bolle Ge Giule, dem hene und ngel auf cher Herr in er mit der Grafs ausgespäht, den Kopf Er ließ - allein iches Voll anderen zu ein, mit r," meinte nda alles Fehle noch ozu?" die rechte 3 mit dem te er den fommen, Iten wir graf ant preußischen e in seiner ehe fofort Zone: ch eichsfreiheit Reichsrat, desherr-" ihn Stein Herren, die le genug!" Tausende, furchtbar viffen im zu fingen e schmerz . Mögen er Zwiebel gerquescht bereits auf reichen hirt eren Lagen nichts mit geber ber „ Wesift bereits 7, daß Du dacht!" nbeter, den Preisborer sagte die in bist, die Stunde er mein Kind?" Stube?" inem Bett?" Ben mich die bäude ferngehalten. In allen Beteiligten zur winterungen, Bepar werden am zweckmäß chäften besorgt, welche en und daher die ört am besten kennen. gen. afferwerk Gießen Weihnachts- Lose! Geld rosse Wohltätigkeitsterie d. Krankenpflegeanstalt oten- Strassburgi.E hung sicher 20. jan. 06 5052 Baargewinne M. ohne Abzug 70,000 Hauptg. M. 20,000 Hauptg. M. 10,000 Hauptg. M. 5000 1000 M. 3000 500 M. 3000 100 M. 3000 A 50 M. 3000 20 zus. M. 23 000 1 M.Lose 10 M ndet: Porto u. Listo 39 Stürmer, General- Agent Strassburg LE Nr. 295. Susertionspreis: Die einspaltige Betttzelle für ganz Oberbeen, die Kretse Weglar und Marburg 10 Bfg. fonft 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Bfg. Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechenschluk Nr. 362. Freitag, den 15. Dezember 1905 Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Bfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Spanische Ansprüche.**** Die Marokko- Konferenz, deren Eröffnung nahe bevorsteht, findet auf spanischem Boden statt, in Algeciras. Ob mit der Wahl des Ortes ausgedrückt werden soll, daß die Konferenz über Interessen zu entscheiden hat, die in der Hauptsache Die spanische Interessen sind, darf dahingestellt bleiben. Spanier scheinen es anzunehmen. Unzweifelhaft ist auch, daß fein europäischer Staat so alte Beziehungen zu Marokko hat, wie Spanien. Ebenso mag zugegeben werden, daß die Augen Spaniens seit Jahrhunderten auf Marokko gerichtet gewesen find, zu einer Zeit schon, als die spanische Begehrlichkeit noch Die Kraft besaß, sich geltend zu machen. Doch diese Zeiten Find vorüber und verschollen, außerhalb Spaniens denkt man ihrer nicht anders als mit dem Märchenzusatz:„ es war einmal". In Spanien selbst freilich hat man andere Anschauungen. Dort gibt es wirklich Leute, die in der Bergangenheit leben und ein Gegenwartsdasein faum führen. Sie halten mit Gewalt die Selbsttäuschung fest, als ob Spanien noch wäre, was es vor langen, langen Zeiten getvesen, als wäre es noch eine Macht und nicht zur hohlen Maste einer Macht herabgesunken, die man nur mit unterdrücktem Lächeln eine Großmacht nennt. Sogar unter den Deputierten des spanischen Volkes gibt es Leute, diese patriotische Komödie sich selbst und anderen vorspielen und Freude empfinden an der ,, heroischen Geberde", die der eigenen Kraftlosigkeit spottet. Ein Abgeordneter hat in den Cortes an die Regierung Fragen bezüglich der Marokko- Konferenz bon Algeciras gerichtet, die ungefähr zur Vorausseßung hatten, daß Spanien nicht blos der Gastwiri, sondern der Beranstalter und der Herr der Konferenz sei, mit der Befugnis und der Macht ausgestattet, den anderen Staaten ihr Verhalten in Marokko und Spanien gegenüber vorzuschreiben. Die Regierung antwortete nicht, und der Deputierte war mit dem Schweigen ganz einverstanden Beweis genug, daß ihm wenigstens eine Ahnung der Wahrheit aufgedämmert ist und daß es ihm blos darauf angekommen war, sich selbst und seinen Hörern eine vorzügliche, die nationale Eitelkeit schmeichelnde Augenblickstäuschung zu bereiten. - Die spanischen Zeitungen dürfen sich nicht in demselben Maße den Lurus der Naivetät gestatten, wie die spanischen Volksvertreter. Ihre Leser sind doch nicht ausschließlich Deputierte, nicht einmal ausschließlich Spanier. Sie müssen darauf Rücksicht nehmen, daß sie doch auch als ernsthafte Organe angesehen werden sollen. In diesem Zwiespalt zwischen der Neigung zur nationalen Großmachts- Phantastik und der unergründlich nüchternen Wirklichkeit ist es nicht leicht, einen gangbaren Mittelweg zu finden, der auf der armen Stadt die spanische Eitelkeit nicht verletzt, auf der anderen Seite ein Uebermaß von Lächerlichkeit vermeidet. Ein führendes spani= sches Blatt unternimmt die Lösung dieser Seiltänzeraufgabe, indem es der spanischen Regierung vorschreibt, was sie auf der Konferenz in Algeciras zu beachten und zu erreichen haben. Die Zahl der Forderungen ist nicht zu klein, und jede einzelne ist nicht unbedeutend. Selbstverständlich wird mit einem historischen Rückblick der Anfang gemacht, wobei ebenso selbstverständlich mit feiner Silbe des Umstands gedacht wird, daß Spaniens Wehrkraft stetig zurückgegangen ist, daß Spanien für jeden Staat, der mit ihm anbinden mag, zur„, quantité négligeable" geworden ist. Ganz ernsthaft wird vorgetragen, daß Marokko für Spanien mehr sei, als Algier für Frankreich, denn Algier sei doch nur eine Kolonie". Um so unverständlicher ist es, daß Spanien im Begriffe war, ohne den Versuch einer Einrede zu dulden, daß Frankreich in Vorbereitung der formalen Annexion sich anschickte, Marokko unter sein Protektorat zu nehmen. Es bedurfte erst des deutschen Einspruchs und sehr ernsthafter und nachdrücklicher deutscher Vorhaltungen Frantreich gegenüber, um die Einberufung einer neuen MarokkoKonferenz und die Anerkennung der Tatsache zu erwirken, daß Frankreich in Marokko nicht der Wortführer Europas sei und daß niemand befugt ist, die Rechte irgend eines andern Staates in Marokko zu schmälern. Spanien hat nicht blos widerspruchslos das gegenteilige Verhalten Frankreichs und Englands geduldet, es hat sogar lange gezögert, ehe es wagte, die von Deutschland gebotene Gelegenheit zur Verbesserung feiner Stellung in Maroffo zu ergreifen. Nach dem in Rede stehenden spanischen Blatt soll Spanien den Bau des Hafens von Melilla und überwiegenden Einfluß auf diesen verlangen, soll es überdies darauf bestehen, daß in ganz Maroffo spanisches Geld Umlauf habe. Hier hat schon die reine Phantastik wieder begonnen. Es handelt sich auf der Konferenz in Algeciras nicht um eine Aufteilung Marokkos. Ganz im Gegenteil soll die Selbständigkeit und Unabhängigkeit Maroffos gewahrt nnd gefestigt werden. Die marokkanischen Häfen sind allen Staaten offen und gehören im übrigen Marokko selbst, das nach eigenem Gutdünfen bestimmt, wein es öffentliche Arbeiten übertragen mag. Gegen spanisches Geld hat niemand etwas einzuwenden, sobald es vollwichtig ist. Spanische Goldmünzen haben nicht geringeren Wert als gleich schwere und gleichlegierte Goldmünzen anderer Staaten, und spanische Silbermünzen wer den feinen höheren Kurs beanspruchen, als sie verdienen. Benn nur fein viel spanisches Geld nach Marokko kommt die Marokkaner werden seine Annahme nicht verweigern. Ueberflüssig zu sagen, daß Spanien auf ein iraend wie geartetes Vorrecht in Warotto ieinen Anspruch hat. Sein Recht ist so gut wie das eines anderen in Marokko durch Handelsbez ehungen interessierten Staates, nicht mehr noch weniger. Besäße Spanien Gibraltar, hätte es hier seinen eigenen Boden zu verteidigen, zu behaupten oder wiederzugewinnen verstanden, so lägen die Dinge anders. Dann hielte Spanien den Schlüssel zum Mittelmeer in Händen und fönnte verlangen, daß ihm nicht von Marokko aus dieser Schlüssel entwunden werde. Das ist aber einmal nicht der Fall. England besitzt Gibraltar und ist durch seine Flotte so start, daß es Maroffo nicht nötig hat, auch nicht den Hafen bon Melilla. Aber auch mit der Erfüllung bescheidenerer Forderungen wird Spanien zufrieden sein. Denn in seinem Herzen weiß es doch, daß es für sich allein und aus eigener Kraft in Maroffo nichts, absolut nichts erreicht hätte. Zar und Regierung ratlos! Jmmer größer wird in Rußland die Verwirrung. Zwar heißt es, daß zur Zeit Witte wieder fest im Sattel ſize. Allein in den Zuständen des Zarenreiches ist zurzeit der Wechsel das allein bleibende Moment; und das durch= einander der Nachrichten deutet darauf hin, daß in dieser Beziehung schwerlich bald eine Wendung zum Besseren für das schwer geprüfte Land eintreten dürfte. Mancherlei Umstände scheinen auf bevorstehende wichtige Entscheidungen hinzudeuten. Der Zar reist nach Moskau. Mütterchen" Moskau gilt als der Mittelpunkt des ganzen russischen Staatswesens. Alle wichtigen Staatsakte finden dort ihre äußerliche und feierliche Sanktion. Unter diesen Umständen wohnt folgender Meldung aus Petersburg eine besondere Bedeutung bei: Nach einem umlaufenden Gerücht will der Zar nach Moskau reisen. Dort soll ein Aft von höchster Wichtigfeit für den Staat bevorstehen. Bestätigt sich die Meldung, so dürfte es sich um die feierliche Verkündigung der staatlichen Freiheiten durch den Mund des Zaren handeln. Das wäre ein sehr deutliches Zeichen dafür, daß Wittes Einfluß zurzeit der maßgebende ist;- was aber nicht hindert, daß auch zu gleicher Zeit der baldige Erfaz Wittes durch den liberalen Fürsten SwiatopolfMirsty, den früheren Minister des Innern, angekündigt wird. Ignatiew verhaftet? - Ueber die Ursachen, die den Zaren wieder in die Arme Wittes geführt haben sollen, wird aus Petersburg gemeldet: Die reaktionäre Hofpartei, die ihre Zeit für gekommen erachtete, hatte eine Verschwörung zur Entthronung des Baren angestiftet, an dessen Stelle eine Diktatur unter einem Großfürsten treten sollte. Witte entlarvte diesen Plan, worauf der Bar seine Einwilligung zur Verhaftung des Grafen Ignatiem gab. Ignatiem galt als intimster Freund des Zaren, zugleich aber auch neben Podjedonoszew als fanatischster Gegner des Reformwertes Wittes. Schon das Gerücht von seiner VerHaftung zeigt das Sprunghafte der inneren Politik des Barenreiches. Die lettische Republik. Ueberall im russischen Reiche nimmt die Verwirrung ihren Gang. Ter andauernde Streit der Verkehrsbeamten hält das gesamte wirtschaftliche und geschäftliche Leben im Stockeu, und die Soldaten- Meutereien nehmen kein Ende. Am schlimmsten fieht es in den Ostseeprovinzen aus. Livland und Kurland find tatsächlich vom russischen Reich abgefallen und haben sich als Lettische Republik erklärt. Die lettische Bauernbevölkerung hat die russichen Beamten verjagt und schlägt einfach jeden tot, der nicht mitmacht. Die Deutschen sind schwer bedroht. Viele Schlösser stehen verlassen. Damit hat die Auflösung des Zarenreiches in seine einzelnen Teile auch äußerlich begonnen. Der Minifter im Arbeiterkittel. ( Eig Bericht.) London, 13. Dezember. Die Riesenstadt an der Themse hat wieder eine Sensation, um die man sie in der Welt weidlich beneiden wird. Diese Sensation heißt John Burns, vor wenigen Jahren noch ein gewöhnlicher Maschinenarbeiter, heute Right Honowrable, Minister von Großbritannien mit einem Einkommen von 40 000 Mark jährlich. Das ist mal etwas für die Londoner, nicht nur für die Arbeiter, deren Vertreter Burns im Ministerium ist, sondern auch für die höheren Klassen, die gern einmal den Mann in der blauen Arbeitsbluse sehen möchten, der nicht einmal zum Besuche beim König sich den Ministerfrack anzieht und von den eifrigen Türhütern im Buckingham- Palast seines unhofmäßigen Anzuges wegen beinahe nicht vorgelassen worden war. Die Depeschenboten in Battersea, wo Burns seine einfache Wohnung hat, haben wohl noch nie so viel rennen müssen, als an dem Tage, da Burns zum Minister ernannt worden ist, denn alles be= eilte sich, seine Glückwünsche zu drahten oder persönlich auszusprechen. Burns hatte sich aus eigner Kraft zum Führer der Arbeiterpartei emporaearbeitet. Er stammt aus aana " niedrigem Siande, feine Mutter war Wäscherin. Als Arbeiter in der Fabrik, verstand er es, sich bis zum Ingenieur fortzubilden und fich daneben noch Geld zu sparen, um durch Weltreisen seine Wissensgrenzen zu erweitern. Als Organisator der Partei und angesehener Streifführer erhielt er einmal sechs Wochen Gefängnis wegen Widerstandes gegen die Polizei. Sein Eintritt in das Kabinett Campbell- Bannermann zeigt jedenfalls, daß das neue Ministerium mit den bisherigen Traditionen gebrochen hat. Man ist voll Erwartung, wie sich der Mann im Arbeiterkittel auf seinem neuen Size ,, machen" wird. Es fehlt natürlich nicht an Stimmen, fogar aus Arbeiterfreisen, die Burns Ernennung nicht gerade freudig begrüßen: im allgemeinen aber erfreut sich der Minister, dem die Lokalregierungen übertragen worden sind, ziemlicher Beliebtheit. Burns wird wahrscheinlich den Arbeitslosen gegenüber einen schweren Stand haben, da unter diesen sich viele ehemalige Arbeitsgenossen des Ministers befinden, die ihm durch diese Beziehungen zu imponieren versuchen werden. Natürlich kann auch Burns allein nicht die Arbeitslosigkeit mit einem Schlage beenden, aber es wird nicht an Aufwieglern fehlen, die seine Stellungnahme, so oder so, in dieser Sache ausbeuten und gegen ihn verwenden werden, abgesehen davon, daß auch die bisherigen Regierungsinhaber dem neuen Kabinett gern ein Bein stellen werden. Nach der Laufbahn, die Burns durchgemacht hat, hat man es aber hier mit einem Mann zu tun, der weiß, was er will und in jeder Lage auf seinem Posten sein wird. Politifche Rundschau. Deutfches Reich. Eine allgemeine Rangerhöhung der deutschen Rolonien- Gouverneure wird amtlich bekannt gemacht. Der Kaiser hat den Gouverneuren der Schutzgebiete in Afrika und ber Südsee für die Dauer ihres Amts und ihres Aufenthalts außerhalb Europas das Prädikat Exzellenz verliehen, ebenso dem Gouverneur von Kiautschou. Ferner hat der Kaiser für die Dauer ihrer Verwendung im Kolonialdienst als heimischen Rang den Gouverneuren von Deutsch- Ostafrika, Kamerun und Südwestafrifa den Rang der Räte erster Klasse, ben Gouverneuren von Togo und den Schuhgebieten der Südsee den Rang der Räte zweiter Klasse verliehen. • Der Zwischenfall mit dem deutschen Kanonenboot Panther" fam in der brasilischen Abgeordnetenkammer zur Sprache. Der Minister des Aeußeren ließ durch den Führer der Mehrheit die Meldung als falsch bezeichnen, daß der brasilianische Botschafter in Washington dem Staatsdepartement Mitteilung von den Informationen gemacht habe, die er über die Panther- Angelegenheit erhalten hat. Der Führer erklärte der Kammer im Namen der Regierung, daß das Aus-, laufen des brasilianischen Geschwaders lediglich zum Zweck der- jährlichen Uebungen, nicht zum Zweck der Demonstration erfolgt sei. Eine baldige Beilegung irgendwelcher Schwierigfeiten ist bei den freundlichen Beziehungen zwischen Deutschland und Brasilien übrigens zweifellos zu erwarten. * Gegen die vom Reichsschatsefretär vorgeschlagene Quittungssteuer wendet sich die Kölnische Zeitung" in längeren Ausführungen. Das Blatt befürchtet durch die Steuer große Unordnung im geschäftlichen und privaten Verfehr, sowie Zunahme der Prozesse. In vielen Fällen werde die Ausstellung der Quittung bei Geschäften unterbleiben. Dies würde aber zu einer Verkehrsunsicherheit und damit zu einer Häufung der Prozesse führen, und gerade der am wenigsten zur Prozeßführung geigneten, unbegüterten Kreise. Auch werden die Steuerbehörden überlastet werden mit einer Unzahl von geringfügigen Strafverfahren, deren Ergebnis die aufgewandte Mühe kaum verlohnt, und endlich wird den Gerichten ihre unsympathische Aufgabe, Steuerhinterziehungen anzuzeigen noch viel fühlbarer werden. Alle diese Gesichtspunkte ließen diese Steuer vom Standpunkt einer gesunden Rechtspflege als Rückschritt erscheinen. * Die anhaltende Teuerung macht sich auf den verschiedensten Gebieten bemerkbar. Die Erholungsstätte des Voltsheilstättenvereins zum Roten Kreuz in Eichkamp bei Berlin bleibt den Winter über geöffnet. Die Kosten für das Mittagessen müssen aber von 30 auf 45 Pfennig wegen der Preissteigerung der Lebensmittel erhöht werden. Die Gemeindevertretung zu Pankow hat sich in ihrer lezten Sizung mit dem Antrage der Lehrer, Gemeindebeamten und Gemeindearbeiter, ihnen eine Teuerungszulage zu gewähren, beschäftigt. Nach längerer Aussprache wurde beschlossen, den Petenten ein halbes Monatsgehalt als Teuerungszulage zu zahlen. Die dadurch für die Gemeinde entstehende einmalige Ausgabe beläuft sich auf etwa 17 000 Mart. * Der zwischen Preußen und Oldenburg abgeschlossene Lotterievertrag bewegt sich in derselben Richtung wie die Verträge, die Preußen bisher mit solchen Bundesstaaten abgeschlossen hat, die feine Staatslotterie besaßen. Es wird eine Abfindung in Form einer beweglichen Jahresrente gewährt. Die Lotterieverträge mit Hessen, Thüringen und Reuß jüngere Linie bedürfen nur noch der Zustimmung des preußischen Abgeordnetenhauses, die wahrscheinlich ohne Einsprüche vor sich gehen wird. * Im Weimarischen Landtage wurde der Staatsvertrag über die preußisch- weimarische Lotterie- Gemeinschaft ohne Debatte angenommen. * Von einer besonderen Feier des hundertjährigen Bestehens des Königreichs Württemberg soll ebenso wie in Bayern abgesehen werden. König Wilhelm II. hat in erster Linie bei einer vor längerer Zeit erfolgten Anregung eine derartige Feier abgelehnt. * Zu e nem neuen sächsischen Wassergesez hat die Regierung in Dresden einen Entwurf ausgearbeitet, der demnächst den Landtag beschäftigen soll. Der Entwurf stellt alle öffentlichen, d. h. alle ständig fließenden Gewässer, unter die Aufsicht des Staates. Der gewerbsmäßige Betrieb von Fähren ist an die Erlaubnis der Verwaltungsbehörden gefnüpft, die Regelung der Flößerei bleibt im bisherigen Umfange dem Staate vorbehalten. Die Hochwasserschußarbeiten sind den Gemeinden zugewieseu. Die Unterhaltung des Strombettes der Elbe liegt dem Staate ob, die Unterhaltung der Ufer jedoch den Gemeinden. Alle nicht ständig fließenden Gewässer werden als Privatgewässer betrachtet. Sie unterliegen einer Reihe von Beschränkungen, die hauptsächlich im Interesse der algemeinen Wohlfahrt und öffentlichen Sicherheit gegeben sind. Schweiz. ** Die Bundesversammlung hat zum Bundespräsidenten für das Jahr 1906 den bisherigen Vizepräsidenten Forrer, zum Vizepräsidenten Müller gewählt. frankreich. ** In der Deputierten fammer ist ein Gelbbuch über Marokko zur Verteilung gelangt. Es reicht mit 368 Schriftstücken vom 3. März 1901 bis 4. Dezember 1905 und betrifft im wesentlichen Verlegungen des Gebietes von Algier durch Marotkaner. Ein Schreiben Delcassés an den französischen Botschafter in Berlin vom 23. Juni 1901 gibt diesem Nachricht von der ersten Unterredung mit dem deutschen Botschafter Fürsten Radolin über die Marokkosache; in dieser Unterredung habe der deutsche Botschafter die besondere Lage Frankreichs inbezug auf Marokko wegen der Nähe Algeriens anerkannt. ** Energische Schritte die Regierung gegen den Sklavenhandel in en fran hen Kolonien unternehmen. Präsident Loubet unterze... einen Erlaß des Kolonialministers, durch welchen den gegenwärtig in den französischen Besitzungen von Westafrika sowie in Französisch- Kongo von den Eingeborenen betriebenen Sklaventausch und Sklavenhandel ein Ende gemacht werden soll. Bisher waren von bem Verbot des Sklavenhandels nur die Franzosen betroffen. Nunmehr sollen alle diejenigen, welche Sklavenhandel treiben, ohne Ansehung der Nationalität und der Rasse mit Gefängnis und Geldbuẞe bestraft werden. Norwegen. ** Die Wahl eines eigenen Königs soll durch eine feiera liche Krönung noch besonders sanktioniert werden. Der Termin für die Krönung König Haakons ist auf den 24. Juni 1906 festgelegt worden. Türkei. ** Die von den Mächten geforderte mazedonische Finanzreform hängt noch immer in der Luft. In einer von den Botschaftern der Pforte überreichten Kollektivnote lehnen die Botschafter eine weitere Modifikation der Forderungen ab, haben aber gegen die Einstellung der Militärausgaben in das mazedonische Budget nichts einzu wenden, falls ein Defizit aus den Zolleinnahmen gedeckt wird. Die Zurückziehung der internationalen Flotte ist noch nicht verfügt. Hof und Geleitschaft. ** Die Verlobung der Miß Alice Roosevelt wird fett offiziell angefündigt. Die Tochter des Präsidenten hat feinen Fürstensohn mit ihrer Hand beglückt, sondern einen Landsmann zu ihrem fünftigen Gemahl erforen, nämlich das Mitglied des amerikanischen Kongresses Nicholas Longworth. Die Hochzeit soll Mitte Februar stattfinden. ** Die Verlobung des Königs von Spanien mit der Prinzessin Eugenie von Battenberg soll im Februar stattfinden. Die spanische Königsfamilie hat bereits ihre Zustimmung zu der Verlobung gegeben. Deer und flotte. Explosion im Artilleriedepot. Auf der Feste„ Kronprinz" bei Metz ereignete sich im Artilleriedepot eine ſtarfe Explosion, wodurch 4 Arbeiter schwer und 2 leicht verlegt wurden. Dse Entstehungsursache ist noch nicht aufgeklärt. D Deutscher Reichstag. ( 12. Sizung). CB. Berlin, 14. Dezember. In der heutigen Sitzung wurde das deutsch- englische Handelsprovisorium sowie der deutsch= bulgarische Handelsvertrag in dritter Lesung angenommen. Die wirtschaftliche Vereinigung, die es infolge der geringen Pansenz der Abgeordneten leicht gehabt hätte, die glatte Erledigung der beiden Vorlagen zu verhindern, verzichtete darauf, die Drohung des Grafen Reventlow wahr zu machen, und ließ die Entscheidung von einem schwach besetzten Hause fällen. Dann folgte die Fortsetzung der Etatsberatung, die zunächst eine Erwiderung des Grafen von Stolberg Wernigerode auf die letzten Aus: führungen des Grafen Posadowsky über das Anwachsen der Sozialdemokratie brachte. Er nahm die Großgrundbesitzer gegen den Vorwurf in Schutz, daß sie übermäßigen Lugus trieben, und bestritt im Allgemeinen, daß eine materielle Lebensanschauung zur Herrschaft gekommen ſei. Graf Stolberg glaubt nicht, daß das deutsche Volk seinen Jdealismus verloren habe, sondern ist überzeugt, daß es ihn gegebenen Falles ebenso beweisen wird, wie in den Jahren 1813 und 1870. Dann sprach Abg. Bebel beinahe 2 Stunden. Er machte dem Grafen Posadowsky ein Kompliment, daß dieser, wenn auch spät, Verständnis für die Schäden der kapitalistischen Gesellschaftsordnung ge= wonnen hätte. Dann behandelte er alle Fragen der inneren Politik die den Gegenstand der vorausgegangenen Diskussion gebildet haben, und ebenso die äußere Politif. Lebhafter wurde die Stimmung, als Bebel sich gegen den Vorwurf des Landesverrats verteidiate. den ihm de- Reichsfanzler gemacht habe. Dabei erklärte er, er bleibe dabei, daß die Arbeiter, wenn sie freudig in den Krieg ziehen sollten, zu gleichberechtigten Bürgern gemacht werden müßten. Als Herr Bebel die Rednertribüne verließ, meldeten sich gleichzeitig der Reichsfanzler und der Staatssekretär des Innern zum Wort. Natürlich erhielt den Vortritt Fürst Bülow, der weniger gegen den Vorredner im besonderen, als gegen die Sozialdemofraten im allgemeinen polemisierte. Er verlas eine Menge von Ausführungen ihrer Presse zum Beweise, daß sie, die den Frieden immer im Munde führten, durch ihre Agitation, durch die Diskreditierung der Regierung den Frieden gefährdeten und versah seine Zitate mit manchmal Heiterkeit hervorrufenden Anmerkungen. Der Kanzler fand aber auch im gegebenen Moment die Ausdrücke tiefgehender Empörung, die ihm bei der Mehrheit starken Beifall eintrug, während die Sozialdemokraten starken Widerspruch äußerten. Sach= lich bemerkenswert war, daß der Kanzler, der neulich die tiefgehende Abneigung der öffentlichen Meinung in England betont hatte, heute erklärte, daß die Mehrheit der verständigen Leute sowohl in England, wie bei uns eine Zuspigung der Verhältnisse verwürfen. Nach dem Fürsten Bülow erhielt als dritter Redner des Zentrums der Abg. Erzberger das Wort, der die Kolonialpolitik fritisierte. Soziales Leben. X Der Zug der Arbeitslosen in London. Abermals fand eine der beliebten Demonstrationen von Arbeitslosen statt. Mehrere tausend Mann versammelten sich mittags am Themseufer und marschierten später nach dem Hause des Premierministers Campbell- Bannermann am Belgrave Square. Die Teilnehmer am Zuge trugen Banner mit den Aufschriften: Wir wollen Arbeit, keine Almosen, und: Wir wollen nicht verhungern. Bei dem Empfang der Abordnung drückte der Premierminister Campbell- Bannermann sein aufrichtiges Mitgefühl mit der Lage der Arbeitslosen aus, erklärte aber, bevor er eine endgiltige Antwort erteilen tänne, müsse er sich mit seinen Ministerkollegen besprechen. Der Präsident der Lokalverwaltung John Burns, der dem Empfang beiwohnte, drückte ebenfalls sein Interesse für die Arbeitslosen aus. Der Zug begab sich dann nach dem Hyde Part, wo eine Demonstration veranstaltet wurde. X Lohnbewegung der Baumwollspinner. 3000 Arbeiter der großen Baumwollspinnerei Leipzig haben ihrer Direktion die Forderung einer Lohnerhöhung und des ZehnStundentages vorgelegt. Bei Ablehnung dieser Gesuche tritt der Ausstand ein. Nab und Fern. † Vier Millionen Branden schädigung. Die Entschädigungen, welche der Eisenbahnfisfus an die durch den Waldbrand bei Primfenau vom August v. J. betroffenen Forstbesitzer zu zahlen hat, betragen 4 200 000 Mark, von denen 1 300 000 Mark durch Forstverkäufe gedeckt sind. Unter den 37 Schadenersatzberechtigten befinden sich der Graf zu Dohna, die Stadt Bunziau. der Forstfiskus und Herzog Ernst Günther von Schleswig- Holstein. † Der Mörder des Försters. Als Mörder des Försters Grunert in Eisleben, der bekanntlich von einem Wilderer erschossen wurde, ist jetzt der Arbeiter Hildebrand aus Hornburg verhaftet worden. Er hat die Tat bereits eingestanden. Seine Spießgesellen Deckert nnd Bäldchen sind bereits in Haft; der erstere hat im Gefängnis Hildebrand als den Täter benannt, sodaß auch dieser ergriffen werden konnte. † Zugentgleisung. Siebzehn Wagen eines Güterzuges der Strecke Hamburg- Köln sind bei der Station Bohmte nahe Osnabrück entgleist und schwer beschädigt. Die Strecke ist gesperrt. Der Verkehr wird durch Umsteigen aufrechterhalten. Menschen wurden nicht verletzt. † Selbstmord als Brandursache. In München hat sich ein 40 jähriger Mann in seiner Wohnung erschossen. Durch den in unmittelbarer Nähe abgefeuerten Schuß waren zuerst die Kleider des Selbstmörders, hierauf das Bett und dann die Einrichtung in Brand geraten, sodaß die Feuerwehr eingreifen mußte. Die Leiche des Selbstmörders wurde halb verkohlt aufgefunden. † Die trügerische Eisdecke. Auf dem Nachhausewege von der Schule sind in Honigfelde bei Elbing drei Kinder ertrunken. Sie hatten zur Abkürzung des Weges eine schwache Eisdecke betreten und waren eingebrochen. † Aufdeckung eines Gaunerstreiches. Durch die VerHaftung eines flüchtigen Buchhalters aus Krefeld ist man einem Gaunerstreich auf die Spur gekommen. Der Buchhalter war beschuldigt, 25 000 Mart unterschlagen zu haben. Die Fälschungen gestand er ein bis auf zwei Quittungen von 5000 Mart, die er entschieden abstritt. Es stellte sich nun heraus, daß ein Agent in Krefeld die Flucht des Buchhalters benutzt hatte, um dessen Unterschrift zu schen und die 5000 Mark zu unterschlagen. Der Agent ist nun ebenfalls verhaftet worden. † Koburger Familiengeheimniße. Die frühere Großherzogin Melitta von Hessen, die jetzige Gemahlin des russischen Großfürsten Kyrill, ist aus dem foburgischen Familienverbande ausgetreten. Wahrscheinlich nicht ganz freiwillig. Eine † Seeschlacht zwischen Aufrührerbanden. griechische Freischärlerbande hatte Bulgaren auf einer Insel im See von Genniga ausgefundschaftet. Sie fuhren darauf über den See nach der Insel, wo ihnen die Bulgaren auf Kähnen aus Baumstämmen entgegenkamen. Es kam zur förmlichen Seeschlacht, die vier Stunden dauerte. Nachdem auf beiden Seiten Tote und Verwundete waren, neigte sich der Sieg auf Seite der Griechen, die einige Tröge der Bulgaren zum Sinfen brachten. Die Sieger nahmen dann Besig von dem Inselchen. † Einbruch in ein Grafenschloß. Eine Einbrecherbande, deren Mitglieder noch nicht bekannt sind, drang nachts In das Schloß des Grafen Lonyay bei Bodrogolassy ein und richtete darin große Verwüstung an. Gestohlen sind fast sämtliche Juwelen der Erzherzogin Stefanie samt der Kasse. Sodann nahmen die Einbrecher in der Bahnstation die kleine Handkasse mit. † Drohender Einsturz einer Stadt. Der größte Teil ber französischen Stadt Pont- en- Royans im Departement Isère ist dem Einsturz nahe. Infolge seit Wochen andauernder Regengüsse hat sich von dem die Stadt beherrschenden Berg Trois- Chateaux ein riesiger Felsblock losgelöst, den man auf 50 000 Kubifmeter schäßt. Er hat sich 150 Meter vorgeschoben und steht nun dicht über der Stadt. Militär ist zur Hilfeleistung abgesandt worden. + Schiffsunfall. Der Dampfer Las Palmas" ist bei der Einfahrt in den Hafen von Venedig aufgelaufen. Bei den Versuchen, ihn wieder flott zu machen, ertranfen ein Offizier und sieben Mann der Besatzung. † Jugendliche Galgenzierde. Die neunzehnjährige Mabel Rogers ist in Vermont( Verein. Staaten von Amerika) Cokale ** Rommenden Sonntag, b er Johannesfirche bie Chriftb leinkinder Bewahranftalt flatt. pt. Berzollung der Bo wegen Ermordung ihres Gatten gehängt worden. Trotzdem en 24. b. Mis. und am 1. We ihr Verbrechen klar erwiesen war, haben sich über 50 000 erzollung der Boffflücke bei den Leute gefunden, die durch Petitionen die Freilassung der Mörderin erwirken wollten. Das ist in Amerifa Mode, hat aber diesmal nichts geuüßt. † Hohes Alter. Die älteste Frau von Newyork, Ester Kleinbaum, ist im Alter von 108 Jahren unter Hinterlassung von mehr als 150 Nachkommen gestorben. Frau Kleinbaum war mit 86 Jahren von Warschau nach Amerika gekommen, sie ist nie frank gewesen, war feine Abstinenzlerin und bewegte sich viel in frischer Luft. Hus dem Gerichtsfaal. § Ein Oberst verurteilt. Vor dem Kriegsgericht in Erfurt wurde der Oberst von Donop, Kommandeur des 96. Infanterie- Regiments in Gera zu sechs Jahren Gefängnis und Dienstentlassung verurteilt. Gleichzeitig erhielt der Oberzahlmeister Michaelis vier Wochen Gefängnis und Amtsent hebung. Beide hatten die Unterhaltungskosten eines nicht etatsmäßigen dritten Pferdes aus Staatsmitteln bestritten. Der Landwirt. der Zeit von 11-12 Uhr bor Reine Bereinigung . Die Beit bom 10. bis einschließlic inneren deutschen Verkehr die Ber zu einer Bofpaletabreffe nicht gef landverkehr empfiehlt es fich ebem Balet befondere Begleitpapi Eprengarbeiten. Be Bießener Theaterneubau traf mar fungsmoner, die mittelft Tynan Bei den Explosionen werden groß Johannestraße und die Anlagen deshalb Absperrmaßregeln getroffen 2ie Korteffelfäule Borantili gang gewaltig auf maturgemäße Folge des naffen Co i in den Mieten nachzusehen. Nim berband, fo ift jgt noch viel tepeifelanteffeln ist absolut nichts a biefe einfäuern wie die Futterfarto die belannten Schnitzelgruben. Si handen, so sticht man am beften i Breite oben 2 Meter, unten 1,40, 55 bis 6 Meter. Die Kartoffeln waschen, die faulen ausgefchieden der Rübenschneidemaschine gemahle Hier werden fie fo feft wie mög 1 wird etwa 1 Meter höher als d fehr gut mit Stroh zuged dt. V wie bei Schnitzeln. De Kartoffe und bald fällt der Berg zufa Riffe find sorgfältig zuzutreten. bleiben fie bis in den Sommer hi lufte sind hierbei nicht größer, als wer Miete. Dieses Verfahren gk. Der Gemüsegarten im Spätjahr. Man sollte nie. mals den Garten von der Gemüseernte bis zum Frühjahr unberührt liegen lassen, vielmehr im Herbst, oder bei offenem Wetter auch im Winter umgraben und womöglich auch düngen. Das gegrabene Land darf nicht geharft werden, sondern muß in rauher Furche bis zum Frühjahr liegen bleiben. Eine beliebte Art der Gartenbearbeitung ist das sogenannte Schollern. Dieses besteht darin, den einige Zentimeter tief gefrorenen Boden anfzubrechen. Jedoch ist man nicht immer in der Lage, diese Arbeit auszuführen; hingegen fann man leicht jeden Herbst ,, Felggruben" auswerfen und braucht nicht auf stärkeren Frost zu warten. Man hebt eine einen Spatenstich breite Furche aus, läßt an dieser einen gleichfalls einen Spatenstich breiten Streifen stehen, hebt roiederum eine Furche aus und deckt die ausgehobene Erde auf den Streifen, sodaß ein Dämmchen gebildet wird. So wird fortgefahren, bis die Ganze Fläche in dieser Weise bearbeitet ist. Nun können Luft und Frost die Erde gründlich durchdringen, die Winterseuch tigkeit fließt nicht ab, sondern versichert in den Gruben, und wenn die Frühlingssonne die Dämmchen durchdringt, werden sie bald mürbe und trocken sein, so daß das Graben alsbald geschehen kann. == Vermischtes. Der gefährliche Fahrgast. Auf dem Hamburger Dampfer Pallanga wurde bei einem heftigen Sturm der Käfig einer mitfahrenden Menagerie zertrümmert, und eine Löwin entsprang aus dem Gefängnis. Die Seeleute flohen Hals über Kopf vor dem sie verfolgenden Tiere. Es gelang ihnen, sich unter Deck zu flüchten. Das Tier war Herr an Deck des Schiffes. Sein Gebrüll übertönte das Toben des Sturmes. Als die Löwin nach dem Hinterdeck gegangen war, tamen die mutigsten Seeleute wieder an Deck. Sie trugen auf langen Stangen ein Netz. Dieses breiteten sie aus und trieben damit das wütende Tier in eine Ecke, wo es gelang, es in das Netz zu verwickeln. Es war nun hülf= los und konnte in den Käfig zurückgeschleppt werden. = Vom Friseur zum Do tor. An der Wiener Universität wurde dieser Tage ein Friseur, Jakopljevie, zum Doktor der Rechte promoviert. J. fam aus seiner slavonischen Heimat als Friseurgehülfe nach Wien, wo er später en selb= ständiges Friseurgeschäft betrieb. In seinem Wissensdrange benutzte er die freie Zeit, die ihm sein Beruf übrig ließ, zum Studium und er legte die Gymnasial- und Universitätsprüfung ab. Hierauf studierte er Rechte an der Universität, wo er vor drei Jahren die erste Staatsprüfung ablegte. Nachher absolvierte er den Abiturientenfurs an der Wiener Handelsakademie und setzte seine juristischen Studien bis zur Beendi= gung fort, wobei ihm sein Friseurgeschäft den Lebensunterhalt bot. Am 17. November 1905 machte er das letzte Rigorosum und wurde nun zum Doktor der Rechte promoviert. Ein beachtenswertes Beispiel dafür, was man durch Willenskraft und Ausdauer erreichen kann. Heiratsmarkt in Belgien. In den belgischen Flecken Arlon besteht seit alter Zeit die Sitte, den im Dezember stattfindenden Jahrmarkt als Heiratsmarkt zu betrachten, an dem fich die fünftigen Ehepaare der ganzen Gegend fennen lernen. Aus allen Dörfern der Umgebung strömen die jungen Burschen und Mädchen an diesem Tage in Arlon zusammen, und auf der Hauptstraße entwickelt sich ein Korso, der mit gegenseitiger scharfer Musterung beider Parteien eröffnet wird. Die Herrenwelt sucht dabei möglichste Gleichgiltigkeit zur Schau zu tragen, vor allem niemals den Zweck des Dortseins einzugestehen. Abends beim Tanz fommen sich die Paare näher, und beim Aufbruch im Morgengrauen begleitet der auserwählte Kavalier scine Schöne dann am Arm nach Hause. Am Neujahrsmarkt in Arlon, am 4. Januar, wird das Verlöbnis offiziell beGegelt, worauf zu Ostern die Hochzeit folgt. = Opfer russischer Justiz. Ein geborener Schweizer und französischer Untertan, Mare Séchaud, der nach zwölfjähriger Zwangsarbeit in Sibirien von dort entflohen ist, hat seine Leidensgeschichte aus dieser Zeit veröffentlicht. Der Aermste wurde durch seine in Rußland lebende Mutter ala Diener einer polnischen Familie engagiert, tam aber bei seiner Ankunft in Rußland gerade zur Verhaftung dieser Familie als politische Verbrecher und mußte ihr Los widerstandlos teilen. Erst nach zwölfjähriger Zwangsarbeit gelang ihm mit einen Kameraden die Flucht nach Wladiwostok. In schlichten und ergreifenden Worten frommer Ergebung erzählt der Arme die Geschichte seines harten Loses. Die Schweiz, beren Bürger er nicht ist, konnte nichts für ihn tun, als eine Geldsammlung veranstalten und seinen Lebensabend materiell sicherstellen. Dagegen hat jetzt, auf die Veranlassung der Schweiz hin, die Pariser Liga der Menschenrechte eine diplo matische Aktion eingeleitet, die bei der russischen Regierung Aufklärung und Entschädigung für das Opfer dieses schweren Justizfehlers energisch verlangt. Von dem Buche des ehemaligen Sträflings sind in der Schweiz inzwischen an 4000 Exemplare abgesett morden. * ampfehlenswert, wenn die Kartoffel Eine humorvolle Zähl gelegentlich der Volkszählung bo tehenden Manne. Unter Berwandt worstand stand das Wort„ nein", b war unterstrichen„ ledig und„ be beruf bezeichnete er- ba er glaub Wherangezogen werden als imm war deutsch" und unter Staatsar bebeutungsvollen Worte„ bezable " t er nicht Soldat gewesen ist, hatte e Dienstzeit" die Zeit angegeben, in Wible als Anecht gebient hatte. -h. Nibba, 14. Dez. Vo bereits mitgeteilten fei ergänzend 2004 Berfonen, vorübergehend Einwohnerzahl mithin 2018 und 1027 weiblide. Evangelisch 1837, fo Som Dansberg, 14 Dez Ghriftbäumen wächst von Jah diefelben waren in der vorigen git. Da aber die ausgedehnten bungen am Dünsberg diese N a bermögen, so find mit Recht Sdee gekommen, Fitenpfl en machen zur Beit schon ein Se händler bezahlen recht gerne d tlich 25 g. + Frantart, 14. Dez. Die bief e haben fit allem Anschein nach Se haben nur 27 Firmen fidh an biefe Busverlaufstage 1903 ins T60 Firmen. 19. Sigung der Großh. Gießen für die Kreise Gie Lauterba ( Brototoll. Anwesend die Herren: Kommer Gießen, be mergienrat Heichelheim, Friedb Ringspor, Nowad, Röhr, Star wie der Eyndifus Dr. Knippe Aus dem Geschäftsb Men: der dem Großh. Minifter Entwurf vor Boschrifte ftung und Bereidigung erforderliche Genehmigung Auf die Beschwerde einer wedmäßige Anschliffe ihre Be und Entladefristen h bei der Kgl. Eisenbahndir Bewilligung befferer Ans friften beantragt. dem Großh. Amtsgericht mehreren Fällen Gutachten Bandel mit Modewaren Hattet. Kenderung des Brau Reichstage in Berbindung mit form der Reichsfinanzen bonberung der Brauffeuer b ereien bes Sandelstammerbez bigung aber bie aufünftigte Las Palmas" ist bei dig aufgelaufen. Bei adjen, eriranten ein 9. Die neunzehnjährige Staaten von Amerita) * Lokales. ** Rommenden Sonntag, den 17. Dezember, findet in er Johanneskirche die Chriftbescherung der Gießener Kleinkinder Bewahranstalt statt. t worden. Trotzdem en 24. d. Wits. und am 1. Weihnachtsfeiertag findet die pt. Berzollung der Pokpakete. Am Sonntag, die Freilaffung der gewerbes hervorgerufen. Die Rammer Schloß sich nach eingehender Beratung der Brausteuer vorlage den Befürchtungen vorgesehenen Steuerfäßen eine ernstliche Gefährdung der der Interessenten voll und ganz an. Sie erblickt in den mittleren und fleineren Brauereien einerseits und eine ungerechte Verteilung der Reichssteuern mit den Streifen der Korsumenten andererseits, da die neue Steuer, sofern ihre en fich über 50 000 Berzollung der Poststücke bei dem Hauptsteueramt Gießen Abwälzung auf die Konsumenten gelingt, in erster Linie 1 Amerita Mode, hat von Newhort, Efter unter Hinterlassung Amerika gekommen, der Beit von 11-12 Uhr vormittags statt. Reine Vereinigung meherer Pakete. Für ie Beit vom 10. bis einschließlich 25. Dezember ist im inneren deutschen Verkehr die Vereinigung mehrerer Pakete Auch für den Auslandsverkehr empfiehlt es sich, während dieser Zeit zu n. Frau Kleinbaum zu einer Poftpatetadresse nicht gestattet. enzlerin und bewegte jedem Paket besondere Begleitpapiere anzufertigen. Staal. ** Eprengarbeiten. Bei den Ausschachtungen zum Gießener Theaterneubau traf man auf eine 22 m starte Feftungsmauer, die mittelst Eynamit gesprengt werden muß. Bei den Explosionen werden große Steinblöcke bis in die Kommandeur des deshalb Absperrmaßregeln getroffen. Kriegegericht in Johannesstraße und die Anlagen geschleudert. Es werden hren Gefängnis und von der minderbemittelten Bevölkerung zu tragen ist. Die Kammer beschloß, unverzüglich eine Dentschrift zu dem Gefeßentwurf, betr. die Ordnung des Reichshaushalts und die Tilgung der Reichsschuld, auszuarbeiten, in der ein= gehend ihre Bedenken dargelegt werden sollen und die alsdann dem Reichstag gegen die neuen Steuervorlagen unterbeitet werden soll. wird. nmeldung vorher bei dem Pfarrer der Gemeinde erbeten. Der Missionsnähverein für Basel fällt diese Woche aus und nimmt seinen Anfang am Dienstag, den 2. Januar. Am 1. Weihnachtsfeiertag wird im Hauptgottesdienst Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde gemeinsam gehalten werden. In der Johannestirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarraffiftent Sattler. Bormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannesgemeinde. Pfarrassistent Sattler. Chriftbescherungsfeier für die Kleinkinder- BewahrAbends 5 Uhr: Pfarrer Euler. Nachmittags 3 Uhr: Pfarrer Kraus. anstalt. gemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer erbeten. Beichte und heil. Abendmahl für die LukasBeförderung von Eisengußwaren. Nach § 77, 3 der Eisenbahnverkehrsordnung werden die auf der Bahn beschädigten unverpackten Efengußwaren auf Berlangen nach der Aufgabestation frachtfrei zurüdbefördert. Nach einer Mitteilung des Verbandes deutscher Eisenwarenhändler in Mainz hat die ständige Tariftommission beschlossen, der Generalfonferenz der deutschen Eisenbahnen die Aufnahme einer Gesetzbestimmung vorzuschlagen, wonach bei der fracht. Weihnachtsfeier für die Kinder aus dem Kindergottesdienst * Die Korteffelfäule wird in diesem Winter gnis und Amtsent naturgemäße Folge des nassen Commers. Es ist jetzt Beit, freien Beförderung solcher Waren ein anderweitiger Erlaz erhielt der Ober- voraussichtlich ganz gewaltig auftreten. Es ist das die stosten eines nicht in den Mieten nachzusehen. Nimmt die Fräulnis noch nicht für die Beschädigung ausgeschlossen sein soll. Eine solche mitteln bestritten. überhand, so ist ist noch viel zu retten. Freilich bei Speisekartoffeln ist absolut nichts zu wollen; man muß auch 1. Man sollte nie. die belannten Schnißelgruben. Sind gemauerte nicht vordiese einsäuern wie die Futterkartoffeln. Man benutzt dazu bis zum Frühjahr bit, oder bei offenem handen, so sticht man am besten in festem Lehm neue aus. möglich auch düngen. Breite oben 2 Meter, unten 1,40, Tiefe 2 Meter und Länge verden, sondern muß 5 bis 6 Meter. Die Kartoffeln werden möglichst rein geegen bleiben. Eine waschen, die faulen ausgeschieden. Die übrigen werden auf ogenannte Schollern. der Rübenschneidemaschine gemahlen und in die Grube gefüllt. ht immer in der Lage, wirb etwa 1 Meter höher als der Rand gefüllt und nun eter tief gefrorenen hier werben sie so feft wie möglich getreten. Die Grube hman leicht jeden fehr gut mit Stroh zuged ct. Auf das Stroh kommt Ecde, wie bei Schnißeln. Die Kartoffeln beginnen nun zu säuern und bald fällt der Berg zusammen. Hierbei entstehende Risse sind sorgfältig zuzutreten. Bei sorgfältiger Behandlung bleiben sie bis in den Sommer hinein brauchbar. Die Verlufte sind hierbei uicht größer, als auch in guten Jahren in der Miete. Dieses Verfahren ist auch ganz besonders empfehlenswert, wenn die Kartoffeln total erfroren sind. cht nicht auf stärkeren Spatenstich breite cinen Spatenstich e Furche aus und Streifer, sodaß ein rigefahren, bis die .Nun können Luft n, die Winterfeuch den Gruben, und durchdringt, werden Das Graben alsbald f dem Samburger eftigen Sturm ber rümmert, und eine Die Seeleute flohen Tiere. Es gelang Tier war Herr an e das Toben des terded gegangen er an Ded. Sie Dieses breiteten fie in eine Erfe, wo Es war nun hülfeppt werden. der Wiener Unis Jakopljevie, zum seiner flavonischen er später en selbs em Wissensdrange uf übrig ließ, zum Iniversitätsprüfung Universität, wo er ablegte. Nachher Wiener Handels n bis zur Beendi den Lebensunter er das letzte RigoRechte promoviert. an durch Willens belgischen Fleden m Dezember statt etrachten, an dem nd fennen lernen. jungen Burscher numen, und aut nit gegenseitiger 5. Die Herren Schau zu tragen, einzugestehen. * Eine humorvolle Zählkarte erhielt ein Zähler gelegentlich der Volkszählung von einem älteren alleinstehenden Manne. Unter Verwandtschaft zum Haushaltungsborstand stand das Wort" nein", bei Punkt 3 Familienstand war unterstrichen ,, ledig" und" verwitwet", seinen Hauptberuf bezeichnete er da er glaubte, er solle zu der Steuer herangezogen werden als immer frant", seine Religion war beutsch" und unter Staatsangehörigkeit prangten die bebeutungsvollen Worte bezahle teine Steuern". Obwohl er nicht Soldat gewesen ist, hatte er unter Punkt 11 aktive Dien ftzeit die Beit angegeben, in der er früher auf einer Rible als Knecht gedient hatte. ( Darmst. 8tg) - -h. Midda, 14. Dez. Volkszählung. Zu dem bereits mitgeteilten set ergänzend hinzugefügt: Anwesend 2004 Personen, vorübergehend abwesend 14, gesamte Einwohnerzahl mithin 2018 und zwar 977 männliche und 1027 weibliche. Evangelisch 1837, fotholisch 96, israelitis 71. * Vom Dünsberg, 14 Dezember. Der Bedarf an Chriftbäumen wächst von Jahr zu Jahr immer mehr and dieselben waren in der vorigen Woche bereits sehr begehrt. Da aber die ausgedehnten Staats- und Gemeindewaldungen am Dünsberg diese Nachfrage nicht allein zu biden vermögen, so sind mit Recht viele Private auf die gute Idee gekommen, Fitenpflanzungen anzulegen und diefelben machen zur Zeit schon ein sehr rentables Geschäft. De Händler bezahlen recht gerne die Bäumchen mit durchdnittlich 25 Big. + Frantiurt, 14. Dez. Die hiesigen Engros Ausverkaufstage haben sich allem Anschein nach nicht bewährt; in diesem Ehre haben nur 27 Firmen sich angemeldet, im vorigen 40. biese Ausverkaufstage 1903 ins Leben traten, beteiligten 160 Firmen. 9. Sigung der Großh. Handelskammer Gießen für die Kreise Gießen, Alsfeld und Lauterbach. ( Protokoll Auszug.) Gießen, den 8. Dezember 1905. Anwesend die Herren: Kommerzienrat Koch, Vorsigender, wählte Kavalieringspor, Nowack, Röhr, Stammler, Wallach, Zurbuch, Neujahrsmarkt wie der Syndikus Dr. Knipper. her, und beim Sommerzienrat Heichelheim, Friedberger, Grünewald, Thring, nis offiziell be orener Schweizer der nach zwölf Dort entflohen if veröffentlicht. Da bende Mutter a fam aber bei seiner ung diefer Familie Los widerflandlos rbeit gelang ihm iwoftot. In fchlich gebung erzählt ber Die Schweiz, beren un, als eine Gelb 18abend materiell Beranlaffung der rechte eine biplo fifchen Regierung er biefes fchweren Aus dem Geschäftsbericht ist folgendes mit gteilen: der dem Großh. Ministerium des Innern vorgelegte Entwurf von Boschriften für die öffentliche Anstellung und Bereidigung von Bücherrevisoren hat die erforderliche Genehmigung erhalten. b) Auf die Beschwerde einer hiesigen Firma über unzweckmäßige Anschlüsse ihres Werkes und ungenügende Be- und Entladefristen hin hat die Handelstammer bei der Kgl. Eisenbahndirektion Frankfurt a. M. die Bewilligung befferer Anschlüsse und längerer Beladefriften beantragt. c) dem Großh. Amtsgericht zu Gießen wurden in mehreren Fällen Gutachten über Handelsgebräuche im Handel mit Modewaren und im Tabathandel erftattet. enderung des Brausteuergesezes. Der den Reichstage in Verbindung mit den anderen Vorlagen Buche des ehe Reform der Reichsfinanzen zugegangene Gefeßentwurf wifchen an 4000 Abänderung der Brausteuer hat in den Kreisen der Bauereien des Handelstammerbezirks eine lebhafte Behigung über die zukünftigte Entwicklung des Brau Benderung würde jedoch für die Verfrachter eine wesentliche Verschlechterung des bisherigen Zustandes bringen, denn bisher fonnte die Bahn, wenn ihr ein Verschulden nach zuweisen war, verantwortlich gemacht werden, was auch wiederholt geschehen ist Die Handelskammer erklärte sich aus diesem Grunde gegen eine Beschränkung der jetzigen Haftpflicht der Eisenbahnverwaltungen. Beschränkung des Hausierhandels mit Teppichen. Der Verband der Teppich, Linoleum- und Möbelstoffhändler Deutschlands hat eine Beschränkung des Behörden in Vorschlag gebracht. Die Kammer beschloß die Hausier handels in Teppichen bei den in Betracht tommenden Großh. Kreisämter ihres Bezirkes zu bitten, vor Erteilung eines Wandergewerbescheins an ausländische Teppichhändler die Handelskammer, bezw. eine lofale Berufsorganisation des ansässigen Kaufmannsstandes über die Bedürfntsfrage zu hören. Aufhebung der Krämermärkte in Sießen. Die Großh Bürgermeisterei Eteßen hat die Handelskammer um eine Meinungsäußerung über die in der städt. Martt fommission angeregte Aufhebung der Krämermärkte in Gießen ersucht. Die Kammer hat sich in dieser Sache mit dem Verein der Detaillisten, dem Verein der Gastwirte von Gießen und Umgegend, sowie die Bäcker- und Megger Innung von Gießen in Verbindung gesetzt, die sich sämtlich gegen die Aufhebung der Krämermärkte ausgesprochen haben. Stadt durch die Händler auf den Krämermärkten eine Es ist zwar nicht zu verkennen, daß einzelne Geschäfte in der gewisse Einbuße erleiden, und daß den Interessen des Bublifums durch die ansässigen Geschäfte in vielen Fällen beffer gedient werde, als durch die Verkaufsstände auf den Krämermärkten. Trezdem läßt sich im allgemeinen Interesse der Stadt und der Mehrzahl der hiesigen Geschäfte die Aufhebung der Krämermärkte nicht rechtfertigen, da sie troz Aufhebung der Krämermärkte nicht rechtfertigen, da sie tro ihres Rückgangs immer noch Anlaß geben, die Bewohnerschaft der umliegenden Landgemeinden mehr als an gewöhnlichen Tagen nach der Stadt Gießen zu führen, um dort einen Teil ihrer Einfäufe zu decken. Die Kammer beschloß deshalb, die Beibehaltung der Krämermärkte zu befürworten. Besichtigung der Bigarrenfabrit der Firma C. Klingspor. Ja Anschluß an die Sizung folgten die Mitglieder einer Enladung des Herrn Klingspor zur Besichtigung seiner Bigarrenfabrik. Bei dem Rundgang durch die Fabrifräume wurden den Teilnehmern die verschiedenen Erzeugnisse vorgeführt. Hierbei erregten namentlich die Herstellung von Bigarrenfiftchen und die maschinelle Gummierung der maschinelle Gummierung der Deckelbilder und Etiketten Interesse. An die Besichtigung schloß sich ein Imbiß an, der von dem Inhaber der Firma den Teilnehmern geboten wurde. * Literarisches. befizen. Aber nur gar oft weiß die Hausfrau einen ** Etwas Schönes ist es, einen Garten zu solchen nicht genügend auszunuzen. Bietet er doch eine Fülle von Annehmlichkeiten für Küche und Augen. Will jemand seinen Hausgarten auf hohe und rationelle Kultur bringen ober einen solchen neu anlegen, so findet er in des Landmanns Hausgarten von K. Huber( Verlag von Rud. Bechtold, Wiesbaden) ein Schatzbüchlein, das ihn aufmerksam macht auf alles Nüßliche und Schöne. Sein Inhalt ist troz des reichhaltigsten Stoffes in furzer flarer Weise abgefaßt, so daß das Werkchen für jedermann leicht verständlich ist. Es verdient weite Verbreitung. Gießener landwirt!@efilier Betterbient. Voraussichtliche Wtterung in Hessen für Samstag, den 16. Dezember. Wolfig, Temperatur wenig verändert. Stellenweise geringe Niederschläge. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Richliche Nagrigten für Gießen. Evangelische Gemeinde. Am 3. Advent, den 17. Dezember. Gottesdienst. In der Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Rinderkirche für die Matthäus- und Martusgemeinde gemeinsam. Pfarrer D. Shlosser. Pfarrer Schwabe. Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe. Beichte und heiliges Abendmahl für Markusgemeinde, wozu besonders auch die konfirmierte Jugend eingeladen Weihnachtsfeier für die Kinder aus dem Kindergottesdienst Samstag, den 23. Dezember, nach mittngs 3 Uhr, der Johannesgemeinde. Sonntag, den 24. Dezember, nachmittags 3 Uhr, der Lukasgemeinde. Am 1. Weihnachtsfeiertag nach allen Gottesdiensten Rollette für die Kleinkinder- Bewahranstalt. für die Lukas- und Johannesgemeinde im Vormittags= Am 2. Weihnachtsfeiertag Beichte und heil. Abendmahl gottesdienst. An demselben Tage besondere Kollekte für die Armen. Die Mitglieder unserer Gemeinde bitten wir, uns auch für bie kommenden Weihnachten zum Besten unserer Armen und Kranten freundliche Gaben zukommen lassen zu wollen. Die Unterzeichneten und alle anderen Mitglieder der Kirchenvorstände nehmen gern solche Gaben an, auch durch die Gemeindeschwestern können sie übermittelt we.ven. Dagegen Die Kirchenvorstände der vier Gemeinden. werden Anmeldungen zu Empfang von Gaben nicht gewünscht. Dr. Naumann, D. Schlosser. Euler. Schwabe. Sonntag, den 17. Dezember, abends 71/2 Uhr: Bereinigung der fonfirmierten männlichen Jugend in Konfirmandensaal, Liebigstraße. Pfarrer Euler. Batholische Gemeinde. Samstag, den 16. Dezember. Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. wird ein fremder Priester Beichte hören. Samstag- Nachmittag und Abend, sowie Sonntag früh " Sonntag, den 17. Dezember. 3. Adventsonntag. Vorm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7.00 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heiligen Kommunion. Vorm. um 8 Uhr: die zweite heil. Messe. Militärgottesdienst mit Predigt. Nachmittags um 4.30 Uhr: Sakramentalische BruderschaftsVorm. um 9.30 Uhr: Hochamt mit Predigt. Andacht. Nach der Andacht ist in der alten Kirche die Weihnachtsbescherung an arme Rinder. Verantwortlich für die Politik und den Inseratenteil Albin klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen. Oeffentlicher Dank dm Herra Franz Wilhelm Apotheker, f. v. f. Sof lieferant in Neunkirchen, Niederösterreich, E finder des antirheumatischen und antiarthritischen Blutreinigungs Tees. Blntreinigend für Gicht und Rheumatismrs. : Wenn ich hier in die Oeffentlichkeit trete, so ist es desBalb, weil ich es zuerst als Pflicht ausche, dem Herrn Wilhelm, Apotheker in Neunkirchen, meinen innigsten Dank auszusprechen für die Dienste, die mir dess n Blutreinigungstee in meinem schmerzlichen rheumat sten Leiden leistete und sodann, um auch and re, die diesem gräßlichen Uebel anheimfallen auf diesen trefflichen Tre autmerffam zu machen. Ich bin nicht imstande, die marternden Schmerzen, die ich durch volle 3 Jahre bei j.der Witterungsänderung in meinen Gliedern litt, zu schildern und von denen mich m. der heil. mittel, noch der Gebrauch de Schwefelbäder in Baten bei Wien befreien fonnten. Ech'aflos wälzte ich mich Nächte durch im Bette herum, mein Appetit sa mälerte sich zuseherds, mein Ausieben trübte sich und meine ganze Kö.pefruit nohm ab. Nach 4 Wo hen longem Gebrauch oben genannten Tes wurde ich von meinen Schmerzen nicht nur ganz befreit und bin es noch jest, nachdem ich schon seit 6 Wo ten feinen Tee mehr trinke, auch mein ganzer förperlicher Bustard bat sit gebessert. Ich bin fest überzeugt, daß Jeder, der in ähnlichen Leiden seine Zuflucht zu diesem Tee nehmen, auch den Er finder dessen, Herrn Franz Wilhelm, so wie i.g, segnen wird. In vorzüglicher Hochachtung Gräsi ) Buschin- Streitfeld, Oberstleutnants- Gattin. Preis: 1 Paket Mk. 2.-, 1 Paket Mk. 1.— Bestandteile: Innere Nußrinde 56, allnukschale 56, Ulmentinde 75, Franz. Orangenblätter 0, Ey igiblätter 35, Scabiosenblätter 56, Lemusblätter 75, Bimmstein 1.5, otes Sandelholz 75, Bardannawurzel 44, Carurwurzel 3 50, Radic. Cariophyll. 3.50, Shinarinde 3 50, Eynaii cu zel 57, Fentel wurzel( Samen) 75, Graswurzel 75, Lapatherurtel 67, Süzholzwurzel 75, Sassaparillwurzel 35, Fenchel, röm. 3.50, weiger Senf 3.50, Nachtschattenstengel 75. Die Bestandteile sind nach einem eigenen Verfahren geschnitten und getrocknet, wodurch der Heilwert speziell erhöht in. Nicht zu verwechseln mit geaöhnlicher Handelsware. ,, Vorsicht beim Einkauf". Man weise minderwertige Nach ahmungen entschieden zurück und beachte Namen und die Schuhmarken des Tees. Wo nicht erhältlich, direkter Versandt. 26. Lahntal- Sängerbundesfest| 1906 in Giessen. Heute Abend 8 Uhr Gemeinschaftliche Sißung der Vorstände der hiesigen Gesangvereine im„ Postkeller". Bureaudiener gesucht. Für Versehung des Pedellendienstes und Wartung der Bureauräume wird wegen eingetretener Dienstunfähigkeit des seitherigen Dieners für möglichst sofort auf mehrere Tagesstunden eine geeig nete Persönlichkeit gesucht. Nur Bewerber von guter Gesundheit, die sich in ähnlichen Stellen schon bewährt haben, wollen sich zwischen 10 und 12 lbr vormittags und 3 bis 51/2 nachmittags auf unserer Kanzlei, Frankfurterstraße 29, Seitenbau, mit Zeugnissen, Empfehlungen 2c. persönlich melden. Großh. Kulturinspektion Gießen. Wißnann. Postkarten- Centrale Sonnenstraße 5 Gießen empfiehlt: Seltersweg 14 Stadt- Ansichten, Blumen-, Serien-, Witzkarten, Künstlerkarten. Das eigene Porträt auf der Postkarte 6 Stück 90 Pig. STOLLWERCK Adler- Kakao ein Getränk für jedermann. Enthält konzentriert alle blut und muskelbildenden Bestandteile der Kakaobohne. STOLLWERCK Bei der Fleischteuerung kann die Hausfrau MAGGI'S SUPPEN 2 Teller ERBS uppe Für 10 Pl ohne erst lange Fleisch kochen zu müssen mit MAGGI's Suppen mit dem Krenzstern doch wohlschmeckende, nahrhafte Suppen auf den Tisch bringen. Ein Würfel zu 10 Pfg. gibt nur mit Wasser 2 gute Teller. Wan verlange ausdrücklich MAGGI's Suppen. VANILLIN SCHUTZA MARKE MAARMANN Vanillin MIT ZUCKER. HAARMANN REINER Generaldepot: Max Elb. G.m.b.H.Dresden O.R.PATENTE Original- Präparat der Erfinder des Vanillin. 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Fr. 293 Oberhes Im Sommer nächsten Jahres soll wieder et Anzahl armer strophulöser Kinder, deren Eltern i Bezirke wohnen, auf Kosten der Bezirksspartaffe b hufs Gebrauch einer Badekur im Elisabethhaus in Ba Nauheim untergebracht werden. Anmeldungen, weld durch die Pfarrämter oder Bürgermeistereien bi spätestens Ende Januar t. J8. hierher einzureihe find, müssen mit ärztlichem Attest und einer Bescheinig ung belegt sein, woraus hervorgeht, daß die Kur no wendig ist und die Eltern nicht in der Lage find, di Kosten selbst bestreiten zu können. Gießen, den 11. Dezember 1905. Bezirkssparkasse Gießen. Wiener. Sonntagsverein für Mädchen. Die Vereinigung der Mädchen findet statt an jedem Sonntag zwischen 2 und 7 Uhr nachmittage im Saale der Kleinkinderschule, Diezstraße 15; die Mädchen fönnen zu jeder Zeit kommen und gehen; von 4 Uhr bis Gi Drud und lag der Gießener V 14. Fortung.) Sie jak mit ihrer Mutter be 5 Uhr findet gemeinsame Unterhaltung statt mit Gefang. Seit des Freundes Vermä Ansprache, Vorträgen. Watter gerichtet gewesen war, ha großer Zahl vorhanden. Wir laden zur Teilnahme freund Beitung über seine Erfolge gele Gute unterhaltende Bücher und Spiele find in richten von Hans Georg erhalten lichst ein. Der Vorstand: Dr. Naumann, Kirchenrat Vorkehrungen gegen das Einfrieren der Haus- Wasserleitungen. Unter Hinweis auf die Bestimmungen über Anlage der Han wafferleitungen zu Gießen" machen wir darauf aufmerksam, daß, um den Einfrieren des Wassers in den Hauswasserleitungen bei eintretender gälle vorzubeugen, es erforderlich ist, die Hauswasserleitungen des Abends t die Dauer der Nacht zu entleeren. Dies geschieht dadurch, daß zuert der vor dem Wassermesser befindliche Haup absperrhahn geschlossen und dann das seitlich desselben oder hinter dem Wassermesser befindliche Ent leerungshähnchen, nachdem ein passendes Gefäß untergestellt, geöffnet wird und dies so lange geöffnet gehalten wird, bis das in der Hands leitung stehende Wasser vollständig abgelaufen ist, worauf tezeichnete Hähnchen wieder geschlossen wird. Um eine vollständige Entleerung zu erwirken, ist es geboten, während derselben das in dem oberßen Stockwerk des Hauses befindliche Zapfenventil der Hausleitung offen zu halten, damit die Luft Zutritt in die Leitung erhalte. Ein größerer Teil des Wassers tann auch schon durch das Bapsventil der unteren Büche entleert werden, wodurch die Entleerung im Keller vereinfacht wird. Nach stattgehabter Entleerung sind diese Zapsventile, welche dem Eintritt der Luft, bezw. der Entleerung des Wassers dienten, wieder zu schließen. Das Schließen des Hauptabsperrhahnes erfolgt durch An segen des beigegebenen Schlüffels auf den vierkantigen Hahnzapfen und Drehung im Sinne eines Uhrzeigers, bis widerstand erfolgt Das Weffnen des Hauptabsperrhahnes geschieht durch Drehung in entgegengeseztem Sinne, bis Widerstand erfolgt. Behufs Wasserentnahme muß des Morgens der Hauptabsperrhah wieder vollständig geöffnet werden. Abzweigleitungen nach Waschküchen, Badezimmern, überhaupt nag ungeheizten Räumen, Hofräumen, Gärten usw, sind auf die Dau deren Nichtgebrauchs, bezw. des ganzen Winters, mittelst ihrer besonder Vorrichtungen auf ähnliche Weise zu entleeren und abzustellen. Be anhaltender, außerordentlicher Bälte empfiehlt es sich, die Wasserentnahme auch während des Tages auf kürzere festgesetzte Zeit zu beschränken and während der übrigen Tageszeit die Hauswasserleitungen gleichfalls oben angegebener Weise abzustellen. Dem Einfrieren solcher Wasser leitungen, welche durch Küchen unbenuk'er Wohnungen geführt sind, fann man durch Unterhaltung eines kleinen Herdfeuers vorbeugen. Aud empfiehlt es sich, in kalten Klosett- oder sonstigen ungeheizten Bäumen durch welche die Wasserleitung führt, sofern daselbst die Leitung nig schon durch eine ausreichende Umhüllung gegen Kälte geschützt ist, die Temperatur durch ein Defchen oder geeigneten Falls etwa durch eine Fritz Speier „ Gasthaus z. goldn. Löwen" 5. Volksvorstellung Gasflamme auf genügender Höhe zu erhalten. Klein- Linden. Erste, älteste, grösste, verbreitetste, weltbekannte Nähmaschinen- u.Fahrrad45MK Grossfirma M. Jacobsohn, BERLIN N. 24, Linienstr. 126. Lieferant v. Post-, Preuss. Staats- u.Reichseisen租 காமம் bahn- Beamtenverein. Lehrer-, Militär-, Kriegervereinen ganz Deutschl., versendet die neueste deutsche hocharmige SingerNähmaschine Der Königsleutnant. Luftspiel von Karl Guzkow. Bekannten darüber gehört. Mutter, denke dir, es ist h id geantwortet habe," sagte sie Sie wenigen Zeilen, die das Schr Sans Georg?" Frau Stol feine alte Geficht von der Zeitung Morgen mit Hingabe vertiefte. Gerda lächelte ein wenig. fcheint zu glauben, daß fich irge hältnis geindert haben müsse, me ja, Mutter-" Diese nichte mit dem Ausdruc wenn man begreifen fönnte, war warst und nicht wolltest! Er war und ich wäre gewiß sehr ruhig hättest. So lange du aber nicht Mutter, heiratet man denn Bist du nur darum Vaters Wei fie schlang zärtlich die би 1 alten Frau- rede doch nicht Du weißt ja recht gut, daß m forgung für mich ist." Ja- freilich-" gab Fra es ist nun einmal mein Summe bist." Gerda schritt mit Hans Ge Zimmer auf und ab.„ Gegen das bin ich doch gewiß nicht. darauf, unvermählt zu bleiben. weshalb nicht? Aber bis jetzt Und du gibst dir auch nic judjen!" Ein sonniges Lachen füllte Mutter, suchen, das mußt du mir wirklich die Zeit. Und ich man suchen muß, ist auch feines. wie ein Stern muß es fallen und machen, strahlend hell Ach, wenn du darauf warte Mutter migmatig. Gerda schwieg. Frau Stolzenberg, was fie mun ha Weicheid fie ihm würde. ,, Daß ich tomme" fie über halt des Briefes. Man merkt au freuen würde, wenn wir gemeinsa für mich gibt es schon gar nic uns doch so lange, und feiner Als Gerda eine Woche später fie von Hans Georg am Bahnhof Sehr kalt steheude, insbesondere auch abgestellte und vorübe gehend nicht in Gebrauch befindliche Blosetts( wie in Vereinshäusern a) werden durch Einstreuen von etwas Salz( Viehsalz) in das Schlußwaffer des Eyphons( Wasserabschlusses) gegen Auffrieren der Schüsseln geichtzt Die Wassermesser nebst dem nächstanschließenden Teil der Bohrleitung find während des Winters mit Stroh, Säcken oder ähnlichen Schußmitteln gegen Kälte zu umkleiden, auch namentlich die betr. Keler fenster geschlossen zu halten. Die Herstellung aller Wassermesser, die infolge ungenügenden Schuhes gegen Bälte Schaden erleiden, erfolgt auf Rechnung der Hausbesiker. Im übrigen müssen die Wassermesser jeder zeit leicht zugänglich bleiben. Nach vorliegenden Erfahrungen sind es namentlich Neubauten d Ein praktisches Geschenk unbewohnte Stodwerke, deren Wasserleitungen nicht immer die erforder für Reiter, Radfahrer und Fußgänger. Man fordere Hände frei" elektr. Taschenlaterne mit liche Fürsorge geschenkt wird, insbesondere sind auch schon öfters infolge Nichtabsperrens von Garten- Wasserleitungen während des Winters groß Beschädigungen und namhafte Wasserverluste entstanden. 66 für alle Arten Krone" 99 Schneiderei, 40, 45, 48, 50 Mark, 4wöchentl. Probezeit, 5 Jahre Garantie. Berühmte erstklassige Marken, Wasch- Maschinen- RollMangel billigst. ⚫ Militaria- Zollerräder für höchste Ansprüche in Militärkreisen eingeführt, PetroleumHeizöfen, garantiert geruchlos, f. Salon u. jedes andere Zimmer, einzig in sein. 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Gießen, Marktstraße 11. 0000000000 000000000 Drucksachen Jeder Art liefert schnell und preiswert Albin Klein, Glessen. empfehlen daher vorstehende Vorsichtsmaßregeln allen Beteiligten zur gin besonderen Beachtung. Länger andauernde Absperrungen, Einwinterungen, Beparature Hands zu England. Der Kanzler sagte: Daß w und Aufftauungen von Hauswasserleitungen werden am zweckmäßigen reiben Bläne verfolgen, habe und schnellsten von denjenigen Installationsgeschäften besorgt, welche d betr. Hauswasserleitungen f. 3t. ausgeführt haben und daher die örtlige elche geheimnisvollen Borto Verhältnisse mit ihren empfindlichen Punkten am besten kennen. Gießen, den 20. November 1905. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen. 0000000000000 Chocolade bon Mt. 1-3,50 per Pfund. Cacao in 6 Qualitäten, Nährsalzcacao Eichelcacao Thee in feinster Qualität bei Emil Fischbach, Gießen. 38324 Joh. Seibel Glessen Ludwigsplatz Weinstube. Ausschank v. Dur galer reinen Tischweinen Ein junges zuverlässiges labe hundertmal gejagt, daß es Interzuschieben. Es wird gefag Arifis nagegerdt hätten. Leu Ausgeben, sprechen seit Wochen Die Ursache in einem schn Wilhelm II. und Eduard VII. Blödsinnige Lüge. Ich erkläre Kindermädchen gesucht. ber verantwortliche Leiter der wahr, daß wir jemals im Erieg zu erflären. Es ist Frühjahr unsere Flotte mobilg ß wir England in irgendeine Sitten. Am 1. August brachte einen Artikel, wo es am Schlu leme friegerischen Pläne. Das beriges Regime in Deutschland, den altehrwürdigen Rathause bee allem in der Natur der Billes, an dessen Spitze der Ka nists, als für seine eigene Ent cam, den andere Völfer geni titels schrieb damals der Kais Bute wörtlich dem Ki Slagt!" Diese energische und bestimm les roird hoffentlich auch Fran Schwalm, Plocktr. 7. Buch über Ehe die v. Dr.Retau m. 89 Abb statt 2.50ML nur M. I.-. Preisl, üb.int.Büch.gral R.Oschmann, Konstanz Nr. 42