Idarbeiter. Bring Bozidar des Königs von Serbien, hat ben Streichen auf das Hand- r.. 269. on eine Ausstellung von ihm ner Schnuffachen veranstaltet. gen Ergreifen eines Berufes ter feine Interftigung erhält. Ce möchte mit diesem Kara es leichtsinnigen Lebens egen einschaft haben und sucht ihn abzuschütteln. Auch eine An eschlagen worden, so daß der sich und seine Freundinnen nt. In einem französischen sich der Elefant, der in einem atte, auf die Bühne zu geben. e hinauf auf den Theaterplay tafe durch das Fenster, da er Nit entfeptem Geschrei fuhren e Eden; eine unbeschreibliche on wurde im Gedränge schwer te alle Tische und Stühle an dardzimmer, wo er mit seinem Dann führte der indisbe Stild Buder ruhig auf de gewebt. Nach dreijährige Seidenweber das Meister iten startes Gebetbuch aus Find in diesem Buch nicht mit eingewebt. Die Arbeit ewebten Fammen, bemusterte ch erfordert Zeile eine die der Webugl jedesmal Stoffen, in denen sich das t diese Einrichtung natürlic Buch dürfte jedenfalls noch Hunde. Die Pariser Damen t, um ihre lieben kleinen vor der Witterung zu schützen keit der Welt auf sich zu 13 einen warm gefütterten uffeurmüße mit Staubbrille 16 in einer Außentasche des n nicht, ob die Hündchen in urmittels schon weit genug ist dafür gesorgt, daß die sticks Jest fehlen nur noch Sunde und ein Arzt für die achung. gen der Polizeiverordnun wir zur öffentlichen Sen f, daß die Schuhmannjgd ungen unnachfichtlid ber 1905. mt Sicken. erg. sollen für den Fußgänge oten, auf den Bürgersteige Schlitten und Fahrräder Jasertionspreis: Die einspaltige Betitzeile für ganz Oberbenen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. fonft 15 Pfg. Reklamen bie Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Rebattion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechanfchluk Rr. 362. Mittwoch, den 15. November 1905 Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Platt erscheint an allen Werktagen nachmittags.. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberhessen und die Kreise Marburg und Weylar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheisen. Ruffifcher Staats- Bankerott? Von einem mit den russischen Verhältnissen wohlvertrauten Finanzpolitiker wird der ,, Deutschen Reform- Korrespondenz" geschrieben: Rußland ist das wenigst gekannte Land Europas. Man hat ihm schon immer unrecht getan, da man es als ein europäisches Land betrachtete, während es doch nur einige Fenster nach der europäischen Seite ausgebrochen hatte. Eine ganze Anzahl Aeußerlichkeiten waren nach europäischem Muster eingerichtet worden, aber das Herz des Volkes war asiatisch ge= blieben. Daß Asiaten nicht nach europäischer Art regiert wurden, war natürlich; sie verlangen eben asiatisches Regiment. Erst mußte die Bevölkerung durch langen Ausblick auf Europa Geschmack an europäischem Wesen und Neigung dafür gewonnen haben, erst mußten die Russen diesseits des Ural genaue Vorstellung davon erlangt haben, daß Moskau beinahe den Mittelpunkt und ganz den Schwerpunkt Europas bildet, che das Verlangen nach europäischer Verfassung laut und lebendig werden konnte. Rußlands Entwicklung geht um ein halbes Jahrhundert gegen Deutschland nach. Die Aufhebung der Leibeigenschaft vollzog sich in Preußen im Jahre 1810, in Rußland im Jahre 1861. Die Begleit- und Folgeerscheinungen waren hier wie da ungefähr die nämlichen. Den Fortschritt zur repräsentativen Verfassung macht Rußland 56 Jahre später als Preußen, und aller Wahrscheinlichkeit nach werden Rußland die Verfassungskämpfe nicht erspart bleiben, die Preußen durchzufämpfen hatte. Die russische revolutionäre Bewegung hatte und hat überdies manche Komplikationen, die man anderwärts nicht oder wenigstens nicht in gleichem Maße fannte und deshalb nicht zu berücksichtigen brauchte. In dem Riesenreich gibt es geschlossene Nationalitäten, die sich bisher nicht vollständig haben aussaugen lassen und von gesonderter Selbständigkeit immer noch träumen. Erstaunlich genug, daß die Revolution für diese Nationalitäten feinen Weckruf bildete. Einzig die Finnen regte:. fich fräftig und stellten ihre vorige Autonomie wieder her. Die Polen aber überließen den Eisenbahnern und den Arbeitern die Teilnahme am Aufstand. Sie begnügten sich, um Selbstverwaltung zu petitionieren. drohend erhobenem Finger wurden sie zurückgewiesen. Mit Rußland ist ein Verfassungsstaat geworden und damit ein europäischer Staat. Das war nicht möglich, ehe die esem Verbot ist das Fahre Russen nicht Europäer geworden. Jezt ist das geschehen. gten Kranken- oder finde er Kinder gefahren werder t neben einander gefahren er Bürgersteige zweds Gim Sofraiten und Grundstüder Schritt, auf dem fürzefem schieht. Sie haben ihr Europäertum denen in die Ohren geschrien, die nicht daran glauben wollten, und die nun wohl oder iibel daran glauben mußten. Wer Rußland wirklich kennt, der zweifelt nicht, daß die Russen sich im Verfassungsleben sehr schnell zurecht finden werden, mindestens so schnell wie die älteren Europäer. Man spricht im westlichen Europa und namentlich in Destschland viel von den ruſſiſchen Finanzen, die schlecht ſeien zum Staatsbankerott drängten. Nationalökonomen, die Aufsehen erregen wollen, rechnen aus, wann Rußland außer Stande sein würde, seinen Verpflichtungen zu genügen, die Zinsen seiner Schulden zu bezahlen. Theoretisch ist das inn Verkehr durch ungere gewerbliche Berrichtung. nden, durch das Traga n einer andere Perfona ßerhalb der Frühfund die durch Form, Gro d, die Vorübergehend oder zu beschmutzen( arttförbe, Staminfege eräte und dergleichen) er Oft, Süd, Weft neren Stadt zu beförder machung. 11. November wurden sofern richtig, als schon mancher Staat sich gezwungen gesehen hat, die Zahlungen teilweise einzustellen, d. h. die Zinsen seiner Schulden zu reduzieren. Auch Rußland kann das begegnen. Aber daß es ihm begegnen muß, ist eine phantastische Behauptung. Mit dem kleinen Einmaleins sind solche Rech= nungen nicht zu machen, und mit dem großen auch nicht. Hier spielen andere Faktoren mit, die sich n'cht ohne weiteres in Mark und Pfennig umsetzen lassen. Die lebendigen Kräfte einer Nation entziehen sich der Schätzung. Die der russischen Nation haben noch feine Gelegenheit gebabt, hervorzutreten. Sahrscheinlichkeit spricht dafür, daß die Bewegungsfreiheit, die jetzt erst der Bevölkerung gegeben ist, einen ganz außerordentlichen Aufschwung hervorrufen wird. Landwirtschaft und Industrie, beide haben in Rußland eine große Zukunft. Die Steuerfähigkeit des Landes ist erst zu einem geringen Teil ausgenußt. Der Wegfall der lastendsten Steuer, der Beamtenbestechung, die eine förmliche Staatsinstitution war, macht für sich allein hunderte von Millionen Rubel jährlich verhindert die unendlichen Diebstähle und Unterschlagungen, Futteral und 1 Po frei. Die Beamtenkontrole, die den Kern der Reformen bildet, it Futteral, 1 grünledern die ein Krebsschaden der russischen Verwaltung und der rus3 Mark Inhalt, 1 brauchen Finanzen waren. naie mit dem Hamburg Eine andere Frage ist es, ob es sich empfiehlt, deutsche Ersparnisse in russischen Werten anzulegen. Eine einfache is 12 Mt. Inhalt, 1 Beantwortung mit ja oder nein ist unmöglich, Die russischen hr mit Goldrand, Rüdde Werte sind unter allen Umständen viel sicherer als die K. R., 1 schwarzer fte griechischen, rumänischen, serbischen. Deswegen brauchen sie Em, innen rotfeidenes Full immer noch nicht gut zu sein. Es wird aber immer Leute gedrückter Gule, 1 golden tonenwappen und 1 Herre geben, die lieber gut essen als gut schlafen wollen, d. h. die einen höheren Zinsfuß bei geringerer Sicherheit dem geringeren Zinsfuß bei höherer Sicherheit vorziehen. b. Griff und Monogram Wer zu diesen gehört, der folgt dem Rat nicht, sein Geld der gefundenen Be alebald bei uns gel mber 1905. mt Gießen. te Be überreden. nur in mündelsicheren Papieren anzulegen. Es liegt aber Grund vor, die Leute ängstlich zu machen, sie aus ihrem herauszugraulen, sie zum Losschlagen mit Verlust zu Das Schlimmste ist in Rußland überstanden; was fommt, kann nur eine Besserung sein. Rußland wird jeine Binnengrenzen einreißen, und das wird für Rußland german die gleichen segensreichen Folgen in wirtschaftlicher Hinsicht haben, wie die Aufhebung der Binnenzölle im Zollverein fie für diesen gehabt hat. Es gibt faum ein vans, dessen Sparer ihre Ersparnisse ausschließlich in heimischen Werten anlegten; und wenn es ein solches Land gibt, so fehlt seiner wirtschaftlichen Entwickelung etwas. Auch darf man nicht glauben, daß das Kapital, das im Lande bleibt, vor Verlusten unbedingt geschüßt wäre. Man kann auch im Inland Geld verlieren. Die Frage, welche Anlage den Vorzug verdient, kann immer nur von Fall zu Fall beantwortet werden, wobei es nicht zum wenigsten aus die Verhältnisse des Anlagesuchenden ankommt. Wer nichts riskieren darf, der bleibe bei Konsols des Reichs und der Einzelstaaten, bei städtischen Obligationen und bei Pfandbriefen, höchstens bei Banken, die stetige Dividende zahlen, oder auch bei der Sparkasse und wer einen Verlust ertragen kann, ist von sich und den Seinigen befugt, innerhalb gewisser Grenzen mit seinen Anlagen über die Grenzen zu gehen. - Das Wirrfal in Rußland. Die Ruhe hält in den meisten Gegenden Rußlands an; wenigstens soweit man von den Vorgängen im Innern Kunde hat. Der Zar wird demnächst seinen abgeschiedenen Aufenthalt in Petershof aufgeben, und das kaiserliche Hoflager nach Zarskoje- Selo verlegen. Indessen bilden sich immer neue Herde, an denen das Feuer der Revolution frisch aufflackert. Revolution in Ostasien. Schlimme Kunde kommt aus den Teilen des fernen Ostens, wo die Russen ihre Herrschaft behauptet haben. Ueber London sind darüber folgende Meldungen eingetroffen: In Wladiwastod herrscht voller Aufruhr. Heftige Straßenfämpfe haben dort stattgefunden. Die Aufständischen und die Truppen stießen mehrfach zusammen, viele Personen find ums Leben gekommen. Die aus ländischen Einwohner ersuchten ihre Regierungen, Kriegsschiffe zu ihrem Schutze nach Wladiwostock zu entsenden. Nach weiteren Meldungen herrschen Feuersbrünste, und die Hälfte der Stadt liegt in Trümmer. Andere Meldungen wollen wissen, daß auch russische Truppenteile auf Seite der Anführer gekämpft haben. In Wladiwostock haben die Reservisten die sofortige Rücksendung in die Heimat verlangt und die Markthallen und Magazine geplündert. Auch in Wladikawkas sind die Reservisten mit ähnlichen Forderungen hervorgetreten, in die sich aber auch solche politischer Natur wie eine Amnestie der politischen Verhafteten mischten. Man befürchtet, daß auch in Sibirien Revolution herrscht, und daß auch dort die Truppen daran be= teiligt sind. Durch diese Vorgänge wird auch die Reise des Admirals Rostjestwenstki in die Heimat aufgehalten werden, der sich jetzt von Japan auf dem Landwege über Wladiwostoc nach Rußland begeben hat. Polen vor dem Losbruch. Die meiste Sorge bereiten dem Grafen Witte fortgesetzt die polnischen Ansprüche. In diesem Punkte fennt er feine Nachgiebigkeit. Es wird darüber aus Petersburg berichtet: Bei dem Empfange einer Abordnung aller polnischen Stände erklärte Graf Witte, daß die Regierung nicht daran denke Zugeständnisse an die Volen zu machen, da deren Unrcife für Reformen greifbar zu Tage getreten sei. Es sei jezt klar, daß nur ein kleines Häuflein Revolutionäre Reformen wünsche. Ferner erinnerte Witte daran, daß wieder eine Reaktion eintreten fönne. Was die Polen fordern, fommt allerdings trotz aller gegenteiligen Versicherungen auf eine Aufrichtung des alten Königtums heraus, wenn auch mit dem Zaren an der Spitze. Die Forderungen enthalten: Krönung des Zaren zum König von Polen, ausschließlicher Gebrauch der polnischen Sprache in Schulen, Aemtern und sonstigen Betrieben, Schaffung einer rein national- polnischen Armee und Anerkennung des Grundprinzips Polen für Polen". Das bedenklichste bei dieser Bewegung ist, daß auch die fortschrittlichen Elemente in Rußland für die Polen Partei nehmen und das Vorgehen gegen diese verurteilen. Dagegen hat der Papst den polnischen Bischöfen die Teilnahme an firchlichen Prozessionen politischen Charakters verboten. 11 In ganz Polen herrscht starfe Gährung. Aus Warschau wird darüber gemeldet: Das Aktionskomitee der polnischen Revolutionäre trifft alle Vorbereitungen zum gewaltsamen Aufstand. In den Kasernen wurden Manifeste verbreitet, in denen die Truppen aufgefordert werden, mit dem Volke gemeinsame Sache zu machen! Die Revolutionäre befinden sich im Besize von Sprengstoffen und Bomben und drohen, sämtliche öffentliche Gebäude in die Luft zu sprengen. Begüterte Familien verlassen in Massen die Städte. Auf dem Lande herrscht völlige Anarchie. Der Abfall des Kaufajus. Der Die russische Herrschdft über den Kaukasus ist zurzei als nicht bestehend zu betrachten. Die Aufständischen sud gut bewaffnet und machen andauernd Fortschritte. ganze Bezirk Georgia ist in ihren Händen. Der Verkehr auf den Eisenbahnen ruht vollständig. Es roird eines long dauernden Feldzuges bedürfen um die russische Herrschaft im Kaukasus wieder aufzuric, n. Man rechnet, daß mindestens zwei Armeekorps nötig seien, um diesen Feldzug erfolgreich durchzuführen. Die Reinigung der Verwaltung. Unentwegt bleibt Graf Witte am Werk, die Beruhigung im Innern dadurch zu festigen, daß die Anstifter der Gegen revolution aus den hohen Verwaltungsämtern entfernt werden. Eine ganze Reihe von Gouverneuren sind abgesetzt, und in eine Anzahl besonders unruhiger Distrikte sind an Stelle der entferrten Gouverneure kaiserliche General- Adjutanten entsandt worden. Sie haben besondere Vollmachten erhalten, über die aus Petersburg berichtet wird: Die Dienstanweisung an die in die Provinz entsandten Generaladjutanten verleiht ihnen das Oberkommando über die Truppen und Polizeimannschaften des Gouvernements, unterstellt ihnen alle Regierungs- und Kommunalbehörden mit Ausnahme der Gerichts- und Kontrollbehörden und verleiht ihnen das Recht, alle für die öffentliche Ruhe ge fährlich erscheinenden Personen verhaften zu lassen, Handelsund Industrieunternehmen zu schließen, Zeitungen zu unterdrücken und obligatorische Verfügungen zur Wahrung der öffentlichen Ordnung zu erlassen. Große Ueberraschung hat die in Rußlond noch nie dagewesene Tatsache der Berufung eines Juden, Abrahamsons, zum Hauptadministrator der Südwesteisenbahn, hervorgerufen. Der Ministerrat arbeitet zur Zeit Bestimmungen zu Erweiterungen des Wahlrechts aus, nach deren Veröffentlichung die Wahlen zur Reichsduma erfolgen sollen. Die Mächte in Rußland. Es wird hohe Zeit, daß die Besserung in den russischen Zuständen sich befestigt. Die Regierung der Vereinigten Staaten von Nordamerika hat ein Kriegsschiff nach Kronstadt entsandt, das im Notfalle Mannschaften zum Schutz der amerikanischen Staatsangehörigkeit ausschiffen soll. In London ist in einer dort tagenden Versammlung, die gegen die Judenverfolgungen in Rußland Protest erhob, ein Telegramm des englischen Premierministers Balfour verlesen worden, das folgendermaßen lautet:„ Die Regierung Seiner Majestät hat mit Bedauern und Entseßen von den Judenmassakres gehört und bereits alle Maßregelu ergriffen, die geeignet erscheinen, das Ingemach zu mildern." Danach könnte die Wiederholung der Greuelszenen auch noch auswärtige Verwicklungen für das Rarrureich nach fich sieben Politifche Rundfchau. Deutsches Reich. * Die Vertreter der deutschen Staatsbahnen sind zurzeit in Eisenach versammelt. Es wird über den Ausbau eingleisiger in zweigleisige Bahnen beraten. Anwesend sind aus Preußen drei, Sachsen ein, Bayern zwei und Württemberg ein Regierungsvertreter. * Die gegenseitigen Gesandschaften Deutschlands und Japans werden in Botschaften umgewandelt. Auf Anregung Hapans sind die deutsche und die japanische Regierung schon vor einiger Zeit übereingefommen, die Umwandlung der Gesandtschaften in Tokio und Berlin in Botschaften in die Wege zu leiten. * Der preußische Eisenbahnminister hat die seit einigen Monaten eingeführte Milcheinfuhr von Dänemark in Tantwagen verboten. Das Hauptquantum der Milch wurde nach Berlin importiert. Die Folge des Verbots wird wahrscheinlich eine Steigerung des Milchpreises im Gefolge haben, da der Milchimport durch die Verweigerung der Tankwagen fast unmöglich ger acht wird. Aus welchen Gründen das Verbot der Eisenbahnverwaltung erging, ist nicht bekannt. Aus Milchhändlerkreisen will man Protest gegen die Verfügung einlegen. * An der holländischen Grenze werden infolge der Fleischteuerung große Mengen geschlachteter Schweine eingeführt. In einzelnen deutschen Orten haben die Mezger das selbständige Schlachten aufgegeben und liefern ihren Kunden nur eingeführtes Schweinefleisch aus dem Holländischen, das sich erheblich billiger stellt. In den Zollstationsort Kaldenkirchen wurden in wenigen Tagen fünfhundert geschlachtete Schweine eingebracht. Dieser Tage weilten Vertreter des Ministeriums und anderer Behörden dort, welche sch mit dem Plane einer Erweiterung des Untersuchungsgebandes und mit der Organisation des Besichtigungswesens Befäftigten • Der Entwurf für das preußische Schulunterhaltungsi gesetz ist jetzt, wie verlautet, von der Regierung definitiv Das Gesetz soll dem Landtag bei fertiggestellt worden. seiner bevorstehenden Eröffnung sofort zugehen. Türkel. ** In Konstantinopel tagte eine Konferenz der europäischen Botschafter. Die Pforte richtete eine Note, worin sür den Fall der Nichtannahme der Forderungen der Machte in der mezedonischen Frage eine Flottendemonstration an fündigt wird, die vor cingen Inseln der fleinasiatischen Küste stattfinden soll und wobei Truppenlandungen beabfichtigt find. Ralkan- Staaten. * Der griechische Metropolit Joachim von Monastir, der als treibende Kraft der griechischen Banden mgesehen wird, ist nun selbst von einer bulgarischen Bande angegriffen worden. Er war trok wiederholten Verbotes, die Dörfer zu 8. besuchen, in Begleitung eines Beamten des griechichen onfalats nach einem Kloster abgereist. Der Metropolit wurde In Dorfe Dragosch, südlich von Monastir, von einer bulgeichen Bande in einem Hause eingeschlossen und beschossen. Herbeigeeiltes Militär vertrieb die Bande, die fünf Tote, darunter ihren Führer, sowie eine Anzahl Bomben auf dem Blaze ließ. Der Diener und der Kutscher des Metropoliten wurden getötet. Griechische Banden brannten das fuzzotoaßenhische Dorf Avdella, Kreis Grevena, nieder. Zweihundert yäuser sind zerstört. - Norwegen. ** Die Volksabstimmung hat sich für die Monarchie in Norwegen entschieden. Aus 435 Wahlkreisen kamen 242 518 Stimmen für und 64 081 Stimmen gegen die Uebertragung des Thrones an den Prinzen Karl von Dänemark. Das Ministerium wird nach diesem Resultat mit dem Prinzen wegen Annahme der Krone in Unterhandlungen treten. Elien. ** In Folio hat man nach einer Neutermeldung be schlossen, eine neue japani dhe Anleihe auszugeben.' c Anleihe soll 50 Miuionen fund Sterling amfassen und wahrscheinlich noch in diesem Monat aufgelegt werden. Die Husgabe soll zum Teil zu Rouvertierung der fed surozentigen äußeren Anleihen, zum Teil zur Rückzahluna innerer Anleihen verwendet werden. Die Anleihe so international sein, und ein großer Anteil wird dem Vernehmen nach von Paris übernommen werden. Hof und Gefellfchaft. *** Zur Enthüllung des Dentmnis des Raisers Wilhem I. in Nürnberg trafen der Kaiser, die Kaiserin und der deutsche Kconprinz gestern früh dort ein. Auf den: Bahnhnse wurden sie vom Prinzregenten Luitpold, der preußische Artillerie- Uniform trug, und den bayerischen Prinzen, sowie dem furz zuvor eingetroffenen Großherzog und der Großbeizogin vs: Baden empfangen und auf das herzlichste begrüßt. Der Raiser trug Generalsuniform, der deutsche Kronprine bayerische Ulanen- Uniform. Unter Glockengeläute und dem Jubei der Bevölkerung erfolgte die Fahrt zur Burg. Um 11%, Uhr wurde auf dem Egidium= plaze das bronzene Reiterstandbild des verewigten Kaisers, ein Wert des Professors Rümann in München, feierlich enthüllt. Auch die Professoren und die Studentenschaft der Universität Erlangen nahmen an der Feier teil. Die Festrede hielt Oberbürgermeister von Schuh. Nach der Feierlichkeit fand auf dem Hauptmar! t der Vorbeimarsch der Regimenter statt, die bei ber Enthüllung in Parade gestanden hatten. Unter dem Jubel der Bevölkerung führte dabei der Kaiser zu Fuß sein bayrisches Regiment dem Brinzregenten und der Kaiserin vor. Der deutsche Kronprinz begibt sich von Nürnberg nach Bad Kreuth bei Teguernsee, um, einer Einladung des Herzogs Kari Theodor in Bayern Folge leistend, auf Gemsen zu jagen. ** 3 Ehren des Königs Allons von Spanien, den Kaiser Franz Josef zum Oberst im 38. österreichischer: Infanterie- Regiment eruanat fat, fand in der Wiener HofBurg ein Galadiner statt, bei den der Kaiser und der König herzliche Trinksprüche mechiciten. König Alfons nahm eine Reihe Sehenswürdigkeiten in Augenschein, so die Schatzkammer des österreichischen Kaiserhauses, und wohnte auch, einer Reitübung in der svanischen Hofreitschule bei. Soziales Leben. X Bergarbeiter- Bewegung. Auf den Schächten der Wildensteinsegen- Gruppe in Schlesien ist ein größerer Teil der Arbeiter nicht eingefahren. Sie verlangen Lohnerhöhung wegen der Fleischteuerung. Die konsolidierte Gischegrube und die Myslowizzer Schächte find in Mitleidenschaft gezogen. Auf Wildensteinfegen tam es zu einem bedauerlichen ZusammenDer stoß zwischen Aufständischen und einem Gendarmen. Gendnrm Schubert wurde niedergeschlagen, als er zwei Arbeiter verhaften wollte. Darauf tötete er den Arbeiter Stellosch durch einen Schuß. XDer Ausstand der französischen Arsenalarbeiter. In Brest haben 3500, in Rochefort 2000 Arbeiter des Marine Arsenals die Arbeit niedergelegt. In Lorient, Cherbourg und Toulon wurde der allgemeine Ausstand be= schlossen. Der Marineminister hat in allen Arsenalen eine Erklärung anschlagen lassen, in der aufgezählt wird, was die Republik für die Arbeiter getan habe durch Erhöhung des Lohnes, Herabminderung der Arbeitszeit, Gewährung von Freiheit der Meinung und des Wortes außerhalb der Arsenale. Niemals werde die Regierung Verlegungen der Disziplin und Verlassen der Arbeit sich gefallen lassen. Daher würden alle Ausständischen aus den Listen gestrichen werden. × Die Obstruktion der österreichischen Eisenbahnarbeiter beendet. Die seit voriger Woche in Wien zwischen den Behörden und den Vertretern der Bahnangestellten ge= pflogenen Verhandlungen hatten ein befriedigendes Resultat. Die Arbeitervertreter erklärten sich bereit, die Angestellten aller Staats- und Privatbahnen zur sofortigen Beendigung des Kampfes aufzufordern. Die Die Zugeständnisse der Regierung sind nach den einzelnen Direktionsbezirfen abuestuft uns stellen eine sehr lange Liste Dar, welche für jede einzelne Kategorie der Bediensteten in jedem einzelnen Ort besonders differenziert ist. Hauptsächlich werden Lohnerhöhungen von 10 bis 20 Prozent vorgesehen. Arbeiter erklärten fit unter der Bedingur einverstanden, daß die weiter von ihnen gestellten Forderungen, welche von diesen Zugeständnissen nicht berührt werden, binnen zivei Jahren berücksichtigt werden. Redingung ist, daß die Privatbahnen dem Entgegenkommen ver Regierung beitreten. × Hunderttausend Arbeiter brotlos. Die Lohnbewegung im sächsisch- thüringischen Textilbezirk nimmt immer beflagenswertere Ausdehnung an. Sämtliche Fabriken in Greiz, Gera und fast alle in Glauchau- Meerane sind geschlossen und gegen 100 000 Arbeiter dadurch brotlos. Da die gesamte Bevölkerung dieser Gegend von der Textilindustrie mehr oder weniger abhängt, macht sich die Bewegung in ihren Folgen im Leben der Ortschaften äußerst empfindlich fühlbar, die Stimmung ist daher überall stark gedrückt. Der Kampf wird auf beiden Seiten mit außerordentlicher Erbitterung geführt, sodaß an Einigung vorerst kaum zu denken ist. Die Notlage, die aber bald in den Kassen der Streifenden eintreten dürfte, ist unabsehbar. Nab und fern. † Opfer des Meeres. Dreiundzwanzig brave Seeleute haben wieder ihren Tod in den Wogen des nimmersatten Meeres gefunden. Im Baltrumer Watt strandete der Heringslogger Burhave und verlor neun Mann der Besayung, während das Schiff später wieder flott wurde. Der Segler Tümmler", Heimatshafen Glückstadt, ging in der Nordsee unter, wobei die gesamte Besayung von 14 Mann ertranf. Auch von der südfranzösischen Küste werden starke Unwetter gemeldet, die besonders den Hafen Marseille heimsuchten und wahrscheinlich viele Seeunfälle verursacht haben. Die gegenwärtige Witterungslage läßt die Gefahren, denen die Seefahrer ausgesetzt sind, noch mehr hervortreten. Ge rade in diesen Herbststürmen ist die Zahl der Opfer, die der Dzean fordert, eine erheblich große. † Grubenunglück. Drei Bergleute stürzten bei der Einfahrt in die Zeche Zollverein bei Essen in einen Schacht ab und blieben auf der Stelle tot. Wer die Schuld an diesem traurigen Vorfall trägt, ist noch nicht genügend aufJeflärt. † Ein Millionendieb verhaftet. Die Hamburger Polizei verhaftete einen aus Wien stammenden Mann, der ich Ignaz Niederberger nannte, als er gerade einen Amerikasampfer besteigen wollte. Der Verhaftete hatte keine Ausveispapiere bei sich, wohl aber Banfaftien im Werte von 13 000 Kronen, die nachweislich aus einem großen Banf= Diebstahl in Ungarn stammen. Den Einbrechern fielen damals iber eine halbe Million Aktien und 72 000 Krouen Bargeld n die Hände; bisher war es nicht gelungen, den Tätern auf die Spur zu kommen. + Mord an einer Greifin. Unter dem Verdacht, eine 34- jährige Frau in Kleinjena bei Halle a. S. ermordet und beraubt zu haben, sind die Brüder Vogel in Freyburg verhaftet worden. Die Täter haben sämtliche Möbelstücke der Ermordeten durchwühlt und dann Feuer angelegt, um die Spuren des Mordes zu verwischen. † Drohender Einsturz einer Stadt. Die Stadt Staßfurt befindet sich infolge des Salzbergbaues in übler lage. Der Betrieb des Abbaues hat so heftige Erderschüttecungen zur Folge, daß die Staßfurter in nicht allzu ferner Beit wahrscheinlich ihren Ort werden verlassen müssen, da bei weiterer Ausdehnung des Bergwerkes der Einsturz der Häuser zu befürchten steht. † Jack der Aufschliger in Nürnberg. Seit einiger Beit wird Nürnberg von einem rohen Patron beunruhigt, der alleingehende Damen überfällt und mit dem Messer bearbeitet. In einer Nacht wurden von ihm 2 Frauen durch Stiche erheblich verletzt, ohne daß es gelang, des Burschen habhaft zu werden. Die polizeilichen Schutzmaßregeln sind infolge diefer Ueberfälle verstärkt worden. † Die Kohlen werden teurer. Heute tritt der Ausschuß des Kohlensyndikats zur Beratung über die Erhöhung der Kohlen- und Kotspreise zusammen. Voraussichtlich werden ab 1. April nächsten Jahres die Preise um 50 Pfennig bis eine Mark pro Tonne herausgesetzt werden. † Unglücksfälle durch Explosion. Eine schwere Gasexplosion in der schlesischen Zuckerfabrif Neuendorf hatte den sofortigen Tod eines Arbeiters zur Folge, während der Direktor des Werkes, Stander, lebensgefährlich verlegt wurde. Ebenfalls iufolge einer Explosion erlitten die Wirtin eines Breslauer Restaurants sowie ein Gast schwere Verlegungen. Hier war ein Kohlansäurebehälter, der in der Nähe des eisernen Ofens stand, durch die starke Hitze zum Zerspringen gebracht worden. Die umherfliegenden Stücke wirkten wie eine Granate und richteten im Lokal große Verwüstungen an. † Rückkehr der japanischen Striegsgefangenen. In wenigen Wochen werden 100 Offiziere und 2000 Mann der japanischen Armee, welche in Rußland friegsgefangen waren, von einem deutschen Hafen aus die Rückreise nach der Heimat antreten. Japan hat zu diesem Zweck zwei englische Transportdampjes gemietet. † Gin Mie afrach. Der Maurermeister Gudell in Stettin, der Wei on über 40 Häusern, ist in Zahlungsschwierigkeiten geren und hat eine große Anzahl Handwerfer, Kaufleute und Bankiers in Mitleidenschaft gezogen. Die Passiven betragen über eine Million Mart. Falls die Sache, wie feitens der Gläubiger angestrebt wird, durch ein Moratorium, ohne Konturs, erledigt werden kann, würden die Gläubiger mit etwa 30 Prozent befriedigt werden. Andernfalls steht ein Krach in Aussicht, dessen Folgen unabsehbare sind. † Theatersfandal. Eine Truppe, die in der schwäbischen Stadt Biberach den Totentanz" von Strindberg aufführte, wurde vom Publikum so wütend ausgepfiffen, daß die Schauspieler nur durch Herablassen des eisernen Vorhangs dem Schicksal, geprügelt zu werden entgehen konnten. Die Truppe mußte den Ort in eiliger Flucht verlassen und sogar die Kasse einbüßen. † Ein neues Goldland. In der Nähe von Valparaiso in Chile sollen Goldlager entdeckt worden sein, deren Ausdehnung alle bisher bekannten Gruben übertreffen soll. Bevor die Nachricht nicht zweifellos bewiesen wird, tut man gut, solchen amerikanischen Goldfunden mit Mißtrauen zu begegnen. † Richter Lynch an der Arbeit. Im Gefängnis zu Henderson in Texas waren drei Neger unter der Beschuldigung des Mordes an einem Weißen inhaftiert. Während der Nacht stürmte eine aus zweihundert Weißen bestehende Volksmenge das Gefängnis, holte die drei Neger heraus und marterte sie in entsetzlicher Weise zu Tode. † Folgen der Hungersnot. Die in Japan herrschende Hungersnot ist noch entsetzlicher, als man zuerst annatm. Ueber eine halbe Million Menschen ist in bitterster Not, sodaß Massenauswanderungen stattfinden. Viele verkaufen ihre Kinder, da selbst Pferdefleisch, die einzige Nahrung in dieser Nahrungsnot, kaum noch zu beschaffen ist. General Dragomirow. -Aus den Erinnerungen eines russischen Offiziers. Der verstorbene populärste General der russischen Armee, M. J. Dragomirow, war schon zu Lebzeiten der Gegenstand zahlloser Anekdoten, die jetzt bei seinem Ableben natürlich in verstärkter Anzahl fursieren. Einige persönliche Erinnerungen feien nachfolgend wiedergegeben. In Wolhynien besichtigte Dragomirow einmal das Staroostolter Infanterieregiment. Die Brille auf der Nase, den Schnurrbart fosafisch niedergedreht, fletterte der Genera! schwerfällig vom Pferde. Er trat an den Soldaten der rechten Flanke ganz nahe heran und legte ihm die Hand auf die Brust. Ebenso tat er mit dem zweiten, dem dritten usw., die ganze Kolonne hindurch. Der Regimentsгommandeur und die Offiziere verfolgten in ehrerbietigem Nichtbegreifen das Tun der hohen Obrigkeit. Dragomirow schritt schließlich auf den Regimentskommandeur zu und reichte ihm die Hand mit den Worten:„ Ich danke Ihnen, Oberst, und Ihnen, meine Herren Offiziere. Ich sehe, daß Sie gut mit den Soldaten umgehen, sie nicht erschrecken. Alle sind ruhig, nicht bei einem klopft das Herz. mte witterung in diefem n Meggern in ihrer R Rollage ihres Gewerbes fo fei vielmehr allgemein gergewerbe zu ben ein Die Beffifche Lant ihrer neu ften Nummer Streng und unbarmherzig verfolgte Dragomirow das wirtschaftskammergefe in den Truppenteilen blühende System der Ausraubung der Krone und der Soldaten, Wenn er die Kavalleriefasernen besichtigte, war sein erster Gang in die Ställe, weil er, wie er sich ausdrückte, sehen wollte, wer den Hafer fresse: der Eskadronchef oder die Pferde. Zu einem Eskadronchef fagte er: Rittmeister, Sie haben nicht Pferde sondern Skelette. Was bedeutet das?" Ich weiß es nicht, Exzellenz. Was habe ich nicht alles getan, welche Maßregeln habe ich nicht ergriffen Probieren Sie noch eine geben Sie den Pferden Hafer. Man sagt, dies hilft." Eine recht lustige Geschiche ist diejenige von Dragomirow und dem Schuldirektor. Der Direktor der Realschule zu Rowny in Wolhynien war von der Manie ergriffen, seine Schüler marschieren und Gewehrgriffe üben zu lassen. Als Dragomirow einmal nach Rowny fam, lud ihn der triegerische Direktor in seine Schule ein. Die Schüler der besten Klassen waren in zwei Reihen aufgestellt. Dragomirow in seiner grauen Lammfellmütze lächelte durch die Brille hindurch mit seinen flugen, spöttischen Augen, und statt sich um die Gewehrgriffe und das Marschieren zu kümmern, sagte er aufmunternd zu den Schillern:" Und nun, Kinder, haut euch einmal!" Der Direttor soll fein sehr geistreiches Gesicht gemacht haben. Einmal sah Dragomirow, daß ein Offizier absichtlich einen Honneur machenden Soldaten nicht grüßte. ,, Leutnant!" rief er. Bleiben Sie stehen, und du komm hier her!" Und er ließ den Soldaten einige Male an dem Ciftzier vorübergehen und sah zu, wie der Offizier den Gruß erwiderte. Der General begegnete einem Kavallerie- Offizier, dessen Sporen reglementswidr und gezackt waren, daß sie das Pferd martern mußten. Ritt ei", sagte er, dasür, daß Ihre Sporen nicht nach der orschrift sind, bemühen Sie sich, zwei Wochen auf der auptwache abzusigen". Exzellenz haben aber auch Sporen, die nicht nach der Vorschrift sind".„ Ja, wirklich. Ich Dummfopf! Sehen Sie, mir alten Dummkopf ist ein Monat dafür zu wenig. Wissen Sie was, mein Lieber, sizzen Sie auch diesen Monat für mich ab." " ommen des Befeht als Entwicklung des landwirtf der Giftigte der beffif Durch das Gefeß werde de gelglide Gefamt- Vertretung Satereffen gefchaffen, wie fold bereits haben und wie folde in anderen deutschen Staate Sie faüpft den Barf dar den auf fie gef ten Erw erfolgreiche Beriode der För fchaft und der Jaticeffen mod te In ligter Beit für billige Gröthen unfich die an den Haustüren aufget Die Faderini ung fight fich Bebohren energif vorzuge Grgreifang des Tatre auszu ** Arbeiterfahrla Um den beffifchen Arbeitern a erleichtern, ift angeordne bert Frankfurt die Arbeiter Direktionsbezirk Mainz am 1 Sin und Rüdjohit von und * Die Darmstädter einen Reinüberfuß von tur * Siege famerabi präsidium hielt vorgestern in wurde laut, Darmft. 3tg." mit dem Deutschen Anfer und das allgemeine Progra Fronhofen am 15. Jult nehmigt. Ferner wurde b für die Sammlung von Rofitopfen usw. zu un 3u errichten. er In Kiew waren auf der Universität wieder einmal die nicht ungewöhnlichen Unruhen ausgebrochen. Dragomirow erhielt aus Petersburg den Befeht, die Truppen eingreifen zu lassen. Er telegraphierte sofort zurück:„ Alles ist fertig, die Kanonen sind gerichtet, den Feind haben wir nicht ge= funden." Wenn man alle geflügelten Worte Dragomirows sammeln wollte, fönnte man ganze Bände füllen. Von einem eleganten Seemann sagte er: warum ,, Wissen Sie, nicht extrunken ist? Er hat feine Erziehung im Aquarium ( dem bekannten Petersburger Vergnügungslokal) erhalten." Dragomirow gab in fnappester Form die trefflichste Charakteristik Kuropatkins:„ Ein talentvoller Soldat, aber ein fleinlicher Mensch. Auf den Feldern der Mandschurei wird er gewiß nicht an das Wohl des Landes, nicht an den Sieg benken, sondern an die Intrigen, die gegen ihn in Petersburg gesponnen werden." Ihm selbst war es nicht vergönnt, auf dem Kriegsschauplaze tätig zu sein. zu dem er trotz seiner 75 Jahre mit ullen Kräften hinstrebte. Solange es eine ruffische Armee jibt, wird aber das Andenken an diesen vorzüglichen Truppeührer lebendig bleiben. Hus dem Gerichtsfaal. § Sonderbare Nahrungsmittel. Um der Verhandlung zu entgehen, batte der Ternifer Gutezeit aus Weißenfels der wegen Kautionsi hinde. angeflagt war, Eisenstücke, Draht= stifte, zerbrochene Löffel und andere appetitliche Sachen zu sich genommen. Er hoffie sich dadurch krank zu machen, u verhandlungsunfähig zu reden Durch mehrfache Operationen wurde er von den unverdaulichen Nahrungsmitteln befreit, die ihm anscheinend feinen Schaden zugefügt haben. Einstweilen erhielt er für fünf ihm nachgewiesen. Schwinde leien ein Jahr drei Monate Gefängnis. Lokales. 15. November 1905. ** Der Großherzog hat den auf die evangelische Pfarrstelle zu Trais. Münzenberg, Defanat Hungen, präsentierten ersten Pfarrer zu Münzenberg Wilhelm Leimbach für diese Stelle bestätigt. * ** Erledigt ist die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Hemmen. Mit der Stelle ist Organisten- und Leftordienst verbunden. ** Zur Landtagswahl. In Hirschhorn wurde eine Wahlversammlung abgehalten, in der der seitherige Vertreter des Wahlkreises Breimer- Beerfelden über seine Tätigkeit im verflossenen Landtage berichtete. Bei der Wahlrechtsvorlage betonte er, daß er feineswegs ein Feind des direkten Wahlrechts sei, sondern bei seiner Abstimmung lediglich in dem guten Glauben gehandelt habe, damit der Ansicht der Meh seit seiner Wähler gerecht zu werden, dies umsomehr, als ihm wiederholt diesbezügliche Mitteilungen gemacht worden seien. Ec bebauerte lebhaft, in dieser B ziehung falsch unterrichtet gewesen zu sein, und versprach, falls er wiedergewählt würde, unter allen Umständen fü das direkte Wahlrecht einzutreten. De danach fein Grund vorliegt, Breimer nicht wieder zu wählen, wurde beschlossen, feine Kandidatur zu unterstüßen. * Die sisse Landwirtschaftliche Zeitschrift nimmt in ihrer neuesten Nummer zu der von den Vorständen der Megger- Innungen gegen die Beschlüsse des hessischen Landtoirtschaftsrates in der Fleischteuerungsfrage gefaßten Stefolution Stellung und weist hierbei die von den Meßgern erhobenen Vorwürfe auf das entschiedenste zurück. Der augenblicklich hohe Stand der Vichpreise sei durch die schlechte Futters, namentlich Kartoffel- und Maisernte des Vorjahres herbeigeführt und herrsche nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland. Man spreche nur von Fleischnot", nicht aber von den großen Verlusten, welche die deutsche Landwirtschaft gerade in diesem Jahre turch den abnorm geringen Ernteertrag im Sommer und durch die unbeschreiblich schlechte ? Gut abgelaufe hatten gestern Nachmitt gemacht, um eine neue prang in einiger Enti heißen Luft getrieben in einem feinen Jungen schweres Unheil berurfac fmiert gewefen, so hät mare nicht hodgetrieben + Lollar, 15 Nove resultat. Bei der G wurden folgende Herren mit 80, Mattern m mit 53, Erdmann m Laubach, 13. N figen Fortbildung Balanz der ersten Lebrer übertragen worden. Laubad, 13. N fcheidenden Gymnal wurde hier eine& bicie Karl zu Colms brimo Gymnasiums, Dr. A het vermutlich am Donn A Laubach, 14 N wird mit dem Neubau d verks für die beschloff bie umliegenden Orte be Laubad, 13. M meinderat befagte sich in Errichtung einer Turnha Weranfchlagt Freienfeen, 14. mattung abgehaltenen 14 Galen und 2 Füchse Schotten, 14. M Oberbefiften Obfibauv gebenlt auch in diefem reifes Schotten Bort Camstag, den 18. Nor 19 November in Klet ember in Groß- Eiche rafe Unterweisunge pentagen abends 8 Mhe, die praktischen Un 9 Uhr, außer Sa 1hr flattfinden. i. Herborn( Dill), 13 atenen 11. Siesjährige Stud Rundbich und habit für Fettoich und Qual. 70-72 Rt., St St., II Qual. 62-66 even Ferfel 50-70 R weine 100-130 Mt. De am 4. Dezember Stat Friedberg. Hier Belongberen Lie Birzenhain, 14. No ngetegnit borgridg gen. Felte Leitung nach dem Der Regimentstommandeur ente witterung in diesem Herbste gehabt habe. An die von| Hof Luisenlust, dem das so nötige Quellwasser bisher| Notierungen der Frankfurter Viehmarktpreise. Dragomirom schritt schließlich u und reichte ihm die Hand ehrerbietigem Nichtbegreifen hnen, Oberst, und Ihnen, en Meggern in ihrer Resolution ausgesprochene finanzielle totlage thres Gewerbes löane man ernstlich nirgends glauben, an set vielmehr allgemein davon überzeugt, daß gerade das che, daß Sie gut mit den eggergewerbe zu den einträglichsten Gewerben gehöre. rschrecken. Alle find ruhig, Die Hessische Landwirtschaftliche 8- itschrift" bringt ihrer neu sten Nummer einen Auszug aus dem Landberfolgte Dragomirom das wirtschaftskammergesetz und bezeichnet das Zustandener die Kavalleriefajernen Entwidelung des landwirtschaftlichen Vereinswesens und in mangelte. Das von Baurat Mangold- Darmstadt ausgeführte Bert befördert das Wasser mittelst einer Turbine von einer Quelle in der Nähe der früheren Hofmühle nach dem hoch gelegenen Hof. * Mainz, 14. November. Hrute b gest shof Dr. Kirstein sein 25jähriges Priefter jubiläum. Mainz, 14. November. Brandstifter. * Der Frankfurt a. M., 13. November 1905. Zum Verkauf flanden: 367 Dchsen, 35 Bullen, 726 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 257 Kälber, 500 Schafe nnd Hämmel, 967 Schweine, Biegen, Biegen und Schaflämmer. - - Bezahl wurden für 100 Pfund: Schlacht Lebend System der Ausraubung der ommen des Gesetzes als ein wichtiges Ereignis in der verhaftete Detonom Krieger von Finthen, dessen Mühle ta chien: in die Stille, weil er, wie wer den Hafer fresse: der u einem Gstadronchef fagte der Geschichte der hessischen Landwirtschaft überhaupt. Durch das Gesetz werde der hessischen Landwirtschaft eine Brand geraten war, hat das Geständnis abgelegt, den Brand gelegt zu haben. ht Pferde sondern Stelette, gesetzliche Gesamt- Vertretung ihres Berufsstandes und ihrer Amtsgerichtsrat D, mit Verachtung angeblickt habe, i es nicht, Exzellenz. Was Interessen geschaffen, wie solche bei uns Handel und Gewerbe * Darmstadt. Weil er in der Sigung den Richter, den wurde ein hiefiger Anwalt in eine Ungebührstrafe von deklarierenden Beschluß ist, wie die" Franks. 8tg." schreibt, beim Oberlandesgericht Beschwerde erhoben worden. *** Erfurt, 11. November. M. Peterseims Maßregeln habe ich nicht bereits haben und wie folde mit anerkannt großem Ecfolge 30 Mt. genommen. Gegen diese eine eigenartige Ungebühr hilft." e noch eine: geben Sie den in anderen deutschen Staaten bereits ringeführt worden ist. t diejenige von Dragomirom den auf sie gesigten Erwartungen entsprechen und eine der Manie ergriffen, jeine Sie faüpft den Wunsch daran, daß die neue Organisation Direttor der Realschule zu erfolgreiche Periode der Förderung der hessischen Landwirt- Blumengärtnereien erreichten in dem izt zu Ende riffe üben zu lassen. A schaft und der Jatecessen ihres Berufsstandes bringen gehenden Rechnungsjahre in der Anzucht und im Versandt eine tam, lud ihn der friegerische eSchüler der besten Klasser möd, te. 1. Dragomirom in feine für billige Brötchen unsicher, indem er in aller Frühe die Brille hindurch mit die an den Haustüren aufgehängten Brötchenbeutel ausleert. statt sich um die Gewehr Die Läckerin ung sieht sich deshalb veranlaßt, gegen dieses ern, sagte er aufmuntern Gebahren energisch vorzugehen und eine Belohnung auf es Geficht gemacht haben. Ergreifang des Täters auszus zen. ** In lezter Beit macht Gießen ein Liebhaber Der, haut euch einmal!" Bein Offizier abfichtlich ten nicht grüßte. Leut: Um den hessischen Arbeitern die Ausübung ihres Wahlrechts chen, und du tomm hier zu erleichtern, ist angeordnet worden, daß im Direktionseinige Male an dem Cif: bezirf Frankfurt die Arbeiterfahrkarten am 14. und 15., im ie der Offizier den Gruß Direktionsbezirk Mainz am 14, 15, und 16. November zur und so gezacht waren, daß Hin- und Rückfahrt von und nach dem Wahlort gelten. ** Arbeiterfahrkarten und Landtagswahl. te einem Ravalerie- Offizier, Ritt citer", sagte ec,„ da: Sesamtz ffer von 23 Millionen Pflanzen und Zwiebelgewässer. Aus dem Gerichts[ aal. Strafkammer. Gießen, den 14. November 1905. Wegen Urkundenfälschung und Betrugeversuch wurde der Technifer Wilhelm Fillmann zu Gießen mit einer Gefängnisstrafe von 3 Monaten belegt. Ec hatte auf Grund einer von ihm gefälschten Quittung von einem in ber Frankfurterstraße wohnenden Hausbesißer einen Geldbetrag von 18 Mt. zu erheben versucht. Nach einem in der Der" orschrift ind, bemühen ein en Reinüberschuß von rund 30000 Rt. ergeben. * Die Darmstädter Sartenbau- Ausstellung hat Verhandlung verlesenen Urteil des Schöffengerichts, wurde auptwache abzujizen". n, die nicht nach der Vor* Strieger kameradschaft Hajfia". Das Gesamter fürzlich wegen eines Betrugs in Höhe von 400 Mt. zu 14 Tagen Gefängnis verurteilt. Auf eine Gesamtstrafe fonnte nicht erkannt werden, da die Staatsanwaltschaft ihre Dummfopf! Sehen Sie, präsidium hielt vorgestern in Darmstadt eine Sigung ab. Es at dafür zu wenig. Wiffer wurde laut„ Darmst. 8tg." a. a. beschlossen, den Vertrag dorf von Pohl- Göns ist in das Haus des Landwirts Berufung anfrecht erhielt. Der Taglöhner Anton Langsauch diesen Monat für mit dem„ Deutschen Aufer" zu fündigen. Der Voranschlag Peter Loh zu Griebel eingedrungen und hat mittels falschen urib bas allgemeine Programm der Gedächtnisfeier in Laufach- Schlüssels aus einer Schublade einen Geldbetrag von Fronhofen am 15. Jult 1906 wurden vorgelegt und genehmigt. Ferner wurde beschlossen, eine Krieger- Fechtanstalt für die Sammlung von 8 garrenabschnitten, Staniolkapseln, Rortstopfen usw. zu Gunsten der Wohltätigkeitseinrichtungen zu errichten. iversität wieder einmal die sgebrochen. Dragomicom hl, die Truppen eingreifen zuriid: Alles i fertig, ind haben wir nicht ge= ten Worte Dragomirows Sände füllen. Von einem Bissen Sie, warum er Erziehung im Aquarium nügungslotal) erhalten." die trefflichste Charatte er Soldat, aber ein fleinder Mandschurei wird er 4 Mart ent segdet. Er wurde zu 4 Monaten Gefängnis verurteilt.- Auf Privatflage des Wilhelm Schäfer von Langb wurde der Taglöhner Ludwig Hübner 2. von dorten wegen Beleidigung zu 14 Tage Gefängnis verurteilt. Er hatte dem Kläger in Gegenwart dritter den Vorwurf gemacht, er habe die zur Drainage seines Scheuertenns verdabei einen Spizbuben. Hübner legte Berufung ein und wendeten Röhren der Gemeinde gestohlen und nannte ihn wollte durch eine neue Untersuchung die Wahrheit seiner Behauptung nachweisen. Es wurde ihm aber entgegen. Kopf gehalten, daß eine Untersuchung ergebnislos verlaufen ift gehalten, daß eine Untersuchung ergebnislos verlaufen ist schweres Unheil verursacht. Wäre der Deckel nicht so verund er eine solche Beshuldigung nicht erheben dürfe. Trozzdem beharrte er darauf und wiederholte seine Beschuldigung. Das Gericht tam zur Verwerfung der Berufung. ? Gut abgelaufen. In der Plockstraße zu Gießen hatten gestern Nachmittag Arbeiter im Kanal Feuer angemacht, um eine neue Mauer auszutrocknen. Plöglich sprang in einiger Entfernung ein Schachtdeckel von der beißen Luft getrieben in die Höhe. Um ein Haac wäre er einem Kleinen Jungen an den Stepf geflogen und hätte ndes, nicht an den Sieg niet gewefen, so hätte er nicht lufticht geschlossen und die gegen ihn in Peters nt, auf dem Kriegsschauog feiner 75 Jahre mit es eine ruffische Armee n vorzüglichen Truppe chtsiaal. zi. Um der Verhandlung Sutezeit aus Weißenic war, Eisenstlice, Drayt re appetitliche Sacher zu urch frant zu machen, u Durch mehrfache Opera Daulichen Nahrungsmitteln ■ Schaden zugefügt haben. nachgewiesen. Schinde gnis. wäre nicht hochgetrieben worden. + Lollar, 15 November.( Privattele gram.) Wahlresultat. Bei der heutigen Wahl der Wahlmänner wurden folgende Herren gewählt: Schupp mit 80, ack mit 80, Mattern mit 78, Schmidt mit 54, Seipp mit 53, Erdmann mit 52 Stimmen. Laubach, 13. November. Der Unterricht an einer bufügen Fortbildungsklasse während der Dauer der Balanz der ersten Lehrerstelle ist Lehrer Jakob- Wetterfeld übertragen worden. Laubach, 13. Nov mb.r. Zu Ehren des von hier fcheidenden Gymnasialdirettors Dr. Balfer wurde hier eine abschiede feier veranstaltet, der auch Graf ari zu Solms beiwohnte. Der neue Direktor unseres Gymnasiums, Dr. August Bauer Darmstadt wird het vermutlich am Donnerstag sein Amt übernehmen. A Laubach, 14 November. Im nächsten Frühjahre bird mit dem Neubau des Amtsgerichts und des Gaseko für die beschlossene alzentrale für Laubach und Die umliegenden Orte begonnen. Stadttheater in Gießen. Durchs Dhr. Lustspiel in 3 Aufzügen von Wilhelm Jordan. Ein reizendes, liebenswürdiges Stück mit seinen fließenden Versen und seiner hohen, schwungvollen Sprache. Wohl kommt der Dramatiker dem Ep ter ab und zu ins Gehege, aber die poetischen Feinheiten, die wie ein flockiges Silber geriesel über den Szenenban fallen, lassen uns die Schwächen nicht deutlich empfinden. Die Handlung ist sh: einfach, sie spielt nur zwischen vier Personen. Ein Onkel hinterläßt feinem Neffen und seiner Nichte sein Gut mit der Be ſtimmung daß die beiden jungen Menschenkinder, die einander nicht einmal fennen, sich heiraten. Gefallen sie sich aber nicht, so fällt das Gut den Armen zu, g fällt jedoch nur der eine Teil, so soll der nicht fonvenierende Ecbe sein. Am Vorabend der Entscheidung begeben sich Nichte und N ffe auf den Maskenball, wo dieser ine Geliebte und jene einen Geliebten findet. Am Entscheidungstage bieten beide Teile alles auf, von einander loszukommen. Als aber der Mummen][ Laubach, 13. November. Turnhalle. Unser Geschanz fällt und sie sich recht besehen, sind sie es selbst, die mein berat befagte sich in seiner heutigen Sizung mit der richtung einer Turnhall. Die Kosten sind auf 18 000 Mt. Branschlagt. 15. November 1905. auf die evangelische Pfarr Defanat Hungen, präfen berg Wilhelm Leim inem evangelischen Lebrer eindefchule zu Hemmen. Leftordienft verbunden. In Hirschhorn alten, in der der seitherige er Beerfelden über feine berichtete. Bei der Wahl feineswegs ein Feind b gehandelt habe, damit da * ** Freienseen, 14. November. Auf der in unserer marfung abgehaltenen Treibjagd wurden 13 R h, Hafen und 2 Füchse zur Strecke gebracht. Schotten, 14. November. Der Obstbautechniker des Derhessischen Obstbauv reins, H. Wiesner Friedberg, genft auch in diesem Winter in nachbenannten Octen des Frases Schotten Vorträge über Obstbau zu halten: Emstag, den 18. November in Freienseen, Sonntag, den baber in Groß- Eichen. An die Vorträge schließen sich pesche Unterweisungen a. Die Vorträge beginnen an Bentagen abends 8 Uhr, an Sonntagen nachmittage in der Ballnacht sich ineinander verliebten, und triumphierend reicht Amor Hymen die Rosenfessel, die er aus dem ver flausulierten Testament des Sonderlings geflochten. Die Darsteller spielten ihre Rollen gut durch; nur bei der Auseinanders hung zwischen Heinrich und Kara verharrten Robert und Mathilde zuweilen etwas in Untätigkeit, doch trifft auch den Dichter hieran ein gut Teil der Schuld, der in dem Bestreben die Hauptfiguren von den Nebenfiguren abzuheben, in diesen Partien etwas zu weit gegangen ist. och ist dies nur vorübergehend. In dem Gutsbesitzer Heinrich souf Reinhold Lüttjohanu- eine lebensvolle, er ein Stück mimischer Feinarbeit. Eine treffliche Partnerin gesellte sich ihm in Lily Donecker zu, die das Klärchen gab. Die talentierte Darstellerin wußte sich sehr gut in die bei feiner Abstimmung 19 November in Klein- Eichen und Montag, den 20. Nos feindurchdachte Gestalt, namentlich in der Mastenszene lieferte r gerecht zu werden, bi iesbezügliche Ritteilunge rte lebhaft, in dieser Behr, die praftischen Unterweisungen stets am andern Tage Szenen hineinzufinden und überall deu rechten Ton an zu sein, und verspra9 Uhr, außer Samstag, wo dieselben nachmittags zuschlagen. Sehr glücklich teug sie auch die Maste bei der fü ter allen Umständen Uhr stattfinden. i. Herborn( Dill), 13. November. Auf dem heute abbaltenen 11. diesjährigen Marft waren aufgetrieben 582 Stück Rindvich und 793 Schweine. Da danach fein Grund wählen, wurde befchloffen ftliche Beitschrift nimmt in bon den Borständen ber hlüffe des beffifchen Land enerungefrage gefaßten rbei bie von den Migern Es wurden zahlt für Fettvieh und zwar Ochs n I. Dial. 74-76 M., Qual. 70-72 Rf., Kühe und Rinder I Dial. 68 bis 70., II Qual. 62-66 02 Auf dem Schweinemarkt ten Ferfel 50-70 mt, Läufer 80-90 m. und Ein gigweine 100-130 Mt. das Paar. Der nächste Markt A Friedberg. Hier feiert nächsten Samstag der ntfchiebenfte zu üet. Det am 4. Dezember statt. rife fei durch bie fchled a. bolfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren b. jurge fleischige, nicht ausgen äftete un ältere ausgemästete gewicht gewicht M M 82-84 - 74-76 68-70 a. bolfleischige höchsten Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere 68-70 65-67 c. mäßig ger ährte junge, gut genährte ältere Bullen: Kühe und Färsen( Stiere und Rinder): a bolfleischige ausgewäftete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes b. bolfleischige ausgemästeten Rühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren Auseinandersetzung. Ihre Schwester Mathilde verförperte Wilhelmine Schellenberg burchweg in entsprechenber Weise, nur manchmal verriet sie etwas Unsicherheit, die sie aber burch anvece mit voller raft durchgeführte Partien wettzumachen sachte. Sie muß noch mehr auf den Ausgleich ihres Spiels bedacht sein. Ihren Galan, den Advokaten Robert, zu charakterisieren, war Bruno Reimer zugefallen, der denn auch ein ganz gutes Gesamtbild von ihm gib, bod wäre er zweifellos noch wirksamer gewesen, wenn er zeitweilig ein lebhafteres Bienenspiel entfaltet hätte, denn es find Partien in seiner Rolle, die nur dadurch zu nehmen sind. Die Regie des Direttors Steingoetter erzielte gute Erfolge, doch hätte sie stellen weise lebhaftere Farben anordnen dürfen, um dadurch den guten Gesamteindruck, den Das Maibente bes Borja e Bejangverein Liebertrang" fein 70jähriges find. r in Deutschland, fond eteen. r von Fleischnot", nid Hirzenhain, 14. November. Wie weit die Wasser: dhe die deutsche Langstechnik vorgeschritten ist, beweist eine j- st fertig die Aufführung machte, noch mehr zu befestigen. ben abnorm geringe Leitung nach dem nahen Füftlich Stolbergischen Haus dankte burch reichen Beifall. G. H. c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder) e. gering gerährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder) 71-73 66-68 - - 49-51 47-48 - - K Frankfurt, a. M.( Heu- und Strohmarkt.) Man notierte: Heu 3.90-4.00 Rt., Stroh 260-3.10 Mt. Alles per 50 kilo. Gießener fandwirtschaftlicher Wetterbient. Boraussichtliche Wtterug in Hessen für Donnerstag, den 16 November. Meist trüb, noch etwas fälter, leichter Frost, vereinzelt etwas Schnee. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 2. Es können eingestellt werden: Maschinenschlosser, 1 Wagner, 1 Bau- und 1 Möbelschreiner, 1 landw. Magb, 6 Bergleute, Eisendreher, 1 Spengler, 1 Brödchenträgerin, 1 Schuhmacher, 1 Wäscherin, 1 Installateur, 1 laser, 1 Kutscher, 1 Fahrbursche, 5 Dienstmädchen, 1 Köchin, 2 Lauffcauen. Lehrlinge: 1 Schlosser, 1 Schmied, 1 Posamentier, 2 Schreiner. Es suchen Arbeit: 1 Dreher, Maschinisten oder Heizer, 1 Heizer, 1 Wagner, 1 Schreiner, 2 Wasch- und Busfrauen, 1 Anstreicher, 1 Jaftallateur, 1 Fabrifarbeiter, 1 Arbeiter( leichte Beschäftigung), 2 Hausburschen, 1 Kutscher oder Fahrbursche, 2 Rellner, 1 Lauf und Kindermäbchen( nachmittags), 2 Lauffrauen, Bureaugehilfen, Kassiere oder Diener. Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentel: Ibin Klein, für ben übrigen Inhalt: Georg born, bel e in Siegen Oeffentlicher Dank dem Herrn Franz Wilhelm, Apotheker, f. u. t. Hof: lieferant in Neunkirchen, Niederösterreich, Erfinder des antirheumatischen und antiarthritischen Blutreinigungs Tees. Blutreinigend für Gicht und Rheumatismus. Wenn ich hier in die Oeffentlichkeit trete, so ist es desbalb, weil ich es zuerst als Pflicht ansehe, dem Herrn Wilhelm, Apotheker in Neunkirchen, meinen innigften Dant ausjusprechen für die Dienste, die mir dessen Blutreinigungstee in meinem schmerzlichen rheumatischen Leiden leistete und sodann, um auch and re, die diesem gräßlichen Uebel anheimfallen, auf diesen trefflichen Tee aufmerksam zu machen. Ich bin nicht imstande, die marternden Schmerzen, die ich durch volle 3 Jahre bei jeder Witterungsänderung in meinen Gliedern litt, zu schildern und von denen mich weder Heilmittel, noch der Gebrauch de Schwefelbäder in Baden bei Wien befreien fonnten. Schlaflos wälzte ich mich Nächte durch im Bette herum, mein Appetit schmälerte sich zusehends, mein Aus ehen trübte sich und meine ganze Körperkraft nahm ab. Nach 4 Wochen longem Gebrauch oben genannten Tees wui de ich von meinen Schmerzen nicht nur ganz befreit und bin es noch jetzt, nachdem ich schon seit 6 Wochen keinen Tee mehr trinke, auch mein ganzer förperlicher Zustand hat sich gebeffert. Ich bin fest überzeugt, daß Jeder, der in ähnlichen Leiden seine Zuflucht zu diesem Tee nehmen, auch den Erfinder dessen, Herrn Franz Wilhelm, so wie ich, segnen In vorzüglicher Hochachtung Gräfin Butschin- Streitfeld, mi.d. Oberstleutnants- Gattin. Pri Paket Mk. 2.-, 1/2 Paket Mk. 1.Bestandteile: Innere Nußrinde 56, Wallnußschale 56, Uimentinde 75, Franz. Orangenblätter 50, Eryngiiblätter 35, Scabiosenblätter 56, Lemusblätter 75, Bimmstein 1.50, rotes Sandelbol; 75, Bardannawurzel 44, Carurmurzel 3.50, Radic. Cariophyll. 3.50, Shinarinde 3 50, Eryngiiwurzel 57, Fendelwurzel( Samen) 75, Gr swurzel 75, apathewurzel 67, Süßholzwurzel 75, Sassaparilwurzel 35, Fenchel, röm. 3.50, wether Senf 3.50, Nachtschattenstengel 75. Die Bestandteile sind nach einem eigenen Verfahren geschnitten Jight und getrocknet, wodurch der heilwert speziell erhöht in. zu verwechseln mit gewöhnlicher handelsware. ,, Vorsicht beim Einkauf". Man weise minderwertige Nach: ahmungen ents bieden zurück und beachte Nomen und die Schnymarken des Tees. Wo nicht erhältlich, direkter Versandt. Turn- Verein Giessen Christbescherung ( Gegründet 1846.) Samstag, den 18. November, abends 8 Uhr Winterfest Bekanntmachung. Im Interesse einer rascheren Beförderung des bei der Stadtkasse verkehrenden Publikums haben wir ber suchsweise die Einrichtung getroffen, daß der Stadt rechner bei der Erhebung der Gemeindeftenern durch einen weiteren Beamten der Stadtkasse unterstügt wird. Demgemäß ist auch der Stadtkassegehilfe Röhrig mit der Erhebung von Gemeindeſteuern beauftragt und zur Quittungserteilung ermächtigt worden. Gießen, den 13. November 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. der Kleinkinder- Bewahr- Anstalt. Weihnachten naht heran, das Fest der Liebe und der Freude, das Fest der Kinder. Schon am 3. Advent, Sonntag, den 17. Dezember d. J., soll diesmal die Chriftbescherung für die Kinder unserer mit reichhaltigem Programm, bestehend aus Konzert, Anstalt stattfinden. Wir haben für 240 Kinder den turnerischen, humoristischen und Gesangs- Weihnachtstisch mit Gaben zu decken. Um dies aus. Aufführungen, Damenreigen und Ball. führen zu können, wenden wir uns wieder an die Liebe Das Konzert wird ausgeführt von der Kapelle des und den wohlwollenden Sinn der Freunde unserer AnInfanterie- Regiments Kaiser Wilhelm( Nr. 116) unter stalt und ihrer Kinder. Wir bitten uns Gaben an der Leitung des Gr. Musikdirektors Herrn G. Krauße. Kleidungsstücken, Stoffen und dergl. zuwenden zu wollen, besonders aber auch Geldgaben, die uns die gleichDer Vorstand. Eine Lifte zur Erhebung von Beiträgen wird nicht findet der Auftrieb des Viehes von vormittags 8 Uhr mäßigste Bescherung für unsere Kleinen ermöglichen. herumgegeben. an statt. NB. Nur Mitglieder haben Zutritt; Zöglinge haben feinerlei Einführungsrecht. PALMIN Feinste Pflanzenbutter Zum Kochen, Braten und Backen Bekanntmachung. Bei dem am 16. d. Mts. dahier stattfindenden Vich und Krämermarkt Bielmehr bitten wir, die uns zugedachten Gaben Der Krämermarkt wird innerhalb der Stadt recht bald an eine der nachbenannten Vorstandsdamen und der Viehmarkt außerhalb der Stadt abgehalten. Grünberg, am 13. Novoember 1905. gelangen zu lassen: Großh. Bürgermeisterei Grünberg. Zimmer. Bekanntmachung. Frau Professor Drews, Seltersweg 87; Frau Rechtsanwalt Grünewald, Liebigstraße 21; Frau Johanna Haas, Oftanlage 31; Frau Rechnungsrat Kalbfleisch, Ludwigstraße 7; Frau Professor Leist, Moltkestraße 32; Frau Kirchenrat Naumann, SüdIn lezter Zeit find wiederholt an den Haustüren anlage 8; Frau Luise Ottens, Bismarckstraße 11 stohlen worden, ohne daß die Täter entdeckt wurden. aufgehängte Brötchenbeutel mit und ohne Inhalt ge Frau Lina Schmall, Oftanlage 36; Frau August Die hiesige Bäderinnung hat sich deshalb veranlaßt ge Schwan, Seltersweg 64. Auch die Schwestern unserer Anstalt sind bereit, sehen, demjenigen, welcher einen Brötchendieb derartig Auch die Schwestern unserer Anstalt sind bereit, Gaben anzunehmen; man wolle freundlichst beachten, namhaft macht, daß seine Bestrafung erfolgen kann, eine Belohnung auszusehen. daß dies die Kleinkinderschul Schwestern sind, wohnend Belohnung auszusetzen. Gießen, den 14. November 1905. Großherzogliches Bolizeiamt Gießen. Herberg. Gießen, den 11. November 1905. Gothaer Lebensversicherungsbank auf Diezstraße 15. Gegenseitigkeit. Größte Anstalt ihrer Art in Europa. Bestand an eigentlichen Lebensversicherungen über 860 min. Mark Bisher ausbezahlte Versicherungssummen über.. 440 " " Der Vorstand der Kleinkinder- Bewahranstalt. Dr. Naumann. Die stets hohen Ueberschüsse kommen unverkürzt den Versteigerung. Versicherungsnehmern zugute, bisher wurden ihnen 217 Mill. Mart zurückgewährt. Sehr günstige Versicherungsbedingungen: Unverfallbarkeit sofort, Unanfechtbarkeit und Weltpolice nach 2 Jahren. Prospekte und Auskunft kostenfrei durch den Vertreter der Bank: Dienstag, den 21. November nachmittags 3 Uhr, sollen im städtischen Pfandlokale, Seltersweg 11, bahter die wegen rückständiger Gemeindeſteuer ge= pfändeten Gegenstände. Heinrich Hochreutber, Assekuranz- Geschäft. Möbel aller Art, Wagen, ( Jnh: Helnrich Hochreuther, Wilh. Jullmann) Gießen, Steinstraße 90. Wasserpumpen, Jauchepumpen, Jauchefässer, Jauch verteiler, Jauchewagen, Gartenspritzen, Rübenschneider. liefert billigst Herborner Pumpenfabrik, Herborn. Preislisten an Händler gratis und franko. Alle Sorten Gemüse Sypothefenstets frisch, sowie gute Kapital Speisekartoffel zu 33% an 1. Stelle bei billigst zu haben bei Frau Hammel Gießen, Gr. Mühlgaffe 6-8. Ankauf- Verkauti - bon Alteisen, Lumpen, Knochen, Kupfer, Messing, Blel, Zink, Zinn etc., Möbeln, Betten, Weißzeug, Gold: und Silbersachen, Münzen und Antiquitäten. Bferde, 1 Braet u. v. a. versteigert werden. Gemmecker, Pfandmeister Gießen. Ein wahrer Schatz für alle durch jugendliche Verirrungen Erkrankte ist das berühmte Work: Dr. Retau's Selbstbewahrung 82. Aufl. Mit 27 Abbild. Preis 8 Mark. Lese es Jeder, der an den Folgen solcher Laster leidet. Tausende verdanken demselben ihre Wiederherstellung. Zu beziehen durch das Verlags- Magazin in Leipzig, Neumarkt 21, Bowie durch jedo Buchhandlg. Cirka 10 tüchtige Arbeiter 60% Ortstare gibt Ver- per sofort gesucht. waltungs, sowie Privat- Kapital Mt. 95000 zu 4%, auch geteilt in fleineren Beträgen. Näheres durch J. Rosenthal, Louis Rothenberger Gießen, Bismarckr. 10. Gießen, Neuenweg 22. Briefmarkensammler. Neue Sendung eingetroffen. Mache Auswahlsendung nach Auswärts. J. Dany, Gießen, Bahnhofstr. 64. Telephon 491. Hypotheken- u. ImmobilienGeschäft. W er obne Koftenvorfcbuss und Teilhaber fucht Grundstück, Geschäft Bügelkursus! diskret tick, descar Fabrik, Gasthof, Restaurant, LandGlanzbügel fann man binnen gut, Ziegelei, Mühle, Molkerei, 4 Wochen gründlich erlernen. Auf Wunsch nachmittags. Bäckerei 2c verkaufen will, wende sich an Walltorstraße 10, II. Gießen. Fischer& Kubnert, Leipzig Eingang durch den Laden, Rübenschneider, Brockelmühlen, Jauchenpumpen empfiehlt billigst Futterschneidmaschinen, Prima Speisekartoffeln sowie Feinste Salatkartoffeln liefert billigt J. Hankel, Gießen, Schloßgasse. Wer erteilt jungem Manne Jakob Häuser, Klavierunterricht. Eisenhandlung. Off. in. Preisang. a. d. Exp. d. Neustadt 56 Gießen Neustadt 56. Blattes erbeten. Gebr. Kahl, Frankfurterstraße 151. Joh. Seibel Glassen Ludwigsplatz Weinstube. Ausschank v. nur guten reinen Tischweinen Bekanntmachung. Die unterm 13. Oftober 1905 angeordnete Sperre der Bleichstraße zwischen Südanlage und Löberstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 14. November 1905. Brokh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 4. Oftober 1905 angeordnete Sperre des Afterweges zwischen Schillerstraße und Nordanlage Steindruderlehrling wird hiermit aufgehoben. geg. fteigende Vergüt. sof. gesucht. Carl Kramer, Steinftr. 47a, p. Dienstmädchen fofort gesucht. Chirugische Klinik. Gieken. Einige Frauen für leichte Arbeit auf ein oder awei Nachmittage( Ende der Woche) fofort gesucht. Näheres in der Exped. d. Bl. Tücht. fl. Hausbursche Nur folche mit guten Beugn. werden berücksicht. Seltersweg 63. Sön möbl. Zimmer billig zu vermieten. auch für Pferd gesucht. Licherstraße 7, III. Schöne möbl. Zimmer mit oder ohne Bension zu verm. Gießen, Bismarckstraße 17. Wilhelm Dürbeck, Giessen Laden u. Bureau Neuenweg. Lager: Krofdorferstrasse 15 Spezial- Geschäft der Oefen- und Herd- Industrie empfiehlt sloh zur Uebernahme der Heiz- und Koch Einrichtung ganzer Gebäude sowohl ⚫ wie zur Lieferung einzelner Oefen und Herde. ❤ Ich unterhalte grosses Lager moderner Oefen für Wohnräume, Säle pp. sowie Landöfen und Landherde für Oekonomiebetrieb. Einziges SPEZIAL- GESCHAEFT am hiesigen Platze. Im Erscheinen befindet sich:= Sechste, gänzlich neubearbeitete Meyers 1400 Tafela and Karten. 11.400 ABRUGungen und vermehrte Auflage. Grosses KonversationsEin Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Verweisungen 143,800Areal a Lexikon 20 Bände in Halbleder gebunden au je 10 Mark Prospekte und Probehefte liefert jede Buchhandlung Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien. Lahnkalk- u. Marmor- Industrie August Gabriel jr. Glesson Kalkwerke: Abendstern. - Telefon 84. Feinste Bau- und Düngekalke in Stücken und gemahlen. Prima Hartbrand- Ziegelsteine D. N. F. Gießen, den 14. November 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Serberg. Bekanntmachung. Die unterm 6. Oktober 1905 angeordnete Sperre der Plock und Johannesstraße wird hiermit auf gehoben. Gießen, den 14. November 1905. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 11. Oftober 1905 angeordnete Sperre der Ludwigstraße zwischen Bleich- und Goethestraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 13. November 1905. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Hausanschlußarbeiten wird die Kaplansgaffe am 16. I. Mts. für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 14. November 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Vergebung von StraßenbauArbeiten. Die zur Herstellung von Loos 1 zur Erbauung ciner Kreisstraße von Garbenteich nach Lich ers forderlich werdenden Arbeiten und Lieferungen und zwar beranschlagt zu rund 4500,00 Mr. Erdarbeiten Kanalarbeiten Chauffierarbeiten Н " " H " " 200,00 15000,00" sollen im Wege schriftlichen Angebots am Dienstag, den 28. Nov. 1. J., vormittags 10 Uhr im Amtszimmer des Unterzeichneten( Landgraf Philipp Play 3) wo auch Pläne, Voranschlag und Bedingungen zur Einsicht offen liegen, vergeben werden. Gießen, den 8. November 1905. Der Großh. Kreisbauinspektor des Kreise Gießen. Diehm. Arbeitsvergebung. Die Schreiner, Schloffer- und Glaserarbeiter für die Erbauung eines Kessel- und Maschinenhauses b der Kläranlage sollen A. 267 Oberh 2nd und Bertag der Gi 17. Fortfebung.) Es gab da in den t älterer Damen und un durch alle diefe, nur a fünfte feineswegs befrie heit, der Geist und di Caragiali nur eine Fra and ungleich intereffan ihren Vermögensverhäl Spielschuld, deren Höhe des lebensluftigen Wie gezahlt und dem glückli mit lächelnder Miene trop eines jo enormen Sohn irgend eine von gefchränkt oder gar auf als eine ausgemachte auch in bezug auf die glänzendien Savaliere fei. Hinsichtlich seiner noch ganz und gar im Erfahrung gebrabt hat fei und nur gleidhjam und andere behauptete ftimmtheit, sie verfüge als Fürst Caragiali die Gewährsmänner bolle Wahrheit, wen ficherste und zuverläff beriefen sich nämlich noch sehr verständlich diese auf eine ganz Lascar, welche er e übernächtiger Freun „ Wißt ihr auch, Wien ist?" hatte er Caragiali ist es; denn Millionen zu, wie eur Hunderttausende befiz diesen Schatz zu hebe doch ein jämmerliche zendes Rennen um f Diese Aeußerung leicht nicht ohne die gefchwägigen Fama jellschaften, sondern a jehr ernsthaft und a Brinz Lascar die Wal beliebt haben, sich e Scherz mit seinen Kar immerhin der Mühe Vermögensverhältnisse Und darum grollten jo fie durch die Sparsam quemiten Gelegenheit& anders als ir es un uns läßt sie den Sociaz zerreißbar geeint und u Ausland gibt es noch wiederkehren, was einn lachen, doch zugleich auf dem Untergrund der bei aller Unan würde. Von dem Reichsverdroffenhei hat man daraus war nicht wahr. und Blut übergega nötig haben, ihm fo jeltfam es flagt, mur eine Reichsverd tornte nicht auftomme Reich uns neu und in traut war, so lange wir wegten. Nun uns das wir uns auch schon ein tatten, die dauernd niema wollte, wir seien des Reich Berdrießlichteil aufliegen Reich, er mag feine Rech Fürsten machen. Verd Fürften und den Fürften Juter Wille fann das d perhüten. Doch das Die Berdrießlichkeit fit u pen fein, auch wen be, he auszulöschen un Das ies, tas d efenntnis und Barnwo Des Reichs find bride fich vereint, fie geboren Mittwoch, den 22. November d. Js., vorm. 10 U öffentlich bergeben werden. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibung und Bedingung Itegen während der Dienststunden bei uns zur Einfid auf. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, fin spätestens bis zum borgenannten Zeitpunkt an uns ein zureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 14. November 1905. Städtisches Tiefbauamt. Braubach.