agen Sie es denn, Fir waren, Sie diese enterfien, Worten edauerte, and em nicht Sauptsächlich t ist in der die Bluterdaulichkeit verschieden. namentlich etabilischen, alischen Ei ulichkeit des Das könnte he Nahrung feineswegs jenige Kost malien und feit eines abbängig, ut." Das ganz fein leicht ver hiver ver er verdau befomment, ge gegeifen, e Michung teit sehr an, und Salzen e den Speise die richtige tunmöglich, ■, daß fie es onftitution, rd ihr auch Der einzelne f den eindie Natur fe sich bis en. 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Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Bekanntmachung. Montag, den 27. Februar d. I., nachm. 3½ Uhr wird zu Gießen im Café Ebel eine Hauptversammlung des landwirtschaftlichen Bezirks- Bereins zu Gicken stattfinden, zu der die Mitglieder und alle Freunde des Vereins eingeladen werden. Gießen, den 14. Februar 1905. Der Vorstand des landw. Bezirksvereins Gießen. Dr. Breidert. Tages- Ordnung: 1. Bezug von Saatkartoffeln und Saatgut. 2. Vortrag des Herrn Professor Reichelt- Friedberg über: Obstverwertung. 3. Verschiedenes. Während der Versammlung findet eine Aus#ellung von Saatgutproben statt. Grofsfürft Sergius ermordet! Während die Erörterungen über angebliche oder wirkliche Reformpläne in Rußland immer mehr ins Uferlose gingen, hat die Propaganda der Tat den beklagenswerten Mut zu Verbrechen gefunden. Ein Telegramm meldet: Moskau, 17. Februar, 4 Uhr 5 Min. Auf der Fahrt des Großfürsten Sergius vom historischen Museum nach dem Kreml wurde der Wagen beim Justizpalast von zwei Personen in einer Droschke erwartet. Als der Großfürst den Justizpalast passierte, folgten sie dem Wagen, eine Bombe wurde unter den Wagen geworfen; es erfolgte eine starke Explosion, der Wagen wurde zertrümmert und der Großfürst getötet. Die Mörder wurden verhaftet, einer ist schwer verwundet. Ferner sind mehrere Studenten verhaftet. Voll Entsezen steht die Kulturwelt vor diesem neuen Verbrechen der„ Propaganda der Tat", und voll Abscheu wendet fie sich von einer Gemeinschaft ab, die durch Ermordung einzelner ein Regierungssystem zu ändern versucht, das ihr der Aenderung bedürftig scheint. Ein Charakterbild des Ermordeten. Petersburg, 17. Februar. Großfürst Sergei war der fünfte von den sechs Söhnen Zar Alexanders II. und hat ein Alter von noch nicht 48 Jahren erreicht. Mit der zweitältesten Schwester des jetzigen Großherzogs von Hessen Prinzessin Elisabeth 1884 bermählt seit ihrem im Jahre 1891 erfolgten lebertritt zur orthodoren russischen Kirche heißt sie Jelissaweta Feodorowna war er der Schwager des Prinzen Heinrich von Preußen und seines Neffen, des Zaren Nikolaus II. Obwohl er seit vielen Jahren sich vom Zentrum der Politik fern hielt, weil er als Generalgouverneur in Moskau lebte, galt er doch, und mit vollem Recht, für eine Hauptstütze, ja für die Seele der sogenannten Großfürstenpartei. Pobje Donoszew, der fanatische Generalprokureur des heilig dirigierenden Synod, war ebenso wie der vorletzte Minister des Innern v. Plehme nicht die Führer, sondern die Strohmänner, nicht die Köpfe, sondern die Instrumente der seit dem Tode des Zaren Alexander II. in Rußland maßgebenden Politik. Nicht erst unter der Regierung seines Neffen hat Großfürst Sergei entscheidenden politischen Einfluß gewonnen, er hat ihn schon auf seinen Bruder Zar Alexander III. in unheilvoller Weise geübt. Er war es, der die Gemahlin seines Bruders, die jetzige Kaiserin- Mutter Marie Feodorowna, für sich zu gewinnen wußte. Die Art, wie er das getan, ist für ihn charakteristisch: Er simulierte eine verzückte hingebende Verehrung für die hohe Frau, die nicht umhin konnte, sich durch die demütigste Huldigung eines Mannes geschmeichelt zu fühlen, der überall sonst einen fast erschreckenden Zynismus an den Tag zu legen, mit ihm förmlich zu kokettieren liebte. Großfürst Sergei war immer für extreme Maßregeln, für unbedingte Rücksichtslosigkeit, bon der niemandem, der mit ihm in Berührung kam, Proben erspart geblieben sind. In diesem Sinn übte er sein Amt als Generalgouverneur von Moskau aus, selbst russische GeMußte die Kaufduld durch sein Verhalten erschöpfend. mannschaft bei irgend einem offiziellen Anlaß zu ihm gehen, so war sie sicher, daß sie Zeugin und Mitwirkende bei peinlichen Szenen sein würde. Was man ihm an persönlichen Neigungen laut und öffentlich nachsagte, soll bei dem jetzigen traurigen Anlaß nicht wiederholt werden. Als in Petersburg die Unruhen ausbrachen in der zweiten Hälfte des Januar- und die Diktatur eingeführt murde. berließ Großfürst Sergei seine Amtswohnung im Kreml. Daß er seine Hand im Ciel behielt, zeigte die Ernennung seines Gehilfen Bolygin zum Minister des Innern an des Fürsten Swiatopolf- Mirski Stelle. Die scheinbare Wiederherstellung ruhiger Zustände ließ den Großfürsten Sergei zum Kreml zurückkehren, und hier fand er dasselbe Ende wie Minister v. Plehwe am Warschauer Bahnhof in Petersburg. Großfürst Sergei war tief verhaßt. Man wußte, daß gerade die Maßregeln, die die größte Empörung hervor' Dartum gerufen, seiner Initiative zuzuschreiben waren. hat auch die Verbrecherhand gegen ihn sich zu erheben den Willen gefunden. Dem Zaren Nikolai II. gegenüber haben die Revolutionäre sich mit Drohurgen begnügt. Es kann nicht davon die Rede sein, in irgend einem Sinn nach Beschönigungen für die Untat vom Freitag zu suchen. Keine Erklärung vermag das Verbrechen zu reinigen aber auch das Opfer eines Verbrechens wird durch sein beklagenswertes Ende noch kein Märtyrer. Der Krieg in Oftalien. Am Schaho hat die russische Offensive wieder energisch eingesetzt. Es haben bereits eine ganze Reihe kleinerer Gefechte stattgefunden. Am 15. d. Mts. war auf der ganzen Front Kanonendonner zu hören. Von japanischer Seite wird jetzt bestätigt, daß die russische Kavallerie gegen den linken Flügel der Japaner in Tätigkeit getreten ist; Einzelheiten über Stärke der Abteilung und die Bewegungen sind aber nicht bekannt. Der völlige Fehlschlag der letzten Aktion der russischen Kavallerie" so heißt es in einem Bericht aus dem japanischen Hauptquartier, ,, läßt hier annehmen, daß auch von dem jezigen Versuche wenig zu befürchten ist." Ein eigenartiges Zusammentreffen, das man kaum dem Zufall zuschreiben möchte, ist es, daß zur selben Zeit, wo General Griepenberg seine Anklagen gegen Kuropatkin wegen des unglücklichen Ausgangs der Schlacht am Hunho dem Zaren zu übermitteln in der Lage ist, Kuropatkin von neuem die Einleitung zu einer gleichen Schlacht trifft. Vielleicht geht er von dem Gedanken aus, zu zeigen, daß er ohne Griepenbergs Jehlev imstande gewesen wäre, den Feind auch damals zu schlagen. Ob es ihm gelingen wird, diesen Beweis zu erbringen, ist sehr fraglich. Vorläufig hat Griepenberg für seine Anklagen das Ohr des Zaren, der ihn bereits in einer Privataudienz empfangen haben soll. Daß Griepenberg seinen früheren Oberbefehlshaber nicht schonen wird, geht aus Aeußerungen hervor, die er bereits in Moskau gemacht hat. Arklagen Griepenbergs gegen Kuropatkin. General Griepenberg äußerte sich einem Interviewer gegenüber dahin: Einzig Kuropatkin trägt die alleinige Schuld am Mislingen der Schlacht am Hunho. Ich hatte vom frühen Morgen bis zum späten Abend standgehalten, als sich herausstellte, daß mein linker Flügel zu schwach war. Als ich Kuropatkin um eilige Verstärkung der 60 Bataillone bat, die mir zur Verfügung standen, schlug er mir sie ab. Hätte er sie gesandt, war der Sieg unser. Die Japaner wären dann in einem festen Ring von 100 000 Mann eingeschlossen gewesen. Als Kuropatkin mich um 5 Uhr nachmittags zum Zurückgehen aufforderte, war ich mit meinen Leuten im Vorteil. Nur zähneknirschend fügte ich mich dem Befehl und am nächsten Morgen bat ich um meine Verabschiedung. Die öffentliche Meinung ist in diesem Streite entschieden auf Seiten Griepenbergs. Wenn Kuropatkin nicht seine Feldherrnschaft durch einen neuen Erfolg ad oculos demonstriert, ist an seiner Abberufung kaum zu zweifeln. Ob allerdings, wie behauptet wird, Griepenberg selbst zu seinem Nachfolger auserseben ist fann mehr als fraglich erscheinen. Die Dolitik. Die Reichstagskommission hat mit anerkennenswerter Schnelligkeit den Beschluß gefaßt, dem Plenum die Annahme aller sieben Handelsverträge zu empfehlen. Die Sozialdemokraten und der Abgeordnete Gothein von der freisinnigen Vereinigung stimmten gegen die Verträge. In der kommenden Woche werden die Verträge die zweite und dritte Lesung im Reichstag passieren. Die Annahme mit großer Mehrheit ist sicher. A Aus dem öffentlichen Leben Deutschlands soll eine Anomalie allmählich schwinden, die lange genug Anstoß gegeben hat. Für das Lotteriewesen hat es bisher eine Reichseinheit nur insofern gegeben, als das Reich einen Lotteriestempel erhob. Im übrigen aber schlossen die Einzelstaaten für ihre Lotterien die Grenzen gegeneinander sorgfältig ab. Wer in der Lotterie eines anderen deutschen Staates spielte, machte sich straffällig, und trotz Sedan wurde der wunderliche Begriff des deutschen Lotterie- Auslands" geschaffen. Erst langsam, ganz langsam, wurden Versuche gemacht, durch Abkommen von einem Einzelstaat zum andern der unerquicklichen Lotteric- Eifersucht den Boden abzusgraben. Preußen schloß mit Lübeck ein festes Abkommen und bahnte ein gleiches mit Mecklenburg an, wodurch die preußische Lotterie zur Staatslotterie in Lüfed und Mecklenburg wurden oder werden sollten. Preußen übernahm dabei die Leistung einer Entschädigung. Kürz lich schwebten Verhandlungen zwischen Preußen und Braunschweig, die nicht auf Vereinheitlichung der beiden Lotterien, sondern auf wechselseitige Zulassung abzielen sollten. Augenblicklich ruhen die Verhandlungen, die auf dem eben angegebenen Weg kaum zu einer Verständigung führen werden. Oefterreich- Ungarn. Das neugewählte ungarische Abgeordnetenhaus ist unter dem Vorsiz des Alterspräsidenten Madaraß zusammen. getreten, der seine Funktionen mit der Erklärung begann, daß die in der vorigen Session beschlossene Aenderung der Geschäftsordnung des Hauses unter Rechtsbruch zustande gekommen, daher ungeseßlich sei und daß er die Beratungen nach der alten Geschäftsordnung leiten werde. Echt magharisch! Cürk - Die Pforte hat sich bereit erklärt, zur Bekämpfung des Räuberunwesens im Vilajet Uestüb, wo täglich Mordtaten begangen werden, in esküb ein Standgericht einzusetzen, das inappellable und binnen 24 Stunden vollstreckbare Urteile zu sprechen befugt sein soll, ebenso wie die Gerichte in Salonifi und Monastir. Unter den 7 Mitgliedern des Gerichts sollen 3 christliche Beisitzer sein. Die Regierung der Insel Kreta hat Schulden gemacht und kann sie nicht bezahlen. Die Minister der Pforte blicken mit verständnisvoller Teilnahme auf dieses Ergebnis der Herrschertätigkeit des Prinzen Georg von Griechenland. Als wär's ein Stück von mir," soil der Großherr in Beziehung auf Kreta gesagt haben. Die vier Kreter Garantiemächte haben sich entschlossen, die Zinsen der von ihnen vorgestreckten 4 Millionen auf weitere 5 Jahre zu stunden. Auch wollen sie ihre Truppen von Kreta zurückziehen und mur ihre Stationsschiffe dort belassen. Amerika. Der Ungarverein Newyork hat in vergangener Woche dem Präsidenten Roosevelt zu Ehren ein Bankett in ciner recht obskuren Stadtgegend veranstaltet. Der Präsident hatte die Ehrung angenommen und erichien im Verein, wo er die heiterste Laune an den Tag legie und übermütige Laune erweckte. Er wurde recht burschikos„ Taddy" angeredet, mit„ Eljen Taddy" trant man ihm zu, jeder durfte ihm die Hand schütteln. Allerdings hatte die Polizei die Vorsicht geübt, die Identität jedes einzigen Vereinsmitglieds vorher genau festzustellen, jedes Fenster und jedes Dach der umliegenden Häuser Lesetzt. Hof und Gesellschaft. Wie in München verlautet, wird sich Prinz Georg von Bayern, der älteste Sohn des Prinzen Leopold, mit der Erzherzogin Marie Prinzessin von Loscana verloben. Prinz Georg ist ein Enfel des Kaisers Franz Josef von Desterreich. Sein Vater hat die Erzherzogin Gisela zur Frau. Prinz Georg ist am 1. April 1880 geboren und ist Oberleutnant im 1. schweren Reiterregiment. Beer und flotte Verstärkung der deutschen Nordseebefestigungen. Für das Jahr 1905 ist, wie bereits früher angekündigt wurde, eine wesentliche Verstärkung, bezw. Verbesserung der dem Befehlsbereich der Marine unterstehenden Hafenbefestigungen an der Elbe- und Wesermündung vorgesehen. Die Küstenbatterien an der unteren Elbe werden um eine vermehrt und an der unteren Weser soll eine gefallene Küstenbatterie durch eine neue, modernen Anforderungen entsprechende ersetzt werden. Die Küstenartillerie soll durchgängig modernisiert und namentlich die Feuerwirkung der Weserforts erhöht werden. Die neugeschaffene Inspektion der Küstenartillerie wird durch Verstärkung und Erweiterung der Befestigungsanlagen an Bedeutung gewinnen. Im Falle eines Krieges unterstehen diese Anlagen insgesamt einschließlich der beiden Matrofen- Artillerie- Abteilungen in Wilhelmshaven und Friedrichsort dem Inspekteur der Küstenartillerie als Oberbefehlshaber. Nab und Fern. Eine ganze Reihe von Schiffsunfällen, die mehr oder minder schwer verliefen, ist zu verzeichnen. Der Dampfer Orizaba" der Orient- Linie, der sich auf der Fahrt von London nach Sydney befand, ist bei Garden Island gestrandet. Der Kreuzer Katoomba" ist zur Hilfeleistung abgegangen. Das Wetter ist sehr ungünstig, und man befürchtet, daß der Dampfer ganz wrack wird. Der Karlsfronaer Dampfer ,, Linnäa" ist mit Mann und Maus unter gegangen. Seit dem 13. Januar hatte man von der Schiff keine Nachricht mehr. Jetzt hat ein Mann der Besatzung aus einem englischen Hospital an seine Familie in Stockholm geschrieben, daß er der einzige Ueberlebende von allen sei. Er jei, als der Dampfer unterging, in letzten Moment von zwei englischen Lotsen gerettet morden. Das deutsche Linienschiff Wörth" geriei bei einer Uebung in der Nähe von Kiel auf den Grund. Zwei Freuzer mußten in See gehen, um die„ Wörth" abzuschleppen. Ueber die Explosionskatastrophe an Bord des englischen Unterseeboots bei Queenstown liegt jetzt ein eingehender Bericht vor. Wie festgestellt ist, wurden durch die erste Explosion an Bord des Unterseeboots A 5 drei Personen getötet, nämlich ein UnterTeutnant, ein Mechaniker und der Oberheizer; zwei Mann werden vermißt. Das Kanonenboot„ Hazard" eilte zur Hilfe herbei. As die Mannschaften desselben sich an Bord des Unterseeboots begeben hatten, erfolgte die zweite Erplosion; durch diese wurden 19 Personen verwundet, darunter ein Leutnant schwer. Die Explosionen geschahen bei Füllung der Gasolinbehälter des Bootes, das sich danach zur Vornahme von Tauchübungen nach; der Hafenausfahrt begeben sollte. Abgelehntes Gnadeugesuch. Der Regent von Braunschweig hat das Gnadengesuch der Frau des Majors b. Sydow abgelehnt. Frau v. Sydop war wegen Mißhandlung ihres Töchterchens in allen Instanzen zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt worden. Zwei maskierte Verbrecher überfielen in Köln das Dienstmädchen des Rabbiners Frank, als es abends die Haustür verschließen wollte. Die Männer knebelten das Mädchen, entrissen ihm die Schlüssel und versuchten in die Wohnung einzudringen. Als plötzlich von den oberen Etagen Schritte hörbar wurden, flohen die Verbrecher, die wahrscheinlich geglaubt hatten, die hochbetagte Frau des Rabbiners sei allein zu Hause gewesen. Das Mädchen, das bereits in den letzten Zügen lag, wurde aus seiner verhängnisvollen Lage befreit und dem Hospital überwiesen. Ter Vorfall erinnert an einen Raubmord, der in den Karnebalstagen von mastierten Personen vor Jahren ausgeführt wurde, ohne daß die Täter bisher ausfindig gemacht wurden. Ein Dynamitattentat gegen einen Pfarrer wurde in Apcz( Ungarn) verübt. Als der Pfarrer Henessy gerade mit Verwandten und Freunden bei einem Abendessen saß, explodierte auf dem Hofe eine Dynamitpatrone. Das Mauerwerk wurde vielfach beschädigt und der Pfarrer durch einen Eisensplitter schwer verletzt. © Die Affäre der Gräfin Montignoso ist vorläufig auf einem toten Punkt angelangt. Justizrat Körner ist nach Deutschland zurückgekehrt und die italienischen ordentlichen Gerichte werden jetzt über die Auslieferung der kleinen Prinzessin Anna Monica Pia zu befinden haben. Die Angelegenheit hat aber noch eine unerwartete pikante Folge gehabt. Die getrennt von ihrem Gatten lebende Frau des Grafen Guicciardini will auf Grund der Vorgänge zwischen diesen und der Gräfin Montignoso die Scheidungsklage erheben. Ein fürchterliches Verbrechen harrt der Aufklärung. In Belgien bei Grand Lonaye wurde die Leiche eines Mädchens aus dem Meuse- Flusse gezogen, der die Arme bis zum Ellenbogen abgeschnitten waren. A Blei statt Gold hat ein englischer Käufer von Goldbarren aus Indien erhalten. Von einem Transport, der aus neun Kisten bestand und aus den Kolar- Goldfeldern fam, fand sich eine statt des edlen Metalls mit Blei gefüllt. Man glaubt, daß der Diebstahl es handelt sich um ein Objeft im Wert von 64 000 Mark- in Indien begangen worden ist. Stadttheater in Gießen. Heimat. Schauspiel in 4 Aften von Hermann Sudermann. Geistreicher, funkelnder Dialog, hohe Schwungkraft der Sprache, Bilder von poetischer Schöneit, blendender Geist, der die Form zerschlägt, Säuren, die ägen, Schärfen, die wollüftig in das Fleisch dringen, und Bänder, die im Winde zerflattern, das ist Sudermann und das ist auch seine " Heimat". Wie der filberne Strahl einer Fontäne, der aus schwarzem Wasser emporsteigt und im dumpfen Fall zurückfällt, mutet uns das Werk an. Mit der ihm eigenen graziösen, prickelnden Sicherheit geht Sudermann wieder an die delikatesten Dinge, flaffende Risse dabei mit stühnem Sprunge nehmend oder mit geiftvollem Flimmer ein Strahlennez darüber ziehend. Es ist ein bitteres, satirisches Lachen über die Engherzigkeit jener durch ihre Wohltätigkeit sich Weihrauch streuende Kreise, die nur ehrbar sind, weil das Dach ihres Hauses sie schüßt, und die weit abrücken von allem, das sie in der wohligen Behäbigkeit ihrer selbstgefälligen Moral stören föunte. Eine Tochter wird aus dem väterlichen Hause gestoßen, weil sie den aufgezwungenen Freier nicht nehmen will. Sie geht draußen aber nicht in dumpfer Verzweiflung unter, sondern packt das Leben frisch bei den Hörnern und wird man bedente blos einmal die Blamage für die Familie Sängerin. Allerdings ist sie so rücksichtsvoll, eine berühmte zu werden und das söhnt sie mit der eitlen, unbedeutenden Mutter aus. Bei einem Besuch, den sie dem väterlichen Hause abstattet, gerät ihre Welt mit den Anschauungen ihres Baters, des pensionierten Oberstleutnant Schwerze, in Rallision. Es entspinnt sich hieraus der Konflitt, den der Dichter aber nicht löst, sondern aus der Welt schafft, indem er den alten Vater sterben läßt. Eigentlich verblüffend einfach. Aber troß dieses Kunstgriffes beansprucht das Wert volles Interesse. - Die Hauptrolle, die Sängerin Magda, lag in den Händen Frl. Frieda Christophersen, des Gaftes vom Neuen Theater in Berlin. Wir lernten sie gestern als eine Künstlerin von ungemein frischem, lebenswahren Spiel und starter Berinnerlichung fennen. Man fühlte es, daß durch jebes Wort und jede Gebärde der warme Lebensstrom pulfte. Wie ein glänzender Falter flog sie durch die ehrwürdigen Räume und scheuchte mit ihrer Glut die trappelnden Larven, die sich in dem Moder ihrer Moral dort eingeniftet hatten, aus den Schlupfwinkeln heraus. Das Publikum applaudierte stürmisch und ehrte sie durch eine Blumenspende noch besonders. Als Partner war ihr Herr Linzen in der Rolle des Oberst leutnants zugeteilt, der den zitternden, leicht erregten Greis 1 mehr möglich ist, daß die Turnvereine derartige Naumann in in recht guter Durcharbeitung gab, auch Frl. Dülfer hatte Organisationen schaffen, so ist dies jedoch an kleineren mit Margarete ihre zahme Haustochter Marie richtig aufgefaßt. Frl. Sand Pläßen heut noch dankbare Aufgabe, der sich die Turner Landwirt in aber spielte ihre Frau Oberst ohne Blut zu automatisch nicht entziehen sollen und dürfen. Hier ist der Ort, 13. Johann Ge an dem Ihr die auf dem Turnplatz erlangte Kraft und tine Schneider, und Frau Fischer ihre Franziska mit zu wenig beißender Schärfe. Die Franziska ist eine Person, durch deren Stimme eine diabolische Schadenfreude klingt. Gut dargestellt dagegen war der Regierungsrat v. Keller durch Herrn Stein goetter. Mit feiner Mäßigung in Ton und Gebärde und beredtem Mienenspiel wußte er den egoistischen und feigen Lüstling scharf zu treffen. Das Haus, das sehr gut besetzt war, fargte nicht mit seinem Beifall. G. H. Gewandheit und den geübten Gemeinsinn zum Ausdruck bringen könnt! Ihr müßt in Eueren Gemeinden die treibende Kraft sein, derartige Organisationen ins Leben rufen, und wo sie sind, die immerfrische Jugendkraft zur Weiterbelebung und Weiterentwicklung zu stellen. Die Turner müssen überall, wo es es gilt, eine gute zu mann bahier mi Am 11. F Anna Juliane Am 10. Sache zu unterstützen und zu fördern, in erster meister dahier. Zugentgleisung beim Provinzial- Siechen- Reihe stehen. Diese Aufgabe wurde in den letzten mädchen dahie hause zu Gießen. In legter Nacht gegen 1/21 Uhr ist der fahrplanmäßige von Fulda nach Gießen bestimmte Güterzug furz vor seinem Ziele in der Nähe des Provinzial- Siechenhauses entgleist und konnte trotz größter Anstrengungen bis jetzt nicht fortgeräumt werden. Man berichtet uns über den Unfall das folgende: - Der regelmäßige Güterzug Fulda- Gießen, der 1/212 Uhr nachts den Uebergang der Licher Chaussee in der Nähe des Provinzial- Siechenhauses passiert, tauchte erst mit / stündiger Verspätung aus dem Walde auf und näherte sich der dortigen Wärterbude. Als er taran vorbeiging, fiel es dem diensthabenden Beamten auf, daß hinter zwei Lokomotiven nur zwei oder drei Wagen herrollten. Während der Beamte aber den Wagen nachsah, gewahrte er plöglich zu seinem Schrecken, wie sich auf dem Geleise noch eine lange, dunkle Linie auf ca. 100 Aren heranbewegte und mit rapider Schnelligkeit an seinem Stande vorbeisaufte. Einige Augenblicke banger Erwartung und dann ein furchtbarer, weithin die Nacht durchdringender Knall, der Boden scheint sekundenlang wie bei einem Erdbeben zu schwanken, und dann ist es geschehen: Der hintere Teil des Zuges ist auf den vorderen gestoßen und zur Entgleisung gebracht worden. In wirrem Knäuel schoben sich gegen 12 Wagen über und ineinander, überschlugen sich und stürzten vom Bahnkörper herab, im Sturze die Telegraphendrähte zerreißend. Heute Morgen und Nachmittag eilten große Scharen Schauluftige hinaus, um die Situation und die Aufräumungsarbeiten in Augenschein zu nehmen. Das wilde Chaos, das der Zusammenstoß gezeitigt hatte, gewährte einen eigen tümlichen Anblick und wurde mit seinen gestürzten und zertrümmerten Wagen, die teilweise sentrecht hochstehend, ihre Ladungen herauswarfen, wiederholt photographisch festgehalten. Ein größeres Aufgebot von Beamten und Arbeitern war seit heute Nacht damit beschäftigt, die Strecke von den Trümmern zu reinigen und wieder befahrbar zu machen, doch dürfte dieses nach fachmännischer Ansicht im Laufe des morgigen Vormittag erst geschehen sein. Einstweilen müssen die Reisenden bei der Unfallstelle umsteigen während der Güterverkehr über Lollar geleitet wird. Die Telegraphen verbindung wurde bis heute Mittag wieder hergestellt. Als Ursache der Entgleisung wird Berreisen der Berkoppelung angeführt. Menschenleben sind glücklicherweise nicht zu beflagen, während der Materialschaden ein bedeutender ist. Die beiden Lokomotiven blieben unversehrt. Sofort nach Meldung des Unfalles wurden von Gießen und Fulda Hilfs. züge abgelassen, die gegen 2 Uhr nachts eintrafen und ungesäumt die Aufräumungsarbeiten in Angriff nahmen. Lokales. 18. Februar 1905 ** Anläßlich des Attentats auf den Großfürsten Sergius hat der Großherzog eine vierwöchige Hoftrauer angeordnet. s Der Großherzog und die Großherzogin sind vorgestern nach 14 tägigen Aufenthalt in Lich resp. Romrod wieder in Darmstadt eingetroffen. Abends 9 Uhr hatten die Darmstädter Vereine einen großen Lampionzug mit Serenade veranstaltet, der einem impossanten Verlauf nahm. Wohl ca. 3000 Personen aller Berufsstände in ca. 80 Vereinen mit 8 Musikkorps fzten sich von dem Ballonplaz aus teils mit Lampions, teils mit Fackeln versehen in Bewegung, zogen durch die Alexanderstraße über den Paradeplag, Rheinstraße, Wilhelminenstraße nach dem neuen Palais und nahmen vor demselben Aufstellung, während die vereinigten Gesangvereine in den Balaisgarten einzogen und unter Leitung des Direnten Fahr drei Lieder sangen: , Gott grüße Dich"," Die Himmel rühmen 2c." und das " Deutsche Lied". Das hohe Baar stand während der Aufstellung der Vereine und während des Gesanges auf dem Balton und folgten, wie man beobachten konnte, dem Gesang mit großem Interesse. n Jahrzehnten durch die übermäßige Preisturnerei bon den meisten Turnern fast vergessen und auch hter und da vernachlässigt. Gibt es denn etwas Schöneres als das Streben, seinem Mitmenschen im Falle der Not beizuspringen und helfen zu können und das beglückende Bewußtsein, seine Pflicht zu erfüllen! Und hierzu ist der schönste Boden das Feuerlösch- und das Sanitätswesen, dem die Turnvereine sich allerorts widmen sollten. Diese Zeilen mögen dazu beitragen, daß es auf diesen Gebieten vorwärts geht!" Aus dem Gerichtssaal. Straffammer. Gießen, den 17. Februar 1905. In der am vorigen Freitag verhandelten Sache gegen Georg Gundrum 4. von Alsfeld wegen Störung der Sonntagsruhe wurde Beschluß verkündet, daß eine neue Die ebenfalls am Hauptverhandlung stattzufinden habe. genannten Tage verhandelte Privatflage des Wilhelm Rapp von Mittel- Seemen gegen Peter Wilhem Bach wegen Beleidigung, führte zur Bestätigung des vom Schöffengericht Ortenberg ergangenen Erkenntnisses, das auf Freisprechung lautete. Ein oberhessischer Gerichtsdiener wurde wegen Vergehens im Amte zu 3 Monaten und 2 Wochen GeDie er in amtlicher E genschaft vereinnahmt hatte, für sich fängnis verurteilt. Er hat etwa 150 Mt. Stempelgelber, verwendet. Um seine Veruntreuunge zu rerdecken, fertigte er eine falsche Nachricht an einen Zahlungspflichtigen und verfälchte sein Dienstregister durch unrichtige Einträge. Wegen Körperverlegung wurde der Ludwig Abel von Wiesed mit einer Gefängnisstrafe von 1 Jahr und 3 Monaten belegt. Er hat im angetrunkenem Zustande dem Küfer Bierau mit einem Messer in den Nacken und Rücken gestochen, ohne ihn jedoch erheblich zu verlegen. Die hohe Strafe begründete das Bericht mit der Gefährlichkeit der Handung des Messers. Die Kommis Rudolf Langliz und Karl Seiß zu Büdingen sind geständig, daß sie ihren Prinzipal etwa 130 Mt. unterschlagen haben. Um diese Veruntreuung zu verdecken, machten sie falsche Einträge in die Geschäftsbücher. L. erhielt 2 Monate 3 Wochen Gefängnis; der noch jugendliche S. tam mit 1 Monat 1 Woche davon. Unter der Anklage der Urfundenfälschung und des Betrugs wurde der Knecht Gerhard Goldmann von Reicheldheim zu 8 Monaten Gefängnis verurterit Er hatte eine von seinem Dienstherrn angefertigte Bürgschaftsurkunde von 6 Mt. auf 26 Mt. abgeändert und dadurch einen Kaufmann in Echzell um einen Anang gebracht. - Falls Sie beabsichtigen, Ihre Kinder Lebertran einnehmen zu lassen, da die richtige Zeit dafür jetzt ist, sollten Sie sich vergegenwärtigen, daß Scotts Emulsion ihnen das Ginnehmen ganz wesentlich erleichtern würde. Die neu belebende und kräftigende Wirkung des Lebertrans ist in Scotts Emulsion vollkommen erhalten geblieben, das besondere Herstellungsverfahren macht den Lebertran jedoch schmackhaft und leicht verdaulich und verdeckt den widerliches Geruch des Trans, der die meisten Kinder vor dem Einnehmen zurückschreckt. Scotts Emulsion sichert alle die Erfolge, die Lebertran bewirken kann, aber sie tut es in angenehmer Weise und in erhöhtem Grade. 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Js. erschienene Turnzeitung des Gaues Rheinhessen veröffentlicht einen von dem 1. Vorsitzenden der Turngemeinde Worms Herrn Baas über Turneret und Feuerlöschwesen verfaßten, auch die Algemeinheit interessierenden Aufsatz wie folgt:" Im Anschluß an den letzten Gauturntag, welcher am 27. v. Mts. in der Turnhalle zu Osthofen abgehalten wurde, hat die Turn- und Feuerwehrgemeinde Osthofen den Vertretern des Gaues die Tätigkeit ihrer Feuerwehrabteilung vor- Frieda. 12. Besißer einer chemischen Wascherei Carl Herr geführt. Ich muß gestehen, daß ich noch selten eine so stramine und schneidige Feuerwehrübung gesehen und muß ich hierdurch dem Korps meine vollste Hochachtung und Anerkennung aussprechen. Ich möchte mir bei dieser Gelegenheit erlauben, unsere Vereine auf dem Lande und in größeren Städten aufzufordern, fich des Feuerlöschwesens tatkräftig anzunehmen. Hier ist das Feld, auf dem Ihr Euch die Achtung Euerer Mitbürger, der Gemeinde und Staatsbehörde erringen könnt, die mehr wert ist, als wenn Ihr von Ort zu Ort zieht, um Diplome einzuheim sen. Wenn es auch heute in mittleren und größeren Städten nicht eine Tochter, Lilly Antonie Johanna. Dreher Rudolf Wolf ein Sohn, Ludwig Max. Buchhalter Peter Reichert ein eine Tochter, Margarete Emilie. Reftaurateur Mor Hartung Sohn, Adolf Karl. 13. Hilfsschaffner Heinrich Schneider Uhl ein Sehn. 14. Schlosser Ernst Döpfer eine Tochter, ein Sohn, Wilhelm Ludwig. Kesselheizer Heinrich Friedrich Elisabethe Erneftine Marie. eine Tochter, Mathilde Rosa Karola. 15. Monteur August Kaufmann Otto Fangmann Hoz eine Tochter. Aufgebote. Am 9. Febr. Wilhelm Schönfeld, Taglöhner dahier mit Franziska Katharine Reinhardt hierselbst. 11. Ludrig Schäfer, Fabritarbeiter in Londorf mit Anna Katharine 87 Jahre al Schwalb dahi mann babier. Schneidermeift D Ge Die bere Freit in abzuhaltender 46. ergebenft eing Bände um za 1. Grftattung aufzuneh 2. Beschlußfaff dem Vor 3. Berteilung 4. Ersazwahl 5. Bericht übe Revision. Gießen, Höh Mädch Die Au des fommende follen, werden Die Freitag, de bon dem Unter Saulbaufe, S Borzulege ( Auszug aus die über 12 S peiten Impfun Shule tommen Poie erft gulbi Docutellen. Bieße Gies Ma A Gießener landwirtschaftlicher Wetterblenft. Voraussichtliche Witterung in Heffen für Sonntag, den 19. Februar. Trüb milder, Regenfälle( vor allem im reine derartige Naumann in Norded. 12. Adam Debus, Kutscher dahier dan fleineren mit Margarete Berghäuser hier selbst. Wilhelm Schneider, ter ist der Ort, 13. Johann Georg Epaar, Bremser i. P. dahier mit Katha- Vogelsberg und Odenwald), stürmisch, besonders auf den sich die Turner Landwirt in Uiphe mit Katharine Biedenkapp in Rainrod. angte Kraft und rine Schneider, geb. Jünger hier selbst. Louis Kaz, Kauf Höhen. zum Ausdrud Eueren Ge t sein, der Beben zu he Jugendtraft ng zu stellen. gilt, eine gute mann dahier mit Anna Cohn in Paderborn. Eheschließungen. Am 11. Febr. Wilhelm Klein, Postbote dahier mit Anna Juliane Hein in Unterel& bach. Gestorbene. n, in erster meister dahier. 12. Anna Fischer, 65 Jahre alt, Dienf in den legten mädchen dahier. 13. Magarete Schwalb, geb. Schmal, etsturneret bon 87 Jahre alt, Witwe des Dachdeckermeisters Christian auch hier und Schwalb dahier. 14. Eduard Lind, 52 Jahre alt, DienstAm 10. Febr. Ernst Haubach, 47 Jahre alt, MaurerSchöneres als mann dahier. 15. Friedrich Schomber, 46 Jahre alt, Falle der Not Schneidermeister dahier. Das beglückende Und hierzu ist das Sanitäts erorts widmen tragen, daß es al. bruar 1905. en Sache gegen Störung der daß eine neue ebenfalls am Wilhelm Rapp Bach wegen Be Schöffengericht uf Freisprechung Gegründet 1883. Jean Dern& Co. Giessen Telephon Пr. 21 Inh: Oscar Gutmann Weftanlage 31. 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Milch per Liter 18. Pfg. Dauer der Marktzelt von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Markizeit überhaupt nicht, und während der ersten bret Stunden der Markizett im Umherzieben fellaeboten werben. Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide u Gießen Dalli Seifenpulver das Allerbeste für die Wäsche Gewerbebank zu Gießen. Eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Die verehrlichen Mitglieder unserer Bank werden zu der am Freitag, 24. Februar 1905, abends 8 Ahr im Saale des Hotel Einhorn dahier Er wurde wegen abzuhaltenden 2 Wochen Ge Stempelgelber t hatte, für sich erdeden, fertigte spflichtigen und träge.- Wegen Biefed mit onaten belegt. er Bierau mit chen, ohne ihn rafe begründete ng des Meffers. 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Erstattung des Geschäftsberichtes pro 1904 und Festsetzung des Höchstbetrages der aufzunehmenden fremden Gelder. 2. Beschlußfassung über die Genehmigung der Jahresrechnung und Bilanz und die dem Vorstand und Aufsichtsrat zu erteilende Entlastung. 3. Berteilung des Reingewinnes. 4. Ersaßwahl statutengemäß ausscheidender Mitglieder des Aufsichtsrates. 5. Bericht über die am 18. Mai v. J. durch den Verbands- Revisor borgenommene Revision. Gießen, den 17. Februar 1905. Gewerbank zu Giessen. Eingetr. Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht. Der Vorsitzende des Aufsichtsrates: L. Petri ll. Höhere und erweiterte Mädchenschule zu Giessen. Die Anmeldungen der Mädchen, die von Beginn des kommenden Schuljahres ab unsere Schule besuchen sollen, werden Dienstag, den 28. Februar, Freitag, den 3. und Samstag den 4. März von dem Unterzeichneten zwischen 11 und 1 Uhr in dem genehmer Weise Schulhause, Schillerstraße 8, entgegengenommen. Don uns aus pothefen und nd zwar nte ndern nur in in Karton m & Bowne M. ma Glperin 50,0, unter, 20, pulv. Tragant 8, 10. Bierzu aromatife Vorzulegen find: Impf- und Geburtsschein ( Auszug aus dem Standesamtsregister); bei Kindern, die über 12 Jahre alt sind, eine Bescheinigung der zweiten Impfung; bet Kindern, die aus einer anderen Schule tommen, ein Abgangszeugnis. Mädchen, die erst schulpflichtig werden, sind bei der Anmeldung borzustellen. Gießen, den 16. Februar 1905. Der Direktor: Dr. Stoerifo. Städt. Wohnungsnachweis Gießen. Gartenstraße 2, Zimmer Nr. 14. Geschäftsstunden von 8-1 und bon 3-6 Uhr Es sind zu vermieten: 1 Wohnung von 6-8 Zimmern. " 7 " 1 Wohnungen von 6 Zimmern 1 3 " " 10 5 4 " " n " 3 " " " 3 1-2 " 11 " 4 möblierte Zimmer. Zu mieten gesucht: Drahtflechterei. Holzversteigerung in der Fürstl. Oberförsterei Lich. Montag, den 20. Februar, von dorm. 9½ Nhr an in den Distrikten Meilbach und Mönchwald: Buchen: 45 Rm. Stöcke, 2500 Wellen; Eichen: 9 Rm. Scheiter, 4 Rm. 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