Nr. 64. en Berlust der inem furz vor ng brachte. chifftaler" bom burgische Dent Iteften Richters reicht wurden; dstaler" bon a. m. Su er. n, welchen der Die die Sarg nnige", ed. in Frankreid) 6 man ihn den er Spike dieses bom höchsten nten beigegeben eine Kammericht nur die von überhaupt ihre gehörten zu des uen, zwei Kameine Wäscherin, ener. Nach zu e dem Prinzen ind in der Neren wurde er It einen GouHerzog und neure, einen Je, die jeden drei oder vier zwei Kammer ner, einen Bar Naultiertapitän, efectionspreis: Die einfpaltige Petitzeile für ganz Oberbeffen, die Kreise Weglar amb Marburg 10 Bfg. fonft 15 Bfg. Reklamen ble Betttzelle 30 resp. 40 fg. Redaktion u. Haupterpebition: teßen, Seltersweg 88. Fernsprechanfchluk Nr. 862. Donnerstag, den 16. März 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gottbeilagen: Oberhefftsche Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Der Kaifer und die Studenten. Der Verband der deutschen Hochschulen hat von seiner in Cifenach erfolgten Konstituierung dem Kaiser ehrerbietige Anzeige gemacht, ihm telegraphischen Huldigungsgruß dargebracht. Der Kaiser hat diesen Gruß in dem Vertrauen, Daß unsere Studenten stets bestrebt sein werden, die deutsche Geistesfreiheit auch durch die Achtung vor der Ueberzeugung eibe-, Zeichnen, Andersdenfender hochzuhalten," gern entgegengenommen. r Siebenjährige eten hatte. elcher im Jahre en dem Irren mente jagte er: arren( er meinte var nämlich AdSwei hölzerne Birtshause stam berleibt worden bor 300 Jahre rt mit Fru sind schwarz eißer Fark angeschrieben, er t nicht unter die Landmine Gelfel lauten bud bleider, Werträfler, Kräuter, eiß und rother. Lünel, Fron 3." Die andere icht und dafür Meth weiß und rtig an. Unter ert zu berstehen. eiße füße, starte, vährend man in ung auf Schaum ignant, Mouscat edoc im südlichen attungsname für rtebenedictenwein istliches Produtt; rlei feinen Kräu er Champagne" ellen, denn solchen krönt gold. P mburg 1901, Ber Wochen bis 30 P arant. unschädl. E eng reell, kein Sch kschreib. Preis sanw. 2 Mk, hay chn. exkl. Port gienisches Insti Franz Steiner& C Die huldboll- freundliche Antwort enthält eine weise Mahnung. Es muß gesagt sein, daß es bedauerlicherweise Sen Anschein hat, als ob die Mahnung zu spät gekommen märe, um auf die Entschließungen des Verbandes von WirTung zu sein. Wenigstens trägt der Beschluß des Studententages, der den konfessionellen Korporationen die Existenzberechtigung als studentische Körperschaften abspricht, jener Taiserlichen Mahnung nicht Rechnung. Nicht als ob wir der Meinung wären, daß eine feste Ueberzeugung auf einen Bint von autoritativer Seite schwinden müßte und sich zu verstecken hätte das kann sicherlich da nicht verlangt oder erwartet werden, wo gereifte Männer die Aufgabe haben, Ehre und ihrer Auftraggeber Ansichten vor den Thron zu bringen und dort zu vertreten. Wir glauben aber bestimmt, baß unsere studentische Jugend in schuldiger Ehrerbietung und in geziemender Bescheidenheit bei Kenntnis der kaiserlichen Antwort einen Weg gefunden haben würde, ihre Auffassung weniger schroff zum Ausdruck zu bringen. Jetzt ist es einmal geschehen, und die akademische Jugend wird daraus vielLeicht für die Zukunft die Neigung zu größerer BedachtSamke it gewinnen. In der jüngsten Zeit ist viel von der„ akademischen FreiBeit" die Rede gewesen. Niemand eigentlich hat sich zur Gegnerschaft gegen sie bekannt. In öffentlichen VersammLungen wie in den Parlamenten hat sie nur Fürsprecher geFunden. Der Kaiser selbst hat bei einer Hoffestlichkeit zu Dem Rektor der Technischen Hochschule von Charlottenburg Die Aeußerung getan: ch begreife nicht, wie unsere StuSentez in einem Lande, dessen Herrscher selbst Student war Lind eine Söhne hat Studenten werden lassen, fürchten Einnen, daß die akademische Freiheit angetastet werden Eonne. Für solche Besorgnisse liegt nicht der geringste Grund vor." Die Vorstellung von einer Bedrohung dieser Freiheit mar dadurch entstanden, daß hier oder da ein übervorsichtiger Senat den Studenten verwehren wollte, in internationalen Fragen korporativ mitzusprechen, z. B. den deutschen Stu Senten in Innsbruck bei ihrem Kampf gegen versuchte Stalianisierung Sympathie auszusprechen, weil hieraus ielleicht diplomatische Verstimmungen und Häkeleien enttehen könnten. Diese übertriebene Vorsicht und Rücksicht nahme ist durch allgemeine Uebereinstimmung zurückgewiesen Dorden. Mukerdem waren an einzelnen Hochschulen Miß. helligkeiten dadurch entstanden, daß sich eine starke Strömung gegen die konfessionellen Verbindungen bemerkbar gemacht hatte. Die Auflösung dieser Verbindungen, ihr Verbot wurde direkt verlangt, was Reftor und Senat überall ablehnten. Ob konfessionelle Verbindungen gut sind oder ihre Beseitigung wünschenswert sein mag, ist eine Frage für Doch selbst wer die Beseitigung für wünschenswert hält, wird zuzugeben kaum umhin können, daß die konfessionellen Ver bindungen historisch entstanden sind und darum historische Berechtigung besißen. Es ist außer jedem Zweifel, daß we nigstens der Teil der Studentenschaft, der zu konfessionellen Verbindungen gehört, die Beibehaltung dieser Verbindungen wünscht und ihre Eristenzberechtigung behauptet. Es gibt protestantische, katholische, jüdische Studentenverbindungen. Unter ihren Mitgliedern, die vollberechtigte akademische Bürger sind, befinden sich unfraglich sehr tüchtige Elemente, genau so tüchtige, wie anderwärts. Wenn diese ein histo. risches Recht für sich in Anspruch nehmen, so kann, wer ihren Standpunkt nicht teilt, das bedauern; aber mehr als das ist nicht gestattet. Die Korps haben andere Bestrebungen und Gewöhnungen, mohl auch eine abweichende Lebensführung. Sie bieten den jungen Leuten, die zu ihnen kommen, eine tadellose formale Erziehung; sie gewähren ihnen manchen Versuchungen gegenüber einen festen Halt; sie umgeben sie mit einer Atmosphäre, die ihrer Herkunft und ihren gesellschaftlichen Gewohnheiten wie ihrer fünftigen Stellung entspricht. Das alles soll gern zugestanden werden. Aber es gibt doch auch noch eine andere Welt, die gleichfalls be rechtigt ist, mit ihren abweichenden Anschauungen und Gepflogenheiten. Wer das leugnet, mer nur eine Richtung gelten lassen will, der legt die Art an die Wurzel der„ akademischen Freiheit", die in der Freiheit des Lehrens und in der Freiheit des Lernens besteht. Das ist die wahre, die echte, die deutic Geistesfreiheit, die auch die Ueberzeugung Andersdenkender achtet. Das hat der Kaiser in seinem Antworttelegrant mit ausgezeichneter Präzision gesagt. Die akademische- gend hat es zu spät gehört, um noch von einem ungerechtfertigten Beschluß abgehalten zu werden. Die Wirkung aber, die belehrende Wirkung wird nicht ausbleiben. Und muc darauf kommt es an. Der studentischen Jugend wird eine übereilte Resolution nicht nachgetragen. Die Friedens- Chancen. ( Von unserem ständigen Korrespondenten.) CB Berlin, 15. März. Ich hatte heute mit einem hervorragenden preußischen General eine Unterredung über die gegenwärtige militärische Lage Rußlands und die etwaigen Friedensaussichten. Die überaus interessanten Auslassungen, des auf militärischem wie politischem Gebiet gleich fündigen Generals lauteten dem Sinne nach genau, wie folgt: Der Eselsmüller und die Falschmünzer. es zu gut, er war, wie fo biele, in der Gewalt dieses Von Gustav Rohleder, Grünberg i. H. Alle Rechte vorbehalten. 1.0) ( Nachdruck verboten.) Halt ein Eselsmüller," sprach Rüsseler, ich möchte mich sonst vergessen, du kennst doch den stolzen Rüsseler!" " Armer stolzer Rüsseler", spottete der Eselsmüller weiter, du bist nichts als ein elendes Werkzeug in meimer Hand. Von wem hast du deinen Hof und die wer Pferde darauf. Etwa von deinem Leinwandhandel? Bandjungen an, fie tragen jahrein, jahraus ihre Sensen, Wetzsteine und sonstige Sachen durch Norddeutschland Bolen, ja selbst nach Rußland. Nenne mir einen Sinzigen, der es zu solchem Wohlstand gebracht hätte, ie ou, du kennst sie ja alle. Also Bursche, ich rate bet, ändere dich, oder es geht dir nicht gut." 365, Königgrätzerstr. 7 Siehe dir doch mal die Winterberger- und die Briloner Hygienische darfsartikel nml). Direlt an Prive Diskretion- Versandt. Welz, Glessen. " ineralwaneh ihn Rüsseler. Sorten Tafel. the Mineralwaffer in frischer Füllung. Wilft du mir am Ende noch drohen?" unter" Ist gar nicht nicht nötig", rief gereizt der EselsEin Wink von mir und du bist verloren". " Du aber mit", schrie Rüsseler in ohnmächtiger müller. hlensäure aus den But. Nur ein Lächeln war des Eselsmüllers Antwort. Roblenfäurewerfen Elenden. Einer nach dem anderen fühlte sich als eine Kreatur in der Eisengewalt dieser Eselsmüllersfauft. Sie waren nur elende Puppen in seiner Hand. Würde dieser Sklavendienst so fortgehen, gäbe es feinen einzigen, der diesen Eselsmüller entlarven könnte? Jemehr Rüsseler von dem Essen und Getränk zu sich nahm, um so ruhiger wurde er. Was konnte ihm auch daran liegen, endlich mußten alle, der Eselsmüller mit, ein Ende mit Schrecken nehmen. Jetzt wollte er wenig stens sich mit Gedanken der Zukunft nicht martern. Er wollte Essen und Trinken und dann am anderen Tage zu seiner Frau und seinem zwölfjährigen Töchterchen nach Nuttlar eilen. Er fannte ja seine Kammer, wo er schlafen sollte. Nachdem er sich gesättigt, eilte er, der Ruhe bedürftig, dahin. Der Eselsmüller rief ihm aber aus der Mühle zu: Rüffeler, du gehst morgen früh mit nach Küstelberg zum Markte." Dem Weil habe ich heute schon Nachricht deshalb zukommen lassen. Er soll dem Grafen von Klingfeld die holländischen Kühe vorführen und unter jedem Gebot desselben verkaufen. Du sollst dabei sein, um, Scheine" oder„ Brabanten" wechseln zu können." Rüffeler sagte fein Wort, ging in seine Kammer, Einen wie großen Teil seiner Truppen General Kuropatkin noch zu seiner Verfügung hat, darüber liegen bestimmie Nachrichten nicht vor; welchen Teil er etwa über die Schwierigkeiten der nächsten Tage weg zu retten vermag, darüber fann es nur unsichere Vermutungen geben. Unter allen Umständen ist seine Situation die denkbar prekärste, nachdem er von Mukden abgedrängt worden ist, wo er die Basis seiner Heeresverproviantierung in der Nähe hätte, während er sich jetzt von ihr entfernt und in ein Gebiet rückt, das aus eigenen Mitteln die Armee nicht ernähren kann. Die sibirische Bahn wurde in den letzten Monaten für die Zufuhr von Lebens mitteln nicht in Anspruch genommen, denn die russische Intendantur war einem- Chinesen anvertraut, der dabei viele Millionen bares Geld verdiente, ungerechnet die Todfeind schaft der Japaner, die einen hohen Preis auf seinen Kopf gesezt haben, der aber auch seine Aufgabe in vorzüglicher Weise löste. Das hört jetzt natürlich auf, und so sind die Intendanturgeschäfte augenblicklich wohl Kuropatkins größte Sorge. Man mag dem russischen Soldaten alle friegerischen Tugenden mit noch so viel Recht nachrühmen, vor dem Hunger hält kein Heldentum stand. Der leere Magen macht keine Gewaltmärsche, sondern übergibt sich. General Kuropatkin war, wie gesagt, darauf angewiesen, sich in Mukden zu halten. Er fürchtete die japanischen Umgehungsversuche, deren Vereitelung für ihn eine Lebensfrage war. Er schickte deshalb, als Feldmarschall Oyama den japanischen rechten Flügel auf dem Gebirge vorgehen ließen. um den linken russischen Flügel zu umfassen, eiligst Truppen jeines rechten Flügels entgegen. Vielleicht hat er es etwas zu eilig getan, ehe er sich vergewisserte, daß es sich auf japanischer Seite um eine Scheinbewegung handelte. Freilich muß ihm dabei nachgesehen werden, daß sein Nachrichtendienst wegen der Russenfeindlichkeit der Einwohner irregeführt worden sein mag und schlecht funktionierte. Jedenfalls haben die Japaner sehr bald den Umfassungsversuch mit ihrem rechten Flügel aufgegeben und ihn mit verdoppelter Energie, mit Geschickt und dann auch mit Erfolg auf der andern Seite unternommen. Ist Kuropatkin in einer sehr ungünstigen Lage, so darf man nicht übersehen, daß auch die der Japaner immer me= niger günstig wird. Sie müssen echelonieren und werden dadurch an Zahl geringer. Auch entfernen sie sich mit jedem Vormarsch weiter von ihrer Ernährungsbasis, denn im Lande selbst finden sie kaum Lebensmittel. Was nun die Fortführung des Krieges betrifft, so stellt sie an die Leistungsfähigkeit der sibirischen Bahnen unmögliche Anforderungen. Das eine Geleise dieser Bahn soll neue Truppen, Munition und Lebensmittel für den Nachschub und den Rest der alten Armee heranschaffen- dazu ist eine eingeleisige Bahn von 10 000 Werst Länge einfach nicht imstande. Gleichwohl fann ich an einen nahen Friedensschluß nicht alauben. Der Rar kann jetzt nicht Frieden machen. Von Der Müller aber ging zu seinen Eseln und fütterte dieselben. Besonders sein Liebling, der uns schon befannte„ Graue" wurde gestreichelt. Dann zog er denselben vor die Türe, setzte sich darauf und fort ging es nach Küstelberg. Vier Stunden waren es von der Mühle und fast nur Wald, wo er durchnitt. Nichts störte hier die Einsamkeit. Nur sobald eins von den cohen Holzkreuzen am Wege sichtbar wurde erschraf er. Heute noch sieht man dort diese Kreuze. Dieselben sind aus runden Eichenstämmen hergestellt. Roh in threr Art, aber erschreckend für jeden, welcher weiß, weshalb sie dort stehen. Jedesmal, wenn in diesen dunklen, schaurigen Waldwegen ein Mord begangen, oder ein Unglücksfall geschehen, setzten die dort streng katholischen Bewohner an den betreffenden Play ein solches Kreuz. Etwa sechs solcher standen von MedelohnMedebach- Küftelberg zur Zeit unserer Erzählung im Walde. Küftelberg liegt in dem Winterringe, welcher bom ehemaligen Nassau, Dillenburg- Haiger- AltenhundenPlettenberg- Brilon- Scherfede usw. durch unser Vaterland geht. mibo, alfoholfreier GaGeh' her, du Narr, iß und trink, wirst Hunger um die Ruhe zu suchen, aber er fand keine. Rüsseler, wortfarg bis Küstelberg. onade, Himbeer u. Giben, morgen früh reden wir geschäftlich, für jeßt ruht so rief er mit Schmerzgefühl, wo bist du hingeraten. lperle, altoholfreies Gles", so beendete der Eselsmüller den Wortstreit. fowie feinftes Merliner Weissbie empfiehlt bie Der Aerger ber den Mißerfolg seiner Reise, sowie die Gewißheit, aß er mit dem Gselsmüller in Streit kommen würde, atten ihm unterwegs allen Appetit geraubt. Jetzt ber fühlte er einen sehr starken Hunger. Hier in der Pühle fonnte er ihn stillen. Dies war eine der guten Eigenschaften des Müllers, er gab sehr gern und wenn Sonnenf an so sagen durfte, aus treuem Herzen. ineralwafferhandlung . Weisel 5.235. Gießen. berberfäufer hoher Raba Erst handelte ich mit Leinwand; anfangs ganz klein und rein. Dann traf ich den Eselsmüller in der Nähe von Schwelm." Na, wie es nachher gekommen, er wußte es fast selbst nicht. Er fühlte er ging in Fesseln. Am anderen Tage erklärte ihm der Eselsmüller, er brauche nicht mit nach Küstelberg zu gehen, er habe sich die Sache anders überlegt.„ Also gehe heim nach deiner Familie", aber Rüsseler, so sprach der Esels müller, hole das Versäumte ein. Ich rate es Dir." " Gut schon, Eselsmüller also bis später" Damit eilte Rüsseler, als ob ihn Feinde verfolgten auf Aber, so frug sich Rüsseler, hatte denn dieser Eselsüller überhaupt noch ein Herz? Gewissen hatte er ängst keins mehr, oder es war tot. O,- Rüsseler wußte| Münden los. Rüffeler hatte unterwegs doch noch den Eselsmüller eingeholt. Beide pilgerten nun zusammen, aber ganz In der Wirtschaft bei Fingerling,„ Gasthaus zum kalten Harth", wurde eingekehrt. Kaum saßen beide am Wirtstisch, so kam ein alter Bekannter aus Medebach Auch ein Kernein, nur ein anderer desselben Namens, als der uns schon bekannte. Auch dieser war eine bekannte Persönlichkeit und auf allen Jahrmärkten mit Schmucksachen zu finden. Alles was die Bauernburschen ihren Mädchen nach dortiger Jahrmarksfitte schenken wollten, hatte er feil. Alles bet thm war bligblank. Handeln konnte bei ihm keiner. Er hatte feste Preise, dafür aber auch gute Ware. Fortsetzung folgt. Sen 300 000 Mann, die jetzt in Ostasien vielleicht noch unter Waffen stehen, sind mindestens 150 000 Reservisten, die, von den Fahnen entlassen, in allen Dörfern und Städten des Westens eben so viele Agitatoren der Unzufriedenheit und des Umsturzes sein würden. Aehnlich ist es 1871 in Frankreich gewesen, wo die geflüchteten Soldaten sich für Helden ausgaben, die Offiziere aber als Verräter und zur Führung unfähig dem öffentlichen Haß denunzierten. Diese Elemente fehlten in der gegenwärtigen Erregung gerade noch, um alle staatliche Autorität zu vernichten. Zwei Momente freilich könnten einen Friedensschluß er zwingen oder richtiger: die Fortführung des Krieges einfach unmöglich machen. Wenn die sibirische Bahn zerstört wird, sei es durch die Sibiriaken, die möglicherweise auf den Gedanfen kommen, daß ihnen ein freies Leben in ihrem Sinne winkt, sobald sie das vieltausendwerstige Eiſenband durchschneiden, das sie mit Moskau und Petersburg verknüpft, sei es durch eine andere feindliche Aktion so ist die Katastrophe da, der Prieg ist aus, weil die Feinde nicht mehr zusammenkommen können. Oder wenn das Geld zu Ende geht. Das Scheitern der jüngsten russischen Anleiheverhandlungen in Paris ist nicht von unmittelbarer Einwirkung. Seit fünfzehn Jahren haben die russischen Finanzmänner die Gepflogenheit, eine neue Anleihe aufzunehmen, während das Ergebnis der vorigen noch intakt ist. Diese kluge Finanzpolitik sicherte dem russischen Staat vorteilhafte Anlehensbedingungen. Wer nicht um Geld drängen muß, hat billigen Kredit. Auch jetzt hat Rußland um neues Geld unterhandelt, während eine halbe Milliarde noch vorhanden icar. In drei Monaten wird sie aufgezehrt sein, und dann ist der Krieg zu Ende, wenn keine neue Anleihe untergebracht werden kann. Doch das ist kaum anzunehmen. Sußland hat noch Kredit-wenn es sich nur entschließt, Kriegszinsen zu zahlen. Vom Kriegsfchauplatz nichts neues. Das uns vorliegende Nachrichtenmaterial bildet nur eine Nachlese aus den Kämpfen um Mukden. Neu ist nur die Meldung, daß in diesen Kämpfen General Bilder= ling gefallen ist. Eine weitere Meldung, daß die Demission Kuropatkins vom Zaren genehmigt sei, bedarf noch der Bestätigung. Die Politik. Die in Vorbereitung befindliche Wahlreformvorlage für das preußische Abgeordnetenhaus sieht die Teilung der übergroß gewordenen Wahlkreise voraus. Die Stadt Berlin, die bisher durch) 9 Abgeordnete vertreten war, soll in Zukunft 12 Abgeordnete wählen. Der Landtag von Lippe- Detmold hat das Thronfolgegesetz angenommen. Der vom Reichsgericht erwartete Schiedsspruch zwischen dem Fürsten Georg zu Schaumburg- Lippe und dem Graf- Regenten Leopold zur Lippe- Biesterfeld soll für die Thronfolge maßgebend sein. Frankreich. Der französische Kolonialminister Clementel hat mit großer Zivil- und Militärbegleitung eine Reise nach Französisch Indochina angetreten. Er will dort Frankreichs Friedenspolitik verkünden, nachdem die Besorgnis von einer japanischen Erpansionspolitik nachgelassen hat, zugleich aber einige Verstärkungen an der Ostküste von Indochina vornehmen. England. + Die Bewegung für das parlamentarische Wahlrecht der Frauen ist neuerdings stark in Fluß gekommen. In der Queenshall fand eine Massenversammlung statt, an der die elegantesten Damen der Gesellschaft teilnahmen. Die ungeheuer start besuchte Versammlung beschloß einstimmig, das Parlament aufzufordern, daß es die Beschränkungen der Frauenrechte beseitige. Türkei. A Die jüngst aus Konstantinopel entflohenen Würdenträger werden dringend, um Rückkehr gebeten. Der Sultan sichert ihnen Straflosigkeit, sogar die Bestrafung ihrer Feinde 311. Bis jetzt haben sich die Flüchtlinge, um deren Entweichung schon ein ganzer Sagenfreis sich gesponnen hat, noch nicht gemeldet. Alien. Eine neue Kriegsflotte für China, das ist der jüngste Wunsch der englischen Reeder, die natürlich) gern bereit sind, für das Reich der Mitte so viele Panzer zu bauen, als es zu bezahlen imstande und gewillt ist. Die chinesische Marine muß vergrößert werden das steht bei den Engländern fest; vorläufig sollen die verschiedenen von einander unabhängigen Provinzial- Marineverwaltungen zu einer einzigen Verwaltung verschmolzen werden. Nach japanischen Berichten ist eine Verschwörung in Korea entdeckt worden. Der Kaiser sollte veranlaßt werden, sich von der Konvention mit Japan freizumachen und in einer fremden Gesandtschaft in Soul Zuflucht zu suchen. Die Verschwörer, die auch einige fleine Mordpläne hatten, sind verhaftet. Deutfcher Reichstag. ( 164. Sizung.) CB Berlin, 15. März. Heute gab es nach langer Zeit wieder einmal ein verhältnismäßig gut besuchtes Haus und voll besezte Tribünen. Da der Etat für den Reichskanzler auf der Tagesordnung stand, erwartete das Publikum offenbar, daß Graf Bülow sprechen werde, und da man ihn, einen der vorzüglichsten parlamentarischen Debatter, gern hört, hatte es sich in großer Zahl eingestellt. Wer in dieser Hoffnung gefommen war, hat denn auch richtig seine Rechnung gefunden; denn der Kanzler sprach nicht nur einmal, sondern griff mehrere Male in die Debatte ein. Zunächst erklärte er sich gegen eine vom Abg. Dr. Spahn begründete Resolution des Zentrums, Elsaß- Lothringen eine eigene Vertretung im Bundesrate zu gewähren. Den Zeitpunkt zu bestimmen, wann dies geschehen könne, müsse sich bei der schwerwiegenden und weittragenden Bedeutung der Frage die Regierung vorbehalten. Danach begründete der Abg. v. Vollmar eine sozialdemokratische Resolution, der Reichskanzler möge bei den Regierungen von Bayern und Preußen dahin wirken, daß die von ihnen im Jahre 1885 mit Rußland geschlossenen Auslieferungsverträge sofort gekündigt würden. Er befleiBigte sich seiner Gewohnheit gemäß eines ruhigen Tones, beranlaßte aber den Reichskanzler zu einer Erwideruna. in. dem er die alten Vorwürfe wiederholte, daß Deutschland schon von dem Regiment des Fürsten Bismarck her von Rußland abhängig sei, und daß die deutsche Neutralität zugunsten Rußlands verletzt worden sei. Graf Bülow, der mit humorvollen schlagfertigen Wendungen des öfteren große Heiterfeit erregte, pries zunächst mit warmen Worten seinen großen Vorgänger, den eisernen Kanzler, als Meister der auswärtigen Politik, dann schritt er zur Widerlegung der von Herrn von Vollmar geäußerten Ansichten über die gegenwärtigen Verhältnisse. Er bestritt, daß das Prestige Rußlands durch die Vorgänge in Ostasien erschüttert sei, die Großmachtstellung des Barenreiches werde auch die Wechselfälle dieses Krieges und die gegenwärtigen inneren Unruhen überdauern. Wir laufen, so fuhr der Kanzler fort, Rußland nicht nach, aber wir haben auch keinen Anlaß, uns Rußland unangenehm zu machen. Daß Deutschland seine Neutralität beobachte, gehe daraus hervor, daß man ihm bald Begünstigung Rußlands, bald Begünstigung Japans vorwerfe. Die beiden Regierungen aber wüßten, woran sie mit uns seien. Graf Bülow verlas, um diese Behauptung zu erhärten, ein bemerkenswertes Telegramm unseres Gesandten in Tokio. Es heißt darin am Anfang, die japanische Regierung habe den deutschfeindlichen Ausführungen niemals Glauben geschenkt; sie wisse, daß gegen uns Intriguen spielten. Ferner aber teilt der Gesandte mit, der japanische Minister des Aeußern habe ihn ersucht zu melden, daß die jape nische Regierung Deutschland wie anderen Mächten gegenüber vollzogene Tatsachen und erworbene Rechte in Ostasien respektieren werde. Unter lebhaftem Beifall schloß nach der Verlesung der Depesche der Kanzler mit der Bemerkung daß auf der anderen Seite auch Rußland genau wisse, daß wir die Schwierigkeiten, in die es jetzt geraten sei, nicht benußen würden, um ihm Unbequemlichkeiten zu bereiten. Die deutsche Regierung werde, wie bisher, die guten Beziehungen zu Rußland aufs Sorgfaniste pflegen. Zum dritten Male trat Graf Bülow auf den Plan, um dem Abg. Grafen Reventlow zu antworten, der Klage geführt hatte über den mangelnden Schutz der Deutschen im Auslande und der der Regierung vorgeworfen hatte, daß sie den Reden der Sozialdemokratie mehr Beachtung schenke, als denen der anderen Parteien. Graf Bülow erklärte unter allgemeiner Heiterfeit, er habe sich sofort zum Worte gemeldet, um das Ungerechtfertigte der letzten Borwürfe z!! erweisen. Ueber die weiteren Beschwerden der Abgeordneten werde sich der Staatssekretär des Auswärtigen Amics bei der Beratung seines Etats äußern. Er wolle nur sagen. daß auch in Deutschland die Vorgänge in Marokko aufmertsam verfolgt würden, sei vollkommen gerechtfertigt. Die Negierung habe die Pflicht, dafür zu sorgen, daß die deutschen Interessen auch in Zukunft in Marokko nicht geschädigt mirden. Doch sei der gegenwärtige Augenblick für weitere Erörterungen nicht geeignet. Preufsifcher Landtag. Haus der Abgeordneten. ( 161. Sigung.) RK Berlin, 15. März. Von allen wichtigeren Etatforderungen war als Schlußstein noch die Erhöhung der Ministergehälter durch eine Stellenzulage" von 14 000 Marf übrig geblieben. Zugleich wurde aus dem Hause heraus vorgeschlagen, auch die Pensionen der Minister und obersten Beamten dadurch 311 erhöhen, daß die einschränkende Bestimmung des Pensionsgesetzes fortfällt. Das Haus war endlich einmal wieder gut besucht und zeigte rege Anteilnahme. Von den Ministern dagegen war keiner erschienen, da ja über ihre eigenen Bezüge beraten wurde; sie hatten ihre Sache dem Unterstaatsfefretär Doubo i 3 vom Finanzministerium anvertraut, der freilich keine große Anstrengungen zu machen brauchte, um die Vorlage durchzubringen. Auch der Antrag auf Aenderung des Pensionsgesetes wurde mit großer Mehrheit angenommen. Beim Etat des Abgeordnetenhauses kam es noch zu einer eingehenden Aussprache über die vielumstrittene Frage, ob der Präsident des Hauses Repräsentationsgelder erhalten solle oder nicht. Mit Ausnahme der Konservativen waren alle Parteien darin einig, daß man dem Präsidenten zum Bewohnen seiner 50 Zimmer auch eine Zulage geben müsse, da sonst nur ein reicher Mann zum Präsidenten gewählt werden könne. Freiherr v. Erffa aber meinte, durch solche Gelder werde der Präsident erst recht veranlaßt werden, nun große Gesellschaften zu geben, die ihm wieder mehr kosten würden, als er bekäme. Bei der dritten Lesung des Etats wird voraussichtlich ein Antrag hierzu eingebracht werden. Nachdem diese Fragen erledigt waren, ging es im Galopptempo dem Schluß zu. Bald nach 2 Uhr war die ganze zweite Lesung des Etats beendet. Morgen beginnt sofort die dritte. Nab und Fern. Aus Anlaß der filbernen Hochzeit des Kaiserpaares bewilligte der schlesische Provinziallandtag 100 000 Mark zur Errichtung eines Blindenheims für die Provinz Schlesien, sowie 40 000 Mart anläßlich der Vermählung des Kronprinzen zur Ausschmückung zweier Zimmer im Schlosse. daß er noch ¼ Liter solchen Schnaps austrinke. Auch die wurde bestellt, er stürzte es hinunter und war nach eine Stunde eine Leiche. Tages- Chronik. Aus Hannover wird gemeldet: In de hiesigen Eilenriede wurde ein dreijähriges Kind mit dur schnittener Kehle aufgefunden. Bei dem vorgestrigen Brande in Newyork sind 20 Per sonen verbrannt und 50 verletzt worden. Gießener Bringi ufgeftellte Sondert fftimmige Befchluß zureichen. Wie heben. * Lotterie. Regierung mit fifchen Sto amblungen um de lb, weil es f handelt, welche Commen sollen, ceußischen Lotte ** Die I Bießen werde Direktor Brockhaus von den Badischen Brikettmerfe in Karlsruhe ist nach Unterschlagung von 400 000 Ma geflohen. Der Herr Direktor" ist erst 23 Jahre alt! Hus dem Gerichtsfaal. § Streif- Nachklänge. Wegen Belästigung bezw. Mißhan lung Arbeitswilliger während des letzten großen Ber arbeiterstreiks wurden von der Essener Straffammer zh getragen werden Bergleute zu Gefängnis und ein dritter wegen Nötigung 100 Mark Geldstrafe verurteilt. Besiz Rufes fich er Vor dem Schöffengericht in Schwerte hatten sich dreizeh 88uchhandlu Bergleute, die während des Streifs Geldsammlungen be Befiz des Buchh anstaltet hatten, zu verantworten. Elf Angeklagte wurden erbleibt in de in eine Geldstrafe von 5 bis 40 Mart verurteilt, zwei frei Coepelmann. gesprochen. § Eingestelltes Verfahren. Nach irrenärztlicher Be obachtung wurde das Strafverfahren gegen Oberleutnant RB Wed 11. April d. J Kurzhalß vom Kreuzer Prinz Heinrich" in Kiel wegen tät ist ab an; fie licher Beleidigung von Untergebenen eingestellt, weil der zu girieren. Beschuldigte geistig anormal sei. § Major v. Sydow vor dem Oberkriegsgericht. Vor dem Oberkriegsgericht des 10. Armeekorps in Braunschweig b gann gestern die Revisionsverhandlung gegen den Major v. Sydow. Major v. Sydow bestreitet nach wie vor, sein Töchterchen in unzulässiger Weise gezüchtigt zu haben. Die Aussagen der Zeugen bieten nichts neues. Ein Rab Furzem gebildet, Feigetreten find. Bo Annerod b Großen Li Sittlichkeits Allendor § Nach 45 Jahren begnadigt. Am 25. Februar 1860 hier ist zur wurde der Fuhrhalter und Gastwirt Meder in Ehrenbreitstein ychiatrischen A von seiner Ehefrau und dem Lehrer Keller ermordet. Die Frau und ihr Helfer wurden vom Schwurgericht in Neuwied dab ein 14tägigen zum Tode verurteilt, vom damaligen Prinzregenten, späteren Kaiser Wilhelm, zu lebenslänglichem Zuchthaus begnadigt, Die Witve Meder ist jetzt begnadigt und aus dem Zucht arbeitslehr $ 8 Nieder hause in Siegburg entlassen worden. Sie steht nunmehr im arbeiten zum h 68. Lebensjahre. Kunft und Wiffenfchaft. --A Erde auf einen mancherlei Berzi anit vollfommen In der Fundstel F Manuel Garcia durch den Kaiser ausgezeichnet. Kaiser geweſen. Wilhelm hat dem berühmten Gesangsmeister und Erfinder §§ Aus den des Kehlkopfspiegels Manuel Garcia in London zu seinem zuige in diesem F 100. Geburtstag die große goldene Medaille für Wissenschaft merkt, andere fol verliehen. tren Beoochtungen trifft für dieses J gestegen. Die and fliegt bereit Bläßt die Lerche erschallt der schö auffallend ift di permindern. Dr F Interessanter Fund. Im Rathaus zu Ochsenfurt hat der Kaplan Hefner drei Fragmente eines aus dem 13. Jahr hundert stammenden mittelhochdeutschen Heldengedichts, welches voraussichtlich das Alexanderlied ist, gefunden. H Ein erfolgreiches Buch. Der Roman Jörn Uhl" hat seinem Verfasser, dem rasch berühmt gewordenen Holstein schen Pfarrer Gustav Frenssen, außer der Berühmtheit mehr als eine Viertelmillion Mark eingebracht. Frenssen arbeitet jetzt an einem neuen Roman, der den Titel„ Aus einer kleinen Stadt" führen wird. M Die promovierte Japanerin. Der erste weibliche Dottor ist jetzt an der Marburger Universität promoviert wor den. Es ist eine Japanerin, Fräulein Tada Urata aus Kumamoto in Japan, die an der medizinischen Fakultät auf Grund ihrer Dissertation: Experimentelle Untersuchungen über den Wert des sogenannten Credéschen Tropfens" die Doktorwürde erlangt hat. Lokales. fehlen, in diesen Mbaften für die G Azu tragen. $ 8 Ruppe Aub eines hi dem die beider Sonft ist das -rg Rup waren es, die pahl Gäfte an Wehrer Rudol Borstandes des Uhr eröffnete 16. März 1905. ** Barlamentarisches. Bei der meiten Kammer liefen u. A. folgende Eingänge ein: Antrag der hieß alle Erschien Abgg. Leun und Ullmann, betr. die Uebernahme des em Redner da Bortos seitens der landwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft fast zweiftündige für an diese gerichtete Sendungen; Antrag des Abg. Rebfischen Divisio und Genossen, betr. die Ausführungsanweisung zu dem Vieh bild nicht zu zer seuchengesetz, in dem sie die präzisere Fassung des Ausbrucken nicht losg wandernde Schafherde" wünschen; Bericht des Ausschusse über den Antrag Häusel betr. die Herabseßung des Stempel für Radfahrkarten; Vorstellung der Orts- und Polizeidiene der Provinz Oberhessen, betr. die Gewährung eines Staats zuschusses von 10 Prozent und die geseßliche Regelung de Gehaltes. " ** Uebertragen wurde dem Schullehrer Albert Wolf zu Wolfsheim die Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Ruttershausen. mit zündenden Männer und die gedachte er befor Die Mu Der des Kreises benannten To * In den höheren Staats- und Hofämtern des Großherzogstums sind, wie in gut informierten Kreisen ver lautet, für die allernächste Zeite größere Veränderungen zu erwarten. Der Präsident der Oberrechnungskammer Geh Oberjustizrat Lorbacher gedenkt mit Rücksicht auf sein hohes Alter zum 1. April den Abschied zu nehmen. An seine Stelle würde der Geheime Staatsrat Krug zu Ridde der Militärpfi Prinz und Bauer. Prinz Johann Georg von Sachsen, der sich zurzeit in Neapel aufhält, machte von dort einen Ausflug nach Cuman, um die Akropolishöhe zu besuchen. Als er in Begleitung seines Adjutanten den Berg hinaufgestiegen und einen Privatweg betreten, trat ihnen ein Bauer mit geschwungener Sichel entgegen und verbot ihnen das Weiter- treten, der bisher das Amt eines ersten Rates im Ministerium gehen. Zum Glück waren dem Prinzen zwei Geheimpolizisten des Innern und des stellvertretenden Bevollmächtigten zum gefolgt, die dem Landmanne die Sachlage erklärten und Er Bundesrat bekleidete. Als Nachfolger wird der Vorstand satz für den Schaden an der Saat zusicherten. Allein der des Großherzoglichen Rabinetts, Geheimrat Römheld, ge Bauer drang mit seiner Sichel auf den Prinzen ein. Die Polizisten schützten ihn, es entstand ein Auflauf, und nur mit nannnt, der wiederum durch den Regierungsrat Freiherr Mühe gelang es dem Prinzen und seinen Begleitern, den v. Start ersetzt werden würde. Außernem soll an die Stell Wagen zu erreichen. Es sind eine Anzahl Verhaftungen er des Provinzialdirektors der Provinz Oberhessen, Breibert folgt, und der Präfekt machte dem Prinzen einen Entschuldian dessen jeßigen Posten ein anderer höherer Verwaltungs gungsbesuch, so daß der Zwischenfall als beigelegt angeschenposten in Betracht fäme, der Chef der Ministerialabteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe, Ministerialra Braun, berufen werden. Diese Annahme ist schon deshalb werden kann. † Typhus in Luxemburg. In der Stadt Luxemburg ist Dienstag, Appenrod und Mittwoch, er Militärpflic Fieben, Billerts Burg- Gemünden, Effa und Elbenc Sonnerstag, infolge schlechten Trinkwassers eine schwere Typhusepidemie sehr wahrscheinlich, weil Ministerialrat Braun als Schöpfe orf Eulersdor ausgebrochen, besonders die Unterstadt ist schwer heimgesucht. Das Opfer einer unsinnigen Wette, der sogenannten Schnapswette", ist ein junger Mann in Karlsbad geworden Er hatte sich in einem Branntweinladen erboten, einen halben Liter Schnaps in einem Zuge auszutrinken. Einer der Anwesenden ließ sich herbei, das Begehrte zu bezahlen, worauf der jummae Mann das„ Kunststück" ausführte. Er äußerte, " Des Generalfulturplans für den oberen Vogelsberg" wohntershausen, Gre auch mit der Durchführung dieses für Oberhessen überausbach, Heimert wichtiges Projekts betraut werden dürfte. garten, Fisdorf der Restauration Zum Ritter" eine sehr gut besuchte Verreitag, den Auskaud. Dienstag Abend fand zu Gießen in sammlung der Schneidergesellen statt. In derselben wurde die nunmehr endgültig erteilte ablehende Antwort Militärpflichtigen Eberbach, Maulbac austrinte. Au und war na iber Gießener Prinzipale verlesen. Der von den Prinzipalen| Führung ihres damaligen Prinzen Ludwig sich ruhmvoll ird gemeldet: gestellte Sondertarif wurde abgelehnt und darauf der instimmige Beschluß gefaßt, am folgenden Tage die Kündigung hehen. riges Kind mit atimureichen. Wie uns neu mitgeteilt wird, ist dies bereits Teil zum großen Einigungswerk beigetragen haben. Alle Newyork find 20 11. * Lotterie. Ueber die. Verhandlungen der hessischen Regierung mit der preußischen Regierung wegen der bei der Einschließung von Mez und in den späteren Kämpfen bei der Einschließung von Meß und in den späteren Rämpfen gegen die Loire- Armee ausgezeichnet und somit auch ihr lauschten gespannt den beredten Worten und dankten dem Redner am Schlusse durch reichen Applaus. Später ergriff Herr Rudolf noch einmal das Wort und betonte die NotBadischen Brikett hessischen Staatslotterie verlautet, daß die Ver- wendigkeit einer starken Landarmee und Kriege flotte. Der 1899 gelegentlich des Konkurses der Molkereigenossenschaft Nieder- Wölstadt verschiedene Aufträge des Vorstandes bezw. des Aufsichtsrats genannter Genossenschaft an den Landwirt Draudt in Büdesheim besorgt. Im verflossenen Jahre wurde er nun über die betreffenden Vorgänge in einer Zivilprozeß fache am Landgericht Gießen als Zeuge vernommen, wobei ihm mehrere unrichtigkeiten unterliefen. Das Gericht war rit 23 Jahre alt ind, weil es sich um wesentliche Entschädigungssummen Begeisterung aufgenommene Toafte und aus vollem Herzen g bont 400 000 handlungen um des willen noch nicht zum Abschluß gefommen weitere Verlauf unsrer Versammlung war ein schöner. Mit zu Werte gegangen ist und daß sein Auftreten ein sehr unotsiaal. igung bezt. Migh handelt, welche an diejenigen Kollekteure zur Auszahlung lommen sollen, denen eine Kolleftur bei Einführung der preußischen Lotterie nicht mehr übertragen werden soll. *** Die Inhaber der Schuldverschreibungen der Stadt legten großen Gießen werden fünftig in ein Stadtschuldbuch einher Straffammer er wegen Nötigung getragen werden. Besizwechsel. Die alte, eines wohlbegründeten Rufes sich erfreuende Rickert'sche Sortiments. gesungene vaterländische Weisen wechselten miteinander ab. Zur Verherrlichung trug Kammerad Maus noch besonders bei, der durch seine vaterländischen und humoristischen Solovorträge stürmischen Beifall hei vorrief. §§ Merlau, 14. März. Am vorgeftrigen Sonntag Nachmittag hielt Herrn Lehrer Rudolf aus Alsfeld im hiesigen Kriegerverein einen Vortrag über das Ruhmesjahr 1870/71. rte hatten sich drei Buchhandlung in Gießen geht mit dem 1. April in den Geldjammlungen ih des Buchhändlers Segler Leipzig über. Der Verlag entgleift en gestern 2 Wagen eines Güterzuges, wodurch Elf Angeklagte m f berurteilt, zme irrenärztlide gegen Oberle g gegen den cableibt in den Händen des derzeitigen Besizers Alfred Zoepelmann. RB Wechsel auf Mügeln bei Aschatz, welche vom 1. April d. Is. ab fällig werden, faust die Reichsbank von sit ab an; fie find an die Reichsbanknebenstelle zu Dschak erlitten. K Braubach, 15. März. Zwischen Camp und Kestert sämtliche rechtsrheinische Züge eine mehrstündige Verspätung Elpenrod. Bei der in letzter Woche dahier stattgefundenen Bürgermeister wahl wurde der seitherige Bürgermeister Hermann Gdy mi bf 1., per fich butch eine gewissenhafte Amtsführung und die Förderung des Gemeindewohls das Vertrauen der hiesigen Bewohnerschaft in reichem Maße erworben hat, mit 52 Stimmen einstimmig wiedereingestellt, weil zu gürieren. Ein Radfahrerbund Lahngau hat sich vor gsgericht. Vorurzer gebildet, welchem bereits mehrere Radfahrervereine in Braunschwebeigetreten sind. Vorsitzender ist Heinrich Schmidt 6.- Lollar. gewählt. ( Annerod hat den Bau einer Wasserleitung beschlossen. § Großen- Linden. Der vor einigen Wochen wegen Sittlichkeitsvergehens verhaftete Apotheker Zander 23 Februar Dobier ist zur Beobachtung seines Geifteszustandes der tet nach wie vo üchtigt zu haben neues. Leder in Ehrenbre Keller ermordet wurgericht in Ne Brinzregenten, p Buchthaus begn und aus dem pychiatrischen Alinit in Gießen überwiesen. Allendorf a. d. Lumda. Hier findet vom 20. März ab ein 14tägiger Fortbildungskursus für die Handarbeitslehrerinnen aus den Orten des Lumdatals statt. SS Nieder- Ohmen, 15. März. Bei den FundamentSie steht nunme arbeiten zum hiesigen neuen Schulhause stieß man in der Erde auf einen wohlerhaltenen Steinsarg, dessen Deckel mancherlei Verzierungen aufweist. Auch fand man Schädel mit vollkommen erhalten gebliebenen Zähnen und Zöpfen. An der Fundstelle ist in früherer Zeit eine Begräbnisstätte gewesen. - - nfchaft. ausgezeichnet Smeister und der §§ Aus dem Ohmtale, 15. März. Die ersten Kranichin London ginen züge in diesem Frühjahre wurden am legten Sonntag beedaille für Winschaf merkt, andere folgen dieser Tage. Die Kraniche sollen ben Bevachtungen zufolge den Frühling bringen. Das trifft für dieses Jahr zu. Die Witterung ist von 2 auf 10° R gestiegen. Die Fledermaus hat ihren Winterschlaf beendet und fliegt bereits in der Dämmerung umher. Im Felde läßt die Lerche ihr Frühlingslied ertönen, und vom Walde erschallt der schöne Gesang von Amsel und Drossel. Nur auffallend ist die Zahl der Meisen, die sich immer mehr bermindern. Dringend ist es den Gartenbefizern zu empfehlen, in diesem Frühlinge durch Anbringen von Meisenbifter für die Erhaltung und Vermehrung der Meisen Sorge zu tragen. us zu Ochfurt nes aus den 13. tichen Heldengedi Lied ist, gefunden. man„ Jörn Uhl gewordenen hol er Berühmtheit n t. Frensien arb Titel„ Aus r erste weibliche fität promoviert in Tada Urata izinischen Fakult entelle Unterjud dejchen Tropfen 16. März 18% Bei der meit gänge rin: Antrag . Die Uebernahme en Berufsgeno Antrag des weifung zu Faffung des Bericht des abjegung ts- und Bo hrung eines §§ Ruppertenrod, 15. März. Mißgeburt. Die Rub eines hiesigen Landwirtes brachte ein Kalb zur Welt, dem die beiden Augäpfel fehlen, so daß es völlig blind ist. Sonft ist das Kalb lebensfähig. -rg Ruppertenrod. Frohe und lehrreiche Stunden waren es, die der hiesige Kriegerverein und eine Anzahl Gäfte am vergangenen Samstag Abend verlebten. Lehrer Rudolf aus Alsfeld hielt uns auf Wunsch des Borstandes des Kriegervereins einen Vortag. Kurz nach 8 Uhr eröffnete unser Präfident Momber die Versammlung, Sieß alle Erschienenen herzlich willkommen und erteilte darauf Dem Redner das Wort. Lehrer Rudolf sprach in seinem Foft zweiftündigen Vortrage über: Die Beteiligung der Seffischen Division im Feldzuge 1870/71. Um das KriegsBild nicht zu zerfeßen, brachte der Redner die Arbeit der heffen nicht losgelöst vom Ganzen, sondern er schilderte uns mitzündenden Worten die raftlose Tätigkeit der großen Männer und die heiße Blutarbeit der 3 Armeen. Hierbei gedachte er besonders der braven Hessen, die unter der ** Marburg. Der hiesige Naturheilverein ließ dieser Tage die Arbeiten zur Errichtung eines Luft-, Licht- und Sonnenbades aufnehmen. Mit dem Etablissement wird ein alkoholfreies Restaurant verbunden werden. " ** Darmstadt, 15. März. Die 4. Sizung der VII. ordentlichen evangelischen Landessynode wurde, nach der Darmstädter Zeitung", heute Morgen 914 Uhr, durch den Präsidenten D. Stamm eröffnet. Nach kurzer Debatte wird gegen 6 Stimmen beschlossen, eine Baufommission für die Frage der Erbauung eines Sigungssaales zu wählen. Die Wahl soll später vorgenommen werden. Ohne Debatte wird die Abfassung einer Glückwunsch- Adresse an den Großherzog und die Großherzogin beschlossen. Der Wortlaut wird morgen beraten. Es folgt die Beratung des Voranschlags des evangelischen Zentralfirchenfonds für 1905/09. Der Antrag, für 1905 11 pCt. Kirchenfteuer zu ergeben und für die weiterten Oberkonsistorium zu überlassen, findet Annahme. weiteren Jahre die Festsetzung der Kirchensteuer dem erDie Alsdann wird in die Spezialberatung eingetreten. Rubriten 1 bis 8 der Ausgaben finden unveränderte Annahme, warauf Rubrik 38, Kosten der Erbauung eines Sigungsgebäudes für die Landes synode, beraten wird. Nach längerer Debatte wird die Rubrik gegen 2 Stimmen genehmigt und somit der Bau des Gebäudes beschlossen. In die Baukommission werden die Synodalen Brand- Mainz, Freiherr v. Leonhardi- Groß- Karben, Dr. Lucius- Mainz, D. Schlosser- Gießen, D. Stamm- Gießen, Dr. Vogt- Buzbach, Wahl- Langen gewählt. Bei Rubrit 11, Kosten der Versehung des Pfarrdienstes, bringt Abg. Wahl.Langen den angeblich bestehenden Theologenmangel zur Sprache. Hierauf wird die weitere Besprechung auf Donnerstag, den 16. März, vertagt. § Worms. Die Stadtverordneten beschlossen die Errichtung einer elettrischer Straßenbahn. Die Stadt ist selbst Unternehmerin. (§) Miltenberg, 15. März. Dem Pfarrer Emil Günzer aus Ober- Lerbach, der am 26. Auguft v. J. mit eigener Lebensgefahr den 7jährigen Karl Uehlbein den Fluten des Mains entriß, ist die Rettungsmedaille verliehen worden. Aus dem Gerichtsjaal. Straffammer. Gießen, den 14. März 1905. In längerer Verhandlung beschäftigte sich heute die Straffammer mit einer Sache gegen den Spenglermeister Jakob Kirschner von Nieder: Wöllstadt wegen fahrlässigen Falscheids. Der Angeklagte hatte im Jahre liche Regelundie Musterung und Losziehung bach, Nieder- Gemünden, Nieder- Dfleiden, Nieder- Ohmen und Schullehrer n der Geme and Sofantern d ormierten Reifen ver Veränderungen rugnungsfammer Beh mit Radfight auf sein zu nehmen. Un feine at Rrug zu Ridd Rates im Minifteri Bevollmächtigten er wird der Borf heimrat Rombelb, egierungsrat Fre nem foll an die Oberbeffen, Breid höherer Verwalt Der Minifterialabg Sewerbe, Miniftel ahme ift fchon be at Braun als G cen Bogelsberg der Militärpflichtigen 8 Kreises Alsfeld für das Jahr 1905 findet an den nachbebenannten Tagen statt und zwar: Zu Alsfeld. im Weinhaussaale Dienstag, den 21. März, vorm. 29 Uhr an: Musterung penrod und Arnshain. Militärpflichtigen von Alsfeld, Altenburg, Angenrod, Mittwoch, den 22. März, vorm. 129 Uhr an: Musternug Samstag, den 25. März, vorm. 19 Uhr att: Musterung geschicktes gewesen ist, doch habe er sich weder einer vorsätzlichen noch fahrlässigen Eidesverlegung schuldig gemacht. Es erfolgte demgemäß fostenlose Freisprechung. Leipzig.( Reichsgericht.) Die Seifenfabrikanten H.& N. in Quatenbrück hatten unter gewisser Beihilfe des Kartonfabrikanten Serong in Hörter die gesüßte RotbandPackung von Luhns Wasch- Extrakt nachgeahmt. Das Landgericht sprach die drei Angeklagten am 20. Juni v. J. fret, u. a. weil sie schräglaufende Rotbänder auf der Packnng angebracht hätten, während das Rotband bei Luyn die Packung in gerader Richtung umfasse; außerdem set bei .& N. die Art und Größe der Ausschriften verschieden, odaß eine Verwechselung im Verkehr nicht nahe läge. Auf die Revision der Nebenkiägerin, Seifenfabrit Aug. Lugn& Co. in Barmen, hob das Reichsgericht am 6. März das Urteil auf und verwies die Sache an das Landgericht zurück. Girgeket jaxowutauer Wetterven. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, den 17. März. Wolfig, geringe Regenfälle, sehr mild. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Martiberite. Siches, 16. März. Auf dem heutigen Wochenmarkt kosteten Butter pet fb. 0.95-1.05 Mt., Quynereter per Stuc 6-8 B1g., Enteneter St. 0 fg., Kaje per St. 6-8 fg., Käsematte 2 S. 6-6 fg. erojen per Liter 21 Pfg., men per etter 32 ptg., Tauben per Paar 01. 0.80-1.00, puyner per Stud Dct. 1.00-1.60, Hahnen, per Stüd 0.80-1.80, enten per Stud 1.80-2.20, Ganje per Pfd. 00-00 fg., Ochsenfleisch per fb. 70-80 18., Rindfletsch per d. 62-68 18. per fb. Schweinefleisch 60-72 18. Sowetne fletsch gesalzen per fund 0.76 18., stalbfietsa, per pro. 70-74 fg. Hammelfietsch per fb. 50-7419., Kartoffeln pro 100 stilo 6.00 b. 6 50 ct., wtebein per St. Wit. 8.00-10.00, Wetsfraut 10-15 f. per Stüd, Zentner 3-4 Met. Aepfel per Zentner 6-10 wt. Zwetschen per Bentner 0,00.- 0.00 Nüsse 100 St. 25-30 Pfg. Much per Liter 18. Pfg. Dauer der Wtarktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenstände oes Wochenmarktverters dürfen vor Beginn der Martizeti überhaupt nicht, und während der ersten diei Stunden der Wartizeit im Umberziehen jelgeboten werden. Verantwortlia: für die Poluit und den Inseratentet! Albin klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betde in Giegen. Schußmarte. Nach Masen und Keuchhuften bedarf das Kind eines Kräftigungsmittels. Das Stärkungsmittel, das Sie im höchsten Grade befriedigen wird, ist Scotts Emulsion Scotts Emulsion bringt einem franken Kinde rasch neue Kräfte, neuen Appetit, gesundes Blut, fie befördert die Bildung von festem Fleisch und träftigen Knochen, Nach Masern und Reuchhusten versäume man nicht, mit Scotts Emulsion einen Versuch zu machen. Mit Vergnügen wird sie von den Kindern genommen, und mit Genugtuung werden Sie den Erfolg beobachten. 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Wenn von einem Militärpflichtigen, oder für der Militärpflichtigen von Ober- Gleen, Ober Ofleiden, Ober- zurückstellung in Anspruch genommen wird, so ist für einen solchen von seinem Vater, oder seiner Mutter Ohmen, Ober- Sorg, Ohmes, Otterbach, Rainrod, Reibertenrod, Vorlage der zur Beurkundung der behaupteten Tatsachen Reimenrod, Renzendorf, Romrod, Rülfenrod, Ruhlkirchen, erforderlichen Nachweise und Zeugnisse vor dem zur MufteKuppertenrod, Schadenbach, Schwabenrod und Münch- Leusel. rung anberaumten Termine zu sorgen. Die Zeugnisse Montag, den 27. März, vorm. 29 Uhr an: müssen amtlich ausgestellt oder beglaubigt sein. Musterung der Militärpflichtigen von Schwarz, Seibelsdorf, Storndorf, Strebendorf, Udenhausen, Unter- Sorg, Vadenrod, Bockenrode, Wahlen, Wallersdorf, wettsaasen, Windhausen, Zeilbach und Bell. Dienstag, den 28. März, vorm. 129 Nhr an: Losziehung. der Militärpflichtigen von Azenhain, Bernsburg, Bernsfeld, Bieben, Billertshausen, Bleidenrod, Brauerschwend, Büßfeld, Burg- Gemünden, Dannenrod, Deckenbach, Ehringshausen, sämtlicher Militärpflichtigen des jüngsten Jahrgangs. Eifa und Elbenrod. Donnerstag, den 23. März, vorm. 9 Uhr an: Musterung der Militärpflichtigen von Elpenrod, Erbenhausen, Ermenrod, Besondere Bestimmungen. geWenn die Zurückstellung auf die Arbeitsunfähigkeit eines Familienangehörigen gegründet wird, so hat der betreffende Familienangehörige sich selbst persönlich im Termin bor der Ersatz- Kommission einzufinden, oder, wenn dies nicht möglich ist, freisärztliches Attest im Termin vorlegen zu lassen. 4. Wenn ein Militärpflichtiger an Gebrechen leidet, die äußerlich nicht wahrnehmbar sind, z. B. Taubheit, Harthörigkeit, Kurzsichtigkeit, Geistesschwäche usw., so ist dies durch amtlich ausgestellte und beglaubigte Zeugnisse des Arztes, sowie des Bürgermeisters, Geistlichen, Lehrers, usw. nachzuweisen. Das Vorhandensein von Epis lepsie ist durch die eidliche Erklärung von mindestens drei glaubwürdigen Zengen zu erhärten. 1. Zur Musterung haben sich bei Meidung der Eudorf Eulersdorf, Fischbach, Flensungen, Gleimenhain, setzlichen Strafen, zu stellen: Sonter& hausen, Grebenau, Groß- Felda, Haarhausen, Hainbach, Diejenigen dem Großherzogtum Hessen oder einem Sopfgarten, Jisdorf und Kestrich. 1885 geborenen Militärpflichtigen, welche in einer Ge- jedem Militärpflichtigen fret. meinde des Kreises Alsfeld ihr gesetzliches Domizil ir Oberbeffen heidelbach, Heimertshausen, Hergersdorf, Höingen, Homberg, anderen Staate des Deutschen Reichs angehörigen rfte. nb fand zu leben fehr gut befugte Ba Statt. In derfelb te ablegende Antwor Freitag, den 24. März, vorm. 29 Uhr au: Musterung der Militärpflichtigen von Kirtorf, Lehnheim, Lehrbach, Leusel, Bieberbach, Maulbach, Merlau, Kirschgarten, Nieder- Breiden- 5. An der Losziehung persönlich teilzunehmen, steht 6. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien thre Heimat oder ihren ständigen Wohnsiz- haben haben sämtliche in ihrer Gemeinde gestellungsund sich nicht in einem anderen Staate aufhalten; ferner pflichtigen Militärpflichtigen auf Grund der ihnen sämtliche Militärpflichtige, welche im Jahre 1903 bezw. bereits zugegangenen Stammrollen zu der Muste1904 zurückgestellt worden oder nicht einberufen worden sind.[ rung vorzuladen. Giessener Konzertverein Sonntag, den 19. März 1905, abends 5% Uhr im grossen Saale des Gesellschafts- Vereins Achtes Konzert Zweiter Kammermusik- Abend. Ausführende: Herr Konzertmeister Adolf Rebner( Violine) Johannes Regar( Cello) " " 7 } aus Frankfurt. Universitäts- Musikdirektor G. Trautmann( Klavier) Gast: Herr Dr. Wilhelm Pfeiffer aus Heidelberg. Vortragsfolge: 1. Trio für Klavier, Violine und Violoncell, op. 101 2. ,, Das Eleusische Fest" von Friedrich von Schiller mit begleitender Musik( op. 9) von Max Schillings( Herr Dr. W. Pfeiffer) 3. Sonate für Violine und Klavier, op. 30 Nr. 2 J. Brahms. L. van Beethoven. 4. ,, Das Hexenlted von Ernst von Wildenbruch mit begleitender Musik ( op. 15) von Max Schillings.( Herr Dr. W. Pfeiffer) L. van Beethoven. 5. Trio für Klavier, Violine und Violoncell, op. 97.. Eintrittskarten für Nichtmitglieder zu Mark 2.50,( Sperrsitz Mark 3.50) sowie kleine Partitur- Ausgabe sind in der Musikalienhandlung von Ernst Challier ( Rudolph Nachf.), und abends an der Kasse, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Stork zu ermässigten Preisen zu haben. Oeffnung des Saales 4 Uhr. Giltigkeit haben blaue, rote und rotweisse Karten, ungiltig sind gelbe Karten. Biergrosshandlung Emil Schmall Tel. 83. Gießen, Frankfurterstraße 7 empfiehlt ächt Culmbacher Bier Tel. 83. 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Gydom, um je bringt dem denken dber fehr eindrin Wir sehen, wi fich unerfreulicher treiterträgt und für die nachträgl händen auch lei haltender ſtreng zeitige Wahrne läßt die Eltern billige Mitleid Die Liste über die während der Zeit vom 1. April 1905 bis dahin 1906 für die Pflichtfeuerwehr heran zuztehenden Personen liegt vom Erscheinen dieser Befanntmachung ab, während 8 Tagen auf der Bürger metfteret Zimmer Nr. 15 zu jedermanns Einsicht Es wird dies unter dem Anfügen zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß während dieser Offenlegungsfeit au nehmen man Einwendungen gegen die Richtigkeit und Vollständigkeit der Liste, sowie Befreiungsansprüche auf Grund der Orts feuerlösch- Ordnung vom 12. Juli 1892 mündlich oder schriftlich bei uns vorgebracht werden können. Wir bells Beweis schi merken dabei, daß Einsprü he, die lediglich durch eit bedroht. fürzere oder längere Abwesenheit des Pflichtigen vou Gießen begründet werden( insbesondere also Einfichtslos bezeichnet werden müssen. Gießen, den 11. März 1905. 2 Wagnergesellen ſprüche von Reisenden 2c.) schon im voraus als ans gesucht. 2. Faber, Wolkengasse 11. Gießen. Ein Mädchen für Hausarbeit gesucht. 20 Mark monatlich. Lohn Albert Godofar, Georgenhammer bei Laubach. Sofort oder au Djtern noct eine Anzahl hat, findet den elterlicher Gro eine noch fo leid Betroffenen fau mit einem Inſtr ans: ufen kann, fo erlegungen her Laß gerade der, toohnt ist bei Großh. Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Curschmann. Sperr darüber ist Lung hervorzuruf Rittmeister will handeln, sondern Bekanntmachung. Die Herren Frit Eccarius und Spenglermeister Georg Daymer, dahier geben. Dieser A gefährlich ist er mmanden an seine Das alles jol gesagt sein, der regung gegeben Töchterchen geg überschritten he Angelegenheit imag nur neber des für ſelbſtver vollendsten Ber find zur Ausführung von Anlagen im Anschluß an jüngerer Mädchen das Gas- und Wafferwert auf Grund der Bestimm leichte Beschäftigung in ungen vom 29. Dezember 1902 zugelassen worden. unserer hiesigen Zigarrenfabrik. Herr Eccarius ist auch weiter auf Grund der Be 1. Hauptg. M. 20000 C. Klingspor, Gießen. ftimmungen vom 20. September 1900 zur Ausführung 2. Hauptg. M. 10000 Suche Mädchen welche im von Anlagen im Anschluß an das Elektrizitätsständigten B 3. Hauptg. M. 5000 mehrere Kochen u. wert zugelassen. 6049 Hausarbeit durchaus erfahren sind, 35000 Wir bringen dies hiermit zur öffentlichen Kenntnis id iſt es freili für Gießen und Bad Nauheim unter dem Anfügen, daß diejenigen Hauseigentümer, Behandlung vo Los 1 M11 Lose 10 Mk. ( 3im., Haus- u. Küchenmädchen) 1.Port.u.List. 30Pf. durch Frau Herr, Sonnenstr. 6. welche Anlagen im Anschluß an das Gas- und Wasserwerk und das Elektrizitätswerk, oder Ausbesserung und dhe Entartung, Veränderungen an solchen durch Spengler und Installa teure vornehmen lassen, welche nicht zur Ausführung dec felben von uns zugelassen sind, sich unter Umständen Unannehmlichkeiten und Weiterungen aussehen. Gießen, den 8. März 1905. versendet das Gen.- Debit J. Stürmer, Strassb.E. Giessen: R. Buchacker, W. Semmler. Ph. Weiler und Gg. Carl Volk. Wohlriechender Junge Ein ordentlicher in die Lehre gesucht. Installationsgeschäft, Gteken. Suche für sofort oder Ostern I Thörner Ofenlack 1 braven Jungen bei Emil Fischbach Gießen, Selter8meg. Freibant. der Luft hat, die Gärtnerei zu erlernen. Karl Berger Nachf. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Die unterm 3. Februar 1905 angeordnete Specie Gießen, Marburgerstraße 100. der Kaplausgasse wird hiermit aufgehoben. Junger Hausbursche Schweinefleisch 45 Pfg. sofort gesucht. Ochsenfleisch 54 Pfg. 1 rotledernes Portemonate mit Inhalt und Ring( gez. A. S. Januar 05) von der Post zur Walltorstraße verloren. Gegen gute Belohnung abzugeben 11W. Pfeil Walltorstraße 22. Bießen. Gießen. Selter8weg 14. Groß. eleg. möbl. Eckzimmer mit Schreibtisch, Balkon und sep. die Eingang, sowie noch zwei andere den ebenfalls schön möbl. 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