lijche und B fie eunan aus Futrinis Fleisch ammel bier Fische denken Wort Pferd), Artil , oder n bom tet im Er bom I. bon Solda Cagoner en diese haben eginnt hatte mich pideresonMal Mornichts en an nächste wieder ft fort Daß und n jeden in welestaltet: empfan, um so Situa schnell zulegen. , Den. en. ua]". ten, T цава 5. 9" 500 Nr. 114. Jasertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Oberbeffen, die Kreise Behlar und Narburg 10 fg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Betitzeile 30 refp. 40 Vfg. Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechanschlak Nr. 362. Dienstag, den 16. Mai 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 30 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. Gratis beilagen: Oberbeffiche Familienzeitung( täglich) und die Gießener Eeifenblasen( wöchen: lich). Das Flatt asd eint an ellen Werktagen nachmittags. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Beifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weylar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Eine franzöfifch- deutfche Annäherung. Großes und berechtigtes Aufsehen ruft in allen politischen Streisen eine aus Paris kommende Nachricht hervor. Sie ist geeignet, das gegenwärtige Verhältnis zwischen Frankreich und Deutschland in eine ganz neue Beleuchtung zu rücken, die Annäherung beider Länder zu erleichtern und mancherlei freundliche Ausblicke in die Zukunft zu ermöglichen. Es wird offiziös gemeldet: Der französische Ministerrat hat im Prinzip beschlossen, cine Abord ng nach Berlin zu senden, um die Regierung bei der Hochzeit des deutschen Kronprinzen zu vertreten. Ueber die Zusammensetzung der Sondergesandtschaft soll in einer der nächsten Sigungen des Ministerrats Beschluß gefaßt werden. Es soll dann entschieden werden, ob die Mission ausschließlich aus militärischen Persönlichkeiten bestehen soll oder ob eine Zivilgesandtschaft vorgezogen wird, der einzelne Vertreter der Armee beigegeben werden. Mit diesem Schritte hat die französische Regierung zumi erstenmal seit 1870 den Entschluß gefaßt, an einem familiären organg im deutschen Kaiserhause, dem allerdings politische Bedeutung nicht abzusprechen ist, teilzunehmen. Das ist ein Ereignis von weittragender Bedeutung, das in recht deutlicher Weise zeigt, wie wenig die leitenden Männer in Frankreich daran denken, sich mit den hezerischen Tiraden der Nationalisten zu identifizieren. Und man kann ruhig annehmen, daß die Regierung bei ihrem Vorgehen die Mehr. heit des französischen Volkes hinter sich hat. Die Franzosen haben ein feines Empfinden. Kaiser Wilhelm hat ihnen im Laufe seiner Regierung in zahlreichen Fällen Beweise seiner Courtoisie gegeben; überaus hoch hat man es dem Monarchen in allerjüngster Zeit angerechnet, daß er mit seinem Taft gefühl bei der Einweihung des Kriegerdenkmals in Grave lotte keine Ansprache gehalten hat. Wie leicht hätte ein Wort, eine Wendung das subtile Gefühl Frankreichs für die Ehre und die Traditionen seiner Armee, selbstverständlich mur unbewußt, verlegen können. Der Kaiser gilt etwas in Frankreich, man schäßt seine sprühende Impulsivität, seine energie- und lebensvolle Persönlichkeit. Und so blicken sie nach Deutschland, nicht mehr in das Land des Feindes, son. dern in das Nachbarreich, dessen Erfolge man bewundert, an dessen junger Kraft man die natürliche Verbündete für die eigene Kulturaufgabe erblickt. Zu solchem Ziele führen weder die von Leuten nach Art des Herrn Déroulède 111 Genossen propagierte Revanche- dee, noch die Vorschläge deutscher Phantasten, wie sie jüngst von einem preußischen General gemacht sein sollen. Eine Vereinigung zwischen Frankreich und Deutschland auf allen fulturellen Wegen fürwahr, ein schöner Gedanke. Und die Gesandtschaft zur Hochzeit des deutschen Kronprinzen ist ein Schritt zu diesem Ziele. Der Krieg in Oftafien. In Japan hat man sich durch alle Versicherungen der fran zösischen Regierung über die Aufrechterhaltung der Neutralität in Indochina nicht beirren lassen und auf eigene Faust weitere Nachforschungen angestellt. Diese haben an. innt der Auftrieblich zu einem überraschenden Resultat geführt. erften Viehmarkt Riten Viehmarktag Ren. 8. enden Bestimmunge els darauf, daß Zu ft werden. Roschdiestwensky noch in der Henkohebucht. Aus Tokio wird das folgende Telegramm verbreitet: Hier liegt bestimmte Nachricht vor, daß die Baltische Flotte, nachdem sie zeitweilig die Honkohebucht am 8. d. M. verlassen hat, dorthin zurückgekehrt ist und noch dort vor Anfer liegt. Die japanische Regierung verbot infolgedessen die Aus. fuhr von Kohle nach Saigon; dieses Verbot soll so lange andauern, als die russischen Schiffe sich in den indochinesischen Gewässern befinden. Kriegskonterbande. Wie aus Saigon weiter gemeldet wird, fuhr der englische er Pferde außerhalb Dampfer Carlisle" in den Fluß ein, ging bei Nhabe vor uf allen öffentlichen Anfer und gab an, Handelsgüter an Bord zu haben. Der en und während der stellvertretende Gouverneur ordnete jedoch eine Unterndeln wird febe au fuchung an, wobei Munition gefunden wurde. Carlisle" anderweit Feftfeßun Tätigkeit berstander Stadt nach den Sta eften Wege und oh Chen Straßen, Weg len und Stehenlaff en. t ulver wurde sofort einem Kanonenboot übergeben, das den Dampfer überwacht. Die Politik. Die Beziehungen zwischen dem Kaiserhof und dem derzog von Cumberland sollen zurzeit wieder ziemlich ge= bannte sein. Mit der verstärkten Mistimmung wird des einiger Zeit an eine Striegervereinigung in Hannover ichtete Telegramm in Zusammenhang gebracht. in dem der ewigen Zugehörigkeit Hannovers zu Preußen" if Rede ist. Auch sollen die vor längerer Frist bekannt evordenen Bemühungen des Herzogs von Einberland, seinen ältesten Sohn ein Herzogtum Braunschweig. ineburg zu erlangen, als auf ein unannehmbares Ziel richtet aufgefaßt worden sein. Diese verschiedenen Anise sollen den Grund abgeben für das Fernbleiben, des erzogs von Cumberland und seiner Söhne von der Zeier der Hochzeit des Kronprinzen. Als einziger Verwandicr des Hofes in Gmunden wird Prinz Mar von Baden nit seiner Gemahlin der Hochzeit beiwohnen. Brinzessin May ist eine Tochter des Herzogs von Cumberland. * A Zum Oberpräsidenten der Provinz Brandenburg is der bisherige Regierungspräsident in Kassel, v. Trott, be rufen worden. An seine Stelle tritt in Stassel der bisherige Polizeipräsident von Potsdam, Graf v. Bernstorff. Die Dampfer der Hamburg- Amerifalinie werden auf Wunsch des Kaisers in Zukunft auch Zanger anlaufen. Der Senat in Hamburg hat eine Vorlage über die Aenderung der Verfassung und des Bürgerwahlrechts aus. gearbeitet. Danach bleiben die Notabeln und Grundeigen tümer- Wahlen bestehen; in den allgemeinen Wahlen wähli fünftighin die Stadt 72 Abgeordnete, das Land 8 Abgeordnete; die Wahlberechtigten der Stadt werden in drei Gruppen nach der Höhe des Einkommens abgestuft und zwar bis zu 3000 Mark, bis 311 6000 Mark und über 6000 Mark. Jede Gruppe wählt 24 Abgeordnete und zwar nad, dem System der Proportionalwahlen. Alle drei Jahre fin det eine halbschichtige Erneuerurg statt, jede Gruppe wählt 12 Abgeordnete auf 6 Jabre. In den Landbezirken bleibt das bisherige Wahlrecht bestehen; den Beamten wird das passive Wahlrecht verliehen. Die erste Wah! nach diesem System soll im Jahre 1907 erfolgen. Der Zweck ist nac der mitgegebenen Begründung, das Vordrängen der niedrig. besteuerten und unselbständigen Elemente einzuschränken. da diese sonst bei den allgemeinen Wahlen alle Mandate an sich reißen und mit der Zeit auch in die Notabelnwahlen eindringen würden. Die Reise des Fürstbischofs Kopp nach dem kaiserlichen Hoflager in Metz wird jetzt dahin erklärt, daß der kirchliche Würdenträger dem Kaiser den Orden vom Heiligen Grav zu überreichen gedenke. Das Patriarchat in Jerusalem hat den Kaiser gebeten, den Orden als Erinnerung an den Aufenthalt in Palästina anzunehmen. Fürstbischof Stopp ist mittlerweile in Metz eingetroffen. Er wurde von Bi schof Benzler und dem Bezirkspräsidenten empfangen. G was später fam Reichsfanzler Graf Bülow an. Auch Star dinal Fischer von Cöln ist einer Einladung das Antlers folgend nach Mezz abgereist. * O Der nach Marokko entsandte Spezialgefandte Crei Tattenbach ist nunmehr in Fez beim Hofe des Sultans ein. getrofffen. Vor dem Tore wurde Graf Tattenbach vom Kriegsminister, dem Kaid Meckuar und verschiedenen Mir gliedern des Maghzen begrüßt. Der Tag des Empfange: durch den Sultan ist noch nicht festgeseßt. Auf der Reise im Innern des Landes war der deutsche Spezialgefandi: von den Kaids der verschiedenen Stänume begrüßt und von ihren Reitern eskortiert worden. Rufslana. + mider Erwarten ist der erste Mai ziemlich ruhig verlaufen. Nur in Moskan bildeten sich Menschenansamm lungen, jedoch fanden keine Zusammenstöße statt. In Twer entstand ohne ersichtliche Ursache eine Panif, in Reval ver suchten die Arbeiter einen Aufzug, wurden aber zerstreut und hielten später cine Versammlung in der Nähe der Stadt ab. In Petersburg wurden die sich bildenden Menschengruppen ohne Waffengewalt zum Auseinandergehen bracht. Ohne einen Mordanschlag allerdings ging es nicht ab. Der Arbeiter Sidortschuk gab auf den Polizeimeister bon Schitomir, Kujarow, als dieser gerade ein Restaurant der Petersburgskaja betreten wollte, zwei Revolverschüsse ab. Kujarom verschied binnen weniger Augenblicke. Der Mörder ist verhaftet. Türkei. Zwischen Rumänien und der Hohen Pforte ist ein Konflikt ausgebrochen. In Janina wurden zwei wallachische Beamte durch die türkischen Behörden verhaftet. Nach einem Ministerrat unter Vorsitz des Königs Karl verlangte die rumänische Regierung von der Hohen Pforte in einer Note sofortige Auslieferung der Verhafteten, Schadenersatz und Absetzung des Gouverneurs von Janina, ferner Aner. kennung der in der Türkei wohnenden Rumänen als Unter. tanen eigener Nationalität. Die Note hat die Form eine Ultimatums und verlangt Antivert bis zum 23 Mai. Bu Nichterfüllung der Wünsche Rumäniens wird die Regierura in Bukarest den Gesandten aus Konstantinopel abbernien und die diplomatischen Beziehungen zur Hohen Pforte ab brechen. Amerika. In Washington ist der internationale Eisenbahn. fongreß geschlossen worden. Der Kongreß soll in für Jahren wieder eine Tagung in Bern abhalten. Bei de Schlußdiner betonte Schazsekretär Shaw, die Vereinig Staaten wünschten feine Bollfriege. So lange and Staaten keine Unterschiede in der Zollbehandlung gegen Union einführen würden, werde man in Nordamerika or einen Zollfrieg nicht denken. Eine Aenderung des Dingley. tarife sei nicht wahrscheich, auch Deutstand nicht, da sich keine Wiehrheit im Parlament jinben werde. Dof und Gefellfchaft. S * Der Kaiser unternimmt von Schloß Urville aus täglich Ausflüge, meistens mittels Automobils, auch besucht er in der Stadt Urville die gemeinnüzigen Anstalten. Daneben erledigt der Kaiser eifrig Regierungsgeschäfte. Auch der Kriegsminister von Einem ist in Schloß Urville eingetroffen. An Mr. Allison Armour in Newyork, den Vorsizenden des Start- Ausschusses für die Ozean- Wettfahrt u den Kaiser Wilhelm- Preis ha der Kaiser em Telegramm gesandt, in dem er den a Wettfahrt beteiligten Jachtbesitzern seine besten Grup. sendet und die Hoffnung ausspricht, daß die Wettfahrt von gutem Erfolge begleitet sein möge. Der deutsche Kronprinz hat sich mit seiner Braut und in Begleitung des Großherzogs und der Großherezogin von Mecklenburg- Schwerin mittels Auto. mobils von Rabensteinfeld nach Ludwigslust begeben. mchin das großherzogliche Hoflager übergesiedelt ist. Kror. Das Geschenk der deutschen Städte für das prinzenpaar soll am 5. Juni durch eine Depute tion, bestehend aus den Bürgermeistern de Städte Naumburg a. S., Hirschberg und Kloster Zinna überreicht werden.. Es besteht aus einem in der königlichen Porzellanmamı faftur in Berlin hergestellten Dessert- Service, das mit den Abbildungen historischer Bauwerke aus den Städten ver. ziert ist. Prinz Eitel Friedrich von Preußen ist aus England in Potsdam wieder eingetroffen. ** Prinz Heinrich von Preußen nahm in Hamburg an der offenen Segelwettfahrt des Norddeutschen Regatta- Vereins auf der Alster teil, an der sich 27 Boote beteiligten. In der Sonderklasse siegte Prinz Heinrich, mit dem den Herren Dollmann und Krogmann gehörigen Bost „ Tiy VII.". Nach Beendigung der Regatta fuhr Prinz Heinrich nach Danzig, wo er die kaiserliche Werft besichtigte, und trat von dort einen achttägigen Jagdausflug nach Lerke Im Regierungsbezirk Oppet:. Heer und flotte. Eine interessante Hafensperrung wurde im Hafen von Portsmouth versucht. Man hatte eine ungeheure Kette, welche mit eisernen Spizen versehen war, gelegt, um den Hafen abzusperren und eventuelle Torpedoangriffe auf denjelben zu verhindern. Der Hafen war zwölf Stunden für alle anderen Schiffe gesperrt. 300 Matrosen an Bord von zwölf Booten und Schleppdampfern waren mit dem Legen der Kette beschäftigt, wobei mehrere Unglücksfälle zu verzeichnen waren. Die Versuche ergaben, daß die Kette sogar Panzerschiffe, welche den Durchbruch versuchen würden, schwer beschädigen könne. Preussischer Landtag. Haus der Abgeordneten. ( 181. Sigung.) RK Berlin, 15. Mai. Zum dritten und letzten Male erhob sich heute der Kampf um die Verwaltung gemeinschaftlicher Jagdbezirke; er konzentrierte sich um den Antrag v. Oldenburg, der einen Einspruch gegen die Art der Verpachtung erst einem Drittel sämtlicher Jagdgenossen zugestehen will. Des einzelnen Kleinbesizers nahm sich dagegen der Abg. Herold( Bentr.) mit Wärme an und geriet so immer mehr in Gegensatz zu dem Großgrundbesitzer v. Oldenburg. Ein heftiger Wortkampf mit persönlichen Spizen entbrannte zwischen den beiden, und als schließlich die Abstimmung fam, zeigten sich die Konservativen als die Schwächeren. Mit 160 gegen 69 Stinimen wurde der Gesebentwurf angenommen. Noch länger tobte der Streit um die Novelle zum Warenhaussteuergesez. Schließlich wurde die Novelle gegen die Stimmen der Linken angenommen. Morgen steht der Antrag Hackenberg über die Lehrerbesoldung, der aus dem Schulkompromiß ausgesondert ist, zur Beratung - Das Maschinen- Zeitalter. Glossen zur Motorboot- Wettfahrt Algier- Toulon. ,, Dem umpanzerte Kraft und dreifaches Erz die Brust, der zuerst den gebrechlichen Stiel dem Meer vertraute." Mit diesen Worten leitet Horaz die Klage ein über das verwegene, grenzenlose Streben des Menschen, das immer dem Verbotenen, um nicht zu sagen: dem Unmöglichen zugewandt sei. Horaz hat recht gehabt, weit mehr als er selbst wußte. Das hölzerne Schiff ist längst überwunden und überholt. Wir haben mit dreifachem Erz gepanzerte Ungeheuer, von denen es beinahe schon ein Wunder ist, daß sie überhaupt schwimmen können; und diese ehernen Riesen, die mit der Geschwindigkeit des Sturmwindes durch die See rasen, werden in ihrer Richtung von einem Fingerdruck bestimmt. Alle Errungenschaften der Technik sind in dem schwimmen. den Koloß vereinigt, der die Wucht einer angreifenden Festung über den Ozean trägt und mit stärkeren Verteidigungsmitteln versehen ist, als vordem ausreichend waren, die gewaltigsten Mauern niederzureißen. Man hat das Wasser gezwungen, Eisen zu tragen. Man hat die Erde gezwungen, Geschwindigkeiten zu dulden, denen gegenüber der Flug der schnellsten Vögel langsam erscheint. Den gefiederten Geschöpfen will man das Geheimnis ihrer Bewegung ablauschen, um sich auch das Reich der Lüfte zu ertrogen. Man hat es dahin gebracht, fast unübersehliche Kräfte zu erschütternder Massenwirkung auf einen Punkt zu vereinigen, und dann wieder die übergewaltige Naturfraft dem einzelnen zur Verfügung gestellt. Man hat erst der Maschine die Schwierigkeiten und Hindernisse aus dem Wege geräumt, ihr den Weg geebnet-- und dann wieder ist man daran gegangen, Maschinen zu bauen, die kein Weghindernis kennen, weil sie jedes Hindernis überwinden. ber= Und jetzt stehen wir mitten im Maschinenzeitalter. Noch feineswegs am Ende. Vielleicht sind wir sogar dem Anfang näher. Der reißende Fortschritt, den die Technik in unseren Tagen und fast vor unseren Augen gemacht hat, könnte allerdings zu der täuschenden Vorstellung führen, als müßte die Entwickelung bald zu einen Stillstand, mindestens zu einem verzögerten Tempo gelangen. Doch genauere Betrachtung zeigt uns, daß das Niesenkind der Elektrotechnik eben noch ein Kind ist, daß die Naturwissenschaft der Erschließung neuer und praktisch verwertbarer Erkenntnisquellen nahgerückt ist. Die Röntgenstrahlen, das Radiumlicht sie bedeuten zunächst nur Lüpfungen an einer Ecke des großen Schleiers. Es ist aber sicher, daß es dabei nicht sein Bewerden haben wird. Das Maschinenzeitalter fennt feinen Stillstand und duldet keinen. Ueber die Kräftehäufung geht der Weg zur Kräfteteilung. In den ersten Anfängen der Elektrotechnik suchte und verstand man die Zusammenraffung von Kräften und ihre Verwendung auf weite Entfernungen hin. Der konzentrierte, ins Große gehende Betrieb war die Folge. Dann suchte und verstand man die Teilung der Konzentrierten Elementarkraft. Die Elektrizität, die anfangs nur ins Ungeheuere arbeiten konnte, lernte allmählich, dem Einzelbedarf sich dienstbar zu machen. Und hier begann die Entwickelung von neuem: man steigerte den Einzelbedarf, indem man die Fähigkeit des einzelnen steigerte, Kraft zu varwenden. Die Licht- und Kraftquelle der Elektrizität schuf ungeheuere Maschinen, die nur für einen Gemeinsamfeitsbedarf eingerichtet waren: sie ermöglichte dann die teilweise Abgabe der aufgespeicherten Kraft an den einzelnen; und endlich kam sie dahin, dem Kraftteil neue Selbständigkeit zu geben. Das Automobil, das hundert Kilometer in der Stunde zurücklegt, wird von einer Kraft getrieben, die es nicht selbst erzeugt hat, sondern die ihm aus einem großen Kraftmagazine gewissermaßen geliehen und zugeteilt ist. In neuester Zeit ist der Automobilismus auf das Wasser übergegangen. Dem Wettrennen der Kraftwagen ist das Wettrennen der Motorboote gefolgt. Klein und leicht wollen die Schiffe sein, um höchste Geschwindigkeit 311 erzielen. Doch die Elemente hassen das Gebild aus Menschenhand". Das schnellste kleine Boot ist auch das ge= brechlichste Boot, und die Wut des Meeres hat vor der Künstlichkeit des Schiffes, das den Vogel beschämen soll, gar feinen Respekt. Die Wettfahrt, die am Sonntag von Algier nach Toulon gehen sollte, hat stattgefunden. Ein Anfang des Rennens wenigstens wurde gemacht, und von Algier bis Port Mahon auf den Balearen ging alles gut. Dann aber grollte das Meer, und nicht ein einziges Boot fam heil davon. Die meisten versanken. Den Sturm fonnte nicht schuld sein, denn es gelang zum Glück, alle Besatzungen in die großen Begleit- Torpedoboote aufzunehmen. Die Rennboote sind für ihren Zweck praktisch untauglich gewesen. Man wird andere Rennboote bauen, und es werden sich immer wieder Waghälse finden, die ihr Leben daran setzen, einen technischen Fortschritt zu erreichen. Gewiß ist jeder Fortschritt Opfer wert. Aber nicht leichtfertig dürfen sie gebracht werden. Es ist nicht ratsam, mit einem moralischen Verlust einen technischen Gewinn zu erkaufen. Der Preis ist zu hoch. Das Gladiatorentum wird keine anmutende Erscheinung, auch wenn es sich wissenschaftlich geberdet Soziales Leben. 1 Schließung der Bauplätze. In einer Versammlung bes dimeizerischen Baumeisterverbandes wurde beschlossent, für den Hall, daß die schwebenden Ausstände in Zür Basel und Bern nicht in kurzer Zeit unter befriedigenden Bedingungen beendet seien, die Schließung aller Baupläze bei den Verbandsmitgliedern in der ganzen Schweiz in Aussicht zu nehmen. Nab und Fern † Die Onfer der Genickstarts in beriden sind, ie hebt konstatiert wird, seit dem ersten Auftreten& Se mie auf rund 1100 gestiegen. Man hofft, daß es com ener. gischen Gegenmaßregeln jezt gelingen wird, den Fortschreiten der K infheit endgültig einen Sann entgegen. zusetzen. Eine nicht ganz Lebensmüde". rzheim wurde ein 17jähriges Dienstmädchen halb betäubt durch Einatmen bon Gas aufgefunden. Wie die Untersuchung ergas, hacte das Mädchen aus Liebeskummer beschlossen, sich das Leven zu nehmen und zu diesem Zwecke mehrere Stunden lang die Gashähne in der Wohnung ihrer Herrschaft während deren Abwesenheit geöffnet. Daß das Mädchen trotzdem am Leben geblieben war, hatte den Grund, daß es, wie es selber cingestand, öfter das Fensten öffnete. Der Lebensüberdruß scheint also nicht sehr stark gewesen zu sein. Im Dienst gestorben ist der Sanitätsrat Schupmann, Direktor des Provinzial- Krankenhauses in Geseke in Westfalen. Er vertrat gelegentlich eines Schadenfeuers in seiner Eigenschaft als Mitglied des Magistrats den erkrankten Bürgermeister bei der Leitung der Rettungsarbeiten. Ein Schornstein riß die Leitung des städtischen Elekrizitätswerkes nieder, der Sanitätsrat wurde schwer verwundet und erlag seinen Verletzungen. Ein türkisches Torpedoboot vermißt. Wie aus Salonifi gemeldet wird, ist ein türkisches Torpedoboot im Sturm berunglückt und mit Mann und Maus untergegangen. Es wurde seit vierzehn Tagen vermißt. Zwei zur Suche ausgeschickte Torpedoboote kehrten ohne Resultat zurück. A Eine Unglücksfahrt. Die französische Sportwelt ist um ein Fiasko reicher. Man wollte den Versuch machen, in Motorbooten eine Wettfahrt von Algier nach Toulon durchzuführen, um die Leistungsfähigkeit der neuen Industrie zu zeigen. Anfangs ging bei rubicer Ece alles aut. Als aber ein Unwetter aufstieg und die wegen auswühlte, mußte einer der kleinen Renner nach dem anderen den Kampf aufgeben. Eine ganze Anzahl wurde von ihren Mannschaften verlassen und ging unter, andere wurden, ebenso wie die Bemannung, an Bord der begleitenden Torpedoboote genommen. Große Besorgnisse herrschten um das Schicksal des einen der Bocte,„ Quandmême", das mit einer Besazung von 11 Personen spurlos verschwunden war, ebenso wie sein Begleiter, der Torpedojäger„ Arbalète". Doch sind beide Schiffe glücklich in Caglian gelandet. Die Wettfahrt war von der Zeitung Matin" veranstaltet worden. Dem französischen Marineminister werden scharfe Vorwürfe gemacht, daß er die Ermächtigung zu diesem Unternehmen erteilt und es durch Torpedoboote unterstützt hat. Explosion in einer Celluloidfabrik. Die Fälle von Bränden und Explosionen in Celluloidfabriken häufen sich in letzter Zeit. Erst vor kurzem brannte in Berlin eine Celluloidfabrik nieder, wobei Menschen schwer verwundet wurden. Jetzt kommt eine gleiche Nachricht aus Wien. In der im Zentrum der Stadt gelegenen Fabriksniederlage von Kornblüh brach Feuer aus. Bei dem Löschversuche entstand durch Entzündung von Celluloiddämpfen eine Explo sion, wodurch vier Feuerwehrmänner schwer, drei Polizisten und gegen 30 andere Personen mehr oder minder verletzi wurden. Die Fenster der gegenüberliegenden Häuser wur den infolge des Luftdruckes zertrümmert. Richter Lynch. In Memphis hängte die Bevölkerung einen Neger, der Frau und Kind eines Weißen geraub und nur gegen Lösegeld herausgegeben hatte, kurzerhand an einen Telegraphenpfahl auf. In der Opiumhöhle. Ein trauriges Licht auf die Sitten der amerikanischen oberen Zehntausend wirft ein Meldung aus Newyork. Der Sohn des bekannten Poli tikers und Millionärs Croker wurde in einem Eisenbahn wagen in Newton( Staat Kansas) tot aufgefunden. Di Leiche zeigte Spuren von Opiumvergiftung, die Mordver dacht auftauchen ließen und zur Verhaftung einer Anzahl von Personen führte. Bei der Untersuchung aber stellt sich heraus, daß der junge Croker kurz vor seinem Tod eine Opiumhöhle besucht hat. Uebermäßiges Rauchen de: rerderblichen Giftes hat seinen Tod herbeigeführt. Da Opiumlaster ist in der amerikanischen Lebewelt sehr ver breitot Geifteskranke als Schauspieler. - Eine Theaterborstellung im Irrenhause. Wuhlgarten als Villenkolonie.- Ein Festtag.- Die„ wil den Männer. Der Schmuck des Ewig- Weiblichen. ., Monsieur Herkules" und" Bädecker". Musik und Flag genlied. Ueber das Tanzen geht nichts. Das Theater als Heilfaktor. " - - - Freundlich schauen die roten Dächer der Anstalt Wuhl garten bei Berlin aus grünem Blättergewirr hervor. Der von der Stadtbahnstation Biesdorf kommende Wanderer hat wohl den Eindruck, der schöne Maientag habe ihn aus dem sinnbetäubenden Getriebe der Stadt hinausgelockt in di jungfräulichen Felder und vor ihm winke in sauberes Durl zur guten Rast. Fürwahr, es ist eine stattliche Ansiedelung diese Heit und Pflegeanstalt für Nervenleidende, Epilepti fer, Geistesfranke und Blödsinnige. Die Stadt Berlin dar stolz auf die Arbeit sein, die hier im Dienste der Menschen. liebe getan worden ist und alltäglich aufs neue getan wird. Ein schlanker Kirchturm erhebt wie ein ernster Grund gedanke über die Firſten und Baumkronen, die in dem har ntonischen Zusammenflang ihrer frischen Farben das Bill einer von Künstlerhand geschaffenen ländlichen Idylle geben Keine finsteren Mauern, feine starr abschließenden Gitter mit denen man in alten, glücklicherweise überwundenen Zei ten die Unglücklichsten der Unglücklichen, die Unmündigen in Geiste, von der übrigen Menschheit abschloß. Durch lebend: Hecken hin, an blühenden Kirschbäumen vorbei und über sprossende und gedeihende Anpflanzungen hinweg erreich man den inneren Teil der Anstalt. Weite Rasenflächen deh nen sich zwischen den einzelnen Landhäusern, in volle Jugendkraft blühende Beete von Vergißmeinnicht, Goldlack Stiefmütterchen bringen Abwechselung und traulich plät schert ein geschäftiger Springbrunnen. In diesen zweistöcki gen hübschen Gehäuden am Wege sind Beamtenwohnunger und Verwaltungsräumlichkeiten untergebracht, drüben in mitten weiter Spielplätze liegt das Haus der idiotischen Kin der, jene Dépendence ist für Schwerleidende bestimmt,— di Teilung der Anlage in einzelne Abteilungen oder Ansied lungen ist mit Geschick und Geschmack durchgeführt. Doch wir wenden uns dem architektonisch sehr anmuten den Hauptgebäude zu. Ist doch heute ein Festtag für die Anstalt und ihre Pfleglinge. Nach wochenlangen Proben und Bemühungen ist der große Tag gekommen- Theater wird gespielt, dazu gesungen und musiziert. Grund genug für die freudige Erregung, in der das zahlreiche Audito rium im Saal der kommenden Dinge harrt. In blau- und weißgestreifter Anstaltskleidung sißen sie eng geschart da, die Patienten oder vielmehr die Patientinnen. Denn es sind fast nur Frauen anwesend. Die Anstalt hat über 1300 n sassen und so wüurde der Raum nicht ausreichen. Die Da men gehen natürlich voran- für die Männer wird eine Wiederholung der Vorstellung in den nächsten Tagen ver anstaltet. Damit aber das männliche Element nicht ganz mangele, nehmen auf den hintersten Stuhlreihen eine An zahl teilweise sehr intelligent in die Welt schauender Persön lichkeiten Platzes ist die Abteilung der wilden Männer" Leute, die vor Gericht sich als Geistesgestörte gerierten und nun hier beobachtet werden, ob's wahr ist oder nicht". Die Grenzen sind manchmal schwer zu ziehen. Eine gering Störung kann die Veranlassung geben für den nur wenig erfrankten Menschen, sich nun als vollständig anormal zu geberden. An den Seiten nehmen die Kinder Platz. Die In sassen der Austait sehen durchweg gut aus, blitzsauber, die uniforme Tracht wird gemildert durch alle möglichen indivi duellen Auspugungen, die weibliches Schmuckbedürfnis er. findet. Bunte Minichen, Blumensträußchen, Spikenfragen, farbige oder weiße Tändelschützhen, moderne Haarkämme, das sind die Mittel, mit denen der Gleichmäßigkeit entgegen gewirkt wird. Auf diesem oder jenem Gesicht liegt der init leiderregende Stempel unheilbarer Stumpfheit. Aber das is durchaus nicht der Top, im Gegenteil, wenn man es nicht berher gewußt häre, würde man schwerlich auf den Gedan fen gekommen sein, in einer Versammlung von geistig Let denden zu sein. = [ Tropfiteinh gebirge bei Rohlfia fige Tropfteinhöhl ift etton 35 Zentim bat eine Länge bo eine Sobe von 8 Fröhliche, Erheiternde zugeschnitten. Und dann ruft die befinden sich die fr Doble fajlief Peter lang u Dobfiteugebilde findet fich eine e =[ Eine Fr 1 Mrift Columb bandeln, die fity bat eine fi mit der Erf wded iii ihr and außeror Richt n derfelben Straft Default fie be leftgeidinal #frin Te ar bereit erf felbe brobierc Einige flotte Musikstücke, Klavier mit Xylophonbeglei tung, bringen Anregung und Munterkeit. Alles ist auf das Klingel, der Vorhang teilt sich und Monsieur Herkules" be ginnt in der gleichnamigen einaftigen Posse droben seine verwirrenden Kraftstücke zu vollführen und damit das päda gogische Gemit des direktorialen Jugendbildners in die schredlichste Beängstigung zu bringen. Unten im Saale aber ist von Hengstlichkeit nichts zu verspüren, Geficher und Ge lächter wird laut und der Beifall zum Schluß der heiteren Szenen will nicht enden. Ebenso geht es bei dem zweiten der aufgeführten Stücke, dem Schwank Bädecker". Hier kom men auch Gesang und Musik zu ihrem Rechte. Stürmischer Applaus ruft die Darsteller wiederholt an die Rampe-- el ist, mit einem Worte gesagt, ein voller unbestrittener Erfolg In der Pause erefutiert eine Patientin in etwas phantasti scher Weise aber nicht uninteressant Chopin am Flügel; zum Schluß treten sogar vier der männlichen Akteure in weißen Matrosenanzügen auf und tragen mit Begeisterung und Ver ständnis das Flaggenlied" vor. Es ist wirklich nett und meine Nachbarin, die behauptet, schon zwölf Jahre in der Anstalt zu sein, meint, fast könnte man heute auf den Ge danken kommen, der regelmäßige Tanzabend dürfte dem Theater zu Liebe einmal fortfallen. Die Umsitzenden stim men eifrig ein, obwohl die junge Hübsche mit dem blonden Haar etwas zweifelhaft wird. Der Tanz- das ist dochk und die anderen neigen schließlich der gleichen zu wichtig Meinung zu. Auch an diesem Orte vergißt die Frau nicht ihre angeborene Liebe für den musikalischen Reigen. - So ging die Veranstaltung in zufriedenstellender Weise borbei, nur zwei-, dreimal crinnert ein schwacher charakteri stischer Aufschrei an den Ernst der Stätte, eine Epileptische hat ihren Anfall bekommen. Doch die überall verteilten Wärterinnen eilen schnell herbei und leisten den nötigen Beistand. Aber die Darsteller, wird man fragen, die Darsteller au der Bühne, das waren doch wohl gesunde Menschen, bezahlte schauspielerische Kräfte? Weit gefehlt. Das agierende Per sonal bestand mit Ausnahme zweier wärter ausschließlich aus Pfleglingen und wahrhaftig, sie machten ihre Sache nicht schlechter, als manche im Vollbesize aller geistigen Fähigkeiten befindliche Dilettanten. Die Einstudierung mag der Mühe gekostet haben, Assistenzarzt Dr. med. L. Schayer, der die Idee ins Leben gerufen und sich um ihr Gelingen eifrig bemüht hat, durfte mit dem Erfolg zu hieden sein. Es flappte eben alles. Die beste Belohnung wird in dem Bewußtsein liegen, diesen Armen eine freudige Stunde aegeben zu haben. Nebenbei werden in der moder nen Psychiatrie praktische Zwecke mit jelchen Veranstaltungen verknüpft. Durch die Ablenkung ihrer grübl rischen oder wahnvollen Gedankenwelt, durch die Konzen tration auf die Proben, die Aufführung, das ganze Arrange ment und die Vorbereitung wird eine Sammlung bei den Kranken bezwedt und hervorgerufen, die als beachtenswerte: Heilsattor anzusehen ist. DOT Sollen vir noch erzählen von den mancherlei Dingen die wir nach der Vorstellung sahen? Den Zimmern mit minuriösen Modellarbeiten, von einem felien talentvollen Batienten ausgeführt, den Vorhallen, die von franker Malern durch wirkungsvolle Landschaften und Dekorationer ausgeschmückt waren, den Handarbeiten der Patientinnen? Es würde zu weit führen, aber wir werden gern an der Tag in der Anstalt zurücdenken. Und wahrlich, oft genug müssen wir uns jagen, wo liegt die Grenze zwischen un und ihnen es wird begreiflich, wenn die Orientalen den Geisteskranken init ehrfürchtiger Scheu ansehen, meta physische Borstellungen an seine Person knüpfen. Die Berliner städtische Anstalt Wuhlgarten steht seit ihrer Gründung ver china wol! Jahren unter der verdienstvollen Leitung des Infanten Psychiaters Dr. He bold, dem eine Anzahl Werte, ein geschultes Pflegepersonal und zahl. reiche Vermalungsangestellte zur Seite stehen. Wuhlgarter darf eine Marsteranſtalt genannt werden von dieser Tat sache konnte man sich am Theatertage überzeugen. Heinr. Goeres. - Kunft und iffenfchaft. LG Ein neues Serum gegen Tuberkulose will ein Pariser Arzt, Dr. Cupuillere, entdeckt haben. Er behauptet, mi+ Jeiner Methode bereits unter Kontrolle anderer Medizin in Agen erfolgreiche Versuche bei tuberkulösen Tieren g macht zu haben. Die Tuberkuloseheilmitte! schießen i Jezier Zeit wie Pilze aus der Erde. Man tut gut, sich au den neuen Propheten gegenüber fühl abwartend zu bet balten. - Vermischtes. =[ Eine sinnige Stiftung] ist die zum Andenken ar den am 11. Mai 1818 auf einer Jagd verstorbenen Jüng ling Franz Goldmann. Nach den Bestimmungen der Stiftung erhält eine Jungfrau, die am 11. Mai Hochzeit mid erlangen der ihm zu Ehre ** Das gigen 7 Uhr in tag und Freitag ben Feftfpielen den Besuch fofor zu erwarten feir -lk Volk om 1. März u des Bollsbildu hammelt, um Boitsbibliothe Bu befprechen. der Entschluß orten geeignete Bläne zu unter über die Ergeb Bersammlung 4 Uhr, im C handlung wird bibliothels lich und das E beftrebungen un wünscht. Ber Methode der will, wende fid felle des Rhein und verwandte Schmidtstube N ** Give Seltreise auch im Garten od bwechselung choreographise reich an Lichte „ Ein Märchen trachten, befon timlich. Die die Schweiz, ?? Sonn 19 000 Mitgli bahnvereine Borfiz des R Frankfurter S 5. Die Ver ar, faßte u. holungsbedür A Jn id ere Dbftba big borübe the Dbfiahr tter war adlings, Renge auf. Ca ach, führte 1 belachten dhr die Kir hundert Jahr der Einwohn ber Ur in Gegenwart des Bürgermeisters mit einem Kranzu Teil dachte schmückt, 92 Mark ausgezahlt. Dieses Jahr wurde dein Toten die genannte Ehrung von der Jungfrau Meta Vartels erwiesen, während in den letzten beiden Jahren das o Grab ohne Schmuck verblieb. an er =[ Eine Riesen- Talsperre] ist im Sauerlande für das Tal der Möhne geplant. Sollte das Unternehmen sich ver. wirklichen, so entstände ein Werk, das an Ausdehnung in Leistungsfähigkeit das größte Deutschlands würde. Di Sperre soll sich über eine Fläche von 1000 Hektar erstreckenta mit einem Fassungsvermögen von 110 Millionen Suboh meter, die einen normalen Abfluß von 10 Subifmeter jeg Pferdefrästen hinreichen würden. In Form eine S mondes angelegt, würde die Sperre 12 Kilometer lang n awar gleidh geräte für Himmelsma Win Togen Lüttich Machtetes g * Die der Sefunde ermöglichen und zur Erzeugung von 1.tafi fröhlicher ** Die Königin Mutter von Italien eine Einladung des Kaisers nach Wiesbaden für die I der dort veranstalteten Festivicle angenommen. Währ der Zeit des Aufenthaltes der Königin wurde das g Jägerbataillon aus Marburg, dessen Chef die Kö... Margherita ist, nach Wiesbaden kommandiert. folgende Gm- cita ein 3a, anfäffige Hand anftatt Der Deutsche ihm furz mit pering, bei u Nach dem aurid, bie Tungen in d f den Gedan n geistig Le lophonbeglei es ist auf da ann ruft di Herkules" be droben sein mit das päda oners in di m Saale aber Ficher und Ge 3 der heiteren m zweiten der Sier fom Stürmische Rampe e ttener Erfolg vas phantasti Flügel; zum ure in weißer rung und Ver tlich nett unt Jahre in de 2 auf den Ge 16 dürfte den fizenden itim dem blonder - das ist dod ch der gleichen ie Frau nich eigen. lender Weise er charakteri Epileptische all verteilten nötigen Bei Darsteller au schen, bezahlte gierende Ber ausschließlich en ihre Sache ller geistigen udierung mag = [ Tropfsteinhöhle im Teutoburger Walde. Im gegebirge bei Rohlstädt im Teutoburger Walde ist eine präd fige Tropfsteinhöhle entdeckt worden. Der Zugang zu ibr ist etwa 35 Zentimeter breit und 6 Meter lang. Der Raum bat eine Länge von 5 Meter, eine Breite von 3 Meter und ene Höhe von 8-10 Meter. An den Wänden und Decken befinden sich die wunderbarsten Tropfsteingebilde. An die nfte Höble schließt sich eine zweite an. Dieselbe ijt etno 4 meter lang und 4 Meter breit und zeigt noch schönere opfsteingebilde als die erste. In der Mitte der Höhle befindet sich eine einem Eichenstamm gleichende Säule. 1 [ Eine Prügelmaschine.] In Amerika, und zwar im Drift Columbia, soll für Männer, die ihre Frauen miß. Diese Abbandeln, die Prügelstrafe eingeführt werden. fid hat eine für ihr Geschlecht begeisterte Dame veranlaßt, mit der Erfindung einer Prügelmaschine zu beschäftigen, und es ist ihr gelungen, ein derartiges Ding auszuflügeln, oh außerordentlich gründlicher Weise ihr Geschäft be. forgi Richt nur, daß die Maschine stets gleichmäßig mit derfelben Straft, nicht stärker, aber auch nicht schwächer weiter. primalt sie verändert auch fortwährend die Lage des auf bfgeschnallten Delinquenten, so daß dessen Körper A ein Teil abbekommt. Die tatkräftige Dame hat sich er bereit erflärt, den ersten Versuch ihres Werkes an sich Mehr kann man in der Tal felbe brobieren zu lassen nidelangen! Lokales. 16. Mai 1905. Das Großherzogspaar, das heute Abend gegen 7 Uhr in Mainz erwartet wird, nimmt morgen an der ihm zu Ehren veranstalteten Rheinfahrt teil. Donners tag und Freitag wohnt das hohe Paar als Gaft des Kais rs den Festspielen in Wiesbaden bei. Im Falle der Kaiser den Besuch sofort erwidert, wird er am Samstag in Mainz zu erwarten sein. -lk Volksbildungs- Konferenz in Gießen. Bereits am 1. März und am 1. April hatten sich in Gießen Freunde des Volksbildungswesens und der Volkswohlfahrtspflege verSammelt, um die Gründung von Voltsbildungsvereinen, Voltsbibliotheken usw. in der weiteren Umgegend von Gießen zu besprechen. Das Ergebnis der legten Versammlung war Dr. med der Entschluß einer Reihe von Herren, an ihren Wohnund sich um orten geeignete Schritte zur Verwirklichung besprochener m Erfolg zu Pläne zu unternehmen und in einer weiteren Versammlung te Belohnung über die Ergebnisse ihrer Bemühungen zu berichten. Diese eine freudige Versammlung wird nächsten Samstag, den 20 Mai, nachm. in der moder 4 Uhr, im Café Ebel in Gießen tagen. Besondere Beranstaltungen handlung wird in dieser Versammlung das Bolts. rer grüble bibliothetswesen finden. Die Versammlung ist öffentdie Konzen lich und das Erscheinen aller Freunde der Volkswohlfahrtsanze Arrange lung bei der bestrebungen und des Voltsbildungswesens auf derselben ereachtenswerte: wünscht. Wer sich im voraus über Zweck, Aufgaben und Methode der neueren Volfsbildungsbewegung unterrichten will, wende sich um aufklärende Schriften an die Geschäftsstelle des Rhein- Mainischen Verbandes für Bolfsvorlesungen und verwandte Bestrebungen in Frankfurt a. M., An der Schmidtstube Nr. 7. herlei Dingen, Summern mi n talentvoller bo franfer Deforationer Batientinnen ngern an der clich, oft genug Se zwischen und Orientalen den ansehen, meta fen. steht seit ihrer verdienswollen ebold, dem —fonal und zahl. n. Buhlgarter von dieser Tat eugen. r. Goere 3. aft. will ein Pariser behauptet, mit erer Medizin sen Tieren g schießen i it gut, fich aug artend zu ber n Andenken a storbenen Jüng immungen der 1. Mai Hodzeii Des Verstorbenene einem Kranz ahr wurde dein frau Meta Bar den Jahren das erlande für das nehmen sich ver 11 Ausdehnung er ds würde. Di Settar eritreden Dillionen bib Subifmeter eg ** Eine ungarische Geigertruppe wird auf ihrer Weltreise auch in Gießen und zwar Montag, den 22. Mai, im Garten oder Saal des neuen Saalbaues gaftieren. Große Abwechselung in Mufit, Solo- und Chorgesang, außerdem choreographise Genüsse werden uns geboten. Bezaubernd reich an Lichteffekten und Verwandlungen ist die Aufführung „ Ein Märchen aus tausend und eine Nacht". Die Landestrachten, besonders die der Damen, sind schmuckvoll und volkstümlich. Die Truppe hielt einen wahren Triumphzug durch die Schweiz, die Niederlande und Frankreich. tr ?? Sonntag Nachmittag hielt der gegenwärtig über 19 000 Mitglieder zählende Verband der Staatseisenbahnvereine im Direktionsbezirk Frankfurt unter dem Vorsiz des Regierungsrats Gallo im Sigungezimmer des Frankfurter Hauptbahnhofs seinen diesjährigen Verbandstag ch. Die Versammlung, die von 50 Abgeordneten besucht ar, faßte u. a. auch Beschlüsse über die Nachkur für erholungsbedürftige Refonvaleszenten. □ In schönster Blütenpracht stehen gegenwärtig 30 oere Obstbäume, und da die gefürchteten drei Eisheiligen big vorüber gegangen sind, so ift Hoffnung auf ein tho Obfjahr vorharden. Das tühle und zugleich sonnige itter war der Blütezeit recht günstig. Die Obstbaumdäblinge, wie Maifäfer u. a. treten in auffallend kleiner Renge auf. - d.utschen Viter in die Küche und zog verstohlen eine| Flasche Kirschengeist aus dem Wandschrank und sagte: Rumm, trint- mei' Alter ist is schtreng Temperenz, daß ich nichts merke losse derf, aber mer friegt mitunter Leib, Zehn Minuten später ruft der Alte den Better weh." in seine Stube, schließt eine Rifte auf, in welcher ein VierGallonenfäßchen schlummert, schenft ein und sagt:„ Trink herzhaft, wann mer aach Temperenzler sinn, nnsern gute Troppe halte mer doch, aber die Alt derfs nit wiffe." Etwas später geht der Gast nach den Ställen, dort schleppen ihn die Söhne des Farmers in eine dunkle Ecke, ziehen eine Flasche aus dem Stroh mit den Worten:„ Vetter, trint,' s is guter Bourbon, aber sags de Alte net, die sein verrückte Temperenzler." Krofdorf, 15. Mai. Wie in früheren Jahren, so hat sich auch jest wieder ein lebhafter Verkehr auf unserer Dorfstraße eingestellt. Gilt es doch nun wieder die ungeheueren Holzmassen, welche alljährlich im Königl. Forst, wie auch in unserm großen Gemeindewald gefällt werden, ihrem Bestimmungsort zuzuführen. Doch die von der oberen Behörde eingeführte Neuerung, wonach bei der Köngl. Forft tasse sämtliches Holzgeld vor der Abfuhr des Holzes bezahlt werden muß, erscheint vielen Interessenten höchst unb q** m. Grebenhain, 14. Mai. Proteft gegen den Generalkulturplan des Bogelsberges. Die nach hier berufene von über 1000 Teilnehmern besuchte große Versammlung gestaltete sich zu einem interessanten Proteft gegen den Generalfulturplan. Erschienen waren u. a. auch Dr. Wallau, Forstmeister Diefenbach- Schotten. Oberförster Krug- Grebenhain und die Landtagsabgeordneten Schmalbach, Stöppler und Weber. In sehr eingehender Weise legten die verschiedenen Redner ihre Ansichten über den Gesezentwurf dar, die dagegen sprachen wurden durch Beifallsrufe begrüßt und die für den Kulturplan eintraten, wurden durch stürmische Proteftrufe unterbrochen. Aus diesen Zwischrufen konnte man deutlich erkennen, daß das Projekt die Sympathie der Versammlung sich nicht errungen hatte. Die Versammlung nahm schließlich einstimmig felgende Resolution an: " Die heute versammelten Landwirte des hohen Vogelsbergs halten den Generalfulturp'an in seiner jetzigen Gestaltung für unannehmbar und beauftragen den Vorsitzenden und den heutigen Referenten sich mit den beteiligten Gemeinden in Benehmen zu setzen, um alle Schritte zu tun um die Annahme des Generalfulturplanes bei der Zweiten Rammer der Landstände zu verhindern." Hungen, 15. Mat. Demnächst wird hier eine landwirtschaftliche Winterschule errichtet. Die vom Kreisamt an unsere Gemeinde gerichtete Anfrage um unentgeltliche Ueberlassung von Räumlichkeiten ist vom Gemeinderat mit Freuden bejaht worden. ? Wezlar, 15. Mai Lobubewegung im Bangewerk. Die hier beschäftigten Maurer haben infolge LohnDie hier beschäftigten Maurer haben infolge Lohn streitigkeiten heute ihre Kündigung eingereicht. Auf interessierter Seite hofft man jedoch noch, die Differenzen auf friedlichem Wege beizulegen. Außer den Maurern sind auch noch die Bimmerleute und andere Bauhandwerker wit Forderungen auf Lohnerhöhungen hervorgetreten. § Braunfels, 15. Mai. Das Ganturnfest des Lahn- Dill- Gaues findet am 23 und 24. Juli in Braunfels statt. Limburg, 15. Mai. Die in der hiesigen Umaegend von einem tollwütigen Hund gebissenen sieben Kinder sind jetzt, nachdem sie geimpft worden sind, aus Berlin zurückgefehrt. A Betterweil, 15. Mai. Bürgermeister- Jubiläum. Hier begeht nächsten Donnerstag Bürgermeister Bergel sein 30jähriges Jubiläum als Drtsoberhaupt. Die Vereine und Einwohnerschaft wollen dem Jubilar eine besondere Ehrung zuteil werden lassen. Publikum wie das Geflügel selbst. Den hochherzigen Stiftern aber sei nochmals an dieser Stelle der Dant des gesamten Vereins ausgesprochen. Das Wasserg flügel hatte in dem angrenzenden Garten seine Aufstellung gefunden. Samstags fand nach der Prämiierung die feierliche Eröffnung durch den Geheimen Regierungsrat Herrn Schönfeld statt, woran sich ein Rundgang durch die Ausstellung anschloß. Der Besuch war ein guter, besonders am Sonntage war derselbe ein äußerst reger und trug hierzu auch nicht wenig das schöne Konzert der Thüring. Ulanenfapelle aus Hanau bei. Montags um 12 Uhr wurde die Ausstellung geschlossen; nachmittags um 3 Uhr fand die Losziehung der mit dem Unternehmen verknüpften Lotterie statt. Die Prämiierung ergab folgendes Resultat: Ehrenpreise erhielten: J. Zimmer- Bingmühle für Truten, R. Ritter Grünberg für Truten, H. Jäger 10. Ober- Dhmen, für Peking- Enten, H. Fiedler- Nieder- Gemünden für AylesburyEnten, F. Simon Ehringshausen für Wyandottes, H. Schönhals- Rebgeshain für Lackenfelder, H. Thießen- Nieder- Gemünden für Silberwyandottes, Fr. Bicker- Gießen für Goldwyandottes, Kreis amtmann Pfeiffer- Schotten für weiße Wyandottes, Gebr. Weiß- Schotten für graue Schotten, L. Christ- Neumühle für schw. Minorka, Ph. Södler- NederGemünden für reb. Italiener, S. Merschrob- Zeilbach für reb. Italiener, Lehrer Dörr- Lehnheim für schwarze Italiener, A. Göbel- Schotten für Weißhauben, Lehrer Kemmer- Zeilbach für Silberlad, p. Maus 2. Rupperter rod für Goldsprenkel, F. Jöckel- Grünberg für Zwerg- Cochin, Fr. Roth- Ulrichstein für Zwergkämpfer, L. Zehfuß- Nieder- Gemünden für Farbentauben,. Merz- Schotten für Farbentauben, H. EulerOber- Breidenbach für Brieftauben, R. Appel 2. Ulrichstein für Brieftauben. Erste Preise erhielten L. Chrift, F. Simon, Ph. Eöbler, Bürgermeister Schmidt- Bobenhausen, H. Euler- Ober- Breidenbach, K. BizLaubach, K. Appel 2. 8weite Preise erhielten J. Bimmer, Fr. Jöckel, K. Nies- Ober- Seemer, S. Heußing- Laubach, Söbler, Simon, H. Storch- Schotter, W. Aff- Beltershain, H. Thießen, C. Weiß, H. Finkernagel 7. Ruppertenrod, Karl Horft Ober- Seibertenrod, R. Appel 2., R. Maus- Ruppertenrod, G. Bräuning- Flenfungen, R. Rohn- Ruppertenrod, C. Burg 2. Ruppertenrod, P. Heuer Hannover, Becker- Laubach, Rothenberger- Gederr, Hühnergarth- Köddingen, Piz- Laubach, K. Reiz- Stockhausen, CR. Schad Gedern. Dritte Preise erhielten J. Zimmer, R. Reig, R. Ritter, G. Schütz. Schotten, C. Wagner- Schotten, G. Merz- Schotten, J. MerteStrebendorf, H. Fiedler, ödler, L. Christ, J. BöhmLaubach, Keil- Strebendorf, E. Kömpf- Elpenrod, H. Jäger, F. Simon, C. Hofmann- Klein- Eichen, F. Hecker- Gießen, R. Lauer- Azenhain, Lehrer Remmer, Th. Stein- Grünberg, K. Rohn, Ph. Körber- Lehnheim, H Maus 2. Ruppertenrod, . Weiß, Fr. Roth, L. Zehfuß, A. Appel 2., W. HöghKlein- Eichen, H. Merschros, Bürgermeister Schmidt, BeckerLaubach, F. D. Möll Laubach. per Marktberichte. Gießen, 16. Mai. Kuf dem heutigen Wochenmartt foßeten Butter fb. 105-1.20 Mt., Hübnere e per Stück 5-6 Pfg., Enteneter St. 6-7 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Bfg Erbsen per Liter 21 Bfg., Linjen per Liter 32 Pfg., Tauben per Paar Y. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Sahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pft 00-00 Pfg., Dchsenfleisch per fb. 70-80 Bfg., Rindfletsc per Pfd. 62-68 Pfg. per Pfb. Schweinefleisch 66-76 Bfg. Schwet Bfg. Sammelfleisch per Pfd. 50-76 Pfg., Kartoffeln prc 100 Kilo 6.50 b. fleisch gesalzen per Bfunt 0.80 Bfg., Salbfleisch per Bfd. 70-74 700 Mt., Zwiebeln per 8t. Mr. 8.00-10.00, Weiskraut 10-15 Bf. pe Stüd, Zentner 3-4 Mt. Aepfel per Zentner 6-10 mt. Zwetschen be Bentner 0,00.- 0.00 Nüsse 100 St. 00-00 Pfg. Milch per Liter 90 Pfg. Dauer der Marktzett von 7 Uhr morgens bis 1 ub nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen voi Beginn der Markizett überhaupt nicht, und während der erster brei Stunden der Marktzeit im Umberzieben fetlgeboten werden. K Mainz, 15. Mai. Roheit. Sechs halbwüchsige Burschen zertrümmerten am Eingange von Breßenheim das Draiser Kreuz, das dortige Kruzifig, und knüpften die Figur an einem Baume auf. Drei der rohen Burschen Die Marktpreise für Vich und Frucht und die Gießener wurden bereits festgenommen. *-* Wiesbaden, 15. Mai. Nach neueren Bestimmungen begibt sich nur das Offizier- Korps des Marburger JägerBataillons während des Aufenthalts der Königin Margberita von Italien nach hier. + Aus Hessen- Nassau. Dem Vernehmen nach ist der * Shiller- Fener". In Gößenhain, Kreis Offen. bisherige Polizeipräsident von Potsdam, Graf von Bernstorff, ach, führte die Schillerfeier am Dienstag zu einem jetzt zum Regierungspräsidenten von Kassel ernannt, belachten Zwischenfall. Als am Nachmittag um fünf während Regierungspräsident von Trott zu Solz zum Oberpräsidenten der Provinz Brandenburg ernannt worden ist. Uhr die Kirchenglocken die Sterbestunde des Dichters vor hundert Jahren verkündeten, befand sich der größere Teil Die Vogelsberger Geflügel- Ausstellung. der Einwohnerschaft auf dem Feld. Wenige nur erinnerten -gi Grünberg, 16. Mai. fich der Ursache des ungewohnten Geläutes, der größere Die diesjährige Ausstellung des Vogelsberger GeflügelTeil dachte an Feuer, spornstreichs ging es heimärts zwar gleich direkt an das Eprizenhaus, wo man die Löschzuchtvereins, welche vom 13.- 15. Mai zu Schotten geräte für alle Fälle mobil machte, denn surchtbar wird die abgehalten wurde, reiht sich den früheren ebenbürtig an und Himmelsmacht, wenn sie der Fessel sich entrafft. zeigt in ihrem Gesamteindruck, daß die einzelnen Züchter zielbewußt und eifrig tätig sind. Das ausgestellte Material war durchgehends sehr gut, einzelne Exemplare sogar ganz *** Eine internationale Geflügelschan wird in den Tagen vom 9. bis 12. Juni auf der Welt- Ausstellung zu Lüttich abgehalten. Auf der Schau wird auch gefchlachtetes gemästetes Geflügel vertreten sein. * Die Tempereuzler. Der Pfälzer in Amerika" følgende Anekdote eines Antitemperenzblattes wieder: gung von 1laf de fröhlicher Pfälzer wanderte vor etwa 50 Jahres in Turnhalle untergebracht. in cine? S lometer lang Italien en für die T men. Währ urde das g die Kö... crt. Im cita ein und besuchte seinen in der Nähe von Lancaster, Ba., ansässigen Onkel. Neben dem reichen Sonntagsmahl stand anstatt der gewohnten einflasche ein Wasserglas. Der Deutsche machte einige Bemerkungen darüber, die man ihm kurz mit der Erklärung abschnitt: Mir sein halt Temeserenz, bei uns derf fee" Troppe Schpiritus ins Haus." Nach dem Essen zog sich der Bauer zum Mittagsschläfchen zurück, die Mädchen gingen in die Sonntagsschule und die ungen in die Scheune. Plötzlich rief die Tante den vorzüglich. Die Sektion Schotten hat keine Mühe und Arbeit gescheut, um die Ausstellung würdig zu gestalten und es ist ihr auch vollständig gelungen, das ganze Unternehmen mit einem schönen und stattlichen Rahmen zu schmücken. Der größte Teil des flügels war in der schön dekorierten Den Bühnenraum dieser stattlichen Halle war von Herrn C. Weit in wirflich großartiger Weise und mit feinem Geschmack und Verständnis gar schön mit ausgebalgten Vögeln und allerlei Tieren geschmückt. Ein wohlverdienter Ehrenpreis war der Lohn für diese mühevolle Arbeit, die ein Glanzpunkt der Ausstellung bildete. In einem Nebenzimmer hatten die stattlichen Ehrenpreise ihre Aufstellung gefunden und bildeten dieselben in ihrer großen Reichhaltigkeit, sowie in ihrer Schönheit und Zweckmäßigkeit einen ebenso großen Anziehungspunkt für das besuchende Fleisch- und Brotpreise am 15. Mai 1905. Höchste Schlachtviehpreise in Frank urt a. M. Fleischpreise in Gießen " " 50 kg Schlachtgewicht 71-73 M. 1/2 kg 70-80 f. 1/2 87-90 Pf. do. 70-74 67-68 " Н 18.50 m. 16-16 25 do. 66-76 Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 kg 52 Pf Schwarzbr. do. 48 " " " Ochsen Kälber Schweine do. Getreidepreise in Mannheim Weizen 100 kg Roggen do. Frankfurt a. M., 15. Mai. Fruchtmarkt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer Mt. 18.35-18.60, furhessischer Mr. 18.35-18.60 Roggen, hiesiger Mr. 15.75-16.00, russischer Mr. 16.00-16 25 Gerste, hiesige Mr. 17.80 bis 18 00, Pfälzer Mt. 17.25 bis 18.50, fränkischer Mt. 17 80-18.25, Riedgerste Mr. 18.25 bis 18 40 Hafer, htefiger unt Wetterauer Mt. 14.90-15 50, turhessischer Mr. 14.90-15 50, bay erischer Mt. 14.90-15.00, Mais, Mixed Mr. 11.90-12.20. Alé pro 100 Kilo. ab hier. Me hI wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hies. O, mt. 26 00-27.00, feinere Marken Mr. 28.00-29.00, hiesiges Nr. 1, Mr. 24.00 bis 24.75, feine e Marken Mt. 25.25-26.00, hiesiges Nr. 2, Mt. 23 00-23.75, fein re Marken Mr. 24.00-24.75, hiesiges Nr. 4, Mr. 18 25-19 00 feinere Marken 22.75-21 25, Roggenmehl, hiesiges, 0, f. 22.- 23.25 b. 1 19.50-20.75, do. 2 Mr. 16-16.50. Weizenschalen 5.50 bis 5 60, Weizenkleie 5.50-5.60, Roggenkleie Mt. 5.70-5.9 Weizenfuttermebl 675-7.00. Giosence landwirtf@ eftlicher Wette bienf Borausfistliche Witterung in Hessen für Mittwoch, den 17. Mai. Meist trüb und vorwiegend trocken, ziem lich fühl, weniger windig erantwortlich: für die solitit und den Inseratente Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beid in Gießen. Aug. Montanus& Co. Giessen, Bahnhofstrasse 54 erlauben sich als besonders preiswert anzubieten: 66 Complettes Bett„ A" bestehend aus: solider Holzbettstelle, Matratze, Unterbett, Oberbett und Kissen zu Mk. 56.,, B" Complettes Bett„ B" bestehend aus: / solider hochhäuptiger Holzbettstelle mit Muschelaufsatz, Sprungrahmen, 3teiliger Kapokmatratze, Kopfkeil, Oberbett und Kissen zu Mk. 113.50 Complette( eiserne) Betten von Mk. 26. an. Nur ein Tag! Tourné 1905 Zum neuen Saalbau, Gießen Garten o. Saal, je nach Witterung, Montag, 22. Mai, abds. 8 1hr grosses Einziges Zigeuner- Konzert mit Gesang und Tanz aufführungen( Solo- u. Chorgesang) des Oester.- Ungar. Orchesters ,, Rakoczi" Geigen- und Cimbal- Virtuosen ( Damen und Herren in National- Kostümen) unter Leitung des Geigerfönigs Primas- Urbanh. Gastspiel d. russ. Koloratur- Sängerin Frl. Michaelis. Ferner: Debut der Fantasie- u. Flammentänzerin Signora Rossi: Schöner Spargel Pfund 55 fg. Junger Spinat Pfund 15 Pfg. Carl Herr, Giessen, Gießen. Freibank. Heute von 4-8 Uhr, und Morgen von 8-11 Uhr Versteigerung. Mittwoch, den 17. Mai 1. J. nachmittags 2 Uhr werden im Bieker'ichen Saale ver= steigert: 10 Mille Zigarren, 16 Säulenwaagen, 3 Metalldrehbänke u. Möbel aller Arten. Geißler, Gerichte vollzieher, Gießen. Wärter gesucht. Chirurgische Klinit. Gießen. Bekanntmachung. Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit Kenntnis der Pferdebesizer. Gießen, 10. Mai 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Curschmann. Bekanntmachung. Wir machen die Besizer derjenigen Pferde und Fahrzeu welche bei der Aushebung im Falle einer Mobilmachung zu geftel sind, bereits im Frieden ausdrücklich auf folgende gefeßliche Bestim ungen aufmerffam: 1. Uebertretungen der hinsichtlich der Stellung der Pferde Aushebung getroffenen Anordnungen werden nach§ 27 des Krie Crate, alteste grösste, verbreiteste welt- leistungsgeseßes vom 13. Juni 1873 mit Geldstrafe bis zu 150 bekannte Nähmaschinen- und Fahrradgeahndet. 45MK Grossfirma M. Jacobsohn, 2. Pferdebesizer, welche ihre gestellungspflichtigen Pferde ni BERLIN N. 24, Linien- Str. 126, Lieferant von Post-, Preussisch, ungesäumt und vollständig vorführen, haben außer der gesetzliche Staats- und Reichs- Strafe zu gewärtigen, daß auf ihre Kosten eine zwangsweise Herbe eisenbahn- Beamten- schaffung der nicht gestellten Pferde vorgenommen wird. vereinen, Lehrer-, Militär-, Kriegervereinen ganz Deutschlands versendet die neueste deutsche hocharmige Singer- Nähmaschine Krone" für alle Arten 35, 40, 45, 48, 50 Mk., 4 wöchentl. Probezeit, 5 Jahre Garantie, Wasch Roll- Mangel billigst. " Schneiderei, Militaria- Zollerräder in Militär-, Post-, Eisenbahnund Beamtenkreisen eingeführt, beliebteste Marken, 75 Mk. an, durch direkten Bezug 50%, Ersparnis Maschinen überall zu besichtigen Für Metzger In Offenbach a. M. äußerst rentables Haus mit gutgehender Mezgerei i. fonfurrenzloser Gegend unter günstigen Bedingungen zu verkaufen. Offerten sub. A. 116 an die Exp. d. Bl. erbeten. 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Frau Schmidt, Gießen, Schloßgasse 15, II Jungen bon 14 bis 16 Jahren finden Arbeit bei Eugen Kauffmann, Lampenfabrik, Gießen. Ein 1 Jahr alter Mr. 114 Obe 3. Der Verkauf eines Pferdes vor erhaltener Gestellungsau forderung entbindet nicht von dessen Gestellung, sofern die Abliefe ung an den neuen Erwerber noch nicht erfolgt ist. Eine Ausnahm findet nur statt, wenn nachweislich der Verkauf an die Militärbehörd an Offiziere, Sanitätsoffiziere oder Militärbeamte, welche sich ihr Pferde für die Mobilmachung selbst beschaffen, erfolgt war. ( 5. Fortf " D, Her Sie fin Spreche, an brandyten un meift, nicht ge und er deutete jtehenden Wei Margarete jtieg. Sie fo funkelnden Seite der hende Blicke 4. Von Bekanntgabe des Mobilmachungsbefehls bis nach P endigung der Pferdeaushebung ist jede Ausführung von Pferden andere Kreise oder Ortschaften verboten. Zuwiderhandlungen werden für jeden einzelnen Fall mit der in§ 27 des Kriegsleistungsgesehe vom 13. Juni 1873 vorgesehenen Strafe geandet. Eine Ausnahm bon dem Verbote findet nur statt, wenn nachweislich der Verkauf q Militärbehörden des Aushebungsbezirks oder an solche Offizie Sanitätsoffiziere oder Militärbeamte, welche sich die Pferde für Mobilmachung felbst beschaffen, geschehen ist. 5. Bei der Vorführung müssen die Pferde durch den Besitz versehen sein mit: Halfter, Trense, zwet mindestens zwet Meter lang Stricken und gutem Hufbeschlag. Der Wert dieser Stücke ist in d Tare mit enthalten. Fehlt eines derselben, so werden die dadu entstehenden Kosten bei der Tarsumme in Abzug gebracht. 6. Pferde, welche als brauchbar ausgewählt, aber zunächst ni abgenommen werden sind von den Besizern, bel Meidung der unt 1 erwähnten Strafe, auf drei Wochen, vom Tage der Aushebunga gerechnet, zur Verfügung der Militärbehörde zu halten. Bis a förmlichen Abnahme haben die Besizer oder deren Beauftragte Pferde zu beaufsichtigen und auf eigene Kosten zu verpflegen. We die Besizer dieser Verpflichtung nicht genügen, werden die dadu entstandenen Kosten bei Auszahlung der Tarsumme in Abzug gebra 7. Bet den bereits früher gemusterten Pferden sind an Halfter auf der linken Seite die Bestimmungstäfelchen, welche Designation der letzten Musterung aufweisen, zu befestigen. 8. Schläger und bissige Pferde sollen ausdrücklich als solche zeichnet werden, um Unfällen vorzubeugen. Gießen, den 31. März 1905. Großherzogliches Kreisamt Gießen. J. V gez. Dr. Wagner. Bekanntmachung. Betr.: Die Vertilgung der Raupennester. Die Garten- und Feldbesißer der Gemarkung Gießen wer hiermit aufgefordert, bis zum 1. Juni d. Js. ihre Bäume, Sträu und Hecken von den Raupennestern zu reinigen. Diejenigen, we dieser Aufforderung nicht Folge leisten, verfallen in die in§ 368 Außerd Reichsstrafoesetzbuches bestimmte Geld oder Haftstrafe. wird die Vertilgung der vorhandenen Raupennester auf Kosten b Gießen, den 15. Mai 1905. Doppelfalzziegel Ziegenbock verkaufen Räumigen angeordnet werben. ftets auf Lager bei H. Schaumberger Gießen, Marburgerstraße 22. Blutftod. Gießen, Groke Müslgaffe 7. Liebigstraße 58 ist ab 1. Juli eine schöne 4 b. 5-3imBetr.: Wie Nach beneftimmungen des rubr. Gesetzes sind die Beiträge Hilleg. itd. Sinemas merwohnung mit allem Zubehör zur land- und irtschaftlichen Berufsgenossenschaft von denjenigen( u. meine hier t. D. pat. Neuheit.) anteil preiswert zu vermieten zu erheben, weye. ote fixierten Reinerträge bei der Veranlagung zu den Gemeindeumlagen in Ansatz zu bringen sind. Nach§ 8 der Verordnung vom 31. Mai 1902( Reg.- Blatt Nr. 32) ist ein Beitrag nicht zu erheben von: a) Grundstücken, welche zu einem land- und forstwirtschaftlichen Betriebe überhaupt nicht gehören, b) allen Gebäuden nebst zugehörigen Hofräumen, c) Grundstücken von Betrieben, deren Siz außerhalb des Landes gelegen ist, d) Steuerpflichtigen Grundstücken, deren land- und forstwirtschaftliche Benutzung dauernd eingestellt ist, set es, daß jede Nußung aufgehört hat, jet es, daß an Stelle der land- und forstwirtschaftlichen eine gewerbliche Benußung getreten ist( z. B. Verwandlung eines Aders in einen Steinbruch, Bebauung eines Grundstuds), e) den mit einem gewerblichen Betrieb verbundenen Grundstücken, wenn die Versicherung gemäß§ 28 Gewerb unfallversicherungsgesetzes zufolge Statuts bei einer gewerblichen Berufsgenossenschaft zu erfolgen hat. Soweit sich das die Befreiung rechtfertigende Verhältnis der amtlichen Kenntnis entzieht, bleibt es den Beitragspflichtigen überlassen, die Befreiung bei der Bürgermeisterei de jenigen Gemarkung, in welcher das Grundstück gelegen ist, längstens bis 1 Juni d. J. bei Meidung der Nichtberücksichtigung zu beantragen. Gießen, 3. Mai 1905. Großherzogliches Kreisamt Gießen. J. V. gez. Dr. Wagner. Bekanntmachung. Die Nachtrags- beberolle über die Beiträge zur Warum ist es wohl notwendig gewesen, dass zu all den vielen Sorten in der NaumanniaSeife noch eine neue KernSeife in den Handel gegebracht wurde. Weil eben darunter keine in so hohem Grade, die für eine wirklich gute Haushaltungsund Küchenseife erforderlichen Eigenschaften besitzt als gerade Naumannia- Seife Sparsam, rein, mild, neutral, billig, Wäsche und Hände nicht angreifend, für alle Waschzwecke gleich gut geeignet, sind die Eigenschaften, nur 12 Plg. welche bei die Naumannia- Seife per Stück bei jeder einsichtigen Hausfrau beliebt machen. Arbeitsvergebung. Mecum. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wi die Goethestraße zwischen Ludwig und Stephanstra von heute ab bis auf weiteres für den Fuhrverk gesperrt. „ Entschu Dienerschaf Aber de „ Nein, berechnete Play on d natürlich n der gnädige daß sie mi Flasche Sc tominen noc Sic fol nicht zu mir worten joll. " It auch Ja, id) erla einen ganz Nur noch ei Der ganzen Margare Frau Bank Commenen G Der gan Jedenfen Si O, nid Trinfipruch mich begei feit. Und darauf be Großh. Bürgermeisterei Gießen. Beschichte der zweim Freund vo Sohn dieje ben verbali mehr beda Straße auf „ Nein, un." Ich der Janzen verl am sein, a tr 300er Syedbenzen Gießen, den 13. Mai 1905. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Walzarbeiten wird Johannesstraße zwischen Neuenweg und Bloc bon heute an bis auf weiteres für den Fuhr gesperrt. Gießen, den 13. Mat 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeite: Die nachstehenden Arbeiten und Lieferungen zum Neubau die Ludwigstraße zwischen Bleich- und Bismarck einer höheren Mädchenschule sollen Samstag, den 27. d. Mts., vorm. 10 Uhr öffentlich vergeben werden. I. Steinhauerarbeit. - = ca. 90,00 qm Bosser quader, = 2,20 cbm Treppenstufen" L08 II. = 254 cbm rote Sandsteine " " " И land- und Forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Log I. a. IV.= 7,00 cbm aufteine aus Lungstein( Basaltlava) für das Jahr 1904 liegt von heute an während vierzehn Tagen auf der unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einficht effen. Janerhalb einer weiteren Frist von zwei Wochen, nach Ablauf der Offenlegungsfrist, kann der in der Heberolle als beitragepfl chtig in Anspruch Genommene gegen die Bei- Los III.= 35 tragsberechnung bei dem Vorstande der land und forstwirt- Los V. schaftlichen Berufsgenoss nschaft Einspruch erheben( s.§ 15 der Verordnung vom 31. Rai 1902). Gießen, den 11. Mai 1905. Gr. Bürgermeisterei Gießen. Curschmann. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Walzarbeiten wird die Blockstraße von heute ab bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 13. Mai 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. = cbm helle Sandsteine 39 cbm Granitsten eventl. 469 Ifdm. belgische Granitplatten. II. Grobschlosserarbeit. bon heute ab bis auf weiteres für den Fuhrvert gesperrt. Gießen, den 16. Mai 1905. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Atholiten im Aiden geände infreid nid fern ist dor anfach un Der Kaiser mg ein neu tätigung der bei der G Wir fühlen ingen zu ge ehr neben, c gen zu dürf In der Zeit vom 6. bis 13. Mat 1905 wurd in hiesiger Stadt gefunden: 1 Beutelchen mit 3 Mt. Inha verloren: 1 silberne Vereinsbrosche, Nr. 1 uf ein deuts Plenden Deu Leiter, 1 Damenschirm und 1 Be Bährend Portemonnate mit 35 Mt. Inl Portemonnaie mit 2-3 Mt. 1 Füllfederhalter, 1 Kassenblo d haltend Notizen über verkaufte stände und 1 Hunde- Maulforb, b auf dem Wiesenweg zum Philos wald. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibungen und Bedingungen lieger während der Amtsstunden bet uns zur Einsicht offen und find Angebotformulare daselbst erhältlich. Auskunft kann auch durch Architekt Meyer, Gießen erteilt werden. Verschlossene mit entsprechender Aufschrift versehene Angebote sind bis zum genannten Termin an uns einzureichen.-Buschlagsstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei un frist 14 Tage. Gießen, dea 13. Mat 1905. Städtisches Hochbauamt. Gerbel. Die Empfangsberechtigten der gefundenen zu machen. Gießen, den 13. Mai 1905. D hthalt Ro Hei der S - fomm mahlen wei Bader am 12 Han m 11, 2 Dergens unte ihm Grad 2 perry Schen durch di auri Tun rgenomme beschränk Großh Bolizeiamt Gießen. es Lorpe Herberg.