finden." Teichtem Wollenstoff; es wird sich wohl etwas Entsprechendes fend; ich wünsche ein bis an den Hals schließendes Kleid aus heute im Familienkreise, eine Gesellschaftsrobe wäre unpafEleanor fühl, aber für den Bwed nicht geeignet. Wir speisen Recht hübsch, recht gefchmadboll an und für fich," fagte mühe etmas Die an, und wenn enn nicht dann die ganze es Wirklichkeit geworden ist, fie melden das freudige Ereignis, Frühli und wieder. Singt soll Schnee diens eling- ling noch in da leise, ein brausendes nah, rer. gehts Dir in erin tocht mit eff." nichts davon." ede. of restauration): n immer gar so damit Sie den HSCHLIESSMANN ne heruntergehaut, Bin ich einer fann nicht leiben, hm genannt hat." Str. 37. nsertionspreis: Die einspaltige Betitzeile für ganz Oberteffen, die Kretfe Weglar and Marburg 10 Bfg. sonst 15 Big. Reklamen ble Petitzeile 30 refp. 40 fs. Redaktion u. Hanpterpebttion: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechenschluk Nr. 362. Montag, den 13. Februar 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnement& prets: abgeholt monatlich 50 Bfc., in's Hane gebracht 60 Bfg., durch die Poft bezogen viertel fährt. W. 1.50. Gottebetlagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werttagen nachmittags. Nenelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Beifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Hrbeitsstätten für mittellofe Wanderer. Der als Freund und helfender Berater der„ armen Reute" bekannte Abgeordnete Pastor v. Bodelschwingh hat seit seinem Eintritt in das preußische Abgeordnetenhaus sich eifrig bemüht, auch die Landesgesetzgebung seinen humanifären Bestrebungen dienlich zu machen. Erst jetzt wieder beschäftigte sich eine Kommission mit einem Bodelschwinghschen Antrag, Arbeitsstätten für mittellose Wanderer einzurichten. Nicht dem Wandern, aber dem Wanderbettel will er entgegentreten und den Versuchungen zum Verbrechen, die in der wandernden Arbeitslosigkeit liegen. Der bon Stadt zu Stadt, von Dorf zu Dorf sich durchfechtende" Wanderbursche verlernt nicht selten die Arbeitslust, gewöhnt sich an Müßiggang, sinft herab zur Arbeitsscheu, wird erst Gelegenheitsdieb und schließlich Gewohnheitsverbrecher. Ursprünglich war er fryhen Mutes ausgezogen, frischen Sinnes fich der erneuten Annäherung an die Natur freuend; allmählich aber führt ihn die Not zu schlimmen Schlafgesellen, wird er eine Last und eine Bedrohung der Gesellschaft, in der er ein nüßliches Mitglied gewesen. Unfreinillige Unterbrechungen der Arbeitsgelegenheit bringen ihn dahin, daß er endlich die sich bietenden Arbeitsgelegenheiten meidet; anfänglich von der Not zu Entbehrungen an Nahrung und Obdach gezwungen, gelangt er dahin, in der Obdachlosigkeit einen natürlichen und nur noch im Winter beklagten Zustand zu erblicken, jede Pflege der Sauberkeit zu verschmähen, sich als außerhalb der menschlichen Gefithung stehend zu fühlen. Widerwillig wird ihm das Almosen gereicht, weil man hinter seiner Bitte die Drohung zu er= fennen glaubt, und in der Hand der Obrigkeit sieht er nicht mehr die stützende, nur noch die strafende Hand. Es liegt zu Tage, daß die Abhilfe nicht da einzusetzen hat, mo Versuchung und schlimme Gewöhnung ihr schlimmes Wert schon getan haben, sondern da, wo noch die sittlichen Kräfte zur Ueberwindung der Versuchung vorhanden sind. Es ist richtiger, nicht den bereits arbeitsscheu Gewordenen zu bessern, sondern dem Arbeitswilligen Arbeitsgelegenheit zu bieten, damit er nicht durch Entwöhnung von der Arbeit erst arbeitsschen werde. Pastor v. Bodelschwingh hat dem Abgeordnetenhaus in diesem Sinne einen Antrag unterbreitet. Die Gemeindetommission d. i. die ständige Kommission des Abgeordnetenhauses, die sich mit Angelegenheiten der Selbstverwaltungsorgane, Gemeinden, Kreise, Provinzen, vorberatend zu beschäftigen hat ist zu dem Entschluß gekommen, dem Plenum die Annahme einer Resolution zu empfehlen, die die Regierung um gesetzliche Regelung der Fürsorge für mittellose, arbeitswillige Wanderung ersucht. Durch den Gesetzentwurf, dessen Einbringung gewünscht wird, soll den Provinziallandtagen die Befugnis beigelegt werden, auf den Beschluß einer 3meidrittelmehrheit an Or. ten des Bedarfs Wanderarbeitsstätten einzurichten, in denen mittellosen arbeitsfähigen Männern Arbeit vermittelt oder vorübergehend Beköstigung und Nachtlager gegen Arbeitsleistung gewährt wird. Zu den Kosten soll der Staat angemessenen Beitrag leisten, im übrigen sollen die Kreise zur Einrichtung, Erhaltung und Verwaltung verpflichtet sein. Die Entscheidung über den Ort, wo die Wanderstationen zu errichten sind, soll bei dem Provinzialausschuß liegen, der die beteiligten Kreisausschüsse zu hören hat. Zwei Drittel der entstehenden Kosten sollen von der Provinz den Kreisen erstattet werden. Innerhalb der Provinz soll tunlichst vom Provinzialverband eine Zentral- Arbeitsvermittelungsstelle errichtet werden, die mit den Wanderarbeiterstätten in Verbindung steht. Das sind die Grundzüge des erbetenen Gefebentwurfs. Hohe Wahrscheinlichkeit spricht dafür, daß die Regierung der Anregung Folge geben wird, die einen bisher von der privaten Wohlfahrtspflege allein wahrgenommenen Teil fozialer Hilfsaktion dem Staat zuweisen will. Die Zustände in Rufsland. Petersburg, 11. Februar. Wo die Presse nicht frei ist, sondern der Präventivzenfur unterliegt, wo es zwischen dem Verbotenen“ und„ Befohlenen" feinen Raum für das„ Erlaubte" gibt, da ist das Paradies der politischen Märchenerzähler. Da keine Erfindung die Wirklichkeit erreichen, da keine glaubwürdige öffentliche Berichterstattung Kontrole üben kann, so gedeihi der ,, Klatsch" zu üppigster Blüte. In feiner Stadt der Welt, nicht einmal in Konstantinopel, ist der politische Klatsch so groß wie in Petersburg. Die erstaunlichsten Dinge werden folportiert und finden Glauben und weitere Verbreitung. Das Neueste vom Tagesklatsch ist die Erzählung, daß Diktator General Trepom andere sagen: Minister des Innern Bulygyn Haussuchung bei dem Präsidenten des Ministerfomitees Herrn v. Witte verfügt und aus seinem Schreibtisch Papiere beschlagnahmt habe. Herr v. Witte hätte lebhaft, aber vergeblich Einspruch erhoben und sich dann beim Zaren beschwert. Schon Herr v. Plehre habe die Haussuchung beabsichtigt, an deren Ausführung er nur durch seine Ermordung gehindert worden. Den Haussuchungsbefehl habe man unter den Papieren des Ermordeten gefunden. Die Geschichte ist unglaublich, aber hier gilt nichts für unmöglich. Minister Witte ist ein hinreichend mächtiger Mann, um die Feindschaft nicht bloß, sondern auch die gewalthamſten und extremsten Maßregeln der Mächtigsten des Landes auf sich zu ziehen. Ein zweites, nicht minder unglaubliches, vielleicht noch etwas unwahrscheinlicheres Gerücht spricht von einer Audienz, die der Zar in Zarskoje Selo dem Sohn des berühmten Grafen Leo Tolstoi gewährt, und in der der Zar verDer Eselsmüller und die Falschmünzer. zum Pfarrer. Derselbe hatte bald seine Gewissens biffe 6) Von Gustav Rohleder, Grünberg i. H. Alle Rechte vorbehalten. ( Nachdruck verboten.) Komm'rein Kind, rief der Eselsmüller dem ängstlichen Mädchen zu. Dem Pfarrer aber sah er fest an und sprach: Ein's Deiner verlorenen Schäflein." Dann sprach er mit weicher Stimme zu dem Kinde:„ Bist Du nicht dte Debos- Gertrud?" Dann ging er wieder in die Mühle hinein und abgeschüttelt und weiter gegessen und getrunken. Als der Müller dieses sah, fing er aufs neue an.„ Hättest Du Dein Amt versehen, wie es Dir zukommt, dann könnte und dürfte auf so einem kleinen Dorfe feins Hunger leiden. Ja, wahrlich, ein schöner Seelensorger." " Halt ein," rief der Pfarrer, Du behandelst mich wie einen Hund." " Der ist mir mehr wert als Du," sprach gereizt der Eselsmüller. Dann fuhr er fort: Laß jetzt gut „ Ja, Müllers Vetter," entgegnete das Kind. sein, wir haben wichtige Dinge zu besprechen.„ Du " Somm her," sprach weiter der Müller,„ und esse gehst sofort hinauf in den Hessenwald zu dem Meiler mit, hier ist genug." " und sagt dem Kohlenbrenner Weishaupt, er solle sich eilen, daß der Kohlenhaufen auf den Meiler in Brand gesetzt würde. Die Berleburger Schmiede müssen innerhalb vier Wochen Kohlen haben. Der Ammelshäuser Bürgermeister fährt sie hin. Der Brand dauert drei Wochen, eine Woche die Erkaltung und dann erst fann geladen werden." ,, Ach, Vetter, bat das Mägdelein, gebt mir doch etwas Brod, ich eile dann heim. Meine krante Mutter und die beiden kleinen Geschwisterchen haben Hunger." " Was Kind, Hunger hat Deine Mutter, die stolze Debos- Gertrud? Warte einen Augenblick. So sagte er, dieses sollst Du hier effen. Dann gehst Du mit meinem" Nun hör endlich auf," rief empört der Pfarrer. Beter, der soll Deiner Mutter bringen." Das Kind Bin ich denn Dein Sklave, daß Du einfach beftehlst, setzte sich hinter den Ofen, aus Furcht vor dem Pfarrer. für Dich Botengänge zu tun und sogar bei Nacht in Derselbe aber war wie einegetünchte Wand. Der Müller den finsteren Wald zum Köhler?" eilte in die Mühle, nahm schnell einen Sack Mehl, einen anderen füllte er mit Kartoffeln, Wurst, Spec und Hülsenfrüchte, legte oben auch noch ein Beutelchen mit Geld. Dann winkte er Peter und bedeutete ihm diese Sachen auf einem Esel( vor der Türe wartend) fortzubringen. Dann ging er in die Stube, nahm das Kind an der Hand, führte es bei den Esel und setzte es selbst auf die Säde.„ Sage Deiner Mutter, sobald es berzehrt set solle sie Dich senden. Hörst Du Kind? Betteln soll von der Debos Gertrud fein Kind, so lange der Eselsmüller lebt. Wir haben bei der Konfirmation neben einander an den Altarstufen gefntet. Es ist doch alles vorbei. Die selige Kindheit. Er minkte dem Peter und fort ging es zum Walde hinein. Bursche," schrte jegt im Zorne der Müller ,,, treibe mich nicht in Wut, Du bist ganz in meiner Gewalt. Das ich schon von Anfang an keine Achtung vor Dir hatte, das weißt Du ganz genau. W nn Deiner Mutter Bruder nicht war, dann hättest Du nimmermehr den Namen Pfarrer erhalten, ich habe es Dir schon heute gesagt. Deine ganze Gemeinde sind Bettler nur zwei nicht, Du hättest dort Arbeit genug gehabt. Doch deinetwegen dürfen alle verhungern. Deine armen Pflegebefohlenen essen das ganze Jahr Brod aus Hafermehl und Feldbohnen mit etwas Roggen vermischt, d. H. die zwei Bauern. Die anderen würden es gerne effen, wenn sie es nur hätten. Steh, der Eselsmüller darf ein Falschmünzer sein, aber, wo er weiß, daß eins sichert habe, seit zwei Monaten bereits hätte er den Blan für eine Volksvertretung ausgearbeitet und binnen Wochenfrist werde die Berufung einer Volksvertretung angekündigt werden. Ueberflüssig, zu sagen, daß an beiden Geschichten kein wahres Wort ist. Herr v. Witte hot gestern erst eine Dentschrift der Eiſenindustriellen Rußlands entgegengenommen, die von der Arbeiterfrage handelt, aber zugleich allgemeine politische Fragen erörtert und durchgreifende Rechts- und Verwaltungsreformen verlangt. Die Adelsversammlung in Moskau, die von Reformforderungen sich ausgeschlossen und in einer Adresse an den Zaren für Aufrechterhaltung des Selbstherrschertums ausgesprochen hat, ist in eigenartige Verlegenheit geraten: Fürft Trobezkoi hat die ihm angetragene Wiederwahl zum Goubernements- Adelsmarschall abgelehnt, alle früheren Marschälle haben die Wahl gleichfalls abgelehnt. Eine schroffere Desavouierung der Mehrheit durch ihre Führer ist nicht denkbar. Hier in Petersburg ist die Zahl der ausständigen Arbeiter noch immer sehr groß. Man sagt, daß ein Teil Waffen zu erlangen gewußt habe. Jedenfalls ist die Bejagung von Petersburg verstärkt worden. Der Krieg in Oftafien. Nachrichten von irgendwelchem faktischen Belang liegen auch jetzt nicht vom Kriegsschauplat vor. Dagegen werden Kombinationen kolportiert, die, wenn sie ins Schwarze treffen, von großer Bedeutung sind. Wie es heißt, wird, wenn das Wetter milder wird, die Belagerung von Wladivostok das Hauptziel der Japaner sein. Man glaubt, Admiral Ka mimura werde sich bemühen, sobald wieder eine Schlacht am Schaho im Gange ist, die Landverbindungen Wladivostoks abzuschneiden. Gegenwärtig fann man Wladimostok von der Seeseite nur durch die Tschatschima- und die Tsugarustraße erreichen; denn die übrigen Meeresstraßen sind fast ganz von Eis bedeckt. Am Hunho haben weiter Kleine Plänkeleien stattgefunden. Interessant ist eine Gegenüberstellung von Nachrichten über denselben Borgang aus russischer und japanischer Quelle. Nach der ersteren schlugen russische Jäger am 9. d. M. die Japaner, vor einer Anhöhe drei Werst südöstlich von Tunku zurück. Aus Tokio dagegen wird behauptet, daß die Japaner diese Anhöhe bei Tunkai, das von den Japanern Changchechia genannt wird ,, genommen und zwei Kompagnien russischer Infanterie von dort vertrieben haben. Die Russen führen fort, den linken Flügel und des Zentrums Oyamas zu beschießen. Hunger hat, da knausere ich nicht, sondern gebe mit vollen Händen. Dagegen macht es mir ungeheuer Vergnügen einen hochmütigen Burschen, sei er nun Grenzjäger oder was er ist, zu hänseln." Laß gut sein," sprach der Pfarrer ,,, ich gehe heim und besorge es bei Weishaupt." Dann ging er ohne ein gute Nacht zu wünschen. Dem Eselsmüller war wenig an der Freundschaft des Pfarres gelegen. Der Pfarrer war als Student nicht nur faul, sondern auch unbegabt, er war aber der Neffe des hochgestellten Brandkopf, so ließ ihn die Prüfungskommission durch, wenn auch mit ganz geringer Note. Nur eine Gabe hatte er mit dem Ernst des Grenzjägers Heiner gemein: das Zeichnen. Ausgezeichnete Landschaftsbilder und andere fonnte er zeichnen. Weil er aber zu faul war, so nahm er lieber eine Pfarrstelle an. Er bewarb sich um R... hausen, die ärmste des ganzen Landes und erhielt fie. Er war verlobt, mußte aber dieselbe aufheben, weil er keine Frau, ja nicht einmal sich selbst auf der Stelle ernähren konnte. Pastor und Schulmeister in einer Person, hatte er etwa 100 Taler Gehalt, dieselbe bestehend aber auch noch zum Teil aus Ländereien. Es war zwar auch Schulmeister- Brot, Eier, Butter, Käse, Fastnachtswurst ( Bratentagswurst genannt) und ähnliche Naturalien und Stollgebühren in der Vokation verzeichnet. Aber wo nichts ist, hat der Kaiser das Recht verloren, sagt ein altes nordisches Sprichwort. So war es hier in R.... hausen. Er war einige Male im Walde gewesen, um sich der Natur zu erfceuen, wie er einst sagte. Dabei gertet er einmal bis an die Eselsmühle. Er grüßte den alten Eselsmüller, den Vater des jetzigen. Derselbe lud ihn ein in die Mühle zu kommen. Dieser Einladung folgte er, der Eselsmüller war ja auch sein Beichtkind, wie dort der Ausdruck für Gemeindeglied lautet. ( Fortsetzung folgt.) Want eu devliner Die baltische Flotte wird Nossi- B6 auf Madagaska Ende d. M. verlassen. Sie ist von 15 Transportdampfern, einschließlich des französischen Dampfers Espérance", der 1000 Tonnen gefrorenen Fleisches an Bord hat, begleitet. Zwischen Roschdjestwensky und den Führern der Transportschiffe ist es zu Streitigkeiten gekommen. Sie erklärten, nicht weiter fahren zu wollen. Die Japaner sind weiter eifrig dabei, ihre Stärke zur See zu vermehren. Sie haben in England vier Schlachtschisse nach dem Muster des neuesten britischen Schiffstyps und Geschütze im Werte von 500 000 Pfund bestellt. Der Zar und General Gripenberg. Der General Gripenberg, der auf der Heimreise vom Kriegsschauplatz in Irkutsk eingetroffen ist, soll dort von neuem ernstlich erkrankt sein und das Bett hüten müssen. Da er im Besitz wichtiger Dokumente ist; so hat er nach einer Petersburger Meldung erklärt, sie nur einem besonderen Agesandten des Baren aushändigen zu wollen. Es heißt, der Kaiser werde zu diesem Zweck den Staatssekretär Besobrasow nach Irkutsk senden. Stössel über den Fall Port Arthurs. General Stössel hat in Aden, das er auf seiner Heimreise berührt hat, einem russischen Journalisten eine Unterredung gewährt. In dieser wiederholte er das bereits einmal von ihm Behauptete, Port Arthur habe kapitulieren müssen, da weder genügend Munition noch Proviant mehr vorhanden waren. Die Verteidigungslinie in einer Ausdehnung von 25 Werst war schließlich nur von 8000 Soldaten besetzt, die kaum auf den Füßen stehen konnten. Alle übrigen waren tot oder frank. Zwischen Stössel und seinen Generälen hätte es nie eine Meinungsverschiedenheit gegeben. Frau Stössel rief, als ihr die Einzelheiten der russischen Unruhen bekannt wurden, aus: Russen, Polen, Juden, Finnländer haben sich in Port Arthur gleich heroisch geschlagen. Das werde ich den Frauen der Opfer dieser bedauerlichen inneren Wirren mitteilen." Darauf umarmte Stössel seine Frau und sagte:„ Du guter Engel, dein Herz trifft allezeit das Richtige." Nach dem Generalftreik. Essen, 11. Februar. Auch lokale Ausstände aber bergen jetzt große Gefahren in sich und können zu ungeahnten Konsequenzen führen. Man darf nicht vergessen, daß nach vierwöchigem Streif jetzt der Hunger an die Pforten der Arbeiterhäuser zu pochen beginnt. Der in ausgedehntem Maße gewährte Kredit der Händler hat schließlich seine Grenzen, und Lohnzahlungen werden in den nächsten vierzehn Tagen, wenn überhaupt, nur in sehr beschränktem Umfange zu erwarten sein, ganz abgesehen von dem Umstande, daß bis zur vollen Aufnahme des Betriebes wenigstens auf einem Teile der Zechen eine Uebergangszeit bon einigen Tagen unvermeidlich ist. Hunger aber macht nicht nur den Wolf wild und räuberisch, sondern auch den Menschen. Ist die Not und Verzweiflung erst da, halten die Bande der Ordnung nicht mehr. Möge kluges Einlenken der Zechenbesitzer uns vor unermeßlichem Schaden bewahren! Der Generalftreik ist vorläufig beendet. Nach dem letzten Ausweise sind von den 200 000 feiernden Bergleuten bercita etwa 150 000 wieder angefahren. Damit ist aber nicht ge jagt, daß nun wirklich schon endgiltig Friede geschlossen ist Jeden Augenblick kann der Streif aufs neue in seiner ganzen Schärfe beginnen und dann unberechenbare Folgen haben. Zu den alten Gegensäßen würde bei den Bergarbeitern jetzt noch die Erbitterung und Wut darüber treten, daß die ihnen gemachte Zusicherung, es würden keine Maß regelungen vorgenommen werden, nicht gehalten worden ist. Die Zechenverwaltungen haben es vielfach an der Großmut fehlen lassen, die dem Sieger ziemt. Vielfach haben die zur Arbeit zurückkehrenden Belegschaften bei ihrer Melbung einfach die Papiere zurückerhalten mit der Weisung, man könne sie nicht einstellen. Auf anderen Zechen heißt es: Kommt nach 8 bis 14 Tagen wieder. Auch wurde vielfach mit Lohnfürzungen gedroht. Einzelnen Leuten ist das Angebot gemacht worden, sie sollten 15 v. H. billiger ar beiten oder 8 Lage für die Schicht nur 3 Mf. erhalten. Das goß natürlich von neuem Del ins Feuer und sofort wurden wieder Stimmen laut, die den Kampf fortsetzen vollen. Die Politik. A n maßgebenden Berliner politischen Kreisen, so schreibt unser CB- Mitarbeiter, ist man jetzt der Zuversicht, daß der deutsche Handelsvertrag mit Osterreich- Ungarn im ungarischen Abgeordnetenhaus, wie immer das neue Ministerium zusammengesetzt werden mag, dauernden Widerspruch nicht finden wird. Auch die ungarischen Staatsmänner, die den lebhaften Wunsch hegen, Ungarn handelspolitisch vollkommen unabhängig zu stellen, wissen ganz genau, daß sie sich zunächst in eine vollkommene und ruinöse Isolierung begeben würden. Ganz abgesehen von Galizianern und Kroaten, die manche alte Rechnung zu begleichen haben, würden die rumänischen und serbischen Nachbarn mit Wonne die Gelegenheit ergreifen, Ungarn materiell auf das empfindlichste zu schädigen. Darauf werden es die neuen Männer nicht ankommen lassen, um nicht ihre Regierungsmöglichkeit überhaupt in Frage zu stellen. Die Zechenbesizer leugnen, daß es bei diesen Vorgängen auf eine Abkehr", das heißt eine Entlassung der Arbeiter abgesehen wäre. Die Zechenverwaltungen sind, so heißt es in einer Erklärung, wie es die regelmäßige Folge eines jeden Streiks von längerer Dauer ist, nicht in der Lage, sofori nach Beendigung des Ausstandes die Belegschaften in alter Stärke wieder anzulegen. Die Strecken unter Tage müssen zumächst wieder aufgewältigt und in betriebsfähigen Zustand gebracht werden, ehe mit der Arbeit vor Ort und mit der eigentlichen Gewinnung von Kohle begonnen werden kann. Bei diesen Aufräumungsarbeiten ist aber selbstverständlich nur ein Teil der Belegschaften und auch dieser nur im Schichtlohn beschäftigt. Ebenso natürlich ist es, daß es auf der einen Grube längerer Zeit bedarf als auf der anderen, um den ordnungsmäßigen Zustand wieder herzustellen. Amerika. tt Stabtt ben 14. Februar Szene. Sie bring Schwert. Die be Wilhelm I. und tanntlich hier in be Bertreter und dür zu schließen Sefon -r Die er Oberbeffen f Etwa 6 Uhr 54 8 Uhr ift bie ift der Mond t **( Bes nehmer Win am Seltersm lich erworben. wird dieser K alten Gebäud Später auf de in genannter Die amerikanische Arbeitervereinigung hat sich veranIaßt gesehen, im ganzen Bereich der Vereinigten Staaten durch Rundschreiben eine Aufklärung über die tatsächlichen Verhältnisse auf der Landenge von Banama zu verbreiten. Die Vereinigung erklärt es für unwahr, daß die Arbeit an dem Kanal leicht sein werde und daß die Löhne die gewöhnliche Höhe überschreiten dürften. Insbesondere wird darauf aufmerksam gemacht, daß niemand sich nach dem Kanal verlocken lassen solle, der nicht eine ganz feste Stellung erhalten hat und weiß, unter welchen Bedingungen er zu arbeiten haben wird. Auch das Journal der Amerikanischen Medizinischen Vereinigung hält diese Warnung für durchaus zeitgemäß. Das große Aerzteblatt verweist darauf, daß das Interesse an dem Riesenunternehmen der amerikanischen Regierung durch die vielen Aufsätze und Abbildungen in den Beitungen und Zeitschriften gesteigert wird, und daß man demgegenüber geneigt sein könnte, die häufige Erwähnung der Krankheiten zu übersehen, die schon bei den früheren Arbeiten am Panama- Kanal unzählige Opfer gefordert haben. Es zeugt von lobenswerter Einsicht, daß die Amerikaner nicht rücksichtslos auf den Arbeiterfang ausgehen, sondern darauf halten, daß sich nur solche Leute zur Arbeit am Kanal melden, die Kenntnis von den Verhältnissen haben, denen sie entgegengehen. Die Reichstagskommission zur Vorbereitung der Veschlüsse über die Handelsverträge will der vertragsfeindlichen Minderheit einige Sibungen zur Vorbringung ihrer Bedenken überlassen. Danach könnten die Kommissionsberatungen eigentlich aufhören, da an Einzelheiten doch nichts geändert werden kann, nach den Erklärungen des Grafen Posadowsky sogar die Gesamtheit der sieben Handelsverträge ein Ganzes bildet, das keine verschiedene Abstimmungen über die einzelnen Verträge zuläßt. Die Kommissionsmehrheit will aber, wie unser parlamentarischer Mitarbeiter hört, von der Reichsregierung vorher Aufschluß darüber haben, wie sie sich zu der Frage der Meistbegünstigung stellt, die den Inhalt späteren Verträge bilden soll, namentlich ob die Reichsregierung gesonnen ist, anderen Staaten die Meistbegünstigung bedingungslos, auf die bloße Zusicherung der Gegenseitigkeit, einzuräumen, oder sie von Fall zu Fall von bestimmten Bedingungen und Gegenkonzefsionen abhängig zu machen. Wahrscheinlichkeit spricht dafür, daß die Reichsregierung Erklärungen im Sinne derer abgeben wird, die die Meistbegünstigung nicht bedingungslos gewährt zu sehen wünschen. Diese Erflärung hat etwas für sich und sie ist es auch wohl, die die Siebenerkommission der Arbeiterschaft bewogen hat, vorläufig die friedliche Entscheidung der Delegiertenkonferenz vom letzten Donnerstag als weiter in Kraft befindlich zu proklamieren. Sie hat aber in einem Telegramm an die Regierungspräsidenten in Arnsberg und Düsseldorf dringend gebeten, auf die Zechenbesiber in versöhnlichem Sinne einzuwirken. Die Provokation durch massenhafte AbKehr sei bei der herrschenden Erregung äußerst gefährlich und das Schlimmste bei ihrer Wiederholung zu befürchten. Trotz dieser bedrohlichen Warnung von eingeweihter Seite bält das hiesige Landratsamt die Situation nicht für se bedenklich, daß Militär in den Bezirk gerufen werden müßte. Doch sind noch Schußmannsverstärkungen zur Sicherheit herangezogen worden. Wir haben Notiz davon genommen, daß man Herrn Geheimen Kommerzienrat Kirdorf, einem der westfälischen Grubenbesizer, nacherzählte, er habe dem Minister des Innern Freiherrn v. Hammerstein gegenüber von schlapper Haltung und Rückgratlosigkeit der Regierung gesprochen. Der Vorgang hat sich nach Aussage des Herrn v. Hammerstein in der Weise zugetragen, daß Herr Kirdorf zu Herrn von Hammerstein einen schweren Vorwurf gegen eine diesen nicht unterstellte Behörde erhob und trotz des Hinweises, seine Behauptung sei durchaus unzutreffend, er müsse seine Ausdrücke mäßigen, den Vorwurf zweimal wiederholte, worauf der Minister das Gespräch abbrach. Ein Lehrbuch über den Umgang mit Ministern" ist wohl noch nicht geschrieben, jedenfalls Herrn Geheimrat Kirdorf nicht zu Händen gekommen. Deutfcher Reichstag. GH. Bri halten, der nä bunten Roppen Sprüngen zur ziehen die Abg Beiba, wie bas die Tänzer wilde Band und Hand manchmal ein and bis Seine Närr trategische Unters Es war ein Abend in der Derein zu " beging. Die recht einladend landschaft umg Die Rubepläg Weise an den Erfrischungen Borrichtungen, freute fich außer Bierhalle, Num Sahn, fünf echt Fieben ein Blum all' die hübschen Nach der Dema ( 139. Sizung.) CB Berlin, 11. Februar. Die heutige Fortsetzung der ersten Beratung der Handelsverträge brachte zunächst eine Rede des Grafen Reventlow von der wirtschaftlichen Vereinigung, der zugleich für den Bund der Landwirte sprach. Er sagte zu den Verträgen nicht„ ja" und nicht" nein", sondern erklärte, daß seine Freunde ihre Entscheidung über Ablehnung oder Annahme davon abhängig machen, welche Aufklärungen die Regierung in der Kommission geben wird insbesondere über unser handelspolitisches Verhältnis zu Amerika und Argentinien und über die dehnbaren Begriffe der Viehseuchenfonvention mit Desterreich- Ungarn. Graf Reventlow schickte seinen sachlichen Ausführungen eine wikige, vielfach recht kräftige Polemik gegen die Abgeordneten Bernstein und Gothein voraus, bei der die Rechte und das Zentrum sich vor Lachen schüttelten. Dann flaute die Stimmung aber merklich ab. Der Abgeordnete 3 immermann erklärte, daß die keiner Fraktion angehörigen Antisemiten geneigt sind, den Verträgen ihre Zustimmung zu erteilen, obwohl sie gegen den mit Rußland ein großes Bedenken haben. Sie fürchten, daß die Gleichstellung der deutsch- jüdischen Handlungsreisenden mit den christlichen in Rußland, es ihnen, wie Herr Zimmermann sagte, erschweren werde, sich der Ueberschwemmung Deutschlands durch russische Juden zu erwehren. Damit war die erste Serie der Redner geschlossen, da die Polen, die geteilter Meinung sind, übereingekommen waren, sich an der Diskussion nicht zu beteiligen, um einander nicht bekämpfen zu müssen. Die zweite Serie eröffnete mit ruhigen, sachlichen Ausführungen über einige hauptsächlich Süddeutschland berührende Einzelheiten der bayerische Zentrumsabgeordnete Speck, der seine Zustimmung zu den Verträgen abhängig machte von Garantieen bezüglich des Braugerstezolls und des Schutzes der kleinen Müllereien. Ihm gegenüber verteidigte der bayerische Minister v. Feilitzsch die Vorlagen, leider mit so heiserer Stimme, daß man ihn auf der Tribüne kaum verstehen konnte, obwohl er mit größter Ruhe angehört wurde. Darnach wiederholte der Abg. Singer das dreifache„ ,, Nein", das der Abg. Bernstein bereits am ersten Tage der Beratung namens der Sozialdemokratie den Verträgen entgegengeschleudert hatte. Er bekämpfte insbesondere die Anschauung, daß die Regierung, falls die Verträge abgelehnt würden, den neuen Zolltarif in Kraft sezen könnte. A Mit der Brunnen- Erschließung in Südwestafrika sind unsere Truppen zurzeit eifrig beschäftigt. Der Landesgeologe Dr. Lotz hat in Ukama einen dritten Brunnen aufgemacht, der täglich etwa 4 Subikmeter Wasser liefert. In Kaukausib ist die Brunnen- und Tränke- Anlage fertig. gestellt, die sehr ergiebig ist. In der Umgegend von Kubus find an mehreren Stellen Brunnen angelegt resp. die vorhandenen ergiebiger gestaltet. Durch die Erschließung dicser Wasserstellen und durch das Niedergehen reichlicher Gewitterregen haben sich die Verhältnisse wesentlich gebessert. Es darf nun auch auf bessere Weideverhältnisse gerechnet werden. Dadurch wird der Transport der Truppen von Lüderitzbucht ins Innere erheblich erleichtert. Bislang war der Marsch durch die Durst- und Hungerstrecken kaum zu bewältigen, zumal das vom Kap eingeführte Ochsenmaterial den enormen Schwierigkeiten nicht gewachsen war und auch die neu engagierten Buren den schwierigen Weg noch nicht fannten. Im hiesigen Revier war bisver alles ruhig und überhaupt vollzog sich im allgemeinen die Wiederaufnahme der Arbeit in musterhafter Ordnung. Bisher ist nur ein ernster Zwischenfall zu verzeichmen. Auf der Zeche Prosper" bei Bottrupp waren die christlichen Gewerkvereinsmitglieder fast alle angefahren. Sie wurden bei der Ausfahrt von Mitgliedern des alten Verbandes mit höhnischen Rufen empfangen, dann mit Steinen beworfen und tätlich angegriffen, so daß die Gendarmerie mit blanker Waffe eingreifen mußte. Einige Arbeiter wurden verwundet, darunter einer schwer. Mehrere Verhaftungen wurden vorgenommen. Das ist nur, wie gesagt, eine Ausnahme. m großen und ganzen sind die Belegschaften still und ruhig an ihre Arbeit gezogen. Und es ist zu hoffen, daß der Geist der Ordnung nicht von ihnen weicht, wenn die Zechenbesitzer nur einigermaßen Entgegenkommen beweisen. Die Arbeiter haben sich ihnen ja auf Gnade und Ungnade ergeben müssen. Erreicht haben sie direkt durch den Streit nichts als mur die Versprechungen der Regierung, durch die Gesetzgebung fünftigen Klagen borzubeugen. Jetzt ist es an den Siegern, den Besiegten das Beugen unter das Joch so leicht zu machen, wie es irgend geht. Repressiomaßregeln jezt zu ergreifen, hieße nur dem Hasse opfern und die Zukunft der Kohlenindustrie von neuem in Frage stellen. Daß es jekt sofort zu einem neuen GeneralStreif kommen könnte, hält man ja allerdings für ausgeschlossen, da keine Mittel vorhanden sind. Doch sie würden gesammelt werden und der Kampf zu geeigneter Zeit auf der ganzen Linie wieder entbrennen. frankreich. Die französische Deputiertenkammer hat mit 338 gegen 185 Stimmen sich für die Trennung von Staat und Kirche erklärt. Die aanze Mehrheit des voricen Ministeriums Combes war beisammen, es hatten sich nur noch eine Anzahi Mitglieder angeschlossen. Da die Trennung von Kirche und Staat der wesentlichste Teil des Combesschen Programms ausmachte, so steht man vor der Tatsache, daß die Mehrheit, die das vorige Ministerium stürzte, den Standpunkt des vorigen Ministeriums vollkommen teilt und Wert darauf legt, dies ausdrücklich zu bekunden. Die Kammer wollte also auf der Ministerbank nur wieder einmal neue Gesichter sehen. - Mit dem prinzipiellen Bekenntnis zu der Forderung einer Trennung von Kirche und Staat ist übrigens noch wenig oder nichts geleistet. Erst die Ausführung kann zeigen, ob dem Willen die Kraft entspricht. Balkan- Staaten. König Peter von Serbien hat wohl nur der Not gehorcht, als er das Ministerium Paschitsch im Amt ließ. Es scheint, daß er Ursache hat, sein eigenes Kabinet zu fürchten, das mit den Mördern König Alexanders in gutem Ginvernehmen steht und daher nicht erst zu beweisen braucht, es schrecke vor gewalttätigen Entschließungen nicht zurück. König Peter hat zwar angefangen, sich einen eigenen Anhang zu bilden. Dieser aber ist noch nicht stark genug, und im Interesse der Mörderpartei liegt es, thn nicht erst start werden zu lassen. Es klingt darum gar nicht so unglaublich, daß, wie man erzählt, Paschitsch bereits daran gedacht und damit gedroht habe, König Peter zur Abdankung zu zwingen und den Kronprinzen- natürlich unter Paschitsch's Regentschaft zum Könia zu machen. Lokales. 13. Februar 1905. K Vorgestern gegen 112 Uhr vormittage trafen Großnehmer noch lan Damit aber night minder ge Arrangement, das lubs im Ga Masten konnte wahrnehmen un troffenen Belufti tümlich gehalten Schüße in der freiheit auf d Gruppen berb lich von der G bot, bis es fid Tanze antraten ** Der glieder- Abend einigung infolge der he baues ftattfin in das Café here Pfarrer herzog und Großerzogin per Automobil von Schloß Holzvers Romrod zum Besuch des Fürsten Franz Joseph zu Isenburg auf Schloß Bierstein ein. Um 4 Uhr nagmittags fuhren die Herrschaften über Völzberg- Grebenhain- Herbstein- Lauterbach- Wallenrod nach Romrod zurück. s Die Großherzogl. Regierung hat der zweiten Kammer einen Entwurf zur Abänderung des Gesetzes über den Urkundenstempel, das erst seit Januar 1900 in Kraft ist, eingereicht und sollen dadurch eine Anzahl Härten des Gesetzes beseitigt werden. Der Ausfall, den die Staatskasse dadurch erleidet, dürfte nach der Ansicht des Finanzministers über eine Viertelmillion betragen, aber durch andere Einnahmen wieder ersetzt werden. Der Finanz- Ausschuß hat nachträglich die Forderung von Mt. 47 786 für Umbauten des Gntes Mönchhof genehmigt. ** Dem Kreisausschusse des Kreises Marburg ist die 1898 für das Großherzogtum erteilte Konzession zur Ausführung von Vorarbeiten für die geplante Eisenbahnlinie Marburg Wermentshausen- Londorf auf weitere 2 Jahre verlängert worden. * Kaisermanöver. Das„ Armeeverordnungsblatt" bestätigt nunmehr unsere kürzliche Nachricht, daß in diesem Jahre das 8. und 18. Armeekorps thre Manöver gegeneinander vor dem Kaiser abhalten. * Montag, In den Diftritt Buchen Giden: Stode, 200 928 Riefer 3600 ellen 2016 Durchmeie 310 Pfoftenbol 70 244 *** Zu Huddes Transport nach Köln erfahren wir noch, daß er bei der dortigen Konfrontierung von sämtlichen 15 Personen, denen er gegenübergestellt wurde, als der Mensch wiedererkannt worden ist, der unmittelbar uach dem Morde sich in Köln in Begleitung von Dirnen aufgehalten hat und die Uhr Thöbes zu versetzen suchte. Die Schwurgerichtsverhandlung findet boraussichtlich im Juli statt. Die Burkhards Itchen und Schlagweg a) in der Fide 60 Birle Nadel 600 760 Fi 1 Eichen 69 Eid Bujammenfu Im Wehrholz. b) im Dificil Aiefern Wel 35 Fit Bujamment hat sich beran nigten Staaten Die tatsächlichen zu verbreiten. die Arbeit an ne die gewöhn e wird darauf em Sanal ver ellung erhalten er zu arbeiten ischen Medizi durchaus zeitf, daß das n ritanischen Redungen in den und daß man ge Erwähnung en früheren Ar efordert haben. Die Amerikaner gehen, sondern rbeit am Kanal haben, denen 1. Februar. der Han des Grafen inigung, der Er jagte zit dern erklärte, blehnung oder ufflärungen die sbesondere über ifa und Argen er Viehjeuchen raf Reventlow migige, bielfad neten Bernstein d das Zentrum die Stimmung mermann et Antisemiten ge zu erteilen, ob Bedenken haben deutsch- jüdischen n Rußland,& Deren werde, fi ruffische Juden der Redner ge g find, überein ht zu beteiligen, Die zweite Serie Jen über einige Einzelheiten der seine Zustim on Garantieen es der fleinen bayerische Mi mit so heisere taum berstehen rt wurde. Dar reifache„ Nein, ge der Beratung agen entgegen ondere die An rträge abgelehnt tönnte. Februar 1905 trafen Groß jeph zu Henbur mitage fu Derbitein- Laut der zweiten rung des el, das erst gt und sollen eges befettigt ffe dadurch er Finanzminifters burch andere adhträglich die uten des Ontes Marburg ift bie jeffion zur Aus ante Eijenbahnlini Londorf auf tordnungsblatt achricht, das in ps ihre Manöver Köln erfahren frontierung bon gegenübergeftell worden ist, der un in in Begleitung Uhr Thobes ju handlung findet tt Stadttheater Gießen. Morgen Dienstag den 14. Februar geht die vorlegte Voltsvorstellung in Szene. Sie bringt Gußlows historisches Lustspiel Zopf und Schwert. Die beiden Hauptfiguren des Königs Friedrich Wilhelm I. und des Erbprinzen von Bayreuth besitzen befanntlich hier in den Herrn Linzen und Lüttjohann vorzügliche Vertreter und dürfte diese Vorstellung nach allen Vorfragen zu schließen besondere Anziehungskraft ausüben. -r Die erste Mond finsternis, welche auch in Oberhessen sichbar sein wird, findet am 19. d. M. statt. Etwa 6 Uhr 54 Min. tritt der Mond in den Erdschatten, 8 Uhr ist die volle Finsternis sichtbar. Kurz nach 9 Uhr ist der Mond wieder ganz klar. ( Bestveränderung.) Der Bauunternehmer Winn hat das Anwesen der Witwe Lampus am Seltersweg für die Summe von 60 000 Mt. fäuflich erworben. Unter den Anwohnern des Seltersweg wird dieser Kauf freudig begrüßt, da Herr Winn die alten Gebäude niederreißen lassen wird und sich dadurch später auf dem verbreitertem Bürgersteig der Verkehr in genannter Straße bedeutend leichter abwickeln wird. GH. Bring Carneval. Er hat seinen Einzug gehalten, der närrische Prinz, und mit flingenden Schellen und bunten Rappen eilen seine getreuen Untertanen in grotesken Sprüngen zur Huldigung herbei. In feeliger Verkehrung ziehen die Abgeschiedenen in die Gefilde Narhallas ein. Seißa, wie das klingt und lacht, wie die Geigen jubeln und die Tänzer wilder und wilder durcheinanderwirbeln! Wie Hand und Hand sich fester fassen und neben dem Schalt auch manchmal ein anderer Bliz leuchtend aus dem Auge sprüht, bis Seine Närrische Hoheit die Paarrolle" für weitere ftrategische Unternehmungen auszugeben geruhen. Es war ein buntes, tolles Treiben, das am Samstag Abend in der Turnhalle sich entfaltete, in der der Turnverein zu Gießen( gegr. 1846) fein Maskenfest beging. Die geräumigen Lofalitäten hatten geschickte Hände recht einladend für die„ Hochtouristen" in eine Gebirgslandschaft umgewandelt und mit allerlei Kurzweil versehen. Die Ruhepläge waren in geschmackvoller und angenehmer Beise an den Seiten unter lebendem Grün plaziert und für Erfrischungen und Zerstreuungen sorgten die mannigfaltigsten Vorrichtungen, da war Nummero eins eine Seftbude( erfreute sich außerordentlichen Zuspruchs), Nummero zwei eine Bierhalle, Nummero drei eine Konditorei, vier eine Rutschbahn, fünf echte" Tiroler Saitenspieler, sechs ein Glücksrad. sieben ein Blumenstand und als liegende Acht( c) endlich all' die hübschen Masten, die sich Stunden lang tummelten. Nach der Demastierung setzte der Ball ein, der die Teilnehmer noch lange zufammenbielt. Damit aber noch nicht genug! Gestern Abend ging mit nicht minder geringen Mitteln ein zweites carnevalistisches Arrangement, das Mastenfest des Gießener 8ither lubs im Café Leib in Szene. Die verschiedensten Masten fonnte man da in dem hübsch dekorierten Saale wahrnehmen und im Fluge schwand die Zeit bei den getroffenen Beluftigungen dahin. Das ganze war recht voltstümlich gehalten, da konnte man z. B. seine Fertigkeit als Schüße in der Schießbude anbringen oder seine Schwindel freiheit auf dem Karoussel zeigen. Hübsche, wirkungsvolle Gruppen vervollständigten das anziehende Bild, das nament lich von der Gallerie aus gesehen einen fesselnden Anblick bot, bis es sich schließlich in bunte Baare auflöfte, die zum Tanze antraten. *** Der ursprünglich für heute angesetzte 4. Mit glieder- Abend der Ortsgruppe Gießen der Vereinigung für hessische Volkskunde tst infolge der heute Abend zu Gunsten des Theaterneubaues stattfindenden Vorstellung auf morgen Dienstag in das Café Ebel verlegt worden. Als Referent ist Herr Pfarrer Schulte, Beuern gewonnen, der über Holzversteigerung in der Fürstl. Oberförsterei Lich. Montag, den 20. Februar, von vorm. 9% Uhr an in den Distrikten Meilbach und Mönchwald: Buchen: 45 Rm. Stöcke, 2500 Wellen; Eichen: 9 Rm. Scheiter, 4 Rm. Knüppel, 17 Rm. Stöde, 200 Wellen; Kiefern: 211 Rm. Knüppel, 120 Nm. Stöcke, 3600 Wellen. 1,40 Fftm.( 45 und 50 cm Durchmesser. = 2 Eichenschnittholz 31 Eichen- Grubenholz= 6,33Fftm.( Wagnerholz, Pfostenholz), - 70 Fichten- Derbitangen= 2,84 Fstm. 244 Fichtenreißstangen= 0,94 stm. Die Zusammenfunft ist auf dem Schlagwerk( LichBurkhardsfelden) nahe der Grenze zwischen dem FürstItchen und Albacher Wald, auch unweit des Kreuzpunktes Schlagweg und Albach- Hattenröder Vicinalweg. Dienstag, den 21. Februar: a) in den Distrikten Wehrholz und Häuserberg: Eichen: 32 Rm. Rundscheitholz, 37 Rm. Knüppel, 66 Rm. Stöde, 1340 Wellen; Birken: 9 Rm Knüppel; Nadelholz: 23 Nm. Knüppel, 44 Rm. Stöcke, 600 Wellen. 760 Fichten Bohnenstangen; 1 Eichen- Schnittholz 0,43 Fftm.( 67 cm Durchm.) 69 Eichen Grubenholz= 12,40 Fftm. Zusammenkunft vorm. 9½ Uhr an der Grubenbahn im Wehrholz. b) im Distrikt Erlesberg: Kiefern: 137 m. Knüppel, 8 Rm. Stöcke, 450 Wellen; 35 Jichtenstangen= 1,81 stm. Zusammenkunft mittags 12 Uhr am Teich. | Spottnamen und Spottwesen in den Kreisen LauterSpottnamen und Spottwesen in den Kreisen Lauter-| bach, Alsfeld und Gießen" sprechen wird. Auch Nichtmitglieder sind zu diesem interessanten Vortrage freundlichst eingeladen. GH. Der Kaufmännische Verein Gießen hielt am Samstag Abend im Café Leib bei zahlreicher Beteiligung sein diesjähriges Winterfest ab. Für die Unterhaltung sorgten ein auswärtiges Künstlerpaar, das seine feinhumoristischen Vorträge in vornehmer Weise gab und die feinhumoristischen Vorträge in vornehmer Weise gab und die Kapelle des Inf. Regts. Nr. 116 auf das Trefflichste. Die Festteilnehmer zeigten sich für die gebotenen Leistungen äußerst dankbar und blieben später auch noch einige Stunden zu einem Tänzchen beisammen. s Der Verein Oberhessen zu Darmstadt hatte Samstag Abend aus Anlaß der Vermählung des Großherzogs und der Großherzogin in dem großen Saal der Turnhalle am Woogsplaß einen Familienabend veranstaltet, der sehr gut besucht war und einen sehr hübschen Verlauf nahm. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Herrn Eisenbahnsekretär Bauer hielt ein Finanzamtmann die zu Herzen gehende Feftrede, in der er der großen Verdienste des Großherzogs besonders um die Kunst und der guten Beziehungen des hessischen Fürstenhauses zu seinem Volfe Landesfürst sich jetzt eine Oberhessische Prinzessin zur Geganz besonders aber der Freude Ausdruck gab, daß der mahlin auserforen, die schon im voraus sich die Sympathien aller echten Hessen erworben. Sein Hoch auf das Fürstenpaar wurde mit Begeisterung aufgenommen. *** Man übermittelt uns folgende hübsche Aufzeichnung aus Elpenrod: Unser so anmutig in einer Mulde gelegenes Dorf verdankt nach einer alten Sage folgendem Umstande seine Entstehung: Der berühmte Nachkomme der Makkatäer und treue Freund des Kaiser Titus, Josephus erzählt von einem seiner Urahnen, derselbe habe eine solche Größe gehabt, daß dessen kleiner Finger wie eines Mannes Bein gewesen sei. Lange Zeit nach dieser Erzählung kam die Hunnenwanderung. Sie fielen in unser südtiches Deutschland ein, wie die Heuschrecken. Ihre Dromedas, Kamele, Maultiere und Esel waren sehr zahlreich. Ebenso aber ihr Getrallel"( Kinder und Böbelvolt). Unter legterem war ein Riese" Nojaboth, so groß als oben angegeben. Derselbe führte eine Gespielin mit sich, die von ihm Baßmath genannt wurde. Die Hunnen tamen bis in die Gegend, wo sich später die Chatten ansiedelten. Ueber Elpenrod des Weges von Nieder- Ohmen, am Zwilling, machte das Pöbelvolf unter der Führung des Nojaboth halt. Seine Gespielin stieg vom Langohr und setzte sich rechts, Seine Gespielin stieg vom Langohr und setzte sich rechts, wo jetzt die Linde und zwei Pappeln stehen, den Sig sieht man heute noch. Das Langohr zeigte natürlich nach seiner Art auch seine Wellenschläge. Die Vorfahren der Chatten, die alten Amöneburger mit ihren Bärenfellen lugten neugierig aus dem Waldesdickicht nach der braunen Gesellschaft. Endlich begab sich der Riese zur Ruhe und zwar auf eine " Bolterbarg"( Sumpf). Unter demselben glühte die aus dem Vogelsbtrg strömende Lava. Dadurch war der Sumpf trocken. Das Lager gefiel dem Riesen so gut, daß er einschlief. Aber o weh! Immer tiefer und tiefer sant er, bis der Basaltfelsen dem Gewichte troßte. So lag er fast hülflos in der Tiefe. Das Zulaufsvolk von der Lahn aus wollte der Basmath helfen, doch sie war eine Orientalin. Nur das urgermanische( auch in anderer Sprache)„ Scholl" hatte sie aufgefangen. Ten Lärenhäutern den„ Scholl" ( 30) abfordernd und in Empfang nehmend ließ sie sich die Hülfe gefallen. Nojaboth kam aus der Tiefe, und später lange darnach, baute man Elpenrod, als es an anderem Plage zerstört war, in Nojaboths Schlafkammer, in die jeßige Mulde. *** Frühlingsboten. Konnten wir vor einigen Tagen von einem Schmetterling berichten, der uns gezeigt Umsonst verlange man Frühjahrskatalog 1905 über Blumen- u. Gemüse- Samen, Obstbäume, Rosen, Kartoffelsaatgut. Preise dieses Jahr sehr billig. samen, Peterseim's Blumengärtnereien, Hoflieferanten, Erfurt. Muster- Sortiment BlumenPakete enth. 10 Samen v. Reseda, Nelcken. Astern, Levkojen, Vergiss meinnicht, Balsaminen, Riesensonnenblumen, Lö wenmaul, Veilchen, Stiefmütterchen, dieses 1 ganze Samensortim. M. Doppelsortiment mit 20 Paketen M. 2. 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Im Interesse der Insektenlarvenvernichtung wären überhaupt noch ein paar scharfe Frosttage zu wünschen. Freundlich eingeladen. Der grüne August" steht am Hauptbahnhof, um nur zwei Arrestanten abzuholen: Der begleitende Schußmann schickt einen Schuljungen ins Polizeiwachtlokal und läßt sagen, die Der Schulbub erwischt zwei sollten herauskommen. die falsche Türe, rennt ins Bureau der Stationsgehilfen, worin weil es Sonntag war nur zwei Beamte Dienst haben, und ruft diesen zu:" Ihr zwaa sollt herauskomme, der grüne Wage is schon drauße!" * - - ** Während einerseits die Preise für die Jagden ganz unverhältnismäßig hochschnellen, macht sich auf der anderen Seite ein Rückschlag bemerkbar, unser K- forrespondent schreibt uns darüber: In Klein Rohrheim hatte die Jagd bisher 2300 Mt. gekostet, jetzt wurde sie für die nächsten 6 Jahre für eine jährliche Pacht von 1300 ME. zugeschlagen. En Erzhausen, wo die bisher für 1900 Mart jährlich verpachtete Jagd ausgeschrieben wurde, war überhaupt kein Bachtlustiger zum Termine erschienen. Der Hauptgrund soll die Ausbeutung des Wildschadengesetzes sein. K Wächtersbach, 12. Febr. Die Stadt Frankfurt a. M. nimmt hier Schürfungen nach Wasser auf dem Gelände südlich der Straße nach Gelnhausen, am Fuße des Die Bohrungen Tiergartenfüppels sei einiger Beit vor. find 80 Meter tief gediehen und haben das Vorhandensein reicher Wassermengen ergeben. Die in den hiesigen fürstlichen Waldungen vorgestern abgehaltenen Holzversteigerungen haben gegen das Vorjahr außergewöhnlich hohe Preise, besonders für Buchenscheitholz ergeben. Für letzteres wurden durchschnittlich Mt. 9,70 per Raummeter gezahlt. - K Vom Odenwald, 12. Febr. Eine in Lindenfels abgehaltene Versammlung von Interessenten genehmigte die entworfenen Statuten der zu gründenden Motor OmmibusGefellechaft Lindenfels- Bensheim m. b. H. und beschloß sofort zwei Motor Ommibusse zu bestellen. Die Eröffnung des Betriebes ist für den 1. Mai d. J. vorgesehen. § Freienseen. Die Feld- und Waldjagd dahier ist für 400 Mt. an hiesige Ortsbürger verpachtet worden. Siegener landwirts& aftlicher Wetterdienf. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Dienstag, den 14. Februar. Wolfig, Temperatur zunächst wenig verändert, später milder, stellenweise geringe Niederschläge ( Schnee.) ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belde zu Mieken Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14. Es können eingestellt werden: 1 landwirtschaftlicher Knecht, 1 Spengler, 1 Wagner, 1 Lackierer, 1 Holzdreher, 1 Schreiner, 1 Bäcker( auswärts), 2 Glaser, 15 Dienstmädchen, 4 Laufmädchen, 3 Lauffrauen, 1 Kindermädchen für nachmittags. Lehrlinge: 1 Schlosser, 1 Lackierer, 3 Bäcker, 2 Glaser, 1 Grabeur. Es suchen Arbeit: 2 landw. Knechte, 1 Bau- oder Maschinenschlosser, 1 Tapezier- und Polsterer, 3 Schreiner, 1 Bäcker, 3 Putzfrauen, 1 Schriftseger, 1 Hausbursche, 2 Kutscher, 1 Fahrbursche, 1 Kellnerlehrling, 1 Kinderfräulein oder Stüße der Hausfrau, 2 Lauffrauen, 1 Bureaugehilfe. Holzversteigerung. Montag, den 20. d. Mts. wird in hiesigem Gemeindewald folgendes Kiefernholz versteigert: 7 Stämme 23-30 cm Durchm., 6-8 Mtr. Länge = 2,63 Fftm. 215 Rm. Knüppel. 43 " Stöde. 1600 Wellen Netfig. Ferner: 67 Haufen Kulturabraum. Die Zusammenkunft ist Mittags 1 Uhr an der Jägerschneise bei dem Lindenbaum am Ruhberg. = Großen Linden, am 13. Februar 1905. Großh. Bürgermeisterei Großen- Linden. Leun. Wascht mit Schwan- Seifenpulver Zugelaufen Schloffer- Lehrling sucht ist ein kleiner Fox- Terrier mit M. Dörr, Schlossermeister schwarzem Kopf und schwarzem Fleck auf dem Rüden. Abauholen gegen Zurückerstattung der Futterund Insertionsfosten in Krofdorf, Saubtstraße 240. Wer will Adressen schreiben? Gießen, Nord Anlage 8. Junges ordentl. Mädchen kann die Kleidermacherei gründlich erlernen. Näheres Gießen, Dietzstraße 7. Angen. Neben- o. Abendverdienst Ig. Witwe, 22 J., kinderlos, ohne b. 3. 3 Mr. für jed. Schreibgew. jeden. Anh, im Besitz von über ( a. Arb., Handw. u. Weibl.) Ant. 500 000 mr., wünscht Heirat mit und Mat. erf. sofort( 20 Pfg in M. erw.) W. Becker I, Sinn olid. Mann. Verm. nicht erf. ( Nassau). Bwb. u. ,, Veritas", Borlin N.39 erb Friedberger Frühjahrs- Pferdemarkt findet Dienstag, den 7, und Mittwoch, den 8. März 1905 statt. Bekanntmachung. Betr. Die öffentliche Impfung. Am Mittwoch, den 15. Februar 1905, nachmittags 2 bis 4 Uhr, wird im Impflokal( Schuls gebäude, Neustadt 61) ein öffentlicher Impftermin Mittwoch den 8. März: Rindvich-, Schweine- u. Krämer- Markt. abgehalten, in welchem diejenigen Angehörigen von ImpfZur Benutzung unserer Pferdeställe wolle man sich rechtzeitig an das unterz ichnete Komitee wenden. Futter und Streu wird zu ermäßigten Preisen abgegeben. Am 8. März, abends 5 Uhr: Verlosung von 6 schönen Arbeitspferden ( auf dem Markte angekauft) sowie von sonstigen Haus- und landwirtschaftlichen Gegenständen, im Ganzen 200 Gewinne. find zu beziehen durch die Herren Lose à 1 Mk. J. Hirsch und Wilh. Trapp in Friedberg. Das Pferdemarkt- Komitee. Zum Besten des Cheaterneubaus. Montag, den 13. Februar, abends 8 Uhr bringen die Mitglieder des Frankfurter Schauspielhauses: Frl. Thessa Klinkhammer " Poldi Sangora Brotpreise bom 12. bis 26. Februar Der hiesigen Bäcker. Kg. 1. Weißbrot 2 1 Schwarzbrot 2 FF 3 Bfg. 26 52 24 48 72 22 Herr Arthur Bauer Hans Ziegler 2 44 " Der auswärtigen Bäcker: " im Verein mit der Direktion und den Mitgliedern des Stadttheaters das neue Schauspiel von Mar Dreyer: Die Siebzehnjährigen im Stadttheater zur einmaligen Aufführung. Die Vorstellung findet bei aufgehobenem Abonnement und ohne Gültigkeit von Passepartouts statt. 1 Kornbrot im Vorverkauf bei Herrn Challier: Loge Mt. 4.- 2 Preise der Pläße Sperrsiz Mt. 3.50, 1. Parkett Mt. 2.50, 2. Parkett Mt. 1.50, Studentenkarten Mt. 2.Total- Ausverkauf! Total- Ausverkauf! Um mein Lager bis 1. April vollständig zu räumen, verkaufe meine sämtlichen Buxkins in Winter- und Sommerware sowie meine echt Iteyrischen Herren- und Damen- Coden, Herrenwäsche, Trikotagen, Kravatten und Regenschirme zu enorm billigen Preisen aus. Anzüge nach Maass zu Mk. 35, 37, 42, 48. Julius Fischer, Giessen, Schulstrasse 6. Total- Ausverkauf! Biergrosshandlung Emil Schmall Tel. 83. Gieken, Frankfurterstraße 7 empfiehlt ächt Total- Ausverkauf! 1 Weißbrot Georg Dern, Gr.Linden W. Steinmüller Witwe( Langgöns.) Heinrich Weber( Heuchelh.) W. Fabel Wieseď 24 24 W. Weigel Langgöns u. L. Steinmüller Gr. Lind. 25 Karl Post, Wiesed 23. Leir: KleinLinden 26 Louis Süßmuth Steinberg u. Georg Dern Gr- Linden 48 M. Steinmüller Wwe. Langaöns) 48 W. Fabel( Wieseck W. Weizel, LangGöns JakobAppel, Krofdorf, Heinrich Weber Heuchelheim L. Steinmüller pflichtigen, welche Aufforderung erhalten haben, ihre Kinder fostenlos der Impfung unterziehen lassen fönnen. Dieselbe wird an einem Arme mit Kälberlymphe aus dem Landes- Impfinstitut vorgenommen. Die Kinder müssen rein gewaschen oder gebadet und mit frischer Leibwäsche zur Impfung gebracht werden. An dem darauf folgenden Termin, Mittwoch, den 22. Februar, um dieselbe Zeit, sind die am 15. Febr. Geimpften zu der gesetzlichen Nachschau wieder vorzustellen. In beiden Terminen können ferner Kinder, welche wegen Krankheit bis zum Sommer von der Impfung zurückgestellt werden wollen, dem Impfarzte zur Untersuchung vorgezeigt oder diesbezügliche ärztliche Atteste abgegeben werden. Die am Großherzoglichen Kreisgesundheitsamte abgegebenen Impfscheine müssen dort wieder abgeholt werden. Gießen, den 9. Februar 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Curschmann. Bekanntmachung. In der Zeit vom 4. bis 11. Februar 1905 wurden in hiefiger Stadt: gefunden: 1 schwarz. Handtäschchen mit 1 weißem Taschentuch und 1 Portemonnaie mit Inhalt; berloren: 1 silb. Cigaretten Etut, Wert 40 Mt., 1 filberne Rem.- Uhr mit goldner Kette. Wert 140 Mt., 1 Portemonnate mit 2,52 Mt., 1 Haarring, gez. J. B., 1 goldn. Ning mit 2 Opalen und 2 fleine Perlen als Inhalt, und ein Portemonnate mit 8-9 Mt. und einigen Quittungen Inhalt. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegen stände belteben ihre Ansprüche alsbald bei uus geltend zu machen. Gießen, den 11. Februar 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Arbeitsvergebung. Die zu verschiedenen Herstellungen in einem Stallgebäude des Schlachthofes erforderliche ( Gr.- Lind.) 50 foll Karl Post, Wieseck u. W. Lein KleinLinden 1 Schwarzbrot Georg Dern Gr, Linden 52 22 W. Steinmüller We W. Weitzel, Lang= Gönd, L. Steinmüller Gr. Linden Heinrich Weber, Heuchelheim W. Lein Klein22 Maurer- und Weißbinderarbeit Donnerstag, den 16. d. Mts., vorm. 11 Uhr öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen.- Zuschlagsfrist 8 Tage. Gießen, den 13. Februar 1905. Städtisches Hochbauamt. Gerbel Linden 24 Vergebung von Erdarbeiten. 2 " Louis Süßmuth, Steinberg und Karl Spamer, Reiskirchen, Georg Dern Gr.:Linden E. Christ, Wiefed 44 2. Steinmüller ( Gr. Linden) W. Steinmüller Wwe. Langgöns, Heinrich Weber, Heuchelheim, W, Weizel Lang- Göns, Karl Post Wiesec, Karl Spamer Reis firchen, Gustav Jacoby, A.- Bused 44 J. Appel, Krofdorf46 W. Lein, KleinLinden bei Louis Süßmuth 48 Die für die Herstellung von Baumgruben in der Licher- und Grünbergerstraße erforderlichen Erdarbeiten sollen Montag, d. 20. d. Mts., vorm. 10 Uhr öffentlich vergeben werden. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden auf unserem Bureau Zimmer Nr. 6 zur Einsicht auf. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, find spätestens bis zum obengenannten Zeitpunft an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 2 Wochen. Steßen, den 11. Februar 1905. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. Sonntagsverein für Mädchen. Die Vereinigung der Mädchen findet statt an jedem 54 Sonntag zwischen 2 und 7 Uhr nachmittags im Saale der Kleinkinderschule; die Mädchen können zu jeder Zeit kommen und gehen; von 4 Uhr bis 5 Uhr Karl Post, Wieseck 66 findet gemeinsame Unterhaltung statt mit Gesang, 21/2 " Steinberg Tel. 83. Heinrich Weber Heuchelheim 55 3 W. Fabel und || 11 E. Christ, Wieseck ?? Gustav Jacoby Alten- Buseck 66 Münchener Bürgerbräu- Bier Culmbacher Bier " LöwenbräuDortmunder Union Pilsenerfowie Frankfurter und hiesiges Bier in Flaschen, Gebinden, Selbstschänker( Syphon à 5 Liter). Reelle Preise. Aecht Pilsener Urquell nur in Syphons à 5 Liter. Beinlichste Reinlichkeit der Abfüllung. Für alle Lieferungen Garantie der Originalität. Stadt- Cheater Giessen. Direftion: Steingoetter. Dienstag, den 14. Februar 10. Volksvorstellung Zopf und Schwert. Lustspiel in 5 Aufzügen von Karl Guzkow. 30000 Burts Weizen- Schalen, Weizen- u. Roggen- FutterMehl, Weizen- und Roggen- Kleie stets vorrätig. Daniel Carle, Grünberg Brod- und Feinbäckerei. 1 Kornbrot Ferd. Weiß, Grüningen 2 Kornbrot Karl Spamer 22 Reiskirchen, Wilh. Schimmel Kinzenb.Mühle und Jak. Appel, Krofdorf Ferdinand Weiß, Grüningen 44 W. Lein, KleinLinden 44 Der Brotverkäufer. Dieselben Preise, wie bei den hiesigen Bäckern. Ansprache, Vorträgen. Gute unterhaltende Bücher und Spiele find in großer Zahl vorhanden. Tafelbutter Für den Vorstaud: Dr. Naumaun, Kirchenrat. Ia. naturr. tgl. frisch 10 Pfd. Colli Mf. 8.50, Naturbutter IIa. Mt. 8. 04er Ernte, hell u. hart 10 Pfd. Bienenhonig Colli t. 5.50 3. Probe 1, Butter und Honig Mk. 7.25. Elster Käse bollett, 10 Pid. Colli Mt. 5.Halbfett Mt. 4.-, Kümmelkäse Gießen, den 11. Februar 1905. 3.50, zur Probe 12 Butter u. 12 Tlster Käse Mr. 7. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Joh. Seibel Giessen, Ludwigsplatz empfiehlt sein Lager in Cherry, Portwein, Vino de Wermuth, Samos, Malaga in nur guten Qualitäten. schneeweiß, staub- u. stielfrei DauGänsefedern enreich pr. Bfd. Mk. 1.75, diePfd. Nr. 37. Obe Dend and 120. For Aber g ging, drau und der e Schloß und rufend. D März; wen weldem Tag am nadiften fimplen San Rammerjung gärtner Scha Es war ihr Glüd in spruch; aber megs. Sie hübsche me mal, nur Umweg ge fich nicht b gewifferma Ueberfluß liebenswü ftimmtheit und das an den Anschei mung entge Dem au Strömung moiselle Tri an in die A zur Schau t Fräulein F Nähe bemert fleine lieben den tadellos sich bei seine müßten, den nicht so schn modische Be hätte, wer Trinette be feiner scho bond Gräfin El ein, das si fleinen F Stücksstund Sie faß m haft weiße prachtvolle Band zusar die geeigne stalt zur G fie mit Blic Sprach. Ele uwen Gruusi fonftitutionellen der Kossuth- Fre Franz Koffuth Das war ein talditen gute M mur den Steig ein Sprungbre Führer, dem das gerade t gung gegen ten, fich ein fie hatten i eine Auliff ihnen, ein Kaiser Wiener Ho die borderst bat fidh beet zu unrecht Er fei im Treue ergel auch an der folle Ungar Ständig werde men. Kaiser folger Erzherz Roffuth auf ih Franz Koff lich geworden difchen Magnate selben ff. geschliffen per Pfd. Mt. 2.40, Daunen 3 batten, als fie genügen z. Oberbett per Pfd. Mt. 4 bis 5.50. 1904er Legehühner fracht- u. zollfrei jeder dt. Bahnstation, garantiert lebend. Ankunft, in beliebiger Farbe, 13 Std. m. Zuchthahn M. 25.50. Spitzer, Tluste 104, via Oderberg i. Schles. Doreilig, wollte n Die lepte Stunde