machung. Nr. 246 wird im deutschen Rei asertionspreis: Die einspaltige Betitzelle für ganz OberZur Ausführung derfelb Dir einer größeren Anz en und fordern daher et es unentgeltlich, set bollen, auf, fich bis vember 1. Js. e 8-1 Uhr auf unser .5, Zimmer 6, zu meld Der 1905. amt Gießen. erg. Bauarbeiten. folierhauses für die na en die Erd u. Maure Ministerialerlaffes be ben werden. hub, einmauerwerkt, mauerwerf, rblendung in Lungfi decken mit Betonauffa gen liegen auf unserer ( unc benen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfs. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Rebattion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernſprechauschluß Nr. 362. Donnerstag, den 19. Oftober 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgebeit monatuch 50 in' Sane gebrach: 60 Pfg., durch die Vost bezogen vierteljährt. D 1.50. Bratt beilagen: Oberbeffishe familienzeitung( 15) und die Gießener Seifenblatta( mödben lich as 2 lait aldeiat en ell eagen nachmit ca. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Beifung) für Oberhessen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheisen. Allzu scharf macht fchartig. Ginſicht auf und fönue Routersentut Bedmann- Berlin, hat in der Hauptverr Zeichnungen) soweit sammlung der Ortsgruppe Zwickau des Verbandes sächsischer npreis bezogen werden. Industriellen sich dahin geäußert, daß die Arbeitgeber eine Der Vorsitzende des deutschen Arbeitgeber- Verbandes, ober, vorm. 11 Uhr sse zur Kultur des Itung. Die Haut des anderen Körperstellen ist aber in noch höhe g von Staub und soner Scheitel bedarf da Besicht. Copfhaut eine gute neualtige. Bei SchuppenKopfwäsche notwendig. dotter, den man in die oder ganzen Stunde schungen ist auch das elbe durch viertelstünenfleie mit einem Liter rch ein leinenes Tuch. ufigem Bearbeiten des die dichten Zacken des iederholter Anwendung ller ם םם Baffer bringt man 15 die man in bier bis Teelöffel voll gröblich 5 Zentimeter großen deffen die dünnen Bramm) und eben so dünne Scheiben geund focht sie langsam urch ein Sieb, bringt Der an demselben abne, Salz und drei Kochen, und zieht fie tete Semmelcroutons rbes Kalbfleisch, eben fein gehackt oder gesechs wohlgewäfferten z und Pfeffer, sowie sgedrückten Weißbrödltig untereinander geeinen länglichen Braten peditreifen gespidt, und Butter eine Stunde gemadhafter zu machen, gne und läßt ihn noch Braten bildet vorzugs twechselung, er schmedt wie auch falt aufge Re the Ich muß Ihnen leider daß Sie durchgefallen gefallen? Komm ich mpus( bei der Lektüre göhen, zu bersetzen." be ja noch zwei Jahr ann.' :" Was, Sie wollen Studiofus: Ja, fehen artenfammler!" vriger Rammer Streits einnehmen müßten. Er könne den Vorschlag der rbeitgeber- Zeitung", die Arbeiterorganisationen als Vertreter der Arbeiterschaft in jeder Fabrik anzuerkennen, nicht billigen, betrachte ihn vielmehr als den Ausdruck einer Brivatansicht der Redaktion. Er sei vielmehr der Meinung, die Arbeitgeber sollten der Drohung mit dem Generalstreif dadurch entgegentreten, daß man überall den zehnten Teil der Arbeiter entlasse, dabei auf besondre Verhältnisse, Tüchtigkeit usw., keine Rücksicht nehme richer nach dem Alphabet gehe und immer den zehnten our entferne. Der Syndikus des Sächsischen Industricffcurates wollte dieser Empfehlung nicht beipflid ten; nur als angerste Konsequenz fönne man sie gelten lassen, wo es sich um ausschließlich sozialdemokratische Arbeiter handle; im übrigen genüge ein festes Zusammenstehen der Arbeitgeber; dic öffentliche Meinung werde man durch ein Verfahren nach dem Rezept des Herrn Heckmann nicht gewinnen. Das war feine unumwundene Abiage, aber es war immerhin eine Absage. Herr Heckmann hat seinen Vorschlag auch wohl nicht ganz ernst gemcintern ist durch sein lebhaftes Temperament hingerissen worden, einen Sag aufzustellen, den er bei ruhiger Ueber gung selbst nicht wird rufrecht erhalten wollen. Doch der bloße Vorschlag ist dazu angetan, die Erbitterung zu steigern und die Erzielung einer Verständigung zu erschweren. Herrn Heckmann entschuldigt einigermaßen, daß er den Gedanken nicht aus dem eigenen Herzen geschöpft, daß er nur eine alte Anregung des Herrn Bueck wieder aufgenommen hat, der im Zentralverband deutscher Eisen- und Stahlindustriellen als dessen Generalsekretär immer eine extreme Haltung einnahm. Besser wäre es jedenfalls gewesen, es wurde an die Biteasche Anregung nicht erinnert. Gewiß ist es verständlich, daß die Arbeitgeber durch die ewigen Streiks und Streifandrohungen, die ihnen jede Dispositionssicherheit nehmen und den geschäftlichen Ueberblick hindern, nervös werden und in ihrer Verärgerung auch einmal ein unbedachtes Wort sprechen, für das sie bei eingetretener Ueberlegung die Verantwortung nicht übernehmen. Aber gerade die Erfahrung, daß unter den Arbeitern in der Regel die extremen, radikalen Elemente die Führung an sich reißen, daß bei den Arbeitern die großen Worte das lauteste Echo finden und oft die Grundlage für verhängnisvolle Entschließungen bilden, sollte die Arbeitgeber bestimmen, den Standpunkt der Mäßigung nie zu verlassen. An den Arbeitgebern ist es, in dieser Hinsicht als Muster zu dienen und mit gutem Beispiel voranzugehen. In dem Interessenkampf zwischen Arbeitgebern und Arbeitern ist die öffentliche Meinung ein sehr gewichtiger und bedeutungsvoller Faktor. In der Regel wird die Partei den Sieg davontragen, auf deren Seite die öffentliche Meinung steht. Die Arbeitgeberschaft würde auf die Unterstützung durch die öffentliche Meinung dauernd verzichten müssen, wenn sie sich den Heckmann- Bueckschen Vorschlag zu eigen machte. Syndikus Dr. Stresemann hat das richtig erkannt und daran seine Warnung geknüpft. Aber nicht bloß die öffentliche Meinung ist gegen den Heckmann- Bueckschen Vorschlag, auch die Gerechtigkeit ist es, und nicht zuJezt die Klugheit. Extreme Maßregeln können unter Umständen einen Sieg erzwingen. Aber solchem Sieg folgt bloß eine äußerliche Unterwerfung, nicht der Friede. Ein Friede ohne innere Befriedigung verdient seinen Namen nicht, ist im bestem Falle bloß ein unwillig ertragener Waffenstillstand und immer nur eine Vorbereitung zu neuem Kriege. Mit solchem Frieden ist der Industrie nicht gedient, das Interesse des Gesetzgebers so wenig wie das der Arbeiter gewahrt. Wem an persönlicher Genugtuung für seine Nachegefühle gelegen ist und wer diese Genugtuung höher als alles andere schätzt, der darf sich den Lurus ertremer Vorschläge gestatten, denn die Stimme der Gerechtigkeit und Billigkeit findet bei ihm ohnehin kein Gehör. Wir glauben nicht, daß Herr Kommerzienrat Hedmann zu denen zu rechnen ist, die folcher Gesinnung huldigen, wir glauben vielmehr, daß ihm nur im Zorn ein ungerechtes Wort entfahren ist. Wenn es Bu Handlungen kommt, wird er mit seinen Kollegen in der Leitung der Arbeitgeberschaft sich zu Grundsäßen bekennen, bie der öffentlichen Meinung gestatten, beruhigend und näßigend auf die Arbeiterkreise einzuwirken. Der frieden von Portsmouth. - - Endgültige Festsetzungen für Ostasien. Der amtliche Wortlaut des Friedensvertrages wird jez veröffentlicht, nachdem der abgeschlossene Frieden durch di Unterschriften des Zaren und des Mikado die Ratifikation erfahren hat. Der Text des Vertrages weist wesentlich Abweichungen von den bisher bekannten Angaben auf. Die Der vorherrschende Einfluß Japans in Korea wird an erkannt. Die vertragschließenden Parteien haben sich ar der russisch- koreanischen Grenze jeder militärischen Maß. nahmen zu enthalten, die die Sicherheit des russischen ode des koreanischen Territoriums bedrohen können. Japan uni Rußland verpflichten sich gegenseitig: erstens, die Man dschurei vollständig und gleichzeitig zu räumen, ausgenom men das Pachtgebiet auf der Liautung- Halbinsel. Mandschurei wird außer der Liautunghalbinsel an China zurückgegeben. Alle Rechte Rußlands in Port Arthur, Dalny u. s. w. failen an Japan. Unberührl bleiben private Rechte. Japan und Rußland verpflichten sich, ihre Eisenbahnen in der Mandschurei ausschlieblich zu fommerziellen und industriellen Zwecken und in feiner Weise zu strategischen Zwecken zu benutzen. Die Einschränkung betrifft nicht die Eisenbahn in Pachtgebiet auf der Liautung- Halbinsel. Die japanische und die russische Regierung treffen sobald als möglich ein Separatabkommen über die Regulierung des Verkehrs auf den Eisenbahnen in der Mandschurei. Japan und Rußland kommen überein, auf Eachalin oder den angrenzenden Inseln keine Befestigungen Sie oder andere ähnliche militärische Werke zu bauen. rerpflichten sich, feine militärischen Maßnahmen zu treffen. die Freiheit der Schiffahrt in der La Pérouse- und der Tataren- Straße beeinträchtigen könnten. Da der Handelsund Schiffahrtsvertrag zwischen Japan und Rußland durc den Krieg annulliert ist, verpflichten sich die japanische und die russische Regierung, als Grundlage ihrer Handelshe zichungen bis zum Abschluß eines neuen Handels- und Schiffahrtsvertrages die gegenseitige Meistbe. günstigung anzunehmen. Rußland verpflichtet sich, an Japan sobald als möglich die Differenz zwischen dem von Javan und dem von Rußland für die Gefangenen ause gebenen Betrage zurückzuzahlen. Innerhalb eines Be raumes von 18 Monaten nach Inkrafttreten des Vertrages sind die Secre beider Länder aus der Mandschurei zur*- zuziehen. Auf Eachalin soll möglichst der 50. Breitengra die Grenze des beiderseiten Gebietes bilden. Soweit die hauptsächlichsten Bestimmungen, bei denen namentlich die Aussicht auf einen weitgehenden Handelsvertrag aufft. Friedensworte des Mikado. In Jeben denen weite Kreise des Volfes nod intner nicht recht m en Friedensbedingungen ausgeföhnt fein been tunn die Lundung Baron Komuras in To! Buren araber. Rottungen zur Aufrechterhaltung der Rude but after Whlitär getroffen. Es sanden jedoch ' eine Demo fattat die Ankunft des Friedensum händlers verlief sang- uns Sanglos. Baron Romur alsbald vom Mikado in mehrstündiger Audio Der Kaiser behändigte Komura eine feffitgesdriebene Botschaft, in der er seine Freude über den zufriedenst senden Abschluß des Friedens ausspricht und die trefflichen Diens' Baron Komuras bei der Friedenskonferenz in Portsmo hervorhebt. copfangen. In zwei bekannt gegebenen Resfripten drückt der Mikad. der Armee und der Marine seine Anerkennung aus und sagt:„ Unser Volk war maßvoll und flug, hat freudig di schwere Last der nationalen Ausgaben getragen sowie edelmütig zu dem Kriegsfonds beigesteuert, und war einmütig bestrebt, das Ansehen zu heben und die Würde des Reiches zu wahren. Der Erfolg gebührt in hohem Maße den gütigen Geistern unserer Vorfahren, der Ergebenheit unserer Beamten und dem selbstverleugnenden Patriotismus unseres ganzen Volkes. Nach zwanzig Monaten des Krieges ist die Stellung des Reiches gefestigt, und sind die Interessen des Landes gefördert. Wir haben die Bedingungen geprüft. über die sich die Friedensunterhändler geeinigt hatten, und da wir diese in vollkommener Uebereinstimmung mit unseren Absichten fanden, so haben wir sie angenommen und ratifiziert. Es ist unser ernstlicher Wille, den Ruhm mit unserem Volfe zu teilen und uns lange der Segnungen des Friedens mit allen Nationen zu erfreuen. Rußlandist wieder der Freund Japans, und wir wünschen aufrichtig, daß die wiederhergestellten Beziehungen guter Nachbarschaft sich zu nahen und herzlichen gestalten mögen. Wir warnen unsere Untertanen ernstlich vor Kundgebungen rahlerischen Stolzes und befehlen ihnen, ihren Geschäften zachzugehen und alles zu tun, was in ihrer Macht liegt, um Das Reich zu kräftigen." Mit den letzten Worten wendet sich der Monarch direkt jegen die Aeußerungen der Unzufriedenen und gibt somil Romura und seinen Mitarbeitern eine glenzende Revanche für die Kränkungen, die sie unverschuldetermaßen erdulden nuẞten. Man kann mit dieser letzten diplomatischen Aktion der jelpaltigen Krieg im Osten siens wohl der Geschichte über jeben. Die wirtschaftlichen Folgen des blutigen Ringen! ind ihr influß auf die fünftige Entwickelung im Leben de siatischen und europäischen Völker lassen sich heute noc nicht übersehen. Es ist c'er feineswegs Anlaß für West uropa borbanda, wegen der Verschiebung der Machtver jältnisse im fe: nen Liter tribe in die Zukunft zu blicken. Politifche Rundschau. Deutsches Reich. * Die vom Reichsjustizamt ausgearbeiteten Beschlüsse der Sachverständigenfommission zur Reform der Strafprozeßordnung sind den Einzelregierungen zur Prüfung übermittelt worden. Mehrere Bundesregierungen haben den Wunsch ausgesprochen, daß vor ihrer Stellungnahme ein mündlicher Meinungsaustausch stattfinde. Zu diesem Zwecke sollen Vertreter der verschiedenen Justizverwaltungen demnächst in Berlin zusammenkommen. * * Einheitliche Verordnungen zur Regelung des Verkehrs mit Kraftfahrzeugen auf öffentlichen Straßen und Plätzen in ganz Deutschland werden dem Vernehmen nach in furzer Zeit den Bundesrat beschäftigen. Gleichzeitig sollen einheitliche Verordnungen über den Verkehr mit Fahrrädern erlassen werden. An der Vorbereitung des Gesetzes über Ausdehnung der Haftpflicht auf die von Kraftfahrzeugen angerichteten Schäden wird eifrig gearbeitet. * Gegen die geplante Einführung von Schiffahrtsabgaben auf den deutschen Strömen werden die sächsischen Stimmen im Bundesrat abgegeben werden. In der Opposition befinden sich außerdem Bayern, Baden, Hessen und wahrscheinlich die drei freien Städte. Vermutlich wird deshalb der von Preußen ausgehende Antrag fallen. * Der Gesetzentwurf über den Versicherungsvertrag ist im Bundesrat wiederholt durchberaten worden. Eine abschließende Einigung konnte aber bisher noch nicht erzielt werden, da in Bayern und Sachsen verschiedene Versiche= rungszweige verstaatlicht sind und sich aus diesem Umstande Schwierigkeiten ergeben. Die Regelung des Versicherungsbertrages schließt sich der Vereinheitlichung des bürgerlichen Rechts im Deutschen Reich eng an. * * Bei den Landtagswahlen in Oldenburg wurden vier Sozialdemokraten gewählt. Die fünftige Zusammensetzung des Landtags bleibt demnach die gleiche wie bisher. Oefterreich- Ungarn ** In Brünn wurde eine Massenkundgebung für das allgemeine Wahlrecht durch die Arbeiterschaft veranstaltet. Die Arbeiter marschierten in geschlossenen Zügen, deren Teilnehmerzahl man auf 20 000 schäßte, zum Landtagsgebäude. Dort überreichten sie dem Landeshauptmann und dem Statthalter Petitionen. Die Ordnung wurde nicht gestört. ** Die Wiederernennung Fejervarys zum ungarischen Ministerpräsidenten ist jetzt amtlich publiziert worden. Kaiser Franz Josef richtete an Baron Fejervary ein Handschrei ben, in dem gesagt wird, es sei nicht möglich gewesen, aus den Koalitionsparteien ein Kabinett zu bilden. Deshalb werde Baron Fejervary neuerdings zum Ministerpräsiden ten ernannt. Das königliche Handschreiben wird so aufgefaßt, daß es den Beginn einer neuen Periode in der Wirksamkeit des Kabinetts Fejervary bezeichnet, in dem dieses seinen interimistischen Charakter ablegt und bestrebt sein wird, sich die Majorität durch Neuwahlen zu verschaffen. England. ** Bedenkliche Kämpfe in englischen Kolonien werden amtlich gemeldet. In der Landschaft Kwale in Süd- Nigeria fielen in einem Gefecht drei britische Offiziere. Truppen verstärkungen sind unterwegs. Russland. ** Abermals ist die Rede von dem Rücktritt des verhaßten Generalprokurators Pobjedonoszew. Er soll nunmehr bestimmt am Ende dieses Monats in den Ruhestand treten. Ob dieser reaktionärste aller russischen Gewalthaber seinen Posten beim Heiligen Synod wirklich räumt, dürfte nach den bisherigen Erfahrungen mindestens zweifelhaft sein. Ein Glücksfall wäre es für das von Unruhen gequälte Reich, an dessen politischer Zerrissenheit Pobjedonoszew nicht die wenigste Schuld trägt. Alien. ** Wie aus Tokio mitgeteilt wird, ist es gelungen, das gesunkene russische Panzerschiff Pobjeda in Port Arthur zu heben. Mit der Herstellung des Schiffes erhält die iava. nische Flotte einen neuen Zuwachs. Afrika. Die von Banditen in Marokko gefangenen englischen Offiziere von dem gestrandeten Werkstättenschiff„ Assistance" wurden freigelassen. Die Räuber befürchteten den Angriff Sirch ein englisches Torpedoboot und die Zerstörung ihrer Hof und Gesellschaft. Das Kaiserpa ar legte gestern einen Franz in dein Mausoleum in der Friedenskirche zu Berlin nieder, wo der neue Sarkophag für Kaiser Friedrich von Reinhold Begas Aufstellung gefunden hat. Der Kaiser empfing später den neuen oldenburgischen Gesandten Eucken- Adden hausen und in Abschiedsaudienz den niederländischen Gesandten van Tets van Goudriaan in Gegenwart des Staatssekretärs Freiherrn von Richthofen. *** In Berliner Hoffreisen wird die Ersetzung des Hausministers von Wedel durch den Grafen August Eulenburg erwartet, an dessen Stelle wiederum der ictige Oberstallmeister Freiherr von Reischach, Obersthofmarschall werden soll. Soziales Leben. Berliner Droschkenkutscher- Streik in Sicht. Vom Verein Berliner Droschfenkutscher ist der Tarifvertrag zum 1. November gekündigt worden. Der Vertrag wurde im bergangenen Jahre vor dem Einigungsamt des Gewerbegerichts vereinbart, um nach dem großen DroschkenkutscherStreit und der Aussperrung den Frieden im Gewerbe auf längere Dauer zu sichern. Am 1. November läuft die Geltungsdauer des Tarifs ab. Die Kutscher wollen ihn nach einem Versammlungsbeschluß nicht wieder erneuern, wenn ihnen von den Fuhrherren nicht verschiedene Forderungen bewilligt werden, deren wesentlichste die Befreiung der Kutscher von der Verpflichtung des Wagenwaschens oder ein entsprechend höherer Lohn ist. Die Fuhrherren sind nicht gewillt, auf die Wünsche der Kutscher einzugehen. Als Abwehrmittel wird an eine Generalaussperrung der DroschkenKutscher gedacht. Die Lohnbewegung in der Wäscheindustrie zu Berlin. Ungefähr zwei Drittel des in der Wäschefabrikation tätigen Personals sind jetzt im Ausstand. Die Heimarbeiterinnen Soweit sie dem Arbeiterverband angehören, haben beschlossen sich dem Streit anzuschließen. Die Mehrzahl der Heim arbeiterinnen ist jedoch nicht organisiert. Auf beiden Seiter zeigen sich Bestrebungen, die dahin zielen, den Streit vor dem Einigungsamte des Gewerbegerichts auszutragen, dock liegt ein greifbarer Antrag noch nicht vor. wie dreimal verheiratet ut im Begriff. unmittelbar cor ihrer Verhestung dem vierten Manne die Hand zum che= lichen Bunde zu reichen. Der erste Mann der Angeklagten, der Kaufmann und Restaurateur Zeisig in Prostfen, verstarb vor zirka 6 Jahren unter höchst rätselhaften Umständen Und zwar, wie man heute annimmt, infolge des Genusses zahlreicher Dosen von Arsenik. Denunziationen der Angehörigen des Zeisig, die schon damals die Angeklagte des Gattenmordes beschuldigten, hatten zunächst keinen Erfolg, da der Totenschein für die geäußerten Verdachtsmomente feine Unterlage bot. Bald nach dem Tode ihres ersten Mannes heiratete Frau Manko den Kaufmann Jansohn in Lyck. Auch er erfuhr bald sehr eigentümliche Beweise ihrer Zuneigung, denn nach seiner Behauptung will er wiederholt den ihm vorgesetzten Speisen einen bitteren Geschmack angemerkt haben, danach unpäßlich geworden sein und Erscheinungen beobachtet haben, wie sie nach dem Genusse von Arsenik einzutreten pflegen. Ebenso soll Frau Manko ihm noch auf andere Weise nach dem Leben getrachtet haben. Der Kaufmann zog es deshalb vor, sich von ihr scheiden zu lassen, zumal er Frau Manko auch im Verdacht der Untreue hatte. Der Ehescheidungsprozeß rollte höchst unerquickliche Verhältnisse auf und erbrachte derart erdrückende Einzelheiten über den Lebenswandel der Frau, daß schließlich die Ehe aus ihrem Verschulden getrennt wurde. Textilarbeiter- Bewegung in Sachsen. Der Kampf im bogtländischen Stickereigewerbe zieht weite Kreise. Nach den beim Vorstand des Vereins der Besizer von MaschinenStrickereien eingegangenen Berichten ist in sämtlichen Be trieben, die dem Vereine angehören, sowohl in Plauen wie in Falkenstein, Treuen, Bergen, Schreiersgrün u. s. w. den Arbeitern mit 14tägiger Frist gekündigt worden. Eine Kün digung der Arbeiter mit achttägiger Kündigungsfrist steht bevor. Dem Vorgehen des Vereins haben sich zahlreiche Nichtvereinsmitglieder angeschlossen. Die Leipziger Tertilarbeiter sind in die Zehnstundenbewegung eingetreten Eine stark besuchte Arbeiterversammlung von der Kamm garnspinnerei Leipzig stellte diese Forderung nebst 10 Proz Lohnzuschlag auf. Bei dem großen Werk Stoehr und in der Gaubscher Kammgarnspinnerei wurde die aleiche Forderung gestellt Nab und Fern. † Luise von Koburg verteidigt sich. Zu einem Brüsseler Journalisten fagte die Prinzessin Luise, deren Ehescheidungsprozeß gegenwärtig in Gotha schwebt, sie habe die Vorschläge der Anwälte ihres Mannes zurückgewiesen, denn sie habe eine moralische Rehabilitierung nötig. Sieben Jahre jei sie verleumdet worden. Ihrer Ehre und ihrer Frauenwürde sei sie es schuldig, rehabilitiert zu werden. Das Gericht in Gotha sei nicht zuständig, da der Prinz ungarischer Staatsbürger wäre, die Sache müßte von einem ungarischen Berichte entschieden werden. † Mutter und Kind vergiftet. In Berlin vorgiji. 38 Jahre alte Schlosserfrau Emma Suker ihr zweijabges Töchterchen und sich selbst mit Lysol. Die Frau glaubt Ursache zur Eifersucht zu haben und ließ sich deshalb zu ihrem berzweifelten Schritte hinreißen. Allein Frau Manko fand bald Trost in den Armen eines dritten Ehemannes, des Kaufmanns Manfo in Prostken, nur daß auch dieser ihr schließlich wieder unter höchst merkwürdigen Umständen entrissen wurde. Man fand ihn nämlich eines Morgens erschossen in seinem Bette liegend auf, und seine untröstliche Witwe konnte feinerlei Aufschlüsse über den rätselhaften Todesfall geben. Erneute Denunziationen, in denen behauptet wurde, daß Frau Manko ihren Mann im Verein mit einem Liebhaber umgebracht habe, gaben nun der Staatsanwaltschaft in Lyck Anlaß, nicht nur die näheren Umstände bei dem Ableben Mankos, sondern auch in bezug auf den Todesfall des ersten Mannes einer eingehenden Prüfung zu unterziehen. Dabei wurde im Besitz der Angeklagten ein Giftschein über eine große Dosis Arsenik vorgefunden, die diese im Jahre 1899, zur Zeit des Ablebens ihres ersten Mannes, einer Apothefe in Lyck entnommen hatte. Die Folge dieser Entdeckung war, daß man den Leichnam des Kaufmanns Zeisig ausgrub und die einzelnen Teile dem Berliner Gerichtschemifer Dr. Je serich zur Untersuchung übersandte. Dr. Jeserich ſtellt: denn auch fest, daß die Leiche große Mengen von Arsenif enthielt, die nicht etwa erst unter der Erde in den Körper des Toten eingedrungen waren. † Eisenbahn- Zusammenstoß bei Tilsit. Auf der Strecke Tilsit- Königsberg stieß Dienstag abend eine von der Station Tilsit abfahrende Lokomotive zwischen den Stationen Tilsit und Alt- Weynothen auf den fahrplanmäßigen Zug 909. Verletzt sind teils schwer, teils leicht 5 Eisenbahnbedienstete und 9 Reisende. Der Materialschaden ist erheblich. † Zwei Schwestern erschossen. In Braunschweig verabre deten der 18jährige Kaufmannslehrling Brunker und die 18 und 22 Jahre alten Töchter des Kaufmanns Haars, gemeinsam in den Tod zu gehen. Der Lehrling erschoß die beiden Schwestern, verlor dann aber den Mut und stellte sich selbst der Polizei. Er wird auch beschuldigt, seinem Lehrherrn 800 Mark unterschlagen zu haben. † Wirkungen der Schundlektüre. In Brieg erschoß sich der begabte dreizehnjährige Schüler Frizz Grosser. Grosser wurde durch das Lesen von Indianergeschichten verdreht gemacht und beging in der Verblendung die unselige Tat. † Die Bahn auf den Montblanc. Im Tal von Chamou nir begannen die Arbeiten für die nach dem System der Jungfraubahn zu erbauende Bahn vom Dorfe Fayet zur Aiguille du Gouter auf dem Montblanc. Die neunzehn Kilometer lange Strecke soll 1909 fertig werden. Die Kosten sind so bedeutend, daß der Fahrpreis mindestens hundert Frank pro Person betragen wird. jier aufsuchen wolle, und kehrte nicht wieder zurück. Bereits bor Jahresfrist hat der Verschwundene eine Ehe eingehen wollen. Damals brachte er sich kurz vor der Trauung mittels seines Taschenmessers einen tiefen Schnitt am Halse bei, so daß er schwer verletzt das Krankenhaus aufsuchen mußte. = Babens und Elfaß- Lothringe ftellung war nicht von D hunderts fauften zwei Sch bie in feine Grundfeften e morfche byzantinische Reich jufammen und im eften tollühner Männer, die ein Langfam stieg Benedig be des Erften Napoleons f da ab recte die öfterr Benedig, bis dann 1866 nahm. Mag ihre politi fein, den Nimbus hat f Beiten zu wahren gewuß die Kanäle gleitet, dann Attentat eines Affen. In Braunschweig drang gestern ein Affe in die Wohnung eines Arbeiters ein, fiel über ein im Kinderwagen liegendes drei Wochen altes Kind her und zerfleischte diesem den Kopf derart, daß schleunigst ein Arzt gerufen werden mußte. Gegen den Besizer des Affen ist Anzeige erstattet. Während diese Untersuchungen noch schwebten, verließ Frau Manko, die sich inzwischen abermals verlobt hatte und unmittelbar vor der Hochzeit stand, mit ihrem neuen Lieb. haber in aller Stille Prostken und fuhr nach Paris. Von dort aus richtete sie an einen ihrer Bekannten einen von der Staatsanwaltschaft in Lyck aufgefangenen Brief, in welchem sie anfragte, ob denn dort schon alles still sei". Nun setzte man alles in Bewegung, um ihrer habhaft zu werden, und im Januar d. J. gelang es denn auch, Frau Manko auf dem Hauptbahnhof in Hannover festzunehmen. Sie bestritt zunächst hartnäckig, Frau Manko zu sein, und hat auch bis heute jedes Verschulden an dem Tode ihrer zwei Männer in Abrede gestellt. Bei diesem Zeugnen bleib sie auch jetzt noch, so daß die Staatsanwaltschaft einen großen Beweisapparat in Wirksamkeit setzt. Die Verhandungen werden sich wahrscheinlich über mehrere Tage hin jieher † Zweigeleißige Verbindung Breslau- Glogau. Der meigeleisige Ausbau der Strecke Breslau- Glogau- Repden ist dem Vernehmen nach in den neuen Staatsetat aufgenommen. Diese kürzeste Verbindung Berlin Breslau dürfte in den neuen Breslauer Hauptbahnhof eingeführt verden. † Ein dekorierter Bühnen- Schriftse. Der Schaupieler und Lustspiel dichter Gustav Kad hat den reußischen Roten Adlerorden vierter Klasse erhalten. Wie nan sagt, soll Nadelburgs neuestes Stück„ Der Familienag" den Anlaß zu der Dekoration gegeben haben. Der kaiser hat in Wiesbaden das humorvolle Lustspiel gesehen mnd soll sich dabei sehr gut unterhalten haben. Ein weiblicher Blaubart? ( Eig. Nericht.) Lyd i. Ostpr., 18. Oktober. Hus dem Gerichtssaal. - Die Vierundzwanzigstundenzeit soll jetzt auf den russi. schen Eisenbahnen eingeführt werden. Die WarschauWiener Bahn hat beschlossen, bereits den neuen Winterfahr. plan nach diesem Modus einzurichten. Bekanntlich existiert diese Zeiteinteilung in Italien schon seit Jahren. Kuropatkins Gut um acht Rubel beschlagnahmt. In Rußland kann man demnächst ein im Gouvernement Pskom belegenes Gut, das dem General Kuropatkin gehört, er. stehen. Die Steuerbehörde bringt es zur Versteigerung, da Kuropatkin ihr die Summe von acht ganzen Rubeln schuldet. = herab und Streben die 99 fälen der Baläfte ift es benen ehemals heller Lich nagelt mb wo einft loft italiche Aleibungsf eit Bild auf Bild zie be fauptplatz Benedig gigt, hier laden die ere denkwürdige Baul freiten durch ihre Portal als uns die weiten, ernfter and Brunnen und die groß pracht in den Bann eine Aber ein Bruge fehlt, der an einem Sommertage des Durch seinen Hund berühmt geworden ist ein Maler aus Paris, der einen Teil des Jahres in Amerika die fashio. nablen Yankee- Damen abfonterfeit. So berief ihn auch eine reiche Amerikanerin von Newyork nach Pittsburg, da mit er sie dort male. Mit seiner Frau und seinem präch tigen Hunde, von dem er sich niemals trennt, machte sich der Maler auf den Weg. Allein in Pittsburg wollte ihn kein Hotel des Tieres wegen aufnehmen. Alsbald schrieb der Maler an die Dame, daß er unter sothanen Umständen auf die Ehre, sie zu malen, verzichte. Darob geriet die Lady in Angst und ließ den Meister samt Frau und Hund in ihrer Wohnung eine fürstliche Aufnahme bereiten. Auf die Kunde von der Hundetreue aber erhielt der Maler von allen Enden Aufträge, so daß er sie schier nicht bewältigen kann. § Die abgebissene Nase. Der Heizer Bruno Cajus in Samburg wurde zu acht Monaten Gefängnis verurteilt, meil er seiner Holden Gaitin die Nasenspitze abgebissen hatte. Der Staatsanwalt beantragte achtzehn Monate. Es handelte sich um eine Eifersuchtstat; der Angeklagte wollte nach seinem Geständnis seine Frau„ nur“ entstellen. Das Gericht erkannte auf die geringere Strafe, weil die Ehefrau Cajus im Termin selbst zugab, ihrem Ehemann Grund zur Eifersucht gegeben und ihn auch schwer gereizt zu haben. Vor dem hiesigen Schwurgericht beginnt heute ein Br zeß, der recht dunkle Blätter aus dem Leben einer Frau des mittleren Bürgerstandes aufzarollen verspricht. Die Angeklagte, Witwe Auguste Manko, geborene Hoppe, aus der deutsch- russischen Grenzstadt Prostken bei Lyck soll ein wahrhaftiger meiblicher Blaubart gewesen sein und zmeifachen Gattenmord auf den Gewissen tragen. Außerdem soll sie dem dritten unter der Zahl ihrer Ehegatten nach dem Leben getrachtet habe. Sie war nämlich nicht weniger § Lebenslänglich ins Zuchthaus. Das Schwurgericht zu Met verurteilte den 28 Jahre alten Arbeiter Johann Trap aus Seuẞich bei Diedenhofen wegen Raubes und Totschlags, begangen an seiner Tante, der ledigen Maria Spiel in Seuẞich, zu lebenslänglichem Zuchthaus. Lokales. 19. Oftober 1905. ** Der Großherzog empfing am 18. Oftober den Geheimen Foftrat Heyer von Gießen und den Justizminister a. D. Dr. Dittmar. ** Der Großherzog hat den Landgerichtsdirektor bei dem Landgericht der Provinz Oberhessen Dr. Gustav Süngerich zum Landgerichtsdirektor bei dem Landgericht der Provinz Startenburg und den Landgerichtsrat bei dem Landgericht der Provinz Oberhessen Rudolf Prätorius zum Landgerichtsdirektor bei diesem Gericht, beide mit Wirkung vom 23. Ottober ernannt. ** In den Ruhestand versezt wurde der Schullehrer an der Volksschule zu Gießen Wolf Plaut auf sein Nachsuchen, unter Anerkennung seiner langjährigen treuen Dienste, mit Wirkung vom 16. November 1905. Aus diesem Anlaß wurde im das Silberne Kreuz des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. tt. Stadttheater Gießen. Als dritte Freitags abonnementsvorstellung geht morgen eine Novität Rater Lampe", Komödie in 4 Atten von Emil Rosenow, in Szene. Das Wert geht in letzter Zeie über alle größeren Bühnen und erweckt überall ausgelassene Heiterkeit. Es ist nicht mit Unrecht als ein Seitenstück zu Hauptmanns Biber pelz" bezeichnet worden. In den Hauptrollen sind beschäftigt die Herren Reimer, Lippert, Mendel, Wittman, Steinmann, Herisher, Stauff, und die Damen Fischer, Millar, Jenny, Sand, Schüß, Ruf 2c. In Vorbereitung steht die VaudevilleOpperette Mamselle Nitouche", die mit Frl. Else Jüngling vom Darmstädter Hoftheater als Gast in Szene gehen wird. § Da werden Weiber zu Hyänen." Fräulein Christabel Pankhurst, eine jugendliche Advokatin in Manchester, ist eine streitbare Dame. Sie sucht für die Loslösung der Frau aus tausendjährigem Joche praktische Propaganda zu machen. Um ihre hohen Ziele zu fördern, fand sie es notwendig, einen Polizisten zu ohrfeigen und ihm- ins Gesicht zu spucken. Aber, aber, Christabel! Mit einer anderen jungen Dame war sie in eine liberale Wahlversammlung gegangen, in der Sir Edward Grey eine Nede über Freihandel und die Chamberlainsche Schutzzollpolitik hielt, und versuchte dort den Medner über seine Stellung zum Frauenstimmrecht zu interpellieren. Als der Vorsitzende ihr das Wort nicht erteilen wollte, verursachte sie eine große Lärmszene, bis einige Polizisten sie und ihre Begleiterin aus der Halle entfernten. Im Borzimmer vergriff sie sich dann in der bezeichneten Weise an einem der Beamten und versuchte, auf der Straße eine Rede zu halten. Als die Polizei einschritt und die Danien entfernen wollte, widersetzten sie und ihre Begleiterin sich mit Händen und Füßen, wobei ihr Kleid in Feßen ging. Wegen tätlichen Angriffs und Widerstandes gegen die Staatsgewalt wurden beide in eine Geldstrafe genommen. Sie weigerten sich aber, zu zahlen, und zogen es vor, als Märtyrerinnen ihrer Sache sieben Tage ins Gefängnis zu wandern. Vmerif.btes. *** Der Kriegerverein Gießen beschloß in seiner gestrigen Versammlung, Großherzogs Geburtstag auf den Tag, den 25. November, durch einen Herren Commers zu feiern. Die Werningschen Festspiele werden voraussichtlich in der ersten Hälfte desselben Monats in der Halle des Turnverein aufgeführt. = Der Hirsch mit dem Försterhut. Bei einer Treibjagd im Hertogenwalde griff ein starker Hirsch einen Förster und zwei Treiber an. Das Tier versetzte dem Förster einen schweren Stoß an den Kopf, so daß er bei dem Angriff den Hut des Försters mit dem Geweih durchbohrt und aufgespießt hatte. Mit der eigentümlichen Kopfbedeckung vurde der Hirsch im weiteren Verlaufe der Jagd noch wiederholt gesehen, aber nicht erlegt. = - mit donnerähnlichem Ge anderen Seite fallen aber palaft, dort stehen jene fd o berüchtigt gemacht habe bereits seit einem Jahrhun Bonapartes von der Men plaz lenft der maleri mutigen Bewegungen unf großen und kleinen Kanäl and dort begegnet ein rechte und links bieten& und zu beiden Seiten fteh wit ben bretterbernagelten brunter finkt und der Mo Saenstadt gießt, wenn the parze Flut gleitet, auber um Venedig, dann Ellenbenden Lichte und aus tang. Leje taucht das Baffer und lautlos eilt an Jüngling feinem Mä ft auch heute noch so, t Beflüfter, das ift ewig u * Das Publikum gemacht, daß nach den jaber Landbriefträger auf bach mit sich führen mu nommenen Einschreibsendu Softanweisungen, gewöhnli die zur Frankierung dieser fowie die angenommenen ba ihm hierfür übergeben Der Einlieferer oder Au Banahmebuch vorzeigen tagungen zu überzeugen, felbft bornahmen. In gle bi den Bosthilfftellen niede Berifendungen pp. entwe Der Evangl. Arbeiterverein zu Gießen veranstaltet nächsten Sonntag in der Turnhalle einen Schillerabend. Den musikalischen Teil haben über nommen: der gemischte Chor, der Kinderchor, Frau Prof. Rahn, Herr Gernhard und Herr Kasten. Als Vortragende sind gewonnen die Herren Prof. Sirad und Lehrer 8ieprecht. Der verschwundene Bräutigam. In Sandberg bei Salzbrunn sollte vorgestern ein junges Paar getraut werden. Kurz vor der Fahrt zum Standesamt entfernte sich der Bräutigam mit dem Bemerken, daß er zuvor den BarGH. Benedig. Der Vortrags- Cyklus 1905/06 des Kaufmännischen Vereins und des Gewerbe- Vereins Gießen ist unter den günstigsten Zeichen eröffnet worden. Zu dem geftrigen Vortrage des Reallehrers ill hatte sich eine so starte Buhörerschaft eingefunden, daß der geräumige Saalban sie kaum zu fassen vermochte. Von Jahr zu Jahr tragen die populären Vorträge reicher zu, das Volk der Dichter und Denter steht auf, das unermeßliche Erbe zu übernehmen, daß seine Besten ihm in den Werkstätten des Geiftes bereitet haben. In fließender, ansprechender Weise führte der Referent uns die alte Lagunenstadt in ihrem mannigfaltigen Lichte dor. Wir sahen ihre Bauten und Kanäle und bewunderten die großzügige Politit ihrer stolzen Bergangenheit. Benedig, was schließt das Wort nicht alles ein! Eine Wahrstatt menschlicher Schöpferkraft! 8war ist Benedig nicht mehr die Beherrscherin, die Königin der Meere, aber bas Auge der Adria, das faszinierend hinausblickt, ift es geblieben, denn auch heute fann niemand seinen Boden betreten, ohne sich dem gewaltigen Zauber zu entziehen, der ringsum aufsteigt. Aber einft war Venedig mächtig, da war es der Beltmarkt, der den Handel des Orients und Dccidents dirigierte, da zogen seine Flotten gen Byzanz und besiegten den Roloß in blutigen Schlachten, daß die Dogen die Krone vergeben fonnten, die einst Konstantin getragen. Ungemessene Reichtümer trugen die Wellen an die Dogenstadt h ran und mächtig gingen in ihr Kunst, Gewerbe und Handel in die Höhe. Venedigs Ruf durchdrang die ganze Welt, bis es im 15. Jahrhundert den Gipfel feiner Macht erflomm und dant seiner klugen und zähen Politit seinen Besitz auf Gebieten ausbreitete, die dem Flächeninhalte Württembergs, Friedb Dien Verlo welde auf dem täten Lose Bur Am 25. Oft Wirtscha zu verpachten. 00 bl Bicr, biel Scrape Bigarren, nur 10Glas werbeten. Off. u. 8000 Exp. d. Bl. erb. C Eine gu lachtro 3 kau Off. a. d. Er der zurüd. Bereits eine Ehe eingehen vor der Trauung n Schnitt am Halse ntenhaus aufsuchen hweig drang gestern sein, fiel über ein altes Kind her und schleunigst ein Arzt fizer des Affen ist 1 jetzt auf den russi n. Die Warschau 1 neuen Winterfahr. Bekanntlich existiert t Jahren. beschlagnahmt. In Souvernement Biton Copatkin gehört, er r Versteigerung, da zen Rubeln schuldet rden ist ein Maler Amerika die fashio So berief ihn aud nach Pittsburg, da und seinem präch nnt, machte sich det rg wollte ihn fein sbald fchrieb der men Umständen au ob geriet die Lad Frau und Hund in bereiten. Auf die der Maler von allen cht bewältigen fann 9. Oftober 1905. 18. Dftober den und den Justiz gerichtsdirettor bei Effen Dr. Gustav bei dem Landgericht gerichtsrat bei dem adolf Prätoriu Gericht, beide n urde der Schullehret Blaut auf fein langjährigen treuen ember 1905, Aus Kreuz des Berdienst ehen. is dritte Freitags e Robität Rate Rosenow, in Szene. e größeren Bühnen rfeit. Es ist nicht ptmanns, Biberpel 6 befdäftigt die Herren Steinmann, Herisher, Dar, Jenny, Sand, fteht die Vaudeville it Fel. Effe Jüngling in Szene gehen wird. beschloß in seiner Beburtstag auf den Serren Commers zu erden voraussichtlic in der Halle des rein zu Gießen Turnhalle einen Teil haben über werchor, Frau Prof Raften. Als Bor Prof. Strad unb Eytlus 1905/06 des erbe- Bereins Gießen t worden. Zu dem l hatte sich eine so er geräumige Saalban Jahr zu Jahr tragen das Boll der Dichter e Erbe zu übernehmen, Beiftes bereitet habe fe führte der Referent mannigfaltigen Lichte andle und bewunderten rgangenheit. Benebig ein! Eine Wahr Benebig night Reere, aber bad Auge idt ift es geben, Boben ben, ohne Gen, bet ringeum auf htig war es ber en und Occidents Bang und befiegten Die Dogen bie Arone ragen. Ungemeffene Dogenftabt h ran und und Handel in die ganze Belt, bis es Macht erfiomm unb feinen Befit auf hotte Würtembergs, Badens und Elsaß- Lothringens gleichkommen. Doch die Macht stellung war nicht von Dauer! Ausgangs des 15. Jahr hunderts sauften zwei Schläge auf Venedig herab, die es bis in seine Grundfesten erschütterten: im Often brach das morsche byzantinische Reich unter dem Anflurm der Türken zusammen und im Westen landete zu gleicher Zeit eine Schar tollkühner Männer, die eine neue Welt, Amerita ausschlossen. Langsam stieg Venedig bergab, bis unter dem schweren Tritte des Ersten Napoleons seine Selbständigkeit zerbarst. Von da ab reckte bie österreichische Monarie die Hand über Benedig, bis dann 1866 das neuerstehende Italien es auf nahm. Mag ihre politische Macht wohl auf immer dahin sein, den Nimbus hat sich die alte Lagunenstadt durch alle Beiten zu wahren gewußt. Wenn heute die Gondel durch die Kanäle gleitet, dann blicken noch immer die stolzen Baläfte herab und streben die 99 Kirchen auf, aber in den Bruntsäleit der Paläste ist es still geworden, die Fenster, aus benen ehemals heller Lichtschein fiel, sind mit Brettern vers nagelt nnd wo einst loftbare Teppiche herabhingen, trocknen ist ärmliche Kleidungsstücke. Langsam gleitet die Gondel weiter, Bild auf Bild zieht vorüber, bis sie am Markusplag, bem Hauptp as Benedigs, hält. Hier ist alles historisch geweiht, hier laden die Markuskirche, der Dogenpalaft und andere denkwürdige Baulichkeiten zum Verweilen ein. Wir schreiten durch ihre Portale und verfiafen in stumme Andacht, als uns die westen, ernsten Höfe mit ihren kunstvollen Treppen und Brunnen und die großen, hohen Säle mit ihrer Patrizierpracht in den Bann einer großen Vergangenheit schlagen. über ein Zeuge fehlt, der Glockenturm oder Campanile, der an einem Sommertage des Jahres 1902, morgens 10 Uhr, mit donnerähnlichem Getöse zusammenfiürzte. Von der anderen Seite fallen aber düstere Schatten auf den Logen palaft, dort stehen jene schrecklichen Gefängnisse, die Venedig so berüchtigt gemacht haben. Gottlob ist dieser Alpbruck aber bereits seit einem Jahrhundert durch das Machtwort Napoleon Bonapartes von der Menschheit genommen. Vom Markusplaz lenkt der malerisch gekleidete Gondelier mit anmutigen Bewegungen unser Fahrzeug in ein Gewirr von großen und kleinen Kanälen. Barten eilen an uns vorüber und dort begegnet ein Hochzeitszug einem Trauergefolge, rechts und links bieten Händler schreiend ihre Waren aus und zu beiden Seiten stehen die alten Gebäude, die Paläste mit den brettervernagelten Fenstern. Aber wenn die Nacht heruntersinkt und der Mond seltsam bizarres Licht über die Lagunenstadt gießt, wenn die Gondel leise plätschernd durch die schwarze Flut gleitet, dann webt sich stiller Märchenzauber um Venedig, dann strahlen seine Säle wieder im blendenden Lichte und aus den Fenstern dringt froher Gläser flang. Le se taucht das Ruder des Gondeliers in das Waffer und lautlos eilt eine Barke an uns vorüber, in der ein Jüngling seinem Mädchen heiße Worte zuflüstert. Das ift auch heute noch so, wie früher, das süße Getändel und Geflüfter, das ist ewig und überdauert die Geschlechter! * Das Publikum wird rechtzeitig darauf aufmerksam gemacht, daß nach den Bestimmungen der Postordnung jeber Landbriefträger ouf seinem Bestellgange ein Annahmebuch mit sich führen muß, in das er die von ihm ange. Rommenen Einschreibsendungen, Sendungen mit Bertangabe, Boftanweisungen, gewöhnliche Batete und Nachnahmesendungen, die zur Franfierung dieser Sendungen bar entrichteten Beträge, sowie die angenommenen Bestellungen auf Beitungen nebst ben ihm hierfür übergebenen Geldbeträgen einzutragen hat. Der Einlieferer oder Auftraggeber ist berechtigt, sich das Zunahmebuch vorzeigen zu lassen um sich von den Ein tragungen zu überzeugen, auch fann er die Eintragungen felbst vornahmen. In gleicher Weise fann das Publikum die bei den Bosthilfftellen niederzulegenden Bostanweist ngebett äge, Wertsendungen pp. entweder eigenhändig in das Annahmebuch der Posthilfstelle eintragen oder sich von der Buchung durch den Posthilfstelleninhaber oder dessen Vertreter über zeugen. An das Pulikum ergeht hiermit gleichzeitig die Aufforderung, von der ihm zustehenden Berechtigung in jedem Falle Gebrauch zu machen. ** Was soll unser Junge werden? Die wicht ge Frage, welchen Beruf sollen wir unsere Kinder ergreifen lassen, tritt jetzt schon an alle Eltern heran, die nächste Ostern einen Sohn oder eine Tochter einen bestimmten Lebensberufe zuweisen wollen. Fast alle Berufsarten sind überfüllt, und schwer hält es den Eltern, etwas geeignetes zu wählen. Oft sind auch der Eltern viele Berufsarten unbekannt und sie daher nicht in der Lage, ihren Kindern einen Erwerbezweig vorzuschlagen. Ganz unrichtig ist es, wenn Eltern ihre Kinder in einen Beruf hineindrängen, für den bei dem Knaben weder Neigung noch Beanlagung vorhanden ist. Daher wird es alle Eltern interessieren, zu erfahren, daß die Zentrale für Berufswahl und Erziehungsfragen" in Frankfurt am Main, Wittelsbacher Allee 50, Auskunft über bestimmte Berufsarten gibt, Berufszweige für Knaben und Mädchen vorschlägt und auch geeignete Lehrstellen nachweist. Den Anfragen ist eine Beschreibung des bisherigen Bildungsganges( Lebenslauf) des Böglinges, um welchen es sich handelt, eine Handschriftprobe, sowie 30 Pf. für Porto und Schreibgebühren beizufügen. Für Prinzipale aus dem Raufmanns- und Handwerfer berufe, bietet die Stelle gleichzeitig Gelegenheit, einen geeigneten Lehrling zu bekommen. *** Schutz der Warenzeichen. Daß jezt auch in Deutschland den Inhabern von Warenzeichen gegen Nachahmer seitens der Gerichte energischer Schuß zu Teil wird, beweist ein am 13. Oktober cr. durch das Reichsgericht endgültig erledigter Strafprozeß. Der Jahaber der Firma 88. u. J. in Moers war wegen Verlegung von Warenzeichen der Firma H. Underberg- Albrecht in Rheinberg, welche den weltbekannten„ Underverg Boonetamp" fabriziert, bereits zweimal zu empfindlichen Geldstrafen ( darunter einmal zu 1500 t.) rechtskräftig verurteilt worden. Am 1. Juli 1904 hatte sich derselbe Angeklagte zum dritten Male wegen Verlegung der Zeichen der Firma S. Underberg- Albrecht, und zwar in diesem Falle wegen Nachahmung der eingetragenen Wortmarke„ Underberg Boonetamp" vor der 10. Straffammer des Landgerichts I Berlin zu verantworten. Er wurde zur höchsten zulässigen Geldstrafe von 5000 Mt., sein Berliner General- Vertreter A. R. zu 300 Mt. Geldstrafe verurteilt. Außerdem war der geschädigten Firma H. Underberg- Albrecht in Rheinberg das Recht zuerkannt worden, den Tenor des Urteils auf Kosten der Verurteilten in acht Beitungen zu veröffentlichen. Die von den Verurteilten hiergegen eingelegte Revision ist vom Reichsgericht am 13. Oftober cr. verworfen worden. B * Im Großherzogtum Hessen wurden nach amtlicher Angabe im September 83 Heftoliter Alkohol erzeugt. Bur steuerfreien Verwendung wurden 1104 hektoliter, davon 10 vollständig denaturiert, abgelassen. Am Schlusse des September befanden sich in den Lagern und Reinigungsanstalten unter steuerlicher Kontrolle 2179 Heftoliter. Nach Bersteuerung wurden in den freien Verkehr gesett 1870 Hektoliter.. | Läuten der Glocken morgene, mittags und abends zu be= seitigen, wie ein Funke im Pulverfaß. Der 26. Oftober wird nun entscheiden, ob im sozialist sen oder im bürgerlichen Sinne weiter gearbeitet werden soll. a. Dutenhofen, 18 Oktober. Hohe Bodenpreise. Schon seit Jahren ist in unserer im steten Anwachsen begriff nen Gemeinde das als Bauplätze geeignete Gelände im Preise erheblich gestiegen. Ganz besonders sind es aber die in unmittelbarer Nähe der Bahn gelegenen Parzellen, die sehr begehrt sind. Aber alle bisherigen Abschlüsse wurden durch den für Montag angefündeten Verkauf des Gemeindegrundstückes„ Der Schulgarten" in jeder Weise weit überboten. Dieser, am Eingang des Dorfes gelegen, eignet sich wegen seiner dreieckigen Form noch nicht recht als Bauplatz, zumal die Fläche auch nur 5,26 ha im Geviert mist. Allein, diese Parzelle wurde mit 4050 Mt., mithin der Quadratmeter zu 7,70 Mt. veräußert. Der Gemeinde ist dieser Erlös zu göinen, zumal an sie gerade in letter Beit große finanzielle Anforderungen gestellt werden. * Aus dem Lumdatal, 18. Oftober. Schon wiederholt sind in unserer Gegend Altertumsfunde gemacht worden, die bis in die Hallstadt- und sogar Steinzeit zurückgehen, ein Zeichen, daß uns r Tal schon früh bewohnt war. In der Gemarkung Odenhausen hat man auch wichtige Funde aus germanischer Zeit und dem Mittelalter entdeckt und diese teilweise dem Gießener Museum überwiesen. Bei dem Dorfe Odenhausen sind weitere Nachforschungen bemnächst beabsichtigt. Nordeck, 18. Oftober. Die am 10. Oftober in Betrieb genommene Wasserleitung bewährt sich sehr gut. Uberall wird sie im Octe als segensreicher Fortschritt angesehen. § Nieder- Bessingen, 18. Oftober. BürgermeisterJubiläum. Dieser Tage feierte unser Bürgermeister Forst unter zahlreicher Beteiligung sein 25jähriges Amtsjubiläum. Die Gemeinde überreichte dem Jubilar einen prächtigen Regulator und die Bürgermeister der Umgegend eine tunstvoll gearbeitete Lampe. Besonders erfreut wurde der Jubilar, als Provinzialdirektor Geheimrat Dr. Breidert ihm die vom Großherzog verlichene Dekoration überreichte. Am Abend vereinigten sich sämtliche Festteilnehmer im Löwen" zu einem gemütlichen Besammensein. Jm ? Vom Vogelsberg. 18. Oktober. Schace. ganzen Vogelsberg ist starfer Schneefall eingetreten. Auf dem Hoherodeft pf liegt er bereits 25 cm hoch und im Oberwald gar einen Fuß " + Frankfurt, 18. Oktober. Generalfeldmarschall Graf Haefeler ist hier eingetroffen. Marktberiste. tehes 19 Oftober. Auf bem heutigen Bochenmar!! tofteten Butter per fb 110-1.15 wt., Sühnereler per Stüd 8-9 Pfg., Entenetei St. 6-7#fg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Bfg Erbsen per Liter 21 Bfg., Linjen per Luer 52 Big. Lauben per Baar ART. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Sahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per fb. 60-75 fa.. Dasenfleisch per fb. 72-82 fg, Rindfleisch per fb. 70-72 fg. per Bfb. Schweinefleisc 76-86 g. Schwetne fleisch gesalzen per Pfund 0.90 tg., Kalbfleisch per Pfd. 70-80 Bfg. Hammelfleisco per Pfb. 50-76 Bfg., Kartoffeln pro 100 Kilo 4.5-500 tt., Zwiebeln per 3t. Mr. 6.00-8.00, Weistraut Stüd 8-10 f. pe. Stüd, Zentner 6-7 Mt. Hepfel ver Pfund 10-30 ẞfg. Milch per Lite: 20 Pfg. Daner der Marftzen von 8 Uhr margens bis 2 U nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen des Beginn der Wurfizett überhaupt nicht, und während der ersten diet Stunden der Markizett im Umberziehen feilgeboten werben. * Krofdorf, 18. Oktober. Unser Dit steht im Zeichen wetschen ve: Bentne: 6.00.- 7.00, Nüſſe 100 Stüd 35-40 Pfp. einer Wahlbewegung, wie wir sie noch nie erlebt haben. Die bürgerlichen Barteien, welche sich in einem Bürgerverein vereinigt haben, der bis jetzt 60 Mitglieder zählt, stehen im Kampfe mit der Sozialdemokratie, um der Mehrheit derselben im Gemeinderat ein Ende zu machen. War man schon lange mit den Beschlüssen desselben nicht einverstanden, so wirkte ein Beschluß dieses Gemeinderats, das Friedberger Fohlen- und Pferde- markt Dienstag, den 24. und Mittwoch, den 25. Oktober 1905. Verlosung am 25. Oftbr. v. 14 Fohlen, welche auf dem Markte angekauft werden, einigen Pferde- Geschirren, landwirtschaftlichen Geräten und sonstigen nüglichen Gegenständen( im ganzen 250 Gewinne). Lose à 1 Mark sind zu beziehen durch die Herren J. Hirsch und W. Trapp. Zur Benutzung unserer Pferdeftälle wolle man sich rechtzeitig an das Unterzeichnete wenden. Das Pferdemarkt- Komite. Am 25. Oktober findet Rindvich, Schweine- und Krämermarkt, sowie Faselmarkt statt. Wirtschaft Wirtschaft zu verpachten. 600 hl Bicr, viel Schnaps und zu verkaufen. 3; hl Schnaps 400 hl Bier. 30 Mill. Cigarren. Breis 45 000 Mt., Anzabl. 4-5000 verbeten. Off. u. 8000 an die Mart. Makler verbeten. Off. u. 7999 an d. Exp. d. Bl. er. Cigarren, nur 10 Glas. Makler Exp. d. Bl. erb. Eine größere Anzahl schlachtreife Schweine zu kaufen gesucht. Off. a. d. Exp. d. Bl. erb. Ein wahrer Schatz flir alle durch jugendliche Verirrungen Erkrankte ist das berühmte Werk: Dr. Retau's Selbstbewahrung 82. Aufl. Mit 27 Abbild. Preis 38 Mark. Lese es Jeder, der an den Folgen solcher Laster leidet. Tausende verdanken demselben ihre Wiederherstellung. Zu beziehen durch das Verlags- Magazin in Leipzig, Neumarkt 21, sowie durch jede Buchhandig. Prima alten deutschen Cognak per Literflasche Mk. 1.80 empfiehlt Joh. Seibel, GIESSEN Ludwigsplatz. 1 Stck. Lanz G- 8 P.S.11 kleine stationäre 1 Lanz 1 Lanz 20-30 P.S. 4-6 P. S. 12-15 P.S. billigst zu verkaufen. Herborner Pumpenfabrik, Herborn. erantwortli: für die Politik und den Inseratenteil: Ibih klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betb in Siezen FEST- ALBUM DER KRONPRINZLICHEN HOCHZEIT als Weihnachtsgeschenk werk geeignet, Wert wie kein zweites bleibendem ein Gedenkwerk an unser Kronprinzenpaar und Kaiserhaus enthaltend; in Prachtfarben-, Litographie, Licht- und KunstDruck die erhabensten Momente der Kronprinzlichen Vermählungsfeier am 6. Juni 1905, sowie Bilder aus der Brautzeit, der Einholung der Braut, dem Einzug in Berlin u. Potsdam. 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Oktober I. 3, nachm. 3½ Uhr wird zu Gieß im Café Ebel eine Haupt- Versammlung des landwirtschaftlichen Bezirksvereins Gießen stattfinden, zu der die Mitglieder und alle Freunde des Vereins eingeladen werden. An die Versammlung schließt sich eine Abschiedsfeier für Herrn Kreisamtmann Dr. Kraszbühler an. Gießen, den 18. Oftober 1905. Der Vorstand des landwirtschaftlichen Bezirksvereins Gießen. Dr. Breidert. Tages- Ordnung: 1. Die landwirtschaftliche Winterschule. 2. Die Kreishaushaltungsschule. Betr.: Volkszählung. Bekanntmachung. Am 1. Dezember I. Js. wird im deutschen Reiche eine Volkszählung stattfinden. Zur Ausführung derselben in hiesiger Stadt bedürfen wir einer größeren Anzahl als Bähler geeigneter Personen und fordern daher die jenigen, die sich als solche, sei es unentgeltlich, sei es gegen Bezahlung, beteiligen wollen, auf, sich bis spätestens 1. November I. Js. in der Zeit von vormittags 8-1 Uhr auf unserem Meldebureau, Weidengasse Nr. 5, Zimmer 6, zu melden. Gießen, den 14. Oftober 1905. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Betr. Gewerbliche Beschäftigung von Kindern Bekanntmachung. In letter Zeit sind wiederholt lebertretungen nach stehend abgedruckter Polizei- Verordnungen wahrgenommen worden. Insbesondere wurden öfters schulpflichtige Kinder betroffen, welche in unzulässiger Weise von den Eltern zum Austragen von Backwaren 2c. verwendet wurden. Als Entschuldigungsgrund wurde in solchen Fällen seitens der Eltern geltend gemacht, nach den Bestimmungen des Kinderschutzgesetzes sei doch nur die Beschäftigung fremder Wir machen deshalb ausdrücklich auf Kinder geregelt. die nachstehenden Verordnungen aufmerksam. Gießen, den 13. Oktober 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. a. Polizeiverordnung vom 15. Dezember 1892 betr. die Verwendung von Kindern zum Fellbieten und Verkauf von Besuchs von Wirtshäusern und Tanzlokalen von seiten schulpflichtiger § 1. Die Stelle eines Schäfers bei der Stadt Grünberg ist am 1. Januar 1906 anderweitig zu besetzen. 3. Vortrag des Herrn Profeffer Dr. Gisevius über Buſttragende wollen unter Vorlage von Zeugnissen bei Backwaren, Blumen und sonstigen Gegenständen und das Verbot d der unterzeichneten Stelle sich bis zum 1. Dezember I. J. Kinder. melden. ,, Gemüsebau". 4. Anträge und Mitteilungen. Städt. Seefischmarkt Gießen. Freitag, den 20. d. Mt., vormittags 8 Uhr in den städtischen Marktlauben beginnend. Zum Verkauf kommen: Prima Schellfisch, mit und ohne Kopf, " Ca liau, Seelache, do. zu den Selbstkostenpreisen der Stadt. NAUMANNIA- SEIFE. mit dem Beta Selenah undarn! Grünberg, am 18. Oftober 1905. Großherzogl. Bürgermeisterei Grünberg. 3immer. Turn- Verein gegr. 1846. Gießen Uhr, Montag, den 23. Oktober, abends 8 findet im oberen Saale des Café Ebel die It. Sagungen abzuhaltende General- Versammlung mit folgender Tages.Ordnung statt: Es ist untersagt, daß Kinder, welche aus der Volksschule noch nicht entlassen sind, Backwaren, Blumen, mit Ausnahme selbstgepflückter Feld- und Waldblumen, Kurzwaren zum Zwecke des Verkaufs, oder zur Erlangung von Geschenken auf Straßen, öffentlichen Plägen, in Wirtshäusern oder Privatwohnungen umbertragen. Auch ist solchen jugendlichen Personen der Besuch von Wirtshäusern und öffentlichen Tanzlokalen ohne Begleitung ihrer Eltern oder derjenigen, welche deren Stelle vertreten, wie Pflegeeltern, Vormünder, erwachsenen Verwandten und Bekannten, welchen die Eltern ihre Kinder anver: traut haben, untersagt. § 2. Mit Geldstrafe bis zu 30 Mt., welche im Falle der Uneinbringlichkeit in Haft umgewandelt wird, werden bestraft: 1. Besizer und Verwalter von Wirtschaften, welche Kindern, von denen sie wissen oder annehmen müssen, daß dieselben noch schul: pflichtig sind, den Aufenthalt in ihren Wirtslokalitäten ohne Be gleitung Erwachsener oder das Herumtragen und den Verkauf der in § 1 genannten Gegenstände gestatten und die schulpflichtigen Kinder nicht alsbald aus ihren Wirtslokalitäten entfernen. 2. Eltern, Vormünder, Pfleger oder sonstige mit der Beauf 1. Bericht. 2. Entlastung des Rechners für 1903/4. 3 Rechnungsablage für 1904/5. 4. Vorstandswahl. fichtigung von Kindern betraute Personen, welche Kinder zur Begeh5. Beitragserhöhung. 6. 60jähriges Stiftungs- ung der in§ 1 bezeichneten strafbaren Handlung anleiten, ausschicken, fest. 7. Auslosung von Anteilscheinen. 8. Verschiedenes. oder es unterlassen, dieselben von deren Begehung abzuhalten. 3. Gewerbetreibende, welche den vorstehenden Bestimmungen zu= Der Vorstand. wider Kinder mit dem Vertreiben ihrer Waren beauftragen. Färberei und chemische Wasch- Anstalt Braubach& Fischer, Giessen Neuenweg 4, am Kreuz. Frankfurt a. M., Bibergasse 5 und Oederweg 38. Friedberg i, H. Kaiserstrasse 63. Darmstadt Ernst Ludwigstrasse 17. Mainz Ludwigstrasse 8. LUDWI TON HASSEN INDUST TRIE& GEWER PRELS MEDAILLE 18831 BUTZBACH 1898 Coblenz Firmungsstrasse 4-6. Offenbach a. M. Frankfurterstrasse 36. Butzbach i, H. Fabrik gegründet 1848. Höchste Auszeichnung zuerkannt für vorzügliche Arbeiten. VI. Sefftsch- Thüringische Staatslotterie Biehung VI. Klaffe.( 13. Tag) 18. Oktober 1905. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mart gezogen. ( Ohne Gewähr.) 1 30 114 19 257[ 1000] 311 55 492 500 39[ 400] 44 99 602 85 769 807 64[ 400] 980[ 400] 1026 31 72 358 402 41[ 400] 540 675[ 400] 86 87 852 84 86[ 400] 920 21 61 2112 70[ 5000] 207 77 415 544 611 13 53 61[ 1000] 707[ 2000] 80 811 43 3009[ 400] 54 150 394 527[ 400] 37 73 643[ 400] 93 739[ 400] 76 97[ 400] 920 34[ 400] 49 51 4018[ 1000] 135 52 67 455 661 66 728 93 815 939 5054 146 72 244 406[ 400] 11 47 88[ 2000] 529 52[ 400] 647 97 702 816 912 6027 81 102 6[ 1000] 457 504 15 729 47 97 810 25 950 57 7052 90[ 400] 91 211[ 400] 344 56 416 63 88[ 400] 503 46 64 675 703 14 40 79 80 855 8012 33 127 30[ 400] 47 92 98 217 55[ 2000] 87[ 1000 321 30[ 400] 39 492 512 661[ 400] 821 55[ 400] 911 9025 59 108 47 78 259 304 49 461 76 98 517 90 676 768 85[ 1000] 803 31 934 10031 211 78[ 1000] 368 468[ 400] 90[ 400] 516 633 768 917 22 11032 83 118[ 1000] 94 209 62 81[ 400] 85 89 454 530[ 400] 602 30 82 93 98 12036[ 2000] 140 266 311 69 534 96 616 17 31[ 400] 767 71[ 1000] 96[ 400] 826 44 13063 71 109 23 35 225[ 400] 48 91 96 306 547 70 687 925 74[ 1000] 14052 98 108 25[ 400] 80 97[ 1000] 342 413[ 1000] 645 58 753 844 15000 48[ 400] 91 115 413 38 78 86 543 61 708 9 873 938 79 16092 [ 2000] 171 74 368[ 400] 98 411[ 1000] 561 93 612 811 17018 21 142[ 400] 333[ 1000] 38 87 450[ 400] 69 96 549[ 1000] 68[ 400] 649[ 400] 707 13 [ 400] 855[ 400] 96 97 18043[ 400] 199 517 607 777 860[ 1000] 900 [ 1000] 17[ 400] 19033 202 11 49 80 316 715 25[ 2000] 65[ 1000] 848 [ 1000] 937 20009[ 400] 80[ 1000] 96 114 40 207 60 77 466 506 604 49[ 1000] 83 92 99 781 83[ 2000] 819 21020[ 400] 34[ 400] 35 207 25 341 443 67 504[ 1000] 83 672 708 20 922 59 22030[ 2000] 197[ 400] 223 60 82 342 63 543[ 1000] 719 33 93 903 34 88 23044[ 1000] 50 88[ 400] 163 [ 1000] 323 55 58 85 475 546 47 681 82 741 24147 96 259 79 325[ 400] 403 37[ 1000] 532 689 787 941 95[ 400] 25150 215 36 341[ 400] 427 97 542 59[ 1000] 60[ 40 000] 80 648 54.60 [ 400] 92 920 45 26043 178 254 322 30[ 400] 411 635 37[ 2000] 50 737[ 400] 811[ 400] 83 994 27071 85 203 351 61 443 77 501 616[ 1000] 51 711 36 824 47 60 918 74 89 28002[ 400] 40 148 249 324 68 94 438 507 653 758 874 29155 96 312 84 439 44 531 638 47 90 781 827[ 400] 71[ 400] 937 30005[ 400] 27 261 79 338[ 400] 427 44[ 400] 60 552 727.41 93 849[ 400] 940 81000[ 400] 6[ 400] 249 93 350[ 400] 58 458[ 400] 62 550 2000] 70 638 43 87 788 82062 219 72 96 318[ 400] 64[ 400] 73 84 92 553 59 67[ 1000] 639 709 31 46 59 88 808 60[ 400] 33039 53 59 137 [ 400] 257[ 400] 300 491 570[ 400] 603 8 891 920 26[ 1000] 37 54 34058 79 121[ 1000] 22 69 73 82 327 37 417 76[ 400] 554 728 803 23 35 48 996 35037 46 50[ 1000] 52 90 237 355 417[ 1000) 563[ 1000] 687 731 [ 1000] 62 861 907 52 87 36020 224 342[ 1000] 86[ 1000] 448 1400 49 662 811 919[ 2000] 58 67 37035 61 87 211 17[ 2000] 332 84 440 46 50 54 59 598 647 56[ 1000] 879 923 38047 116 205| 2000] 21[ 400] 61 311 462 536 84 622 23 96 99 713[ 1000] 815 46 941[ 400] 39001[ 400] 254 348 499[ 400] 503 43 72[ 400] 671 851 40 07 30 75 222 339[ 1000] 423 611 26 97 710 805 954[ 1000] 41019 91 129[ 1000] 237 478[ 1000] 99 536 44[ 1000] 52 734 45 88 842 88 93[ 400] 42046 304 6 20 491 545 79 90 612 50[ 2000] 96 704[ 2000] 63 939 43018 69[ 1000] 77 115[ 1000] 77 96[ 400] 310 40 75 465 524 70 96 710 15[ 400] 44039 69 93 114 45[ 400] 76 306[ 400] 527[ 400] 611 739 79 832[ 1000 987 45071[ 400] 99 225 318[ 400] 34 57 67[ 400] 468 92 573 626 27 41 46[ 400] 716 35 69 869 92 905 53 54 46014[ 1000] 83 123 40 52 94 219 88 334[ 400] 77 98 436| 1000] 62[ 400] 601 24 1000] 918[ 400] 94 48024 47034 323 36 422 543 78 668 703[ 400] 11 50 88 807 72 87 948 278 352[ 1000] 79 435 96[ 400] 512 35 71 667 79 731 49057[ 1000] 33 176 97 257 472[ 400] 58 776 866 908 49 91 12000] Zwetschenmus Birnenmus eigener Bereitung empfiehlt in vorzüglicher Qualität Emil Fischbach, Gießen. b) Polizeiverordnung vom 22. Juni 1900 betreffend: die gewerbliche Nebenbeschäftigung schulpflichtiger Kinder. § 1. Schulpflichtige Kinder dürfen in der Zeit von 8 Uhr abends bis 8 Uhr vormittags außerhalb der elterlichen Wohn- oder Werkstätte nicht mit gewerblichen Arbeiten beschäftigt oder zum Austragen von Backwaren, Milch, Zeitungen oder anderen Gegenständeu ber= wendet werden. § 2. Zuwiderhandlungen gegen die Vorschrift des§ 1 werden an den Eltern, Pflegeeltern und Vormündern, sowie an den Arbeitgebern mit einer Geldstrafe bis zu 30 Mt. oder im Falle der Uneinbringlichfeit mit entsprechender Haftstrafe geahndet. Techniker Möbl. Zimmer Hausbursche 1. November gesucht. 23 Jahre alt, 7 Semester Technikum, in nächster Nähe der Anlagen per firm. in allen vorkommenden Gasn. Wasser-, sowie elektr. Lichtu. Kraftanlagen, sucht per sof. Stellung als Techniker oder Volle Bension erwünscht. Off. Montageleiter. Gefl Offerten mit Preisangabe unter 7980 an sub. D. G. a. b. Exp. d. Bl. erb. die Expedition d. Blattes erbeten. 50015[ 1060] 22 118[ 1000] 269 95 336[ 400] 409 27[ 400] 510 53 653 86 89[ 400] 96 775 804 905 51059 84 110 208 14 36 37 322 23 43[ 400] 419 39 57 1400] 86 88 536 608 25 720[ 400] 70 804 952 52047 [ 1000] 183 231 35[ 1000] 441 59 535[ 400] 719[ 1000) 44 831 64 996 53027[ 400] 38 122 34 248 68 84 385[ 400] 414 597 608 768 89 830 951 54094 302 17[ 1000 426 40 534 36 626 43 72 99 770 895 900 7 80 55124 41 89 251 69 391 416 60 641[ 1000] 721 92[ 1000] 851 905 [ 400] 29 76 56007 47 161 352 720 33[ 400] 928 35 57023 197 214 89 366 491 560 658 90 804 69 971 77 58070 123 227 400 10 21 24 44 522 81[ 400] 88 631[ 1000] 67[ 400] 74 712 52 55 999 59146 75 258 69 85 300 80 430[ 1000] 33 66 87 516 609 779 818[ 2000] 50 69 83 86[ 2000] 60037[ 1000] 52 139 61 76 370[ 1000) 417 581[ 400] 611 27 721 69 82 95[ 400] 932 1000] 48 50 61032 67 157 62 64 214[ 400] 48 69 324 [ 1000] 645 937 60 93 62068 299 521 717[ 1000] 354 61 75 92[ 400] 901 3 63 44 74 115 24 32 78 95 250 350 74 88 519 623[ 400] 29 55 715 400] 80[ 400] 898[ 1000] 904 52 94 64001 24 192 97 274 326 501[ 1000] 66 630 32 81 97 734 45[ 400] 811 998 65016 124 38 256[ 1000] 734[ 400] 916 82 66047 60 130 297 404 73 590 99 692 772 802 72 82 952 82[ 400] 67003 29 66 90 252 72 300 3 52[ 1000] 93 435 634 792 817 972 96 68029 135 226[ 1000] 77 371 582 85 608 96 709[ 400] 803 6 38[ 400] 911 28 37 69015 44[ 1000] 57 125 30[ 400] 233 60[ 400] 368 420[ 400] 27 46 546 50 51[ 1000] 606[ 1000] 30 98 770 834[ 400] 78 927 89[ 1000] 70069[ 400] 131 51[ 1000] 86 216 47 417 605 69 882[ 1000] 91 908 12[ 400] 73[ 1000] 71097 242 464[ 400] 548 611 758 804[ 400] 53[ 400] 72144 62 265 319 36 71 432 50 65 505 90 718 868[ 400] 86 73080 134 35 61 1000] 80 88[ 400] 273 353 55[ 1000] 503 34[ 400] 55 615 776 942 71[ 400] 99 74001[ 2000] 164 309 34 647 708 813 24 904 18 70 88 75012 117 240 52[ 400] 85[ 1000] 302[ 1000] 27 52[ 400] 437 84 [ 1000] 740[ 1000] 855 97 76010 39[ 1000] 70 96 166 77[ 400] 354 416 52 529 86 647 51 72 86 891 96 934 75 77064 115 90[ 400] 300 531[ 2000] 32 42 76 658 60 753 864[ 400] 94 98 78188[ 400] 90 221[ 400] 59 304 80[ 400] 464[ 400] 502 72 745[ 400] 50[ 2000] 802 27[ 400] 90 918 79042 44 115 280[ 400] 87 331 429 50 72 510 697 704 17 834 41 49[ 400] 69 944[ 400] 80040[ 400] 404 38 67 59 638 54[ 1000] 857 96 907 58 81008 63 109 317[ 400] 22 44 427 556 741 831[ 1000] 939 82052 81 114 24 384[ 1000] 473[ 2000] 74 579 94 831 88020 36 171 311 416 400] 525 29 86 626[ 1000 728[ 400] 57 65 871 84 943 48 84007[ 400] 118 32 75 228 32 353[ 400] 90 462 511 39 826 75[ 1000] 85055 150 64 71 87 306 460 63 85 537[ 400] 65[ 1000] 768[ 400] 805 39 922[ 2000] 42[ 400] 66 86006[ 400] 23 186 219 57 78 331 428 46[ 400] 48 93[ 400] 592 872 942 51[ 400] 56 87100 288 89[ 2000] 95 413 18 501 647 714 45 838 46[ 1000] 59 933 69[ 400] 88074 89 118 64 275 83 95 342 83 410 45[ 1000] 545[ 1000] 677 734 44 79 90[ 400] 97 846 945 89068 90 128 64[ 400] 252 66 443 98[ 400] 635 52 73 801 945 90002 28 46( 1000) 157[ 400] 236 85 300 87 405[ 1000] 17 510 81 690[ 400] 702[ 1000] 912 88[ 1000] 94[ 400] 91027[ 400] 29 59 67 114 [ 1000] 47 408 26[ 400] 46[ 400] 70 576 639 91 785[ 1000] 814 73 922 40 80 82[ 1000] 92026 39 80[ 1000] 91 97 11 86[ 1000] 97 99 304 405 73 90 729 870 93032 82 126 232 424 505 12 789 846 86 921 94214[ 1000] 65 76 89 328 72 417 524[ 400] 37 93 645 79 732[ 400] 99 805[ 400] 98 932 48[ 2000] 71 95024 75[ 400] 102 22 43 56[ 400] 240[ 1000] 454 56 502[ 1000] 85 643 60 708 840 53 96029 121 89 298 809[ 400] 11 428 55[ 1000] 551 [ 400] 76 739 53 845[ 400] 47 60 927[ 400] 97111 36 307 401 50 561 91 637 58 732 802 25 44 961 98051 61[ 400] 77[ 400] 87 106 9 234 88 472 567 69 628 72 701 14[ 400] 52[ 1000] 63 817 38 04 99051 61 108[ 400] 17[ 400] 66 204 836 45 46 80[ 400] 89 420 548 695 767 807 44 55 940 61 Nächste Ziebung: 19. Oktober 1905. Lose ( Ziehung 1. Klaffe am 5. und 6. Dezember) sind zu beziehe Richard Buchacker, Gießen, Neue äue 11. zur 7. und letzten Hessisch Thüringischen Staatslotterie amtlich bestellte Haupt- Kolleftur Surch die der stadtkundig und geweckt ist, sofort gesucht. Näheres in der Exp. d. Blattes. Hausfrauen- Verein D Stellen Vermittlung Giessen, Seltersweg 56, 1 ( nächst dem Volksbad) Unentgeltlicher Nachweis für Dienst, Haus- und Zimmers mädchen Köchinnen, Wätterinnen, Lauf- Buz- und Waschfrauen. Im Anschluß an den Kauf männischen Verein: Verkäufer innen, Buchhalterinnen, Kassierer innen; an den Hausbeamtinnen Verein: Stüßen, Kinderfräulein, Haushälterinnen, Gesellschafter innen gegen vorschriftsmäßige Ge bühren. Zum Krautschneiden, fowie zum Krautliefern empfiehlt fich Jakob Schmidt, Gießen, Tiefenweg 18. Kleine Wohnung sof. zu verm Gießen, Tiefenweg 18. Schöne möbl. Zimmer mit oder ohne Pension zu verw Gießen, Bismarcftraße 17 Stadt- Cheater Giessen. Str. 245 Oberbe Druck und Verlag der G ( 16. Fortfehung.) Vera schwieg wiede waren weit geöffnet. ein geheimnisvolles fich winzige Blüten de fie ein Traum. Ruth fonnte die S einst. Deine Briefe flo die junge Frau bon ne Vera ließ die Schn um mich, Ruth, es ha man ernster wird. I nünftiger." Es flang wie Unged die Schwester zu genau ihr stets peinlich war, brach ab. Sie erzählt Bekannten, und als der in das Zimmer trat, wie Vera selbst ihre Das Diner vereinig reute sich, Ruth zu se ben Eindrud machte. Das Heimweh nac Bra?" fragte Graf Elletin, unter den G as wohl nicht g Ruth, aber wo man auch Glid" ,, Gewiß, die Erde heimrätin, welche Frag Gespräch an dieser Tis " Ist es denn solch zu reden, Fa ilie Le fagte Vera endlich et Uebrigens, Lehma zu lange dort halten Weshalb?" Eller interessiert den Spreche Entfinnen Sie fic ton jeinem Bater in de befam, daß er sein go storbenen Schwester h fommen fonnte, weil glücksfälle ihn heimi Geschäftsfalamität a bar geholfen, aber d Zinsen und Schul Ferenz jezt tatsächlid soll auch etwas bei de denn auch dafür gefor fagt, foll Lehmann gen selbe seine Ellinor heir Reiche Mädchen br Ausgeboten zu werden ertrag von 100 015 2 Quelle nur gewonnen bol schafft. Hierzu abe borhanden. Man fag darauf bestehe, jeinen Bu laffen, aus dem m Fönne, wie die Rofi eine famierigere Be auch wohlbegründet Liegen, die Reidsfi nicht durch Flickmer Interesse des Reid Reichstag freilich m Tarität aufs Spiel bewilligt. Doch po Belt nicht, und so tibe Wahl treffen m benn um so länger Arbeit erspart. Die e Schon einverstanden sein Cung neue Steuern nic inn dabon hätte oder Freude, sondern weil of Bumpwirtschaft weiterge biel härtere Steuern Stel Der Mehrbedarf ift fanden, die als unverme He jedenfalls der Reichs Der Mehrbedarf muß o wenig wie irgend ei Belder aus der bierten bas Geld irgendwoher n Lafchen ihm zur Verfügu wir neue Steuern hab Steuern uns am wenig ferem Bewußtfein fe bermunden und die Dir.: Hermann Steingoetter Freitag, den 20. Oftober 3. Freitags: Abonnements Vorstellung. Novität! Novität Kater Lampe Komödie in 4 Arten von Emil Rosenow. edat fein