che Herr Dieb, der pernhausballe bon Notiz zu nehmen, Chaltenen 35 Laler, stand an den Wirt idzusenden und auf Fünf Tage später nhalts: Beiliegend res Talents die be Börje als ein teures ren sämtlichen Kon züdt gewesen ist von r Geburt des ersten späteren Kaisers Ber Spannung. Da nen von Kanonen längst erwartete Er Artillerie gab die üb. I bei einem Prinzen ägt. Swei Jungen, nit offenem Munde. r!" Die Aufregung so fort bis neun. Es wurden näm Artillerie- Schießpla on Tegel her. Als ungen sich ganz be al' ne Brinzessin!" und sehr enttäuscht Kinderhand und Hände, hold nel sende. derhand en Segen, ges Band, den legen. schenglüc Garten, lüht, men warten! ei. Jungens werfen den Unerhört! Welch gens sind das?" gens sind nun mal win hatte einen Einihm die entsprechende dwin schüttelt den Kopf. follten sie doch lieber ann;„ mir lösen sie mit tausend Marken jam. rachtvolles Piano." Goodwin, wenn ich je oder genug von Ihren bon diesen Marken zu fein Piano nötig haben, Welt tuft du an jenem när Hunter wird gleich Jagdbild zu besichtigen, dem Bilde mit Fleisc chnuppern;- paß auf, ellus faufen." origer Nummer. rwald, Hermannstadt. Deutschen und Franzö werden folche Bewerberi franzöfifchen Sprache tbollfommnet haben at bas penfionsfähige gt von drei zu drei Ja 00 Mt. hre Meldungen mit Be jonftigen Zeugnisabfd an die unterzeichnete tobember 1905. Kuratorium: cum, cgermeifter. le zu Mannheim technische Fachschule. kostenlos, en befindet sich:= gänzlich neubearbeitete vermehrte Auflage nversationsork des Lexiko er gebunden wu je 10 Ma efte liefert jede Buchhandlung n Instituts in Leipzig und W Nr. 268. Erstes Blatt. Sasertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Oberbeen, bie Kreise Weglar und Marburg 10 Pfg. fonft 15 Bfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Vfg. Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362. Dienstag, den 14. November 1905 Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werftagen nachmittags. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Eine Wendung zum Befferen? Noch immer bricht in Rußland die Flamme der Leidenschaft empor, und es fehlt nicht an blutigen Vorkommnissen. Allein diese sind nicht mehr die Regel, sondern werden zu Ausnahmen. Gerade an den Brennpunkten der Bewegung macht sich eine merkliche Beruhigung geltend. Sie tritt besonders in der Tatsache in die Erscheinung, daß allen schlimmen Prophezeiungen entgegen der Sonntag fast überall ruhig verlaufen ist und keine der befürchteten Wiederholungen der Judenverfolgungen gebracht hat. An vielen Orten hat denn auch der wegen der Unruhen und Straßen- Exzesse verhängte Belagerungszustand aufgehoben werden können, und die Bevölkerung beginnt, ihre Beschäftigung wieder aufzunehmen. Witte's Reform- Aktion. So fann denn Graf Witte sein Werk weiterführen. In unzweideutiger Weise hat er neuerdings darauf hingewiesen, daß er dabei der Unterstützung des Zaren gewiß sein darf. Diese Versicherung geschah in einer Unterredung, die Graf Witte mit dem Pfarrer Pezow, einem russischen Liberalen, hatte und über deren Inhalt aus Petersburg folgendes be= richtet wird: Witte sagte zu Pezzow: Ich spreche zu Ihnen, dem Beistlichen, als ob ich beichten wollte, und gebe Ihnen mein Ehrenwort: Die Versprechungen des Zaren sind keine Phrasen. Der Verfassungserlaß ist der Anfang einer großen Aera des russischen Volkes. Der Wille des Zaren ist sehr ernst gemeint. Der Zar hat eingesehen, daß das Wohl des russischen Volkes eine vollständige politische Freiheit erfordert, er hat sie dem Volt geschenkt und wird noch vieles Gute tun. Der Zar unterschrieb das VerfassungsManisest in aller Ruhe und bekreuzigte sich dann zweimal." Von ebenso großer Wichtigkeit ist es aber, daß Witte auch von anderer Seite, aus dem Volte heraus Unterstützung erhielt. Zwei hervorragende Persönlichkeiten Moskaus, Dmitri Schipow und A. Gutschkow, die beide als zukünftige Minister genannt wurden, organisieren eine große konstitutionelle Partei. Ihr Programm ist die Verwirklichung der im Zaren- Manifest vom 31. Oktober verheißenen Freiheiten. Sie wird am 19. November bei dem Kongreß der Vertreter der Semstwos hervortreten. Es darf angenommen werden, baß diese Partei eine große Anhängerschaft um sich sammeln und der Mittelpunkt des politischen Lebens in Rußland werden wird. Auswanderung der Juden. Andererseits fehlt es dem Grafen Witte fortgesetzt nicht an Schwierigkeiten. Diese treten besonders peinlich in der Unterbringung der russischen Anleihe in die Erscheinung, die sowohl in Paris bei dem Hause Rothschild und in Amerika nicht gelingen will. An diesem allerdings recht bedenklichen Umstande tragen zweifellos die russischen Judenverfolgungen die Ursache, infolge deren sich eine starke Auswanderung der Juden aus dem Zarenreiche bemerklich macht. Tausende verlassen täglich ihren Wohnort. Ganze Städte, namentlich im südlichen Rußland. sind entvölfert. In sehr vielen Fällen geben die Juden gutgehende Geschäfte auf, um eine neue Existenz unter den ungünstigsten Umständen im Auslande zu begründen, nur um einer Wiederkehr der Greueltaten zu entgehen. Weitere Greueltaten. Wie notwendig ein entscheidendes Einschreiten gegen die Bruitäten der unteren Verwaltungsorgane ist, hat ein Vorfall ir Reval rwiefen. Es wird darüber von dort gemeldet: Auf cire völlig rubig verlaufende Versammlung, die einige tausend Bünger auf einem großen öffentlichen Plaze aby eiten, ritten plößlich Kosuten an. Sie gaben sofort mehrere Salven ab und sprengten dann in die fliehende Menge hinein. Fünfhundert Personen wurden getötet, darunter viele Frauen. Auch ein Vittentat ist wieder zu verzeichne::. Die Frau bes Stadtrats Ezersfy in Mohilev schoß auf den Gouverneur Klingenberg, in dessen Empfangs'c en fie fich unter dem Namen einer Baronin Meiendorf Zutritt erschafft hatte, und ver= wundete ihn am Arm. Die Frau warde verhaftet. Das Königreich Polen. Immer kritischer gestaltet sich das Verhältnis zwischen Rußland und Polen. Eine ekanntmachung der russischen Regierung stellt fest, daß alle Parteien in Polen, die Nationalisten wie die Sozialisten, die Bevölkerung zu einer Bewegung mit sich fortzureißer suchen, die auf die Wiederaufrichtung des Königreichs Vo en abzielen. Hier ist die Regierung gewillt, sehr energisch einzuschreiten, wie die erwähnte Bekanntmachung erkennen läßt, über deren Inhalt aus Petersburg gemeldet wird: Das Communiqué der Regierung bezeichnet die pol-` schen Bestrebungen als ebenso gefährlich für die Bevöl cing Poiene, wie unverschämt gegen das russische Reich, weil auf einer Trennung von legterem gerichtet. Es erinnert an die vielen politischen Verbrechen und fährt dann fort: Der vernünftige Teil der polnischen Gesellschaft ist oynmächtig geben den immer mehr zunehmenden Druck der tionären, Organiationen. Die Zatrat der Ausstän= dischen zwingen die Regierung, auf das bestimmteste zu er= flären, daß, iolange nene Ruheitörungen in den Weichselgebieten nicht bintangehalten werden und solange der Teil der Bevölkerung, der den politischen Agitatoren folgt, nicht von seiner Verblendung fäßt, teine einzige der aus den Freiheits- Manifesten sich ergebenden Wohltaten diesen Gebieten zit teil roerden wird. Von der Verwirklichung friedlicher Grundsätze fen in een Vande, das sich im Aufrubr befindet, elbstverständlich nicht die Siede sein. Rum Precke der Wiederherstellung der bung werden sämtliche Weichselgerir als zur Rei Kriegszustand befindlich erflärt; so bangt die Zufun des polnischen Volkes von ihm selbst ab. Die Regierung waint das Volk davor, einen Weg zu betreten, desen( slichkeit es leider nicht zum erstenmal kennen lernt. In dieser polnischen Losreißungs- Bewegung ist zur Zeit die Achilles- Ferse der Witteschen Reform- Aktion zu fürchten. Politifche Rundschau. Deutsches Reich. * Ueber die neue Tabaksteuer- Vorlage, die demnächst dem Reichstag zugehen soll, bringt ein süddeutsches Fachblatt nähere Mitteilungen, deren Richtigkeit allerdings vorläufig dahingestellt bleiben muß. Das Blatt macht folgende Angaben:„ Die Tabaksteuervorlage bringt eine Zigarettenpapierstempelsteuer von 2 M. für 1000 Blättchen, eine Erhöhung des Zolles auf ausländische Zigaretten von 270 auf 1200 M., beträchtliche Zollerhöhungen für andere Fabrikate, eine Erhöhung des Bolles auf Tabaksaucen von 85 auf 100 M. Wertsteuer und eine Wertsteuer für sämtliche Rohtabake von 25 vom Hundert des Fakturenbetrages. Die Zigarettenbauderolesteuer ist fallen gelassen worden. Mit der Einbringung der Vorlage soll ein provisorisches Sperrgesetz erlassen werden. Die Verzouung findet bis zum April 1906 zum alten Sage statt. Der Zweck des Sperrgesetzes ist die Feststellung der bis zuin April 1906 abgehobenen Quantitäten, um die entsprechende Nachsteuer der im gebundenen Inlandverkehr befindlichen Tabake eintreten zu lassen, während die im freien Inlandverkehr befindlichen Tabafe und Fabrikate Schäzungsweise herangezogen werden sollen. Die Mehreinnahme aus der Tabakvorlage wird auf vierzig Millionen berechnet." In einer Versammlung des deutschen Tabakvereins wurden ähnliche Einzelheiten gegeben. Die Versammlung beschloß, eine Protest- Eingabe gegen die Mehrbelastung des Tabaks an den Bundesrat zu senden. * Der deutsche Städtetag ist zur Beratung von Maßnahmen gegen die Fleischteuerung zum 27. November nach Berlin in die Räume des preußischen Abgeordnetenhauses einberufen. * Die Dörfer in der Umgebung von Kilossa in Oftafrika wurden von mehreren tausend Aufständischen ange= griffen. Ueber 600) Hütten wurden dabei in Brand gesteckt. Bezirksamtmann Lambrecht hat die Aufständischen in südlicher Richtung in die Flucht geschlagen. Von Station Bismardsburg werden Unbotmäßigkeiten einzelner Häuptlinge gemeldet. Im Bezirk Kilwa ist die Gefangennahme des wichtigen Hauptanführers der Aufständischen Kirungu ge= lungen. * Der preußische Landtag wird auf den 5. Dezember einberufen werden. * Im Großherzogtum Oldenburg machen sich Bestrebungen zur Einführung des geheimen und direkten Wahlrechts für den Landtag geltend. Achtzehn Abgeordnete haben einen Antrag eingebracht, in dem die Regierung ersucht wird, dem gegenwärtig tagenden Landtage oder der nächsten Versammlung des dreißigsten Landtages einen Gesegentwurf über die Einführung der geheimen und direkten Wahl zum Landtage zu unterbreiten. Ein Zusazantrag verlangt noch, die Wahltrcise so einzurichten, daß aus jedem Wahlkreise ein Abgeordneter zu wählen sei. Oefterreich- Ungarn. - ** Wie sehr die Volksleidenschaft in Erregung gekommen ist, ergibt sich aus der Tatsache, daß in verschiedenen Landesteilen blutige Straßen- Tumulte stattgefunden haben. So fam es in Lemberg zwischen Ruthenen und der Polizei zu Zusammenstößen, bei denen diese mit Säbel und Revolver einschritt und viele Personen verletzte. In Fünfkirchen in Ungarn entstanden anläßlich eines vom Grafen Apponyi abgehaltenen Meetings förmliche Kämpfe zwischen Sozialisten und Angehörigen der Unabhängigkeitspartei. Ein berittener Zug, der den Grafen und andere Abgeordnete festlich einholen wollte, wurde auseinandergetrieben, und Apponyi und Begleiter wurden mit einem Steinhagel empfangen, so daß sie nur unter starker militärischer Bedeckung vom Bahnhofe In die Stadt gelangen konnten. ** Das Ministerium Fejervary will sich zwecks Durchbringung des allgemeinen Wahlrechts für Ungarn anscheinend an das Voit wenden und das jetzige Abgeordnetenhaus auflösen. Der Handelsminister Vörös bezeichnete in einer politischen Versammlung als den Grundpfeiler de Programms ber jebigen Regierung das allgemeine, geheime Wahlrecht und erklärte, daß, da dieses Programm wenig Aussicht habe, in dem gegenwärtigen Abgeordnetenhause cine Mehrheit zu erlangen, innerhalb nicht sehr langer Zeit ein Apell an die Wähler erfolgen werde. frankreich. ** Der Sturz des Kabinets Rouvier, der eine zeitlang wahrscheinlich erschien, ist vorläufig abgewendet. Der bishe= rige Minister des Innern Etienne wird Kriegsminister, an Stelie des zurückgetretenen Berteaux, der Marineminister Thomson übernimmt das Ministerium des Innern, der Handelsminister Dubief bekommt das Marineministeriumt und wird als Handelsminister ersetzt durch den Deputierten und ehemaligen Minister Trouillot. Die neue Regierung hat durch diese Anordnung einen ziemlichen Schritt zu den linksstehenden Parteien getan. Türkel. ** In heftige Spannung sind die Beziehungen zwischen der Türlei und Perfien geraten. Soldaten des Sultans haben an der Grenze ein Gebiet besetzt, das Perfien als sein Eigentum beansprucht. In Konstantinopel wurden die Unterhandlungenüber den türkisch- serbischen Handelsvertrag durch die Abreise des per= fischen Bevollmächtigten plötzlich unterbrochen. Hlien. ** Die japanische Regierung hat eine Verfolgung der Unruheanstifter in Tofio anläßlich der Temonstrationen gegen den Friedensschluß eingeleitet. Der frühere Präsident des Abgeordnetenhauses Yono, der der hauptsächlichste Sprecher in der letzten Versammlung war, in der gegen den Friedensschluß Einspruch erhoben wurde, ferner der Abgeordnete Otaka und die bedeutenden Politiker Yamada und Ogawa find verhaftet worden unter der Anschuldigung, sich an den in letzten Zeit stattgehabten Ruhestörungen beteiligt zu haben. Das Barlament ist durch einen kaiserlichen Eriaß für den 25. Dezember einberufen worden. Hof und Gesellschaft. ** Die Gerüchte über eine vom Kaiser geplante neue Mittelmeerreise werden in einer offiziösen Notiz für unrichtig erklärt.. *** Zur Silberhochzeit des Kaiserpaares hat der Berliner Magistrat jezt beschlossen, der Kaiser Wilhelmund Augusta- Stiftung die Summe von 500 000 M. zu überweisen. * ** Der Kaiser hat dem Institut für Kunst und Wissenschaft in Brooklyn sein Porträt geschenkt. * ** In Nürnberg findet heute auf dem Egidienplage die feierliche Enthüllung des Dentmals Kaifer Wil helms 1. statt. An der Feier nehmen der Prinzregent Luitpold von Bayern, der Kaiser, die Kaiserin, der deutsche Kronprinz und der Großherzog von Baden, sowie der Reichsfanzler Graf Bülow teil. ** Bei dem deutschen Kronprinzen und seiner Gemahlin fand im Marmor- Palais bei Potsdam eine musikalische Abend- Unterhaltung statt. Die mitwirkenden Künstler waren Fräulein Farrar( Gesang), Prof. Grünfeld( Cello) und Hofkapellmeister D. Muck( Klavier.) * ** Der König von Spanien traf gestern Vormittag in dem österreichischen Sonderzuge, der ihn von Potsdam abgeholt hatte, in Wien ein. Er wurde vom Kaiser Franz Josef auf dem Bahnhofe empfangen und sehr herzlich mit Kuß und Umarmung begrüßt. Auf der Fahrt durch die festlich geschmüdten Straßen zur Hofburg wurden die MoWährend narchen von der Menge mit Hochrufen begrüßt. des Aufenthaltes des Königs Alfons in Potsdam hat sich zwischen diesem und dem deutschen Kronprinzen ein besonders herzlicher Verkehr entwickelt. Der König hat vor seiner Abreise nach Wien den Kronprinzen Wilhelm à la suite des Regiments Numancia gestellt. Der Herzog Alfred von Sachsen- KoburgGotha hat mit seiner Gemahlin in Gotha seinen feierlichen Einzug gehalten. Am Bahnhof war großer Empfang. Eine Ehrenjungfran sprach einen poetischen Gruß, Oberbürgermeister Liebetreu begrüßte das Herzogspaar. Dann folgte unter brausenden Hochrufen der Bevölkerung und unter Kanonendonner in sechsspännigem Galawagen durch das Spalier der Vereine, Gewerkschaften und Schulen die Fahrt zum Schlosse Friedenstein. In der Schloßkirche wurde Festgottesdienst abAbends brachte die gehalten, dann war Frühstückstafel. Bürgerschaft dem Herzogspaare einen Fackelzug. Soziales Leben. X Tarifvertrag im Braugewerbe zu Bremen. Zwischen der Brauersozietät und den Brauereiarbeitern ist ein dreijähriger Tarifvertrag zustande gekommen. Wegen der auf jährlich 70 Mt. für eine Arbeiterfamilie berechneten Lebens mittelteurung durch den neuen Zolltarif erhält ein verheirateter Arbeiter wöchentlich zwei, ein unverheirateter eine Mark Mehrlohn. Bewilligt wird ferner ein Sommerurlaub bis zu sieben Tagen mit Lohnzahlung sowie eine Entschädigung bei unverschuldeter Arbeitsverhinderung und Militärübung. X Ein neuer Bergarbeiterstreik? Die Nachrichten aus dem Ruhrfohlengebiet lauten beunruhigend. In einer Versammlung der Bergarbeiterführer wurde die Eventualität eines neuen Streits erörtert. Ein den Zechenverwaltungen nabestehendes Blatt tritt für Beseitigung des Wagenmangels auf den Eisenbahnen ein, da der drohende neue Streik die Ansammlung von Kohlenvorräten verlange. Außerdem habe der Wagenmangel unzählige Feierschichten hervorgerufen, wodurch er den Boden zum gewaltsamen Ausbruch der Bewegu..g vorbereitet und die Stimmung erzeugt habe, die gewöhnlich derartigen Streits vorausginge. Für den 18. d. M. ist eine allgemeine Revierkonferenz der Bergarbeiter nach Essen einberufen. XDer Eisenbahner- Ausstand in Desterreich. Der Weg zu einer Verständigung ist beschritten worden. Im Eisenbahnministerium fanden Verhandlungen mit den Delegierten der Staatsbahnbediensteten statt. Die Verwaltung sagt Lohnerhöhung zu und macht sonstige Zugeständnisse. Die Arbeiter verlangen für die nicht definitiv Angestellten eine Erhöhung bon 10 bis 20 Prozent, bei den definitiv Angestellten und den Unterbeamten wird ein außerordentliches Avancement und eine automatische Beförderung gefordert. Die Akkordund Prämienarbeit wird aufgehoben. Generalpardon wird zugesichert. Die Verhandlungen werden noch fortgesetzt. Der Widerstand selbst breitet sich noch aus. Die Angestellten der ordbahn schlossen sich der Bewegung an. Wie die Eisenbahn- Direktion Breslau mitteilt, verweigert die Desterreichische Nordwestbahn in Tetschen die Uebernahme von Frachtgütern für die Südbahn und für den Uebergang nach Prag. Nach rinem Berichte des Eisenbahnministeriums hat sich aber die Lage allgemein gebessert. Nab und fern. - † Das Brot wird teurer. In verschiedenen Städten Deutschlands, so in Barmen, in Erfurt, am Niederrhein, haben die Bäckermeister die Erhöhung der Brotpreise beschlossen. Neben der Fleischteuerung haben wir also für die nächste Zeit auch mit einer Brotteuerung zu rechnen. † Verhaftung wegen Unterschlagung. In Lorch am Rhein wurde der Rendant des Spar- und Darlehnsvereins Altkirch nach Unterschlagung von 100 000 m. verhaftet. A., ein bekannter Weinhändler, galt als wohlhabender Mann. Seitens seiner Familie wird Ersatz der fehlenden Summe beschafft werden. † Schlimmer Ausgang eines Strettes. Infolge eines Streites feuerte der Ansiedler Menger in Deutschwalde bei Hohensalza zwei Schüsse auf seinen Schwiegersohn ab, die diesen schwer verletzten. Darauf richtete Menger die Waffe gegen sich selbst und jagte sich eine Kugel durch den Kopf, die seinen sofortigen Tod zur Folge hatte. Der schwer verlette Schwiegersohn liegt im Krankenhaus zn Hohensalza Hoffnungslos danieder. † Furchtbare Familientragödie. Aus Gram über den Tod seiner Frau vergiftete der Heilgehilfe Bick in Berlin seine fünf Kinder und sich selbst mit Morphium. Einen älteren Sohn sowie die Hanshälterin schickte B. vor der Tat weg, um nicht gestört zu sein. In hinterlassenen Briefen vermachte er seinem Sohn seinen gesamten Besitz und nahm von ihm und der Haushälterin Abschied. B., der in der Klinik bes Dr. Caspar als Heilgehilfe beschäftigt war, trug schon seit Wochen ein scheues, verzweifeltes Wesen zur Schau. Er scheint die furchtbare Tat schon lange geplant zu haben und führte sie mit voller Ueberlegung aus, indem er den Kindern das Gift in Kirschsaft reichte. Bick und das jüngste Kind wurden tot aufgefunden, während ein 9 jähriges Töchterchen lebensgefährlich erkrankt in der Charité liegt. Die beiden anderen Kinder werden voraussichtlich noch gerettet werden können. † Neue Dampferlinie. Unter dem Namen„ RolandsLinie" hat sich in Bremen eine neue Dampfschiffahrtsgesellschaft gebildet, die eine direkte Verbindung Bremens mit der Westküste Süd- Amerikas einrichten will. An der Gesellschaft find hervorragende Bremer Bankhäuser und Rhedereien beteiligt. † Karl Schurz verunglückt. Der bekannte FreiheitsHeld und ameritarische Staatsmann Karl Schurz ist in Newyork beim Aussteigen aus einem Straßenbahnwagen gestürzt und am Kopfe verletzt worden. Die Beschädigungen Ses jetzt 77 jährigen scheinen keine schweren zu sein. † Tragisches Ende eines Generals. Der österreichische Generalmajor von Bresnizer war von einem OberTeutnant in Broschüren und Karrikaturen heftig angegriffen worden, was allgemeines Aufsehen erregte. Aus Aerger hierüber hat sich v. B. in seiner Wohnung in Wien erschossen. † Sechzig Personen auf Sce ertrunken. Das englische Segelschiff Loch Vermachar" ist in der Nähe der Känguruhinsel in Australien gescheitert und mit gesamter Besatzung untergegangen. An Bord befanden sich außer der Schiffsmannschaft 30 Fahrgäste. Im ganzen sind 60 Personen verunglückt. † Ein Droschkenkutscher als Raubmörder. Der Droschkenkutscher Kunz in Bern ermordete seinen eigenen Schwager, den Landwirt Riefen, in einem Gehölz in der Nähe der Stadt und beraubte die Leiche. K., der kurz nach der Auffindung des Ermordeten verhaftet worden ist, hat die Tat bereits eigestanden. + Streit der Studenten in Barcelona. An der spanischen Universität Barcelona beschlossen die Studenten, die Vorlesungen nicht mehr zu besuchen. Sie zogen darauf vor die Universität, wo sie unter Lärm und Johlen die Fenster einwarfen. Die Polizei jagte die Ruhestörer auseinander und sperrte die bedrohten Straßen ab, um weitere Tumulte zu verhindern. Lokales. 14. November 1905. Durch Entschließung Großb. Ministeriums des Innern wurde zum Kreissachverständigen für die Kreise Gießen, Alsfeld, Büdingen, Friedberg, Lauterbach und Schotten der Vorsteher der landwirtschaftlichen Winterschule Großh. Defonomierat Weigel in Lich ervannt. *** Zur Landtagswahl.( Eingesandt.) Der Wahlkreis Gießen Land wird zur 8- it von den Sozialdemokraten mächtig bereift. Wan schreibt uns, daß neben den Herren Krumm, Vetters und Orbig auch noch die auswärtigen Reichstags- und Landtagsabgeordneten Scheidemann, David und Ullrich alltäglich agitieren. Warum nun diese große Mühe, trotzdem gelegentlich einer Wählerversammlung in Heuchelheim der Genosse Krumm äußerte:" Man wundere sich, daß er nicht fondidiere. Er halte aber den Wahlkreis für die Sozialdemokraten schon jet so gut wie gewonnen, so daß derselbe auch Herrn Vetters zufalle." Na, man wird ja das Resultat bald hören. Erinnere sich jeder Wähler beim Gang zur Wahl der Ermahnung des Oberbürgermeister Me cum pom legten Sonntag gelegentlich der Enthüllung des Schillergedenksteins: Möchte überall der Geist Schillers lebendig werden und die gute Sache zum Siege führen." Möchte überall die Freude am geeinten Vaterlande, die Liebe zu demselben die Unentschlossenen und abseits Wandernden zudemselben die Unentschlossenen und abseits Wandernden zu rück bringen ins Lager des Bürgertums. Nicht jene zügellose Fretheit, die alle Bande frommer Scheu" zerreißt, sondern eine Freiheit, die sich durch freiwillige Unterordnung unter sebistgeschaffene Gefeße zu einer böheren Sittlichkeit erhebt, die tut uns not. Die einzelnen Erwerbszweige müssen sich gegenseitig nähern, der Bürger soll zum Arbeiter fommen und umgekehrt, ganz abgesehen der Standesunterschiede. Reine enge Parteig renze soll uns fesseln, freie Schaffensfreudigkeit für Alle, das sei auch die Losung für morgen am Tage der Landtagswahl. i. ** * - Zur Landtagswahl. In Alzey stellte eine gut besuchte Versammlung von freisinnigen und nationalliberalen Vertrouensmännern für den Landtagswahlkreis Alzey den seitherigen Abgeordneten Diehl als Kandidaten auf. In einer in Romrod abgehaltenen Wählerversammlung sprach der bisherige Abgeordnete des 8. Oberhessischen Wahlkreises Bürgermeister Korell- Leusel über die abgelaufene und die tommende Landtagssession. Aus der Versammlung heraus wurde mehrfach die Kandidatur Korell empfohlen. ** Provinzial- Ausschuß. Am Mittwoch, dem 22. November, vorm. 1/29 Uhr beginnend, findet eine Sigung des Provinzial- Ausschusses der Provinz Oberhessen mat folgender Tages: Ordnung statt: 1. Die Bureautosten des Großh. Bürgermeisters zu Otarben. 2. Gesuch des Karl Schmidt 2. zu Gießen um Erlaubnis zum eastwirtschaftsbetrieb im Hause Neustadt Nr. 14. 3. Gesuch des H. Wagner zu Lüsselsheim um Erlaubnis zum Betriebe einer Schankwirtschaft. 4. die Faselhaltung in der Gemeinde Herchenhain; hier die Wahl der Zuchtrichtung. - - tt. Stadttheater Gießen. Heute geht als fünfte Dienstagabonnementvorstellung Wilhelm Jordans reizendes Versluftspiel Durchs Ohr" in Szene, das unlängst am Geburtstag der Kaiserin im Neuen Palais zu Potsdam aufgeführt wurde. Die Rollen liegen in den Händen der Damen Donecker und Schellenberg und der Herren Reimer und Lüttjohann. F. Klein Dorrit, das neue, nach dem Dickens'schen Romane bearbeitete Lustspiel Franz von Schönthans, kommt am Freitag, dem 17. d. M. als zweite Vorstellung des Theatervereins zur Aufführung. Die beiden wichtigsten Rollen Itegen in den Händen von Gästen: die Titelrolle spielt Frl. Poldi Sangora Kostümbilder der Dame sind in den Schaufenstern der Herren Challier und Hoch stätter ausgestellt die Rolle des Vaters Dorrit Herr Arthur Bauer. Beide haben in Frankfurt wesentlich zu dem Erfolg des Lustspiels beigetragen, das überall, wo es bis jetzt aufgeführt wurde, gut gefallen hat. Als dritte Vorstellung soll am Dienstag, dem 28. November Victorien Sardous seit langen Jahren hier nicht gegebenes Schauspiel Fedora" mit Frl. Hedwig Lange( der Nachfolgerin von Frl. Trisch) aus Frankfurt in der Titelrolle zur Aufführung gelangen. In der jeßigen Volkstrachtenbewegung, die im Jahre 1906 in Butzbach ein Trachtenfest aller hessischen Trachten plant, sei auch eines Mannes gedacht, der sich um die Erhaltung der Trachten sehr verdient gemacht hat, es ist dies der seitherige Landtagsabgeordnete Bürgermeister LeunGroßen Linden. Er gründete in Großen- Linden vor Jahren einen Trachtenverein und führte gelegentlich der landw. Ausstellung in Gießen 1895 mehrere Frauen und Jungfrauen des Vereins in der kleidfamen Hüttenberger Tracht dem Großherzg vor, der den Bestrebungen des Vereins sehr sympathisch gegenüber stand. Im Kranichsteiner Wildpart bei Darmstadt fand in der vorigen Woche eine Hofjagd auf Sauen statt, an Bur Zeit sind die Wildschweine bes Parkes für 2 Forst der der Großherzog nebst 18 geladenen Gästen teilnahm. warteten abgeschieden. In der Kranichsteiner Forstwartei befinden sich die vor 2 Jahren aus Rußland eingeführten Sauen, ein Geschenk des Zaren, und in Forstwartei Einsiedel der frühere Bestand des ganzen Wildparks. Da durch jahrelange Inzucht die Schweine immer mehr entarteten, so wird mit dem alten Wildstand ganz aufgeräumt, und die importierten russischen Schweine werden für die Nachzucht geschont. An die Saujagden aus der Landgrafenzeit erinnern noch einzelne im Part erhaltene Schießstände, die turmähnlich aus Steinen erbaut sind. Am„ Charlottenplag" befand sich ein derartiger Schießstand, von dessen ehemaliger Bedeutung nur eine Tafel mit folgender Inschrift Kunde gibt: „ Der, welcher Wald und Wild beschert Und uns mit seinem Segen rährt, Woll unserm Fürsten langes Leben Und hier die größten Schweine geben. Schweinen steht der Eingang offen, Nur der Ausgang hat nicht statt. Doch ihr habt genug zu hoffen, Rüben und Kartoffel satt. So nimmt zu unseres Fürsten Ruh Auch sein Vergnügen täglich zu Und wird das Jagdhorn in den Lüften Ein ewig jauchzend Denkmal stiften. Drum, ihr Jäger, laßt vor allem Vor des hohen Fürsten Haus Hier das Histhorn freudig schallen Rufet, bivat Ludwig" aus." A Klein- Linden, 13. November. Der hiesige Knecht Naumann, welcher auf dem Bergwerf Fernie beschäftigt ist, wurde heute Nachmittag von einem durchgehenden Pferde ins Gesicht geschlagen und schwer verletzt. Die Bahnbehörde plant die Erweiterung des Rangier bahnhofs bei Klein- Linden und beabsichtigt dort Gelände zwicks Ankauf des Geländes eingeladen. A Birtlar. Die mörderin Horny h gelegt. Im Dezember Gießen zu verantworten. Ruppertenrod altefte Detebürger, der Ulrichstein. Der anzukaufen. Die Eigentümer sind für nächsten Mittwoch 84 Jahren. ein § Lollar, 13. November. Der Rekurs gegen die Bürgermeisterwahl abgelehnt. Der Kreisausschuß hat den Refurs gegen die Wahl des Beigeordneten Schmidt zum Bürgermeister verworfen. Die Bestätigung als Bürgermeister wird jedenfalls auch nicht lange auf sich warten lassen. P Lollar, 13. November. Man schreibt uns: In der am 10. November in dem hiesigen Bürgermeisterei Bureau abgehaltenen Gemeinderatssitzung fam Antrag des Gemeinderats Schupp 4., der Hessischen Land. gemeindeordnung entsprechend, zur Beratung und Abstimmung. Derselbe ging dahin, daß in Zukunft die Sigungen und Beratungen des Gemeinderats, soweit als tunlich, öffentlich abzuhalten. Die Abstimmung seitens der Gemeinderäte er. gab Stimmengleichheit. gab Stimmengleichheit. Die folgende Abstimmung entschied fich für nichtöffentliche Sigung. Der Gemeinderat hiesiger Gemeinde szt sich zur Beit aus 18 Mitgliedern zusammen, wovon bei der letzten Wahlperiode 4 durch Neuwahlen aus der Wahlurne hervorgingen. Wie uns weiter berichtet wird, gedenkt man die Eegebnisse der Gemeinderatssigungen fünftig durch die Presse bekannt zu geben. - X Lollar. Der Gesangverein Liedertafel" feierte am Samstag sein Stiftungsfest im Vereinslokal„ Saalbau zur Linde." Gesangs- Vorträge( eingeleitet durch die Lang gönser Breischöre, mit denen der Verein im Juli den 1. Preis seiner Klasse errang), ein flottes Singspiel, sowie Vorträge des noch jungen Streicherchors des Vereins boten reiche Abwechslung. Bei Eintritt des heiteren Teils sorgten noch Lotal- Komiter mit zum Teil selbstverfertigten„ Couplets" für den nötigen Effekt auf die Lachmuskeln. Eine allgemeine echte Feft Stimmung hielt die zahlreich erschienenen Mitgliedern und Freunde des Vereins nach Ablauf des Brogramms noch lange beisammen, während die Jugend der edlen Muse des Tanzes huldigte.) kontrollversammlung wird Montag, den 20. November, a Rodheim a. d. B., 13. November. Die Herbst. vormittags 9 Uhr, für die Mannschaften aus den Orten Bieber, Krumbach, Fellingshausen, Frankenbach, Haina, Königsberg und Rodheim in der Turnhalle des Gastwirtes Crämmers abgehalten. (:) Kinzenbach, 13 November. Die hiesige Gemeindevertretung hat beschlossen, im nächsten Jahre eine nene Schule für 2 Klassen und eine Lehrerwohnung zu bauen. Jedoch war es schwierig für einen solchen Neubau einen geeigneten Bauplaß zu finden und wußte man von vornherein, daß unsere Gemeinde dieserhalb tief in den Säckel greifen müsse. Es wurden in der Bahnhofstraße 3 Barzellen angekauft, woselbst der Quadratmeter mit 2,95 Mt. bezahlt wird. Das Baugelände, etwa 18 Ar groß, foftet mithin allein schon über 5000 Mt. ?? Grünberg, 13. November. Die nächste Beit wird Grünberg eine rege Bautätigkeit bringen, da mehrere öffent.iche und eine größere Anzahl privater Bauten aufgeführt werden sollen. In der kommenden Bausaison wird man den Bau des Amtsgerichts sowie der Friedhofstapelle in Angr ff nehmen und mehrere Landwirte gedenken in der Umgebung inserer Stadt Hofraiten aufzuführen. Anfänglich beabsichtigten die Leßteren, sich in der Stadt anzubauen, doch hielt sie der hohe Grundstückspreis, 4 Mt. pro qm, davon ab. Die Stadt projektiert, im nächsten Jahre am sog." Bäßchen" einen neuen Straßenzug durchzuführen. ?? Grünberg, 14. November. Morgen Mittwoch verabschiedet sich Lehrer Seip- Beltershain im„ Englischen Hof" dahier von dem Lehrer- Bezirksverein Grünberg, der ihm zu Ehren eine Abschiedsfeier gibt. Lehrer Seip dem die Schulstelle in Geiß- Nidda übertragen wurde, war 26 Jahre in Beltershain tätig. * Schotten Kreisfenerwehr Inspektor Kaminfegermeister Meiski ist im nicht vollendeten 69. Lebensjahre vergangene Woche gestorben. weißel ihre Tätigkeit aufgeommen. Die Schule wird von Die landwirtschaftliche Winterschule des Kreises Gießen hat unter Leitung des Detonomierats 16 Schülern b sucht. ,, Der Erfolg war grossartig." Es ist für uns eine besondere Genugtuung, täglich aus erster Hand zu erfahren, daß Scotts Emulsion fort während von zahlreichen Personen empfohlen wird, die mit dem Präparat selbst günstige Erfolge erzielt haben, wie z. B. der folgende Brief beweift: Stuttgart, Rötestraße 65, den 2. Februar 1905. Der Erfolg mit ihrer Scotts Emulsion bei meiner fleinen, jezt bald zw ijährigen Tochter Lina ist großartig. Das Kind war infolge mehrfacher schwerer Lungenentzündung so schwach und zurüd geblieben, daß sie vor wenigen Monaten nicht allein fißen founte und und große Sorge machte. Seit dem Gebrauch von Scotis Emulsion hat die Kleine sich innerhalb einiger Wochen ganz er staunlich gekräftigt: Appetit und Schlaf sind gleich gut bei ihr, fie ist munter und rotbackig geworden und hat sich förderlich viel mehr * legten Sigung einftimmig Schotten und ist nur fü Rirfeld zu haben. * Darmstadt, 13. Alunbvierziger und wo Schüßen" wurde vorige borenen früheren Schön Rube beftattet. Stekes 11. November. per Bfb 105-1.15., St 6-7 B., Rale per St Erbien per Piter 21 o. Di In wenigen W Stadt und Land erge Unferem ftets f der widerstreitenden Auch in Zukun δι wichtigen Zweiges d Eben werden erachten die Kräftig Intereffe des Staate Wie von jeher t Getreu den U des Staates in Was die No und wünschen eine Uebernahme der pe unferer Partei. Dem weiteren besondere Aufmerki Zu den bedeu waltungsgesehe eine weitere Belaf Kreis- und Provinzia Die Revifion d Wir werden dabei in angemessenen Heranz mitwirken. Die Re Eine hochwicht direkten Wahlrechts. Unsere Partei, die freiheitliche Entw zerstörenden Tenden gegenwärtigen politi gerade jetzt von ga dieser Gefahr sich mi feiner von ihnen an fein! Dann wird es ihrer Kräfte und ih diefen Wahlen errung Darmstadt, de Der L L Zur bevorstehenden entwickelt. Auch sind während der Zeit sechs Zähne het ihr durch risbürgern folgende Wal gefommen, ohne daß ihr dies irgendwelche Beschwerden verursacht hätte. ( gea.) Josef Höhlein und Frau. Die Wirkung von Scotts Emulsion, die sich durch Hebung der Kräfte besonders fennzeichnet, ist es, die das Präparat so wertvoll macht in allen Fällen bei jung oder alt, wo Schwäche Krankheiten folgt oder Krankheiten befürchten läßt. Scotts Emulfion wirft günstiger und rascher als gewöhnlicher Bebertran, so daß sie sich im Gebrauch wirklich billiger stellt als dicker. Scotts Emulsion wird von uns ausschließlich im großen verkauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Maß, sonbern nur in versiegelten Originalflashes in Karis mit unserer Schußmarte( Fischer mit großem Dorsch auf dem Raden). Eccit& Bewone G. m. b. H., Frankfurt a. M. Bestandteile: Feinster Medizinal- Lebertran 150,0, prima Glycerin 50,0, unter phosphorigsaurer Raft 4,3, unterphosphorigfaures Natron 2,0, pulv. Tragant 3,0 feinster arab, Gummi pulv. 2,0, bestill. Wasser 129,0, Altobel 11,0. Hierzu aromatische Emulsion mit Zimt, handel- und Gaultheria- Cel je 2 Tropfen. L. Sei C. Gri 5. Sch Die Wahl findet 菜 d' mber. Der hiesige Snedt m durchgehenden Pferde wert Fernie beschäftigt ist, mörderin Horny hat ein umfassendes Geständnis abb shwer verletzt. Die Gießen zu verantworten. A Birklar. Die vor 14 Tagen verhaftete Kindesgelegt. Im Dezember hat sie sich vor dem Schwurgericht terung des Rangier: beabsichtigt dort Gelände älteste Ortsbürger, der Rüfer Joh. Seim, im Alter von * Ruppertenrod. Vergangene Woche starb hier der elaben. 6 für nächsten Mittwoch 84 Jahren. * Der Refurs gegen die letzten Sigung einstimmig das Projekt Alsfeld- Ulrichsteinut. Der Kreisautschuß Schotten und ist nur für die Linie Mücke- Ulrichsteines Beigeordneten Schmidt Rigfeld zu haben. Ulrichstein. Der Gemeinderat verwarf in seiner Die Beftätigung als Bürger* ange auf fich warten laffen. Achtundvierziger und wohl einer der legten der schwarzen Man schreibt uns: In Schüßen" wurde vorige Woche in der Person des 1819 ge hiesigen Bürgermeisterei borenen früheren Schönfärbers Eduard Eimer zur letzten Deratssitzung tam ein Stube bestattet. Darmstadt, 13. November. Veteran. Ein alter Op 4., der Heffischen Land Beratung und Abstimmung. funft die Sigungen und Marttberigte. weit als tunlia, öffentlig per fb 1 05-1.15 wt., Hühnereler per Stüd 8-9 Bfg., Entenet teken 11. November. Auf dem heutigen Wochenmarkt fofteten Butter tens der Gemeinderäte er nde Abstimmung entschied Der Gemeinderat hiesiger 18 Mitgliedern zufamm 4 durch Neuwahlen aut Bie uns weiter berichte Der Gemeinderate figanger geben. Liedertafel" feierte Bereinslofal Saalba " ingeleitet durch die Lang Set 67 Biy., Käle per St. 6-8 Pfg., Kasematte 2 St. 5-6 Bft. Erbsen ver Liter 21 o. Finien der Piter 32 Bia.. Tauben ver Vaa Mr. 0.80-1.00, Hühner per Stüd. 1.00-1.60, Sahnen, ber Stud 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfb. 65-70 Pfa., Osenfleisch per fb. 72-82 Bfg., Rindfleisch per fb. 70-72 Pfa. per Pfb. Schweinefleisch 80-90 fa. Schweine fleisch gesalzen per Pfund 0.94 Bfg.. Kalbfleisch per Pfd. 70-80 Bfg. Hammelfleisch per Pfb. 50-76 Bfg., Kartoffeln pro 100 Kilo 5 00-5.50 mt., Zwiebeln per St. Mr. 6.00-8.00, Weiskraut Stüd 7-10 Bf. per Stüd, Zentner 6-7 Mr. Aepfel per 3t. 10-25 Mk. Rwetschen ve Zentner 0,00.- 0.00, Nüsse 100 Stüd 30-40 fg. Milch per Lite: 20. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgene bis 2 Uhr nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten agei Stunden der Marktjeit im Umberziehen feilgeboten werben. - feinere Marfen Mr. 21-22.00, Rogaenmehl, hiesiges, 0, Mr. 24. bis 25.75, do. 1 Mr. 22.25-23.25, bo. 2 Mr. 18-18.50. Weizenschalen Mr. 4.60-4.75, Weizenkleie Mt. 4.70--4.80, Roggenflete Mr. 5.60-5.75, Weizenfuttermehl Mr. 7.00-8.00. Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 13. November 1905. Fleischpreise Ochsen Kälber Schweine do. " Höchste Schlachtviehpreise in Frankfurt a. M. 50 kg Schlachtgewicht 82-84 m. 86-90 Pf. 79-80 in Gießen 1/2 kg 72-82 Bf. " Getreidepreise in Mannheim do. 70-80 do. 80-90 Brotpreise in Gießen " 18.90-00.00 M. 17.35-00 00 " Weißbr ot 2 kg 52 Pf. Schwarzbr. do. 48 Weizen 100 kg Roggen do. Frankfurt a. M., 13. November. Fruchtmarkt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer mt 17.80-18.00, furhessischer Mr. 17.80-18.00 Roggen, hiesiger Mr. 16 80-17.00, russischer mr. 00.00-00.00 Gerfte, hiesige Mr. 17.90 bis 18 25, Pfälzer Mr. 18.50 bis 18.75, fränkischer Mr. 18 25-18.50, Riebgerste Mr. 18.40 bis 18.75 Hafer, hteftger und Wetterauer Mt. 15.75-16.50, furhessischer Mr. 15.75-16 75, bay erischer Mr. 15.75-16.50, Mais, Mixed Mr. 14.00-14.10. Alles bro 100 Kilo ab hier. Meh I wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mr. 27.00-28.50, feinere Marken mr. 29.00-30.00, hiesiges, Nr. 1, Mr. 25.50 bis 26.50, feinere Marken Mt. 26.50-27.25 hiesiges Nr. 2, Mt. 24.50-25.50, feinere | Marken Mt. 25.50-26.50, biefiges Nr. 4, Mt. 20.50-21.50 in Sieken Wahl- Aufruf. In wenigen Wochen finden die Landtagswahlen statt. An unsere nationalliberalen Parteigenossen in Der Berein im Julie Stadt und Land ergeht daher die dringende Mahnung, mit allen Kräften in den Wahlkampf einzutreten. in floites Singspiel, fow herchors des Vereins bote der widerstreitenden Interessen einen billigen Ausgleich zu finden, bleiben wir getreu. Unserem stets festgehaltenen obersten Grundsatz, das allgemeine Wohl zu fördern und in dem Kampfe des heiteren Teils forgte Ibftverfertigten Couplets musfeln. Eine algemein ahlreich erschienenen M ereins nach Ablauf des , während die Jugend de November. Die Herbit Rontag, den 20. November, annschaften aus den Orten fen, Frankenbach, Haina, Turnholle des Gastwirtes r. Die hiesige Gemeinde dften Jahre eine nene Lehrerwohnung zu bauen. men solchen Neubau einer Dußte man von vornherein, tief in den Säckel greifen hnhofstraße 3 Barylla meter mit 2,95 Mr. bezahlt 8 Ar groß, foftet mit Die nächste Zeit wird eit bringen, da mehrere bl privater Bauten auf mmenden Baulaison wind owie der Friedhofetapel andwirte gebenten in de naufzuführen. Anfängli in der Stadt anzubauen, depreis, 4 Mt. pro qm t, im nächsten Jahre an ßenzug durchzuführen. Morgen Mittwoch eltershain im„ Engli ver ezirksverein Grünberg, de gibt. Lehrer Seip da Auch in Zukunft erachten wir uns verpflichtet, für die Interessen der Landwirtschaft, dieses so wichtigen Zweiges der Volkswirtschaft, einzutreten und die hierzu erforderlichen Mittel zu bewilligen. Ebenso werden wir auf die Förderung von Handel, Gewerbe und Industrie hinwirken und erachten die Kräftigung und Erhaltung unseres Handwerker- und gewerblichen Mittelstandes im Interesse des Staates für dringend geboten. Wie von jeher werden wir auch künftighin für die berechtigten Interessen des Arbeiterstandes eintreten. Getreu den Ueberlieferungen unserer Partei halten wir fest an den unveräußerlichen Rechten des Staates in Kirchen- und Schulangelegenheiten. W Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belle Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Frankfurterst: age zwischen Südanlage und Alice straße von heute an bis auf weiteres für den Fuhrberkehr gesperrt. Gießen, den 13. November 1905. Großherzogliches Bolizeiamt Gießen. Herberg. Cirkus Otto Mark. Giessen, Oswaldsgarten. Heute Dienstag abds. 8 Uhr: Vorletzte Vorstellung Mittwoch, den 15. November: Unwiderruflich 2 letzte Vorstellungen. Nachmittags 4 Uhr: Kinder- und Familien- Vorstellung. Num. Sperrsiz 50 Pfg., Sperrfiz 40 Bfg., 1. Plaz 30 Pfg., 2. Platz 20 Pig., Gallerie 10 Pfg Erwachsene zahlen halbe Abendpreise. Abends 8 Uhr: Was die Kosten der Volksschule anlangt, so streben wir tunlichste Entlastung der Gemeinden an und wünschen eine weiter gehende Unterstützung unserer bedürftigen Gemeinden bei Schulhausbauten. Die In Uebernahme der persönlichen Kosten der Fortbildungsschulen auf den Staat ist und bleibt eine Forderung unserer Partei. Dem weiteren Ausbau der Verkehrswege unter Heranziehung staatlicher Mittel werden wir unsere besondere Aufmerksamkeit zuwenden. Zu den bedeutsamen Aufgaben des kommenden Landtags gehört insbesondere die Revision der Veraltungsgesete. Wir werden auf möglichste Selbständigkeit der Kommunalverbände hinwirken, aber eine weitere Belastung der Gemeinden durch dem Staate obliegende Aufgaben zu verhüten suchen. Die Kreis- und Provinzialverbände sind vom Staate derart zu dotieren, daß sie ein selbständiges Leben führen können. Die Revision der Gemeindesteuergesetzgebung bleibt nach wie vor eine dringende Notwendigkeit. Wir werden dabei im Sinne einer gerechteren Verteilung der Steuerlast innerhalb der Gemeinden, einer angemessenen Heranziehung der leistungsfähigeren Steuerzahler und Entlastung der wirtschaftlich Schwachen mitwirken. Die Revision des Gesetzes über den Urkundenstempel darf nicht länger verschoben werden. Eine hochwichtige Aufgabe bleibt uns nach wie vor die Reform unseres Wahlgesetes im Sinne des direkten Wahlrechts. der Abend- Borstellung hat e'n jeber Herr das Recht, eine Dame Abschieds- Vorstellung. fret einzuführen, also auf ein Billet eine Dame fret. Zu dieser letzten Vorstellung ladet ergebenst ein Otto Mark, Direktor u. Eigentümer. Ein Mittel zum Sparen ist die in tausenden von Küchen mit Erfolg verwendete KREUZ STERN MAGGI's Würze mit dem Kreuzftern Mau lasse ,, MAGGI's Würze" uur in Waggl's Originalfläschchen nachfüllen. Unsere Partei, die auf Grund der bestehenden staatlichen, Gemeinde- und gesellschaftlichen Verhältnisse die freiheitliche Entwickelung unseres Staats- und Gemeindewesens erstrebt, sucht gegenüber den internationalen zerstörenden Tendenzen der Sozialdemokratie alle nationalgesinnten Bürger zu vereinigen. Angesichts der gegenwärtigen politischen Lage in Land und Reich und der von jener Seite drohenden Gefahren ist dies Ein Juwel weiße, sammetweiche Haut und gerade jetzt von ganz besonderer Wichtigkeit. Mögen daher alle bürgerlichen Elemente zur Bekämpfung ist ein zartes, reines Gesicht, dieser Gefahr sich mit uns vereinigen! Mögen unsere Parteigenossen ihre volle Schuldigkeit tun! Möge rosiges, jugendfrisches Aussehen, leiner von ihnen an der Wahlurne fehlen und möge jeder in unserem Sinne aufklärend und anregend tätig blendend schöner Teint. Alles bies fein! Dann wird es nicht fehlen, daß in dem schweren von der Sozialdemokratie mit gewaltigem Einsat ihrer Kräfte und ihrer rücksichtslosen Energie geführten Kampfe der Sieg der bürgerlichen Ordnung bei Stedenpferd Inspektor Raminfegermeister diesen Wahlen errungen wird. übertragen wurde, wat 69. Lebensjahre vergangene aftliche Winterjanle eitung des Detonomierat en. Die Schule wird vo ere Genugtuung, täglid B Scotts Emulsion fort onen empfohlen wird, di ige Erfolge erzielt haben beweift: ke 65, ben 2. Fbruar 1905. Emulfion bei meiner fleiner ift großartig. Das kind we unbung fo schwach und zurüd naten nicht allein figen foun Seit dem Gebrauch bon Scot balb einiger Wochen ganz blaf find gleidh gut bei ihr, und hat fid forvetlich viel me Darmstadt, den 30.Oftober 1905. Der Landesausschuß der nationalliberalen Partei im Großherzogtum Hessen: J. V. Schmeel I., Justizrat, Vorsitzender. Lollar. Zur bevorstehenden Landtagswahl schlagen wir unseren stimmberechtigten Belt fecha Zähne hei ihr burd Ortsbürgern folgende Wahlmänner vor: 1. L. Seipp, Gemeinde- Einnehmer 2. abwelche Beschwerden verurjed 1.) Josef Höhlein und Frau Emulfion, die sich durh fennzeichnet, ift es, die macht in allen Fällen bei e Krankheiten folgt ode Ecette Emulfion wir ewöhnlicher Bebertran, billiger ftellt als dicfe lich im großen verlauft, und zwar Deregelten Criginalflashes in Rar rauf bem Raden). Eccit& Dow ram 150,0, prima Glycerin 50,0, un arr Ratron 2,0, pulv. Tragant 19,0, Alfobel 11,0. Dierza aromah Cel je 2 Tropien. 3. C. Erdmann, Gemeinderatsmitglied H. Schmidt, Beigeordneter Die Wahl findet Mittwoch, den 15. November d. J. statt. durch: Lilienmilch- Seife b. Bergmann& Co., Radebeul mit Schuhmarke: Steckerpferd. à Stück 50 Pfg. bei: Carl Haberkorn Nachfl. Grünberg. Mädchen erh. sof. b. hoh. Lohn gute Stellen. Rheumatismusu. Gicht- Kranken, teilt unentgeltlich mit, was ihrer lieben Mutter nach jahrelangen gräßlichen Schmerzen sofort Linderung u. nach kurzer Zeit voll= ständige Heilung brachte. Marie Grünaner, München, Pilgersheimerstr.2 II Wer erteilt jungem Manue Klavierunterricht. Frau Svarr, Off. m. Preisang. a. d. Erp. d. Gießen, Seltersweg 8. Blattes erbeten. Drel Kronen- Schokolade, Kilo Mk. 3.STOLLWERCK Einige Täfelchen gute reine Schokolade, während der Berufsarbeit genossen, stärken und er= frischen überraschend schnell Körper und Geist. 1 Stck. Lanz 6-8 P.S.11 kleine stationäre 1 Lanz 20-30 P.S. 1 Lanz 12-15 P.S.| 4-6 P. S. billigst zu verkaufen. Mehrere Bürger. Herborner Pumpenfabrik, Herborn. Bügelkursus! Glanzbügel fann man binnen 4 Wochen gründlich erlernen. Auf Wunsch nachmittags. Walltorstraße 10, II. Gießen. Eingang durch den Laden, L. Gerolstein& Co. Kaufhaus am Kreuzplatz GIESSEN Mr. 268 alertiondpreid Die beffent, bie Streife Weglar Reflamen ble Redaktion u. 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Die nicht nachgelafen, die Gi fünfzig Jahren verdoppelt fo viel gefprofen, ift go und wird gleichwohl ni Auswanderung hat un land sonst das stärkste die deutsche Auswand gemeine wirtschaftliche deutsche Industrie hat heute mit Leichtigkeit nährt, besser ernährt diese Aenderung nicht des Reichs der Ueb wanderung an das A der wirtschaftliche Zwe und feine moralische tanzler Graf Caprivi sagte: Wir haben nu wir Waren ausführe das eben: Ist die der Bevölkerung Beschäft 1 geben und diese G und behalten, daß fie treibt, so wandert feinen Unterhalt findet, hält die Zunahme herigen Maße an, so t derts die Einwohnerzah hundert Millionen errei nicht unmöglich, eine Man darf zu der deut daß sie sich dieser Aufga größte Butrauen schafft man nicht außer Augen enhält, daß es auch Ri wärtsbewegung fann eine flauen. Es wäre leicht denten. Darum giebt lein anderes Ventil, als Wo find nun die S Jahrhunderts geblieben? Amerita allein find über aus irgend einem andere die Jren zu Hilfe nehmen wanderer nach Amerita Im Jahre 1900 stand in Ser direkten Abtömmlinge mit 7047 318 schon hinter deren Eltern in Deutschla 7832 681 belief. Die ger und Fren hatte diesen idie deutschen Auswander blieben? oder vielmehr Die Bereinigten Staaten angeljädischen Charakter, Bu bemerten. Intergeta fchen Einwanderer, nati In früheren Belten eine Geflärung zur Ha Machtlosigkeit war an deutschen Namen in gab der Deutsche im auf und versteckte ihn. und von großem Natio Stolz, der nicht aus d Rationalität erwächst, der nachgeligelt werden muß, Gift fein Klagen. Wir mü S ift, wohl oder übel abfinden hunft besser werde und di gangenheit fich nicht erneuer werden wiederkehren. Das Bir follten aber die Ausw geben, fie als dem Deutsch bandeln. Der Deutsche, Deutschtum fann schon ei amanderer follte in dief Dan darf ihn, der in der elegen, nicht unbequemlich die die in der Erfüllung ge Reichsangehörigkeit Echwierigteiten bereiten relebren will. Eigentlic eborene Deutiche wird als