derbigt, dann in ein ner Luftpumpe in einem uf 950 Grad erwärmt. S Prozent aus Barium Eisen und Quedfilber. Barium noch nicht in n über die Eigenschaften jogenannten Schweripat Eildet, jezt schon Geem Zustand lost es die affer und Mfohol wird ad verbindet es sich mit ine graue Farbe, die in geber richtigkeit. r ist der häufige Man dlichsten Uebel. Mehr schon seine warnende Ueberanstrengung der emeinen Gesundheitshl möglich, daß diese en dargestellt worden en, daß eine mangel peite Kreise ausdehnt, Natur ist. Dr. Bater mie biel Zeitberichten. lugen erwächst und hat eitgestellt, daß eine ar. ihrem Beruf die Augen ind, eben so viel Stun e bermittelten Arten der enden, wie die Personen weist zahlenmäßig, daß r vierte Mensch derart Sehkraft besitzt, daß er Unsprüchen genügenden it daher der Meinung, e verschließen, daß der sbildung der Jugend e Sehfraft stelle, denen Beranlagung nicht mehr ibt sich die Pflicht, die Augen zu verbessern. ugengläfer, deren Ausüberlassen werden darf, cft werden. e der anderen Seite der Transport 3 Mark): ich denn gestern abend Freunde):„ Sage mir am meisten bei meinen furzem Nachdenken): Etor( zur Debütantin): daß Sie die Ophelia ,,, dafür garantiere hr Söhnchen bei einer nicht das Sprichwort: Frizchen:„ Gewiß, och nicht ordentlich!" Tber Junge, schämst du hinein zu schlafen?". Schande man tommt rühschoppen." Verftedträtsels. 5. 4 Sermes Fa Joh. Seibel Giessen, Ludwigsplatz empfiehlt sein Lager in Cherry, Portwein, Vino de Wermuth, Samos, Malaps in nur guten Qualitäten. i. F. an, Hoffe Rr. 244 Zafertiouspreis: Die einspaltige Betitzeile für ganz Oberbeen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Bfg. fonft 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Bfg. Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Selter 8 weg 83. Fernsprechanschluß Nr. 362. Dienstag, den 17. Oftober 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementsprets: abgeholt monatlich 30 Pig.. in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Teifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Beifung) für Oberhessen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Volizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberteilen. Betreff: Schweinrotlauf in Elpenrod. Bekanntmachung. Die wegen ausgebrochenen Schweinerotlaufs über ein Gehöft zu Elpenrod verhängte Sperre wird, nachdem fich nachträglich das Nichtvorhandensein dieser Seuche ergeben hat, wieder aufgehoben. Alsfeld, den 11. Oftober 1905. Großh. Kreisamt Alsfeld. Dr. Meltor. Praktische Jugenderziehung. Zum drittenmal hielt der Kunsterziehungtag" seine öffentliche Versammlung ab. Diesmal in Hamburg. Vor zwei Jahren hat er in Weimar, vor vier Jahren in Dresden getagt. In Dresden hat er in bezug auf Schul bauten, Wand- und namentlich Bilderschmuck, Anschauungsmittel und Zeichenunterricht eine Anzahl Wünsche und Forderungen formuliert, die kaum irgendwo Widerspruch fanden und demgemäß auch verwirklicht wurden, soweit die nötigen Mittel verfügbar waren oder verfügbar wurden. Es wird in der Tat nicht als Lurus betrachtet werden fönnen, wenn man die Kinder beizeiten gewöhnt, für schmückende Ueberflüssigkeiten Sinn zu haben, und wenn man sich bemüht, durch sachgemäßen Ausput der Schulräume den Geschmack zu bilden. Wir sind keine Spartaner und wollen auch das kommende Geschlecht nicht zu Spartanern erziehen. Wir sind überdies nicht der Meinung, daß durchaus kunstfremd und kunstfeindlich sein müsse, wer auf eine farge Lebensführung angewiesen ist. In Weimar ist man viel weiter gegangen. Die Anregungen, die man dort gab, waren ungemein mannigfach, das dort aufgestellte Programm war geradezu uferlos. Man wollte die Schule ungefähr so einrichten, als ob sprachliche und Literaturbildung den unentbehrlichsten Teil des Unterrichts ausmache, als ob das Interesse des Staats und seiner Bürger nur dann in vollem Umfang wahrgenommen werden könne, wenn jedes Schulkind beim Verlassen der Volksschule hinsichtlich jener beiden Disziplinen mit den Kenntnissen eines ordentlichen Universitätsprofessors ausgestattet wäre. In Hamburg wiederum hat man weise Selbstbeschränkung wenigstens infofern geübt, als man nur hinsichtlich zweier Gebiete Reformbegehren verlautbarte. Musik und Gymnastik waren diese Gebiete. Auf die Einzelheiten der Reformvorschläge, die in Hamburg vorgetragen wurden, brauchen wir um so weniger einzugehen, als sie gar zu allgemein gehalten waren. Sie wurden dadurch freilich unangreifbar. Doch das ist ein wertloser Vorzug, da sie zugleich ungreifbar wurden. Dem Gesang und der Instrumentalmusik will man bessere Pflege als bisher in Schule und Haus gegönnt wissen, dem Turnen will man einen tieferen ästhetischen Inhalt geben. Dagegen läßt sich wirklich nichts einwenden. Es wäre wirklich prächtig, wenn unsere Kinder alle hübsch sängen und eines oder mehrere Musikinstrumente, nicht gerade meisterlich, doch gefällig zu spielen verständen, wenn sie in Gang und Haltung und in jeder Bewegung Erscheinungen darstellten, die das Auge wohltuend berührten. Ob die sittliche Einwirkung den Erivartungen entsprechen würde, ist freilich eine andere Frage. In dieser Beziehung begt man wohl recht große Illusionen. Die größte Gelehrfamteit gewährleistet noch keine Sanftmut des Charakters, denn die Gelehrtengrobheit ist immer sprichwörtlich gewesen. Ungewöhnliche Kunstpflege und über das Mittelmaß weit hinausgehendes Kunstverständnis, sogar eine bevorzugte dichterische Begabung bedingen durchaus nicht mildes und abgeklärtes Wesen. Die prächtige Figur des großen Konzertmeisters Bülow beweist das, das alte Wort vom genus irritabile vatum", dem 30rnmütigen Geschlecht der Dichter" beweist es, und endlich legt dafür Zeugnis ab der Spruch, daß oft der gröbste Schlingel die allerzärtlichsten Verse singt". Doch dieser Einwand würde uns nicht zu Gegnern der Bestrebungen der Kunsterziehung und des Kunsterziehungstages machen. Weit eher werden wir dadurch mißtrauisch, daß die Kunsterziehungsprediger die realen Verhältnisse, auch die ganz offen zutage liegenden, völlig außer Augen lassen. Es ist eine schöne Sache um den Gesang; wer aber keine Stimme hat, der tut- wenigstens seinen Mitmenschen gegenüber besser, wenn er sich in der Musik nur als Zuhörer betätigt.„ Singe, went Gesang gegeben," heißt es im Lied, aber die Fortsetzung fagt: Wer im Gesang schwach ist, schlage die Leier entzwei". Die anspruchslose Freude am Lied zu pflegen, ist eine schöne und würdige Aufgabe. Aber die Musikpest, unter der wir leiden, auch noch künstlich verbreiten, das ist wirklich nicht nötig. Das ganze wirkliche Virtuosentum auf den verschiedenen Musikinstrumenten ist die Bein nicht wert, die die Ausbildung dem Ausgebildeten selbst bereitet hat ganz abgesehen von den ungezählten unglücklichen Opfern, die ihr Ziel nicht erreichten und als gebrochene Existenzen auf halbem Wege stehen bleiben mußten. Unser Haupteinwand aber stützt sich darauf, daß die Kunsterziehungsprediger über den Schnörkeln und Zierraten, über den Zugaben und Zutaten, die sie empfehlen und die alle ohne Ausnahme ganz gefällig sein mögen, die bornehmste Aufgabe der Schule vergessen: den Kindern po sitive Kenntnisse zu vermitteln, die positiven Kenntnisse, die sie im Leben und für das Leben nötig haben, durch die sie in ihrem Fortkommen gefördert werden, furz: die ihnen praktischen Nuten gewähren. So schön ästhetisches Emp finden, so erhabend die Kunst ist im Lebenskampf brauchen wir zunächst andere Hilfsmittel. Das kann man sagen, ja das muß man betonen, gerade wenn man ein Freund der Kunst ist und die Geseze der Aesthetik überall befolgt sehen möchte. Denn erst nach Bestreitung des unentbehrlichen Bedarfs kann die Pflege von Kunst und Aesthetik beginnen. Nimmt man dem Menschen die Kraft, den praktischen Anforderungen des Lebens Genüge zu tun, so sind Kunstpflege und Kunstfreudigkeit auch bald unwiederbringlich dahin, der ästhetische Gewinn verfliegt und der wirtschaftliche Schaden bleibt Der größte Feind des Idealismus ist seine Uebertreibung. Wer etwas bessern und fördern will, ernstlich will, ohne bloß Redensarten zu machen, mit denen er sich selbst und feine Gesinnungsgenossen berauscht, der darf bei allem idealen Streben die Nüchternheit nicht verlieren, in der man die Dinge sieht, wie sie sind, und nicht, wie sie sein sollten, in der man die Grenzen des Erreichbaren nicht aus den Augen verliert. Das neue Japan. - - - - Von einem deutschen Ostasien- Reisenden. Japans Kriegserfolge. Ursachen der russischen NiederDer europäische Lehrmeister. lage. Wirtschaftliche und Uebertreibungen. politische Entwickelung. Folgen des Krieges. Der ostasiatische Markt. Freier Wettbewerb, Die Erfolge, die Japan im Kriege gegen Nußland zu Lande wie zur See davongetragen hat, die Tapferkeit und Ausdauer seiner Truppen, die kluge Taktik seiner Generale und Admirale alles dies zusammen hat das Urteil über das japanische Volk auf das günstigste beeinflußt. Gerade das scheinbare Mißverhältnis in den Größenausdehnungen der beiden krieg führenden Staaten hatte zu der Annahme verleitet, daß Japan unter allen Umständen unterliegen müsse. Das Gegenteil wirkte mit der Kraft einer ungeheu ren Ueberraschung, und nun war man geneigt, Leistungen und Fähigkeiten der Japaner maßlos zu überschätzen. Um mit den Kriegserfahrungen anzufangen: Japan hatte sich bon langer Hand auf den Krieg vorbereitet, Rußland war in frevelhafter Weise ungerüstet. Es hatte weder Soldaten noch Waffen in erforderlicher Menge zur Stelle. Dazu kam, daß sein wirkliches Heer, seine starke Kriegsmacht, durch den unsinnigen Bündnisvertrag mit Frankreich in Europa an der deutschen Grenze festgehalten war. Nach Ostasien konnte Rußland zunächst nur zusammengerafftes Volk schicken, überall aufgelesenes Militär, das wohl einen Soldatenhaufen, aber kein organisiertes Heer bildete. Der europäische Teil Rußlands war durch den erwähnten Vertrag für die Mitwirkung am Kriege bis zu den entscheidenden Niederlagen fast völlig ausgeschaltet. Nun ist das asiatische Rußland noch vielmal größer als Japan, aber es hat nur halb so viel Einwohner wie Japan. Als die Fessel des französischen Bündnisvertrages im Vertrauen auf Deutschlands freundnachbarliche Treue endlich gefallen und abgestreift war, hatte Rußland schon zu viel Zeit verloren, und seine inneren Wirren gestatteten ihm nicht, noch mehrere Jahre hindurch Krieg zu führen. Um Jahre aber hätte es sich um der Entfernung willen gehandelt. England hat drei Jahre gebraucht, um das winzige Burenvolf zu erdrücken. Rußland hatte mindestens die gleiche Zeit nötig, um auf ähnliche Entfernung die Japaner zu besiegen. Wir erinnern hieran, nicht um die Taten der Japaner irgendwie zu verkleinern. Wir wollen nur die Grundlage für eine richtige Abschäzung feststellen. Nicht den russischen Soldaten, der in zahlreichen Feldzügen sich bewährt hat, haben die Japaner besiegt, sondern den schlechtesten russischen Soldaten, die russischen Truppen, die in Mannschaft und Führern zusammengewürfelt waren. Was die japanischen Soldaten im Vergleich mit einem europäischen Soldaten wert sind, müßte erst erprobt werden. Das darf man sagen, ohne den Japanern zu nahe zu treten, ohne das Urteil über sie durch Mißgunst irgendwie beeinflussen zu lassen. Es bleibt Anerkennung genug für ihre Tüchtigkeit übrig, da sie eine moderne Armee mit moderner Ausrüstung erst seit wenigen Jahrzehnten befizen. Sie haben mit erstaunlichem Fleiß und Eifer in Europa gelernt und haben sich als außerordentlich gelehrige Schüler erwiesen. Den gleichen Eifer, die gleiche Gelehrigkeit haben sie auf politischem und wirtschaftlichem Gebiet dargetan. Sie waren nur eben mit Europäern in Berührung gekommen, sie hatten erst seit wenigen Jahren ihre jungen Leute nach Europa geschickt, um Europas Einrichtungen zu studieren, Europas Kultur zu erforschen, und schon schufen sie eine Justizgesetzgebung, eine Verwaltung, eine Verfassung nach westeuropäischem Muster, richteten sie sich eine vielgestaltige Presse ein, legten Schulen und Universitäten an, für die fie die erlangbaren besten Lehrer aus Europa kommen ließen. Sie bauten Bahnen in sehr kurzer Zeit, sie legten sich eine überaus stattliche Kriegs- und Handelsflotte zu und zeigten sich wirtschaftlich als kluge Kaufleute. Sie legten Fabriken in großer Zahl und Mannigfaltigkeit an, pflegten ihre besondere Industrie und sorgten für Absatz in das asiatische Ausland. Das alles ist schnell und in mancher Beziehung sehr überraschend gekommen, und in der Ueberraschung ist man zu übertreibender Schäßung geneigt. Die Tüchtigkeit und Rührigkeit der Japaner in Ehren- aber auch die japanischen Bäume wachsen nicht in den Himmel. Der Krieg hat ihnen große Lasten hinterlassen, die in absehbarer Zeit feine Minderung erfahren werden. Das gleicht in etwas den Vorzug aus, den ihre Nähe ihnen auf dem ostasiatischen Markt bietet. Aber die„, offene Tür" in Ostasien ist alles, was wir verlangen können, und reicht vollständig aus, uns einen Platz an der Sonne" zu sichern. Was die Japaner können, das fönnen wir auch, und wir werden es auf wirtschaftlichem Gebiet in Ostasien zeigen. Wir haben für das neue Japan alle Sympathie aber Furcht vor Japan kennen wir nicht und brauchen wir nicht zu kennen, auf keinem Gebiet. cutfches Reich, In Regierur freisen nimmt man an, daß der Reichstag gegen Ende des Monats November einberufen werde. Für den Termin der Einberufung ist der Ausgang der Verhand lungen über die Reichsfinanzreform im Bundesrat maß gebend. * * Die Ausschüsse des Bundesrats haben die erste Lesung der neuen Steuervorlagen beendigt. Die zweite Lesung be ginnt am 23. d. M. Auch an dieser werden die Finanzminister der deutschen Regierungen voraussichtlich teil. nehmen. * Die deutschen Truppen haben nach amtlichen Meldungen mehrere siegreiche Gefechte in Deutsch- Südwestafrika gehabt. Am 12. Oktober wurde durch die 30 Gewehre starke Pa trouille des Oberleutnant Heres eine Hottentottenbande am oberen Tsub unter Elias überrascht. Anscheinend wollte dieser die durch das Gefecht bei Nubib am 13. September völlig zersprengten Banden von neuem sammeln. Die Hottentotten räumten das Gefechtsfeld in völliger Banil unter Verlust von 50 Toten. Auf der Verfolgung kam ea 10 Kilometer weiter südlich am Nachmittage nochmals zu einem zweistündigen Gefecht, in dem noch 5 Hottentotten fielen. Bei den Deutschen fiel ein Reiter. Ferner hatto am 5. Oktober eine deutsche Patrouille unter Leutnant Schulz ein siegreiches Gefecht am Kutip, wobei 6 Hottentotten fielen, bei uns 3 Reiter verwundet wurden. Der englische Kolonialsekretär in Kapstadt hat dem deutschen Generalfonsul mitgeteilt, daß 150 unbewaffnete Witbois auf englisches Gebiet übergetreten sind. Sie sollen auf zwei stlich Upington gelegenen Regierungsfarmen interniert und dort polizeilich scharf überwacht werden. Von englischer Seite wird berichtet, daß Morenga bei Schritdrift einen dentschen Posten übersiel und 15 Proviantwagen erbeutete. Hierbei fielen Leutnant Surmann und 4 Mann, 8 Mann wur. d'n verwundet und 8 Mann traten auf englisches Gebiet über. Lettere werden bei Ramansdrift wieder auf deutsches Gebiet zurückgebracht. Waffen und Munition werden dem deutschen Generalkonsul übergeben. Eine amtlicher Bestätigung dieses Ueberfalls liegt den deutschen Behörden noch nicht vor. Morenga wird von einer stärkeren Truppenalteilung verfolgt. * Nach einem Beschlusse der berufenen Vertreter soll eine Sentralstelle des deutschen Städtetages und damit eine dauernde Einrichtung geschaffen werden. Diese Zentralstelle soll über alle städtischen Einrichtungen Auskunft geben, Studien über deutsches Stadtverwaltungs- und Stadtver fassungsrecht, ferner über Städtewesen, Städteentwickelung und Stadtgeschäfte s. llen an der Hand eines vollständig gefichteten Stoffes betrieben werden können. An die Spise dieser Zentralstelle wird ei juristisch oder volkswirtschaft. li. gebildeter Direktor gestellt werden. Die der Vereini gung angehörenden 152 Städte vertreten zurzeit gire Bebilferung von rund 13 520 000 Köpfen. Italien. ** Ueber die angeblichen Worte des französischen Minister präsidenten Rouvier von der Verführung Italiens" durch Telcaffé sagt eine offiziöse Verlautbarung, man müsse dem Dementi in der„ Agence Hava" Glauben schenken. Hätte Rouvier diesen Ausspruch getan, so hätte Italien direkt nach den Gründen für die Illusionen Delcassés und die Vorwürfe Rouviers forschen müssen. Zur Ehre der italienischen Staatsmänner sei anzunehmen, daß sie niemals jene llufionen genährt haben. Jedenfalls trage die italienische Po litik der letzten Zeit den Stempel der größten Aufrichtigkeit und Loyalität gegen die Freunde und besonderes gegen die Verbündeten Italiens. Wenn aber trotz der Anstrengun ge: 1, den Frieden aufrecht zu erhalten, Ereignisse dies ver. hir Serten, würde man der Loyalität der italienischen Regie. rung Unrecht tun, wenn man fragte, wo ihr Platz und ihre Pflichten seien. Die Bündnisverträge mit der Unterschrift der autorisierten Vertreter Italiens seien eine heilige Sache, Italien würde auf jeden Fall am Dreibund festhalten. Schweden. ** Der Regierungsvorschlag über die Aufhebung der Union mit Norwegen wurde von der zweiten Kammer ohne De batte angenommen. Die Anerkennung Norwegens als selbständiger Staat ist in der Vorlage einbegriffen. Türkei. ** Die Pforte hat eine neue Note an die Mächte gerich tet, in welcher sie mitteilt, bei der Ablehnung der mazedonis Ichen Finanzkommission begarren zu wollen. Die türrische Note verweist auf das, was bisher in Mazedonien geleistet wurde. Das Reglement der Finanzen sei in Anwendung, das Resultat sei Pünktlichkeit und Sicherung der Zah lungen. Die Einführung neuer Elemente wäre eine Abänderung des Werkes und eine direkte Ingerenz in die Souveränitätsrechte des Sultans. Die Pforte sehe mil Bedauern die Erweiterung der Grenzen des ursprünglichen Programms, welche das Werk kompromittieren und zu Unzuträglichkeiten führen würde; sie müsse daher auf ihrem Widerstand beharren und hoffe, daß die Mächte die AngeTegenheit definitiv aufgeben würden. Die Stellungnahme der Pforte hat in diplomatischen Kreisen sehr überrascht, da man ein Nachgeben erhofft hatte. Man spricht sogar von einer gemeinsamen Flottendemonstration vor Saloniki. Wahrscheinlich wird es aber zu diesem äußersten Mittel nicht kommen ** Alien. Zwischen den in Ostasien an den Grenzen der Demarfationslinie sich gegenüberstehenden japanischen und russischen Truppen kommt es noch zu einzelnen Reibungen. Nach Petersburger Berichten werden in der neutralen Zone von den Japanern Fouragierungen für die Armee in Korea borgenommen. Einer Fouragierkompagnie wurden von russischen Truppen 10 000 Kilogramm Fourage sowie eine Anzahl Vieh abgenommen, die bewaffneten japanischen Soldaten wurden festgenommen. Der nach Wladimostok bestimmte amerikanische Dampfer„ Centennial" wurde in der Soyastraße von den Japanern beschlagnahmt. ** Rufsland, Der Bar hat jetzt die Streichung des Großfürsten Kyrill aus den Armeelisten verfügt. Ein Tagesbefehl gibt bekannt, daß der Flügeladjutant Großfürst Kyrill Wladi. mirowitsch aus dem Dienste ausgeschlossen ist". Man nimmt allgemein an, daß dieses Zeichen der Ungnade auf die ohne den Willen des Zaren vollzogene Hochzeit des Großfürsten mit der geschiedenen Großherzogin Melitta von Hessen zurückzuführen ist. Der Großfürst will sich, wie es heist, in der Nähe von Koburg ankaufen. ** Anläßlich der Ueberführung der Leiche des plötzlich verstorbenen Fürsten Trubeßkoi, eines Führers der Libe ralen, nach dem Bahnhofe kam es in Petersburg zu blutigen Zusammenstößen der Volksmenge und der Polizei und des Militärs. Als dieses auf die Menge einritt, entstand eine Banik, bei der mehrere Menschen erdrückt wurden und viele gerbrochene Gliedmaßen davontrugen. Hof und Gesellschaft. *** Zur silbernen Hochzeit des Kaiserpaares übersendet der Zentralverband der deutschen rieger- und Veteranen- Vereine von Nordamerika eine si!- berne Punschbowle nebst Begleitschreiben. ** Beilegung des Streiks in Reichenbach i. Schl. Die ausständigen Tertilarbeiter des Reichenbacher Bezirks haben gestern die Arbeit wieder aufgenommen. * Aus Anlaß des auf der Germaniawerst in Kiel vorgenommenen Stapellaufes des großen, für die Fahrt nach Meriko bestimmten Passagierdampfers Kronprinzessin Cäcilie" sandte die deutsche Kronprinzessin ein Telegramm an die Hamburg- Amerika- Linie, in dem sie dem Wunsche Ausdruck gibt, daß das Chiff auf seiner Fahrt der Welt verkünden möge, was deutsche Tüchtigkeit und RührigLeit zu leisten vermag. Soziales Leben Der Cheftreit im Haufe Koburg. Gotha, 16. Oktober. ( Eig. Bericht Vor dem hiesigen Landgericht gelangte heute der Ehe roman zur Verhandlung, den die Prinzessin Luise von Ko burg den Ihrigen beschert hat. Die Die Vorgeschichte des Prozesses hat vielfach die Deffent lichkeit beschäftigt. Die Prinzessin Luise ist am 18. Februar 1858 als Tochter des Königs Leopold der Belgier geboren; sie ist eine Schwester der schwer geprüften Kronprinzessin Stephanie von Desterreich, der jeßigen Gräfin Lonyay, und die Schwiegermutter des Bruders der deutschen Kaiserit, des Herzogs Ernst Günther von Schleswig- Holstein. Prinzessin Luise hat eine recht trostlose Jugend verlebt; im belgischen Königshause herrschten trübe Zustände. Am 4. Februar 1875 heiratete sie auf Geheiß ihres Vaters den Prinzen Philipp von Koburg. Die Ehe war von Anfang an feine glückliche, und die Prinzessin Luise lag fortgesetzt ihren Vater an, er solle ihr zur Scheidung verhelfen, ein Verlangen, das bei König Leopold auf entschiedenen Widerstand stieß. Nun begann der Verkehr der Prinzessin mit dem österreichischen Ulanen- Leutnant Geza von Mattachsich. Dieser wurde in Agram durch friegsgerichtliches Urteil zu mehrjähriger Zuchthausstrafe verurteilt, weil er Wechselfälschungen auf den Namen der Prinzessin begangen haben sollte. Die Prinzessin wurde entmündigt und zunächst in der Heilanstalt Lindenhof in Sachsen, dann im Hotel ,, Wettiner Hof" in Bad Elster interniert. Von dort gelang es ihr, mit Hilfe Mattachsichs, der aus dem Zuchthause entlassen war, zu entfliehen und über Berlin, wo ihr der sozialdemokratische Reichstagsabgeordnete Dr. Südefum Hilfe leistete, nach Paris zu entkommen. Dort ließ sie sich von Gerichtsärzten auf ihren geistigen Zustand untersuchen und wurde von ihnen- entgegen dem Gutachten der Wiener Aerzte für geistig zurechnungsfähig erklärt, worauf die über die Prinzessin verhängte Kuratel vom österreichischen Obersthofmarschallamte aufgehoben wurde. Der Frieden im Elektrizitätsgewerbe zu Berlin. Con einem großen Teil der ausgesperrten und streikenden Arbeiter wurde gestern die regelmäßige Tätigkeit bereits wieder aufgenommen. Bis jetzt ist zirka die Hälfte der an der AusSperrung beteiligten 40 000 ann bereits wieder untergebracht. 1450 Schraubendreher und Lagerarbeiter haben ihre Pläge, geringe Ausnahmen abgerechnet, wieder eingenommen. Arbeiter, die nicht sofort wieder eingestellt wer= den, erhalten von der Zentralstrei commission, die vorläufig in Permanenz tagt, nähere Mitteilung, wann sie sich in den Fabriken einstellen sollen. Man hofft, daß bis Mittwoch abend der überwiegende Teil der Ausständigen wieder im Betriebe ist. Es werden sicherlich noch Wochen vergehen, ehe die Letzten wieder Beschäftigung erlangen. Ein kleiner Teil muß überhaupt verzichten, wieder in den Elektrizitätswerfen Arbeit zu bekommen, da einige Stellen von Arbeitswilligen, dauernd besetzt sind. Die Gesamtsumme der quf Sammellisten eingegangenen Gelder wird nach vorlänfiger Schäßung zirka 80 000 Mark betragen. Die Berliner Gewerkschaftskommission quittiert über eine Summe von 56 431 Mark, während das Berliner Gewerkschaftskartell, die Vertretung der Lokalisten, etwa 4000 Mark gesammelt hat. Außerdem haben die Gewerkschaftsverbände größere Summen zum Streiffonds zur Verfügung gestellt. Angesichts dieser Wendung blieb dem Gatten nichts übrig, als die Klage auf Scheidung der Ehe einzuleiten, die er, so lange die Prinzessin als für ihre Handlungen nicht verantwortlich betrachtet wurde, nicht nachgesucht hatte. Ausstand in der Berliner Wäsche- Industrie. In den Streif getreten sind gestern etwa 1300 Näherinnen und 2000 Zuschneider Berliner Wäschefabriken. Die Zuschneider berlangen 10 Prozent Lohnerhöhung, die Näherinnen ebensoviel und außerdem Lieferung des Garnes und der Nadeln durch die Arbeitgeber. Beides müssen sich die Näherinnen jezt aus ihrer eigenen Tasche kaufen. Dieser Prozeß gelangte vor dem Landgericht in Gotha zur Verhandlung, weil Prinz Philipp, als Mitglied der regierenden Linie des herzoglichen Hauses von Sachsen- Koburg und Gotha, das Hausgesetz und den darin vorgesehenen Gerichtsstand vor dem Landgericht in Gotha in Anspruch nimmt. Dieser ist indessen nicht unbestritten, denn der Anwalt der Brinzessin verlangt die Durchführung des Prozesses vor den ungarischen Gerichten, da sowohl der Prinz wie die Prinzessin ungarische Staatsangehörige feien. Zehnstündiger Arbeitstag für weibliche Arbeiter. Der Bentralverband deutscher Industrieller beruft seinen Ausschuß auf den 3. November nach Berlin zu einer Sigung, die über die Einführung des zehnstündigen Arbeitstages für meibliche Arbeiter beraten soll. Den Anlaß dazu gibt der Umstand, daß voraussichtlich nach dem Vorgang der AugsFurger Betriebe im Januar 1906 die süddeutschen Baumwollspinner und Weber diese Arbeitszeit einführen und zu= gleich die Löhne um 10 Prozent erhöhen werden. Nab und fern. + Schiffeunglüd. Aus schwere Sturzfee, die am nia" traf, fünf Swifchen ertranten, und dreißig Tages- Chronit. Bei Hagenau ist die Genidita Auch in Thüringen die Höhen des Thüringer Auf einem Neubau durch den Einsturz eines † Die Seefische werden teurer. Infolge des Vorgehens vieler Stadtgemeinden und Korporationen, für ihre Ein wohner oder Angestellten als Ersatz der teuren Fleisch.ah. rung Seefische kommen zu lassen, fönnen die Fischgroßhandlungen die Nachfrage nicht befriedigen. Es ist daher eine Steigerung der Fischpreise im Gange, so daß bald auch dieser Notbehelf für die Fleischteuerung versagen wird. In der Stadt Herne hat man schon von der Absicht, Seefische von Stadt wegen zu beziehen und zum Selbstkostenpreise an die Bürger abzugeben, wegen der hohen Einkaufspreise Ab. stand nehmen müssen. † Zum Gedächtnis der Gefallenen von Hochkirch. Für die bei dem Ueberfall von Hochkirch am 14. Oftober 1758 gefallenen Preußen und Desterreicher wurde ein Den.mal enthüllt. An der Feier nahmen Deputationen deutscher und österreichischer Regimenter, sowie Militärvereine beider Nationen teil. Barg schon von vornherein der ganze Rechtshandel einen stark sensationellen Charakter in sich, so erhielt dieser Zug noch eine außerordentliche Verstärkung. Der Vertreter der Prinzessin, der ungarische Advokat und Reichstagsabgeordnete Dr. Visontai hatte während seines Aufenthaltes in Paris dem Redakteur eines dortigen Blattes seine Absicht kundgegeben, den Prozeß auf eine große Sensation hinauszuspielen. Lassen wir den Dr. Visontai selber reden:„ Wenn man mich dazu zwingt," so sagte er, so werde ich genötigt sein, einen sensationellen Prozeß zu führen, in dem es sich vor allem um Ruf und Moralität der Beteiligten handeln wird. Ich werde dann schildern müssen, in welcher Lage das sechzehnjährige Kind sich am Hofe von Wien befand, wo seine Schönheit es allen Verführungen aussetzte. Ich werde hunderte von Zeugen zitieren lassen, die deer höchsten Aristokratie Europas angehören, regierende Fürsten, wie den Fürsten von Bulgarien, den leiblichen Bruder Philipps von Koburg, Könige, wie Eduard VII. Ich habe in meinen Akten Hun= derte von authentischen Briefen, sie alle sollen, wenn nötig, vor dem Gericht verlesen werden. Ich will nicht auf Einschüchterung hinarbeiten und werde um der Ehre der Prinzessin selbst willen alles zurückhalten, was zurückzuhalten möglich ist. Aber niemals werde ich gestatten, daß die Unschuld belastet wird, und wenn man endgültig volles Licht verlangt, so werde ich es über den Hof von Wien verbreiten, der noch ganz im Bann des Schmerzes über entseßliche Tragödien steht, wie es jene des unglücklichen Kronprinzen Rudolf ist." Gärung im Ruhrkohlengebiet. Fortgesetzt finden im Ruhrgebiet Bergarbeiterversammlungen statt, in denen mit großer Erregung gegen die von den Zechenverwaltungen berhängte Sperre als eine Beeinträchtigung der Freizügigfcit protestiert und auch die Fleischnot behandelt wird. Man befürchtet, daß es unter Umständen zu einem neuen Kampf fommen fönne. † In drei Jahrhunderten gelebt hat ein Rentier in Rehden in Westpreußen, der vor kurzem im Alter von 110 Jahren gestorben ist. Der alte Herr, namens Johann Jesionowski, ist im Jahre 1795 geboren, hat also das Alter von 110 Jahren erlebt. Als er 100 Jahre alt war, hat er sich zum drittenmal verheiratet. Das war ein sehr starker Schachzug des Anwaltes der Prinzessin, und seiner Wucht hat sich auch die andere Seite nicht zu entziehen vermocht. Durch diesen unverhüllten Hinweis auf die Absicht, die ganze Ehe- Tragödie in allen ihren Einzelheiten zu entrollen, und den Rahmen des düsteren Bildes möglichst weit zu spannen, sah sich der schwer geprüfte Gatte der Prinzessin veranlaßt, weitere Vergleichsverhandlungen nicht von der Hand zu weisen. † Im Schlaf ertrunken. Die letten schweren Stürme in der Ostsee brachten bei Ahrenshoop das Segelschiff ,, Merkur" zum Stranden, das mit einer Ladung Eisen von Schweden nach Stettin unterwegs war. Es gelang, die Mannschaft zu retten. Nur ein Schiffsjunge, der in der Kajüte schlief, wurde dort vergessen und fand seinen Tod durch Ertrinken. † Ein Zirkus durch Sturm zerstört. Der Zirkus Sarrasati, der in Allenstein Vorstellungen gab, ist durch einen Orfan total zusammengebrochen. Das gesamte Personal ist brotlos. Der Schaden allein an Material beträgt 50000 Mark. Bei der Katastrophe leisteten Mannschaften des Infanterie- Regiments Nr. 150 Hilfe. Kunft un RB Sir Henry Irving pieler der Gegenwart if hat sich besonders durch einen Namen gemacht. G erlangt. Er war am e fehener Gaft und wurde Krönung zum Sir erna in einem Dorfe in Somm geboren und war urspr Stimmt † Felssturz in Karlsbad. Im Zentrum der Stadt Karlsbad, in der Sprudelgasse, stürzte von der Berglehne ein Felsblock während der Nacht mit furchtbarem Krachen ab. Er war durch den anhaltenden Regen unterwaschen und losgelöst Der Fels durchschlug das Dach der in dem„ Schwedischen Hause" befindlichen Gasthausküche. Zwei Mädchen wurden unter den Trümmern begraben. Eine wurde gräßlich verstümmelt tot aufgefunden, die andere hat schwere Verlegungen erlitten: † Unfall auf einem Neubau. Auf dem Schlacht- und Viehhofe in Chemnitz wurden durch einen Bauunfall sechs Arbeiter verschüttet. Einer war sofort tot, zwei waren schwer, zwei leichter verlegt. Der sechste blieb ohne Verlegung. Mit einem Vergleichsvorschlag leitete der Vorsitzende des Gerichtshofes zu Gotha, Landgerichtspräsident Immler, den gesetzlichen Vorschriften gemäß, die Verhandlungen heute ein, die unter kolossalem Andrang des Publikums stattfanden. Er regte an, daß die beiden Ehegatten sich über die Vermögensverhältnisse einigen möchten. Die Herbeiführung eines solchen Abkommens sei ja eigentlich nicht der Zwed eines Sühneversuches. Aber im vorliegenden Falle lägen die Verhältnisse doch anders, insofern erstens beide Eheaatten katholisch seien, die katholische Kirche aber bekanntlich die Scheidung der Ehe nicht anerkenne, und zweitens möglicherweise die ungarischen Gesetze in Frage kämen, die nur eine Scheidung von Tisch und Bett, nicht aber die vom Prinzen Philipp beantragte Trennung der Ehegatten nach dem Bande kennen. Der Vertreter des Prinzen, Gerichtsrat Dr. Bachrach- Wien hielt nunmehr das Angebot seines Klienten aufrecht, demzufolge der Prinz sich zur Zahlung von 72 000 kronen jährlich ohne einschränkende Verpflich tung bereit erklärt, ferner zur Zahlung von 120 000 ronen als Heiratsgabe des eingebrachten Heiratsgutes, obwohl er schon reichlich dessen Betrag herausgezahlt habe, wofür die Prinzessin die hohen Kosten ihrer Flucht aus Elster selber zahlen solle. † Eine Diphtherie- Epidemie ist in Möhringen bei Stettin ausgebrochen. Eine größere Anzahl Personen sind erkrankt, mehrere sind gestorben. † Der Fürst von Monaco durch den Kaiser ausgezeichnet. Fürst Albert von Monaco wurde gestern vom Kaiser in bemerkenswerter Weise ausgezeichnet. In Lindenberg( Kreis Beeskow- Storkow) wurde das neue Aeronautische Observatorium eingeweiht. Zu der Feier war der Kaiser mit dem Fürsten von Monaco eingetroffen. Auf eine Ansprache des Kultusministers Dr. Studt erwiderte der Kaiser, er gedenke in dieser Stunde dankbar des Fürsten von Monaco, der sein ganzes Wissen und Können in den Dienst der aeronautischen Wissenschaft gestellt und in bezug auf die Erforschung des Luftmeeres dem Kaiser mannigfache Anregung gegeben habe. " Ich glaube darum," so schloß der Monarch, in Ihrer aller Sinne zu handeln, wenn ich diese Gelegenheit ergreife, um dem Fürsten als ein Zeichen besonderer Anerkennung die große goldene Medaille für Wissenschaft zu verleihen. Ich freue mich, dies in Gegenwart so großer Gelehrter tun zu können." Es kam zu einer teilweise recht gereizten Auseinandersetzung zwischen dem Dr. Visontai und dem Dr. Bachrach insbesondere über die Frage, wer die Schuld daran trage, daß die Prinzessin zeitweise in prefäre Lage geraten fei, morauf sich die beiderseitigen Vertreter den österreichischen und ungarischen Advokaten stehen noch deutsche Anwälte zur Seite, um die Sache vor dem deutschen Gerichte zu führen zu den Vergleichsverhandlungen zurückzogen, die allem Anschein nach zu einem Resultat führen. † Nenes Grdbeben in Italien. In verschiedenen Teilen Italiens wurden neue Erdstöße wahrgenommen. Besonders in Calabrien wurde die Bevölkerung in große Bestürzung versezt. Auch in Messina im Süden und im Rumo- Tal in Storden wurde die Bewegung wahrgenommen. † Typhus- Epidemie. Seit 14 Tagen find in Hirschberg 16 Typhusfälle vorgekommen. Kreisarzt Dr. Steinberg führt die Erkrankungen auf den Genuß von Obst, Gemüse und Milch zurück, da das Hirschberger Leitungswasser ein. wandsfrei ist. Die Erkrankungen sind leichter Natur, jedoch ist auch schon ein Todesfall eingetreten. Zwei Schulen sind bis auf weiteres geschlossen worden. Auch aus einigen Dörfern der Umgegend werden Typhuserkrankungen ge meldet. ** Der Großherzo affiftenten Wilhelm L Bierfelle zu Münzer * Uebertragen rid Göllner zu Ul Gemeindeshule zu Grole † Ein Raubmord inmitten der Stadt wurde in Uffenheim an einer Bäuerin verübt. Der Tat verdächtig ist ein Soldat aus Metz, der im Vorjahr bei der Bäuerin in Quartier lag und vor wenigen Tagen in Uffenheim wieder aufge taucht war. † Städtischer Fischmarkt in Posen. Der Verkauf von See. fischen, den die städtische Verwaltung als Ersatz für das teure Fleisch auf ihre Rechnung vornehmen läßt, hat auf dem Wronkerplatz zum erstenmale stattgefunden. Bereits eine Viertelstunde nach 9 Uhr vormittags war der Andrang von Käufern zu dem Fischmarkt so groß, daß viele, die später famen, unverrichteter Sache wieder fortgehen mußten. Der Verkauf von Seefischen soll einstweilen an jedem Dienstag, Donnerstag und Sonnabend stattfinden. † Japanische Bestellungen in Deutschland. Die Firma Krupp erhielt von der japanischen Regierung bedeutende Aufträge auf Schiffsgeschosse und Munition angeblich im Werte von 30 Millionen Mark. Der Befnd in Tätigkeit. Am Vesuv zeigten sich wieder zahlreiche heftige Ausbrüche unter merklichen Erschütterungen. Von Neapel bot der speiende Berg einen großartigen Anblick dar. Ein starker Lavastrom ergoß sich in der Richtung der Zahnradbahn. * Donnerstag, de findet eine Sigung der Sta mit folgender Tagesordnu Dr. Boppert für die i Karl Gerbode für After 5. Winn für die Rap pflasterten Weberganges 5. Kreuzung des Wif Ein Lloyddampfer beschädigt. Auf der Fahrt von Triest nach Durban begriffen, stieß der Lloyddampfer„ Afrika“ mit einem englischen Dampfer zusammen. Der der„ Afrika" zugefügte Schaden ist bedeutend. Beide Dampfer konnten die Reise fortseßen. † Geheimer Kommerzienrat Hahn aus Dresden, der befanntlich eine mehrjährige Gefängnisstrafe in der Landes. strafanstalt zu Bauzen abbüßt, hatte beim sächsischen Ministerium ein Gesuch um Beurlaubung eingereicht; er wollte seine franke 80jährige Mutter besuchen. Das Gesuch wurde abschlägig beschieden, und nun ist die alte Frau gestorben, ohne ihren Sohn wiedergesehen zu haben. - - 9. 6. Anbringung einer 7. Bertauf von Ranzleiberg.- 8. Licher ftraße. dem veterinärmedizin unfähigkeit de 11. Bergrößerung b abschluß des Gas u gleichen des Elektri Quellfaffung in D Hubertusbrunnen. raumes für die Wohnung des Auffe wafferungsanlagen du 18. Gefuche um Ecla Jakob Aung für La Chr. Riegelmann für Belloff 3. Witwe fi Medenbad für Bleid für Dammstraße 39 Schüßenftraße 15. ** Städti * Freitag, den 20 malig der von der Babtische Seefischma zum Selbfitoftenpre Bwrdmäßigkeit des Martt regelmäßig i P. Die Beftim 20. Rary 1903, Rindern teils ganz dingungen geftattet faffung geführt, daß werblichen Arbeiten Milch oder Zeitun hingewiesen, daß Rinder nicht schon die im heutigen Verordnungen Bla bon abends 8 Ub bon Badwaren, flanden überhaup Schulpflichtige Air Bertauss an offer Etern, Bormin fchäftigungen a Wirtschaften, Kindern ohne dulden und da pfl chtige Rinder lichen Vorschriften hingewiesen. ** Komment Darmstadt der He famifizung ab, die Bittelungen. Alge Stlungnahme des günftigerer Bedingung Lande. Die Abänder Antrag betreffend tie der Fleischt uerung. menbung von Surrog ein Berein zur Erfor Bilege belfi arten gegründet. D 1. Erforschung und arten. 2. Fortbildu Bialettiger gory bund Fern. Infolge des Vorgehen rationen, für ihre Gin der teuren Fleisch.ah, unen die Fischgroßhandgen. Es ist daher eine e, so daß bald auch dieser berjagen rird. In der er Absicht, Seefische bon m Selbitfostenpreise an ohen Einkaufspreise Ab. von Hochfirch. Für die n 14. Oftober 1758 ge= er wurde ein Den.mal butationen deutscher und Militärvereine beider hat ein Rentier in rzem im Alter von 110 rr, namens Johann Je ren, hat also das Alter 0 Jahre alt war, hat er en schweren Stürme in S Segelschiff„ Mertur" g Eisen von Schweden elang, die Mannschaft t in der Kajüte fchlief, Lod durch Ertrinfen. rt. Der Zirkus Sarra en gab, ist durch einen Das gesamte Personal Material beträgt 50000 en Mannschaften des In entrum der Stadt Carls von der Berglehne ein furchtbarem Krachen ab. en unterwaschen und los. ach der in dem„ Schwe sküche. Zwei Mädchen ben. Eine wurde gräßie andere hat schwere luf dem Schlacht- und einen Bauunfall jechs fofort tot, zwei waren sechste blieb ohne Vern Möhringen bei Stettin I Personen sind erkrankt, den Kaiser ausgezeichnet. estern vom Kaiser in be In Lindenberg( Kreis e Aeronautische Observa war der Kaiser mit dem Auf eine Ansprache des te der Kaiser, er gedenke ten von Monaco, der sein Dienst der aeronautischen auf die Erforschung des Anregung gegeben habe. Monarch, in Ihrer aller Gelegenheit ergreife, um onderer Anerkennung die schaft zu verleihen. großer Gelehrter tun# In verschiedenen Teilen hrgenommen, Befonders ung in große Beiürzung en und im Humo- Tal in genommen, † Schiffsunglück. Aus Newyork wird berichtet, daß eine schwere Sturzsee, die am Mittwoch den Dampfer„ Campania" traf, fünf Zwischendeckspassagiere über Bord riß, die ertranfen, und dreißig Zwischendeckspassagiere verlegte. Tages- Chronik. Bei dem 15. Dragoner- Regiment in Hagenau ist die Genickstarre aufgetreten. Auch in Thüringen ist starker Schneefall eingetreten; die Höhen des Thüringer Waldes sind völlig weiß. Auf einem Neubau in Berlin wurden sechs Arbeiter durch den Einsturz eines Gerüstes schwer verlegt. Kunft und Wissenschaft. RB Sir Henry Irving f. Der größte englische Schau. spieler der Gegenwart ist in Bradford gestorben. Irving hat sich besonders durch seine Shakespeare- Aufführungen einen Namen gemacht. Sein Hamlet hat eine Berühmtheit erlangt. Er war am englischen Königshofe ein gern ge sehener Gast und wurde vom König Eduard anläßlich der Krönung zum Sir ernannt. Irving war im Jahre 1838 in einem Dorfe in Sommersetshire als Sohn eines Farmers geboren und war ursprünglich zum Kaufmannsstande be stimmt. Lokales. 17. Dftober 1905. ** Der Großherzog hat am 11. Oktober dem Pfarraffiftenten Wilhelm Leimbach zu Mainz die evangelische Pfarrstelle zu Münzenberg übertragen. ** Uebertragen wurde dem Schullehrer Fried rich Göllner zu Ulrichstein die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Grolsheim. ** Donnerstag, den 19. Oftober, nachmittags 4 Uhr, findet eine Sigung der Stadtverordneten- Versammlung mit folgender Tagesordnung statt: 1. Baugesuch des Professor Dr. Poppert für die Wilhelmstraße. 2. Desgleichen von Karl Gerbode für Afterweg 40. 3. Desgleichen von 5. Winn für die Kaplansgasse. 4. Anlage eines gepflasterten Ueberganges in der Grünbergerstraße. - - - - - - - 5. Kreuzung des Wißmarer Weges mit einer Rohrleitung. -6. Anbringung einer Better tafel am Hause Seltersweg 30. 7. Verkauf von Gelände aus dem Stadtbach am Kanzleiberg. 8. Versteigerung von Bauplägen an der Licherstraße. 9. Anlage eines Entwässerungskanals bei bem veterinärmedizinischen Inftitut. 10. Bahlungs. unfähigkeit der Firma Jäger& Rumpf11. Bergrößerung des Exerzierplates.- 12. Rechnungsabschluß des Gas- und Wasserwerts für 1904. 13. Desgleichen des Elektrizitätswerks. 14. Erweiterung der Duelfassung in Dueckborn. 15. Desgleichen beim Hubertusbrunnen. 16. Errichtung eines zweiten Schlafraumes für die Laternenwärter und Vergrößerung der Wohnung des Aufsehers. 17. Ausführung von Entwässerungsanlagen durch das Gas- und Wasserwert 18. Gesuche um Eclaubnis zum Wirtschaftsbetriebe a) von Jakob Kunz für Landgraf Philipp. Platz- b) von Chr. Riegelmann für Bahnhofstraße 76. c) von Heinrich Belloff 3. Witwe für Bahnhofftrafe 15. d) von Chr. Rebenbach für Bleichstraße 5. e) von Heinrich Diergarbt für Dammstraße 39. f) von Karl Euler 4. Witwe für Schüßenstraße 15. * - - - - Städtischer Seefischmarkt. Kommenden Freitag, den 20. Ottober, wird in den Marktlauben erftmalig der von der Stadtverordnetenversammlung beschlossene städtische Seefischmarkt abgehalten werden, auf dem Fische zum Selbstkostenpreise abgegeben werden. Wenn fich die Bwrdmäßigkeit des Marktes herrausstellt, gedenkt man den Martt regelmäßig jeden Freitag abzuhalten. Cagen find in Hirschberg cisarzt Dr. Steinberg emuß von Obst, Gemüse ger Leitungswasser ein ind leichter Natur, je getreten. Zwei Schulen den. Auch aus einigen Cyphuserkrankungen ge tadt wurde in Uffenbein berdächtig ist ein Galat Säuerin in Quartier log enheim wieder aufge Der Verkauf von See ung als Ersag für das vornehmen läßt, hat au Le stattgefunden. Bereits mittags war der Andran groß, daß viele, die späte veilen an jedem Dienstag finden. er fortgehen mußten. De Deutschland, Die Firma Munition angeblich i en Regierung bedeutende neer Befub zeigten fine mertlichen Grterun De Berg einen Bartigen Om ergok in der Rich Muf der Fahrt von Triest Blenddampfer Afrifo men. Der der„ Afrika" Beide Dampfer fonnten aus Dresden, der be isstrafe in der Landes te beim fächsischen Mi ng eingereicht; er wollte hen. Das Gefuch wurde die alte Frau geftorben, haben. P. Die Bestimmungen des Kinderschutzgesetzes vom 20. März 1903, wonach die gewerbliche Beschäftigung von Rindern teils ganz verboten, teils unter besonderen Be dingungen gestattet werden kann, haben zu der falschen Auffassung geführt, daß die Benutzung eigener Rinder zu gewerblichen Arbeiten oder zum Austragen von Backwaren, Milch oder Beitungen gestattet sei. Es sei deshalb darauf hingewiesen, daß soweit die Beschäftigung schulpflichtiger Kinder nicht schon durch das Kinderschutzgesetz verboten ist, die im heutigen amtlichen Teil abgedruckten Lokalpolizei berordnungen Platz greifen, wonach Schulpflichtigen Kindern von abends 8 Uhr bis vormittags 8 Uhr das Austragen von Backwaren, Milch, Zeitungen und anderen Gegen ständen überhaupt verboten ist; ebenso ist es untersagt, daß Schulpfl chtige Kinder Backwaren, Blumen 2c. zum Zwecke des Verkaufs an öffentlichen Plägen, in Wirtschaften 2c. fettbieten. Etern, Vormünder u. a, welche Kinder zu verbotenen Beschäftigungen ausschicken, oder Besizer und Verwalter von Wirtschaften, welche das Verweilen von schulpflichtigen Kindern ohne Begleitung Erwachsener in ihren Lotalitäten dulden und das Feilbieten von Gegenständen durch schulpfl chtige Kinder gestatten, werden deshalb auf die polizei lichen Vorschriften zwecks Vermeidung von Strafen besonders hingewiesen. *** Kommenden Samstag, den 21. Oftober, hält_in Darmstadt der Hessische Landwirtschaftsrat eine Gefamifizung ab, die folgende Tagesordnung zu erledigen hat: Stellungnahme des Hessischen Landwirtschaftsrats zur Frage der Fleischteuerung. Antrag betreffend die Herbeiführung günstigerer Bedingungen für die Telephonbenugung auf dem Lande. Die Abänderung des Tarifs 5 für egebauftoffe. Antrag betreffend die Herbeiführung eines Verbotes der Verwendung von Surrogaten in der Bierbrauerei. * Pflege helfischer Mundarten. In Kassel wurde ein Verein zur Erforschung und Pflege der hessischen Mundarten gegründet. Die Aufgaben des neuen Vereins find: 1. Erforschung und wissenschaftliche Fixierung der Mundarten. 2. Fortbildung der Mundarten und Anregung zu dialektischer Forschung. 3. Sammlung der bezüglichen Literatur. ** Die Ziehungsliste der am 12.- 14. Oftober stattgefundenen Darmstädter Herbst- Pferdemarktiotterie liegt zur Einsicht für jedermann auf unserer Expedition auf. tt. Stadttheater Gießen. Als erste Voltsvorstellung geht am Mittwoch, den 18. Oftober Der Kaufmann bon Venedig" in Szene. Diese Aufführung des Wertes ist unbedingt die letzte. Da Ausstattung und Darstellung des Stückes gleichermaßen angesprochen haben, dürfte auf starten Zuspruch zu rechnen sein und Interessenten werden gut tun, zeitig sich Plätze zu sichern. Die auf heute Abend angefeßte zweite Dienstagabonnementvorstellung bringt eine Widerholung von Maeterlincks Monna Vanna." Die Hauptrollen liegen bekanntlich in den Händen des neuen Helden Otto Steinmann, der Frl. Lia Maurice, der Herren Lüttjohann und Wittmann. " 1 - Den Berlegungen erlegen. Der am 2. Oftober in Löhnberg verunglückte Arbeiter Louis Weber aus Niedershausen ist inzwischen an den erlittenen Verlegungen in der Klinik zu Gießen verschieden. * Für einen Zentner Aepfel 120 mt. Der Landwirt Reiper in Mudershausen bei Raßenelnbogen in Nassau verkaufte durch Vermittlung des Landes obstbaulehrers Schilling 30 Stück epfel( weiße Calville) das Stück zu 40 Pfg. an den Hoflieferanten August Engel in Wiesbaden. Da drei Stück ein Pfund wogen, würde der Zentner 120 t. toften. Köstliches Obst. te + Weylar, 15. Oftober. Gasvergiftung. Nacht ist das in der Rosengasse 8 dahier wohnende Schuhmacher Heberlingsche Ehepaar durch ausströmendes Gas getötet worden. Da das Haus selbst nicht mit Gasleitung versehen ist, nahm man sofort außerhalb Rachforschungen nach dem Ausgangspunkte des Gases auf und entdeckte an dem an dem Hause vorbeiführenden Rohr einen millimeter breiten Bruch, aus dem das Gas entwich, durch den Boden zog und in das poröse Mauerwerk des Hauses eindrang, bis es das Schlafzimmer der Verunglückten erreichte und mit seinem Gifte erfüllte. Der traurige Fall ist abermals eine eindringliche Mahnung, bei dem geringsten Gasgeruche sofort seiner Ursache nachzugehen, unter allen Umständen aber unverzüglich für frische Luft zu sorgen. " Kapland" eingehend erörtert auf geologischer Grundlage, für welche eine besondere Karte dient. Die enorme Ent wickelung der Forschung in unsere Kolonie Kamerun wird aus der Karte zum Artikel Kamerun" so recht flar, und die Regsamkeit in unsrer unsrer chinesischen Kolonie Kiautschou durch einen Blick auf diese Karte mit dem Karton Tsingtau, der die gut organisierte Anlage der jungen Stadt zum Ausdruck bringt. Sehr interessant für den Fachmann ist dazu ein Vergleich mit dem Plan des ebenfalls wiedergegebenen Kieler Hafens, der durch die Karte des Kaiser Wilhelm- Kanals wiederum eine Ergänzung findet. Daß unter den 21 Rarten, 7 Chromos, 28 schwarzen Tafeln und 5 Stadtplänen mit dem reichen Wissenschatz der Artikel noch manches eine Hervorhebung verdient, ist be greift ch, es sei hier nur die Anregung zum genouern Eindringen in das prächtige Buch gegeben. Marktberichte. Gieker 17. Oftober. Auf dem heutigen Wochenmartt lofteten Butter per fb 110-1.15 R., Hubnereier per Stild 8-9 Pfg., Enteneter St. 6-7 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 fg. Erbsen per Liter 21 Pig., Linien per Liter 32 Bfg.. Tauben per Paar Mr. 0.80-1.00, Hühner per Stud Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stud 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Bfb. 60-75 Pfg., Osenfleisch per Bfb. 72-82 Bfg., Rindfletsch per fb. 70-72 Pfg. per Pfb. Schweinefleisch 76-86 Bfg. Schweine fleisch gesalzen per Pfund 0.90 Bfg., Kalbfleisch per Pfb. 70-80 Bfg. Hammelfleisch per Pfd. 50-76 Bfg., Kartoffeln pro 100 kilo 4.50-500 m., Zwiebeln per 8t mr. 6.00-8.00, Weiskraut Stüd 8-10 Bf. per Stüd, Zentner 6-7 Mr. Aepfel ver Pfund 10-30 Bfg. 8metschen bei Zentner 6.00.- 7.00, Nüsse 100 Stüd 35-40 Bfg. Milch per Lite 20. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 U nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten bret Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werden. Die Marktpreise für Vich und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 16. Oftober 1905. Höchste Schlachtviehpreise in Frankfurt a. M. Fleischpreise in Gießen 50 kg Schlachtgewicht 79-84 m./ kg 72-82 Bf. 86-90 Pf. do. 70-80 79-00 do. 76-86 Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 kg 52 f. Schwarzbr. do. 48 " Ochsen Kälber 1/8" " Schweine do. " Getreidepreise in Mannheim Weizen 100 kg 18.35-00.00 M. Roggen do. 16.25-00 00" W ?? Freiensteinau, 16. Oftober. Bahnprojekte. Seit Jahren ist man etrigst bemüht, den Vogelsberg durch neue Bahnen aufzuschließen. Im südöstlichen Teil hat man besonders zwei Projekte in Erwägung gezogen, einerseits will man die Bahn Wächtersbach- Birstein durch die geplante Linie über Frischborn, Radmühl, Fleschenbach, Freiensteinau, Reichlos, Hauswurz, Hosenfeld, Giesel und Bronpell mit Fulda verbinden, und andererseits erstrebt Bronpell mit Fulda verbinden, und andererseits erstrebt Freiensteinau eine Verbindung über Nieder MoosGrebenhain mit der Bahn Lauterbach- Gedern- Stockheim. Für die erstgenannte projettierte Linie ist regierungsfeitig die Genehmigung zur Vornahme der Vermessungs- erischer Mr. 15.00-16.00, Mais, Mixed Mr. 13.40-13.70. Alles arbeiten bereits erteilt worden. * Butzbach, 18. Oftober. Die Buzbach Licher Eisenbahn läßt mit dem 1. Dezember eine Erhöhung des Personentarifs bei den einfachen und Rückfahrkarten 2, 3. und 4. Klasse, bei den Arbeiter. Wochen- und ArbeiterRückfahrkarten und bei den Monatsfarten eintreten. § Butzbach, 16. Oftober. Sittlichkeitsvergehen. Hier wurden Vater und Tochter in Hast genommen, weil zu haben. Frankfurt a. M., 16. Oktober. Fruchtmarkt. notterten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer met 17.40-17.50, furhessischer Mr. 17.40-17.50 Roggen, biefiger mr. 15.75-15.90, russischer Mr. 16.00-16.50 Gerste, biefige Mt. 17.20 bis 17.70, Pfälzer Mt. 17.50 bis 18.25, fränkischer Mr. 17.50.- 18.00, Riedgerste Mt. 17.50 bis 18.00 Hafer, htefiger und Wetterauer Mt. 14.75-16.00, furhessischer Mt. 14.75-16.00, bay pro 100 Kilo ab hier. Meh I wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mt. 26.75-27.75, feinere Marken mr. 29.00-29.25, hiesiges, Nr. 1, Mt. 24.75 bis 25.25, feinere Marten Mt. 26.00-26.50 hiesiges Nr. 2, Mt. 23.75-24.25, feinere Marten Mr. 24.75-25.25, hiesiges Nr. 4, Mr. 19.00-19.50 feinere Marten Mr. 20-20.50, Roggenmehl, hiesiges, 0, Mt. 23. bis 24.25, do. 1 Mt. 21.00-21.75, do. 2 Mt. 17-18.00. Weizenschalen Mt. 4.70-4.90, Weizentleie Mr. 4.90--5.20, Roggenflete Mr. 5.75-6.00, Weizenfuttermehl Mr. 6.50-7.50. fie im Berdachte stehen, gegen die Sittlichkeit verstoßen Rotierungen der Frankfurter Bichmarktpreise. > Vom Rhöng birge, 16. Oktober. Der Schnee liegt hier seit 14 Tagen bereits 3½ Fuß hoch. Felsing, welcher zur Zeit in Lauterbach steht, tritt am *** Groß- Felda. Unser zukünftiger Boftverwalter 1. November hier seinem Dienst an. * Homberg v. d. H., 16. Oktober. Im Taurus trat heute Nacht ziemlich heftiger Schneefall ein. Verschwunden und X Frankfurt, 16. Oktober. gefunden. Der seit der Kaiserparade verschwundene Lehrer an der hiesigen Adlerflychtschule Dr. Adolf Collishonn, den man schon aufgegeben hatte, hat jetzt ein Lebenszeichen von sich gegeben, indem er von Rorschach am Bodensee aus einen Brief an seine Berwandten richtete, sich darin aber über die Gründe seiner Entfernung nicht ausspricht. Er muß ungeheure Fußmärsche zurückgelegt haben, denn er schreibt, daß seine Füße ihm den Dienst versagen. Zwei seiner Berwandten reisten sofort rach Rorschach. Dr. Adolf Coll schonn soll sich in starker seelischer Depression befinden. Aerztlicherseits findet man die Erklärung seines Verschwindens in der Annahme eines frankhaften Zustandes, den man als epileptischen Dämmerzustand bezeichnet. Es liegen Fälle vor, daß Leuten, die geistig völlig normal sind, plößlich das Bewußtsein verändert resp. getrübt wurde. In solch unglücklichem Zustand muß auch Dr. Collischonn auf seine planlose Wanderung getrieben worden sein. Literarisches. Meyers Großes Konversations Lexikon E.n Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. 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Oftober 1905. Zum Verkauf flanden: 448 Ochsen, 63 Bullen, 834 Rühe und Färsen( Stiere und Rinder), 256 Kälber, 437 Schafe nnd Hämmel, 1451 Schweine, 1 8tegen, - Ziegen und Schaflämmer. - - Bezahl wurden für 100 Pfund: Schlacht- Lebenb Dchien: a. vollfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren b. junge flischige, nicht ausgeu äftete unu ältere ausgemäftete c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere Bullen: a. bollfleischige höchsten Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder): a. volfleischige ausgemästete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes b. volfleischige ausgemästeten Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Kinder) gewicht gewicht M Ma 79-81 - 72-75 66-70 67-69 64-66 - - 71-73 67-69 52-54 d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder) 50-51 e. gering genährte Kühe und Färsen Geschäft gut. Ueberstund unbedeutend. ( Stiere und Kinder) - Brief- und Fragetaften der Redaktion. Nach Groß- Felda. Die Vorarbetten für die Erbauung der Bahn Chringshausen- Groß- Felda ſcheinen( at fi sam vorwärts gehen zu wollen. Hoffentlich bewährt sich hier das Sprichwort: Was lange währt wird gut. Im Uebrigen schweigt sich das Eisenbahn- Komitee aus. Gruß. Gießener landwirtschaftlicher Wetterbienk Boraussichtliche Wtterung in Hessen für Mittwoch, den 18. Oftober. Nach vorübergehender Aufheiterung wieder trüber und Regenfälle, nach falter Nacht tagsüber etwas wärmer. ( Räheres durch die Gießener Wetterfarte.) Verantwortlich: für die Bolitik und den Inseratenteil. Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beib in Gießen. Kaufmännischer Verein und Versteigerung. Orts- Gewerbeverein Giessen. Mittwoch, den 18. Oktober 1905, abends 8 Uhr pünktlich im Hôtel Saalbau 1. Oeffentlich. Vortrag Herr Reallehrer Will: Venedig ( mit zahlreichen Lichtbildern). Mittwoch, den 18. da. Mts., nachmittags 2 Uhr Saale. werden im Bieker'schen Möbel aller Arten, eine Partie woll. Jacken und Kinderhemden, Schirme, Stöcke, Bierkrüge, Zigarren, Konserven, Zigaretten, 1 Ladeneinrichtung, 1 Kassenschrank, 2 Stämme geschnittenes Eichenholz, 50 Mtr. Glas, 1 Fahrrad u. a. m. öffentlich meistbietend gegen Barzahlung versteigert. Geißler, Gerichtsvollzieher, Gießen. Bersteigerung. Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind zu 50 Pfg. Donnerstag, den 19. d. Mts. abends an der Kasse zu haben. Bekanntmachung. Um der zur Zeit herrschenden Fleischverteuerung entgegenzuwirken, hat die Stadtverordnetenversammlung beschlossen, in Verbindung mit einer Seefischgroßhandlung eine billige Seefischverforgang dahier einzuführen. bormittags 11 Uhr versteigere ich auf Oswalds: Garten dahier im Auft ag des Viehhdls. Jul. Kahn in Hungen eine Kuh gegen Barzahlung. Born, Gerichtsvollzieher, Gießen. In Gemäßheit dieses Beschlusses wird nunmehr die Versteigerung. Stadtverwaltung am nächsten Freitag, den 20. d. Mt., vormittags 8Uhr beginnend einen Städtischen Seefischmarkt in den städtischen Marktlauben eröffnen. Dieser Markt wird, sofern sich durch entsprechenden Umsatz die Notwendigkeit und Zweckmäßigkeit desselben bestätigen sollte, bis auf weiteres jeden Freitag stattfinden. Die hierbei zum Verkauf kommende Ware ist nur befter frischester Qualität( von Bezug der minderwertigen Ware soll abgesehen werden) und wird von der Stadt zu den Selbstkostenpreisen und ohne jeglichen Gewinn abgegeben. Die zum Verkauf kommenden Fischarten werden nebst den Verkaufspreisen kurz vor dem Markt bekannt gegeben. Gießen, den 14. Oktober 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Betr. Gewerbliche Beschäftigung von Kindern. Bekanntmachung. In lezter Zeit sind wiederholt lebertretungen nachstehend abgedruckter Polizei- Verordnungen wahrgenommen worden. Insbesondere wurden öfters schulpflichtige Kinder betroffen, welche in unzulässiger Weise von den Eltern zum Austragen von Backwaren 2c. verwendet wurden. Als Entschuldigungsgrund wurde in solchen Fällen seitens der Eltern geltend gemacht, nach den Bestimmungen des Kinderschutzgesetzes set doch nur die Beschäftigung fremder Wir machen deshalb ausdrücklich auf Kinder geregelt. die nachstehenden Verordnungen aufmerksam. Gießen, den 13. Oftober 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. a. Polizeiverordunag vom 15. Dezember 1892 betr. die Verwendung von Kindern zum Fellbieten und Verkauf von Backwaren, Blumen und sonstigen Gegenständen und das Verbot d: 8 Besuchs von Wirtshäusern und Tanzlokalen von seiten schulpflichtiger Kinder. § 1. Es ist untersagt, daß Kinder, welch aus der Volksschule noch nicht entlassen sind, Backwaren, Blumen, mit Ausnahme selbstgepflückter Feld- und Waldblumen, Kurzwaren zum Zwecke des Verkaufs, oder zur Erlangung von Geschenker: auf Straßen, öffentlichen Plägen, in Wirtshäusern oder Privatwohnungen umbertragen. Auch ist solchen jugendlichen Personen der Besuch von Wirtshäusern und öffentlichen Tanzlokalen ohne Begleitung ihrer Eltern oder derjenigen, welche deren Stelle vertreten, wie Pflegeeltern, Vormünder, erwachsenen Verwandten und Bekannten, welchen die Eltern ihre Kinder anvertraut haben, untersagt. § 2. Mit Geldstrafe bis zu 30 Mr., welche im Falle der Uneinbringlichkeit in Haft umgewandelt wird, werden bestraft: 1. Besitzer und Verwalter von Wirtschaften, welche Kindern, Mittwoch, d. 18. Oktbr. 1. J. nachmittags 3 Uhr, sollen im städtischen Pfandlokale Seltersweg 11, dahler die wegen rückständiger Ortsfrankenkassebeiträ e pro Monat Juni 1905 ge= Möbel pfändeten Gegenstände, versch. At, 1 ferd und 1 Kassen= schrank versteigert werden. Semmecker, Psandmeister Gießen. Greibant. Heute und Morgen: Ochsenfleis 58 Pfa. Schweinefleisch 50 Pfs. MAGGI Aeussere Kaosel Janere Röhrchen MAGCH NICO BouillonKapseln die besten! Man achte auf den Namen MAGGI. Färberei und chamische Wasch- Anstalt Braubach& Fischer, Giessen Neuenweg 4, am Kreuz. Frankfurt a. M., Bibergasse 5 und Oederweg 38. Friedberg i. H. Kaiserstrasse 63. Darmstadt Ernst Ludwigstrasse 17. Mainz Ludwigstrasse 8. GROSHERZOG WIG C LUD INDUSTRIE HOSISS VON HESSEN PREIS GEWERBE MEDAILLE 18441 BUTZBACII 1898 Coblenz Firmungsstrasse 4-6. Offenbach a, M, Frankfurterstrasse 36. Butzbach i. H. Fabrik gegründet 1848. Höchste Auszeichnung zuerkannt für vorzügliche Arbeiten. Flechten näss. und trockene Schuppenflechte, skroph. 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Schulpflichtige Kinder dürfen in der Zeit von 8 Uhr abends bis 8 Uhr vormittags außerhalb der elterlichen Wohn- oder Werkftätte nicht mit gewerblichen Arbeiten beschäftigt oder zum Austragen bon Backwaren, Milch, Zeitungen oder anderen Gegenständen ber= wendet werden. § 2. Zuwiderhandlungen gegen die Vorsch: ift des§ 1 werden an den Eltern, Pflegeeltern und Vormündern, sowie an den Arbeitgebern mit einer Geldstrafe bis zu 30 mt. oder im Falle der Uneinbringlichfeit mit entsprechender Haftstrafe geahndet. NAUMANNIA- SEIFE. mit dem Baba Selenah undarn! zu verkaufen. Näheres in der Exp. d. Bl. terbekasse für St Mitglieder des Landesgewerbevereins zu Darm楽 楽 楽 stadt. Bis jetzt sind an die Hinterbliebenen verstorbener Mitglieder 54740 M. bezahlt. Vermögen 50000 Mt. Billigste Prämien. Alle Ueberschüsse den Mitgliedern. Aufnahmen jederzeit. Junger Schreibgehilfe mit schöner Handschrift, sofort gesucht. Näheres in der Exped dieses Blattes. I Cichorienu. 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Voranschläge und Bedingungen fönnen auf dem Büreau des Herrn Architekten Stein während der Büreaustunden eingesehen werden. - Angebote mit entsprechender Aufschrift versehen sind dem Unterzeichneten bis zum Samstag, den 28. d. Mts. einzureichen. Gießen, den 13. Oftober 1905. Der Evangelische Gesamtkirchenvorstand. Dr. Naumann. Turn- Verein Gießen gegr. 1846, Montag, den 23. Oktober, abends 8½ Uhr, findet im oberen Saale des Café Ebel die It. Sagungen abzuhaltende General- Versammlung mit folgender Tages- Ordnung statt: 1. Bericht. 2. Entlastung des Rechners für 1903/4 3. Rechnungsablage für 1904/5. 4. Vorstandswahl 5. Beitragserhöhung. 6. 60jähriges Stiftungsfeft. 7. Auslosung von Anteilscheinen. 8. Verschiedenes. Der Vorstand. Franz Fleck prakt. Keilmagnetiseur und Hypnotist Frankfurt a. M., Zeil 3, II. Sprechstunde 9-12 u. 2-5 Uhr( Wochentags). Erfolgreiche Behandlung von Frauenleiden Organ- und Nervenleiden. Wunderbare Heilerfolge! Referenzen. 1 Stck. 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