chränken intereffe Die Auftri t in bet ben nich essen. ang. und die Beschäftigung e der Interessenten, Ofteen, nämlig ber die Mindestru und Arbeiter(§ 1 finden haben iefen Tagen bi ut Gießen. ing. Ber Anzahl stattgehabte Bahnungsveränderunje , daß zu diesen Me benutzen sind, weld Ten berabfolgt werde einen 8u, Weg- of n unterstehende Mi ben, aufgefordert, di ht Bestrafung nach Gießen. 21. Halsband und Kette ve tigert, ziemlich alt, ag Rücksicht auf die hier a Eigentümer dieses Hun nach dem Eigenti Gießen. jung. ag bringen wir Befindevermiet nieterin beträ tboten an eine b ₤ 3) boten an eine Herm Biger 5 Mark.), Mt. .2 zu entrichten lers Bermann betri n Mt. 3, 2, " 1,50 älfte zu entrichten habe Gießen. 5. Zur Frankenpflege wachen, Maffieren, Ele alle Arten der Waffer wendung empfiehlt fic Arab, gepr. Seilgehi Bießen, Marktplatz 21, II enüber der Engel- Apothe at möbl. Bimm Rabinet evtl. bei boller ju bermieten. Gießen, Martt 20 Nr. 89. Jufertionspreis: Die einspaltige Petitzelle für ganz OberGeffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Bfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluß Nr. 362. Freitag, den 14. April 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. m. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Betreff: Bekämpfung der Tollwut. Warnung. Um eine weitere Verbreitung der dahier unter den Hunden auftretenden Tollwut vorzubeugen, ergeht hierdurch nochmals die dringende Aufforderung, die Hunde festzulegen und beim Ausgang an der Leine zu führen und mit einem sicheren Maulkorb zu versehen. Sollte ein Hund der Tollwut verdächtig sein, so ist derselbe sofort in sichere Verwahrung zu bringen und hierher Mitteilung zu machen. Da die Tollwut auch durch Razen übertragen werden kann, so ist auch diesen Tieren gegenüber höchste Vorsicht geboten. Frei umherlaufende Hunde und umherschweifende Kazen werden eingefangen und getötet. Die Schußmannschaft ist angewiesen, jede Zuwiderhandlung gegen die Bestimmungen der Hundesperre unnachsichtlich zur Anzeige zu bringen. Gießen, den 14. April 1905. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Arbeiterausschürfe. Die Berggesetz- Kommission des preußischen Abgeordnetenhauses ist bei ihren Beratungen an einem bedeutsamen Abschnitt angekommen. Ob die Bergwerksbefizer verpflichtet oder nur berechtigt sein sollen, den verauslagten Lohn für die Wiegekontrolleure den beteiligten Arbeitern bei der Lohnzahlung in Abzug zu bringen, ist eine Frage der Opportunität und von geringem praktischen Belang. Ob die im Lauf eines Kalendermonats gegen einen Bergarbeiter verhängten Geldstrafen insgesamt den doppelten Betrag eines durchschnittlichen Tagesarbeitsverdienstes, oder ob sie den festen Satz von 5 Mark nicht übersteigen dürfen, wie zuletzt beschlossen wurde, ist gleichfalls ohne einschneidende Bedeutung. Die Hauptsache war das Verbot des Wagennullens und die erträgliche Umgrenzung der Strafen. Das Wagennullen hatte etwas ärgerliches und verbitterndes, denn es traf im Einzelfalle auch einen Unbeteiligten, der darin eine Ungerechtigkeit sehen mußte, und die Buße stand außer Verhältnis zur Verfehlung. Es ist gewiß äußerst selten und auch dann nicht ohne Grund vorgekommen, daß ein Bergarbeiter durch Strafen einen erheblichen Teil seines Arbeitsverdienstes einbüßte. Doch der Einzelfall bildete eine Aufreizung für viele, auch unbetroffene Personen. Die ganze Einrichtung ist eine unbillige Anomalie. Der Lohn ist weder für eine Schuld noch für eine Strafe nach dem Gesetz beschlagnahmefähig. Muß von dieser Regel im Bergwerksbetrieb in Rücksicht auf dessen Eigenart schon eine Ausnahme gemacht werden, so ist es doch geboten, die Ausnahme in den engsten Grenzen zu halten. Von der größten Tragweite aber ist die obligatorische Einrichtung von Bergarbeiter- Ausschüssen. Eine solche Einrichtung besteht in Bayern bereits seit 5 Jahren bei allen Betrieben, die mehr als 20 Arbeiter beschäftigen. Dort hat sie sich im allgemeinen gut bewährt, namentlich ist der Versuch eines Mißbrauchs der Arbeiterausschüsse zu agitatorischer Tätigkeit nicht wahrgenommen worden. Die bayerischen Grubenbesitzer haben ursprünglich den Arbeiterausschüssen mit Mißtrauen und Abneigung gegenübergestanden, haben sich allmählich mit ihnen befreundet und sind jetzt mit ihnen ganz gut zufrieden, da sich mit den Ausschüssen gut auskommen lasse, jedenfalls besser, als mit den einzelnen Arbeitern. Eine fünfjährige Erfahrung, noch dazu auf einem vergleichsweise engen Gebiet, kann schwerlich als ausreichende Unterlage für eine prinzipielle Entscheidung angesehen werden. Wenn in Bayern die Arbeiterausschüsse nicht miteinander in Verbindung getreten sind, ihre Befugnis nicht überschritten und sich nicht zu politischen Parteiorganen gemacht haben, so kann dieses Unerfreuliche doch in Preußen eintreten, und selbst in Bayern können sich die Verhältnisse in dieser unerwünschten Richtung noch wandeln. Freilich muß auch anerkannt werden, daß eine gewisse Wahrscheinlichkeit dafür spricht, ein solcher Wandel werde nicht cintreten, nachdem in fünf Jahren sich fein Anzeichen dafür eingestellt hat. Man darf im Gegenteil hoffen, daß die Arbeiter einsehen werden, daß Staatsgesetz und Gesellschaft und nicht zuletzt der vielgeschmähte Unternehmer selbst willig sind, nicht bloß den Arbeiter zu seinem Recht kommen, sondern ihn auch in eigenen Institutionen sein Recht wahrnehmen zu lassen. Was aber am meisten für die obligatorische Einrichtung von Arbeiterausschüssen im Bergbau sprach, das war der Umstand, daß die Regierung die Einrichtung den Arbeitern in Aussicht gestellt hatte. Als am Vorabend von Kaisers Geburtstag in halbamtlicher Note die Einführung obligatorischer Arbeiterausschüsse verheißen wurde, da war die Verheißung und ihre Erfüllung auch schon nicht mehr rückgängig zu machen. Wollte der Landtag den Vorschlag der preußischen Regierung ablehnen, so wäre doch der Bundesrat nicht in der Lage, eine parallele Forderung des Reichstages zurück zuweisen. Damit ist ein neuer sozialpolitischer Weg aufgetan, dessen Ende sich noch nicht übersehen läßt, ohne daß man deswegen sagen dürfte, daß er ins Dunkle führe. Jedenfalls muß er begangen werden, nachdem er einmal erschlossen ist. Vielleicht und hoffentlich wiederholen sich in Preußen die guten Erfahrungen, die man in Bayern gemacht hat. Bielleicht und hoffentlich datiert gerade von der vertrauensvollen Eingliederung der Arbeiterausschüsse in die Organisation des Arbeiterschutzes das Abdämmen der mißtrauischen Feindseligkeit, die in manchen Arbeiterfreisen bisher der bürgerlichen Gesellschaft gegenüber geherrscht hat. Das wäre ein großer Segen für die Arbeiter und für das ganze Reich. Die Verstrickung der Arbeiter in den Dienst und in die Auffassung einer Partei, die sich für die einzige Arbeitervertretung fälschlich ausgab, mußte gerade zu dem Klassenregiment führen, das zu bekämpfen jene Partei vrsicherte. Hier eröffnet sich ein Ausblick für die Arbeiter, die Augen zu sehen haben, die nicht freiwillig blind sind. Und damit tut sich auch für uns ein Ausblick auf, der uns eine bessere, ruhigere, friedlichere Zeit schauen läßt, in der es wohl noch Meinungsverschiedenheiten und Meinungsfämpfe, aber keine politische Brunnenvergiftung mehr geben wird. Der Krieg in Oftalien. Das Gerücht von einer Seeschlacht bei den Anambasinseln wird von seinen eigenen Verbreitern dementiert. Das hindert nicht, daß von erfindungsreichen Reportern weiter in Seegefechten gemacht" wird. Schade, daß diese sensatio= nellen Nachrichten sich vi llig widersprechen. Die neuesten Seeschlachtmärchen. Ein Londoner Blatt läßt sich aus Surabaja auf Java melden: Eine Jacht mit zwei russischen Offizieren an Bord sowie vier Kohlendampfer, die in Batavia angekommen sind, bringen die anderweitig nicht bestätigte Meldung, daß eine Seeschlacht stattgefunden hätte, in der die Russen die Japaner angegriffen und die letzteren vier Schiffe verloreu hätten. Dagegen war an der Newyorker Börse verbreitet, daß die Nussen drei Schiffe in einem Seegefecht mit den Japanern an der Küste von Java verloren hätten. Bemerkt wird zu der letzteren Meldung, daß dem Newyorker Marineamt keine Bestätigung dieses Gerüchts zugegangen ist. Sie wird auch nicht kommen. Die eingeweihten Kreise in Petersburg und Tokio halten es für ausgeschlossen, daß es bereits zum Gefecht gekommen ist. Immer wieder wird darauf hingewiesen, daß weder Roschdjestwensky noch Togo Grund zu einer Ueberstürzung des Angriffs hat. Ersterer muß suchen, seine Flotte womöglich intakt nach Wladiwostok oder sonst einer Basis zu bringen, letzterer muß sehen, den Feind erst so weit vorrücken zu lassen, daß er selbst sich auf seire heimatliche Basis stüßen kann. Ueber die Bewegung der russischen Flotte liegt noch die Nachricht vor, daß sie südlich von Vorneo gesichtet worden sei. Auch diese Nachricht bedarf erst der Bestätigung. Die Politik. Die fünfzehnmalige Ueberzeichnung der 3 prezent eichsanleihe von 300 Millionen Mark ist ein gutes Beich i für den Kredit des Reiches sowohl, wie für die allgemein Wirtschaftslage. Die Emission ist zu einem Kurs von 102,20 erfolgt. Frühere Anleihen haben eine noch stärkere Ueberdie von 1903 im Betrage von 290 zeichnung erfahren Millionen eine 47fache, die von 1902 im Betrage von 115 Millionen eine 61fache. Es ist schwer, die Bedeutung einer solchen Ueberzeichnung annähernd genau einzuschäßen, d man niemals mit Sicherheit weiß, welche Beträge die sogenannten Konzertzeichner" angemeldet haben, d. H. solche Personen, die nicht zur wirklichen Kapitalsanlage, sondern zur Erlangung eines Kursgewinnes vorübergehend Konsols erwerben wollen. Auch kommt in Betracht, daß nicht selten gerade die ernsthaftesten Bewerber, die einen großen drang voraussehen, das Zwanzigfache der Summe zeichnc. die sie wirklich haben wollen, weil sie mit Bestimmtheit vermuuten, sie würden dann ungefähr erlangen, was sie brauchen. Sicher ist, daß die 3½ prozentigen Konsols zurzeit vie! beliebter sind, als die 3prozentigen, obgleich zwischen beiden cin entsprechender Kursimterschied vorhanden ist. Für das 3prozentige Papier sind wir noch nicht reich genug. Wil man haben, daß der kleine Sparer in Staatspapieren seine Ersparnisse anlege, so muß man ihm 3½ Prozent Zinsen zugestehen. Im anderen Falle zwingt man ihn förmlich, andere Anlagen zu suchen, die höheren Ertrag versprechen, allerdings auch weniger sicher sind, Am Mittwoch ist in Köln ein Boykottschutzverband der rheinisch- westfälischen Brauereien begründet und darüber ein notarieller Aft aufgenommen worden. Der Verband umfaßt ungefähr 200 Brauereien. Er beschloß, am 24. April in sämtlichen Verbandsbrauercien die Hälfte aller zum Zentralverband deutscher Breuereiarbeiter gehörigen Arbeiter zu entlassen, wenn bis dahin der Boykott gegen die Brauereien von Köln und Umgegend nicht aufgehoben sein sollte. Dieser Boykett i der Anlaß zur Bildung des neuen großen Schutzverbandes gewesen. Deftringarn. Die ungarisc; Krisis zeigt nach keiner Seite einen Fortschritt. Graf Tisza, der immer noch die undankbar Sufgabe hat, einer abgeneigten Parlamentsmehrheit gegenüber die Regierung zu repräsentieren, hat dem Kaiser Franz Josef den Wunsch um schleunige Amtsenthebung des Kabinetis vorgetragen. Der Kaiser hat sich die Entschetzung vorbehalten". Mit anderen Worten heißt das eben: die Krisis dauert fort. Frankreich. Die Mehrheit, mit der die französische Deputierten fammer den ersten Artikel des Gesetzes über Trennung von Kirche und Staat angenommen hat, wäre nach den vorausgegangenen lebhaften Debatten überraschend groß, wenn man nicht wüßte, daß unter den 422 Abgeordneten, die für den Artikel gestimmt haben- nur 45 waren dagegen sehr viele waren, die feineswegs Freunde des Gesetzes sind, sondern sich nur von dem Wunsch leiten ließen, möglichst bald in der Spezialdebatte auf die zahlreichen Mängel und Bedenklichkeiten der Voriage aufmerksam machen zu können. Das theoretische Bekenntnis zu den Vorzügen oder gar zu der Notwendigkeit einer Trennung von Kirche und Stact ist in Frankreich sehr alt, fast noch älter, als das Konkordat selbst, um dessen Beseitigung es sich jetzt handelt. Doch das Schwergewicht der Verhältnisse, die sich geschichtlich herausgebildet haben, läßt sich durch fein Defret und durch kein Gesetz fortschaffen oder durch bloßes Ignorieren beseitigen. Die Kirche lebt im Volke, und das Volk lebt in der Kirche das ist trotz aller freigeistigen und freidenkerischen Behauptungen eine Tatsache, deren Kon. sequenzen sich eine Regierung unter keinen Umständen ent. ziehen dürfte. Eine konservative Regierung wird es um ihrer konservativen Prinzipien willen nicht tun, und eins demokratische Regierung sollte es nicht, weil mit ihrer Rechtsbasis ein Eingriff in das Innenleben, zu dem das religiöse Leben gehört, eigentlich unverträglich ist. Im übrigen ist es nicht bloß die katholische, ist es ebenso die evangelische Kirche in Frankreich, die sich gegen den Gesetzentwurf sträubt und ihn bekämpft. A Die russisch- französischen Handelsvertragsverhandlun. gen haben begonnen. Man rechnet auf beiden Seiten dar. auf, daß eine Verständigung sich bald wird erreichen lassen. Russland. Da es unzweifelhaft ist, daß die russische Regierung sehr bald, wenn nicht in Geldverlegenheit, so doch in der Lage sein wird, Geld zu wünschen, so tauchen alle Augenblicke Gerüchte von Anleihe- Abschlüssen und Anleihe- Anerbietungen auf. Cine innere Anleihe von 250 Millionen Rubel aufzunehmen, soll, wie verlautet, die Regierung beabsichtigen. Von anderer Seite hört man, daß die russischen Altgläubigen der Regierung eine Anleihe von 1000 Millionen Rubel angeboten hätten, wenn ihnen dafür Religionsfreiheit gewährt würde. Ist das Anerbieten wirklich gemacht worden, so könnte das am Ende für die orthodore Kirche ein Ansporn sein, ihre Schatzkammern zu gunsten des bedrängten Staates aufzutun. Balkan- Staaten. Bgaren und Griechen wollen Mazedonien ,, retten" und„ befreien", d. h. Bulgarien und Griechenland hegen beide den Wunsch, Mazedonien zu annektieren. Darum bekämpien in Mazedonien Bulgarenbanden und Griechenbanden einander mindestens so hartnäckig, wie den türkischen Zwing Herrn selbst. Am Mittwoch sind in Zagoritsank, Kreis Kastoria, Griechen und Bulgaren über einander hergefallen. Diesmal waren die Bulgaren der unterliegende Teil. DreiBia von ihnen wurden erschossen, ebensoviele als Geiseln for geichleppt. Eine bulgarische Hilfsbande wurde vollständig nic ergemacht. Türkei. * ie türkische Anleihe in Frankreich im Betrage von 60 Millionen Franks begegnet immer neuen Schwierigfeiten. Es hat beinahe den Anschein, als ob eine absichtliche Verschleppung vorläge, deren Ziel es ist, die Anleihe überhaupt zum Scheitern zu bringen. Jedenfalls hoffen die Franzosen, von dem Geldbedarf der Pforte noch weitere Zugeständnisse erlangen zu können. Die Bewegung auf Kreta hat weiter um sich gegriffen und zu Zusammenstößen zwischen Gedarmerie und Insurgenten geführt. Am 6. April hatten 28 Gendarmen, die bon einem italienischen Unteroffizier geführt waren, 13 n- furgenten gefangen genommen. Sie wurden mit ihren Gefangenen von den Bewohnern der Umgegend blockiert. Sic konnten sich befreien, che noch eine von Kanea ausgefandte Expedition sie erreichte. Bei ihrer Rückkehr nach Kanea fand eine Straßendemonstration zu gunsten der gefangenen Insurgenten statt. Amerika. A Präsident Castro von Venezuela hat eine längere Reise in das schwer zugängliche Innere des Landes angetreten. Wie es scheint, hat er seine Schiffe hinter sich verbrannt, und will er es darauf ankommen lassen, ob die Vereinigten Staaten sich entschließen, eine Erpedition gegen ihn auszurüsten, die jedenfalls recht kostspielig seinde. Daraus erklärt sich auch, daß er den amerikanischen Gesandten Bowen brüsfiert und gegen diesen Ausdrücke gebraucht hat, die der Adressat als„ insolent" charakterisieren zu sollen geglaubt hat. Der Kriegssekretär Tast in Washington will unter solchen Umständen die Rückkehr des Präsidenten Roosevelt nicht abwarten, sondern selbst die erforderliche Antwort geben. Hof und Gefellschaft. ** Der Kaiser ist in Messina eingetroffen. Bei der Abfahrt der Kaiserschiffe von Korfu, die Mittwoch Abend spät erfolgte, bereitete die Bevölkerung dem Monarchen wieder lebhafte Ovationen. Der Kaiser hat seiner Freude ber den ihm auf Korfu bereiteten Empfang und über die Naturschönheiten der Insel warmen Ausdruck verliehen. Vor der Abreise wurde u. a. noch das Schloß Achilleron besucht, dessen Kunstschäße der König der Hellenen selber dem Kaiser zeigte. Von dort geleitete die königliche Familie den Kaiser zur Landungsstelle, wo eine herzliche Verabschiedung stattfand. Heer und flotte. Massendesertionen in der amerikanischen Marine. Die Zustände in der amerikanischen Marine lassen viel zu wünschen übrig. Ein großer Uebelstand sind die Desertionen, die in erschreckendem Maße zunehmen. Im letzten Jahr: Dienten 30 066 Mann auf der Flotte, und von ihnen sind nicht weniger als 10% v. H. fahnenflüchtig geworden. Am stärksten war die Desertion unter den Maschinisten und Heizern, von denen gegen 20 v. H. ihre Schiffe im Stich ließen. Das Erdbeben in Indien. ( Nach Berichten von Augenzeugen.) Mehr als 20 000 Opfer. Der schwankende Berg.- Voa der Erde verschlungen. Das letzte Gebet. verschüttet. Kein Stein auf dem anderen. Rettung. - - Leichenverbrennung. den Ruinen. Neues Im Schlaf Wunderbare Leben auf Allmählich erst läßt sich an der Hand spezialisierter Nachrichten, die aus Indien eintreffen, der ganze Umfang der furchtbaren Erdbebenkatastrophe übersehen. In Londoner Regierungsfreisen wird jeẞt offiziell angenommen, daß die Zahl der Opfer 20 000 weit überschreitet, während bei dem Erdbeben des Jahres 1897, das bisher immer als eines der fürchterlichsten angesehen wurde, die Indien erlebte, nicht mehr als 2000 Menschen ihr Leben einbüßten. Dabei liegen aus vielen Distrikten noch keinerlei Nachrichten vor. Bis jetzt ist die Zahl der Europäer, die ihr Leben verIoren, auf 37 gestiegen. Es fehlen aber Nachrichten von vielen Familien, die wahrscheinlich auch ihren Tod gefunden haben werden, so daß wahrscheinlich die Zahl der gestorbenen Weißen noch bedeutend größer werden wird. Das Erdbebengebiet besteht aus zwei verschiedenen Teilen, Hügelland und Ebene. Das erstere hatte die volle Wucht des Stoßes auszuhalten. In ihm liegt Darmsaleh, wo allein etwa 5000 Menschen ums Leben gekommen sind. Die Wirkungen des Unglücks wurden dadurch vergrößert, daß es in diesem Jahr in jener Gegend besonders kühl ist. Deshalb befanden sich um 6 Uhr morgens, als die eigentliche Katastrophe eintrat, noch viele Bewohner in ihren Häusern und die Truppen waren noch nicht ausgerückt. So kam es, daß diese in ihren Steinbauten mit am schwersten zu leiden hatten, hauptsächlich das 7. Gurkharegiment. In der Montagnacht rasselten bei kaltem Sturmwind plötzlich Steine über die Bergwände, auf denen der Ort sich erhebt. In der Morgenfrühe begann der ganze Berg zu schwanken und die Baulichkeiten schienen auf und nieder zu wogen. Dann gab cs ein Tröhnen, wie von schwerer Artillerie. Es folgte gräßliches Krachen und die Erde öffnete sich. Plötzlich erhoben sich die aus schweren Steinblöcken erbauten Kafernen zwei Fuß hoch in die Luft und stürzten dann in sich zusammen, die Gurkhas unter sich begrabend. Furchtbares Schreien fam aus den Trümmern hervor. Bald aber war alles still. Auch die Zivilbevölkerung wurde in ganzen Scharen durch die Erde verschlungen oder durch absplitternde Felsen erschlagen. Eine große Anzahl von Eingeborenen warf sich hilfeflehend vor einem Heiligenschrein nieder. Eine Sekunde später waren Beter und Schrein von der Erde verschlungen. Der andere Teil des Erdbebengebiets erstreckt sich in der Ebene, südlich von dem Kangratal. Hier war im allgemeinen die Heftigkeit der Stöße nicht so stark, dagegen ist die Bevölkerungsdichte größer, so daß auch hier die Opfer der Katastrophe ungeheuer waren. In der Stadt Kangra selbst sind von 5000 Einwohnern kaum 400 mit dem Leben davon gekommen. Fast zu gleicher Zeit öffnete sich die Erde an verschiedenen Stellen und verschlang Hunderte von Eingeborenen auf einmal. Die Abgründe und Schlünde, die sich öffneten, blieben für einige Minuten weit offen stehen und schlossen sich dann wieder über ihren Opfern, deren Zeichen man natürlich niemals wird wiederfinden können. Ganze Häuserreihen brachen über den schlafenden Bewohnern zusammen, man fand nachher in einer einzigen Straße über 300 Leichen unter den Trümmern, einige von ihnen so entstellt, daß man sie kaum wiedererkennen konnte, Mehrere waren noch am Leben, aber so furchtbar verletzt, daß an ein Durchbringen nicht zu denken sein kann. Die Ueberlebenden verließen entweder die Stadt oder irren wie wahnsinnig in den Straßen herum. Die Stadt Palampore, das Zentrum des Kangra- Teedistrikts, ist ebenfalls vom Erdboden verschwunden. Kein einziges Haus ist stehen geblieben. Einer der Ueberlebenden von Kangra, Herr Homan, erzählt sein und der Seinigen Schicksal. Er befand sich in feinem Zimmer und spürte einen Stoß; er stürzte hinaus, und gleich hinter ihm brach das Dach ein. Seine Frau, die in einem anderen Zimmer weilte, eilte nach einer Art Hütte, too eines ihrer Kinder schlief; zwischen ihr und der Hütte fiel ein Balken nieder, allein sie und das Kind litten keinen Schaden, während in einem anderen Raume zwei Kinder getötet wurden. Nach der ersten furchtbaren Panik tritt jetzt das Leben wieder in seine Rechte. Die Toten werden neben ihren Wohnungen begraben oder verbrannt. Als Brennstoff benutt man die Balken und Dielen der Häuser. Erst heißt es aufräumen, dann das Zerstörte in mühsamer Arbeit wieder aufbauen. Die Bewohner des heimgesuchten Gebiets schweben aber erklärlicherweise noch in fortwährender Angst. Die eingeborenen Schreiber stellen ein Glas Wasser auf ihren Tisch, um durch das Zittern des Wassers gleich gewarnt zu sein, wenn Gefahr droht. Zahlreiche Europäer klagen über Schlaflosigkeit und übermäßige Anstrengung der Nerven. Allmählich wird aber Ruhe und Ordnung auf Schrecken und Zerstörung wieder emporblühen. Nah und Fern. Die Genichstarre in Oberschlesien greift ständig weiter um sich. Aus zahlreichen Ortschaften werden Neuerkrankun gen gemeldet und in den bereits von der Seuche ergriffenen hat sich der Krankenbestand beträchtlich vermehrt. Der Prozentsatz der Todesfälle ist andauernd sehr hoch. × Des Findlings Ehestandsnöte. Einem Arbeiter in Gollub wird der Weg zum Standesamt recht schwer gemacht. Der Mann, der sich Josef Glogowski nennt, ist bisher nicht zur Eheschließung zugelassen worden, weil er ein Findling ist und in den standesamtlichen Geburtsregistern nicht verzeichnet steht. Er wurde vor 35 Jahren von einem Besitzer in Sokoligora, am Wege liegend, aufgefunden und hatte da. mals ein Alter von etwa fünf Jahren. Er hat sich schon mehrmals eine Lebensgefährtin, jedesmal eine andere, erforen, mußte sie aber immer wieder fahren lassen, weil die Standesämter und die höheren Behörden, an welche sich G. wandte, den Erlaß des Aufgebots ablehnten. Seinen Namen hat ihm sein Finder beigelegt. Jetzt ist ihm übrigens Hoffnung gemacht worden, daß der Minister ausnahmsweise die wieder beantragte Eheschließung genehmigen wird. ● Der pestverdächtige Hamburger Dampfer„ Desterro" ist zur weiteren Entlöschung unter den üblichen Vorsichtsmaßregeln bereits freigegeben worden. Zugleich mit ihm wurde der Schoner Alma Elisabeth", in dem Teile der Ladung vom„ Desterro" bereits gelöscht waren, durch die Staatliche Desinfektionsanstalt ausgeräuchert. Der glückliche Gewinner. Die Welt will getäuscht werden... Diese alte Lehre erhielt einen neuen Beleg durch einen Fall, der in Zoppot viel Leid und viel Schadenfreude hervorgerufen hat. Im vorigen Jahre geriet der ganze Ort in Erregung, als bekannt wurde, daß ein gewisser Kobel in der Königsberger Schloßfreiheitslotterie 75 000 Mark gewonnen haben sollte. Freund und Feind scharten sich um das Glückskind und rechneten es sich zur Ehre an, ihm nicht nur Waren und Gegenstände aller Art, sondern ihm auch Geldsummen zu borgen. Sobel lebte in Saus und Braus, aß Austern und tränk Champagner, kaufte eine Meierei, vergab auch Hypotheken und stellte Wechsel aus. Die Wechsel verfielen, zur Auflassung der Molkerei erschien Sobel nicht, sondern verduftete aus 3oppot. Der große Gewinn war eitel Schwindel und Lüge. Jetzt wurde Nobel im Dorfe Gdingen verhaftet. chui Unster zurückgeiegrten Südwestafrikaner wird emsig gesorgt. Freie Brunnen- und Badekuren für Refonbaleszenten, Offiziere wie Mannschaften, sind vorgesehen. Zur Aufnahme Erholungsbedürftiger i in Bad Ems ein Haus gemietet und zweckentsprechend eingerichtet worden. In Loschwitz und Blasewis bei Dresden, in: Baden- Baden, Nauheim, Kreuznach. Soden, Wiesbaden, Konstanz sowie Levica( Südtirol) haben Merzte, Hotelbesitzer, Sanatorien und Badeverwaltungen großes Entgegenkommen durch Gewährung freier Behandlung und kostenloser Bade- und Trinffuren bewiesen; auch haben sich an mehreren dieser Orte besondere Hilfsausschüsse gebildet. Zu dem furchtbaren Kindesmord in Hannover wird weiter gemeldet, daß die sechsjährige Erna Schaer vermutlich noch lebend zerstückelt worden ist. Die Ermittelungen haben weiter als wahrscheinlich ergeben, daß die beiden Verhasteten in den letzten Jahren außer der Esse Kassel noch zwei weitere Kinder haben verschwinden lassen. Der des Mordes an der kleinen Erna Schaer geständige Postschaffner Büther ist erst durch häusliche Zerwürfnisse demoralisiert und zum Trinker geworden. × Sechs Arbeiter ertrunken. Ein schweres Unglück ercignete sich auf der Weichsel in der Nähe von Thorn. Bei Schulik fenterten mehrere mit Kies beladene Kähne. Dabei famen 6 Arbeiter unis Leben. Das Geständnis des sterbenden Mörders. Der Kned. Frambach von einem Gute bei Simdorf legte auf dem Sterbebette das Geständnis ab, einen Mord begangen zu haben, wegen dessen er seinerzeit vom Schwurgericht aus Mangel an Beweisen freigesprochen war. Er hatte in einem ErbStreite mit seinem Schwager durch einen Knaben eine Urfundenfälschung begehen lassen. Als der Verdacht wegen der Urkundenfälschung sich gegen ihn verdichtete, hat er dar in einer Waldesede den Jungen erschlagen. Der Diebstahl eines wertvollen Brillantschmuckes ist den deutschen Polizeibehörden aus Paris gemeldet worden. Der im orientalischen Stil gehaltene Schmuck, der aus Diadem, Halskette und Armbändern bestand, hat einen Wert von 550 000 Francs. Als Belohnung für die Herbeischaffung der Juwelen sind 20 000 Francs ausgesetzt. A Wieder eine anonyme Brief- Affäre. Die Lemgoer BriefGeschichte hat offenbar eine ansteckende Wirkung ausgeübt. In Elbing sind seit einiger Zeit eine große Reihe Personen, Beamte, Kaufleute, Industrielle, mit Briefschaften bedacht worden. Das neue Moment, das in der Elbinger Affäre auftaucht, ist die von der geheimnisvollen Briefschreiberin ( denn die Handschrift trägt weibliche Züge) aufgestellte Forrung eines entsprechenden Entgelts, meistensteils 50 ark, gegen dessen Erlegung man schweigen und den eheIen nicht stören resp. dieg nicht rückCngig machen wolle. Als die Polizei den Postschalter überwachen ließ, wurde die Witwe eines Rentiers abgefaßt. Sie und ihre Tochter stehen in dringendem Verdacht, die Urheberinnen des standalösen Treibens zu sein. Ins Irrenhaus gebracht wurde die in München lebend Schriftstellerin Frau Laura Marheim. Sie wurde zur Pofizei zitiert und von dort wegen Cemcingefährlichkeit in die Streisirrenans.lt überführt. Sem Ehemann der Frau Marholm, Lla Hansson, verweigerte die Polizei die Mitteilung weiterer Gründe für diese Laßregel. Die Schläferin von San Remo. Ein sünfzehnjähriges Mädchen namens Argentina Quaranta, das in der Nähe von San Remo wohnt, litt seit längerer Zeit an Lethargie. In der ersten Zeit dauerten die Schlafperioden drei bis sechs Tage, jetzt verlängern sie sich aber in geradezu beunruhigender Weise. Beim Erwachen empfindet das junge Mädchen eine große Mattigkeit und heftige Nervenschmerzen. Ver elwa zehn Tagen verfiel es wieder in Schlaf und ist bis jetzt noch nicht aufgewacht. Pest und Pocken in Japan. In den Militär- Krankenhäusern von Hiroshima ist ein Todesfall an Pest festgestellt. An anderen Orten Japans sind Pockenfälle vorgekommen. In Tokio sind alle Personen unter 50 Jahren der Schutz. pocken- Impfung unterzogen. Tages- Chronik. In den Porzellanfabriken von Limoges I t ein Streit, der in seinem Fortgange 20 000 Arbeiter beju, äftigungslos machen würde. - Nach amtlichen Meldungen ist die Cholera in Rußland urückgegangen, so daß seit dem 24. Februar kein neuer Fall 1.rgekommen ist. -In Berlin vergiftete sich ein 16jähriges Dienstmädchen mit Lysol, weil sie ihren Wunsch, Chauspielerin zu wer den, nicht erfüllt ſehen konnte. - In Bunzlau wurde die Banfier Georg und May Schüller wegen betrjerische Bankerotts und Depositunter schlagung in Untersuchungshaft genommen. Der Landwirt. ar. Wieviel Vich gibt es in Preußen? Nach den nunmehr beröffentlichten Ergebnissen der am 1. Dezember 1904 corgenommenen Viehzählung gibt es in Preußen 2 706 945 Stick Vieh. Bei dieser Gelegenheit ist auch eine Zählung der Gehöfte und Häuser vorgenommen. Sie ergibt die Zahl 3 594 545, Vermischtes. [ Der Bauplan für das königliche Schloß in Posen] ist fertiggestellt und bereits genehmigt worden. Das Schloß wird auf einem Viereck erbaut, das nicht weniger als 8000 Geviertmeter Bodenfläche einnimmt. An der linken Seite erhebt sich vorspringend ein gewaltiger, 70 Meter hoher Turm, der in seinem unteren Teile eine offene Wölbung zeigt, die als Einfahrt dient. Im ersten Stock liegt der große Festsaal, der einen Flächenraum von 540 Geviertmetern einninumt. Im ganzen wird die neue Kaiserpfalz 250 Zimmer und Säle erhalten. Zwei Lichthöfe geben den inneren Räumen Ruft und Licht. Außer dem großen Turme ragen noch) zwei kleinere Türme über das Dach empor. Das Schloß wird im Wartburgstil ens Sandstein erbaut. Hinter dem Schlosse wird ein etwa 10 000 Gepicrtmeter großer Part angelegt; dort findet auch das große Marstallgebäude seinen Blaz. - =[ Die älteste Ostpreußin] ist gestorben, Barbe Jacks im Kirchspiel Dt. Krottingen. Da sie stets erzählte, sie wäre so alt als Kaiser Wilhelm, müßte sie 108 Jahre geworden sein. Genaueres ließ sich darüber nicht feststellen, weil Barbe Jacks in Rußland geboren ist. Aber von Schmelz aus, wohin ihr Vater als Brettschneider übergesiedelt mar, will sie zur Zeit, als die Franzosen aus Rußland zurückkehrten, in der Landkirche den Konfirmationsunterricht genossen haben. In einer Hütte auf der Jagutter Feldmark lebte sie, bis sie, fast hundertjährig und hilflos geworden, in das Dorf Klauspußen in Pflege fam, wo sie nun gestorben ist. = [ Ein gewaltiger Zecher] ist der tchechische Landwirt C. Im Gasthause zu Klein- Weißl bei Münchengräß wettete er mit dem Landwirt K. um einen Eimer Bier, daß er inner. halb fünfzehn Minuten fünfzehn halbe Liter Bier austrinfen werde. Die Wette wurde abgeschlossen und C. ließ fünfzehn halbe Litergläser mit Bier auf den Tisch vor sich hinstellen. Auf ein gegebenes Zeichen begann er zu trinken und ehe die vierzehnte Minute verflossen war, hatte er die fünfzehn Glas Bier ausgetrunken. Zwei Wochen daraus wettete C. in demselben Gasthause mit dem Bruder des obenerwähnten St. ebenfalls um einen Eimer Bier, daß er innerhalb fünfzehn Minuten sogar zwanzig halbe Liter Bier ver tilgen werde. Auch diesmal gewann er die Wette glänzend, denn schon nach dreizehn Minuten hatte er die zwanzig hal. ben Liter ausgetrunken. Als K. bemerkte, daß C. das letzte Glas Bier trinke und somit die Wette gewinnen werde, verschwand er, und C. sucht nun auf gerichtlichem Wege zu dem gewonnenen Biere zu gelangen. [ Ein Korsettverbot für Schülerinnen] hat der bul garische Unterrichtsminister Schischmanow erlassen. Allen Schülerinnen wird das Tragen von Korsetts nicht nur in, sondern auch außer der Schule strenge untersagt. Die Zu widerhandelnden sollen das erste Mal eine Rüge, im Wie derholungsfalle eine Strafe erhalten, das dritte Mal aber mit dem zeitweiligen oder vollständigen Ausschluß aus der Anstalt, beziehungsweise sämtlicher Schulen Bulgariens bestraft werden. Einen ähnlichen Ukas hatte auch der rumänische Unterrichtsminister Spiro Haret für alle Lyceen und höheren Töchterschulen Rumäniens ausgearbeitet. Nur der Umstand, daß das Kabinett Sturdza fiel, verhinderte die Herausgabe der ministeriellen Verordnung. - [ Ein neuer Vulkan] hat sich in Mittelasien gebildet. Im Staate Bahschar, an der Grenze von Tibet, haben Handler, die von dort zum Himalaya zogen, einen Berg beobachtet, der, wie sie erzählen, ganz in Flammen gehüllt war. Auch sind in Simla neue Erdstöße verspürt. Lokales. Gießen, den 14. April 1905. ** Der Großherzog hat den Oberlehrer an der Real- und Landwirtschaftsschule zu Groß- Umstadt Friedrich Franz zum Oberlehrer an dem Gymnasium Fridericianum zu Laubach mit Wirkung vom 1. Mai 1905 ernannt. ** Am Dienstag Vormittag wird Prinz Heinrich von Preußen zum Besuch am Großherzoglichen Hofe erwartet. ** Ernannt wurde Pfarrverwalter Sattler zu Rüsselsheim zum Pfarrassistenten in Gießen.( Siege auch unter Kirchl. Nachrichten".) " Bei der ** Landeslotterie.( Privattelegramm.) heutigen Ziehung der 6. Hess. Thür. Landeslotterie wurden gezogen ein Hauptgewinn von 150000 Mt. auf 62 489, 5000 Mt. auf 18 339, 38 840, 41 850, 44498 und 51067. ** Lotterie. Die Großh. Regierung hat die Erlaubnis erteilt, die Lose einer mit der in den Monaten Juli und August in Kassel stattfindenden Ausstellung von gewerblichen und funstgewerblichen Erzeugnissen sowie von Maschinen, Rohstoffen und Halbfabrikaten zu verbindenden Verlosung von Bimmereinrichtungen Gebrauchs- und Haushaltungsgegenständen, Werkzeugen 2c. innerhalb der Provinz Oberhessen zum Preise von 1 Mt. zu vertreiben. * God anntlich beab deeffens, bie in Schloffes zu piitegefchent Giammlungen pill hauptsächl ** Gir Machricht vor Mrbeiter o alls ihr unm boon einem rverfolgt nä Epur eines bei seiner hat man hineingezog gegeben, in bie Unterf gleitet die ift bereits nichts me Unterfuchu den Tag die durchf bon groß über die g indem man bas Geflän verfrüht un als man ih feine fämtli der Einbrüc Walter, de abgeurteilt fich dem antworten RB. Der Reid nebenftell verfehr e + Jeberman hat der der einen Sonnenf anderen wetter. 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Hinter Dicrimeter großer Marstallgebäude , Barbe Jads in erzählte, sie wäre 3 Jahre geworde feststellen, we ber von Schm übergesiedelt me ußland zurück Sunterricht ge Her Feldmark geworden, in un gestorbent. hechische Landwirt inchengräb mettete Bier, daß er inner iter Bier austrin und C. ließ fünf Tisch vor sich hin nn er zu trinten war, hatte er Sir Wochen darau Bruder des oben Sier, daß er inner be Liter Bier ber Die Wette glänzen er die zwanzig hal e, daß C. das legh gewinnen werde ichtlichem Wege nen] hat der bul m erlassen. Alle csetts nicht nur in nterfagt. Die Zu ine Rüge, im Wie as dritte Mal aber Ausschluß aus der len Bulgariens be hatte auch der ru ret für alle Lyceer ausgearbeitet. Nu za fiel, verhinderte rdnung. ittelasien gebildet Tibet, haben Händ en Berg beobacte gehüllt war. 14. April 1905. Oberlehrer an der Unftabt Friedrich ium Fridericianum i 1905 ernannt. * Hochzeitsgeschenk an den Großherzog. Be Hanntlich beabsichtigen die Frauen und Jungfrauen OberEsens, die innere Ausstattung des ehemaligen landgräflichen Schlosses zu Gießen dem Großherzoglichen Paare als Hochgeitsgeschenk zu übermachen. Wie ist verlautet, sind die Sammlungen bereits in vollem Gange. Die Ausstattung fall hauptsächlich durch weibliche Handarbeiten beschofft werden. ** Ein dritter Mord Huddes? Kaum ist die Nachricht von einem zweiten Mord Huddes, begangen an dem Arbeiter Wolfs in Mittelstrimmig, durch die Presse gegangen, als ihr unmittelbar auf dem Fuße auch schon die Nachricht bon einem dritten folgt. Eine auswärtige Staatsanwaltschaft verfolgt nämlich seit Jahresfrist in einem Wordprozeß die Epur eines gewissen Hüddemann. Da nun Huddes Papiere bei seiner Verhaftung auf den Namen Hüddemann lauteten, hat man Hudde auch in die Kombinationen über diesen Mord hineingezogen. Ohne Kommentar wird diese Meldung weiter gegeben, inwieweit sie mit den Tatsachen zusammenfällt, muß die Untersuchung ergeben. Aber wie eine Schnur ohne Ende gleitet die Kette der Verbrechen dahin und der Fall Hudde ist bereits mit einer solchen Sensationsluft umgeben, das nichts mehr überrascht. Trozdem Hudde im Laufe der Untersuchung zuweilen Proben von großem Scharfsinn an den Tag legte und dem Richter immer neue Gänge zeigte, die durchforscht werden mußte, so war er im übrigen doch bon großer Naivität. So hat man z. B. sein Geständnis über die gemeinsam mit Walter verübten Einbrüche erhalten, indem man ihm die Zeitungsausschnitte vorlegte, die über das Geständnis Walters berichteten. Die Meldungen waren verfrüht und infolgedessen unzutreffend. Hudde ließ sich aber, als man ihm vorstellte, daß er durch fortgesetztes Leugnen feine sämtlichen Aussagen unglaubhaft mache, zur Einräumung der Einbrüche herbei. Dieses Geständnis benußte man gegen Walter, der fürzlich ja auch für einen Teil seiner Verbrechen abgeurteilt worden ist. Wegen der anderen Einbrüche werden sich demnächst beide Verbrecher gemeinschaftlich zu verantworten haben. RB. Am 1. Mai wird in Langenbielau eine von der Reichsbankstelle in Schweidniß abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kaffeneinrichtung und beschränktem Giroververfehr eröffnet werden. + Aprilwetter. Ist das ein Wetter, hörte man Jebermann sagen, wirklich, es war auch danach, den Namen hat der April in der Tat, dieses war nicht abzuftreiten. In der einen Stunde Regen und Schneegestöber, in der anderen Sonnenschein, den einen Tag am Morgen 2-3° Kälte, den anderen Tag wieder 10-15° Wärme, ja das reine Aprilwetter. Alt und Jung hatte darunter zu leiden, Husten, Schnupfen und alle Arten von Katarrh waren die Folgen die ser Unbeständigkeit! Besonders gilt es für die Eltern: Bahret eure Kleinen, hütet sie vor Erkältung, besonders schüizet sie vor Bugluft, fleidet sie nicht zu warm, aber auch nicht zu leicht, denn einmal gefehlt, so haben die Kleinen jahrelang damit zu tun. Hoffentlich hält jetzt das gute Wetter an. §§ Grünberg, 13. April. So start wie der heutige lange nicht. Der Viehmarkt zeigte Oftermarkt war er eime erstaunliche Ausdehnung an Jungschweinen, die im flotten Handel bei hohen Preisen fortgingen. Im Durch schnitt wurde das Paar Fertel mit 60 Mt. bezahlt, geringere Soorten etwas billiger, die besten mit 70 Mt., Läufer fofteten pro Paar 80-100 Mt. Auch der Nindviehmarkt zeigte berhältnismäßig gute Beschung. Der Str. Schlachtgewicht stellte sich auf 64-66 Mt. Kälber waren fast garnicht aufgetrieben. Der Preis stellte sich auf 45 Pfg. für das Pfund. > Lollar, 13. April. Schrankmarder. Gestern Abend wurden hier zwei junge Burschen, der eine von Wismar und der andere von Weikarte hain bei Grünberg, verhaftet und nach Gießen ins Gefängnis transportiert. Die Bürschchen waren im Wohlfahrtsgebäude beschäftigt, die Bimmer zu reinigen und benußten dabei die Gelegenheit, die Schränke der Arbeiter zu öffnen und Geldbeträge zu entwenden. Lollar, 13. April. In der heutigen Gemeinderats. fitung wurde beschlossen, eine zweite Hebamme einzustellen, was allgemein mit Freuden begrüßt wird. Diejenigen, welche in diesen Beruf eintreten wollen, fönnen sich auf hiesiger Bürgermeisterei melden. × Rodheim. Unfall. Bei dem Dienstag untermommenen gemeinsamen Schülerausflug aller Klassen Heuchelheims ereignete sich in unserer engen Dorfstraße leider ein teiner Unfall. Ein jüngerer Schüler wurde von einem bellenden Hunde so geängstigt, daß er unter einen beladenen Wagen geriet. Zum Glück soll der Knabe keine bedenkliche Berlegung davongetragen haben. Auch den Fuhrmann trifft teinen Schuld, aber dieser Vorfall mahnt aufs neue zür größte Vorsicht für Lehrer und Schüler. §§ Ulrichstein, 13. April. Dieser Tage verstarb hier ber praktische Arzt Dr. Schmitt, der das Eisenbahn- Projekt Brinz Heinrich Mücke- Ulrichstein zuerst aufbrachte und nachdrücklichst förderte. Coßherzoglichen Hofe K Nidda, 13. April. Der böfliche japanische General. Auf eine Beglückwünschungsfarte, welche hiesige aus Deutschland gratuliert zu werden, denn wir sind ja Schüler der deutschen Taktik und Strategie." K Frankfurt, 13. April. Schenkung. Kommerzienrat Richard Bassavant- Goutard stellte der Stadt 100 000 mt. zu medizinisch- wissenschaftlichen Zwecken, insbesondere zur | Tuberkulos bekämpfung, zur Verfügung. alter Sattler zu Kinder an General Kurofi gesandt hatten, tam folgende ießen.( Siege auch Antwort zurück:„ Auf dem Kriegsfelde in der Mandschurei, egramm.) Bei ber Candeslotterie wurden O t. auf 62489, 1850, 44 498 und den 20. Februar 1905. rung hat die Erlaub ben Monaten Juli Ausstellung von ge eugniffen fowie von ten zu verbindenden brauchs- und Haus nerhalb der Proving bertreiben. Es tut mir sehr große Freude, PALMIN feinste Pflanzenbutter unübertroffen zum kochen, braten u. backen 50% Ersparnie gegen Butter! K Mainz, 12. April; Cptimiften. Ein 83jähriger Arbeiter und eine Matrone von 65 Jahren gingen die Ehe ein. Der Hochzeiter schafft noch rüftig in einer Fabrik und war erst seit einigen Monaten Witwer. * Literarisches. ** Maier- Rothschild, Handbuch der ges samten Handelswissenschaften, über dieses für Kaufleute so überaus wichtige Lehrbuch schreibt„ Der Handelsstand", in Hamburg folgendes: " In der Johannesfirche. Abends 7 Uhr: Beichte und heil. Abendmahl für Lukas- und Johannesgemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Pfarrer Euler. Karfreitag, den 21. April. In der Stadtkirche. Vormittage 9.30 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Beichte und heil. Abendmahl für Matthäusund Markusgemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Abends 6 Uhr: Siehe Johannesfirche. In der Johannesfirche. heil. Abendmahl für Lukas- und Johannesgemeinde. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Abends 6 Uhr: Liturgische Andacht. Pfarrer Euler. Nachdem Herrn Kirchenrat Dr. Naumann zur Wiederherstellung seiner Gesundheit ein Urlaub bis zum 30. September bewilligt, und für diese Beit Herr Pfarrassistent Sattler zum Assistenten für die Johannesgemeinde bestellt worden ist, werden die Glieder der Johannesgemeinde gebeten, sich in allen pfarramtlichen Angelegenheiten nur an diesen, wohnhaft Südenlage 8 im Johannes pfarrhaus, ebener Erde, zu wenden. Batholische Gemeinde. Das berühmte Kompendium der Handelswissenschaften Vormittags 9 30 Uhr: Profeffor D. Drews. Beichte und präsentiert sich auch im neuen Gewande wieder äußerst vor. teilhaft. Der ca. 1000 große Oftabseiten starke Band ist geschmackvoll gebunden und auch sonst gediegen ausgestattet. In seinem Inhalte hat das berühmte Buch manche Wandlungen durchgemacht. Das liegt in der Natur des Stoff 8, den es behandelt, denn das praktische Leben und die moderne Wissenschaft, sie bringen immer neues bei, sodaß das, was zum Studium für den Kaufmann erforderlich ist, immer fortlaufend gesichtet und überarbeitet werden mußte. Die Kapitel„ Handelsgeschichte"," Handelsgeographie", Grundzüge der" Nationalökonomie"," Wirtschaftslehre der Saupterwerbszweige" und" Der Staatshaushalt" hat der bekannte Volkswirt Professor Max Haushofer verfaßt. Sie lesen sich trotz der Knappheit im Ausdrucke äußerst interessant. Der Verfasser bietet z. B. in seiner Nationalökonomie nur das notwendigste und leistet vor allen Dingen Großes in der Entwickelung der Begriffe, sodeß seine Methode zu systematischen Studium wie zu flüchtiger Orientierung gleich brauchbar ist. Auch die übrigen Abschnitte halten sich auf der gleichen Höhe. Den fernern Inhalt des Werkes bildet Die Buchhaltung( alle Arten)" und die Kontorprogis ( Korrespondenz, kaufm. Arithmetik 2c.)", beide von Prof. Schaer,„ Das Handels- und Wechselrecht" von Prof. Dr. Landgraf und Barenkunde" von Prof. Dr. Gießler. Die Nennung der Autoren genügt auch hier, um den Wert ihrer Arbeiten zu charakterisieren. Der„ Maier- Rothschild" ist über die ganze Erde verbreitet und hat schon Tausenden und Abertausenden als Mentor in ihrem Berufe gedient. Möchte er sich auch fünftig auf seiner heutigen Höhe halten, damit noch lange die heranwachsenden Geschlechter sich an ihm bilden können. Auch in ihm erblicken wir einen Bundesgenossen gegen die überhandnehmende Verflachung und Unzufriedenheit in unserm Stande. Bießener landwirts@ aftlicher Wetterdienst Voraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, den 15. April. Zeitweise wolkig, höchstens vereinzelt in Rheinhessen und Starkenburg etwas Regen, sonst trocken, noch stellenweise Nachtfrost, tagsüber wärmer. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beldi in Gießen. Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. Palmarum, den 16. April. Landes Buß- und Bettag. In der Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Schwabe. Vormittags 11 Uhr: Militärgottesdienst. Pfarrer Guler. Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für die Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Abends 6 Uhr: Pfarrer D. Schloss r. In der Johannesfirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Euler. gemeinde. Pfarrer Euler. Nachmittags 2.30 Uhr: Kindergottesdienst für die LukasAbends 6 Uhr: Pfarrassistent Sattler. Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas- und Johannesgemeinde. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Nach allen Gottesdiensten Kollekte für Hilfsbedürftige evangelischer Gemeinden unseres Landes, die an Orten mit überwiegend katholischer Bevölkerung bestehen. Sonntag, abends 8 Uhr, Versammlung und Bibelbefprechung im Konfirmandensaal der Johannesgemeinde. Gründonnerstag, den 20. April. In der Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Vorstellung und Prüfung der Konfirmanden aus der Markusgemeinde. Pfarrer Schwabe. Abends 6 Uhr: Beichte und heil. Abendmahl für Matthäus- und Markusgemeinde ge= meinsam. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Pfarrer Schwabe. Tüchtige Weißbinder, Anftreicher auch Tagelöhner finden Beschäftigung gegen guten Lohn. Georg Hyronimns, Hof- Zimmer- Maler Friedberg, Kaiserstraße 143. Prima Samstag, den 15. April Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. Von 4.30 bis 7 und 8 bis 9 Uhr wird ein fremder Priester Beichte hören. Sonntag, den 16. April. Balmsonntag. Vorm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 6 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und to derselben Austeilung der heilig. Kommunion. , 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Militärgottesdienst mit Predigt. Vorm. von 9.30 Uhr an: Hochamt. Nachmittag 5.30 Uhr: Predigt; darauf Andacht. Israelitische Religionsgesellschaft. Sabbathfeier am 15. April 1905. Samstag vormittags: 8.30 Uhr. Samstag Nachmittag: 3.30 Uhr. Sabbathausgang 8.05 Uhr. Wochengottesdienst: morgens 6.45 Uhr. abends 6.30 Uhr. Zahlen beweisen. II. Wir wollen hier gleich der Meinung vorbeugen, als ob Bauernfreude" nur einseitig bei Milchkühen, die so hervorragend gute Wirkung betätige. Daß auch die Schweine von Bauernfreude" ganz außerordentlich profitieren, bestätigt wieder Herr Ruscher mit der Feststellung, daß 4 Monate alte Schweine( Meißner Rasse), welche wöchentlich als Beigabe je 500 Gramm Bauernfreude" er= hielten, 135 Pfund wogen, nachdem sie als 3 Wochen alte Ferkel nur 14 Pfd. Gewicht aufgewiesen hatten. Täglich war bei den Schweinen also ein Zuwachs von 1 Pfund infolge der Beigabe der Bauernfreude" zu verzeichnen. Die Herren mit der Tendenzbille werden selbstverständlich auch diesen Beweis benörgeln, aber dieses zweite Faktum werden sie ebensowenig aus der Welt schaffen tönnen wie das erste; wo die Praxis mit derartigen Beweisen aufwarten kann, sollte die Theorie des grünen Tisches jedenfalls verstummen. Wenn sie es nicht tut und mit Hartnäckigkeit den Kampf gegen" Bauernfreude" weiterführt, so Sarf sie sicher sein, daß sie sich dabei keine Lorbeeren holen wird. Schließlich teilt Herr Ruscher noch mit, daß bei Verabreichung von wöchentlich 1 Pfund Bauernfreude" die Haferration des Pferdes um 10 Prozent vermindert werden konnte. Diese Ersparnis ist nicht etwa darauf zurückzuführen, daß die„ Bauernfreude" mit gleichem Futterwert an die Stelle des ausscheidenden Haferquantums trat. Der Grund ist vielmehr der, daß durch die diätetische Wirkung der Bauernfreude" der Verdauungsapparat zu energischer Tätigkeit angespornt wird, so daß er aus 90 Prozent Hafer die Der denkende Landwirt kann sich nach diesen vollgültigen gleiche Menge Nährstoffe zieht wie vordem aus 100 Prozent. Beweisen nicht länger der Erkenntnis verschließen, daß„ Bauernfreude in der Tat ein Mittel ist, dessen der intensiv arbeitende Wirtschafter auf die Dauer nicht entraten kann, weil mit ihrer Hilfe die Fütterung des gesamten Vi hstandes bedeutend ökonomischer und dabei nugbringender gestaltet werden kann. Wer das Milch- und Mastpulver Bauernfreude" als Würze zum Futter gibt, verdient demnach an zwei Stellen; er hat aber aukerdem auch noch die Gewißheit, daß seine Tiere viel weniger von Krankheiten beimgesucht werden, weil sich die wohltätige Wirkung der Bauernfreude" naturgemäß sich nicht auf den Verdauungsapparat beschränkt, sondern dem ganzen Organismus zugute kommt und damit den Krankheiten vorbeugt. Nach außen hin dokumentiert sich dies durch die glatte glänzende Behaarung und die rege Beweglichkeit der Tiere. Die überaus große Zahl der dem oben angeführten Zeugnisse analogen Anerkennungen, sowie die Tatsache, daß" Bauernfreude" in etwa 40 000 Betrieben Verwendung findet sind unantastbare Beweise für den hohen praktischen Wert des Präparates, und es darf wohl als zweifellos gelten, daß dem Kundenkreis der Firma Th. Lauser in Regensburg in den kommenden Monaten mancher neue Freund beitreten wird. Das Gute bricht sich eben trotz aller Anfeindung immer weiter Bahn, und das" Bauernfreude" etwas Gutes ist, glauben wir in diesen beiden Artikeln nachgewiesen zu haben. Bekanntmachung. Alle noch rückständigen Rechnungen über die zur usskohlen unterhaltung der ſtädtischen Gebäude im Rechnungsjahr 1904/05 ausgeführten Arbeiten, und Lieferungen sind bei Meidung der Nichtberücksichtigung bis längstens den 1. Mai d. J. in doppelter Ausfertigung bei uns einKohlenforten empfiehlt zureichen. billigst sowie alle anderen Guten Mittagstisch H. Schaumberger, sowie Abendessen empfiehlt billigst Gasthaus z. Adler. Gießen, Markt 20. Kohlenhandlung, Gießen. Gießen, den 1. April 1905. Städtisches Hochbauamt. Serbel. Ausschreiben. Am 10. 1. Mts. ist hier ein mit Halsband und Kette versehener Hund, Dogge, männlich, grau getigert, ziemlich alt, a ufge= griffen worden und alsbald verendet. Mit Rücksicht auf die hier ausgebrochene Tollwut ist es notwendig, den Eigentümer dieses Hundes festzustellen. Wir bitten um eingehende Recherchen nach dem Eigentümer und Nachricht. Gießen, den 11. April 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Bestehender Bestimmung gemäß bringen wir nachstehenden Gebührentarif der hiesigen Gesindevermieterinnen und Stellenvermittler zum Abdruck. Die Gebühr einer Gesindevermieterin beträgt: 1. Für Vermittlung eines Dienstboten an eine Herrschaft in Gießen 5 Mr. ( Frau Pizer Mr. 3) 2. Für Vermittlung eines Dienstboten schaft nach auswärts 7 Mt. an eine Herr( Frau Geisel, Opper und Pizer 5 Mark.), wovon der Dienstbote jeweils Mt. 2 zu entrichten hat. Die Gebühr des Stellenbermittlers Germann beträgt: Für einen 1. Gesellen Mr. 3, " " 2. 3. " " 2, " " " 1,50 wovon Meister und Geselle je die Hälfte zu entrichten haben. Gießen, den 10. April 1905. Großh Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Betr. Meldewesen. Die beim letzten Quartalwechsel in großer Anzahl stattgehabten polizeilichen An- und Abmeldungen, sowie Wohnungsveränderungen geben uns Veranlassung, darauf hinzuweisen, daß zu diesen Meldungen die vorgeschriebenen Formularien zu benutzen sind, welche außer bei uns auch bei den Oktroterhebestellen verabfolgt werden. Außerdem werden alle diejenigen, welche einen Zu-, Weg- oder Umzug, oder welche eine der gesetzlichen Revision unterstehende Mietwohnung oder Schlafstelle nicht angemeldet haben, aufgefordert, dies unverzüglich nachzuholen. Atelier für Herrenschneiderei feine nach Mak Heinrich Krevert Schulstraße 6. vorm. Jul. Fischer Schulstraße 6. Reichhaltiges Stofflager in modernen deutschen und englischen Fabrikaten sowie echt steierischen wasserdichten Loden. Da ich als praktisch erfahrener Fachmann mit elegantem Schnitt vertraut bin, bin ich in der Lage, bei billigen Preisen den verwöhn testen Geschmack zu befriedigen. Offeriere: Grossb. Hess. Domänen- Weine Budesheimer Steinkautsweg Jahrgang 1902 ersteigert am 30. März d. Js. per 3/4 Ltr.- Flasche Mk. 2.20, so lange der Vorrat reicht. A. Austerlitz Frankfurterstr. II. GIESSEN Telephon 365. Frankfurterstr. II. Tüchtiger Bekanntmachung. der Lahn Betr.. Feldbereinigung in der Gemarkung Gießen rechts und den zugezogenen Teilen der Gemarkung Heuchelheim. Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hierdurch zur öffentlichen Kenntnis. Gießen, 14. April 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Betr.: Wie oben. Dienstag, den 18. April 1. J8. findet die Versteigerung der Massegrundstücke an Ort und Stelle statt. Zusammenkunft vormittags 8% Uhr an der Ecke der Rodheimer- und Schüßenstraße, woselbst auch die Versteigerungsbeding ungen bekannt gegeben werden. Friedberg, den 11. April 1905. Der Großherzogliche Feldbereinigungskommissär: gez.: Spamer, Kreisamtmann. Bekanntmachung. Betr. Ausnahmetage für den Ladenschluß und die Beschäftigungs. zeit in offenen Verkaufsstellen. Wir bringen hiermit zur Kenntnisnahme der Interessenten, daß in diesem Jahr an drei Wochentagen vor Osteen, nämlich am 19. 20. und 22. April die Vorschriften: über die Mindestruhezeit und Mittagspause der Gehilfen, Lehrlingen und Arbeiter(§ 139 c. der Gewerbeordnung) keine Anwendung zu finden haben und die Läden, sowie die offenen Verkaufsstellen an diesen Tagen bis 10 Uhr abends offen gehalten werden dürfen. Gießen, den 12. April 1905. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Herberg. Arbeitsvergebung. Prima Apfelweine Schuhmacher- Gehülfe Betr.: Die zur Erbauung einer höheren Mäbchenschule von Keller Haus. in Flaschen, garantiert naturrein, auf dauernde Arbeit sofort gesucht. liefert jedes Quantum fret ins Christian Weeg, Gießen, Neuenmeg. Solider tüchtiger H. Trechsler, Weserstraße 8 Gießen. Gebrauchte, fast neue Pumpe preiswert abzugeben Gießen, Seltersweg 65. Die Unterlassung der Meldepflicht zieht Bestrafung nach sich. Dienstmädchen Gießen, den 11. April 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. V. Hessisch- Thüringische Staatslotterie Biehung VI. Blaffe.( 9. Tag.) 13. April 1905. Alle Nummern, neben welchen ni hts bemerkt ist, sind mit 200 Mart gezogen. ( Ohne Gewähr.) gesucht. Augenklinik Gießen. 10 86 125[ 400] 63[ 1000] 88 232[ 1000] 39 78 87 384 495[ 400] 603 20 42 740 93 820 55 85[ 1000] 951 96 1025[ 400] 37 102 212[ 400] 16 432 34 647 49 83 718 51 62.909 19 68 94 2014 18 24[ 1000] 65[ 400] 230[ 400] 39 55 71 11000] 301 9 14 78 79 90 424 541[ 400] 672 87 1000 737 843 70 975 3105 55 274 303 406 62 69 74[ 20000] 528 99 601[ 400] 62 848 64 65 78 999 4085 134 41[ 1000] 204 18 67 324[ 400] 35 482 94 502[ 400] 51 78 609 14[ 400] 726 38 802 53 60 977 5000 2 6 38 78 159 99 237 50 94 98 309 93 94 501 88 633 42 704 35 87 6114 24[ 400] 64 83[ 400] 282 83 86 336 52 65 408[ 400] 45 64 517 64 65 612 56 846 54 930[ 1000] 34 35 39 7098 153 211 85 339 75 92 94 468[ 1000 92 559[ 400] 658 65 96 711 13 17 845 930 8026 47 57 79[ 400] 106 14 42[ 400] 82[ 400] 382 86 422 65 508 80 95 608 707 22 840 93 917 9219 320 75 400 69 510 25 43 610 81[ 400] 886[ 400] 950 59 10011[ 400] 49 50[ 400] 80 109 23 221 27 55 378 532 40 658 64 733 804 36[ 1000] 965 73 82[ 400] 96 11057 94[ 400] 123 326 41 409 [ 1000] 39[ 1000] 506 29 77 99 737[ 1000] 81 822[ 400] 48 51 78 94 922 31 90 12146[ 1000] 58[ 1000] 59 236 80 300 63 404 71 552 81 736 806 84 938 40 49 74 75 13003 61 63 68[ 1000] 163 229 55 67 319[ 1000] 95 [ 2000] 405 25 62[ 400] 561[ 400] 65 68 80 93 696[ 400] 713 14 21 16 57 [ 400] 949 70 14004[ 400] 11 15[ 1000] 48[ 2000] 119[ 400] 68 219 304 37 469 561 95 606 724 95[ 400] 871 86[ 400] 927 95[ 400] 15055 122 204 9 311 43 462 75 580 83 737 82 12000] 810 11 935 16030 63 93 98[ 400] 126 49 86[ 400] 200 28 344[ 400] 53 76 86 464 [ 400] 81 523 25 54 65 746 62 816 29[ 400] 93 95 935 98 17088 133 85 90 93 289 334 38 471 569 85 612 757 831 926 39 63 75 89 18000 65[ 400] 190 211 29 314 89 410 40 595[ 1000] 614 19 35 72 722[ 400] 36 837[ 1000] 54 969 78[ 400] 19091 126 91| 1000] 223 36[ 400] 52 54[ 2000] 70 79 390 520 619 47 93[ 400] 850 60 70 932 20003 8[ 1000] 148 52[ 1000] 202 22 32 47 372 73[ 400] 532 54 77[ 1000] 668 93 94 913 16 23 75 99 21109[ 400] 76 400| 254 83 1000] 369[ 400] 406 80 516 69| 1000] 705[ 1000] 50 67 76 801 923[ 1000 27 54 99[ 400] 22094 96 127 43[ 400] 214[ 400] 64 71 315 445[ 1000] 78 [ 1000] 94 507 87 612 36 63 927 63[ 400] 23115 35 46 66 83 245[ 400] 452[ 400] 55 574 98 632[ 400] 730 49 70 82 90 94 816 35 934 47 58 24016 22 36[ 1000] 43 57 149 233[ 1000] 44 58 99 459 61[ 400] 80 593 604 700 19 27 47 76[ 400] 813 59 84[ 400] 97 912 95 25187[ 1000] 98 238 48 85 87 459 95[ 400] 550 88 670 833 63 931 26038 82[ 400] 96 157[ 400] 73 272 81 443[ 400 67 79 538 64 77 650 78 727 838 912 32 27030 53 70[ 400] 172[ 1000 345 406 12 33 59 532 34 642 73[ 400] 718 68[ 400] 73 79 88 885 92 97 910 28018 94[ 1000] 105 75 214[ 400] 37 41 416 97 502 58 641 715 33 61 98[ 1000] 825 928 29029 [ 400] 35 93 400] 117 80 247[ 1000] 60 373 89 485 559 62[ 400] 65[ 2000] 635 718 56 63 79 835[ 400] 46 956 78 30003 302[ 1000] 33 1400] 84 85[ 400] 96 496 513 93 784[ 400] 825 33 61 77 90 925 67 93 31055 65[ 1000] 141 89[ 400] 257 97[ 5000] 357 92 473 522 75 716 20 81 86 851 922 76 82011[ 400] 32 64 102 77 205 25 50 86 90[ 400] 408 20 86( 1000] 521 69 675[ 400] 94 774 863 95 947 [ 1000] 48 73 33001 22 57 125[ 1000] 32[ 400] 63 228 5000] 44 82 388 [ 2000] 508[ 400 12[ 400] 72 79 608[ 2000] 12 76[ 1000] 91 94 711 72 90 [ 1000] 92 847[ 1000 67 84 939[ 400] 34019 194[ 400] 292 301 13 34 [ 400] 423 58( 1000 72 82 508[ 400] 9[ 400] 23 45 48 59 761[ 400] 815 35 62 66[ 400] 959 35016 18[ 400] 33 103 14 81 205 325[ 100] 413! 400] 53 511[ 1000] 600 30 712 38 873 90[ 1000 902[ 1000] 30 33 59[ 400] 90[ 1000] 36031 [ 400] 67 146[ 400] 212 43 87 317 24 30 400] 35 81 402 41 71 86 781 846 911 65 98 37025[ 100001 63 88 302 5600] 31 35 94 501 46 616 56 [ 2000] 784 908 32 1400] 37 400] 63 94 38020[ 1500] 128[ 2003] 68[ 1000] 281 420 70 72 75[ 400] 501 12 65 629 70211060) 42 000 56 78 91 1000 800 66 79 976[ 2000] 39078 99 161[ 400] 233 6 69 365 441 501 606 41 42 713 813 25 53 78[ 2000] 950 56 97 40035 41[ 400] 67| 1000! 113 215 99 305 36[ 400] 41[ 400] 47 96 450 64 609 52 750 96 830 90[ 400] 70 98[ 400] 41053 62 85 147 81 234 [ 400] 95 479 503 600 21 26( 400; 34 760 819 27 46[ 400] 963 75 42028 41 82 100 26 1000] 243 58 50 90 909 78( 1000) 83 90 42 50 506 11( 1000] 660 761 892 935 83 96[ 1000) 43088 89 121( 400) 84 259 98 410[ 400] 19 569 676 95[ 400] 743 63[ 406) 92 835 99 913 1000] 57 44038 41 71 87 170 208 13 89 404 45 58 523( 1000] 36 44 610( 1900] C12[ 400] 15 45011 154 226 34 42 335 55[ 400] 70 83 88 466 507[ 400] 21 62 654 772[ 400] 855 97 46033 117 33( 400 40 10 000] 93( 400) 94 238 44 [ 1000] 61 68 326[ 400] 423 33 70[ 400] 98 537-720 29 34[ 400] 48 62 6 Hausbursche bet gutem Lohn gesucht. Meggermeister Schreiner. fußboden aufwärts erforderlichen Erd- und Maurerarbeiten. Der ursprünglich auf den 15. April d. J8., vorm. 10 Uhr, an beraumt gewesene Termin zur Vergebung der Erd- und Maurer arbeiten und der hierfür erforderlichen Materiallieferung wird hier mit auf Samstag, den 29. April d. Js. vorm. 10 Uhr verlegt. Die genannten Arbeiten werden eventl. auch einschließlich Materiallieferung vergeben und find Angebote hierauf auf BorEinige jüngere Arbeiter brud, ber bei uns erhältlich, bis zu dem genannten Zeitpunkt an gesucht. Schillerstraße 18, Gießen. in braber Junge in die Lehre gesucht. W. Schmitt, Glasermstr. Kanzleiberg 7, am Brand. uns einzureichen. Beichnungen, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns während der Amtsstunden zur Einsicht offen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 13. April 1905. Städtisches Hochbauamt. [ 20 000] 64 71 82 810 63 74 943[ 1000] 58[ 1000] 60 82[ 400] 90 47025 72 116( 400 30 58 253 56 64 78 86 402 9 88 505[ 400] 9[ 400] 63 644 51[ 1000] 815 912 87 48137 89 253[ 1000| 303 17 62 402 87 553 614 44 11000] 74 99 714 57 90 804 15 48[ 1000] 963 49047 61 72 73 83[ 400] 95 2000] 159 60 254 397[ 1000] 417[ 400] 46[ 1000] 510 654 76 733 [ 2000] 34 813 28[ 1000] 51 925[ 5000] 38 46 949 95 50012 28[ 400] 110[ 400] 46[ 400] 81 83 94[ 1000] 245 52 407 20 81 502 33 73 85 626 69 700 896 904 66 51003 49 69 114 56 57 239 83 317 77[ 400] 94 99 466 97 563 93 657 719 35 891 956 77 99 52032 130 34 83 87 216[ 1000] 27 47 49 301 2 38[ 400] 435[ 1000] 74 558[ 400] 608 702 97 844 55 62 94 919 24 93 53032 145 72 282 89 351 418[ 400] 32 80 533 63 64 76 80 714 853 71 962 89 54021[ 5000] 131 207 35 328 36[ 1000] 419[ 400] 39 576 604 31 51 67 715[ 400] 19 44 50 52[ 400] 57 812] 1000] 55163 66[ 400] 223 68 335 52 88 438 92 540 601 3 29[ 400] 82 94 727 34 837 97 954 56003 44 73 110 11 14[ 1000] 64[ 400] 78[ 400] 272 [ 400] 99 347[ 400] 434 49 513 88[ 2000] 673 784 834 71 974 81[ 400] 57055 107 225 37 80 83 453 59 704 68[ 400] 815 90[ 2000] 58035 37 52 73[ 400] 140 50 293[ 1000] 394 96 97 403 56 523[ 1000] 27 52[ 400] 682 1000] 95[ 400] 703[ 2000] 19 66 807 64 1400] 83 908 33 59099 183 93 284 337 41 459 74 77 503 28 75 625 56[ 2000 85 89 701 911 45 60109 82 306 44 538 702 61[ 1000 830 73 933[ 400] 61127[ 400] 59 60 335 417 22 39 76 99 563[ 400] 68 627 38 65 832 50 69[ 400] 909 79 62022 38 56[ 400] 92 126 400] 39 58 207 16[ 400] 81 82 95 370 422 59 69 89 96 734 58 841[ 1000] 985 96 99[ 400] 63024 112 38 45[ 400] 56 98 400] 203 51[ 400] 345 419 63[ 400] 535 93 612 71 700 9 19 27 39 863 78 925 60 68 64003 33[ 1000] 129 99 300 26 49[ 400] 78 485 524 62 83 718 26 76 99[ 1000 826 58 12000 73[ 400] 951[ 400] 70[ 400] 81 65005 518 66 656 84[ 400] 702 23 93 871 78 987 1400] 66025 154 96 263 387[ 1000] 461 543 65 1400 89 98 611 22 62 706 840 49 92 963 98 67027 64 112 271 79 355 1000 70 485 580[ 2000] 90 94 626 64 72 712 809[ 400] 28 56[ 10001 906 60 70 68004 155 81 469 530 38 49 55 59 628 736 95 872[ 1000] 963 69014 93 122 33 70 225 336 514[ 1000] 30 38 625 48 67 817 30[ 400] 956 60 73[ 400] 99 70038 56 90 178 219 48[ 1000 83 348 77[ 2000] 93[ 1000] 428 507 [ 2000] 20 23[ 400] 7[ 1000] 612 21 43 779 84 818 72[ 400] 71003 38 204 63 300 12 56 453 68 563 696 742 88 831 975 72064 73 79 93 131 34 42[ 400] 97 202[ 400) 562 657 717 19 817[ 1000] 48[ 400] 97 916 73101 56 69 232 37 326 48 70 84 410 49 99 532 73[ 400] 676 78 91 720 67 73 [ 1000] 80 897 909 14 50[ 400] 66 74251 87 328 442[ 1000] 532 74 623 [ 400] 63 727 40 811 902 14 19[ 400] 78 75070 163[ 400] 65 70 247 88 408 28 55 57 561 654[ 1000] 90 98 777 81 95 96 833[ 20000] 60 70 941 60 76014 35[ 1000] 104 214 29 37 [ 400] 62 77 324 77 95 429 87 502 15 23 609 24 84 94 701 35 69 86 801 16 29 54 951 77237 327 47[ 400] 62[ 1000] 84[ 1000] 471 89 92 563 639 66 831 941 53 61 85 78011 58 254 94 310 33 828 79026 37 96 97 107[ 1000] 69 365 448 51 553 90 621 44 771 838 54[ 1000] 64 74 80011 16 17 228[ 400] 34 84 353 73[ 400] 79[ 400] 400 27 552[ 400] 65 706 68[ 1000] 883 964 67 81059 92 103 226 50[ 400] 337 46 532[ 1000] 50 73 87 603 21 78 700[ 400] 68 75 868 902[ 2000] 30 71[ 400] 80 86 82045 88 119[ 400] 282 87 350 427 94 95 2000] 677 901 12 19[ 400] 34 83040 68 146 54[ 400] 70 295 313 52 434[ 400] 35 563[ 400] 64[ 400] 65 71 628 36 62 82 764 71 97 904 84016[ 400] 99 123[ 400] 35 50 81 205 45[ 400] 348[ 2000] 405 52 569 641[ 400] 60 68 819 61 66 952 85015 54 70 175 222 46 53 66 507 32[ 1000] 600 46 701[ 400] 20 [ 400] 57 805 59 961 86000[ 400] 54[ 400] 141 223 39[ 1000] 83 99 358| 2000] 420 37[ 2000 59 67 518 63 79[ 400] 697[ 400] 745 94 853 915 16 77[ 400] 87022 400 43 124 32 256 66 400] 84 98 325[ 1000] 39 407 26[ 1000] 59 520 25[ 400] 5S 667 748 89 885 932 74 89 88064 132 59 221 29 52 [ 1000] 90 306 17[ 400] 31 512 21 30 629[ 400] 771 855 82 40 61[ 400] 89192 221 77 305 29 50 54 401 666 717 29 810 56 57 80 87 907[ 400] 90028 47 85 102[ 400] 37 49 97 206 14 72 307 25 405 65 70 500 85 86 603 40[ 400] 59[ 400] 739 400] 96[ 400] 802 974 91018 46 102 44 [ 1000] 256[ 1000 61 96 339[ 400] 54 89 426 56 78 513 54 630 731 41 95 822 28 923 92009 17 32 54 217[ 400] 43 57 93 519[ 400] 37[ 400] 91 676 700[ 400] 28 822 34[ 1000] 27 931 44 55 93029 135[ 400] 222 58 73[ 1000] 300 517 628 31 61 795 824 45 55 72 983 94008 23 52 158 220 79 304 19 84[ 400] 89 461 68 70 85 512 93 96[ 400] 627 54 56[ 1000] 724[ 400] 34 892 936 41 62 99 9502 78 102 233[ 1000] 80 424[ 400] 38 91 519 64 608 41[ 2000] 851 73 79 90 92 900 22 1400] 53 75[ 400] 84 96017 44 72 78 163 276 357[ 5000) 425 32 51 505 12 0 684 743 46 862 920[ 1000] 97028 49 296 307 416 570[ 1000] 647 62 1100] 709 36 43 827 65 76 90 98123 28 299 303 426 44 70 611 27 51 92 731 837[ 400] 38 63 93 935[ 400] 63 74 99217 62[ 2000] 69 305 14 30[ 400] 563 77 616 27[ 400] 747 71 86 87 804 1009] 18[ 1000] 74 931 58 ächste Ziehung: 14. April 1905. Gerbel. Lose der 6. Hessisch- Thüringischen St Richard Buchacker, Gießen, Neuenbäue 11. amtlich bestellte Haupt- Kolleftur find zu beziehen durch die Ziehung 1. Klasse am 6. und 7. Juni Staatslotterie Joh. Seibel Glessen Ludwigsplatz Weinstube. Ausschank v. nur guten reinen Tischweinen Schnett rocknend ussbode Oelfarben nicht nachklebend, La Parketwachs, Parketwachs ohne Glätte fowie alle sonstigen Artife! am Anftreichen u. Wichsen der Fußböden bei Emil Fischbach, Gießen. Confirmanden Schirme empfehlen in großer Aus wah! zu billigsten Preisen Stets Neuheiten! Schöne möbl. Bimmer mit oder ohne Pension zu ben Bismarckstraße 17 u. Goeth ftraße 48 p. Mr. 9 Safertion Waffen, ble g Rebaltion Die Lia Bier N Stätten Deutsch nige fe fein. S man be Die B ner Nr. No lei fra abn Häu oba wie fich Pro ein te U b = Casseler= Schirmfabrik Gießen, Seltersweg 9. er he fich Stu beni born Dief fie fo fich b tonig fie ft der gefe Schön möbl. 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