ersteigerun ommen im br. 63. n Bobenhäuser taubichloß, Högufertionspreis: Die einfpaltige Petitzelle für ganz Oberdfallholz aus ng: d. IV. Al. 0,29 halt. halt. 1 Std. IV. 1., 12 Std. IV. 4 Fitm. Inhalt td. IV.A. 1,878 halt. , 49 Std. IV. 18,93 Fitm. In alt. balt. lang, Meter lang, er lang, geeignet.) in ganzer La Der alten Steinrütsche fen, die Kreise Wehlar und Marburg 10 Bfg. fenft 15 Bfg. Reklamen ble Betttzelle 30 resp. 40 fg. Redaktion u. Haupterpebition: teßen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362. Mittwoch, den 15. März 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfa., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Conisbeilagen: Oberhefftsche Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Beifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Die Reform der Sozialgefetze. ( Von unserem parlamentarischen Mitarbeiter.) Die Sozialgesete sollen reformiert werden. Nicht sowohl ihrem Inhalt nach, als in der Organisierung ihrer Durchführung. Reichsschatzsekretär Graf Pojadowsky, der die Materie wie fein zweiter beherrscht, hat im Reichstag diese it gegen 111 und wollen gewünſcht, se eie Bewältigung per Stieſenaufgabe zufallen erzogen werden, der Wind vom vagen und vom eu bor StaubBlut übergehen. n den erwachnan Kinder im n Staubentwid am Plage und n; denn es ist amem Schrecken Abscheu vor den malerweise den gfältig auf der n mit übelrie arglos in das e Lungensekret njerer Zimmer r, das Anhusten n, sondern auch urch Wegwenden t der Atmungsn früher, als es Auswurfes in Das Schlucken Darmtuberkulose g desselben ins ind Verstäubung gehört es heute chentuch möglichst en dem Kind be ihm auf Schritt icht" borgehalten Besundheit seiner gefährden. e meist nidt d er dem Bill bon durch die kop dhöhlenfchleim er durch Ausohnheiten, wie er schmußigen n Nachdruck be stets auf einem reiteten Leintu Lihren, machen. Des genügend ent Beschmutzung der er Gartenanlagen und Nägel gefehen z in den Händen fein pädagogischer indlichen Willens enug bon auf der aren hintanhalten. Feit in dem hier lid gefaßten Sinn cht sein, durch Eres Organismus zu tiefe Atmung in Walde erzielt, ift schon das klassische Ueberschreien der mme zu träftigen, tärken. Es ist eine r Schulfinder, des und sich überhaupt Biderstandsfähigkeit würde. Vor etwas über zwanzig Jahren- am 1. Dezember 1884- hat das erste der deutschen Sozialgesetze, die Arankenversicherung, Geltung erlangt. In verhältnismäßig schneller Folge haben sich ihm die Gesetze über Unfall-, Alters- und Invaliditätsversicherung angeschlossen. Die Gesetze waren eine große Tat und werden auf lange Zeit hinaus einen Ruhmestitel des Deutschen Reiches bilden. Jedes einzelne von ihnen beruht auf einem Kompromiß. Den ersten schloß Fürst Bismarck mit sich selbst ab, indem er auf den eigenen Wunsch verzichtete, die Wohltaten des Gejetes allen Deutschen und nicht bloß gewissen Arbeiterkreisen zuteil werden zu lassen. Er ergab sich in eine Beschränkung, um den Versuch nicht an der Größe seines Umfangs zum Scheitern zu bringen. Immerhin ging man mit gewaltigen Schritten vor, mit so großen, daß es nicht an Warnern fehlte, die von einer Ueberlastung der deutschen Produktion mit sozialen Abgaben sprachen und eine Verminderung der deutschen Konkurrenzfähigkeit auf dem Weltmarkt in Ausficht stellten. Die schlimmen Prophezeiungen haben sich nicht verwirklicht, die deutsche Industrie hat fortgesetzt an Kräften zugenommen, obwohl der im Jahre 1890 nach Berlin berufen e internationale Arbeiterschußkongreß seine Aufgabe nicht lösie, zwischen staatliche Abmachungen über das zulässige Maß der Arbeitszeit und obligatorische Arbeiteruzvorschriften anzubahnen. Deutschland war stark genug, für sich allein vorzugehen, und hat bis zur Stunde keine Ursache gehabt, das zu bedauern. Die Fremdheit des Stoffes, der Mangel an positiver Erfahrung brachte es mit sich, daß die verschiedenen Sozialgefete sich richt übereinander aufbauten, sondern daß sie mebeneinander gestellt wurden, jedes für sich, obwohl doch zwischen ihnen eine enge Verwandtschaft schon deswegen beFland, weil sie ihre Fürsorge denselben Personen, den nämLichen Bevölkerungsschichten zuwandten. Zu dieser SystemLofigkeit, wenn man so sagen darf, wurde man vielleicht auch dadurch hingelenkt, daß die praktische Anordnung und Ausführung den Einzelstaaten zufallen mußte, das Reich sich nur die Beaufsichtigung und im Reichsversicherungsamt - eine Art Oberbau vorbehalten konnte. Dieser Oberbau, im Laufe der Jahre über die Maßen und bis zur Unübersichtlichkeit angewachsen, ist außer organischem Zusammenhang mit den verschiedenen Unterbauten, Die diese ohne organischen Zusammenhang miteinander sind. Dazu kommt eine Zersplitterung des Krankenkassenwesens, die man gewiß nicht beabsichtigt, aber auch nicht gehindert hot. Im Jahre 1902 hatte man nicht weniger als 7 verdiedene Arten von Krankenkassen( Gemeinde-, Orts-, Betriebs-, Bau-, Innungs-, eingeschriebene Hilfs- und landesrechtliche Krankenkassen). Es liegt wohl auf der Hand, daß es besser, billiger, übersichtlicher wäre, wenn es nur allgemeine Ortsfrankenkassen gäbe, neben denen Raum nur noch für Zuschußfassen" bleiben würde. Man hat auch nicht orcrussehen können, daß sich eine förmliche Renten- Hysterie Hausbilden würde, eine Infall- Hysterie. Ein Unfall, der fonst gar nicht beachtet wurde, wird jetzt zur Grundlage eines Mentenanspruchs gemacht. Aerztliche Kenner, die keine Cegner der Sozialpolitik sind, versichern, daß der dritte Teil aller Krankengelder nicht für wirkliche Krankheiten bezahlt bird. Endlich sind bei der Bemessung der Verteilungsquote auf das Gemeinvermögen Fehler gemacht worden. Diese Quote wurde zu niedrig gegriffen übrigens ohne Schuld Der Reichsregierung, und die Folge ist eine allmähliche Lufzehrung des Gemeinvermögens, das einen Reservefonds Bilden sollte. Eine Umgestaltung ist unabweislich. Die drei großen Versicherungen müssen vereinheitlicht werden-- wie e unfraglich geschehen wäre, wenn man sie mit einem Male geschaffen hätte. Ebenso muß der Unterbau um- und zu einer sozialpolitischen Behörde für engere Bezirke ausgetaltet werden. Graf Posadowsky nannte diese Aufgabe eine der vervideltsten. Ihre Lösung hält er nur für möglich, wenn sich ein Reichstag findet, der einer entsprechenden Gesetzesvorlage gegenüber darauf verzichtete, in alle Einzelheiten einzugehen, der vielmehr mit einem gewissen Vertrauen die großen Grundzüge eines solchen Gefeßes annimmt und dann der bessernden Hand der Zukunft den allmählichen weiteren Ausbau überläßt. Ob sich ein solcher Reichstag finden wird? Der Krieg in Oftafien. Wenn es Kuropatkin auch gelingt, wenigstens einen Teil auch damit pada seiner Armee nach Tieling zu retten, so erscheint es doch lehrt die tägliche bollkommen appe wang der Anstalt ogen werden. fraglich, ob es ihm möglich sein wird, dort ernstlichen Widerstand zu leisten. Die Wirkung der russischen Niederlage beginnt sich in sehr nachdrücklicher Weise bemerklich zu machen. Aus dem Hauptquartier Kurokis berichtet ein Seriegskorrespondent unterm 14. März folgende Einzelheiten über die russischen Verluste. Jede Stunde stellt sich der Umfang der russischen Niederlage als größer heraus. Heute Abend wurde die Zahl der auf dem Schlachtfeld zurückgelassenen Toten auf 25.000 festgestellt, wodurch der russische Gesamtverlust anf mindestens 100 000 Mann anwächst. 50-60 000 Mann sind gefangen genommen, über 70 Geschütze erbentet worden; enorme Mengen von Munition und Vorräten fielen in die Hände der Japaner. Die japanischen Berluste übersteigen nicht diejenigen der früheren großen Schlachten, selbst nicht in Kurokis Armee, die nicht mehr als 5000 Mann an Toten und Verwundeten hat. Der Rückzug von Mukden begann am 9. ds. und wurde erst dann ein ungeordneter, als die Russen bemerkten, daß der Rückzug durch japanische Infanterie und Artillerie bedroht war. Gestern Morgen begegnete eine japanische Division mehreren russischen Regimentern, welche sich auf der Straße nach Tieling zurückzogen. Die Japaner verließen die Anhöhen und stellten sich den Russen entgegen, welche ihre Linie zu durchbrechen versuchten. Nach einem scharfen Gefecht, in dem die japanischen Geschütze von großer Wir. fung waren, ergaben sich 4000 Russen mit 10 Geschützen. Der Verlust auf japanischer Seite betrug 100 Mann. In dieser Meldung spiegelt sich die Lage der russischen Armee wieder. Die Einbuße an Menschen und Kriegs. material ist schließlich noch wieder auszugleichen. Weit schwerer wiegt die Lockerung des moralischen Zusammenhalts unter den Truppen, denen die erlittene Niederlage gerade durch die Folgen, die sie gezeitigt, sehr fühlbar zum Bewußt fein gebracht wird. Das unerwartete Auftreten der japa nischen Artillerie, die die Flanke der russischen Rückzugsflanke bedroht, hat besonders eine lähmende Wirkung ausgeübt. Es mag ja sein, wie die Berichterstatter behaupten, daß die Stellung von Tieling viel günſtiger sei, als die bei Mukden. Allein es wird große Schwierigkeiten bereiten, sie mit Truppen zu halten, die in ihrem Bestande und Zusammenwirken derartig erschüttert sind, wie die Reste des russischen Heeres, die vor Frost und Hunger kaum noch sich aufrecht halten können. In den gebirgigen Gegenden östlich von Tieling ergeben sich fortgesetzt beträchtliche Mengen von Russen. Die einzige Hoffnung, die den russischen Heerführern bleibt, ist die, daß auch die japanischen Truppen schließlich an der Grenze ihrer Kräfte angelangt sein müssen. Während namentlich in amerikanischen Meldungen Gerüchte von bevorstehenden Friedensunterhandlungen in recht bestimmter Form auftauchen, lauten die Petersburger Nachrichten ganz anders. Dort ist allen Ernstes von der Mobilifierung von drei neuen Armeekorps die Rede, unter denen das Grenadierkorps sein soll. Das Kommando über diese neue Armee soll dem General Cripenberg übertragen werden, dessen Bericht an den Zaren die Tatsachen ja inzwischen Recht gegeben haben. Wenn man die unerschütterlichkeit ins Auge faßt, mit der bislang der Zar an dem endlichen Sieg seiner Scharen festgehalten hat, so müssen die Friedensgerüchte vor den kriegerischen Petersburger Meldungen zurücktreten. Auch eine Depesche aus Washington, daß das zweite russische Pacificgeschwader zurüfen sei, deutet auf den Willen hin, den Krieg weiter.. Die innere Lage in Russland. Das amtliche Dementi, das der Nachricht von einem Friedensbegehren des Zaren entgegengesetzt worden ist, hat nicht die Kraft gehabt, in weiten Kreisen der intelligenten Bevölkerung Rußlands die Ueberzeugung von der Notwendigkeit eines baldigen Friedensschlusses zu unterdrücken. Man glaubt im Gegenteil mit aller Bestimmtheit, daß der Zar nicht mehr lange in der Lage sein wird, seiner Friedensneigung den Schein der Freiwilligkeit zu wahren, daß er vielmehr in kurzem sich offenbarem Zwang werde fügen müssen. Die Gründe hierfür sind mannigfacher Art. Banernaufstände. Die Bauernaufstände in mehreren Gouvernements Westrußlands sind eine nicht mehr wegzuleugnende Tatsache. Mord, Brand und Plünderung sind die greuelvollen Begleiterscheinungen. In Kurst sind bisher neun Großgrundbesizer grausam ums Leben gebracht worden. Eine Bande, deren Stärke auf 8000 Mann angegeben wird, ist in die Stadt Witabik eingedrungen und hat sie verwüstet. Die Agitation unter den Bauern wird von revolutionärer Seite natürlich fortgesetzt. Brandstiftungen. In Rußland sind Brandstiftungen auch in ruhigen Zeiten eine regelmäßige Landplage. Selbstverständlich nimmt ihre Zahl jetzt noch zu. Denn jetzt werden Brände nicht bloß von gewissenlosen Besizern gelegt, die eine hohe Versicherungssumme einstreichen wollen, sondern auch von solchen Personen, deren Absicht dahin geht, ohne eigenen direkten Nugen anderen Schaden zu bereiten und Schrecken zu verbreiten. In Charrow hat in der Nacht zum Dienstag eine große Feuersbrunst eine Straße zerstört, in der sich viele Verkaufs buden befanden. Neun Menschen sind dabei schwer verletzt worden. Abreise der Kaiserin- Mutter? Aus der Stimmung, die durch solche Vorkommnisse unbermeidlich geschaffen wurde, ist das Gerücht entstanden, die Kaiserin- Mutter werde ehestens Petersburg verlassen und sich nach Kopenhagen begeben, wohin sie von dem König Christian dringend eingeladen worden sei. Die gescheiterte Anleihe. Daß der Anleiheversuch in Paris gescheitert ist, wird jetzt amtlich zugegeben, nachdem es anderweitig bereits vor Wochenfrist bekannt geworden war. Das Scheitern wird sehr hübsch mit den Worten umschrieben, daß man die An. leihe, nachdem keine Verständigung erzielt worden,„ ver. schoben" habe. Die Lage im Kankasns. Aus dem Kaukasus laufen auffälligerweise keine Mel dungen ein. Das wäre ein günstiges Zeichen wenn nichts zu melden ist. Wahrscheinlich aber wird der nenannte Statthalter des Kaukasus, Graf Woronzow- Dasa,.ov, in seinem Amtsgebiet noch reichliche Arbeit finden. Die Politik. Die Budgetkommission des Reichstags hat bei der zweiten Lesung der Quinquenats- Vorlage die Vermehrung der Kavallerie auf 510 Schwadronen genehmigt. Diese Vermehrung soll erst im Jahre 1910 eintreten. Am 1. April 1906 soll eine Erhöhung des Wohnungsgeldzuschusses für die preußischen Unterbeamten eintreten. Gleichzeitig ist im Reich eine Neuregelung der Servisklasseneinteilung in Aussicht genommen. A Der Prinzregent Luitpold von Bayern hat anläßlich seines 84. Geburtstages wieder eine umfassende Begnadigung anbefohlen. Die Begnadigung betrifft Personen, die aus Not oder Leichtsinn sich vergangen haben, und die nun zur Ernährung der Familie oder zur Frühjahrsbestellung der Felder nach Haus zurückkehren konnten. Italien. Das italienische Kriegsministerium hat zur Befestigung der Alpengrenze einen Nachtragskredit von 200 Millionen Lire verlangt. Es handelt sich um die Alpengrenze nach Desterreich. Wie viel würde das italienische Kriegsministerium wohl verlangen, wenn Italien und DesterreichUngarn nicht Verbündete wären? Alien. Zur Verhütung des Verkaufs von Staatsgeheimnissen hat die Kaiserin von China angeordnet, daß alle für sie und den Kaiser bestimmten Schriftstücke in mandschurischer Sprache abgefaßt und in verschlossenen und versiegelten Kassetten überreicht werden sollen. Erst wenn eine Veröffentlichung notwendig wird, soll die Uebersetzung ins Chinesische erfolgen. Diese Verfügung ist durch die Wahrnehmung veranlaßt, daß zahlreiche Beamte, namentlich in Peking, sich ein förmliches Geschäft daraus machen, Staatsaftenstücke an die auswärtige Diplomatie oder an Zeitungen zu verkaufen. Die versiegelte Kassette allein würde nicht biel helfen- aber die mandschurische Schriftsprache ist selbst unter den Chinesen nur wenigen bekannt. Afrika. Abessynien wird Kulturstaat. Der Negus Menelit hat der Nationalbank von Aegypten das Privilegium gegeben, eine Staatsbank für Abessynien zu errichten. Französische und italienische Finanzgruppen sind dabei beteiligt. Die Deutsche Bank ist es nicht, auch kein anderes deutsches Bankinstitut, und sie werden wissen, weshalb sie zurückhaltung üben. Sobald eine Handelsstraße, sei es mit Hilfe einer Eisenbahn oder eines Wasserweges, von Abessynien nach Deutsch- Ostafrika führt, werden die deutschen Banken es an sich nicht fehlen lassen. Bis dahin aber dürfen wir meidlos sehen, daß Kaufleute anderer Nationen Politik' geschäfte zu machen suchen. Feer und flotte. Wie die Söhne des Kaisers zu grüßen sind, hat der Kaiser durch eine Order in Erinnerung bringen lassen. Danach haben die Prinzen des königlichen Hauses nur die Honneurs ihrer Charge zu beanspruchen. Diese neue Kabinettsorder ist ergangen, weil besonders in letzter Zeit vielfach Mißverständnisse vorgekommen sind und Offiziere und Mannschaften vor den Söhnen des Kaisers Front gemacht hatten. Heerwesen in England. Das englische Unterhaus bewilligte gestern die von der Regierung für die Marine geforderten Ausgaben. Der Militäretat für das Jahr 1905/6 beträgt 29 813 000 Lstr.( Mr. 596 260 000), was eine Zunahme um 1 Million str. gegen das Vorjahr bedeutet. Die Friedenspräsenzstärke des Heeres von England und den Kolonien ausschließlich Indiens beträgt 221 300 Mann. Die Stärke der englischen Flotte beläuft sich zurzeit auf 44 Linienschiffe, 28 Panzerfreuzer, 21 geschützte Kreuzer 1. Klasse, 46 geschützte Kreuzer 2. Klasse, 35 geschützte Kreu3er 3. Klasse, 31 Kanonenboote, 131 Torpedobootszerstörer, 87 Torpedoboote, 8 Unterseeboote, somit zusammen auf 431 Kriegsschiffe. Deutscher Reichstag ( 163. Sizung.) CB Berlin, 14. März. Heute erhielt vor Eintritt in die Tagesordnung der na tionalliberale Dr. Becker- Hessen das Wort zur Abwehr der Angriffe, die vor einigen Tagen der sozialdemokratische Abgeordnete Scheidemann gegen ihn gerichtet hat. Er er. klärte, indem er sich den aktenmäßigen Beweis für später vorbehielt, die über ihn gemachten Mitteilungen für un wahr. Alsdann wurde die zweite Beratung des Etats für das Reich samt des Innern fortgesetzt bei dem Kapitel Patentamt". Dazu hatten die Nationalliberalen eine Resolution eingebracht, in der ganz allgemein eine Re form des Patentgesetzes, sowie der Gesetze über den Schut der Gebrauchsmuster und Warenzeichen verlangt wird. Der Abgeordneter Dr. Böttger begründete den Antrag, indem er allerhand Beschwerden, insbesondere auch solche über den langsamen Geschäftsgang, vortrug. Der Staatssekretär des Innern, Graf Posadowsky, meinte, daß die Klagen über Mißstände in Patentwesen zumeist unberechtigt seien und warnte vor einer Revision des Patentgesetzes auch des halb, weil sie eine Abänderung der erst vor kurzem geschlos fenen internationalen Abmachungen zur Folge haben müßte. Die Andern aus dem Hause stellten sich im wesentlichen auf die Seite der Regierung, erklärten sich aber in ihrer Mehrzahl nicht direkt gegen die Resolution, die in ihrer allgemeinen Fassung zu nichts verpflichtet. Sie mögen wohl im Stillen alle dem Zentrumsabgeordneten Roeren recht gegeben haben, der unter großer Heiterkeit seine Bemerfungen mit den Worten schloß: Wenn die Nationalliberalen sehr großen Wert darauf legen, will ich für den Antrag stimmen, sonst dagegen. Da auf allen Seiten noch das Bestreben vorhanden war, den Etat gemäß dem Beschluß des Seniorenfondents bis zum 31. März fertig zu stellen, faßten sich alle Redner kurz, und das Kapitel„ Patentamt" wurde in knapp zwei Stunden erledigt. Die Resolution fand eine Mehrheit. Auch die folgende Diskussion über Das Reichsversicherungsamt" ging anfanos in flottem Tempo vorwärts. Der Abg. Schmidt- Berlin aber, seincs Zeichens Arbeiterfefretär, heilt eine längere Rede, in der er auf Grund seiner Erfahrungen eingehende Kritik an der Arbeiterversicherung und der Organisation des Reichsversicherungsants übte. Nah und Fern. Ein deutscher Studententag wurde in Eisenach abge= halten. Mit Ausnahme von Greifswald, Erlangen und Breslau waren alle deutschen Universitäten, die technischen Hochschulen und die Bergakademien durch Delegierte vertreten. Es wurde die Gründung eines Verbandes sämtlicher Hochschulen in Deutschland beschlossen. Einen breiten Raum nahm die Besprechung des vielerörterten Themas der akademischen Freiheit ein. Bei der Bismarcksäule auf dem Wartenberge fand unter freiem Himmel ein Festakt statt, bei dem der Jenenser Professor der Theologie Thümmel die Rede hielt. Beschlossen wurde endlich, sich offiziell an der am 9. Mai in Weimar stattfindenden Schillerfeier zu beteiligen, und zwar soll jede Hochschule drei Vertreter dorthin entsenden. Auf ein an den Kaiser abgesandtes Huldigungstelegramm antwortete der Monarch telegraphisch: Ich habe den Huldigungsgruß gern entgegengenommen in dem Vertrauen, daß Ihr Studenten stets bestrebt sein werdet, die Geistesfreiheit durch die Achtung vor der Ueberzeugung Andersdenkender hochzuhalten." Der milde Papst. Ein Londoner Blatt meldet, daß die spanische Tänzerin La Tortajada vom Papst in Audienz empfangen wurde. Die Kardinäle protestierten gegen diesen Empfang, allein der Papst soll erwidert haben: Nach christlicher Anschauung ist diese Tänzerin ebensosehr meine Tochter, wie ihr meine Söhne sejd." ▲ Einen gransigen Tod fand ein zweijähriges Kind in Siemianowik in Westpreußen. Das Kind wurde von seiner Mutter gebadet, die aber gleichzeitig eine Besorgung in einem Laden machen wollte. Um das Wasser warm zu halten, stellte sie in sträflichem Seichtsinn die Badewanne mit dem darin sizenden Kinde auf die Mitte des Küchenofens, in welchem Feuer brannte. Unterwegs wurde die Frau von Freundinnen in ein interessantes Gespräch verwickelt, so daß sie Kind und Badewasser vergaß! Als die junge Mutter nach etwa einer halben Stunde in die Wohnung zurückfehrte, erwartete sie ein schrecklicher Anblick: das Wasser in der Badewane siedete und darin lag das Kind- buchstäbals Leiche. lich gekocht! Die Genickstarre in Oberschlesien fordert immer weitere Opfer. In Königshütte sind in der vorigen Woche 18 Kinder und ein Erwachsener an der Epidemie gestorben. Sumpfpflanzen. In Oberschöneweide wurde ein 22jähriges Dienstmädchen Mutter eines Knaben. Der Vater des unehelichen Kindes konnte nicht ermittelt werden. Gestern behauptete das Mädchen, der Sohn ihres Dienstherrn sei der Vater ihres Kindes. Dieser zählt aber erst 13 Sommer. Wegen Verführung eines Minderjährigen wurde jetzt das Mädchen in Haft genommen. 200 000 Mark unterschlagen. Rechtsanwalt Schoeppe in Eisenberg, Ratsherr und stellvertretender Bürgermeister, wurde wegen Veruntreuungen in der Höhe von mehr als 200 000 Marf verhaftet. Die Verhaftung erregt in Eisenberg und Umgegend ungeheures Aufsehen. Im Mühlengetriebe zermalmt. Der Mühlenbesitzer Jasing in Stroit( Kreis Gandersheim) geriet in das Getriebe seiner Windmühle und wurde von der Welle mehrere Male herumgeschleudert. Sein Körper wurde dabei buchstäblich in Stücke gerissen, so daß der Tod sofort erfolgte. Brandkatastrophe im Newyorker Ghetto. Bei dem Brande eines Mietshauses in der Allen- Straße im öftlichen Teile von Newyork ist gestern eine große Anzahl Personen ums Leben gekommen. Neunzehn Leichen sind bereits aufgefunden, viele werden noch vermißt. Die Opfer sind zum größten Teil polnische Israeliten. † Die Bubonenpest in Chile. Nach einer Meldung aus Valparaiso soll in Port Piſagua( Provinz Tarapaca) die Bubonenpest ausgebrochen sein, an der mehrere hundert Personen gestorben sind. Die Bewohner felen die Stadt verlassen haben. Der Landwirt fo Ginwirkung der Palmkernfütterung an die Butter. Ein für Landwirte beachtenswertes Urteil fällte die Naumburger Strafkammer. Eine Gutsbesitzersehefrau bei Zei's war wegen Butterfälschung zu 100 Mark Geldstrafe verurteilt worden. Sie legte Rivision ein und wurde nach einem Gutachten des Professors Holdefleiß- Halle mit der Begründung freigesprochen, daß die Beschaffenheit der Butter von mit Balmfernfuchen gefütterten Kühen eine feſtere Form an: nehme, der Margarine ähnlich werde und nur durch ganz genaue Untersuchungsmethoden von dieser zu unterscheiden sei. Aus dem Gerichtsfaal. § Der Konkurrent. Ein Mineralwasserfabrikant in Fürth hatte Flaschen seiner Konkurrenten für sein Geschäft benutzt. Die Straffammer verurteilte ihn wegen Vergehens gegen den Warenzeichenschutz zu 150 Mark Geldftrafe. § Ein junger Raubmörder. Das Schwurgericht in Köslin verurteilte den jugendlichen Arbeiter Gustav Pommerening wegen Raubmordes an dem Bäckergesellen Riblitz zu 19 Jahren Zuchthaus. § Ein gefährlicher Erfinder. In Odessa fand eine Schwurgerichtsverhandlung statt gegen einen gewissen Sergei Buchalo, den Geschäftsführer der technischen Sektion des bessarabischen Gouvernements- Landschaftsamtes. Buchalo hatte nämlich ein Paket im Werte von 30 000 RbI. zur Post gegeben, das auf dem Postamte erplodierte und zwei Beamte verlegte. Buchalo erklärte sich schuldig. Er habe auf diesem Wege die Aufmerksamkeit der Regierung auf sich lenken wollen, da sein an das Marineressort gesandtes Projekt einer sich selbst fortbewegenden Mine. durch das seiner Meinung nach die Rettung der Flotte zu erwarten war, keine Würdigung gefunden hatte. Vor dem Gerichtshof gelangte eine Zuſchrift des Ministeriums zur Verlesung, das sich mit der Erfindung Buchalos befaßte. In der Zuschrift heißt es, das Projekt offenbare reiche Kenntnisse und viel Scharfsinn, es sei zwar noch nicht genügend ausgearbeitet, doch könnte der Erfinder bei sorgfältigem Studium der Flotte eine neue sehr wertvolle Waffe bieten. Die Geschworenen verneinten infolgedessen die Schuldfrage. Lokales. 15. März 1905. K Der Großherzog und die Großherzogin werden am 16. März von Rußland in Darmstadt wieder eintreffen. ( 2) Gießener Pferdemarkt Lotterie. Die Lose des am 22. März stattfindenden Pferdemarktes in Gießen finden guten Absah. Als Haupttreffer sind vorgesehen: 1 bierfißiges Selbsttutschier Bhäton nebst Pferd und komplettem silberplattiertem Geschirr, 1 viersißiger Jagdwagen nebst Pferd und komplettem vernifelten Brustblattgeschirr, 1 Lauterbacher Wagen mit Kutschierbock nebst Pferd und Kummet geschirr, sowie 7 Pferde und Fohlen. Der Generalvertrieb der Lose ist Herrn Richard Buchacker- Gießen übertragen und fönnen Lose direkt oder durch die von demselben eingerichteten Verkaufsstellen bezogen werden. RB Am 1. April wird in Neurode eine von der Reichsbankstelle in Schweidniß abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kasseneinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden. K Aus Oberhessen, 14. März.( Hochwasser). Die Nidder ist infolge der Niederschläge der letzten Zeit über ihre Ufer getreten und hat weite Strecken von Windecken bis Gronau überflutet. Die Nidder, die zu Beginn der Woche das Gebiet von Großfarben bis Vilbel unter Wasser gesetzt hatte, ist seit gestern Abend gefallen und in ihre Ufer zurückgetreten. Aus Hußdorf wird gemeldet, daß der Wasserstand der Fulda heute früh 2,10 Mtr. und der Pegel an der Ohm bei OberOfletden 2,25 mtr. zeigte. (§) Großen- Linden, 14. März. Die hiesige Eisenbahnhaltestelle wird mit 1. April d. I. zu einer Station umgewandelt. ) Großen- Linden, 13. Mäcz. Gestern Abend wurden auf der Straße nach Klein- Linden zwei hiesige Burschen von vier Burschen aus Klein- Linden überfallen und mit gefährlichen Werkzeugen, Messern und Lattenstücken schwer mißhandelt. Die jugendlichen Raufbolde sind erfannt und bereits angezeigt. moart!" K Wetzlar, 14. März.„ Pst- pft."-Moark, Sie sind da die Langschnäbel. Am 11. März schoß Förster Bender zu Forsthaus Langegrund die erste Schnepfe( sie zog laut) und am 12. März Jagdbeständer Volt im Walde von Bistirchen ebenfalls die erste. * der Vorsitzende der Prüfungs- Komission für Zahnärzte, en nannt. Zum ersten Vorsitzenden wurde der seitherige Stell vertreter Herr Dr. D. Köhler- Darmstadt gewählt. ** Darmstadt, 14. März. Die 3. Sigung de VII. ordentlichen evangelischen Landessynode wurd heute Morgen 10 Uhr durch Präsident D. Stamm eröffnet Nachdem das Eröffnungsgebet gesprochen, teilt Präsiden D. Stamm laut Darmst. 8tg. mit, daß das Bureau dem roßherzog die Glückwünsche der Synode übermittelt habe und regt an, anläßlich der Vermählung des hohen Landes. herrn ein Adresse an Ihre Königlichen Hoheiten zu richten Der Vorschlag fommt morgen zur Beratung. Das Gese über die Abänderung des Kirchengesetzes vom 23. Jun 1891 betreffend die Verseßung der evangelischen Geistlichen findet nach Debatte unveränderte Annahme. Eine weiter Borlage betrifft einen Geseßentwurf, die allgemeine geistlid Witwenkaffe und bezweckt die Erhöhung der Witwengehalt von 900 auf 1000 Mt. und eine entsprechende Erhöhung Wohltätigkeit Marz und folgende Bunften terie zu reus in Straßburg Eignungen des Rote ellen fich deren Mi t 1ut, Jebermann Baterländische icht die vom Män urg errichtete stän mtenden Mensch unteer flügen, dami die Leidenden Mitn in den Ruhestand und die Festsetzung der Ruhegehalte Les Aranten u Straßburg, feiner infas von nur pind darauf hing 60000 bar der Waisengelder. Von 7 Synodalen wird der Antrag ge 70 000 zur stellt, die Witwengehalte auf 1200 Mt. zu erhöhen. Hier eraten erfichtli über entsteht eine längere Debatte, in der Oberkonsistorial präsident D. Buchner diesen Antrag aus finanziellen Gründen für unannehmbar erklärt. An der Debatte beteiligen sich Syn. Joft- Bechtheim, Oberkonsistorialrat Nebel, die Syn. WahlSchli, Wahl- Langen und Hildebrand- Echzell. Schließlich zieht Syn. Jost den Antrag zurück, worauf die einzelnen Paragraphen unveränderte Annahme finden. Antrag des Syn. Wagner- Grünberg, Witwengehalte im voraus zahlbar sind, wird angenommen. Die Vorlage Großh. Oberfonsistoriums, die Auszahlung der Pfarrgehalte betreffend, findet unveränderte Annahme. Die Vorlage schreibt monatliche Vorauszahlung der Gehalte vor, Hierauf werden die weiteren Verhandlungen auf Mittwoch Vormittag 9 Uhr vertagt. Theater- Verein Gießen. daß die Oeff In welcher Sehandhabt werben Lih bie heutige Be für die neue zuti feitens der Räbi per gehalten, diefe Beitungen befannt zu boraherein den An riige Unternehme pei in feinem B einer Offerte be getrennten Geschäft uno wenn er be Rabibarbeiten he 23 Die Herren Maria Friedhammer. Drama in 3 Aufzügen von Heinrich Lilienfein. Schwarz in Schwarz fließt es durch alle Atte hindurch zusammen und in dieser Nacht, welche die Schatten der alleinfelig rachenden Kirche über ein Familienglück breiten, Spengler stirbt alles blühende Leben dahin. Der protestantische Dorffinb zur Ausfüh schullehrer hat eine katholische Frau heimgeführt und zwanzig das Gas- und Jahre lang trübt kein Stäubchen die Ehe. Dann tritt aber angen bom 29. das Verhängnis in das Haus: die beiden Kinder werden Herr Gccari auf das Krantenlager geworfen, von dem der Sohn sich immungen bom nicht wieder erhebt. Diesen Moment benußt der Bruder som Anlagen der Frau, ein Kaplan, um die durch die Schläge hart mit- wart zugelassen. genommene Schwester in seinen Schrauben- und Bangengeist Wir bringe zu spannen, indem er ihr in dem Unglück die strafende unter dem Anfi Hand des Himmels zeigt, weil seine Kirche den Bund nicht welche Anlagen gesegnet. Als Sühneopfer fordert er ihr letztes Kind, ihre wert und das G Maria. Das arme Weib sträubt sich gegen das un Baränderungen geheuerliche Verlangen, doch findet es keine Kraft, die Maschen eure vornehmen zu zerreißen, die die Kirche um die Tochter knüpft. Der felboen bon uns Lm.annehmlichkeit Kaplan redet Maria eifrig ins Gewissen, den Schleier zu nehmen. Sie zögert, fämpft mit sich, sie liebt den Gießen, d protestantischen Pfarrer Welsch, aber schließlich stürzt sie davon, Groß um sich in den Schoß der Kirche zu flüchten, dieweil der Sturm unheilschwangere Wetterwolfen gegen das Zenith hinaufjagt. Bald nach ihrem Fortgange tritt ihr Vater von einem Spazier gange heimkehrend ins Zimmer. Es entspinnt sich zwischen ihm und seiner Gattin ein Gespräch, in dessen Verlauf er erkennt, daß er sie und die Tochter verloren, weil sie nicht Geist von seinem Geiste sind, der sich den niedrigen Fesseln menschlicher Institutionen entwunden und nur in der schöpferischen Kraft der Natur die Liebe als seinen Gott verehrt. Einsam schreitet er auf und ab, draußen raft der Sturm mit voller Bucht. Plößlich beginnen die Kirchenglocken zu läuten, ein Menschenfind hat den Weg bei dem Unwetter verfehlt. Da öffnet sich die Thür und herein trägt man Maria auf einer Wahre. Der Pfarrer Welsch fand sie, als das Lebenslicht verglomm und sie ihm nur noch ihre Liebe gestehen fonnte. Der Vater findet durch dieses Geſtändnis die Tochter wieder und auch mit der Gattin söhnt er sich aus, indem sie sich zu seiner Weltanschauung befehrt. Der Konflikt wird dadurch aber nicht gelöst und man wendet sich unbefriedigt von dem Stücke ab, das von ganz falschen psychologischen Voraussetzungen ausgeht. Die Darstellung war eine recht gute. Fräulein Lilly Donecker vom Hoftheater Mannheim gab die Titelrolle in gut durchdachtem Spiel. Mit feiner, vornehmer Zurückbaltung wußte sie die Loslösung von der Welt darzustellen. Trefflich ausgearbeitet hatte auch Herr Lippert seinen Schullehrer Friedhammer, wenn er auch vereinzelt in Versuchung geriet, den Charakter Friedhammers zu sehr als völlig ver gohrenen Wein zu behandeln. Frau Gartner war als Frau Afra wieder sehr wirkungsvoll, mit echter Kraft wußt sie die plötzlichen leidenschaftlichen Ausbrüche heraus zutreiben, versagte dagegen manchmal, wenn diese Ausbrüche weniger unvermittelt herangeführt wurden, indem sie die Etappen nicht immer innehielt und infolgedessen sich zu früh 94 Die Lifte 1905 bis dahin stehenden Be anntmachung meifteret- Bir offen. Es wird d ferntnis gebrad inwendungen er Liste, sowie erlösch- Ordnun ftlich bei uns Betten dabei, zere oder lä um Gießen beg dhe von Reife talos bezet Gießen, Gro Die Sta Thluß vom 2. Die Straße fi inftituts bo Beklarerwe Mittelweg Fitut aufgefte Der Enth April ds. Ja Dillenburg, 10. März. Die Kreise Dillenburg, verausgabte. Aber abgesehen von diesen fleinen Seiten Dungen gege Oberwesterwald, Biedenkopf, Westerburg und Oberlahn sprüngen, gab sie ihre Afra recht natürlich. Ein fein werden mit dem 1. April d. Js. zu einem neuen Meliorationsbezirk bereinigt werden. Die genannten Kreise gehörten seither zu dem Bauamt Wiesbaden. Der Sitz des neuen Bauamts wird Dillenburg. K Vilbel, 14 März. Im hiesigen Walde wurden zwei junge Leute von hier erwischt, die Singvögel mittelst Leimruten fingen. K Frankfurt a. M.( Heu- und Strohmarkt.) Man notierte: Heu 3,20-3,50 Mt., Stroh 2,30-2,40 Mt. Alles per 50 Kilo. Tendenz: Fest. s Darmstadt, 14 März. Zum Ehrenvorsißenden des Vereins Hessischer Zahnärzte wurde der langjährige Vorsigende des Vereins Herr Dr. G. W. Koch in Gießen, gearbeitetes Stück charakteristischer Darstellung war der Kaplan des Herrn Giorgi, der den Finsterling mit festen, markanten Strichen und doch weisem Maßhalten hinzuzeichnen wußte, während Herr Sandorff mehr die mühsam niedergehaltene Leidenschaft des Pfarrers Welsch hätte betonen müssen. Erwähnung verdienen auch noch Herr Linzen, der als Schultheiß Stemmer einen richtigen Poltergeist und Bauern Pharisäer auf die Bühne brachte, und Herr Conradi, der den ergrauten Pfarrer Liebrecht in recht ehrwürdiger Weise zu verförpern wußte. Auch die Regie des Herrn Direktor Steingo etter hatte feine Mühe gescheut und so quittierte das Publikum denn auch dankend mit reichem Beifall die gute Darstellung. G. H. bet Meidung be Gießen, Großberzo Labinka August Kalkwerk Feinste BauPrima Hart file Bahnärzte, der feitherige S gewählt. 3. Sigung ndessynode w D. Stamm eröff en, teilt Bräfi Geschäftliches. Wohltätigkeits- Lotterie. Nächste Woche, am 23. ORärz und folgende Tage, findet die Biehung der Geldotterie zu Gunsten der Krankenpflegeanstalten vom Roten reuz in Straßburg statt. Allgemein bekannt sind die egnungen des Roten Kreuzes, Hilfsbereit und opferwillig Arbeiten liegt wahrlich keinen Grund vor, daß man dieselben den hiesigen Fachleuten zu entziehen sucht, umsoweniger da gerade für diese genanten Arbeiten einige in jeder Beziehung leistungsfähige Firmen am Plaße sind, die zu jeder Zeit in der Lage sind das zu liefern was verlangt wird. Aus all diesen oben genanten Gründen wäre es vielleicht angebracht, daß unsere Stadtväter, denen sicher das Wohl ihrer MitB das Bureau Ellen sich deren Mitglieder in selbstlosester Weise, wo es De übermittelt lot tut, Jedermann zur Verfügung. Segenbringend arbeitet bürger am Herzen liegt, sich der Sache einmal mehr widdes hohen Lander Baterländische Frauenverein, und überaus wohltätig meten, damit diesem ungehörigen, zurückseßenden Verfahren Doheiten zu rich birtt die vom Männervereine vom Roten Kreuz in Straßdie nötigen Schranken gesezt werden. tung. Das Garg errichtete ständige Sanitätswache Tag und Nacht für Ses vom 23, e leidenden Mitmenschen. Es ergeht daher an alle edelgelischen Geifli emfenden Menschen die Bitte, obiges Wert tatkräftig zu hme. Eine weites Kranken- und Mutterhauses vom Roten Kreuz in amla ftüßen, damit das geplante Unternehmen, Erbauung allgemeine geftraßburg, seiner Verwirklichung entgegensehen fann. schrieben hatte, sondern man hat eben hier und da angefragt der Ruhegeha der Witwengeh Sprechende Erhöh wird der Antrag zu erhöhen. der Obertonfifter finanziellen Gri beteiligen fid die Syn. W Grand- Echz Es infag von nur 1 Mart: Mt. 20000, t. 10000, Mt. zusammen über 6000 Geldgewinne von 70 000 zur Verlosung gelangen. Näheres ist aus den 5000 bar - Sferaten ersichtlich. Oeffentlicher Sprechsaal. In welcher Art die städtischen Arbeitsvergebungen rid, worauf gehandhabt werden, zeigt wieder ein drastischer Fall, nämme finden. i die heutige Vergebung der Beton- und Rabizarbeiten erg, daß fr die neue zukünftige höhere Töchterschule. Man hat wird angenom es feitens der städtischen Behörde nicht einmal der Mühe Die Auszahlun sert gehalten, diese Arbeitsvergebung in den hiesigen rte Annahme. Beitungen bekannt zu geben, folgedessen erweckt es schon von ng der Gehalte oraherein den Anschein, daß diese Arbeiten nur für ausngen auf Mittwärtige Unternehmer bestimmt sein sollen. Weiter hat man eken. xer. Lilienfei alle Utte hind e die Schatten milienglüd brin wei in feinem Verhältnis zusammen stehende Arbeiten zu einer Offerte vereinigt, obgleich dieselben zu zwei ganz getrennten Geschäftszweigen gehören, denn ein Beton- Arbeiter amb wenn er der tüchtigste ist, wird nie in der Lage sein Robizarbeiten. herzustellen und grade für die leẞtgenannten Bekanntmachung. Die Herren Frit Eccarius und Spenglermeister Georg Dagmer, dahier Einer für viele. Anmerkung der Redaktion. Dieser vorliegende Fall ist analog dem in letzter Stadtverordnetenfißung verhandelten Punkte: Vergebung des Druckes ber neuen Schuldverschreibungen; nur ist es dort noch unverständlicher, da man die Drucklegung überhaupt nicht ausgeund zuletzt die Arbeit nach auswärts gegeben.- Ja so muß es tommen. Es wird doch auch hierzu einmal ein anderer Wind einsetzen und ein neuer Kurs das Stadtschiff lenken. Was sagt unser Gewerbeverein, was sagt unser Bürgerverein dazu? Deffentlich, an Biertischen, in Interessentenkreisen werden diese beiden Fälle start durch. beraten und man spricht hier und da schon: ja zum Stiften und Zahlen, da wird man bedacht, aber will man ein Entgegenkommen, so findet man merkwürdiger Weise das Gegenteil. Gegründet 1883. ܨܒ Jean Dern& Co. Gießen Telephen Dr. 21 Inh: Oscar Gutmann Wrftanlage 31. Ton- und Mosaik- Fußbodenplatten, glaßerte Wandplatten. Elleinverkauf der echten Mettlacher Platten. Brfichtig. un. Ausstellungsräume u. Musterküche gern gestattet. Grüßt. Lager am Plate in Baumaterialien f. Hoch- u. Tirfbau. 2525252525 S IN Prima Gießener landwirtschaftlicher Wetterbienft. Voraussichtliche Witterung in Seffen für Donnerstag, den 16. März. Trüb, vielfach starke Regenfälle, Sturm, milder. In den tommenden Tagen stellenweise Hochwasser. Die Marktpreise für Vich und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 13. März 1905. Ochsen Kälber Schweine Höchste Schlachtviehpreise in Frank urt a. M. Fleischpreise in Gießen 1/2 11 " do. " 50 kg Schlachtgewicht 70-72 m. 1/2 kg 70-80 Pf. 70-74 80-82 Pf. do. 60-72" do. 64-65 " 17 Brotpreise in Gießen 18.75 M. Weißbrot 2 kg 52 f. 14.70 Schwarzbr. do. 48 " H Getreidepreise in Mannheim Weizen 100 kg Roggen do. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14. Es können eingestellt werden: 1 Wagner, 1 Tapezier und Polsterer, 1 Schreiner, 2 Schneider, 1 Glaser, 1 jüngerer Hausbursche, 1 Stallbursche, 10 Dienstmädchen, 4 Lauffrauen oder Mädchen. Lehrlinge: 1 Wagner, 1 Mechaniker, 1 Buchbi nder, 2 Schreiner, 1 Lackierer, 1 Bäcker, 2 Schneider, 1 Schuhmacher, 2 Glaser, 1 Graveur, 1 Kellner. Es suchen Arbeit: 1 landwirtschaftlicher Arbeiter, 1 Gärtner( Privatarbeit), 1 Glaser, 1 Waschfrau, Hausburschen, 1 Kaufmann, 1 Kellner( hier oder auswärts), 1 Diener, Portier oder Kassierer, Taglöhrer, 2 Lauffrauen, 2 Bureaugehilfen. Verantwortli: für die Politik und den Inseratentet! Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betbe in Bieken. usskohlen Bum bevorstehenden Frühjahre sowie alle anderen Kohlensorten empfiehlt billigst H. Schaumberger, Kohlenhandlung, Gießen. protestantische End zur Ausführung von Anlagen im Anschluß an geführt und zu id as Gas- und Wasserwert auf Grund der Bestimme. Dann tritt de ungen vom 29. Dezember 1902 zugelassen worden. iden Kinder werde Herr Eccarius ist auch weiter auf Grund der Be dem der Sohn sich timmungen vom 20. September 1900 zur Ausführung benußt der Bruder on Anlagen im Anschluß an das Elektrizitätee Schläge hart mit werk zugelassen. unter dem Anfügen, daß diejenigen Hauseigentümer, welche Anlagen im Anschluß an das Gas- und Wasserwerf und das Elektrizitätswerk, oder Ausbesserung und Beränderungen an solchen durch Spengler und Installaeure vornehmen lassen, welche nicht zur Ausführung derfelben von uns zugelassen sind, sich unter Umständen Inannehmlichkeiten und Weiterungen aussetzen. Gießen, den 8. März 1905. Saatkartoffeln. en- und Bangenge Wir bringen dies hiermit zur öffentlichen Kenntnis Kaiserkrone nglück die strafen che den Bund mit -legtes Rind, gegen das Kraft, die Mase ter tnüpft. , den Schlei ich, fie liebt Blich fürzt fie da n, dieweil der S Benith hinauf er von einem Sp ipinnt fidh i Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Die Liste über die während der Zeit vom 1. April dessen Verlauf 1905 bis dahin 1906 für die Pflichtfeuerwehr heranoren, weil fie ni uztehenden Personen liegt vom Erscheinen dieser BeDen niedrigen fanntmachung ab, während 8 Tagen auf der Bürgerund nur in de anteifteret- Zimmer Nr. 15 be als seinen Golffen. 5, draußen raft de Perle Erfurt Goldfrone Perle der Wetterau Maikönigin Note Frühfartoffeln weiße Frühkartoffeln Weltwunder Industrie gelbfleischige Paulsens Juli do Alte Blaue do Magnum bonum Sämtliche Kartoffeln sind rein und gut auserlesene Ware und von großer Ertragsfähigkeit. Brima Speise- und Salat= fartoffeln empfiehlt - Zimmer Nr. 15- zu jedermanns Einsicht J. Weisel offeriere ich alle Sorten Drahtgeflechte, sowie fertige Drahteinfriedigungen. Heinrich Schmidt II., Grünberg. Brauchen Sie Geld? auf Schuldsch., Wechsel, Bürgsch. Hypoth., Police etc., so schreiben Sie an C. G. Müller, Berlin 269, Derotheenstrasse. Jede Anfrage wird sofort discret u. kostenlos beantw. Streng reell! Empfehle mich als Leichenfrau. Frau Wader, Gießen Große Mühlaoffe 23. Tüchtiges Drahtflechterei. Freiwillige Versteigerung. Wegen Aufgabe meines Geschäfts und anderweitiger Verpachtung meiner Landwirtschaft versteigere ich fommenden Freitag, d. 17. März 1. Js., von vorm. 9 Uhr ab auf der Kegelbahn: 1 7jähr. Pferd, 1 Wagen mit Ernteleitern, 1 Wagen mit Dunghorn, 1 Stolperpflug mit Vorderpflug, 1 Schaufelpflug, 1 Chaise, 1 Schlitten, 1 Fegmühle, 1 Reitsattel, 1 Brockmühle, 2 Schweinetröge, 1 Partie Ketten, PferdeGeschirr, Schubkarren, Schmierbock, Kartoffelpflug, Pflugswagen, Heblade, 1 Jauchefaß, Heu, Stroh, Gemüse und Es wird dies unter dem Anfügen zur öffentlichen Telephon 235. Sonnenstraße 6. Dienstmädchen Martoffeln, 1 Stelter, 2 vollständige Betten, 1 Schreibpult, ginnen die kinderenntnis gebracht, daß während dieser Offenlegungsfrist den Weg bei den inwendungen gegen die Richtigkeit und Vollständigkeit bür und herein trägt der Liste, sowie Befreiungsansprüche auf Grund der Orts farrer Welsch fand feuerlösch- Ordnung vom 12. Juli 1892 mündlich oder e ihm nur noch ihriftlich bei uns vorgebracht werden können. Wir be erken dabei, daß Einsprüce, die lediglich durch et durch dieſes der Gattin för it anfchauung bete ft und man we bon ganz fal Fräulen gab bie Titel bornehmer Burid er Welt barzuftellen. pert feinen Gajul ärzere oder längere Abwesenheit des Pflichtigen Fahrräder, erstklassig, direkt Don Gießen begründet werden( insbesondere also Einprüche von Reisenden 2c.) schon im voraus als ausitslos bezeichnet werden müssen. Gießen, den 11. März 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Curschmann. Bekanntmachung. Die Stadtverordneten- Versammlung hat durch Bezelt in Bersuchung hluß vom 2. März d. J. einen Fluchtlinienplan für von an Private und Händler von Mk. 65.- an. Prima Zubehörteile, Mantel von ca. Mk. 4.- Luftschläuche von Mk. 2.80 an. auch an frem | am liebsten vom Lande, bald gesucht. Näheres bei Gustav Rohleder Grünberg. Lehrmädchen für den Laden gesucht. Henr. Lehmann. Gießen, Seltersweg 68. 3 tüchtige Mädchen suchen Stellung nach Darmstadt per 1. April, auch früher. Fran Opper, Gießen, Afterweg 6 Hinterh. Suche für 1ofort oder Ostern Reparaturen dem Fabrikat 1 braven Jungen prompt und billigst. Katalog gratis und franko. Sartner war all stituts von der Frankfurterstraße nach dem ,, Schwalbe", Akt.- Ges. it egter Kraft wußteglarerweg und für die Straßen zwischen Ausbrüche heraus littelweg und dem veterinär- medizinischen Inrben, indem fie Igebeffen fich zu fr Der Entwurf des Fluchtlinienplans liegt bis zum 1. April ds. Js. auf unserem Tiefbauamte offen. Ginefen einen Seit tabungen gegen denselben find binnen der gleichen Frist natürlig. Ein fei Meidung des Ausschlusses bei uns vorzubringen. Gießen, den 8. März 1905. lung war der Rapla mit feften, martant hinzuzeichnen wu bfam niedergebal tte betonen milf Linzen, der a ltergeift und Bauer Herr Conradi in recht ehrwürdig ie Regie des Her Mühe gefcheut un bantend mit reiche G. H. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Lahnkalk- u. Marmor- Industrie* August Gabriel jr. Giessen. Kalkwerke: Abendstern. Telefon 84. - Feinste Bau- und Düngekalke in Stücken und gemahlen. Prima Hartbrand- Ziegelsteine D. N. F. Duisburg- Wanheimerort. Gegründet 1896. Prima alten deutschen Cognak per Literflasche Mk. 1.80 empfiehlt der Lust hat, die Gärtnerei zu erlernen. Karl Berger Nachf. Gießen, Marburgerstraße 100. Junger Hausbursche fofort gesucht. Gießen. Seltersweg 14. Kleine 2- Zimmer- Wohnung mit Gartenanteil zu vermieten Schöne Aussicht, Alle Sorten Joh. Seibel, Gemüse GIESSEN Ludwigsplatz. stets frisch, sowie gute Junger Mann Speisekartoffel militärfrei, Geschäftsleiter eine Filiale( Colonialware) sucht ander billigst zu haben bei 1 Haufen Mist, 1 Loch Jauche, Jauche Kantel, Steigleitern, Reisefoffer, 1 Partie Ziegel, 1 großes neues Thor, 1 Häckselmaschine und sonstige Haus- und Küchen- Geräte gegen Baarzahlung. Rodheim a. B., 15. März. TORCM Geethe geschilzt Vertreter gesucht. Bäckerlehrling gegen Vergütung gesucht. Wilhelm Löber, Bäckermeifter, Gießen. 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Part.- Zim. z. verm. a. einz. Gießen, Wallthorstraße. Frau. Gießen, Wolkengasse 11. Bekanntmachung. Betr. Feldbereinigung in der Gemarkung Gießen, rechts der Lahn; hier: den zugezogenen Teil der Gemarkung Heuchelheim. Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kenntnis. Gießen, den 13. März 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Betr. Wie oben. In der Zeit vom 9. März d. Js. bis einschließlich 22. März d. Js. liegen auf dem Gemeindehaus zu Heuchelheim bei Gießen die Arbeiten des 3. Abschnittes von dem zur Feldbereinigung Gießen rechts der Lahn zugezogenen Teil der Gemarkung Heuchelheim, nämlich: 1. die Zuteilungskarten, 2. das Zuteilungsverzeichnis, 3. die Gütergeschosse, 4. die Zusamenstellung der Gütergeschosse, 5. das Obstbaumverzeichnis; ferner die Arbeiten des 2. und 3. Abschnitts von den infolge Grenzregulierung aus den Gemarkungen Allendorf und Klein- Linden zugezogenen Grundstücken, nämlich: I. Gemarkung Allendorf: 1. das Besitzstandsverzeichnis, 2. die Gütergeschosse, 3. die Zusammenstellung der Gütergeschosse, 4. das Zuteilungsverzeichnis, 5. die Zuteilungsfarte, 6. das Geldausgleichungsverzeichnis; II. Gemartung Klein- Linden: 1. das Besißstandsverzeichnis, 2. die Gütergeschosse, 3. das Zuteilungsverzeichnis, 4. die Zuteilungskarte, 5. das Geldausgleichungsverzeichnis zur Einsicht der Beteiligten offen. Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen hiergegen findet ſtatt: Donnerstag, den 23. März d. J., vormittags von 11 bis 12 Uhr, im Gemeindehaus zu Heuchelheim bei Gießen, wozu ich Pinoleum aller Qualitäten u.Fabrikate Teppiche, Vorlagen, Treppenbelag Preise. Till vorhänge ( Mk. 3.50 bis 35.- Mk.) Sonnenstores Uebergardinen Leinenstores Bekanntmachung. Die unterm 3. Februar 1905 angeordnete Sperre der Kaplansgasse wird hiermit aufgehoben. Steßen, den 13. März 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird Dreihänsergasse von heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Unerreichte, Durch Gelegenheit sehr billige in modernsten Dessins. anerkannt geschmackvollste Auswahl. Nur gewissenhaftes Verlegen garantiert Uebernahme aller Dekorationsarbeiten. selbst bei den geringsten Qualitäten Reparaturen an Polster- u. Holzmöbeln die ( Quadratmtr. 1,25 M.) Grösste Haltbarkeit. billigst. Th. Brück, Giessen, Möbel, Ceppiche, Uorhänge- Stoffe, möbel- Stoffe, Linoleum. Ecke Schlossgasse- Brandplatz- Kanzleiberg. Wir empfehlen in größter Auswahl: Herren- u. Knaben- Anzüge Joppen Hosen Arbeiter Kleider zu bekannt billigen Preisen. Eine Partie Herren- u. Knaben- Anzüge bedeutend unter Selbstkostenpreis. M. Hartmann Nachf. Prämiiert Grünberg i. H. auf allen beschickten Ausstellungen. May Arnold Sieb- und Drahtwaren- Geschäft Neuenweg 2 Gießen liefert Gießen, den 15. März 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Frühjahrs- Pferdemarkt zu Gießen. Wie in früheren Jahren beabsichtigen wir auch bet dem am Mittwoch, den 22. März d. Js. stattfinden. den Pferdemarkt eine Pferdeschau mit Prämiierung abzu halten und zwar speziell für im Privatbesitz befindliche Reit-, Wagen- und Arbeitspferde; dieselben können unter dem Reiter, ein, zwei- oder vierspännig auch im Geschirr vorgeführt werden. Mr. 63. Ob Bead and 116. For Frau Schwieger den diefer Uhr, fich doch G Die Prämiterung beginnt vormittags 11 die Vorführung und Preisverteilung vormittags 121 Uhr, in dem hierfür vorgesehenen Prämiierungsring. Während der Vorführung Konzert der hiesigen Feuerwehrkapelle. Es gelangen nur Ehrenpreise zur Verteilung. Anmeldungen haben bis zum Montag, 20. März d. Is., bei Herrn August Schwan, Weinhändler in Gießen zu erfolgen. Pferdebesizer laden wir zur Beteiligung ergebenft ein. Gießen, den 10. März 1905. Die städtische Pferdemarkt- Kommission. Jean Kirch. Holzversteigerung. Montag, den 20. d. mts. wird im hiesigen Ge meindewald folgendes Holz versteigert: 360 Retsstangen( zu Bohnenstangen geeignet). 4 Rm. Buchen Scheit. 8 Rm. Buchen Knüppel. 4 Rm. Buchen Stöde. Neuenweg 2 200 Buchen Wellen. Drahtgeflechte f. Einfriedigungen in allen Längen Breiten und Mustern. die Beteiligten unter dem Anfügen einlade, daß die Night Uebernahme ganzer Einfriedigungen in erscheinenden mit Einwendungen ausgeschlossen find. Einwendungen find schriftlich abzufassen, zu begründen und auf Papter in Aftengröße( mindestens/ Bogen) einzureichen. Friedberg, den 6. März 1905. Eisen- und Holz- Konstruktionen. Ferner empfehle: Siebe und Durchwürfe für Der Großherzogliche Feldbereinigungskommiffär: Landwirtschaft und Industrie zc. gez. Spamer, Kreisamtmann. V. Hessisch- Thüringische Staatslotterie Biehung V. Blaffe. 14. März 1905. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mart gezogen. ( Ohne Gewähr.) 39 42 91 214 67 85 93 328 94 429 41 45 60 601 16 19 90 768 860 34 940 53 72 73 1020 85 122 51 247 83 313 22 44 45[ 250] 414[ 300] 22 514 33 43 64[ 250] 73 601 6 54 727 79 803 8 41 48 2057 80 189 213 364 66 69 94 418 55 85 547 627 58 712 29 58 3005 145 90 239 371 442 525 42 81 607 38 763 809 46 47 57 932 35 4057 117 47 66 206 318 68 38 99 443[ 250] 559 89 677 99 703 862 917 5053 71[ 250] 94 238 340 64 421 26 43 53 86 87 98 525 93[ 250] 526 69 723 28 815 16 40 42 49 959 6016 24 113 201 8 46 73 432 54 95 400] 501 29 41 604 22[ 1000] 29 49 65 725 26 45 60[ 250] 807 931 7113 288 99 367 81 403 546 70 681 758 807 73 82 982 90 8016 81 178 79 251 396 434 677 82 703 11 33 820 992 9095 98 236 351 67 88 421 84 520 31 53 99 608 48 704 6 20 61 875 83 990 10196 203 97 306 62 454 531 47 50 95 647 731 44 828 73 88 946 91 11025 88 250 65 301 462 72 503 15 54 61 668 782 85 860 67 82 921 12026 68 71 134 61 71[ 300] 216[ 250] 330 31 45 93 402 17 529 36[ 250] 613 45 706 7 48 54 820 86 904 20 42 13046 64 94 113 64 232 86 399 199 501 82 647 60 756 81[ 250] 94 822 25[ 250] 916 68 80[ 250] 85 86 14021 42 66 71 116 282 311 58 74 451[ 250] 515 22 26 39 74 627 50 58 36 87 720 36 54 74 849 69 932 79[ 250]] 990 15060 123 32 56 63 76[ 300] 202 36 51 412 90 504 625 95 709 827 16006 78 179 217 26 62 343 52 85 95 451 61 78 534 634 39 55 719 20 882 941 61 80 17157 264 320[ 250] 37 94 444 536 80 613 35 71 707 33 802 12 81 84 95 918 37 78 18056 115[ 250] 39 76 222[ 250] 60 75 33 381 91 401 33 530 601 30 851 73 911 70 19265 559 710 14 30 99 863 72 74 941 47 89 20056 60 79 122 85 87 214 362[ 250] 88 487 647 784 861 63 94 911 83 21001[ 250] 85 180 206 36 53 62 81 302 3 51( 250] 58 467 69 36 552 64 96 607 36 59 726 89 952 22198 213[ 250] 16 322 79 84 442 75 544 653 95 726[ 1000] 842 54 63[ 400] 984 23026 113 21 56 69 233 52 364 95 421 34 77 89 524 605 718 24077 112 15 16 32 36 72 82 96 277 420 48 524 56 82 99 674 751 64 873 916 78 84 88 25064 133 51 207 50 55 65 352 68 75 98 424 94 98 583 613 27 702 18 839 41 69 86 26004 85 135 62 226 50 53 54 61 322 450 73 74 505 8 7 74 84 89 607 62 704 79[ 250] 93 933 86 27037 41 167 213[ 250] 80 325 457 742 848[ 250] 28037 58 73 104 55 67 219 301 55 75 80 423 25 [ 250] 32 52 556 676 93 705 46 47 95 810 78 84[ 250] 943 51[ 250] 69 29018 244 50 415 47 83 513 84 657 713 28 813 30 60 924 85 30005 30 32 91 100 51 257 432 505 32 51 65 631 79 799 896 31083 131 43 78 92 98 220 68 500 4 11 99 674 89 710 24 810 77 32049 54 59 256 96 345 417 527 62 64 607 53[ 300] 63 98 748 944 33134 71 204 300 7 15 39 457 71 97 740 81 91 814 38 918 33 65 98 34028 43 126 59 65 335 51 88 484 621 57 710 44 59 70 93 861 981 Alle anderen Drahtarbeiten sauber und billigft. 35088 124 62 91 263 408 41 59 68 533 82 637 805 40 925 27 38 39 94 99 36037 75 84 133 62 248[ 250] 82[ 400] 503 7 26 68 83 622 727 32 857 929 34 92 93 37001 254 309 46 447 59 503 64[ 250] 66 604 7 50[ 250] 751 79 827 51 74 955 38122 83 246 82 316 43 48 57 429 32 516 46 628 706 29 43 801 61 77 909 39053 66 134 74 83 206 17 24 45 B06[ 10000] 28 42 95 477 518 61 98[ 250] 605 89 730 37 61 78 816 40029 69 111 23 24 62 285 93 97 302 76 98[ 250] 534 41 47 49 32 88 624 756 41010 47 59 69 168 243 75 332 83 95 545 709 45 64 802 1 72 955 84 42017 40 68 95 266 316 76 84 520 41 49 50 71 627[ 250] 7 95 813 86 908 79 43087 99 113 16 243[ 250] 73 414 66 70 94 509 430 37 71 741 70 804 45 58 925 75 97 44106 81 315 70 448 524 71 304 90 98 782[ 250] 926 40 45033 138 71 246 68 88 339 56 57 71 79 458 89 97 514 644 80 738 308 89 46041 259 305 7 408 65 90 527 83 639 61 68 731 815 67 75 81 94 2 46 87 47093 152 90 254 441 55 508 658 95 760 828 71 906 10 37 43 1953 72 77 94 96+8209 85 334 78 8912501 421 43 75 84 642 89 92 725 1750 Eichen Wellen. 5080 Fichten Wellen( hierunter 700 lange Wellen zu Bohnenstangen und Spalierholz geeignet). 75 Rm. Eichen Stöcke. 16 Rm. Fichten Stöcke. 32 Rm. Eichen Knüppel. Die Zusammenkunft ist mittags 12 Uhr auf der Kreisstraße Gießen- Leigestern am Diftrift Sprengel Großen Linden, am 13. März 1905. Großh. Bürgermeisterei Großen- Linden. Leun. 2868 86 947 49019 119 64 92 94[ 250] 70 320 47 511 95 634 72 92 717 78[ 250] 827 985 250] 50059 148 86[ 250] 229 35 66 81 323 531 641 97 732 46 61 81 826 14 66 86 51044 200 61[ 250] 320 31 59[ 300] 67 440[ 1000] 69 508[ 250] 27 60 699 743 67 74 77 807 93 990 52025 61 72 88 96 101 205 14 28 46 9 429 51 507 43 54 618 78 95 737 806 95 98 914 34 39 97 53104 225 .1 64 72 85 93 402 83 510 12 94 649 781 848 948 64 95 54004 9 40 45 96 160 77[ 250] 94 318 23 33 70 413 87 551 621 870 923 75[ 250] 92 55085 194 218 44 87 92 97 368 69 469 95 97 570 77[ 250] 91 657 705 85 808 35 61 993 98 56053 87 161 88 315 497 525 32 39 41 84 622 7 88 95 745[ 1000] 79 822 24 46 940 55 82[ 300] 57002 14 23 82 84 92 130 63 220 45 338 71 404 511 37[ 5000) 47 663 83 85 726 33 38[ 250] 12 48 804 67[ 250] 977 58028 79 81 155 210 30 62 348 446 73 80 545 705 11 850 929 97 59006 161 265[ 250] 383 410 20 507 25 56 91 608 33 74 81 953 62 60019 133 66 97[ 250] 206 25 42 46 51 330 38 416 30 90 518 48 C21 71 85 791 829 38[ 250] 954 61032 47 92 96 166 220 34 344 78 98 39[ 250] 478 96 500 16 73 674 95 701 23 913 34 59 62093 97 128 56 59 63 98 213 369 444 55 70 518 604 29 38 99 793 890 921 22 63017 96 106 300] 16 58 249 75 93 380 407 29 42 46 55 72 618 84 706 49 73 98[ 400] 33[ 1000] 64019 26 36 44 139 216 45 389 411 551 626 86 729 78 883 65026 35 39 79 126 35 228 56 375 463 74 94 602 79 729 53 55[ 250] 950 60 94 66001 7 72 184 237 95 361 401 79 585 657 86 99 712 73 851 37 970 89 67123 44 82 200 15 25 87 309 22 75 463 603 738 79 87 952 250 73 87 68044 154 235[ 300 u. e. Pr. v. 75 000] 45 98 389 508 73 $ 2 97 616 79 94 803 4[ 250] 84 87 901[ 250] 3 72 69160 75 218 344 74 159 69 94 519[ 250] 36 50 79 91 638 784 821 87 941 70021 23 24 53 77 100 37 68 81 300 26 485 87 544 660 85 757 68 562 914 15 98 71024 75 94 152 292 321 79 81 427 33 538 44 78 663 769 72008 120 37 204 49 68 313 33 425 70 72 88 589 601 725 68 80 95 873 73029[ 250] 104 35 83 207 15 18 55 356 59 403 56 72 93 98 500 10 16 642 74 827 89 98 927 29 99 74005 94 102 273 75 324 78[ 250] 469 598 678 749 819 41 922 75197 208 82 87 314 86 460 86 612 51 77 733 68 865 79 904 85 76000 20 77 93 141 42 94 206 73 85 92 410 30 631 67 755 850 87 928 4 56 83 77018 33 86 87 131 81 200 15[ 250] 352 405 21 43 95 589 696 19[ 250] 27 814 35 52 975 78031 74 115 41 57 67 91 241 361 84 579 8 670[ 250] 71 756 80 852 87[ 250] 936 79018 189 92 234 57 87 312 15 59 494 97 514 87 88 634 36 56 710 27 859 963 80012 28 52 137 54 70 75 215 82 337 76 469 93 503 21 73 88 630 38 702 31 32 39 40 822 950 55 56 82 92 81008 57[ 250] 140 66 281 327 ) 484 516 84 623 43 59 718 895[ 250] 943 49 82081 118 31 227 318 9[ 250] 73 455 96 534 68 88 630 56 772 77 801 84 935 76 79 83368 403 519 27 41 704 54 55 819 38 913 87 84005 246 302 7 70 76 476 94 123 25 56 88 738[ 250] 98 875[ 250] 993 85102 230 74 79 94 365 411 40 84 525 59 649 62 80 721 61 849 82 * 6034 60 94 112 18 58 217 319 51 431 78 516 27 630[ 250] 61 706 18 250] 40[ 250] 53 839 71 962 87085 100 29[ 25 000] 216 21 62 93 416 12 55 549 645 87 735 43 813 44 58 961 88080 255 77 99 377 462 75 77 2 97 504 11 14 27 36 82 85 626 718 59 65 889 96 89034 167 263 330 43 435 45 96 601 57 99 719 77 818 58 77 918 31 59 83 90026 37 49 59 82 109 46 380 98 499 558[ 250] 689 750 91003 81 180 96 99 284 367 417 76 77 80 512 72 674 728 32 66 99 877 85 93 917 92007 15 28 46 74 78 97[ 250] 122 245 70 87 302 11 92 445[ 300] 97 98 502 16 41 46 600 764 93 816 28 96 99 950 53 93095 182 207 41 309 10 51 79 509 46 605 11 728 58 94 96 79[ 250] 94059 69 100 24 66 81 203 16 40 331 432[ 300] 577 89 678 768 87 877 966 95018 30 64 67 86 202 73 85 330 35 40 56 86 448 599 844 725 34 319 919[ 250] 66 99 96029 60 143 56 82 251 62 71 427 34 42 655 70 719 27 32 836 61 96[ 250] 939 56 97016 87 93 131 97 218 84 312 439 66 513 20[ 2000] 614[ 250] 18 45 48 720 44 800 69 95[ 250] 928 73_96 98055 87 127 58 88 201 88 421 54 83 84 542 45 78 605 10 15 49 72 791 825 92 928 46 99 99042 86 116 59 210 25 66 96 374 408 31 93 95 518 59 64 711 82 802 911 Nächste Ziehung: 3. April 1905. Lose Richard Buchacker, Gießen, Neuenbäue 11. amtlich bestellte Haupt- Kolleftur der 5. Hessisch- Thüringischen Staatslotterie sind zu beziehen durch die G. F. F. Freitag, den 17. März abends pünktlich 8 Uhr: Nebung mit Brandangriff. Die Mannschaften haben pünkt: und vollzählig zu erscheinen. Das Kommando. --Magerkeit Schöne, volle Körperformen durch unser orientalisches Kraftpulver, preisgekrönt gold. Medaillen, Pars 1900, Hamburg 1901, Berlin 1903, in 6-8 Wochen bis 30 Ptd. Za nahme, garant. unschädl. Aerztl Viele Dankschreib. Preis Kart. n. Gebrauchsanw. 2 Mk. Postan fahrt darum Taene madit! Es galt a und den unbe fich abzulenter zu Ihrer Ver dankbar, wen mich mit Ihn Maria ja sprochen, Sa in ihrer Ge fie doch dies Sandra füllten Blid fortführte. 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