0. sweg 2 1 anwaren 1. Blumen Seifen ümerien ilder piegel rengürtel mengürtel enträger ierstöcke bwaren derwaren stenwaren rracotten st- Figuren ateriewaren htische Nr. 268. Zweites Blatt. Jusertionspreis: Die einspaltige Betitzelle für ganz Obereffen, bie Streife Weglar und Marburg 10 Pfg. fonft 15 Bfg. Reklamen bie Petitzelle 30 refp. 40 Pfg. Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechanichiah Nr. 362. Dienstag, den 14. November 1905 Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neueste Nachrichten End bung ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weglar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. fi od 50 Verlorene Brüder. die Die starke Vermehrung der Bevölkerung in Deutschland hat in früheren Jahrzehnten eine lebhafte Auswanderungsbewegung hervorgerufen. Was die Leute in großer Zahl von dannen jagte, war die allgenteine wirtschaftliche Lage im Lande, das seine Kinder nicht mehr ernähren konnte. Die Industrie war zu schwach entwickelt, um einer großen Zahl von Arbeitern Beschäftigung und Brot zu geben. So zogen Die Leute davon, sich anderwärts Erwerbsgelegenheit zu suchen. Und war es ihnen geglückt, so riefen sie Verwandte and Freunde nach. Die Vermehrung der Bevölkerung hat nicht nachgelassen, die Einwohnerzahl hat sich bei uns seit fünfzig Jahren verdoppelt, die Militärlast, von der man früher so viel gesprochen, ist ganz gewiß nicht geringer geworden and wird gleichwohl nicht als Last empfunden, und Auswanderung hat ungefähr aufgehört. Während Deutschland sonst das stärkste Auswandererkontingent ſtellte, ist jetzt Die deutsche Auswanderung faum nennenswert. Die allgemeine wirtschaftliche Lage hat sich eben geändert. Die Beutsche Industrie hat solchen Aufschwung genommen, daß sie Heute mit Leichtigkeit die doppelte Zahl von Personen er nährt, besser ernährt als früher die einfache Zahl. Wäre diese Aenderung nicht eingetreten, so hätte trotz der Schaffung des Reichs der Ueberschuß der Bevölkerung durch Aus. wanderung an das Ausland abgegeben werden müssen. Denn ber wirtschaftliche Zwang ist unwiderstehlich; keine Begeisterung und feine moralische Erwägung kann ihn ablenken. ReichsFanzler Graf Caprivi hat vollständig Recht gehabt, als er jagte: Wir haben nur die Wahl, ob wir Menschen oder ob ir Waren ausführen wollen. Mit anderen Worten heißt das eben: Ist die deutsche Industrie nicht stark gena, unserer Bevölkerung Beschäftigung gegen ausreichenden Lohn zu geben 1 und diese Stärfe fann sie einzig dadurch gewinnen und behalten, daß sie lebhaftes, umfassendes Ausfuhrgeschäft treibt, so wandert der Teil der Bevölkerung, der hier feinen Unterhalt findet, unweigerlich aus. - Hält die Zunahme der Bevölkerung bei uns in dem bis herigen Maße an, so wird noch vor Mitte dieses Jahrhun derts die Einwohnerzahl des Reichs auf dem jezigen Gebiet hundert Millionen erreicht haben. Es ist theoretisch durchaus nicht unmöglich, eine so dichte Bevölkerung zu ernähren. Man darf zu der deutschen Industrie das Zutrauen haben, daß sie sich dieser Aufgabe gewachsen zeigen wird. Aber das größte Zutrauen schafft noch keine Gewißheit. Auch dar man nicht außer Augen laßen, daß kein Aufschwung ewig enhält, daß es auch Rückschläge giebt. Mitten in der Auf wärtsbewegung kann eine Ruhepause eintreten, ein leises Abflauen. Es wäre leichtsinnig, an solche Möglichkeit nicht zu denfen. Darum giebt es auch kein anderes Hilfsmittel und fein anderes Ventil, als das alte: die Auswanderung. Wo sind nun die deutschen Auswanderer des vorigen Jahrhunderts geblieben? Nach den Vereinigten Staaten von Amerika allein sind über 5 Millionen gegangen, mehr als aus irgend einem anderen Lande! Die Engländer müssen die Fren zu Hilfe nehmen, um die Zahl der deutschen Ein. wanderer nach Amerifa um 1% Millionen zu übertreffen. Jem Jahre 1900 stand in den Vereinigten Staaten die Zahl der direkten Abkömmlinge von englischen und irischen Eltern mit 7 047 318 schon hinter der Zahl von Einwohnern zurück, deren Eltern in Deutschland gel oren waren, und die sich auf 7832 681 belief. Die geringere Vermehrung der Engländer und Fren hatte diesen Umschwung herbeigeführt. Wo find die deutschen Auswanderer in den Vereinigten Staaten ge blieben? oder vielmehr wo ist ihr Deutschtum geblieben? Die Vereinigten Staaten von Amerifa haben ganz und gar angelsächsischen Charakter, von dem deutschen Einfluß ist nichts zu bemerken. Untergetaucht ist die ungeheure Zahl der deuts schen Einwanderer, national aufgesogen und eingeschluckt! In früheren Zeiten, ehe das Reich bestand, hatte man eine Erklärung zur Hand: Die Kleinstaaterei, die politische Machtlosigkeit war an allem Schuld. Man hatte vor dem deutschen Namen im Ausland keine Achtung, und deshalb gab der Deutsche im Ausland seinen deutschen Namen schnell if und versteckte ihn. Sehr stolz ist diese Erklärung nicht und von großem Nationalstolz zeugt sie auch nicht. Der Stolz, der nicht aus der tiesinneren Liebe zur eigenen Rationalität erwächst, der erst durch die geschmeichelte Eitelkeit wachgefißelt werden muß, ist nicht allzuviel wert. Doch da hilft fein Klagen. Wir müssen uns mit dem, was gewesen ift, wohl oder übel abfinden und dafür sorgen, daß es in Zu hunft besser werde und die schlimme Erfahrung der Vergangenheit fich nicht erneuere. Zeiten stärkerer Auswanderung werden wiederkehren. Das ist einmal nicht zu vermeiden. Wir sollten aber die Auswanderer nicht ohne weiteres auf geben, fie als dem Deutschtnm verloren betrachten und behandeln. Der Deutsche, der in der Heimat bleibt, dessen Deutschium tann schon einen Puff vertragen. Gerade der Auswanderer sollte in dieser Hinsicht sanft angefaßt werden. Man darf ihm, der in der Fremde weilt, nicht Lasten auf erlegen, nicht unbequemlichkeiten zumuten, und wären es nur die die in der Erfüllung gewisser Formalitäten zur Erhaltung en Reichsangehörigkeit bestehen. Ebensowenig darf man hm Schwierigkeiten bereiten, wenn er zur Reichsangehörigkeit zuricfehren will. Eigentlich sollte der Grundsatz gelten: der eborene Deutsche wird als Deutscher angesehen und behandelt, #spital bis er ausdrücklich erklärt, daß er es nicht mehr will; und ei wird wieder als Deutscher angesehen, sobald er erklärt, daß er es wieder will. Freilich ist ein Mißbrauch denkbar, wird Mißbrauch auch vorkommen. Doch dieser Schaden ist lange nicht so groß wie der andere, der viele Millionen dem Deutsch, tum hat verloren gehen lassen. - Im Kaiferfchloffe. - ( Eig. Bericht.) Berlin, 3. November. Wenn die meisten Bewohner der Residenz noch im Schlummer liegen, dann beginnt ob in Potsdamı, ob in Berlin schon im faiserlichen Haushalt reges Leben. Die Kehr- und Küchenmädchen haben zuerst den Schlaf ab. geschüttelt und beginnen ihre Tätigkeit. Die Kaffeeföchin waltet ihres Amtes, um das erste Frühstück herzurichten. Die Küchenmädchen sind mit Vorbereitungen beschäftigt. Die Kehrmädchen treten im weißen Häubchen und weißen Schürzen ihre tägliche Arbeit an. Die Privatzimmer des Kaisers und der Kaiserin werden zuerst gereinigt. Es wird gefegt, gebohnt und Staub gewischt. Der Frühstückstisch wird in Berlin im Salon der Kaiserin gedeckt. In Berlin ist dies ein zweifenstriges Gemach mit einer resedagrünen Tapete. Die reichbergoldete Decke ist im Geiste Schlüterâ ausgeführt und zeigt in der Mitte den Einzug des Früh lings. Herrliche Gemälde zieren die Wände. Unter ihnen befinden sich drei Perlen der kaiserlichen Kunstschätze: Ge mälde von Watteau. In Potsdam wird im Sommer das erste Frühstück im offenen Teehäuschen, rechts vom Neuen Palais belegen, in den kühleren Herbsttagen im Edsalon links eingenommen. Um 7 Uhr, zuweilen auch früher, be treten der Kaiser und die Kaiserin den Salon. In der Regel steht das Herrscherpaar um 6 Uhr auf. Der Kaiser erscheint in kleiner Generalsuniform. Die Kaiserin in Haustoilette. Um 27 Uhr werden die zurzeit im Schloffe anwesenden jüngeren Prinzen, sowie die Prinzessin geweckt. Auf dem Frühstückstische steht Tee, Kaffee, Eier und eine Fleischspeise. Da der Kaiser bei dieser Gelegenheit Fami lienangelegenheiten zu erörtern liebt, ist keine Dienerschaft anwesend. Im Vorzimmer warten die Lakaien auf ein et waiges Klingelzeichen. Naht das Frühstück seinem Ende, so begrüßt das Prin zeßchen die Eltern, um sich dann zum Unterricht zu ihre Erzieherin zu begeben. Der Kaiser begiebt sich nun in dal Vortragszimmer, das an sein Arbeitszimmer grenzt. Au dem Arbeitstisch liegen Stöße von Briefen. Zuweilen geher an einem Tage über 350 Schriftstücke ein. Die Kaiserir macht in Potsdam einen Gang durch den Park, und dan eine Runde durch die Zimmer ihrer Kinder und Wirtschafts räume. In Berlin fällt der Spaziergang fort. Allmählich ist es überall im Schlosse lebendig geworden. Besonders in der Küche geht es lebhaft zu. Der Speise. zettel wird der Kaiserin jedesmal zur Begutachtung vor. gelegt. Die diensttuende Hofdame begibt sich zur Kaiserin, falls eine Fahrt, ein Besuch in einem Krankenhaus oder dergleichen geplant ist. Die diensttuenden Flügeladjutanten sind erschienen und warten im Adjutantenzimmer, bis der Kaiser sie rufen läßt, um das Tagesprogramm zu besprechen. In Berlin wird gewöhnlich um 19 Uhr eine Spazierfahrt von dem Kaiserpaar unternommen. In Potsdam geschieht dies selten Um 10 Uhr ist der Kaiser stets zurück. Er begiebt sich zum Hofmarschall in das Vortragszimmer, um Angelegenheiten des kaiserlichen Hofhaltes zu besprechen. Es werden Pro gramme für Reisen und Festlichkeiten unterbreitet, Baupläne usw. Dann kommen die Chefs des Zivil- und Mili tärkabinetts mit ihren Vorträgen, um schließlich von den Ministern, Staatssekretären usw. abgelöst zu werden. Dell Vorträgen folgen die Audienzen; es schließt sich um 1 1lbr das zweite Frühstück an, das in Potsdam im Apollosaale eingenommen wird. Die Kaiserin hat inzwischen den Oberhofmeister emp. fangen, der über die Anstalten, die unter ihrem Protektorate stehen, Bericht erstattet, Besuche empfangen usw. So ver. geht der Vormittag für das Kaiserpaar. Truppenbesichti gungen, Denkmalsenthüllungen, Empfänge fremder Fürstlichkeiten lassen hier und dort eine Aenderung eintreten. Der feste Rahmen der Hausordnung bleibt im großen und ganzen aber stets der gleiche. Selbst an und nach den Tagen der großen Hoffeste wickeln sich die Dinge in der hergebrachten Ordnung ab. A. M. W. Kunft und Wissenschaft. JT. Leuchtgas aus der Erde. Dänische Geologen haben festgestellt, daß sich in beträchtlicher Tiefe der Erde in Dänemark ein natürliches Gas vorfindet, das zur Beleuch tung und zu gewerblichen Zwecken ebenso geeignet ist, als das künstlich hergestellte Steinkohlengas. Die dänische Regierung unterstüßt die Arbeiten zur Erbohrung dieser natürlichen Gasquellen, die bereits technische Anlagen in norddänischen Städten mit Leuchtgas versorgen. Der Arbeitsnachweis. Durch Gesetz vom 14. März 1904 ist in Frankreich die gewerbsmäßige Stellenvermittelung verboten worden. Die Inhaber von Stellenvermittelungsanstalten erhielten eine Entschädigung von 6 Millionen Francs. Man kann sich denken, daß die in Rede stehenden französischen Institute sich in außerordentlichem Maße lästig gemacht haben müssen, ehe man sich entschloß, sie um den genannter Preis zu unterdrücken. In der Tat waren sie ein Druck 15 eine Gefahr geworden. Sie drückten mit den Gebühren in ungebühr= licher Weise die Stellungsuchenden, die Arbeitnehmer, und ihre Organisation machte sie stark genug, daß kein Arbeitnehmer sich dem Tribut entziehen konnie, den sie aufzuerlegen für gut fanden. Daß sie trotz der vom Staat gewährten Entschädigung von 6 Millionen sich gegen das Gesetz sträubten, das ihre Aufhebung verfügte, läßt erkennen, daß ihr Verdienst noch erheblich höher war als die Entschädigung. Dic Verhältnisse in der deutschen gewerbsmäßigen Stellenvermittelung mögen nicht ganz so schlimm sein, wie sie in der französischen gewesen sind, als erfreulich können sie jedenfalls nicht betrachtet werden. Was bei der vierten Jahresversammlung des Verbandes deutscher Arbeitsnachweise, die jüngst in Wiesbaden stattgefunden hat, zur Sprache gekommen ist, legt den Wunsch nach einer durchgreifenden Reform nahe und macht erklärlich, daß dort eifrig empfohlen wurde, man solle auch in Deutschland die gewerbsmäßige Stellenvermittelung unter Gewährung einer Entschädigung verbieten. Gewiß hatten die Fürsprecher des Bundes deutscher Stellenvermittler das Recht, als sie in Wiesbaden darauf aufmerksam machten, man dürfe bedauerliche Einzelvorfälle nicht veralgemeinern und zur Grundlage eines Gesamturteils machen, dürfte auch nicht aus dem Umstand, daß in den Beruf der Stellenbermittler sich unlautere und unsaubere Elemente eingeschlichen haben, auf einen sittlichen Unwert des ganzen Standes schließen. Immerhin bleibt es ungemein bedenklich, wenn, wie ebenfalls in Wiesbaden ausgeführt wurde, von den 5216 deutschen Stellenvermittlern 632 oder 12,1 Proz., d. i. fast der achte Teil, vorbestraft, zumeist sogar mehrfach vorbestraft sind. Auch kann man aus der Zahl der gewerbsmäßigen Stellenvermittler ersehen, daß ihre Tätigkeit dem Arbeitnehmer eine Steuer auferlegt, die auf viele Millionen Mark jährlich berechnet. Von Seiten der Freunde einer gewerbsmäßigen Stellenbermittelung wurde ferner geltend gemacht, daß die angestrebte Kostenlosigkeit der Vermittelung die ohnehin vermißte Seßhaftigkeit noch weiter verringern und die Versuchung zum Stellenwechsel erhöhen würde. Demgegenüber konnte mit Fug gesagt werden, daß der bezahlte Arbeitsnachweis den häufigen Stellenwechsel zu einem direkten Interesse des gewerbsmäßigen Stellenvermittlers mache. Damit schwände auch das einzige Moment, das zu seinen Gunsten sich etwa anführen ließe: daß die gewerbsmäßige Stellenvermittelung besser als der gemeinnüßige Arbeitsnachweis in der Lage sei, individuelle Wünsche und Ansprüche zu berücksichtigen. Es ist übrigens unzutreffend, daß der gemeinnützige Arbeitsnachweis hierzu weniger im Stande sei. Stehen an seiner Spize Personen von rechtem Verständnis und gutem Willen, so werden sie die sich anbietenden Arbeitskräfte auch angemessen zu verteilen und zu dirigieren wissen, mindestens so gut, wie der Stellenvermittler, der naturgemäß in allererster Reihe auf seine Sporteln bedacht ist und es gewiß nicht schmerzlich empfindet, wenn seine schlechte Bedienung ihm eine schnelle Wiederholung seines Sportelverdienstes einträgt. Die Konkurrenz der Vermittler untereinander eröffnet feine Aussicht auf Besserung, weil der beschleunigte Stellenwechsel das vornehmste Interesse aller Vermittler bildet. Der gemeinnüßige Arbeitsnachweis dagegen gewinnt nicht blos innere Befriedigung aus der Befriedigung seiner Auftraggeber, der Unternehmer wie der Arbeiter, sondern auch Arbeitsersparnis für sich selbst, denn die besetzte Stelle und der beschäftigte Arbeiter verursachen dem Nachweis keine Mühe. Man darf eben nicht glauben, daß die Dinge so einfach liegen, daß sie eine schematische Behandlung vertrügen. Arbeitsnachweis und Stellenvermittlung sind nach den verschiedenen Berufen sehr mannigfach geartet. Der Nachweis landwirtschaftlicher Arbeiter beispielsweise hat seine ganz be= sonderen Bedingungen. Es handelt sich dabei in der Regel um Besorgung zahlreicher Arbeiter, die an einem bestimmten Tage sämtlich zur Stelle sein müssen und oft aus weiter Entfernung, auch aus dem Ausland heranzuziehen sind. Hierbei wird man, einstweilen wenigstens, private Unternehmer faum umgehen können. Zwar haben die Landwirtschaftskammern selbst Nachweise eingerichtet, aber ihre Vermittlung umfaßt faum den zehnten Teil der 381 000 fremden Wanderarbeiter, die Jahr für Jahr nach Deutschland kommen, während 350 000 von Agenten vermittelt werden. In der Gesinde vermietung hat der gemeinnüßige Arbeitsnachweis doch schon die Vermittlung von 50 000 Stellen jährlich übernommen, aber noch immer gehört die doppelte Zahl. Ueber die Art der gewerbsmäßigen Stellenvermittlung im Gastwirtsgewerbe und im Seemannsberuf wird besonders geflagt. Die Vermittler haben ihr Interesse darin gefunden, daß sie sich in den Dienst des wirtschaftlich stärkeren Teiles, der Arbeitgeber stellen, und die Folge davon ist, daß die Vermittlungs gebühren eine unvernünftig hohe Quote des Arbeitsverdienstes ausmachen. Welche Verhältnisse in den Theater-, Konzert-, Artisten- Agenturen zuweilen obwalten, das hat man mit unwilligem Erstaunen erfahren, als die Gesetzgebung und die Polizei Anlaß nahmen, hineinzuleuchten und zu bessern. Es ist daher begreiflich, daß in der vierten Jahresversammlung des Verbandes deutscher Arbeitsnachweise aus den Debatten sich als allgemein geteilte Auffassung der Wunsch Herausstellte, die Ersetzung der gewerbsmäßigen Stellenbermittelung durch den gemeinnügigen Arbeitsnaachweis liege im Interesse der Arbeiter wie der Arbeitgeber; das Arbeiterinteresse überwiege dabei im Gast- und Schankwirtschaftsgewerbe, das Arbeitgeberinteresse in der Landwirtschaft und beim Hausgesinde. Ein reichsgesetzliches Verbot der ge= werbsmäßigen Stellenvermittelung oder wenigstens eine gesezliche Bestimmung sei dahin anzustreben, daß die Konzeffionierung von Gesindevermittlern und Stellenvermittlern von dem Nachweis eines vorhandenen Bedürfnisses abhängig gemacht und das Bedürfnis da überall verneint werden, wo bereits gewerbsmäßige Arbeitsnachweise bestehen. Erwünscht sei ferner behördliche Aufsicht über Vereins- und JnnungsArbeitsnachweise, die nicht in Gast- und Schankwirtschaften oder in Häusern mit solchen Wirtschaften eingerichtet werden dürften. Daß die Jahresversammlung keine Abstimmung vornahm, berdunkelt in feiner Weise ihre Ansichten und Absichten, die aus der Debatte klar genug hervorgingen. Vermischtes. Frau Lehrerin". Die Lehrerinnen an Sen Bolts Schulen in Desterreich wollen nicht mehr Fräulein tituliert fein, sondern erheben Anspruch auf den Titel Frau. Der niederösterreichische Landesschulrat hat dieses Verlangen als berechtigt anerkannt und angeordnet, daß den in niederösterreichischen Volks- und Bürgerschulen angestellten Lehrerinnen ausnahmslos der Titel" Frau" zukomme, ob sie nun verheiratet oder ledig sind. Der schlaue Kaffer. In eine Cantine in Sefofuni. Rand kommt ein Raffer, setzt eine arüne Weinflasche auf den Ladentisch und läßt diese bis zum Rand mit Schnaps füllen. Als Bezahlung legt er mit dummdreister Miene einen Sixpence hin und will sich mit der Flasche entfernen. Der Verkäufer stürzt auf ihn zu und entreißt ihm den Schnaps. Der Raffer hat nicht genug Geld bei sich; er fordert seine Flasche und verspricht wiederzukommen. Die Flasche wird entleert, und seelenvergnügt zicht der Nasser mit ihr fort, denn an ihrem Grunde ist ein Schwainin ver borgen, der von dem edlen Saft einen gehörigen Teil in sich aufgesogen hat. = Ein kinderreicher Vater. In Bertwick in Pennsyl banien lebt ein Kaufmann Burton, der vor kurzem zum achtundzwanzigsten Male Vater geworden ist. Er ist 65 Sahre alt und zum dritten Male verheiratet. Von seinen achtundzwanzig Kindern sind bereits fünfundzwanzig ge. storben. Eine DiphtherieEpidemie, die an seinem Wohn orte herrschte, entriß ihm an einem Tage Gattin und fünf zehn Kinder. Die sechzehn Gräber liegen in einer langen Neihe auf dem Kirchhofe von Summer Hill. = Verschwindendes Dorf. Zur Erweiterung der Bergwerke bei Dur in Böhmen ist ein ganzes Dorf mit 70 Wohnhäusern angekauft worden. Die Ortschaft wird daher vollständig abgerissen werden, während die Bewohner fich in einem neuen Dorfe, etwa% Stunden davon entfernt, ansiedeln. Der ganze Drt steht auf folossalen, weit reichenden Kohlenlagern, deren Ausbeutung bisher nicht möglich war. Die Durer Braunkohlenwerke versorgen nicht nur Desterreich, sondern auch einen großen Teil Deutschlands mit ihren Produkten und bilden mit ihren Nebenzweigen der Ge winnung son Paraffin, Del usw. eine sehr ausgedehnte Industriz † Falsche Banknoten. Seit einiger Zeit sind wieder sehr viel falsche 100 und 20 Mark- Scheine im Verkehr, sodas das Publikum bei Empfang solcher Scheine zur Vorsicht ge mahnt werden muß. Die falschen Hundertmarkscheine tragen die Nummern 0788904 in verschiedenen Zusammenstellungen. Die Farbe ist sehr dick aufgetragen und glänzend, die Stempel stehen dichter aneinander und sind kleiner als bei den echten Noten. Die rauhe Rückseite läßt die Fälschung leicht erkennen. Die falschen 20 Mart- Scheine tragen die Jahreszahl 1882, den Buchstaben L und die Zahlen 117 205. - Eine Hochzeitsgesellschaft durch die Decke ge= fallen. Während einer Hochzeitsfeier in dem badischen Orte Wallbach brach plötzlich der Fußboden des Gasthauses, in dem die Feier stattfand, ein und die ganze Gesellschaft, die Musikanten und das Tischgerät versanten in die Tiefe. Die herbeigerufene Feuerwehr rettete die Verunglückten, die ohne erheblichen Schaden mit dem bloßen Schrecken davongekommen find. Anscheinend hatte das Mauerwerk unter einem eisernen Tragpfeiler des Sales infolge zu starker Belastung nachgegeben und den Einsturz verursacht. Damit bei dem Unglück auch die komische Seite nicht fehle, ist das Klavier bei dem Einsturz einsam oben hängen geblieben und winkt nun als einziges Zeichen der gestörten Festfeier auf die Schutttrümmer herunter. Der entflohene Zug. Ein Personenzug, der auf der Station Dorum zu rangieren hatte, sollte auf das Signal des Zugführers ein Stüd vorfahren, um noch einen Wagen anzuhängen. Der Maschinist verstand aber das Signal falsch 1. d gab Volldampf, sodaß der Zug ohne den Zugführer da onsauste. Alles Winken und Rufen war vergebens. Sa ießlich gelang es einem Fahrgast, das Zugpersonal aufmei sam zu machen und der Zug fuhr unter lebhafter Heiterfeit der Passagiere wieder zurück, um den stehengebliebenen Wagen mit dem Zugführer abzuholen. Zur Landtags- Wahl! Stadt- Cheater Giessen. = Ein prinzlicher Goldarbeiter. Prinz Bozida Karageorgewitsch, ein Vetter des Königs von Serbien, hat sich nach vielfachen abenteuerlichen Streichen auf das Handwerk geworfen und in London eine Ausstellung von ihm entworfener goldener und silberner Schmucksachen veranstaltet. Der Prinz ist zum selbständigen Ergreifen eines Berufes genötigt, da er von seinem Vetter feine Interſtüßung erhält. Die königlich serbische Familie möchte mit diesem Kara georgewitsch, der in Paris seines leichtsinnigen Lebens wegen nur zu bekannt ist, feine Gemeinschaft haben und sucht ihn möglichst von den Rockschößen abzuschütteln. Auch eine Anstellung im Heere ist ihm abgeschlagen worden, so daß der arme Prinz ganz allein für sich und seine Freundinnen sorgen muß. - Der streifende Elefant. In einem französischen Theater in Perigueur weigerte sich der Elefant, der in einem Ausstattungsstück mitzuwirken hatte, auf die Bühne zu gehen. Statt dessen stieg er die Treppe hinauf auf den Theaterplaz und ging dann in das Theaterkafé durch das Fenster, da er nicht durch die Tür konnte. Mit entsetztem Geschrei fuhren die zahlreichen Besucher in alle Ecken; eine unbeschreibliche Banit brach aus und eine Person wurde im Gedränge schwer verwundet. Der Elephant räumte alle Tische und Stühle an die Seite und ging dann ins Billardzimmer, wo er mit seinem Gebrüll die Spieler vertrieb. Dann führte der indische Wärter den Dickhäuter mit einem Stück Zucker ruhig auf die Bühne zurück. Gebetbuch aus Seide gewebt. Nach dreijähriger mühevolier Arbeit hat ein Lyoner Seidenweber das Meisterstück fertig gebracht, ein 180 Seiten starkes Gebetbuch aus Seide herzustellen. Die Gebete sind in diesem Buch nicht gedruckt, sondern in den Stoff mit eingewebt. Die Arbeit wird in ähnlicher Weise wie die gewebten Fahnen, bemusterte Kleiderstoffe u. a. hergestellt, doch erfordert j Zeile eine besondere Mustervorrichtung, auf die der Webstahl jedesmal eingestellt werden muß. Bei Stoffen, in denen sich das Muster regelmäßig wiederholt, ist diese Einrichtung natürlich weit einfacher. Ein derartiges Buch dürfte jedenfalls noch nicht existieren. Automobilkostüme für Hunde. Die Pariser Damen haben eine neue Mode entdeckt, um ihre lieben kleinen Hündchen bei Automobilfahrten vor der Witterung zu schüßen und gleichzeitig die Aufmerksamkeit der Welt auf sich zu zieyen. Das Kostüm besteht aus einen warm gefütterten Rocke, Lederschuhen, einer Chauffeurmüße mit Staubbrille und einem Taschentuche, das in einer Außentasche des Rockes steckt. Leider erfährt man nicht, ob die Hündchen in Paris im Gebrauch dieses Kulturmittels schon weit genug vorgeschritten sind. Jedenfalls ist dafür gesorgt, daß die Verrücktheit in Paris nicht ausstirbz Jezi fehlen nur noch Theater und Restaurants für Hunde und ein Arzt für die Pariser Modedamen. - Bekanntmachung. Betr.: Straßenverkehr. Nachstehende Bestimmungen der Polizeiverordnung bom 2. März 1901 bringen wir zur öffentlichen Kennt nis unter dem Hinweis darauf, daß die Schußmannschaft Im Wahlkreis Gießen- Land scheint hier und da noch Unklarheit darüber zu bestehen, wie Bürgermeister Lenn Großen- Linden im Landtag sich zum allgemeinen direkten Wahlrecht gestellt habe. Es wird verschiedentlich behauptet, Dir.: Hermann Steingoetter. angewiesen ist, Zuwiderhandlungen unnachsichtlich zur Leun wäre gegen das direkte Wahlrecht. Wer das aussagt, der fennt unseren bis Dienstag, den 14. November Anzeige zu bringen. herigen Abgeordneten Leun noch gar nicht, der weiß nicht, wie liberal derselbe denkt über Vorlagen, die der Allgemeinheit Nugen bringen können. Laut dem amtlichen Protokoll der 70. Sigung vom 1. Juli 1904, in welcher über die Regierungsvorlage betreffend das allgemeine direkte Wahlrecht namentlich abgestimmt wurde, waren dafür: die Abgeordneten Adelung, Bähr, Berthold, Brauer, v. Brentano, Butt, Cramer, Samm, David, Diehl, Erk, Frenay, Gutfleisch, Haud, Häusel, Hirschel, Horn, Jouz, Köhler, Korell, Lang, Lenn, Molthan, Müller, Noack, Orb, Pennrich, Pitthan, Reh, Ripper, Schill, Schlenger, Schönberger, Senßfelder, Stöpler, Ulmann, Weidner, Windecker, Wolf, Ülrich, Schmalbach, Reinhart, Schmitt und Haas. Nur 4 Abgeordnete( Braun, Breimer, Heidenreich und Möllinger) stimmten mit Nein. Dies hier nochmals zu fonstatieren, halten wir für unsere Pflicht, damit dem bisherigen Abgeordneten Unrichtigkeiten nicht unterschoben werden. Bürgermeister Leun hat eine schnelle Auffassungsgabe, einen Blick für praktische Einrichtungen und ist schon darum die Unterstellung bei all den Leuten, die mit ihm näher und mehr verkehren, sofort zurückgewiesen werden. Möge man im Wiederholungsfalle allerwärts ebenso verfahren. Mehrere Parteifreunde Leuns. Dienstmädchen Chirugische Klinik. Gieken. sofort gesucht. HypothekenKapital Einige Frauen für leichte Arbeit auf ein oder zu 3% an 1. Stelle bei wet Nachmittage( Ende der Woche) Exped. d. Bl. 5. Dienstag= Abonnements: Vorstellung. Durch's Ohr. Lustspiel in 3 Aufzügen von Wilhelm Jordan. Joh. Seibel Glessen Ludwigsplatz Weinstube. Ausschank v. nur guten reinen Tischwalnen Heiratspartie bermittelt Bureau Paul Becker I, Gonsenheim b. Mainz, Fintherstr.10 Mittwochs u. Samstags Sprech Städt. Wohnungsnachtunde von 1-6 Uhr. Rüdporto. wets Gießen. Gartenstraße 2, Zimmer Nr. 14. Es find zu vermieten: 2 Wohnung von 7 Zimmern 1 " 6 5 " W " " 4 " M " 4 60% Ortstare gibt Ver- sofort gesucht. Näheres in der 1 unmöbl. u. 1" möbliert. Zimmer. waltungs, sowie 1 Werkstätte. Privat- Kapital Tücht. fl. Hausbursche 3 mieten gefucht: Mt. 95000 zu 4%, auch geteilt in fleineren Beträgen. Näheres durch J. 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Die Bürgersteige sollen für den Fußgänger verkehr frei gehalten werden. § 2. Es ist deshalb verboten, auf den Bürgersteigen Wagen jeder Art, Karren, Schlitten und Fahrräder zu fahren. Ausgenommen von diesem Verbot ist das Fahren mit durch Menschen fortbewegten Kranken- oder Kinder wagen, sofern darin Kranke oder Kinder gefahren werden; solche Wagen dürfen jedoch nicht neben einander gefahren oder aufgestellt werden. Nr. 209 § 3. Das Ueberfahren der Bürgersteige zwecks Ein und Ausfahrt zu und von Hofraiten und Grundstücken ist gestattet, sofern dies im Schritt, auf dem kürzesten Wege und ohne Aufenthalt geschieht. § 4. Es ist verboten, den Verkehr durch ungerecht fertigtes Stehenbleiben, durch gewerbliche Verrichtungen durch Feilbieten von Gegenständen, durch das Tragen von Stöcken oder Schirmen in einer andere Personen gefährdenden Weise zu hindern. Safertionepreto Die beffen, bie Kreife Weglar Reflamen ble Rebattion u. Haupterpebi Hern/ pred für Ober Enthält alle am Ruffifcher Von einem mit den ten Finanzpolitiker wird d gefchrieben: Rußland ist das we hat ihm schon immer un päisches Land betrachtet nach der europäischen Anzahl Aeußerlichkeiten gerichtet worden, aber blieben. Daß Afaten wurden, war natürlid ment. Erst mußte di auf Europa Gejdmad dafür gewonnen habe Ural genaue Vorstell beinahe den Mittelpu bildet, che das Verl und lebendig werde um ein halbes Jah Aufhebung der Leib Jahre 1810, in Ru Folgeerscheinungen n Den Fortschritt zur 56 Jahre später al nach werden Rußla bleiben, die Preußen Die russische r überdies manche Ko oder wenigstens nicht nicht zu berüdfichtigen gefchloffene Nationalit haben aufsaugen laffen immer noch träumen. für diese Nationalitäter Finnen regter. fich fräft wieder her. Die Voler und den Arbeitern die gnügten fidh, um Selb drohend erhobenem Fing Rußland ist ein Be ein europäischer Staat. Russen nicht Europäer Sie haben ihr Europäer Die nicht daran glauben übel daran glauben mu der zweifelt nicht, daß fehr schnell zurecht finde die älteren Europäer. Man spricht im to Deutschland viel von der und zum Staatsbanferot Aufsehen erregen wollen, Stande sein würde, sein Binjen seiner Schulden fofern richtig, als schon hat, die Zahlungen teilw Schulden zu reduzieren. Aber daß es ihm begegn hauptung. Mit dem nungen nicht zu machen Fier spielen andere Fatt Mart und Pfennig einer Nation entziehen Nation baben noch fein Wahrheinlichfeit pric § 5. Es ist verboten, außerhalb der Frühstunden bon 5 bis 7 Uhr Gegenstände, die durch Form, Größe oder Beschaffenheit geeignet sind, die Vorübergehende zu beschädigen, zu belästigen oder zu beschmutzen( we Metzgerbollen, Bäcker- und Marktkörbe, Kaminfeger utensilien, landwirtschaftliche Geräte und dergleichen) auf den Bürgersteigen der von der Ost-, Süd-, Weft und Nordanlage eingeschlossenen inneren Stadt zu befördern Bekanntmachung. In der Zeit vom 4. bis 11. November wurden in hiesiger Stadt die jest erit der Bevö ordentlichen Aufschwu und Industrie, beide Die Steuerfähigteit Teil ausgenugt. De Beamtenbejtechung, d macht für sich allein gefunden: 1 Brille nebst Futteral und 1 Porte rei. Die Beamtentont monnaie mit Inhalt; verloren 1 Opernglas mit Futteral, 1 grünledern Portemonnaie mit 3 Mark Inhalt, 1 braun ledernes Portemonnaie mit dem Hamburge Wappen und 11 bis 12 Mt. Inhalt, 1 filb verhindert die unendlic ie ein Krebsschaden der fichen Finanzen waren. Eine andere Frage Ersparnisse in russischen Beantwortung mit ja ob Damen Cylinder- Uhr mit Goldrand, Rückdede Werte sind unter allen mit Monogramm K. R., 1 schwarzer stette griechischen, rumänischen Filzhut, Weite 54 cm, innen rotseidenes Futte immer noch nicht gut zu mit in Gold eingedrückter Eule, 1 goldene geben, die lieber Medaillon mit Teutonenwappen und 1 Herren. die einen höhere regenschirm mit filb. Griff und Monogramm geringeren Binsju H. E. Neueste Nachrichten, Gießen erbeten. ftände belteben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegen Junger Hausbursche für sofort gesucht. Albin Klein, Buchdruckerei. zu machen. Gießen, den 11. November 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. ben Ber gu zu diesen gehört, nirin mündelsicheren te Grund vor, die Leu herauszugraulen, perreden. Das Schlin as tommt, tann nur Fine Binnengrenzen einr gman die gleichen fege Sinficht haben, wie die berein fie für diesen geha