rben durd der Luft, Cese Mani de Kapitel leider weit achmittage gen. Man und anzu recht fie an unterläßt. auf, welches att erfrischt ukmutig. Och gelockert me während gehindert, erschwert. leinen nur Schläfchen d von ihrer holen. stehen und gleich zwölf abatt. ule erklärt en feinsten rig, wollte asselbe ar er Un ich de en Ge : Der herr den Gedan getrockneten Versuch zu vie man ihn teine Sten■ der vollen zusammenich sie auf. eister hervor dieses herrich ihn BeRobes über Tauben, daß ste asiatische be Resultat age vor der großer, mehchmals und efe Schüssel, ( noch besser, bt), welches t wird, und stehen läßt. in einem lei ß alle Feuch nd überbrüht offel, Milch, an heiße, mit Die Masse ge emmeln dazu halbe Stunde Der Oberflädje wenn sie aus en. Man ist Schweine- und 117. jertionspreis: Die einfaltige Betitzeile für ganz Oberen, bie Kreise Behtar und Marburg 10 fg. sonft 15 Pfg. Reklamen bie Weltzeile 30 refp. 40 Bfg. fror Fafion u. Hansteypedition: Gießen, Seltersweg 89. Bernsprechanichluk Nr. 362. ihr A Freitag, den 19. Mai 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pia., in's Haus gebrach: 0 Pfc., durch die Post bezogen viertel jährl. f. 1.50. Grattabellagen: Oberdoffiche emilienzeitung( täglich) und die tooner& clientlaicu( wöchentlich). Das Blatt end eint an allen Werttagen nachmittags. Nenelle Nachrichten gri, ster ged he ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. δι Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Bildung und Gelebrfamkeit. Sechstausend Abiturienten verlassen alljährlich nach beandenor Reifeprüfung unsere Gymnasien und Realschulen. Richt rtel unter sechstausend junge Leute suchen alljährlich eu die Universitäten und andere gelehrte Hochschulen auf, um sich dem Studium zu widmen. Demgemäß wachsen alljährlich auch etwa sechstausend Bewerber der Zahl der bereits vorhandenen Beamten, Juristen, Aerzte, Lehrer zu. Da der Abgang durch Tod naturgemäß nicht entfernt so groß st so steigert sich die Zahl der Angehörigen der gelehrten Berufe ganz außerordentlich. Das ist eine erfreuliche Erscheinung insofern, als sie von inem ungewöhnlichen Bildungsstreben und einer das Mitmaß weit übersteigenden Bildungsfreudigkeit in unserem olfe Zeugnis ablegt. Höhere Bildung ist für ein Volk imer ein Gewinn. Das gilt nicht ohne jede Ginschrän ng auch von der einseitig gelehrten Bildung, die nur eine ittelbare praktische Verwertung im Interesse des einzelnen e im Dienste der Allgemeinheit zuläßt. Aber solche Eintigkeit mag man sich schon gefallen lassen, da sie idealen inn bekundet, der veredelnd wirkt und den sittlichen Stand & ganzen Volkes hebt. Leider ist es eine Notwendigkeit, bei allem idealen Sinn ch auf den Bedarf des täglichen Lebens Rücksicht zu nehm. Gelehrtem Beruf kann sich ohne Sorge widmen, wer f Erwerb nicht angewiesen ist oder in sich die Kraft verürt, aus Liebe zur Wissenschaft auf alles äußere Behagen verzichten, sich jeden Genuß zu versagen, dessen Quelle cht in der Wissenschaft selbst liegt. Das Studium hat ngst aufgehört, ein" Brotstudium" zu sein, wie man es iher mit unverdienter Geringschätzung nannte. Die Zahl Bewerber ist ins Ungeheuerliche gestiegen, und die PorVrotes, die auf den einzelnen kommt, ist kläglich klein unzulänglich geworden. Es soll hier gar nicht untersucht werden, wie diese Verltnisse entstanden sind und wem etwa die Schuld beimessen werden könnte. Die Schuld mag bei lebendigen enschen oder bei Umständen liegen, über die niemand Herr für uns kommt nur die Tatsache in Betracht. Unter r Tatsache der übergroßen Konkurrenz leiden die Beteilig 1. ganz abgesehen von den Personen, die die Konkurrenz Iden. Ueber 2000 Assessoren warten in Preußen allein auf eine te Anstellung, sind also unbesoldet, obwohl ihr Abiteneramen mindestens sieben, in manchen Fällen rhn Jahre hinter ihnen liegt. Im Jahre 1902 gab es nfin unter 1800 Aerzten nicht weniger als 1067, deren teches Jahreseinkommen hinter 600 Mark zurückblieb. Siristennot die sich übrigens feineswegs auf Preubeschränkt, sondern in Sachsen ebenso groß ist hört m Assessortum feineswegs auf. Die Rechtsanwälte ihrer Mehrzahl durchaus nicht auf Rosen gebettet, じ - r auf ein farges Einkommen angewiesen. Wohl hört i dem und jenem Rechtsanwalt, daß seine Praxis ihm 100 000 Mark und darüber einbringe; wohl hört liches von dem und jenem Arzt. Aber abgesehen about, aß diese unkontrollierbaren Erzählungen meist auf eberieibung beruhen-- selbst wenn sie wahr wären, Den sie nur von Ausnahmen handeln, denen gegenüber Bedürftigkeit des Durchschnitts um so greller absticht. peiteren Kreisen vernimmt man nur ausnahmsweise von n betrüblichen Zuständen. Der Landwirt, der Handener, der kleine Kaufmann, sie alle flagen, wenn es ihnen Mht geht, sie flagen laut und eindringlich und fordern Silfe von der Gesetzgebung. Die Mitglieder der gelehrten Berufe haben nicht die Gewohnheit, über materielle Dinge, e fie selbst angehen, laute lage zu erheben. Sie fühlen chgeniert, davon in der Deffentlichkeit zu sprechen. Aber e leiden deshalb nicht weniger unter der Not, die dadurch nicht geringer wird, daß sie still getragen wird. Und die Not ist nicht von heute gestern. Sie muß lt sein, um die jeßige Höhe zu erreichen. Ein außerordenteicher Professor an einer deutschen Universität ist ein Mann hervorragender Stellung und hat unter allen Umständen ine gewisse wissenschaftliche Bedeutung. Wir haben deren 0175 in Deutschland, die ein Einkommen von 3600 Mart ährlich und noch weit darunter beziehen. Wir haben 991 - Nach besonder ribatdozenten, deren Einkommen aus Honorar für ihre Anweisung liegt borlesungen und literarischen Arbeiten hinter 1200 Mart rasch it man ein Samen- Sori hrlich zurückbleibt. Inter solchen Umständen ist wirklich zu wünschen Kletter- und Schlicht daß der Bildungsdrang in unserem Volke abnehme, Sortiment Samenaß das Drängen nach gelehrten Berufen nachlasse. Der fachann, der Handwerker, die ihren Beruf mit Redlichkeit auberhaft rasch e Kletterpflanzen sehnliche am Haus auch schlechter B ausbreiten. n hat später nich Verstand versehen, stehen dem Angehörigen eines gen Berufes weder an Wert noch an Ansehen nach. Der Hrte selbst wird der erste sein, das freudig und aus ganperzen anzuerkennen. Von der Bildung unseres VolEs ist ankt as und blür die öchten wir nicht das kleinste Teilchen missen. elche Firma denGidurchaus nicht nötig, daß diese Bildung vorwiegend eine n. Die Aufträge en Mk. 1 Nelke Thüringer Wett heilsame Kräfte bir Eucalyptus Fieberl vor allem in keine Pfg., 8 Exemplare rte Bildung sei. Gebildete Kaufleute, gebildete Handr können wir gar nicht genug haben. Daß es ein ZuIn Gelehrten geben kann, zeigt ein Blick ins Leben Ruffifche Zustände. Der Bersegungsprozeß im heiligen Rußland schreitet unaushaltsam vorwärts. Trotz aller Zarenerlasse ist es unverkennbar, daß die reaktionären Gewalten die Uebermacht behalten. Der Erlaß über die Glaubensduldung wertlos. Der Oster- Ufas des Zaren über die Glaubensduldung scheint ebenso wie andere Verfügungen auf dem Papier bleiben zu sollen. Günstige Wirkungen haben sich bisher nicht gezeigt. Das ist auch nicht weiter erstaunlich. Man erfährt jetzt, daß der Präsident des Ministerkomitees Witte, dem die Bestimmungen über die religiöse Duldung zu verdanken waren, neuerdings in seinen Machtbefugnissen beschränkt worden ist, da sich ein zu starker liberaler Geist im Ministerkomitee gezeigt haben soll. Als weiteres Zeichen für die rückläufige Bewegung sieht man den Rücktritt des Ackerbauministers Jermolow an. Er gehört zu den Fürsprechern ernster und durchgreifender Reformen. Jermolow stand an der Spitze der Regierungspartei, die den Entwurf zu einer Volksvertretung dem Kaiser vorlegte. Seine Demission wurde damit in Zusammenhang gebracht. Die Hinrichtung Koljajews. Die öffentliche Diskussion drehte sich in den letzten Tagen lebhaft um den Revisionsprozeß des Attentäters Koljajem, der den Großfürsten Sergius tötete. Koljajem soll bereits gehängt worden sein. Vor dem Kassationshof wurde die Berufungsklage abgewiesen. Koljajem hielt zum Schluß der Verhandlung eine Rede, die großen Eindruck hervorrief. Er betonte seine Liebe zum Vaterlande und sagte, die Tat habe er begangen, um sein Leben für das gefnechtete Volk der Russen zu opfern. Seine Ehre und die Ueberzeugungstreue seiner Gesinnungsgenossen verlange es, daß er das Schaffot besteige. Man könne ihn nicht schlimmer entehren, als wenn man ihn begnadige. Trotzdem soll der Justizminister einen Versuch gemacht haben, die Begnadigung zu erlangen. Dieser habe keine Antwort gegeben. - Zunehmende Zersehung. Nach einem Utas des Zaren wird in den Landbezirken, in denen sich die Grundbesitzer durch die Bauern bedroht fühlen, die Bildung einer Nationalgarde gestattet. Die Kosten tragen die Grundbesizer. Eine solche Einrichtung würde dem Bürgerkrieg verzweifelt ähnlich sehen. In Samara haben die Arbeiter den Generalstreik proklamiert. Zu heftigen Straßenszenen kam es in JekaterinosI a w. Der Edelmann Tachtschohlo ermordete am hellen Tage einen Polizeibeamten durch mehrere Revolverschüsse. Das Publikum fiel über den Mörder her und mißhandelte ihn, so daß er halbtot auf dem Plaze blieb. Der Krieg in Oftafien. Alle über die Bewegungen der russischen Flotte eingegangenen Nachrichten lassen den Schluß zu, daß Roschdiestwensky, wenn auch langsam, sein Ziel Wladivostok zu erreichen strebt. Roschdjestwensky auf der Fahrt nach Norden. Ein Telegramm der als zuverlässig bekannten Agentur Lloyds meldet aus Singapor vom 18. Mai: Der Dampfer„ Segovia" berichtet, er sei in einer Entfernung von 40 Meilen von dem nördlich der Honkohebucht liegenden Kap Varela an einer russischen Flotte vorbeigekommen, die aus 42 Schiffen bestand und langsam nach Norden zu dampfte. Die Vereinigung der beiden russischen Geschwader hat sich nach dem Bericht des Admirals Jonquières am 8. d. M. außerhalb der territorialen französischen Gewässer vollzogen. Am 14. d. M. hätten sich die Schiffe in östlicher Nichtung entfernt. Roschdjestwensky selber erklärt in einer Depesche an die russische Admiralität, er habe in Indochina gie Neutralität dritter Mächte nicht verletzt. Der Admiral erfreut sich, entgegen alarmierenden Gerüchten, die von Nervenzerrüttung bei ihm wissen wollten, guter Gesundheit. Wahrscheinlich sind diese Gerüchte auf den Umstand zurückzuführen, daß Admiral Birilew, der Kommandeur des vierten baltischen Geschwaders, den Admiral Nebogatom ablösen wird, der nur die Aufgabe hatte, das dritte Geschwader nach Ostasien hinauszuführen. Man verwechselte Nebogatom mit Roschdjeftwvensky und gab Birilem für den künftigen Obertommandierenden aus. Vom Landkriegsschauplak wird aus dem Hauptquartier des Generals Ofu gemeldet: Die Eisenbahn ist fertiggestellt und kann bis Tieling benutzt werden. Anstelle der zerstörten Brücken sind provisorische gebaut worden. Der Bau der Bahn nördlich von Tieling wird mit aller Macht gefördert. Material für die permanenten Brücken kommt von Japan. Tausende von Dschunten bringen Vorräte auf dem Liau von Niutschwang nach Tidling. Die Politik. Vor einiger Zeit wurden angebliche Aeußerungen Kaiser Wilhelms über die russische Armee verbreitet. Wie in Petersburg jezt verlautet, hat Kaiser Wilhelm an den zaren eine Depesche gerichtet, in der er die ihm zugeschriebenen Aeußerungen über die Ursachen der Niederlage der Russen bei Mukden als Erfindung bezeichnet. Der Kaiser soll sich dabei sehr anerkennend über die Tapferkeit den russischen Truppen aussprechen. Der deutsche Botschafter in Petersburg hat ebenfalls dem Grafen Lambsdorff gegenüber erflärt, der Kaiser habe sich in keiner Weise absprechend über die russische Armee geäußert. Nach neueren Meldungen soll die französische Sonder. gesandtschaft zur Kronprinzenhochzeit nunmehr bestehen aus dem Gouverneur von Lyon, General de la Croir, als Botschafter in außerordentlicher Mission, dem Gesandten und Deputierten Arago, dem Konteradmiral de Marolles und dem Botschaftssekretär Guilemin. ** Im Vorstand des deutschen Flottenvereins stehen bedeutende Veränderungen bevor. Der geschäftsführende Vorsitzende Generalmajor z. D. Menger und der Beisitzer des Präsidiums Generalmajor a. D. Keim haben ihre Aemter niedergelegt. Die beiden Herren waren lange Jahre im Vorstande tätig. Ueber die Beteiligung der Geistlichen an der Feuerbestattung hat das evangelische Konsistorium Württembergs einen Erlaß veröffentlicht. Die Geistlichen werden ermäch tigt, im Verbrennnugsraume vor der Einäscherung der Leiche einen Trauergottesdienst mit Rede, Gebet und liturgischem Akt zu halten. Das Kirchengeläute findet in der Weise statt, wie bei der Beerdigung. Bei der Bestattung der Aschenreste im Grabe oder im Kolumbarium dagegen hat die Mitwirkung des Geistlichen zu unterbleiben. * Eine Kollektiveingabe an die Regierung beschloß der Bund der Industriellen. In der Eingabe soll die grundsägliche Stellungnahme des Bundes gegen die gesegliche Festlegung der Arbeitszeit für Männer, gegen die Verkürzung der Arbeitszeit für Frauen von elf auf zehn Stunden und für Erweiterung der Ausnahmebestimmungen für Saisonund Sonntagsarbeit zum Ausdruck gebracht werden. * * In der zu erwartenden Gewerbeordnungsnovelle soll auch die Frage der Konzessionierung von Schankwirtschaften einer Neuregelung unterzogen werden. Wahrscheinlich wird dabei den Landesregierungen die Befugnis erteilt, die Verwendung weiblicher Arbeits- und Hilfskräfte im Wirtschaftsbetriebe zu beschränken oder ganz auszuschließen. Türkei. In der Nähe von Saloniki ertränkte eine griechische Bande eine Anzahl Bulgaren, die von der Bande gefangen worden waren. Cof und Gesellschaft. Prinz Eitel Friedrich von Preußen ist zum Kommandeur der Leib- Kompagnie des 1. Garde- Regim.ats zu Fuß ernannt, in dem er als Hauptmann Dienst tut. Bei der Feier des Geburtstages des Königs Al. fons von Spanien fündigte dieser seine Verlobung als bevorstehend an. König Alfons begibt sich demnächst nach England. Er ist zum General des englischen Heeres ernannt und hat seinerseits dem König Eduard von England die Würde eines Ehren- Admirals der spanischen Flotte ver. liehen. Wiesbadener Kaifertage. ( Nachdr. verb.) Wiesbaden, 18. Mai. Die zu einer ständigen Einrichtung gewordenen Festspiele am hiesigen Hoftheater haben auch in diesen Maitagen unsern Kaiser hierhergeführt. Außer ihm diesmal aber auch die Kaiserin, die bisher nur selten ihren Gemahl in die Festspiel. stadt begleitet hat. Ihre jezige Anwesenheit hat einen gana besonderen Grund. Es gilt, der Königin- Witwe Margherita von Italien die Honneurs zu machen, die einer Einladung des Kaisers gefolgt ist. Sie traf heute früh um 11 Uhr im Automobil hier ein, in dem sie- eine eifrige Anhängerin des Kraftwagensports bereits die Fahrt durch die im Maiengrün prangenden Fluren über den Bren. ner nach Frankfurt a. M. zurückgelegt hat. In ihrer Begleitung befinden sich zwei Damen und zwei Kavaliere ihres Hofstaates. Die Königin fuhr direkt zum Schlosse, wo sie bom Kaiserpaar aufs herzlichste bewillkommnet wurde. Doch nimmt die Königin während ihres Aufenthalts hier nicht im Schloß, sondern in der vom Hofmarschallamt für sie gemie. teten Villa Acker Quartier, wohin sie vom Kaiserpaar geleitet wurde. - Durch ein dichtes Spalier von Zuschauern führte der Weg vom Schloß bis zur Villa. Tausende von Schulkindern, die Mädchen in weißen Kleidern mit Blumen in den Hän den, jubelten dem Kaiserpaar und feinem Gaste zu. Den Zug eröffnete das bekannte feurige Schimmelgespann des Kaisers, darauf folgte die glänzende Suite und zuletzt im offenen Wagen die Kaiserin mit der Königin Margherita. Vor der Villa brachte der italienische Botschafter in Berlin, Berlin, Graf Lanza, der Mutter seines Herrschers seine Huldigung dar. Auch hatte dort eine Deputation des Offizierkorps des Kurhessischen Jägerbataillons Nr. 11, dessen Chef Königin Margherita ist. Aufstellung genommen. Nach Besichtigung der Räume der Villa zeigten sich das Kaiserpaar und sein Gast auf dem Balkon, vom Publikum mit stürmischen Hochrufen begrüßt, für die sich Königin Margherita durch lebhaftes Winken mit dem Taschentuch bedankte. Später fand im Schlosse Frühstückstafel statt, bei der Königin Margherita neben dem Kaiser, Reichskanzler Graf BüIow neben der Kaiserin sah. Wenn man nach der gestrigen ersten Aufführung schließen dark, so werden diesmal die Festspiele alles bisher Gebotene noch übertreffen. Namentlich was die Inszenierung anbelangt. Dekorationen und Kostüme des Freischütz", der gestern den Reigen eröffnete, waren von künstlerischer Pracht und dabei von einer peinlichen historischen Treue. Die Bühne hot ein förmliches Museum der Zeittrachten nach dem dreißigjährigen Kriege. Die einzelnen Szenen, namentlich die Wolfsschlucht und das Hoflager im Walde wirkten wahrhaft überwältigend. Spiel und Gesang war vortrefflich. Der Kaiser, der in der Hofloge zusammen mit dem Reichskanzler b. Bülow der Vorstellung beiwohnte, sprach dem Intendanten Dr. v. Mußenbecher wiederholt seine volle Bufriedenheit aus. Man darf wohl erwarten, daß auch Königin Margherita heute abend, wenn die Fanfarenstöße des läserforps in friederizianischer Tracht sie begrüßt haben werden, nicht nur an der Pracht des mit Rosenguirlanden geschmückten, im magischen Lichterglanz strahlenden Hauses ihr Auge weiden, sondern auch der szenischen Ausstattung und den Künstlerischen Darbietungen der Mitwirkenden ihren Beifall zollen wird. Nicht nur im heitern Italien, auch im rauhen Nordland strahlt die Sonne der Kunst. Königlicher Brautschmuck - - ( 8ur bevorstehenden Kronprinzenhochzeit.) Der Erbschmuck der Brant.- Das Geschmeide der Romanow. Die Krondiamanten bei der Branttoilette.- Die Prozession der Gardes dn Corps. Die Brautkrone. Die Juwelen der Kaiserin. Wem es nicht bekannt ist, daß die Braut unseres Kronprinzen, Herzogin Cäcilie von Mecklenburg- Schyverin, bereits zahlloses und sehr kostbares Geschmeide ihr eigen nennt, dem wird es aufgefallen sein, daß die Städte und Korporationen wenig Schmuckgegenstände zum Geschenk für die bevorstehende Hochzeit wählten. Herzogin Cäcilie ist die Enkelin einer russischen Großfürstin, und der größte Reichtum an Brillanten, Perlen und farbigen Edelsteinen ist seit alter Zeit bei den Mitgliedern des Hauses Romanow zu finden. Großherzogin Anastasie, die als einzige Tochter den Schmuck ihrer verstorbenen Mutter, der Großfürstin Michael, erbte, und ihre Schwägerin, Großfürstin Wladimir( eine Schwester des verstorbenen Großherzogs Friedrich Franz III. bon Mecklenburg- Schwerin) verfügen, nächst der jungen russischen Kaiserin, über die wertvollsten Edelsteine. Besonders pflegt die Großfürstin Wladimir vielen Schmuck gelegentlich großer offizieller Feste am Zarenhofe anzulegen. Ihre Lieblingssteine sind Rubinen, wie Großherzogin Anastafie Saphire bevorzugt. Die Zarinmutter liebt die Zusammenstellung von Brillanten und Türkisen. Das Privateigentum der jungen Zarin an Schmuck zählt nach Millionen, da ihr Gemahl sie förmlich mit Edelsteinen überschüttet; troẞdem sieht man sie meist nur mit einer einzigen Brillantnadel geschmückt. Außer diesem Privatbesitz der einzelnen weiblichen Mitglieder des Zarenhofes umschließt die kaiserliche Schazkammer in Petersburg noch einen märchenhaften Reichtum in den sogenannten„ Krondiamanten", zu denen unter anderem auch die wunderbaren birnenförmigen BerTen zählen, die einst Katharina II. von Rußland gehörten. Auch die Kronschäße zu Berlin, London, Dresden usw. bergen ungeahnte Schätze. Im Krontresor zu England befindet sich unter anderem der Kohinor, den die ostindische Kompagnie 1850 der Königin Viktoria geschenkt hat. Solche sogenannten„ Krondiamanten" sind Eigentum der Krone. Die Gemahlin des Herrschers darf bei Gelegenheit großer Repräsentationspflichten nach Belieben von ihnen Gebrauch machen, doch müssen sie, sobald die Fürstin den Schmuck ablegt, wieder in die Schazkammer zurückgebracht werden, da sie ja nicht Privatbesitz der betreffenden Trägerin sind. Im Königreiche Preußen ist es Tradition, daß jede fürstliche Braut, die entweder dem Königshause entstammt oder einen preußischen Prinzen heiratet, an ihrem Vermählungstage im Schmuck der Krondiamanten" erscheint, mit denen 3. B. auch die ganze Taille des Brautkleides benäht wird. Eine Tracht, die von blendendem Glanze, aber für die Braut ziemlich unbequem ist, da die Schwere der Taille, vereint mit der auf einem roten Sammetfissen zwischen dem Myrtenfranze befestigten Prinzessinnenkrone" fast jede freie Bewegung hindert. Die Krondian.anten werden am Morgen des Hochzeitstages von einer Abteilung Gardes du Corps, an deren Spizze sich der älteste Oberleutnant befindet, aus der kaiserlichen Schazkammer geholt und der Oberhofmeisterin des jeweiligen Herrschers bei der Vermählung der Herzogin Cäcilie also der Gräfin Brockdorffgebracht, unter deren Aufsicht die Diamanten von den kaiserlichen Kammerfrauen am Brautkleide befestigt werden. Nach den Festlichkeiten werden sie, ebenfalls wieder unter Aufsicht der Oberhofmeisterin abgetrennt, worauf dieselbe Abteilung Gardes du Corps den Kronschatz an seinen Aufbewahrungsort zurückbringt. Jeder Gegenstand ist auf das genaueste registriert; so daß jeder Verlust sofort bemerkt wird. Als die älteste Schwester des Kaisers ihre Vermählung mit dem Erbprinzen von Sachsen- Meiningen feierte, wurde am Abend ein Stein vermißt. Sofort wurden sämtliche Säle und Gänge, durch die die Braut geschritten, aufs genaueste durchsucht, bis sich der Stein auch schließlich fand. Wenn die Toilette der fürstlichen Braut beendet ist, setzt ihr die Kaiserin unter Assistenz ihrer Oberhofmeisterin die Krone auf das Haupt. Es ist ebenfalls Tradition im ZolTernhause, daß dieser Aft von der zur Zeit regierenden Fürstin vollzogen wird. Eine Ausnahme wurde bei der ältesten Tochter des Prinzen Friedrich Karl von Preußen gelegent lich ihrer ersten Vermählung mit dem Prinzen Heinrich Niederlande gemacht, da die Kaiserin Augusta damals weilte und die Vermählung in Botsdam also überhaupt nicht in dem sonst üblichen großartigen Stile gefeiert wurde. Die damalige Kronprinzessin vertrat die Stelle der Kaiferin. Die schönsten Schmuckgegenstände aus dem Privatbesit der Kaiserin Augusta sind nach ihrem Tode als Erbteil in die Hände der jeßigen Kaiserin übergegangen. Kaiserin Augusta besaß sehr wertvollen Schmud und trug fast nie eine Garnitur zweimal in derselben Fassung. Meist wurde der Schmuck am anderen Tage, nachdem er in Gebrauch gewesen, dem Hofjuwelier zur Umarbeitung übersandt. Die Fürstin zog Diamanten allen farbigen Edelsteinen vor ein Geschmack, den die jetzige Kaiserin teilt. Außer den von der kaiserlichen Großmutter ererbten Schmuckgegenständen verfügt Kaiserin Auguste Viktoria über noch zahlreiche andere, sehr wertvolle Geschmeide- Diademe, Nolliers, Spangen und Schnallen welche einzelne Städte und Provin zen der damaligen Prinzessin Wilhelm von Preußen als Sochzeitsgabe gesandt, ferner einen wunderbar schönen Schmuck aus Rubinen und Brillanten, den der jetzige König von England, eine Brillantrivière, die Kaiser Wilhelm I. der Enkelin zur Vermählung geschenkt und die auseinander. geschraubt werden kann, um einzeln als Diadem, Sterne, Armspangen, Agraffen usw. getragen zu werden. Dazu kommen noch Halsketten aus Smaragden, Rubinen, Saphire, mie Perlenschnüre von fleckenlosem Glanze untadelhafter Schönheit und seltener Größe. - Auch Kaiserin Friedrich besaß auffallend schöne Berlen, die nach ihrem Tode zwischen ihren Töchtern geteilt wurden. Besonders kostbar ist darunter eine Perlenschnur, zu der Kaiser Friedrich jahrelang die Perlen gesammelt, damit alle vollkommen ebenmäßig rund wären. Deutfcher Reichstag. ( 185. Sizung.) CB Berlin, 18. Mai. Das Haus hatte sich heute zunächst mit der Vervollständijung seines Bureaus zu beschäftigen, es wählte anstelle des Abg. Pauli- Eberswalde, dessen Mandat für ungültig erklärt worden ist, den Abg. Schlüter von der Reichspartei zum Schriftführer. Danach erledigte es debattelos ein paar kleinere Vorlagen und trat sodann in die zweite Beratung des Gesetzes betreffend die Wetten bei öffentlich veranstalteten Pferderennen, des sogenannten Totalisator. gesetzes. Die Vorlage, die durch Teilung der Stempelabgabe von den Totalisatoreinfäßen zwischen dem Neich und den Rennvereinen die Landespferdezucht fördern und nebenHer die Wettbureaus beseitigen will, wurde grundsätzlich nur von dem freisinnigen Abg. Dr. Ablaß bekämpft, und nach unwesentlicher Diskussion in der Fassung, die sie in der Budgetkommission erhalten hat, mit großer Mehrheit angenommen. Auch zwei Resolutionen, betreffend das Verbot der geschäftsmäßigen Vermittelung von Wetten für Fahrrad- und Automobilrennen und betreffend das Verbot von Pferderennen am ersten Weihnachts-, Oster- und Bsingstfciertage und am Karfreitag, fanden gleichfalls die Zustimmung des Hauses. Zum Schluß folgte die zweite Beratung des Gesezentwurses, betreffend Aenderungen der Ziilprozeßordnung, die in der Hauptsache die Entlastung des Reichsgerichts durch Heraussetzung der Revisionssumme von 1500 auf 2500 Mark herbeiführen soll. In der Diskussion machten die Gegner hauptsächlich geltend, daß durch eine Herabsetzung der Revisionssumme der Rechtszustand für die fleinen Leute verschlechtert würde. Die meisten Redner aber bestritten dies und gaben der Meinung Ausdruck, daß unbedingt für die Entlastung des Reichsgerichts etwas geschehen müsse. Preufsifcher Landtag. Haus der Abgeordneten. ( 183. Sigung.) RK Berlin, 18. Mai. Die Erwartung einer erregten und spannenden Debatie, die die Tribünen mit Hörern überschwemmt hatte, wurde arg enttäuscht. Die zweite Lesung der Bergarbeiter. schuß- Novelle wurde sehr bald zu einer rein sachy lichen, ruhigen Beratung. Die ehemals so schroffen Gegensätze haben sich inzwischen gemildert. Die ersten Redner, Abg. Schiffer( natl.) und Trimborn( Zentr.) versuchten freilich noch, eine allgemeine Besprechung in Gang zu bringen. Der lettere erklärte, daß die Kommissionsbeschlüsse völlig unannehmbar seien. Damit war aber auch schon die Generaldiskussion zu Ende. Denn Minister Möller verzichtete auf eine allgemeine Aussprache und richtete dem Hause nur das Bedauern des Grafen Bülows aus, an den Verhand lungen nicht teilnehmen zu können. Justizminister Schönstedt wandte sich aus rechtlichen Gründen gegen die zunächst zur Beratung stehende Bestimmung, daß die Bergwerksbesitzer die infolge Streifs verfallenen Löhne der Unterstüßungskasse abzuliefern haben. Der Satz wurde denn auch von allen Parteien fallen gelassen. Schnell leerten sich die Tribünen, und auch der Saal war zeitweilig nur sehr schwach besetzt. So während der Neden der Abgg. Traeger ( frs.) und Korfanty( Bole), die vergeblich versuchten, mit allgemeineren Ausführungen die Aufmerksamkeit auf fich zu zien. Es nahi nun die sachliche Diskussion über die einzelnen Bestimmungen ihren Fortgang, unterbrochen von den Abstimmungen, zu denen sich immer wieder der Saal füllte. Obwohl alle Parteien darin einig waren, das Nullen abzuschaffen, die Rechte freilich nur in der Absicht, ein Agitationsmittel zu beseitigen, entspann sich noch eine längere Debatte hierüber und über die dafür zu setzenden Strafen. Schließlich wurden diese nach dem Kommissionsbeschluß angenommen, das Nullen beseitigt. Nun fam man erst an einen der großen Steine des Anstoßes": an die Arbeiterausschüsse. Aber um zu einer Entscheidung zu kommen, dazu war es heute schon zu spät. Als Frhr. v. 3edlitz für das Verbot der politischen Betätigung eingetreten, Abg. Trimborn( Zentr.) dieses Verbot aber für degradierend erklärt und für die geheime Wahl plaidiert hatte, wurde die Sitzung abgebrochen und die Fortsetzung der Debatte auf morgen verschoben. Der Landwirt. wirksamer sind gespannte Fäden oder Schnüre mit bunter [ Der Regenma Lappen oder Papienfeßen. Ein einfaches und wirksames hatte, in der Zeit bo Schutzmittel besteht dagegen in dem Bestreuen der mit Wasse, as füdliche Kalifor befeuchteten Samen mit gepulverler Mennige, worauf fi ihm bon Intereffen sem Stoff leicht überzogen ist. Läßt man die so bearbeiteler erwähnten Summe derart umgearbeitet werden, daß jedes Samenforn mit de waren, hat feine Samen einige Zeit stehen, so ist das Wasser aufgefogen, wäh ber fraglichen Perio rend die Mennige an der Oberfläche haften bleibt. So be bei weitem mehr al handelte Samen werden von allen Tieren gemieden, soga sonst während eine noch, nachdem sie aufgegangen sind. Drahtwürmer, die ger Regenfabrik" in über die Gartenbohnen sich hermachen, die zum Keimen die birges, etwa zwan Wärme brauchen und daher oft lange noch in der Erd die Niederschläge falt wird, werden auf die nämliche Weise in ihrer vernich Hatfields Methode schlummern, wenn nach der Aussaat die Witterung wiede betrugen in jener tenden Arbeit aufgehalten; auch fann man die Samenbohnen hes fich durch rief etwa sechs Stunden lang in Petroleum einweichen; die Keim. breitet und die A pd Der Schutz der Saaten. In Saatfeldern und Gemüse. beeten finden nunmehr Mäuse, Vögel und Drahtwürmer wieder festlich gedeckten Tisch. Allerdings sucht man die Staaten dadurch zu schützen, daß man ihnen Wächter in der Gestalt von Vogelscheuchen aller Art bestellt; allein man erzielt damit doch nur oberflächlichen Erfolg. Die Regungslosigkeit dieser Puppen fällt schließlich sogar den Vögeln auf, die gar bald die Ungefährlichkeit solcher Wachtposten durchschauen und ihr Verhalten danach einrichten. Nicht viel kraft wird dadurch keineswegs beeinträchtigt. Nab und Fern. Der Kurs der Ozeanwettfahrt. Die beiden Jachten, die bei der Wettfahrt um den Kaiserpreis an der Spitze stehen, ist die Schoonerjacht Hamburg" des Norddeutschen Regatta- Vereins und der amerikanische Dreimastschooner ,, Atlantic". Die Kapitäne der beteiligten Fahrzeuge haben den von ihnen zu segelnden Kurs streng geheim gehalten, Diederfchlag zur& ber, daß der Rege Roften gekommen Der e werden. Der Weg an Neufundland vorbei ist durch Eis- bem in weiten Prei felder und dadurch verursachte Nebel zurzeit sehr gefährlich Gebiete belannten doch gilt dieser Weg als der vorteilhaftere. Auf amerika nischer Seite ist man entschlossen, alles daran zu setzen, um den Kaiserpokal nach„ drüben" zu entführen. Die Hamburg", so meint man in nautischen Kreisen, dürfte sich an ihren gefährlichsten Rivalen, den„ Atlantic", mödst an flammern und nach dessen Verhalten ihre Taktik richten Dr. Chelius began Rreifen rengftens Rädter-Rorefponde angehörigen erfahre Brivatdozent ber An der Wettfahrt nimmt auch eine Tame, Miß mson feine regelmäßige tcil. Bei der Abfahrt ihrer Jacht, der„ Fleur de Lys", stand schon vor Jahren sie, von Kopf bis zu den Fien in Deltuch gekleidet, an Deck Börtners der hofft, durch ihre Führung die Mannschaft ihres Fahrzeuges Familie gemacht. und kommandierte die Segelmanöver. Die mutige Dame so anfeuern zu können, daß sie den Kaiserpokal gewinnt. Vier Kinder verbrannt. Eine furchtbare Brandfatastrophe ereignete sich im hessischen Dorfe Weimar. In der Nacht brannte ein Wohnhaus ab. Dabei kamen vier Kinder im Alter von 9, 7, 5 und 3 Jahren in den Flammen um. Vier andere Kinder konnten nur mit Mühe gerettet werden. Wezer Attentatsgerüchte. Während des Aufenthaltes des Kaisers in Schloß Ürville lief in der Gegend das Gerede von einem glücklich vereitelten Attentatsversuch um. catbehrt, wie sich herausstellt, jedes tatsächlichen Untergrun des und ist auf einen Vorfall zurückzuführen, der lediglich der Taktlosigkeit entsprang. Ein Redakteur einer Piezer Zeitung hatte sich von dem Restaurateur, dem die Bewirtung des Hofpersonals übertragen ist, eine Eintrittskarte zum Schloß verschafft und war daraufhin in den Park gelangt. Dort traf ihn der Kaiser und ließ ihn durch einen Diener hinausweisen. Auf der Schloßwache kam die Täuschung heraus, und nun wurde der Redakteur durch einen Gendarmen nach Metz in das Bezirkspräsidium transportiert und dort, nachdem er sich legitimiert hatte, in Freiheit gesetzt. Das ist alles. Der Restaurateur wurde sofort entlassen, und die Wache wurde abgelöst. Aus Eifersucht erschoß eine Arbeiterfrau in Essa Riebhaber, einen Musiker, der sie verlassen wollte. Di Frau wurde verhaftet. Ein Revolverattentat wurde auf den Baron Klein in der Nähe seines Schlosses Wiesenburg bei Brünn ausgeführt. Der 33jährige Taubstumme sidor Haupt feuerte auf den Baron, während dieser auf einem Wagen zur Jagd fuhr, zwei Schüsse ab, die aber fehl gingen. Der Täter erklärte, daß er den Baron erschießen wollte, weil dieser ihm die Aus folgung eines größeren Geldbetrages verweigerte älteren, ist 18 Citern fanden Manne abfolut n bald den größerer in die 2 Jungen, flæne Hülfeleiftu nahm er fie aud mit, die dann zu in Heidelberg, Bi Hierbei sowohl wi Räumen des Bol mit leinen Geldge gefröhnt haben. altere Junge im vo Arzt über die Eige doch war man wei Dreieinhalb Tage lebendig begraben war der Bergmann Diehl aus Walpershofen. Er war am 5. Mai morgens in die Grube„ von der Heidt" eingefahren und hatte sich in einen alten Schacht begeben, von wo ihm der Rüd weg durch einen gewaltigen Bruch vollständig abgeschnitten wurde. Seine Arbeitsgenossen wußten nichts von ihm und suchten daher auch nicht nach ihm. Der lebendig Begrabene suchte in der Dunkelheit meist kriechend nach einem Ausweg. Den brennenden Durst, der ihn bald zu quälen begann, stillte er mit von der Decke träufelndem Wasser. Immer wieder wird ihm der enge Weg durch Brüche versperrt, die er mit übermenschlicher Anstrengung überwindet. Ab und zu verlangt der müde Körper sein Recht, und der Geist vergißt seine Qual und Sorgen in erquickendem Schlaf. Dan die mühselige Wanderung mit neuen Kräften aufgen Sie führt den Bergmann an einen Querschlag, der utige einen Meter hoch mit Wasser angefüllt ist. Er watet steht alsbald in der sog. Pferdestrecke, die zu Tage fi Noch einige Schritte, und er begrüßt das Licht des Ta mit größtem Erstaunen von seinen Arbeitsgenossen emig gen. Es ist der 8. Mai, nachmittags 24 Uhr; 3½ Lage er da drunten zugebracht, und niemand hat mehr an Rettung geglaubt. Vermischtes. r thrt ahnen, umsomehr a Berlehr abfolut n großen Teil des die auswärtigen in der lesten 2 haben.- ie w Been feit einer dre Umstand, da im befreundeten tehte, nachstellte Profeffor hörte dBförtners Heftorat, nagbe und ihm Gelege lautet, fol Gh. auch seine Fam geblich soll er h und ist man a sehr gespannt. frant danieberlieg haftung noch: Aus übi K Profeffor iellos im Walde Selbstmordgebante ** Der Ste ** erau aus We nannt worden. Geneb ges Regierungsblatt enthält u. a: Minifterium des eine Beftreitung ber [ Ein feines Weinchen.] Bei einer Versteigerung von Weinen zu Erbach erzielte ein Viertelstück Schloß Meinharts hausener Erbacher Markobrunner den hübschen Preis von 12 010 Mark. Das Liter dieses edlen Tropfens kommt also auf 40 Mark zu stehen. = des Kreises Gie ** * Dent bielt bie Rreis Bereins unter 000 [ Der gesellschaftsfähige Pudel.] Merkwürdige innerungen dürften die Delegierten zum internationale Eisenbahn- Kongreß aus Washington von dem feierlicher Empfang, den ihnen die Gattin des Kongreßpräsident Frau Stuyvesant Fish, veranstaltete, mit nach Hause mit men. Die vielen vornehmen Besucher haben gewiß sche manchen großen Empfang mitgemacht, aber von einer G geberin begrüßt zu werden, die im rechten Arm Budel trägt und zum Gruß für die Gäste nur die linke frei hat( wenn die geehrten Geladenen nicht borgach sollten, dem Pudel die rechte Pfote zu schütteln), das d ihnen doch wohl, dem alten Ben Akiba zum Troy, noch z vorgekommen sein. Sie werden sicher den Eindruck nehmen, daß manche der amerikanischen Geſellſchaftsste doch pudelnärrische Sitten haben. Uebrigens batter dame Fish noch mehrere Reservepudel in afternächster eclgeab falls Budel Nr. 1 von den Empfangspflichten ermüdet rebellisch werden sollte. rache üd ürt c 1110 at 11 : 1 janu 111 1 üre mit bunt - n der mit Wa das füdliche Kalifornien 18 3oll Regen zu liefern, wofür und wirkjan hatte, in der Zeit vom 15. Dezember bis zum 1. Mai für [ Der Regenmacher Charles Hatfield,] der versprochen nige, worauf menforn mit& ihm von Interessenten 1000 Dollars versprochen worden maren, hat seine Aufgabe gelöst, und der größte Teil der e so bearbeitete erwähnten Summe ist ihm bereits ausgezahlt worden. In aufgefogen, wo der fraglichen Periode betrugen die Niederschläge 18,96 oder bleibt. So bei weitem mehr als im vorigen Jahre und selbst mehr als vürmer, die get Regenfabrik" in Altadena in den Ausläufern des Gegemieden, jog sonst während eines vollen Jahres. Hatfield hat seine zum Reimen vi birges, etwa zwanzig Meilen von Los Angeles, angelegt; Och in der Er die Niederschläge in der in Betracht kommenden Periode Bitterung wiede betrugen in jener Gegend nicht weniger als 26,49 3oll. in ihrer vernid Satfields Methode besteht in der Erzeugung von Gas, welie Samenbohne es sich durch riesige Schornsteine in der Atmosphäre verichen; die Kerbreitet und die Kondensierung von Feuchtigkeit und ihren t. beiden Jacht an der Sp es Norddeuti Dreimastichoone Fahrzeuge habe geheim gehalte e Route wähle Niederschlag zur Folge hat. Es ist aber ausgerechnet worden, daß der Regenfabrikant bei 1000 Dollars nicht auf die Kosten gekommen ist. Lokales. 19. Mat 1905. ei ist durch Eidem in weiten Rreisen durch seine Forschungen auf geologischem Der Fall Chelins. Ueber die Einzelheiten der von im Café Ebel ihre diesjährige Hauptversammlung ab. Aus den vom Vorstande gemachten Mitteilungen erhelt, daß die Entwicklung der Kreisgruppe rüftig fortschreitet: Mitglieder und Rassenbestand haben sich vermehrt und das Verständnis für die deutsche Seemacht ist erfreulicherweise verbreitert und vertieft worden, wofür namentlich auch die zahlreichen Abonnements auf das Vereins Organ,„ Die Flotte", sprechen. Zahlen regieren die Welt, oder zum mindesten zeigen sie, wie sie regiert wird, sagt Goethe, und so gruppieren wir sie Der vom Geschäftsführer, zu einem kleinen Ueberblick. Esenbahntelegraphisten Schardt, erstattete Rechnungsbericht führt Gießen mit 490, Garbenteich mit 7, Bused mit 10, Sr. Linden mit 30, Hausen mit 5, Grüningen mit 1, Langsdorf mit 4, Leihgestern mit 14, Lich mit 9, Rödgen mit 7, Sch ffenberg mit 5, Wiese mit 25 und Heuchelheim mit 4 Mitgliedern ouf. Die Einnahmen betrugen 954,51 Mt., die Ausgaben 913,36 Mt., sodaß ein Saldo von 41,15 Mt. für 1905 vorgetragen werden fonnte. Unter den Einnahmen befindet sich auch ein Beitrag des Gymnasiums, den es gelegentlich eines Schüler- Ausfluges spendete. Die auf dem Gießener Bahnhof aufgestellten Mutostops erfreuen sich andauernder Beliebtheit und erbrachten im legten Jahre die erfledliche Summe von 427 Mt. Nach Anhörung des Revisoren- Berichts wurde dem Geschäftsführer Schardt mit Dank für seine forrefte Arbeit Entlastung erteilt. Der VorEt sehr gefährlid Gebiete bekannten und angesehenen Oberbergrat Professor stand wurde in seiner alten Zusammensetzung wiedergewählt, Auf amerika Dr. Chelius begangenen Verfehlungen wird in maßgebenden die Mitglieder des engeren Vorstandes sind also nach wie n zu segen, w reisen strengftens tillschweigen gewahrt. Unser Darm1. Die Ha dürfte sich mög it a fäbter s- Rorespondent schreibt bazu: Wie is von Familien. angehörigen erfahren, hat Ch. in seiner Eigenschaft als tiferite Brivatdozent ber ineralogie und Gesteinslehre durch Mimfeine regelmäßige Tätigkeit in der Technischen Hochschule es", fan schon vor Jahren die Bekanntschaft des Hausverwalters und fleidet, an de förtners der Teen. Hochschule und dessen achtbarer res Fahrz e mutige Dame fal gewinnt. rchtbare Bran fe Weimar. abei tamen bir in den Flamme t Mühe geret Des Aufenthalte gerd das Gere erfuch um. ichen Unterge Cen, der ledigli ur einer de n die Bewirtun ntrittskarte zu Familie gemacht. Ch. hat es zunächst verstanden, den älteren, jet 18jährigen Gohn, an sich zu fesseln. Die Eltern fanden in dem Verkehr mit dem hochangesehenen Manne absolut nichts auffallendes. Er bestellte sich dann bald den größeren und später des fleineren, jegt 14jährigen Jungen, in die Bureaux und Sammelräume, wo sie ihm fleine Hülfeleistungen beim Sortieren zc. machten. Später nahm er sie auch zu Heinen und größeren Exkursionen mit, die dann zu auswärtigen Uebernachtungen in Hotels in Heidelberg, Biesbaben, Öffenbach, Gießen usw. führten. Hierbei sowohl wie auch bei den Busammenkünften in den Räumen des Polytechnikums soll der Unhold seines Lüften gefröhnt haben. Manchmal beruhigte er dann die Jungen mit feinen Geldgeschenken. Wie man noch hört, soll der - ältere Junge im vorigen Jahre frant gewesen sein, sodaß der en Park gelang Arzt über die Eigenart der Erscheinung den Kopf schüttelte, rch einen Diene doch war man weit entfernt, derartige Ausschreitungen zu die Täuschun ahnex, xmsomehr als beide Jungen über den verderblichen heinen Genda Berkehr absolut nichts verlauten ließen. Da Ch. einen Cansportiert un großen Teil des Jahres auf Exkursionen ist, fonnten Freiheit gefe die auswärtigen Uebernachtungen nicht auffallen. Noch rt entlassen, un in der lezten Woche sollen die Ausflüge stattgehabt rfrau in haben. Bie weiter verlautet, soll Ch. diesen perversen Jbeen seit einer ganzen Reihe von Jahren nachgehen und affen wollte. D der Umstand, daß er in der letzten Zeit den Jungen eines ihm befreundeten Professors, in dessen Familie er auch verlehte, nachstellte, machten dem Treiben ein Ende. Der Professor hörte ebenfalls von dem Vergehen gegen die Jungen des Pförtners und erstattetet alsbald die Anzeige beim Reftorat, nachdem er 2 Tage vorher Ch. Borhaltungen gemacht und ihm Gelegenheit zur Flucht gegeben hatte. lautet, soll Ch. vor dem Untersuchungsrichter alles leugnen, auch seine Familie glaubt nicht an die Gerüchte. Baron Klein i rünn ausgeführ feuerte auf de zur Jagd fub er Täter erklärt efer ihm die Au eigerte war der Berg am 5. Mai mo fahren und hatt ihm der Rüd dig abgeschnitten hts bon ihm un Sendig Begrabene h einem Ausweg quälen begann Waffer. mer beriperrt, die er Set. Ab und zu Der Geist bergist laf. Don aufgen ng, der uly Er watet zu Tage thr Licht des Ege Sgenoffen emp hr; 3% Lage at mehr an - ie vers Angeblich foll er heute einer Selbstmordversuch gemacht haben; und ist man auf den weiteren Ausgang der Untersuchung sehr gespannt. Die Mutter der beiden Jungen soll schwer frank daniederliegen. Aus Büdingen schreibt man uns über die Verhaftung noch: K Professor Chelius irrte, als er verhaftet wurde, ziellos im Walde umher. Man nimmt an, daß er sich mit Selbstmordgedanken trug. ** Der Steueraufseheraspirant, Gefangenaufseher Karl aus aus Weidartshain, ist zum Steueraufseher nannt worden. ** Genehmigte Umlagen. Das Großherzogliche Regierungsblatt, Beilage Nr. 12, ausgegeben am 17. Mai, enthält u. a.: Die Uebersicht der von Großherzoglichem Ministerium des Innern für das Rechnungsjahr 1904 zur eing Bestreitung der Kommunalbedürfnisse in den Landgemeinden des Kreises Gießen genehmigten Umlagen. rsteigerung b bloß Reinhart den Preis bo ens tommit all erkwürdige internationale dem jeierlic greßpräsident nach Hauje nit ben gewig ide bon einer en Arm r die linfe nicht borg eln), das Trot, noch wach ach Eindruc fellschaftso ens batte eruächjicr en ermüdet üd ürt 1114 jan gen ** * Deutscher Flotten- Verein. Gestern Abend hielt die Kreisgruppe Gießen des Deutschen Flotten Vereins unter Vorsitz des Geh. Hofrates Prof. Dr. Onden vor: Geh. Hofrat Professor Dr. Onden, Kreisamtmann Dr. Kranzbühler, Ober- Bibliothekar Dr. Heuser, Weinhändler Fr. Helm, Eisenbahntelegraphift Schardt und Kommerzienrat Heyligenstaedt. Zum Schlusse wurden noch Vertreterwahlen zu der am 4. Juni in Offenbach stattfindenden Versammlung vorgenommen. ** Der Lohnlampf im Schneidergewerbe. Eine am Dienstag in Mainz abgehaltene Versammlung der Schneidergehülfen hatte die massenhafte Anfertigung von Streitarbeit für Gießen durch Mainzer Firmen auf die Tages- Ordnung gesetzt. Die Gehülfen beschlossen, die Arbeit sofort niederzulegen und sie erst wieder aufzunehmen, wenn die Mainzer Meister keine Streitarbeit mehr annähmen. " ** * Zigeuner- Konzert. Ueber die künstlerische Vollendung des Rakoczi- Ensembles, das Sonntag, den 21. Mai,( nicht Montag wie onfänglich vorgesehen war) im Neuen Saalbau" in Gießen ein Konzert gibt, schreibt der Münster- Westf.- Merfur": Dos Konzert des österr.- ungar. Orchester bietet allen, auch den verwöhntesten Musikliebhabern einen Genuß ersten Ranges. Es ist ein eigenartiger Reiz, welcher die bald elegischen und klagender, bald zum feurigften Rhythmus hinaufsteigenden und wohltuend auf das Ohr wirkenden ungarischen Weisen umgibt. Das aus Damen und Herren bestehende Drchester ist seiner Aufgabe voll. Fräulein Michaelis ist eine ständig gewachsen. und der Direktor Urbany vortreffliche Sängerin geradezu ein Virtuose auf seinem Instrument. Die Aufführung„ Ein Märchen aus tausend und eine Nacht" ist durch seine Farbenpracht überraschend und wurde hier noch nicht in solcher Vollendung gezeigt, sodaß das Auge nicht müde wurde, den herrlichen Verwandlungen zu folgen. Man tam aus dem Sehen, Hören und Staunen nicht heraus. Wir empfehlen hiermit aufs wärmste den Besuch des Raloczi- Konzerts. ** Die Contentia veranstaltet am Sonntag Nachmittag auf der Schönen Aussicht" eine Nachfeier des am vorigen Sonntag so prächtig dort verlaufenen Sommerfestes. Da auch für dieses Arrangement das Programm sehr glücklich gewählt ist, so erscheint ein Besuch durchaus lohnend. ** Vichmarkt zu Gießen. Bei dem am 16. und 17. Mai stattgefundenen Markte waren aufgetrieben 1373 Stüd Rindvich, 1139 Schweine. Der nächste Markt( Dimmelfahrtsmarkt) findet am 30. und 31. Mai statt; am letzten Tage auch Krämermarkt. Der für 6. und 7. Junt angesetzte Vich- und Krämermarkt fällt aus. A Laubach, 18. Mai. Das diesjährige Ausschußfest oder Schütenfest findet am 14. Juni statt. gehalten werden. Auf den Trümmern dieser uralten Kapelle erhebt sich nunmehr ein schmuckee Kirchlein, welches auf Wuns auch allen Besuchern unserer schönen Gegend willig seine Tore öffnet. ? Eschwege, 18. Mai. Höllentalbahn. Der Kreistag beschloß in seiner letzten Sizung, von Albungen nad Frankenstein eine normalspurige Kleinbahn zu erbauen. - Dem Mann kann noch geholfen werden. ein Spielmann sinnt Ein Spielmann steht. Und über seinem Haupte Rauscht in den Bäumen sacht der Wind, Die neu der Lenz belaubte. Die Vögel fingen wundersam Süßsel'ge Lenzeslieder, Doch lauscht der Spielmann nicht im Gram Schlägt er die Augen nieder. Da plößlich hebt er auf den Blick Nach jenen blauen Höhen, Als wollt' er um ersehntes Clück Bum Allgewalt'gen flehen. Ich fragt' ihn, warum sein Gesicht So trüb ohn' jede Freude - Ich hab'" spricht er das Schlafgeld nicht Und sicher regnets heute." Markranstädt. Adolf Dreßler jun. Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. Am Sonntag Cantate, den 21. Mai. In der Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Schwabe. Bormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Marcusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Nächstkünftigen Sonntag, den 28. Mai, findet vor mittags 8 Uhr Frühgottesdienst, sowie Christenlehre für die Neufonfirmierten der Marcusgemeinde statt./ In der Johanneskirche. Vormittags 9.30 Uhr: Professor D. Stamm. Bormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Lukasgemeinde. Pfarrossistent Schulz. Batholische Gemeinde. Samstag, den 20. Mai. Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag, den 21. Mai. 4. Sonntag nad Ostern. Borm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. „ um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiligen Rommunion. * 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Militärgottesdienst mit Predigt. Borm. von 9.30 Uhr an: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 21 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Dienstag und Freitag Abend um 62 Uhr, ist MaiAndacht. Biegener landwirtschaftlicher Wetterbienft. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, den 20. Mai. Wolfig, ziemlich warm, ftellenweise( besonders in Startenburg) Gewitterregen. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentet: Albin klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betb in Gleben. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenßraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14. Es tönnen eingestellt werden: 1 landw. Knecht, 1 landw. Arbeiter, 2 Epengler, 1 Bagner, 18 Schreiner,( hier und auswärts), 5 Lackierer, ( auswärts), 2 Rod- und 2 Kleinstück- Schneider( uuswärts), 2 Installateure, 1 Verkäuferin, mehrere Postaushelfer sür Sonntags, 1 Hausbursche, 6 Dienstmädchen, 2 Lauffrauen. * Fellingshansen, 18. Mai. Neue Kirche. Mit Beginn der besseren Jahreszeit ist auch wieder die Lust zum Wandern gekommen, und erfreut sich gerade der Dünsberg eines fortgeset regen Besuches. Alle Freunde desselben möchten wir aber auch an dieser Stelle auf unser Lörfchen aufmerksam machen. Dasselbe, an der nach Biedenkopf führenden einst so belebten Straße und zugleich am Fuße bes steil aus der Lahnniederung aufsteigenden Dünsberges gelegen, birgt auch eine interessante Sehenswürdigkeit, wir meinen unser neues Kirchlein. Hatten wir doch vor einem Jahrzehnt hierselbst noch eine uralte Kapelle, welche auf Anordnung der Behörde im Jahre 1895 polizeilich geschlossen wurde, indem die eine Seitenwand einzustürzen schien. Erst im Herbste 1898 wurde die alte Kirche niedergelegt und der Gottesdienst mußte 4 Jahre lang in der Gemeindeftube ab-| 1 60000000 000000000 Drucksachen jeder Art liefert schnell und preiswert Albin Klein, Glessen. Lehrlinge: 2 Schlosser, 1 Spengler, 1 Wagenlackierer, 1 Mechaniker, 1 Wagner, 2 Buchbinder, 1 Schreiner, 1 Lackierer, 1 Päcker, 2 Echuhmacher, 1 Schneider, 1 Friseur, Glaser, 1 Kellner. 2 1 Es suchen Arbeit: 1 landwirtschaftl. Arbeiter, 2 Echreiner, 1 Wäscherin, Schneider( auswärts), 1 Haus- oder Bureaudiener, Kassier oder Portier, 1 Packer. Unterzeichneter empfiehlt seine garantiert reinen, unverfälschten Weine nur eigenes Wachstum und sichert streng reelle Bedienung zu. " P " " Weißweine, pro Liter 60 Pfg. aufwärts, Rotweine 80 Zahlreiche Anerkennungen und Nachbestellungen bestätigen die gute, preiswürdige Qualität und liegen Originale hiervon zu jedermanns Einsicht offen. Probefässchen von ca. 25 bis 30 Liter unter Nachnahme. WeingutsLudwig Mathos, besitzer Flonheim( Rheinhessen). Verlobten ist bei der jetzt rasch fortschreitenden Entwickelung in der Einrichtungsbranche, welche durch die Darmstädter Bewegung in Fluss gebracht wurde, beim Einkauf von Möbeln grösste Vorsicht zu empfehlen. Moderne Modelle, welche vor wenigen Jahren noch als schön galten, sind durch Tatsächlich bedeutet der die neuesten Erzeugnisse weit übertroffen. neueste Fortschritt der mässig modernen Richtung eine wahre Vereinfachung und Veredelung in Bezug auf Formenschönheit und wird Niemand mehr bestreiten, dass diese für alle Zukunft bahnbrechend ist. Wir haben uns den jetzigen Verhältnissen insofern angepasst, als wir ganz besonders in unserem grossen Hauptausstellungshaus in Darmstadt direkt bei der Fabrik, Heidelbergerstrasse Nr. 129 gelegen, welches als mustergiltige Sehenswürdigkeit berühmt ist, in wirklichen Wohnräumen eine übersichtliche Auswahl der neuesten und schönsten Modelle in allen Preislagen bieten, wie sie sich in gleicher Weise, kaum wiederfinden dürfte. Es sei ausdrücklich bemerkt, dass wir auch in den billigeren Preislagen gleich Wir laden verehrl. grossen Wert auf hübsche und edle Formen legen. Interessenten zur freien Besichtigung ohne jeglichen Kaufzwang höfl. ein. Darmstädter Möbelfabrik und Kunstsalon. Hoflieferanten. Bedeutendstes Einrichtungshaus Mitteldeutschlands 300 Zimmereinrichtungen stets vorrätig. Spezialität: Komplette Wohnungs- Einrichtungen in allen Preislagen. NB. Unser Vertreter Herr Nachtripp weilt am Samstag, den 20. Mai in Giessen im Hotel zum Grossherzog von Hessen und ist gerne bereit, Interessenten unsere reichhaltige Kollektion vorzulegen. Zur persönlichen Besprechung ist derselbe von 1 bis 4 Uhr im Hotel anwesend. D-5.U.CI STOLWERCH 00 G. F. F. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten w Die für Dienstag, den 23. Mai die Wiesenstraße von heute an bis auf weiteres den Fuhrverkehr gesperrt. angesezte Haupt- Kebung findet schon Montag, den 22. Mai, ſtatt. abends 8 Uhr Gießen, den 13. Mat 1905. Großh Bolizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Bekanntmachung. Rt. 117, Oberb Die wegen Vornahme von Walzarbeiten unter Das Kommando. 8. Mai 1. Js. angeordnete Sperre der Nordaula Unter Hinweis auf§ 17 der wird hiermit aufgehoben. Sagungen werden die Mitglieder aufgefordert, püuk lich n. zahireich zu erscheinen. Achtung! Bin Samstag, den 20. d. M. am Hotel Lenz'schen Felsen keller, mit folgenden Waren an. wesend, wie: Apfelsinen, Citronen, Zwiebel, Blumenkohl, Spargel, junge Möhren, Erbsen, Schmittbohnen, Wirsingköpfe, Spinat, Rübstichl, Schnittkohl, Gurken, Kopfsalat. Radischen, Petersilte, Suppengrün, Pflanzen, Fahrräder, erstklassig, direkt von der Fabrik an frische Kirschen und Erdbeeren 2c. 2c. Ades frische Ware zu enorm billigen Preisen. Chr. Klein, Köln. Unzählige Anerkennungen aus aller Welt bestätigen, daß es bei Husten, Heiserkeit, Hals- und Brustleiden, Verschleimung( Katharrh), Keuchhusten, kein dergl. Mittel giebt, welches sich auch nur annähernd mit den segensreichen Eigenschaften des Rheinischen Trauben- Brust Honigs Vorvergleichen könnte. rätig à Fl. 0,60, 1, 1½ und 3 Mt. bet C. G. Kleinhenn, Delikatessen u. Kolonialw. in Gießen, Bahnhofstr. 59. Schnett oeknend Fussbode Lack Oelfarben nicht nachklebend, Parketwachs, Parketwachs- Gießen, den 18. Mai 1905. Großh. Polizeiant Sießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wi die Dft Anlage zwischen Moltke- und Landgrafen straße von heute ab bis auf weiteres für den Fuh verkehr gesperrt. ohne Glätte. Gießen, den 19. Mai 1905. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Bekanntmachung. Die Gemeindesteuerzettel für das Steuerjahr 19 werden den Pflichtigen nächster Tage zugestellt werden. Bond unb Berlay ( 8. Fortiebung.) Eine Kunst, un fag te fie feufzend, lingen, fie mir zu Eine ganze, lange bringen, fie zu ert Sie find du Wenn Sie fich inzwi Doch mit Entschie Nein, nein! U Diejenigen Einwohner, welche bis 10. Juni einen Gemeind einmal aus der Sta steuerzetter nicht erhalten haben, obwohl sie sich nach ihren Verhä Ich müßte ja an jed Private und Händler von sowie alle souftigen Artifel zum Anstreichen u. Wichsen der Fußböden bei Mk. 65. an. Prima Zubehörteile, Mantel von ca. Mk. 4., Luftschläuche von Mk. 2.80 an. Reparaturen auch an fremdem Fabrikat prompt und billigst. Katalog gratis und franko. 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Brautstandes mehr alles, was sie zu feltfamer Traum, fo ihres Hochzeitstages weifeln, was mit i In dem kleinen, zimmer der Bahrend legten Wochen wieder Wegen Vornahme von Walzarbeiten wird di Tode, gemeinsam mi Johannesstraße zwischen Neuenweg und Plockstraß der Edvester und bon heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkeh borden, von dem sie gesperrt. Gießen, den 13. Mat 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. bor ihr ausgebreitet bitlich für sie bestin Schwer flossen di ftoffes an ihrer scho Myrtendiadem war o gleich einer zarten, den Saum des Klei Wie himmlisch Betr.: Feldbereinigung in der Gemarkung Gießen rechts der Lab fie mit geschickten hier: die Einwendungen gegen die Arbeiten des III. Abschni in dem leichten Ti des zugezogenen Teiles der Gemarkung Heuchelheim und dich, eine so schöne II. und III. Abschnittes der infolge Grenzregulierung aus Sie ſelbſt fab f zogenen Grundstücke aus den Gemarkungen Allendorf einfachen, zartfarbi Klein- Linden. Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zur öfferre fnoſpenhafte lichen Kenntnis. Betr.: Gießen, den 17. Mai 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Wie oben. Saar und den bo ihres Wesens ware Schönheit der Schw Meine liebe, l pie verhaltenes pintel. Es fällt In der Zeit vom Donnerstag den 18. I. Mts. bis einschließ Samstag, den 20. L. Mts. liegen auf dem Amtszimmer der Grof Bürgermeisterei Heuchelheim zur Einsicht der Beteiligten offen: Emt findlichterten 1. Die Entscheidungen des Schiedsgerichts vom 11. vor. W über die Einwendungen gegen die Arbeiten des III. end gu machen. schnitts des zugezogenen Teils der Gemarkung Heumeier Drohung harte sowie des II. und III. Abschnitts der infolge Greng. Der Maroffe regulierung zugezogenen Grundstücke aus den Gemarkundeutschen Ged Klein- Linden und Allendorf; br Derfelbe fra 2. diejenigen Zuteilungskarten, in denen nach schiedsgerte erfolgung seiner licher Entscheidung eine Aenderung in der Zuteilung einen, über Deut treten ist. en Fehler erlan Diefe Offenlegung ersetzt die Zustellung der Entscheidungen er anregte, an die Reklamanten und an diejenigen von den Entscheidungen Betjast bei der troffenen Beteiligten, die gegen die rubr. Abschnittsarbeiten betreten lasse. reklamiert haben. 76x2 127 Wäscherei. Gießen Liebigstraße 63. Civile Preise._ Friedberg, den 13. Mai 1905. mmmt find, die Walfeit eines Der Großh. Feldbereinigungskommiffaden, die für gez. Spamer, Kreisamtmann. Postkarten- Centrale Sonnensir. 5 Stadt- Ansichten Blumenkarten. Witkarten Serienkarten Gießen empfiehlt: am Kanzleibe à 5 und 10 genoffen bereit Die Lojung, fonde gleiten die Staat abin. Euch dem Dreil rausgejagt. 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