Februar 1882 e ihren Grund ußwegen ein bis zum 1. Mär Breite zurüd igen wiederhol Suwiderhand Felditcafgefeße Derden. i Bicken. A. r 1905, nad pilotal( Shu termin rigen bon Imp en haben, i n laffen fönnen t Stalberlymph n. Die Kinder it frischer Lei ittwoch, d am 15. Feb pieder vorzu Rinder, welche der Impfung rate zur Unter irztliche Attefte tatistische An nd des Aus a hielt er sich r sollten ihn lebensarmem richaffen zu ndsmann die hm er auf der en, denn um mehr. Gines Jerweise Lust Lust zur Erbetont. Und Lange hielPududsmurft er Lenz auch ch auf durchder Erde, die n blieben zuern, der„ alte tam nie wie. nach den ännern und Hühnerfedern ngefommenen ihling da... als die in der UND AIDWERK in. re Dinge aus gerät, ob da ie Oberhand Wochenschrift ges Verhalten ine Rotiz des Gefangenschaft ihn gelegentlich Borderteil feines eiten hinaufzog, Ropf nab allen machen. Dieje Tiers auf einen btet habe, wenn ber von andern de eines Avends, am Yellowstone in feinem eigen ffee zu entziehen hob fich zu einer e an den Seiten elben Weise, wie fiel. Da diefer weiter aus dem noch mehrmals, te fich nie in einer ewundene Kurve, tbegabten Verfol er feinen Weg an meintlichen Feinden und rechtfertigte Fes Berichts anzu underbarer ift die nem Hafen, der legt wurde. E3 bairdii. Radh ber aber nadh feiner craab, bag cs Bräfig würde an Aber der Gr Jabr in berfelben Tierart gemacht ngen fängt, und ichtiger Erforscher launt ift. Nr. 39. Jusertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz OberBeffen, die Stretfe Weglar unb Marburg 10.fg. fenft 15 fg. Reklamen ble Petitzetle 30 refp. 40 fg. Redaktion u. Haupteɣpesttion: teßen, Seltersweg 88. Fernsprechanfchlak Rr. 362. Mittwoch, den 15. Februar 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pta., in's Haus gebracht 60 Pfg., burch die Bost bezogen vierteljährl. Mt. 1.50. Brattebellagen: Oberhefftfche Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werttagen nachmittage. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Was ist uns Aberfynien? Die deutsche außerordentliche Gesandtschaft an den Negus Menelik von Abessynien ist unter Führung des Dr. Rosen am 11. Februar in Adis Ababa angelangt. Abessynische Truppen geleiteten sie dort in den kaiserlichen Palast, wo der Negus den Abgesandten des deutschen Kaisers und seinen Stab empfing. Der Aufenthalt der Gesandtschaft in Adis Ababa ist auf zwanzig Tage berechnet. Vermutungsweise berlautet, daß Verabredungen über einen deutsch- abessynischen Handelsvertrag zu den Aufgaben der Mission gehören und daß die Einrichtung eines deutschen Konsulats in Abessynien beabsichtigt sei. Die oben ausgesprochenen Vermutungen haben viel Wahrscheinlichkeit, denn sie liegen in der Richtung der von Kaiser Wilhelm II. verfolgten weitschauenden Wirtschaftspolitik, die feine Gelegenheit vorübergehen läßt, dem deutschen Handel neue Wege zu erschließen oder zu bahnen und gleichzeitig für unsere afrikanischen Kolonien neue Stüßpunkte zur Ausbreitung ihrer kommerziellen Beziehungen zu bieten. Abessynien ist ein ganz eigentümliches Staatengebilde. Seine Bewohner sind weder kulturfremd noch kulturfeindlich. Sie bekennen sich zu einem Christentum, das sie für das ursprüngliche ansehen, und ihr Kaiser, der Negus, führt seinen Stammbaum mit Stolz auf König Salomo und die Königin von Saba zurück. Fremde werden in Abessynien nicht mit barbarischer Feindseligkeit behandelt, allerdings mit einem gewissen Mißtrauen angesehen, das sich aus mancherlei unerfreulichen Erfahrungen erklärt. In Adis Ababa sind schon biele Gesandtschaften aus fernen Ländern erschienen, nicht gulegt aus Rußland, von dem man heute noch nicht weiß, ob es mit dieser Gesandtschaft etwa die Vorbereitung eines Bündnisses bezweckte, das die Engländer gegebenen Falles gleichzeitig in Indien angreifen und in Aegypten beunruhi sollte. Denn die Abessynier sind ein streitbares Volk, mit wohlgeordneten Heereseinrichtungen. Sie haben schon manchen Kampf mit Ausdauer und Geschick bestanden und nicht selten auch europäischen Gegnern sich überlegen gezeigt. Staatsmännische Klugheit bewies der Negus nach seiner erfolgreichen Abwehr der italienischen Angriffe, indem er beim Friedensschluß die den Italienern auferlegten Leistungen nicht als erzwungene, sondern als freiwillige erscheinen ließ. Die Bedeutung, die der Abordnung der außerordentlichen deutschen Gesandtschaft nach Abessynien innewohnt, ließ sich aus dem Mißbehagen erkennen, das schon ihre erste Ankündigung in Italien, Desterreich- Ungarn und anderwärts erweckte. Dieses Mißbehagen trat leise, aber erkennbar zutage. Das muß natürlich in den Kauf genommen und darf nicht als ein Hindernis empfunden werden. Es spricht darin auch nicht etwa eine feindselige Gesinnnug gegen Deutschland sich aus, sondern weit eher ein Tadel oder eine Mißstimmung gegen die eigene Regierung, die nicht imstande ist, eine gleiche regfame Findigkeit zu zeigen. Ein Blick auf die Karte von Afrika genügt, um die Erfenntnis gewinnen zu lassen, welchen Wert die Anbahnung guter handelspolitischer Beziehungen zu Abessynien namentlich für Deutschfüdwestafrika haben kann. Vom ViktoriaNiandsa, dessen südlicher Teil zu Deutschsüdwestafrika gehört, zieht sich eine förmliche Seenstraße nordwärts bis Abessynien hin in einer Länge von etwa 150 deutschen Meilen( 1125 Kilometer) in der Luftlinie. Abessynien ist vergleichsweise dicht bevölkert und hat einen jetzt schon nicht unbeträchtlichen und sehr steigerungsfähigen Warenbedarf, sowie eigene Erzeugnisse, die sich zum Austausch eignen. Ein deutsches Konsulat in Adis Ababa würde, nicht zur Einleitung, aber zur Förderung und Stüßung eines regen Handels- und Tauschverkehrs von größtem Nußen sein können. Von der Geschicklichkeit der deutschen Unterhändler darf man erwarten, daß sie das Mögliche zum Vorteil Deutschlands erzielen werden, der naturgemäß in diesem Fall mit dem Vorteil Abessyniens Hand in Hand geht. Der Krieg in Oftalien. In Petersburg hat das plötzliche Erscheinen japanischer Kavallerie im Rücken der Russen, das Kuropatkin in seinen letten Depeschen meldete, unliebsame Ueberraschung herborgerufen. Man war gewöhnt, die japanischen Dragoner als eine quantité négligeable zu betrachten. Und nun plößlich diese ungemeine Beweglichkeit und Schneid bei der bisher so verachteten feindlichen Truppe. Der kühne japanische Ritt wird als Vorspiel zu weiteren plöblichen Ueberraschungen betrachtet, bei denen die Japaner ihre Kenntnis der Gebirgspfade aufs beste ausnüßen werden. Von einer Seite wird dagegen behauptet, daß die Japaner den kühnen Nitt nur unter Verlegung der chinesischen Neutralität hätten bollführen können. Aus Petersburg wird dazu gemeldet: Die Garnison von Föngketing, welche, wie Kuropatkin berichtete, von den Japanern plötzlich angegriffen wurde, und in deren Nähe die Japaner eine Brücke in bie Luft sprengten, befindet sich zwischen Mukden und Charbin. Die japanische Waghalsigkeit wird lebhaft kommentiert; man nimmt an, daß die japanische Kavallerie über chinesisches Gebiet gekommen ist, da die Möglich keit, dieſen kühnen Ritt aus östlicher Richtung, also der Gebirgsgegend zu unternehmen, für ausgeschlossen gilt. Außer mit dieser ungewohnten Rührigkeit der japani chen Kavallerie beschäftigt die Petersburger öffentliche Mei nung sich weiter angelegentlich mit der soll Abberufung Kuropatkins. Während sie nach einer Version unmittelbar bevorstehen man nennt jetzt als seinen designierten Nachfolger den General Prodekow, wird von anderer Seite von neuem betont, daß seine angebliche Saumseligkeit ein großes strategisches Verdienst sei. Es wäre Wahnsinn, den Gegner in der Front anzugreifen, wie Kuropatkin feindliche Unterführer beabsichtigt hätten. Die Armee glaube an Kuropat fin und das endliche Gelingen seiner Pläne. Vor Eintref fen Griepenbergs, der als Hauptgegner Kuropatkins gilt, wird sicher nichts Definitives angeordnet werden. Auf unbeglaubigte Gerüchte hin konnte um so weniger eine Aenderung im Oberbefehl angeordnet werden, als Kuropatkin bei der Uebernahme des Oberbefehls sich volle Operations freiheit erbeten und erhalten hat. Es verlautet auch, daß Kuropatkin erst dieser Tage bestimmte weitgehende Wünsche ausgesprochen hat. Die magyarifche Armeefprache. Wien, 14. Februar. Während Kaiser Franz Josef am vergangenen Sams lag bei dem Empfang Franz Kossuths, des Präsidenten der ungarischen Unabhängigkeitspartei, noch die Erklärung abgab, daß er sich zur Not mit einer wirtschaftlichen Selbständigkeit Ungarns abfinden, aber niemals in eine Anlastung der Einheitlichkeit der Armee willigen könne, haben ver ungarische Landesverteidigungsminister und der Reichs friegsminister Bestimmungen getroffen, die tatsächlich diese Einheitlichkeit beeinträchtigen. Es handelt sich dabei zwar nicht unmittelbar um die Armees pra che, aber doch schon um den schriftlichen Dienstverkehr der Ar meeverwaltung. Der ungarische Landesverteidigungsminister hat angeordnet, daß die Korrespondenz mit dem Reichskriegsministerium und dessen Hilfsorganen( Ches bes Generalstabs u. s. w.) und mit allen Kommandos des gemeinsamen Heeres in Zukunft nur noch in ungarischer Sprache geführt werden soll. Allein in besonders dringlichen Fällen und wo die Uebersetzung nicht die Gewähr der Richtigkeit bieten könnte, dürfte eine Ausnahme zugelassen werden. Für den Verkehr mit dem österreichischen Landesberteidigungsministerium ist die deutsche Sprache nicht unbedingt verboten. Die Verfügung des Reichskriegsministe riums bestimmt den Gebrauch der ungarischen Sprache im Verkehr mit dem ungarischen Landesverteidigungsministe rium. Man ersieht alsbald, daß die ungarische Sprache der deutschen damit nicht bloß gleichgestellt ist, sondern einen Vorzug vor ihr genießt. Denn während im schriftlichen Verkehr mit dem österreichischen Landesverteidigungsministerium bon Ungarn aus die Anwendung der deutschen Sprache bloß gestattet ist, ist im schriftlichen Verkehr mit dem ungarischen Landesverteidigungsministerium von Desterreich aus der Gebrauch der ungarischen Sprache vorgeschrieben. Die Magyaren machen, dank ihrer Hartnäckigkeit, unausgesetzt Fortschritte. Sie erreichen stückweise, was sie wollen. Charakteristisch ist, daß die österreichischen Militärbehörden selbst ihre eigenen Maßnahmen, in denen sie den prinzipiellen Standpunkt der einheitlichen Heeressprache aufgeben, tunlichst verheimlichen. Der eben erwähnte reichskriegsministe rielle Erlaß ist auf dem Umweg über Ungarn hier bekannt geworden. Seine Publikation im gegenwärtigen Augenblid ist nicht dazu angetan, die Position derer zu stärken, die mit dem Kaiser Franz Josef der Ansicht sind, daß das öfterreichisch- ungarische Heer nur eine Sprache haben dürfe. Das Ende der Diktatur. Petersburg, 14. Februar. Der Diktator General Trepow hat sich nicht blos gründlich mißliebig, er hat sich in kurzer Zeit beinahe böllig unmöglich gemacht. Daß er bei der Bevölkerung nicht gerade Popularität gewann, liegt zum Teil in der Aufgabe, die ihm gestellt ist. Aber auch in den Kreisen, deren Anschauungen den seinen nicht allzu entfernt sind, hat er durch sein ganzes Auftreten eine Mißstimmung hervorgerufen, die der in der Bürgerschaft und bei den Arbeitern herrschenden nichts nachgiebt. Vielleicht hat die Größe der Machtvollkommenheit, mit der er ausgestattet worden, dazu beigetragen, ihm den Glauben beizubringen, daß es Grenzen für seine Befugnisse überhaupt nicht gebe, daß er auf feinen noch so hochstehenden und bewährten Beamten Rücksicht zu nehmen habe. Es kann daher nicht Wunder nehmen, daß man erzählt und allgemein glaubt, das Ende seiner Diktatur stände unmittelbar bevor, er werde durch die Ernennung zum Chef der gesamten Gendarmerie zugleich entschädigt und unschädlich gemacht werden. Auf General Trepot selbst ist wohl die phantastische Idee zurückzuführen, jedem russischen Bürger einen Spion als Wächter an die Seite zu stellen. Dadurch wäre allerdings die Beschäftigung mit revolutionären Umtrieben verhütet vorausgesezt, daß man zugleich die Möglichkeit hätte, auch die Spione selbst zu überwachen. Das Finanzministerium hat von dem Ministerkomitee den Auftrag erhalten, die Arbeiterverhältnisse in wirtschaftlicher, sozialer und hygienischer Hinsicht einer gesetzlichen Neuregelung zu unterziehen. Ganz besonders ist es darauf hingewiesen worden, die Vorschriften über rein wirtschaftliche Streiks von den Vorschriften über Unruhen und Unruhe- Anstiftungen zu trennen. In Moskau scheint die Erregung wesentlich nachgelassen zu haben, da die Wiederaufnahme der Universitätsvorlesungen für die nächste Woche in Aussicht gestellt worden ist. Gräfin Montignofo gibt nach. Der neue leidige Zwist zwischen der Gräfin Montignofo und dem sächsischen Königshause hat schneller, als man dachte, einen befriedigenden Abschluß gefunden. Die Gräfin Montiguoso hat sich bereits zur Auslieferung der Prinzessin Anna Monica Pia an den König von Sachsen bereit erklärt. Ueber die letzten Verhandlungen, die zu diesem für beide Teile erfreulichen Resultat führten, liegt uns nachfolgender Bericht vor: Florenz, 14. Februar. Auch die größten Optimisten glaubten nicht, daß es nach dem, was auf dem deutschen Konsulat zwischen der Gräfin Montignoso und Justizrat Körner, dem Vertreter ihres gejchiedenen Gemahls, vorgegangen war, doch noch zu einer friedlichen Einigung fommen fönnte. Die Gräfin hatte sich mit der ganzen Reizbarkeit ihres Naturells auf den Justizrat gestürzt wie eine Lowin, der man ihr Junges rauven will, jagten die italienischen Blätter. Scharfe Worte, harte Verdächtigungen waren gefallen, der Justizrat hatte repliziert, wie hier behauptet wird, in einer Form, wie man sie einer Dame gegenüber nicht anwendet. Gräfin Montignoso hatte darauf eine Art Ultimatum gestellt, in dem sie erklärte, nie auf die Bedingungen des sächsischen Hofes eingehen zu wollen. Sie würde ihr geliebtes Kind nicht herausgeben. Nun hat sie sich doch dazu bereit erklärt. Mehrfach wird behauptet, weil ihr sonst die Rente entzogen worden wäre, die sie vom Dresdener Hofe erhielt. Die Parteigänger der Gräfin aber sagen, weil ihre Unschuld in der Guicciardiniaffäre vom Vertreter des Königs anerkannt worden sei. Daraufhin habe die Gräfin mildere Saiten aufgezogen und einer friedlichen Einigung zugestimmt. Wer recht hat, wer weiß es? Authentische Nachrichten über das Verhör der Bonne, Fräulein Muth, und der Dienerschaft der Gräfin liegen bisher nicht vor. Die italienische Presse verbreitet fast übereinstimmend, daß Fräulein Muth die Gräfin aus Bosheit verleumdet habe und ein schmähliches Ueberwachungs- und Spionagesystem im Hause errichtet habe. Der Verkehr Guicciardinis mit der Gräfin habe sich durchaus auf der Stufe freundschaftlicher Sympathie gehalten. Die Dienerschaft habe nichts Belastendes zu bezeugen gewußt. Die Reise der Gräfin nach Dresden sei nur durch die fast zur firen Idee gewordenen Ueberzeugung zu erklären, man müsse sie ihre geliebten Kinder wiedersehen lassen. So die umlaufenden Gerüchte. Justizrat Körner, der ihren Wert und Unwert am besten beurteilen kann, hüllt sich in ein undurchdringliches Schweigen. Das einzige, was man sicher weiß, ist, daß Prinzessin Anna Monica Pia nach Deutschland zurückkehren wird. Ueber ihr und ihrer Mutter künf= tiges Geschick läßt sich zurzeit keine feste Voraussage machen. Die Politik. Wie unser CB.- Mitarbeiter von einer der italienischen Botschaft in Berlin nahestehenden Seite erfährt, ist, vorbehaltlich unvorhergesehener Hindernisse für Anfang April eine Begegnung Kaiser Wilhelms II. mit dem König von Italien in Neapel geplant. Der Kaiser wird sich Ende März in Kiel auf seiner Jacht„ Hohenzollern" einschiffen und nach dem Mittelländischen Meer fahren. In seiner Begleitung wird sich Prinz Eitel Friedrich befinden, der nach der glücklich überstandenen Lungenentzündung einer Erholung bedarf. In Neapel wird sich gelegentlich der Zusammenkunft das italienische mittelländische Geschwader, vielleicht auch eine Division deutscher Kriegsschiffe einstellen. Ein Austausch von Frühstückseinladungen ist in Aussicht genommen. Der Begegnung wird hohe politische Bedeutung beigemessen. Schriftliche Verhandlungen zwischen Berlin und Rom sollen bereits im Gange sein. Der vielgenannte Koburg- Gothaische Minister Dr. Hentig hat jetzt endgültig sein Amt verlassen. Dem Wunsch des Regenten gemäß hatte er den Rücktritt verschoben, bis das Gesetz über die Domänenteilung vom Landtag angenommen sein würde. Das ist jetzt geschehen. Der Präsident des Landtags von Gotha sprach dem scheidenden Minister den Dank des Landes für die erwiesenen Dienste aus. * Die nationalliberale Fraktion des Reichstags beabsich tigt, die Schaffung einer mit richterlicher Unabhängigkeit ausgestatteten Reichsbehörde zur Entscheidung von Beschwerden in Zollangelegenheiten zu beantragen. Die Behörde soll ihre Funktionen beginnen, sobald der neue Zolltarif( mit den neuen Handelsverträgen) in Kraft tritt. Mit allen Vertragsstaaten, Rußland ausgenommen, sind, wie man weiß, internationale Schiedsgerichte für Zollstreitigkeiten vorgesehen. Die in Rede stehende Reichsbehörde würde bei Beschwerden gegen Entscheidungen der Landesfinanzbehörden zuständig sein. Das Verfahren soll dem bei dem Verwaltungsstreitverfahren üblichen ähnlich sein. Man erinnert sich, daß nach dem Inkrafttreten der jezigen Handelsverträge vor etwa zwölf Jahren die Zollkuriosa" eine große und nicht eben erquickliche Rolle gespielt haben. Der Wiederholung dieser Erscheinung will der nationalliberale Antrag vorbeugen. Belgien. König Leopold von Belgien will, wie bekannt, der Verheiratung der Prinzessin Clementine mit dem Prinzen Viftor Napoleon die Zustimmung nicht geben. Er hat, um ein Hindernis oder wenigstens eine Schwierigkeit zu schaffen, nach Paris die Suggestivfrage gerichtet, ob man dort die The seiner Tochter mit dem Bonapartisten- Prätendenten nicht ungern sehen würde. Die Antwort aber bestand unerwarteterweise in der formellen Versicherung des Präsidenten Loubet und des Ministers Delcassé, daß ihnen die geplante Ehe der Prinzessin Clementine vollkommen gleichgültig sei. König Leopold wird nun nach anderen Gründen Umschau halten müssen. Er behauptet, deren sehr schwerwiegender ,, privater Natur" zu haben. Sehr glücklich ist König Leopold in seiner Familie jedenfalls nicht. Heer und flotte. Ein nener weittragender Torpedo. Wie aus Fiume gemeldet wird, wurde in der dortigen Torpedofabrik zum ersten mal seit Erfindung dieser mörderischen Waffe ein Torpedo auf 4000 Meter Distanz mit bestem Erfolg lanciert. Dies wurde zufolge einer Verbesserung an dem Richtungsregulator erreicht. Das überraschende Resultat erregt in technischen Kreisen Aufsehen. Ein türkischer Offizier in der deutschen Marine. Unter den auf der Station Mürnik in nächster Zeit eintreffenden Fähnrichen zur See befindet sich auch ein türkischer Offizier, der türkische Leutnant z. S. Ahmed Salich Bey. Er entsiammt einer der hervorragendsten türkischen Familien. Sein Vater ist Gouverneur von Hedschas und sein Schwiegervater Mustapha Sefir- Pascha Generalinspekteur der türfischen Artillerie und Chef des Militärbildungswesens. Leutnant Ahmed hat bereits die Militärschule in Konstantinopel besucht und sich dann ein Jahr in Berlin aufgehalten, um die deutsche Sprache zu erlernen. Auf Wunsch des Sultans gestattete der Kaiser ihm den Eintritt in die deutsche Marine, der er seit 1903 zuerst als Seekadett und seit einem Jahre als Fähnrich zur See angehört. Deutfcher Reichstag. freuzen, die dem Kriegsrat in Tokio zur Disposition stehen vird. Die Ausführung der geplanten chinesischen Flotte, ihr Bau und ihre moderne Ausrüstung wird sicher in pekuniärer Beziehung die geringsten Schwierigkeiten machen. Denn das Reich der Mitte verfügt über unerschöpfliche Hilfsquellen. ( 141. Sigung.) CB. Berlin, 14. Februar. Wenn gestern abend um 8 ihr, nachdem der Zentrumsabgeordnete Dr. Heim eine große Rede beendet hatte, in der er den Vorwurf erhob, von den Handelsverträgen würden in der Hauptsache die Großgrundbesizer, nicht in gleichem Maße die Bauern den Vorteil haben nicht nur die Sigung, sondern auch die Debatte geschlossen worden wäre, so hätte dies der Gründlichkeit der Beratung keinen Eintrag getan. Irgendwelche neuen Argunmente für oder wieder wurden heute nicht mehr beigebracht. Müde und langweilig schleppten sich während der ersten Stunden die Erörterungen hin. Weder der Sozialdemokrat Herbert, noch der Nationalliberale Dr. Blankenhorn, noch auch der württembergische Minister Pischek vermochten auf die Dauer die Aufmerksamkeit zu fesseln. Erst der Abg. Dr. Stöcker vermochte es, die Lust der Herren Abgeordneten an Privatgesprächen siegreich zu bekämpfen; er hatte das Ohr des Hauses, weil er wenigstens in formvollendeter Weise den landwirtschaftsfreundlichen Standpunkt der Rechten noch einmal darlegte. Der Antisemit Bruhn hingegen tat das. selbe in so derber Art, daß er sich eine Rüge von seiten des gerade amtierenden Vizepräsidenten Grafen von StolbergWernigerode zuzog. Sehr lebhaft wurde es während der folgenden Rede des Abg. v. Gerlach von der freisinnigen Vereinigung. Seine Aeußerungen riefen bei der Mehrheit so oft Gelächter und Widerspruch hervor, daß schließlich Gras Ballestrem zu seinem Schuße eingreifen mußte. Er fat es mit den stürmische Heiterkeit erregenden Worten: Meine Herren! Ich bitte Sie, die Unterbrechungen zu lassen, Sie halten nur das Geschäft auf! Chinefifthe Seerüftungen. London, 14. Februar. Die einzige Frage bleibt, ob der japanische Einfluß oder richtiger der Einfluß der japanischen Partei in Peking stark genug sein wird, um diese großen Marine- Pläne zur Ausführung bringen zu lassen. Nah und Fern. Der Newyorker Blaubart Hoch benimmt sich mit der größten Frechheit und Kaltblütigkeit, trogdem die Untersuchung gegen ihn immer mehr erdrückendes Material zutage fördert. So machte er beispielsweise von der relativen Freiheit, welche man ihm im Polizeigefangenhause als Unterjuchungshäftling gewährt, Gebrauch, uns einer Wärterin daselbst, namens Ahlbeck, den Hof und ihr schon nach Furzem Gespräche einen Heiratsantrag zu machen. Hoch äußerte zu der Wärterin, daß er bestimmt auf seine Freisprechung rechne, obgleich er allerdings etwas zu häufig" geheiratet habe, und daß er dann hoffe, eine Tournée durch Nordamerika zu unternehmen, um sich gegen hohes Eintrittsgeld sehen zu lassen. Dieses vom Polizei- Inspektor Sheppn bestätigte Vorkommnis im Chicagoer Gefangenhause wird aber noch durch den Heiratsantrag in Schatten gestellt, den eine der von Hoch verlassenen Frauen, wie sich jetzt herausstellt, seinerzeit erhielt. Hoch bot dieser nämlich noch während des Leichenbegängnisses ihrer Schwester, die gleichfalls die Gattin Hochs gewesen war, die Hand zum Ehebunde, und kurz darauf fand die Hochzeit statt, nach welcher Hoch ihr mit sicbenhundert Dollars durchging. Die Erfolge der Japaner auf dem Kriegsschauplaze in Ostasien lassen die Pläne zum Zusammenschluß der gelben Rasse festere Gestalt gewinnen. Unter japanischer Leitung soll eine Neugestaltung der chinesischen Marine erfolgen. Es ist anzunehmen, daß, wie es stets im ostasiatischen Inselreiche geschieht, dem Plane die Ausführung auf dem Fuße folgt. □ Schiffskatastrophen. Wie erst jetzt entdeckt wurde, ist der russische Schoner„ Anna Marie" in der Nacht zum 11. 3. M. südlich von Grundsunda bei Gothenburg aufgelaufen. Der Schoner zerschellte an den Klippen; doch gelang es der aus 7 Mann bestehenden Besatzung, sich auf Wrackstücken auf eine Klippe zu retten. Hier wurden sie erst nach drei Tagen bemerkt. Als ein Boot die Klippe erreichte, waren bereits zwei Mann der Besagung infolge der Kälte gestorben, ein dritter war ertrunken. Japanischem Einflusse ist es gelungen, das Augenmerk des Prinzen Bulim, der China auf der Weltausstellung in St. Louis vertrat, auf die Wichtigkeit einer starken chinesischen Seemacht hinzuweisen. Zu dem Zwecke soll ein besonderes Marineministerium in Pefing gebildet werden, das sich in Drganisation, Terminologie und allen Einrichtungen eng an die japanische Marine anlehnt. Das letztere Moment ist besonders zu beachten; zeigt es doch die geheimen Absichten, die Japan bei dem Unternehmen leiten. Es soll auch ein chinefischer Beamter nach Tokio gehen, um einschlägige Studien zu machen und einen höheren japanischen Marineoffizier als Berater anwerben. Dann sollen zunächst eine Reihe von Flottenstationen errichtet werden, die alle der Zentralbehörde in Tientsin unterstehen. Jede Station erhält eine MarineSchule, an der fremde Marineoffiziere die angehenden chinesischen Admirale in der Nautik und im Seefriegswesen unterrichten. Schließlich soll neben der aktiven Flotte eine MarineReserve errichtet werden. Der japanische Dampfer„ Natorigawa" rannte während eines dichten Nebels gegen die neuen Hafenanlagen in Osako und ging unter. 91 Personen sind ertrunken. Im Bergwerk verschüttet. Im Crednerschacht beim Orte Ober- Röblingen( in der Nähe von Eisleben) wurden 7 Bergleute verschüttet. Fünf wurden gerettet, einer ist getötei und einer schwer verletzt. Wenn dieser gewaltige Plan verwirklicht ist, dann wird neben der japanischen Flotte, die soeben ihren Befähigungsnachweis in glänzender Weise abgelegt hat, eine zweite, womöglich noch stärkere Seemacht das chinesische Meer durchEin Lehrling mit der Meisterin durchgegangen. So unglaublich es flingt, daß ein Lehrling mit seiner Meisterin fund davon geht, in dem böhmischen Orte Schandau bei attau hat der Bäckerlehrling Alois Mattuscheck dieses nststück fertig gebracht. Er ist in Begleitung der Frau Lines Lehrherrn Jahoda flüchtig geworden. Das ungleiche ciebespaar ist glücklich nach Amerika entkommen. An Barmitteln fehlt es ihnen nicht, die Frau hat vor ihrem Versowinden die Kasse ihres Mannes bis auf den letzten Heller geleert. Der Reichskanzler als Millionen- Erbe. Durch die Blätter geht eine Notiz, derzufolge dem Reichskanzler Grafen Bülow von dem Großkaufmann Godefroy in Hamburg die Summe von 3 bis 4 Millionen Mark vermacht sein sollen. Bislang ist noch keine Bestätigung dieser Meldung veröffentlicht. † Die Pocken in Berlin. Unter dem Verdacht, an Bocken erkrankt zu sein, ist der Kanzlist Tack in Berlin mit seiner Frau, seinen sieben Kindern und zwei Plätterinnen, die bei der Frau Tack in Arbeit standen, in die Charité gebracht. Die Untersuchung wird ergeben, ob echte asiatische Bocken borliegen oder ob es sich nur um Windpocken handelt. Dämon Alkohol. In Aachen stieß der frühere Postunterbeamte Haas, ein dem Trunke stark ergebener Mensch, seiner Frau und seinem Sohn im Streit einen Dolch in den Unterleib aus Wut darüber, daß sie ihm kein Geld zu Schnaps geben wollten. Die Frau ringt mit dem Tode, während die Verwundung des Sohnes nicht besonders schwer ist. Haas wurde verhaftet. antworten. Der Verteidiger machte geltend, dieses Spiel könne nicht als Glücksspiel in Betracht kommen, da durch den Ruhstratprozeß festgestellt sei, daß selbst Pokern" nicht zu den Glücksspielen zähle. Demgegenüber bemerkte Oberamtsrichter Damköhler als Vorsitzender: daß Pofern kein Glücksspiel sei, sei die persönliche Ansicht des Ministers Nuhstrat, der er z. B. nicht beitrete. Das Urteil lautete auf 20 Mark. Areicher beim Se würden. Das S Ausgabe genehm 90 700 in halt Abg. Röh der Bürgermeist ralfam, während Der polnischen wünscht für bie Bolizeilaften. 2 gaben genehmig Dieburg, mit 6 in Einnahmen. der Sozialdem Shaft habe 483 321 Landesuni wirtschaftlicher Die Regierung § Der Meineidsprozeß gegen den Kellner Meyer- Oldenburg wird, dem Vernehmen nach, in Bückeburg zur Verhandlung kommen, weil sowohl für die Residenz Oldenburg, wie für Bückeburg ein gemeinschaftliches Oberlandesgericht besteht und, wie schon gemeldet, sämtliche Richter des Oldenburgischen Landgerichts in diesem Prozesse als Zeugen vorgeschlagen sind. Das Bückeburger Gericht wird nun zunächst zu entscheiden haben, ob fahrlässiger Falscheid oder missentlicher Meineid anzunehmen ist; im ersteren Falle wird die Angelegenheit vor die Strafkammer, im lekteren vor das Schwurgericht gewiesen werden. Eine fabrikmäßige Fälschung von Wandergewerbescheinen für galizische Händler ist in Hannover entdeckt wor den. Nach den bisherigen Feststellungen sind für etwa 20 000 Mark gefälschte Wandergewerbescheine an galizische Händler verkauft und von diesen zum großen Teile in gutem Glauben an die Echtheit der Wandergewerbescheine auch benutzt worden. Eine Ehetragödie hat sich in der Münchener Gesellschaft abgespielt. Der dort lebende Freiherr v. Roman gab auf seine Gattin fünf Revolverschüsse ab, ohne sie indes ernstlich zu verwunden. Hierauf tötete er sich durch einen Schuß in den Kopf. Eheliche Zerwürfnisse sollen das Motiv zu der traurigen Tat gewesen sein. Erinnerungen an die Treber- Affäre. In dem Konkurse des Kaufmanns Otto, früheren Aufsichtsratsmitglieds der Rasseler Trebertrocknungs- Gesellschaften, beträgt die Schuldenmasse rund 3 Millionen. An die Gläubiger werden 55 Pfg. auf je 100 Mk. zur Verteilung gelangen. Die Gläu biger des ehemaligen Generaldirektors der TrebertrocknungsGesellschaften Adolf Schmidt werden für je 100 Mt. ihrer Forderungen 60 Pfg. erhalten. So wird aus Kassel gemeldet. - Tages- Chronik. Aus der Dresdener Gemäldegalerie wurde ein Gemälde Hohenfels gestohlen; es stellt eine Landschaft dar. Das Bild war mit einem wertvollen goldenen Rahmen versehen. - Vermischtes. =[ Dr. Hahn und die Löwen im Zirkus Busch.] Viel belacht wurde während der Verhandlungen des Bundes der Landwirte im Zirkus Busch zu Berlin das Eingreifen der hinter den Kulissen befindlichen Löwen in die Debatte. Sie unterstrichen die Beifallsstürme, die sich nach besonders treffenden Pointen erhoben, durch ihr donnerndes Gebrüll. Besondere Heiterkeit erregte ihr andauernder Lärm, als Graf Reventlom bedauerte, daß Hahn dem Reichstag fern bleiben müsse und dabei sagte:„ Wenn dieser Hahn krähte, mehrfach frähte, dann pflegten unsere Gegner hinauszugehen, und sie weinten bitterlich." Man erinnerte sich unwillkürlich der alten Fabel, wonach das Krähen des Hahnes auch den König der Tiere in eilige Flucht schlagen soll. Die Inhaberin des Apollotheaters in Hannover, Witwe Rentiere Engelbrecht, hat sich wegen großer Geldverluste an diesem Unternehmen erhängt. Hus dem Gerichtsfaal § Ein Offizier wegen Fahnenflucht verurteilt. Das Neisser Kriegsgericht der zwölften Division verurteilte den Leutnant Walter vom Bezirkskommando in Ratibor wegen Fahnenflucht und Unterschlagung zu einem Jahre drei Monaten Gefängnis und Ausstoßung aus dem Heere. Drei Monate wurden auf die Untersuchungshaft angerechnet. =[ Die„ Abstempelung der Verheirateten".] Eine son. derbare Bekanntmachung hat eine Münchener Behörde erlassen. Im Rosentalschulhause ist die folgende Bekanntmachung angebracht:„ Die Abstempelung der Verheirateten findet nur mehr von 9 bis 3 Uhr statt." Die Bekanntmachung hat Bezug auf die den Arbeitslosen Münchens zu gewährende Unterstüßung. Daß den Verheirateten unter den Arbeitslosen aber auch noch zugemutet wird, sich abstempeln zu lassen, ist geradezu unmenschlich. Oder sollte vielleicht die Münchener Behörde nur die Abstempelung der Unterstügungskarten gemeint haben? Dann hätte sie sich aber doch etwas deutlicher ausdrücken sollen. § Ein Braunschweiger Richter über das Pokern. Vor dem Braunschweiger Schöffengericht sollte sich ein Restaurateur wegen Duldung des„ Mauschelns ohne Aßzwang" verfation leifte bardhschnittlich fügung fei Beber fagt dienst Geffen Angliederung Institut in G im Ausgaben Ropitel 37. T 6663 713 Min bewilligt. Bei Realfhulen forde über die Buffänd diffen Direktor fistlich feines bugt habe. fgeben, die jed rot Rothna und teilt mit, dine Unterfud anonymen An Waterfuchung alls eine feige Mogg. v. Bre emmen pflichttreu Schaffensfreudig daß jeder Den brugt, um den tanen Augenblic Dr. Edadel fei wejen, warum Eisenhuth =[ Eine Luftfahrt über den Aermelkanal] hat der französische Aeronaut Jaques Faure glücklich durchgeführt. Er brauchte zu der Strecke London- Paris, die der schnellste Zug, der Nord- Erpreß, in 6 Stunden und 50 Minuten zurücklegt, nur 6 Stunden und 30 Minuten. [ Jaques I., der Kaiser des Saharareiches,] ist von einem Pariser Bureau für Lieferung von Zeitungsausschnitten" auf Zahlung von 2537 Francs verklagt wor den. Er hat sich von dem Bureau mehrere Wochen lang Ausschnitte liefern lassen, um genau zu erfahren, was die Leute von ihm halten. Nun, da er genau weiß, daß man ihn für verrückt hält, hat er für den Mann, der ihm die Quelle seines Wissens erschloß, nicht ein paar lumpige Tausendfrancsscheine übrig. - [ Studenten als Hausmädchen.] Die Rustin- Univer sität in Illinois hat wegen finanzieller Schwierigkeiten das Dienstpersonal entlassen. Nun müssen die Studenten selbst kochen, Feuer anzünden, Reinemachen usw. Wenn dabei mur das Studium nicht zu kurz kommt, kann den jungen Leuten diese kleine Abwechselung nicht schaden. Ein rechter Mann muß sich in allen Lebenslagen zu helfen wissen. [ Eine elektrische Bäckerei- Anlage,] die erste dieses Systems auf dem Kontinent, wurde in Bregenz- Rieden errichtet. Dieselbe wurde kürzlich von einer größeren Abteilung des Konsumvereins Basel praktisch einer Probe unterzogen. Die Basler brachten ihr eigenes Mehl und ihre eigenen Bäcker mit sich, um sicher zu beurteilen, ob das geschätzte Basler Brot richtig in einem elektrischen Ofen hergestellt werden kann. Das Resultat war ein ausgezeichnetes. =[ Der Mikado und General Nogi.] Von einem feinen Zug echt menschlichen Mitgefühls seitens des Mikado wissen englische Blätter zu berichten. Er soll dem Sieger von Port Arthur, General Nogi, der während des Krieges seine beiden einzigen Söhne und schließlich auch seinen Neffen, der an deren Statt sein Erbe werden sollte, unter den russischen Kugeln verbluten lassen mußte, die Erziehung der drei fleinen Söhne des Kronprinzen zu übertragen gedenken. In den Sprößlingen seines Herrscherhauses, so ist der zarte Gedanke, der den Mikado dabei leitet, wird der alte, feiner Söhne beraubte Mann Trost für seinen Kummer und neue Hoffnung für seinen Lebenswinter finden. Kunft und Wiffenfchaft. LG. Ein nenes Drama Tolstois. Graf Leo Tolstoi hat ein neues Drama Hinter den Kulissen des Krieges" geschrieben, welches im Petersburger Alexandra- Theater aufgeführt werden sollte. Es ist selbstverständlich, daß Tolstoi nach seiner Fekannten Weltanschauung und angesichts der russischen Mizstände in seinem Drama den Krieg auf das schärfste verurteilt. Die dramatische Zensur hielt die Aufführung des Dramas daher für gefährlich und belegte das Stück mit strengem Verbot. Tolstoi hat sein Werk nunmehr nach München gesandt und stellt es allen europäischen Bühnen zur freien Verfügung. Hessischer Landtag. s Darmstadt, den 14. Februar. Vor Eintritt in die Tagesordnung verlas der Kammerpräsident Haas eine Botschaft des Großherzogs, in welcher derselbe dem Haus seine Vermählung anzeigt. Es folgt dann die Forts zung der Buget- Beratung und tritt bei Rapitel 31 Gendarmerie der Abg. Hirschel für eine leichtere Sommerkleidung der Gendarmen ein. Ministerialrat Best teilt mit, daß die Regierung an eine Reorganisation der Gendarmerieuniformen herangetreten sei. Abg. Ulrich tritt für eine größere Freiheit der Gendarmen am Sonntag ein. Abg. Bär will als Zusatz zur Litewka einen leichten Mantel hinzugefügt haben und wünscht außerdem Beseitigung der Helme und der blanken Knöpfe, da hierdurch die Landter Intrigue b werde auf diese Schein von Bew ölferung fei di pigen Fällen n gingen scharf bo man aber die Hügtern. Hie Bormittag. Die Fahr Unser Heute Na Momrod die Bahnhof war gesamten Umgeg in Bewegung Großherzog fta Bolte lächelnd durch Oberb Fulda- Gießen b tum angefamm onders war die und Reistiro Fie ganze Fahr Sonderzug um am Bahnhof erf Rich in Bewegun on am Bahnh geidmüdt mit Namenszügen Tempel batt Dormer, tellung gend Die Arieg Turn und Bräparander S Rhei Gies dieses Spiel men, da durch Bofern nicht emerfte Ober 3 Bofern tein des Ministers eil lautete auf Meher- Oldenzur Verbandfreicher beim Herannahen eines Gendarmen zu früh gewarnt würden. Das Kapitel wird hierauf mit 539 704 Mt. in Ausgabe genehmigt. Desgleichen Kapitel 32, Polizei, mit 90 700 Mt. in Ausgabe. Bei Kapitel 33, Polizeifaffen, hält Abg. Köhler eine telephonische Verbindung der Bürgermeistereien mit den Gendarmeriestationen für ratsam, während Abg. Hirschel eine schärfere Ueberwachung der polnischen Hausierer verlangt. Abg. Dr. Frenay wünscht für die Städte eine gleichmäßige Verteilung der | intonierte die Gießener Regimentsmusit die Hessen hymne. Zum Empfange waren Fürst Karl von Solms- HohensolmsLich nebst Gemahlin erschienen. In dem Empfangstempel begrüßte Bürgermeister Heller das Großh rzogliche Baar namens der Stadt Lich und brachte in furzen Worten das Hoch auf dieses aus, in welches die dichtgedrängte Menschenmenge begeistert einstimmte. Bei der Abfahrt brach das Bublifum gleichfalls in brausende Hurrahrufe aus. Nach der Vorbeifahrt ordneten sich die Vereine zum Festzug durch die Großherzogin nochmals am Fenster zeigten. Die Stadt selbst prangte im schönsten Festkleide, jedes Haus war mit Flaggen und Kränzen geschmückt. An Eingang zur Stadt hatte man eine prächtige Ehrenpforte mit der Inschrift „ Heil unserm Fürsten paare, errichtet. Ueber den Initialen E. 2. E. war eine Krone geflochten. Die Abreise nach Darmstadt erfolgt Donnerstag Nachmittag 2 Uhr. - Redner gestern Abend beibrachte, fann man sich schon ganz lebhaft den hessischen Bauern formen, wie er leibt und lebt und spottet. Wie viel Reichtum an Volkstümlichkeit aber noch wild draußen auf dem Felde wächst und bislang nicht zu einer zusammenhängenden Betrachtung abgeerntet wurde, zeigte die noch manchen Spottvers und-Namen hervorbringende lebhafte Debatte, die dem Vortrage folgte. Es wäre unserem Volkstum wirklich ein unschäzbarer Dienst erwiesen, wenn ein über die Kraftmittel gebietender Dichter in Mecklenburg einst es getan! Idenburg, wie Bolizeilasten. Das Kapitel wird mit 137000 r. in Aus- Stadt und das Schloß, woselbst sich der Großherzog und aufstünde und Beschlag auf den Stoff legte, wie Frit Reuter desgericht be. er des OldenBeugen vor dnum zunächst d oder missentFalle wird die schaft habe ihre Angelegenheiten selbst zu regeln, mit teren bor das Busch.] Viel Des Bundes der Eingreifen der ie Debatte. Sie besonders tref Gebrüll. Be ärm, als Graf ng fern bleiben ähte, mehrfag Szugehen, i nwillkürlich auch den König ] Eine son Behörde er ende Bekannt Verheirateten Die Bekannt En Münchens zu heirateten unter vird, sich abstem. Oder sollte viel bstempelung der nn hätte sie sich 11. ] hat der fran urchgeführt.& die der ſchnellſte nd 50 Minuten reiches,] ist von von Zeitungs cs verklagt wor ere Wochen lang rfahren, was die weiß, daß man nn, der ihm die n paar lumpige Mustin- Univer wierigkeiten das Studenten felbil 1. Wenn dabei fann den jungen aden. Ein redt helfen wissen. die crite di regenz- Rieden r gröheren Abtei iner Probe unterRehl und ihre eige n, ob das geschätzte Ofen hergestellt zeichnetes. Jon einem feinen Mikado wissen Sieger von Port eges seine beiden Neffen, der an er den russischen hung der drei gen gedenken. In so ist der zarte der alte, feiner mmer und neue chaft. Leo Tolstoi hat ein ter aufgeführt wer Tolstoi nadh feiner der ruffischen Miz rieges" gefchrieben das scharffte berur Die Aufführung de gle das Stüd n nunmehr nach Mi äischen Bühnen z g. ben 14. Februar berlas ber Rammer Bherzogs, in welder eigt. Es folgt dann gaben genehmigt. Ebenso Ropitel 34, Arbeitshaus in Dieburg, mit 64 135 Mt. in Ausgaben und 32 185 Mf. in Einnahmen. Kap. 35. Kirche, wird gegen die Stimmen der Sozialdemokraten, die erklären, jede Religionsgemein 483 321 Mt. Ausgaben genehmigt. Bei Kapitel 36, Landesuniversität bespricht Abg. Braun den landwirtschaftlichen Wetterdienst der Landesuniversität, den auch die Regierung anerkannt. habe. Die Gießener Wetterstation leiste für die Landwirtschaft Vorzügliches und habe durchschnittlich 90 Prozent Treffer. Ohne staatliche Unterstüßung sei das Institut nicht zu halten. Ministerialrat Lokales. 15. Februar 1905. PA Wie uns mitgeteilt wird, ist es in letzter Beit wiederholt vorgekommen, daß seitens der Vereinsvorstände, welche bei Theatervorstellungen oder Sonstigen Vereinsfeierlichkeiten eine Uberwachung durch Feuerwehrleute wünschten, oder solche auf polizeiliche Anordnung zuziehen mußten, der städtische Branddirektor so spät hierum ersucht worden ist, daß es nur mit Schwierigkeiten gelang, die notwendige Zahl von Feuerwehrleuten rechtzeitig zur Verfügung zu stellen. Wir machen deshalb alle Interessenten, ( Wirte, Bereinsvorstände 2c), darauf aufmerkſam, daß in Zufunft frühzeitig und mindeſtens einen Tag vor der betreffenden Feftlichkeit der Branddirektor unter Angabe der Anzahl der benötigten Feuerwehrleute benachrichtigt sein muß, andernGH. Gestern Abend veranstaltete die Ortsgruppe Gießen der hessischen Vereinigung für Boltskunde im Café Ebel ihren 4. Mitglieder- Abend. Zu Beginn teilte der Vorsitzende mit, daß die Vereinigung dem Großherzoglichen Paare zur Vermählung ein Huldigungstelegramm übermittelt habe und darauf folgende Antwort telegraphisch eingelaufen sei: ** Der Hessische Verband der Spenglerme ift er und Installateure teilt uns mit, daß am kommenden Sonntag, den 19. ds. Mts., in Darmstadt, Restaurant Sitte, Karlsstraße, präzis vormittags 11 Uhr eine Ausschuß- Sizung stattfindet, die besonders den Zweck hat, über den in diesem Jahr stattfindenden Verbandstag in Gießen eingehende Beratungen zu führen; des ferneren sollen die organisatorischen Verhältnisse des Verbandes zu eingehenden Darlegungen in dieser Sigung Veranlassung geben. Die Tagesordnung überhaupt ist sehr reichhaltig und Spengler und Installateur Handwerks nicht verschlt haben, auf diese Tagung, wozu auch sämtliche Ausschußmitglieder der Bezirksvereinigungen des Verbandes eingeladen sind, an dieser Stelle aufmerksam gemacht zu haben. von großer Wichtigkeit, und möchten wir im Interesse des 3wecks Weiterführung der Bahn MarburgDreihausen auf hessischem Gebiet werden gegenwärtig in den Gemarkungen Weitershain und Bernsfeld Vermessungen vorgenommen. Danach wäre zu schließen, daß der Anschluß an die oberhessische Linte in Mücke erfolgen wird. Die neue Strecke erschließt eine lagern. Gegend, in welcher noch größere Mengen Eisensteine ** Laubach. In seiner legten Sigung verhandelte der Gemeinderat über das von der Firma Bolf& Co. in Frankfurt gemachte Anerbieten bezüglich der Errichtung einer Badeanstalt, zugleich gedenkt genannte Firma damit auch die Einrichtung einer Gasbeleuchtung zu ver binden. Im übrigen hat sich die Beleuchtung mit Benoidgas im Gasthause zum Schüßenhof" durchaus bewährt. Bei dem immermehr sich verschlechternden Petroleum sehnt Der hessischen Vereinigung für Volkskunde für Glücksich jedermann nach einer besseren Lichtquelle, sowohl an den wünsche herzlichsten Dank. Winterabenden im Hause, als auch draußen auf den Straßen der Stadt. Weber sagt Unterstügung zu und hofft, daß der Wetterdienst Hessen erhalten bleibe. Abg. Köhler wünscht eine Angliederung des Wetterdienstes an das Landwirtschaftliche Justitut in Gießen. Das Kapitel wird mit 1 219 420 Mt. in Ausgaben und 368 720 Mt. in Einnahmen genehmigt. Kapitel 37. Technische Hochschule in Darmstadt, wird mit 663 713 Mt. in Ausgaben und 475 938 Mt. in Einnahmen bewilligt. Bei Kapitel 38, Gymnasien, Realgymnasien und Realschulen fordert der Abg. Dr. Darid eine Untersuchung über die Zustände auf dem Gymnasium zu Gießen, dessen Direktor man beschuldigt, daß er jede Autorität hinsichtlich seines Verhaltens bei Lehrern und Schülern eingebüßt habe. Während seiner Amtsführung seien Dinge ge- falls dem Ersuchen nicht Rechnung getragen werden kann. schehen, die jede Disziplin auf den Kopf steller. Ministerialrat Nothnagel bezeichnet die Anschuldigungen als falsch und teilt mit, daß die Regierung schon vor einem Jahre eine Untersuchung eingeleitet habe. Die Verbreiter der anonymen Unschuldigungen wurden nicht gefunden und die Untersuchung verl ef ergebnislos. Er bezeichnet das ganze als eine feige, gemeine und hinterlistige Denunziation. Abgg. v. Brentano und Köyler bedauern, daß man einen pflichttreuen Beamten so beschimpfe, wo soll da die Schaffensfreudigkeit herkommen? So weit sei es gekommen, daß jeder Denunziant einen Abgeordneten als Sprachrohr benüßt, um denselben irrig belehren zu fönnen. Er zweifle teinen Augenblick, daß man Dr. David falsch berichtet habe. Dr. Schädel sei in Offenbach ein sehr guter Lehrer gewesen, warum jetzt nicht in Gießen? Ministerialrat Eisenhuth verteidigt Dr. Schädel, er sei ein Opfer der Intrigue verschiedener Kreise. Ein angesehener Mann werde auf diese Weise heruntergemacht, ohne daß man einen Schein von Beweis vorbringe. In weiten Kreisen der Bevölkerung sei die Meinung verbreitet, man müsse sich in solchen Fällen nur an die Sozialdemokraten wenden, die gingen scharf vor und der Mann fliege heraus. Dabei hat man aber die Absicht, mit diesem die Regierung einzuschüchtern. Hierauf vertagt sich das Haus auf Mittwoch Vormittag. Die Fahrt des Großherzoglichen Paares von Romrod nach Lich. - Der Unser( Korrespondent schreibt: 14. Februar 1905. Heute Nachmittag 2.15 Uhr erfolgte auf Station BellRomrod die Abfahrt des Großherzoglichen Paares. Bahnhof war von einer tausendföpfigen Voltsmenge aus der gesamten Umgegend besetzt. Als der Sonderzug fich langsam in Bewegung setzte, erscholen brausende Hurrahrufe, der Großherzog stand om geöffneten Fenster und winkte dem Bolte lächelnd zu. Die Fahrt des hohen Paares durch Oberhessen war auf allen Station der Strecke Fulda- Gießen bekannt geworden, überall hatte sich viel Publifum angesammelt, um das Herrscherpaar zu begrüßen, besonders war dies in Niedergemünden, Grünberg und Reiskirchen der Fall. Der Großherzog stand fast die ganze Fahrt am Fenster. In Gießen traf der Sonderzug um 3.25 Uhr ein, auch hier war das Publikum am Bahnhof erschienen. Alsbald setzte sich der Zug nach Lich in Bewegung, wo er um 3.55 Uhr einlief. Hier hatte man am Bahnhof einen prächtigen Empfangstempel errichtet, geschmückt mit Flaggen und Rosen und den verschlungenen Namenszügen des Großherzoglichen Paares. An diesem Tempel hatten Bürgermeister Heller, Beigeordneter Dörmer, der Stadtvorstand und die Feftjungfrauen Auftellung genommen. Vom Bahnhof bis zum Schlosse bildeten die Kriegervereine des Hassia- Bezits Lich, der Turn- und Gesangverein aus Lich und die Böglinge der Bräparandenanstalt Spalier. Bei der Einfahrt des Zuges nb tritt bei Rapitel für eine leichtere Minifterialrat Beft Reorganisation ber Abg. Ulrich tritt nam Sonntag ein tewfa einen leichten außerdem Befeitigung hierdurch die Land - Schellfisch u. Kabliau lebende Fische empfiehlt billigst Rheinisches Kaufhaus Giessen, Bahnhofstrasse 26. " Ernst Ludwig und Eleonore. Sodann gab der Vorsigende das Wort an Herrn Pfarrer Schulte- Beuern zu seinem Vortrage über„ Spottnamen und Spottverse in den Kreisen Lanterbach, Alsfeld und Gießen" ab. Die Neckerei und Spötterei liege dem Volte im Blut und ganz besonders, so führte Redner aus, habe die Spottluft im oberh ssischen Bolte eine Heimat gefunden. Schon in den Kindern sprühe der Teufel Spott und manche kleine Absonderlichkeit vom Kindesauge an Gestalt oder Kleiderschnitt des Schulkameraden entdeckt und in ein Wißwort ausgemünzt, habe diesem schon oft einen Spottnamen eingetragen, der zeitlebens an ihm haften bleibe. Ueberhaupt sei das Spiel mit Personen- und Familiennamen im hohen Schwunge. Ein Kaufmann, der ein gemischtes Warengeschäft betreibe, werde an einem Drte beispielsweise der Meister Allerhand" und ein jüdischer Abkömmling " Schmul" und seine Gattin„ die Schmulsen" genannt. Aber mit den Namen allein habe es nicht sein Bewenden, es würden vielmehr außerdem noch völlige Spottgedichte und Anekdoten auf ganze Dörfer, Städte und Bezirke ins Leben gerufen. Der Hütejunge des einen Dorfes singe auf das andere und erhalte von dorther prompt die Antwort zurück. Aber nicht nur die Ortschaften verspotten einander, sondern auch die Konfeffionen begrüßen sich nach dem Referenten recht liebenswürdig als" Protestantische Dickföppe" und" Ratholische Kreuzföppe". Aber trotz dieses üppigen Wucher des Spottes soll er sich auf dem Rückgange befinden und seine älteren Gebilde nur noch von der Spinnstube eifrig gehütet werben. Herr Pfarrer Schulte ging sodann noch auf die Erklärung einiger Spottnamen für ganze Ortschaften ein. Die Freiensteiner wären z. B. mit dem vielsagenden Titel Mondstürmer" bedacht worden, weil sie einst den aufgehenden Mond, den sie für ein Schadenfeuer hielten, lösen wollten, und die Appenröder mit Walfischfänger", weil sie vor Zeiten einmal einen Fisch gefangen, den sie nicht kannten. Man ersieht schen hieraus, daß diese Streiche große Aehnlichkeit mit den Schwänken haben, die man von Schilda oder Schöppenstedt sich erzählt. Und in der Tat sind diese Geschichten mit ihren Variationen das unbestrittenste Eigentum der Volksseele. Als Freigut flattert der Faden durch das goldige Sonnenlicht des Volkstums, bis er irgendwo an dem Dornengeftrüpp des Spottes hängen bleibt und mit seinen Neßen die arme Mücke zu umstricken beginnt, denn ohne Ansehen der Person schwingt die Spottluft ihre Geißel und läßt ihre Hiebe sowohl auf den Rücken des Reichen wie des Armen herabsausen. Aus dem reichen Material, das der " Witwe, 22 J., finderlos, ohne Bügelkursus leben. And, im Befiß von über Glanzbügeln fann man binnen 4 500 000 Mt., wünscht Heirat mit! Wochen gründlich erlernen. Auf solid. Mann. Verm. nicht erf. Wunsch nachmittags. Daselbst Bwb. u. ,, Verit as", Borlin N.39 erb wird auch wäsche zum Bügeln angenommen. Gießen, Afterweg 43, II. Schlosser- Lehrling sucht M. Dörr, Schlossermeister Gießen, Nord Anlage 8. Junges ordentl. Mädchen tann die Kleidermacherei gründlich erlernen. Näheres Gießen, Dietzstraße 7. 2 möbl. 3immer sofort zu vermieten. Gießen, Marktstraße 11. Vorzüglichste Lederputz- Crême Kavalier Das Beste vom Besten Kein alltägliches Schuhputzen mehr nötig. - Aus dem Gerichtsfaal. Straffammer. - Gießen, den 14. Februar 1905. Die Ehefrau des Taglöhners Friedrich Hedrich von Wallenrod wurde wegen Urkundenfälschung und Betrugs Sie hat sich als zu 3 Monaten Gefängnis verurteilt. Chefrau des im Riebeſel'schen Walde beim Holzfällen verunglückten Arbeiters Greb vorgestellt und indem sie die Not ihrer Familie in den grellsten Farben schilderte um Unterflüßung gebeten, die ihr von dem Forstmeister Gulefeld in Höhe von 5 Mt. gewährt wurde und deren Empfang fie mit dem Namen der Ehefrau des verunglückten Greb bestätigte. Es wurde straferschwerend berücksichtigt, daß die Angeklagte die Not des einen und Mildtätigkeit des andern zu ihren strafbaren Handlungen benußte. Der Photograph Heinrich Nickel zu Bad Nauheim ist wegen Bestechung unter Antlage gestellt. Da er zum Termin nicht erschien wurde Vorführungsbefehl gegen ihn erlassen. Der Kutscher Karl Preising von Bad Nauheim ist mit seinem Gefährt nicht rechtzeitig ausgewichen was einen Zusammenstoß mit einem Handkarren zur Folge hatte, dessen Führer beiseite geschleudert wurde und eine Quetschung erlitt. Der Angeklagte wurde wegen fahrlässiger Rörperverlegung zu 10 Mt. Geldstrafe verurteilt.- Zum Schlusse wurde über die Berufung der Staatsanwaltschaft, welche gegen ein Urteil des Schöffengerichts Alsfeld ist, verhandelt. Rechtsanwalt Dornseiff in Alefeld hatte in seiner Hofraite einen Hinterbau errichten lassen, ohne im Besize eines revidierten Bauplans zu sein. Er wurde nebst verschiedenen Handwerksmeistern mit Strafbefehl in Höhe von 9 Mt. bedacht, auf dessen Einspruch Freisprechung erfolgte. Das Berufungsgegericht hob dieses Erkenntnis auf und verurteilte den Eigentümer sowohl als auch die Bauhandwerker zu je 3 Mart Geldstrafe. Siegener landwirtschaftlicher Wetterblenft. Voraussichtliche Bitterung in Hessen für Donnerstag, den 16. Februar. Vorübergehend etwas aufheiternd, später wieder Trübung und geringe Regenfälle, allgemein mild. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betde zu Gießen. 101000 9001 冰冰 Burts Weizen- Schalen, Weizen- u. Roggen- FutterMehl, Weizen- und Roggen- Kleie stets vorrätig. D Daniel Carle, Grünberg Brod- und Feinbäckerei. Oberall vorrätig! Fabrik: Union Augsburg. 3mm El se Zum bevorstehenden Frühjahre offertere ich alle Sorten Drahtgeflechte, sowie fertige Drahteinfriedigungen. Heinrich Schmidt II., Grünberg. Drahtflechterei. Bekanntmachung. Das Polizei- Reglement vom 24. Februar 1882, wonach die Garten- und Feldbesitzer die ihren Grundbesitz an öffentlichen Fahr- oder Fußwegen einfriedigenden Hecken in jedem Frühjahr bis zum 1. März auf 1,25 Meter Höhe und 0,50 Meter Breite zurückzuschneiden haben, wird mit dem Anfügen wiederholt zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß ZuwiderhandFür geringen Einsatz! Gr. Gewinnauslichten! nur 1 mark kostet ein Los der beliebten u. gewinnreichen 44ten Gothaer lungen auf Grund des Artifel 43 des Feldſtrafgefeßes Geldlotterie mit Geldstrafe von 1-10 Mt. bestraft werden. Gießen, den 9. Februar 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Holzversteigerung in der Fürstl. Oberförsterei Lich. Montag, den 20. Februar, von vorm. 92 Uhr an in den Distrikten Meilbach und Mönchwald: Buchen: 45 Rm. Stöcke, 2500 Wellen; Eichen: 9 Rm. Scheiter, 4 Nm. Knüppel, 17 Rm. Stöcke, 200 Wellen; Kiefern: 211 Rm. Knüppel, 120 Nm. Stöcke, 3600 Wellen. 2 Eichenschnittholz Durchmesser. = 1,40 Fstm.( 45 und 50 cm 31 Eichen- Grubenholz= 6,33Fftm.( Wagnerho lz, Pfostenholz), 70 Fichten- Derbftangen= 2,84 Fstm. 244 Fichtenreisstangen= 0,94 Fstm. Die Zusammenkunft ist auf dem Schlagwerk( LichBurkhardsfelden) nahe der Grenze zwischen dem Fürstlichen und Albacher Wald, auch unweit des Kreuzpunktes Schlagweg und Albach- Hattenröder Vicinalweg. Dienstag, den 21. Februar: a) in den Distrikten Wehrholz und Häuserberg: Eichen: 32 Nm. Rundscheitholz, 37 Rm. Knüppel, 66 Rm. Stöcke, 1340 Wellen; Birken: 9 Rm Knüppel; Nadelholz: 23 Rm. Knüppel, 44 Rm. Stöcke, 600 Wellen. 760 Fichten- Bohnenstangen; ==1 Eichen- Schnittholz- 0,43 Fftm.( 67 cm Durchm.) 69 Eichen Grubenholz= 12,40 Fftm. Zusammenkunft vorm. 9½ Uhr an der Grubenbahn im Wehrholz. b) im Distrikt Erlesberg: Kiefern: 137 Rm. Knüppel, 8 Rm. Stöcke, 450 Wellen; == 35 Fichtenstangen 1,81 stm. Zusammenkunft mittags 12 Uhr am Teich. Gesetzirch geschätzt Vertreter gesucht. Für unsere Hausfrauen giebt es nichts erleichternderes als eine Dampf- Waschmaschine System ,, Krauss", welche die Wäsche in der halben Zeit kocht und auch zugleich gründlich reinigt. Das Drehen kann ein Kind verrichten. Auf Wunsch zur Probe. Mit Rücksicht auf die Schonung der Wäsche sind 75% Ersparniss nicht überschäzt. Broschüre gratis.** Teilzahlungen gestattet. August Hammer, Giessen, Bismarckstrasse 40. Philipp Weiler, Cigarrengeschäft. Giessen. Kirchenplatz 1. Ia. naturr. tgl. frisch 10 Pfd. Colli 3338 Bargeld- Gew. und eine Prämie mit zus. 48000 MK. Grösst. Gew. I. günst. Falle 25000 Mk. best. aus einer Prämie v. 15000 MK. und einem Gewinn von 10 000 Mk. u. s. f. Auszahlung ohne j. Abzug. Ziehung bereits am 2. und 3. März 1905 durch die staatl. Lotteriedirektion in Darmstadt. Lose à 1 Mark. Il Lose für 10 Mk. ( Porto u. Liste 25 Pfg.) Wilh. Semmler, C. Lublinsky, August Frees. bei Zahnklinik Richard Buchacker, Hauptkollekteur, Giessen, Neuenbäue 11. Gießen, Bahnhofstraße 63. Wochentags 1-3 Uhr Total- Ausverkauf! Total- Ausverkauf! Um mein Lager bis 1. April vollständig zu räumen, verkaufe meine sämtlichen Buxkins in Winter- und Sommerware sowie meine echt Iteyrischen Herren- und Damen- Loden, Herrenwäsche, Trikotagen, Kravatten und Regenschirme zu enorm billigen Preisen one Anzüge nach Maass zu Mk. 35, 37, 42, 48. Julius Fischer, Giessen, Schulstrasse 6. Holz- Versteigerung im Gießener Stadtwald. Montag, 20. Februar 1905, vormittags 91/2 Uhr beginnend, werden im Gießener Stadtwald in den Distrikten Heegstrauch, Waldshute, Wanne und Oberhag versteigert: 2920 Fichten Derbstangen mit 86,58 Fitm. 2587 Fichten Reisstangen mit 23,45 Fitm. 4425 Fichten- Bohnenstangen mit 5,18 Fftm. 147 Birken- Derbstangen mit 4,74 Fftm.( für Wagner geeignet). 3 Rm. Kiefern- Scheitholz Knüppelholz Nadel- Stockholz 43 54 1940 Wellen Nadel Reifig,( für = Bäcker besond. geeign.) Birken- Reisig( zuBesenRetsig geeignet). 300 " 690 " 600" Eichen Asven- Reifig Total- Ausverkauf! Die Zusammenkunft ist auf dem alten Steinbacher Weg am Waldeingang. Gießen, den 13. Februar 1905. Gr. Bürgermeisteret Gießen. J. V.: Curschmann. Nac Total- Ausverkauf! 5725252525 Tach mehrjähriger Assistentenzeit an grösseren Krankenhäusern und 31/ 2jähr. selbständiger Thätigkeit in Braunfels habe ich mich hier niedergelassen. Sprechstunden von 8-9 vormittags und 2 bis 4 Uhr nachmittags. Dr. med. Carl Stuhl prakt. Arzt. Giessen, Bahnhofstrasse 26, 1. Etage. Nr. 39. 0 yleid faral gleid bürger Tung das; ab follte fi „ Ca ten des diesma in dem Sprüht menig Läche gnäd leicht ganze denen wiffer glätter und t haftige „ H Cie Gi und ich Lescheid Sie Sie hat fiel, du felbft n zeugen, fchaft i lebige, überleg oder sp zu new embia fem 123 F " f 107 11 " 721 " Bauholz 53,29 Schwellenholz, 52,20 Grubenholz 156,08 " fie m H gener 11 S " " " 328,99 tat, f H ff 262,13 gung " " 6,98 ..3 " 2,65 währe " " 0,53 das jel 5 Weißtannen Stämme 2 Linden- Stämme " " 1,57 Jugen H 11 " 0,54 Er " 1 ihn gen Bau- und Nußholzversterung Der Stadt Gießen. - Aus den Waldungen der Stadt Gießen, 3- 5 km von der Bahnstation entfernt und an chaussierte Abfuhrwege angrenzend, sollen Donnerstag, den 2. März 1905, vorm. 10% Uhr beginnend, im Saale des Lenz'schen Felsenfellers zu Gießen in der Nähe des Bahnhofs versteigert Versteigerung werden. Donnerstag, den 16. Februar nachmittags 2 Uhr Unbemittelte unentgeltlich. w rd in dem Hause Joh. Seibel Giessen, Ludwigsplatz empfiehlt sein Lager in Cherry, Portwein, Vino de Wermuth, Samos, Malaga in nur guten Qualitäten. ür einen jungen Kaufmann, F tüchtigen Bertäufer, wird ſof. Stelle gesucht. Armenamt Gießen. ür die Wiederherstellung der Kanalanschlußgräben werden Für Straßenbefestigung über den 2 tüchtige Pflasterer zum sofortigen Eintriit gesucht. Stundenlohn 40 Bfg. Bewerber wollen sich bei uns auf Zimmer Nr. 6 melden. Gießen, 13. Februar 1905. Städt. Tiefbauamt. Braubach. Ein Wärter fofort gesucht. Chirurgische Klinik Steßen. Bleichstraße 23, I auf Antrag des Erben das zum Nachlasse des Herrn Professor Dr. Pflug gehörige Mobiliar verfteigert. Es kommen zum Aus: gebot; 1 Buffet mit weißer Marmorplatte( Nußbaum), 1 ov. Tisch mit Marmorplatte, verschiedene Tische, 2 Seffel in rotbraunem Plüsch, 1 großer zweitüriger 66 Eichen- Stämme, Schnittholz mit 43,62 Festm. 1171 Fichten- Stämme 685 Kiefern- Stämme 13 Buchen- Stämme 15 Birken- Stämme 3 Eschen- Stämme Gegen Sicherheit wird Zahlungsfrist bis 1. Oftober Kleiderschrank in Kirschbaum, 1905 gewährt. Gedruckte Verzeichnisse über die Dimensionen 1 Teppich, 2 Spiegel, Stühle, 1 Lustre, Lampen, Bilder, 2 der zur Versteigerung kommenden Hölzer sind von der untergroße Delgemälde, 4 Bücher- zeichneten Stelle vom 20. 68. Mts. ab gegen Erstattung der gestelle, 1 Aftenschrank, 1Schreib- Druckfosten erhältlich. Daselbst können auch Karten über die pult, 2 Defen, 1 Amerikaner u. 1 Frischer, 1 Klavier, 1 Hero- Waldungen der Stadt Gießen, aus denen die einzelnen Waldphon mit 15 Platten, 1 Tafel distrikte und sämtliche Wege und Schneisen ersichtlich sind, service für 18 Personen, gegen eine Vergütung von 50 Pfg. bezogen werden. Glas und Porzellan, 1 Bowle, Wein- und Champagner- Gläser, Wegen vorheriger Besichtigung des Holzes wende man 1 Waschkommode mit Marmor- sich an die Forstwarte Geisel- Gießen, Arft.Hochwarte bei plate, 1 Regenfaß, 3 Fahnen, Gießen, Karl Brück Rödgen bei Gießen und Lozz- Wieseck. 13immerklosett 1 Flobertgewehr 1 Brockhaus Konv. Lerikon, 1 Figur( Aesculap), Kleidungsstücke, darunter 1 schwarzer fast neuer Tuchmantel u. v. a. Die Versteigerung findet bestimmt statt. Die Sachen fönnen am 16. d. M. von 10 Uhr ab besichtigt werden. Geißler, Gerichte vollzieher, Gießen. Gießen, den 11. Februar 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Curschmann. Holzversteigerung. Samstag, den 18. d. M. soll auf der Kreisstraße Hof- Bill Eberstadt- Ober- Hörgern- Kreisgrenze nachstehendes Holz versteigert werden. I. Stammholz Tafelbutter mt. 8.50, Naturbutter Ila. 92f. 8. Hausbursche Giessener Fifcbbaus Kirschbäume Durchm. 0.30-0.70 cm mit zuſ. 5.78 F ‹ ſtm 04er Ernte, hell u. hart 10 Mt. für Sonnenstraße 30. Bienenhonig Colli t. 5.50 3. Probe 11, But- bie Brovinziali Sitchens Täglich leb. friſche Schelläiſche ter und Honig Mf. 7.25. Auftalt per 1. März 1905 gesucht. Anmeldungen auf dem Cablian, sowie sämtliche Seefische in allen Preislagen. Sämtliche Lahnfische, wie Hechte, Karpfen, M. Simon. bei Ein schöner Laden eikfische zc. ftets leb. zu haben in der Löwengaffe preisw. za verm. Räh. Gießen, Seltersweg 56. Prompter Versandt nach Auswärts. Elster Käse bollett, 10 Pfd. Colli Mt. 5. Verwaltungsbureau erbeten. Halbfett Mt. 4.-, Kümmelkäse 3.50, zur Probe 12 Butter u. 2 Tlster Käse Mt. 7. schneeweiß, staub- u. stielfrei DauGänsefedern nenreich pr. Pfd. Mt. 1.75, dieselben ff. geschlissen per Pfd. Mt. 2.40, Daunen 3 Pfd. genügen z. Oberbett per Pfd. Mt. 4 bis 5.50. 1904er Legehühner fracht- u. zollfrei jeder dt. Bahnstation, garantiert lebend. Ankunft, in beliebiger Farbe, 13 Std. m. Zuchthahn M. 25.50. Spitzer, Tluste 105, via Oderberg i. Schles. Lahnkalk- u. Marmor- Industrie August Gabriel jr. Giessen. - Kalkwerke: Abendstern. Telefon 84. Feinste Bau- und Düngekalke in Stücken und gemahlen. Prima Hartbrand- Ziegelsteine D. N. F. H Nußbäume Kastanien " " " " 11 0.25-0.46 052 3.17 " " 11 " 0.55 " " f " 11 II. 23 Haufen Knüppelholz. III. 26 Haufen Reisig. leichten mformulaer el ber den Höchfttom m mit ihm am g and daß gar die t is der General gelangt jei, wird Beit glaubro cin in Aussicht ite und Erjagtrans Transportfom Etappenfompa der beiden Tra Cine Ehre ( Von unsere Admiral Togo it geheim gebali bert Schiffen Roja Spannung neue fr or entscheidender Der Anfang ist vormittags 10 Uhr bei Hof- Gill und fedzuges werden m wird bemerkt, daß unter dem Stammholz schönes Werkholz emein in dem R für Schreiner usw. iſt. Gießen, den 10. Februar 1905. Herrmann Kretsstraßenmeister. be nach fachmännis en, der man Russ am, nämlich bon e Hient fie diefe Gering edit ansehnlicher So as im fernen Oftafi Der Vorfall auf Bublifums fo eigentl Lokomobilen fahrbar mit Conassion 1 Stück Zimmermann 5-9 PS. Kuhn " 1 " Lanz 12-18 PS. 1 Lanz 6-10 PS. e tritifcher Makita 1 Stahlschmidt 12-15 PS. otte gelten, felbit to 20-30 PS. billigst abzugeben. Herborner Pumpenfabrik. Banif wirklich erwie