweist. Es liegt also ein Mord vor, der anscheinend in dem eine halbe Stunde entfernten Mariendorf verübt ist, weil am dortigen Bahnhof ein Arm und die Kleider der Ermordeten gefunden sind. Der Mörder hat also die Leiche auf die Schienen gelegt in der Hoffnung, daß der Zug die Spuren seines Verbrechens vernichten werde. † Neue Schiffahrtsverbindung nach Chile. Die chilenische Regierung hat mehrere Millionen zur Unterstützung der Schiffsverbindungen längs der chilenischen Küste und zwischen Chile und Europa ausgesetzt. Wahrscheinlich wird in Bremen eine neue Gesellschaft gebildet werden, die der Hamburger Syndikatsreederei Konkurrenz bieten will. Hamburg hat sich ablehnend verhalten. † Unter Tage verunglückt. Ein noch nicht aufgeklärter Vorfall verursachte auf der Grube Dechen im Saarrevier ein schweres Unglück. Bei der Seilfahrt in die Grube stieß der Förderforb unten so heftig auf, daß sechs Bergleute sehr schwer und dreizehn leicht verletzt wurden. 113 † Brand im Herzogspalast. Ian Balais des Herzogs von Cumberland in Penzing bei Gunnden ist der Dachstuhl abgebrannt. Den Feuerwehren gelang es nur mit großer Mühe, den Brand zu beschränken. Der Schaden beträgt mindestens 8000 Kronen. Die Ausbesserung des Brandschadens ist sofort begonnen worden, ba bie herzogliche Familie demnächst nach Penzing übersiedeln will. + Um die Ehre. Infolge einer Szene in einem Aachener Restaurant tam es zu einem Säbelduell zwischen einem Offizier des 40. Regiments( dem Fechtmeister) und einem Studierenden der Technischen Hochschule. Der Student wurde bei dem Dnell so verlegt, daß er zum Spital geschafft werden mußte. Der Offizier blieb unverlegt. † Rauchende Trümmer. Eine der größten Baumwoll. spinnereien Desterreichs, die Rohrbacher Spinnerei bei Wien ist durch ein Schadenfeuer in einen Trümmerhaufen verwandelt worden. Der Brand, der durch Heißlaufen einer Maschine entstand, vernichtete in wenigen Stunden das vierStöckige Fabrikgebäude mit allen Vorräten und 33 000 Spindeln und richtete einen Schaden von etwa 2 Millionen an. Ein Arbeiter fam in den Flammen nm, zwei andere wurden schwer verletzt. † Blutiges Ende einer Hochzeit. Bei einem Hoch zeitsmahle in dem ungarischen Orte Marifova lam ed zwischen den Teilnehmern auf Grund politischer Unter haltungen zu Streitigkeiten, die schließlich in Tätlichkeiten ausarteten, wobei Biergläser, Flaschen und Meffer ihre Rolle spielten. Ein Teilnehmer des Mables warde erschlagen, ztvei Frauen lebensgefährlich verlegt. de 27233 Der Landwirt. Die Zahl der Angabe der Tabal / größer als die 8 Grunde gelegten Filialbetriebe bet 2306+ 1339)= 4 Kleinbetriebe und der Anzeigers mit 4660 Die Gießener pk. Schuß den Bögeln. Es ist eine überaus dankbare Aufgate für den Landwirt, die heimische Bogelwelt zu schützen. Welchen Schaden die Insekten an den Obstbäumen anrichten, ist bekannt. Während der Entwicklung der Blüten, besonders an Apfelbäumen, werden diese im ersten Stadium gehemmt, gelangen nicht zur Ausbildung und sterben entweder unbefruchtet ab, oder, wenn Früchte angefeht werden, so fallen fie bald ab. Ganze Blütendolden bleiben zusammengeschrumpft oder vertrocknet oder wie zusammengewebt an den Zweigen sitzen. Untersucht man fie, so findet man in der Regel darin eingesponnen die des bekannten Apfelspanners, des Frostnachtschr rags, eu 8 der gefährlichsten unter den Obstbaumfeind..., der seine Berheerungen besonders dann beginnt, wenn der Baum in voller Blüte steht. Gegen alle die Feinde stehen den Menschen feine durchgreifende Hilfs= mittel zu Gebote, er müßte im ungleichen Rampfe unterliegen, wenn die Natur ihm nicht in den Bögeln einen Berbündeten geschaffen hätte. Die Vögel verrichten eine Arbeit, welche Tausende von Menschenhänden nicht halb so gut oder voll ständig ausführen würden. Jeder umfichtige Landwirt sollte richten, I Rotschwänzchen usw. bet thm Wohnung fanden. Man bringe soviel wie möglich Ristlasten an und sorge dafür, daß die Jungen nicht ausgenommen werden. Im Winter find die bei uns bleibenden Vögel bei anhaltender schlechter Witterung durch Ausstreuen von Futter in geeigneter Beife zu unter stügen. Die aufgewendete Mühe lohnt sich reichlich. 225 000 000 Bigarr 5000 Doppelzentner 1750 Doppelzentner alfo Fabrikat mit ein Sie zahlt schon i Boll und Inlandsteue Bert des fertigen F Gießen und fogenannte 5 Bfenni aus überfeeischen Lab Schnittspreise von 36 Die geplanten Roller 4,00 Mt. das Laufer Der Breiß der Bigar Bollbetrag eigen. des Bolles bis zum ein wesentlich höheres ein erhebliches Rapi weifelhaft, ob alle f fie dazu ohne Gefäh vielmehr ist anzunehm Fabrikanten ihre Betr Sandler muß ein grö legen und wird betw fordern. Es bedarf feiner Gießener Bigarre in mittelten Bebollerung menge durch jede B fennig für das Stüd wird. Der Heine Ma 9 aller Lebensmittel ohne bei Einführung der mittels ganz berjagen infchränken. Die unau Ridgang ter Fabritati Außerdem werden Rigarre nicht mehr ab I aus ihren einge errungenen Abfabgeb Jahre mit Nug'n p Martt verschwinden ber Labafjorten u biefe Versuche erheb alten Formen, in wertlos. Das Sud Sorten erfordert bedeutende Mittel, u Ronfurrenstampf hebliche Opfer forder glen wird. Das Labafftenerge Be Gießener Labatindu erbringte einen Leil legenden, die durch ni Beberholung fol Eigen und ihre we Bolgen fein. Die Beb breußischen Dörfer Funduftrie in fimmer ogle The au ber meintliche Einigiantar brangung nach anderen frigeren ärmlichen Be erlin. 1700 Japaner ach der Heimat fahren ach Hamburg Berlin Die geplante Tabakstener- Erhöhung den notwendigen Verzicht auf die gewohnte bessere Lebenshaltung um so schwerer empfunden werden. Der Ersaß der ** Heuchelheim, 18. Dez. Gegen die Braußeuer. Eine vom Zentralverein der deutschen Brauer nach hier einresolution gegen die Brausteuer. und völlig mittellos ache. Oberbürgermeister Mecum brachte den Text Tabakindustrie durch andere Erwerbszweige fommt für die berufene Versammlung wandte sich in einer scharfen ProteftIngen recht zwedent folgender Petition zur Verlesung: transportfähig find lin borläufig unter en. Auf ein Stellungs M. H. Dem Reichstage ist vom Bundesrat eine Vorzugegangen, wonach zur Bermehrung der Einnahmen Reichs die Steuern und Zölle vom Tabak gegen die En erlassen hatte, mel gen Säße ganz bedeutend erhöht werden sollen. Wenn Inspettor Reimann e Borlage angenommen werden sollte, wird die blühende betroffenen Arbeiter faum in Betracht, weil die Tabakindustrie fast ausschließlich weibliche und solche männlichen Arbeiter beschäftigt, die vermöge ihrer förperlichen Beschaffenheit für schwere Arbeit sich nicht eignen. Die landwirtschaftlichen Betriebe in der Umgegend Gießens find fast ausschließlich Kleinbetriebe. Der Vorteil für die Landbevölkerung liegt darin, daß während der Feldarbeit die Arbeit in der Fabrik ür die aber 300 Mar Bener Tabatindustrie und nicht weniger die Stadt ausgesezt werden fann, die Beschäftigung in der Industrie g mit dem Fremden in ihren Steuereinnahmen auf das empfindlichste also die Feldbestellung nicht hindert. Die Leute ausschließlich und war seitdem bera Schußwunde in den en. Auf das Spar toffen. Nach einer Aufstellung der Tabak Berufsgenossenschaft in der Landwirtschaft zu beschäftigen, ist ausgeschlossen, weil die Gegend hierfür viel zu stark bevölkert ist. Bon dieser chung eines auf G, tehen im Reichstagwahlkreise Gießen 58 Betriebe der glücklichen Verbindung zwischen Landwirtschaft und Industrie order. Die Berliner triebe unterhalten. Die Besizer dieser 84 Betriebe wohnen Breifellos ift diefer, bafindustrie, die in anderen Wahlkreisen noch 26 Filial rührt der Bohlstand unserer Landbevölkerung her. igleit, um dieses get ohne Ausnahme in der Stadt Gießen. Nach derselben ufstellung wurden in den 58 Hauptbetrieben von den rsicherungspflichtigen Arbeitern 691 800 volle Arbeitsge geleistet, wofür 1 201 211 Mt. Lohn gezahlt wurden. uf die 26 Filialbetriebe fommen 401 700 volle ver. In die Villa des en nachts Diebe ein, deten. Der Befizer u halten, wurde aber Die Stadt Gießen wird durch die geplante Zollerhöhung besonders schwer betroffen. Die hiesigen Tabaffabriken und ihre Befißer zahlen in diesem Jahre über 55 000 Mt. Gemeindefteuer bei einem Gesamtbetrage der Gemeindesteuern von rund 895 000 Mt. Reben erheblichen Ausfällen dieser Steuern wird die Stadt auch darunter leiden, daß die big gemacht, während cherungspfliche Taglöhne; eine Lohnnachweisung für diese Landbewohner der Umgegend weniger taufträftig werden bedrohten. Als auf in der Aufstellung nicht enthalten; man wird aber nicht und dadurch die Gießener Geschäfte allgemein zurückgehen. en die Einbrecher und bigehen, wenn man hier denselben Durchschnittslohn, wie ધ fach aus obigen Zahlen für die Hauptbetriebe ergibt, zu ohrbruches. Durch jumbe leat; bann kommen auf die Filialbetriebe jährlich 19 Gas in ein Saud 97494 Mr. Taglohn, also auf Haupt- und Filialbetriebe fjähriges Mädchen, ihrlich 1898 704 m. versicherungspflichtige Taglöhne. be mit schwerer Beri bazu kommen die Löhne für die nicht versicherungspflichtigen Kleinbetriebe und die Hausindustrie, sodaß die in einem Mörder des bei Würze Artikel bez Gießener Anzeigers vom 29. November ds. Is. pensammlers ist ber machte Angabe, wonach die Gießener Tabakinduſtrie an worden. Er war ährlichen Arbeitslöhnen, ausschließlich der Besoldung des isseldorf angehalten. Beihilfe verdächtig, Bureauperfonals, 2 130 000 Mt. zahlt, als richtig an. usehen ist. lungen der Staats sechs Revolverschif Schädel war aber a nicht herbeigeflibet fer und richtete den Die Zahl der wirklich beschäftigten Arbeiter ist nach Ingabe der Tabat- Berufsgenossenschaft mindestens um größer als die Zahl der für die Genossenschaftsumlagen Grunde gelegten Vollarbeiter, also für die Haupt- und Filialbetriebe der Gießener Industrie mindestens 2306+ 1339) 4374; auch hier wird mit Einschluß der kleinbetriebe und der Hausindustrie die Angabe des Gießener iden Kinder sowie Anzeigers mit 4660 Arbeitern zutreffen. figer Berlinede in trunkenem Zustande nden in Sicherheit ben Wald, wo ex opf zerschmetterte. Graf Mirbach agd in seinen oft e Wilderer des Bee eb auf den Grafen ndete den Angreifer ngeleise. Auf der Marienfelde wurde gefunden. Die Unter berfahrene und ber aufweist. Sergegen eine erübt ist, weil am der der Ermordeten bie Leidje auf die der Zug die Spuren Balais des Herzogs Den ist ber Dachstuhl e nur mit großer Der Schaben beträgt Terung des Brands ba bie herzogliche eln will. größten Baumwoll Spinnerei bei Wien Trimmerhaufen ver 6 Die Gießener Tabakindustrie erzeugt jährlich etwa 225 000 000 Bigarren im Werte von 8325 000 Mt., 5000 Doppelzentner Rauchtabat im Wert von 750 000 Mt., 1750 Doppelzentner Rautabat im Wert von 472 500 Mt., also Fabrikat mit einem Fakturenwert von rund 91/2 Mia. Mt. Sie zahlt schon jetzt allein für die Bigarren an Boll und Inlandsteuer 1350 000 Rt., oder 16,2% vom Bent des fertigen Fabrikats. Gießen und Umgegend fabriziert hauptsächlich, die fogenannte 5 Pfennig- Bigarre, die zur Zeit ausschließlich aus überseeischen Tabaten hergestellt und zu einem Durch schnittspreise von 36 Mt. an die Händler abgegeben wird. Die geplanten Hollerhöhungen verteuern diefe um 3,20 biz 4,00 Mt. das Tausend, je nach der Größe der Zigarre. der Preis der Bigarre wird aber nicht nur um den höheren Bollbetrag steigen. Der Fabrikant braucht zur Vorlage des Bolles bis zum Eingang des Betrages vom Händler in wesentlich höheres Betriebskapital als bisher; er muß in erhebliches Rapital ohne Rugen festlegen und es ist weifelhaft, ob alle Fabrikanten so kapitalkräftig sind, daß e bazu ohne Gefährdung ihrer Existenz imstande sind; mehr ist anzunehmen, daß fleinere, weniger fopitalfräftige Fabrikanten ihre Betriebe eingehen lassen müssen. Auch der hänbler muß ein größeres Kapitel in seinen Vorräten anlgen und wird deswegen mit Recht einen größeren Nugen Es bedarf keiner weiteren Begründung, daß die billige ch Heißlaufen einer Gießener Bigarre in der Hauptsache von der minder be und 33 000 Spin enge durch jede Verteuerung, und wenn sie nur einen fennig für das Stück betragen sollte, wesentlich eingeschränkt Der kleine Mann, der durch die derzeitige Teuerung ller Lebensmittel ohnehin schon schwer belastet ist, muß sich Genuß Bei einem Ho Einführung der geplanzen Bollerhöhung dieses en mitele ganz versagen oder seinen Verbrauch doch wesentlich inschränken. Die unausbleibliche Folge ist ein bedeutender Sid gang ter Fabrikation. wa 2 Millionen an zwei andere wurden Marilova lam dl politischer Unte in Tatli Meffer ihre id be erschlagen, gives fordern. wird. Es bedarf feiner weiteren Begründung, daß die Finanzen und das Gedeihen der Stadt, die sich zur Zeit in erfreulichem Ausschwung befindet, auf das empfindlichste geschädigt werden, wenn eine für das Gemeiwesen so bedeutende Industrie eingeschränkt oder gar von hier verbrängt wird. Die Stadt Gießen hat unter den hessischen Städten nächst Offenbach schon i st den höchften Steuerzuschlag. Die Erhöhung der Tabatzölle bringt notwendig einen erheblichen Rückgang ber Gemeindefteuern, der nur durch eine weitere Erhöhung des Steuerzuschlags ausgeglichen werden kann. Die wohlhabende Bevölkerung, die nicht an Gießen als Wohnfiß gebunden ist, wird nach anderen Städten, die bei niedrigeren Steuern größere Annehmlichkeiten bieten, verziehen, und die Folgen für unsere Stadt laffen sich auch nicht annähernd übersehen. Aus diesen Gründen stellt die Finanztommission einftimmig den Antrag, die Stadtverordneten Versammlung möge den Reichstag bitten, der geplanten Erhöhung der Tabat. zölle seine Genehmigung zu versagen, auch eine Abschrift der an den Reichstag zu richtenden Betition der Großh. heffischen Staatsregierung and unserem Reichstagsabgeordneten zu überreichen. Cokales. 19. Dezember 1905. ** Der Großherzog empfing am 16. Dezember den Schulrat Scherer von Büdingen, den Vorschlosser Röth, den Rechnungsrat Spamer, den Dekonomierat Lang, den Geh. Medizinalrat Dr. Rouge von Gungen, den Kreisarzt Dr. Hencici von Lauterbach, den Kreisamtmann Krug v. Nidda von Mainz, den Güterexpeditionsvorsteher Liftmann, den Kreisamts- Bureauvorsteher Schiffnie von Gießen, ben Rendanten Donges, den Pfandmeister Schäfer und den Feldbereinigungsgeometer Müller von Friedberg; zum Vortrag den Staatsminister Rothe, den Finanzminister na uth, den Justizminister Ewald, den Gerichtsaffessor Dr. Behner. - Ein Zimmerbrand war bergangene Nacht in der Brandgasse Nr. 4 bei Kaufmann Eckardt ausgebrochen, zum Glück aber von der Schuhmannspatrouille rechtzeitig bemerkt worden. Benachbarte Feuerwehrleute wurden geweckt und nur ein Schlauch war nötig, das Feuer bald niederzudrücken, weshalb der sonst übliche Alarm unterbleiben konnte. Als Ursache wird verBalken fich entzündet hat. mutet, daß ein ganz nahe dem Kamin befindlicher ** Samstag wurde in Darmstadt die 10. Konferenz der hessischen Polizeiverwaltungsbeamten abgehalten Anwesend waren außer Regierungsvertretern Vertreter von Darmstadt, Mainz, Offenbach, Morms, Gießen fifte und Bad Nauheim. Mit der Konferenz war eine Prüfung der Absolventen der Schußmannsschule verbunden. Es unterzogen sich ihr 15 Prüflinge und zwar 7 aus Darmstadt, 3 aus Mainz, 2 aus Worms, je einer aus Gießen( Krause), Friedberg und Alzey. Friedberg und Alzey. Sämtliche Prüflinge bestanden mit Erfolg.n Am Sonntag hielten die hessischen landwirtschaftlichen Genossenschaften in Darmstadt ihren sehr gut besuchten Verbandstag ab, dem auch Regierungsvertreter beiwohnten. Den Jahresbericht erstattete der Generalsekretär Geheimrat Haas. Besonders erwähnenswert ist die Einigung mit dem Neuwieder Berband. Dem hessischen Verband gehören 634 Genossenschaften an, nur 40-50 Gemeinden haben keine landw. Genossenschaften. Die Umsätze sind bei Außerdem werden die jzigen Sorten und Formen der Agarre nicht mehr absaßfähig sein, wie sich schon bei der rhöhung im Jahre 1879 gezeigt hat. Die Industrie aus ihren eingelebten Verhältnissen und ihren mühsam emungenen Absatzgebieten verdrängt. Sorten, die sie lange Aberaus dankbare Jahre mit Nuß'n produziert und abgesezt hat, werden vom bäumen anrichten, Tabaksorten und neue Formen ausprobiert und auf tassen mit Umsätzen von 1-2 Mia. Mt. sind mehrfach vor elwelt zu schgen. irlt verschwinden. Es müssen neue Zusammenstellungen fast allen Genossenschaften gestiegen; Spar- und Darlehnebiese Versuche erhebliche Geldbeträge verwendet werden; die handen. Jusgesamt hatten diese Rassen einen Umsaß von alten Formen, in denen große Rapitalien steden, werden 135 Mill. Mt. mit 556000 Mt. Reingewinn. Weniger mert los. Das Suchen nach E.saz für die ist gangbaren befriedigend haben sich dagegen die 32 MolkereigenoffenSort en erfordert wegen der unvermeidlichen Fehlschläge schaften entwickelt, ba die Landwirte in der Stadt höhere Blüten, besonders Stadium gehemmt, ben entweder unbe werden, fo fallen fie ufammengefchrumpft bi an den Zweigen bedeutende Mittel, und bei der gewohnten Kundschaft wird Breise für ihre Milch erzielen. Hierbei weist der Bericht in der Regel barin Konkurrenztampf der anderen Fabriten entstehen, der auf die notwendig gewordene Umgestaltung der MilchApfelspanners, des erhebliche Opfer fordert, wohl auch manche Betriebe ver hrlichen unter den besonders dann be te steht. Gegen alle midten wird. Das Tabafftenergesetz vom 16. Juli 1879 brachte für versorgung der Großstädte hin. Die Jahresrechnung des Berbarbes weift in Einnahmen rund 92000 Mt. und in Ausgaben rund 83 000 t. auf, das Verbandsvermögeu Der Generalsekretär des durchgreifende Hilfe Gießener Tabakindustrie einen erheblichen Rückgang und beläuft sich auf 6 Wid. t. Echzell, 18 Dez. Hier ist eine Genossenschaft zur Errichtung eines Elektrizitätswerks gegründet worder. + Haiger, 18. Dez. Unfall. Gestern Abend wurde in nächster Nähe der Minerva- Hütte ein 60jähriger Stallschweizer von einem zweispännigen Chaisenfuhrwerf überfahren. Die Räder des Wagens gingen dem alten Manne über die Brust und streiften ein Ohr, welches abgenommen werden mußte. An dem Aufkommen des Verletzten wird gezweifelt. Er befand sich in angetrunkenem Zustande; den Kutscher trifft feine Schuld. Verantwortlich für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen. 99 Der Kleine nahm es gern." Es ist oft gänzlich zwecklos, ein Kind zu zwingen, widerlichen Levertran einzunehmen, der so oft Berdauungsbeschwerden verursacht. Lebertran kann aber heute in einer Form gegeben werden, die nicht nur schmackhaft und leicht einnehmbar ist, sondern die auch höheren Nährwert besißt und raschere Erfolge erzielt, wie dies z. B. Herr Rosenthal in seinem Brief über sein Söhnchen Paul beschreibt: Büren i. Westf., Burgstraße 37, den 27. März 1905. Ich habe Ihr Scotts Emulsion bei meinem jetzt 23/ 4jährigen Söhnchen Baul angewandt und bin mit dem Erfolg sehr zufrieden. Das Kind litt etwas an geschwollenen Drüsen, sowie an einem hartnäckigen strofulösen Ausschlag, der sich besonders hinter dem Dhre zeigte, stets näßte und das Kind arg belästigte. Lebertran, sowie andere Lebertranpräparate wurden von dem Kinde mit Widerwillen weggewiesen und waren dem fränflichen Kind mit Gewalt nicht beizubringen. Ein Versuch mit Ihrer Scotts Emulsion ergab zu meiner Freude, daß der Kleine dieses Präparat gern nahm; seitdem haben wir es ihm regelmäßig fortgegeben und haben erreicht, daß er jeßt nicht nur regelmäßigen Appetit hat und wohlgenährt aussieht, was vor dem Gebrauch nicht der Fall war, sondern ihm ist auch sonst bedeutend wohler und der nässende Ausschlag ist verschwunden. ( gez.) Louis Rosenthal. Scotts Emulsion ist eines der besten Kräftigungsmittel für Kinder, und durch das Scottsche Verfahren wird der widerliche und unverdauliche Lebertran ſchmackhaft und leicht verdaulich, so daß ihn Kinder stets mit großer Vorliebe einnehmen. Scotts Emulsion wird von uns ausschließlich im großen verlauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Maß, sondern nur in versiegelten Originalflaschen in Karton mit unserer Schußmarte( Fischer mit großem Dorsch auf dem Rüden). Scott& Bowne, B. m. b. H., Frankfurt a. M. Bestandteile: Feinster Medizinal- Lebertran 150,0, prima Glycerin 50,0, unterphosphorigfaurer Ralt 4,3, unterphosphorigfaures Natron 2,0, pulv. Tragant 8,0, einfter arab. Gummi pulv. 2,0, heftill. Wasser 129,0, Alkohol 11,0. Hierzu aromatische Emulsion mit Rimt. Mandel- und Gaultherinronfen. Deffentlicher Dant. Herrn Franz Wilhelm, Apotheker, t. u. t. HofIteferant, Neunkirchen bei Wien, wird unterm 11. August 1897 aus Altona geschrieben: Ich bin bereits 70 Jahre alt und litt seit 10 Jahren an Gelent- Rheumatismus, ebenso an Hämorrhoidalfnoten und konnte keine Hilfe finden. Nur Ihr Wilhelm's antiarthritischer antirheumatischer Blutreinigungstee hat mich von meinem Leiden in drei Wochen vollständig befreit. Ich sage Ihnen, sowie der Gräfin, über deren Bericht ich in der Zeitung gelesen, meinen besten Dank." Mit aller Hochachtung Christ. Ackermann, Rentier. Altona bei Hamburg, Reichenstr. 6. Preis: 1 Paket Mt. 2.-, 1/2 Paket Mt. 1.-. Bestandteile: Innere Nußrinde 56. Wallnukschale 56, Ulmenrinde 75, Franz. Orangenblätter 50, Eryngitblätter 35, Scabiosenblätter 56, Lemusblätter 75, Bimm stein 1.50, rotes Sandelholz 75, Bardannawurzel 44, Carurwurzel 3.50, Radic Carlophyil. 3.50, Chinarinde 3.50, yngiiwurzel 57, Fenchelwurzel( Samen) 75, Groswurzel 57, Lapathewurzel 67, Süßbolzwurzel 75, Saffa: parillwurzel 35, Fenchel, röm. 3.50, weißen Senf 3.50, Nachtschattenstengel 75. Die Bestand eile sind nach einem eigenen Verfahren geschnitten und getrocknet, wodurch der Heilwert speziell erhöht ist. Nicht zu verwechseln mit gewöhnlicher Handelsware. Zu beziehen durch alle Apotheken des Deutschen Reiches. ,, Vorsicht bei Einkauf". Man weise minderwertige Nachahmungen entschieden zurück und beachte den ** Namen und Schuhmarke des Tees. Wo nicht erhältlich, direkter Versandt. Der heutigen Nummer unserer 8 itung liegt ein Prospekt der Buchhandlung von Hermann Schild, Berlin S. W. Yorfftr. 20 bei. Die in demselben angekündigten Werte eignen si besonders zu Fest geschenken. Aber auch andere zum praktischen Gebrauch bestimmte sind ta so reichlicher Anzahl verIn einen Berbündeten Segenden, die durch niedrigere Arbeitslöhne im Vorteil sind. über das Thema: Welche Maßnahmen find angezeigt, um Rample unterliegen, erbrängte einen Teil der billigen Fabritation in andere beutschen Landwirtschaftsrats, Prof. Dade Berlin, sprach treten, daß ein jeder etwas passendes finden dürfte. Um eine Arbeit, welde Eine Wiederholung solcher Ereignisse wird für die Stadt lfo gut aber voll Stige Landwirt follie Fanben Man bringe rge dafür, daß bie fo aplichen Mellen, Winter Fimb ble fehlechter Bitterung eter Belfe zu unter Sießen und ihre weitere Umgebung von unübersehbaren Folgen sein. Die Bevölkerung in den benachbarten heifischen cub preußischen Dörfern lebte vor Einführung der Tabatmdustrie in fümmerlicher Armut; die Tabakindustrie Brachte sie zu Eine verhältnismäßigem Wohlstand. fentliche Einschränkung dieser Industrie oder ihre Verbringung nach anderen Gegenden wird die Leute in ihre Filtherren ärmlichen Verhältnisse zurückwerfen, die dann durch eine planmäßige und dauernd wirksame Entschuldung des ländlichen Grundbefizes herbeizuführen, und in welcher Art kann zu diesem Zweck eine Mitwirkung der ländlichen Genossenschaften stattfinden", während Generalsekretär Senneß Dacmstabt über Die Steuerpflicht der landwirtschaftlichen Genoffensaften im Großherzogtum Hessen und die damit zusammenhängenden Verpflichtungen, insbesondere die Beugnispflichten der Genissenschaft: rbände" referierte. Die Redner fanden lebhaften Beifall mit ihren Ausführungen. der grösten und angesehensten in ganz Deutschland, die Einrichtu sg getroffen, daß Bestellungen von 10 Mt. an gegen bequeme Ratenzahlungen ausgeführt werden; ein Preisaufschlag erfolgt nicht, es wird nur der übliche Barpcets berechnet. Diese Vergünstigung dürfte vtelen unserer Leser gerade zu Weihnachten, wo es Ausgaben zur Genüge gibt, sehr willkommen sein. Zum Schluß set noch erwähnt, daß auch sämtliche andere im Prospekt nicht erwähnten Werke zu gleich günstigen Bedingungen geliefert werden. Den geehrten Hausfrauen zur gefälligen Kenntnis, daß) Festtagskuchen Freitag, den 22., Samstag, den 23. und Samstag, den 30. d. Mts. gebacken werden. Bäcker- Innung Gießen. Bezirkssparkasse Gießen. Um für die in Gießen wohnenden Einleger eine Bequemlichkeit und für unsere Kassebeamten eine notwendige Entlastung herbeizuführen, haben wir versuchsweise für die Monate Dezember und Jannar die Einrichtung getroffen, daß auf Wunsch, den man durch eine Zweipfennigpoftfarte bei unserer Kasse kundgeben wolle, Gelder und Kücher in den Wohnungen der Einleger durch unseren Dieser abgeholt werden. Denselben wird ein jüngerer Bureaugehilfe begleiten, der zur Kontrolle die mitzugebenden Barbeträge in ein Verzeichnis einzutragen hat. Damit fein Aufenthalt entsteht wird gebeten, Einlagebücher und Gelder sowie ein Zettel, auf welchem die Wünsche der Einleger verzeichnt sind, zur Abholung bereit zu halten. Der erste Erhebungstag wird Freitag den 22., dir zweite Freitag, den 29. 1. ts. stattfinden. Nach erfolgter Eintragung werden die Bücher in die Wohnungen zurückgebracht. Für das Abholen und Zurückbringen der Bücher ist eine Gebühr von 10 Pfg.( also für jeden Gang 5 Pfg.) zu entrichten. In gleicher Weise können auch die am 1. Januar k. J. fälligen Zinsen abgeholt werden Gießen, den 18. Dezember 1905. In Giessen: Gg. Karl Volk, Ph. Weiler. Weihnachts- Lose! Grosse WohltätigkeitsGeld Lotterie d. Krankenpflegeanstalt. .Roten- Strassburgi.E. Ziehung sicher 20. jan. 06. 6052 Baargewinne M. ohne Abzug 70,000 1. Haupts. M. 20,000 2. Hauptg. M. 10,000 3. Hauptg. M. 5000 3 à 1000 M. 3000 == 6 à 500 M. 3000 30 à 100= M. 3000 60 à 50 M. 3000 5920 zus. M. 23 000 Los 1 M. Lose 10 MR. versendet: Porto u. Listo 30 PL General- Agent, J. Stürmer, Strassburg i. E. In Glessen: R. Baohacker, W. Semmler. 50-1000 mt., 6% Jahreszinsen gegen ratenw. Rückzahlung auf Bechiel, Schuldscheine gibt streng diskret und prompt C. A. Winkler, Darlehne 50-1000 Mr., 6% Der Vorstand der Bezirkssparkasse Gießen. Berlin 57.( Rüdporto.) Wiener. isch- Weine Tis Rum, Arak Punsch- Essenzen faufen Sie vorteilhaft in der Drogerie Chocolade bon Mt. 1-3,50 per Pfund. 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August 1904, 75 gelassen worden. 25 50 23 Nach§ 16 der genannten Polizeiverordnung dürfen 46 Entwässerungsanlagen im Anschluß an die städtis 1 Weißbrot bei Carl Haas II. 26 Kanalisation nur durch die hierfür zugelassenen Unta 2 52 1 Gem.- Brot" " " " " 24 nehmer ausgeführt werden. " " 48 " " " " 1 Gießen, den 11. Dezember 1905. 3 75 " 1 Kornbrot " " " 22 11 " " " 2 44 " " " 20 Der auswärtigen Bäcker. 1 Kilogr.( 2 Pfd.) Weißbrot bei: Georg Dern II., Gr.- Linden 25 W. Steinmüller Ww., LangGroßh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wi die Straße In den Eichgärtea" von heute an b H Gießen, den 18. Dezember 1905. Göng 24 " Heinrich Weber, Heuchelheim 26, W. Weigel, Lang- Göns. Heinrich B'n Allendorf a. L. 25 W. Fabel, Wieseck " 26 auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. " " 26 " W. Leir, Klein- Linden 2. Steinmüller, Gr.:Linden 26" Karl Post, Wiesed Jafob Appel, Krofdorf Neue geschälte Erbsen, 27" O 27 27 " " 2 Kilogr.( 4 Bfd.) Weißbrot bet: Georg Dern II., Gr- Linden 50 Louis Süßmuth, Steinberg 50 W. Steinmüller Ww, LangGöns 20 48 L. Steinmüller, Gr. Linden 52 Heinrich Binz, Allendorf a.L. 50 W. Fabel, Wieseck " " 52 W. Wetzel, Lang- Göns. 52 Heinr. Weber, Heuchelheim 52 И Jakob Appel, Krofdorf 54 • " 2. Lein, Klein- Linden Karl Post, Wieseď 54" 54 . Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Drud und Verla 17. Combina Er beugte In die Augen the gang nabe, und das berwi er ihr zuflifter alle meine Ged BeingFenster zurild Sie die Sin Obwohl Unsp Maria Ihrem glaubte id aber zu ihr Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten with die untere Wolfstraße von heute an bis au Weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 18 Dezember 1905. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wir bringen hiermit zur öffentlichen Kenntni 1 Kilogr.( 2 Pfd.) Gem. Brot bei: daß während der Zeit der Beurlaubung des Herr Georg Dern II., Gr.= Linden 23ber 1905 Herr Privatdozent Dr. So etbeer die Behand Privatdozenten Dr. Bolhard vom 15. bis 31. Dezem W. Weigel, Lang- Göns W W. Steinmüller Ww., Lang- lung der Stadtarmen übernommen hat. Göns Bestellungen 24" werden in der neuen Klinik entgegengenommen. " " " " " Heinr. Weber, Heuchelheim 23 L. Steinmüller, Gr.- Linden 23 W. Lein, Klein- Linden.. 25 Heinr. Binz, Allendorf a L. 24, 2 Kilogr.( 4 Pfd.) Gem. Brot bet: Georg Dern II., Gr.- Linden 46 Louis Süßmuth, Steinberg 46 W. Weißel, Lang- Göns..46 Heinr. Weber, Heuchelheim 46 Gust. Jacoby, Alten- Bused 44 Karl Post, Wiesed 46 Karl Trautmann, Wiesed 44 W. Steinmüller Ww., LangGöns . Lein, Klein- Linden . Gießen, den 16. November 1905. Die Armendeputation der Stadt Sießen. Bekanntmachung. Im Monat Dezember I. J. werden bet unserer Steffe " jeden Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Sams " " " " 46 " " " " 50" tag von vormittags 8-12 und nachmittags vo 2-4 Uhr Geschäftstage abgehalten. na Ueberlegung Altersgenoff fie manches forthelfen banten getr fchluß jeden wenn er a barum doch bar bleiben Notwendigle unter dem ein Dresdne felbft, der f Weife darübe Sans Georg Rind tattool fich plötzlich allein hier, Aber weiches Gelo und spielen u Doch fie mich vor den Er wußte follte. Da fi Streichelte er Gerda jagen Maria ho und fah ihn wenn ich hier Freilich Sie feufa groß und ban denn die Vorf fcheiden. Vie ja gar mandh und so hatte Das Unabande Lange d gewöhnte, un fändig das unber einent unbegründete den Verdacht Deut Die Einlege nach Beseitigung werden ersucht, an diesen Tagen ihre Zinsen in Empfang mütiger Rücksichtne zu nehmen oder beischreiben zu lassen. Das Beischreiten fann ohne jeden Nachteil für die Einleger auch später Berdacht, seinen v De zwar gescho Deuidland gelei im Laufe des nächsten Jahres erfolgen, da am 1. Januar Denn unter folche 1906 die nicht erhobenen Zinsen in den Büchern da Sparkasse dem Kapital zugeschrieben und verzinst werden " Es liegt im Interesse des Publikums mit der Ab widelung der Geschäfte nicht bis gegen Ende de Monats zu warten, da dann der Budrang ein starker ist, daß naturgemäß eine schnelle Beförderung nicht erfolgen kann. " 2. Steinmüller, Gr.- Linden 46 Karl Spamer, Reiskirchen. 44 Jakob Appel, Krofdorf 50 Heinr. Binz, Allendorf a. L. 48 2 Kilogr.( 5 Pfd.) Gem.- Brot bei: Louis Süßmuth, Steinberg 56 grüne Erbsen, Seinr. Weber, Heuchelheim 55 3 Kilogr.( 6 Pfd.) Gem.- Brot bei: 69 Bohnen, Linsen und Grünfern von vorzüglicher Kochart Saut, roft es Aussehen u. ein Gie offene Füsse grüne Erbsen, sicht ohne Sommersprossen u. Hautunreinigkeiten haben, daher ge brauchen Sie nur: Steckenpferd. Lilienmilch- Seife v. Bergmann& Co., Radebeul mit Schutzmarke: Steckenpferd. à Std. 50 Pfg. bei: Carl Haberkorn Nachfl. Grünberg. Joh. Seibel Glessen Ludwigsplatz Weinstube. Ausschank v. nur guten reinen Tischweinen 2 einfach möbl. Zimmer per sof. billig zu vermieten. Beinschäden, Beingeschwüre, Aderbeine, böse Finger, alte Wunden sind oft hartnäckig; wer bisher vergeblich hoffte geheilt zu werden, mache noch einem Versuch mit der bestens bewährten RINO- SALBE frei von Gift u. Säure, Dose Mk. 1.-. Dankschreiben gehen täglich ein. Wachs, Napotaian je 15, Walrat 10, Benzo efett. Venet. Terp., Kampferplates, Perebeisam je 5, Eigelb 30, Chrysarabia 0,& Zu haben in den Apotheken. Man achte gonau auf die Originalpackung weiss- grün- rot ond die Firma Rich. Schubert& Co., WeinPerück empfiehlt billigst Robert Stuhl Neustadt 23. W. Fabel, Wieseck. Karl Post, Wieseck Gust. Jacoby, Alten- Buſed 69 " 66 " " Karl Trautmann, Wiesec. 66 1 Kilogr.( 4 Pfd.) Kornbrot bei: W. Schimmel, Kinzenb. M. 46 Jakob Appel, Krofdorf . 46 Gießen, den 21. November 1905. f Der Vorstand der Bezirkssparkasse Gießen Wiener. Heinr. Binz, Aulendorf a. L. 44" Vergebung von Schlosserarbeit Ferd. Weiß, Grüningen. 46 Karl Spamer, Reiskirchen. 44 W. Lein, Klein- Linden. " " 46" 1 Die Schlosserarbeit für die Herstellung eines Treppen geländers am Verbindungsweg zwischen Liebig- un 2/ Kilogr.( 5 Pfd.) Kornbrot bei: Wilhelmstraße soll Heinrich Weber, Heuchelheim 58 Der Brotverkäufer. Dieselben Breise, wie bei den Bädern. er ohne Koften- Rheumatismus- eigenen Wer vorschuss und diskret Grundstück, Geschäft Fabrik, Gasthof, Restaurant, Landgut, Ziegelei, Mühle, Molkerei, Teilhaber fucht oder Näh. Gieken. Marktstraße 11. Bäckerei 2c. verkaufen will, wende * g. Blutstock. Timerman fich an Hille Samburg Fichteftr. 33 ( u. meine hier i. D. pat. Neuheit. Fischer& Kuhnert, Leipzig u. Gicht- Kranken, teilt unentgeltlich mit, was ihrer lieben Mutter nach jahrelangen gräßlichen Schmerzen sofort LinGießen, den 16. Dezbr. 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Ein junges zuverlässiges berung u. nach furzer Zeit voll- Kindermädchen ständige Heilung brachte. Marie Grünauer, München, Pilgersheimerstr.2 II gesucht. Frau Schwalm, Blocftr. 7. öffentlich vergeben werden. bat nehmen m aus dem Kabine nicht in die i Der Schuldige begangen fein. fein, für die er aber die Verfa ihre Schweigjan löschen. Herr R Gelbbuch mit de etwas geschwollene Telbst und im Be einer Geichide, wi eine Intereffen u wahren." Das ist Don Herrn Rouvie anderes gewollt h verstanden haben; Derr Rouvier wol Freitag, den 22. Dezember d. Js., vorm. 11 horden. In der Itegen während der Dienststunden bet uns zur Einsicht ich oder angeblich auf. Zeichnung, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen Rouvier jo flug wi Bie war es fe gemacht f Angebote auf vorgeschriebenem Formular, dorden - daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum borgenannter Zeitpunkt an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 20 Tage Gießen, den 14. Dezember 1905. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. nids und beftätig gutes Medt. Aber zu erinnern, dami mann gemukt ba Gelbiberitan nichts bon So erzählen. Das