crung dtwald. Mar 1905, beginnend, Stadtwald Brubenkopf. en, Ober erbach ber t 14,56 fm 31,54 fchei holz, eitbols, Scheitholz eitholz, üppelbols, Knüppelh Appelbols, ippelholz, üppelbolz, pvelholz ppelb( odhols, dholz, dholz, fig, Fig. 1787 fig, 18, ifta, ngswellen. ift ist auf Forsthaus. ar 1905. et Gießen. mit raße 63. Uhr Umt Man Letfo, etivas eißer offeln ührt, Scale auf Milch Leig n an Teig rollt inen rang ihn und piegel Sims folge Steinnden, die ziert. Gin Jenau mer o der pete üd. en ge ht ent dt it et t t ie WESSE en im dit al, wif bie wie „ Ja, Jeber toas abt!" Run temal peife, mer un. 800 fie torch, Nr. 16. dusertionspreis: Die einspaltige Betitzelle für ganz OberGeffen, die Kretse Weglar and Marburg 10 Bfg. sonft 15 Bfg. Reklamen bie Betitzeile 30 resp. 40 Bfg. Redaktion u. Hauptexpedition: teßen, Seltersweg 88. Fernsprechanschluk Nr. 862. Donnerstag, den 19. Januar 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 30 Pfa., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertelfährt. Mr. 1.50. Ganttobellagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Gelfenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Der Strafvollzug. 3ur jüngsten Hüssener- Affäre. Von einem Juristen wird uns geschrieben: Die Photographie, die den ehemaligen Marinefähnrich Hüssener im Festungsstubengefängnis zu Ehrenbreitenstein im Mittelpunkt eines fröhlichen Gelages von Mitgefangenen darstellt, ist durch eine amtliche Aufklärung als eine starke Myſtifikation des Publikums erwiesen worden. So elegant, wie die dargestellten Räumlichkeiten, und so heiter und fröhlich, wie das Milieu, ist das Leben auf den Festungsanlagen denn doch nicht. Der Vordergrund und der Hintergrund sind, wie dies ja bei Photographien üblich ist, künstlich aufgesetzt, um die Stimmung zu schildern. Wenn auch das Selbstbestimmungsrecht eines Festungshäftlings nicht so beschränkt ist, wie bei den übrigen Strafarten, so ist doch auch durch die Einschränkung der Bewegungsfreiheit der Charakter der Gefangenschaft bewahrt. Man unterscheidet überhaupt die Freiheitsentziehung in Gefangenschaft und Haft, und die Merkmale dieser beiden Straffategorien bestehen darin, daß der Gefangene vollständig in seiner Lebensweise und Beschäftigung von den Leitern der Anstalten abhängig wird, während der Häftling in seiner Beschäftigung größere Freiheiten genießt. Die Gefangenen selbst zerfallen wieder in die beiden Kategorien der Zuchthaus- und der Gefängnissträflinge. Die erstere Strafe ist unter allen Umständen entehrend und wird auch als solche gekennzeichnet dadurch, daß der Sträfling an Haupt und Bart geschoren wird und während der Strafgeit sogar seinen bürgerlichen Namen verliert, um nur noch als Nummer zu gelten. In der Aberkennung des Mannesschmudes zeigt sich noch ein letzter Rest altgermanischer Gebräuche, denn das lange Haupthaar und der Bart wain nur dem freien Mann zu eigen, während der Hörige geschoren wurde. Die Zuchthaussträflinge sind vollständig von der Hausordnung abhängig und haben keinerlei Anspruch auf Selbstbeschäftigung. Demgegenüber können die Gefängnissträflinge, wenn ihnen nicht die bürgerlichen Ehrenrechte aberkannt sind, nicht nur eine ihrer sozialen Stellung und ihrer Tätigkeit entsprechende Beschäftigung verlangen, sondern es kann ihnen sogar nach dem Ermessen des Staatsanwalts, der den Strafvollzug zu überwachen hat, Selbstbeschäftigung zugestanden werden. Bei der in den Festungen zu vollstreckenden Haft aber ist die freie Wahl der Selbstbeschäftigung Grundsatz. Der Kommandeur der Festung, beziehungsweise der Garnisonälteste hat die Pflicht, die Festungsstubengefangenen, wie die offizielle Bezeichnung lautet, in der Selbstbeschäftigung zu fördern, aber es kann fein Zwang darauf ausgeübt werden. Die Haftstrafe wird nicht als Einzelhaft vollstreckt. Während der Haftzeit fönnen sich die Gefangenen im Bereich der Festung täglich 5 Stunden lang frei bewegen und sogar die Festungsstadt besuchen. Ignaz von Tzargos, der Schäfer. 28) Von Gustav Rohleder, Grünberg i. H. Ade Rechte vorbehalten. Nachdruck verboten. Clemens läßt ihn reden, unterbricht ihn nicht. Dann als er geendet, sagt er nur: Tzargos, der Herr hat alles wohlgemacht." zargos geht heim. Dort liegt sein treu geliebtes Weib tot und falt vor ihm. Weib? Nein..., nein es wird mit ihr begrab n. sofern diese von Wällen umschlossen ist. Während der freten Zeit dürfen sie auch Besuche empfangen, die nur dann überwacht werden, wenn sich davon Unzuträglichkeiten erwarten lassen. Der Besuch öffentlicher Lokale während der Strafzeit ist naturgemäß untersagt und wird, wenn er doch stattfindet, durch disziplinare Maßregeln geahndet. Nach drei Tagen wird die Tzargos- Mine in ihr legtes Rubekämmerlein getragen. Mit gewaltigen Worten schilderte der Pastor am Grabe das Elend, welches die Sünde über die Menschen gebracht habe und noch bringe. Eine längere Beurlaubung ist eine Unterbrechung der Strafhaft und muß nachverbüßt werden. Im Fall Hüssener hatte darüber der Staatsanwalt von Neuwied, an den die Ueberwachung des Vollzuges, da Hüssener aus dem Militärberhältnis ausgeschieden ist, überging, zu entscheiden. Durch die Beurlaubung in Form einer Unterbrechung der Strafhaft gewinnt der Gefangene für die Zeit des begrenzten Urlaubs seine persönliche Freiheit zurück und wenn hier bielleicht Vorwürfe wegen des Verhaltens Hüsseners zu er heben sind, so treffen diese nicht das System und auch nicht die Strafvollzugsbehörden. Der alte Clemens hatte ihm die ganze Beichte des Grafen auf Wunsch von Tzargos erzählt. Giner war dabei bei dem Trauergefolge, der blieb bis zuletzt. Dann trat er hervor, es war derselbe, der alte Fround Clemens. Er reichte seine rauhe Hand hin und fagt nur: Tzargos, ich komme neben die Mine. Ja er kam neben die Mine. Dem Tzargos war es, als ob ihm ein Vater abgestorben sei. Doch alles Leid und alle Schmerzen heilt die Zeit, so sagt man. Immer heilt die Zeit nicht. Tzargos ließ seinen Wildling, feinen einzig ihm gebliebenen, in die Schule gehen. Saffenburg hatte Handwerker als Schulmeister. sie waren aber tüchtig. Der Wildling lernte gut. Nach der Schule ging er in das Feld zu dem Vater bet den Schafen. Der Krieg in Oftafien. Während bisher die Berichterstatter aller Nationen des Lobes voll waren über die heroische Haltung Stössels, seiner Offiziere und Truppen, beginnt jetzt die englische Presse nicht nur bedeutend in dieser Richtung abzuflauen, sondern teilweise gegen die Verteidiger Port Arthurs die schwersten Anklagen zu erheben. Die Mitleidige Nachbarn besorgten beiden das Mittags= essen, dieses nahm der Junge mit zu der Herde. Abends behielt der Tzargos seinen Jungen bet sich im Felde, er schlief bei ihm in der Schäferhütte. Da saß er dann manchmal bis Mitternacht und spielte. Seine Spiele wurden immer gewaltiger. Es waren Töne eines zerriffenen Herzens. Er wurde alt vor der Zeit. Seine große Gestalt ging borgebeugt im Felde den Vorwürfe gegen Stöffel gipfeln vor allem darin, daß, nachdem er früher immer von einer Handvoll Leute gesprochen hätte, die die Stadt hielten, es sich jetzt herausstellt, daß im ganzen 23 000 oder mit Zurechnung leicht Verwundeter oder Skorbutkranker 31 000 Mann abgezogen seien, die weder abgemagert noch erschöpft waren, sondern ganz flott 20 Kilometer marschieren konnten. Proviant sei noch für mehrere Monate vorhanden gemesen und Munition, abgesehen von den schwersten Geschützen, ebenfalls. Stössel und seine Generale hätten gegen den Willen der Frontoffiziere die Kapitulation beschlossen. Die Regimentsoffiziere kommen aber auch recht schlecht weg. Sie sollen sich, wenn sie irgend konnten, von gefährlichen Posten gedrückt haben und fast immer betrunken gewesen sein. Die Kriegszucht der Truppen sei seit längerer Zeit schon bedenklich gelockert gewesen. Nach der Kapitulation sei es zu den wüstesten Auftritten gekommen. Der Ruhmeskranz, der erst „ Stössel und seinen Braven" gewunden wurde, wird bis aufs letzte Blatt zerpflückt. Stössel, der mit seiner Frau und 565 Russen, darunter 245 Offizieren und Frauen, von Nagasaki aus an Bord des Dampfers Australien" nach Marseille unterwegs ist, sieht keinen frohen Stunden entgegen, wenn er auf europäischem Boden eintrifft. Stöffel über seine Kapitulation. General Stöffel hat vor seiner Abreise aus Nagasaki selbst Gelegenheit genommen, sich über die Gründe, die ihn Schafen voran. Den Winter flocht er für die Schafherrn neue Körbe, oder flickte die alten, und machte Besen und sonstige Sachen für die Landleute. Alles tat er schweigsam. Sein Junge empfand das, deshalb ging er dahin, wo die wilden Rangen herumtummelten. So bergingen acht Jahre. Der wilde Junge kam im fünfzehnten Lebensjahre in die Lehre zu einem Megger nach Affenberg. Von da an wurde der Tzargos noch stiller. Man sah ihn den Winter, wo sein Junge fort war, oft Tagelang nicht. Eines Tages erhält er die Nachricht, sein Sohn sei tot. Ein schwerer Fleischhafen sei aus ziemlicher Höhe auf seinen Kopf gefallen und habe ihn tötlich verletzt. Tzargos war bei dieser Nachricht auch stumm. Nicht ein Bant fam über seine Lippen. zur Kapitulation bewogen, einem englischen Journalisten gegenüber eingehend auszusprechen. Der Kriegsrat"- sagte er- ,,, den wir am Morgen des 1. Januar abhielten, war einstimmig für Uebergabe zu ehrenvollen Bedingungen. Es ist durchaus nicht wahr, daß ich dieser Entscheidung nicht zustimmte. Daß die Uebergabe der Festung auf den Neujahrstag fiel, war nur Zufall. Der Verlust des 203 Meter- Hügels und danach die Eroberung vom Erlungschan- Fort, verbunden mit der tödlichen Treffsicherheit der furchtbaren elfzölligen Geschütze, die niederdrückende Wirkung von Kondratenkos Tod und die furchtbare Zunahme des Skorbuts septen in Wirklichkeit die Zeit der Uebergabe ohne jede Möglichkeit der Verlängerung fest. Bis Oktober hofften wir, daß die baltische Flotte eintreffen und uns befreien würde; doch danach wurde es klar, daß wir von ihrer Hilfe nichts zu erwarten hätten, und unsere endgültigen, dringenden Gesuche um Entsatz wurden niemals beantwortet." Wieder vergingen Tage. Die Nachbarn werden ängstlia. Spiel hatte man längst fein's mehr gehört. Die Hunde heulten als ob ihnen etwas fehle. Man mußte, da durch Pochen fich fein Tzargos zeigte, die Türe des Hirtenhäuschens gewaltsam öffnen. Man geht in sein Stübchen. Da sitt Tzargos, sein Instrument in der Hand fest umklammert, das Lied: Nitra Nitra, hohes heiliges Nitra usw. vor sich liegen. Die Augen find offen. Der ganze Körper falt und steif. Tzargos tft tot. Ein Leichenstein ist ihm nicht gef gt. Er ist vergessen, wie so viele seiner Mitpilger. Ja vergessen und war doch ein Graf Ignaz von Tzargos- Viermund. ein Schäfer ohne Gleichen. En de. Das Brünnlein im Vogelsberg. Im Vogelsberg ein Brünnlein quilt In einem Wiesengrund; Sein Wasser schmeckt gar frisch und mild Und ist auch sehr gesund. Weist du, wo's quilt, dies Brünnelein? Ganz in der Nähe des Taufstein. Stöffel betont, daß weder er noch ein anderer der auf Ehrenwort freigelassenen Offiziere bis zum Friedensschluß wieder in die Armee eintreten werde. Ob er in die Gefangenschaft gehen oder sein Ehrenwort abgeben wolle, sei jedem von ihnen überlassen geblieben. Viele Offiziere der Marine hätten sich durch die Furcht vor dem bevorstehenden Kriegsgericht beeinflussen lassen, in die Gefangenschaft zu gehen. Alle Gefangenen werden ihre Gagen weiter beziehen. Jeder Monat der Belagerung wird als ein Dienstjahr zählen und für die endgültige Pension berechnet werden. Ueber die Gerüchte von Reibereien zwischen den Generalen Smirnow und Fock zu sprechen, weigerte sich Stöffel. Ebenso ver= mied er es, auf Fragen über Kuropatkin einzugehen. Möglich ist, daß an dem russenfeindlichen Umschwung in den Berichten der englischen Korrespondenten die Furcht der Briten feinen fleinen Anteil hat, daß friegerische Absichten der Russen in Zentralafien, bon denen die Londoner Presse mehrfach munkelt, jetzt wirklich in die Praxis umgesetzt werden könnten. Man behauptet, daß Rußland die Absicht hat, die große Niederlage, die es soeben in Port Arthur erlitten hat, teilweise auszugleichen. Russische Truppen hätten die Stadt Kaschgar in Ost- Turkestan besetzt. Diese Bewegung wird als eine Bedrohung der Unabhängigkeit Afghanistans aufgefaßt, da jetzt russische Truppen im Osten, im Norden und Westen dieses Landes auf der Lauer sind. Die Neutralität Chinas. Die Besetzung von Kaschgar durch russische Truppen sei ebenfalls eine Verlegung der Integrität des chinesischen Reiches, da Ost- Turkestan ein Teil von China ist. Die chinesische Regierung hat sich bereits über die unzuläßliche Besetzung von Kaschgar beklagt, wie sie auch weiter darüber Beschwerde führt, daß die Russen das chinesische Gebiet Ili besetzt halten. Wie es scheint, wird sich aus der bekannten Das Brünnlein ist gar hübsch umkränzt Von Blümlein bunt und fein; Geschmückt vom Tau, ein jedes glänzt Im Morgensonnenschein. Das Brünnlein aber sprudelt hell Hervor aus seinem Silberquell. Auch stehen Buchen schlank und schön Nah bet dem Brünnelein; Sie ragen hoch gen Himmelshöh'n Und stehn in Glied' und Reih'n Sie grünen in der Frühlingszett So jugendlich wie eine Maid. Gar biele zog's zur Sommerszeit Hin nach des Taufsteins Höhn'n Und schauten in die Ferne weit Die schöne Welt zu seh'n, Ste tranfen aus dem Brünnelein Den flaren fühlen Gänsewein. Und auf dem Hoherodskopf dort Da ist es gar zu schön, Und ein gar fühler trauter Ort, Weit in die Welt zu spähn. Doch wär's da noch so fühl und fein; Ohn's Brünnlein möcht ich nimmer sein. Auch auf dem Bill- und Geiselstein Und Herchenhainer Höh, Da möchte ich so gern auch sein, Doch fehlt's Brünnlein, o weh! Drum zieht's am meisten mich allein Zum Taufstein nach dem Brünnelein. Drum wer noch nicht gewandert ist Nach jenen Bergeshöh'n, Der ist fein Höhenklubtourist Und hat noch nichts geseh'n; Der weiß auch nicht wie fühl und fein Das Wasser schmeckt vom Brünnelein. 7 an fagt russischen Zirkularnote an die Mächte wegen angeblicher Neutralitätsverlegungen Chinas und den obigen chinesischen Gegenprotesten allmählich eine große diplomatische Staatsaktion entwickeln, bei der Amerika die führende Rolle zu übernehmen gedenkt. Staatssekretär Hay hofft, gemeinsam mit anderen Mächten, die Krieg führenden zur Festhaltung an dem Abkommen über die Beschränkung des Operationsgebietes zu veranlassen. In Washington hält man eine derartige gemeinsame Handlung angesichts der wiederholten russischen Kundgebungen und der Tatsache für notwendig, daß sich die chinesische Bevölkerung in einem Zustande der Erregung befindet, der jeden Augenblick bei der geringsten Beunruhigung Anlaß zum Kampf gegen die Fremden führen könne. China wird den Russen antworten, der chinesische Admiral habe die Wegnahme des„ Retschitelny" im Hafen von Tschifu durch die Japaner nicht hindern Fönnen. Ebenso könne die chinesische Regierung nicht hin. dern, daß einzelne Individuen sich den Japanern an schlössen. Die Verwendung japanischer Offiziere als In strukteure chinesischer Truppen sei keine Verlegung der Neu tralität. Die Dolitik. Der Landtag des Fürstentums Lippe ist einberufen, um über die durch den Tod des Fürsten Alexander notwendig gewordene Regelung der Regentschaft in Lippe Beschluß zu fassen. Eine Vorlage der Regierung ersucht die Volksvertreung, dem Entschlusse des Graf- Regenten zuzustimmen, die Regentschaft bis zur Fällung des Spruchs des Reichsgerichts weiterzuführen. Eine zweite Vorlage fordert die Zustim mung des Landtags zu dem zwischen dem Graf- Regenter und dem Fürsten Georg zu Schaumburg- Lippe abgeschlosse nen Schiedsvertrage. oteje für sie eigentlich nur dann etwas Verlockendes haben würde, wenn mit ihr die Abschaffung der vierten Wagenklasse verbunden wäre. So lange sie aber beibehalten werde, sollte wenigstens für ihre bessere Ausstattung insbesondere unter hygienischen Rücksichten gesorgt werden. Aber es meldeten sich nicht nur Gegner der vierten Klasse, auf der rechten Seite des Hauses erstanden ihr auch lebhafte Berteidiger. Nachdem dann noch der Etat des Rechnungshofes erledigt war, vertagte sich das Haus kurz nach 5 Uhr auf Die Truppentransporte nach Südwestafrika haben durch den infolge der letzten Stürme eingetretenen Wasserstand im Hamburger Hafen einen Aufschub erlitten. Die beiden Transportdampfer„ Lulu Bohlen" und„ Hans Woermann" saßen auf Grund fest und konnten erst mit einsehender Flut abkommer morgen. Der Entwurf des neuen würtembergischen Volksschulgesetzes sieht eine Aufbesserung der Lehrer und Lehrerinnen bor, und zwar durch Verkürzung der Vorrückungsfristen und durch Erhöhung der Säße der letzten Dienstaltersstufen. Bei den Schulstellen, mit denen noch der Meßnerdienst verbunden ist, soll die Trennung der beiden Dienste zum 1. April d. Is. erfolgen. Hof und Gesellschaft. Das Fest des hohen Ordens vom Schwarzen Adler wurde gestern im Schlosse zu Berlin feierlich begangen. Der Kaiser vollzog die Investitur von drei neuen fürstlichen Rittern des Ordens, nämlich des Erbgroßherzogs von Mecklenburg- Strelit, des Herzogs Ulrich von Württemberg und des Herzogs von Anhalt, und sodann die der drei Generäle v. Langenbeck, v. Massow und v. Blessen. Preussischer Landtay. Haus der Abgeordneten. RK Berlin, 18. Januar. Schwankung der Temperatur, die uns dieser winter bescherte. Man kann mit einigem Recht geradezu von Temperaturerzessen reden. Auch die stältevenung ist eine ganz anormale. Während in Sibirien ein ganz außerordentlic mildes Klima vorwaltet, wußten sich die auf strenge Temperatur in feiner Weise vorbereiteten Bewohner der ewigen Roma und des schönen Neapel vor Kälte nicht zit lassen. ( 120. Sigung.) Nach langen, schwierigen Verhandlungen und Kommissionsberatungen, die sich zwei Jahre lang hingezogen haben, lag heute endlich das preußische Ausführungsgesez zum Reichsseuchengeset dem Abgeordnetenhause zur zweiten Lesung vor. Bei den ersten Paragraphen, die von der Anzeigepflicht bei ansteckenden Krankheiten handeln, war die Debatte rein sachlich und die Aufmerksamkeit gering. Sie wurden mit geringen Abänderungen nach der Kommissionsfassung angenommen. Die Bedeutung und die Schwierigkeiten des Gesetzes konnte man zunächst nur aus der guten Besetzung des Hauses und aus der lebhaften Unruhe der sich im ganzen Saal verteilenden fleinen Gruppen schließen. Bald stellte sich auch heraus, wo der Stein des Anstoßes liegt. Als die Paragraphen an die Reihe kamen, die die Kostenfrage regeln, wurde bereits um 23 Uhr Vertagung beschlossen, um morgen in größerer Ausführlichkeit auf diesen Hauptpunkt zurückzukommen. Von Flüchtlingen, die aus Südwestafrika in opstadt eingetroffen sind, werden über Henrik Witbeis Pläne Berichte erstattet, die erkennen lassen, daß auch das englische Kolonialgebiet durch ihn bedroht ist. Danach hat Henrik allen Weißen den Krieg erklärt und verlangt, daß ihm alles Land zurückgegeben werde, das seinem Vater gehört habe. Dazu gehört auch ein Teil von Britisch- Betschuanaland. Tatsächlich fühlen sich die britischen Bewohner an der Grenze stark beunruhigt, und es sind schon Drohbriefe an die Magistrate der Niederlassungen erfolgt. Schutz können die Behörden nicht gewähren, da ihnen die Macht fehlt. Dazu * kommt, daß an der ganzen Grenze hüben wie drüben herumStreifende Hererobanden ein Räuberleben führen. Fortgesetzt wird von dort über Mordtaten berichtet, denen besonders eingeborene Viehzüchter und Boten zum Opfer fallen. Oefterreich- Ungarn. O Die Wahlbewegung in Ungarn hat bereits zu den herkömmlichen Kämpfen geführt, und es wird auch schon der erste Tote registriert, der den Zusammenstößen zum Opfer gefallen ist. Als im Bezirk Nyarad Szereda der Kandidat der Regierung mit seinem Anhang zur Versammlung zog, wurde ein Gutsbesitzer, der sich im Zuge befand, niedergeschossen. In Tengelicz kam es zu einem regelrechten Feuergefecht zwischen einem liberalen Wähler und einem Gegner, das indessen unblutig verlief. In beide Ortschaften wurden Truppen entsendet. frankreich. Der böle Winter. Die Folgen dieser Temperaturerscheinungen sind nicht ausgeblieben. Der jähe Wechsel brachte eine Influenza epidemie mit den Nachwehen, die manches Menschenleben gefordert haben. Das Schlimmste aber ist, daß ein Ende der winterlichen Bosheit diesmal weit weniger schnell, wie sonst_in_not malen Zeiten, in Aussicht zu stehen scheint. Nach glaubbaften meteorologischen Untersuchungen steht zu erwarten, daß die Kälterückschläge nach dem Frühjahr zu an Häufig Teit und an Stärke eher wachsen, als abnehmen werden. Danach müßten wir uns darauf gefaßt machen, daß des böse Winter sich dem holden Lenz- Befreier mit besonderes Kraft diesmal zur Wehr sehen und noch mancherlei Unheil anrichten dürfte. Dr. B... n. Aus dem Gerichtsfaal. trodener Jahr weife ertenne großer Bejtim darauf gründ Bunadhit anne das Jahr 190 Die zerstückelte auenleiaje, deren Auffindung seiner Zeit in einem Kanal auf Charlottenburger Gebiet so großes Cusschen erregte, bildete den Mittelpunkt des Prozesses, der gezen den Masseur Köhler vor dem Schwurgericht zu Berlin verhandelt wurde. Köhler ist angeklagt der fahrässigen Tötung der Frau Radatus und der Beiseiteschaffung Ses Leichnams. Mit ihm erscheinen drei Frauen und zwei Männer auf der Anklagebank. Wegen Gefährdung der Sittlichkeit wurde für die ganze Dauer des Prozesses die Deffentlichkeit ausgeschlossen. So arg, wie diesmal, hat der Winter der Menschheit lange nicht mitgespielt. Besonders überrascht hat er uns durch furchtbare Stürme, wie man sie lange nicht erlebte. Sie folgen sich mit einer Schnelligkeit, deren sich die viel genannten„ ,, ältesten Leute" nicht zu erinnern vermögen. Als Wirkung dieser Stürme treten uns ganz eigenartige Unglücksfälle entgegen. So war durch die vom Winde ge= peitschten Wogen des Lornvand- Sees die das Ufer bildende Felswand unterwaschen, und an einem Sonntagabend stürzte sie plöglich mit furchtbarem Getöse in das Wasser. Als die entsetzten Uferbewohner aus den Häusern stürzten, sahen sie ein furchtbares Ungeheuer mit rasender Geschwindigkeit auf sich zueilen. Durch den riesigen Erdrutsch war eine 20 Fuß hohe Welle hervorgerufen, die einen wahren Verheerungszug über das Ufer unternahm. Ganze Höfe wurden fortgerissen. Ein halbes Hundert Menschen sind umgekommen, und ihre Leichen sind weit ins Land hinein fortgeschwemmt und liegen dort unter Schlamm und Geröll verborgen. Viele andere Personen sind mehr oder minder schwer verletzt, und der Verlust an Vieh ist kaum zu ersetzen. Dabei raste der Sturm so fürchterlich, daß die am anderen Ufer des Sees Wohnenden ihren Landsleuten keine Hilfe bringen konnten, sondern untätig das Unheil ansehen mußten. Nach der Rückkehr des Präsidenten Loubet vom Begräbnis seiner Mutter ist die Demission des Ministeriums Combes prompt erfolgt. Die Minister führen die laufenden Geschäfte bis zur Ernennung ihrer Nachfolger weiter. In dem Schreiben, das Loubet die Demission ankündigt, legt Combes dem Präsidenten nahe, ein Kabinett von ähnlicher Färbung, wie das bisherige, zu ernennen. Russland. Nab und fern. mit einer fold zu tun haben lehrter mit e Hazardspiel ficher fehlschle beitet auch di biet nur mi und vollstän Bujammenh Der Bergarbeiterstreik im Ruhrrevier hat sich weiter ausgedehnt, auch fiskalische Gruben sind in Mitleidenschaft gezogen. Ruhestörungen sind nicht vorgekommen. In der Konferenz der Zechenbesizer, die in Dortmund im Beisein der Vertreter der Regierung, Oberberghauptmann v. Velsen und Oberbergrat Baur, stattfand, wurden Vertreter zu einer gemeinsamen Sigung mit den Arbeiter- Vertretern gewählt. + Ein falscher Kronprinz Rudolf gab wieder einmal in der ungarischen Slowakei Gastrollen. Dort ist noch immer der Aberglaube verbreitet, daß Kronprinz Rudolf nicht ge storben sei, sondern als Reisender die Welt durchwandere. Dieses Märchen ist schon mehrfach von Gaunern ausgebeutet worden und erst wieder dieser Tage von einem Betrügen benutzt worden, um einem Bauernpaar 140 Gulden bar und einen kompletten Anzug herauszulocken. Zum Landwirk Georg Gregor fam ein junger Mann und ersuchte um ein Nachtlager; als er zum Abendessen eingeladen wurde, bemerkte er dann, daß er nur inkognito reise, um das Volk zu prüfen. Im Monat Mai werde er den Thron besteigen un die österreichischen Völker regieren. Dem erstaunten Paare sagte der Fremde, er werde es als Dank für die erwiesene Gastfreundschaft seinerzeit glücklich machen, nur dürfe derzeit niemand etwas davon wissen, daß er hier weile. Nachdem er drei Tage der Gast des Paares gewesen, loďte ec ihm das Geld und den Anzug heraus und verschwand. 318 spät erst merkten die Leute, daß sie das Opfer eines Schwindlers geworden seien. Die G nung zwis Mobilmad jind durd erftidt wo trömung ten Agitatio dere Frucht fich zu gemen ernde Brüde Bölfer zu be anzuftreben. Untergang eines deutschen Dampfers bei Madagaskar. Wie die Hamburg- Amerika- Linie mitteilt, ist der Dampfer Bengalia an der Küste von Madagaskar auf einen Felsen geraten und gesunken. Die Mannschaft ist gerettet. Das Schiff scheint dagegen leider verloren zu sein. naught, der miralität, L Campbell- Ba Als echte En Dor allem ei Nach 28 Jahren zu Frau und Kindern zurückgekehrt ist ein Arbeiter aus zehoe, der infolge ehelicher Zwistigfeiten im Jahre 1876 das Weite suchte und seine Frau mib neun fleinen Kindern zurückließ. Die Frau schlug sich mühsam aber redlich durch und erzog ihre Kinder zu rechtschaffenen Leuten. Während der ganzen 28 Jahre ließ ihr Mann, der als Knecht bei Bauern im Hannoverschen arbeitete, nichts von sich hören. Jezt fam er als Siebzigjähriger, der Altersrente bezieht, plöblich nach zehoe zurüc imd hat seine Frau aufgesucht. Die Frau verzieh ihrem Manne unter Tränen und nahm ihn wieder auf. German Uni einmal in Er um politische In Engl hören, und fritt er jogo bei. Und Von zwei bisfigen Kettenhunden zerfleischt wurde ein zwölfjähriges Mädchen in der Nähe von Hohensalza. Die Tiere, die durch Unachtsamkeit des Wächters entkommen waren, packten das Kind, zerrten es aufs Feld und richteten es ganz entsetzlich zu. Das linke Ohr ist dem Kinde faft vollständig abgerissen worden, ebenso ein größerer Teil der Kopfhaut. Arme und Beine sind gräßlich zerfleischt, dazu ist noch ein Arm ausgerenkt. Zwei des Weges kommende Arbeiter entrissen das Kind den Bestien. Es liegt lebensgefährlich verletzt danieder. Auch an anderen Orten hat der Sturm im Verein mit der Flut seinen Kampf gegen das Land erfolgreich geführt, wenn dort auch keine so schrecklichen Begleitumstände zu verzeichnen waren. So stürzte bei Dover ein großes Stück der Uferwand ins Meer hinab. Diese ganz außerordentlichen Sturmfluten, mit denen der Winter die mitteleuropäischen Küsten heimsucht, haben begreiflicherweise auch eine ganze Reihe wissenschaftlicher Untersuchungen veranlaßt. Die Sturmflut vom 7. Januar wurde zuerst durch die Berichte des meteorologischen Amtes in London angezeigt, aus denen hervorging, daß am 6. Januar abends über dem oberen Teil der Nordsee eine sehr tiefe Cyklone, d. h. ein wandernder Wirbel um ein Gebiet außerordentlich niedrigen Luftdurcks gelegen war. Die Wetterwarten im äußersten Norden von Großbritannien zeigten einen jähen Sturz des Barometers, und der Sturm wuchs aus der Richtung von Nordwest im Lauf der Nacht zu einem Orkan an. Dieser Nordwestwind traf gerade zusammen mit der südwärts gehenden Flut in der Nordsee, und dadurch wurde die letztere in ihren Wassermengen und ihrer lebendigen Kraft außerordentlich verstärkt; ein Beweis dafür ist die Tatsache, daß die Flut an der Themsemündung einige Stunden vor ihrer richtigen Zeit eintraf und mehrere Fuß über die Normalhöhe erreichte. Aber nicht der Wind allein, sondern auch die Luftdruckberhältnisse waren für das abnorme Steigen der Flut verantwortlich zu machen. Zunächst veranlaßte der niedrige Barometerstand oben in der Nordsee das Anwachsen der Flut um etwa 1 Fuß, und als der Luftdruck dann innerhalb 14 Stunden wieder um den außerordentlichen Betrag von fast 30 Millimeter stieg, mußte die schnelle Vermehrung des Drucks wieder dazu beitragen, das Wasser der Gezeitenbewegung weiter nach Süden zu pressen und die Flut noch höher schwellen zu machen. Ein ähnliches Naturereignis, das auch unter sehr ähnlichen Witterungsverhältnissen vor sich ging, aber nicht eine so große Verbreitung annahm, hatte auch im Februar vorigen Jahres stattgefunden. An der ganzen Ostküste von Großbritannien ist der durch die Flut verursachte Schaden ein nicht geringerer gewesen, als an den deutschen Küsten. Es wird besonders hervorgehoben, daß er nicht der gewöhnlichen Gewalt des Windes allein zuzuschreiben sei, sondern der vereinten Wirkung von Sturmund Flutwellen. Nach den Gezeitentafeln hätte diese Flut als dritte nach dem Neumond nicht einmal ganz einen bollen normalen Betrag erreichen sollen. Anstatt dessen erreichte sie fast 1½ Meter über der erwarteten Höhe, und der Unterschied zwischen ihr und der darauffolgenden Flut betrug sogar über zwei Meter. Nur zweimal ist im 19. Jahrhundert diese Fluthöhe übertroffen worden, einmal im Jahr 1883 und das zweite Mal im Jahr 1810. A Die von den Putilowschen Werken ausgehende Bewegung unter der Arbeiterschaft gewinnt an Ausdehnung. Auch in dem Newsky- Schiffsbauwerke und in dem sog. Französisch- Russischen Werke( der früheren Bairdschen Fabrik) ist die Arbeit niedergelegt, und an die Verwaltung sind die gleichen Forderungen gestellt, wie in den Putilowschen Werken. Unter den Bahn- und Arsenalarbeitern und im Hüttenwerken macht sich Gährung bemerklich. Die Polizei verhält sich abwartend; dem Priester Gapon, der die Bewegung leitet, und den Arbeitervertretern ist vom Polizeihauptmann die Zusicherung erteilt worden, daß sie nicht behelligt merden sollen. Die Lage gilt als ernst. Es sind auch schon schwere Ausschreitungen vorgekommen. So wurde in Krementschug dem Polizeimeister von einem Arbeiter eine Flasche mit Schwefelsäure ins Gesicht geworfen, die dem Beamten das Augenlicht raubte. Es handelte sich dabei um einen Racheaft, weil bei den letzten Arbeiterunruhen die Verhafteten im Gefängnis durchgepeitscht waren. Deutfcher Reichstag. ( 121. Sigung.) CB. Berlin, 18. Január. Den Mittelpunkt der zweiten Beratung des Etats für das Reichseisenbahna mt, die heute auf der Tagesordnung stand, bildete der Abschluß einer Betriebsmittelgemeinschaft zwischen Preußen und anderen Bundesstaaten. Es wurde von allen Seiten dem Wunsche Ausdruck gegeben, daß die Verhandlungen, die zur Zeit über diese Angelegenheit schweben, zu einem gedeihlichen Ende kommen möchten. Es waltet allgemein die Ueberzeugung ob, daß ein solcher Schritt vorwärts auf dem Wege zu größerer Einheit im Eisenbahnwesen große Vorteile im Gefolge haben würde, wenn auch der Grad des Optimismus bei den verschiedenen Rednern verschieden war. Manchem erschien eine Tarifreform ebenso wichtig, wenn nicht gar wichtiger, als die Betriebsmittel gemeinschaft, und andere ließen erkennen, daß Auch ins Binnenland hinein hat der Sturm seine Wucht geltend gemacht. Ist doch der seltene Fall zu verzeichnen gewesen, daß auf einer österreichischen Eisenbahnstrecke ein ganzer Lokalzug in den Törlbach hinabgeweht tourde. Ungewöhnlich, wie die ungeheure Windbewegung, ist die Tages- Chronik. Marconi, der Erfinder der drahtlosen Telegraphie, hat sich mit der Prinzessin Chiarita Ruspoll berlobt. Ein schwerer Sturm, der an der französischen Mittelmeerfüste mütete, hat dort viele Schiffsunfälle verursacht. Der Landwirt. allein, font mer. Rein noch immer Bwrde der der größte T das ja für 2011 Klubs find nicht w Beichen, wel legten Zeit h jchafts- oder hauses rühm Die feine Her andere Aluba Beit auf. T gelten, nimm Das genann traße des me gebühren bet jährliche Bei Herrenklubs tath auch ni Naby, dem gebühren a jährlichen eine ganze die ein klei nutes Stüd Dazu gehöre Turf, der B ber Konserba Service, Or oice und bie reichen Man Dann gil Walworth C Schilling Gin Schilling fei Eintrittsgebi mn Gibt's ein nasses oder trockenes Jahr? Das ist eine Frage, die jeden Landwirt interessiert und auf die die Wissenschaft sich bemüht, Aufschlüsse zu geben, bisher aber ohne sicheren Erfolg. Das jetzt vergangene Jahr hat sich bekanntlich durch einen ungewöhnlichen Mangel an Niederschlägen ausgezeichnet, obgleich das Jahr 1902, zwar nicht in Deutschland, aber doch in anderen Teilen Europas, mach dieser Richtung hin noch darüber hinausgegangen ist. Aus den Wetterbeobachtungen kann man entnehmen, daß die Dürre des vorigen Jahres in Zusammenhang gestanden hat mit einer weit geringeren Häufigkeit von Zyklonen und auch bon Gewittern. Es wird mit ziemlicher Sicherheit vermutet, daß feuchte und trockene Jahre in einer bestimmten Gruppierung einander folgen. Auf das sehr nasse Jahr 1872 kamen zwei Jahre, in denen die Niederschläge unter dem Durchschnitt blieben. Dann sett 1875 eine Periode von 9 Jahren ein, die alle mehr Regen hatten, als nach der Mittelzahl der langjährigen Beobachtungen anzunehmen gewesen wäre. Andererseits ist es nun eine recht auffallende Tatsache, daß Seit 1888 ganz regelmäßig auf ein feuchtes Jahr zwei trockene gefolgt sind. Die sechste dieser Gruppen würde voll werden, wenn das Jahr 1905 wieder trocken ausfallen würde. Die Ursachen dieser Gruppierung feuchter und Jahr. Die jonders hoch, diefelben so fallen eine denen die S und Bigarre Empreß und die Eintritts Buineen. Leadenhallitr e in den betroge bet gropte Rom Northumb nicht me Liberal flub, 37 Army u well Co Fleet C glieder. Anzahl gibt es Und da bon En Klubs. a länder =[ 6 wie die brid. öffentlic aljo mie tragte er, anst cinen gl hinaussch fums dre winter be von Tem it eine gan Berordentlic renge Lem der ewigen laffen. find nich Influenza enschenleben vinterliber st in not Tach glaub erwarten an Häufig en werden. n, daß des besonderes erlei Unhei ung feiner so großes Prozesses, gericht zu Der fahrtefdjaffung und zer rdung der ozeffes die fich weiter Teidenschaft 1. In der im Beisein n b. 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Wollte man das versuchen, so müßte man zunächst annehmen, daß das Jahr 1905 wieder trocken und das Jahr 1906 feucht sein wird. Die Wissenschaft will aber mit einer solchen leichtsinnigen Art von Prophezeiung nichts zu tun haben, deren etwaigen Erfolg ein geistvoller Gelehrter mit einer Reihe von glücklichen Säßen in einem Hazardspiel vergleicht; die Voraussagungen würden doch sicher fehlschlagen, wenn man sie zu weit triebe. Bisher arbeitet auch die Witterungs- und Klimatunde auf diesem Gebiet nur mit der Verzeichnung und möglichst zuverlässigen und vollständigen Sammlung der Tatsachen, über deren Zusammenhang sie sich allenfalls Vermutungen erlaubt. Klubleben an der Themfe. London, 17. Januar. Die Gerüchte von einer angeblichen bedrohlichen Spannung zwischen England und Deutschland, die sogar von einer Mobilmachungsordre für die deutsche Flotte wissen wollten, sind durch energische Dementis von beiden Seiter im Reime erstickt worden. Hier aber hat die deutschfreundliche Gegenströmung, die anläßlich dieser von boshaften Hezern geschürten Agitation an die Oberfläche kam, noch eine ganz besondere Frucht gezeitigt: Führende Geister der Nation haben sich zu gemeinsamem Wirken zusammengetan, um eine dauernde Brücke zwischen den Interessen der beiden verwandten Völker zu bauen und einen regen Verkehr zwischen ihnen anzustreben. Unter ihnen befinden sich der Herzog von Connaught, der Kriegsminister, der Premier, die Lords der Admiralität, Lord Rosebery, Earl Spencer und Sir Henry Campbell- Bannerman, alles Namen von feinstem Klang. Als echte Engländer wollen sie zur Erreichung dieses Zieles vor allem einen Klub gründen, der den Namen„ AngloGerman Union Klub" erhalten soll. Ohne Klub geht es einmal in England und speziell in London nicht, mag es sich um politische, sportliche oder andere Dinge handeln. In England muß eben jeder Mensch zu einem Klub gehören, und wenn er es irgendwie fertig bringen fann, dann tritt er sogar einer ganzen Anzahl solcher Klubs als Mitglied bei. Und zwar bezieht sich das durchaus nicht auf die Herren allein, sondern die Damen sind darin beinahe noch schlimmer. Kein Wunder also, wenn auch die Zahl der Frauenklubs noch immer zunimmt. Die besonderen Bestimmungen und Zwecke der einzelnen Klubs sind natürlich sehr verschieden, der größte Teil derselben dürfter aber Sportklubs sein, wie das ja für England eigentlich ganz natürlich ist. Von den 2011 Klubs, die es in Großbritannien und Irland gibt, sind nicht weniger als die Hälfte allein Golfklubs, ein Zeichen, welch ungeheure Beliebtheit dieses Spiel in der legten Zeit hier errungen hat. In London gibt es 250 Gesellschafts- oder Sportklubs, die sich eines besonderen Klubhauses rühmen können. Von diesen sind 26 Damenklubs, die keine Herren als Mitglieder aufnehmen, und etwa sechs andere Klubs wieder nehmen Damen und Herren zu gleicher Zeit auf. Den Ruhm, als der teuerste Londoner Klub zu gelten, nimmt der Naval and Military für sich in Anspruch. Das genannte Klubhaus liegt in der eigentlichen Klubstraße des westlichen London, in Piccadilly. Die Aufnahmegebühren betragen bei diesem Klub 42 Guineen, und der jährliche Beitrag 10 Guineen. Die anderen fashionablen Herrenklubs des Westens stehen jedoch dem Naval and Military auch nicht viel nach, denn wenn bei dem Army and Navy, dem Carlton und dem Reformklub die Eintrittsgebühren auch„ nur" 40 Guineen betragen, so sind dafür die jährlichen Beiträge auf 16 Guineen festgesezt. Dann kommt eine ganze Reihe anderer, ebenfalls sehr vornehmer Klubs, die ein klein weniger billiger sind, die aber immer noch ein gutes Stück Geld das Jahr von ihren Mitgliedern verlangen. Dazu gehören die folgenden weithin bekannten Klubs: der Turf, der Bachelors, Boodles, Brooks, der City of London, der Konservative, der Guard, Junior Carlton, Junior United Service, Orford and Cambridge, Travellers, United Seroice und viele andere. Das sind also alles Klubs für den reichen Mann. Dann gibt es aber auch billige Klubs. Mitglied des Walworth Conservative Klubs kann man z. B. für einen Schilling Eintrittsgebühr und einen Jahresbeitrag von fünf Schilling sein. Andere wieder verlangen einen Schilling Eintrittsgebühr und sechs Schillinge und sechs Pence im Jahr. Die Jahresbeiträge der Damenklubs sind nicht besonders hoch, und es ist eigentlich nicht recht begreiflich, wie dieselben so bestehen können; denn bei diesen Damenklubs fallen eine Menge anderer Einnahmen auch noch fort, von denen die Herrenklubs profitieren, z. B. das, was Weime und Zigarren abwerfen. Die teuersten Damenklubs sind der Empreß und der Ladies Empire, und in beiden kosten sowohl die Eintrittsgebühren wie auch der Jahresbeitrag fünf Guineen. Der billigste Damenklub ist der Entreprise in Leadenhallstreet, der für junge Damen gegründet wurde, die in den Bureaus der City angestellt sind. Die Jahresbeiträge betragen dort nur einige wenige Schillinge. Der größte Londoner Klub überhaupt ist der Constitutional in Northumberland Avenue, der sich einer Mitgliederzahl von nicht weniger als 6500 Personen rühmt. Der National Riberal hat 5500 Mitglieder, der Empreß, also ein DamenHlub, 3700, der Imperial Colonies 5000 und der Ladies Army und Navy 3600. Anderseits hat der North Camberwell Conservative Klub im ganzen nur 80 Mitglieder, der Fleet Club 35 und der Fifty Club sogar nur zwanzig Mitglieder. In den Provinzstädten gibt es auch eine ganze Anzahl von Klubs, und fast in jeder einzigen dieser Städte gibt es dann auch einen besonderen Klub für die Damen. Und dann bestehen auch im Auslande an solchen Plätzen, die, bon Engländern vielfach besucht werden, eine ganze Anzahl Klubs. Ohne einen solchen kann sich aber ein echter Engländer auf die Dauer nicht gemütlich und wohl fühlen. Vermilchtes. [ Einen echten Schildbürgerstreich] neferte unlängst, wie die„,. 3tg." verrät, ein städtischer Bauführer in Dsnabrück. Das Stadtbauamt hatte unzulässigerweise an einem öffentlichen Wege einen Stacheldraht ziehen lassen; er mußte also wieder entfernt werden. Der mit dieser Arbeit beauftragte Bauführer bewerkstelligte das nun in der Weise, daß er. anstatt den Stacheldraht einfach wegnehmen und durch einen glatten zu ersetzen, einige Arbeiter mit Kneifzangen hinausschickte und sie zum großen Vergnügen des Publifums drei Tage lang die Stacheln einzeln abfneifen liek. Lokales. 19. Januar 1905 ** Der Großherzog hat sich gestern nach Lich begeben. ** Der Großherzog empfing am 18. Januar den Justizrat Gebhardt von Gießen, den Baurat Kranz, den Oberstleutnant z. D. Cramolini, den Defan Strack von Gießen Leihgestern, die Pfarrer Barth von Großen- Buseck und Groth von Rödgen, den Bürgermeister Emig von Nieder- Liebersbach, den Generalleutnant 3. D. Hof, den Professor Dr. Baldensperger und den Landgerichtsrat Wiener von Gießen und den Justizrat Winbeder von Friedberg. ** Wegen des Ablebens der Großherzogin Caroline von Sachsen- Weimar ist am Darmstädter Hofe eine Hoftrauer bis zum 30. Januar angeordnet worden. * Uebertragen wurde am 14. Januar dem Schulamtsaspiranten Richard Waltec aus Trais- Münzen berg die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Reichlos. *** Die Untersuchung gegen udde nimmt ihren ruhigen Fortgang. Da Hudde fertgesetzt seine Schnld an dem Morde in Heldenbergen bestreitet, so muß seine Ueberführung durch den umfangreichen Zeugenapparat geschehen. ** Verunglückt. Gestern Morgen in aller Frühe wurde der Wächter Schwarz- Klein- Linden in der Nähe des Rangiertopfes Gießen bewußtlos an einem Schienenftrang aufgefunden. Schwarz ist vermutlich beim Ueberschreiten des Geleises ausgeglitten und von einer Ohnmacht umfangen worden. Der bedauernswerte Beamte, der sich bei dem Sturz einen Bruch des Schlüsselbeins zugezogen, mußte in die Klinit übergeführt werden. S Bei der gestern Abend stattgefundenen Südwest Versammlung in der Restauration Otto" zu Gießen wurde im Interesse des Bürgervereins einstimmig beschlossen von einer vorläufigen Gründung des Südwest- Vereins abzusehen und dem Bürgerverein sämmtlich beizutreten. Mit dem Vorschlage des Bürgervereins aus jedem Stadtteile 3 oder 4 Vorstandsmitglieder zu wählen, sind wir, so schreibt man uns, der festen Ueberzeugung, daß die bürgerlichen Interessen in jeder städtischen Angelegenheit für jeden Bezirk in Zukunft voll und ganz gewahrt werden. - * ** Am 1. April wird Direktor F. A. Steingoetter Gießen nach Chemnitz übersiedeln, um die Leitung des dortigen Thalia- Theaters zu übernehmen. Herr Direttor Steingoetter leitete seit vergangenem Jahre in Gemeinschaft mit seinem Bruder Hermann Steingoetter die vereinigten Stadttheater von Gießen und Marburg und das Kurtheater in Bad Nauheim. ( Frants. 8tg.) *** Man schreibt uns: Eine interessante Bette wurde im letzten Herbste in dem Törfchen O. im badischen Odenwald abgeschlossen. Ein dortiger Tünchermeister wettete um 500 Mt., ein Fäßchen Bier von D. nach Paris zu tragen und ein Fäßchen Wein von dort mitzubringen. Die rückgelegt sein. Der wettende Tünchermeister hat gewonnen, Strecke, einschließlich Rückreise, mußte binnen 5 Wochen zubei seiner Rückkunft aber die Versicherung abgegeben, nie wieder eine solche Wette einzugehen. Die 500 Mt. find als Behrgeld nahezu draufgegangen. -i An dem Kursus zur Ausbildung für Schreiner, umfassend den Unterricht im Behandeln der Hölzer nach moderner Manier, d. h. Färben und Beizen von Fournieren und massiven Hölzern beteiligten sich 8 junge Handwerksmeister, 3 waren aus Startenburg und 5 aus Oberhessen. Unter Letteren befand sich der Schreiner Lind aus Groß- Felda. *** Viehmarkt zu Gießen. Bei dem am 10. und 11. Januar 1905 stattgefundenen Markte waren aufgetrieben 934 Stück Rindvieh und 155 Stück Schweine. Der nächste Markt findet am 24. und 25. Januar 1905 ftatt. § Grünberg, 18. Januar. Kommenden Sonntag Nachmittag tagt hier im Wilden Mann" eine General- Berjammlung des Vogelsberger Geflügel- und Vogelzucht- Vereins. )( Lich, 18. Januar. Ende des Jahres 1854 wurde hier die Bierbrauerei Ihring gegründet, sodaß sie vor kurzem ihr 50 jähriges Bestehen feiern fonnte. Die ursprünglich in kleinem Maßstabe erbaute Brauerei hat sich nach und nach zu einer der größten Oberhessens entwickelt. §§ Müde, 18. Jan. Die mit der Dampfwalze hergestellte Straßenstrecke Mücke- Ruppertenrod bietet zur Zeit eine vortreffliche Schlittenbahn. Auch die Post Ulrichstein- Mücke fährt auf einem Postschlitten. §§ Ober- Seibertenrod, 18. Jan. Nachdem unsere Nachbargemeinden Stumpertenrod und Ulrichstein in den Besitz einer Wasserleitung sich gesetzt, ist auch unsere Gemeinde der Anlegung einer solchen näher getreten. Sicherem Vernehmen nach, beabsichtigt man dieselbe noch in diesen Jahre erbauen zu lassen. Die Vorbedingungen sind in hiesiger Gemarfung sehr günstig, nämlich Quellenreichtum in hoher Lage. Kunstsattlerei des Herrn L. Völzing hier entwickelt fic §§ Groß- Felda, 18. Jan. Die Geschirrfabrik und immermehr zu einem Institut allerersten Ranges. Es dürft: ihm faum ein ähnliches weder im engeren, noch weiteren Baterlande auf dem Lande zur Seite gestellt werden könner. Nicht nur auf den Gewerbeausstellungen des Landes, auch auf den Weltausstellungen zu Paris und St. Louis erhielten die Völzing'schen Erzeugnisse die höchsten Auszeichnungen, die goldene Medaillen. Wer da weiß, was es heißt, auf einer heutigen Weltausstellung in Konkurrenz mit den ersten Weltfirmen einer Branche zu treten und in diesem Wettbewerb an der Epiße zu marschieren, der fann auch die ungewöhn Se. Königl. Hoheit den Großherzog werden, wie wir schon berichteten, gegenwärtig besonders prächtige Geschirre in der Vözling'schen Sattlerei hergestellt. *** Verwalter Karl Keller an den Neuen Kliniken feierte gestern sein 25jähriges Dienstjubiläum. Am 18. Jan. 1880 wurde er als Verwalter des damaligen akademischenliche Leistungen der genannten Firma würdigen. Auch fü Hospitals in der Liebigstraße ernannt. Nach Errichtung der neuen Alinifen, an deren Einrichtung und Organisation er einen nicht unerheblichen Anteil hatte, siedelte er als Verwalter dieser ausgedehnten Institute mit über. Was er mit unermüdlichem Fleiß geapart mit Energie und Tüchtigkeit leistete, wird von allen, die mit ihm dienstlich in Berührung tamen, anerkannt und hat es ihm nie an dem Vertrauen und der Anerkennung seiner Vorgesetzten gefehlt. Auch im Brivatverkehr hat es der Jubilar verstanden durch seine Liebenswürdigkeit und tabellosen Charakter sich zahllose Freunde zu erwerben, so daß er sich wie wenige in weiten Kreisen einer großen Beliebtheit erfreut. Gestern an seinem Jubeltage hat Verwalter Keller unzählige Beweise bon Buneigung und Anerkennung von Seiten seiner Vorgeszten, den gesamten übrigen Beamten, des Personals, seiner Freunde und Bekannten erhalten. Auf dem festlich mit Palmen geschmückten Bureau wurde der Jubilar um 8 Uhr morgens mit einem Choral empfangen und ihm die herzlichsten Glückwunsche dargebracht. Heran schloss n sich die übrigen zahlreichen Gratulationen. Röge er noch lange in Gesundheit und ungetrübter Lebensfreude den Seinen erhalten bleiben. ** Eisfest. Gestern herrschte auf der Eisbahn an der Moltkestraße ein viel bewegtes, buntes Leben. Wer es irgend möglich machen konnte war hinausgeeilt zu dem Konzerte des Gießener Eisvereins, nm nach dem Takte der Musit über die spiegelglatte Fläche zu gleiten. Erst am Abend fand das schöne Fest sein Ende. - *** Vor einigen Tagen trafen in Weglar zwei Mainzer Ingenieure ein, um die Vermessungen des SolmsbachtalBahnprojekts von Albshausen nach Usingen vorzunehmen. Der Stein ist also ins Rollen gebracht und man setzt in Beglarer Interessentenkreisen alles daran die Bahn so schnell wie möglich zu verwirklichen, indem behauptet wird, sie sei eine Notwendigkeit der direkten Verbindung Norddeutschlands mit dem Taunus. Wenn diese Strecke gebaut würde, wäre es mit ber sog. Kleebachtalbahn, welche der Stadt Gießen große Vorteile bringen fönnte, auf Jahre hinaus nichts. Hoffentlich ist man in interessierten und maßgebenden Kreisen nicht müßig und kommt mit einem Gegenprojekt vor die Diffentlichkeit. Wie schon früher gesagt wurde, ist durch die Bahn von Gießen ausgehend für Norddeutschland eine direttere Eisenbahnstrecke nach dem Taunus geschaffen, als über Wezlar, das ist doch klar. A Jn legter Beit ist wiederholt von dem neuen Bahnprojett Beuern über Großen- Buseck, Alten- Buseck, Trohe und Wieseck nach Gießen die Rede gewesen. Am Rodberg soll die Strecke in die Main- Weser- Bahn einlaufen. Für obige Orte wäre die Bahn von großem Werte, denn in den Gemarkungen lagern große Mengen Basalt, Goldofer, Ries, Sand und feinster Ton, besonders nahe Alten- Buseck am Heegwald. § Wezlar. Mezgermeister Karl Rau von hier schlachtete eine Kub( Vogelsberger Nasse) im Gewichte von nahezu 61 Zentnern. K Frankfurt a. M., 18. Januar. Die diesjähriger Raisermanöver zwischen dem 8. und dem 18. Armeekorps finden vom 5.- 9. September in der Nähe von Koblerz ftatt. * Worms, 18. Januar. Ein unglaublicher Vorfall. Die Wormser Volfzeitung" schreibt: Ein uns von den verschiedensten Seiten bestätigt wurde, für Liebesmahl der Offiziere in der vorigen Woche hat, wie einige Mannschaften der vierten Kompagnie des hiesigen Regiments üble Folgen gehabt Leutnant Scharfscheer begab - - ia fich wie wir zu seinen Gunsten annehmen wollen betruufenem Zustande gegen Morgengraues in die Mannschaftsstube, befahl einigen Leuten, barfuß und nur m Unterhosen bekleidet in den Hof zu treten, wo einer nach) dem an dem andern unter den Brunnen gehalten wurd, so daß ihm das Wasser den Kopf und Rücken herunterlie Wie verlautet, liegen einige der so Mißhandelten erfranti im Lazarett. Der betr. Leutnant ist vorläufig vom Dienst: dispensiert worden. Kommentar überflüssig. Brief- und Fragetaften der Redaktion. Nach Lollar. Sehr dankbar für Ihre zweite Miteilung, allein auch jezt noch fönnen wir Ihre Bitte nid: erfüllen. Es liegt hierbei nur das Interesse Ihrer Mu glieder vor, eine Beitung muß aber allgemein intereffierende Nachrichten bringen. Gruß. Marktberichte. Steges, 19. Januar. Aus dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butt per fb. 0.85-0.90 Mt., Hühnereter per Stüd 8-9 Pfg., Entenete. St. 7 Bfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pf Erbsen per Liter 21 Pfg., Linjen per Liter 32 fg., Tauben per Paa Rt. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Wt. 1.00-1.60, Hahnen, pe Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfd55-65 Pfg., Ochsenfleisch per Pfd. 70-80 Pfg., Rindflets per fb. 62-68 Pfg. per Bfb. Schweinefleisch 60-72 fg. Sowet fletsch gesalzen per fund 0.76 fg., stalbfleisch per Pfd. 70-74 fg. Hammelfleisch per Pfd. 50-74 Pfg., Kartoffeln pro 100 Kile 6.001 650 W., 3wiebeln per 3t. Mr. 8.00-10.00, Weistraut 10-15 Pf. p Stüd, Zentner 3-4 Mr. Aepfel per Zentner 6-10 mt Zwetschen per Zentner 0,000.00 Nüsse 100 St. 25-30 Pfg. Milch per Lite: 18. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vir Beginn der Markizeit überhaupt nicht, und während der erste brei Stunden der Markizett im Umberziehen feilgeboten werden. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, den 18. Januar. Trüb und nebelig ohne nennenswerie Niederschläge, noch etwas milder. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantwortlich): für die Politik und den Inseratenteti Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betd zu Gießen. Bürgerverein Gießen. Bekanntmachung. Durch Beschluß des Kreisausschusses vom 17. Dezember 1904 ist der Friedrich Schäfer Ehefrau, dahier Dienstag, den 24. Januar 1. Js., abends 8 Uhr im ,, Neuen Saalbau" die Erlaubnis zur Ausübung des Gewerbes als Gesinde( früher Steins Garten) Haupt- Versammlung Tagesordnung: Annahme der Satzungen. Wahl des Vorstandes. Verschiedenes. Die verehrlichen Mitglieder werden freundlichst gebeten sämtlich zu erscheinen. Gäste sind willkommen. Das mit der Austübrung betraute Comite. J. A.: Müller. NB. Liſten zum Einzeichnen der Mitgliedschaften sind ausgelegt: Ferber'sche Universitäts- Buchhandlung( C. Koch), Seltersweg 87; Hof- und Universitäts- Buchhandlung Aug. Frees, Seltersweg 53; Buchhandlung Phil. Pfeiffer, Wallthorstraße 21; Rickert'sche Universitäts- Buchhandlung, Süd- Anlage 5; in den Cigarrengeschäften der Herren: R. Buchacker Neuen Bäue 11; F. Friesleben, Bahnhofstraße 5; J. Häuser, Ludwigstraße 36; Chr. Saubach, Rodheimerstr. 21; Dan. Heil Nachf., Lindenplay 3 F. Kühnhold, Ludwigstraße 55; E. Metzger, Seltersweg 70; Gebr. Michel, Wallthorstraße 29; H. Schäfer, Marktstraße 24; Karl Seibel, Frankfurterstraße 76; J. Strank, Mäusburg 1; Gg. Volk, Grünbergerstraße 4 sowie in der Geschäftssteze do. Bl. Gernhardt'scher Zither- u. Mandolinen- Chor| Bersteigerung. GIESSEN. Samstag, den 21. Jannar, abends 8 Uhr pünktlich: bestehend aus Freitag, den 20. d8. Mts. nachmittags 1½ Uhr bersteigere ich im Frankfurter Hof“ Lindengasse 2 dahier: 1 großer Hund( Dogge), 1 Poliphon mit Tisch und Platten, Stiftungsfest Konzert, Theater und BALL Theater und BALL 4 bollit. Betten, 2 Kleiderich änke, in der Tarnhalle. Eintrittskarten inkl. 1 Damenkarte 50 Bfg. im Vorverkauf bei den Herren Franz Wigandt, Neuenweg und Friseur Aff, Neuen- Bäue zu haben. An der Kaffe 75 Pfg.( Jede weitere Damenkarte 25 Pig.) Zu zahlreichem Besuch ladet ergebenst ein Der Vorstand. Kriegerverein Giessen.+ Samstag, den 21. Januar, abends 8 Uhr im Giessener Festsaal( Café Leib) Feier des Allerhöchsten Geburtstages Seiner Majestät des Kaisers verbunden mit dem 31. Stiftungsfeste des Vereins. Konzert, Theateraufführungen und Tanz. Nur Mitglieder mit ihren nächsten Familienangehörigen und vom Vorstand eingeladene Gäste haben Zutritt. Vereinsabzeichen, Orden- und Ehrenzeichen find anzulegen. Stück- Boks Gaskoks. Gegenwärtige Preise: Für den Zentner ab Verkaufsstelle: 1,10 Mr. Buß- Boks, ausschließlich trocken gelagert in 2 verschiedenen Korngrößen für Stubenheizung und für weite und enge Ofenschächte passend zerkleinert: Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnittliche Korngröße des Anthracit, gangbarste Sorte Größe Br. 2, Kleiner als durchschnittliche Korngröße des Anthracit, namentlich für engere Ofenschächte geeignet. In Wagenladungen von mindestens 36 Zentnern: Stückkoks Bukkoks Br. 1 Bukkoks Nr. 2 Bei Entnahme von mindeflens 200 Zentnern: Stückkoks Bukkoks Dr. 1 Bukkoks r. 2 1,25 Mr. 1,25 Mr. 1,05 m. 1,20 Mr. 1,20 Mr. 1,00 Mr. 1,15 Mr 1,15 Mr. Stadt- Cheater Giessen. Direktion: Steingoetter. Freitag, den 20. Januar 10. Freitag AbonnementsVorstellung. Der Kilometerfresser. Schwank in 3 Aften bon Kurt Kraag. Ein Dienstmädchen Für Kotsabnehmer, welche zwei und mehr Doppel- fofort gesucht. waggons beziehen, ermäßigt sich der Preis um weitere 5 Pfg. pro Centner. berechnet. Für Snfuhr an das Haus werden 5 Pfennig für den Zentner NB. Ausnahmsweise können kleinere Koksmengen ohne bebesondere Vergütung auch an die betr. Lagerpläge ( Keller, Stall 2c.) verbracht werden, sofern die Zufuhr durch das Gaswerk erfolgt. Im Gaswerk findet nur ein Verkauf von über 5 Centner Koke ftatt; dagegen bleibt bet folgenden hiesigen Firmen der Kleinverkauf der Gastoks von 1 bis 5 Zentner eingerichtet, nämlich bei den Herren: H. Schaumberger, Marburgerstraße 22. Andreas Euler, Steinstraße 11. Joh. Fischer, Alicestraße 19, I Happel, Neustadt 56, Gebr. Kahl, Frankfurterstraße 151, Ed. Klinkel, Bahnhofstraße 10, Emil Lotz, Kirchenplay 9, Emil Bistor Nachfolger, Marktstraße 10, Georg Schäfer, Licherstraße 2, Auguft Strud, Bismarckstraße 6, Georg Unverzagt, Grünbergerstraße 13. Daniel Wirth's Nachf.( Theod. Geilsus) Westanlage 51. Diese Firmen berechnen obenstehende Preise unserer Gasfoks jamt Anfuhr wie das Gaswert und berabfolgen bieselben auch in Mengen unter 5 Zentnern. Die Preise unserer Gasfoks für die Abnehmer außerhalb der Gemarkung Gießen ermäßigen sich um den Betrag der Oftroirückvergütung von 4 Pfennig für den Zentner. Städtisches Gas- und Wafferwerk Gießen. Augentlinit, Gießen. Ein Küchenmädchen sofort gesucht Alte Klinik, Giessen. mehrere Kommoden, 2 Schreibtische, 2 Kleiderständer, mehrere Waschtische, Stühle, ein Divan, Spiegel, Lampen, Bilder, Teppiche, Vorhänge, 30 Paar silberne EBbeſtede, 5 Duz. Teller u. n. A. gegen Baarzahlung. Die Versteigerung findet be: stimmt statt. Gießen, 18 Januar 1905. Seipel, Gerichtsvollzieher, Gießen In Giessen: Gg. Carl Volk. GrosseWohltätigkeitsGeldLotteric d. Krankenpflege- Anstalten v. r.Kreuz, Strassb i- E. Ziehung in kurzer Zeit 6052 Baargewinne M. ohne Abzug. 70000 1. Hauptg. M. 20000 2. Hauptg. M. 10000 3. Hauptg. M. 5000 35000 6049 Gew. zus. Los 1 M11 Lose 10 Mk. 1.Port.u.List. 30Pf. versendet das Gen.- Debit J. Stürmer, Strassb.E. Giessen: R. Buchacker, W. Semmler. MAGGI S Bouillon- Kapseln Aeussero Kape Innere Röhrchen - In Giessen: Ph. Weiler. 1 Tasse vorzüglicher Fleischbrühe 5 Pfg. 1 Taffe extra starfer Kraftbrühe 71 Pfg. 2 Portionen in Kapseln zu 10 bez. 15 Pfg. empfiehlt angelegentlichst Philipp Herrmann. Gießen, Seltersweg 33. berinieterin erteilt worden. Den Gebührentarif derselben bringen wir nachstehend zur öffentlichen Kenntnis: a) für Vermittlung eines Dienstboten an eine Herrschaft in Gießen Mt. 5.b) für Vermittlung eines Dienstboten an eine Herrschaft nach auswärts Mt. 7 wovon der Dienstbote_jew ils 2 Mt. zu entrichten hat. Gießen, den 17. Januar 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Um einem allzugroßen Andrange auf unserem Bureau gegen Ende dieses Monats zu begegnen, machen wir schon jetzt darauf aufmerksam, daß das 5. Ziel Gemeindestener bis anfangs Februar noch ohne Kosten bezahlt werden kann. Zahlstunden täglich Vormittags mit Ausnahme des 26. und 31. d. Ms. 1 braves Mädchen am liebsten vom Lande, sofort zu mieten gefucht. Wiener Hof, Gießen. Gesellenprüfung. Die diesjährigen Gesellenprüfungen finden in den Monaten März und April tatt. Gießen, den 17. Januar 1905. Stadtkasse Gießen. Doepfer. Holzversteigerung am Donnerstag, den 26. Janar 1905, vorm. von 9½ Uhr bei Gastwirt Brück in Wikmar. Es kommen zum Verkauf: Eichen: 1 Rm. Scheit; Buchen: 789 Rm. Scheit, 412 m. Knüppel, 190 Rm. Stöcke, 2229 Rm. Reiser. Fichten: 24 Stück Derbstangen, 27 Rm. Knüppel, 81 Rm. Stöcke, 380 Rm. Reiser. Das Holz liegt in den Distrikten 11b, 14a, 15 Kamelshed, 8c, 9a Reißensteinerwald, 19b Reußling, 20c Kubbachsdell und 16b Akelbach des Gemeindewaldes Wißmar. Das Holz aus Distrikt Reußling wird zuerst berkauft. Krofdorf, den 18. Januar 1905. Der Bürgermeister. Vortehrungen gegen das Einfrieren der HauswasserLeitungen. Nr. 16. Ob Drad und ( Edlus) Adolf A Mein li demelben Sa gebracht. Sh ders nach Mu feos, auf wel fuß als Aush ließen, truge allen Papa Hamburger sehen, um di und gründlic „ Mich hi möglid Nad hier zurüd, enden geder bei der Re dir schon je daß wir un Reicherts an als Schwage feiner Pläne dich noch mid „ Von die Aufhebung d wenn auch ei Aurel nennt, Galgenfrist 3 „ Ja, ja, sich in der ve man wirklich Bautätigkeit Hoffnung auf Dies Wandel mit fläche des Bel berüdte, der beridhabung Unter Hinweis auf die Bestimmungen über Anlage der Hauswasserleitungen zu Gießen" machen wir darauf aufmerkiam, daß, um dem Einfrieren des Wassers in den Hauswasserleitungen bei eintretender Kälte vorzubeuaen, es erforderlich ist. die Hauswasserleitungen 6-8 Abends für die Dauer der Nacht zu ent eeren. geschieht dadurch, daß zuerst der vor dem Wassermesser befindliche Hauptabsperrhahn geschlossen und dann das seitlich desselben oper hinter dem Wassermesse befindli be Entleerungshähnchen, nachdem ein passendes Gefäß untergeftellt, geöffnet wird und dies folange ge= öffnet gehalten wird, bis das in der Hausleitung stehende Wasser bollständig abgelaufen ist, worauf bezeichnetes Hähnchen wieder geschlossen wird. Um eine vollständige Entleerung zu erwirken, ist es geboten, während derselben das in dem obersten Stockwer des Hauses befindliche Zapfventil der Housleitung offen zu halten damit die Luft Zutritt in die Leitung erhalte. Ein größerer Teil des Wessers kann auch schon durch das Zapfenventil der untersten Rüche entleert werden, wodurch die Entleerung im Keller vereinfacht wird. Nach stattgehabter Entleerung sind diese Zapfv ntle, welche dem Eintritt der Luft, bezw. der Entleerung des Wassers dienten, wieder zu schließen. Das Schließen des Hauptabsperrhahne 8 er: folgt durch Auffeßen des bei egebenen Schlüssels auf den vierfanntigen Hahnzapfen und Drehung im Sinne eines Uhrzeigersbis Widerstand erfolgt. Das Oeffnen des Hauptabs berr= hahnes geschieht durch Drehung in entgegengeseztem Sinne, bis Widerstand erfolgt. Rehufs Wasserentnahme mus des Morgens der Hauptabsper r= hahn wieder vollständig geöffnet werden. Abzweiglei ungen nach Waschküchen, Badezimmern, überhaupt nach ungeheizten Räumen, Hofräumen, Gärten usw. sind auf die Dauer deren Nichtgebrauchs, bezw. des ganzen Winters, mittelft ihrer besonderen Vorrichtungen auf ämliche Weise zu entleeren und abzustellen. Bei anhaltender außerordentlicher älte empfiehlt es sich, die Wasserentnahme auch während des Tages auf fürzere festgesetzte Zeit zu beschränken und während der übrigen Tageszeit die Hauswasserleitungen gleichfalls in oben angegebener Weise abzustellen. Dem Einfrieren solcher Wasserleitungen, welche durch Küchen unbenutter Wohnungen geführt sind, kann man durch Unterhaltung eines fleinen Heerdfeuers vorbeugen. Auch empfiehlt es sich, in falten Klosett obe sonstigen ungeheizten Räumen, durch welche bie Waffer= leitung führt sofern daselbst die Leitu g nicht schon durch eine ausreichende Umhüllung gegen Kälte geschützt ist, die Temperatur durch ein Defchen oder geeigneten Falls etwa durch eine Gasflamme auf genügender Höhe zu erhalten. Sehr falt stehende, insbesondere auch abgestellte und vorüber= gehend nicht in Gebrauch befindliche Klosetts( wie in Vereinshäusern 2c.) werden durch Einstreuen von etwas Salz( Viebsalz) in das Schlußwasser des Syphons( Wasserabschlusses) gegen Auffrieren der Schüffeln geschützt. Die Wassermesser nebst dem nächstanschließenden Teil der Rohrleitung sind während des Winters mit Stroh, Säcken oder ähn= An derselben können alle jungen Handwerker aus lichen Schußmitteln gegen Kälte zu umkleiden, auch namentlich die Heuchelheim, Wieseck, Altenbuseck, Beuern, Großenbused, betr. Rellerfenster geschlossen zu halten. Die Herstellung aller Burkhardsfelden, Hausen, Wagenborn- Steinberg, Leih- Wassermesser, die in Folge ungenügenden Schußes gegen Kälte gestern, Langgöns, Großen- Linden, Klein- Linden, Garben- Schaden erleiden, erfolgt auf Rechnung der Haus befizer.- Im übrigen müssen die Wassermesser jederzeit leicht zugänglich teich, Annerod, Rödgen, Trohe teilnehmen, deren Lehrzeit bleiben. spätestens am Schluß der Prüfungen beendet ist. Nach vorliegenden Erfahrungen sind es namentlich Neubauten Anmeldungen zur Prüfung sind unter Benutzung und unbewohnte Stockwerke, deren Wasserleitungen nicht immer die des borgeschriebenen Formulars( bei dem Unterzeichneten erforderliche Fürsorge geschenkt wird, insbesondere sind auch schon öfters infolge Nichtabsperrens von Garten- Basserleitungen erhältlich) bis zum 20. Februar an den unterzeichneten große Beschädigungen und namhafte Wasserverluste entstanden. Ausschuß zu richten. Die Prüfungsgebühr beträgt 3 Mf. und ist mit der Anmeldung an den Unterzeichneten einzusenden. Wir machen insbesondere darauf aufmerksam, daß die Ablegung der Gesellenprüfung u. A. als Vorbedingung für die Anleitung von Lehrlingen und die Führung des Meistertitels erforderlich ist, ihre Versäumnis daher später empfindliche Nachteile im Gefolge hat. Gießen, den 18. Januar 1905. Der Prüfungsausschuß des Ortsgewerbevereins Gießen. Traber, Vorsitzender. Durch die empfohlenen Vorkehrungen wird dem Wasserabnehmer die Lieferung des Wassers möglichst gewährleistet, dem Hausbesitzer aber werden Beschädigungen an Leitung und Gebäude fern gehalten, Wir empfehlen daher vorstehende Vorsichtsmaßregeln allen Beteiligten zur ganz besonderen Beachtung. Länger andauernde Absperrungen, Einwinterungen, Reparaturen und Auftauungen von Hauswasserleitungen werden am zweckmäßigsten und schnellsten von denjenigen Installationsgeschäften be= sorgt, welche die betreffenden Hauswasserleitungen f. 3t. ausgeführt haben und daher die örtlichen Verhältnisse mit ihren empfindlichen Punkten am besten kennen. Gießen, den 17. November 1904. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen. Gewimmel fi und Nationa fcher Art, de „ Doch in den hiesi beffern. Seit de lich seitdem feiner wühle Partei der Macht, wenn Wie ma teiligten Schi fann ich dir d „ Nachdem ichen Hause g alter Gewohn reumen. es gu nadlaftigung di wischen dem A die Unterne Empfindung em tem Rechnungs midt, Stenidben. Diele's Khema Der F Die ne erfennen, brodjen ist. mit jeften prengten B mehr plan ist. Die i wenigen G haltbarer S und Ungna müssen. 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