war in der Nähe fagte, als auf er Mutter. nge Mann mit ein Besuch Ihre lid wie prüfend he Gesicht, und jagte fie: Ich will über es ja meinet enn fie andern teine Schande, icht reich in der Stadt gte Bracht... nichts gehört ze Dienerschaft. Bater arbeitet hen, mein Rat, en wandeln zu hrheit... ich nicht hierher rft..." elt, nun hielt Sie fleißigen, - wahr, Sie aß ich Sie dachten, ich haben sich -erschredte ar ich nicht tiges, tapfe edt habe n, mich ein Gesicht. Bei in das junge on langit ge st, und sagte nicht berur n getan." aber hol' fie können, daß in die Augen er Reuen Berlin N. 165. 3nsertionspreis: Die einspaltige Betitzeile für ganz OberBetten, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Bfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Betitzetle 30 resp. 40 Pig. fen lassen, daß in ſeinem S ihr ein treuer Berater gewesen, nie hatte er auch nahezu ein Jahr miteinander verkehrt, 9her beſtes Tantchen, was willst du denn allein mit dem Er aber nahm das noch nicht ernst, lachend rief er aus: Das tannst du doch allein niemals anfangen? Redaktion u. Haupterpebttion: Gießen, Settersweg 88. Fernsprechanfchluk Nr. 362. Montag, den 17. Juli 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 30 Pfq., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mt. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Nenelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle omtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Ein neues Königreich? Die europäische Türkei ist die wahre Mutter der Königreiche. Drei haben sich aus ihrem Schoße bereits losge= rungen Griechenland, Rumänien, Serbien cint viertes drängt seit achtzehn Jahren zum Werden. Wahrscheinlich hat schon Fürst Alexander in Sofia von einer Stö= nigskrone geträumt, ehe er so böses Erwachen hatte und dem unversöhnlichen Zorn des Zaren Alexander III. zum Opfer fiel. Sicher ist Fürst Ferdinand mit dem festen WilIen nach Bulgarien gegangen, eine selbständige Krone zu gewinnen, eine Königsfrone gewiß, vielleicht sogar eine Stai erkrone. Denn dort unten im Südosten Europas reicht jede nationale Geschichte in die sagenhaften e ci jagenhaften Kaisertums zurück und wer mag es jugendlichem Fürstenehrgeiz berargen, wenn er in der Phantasie wenigstens hohen Flug nimmt. Ist doch Fürst Ferdinand überdies von mütterlicher Seite aus dem Hause der Orleans, zu dessen Traditionen es gehört, Kronanwärterschaften durch ganze Geschlechterfolgen mit unüberwindlicher Bähigkeit festzuhalten. - Daß Fürst Ferdinand nach der Königstrone strebt, ist außer jedem Zweifel. Es wird ihm auch von keiner Scite verdacht. Er hat sich unendliche Mühe gegeben, die Gunst der Mächte zu gewinnen, die ihm hierbei helfen könnten eder deren Bici prua) seine Plane zum Scheitern bringen müßte. Er hat damit insofern kein Glück gehabt, als er Mißtrauen gegen seine Person gerade durch den Uebereifer hervorrief, mit dem er sich als besonders vertrauenswürdig ermeisen wollte. In Wien und in Petersburg, in London und in Berlin wurde er nicht eben freundlich und wohlwollend angesehen. Das schreckte ihn nicht ab. Er setzte sein Werben unablässig fort, und crerbtes Geschick führte ihn auch zu manchem vorübergehenden Erfolg. Daran freilich mußt: er scheitern, daß die allgemeine politische Lage es feiner Micht genehm erscheinen lassen konnte, um der schönen Augen des Prinzen Ferdinand und seiner Königsträume willen die türlich Frage neu aufzurollen. Von dem Versuch, durch Anzettelung und Schürung des Aufstandes in Mazedonien feinen Plänen nachzuhelfen, nahm er Abstand, weil Griechen und Cerben ihm allzuschwere Konkurrenz machten und er Hosten durfte, sich der Freundschaft der Mächte zu empfehJen, indem er, das artige und gehorsame Kind" spielte. die Wiener Politische Korrespondenz" die Nachricht für unglaubwürdig hält, weil Fürst Ferdinand sich eben in Marienbad aufhalte, so ist das bis zur Unwahrscheinlichkeit naiv. Denn es gehört zu den bekanntesten Eigenheiten des Fürsten Ferdinand, daß er stets außer Landes ist, wenn sich in Bulgarien die wichtigsten Dinge vollziehen, daß er immer einen vollständigen, einwandfreien Alibibeweis antreten fann. Wenn es nicht zum Königsputsch kommt, so hat die Abwesenheit des Fürsten Ferdinand nichts damit zu tun, dann hat im legten Augenblick nur der Mut versagt. * nen. Politifche Rundschau. Deutsches Reich. Wie unser Berliner CB- Mitarbeiter erfährt, sind die Vorlagen über die Militärpensionsgesek: von den in Betracht kommenden Stellen fertiggestellt, so daß sie den Reichstag nach seinem Zusammentritt sofort vorgelegt werden könMan hofft, daß der Reichstag die Vorlage sofort in erster Lesung durchnehmen und dann der Budgetkommission überweisen werde. Es würde sich dadurch eine Erledigung in absehbarer Zeit ermöglichen lassen, da andernfalls die Inangriffnahme der Reichsfinanzreform den Termin bis ins Ungemessene hinausschieben würde. * Die im Prinzip angenommene Marokkokonferenz soll entweder in Madrid oder in Tanger stattfinden. Wahrscheinlich wird die Konferenz im Oktober zusammentreten. * Eine umfangreiche Novelle zur Gewerbeordnung wird rach der Sommerpause dem Bundesrat zugehen. Für das Gesetz über den Unterstügungswohnsitz ist ebenfalls ein Nachtrag im Reichsamt des Innern seit längerer Zeit fertiggestellt. * das die Mannschaften zur Insubordination treibt. So meuterten in Lodz 60 Kosaken. Der Rittmeister erschoß den Wortführer, die übrigen wurden von Infanterie dingfest gemacht. In Petersburg ist wieder eine Bombenfabrik entdeckt. Bei der Aufhebung wurde ein Polizist und ein Dwornik durch Schüsse verwundet. Ein Insasse des Hauses wurde verhaftet. Es wird behauptet, daß der Verhaftete ein Staatsrat sei. In diesem Jahre findet der Deutsche Kolonialkongres in den Tagen des 5. bis 7. Oktober im Reichstagsgebäude statt. Das Präsidium führt der Herzog Johann Albrecht zu Mecklenburg. Unter den Verhandlungsgegenständen sind erträhnenswert: Die rechtlichen und politischen, religiösen und kulturellen, sowie die wirtschaftlichen Verhältnisse der Kolonien und überseeischen Interessengebiete. Die Uebersiedlung in deutsche Kolonien und die Auswanderung in fremde Länder. Die weltwirtschaftlichen Beziehungen zwischen Deutschland und seinen Kolonien und überseeischen Interessengebieten. Aber schlickich will man doch auch einmal die Erfüllung seiner Wünsche erleben! Man darf die günstige Gelegenheit nicht ungenützt vorübergehen lassen, und die Verhältnisse find augenblicklich in der Tat merkwürdig günstig, so daß Laum zu hofen ist, eine gleiche Konstellation werde in ab. sehbarer Zeit wiederkehren oder auch nur lange so erhalten, vie sie jetzt ist. Die beiden Nachbarn sind es, die Fürst Ferdinand für die Verwirklichung seiner bulgarischen Er. weiterungs- und Königspläne zu fürchten hat, Rußland auf der einen, Desterreich- Ungarn auf der anderen Seite. Um Rußland aus dem Kreis der Berechnung aus. Buschalten, mußten sich die seltsamsten, unerwartetsten Ereig nisse häufen. Es mußte durch die Goldgier großfürstlicher Günstlinge in den Krieg mit Japan gestürzt werden und in diesem Krieg die schmählichsten Niederlagen erleiden. Das war noch nicht genug, denn selbst das geschlagene Rußland behielt hinreichende Kräfte, Bulgarien mit einem Fußtritt zu zerschmettern, mit der Halsumschlingung einer Hand zu erwürgen. Es war auch nicht genug, daß Rußland sich geswungen sah, seine an der Westgrenze aufmarschierten Armeekorps nach dem fernen Osten Asiens zu schicken, daß die russische Stille Ozean- Flotte und Rußlands Baltisches Geschwader zugrunde gingen und die Schwarze Meer- Flotte, die für Bulgarien hauptsächlich in Betracht kam, sich als morsch und faul und zu jeder Aktion unfähig erwies. Rußland mußte außerdem durch innere Revolution, durch den Aufstand der Kaukasusvölker völlig gelähmt sein, um dem Fürsten Ferdinand Bewegungsfreiheit zu geben. Und selbst das förderte die Pläne des Fürsten Ferdinand noch nicht zur Ausführbarkeit. Desterreich- Ungarn blieb übrig, dessen Gefandter Graf Khevenhüller vor zwanzig Jahren, nach der Schlacht von Slimniga, das siegreiche bulgarische Heer durch das bloße Kommandowort: Steh!" aufzuhalten und von der serbischen Grenze zurückzuscheuchen vermochte. Das fonnte sich wiederholen, ja es würde sich mit Bestimmtheit wiederholen, und die Königskrone sich gerade zu erkämpfen, das lag eben im Plane des Fürsten Ferdinand nicht. Da geschah das letzte, das wunderbarſte: Desferreich- Ungarn machte sich selbst kampf- und marschunfähig. Der staatsrechtliche Streit in Ungarn, der jammervolle Kampf um die Kommandesprache macht Desterreich- Ungarn wehrlos, verbietet ihm jedes Eingreifen in die auswärtige Politit, auch wo seine eigensten Interessen auf dem Spiele stehen! Es wäre kein Wunder, wenn Fürst Ferdinand, den so viele Zeichen und Wunder begünstigen, sich für den providentiellen Mann hielte, den die Vorsehung berufen, dem bulgarischen Volk und dem Hause Orleans wieder eine Krone zu verschaffen. * Zur Reform der Eisenbahntarife hat jetzt auch der bayerische Eisenbahnrat Stellung genommen und die Entwürfe der Verwaltung genehmigt. Darnach wird in Zukunft erhoben bei Personenzügen für den Kilometer erster Klasse 7 Pfennig, zweiter Klasse 4,5 Pfennig, dritter Klasse 2 Pfennig und bei Eilzügen und auf Lokalbahnen für den Kilometer dritter Klasse 3 Pfennig. Für besonders beschleunigte Züge tritt zu diesen Säßen ein Zuschlag, der je nach Entfernung und Klasse 25 Pfennig bis 2 Mark beträgt. Man hat den 2. August als den Tag der Königsproklamierung genannt. Das ist nicht eben wahrscheinlich, denn Butsche werden für gewöhnlich nicht annonciert, und im Fall der Ankündigung bleiben sie in der Regel aus. Wenn aber Türkei. ** Durch die ablehnende Haltung der Pforte wegen der mazedonischen Finanzreform wollen sich die Großmächte, nicht abschrecken lassen. In diplomatischen Kreisen überwiegt die Ansicht, daß, wie bei der Gendarmerie- Reform, auch ohne vorherige Zustimmung der Pforte ein fait accompli geschaffen wird, indem die Großmächte ihre Delegierten ernennen, die dann sofort in Saloniti eine Kommission bilden. Von ungefähr 1000 Redifs, welche nach dem aufständischen Jemen eingeschifft waren, ist der größte Teil im Hafen Mersina desertiert. * Dem Verein zur Massenverbreitung guter Volksliteratur zu Charlottenburg hat der preußische Minister des Innern die Erlaubnis erteilt, in den Jahren 1905, 1906 und 1907 eine öffentliche Verlosung von Büchern und Prachtwerken zu veranstalten und die Lose in der ganzen Monarchie zu bertreiben. Oefterreich- Ungarn Hof und Gefellschaft. ** Der Kaiser gedenkt Ende August der Weihe des Kaiser Wilhelm- Denkmals in Nürnberg beizuwohnen. Er wird dort mit dem Prinzregenten von Bayern zusammentreffer ** Der Erlaß des Ministerpräsidenten Fejervary, in dem er anläßlich der ungarischen Verfassungsschwierigkeiten die Städte vor den Folgen des Widerstandes gegen die Regie: rungsverfügungen warnt, hat in Ungarn viel böses Blut gemacht. Man spricht ganz offen von der Revolution, die der Nation von Wien aufgedrängt sei. Graf Zichy erklärte sich bereit, für jene Beamten, welche die Regierung von ihren Stellen entheben wollte, materielle Opfer zu bringen. Eine ganze Reihe von Aristokraten soll sich ehrenwörtlich zu ähnlichen Opfern verpflichtet haben. Baron Wesselenyi zeichnete für den Zweck 120 000 kr. Der österreichische Reichsrat ist vertagt worden. ** frankreich. Soziales Leben. Der wirtschaftliche Kampf in Essen. Die Stadtverordneten beschlossen nach langer Debatte mit 27 gegen 23 Stimmen, den Antrag des Oberbürgermeisters Zweigert auf Bewilligung von 20 000 Mark für die zur Aussperrung fommenden Essener Bauarbeiter der Sozialen Kommission zu überweisen, die nochmals eine Einigung zwischen Arbeitgebern und Arbeitern versuchen soll. Die Mehrheit der Stadtverordneten hat sich mit diesem Beschlusse auf die Seite des Bürgermeisters gestellt, der zu seinem Vorgehen den Anlaß in dem Abweichen des Arbeitgeberverbandes von den mit der Stadt geschlossenen Verträgen fand. In einigen Tagen beabsichtigt die Regierung ein zweites Gnadendekret zu veröffentlichen, durch das namentlich die wegen Preß- und Streifvergehens Verurteilten von der Strafe befreit werden sollen. Déroulède hat der Patriotenliga übrigens mitgeteilt, daß er es ablehne, nach Frankreich zurückzukehren. Russland. Boykott- Schutzverband deutscher Brauereien. In Verlin fand die konstituierende Versammlung eines Schutzverbandes der deutschen Brauereien gegen Boykott statt. Dem Schußverbande traten nahezu 400 Brauereien bei; der fagungsmäßig aufzubringende Reservefonds wurde auf eine Million Mark und der Gründungsfonds auf 200 000 Mart bemessen. ** Der längst angekündigte Gnadenerlaß des Zaren ist jezt erschienen. Er betrifft indessen lediglich die Vergehen wegen religiöser Zuwiderhandlungen, die in Rußland allerdings von allen nicht der staatlichen Religion Angehörenden stets besonders schwer empfunden worden sind. Die Strafzeit der wegen religiöser Vergehen zu Korrektionsstrafen, Festung, Gefängnis oder Haft Verurteilten wird um ein Drittel, die der zu Zwangsarbeit mit Rechtsverlust Verurteilten um die Hälfte verkürzt. Letzteres findet auch Anwendung auf die Gefängnishaft der verurteilten Minderjährigen. Auch unter den Kosaten kommen jest meuterische Regungen vor, und auch dort ist es das schlechte Essen, Vollständige Sonntagsruhe. Der Magistrat in Frankfurt a. M. beschloß, dem Beschlusse der Stadtverordneten auf vollständige Sonntagsruhe im Handelsgewerbe einschließlich Spedition und Schiffahrt beizutreten. - Hus den Parlamenten. Ueber die Termine des Zusammentritts des deutschen Reichstags und des preußischen Landtags werden jezt nähere Mitteilungen gemacht. Der Reichstag soll in der zweiten Hälfte des Oktober, wahrscheinlich am 24.,-einberufen werden. Der preußische Landtag ist nicht mit besonders umfangreichen Gesegesvorlagen belastet, so daß er wie bei den früheren Sessionen vor Januar 1906 seine Tätigfeit nicht beginnen dürfte. Arbeitsnachweise. Amtliche oder berufliche Verwaltung?- Das preußische Handelsministerium veröffentlicht alljährlich eine statistische Aufstellung über die kommunalen Arbeitsnachweise, die sich zur Aufgabe gemacht haben, stellensuchenden Arbeitern und Arbeiterinnen Arbeitsgelegenheit, Fabrikanten, Handwerkern, Landwirten und Dienstherrschaften Arbeiter und Arbeiterinnen und Dienstboten nachzuweisen. Nach dem Wunsch des Ministers des Innern, der in wiederholten Erlassen Ausdruck gefunden hat, sollen in den Arbeitsnachweisen Arbeitgeber und Arbeiter durch gewählte Vertreter an der Verwaltung beteiligt sein, weil hierdurch allein wirkliche Erfolge zu erreichen sind. Die Verwaltung von Arbeitsnachweisen, in denen nach diesem Wunsch des Ministers des Innern verfahren wird, wird kollegial genannt; die Verwaltungen, in denen ein Beamter die Leitung unumschränkt in Händen hat, heißen bureaukratisch. Diese Unterscheidungen macht die amtliche Statistik selbst. Es wird von Interesse sein, die Ergebnisse der Statistic etwas näher zu betrachten und danach abzumessen, ob der Herr Minister des Innern Recht hatte, der kollegialen Verwaltung den Vorzug zu geben. Im ganzen sind 191 kommunale Arbeitsnachweise vorhanden. Von diesen sind 150 bureaukratisch, 41 kollegial verwaltet. Danach ist auf der bureaukratischen Seite das große Uebergewicht. Das Bild verändert sich aber sofort, wenn man die beiden Gruppen von Arbeitsnachweisen nach dem Umfang ihrer Tätigkeit prüft. Es haben nämlich 92 bureau-| fratisch. 7 kollegial verwaltete Arbeitsnachweise im ver= gangenen Jahre auch nicht eine einzige Arbeitsvermittelung zustande gebracht, die also nur auf dem Papier existiert. Es bleiben somit 58 bureaukratisch und 34 kollegial verwaltete Arbeitsnachweise übrig, die wenigstens den Versuch einer Tätigkeit gemacht haben. Will man nun zugestehen, daß der Arbeitsnachweis als wirklich tätig anzusehen ist, der wöchentlich eine Arbeitsvermittelung, 50 im Jahre, zum Abschluß führt, so müssen weitere 31 bureaukratisch, 5 kollegial verwaltete Arbeitsnachweise gestrichen werden, und es bleiben von jenen 27, von diesen 29 übrig. Damit ist das Uebergewicht der Zahl schon auf die Seite der kollegial verwalteten Arbeitsnachweise gerückt, der Wunsch des Ministers hat also Beachtung gefunden. Nun aber die Hauptsache: Große Erfolge, umfangreiche Tätigkeit haben fast allein die kollegial verwalteten Arbeitsnachiveise. Darunter sind Frankfurt a. M. mit 29 216, Breslau mit 11 289, Erfurt mit 9483, Kassel mit 9195. Schöneberg, Magdeburg, Charlottenburg und Essen a. d. R. mit über 5000 Vermittelungen. Von den bureaufratisd geleiteten Anstalten hat einzig die Posener mit 8024 Vermittelungen sich gut bewährt. Dort haben die besonderen nationalen Verhältnisse es einstweilen noch nicht tunlich gemacht, die kollegiale Verwaltung einzuführen. In Danzig wiederum hat die bureaukratische Verwaltung völlig versagt, indem sie es nur auf 1563 Vermittelungen brachte, was für eine Großstadt eine recht niedrige Riffer ist. Im ganzen haben die 29 kollegialen Arbeitsnachweise 120 322, dic 27 bureaukratischen Arbeitsnachweise 26 035 Stellen vermittelt, es fommen also auf jeden kollegialen Arbeitsnachweis über 4000, cu jeden Eureaukratischen noch nicht 1000 Vermitte Tangen. Die ileberlegenheit der kollegialen Leitung erweist sia) als noch reit stärker, wenn man die von gemeinnütigen Vereinen ins Leben gerufenen Arbeitsnachweise mit in Rechnung stellt, die von den Gemeinden nur Unterstützungen, Zuschüsse erhalten und 1 ac ihrer Organisation hinsichtlich der Veteiligung der Arbeitgeber und Arbeiter durchaus louiu! eingerichtet sind. Diese Arbeitsrachweise privater gem.innügiger Vereinigungen haben um vergangenen able 176 415 Vernuttelungen zuit.ne gebracht, d. i. erscrlich mehr als alle kommunalen Arbeitsnachweise zusammen. Auf dem Zentralverein für Arbeitsnachweis in Berlin allem entfallen C5 572 Vermittelungen, auf die gemeir.nüßigen Vereine in Köln 27 357, in Düss: ldorf 13 734, in Stiel 8152, in Wiesbaden 7 CC Vermittelungen. Das Ergebnis ist auch gar' d; t verwunderlich. Arvei.geber und Arbeiter wissen naturgemäß am besten, wie eine Berinittelung einzurichten ist, die ihren beiderseitigen Interessen dient, ganz abgesehen davon, daß sie durch ihre Beleiligung an der Leitung dem ganzen Institut erhöhte Beachtung und Aufmerksamtcit zuwenden. Das ganze Institut wird dadurch ihr Wert mit, das sie demgemäß mit Eifer zu för dern bestrebt Eleiben. Daß Arbeitgeber und Arbeiter da durd) neue Gelegenheit haben, in gemeinsamer Betätigung gegenseitiges Berständnis und dadurch erhöhte Verträglich keit zu geivinnen, ist eine Nebenwirkung, deren sozialer Wert richt gerine angeschlagen werden darf. Nah und Fern. † 2öölicher Sturz. Der Feldzeugmeister Sraf Felix son Orsini un Rosenberg, tominandierender General des 13. ungarischen Armeekorps, ist dieser Tage mit seinem Pferde so unglüdlich gestürzt, daß er seinen Tod fand. Eine neue Harzbahn. Mit Ablauf der vorigen Woche murde die neue Harzbahn Eisfelder Tholmühle- Stiege dem Verkehr übergeben. Sie stellt die Verbindung her zwischen der Nord- Wernigeroder Bahn und der Anhaltischen Harzbahn. † Eisenbahn- Unglück. Auf der Strecke Ueckendorf- Wattenscheid- cune entgleisten vor einigen Tagen die Lokomotive und achtzehn Wagen eines Güterzuges. Ein Schaffner fam dabei ums Leben, der Lokomotivführer und der Heizer erlitten Bertounbungen. † Berzweiflungstat eines Bräutigams. Ein junger Tapezierer in Berlin hatte viel unter den eifersüchtigen Regungen seiner Braut, einer Schneiderin, zu leiden. Die Szenen iourden besonders arg, als er mit der Braut, seiner Schwester und einem dritten Mädchen einen Ausflug gemacht hatte. Da sollte cr dem letzteren wieder zu viel Aufmerkjamfeiten ericicjen haben. Schließlich erklärte der Bräutigam in der Erregung, er werde sich ob der fortgesetzten Vorunir se das Reben nehmen, und als die Braut daran Zweifel änzerte, rannte er zu einem nahen Kanal und sprang ins Basser, in dem er vor den Augen der jammernden Braut den Kod sand. Ein teller Hund. In das Pasteursche Institut in Wien wurden dieser Lage ein Erwachsener und acht Kinder aus dem Derse Budichstritz in Mähren eingeliefert. Dort waren sie von einem ron Zollmut befallenen Hunde gebissen. Das gefährliche Tier hat auch noch an zwanzig andere Hunde angefallen, so day; sich die ganze Gegend sehr gefährdet sieht. † Mordversuch aus Eifersucht. Auf dem Vendôme- Platz zu Paris traf Eide voriger Woche die zweiundzwanzigjährige Schriftstellerin Baronin d'Entreville auf den ehemaligen Deputierten Baron Ladoucette, der im Automobil nach Hause fuhr. Als die Dame des Barons ansichtig wurde, auf den sie schon längst eifersüchtig war, feuerte sie mittels eines Revolvers vier Schüsse auf ihn ab. Durch eine der Kugeln wurde der Baron erheblich am Arm verletzt. + Elektrische Fernbahn- Verbindung mit Belgien. In der belgischen Kammer hat die Regierung jezt eine Kreditforderung von 56 Millionen Francs eingebracht zur Anlage einer elektrischen Bahn zwischen Brüssel und Aachen. Wenn diese Strecke elektrisch befahren wird, so würde damit die Bahnverbindung zwischen Berlin und der belgischen Hauptstadt ganz beträchtlich verkürzt werden. † Explosion eines Pulverhauses. Ein in der Nähe der Berginspektion Zabrze auf freiem Felde stehendes Pulverhaus, das einen Vorrat von über 7000 Zentner Pulver für die Königin Luisegrube barg, ist dieser Tage in die Luft ge= flogen. Bis auf eine Entfernung von 2 Kilometern wurden die Fenster und Türen der Häuser eingedrückt. Im ZechenHause des Weſtfeldes wurde ein Mann durch einen durchs Fenster fliegenden Stein am Kopfe verletzt. † Tödliche Blitzschläge. In dem Dorfe Stetten in Baden wurden bei einem sehr schweren Gewitter zwei Frauen und ein Mann vom Blitz erschlagen, und vier andere Personen wurden fewer bericht. Auch in dem schweizerischen Orte Räsen wurden drei Personen vom Blik getötet, und drai andere erlitten schwere Verletzungen. Auch in Böhmen hat der Blitz schwere Verluste gefordert. In Sielec wurden drei Personen erschlagen und zwölf verletzt, und auf der Höhenstation des Donnersberges bei Teplitz wurden sechs Maurer bom Blitz getroffen. † Brand von Petroleum- Tanks. In Bremerhaven fam vor einigen Tagen in den Anlagen der Mannheimer Petroleum- Gesellschaft Jeuer auf, das zunächst einen Schuppen mit Petroleum- und Terpentin- Barrels vernichtete und sodann auf einen Tank übergriff, der 12000 Liter PetroIeum enthielt. Ein größerer gefüllter Tank konnte mit Mühe vor dem Feuer bewahrt werden. † Die höchste Alpenstraße. Die neue Poststraße über den großen St. Bernhard ist vor einigen Tagen eingeweiht. Es ist das die höchste Straße, die über die Alpen führt. Zwischen den Teilnehmern aus der Schweiz und aus Italien kam es bei der Feier zu stürmischen Kundgebungen für die Freundschaft der beiden durch die neue Straße miteinander verbundenen Länder und deren Staatsoberhäupter. † Der Berliner Spielflub. Im Klub von 1900 zu Berlin hat man es vorgezogen, sich zu vertragen und nicht vor Gericht zu gehen. Die Beschuldigungen gegen den Klubleiter sind zurückgenommen, und darauf hat dieser die von ihm gegen eine Anzahl Mitglieder des Klubs angestellten Klagen zurückgezegen. Der Sensationsprozeß, auf den man sich schon freute, findet also nicht statt. † Das gesunkene Unterseeboot. Das französische Unterseeboot Farfadet" ist nunmehr ganz gehoben. Es ist mit dem Schwimmdock scfort nach Sidi Abdallah gebracht, wo das Schiff ins Trockendock geschafft werden soll. † Unwetter in Venedig. Fürchterlich hat Ende voriger Woche ein Wetter in der Lagunenstadt gehaust. Viele Gondeln wurden zum Sinken gebracht, und zahlreiche Häuser wurden ihrer Dächer beraubt. Das Jubiläumsfest der Gießener Freiwilligen Feuerwehren ift soweit ganz gut verlaufen bis auf den Regen, der als ungebetener Gast programmwidrig sich beim Festzug einstellte. Auszulöschen vermochte er aber die Feststimmung trotzdem nicht, obwohl er am Sonntag Nachmittag mit wahren Wolkenbrüchen hernieder ging. Die Feststimmung saß zu tief und die Wehren sind mit der Gießener Bevölkerung zu innig verbunden, als daß ein so außer menschlicher Macht liegender Faktor mehr als eine vorübergehende Störung hervorbringen fonnte. Das ganze Fest war überhaupt von selten schöner Eintracht getragen und Uniform und Zivilred begegneten sich auf das Freundschaftlichste. Dieser Grundton der Zusammengehörigkeit tam gleich am Samstag Abend bei der Begrüßungsfeier zur Geltung. Samstag, 15. Juli. Gießen hat Fefischmuck angelegt, in allen Straßen und Plägen gewahrt man Fahnen und verschiedentlich laufen an den Häuserfronten Guirlanden in hübschen Windungen entlang und springen mit fühnen Bogen üb.r die Straße hinüber. Den ganzen Nachmittag über befand das Publikum sich auf den Beinen und verlich den Straßen ein ungemein lebhaftes Gepräge. Gegen Abend wurden die Massen dichter und namentlich am Linderplatz und die angrenzenden Straßen dem Ausgangspuntte des Bapfenstreichs, staute sich die Menge. Präz se 8 Uhr rückten die Wehren unter Musit nach dem Festplag, wo die Korps abtraten und sich in die Festhalle zur Begrüßungsfeier gaben. Mittlerweile aber fand sich auch das Publikum ein und bald war die große 2000 Personen fassende Festhalle dicht gefüllt. Zur Einleitung des Kommers gab die Kapelle des Inf. Reg. Nr. 116, Kaiser Wilhelm II., einige Musikpiecen und den Festteil. ehmern war dadurch ausreichende Muße gegönnt, das Innere der Halle einer eingehenden Musterung zu unterziehen. Zunächst springt die von dem Erbauer, Zimmermeister Schubecker Gießen, getroffene praktische Anordnung ins Auge, dann aber die hübsche, geschmackvolle Ausschmückung. Ueberall gewahrt man Dekorationen, ohne daß man von einer Ueberladung sprechen fann. Durch die ganze Halle schlingen sich kreuzweise Girlanden und werden durch zu Drapieren gefaltetes Fahnentuch lebhaft unterbrochen. Auf Lebhaftigkeit ist überhaupt alles abgestimmt, besonders tragen dazu auch die mächtigen Kastanienbäume bei, die sich durch den ganzen Raum verteilen. Nachdem die Musit verklungen und man sich häuslich eingerichtet, eröffnete Stadtrat Helm namens der Ausschüsse den Kommers mit einer Begrüßungsansprache. Er sprach den Wunsch aus, daß das Fest alle gehegten Hoffnungen erfüllen möge. Die Arbeiten seien umfangreiche und schwierige gewesen, aber sie seien gern geschehen, da die A: sschüsse wußten, wer hinter ihnen stehe Er hoffe, daß das Fest von Anfang bis Ende gut gelingen möge und bitte die Anwesenden mit ihm ein Hoch auf das gute Geringen einzustimmen Aus ganzem Herzen fam man diesem Wunsche in der nachdrücklichsten Weise nach. in Dann bestieg Stadtrat Schmall die Tribüne und richtete folgende Ansprache an die Feftversammlung. Hochgeehrte Festbersammlung! Im Namen des Festausschusses habe ich die Ehre, Sie zur Jubelfeier unserer Feuerwehren nochmals zu begrüßen, Sie alle herzlich Willkommen zu heißen, die Sie in dichten Scharen hier zusammengeströmt sind, um das Ehrenfest würdig einzuleiten! Gut Wehr! rufen Sie mit mir einmütig den beiden Jubilaren, der Gail'schen und der Gießener freiwilligen Feuerwehr heute zu, die so oft Schulter an Schulter in einem halben Jahrhundert dem verheerenden Element in Sturm und Braus entgegengetreten sind und nun nach so manchem gemeinsam fiegreich durchgeführten Kampf heute festlich vereint sind, einen Höhepunkt der Erinnerung zu feiern, ihrem Wirken ein Gedenfzeichen aufzurichten, von dem uns neue Begeisterung zu fünftigen Taten ausgehen soll. Fünfzig Jahre sind im Strom der Zeiten nur eine - furze Spanne Zeit, aber für uns sterbliche Menschen bedeuten sie mehr und wir nehmen noch hierzu, mas fich innerhalb derselben alles in unserer Stadt Gießen entwickelt hat, wie die manigfachen Organisationen der Menschen- und Nächstenliebe zur tatkräftigen Hülfe in schwerer Not, zu denen in erster Linie auch die Feuerwehren gehören mit ihrem Doppelwahlspruch: „ Einer für Alle und Alle für Ginen!" " Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr!" Mit diesem Wahlspruch, mit solchen idealen Gedanken sind nach den primitiven Feuerlöscheinrichtungen bor 50 Jahren unsere hiesigen Feuerwehren gegründet worden im Jahre 1855, und ein hochherziger, edler Bürger unserer Stadt, ein Mann, dem Gießen ein für alle Zeit hervorragendes Teil seiner wirtschaftlichen Bedeutung verdankt Herr Georg Philipp Gail gab hierzu die erste Anregung, er schuf und stützte die erste organisierte Gail'sche Feuerwehr, ihm folgend traten Bürger und Bürgerssöhne zusammen- und der Feuer- Funken echter hülfsbereiter Menschenliebe zündete weiter, sodaß bald die„ städtische" Feuerwehr ins Leben trat. Das waren in damaliger Zeit umso größere Taten, als unsere Stadt noch in fleinen, engen Verhältnissen lebte; noch wissen die Aelteren unter uns, wie eng unsere Grenzen gewesen, welch schmaler Gürtel die Stadt umschloß, wie trüb die Straßenlaternen damals brannten, die an ihren etfernen Ketten hin und her schaukelnd, die Finsternis zu erhellen suchten, bis mit dem Gas„ Mehr Licht" in unsere Mauern fam. Und ,, Mehr Licht" war nicht nur da, sondern auch sonst noch nötig, aud) nötig um die Feuerwehr populär zu machen, von der ein Lied aus jener Zeit scherzhaft, vielleicht auch spottweise sang: " In Rodheim tat es brennen, Der Bauer sagt es an, Die Feuerwehr tut rennen Ist rüstig angetan! Der Moritz mit der Schelle, Der Hauptmann mit der Brill Sie kommen all zur Stelle Man weiß nicht was man will!" Aber man wußte es doch! und nachdem die Meg'sche Sprize hier ihren Einzug gehalten, da waren die Wehren bald schon so gut organisiert, so trefflich geschult, daß sie im Ernst von sich rühmen durften: „ Wir dämpfen jedes Feuermeer mit unsrer Meg'schen Sprize! Seitdem sind die Gießener Feuerwehren immer mehr aus sich heraus gewachsen zu einer der tatkräftigsten Wohlfahrtseinrichtungen unserer Stadt und wenn ich hie als Stadtverordneter noch ein Wort einlegen darf, dem meine Kollegen im Stadtrat freudig beistimmen, so sei es dies, daß wir alle stolz darauf sind, solche Wehren als foftbares Gemeingut unser eigen nennen zu dürfen!( Bravo!) Was früher unseren Bürgern und Bürgerssöhnen als lofalpatriotische Pflicht erschien, aus freiem edlen Willen gegründet, gefördert, gepflegt und zu hoher Stufe der Entwic lung gebracht wurde, das hat unter Mitwirkung der Gesetzgebung noch eine weitere Förderung erfahren und so stehen unsere Wehren heute groß da, in 50 Jahren ein Schuß und Schirm der Stadt gewesen, heute noch mehr und mit allen modernen Hülfsmitteln unserer Zeit, eine mächtige Wehr für Haus und Hof, für Leben und Gut der Mitmenschen! Und wenn wir nun jezt in festlich frohen Stunden dieses Doppeljubiläum feiern, wenn unsere Herzen warm werden in der Erinnerung an bergangene Zeiten und wenn in ihnen aufsteigen auch die Schattenbilder so mancher aus der Vergangenheit, die sich hochherzig einst jenem Dienst geweiht, wenn wir in unserer Mitte und in unserer Stadt noch so viele lebendige Zeugen sehen, die in den besten Jahren den Wehren ihre Kräfte gewidmet haben in uneigennüßigster, selbstverleugnender Weise, und wenn wir umgeben sind von den Feuerwehrleuten unserer Tage, dann ist es ein erhebendes Gefühl zu wissen, daß alles dies entsprungen ist dem einen Gedanken: ,, Einer für Alle und Alle für Einen!" So möge es dann allezeit bleiben, getragen von edelstem Bürgersin, gestüßt durch die Opferwilligkeit der Familie Gail, die selbstlos bis zu dieser Stunde dauert, gefördert durch Stadt und Staat, mögen unsere Wehren weiter blühen und gute Früchte zeitigen! Ja die Zeit eilt in raschem Flug an uns vorbei, das wissen die am besten, die noch aus dem Gründungsjahr unter uns weilen, die Zeit und der alte schöne Brauch ist in den Städten längst vorüber, wo es noch in nächtlicher Stunde durch die stillen Gassen klang: " Bewahrt das Feuer und das Licht, Daß dieser Stadt fein Leid geschieht Und lobet Gott den Herrn!" Aber der Geist jener Zeit umweht uns noch weil wir wissen, daß Gottes Auge nicht aufhört über uns zu wachen, und daß wohlgeübte zielbewußte Männer unsere Wehren bilden für die Stunden der Not und Gefahr! Darum weiter fort in die neue zweite Hälfte des Jahrhunderts mit der alten Losung: ,, Gott zur Ehr', dem Nächsten zur Wehr!" Dies wollen wir besiegeln als unseren Gruß, Dank und Glückwunsch am heutigen Jubiläums- und Ehrentag in dem dreifachen Ruf:" Gut Wehr!" Ober- Bürgermeister Mecum banfte für die Ehre, die u. ihm durch die Ernennung zum Ehrenmitgliede geworden sei, gedachte der Gründer der Wehren. Darauf wurden die noch lebenden Gründer zu Ehrenmitgliedern ernannt. Es sind dies die Kameraden Georg Schwan, Ott und Louis Rauf. F Stadtrat De - der gegenwärtig hindert fet, den Bürgermeister b Sieben habe, be Die Mitteilung Stadtrat Helm in bas bie Sodann w Freiw. Feuerw für 25jährige und fur 15jahrig Didoré, Roo Enders und Oberbrand Bormjet Fre Fil. Schwan Fahnen band. Wegren ein A Gladwinfde Sprecher, Der Wegr gegangen e Beropgepantte wefen feca jahlre Turner Beficht her M wurde das Lied: Cile gefangen. Frem. Feuerwehren feine Laufbahn a hat, ist über den über cas Feuerw den Feuerwehrma ersten Bürger gel mehr junge Leute die Wehren zu Nachdem dann warme, beherzigens einige weitere flen waren die offiziell noch einige Stude dahin. Gine Noll, dem Obmann Kameraden einen tritt die Kamerad Rügen hervor un war ein durchaus waren auch die F machte fich auch di hter bunten weler Sonntag, de jhon der Wedruf Feuerwehr Kapellen Kameraden zu emp nach dem Ferplas größeren Fahnen Laune langen die zahlreiches ausnar ven verschiedenen fläcft und jedesma Jubiläumefft be und nach jammeln gebung gegloffene zeitweilig taum pa Gießener Frew. auf den Fefiplaz u Bige geordnet, Beiten zur Barade Direktor Trader Dr. Breidert maisches mit Bran Жесит, без Kommerzienrata fchaften ab. Das jehr guten Endr fellung überreichte Auftrage des Groß einungen 1. die B tria: Dieagent i Areisermenpet Reuling, Br Bhilipp M Didoré und wurde die Defor Ueberreichung de Dr. Breidert auf Töfchwefens, Se und nach dem fo nach dem Bran um den Brant Schauern gebild Leitung des Br auf das frühere borgesehen war. einem füdöstlichen welcher als Mittel Freiw. Gail Gießener Frein große Ausdehnun ebr benugt werden Derden müffen. De muy deshalb indrichtung de Meniden hierzu, was Stadt Gießen ganisationen tatträftigen er Linie aud elwahlspruch: 1" Bebr!" idealen Ge: inrichtungen en gegründet rziger, edler Gießen ein twirtschaft = g Philipp er schuf und terwehr, ihm zusammen er Menschen ische" Feuer maliger Zeit in fleinen, e Aelteren jen, weld e trüb die an ihren Finsternis tehr Licht" war nicht d) nötig um Der ein Lied tweije jang: παάδεια διε n, da waren so trefflich en durften: mit unster ren immer er der tatCer Stadt noch ein n Stadtrat alle ftolz Bemeingut Bas früher patriotische gegründet, er Entwid virkung der g erfahren roß da, in dt gewesen, nen Hülfs, für Haus itmenschen! Stunden ere Herzen bergangene e Schattent, die sich nn wir in so biele Fahren den uneigenwenn wir erer Tage, ffen, daß fen: agen bon C Stunde , mögen zeitigen! bei, das ndungse schöne villigfeit es noch flang: uns noch fhört über telbewußte tunden der n die neue en Losung: br!" Gruß, Dant und Ehren c!" ie Ehre, bie geworden fei, den bie noch t. Es find Ott unb Louis Kauf. Ein Hech auf die Gründer schloß diesen Aft. Stadtrat Helm tetite mit, daß der Großherzog, der gegenwärtig in Holstein weile und am Erscheinen verhindert sei, den Finanzminister Gnouth, den früheren OberBürgermeister von Gießen, der noch ein warmes Herz für Gießen habe, beauftragt habe, an der Feier teilzunehmen. Stadtrat Helm bringt ein Hoch auf den Großherzog aus, in das die Anwesenden begeistert einstimmen. Sodann wurden Ehrendiplome für langjährige treu den Freiw. Feuerwehren geleistete Dienste überreicht und zwar für 25jährige Angliedschaft an den Kameraden Arnold und fur 15jährige Tätigkeit an die Kameraden Bourgeois, Didoré, Rödiger, Better, Kraus, Buchberger, Enders und Paul Richter. anfänglich in nordwestlicher Nichtung streichende Wind später nach Norden herumläuft und diagonal über das Gebäude geht. Die Aufgabe der Feuerwehr bestand nun darin: a) die in Gefahr sich befindenden Personen zu retten; b) das Feuer tunlichst auf seinen Herd zu beschränken; c) ein leberspringen des Feuers in die Die Mittetung wurde unter freudigen Burufen aufgenommen. benachbarten Bücherräume durch entsprechende Maßnahmen zu verhindern und d) das stark bedrohte alte Schloßgebäude zu schüßen. Sofort nach Alarmierung rückten die Freiw. Gail'sche Feuerwehr und der 2. Löschzug der Gießener Freiw. Feuerwehr auf den Brandplag und nahmen die Bekämpfung des Feuers in Angriff. Das hatte aber schon einen solchen Umfang angenommen, daß der 1. Löschzug der Gießener Freiw. Feuerwehr beordert werden mußte. Ter Wind sprang um, und die Flammen ergriffen das Treppenhaus, sodaß der Aufgang nicht mehr passierbar war. Im Augenblick waren die Rettungsleitern an der Front angelegt und die Steiger drangen durch die Fenster in das brennende Gebäude ein. Sofort wurden Rettungssäcke und-Seile befestigt und die aus den Flammen geretteten Personen daran heruntergelassen, während die Sprizen Wasser gaben. Der zweite Bug der Gießener Freiw. Feuerwehr hatte binnen 22 Minuten Wasser auf dem Dach, und die Steigermannschaft des Gailschen Korps rückte mit einer sehr beachtenswerten Eraftheit heran uno oprierte mit ihren Leitern ausgezeichnet; beide Leistungen riefen allseitige berechtigte Anerkennung unter den Fachleuten hervor. Mehrere Feuerwehrleute wagten auch den Sprung in die Tiefe und wurden von den aufgespannten Sprungtüchern Sprungtüchern anfgefangen. Die größte größte Auf merksamkeit erforderte aber der Moment, wo die„ höchste Not" signalisiert wurde. Alle Leitern waren weggenommen, als noch ein Feuerwehrmann erschien, und durch die präzise arbeitende neue Liebe'sche Rettungsleiter gerettet wurde, die das größte Interesse, namentlich aber das der auswärtigen Kameraden, ancegte. In allen Phasen griffen die einzelnen Züge craft ineinander. Beide Veranstaltungen, die Parade sowohl wie der Brandangriff, die die Glanzpunkte des Tages bildeten, erregten das größte Interesse, ihnen wohnten u. A. Finanzminister Dr. Gnauth, der Provinzialdirektor Dr. Breidert, Kreisamtmann Hechler, Kommerzten cat Gail, Polizeiamtmann Herberg und ein großer Teil des Ehren- Ausschusses bei. - Oberbrandmeister Lo&. Worms überreichte namens der Wormser Freiw. Feuerwehr einen kunstvollen Pokal und Frl. Schwan ein von den Jungfrauen Gießens geftiftetes Fahnenband. Der Gesangverein" Heiterfeit" verehrte den Wehren ein Andenken in Gestalt zweier Medaillen.- Die Glückwünsche der Gießener Turnerschaft brachte der erste Sprecher, Althoff, dar. Er erwähnte, daß vor Gründung der Wehren die Turnerschaft schon mit dem Plane umgegangen seren, eine Freiw. Feuerwehr zu gründen. Tie Berührungspuntte zwischen Turnerschaft und Freiw. Feuerwesen seien zahlreiche. Unter manchem Helm schaue ein Turner Gesicht hervor. Im Anschluß an sein„ Gut Heil" wurde das Lied:„ Die Gießener Feuerwehren" von Hermann Elle gesungen. Der Vertreter des Landes- Verbandes der Freiw. Feuerwehren, Kommandant Vezberger N dda, der seine Laufbahn als Feuerwehrmann in Gießen begonnen hat, ist über den Umschwung der Ansichten der Bevölkerung über das Feuerwehrwesen erfreut. Früher verachtete man den Feuerwehrmann, jegt achte und ehre man ihn. Die ersten Bürger gehörten ihm an, führte er aus. Aber weit mehr junge Leute müßten noch in die Korps eintreten, um die Wehren zu immer größeren Leistungen hinauf zuführen. Nachdem dann noch der Hauptmann Biegandt einige warme, beherzigenswerte Begrüßungsworte gesprochen hatte und einige weitere fleine herzliche Ansprachen ihm gefolgt waren, waren die offiziellen Reden gehalten. Die Musik spielte noch einige Stücke und in angenehmster Weise flog die Zeit dahin. Eine ganz besondere Freude wurde noch Noll, dem Obmann des 1. Steigerzugs zuteil, den seine Kameraden einen neusilbernen Helm überreichten. So tritt die Kameradschaft überall in großen und kleinen Zügen hervor und der Abschluß des ersten Festtages war ein durchaus zufriedenstellender. Außer der Festhalle waren auch die Festzelte gut besucht. Sehr wirkungsvoll machte sich auch die große Ehrenpforte an der Neustadt in ahrer bunten Beleuchtung. Sonntag, 16. Juli: Sonntag, der Hauptfesttag! In aller Frühe ertönte schon der Weckruf und bald darauf rücken abwechseind beide Feuerwehr- Kapellen zum Bahnhof ab, um die auswärtigen Kameraden zu empfangen und unter schmetternder Musit nach dem Fenplag zu geleiten. Die Stadt werft heute noch größeren Fahnen- und Guirlandenschmuck auf und in bester Laune langen die Gäste auf dem Festplaß an. Aber auch zahlreiches auswärtiges Publifum trifft an, die Züge aus ven verschiedenen Richtungen sind tetiweise bedeutend verstärkt und jedesmal entsteigen ihnen ganze Scharen, die das Jubiläumsfest der Gießener Wehren angezogen hat. Nach und nach sammeln sich auf dem Festplaß und in seiner Umgebung geschlossene Reihen von Zuschauern, die Neustadt ist zeitweilig faum passierbar. Um 211 Uhr rückten die beiden Gießener Freiwo. Wehren mit ihren Geräten zur Parade auf den Festplatz und nahmen nach der Nordanlage zu, in Büge geordnet, Aufstellung. Um 11 Uhr wurde das Beichen zur Parade gegeben, die unter Kommando des Branddirektor Traver stand. Der Provinzialdirektor Geh.- Rat Dr. Breidert schritt unter den längen des Präsentiermaisches mit Branddirektor Traber, Oberbürgermeister Mecum, Exz. Finanzminister Dr. Gnauth und Kommerzienrat Gail die Front der jalutierenden Mannschaften ab. Das Ganze machte auf ten Beschauer einen sehr guten Eindruck. Nach Abnahme der Parade- Aufstellung überreichte Provinzialdirektor Dr. reidert im Auftrage des Großherzogs au folgende Kameraden Auszeichnungen 1. die Verdienstmedaille für mehr als 25jährige in dec Freiwilligen Feuerwehr an Kreis feuerwehrinspektor Loos, Azbach, Moll, Schneider Reuling, Brandinspektor und Hauptmann Wiegandt und Philipp Mez; für 25jährige treue Dienstzeit an Bent, Rühl, Dicoré und Arnold. Nach einstündiger Festpause fanden die Kameraden sich zum Festessen in der Festhalle ein, in der schon recht viel Zivil Platz genommen hatten auch verschiedene höhere Militärs gewahrte man dort. Professor Dr. Vossius, der Rektor der Landesuniversität begrüßte die Anwesenden mit warmen Worten, besonders auch den Finanzminister Dr. Gnauth, den Vertreter des Großherzogs und brachte ein Hoch auf den hohen Protektor der hessischen Freiw. Feuerwehren, den Großherzog aus, das brausend aufgenommen wurde. Oberbürgermeister Mecum hieß die Ausschüsse, dann Feuerwehren, dann wieder Musik und wieder Feuerwehren und andere Vereine mit ihren Fahnen, in regelmäßigen Abständen immer wieder durch Musikkapellen unterbrochen. Sehr hübsch nahmen sich besonders der Jäger- Wagen des Schützenvereins, der Korso der Radfahrer, die Metzger in ihrer einheitlichen Tracht und der Kutschervein zu Pferde aus. Plöglich, die Epiße des Zuges war am Ludwige plaz angelangt, ftellte sich ein ungebetener Gast, der Regen ein, der wolfenbruchartig herniederging und alles bis auf die Haut durchnäßte. Der Zug mußte aufgelöst werden und ieder suchte, so gut es gehen wollte, Schuß. Später rückten Festplaß, wo bald darauf in der Festhalle und den Festzelten die Festzugteilnehmer in verschiedenen Abteilungen auf den Abends erfreuten die vereinigten Gießener Gesangvereine ein reges Treiben begann und auch der Humor wiederkehrte. unter Leitung des Musiklehrers Bauer und Mitwirkung der Kapelle unserer 116er die Festgäst: durch ihre Darbietungen. * G. H. Heute Montag, am dritten Festtage, ist das Wetter günstiger und die Kameraden nüßten den Vormittag deshalb aufs beste aus. Heute Nachmittag bewegte der Festzug sich zum zweiten Male durch die Stadt. Die Feuerwehren gehen wohl nicht fehl in der Annahme, daß das Gießener Publikum durch zahlreiche Beteiligung an den heutigen Veranstaltungen ihnen einen gewissen Ausgleich für den Ausfall durch das gestrige schlechte Wetter biet t. Es gibt auch heute wieder eine Fülle der Unterhaltung. Wir erwähnen nur das Volksfest, den Tanz, die Pyramiden der Gießener Turnerschaft und das große Brillantfeuerwerf. Lokales. 17. Juli 1905. *** Die eingelegte Revision Hudde und Walter fommt am 20. Juli vor dem Reichsgericht zur Verhandlung. *** Die Gießener Rudergesellschaft beteiligt sich an dem 25. Jubiläumsfest des Weglarer Ruderklubs am 30. Juli. Die Gießener haben auch mehrere Rennen belegt. A Gestern fand in Gießen im Beisein der Professoren und zahlreicher Mediziner aus nah und fern die Enthüllung des Denkmals für den verstorbenen Geh. Med. R. Riegel statt. Dieses besteht aus einem gewaltigen yenitblock aus dem Odenwald von 240 Ctr. Schwere und ca. 3 Meter Höhe, in dem das Reliefbild des Prof. Riegel eingefügt ist. Der Universitäts- Reftor Prof. Dr. Vossius hielt die Rede, er dankte allen, die sich um das Denkmal bemüht hatten und übergab es dem jezigen Leiter der medizinischen Klinik Prof. Dr. Moriß. Das Denkmal ist im großen Hauptflur der neuen Klinit aufgestellt worden. P Radfahrer verhaftet. Gestern Mittag um 122 Uhr wurde von einem auswärtigen Radfahrer in der Gartenstraße zu Gießen dahier ein Kind überfahren, das Kind kam mit einigen Hautabschürfungen davon. Der Täter wurde da er bei Angabe seiner Personalien verschiedene Angaben machte, bis zur Festellung seiner Person verhaftet. die Feuerwehren im Namen der Stadt willkommen und begrüßte gleichfalls den Finanzminister, den A Krofdorf, 16. Juli. Unser großes Dorf hatte sich früheren Oberbürgermeister von Gießen, sowie die für heute zum Feste gerüstet, galt es doch das 38jähr. Regierungsvertreter und die Familie Gail. Er hoffe, daß Stiftungsfest des hiesigen Kriegervereins verbunden das Fest allen Befriedigung bringen möchte und schließt mit Fahnenweihe festlich zu begehen. Mehrere Striegermit einem Hoch auf die Gäste. Regierungsrat Wagner: vereine aus der Nachbarschaft, die hiesigen Vereine, aber Es war im November 1855 als Gg. Ph. Gail die An- auch Gäste aus der Kreisstadt Wetzlar wie die Herren regung zur Gründung einer Freiw. Feuerwehr gegeben Oberstleutnant Kießlich, Hauptmann Horn und Regier. und die Statuten zur Genehmigung eingereicht wurden. ungsassessor Rottberg als Vertreter des Herrn Landrats Die Sagungen wurden genehmigt und nicht lange waren der freundlichen Einladung gefolgt und so bedarauf, im Dezember 1855, konstituierte sich auf wegte sich um 3 Uhr ein stattlicher Festzug durch die Initiative des Bürgermeisters Ebel die Freiwillige geschmückten Dorfstraßen nach dem Freund'schen Garten. Feuerwehr Gießen. Die Geburtsstunden der beiden Wehren Kaum hatte Herr Dr. Seipp daselbst im Namen des liegen so nahe bei einander, daß sie als Zwillinge an- festgebenden Vereins seine Begrüßungsrede begonnen, zusehen sind. Jetzt sei ihnen der Dank der Regierung als ein heftiger Gewitterregen alle Festteilnehmer ausgebracht, Dant auch den opfermutigen Bürgern, die den einanderstäubte. Nach etwa einem halbstündigen Wehren angehört haben, Dank denen, die jetzt noch fäftigen Regen war es denselben auf kurze Zeit mög= in den Reihen der Wehrleute stehen und das Leben für den lich gemacht, aber nur mit dem Regenschirm bewaffnet, Nächsten einseßen, Dank auch dem Branddirektor Traber, abermals vor der Tribüne zu erscheinen. Die von den den Hauptleuten und den anderen Mitgliedern der Wehren verehrten Frauen und Jungfrauen gestiftete neue und Dant der Familie Gail für die tatkräftige Förderung Fahne, angefertigt in der Bonner Fahnenfabrik, wurde des Feuerwehrwesens. Gott zur, Ehr dem Nächsten unter finnigen Worten des Fräulein Drescher, dem zur Wehr! Die Gießener Freiw. Feuerwehr und die Verein überreicht. Dieselbe trägt auf der einen Seite Freiw. Gailsche Feuerwehr zu Gießen leben hoch! Der den Namen des Vereins und auf der anderen Seite Vertreter des Landesausschusses der Feuerwehren, Vez- die schöne Widmung:„ Das Reich errungen mit dem berg Nidda spricht die Hoffnung aus, daß die Stadt Schwert, im Frieden halt es hoch und wert". Herr Gießen stets für die Feuerwehren eintreten möge, wie diese Oberstleutnant ergriff dieselbe, anknüpfend an eine für das Leben des Nächsten. Sodann verliest Stadtrat Episode aus dem Kriege 1870/71 wußte er auf die BeHelm die drahtlich und schriftlich eingelaufenen Bedeutung der Fahne so recht hinzuweisen und übergab grüßungen und Wünsche; durch den Draht gingen sie von sie dem Herrn Vorsitzenden, Postverwalter stuhne dahier. Den ausgezeichneten Kameraden dem Provinzialdirektor v. agern und von Louis Zum Schlusse brachte noch Herr Assessor Nottberg als wurde die Dekoration vor der Front überreicht. Nach der Emmelius aus Frankfurt ein. Kirchenrat Pfarrer Vertreter der Kreisbehörde seine Wünsche dem Kriegerberein Krofdorf- Gleiberg für die Fahne dar, die Ueberreichung der Auszeichnungen brachte Provinzialdirektor Dr. Naumann hatte seine Wünsche schriftlich übermittelt. Dr. Breidert auf den hohen Protektor des hessischen Feuer: Die Friedberger Freiw. Feuerwehr chrte die Gießener eigentlich ihre Weihe unter dem Donner des Himmels Löschwesens, Se Kgl. Hoheit den Großherzog ein Hoch aus Wehren durch Ueberreichung zweier Becher in Gestalt eines erhalten habe. Leider trat anhaltendes Regenwetter und nach dem fand der Vorbeimarsch der Wehren statt, die Feuerwehrhelms. Stadtrat Betri las einige Belege über ein, welches gegen 7 Uhr mit erneuter Heftigkeit einnach dem Brandplaß zum Brand Angriff abrückten. Rings ben Entwicklungsgang der Gießener Freim. Feuerwehren sezte, sodaß man sich gar nicht mehr auf dem Feſtplage to. Der Vertreter des Landes- Verbandes der Freiwilligen aufhalten fonnte und so wurde das schön arrangierte geachtet dastehe, früher sei sein Kittel verpönt gewesen. -Der Hauptmann Lindenstruth dankte im Auftrage der beiden Gießener Wehren für alle ihnen zu ihrem Goldenen Jubiläum erwiesene Aufmerksamkeiten und brachte ein Hoch auf die hier vertretenen Wehren aus. treue Dienstzeit um den Brandplaß hatte sich eine dichte Mauer von Buschauern gebildet. Kurz nach 1/212 Uhr begann unter Feuerwehren, freut sich, daß der Feuerwehrmann heute so Fest sehr beeinträchtigt. Wollen wir hoffen, daß sich Leitung des Branddirektors Traber der Brandangriff auf das frühere Bibliotheks- Gebände, das als Brandobjekt vorgesehen war. Als Brandidee war angenommen: In einem südöstlichen Bücherraume ist ein Brand ausgebrochen, welcher als Mittelfeuer gemeldet worden war. Bei Ankunft der Freiw. Gail'schen Feuerwehr" und des II. Löschzuges der Gießener Freiw. Feuerwehr" hat das Feuer aber bereits fo große Ausdehnung genommen, daß der Treppenaufgang nicht mehr benutzt werden kann und die Personen an der Front gerettet werden müssen. Der I. Löschzug der„ Gießener Freiw. Feuer wehr" muß deshalb sofort zur Hilfeleistung alarmiert werden. Als Windrichtung war dabei angenommen, daß der " Der Festzug. - Inzwischen begann die Aufstellung des Feftzuges Die Aufstellung des Zuges geschah infolge der ungeam Walltor, wo sich große Menschenmassen ansammelten. wöhnlichen Länge in drei Abteilungen, die erfte in der Nordanlage, die zweite in der Marburgerstraße und die dritte in der Ostanlage, alle drei mit der Spize nach dem Torhaus zu. Eröffnet wurde der Festzug durch die stapelle des Inf.- Rgts. Nr. 116, dann folgten für den zweiten Tag die Witterung günstiger gestaltet. > Saasen. Unter dem Schweinebestand des Heinrich Schmidt 5 ist ein Fall von Notlauffenche festgestellt worden. Siesta lambwirtschaftlicher Wetterbien Voraussichtliche Witterung in Hessen für Dienstag, den 18 Juli. Starkenburg und Rheinhessen trocken und feine Henderung. heiter, in Oberheffen zeitweise geringer Regen. Temperatur ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte. Berantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil: a1bin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießess. Bekanntmachung. Bis zum 31. d. Mts. sind folgende Gelder bei Vermeidung der Beitreibung zur Stadtfaffe zu entrichten: 1. Gemeindefteuer 2. Biel 1905, 2. Pachtgelder von Triebvierteln und anderen städtischen Grundstücken. 3. Mädchenschulgelder 4. Realschulgelder fürs 1. Vierteljahr 1905/06. Zabitage täglich vorm, ansgenommen 26. und 31. d. Mts. Gießen, den 14. Juli 1905. Der Stadtrechner: Doepfer Bekanntmachung. Versteigerung. Freitag, den 21. Julk Ifd. J., nachmittags 4 Uhr, sollen im städtischen Pfandlokale Seltersweg 11 dahier, die wegen rückständiger Gemeindefteuer 6. Ziel 1904/05, wegen rückständiger Zinsen zur Bezirks: sparkasse Gießen, sowie Mietund Holzgelder gepfändeten der Gegenstände Möbel aller Art, 2 lederne Koffer, 1 Einsp.- Pferdegeschirr, 1 Bohrmaschine, 1 Pianino, 1 Kuh und 1 Rind versteigert werden. Gemmecker, Psandmeister Gießen. Brotpreise vom 16. bis 30. Juli 1905. Der hiesigen Bäcker. 1 Weißbrot 2 1 Gem.- Brot In der Zeit vom 8 bis 15. Juli 1905 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Heugabel, 1 Vorstecknadel, 1 schwarzer Damen- Gummisammetgürtel, 1 goldener Zwicker und 1 silberne Damenuhr. Kg. verloren: 1 Schülerfahrkarte, gültig vom 2./ 5. bis 31./7. 1905, 1 Medaillon, enthaltend 2 Photographien, 1 Zylindernickeluhr, 1 Damengürtel( schwarzer Sammet mit Gold und blauen Steinchen), 1 Portemonnaie mit ca. 2,40 Mt., 5 10: Pfg., Postmarfen und 2 Quittungen des Gießener Anzeigers Inbalt und 1 Portemonnaie mit 2 Mr. und 1 kleiner Schlüssel Inhalt. Entflogen ist: 1 gelber Kanarienvogel. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben thre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 15. Juli 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 22. Juni 1905 angeordnete Sperre der Weftanlage zwischen Bahnhofstraße und der Einmündung der Straße Hinter der Weftanlage" wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 14. Juli 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird der Eichweg von heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 13. Juli 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg Bekanntmachung. Behufs Vornahme von Messungen am Rabelnet ist die Stromabgabe in nachstehenden Straßen am Mittwoch, den 19. d. Mts. unterbrochen: Vormittags von 6-12 Uhr, Schulstraße, Marktstraße, Mäusburg, Kirchstraße, Auf der Bach, Lindenplay bis zur Dammstraße, Bahnhofstraße, von der Marktstraße bis zur Westanlage, Neustadt und Tiefenweg. Nachmittags 1-7 Uhr, Pig. 26 52 24 48 72 22 44 " Der auswärtigen Bäcker: 2 " 1 Kornbrot 1 Weißbrot Georg Dern, Gr.Linden W. Steinmüller Witwe( Langgöns.) Heinrich 24 24 Weber( Heuchelh.) W. Fabel Wiesed W. Weigel Langgöns u. L. Steinmüller Gr.- Lind. 25 Karl Post, Wieseck 2. Leir: KleinLinden Louis Süßmuth 26 2 Steinberg u. Georg Dern Gr- Linden 48 W. Steinmüller Wwe Langaöns) 48 W. Fabel( Wieseck W. Weigel, LangGöns JakobAppel, Krofdorf, Heinrich Weber Heuchelheim L. Steinmüller ( Gr.- Lind.) Karl Post, Wieseck u. W. Lein KleinLinden 1 Gem. Brot Georg Dern Gr, Linden Südanlage, von Frankfurterstraße bis Göthestraße, Frankfurterstraße, vom Selterstor bis Alicestraße, Westanlage, zwischen Bahnhofstraße und Selterstor, Seltersweg, Löwengasse, 2 Göthestraße von Seltersweg bis zur Südanlage. Wir bringen hiermit vorstehendes den in Frage kommenden Stromabnehmern zur Kenntnis und Beachtung. Gießen, den 14. Juli 1905. Städt. Elektrizitäts- Werk Gießen. Stolte. Verdingung. Die zur Ausführung der für die Feldbereinigung in Gemartung Rodheim bei Hungen im Herbste ds. Js. vorgesehenen Drainagen erforderlichen Drainröhren und Verbindungsstücke, Gesamtlänge 33300 m, sollen im Wege schriftlichen Angebotes vergeben werden. Die Berdingungsunterlagen liegen bei der unterzeichneten Behörde zur Einsicht auf, woselbst auch die Angebote vordrucke und Bedingungen gegen Erstattung von 1,00 Mt. erhältlich sind. Die Angebote sind verschlossen, postfrei und mit ent sprechender Aufschrift vers hen bis Samstag, den 22. ds. Mts., vormittags 11 Uhr, bei der unterzeichneten Behörde einzureichen. Eröffnung der Angebote in Gegenwart der etwa erschienenen Bieter. Zufchlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 10. Juli 1905. Großh. Kulturinspektion Gießen. Wißmann. Arbeitsvergebung. Die zur baulichen Unterhaltung der Gebäude des Realgymnasiums und der Realschule nötigen Schreiner, Weißbinder- und Tapezierarbeiten, sowie die Erneuerung hölzerner Treppenstufen in der Stadtknabenschule sollen 50 52 22 W. SteinmüllerWe W. Weigel, Lang= Göns, Steinmüller Gr. Linden Heinrich Weber, Heuchelheim 22 Ziehung nächster Tage nur 1 Mark kostes ein Los der beliebten u. gewinnreichen bietet Ihnen die 45te Gothaer Geldlotterie 3338 Bargeld- Gew. und eine Prämie mit zus. 48000 MK. Grösst. Gew. i. günst. Falle 25000 Mk. best. aus einer Prämle v. 15 000 Mk. and einem Gewinn von 10 000 Mk. a. s. f. Auszahlung ohne j. Abzug. Ziehung bereits am 20. und 21. Juli 1905 durch die staatl. Lotteriedirektion in Darmstadt. Lose à 1 Mark. Il Lose für 10 Mk. ( Port. u.Liste 25Pfg. extra) sind zu beziehen( auch unter Nachnahme) durch die General- Agentur Ad. Müller& Co. Darmstadt, Rheinstr. 14. Vorzüglichste Lederputz- Crême Kavalier Das Beste vom Besten W. Lein Klein- Keln alltägliches Schuhputzen mehr nötig, Linden Steinberg und и Louis Süßmuth, Karl Spamer, 24 Überall vorrätig! Fabrik: Union Augsburg. Feinste Reiskirchen, Georg Speise-... SalatDern Gr.- Linden E. Christ, Wiefed 44 Karl Trautmann, Wiesed, L. Steinmüller ( Gr.- Linden) W. Steinmüller Wwe. Langgöns, Heinrich Weber, Heuchelheim, W. Weißel Lang- Göns, Karl Post Wiesec, Karl Spamer Reis: firchen, Gustav Jacoby, A.- Bused 44 J. Appel, Krofdorf46 W. Lein, KleinLinden Kartoffeln empfiehlt J. Hankel, Gießen, Schloßgaffe 6. ?? Wer?? fein Grundstück, Geschäft oder Wohnhaus, Villa, Hotel, Reftaurant, Mühle, Ziegelet, Baupläge 2c. od. Gewerbebetriebe bald u. vorteilhaft verkaufen will, Praktiziere jetzt im Neubau Plockstrasse 7 Nähe Seltersweg Schwalm, Zahnarzt. Mit Namen in Goldschrift 10 Pfg. mehr. O 2natürliche Grösse Ganz umsonst und portofrei kann sich Jeder von uns für entsprechenden Wert Waren erwerben. GEBRUDERGREFRA Man verlange neuesten Prachtkatalog mit 8500 Abbildungen nebst näherer Angabe ebenfalls gratis und franko( ohne Kaufzwang). Derselbe enthält grosse Auswahl in Rasiermessern, Rasierutensilien, Haarmaschinen, Taschen, Tafelmessern und Gabeln, Damen, Haar und Schneiderscheren, Reben oder Gartenscheren, Sensen, Gärt nermessern, Brot, Schlacht, Gemüse, Hack- und Wiegemessera, Uhren, Uhr und Halsketten, Broschen, Ringen, Portemonnaies Pfeifen, Spazierstöcken, Fernrohren, Feldstechern, Schuss und Stichwaffen, Musik- Instrumenten, Schmuck- und Haushaltungs artikeln, Kinderspielwaren u. Christbaumschmuck etc. etc. Gleichzeitig offerieren wir, damit sich Jeder von der Güte und Qualität unserer Waren überzeugen kann, franko Rasiermesser No. 50 aus magnetisiertem Silberstahl, fein hohlgeschliffen, fertig zum Gebrauch, mit feinem schwarzen Heft und Etui für nur Mk. 1.75, 30 Tage zur Probe mit 5 Jahren Garantie. Besteller verpflichten sich, den Betrag einzusenden oder das Messer zu retournieren. Mehr wie ein Stück nur gegen Nachnahme. Gebrüder Bell, Gräfrath b. Solingen. Fabrikyersandhaus . gegründet 1876. Nieren- und Blasenfende fofort seine genaue Adresse Leiden heilt und stärkt die Reinhardsquelles bei Wildungen. Mineralwasserversandt Füllung I. Klasse. Trinffur, Mineral- und Sonnenbäder. Hunderte Berzte trinken Reinhardtsquelle. Hypothekenkapital. An erster Stelle habe ohne ortsgerichtliche Tage auf industrielle Unternehmungen, Hotels und Privatgebäude Kapital mit 60 Prozent Beleihung abzugeben. J. Rosenthal, Giessen, Bismarckstr. 10. Städt. Wohnungsnachweis Gießen. Gartenstraße 2, Zimmer Nr. 14. Geschäftsstunden von 8-1 und von 3-6 Uhr E8 find zu vermieten: 1 Wohnung von 7 Zimmern " " 5 4 " " " " 3 " " " " 5 48 a. O. C. 23 unt. 7485 an die Exp. d. 3tg. Generalvertreter in 1 21/ bei Louis Süßmuth Steinberg 54 3 W. Fabel und Karl Post, Wiesed 66 Agent! Keine Provisionszahlung! 8n mieten gesucht: Strengste Diskretion! E. Christ, Wieseck Karl Trautmann Wieseď, Gustav Jacoby Alten- Bused 66 1 Kornbrot Ferd. Weiß, Grü ningen 2 Kornbrot Karl Spamer Reiskirchen, With. 22 Schimmel Kinzenb.den nächsten Tagen anwesend. Be- 2 unmööl. u. 3 möblierte Zimmer. such desselben fostenlos. Kein 1 kleiner Laden. Makulatur hat abzugeben Mühle und Jat. Expedition d. Blattes. Appel, Krofdorf Ferdinand Weiß, Grüningen 44 W. Lein, KleinLinden 44 21 " Heinrich Weber Heuchelheim 55 Der Brotverkäufer. Dieselben Preise, wie bei den Donnerstag, den 20. Juli d. J., vorm. 11 Uhr hiesigen Bädern. öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einficht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 14. Juli 1905. Städtisches Hochbauamt. J. V.: Altvater. Gießen, den 15. Juli 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Jede Dame erhält dauernde Arbeit nach Hause überallhin. Auskunft gratis durch J. Felkl. Königgräzi. B. Nr. 214. Es wird gebeten Joh. Seibel Giessen, Ludwigspl. empfiehlt prima Rheinund Mosel- Weine. Fl. v. 50 Pfg. an bis zu den feinsten Marken. p. 1-2 möhl. Zimmer zu vermieten. Gießen, Marktstraße 11. 32 Wohnungen von 1-73immern Flechten näss. und trockene Schuppenflechte, skroph. Ekzema, Hautausschläge, offene Füsse Beinschäden, Beingeschwüre, Aderbeine, böse Finger, alte Wunden sind oft hartnäckig; wer bisher vergeblich hoffte geheilt zu werden, mache noch einen Versuch mit der bestens bewährten RINO- SALBE frei von Gift u. Säure, Dose Mk. 1.-. Dankschreiben gehen täglich ein. Wachs, Naphtalan je 15, Walrat 20, Benzoefett, Venet. Terp., Kampferpflaster, Perubalsam je 5, Eigelb 30, Chrysarobin 0,5 Zu haben in den Apotheken. bes. in d. Hirsch Apotheke und in der Universitäts- Apotheke. Zwiebelkuchen jeden Dienstag, Donnerstag und Samstag von 1/29 Uhr ab. Bäder Schomber, Gießen, Walltorstraße 51. bei Einkäufen die in Ein lehr chancenvolles u. dabei billiges Los für nur 1 mark bietet Ihnen die 45te Gothaer Geldlotterie 3338 Bargeld- Gew. und eine Prämie mit zus. 48000 MK. Grösst. Gew. I. günst. Falle 25000 Mk. best. aus einer Prämle v. 15000 Mk. 10 000 Mk. and einem Gewinn von a. 8. f. Auszahlung ohne j. Abzug. Ziehung bereits am 20. und 21. Juli 1905 durch die staatl. Lotteriedirektion in Darmstadt. Lose à 1 Mark. Il Lose für 10 Mk. ( Port. u.Liste 25Pfg. extra) bei: Richard Buchacker, Hauptkollekteur, Phil. Weiler, Markt 1. W. Semmler, Seltersw. 25. unserer Zeitung inserierenden Firmen gefl. zu berücksichtigen! R. 166 Julertiondy Waffen, bie Rr Mel Mebaftion Die for 6 Man j Die Er werden vorau der Wahlma Initiativantr Auffande acto Nr. 164. Ob ( 11. Guftat zu morger trinfen?" Limon „ Num, und wie if Torten beft dacht?" Diesmal die Adhjeln an der Tür 17 mich fertig ihr ins Schl Nicht lan Tore ins Fr Sonne stand der Duft der Auch Mar Sommers nid feiter auf Gu Sie wollt interabend Him. Lage heit Fire hatte e t feiner St fährlichen Benefung und wenn eingetrete Viellei menig en nieren; f jondern Ansicht durchged Nur rühren; prechen, Szene dac Sie ftr leicht hatte im Laufe d leichtert die ift fie ja d Menschen zu Guitab rmißtrauif Sie blidt wortete fie Bon morgen ft ja tein Beben?" Guftab l lagte er.