Nr. 271. Jasertionspreis: Die einspaltige Betitzeile für ganz Oberbeffen, die Kretse Wezlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzelle 30 resp. 40 Bfg. machung. ascheren Beförderung des Bublifums haben wir t getroffen, daß der Sta er Gemeindeftenern da Stadtfaffe unterffügt wi er Stadtfaffegehilfe Möh meindefteuern beauftragt ichtigt worden. Dember 1905. meißerei Gießen. cum. machung. te. dahier stattfinden Grämermarkt hes bon vormittags 8 t wird innerhalb der St b der Stadt abgehalten. oboember 1905. ifterei Grünberg. mer. nachung. derholt an den Hausti it und ohne Inhalt ie Täter entdeckt wurde fich deshalb veranlagt inen Brötchendieb deca ftrafung erfolgen fann, bember 1905. Bolizeiamt Gießen. gen diefer Kaffeefudh störungen, frankhafter meljucht), hartnädiger Blich Schwachung des Hände und krampf. Schließlich entwidell t, Abmagerung, allge higkeit des Körpers dem Anfall einer an der Kaffee keinesfalla dienlich fein kann, ist g der Insel bon Groiz och den Beweis dafür chaft durch den Kaffee n. Zeit bestand in Be alle Brautpaare jahe getraut wurden. Am sämtliche Bräute, ihre en Sparbüchsen in det obten und Angehörigen rlicher Meffe und ein der The fand die Ein dann nahm die ganze ges teil. Epäter, ale mußte die Sitte von daran wurde doch in Zwölf hübsche, brave, age von der Stadt aus aut. Die Bräute waren blik geschmidt, das abet de. ller 000 gelbe Salatblätter tut itreut man in Würfel eschnittene hartgefochte eterfilie und übergießt rt zubereiteten Sauce: ührt man mit einem Löffel boll Gals, eben Pfeffer zufammen fig und einen Tee Stalbsteule werden man mit PaprikaStüde legt man eine ein bis zwei Zwiebelammen und bindet sie in fleine Würfel getiefen Schmortopf, legt aun an. Nachdem sie einen halben Liter feftfchließenden Dedel ejer Sauce fertig gar Fleisch heraus, löft zum Anrichten warm. ndem Wasser und Mehl Pfanne ab, treibt die ie mit anderthalb Tee geidhälte, mürflig ge nrichten füllt man die ht wir die graufamften umors cinen Humorer Ancfboten hängen er Mann eine Frau die Welt fommende 3: Lange weile! en begehrenswerter, Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechanschluß Rr. 362. Freitag, den 17. November 1905 Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Die Anfprüche der ruffifchen Polen. Als der Krieg in Ostasien für Rußland eine üble Wenbung nahm, war man nicht wenig erstaunt, zu sehen, daß die polnische Bevölkerung Rußlands im ganzen eine tadellos loyale Haltung bewahrte. An keiner Stelle Kongreßpolens zeigte sich auch nur der leiseste Anlauf zu einer Ausnügung der russischen Notlage. Man fand das sehr klug, und es war auch flug. Denn die russische Regierung hatte trotz des Krieges Militär genug in Polen, um jeden Versuch eines nationalen Aufstandes dort unverzüglich niederzuwerfen. Was man in der breiten Deffentlichkeit nicht wußte, war: daß die polnischen Führer in Galizien, Paris und anderwärts nicht müde wurden, ihre Landsleute in Kongreßpolen zu beschwören, fie möchten sich von jedem Gewaltstreich fernhalten, vielmehr durch Beweise von Loyalität sich den Dank der russischen Regierung zu verdienen, welcher Dank in Form der Gewährung von Autonomie gar nicht ausbleiben könne. Die brieflichen Beschwörungen hatten den Erfolg, daß alle Verschwörungen unterlassen wurden, obwohl im Verlauf des ostasiatischen Feldzugs die Versuchung wuchs. Jene Ermahnungen mögen eine recht wirksame Unterstützung noch dadurch erfahren haben, daß in Kongreßpolen sich eine Art Mittelstand, wenn auch nicht sehr breit, gebildet hatte, dem es materiell recht gut ging und der deshalb zu unbesonnenen Streichen wenig Neigung hatte. Den unteren Schichten freilich ging es gar nicht gut. Bei der Industrialifierung Kongreßpolens war der ärmere Teil der Bevölkerung übel weggekommen. Die Löhne niedrig, von sozialer Fürforge teine Spur, die Hygiene vollkommen vernachlässigt bie Fabritstadt Lodz hat bei 400 000 Einwohnern nur ein einziges Krankenhaus der Unterricht verwahrlost, die Ausficht auf friedliche Entwickelung zum bessern abgeschnitten. Als in Sosnowice die Bewegung losbrach, zeigte es sich, daß sie ausschließlich eine Arbeiterbewegung war. Die nationalpolnische Frage spielte dabei in feiner Weise mit, sie wurde nicht einmal nachträglich angeregt und in die Bewegung hineingezogen. Natürlich tam es zu Gewaltszenen, zu häufigem Blutvergießen. Die Dynamitbomben waren ein regelrechtes Kriegswerkzeug geworden. Polizei und Arbeiter rangen miteinander. Häufig mußte das Militär eingreifen. Kugel und Kantschu wurden die Hauptsächlichsten Regierungsinstrumente. - Jezt endlich regte sich das Polentum. Die Gymrafiaften und die Böglinge der höheren Töchterschulen verlangten fategorisch nach polnischer Unterrichtssprache, sonst wrden sie wie alle Welt streiken. Und sie streiften. Man kann sich denken, mit welchem glühenden Gifer die Schuljugend sich einer Begeisterung hingab, die ihr Ferien ohne Ende verschaffte. Es war rührend. Allerdings auch etwas lächerlich. Das Beispiel der Knaben und Mädchen blieb nicht ohne Nachahmung. Die Bahnbeamten verlangten die polnische Dienprache. Sie wurden in aller Freundlichkeit barauf aufmerksam gemacht, daß das nicht angehe, daß die Herren Petenten sich doch damit genügen lassen sollten, unter einander soviet polnisch zu sprechen, als ihr Herz begehrte. Und sie ließen sich wirklich genügen. Die Flammen des polnischnationalen Patriotisus schlugen wirklich nur in die Kinderherzen, die Schulfreiheit meinten, wenn sie von polnischer Freiheit schwärmten. Das währte monatelang. Im ganzen europäischen Rußland loderte das Feuer der Revolution empor, die Regierungsgewalt lag am Boden, die staatliche Autorität war niedergesunken, in Finland ertropte die Bevölkerung die Wiederkehr des vorigen Zustandes, die Rückgabe der alten Autonomie. Nur in Kongreßpolen war die Revolution eine Arbeiterrevolution, nur in Kongreßpolen blies fie es vollständig, nur in Kongreßpolen tauchte der Nationalismus nach den erwähnten, teils lächerlichen, teils Schüchternen Versuchen nicht mehr empor. - Da geschah etwas ganz seltsames: Nachdem der Zar sich entschloffen hatte, dem russischen Volke die Grundrechte, dem russischen Reich eine Repräsentationsverfassung zu geben, nachdem der Frieden geschlossen und Graf Witte zum Ministerpräsidenten ernannt war, nachdem die Wogen der Revolution nicht mehr so hoch gingen und es wieder eine Regierung im Lande gab erschien plötzlich eine polnische Deputation in Petersburg bei dem Grafen Witte, um für Polen politische Selbständigkeit zu verlangen. Graf Witte, der in Portsmouth fein diplomatisches Meisterstück gemacht, zeigte, daß er unter Uniständen auch ganz undiplomatisch sein, der Vater des rusfischen Parlaments, daß er auch ganz unparlamentarisch reden toine. Er nannte die polnische Forderung eine unverschämtheit, eine Frechheit; und als die armen polnischen Delegierten eine Einwendung machen wollten, schlug er krachend auf seinen Schreibtisch und erklärte mit unzweideutiger Handbewegung die Angelegenheit für erledigt. Damit war die polnische, nationale Erhebung vom Jahre 1905 beendet. Intriguen und Ränke spinnen, das mögen die Polen noch fönnen, aber zur Revolution ist ihnen die Luft vergangen und die Kraft ausgegangen. Von diesen Intriguen und Ränken wird man bei uns bald genug spüren. Das Spiel hat sogar schon begonnen. Daß Kongreßpolen feinen Aufstand machte, daran war nur Kaiser Wilhelm schuld, der mit 5 Armeekorps an der Grenze ftand und 15 000 Mann ins Land geschickt bätte, um es dauernd zu beseßen und nie wieder herausgegeben. Daß jezt Graf Witte die Selbstständigkeit für Kongreßpolen verweigerte, daran war wiederum Kaiser Wilhelm schuld, der unter Drohungen dem Grafen Witte seine Haltung aufge= zwungen hatte. Natürlich glaubt das kein Mensch. Nicht einmal die englischen Blätter glauben es, die diese Märchen auf polnisches Geheiß verbreiten. Was ? Die Zum Ueberfluß wurde in Berlin an amtlicher Stelle erktärt, daß alle solche Gerüchte auf plumper Erfindung beruhen. Die deutsche Regierung hat darnach seit vielen Jahren überhaupt keinen Gedankenaustausch mit der en sischen Regierung über polnische Angelegenheiten gepflege. soll nun den Polen die Erfindung derartige: tollfieu Erfindungen können den Polen it denn das Wort Kosciuszkos ist wahr geworden niae das Ende Polens ist gekommen. Bauern- Unruben und Streik- Wirren. - Nieren, Die dunkeln Gerüchte aus dem Innern Rußlands finden ihre Bestätigung. Die Bauern brechen los. Damit wird die Lage, die schon durch den wieder um sich greifenden Streif stark gefährdet erscheint, aufs Aeußerste gespannt, und man kann dem Grafen Witte nicht Unrecht geben, wenn er in dem Gegensage Anarchie oder Militär- Diktatur die Zukunft Rußlands ausgedrückt erachtet. Diese Annahme erfährt durch die vorliegenden Berichte ihre Bestätigung. Die ländlichen Zustände. Die Nachrichten, die aus den ländlichen Distrikten vorliegen, deuten, so spärlich sie bislang fließen, auf höchst be= denkliche Zustände hin. Eine Nachricht aus Petersburg, die nur einen Distrikt betrifft, lautet: Aus Kirsanow( Prov. Tambow) wird gemeldet, daß die Unruhen unter den Bauern immer mehr um fich greifen und sich in Brandstiftungen, Plünderungen von Grundbesitz und Getreidediebstahl äußern. 25 Staatsgüter find berwüstet, andere werden noch durch die energische Gegenwehr ihrer Einwohner vor der Verwüstung geschützt. Die Truppen erweisen sich als nicht ausreichend. Was hier aus der einen Provinz berichtet wird, spiegelt zweifelsohne die gesamte Lage im entlegenen Innern wieder. So hört man aus dem Gouvernement Saratow, daß dort eine förmlich organisierte Räuberbande in den Ort Malinkowa im Distrikt Serdobsk eindrang, um Vieh zu rauben. Als sie sich von den Bauern ertappt und verfolgt sahen, flüchteten die Räuber mit den Tieren in die Kirche. Die aufs Aeußerste ergrimmten Bauern drangen in die Kirche ein und töteten sämtliche Räuber auf dem Kirchenplage, indem sie sie teils mit Knüppeln totschlugen, teils ihnen mit den Sensen die Köpfe glatt abschlugen. Streik und Straßenkämpfe. Der Streit ist nur der Anfang neuer gewaltiger Kämpfe Mit dieser Eventualität wird überall in den russischen Städten gerechnet. Man bereitet sich auf das Schlimmste vor. Handel und Wandel stockt. Die Läden sind geschlossen, die Schaufenster mit Brettern vernagelt. Die Straßen in Petersburg sind abends in Dunke! gehüllt; und in dieser Finsternis brütet das Unheil Entseßliches aus. Denn die sogenannten Chuligans, jene Bestien in Menschengestalt, die vor den fürchterlichsten Greueln nicht zurückschrecken, bereiten sich zu einem neuen Ausbruch vor. Diese Schwarzen Hundert", wie sie fich nennen, find plötzlich auf unerklärliche Weise in Besiz großer Mengen von Wodka gelangt, und wessen sie im Rausch fähig sind, haben die früheren Ausschreitungen erwiesen. An der Spitze des Streits stehen wieder die Eisenbahner. Aber auch in den meisten Fabriken, Buchdruckereien, Elektrizitätswerken ruht die Arbeit. Die Regierung bereitet sich auf alle Möglichkeiten vor. Es wird darüber aus Petersburg gemeldet: Ganze Batterien Artillerie sind auf den Straßen der Städte aufgepflanzt, unt eine von der Leitung der Revolutionären angefündigte Massen- Demonstration zu hindern. Die Behörden treffen überall energische Maßregeln, die Umstürzler auf der Straße niederzukämpfen und die Massen mit Gewalt zu unterdrücken, wenn auch Tausende dabei das Leben verlieren sollten. An der Spitze der Streifenden sollen zahlreiche frühere Beamte stehen, die sich der Revolution angeschlossen haben und dieser durch ihre Kenntnisse der Regierunas- Maschinerie Nußen bringen. Wer irgend fortkommen kann, flieht aus Rußland. Schon ist es zum Kampfe auf der Straße ge= fommen. Streifende warfen auf dem Newsky- Prospekt eine Bombe auf eine Infanterie- Patrouille und wurden schließlich von den einhauenden Kosafen auseinander getrieben. Lynch- Justiz. Es fehlt nicht an Fällen, in denen das Volk gegen die Hezer zur Selbsthilfe greift. So wird aus Libau berichtet, daß dort ein Polizeibeamter namens Kluge, der nach durchzechter Nacht durch Geldspenden zu einer Judenheze aufreizte, von der Volksmenge vor ein improvisiertes Gericht gestellt und erschossen wurde. Politifche Rundschau. Deutsches Reich. Der seit längerer Zeit erwartete Wechsel in der Leitung des Kolonialamts ist nunmehr nach halbamtlichen Nachrichten Tatsache geworden. Der Direktor der Kolonialabteilung Wirfl. Geh. Leg.- Rat Dr. Stübel ist für einen Gesandtenposten designiert. Für die Leitung der Kolonialver waltung ist der Erbprinz Ernst zu Hohenlohe- Langenburg in Aussicht genommen. Der Erbprinz hat von August 1900 bis zum Sommer d. J. die Senentschaft des Herzogtums SachsenKoburg- Gotha geführt. G ist der älteste Sohn des Fürsten Hermann zu Hohenlohe- Langenburg, Kaiserlichen Statthalters in Elsaß- Lothringen, und wurde am 13. September 1863 geboren. Erbprinz Ernst hat eine Kousine des Kaisers zur Frau. Er vermählte sich am 20. April 1896 mit Alexandra, Prinzessin von Sachsen- Koburg und Gotha, einer Tochter des Herzogs Alfred von Sachsen- Koburg, Bruders der verstorbenen Kaiserin Friedrich. Wie ein schlesisches Blatt wissen will, ist zum Nachfolger des scheidenden preußischen Justizministers Schönstedt der Oberlandesgerichtspräsident Beseler in Breslau bereits ernannt. * Der wegen Aufreizung zum Klassenhaß zu zwei Monaten verurteilte polnische Reichstagsabgeordnete Kulerski wurde in Graudenz verhaftet, wahrscheinlich, weil er sich zur Verbüßung der Strafe nicht stellte. Norwegen. ** Nach einer Zeitungsmeldung wird der Name des neuen Königs nicht Haton, sondern Karl V. sein. Die Königsflagge soll purpurrot mit einem golden Löw sein.. Der Storthing sagte mit 100 gegen 11 Stimmen die Apanage des Königs auf 700 000 kronen jährlich fest. Türkei. ** Das zu der Flottendemonstration in der mazedonischea Frage beſtimmte österreichische Geschwader soll Emnabend nach der Besita- Bai abgeben, falls die Pforte bis Freitag das Ultimatum der Mächte nicht annimmt. Die Aufforderung der sechs Vertreter der Mächte an die Pforte, ihr Verlangen ohne weiteres Zögern anzunehmen, widrigenfalls Bressionsmittel eintreten würden, ist Mittwoch abend erfolgt. Perlangt werden die Annahme der Finanztommission für die Srei mazedonischen Provinzen sowie das von den Botschaftern penehmigte Reglement, ferner die Verlängerung der Vollmachten des Generalinspektors Hilmi Pascha und die Erneuerung des Kontraktes der an der Reorganisation der Gendrmerie beteiligten fremden Offiziere, in beiden Fällen auf zmei Jahre. Wie aus Konstantinopel gemeldet wird, hat die dentiche Regierung sich allen Maßnahmen der Mächte ange= schlossen. Ein Kriegsschiff wird dagegen von Deutschland nicht abgesandt. ** Nach einer Versicherung des Chess Veliselos werden die Aufständischen in Kreta am tommenden Sonntag die Waffen niederlegen. Die Erklärung gab Veliselos in einer Unterredung mit den Konsuln der Schußmächte ab. Ralkan- Staaten. ** Das Unwesen der griechischen Banden an den bulgar h- türkischen Grenzen nimmt ungemein dreiste und ge= fahrliche Formen an. Eine große angeblich aus 10) Mann bestehende griechische Bande hat dieser Tage in GornoMevoljan, Wilajet Monastir, eine buigarische Hochzeitsgesellschaft überfallen. Das Haus wurde niedergebrannt. Zwölf Männer und ein Mädchen wurden getötet und acht Frauen und Kinder verwundet. Alim. ** Der japanische Gesandte in London, Vicomte Hayashi, erklärte in einer Rede, seit der Beendigung des Kriege sei Japan entschlossen, alles zu tun, was in seiner Macht stehe, um den allgemeinen Frieden aufrecht zu erhalten. Der erste Schritt sei der Abschluß des englisch- japanischen Bündnisses. Eingeweihte Leute pflegen derartigen Versicherungen teinen allzugroßen Wert beizumessen. ** Das Reich der Mitte mat in leger Beit lebhafte Anstrengungen, sich der europäischen Kultur anzupassen. Jezt soll der Kaiser von China auf Reisen gehen. Suengpaoli, der bisherige chinesische Gesandte in Paris, wurde nach Peking zurückberufen. Er se der Kaiserin Wite berichten, welche Aufnahme der Kaiser finden würde, wenn er seine Absicht, die europäischen Hauptstädte zu besuchen, aus führen werde. Die Kaiserin ist durchaus nicht mehr gegen Ben Reiseplan. Hof und Gesellschaft. ** Prinz Adalbert von Preußen ist zum Reichsmarineamt fommandiert worden. Er hat seinen Dienst dort bereits angetreten. * ** Der deutsche Kronprinz hat in Bad Kreuth, wo er als Jagdgast des Herzogs Karl Theodor in Bayern weilt, die geplanten Gemsenjagden wegen der dort herrschenden Schneestürme aufgegeben und ist nach Potsdam abgereift. Soziales Leben. X Massen- Aussperrung in Stettin? Die Stettiner Schiffswerften, denen die Arbeiter Forderungen auf Erhöhung ihres Lohnes unterbreitet haben, beabsichtigen demnächst, ihre sämtlichen Arbeiter auszusperren. × Grubenstreif in Oberschlesien. Während in einigen Gruben sich ein Nachlassen der Streitbewegung geltend macht, so besonders in der Giesche- Grube, sind andere Werke in den Ausstand getreten. Auf der Neupremsa- Grube, die der Kattowizer Aktiengesellschaft gehört, sind von 160 Mann nur ein halbes Dugend eingefahren. × Ende des Arsenalarbeiter- Ausstandes in Frankreich. In Toulon und Rochefort ist der Streif beendet. Marineminister Thomson hatte eine Besprechung mit Vertretern der Gemeindebehörden der Hafenstädte sowie des Allgemeinen Marinearbeiterbundes. Es wurde dann nach Cherbourg und an die Vereinigung, die ihren Sitz in Toulon hat, eine Depesche gesandt, in der bekannt gegeben wurde, daß Thomson bereit sei, in Beziehungen mit Abordnungen jedes Hafens und aller Werke einzutreten. Die Konsequenzen aus dieser Vorgang wurden von einem großen Teile der Arbeiter alsbald gezogen. In sämtlichen Werkstätten der Arsenale zu Toulon und Rochefort wurde gestern vormittag die Arbeit wieder aufgenommen. Der Streif der noch ausständigen Arsenalarbeiter in den übrigen Hafenstädten dürfte rasch beendet sein. Nab und Fern. † Hochwasser im Rheingebiet. Der Rhein und seine Nebenflüsse, besonders Mosel und Saar, find infolge starken Schneefalls und Regenwetters bedeutend gestiegen. Weite Gebiete am Mittelrhein und in der Eifel sind überschwemmit und der Verkehr an mehreren Stellen unterbrochen, Auch im Ruhr- und Wuppertale drohen erhebliche Schäden durch Hochwasser. † Raubmörder auf der Flucht. Der Mörder des Newyorker Zeitungsverlegers Tomson scheint sich auf der Flucht nach Deutschland gewandt zu haben. Dem Ermordeten ist it. a. Uhr und Kette geraubt worden; die Uhr trägt die Nummer 6 000 354 und 43 924 und den Namen Tomson, die goldene Kette eine blaue Granatkugel. Auf die Ermittelung des Mörders sind 2000 Dollars auspesezt. Die deutschen Polizeibehörden haben eingehende Recherchen eingeleitet, da es nicht ausgeschlossen ist, daß Uhr und Rette hier zum Vorschein kommen. + Verhaftete Falschmünzerbande. Der Polizei ist es gelungen, eine ganze Gesellschaft von Falschmünzern in dem niederrheinischen Orte Schlebusch festzunehmen. Die Fälscher hatten speziell amerikanische Banknoten angefertigt und während der Weltausstellung in Lüttich die belgischen Hotels und Geschäfte massenhaft damit unsicher gemacht. + Nemesis. Der Mörder der neunjährigen Hilda Kloß in Görlitz, die in voriger Woche auf scheußliche Art getötet wurde, ist in der Perion des 32 jährigen Arbeiters Pallmig in Hennersdorff entdeckt worden. Als Pallmig sich umstellt sah, erhängte er sich; er wurde zwar noch lebend abgeschnitten, ist aber bald danach gestorben. † Schreckliches Ende einer Familie. In dem englischen Dorfe Heslington wurde eine aus fünf Personen bestehende Familie ermordet aufgefunden. Die Eltern und drei Kinder waren in entseglicher Weise anscheinend durch Beilhiebe zugerichtet und lagen an verschiedenen Stellen der Wohnung auf dem Roden in ihrem Blute. Ob ein Familiendrama oder Mord vorliegt, ist noch nicht aufgeklärt. † Brandkatastrophen. Ein riesiges Schadenfeuer zerstörie iren großen Teil der befaimten Wachstuchfabrik A. Schumann in Leipzig- Zweenfurth und richtete einen Verlust von über 100 000. an. Das Feuer entstand in einer Maschine durch Reibung und breitete sich trotz energischer Gegenmaßregeln so schnell uns, daß die Feuerwehren mur die Nachbargebäude ichützen konnten. Das Hauptgebände mit sämtlichen Maschinen brannte total aus. Der Betrieb der Fabrik wis t unterbrochen. Von einem großen Brande ist nhrichen he mgesucht worden. Hier sind mehrere Gehöfte, ten und Scheunen durch das Tag und Nacht wütende Feu c zerört worden. Der Brand ent= stand in der Rosenstraße und ibang nach benachbarten Gehöften über, troßrem die Feuerwehrma nichaften in opfervollster Weise vorgingen. Leider ist ein Mann dabei schwer verunglückt. Eine umstürzende Mauer begrub den Maurer Wegener und verlegte ion erheblich. Der Brandschaden ist sehr bedeutend, da mehrere gefüllte Scheunen mitver= brannten. † Tod in den Bergen. Auf dem Eimplonpak verirrten sich im Nebel zwei Handelsleute und der sechszehnjährige Sohn des einen, die einen Richtweg gehen wollten. Der Sohn starb in den Paß an Krämpen und Erschöpfung. Dem Vater, der die Krämpfe durch Abre bungen stiffen wollte, erfroren beide Hände. Mit Mübe retteten fch die beiden Männer in das Schutzhaus. Die Leiche des Sohnes konnte nicht gefunden werden. + Anderthalb Teae lebendig enraben. Von einem Brunnenschacht verschüttet und lebendig raben, mußte der Brunnenbauer Rasmussen in Kopenhagen 36 Sunden unter der Erde zubringen. Nach 24 Stunden fonnte man Verunglückten durch ein Rohr Luft und Wasser zuführen, doch dauerte es 1½ Tage, bis ihn befreien fonnte. Der unfreiwillig Begrabene ha ich von seinem Urfall schnell erholt. + Unwetter in Spanien. Durch furchtbare Stürme ist in Spanien ungeheurer Schaden angerichtet worden und der Telegraphen- und Straßenbahnverkehr in vielen unterbrochen. Der Leuchtturm im Hafen Bilbao ist überschwemmt, ein Teil der Mole fortgeriffen. Der Leuchtturmwärter fonnte gerettet werden. An andern Stellen find Häuser beschädigt, Schornsteine eingestürzt und Straßen unter Wasser gesezt. + Rettung aus Seenot. An der Ostküste von Algerien traf der deutsche Dampfer Annie" den französischen Dampfer Sampiero" an, der völlig manövrierunfähig war. Der Deutsche Dampfer nahm den Franzosen ins Schlepptau, indessen brach dieses zweimal. Als der Sampiero" zu sinken drohte, nahm die Annie" die Mannschaft an Bord und brachte sie nach Alaier. 11 en we be a pen 18 h vi ng mag pyn Bunga e app! mak ne sig avqust ' upos uoa aling ' ajoubo upgr mag un ojoubuo nga = Personen am sächsischen Königshofe unter Pseudonymen angeführt, die jedoch so durchsichtig sind, daß jedermann die wahren Persönlichkeiten sofort erkennen kann. Das Buch scheint neben Wahrem auch viel Erdichtetes zu enthalten. 3. B. tragen Szenen, die sich mit dem verstorbenen König Albert abgespielt haben sollen, deutlich den Stempel der Erfindung. Die Verhältnisse im Vaterhause der Gräfin und später am Hofe zu Dresden sind teilweise in sensationeller Weise geschildert. Das Buch wird jeden alls erhebliches Aufsehen erregen, wenn es auch schwer sein wird, seinen wahren Wert zu beurteilen. + Briefe in Postpaketen nach dem Auslande. Die Beiftigung von Briefen in Postpaketen nach außerdeutschen Ländern ist nur nach Bosnien- Herzegowina, Dänemark, Luremburg, Norwegen, Desterreich- Ungarn, Rumänien, Rußland und Schweiz zulässig. Für Pakete nach Norwegen und Rußland ist ausdrückliche Bedingung, daß diefer Brief unverschlossen sein muß. Ueberall gestattet ist die Beifügung einer offenen Rechnung, die aber keine brieflichen Mitteilungen enthalten darf. Im Verkehr mit Frankreich können auch Zirkulare, Prospekte mit Angaben über das Wesen und die Eigenschaften der Waren und die Gebrauchs- oder Nuzanweisung beigefügt werden. Hus dem Gerichtsfaal. Polnische Geheimbündelei. Das Reichsgericht hat die Revision der wegen Geheimbündelci angeklagten Polen, die im Januar vom Landgericht Gleiwit verurteilt worden waren, verworfen. Es handelte sich um geheime Versammlungen bei dem Herausgeber des polnischen Blattes Jstra", in denen zum gewaltsamen Festhalten an den polnischen Bestrebungen aufgefordert wurde. Das damalige, jetzt vom höchsten Gerichtshof bestätigte Urteil lautete auf 1 Monat Gefängnis gegen den Hauptangeklagten; 13 andere wurden mit 1 Tag bis 2 Wochen Gefängnis bestraft. § Prozeß Bachstein. Gegen das freisprechende Urteil im Prozeß des Divisionspfarrers Bachstein hat der Gerichtsherr Revision angemeldet, so daß die Sache wiederum das Reichsmilitärgericht beschäftigen wird. § Jugendlicher Raubmörder. Wegen des an dem Oberpostpraktikanten Hede auf dem Brocken begangenen Raubmordes wurde der siebzehnjährige Lehrling Stephan Denger aus Frankfurt a. Main zu der höchsten zulässigen Strafe von fünfzehn Jahren Zuchthaus verurteilt. D. be= hauptete in der Verhandlung, daß er sein Opfer nur habe betäuben wollen, um ihn zu berauben. Das Urteil machte auf ihn feinen ersichtlichen Eindruck. § Bestraster Rädelsführer. Wegen Anstiftung und Beteiligung an einer Schlägerei gegen einjährig- freiwillige Vorgesetzte wurde der Torpedoheizer Ehmke aus Swines münde vom Kieler Kriegsgericht zu 6 Jahren Suchthaus und Ausstoßung aus der Marine verurteilt. Landtagswahlen in Hessen. Soweit aus den bis jetzt vorliegenden Resultaten erhellt, hat die Zweite Rammer durch die Ergänzungswahlen 1905 feine wesentliche Veränderung erfahren. Die Nationalliberalen gewannen Bensheim( bisher Abg. Euler, wild) und Reichelsheim- Fürth( bisher Bauernbund, i zt Geheimrat Haas) und verloren Bjungstadt( Beheimrat Haas) und Fried Das Ergebnis in Sprendlingen, wo berg( Dr. Windecker). der Nationalliberale Pitthan mit dem Freisinm gen Rodenbach um den Sieg ringt, ist noch nicht definitiv bekannt. Bis jetzt sind 7 Nit onalliberale gewählt. Der Frei sinn gewann Wörrstadt. Der Bauernbund, der 8 Sige inneha te, hat nur 7 aus dem Kampfe davongetragen. Das Zentrum behauptete feine 5 Size in Bingen- Land, Heppenheim, Mainz- Land, Nierstein und Seligenstadt.- Die Sozialdemokratie, die ihrem B sigstande Pfungstadt hinzufügte, hat 3 Gewählte aufzuweisen. - - - Ueber die Wahlen selbst liegen außer den bereits gestern gemeldeten heute noch folgende E gebnisse vor: Höchst: Hänsel( natl.) wiedergewählt. 5 ppenheim: Ubel( 3tr.) wiedergewählt. Bensheim: Auler( natt.) gewählt. Seligenstadt: Horn( 8tr.) gewählt. V( bel: Ullmann wienergewählt. Lokales. 17. November 1905. ** Der Großherzog und Prinz Heinrich von Breußen ahmen Mittwoch an der v. Hylschen Jagd auf Fasanen in Nonnenbusch teil. *** 100 Mt. Belohnung. Laut einer Bekanntmachung der Staatsanwaltschaft Gießen seßt die Eisenbahndirefiton Frankfurt auf die Ergreifung des Unbekannten, der in der Nacht zum 25 Oftober auf der Strecke FriedbergNidda, G. marfung W desheim, einen starken Baumpfahl auf das Geleis gelegt, ene Belohnung von 100 Mt. aus. " 21 + m 14 und 15 November fererte der Obers hessische Verein für insere Mission sein Jahresfest in ißen. Nachdem Ti nerag- Vormittag der Verband der der Oberhessisch n Erziehungsvereine getagt hatte, in der Oberstaatsan jalt The bad über die Fürsorge für entlassene Gefangene" referierte und Prof. Dr. Mittermater die Frage besprach: Wache Anforderungen stellt die strafrechtliche Theorie an die Prax s der Erziehungsvereine?", wurde nachmittags über die Fürsorge für die konfirmierte Jugend in Oberhessen" vrhandelt( R ferenten: Pfarrer BraeßDarmst d: und Pfarrer Döri- Ossenheim). Im Festgottesdienst predigte Pfarrer Balmer Offenbach, in der freien Versammlung hieiten Dr. Kiumter und Dr. Kahn beide aus Frankfurt fess inde Ansprachen. Der erstere über Moderne Wohltät gfe t", der andere über Die ſittliche Bedeutung der Wohnungsfrage." Der 15. November brachte die eigentliche Hauptversammlung mit einem vor= effchen Vortrag des Pfarrers Mühlhäußer- Basel, an den eine interessante B sprechung fich anschloß. Der seitherige Verstand wurde durch Afflamation wieder gewählt, neu trat Direttor Dr. Burster Friedberg hinzu. Die Beteiligung an sämtlichen Veranstaltungen war eine erfreuliche. * Landwirtschaftliche Vort äge. Im Auftrag des landw. V zutsvereins Alsfeld werden in diesem Winter folgende Vorträge gehalten werden: In Ruppertenrod, - Sonntag, den 19. November, nachmittags 3 Uhr über die Winterfütterung", Referent: Landwirtschaftslehrer SchwarzAlsfeld. In Rainrod, Sonrtag, den 19. November, nachmittags 3 Uhr über„ Anwendung der fünstlichen Dünges mittel", Referent: Landwirtschaftslehrer Thömegen- Alsfeld. In Ober Ofleiden, Samstag, den 2. Dezember, abends 8 Uhr über die Winterfütterung", Referent: Landwirtschaftslehrer Schwarz- Alsfeld. - Kirchliche Eva Am 22. Sonntag In b In Bernsfeld, mittags 9.30 Uhr: Militärgemeinde. Sonntag, den 3. Dezember, nachmittags 1/23 Uhr übermittag 11 Uhr: F " Züchtungsgrundsäße und Jungviehzucht", Referent: LandIn Elbenrod, wutschaftslehrer Schwarz- Alsfeld. Sonntag, den 3. Dezember nachmittags 3 Uhr über Anwendung der fünftlichen Düngemittel", Referent: LandwirtIn Reimenrod, schaftslehrer Thömsgen- Alsfeld. - Radmittags 2.30 Uhr: meinde. Pfarrer her's 5 Uhr: Pfarrer Abends 8 Uhr: Ver Sonntag, den 7. Januar, nachmittags 3 Uhr über„ pfleggend der Matthäusgem - liche Behandlung des Stallmiftes", Referent: LandwirtschaftsLehrer Thömsgen.Alsfeld. In Heimertshausen, Sonntag, den 7. Januar, nachmittags 23 Uhr über " praktische Schweinezucht", Referent: Landwirschaftslehrer Schwarz- Alsfeld. Die Bürgermeister werden ersucht, die Abhaltung der betc. Vorträge in ihren Gemeinden bekannt zugeben und auf einen zahlreichen Besuch hinzuwirken. Unter den zahlreichen Jahresvergnügungen des Turnvereins Gießen( gegr. 1846) steht wohl unstreitig das Winterfest an erster Stelle, sowohl hinsichtlich seines Besuchs wie auch der Darbietungen. Bezüglich lekterer wird die Auswahl jeden Tag schwieriger. Der Turnverein scheint für sein morgen Samstag statifindendes Winterfest und das hierzu aufgestellte Programm von einem guten Stern geleitet zu sein, bietet es doch musikalisch, gesanglich, humoristisch, turnerisch und damit für jedermann etwas. Einige Soli hiefigec Regimentsmusit, sowie der von fundiger Hand eingeübte Damenreigen, der besonderer Verhältnisse halber erst nach dem ersten Tanz zur Aufführung gelangen fann, wird seine Anziehungskraft nicht verfehlen. Es sei darauf hin gewiesen, daß der Vorstand besondere Anweisungen wegen Besuchs der Festlichkeit gegeben hat, damit dem Kufe für Mitglieder auch gefolgt werden kann. Sonntag findet ein Ausflug nach dem Windhef, großer Saal, statt. * nur ** Um die Kriminalbeamten und Schußleute mit der Anwendung des Bertillonschen Systems vertraut zu machen, wird der Gerichts Chemiter Dr. Bopp Frankfurt im Auftrag der Großh. Regierung in den drei Provinzen Vorträge halten. * Die„ Deutsche Fleischerztg." veröffentlicht soeben eine Liste von Firmen aus verschiedenen deutschen Städten, die Pferdewurst von der Berliner Firma Krüger& Co. bezogen haben. In dieser Liste befindet sich feine Mainzer Firma. Dagegen führt das Verzeichnis sechs Firmen in Wiesbaden, eine in Darmstadt, eine in Mannheim und eine in Biebrich. Gleichzeitig veröffentlicht der Pferdefleischwurst. fabrikant Karl Richter in Weißensee eine Erklärung, worin er mitteilt, daß der Schlächtergeselle Hermann Schroller und der Kutscher Gustav Krüger, die unter der Firma. Krüger& Co. Berlin ihre Offerten in alle Welt hinausgestreut nnd den Interessenten für Rind- und Schweinefleisch garantiert hätten, von ihm zwei Drittel setnes Fabritats von Pferbewurst bezogen und daß diese Burst von seinem eigenen Gespanne an die Beiden abgeliefert worden. -e Die Organisation der Barbiere, Friseure nnd Perrüdenmacher. Montag- Nachmittag tagte in Gießen die 4. Bezirks- Versammlung des Verbandes freier Bereinigungen selbständiger Barbiere, Friseure und Berrückenmacher Deutschlands. Nachdem die Geschäfts- und Verbandsangelegenheiten erledigt waren, wurde beschlossen, den nächsten Bezirkstag in Hanau abzuhalten. = Allendorf a. L. Betreffs der geplanten Wasserleitung haben die stattgehabten Messungen ergeben, daß der erforderliche Hochdruck mittelst Motorbetrieb bewerkstelligt werden müßte. Dadurch stellen sich aber die laufenden Ausgaben bedeutend höher als seither angenommen wurde. = Garbenteich. Die hiesige Kirchengemeinde war seither als Filiale der Pfarrei Wagenborn- Steinberg zugeteilt. Es sind nun Verhandlungen im Gange, Garbenteich der Pfarrei Hausen anzugliedern. < Kirtorf, 16. November. Wenn nicht alles trügt, wird unser Dit schon im nächsten Jahre eine Wassers leitung haben. Die neueingerichtete oltereider Gebr. Grieb hierselbst wird am 1. Dezbr. den Betrieb aufnehmen. * Kirtorf. Eine westfälische Bohrgesellschaft, die nahe Kirtorf Bohrungen unternimmt, soll in einer Tiefe von etwa 120 Meter wertvolle Erdlagen vorgefunden haben; doch ift darüber nichts genaues bekannt. Die Bohrungen sollen, wenn möglich, bis zu 1700 Meter tief fortges.gt werden. Möhten die Erfolge der Gesellschaft dazu beitragen, daß die projektierte Bahnverbindung Kirchhain- Alsfeld bald ihrer Berwirklichung entgegengeht. Sämtliche, an der projektierten Ulrichstein. Bahnstrecke Müde- Ulrichstein gelegenen Gemeinden, haben sich für freie Ueberlassung des erforder lichen Geländes bereit erklärt. = = Großen Eichen. Die hiesige Gemeinde bemüht sich, die geplante Bahnftrede Müde- Ulrichstein über Großen Eichen zu führen. * Büdingen, 15. November. Um die öffentlichen Tanzbelustigungen, bie in den letzten Jahren hier art zugenommen haben, zu beschränken, wurde Sämtlichen V reinen vom Kreisamt eröffaet, daß jeder von ihnen im Jahr nur auf zwei Tanzerlaubnisse zu öffentlichen Tänzen rechnen fönne. Mittwoch, 22. Nove erfonfirmierten weibl. 3 Donnerstag, ben 2 Real, Rirdftrage Cometag, den 25 ages 6. Rgl. 50 Frigottesdienst für In der J Smittags 9.30 Uhr: Bfa Bormittage 11 Uhr: Rin gemeinbe. Bfarraffifter berbs 5 Uhr: Siehe Sta Montag, den 20. N funde im Ronfirmandenfaa Briefe an die Theffalo Naten Sonntag, be 2 Uhr, mit Gebäd Gottesdienst in der alten F Batholif Conting, ber ** Aus Nassan, 16. Rovember. Der xaffanische Gewerbeverein umfaßt gegenwärtig 134 Botalvereine mit rund 11 000 Mitgliedern, von denen etwa 62 Prozent dem Handwerkerstand angehören. Anläßlich der Silbernen Hoch zeit des Kaserpaares plant der Gewerbeverein einen Fonds anzusammeln zur Ausbildung armer befähigter Handwerks lehrlinge. Ragmitings 5 Uhr zur hl. Beidhte. 1 Counting, bez 23. Gonnta Borm. von 6.30 Uhr an: um 7.00 Uhr: Die der " Ro Betan Im Intereffe eine der Stadtkaffe bertebre fuchsweise die Einricht rechner bei der Erhebu einen weiteren Beamte Demgemäß ift au mit der Erhebung von But Quittungserteilung Gießen, den 13. Grokh. Bir Betr.: Die Bolks Betan Wir bringen hier daß Großherzogliches neten zum Vorfizenden Brüd, Eidenauer, hard, Keller, Betri der hiefigen Bählungs Gießen, den 1 Großh. Vergebung 2 Die zum Umbar nötige Entwäfferung des Gebäudes wird Minifterialerlaß bom fubrung berechtigten geigrieben. Die Ausführun ungen liegen in u und tonnen dafelbit Die Angebote am 24. Rovemb ntsprechender Auf angen. Bufchlagsfcift Gießen, den Großh. Sonntagso Die Bereinigung ntag zwischen e der Kleinkinder nu jeder Beit Finbet gemeinfam Head, Borträgen. Bute unterhaltend feet. Bahl vorhanden. tein. achmittags 3 Uhr über die nowirtschaftslehrer Schwarz onntag, den 19. November, Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. ndung der fünftlichen Dünges Am 22. Sonntag nach Trinitatis, den 19. November. ftslehrer Thomagen Alsfeld. amstag, den 2. Dezember, fütterung", Referent: Land D. Gottesdienst. In der Stadtkirche. In Bernsfeld, ormittags 9.30 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. achmittags 3 Uhr über sormittags 11 Uhr: Feier des heil. Abendmahls für die Diehzucht", Referent: Land 8. Borm. um 8 Uhr: die zweite heil. Messe. Militär. gottesdienst mit Predigt. Vorm. um 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt. Rahmittags um 5.30 Uhr: Predigt, darauf sakramentalische Bruderschafts- Andacht. Kirchliche Nachrichten für Grünberg. Am 22. Sonntag nach Trinitatis( 19. Nov) predigt: 1. vormittags: Defan Wagner. Text: Matth. 18, 21-35. Lied Nr. 226. In Elbenrod, zachmittags 2.30 Uhr: Kinderkirche für die Matthäns- 2. nachmittags: Pfarrer Schmidt. mittags 3 Uhr über AnIn Reimenrod, ittel", Referent: Landwirt( bends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe. ittags 3 Uhr über Pflege ugend der Matthäusgemeinde. gemeinde. Pfarrer D. Schlosser. Abends 8 Uhr: Vereinigung der fonfirmierten männl. Referent: Landwirtschaftsachmittags 23 Uhr über In Heimertshausen, er fonfirmierten weibl. Jugend der Markusgemeinde. erent: Landwirschaftslehrer Ratihäussaal, Kirchstraße 9. Bibelstunde.( Offenb. Joh.) eifter werden ersucht, die ihren Gemeinden befannt Besuch hinzuwirken. Mittwoch, 22. November, abends 6 Uhr, Vereinigung Donnerstag, den 23. November, abends 8 Uhr, im Pfarrer D. Schloffer. Samstag, den 25. November, findet zur Feier des Geburtstages Se. Ral. Hoheit des Großherzogs ein gemeinJahresvergnügungen des famer Festgottesdienst für Militär- und Civilg- m- inden statt. 1846) fteht wohl unftreitig sowohl hinsichtlich seines . Bezüglich lepterer wird r. Pfarrer Euler. In der Johanneskirche. Der Turnverein scheint Vormittags 9.30 Uhr: Bfarrassistent Sattler. denbes Binterfest und bag Bormittage 11 Uhr: Rindergottesdienst für die Johannes. einem guten Stern geleitet gemeinde. Pfarrassistent Sattler. , gejanglich, humorff benbs 5 Uhr: Siehe Stadtkirche. mann etwas. Einige Soli Der bon fundiger Hand ein. stunde im Konfirmandensaal der Johannesgemeinde. Text: Montag, den 20. November, abends 8 Uhr, Bibelerer Berhältnisse halber erft hrung gelangen fann, wird Briefe an die Thessalonicher. Pfarrassistent Sattler. Nächsten Sonntag, den 26. November, nachmittags Chlen. Es set barauf hin. 2 Uhr, wird zum Gedächtnis unserer Entschlafenen ein Sondere Anweisungen wegen Gottesdienst in der alten Friedhofskapelle gehalten werden. at, damit dem Hufe nur großer Saal, ftatt. den kann. Sonntag findet en und Schuhleute mit ber en Systems vertraut zu fer Dr. Bopp Frankfurt in in den drei Provinzen Vorg." veröffentlicht soeben eine enen deutschen Städten, die Firma Krüger& Co. be befindet sich feine Mainger erzeichnis sechs Firmen in eine in Mannheim und eine Batholische Gemeinde. Samstag, den 18. November. Rachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag, den 19 November. 23. Sonntag nach Pfingsten. Vorm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. " um 7.00 Uhr: Die erfte heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiliger Rommunion. Bekanntmachung. Im Interesse einer rascheren Beförderung des bet mtlicht der Pferdefleischwurf der Stadtkasse verkehrenden Bublifums haben wir verensee eine Eiflärung, worn fuchsweise die Einrichtung getroffen, daß der Stadt rechner bei der Erhebung der Gemeindeſtenern durch einen weiteren Beamten der Stadtkasse unterstützt wird. e Hermann Schroller und de der Firma e. Krüger& Co elt hinausgeftreut nnd dr einefleisch garantiert hat rifats von Pferbewurst be einem eigenen Gespanne am er Barbiere, Friseure ontag- Nachmittag tagte in mlung des Berbandes freier ere, Friseure und BerrüdenDie Geschäfts- und Verbandsrbe beschlossen, den nästen & der geplanten Waffer bten Messungen ergeben, d mittelft Motorbetrieb Dadurch ftellen fich aber utend höher als seither Kirchengemeinde mar Wagenborn- Steinberg handlungen im Gang anzugliedern. Demgemäß ist auch der Stadtkassegehilfe Röhrich mit der Erhebung von Gemeindesteuern beauftragt und zur Quittungserteilung ermächtigt worden. Gießen, den 13. November 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Betr.: Die Bolkszählung im Jahre 1905. Bekanntmachung. Wir bringen hierdurch zur allgemeinen Kenntnis, daß Großherzogliches Kreisamt Gießen den Unterzeichneten zum Vorsitzenden und die Herren Stadtverordneten Brück, Eichenauer, Gabriel, Helm, Huhn, Jughard, Keller, Betri und Schaffstaedt zu Mitgliedern der hiesigen Zählungskommission ernannt hat. Gießen, den 15. November 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bergebung von InstallationsArbeiten. Text: Phil. 3, 17-21. Gottesdienft mit Totenfeft. nachmittags 1 Uhr. Lied Nr. 254. Predigt in Stangenrod Marttberigte. lebea 11. November. afbem heutigen Wochenmarkt fofteten Butter per fb 105-1.15., Hübnereler per Stück 8-9 Pfg., Entenei St 6-7 fa., Köse per St. 6-8 fg., Käsematte 2 St 5-6 fp Erbsen per Liter 21 Bfg.. Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Paa mr. 0.80-1.00, Hübner per Stud Mr. 1.00-1.60, Hahnen, ver Stud 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pid. 65-70 Pfa. Osenfleisch per Pfd. 72-82 fc., Rindfletsch per Bfb. 70-72 Pfa. per Pft Schweinefletid 80 90 fa. Schmele fleisch gesalzen per Pfund 0.94 Bfg., Kalbfleisch per Pfd. 70-80 Pfg. Hammelfleisch per Pfd. 50-76 Bfg. Kartoffeln pro 100 Rile 5 00-5.50 mt., Zwiebeln per St mr. 6.00-8.00, Weistrant Stüd 7-10 Bf. be Stud, Zentner 6-7 Mr. Aepfel ber 3t. 10-25 Mr Awetschen de Bentner 0,00-0.00, Nüsse 100 Stüd 30-40 Pig. Milch per Lite 20 Pfg. Dauer der Marktzet von 8 Uhr morgene bis 2 1b nachmittags. Gegenflände der Wochenmarktverkehrs dürfer bo Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der erster aget Stunden der Marktzeit im Umberzieben feilgeboter werben Die zum Umban der alten Universitätsbibliothek benn nicht alles triötige Entwässerungsanlage im Innern und Aeußern en Jahre eine Waffe des Gebäudes wird hierdurch unter Hinweis auf den tete Rollereiber Gebr. Ministerialerlaß vom 16. Juni 1893 unter den zur Ausben Betrieb aufnehmen. Führung berechtigten Installateuren zur Vergebung aus- 1 Bohrgesellschaft, die nahe in einer Tiefe von etwa ghrieben. Die Ausführungsbedingungen und Arbeitsbeschreibborgefunden haben; doungent liegen in unserem Amtslokal zur Einsicht offen Die Bohrungen sollen, und können daselbst zum Selbstkostenpreis erhoben werden. er tief fortgef t werden Die Angebote müssen bis zum Eröffnungstermin aft bazu beitragen, daß 24. Rovember 1905, vormittags 10 Uhr mit shain Alsfelb bald ihr emprechender Aufschrift versehen, portofret an uns gean der projektierter ift ein gelegenen Ge eberlaffung des erforde piefige Gemeinde bemil Made- Ulriftel bren Um bie öffentli lepten Jahren hier fat langen. Buschlagsfrist 10 Tagen. Gießen, den 16. November 1905. Großh. Hochbauamt Gießen. Becker. Sonntagsverein für Mädchen. Die Vereinigung der Mädchen findet statt an jedem inten, wurke famonntag zwischen 2 und 7 Uhr nachmittags im baß jeber ver male der Kleinkinderschule, Diezstraße 15; die Mädchen e offentlige Tänzen da nen zu jeder Zeit kommen und gehen; von 4 Uhr bis 5 Uhr findet gemeinsame Unterhaltung statt mit Gesang, prache, Vorträgen. ber. Der Maffanif drig 134 Bolalvereine mi en etwa 62 Prozent dem Sute unterhaltende Bücher und Spiele sind in lih ber Silbernen Hopher Bahl vorhanden. Wir laden zur Teilnahme freundwerbeverein einen Fondetin. befähigter Handwer Der Vorstand: Dr. Raumann, Kirchenrat. Diegene landwirtſ after Wetter Borausfistlich Wtterusg in Hessen für Samstag, den 18. November. Beitweise heiter, höchstens vereinzelt ganz unbedeutende Schneefälle. ( Näheres durch die Gießener Betterkarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Insesatente: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn. bet e in Gießen NAUMANNIA- SEIFE mit dem in Goldschrift Mit Namen 10 Pfg. mehr. 2 natürliche Grösse Beste Seifenah undern Ganz umsonst und portofrei ann sich Jeder von uns für ent2401 sprechenden Wert Waren erwerben. GEBRUDERGREFRA Man verlange neuesten Prachtkatalog mit 3500 Abbildungen nebst näherer Angabe ebenfalls gratis und franko( ohne Kaufzwang). Derselbe enthält grosse Auswahl in Rasiermessern, Rasierutensilien, Haarmaschinen, Taschen, Tafelmessern und Gabeln, Damen-, Haare und Schneiderscheren, Reben- oder Gartenscheren, Sensen, Gärt nermessern, Brot, Schlacht, Gemüse, Hack- und Wiegemessern, Uhren, Uhr und Halsketten, Broschen, Ringen, Portemonnaies, Pfeifon, Spazierstöcken, Fernrohren, Feldstechern, Schuss und Stichwaffen, Musik- Instrumenten, Schmuck- und Haushaltungs artikeln, Kinderspielwaren u. Christbaumschmuck etc. etc. Gleichzeitig offerieren wir, damit sich Jeder von der Güte und Qualität unserer Waren überzeugen kann, franko Rasiermesser No. 50 aus magnetisiortem Silberstahl, fein hohlgeschlitten, fertig zum Gebrauch, mit feinem schwarzen Hett und Etul für nur Mk. 1.75, 30 Tago zur Probe mit 5 Jahren Garantio. Besteller verpflichten sich, den Betrag einzusenden oder das Messer zu retournieren. Behr wie ein Stück nur gegen Nachnahme. Gebrüder Bell, Gräfrath b. Solingen. Fabrikyersandhaus gegründet 1876, Es gibt keine einfache, WELTWONDER bessere u. leistungsfähige ☐ 10 600 beste und billigste Waschmaschine Waschmaschine als Weltwunder! Spielend leichte Handhabung, gründ liche Retrtaung und Schonung der Wäsche Probe zu Diensten. Nr. 1: Mk. 15, Nr. 2: Mk. 25: Brüder Schmidt Gießen, Seltersweg 83. Jones. 130008080000 Oeffentlicher Dank dem Herrn Franz Wilhelm, Apotheker, f. u. t. Hoflieferant in Neunkirchen, Niederösterreich, Erfinder des antirheumatischen und antiarthritischen Blutreinigungs Teed. Blutreinigend für Gicht und Rheumatismus. Wenn ich hier in die Oeffentlichkeit trete, so ist es des= balb, weil ich es zuerst als Pflicht ansehe, dem Herrn Wilhelm, Apotheker in Neunkirchen, meinen innigften Dank auszusprechen für die Dienste, die mir dessen Blutreinigungstee in meinem schmerzlichen rheumatischen Leiden leistete und sodann, um auch andere, die diesem gräßlichen Uebel anheimfallen, auf diesen trefflichen Tee aufmerksam zu machen. Ich bin nicht imstande, die marternden Schmerzen, die ich durch volle 3 Jahre bei jeder Witterungsänderung in meinen Gliedern litt, zu schildern und von denen mich weder deil mittel, noch der Gebrauch de: Schwefelbäder in Baden bei Wien befreien konnten. Schlaflos wälzte ich mich Nächte durch im Bette herum, mein Appetit schmälerte sich zusehends, mein Aussehen trübte sich und meine ganze Körperkraft nahm ab. Nach 4 Wochen langem Gebrauch oben genannten Tees wut de ich von meinen Schmerzen nicht nur ganz befreit und bin es noch jetzt, nachdem ich schon seit 6 Wochen keinen Tee mehr trinke, auch mein ganzer förperlicher Zustand hat sich gebeffert. Ich bin fest überzeugt, daß Jeder, der in ähnlichen Leiden seine Zuflucht zu diesem Tee nehmen, auch den Erfinder dessen, Herrn Franz Wilhelm, so wie ich, segnen wird. In vorzüglicher Hochachtung Gräfin Butschin- Streitfeld, Oberstleutnants- Gattin. Preis: 1 Paket Mk, 2.-, 1/2 Paket Mk. 1.Bestandteile: Innere Nußrinde 56, Wallnußschale 56, Ulmenrinde 75, Franz. Orangenblätter 50, Eryngiiblätter 35, Scabiosenblätter 56, Lemusblätter 75, Bimmstein 1.50, rotes Sandelholz 75, Bardannawurzel 44, Caruywurzel 3.50, Radic. Cariophyll. 3.50, Shinarinde 3 50, Eryngitwurzel 57, Fenchelwurzel( Samen) 75, Graswurzel 75, Lapathewurzel 67, Süßholzwurzel 75, Sassaparillwurzel 35, Fenchel, röm. 3.50, weißer Senf 3.50, Nachtschattenstengel 75. Die Bestandteile sind nach einem eigenen Verfahren geschnitten und getrocknet. wodurch der Heilwert speziell erhöht ist. Nicht zu verwechseln mit gewöhnlicher Handelsware. ,, Vorsicht beim Einkauf". Man weise minderwertige Nachahmungen entschieden zurück und beachte Namen und die Schuhmarken des Tees. Wo nicht erhältlich, direkter Versandt. Arbeitsvergebung. Die Schreiner, Saloffer und Glaserarbeiten für die Erbauung eines Kessel- und Maschinenhauses bet der Kläranlage sollen Mittwoch, den 22. November d. Js., vorm. 10 Uhr öffentlich vergeben werden. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns zur Einsicht auf. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Zeitpunkt an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen." Gießen, den 14. November 1905. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. Bekanntmachung. Unter Bezugnahme auf die Bestimmungen der Kreispolizei- Verordnung vom 10. März 1905 wird hiermit befannt gegeben, daß die Termine zur diesjährigen Ankörung der Eber und Ziegenböcke wie folgt festgesetzt worden ist. Dienstag, den 21. November 1905. Garbenheim 91 Dutenhofen 10 Dorlac 103/ Azbach 111 Kinzenbach 11% Krofdorf 1214 Launsbach 12% Wißmar 114 Odenhausen 2¼ Salzböden 23/4 Krofdorf, den 7. November 1905. Geld Der Bürgermeister: J. V.: Eyma el, Streissekretär. 300 Mark gibt| schnellstens bistret und feiten Heiratspartie better bei ratenweisen RückBureau Paul Becker I, zahlungen, Selbstgeber. Gonsenheim b. Mainz, Fintherstr.10 Jemler, Berlin, Gitschinerstr. 92 Mittwochs u. Samstags SprechViele Dankschreiben. stunde von 1-6 Uhr. Rückporto. 000000000 0000000000 Drucksachen jeder Art liefert schnell and preiswert Albin Klein, Giessen. Warenhaus A. Goldschmidt Schulstrasse 6 GIESSEN Schulstrasse 6 Eröffnung meiner Weihnachts- Ausstellung! Dieselbe enthält wieder eine riesengrosse Auswahl sehr schöner und praktischer Fest- Geschenke zu ausserordentlich billigen, festen Preisen. Ich lade zu deren Besuche höflichst ein und bitte um Besichtigung meiner Schaufenster. Bei Einkäufen von 1 Mk. an ein hübsches Weihnachtsgeschenk! Meine Verkaufsräume sind durch elektrische Bogenlampen taghell beleuchtet! Giessener Konzert- Verein Sonntag, den 19. November, abends 5 Uhr im grossen Saale des Gesellschafts- Vereins Stadt- Cheater Giessen. Dir.: Hermann Steingoetter. Zweites Konzert I. Künstler- Abend Sonntag, den 19. November Lieder- u. Duetten- Abend Frau Kammersängerin Erika Wedekind von Herrn Kammersänger Hans Buff- Giessen am Klavier Herr Hofkapellmeister Hermann Kutzschbach I. Duette. a) Liebesgarten b) Unter'm Fenster c) Wenn ich ein Vöglein wär' II. a) Dans un bois solitaire b) Wiegenlied c) Das Veilchen( J. W. von Goethe) PROGRAMM: III. a) Der Wachtelschlag( S. F. Sauter). b) Wonne der Wehmut Frau Wedekind. c) Neue Liebe, neues Leben}( J. W. von Goethe) IV. a) Untreu • b) Denkst Du an mich Herr Buff- Giessen. c) Margiana und Nureddin, aus Der Barbier von Bagdad> V. a) Norina und Ernesto aus Don Pasquale> b) Rose und Sylvain aus Das Glöckchen des Eremiten> VI. a) Arie der Frau Fluth aus Die lustigen Weiber von Windsor> VII. a) Ossians Lied aus Werther> Frvu Wedekind. b) Cavatine des Giuliano aus< J. Medici> Herr Buff- Giessen. VIII. a) Antonia und Hoffmann aus Hoffmanns Erzählungen< b) Javotte und Benoit aus< Der König hat's gesagt • Dresden. Robert Schumann. W. A. Mozart. L. van Beethoven :} nach eigenen Texten Peter Cornelius. G. Donizetti. . A. Maillart. · O. Nicolai. J. Massenet. R. Leoncavallo. • J. Offenbach. . L. Délibes. I. Mk. 5.-, II. Platz Mk. 4.-, III. Platz Mk. 3.-, unnummeriert Mk. 2.50 Eintrittskarten Platzenkarten Mk. 1.-, sind in der Musikalien- Handlung des Ernst Challier ( Rudolph's Nachf.), für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Ritter und abends an der Kasse zu haben. Oeffnung des Saales 4/2 Uhr. Gültigkeit haben blaue und rotweisse Karten, unglltig sind rote und gelbe Karten. Das dritte Konzert( erster Chorabend) Stadtkirche statt.- W. A. Mozart: Requiem. Andet am 6. Dezembr d. J. in der Sonnenstraß Maurische Trauermusik. Anker Abonnement! Abends Uhr: Erhöhte Preise! Letztes Gastspiel von Frl. Else Jüngling vom Hoftheater Darmstadt unter Mitwirkung ber Kapelle des hiesigen InfanterieRegiments wird von nem jungen, soliden, in Mamzelle Ditouche Bandeville Operette von Hervé. In Postkarten- Centrale| 3n Grünberg zahlungsfähigen Manne ein möbliertes Zimmer möglichst Barterie u. an der Hauptstraße, sofort zu mieten gesucht. 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Worüm de junge Fru von Rambow in Se witter un Nacht up de Landstraat lep. Fru Nüslern leggti ehre ollen Dag up't Leigen un Hawermann up de 3ympati Moses un David äwer de Luggedor's. Fru Nüßlern ehre Lig tommen an den Dag un Fru Pastern hölt' ne Predigt. Moses of predigte un von Bräsigen sine Rangdewuhs. 3. Wat Arel von Rambow bi'n Laubansee un i Junger kräftiger Bursche Rexow'schen Daunen makt un wo Bräfig bortan kümmt 2. Einiges and Läuschen un Riemels. fucht! Stellung als Hausbursche aus dem Subörerfreife, bleibt vorbehalten. Taglöhner oder Knecht bei bescheidenen Ansprüchen. Off. unter T. a. d. Exped. d. Bl. erb. Cirka 10 tüchtige Arbeiter per sofort gesucht. Gebr. Kahl, Frankfurterstraße 151. Die Aenderung einzelner Nummern, nach etwaigen Wün Eintrittskarten find zu 1 Mr. abends an der Kasse zu hab Turn- Verein Giessen ( Gegründet 1846.) minjde Laser las:„ Dof Darunter mit Bleistift ronin von Gebottendorf Sollen Sie den S jorgen dafür, daß Im nien Augent hard Friedmann geger innert, den Namen jem er den Man anjah, der Tat nie par begeg Gine jo eigentimlid würde sich seinen Bed haben. Das Meijere Haltung und feine Be Eleganz. Bis auf die der allerneuesten Mode New- mown- hay erfüllte die Luft. Aber der Ei Befuchers auf Lascar feineswegs vorteilhaft funkenen Wangen, der genden, start gebogen eines Raubbogels. G Auge hinweg zog fich e das andere Auge schien leiden; denn es war fa und dies eigentümliche bielleicht nur in einem fcharf markierten Gef halb überlegten spotti Mit einer Handber Niederfigen ein; aber Folge leistete, überrei deffen Umschlag mit fort erkannte. „ Durchlaucht wol als meine Legitimat in einem mehr vert Was mir befoni liche Beschaffenheit de mit Obstbäumen bep Auf meiner Reife was mir sehr mejer daß wir Amerikane lichfeit gebrauchen einerlei, ob es hä man gründlich und wir Amerifaner etr blidlichen Bedarf flüger in diefer Es wird h dak die Einla ziuft werden, u lagen, welche an gemacht werden fonft am 1. na des borhergehenden Samstag, den 18. November, abends 8 Udahlung des m eine solche Rüdz cines Monats er Winterfest mit reichhaltigem Programm, bestehend aus Konzen Darlehen können humoristischen und Gesang bewilligt werden, Wer erteilt jungem turnerischen, Manne Klavierunterricht. Aufführungen, Damenreigen und Ball. Das Konzert wird ausgeführt von der Kapelle Off. m. Preisang. a. b. Erp. b. Infanterie- Regiments Kaiser Wilhelm( Nr. 116) un Blattes erbeten. Schön möbl. Zimmer billig zu vermieten. Licherstraße 7, III. bis zu Ende die ortigerichtlichen fidhjerten, fotie be fommunalberbände der Leitung des Gr. Musikdirektors Herrn C. Arau adet des Kündig Der Vorfton NB. Nur Mitglieder haben Zutritt; Zöglinge habe feinerlei Einführungsrecht. Das eigene Porträt auf der Postkarte ute Nachrichten, Gießen erbeten.öne möbl. Zimmer Sonntag Nachmittag: Ausflug auf den Windh 6 Stück 90 Pig. ohne Gießen, Bismarckstraße 17. ( Großer Saal.) Die Budzahlung in Burch Ubichlagszahlu 100 t. abgerundet Bießen, den