warzen Masten danten, durch die nimmt. Schweine irgend eine andere hauptsächlich in 16, der am meisten In den chinesischen ein echter, öter", es von Hunden im eine Art Wachtelund langes Haar, rzen Schwanz auss ühmten Geflügels nennen, die gleich B, so merkwürdig rau atten. Um Wasch , genügt folgende ifierten, gelöschten m Drogengeschäft Regenwasser zu efferdid auf den e feucht bleiben, wasser an, wenn man ihn ganz dann mit einem Lederlappen und Blatte gründlich den verschwunden türlichem Marmor on Speisen. Um en, läßt man fich Roste anfertigen. und stellt sie dann en fie gleichmäßig mung und den Ges m. ragen, hagen, wie, Mappe. zum Spiritismus ze Zeit damit, die Bekannter hält filh Erstaunliches?" ent hfein gutes Recht, tienten zu unterf der Jagd einen ben vorführen. Onnte!"- Treiber: mär i gewiß tot „ Wie hoch vers Kläger:„ Sie fie zweimal befohlen usammen neunzehn hblüh'nde Gestade, Buchstabe mur. ummer. Nr. 292. nfertiouspets: Die einspaltige Betitzeile für ganz Oberbeen, bie Kretfe Weglar und Marburg 10 fg. ionft 15 Bfg. Reklamen die Petitzelle 30 resp. 40 Bfg. Rebattion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechanfchlak Rr. 362. Dienstag, den 12. Dezember 1905 Sießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbetlagen: Oberbeffische Familienzeitung( taga) und die Gießener Seifenblafen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittage. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Sießener Beifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Das Echo der Kanzlerreden. Die französische Presse hat die Auseinandersetzungen bes Reichstanzlers Fürsten Bülow über Deutschlands auswärtige Politif im allgemeinen und über die Marokkofrage im besonderen, mit Kommentaren begleitet, die sehr aufmerfsam, aber nicht gerade freundlich waren. Man hat an der Seine zweierlei übel genommen: daß Fürst Bülow in dem englisch- französischem Abkommen vom Mai 1904 wohl auf Seiten Englands eine subjektiv und objektiv berechtigte Des= interessierungserklärung hinsichtlich Marokkos sah, auf französischer Seite aber einen Uebergriff in den Versuch erblickte, sich infolge jener englischen Erklärung über die Rechte und Interessen Deutschlands in Marokko einfach hinwegzusetzen; sodann daß der deutsche Reichsfanzler die Breisgabe des vorigen Ministers der Republik Delcassé nicht als volle Gegenleistung Frankreichs für die Preisgabe der deutschen wirtschaftlichen Interessen in Marokko gelten lassen mochte. Es fehlte garnicht viel, so gaben die französischen Blätter diese Auffassung des Fürsten Bülow für eine Provokation an die Adresse Frankreichs aus und für eine Täuschung der Erwartungen, die Frankreich an die Maroffo- Konferenz in Algeciras zu knüpfen be= rechtigt war. Es ist möglich und sogar wahrscheinlich, daß die französische Presse und die französischen Politiker diese Anschauung in aller Aufrichtigkeit hegten. Ist das der Fall, so wäre der Beweis geliefert, daß man in Paris noch immer von naiver Ueberheblichkeit ist. Sonst könnten die französischen Wortführer unmöglich glauben, daß ein äußerliches, in der Entlassung eines Ministers bestehendes Entgegenkommen Deutschland bestimmen fönnte oder bestimmen müßte, voller Rührung auf die Wahrung seiner Rechte zu verzichten und diese an Frankreich abzutreten. Als ob es sich für Deutschland um die Befriedigung einer Eitelfeit gehandelt hätte, der man durch eine stumme amende honorable" Genüge leisten könnte. Die französischen Blätter behaupten, sie hätten Ursache, fich enttäuscht zu fühlen, weil Fürst Bülow vers sicherte, er werde auf der Konferenz in Algeciras mit allem Ernst und allem Nachdruck für Deutschlands Rechte in Marotto eintreten. Diese Konferenz sollte nach ihrer Meinung nur eine Formalität sein, lediglich dazu bestimmt, die deutsche Empfindlichkeit darüber zu begütigen, daß Frankreich ohne vorgängige Anfrage in Berlin sich als den Wortführer Europas in Fez aufgespielt hatte. Die Ermächtigung hierzu, deren Einholung man versäumt hatte, sollte in Algeciras nachträglich ausgesprochen werden. Als Sühnopfer für die Versännis war eben Herr Delcassé zum Rücktritt gezwungen worden. Vl ebe die Ermächtigung jezt aus, so hätte Frankreich sich vergeblich durch Entlassung seines Ministers des Auswärtigen gedemütigt und müßte eine zweite Demütigung erleiden, die den Zweck hätte, Frankreich zum Krieg zn probozieren. Angesichts dessen erschienen die Bülowschen Versicherungen der deutschen Friedensliebe wenig glaubwürdig; ja, man müsse annehmen, daß es Deutschland nur um einen Vorwand zu tun sei, über Frankreich herzufallen". Daran nüpften sich alle möglichen Wünsche und Ratschläge für die Sicherung der Oftgrenze, die man allerdings weniger ernſthaft zu nehmen braucht. Aber zur Verhütung einer Irreführung der öffentlichen Meinung dürfte es angezeigt sein, noch einmal darzulegen, daß die französische Auffassung auf einer Verkennung der berechtigten Absichten und Ziele der deutschen auswärtigen Politik beruht. Auffrieren der Schüffeln gefch hflanschließenden Teil der Ba Stroh, Säden oder ähnlic auch namentlich die betr. Re erftellung aller Waffermeer te Schaden erleiden, erfolgt mmiffen die Wassermeffer je ind es namentlich Beubauten itungen nicht immer die erfor dere sind auch schon öfters inf ungen während des Winters gr perlufte entstanden. hrungen wird dem Wafferabneh gewährleistet, dem Hausbefiber o und Gebäude ferngehalten. maßregeln aller Geteiligten zur g gen, Ginwinterungen, Beparat lungen werden am wedg lationsgefchäften before, alde ührt haben und daher die örtlidy Junklen am beffen kennen. 1905. Wafferwert Gießen. o Bergen abitat Zemen rtreter gefacht. port, Cuxemb Durch das englisch- französische Abkommen vom Mai 1904 hat Cauf sein Interesse an Marotko zu Gunsten Frankreichs Verzicht geleistet und seine Zustimmung dazu er= flärt, daß Frankreich mit Maroffo ähnlich wie mit Tunis verfahre. Dazu war England unzweifelhaft befugt. England hat durch fein Wort und durch keine Handlung den Gedanken verraten, als bilde es sich ein, daß seine Verzichtserklärung auch den Verzicht anderer in Marokko interessierten Mächte in sich schließe oder nach sich ziehen müsse. Lediglich Herr Delcassé hat sich das eingeredet. Herr Delcassé hat in Fez Frankreich als den Wortführer Europas ausgegeben, ohne die Genehmigung Deutschlands hierzu zu erbitten, ohne auch nur eine entsprechende Mitteilung nach Deutschland zu richten, obwohl ihm das wiederholt von Berlin aus in höflichster Weise nahegelegt worden war. Das war eine gröbliche Brüskierung Deutschlands, deren Folgen man in Frankreich durch Decassés Entlassung vorbeugte. In Berlin war man freundwillig und friedfertig bereit, über das Verhalten des französischen Ministers hinwegzusehen, nachdem er aufgehört hatte, Minister zu sein. Durch Rouviers und seiner Kollegen Klugheit war die Möglichkeit gegeben, den begangenen Fehler auszugleichen, den status quo ante wiederherzustellen Das beiderseitige Entgegenkommen des franzöfifch Ministeriums und Deutschlands brachte die Berujung Der Marotto- Konferenz nach Algerciras zustande. Sache Dieser Konferenz ist es nun, die Rechte aller in Marokko intereffierten Staaten zu umschreiben und zu sichern. Gewiß Darf jeder dieser Staaten die Wahrnehmung und Ausübung Feiner Rechte vorbehaltlos oder bedingungsweise Frankreich bertragen, rie es England in dem vorjährigen Separat abkommen mit Frankreich getan hat. Aber ein noch so leiser wang nach dieser Richtung besteht nicht. Am allerwenigsten Barf man das Vorhandensein eines solchen moralischen Zwanges für Deutschland daraus herleiten, daß Herr Delcassé seinen Abschied hat nehmen müssen. Diese Verabschiedung steht auf einem ganz anderen Blatt Deutschland am allerwenigsten darf auf seine Rechte in Maroffo verzichten. Dafür hat es doppelten Grund. Einmal würde es durch den Verzicht den Vorwurf auf sich laden, daß es eine allgemeine Beunruhigung habe entstehen lassen wegen eines Interesses, dessen untergeordnete Bedeutung es durch den nochmaligen Verzicht selbst anerkannte. Sodann würde es zu einer Wiederholung des bequemen Vorgehens provozieren, daß man in verlegender Form Deutschlands Interesse schädigt und danach durch eine Sühne für die verletzte Form die Zustimmung Deutschlands zu der Interessenverlegung einhandelt. Politifche Rundschau. Deutsches Reich. * Zwischen dem Direktorium des Zentralverbandes deutscher Industrieller und dem geschäftsführenden Ausschuß der Zentralstelle für Vorbereitung von Handelsverträgen ist eine Interessengemeinschaft abgeschlossen worden. Unter voller Wahrung der Selbständigkeit der beiden Ver= einigungen soll es Aufgabe des Abkommens sein, in allen denjenigen Fällen, in denen allgemeine Interessen der deutschen Industrie und des deutschen Wirtschaftslebens in Betracht kommen, in eine gemeinsame Beratung einzutreten und, die gemeinsame Vertretung der betreffenden Beschlüsse gegenüber den Behörden und der Deffentlichteit anzustreben. * Die Handelsbeziehungen zwischen Deutschland und Rumänien sind bekanntlich recht umfangreiche. Eine weitere Sicherung des gegenseitigen Verhältnisses wurde durch den Abschluß des neuen deutsch- bulgarischen Handelsvertrages ge= schaffen, der in Sofia von den Beauftragten beider Länder unterzeichnet wurde. * In der sächsischen Hauptstadt Dresden wurden für lezten Sonntag Wiederholungen der Wahlrechts demonstrationen erwartet, die eine Woche vorher zu so bedauerlichen Busammenstößen Anlaß gegeben hatten. Jedoch wiederholten fich die Straßenunruhen nicht. Mehrere in der Umgegend Dresdens abgehaltene Protestfundgebungen verliefen ohne jeden Zwischenfall. * Bei der in absehbarer Zeit zu erwartenden Vereinigung der beiden Fürstentümer Schwarzburg- Sudolstadt und Schwarzhurg- Sondershausen soll, wie aus Thüringen_berichtet wird, die Stadt Sondershausen Residenz bleiben. Das Fortbestehen der fürstlichen Kapelle und des Hoftheaters seien gesichert. * Ausländische Zeitungen beschäftigen sich in erregter Weise mit einem Fall Panther". Drei Offiziere und zwölf Matrosen von dem deutschen Kanonenboot ,, Panther" sollen in Santa Cattarina in einen Gasthof eingedrungen sein und sich eines Mannes bemächtigt haben, der vom„ Panther" desertiert sei. Die Agence Hayas meldet sogar aus Rio, die Deutschen hätten außer Steinhoff, der gar nicht zum Panther gehöre, sondern nur aus Deutschland ausgewandert sei, um sich dem Militärdienst zu entziehen, auch noch einen jungen Brasilier, den Sohn des Deutschen Jakob Zimmermann, gewaltsam mitgeführt. Der Minister des Aeußern habe eine Flottenabteilung nach Süden geschickt, da der Panther inzwischen nach Rio Grande abgereist sei. Die Verlegung der brasilianischen Hoheitsrechte verlange nach Genugtuung. Nach zuverlässigen Meldungen handelt es sich bei dem ganzen Spektakel um eine einfache Matrosenschlägerei, bei der niemand auf den Panther ge= schleppt worden ist. Bei dieser Schlägerei ist ein Mann, der Reichsdeutscher ist, von den Matrosen, wie es scheint. ziemlich starf verprügelt worden. Einzelheiten über den Vorfall liegen noch nicht yor, jedoch ergibt sich, daß weder ein Deutscher noch ein Brasilier auf das Kriegsschiff Panther geschleppt worden ist und daß somit von der Verlegung der Hoheitsrechte eines fremden Staates" gar keine Rede sein kann.. In Nordamerika beschäftigt man sich natürlich lebhaft mit dem Vorfommnis, könnte es unter Umständee doch Anlaß zu einer Bekräftigung der Monroe Doktrin geben. Der brasilianische Gesandte soll bei dem Staatssekretär Root in Washington borgesprochen und Vakon, der den Staatssekretär Root interimistisch vertritt, über den Zwischenfall des Panther" informiert haben. Nach den obigen zuverlässigen Darstellungen wird man sich wohl in Brasilien und in der Union beruhigen können, es ist vorläufig nichts mit einer Mobilmachung gegen Deutschland. = " * Eine Reihe kleiner Kämpfe in Südwestafrika haben mit Banden der Häuptlinge Cornelius und Morenga stattgefunden. Mehrfach wurden Pferdewachen und Viehposten erfallen und Reittiere sowie Schlachtvieh fortgetrieben. Budy Witboi- Banden ziehen raubend umher. * Von Breslau aus ist auf Anregung des Rektors der Universität, Professor Kaufmann, ein Aufruf zur Anbahnung befferer Beziehungen zwischen Deutschland und England erschienen, der von einer Reihe von Notabeln, darunter Fürstbischoff Kopp, unterzeichnet ist. * Eine große Protestversammlung gegen die geplante Erhöhung der Biersteuer wurde in Berlin abgehalten. Der beutsche Brauerbund hatte dazu sämtliche Besitzer und Leiter von Brauereien der Norddeutschen Brausteuergemeinschaft eingeladen. Etwa 2000 Interessenten waren erschienen, auch vele Parlamentarier nahmen teil. Es wurde eine Resolution angenommen, in der es heißt: Die in Berlin versammelten; Vertreter des Braugewerbes verwahren sich auf das ent= schiedenste gegen den von den verbündeten Regierungen dem Reichstag vorgelegten Brausteuerentwurf. Eine Erhöhung der Steuer um mehr als 60 Millionen Mark bedeutet für die Brauereien der norddeutschen Brausteuergemeinschaft, insbesondere für die kleinen und mittleren, eine Mehrbelastung, der sie nicht gewachsen sind. Sie würde zu einem Niedergang des Braugewerbes führen und zugleich den Gastwirtsstand sowie alle beteiligten Hilfsindustrien und Handelszweige empfindlich in Mitleidenschaft ziehen. Soweit eine Ab= wälzung auf die Verbraucher in Frage kommt, werden diese, also in erster Linie die breiten Massen der Bevölkerung, in einer Weise getroffen, die zu ihrer Leistungsfähigkeit umsoweniger im Verhältnis steht, als bereits alle übrigen Lebensund Genußmittel starf verteuert find. England. 00 Das von Campbell- Bannermann gebildele neue Ministerkabinett hat folgende Zusammenseßung: Premierminister und Erster Lord des Schazes Sir Henry CampbellBannermann, Lordgroßfanzler Sir Robert Reid, Schazkanzler Asquith, Inneres Herbert Gladstone, Aeußeres Sir Edward Grey, Kolonien Earl of Elgin, Krieg Haldane, Indien John Morley, Admiralität Lord Tweedmouth, Handelsamt Lloyd- George, Lofalverwaltungsamt John Burns( von der Arbeiterpartei) Sekretär für Schottland Sinclair, Ackerbau Earl of Carrington, Generalpostmeister Sydney Burton, Chefsekretär für Frland Bryce, Lordpräsident des Geheimen Rats Earl of Crewe, Lordgeheimſiegelbewahrer Marquis of Ripon, Unterricht Augustine Birrell, Kanzler des Herzogtums Lancaster Sir Henry Fowler. Minister, die dem Kabinett nicht angehören, sind der Lordstatthalter von Irland Earl of Aberdeen, der Lordkanzler von Jrland Lord- Justice Walfer und der Erste Kommissar der öffentlichen Arbeiten Lewis V. Hacourt. Das Kabinett Campbell- Bannermann ist das erste liberale Ministerium, nachdem 10 Jahre lang die Kon= servativen regiert haben. - Russland. ** Mehr und mehr scheint Wittes Stern zu sinken, und die absolutistische Richtung gewinnt an Einfluß. Podjedo= noszew rückt weiter in den Vordergrund, und schon wird Ignatiew als Wittes Nachfolger genannt. Schon ist der Vorfizzende des Rates der Arbeiterverbände, Chrustalew, verhaftet. Man befürchtet einen allgemeinen Ausstand der Bahnbediensteten. Die Bauernunruhen gewinnen an Ausdehnnng und nehmen eine immer bedrohlichere Gestalt an. In der Armee nehmen die Meutereien fein Ende. Namentlich in der Manschurei- Armee werden die Zustände immer schlimm. In Charbin hat zwischen den von Tschuntschusen unterstüßten Meuterern und den treuen Truppen ein wilder Kampf stattge= funden. Charbin ist geplündert und zum größten Teil verbrannt. Türkei. ** Der Chef der Geheimpolizei Fehmi Pascha ist als Anstifter von Bomben- Attentaten entlarvt worden. Er ist verhaftet worden, da festgestellt wurde, daß er ein Bombeuattentat gegen sich durch einen seiner eigenen Diener ausführen ließ. Der aus der Türkei geflohene frühere Kammerherr Arif Bei ist in seine früheren Aemter und Würden wieder eingesetzt worden. Auch die Befreiung des Marschalls Fuad Pasch, welcher vor vier Jahren auf Anstiften Fehmi Paschas zum Tode und zur Degradation verurteilt und später zu lebenslänglichem Kerker in Damashis honmadiat worden man steht bevor. Amerika. ** In der südamerikanischen Republik Paraguah ha ein Präsidentenwechsel stattgefunden. Telegramme aus Assunt cion berichten, daß der Präsident der Republik Paraguay Gaona vom Kongresse seines Amtes enthoben worden ist. An seiner Stelle wurde Dr. Balz ernannt. Alien. ** Die durch ein Attentat vor einiger Zeit verhinderte chinesische Informations- Expedition nach dem Auslande und besonders nach Europa hat nunmehr ihre Reise von Tientsin aus angetreten. Sie besonders die Parlamentseinrichtungen studieren. Hof und Gesellschaft. ** Der Empfang der Präsidien des Reichstags sowie der beiden Häuser des prezßischen Landtages bei dem Kaiser fand im Neuen Palais zu Potsdam statt. Die beiden Vizepräsidenten des Herrenhauses waren bei dent Empfange nicht zugegen. Zuerst wurde das Präsidium des Reichstages, Graf Ballestrem, Graf zu Stolberg und Professor Paasche empfangen. Der Kaiser äußerte sehr ernste Worte über die Verhältnisse in Rußland strach länger mit Professor Paasche, über dessen Reise nach Ditasrita Zu dem Präsidium des Abgeordnetenhauses verbreitete sich der Kaiser über die arbeitsreiche Tagung des preußischen Landtages. Auch von der Kaiserin wurden die Präsidien enufangen. *** In Berlin ist der General der Artillerie z. D. Ernst von Hoffbauer im 70. Lebensjahr gestorben. Er war Kommandeur des 20. Artillerie- Regiments nnd wurde im Jahre 1891 zum Inspekteur der Teldartillerie ernannt. Er ist besonders auch bei der Einführung der Rohrrücklauf- Geschütze hervorgetreten. ( 9. Sizung). Deutscher Reichstag. CB. Berlin, 11. Dezember. Obwohl die Session taum begonnen hat, versie! die heutige Sigung bereits dem Schicksal eines vorzeitigen Schlusses. Vor Fortseßung der Etatsberatung beschäftigte sich das Haus heute mit mehreren anderen Vorlagen von der Art, die man gemeinhin als fleine bezeichnet, wenn sie auch sehr wichtig sind. Zunächst wurde die Giltigkeitsdauer des Gesezes betreffend die militärische Strafrechtspflege im Kiautschougebiet in erster und zweiter Lesung diskussionslos bis 1912 verlängert. Dann folgte die erste Beratung des am 1. Auguft 1905 abgeschlossenen deutsch= bulgarischen Hand Abg. Graf Reventlow Lokales. * Der Großherzog hat den Lehramtsaffeffor August Eckel zu Alsfeld zum Oberlehrer an der Realschule zu Alsfeld und den Lehramtsassessor Franz Como zu Lauterbach zum Oberlehrer an der höheren Bürgerschule zu Lauterbach ernannt. ** Parlamentarisches. Die offizielle Eröffnung des hessischen Landtags durch den Großherzog und die daran anschließende Hoftafel finden am 20. Dezember statt, nach dem die Kammern sich am 19. fonftituiert haben. Die Einladungen an die Abgeordneten sind gestern ergangen. # Die beffif of Rarl Auguft vo en Bhilipp von bern des plen Ru Sanau und Bri Bohemia" mitteilt, b bem ber hrung zu mis Sorigonis nod mhaften Eduldenflan Sinne der Stiftungs ** Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Johann Erter aus Gau- Bidelheim eine Lehrerftelle an dr Gemeindeschule zu Ruhlkirchen. ** Erledigt ist die mit einem evangelischen Lehrer zu besezende Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Ulrichstein. Mit der Stelle ist die Hälfte des Organistendienstes ver- bunden. *** An dem jüngst beendigten juristischen Fakultätsexamen beteiligten sich 30 Randidaten, von denen 22 bestanden. * In dem Fall Chelius ist nach Abschluß der Voruntersuchung nunmehr auf die erhobene Antiage das Hauptverfahren wegen Sittlichkeitsverbrechens eröffnet und Ber handlungstermin vor der Straflammer I des Darmstädter Landgerichts auf Donnerstag, 21. Dezember anberaumt worden. Die Anklage vertritt Oberstaatsanwalt von Hessert, die Verteidigung wird durch Rechtsanwalt Justizrat Hellwachs geführt. Die Verhandlung dürfte in Anbetracht der Natur der fraglichen Verfehlung wohl unter gänzlichem oder teilweisem Ausschluß der Offentlichkeit stattfinden. sonst die Wirlsamieit des Zahlungsbefehls crlischt und die Berjährung als nicht unterbrochen gilt. Die Einreichung der Klage unterbricht ebenfalls die Verjährung, und zwar fann die Klage sowohl auf Zahlung wie auf Feststellung des Schuldenanspruchs lauten. Nach früherer Rechtsauslegung war es zulässig, nur einen Teil des Objekts einzuflagen, um bei vorläufig aussichtslosen Forderungen Kosten zu sparen; das Teilurteil bewirkte dann die Unterbrechung der Verjährung für den ganzen Forderungsbetrag. Diese Praxis ist heute nicht mehr zulässig. Es muß in jedem Falle der ganze Betrag eingeklagt werden, da sonst die Verjährung für den nicht eingeklagten Teil wirksam wird. Die Unterbrechung der Verjährung erfolgt ferner durch Anmeldung zum Konkursverfahren, wenn ein solches über den Schuldner eröffnet ist, sowie durch Aufrechnung in einem etwa schwebenden Prozesse des Schuldners gegen den Gläubiger und durch Streitverkündigung. Lettere ist bekanntlich zulässig, wenn an dem Ausgange des Prozesses ein Dritter interessiert ist, gegen den die Forderung eventuell geltend zu machen wäre, also z. B. wenn der Schuldner oder Gläubiger an einem Dritten Schadenersatz zu nehmen berechtigt ist. Die Streitverfündung erfolgt durch Zustellung entsprechender Schriftsäße an die Parteien und den Dritten. Ein Zahlungsbefehl, gegen den Widerspruch nicht erfolgt ist, muß durch Antrag beim Gericht mit der Vollstreckungsklausel versehen werden. Dieser Antrag sowie die Beantragung der Zwangsvollstreckung und die Vornahme einer Vollstreckung unterbrechen ebenfalls die VerVer jährung. Wird indessen dem Antrage auf Zwangsvollstreckung nicht stattgegeben oder der Antrag vor der Vollstreckung zurückgezogen oder die Vollstreckung aus gefeßlichen Gründen aufgehoben, so gilt die Verjährung als nicht unterbrochen. In einer Klagefache gilt die Unterbrechung solange, bis der Prozeß endgültig, also rechtskräftig entschieden oder durch Vergleich usw. erledigt ist. Die neue Verjährungsfrist läuft von diesem Tage ab, wenn nicht eine der Parteien binnen 6 Monaten neue Klage erhebt. In diesem Falle rechnet die Unterbrechung als mit der ersten Klage erfolgt. Es würde zu weit führen, alle einzelnen Vorschriften über die Verjährung und ihre Unterbrechungen hier aufzuführen. Aus dem Gesagten mag für jeden Berechtigten die Notwendigkeit hergeleitet werden, noch jetzt durch Klage oder Zahlungsbefehl diejenigen Forderungen zu sichern, die nach dem Gesetze mit Ablauf dieses Jahres verjähren würden, da nach dem Eintritt der Verjährung der Schuldner weder zur Leistung der Hauptforderung noch etwa entstandener 33- und Kostenansprüche herangezogen werden fann. Ein vollstreckbares Urteil, sowie überhaupt eine vollstreckbare Urkunde aus einem rechtskräftigen Vergleich, Konkursanspruch, Zahlungsbefehl, ebenso die Entscheidungen eines Schieds- oder Verwaltungsgerichts verjähren erst nach dreißig Jahren ebenso wie die im Handelsverkehr entstandenen Forderungen unter Handelsfirmen. Bemerkt sei noch, daß das Gesetz eine Kürzung der Verjährungsfrist oder eine Erleichterung der Verjährung durch Vertrag oder anderweite Abrede ausdrücklich zuläßt, dagegen jede Erschwerung oder Verlängerung der gesetzlichen Verjährungsfristen untersagt. Da in Betracht zu ziehen ist, daß die Wirksamkeit der Unterbrechung erst mit Zustellung des Zahlungsbefehis oder der Klage eintritt, so ist es die höchste Zeit, etwaige Anträge noch zu stellen, denn die Ausfertigung der Klagen nimmt immer einige Zeit in Anspruch und die Zustellung fann, namentlich bei Schuldnern, die ihre Wohnung gewechselt haben, auf Schwierigkeiten stoßen, die das ganze Verfahren illusorisch machen. Es empfiehlt sich, bei solchen Anträgen an das Gericht unter Hinweis auf die Verjährung um Beschleunigung der Ausfertigung zu bitten, welchem Ersuchen stets stattgegeben wird. rages. Dabei führte ne Klage über den frühzeitigen Schluß und die späte inberufung des Reichstags und fügte hinzu, daß seine Freunde sich dadurch nicht wieder bewegen lassen, auf genaue Prüfung solcher bedeutsamen Gesetze zu verzichten, daß sie vielmehr die Entscheidung darüber nur von einem beschlußfähigen Hause würde fassen lassen. Aehnliche Klagen, allerdings ohne die Drohung, wurden auch von anderen Rednern laut, sodaß sich der Staatssekretär Graf Posadowsky veranlaßt sah, der Meinung entgegenzutreten, als hätte sich der Reichstag über Mangel an Rücksicht von seiten der Regierung zu beklagen. Graf Reventlow beantragte die Ueberweisung des Vertrages an die Budgetkommission, und diesem Antrage wurde stattgegeben, nachdem alle Parteien ihren Standpunkt präzisiert hatten. Die Annahme des Vertrages scheint endessen gesichert, da eine strift ablehnende Haltung nur die Sozialdemokraten beobachteten. Bei der ersten Beratung der Verlängerung desdeutsch englischen Handelsprovisoriums um zwei Jahre, wurde die Frage der geschäftlichen Behandlung zum Stein des Anstoßes. Hier beantragte der Konservative Graf Kaniz, obwohl sich in der Stellung der Parteien nichts geändert hat, gleichfalls Kommissionsberatung; als aber darüber abgestimmt werden sollte, bezweifelte der sozialdemokratische Abg. Singer die Beschlußfähigkeit des Hauses, und seinem Zweifel schloß sich das Bureau einstimmig an. Darauf beraumte der den Vorsiz führende Vizepräsident Graf Stolberg- Wernigerode die nächste Sizung auf morgen nachmittag 1 Uhr an. = uBifcher Landtag. Daus der Abgeordneten. ( 4. Sigung.) RK. Berlin, 11. Dezember. Die erste Lesung des Schul unterhaltungsge= sebes vollzog sich sachlich und leidenschaftslos. Der fonservative Abgeordnete v. Heydebrand, der der Einführungsrede des Kultusministers Dr. Studt folgte, ermahnte die Gegner, in sachlicher Weise zu debattieren. Diese Mahnung wurde sowohl vom Abg. Funck( Frs. Vg.), dem unbedachten Anhänger der Simultanschule, als auch von Dr. Porsch( 3tr.), dem begeisterten Verfechter der Konfessionsschule, befolgt, Für die Nationalliberalen sprach der Abg. Schiffer; er ließ die Frage offen, ob die Konfessionsschule oder die Simultanschule die allein richtige sei, und drückte seine Befriedigung darüber aus, daß beiden Schulen die Entwicklungsmöglichkeit erhalten bleiben soll. Zum Schluß gab der freikonservative Fr h. v. Bedliß der Ueberzeugung Ausdruck, daß nach dem bisherigen Verlauf der Diskussion das Zustandekommen des Gesezes sicher zu erwarten sei. Morgen wird die Beratung fortgesezt. Soziales Leben. - X Wiederholung des österreichischen Eisenbahnstreiks? In der zu Wien stattgefundenen Sitzung des österreichischen Gewerkschaftstongresses erflärte der Vertreter der Organisation der Eisenbahnangestellten, daß der Wiederausbruch der Wirderstandsbewegung bei den Orientbahnen bevorstehe; denn die Privatbahnen hätten zwar ihren Bediensteten die gleichen Zugeständnisse bewilligt wie die Staatsbahnen, aber abgelehnt, die Vertrauensmänner der Drganisation zu empfangen, was die Nichtanerkennung der Dri ganisation bedeute. Der Vorfißende der Reid gewerksschaftsKommission sagte den Eisenbahnern jede Unterstügung zu. Aunft und Wiffenfchaft. Sollten bife night in be perbe Bring Philipp Sutereffunt ift es, daß Landgraf de Linie von Antrag auf Bereinigung Commiffe des furfürfilid * Die für das Ge Grund des Reichgef Javalidenverfidherung Berfidherunblanftalt Gr. Sffen) wird fo berfigerungsan Bäpitommilf einem Dorfe Dberheffens Big in einer Gemei d eine Rorfommiffion genannt- gewählt abte fich Mitglied be prad: Dout maif maidh bei die Ddfe, do Der Großher Gefchichte vom Broßger orige Woche in Darmst der Besjanger Arippe, Großherzogpantes befor feine Gemahlin machte und manches 20 Mart Subichen jungen Dun abereren Bebntaufend, den Dienst der Wohl web fündigem uien nochmals in die Gold borrat zu Ende ging. Rindern und fagte gebrauche, habe ich g natürlich die Enfäuf berzogs machten bald K. Klein- Linde Gelt am Sonntag Abschiedspredigt chor begrüßte den Mein Seiland ist e Rirdeng jangverein Bredigt trug den Ch -la Zwei total betrunkene Corpsstudenten verursachten gestern Nachmittag auf der Südanlage einen Menschenauflauf. Sie beunruhigten das Pferd eines da ftehenden Wagens, und als der Fuhrmann sich dies verbat, schlugen sie mit der Peitsche auf ihn ein. Einen dem Kutscher zu Hilfe tommenden Bahnbeamten schlugen sie mit einem Scheitholz. Als ein Herr sie über ihr Verhalten zur Rede stellte, forderten sie ihn auf„ trumme Säbel" und beschimpften ihn auf die ungehörigste Weise. Einigen dazu tommenden Bekannten der Betrunkenen gelang es, diese fortzubringen. BW. Die Nobelpreise für 1905. Den diesjährigen Nobelpreis haben erhalten: in der Medizin Professor Robert Koch für seine Arbeiten und Entdeckungen auf dem Gebiete der Tuberkulose, in der Physik Professor Lenard- Kiel für seine Arbeiten über Kathodenjirahlen, in der Chemie Professor von Baeyer- München für seine Untersuchungen über Indigo und Triphenylmethan und in der Literatur Henryk Sienkiewicz als Vertreter der Literatur und geistigen Kultur seines Volkes. In Christiania wurde der Friedenspreis der Nobelstiftung Freifrau Bertha von Suttner zuerkannt. In Stockholm fand bei der Verteilung der Preise eine entsprechende Feier in Gegenwart des Königs Oskar statt. Professor Koch war persönlich anwesend, für die übrigen deutschen Herren nahm der deutsche Gesandte Diplom und Prämie in Empfang. Der Landwirt. -ka Die Allgemeine Sterbekasse Gießen, welche vor nunmehr 16 Jahren gegründet wurde und in ihr 17. Ge schäftsjahr tritt, besteht zur Beit aus 1442 Mitgliedern. Dieselbe hatte im verflossenen Geschäftsjahr einen Zuwachs von 114, bagegen einen Abgang von 31 Mitgliedern ( geftorben 23 Mitglieder, freiwillig ausgetreten 8). Während seines 16jährigen Bestehens hat der Verein 153 Sterbefälle unter seinen Mitgliedern gehabt und wurden hiefür an 15 Mitgliedern je 75 Mt., an 15 je 100 Mr., an 24 je 120 mt, an 23 je 150 t., an 10 je 170 Mt., an 14 je 185 Rt., an 13 je 200 Mt., an 12 je 210 mt., an 9 je 230 t, an 16 je 250 f. und an 2 je 270 Mt., in Summe 29 835 Mt. ausgezahlt. Die Sterbe faffe besitzt einen Reservefonds von 7494 Mt. und ist mithin imstande, selbst in außergewöhnlichen Fällen, seinen Verpflichtungen nachzukommen. Guter Boden für Kartoffeln. Am zweckmäßigsten ist ein tiefgründiger, sandiger Lehmboden, der jedoch keine feuchte Lage haben darf, denn eine solche würde, abgesehen von dem ungünstigen Einfluß auf Geschmack der Kartoffel und den Ertrag, die Kartoffelfrankheit begünstigen. Sandboden Verjährungen und ihre Unterbrechung. trofen iſt. ( Von unserem juristischen Mitarbeiter.) L./. Berlin, 11. Dezember 1905. Der bevorstehende Jahresschluß ist von Wichtigkeit fitr die Einziehung älterer Schuldforderungen, die der Verjährung unterliegen. Am 31. Dezember verjähren nämlich diejenigen Forderungen der Kaufleute, Fabrikanten, Handwerker, Landund Forstwirte, Frachtfuhrleute, Schiffer, Lohnfutscher, Boten, Gastwirte, Lotterieloshändler, Vermieter, gewerblichen Arbeiter, Lehrer, Aerzte, Hebammen, Rechtsanwälte, Notare, Gerichtsvollzieher, Inhaber von Heilanstalten und Lehrinstituten aus allen im Jahre 1903 erfolgten Lieferungen und Leistungen, die für den Haushalt oder Privatbedarf des Schuldners erfolgt sind, sowie die Lohn- und Gehaltforderungen faufmännischer oder gewerblicher Angestellter.aus dem ge= nannten Jahre. Der Verjährung an diesem Jahresschluß unterliegen ferner Forderungen der oben bezeichneten Lieferanten u. f. w. alls dem Jahre 1901, soweit die Leistungen für den Gewerbebetrieb des Schuldners ge= schehen sind. Im ersteren Falle beträgt also die Verjährungsfrist zwei, im legten vier Jahre. Es ist nun wesentlich, diese Verjährung zu unterbrechen, wenn man nicht seinen Anspruch aus der Forderung verlieren will. Die Unterbrechung der Verjährung fann auf mehrfache Weise erfolgen. Der billigste Weg ist die Zustellung eines Zahlungsbefehls, indessen muß, wenn der Schuldner Widerspruch erhebt, zur Verhandlung vor dem zuständigen Gericht geladen werden, da ist sehr geeignet zur Kultur, vorausgesetzt, daß er nicht zu trocken ist. Bindiger, feuchter Boden ist zum Kartoffelbau nicht zu empfehlen. Die beste Art der Vorbereitung des Bodens besteht in einem Tiefpflügen im Herbste, Auffahren und Ausbreiten des Düngers im Winter und Unterpflügen im Frühjahre. Hierbei hat man zu beachten, daß eine direkte Düngung der Kartoffeln, falls diese für den Markt als Speisekartoffeln verwendet werden sollen, nicht zu empfehlen ist. Nab und Fern. † Grundsteuer nach dem gemeinen Wert. Ser Berliner Magistrat hat die Besteuerung der Grundstücke nach dem Werte der Grundfläche, der Baulichkeiten und, wo ein Grundstück verpachtet oder vermietet ist, nach dem Nutzungswert eingeführt. Baupläße, Gärten, Lagerpläße, Stättepläge usw., die bisher von der Grundsteuer nur wenig oder gar nicht betroffen worden sind, können nach Einführung dieser Grundsteuer höher als bisher herangezoaen werden, während Grundstücke mit vielen kleinen Wohnungen in der Grundsteuer herabgesetzt werden fönnen. Einen Mehrertrag wird diese Steueränderung nicht bringen, weil der Ertrag kontingentiert ist. Das Eintrittsgeld beträgt für eine Person: im Alter von 16 bis 25 Jahre 1,00 Mark 25 " " 1 " 30 30 35 " " H M " " " 35 40 " " " " " H 40 45 " 證 " 1,50 2,50 4,00 7,00 " " " Bei der Aufnahme ist außerdem noch ein Sterbefall Die am beitrag vor 25 Pfennigen zu zahlen. Für jeden Sterbefall gelegten Spar eines Mitgliedes ist der Kasse ein Beitrag von 25 Pfennigen zu entrichten, welcher durch den Kassenboten gegen Quittung erhoben wird. En von Gießen wegziehendes Mitglied fann auch ferner bei der Kasse verbleiben, wenn der Wegzug desselben dem Vorftande mitgeteilt wird. Zur Auskunft in allen Fragen find Schuhmachermeister Heinrich Seidewand, ( Teufelsluftgärtgen 20), Dachdeckermeister Emil Noll( in Löbershof 8) und Bureau- Borsteher Hch. Bcuchhäuser ( Wolfstraße 8) gerne bereit. Iam Sametag in der Turnhalle unter zahlreicher Beteiligung brend der i Stiftungstages. Besondere Bedeutung erhielt die Feier Mommen werden *** Die Gießener Freiwillige Feuerwehr feierte ihrer Mitglieder und deren Damen die 50. Wiederkehr ihres + Meuterei auf einem Dampfer. Die Matrosen eines in Stettin liegenden englischen Dampsers ,, Cavenbown" hatten auf der Fahrt, angeblich wegen schlechten Essens gemeutert und den Kapitän überwältigt. Nach der Ankunft im Hafen betranten fie fich und verließen das Schiff, auf das sie nicht wieder zurückgekehrt sind. noch durch die Gegenwart der Beigeordneten, Stadträte und des Regierungsrats agner. In schönster Weise wickelte fich das Programm ab. Die Klänge der Feuerwehr- Kapelle unter der umsichtigen Leitung ihres Dirigenten Weller löften bald überall eine feftesfrohe Stimmung aus, die sich fortwährend steigerte. Heitere Vorträge und fernige Ansprachen wechselten miteinander, das farbenprächtige Fest getriebe noch mehr belebend. Die Begrüßungsansprache hielt Branddirektor Traber, der seine Worte in einem Hoch auf den Protektor der freiwilligen Feuerwehren, den Groß herzog austlingen ließ. Brandinspektor Bigandt führte eue geich in oer Festrede die Aufgaben der Behr vor Augen, wenn sie allzeit bereit stehen wolle. Er gedachte des regen Anteils, ben die Stadt an der Entwicklung der Wehr genommen, und üb rreichte als äußeres Beichen der Anerkennung dafür ein prächtiges Gruppenbild, das Beigeordneter Cursch mann mit lobenden Worten über das Korps dankend im Namen Stadtverwaltung entgegennahm. Bom Orchester rauschte es wieder auf, weiter und weiter drehte sich der bunte Wirbel. Der Vorhaug rollte in die Höhe und von der Bühne ent zückten humoristishe Solossenen, Duetts und fleine Theaterstücke, die namentlich durch die Mitwirkung der Herren Wittmann, Lüttjohann und Reimer noch ein besonderes Gepräge erhielten, die Festversammlung. Ungeteilten Beifall fanden auch die Darbietungen des Sängerchors des Turnvereins( Dirigent Karsten). Bom lebhaftesten Intereffe aber wurde das prächtige zwölfteilige lebende Bild Die Feuerwehr im Kampfe mit dem entfesselten Element" begleitet, das den gefahrvollen Weg des Feuerwehrmannes zum Sieg zeigte. Den Schluß des so angenehm verlaufenen Festes bildete ein Ball, der bis Tagesanbruch dauerte. Erbien, rüne Erbi hnen, Lin d Grünter Vorzüglicher Rod empfiehlt billigit bert Stu Renitadt 23. Alam movl. Bimm Big zu bermieten. Birgen, Martitzake A.Bluffted. Ximeru Samburg Bichteff metne bier 1. D. pat. Me 3. * Die hessische Kurfürftenfamilie. Nachdem caf Karl August von Schaumburg, der einzige Sohn des die 20jährige segensreiche Tätigkeit des Seelsorgers eine Arbeit des Friedens und der Liebe war. An der Errich'ung Lehramtsaffeffor August rinzen Philipp von Hanau, gestorben ist, sind von den der Kleinkinderschule, sowie auch an dem Zustandekommen rer an der Realschule for Franz Como зи ndern des lßten Kurfürsten von Hessen nur Fürst Heinrich n Hanou und Prinz Bhilipp erbberechtigt. Wie die der höheren Bürgerschule Bohemia" mitteilt, hat Fürst Heinrich bisher seine ErbDie offizielle Eröffnung mmis Horschowiß noch nicht abgegeben, weil wegen des Großherzog und die daran mhaften Schuldenstandes des Fürsten sein Antritt im lärung zu dem der Familie gehörenden böhmischen Fideiihres Neubaues hat er die Hauptarbeit getan. Man sieht Pfarrer H pbing hier ungern scheiden. Möge sein neuer Wirkungsfreis auch ein sold' gefegneter werden! * Gelnhausen, 11. Dez. Freiger ichter Kleinbahn. Der Kreistag des Kreises Gelnhausen beschloß die Aufnahme von 150 000 Mt. mit einer Berzinsung von höchstens 20. Dezember statt, nach, inne der Stiftungsurkunde Schwierigkeiten begegnete. 4 Prozent zur Dedung der auf den Kreis Gelnhausen ent tonftituiert haben. Die ollten diese nicht in der nächsten Zeit behoben werden, so fallenden Koften des Grunderwerbs für die Anlage der find gestern ergangen. gen. erbe Bring Philipp als legter Anwärter sufzedieren. Freigerichter Kleinbahn Bad Wildungen. Mit dem Bahnbau Bad lheim eine Lehrerftelle an andgräfl che Linie von fi n beim Prager Landgerichte den Wildungen- Corbach hat man begonnen. Die Trace dem Schulamtsaspiranten nteressant ist es, daß bezüglich des Fideikommisses auch die ndeschule zu Ulrichstein. Intrag auf Vereinigung des Fideikommisses mit dem Fidei* Die für das Gebiet des Großherzogtums ssen auf em evangelischen Lehrer zu fommisse des furfürstlichen Houses in Hssen erhoben hat. ganistendienstes ver bunden. Frund des Reichsges 8 vom 13 Juli 1899 betr.: Die das in den Plänen noch nicht vorgesehen. juristischen Fakultäts: Javalidenversicherung mit dem Siz in Darmstadt errichtete baten, bon benen 22 be Sersicherunbeanstalt( seither Invalidenversicherungsanstalt nach Abschluß der Vor ersicherungsanstalt Sr. Hessen führen. Sr. Hessen) wird fortan die Bezeichnung: Landesens eröffnet und Bir imem Dorfe Oberhessens sollte vor furzem, erzählt die„ Buzzb. mer I des Darmstädter 3g.", in einer Gemeinderate sigung eine Zähltemmission C. Dezember anberaumt inb eine Körfommission auf dem Lande Ochsenkommission taatsanwalt von Siffert, jeannt gewählt werden. Ein Gemeinderatsmitglied Zählkommission oder Körkommission. In - walt Justizrat Hellwachs träubte sich Mitglied der Bählkommission zu werden indem in Anbetracht der Natur 8 sprach:" Dout maisch näit bei die Volkszebling, dout ter gänzlichem oder teil. nmich bei die Ochse, do hun aich ehrr Verstand derzou." t ftattfinden. = Corpsßtudenten ver. Beschichte vom Großherzog erzählen einige Besucher des * Der Großherzog ohue Geld. Eine hübsche der Südanlage einen vorige Woche in Darmstatt abgehaltenen Bazarz zum Besten en das Pferd eines da er Bessunger Krippe, die sich in unmittelbarer Nähe des uhrmann fich dies verbat, Broßherzogepaares befanden. Der hessische Landesfürst und f ihn ein. Einen dem eine Gemahlin machten eine ganze Reihe von Einfäufen mbeamten schlugen sie mit unb manches 20. Markstück verschwand in den Händen der ie über ihr Berhalten zur jisschen jungen Damen aus den Kreisen der Darmstätter uf, frumme Säbel" und bereren Behntausend, die sich an den Verkaufsständen in fte Weise. Einigen bazu em Dienst der Wohltätigkeit gestellt hatten. Als nun nach ntenen gelang es, diese neistündigem Aufenthalt und Einfänfen der Großherzog todhmals in die Goldbörse griff, b merkte er, daß sein Geldbekaffe Gießen, welche potrat zu Ende ging. Er wandte sich zu den nächfistehenden wurde und in ihr 17. Ge. Rinbern und sagte lächelnd:" Soviel Geld, wie ich hier aus 1442 Mitgliedern. Jebrauche, habe ich garnicht mitgebracht." Troßdem wurden häftsjahr einen Zuwachs natürlich die Einfäufe fortgesetzt, aber die Werte des Großg von 31 Mitgliedern erzogs machten bald die Runde durch die Fest- Räume. ausgetreten 8). Während Berein 153 Sterbefälle K. Klein- Linden. Vor fast überfülltem Gotteshause and wurden hiefür an 15 telt am Sonntag Nachmittag Pfarrer Hepding seine je 100 Mt., an 24 Abschiedspredigt über Phil. 4,10. Der hiesige Posaunenn 10 je 170 Mt., on hot begrüßte den Geistlichen mit dem Vortrag des Liebes: Rt., an 12 je 210 M., ein Heiland ist ein Steuermann" und ebenfalls trug der 250 Mt. und an 2 j Rircheng sangverein drei geistliche Lieder vor. Die ganze ausgezahlt. Die Sterbe- Brebigt trug den Charakter des Friedens, wie denn auch 7494 Mt. und ist mithin lichen Fällen, feinen eine Berfon: Jahre 1,00 Mark 1,50 " И 2,50 " " и 4,00 7,00" dem noch ein Sterbefall stößt aber noch hier und da auf Schwierigkeiten; vor allen daß Bad Wildungen Durchgangsstation wird. Bisher ist Dingen wird von vielen interessierten Gemeinden erstrebt, Mainz, 11. Dez. Die Garnison Mainz ist mit 7800 Mann belegt. Marktberigte. Gisker 12 Dezember. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter ber Bfb. 1.10-1.20 Met., Sühnereler per Stüd 8-9 Pfg., Entenele St. 0-0 Bfa., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Bfg Erbsen per Liter 21 Pfg., Zinsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Paai ART. 0.80-1.00, Shner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Hahnen, vet Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfb 60-75 Pfa., Ossenfleisch per Bfb. 72-82 fq., Rindfleisch per fb. 70-72 Pfa. per Pf. Schweinefleisch 80 90 Big. Schweine fletsch gesalzen per Pfund 0.94 Pfg., Kalbfleisch per Bfb. 70-80 Pfg. Sammelfletsch per Pfb. 50-76 Pfg., Kartoffeln bro 100 Kilo 500-5.50 r.. Zwiebeln ver 3t. Mr. 6.00-8.00, Wetstraut per Rentner 2-3 Mt, per Stüd, 8-10 Mr. Aepfel ber 3t. 18-30 Mr Rwetschen des Zentner 0,00-0.00, Nüsse 100 Stüd 30-40 Pfg. Milch per Lite 20. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 lb nachmittags. Gegenflände des Wochenmartinrkehrs dürfen bor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten bret Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werden. Die Marktpreise für Bich und Frucht und die Gießener Fleisch und Brotpreise am 11. Dezember 1905. Höchste Schlachtviehpreise Ochsen Kälber 1/2 1 Schweine do. " " in Frankfurt a. M. 50 kg Schlachtgewicht 80-83 m. 86-90 Pf. 78-00 " H 18.70-00.00 M. 17.25-00.00" Fleischpreise in Gießen 1/2 kg 72-82 f. do. 70-80 do. 80-90 Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 kg F4 Bf Schwarzbr. do. 50 " " Getreidepreise in Mannheim Weizen 100 kg Roggen do. и Frankfurt a. M., 11. Dezember. Frucht markt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer mr 18.00-18.15, furhessischer Mr. 18.00-18.15 Roggen, hieflger mr. 16.90-17.10, russischer mr. 00.00-00.00 Gerfte, hiesige Mr. 17.90 bis 18 25, Pfälzer Mr. 18.50 bis 18.75, fränkischer Mr. Gewerbebank. Die am 1. Januar 1906 fälligen Zinsen der bei unserer Bank angelegten Spareinlagen können bereits von . Für jeden Sterbefall gelegten eitrag von 25 Pfennigen ffenboten gegen Quittung ziehendes Mitglied tann wenn der Wegzug des ird. Zur Auskunft in er Heinrich Seidewand, eifter Email Roll( in her Sch. Bruchhäuser ge Feuerwehr feierte zahlreicher jetzt ab- 125-18.50, Riebaerste Mr. 18. 0 bis 18 75 Hafer, hiesiger und Wetterauer Mt. 15.75-16 50, furhessischer Mt 15.75-16 50, bab erischer Mt. 15.75-16.50, Mais, Mixed Mt. 13.75-13.90. Ales bro 100 Kilo ab hier. Meh I wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mt. 27.00-28.00, feinere Marken Mr. 28.50-29 50, hiesiges, Nr. 1, Mr. 25.00 bis 26.00, feinere Marken Mr. 25.75-26.75 hiesiges Nr. 2, Mr. 24 25-25.00, feinere feinere Martin Mr. 21-21.50, Rogaenmehl, biesiges, 0, Mr. 24. bis Marken Mr. 25.00-26.00, hiesiges Nr. 4, Mr. 20.00-21.00 25.75, do. 1 Mr. 22.25-23.25, bo. 2 mr. 17-18 00. Weizenschalen Mr. 4.60-4.75, Weizenkleie Mr. 4.70--4.80, Roggenflete Mr. 5.70-5.85, Weizenfuttermehl Mr. 7.50-8.00. - Gießener landwirtschaftlicher Wetterdient. Boraussichtliche Wtterung in Hessen für Mittwo, den 13 Dezember. Andauern des leichten Frostes, trocken und starker Nebel. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Verantwortlich für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen. ,, muss meiner Frau mehr Koftgeld geben." Es scheint kaum n ünschenswert, dieses Ziel zu erreichen und doch, wenn der erhöhte Appetit der Kinder die Veranlassung dazu ist, so sind die Eltern um so glücklicher, wie es die von Herrn Preiß in den folgenden Zeilen beschriebene Erfahrung beweist. Dresden, Wittenbergerstraße 91, den 25. Jani ar 1905. Veranlaßt durch vie fettige Empfehlung Ihrer Ecotts Emulsion, habe auch ich einen Versuch mit derfelben gemacht. Den Antrieb baau gab mein vierjähr ger Sohn Woldemar, der seit ungefähr ein m Monat abends immer über Kopfschmerz flagte, feinen richtigen Appetit zum Essen hatte und teilnahmlos in einer Ede saß, ohne mit den anderen Kindern zu spielen. Das Kind nahm zusehends ab, und da ich befürchtete, daß es frank meiden würde, entschloß ich mich, ibn Scotts Emulsion nehmen zu lassen. Zu meiner großen Freude fann ich sagen, daß ihm sowohl als seinen Geschwistern, die ebenfalls da= von nahmen, das Präparat vorzüglich bekommt. Das Kind hat schon lange nicht mehr über Kopfschmerz geflagt, im G genteil, es springt mir munter entgegen, wenn ich abends nach Hause fomme, und meiner Frau muk ich mehr kostgeld geben, denn di nder essen viel mehr wie früher. ( gez) Oscar Preiß. Wohl kaum ein anderes Mittel kräftigt schwächliche Kinder rascher und zuverlässiger als Ecotts Emulsion. Scotts Emulsion ist die erste, die ursprüngliche LebertranEmulsion, und das Scottsche Verfahren ist das einzige, das den widerlichen Geschmack des gewöhnlichen Lebertrans( der deswegen in vielen Fällen gar nicht genommen werden kann) gänzlich becdeckt. Scotts Emulsion wird von uns ausschließlich im großen verkauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Maß, sondern nur in versiegelten Originalflaschen in Karton mit uu erer Schußmarke( Fischer mit großem Dorsch auf dem Rüden). Scott& Bowne, G. m. b. H., Frankfurt a. M. Bestandteile: Feinster Medizinal- Lebertran 150,0, prima Glycerin 50,0, unterphosphorigsaurer alt 4,3, unterphosphorigsaures Natron 2,0, pulv. Tragant 8,0, feinfter arab. Gummi pulv. 2,0, destin. Wasser 129,0, tobol 11,0. hierzu aromatische Emulfion mit Zimt, Viandel- und Gaultheria- Del je 2 Tropfen. Chriftbescherung. Allen Wohltätern unserer Anstalt, sowie der ganzen Gemeinde teilen wir hierdurch mit, daß die Christbescherungsfeier unserer Kleinkinder- Bewahr Anstalt am nächsten Sonntag, den 17. Dezember, nachmittags 3 Uhr, in der Johanneskirche stattfinden soll. Der mit Liturgie der Kinder im Glanz des Christbaumes zu haltende Gottesdienst ist zugleich Gemeindegottesdienst, zu dem wir fceundlichst einladen. Nach demselben findet in der Kleinkinderschule im engsten Kreise der Kinder und ihrer Angehörigen die Bescherung für die Kinder statt. eicher Beinährend der üblichen Geschäftsstunden an unserer Kasse in Empfang ge- bitten herzlich um dieſelben für unſere 244 Kinder ie 50. Bieberlehr ihres ng erhielt die Fiemmen werden. bneten, Stadträte und chönfter Beife widelte ber Feuerwehr- Kapelle Dirigenten Weller timmung aus, die sich raje und fernige Un as farbenprächtige Feft Begrüßungsansprache hielt Borte in einem Ho Feuerwehren, den Groß Deltor Figandt fährte eue geschälte Behr vor Augen, wenn bachte des regen Anteils, der Behr genommen, Erbsen, Gewerbebank zu Gießen eingetragene Genossenschaft mit unbeschr. Haftpflicht. Ein Juwel ber Anerkennung dafür Tune Erben, weiße, fammetweiche Haut und Beigeordneter Curf Rorps bantenb im Men Bom Orchefter route es te fich ber bunte Wirbel. and von der Bühne ent uetts und feine Theater. ohnen, Linsen nd Grünfern vorzüglicher Kochart Mitwirang ber Herren empfiehlt billigst Reimer noch ein be ammlang. Ungeteilten des Sangerchors des m lebhafteften Intereffe ist ein zartes, reines Geficht, rofiges, jugendfrisches Aussehen, blendend schöner Tetut. Alles dies wird erreicht durch: Stedenpferd. Lilienmilch- Seife b. Bergmann& Co., Radebeul mit Stugmarke: Stecker pferd. à Stud 50 Pfg. bei: Joh. Seibel GIESSEN, Ludwigsplatz empfiehlt ff. stets Südfrüchte frische sowie sämtl. Delikatessen. Carl Haberkorn Nachfl. Ein praktisches Geschenk Grünberg. Chocolade bon Mt. 1-3,50 per Pfund. Cacao in 6 Qualitäten, - Alle, die uns noch Gaben zugedacht haben wir wollen dieselben recht boss an die Vorstandsdamen gelangen lassen. Gießen, den 11. Dezember 1905. Der Vorstand der Kleinkinder Bewahranstalt. Dr. Naumann. usten& Heiserkeit HH lindert man vorzüglich mit. Emser, Homburger a Sodener Pastillen, Salmiak- Pastillen, Fenchelhonig, Malz- Extract, Island- Moos Emser Branchen mit Milch. Zu haben in der Drogerie Carl Seibel, Frankfurterstrasse 39. Nährsalzcacao Städt. Wohnungsnachfür Reiter, Radfahrer und Fuß- Eichelcacao gånger. Man obert Stuhl Brauchen Sie Geld? feet elektr. Zofchenlaterne mit Neustadt 23. auf Wechsel, Schuldscheine 2c., so umlegbarer Anhängevorrichtung. Thee schreiben Sie an C. A. Winkler Im Manöver 1905, borzüglich bege lebende Bild Die fa möbl. Zimmer Berlin W. 57, Mansteinstr. 10. währt", in 6 Größen mit Nag- in feinster Qualität bei N Iten Element" begleitet, wehrmannes zum Sieg berlaufenen Feftes bauerte. billig zu vermieten. Keine Adressenliste. Reelle und Gießen, Marktstraße 11. coulante Erlediguna.( Briefv. erb.) von 3 Mk. an. Wenn im Handel Emil Fischbach, 8. Blutfted. 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Trautmann( Klavier) Gast: Fräulein Louise Schmidt( Sopran) Berlin Vortragsfolge: Zum ersten Male 1. Trio No. 2 in F- moll, op. 73 für Klavier, Violine und Violoncell 2. Lieder am Klavler 3. Sonate in H- moll, op. 4 für Klavier und Violoncell 4. Lieder am Klavier Zum ersten Male 5. Trio op. 1 No. 3 in C- moll für Klavier, Violine und Violoncell A. Arensky Bekanntmachung. Nr. 293 Selection p beffen, ble Streife Retla Reballion u. Ba Stadt- Cheater eden Dienstag, Mittwoch, Donnerstag und Sams Giessen. Dir.: Hermann Steingoetter. Dienstag, 12. Dezember: 7. Dienstag= Abonnements: Vorstellung. fir Enthält Porrespondenz" Gerade eine fnf Gitungen b fachlicher Entfch Праз облет јебе Ba bedurfte gar Banges Bureau, einig, daß die Im Monat Dezember I. J. werden bet unserer Kasse on parlam tag von vormittags 8-12 und nachmittags von 2-4 Uhr Geschäftstage abgehalten. Die Einleger werden ersucht, an diesen Tagen ihre Zinsen in Empfang zu nehmen oder beischreiben zu lassen. Das Beischreiben kann ohne jeden Nachteil für die Einleger auch später, im Laufe des nächsten Jahres erfolgen, da am 1. Januar 1906 die nicht erhobenen Zinsen in den Büchern der Das Glas Wasser. Spartaffe dem Kapital zugeschrieben und verzinst werden. Es liegt im Interesse des Publikums mit der Ab Luftspiel nach Scribe v. A. Cosmar. widelung der Geschäfte nicht bis gegen Ende des Monats zu warten, da dann der Zudrang ein fo starker ist, daß naturgemäß eine schnelle Beförderung nicht erfolgen fann. Zucker ( gemahlen) bei 10 Pfd. Mk. 2.00 W. Lampe prima Blütenmehl Degetaline L. v. Beethoven Eintrittskarten Platz Mk. 4. II. Platz Mk. 3., III. Platz Mk. 2.50, unnummeriert Mk. 2.-, Studentenkarten Mk. 1.-. Kleine Partiturausgabe in der Musikalien Handlung des Herrn Ernst Challier( Rudolph's Nachf.), für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter Ritter. Oeffnung des Saales 4 Uhr. Gültigkeit haben blaue, gelbe und rotweisse Karten, ungiltig sind rote Karten. 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Sie fenft das dann geht sie durd Unter all den Fal berabgrüßen, if all auffault in fro Gipfel der Bojdgrois Den ugen ber gespannt, ins and nachten Minute Schönes da unter lieb zu the empor