ng. m. 3 Uhr De Feldjagd Sjaale auf rg. fürstl. 9 Uhr an, m. Buchen, Anüppel: eihlaubholz, m. Buchen, ); Wellen: Sholz, 3160 n= 23,23 n.( Fichen den). ußpfab bor caße treuzt 1.9% c Coluhänjer m. Eichen; en, 6 Am en; Wellen: 200 Nadel 1cm Durg, olz( 47 be ichtenbauhol 6,11 Fitm. O von eine anz London artt tamen erschlossen ausgenugt. doch haben. erzielt. Wie usschließlich I( Nustela berwandte billiger ist. eine halbe unter zwei dentlich viel ung um ein rde noch vor ist es nicht on Rußland at, statt nur Miniver ges hrend dieses , einer 300m fibirischen it oder Wisen London im wurden als verschiedenen Baum und geworden, rders fchon und andes egen 15000 Der Zuberei erschiedenen m Gebrauch Jahr eine gemeinen fie je nad Von den Lifte gegen hrt werden. das Stüd Cie Hudson diese Zahl rpelze. Jm och ist der ten. Weit Belze des Mart im utlich die gemeint, beigeleg Belze find men auch ustralische auch das im legten geboten, ein um lohnen de oder als Jen Guanaco en Das An rade, je nach Mit viel cibenfolge d Starfall ge rel, bas in Gaim In einer nberen mit fließenden , die einen ichlag wird erteilt; es en, als von zu werden, e des Fallens Fliegt in einer e Brieftaube eter und ber einem unter von 4000 Stilo gität in cinem telegraphischen ber elettrijde lafche ausgeht fer von 0,0017 ometer. Nr. 11. Insertionspreis: Die einspaltige Betttzelle für ganz OberSeffen, die Kreffe Meßlar und Marburg 108fg. fenft 15 Bfg. Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 fg. Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 98. Fernsprechanschluk Nr. 862. Freitag, den 13. Januar 1905. Gießener 14 Jahrgang. Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pa., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen viertelfährt. Mr. 1.50. Grattebeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Die Notwehr des Soldaten. Aus militärischen Kreisen wird uns geschrieben: Die zweitinstanzliche Verhandlung in Magdeburg gegen den Gefreiten Günther und den Musketier Vogt, die von dem Dessauer Kriegsgericht wegen Aufruhrs und Zusammenrottung zu je 5 Jahren und 1 Tag Zuchthaus und Ausstoßung aus dem Heere verurteilt worden waren, macht in threm ganzen feitherigen Verlaufenden waren, macht in in der Beurteilung ihres Zuſammenstoßes mit dem Unteroffizier Heine zwei Entwickelungsstufen genau voneinander trennen wollte, deren erste sich in einem Tanzsaal abspielte und deren zweite die Straße zum Schauplatz hatte. Wie bekannt, ereignete sich der immerhin traurige Vorfall, der über zwei Menschenschicksale entscheidet, auf einem Tanzboden. Dort verkehrten der Gefreite Günther und sein Freund Vogt in Gesellschaft von zwei jungen Mädchen, die von dem vollständig sinnlos betrunkenen Unteroffizier Heine belästigt und sogar angefaßt wurden. Daraus entwickelte sich der Konflikt, der zunächst einen mehr oder minder harmlosen Charakter hatte und der wohl auch, wenn die Mädchen selber nicht dabei gewesen wären, die wohl durch ihre aufgeregte Entrüstung die Situation verschärft haben, einen friedlicheren Verlauf genommen hätte. Die Frage, ob zunächst zwischen dem Unteroffizier und den beiden Soldaten Tätlichkeiten vorgekommen sind, ist nicht vollständig klar. Jedenfalls aber weiß man so viel, daß der Unteroffizier einem der Soldaten sein Seitengewehr abgenommen hat, das ihm später auf der Straße, wohin ihm die Soldaten gefolgt waren, wieder entrissen wurde. Die Schuldfrage wird sich also voraussichtlich auf Grund der nachweisbaren Vorkommnisse auf der Straße entscheiden. Wenn, wie behauptet wird, der Unteroffizier in der durch ihn selbst geschaffenen heiklen Situation tatsächlich die Waffe gezogen hat, dann muß entschieden auf Grund des Tatbestandes genau untersucht werden, ob nicht Notwehr vorliegt. Den beiden Soldaten steht ganz gewiß das Recht zu, ihre Begleiterinnen gegen fremde Belästigungen in Schuß zu nehmen, auch wenn ein Vorgesegter hierbei in Betracht kommt. Allerdings darf sich dieser Schutz nicht als Verlegung der Subordinationspflicht darKellen. Wenn und so lange er sich in der Form einer gütfichen Vorstellung und eines geziemenden Appells an die guten Sitten darstellte, kann den Soldaten kein Vorwurf treffen. Wenn zudem der Unteroffizier zu dem einmal begangenen Unrecht eines Angriffs gegen die Begleiterinnen der Soldaten, wobei erfahrungsgemäß die Leidenschaften ftets am stärksten wachgerufen werden, auch noch die Brutalität einer mißbräuchlichen Ausübung der Dienstgewalt und das Roheitsvergehen eines tätlichen Angriffs mit gefährlichem Werkzeug beigesellte, so heißt es doch eine übermenschliche Selbstbeherrschung und eine ganz einzig dastehende Selbstverleugnung berlangen, indem man dem Soldaten das Recht einer Abwehr absprechen will. Im bürgerlichen Leben tritt bei der sofortigen Erwiderung eines Angriffs Straffreiheit megen verbaler oder tätlicher Beleidigung ein, weil man annimmt, daß in diesem Augenblick durch Verschulden des Gegners die ruhige Ueberlegung verloren gegangen ist. Man wird also auch selbst bei einem Insubordinationsvergehen diese aus der Berücksichtigung der menschlichen Natur erflossene milde Beurteilung nicht verweigern können. Ein anderes aber ist es freilich, wenn die Soldaten dem Unteroffizier Heine auf die Straße gefolgt sind und dort in einen Konflikt mit ihm verwickelt wurden. Hierüber steht der Beweis noch aus, nachdem die Aussage des einen Beleftungszeugen, des 18jährigen Arbeiters Topp, für unzuberlässig erklärt worden ist. Durch die Zwischenpause zwischen denn ersten und zweiten Konfliktsstadium sind die Soldaten allerdings, wenn sich Tätlichkeiten gegen den Unteroffizier nachweisen ließen, der juristischen Milderung eines Notwehraftes verlustig gegangen. Die öffentliche Erregung wegen des Dessauer Urteils ist auch nicht wegen der Höhe der Strafe entstanden, denn so viel steht sicher, daß die Gehorsamspflicht der Soldaten gegen die Vorgesezten mit gesetzlichen Mitteln geschüßt sein muß und daß deren Verlegung nur durch schwere Strafen gefühnt werden kann. Die Kritik des Laienpublikums sowie auch namhafter Juristen richtet fich lediglich gegen die Aeußerung des Anklägers, daß es für einen Soldaten eine eigentliche Notwehr nicht gebe. Dieser Ansicht widerspricht der Grundsaz, daß in Lebensgefahr die außergewöhnlichsten Schußmittel erlaubt sind, so wie der Hechtsstandpunkt, daß bei Beurteilung der Schuld die menschliche Natur nicht unberücksichtigt bleiben darf. Das unglaubliche Verhalten des Unteroffiziers Heine hat die LeidenShaften seiner Soldaten in einer Sfärfe entfesselt und auch ihre ruhige Ueberlegung derart gestört, daß mit dem strengen Maßstab, wie bei einem wohl überlegten Angriff faum gemessen werden darf. selbst wenn eine Verlegung der Subdination nachgewiesen würde. Der Krieg in Oftafien. Nach und nach treffen jetzt die russischen Gefangenen bon Port Arthur in Nagasafi ein. Die Generale und Admirale, die nicht ihr Ehrenwort gegeben haben, während Der Dauer dieses Krieges den Degen nicht mehr gegen Japan Bu ziehen, werden nach Nagoja gebracht. Wie aus Tokio berichtet wird, haben sich die russischen Soldaten bereits von den schweren Strapazen der Belagerungszeit erholt und sehen recht wohl aus. Interessante Nachrichten kommen eben daher über die Reste der Port Arthurflotte. Die japanischen Offiziere in Port Arthur, die mit der Untersuchung der russischen Schiffe beauftragt sind, berichten über den Zustand dreier Kreuzer, von denen man bisher nichts näheres wußte. Es sind die Kreuzer Gjildit",„ Ros. boinik" und" Sabjaka". Der erstere ist im Westhafen gesunfen, die Masten ragen aus dem Wasser hervor. Der„ Rasboinik liegt in der Nähe des Leuchthauses; man glaubt, daß die Russen ihn selbst in Grund gebohrt haben. Der Kreuzer " Sabjaka" liegt ebenfalls im Westhafen, er ist durch Granatfeuer zerstört. Ferner wurden drei Torpedojäser augenscheinlich auf Grund gesezt und zerstört. Zwei weitere lie. gen 1000 Meter von ihnen entfernt. In der Nähe der letzteren fand man zwei verbrannte Torpedokanonenboote. Nach einem Torpedojäger wird noch gesucht. Explosion einer Mine. Die Aufräumungsarbeiten der japanischen Piontere, die nach Maßgabe der russischen Fortifikationspläne daran gingen, die gelegten Minen unschädlich zu machen, sind nicht ohne Unfall abgelaufen. Eine Kontaktmine explodierte innerhalb eines Forts und tötete zwanzig japanische Soldaten und zwei Pferde. Wie jetzt bekannt wird, warfen die Japaner bon dem Tage an, wo sie den 203 Meter- Hügel erobert hatten, eintausend Bomben nach der belagerten Festung. Die Politik. folonialen Der Zweck der letzten Gefechte auf dem Kriegsschauplate, durch Einkesselung des Gegners diesen unter konzentrisches Feuer zu bringen, scheint nach einer neuesten amtlichen Meldung entschieden gelungen zu sein. Wie aus dieser Meldung hervorgeht, ist offenbar die Hauptmacht der Hottentotten geschlagen und nach der Ostgrenze abgedrängt.. Ein Telegramm des Generals v. Trotha meldet hierüber:„ Nach Meldung des Generals v. Trotha hat Oberst Deimling, von Gibeon kommend, am 3. Januar bei Haruchas, südlich Gochas, am 5. bei Gochas, am 7. anscheinend bei Utifuribis siegreiche Gefechte gehabt. Der Feind ist vermutlich nach Osten geflüchtet. Die Verbindung zwischen Oberst Deimling und Major Meister ist hergestellt." Inzwischen ist auch die Mannschaftsverlustliste aus den Gefechten der Abteilung Meister eingetroffen, eine lange Reihe von Namen, wie sie bis jetzt noch selten zu verzeichnen war.. Es sind 14 Mann gefallen, 25 verwundet, 7 werden vermißt. Es fann nunmehr nicht mehr bezweifelt werden, daß der Gesamtausstand der westfälischen Bergarbeiterschaft sehr wahrscheinlich geworden ist. Schon jetzt sind etwa 85 000 Mann im Ausstand; 60 Schächte stehen still. Die Führer, die auf die Erhaltung des Friedens bedacht sind, haben völlig allen Einfluß verloren. Dagegen ist die Regierung eifrig bemüht, den Frieden zu erhalten; zu diesem Zwecke bereist der Regierungspräsident mit einem förmlichen Stabe das Streifgebiet. Aber die Stimmung der Arbeiterschaft ist zu erregt, als daß noch sicher auf eine friedliche und eine baldige Beilegung des Ausstandes gerechnet werden könne. O Nachdem die deutsche Regierung ihre endgiltige Erklärung über den deutsch- österreichischen Handelsvertrag abgegeben hat, steht nunmehr die Entscheidung über die deutschösterreichischen Handelsvertragsverhandlungen in die Nähe gerüdt. Die österreichischen und ungarischen Minister werden in einer Pester Konferenz sich darüber entscheiden, ob sie auf Grund der deutschen Zugeständnisse einen Vertrag abschließen. Einer günstigen Entscheidung darf man gewiß sein. Dänemark. Der König hat den Führer der linken Reformpartei Christiansen zum Ministerpräsidenten ernannt, der in wahrhaft salomonischer Weise die Gegensätze zwischen dem Kriegs- und Marineministerium aus der Welt schafft, indem er beide Ressorts übernimmt. می England. Die maßgebenden Kreise, darunter der Herzog von Connaught, Premierminister Balfour, Lord Rosebery, Lord Spencer und Campbell Bannermann, bemühen sich um Anknüpfung guter Beziehungen zwischen Deutschland und England. Zu diesem Zwecke ist die Gründung eines deutschenglischen Klubs in Aussicht genommen. Spanien. In verschiedenen Provinzen sind Arbeiterunruhen ausgebrochen. Anlaß dazu: Eintreibung rückständiger Steuern. Rufsland. $ An der deutsch russischen Grenze sind Berüchte derbreitet, daß ein Anschlag auf das Leben des Zaren versucht, aber nicht ausgeführt worden sei. In der Tat ist gerade an der Westgrenze eine lebhafte Unruhe im Volfe zu spüren. In Czenstschau ist eine Straßendemonstration vorgekommen, bei der einige Sicherheitswachleute getötet wurden. Es sollen aber noch größere Demonstrationen bevorstehen. Türkei. Aus verschiedenen Anzeichen ergibt sich, daß die neueste Politik des Sultans entgegenkommend gegen die Reformmädie, aber sehr schroff gegen die unzuverlässigen Regierungen im Balkan ist. Er hat sich bereit erklärt, die Nontrafte mit den 23 neuen von den Reformmächten ihm förm lich aufgezwungenen Gendarmerieofskzieren zu vollziehen, verlangt aber andererseits von den Balkanregierungen, daß sie ihre Bandenführer zur Verantwortung ziehen. Inbetracht kommen hierbei der ehemalige bulgarische Schulinspektor Gruew und der Serbe Mitka, die beide eine maßgebende Rolle bei den macedonischen Aufrührern spielen. Serbien hat brav die Weisung befolgt und Mizka nach Belgrad geTodt, gefangen genommen und dann in Kragujewazz in Nummero Sicher gebracht. Allein Bulgarien, das überhaupt bei diesem ganzen macedonischen Aufruhr eine doppelzüngige Rolle spielt, hat sich geweigert, Grunw, der sich frei im Lande bewegt und gegen die Superänität der Türkei heßt, aus unbekannten Quellen auch seinen Unterhalt bezieht, zur Verantwortung zu ziehen. Infolge dessen sind die Beziehungen zwischen Konftantinopel und Sofia sehr gespannt. Amerika. Die Schiedsgerichtspolitik des Präsidenten Roosevelt findet doch nicht so glatte Annahme, wie die Urheber dieser neuen amerikanischen Polittk vielleicht angenommen haben. Die Senatoren der südlichen Staaten befürchten nämlich, daß eventuell auch die von ihren Heimatstaaten ausgegebenen Papiere eventuell einer schiedsgerichtlichen Regelung unterworfen werden müssen und riefen deshalb dem stürmischen Präsidenten ein energisches Stopp zu. Der Präsident wird infolgedessen vielleicht seine Schiedsverträge zurückziehen, obwohl er diese und eine starke Flotte für die beste Friedenssicherung hält. Hof und Gesellschaft. Der Kronprinz, der einige Tage erfältet tar und einige Tage das Zimmer hatte hüten müssen, wird seinen Dienst wieder übernehmen. Wie verlautet, will der Raiser das Rittergut Groß- Glienicke, an der Chaussee zwischen Potsdam und Spandau gelegen, für den Kronprinzen antaufen. Generalleutnant Graf Wilhelm von Moltke ist infolge eines Schlaganfalls gestorben. Graf Wilhelm war der Erbe des Feldmarschalls. Er war Kommandeur der 20. Division. Aus seiner Ehe mit einer Gräfin Bethusy- Huc sind drei Söhne entsprossen, von denen der älteste, der nach dem Feldmarschall Hellmuth heißt, die Kreisauer Begüterung erbt. Heer und flotte. Die neuen Artillerieſchulschiffe. Das Reichsmarineamt bricht mit dem Brauch, ältere Schiffe umzubauen und als Artillerieſchulschiffe zu verwenden. Die ehemaligen Glattdeckkorvetten scheiden ars der Schiffsartillerie aus. Den Anfang macht die„ Carola", die am 9. d. M. auf der Nordseestation außer Dienst trat. Für die„ Carola" übernimmt der neue Kreuzer Undine" die Tätigkeit als Schnellladefanonenschiff. Das nene Linienschiff Schwaben" wird Artillerieſchulschiff an Stelle des Mars". Somit unterstehen der Inspektion der Schiffsartillerie drei moderne Ausbildungsschiffe: das Linienschiff„ Schwaben", der große Kreuzer Prinz Adalbert", der kleine Streuzer Undine". 〃 Deutfcher Reichstag. ( 116. Sizung.) CB Berlin, 12. Januar. Bei der heute fortgesetzten zweiten Beratung des Justiz etats trat zunächst der Abg. Dr. Ablaß von der Freisinnigen Volkspartei mit Wärme für die Schwurgerichte ein, die mit Recht populär seien, da sie allein dem Unschuldigen die genügenden Garantieen gewähren. Der Redner geißelte auch mit scharfen Worten die neuerdings häufig beobachtete Neigung der Gerichtsvorsitzenden, an den Urteilen der Geschworenen Kritik zu üben; er führte einzelne besonders prägnante Fälle an und bezeichnete die Aeußerungen der Vorsitzenden als Ungehörigkeiten und grobe Verstöße gegen das Taktgefühl. Diese Wendungen machte sich der Staatssekretär des Reichstags Dr. Nieberding natürlich nicht zu eigen, aber in der Sache stimmte er dem Abgeordneten vollkommen zu. Kritik an den Geschworenenurteilen zu üben, sei nicht Aufgabe der Schwurgerichts- Vorfizenden, die am besten fäten, sich überhaupt jeder nicht zur Sache gehörenden Bemerkung zu enthalten. Nachdem darauf der bayerische Bauernbündler Hilpert der Einführung der Berufung gegen Urteile der Straffammern das Wort geredet hatte, brachte der freisinnige Volksparteiler Kämpf das Hauptsächlich die Kaufmannswelt interessierende umständliche Verfahren beim Wechsel protest zur Sprache und erhielt vom Staatssekretär die erfreuliche Antwort, daß bereits einleitende Schritte zur Vereinfachung geschehen wären. Dann betrat, auf der rechten Seite mit Aeußerungen lebhaftesten Mißfallens empfangen, der Sozialdemokrat Stadthagen die Rednertribüne, um seiner Gepflogenheit gemäß eine mehrstündige Rede zu halten. Er führte eine große Anzahl von Gerichtsverhandlungen an, um nachzuweisen, daß zwischen den Anschauungen der Justiz und des Volkes ein tiefer Abgrund klaffe. Den breitesten Raum in seinen Ausführungen nahmen die sogenannten Oldenburger Ruhstrat- Prozesse ein, die dem Nedner Anlaß zu heftigen Angriffen gegen den oldenburgischen Justizminister Rubstrat und gegen den oldenburgischen Richterstand gaben. Die Diskussion, die morgen noch fortgesetzt wird, verflachte schließlich in Einzelheiten. Nah und Fern. Eine Wolfsjagd in Ostpreußen. Im Gebiet der Ober: försterei Schmalleningten hanste seit einiger Zeit ein ante Rußland übergetretener Wolf, der den Rehbestand der Försterei ernstlich gefährdete. Mehrere Stück Wild waren der gefräßigen Bestie bereits zum Opfer gefallen, ehe es gelang, Meister Siegrim festzumachen". Eine Jagdgesell schaft von 18 Mann machte sich darauf an die Erlegung des Baubtieres und brachte es auch glücklich zur Strecke. A Irrtümlich als Spion verhaftet wurde in Nagasaki ein curopäischer Kaufmann, der Geschäfte halber nach Japan gekommen war. Da er die Mandschurei von früheren Ge: schäftsreisen her genau kannte, so fragen ihn Mitreisende nach deren geographischen Verhältnissen, der Position der Truppen usw. aus. Japanische Bahnbeamte hörten der Unterhaltung zu und denunzierten den Kaufmann als Spion. Er wurde in Haft genommen und konnte erst nach Yangwierigen Verhandlungen seine Unschuld an den Tag Tegen. Aus dem Gerichtsfaal. § Zu Tode verurteilt wurde in Schneidmühl die underehelichte Micheline Urbaniak aus Kreuz. Die Verurteilte hat im vorigen Jahr den Heinen Sohn eines höheren Justizbeamten ermordet. Wegen Blutschande mit ihrem eigenen Bater sowie mehrerer Diebstähle wurde sie außerdem zu 4 Jahren Zuchthaus verurteilt. ):( Eine unsinnige Wette hat einem Fabrikarbeiter in Josephshütte in Böhmen das Leben gekostet. Er wettete mit einem Arbeitskollegen, daß er imstande sei, 100 Gläschen Schnaps hintereinander auszutrinken. Als er das 40. Glaz getrunken hatte, stürzte er zusammen und starb kurz darauf, infolge Alkoholvergiftung. Der Verstorbene hinterläßt Frau und fünf unversorgte Kinder. § Wegen versuchter Befreiung vom Militärdienst wurde von der Straffammer in Beuthen der Arbeiter Poloczek zu 22 Jahren Zuchthaus verurteilt. Er hatte dem Rekruten Strzipak ein Glied des Zeigefingers der rechten Hand abgehackt. Die Tat geschah mit Einwilligung des Rekruten, der vom Militärdienst loskommen wollte. § Ein neuer Prozeß gegen den Grafen Pückler kam vor der Strafkammer des Berliner Landgerichts I zur Verhandlung. Die Anklage geht auf Aufreizung zum Ungehorsam wider die Gesetze, begangen durch die Reden des Grafen Pückler. Zunächst versuchte der Angeklagte, einen Richter, der einen jüdisch klingenden Namen führt, wegen Befangenheit abzulehnen, obwohl dessen Eltern schon getauft waren. Der Antrag wurde abgelehnt. Dann sprach Graf Pückler bon seiner Mission für eine gottgewollte Sache", ohne die er nicht so lange im Kampfe hätte aushalten können. Von Giftmorden, die gegen ihn geplant gewesen, sei er, so behauptet Pückler, durch göttliche Warnung gerettet, und zwar Im Gebet. Ein neuer Enoch Arden. In Birmingham hat sich eine Ehetragödie zugetragen, die an Tennysons berühmter Roman Enoch Arden erinnert. Vor zwanzig Jahren hei ratete dort ein gewisser Wilson ein junges, anmutiges Mäd chen. Zwei Jahr nach seiner Verheiratung begab er sich nack Australien, Frau und Kind zurücklassend. Ueber ein Jahrzehnt ließ er nichts von sich hören und wurde infolgedessen für tot erklärt. Seine Frau hatte einen angesehenen Archi jeften fennen und lieben gelernt, und da Wilson für tot er flärt worden war, heirateten sie. Vor kurzem tauchte aber Wilson in Birmingham wieder auf und forderte seine Gattin zurück. Diese löste jedoch den Konflikt, indem sie Gift nahm. " - - δι Meldung a mordung ftanden. Nach new geftrigen Mel mittag nad C Kriminalfommi find bereits he G. H. Groß ift die 8 intereffiert jedo Hand am fi.be eingelegt werden, eine vollständige Neupflasterung unserer Straßen. Der bisherige Lieferant von Pflastersteinen, Bf ffer in Annerod, erhielt zum früheren Preis bon 20 mt. pro kbm weiteren Zuschlag. Der Geländeaustausch mit Ed. Klinkel an der Keplerstraße fand Genehmigung; desgleichen ein mit den Gg. Wilhelm Ferber'schen Eheleute abgeschlossener Rauf eines fleinen Geländeftreifens an der Schloßgasse, welches. der Stadt für die späteren Dispositionen über jenen Komplex schon jetzt für wichtig erscheint. Die Lieferung der Rechen für die Kläranlagen bekommt unter 3 Bewerbern für 5378 Mt. die Firma Beck& Henkel in Kassel, dte Firma Geyer- Karlsruhe hatte über 10,000 Mart gefordert. Im Gebäude des Realgymnasium find zwei weitere Schulräume zu Unterrichtszwecken erforderlich, da sich von Ostern ab die Schülerzahl so vermehrt. 3500 Mark werden bewilligt. Die jetzt allgemein als Gailsche Privatstraße befannte Straße hinterm Nahrungsberg wird laut Beschluß nunmehr Henselstraße und die von der Frankfurterstraße rechts ab nach dem Bahnübergang( gleich nach der Wilhelmstraße folgend) führende Straße jezt Friedrichstraße heißen. Die Wirtschaftsgesuche des Peter Berg für Bahnhofstraße 11, des Friedrich Euler für Kaplansgasse 21, des Joh. Gg. Seipp für Gr. Steinweg 12, der Maria Wölfing für Liebigstraße 68 und des Joh. Alt für Bruchstraße wurden debattelos genehmigt. Zum Schluß fam Stadtverordneter Kirch auf den projektierten Central Zuchtvieh markt § Wegen disziplinarischen Vergehens wider einen Vorgesetzten verurteilte das Kriegsgericht in Danzig den Musketier Franzel vom Infanterie- Regiment Nr. 175 zu 2 Jahren 2 Monaten Gefängnis. Er hatte in einem Tanzlokal den Sergeanten Kordieski den Gehorsam verweigert, ihn tätlich angegriffen und versucht, sich der Gefangennahme zu widersetzen. Sihung der Stadtverordneten Gießens. Gießen, den 12. Januar 1905. Der Sitzungssaal zeigte dieses Mal ein volles, beweg= licheres Leben als in der zweiten Hälfte des vergangenen Jahres, einesteils waren die bisherigen sog. alten Stadtverordneten fast vollzählig erschienen( nur Dr. Gutfleisch fehlte entschuldigt, derselbe ist als Kommissionsmitglied jetzt in Darmstadt sehr nötig) und dann wur en auch die zum ersten Male anwesenden 6 neuen Stadtväter in ihr Amt eingeführt. Außer dem Oberbürgermeister Mecum waren ferner vertreten die beiden Beigeordneten Georgi und Curschmann( Beigeordneter Heyligenstaedt weilt in seine Eigenschaft als Reichstagsabgeordneter zur Zeit in Berlin, er fehlte also noch.) Anwesend waren demnach im ganzen 31 Herren. † Die Unsicherheit in Russisch- Polen nimmt täglich zu Zahlreiche Mord- und Raubtaten werden wieder gemeldet. So wurde in dem Dorfe Konslai ein 80jähr. Mann mitsaml seiner 75jährigen Frau ermordet. Die Leichen wurden von den Mördern in Stücke gehackt und in Säcken gepackt. In Lodz wurde ein Einwohner mit durchschnittenem Halse auf. gefunden, der Täter entkam. In Klimentow drangen be waffnete Räuber in die Wohnung eines Steigers ein, ber wundeten den Ueberfallenen schwer und beraubten ihn seiner gesamten Ersparnisse im Betrage von über 3000 Rubeln. Dieselben Räuber überfielen dann noch einen Hausbesitzer und zwangen ihn ebenfalls zur Herausgabe seines gesamten Geldes. - - haben fich der S Verein Gi geftern im Ca erworben, wi fchon dartat. mufe nach Fo Seligkeit will unferen Alaffil von den Mod nicht für alle" Alfo immer nur fein Hindernis n frantenlos die Gefeßes und B mehr bebedt. U ausgiebigften Ge rif barzustelle licherweise nicht lyrischen Schri und wieder eine bewußt von der wieder so wun Sprungen. moderne Dichte zu sprechen und interpellierte hierbei den Oberbürgermeister, warum der Landwirtschaftliche Provinzialverein auf seine sett sehr langer Zeit an die Bürgermeistei gerichtete Anfrage: ob Gießen sich eventuell für Uebernahme des Marktes interessiere, noch keine Antwort erhalten habe. Rommenden Montag hat der betr. Ausschuß schon Sigung und es kann sehr leicht werden, daß uns Bußbach zuvorkomme. Unsere Leser werden sich erinnern fönnen, daß es sich bei der Plazfrage um Erfüllung verschiedener Bedingungen: als Errichtung einer großen Ausstellungshalle, Stellung von Lagerftreu 2c. handelt. 8weifellos wird der Bentral- Buchtviehmarkt der Stadt, wo er abgehalten wird, großen Nußen bringen. D.-B. Mecum erwiderte, daß über diese Angelegenheit erst in der nächsten(!) Stadtverordnetenfißung verhandelt werden Oberbürgermeister Mecum eröffnete kurz nach 4 Uhr die Sigung begrüßte die Versammlung in der ersten Sigurg im neuen Jahre, drückte seine Freude darüber aus, daß von den alten Herrn durch die Wahl keiner verloren gegangen ist, dankte ihnen namens der Stadt für die unermüdliche Arbeit, welche sie im abgelaufenen Jahre erledigt haben und begrüßte dann die neuen Herren im Namen der alten Kollegen. Er ermahnte die letzteren besonders daran, daß die Mitbürger ihnen ein großes Vertrauen übertragen und die größte Ehre, welche die Bürgerschaft vergeben fann, er wiesen haben; mit Uebernahme der Wahl haben sie aber auch eine große Verantwortung auf sich genommen, nicht die Interessen Einzelner oder einzelner Bezirke sollen sie vertreten, sondern mit Unparteilichkeit das Wohl der ganzen Stadt im Auge haben und demgemäß beschließen. Hierauf wurden die wiedergewählten Stadtverordneten: Auf der Spur des Mörders. Unter dem Verdacht, den Mord an der Witwe Sinnig in der Wilhelmshavenerstraße in Berlin verübt zu haben, ist der 22 Jahre alte Arbeiter Emil Tschirner verhaftet. In einem Goldwarengeschäft in Moabit hatte der junge Mensch versucht, eine Damenuhr zu berkaufen oder zu versezen. Auf Veranlassung des Geschäftsinhabers wurde er verhaftet. Auf der Wache fand man in seinen Taschen Brosche, Armbänder und Uhrkette, die der ermordeten Frau Sinnig gehört haben. Es ist festgestellt, daß er im Sinnig'schen Cigarrengeschäft öfters gekauft, die Witwe auch angeborgt und seine Uhr bei ihr versetzt hat. Tschirner leugnet, irgend etwas Böses getan zu haben. Er will die Schmucksachen an einer Straßenede in Moabit ge. funden haben. Mißbrauch der Amtsgewalt wird für den Gerichts. diener Hartmann in Stadtoldendorf im Braunschweigischen böse Folgen nach sich ziehen. Er hatte die Aufsicht über das Gerichtsgefängnis und hatte gegenüber einer dort internierten Arbeiterfrau aus Dreesen seine dienstliche Gewalt arg mißbraucht. Hartmann hatte sich längere Zeit das Schweigen des Ehemannes durch Zahlung von Geldsummen er. kauft. Als er dazu nicht mehr imstande war und mit den Schweigegeldern im Rückstande blieb, erstattete der Ehemann Anzeige, worauf die Verhaftung des ungetreuen Beamten etfolgte. Faber, Haubach, Heichelheim, Jughardt, Kirch, Krumm, Loos, Petri und Wallenfels( Dr. Gutfleisch fehlte wie schon erwähnt) unter Hinweis auf ihren schon früher geleisteten Eid durch Handschlag und die neugewählten Stadtverordneten: fönne. - Lokales. 13. Januar 1905 [ Der Nachdruck unserer mit besonderen Zeichen versehenen Original- Artikel is nur mit der genauen Quellen- Angabe gestattet.) Dr. Ebel, Eichenauer, Gabriel, Medizinalrat Dr. Haberforn, Helm und Geheimrat Prof. Dr. Wimmenauer jeder einzelne unter Eid und Handschlag vom Oberbürgermeister Mecum in ihr Amt eingeführt. Die ganze Versammlung hatte sich während dieses feierlichen Attes von den Sigen erhoben. - - ** Unsere gesterige Meldung über die Ernennung des Präsidiums der Kriegerkameradschaft Hafsia" ist dahin zu erweitern, daß der Großherzog in Uebereinstimmung mit den Wünschen der Kriegerkameradschaft den Generalleutnant z. D. Hof zum ersten Präsidenten, den Major a. D. Beck zum ersten stellvertretenden Präsidenten und den Medizinalrat Dr. Vogt zum zweiten stellvertretenden Präsidenten dieses Verbandes ernannte. ** Die japanischen Gäste, welche bei uns am Montag, den 16. Januar, im Stadtheater ein Gastspiel absolvieren, bieten uns die seltene Gelegenheit, gleichzeitig zum erstenmal Original- Geishas, die wir bis dato nur aus den Berichten von Weltreisenden tennen, in ihren Tänzen aus eigener Anschauung fennen zu lernen. Speziell die von der bei uns gastierenden Truppe mitgeführten Tänzerinnen gehören sowohl durch ihre persönliche Anmut, als auch durch ihre graziösen Tänze zu den hervorragendften Vertreterinnen ihrer Kunst und bilden so in ihren zarten Erscheinungen einen zwar scharfen aber desto interessanteren Kontrast zu den stark realistischen Szenen der japanischen Schauspieler. Der oft genannte grausame japanische Selbstmord, das Harifiri, wirst ein charakteristisches Bild auf das begabte japanische Volt, welches trotz der glänzenden fulturellen Fortschritte sich größtenteils als treue Anhänger des Buddismus bewährt und mit zäher Kraft an Jahrtausende alten Traditionen festklammert. wefen, hätte er auch an ihren der Dichtung füllten die dra mann auf. D bollendet, fie al übergeben; es if feine weitere Ho nach der Gri Sendomir" bea feine Leidensgef im Traume. Sendomir überwi Chetragödie ih Mönch, für sein lebat dankend ab Der niemand an ift, in ein Gest Beginnen an der buntle Bendung Chorgefang der und der Gaft f nun ein böse Bendungen b Anechtes zu d träumt bis zur Chebrecherin ein worfen wird; e Anecht. Dura aus der Kirche d fhüttelt fich bo pu purn funfeind inne und durch Beifallsfalve. S Hauptmann teil gelangen Herrn T chaftlich und wol ihm auch fonft möchten. Herr ausgezeichnete > Der Nanbmörder Hudde, bleibt nach wie vor dabei, daß er den Mord an dem katholischen Pfarrer Thoe bes in Heldenbergen in der Nacht zum 12. November vorigen Jahres nicht verübt habe. Es wird Sache der Staatsanwaltschaft in Gießen sein, ihn zu beweisen, ob er den Mord wirklich ausgeführt hat; die gegen den Verhafteten schon früher vorgebrachten Verdachtsmomente sind jedenfalls so schwerwiegender Natur, daß Hudde sehr große Mühe haben wird, seine Unschuld zu beweisen. Hudde hat sich schon einige Zeit in Aachen aufgehalten; er logierte zunächst in einem Hotel in der Nähe des Rheinischen Bahnhofs, er frequentierte ein hiesiges Konzerthaus fleißig und wurde von der Kciminalpolizei schon lange im Auge behalten. Die Verhaftung fonnte aber erst am Dienstag Morgen in der Frühe in einer in der Peterstraße gelegenen Herberge durch mehrere Kriminalbeamte und Schußleute erfolgen, weil Hudde, vermutlich um Erlangung neuer Subsistenzmittel, immer wieder ganz unverhofft Abstecher in die weitere Umgebung, angeblich bis an den Niederrhein gemacht hat. Gelegenheit solcher Abstecher tam er dann auch in die Dürener und Jülicher Gegend, wo er in Kirchen nnd Pfarrhäuser einbrach und Geld raubte. Ueberhaupt hat fich Hudde seit Monaten herumgetrieben und Bekannt sind seine gestohlen, wo er eben konnte. Raubzüge an den Rhein, die er mit einem Stomplizen unternommen hat, und die dazu geführt haben, daß die Behörden die Geistlichkeit, denen er mit Vorliebe Besuche abgestattet hat, vor ihm warnte. Da auf die Ergreifung Huddes eine Belohnung von 1000 Mart gesetzt war, haben die hiesigen Kriminalbeamten wahr lich einen für sie lohnenden Fang gemacht, der ihnen aufrichtig zu gönnen ist. Nach einer neueren Hierauf ging man zur Tagesordnung über. Der Oberbürgermeister teilt mit, daß die umgeänderte Gehaltsstala der Lehrer und Lehrerinnen von Gießen von Ministerium genehmigt sei. Die Stadtverordneten hatten es der Bürgermeisterei freigestellt das Wahlkomitee für die demnächst stat findenden Wahlen, zu den Kaufmannsgerichten nach Gutachten zu besetzen. Es ist darauf bestimmt worden aus den selbständigen Kaufmannstreisen die Herren Emil Fischbach, Karl Röhr, Robert Imhäuser und Emil Horst; von den Gehilfen: Richard Hünig, Karl Schwarz, Heinrich Grosch und Paul Eckoldt. Direktor Bergen, welcher sich im vergangenen Jahre einer Staroperation unterzogen hatte, ist jetzt wieder soweit hergestellt, daß er in etwa 14 Tagen seines Amtes in vollem Umfange wieder walten fann. Es erfolgte dann eine Auslosung verschiedener Die Punkte 6-8 betc. BauSchuldverschreibungen. gesuche von Ruckstuhl und Fröhlich sind zurückgezogen worden. Fabrikant Karl Löttgen will auf seinem Grundstück an den Bahnhöfen einen Lagerschuppen errichten, desgleichen die Gebrüder Kahl auf ihrem Gelände an der Frankfurterstraße und Gg. Wallenfells hinter seinem Hause an dem gemeinschaftlichen Uebergang ein kleines Gebäude, mehr eine Ueberdachung. Alle drei Gesuche werden bedingungsweise genehmigt. Die Hammstraße vom Gailfuß'schen Bahnübergang bis an die Hammstraße wird mit Kleinpflaster belegt; die erforderlichen 8000 Mart werden bewilligt. Für Umpflasterung der Weftanlage vom Selterstor bis an die Bahnhofstraße, des Marktplagteiles von der Schulstraße bis an den Kirchenplaz und der Walltorstraße werben 12 000 Mart bewilligt. Beigeordneter Georgi macht aber zur Bedingung, daß in diesen Straßen erst sämtliche Hausanschlüsse erfolgt sein müssen, ehe mit der Pflasterung begonnen wird. Stadtverordneter Kirch war jetzt nur für größere Reparaturen und will später, wenn die elektrische Straßenbahn beschlossen ist resp. deren Gleise Ein Familien- Geheimnis bildet in Brüssel das Tages. gespräch. In der Wohnung des Cabaretbesizers Schlossermacher brach in der Nacht Feuer aus, dem die Frau Schlossermacher zum Opfer fiel. Sie wurde von der Feuerwehr als halbverkohlte Leiche in einem Zimmer der Wohnung aufgefunden. Der Mann konnte sich mit seiner Fletnen Tochter durch das Fenster retten. Er gibt an, Streit mit der Frau gehabt zu haben, in dessen Verlauf die Petroleumlampe umgefallen sei. Im ersten Schrecken habe er sich imd sein Kind gerettet und gedacht, die Frau würde schon für sich selber sorgen. Der Untersuchungsrichter nahm indessen Schlossermacher in Haft, da Grund zu der Annahme vorhanden ist, daß es sich hier um ein noch unaufgeklärtes Familien- Geheimnis handelt. Tages- Chronik. Im Ausstands- Gebiet der russschen Naphta. Industrie sind 3 Bohrtürme und eine Anzahl Werke nieder. gebrannt. Eine Räuberbande hat einen Güterzug der Jekaterin Bahn in Rußland überfallen und ausgeraubt. - Infolge des großen Andrangs von Einlegern dei Newyorker Sparbanken, die ihre Zinsen holen wollten, ent stand das Gerücht, daß die Banken unsicher seien, und e fam zu Tumulten, bei denen viele Personen verletzt wurden - - - bejonders Lilien Rorretten, aber er. Erwäh Brantfahrt, Lob Bilhelm Busch, Je tam Geo XCberm im Ja 190 worden w des Handw hierauf feit wurde, daß nunmehr die fich das B Statistische G feitherigen erhalten. ie für die etc. ausgefte 3ugegangen fi beitergegeben zu beantworte biele der Inn Bahl der Fra Seiten) in d zu behandeln, fuchung über außerordentlich Innungen n geben, fid übe informieren, Darmstadt herzogtum He 20. laufenden 9 unferer Pflafter en Preis Gelände aße fand Wilhelm fleinen Der Stadt bler idon er Rechen bern für affel, die O Mart find zwet forderlich, vermehrt. allgemein hinterm Sensel. rechts ab elmitraße e heißen. Bahnhof gaffe 21, r Maria Alt für Bum ojettierten rgermeister, auf feine te Anfrage: 8 Marties Rommenden nd es fann me. Unfere i der Plaz : als Er chtviehmarkt en bringen. egenheit erft delt werden ar 1905 Artifel if au mennung des a" ist dahi reinstimmung en General den Major ten und den Ivertretenden Sei uns am ein Saftspiel , gleichzeitig ir bis dato in ihren Speziell mitgeführten liche Anmut vorragendfa Meldung aus Aachen hat Hudde die Er-| Die Tagung, welche im Gartensaal des städt. Saal-| fallende Verminderung unserer Standvögel mordung des Pfarrers Thoebes eingestanden. Nach neuester Nachricht wird, entgegen unserer gestrigen Meldung, Hud de doch schon morgen Nachmittag nach Gießen transportiert. Ein Darmstädter Kriminalfommissar und zwei Gendarmen von Gießen find bereits heute zu dem Zwecke nach Aachen gereist. G. H. Moderner Dichter- Abend in Gießen. Groß ist die Zahl der Freunde, größer noch die der Gegner, interessiert jedoch jeder durch die moderne Dichtung, der die Hand am fi.Sernden Pulsschlage unserer Zeit hält, und so haben sich der Kaufmännische und der OrtsgewerbeVerein Gießen ein unbestrittenes Verdienst mit dem gestern im Café Leib veranstalteten modernen Dichter- Abend erworben, wie auch die außerordentlich gute Saalbeseßung schon dartat. Wer die Erzeugnisse der modernen Dichter: muse nach Form und Inhalt bewerten will, darf bei seiner Seligkeit willen nicht etwa die ästhetischen Maße wie bei unseren Klassikern mitbringen, denn die sind veraltet und von den„ Modernen" mit fühnem Griff„ eins schickt sich nicht für alle" längst in die Rumpelkammer expediert worden. Also immer nur flott über die Barriere hinweg, es gibt tein Hindernis mehr! Heißa, welche Lust, so zügellos und schrankenlos die Welt zu durchfliegen, die sich täglich mit mehr bedeckt. Und man hat von dieser Zügellosigkeit den ausgiebigsten Gebrauch gemacht, man hat alles und jedes lyrisch darzustellen versucht und als die Lyrik dabei begreiflicherweise nicht ausreichte, ging man ganz einfach zur lyrischen Schrifftellerei über. Aber doch erklingt hin und wieder eine Saite so hell, so jubelnd, so föniglich sieges bewußt von der Kraft des modernen Menschen und dann wieder so wund, so todeswund, als sei die Saite zersprungen. Georg Tritschler, der gestern Abend moderne Dichter zitierte, wäre einseitig und nicht ehrlich ge- baues stattfinden soll, wird nach den bisher eingegangenen Anmeldungen zahlreich beschickt werden, etwa 130-150 Vertreter dürften aus den verschiedenen Teilen des Großherzogtums an der Tagung teilnehmen. Es ist in Aussicht genommen, daß ein Referat über den Fragebogen erstattet wird mit gleichzeitiger Erläuterung der einzelnen Fragen; hieran wird sich eine Besprechung anschließen, welche etwa noch zustellende Fragen zur Erledigung bringen wird. Die Tagung wird aber nicht nur für die fraglichen Erhebungen von Bedeutung sein, sie dürste gleichzeitig für die Teilnehmer, welche sich bei dieser Gelegenheit fennen lernen und gegenfeitig näher treten, von Interesse sein. verbunden. L Unter der Firma Dberhessische GeflügelzuchtMast- und Berwertungs- Genossenschaft m. b. H. Mast- und Berwertungs- Genossenschaft w. b. 5. in Friedberg" wurde gestern zu Friedberg eine Gesellschaft besondere von Eiern, in die Hand zu nehmen. Ueber den gegründet, welche den Zweck hat, die Geflügelproduktion, insSitz der Genossenschaft sind endgültige Beschlüsse noch nicht gefaßt; da hierfür die Abſagverhältnisse maßgebend sein müssen. Die Mitgliedschaft fönnen Privatpersonen, Vereine und Genossenschaften, welche mindestens einen Geschäftsanteil übernehmen, erwerben. Der Geschäftsanteil ist auf 50 Mr. festgestellt und ist hiermit eine Haftſumme von 100 Mart Beflügel und Geflügelprodukte bis zur Höhe von 100 Mart Jeder Geschäftsanteil gibt die Berechtigung, durch die Genossenschaft zu verwerten. Da es erwünscht erscheint, daß das neue Unternehmen im Interesse unserer oberhessischen Geflügelzucht eine möglichst weite Ausdehnung erhält, wollen wir darauf aufmerksam machen, daß weitere Auskunft die Herren Defonomierat Hoffmann in HofGüll bei Lich, F. Leipold in Münzenberg, Dekonomierat Leithiger in Alsfeld, August Schwan in Gießen, Gutspächter Bornemann in Obbornhofen, Lehrer Kaup in Klein Karben und Dekonomierat Schlente in Friedberg erteiler, und daß dieselben auch Anmeldungen zum Beitritt bis auf weiteres entgegennehmen. Besonders die Geflügelzuchtvereine sollten die günstige Gelegenheit nicht vorübergehen lassen, die Angelenheit in ihren Versammlungen zu besprechen und darauf hinwirken, daß recht viele Landwirte Mitglied der Genossenschaft werden. - Beglar soll eine Lotterie mit einem Reinertrage von ** Lotterie. Zur Wiederherstellung des Domes in 650 000 mt. veranstaltet werden, deren Lose in ganz Preußen vertrieben werden dürfen. verschärften Maßnahmen durch das preußische Lotterie- Geseß stößt der Vertrieb der Lofe der Hessisch- Thüringischen halb mit Preußen, wie auch bereits von anderen nordLotterie auf immer größere Schwierigkeiten. Es wird desdeutschen Staaten eine Lotteriegemeinschaft angestrebt.( Bu wünschen wäre es, daß auch der Partitularismus auf diesem Gebiete im deutschen Vaterlande zu Ende ginge D. Red.) = r Grünberg. Vor einigen Tagen fiel einem Bierfuhrmann ein gefülltes Faß auf den Fuß, sodaß derselbe bedenklich gequetscht wurde. -r: Lauter, 12. Januar. Gestern fiel der Landwirt Sch. von hier so unglücklich von dem Lager in seiner Scheuer, daß das Schlüsselbein gebrochen wurde. r. Laubach, 13. Januar. Als habe ein Roman schriftsteller die Fäden verwoben, liest fich die folgende Mitteilung, die uns aus Laubach zugestellt wird: von Lager: wesen, hätte er uns nur ihre reinen Perlen gezeigt und nicht auch an ihren Schwächen auf die Gefahren der Verwilderung der Dichtung hingewiesen. Den ersten Teil des Abends füllten die dramatischen Scenen„ Elga" von Gerh. Hauptmann aus. Der Dichter hat die Fragmente bereits 1896 bollendet, sie aber erst in jüngster Zeit der Deffentlichkeit übergeben; es ist deshalb anzunehmen, daß Hauptmann auch feine weitere Hand daran legen wird. Die Scenen sind nach der Grillparzerschen Novelle Das Kloster von Sendomir" bearbeitet, aber Graf Staschensti erzählt nicht seine Leidensgeschichte, sondern der Ruter erlebt sie selbst im Traume. Als ihm abends das Turmgemach im Klofter Sendomir überwiesen ist, in dem vor Jahren die Staschenstische Chetragödie ihren Abschluß fand, erscheint noch ein Mönch, für seine Bequemlichkeiten zu sorgen. Der Ritter lehnt dankend ab und zeigt große Lust, sich mit dem Mönch, der niemand anders als der unglückliche Staschenski selber ist, in ein Gespräch einzulassen. Aber bald scheitert sein Beginnen an der Einsilbigkeit des Mönches und nur einzelne bunfle Wendungen werden dem Ritter. Draußen erschallt Chorgefang der Mönche, der dienende Bruder eilt davon und der Gast schläft ein. Während des Schlafes äfft ihn nun ein böser Traum, in dem sich die rätselhaften Bendungen des Mönches mit den Erzählungen seines Anechtes zu dem Leidensbilde Staschenstis verweben. Er träumt bis zur graufigen Ecene im Turngemach, wo die Chebrecherin einer wahrhaft satanischen Treuefrage unter worfen wird; er will laut aufstöhnen, da weckt ihn sein Knecht. Durch das Fenster fällt fahler Morgendämmer und aus der Kirche schallt der Chorgesang der Mönche. Der Rittter schüttelt sich vor Grausen und sprengt in den tauftischen pu purn funkelnden Morgen hinaus. Der Vortragende hält inne und durch den Saal fällt donnernd sekundenlang eine Beifallssalve. Mit furchtbarer dramatischer Wucht hat Hauptmann teilweise die Scenen geführt. Namentlich gut gelangen Herrn Trigichler die Partien, in denen der Mann leiden haftlich und wollustig das Weib an sich preßt, gut, wenn wir ihm auch sonst noch ein weiteres Stimm- Material wünschen möchten. Herr Trißschler bleibt eben in erster Linie der ausgezeichnete Schauspieler. Von dem zweiten Teil gefiel besonders Liliencron. Lilieneron gehört zwar nicht zu den korrekten, aber feiner weiß die Töne so materiell festzulegen Die er. Erwähnenswert sind auch Lienhard( Jung Hendriks Brautfahrt, Lobfien, Presber, Dito Ernst, Hartleben und Bilhelm Busch, unser alter Humorist. Bei diesen Schrifttellern fom Georg Trißschlers Kraft voll zum Durchbruch. Obermeistertag in Darmkast. Nachdem im Jahre 1903 im Reichstage der Antrag gestellt worden war, man möge eine Enquete über die Wirkung des Handwerkergesetzes von 1897 veranstalten, und hierauf seitens der Reichsregierung die Mitteilung burde, daß eine solche bereits beabsichtigt sei, sind unmehr die diesbzgl. Erheb ngen im Gange. Es hatte ich das Bedürfnis herausgestellt, durch umfassende tatistische Erhebungen ein zuverlässiges Bild über die> Nieder- Gemünden, 12. Januar. Gestern und heute etherigen Wirkungen des vorgenannten Gesezes zu fonnte man eine reine Bölterwanderung nach dem thalten. Zu diesem Zwecke sind besondere Fragebogen benachbarten Maulbach wahrnehmen. Daselbst wurden für die freien Innungen und Zwangs- Innungen die Mobilien der Reih'schen Eheleute versteigert. Soviel dc. ausgestellt worden, welche den Handwerkskammern Leute hat Maulbach noch felten im Dorfe beisammen ge= zugegangen sind und von diesen an die betr Innungen sehen, aus den entferntesten Gegenden waren die Kaufihren zaten intereffantere er japanisch anische Selb Bild auf da glänzenden eue Anhänger ft an Jahr atholischen der Nacht Itihaft in berübt cd wirklich Jon früher nfalls fo oße Mühe Judde ha er logierte Rheinischen onzerthaus Jon lange aber erst r in der Ariminal De, bermu ttel, imme weitere Um ein gemacht Eine hier einst ansässige Familie hatte ihre Töchter nach Frankfurt und Düsseldorf verheiratet. Die Frank furter, die in sehr guten Verhältnissen lebte, aber finderlos blieb, sandte nun dieser Tage ein Telegramm an die Düsseldorferin, daß ihr Mann todfcant darniederliege. Sofort reiste Frau St.St. hieß die Düffeldorfer Familie- nach Frankfurt. Wenige Tage darauf stirbt der Schwager und wird in Laubach beerdigt. Jetzt erhält Frau St. eine Depesche, sofort nach Düssel. dorf zu kommen, da thr Mann totfrank darniederliege. Hals über Stopf reist sie ab, findet aber nicht einen todkranken Mann, sondern einen verschollenen. § Schotten, 12. Januar. Bei der heutigen Wahl eines Abgeordneten zum Landtag für den Wahlfreis Schotten- Gedern- Laubach ging der Oberförster Weber- Konradsdorf( liberal) mit 24 Stimmen als Gewählter hervor. Sein Gegner, Bürgermeister Mettenheimer- Eichelsachsen( Bauernbündler) erhielt 6 Stimmen. r- Nieder- Ohmen. Kommt da ein Herr an, wir wollen ihn Versenkungsrat von Dozzelhausen nennen, zu einem Bauer, welcher gerade Wellfleisch auf dem Tische hat.„ Wilst mit essen?" heißt es natürlich. Es ist so Brauch dort. Der Herr Versenkungsrat will mit effen aber auch 10 Pfg. bezahlen.„ Angenommen" sagt der Bauer. Aber der Versenkungsrat ißt nicht nur ein Bauchstück sondern auch noch einen Teil vom Bruststück. Gering gerechnet 5 f., zu 10 Pfg. ohne Brod und Salz, dann noch recht tüchtig getrunken. dann aud weitergegeben wurden. Diese umfangreichen Fragebogen lustigen gekommen. Die Sachen famen alle ziemlich hoch er in Kirchen zu beantworten, ist nun Sache der Innungen. Für haben, b an Preis. Die Birte machten ein flottes Geschäft, faum neuer Stoff in Burg- Gemünden geholt werden. Ueberhauptele der Innungen durfte es schwierig sein, die große daß man nach langem Warten etwas bekommen konnte. etrieben un ahl der Fragen,( umfaßt doch der Fragebogen 20 Dieselben hatten sich auf einen solchen Betrieb auch nicht t find fein Geiten) in der genauen und wünschenswerten Weise vorgesehen. Gegen Abend ging das Bier aus und mußte m Kompliz behandeln, wie es bei der Wichtigkeit der UnterJagung über die Durchführung des Handwerkergesetzes*** Burg- Gemünden. Der höhere Preis des Holzes Um diese Aufgabe den hat sich in recht unangenehmer Weise für unsere weniger mit Vorlie Berordentlich erscheint. Janungen zn erleichtern und ihnen Gelegenheit zu emittelten Landbewohner bemerkbar gemacht. Diese Leute, geben, sich über alle inbetracht kommenden Fragen zu Informieren, hat die Handwerkskammer welche das sagenannte Losholz seither für einen mäßigen Darmstadt für die Innungen ihres Bezirks( Großzu Breis bekommen, müßen jetzt einen viel höheren bezahlen. §§ Aus dem Vogelsberg, 12. Jan. Der diesjährige Herzogtum Hessen) einen Obermeistertag auf den Winter, der im Gegensatz zu seinen beiden Vorgängen wieder 20. Taufenden Monats nach Darmstadt einberufen. einmal Schnee und Eis zeigt, bringt dadurch die ganz aufDa auf d 1000 Mad beamten wah ht, der ihne er neueren zur Klarheit. Ueber deren Abnahme ist gemäß schon vielfach geflagt worden, aber diese konnte bisher nicht gehemmt werden, sie ist im Gegenteil, wie der Augenschein lehrt, noch fortgeschritten. In einer einzigen Hofraite traf man vor 30 Jahre mehr Standvögel an, als gegenwärtig in einer ganzen Ortschaft. Damals flatterten um die Miststätten bei Schneefall die Goldammern, Buchfinten, Meisen, Feldsperlinge u. a. in Scharen, ißt muß man schon auf die Suche gehen, will man sie zu Gesichte bekommen. Die Tannen finken, eine Schwesternart der Buchfink. n, die damals schon als ein etwas feltener Bogel galt, ist ganz verschwunden. Ebenso selten si ht man im Winter nach den früher so häufigen Gimpel oder Blutfint. Auf das Kerbholz der Raubvögel ist die Abnahme unserer Standvögel nicht zu sehen; denn die Raubvögel zeigen gleichfalls bis auf den Sperber einen allerdings Hauptvogelmörder eine Abnahme. So ist beispielsebenso der große Würger oder Neuntöter. Auch der Vogelweise die Eister aus manchen Gemarkungen ganz verschwunden, fang hat gegen früher ganz entschieden abgenommen. Dagegen ist aber der Vogelschutz gegen früher ein viel besserer geworden. Die Abnahme unserer Standvögel muß demnach auf andere Ursuchen zurückzuführen sein, deren Kenntnis im allgemeinen Voltesinteresse gelegen ist. Doch auch ohne diese gilt es ernstlich die Mahnung der Presse zu befolgen:„ Gedenkt der hungernden Vögel!" ** Frankfurt a. M., 13. Januar. Kein Mord! Das Gerücht, der 70jährige Kastellan Eggers set ermordet, ist nicht zutreffend, da der Vermißte erfroren aufgefunden worden ist. Sämtliche Wertsachen, darunter 600 Mt. fanden sich bei ihm. Der des Mordes verdächtigte, festgenommene Arbeiter Malzberger ist wieder liegt. aus der Haft entlassen worden, da seine Unschuld klar K Mainz, 12. Januar. Dem Geheimen Kommerzien rat Michel sind anläßlich seines Jubiläums u. A. von den Ministern Budde, Möller, Rothe und Gnauth Gratulationen zugegangen. Stadtverordnetensizung im neuen Jahre wurde die s. Darmstadt, 12. Januar. In der heutigen ersten Begebung eines 32% neuen Anlehens in Höhe von 6 Mill. Mark beschlossen; dasselbe soll mit 1% getilgt Jahren. werden. Die Tilgung fordert einen Zeitraum von 44 Dieses Anlehen Lit. M. soll berwand werden zur Tilgung bisheriger Verpflichtungen, für Aufwendungen des Altstadtdurchbruches( 1 Million), für Neubauten einer zweiten höheren Töchterschule, einer Volksschule, eines Schwimmbades, für den Ankauf verschiedener Gebäulichkeiten im Interesse der Stadt. Kirchhlige Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. 2. Sonntag, nach Epiphanias, den 15. Januar, In der Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer D. Schlosser. Abends 5 Uhr: Professor D. Drews. Abends 8 Uhr: Vereinigung der fonfirmierten männl. Jugend der Matthäusgemeinde. Montag, den 16. Januar, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weibl. Jugend der Matthäusgemeinde. Dienstag, den 17. Januar, abends 6 Uhr: Vereinigung der fonfirmierten weibl. Jugend der Markusgemeinde. Donnerstag, den 19. Januar, abends 8 Uhr im Matthäussaal Kirchstraße 9. Bibelstunde. Psalm 127. Pfarrer D. Schlosser. In der Johanneskirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer Ferdinand Naumann aus Nauheim. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannesgemeinde. Pfarrassistent Schulz. Abends 5 Uhr: Siehe Stadtkirche. Abends 8 Uhr: im Konfirmandensaal Versammlung und Bibelbesprechung. Montag, den 16. Januar, abends 8 Uhr, Bibelstunde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Pfarrassistent Schulz. Batholische Gemeinde. Samstag, den 14. Januar. Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag, den 15. Januar. Namen Jesu Fest. Vorm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. " um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und to derselben Austeilung der heilig. Kommunion. " 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Militärgottesdienst mit Predigt. Vorm. um 9.30 Uhr an: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 5.30 Uhr: Christenlehre; darauf sakramentalische Bruderschafts- Andacht. 1. 2. Kirchliche Nachrichten für Grünberg. Am 2. Sonntag, nach Epiphanias( 15. Jan.) predigt vormittags: Defan Wagner. Text: Luc. 2, 41-52. Lied Nr. 412. nachmittags: Pfarrer Schmidt. Text: Röm. 12, 1-6. Lied Nr. 158. Gottesdienst im Hospital nachm. 4 Uhr. Gottesdienst und Kollekte für die Mission zu Stangen. rod nachm. 1 Uhr. Giesenes landwirtschaftlicher Wetterviews Voraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag den 14. Januar. Meist heiter, etwas kälter, besonders nachts. Vorübergehend leichter Frost. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide zu Gießen. Bekanntmachung. Betreffend: Ausführung des Reichsgesetzes vom Sonntagsverein für Mädchen. 28. Mai 1894 über den Schuß der Brieftauben und den Brieftaubenverkehr im Kriege. Bekanntmachung. In Gemäßheit des Beschlusses der Stadtverordneten- Versammlung vom 15. Juni 1879, wonach zur dauernden Erinnerung an die goldene Hochzeit des deutschen Kaiserpaares, Sr. Majestät des Kaiser Wilhelm I. und Ihrer Majestät der Kaiserin Augusta, von der Stadt Gemäß§ 3 Absatz 2 und unter Bezugnahme auf Gießen eine Stiftung zu Gunsten bedürftiger Ehe- die nachstehend abgedruckten weiteren Bestimmungen des paare, welche hier ihr goldenes Ehejubiläum erleben, rubrizierten Reichsgesetzes bringen wir hiermit die errichtet worden ist, fordern wir alle diejenigen, welche Namen der Mitglieder des im laufenden Jahre ein solches Fest zu begehen haben und Anspruch auf Zuwendung der zu 150 Mt. bemessenen Stiftungsgabe erheben wollen, auf, sich bei uns zu melden. Gießen, den 5. Januar 1905. Gr. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Die unterm 22. November. v. Js. angeordnete Sperre der Goethestraße zwischen Südanlage und Wieseck wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 11. Januar 1905. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Zur Bekleidung armer Konfirmanden zu Ostern 1905 ist die Lieferung von 1. fertigen Knabenanzügen aus schwarzem Cheviot. 2. schwarzen Cachemir zu Mädchenkleidern. - - Brieftaubenklubs Gießen, welch letzterer dem Verbande deutscher Brieftaubenliebhaber. Vereine angehört und somit sine Tauben der MilitärVerwaltung zur Verfügung gestellt hat, zur öffentlichen Kenntnisnahme: 1. R. Neuling, Steinstraße 72. 2. J. Hecker, Schloßgasse 5. 3. H. Hentel, Walltorstraße 27. 4. J. Döring, Marburgerstraße 82. 5. W. Scharmann, Brandplay 13. 6. K. Wesselin Liebigstraße 61. 7. W. Möser, Rodheimerstraße 12. 8. K. Plant, Bleichstraße 29. 9. K. Bohling, Kaplansgasse 14. 10. J. Schlitt, Mittelweg 3. 11. H. K. Fießer, Grünbergerstraße 7. 12. H. Rosenbaum, Löwengaffe 10. 13. Fr. Wigandt, Neuenweg 31. Gießen, den 5. Januar 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg.. 3. farbigem Flanell zu Unterröcken zu vergeben. Auszug aus dem Gesetz, Angebote unter Beischluß von Mustern auch zu betreffend den Schutz der Brieftauben und den Briefdem für die Knabenanzüge zu verwendenden Futter taubenverkehr, vom 28. Mat 1894. find bis zum 1. Februar d. Js. beim städtischen Armenamt, Neuen- Bäue 25, einzureichen. Die Angebote sollen die Firma nicht erkennen lassen. Dieselbe ist vielmehr auf besonderem Zettel in verschlossenem Briefumschlag den Mustern betzufügen. Gießen, den 11. Januar 1905. Die Armen- Deputation der Stadt Gießen. Eurschmann. Betanntmachung. Durch Beschluß des Kreisausschusses vom 17. Dezember 1904 ist der Johannes Herr Btw. dahier die Erlaubnis zur Ausübung des Gewerbes als Gesindevermieterin erteilt worden. Den Gebührentarif derselben bringen wir nachstehend zur öffentlichen Kenntnis: a) für Vermittelung eines Dienstboten an eine Herrschaft in Gießen Mt. 5.b) für Vermittelung eines Dienstboten an eine Herrschaft nach auswärts Mt. 7.wovon der Dienstbote jeweils Mt. 2 zu entrichten hat. Gießen, den 12. Januar 1905. Großh. Bolizeiamt Sießen. Herberg. Holzversteigerung. Montag, den 16. d. Mts. wird in hiesigem Gemeindewald folgendes Holz versteigert: 24 Kiefern- Stämme 16-34 cm Durchm. = 4-11 m Länge= 9,26 Fstm. 9 Fichten- Stämme 14-22 cm Durchm. 8-16 m Länge 2,13 Fstm. 228 Fichten- Derbstangen 14,77 Fitm. 160 Retsstangen 4,73 " = - 329 Rm. Kiefern- Knüppel( hiervon find 87 Rm. 3 m Ig.) 2110 Wellen Kiefern- Reisig 560 " Fichten- Reisig 78 Nm. Nadel- Stöcke 28 Haufen Kulturabraum. § 1. Die Vorschriften der Landesgesetze, welchen das Recht, Tauben zu halten, beschränkt ist, und nach welchen im Freien betreffend Tauben der freien Bueignung oder der Tötung unterliegen, finden auf Militärbrieftauben keine Anwendung. Die Zusammenkunft ist Mittags 1 Uhr im Diftrift Sandfaute auf der Jägerschneise bei StammHolz Nr. 1. Großen- Lindeu, den 9. Januar 1905. Großh. Bürgermeisterei Großen- Linden. Leun. Dasselbe gilt von landesgesetzlichen Vorschriften, nach welchem Tauben, die in ein fremdes Taubenhaus übergehen, dem Eigentümer des Letzteren gehören. Die Vereinigung der Mädchen findet statt an jedem Sonntag zwischen 2 und 7 Uhr nachmittags im Saale der Kleinkinderswale; die Mädchen können zu jeder Zeit kommen und gehen; von 4 Uhr bis 5 Uhr findet gemeinsame Unterhaltung statt mit Gesang, Ansprache, Vorträgen. Gute unterhaltende Bücher und Spiele sind in großer Zahl vorhanden. Für den Vorstand: Dr. Naumann, Kirchenrat. Die bei dem Abbruch der Restauration Busch ( Kaisergarten) zu Giessen gewonnenen Fenster, Türen, Treppen etc. zu Bauzwecken noch gut geeignet, sind abzugeben. Näheres bei Heinrich Winn, Baugeschäft, Original Gießen. Man beachte SINGER die Fabrikmarke. SINGER TRADE MANFG.CO Nähmaschinen Singer Co. Nähmaschinen Act. Ges. Gießen, Lindenplatz 1 Neu! Völlig desinfizierende Nen! DettfedernReinigung Better § 2. Insoweit auf Grund landesgesetzlicher Bestimmungen Sperrzeiten für den Taubenflug bestehen, finden dieselben auf die Reisepflüge der Militärbrieftauben keine Anwendung. Die Sperrzeiten dürfen für Militärbrieftauben nur einen zusammenhängenden Zeitraum von höchstens je 10 Tage im Frühjahr und Herbst auf Neu umfassen. Sind längere als zehntägige Sperrzeiten eingeführt, so gelten für Militärbrieftauben immer nur die Feine Damen n. HerrenWäsche ersten zehn Tage. Gardinenwascherei 2C. 2C. § 3. Als Militärbrieftauben im Sinne dieses Ge- Haushaltungs- Wäsche feges gelten Brieftauben, welche der Militär-( Marine-) Verwaltung gehören und von derselben gemäß der von welche mit dem vorgeschriebenen Stempel versehen sind. ihr erlassenen Vorschriften zur Verfügung gestellt und Dampfwaschanstalt Privatpersonen gehörige Militärbrieftauben genießen den Schutz dieses Gesetzes erst dann, wenn in ortsüblicher Weise bekannt gemacht worden ist, daß der Züchter seine Tauben der Militärverwaltung zur Verfügung gestellt hat. Holzversteigerung. Donnerstag, den 19. Januar 1. 6. sollen im Grünberger Stadtwald aus den Distrikten Langerseif und Bobenhäuserkopf versteigert werden: Scheiter: Buche 70 Rm., Eiche 4 Rm; Knüppel: Buche 236 und Eiche 39 Rm.; Reiser: 566 Rin. Buche und 398 Rm. Eiche, meistenteils Durchforstung; Stöde: 69 Rm. Buche und 4 Rm. Eiche. Zusammenkunft ist morgens 10 Uhr im Distrikt Langerseif bei Brennholz Nr. 70. Grünberg, den 12. Januar 1905. Gr. Bürgermeisterei Grünberg. Zimmer. Holzversteigerung in der fürstl. Oberförsterei Lich. Montag, den 16. Jannar, von vorm. 9 Uhr an, Bau- und Nußholzversteigerung im Diftrift Riedwald: Scheitholz: 345 Rm. Buchen, der Gräfl. Oberförsterei Arnsburg. - - „ Edelweiss“. Mäochen zum Bekleben von Zigarrenfistchen gesucht Gießen, Schillerstraße 18. Freibank. Faselstier 50 Pfg. Cognac HermJos Schutz Marke Peters& C Nachfolger Köln/ Rh. Aerztlich empfohlen! 1/1 Flasche Mt. 1,75 bis Mr. 6. entsprechend billiger 1/2 " ff Tafelliqueure empfehlen: Louis Lind, Kirchenplaz 10 Karl Schwab, Inh. A. u L. Tak. Hoflieferant. Zahnklinik Gießen, Bahnhofstraße 63. Wochentags 1-3 Uhr Unbemittelte unentgeltlich. NAUMANNIA- SEIFE mit dem Beste Seife nah undfern! Für kleine Kaufleute und Handwerker! Rechnungsformulare ( ohne Firma) 25 Stück 15 Pfg. 16 Rm. Eichen, 5 Nm. Nadelholz( Kiefern); Knüppel: 189 Rm. Buchen, 113 Rm. Eichen, 3 Rm. Wetchlaubholz, Mittwoch, den 18. Januar nach Zusammenkunft 72 Nm. Nadelholz( Kiefern); Stöde: 121 Rm. Buchen, 10 Uhr vormittags an der Kreuzung der Straße Lich- 84 Rm. Gichen, 76 Nm. Nadelholz( Kiefern); Wellen: Butzbach mit dem Jägerpfad werden versteigert: 7520 Buchen, 7230 Eichen, 300 Weichlaubholz, 3160 1. Stämme: Nadelholz( Kiefern). 602 Fichtenderbstangen= 23,23 2,7/ 13 m lang 23/65 cm Dhm. Festmeter, 1153 Fichtenreisstangen= 7,76 Fitm.( Eichen- 16 Kanzleibogen 43,47 Fitm. Wagnerholz kann aus der Hand verkauft werden). 30/49 cm Dahm. 14 Kanzleibogen Die Zusammenkunft ist dort, wo der Fußpfad von 25,86 Fitm. Lich nach Harbach die sog. alte Laubacherstraße kreuzt. 12 Kanzleibogen Dienstag, den 17. Jannar, bon borm. 92 Uhr 1,89 Fitm. an, in den Distrikten Fuchsstrauch und Koluhänser. 18/39 cm Dhm. topf: Scheitholz: 153 Rm. Buchen, 2 Nm. Gichen; = = - 56 Eichen 36 Buchen 3/13" " 4 Kirschbäume 4/11" 24/37 cm Dohm. " 8 Stiefern und Lärchen 8/22 " 3 Pappeln und Linden 5/10, H 46 Fichten 9/20 " " = 2. Stangen: = 10,16 Fftm. Snüppel: 196 Nm. Buchen, 205 Nm. Eichen, 6 Rm: 26/38 cm Dm Birken; Stöcke: 84 Rm. Buchen, 4 Nm. Eichen; Wellen. 1,79 Fitm. 3410 Buchen, 2200 Eichen, 750 Weichlaubholz, 200 Nadel= 11/33 cm Dftm. holz. 2 Eichen Schnittholz( 46 und 53 cm Durch 12,25 stm. messer)= 3,09 Fitm.; 6 Buchenschnittholz( 47 bis 71 cm Durchmesser)= 13,40 Fftm.; 15 Fichtenbauholz = = 15 Gichen 1,22 stm. zu Deichseln Längwieden geeignet 1,95 Fftm.; 138 Fichtenderbstangen 6,11 Fstm.; 145 Fichten 1. Kl. 13,07 Fftm. Sparren 379 " " " 525 " " " 2. 22,72 Leiterbäume, Gerüststangen 3. 18,37 Latten. 3. Werkscheit: 2 rm Eichen. = 742 Fichtenreisstangen 2,50 Fftm.; 121 Eichen- Grubenholz= 8,84 Fitm.( Wagnerholz, Pfostenholz u. s. w.) Die Zusammenkunft ist bei der neuen Wegunterführung an der Oberhessischen Eisenbahn im Fuchsstrauch. 25 Stück 20 Pfg. 25 Stück 30 Pfg. hält stets am Lager Albin Klein Buchdruckerei Giessen, Seltersweg 83. Nr. 11. Ob Dend and ( 26. Bon Die Be Ja entgeber Mann nich durch die Tauschte er fich felbit rednetes C trieben, bi baren Mar langte und für dessen Gabriel nett berla Mastenger grins, der fchend, ge Logen fü Pizzos u „ Gut fagte der geregter e unerschöpft rechnungen Schatz aus gams fom ist, daß me oder Bräu delt und z dit beinah wollen wir Freund K mit dem du etwas men Walle Gabrie dacht, daß Schwester lojen Rohe sprach, der daß fie fid dem borm Korridor Logentür Statt zu den faltet, wä fetzen den Mit e Arme des als daß er Fluch in Königin d „ Ha, gierig die you my time in Marseille unterwegs bom pour le mérite General Stoffel babe, liege in de icht über die wird in iter wieder ein Die russische gen der Verle Beitabschnitte In dem Sch Berpflichtung fannt geword es für wahri derfelben e gefährliche Mächten glei die Neutralit habt, aber die ernite Lage ge gemeine Aufme Schreibens nim fich in der Ange eigenen Intere Zur Der offiziell thur, den Gene als ausgeliefer Gefchütze, darun nen Stalibers, S 35 252 Geweb Semaitopol"