erbei die Ange ffenbar, daß er Freude heftete öchsteigenhändig er Hubertusjagd die Küche, und äßig die Worte meintlichen Bild gter Fürst und e Freundin, Ihre schlechte Seiten davor gewarnt!" afe sein, was Sie den Wirt, dem Schwiegermutter sofort von der FRISCH cht nach Ihrer Nase, lebaltion der Neuen Berline Nr. 91. Sufertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz OberBeffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Bfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzelle 30 resp. 40 Pfg. Redaktion u. Hauptexpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362. Montag, den 17. April 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Flatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Jugendliche Sünder. „ Die Staatsanwaltschaft ist die objektivste Behörde." Es war natürlich ein Staatsanwalt, der diesen Ausspruch tat, und natürlich hat man darüber mehr oder weniger wikige Bemerkungen gemacht, die nicht gerade wie Zustimmung #langen. Es wäre auch merkwürdig, wenn gerade der Staatsanwalt, dessen Beruf die Strafverfolgung und die Anklagevertretung ist, größere Objektivität als andere Menschen gewinnen sollte. Doch auch das Merkwürdige kann wahr sein. Zuweilen erkennt man sogar bei näherer Prüfung, daß die Merkwürdigkeit nur scheinbar gewesen, und man findet in der Natur der Sache begründet, was man anfänglich für auffällig und deshalb für schwer glaublich gehalten hat. Fine, dret bab' ta ar ordentliche Stöße luck und sie ist leer amet, mir doch mal die Feigh weggebust Berging's weiter, eine verblüffende, geradezu rung. doch wieder anheimelnd feiner burt, in dem niedrigen Zimmer einer Schenke Handwerker, die prüfend das Plätteisen dem Gesicht nähert den Sonne in dem Grün des Himmels verlor, indes sich die Cem Bretterzaun, wo sich das letzte Rot in der untergeheneinem Bauplatz stehen imd betrachtete durch die Ritzen in hend um einen Tisch herumfiben, während vor ihnen ward so Zeuge einer Familienszene, pittoresk und furzen Blick durch ein offenes Fenster au ebener hier eine dralle Dirne von PlätBald warf Ja teine schwarz darauf abzeichneten. es war Mittag, de Stunde der Regaten sich am Ufer angelich. I ſtand der hlichen Wimpeln Die Boote geflaggten Richterzelts. Bürge ich Erde terin, Das trifft hier ganz besonders zu. Vom Staatsanwalt fennt man nur die öffentliche Tätigkeit. Man hört ihn nur anklagen und Verurteilungen verlangen. Da nun der Richter auch solchem Verlangen gegenüber nicht selten freispricht, so ergibt sich ganz von selbst der Eindruck, der Staatsanwalt sei durch seinen Anklageberuf befangen geworden und sehe gleichsam gewohnheitsmäßig eine Schuld auch da, wo der unbefangene Richter wenigstens feine erwiesene Schuld sehe. Die stille Tätigkeit des Staatsanwalts aber fennt man nicht. Die Oeffentlichkeit hat wohl eine dunkle Vorstellung davon, daß bei der Staatsanwaltschaft alle Beschuldigungen zusammenlaufen, die nicht von Staatsanwälten erhoben, sondern von ihnen geprüft werden. Wer weiß die Zahl der Klagen zu nennen, die von der Staatsanwaltschaft von der Schwelle oder nach angestellten Erhebungen zurückgewiesen werden! Sie ist größer, viel größer als die Zahl der Fälle, in denen die Staatsanwaltschaft einer Anzeige Folge gibt. Tut sie das, so muß sich bei ihr schor eine Schuldüberzeugung entwickelt haben, und erst in diesem Stadium tritt ihre Tätigkeit in die Deffentlichkeit. Wenn man diesen Zusammenhang der Dinge beachtet, wird man vielleicht weniger geneigt sein, den staatsanwaltlichen Ausspruch, den wir an die Spipe gestellt haben, mit einem Scherzwort abzutun. Man wird der darin kundgetanen Auffassung sicher noch näher kommen, wenn man hört, was ein Staatsanwalt Dr. Wulffen in Dresden in einem Vortrag vor der Dresdner Kaufmannschaft über die Notwendigkeit der Herauffezung des strafmündigen Alters von 12 auf 14 Jahre gesagt hat. Wir folgen im Nachstehenden seinen Ausführungen dem Sinne und der Tendenz nach: Die Zunahme der Kriminalität der Jugend ist eine der betrüblichsten Erscheinungen unserer Tage. Es ist nicht anzunehmen, daß die Menschen böser geworden, daß die natürliche Veranlagung und Neigung sich verschlimmert hat. Es müssen äußere Verhältnisse sein, die die Versuchung verstärkt und mannigfaltiger gemacht, die Widerstandsfähigkeit gegen sie geschwächt haben, und höchste Wahrscheinlichkeit spricht dafür, daß die erste Strafvollstreckung selbst mit ihren Konsequenzen verderbend auf die Jugend einwirkt. Anders ist nicht zu erklären, daß die Zahl der Rückfälligen gerade unter den Jugendlichen so erstaunlich und erschreckend groß ist, weit größer als unter den Erwachsenen, obwohl doch der zeitliche Spielraum zum Rückfall für die Jugendlichen naturgemäß ungleich enger ist. Im Jahre 1883 wurden in Deutschland 329 968 Personen, darunter 30 719 Jugendliche, wegen Verbrechen und Vergehen bestraft; im Jahre 1900, also 18 Jahre später, 469 819 Personen, darunter 48 657 Jugendliche. In 18 Jahren hatte somit die Zahl der erwachsenen Kriminellen um 40,7, die der jugendlichen um 58,4 Prozent zugenommen. Von den 48 657 Jugendlichen waren 9011 rückfällig. In dem fünfjährigen Zeitraum 1894-1898 wurden 45 510 Kinder im Alter von 12 bis 14 Jahren verurteilt, d. i. 9102 im Jahresdurchschnitt; darunter 4899 wegen schweren Diebstahls, 3290 wegen Sachbeschädigung, 2441 wegen gefährlicher Körperverlegung, 1839 wegen Hehlerei. Die Steigerung der allgemeinen Kriminalität überragt nicht unerheblich die Bevölkerungszunahme, was sich zum Teil aus einer Erweiterung der mit Strafe bedrohten Delikte durch das Gesetz erklärt. Doch für die besondere Erhöhung der Kriminalität der Jugend ist diese Erklärung nicht zutreffend. Dr. Wulffen vertritt die Ansicht, mit der er übrigens durchaus nicht allein steht, daß ein zwölfjähriges Kind überhaupt noch nicht die Reife besitzt, die die Voraussetzung des Verantwortlichkeitsbewußtseins ist, daß man deshalb die Altersgrenze der Strafmündigkeit auf das beendete 14. Lebensjahr verlegen solle. Eine feste Altersgrenze für die Strafmündigkeit sei bei der großen Entwickelungsverschiedenheit der Kinder eigentlich überhaupt ein Unding. Darum sollte man Kinder und Jugendliche überhaupt nic)! megen einer Geringfügigkeit anzeigen und namentlich dem Richter die Befugnis geben, gegen Jugendliche das Verfahren ohne Hauptverhandlung einzustellen. Eine weitere For. derung geht auf den bedingten Strafaufschub, damit dem Jugendlichen der Makel einer öffentlichen gerichtlichen strafung und die Beschämung des Strafvollzuges funlichi erspart werde. Läßt sich der Strafvollzug nicht vermeiden, so tritt Dr. Wulffen für unbedingte Trennung der Jugendlichen von den übrigen ein. Endlich verlangt er eine weitgehende Fürsorge für die Strafentlassenen, denen das Fortkommen und die Rückkehr zur Redlichkeit in grausamer Weise durch das Mißtrauen erschwert wird, mit dem die Gesellschaft sie zurückstößt. Man sieht, daß Staatsanwalt Dr. Wulffen, der gewiß nicht als weißer Rabe unter den Staatsanwälten anzusehen ist, in seinem Amt und durch sein Amt zu ungewöhnlichem Grad von Menschenfreundlichkeit sich entwickelt hat, daß er von mildester Objektivität auch gegenüber denen geblieben, die von dem Wege des Rechts und der Ordnung abgewichen sind. Vielleicht macht man bei uns den Versuch, der sich in Newyork außerordentlich bewährt hat: einen besonderen Kinder- Gerichtshof einzusehen, der seine Aufgabe darin sieht, nicht die kindlichen Missetäter zu bestrafen, sondern sie zu bessern, vor Rückfällen zu bewahren und ihnen den Weg zu ebnen, auf dem sie zu einer bürgerlich unanfechtbaren und einwandfreien Lebensführung gelangen können. In Newyork hat der Kinder- Gerichtshof Tausende von Kindern gerettet und sie zu nüßlichen Mitgliedern der menschlichen Gesellschaft gemacht. Was in Newyork geschehen, das sollte auch bei uns möglich sein. Der Krieg in Oftalien. Noch immer verfolgt man mit größtem Interesse die „ Weiterfahrt" des russischen Geschwaders. D. h. man zerbricht sich den Kopf darüber, wie es weitergefahren sein könnte. Die Nachrichten über Roschdjestwenskys Kursrichtung sind so dürftig, daß man bisher über bloße Vermutungen nicht hinauskommt. Wo ist Roschdjestwensky? In Petersburg ist man überzeugt, daß der russische Admiral seine Streitkräfte nicht geteilt hat und sich auf dem Wege nach Hongkong befindet. Roschdjestwensky sei es bisher gelungen, die Japaner über seine Fahrtrichtung zu täuschen. Sein Ziel sei zweifellos, mit seiner ganzen Flotte Wladiwostok zu erreichen. Deutsche Marinefachleute treten mit der Behauptung hervor, daß man aus der Beorderung des amerikanischen Kreuzers„ Raleigh" nach Cuyos schließen dürfe, daß diese Inselgruppe auch das Reiseziel des russischen zweiten Geschwaders sein dürfte. Mit diesem Reiseziel ist auch das zweimalige Sichten einmal durch den englischen Kreuzer Sutley der russischen Flotte, am 11. d. M. auf der Höhe des Kaps Cambodia an der Südspitze von Cochinchina und in einem Abstand von über 200 Seemeilen vom Festlande, wohl vereinbar. Da die Entfernung von diesem Punkte bis zu den Cuyos- Inseln zirka 800 Seemeilen beträgt, so würde die russische Flotte bei einer Marschgeschwindigkeit von 8 Knoten im Laufe des 15. April bei dem vermuteten Ziele eintreffen. Die Gruppe der Cuyos liegt in der Sulu- See; zirka 80 Meilen südlich der Insel Mindoro; sie gehört zu den Philippinen und untersteht der amerikanischen Oberhoheit. Admiral Roschdjest= wensky dürfte dort den Kohlenvorrat seiner Kriegsschiffe erneuern und seiner Mannschaft einige Tage der Ruhe gewähren. Neutralitätsschwierigkeiten werden sich hier für den russischen Admiral leicht vermeiden lassen, da die große Zahl der Inseln der Cuyos- Gruppe ein Ankern außerhalb der Dreiseemeilengrenze vom Lande sicher gestattet, und die Anfertiefe in dem fraglichen Gebiet überall günstig ist. Die Neutralitätsfragen aber spielen bei Roschdjestwenskys Fahrt eine große Rolle, wie aus nachstehender Depesche aus Tokio hervorgeht: Alle Gouverneure längs der Südküste von China haben aus Peking Anweisung erhalten, für den Fall, daß die Russen beabsichtigen sollten, sich dort eine Basis für ihre Flottenoperationen zu schaffen, eine ablehnende Haltung zu beobachten. Man vertritt hier die Ansicht, daß gegenwärtig für eine Seeschlacht die geeignetste Jahreszeit sei. Das Auftreten der Taifunstürme ist für den Anfang kommenden Monats zu erwarten. Der Kreuzer Warjag, der von den Russen am 8. Februar 1904 freiwillig versenkt wurde, wird wahrscheinlich bis zum 19. April in Tschemulpo wieder flott werden. Die Fortsetzung der Fahrt des baltischen Geschwaders wird in Japan mit groBem Interesse verfolgt. Die japanische Regierung ist entschlossen, darauf zu bestehen, daß die Mächte die Haltung unbedingter Neutralität bewahren. Für den Fall, daß diese Neutralität ernstlich verletzt oder daß den Vorstellungen Japans nicht Rechnung getragen werden sollte, wird Japan besondere Maßregeln ergreifen. Ein vorzügliches Zeugnis wird von englischer Seite jetzt der früher stark bezweifelten Kriegstüchtigkeit der russischen Schiffe ausgestellt. Der Kapitän des englischen Dampfers Poona", der die Flotte mit dem Kurs auf die Fischerinseln sichtete, berichtet, daß er von den Russen angehalten worden sei, und Gelegenheit gehabt habe, mehrere Kriegsschiffe eingehend zu beobachten. Sie erschienen ihm im besten Zustande und wohlbemannt. Die Politik. Aus Deutsch- Südwestafrika wird von einem neuen Grfolg gegen Hendrik Witboi berichtet. Hauptmann Maeger von der Abteilung Meister hat am 7. April mit 279 Gewehren und 2 Geschüßen die Nachhut Witboi's angegriffen und ihr erhebliche Verluste beigebracht. Er selbst verlor 1 Offizier und 3 Reiter, 3 Reiter wurden verwundet. Der Vorstop wurde unter den erschwerendsten Umständen in wasserlosem Lande ausgeführt. Unseren Truppen mußte Wasser vom Auob zugeführt werden. Oberleutnant Böttlin griff am 6. April mit einer Abteilung Bastards am oberen Tsubrevier mehrere Hottentottenbanden an, denen er den größten Teil ihres Viehs abnabm. Es fielen 14 Hottentotten, 70 wurden gefangen * A Aus Messina kommt über London die Nachricht, daß Kaiser Wilhelm und König Eduard am 20. April im Mittelmeer einander begegnen werden. In Paris wird man darüber wenig erbaut sein, nachdem man dort die Zusammenfunft König Eduards mit dem Präsidenten Loubet, von der Herr Delcassé ausgeschlossen war, so freudig begrüßt und als bedeutsames Ereignis gefeiert hat. * In den Verhandlungen des Beirats für Arbeiterstatistik, die sich mit der Regelung der Arbeitszeit in Kontoren beschäftigen, haben die meisten Vertreter der Handelskammern, die der Handelsgehilfen und Hilfsarbeiter und zahlreiche Prinzipale sich für eine gesetzliche Regelung ausgesprochen. Ueber die Art der Regelung gehen die Meinungen auseinander, doch rechnet man auf die Erzielung einer Einigung. Der Streit um den Friedhof von Fameck ist beendet. Der Bezirkspräsident von Metz hatte, wie erinnerlich, die Trennung des Famecker Friedhofs in Abteilungen nach Konfessionen verboten, wogegen der Bischof von Mek und die Einwohner von Fameck Einspruch erhoben hatten. Dieser Refurs ist jetzt von der obersten Instanz, dem Kaiserlichen Rat in Straßburg i. E., abgewiesen, das Verfahren der Verwaltungsbehörde und des Bezirkspräsidenten als in allen Punkten dem Sinn und Wortlaut des Gesetzes entsprechend anerkannt worden. frankreich. Der französische Minister des Auswärtigen Herr Delcassé hat die Reprimande, die ihm von Berlin aus zuteil geworden ist, zu beherzigen angefangen. Er hat dem deutschen Botschafter Fürsten Radolin gegenüber dem Bedauern über den Zeitungsstreit Ausdruck gegeben, der an die vorigen Mißverständnisse" anknüpfte. Er hat sich auch bereit erklärt, eine Verständigung über die Marokko- Angelegenheit anzubahnen. Es scheint jedoch, als ob Herr Delcassé zu spät sich zum Einlenken entschlossen hat. In der französischen Deputiertenkammer verliert er zusehends an Boden. Doch ist die Nachricht, die Rochefort verbreitet, falsch, daß in dem jüngſten Ministerrat Delcassé aufgefordert worden sei, seinen Abschied zu nehmen. Herr Delcassé wird schwerlich die ausdrückliche Aufforderung abwarter Ruisland. In Lodz ist wieder einmal ein Schuhmann erschossen worden. Am Sonnabend Mittag gaben an der Ecke der Petrikaum- und Grünen Straße zwei junge Leute auf den Schußmann Gajdowski vier Revolverschüsse ab. Der Beamte fiel tot zu Boden, ein Droschkenkutscher wurde verletzt. Von den Attentätern entfam einer, der andere, der mit zwei Revolvern bewaffnet war, wurde verhaftet. Die Anklage gegen den Schriftsteller Maxim Gorki stützt sich darauf, daß man in seiner Wohnung einen von ihm verfaßten Aufruf gefunden habe, der die Bevölkerung gegen das bestehende Regime aufhegte". Der Aufruf ist eine Darstellung der Bemühungen, die Gorki im Verein mit anderen Intellektuellen gemacht hat, eine Fortsetzung der Szenen des blutigen Sonntags" zu verhüten. Der Aufruf ist ein Konzept und nie veröffentlicht worden. Amerika. Von der Newyorker Börse aus wird verbreitet, daß die Gesellschaften der New York Central Railway, der Chicago and North Western Railway und der Union Pacific Railrcad, sowie der Linien, die unter ihrer Verwaltung stehen, sich zu einer einzigen Gesellschaft vereinigen sollen, die den größten Trust der Vereinigten Staaten bilden würde. Man gibt das Kapital auf 8 Milliarden Mark an, die Länge der beteiligten Eisenbahnlinien auf 60 000 Kilometer. Bewahrheitet sich die Nachricht, so müßte zunächst die Gesetzgebung der Vereinigten Staaten geändert werden, die eine Vereinigung oder auch nur Tarifverabredung von konkurrierenden Eisenbahnen verbietet. Allerdings ist schon viel zur Umgehung dieses Gesetzes geschehen, das auf der Grundauffassung beruht, daß jede Hemmung des freien Wettbewerbs dem öffentlichen Wohl widerstreite. Mit diesem Grundsatz ist das Trustwesen überhaupt schwer vereinbar, das vielfach tatsäch lich Monopole darstellt und regelmäßig auf möglichste Ausschaltung des Wettbewerbs abzielt. Speziell auf dem Ge biet des Eisenbahnbetriebs gibt es in Europa auch Trusts- wenn schon nicht der Form, so doch der Sache nach, deren Kapitalkraft hinter der des angeblich im Entstehen begriffe nen Eisenbahntrusts nicht zurückſteht. Der Wert des preu Bischen Staatseisenbahnbesizes ist, wenn man den bei einem etwaigen Verkauf zu erzielenden Preis zu Grunde legt, gan gewiß nicht erheblich niedriger, als 8 Milliarden Mart, wäh rend es sich bei dem in Rede stehenden amerikanischen Truſt nur um ein solches Nominalkapital handeln würde. Hof und Gefellschaft. Prinz Johann Georg von Sachsen, der sich zur Zeit in Konstantinopel aufhält, hat dort dem Sultan seinen Besuch abgestattet, den dieser alsbald im Merossim- Schloſse, der Wohnung des Prinzen, erwiderte. Der Sultan verlieh dem Pinzen den Iftihar- Orden in Brillanten und stellte ihm für seine Ausflüge nach Brussa und Athos eine seiner Jachten zur Verfügung. Heer und flotte. Das freiwillige Automobilkorps ist nicht in ganzer Vollständigkeit in Hamburg angekommen. Eine Anzahl Fahrzeuge haben auf der Fahrt von Berlin dorthin Havarie gehabt. Es waren 17 Kraftwagen, die unter Führung des Prinzen Heinrich von Preußen in Hamburg einrücken. Bei dem Diner im ,, Hamburger Hof" brachte Prinz Heinrich das Hoch auf den Kaiser aus, an den eine Huldigungsdepesche gesandt wurde. Auf dem Luruper Felde nahm Prinz Heinrich die Parade ab, worauf ererziermäßiges Fahren der Automobile stattfand. Prinz Heinrich nahm sodann das Wort zu einer Ansprache, in der er den Wert des Freiwilligen Automobilforps für militärische Zwecke betonte. Dann wurde die Fahrt nach Kiel angetreten. Nab und Fern. Bedenkliche Streifunruhen sind in Limoges, einem der Hauptorte der französischen Porzellanindustrie, ausgebrohen. Nahezu 20 000 Arbeiter sind im Ausstande. Sie veranstalteten lärmende Kundgebungen und drangen mit Gewalt in einige Fabriken ein, in denen sie Schaden anrichteten. In der Fabrik von Haviland wurde die amerikanische Flagge gehißt, in dem Augenblick, wo die Ausständigen in die Fabrik eindrangen. Sie versuchten, dieselbe herunter zu reißen, wurden jedoch von der Polizei daran gehindert. Adelina Patti Ritter der Ehrenlegion. Aus Paris kommt die Nachricht, daß Präsident Loubet die berühmte Sängerin Adelina Patti zum Ritter der Ehrenlegion ernannt habe. Eine„ ritterlichere" Huldigung vor der einst so berühmten Künstlerin hätte das Oberhaupt der franzö sischen Republik kaum vollziehen können. Einer gefährlichen Falschspielerbande ist die Budapester Polizei auf der Spur. Die Betrüger, die sich unter hochklingenden Namen in die beste Gesellschaft einzuschleichen verstanden, haben manches Opfer in Ungarn und im Auslarde gerupft. Die aus 12 Mitgliedern bestehende Bande hatte Agenten in allen europäischen Großstädten. Die Gauner müssen von ihrer bevorstehenden Verhaftung Wind bekommen haben. Sie hatten sich sämtlich aus dem Staube gemacht. zahl, man spricht von 32, leichter verletzt. Der Materialschaden ist groß. In dem Passagierzuge befanden sich 150 Rekruten, die auf dem Transport nach Genua waren. Gatten- und Vatermord. In Leubus wurde der Ofensetzer Schmidt von seiner eigenen Ehefrau und seinem erwachsenen Sohne überfallen und mit Messerstichen und Stockschlägen derartig zugerichtet, daß er an den Mißhandlungen starb. Das entmenschte Paar wurde verhaftet. Zu den Kindesmorden in Hannover wird weiter mitgeteilt, daß der verhaftete Postschaffner Büther sich bereits bor 8 Jahren eines schweren Sittlichkeitsverbrechens gegen ein Kind seiner damaligen Logisgeber schuldig gemacht hat. Er hatte das Kind im Bette überfallen und gewärgt, hatte dann aber infolge des überlauten Schreiens der Kleinen von seinem Opfer abgelassen und war durchs Fenster ins Freie geflüchtet, wo er einem Wachmann in die Hände lief und festgenommen wurde. Die Sache gelangte vor dem Schöffengericht zur Aburteilung. Das Gericht, das noch keine Ahnung von der Bestiennatur des Büther hatte, nahm nur Hausfriedensbruch und Beleidigung als vorliegend an und verurteilte den Unmenschen zu 2 Monaten und 8 Tagen Gefängnis. Ein Lebensretter, der sich selbst belohnt. In Hamburg fiel ein Matrose, der sich nachts an Bord der„ Marie Woermann" begeben wollte, durch einen Fehltritt in die Elbe und schwebte in Gefahr zu ertrinken. Auf seine Hilferufe eilte ein unbekannter Mann herbei, dem es gelang, den Matrosen zu retten, zugleich aber auch dessen Hosentasche um das Portmonnaie mit 25 Mark zu erleichtern. Die Polizei sucht jetzt den„ braven Mann", jedoch nicht, um ihn für die Rettungsmedaille vorzuschlagen. × Ein Raubmörder, dem die Polizei auf der Fährte war, ist jetzt, wie aus München gemeldet wird, verhaftet worden. Der 44jährige Tagelöhner Widmann steht im dringenden Verdacht, den Bauern Zog in Dachau erschlagen und beraubt zu haben. Bei Widmann fand man ein Beil und Kleidungsstücke mit Blutflecken. Eine wahnsinnige Mutter. Die Frau des Rentiers Jähnichen in Oberpoyritz bei Pillniz wurde plötzlich von Wahnsinn befallen. Sie schlug ihrem einjährigen Töchterchen mit einem Beile den Kopf ab. Darauf begoß sich die Frau mit Petroleum und zündete sich selber an. Es gelang, die Wahnsinnige zu retten. Tages- Chronik. In Effelder im Koburgischen wurde der Arbeiter Demmler durch zwei Brüder Götz ermordet, gegen die er ungünstig vor dem Schöffengerichte ausgesagt hatte. -In Paris verunglückte die Akrobatin Marielle Nadan bei der Todesringfahrt im Automobil und erlitt eine lebensgefährliche Gehirn- Erschütterung. Elfe Kaffel aufgefunden. Hannover, 14. April. Durch einen Zufall hat eine Angelegenheit, die seit dem 18. August 1901 die Kriminalpolizei der verschiedensten deutschen Städte beschäftigt hatte, ihre Aufklärung gefunden. Allerdings eine sehr traurige. Bei den Nachforschungen betreffs der Ermordung der kleinen fünfjährigen Erna Schaare wurde im Keller des Mordhauses das Skelett eines Kindes gefunden, das zweifellos das der seit 3½ Jahren spurlos verschwundenen Else Kassel ist. Sie ist denselben Unholden zum Opfer gefallen, wie Erna Schaare. rologisches Institut auf Grundlage der Wetterpflanze ins Leben treten. Es wird projektiert, daß die merikanische Expedition bis Neujahr zurück sei und daß zu Ostern 1906 das Institut etabliert sein werde. Herr Nowack gibt von dem Fortschreiten seiner Bestrebungen mit Worten der Erinnerung Kenntnis, die der Audienz gelten, die er im Jahre 1888 bei Kaiser Franz Josef hatte und in deren Verlaufe ihm der Monarch folgendes sagte:„ Es würde mich garz besonders freuen, wenn das Resultat Ihrer Forschungen nicht nur der besitzenden Klasse zugute fäme, sondern auch dem kleinen Manne und namentlich dem Bauer." So ist endlich das Dunkel gelichtet, das über dem geheimnisvollen Verschwinden der kleinen Erna Kassel schwebt. Ihr Name war vor 3½ Jahren in aller Munde. In ganz Deutschland wurde nach ihr geforscht. Der Verdacht, das Mädchen entführt zu haben, lenkte sich auf alle möglichen umherziehenden Zigeunerbanden. Bald hier, bald dort hielt man Zigeuner an, die Mädchen mit sich führten, auf die die Personalbeschreibung der kleinen Else nur halbwegs paßte. Die unglücklichen Eltern wurden nach den verschiedensten Orten telegraphisch hinberufen, um ihr„, wiedergefundenes" Kind in Empfang zu nehmen. Stets harrte ihrer eine herbe Enttäuschung. Die herbste aber jetzt, wo sie die untrügliche Gewißheit erlangt haben, daß ihr Liebling, auf dessen Wiederkehr sie noch immer hofften, verruchten Mordbuben zum Opfer gefallen ist. Der Kaiser als Helfer. Der zwölfjährige Sohn eines in Pankow bei Berlin wohnenden Arbeiters richtete an den Raiser folgendes originelle Schreiben:„ Lieber Herr Kaiser! Ich size hier in Pankow dank der Bemühungen meiner Herren Lehrer als zwölfjähriger Schüler in der ersten Klasse der Gemeindeschule. Ich möchte so sehr gerne weiterkommen, aber Mutter und Vater können es nicht schaffen. Da ich nun wie Du, lieber Kaiser, auch Wilhelm heiße und auch am 27. Januar geboren bin, habe ich die große Bitte, helfe mir." Das findliche Vertrauen sollte nicht unerfüllt bleiben. Der Kaiser ließ Erkundigungen einziehen, und als diese die Wahrheit der Angaben bestätigten, wurde den sehr erfreuten Eltern die Mitteilung zuteil, daß der aufgeweckte Anabe auf Kosten der kaiserlichen Schatulle in der Pankower Realschule seine Weiterbildung erhalten solle. Schweninger geht. Professor Schweninger wird allem Anschein nach aus seiner Stellung als leitender Arzt des Areiskrankenhauses zu Groß- Lichterfelde scheiden. Am 8. Juli wird Professor Schweninger mit dem ersten Sanatorium- Schiffe der Hamburg- Amerika- Linie nach dem. Mittelmeer gehen und während des ganzen Aufenthalts dort als leitender Arzt fungieren. Schon als die Ermordung der kleinen Erna Schaare entdeckt wurde, tauchte die Vermutung auf, daß auch Else Kassel, die in demselben Hause gewohnt hatte, unter dem Messer des Schuhmachers Paul und des Postschaffners Büther ihr junges Leben habe lassen müssen. Die Untersuchung hat diesen Verdacht bestätigt. In demselben Keller, in dem Teile des zerstückelten Körpers der Erna Schaare aufgefunden wurden, fand mar das mit Packleinwand umhüllte Skelett der unglücklichen Eise, die man an ihrem gut erhaltenen Haar zweifellos rekognoszierte. Eine sonderbare Mystifikation. Die durch alle deutichen Blätter gegangene Nachricht, daß der verstorbene Großindustrielle Konrad Krahnen in Krefeld über eine Million für Arbeiterwohlfahrtszwecke hinterlassen haben sollte, beruht nach genaueren Informationen auf einer Mystifikation., Was der Verbreiter dieser Nachricht mit seiner Erfindung für Zwecke verfolgt hat, ist bisher noch nicht klargestellt. Eisenbahnzusammenstoß in Italien. Ein schweres Eisenbahnunglück ereignete sich in der Nähe von Genua. Ein bon Turin kommender Passagierzug stieß mit einem Zuge zusammen, der unter dem Ronco- Tunnel hielt. Dabei wurben vier Personen getötet, vier schwer und eine ganze An-- Vermischtes. ==[ Der große Segen drahtloser Telegraphie sur oie Schiffahrt] wird durch den Umstand deutlich illustriert, daß der Norddeutsche Llyoddampfer Kaiser Wilhelm" auf sei ner Fahrt über den Atlantischen Ozean durch einen engli schen Dampser vor schwimmenden Eisbergen gewarnt wer den konnte. Es herrscht dichter Nebel, und das größte Unglück hätte passieren können, wenn der deutsche Kapitän nicht durch die Warnung des englischen Kollegen über die Anwesenheit und Lage der Eisriesen aufgeklärt worden wäre. Jugegangen Stabiberon nicht wei zu laffen Raßenbäc Langfteinh geben un die außer faltfteinb lager 6 würden fandt halb Tons, Mehre liche 8 zugefic verfam tehrs. tomme hilfrei der G * für ben Fortschri berordne weitere auf faft hervorge ablehne Spend eine C Schein der werde [ Südwestafrikanischer Sauerbraten".] Das alte Sprichwort: Not macht erfinderisch" hat sich nach Erzählungen un serer aus Südwestafrika heimgekehrten Krieger auch in den Hererosteppen glänzend bewährt. Mußte im Biwak Brot gebacken werden, so wurde eine Höhlung in die Erde ge graben. Darin wurde die wasserdichte Schlafdecke ausge breitet, und der Augenblicksbacktrog war fertig. Ein Gemisch von Noggen- und Weizenmehl, Salz und Wasser, an der glühenden Asche des Lagerfeuers zum Aufgehen gebracht, bertrat die Stelle des Sauerteigs. Beim Verfolgen des Feindes konnte das Biwak meistens nicht so lange ausge dehnt werden, daß die Linsen oder Erbsen gar gefocht werden konnten. Unsere Seesoldaten trugen daher ihre Ration Hülsenfrüchte im Wasserbeutel mit sich, damit sie sich schneller weich fochten. Blieben abends minderwertige Fleischstücke übrig, so wurden sie mit den gerade vorhandenen Gewürzen eingerieben und unter die glühende Asche gelegt. Am näch sten Morgen konnten sie dann als delikater Sauerbraten" verzehrt oder mit auf den Marsch genommen werden. Im Kriege, und ganz besonders im Tropenfriege, muß man sic eben zu helfen wissen. Die beiden Mörder wurden nachts um 11% Uhr aus dem Untersuchungsgefängnis abgeholt und der Leiche der Else Kassel in dem Hause Bindestraße 1 in Gegenwart der Staatsanwälte und der Untersuchungsrichter gegenübergestellt. Paul trug ein freches Benchmen zur Schau, während Büther beim Anblick der Leiche zusammenschreckte und erbleichte. Auf die Frage des Untersuchungsrichters, ob sie gestehen wollten, daß sie die Else Kassel im Jahre 1901 ermordet hätten, antworteten beide, sie wüßten nicht, wie das Paket mit der Leiche in den Keller komme. Nach halbstündiger Konfrontierung wurden die Mörder in das Untersuchungsgefängnis zurückgeführt. Das Publzum schlug mit Stöcken und Schirmen auf die Droschke los, in der sich die beiden Mörder befanden. Die begleitenden Kriminalbeamten mußten sie vor der Wut des Volkes schützen. Nun wird die wohl verdiente Strafe für die so lange ungefühnt gebliebene Tat die wirklichen Schuldigen treffen, nachdem jahrelang die verschiedensten Personen der Entführung der kleinen Else verdächtigt worden waren. Aus dem Gerichtsfaal. § 10 000 Mark Schadenersak für zwei Zähne muß nach einer Entscheidung des Newyorker Obersten Gerichtshofes die dortige Hochbahngesellschaft an einen Fahrgast zahlen. Dem glücklichen Unglücklichen waren die zwei kostbaren Beißer" durch Unvorsichtigkeit des Bahnpersonals ausgestoßen worden. Der Landwirt. =[ Sinnige Andenken] haben der italienische Komponist Pietro Mascagni und seine Frau auf ihren Taschenuhren anbringen lassen. Als Kapsel befindet sich auf jeder Uhr eine italienische Silbermünze, in die sechs kleine Löcher ge bohrt sind. In diese sind auf der Uhr der Signora Mascagni die ersten Mausezähnchen ihrer Tochter eingelassen. während der Vater die ersten Milchzähne bei sich trägt, die sein ältester Sohn verloren hat. Sehr hübsch sagte Signor Mascagni mit Bezug auf diesen Schmuck:„ Andere Leute verzieren ihre Uhren mit Brillanten, mir sind diese Zähn cher kostbarer, als alle Juwelen der Welt!" em. Anbauversuche mit einer„, Wetterpflanze" sollen in Desterreich gemacht werden. Die Angaben über die wunderbare Pflanze machen auf den ersten Blick den Eindruck eines verspäteten Aprilscherzes, doch wird für ihre Richtigkeit von ernster Seite eingetreten. Ein Herr Nowack hat in Mexiko eine Pflanze entdeckt, der die seltsame Eigenschaft innewohnt, äußerlich auf bevorstehende Veränderung im Wetter in einer dem Auge sichtbaren Weise zu reagieren. Sie soll lokale Wetterveränderungen drei bis acht Tage, Katastrophen größerer Art aber 24 bis 28 Tage vorher anzeigen. Herr Nowad will durch Beobachtung seiner Wetterpflanze in der Lage gewesen sein, fast auf Tag und Stunde die Katastrophen von Laibach, Salonichi, Rom, Konstantinopel und Martinique auf Grund des eigentümlichen Kausalnerus, der zwischen den physiologischen Veränderungen seiner Pflanze und den Sonnenflecken bestehe, vorhersagen zu können. Da es sich zunächst darum handelt, eine große Anzahl solcher Pflanzen nach erfolgter Afklimatisierng, zu welcher einige Monate nötig sein sollen, auf österreichischem Boden zu verpflanzen, so ist durch die Munifizenz zweier österreichischer Aristokraten die Ausrüstung einer Expedition nach Mexiko in Aussicht genommen. Die Pflanze nach Europa zu bringen, würde viel Zeit ersparen, da sie aus den Samen zu ziehen, mindestens drei Jahre in Anspruch nimmt. Später soll ein meteo- =[ Ein mutiger Hochzeiter.] In einem Londoner Blatte erschien vor kurzem eine Heiratsannonce. Auf diese Offerte meldete sich auch eine junge Dame aus einem Dorfe bei Dover, die Tochter eines dortigen Gewerbetreibenden. Es kam zu einem Briefwechsel, die Verlokung kam zu stande, und der Bräutigam erschien zur Hochzeit im Hause seiner Schwiegereltern. Bei dieser Gelegenheit sah er seine Braut zum ersten Male persönlich. Er kam aus- China und hatte eine Reise von 13 000 englischen Meilen unternommen, um in den Stand der Ehe treten zu können. [ Ein belohnter Neger.] Der schwarze Arbeiter Ellis in Washington hat vom amerikanischen Kriegsminister Tast ein persönliches Anerkennungsschreiben erhalten dafür, daß Ellis die Statue Königs Friedrich des Großen vor Beschädi gung mit Dynamit bewahrt habe, ohne auf sein eigenes Wohl Rücksicht zu nehmen. Ellis hat auf dem einen Chr das Gehör verloren. Wenn man bedenkt, wie groß der Ge gensatz ist, der in Amerika gegenüber den Angehörigen der schwarzen Rasse herrscht, so ist diese offizielle Anerkennung an einen Neger immerhin eine Art sozialen Ereignisses. Lokales. Die zufcha jeniger und fi Schein Profe Beidn des F zuneh Gief Felfe Bru wurd Verte diplox 25jäh Fuch at den des Hu eine fast hoben Deleg Lauba teilung die Vi Sache Dieser 17. April 1905. jährige ** Der Großherzog empfing den Romerzientat Heichelheim von Gießen. ** Der Großherzog hat den Kreisarzt des Kreis gesundheitsamts Lauterbach Dr. Emil Nebel zum Kreisarzt des Kreisgesundheitsamts Friedberg, den Kreis assistenzarzt bei dem Kreisgesundheitsamt Heppenheim Dr. Otto Heinrich in Hirschhorn zum Kreisarzt des Kra gesundheitsamts Lauterbach, ernannt. bom 1 Anita an Ser Ei ** Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Ernst Blant aus Haarhausen eine Lehrerstelle höheren Bürgerschule zu schliẞ. * ** Landeslotterie.( Brivattelegramm.) Bei der heutigen Ziehung der 6. Seff. Thür. Landeslotterie wurden gezogen ein Hauptgewinn von 250 000 Mt.( nach Worms) auf 15 530, 30 000 mt. auf 66 749, 10000 t. auf 35 182, 35 439, 43 558 und 57 711, 5000 Mt. auf 59 297. *** Bahuprojekt Gießen- Benern. Man schreibt uns aus Beuern darüber folgendes: Gut Ding will Weile haben! Das trifft so recht zu bei den Vorarbeiten des Bahnprojekts Gießen- Beuern. Im Monat Februar d. F las man schon in dieser Zeitung, daß der Bürgervereir Gießen dieses Projekt zur Tagesordnung seiner nächsten Generalversammlung ins Auge gefaßt hätte. Auch wurde uns gleichzeitig versichert aus orientierten Gießener Ge schäftskreisen, daß der dortige Nordoft- Verein, welcher leb haftes Interesse an der Hebung dieses Stadtviertels hat da diese Bahn die Eröffnung einer Haltestelle im Norder. der Stadt sichert, näher zu treten gewillt sei. regen Tätigkeit einer in Altenbused eigens zu diesem Bwed ge wählten Kommission, welche die erforderliche Schritte mit den in Betracht kommenden Gemeinden, sowie der hohen Verwaltungsbehörde erfolgreich eingeleitet hat, ift zu verdanken, daß Eingaben von Seiten der Gemeinden Beuern und Altenbus& der Großh. Bürgermeisterei Gießen - Дег der ift, fo Wei finden Lohn. Frie Tap gütung. Gt Fu über Säm Farbe Pin Betterpflanze in Die meritanije Bu Ditern 1906 Nomad gibt bo Worten der Gr Sie er im Jahre nderen Berlaufe würde mich gan hrer Forschunge ime, sondern aus auer." legraphie Tur lich illustriert, da Wilhelm" auf fe durch einen engl gen gewarnt we nd das größte Un tiche Kapitän nid egen über die A lärt worden wär -] Das alte Sprid Erzählungen un Prieger auch in de e im Biwat Bro in die Erde ge Schlafdecke ausge rtig. Ein Gemi Wasser, ant ufgehen gebraa m Verfolgen des t so lange ausge en gar gefocht werdaher ihre Ratio amit fie fich idhnell wertige Fleischti Chandenen Gewür he gelegt. Am na fater, Sauerbrate mmen werden. friege, muß man talienische Kompor ihren Taschenu t sich auf jeder I chs kleine Vödy r der Signora Tochter einge ne bei sich trät, di hübsch sagte Gior mud:„ Andere leute mir sind die Zähn Belt!" En einem Londoner Sannonce. Auf dieje ame aus einem Dorfi n Gewerbetreibenden lobang tam zu stande zeit im Haufe feine t sah er seine Braz aus- China Meilen unternom zu können. chwarze Arbeiter n Ariegsminister n erhalten daft Großen vor B ohne auf sein e at auf dem einen menft, wie groß der be r den Angehörigen e offizielle Anerkennu zialen Ereignisses. 17. April 1905 fing ben Amerzien en Areisarzt bes Are Emil Nebel zu Friedberg, den heitsamt Se m Kreisarzt b annt. Schulampirantes ine Lehrerftelle an de attelegramm Beir Landeslotterie wur Rt.( nach Worm) 749, 10000 t. auf 5000 Mt. auf 59 297 Benern. Man schrei 3: Gut Ding will Wei zugegangen sind, die zur Beschlußfassung der nächsten| Stadtverordnetenversammlung vorgelegt werden sollen. Um nicht Zweifel an der Rentabilität fraglicher Bahn aufkommen zu lassen möchten wir hier erwähnen, daß die hiesige Magenbäckerei und die zwei im Betrieb befindlichen Lungsteinbrüche jetzt schon über 100 Arbeitern Beschäftigung geben und würden gewiß bei Eröffnung dieser Bayn die außer Betrieb gefeßten 2 Lungsteinbrüche sowie der Basaltsteinbruch, das Rieselguhr-, Braunkohlen- und Eiſenſtein lager bestimmt wieder in Betrieb gesetzt werden. Auch würden dieser Bahn durch den gegenwärtig großen Versandt von Ocker und Formsand in Wieseck und die unterhalb des Ortes Altenbused gelegenen Lager vorzüglichen Tons, welche sodann gewiß erschlossen würden, bedeutende Mehreinnahmen, und sogleich diesen Gemeinden eine glüdliche Zukunft, ein Aufblühen von Handel und Industrie zugesichert. Hoffentlich wird sich die Stadtverordnetenversammlung dem Beschlusse der von ihr mitgewählten VerKehrs- Kommission anschließen und den hier in Betracht kommenden Gemeinden zur baldigen Erbauung dieser Bahn hilfreich zur Seite stehen, daß dieses Projekt Hoher Kammer der Stände in Kürze vorgelegt werden kann. *** Theaterneubau zu Gießen. Die Geldsammlung für den Theater- Neubau hat noch in den letzten Wochen gute Fortschritte gemacht, denn es ist seit dem Beschluß der Stadtverordneten die für das Theater gezeichnete Summe um weitere 13 000 Mt. gestiegen. Die Zahl der Spender ist auf fast 450 angewachsen. Als besonders erfreulich verdient Hervorgehoben zu werden, daß sich viele, die sich anfangs ablehnend verhalten hatten, in der letzten Zeit der Schar der Spender angeschlossen haben, und da noch von manchem eine Spende zu erwarten steht, so ist es garnicht so unwahr cheinlich, daß die volle Bausumme, wie es der Wunsch der Stadtverordneten ist, durch Beichnungen aufgebracht werden wird. Noch aber fehlen daran fast 100 000 mt. Die Sorge des Komitees ist es, diese Summe noch herbeizuschaffen. Deshalb ergeht auf diesem Wege an alle diejenigen, welche einen Zeichnungsschein bereits erhalten haben und sich an der Spende beteiligen wollen, die Bitte, den Schein baldigst einem Mitglied des Komitees, etwa Herrn Professor Sommer, zu senden. Wer aber versehentlich keinen Beichnungsschein erhalten haben sollte, wird gebeten, im Ladeu des Herrn Challier am Neuenweg einen solchen entgegen zunehmen. Der 43. Bezirkstag des Hassia- Bezirks Bießen tagte gestern Sonntag Nachmittag im Lenz'schen Felsenkeller zu Gießen unter dem Vorsize des Herrn Bruchhäuser. Der Pionier Verein Gießen wurde neu in den Bezirk aufgenommen. Dann fand die Verteilung der vom Verbands- Präsidium gestifteten EhrenDiplome statt und zwar an den Kriegerverein Hausen für 25jährige Verbande angehörigkeit, an den Vereinsvorsißenden Fuchs- Mainzlar und den Rechner B. He ß 3. zu Wagenborn- Steinberg. Dann wurde die Tagesordnung für Den Delegiertentag zu Laubach durch beraten. Der Beschluß des Präsidiums, betreffend Verschmelzung der 3 Bezirke Lich, Hungen und Laubach zu einem Bezirk Solms, rief eine eingehende Debatte hervor. Die Redner sprachen sich fast einstimmig für Beibehaltung der 3 Bezirke aus und hoben die Rechte der Bezirke und Vereine hervor. Der Delegierte wurde auch beauftragt, auf dem Delegiertentag Laubach am 4. Juni für Beibehaltung der seitherigen Eintteilung zu stimmen. Raab- Lollar stellt einen Antrag, wonach die Bildung neuer und die Verlegung bestehender Vereine Sache des Delegiertentags, bezw. der Bezirke sein solle. Dieser Antrag wurde einstimmig angenommen. Das diesjährige Bezirksfest wurde Oppenrod übertragen. Der Ein Wärter vom 1. Mai 1905 ab für die Provinzial- SiechenAnstalt gesucht. Anfangs Jahreslohn 400 Mart. Anmeld ungen auf dem Verwaltungsbureau erbeten. Ein tüchtiger Steinbildhauer der im Schrift hauen bewandert ist, sofort gesucht. Franz Hewel, Gießen Grünbergerstraße 7. Tüchtige Weißbinder, Auftreicher auch Tagelöhner Dienstmädchen gesucht. Augenklinik Gießen. Einige jüngere Arbeiter gesucht. Schillerstraße 18, Gießen. Braver Junge Dei den Vorarbeiten de finden Beschäftigung gegen guten in die Lehre gesucht. Monat Februar d. Lohn. Georg Hyronimus, Hof- Zimmer- Maler Friedberg, Kaiserstrake 143. Tapezierlehrling der Bürgerverei Sordnung feiner nächt aft hätte. Auch wur orientierten Gießener G doft- Berein, welcher biefes Stadtviertels ha Tel er Balteftelle im Nord en gewillt fei - D eigens zu diesem Zwedg erforderliche Schritte m einden, sowie der hoh eingeleitet hat, if Seiten der Gemeinde 5. Bürgermeisterei Gieß gütung. gesucht gegen sofortige gute VerAdolf Noll, Gießen, Bahnhofstraße 57. FussbodenPh. Wagner, Gießen. Weikbindermstr., Landmannftr. 12. Mekgerlehrling sofort gesucht. Gustav Trintaus. Gießen, Seltersweg. Darlehen von 100 Mt. an gtebt Selbstgeber reellen Leuten. Kleusch, Berlin Tresckowftr. 38. Rückporto. BernsteinLackfarbe über Nacht trocken, dauerhafter, eleganter Anstrich in Büchsen und lose gewogen. Fussbodeno ele. Sämtliche Farben, Lacke, Pinsel. Viktoria- Drogerie Adolf Bieler Giessen, Marktstrasse 5. Borfißende teilt mit, daß 11 Vereine bereits die Kaiserschleife besigen und diese 1905 weiter verliehen wird an die Vereine Leihgestern, Steinbach, Hausen Verbandstasse 2179 Mt. in den Bezirk Gießen. Hierauf und Daubringen. An Unterstüßungen flossen aus der hielt der Vertreter des deutschen Anker, Versicherungsgesellschaft, Herr Benn- Mainz einen Vortrag über die mit dem Hassia- Verband abgeschlossene Kolektivversicherung. P Seit Bestehen der Tollwut der Hunde in der befizer zur Anzeige gebracht werden, gleichfals ist die AufStadt Gießen mußten leider eine größere Anzahl Hundegreifung der Hunde und Kazen durch den eingestellten Hundefänger eine sehr rege gewesen. P Schadenfener. Gestern Abend gegen 11 Uhr brach in einer Hofraite in der Löwengasse Feuer aus, das jedoch, ohne größeren Schaden anzurichten, alsbald gelöscht werden konnte. P Jn legter Beit wurde wiederholt durch unvorfichtigkeit der Fuhrleute Schaden angerichtet z. B. Gaslaternen angefahren und beschädigt. In einem Falle wurden am 14. d. Mts. Pferde vor der Bieberthalbahn scheu und rannten in der Hammstraße eine Gaslaterne um. Ferner am 15. d. Mts. scheute ein Pferd in der Frankfurterstraße, ging mit dem Fuhrwerk durch und rannte gegen einen dortselbst befindlichen Bierbaum, wodurch der Baum selbst, sowie der darum befindliche eiserne Schußtorb beschädigt wurden. *** Die neidischen Viehtreiber. Heute Morgen suchte ein beschäftigungsloser Weißbinder in Gießen beim Ausladen von Vieh sich ein paar Groschen zu verdienen. Die paffionierten Treiber wurden aber hierüber neidisch und einer scheute sich nicht, den neuen Kollegen mit einem dicken Stock derartig zu schlagen, daß der Geschlagene mit blutigem Kopf den Plaz verlassen mußte. Anzeige erfolgte. P Unangenehmer Arrestant. Am 15. d. Mts. wollte ein 20jähriger Arbeiter aus Beuern mit dem Arbeitszug nach Hause fahren. Er kam jedoch, da er an einer Baustelle des guten Gerstensaftes zu viel getan, zu spät und überschritt unbefugt die Bahnsperre um noch mit zu fommen. Er wurde von den dienstuenden Beamten zurückgewiesen, worauf er fortwährend Ruhestörung verübte. Troß mehrmaliger eingehender Verwarnung seitens der Schuhleute sette er die Ruheftörung weiter fort, so daß er verhaftet werden Hierbei leistete er den hartnäckigsten Widerstand, mußte. indem er gegen die Schuhleute schlug und trat und sich auf die Erde legte, so daß er zum Airestlokal mittelst Wagen verbracht werden mußte. Großen- Linden, 16. April. Die Renovierung unseres um 920-950 im Bafilifa- Stil erbauten Gotteshauses, wird in aller Kürze nach den Plänen des Architekten Hofmann erfolgen. Die Kosten sind auf 28 000 Mt. veranschlagt, von denen die Regierung 8000 Mt. trägt. Die Kirche, welche ein Kunstdenkmal aus der ersten chriftlichen Zeit ist, birgt eine Anzahl wertvoller Altertümer, besouders in Bildhauereien. Die älteste Glocke trägt die Jahreszahl 1453. § Dutenhofen, 16. April. Die Güterverladestelle auf hiesiger Station ist soweit fertiggestellt, daß sie mit dem 1. Mai dem Verkehr übergeben werden kann. Damit wird einem dringenden Bedürfnis abgeholfen. * Rechtenbach, 16. April. Die technische Maß- und Gewichts- Nevifion, welche in der Zeit vom 6. bis 10. Juni bei den hiesigen Gewerbetreibenden vorgenommen wird, geschieht laut amtlicher Bekanntgabe durch den Eichmeister Rehm- Weglar. Hochelheim. In der Schafherde zu Hochelheim ist die Hände ausgebrochen. A Nieder- Ofleiden. Freiherr von Bodner, welcher hier eine wunderschön gelegene Villa besitzt, aber in letter Zeit fast nur in Frankfurt wohnt, hat dieselbe seit 1. April Wir empfehlen in größter Auswahl: Herren- u. Knaben- Anzüge Joppen Hosen Arbeiter Kleider zu bekannt billigen Preisen. Eine Partie Herren- u. Knaben- Anzüge bedeutend unter Selbstkostenpreis. M. Hartmann Nachf. Grünberg i. H. Wascht mit Schwan- Seifenpulver Zur bevorstehenden Bauzeit halte mein Dachdeckergeschäft an einen Baron von Mansberg vermietet. Man begrüßt es allgemein, daß fremde Herrschaften sich hier niederlassen und damit beitragen, daß unser so herrlich gelegenes Ofleiden im romantischen Obmtal mehr und mehr bekannt wird. ?? Nieder- Ofleiden, 16 April. Die in unserem Ort schon lange projettierte Wasserleitung ist vom Gemeinderat nunmehr beschlossen worden. Die Großh. Kulturinspektion Gießen hat bei ihren Vorarbeiten ein günstiges Resultat herausgefunden und darf man hoffen, daß der Bürgermeister, aller Freude zum guten Gelingen des Weikes mit beiträgt. welcher bisher noch wenig dafür zu haben war, jezt mit K Kassel, 16. April. Vorgestern Abend wurde etn an Genidstarre erfranfter Refrut des Dragonerregiments Nr. 5 in Hofgeismar hierher ins Garnisonslazaret gebracht. K Mainz, 16. pril. Domprobst Malzi hat gegen das Urteil der hiesigen Straffammer Revision beim Reichsgericht eingelegt. Aus dem Gerichts[ aal. Strafkammer. Gießen, den 15. April 1905. In längerer Verhandlung wurde heute ein für Kaufleute interessanter Beleidigungsprozeß in der Berufungsinstanz zum Austrag gebracht. Es handelte sich um die Privatklagesache des Kaufmanns Eberhard Megger in Gießen, gegen den Fabrikanten Kommerzienrat Albert Engelmann von Rüsselsheim. Der Angeklagte hatte im Dezember v. J. in Gießen Geschäfte zu erledigen. Ihm wurde gelegentlich eines Kundenbesuchs mitgeteilt, eine Frau habe im Laden erzählt, der Kläger fei am„ Umfippen", womit gemeint war, er stehe vor dem Konkurs. Der Kunde fügte aber hinzu, er könne dieses nicht glauben, da M. ein sehr gutes Geschäft hätte. Engelmann besuchte seine Kundschaft weiter und überbrachte diese Nachricht in mehrere Geschäfte, troßdem er von vornherein überall die Auskunft bekam, daß die Firma gut sei. Das Gerücht über die Zahlungsunfähigkeit des Klägers verbreitete sich sehr rapid in der Stadt und war es dem Kläger auffallend, daß man ihm nicht mehr kreditierte und seine Gläubiger auf Bahlung drängten. Ein Geschäftsfreund machte ihm Mitteilung von dem Gespräch und war es leicht, den Urheber festzustellen, was Klage zur Folge hatte. Das Schöffengericht verurteilte E. zu 200 Mt. Geldstrafe, indem es hervorhob, daß die Einwendungen, in Wahrung berechtigter Intereffen gehandelt zu haben, nicht stichhaltig seien. Nachdem der Angeklagte über die Kreditfähigkeit des Klägers aufgeklärt worden war, hätte er das Gerücht nicht weiter verbreiten dürfen. Das Berufungsge richt bestätigte das von dem Angeklagten angefochtene Erfenntnis mit der Begründung, daß es sich hier nicht blos um die Ehre und den guten Namen eines Mannes, dessen Ehrenhaftigkeit nicht anzuweifeln ist, handelt, sondern auch um seine Existenz; wie leicht hätte da bei einer derartigen Kredituntergrabung die üble Nachrede den Ruin des Geschäftes zur Folge haben können. Geschäftliches. Die goldene Medaille erhielt soeben die befannte Firma H. Schlink& Cie., Mannheim für ihre Pflanzenbutter" Palmin" auf der internationalen Kochkunft- Ausstellung in Leipzig. Es ist dies bereits die 35. hohe Auszeichnung, die dem allgemein beliebten Produkt, das sich in allen Bevölkerungsschichten immer mehr einbürgert, zu Teil wird. Siegener landwirtschaftlicher Wetterdienft Voraussichtliche Witterung in Hessen für Dienstag, den 18. April. Meist trüb, vielenorts geringer Regen, fühl. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen. Versteigerung. Dienstag, den 18. April L. J. nachmittags 2 Úhr versteigere ich Neustadt 55 dahier gegen Barzahlung: 1) eine Partie Zigarren und ein Fahrrad. 2) 1 Drehbant, 1 Fahrrad, ein Experimentierkasten, 6 Duzend Wagschalen, 1 Musikautomat, 1 Bflug und Egge, Regenschirme, Spazierstöde, 20 Fenster, 4 Mille Bigarren, 1 Faß Bleiweiß und Möbeln aller Art. Die Versteigerung zu 1 findet bestimmt statt, zu 2 teilweise. Born, Gerichtsvollzieher, Gießen. Versteigerung. Dienstag, den 18. April d. J. nachmittag8 2 Uhr werden in dem Hause Goetheftraße 23 I bersteigert: Joh. Seibel Glessen Ludwigsplatz Weinstube. Ausschank v. nur guten reinen Tischweinen 1-2 Schüler welche nach Ostern in Gießen höhere Schule besuchen, finden angenehme Pension. Die Schularbeiten werden überwacht. Wo fagt die Exp. d. Bl. Bin braber Junge in die Lehre gesucht. W. Schmitt, Glasermftr. Kanzleiberg 7, am Brand. Ein sauberes, schulfretes 1 eichen Schreibtisch, i Schrant Mädchen mit Rolltüre, 1 eichenes Regal, 1 Kontorsessel, 1 Regulator, 1 Tagsüber für einige Stunden gePianino, 1 Sopha, 1 desgl. fucht Leichte Arbeit. Näheres in mit Spiegelauffagß. 1 Vertikow, der Expedition dieses Blattes. 1 Waschtisch mit Marmorplatte, 1 Trümeau mit Spiegel, 1 Tisch, Städt. Wohnungsnach6 Stühle, 1 Buffet, 1 Nähtisch, 1 Ecktisch mit Spiegel und 1 Schreibmaschine. Versteigerung bestimmt. Geißler, Gerichtsvollzieher, Gießen. Junge Mädchen wets Gießen. Gartenstraße 2, Zimmer Nr. 14. Geschäftsstunden von 8-1 und bon 3-6 Uhr Es sind zu vermieten: 2 Wohnungen von 6 Zimmern 4 H " 1 5 4 " " 1 " 1 " die zu Ostern die Schule verlassen, 3 " " " 6 unmöbl. u. 2 möblierte Zimmer. 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Betrifft: Das Einhalten der Tauben während der Saatzeit Die Besißer von Tauben werden unter Hinweis auf Artikel 39 Ziffer 2 des Feldstrafgesetzes vom 13. Juni 1904 aufgefordert, ibre Tauben wegen der Saatzeit bis Ende d. Mts. einzuhalten. Diese Bekanntmachung findet auf die Militärbrieftauben feine Anwendung. Gießen, den 15. April 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Betr.: Das Fahren mit Fahrrädern und Automo bilen innerhalb der Ortschaften. Unter Hinweis auf die nachstehend abgedruckten§§ 11, 19 Abs. 2 und 21 der Verordnung, die Fahrräder und Automobile treffend, vom 10. Oktober 1899, die gemäß§ 22 dieser Verordnun auf Automobile finngemäße Anordnung finden, bemerken wir, de insbesondere auch seitens der Motorradfahrer innerhalb der Stat Gießen vielfach mit einer das zulässige Maß weit überschreitenden Geschwindigkeit gefahren wird. Mit Rücksicht auf die hieraus folaende erhebliche Gefährdung der öffentlichen Sicherheit haben wir das Polizeipersonal mit d strengsten Ueberwachung der gesetzlichen Bestimmungen beauftragt und dasselbe angewiesen, jeden Uebertretungsfall unnachsichtlich zur Anzeige zu bringen. Gießen, den 10. April 1905. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. § 11. Innerhalb der Ortschaften darf der Radfahrer nur mit de Geschwindigkeit eines mäßig trabenden Pferdes fahren, das Gleid gilt außerhalb der Ortschaften beim Abwärtsfahren, wenn die Straße von dem Radfahrer nicht auf eine angemessene Entfernung übersehen werden kann. In engen, abschüssigen oder verkehrsreichen Straßen, on Straßenfreuzungen, Straßenfrümmungen, beim Einbiegen in eine andere Straße, beim Durchfahren von Toren und dergleichen, bei der Ausfahrt aus Grundstücken, welche an einer öffentlichen Straße liegen und bei der Einfahrt in solche, sowie nach Eintritt der Duntel heit und bei starkem Nebel ist die Fahrgeschwindigkeit derart zu er mäßigen, daß sofortiges Anhalten möglich ist. In den in diesem Ab Die unterm 11. März 1. J., angeornete Sperre fag erwähnten Fällen hat der Radfahrer seine Annäherung dur das Signal zu erkennen zu geben. der Diezstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 14. April 1905. Bekanntmachung. Großherzogliches Bolizeiamt Gießen. Herberg. Arbeitsvergebung. Betr.: Die zur Erbauung einer höheren Mädchenschule von Kellerfußboden aufwärts erforderlichen Erd- und Maurerarbeiten. Der ursprünglich auf den 15. April d. Js., vorm. 10 Uhr, anberaumt gewefene Termin zur Vergebung der Erd- und Maurerarbeiten und der hierfür erforderlichen Materiallieferung wird hiermit auf Samstag, den 29. April d. Js. vorm. 10 Uhr verlegt. Die genannten Arbeiten werden eventl. auch einschließlich Materiallieferung vergeben und sind Angebote hierauf auf Vorbei Emil Fischbach druck, der bei uns erhältlich, bis zu dem genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei Zuschlagsfrist uns während der Amtsstunden zur Einsicht offen. 3 Wochen. Gießen, Selter8weg. Solider tüchtiger Hausbursche Meggermeister Schreiner. Derfelbe giebt tatsächlich sehr hohe bei gutem Lohn gesucht. Erträge und bewährt sich noch vorzüglich bei später Aussaat! Ausserordentlich schweres, sehr feinhülsiges Korn! Im verfloffenen trockenen Sommer gab er glänzende Ernte! Prima Saatgut: 1 Centner 11 Mark. Ein 5- Kilo- Postpaket 22 Mark, Franz Anton Haage Hoflieferant, Erfurt( Gegr. 1778). EUREKA bestes WASCHMITTEL Reelles Heiratsgesuch. Gießen, den 13. April 1905. - Städtisches Hochbauamt. Gerbel. V. Sefftsch- Thüringische Staatslotterie Biehung VI. Klaffe.( 11. Tag.) 15. April 1905. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mart gezogen. ( Ohne Gewähr.) 78 275 321 44 558[ 1000] 88 95[ 1000] 609[ 1000] 13 31[ 400] 36 68 94[ 400] 737[ 400] 43 69 869 98[ 1000] 1004 72 169 230 74 86 308 410 96 537[ 400] 49[ 400] 53 84 609[ 400] 51 57 705 6[ 400] 906[ 1000] 20 51 2103 76 93 95[ 400] 283[ 1000] 397 400 31 94 537[ 400] 43 77 770[ 2000] 73 90( 1000) 3083 191 368 520 48 92[ 400] 93[ 400] 617 747 951 60 4212[ 1000] 19 66 322[ 400] 37 90 402 91 563 606[ 1000] 70 95 718[ 1000] 33 53[ 1000] 66[ 1000] 806 972 5031 57[ 400] 87 104 15 25 214 412 708 43[ 400] 833 905[ 400] 34 6062 93 110 66 71 222 95[ 400] 497 543[ 400] 630 79 712 815 88 96 941 [ 1000] 7061 118 266 68[ 1000] 311 51[ 400] 60 578 79 683 772 886 941 73 8006 107 19[ 1000] 55 80 295[ 400] 424 33[ 400] 40 53 593 99 646 48 743 816 59 909 75 90 97 9017 47 169 223[ 400] 35 42 498[ 400] 524 600 9 71[ 400] 94[ 400] 786 10052 73 131 48 69 272 465[ 2000] 80 89[ 400] 582 684 806 47 58 59 903 60[ 400] 11044 50 58 99 158[ 400] 90 220 41 499 631 705 832 41 50 12051[ 400] 322 64 79[ 1000] 92 474 500[ 400] 69[ 1000] 92 713 [ 400[ 88 831 995 13002 150 204 13 20 71[ 400] 315 45[ 400] 457 70 73 [ 400] 557 606 17 48 52 783 950 14063 78 143 200 13 357 507 85 99 643 768[ 400] 813 908[ 400] 15057 103 248 362 456[ 2000] 534 72 611 734 992 16010 123 373 447 580 606 19[ 400] 68 728 71 77 86[ 400] 843 952 76 17022 142 228 37 60 331 42 400 15 82[ 400] 571[ 1000] 90 652 60 788 844 931 18067 157[ 1000 212 64 377[ 400 90 471 513 23 37[ 400] 68 628[ 2000] 767 802 85 926 62[ 400] 72 19032 63 82 118[ 400] 22 41 49[ 1000] 230 51 436 565 621 28 706 29 94 809 34 951 85 20024 35 50 71 80 191[ 400] 210[ 400] 506 11 50[ 400] 654[ 1000] 75 761 98 929 63 21013 96 177 400 340 600 3 79 98 703 400] 94 841 54 90[ 400] 22002 31 58[ 400] 82 172 205 29 40 72 317[ 2000] 451[ 400] 93[ 1000] 580 602 933 34 23034 53 70 92 282 300 78[ 1000] 532 72 97 737 853 87 98[ 1000] 24054[ 400] 69 75 253 425 52 698 702 39[ 1000] 933 25051 91 113[ 400] 245 81 89 90 409[ 400] 93 519 33 71 85 632 63 65 717[ 400] 62 96 954 62 26001[ 400] 24 30 86 105 12000 9 12 [ 400] 39[ 400] 58[ 1000] 320 439 692 921[ 1000] 42 75 27066[ 1000] 107 9 19 44 93[ 400] 278 392 93[ 400] 454 584[ 400] 618 57 98 715 93 883 938 86 28093 134[ 400] 41 57 200[ 400] 36 62| 1000] 356[ 400] 429[ 400] 34 523 75-86 99 609[ 400] 729[ 2000] 79[ 400, 97 823[ 1000] 94[ 400] 936 56 29073 114 224 369 85 410 29 37 44 517 854[ 5000] 30010[ 400] 140 254 91 436 70[ 400] 509 619 97[ 400] 771 88 848 999 31175[ 1000] 373 79[ 1000] 459 527 664 928 32007 12 118 76 291 539 618 704 18 42 87 836 77 12000] 913[ 400] 20 54 33045 48[ 400] 118 215[ 1000] 65 87[ 400] 94 99 318 436 98[ 1000] 517 60[ 2000] 706 827 34011 162 88[ 400] 212 57 89[ 30000] 331 58 96 422[ 1000] 500 61 64[ 1000] 701[ 400] 17 2000] 46 908[ 400 Lose der 6. Hessisch- Thüringischen Staatslotterie Ziehung 1. Klasse am 6. und 7. Juni sind zu beziehen durch die amtlich bestellte Haupt- Kolleftur Richard Buchacker, Gießen, Neuenbäue 11. Zwei Freunde, der eine Schlosser, der andere Megger, folid Charafter, anfangs der 30er Jahre, suchen, ba es ihnen an passender DamenBekanntschaft fehlt, auf diesem Wege eine Lebensgefährtin. Damen im Alter bis zu 32 Jahren, welche auf diese ernstgemeinte Offerte eingehen wollen, belieben FrantoOfferten, wenn möglich mit Bild, unter Angabe ihrer Verhältnisse unter der Chiffre H. M. 10 977 poftlagernd Hungen( Oberhessen) einzusenden Täglich 20 Mk. und mehr tann man berbienen durch hochl. Fabrikation und Vertrieb täglicher Massenartikel. Katalog gratis. Hetur. Heinen, Mülheim- RuhrBroich. Sofort oder zu Ostern findet eine Anzahl jüngerer Mädchen leichte Beschäftigung in unserer hiesigen Bigarrenfabrik. C. Klingspor, Gießen.| 35035 60 192[ 400] 272 74 303 52 70[ 400] 404 587 614[ 2000 27 72 777 83 806[ 1000] 79 36101[ 400] 84 432 81 564 80 603 62 71 756 75[ 400] 959 87 37118 59 80[ 400] 283 317 52 465 510 91 682 770 90 816 97 970 88 38095 166 206 330 98 496 521 98 611 43 67[ 400] 85 792 802 49 54[ 400] 56 903 24 51 98 39172[ 400] 280 84 333 43 45 74 423 65[ 400] 82 562 726 44[ 1000] 76 803 5 44 64 917 31 62 40255 59 82 89 307 13 409 55 522 58 76[ 1000] 736 815[ 400] 8+ 924 41021 31 75[ 2000] 77 162 346[ 2000] 607 27 950 53 42020 32[ 2000] 47[ 400] 57 69 217 398 472[ 400] 535 76 78 641 729 41[ 400] 72 824 931 43003 58 122[ 400] 93 282 430 61 89 538 65 648 713[ 1000] 99 856 91 907 65 86[ 400] 44077 162[ 400] 328 468 525[ 400] 35 722 66 847 82 92 902 45174 437 550 649 63 763 867 957 93 46017 23 28 52 F5 102 287 403 513 14 612 700 15 834[ 1000) 88 935 47 47010 38 148 35 233 41 § 19 Abs. 2. Zuwiederhandlungen gegen die übrigen Vorschriften dieser Ver ordnungen werden, sofern nicht durch andere Strafbestimmungen höhere Strafen verwirkt sind, auf Grund des§ 366 3iffer 10 des Reichs Straf- Gesetz- Buches mit Geldstrafe bis zu 60 Mt. oder mit Haft bi zu 14 Tagen bestraft. § 21. Radfahrern, durch deren Verhalten augenscheinlich eine Ge fährdung von Personen zu befürchten ist, kann das Radfahren au öffentlichen Straßen, Wegen und Pläßen von dem zuständigen Bolizeibeamten auf der Stelle untersagt und im Ungehorsamsfall das Fahrrad vorläufig beschlagnahmt werden. Auch kann denselben von dem Kreisamte die Nummerplatte auf die Dauer oder für be stimmte Zeit entzogen werden. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wid die Dftanlage zwischen Garten- und Moltkestraße ba heute an bis auf weiteres für den Fuhr- und Fahrrad berkehr gesperrt. Gießen, den 17. April 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. 457 638[ 1000] 711 64 843 48036 51 117 256 448 86 555 49[ 1000] 74 613 84 755 802 25[ 1000] 78 934[ 400 38 51 78[ 400] 79 82 49052 76 139 224 42 314 41 400] 407 915 23[ 400] 54 74 50080 113 49[ 400] 63 67 312 39 461 701 79 850 921 68 51011 25 48[ 400] 131 55 204 313 72[ 400] 471 523[ 1000) 52 79 904 21 53 58 52023 147 54 277 433 34 96 544 638 982 96 53002 11 55 82 137 57 236[ 400 37 79 421 62 605 28 710[ 400] 808 38 906 54019 46 72 82 98 191 269 [ 1000] 347 57 531 848 74 88[ 400] 998 55004 48[ 1000] 115 65[ 1000] 332 440 500 62 608[ 1000] 22 768 77 855[ 1000] 56032 127 71[ 400] 80 95 290 96 377 444 48 55 89 625 760 [ 400] 94 98[ 400] 813[ 400] 19 32[ 400] 975[ 1000] 57008 37 94 18 354 67 75 86 422 65 508 70 94 776 828 924 72 58011 64 305[ 1000] 436 40 [ 400] 97[ 1000] 571 78 80 617[ 400] 80 99 822 55 900[ 400] 5 5917 [ 400] 287 388 428 593 659[ 400] 730 62 825 933 60044 221 32 71 388[ 2000] 481 400] 510 90 615[ 400] 24[ 1000] 31 32 763 866 959 79 61033 109 31 204[ 400] 440 526 48 50 651 735 845 47 59 905 40 83 400] 90[ 400] 62020 211 93 445 608 87 880 918 6309 173 237[ 400] 38 386 425 1400 56 67 545 602 55[ 400] 811 25 32[ 2000 35 998 64027 62 84 178 210 305 48 416 34 36 589 667 723 71 84 952 65028 105 42 86 225[ 400] 433[ 1000] 625 714 838 70 981 400] 66048 56 76 142 45[ 400] 48 73 236 55 353 402[ 1000] 80 508 650( 1000 853 54 97 67021 72 2000] 102 40 45 257[ 400] 68 363 69[ 2000] 554 650[ 400] 700 30 41 44 54 400] 62[ 1000] 99 934 90 68077[ 1000] 12% 84 327[ 400] 50 408 553 609 819 953 69003 49[ 1000] 56 88 126 309 20 45[ 400] 497 593 637 766 87 805 33 84 70114 45 221[ 400] 64 304 76 481[ 400] 539 722 47[ 1000] 52 88$ 95 900 30 64 71032[ 400] 54 71 86 95 187 217 49 322 562 620 97759 64[ 400] 901[ 400] 72056[ 400 177 226 315 69 97 445 518 634[ 400] 55 59 99 764 960 73014 37 46 105 10 214 91 404 62 67 78[ 400] 554( 1000 606 739 81[ 5000] 933 68 75 74103 292[ 400] 98 329 30 50 93 789 918 10000] 81[ 2000 75063 74 334 436 40 84 98 657 59 884 92 902 37 93 76019 38 477 78 79 91 589 632 46[ 1000] 80 876 908 61 74[ 400] 77182 85 25 56 331[ 400 525 400] 79 86 783 807[ 400 34 72[ 1000] 900 36 39 780 400] 496 524 36 82 618 39 742 69 91[ 1000] 838 45 72 79080 112 21 330 549 61 604 9 43 773 873 991 96 80118[ 400] 83 226 33 338 44 59 514[ 400] 668 87 727 857 59 909 81044 87 162 83 209| 1000] 84 381 456[ 2000] 68 562 725 62| 400 888 936 68 85 82052 79 166 71[ 400] 202 32[ 1000] 54 78 436 521[ 1000 40 75 79 610 58 727 53 98 810 959 400] 62[ 1000 83118 277 317 30 89 400[ 1000 93[ 400] 578 613 84 950 93 99 84017 84 5[ 400] 109[ 1000] 235 44 413 534 83 84 611 778 815 26 71 85169 92 237[ 400] 380| 2000] 445 64 85 94[ 400] 579 95 604[ 2000] 9 724 94 807 35 959 86032 205 389 96 554[ 400] 635[ 400] 51 72 84 98 713 914[ 400] 39[ 400] 23 99 1000] 87020 84 173 361 78 403[ 1000] 9 504 17 684 718 68 868[ 400 971[ 400] 88083 135 53 210 16 51( 2000) 344 554 73[ 1000] 652 95 720 27 89[ 400] 831[ 1000] 917[ 400] 8910 99 255[ 1000] 324[ 400] 483 529 97 622[ 1000] 47 110 000] 69[ 400] 77 828 35 75[ 1000] 998[ 400] 90068 93[ 400] 167 201 415 36 94[ 400] 657 748 870[ 400] 90 9[ 400] 14 91108[ 400] 72 471 595[ 1000] 636 42 764[ 1000] 78 808 5 945 65 92095 102 14 81 96 238 72 752 62 79 883 956 93031 179 29 317[ 1000] 70 408[ 2000] 34 64 544 784 967 94017 25 152[ 1000] 25 [ 1000] 67 317[ 2000] 45 638 55 809 18 46 903 25 58 95027 38[ 1000] 49 118 90 212 22[ 400] 50 76 332 44 96 582 75 69 84 820 43 957[ 1000] 96021[ 400] 51 116 61 201 2 370 86 94 400 23 47 714[ 400] 948 97050 208 48 302 1000] 16 32 402 47 598[ 40 757[ 1000] 88[ 400] 909 23[ 400] 68[ 400] 9807 70 92 153[ 400] 227 70 419 37 581 95[ 1000] 703 851 909 37 42 78 99062 98 183 433 5 684 712 75 81 989[ 400] Nächste Ziehung: 17. April 1905. Nr. Safert Rebatt Дво höherer diefer Hause. flagen finden all die möchte fajt n fann Nr. get daz bri nun füh ratio tren Etab and Schlie fond den her De 01 fo ett gu abe ale es da Er ftu geif ren den eines Dieje zisten für fe als ein lichen, zei zu f beiden tägliche Alkohol Die Beil bald die wenden tige, für Dichter Aurz, e mendba bier, al cations