月 el. en ?" Bit. 42 Er Jes and man der ich. vie Cöft des Der rb. Be Bt. Ser Cee ter 1 ig Dic aut ind nig nut urch fich re enter de, mir ätte sic isch eine 0. лб eg ufig Onen det der mer Буйве imp δαξ Schen wie Jacke audte, cke icher billigft St uftadt Kaufman gegent mod Oft oder pate ff.. 788 BL erbeten. ungsna eßen. mmer Nr.1 n 8-1 w Uhr ieten: 7 Bimmer 4 3 3 Zimmern Rabinette öblierte Bim ftatt ucht: on 1-73im Nr. 215. Insertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Oberbeffen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluß Nr. 362. Mittwoch, den 13. September 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 30 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Die Kaufmanns- und Gewerbegerichte. Aus faufmännischen Kreisen wird uns geschrieben: Im sechzehnten Jahre bestehen im Deutschen Reich die Gewerbegerichte, die dazu berufen sind, Streitigkeiten zwischen gewerblichen Arbeitern und ihren Arbeitgebern zu entscheiden. Die Gewerbegerichte, die sich als ein Segen erwiesen haben, sind, wie vorauszusehen gewesen, allmählich zu einer innerlich zusammenhängenden Rechtsprechung gctommen. Diese Judikatur ist in den beteiligten Kreisen befannt geworden, und das allein hat schon ausgereicht, zahlreiche Streitigkeiten zu verhüten. Man wußte vorher, wie die Entscheidung lauten würde, und fügte sich ihr, ohne sie in dem besonderen Fall erst anzurufen. Zu so erfreulichem Ergebnis würden die Gewerbegerichte jedenfalls nicht so schnell gekommen sein, wie geschehen, wenn nicht der Verband deutscher Gewerbegerichte gewesen wäre, der eine Zentralstelle für den Austausch von Erfahrungen in der Rechtsprechung, in Gutachten und Anträgen, in Einigungsämtern usw. gebildet hätte. Das Bedürfnis hatte den Verband geschaffen, der in seinem Kreise kräftig wirksam war, ohne daß man in der Oeffentlichkeit viel von ihm hörte oder sprach. Jeder Schüßenverein machte mehr von sich reden, als der Verband, aus dessen Beispiel man beinahe schließen fönnte, es sei mit den Verbänden wie mit den Frauen: der beste sei, von dem man am wenigsten spreche. Eines der hervorragendsten Verdienste des Verbandes ist es, daß er die Gefahr abzuwenden verstanden hat, die tatsächlich drohte: das Gewerbegerichtswesen in den Bann einer politischen Partei gleiten zu lassen. Wäre dieser Gefahr nicht beizeiten entgegengetreten und ihr vorgebeugt worden, die Gewerbegerichte wären ein Versuch geblieben, der an der Klippe der. Bolitik scheiterte, an den Felsen der Parteilichkeit zugrunde ging. Man erinnert sich, daß schon bei den Beisizerwahlen die Parteifrage eine ungebührliche Rolle spielte. Ein Gericht aber, das nicht in seinem Herzen Unparteilichkeit als oberstes und unverbrüchliches Gesetz anerkennt, ist kein Organ der Gerechtigkeit, sondern ein Organ der Gewalt, der allerschlimmsten, korrumpierenden Gewalt. Bei den Beisitzerwahlen für die Gewerbegerichte nun waren von vornherein die Listen nach der Parteizugehörigkeit der Kandidaten aufgestellt. Es ist ein überaus erfreuliches Zeichen für die innere Gesundheit unseres Volkes, daß die Gewählten nicht auf der Bahn verharrten, in die man sie in augenblicklicher Irrung hatte bringen wollen, sondern heraus- und zur Gerechtigkeit strebten. Die Gewählten selbst empfanden das Bedürfnis, über alle Parteischranken hinweg einander die Hand zur sachlichen Verständigung zu reichen, Einseitigkeit zu vermeiden. Vorsitzende der Gewerbegerichte, ArbeiterBeisiger und Arbeitgeber- Beisiper taten sich in dem Verband zusammen, um einseitige Auffassungen an den Auffassungen anderer zu korrigieren und den Standpunkt zu gewinnen, von dem aus allen Interessen gleichmäßig gedient werden fann. Seit Anfang dieses Jahres haben wir die Kaufmannsgerichte zur Entscheidung von Streitigkeiten zwischen kaufmännischen Angestellten und ihren Prinzipalen. Es b2darf keines Nachweises, daß die neue Einrichtung der älteren in Aufbau und Aufgaben ähnlich und verwandt ist. Vielfach haben sogar Gewerbegerichte und Kaufmannsgerichte denselben Vorsitzenden. Nichtsdestoweniger muß zugestanden werden, daß die beiden Gerichte wohl gleichmäßig dem jozialen Frieden zu dienen berufen sind, aber beide an verschiedenen Stellen, daß ihre Wirkungsfreise nach der persönlichen Seite getrennt sind. Es wäre mithin formal nichts dagegen einzuwenden, daß die Kaufmannsgerichte für sich ebenso einen besonderen Verband bilden, wie es bisher die Gewerbegerichte für sich getan haben. Es sind auch tatsächlich solche Sonderungswünsche hervorgetreten. Am 18. d. Mts., also zu Beginn der kommenden Woche, tritt in Würzburg der Verbandstag deutscher Gewerbegerichte zuammen. Bei den Vorbereitungen und Vorberatungen dazu ist mehrfach das Bestreben hervorgetreten von einer ganz bestimmten Gruppe von Handlungsgehilfen ausgehend feinerlei Beziehung zwischen Kaufmannsgerichten und Ge werbegerichten gelten zu lassen, sich von den Verhandlungen jenes Verbandstages fernzuhalten und einen ausschließlich Kaufmannsgerichten bestehenden Verbandstag zu Wir würden glauben, der Intelligenz der Verfechter dieser Sonderbestrebungen zu nahe zu treten, wenn wir die Annahme gelten ließen, daß sie von einer Art Dünkel geleitet seien und den gesellschaftlichen unterschied zwischen faufmännischen Angestellten und Arbeitern hervorheben wollten. Diese Vermutung weisen wir zurück. Viel wahrscheinlicher ist, daß sie hoffen, in einem Verband der Kaufmannsgerichte gewisse Parteiziele besser verfolgen zu fönnen. Wir lassen unerörtert, welches diese Ziele und ob sie überhaupt erstrebenswert sind. In unseren Augen sind sie bei der vorliegenden Anwendung verwerflich, schon weil sie Parteiziele sind, und weil unseres Erachtens jedes Gericht es als seine oberste Aufgabe betrachten muß, jede Parteilich feit und jede Art von Parteilichkeit von seiner Schwelle fernzuhalten. Dem Verband der Gewerbegerichte ist das in aus. gezeichneter und vorbildlicher Weise gelungen. Seine Orgaaus schaffen. nisation hat sich als ungemein zweckdienlich erwiesen, dic Erfahrungen der Einzelgerichte zum Gemeingut zu machen und dadurch das ganze Gewerbegerichtswesen in verhältnismäßig furzer Zeit auf einen hohen Stand zu bringen, ihm Ansehen und Achtung zu verschaffen. Im besten Fall würde ein Verband der Kaufmannsgerichte die schon einmal ge= tane Arbeit wiederum tun müssen, die vorhandene Organisation vielfach unter Benutzung derselben Kräfte- topicren müssen. Das wäre ein unnüßer Aufwand und eine Zeitvergeudung zugleich. Wahrscheinlich würde es noch etwas Schlimmeres. Indem sich ein Verband der Kaufmannsgerichte dem Verband der Gewerbegerichte demonstrativ gegenüberstellt, betont er von vornherein, daß er etwas anderes will als jener, daß er die Absicht hat, gewisse Parteibestrebungen in den Vordergrund zu stellen, furz, daß er sich ein Ziel gesteckt hat, das abseits liegt von dem Ziel der Gerechtigkeit. Politische und soziale Sonderabsichten müßten einem Verband der Kaufmannsgerichte fern bleiben, und das Vorhandensein solcher Nebenabsichten müßte man vermuten, wenn die Kaufmannsgerichte den natürlichen Anichluß an den Verband der Gewerbegerichte ablehnten. Kaifermanöver 1905. ( Von unserem Spezialberichterstatter.) Das 8. Armeekorps bereit. Das Kaiserpaar kommt! Wie Graf Haefeler begrüßt wird. Ein verspäteter Befehl An der Paradetafel.- Der Reichskanzler ali Generalmajor. ( Nachdr. verb.) Coblenz, 12. September. Die Heerschau hat gestern begonnen. Unter dem Kom mando des Generals der Kavallerie von Deines stand da 8. Armeekorps auf der Ebene am Bahnhof Urmiş in zwe Treffen bereit. Die Reihenfolge der Paradeausstellung wai auch maßgebend für die Truppenfolge des Vorbeimarsches Das erste Treffen( Fußtruppen) umfaßte die Leibgendar merie, das Füsilier- Regiment Fürst Anton von Hohenzollern Nr. 40( Aachen), das 5. Rhein. Inf.- Regt. Nr. 65( Cöln) das Inf.- Regt. von Goeben( 2. rhein.) Nr. 28( Ehrenbreit stein), das 6. rhein. Inf.- Regt. Nr. 68( Coblenz), das Inf. Regt. von Horn( 3. rhein.) Nr. 29( Trier), das 7. rhein Inf.- Regt. Nr. 69( Trier), das Inf.- Regt. Graf Werde Nr. 30( Saarlouis), das 8. rhein. Inf.- Regt. Nr. 70( Saar brücken), das 9. Nr. 160( Bonn), das 10. Nr. 161( Trier). das 3. lothr. Inf.- Regt. Nr. 135( Diedenhofen), das Königs Inf.- Regt. Nr. 145( Mez), die Unteroffizierschule Jülich die Maschinengewehrabteilungen Nr. 10 und 11( Schlett stadt bezw. Mezz), das schlesw.- holst. Fußart.- Regt. Nr. ( Ehrenbreitstein, Cöln, Diedenhofen), das Pionier- Bat. Nr. 8( Coblenz) und die Korpstelegraph- Abteilung. Im zweiten Treffen( berittene Truppen) standen: 2. westf. Hus.. Regt. Nr. 11( Düsseldorf), westf. Ulan.- Regt. Nr. 5 ( Düsseldorf), Kür.- Regt. Graf Geßler Nr. 8( Deutz), Hus. Regt. König Wilhelm I. Nr. 7( Bonn), 1. Hannov. Drag.. Regt. Nr. 9( Mezz), 2. hannov. Ulan.- Regt. Nr. 14( St. Avold, Mörchingen), westf. Drag.- Regt. Nr. 7( Saar brücken), Ulan.- Regt. Großh. Friedrich von Baden Nr. 7 ( Saarbrücken, St. Johann), Ulan.- Regt. Graf Haeseler Nr. 11( Saarburg i. E.), 2. rhein. Feldart.- Regt. Nr. 23 ( Coblenz), bergisch. Feldart.- Regt. Nr. 59( Cöln), Feldart.Regt. von Holzendorff Nr. 8( Saarlouis). Triersch. Feldart.. Regt. Nr. 44( Trier), 2. lothr. Feldart.- Regt. Nr. 34( Mezz), 3. Lothr. Feldart.- Negt. Nr. 69( St. Avold), reit. Abt. oberels. Feldart.- Regt. Nr. 15( Saarburg i. E.), rhein. Trainbataillon Nr. 8( Ehrenbreitstein). Die sechs erst genannten Kavallerie- Regimenter zuzüglich der reitenden Abteilung Feldart.- Negts. Nr. 8, der Maschinengewehr. abteilungen Nr. 10 und 11 und der Pionier- Abteilung vom Pionier- Bataillon Nr. 8 bilden während des Kaisermanöver: unter dem Kommando des Generalleutnants von Nahmer ( Münster) die Kavallerie- Division A. Um% 9 Uhr erschien der Kaiser an der Spize der Fahnen: kompagnie mit den im August in Berlin neu geweihten Fahnen des Armeekorps und übergab die Fahnen mit dem Ausdruck der Erwartung, daß die neuen Fahnen den Ruhm der alten zu wahren wissen würden, an Sie vor der Front haltenden Kommandeure. In üblicher Weise erfolgte dann die Begrüßung der wohl an 7000 Mann starken Kriegervereine und das Abreiten der Front, wobei sich am rechten Flügel des 1. Treffens der Wagen der Kaiserin vor die Suite sette. Die Kaiserin trug ein mattlila Kleid mit großem schwarzem Hute und einem hellbraunen Schulter fragen. Trotz des Regens blieb ihr Wagen offen. Nach dem Abreiten wurden das Kaiserpaar und die fürstlichen Gäste vor der Tribüne stürmisch begrüßt. Der Gegengruß der Kaiserin, die in ihrem weißen Haar und der frischen Gesichts. farbe wie aus der Rokokozeit stammend anmutet, hat etwas unnachahmlich Liebenswürdiges. Mit Rücksicht auf die den Truppen noch bevorstehenden Tagesaufgaben und wohl aud des stetigen feinen Regens wegen befahl der Kaiser für jedes Treffen nur einen Vorbeimarsch, Regimentskolonne für die Fußtruppen, Eskadrons- bezw. Batteriefront im Trabe für die berittenen Waffen. Sämtliche Parademärsche gelangen recht gut, trop gewisser Bodenschwierigkeiten. Mit beson. derem Jubel wurde der Wächter an der Mosel", Graj Haefeler, begrüßt, als er sein Ulanen- Regiment Nr. 11 dem Kaiser vorführte und dann, nachdem er seinen Platz neben dem Kaiser verlassen durfte, seinem Regimente in gestrecktein Galopp nachritt, um sich von ihm zu verabschieden. Daß man den Paradevolten der Kesselpauker der 5. Ulanen, 8. Kürassiere, der Königs- Husaren Nr. 7 und der Ulanen Nr. 7 mit besonderer Freude seine Aufmerksamkeit schenkte, ist etwas, was die Kesselpaufer mit ihrem Daseinszweck nur als Paradestücke versöhnen mag. I Die Einheitlichkeit des Gesamtbildes wurde dadurch etwas gestört, daß gestern in der frühesten Stunde an Stelle des Paradeanzuges der Manöveranzug anbefohlen worden war und einige Kavallerie- Regimenter diesen Befehl zu spät erhalten hatten. So sah man Haarbusch und Schabracke und die buschlose Kopfbedeckung nebst bequemem Woilach. Recht vorteilhaft vom Gesichtspunkte der Kriegsmäßig feit aus- hob sich das II. Bataillon 145. Regiments in seiner grauen neuen Felduniform aus dem sonstigen Bunt der Truppen heraus. Vielleicht bieten die kommenden Manövertage Gelegenheit, der Zweckmäßigkeit dieser Tuchfarbe im Gefecht noch näher zu gedenken. Unter den Zuschauern gegenüber dem kaiserlichen Standpunkt hefand sich auch das Bensberger Kadettenkorps, auf. besonderen Befehl des Kaisers, zugleich eine besondere Liebenswürdigkeit gegenüber den Offiziersfamilien des 8. Korps, deren Söhne größtenteils der Bensberger Anstalt angehören. Abends Paradetafel. In kurzem, kernigem Trinkspruch drückt der Monarch seine Zufriedenheit mit dem 8. Armeekorps aus: Wie zum ernsten Waffengang standen die Söhne des Rheinlandes heute vor mir. Und daß dieses Grenzkorps die Wacht am Rhein gut halten wird, darauf vertraue ich in Ruhe, nad) dem, was ich heute gesehen habe." Gesprächsstoff bot an der Tafel die Tatsache, daß der Kaiser dem Reichskanzler Fürsten Bülow den Charafter als Generalmajor verliehen hat. Bisher wurde der Kanzler als Oberst à la suite der Armee geführt. Nach der Tafel beobachtete das Kaiserpaar mit den fürstlichen Gästen von den Fenstern des Schlosses aus den großen Zapfenstreich der Musikkorps des 8. Korps auf dem großen Platz vor dem Schloß. Auge und Ohr der gewaltigen Zuschauermenge famen auf ihre Kosten. Politische Rundschau. Deutfches Reich. In Regierungskreisen wird, wie unser CB- Mitarbeiter erfährt, als sicher angenommen, daß es gelingen werde, einen Handelsvertrag mit Amerika zustande zu bringen, der freundliche und sichere Handelsbeziehungen zwischen dem Deutschen Reich und den Vereinigten Staaten von Nordamerifa auf längere Zeit festlegen wird. Auf Grund des gesammelten Materials und der von den Interessenten dargelegten Wünsche werden kommissarische Verhandlungen über die einzuschlagende Haltung demnächst beginnen. Meldungen, die von einem Briefe des Präsidenten Roosevelt an den deutschen Botschafter in Washington zu berichten wußten, in dem Roosevelt die von deutscher Seite angebotenen Zugeständnisse als ungenügend bezeichnet, sind schon um deswillen unrichtig, als von deutscher Seite noch gar keine bcstimmten Vorschläge an Amerika wegen eines Handelsvertrages gemacht sind. Dagegen liegt ein Vorschlag aus Stockholm wegen Abschlusses eines deutsch- schwedischen Handelsvertrages vor. zu weiteren Verhandlungen wird sich eine deutsche Spezialmission nach der schwedischen Hauptstadt begeben * Das preußische Landwirtschaftsministerium hat nun. mehr eine amtliche Enquete über die Fleischteuerung ange. ordnet. Die Landwirtschaftskammern sind zum Bericht über die Gründe der Preissteigerung und darüber aufgefordert, ob bald ein stärkerer Auftrieb von Vieh und ein Fallen der Breise zu erwarten stehe. Auch die Regierungspräsidenten sollen in der gleichen Richtung berichten und die Auftriebs. zahlen in 60 Städten feststellen.- Die städtischen Beamten und Arbeiter in Berlin sind wegen der Fleischteuerung um Gehaltsaufbesserung eingekommen, und die Lieferanten verlangen höhere Preise oder Entbindung von den mit der Stadt geschlossenen Lieferungsverträgen. * In Hamburg wurde unter zahlreicher Beteiligung aus Deutschland und allen Kulturstaaten der zehnte Kongres der Internationalen Criminalistischen Vereinigung abgehalten. Den Hauptgegenstand der Beratungen bildete das internationale Verbrechertum und seine Bekämpfung. * * Die Kolonialrcise deutscher Reichstagsabgeordneter ist beendet. Die Teilnehmer haben an Bord des Dampfers ,, Eleonore Woermann" von Bura( Kamerun) aus die Rück reise angetreten und find bereits wohlbehalten in Lagos angefommen. Nur der Abgeordnete Günter- Neidenburg ist erkrankt. Die Abgeordneten besuchten die Ortschaften Vic toria, Buea, Bibundi, Kribi, Longji, Duala, Edea, Jabassi. Ueberall wurde ihnen die ausgiebigste Möglichkeit, sich zu unterrichten, geboten. In dem Kesseltreiben in Deutschsüdwestafrika ist es jetzt zu neuen Zusammenstößen mit den Hottentotten gekommen. Truppen von der Abteilung Meister gelang es, südlich von Gorab und westlich von Zaris Banden der Hottentotten zu stellen und zu schlagen. Indessen konnte der Feind in die Gebirgsschluchten zurückweichen, wo er sich mit den übrigen vor unseren Truppen zurückgewichenen Hottentotten- und Herero- Banden vereinigte, deren Stärke auf 300 Gewehre geschätzt wird. Che ein weiterer Angriff erfolgt, müssen größere Wasserkolonnen herangezogen werden, da die Gegend sehr masserarm ist. Die Wasserstellen am Westrande des nördlichen Zaris- Gebirges sind von unseren Truppen besetzt, ebenso die Eingänge zur Nau- Kluft. Die bisherige Abteilung Estorff steht unter Hauptmann Moraht bereit, nach Osten zurückströmende Banden abzufangen. Die A teilung Koppy hat das Tiras- Gebirge und die Aruab- Berçe vom Feinde gesäubert. Major von Estorff ist mit Säuberung des östlichen Namalandes, in dem sich mehrfach klei. nere Banden der Witbois gezeigt haben, beauftragt Oesterreich- Ungarn ** In Budapest ist es der Polizei gelungen, den Verfasser der Broschüre„ Die ungarische Krise und die Hohenzollern" in der Person des Journalisten Zyany zu verhaften. Die Flugschrift sagte dem Hohenzollernhause. Absichten auf den ungarischen Königsthron nach. Znany wird wegen Hochverrats vor Gericht gestellt. Er behauptet, ein mit der Regierung befreundeter Herr habe die Schrift bei ihm beſtellt. Spanien. ** Bei den Wahlen zur Deputiertenkammer hat die Regierung eine erhebliche Mehrheit erlangt. An vielen Orten ist es zu Ruheſtörungen gekommen. In Valance murde ein junges Mädchen getötet. und mehrere Personen wurden verTezt. Rufsland. ** Die Lage im Naphtha- Gebiet soll sich wesentlich gebessert haben, und es soll sogar eine Art Friede zwischen der Regierung und den Arbeiterführern geschlossen sein. Hoffentlich bestätigt sich die Meldung, denn die Gefährdung der Naphtha- Industrie beginnt sich weithin bei anderen Industrien geltend zu machen. Namentlich ist die Dampfschi f- fahrt sehr bedroht, und es ist von der Einstellung der FlußSchiffahrt die Rede, wodurch tausende von Matrosen 1 d Arbeitern brotlos würden. Das Gleiche gilt von der Sa..z= industrie und dem Fischerei- Gewerbe. An der Insel KaLoscher, 25 Kilometer von Jacobstadt, stieß ein unbekannter Dampfer, dessen Namen mit Farbe überstrichen war, im Finnischen Meerbusen im starken Nebel auf eine Sandbank. Dabei ereignete sich eine Explosion, bei der der Dampfer samt der Bemannung in die Luft flog. Das Schiff war mit Gewehren und Munition beladen. Die Wasseroberfläche ist mit schwimmenden Gewehrkolben bedeckt. Am Ufer wurden 1300 Magazingewehre geborgen, außerdem 3 Kisten, die mit Revolvern angefüllt waren. Auch von einem Bombenattentat im Park von Peterhof ist die Rede. Zwei Personen sollen getötet, vierzehn verwundet sein, darunter der frühere Kriegsminister Sachorow, der durch einen Bombe: splitter schwer verletzt sein soll. Alien. Dem herrschenden Gebrauche entsprechend, ist nach den letzten Ereignissen die Demission des japanischen Kabinetts dem Mikado angeboten worden. Dieser hat die Entlassung der Minister abgelehnt und auch den Minister des Innern im Amte belassen. Anläßlich einer in Osaka abgehaltenen Massenversammlung, die den Bruch des Friedensvertrages forderte, kam es zu Ruhestörungen, bei denen vierzig Pr sonen leicht..nd eine schwer verletzt wurden. Hof und Gesellschaft. Der Kaiser war gestern im Manövergelände und stattete auf der Rückkehr nach Coblenz der Marksburg bei Braubach einen Besuch ab, freudig begrüßt von den Bewohnern der schön geschmückten Stadt. Die Kaiserin empfing derweilen im Coblenzer Schlosse die Damen des Adels, der Spigen der Behörden und des Offizierkorps des 8. Armeeforps. Deer und flotte. Deutsche Flotten- Manöver. Die Herbstmanöver der aftiven Schlachtflotte sind beendet. Die gesamte Manöverflotte anferte vor dem Nordostseekanal bei Brunsbüttelfoog. Coziales Leben. Ende des Lübecker Bauarbeiter- Ausstandes. Nach drei monatiger Dauer des Ausstandes beschlossen die Bauarbeiter in Lübeck, die Arbeit bedingungslos wieder aufzunehmen. Bei dem Erscheinen der Arbeiter auf den Bauplägen vermeigerten die Arbeitgeber, die Arbeit wieder aufnehmen zu lassen, bevor nicht mindestens ein zweijähriger Lohntarif abgeschlossen sei. Erhöhung der Preise für Glacéleder. Eine in Leipzig tagende Versammlung der Glacé- und Weißleder- IndustrielTen beschloß, die Preise für Glacéleder zu erhöhen und die Handschuhfabrikanten aufzufordern, gleichfalls einen Preisaufschlag eintreten zu lassen. Die Postunterbeamten in Frankreich fordern Erhöhung der Bezüge und Vermehrung des Personals und sind entschlossen, zur Verwirklichung dieser Forderungen trotz der ablehnenden Haltung des Ministers eine Fachgenossenschaft zu gründen. Ende dieses Monats soll in Paris ein Kongreß der Postbediensteten Frankreichs abgehalten werden, auf welcheni insbesondere die Frage der Fachgenossenschaften be= schlossen werden soll. Lohnbewegung der amerikanischen Güterlade- Arbeiter. In Chicago haben die Güterverladungs- Arbeiter den Leitern von 22 Eisenbahnen Forderungen auf Rohnerhöhungen im Umfang von etwa 10 Prozent unterbreitet. Im Falle der Ablehnung wollen sie eine Abstimmung über die Frage des Generalausstandes der ihrer Union angehörigen Arbeiter veranstalten. Serbiens Sorgen. ( Eigener Bericht.) Wien, 11. September. ein gewaltig böses Renommé; und zwar, wie zugegeben werden muß, durchaus nicht unverdient. Es ist kein Hofflatsch, wie er wohl auf dem zerwühlten Boden Belgrads gedeihen mag. Was Prinz Georg dort tut und treibt, das liegt vor aller Augen. Er legt sich durchaus keine Zurückhaltung auf. Das Noblesse oblige, das für einen fünftigen Thronerben und gerade in Serbien! in besonderer Geltung stehen sollte, kennt er nicht. Wenn es sich um lustige, ja tolle Streiche handeln würde, da sähe man wohl der Jugend manches nach. Denn die Serben sind keine Duckmäuser. Allein es ist nicht der Uebermut der Jugend, nicht das heiße Blut des Jünglings, das sich austoben will, es ist eine unFändige Natur, die sich in der Lust an rohem Skandal und unsauberem Wandel nicht genug tun fann. In Serbiens Hauptstadt zieht ein Jüngling die allgemeine Aufmerksamkeit auf sich, der bestimmt ist, dereinst einer hohen Aufgabe zu walten. Das ist der Kronprinz Georg, König Peters ältester Sohn. Doch nichts Gutes ist es, mas man von dem innoen Königssohne redet. Er hat - Schon als ganz junger Mensch trieb Prinz Georg sich mit Vorliebe in verrufenen Rokalen herum und fing um verrufener Frauenzimmer willen mit den übel beleumdeten Besuchern solcher Lokale Händel an. Daß diese in ihm dann nicht den Königssohn ehrten, sondern ihn wie ihresgleichen behandelten, konnte nicht Wunder nehmen. Die„ SektGeschichten" des Prinzen Georg waren berüchtigt: erst wurden die Flaschen leer getrunken, und dann benutzte JungGeorg sie als Waffe, mit der er seine Spießgesellen auf die Köpfe schlug. Er schonte weder die moralischen Gefühle, die wahrhaftig in Belgrad nicht anzu hoch entwickelt sind, noch die religiösen Empfindungen des Volkes. Mit vornehmen Rowdies machte er nach einem Gelage einen Angrifs auf ein Nonnenkloster, und es bedurfte der ganzen Heberlegenheit der greisen Aebtissin, die wenigstens die Begleiter des fünftigen Königs so weit zur Vernunft brachte, daß eine direkte Heiligtums- Schändung verhindert wurde. Prinz Georg wäre es auch darauf nicht angekommen! Man hat alles Mögliche versucht, um Wandel zu schaffen. König Peter gab seinem Aeltesten einen untadeligen französischen Kavalier als Erzieher, der aus ihm einen Mann, einen Soldaten, einen König machen sollte. Prinz Georg lachte darüber. Er spielte sich dem französischen Major gegenüber auf den Kraftmenschen hinaus und ruhte nicht, bis der Erzieher, der seinem Zögling durch Teilnahme an den tollsten Ritten durch Sumpf und Wald, über Stock und Stein imponieren wollte, schwer verletzt hinter einer im Fluge genommenen hohen Steinmauer lag. Besorgt fragen sich alle Kreise in Serbiens Hauptstadt, wohin das führen, wie es einmal werden soll, wenn ein Mann Prinz Georg ist ja jetzt mündig erklärt worden einst den Thron der Karageorgiewitsch besteigen wird, dem jede persönliche Selbstbeherrschung, von Achtung vor Gesetz und Recht gar nicht zu reden, vollständig abgeht.. Der Schatten Milans steigt herauf. Auch er hatte einst die Liebe des Serbenvolkes, und daß er sie verlor, hat er neben der eigenen Schuld zum guten Teil dem Treiben feines Sohnes Alexander zu danken. König Peter ist nicht unbeliebt in seinem Lande. Man ist froh, daß man nach all den Wirren in verhältnismäßiger Ruhe den Geschäften nach. gehen kann. Soll auch Peter an seinem Sohne zugrunde gehen?... Serbiens Sorgen nehmen kein Ende. größte Sorge aber heißt jetzt Kronprinz Georg! Nab und Fern. Die † Von der Cholera. Der Stand der Krankheit beginnt sich im infizierten Gebiet zu verringern; so lagen gestern aus dem Regierungsbezirk Marienwerder Meldungen über neue verdächtige Erkrankungen nicht vor. In anderen Gegenden wurden einige wenige Erkrankungen und Todesfälle verzeichnet. Der Ulan Manbrech vom 4. Ulanen- Regiment in Thorn, der mit anderen Ulanen in der Artillerie- Kaserne in Graudenz einquartiert war, ist an Cholera gestorben. † Friedenssehnsucht im Hause Koburg. In Brüsseler Hof. freisen verlautet, daß Verhandlungen im Zuge sind, um die Fortführung des Ehescheidungsprozesses der Prinzessin Luise von Koburg zu verhindern und eine außergerichtliche Einigung zustande zu bringen, da man den bevorstehenden Skandal vermeiden will. Das wäre das Vernünftigste, was geschehen könnte. † Wer ist schuld? In Liegnitz ist der Schießunteroffizier Mahn vom 7. Grenadier- Regiment in Untersuchungshaft genommen worden. Dem Verhafteten wird die Hauptschule an dem Schießunglück, bei dem zwei Grenadiere ihr Leben verloren, zur Last gelegt, weil er die Gewehre nicht ordent lich nachgesehen hatte, nachdem das Schießen beendet war. † Ueberschwemmung in Petersburg. Bei starkem Weststurm ist in der Zarenresidenz Ueberschwemmung eingetreten. Der Sturm trieb das Wasser bergauf. In anderthalb Stun den stiegen die Fluten um zwei Juß. Wassili- Ostrow ist gänzlich überschwemmt. † Die Hochbahnkatastrophe in Newyork. Aus Newyork wird unterm 11. d. Mts. gemeldet: Der erste große Unfall seit dem Bestehen der Hochbahn fand heute statt, indem ein Weichensteller eine falsche Weichenſtellung zu reparieren suchte, als der Zug bereits auf einem verstellbaren Gleise angefahren fam. Der Hochbahnzug wurde dadurch in zwei Teile geschnitten. Ein besetter Waggon, 80 Fuß fassend, stürzte, im Fallen sich mehrmals überschlagend, ins Wasser. Zehn Menschen blieben tot, während 40 schwer verlegt wurden. Die Hplazada. Ein Notschrei aus Cuba. Tatsache und ihrer Sanktion durch die Gesellschaft besiegt die Waffen strecken müssen. afolgt bei der Infan Ravalleriften noch ben machen müffen. ** Fenerwehr Sollten die Gießener F ber Pflichtfeuerwehr e * Das fozial für Seffen ift jezt er gordnete Dr. David dem Beschluß der om dem Sig des La Tollwut. abteilung des Königl einem in Gießen am fgeftellt worden i Cheßen die verfügte gedehnt worden. Eine Das Bedenklichste sind die logischen Folgen dieser modernen Ehen. Es werden ganz offen und unter allgemeiner Billigung Liebesverhältnisse zwischen verheirateten Männern und sogenannten gfrauen angeknüpft; das Liebespaar erklärt einfach, daß es eine Ehe nach dem neuer System schließer will, und das genügt vouständig; man betrachtet eben in den Familienkreisen und in der Gesellschaft eir: solches Liebespaar als Zukunftsverlobte". Wir besuchten jüngst eine Gegend der Insel, wo die neue Ordnung der Dinge so gang und gäbe ist, daß man in der Gesellschaft für die mit verheirateten Männern verlobten Jungfrauen ein besonderes Wort erfunden hat: man nennt sie„ Aplazada, d. h. etwa" Aufgeschobene". Und man fann tagtäglich; Gespräche folgender Art hören: Ist denn Clemencitu mit Ton Alfredo verheiratet?"" Nein."-„ Dann Icbt sie wohl als seine Geliebte mit ihm zusarraren?" Auch nicht." Also ist sie seine Zukunftsfrau!" Aplazada" ist Clemencia, menn sie an Don Alfredo schon durch ein sehr enges Band gefesselt ist, und wenn Don Al. fredo nur auf eine günstige Gelegenheit wartet, seine legi tinte Gattin hinauszuwerfen, um sein Verhältnis zu Tlc mencita durch die moderne Forni der„ Eheschließung" was man so nennt zu.legalisieren". Wir selbst wurden in den Salons der besten Kreise Tamen dieser Art mit der größtmöglichsten Unbefangenheit vorgestellt:„ Gestatten Eie, daß ich Sie der Gemahlin des Herrn Fulano vorstede " Ich habe die Ehre, Sie der Braut des Herrn Zutano bor ustellen." ,, Diese junge Dame ist die„ Aplazada" dee Herrn Fulano"( desselben Mannes, dessen rechtmäßige Gottin ich soeben fennen gelernt habe!). Und das alles mit der größten Gemütlichkeit, als wenn es sich um die natürlichste Sache von der Welt handelte! Man lächelt den„ Aplazadas" freundlich zu, feiert ihre Schönheit und wünscht ihnen Glüd für die Zukunft: ja, man findet es lächerlich, wenn Fulanos Gattin mit der Dame, die bestimmt ist, sie an Fulanos Seite zu ersetzen, nicht freundschaftlich verkehren will! In dem in Habana erscheinenden Blatte„ La Discusión" war jüngst folgendes zu lesen: Auf Cuba nehmen jetzt auch die Sitten und Ideen einen neuen Kurs, einen Kurs, der vor 20 Jahren noch allgemeine Entrüstung hervorgerufen hätte. Eine der Neuheiten des neuen Lebens, das wir jetzt führen, ist die nach Lust und Laune defretierte außergeseßliche Ehe scheidung und die mehr oder minder meist minder legalisierte, von unserer vornehmen" Gesellschaft aber durchaus akzeptierte Eheschließung, die darauf folgt. In Cuba trennt sich heutzutage ein Mann oder eine Frau eigen mächtig von der noch lebenden anderen Ehehälfte und ver heiratet sich ebenso eigenmächtig mit einem anderen oder einer anderen. Diese neue Art der Eheschließung, über deren gesetzliche Gültigkeit sich mancherlei sagen ließe, ist uns bereits so vertraut geworden, daß sie als landesübliche Ein richtung betrachtet werden kann, und wenn einst der Tag kommen wird, an welchem das öffentliche Recht, wie es ja zweifellos wird geschehen müssen, sich mit dieser, die Grund. lagen des Familienlebens erschütternden Angelegenheit zu beschäftigen haben wird, dürfte es angesichts der vollendeten Hus dem Gerichtsfaal. § In Sachen der Spremberger Eisenbahnkatastrophe hat die Staatsanwaltschaft die Anklage gegen den verhafteten Stationsassistenten Stulljus wegen fahrlässiger Tötung unter Außerachtlassung der Berufspflichten erhoben. RB. Am 20. D eime von der Reid Reichebantnebenftelle Bisoberlehr eröffnet welche nach dem 19. db angelauft werden. ** Die Sozia Worbenen Mainzer Die„ Mainzer Boltesig" geordneten Dr. David ghaltenen Nachruf mi Maing hat in Heinrich vollgültig zu erf en w Die ganze Stadt gleidh treuer Ratgeber der tolferung, ein objektive freund, ein wahrhaft gegangen. Aufrichtig blichenen die Stadt H.T. V. Ster Schwanen" bie bie then Techniker Sreisstraßenbau Gitwa 100 Mitglieder Seffenlandes eingefun Sagesordnung des S fahtigung der neuen bersammlung befchließ Herrn eröffnete der die Berfammlung. famden meist ziemlich betr. Referenten vor wurde die in München al Berbandsorgan 5 Mt. feftges pt. Des einem Ansuchen der zugeben, um Anfluß bonn bayerischen Verb dertschen Landesverbän fendet werden. Die a Vorstandes war feine Borfigende, Braun- Ale er infolge Ueberlaftung fi nunmehr noch die Aommiffionsberichte 2c. barfchiedene große Neu fangreich find, eine uvigen auch noh grßeren Verbande fid getragen haben. Nad Bahl geschritten, nach Liebegott. Benshe fowie weiter als Vor berger Worme, Kreis § Wegen Mißhandlung Untergebener stand der Unteroffizier Thau von der 9. Komp. des Königin Augusta- GardeGrenadier- Regiments vor dem Kriegsgericht der 2. GardeDivision. Nicht weniger als 345 Fälle von Mißhandlungen Untergebener und 106 Fälle des Mißbrauchs der Dienstgewalt legte die Anklage dem Unteroffizier zur Last. Als Zeuge waren die Mitglieder der gesamten Korporalschaft des Unteroffiziers erschienen. Der Angeklagte gab die Mißhandlungen zu. Er will diese jedoch niemals ohne Veran lassung begangen haben. Ferner hatten fleinere dienstliche Verfehlungen bei den Geschlagenen vorgelegen. Das Gericht erkannte auf eine Gefängnisstrafe von 1½ Jahren sowie auf Degradation. = - Vermischtes. Hervorragende Fischzüge werden von der Offfüste gemeldet, wo der Heringsfang zurzeit ungewöhnlich gedeiht. Zwei Boote aus Lowesdoft lieferten an einem Tage 230 000 Fische ab, die sie zu 30 Mark das Tausend verkauften. Das Boot Golden Cleam" aus Hull wollte Seezungen an der Küste Spaniens holen, brachte aber dafür 53 prächtige Störe heim, von denen der größte mit 1000 Mark bezahlt wurde. Simulant oder Phänomen? Das Gefängnis in Camarthen beherbergt einen sonderbaren Gast in der Person eines deutschen Dieners. Der Gefangene steht oder liegt bewegungslos in seiner Selle, sein Körper ist vollkommen steif und verbleibt genau in der Stellung, in welche die Wärter ihn legen oder stellen. Die Gefängnisärzte sind vorläufig noch vollkommen im Zweifel darüber, ob sie es mit einer geheimnisvollen Krankheit zu tun haben, oder ob der Mann nur simuliert. Man hat schon die verschiedentlichsten Proben gemacht, aber ohne das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Der Mann hungert für lange Zeit, um dann plötzlich alle ihm dargereichten Speisen mit einer furchtbaren Gier zu verschlingen. Sowie er gegessen hat, verfällt er wieder in seinen kataleptischen Zustand zurück. = Eine Hundertjährige. Die Witwe Rudeau zu Nitting im Regierungsbezirk Trier feierte ihren hundertsten Geburtstag bei guter Gesundheit und voller geistiger Frische. Der Kaiser ließ der Jubilarin ein Geschenk überreichen. - Sein letzter Wunsch. Aus Newyork wird gemeldet: Einen Aufschub seiner Hinrichtung erbat aus sonderbaren Gründen der Neger Holmes, als er, wegen Ueberfalles auf eine weiße Frau zum Tode verurteilt, in Norfolk( Virgi nien) bereits mit dem Strick um den Hals unter dem Galgen stand. Er sagte, er sei hungrig und möchte noch ein paar weichgekochte Eier essen, die in seiner Zelle liegen. Die Eier wurden auch tatsächlich geholt, Holmes aß sie, und dann erfolgte die Hinrichtung. Lokales. 13. September 1905. ** Der Großherzog hat den Oberlehrer an dem Oftergymnasium zu Mainz, Professor Dr. Kari Noad, auf sein Nachsuchen bis zur Wiederherstellung seiner Gesundheit in den Ruhestand versetzt. ** Erledigt: Die mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende 4. Lehrer stelle an der Gemeindeschule zu Schlig. *** Der Plan des Kaisermanövers ist in großen Bügen ungefähr folgender: a) Das 18. Korps übersteigt Montag und Dienstag vom Main aus die Höhen des Taunus und seßt sich fest in der Linie Jostein- Wehen- HahnLangenschwalbach. b) das 8. Korps rückt Dienstag vom Rhein bei Roblenz und Umgegend aus und überschreitet den Rhein bis aufwärts St. Goar und die Lahn bis LimburgWeilburg. Der Haupteffekt wird sich Mittwoch und DonnersDas 18. Korps, das tag bei Raßenelnbogen entwickeln. weit stärter ist als das 8, wird das letztere in der Richtung auf Limburg zurückwerfen. Schluß der Kritik Mensfelder Kopf bei Limburg. Der Plan zum Kaisermanöver wird den Korpskommandanten jedesmal erst kurz vor Beginn bekannt gegeben. Die Entlassung der alten Mannschaften - Rene Bollber marinierte Essiggurke Salzgurken Neuer Grünk empfiehlt Robert S Gießen, Renft C Gless Möb Allerbilli Eig efiegt die ejer me gemeiner erfolgt bei der Infanterie am 16. d. M., während die| Becker- Wörrstadt und Ravalleristen noch den Rückmarsch in die Garnisonsorte mit machen müssen. ** Feuerwehr- Uebung. Morgen Abend 8 Uhr * Deltau- Dieburg, Gradiermeister Sturmfels- Bad Nauheim, Brandversicherungsassistent GrünigDarmstadt und die Bauaufseheraspiranten Rothermel- Darmstadt und Knöpp- Mainz. Mit einem Hoch auf den Hessischen Ort der nächsten Hauptversammlung wurde Mainz bestimmt. en Man halten die Gießener Freiw. Feuerwehr und sämtliche Rotten Technifer- Verband wurde die Versammlung beschlosser. Als LiebesSpitem betrachtet djaft eir befuditen Rung der esellschaft ngfrauen der Pflichtfeuerwehr eine Hauptübung ab. *** Das sozialdemokratische Parteisekretariat für Hessen ist jetzt errichtet. Als Sekretär wurde der Abgordnete Dr. David- Mainz bestellt, der vom 1. Oktober ab dem Beschluß der Landeskonferenz gemäß seine Wohnung an dem Sitz des Landeskomitees in Offenbech nimmt. Armbruch. ?? Grünberg, 12. September. Abgestürzt. Der hiesige junge Tagelöhner Theiß stürzte beim Strohunter bringen vom Gerüst ab und erlitt einen komplizierten *** Tollwut. Da nach Mitteilungen der WutschutzX Laubach, 12. September. Das Projekt, Villingen Apla abteilung des Königl. Instituts für Infektionsfrankheiten bei mit einer Wasserleitung zu versehen, die aus der fürzeinem in Gießen am 30. Juli verendeten Hund die Tollwut lich im Garten des Briefträgers Kramer Laubach gefundenen Clemen ffgestellt worden ist, so ist für Stadt und Gemarfung Quelle gespeist wird, ist insofern einen Schritt vorgerückt, als Dann Gießen die verfügte Hundesperre auf unbestimmte Zeit ausder Ingenieur Heil- Frankfurt die Vorarbeiten in Angciff genommen hat. ann tag " en?" Eine cedo idion Don Al ine legi Su The Bung" t wurden t mit der ttcu Cie tele" tany boc ada" de Bige Got mit der ürlichste azadas" En Glüd Fulanos nos Seite rophe hat erberieten 1. Lotung r Unter a- Garde . Garde dlungen Dienst t. Als alfchaft e Miz Beran enstliche Das Ge hren so ujte ge gedeih 230 0 en. D En an der Lige Store Slt wurde. is in Co er Perion oder le ift b in melde Särzte find ob fie es 7, oder ob fchiedent Ergebnis um dann rchtbaren erfällt er Nitting ften Ge Frische hen, emeldet: derbaren lles auf ( Virgi em Gal noch ein le liegen B fie, und 190 r an A Road, a Befund Lehrer zu Slip in großer übersteig Döhen be hen- Hahn Stag bom hreitet be Limburg 6 Donner Rorps, bal Der Richtu Mensfeld nöber wi bor Begin Rannfaft gedehnt worden. RB Am 20. Oftober d. Je. wird in Nake!( Neze) eine von der Reichsbankstelle in Bromberg abhängige Reichsbanknebenstelle mit Kaffeneinrichtung und beschränktem Gil overkehr eröffnet werden. Wechsel auf Nakel( Ne), welche nach dem 19. Oftober fällig werden, fönnen von jeßt ab angekauft werden. " ** Die Sozialdemokratie über den verstorbenen Mainzer Ober- Bürgermeister Gaßner. Die„ Mainzer Boltsztg", das Organ des sozialdemokratischen Abgeordneten Dr. David, schließt seinen spaltenfangen, warm gehaltenen Nachruf mit folgenden Worten: Die Stadt Mainz hat in Heinrich Gaßner ein Oberhaupt verloren, das bollgültig zu ersten wohl nicht so leicht möglich sein wird. Die ganze Stadt gleicht einer großen Trauergemeinde. Ein treuer Ratgeber der Bedrückten aller Schichten der Bebölferung, ein objektiver Schiedsrichter, ein feinsinniger Kunstfreund, ein wahrhaft liebender Vater der Stadt ist dahingegangen. Aufrichtig trauernd steht an der Bahre des Verblichenen die Stadt Mainz. 4 H. T. V. Leßten Samstag fand in Offenbach im „ Schwanen" die diesjährige Hauptversammlung des Heffischen Techniker- Verbandes unter dem Vorsize des Kreisstraßenbaumeisters Braun- 18 felb statt. Etwa 100 Mitglieder hatten sich aus allen Gauen des Seffenlandes eingefunden; versprach doch die reichhaltige Tagesordnung des Interessanten sehr viel, und eine Besichtigung der neuen Schlachthausanlagen sollte die Hauptversammlung beschließen. Mit einem Hoch auf den Landes herrn eröffnete der Vorsigende furz nach 11 Uhr morgens die Versammlung. Die einzelnen Bunkte der Tagesordnung fanden meist ziemlich rasche Erledigung in dem von den betr. Referenten vorgeschlagenen Sinne. Unter anderm wurde die in München erscheinende„ Süddeutsche Bauzeitung" als Verbandsorgan gewählt und der Jahresbeitrag auf 5 Mt. festges Bt. Des Weiteren wurde einstimmig beschlossen, einem Ansuchen der süddeuschen Techniker- Verbände statt zugeben, um Anschluß an dieselben zu gewinnen. Zu einer bom bayerischen Verband angeregten Besprechung der süd. deutschen Landesverbände in Stuttgart sollen Vertreter ent sendet werden. Die am Schlusse stattfindende Neuwahl des Vorstandes war feine leichte. Der langjährige verdiente Vorsitzende, Braun- Alsfeld, hatte schon vorher erklärt, daß er infolge Ueberlastung von Dienstobliegenheiten, zu denen sich nunmehr noch die ihm als Stadtverordneten obliegenden Rommissionsberichte 2c. gesellen, die gerade zur Zeit durch verschiedene große Neubauten in Alsfeld veranlaßt, s hr umfangreich sind, eine Wiederwahl ablehnen müsse. Vielleicht mögen auch noch Mißhelligkeiten, wie sie ja in jedem größeren Verbande sich nicht vermeiden lassen, mit dazu beigetragen haben. Nach zum Teil heftiger Debatte wurde zur Wahl geschritten, nach deren Ergebnis Hochbauaufseher Liebegott. Bensheim zum Vorsißenden gewählt wurde, sowie weiter als Vorstandsmitglieder: Dammeister Hüttenberger- Worms, Kreisstraßenmeister Rabey- Rimbach i. D., * Lüzellinden, 12. September. Roheit. Ein Einwohner unseres Dorfes wurde dieser Tage von Allendorfer Burschen derart mißhandelt, daß er sich in ärztliche Behandlung begeben mußte. * Münchholzhausen, 12. September. Hier waren zur Gemeindejagdverpachtung eine ftattliche Anzahl BachtIuftiger erschienen. Kaufmann Karl Luy- Beglar erhielt den Buschlag als Höchstbietender für die jährl. Bachtsumme von 1030 Mt. Der seitherige Pachtzins betrug 750 Mt. nik ** Ulrichstein, 12. September. Der Wiederaufbau des Schloßbergturms, der total verfallen war, ist jetzt bis zur Spitze gediehen. Der Schloßbergturm ist ein Ueberbleifel der alten hessischen Ritterburg auf dem nach ihr benannten Schloßberg. Die Ritterburg, von der nur noch die Grundmauern, stehen ist Eigentum Derer von Riedesel. ?? Nierstein, 12. September. Neuer Bürgermeister. Da unser bisheriger Bürgermeister Wernher bei der nächsten Bürgermeisterwahl nicht mehr kandidieren wird, wird wohl die hiesige Bürgermeisterftelle öffentlich ausgeschrieben und mit einem besoldeten Bürgermeister besetzt werden. Das ständige Anwachsen unseres Ortes, der gegen wärtig 4200 Einwohner zählt, bringt auch für den Bürgermeister eine vermehrte Arbeit. Aus dem Gerichtssaal. Straffammer. Gießen, den 12. September 1905. Drei Schlosserlehrlinge und 2 Schlossergesellen hatten zu Bad Nauheim ihrem Meister eine Anzahl Gegen stände aus dem Laden entwendet und in anderen Läden verschiedene Einbruchediebstähle verübt. Die Waren wurden zum Teil in die Wohnung des Kutschers Müller zu BadNauheim und nach Ober- Mörlen zu einer Frau Rühl gebracht, weshalb sich diese wegen Hehlerei zu verantworten hatten. Schlofferlehrling Georg Müller aus Hanau, 17 Jahre alt, welcher der Haupträdelsführer war, wurde zu 2 Jahren und 4 Tagen Gefängnis verurteilt, worauf 2 Monate und 4 Tage Untersuchungshaft aufgerechnet werden. Der 15jährige Lehrling Heinrich Weygand aus Berstadt erhielt 7 Monate 14 Tage Gefängnis unter Anrechnung von 2 Monaten und 14 Tagen Untersuchungshaft. Lehrling Richard Kauß aus Berstadt, 14 Jahr alt, erhielt 4 Monate und 2 Wochen Gefängnis, abzüglich 2 Monate 14 Tage Untersuchungshaft, auch wurde er auf freien Fuß gesetzt. Geselle Karl Bender von Ober- Mörlen mit Zuchthaus vorbestraft, wurde zu 4 Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust, abzüglich 2 Monate Untersuchungshaft, verurteilt. Kuscher Müller erhielt 1 Jahr 3 Monate und seine Frau 4 Monate Ge fängnis. Frau Kühl wurde in eine durch die erlittene Untersuchungshaft als verbüßt zu erachtende Gefängnisstrafe erhielt ein Jahr Gefängnis, während der Maurer Philipp von 2 Monaten genommen und Schlossergeselle Karl Stede Möbs von Ober- Mörlen freigesprochen wurde. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Es tönnen eingestellt werden: 3 landw. Knechte, 1 Fuhrknecht, 8 Schlosser, 1 Spengler, 2 Schmiede, 1 Sattler und Tapezier( für dauernde Arbeit), 8 Schreiner, Schneider, 2 Friseure, 1 Schuhmacher, 1 Weißbinder, 1 Buchbinder, 1 Arbeiter, 5 Hausburschen, Lauffrauen, Laufmädchen, Dienstmädchen, Hausmädchen. Lehrlinge: 2 Schlosser, 2 Schreiner, 1 Schuhmacher, 1 Friseur, 1 Schreiber. Es suchen Arbeit: § Ober- Eschbach, 13. September. Seh'n Sie, das ist ein Geschäft! Ein hübscher Einfall eines biederen 2 Schmiede, 2 Spengler, 1 Maschinist, 1 Strickerin, Landwirts ist noch vom Tage des Kaisermanövers nachzutragen. Als ein hiesiger Anlieger ſah, daß viele Besucher über seinen Hof einen fürzeren Weg zur Tribüne einschlugen, brachte er flugs am Eingange ein Schild an:" Durchgang 10 Pfg." Wie man hört, soll der Landwirt eine gute Einnahme erzielt haben, zumal besonders die Nachzügler teinen Umweg machen fonnten. + Büdingen, 12. September. Meuchelmord. Eine heimtückische Bluttat erregt gegenwärtig die Gemüter unserer Stadt. Montag Abend tötete der Mitte der 20er stehende Kanalarbeiter Gottlieb Bauer den 50jährigen Landwirt Wilhelm Bieber durch zwei Revolverschüsse, die er hinterrücks auf ihn abfeuerte. Bauer und Bieber saßen in einer Gaftwirtschaft an der Schloßgasse und unterhielten sich in ruhiger Weise. Als Bieber das Lokal verließ, folgte ihm Bauer und gab vor der Tür aus unmittelbarster Nähe zwei Schüsse auf ihn ab. Bieber stürzte augenblicklich zu Boden und wurde als Leiche in seine Wohnung getragen. Der eine Schuß war in die Lunge, der andere in den Hals gedrungen. Der Mörder wurde von der Polizei in der Bahnhofstraße gestellt und nach heftiger Gegenwehr, bei der er wiederholt mit dem Revolver anschlug, verhaftet. Auf dem Transport nach dem Gefängnisse mußte er mit blankgezogener Waffe vor der aufgeregten Menge geschüßt werden, die drohend auf ihn eindrang. Ueber die Motive zu der grausigen Tat verlaut.t nichts bestimmtes, vielfach wird das Gerücht tolportiert, daß der Mörder vor einiger Zeit mit dem Erschossenen einen Streit gehabt haben soll. Neue Vollheringe Goethestraße 18| Ein Hausbursche marinierte " Essiggurken Salzgurken Deuer Grünkern empfiehlt Robert Stuhl Gießen, Neustadt 23.| Ede der Südanlage ist eine große neu hergerichtete Wohnung von 7 Bimmern und gesucht. Gießen, Ludwigsplatz 3. Schöne möbl. 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Vorwiegend heiter und ruhig, am Tage mäßig warm, nachts fühl. Fortdauer der ruhigen heiteren Witterung. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil: Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betbe in Giebon. Gegründet 1883. SUBS Jean Dern& Co. Giessen Telephon No. 21. Inh. Oskar Gutmann. Westanlage 31. Kanalisations- Artikel für Haus-, Hof- und Strassen- Entwässerung. Ia. Portland- Cement. Grösstes Lager am Platze In sämtlichen Baumateriallen für Hoch- und Tiefbau. Biergrosshandlung Emil Schmall Tel. 83. Gießen, Frankfurterstraße 7 empfiehlt ächt Münchener Bürgerbräu- Bier Culmbacher Bier 99 Löwenbräu99 Tel. 83. Dortmunder Union Pilsenersowie Frankfurter und hiesiges Bier in Flaschen, Gebinden, Selbstschänker( Syphon à 5 Liter). Reelle Preise. Aecht Pilsener Urquell nur in Syphons& 5 Liter. Beinlichste Reinlichkeit der Abfüllung. Für alle Lieferungen Garantie der Originalität. Carl Stückrath- Möbelfabrik Alesson, Asterweg 47. 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Pr. v. 75000] 48 93 330 66 474 75 570 662 704 5 81 800 3 60 76 97 975 17003 106 246 357 487 538 72 704 74 802 29 99 954 56 65 71 18068 80 234 67 359 402! 250] 13 51 65 506 67 77 98 653 69 96 789 831 71 79 912 19029 170 77 80 81 228 43 400 11 77 524 74 78[ 250] 87 603 22 72 83 752 88 95 817 23 33 87 95 975 20043 109 35 36 69 71 339 84[ 1000] 432 524 75 78 615 41 59 98 768[ 250] 809 28 36 96 913 53 70 21008 87 91 98 181 276 338 39 407 38 503 630 93[ 1000] 745 86 821 71 929 96 22029 70 117 66 242 64 [ 250] 88 377 97 403 28 580 624 75 86 91 97 800 4 44 47 909 10 23028 36 209 311[ 250] 61 97 402 528 42 673 734 62 64 327 78 97 915 73 99 24064 71 176 77 97 206 47 52[ 250] 376 86 411 23 526 738 58 867 905 31 40 25184 284 329 50 82 565 73 696 708 24 38 51 844 59 75 84 89 912 78 26052 58 85 147 227 34 96 341 52[ 200] 440 53 615 25 45 777 95 867 972 27004 12 51 94 250 83 331 33 43 84 506 22 638 41 42 702 21 830 89 993[ 1000] 28043 49 100 17 29 52 69 94 286 329 31 66 621 68 72 89 99 777 94 822 25 41 71 931 78 92 29107 81 336 49 420 38 46 504 30 50 69 616 78 706 42 803 26 30 921 42 95. 30143 81 292 344 57 441 73 75 509 12 70 74 90 627 50 86 703 6 25 95 891 965 74 84[ 250] 87 31029 64 77 171 263 75 351 432 35 67 552 603 50 68 71 706 14 807 37 934 45 32121 238 305 17 47 86[ 250] 435 514 24 73 630 38 82 847 66 85 33008 28 93 103 14 211 538 59 97 607 15 30 61 722 833 49 94 971 34003 71 72 131 81 212 30 43 319 22 23[ 250] 427 544 627 51 789 821 912 85 91 35022 63 169 272 334 406 546 54 97 615 29 43 57 66 706 13 22 [ 250] 79 825 26 45 943 85 36054 161 204 6 16 90 303 88 559 77 85 615 45 47 98[ 250] 797 800 903 37023 28 73 103 12 50 307 79 506 13 600 63 70 701 50 827 40 52 55 59 73 937 44 66 92[ 250] 38016 17 125 49 51 61 80 239 328 86 460 569 626 44 741 80 806 20 43 85 932 75 79 39014 130 267 324 57 64 65 405 511 31 605 22 79[ 250] 761 94 877 949 52 67 71 40085 87 97 113 35 91 221 28 53 57 68 71 306 56 408 16 26 504 15 49 665 724 871 85 902 13 19 91[ 250] 41027 58[ 250] 62 74 117 18 24 298 320 41 52 496 531 77 97 600 13 798 814 916 23 42030 99 181 215 17 21 24 33[ 300] 57 93 301 13 26 408 39 56 88 92 563 609 13 711 71 822 49 904 55 43055 126 45 67 355 69 76 84 430 540 80 711 19 53 822 85 901 26 52 44049 81 132 66 69 74 332 433 549 69 699 764 86 924 70 45021 41 153 218 311 446 526 29 61 63 86 614 15 88 842 77 915 65 78 82 85 98 99 46028 47 165 286 305 40 87 425 69 81 501 44 62 96 600 56 82 721 85 806 18 37 920[ 250] 77 47014 36 117 210 380 469 523 57 74 88 632 68 98 735 67 84 886 917 31 67 88 98 48035 61 113 30 Buzzbach. Gießen, den 12. September 1905. Großh. Bolizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Bekanntmachung. Die unterm 5. August 1905 angeordnete Sperr der Grünbergerstraße von der Wolf- bis zur Land mannstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 12. September 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Grünbergerstraße zwischen Teutonen- und Schützen Haus von heute an bis auf Weiteres für den Fuhrverfehr gesperrt. Gießen, den 12. September 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V. Roth. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird Nr. 216. Jufertionspreid: 2 beffen, bie Kreife We Reklamen Rebaltion u. Haupt Fer für Obe Enthält alle a Eine er Es gibt wenige wie der Meineid. die Moltkestraße zwischen Oftanlage und der Wiesed Verkehr, von Treue bon heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr sicherheit ab. Eine gesperrt. Gießen, den 12. September 1905. Großh. Bolizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Bekanntmachung. Die unterm 5. August 1905 angeordnete Sperre der Bleichstraße von der Budwig- bis Stephanstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 12. September 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Bekanntmachung. Die unterm 5. August 1905 angeordnete Sperre der Ludwigstraße von der Bleich bis zur Goethestraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 12. September 1905. Großh. Polizeiami Gießen. J. V. Roth. Verwender Joh. 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Ottober 1905 Lose find zu beziehen durch die Rede sei: ja ja- r Uebel." Jm Bem Schwäche ist der G Mr. 214 Ober Engelhardt Drud und Verlag der Cichorien U. Malz Kaffee. SCHUTZMARKE bester KAFFEE Zusatz 16 mal prämiirn von feinstem Geschmack und schönster Farbe, daher sparsamster im Gebrauch. Alle Sorten Gemüse ( 19. Fortjehung.) Eine Stimme wollte immer und i er hatte ja gejagt, d werden würde, und Heimweg antrat, fl ihrer Mutterliebe t bestimmte, inhaltslee Felix von Rando mung eines Siegers, wie unter den Händer verschwinden sieht, di noch von dem Klubl mehr im geringsten, nehmen müsse. Der genoffen gemacht, un mußte er triumphiere Waren Kopf und ruh Forschend flog fei ftets frisch, sowie gute Speisekartoffel billigst zu haben bet Frau Hammel Rein. Kornbrot Gießen, Gr. Mühlgaffe 6-8. aus besten Roggenmehlen herge bedten Tische hinweg, gestellt waren. 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