MOR zählt, chlag'n, t- ind getlagten, der inbrechen und -wie famen hat mir den rauf!" niere zu einem Ihnen jagen, zu berlassen!" r: Weil Sie n mit Ihrem as ist ein Rad Sie das?"- r Rücken and czliche Miene ht!"" Ja, en, als Amts. Nr. 115. Jufertionspreis: Die einfpaltige Petitzeile für ganz Oberbeffen, die Kreife Behtar und Narburg 10 Bfg. fonft 15 Pfg. Reklamen bie Bebitzelle 80 refp. 40 Pfg. Rebattion u. Haupterpedition: Steßen, Seltersweg 83. Fernsprechanfchlak Nr. 362. Mittwoch, den 17. Mai 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgehelt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pig., durch die Bost bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. Cratiebellagen: Obesheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Eisenblafen( wöchen: lich). Das Blatt and cirt an allen Werktagen nachmittags. Nenelle Nachrichten ( Gießener Tageblaff) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Beitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Das Vermächtnis des Patriarchen. - Ein Nachklang zur Palästinafahrt des Kaisers. Die Mission, die den Fürstbischof Dr. Kopp von Breslau Es ist kaum anzunehmen, daß es sich um einen Kampf handeln sollte. Wahrscheinlich werden es Signalschüsse gewesen sein, die die Norieger vernahmen, oder es hat ein Manöver japanischer Schiffe stattgefunden. Die geheimnisvolle Flotte. Met geführt hat, bestand in der Ueberreichung des rdens der Ritterschaft vom Heiligen Grabe an Kaiser Bilhelm. Dieser nahm die Ehrung, die ihm der( inzwischen erstorbene) Patriarch von Jerusalem durch Vermittelung es höchsten preußischen Würdenträgers der katholischen der Schiffe blieb unbekannt. Pirche zukommen ließ, mit Dantesworten an, die andeuten, Fleischerladen saß diesem Vorgange eine weitgehende Bedeutung für die n Wachtmanne Stellung Deutschlands als Hort des Christentums im Orient beizumeſſen ist. Von unserem Berliner CB- Mitarbeiter Auch aus Hongkong wird wieder einmal das Auftauchen einer größeren Anzahl von Kriegsschiffen in den dortigen Gewässern gemeldet. Auf der Höhe von Gaprock wurden in der Nacht zum 16. Mai 12 Kriegsschiffe gesichtet, deren Lichter abgeblendet waren. Nationalität und Bestimmung r gestellt, geSt genommen. jedoch hart: em Protokoll Dieb mit den e einen Wurst haben; ferner -er ihre Persön Endnis mit dem, e, einfach Ihren ster Hand unter Taher, jagen Sie ange, die sich in it das Symbol rd uns dazu geschrieben: er. Vor fast sieben Jahren hat Kaiser Wilhelm, von der iserin begleitet, mit großem Gefolge die Reise nach Patina unternommen, die folgenreich geworden ist, ohne daß n von diesen Folgen viel geredet hätte. Das freundge Zugeständnis des Sultans, das die kaiserliche Schenng der Dormitio Sanctae Mariae virginis zu einer tholischen Kirche ermöglichte, konnte als eine bloße fiebensürdige Aufmerksamkeit des türkischen Großherrn geinen, wurde wohl auch meist in diesem Sinne aufgefaßt. 3 lag aber doch mehr darin, und das tritt allmählich zu age. Der Patriarch Piavi von Jerusalem, der am 25. Ja= uar gestorben ist, hat begreiflicherweise den Wunsch gehabt, em Kaiser für die ihm und der Kirche in Jerusalem gehenkten Huldbeweise sich dankbar zu bezeigen. Er erannte als Ausdruck seiner höchsten Dankbarkeit die Verihung des Großkreuzes des Ordens vom Heiligen Grabe den Kaiser. Er versicherte sich der Zustimmung des upftes und ersuchte am 5. Januar d. I., also 20 Tage iber entlassen?" or feinem Tode, den Kardinal Fürstbischof Kopp, die Inso eine kolossale janien des Ordens im Beisein zweier Ordensdelegierten tiger wurde, sc em Kaiſer zu überreichen. Die Ueberreichung hat am Monwas er mit der ag in Metz stattgefunden. Die Ordensdelegierten waren m Erscheinen verhindert. Auch von der Anwesenheit des Ordenskuriers Grafen Agliardi, der Diplom und Insignien ordern ja einen berbracht hat, ist in den amtlichen Berichten nicht die Rede. ipt!"- Schrift. Bemerkenswert ist, daß Kardinal Stopp in der Ansprache Herr, bedenkenden Raiſer die" freudige Zustimmung des jetzigen dafür bezahlt aſtes" zu der Absicht des Patriarchen Piavi von Jeru lem erwähnte. Der Besuch des Kaisers in Jerusalem d seine Schenkung hat im Jahr 1898 stattgefunden nd):„ Du scheinst der jetzige Papst regiert seit August 1903- es ist kaum " B.: Nein. zunehmen, daß Patriarch Piavi 5 Jahre gebraucht hat, icht- der ganze ießen. ung. Tationsarbeite: und Bismard n auf den Gedanken der Ordensverleihung an den Kai: zu kommen. Man könnte daraus schließen, daß unter m vorigen Papst, Leo XIII., der Ordensverleihung genüber Bedenken erhoben wurden; und die Vermutung gestattet, daß sein Staatssekretär Kardinal Rampolla war, der diese Bedenken hegte und geltend gemacht hatte. enn damals war Frankreich noch nicht abtrünnig gewor n, war es noch die älteste Tochter der Kirche" und liebte : Inanspruchnahme eines( von deutscher Seite für seine gehörigen allerdings bestrittenen) Protektorats über alle tholiken im Orient. Das hat sich, wie man weiß, inichen geändert. Man wird im Vatikan die Liebe zu anfreich nicht aufgegeben haben, denn die Liebe zu allen fern ist dort Pflicht aber die Zeiten der Vorliebe für ankreich und seine Bevorzugung müssen wohl vorüber 1. Für den Fuhrbert umg ein neues Band erblicke, das ihn mit der religiösen Sicken. ung. Der Kaiser hat den Orden gern entgegengenommen" bei der Entgegennahme geäußert, daß er in dieser tätigung der Christenheit im Heiligen Land verbindet". Wir fühlen uns nicht berufen, einem Kaiserwort Deuingen zu geben, die sich nicht aufzwingen, die vielleicht ehr neben, als in dem Wort liegen. Wir glauben aber gen zu dürfen, daß das Kaiserwort einer weitergehenden, uf ein deutsches Christenheitsprotektorat in Balästina ob Jelenden Deutung nicht widerspricht. 3. Mai 1905 wur 3 Mt. Inha hirm und 1 Pet brofche, Nr. 15 35 Mt. Inh 2-3 Mt. 1 Kaffenblo er berfaufte Maulforb, b g zum Philof gefundenen ald bei uns Bießen. de ju 1955 Der Krieg in Oſtalien. Bährend man in Tokio völlig im unklaren über den nthalt Roschdiestwenskys ist die Annahme, daß er ei der Honkohebucht aufhalte, hat sich nicht erweisen kommt plöglich von dort eine Nachricht, die von Geschützfeuer auf hoher See Imählen weiß. Der Kapitän eines norwegischen DampBaser am 12. Mai in Moji ankam, berichtete folgendes: stan Am 11. Mai wurde von uns zwischen 8 und 11 Uhr Der gens unter 33 Grad 45 Min. nördlicher Breite und ihm Grad 20 Min. östlicher Länge( bei der jaischen Insel Kiuschiu) Geschützfeuer gehört. durch die Schüsse verursachte Erschütterung wurde rgenommen, doch war infolge des Nebels die Ausbeschränkt. Ein nach der angegebenen Richtung jahyes Torpedoboot ist gesichtet worden. here; zurü Tuni Die Japaner bleiben bei ihrem Verdacht, daß Roschdiestwensky sich in der Honkohebucht aufhält, trotzdem sie keinerlei Beweise dafür haben. Dagegen wollen sie amtlich festgestellt haben, daß die baltische Flotte auf französischem Gebiet eine Station für drahtlose Telegraphie errichtet und mit Hilfe derselben Nachrichten über Saigon nach Petersburg gesandt hat. Während eines Sturmes, der mehrere Tage lang witete, ist der japanische Hilfskreuzer Neko- Maru" auf der Höhe von Fusan auf ein Riff aufgelaufen und beschädigt worden. Drei Dampfer sind mit den Rettungsarbeiten beschäftigt. Bom Landkriegsschaupla wird gemeldet, daß die Japaner eine größere Unternehmung gegen die russische rechte Flanke ins Werk gesetzt haben. Eine große Streitmacht bewegt sich von Fakumönn nach Tuntsiaku. Dort sind zwei Pontonbrücken, sowie eine feste Brücke über den Liaufluß erbaut und große Depot angelegt. Die Zufuhr geschieht auf Dschunken von Inkov aus. Dort find über 400 Dichunken in Betrieb, ebensoviel bei Tsintfiatun Steht eine Seefchlacht bevor? Berlin, 16. Admiral Roschdiestwensky weiß weiter mit Erfolg scine Bewegungen zu verschleiern. Kaum glaubt man in Tok:, seinen Aufenthalt bestimmt zu haben, ist er schon wie er C..if und davon nach ungewissem Ziel. Eben erst hatten jalanische Späher berichtet, daß die russische Flotte wieder nach der Honkohebucht zurückgekehrt sei. Der französische- miral Jonquières machte sich darauf eiligst auf, um Rof- djestwensky zum Verlassen der französisch- chinesischen Teritorialgewässer aufzufordern, damit der Pariser Regierung nicht erneute Schwierigkeiten erwüchsen. Er berichtete darauf nach Paris, daß er kein russisches Kriegsschiff auf der Höhe der Honkohebucht angetroffen habe. In Tokio hie't man das für Spiegelfechterei. Aber es scheint tatsächlich so, als ob Roschdjestwensky nicht nur für seine Feinde, se t dern auch für seine Freunde unsichtbar bleiben will, 5 Saigon wird berichtet, daß die russische Flotte abends w der auf der Höhe von Honkohe erschienen, vor Anferegangen, aber schon in der Frühe des nächsten Morgens wei ter gegangen sei. Seitdem wußte man auch in Caigon nichts mehr von den Russen. Man fann die offiziöse französische Depeschenagentur, die diese Meldung weitergibt, wohl ohne weiteres in diesem Fall für ehrlich halten. Roschdjestwensky hat allen Grund, seine weiteren Bewegungen noch ängstlicher zu verhüllen als bisher. Er muß ießt seine große Aufgabe ernstlich ins Auge fassen. Wenn er sie nicht bald löst, muß man zu der Ueberzeugung kommen, daß er an ihrer Lösung verzweifelt. Für Roschdjestwensky kommt alles darauf an, Wladiwostod so schnell als möglich zu erreichen. Einen Kampf mit Togo wird er, wenn irgend angängig, zu vermeiden suchen. Ihm muß vorzüglich daran liegen, ohne Verluste seine Flottenbasis zu erreichen und dort seine Schiffe von Grund auf zu reinigen, auszubessern und mit Kohle und Proviant zu versehen. Logo dagegen muß alles daran setzen, zu verhindern, daß Roschdjestwensky sein Ziel erreicht. Geht's nicht anders, dann heißt es für ihn: Eher alles auf eine Karte, als daß das ganze Spiel verloren geht. Er wird deshalb suchen müssen, wo Noschdjestwensky sich durchschleichen mill, und ihn angreifen, foste cs, was es wolle. Der russische Admiral wird den Kampf nur dann annehmen, wenn es fein anderes Mittel für ihn gibt, durchzukommen. Logo muß die Offensive ergreifen, so wie Roschdjestwensky Miene macht, durchzubrechen. Togo hat deshalb nach übereinstimmenden Berichten seine Flottenbasis an die Nordspitze Formosas, den Hafen von Relung, vorgeschoben, um rechtzeitig genug Nachricht erhalten zu können, ob Roschdjestwensky den Weg östlich oder westlich Formosas gewählt hat. Sobald er den Weg fennt, den Roschdjestwensky vom chinesischen Meer aus zuri Stillen Ozean einschlägt, ist Togos Taktik ohne weiteres gegeben: Er muß sich dem Feind an die Fersen heften und ihn durch fortwährende Flankenangriffe zu beunruhigen und zu schwächen suchen. Sollte es ihm nicht gelingen, durch ständige Attacken mit seinen leichten beweglichen Schiffen dem Feinde auf diese Weise so schwere Verluste beizubringen, daß jener die Weiterfahrt aufgibt, so darf Togo schlimmstenfalls auch vor einer größeren Aktion nicht zurückschrecken. Zur Schlacht zwingen fann er die Russen stets, wenn er will. Er wird es aber nur dann tun, wenn seine Angriffe auf einzelne Teile der russischen Flotte erfolglos verbuffen. Togo fennt zu gut die Ueberlegenheit der Russen an schwerer Artillerie, wie seine eigene an schnellen Kreuzern und Tor pedobooten. Sollte es also nicht zu einer Seeschlacht kommen, werden wir jedenfalls eine Reihe interessanter See. gefechte in nächster Zeit erwarten dürfen. Die Politik. ie französische Regierung ist mit der Auswahl der Sondergesandtschaft zur Hochzeit des deutschen Kronprinzen beschäftigt. Als Mitglieder der Mission werden bis jetzt genannt Leon Bourgeois, der Präsident der Suezkanal. gesellschaft Prinz Arenberg und Senator Baron de Courcel, der themalige Botschafter in Berlin. Aus England kommt das Gerücht, eine Abteilung deutscher Truppen habe Haitschu südlich von Schantung be. sett und dort die deutsche Flagge gehißt. Haitschu liegt an der Bai nördlich des alten Kanals von Hoangho. Von deutscher Seite wird amtlich erklärt, daß das Gerücht ieder Begründung entbehre. Nach Mitteilungen aus dem Aufstandsgebiet in Südwestafrika ist die Wahrscheinlichkeit vorhanden, daß bis zum Monat August Ruhe und Ordnung im Schutzgebiet herrschen werden. Die Ovambo im Norden bleiben ruhig und nur die Hottentotten im Süden bieten noch einen organisierten Widerstand. Ihre Hauptmacht, die aber insgesamt noch nicht 1000 Mann start ist, wird nach und nach umzingell und kann nicht lange mehr Stand halten. Zahlreiche He rero verlassen ihre Standorte und suchen Wrheit bei den Weißen. Skandinavien. Wichtige Beschlüsse zu den innerpolitischen Verhält. nissen wurden in den letzten Tagen gefaßt. In Stockholm beschlossen beide Kammern des Reichstages, die Regierung zur Bildung eines neuen Ministeriums für Handel, In. dustrie und Schiffahrt aufzufordern. Der Storthing in Christiania faßte mit einer Dreiviertel- Majorität den Beschluß, für den Storthing die direkte Wahl unter Zulassung bon Stichwahlen einzuführen. Rufeland. m Barenreiche zeitigt die innere Gärung jeden Tag neue unliebsame Vorkommnisse. So wurde auf eine Kosakenpatrouille in Riga ein Sprengkörper geschleudert, der einen die Patrouille begleitenden Polizeibeamten am Fuß traf und beim Krepieren ein Pferd verwundete. In Berm entstanden große Straßenunruhen. Demonstranten zogen mit roten Fahnen durch die Straßen und stießen schließlich mit dem Militär zusammen. Zwanzig Leute wurden verwundet, mehrere getötet. In Petersburg sind in den letzten Tagen über 1200 Verhaftungen vorgenommen worden. In Odessa und Baku proklamierte man den Generalstreik. Türkei. Der Streitfall zwischen Rumänien und der hohen Pforte wegen der Verhaftung zweier rumänischen Staatsangehörigen wird ohne Weiterungen beigelegt. Die Türkei gibt entsprechende Genugtuung für das fremdenfeindliche Verhalten des Vali von Janina. Ein Kampf mit einer serbischen Bande hat bei Straza im Wilajet Uestüb stattgefunden. Die Bande verlor sieben Tote, die türkischen Truppen hatten einen Toten und acht Verwundete. Amerika. Die Chinesen wollen einen allgemeinen Boykott der amerikanischen Waren durchführen. Die Handelskammer in Schanghai verschickt Mengen von Zirkularen durch ganz China, nach denen die Kaufleute eidlich zum Innehalten des Boykotts verpflichtet werden sollen. Man beabsichtigt mit diesem Vorgehen eine Aenderung der von den Vereinigten Staaten gegen die Chinesen erlassenen Ausnahmegeseze. Hof und Gesellschaft. Der Kaiser ist von Metz unter dem Geläute der großen Kathedralglocke,„ Mutte" genannt, nach Mörchingen abgereist. Dort finden militärische Uebungen und Besichtigungen statt. Der Statthalter von Elsaß- Lothringen, Fürst zu Hohenlohe- Langenburg, und Staatssekretär Koeller sind nach Straßburg zurückgekehrt. * * Ueber den Straßenschmuck bei der Einholung des Kronprinzenpaares ist man sich nun einig geworden. Die Stadt Berlin übernimmt die Ausschmückung bes Mittelganges Unter den Linden. Eine Illumination ist nicht vorgesehen, da die Herzoginbraut schon um 8 Uhr nach Schloß Bellevue zurückfährt. Die Bürger übernehmen die Ausschmückung der Trottoire, mollen aber für ihren Teil eine teilweise Beleuchtung abends durchführen. Der Totalifator. Der Reichstag hat nach den Osterferien den Bericht seiner Kommission über die Totalisator- Vorlage vorgefunden. Es handelt sich darum, den Totalisator, d. i. die bei Pferderennen im Gebrauch befindliche Wettmaschine, aus dem Zustand der behördlichen Duldung in den der gesetzlichen Berechtigung hinüber zu führen. Der viel umstrittene Gegenstand hat auch jetzt wieder eine heftige Polemik für und vider hervorgerufen. Einen vermittelnden Standpunkt zwischen den beiden Extremen der Totalisatorfreundschaft und-feindschaft nimmt die folgende Zuschrift ein, die wir hier wiedergeben, ohne irgendwie in der Frage selbst Stellung zu nehmen: Man will es als eine Versündigung des Staates hinstellen, wenn er aus Einrichtungen Gewinn zieht, von denen er eigentlich wünschen müßte, daß sie nicht da seien. Man bekommt die erbaulichsten Predigten über die Macht der Versuchung zu hören, die der Staat in geradezu teuflischer Weise sich dienstbar mache, indem er eine Wettanstalt konzessioniere und dadurch das Wetten unter seinen billigenden Schutz stelle. Alles Unheil, das möglicherweise aus dem Wetten bei den Pferderennen entspringen fann, wird solherart dem Staat allein als dem Urheber zur Last gelegt. Genau dasselbe Lied erklingt, wenn von den staatlichen Klassenlotterien die Rede ist. In unzählbaren Wiederholungen hat man gegen die Lotterien in Parlamenten und anderen Versammlungen gedonnert, und den wuchtigen Reden wurde lauter Beifall gezollt, obwohl die Mehrzahl der Redner und die Mehrzahl der Hörer im Geldtäschchen sein Lotterielos hatte. In allen diesen Deflamationen steekt ein gut Teil Heuchelei und eine maßlose Uebertreibung. Man mag das Lotteriespiel verwerflich finden oder verteidigen, man mag den Totalisator unterdrücken rellen oder empfehlen- man kann nicht mit Wahrheit behaupten, daß Klassenlotterie und Totalisator die Spielleidenschaft erst geweckt oder die vorhandenen genährt und über das Maß hinaus gesteigert hätte, zu dem sie sonst gediehen wäre. Man braucht bloß nach England und Amerika zu sehen. Dort gibt es keine Staatslotterien, dort hat man bei den Pferderennen keinen Totalisator aber gewettet wird, daß sich die Balken biegen. Um alles und auf alles wird dort gewettet, und jedes Tagesereignis wird zum Ausgangspunkt und zum Gegenstand von Spiel und Wette gemacht. geschenkt hätte. Die Annahme eines Schlußantrages schnitt den Faden der Reden ab und es begannen die Abstimmun gen. Die freisinnigen Vorschläge wurden glatt abgelehnt, der Antrag Zedlig in namentlicher Abstimmung mit 148 gegen 121 Stimmen. Dagegen wurde ein Eventualantrag v. Jedlig, zum Ausgleich der Härten in der Lehrerbesoldung 5 Millionen in den nächsten Etat cinzustellen, mit 157 gegen 114 Stimmen angenommen. Die nächste Situng findet Donnerstag statt, und zwar wird die zweite Lesung der Bergarbeiterschutz- Novelle auf der Tagesordnung stehen. Die menschliche Neigung zu Spiel und Wette haben wir natürlich auch. Es wäre erstaunlich, wenn es anders wäre. Auch bei unseren Pferderennen wird gewettet, mit und ohne Totalisator. Und es sind nicht immer pferdeverständige Leute, die Wetten abschließen. Keineswegs. Bei uns so wenig wie anderwärts. Die Leute sehen nicht einmal die Pferde, auf die sie wetten. Für sie ist bald der Name des Reiters bestinumend, der schon manchen Sieg davongetragen hat, bald der Name des Pferdes, der in den Zeitungen gerühmt worden, bald der Name des Besitzers, und in den meisten Fällen ein„ Tip“ von unkontrollierbar dunklem Ursprung, ein Wink von ganz unfraglicher Wertlosigkeit. Die Leute wollen eben wetten, und es ist ihnen im Grunde vollfommen gleichgültig, worauf die Wette geht. Sie haben nutr ein Interesse: daß es beim Austrag der Wette ehrlich zugcht, daß die Auszahlung im Gewinnfall gesichert sei. Denn die Wettenden selbst müssen ihren Einsatz zuvor entrichten, ihnen wird fein Kredit gewährt. Wer aber bürgt für den ..Buchmacher" und das private Wettbureau? Keine Seele hürgt dafür, und der Zusammenbruch ist auch gar keine sellene Erscheinung. Man kann beinahe sagen: der„ Buchmacher", und das private Wettbureau zahlen in der Regel nur dann, wenn sie einen Gewinnüberschuß haben. Bei dem Totalisator sind solche Unregelmäßigkeiten natürlich ausgeschlossen. Ob es bei den Pferderennen selbst immer ganz reinlich zugeht ist freilich eine andere Frage. Die hat aber mit dem Totalisator nichts zu tun, gerade weil die große Ueberzahl der Wettenden blind und ohne Sachkennt nis wettet, nicht aus Neigung zu den Rennen, sondern aus Neigung zum Wetten. Die Wettlust ist vorhanden und läßt sich nicht unterdrücken. Von dieser Tatsache muß man ausgehen. Auch davon, daß Wetten und Spielen an sich nicht unmoralisch sind, daß sie es erst durch unwirtschaftliche Uebertreibungen werden. Gerade weil dies so ist, kann man recht gut empfehlen, daß von Staatswegen Einrichtungen getroffen wer den, die dem Spieltricb Genüge tun. Auf diese Weise wird den unkontrollierten und unkontrollierbaren Spiel- und Wettbureaus ein Ende gemacht. Soziales Leben. [] Der Zusammenhang der Trunksucht reit dem erbreden. Von den im Jahre 1903-04 in preußischen Zuchthäusern zum Zugang gekommenen 5371 Buchthausgefongenen waren 899 Männer und 90 Frauen, zusammen 989, das sind fast der fünfte Teil der Gesamtzahl, Gewohnheitstrinker, 509 Landstreicher. Nicht weniger als 1474, also mehr als der vierte Teil, hatten die letzte Straftat in der Trunkenheit begangen. Die Bensonen mit verminderter oder fehlender Arbeitsfähigkeit machen nur eine kleine Minderheit aus: es waren 364 Zuchthäusler vermindert arbeitsfähig, 23 dauernd und 15 vorübergehend arbeitsunfähig. Daß man gegen Spiel und Wette eifert, ist verständlich und zum mindesten nicht unverständig. Es ist aber unver. ständig, wenn man verlangt, daß man neben erwachsene Menschen einen Schußmann stelle, der sie hindere, dem Spieltrieb öffentlich nachzugehen. Der erwachsene Mensch weiß in der Regel, was er fann und darf, und es ist nicht gestattet, ihn in gewisser Beziehung ohne geordnetes Verfahren zu entmündigen. Vermischtes.. Imit dem auch der faltige, quergereihte Keulenärmel harmonie Lollar. Auf ber hi Frauen, welche wünschen, die Kleidung für sich und Arbeiter von 19 3 Familie bei möglichst mäßigen Aufwendungen nach individuel brüdt; der schwer Geschmack selbst herzustellen, finden in dem Favorit- Modt nach Gießen geb Album der Intern. Schnittmanufaftur, Dresden( Preis 50 Be in derfelben Fabril eine wertvolle Hilfe. Nicht nur, daß dieses große Abbie Preffe abgebrüd eine umfassende Uebersicht der modernen Frauenkleidus, Aßlar. Las di bietet, gewährt es noch den großen Vorteil, daß von an Dilllal- Sai =( Neue Telegraphenverbindung.] Das Franze Kabel zwischen Tanger und Cadir, dessen Legung vor fur zem beendet wurde, ist nunmehr dem Verkehr übergeben worden. Ueber Reise- und Sommerkleider. Moden- Plauderet. Modellen sorgfältig ausprobierte Schnitte zu mäß gen Breat ** * erhältlich sind. Bu beziehen ist das Moden- Album d Trais, 16. Ma die Internationale Schnittmanufaktur Dresden oder det in diefer Zeitun Agenturen. junter ernannt. Lokales. dem Bahnhofe wird hat befchloffen, bette Groß- Felda, Fatter zufolge ift an e ** Schultloffen, 51 17. Mai 1905. nidftarre feftgeftel ** Der Großherzog hat den Gerichtzakzessift Alsfeld, 16. Johann Freiherrn Schent zu Schweinsberg zum o ug die Zahl der Konzertverein Gießen. Die Kammermuffig, 4 breillaffig und benbe famen nunmehr durch das Konzert am Sonntag zu der Schüler beli furt( Viola) sowie Frau Hallwachs- Berny aus Kassel( Gesan israelitif. Jm gaben ein hochinteressantes Programm. Am unvergeßlich abgelaufenen Schul wird wohl allen das herrliche C- moll- Quartett von Brabiläum feiern fonnten. = Abschluß. Das Trautmann- Trio und Herr Natterer Fra bleiben. Vom Cello- Solo im Eingang bis zum grandio 35 Mädchen; 5651 m K Frankfurt a. M und geradezu hinreißenden Schluß sprudelte ein Born on notierte: feu 3.10 Schönen und Vortrefflichen, gehalten in meisterhafter For per 50 Rilo. Tenb Etwas über die engen Grenzen hergebrachter Form hina strebte R. Strauß C- moll Quartett. Auch Enthaltsan K Frankfurt a M, yen Tagen ift der Inha in den Ausdrucksmitteln ist schon in op. 13 nicht Alexander Schwarz Meisters Liebe. Ließ uns Brahms bspw. zur Abwechslu a befindet sich in Be die Streicher in edlen Dreiflung- Folgen ohne Klavier in fich auf 2 Million schlichte schöne Sprache reden, so stellt Strauß dem In K Aus Raffan, 16 preten des Klavierparts eine Aufgabe, die nicht nur ber Regierungspräfiden rein künstlerischen Standpunkte aus unsere Bewunderu barlahn, Limburg, Un für Herrn Trautmann fordert. Daß dabei das Künstlerifere angeordnet. nicht zu kurz tam, sei übrigens auch bei den ander** Darmstadt, Herren dankbar anerkannt. Wir Gießener brauchen übah. Oberbergrat das Zusammenspiel wohl nichts mehr hinzuzufügen, als: Minifterium des I war wieder einmal wunderbar. Die Sängerin Frau Hagen die Sittlichkeit a wachs- Berry hatte mit„ Hugo Wolf", dem so larfiffor Chelius ist verkannten und jeßt erfreulicher Weise so viel gesungenönlichkeit, verheirate mehr Glück als mit„ Schubert." Das lebhaft applaudiererber den Fall konnte Publikum wurde mit einer Bugabe belohnt. Einen selt jäteres brahten. und schönen Genuß gewährte uns Herr Hegar durch Wiesten Kreisen Auf gabe der B- dur- Sonate von Händel. Er hat sich den. wieder auf lange einen Platz im Herzen des Gießen K Wiesbaden, 16 Musikfreundes erorbert. Das schöne Gelingen des Aberörder. Heute morge aber berechtigt uns zu der Hoffnung, auch im räthfules zum„ Rothen Kre Winter sich an manchem Blum nstrauß aus der Rammelbstmordversuch machte musif Literatur von unserem Trautmann- Quartett dargebot erquicken zu können. Maienzauber und Maienschöne allenthalben! Und ein Sehnen in der Menschenbrust, über Berge und Täler zu schweifen, um sich in der freien Natur neue Schaffenstraft und frischen Lebensmut zu holen! Mach Dich auf und sieh Dich um, reise' mal' n bissel rum! mahnt schon Wilhelm Busch und ist's nicht ein wohlgemeinter Ratschlag, der besonders dann beherzigenswert erscheint, wenn sich draußen die Pracht immer mehr entfaltet? Glücklich, wer jetzt die Affr zu packen und mit leichtem Herzen, vollem Beutel und funkelnagelneuem Reisekostüm die Schönheit der Welt zu genießen vermag! Denn nagelneu soll der Anzug sein, wenn er sich den Strap izen einer längeren Reise geeignet erweisen soll, nußt sich doch nirgends die Kleidung so schnell ab als wie auf der Reise, wo man, losgelöst von Heim und Gesellschaft, es ganz besonders rötig hat, durch forrette Klei dung den Eindruck eines wohlerzogenen Menschen zu wahren. Zu den unentbehrlichsten Reiserequisiten zählen u. a. die prakt. Staubmäntel, obgleich fie in Hinsicht auf ihre Zweckmäßigkeit meist nicht ganz so elegant erscheinen, wie das forrette Reises tostüm. Der lose Genre macht sich hier überwiegend bemerkbar, wenn auch einzelne in Falten gelegte Former, die durch einen Gürtel anschließend gemacht, als letzte Neuheit proflamiert werden. Durch ihre flotte Wirkung sind sie speziell bei den jungen Damen beliebt, die Wir würden dem Totalisator keine Träne nachweinen. Wir würden es als öffentlichen Gewinn betrachten, wenn weniger gespielt und gewettet würde, als tatsächlich geschieht. Wir mögen uns aber nicht einreden lassen, auch nicht im Namen der Staatsmoral, daß es ein öffentlicher Schaden sei, wenn die, die durchaus wetten wollen, die Möglichkeit finden, da zu wetten, wo es wenigstens ehrlich zugeht. Preussischer Landtag. Haus der Abgeordneten. Figur a. eine elegante Figur ins Treffen zu führen haben, während die langen losen Mäntel besonders für starte Personen kleidsam, an denen sie selbst eine unschöne Fülle liebevoll verdecken. Einen solch modernen Mantel aus écru Leinen zeigt unser Modell a. Das Aparte desselben liegt in dem weiten japanischen Aermel, der halb dem Vorderteil, halb dem Rückenteil angeschritten ist und die natürliche Schulterlinie betont. Eine Geishaform, über die sich ein Umlegetragen legt, ergibt den Halsabschluß, den Halsabschluß erweitert eine nach innen gelegte Falte, die dem Mantel den eleganten Fall verleiht. Nun noch ein Wort über die heurigen Sommerkleider. Hier schweigt man betreffs der leichten Stoffe in förmlichen Stofforgien, zeigen doch die ( 182. Sigung.) RK Berlin, 16. Mai. Eine wichtige Frage am wichtigsten für die Volksschullehrer selbst stand heute zur Beratung: Soll zugleich mit dem für den Herbst angekündigten Schulunterhaltungsgesetz die Lehrerbesoldung geregelt werden oder nicht? Die Regierung sagt:" nein"; erst das eine( das schon Schwierigkeiten und Kosten genug macht), und dann das andere. Und Konservative und Zentrum stehen auf ihrer Seite." Ja" aber sagen die Freikonservativen und die Linke, denn sonst werde die Aufbesserung der Lehrergehäl ter auf die lange Bank geschoben. Der Freiherr v. Ze d- Fizz, der heute auch den Reigen begann, will nur proviforisch die Gehälter festsetzen. Ihm widersprach der Ministerialdirektor Schwartopff aus den oben angegebe nen Gründen. Eng an diesen schloß sich Dr. Irmer ( fons.) an. Dr. 3 wick( frs. Vp.) dagegen vertrat die Anträge der Linken, die eine sofortige Regelung der Gehälter mit einem Grundgehalt von 1350 Mark fordern. Dann ging die Debatte noch eine Weile weiter, ohne daß das im mer leerer werdende Haus ihr besondere Aufmerksamkeit - *** Hndde. Heute Vormittag mußte Hudde sich wie in Roblenz wegen eines Diebstahls verantworten. Er deshalb durch Gendarinen dorthin transportiert worden. *** Motorschiffahrt. Die im vorigen Jahre schnell beliebt gewordene, aber nach kurzer Zeit schon wied eingestellten Fahrten mit dem Motorboot auf der La werden in wenigen Tagen wieder aufgenommen. Der b jährige Schiffsführer Georg Nau hat ein Motorboot worben und beabsichtigt, regelmäßige Fahrten zwis Gießen und Dutenhofen einzurichten. gereihten Röcke eine solch ungeheure Weite, daß sie in Verbindung mit einer Schleppe das Gehen fast zu einem Kunststück machen. Rechnet man nun noch die fnappen, engen Taillenfaçons hinzu, so muß uns die Modedame von heute beinohe als Märtyrerin erscheinen, obwohl sie dies nie zugestehen wird. Besser ist schon die daran, die sich zur Blusentaille oder gar zur Bluse bekennt. Die Blusentaille von heute zeichnet durch Vermeiden des häßlichen Hängebausches aus, statt in ihm zu verschwinden, tritt jetzt die Faltenfülle der Vorderteile je nach der Figur straff oder locker in den hohen Miedergürtel. Die blufigen Façons werden vielfach mit leicht gefreuzten Vorderteilen gearbeitet und öfter auch mit Laz- und Westenteilen ausgestattet, als Saisonneuheit gilt eine Anlehnung an die drapierte Schnebbentaille, die quergereihte Bluse, wie eine solche unser nebenstehendes chiles Modell b dorstellt. Die aus champagnerfarbener Eolienne gefertigte Toilertte zeigt den Oberstoff der Bluse derart arrangiert, daß sich der Eindruck querlaufender Büffchen ergibt, die durch farbig unterlegte Spigen von einander getrennt erscheinen. Unten tritt sie in leichtem Bausch in einen faltigen angesetzten Miedergürtel, Figur b. 0 KAK den apites" lem erm Bunehme Landwirtschaftl. Studienreise nofen oberbadischen Zuchtgebieten. Das ausführahli gramm für die feitens des Hessischen Landwirtsc der Zeit vom 4-8. Juni geplanten Studienreise inst oberbadischen Buchtgebieten ist nunmehr durch ein. machung in der Hessischen Landwirtschaftlichen anzen auf de veröffentlicht. Der größte Teil des 1. Tages( S durch die Reise nach Donaueschingen( Schwegingen in Anspruch genommen. Für den Rest des Tage nd seine der je Cal Ju fon m bor genüber Besichtigung der dortigen Zuchten und Zuchtanstalter Selters we η Inanspru gehörigen tholiken chen anenin großer bom billigiten Ent plant. Am Montag ist den Teilnehmern Gelegenheit boten die Mundelfinger Jungviehweide sowie die Zuchten der Umgebung von Donaueschingen kennen zu einem feinen Abstecher am 3. Tage nach dem Schaffhausen folgt die Besichtigung der Zentralbie sowie des Hengst- und Farrenstalles zu Radolfzels. Abend erreichen die Teilnehmer Meßkirch, woselbst Farrenhaltung sowie einige Zuchten besichtigt werden. D 4. Tag der Studienreise wird zum Besuche der staatlic Jungvichweide in Tannenbromm und von Zuchten in Umgebung von Meßkirch sowie zur Besichtigung des Hend und Farrenstalles und der Spitalzucht in Pfullendorf wendet. Die offizielle Studienreise schließt mit dem 5. T an dem eine Wagenfahrt mit Besichtigung der Jungbi weide und des Zuchthofes Marienhof- Lichtenegg sowie derer Zuchten, nach Uhldingen über Heiligenberg geplant Ein Dampfboot wird die Teilnehmer von da nach Main ( Besichtigung des dortigen Großherzoglichen Hofgutes) von dort nach Konstanz, tem Endpunkt der Studienre befördern. Bei genügender Beteiligung findet am folgen garantiert ( 6.) Tage ein gemeinschaftlicher Ausflug auf den Boden und in das Appenzellerland( Friedrichshafen, Rorscha Heiden, St. Antonie, Oberegg) mit Besichtung von 8 und Weiden statt. Anmeldungen zur Teilnahme sind D in Halbsei Unterzeichneter empfie nur eig fichert streng reelle aum 20. Mai an den Hessischen Landwirtschaftsrat, einweine, pr be Jotweine eiche Anerkennungen Babreißwürdige Der stadt, Bismarcksstraße 78, zu richten, der die Reise lei K Alle Anzeichen deuten darauf hin, daß 190 m reiches Obstjabr werden wird. Die Birnen zeigen reichen Fruchtansaß, wie lange nicht mehr. Die Aer tank eben in die Blüte getreten, versprechen einen guten durch die Blüte gefommen. Nur diejenigen Pfirsichere prikosenbäume, die sehr frühzeitig in die Blüte tame nahme. deshalb unter dem Frost gelitten haben, machen eingauri un bon zu jeber metas Prob dwig A Flonhei lenarmel harmonie tt Lollar. Auf der hiesigen Schlackensteinfabrit, wurde| schnitt, tod in seinem 8immer aufgefunden. Er hatte sich ung für sich und Arbeiter en nach individuelebrüdt; der schwer Verl zte mußte sofort in die dem Favorit Mob it nach Sießen gebracht werden. Vor 10 Jahren von 19 Jahren die rechte Hand total esden( Preis 50 dieses große Abbie Presse abgedrückt. e in derselben Fabrif einem Arbeiter die rechte Hand orteil, daß bon align Dilltal- Schüßenbundes findet am 28. Mai ** Aßlar. Las diesjährige Bundesschießen des te zu mäßigen Bre Moden- Album d ftatt. ** Trais, 16. Mai. Bessere Beleuchtung. Die tie Puleader am linken Bein durchschnitten. Aus dem Gerichtssaal. Strafkammer. Gießen, den 15. Mai 1905. Dresden oder degt. in dieser Zeitung bemängelte schlechte Beleuchtung verantworten. Er hatte eines Morgens in der Dunkelheit h dem Bahnhofe wird bald gehoben sein; der Gemeindehat beschlossen, betreffende Straßen zu beleuchten. ** Groß- Felda, 16. Mai. Berichten auswärtiger ätter zufolge ist an einem 14jährigen Knaben dahier die 52525252525 Gegründet 1883. Jran Dern& Co. Gicken Tripgan Ilr. 21 Inh: Oscar Gutmann Wrtanta, 31 Ten- und Mosaik- Fußbodenplatten, glaßerte Warplatten. Elleinverkauf der echten Mettlacher Platten. Brfichtig. Bul. Ausstellungsraum a Mufterküche gern geftat Grat. Lager am: Plan in Baumaterialirn f. Hoch- u. Tirfeu Vor dem Schöffengericht Bad Nauheim hatte sich der Mechaniter Jakob Walter Melsheimer aus Bad- Nauheim wegen eines mit seinem Automobil verursachten Unfalls zu einen Zusammenstoß mit dem Hundefuhrwerk des Handelsmannes Ernst Beck von Friedberg, wobei Beck eine Quetschung der rechten Hüfte davontrug. Vor dem Schöff ngericht Die besten unter allen ähnlichen Produkten sind fonnte die Sache nicht aufgeklärt werden, weshalb die Verhandlung mit Freisprechung endigte. Der Verletzte als en Gerichteatzesi Alsfeld, 16. Mai. Im abgelaufenen Schuljahr Nebentläger und die Staatsanwaltschaft fochten das Urteil nsberg zum hrug die Zahl der Bolksschulen des Kreises 75 mit 9 Schultloffen, 51 Schulen waren einflaffig, 19 zwei Die Kammermuifig, 4 dreiklassig und 1 achtklassig( Stadt Alsfeld). Die Herr Natterer Fra 35 Mädchen; 5651 waren evangelisch, 350 fatholisch und nhaus Kassel( Besa israelitisch. Im Kreise wirkten 109 Lehrer, von denen Am unvergeßlich abgelaufenen Schuljahr drei ihr 50jähriges Dienſt Quartett von Brabpiläum feiern fonnten. bis zum grandio K Frankfurt, a. M.( Heu- und Strohmarkt) delte ein Born an notterte: Seu 3.10-3 50 Mt. Stroh, 2.20-2.50 Mt. meisterhafter For per 50 kilo. Tendenz: Fest. achter Form hina K Frankfurt a M, 16. Mai. Barktrach. Seit Auch Enthaltfargen Tagen ist der Inhaber der Banffirma Meier Schwarz, op. 13 nidt Alexander Schwarzschild, von hier verschwunden. Die v. zur Abwechslima befindet sich in Zahlungsschwierigkeiten. Tie Passiven ohne Klavier ilen sich auf 2 Millionen Mt. belaufen. Strauß dem Int K Aus Nassan, 16. Mai. Tollwut und kein Ende. die nicht nur pr Regierungspräsident in Wiesbaden hat für die Kreise unsere Bewundererlahn, Limburg, Unterlahn und Westerburg die Hundebei das Künstleritre angeordnet. bei den ander ** Darmstadt, 17. Mai.( Eigener Drahtbericht) ßener brauchen ikh." Oberbergrat Prof. Dr. Chelins, Dezernent inzuzufügen, als: Ministerium des Junern, wurde heute wegen Vergehen Sängerin Frau Hae bie Sittlichkeit an minderjährigen Kindern verhaftet. ", dem so larofessor Chelius ist eine in ganz Hessen sehr bekannte so viel gesungersönlichkeit, verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. ebhaft applaudiereber den Fall konnte uns unser Berichterstatter noch nichts ohnt. Einen selt heres drahten. Sicherlich wird der Fall in den Hegar durch Wiesten Kressen Aufsehen und wohl auch Bedauern Er hat sich den. - Herzen des Gieß K Wiesbaden, 16 Mai. Hartnäckiger SelbstBelingen des Abeorder. Heute morgen wurde der Chefarzt des Kranken9, auch im rähuses zum" Rothen Kreuz", Dr. Roser, der kürzlich einen ß aus der Kamelbstmordversuch machte, indem er sich die Pulsadern aufn- Quartett dargebo ußle Hudbe sich wie erantworten. Er sportiert worden. n vorigen Jahre rzer Beit schon wie Orboot auf der La genommen. Der ba at ein Motorboot ige Fahrten zw fa richten. an. Durch einen inzwischen eingenommenen Augenschein, flärte sich die Sache auf, sodaß das Berufungsgericht zur Berurteilung des Angeklagten fam. Wegen fahrlässiger Rörperverlegung wurde er in eine Geldstrafe von 150 Mt. nommen. - und wegen Uebertretung in eine solche von 10 Mt. geDer zur Zeit in Gießen wohnhafte Maurer Wilhelm Schwing aus Kohden hat seinem Arbeitgeber in Ribba eine Basserwage unterschlagen, wofür ihn das Schöffengericht Nidda mit 3 Mr. Geldstrafe belegte. Er - legte Berufung ein, desgleichen die Staatsanwaltschaft. Urteil: 3 Tage Gefängnis. Maurer Ludwig Albrecht von Büdingen hat von seinem früheren Arbeitgeber unter der Drohung, ihn im Weigerungsfalle wegen Verwendung von schlechtem Material bei einem Neubau, zu veranzeigen, ein Darlehen von 500 Mt. verlangt. Wegen Erpressungsversuch erhielt er 14 Tage Gefängnis. Der Bahnbe dienstete Otto Sambach zu Friedberg hatte den Gaftwirt Heinri Sauer dorten wegen Beleidigung verklagt, weil er ihm Dienstwidrigkeiten vorgeworfen hatte. Sauer erhob Gegenklage, weil er sich durch eine Aeußerung des Klägers über seine Wirtschaft beleidigt fühlte. Sauer wurde durch das Schöffengericht Friedberg zu 40 Mt. Geldstrafe verurteilt, während Cambach für straffrei erklärt wurde. Auf Berufung Sauers wurde Gamba heute zu 20 Mt. Geld. Strafe verurteilt und die Strafe des Sauer auf 10 Mt. herabgefeßt. den Glehner Landwirtsaftlicher Wetterbleuß Boraussichtliche Witterung in Heffen für Donnerstag, 18 Mai. Vorwiegend heiter, wärmer, schwachwindig. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantwortli: für die Politik und den Inseratente?): Ibin Klein, für den übrigen Inbalt: Georg Horn, beid, in Girken. MAGGI'S Schutzmarke Suppen Kreuz Stern MAGGI in Würfeln 10 P zu Jedermann für 2 gute Teller Suppe. Ein Versuch überzeugt. angelegentlichst empfohlen von H. C. Jughardt, Jnh. Aug. Wallenfels, Giessen, Marktplatz 15. Freibank. Bäckerlebrling Heute von 4-8 Uhr, und Morgen von 8-11 Uhr Kubfleisch Bfd. 50 Pig. Rindfleisch 50 Bfg. Bügelkursus! Glanzbügel kann man binnen 4 Wochen gründlich erlernen. Auf Wunsch nachmittags. Walltorstraße 10, II. 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DO Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird Zement bie Gosthestraße zwischen Ludwig- und Stephanstraße bon heute ab bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. ,, GERMANIA" Marke L. Ranges offeriert zu billigstem Tagespreis H.Schaumberger Gießen, den 13. Mai 1905. Großherzogliches Bolizeiamt Gießen. Herberg. Dem geehrten Publikum von Gießen u. Umgebung, Gießen, Marburgerstraße 22. sowie Freunden und Bekannten die Mitteilung, daß ich ein Maurermeister erhalten Rabatt. Magerkeit Glaser- Geschäft Schöne, volle Körperformen durch eröffnet habe. unser orientalisches Kraftpulver, preisgekrönt gold. Medaillen, Paris 13 Hammstraße 13 Ich übernehme Nenanfertigung von 1900, Hamburg 1901, Berlin 1903, Fenstern, sowie Einrahmen von Bildern in 6-8 Wochen bis 30 Ptd. Zu- ebenso werden Reparaturen bestens und billigst ausnahme, garant. unschädl. Aerztl. geführt. empf. Streng reell, kein Schwindel. Viele Dankschreib. Preis Kart. m. Gebrauchsanw. 2 Mk. Postanw. oder Nachn. exkl. Porto. 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Mai, nachmittags 3 Uhr beginnend: Nachfeier om ersten grossen Sommerfest zum auf der ,, Schönen Aussicht." Jurplaz: Doppelkarussell( Krämer), Schießbude, Photographie 2c. 2c. Kinderspiele aller Art mit Beschenkung u. S. W. Tanzbelustigung im Freien. Bei einbrechender Dunkelheit: Fackel- und Lampion- Polonaise. Eintritt 20 Pfg. Eintritt 20 fg. NB. Bei ungünstiger Witterung Tanz im Saale der Schönen Aussicht". Kinder haben nur in Begleitung Erwachsener Zutritt. Nur ein Tag! Der Vorstand. Tourné 1905! Gießen Betr. Zum neuen Saalbau, Gießen Garten o. Saal, je nach Witterung, Montag, 22. Mai, abd8. 8 Uhr Einziges Zigeuner- Konzert grosses mit Gesang und Tanzaufführungen( Solo- u. Chorgesang) ( Damen und Herren in National- Kostümen) des Oester.- Ungar. Orchesters ,, Rakoczi" Geigen- und Cimbal- Virtuosen unter Leitung des Geigerfönigs Primas- Urbany. Gastspiel d. russ. Koloratur- Sängerin Frl. Michaelis. Ferner: Debut der Fantasie- u. Flammentänzerin Signora Rossi: Ein Märchen aus Tausend und eine Nacht mit großartigen Lichteffekten und Verwandlungen Beleuchtung durch 3 Scheinwerfer eigener Anlage. Entree 60 Pfg., Vorverkauf 50 Pig. in der Musikalienhandlung von Herrn Ernst Challier, Neuenweg. Berliner Weissbier Um Irrtümer zu vermeiden, bringe ich hiermit zur gefl. Kenntnis, daß ich die Vertretung meines seit dem Jahre 1877 durch Herrn Otto Laft am hiesigen Plage eingeführten Berliner Weißbieres einzig und allein der Firma C. Roth II Nachfolger Gießen, Walltorstraße 5, Telephon 322, übertragen habe. Berliner Export- Weissbierbrauerei S. D. Moewes, Berlin. Prämiiert auf allen beschickten Ausstellungen. Mar Arnold Sieb- und Drahtwaren- Geschäft Reuenweg 2 Gießen Renenwes liefert 2 Drahtgeflechte f. Einfriedigungen in allen Längen Breiten und Mustern. Uebernahme ganzer Einfriedigungen in Eisen- und Holz- Konstruktionen. Ferner empfehle: Siebe und durchwürfe für Landwirtschaft und Industrie 2c. 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Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit Gießen, 10. Mai 1905. für Ober Enthält alle a Die fra Der internationale Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. en Beschluß gefaßt, d hier die Einwendungen gegen die Arbeiten des III. Abschnitts| Kenntnis der Pferdebesizer. des zugezogenen Teiles der Gemarkung Heuchelheim und des II. und III. Abschnittes der infolge Grenzregulierung zuge zogenen Grundstücke aus den Gemarkungen Allendorf und Klen Linden. Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntnis. Gießen, den 17. Mai 1905. Großh. Bürgermeisterei Giezen. Mecum. Bekanntmachung. Betr.: Wie oben. In der Zeit vom Donnerstag den 18. I. Mts. bis einschließlich Samstag, den 20. 1. Mte. Itegen auf dem Amtszimmer der Großh. Bürgermeisterei Heuchelheim zur Einsicht der Beteiligten offen: 1. Die Entscheidungen des Schiedsgerichts vom 11. vor. Mts. über die Einwendungen gegen die Arbeiten des III. Abschnitts des zugezogenen Teils der Gemarkung Heuchelheim, sowie des II. und III. Abschnitts der infolge Grenzregulierung zugezogenen Grundstücke aus den Gemarkungen Klein- Linden und Allendorf; 2. diejenigen Buteilungskarten, in denen nach schiedsgerichtlicher Entscheidung eine Aenderung in der Zuteilung einge: treten ist. J. V.: Curschmann. Bekanntmachung. usu nächtlicher gew internationaler Ane laten hinsichtlich zahl Braua und Gesez ist. eat durch jenen Bejd erriterter Geltungsbe Wir machen die Besitzer derjenigen Pferde und Fabrze welche bei der Aushebung im Falle einer Mobilmachung zu gefte find, bereits im Frieden ausdrücklich auf folgende gefeßliche Bestin ungen aufmerksam: 1. Uebertretungen der hinsichtlich der Stellung der Pferde Aushebung getroffenen Anordnungen werden nach§ 27 des trie leistungsgefeßes vom 13. Juni 1873 mit Geldstrafe bis zu 150 geahndet. 2. Pferdebefizer, welche thre gestellungspflichtigen Pferde ungesäumt und vollständig vorführen, haben außer der gefehltr. 115. Strafe zu gewärtigen, daß auf ihre Kosten eine zwangsweise Her schaffung der nicht gestellten Bferde vorgenommen wird. 3. Der Verkauf eines Pferdes vor erhaltener Gestellungsa forderung entbindet nicht von dessen Gestellung, sofern die Abliefe ung an den neuen Erwerber noch nicht erfolgt ist. Eine Ausnah findet nur statt, wenn nachweislich der Verkauf an die Militärbehör an Offiziere, Sanitätsoffiziere oder Militär beamte, welche sich it Pferde für die Mobilmachung selbst beschaffen, erfolgt war. Ober Diese Offenlegung ersetzt die Zustellung der Entscheidungen an die Reklamanten und an diejenigen von den Entscheidungen beendigung der Pferdeaushebung ist jede Ausführung von Pferden reklamiert haben. troffenen Beteiligten, die gegen die rubr. Abschnittsarbeiten nicht Friedberg, den 13. Mai 1905. Ter Großh. Feldbereinigungskommissär: gez. Spamer, Kreisamtmann. Bekanntmachung. Durch Beschluß des Kreisausschusses bom 27. April 1905 ift der Wilhelm Schmidt Ehefrau dahier die Erlaubnis zur Ausübung des Gewerbes als Gesindevermieterin erteilt worden. Den Gebührentarif derselben bringen wir nachstehend aur öffentlichen Kenntnis: a) für Vermittlung eines Dienstboten an eine Herrschaft in Gießen 5 Mr. b) für Vermittlung eines Dienstboten an eine Herrschaft auswärts 7 Mt. Für die Dienstboten geschieht die Vermittelung unentgeltlich. Gießen, den 16. Mai 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. - 4. Von Bekanntgabe des Mobilmachungsbefehls bis nach andere Kreise oder Ortschaften verboten. Zuwiderhandlungen werd für jeden einzelnen Fall mit der in§ 27 des Kriegsleistungsgeset bom 13. Juni 1873 vorgesehenen Strafe gea indet. Eine Ausnah bon dem Verbote findet nur statt, wenn nachweislich der Verkauf Militärbehörden des Aushebungsbezirks oder an solche Offizie Sanitätsoffizie e oder Militärbeamte, welche sich die Pferde für nd nd Berlag der Mobilmachung selbst beschaffen, geschehen ist. versehen sein mit: Halfter, Trense, zwei mindestens zwei Meter lang 5. Bei der Vorführung müssen die Pferde durch den Besi Striden und gutem Husbeschlag. Der Wert dieser Stücke ist in Tare mit enthalten. entstehenden Kosten bei der Tarsumme in Abzug gebracht. Fehlt eines derselben, so werden die dadur abgenommen werden sind von den Befißern, bei Meidung der unte 6. Pferde, welche als brauchbar ausgewählt, aber zunächst nic nachgerechnet, zur Verfügung der Militärbehörde zu halten. erwähnten Strafe, auf drei Wochen, vom Tage der Aushebung a Darmstädter Pferde Lotterie Ziehung am 30. Mai. 1 Lo8 uur 1 Mart. ( Ziehungsliste und Porto 20 Pfg.) 1 eleganter Wagen, Zweispänner mit 2 Pferden und kompletem Geschirr i. Werte von ca. 1 Reitpferd mit Sattel u. Baum, i. W. v. ca. Mr. 6000 Mr. 2000 1 Stuhlwagen m. 1 Pferd u. Geschirr, i. W. v. ca. Mt. 1700 17 Pferde oder Fohlen im Gesamtwerte von 535 andere Gewinne im Gesamtwerte von Lose sind zu beziehen durch: Mt. 10 800 ME. 5000 L. F. Ohnacker, Gesellschaft mit Bis förmlichen Abnahme haben die Besizer oder deren Beauftragte, Pferde zu beaufsichtigen und auf eigene Kosten zu verpflegen. Wer die Besitzer diefer Verpflichtung nicht genügen, werden die dadur entstandenen Kosten bei Auszahlung der Tarsumme in Abzug gebrad 7. Bet den bereits früher gemusterten Pferden find an Halfter auf der linten Seite die Bestimmungstäfelchen, welche Designation der lezten Musterung aufweisen, zu befestigen. 8. Schläger und bissige Pferde sollen ausdrücklich als solche zeichnet werden, um Unfällen vorzubeugen. Gießen, den 31. März 1905. Großherzogliches Kreisamt Gießen. J. V gez. Dr. Wagner. Bekanntmachung. Betr.: Die Bertilgung der Raupennefter. ( 6. Fortsehung.) Wohl hatte deutende Autori auf die Erwerb sehr schlecht versto furzer Krankheit daß die Schulden das vorhandene B Schußlose Waisen h ften Lage gewesen storbenen Mutter, trop der wenig fre d feinem Schwage a genommen hätte. gewährt und 04 Die Garten- und Feldbesitzer der Gemarkung Gießen wers hd bon allem Anbe hiermit aufgefordert, bis zum 1. Juni d. J8. ihre Bäume, Straudus teinem Mitleid und Hecken von den Raupennestern zu reinigen. Diejenigen, wees om bereitete dieser Aufforderung nicht Folge leisten. verfallen in die in§ 368 nun dod jo bie Reichsstrafgesetzbuches bestimmte Geld oder Haftstrafe. Außerd us unpraftijden wird die Bertilgung der vorhandenen Raupennester auf Kosten Lotteriebant, beschränkter Haftung, Darmstadt, Räumigen angeordnet werben. sowie in Gießen bei: Richard Buchacker, Neue Bäue 11, Wilh. Semmler, Seltersweg 25, Phil. Weiler, Markt 1. Habe 20 angeförte Steken, den 15. Mai 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Walzarbeiten wird Sumer ein Stache ftens hatte er offen Ausdruck g das findliche Emp mochte, und vom e pejen, rücksichtslos boll aufgebaut hatt Margarete Tapezierlehrling yorkshire- Eber Blockstraße von heute ab bis auf weiteres für dreits rete fre gesucht gegen fofortige gute Bergütung. Adolf Noll, Gießen, Bahnhofstraße 57. Färberei und chemische Wasch- Anstalt Braubach& Fischer, & Fischer, Giessen Friedberg i. H. Kaiserstrasse 63. Darmstadt Ernst Ludwigstrasse 17. Mainz Ludwigstrasse 8. Neuenweg 4, am Kreuz. Frankfurt a. M., Oederweg 38. IG GRO HERZOG VON HE ESSEN INDUSTRIE ESSISCHE & PREIS GEWERE MEDAILLE 1B4B1 BUTZBACH 1998 AUSSTELL Coblenz Firmungsstrasse 4-6. Offenbach a. M. Frankfurterstrasse 36. Butzbach i. H. Fabrik gegründet 1848. Höchste Auszeichnung zuerkannt für vorzügliche Arbeiten. und 10-15 - junge Sauen zum Teil tragend, abzugeben. R. Weiß, Hof Graß bet Hungen. Ein 1 Jahr alter Ziegenbock Gießen, den 13. Mai 1905. Grokh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten Bemußtsein ihrer Widerstand entgeg in Frieden lassen ihrer Jugend fein hatte in diefen zu buen müssen, daß Gerr Kanzleirat ha am fchwersten gerad leichtesten und zu die Ludwigstraße zwischen Bletch- und Bismarc berkaufen. von heute ab bis auf weiteres für den Fuhrver Gießen, den 16. Mai 1905. Gießen, Groke Mühlgaffe 7. gesperrt. Jungen bon 14 bis 16 Jahren finden Arbeit bei Eugen Kauffmann, Lampenfabrik, Gießen. Junge Mädchen werden zum Anlernen als Sortiererinnen angenommen. C. Klingspor, Zigarr enfabriken Gießen. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. ta Seit früher Ai leidenschaftlich eih starf und beh em Urteil von Sa par, batte ihre rege $ 5 let. Wenige Mo und ihre Fortid Wegen Vornahme von Walzarbeiten win 29, ba der Sto Johannesstraße zwischen Peuenweg und Plo von heute an bis auf weiteres für den Fuhr gesperrt. Gießen, den 13. tai 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. 11 Auri gen der Rebre here her fie erhielt, trop aller Fitten Tunijoens der Lehrer Soritellungen Ma Des hodbegabter Ang 3 bewirken. Slange ich Ge Lafte enrühren