it dem Degen immer me, Jerome, halt ein! toftet mich ja fecha sch entsetzt. Und ich machen, wenn du mir gibt." Da zog der eine Börse und zählte hielt fich eines Tages die Macht der Mo. er Verehrer des abMarquis, wenn ich springen, so müßten Worten erhob sich ine tiefe Berbeugung Men Sie denn hin?" nen lernen," versette h, und die Diskussion heit cht geben, hin. Gold wirklich Edelzur Entdeckung seiner von heute nicht immer id von morgen hinzulich. ler 000 längliche, aber nicht It fie, schneidet sie in bis drei Suppenteller er voll weichgefochte Aepfel, die man gleic Zwei bis drei Heringe, Wasser oder Milch ge e aus und schneidet sie 3 drei ebenfalls würflig f Eẞlöffel voll Kapern, Tafelöl, Salz, Pfeffer en Salat recht gut. nenbot. Kompagnie wird der n beizuwohnen. Unter rleine Frage beant r Leutnant eine fleine ommt, prüft der LeutDertczyk, wenn ich Sie vas haben Sie zu ant; Rumpfscheibe", brüllt und der Leutnant inWelche Ziele befchießen Cumpfscheibe".- Sehr scheint was zu wissen. Visiervorrichtung, Herr tist es aus! aber er Brzibertczyt, woraus be, Bruft-, Rumpfscheibe!" nnert der Hauptmann, "-" Ich hab ich ganz ruhig lächelnd, aber Hauptmann!" Speisekartonen Sowie liefert billigt Feleste Salatkartoff J. Hankel, Gießen, Schloßgaffe. kauf inder. en, deshalb t trasse 20-22. Nr. 294. Jesertionspreis: Die einspaltige wertzetle fur ganz Oberbeen, die Kreise Weglar und Marburg 10 Bfg. fonft 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Bfg. Redaktion u. Haupterpedition: teßen, Selters weg 88. Fernsprechanschluk Rr. 362. Donnerstag, den 14. Dezember 1905 Sießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgebolt monatlich 50 Pfg.. in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Beifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Ernfte Mahnworte. In der Reichstagssigung vom Dienstag Graf Posadowsky Gelegenheit geno.. Staatssekretär 1, in eindringlicher Rede eine Mahnung an das Bürgertum im Reiche zu richten, das der Sozialdemokratie Vorschub leiste und gleichzeitig über das Vordringen der Sozialdemokratie klage. Natürlich geschieht die Vorschubleistung durch die vom Minister betonte materialistische Lebensauffassung, das Drängen nach Genuß und die einseitige Schätzung nichtidealer Güter unbewußt. Staatssekretär Posadowsky steht auf zu hoher Warte, als daß ihm nicht offenbar sein sollte, in welchem engen Zusammenhang diese neue Richtung mit dem plötzlichen und hohen Aufschwung unserer durchschnittlichen Wohlhabenheit steht. Arbeiter und Mittelstand haben neue Bedürfnisse kennen gelernt und an ihre Befriedigung, die sie jetzt als ihr Recht verlangen, sich schnell gewöhnt. Das soll ihnen auch garnicht verdacht werden. Ebenso ist es begreiflich, daß die Freude an der neuen Gewöhnung, das frische Behagen an früher versagten Genüssen zu einer übertriebenen Wertschäzung dieser Genüsse verleitet, zu einer förmlichen Jagd nach ihnen und nach erweitertem Gewinn. Doch wenn man auch verzeihen mag, was man verstehen tann, so darf man deswegen noch nicht alles Verständliche für gut und bewahrenswert halten. Gerade das rechte Verständnis soll oft zur Umfehr führen. Es fann nicht Sache eines Po'itifers sein, den Prediger in der Wüste zu spielen, der zur Reue und zur Buße auffordert. Das Seelenheil ist nicht sein Reffort. Aber es steht ihm wohl an, auf den inneren Zusammenhang aufmerksam zu machen, der unter der Oberfläche zwischen ökonomischen, wirtschaftlichen und ethischen Dingen besteht und sich geltend macht. Man kann nicht dem Materialismus huldigen, praktisch huldigen und gleichzeitig politische oder wirtschaftliche Richtungen bekämpfen, weil sie naturalistisch find. Graf Posadowsky verbreitete sich ausführlich über den Irrtum, der daran liege, daß der Vorwurf der sozialdemofratischen Gesinnung jedesmal erhoben werde, wenn man für irgend eine Forderung zugunsten der Arbeiter eintrete. Man verwechselt nach dem Minister bei uns Arbeiterbewegung und sozialdemokratische Bewegung, d. h. man identifiziert sie mit einander, während sie getrennte Erscheinungen sind. Das Streben nach Lohnerhöhung ist berechtigt; aber es muß eine Grenze fennen, und diese Grenze ist unweigerlich da gezogen, wo die Höhe des Lohnes die Konfurrenzfähigkeit unserer Industrie im Auslande aufhebt oder auch nur nahe bedroht. Mit besonderer Kraft appellierte Graf Posadowsky an die Opferwilligkeit der reichen Leute, die einer starken Entwidelung wohl noch fähig sei. Die oberen Schichten der befizenden Klassen müssen init hinreißendem Beispiel vorangehen, daß die Masse der Bevölkerung sich von der materialistischen Lebensauffassung abwende. So manchem mögen die Worte des Grafen Posadowsky nicht gerade angenehm im Ohr geklungen haben. Das ist bei Mahnungen die Regel. Wäre es anders, so bedürften wir feiner Mahnungen. Doch die Stelle, von der aus die Mahnungen erflungen sind, gewährt die Hoffnung, daß sie nicht blos gehört, sondern auch beherzigt werden. Der Staat ist dazu berufen, die Gesellschaft zu stüßen und zu schützen. Aber die Gesellschaft, die sich selbst aufgibt, für die gibt es weder Stüße noch Schutz. Ein neuer und fester Wille muß fie durchdringen, dann wird sie zu neuem Aufschwung kommen, dem ähnlich, den die Schaffung des Reichs vorbereitet und begleitet hat. Politifche Rundschau. Deutsches Reich. * Der Aufstand in Deutsch- Ostafrika bereitet den Schutzfruppen namentlich im Süden der Kolonie noch immer große Schwierigkeiten. Das Detachement des Hauptmanns Seyfried ist am Fluluplateau in Bezirke Lindi von etwa 2000 Aufständischen von drei Seiten angegriffen worden. Der Führer der Aufständischen und viele seiner Gefolgsleute sind gefallen. Ihre Niederlage war vollständig. Seyfried ist leicht ver= wundet, Wirtschaftsinspektor Linder am rechten Handgelenk schwer verwundet. Ferner erhielten drei Askari und einige Hilfsleute leichtere Verletzungen. Die Machembaleute haben zusammen mit Flüchtlingen von Mwera und mit Mafualeuten den Akida von Luagalla auf dem Makonde- Plateau im Bezirk Lindi vertrieben und seine Häuser verbrannt. Durch Flücht= linge vom Norden ist die Karawanenstraße Lindi- Massassi wieder unsicher geworden. Aus Iringa wird ein glückliches Gefecht gegen aufständische Wasagara in der Landschaft Mage gemeldet. Hauptmann Nigmann steht in Stutschungwe, an der Grenze des Bezirks Fringa, wo ein langandauernder Gebirgsfrieg zu erwarten ist. * Den oft besprochenen Gedanken einer Wehrsteuer nimmt ein an den Reichstag gelangter Antrag des Abge= ordneten Dr. Arendt von der Reichspartei wieder auf. Der Antrag lautet:„ Der Reichstag wolle beschließen: die verbündeten Regierungen zu ersuchen, die zum Militärdienst nicht berangezogenen Wehrpflichtigen für die Zeitdauer. während welcher sie ihrer Dienstpflicht im stehenden Heere und in der Reserve hätten genügen müssen, zu einer nach ihrem Einkommen abgestuften Wehrsteuer heranzuziehen mit der Maßgabe, daß die Erträge dieser Steuer ausschließlich für die Versorgung der Invaliden und Veteranen bezw. für deren Hinterbliebene und zur Verstärkung des Reichsinvalidenfonds zu verwenden sind." * In Berlin tagte die außerordentliche Genossenschaftsversammlung der Seeberufsgenossenschaft. Die Versammlung beschloß, eine Versorgung der Witwen und Waisen deutscher Seeleute zu schaffen. Von diesem Beschluß wurde dem Kaiser Mitteilung gemacht, der darauf ein Telegramm an die Genossenschaft sandte, in dem der Monarch seiner Freude und Befriedigung über diesen Entschluß Ausdruck gibt. Im oberschlesischen Industricbezirk macht sich ein Sinken der Preise für Schweinefleisch bemerklich. In Kattowitz kostet Specf 60 bis 65 Pfennig, Fleisch 60 Pfennig, inländisches Schweinefleisch 70 Pfennig pro Pfund. Es blieb sogar Fleisch unverfauft. Man darf aber nicht außer Acht lassen, daß viele Arbeiter im Hinblick auf Weihnachten ihre Ausgaben einschränken, um Geld zu sparen, und daß in der Adventszeit in jeder Woche drei Fasttage sind. * Zwei größere Versammlungen zu Beratungen über die neuen Steuervorlagen wurden in Berlin abgehalten. Auf Einladung des Bundes der Industriellen versammelten sich die Vertreter von Tabat-, Zigaretten- und Brau- IndustrieVerbänden, sowie einer Reihe von anderen Körperschaften. Es wurde einstimmig beschlossen, im Januar eine DelegiertenVersammlung unter Hinzuziehung aller Interessenten abzuhalten. Man einigte sich über den Wortlaut einer der Versammlung vorzuschlagenden Resolution. Ir einer ProtestVersammlung aller Tabafinteressenten wurden TabatsteuerVorlagen und deren voraussichtliche Wirkungen auf den Stand und die Entwicklung der Tabakindustrie besprochen. Wenn die Vorlagen Geseß werden sollten, so würden allein 25 000 Händler in Deutschland, die mit ihren Familien einen Personenstand von über 100 000 Köpfen repräsentieren, nebst 3- bis 4000 Agenten unter den Folgen zu leiden haben. Die Versammlung nahm eine Resolution an, welche die Beschwerdepunkte begründet und Protest gegen die neue Tabaksteuervorlage erhebt. * Auch konservative Kreise sind mit dem geltenden Wahlrecht im Königreich Sachsen nicht zufrieden. In der zweiten Kammer richtete der konservative Abgeordnete Behrend scharfe Angriffe gegen die Regierung wegen ihrer Stellung zur Wahlreformt. Der Minister v. Metzsch habe nicht die Konsequenzen seiner das Wahlrecht verurteilenden Denkschrift in dem vorigen Landtag gezogen. Er habe auf die gerechte Kritik nicht die entsprechende Tat folgen lassen und den Schein auf sich geladen, als ob der Regierung der rechte Ernst und Wille zur Wahlreform fehle. Minister von Metzsch erwiderte, die Regierung habe sich stets bereit erklärt, die notorischen Mängel des Wahlrechts zu beseitigen. Sie habe das Bestreben, dem Wahlrecht eine breitere Basis zu geben und größeren Massen den Weg in die Kammer zu erschließen. Oefterreich- Ungarn. ** zu großen Lärmszenen im österreichischen Abgeordnetenhause fam es anläßlich eines Dringlichkeitsantrages der Tschechisch Radikalen zu den blutigen Vorgängen in Prag anläßlich der Wahlrechtsdemonstrationen. Die TschechischRadikalen und die Aldeutschen gerieten heftig aneinander, das Präsidium war machtlos. Man rief sich gegenseitig Beschimpfungen zu, zwei Redner sprachen zu gleicher Zeit, viele Abgeordnete pfiffen, sangen oder machten Standal mit Pultdeckeln und anderen Gegenständen. Schließlich wurde der Dringlichkeitsantrag abgelehnt. In Prag sind zahlreiche Führer der tschechisch- nationalen Sozialdemokratie in den letzten Tagen verhaftet worden. Beim Landesgericht ist gegen die Verhafteten eine Untersuchung wegen Aufreizung zum Klassenhaß und Vergehens gegen die öffentliche Sicherheit und Ordnung im Zuge. - ** Durch das Aufflackern der nationalen Leidenschaften ist es zu blutigen Vorsängen in Siebenbürgen gekommen. Die dort wohnenden Rumänen sind gegen die Ungarn in Erregung geraten. Sie haben ihre gebirgigen Wohnstätten verlassen, ziehen bewaffnet umher und stecken ungarische Dörfer in Brand. Die Ungarn haben eine bewaffnete Miliz gebildet, und Zusammenstöße sind an der Tagesordnung. Die un garische Presse beschuldigt das Kabinett Fejervary, daß es diese antimagyarische Bewegung inszeniert habe, um der Opposition im Parlament Schwierigkeiten zu machen. frankreich. ** Ein neuer Kolonialskandal bahnt sich an. Nach übereinstimmenden Meldungen von verschiedenen Seiten ist ein Sergeant der Kolonial- Infanterie im französischen Kongogebiet vor ein Kriegsgericht gestellt worden, weil er drei Eingeborene, welche die Steuer zu zahlen sich weigerten, ohne reguläres Urteil hinrichten ließ. Einer der Hinge= richteten soll von den Milizsoldaten des Sergeanten aufge= fressen worden sein. Rufsland. ** Die wildesten Gerüchte werden durch die Unsicherheit der Lage immer aufs neue gezeitigt: sogar von der Absicht, den Zaren zu entthronen, ist die Rede. Andererseits ist die Gegenrevolution scharf am Werke. Ueberall kommt es zu Zusammenstößen zwischen Kosaken und Revolutionären, sowie Bauern. Witte hat es rundweg abgelehnt, eine konstituirende Versammlung zur Prüfung des allgemeinen Wahlrechts einzuberufen. Der verhaftete Revolutionsführer Chrustalem sitzt in der Peter- Paulsfestung, wo Kanonen aufgefahren sind, um seine Befreiung zu verhindern. An der Mostauer Börse sind Gerüchte von bedeutenden Fallisse= ments verbreitet. Riga soll in den Händen lettischer Revolutionäre sein. Für die Baltischen Provinzen soll ein Generalgouverneur eingelegt werden, der unter Mitwirfung von Vertretern der Bevölkerung Reformen durchführen soll. In den anderen Provinzen sind die Vollmachten der Gouverneure zur Bekämpfung der Revolution erweitert worden. Der Papst hat den polnischen Bischöfen besohlen, die Verfassung anzunehmen und im beruhigenden Sinne zu wirken. Türkei. ** Eine Einigung wegen der mazedonischen Finanzreform ist noch immer nicht zwischen der Pforte und den Mächten erzielt worden. Die Pforte hat abermals Abänderungen nach ihren Wünschen verlangt. Die Wendung wird in diplomatischen Kreisen ernst angesehen. Afrika. ** Negus Menelik von Abessinien hat offiziell einen Thronfolger ernannt. Er bestimmte zum Erben der Krone seinen sechzehnjährigen Enkel Yassu. Im ganzen Lande fanden große Festlichkeiten statt. Es ist allerdings eine andere Frage, ob nach dem Ableben Meneliks die zum Teil recht selbständigen Fürsten der verschiedenen Landesteile die Erbberechtigung Yassus anerkennen werden. ** Im Innern des nördlichen Afrika bereitet sich ein Konflikt zwischen England und dem Kongostaat vor. Die Regierung des Sudan hat den Nil für den Verkehr mit dem Kongostaat gänzlich gesperrt. Das ist eine Antwort Englands, des Herrn des Sudan, darauf, daß Truppen des Kongostaats das Gebiet zwischen der Kongo- Nil- Wasserscheide und dem fünften Grad nördlicher Breite besetzt haben, das beide Regierungen für sich in Anspruch nehmen. Alien. ** Die chinesische Regierung soll nach aus Tokio kom= menden Nachrichten beabsichtigen, in der Mandschurei eine stehende Heeresabteilung von 100 00 Mann zu unterhalten. Japanische Offiziere sollen für diese angeworben werden, und werden deswegen jetzt in Beting Verhandlungen geführt. Allem Anschein handelt es sich um eine Stärkung der japanischen Position auf Umwegen. Der frühere amerikanische Resident in Söul, der jeßt in Washington in der Eigenschaft eines besonderen Gesandten des Kaisers von Korea weilt, erklärte, er habe eine Depesche aus Korea erhalten des Inhalts, daß der Kaiser den fürzlich mit den Japanern abgeschlossenen Vertrag als nicht vorhanden betrachte, da er ihm abgezwungen worden sei. Der Kaiser wollte den Vertrag in einer gegenwärtigen Form auf keinen Fall unterzeichnen. Hof und Gesellschaft. ** Der Kaiser und die Kaiserin nahmen an einer Hofjagd in Döberiz teil. An dem Ritt beteiligten sich fünf Damen und 54 Herren. Die Kaiserin war von der Gräfin Dohna begleitet. Die Jagd dauerte 25 Minuten. Dann wurde der Ueberläufer vom Kaiser abgefangen, während Leutnant von Plessen vom 1. Garde- Regiment ausgehoben hatte. Nach Beendigung der Jagd ritt das Kaiserpaar nach Groß Glienice und fuhr von dort im Automobil nach Potsdam. Deutscher Keichstag. i m ( 11. Sigung). CB. Berlin, 13. Dezember. Bor Eintritt in die Tagesordnung teilte der Reichsschatzsekretär Freiherr von Stengel mit, daß ein weiterer Nachtragsetat für 1905 nötig geworden sei, in dem 30 Millonen Mark für Südwest afrika gefordert werden. Runächst wurde die Verlängerung der Giltigkeitsdauer des Gesetzes über die militärische Strafrechtspflege Kiautschougebiet in dritter Lesung angenommen. Dann lehnte das sehr gut besezte Haus den Antrag auf Kommissionsberatung des deutsch englischen Han delsprovisoriums gegen wenige Stimmen ab und nahm die Vorlage in zweiter Lesung mit großer Mehrheit an. Ebenso wird der deutsch bulgarische Hande vertrag in zweiter Beratung angenommen. Darauf folgt Fortsetzung der Generaldebatte über den Etat, Flottenvorlage und die Reichsfinanzreform mit einer zweistündigen Rede des Zentrumsabgeordneten Gröber, der am Anfang gegen den Staatssekretär Grafen Posadowsky energisch polemisierte, um ihm am Schluß den Dank seiner Partei abzustatten. Herr Gröber begrüßte es mit Genugtuung, daß vom Regierungstisch aus auf die Notwendigkeit einer sittlichen Erneuerung hingewiesen worden sei, fügte aber unter dem lebhaften Beifall des Zentrums und Her Linken hinzu, diese fittliche Erneuerung sei nur möglich auf dem Loden religiö er und bürgerlicher Freiheit. Der Geist fleinlicher Polizeiwirtschaft, der bis hoch Bei der schwinden. hinauf herrsche, müsse Kolonialpolitik brachte er eine Angelegenheit zur Sprache, die gerade in den letzten Tagen viel Aussehen gemacht hat; die Nachricht, daß Eingeborene aus Kamerun sich über den Gouverneur von Puttamer beschwert haben und daß die Beschwerdeführer vom Gericht in Kamerun zu mehrjährigen Freiheitsstrafen verurteilt worden seien. Die Sache schien dem neuen Leiter der Kolonialverwaltung wichtig genug zu sein, um sofort dem Abg. Gröber zu antworten. Erbprinz zu Hohenlohe- Langenburg sprach es nicht aus, aber er ließ durchblicken, daß der Vorfall der Regierung nichts weniger als angenehm ist. Er sagte, Herr von Putfamer sei aufgefordert worden, sich zu mündlicher Berichterstattung in Berlin einzufinden; aber es klang, als meinte er zur Verantwortung". Unter der Nachwirkung der Gröberschen Rede und der Hohenloheschen Erklärung hatte der süddeutsche Demokrat Payer, der dann zum Worte kam, anfänglich mit großer Unruhe zu kämpfen, die er jedoch all mählich durch wizige Auslassungen im Sinne der ersten Gröberschen zu besiegen anstand. Preußischer Landtag. Daus der Abgeordneten. ( 6. Sigung.) RK. Berlin, 12. Dezember. Die Besprechung der Interpellation über den Wagenmangel wuchs sich, da Graf Kanitz die Preis politik des Kohlensyndikats ergriff und die Industrie auf die Kanäle verwies, zu einem Redekampf zwischen Agraricrn und Industriellen aus. Fünf Nationalliberale sprachen vor fast leerem Hause, während dem Grafen Kanitz der Abg. v. Pappenheim zu Hülfe eilte. Graf Moltke( frfons.) verbreitete sich über Kanäle und Eisenbahnen". Minister v. Bud de versprach auf einmal, sein möglichstes zur Beseitigung der offen zugestandenen Wagennot zu tun. Nun begründete der Abg. v. Savigny, seine Interpellation über den Tunneleinsturz zu Altenbeken. Minister v. Budde führte das Unglüd auf ein unabänderliches Naturereignis zurück und teilte mit, daß eine gründliche Erneuerung des Tunnels vorgenommen wird, die bis zum April fertig sein soll. Er habeu sämt= liche Tunnels untersuchen lassen und nirgens ähn= liche Schäden gefunden. Nachdem noch Ministerialdirektor Wiesener den Unfall wissenschaftlich erklärt hatte, wollte der Abg. Schmidt- Warburg( 3tr.) die Besprechung der Interpellation herbeiführen, fand aber nicht die genügende Unterstüßung. So wurde denn Schluß gemacht bis zum 9. Januar. Soziales Leben. × Attentat streikender Arbeiter. Die Ausstandsbewegung an der russisch- deutschen Grenze in Oberschlesien hat wiederum zu einer betlagenswerten Ausschreitung geführt. Der Fabrikbesizer Schön wurde abends auf der Heimfahrt in der Nahe von Sosnowice durch mehrere, von streikenden Arbeitern auf ihn abgefeuerte Revolverschüsse schwer verleßt. X Jubiläumssti tung für Angestellte. Aus Anlaß ihres fünfzigjährigen Geschäftsjubiläums hat die Firma Kortenbach& Rauh in Ohligs die bestehenden Geschäftsstiftungen auf die Summe von 350 000 Mark erhöht. Aus den Zinsen dieser Stiftungen, die teils den Angestellten, teils den Arbeitern zugute kommen, wird eine Kochschule für Fabritarbeiterinnen unterhalten, franke Arbeiter und Angestellte in Bäder entsandt, sowie Alters-, Invaliden-, Witwen- und Waisenpensionen gezahlt. Nab und fern. † Schiffsunfälle infolge Nebels auf der Elbe. Infolge Nebels ereigneten sich auf der Elbe zahlreiche Kollisionen. Der Hamburger Dampfer Reinfeld stieß auf der Unterelbe mit dem Kohlendampfer Altona zusammen; Reinfeld wurde schwer beschädigt und mußte auf den Strand gesetzt werden. Der Dampfer wurde provisorisch gedichtet und nach Hamburg zurückgebracht. Der dänische Dreimastschoner Saga wurde auf der Unterelbe von dem englischen Dampfer Vienna angerannt, am Heck schwer beschädigt und ist nach Hamburg zurückgefehrt. Der englische Dampfer City of Malaga stieß mit dem zweiten Elbfeuerschiff Bürgermeister Kirchenpauer zusammen. Beide Schiffe sind beschädigt. † Der letzte Att. Aus Furcht vor einer Operation hat sich in Graudenz der Schauspieler Caßmann vom dortigen Stadttheater mit seiner Frau erhängt. C. sollte wegen emer Entzündung am Arm operiert werden, fürchtete aber, die Operation nicht überstehen zu können. Er ließ sich daher aus dem Krankenhause, in dem er lag, nach Hause beurlauben und verübte hier während der Nacht die Tat. In einem hinterlassenen Briefe hatte er seine Sirtin zur Erbin seines Nachlasses, Garderobe, Schmuckgegenstände und einer geringen Barschaft eingesetzt. + Brand eines Sägewerks. Durch eine riesige Feuersbrunst ist das im Mittelpunkte von Erfurt belegene Sägewerk von Blödner Nachf. zerstört worden. Sämtliche Fabrikgebäude und das Holzlager wurden ein Raub der Flammen, doch konnten die umliegenden Wohnhäuser geschützt werden. Der sehr bedeutende Schaden ist nur zum Teil durch Versicherung gedeckt. † Mord auf der Landstraße. In der Nähe von Würzweiler in der Nordpfalz wurde auf der Landstraße der 63jährige Lumpensammler Engel aus Mariental ermordet aufgefunden. Der Kopf zeigte sechs Beilhiebe; der Hals war fast vollständig durchschnitten. Es ist dies im letzten Halbjahre der dritte Mord in dem Bezirke. Von dem Täter fehlt jede Spur. - † Krankheitsherde. Vier Personen aus Dopiewic bei Posen wurden als an Genicstarre erkrankt dem Krankenhause Posen eingeliefert. Die betreffenden Häuser sind als verseucht erklärt worden. Troz amtlicher Dementis ist in Funchal auf Madeira das Auftreten der Best festgestellt worden und bereits sieben Personen sind an dieser Krankheit gestorben. Die Behörden haben strengste Absonderung der Kranken und Abwehrmaßregeln angeordnet. † Am Hochofen verunglückt. Auf der Gewerkschaft Deutscher Kaiser in Bruckhausen bei Duisburg sind fünf Hochofenarbeiter schwer verunglückt. Nach einer Reparatur des Stichloches des Hochofens war der Betrieb wieder aufgenommen worden, als plötzlich eine Flamme aus dem Stichloch Hervorschlug und fünf Arbeiter verletzte. Man hofft, daß die Verunglückten alle mit dem Leben davonkommen. † Des Kapitäns legte Fahrt. Der Fischdampfer Waterkant aus Geestemünde wird vermißt und ist wahrscheinlich mit 11 Mann Besazung im letzten Sturm untergegangen. Sein Kapitän Modersizky wollte nach Beendigung dieser Reise aus seinem 50 jährigen Dienst scheiden; er hat nun in Wirklichkeit seine letzte Fahrt gemacht. Auch der Dampfer Fram" von Drammen nach Christiania unterwegs ist mit 7 Matrosen und 4 Fahrgästen untergegangen. - † Im brennenden Sprizenhaus. Bei einem Feuer, das in Ziebern bei Glogau das Sprizenhaus der Feuerwehr niederlegte, famen der Sprißenmeister und ein in dem Gebäude untergebrachter Ortsarmer in den Flammen um. † Bestrafte Waghalsigkeit. Der Sohn des Kätners Templin in Hohenkirch begab sich auf dem Wege von der Schule auf das dünne Eis eines Teiches und brach ein. Als der Knabe abends vermißt wurde, begab sich der Vater auf die Suche. Er entdeckte auch die Fußspuren und die eingebrochene Stelle im Teich. Am andern Morgen wurde die Leiche des Knaben gefunden. † Auf der Flucht ertrunken. Zwei Schiffsjungen vom Schulschiff„ Charlotte" beschlossen, in Cartagena aus Furcht vor Strafe wegen eines Diebstahls von Bord zu fliehen, indem sie an der Ankerkette herunterkletterten und nach dem Ufer schwammen. Der eine fam auch dorthin, kehrte aber am nächsten Tage reuevoll an Bord zurück; der zweite, Glazel, ist verschwunden und jedenfalls ertrunken. † Das Sterben zu zweien. In Meerane wurde der seit einigen Tagen verschwundene Musterzeichner Walter mit einer Schußwunde tot aufgefunden. Neben ihm lag seine Frau, in die Schläfe geschossen, sterbend. Das Ehepaar hatte Selbstmord verübt. † Ein liebender Gatte und Schwiegersohn. In Straßburg i. Els. wollte der Lehrer Holzinger seine Frau, die ihn wegen seiner Untreue verlassen hatte, erschießen, traf aber statt ihrer seinen Schwiegervater, den er lebensgefährlich verletzte. H. wurde verhaftet, nachdem er sich zu erschießen versucht, aber nur leicht verwundet hatte. † Bluttat eines Zuchthäuslers. Ein eben aus dem Buchthaus entlassener Sträfling, H. Maurer, hat in Bettenhausen bei Cassel eine neue Untat begangen, indem er die Witwe Ellerkamp nach einem stattgehabten Streit erschlug. Der Mörder ist flüchtig. † Gerüsteinsturz. Das am Neubau der evangelischen Kirche in der Holländischen Straße zu Cassel angebrachte Gerüst stürzte anscheinend infolge Ueberlassung ein, wobei ein Arbeiter getötet und eine große Anzahl schwer verletzt wurden. + Handschriften- Diebstahl. In Weimar wurde der Antiquitätenhändler Wolfgang Bach verhaftet. Es wurden bei ihm Manuskripte gefunden, die dem Goethe- und SchillerArchiv gehören. Der Diebstahl kam dadurch zu Tage, daß an eine Berliner Firma verschiedene Goethe- Monuskripte verkauft wurden, die durch die Hände Bachs gegangen waren. † Gruben- Unglück. In der Grube Nothberg in Eschweiler wurden während der Nacht infolge schlagender Wetter zwei Bergleute getötet, sowie fünf schwer und einer leichter verlegt. † Mordanschlag auf einen Gerichtsvollzieher. Als der Gerichtsvollzieher Blohm in Lübeck bei dem dortigen Kaufmann Blomdenthal eine Pfändung vornehmen wollte, griff der Kaufmann zum Revolver und brachte den Beamten eine tötliche Schußwunde bei. Dann verübte Blomdenthal Selbstmord. † Rettung aus Seenot. Auf der Höhe von Gotland traf der Hamburger Dampfer Diana" einen Schoner in sinkendem Zustande. Der Dampfer barg die aus fünf Mann bestehende Besazung und hat sie in Hamburg gelandet. † Rückfahrlarten nach der Liviera. Sm mRICTL nalen Verkehr waren bisher Rückfahrkarten nur bis zu 16 Tagen gültig. Vom 1. Januar f. J. ab sollen nun, nach Vereinbarung mit der Direktion der Paris- Lyon- Mittelmeerbahn 45 tägige Rückfahrkarten Berlin- Cannes bzw. Nizza zugelassen werden, wobei es den Reisenden freigestellt sein wird, ihren Weg über Genf oder Belfort zu nehmen. † Jugendliche Messerhelden. Zwei zwanzigjährige Burschen, die Brüder Nowack, wurden in Bonn verhaftet. Sie hatten bei einer Schlägerei einen Tischler mit den Messern angefallen und so zugerichtet, daß der Verletzte tot umsant. + Tötliche Wirkung der Furcht. Das Dienstmädchen P. aus Berlin hatte einen ihr bekannten Hausbefizer in Rummelsburg besucht. Als sie in dessen Zimmer einen Dolch liegen sah, erfaßte sie ein solcher Schrecken, daß sie, wie wahnfinnig um Hilfe schreiend, ans efter lief und auf den Hof sprang. Mit einem schweren Schädelbruch ins Krankenhaus gebracht, starb fie, nachdem sie den Vorfall wie angegeben geschildert hatte, als Opfer ihrer unbegründeten Furcht. + Auffindung einer Vermißten. Die seit 31. Oftober bermiste junge Engländerin Elfie Scott- James ist in Lüneburg als Reiche in der Ilmenau aufgefunden worden. Nach dem Befund scheint Unsall oder Selbstmord vorzuliegen. + Ungetreuer Rassenbeamter. Ein Fehlbetrag von 18 000 Mart ist in der evangelischen Schultaffe zu Zabrze entdeckt worden. Die Unregelmäßigkeit rührt nach dem Rebifionsbericht aus der Zeit her als der verstorbene Kreisaus. ' chußsekretär Brey die Kasse verwaltete. Die Lebensversiche ungspolice des Verstorbenen in Höhe von 6000 Mart sowie ein Teil des Mobiliars wurde zur Deckung des Defizits mit Beschlag belegt. † Tod durch elektrischen Strom. Durch einen eigen= artigen Unfall ist in Leipzig- Anger der Telegraphenarbeiter Günther ums Leben gekommen. G. war beim Sabellegen an einem Maste der elektrischen Leitung in die Höhe gestiegen und hatte hierbei mit einem Arm den Leitungsdraht berührt. Der hochgespannte elektrische Strom tötete ihn auf der Stelle. Der Körper des Unglücklichen konnte von der Leitung erst befreit werden, nachdem im Elektrizitätswerk der Strom abgestellt worden war. + Rohe Tat zweier Betrunkener. An der Wohnung des Kaufmanns Herr in Mannheim hatten zwei Betrunkene, die leider noch nicht sicher ermittelt sind, nachts die Hausglode fortgesetzt gezogen. Als H. ihnen das untersagte, fiel der eine mit einem Dolch über ihn her und riß ihm den Nacken von einen Ohr bis zum andern anf. Die Wunde geht bis auf die Wirbelsäule. Außerdem erhielt Herr eine liefe Armwunde. † Ein ungeklärter Vorfall. Der preußische Gutsbesizer Grotte, der in Ungarn große Besizungen hat, wurbe in der Nähe von Diosjenö erschossen aufgefunden. Nach dem Leichenbefund scheint Selbstmord ausgeschlossen, doch fehlt bis jetzt jeder Anhalt, ob ein Unglücksfall auf der Jagd oder ein Verbrechen vorliegt und wer die Tat vollbracht haben fönnte. † Beschlagnahmte Goldwaren. In Leipzig wurden sämtliche gestempelte Goldwaren der Vera- Diamant- Kompagnie beschlagnahmt. Bei der vorgenommenen Untersuchung hatte der städtische Münzwart nur 2½ Karat Feingehalt an Gold statt 14 Karat ermittelt. Von der Staatsanwaltschaft ist Strafverfolgung eingeleitet worden. † Auf der Reise zur Hochzeit verhaftet. Zu seinem Glücke wurde ein junger Kaufmann in Borlin im letzten legten Augenblicke vor dem Schicksal bewahrt, daß er einer gefährlichen Hochstaplerin in die Nezze geriet. Diese, cine große Person von vorteilhafter Erscheinung und sehr ge= wandten Umgangsformen, pflegte sich als eine Abkömmlingin einer vornehmen deutschen Familie in Rußland auszugeben, und hatte es verstanden, junge Herren zu umgarnen und auszuplündern. Zuletzt hatte sie es auf einen jungen Kaufmann aus einer angesehenen Berliner Familie abgesehen, der Eltern und Stellung im Stiche lassen und mit ihr nach London fahren wollte, um sich dort mit ihr trauen zu lassen. Auf dem Wege zum Bahnhof begegnete dem Pärchen ein Kriminalbeamter, der die lange gesuchte Hochstaplerin nach einer Photographie erfannte und in Nummer Sicher brachte. Coka ** Der Großherzog em Scholten, den Beigeordneten fellarius von Schotten, ben Be mmeradschaft Haffia" Biehl b at Dr Bider; zum Vortrag and den Finanzminifter nau ** Erledigt ift die mit befeßende herfielle an ber Rein. Mit der Stelle ift die berbunden. $ Sar Boftverbindu amili mitgeteilt: Batete nad ments Barschau( Ruffifch Boler anfalten bis auf weiteres ni демоттен 1. Stabitheater in fünfte, Beltsvorstellung nglows, Rinig sleutnan Stelle befonders hingewiesen. and the liegen bekanntlich in Bittmann und Lily Doneder. * Der Bericht des Borf für die Gelftestranten in der beffiffen Landes Frrenanf bifche und neraf Krankheite hnungsjahr 1904/1905( 1 März 1905) erschienen ift, befo Rolletten zu Gunsten des Bere Broving Startenburg 23 948, Oberheiten 28061 Beber Briedenheit zugunsten der 30 Jahren, also feit der Grün brochen zutage getreten. Bie hervorgeht, überschritten in de 1903/04 in den beiden größter Radt die Aufwendungen an der bem Berein zugefloffenen G findet der fgensreich wirken Areifen tatkräftigfte Unterstü † Die Mörderin ihres Gatten. In Sarfad in Ungarn ereignete sich ein erschütternder Gattenmord. Ein dem Trunke ergebener Landmann quälte und peinigte seine Frau auf alle mögliche Weise und drohte schließlich, sie mit Dynamit ums Leben zu bringen. Als der Maun wieder einmal schwer be rauscht heimkehrte und sich auf dem Dachboden in das Stroh berkrochen hatte, ging die verzweifelnde Frau ihm nach und erhängte den Trunkenbold mittelft einer Schnur an einem Balken. Dann stellte sie sich der Gendarmerie. † Brand im Arsenal. Eine große Feuersbrunst zerstörte das spantsche Arsenal La Carraca in Cadiz und richtete einen Schaden von über zwei Millionen Mart an. Zwei in Reparatur befindliche Torpedoboote wurden mit vernichtet. Ein Matrose ist bei den Rettungsarbeiten in den Flammen umgefommen. + Wegen Arbeitslosigkeit Doppelmörder. In dem englischen Dorfe Milton Abbot ermordete der Arbeiter John Murphy feine Schwester und deren Kind, indem er ihnen mit dem Rasiermesser die Kehlen durchschnitt. M. konnte seit längerer Zeit, infolge des Arbeitsmangels in England, keine Beschäftigung erlangen und die Familie seiner Schwester, deren Mann seit Jahresfrist frant ist, nicht ernähren. Dec Polizei gegenüber äuferte er, daß er den Jammer der Familie nicht mehr mit aufchen fonnte. † Auf eigenen Wunsch erschlagen. Der Bürgermeister der französischen Stadt St. Pierre erschlug seine Frau auf deren dringenden Bitten, sie von einem schweren Krebsleiden durch den Tod zu retten. Die Unglückliche hatte bereits mehrere Male selbst versucht, ihren Qualen ein Ende zu bereiten. Nach der Tat stellte sich der Mann selbst der Polizei. † Große Gaserplosion. In der Gasfabrik in Buda pest erfolgte abends infolge Ausströmens von Gas eine furcht bare Explosion, durch die acht Arbeiter schwer, zwei davon tötlich. verlebt wurden. = Vermischtes. Preiserhöhung im Gastwirtsbetriebe. Die an haltende Teuerung des Fleisches und sonstiger Lebensmittel wird nun auch einen Ausschlag der Hotel und Restaurations preise zur Folge haben. Die außerordentliche Generalvers sammlung der Gasthofbesizer hat darüber folgenden Beschluß gefaßt: ,, Die außerordentliche Generalversammlung des Internationalen Vereins der Gasthofbesizer befundet über einstimmend, daß mit Rücksicht auf die großen Mehrausgaben, welche der Hotelindustrie durch die vollständige Umwandlung des Hotelwesens in den letzten Dezennien( Anlage von Lifts, elektrischer Beleuchtung, Zentralheizung, Badeeinrichtungen usw.) sowie durch die sich immer mehr steigernden Lasten welche ihr staatlicher und fommunalereits auferlegt werden, endlich aber infolge der Teuerung des Fleisches wie den sonstigen Lebensmittel, die nach Aussage einwandsfreier Sachs verständiger keine bald vorübergehende ist, eine Erhöhung der Preise im Hotel- und Restaurant- Gewerbe in jeder Hin sicht gerechtfertigt ist nnd eine solche ungesäumt eintreten muß, wenn nicht die Industrie ihrem Ruin entgegengehen soll. Die Generalversammlung empfiehlt deshalb den Mitgliedern des Internationalen Vereins der Gasthofbesizer sowie den Landes- und Ortsverbänden, sich eng zusammenschließen und einen den großen Mehrausgaben entsprechenden Preiss ausschlag herbeizuführen." Das war nach Lage des Lebens mittelmarktes vorauszusehen. ====Vom Altenbekener Tunnel. Die Wiederherstellung arbeiten am Tunnel zu Altenbeken haben eine neue Unter brechung durch einen Bruch erfahren, dem ein starker Erd rutsch gefolgt ist. Die Absteifung der neuen Bruchstelle ist noch nicht gelungen und, weitere Senkungen des über dem Tunnel liegenden sogen. schwimmenden Gebirges scheinen bevorzustehen. Unter diesen Umständen dürfte die Inbetrieb nahme des Tunnels frühestens in 2 Jahren erfolgen können, wenn es überhaupt bei der gefährlichen Gebirgslage möglich sein wird, eine sichere Tunnelfahrt zu schaffen.. = * Im Großherzogtum fenge nach der neuesten Broving Startenburg in 2 4 Gehöften nnd in Ober meinde und 1 Gehöft, the In Rurheffen waren davon meinden bezw. 56 Gehöfte waren es 13 Rreise mit 87 * Handwerkertag Sie Hantwerfer des Großhe Abhaltung des vor länge Handwerkertages auf Mon gelegt. Er wird in dem Saalbaues in Darmstadt ift einberufen, um den Aussprache über ihre ermöglichen und um eine A Handwerkergefege, über Bür und Förderung der einzelnen Rellung von Mständen herb Braktische Ausbild meister und ältere G Bentralftelle für die Gewerbe Binter wieder und zwar in Februar 1906, ausreichende anfaltet. Obwohl in der Be 6.9. die einzelnen Kurse aufg Rinde, unter denen die Kurs und auch in den Tageszeitung fad, jo shent diese Einrichtun nt recht bekannt geworden der eingelaufenen Anmeldunge wartet werden fonnte. Es Betracht fommenden Kurfe Bogner, Schreiner und Lad fen auf malfive Sözer, f dim Holz und Marmorn für Buchbinder und führung und im Beranschlag Briefliche Mittel Die Benutzung der Bord ( chriftlichen Mitteilungen ift, and Irland zur Bulaffung europäischen Bert.hr geftat Seite ber Rarten bereitet üb teiten. Insbesondere ger Antunftsstempel anzubrin für die Adresse fehlt Stempel auf der linten tarten abgebrudt, so be daß die Deutlichkeit ber einträchtigt werde. Die der Stempelaufdrud a unterbringen läßt, vers Rarten überhaupt aufgeh ** Leibgestern, 14. berschüttet wurde gefter den 40er Jahren stehende war fofort tot. 88 Grinberg, 13. D ergeben auch für das abgel Darvermögens. F. Bellinden, 14. wurde bas Bferd unseres tiefen efferfich in die 6 Recherchen ergaben, daß der madergefelhaft ift. Der Rorgen berbaitet. Zigeuner auf dem Lande. In vielen Gegenden Deutschlands, besonders im Westen wird neuerdings wieder über das Anwachsen der Zigeunerlager getlagt. Diese schwarzen Gesellen meiden natürlich die Städte und drücken sich in den fleineren, abgelegenen Ortschaften herum, wo die Bauern fie guimütig unterstützen. In Wirklichkeit schröpfen sie die Land bewohner in der frechsten Weise. So lag fürzlich in einer Gegend des Sauerlandes fast drei Tage lang eine Bande von über 100 Stöpfen mit zusammen 15 Wagen und 24 Pferden. Die Lebensmittel für sich und die Tiere„ beziehen" sie aus der nächsten Umgebung, die sie abstreifen. Die Bauern geben teils aus Furcht, teils um die zudringlichen Gäste los zu werden, die sich sonst ihr Teil einfach stehlen. Die meisten Zigeuner sind außerdem keine Fremden, sondern liebe deutsche Landsleute" aus Hessen, Sachsen, Thüringen, aus Wittgen stein- Berleburg, dem Elsaß, die hübsch ihre Gewerbescheine als Musiker, Korbflechter, Schirmmacher, Pferdehändler usw. 1. Vielfach mieten sie auch leerstehende Häuser, bezahlen Wien und Steuern, halten sich aber nur vorübergehend dort auf. Ee haben also nach dem Gesetz einen festen Wohnsiz" und verstehen sehr gut, ihre Rechte" daraus abzuleiten. 1 8 Bleidenrod, 13. Dez Milzbrand gestellt und Sperre berbangt worden. Der preußische Guts Befihungen hat, wurde ufgefunden. Nach dem Cokales. geschlossen, doch fehlt Schotten, den Beigeordneten und Feuerwehrkommandanten fall auf der Jagd oder Lat vollbracht haben -In Leipzig wurden ra- Diamant- Kompagnie men Untersuchung batte ** Der Großherzog empfing den Defan Münch von Sellarius von Schotten, den Bezirksvorsteher in der Kriegerlammeradschaft Hassia" Viehl von Rainrod, den Ministerialcat Dr Beder; zum Vortrag den Staatsminister Rothe und den Finanzminister Gnauth. ** Erledigt ist die mit einem evang Ischen Lehrer zu Hochwaldhausen( Vogelsberg), 13. Dez. Anschließend Frühjahr dem Plan der Errichtung eines„ Musikergeims" an das saön gelegene Hotel des neuen Luftfuortts soll im nähergetreten werten." Friedberg, 12 Dezember. Der Direktor i. P. D. Weiffenbech wurde durch den Tod von seinem saweren Leiden erlöst. Eine schnell verlaufende Luftröhrenentzündung hat dem Leben ein Ende gemacht, das in den lezten zwei Jahren in dem Dunkel geistiger Uanachtung und Der einst so at Feingehalt an Gold besegende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Ulrich in zunehmender Schwäcke verlaufen war. Staatsanwaltschaft ist ein. Mit der Stelle ist die Hälfte des Organiftendienstes tätige, überaus fleißige Mann ist 631/2 Jahre alt geworden, verhaftet. Zu seinem verbunden. * 8ur Boftverbindung mit Rusland wird erfährt der„ beh Arzg" Mat reichen Gaben aus. gestattet, hat er schon im 17. 2 benzjahr die Hochschule in Borlin im legten amtlich mitgeteilt: Batete nach Orten des Generalgouverne bezogen und in Gießen, namentlich aber in Utrecht und bewahrt, daß er einer ments Barschau( Russisch- Polen) werden von den Post- fürzere Beit in Heidelberg, wo er zu den Füßen eines Be geriet. Diese, cine heinung und sehr ge= als eine Abtömmlingin Rußland auszugeben, auftalten bis auf weiteres nicht zur Beförderung angenommen. tt. Stadttheater in Gießen. Auf die nächste, ren zu umgarnen und fünfte, Beltsvorstellung am morgigen Freitag, die er Familie abgesehen, Stelle besonders hingewiesen. Die Hauptrollen Thorane en und mit ihr nach und Göthe liegen bekanntlich in den Händen von Georg t ihr trauen zu lassen. Bittmann und Lily Donecker. uf einen jungen Kauf- nkowe„ Rönigsleutnant" bringt, sei auch an dieser ete dem Pärchen ein te Hochstaplerin nach in Nummer Sicher In Sarfad in Ungarn word. Ein dem Trunke te seine Frau auf alle fie mit Dynamit ume eder einmal schwer be Dachboden in das Stroh de Frau ihm nach und iner Schnur an einem darmerie. roße Feuersbrunſt zer ca in Cadiz und richtete en Mart an. Zwei in wurden mit vernichtet. beiten in den Flammen pelmörder. In dem dete der Arbeiter John ind, indem er ihnen mit chnitt. M. tonnte feEt gels in England, feine milie seiner Schwester, , nicht ernähren. Der en Jammer der Familie n. Der Bürgermeister erschlug seine Frau auf Em schweren Krebsleiden nglückliche hatte bereits Qualen ein Ende zu der Mann ſelbſt der der Gasfabrik in Budaens von Gas eine furcht er schwer, zwet davon 28. irtsbetriebe. Die ante Sonstiger Lebensmitte Der Bericht des Vorstandes des Hilfsvereins für die Geistestranten in Hessen( Unterstüßungskasse der hessischen Landes Frrenanstalten und der Klinik für psychische und nerös Krankheiten in Gießen), der für das Rechnungsjahr 1904/1905( 1. April 1904 bis Ende März 1905) erschienen ist, besagt u. a., daß sich bei den Rolleften zu Gunsten des Vereins im Berichte jahre in der Proving Startenburg 23948, in Rheinhessen 11 673, in berbessen 28061 Beber beteiligt haben. Die gleiche Berschiebenheit zugunsten der Provinz Oberhessen ist seit : 30 Jahren, also seit der Gründung des Vereins, ununterbrochen zutage getreten. Wie aus dem vorjährigen Berichte hervorgeht, überschritten in den 10 Jahren 1894/95 bis 1903/04 in den beiden größten Städten Mainz und Darmabt die Aufwendungen an Unterstüßungen den Betrag iber bem Berein zugeflossenen Gaben um 24 446 Mt. Hoffentlich findet der segensreich wirkende Berein in immer weiteren Kreisen tatkräftigste Unterstügung. Im Großherzogtum Hessen herrschte die Schweinesenche nach der neuesten Statistit am 1. November in der Broving Startenburg in 2 Gemeinden bezw. 2 Kreisen mit 4 Gehöften nnd in Oberhessea in 1 Kreis mit 1 Gemeinde und 1 Gehöft, heinhessen war ganz frei davon. In Aurhessen waren davon betroffen 11 reise mit 39 Ge= meinden bezw. 56 Gehöften. Im Reg. Bez. Wiesbaden waren es 13 Kreise mit 87 Gemeinden bezw. 120 Gehöften. Handwerkertag. Nach einem Ausschreiben an ible Hantwerter des Großherzogtums Hessen ist nunmehr die Abhaltung des vor längerer Zeit beschlossenen b ssischen Handwerkertages auf Montag, den 22. Januar 1906 feftgelegt. Er wird in dem großen Saale des städtischen Saalbaues in Darmstadt abgehalten. Der Handwerkertag ist einberufen, um den Gewerbetreibenden eine allgemeine Aussprache über ihre wirtschaftlichen Verhältnisse zu ermöglichen und um eine Aussprache über die Wirfung der Handwerkergesege, über Wünsche und Anträge zur Hebung und Förderung der einzelnen Berufszweige oder über AbRellung von Mißständen herbeizuführen. Richard Rothe saß, studiert. Seine wissenschaftliche Neigung führte ihn auf die Bahn akademischer Lehrtätigkeit, die er vom Jahr 1868 an als Privatdozent, von 1871 av als außerordentlicher Professor vorwiegend für das Fach der neutestamentarischen 3 ssenschaft ausgeübt hat. Mai 1881 trat er seine Stellung am hufigen Predigerseminar an und wirfte in unserer Stadt, die er von seinem Kandidatenjahr her, dem schönsten seines Lebens, wie er in seiner Abschiedsrebe aussprach, in bester Erinnerung hatte, 14 Jahre als Professor, vom Herbst 1896 als Direktor. Im Sommer 1903 nötigte ihn ein schweres Nervenleiben, eine Heilanstalt aufzusuchen; der Umstand, daß dieses Leiden, wie sich bald herausstellte, unheilbarer Natur war, führte zu seiner Bensionierung im Frühjahr 1904. Er war ein lauterer, treuer Mann, von einer rührenden Anhänglichkeit an seine Freunde, von unermüdlicher Aufopferungstätigkeit und väter lich besorgt für die ihm anvertraute Jugend. Was er in seiner beruflichen Tätigkeit, aber auch in freiwilliger Arbeit, namentlich in der Friedberger Konferenz, deren Seele er war, gewirkt hat, wird ihm nicht ergen werden. Sein Andenten bleibt im Gegen! § Bad Nauheim, 13. Dez. Hier hat sich ein Komitee zur Errichtung emer öffentlichen Lesehalle gebildet. Borläufige Ergebnisse der Bolts ählung. Ruppertenros. 726 Einwohner, 362 männliche, 364 weibliche. Mr. 0.80-1.00, Sühner per Stüd Mr. 1.00-1.60, Sahnen, ber Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse ver Bfb. 60-75 fa.. Osenfleisa per fb. 72-82 Big.. Rindfleisch ber fb. 70-72 Pfg. per Bfb. Schweineflei 80 90 g. Smweln fleisch gefalzen per Pfund 0.94 Big.. Kalbfleisch per Pfb. 70-80 fg. Hammelfleisch per Pfb. 50-76 Bfg.. Kartoffeln pro 100 Kilo 500-5.50 m., Zwiebeln ver 3t mr. 6.00-8.00, Weiskraut per Rentner 2-3 Mt, be Stück, 8-10 Mr. Aepfel ver 3t. 18-30 M. Swetschen ve Zentner 0,00-0.00, Nüsse 100 Stüd 30-40 Pfg. Milch per Lite 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Ub nachmittags Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Marktzeit überhaust nicht, und während der ersten bret Stunden der Marktzeit im limberaicben fellgeboten merhem Giesener landwirtschaftlicher Wetterstemn Boraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, den 14. Dezember. Wieder aufheiternd, nachts leichter Froft, am Tage Temperatur wenig verändert. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Es tönnen eingestellt werden: binder, 5 Schreiner, 1 Drechsler, 1 Schuhmacher, 1 Schneider, 2 landw. Knechte, 1 Spengler, 1 Schmied, 1 Buch 1 Kutscher, Bostaushelfer( für 8 Tage), 1 Köchin, 3 Dienst. mädchen, 1 Lauffcau. Lehrlinge: 1 Schmied, 1 Schreiner. Es suchen Arbeit: 1 Bauschlosser, 1 Wagner, 1 Buchbinder, 1 Sattler, und Polsterer, 1 Schreiner, 2 Schneider, Wasch oder Buzz. frauen, 1 Schuhmacher, Hausburschen, 2 Arbeiter,( leichte Beschäftigung), 2 Fuhrleut, 2 Lauffrauen, Rassiere oder Diener. Verantwortlich für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen. Wie soll man Lebertran einnehmen? Gewiß haben Sie schon vielfach gehört oder wissen aus eigener Erfahrung, daß Lebertran ens bec besten Kräftigungsmittel für den Organismus und Vorbeugungsmittel gegen Krankheit ist. Möglicherweise aber ist Ihnen gewöhnlicher Lebertran widerlich. Scotts Lebertran Emulsion dagegen ist nicht nur schmackhaft und durchaus leicht verdaulich, sondern besitzt auch einen Fater ssant ist die Zusammenstellung der Bewohnerzahl höheren Nährwert und schafft gesunden Appetit. unserer 16 größten deutschen Städte: Berlin 2030 000( 1 888 848), Hamburg 800 582 ( 705 738), München 537 800( 499 932), Leipzig 552 605 ( 456 124), Breslau 470 018( 422 709), Dresden 514 283 ( 396 146), öln 425 944( 372 529), Frankfurt a. M. 336 985( 288 989), Nürnberg 293 858( 261 081), Hannover 249 619( 235 649), Magdeburg 240 709( 229 667), Düsseldorf 252 000( 213 711), Stettin 230 000( 210 702), Chemnitz 243 964( 206913), önigsberg i. Pr. 236 624 ( 189 483), Stuttgart 246 988( 176 699). Theater- Verein Gießen. Des Meeres und der Liebe Wellen. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Franz Grillparzer. Wenn ein Dichter den Bendelgang der Meinung bis zum abgeklärten, feft ruhenden Urteil verspürt hat, so ist es Grillparzer. Coit Unverstand und eisige Kälte, hier rückhaltlose Anerkennung und Ehrung über Ehrung. Lange Zeit ist Grillparzer verkannt worden. Erft als Heinrich Laube, der hervorragende Direktor, die Leitung des Wiener Hofburgtheaters( 1849-68) inne hatte, wendete das Bendel. Die Grillparzerschen Stücke, die schon der Gefahr, vergessen und ist erkannte man die zarte, nur ihm eigene Poesie feiner zu werden, anheimg fallen waren, wurden wieder aufgeführt Dichtungen. Alle Befangenheit wurde abgestreift, um den Dichter durch liebevolle Hingabe in seinem innersten Wesen * Praktische Ausbildungskurse für Handwerks: Dotel und Reſtaurationsmeister und ältere Gefellen werden von Großh. tordentliche Generalber Bentralftelle für die Gewerbe in Darmstadt auch in diesem über folgenden Beschluß Winter wieder und zwar in den Monaten Januar und eneralversammlung Februar 1906, ausreichende Beteiligung vorausg sßt, verof befizer befundet fiber auftaltet. Obwohl in der Beilage zu Gewerbeblatt Nc. 48 e großen Mehrausgaben. J. die einzelnen Kurse aufgezähit und die näheren UmMände, unter denen die Kurs veranstaltet werder, mitgeteilt ollständige Umwandlung nien( Anlage von Lift und auch in den Tageszeitungen fündigungen erschienen zung, Badeeinrichtungen Dear Beigernden Laſten, ab, ſo ſcheint diese Einrichtung in Handwerkerkreisen noch terjeits auferlegt werden, wicht recht bekannt geworden zu sein, wenigstens ist die Zahl des Fleisches wie der der eingelaufenen Anmeldungen weit geringer gewesen als lage einwandsfreier Sad erwartet werden konnte. Es sei deshalb noch auf die hier Trauerspiel Des Meeres und der Liebe Wellen", der herrgift, eine Erhöhung in Betracht kommenden Kurse für Schuhmacher, Schneider, -Gewerbe in jeder Hi Bagner, Schreiner und Lack erer im Auffärben von Farb. dhe ungefäumt eintreten em Ruin entgegengehen pfiehlt deshalb den Min effen auf massive Hölzer, für Mater im Schriftenmalen and im Holz und Marmormalen, ferner für Sattler, dann 17 zu erfassen. Sein schönstes Wert schuf Brillparzer in dem lichsten deutschen Liebestragödie, die in ihrer Tiefe und ihren po tischen Feinheiten stets neue Schönheiten offenbart. Scotts Emulsion wird von uns ausschließlich im großen verkauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Maß, sondern nur in versiegelten Originalflaschen in Karton mit unserer Schußmarke( Fischer mit großem Dorsch auf dem Rüden). Scott& Bowne, G. m. b. H., Frankfurt a. M. Bestandteile: Feinster Medizinal- Lebertran 150,0, prima Glycerin 50,0, unterphosphorigsaurer alt 4,3, unterphosphorigsaures Natron 2,0, pulv. Tragant 8,0, feinster arab. Gummi pulv. 2,0, destin. Wasser 129,0, Alkohol 11,0. Hierzu aromatische Emulsion mit 8imt, Mandel- und Gaultheria- Del ie 2 Tropfen. Für Musik- u.Gesangsfreunde! Die Engelreise. Das deutsche Weihnachtsfest wirft seinen Schein voraus; schon regt es sich allenthalben und löst in uns die weiche Stimmung aus, mit der dieses einzige Fest, wie kein anderes, die ganze Welt auf kurze Zeit beglückt. Der Gedanke, dass für ein paar Tage Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen, ist auch für eine kleine Weihnachtsdichtung zum leitenden geworden, in der der Himmel einen Weihnachtsgruss zur bedrückten Erde sendet. Der liebe Herrgott lässt zwei Engel zur Erde hinabsteigen, die sich dort am Weihnachtsabend der Menschenkinder annehmen sollen. Die mancherlei Begegnungen auf der wunderlichen Reise, die bereits unterwegs bei dem Schneeflockentanz uns erfreuen, fesseln uns mehr und mehr. Da kommen die Tiere des Waldes, da ist Knecht Ruprecht mit seinem Wundergarten, dort ziehen die heiligen drei Könige von Haus zu Haus, da führt uns der Engel an das Bett eines armen Kindes und dann wieder in den festlich geschmückten Raum, der im Weihnachtsglanze strahlt. Die seligen Erinnerungen unserer Kindheit ziehen an uns vorüber, der Weihnachtszauber nimmt uns gefangen, und wir kosten die allFährlich wiederkehrenden Wonnen mit immer neuer & der Gasthofbesizer sowie auch für Buchbinder und Portefeuillers, sowie in Buch- Hauch, der über der Dichtung liegt, zerstören fönnte. Der Freude. Der Tannenbaum duftet, wir hören die Weihich eng zusammenschließen ührung und im Veranschlagen besonders hingewiesen. ar nach Lage des Lebens Die Benutzung der Vorderseite von Ansichtskarten ben entsprechenden Preis Briefliche Mitteilungen auf Ansichtskarten. зи Schriftlichen Mitteilungen ist, nachdem sich jezt Großbritannien Die Darstellung ist mit erheblichen Schwierigkeiten verknüpft, da alles vermieden werden muß, daß den zarten szenischen Leitung erwachsen deshalb bedeutende Aufgaben. Die Regie des Direktors Steingoetter, die umsichtig und tatiboll allen einer eindrucksvollen Aufführung vorbereitet hatte, toient volle Anerkennung. Hero wurde von Riza Bájor vom Hoftheater in Mannheim mit tiefem Verständnis in fein abgetöntem Spiel gegeben. Sie hatte ihre Hero mit warmer Liebe aufgenommen und konnte desDie Wiederherstellung and Irland zur Zulassung bereit e flärt hab.n, im ganzen n, dem ein starker Grd seite der Karten bereitet übrigens der Poft häufig Schwierig halb auch jeden Zug so lebensvoll und wahr gestalten. Aushaben eine neue Unters europäischen Verkehr gestattet. Das Beschreiben der Vorder. der neuen Bruchstelle Ceiten. Insbesondere gerät sie oft in Berlegenheit, wo der Senfungen des über dem Ankunftsstempel anzubringen ist. Auf dem kleinen Raum gezeichnet wußte sie den Ausdruck des Entsezens in ihren für die Adresse fehlt meist der Plaz dazu. Wird der Stempel auf der linten vorderen Hälfte wie sonst bei Poſt farten abgedruckt, so beklagt sich das Publikum mit Recht, daß die Deutlichkeit der dort befindlichen Mitteilungen behenden Gebirges scheinen inden dürfte die Inbetrieb 2 Jahren erfolgen fönnen, ichen Gebirgslage möglich Bu fchaffen. Augen festzuhalten, es war, als habe sie einen Blick in eine in Reinhold Lüttjohann zur Seite, der Leander andere Welt getan. Ein ebenbürtiger Partner stand ihr mit der gewohnten Gew ssenhaftigkeit durchführte und überall waren das Herausa beiten des feurigen Liebhabers aus dem de. In vielen Gegenden einträchtigt werde. Die Schweizer Poft hat deshalb, da sich den richtigen Ton zu finden wußte. Sehr bemerkenswert wird neuerdings wieder der Stempelaufdruck auf der Adresseite ebenfalls nicht saüchternen Jüngling und die Szene im Turmgemach. ger gellagt. Diese schwarzen unterbringen läßt, versuchsweise die Stempelung solcher Naufleros hatte in Rudolf Soll einen sympathischen ote und brüden fich in den R'arten überhaupt aufgehoben. herum, wo die Bauern fie teit fchröpfen fie die Pan So lag fürzlich in der ** Leihgestern, 14. Dez. In der eigenen Sandgrube bierschüttet wurde gestern Nachmittag gegen 4 Uhr der in Tage lang eine Bande von den 40er Jahren stehende und verheiratete H. Eiff 2. Er Anlage des Oberpriefters war gut, nur hätte er manchmal 5 Bagen und 24 Pferden. ar sofort tot. Tiere besiegen" fie aus §8 Grünberg, 13. Dez. Die Einlagen in den Kassen reifen. Die Bauern geben geben auch für das abgelaufene Jahr einen Zuwachs des nbringlichen Gäfte los u arvermögens. ady fehlen. Die meisten ben, sondern liebe deutige Thiringen, aus Wittgen F. Lizellinden, 14. Dez Noheit. Gestern Nacht orde das Pferd unseres Gendarmen Kersting durch einen iefen Messerstich in die Stirn verlegt. Sofort angeftelte bfch ihre Gewerbefcheie cherchen ergaben, daß der Täter ein Mitglied einer Korbchergesellschaft ist. Der Rohling wurde bereits gestern Borgen verhaftet. ber, Pferdehändler up. ftehende Häufer, bezahlen nur vorübergehend dort einen festen Wohnfig" daraus abzuleiten. Darsteller gefunden, der ihn in kleinen feinen Bügen atmend auf die Bühne zu bringen wußte. Georg Wittmanns etwas fälter, 1 der Stimme etwas metallischer sein sollen. hüter, während Lily Donecker ihre Janthe in schlichter, Eine sehr gute Maske trug Georg Mendel als Tempelanziehender Weise gab. Sehr störend machte sich oft der vollen Stüden womöglich ganz vermeiden sollte. Das Haus Souffleur bemerkbar, den man bei solchen stimmungswürdigte Werk und Darstellung durch lebhaften Beifall. - sittberigte. G H. § Bleidenrod, 13. Dez. Hier ist bei einer Kuh der Milzbrand festgestellt und über das betr. Gehöft biz bez fb. 1.10-120 wt., Sümereler per Stad 8-9 Bfg., Entenete Sperre verhängt worden. Stekes 14 Dezember. Aus bem heutigen Wochenmarit lofteten Butter St. 0-0 Bf., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 fg Erbsen per Ltter 21$ fg., Linjen per Liter 32 Pfg., Tauben per Baar nachtsglocken. Es klingen die Glocken wohl oft im Jahr, Doch klingen sie niemals so wunderbar, Als wenn durch die stille, heilige Nacht Die frohe Kunde uns wird gebracht: A Ehre sei Gott in der Höhe, Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!> Und über all diese Herrlichkeit hat nun der Altmeister des deutschen Kinderliedes, Carl Reinecke, eine Musik ausgegossen, so rein und erhaben und doch kindlich verständlich, dass unsere Sinne gefangen werden, und wir schon bei dem Erklingen der ersten Akkorde in dem Bann des Weihnachtsfestes stehen. Das ist Weihnachtspoesie in Wort und Ton! Das prächtige Werkchen ist eingerichtet für Deklamation, Einzelgesang oder zwei- bezw. dreistimmigen Chor und mit Klavierbegleitung. Die Ausführbarkeit bietet nicht die geringste Schwierigkeit, sodass die Engelreise» in jedem Hause Das oder jeder Schule zum Vortrag kommen kann. Heft umfasst 26 Seiten( auch unsere beliebtesten Weihnachtslieder sind mit enthalten) und ist für den äusserst billigen Preis von 1,25 Mark von der Expedition dieses Blattes in Giessen zu beziehen. - * Wissen ist Macht Bildang ist Reichtum, steht an der Sp ze des unserer heutigen Nummer beige'ezien Prospettes der Buchhandlung Wilhelm Pilz zu Berlin N. O. 18. Man wolle denselben näher beachten. Weihnachts- Ausstellung praktischer Geschenke bei Brüder Schmidt. Gießen. Seltersweg = 83 Baushaltungsmaschinen Service Beffecke. Große Auswahl. Solide Preife. Photographische Apparate in grösster Auswahl, neueste Modelle der ersten Fabriken zu Originalpreisen von Mk. 3 an bis zu den feinsten Marken. Auf Wunsch Teilzahlungen. Objektive und sämtliche Bedarfsartikel für Photographie. Preisliste gratis! Adolf Bieler Marktstrases 5. Gebrauchte, tadellos arbeitende Apparate billigst abzugeben. Paffendes Weihnachtsgeschenk Billigste Hausbibliothek der Gegenwart! Feinste Gothaer Cervelatwurst bet Zungenwurst HausmacherLeberwurst Emil Fischbach, Gießen. Bekanntmachung. Die Lieferung von etwa 70 bis 80 Rentner Stadt- Cheater eu erster Qualität zur Fütterung des im Schlacht Giessen. Dir.: Hermann Steingoetter. Freitag, den 15. Dezember 5. Volksvorstellung Der Königsleutnant. Lustspiel von Karl Guzkow. Plaschenbier hell und dunkel aus der Rheinischen Brauerei Maing empfiehlt Fritz Speier „ Gasthaus z. goldn. Löwen" Klein- Linden. Freibant. hof eingestellten Viehes soll bergeben werden. Angebote hierauf sind verschlossen und mit ent sprechender Aufschrift bis zum 18. d. Mts. bei der unter zeichneten Behörde einzureichen. Gießen, den 13. Dezember 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Curschmann. Bekanntmachung. 292. Oberbess Im Sommer nächsten Jahres soll wieder eine Anzahl armer strophulöser Kinder, deren Eltern im Bezirke wo nen, auf Kosten der Bezirksspartase be hufs Gebrauch einer Badekur im Elisabethhaus in Bad Nauheim untergebracht werden. Anmeldungen, welche durch die Pfarrämter oder Bürgermeistereien bis spätestens Ende Jannar t. Js. hierher einzureihen sind, müssen mit ärztlichem Attest und einer Bescheinig ung belegt sein, woraus hervorgeht, daß die Kur not wendig ist und die Eltern nicht in der Lage find, die Kosten selbst bestreiten zu können. Gießen, den 11. Dezember 1905. Wiener. Bezirkssparkasse Gießen. Vorkehrungen gegen das Einfrieren der Haus- Wasserleitungen Unter Hinweis auf die Bestimmungen über Anlage der Hau N Schweinefleisch 58 Pfg. die Dauer der Nacht zu entleeren. Christ bescherung. Allen Wohltätern unserer Anstalt, sowie der ganzen Gemeinde teilen wir hierdurch mit, daß die Christbescherungsfeier unserer Kleinkinder- Bewahr Anstalt Sittenreine, ho hinteressante, spannende Romane erster Autoren. Bände, jeder Band 140 bis 160 Seiten start. zusammen ein: 20 schließlich Verpackung und Porto für nur 3.25 Mr. bei Voreinsendung des Betrages; ge en Nachnahme 25 Pfg. mehr. am nächsten Sonntag, den 17. Dezember, nachmittags Klambts Verlagshaus in Hamm i. Westf. 2. 3 Uhr, in der Johanneskirche stattfinden soll. Wiederverkäufer erhalten höchste Provision. Schreiben Sie eine Postkarte an das Kaufhaus Max Brings, Matuz S. Nr. 306 und verlangen Sie per Nachnahme zu 10 Mt. 85 Bfg. ein Weihnachts- Paket franko Haus ( bestehend aus 33 Gegenständen) ohne jede Nachzahlung. Un mit unserem enormen Lager schnell zu räumen, versenden wir dieses Paket, von welchen 20 Gegenstände schon mehr wie 10 Mr. repräsentieren, zum Einführungspreis von wit. 10,85 franko ins Haus, und zwar nur, um unsere Firma bekannt zu machen und auf neue Bestellungen sicher rechnen zu können. Nie wiederkehrende Gelegenhelt: 6 Meter Stoff zu einem Kleid, vorzügl. Qualität 6 Taschentücher, weißer Linon, gesäumt 3 Paar Damenstrümpfe, echt diamantschwarz 2 Paar Herren Socken 2 Schürzen, garantiert waschecht 6 Handtücher, prima Drell, fertig abgepaßt 6 Servietten, gebrauchsfertig 1 Damenbeinkleid mit Stickerei 1 Tischtuch, vollständ. groß, Blumen- u. Karro- Must. 1 Baar elegante Damenhandschuhe 6 Poliertücher mit bunter Kante oder 6 Seifentücher Sämtliche 35 Gegenstände für 10,85 Mk. frei ins Haus. Nichtkonvenierendes wird nach dem Feste gerne umgetauscht. Kaufhaus Max Brings, Mainz- S. Nr. 306. Schöfferstrasse 12. Schusterstr. 54. Alte Universitätsstr. NB. Sollten Sie das Paket als Weihnachtsgabe benutzen wollen, so sind wir bereit, Ihnen die Sendung auf besonderen Wunsch erst am 15. Dezember abzusenden, damit Sie die Ware sicher vor dem Feste erhalten. NAUMANNIA- SEIFE. mit dem Beste Seile nah undfornl Der mit Liturgie der Kinder im Glanz des Christbaumes zu haltende Gottesdienst ist zugleich Gemeindegottesdienst, zu dem wir freundlichst einladen. Nach demselben findet in der Kleinkinderschule im engsten Kreise der Kinder und ihrer Angehörigen die Bescherung für die Kinder statt. Alle, die uns noch Gaben zugedacht haben wir bitten herzlich um dieselben für unsere 244 Kinder wollen dieselben recht bald an die Vorstandsdamen gelangen lassen. Gießen, den 11. Dezember 1905. Der Vorstand der Kleinkinder Bewahranstalt. Dr. Naumann. Königl. Preuss. Staats- Medaille Seidenstoffe jeder Art, in jeder Farbe, zu jedem Preise, der Meter von 75 Pf. an. Muster portofrei. Fertige seidene Kostüm- Röcke, Jupons, Blusen, halbfert. Roben. Deutschlands grösstes Spezial- Seiden- Geschäft M Seidenhaus Michels& Cle., Berlin SW. 19 43 Leipziger Strasse 43 Ecke Markgrafen- Strasse. Mechanische Seidenstoffweberei in Krefeld Hausfrauen- Verein D Stellen Vermittlung Giessen, Seltersweg 56, I ( nächst dem Voltsbad) Unentgeltlicher Nachweis) für Dienst, Haus- und Zimmermädchen Köchinnen, Wärterinnen, Lauf: Putz und Waschfrauen. Im Anschluß an den Kaufmännischen Verein: Verkäufer: innen, Buchhalterinnen, Kassierer= Friedr. Seibel GIESSEN Ludwigstrasse 31. empfiehlt !! Thee!! alle Sorten u. stets neuester Erate. Cacao. Chocolade. Mk. 30000 innen; an den Hausbeamtinnen- an 1. Stelle zu 4% zu verVerein: Stüßen, Kinderfräulein, geben. Off. unt. Nr. 7449 Haushälterinnen, Gesellschafterinnen gegen vorschriftsmäßige Ge- an die Expedition dieses bühren. Bioferrin Blutbildendes Kräftigungsmittel ! Empfohlen von Autoritäten! Wohlschmeckend, appetitanregend, leicht verdaulich. zu haben in den Apotheken. Blattes erbeten. Vorzüglichste Lederputz- Crême Das Beste vom Besten Kein alltägliches Schuhputzen mehr nötig. Oberall vorrätig! Fabrik: Union Augsburg. Brauchen Sie Geld? Gie Brud und Geslag der Gießener Berl 13. Fortigung.) Hans Georgs Arbeitsraum l Dort stand er an jenem Morge Fenster, durch welches das Licht großen Eichentisch fiel und die d pell beleuchtete. Bon einer füd Georg der Bau einer Kirche Plan dazu beschäftigte ihn so, flar bis ins flein Bis alles wasserleitungen zu Gießen" machen wir darauf aufmerksam, daß, um da nuf dem Papier stand. Man w Ginfrieren des Wassers in den Hauswasserleitungen bei eintretender ähreits die Aufmerksamkeit weiter vorzubeugen, es erforderlich ist, die Hauswasserleitungen des Abends fi ftändig freie Hand lassen. Er fo bann das seitlich besselben ober hinter dem Waſſermeſſer befimbliffe End leerungshähnchen, nachdem ein passendes Gesäß untergestellt, geöffnet wird und dies so lange geöffnet gehalten wird, bis das in der HausDies geschieht dadurch, daß zwert der vor dem Wassermesser befindliche Hauptabsperrhahn geschloffen - bau bestimmten Geldern nach sein walten dürfen, man wollte ihm und Sans Georg hatte fich fche Arbeit, daß er daß Gotteshaus Es sollte ein ſtolzes Gebäude we an einem Gotteshaus darf nichts leitung stehende Wasser vollständig abgelaufen ist, worauf fezeichnetes Hähnchen wieder geschlossen wird. zu erwirten, ist es geboten, während derselben das in dem obersten fich doch harmonisch dem Ga Um eine vollständige Entleerung famen Türmen, der Glodenturm Stockwerk des Hauses befindliche Bepfenventil der Hausleitung offen zu halten, damit die Luft Zutritt in die Leitung erhalte. Teil des Wassers kann auch schon burch bas Bapsventil ber unterßen tendrotes Dach- weithin ſicht Ein größerer Sandstein würden die Mauern en Büche entleert werden, wodurch die Entleerung im Keller vereinfacht überdecken. Das Innere dachte wird. Nach stattgehabter Entleerung sind diese Bapsventile, welche gewölbte Halle, in welcher die S dem Eintritt der Luft, bezw. der Entleerung des Wassers dienten, gen fich erheben konnte, zu ihrer wieder zu schließen. Das Schließen des Saptabsperrhahnes erfolgt durch Ant Halle fleiden, Vorplaz und Sch ermessenen Fernen. In frommes segen des beigegebenen Schlüssels auf den vierkantigen Hahnzapfen und Drehung im Sinne eines Uhrz igers, bis wide stand erfolgt. dunkle Marmorsäulen, in denen Das Oeffnen des Hauptabsperrhahnes geschieht durch Drehung Fenster über dem Portal geheimn in entgegengeseztem Sinne, bis Widerstand erfolgt. biele weiße Stufen sollten hinau wieder voäständig geöffnet werden. Behuss Wasserentnahme muß des Morgens der Hauptabsperrhahr welchem des Heilande Bild die in schwindelnder Höhe überwölbt Kuppel. Bei Abzweigleitungen nach Waschküchen, Badezimmern, überhaupt nach ungeheizten Räumen, Hofräumen, Gärten usw, sind auf die Dauer deren Nichtgebrauchs, bezw. des ganzen Winters, mittelft ihrer besonderen Vorrichtungen auf ähnliche Weise zu entleeren und abzustellen. anhaltender, außerordentlicher Bälte empfiehlt es sich, die Wasserentnahme auch während des Tages auf kürzere festgesetzte Zeit zu beschränken und während der übrigen Tageszeit die Haus wafferleitungen gleichfalls in oben angegebener Weise abzustellen.- Dem Einfrieren solcher Waffer leitungen, welche durch Küchen unbenutter Wohnungen geführt sind, fann man durch Unterhaltung eines kleinen Herdfeuers vorbeugen. Aud empfiehlt es sich, in kalten Blosett- oder sonstigen ungeheizten Bäumen schon durch eine ausreichende Umhüüung gegen Kälte geschüßt ist, bei durch welche die Wasserleitung führt, sofern daselbst die Leitung nicht Temperatur durch ein Defchen oder geeigneten Falls etwa durch eine Gasflamme auf genügender Höhe zu erhalten. Sehr kalt steheude, insbesondere auch abgestellte und vorüber So vertieft war Hans Georg leifes Deffnen und Schließen der auch das Rauschen des leichten butfam über den sonnenbeglänz wahrnahm. Ein heimliches Kicher armung ließen ihn erſchredt au denas Wange legte fich schme Liebster, fomm in den G Arbeit" nicht fann! Quäle mich n Ungeduldig schüttelte er fi Wünschen." Bestürzt ließ sie das Köpfche gehend nicht in Gebrauch befindliche Klosetts( wie in Vereinshäusern hinaus. Haus Georg war ärge werden durch Einstreuen von etwas Salz( Viehsalz) in das Schlußwafferten auch nicht das geringste g des Cyphons( Wasserabschlusses) gegen Auffrieren der Schüffeln geschützt. bes cannes! Er beugte sich v Die Wassermesser nebst dem nächſtanschließenden Teil der Roht aber es war nichts mehr damit. leitung find während des Winters mit Stroh, Säden de beste er sich während des ganzer infolge ungenügenden Schuhes gegen Bälte Schaden erleiden, erfolgt as blieb ein paarmal nachdenklich ste Die Herstellung aller Wassermesser, die auf. Unmutig pfeifend schritt er ar verflogen. Heftig schob er d Im übrigen müssen die Wassermesser jeder Müze. Als er das Zimmer Schußmitteln gegen Kälte zu umkleiden, auch namentlich die betr. Reller fenster geschlossen zu halter. Rechnung der Hausbesiker. zeit leicht zugänglich bleiben. Nach vorliegenden Erfahrungen sind es namentlich Neubauten urb nit einem zornigen Rud hinter unbewohnte Stodwerke, deren Wasserleitungen nicht immer die erforder liche Fürsorge geschenkt wird, insbesondere sind auch schon öfters infolge Nichtabsperrens von Garten- Wasserleitungen während des Winters große Beschädigungen und namhafte Wofferverluste entstanden. Durch die empfohlenen Vorkehrungen wird dem Wasserabnehme die Lieferung des Wassers möglichst gewährleistet, dem Hausbesitzer aber werden Beschädigungen an Leitung und Gebäude ferngehalten. empfehlen daher vorstehende Vorsichtsmaßregeln allen geteiligten zur gam besonderen Beachtung. Wir dod Might antoinen mag, zur qu Ganz ernsthaft wird vor Spanien mehr sei, als Algier fü ,, nur eine Kolonie". Um Spanien im Begriffe war, ohn dulden, daß Frankreich in Annegion fich anschickte, Maro nehmen. Es bedurfte erit des ernsthafter und nachdrüdlicher reich gegenüber, um die Ein Konferenz und die Anerkenn Länger andauernde Absperrungen, Einwinterungen, Reparature und Bufftauungen von Hauswasserleitungen werden am zweckmäßige und schnellsten von denjenigen Installationsgeschäften besorgt, welche d betr. Hauswasserleitungen. 3t. ausgeführt haben und daher die örtliche Verhältnisse mit ihren empfindlichen Punkten am besten kennen. Gießen, den 20. November 1905. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen. Hilfe* * g. Blutftod. Timerman Hamburg Fichteftr. 33 ( u. meine hier t. D. pat. Neuheit usten& Heiserkeit lindert man vorzüglich mit. Emser, Homburger u Sodener Pastillen, Salmiak- Pastillen, Malz- Ext Fenchelhonig, Bland- Moos Emser Kränchen mit Milch. Zu haben in der Drogerie Carl Seibel, Frankfurterstrasse 39. auf Wechiel, Schuldscheine 2c., so schreiben Sie an C. A. Winkler Berlin W. 57, Mansteinstr. 10. 2 einfach möbl. Zimmer Keine Adressenlifte. Reelle und per fof. billig zu vermieten. coulante Erledigung.( Briefp. erb.) Näh. Gießen, Marktstraße 11. In Giessen: Gg. Karl Volk, Ph. Weiler. Weihnachts- Lose! Geld Grosse WohltätigkeitsLotterie d. Krankenpflegeanstalt. Strassburgi.E sicher 20. jan. 06. v.Roten Ziehung ohne Abzug 6052 Baargewinne M. 70,000 1. Hauptg. M. 20,000 2. Hauptg. M. 10,000 3. Hauptg. M. 5000 3 à 1000 - 6 à 580= M. 30 à 100 60 à 50 daß Frankreich in Marotto n und daß niemand befugt ist, Staates in Maroffo zu schm viderspruchslos das gegentei Englands geduldet, es hat fog ibie von Deutschland gebotene Weiner Stellung in Marotto Nach dem in Rede ste Spanien den Bau des Hafens den Einfluß auf diesen verlan bestehen, daß in ganz Marotto Hier hat schon die reine Ge handelt sich auf der Kon eine Aufteilung Marottos. Selbständigkeit und Unabhäng Befestigt werden. Die maro Etaaten offen und gehören im noch eigenem Gutdünten bestimm Abertragen mag. Gegen spanija einzuwenden, sobald es vollwichti beben nicht geringeren Wert als g Goldmünzen anderer Staaten, Berden feinen höheren Kurs bea Benn nur fein viel spanisches Ge Me Marottaner werden feine Veberfüifa au lagen, daß S M. 3000 3000 M. 3000 M. 3000 5920 zus. M. 23 000 Los 1 M. Lose 10 Mk. versendet: 1. Porto u. Listo 30 Pf General- Agent, J. Stürmer, Strassburg i. E.