Am 28. Augu Nr. 240. ichts an ihr." boten- Chronit mohl en diese häuslichen zu den unsterblichen en, gebildet haben bwechselungen sollen ipielt haben bis zu on hatte einen wun en. Meine Herren," chaft junger Leute, " „ Aber Sie be end geantwortet. cnite, es wäre auch nicht mit mir ein Der ken. gie und Psychologie über krankhaften mt nicht selten vor, elegentlich und aus Schlucken zu einer nervösen Erschei nem zehnjährigen bon einem hysteri men ganzen Monat Den Erfolg behandelt unterbrochen an und n nach dem Erwachen nd magerte sehr ab, Nahrungsaufnahme. ggestion, fonnte aber leinen Patientin ge rreichte er jedoch zuwurde, und als einangs blieb eine fightBauchdecke zurück. n erstenmal ein hypSchlucken ganz auf. bon neuem ein, nacherlitten hatte, jedoch iche Sigung, um ihn gerfamilie verlobt sich t fortführt, mit einer Da fragt ein Betigams: Heißt deine Von Sidonie," ant Stofrat. r:„ Aber Karl, schon außer mir."- Aarl: u siehst ja, ich ärgere brer, der seinen kle bids erzählt, schließt Sies geschah vor dreines der Kleinen, das r Erklärung zugehört: ie für ein Gedächtnis liebeswarm uf den Arm, tragen. vort infcht, sofort fagen. nächsten Nummer. ftabttandig und ge fofort gesucht. Näheres in der attes. In dem flädtischen Haufe g 9 ift der untere Sto Jasertionspreis: Die einspaltige Betttzelle für ganz Oberkeffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Bfg. fonft 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362. Donnerstag, den 12. Oftober 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Bfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Die thüringischen Staaten. Das Thüringer Land ist vier verschiedenen Herren untertan. Roburg und Gotha, Weimar, Meiningen, Altenburg sind selbständige deutsche Staaten, die im Bundesrat je eine Virilstimme haben, wie sie früher eine solche im Bundestag hatten. Die vier thüringischen Staaten, ein Großherzogtum und drei Herzogtümer, sind noch nicht die fleinsten im Reich. Aber die buntesten sind sie. Die nicht schr ausgedehnten Territorien hängen nicht einmal zusam= men, find vielmehr zersplittert. Das fommt aus der Zeit, da man Länder bei der Vererbung nicht viel anders behandelte als die Landgüter. Waren mehrere Söhne vorhanden, so wurde das Land in die entsprechende Anzahl Teile zerschnitten. Zuweilen sogar in noch mehr Teile. Eine von landesherrlichen Bedenken nicht eingeschränkte Elternzärtlichkeit zerfetzte das Territorium förmlich in kleine Stücke, damit nur ja jedes einzelne Kind gleichwertiges Erbe erlange. Was auf solche Weise unter Verleugnung jedes staatsmännischen Sinnes und jedes Staatsgedankens entstanden war, das blieb und besteht jetzt zu Recht, ist historisch begründet wie nur irgend ein anderes Recht. Aber die Konsequenzen werden als ein Uebelstand empfunden. Handelte es sich um Rittergüter, so hätte man längst Abhilfe geschaffen und nach preußischem Muster zwangsweise Arrondierungen durch Austausch vorgenommen, wobei niemand zu kurz zu kommen brauchte. Heutzutage aber dürfen Länder nicht mehr wie Landgüter behandelt werden, bei Austausch und Arrondierung müssen alle Beteiligten, auch die Bewohner durch ihre Vertreter, befragt und um ihre Zuſtimmung angegangen werden, und in Staats- Sprengseln hat sich neben der persönlichen Anhänglichkeit an das Herrscherhaus, die beiden Teilen Ehre macht, erstaunlicherweise auch eine Art historischen Staatsgefühls herausgebilbet, das sich von dem, was historisch geworden ist, nicht trennen mag. In den vier thüringischen Staaten haben sich einige Einrichtungen erhalten, die man anderwärts nicht wiederfindet. Da ist in Kranichfeld und Ruhla ein Kondominium, eine Sweiherrschaft, die eine Anomalie bildet. Da ist die Unibersität Jena, die einen gemeinsamen idealen Besitz der vier thüringischen Staaten darstellt. Gerade aus den Kreisen dieser gemeinsamen thüringischen Universität kommt jetzt übrigens nicht zum erstenmale- die laute Klage, daß Thüringen unter seiner staatlichen Zerrissenheit leide, nicht am wenigsten in materieller Hinsicht, daß seine Verwaltung überteuer sei. Daran schließt sich die Forderung, daß man im deutschen nationalen Interesse auf die Beseitigung der Duodesstaaten bedacht sein müsse. Wir zögern feinen Augenblick, uns gegen diese Forde: rung und gegen ihre Begründung mit dem Hinzufügen zu erklären, daß selbst eine bessere Begründung uns nicht veran laffen könnte, dem Vorschlag beizustimmen. Wir sagten oben schon, daß das Recht der deutschen Kleinſtaaten historisch so unanfechtbar ist, wie irgend ein anderes Recht. Ein solches Recht kann wohl freiwillig aufgegeben, es kann aber nicht genommen werden, es sei denn infolge eines Krieges. Das Beispiel freiwilliger Aufgabe haben die Fürsten von Hohenzollern- Hechingen und Sigmaringen gegeben, die aus eigenem Antrieb auf ihre Souveränität verzichteten. von einem Krieg unter Bundesfürsten nicht die Rede sein fann, so bleibt zur Beseitigung der Duodesstaaten einzig der Weg des freiwilligen Verzichts offen. Es will uns aber unter allen Umständen im höchsten Grade unschicklich erDa Send aus 7 Zimmern nebf heinen, zu solchem Verzicht, der nur das Ergebnis unbe Sör und füdlichem Neben einflußter freier Entschließung sein kann, zu drängen, urd f1. Oftober, auf Wunsch leberredung dazu zu leiten und durch die Behauptung darauf üher, zu vermieten. Nähere hinzuwirken, daß das Wohl des Landes den Verzicht ver. er Bürgermeisterei, Zim. Wolfengaffe Freundl. 2-3im. Wohn u bermieten. lange. leine Wohnung fof. ju be die Kleinstaaterei, nicht zuletzt gerade die thüringische Klcin Gießen, Tiefenweg Freibant Beate Schweinefleisch 50 darunter, und Hamburg nicht? Mecklenburg- Strelik wohl, Stadt- Cheat Giessen. Diese Behauptung ist übrigens beweislos. Wir sehen in der Kleinstaaterei kein Jdeal; wir müßten aber blind und undankbar sein, wollten wir verkennen oder vergessen, daß flaaterei, dem Deutschtum größten Gewinn und Segen in mehr als einer Epoche gebracht hat. Dazu kommt, daß die Grenze für den Begriff des Kleinstaats schwer zu ziehen ist. Fällt Lübeck darunter, und Bremen nicht? Fällt Bremen und Mecklenburg- Schwerin nicht? Sollten die kleinen Staaten zu einem neuen Mittelstaat zusammengelegt werden oder Teile eines größeren deutschen Staates bilden? Wir können den Vorschlag, der angeblich aus Jenaer Professorenkreisen kommt, überhaupt nicht ernst nehmen. Die Klagen über Kostspieligkeit der Verwaltung, über Störungen, die sich aus der Rücksicht auf die krausen und von Teil übertrieben, zum Teil lassen sie sich abstellen, ohne daß man historisches Recht antastet und zu Gewaltmitteln, zu sogenannten„ heroischen Kuren" greift. Oben ist bereits das Rondominium, die Zweiherrschaft in Kranichfeld und Ruhla ertvähnt. Diese Zweiherrschaft ist das Ergebnis alter Ungervißheit von Rechtsverhältnissen. Es ist kein rechtliches Sindernis vorhanden, daß die beteiligten Staaten aus freier Entschließung ein besseres Kondominium in mehr als einer Beziehung einrichten, namentlich hinsichtlich der Verwaltung Dir: Germann Steingott der Willfür gezogenen Landesgrenzen herschreiben, sind zun Freitag, den 13. Oftob 2. Freitags, Abonnements- Vorstellung Konna Vann Schauspiel von M. Maeterl und des Justizdienstes. Die thüringischen Staaten haben von alters her die Universität Jena gemeinsam. Diese Gemeinsamkeit hat der Universität nichts geschadet und das Recht der thüringischen Staaten nicht beeinträchtigt. Nichts steht im Wege, daß sie solche Gemeinsamkeit freiwillig noch ausdehnen. Politische Rundschau. Deutsches Reich. * Die Konferenz in Berlin über die Eisenbahnbetriebsmittel- Gemeinschaft begann gestern. Wie verlautet, sind von bayerischer Seite neue Vorschläge eingebracht worden. Um die bisher bestandenen Schwierigkeiten aus dem Wege zu räumen, wird die bayerische Verwaltung vorschlagen, die Gemeinschaft auf das durchaus notwendige Maß zu beschränken. Es handelt sich dabei unter anderem um den Widerstand Bayerns gegen die von Preußen gewünschte Verlegung des bayerischen Konstruktionsbureaus nach) Berlin. * Es hat den Anschein, daß General von Trotha in Deutsch- Südwestafrifa keinen Nachfolger in dem Posten eines militärischen Kommandeurs erhalten soll. An General von Trotha erging eine Ordre, die Geschäfte dem Gouverneur von Lindequist sofort nach dessen Ankunft zu übergeben. Ueber die Einsetzung eines neuen Kommandeurs ist fein Beschluß gefaßt. Beim Zusammenwirken der Truppen regelt sich die Sache nach dem allgemeinen Branche, daß der älteste Stabsoffizier den Befehl hat. * * Neue Unruhen sind in Deutsch- Ostafrika bei Kondutschi in der unmittelbaren Nähe von Dar- es- Salam ausgebrochen. Eine Abteilung der Schuttruppen ist nach dort abmarschiert. Kondutschi ist eine Ortschaft unmittelbar an der Küste. Der ,, Bussard" hat den Hafen von Zanzibar verlassen und dampfi nach Kondutschi und Mbueni, um dort Truppen zu landen. * Die diesjährige Hauptversammlung des Evangelischen Bundes wurde gestern in Hamburg von dem Ehrenvorsitzenden Graf Winzingerode mit einer Ansprache eröffnet und im Auftrage des Senates von Senatssekretär Hagedorn, im Auftrage des Kirchenrates der Hamburger evangelischen Kirche vom Senior Behrmann begrüßt. Der von Professor Nippold- Jena gehaltene Hauptvortrag behandelte die internationale Lage des Protestantismus. Hierauf gelangte eine von Professor D. Scholz- Berlin begründete Resolution, die sich gegen den Toleranzantrag des Zentrums richtet und eine andere vom Superintendenten D. Meyer- Berlin begründete Resolution zur Annahme, welche die Lage der evangelischen Kirche in Desterreich zum Gegenstand hat. * * Es besteht die Absicht, ein Bistum Kolmar zu begründen. Die gemeinsame Romreise der Bischöfe Korum, Benzler, Frißen und Zorn von Bulach gilt der Förderung dieses Planes. Oefterreich- Ungarn ** In Prag fanden große Demonstrationen für das allgemeine Wahlrecht statt, die von tschechischen und deutschen Sozialdemokraten veranstaltet waren. An der Kundgebung, die in ungestörter Ordnung verlief, beteiligten sich etwa 60 000 Menschen. An den Statthalter und den Oberstlandmarschall wurden Deputationen entsandt, die von beiden Herren empfangen wurden. Die Garnison war konfigniert, doch fand sich kein Anlaß zum Einschreiten. frankreich. ** Der Kriegsminister will keine Truppen gegen Streikende mehr verwenden. Der Minister erklärte, daß er zui Aufrechterhaltung der Ordnung in Ausstandsgebieten in Zu funft keine Truppen, sondern ausschließlich Gendarmerie verwenden werde. Die Kosten für eine erhebliche Verstär fung des Gendarmeriekorps würden zwar ziemlich bedeutend sein, doch müßte die Geldfrage angesichts der Wichtigkeit der Angelegenheit in den Hintergrund treten. Ein Gesezent wurf darüber, der von den Leitern der Ministerien des Krieges, des Junern, der Justiz und der Finanzen geprüf werden werde, solle schon zu Beginn der nächsten Session hem Parlamente unterbreitet werden. Dänemark. ** Im Folkething erklärte der Minister des Auswärtigen, das Verhältnis zu Deutschland habe sich für Dänemark we sentlich gebessert. Das Bestreben der Regierung sei, die guten Beziehungen aufrecht zu erhalten. Belgien. ** Der belgischen Regierung wird die Absicht zugeschrie. ben, den Kongostaat annektieren zu wollen. Ein englisches Blatt behauptet, der König der Belgier habe verschiedenen hochstehenden Politikern geheime Mitteilungen gemacht von der Absicht, den Kongostaat unverzüglich für Belgien zu an nektieren wegen der Bloßstellung des Verwaltungssystems im Kongo und der Enthüllungen de Brazzos über die Er. gebnisse der in wenigen Jahren mit dem Verwaltungssystem in Französisch- Kongo gemachten Versuche. Balkan- Staaten. ** Die bulgarischen Unruhestifter werden immer anmaßender. Wie aus Belgrad gemeldet wird, erhielt das englische Konsulat in Monastir von bulgarischen Komitat. this einen Drohbrief, daß alles im Konsulat ermordet mer. den würde, wenn nicht bis zum 14. Oftober 5000 Pfund beblt würden. Es wird wirklich Seit, daß endlich dem Unwesen ein Ende gemacht wird. Spanien ** Die Deputiertenkammer wurde mit einer Thronrce gestern eröffnet. Die Rede erwähnt die MarokkoverhandInngen. Spanien habe sich an diesen Verhandlungen lebhaft beteiligt; es habe dem Plane einer internationalen Ko.. ferenz, welche über die zwischen den Mächten streitigen Punkte entscheiden soll, zugestimmt und sich damit einve:- standen erklärt, daß die Konferenz auf spanischem Boden abgehalten wird. * Ruisland. Fortgesetzt widersprechen sich die Nachrichten über die Vorgänge im Zarenreiche. Während die offiziösen Berichte immer wieder alle ernstlichen Unruhen in Abrede stellen, bleiben die sonstigen Meldungen dabei, daß überall im Lande Aufruhr, blutige Kämpfe und Verschwörungen im Gange sind. Neuerdings will man sogar von einem cinheitlich organisierten, weit verzweigten Komplott wissen, das eine höchst gefährliche Agitation entfalte. In Mos= kau dauern die blutigen Zusammenstöße fort; allmählich versuchen dunkle Elemente von der Straße Besitz zu ergreifen. In Rodom versuchte ein früherer Gymnasiast, gegen einen Offizier eine Bombe zu schleudern, und als diese nicht explodierte, erschoß er den Polizisten, der ihn verhaften wollte, und schnitt sich dann den Hals durch In Dom= browa wurde ein Gendarm auf dem Bahnhofe von einem Unbekannten mit Revolverschüssen getötet. In Helsing fors gelang es dem Mörder des Prokurators Johnson, während der Nacht aus dem Gefängnisse zu entfliehen. Soziales Leben. Einigungsverhandlungen im Berliner Arbeitskampf. Die Bemühungen zur Herbeiführung von Einigungsverhand lungen sind von Erfolg gekrönt gewesen. Zwischen Vertre tern des Verbandes Berliner Metallindustriellen und Dele. sind Ver. gierten des Deutschen Metallarbeiterverbandes handlungen in die Wege geleitet worden. Es erscheint nicht ausgeschlossen, daß diese Verhandlungen zum Ziele führen werden, bevor die Generalaussperrung in Kraft treten würde Die Arbeitervertreter haben sich bereit erklärt, bis spätestens Freitag abend eine definitive Antwort dahin zu geben, ob die Arbeiter mit dem Anerbieten der Arbeitgeber sich zu frieden geben werden. Die Bewegung im sächsisch- thüringischen Textilgewerbe. Die Fabrikanten in Gera haben beschlossen, allen Webern zu fündigen, wenn in den vier gekündigten Betrieben bis heute nicht eine genügende Anzahl Weber ihre Bereitwilligkeit zum Weiterarbeiten zusagen. Die Arbeiter rüsten sich zu Gegenmaßregeln. In Greiz und Ronneburg fanden stark besuchte Arbeiterversammlungen statt. In beiden sammenkünften wurde der Lohntarif abermals als unannehmbar bezeichnet. In Greiz sprachen die Arbeiter in einer Resolution ihr Einverständnis mit dem Vorgehen der Geraer Arbeiterschaft aus und beschlossen, die weitere Behandlung des Lohnkampfes in die Hände des Deutschen Tertilarbeiterverbandes zu legen. ZuMünzarbeiter- Streik in Frankreich. Da die Gießer der französischen Münze, welche seit einiger Zeit ausständig sind, die Wiederaufnahme der Arbeit verweigert haben, wurden sämtliche Münzwerkstätten geschlossen. Eine amtliche Note erklärt, daß die Interessen des Staates durch den Ausstand vorläufig keine Einbuße erfahren, da gegenwärtig feine neuen Münzprägungen notwendig seien und auch keine dringenden Medaillenbestellungen seitens der Privatindustrie vorliegen. * Hof und Gesellschaft. Für die Silberne Hochzeit des Kaiserpaares hat die Stadtverordnetenversammlung in Düsseldorf die Summe von 100 000 Marf bewilligt. Mit ihr soll eine Ledigenheim- Stiftung unter dem Namen„ Wilhelm- und Auguste Victoria- Stiftung" begründet werden. * ** Die Verlobung des Prinzen Eitel Friedrich ran Preußen mit der Herzogin Sophie Charlotte bon Oldenburg hat, wie bekannt wird, bereits vor drei Wochen stattgefunden. Sie war geheim gehalten und ist erst jetzt offiziell bekannt gegeben. Die Prinzessin, die sich der zweite Sohn des Kaiserpaares erforen hat, ist die einzige Tochter des Großherzogs Friedrich August von Oldenburg und seiner im Jahre 1895 verstorbenen ersten Gemahlin. der Prinzessin Elisabeth von Preußen. In zweiter Ehe is der Vater der Braut mit der Herzogin Elisabeth von Meck. lenburg vermählt, einer Tante der deutschen Kronprinzessin Herzogin Sophie Charlotte ist geboren am 2. Februar 1879. Prinz Eitel Friedrich, der zurzeit als Hauptmann im 1. Garde- Regiment 3. F. in Potsdam steht, ist am 7. Juli 1883 geboren. *** Die Hochzeit des Herzogs Alfred von Sachsen. Koburg und Gotha mit der Prinzessin Viktoria Adel. heid von Holstein- Glücksburg hat in Schloß Glücksburg unter Entfaltung des ganzen höfischen Prunkes stattgefun den. Die standesamtliche Trauung vollzog der oldenbur gische Hausminister von Willich, da der Großherzog von Oldenburg Chef des Glücksburger Hauses ist. Die kirch)- liche Trauung wurde vom Pastor Sommerfeld aus Glücks burg vollzogen. Beim Zuge in die Kirche schritt die Braut zwischen dem Kaiser und dem Herzog Friedrich Ferdinand von Glücksburg. Die Braut trug eine Robe von weißer Seide. Von den sechs Brautjungfern trugen die beiden ersten, die weiß gekleidet waren, die Schleppe der Braut, das zweite Paar hatte rotseidene, das dritte Paar blauseidene Kostüme angelegt. Der Bräutigam schritt zwischen der Kaiserin und der Herzogin von Albany. Er trug die Uniform seines Husaren- Regiments und das Band des ihm am Hochzeitstage verliehenen Schwarzen Adlerordens. An die Trauung schloß sich das Hochzeitsmahl. Die Schiffe auf der Föhrde hatten Flaggen- Gala angelegt. Die Jagdbeute des Kaisers in Rominten beträgt 19 Hirsche. Es famen zur Strede ein Zwanzigender, sieben Sechzehnender, sechs Vierzehnender, vier Zwölfender und ein Behnender. Das beste Geweih weist der Zwanzigender auf; es wiegt mit Schädel 19 Pfund. ** Prinz Heinrich der Niederlande begibt sich am 24. d. M. nach Eisenach, um als Vorsitzender des Vereins Hirschmann" der Hauptprüfung von Schweißhunden beiBuwohnen. *** König Alfons von Spanien trifft am 6. November in Berlin ein. Sein Aufenthalt ist für fünf oder sechs Tage berechnet. Außer einem großen Bankett im Schlosse ist eine Parade und eine Hirschjagd im neuen kaiserlichen Jagdrevier bei Oranienburg vorgesehen. Die Erforschung der Krebskrankheit. ( Von unserem medizinischen Mitarbeiter.) Freudig horchte die Welt auf, als in diesen Tagen aus Paris die Kunde kam von einem weiteren Fortschritt des Kampfes gegen die furchtbare Geißel der Menschheit, die Tuberkulose. Wenn auch vorläufig feine überschwängliche Hoffnungen an die Entdeckungen Professor Behrings geknüpft werden können, so scheint immerhin eine Vorwärts. bewegung in dem Ringen mit der tückischen Krankheit konstatiert werden zu dürfen. Von einem anderen Gebiete, dem der Krebsforschung, verlautet in der Deffentlichkeit in letzter Zeit weniger. Aber trotzdem geht auch hier die erkennende und vorbeugende Arbeit ununterbrochen weiter. Mit Aufwand großer Mittel ist vor einiger Zeit unter dem Namen Imperial Cancer Research Fund in England eine Einrichtung geschaffen worden, die zur Erforschung der Krebskrankheit im weitesten Umfang dienen soll. Der zweite Bericht der Gesellschaft ist jetzt herausgekommen. Dieser beschäftigt sich mit der Entwickelung der Krebsfrankheit unter natürlichen und experimentellen Bedingungen. Ausführlich wird über die Verpflanzung von Krebs bei verschiedenen Tieren berichtet und nach den Ergebnissen ein Urteil über die verschiedenen Vermutungen betreffs des Wesens und Ursprungs solcher Wucherungen gefällt. Es ist merkwürdig, daß man mit der Uebertragung von Krebs innerhalb ein und derselben Tierart nur bei den Mäusen Erfolg gehabt hat, während es bei 900 mpfungen an Hunden, Ratten, Pferden, Karpfen usw. nicht ein einzigesmal gelungen ist, die Krebskrankheit von einem Tier auf ein anderes zu verpflanzen. Die Uebertragung von einem Tier auf ein anderes verschiedener Art hat sich als vollends unmöglich erwiesen. Auch bei den Mäusen scheint die Rasse schon eine beträchtliche Rolle zu spielen. Deutsche Mäuse waren für den Krebs englischer schon weniger empfänglich, ebenso wilde Mäuse gegen den von zahmen. Daraus geht zunächst hervor, daß sich die Krebskrankheit in hohem Grade den einzelnen Lebewesen anpaßt. Große Aufmerksamkeit wird ferner die Tatsache fordern, daß die bösartigen Wucherungen bei Mäusen in jeder Hinsicht den Erscheinungen des Krebses beim Menschen vergleichbar sind, sowohl in ihrem Wachstum wie in ihrer Zersetzung. Als eigentliche Träger der Ansteckung sind nach dem jetzigen Stand der Untersuchung wohl die Zellen der Krebswucherungen selbst zu betrachten und in keiner Hinsicht etwa den Tuberkelbazillen bei der Tuberkulose zu vergleichen. Sie sind einer unendlichen Vermehrung fähig, wenn sie verpflanzt werden und folgen in ihrem Wachstum gewissen bestimmten Gesetzen wie andere für sich bestehende Lebewesen. Diese Anschauung widerspricht der Theorie, wonach der Krebs als eine eigentlich ansteckende Krankheit in dem Sinne bezeichnet wird, daß irgend welche noch unbekannte Organismen außerhalb oder innerhalb der Zelle sich ansiedeln und ihre Wucherung verursachen. Nach dem neuen Bericht sind all die verschiedenen Vermutungen zur Erklärung des Ursprungs und des Wachstums des Krebses hinfällig, namentlich geben sie keinen Aufschluß über die beim experimentellen Studium beobachteten Tatsachen. Die englischen Forscher erklären sich also gegen die Möglichkeit, daß der Krebs von einem schon bekannten oder noch zu entdeckenden Schmarozzer verursacht würde. Weder die Beobachtung an Tieren noch die an Menschen führe zu der Einsicht, daß die Krankheit auf natürlichem Wege übertragbar ist. Dagegen ist der Krebs allen Wirbel. tieren gemeinsam und erzeugt in allen verschiedenen Arten dieser großen Tierklasse übereinstimmende Verlegungen der Gewebe. Schließlich wird noch Bezug genommen auf die Wirksamkeit der Radiumbehandlung gegen Krebs, die gleichfalls an Mäusen erprobt wurde. Es wurden günstige Ergebnisse beobachtet, die auf vermehrten Blutzufluß zu den erkrankten Teilen des Gewebes zustande kamen. Auch die Anwendung des in neuester Zeit so oft genannten Nebennierenertrafts führte zu ähnlichen Erfolgen. Als Summe dieser Erfahrungen bleibt der Eindruck bestehen, daß eine Aufklärung der Krebskrankheit vor allem von einem genauen Studium des Wachstumvorganges der Geschwülste zu erwarten ist. Nah und Fern. † Große Kohlen- Unterschlagungen. In der Gasanstalt zu Weimar machte man die Entdeckung, daß von den zu Buche stehenden Steinkohlenvorräten 40 Doppelwaggons, die einen Wert von 10 000 Mark repräsentieren, fehlen. Auch stellte sich heraus, daß ein Geschäftsmann seit Jahren bei jeder Entnahme von Koks fünf bis sechs Scheffel mehr erhalten hat, wie er bezahlte. † Fünf Berglente tot. Auf einer Zeche in Bochum stürzten fünf Bergleute, die auf dem Bremsberg zur vierten Sohle gelangen wollten, in die Tiefe, da das Seil riß. Sie konnten nur als Leichen zu Tage gefördert werden. † Tod infolge gerichtlichen Verhörs. In Abschruten in Ostpreußen wurde ein Dienstmädchen, das bei einer Witwe in Lohn stand, einem gerichtlichen Verhör unterzogen, weil das Gehöft der Witwe abgebrannt war. Bei der Beteuerung ihrer Unschuld bekam das Mädchen Weinkrämpfe und wurde irrsinnnig. Im Irrenhause ist die Bedauernswerte jetzt gestorben. † Erfolg einer Ausstellung. Ueber die im letzten Sommer in Cassel anläßlich des Jubiläums des dortigen Gewerbebereins veranstaltete Ausstellung ist nun die Abrechnung erfolgt. Sie gestaltet sich sehr gnstig, denn sie schließt mit einem Ueberschusse von 80 000 Mark ab. † Fisch statt Fleisch. Angesichts der steigenden Fleisch. preise hat ein findiger Kopf in München eine„ Erste Münchener Fisch- Restauration" errichtet, wo den Gästen für 30 Pfennig eine gute Portion geliefert wird. Die Direktion der Münchener Trambahn läßt für ihr Personal auf Grund der unter den Angestellten gesammelten Bestellungen wöchentlich einmal direkt von der Nordsee Fische schicken und gibt diese das Pfund für 25 Pfennige an die Besteller ab. † Tischlergesellen als Einjährig- Freiwillige. Auf Grund hervorragender Tüchtigkeit in ihrem Berufe haben zwei Tischlergesellen die Berechtigung zu Dienst als Einjährig Freiwillige erhalten. Es sind das der Tischlergeselle Joh. Neemann in Aurich, sowie der Tischlergeselle Philipp Groß aus Jechenheim, der auf der Casseler Jubiläumsausstellung Detailzeichnungen und Entwürfe ausgestellt hatte. † Treber- Schmidt auf freiem Fußze. Nach Verbüßung seiner Strafe ist der ehemalige Direktor der Casseler Trebertrocknungs- Gesellschaft, Adolph Schmidt, aus dem Zuchthause entlassen worden. Er hat zwei Jahre dort verbracht. † Ein neuer Cholera- Herd. Auf dem Nittergut Stolpe bei Oranienburg sind unter den dort beschäftigten Arbeitern Cholerafälle vorgekommen. Ein ungarischer Arbeiter ist gestorben. Sechs andere sind in sofort eingerichteten CholeraBaracken interniert worden. † Großer Mühlen- Brand. In der der Stadt Leipzig gehörigen Mühle in Gundorf, einem der bedeutendsten Etablissements dieses Genres in Sachsen, die der Herstellung bon Farbhölzern und Droguen dient, kanı durch Selbstent. zündung Feuer aus. Das Mahlwerk brannte bis auf die Umfassungsmauern nieder. † Rätselhafter Tod. In der Nähe von Kolberg wurde in einem Chausseegraben der Brauereibesitzer Hindenberg, ein Greis von 75 Jahren, tot aufgefunden. Die Leiche weist Spuren erheblicher Verlegungen auf, so daß der Verdacht eines Mordes vorliegt. † Der Mörder seines Großvaters. In Lahr erstach ein 23jähriger Schieferdecker seinen eigenen Großvater, einen Greis von 83 Jahren. Der Mörder ist ein Trunkenbold, der dadurch zu der Schreckenstat gereizt wurde, daß der Großvater sich weigerte, ihm Geld zu geben. † Ein Gas- Dieb. In Schwetzingen wurde ein Maschinenfabrikbesitzer verhaftet, nachdem man entdeckt hatte, daß er durch einen geheimen Anschluß an die städtische Rohrleitung das für seinen Betrieb nötige Gas bezog. Er hat dadurch die städtische Kasse um einen namhaften Betrag geschädigt † Ein Student als Erpresser. Ein aus Berlin stammender Student der Rechte wurde in Dresden verhaftet. Der son derbare Rechtsbeslissene hatte einer jungen Dame den Tod angedroht, wenn sie nicht an einem bestimmten Orte 2000 Mark niederlege. † Verrat von Geschäftsgeheimnissen. In Jena erregt ein Vorfall in dem Zeiß- Werk großes Aufsehen. Dort wurden zwei Angestellte wegen Verrats wichtiger Geschäftsgeheim nisse entlassen. † Im Sturm untergegangen. Vor der Elbmündung sind drei Kutter der Hochseefischer- Flotte durch schweren Sturm zum Kentern gebracht. Ein aus Curhaven ausgegangener, aus drei Fahrzeugen bestehender Schleppzug ist verschollen. Die norwegische Bark Frey" wurde in der Nordsee havariert und ohne Mannschaft treibend angetroffen. † Blutige Schlägerei. In Kesselstadt bei Hanau gerieten Zivilisten mit Soldaten in Streit. Diese zogen blank und brachten drei Zivilisten tödliche Verlegungen bei. Einem Postbeamten wurde ein Auge ausgeschlagen. † Durch Explosion verunglückt. Auf dem vor Swinemünde liegenden Dampfer Bavaria" platte ein Kesselrohr. Zwei Heizer wurden dabei lebensgefährlich verletzt. † Eisenbahn- Zusammenstöße. Bei Zsolna in Ungarn stieß ein Schnellzug mit einem Güterzuge zusammen. Ein Eisenbahnbeamter wurde getötet, zwei andere wurden schwer verletzt. Bei der Einfahrt in den Bahnhof in Belgrad fuhr der Wiener Schnellzug auf einen Rangierzug. Ein Beamter und ein Reisender erlitten schwere Verlegungen. † Das Geständnis des Millionen- Diebes. Der Defraudant Galley hat jetzt vor dem Untersuchungsrichter in Paris ein Geständnis abgelegt. Er schiebt die Schuld auf seine Geliebte, Frau Merelli, der zu Gefallen er anfangs ein paar Tausend Francs veruntreut habe. Er dachte diese Summe durch Rennwetten und Spiel wieder einzubringen, sei aber immer tiefer hineingefominen und habe sich dann mit der gestohlenen Summe von 800 000 Francs auf die Flucht begeben. Galley erscheint ganz gebrochen, während Frau Merelli bester Laune und überzeugt ist, daß sie alsbald ihre Freiheit wiedererlangen werde. Gewerbegerichte in Rusland. Vor längerer Zeit beschloß die russische Regierung, Gewerbegerichte nach deutschem Muster einzurichten. Baron A. M. Nolken wurde nach Deutschland gesandt, um die Einrichtungen dort zu studieren. Er ist mit großem Material nach Petersburg zurückgekehrt. Da die Tätigkeit der Gewerbegerichte den russischen Industriellen fast gar nicht bekannt ist, beabsichtigt der Finanzminister Kokowzew, diese Frage in der Kommission, die sich mit der Ausarbeitung der Art..terfrage in Rußland beschäftigt, zu erörtern. Die Bekämpfung des Mädchenhandels. ( Eig. Bericht.) Bremen, 10. Oftober. Heute trat hier die 4. deutsch- nationale Konferenz zur Warburg her fehlte es mid baum der Landgraf, bas Radh langwierigen und tof hm bies: Am 19. Mai 160 Bekämpfung des Mädchenhandels zusammen. Das deutsche Gießener Hochschule feine Nationalkomitee hat es sich zur Aufgabe gemacht, eine arbiges Glied in die Acnderung des Strafgesetzbuches dahingehend herbeizu unierverfitäten. führen, daß die Mädchenhändler schärfer wie bisher zu Strafen herangezogen werden können. Die Zentrale führt genau Buch über alle bekannten Mädchenhändler und deren Verurteilungen und übermittelt alle wichtigen Nachrichten den lokalen Behörden. Den Stein ins Rollen gebracht und das Interesse der breitesten Deffentlichkeit auf den Mädchen. handel gelenkt zu haben, ist das hohe Verdienst der eng lischen Vigilance Association. Wir wenden unfern 2 Gegenwart zurück. Dem Streitigkeiten um den 8 Eferfüchteleien zweier F feffionelle Beets fluffung ei Bife nahe, wie den Re freuen uns des Ergebni anders als historisch wür Die Verschleppung von Mädchen unter den falschen Vor allen Mitteln bekämpft werden. Die unerfahrenen Mädchen werden gewöhnlich allein in den Hafenpläßen verschifft und in den fremden Erdteilen schändlich behandelt.. Die Beratungen zur internationalen Bekämpfung des Mädchen. das Ver. handels in Paris ergaben die Notwendigkeit, sprechen als eine einheitlich fortschreitende Handlung zu be strafen, ferner auch den Versuch des Mädchenhandels zu be. strafen. Die Arbeit des Nationalkomitees erstreckt sich auf: Information, Agitation und Organisation. Zu den Erfolgen der Arbeit gehört die Einführung einer zentralen spiegelungen von Heirats- und Stellenangebot muß mit sadh fünfzig Jahren- Spuren ihres Ursprungs unto fteht im friedlichen Arbeit mit ihrer alten Geg Die Stabt Gießen banlbar des Ereignisfes Granberten ihren Namen& Glannt machte, bas bem ba bar Ruhm verschaffte, einer Lebens zu fein; des Ereig matig gefördert hat. Ineb Sprinafium Anlaß, dieses es darf ja sein Bestehen auf der es als akademisches B Polizeistelle, der Nordamerika und Ungarn sich noch nicht verflossenen Jahrhunderte bie angeschlossen haben. Die Hauptaufmerksamkeit des Natio nalfomitees ist auf die Theateragenturen gerichtet, die für sogenannte Kunstschulen 14- bis 16jährige Mädchen an werben, um sie später nach dem Auslande zu verkaufen. Auf der nächsten internationalen Konferenz 1906 soll der Vorschlag gemacht werden, daß Theateragenturen dem Kau- afte zum Universitätsbefud tions- und Konzessionszwang zu unterstellen seien. Auf der Darmstadt. Und wenn Tagesordnung der jetzigen Konferenz steht unter anderem fich vereinigt, um das Ju auch die Umwandlung der„ nationalen Komitees" in einen ,, Deutschen Verein zur Bekämpfung des Mädchenhandels", der sich über alle größeren Städte des Reiches erstrecken wird. Der Sitz des Vereins soll in Berlin bleiben. Der neue Verein zur Bekämpfung des Mädchenhandels dürfte zweifellos der größte deutsche Verein werden, da die von dem deutschen ,, Nationalfomitee" eingeleitete Bewegung für den Schutz junger Mädchen in den weitesten Kreisen der Bevölkerung lebhafte Anerkennung gefunden hat. So liegen schon jetzt in der Geschäftsstelle des deutschen Nationalkomitees 1569 Anmeldungen zur Mitgliedschaft für den neuen Verein vor. Außerdem hat eine größere Anzahl Vereine ihren Anschluß angekündigt. Hus dem Gerichtssaal. § Den Gatten getötet und doch freigesprochen. Das Schwurgericht in Berlin verhandelte gegen die 35jährige Witwe Amanda Wenzel, die ihren Mann mit Starbol übergossen hatte, wobei er so verlegt wurde, daß er nach einigen Tagen starb. Wie sich im Laufe der Verhandlung herausstellte, hat die Frau eine Hölle auf Erden durchlebt. Der Mann verpraßte seinen Verdienst mit lüderlichen Weibsbildern, behandelte die Frau wie ein Unmensch und ließ sie samt ihrem Töchterchen hungern und darben. In einer Stunde völliger Verzweiflung griff sie zur Karbolflasche und schüttete die Flüssigkeit über ihren Peiniger. Die Frau bereute ihre Tat tief. Sie hat nicht geglaubt, daß ein tötlicher Ausgang eintreten könnte. Die Geschworenen gaben ihre Stimmen für„ Nichtschuldig" ab und so wurde Frau Wenzel freigesprochen. daun wird man auf die bladend seine Gebanten 100. Oftober 1605, an de Gelehrtenrepublit fonftitu gefeierten Univerfitat ** Der Großherz Eltaatsminister Rothe un ** Der Großherz Siser zu Reichelthei flle zu Alten- Buse Römheld zu Winge fille daselbst übertragen ahl für die Pfarrftell ** Zur Landtag fungen abgehaltene Bertr fir die kommende Landta 2: öhler Langsdor ngen Lich aufzuft Suchten Bersammlung wur di Sutereffen des Bauer berficherte, mit ganzer Kra Sahlrecht eintreten zu b haben im Wahlbezirt Atationalliberalen den b Bindiefer und die Bau Munmehr hat sich eine einen Nauheimer Kandid Bur Dreihundertjahrfeier der Vorläuferin der bem Wahlkreise aller Bur Landesuniversität. ( Schluß) In lebhafter Spannung und Anteilnahme verfolgten in diesen Auguft- und Semptembertagen 1605 die geiftig Interessierten im ganzen Lande und, wie manche Briefe zeigen, auch über deffen Grenzen hinaus, die Entwickelung der hessischen Universitätsfrage. Mit besonderer Freude aber erfuhren die Bewohner Gießens, daß gerade ihre Stadt zum Siz der Hochschule ausersehen sei. Denn in Oberhessen- gagenüber. ** Die Hauptver barbandes des Deutsche ban 15. Oftober in Off beins( Goethestraße 1 gimmen vormittags 11 1 1 Jahresbericht des Bou milaftung des Schahzareif fir 1905. 4. Neuwahl Spauptversammlung in S RB. Am 1. Novem Bon der Reichsbanfftelle Bm fuebenstelle mit Garoverfehr eröffnet werd ** An Stelle de Bellert hat Uniber dole Leitung des Kron so wollten es die leitenden Persönlichkeiten, nicht süblich gaben( Generalleutnant des Maines, sollte die Schule erblühen; dem Feinde ( Marburg) gegenüber sollte sie den Andersgläubigen ein Stein des Anstoßes, den Lutheranern aber ein Fels sein, auf den sie sich auch aus dem Lande ihres Berfolge flüchteu tönnten. Daß man unter den oberhessischen Städten gerade Gießen wählte, hatte seinen Grund in der günstigen Lage der Stadt in fruchtbarer Gegend und an der großen Frankfurter Straße. Unter großem Jubel der Gießener und der zahlreich herbeigeeilten äfte konnte dann am 10. Oftober der fürst nommen. tt. Stadttheater Don Monna Bann liche Kanzler Johann Strupp von Gelnhausen im Ramen werden, daß Fel. Ma des Fürsten die Schule eröffnen. Die firchliche und die akademische Feier verliefen so schön, daß Strupp bebauerte, rolle präsentieren wir Mainz, der erste Se erhältniffe am frühe seinen Landesherrn nicht bei dem herrlichen Actu" anwesen Bartie des Guido zu zu sehen. Winckelmann erhielt das erste Rektorat. Freilich waren bei der Eröffnung nur zwei schwach besetzte Fakultäten vorhanden, die theologische mit zwei, be philofophische mit fünf Professoren, daneben eine vierklaffigt Vorbereitungsschule, das Pädagogium. Die Stadtverwaltun hatte im alten Rathause Unterrichtsräume für die Schule Herrichten lassen. Bald werden sie thnen zu eng geworden sein; denn schon bei der Eröffnung waren etwa 130 Studenten und 70 Shüler vorhanden, und weitere tamen bald nach, besonders auch von Marburg. Das rasche Aufblühen ber hessischen Hochschule ift in erster Linie den vorzüglichen Lehrkräften zu danken, worunter( neben den genannten Theologen) besonders Christoph Helwig und Konrad Dieterich in der philosophischen Fakultät Hervorragendes leisteten. Wenige Wochen nach der Eröffnung der Hochschule wurde auch eine juristische Fakultät mit zwei Brofefforen eingerichtet, der in folgendem Jahre die medizinische, vorerst mit einem Brofessor, folgte. War die Schule somit auch äußerlich vollständig, gefeftig war sie darum noch nicht. Eine Seuche drohte t Studenten zu vertreiben, und an Anfeindungen vor Fried Die Verlo welche auf dem räten Lose à Sur B Am 25. Ottober ädchenhandele arburg her fehlte es nicht. Unendliche Mühe gab sich baum der Landgraf, das faiserliche Privileg zu erlangen. F. Das Theaterbau- Komitee in Gießen bringt soeben eine größere Anzahl von Zeichnungsscheinen zur Bertionale Stonferenz zu ihm dies: Am 19. Mai 1607 erteilte Kaiser Rudolf II. der daß es trotz der bereits großen Zahl von Spendern doch ammen. Das deuti Bießener Hochschule seine Anerkennung und stellte sie so als noch sehr viele Einwohner gibt, die noch gern ihr Scherflein ahingehend herbeizu unierversitäten. arfer wie bisher 3 Die Zentrale füh chenhändler und deren wichtigen Nachrichte 3 Rollen gebracht un Wir wenden unfern Blick von den alten Zeiten in die Begenwart zurück. Dem modernen Empfinden liegen jene Streitigkeiten um den Buchstaben des Bekenntnisses, jene Efersüchteleien zweier Fürsten um die politische und fonfeit auf den Mädchen feffionelle Beett flussung einer Universität nicht mehr in der he Verdienst der eng Beise nahe, wie den Menschen des 17. Jahrhunderts. Wir Universitäts- Jubiläum mit einem schönen neuen Stadttheater von den igt zur Zeichnung Eingeladenen wird ja nicht in der Lage sein, eine größere Summe zur Verfügung zu stellen; darum braucht er sich aber noch nicht ganz von der Zeichnung auszuschließen. Es gebe ein jeder nach seinen Kräften, auch fleine Gaben werden gern angenommen. Das Komitee hofft, daß sein Streben, unsere Stadt bis zum zu zieren, noch von zahlreichen Bürgern durch Zusage von Schön ist das Soldatenleben! Ueberall im Bagend mag mancher wohl der ernsten Zeit entgegensehen, die jetzt für ihn anbricht, aber im allgemeinen weht doch ein recht frischer Geist durch die Reihen der jungen Leute, inter den falschen Vor anders als historisch würdigen zu können. Längst schon Spenden anerkannt wird. freuen uns des Ergebnisses, ohne den dahinführenden Weg hat ja auch unsere Hochschule alle - - ** * ellenangebot muß mi mach fünfzig Jahren unerfahrenen Mädchen Spuren ihres Ursprungs aus Zant und Streit abgestreift deutschen Reiche werden dieser Tage die Rekruten eingestellt. enplägen verschifft un behandelt.. Die Be mpfung des Mädchen wendigkeit, das Ber und steht im friedlichen Wettbewerb der wissenschaftlichen Arbeit mit ihrer alten Gegnerin Marburg. Die Stadt Gießen aber mag sich am 10. Oftober tende Handlung zu be dankbar des Ereignisses erinnern, das vor drei Jahr die alljährlich zu den Fahnen eilen. Und das ist auch das Mädchenhandels zu be hunderten ihren Namen zuerst in den weitesten Streisen beste, denn frisch gewagt, ist halb gewonnen, und ist der nitees erstreckt sich auf: belannt machte, das dam damals unscheinbaren Landstädtgen ausgebildete Mann später erst einmal zur Reserve entlassen, brung einer zentralen Lebens zu sein; des Eceignisses zugleich, das durch die hat die Militärzeit nichts, im Gegenteil, fie hat die Welt erksamkeit des Natio mächtig gefördert hat. Insbesondere hat auch das Gießener entfaltet, von deren weittragenden Wirkungen er bis dahin ren gerichtet, die jährige Mädchen an ande zu verkaufen. Auf es barf ja sein Bestehen auf jenen 10. Oktober zurückführen, enz 1906 soll der Bor. ber es als akademisches Pädagogium ins Leben rief, als ragenturen dem Kau este zum Universitätsbesuch berechtigende Schule in Hess n erſtellen ſeien. Auf de Darmstadt. Und wenn in zwei Jahren das ganze Land 13 ſteht unter anderen sich vereinigt, um das Jubiläum der Ludoviciana zu feiern, en Komitees" in einen dann wird man auf die Geschichte der Universität zurück des Mädchenhandelt blidend feine Gebanken gern weilen lassen auf dem 10. Oftober 1605, an dem durch fühnen Entschluß tie fleine bleiben. Der neue Bar Gelehrtenrepublik konstituiert wurde, die Vorläuferin der andels dürfte zweifellos a die von dem deutschen gefeierten Universität. egung für den Schut reifen der Bevölkerung Gymnasium Anlaß, dieses Tages stolz zu gendenken, denn Reiches erstrecken wird, So liegen schon jeg tationalfomitees 1569 Den neuen Verein vor Bereine ihren Anschlu btsfaal. hfreigesprochen. Lokales. ** Der Großherzog empfing am 11. Oktober den Staatsminister Rothe zum Vortrag. ** Der Großherzog hat dem Pfarrer Jakob Fischer zu Reicheleheim i. d. W. die evangelische PfarrHelle zu Alten- used und dem Pfarrverwalter Arthur Römheld zu Wingershausen die evangelische Pfarre felle daselbst übertragen und den Pfarrverwalter Ludwig Bahl für die Pfarrstelle Qued bestätigt. *** Zur Landtagswahl. Eine am Sonntag in e gegen die 35jährig Tann mit Starbol über Sungen abgehaltene Vertrauensmänner Versammlung beschloß, de, daß er nach einigen für die kommende Landtagswahl den bisherigen Abgeordneten Verhandlung heraus Köhler Langsdorf als Kandidaten für den Bezirk Erden durchlebt. De hangen Lich aufzustellen. In der sehr zahlreich benit lüderlichen Weibsuchten Versammlung wurde ausgeführt, daß Köhler energisch Unmensch und liek die Interessen des Bauernstandes gefördert habe. Köhler nd darben. Inversicherte, mit ganzer Kraft für das direkte und geheime sie zur Karbole Bahlrecht eintreten zu wollen. Wie schon berichtet, en Peiniger. Die u haben Wahlbezirk Bad Nauheim- Friedberg, die die t geglaubt, daß ein Rationalliberalen den bisherigen Abgeordneten Justizrat e und so wurde fem Binbecker und die Bauernbündler Breidenbach aufgestellt. Nunmehr hat sich eine freie Vereinigung" gebildet, die für einen Nauheimer Randidaten eintreten will. So stehen sich Die Geschworenen gabe gegenüber. ** wer Vorläuferin de bem ahlkreise aller Voraussicht nach drei Kandidaten fität. Die Hauptversammlung des Hessischen Landesberbandes des Deutschen Flottenvereins findet Sonntag, den 15. Oftober in Offenbach in der Turnhalle des TurnAnteilnahme verfolgte ertagen 1605 die geit amb, wie manche Brid befonberer Freude ab Sinaus, bie Entwickelun gerade, ihre Stadt зит * bereins( Goethestraße 11) statt. Die Berhandlungen beFahrbericht Be 11, the mit folgender Tagesordnung: Entlastung des Schaßmeifters. 3. Vortrag des Boranschlags 1. Jahresbericht des Vorstandes. 2. Rechnungsablage und für 1905. 4. Reuwahl des Landesausschusses. 5. Die Hauptversammlung in Stuttgart und unsere nächsten Aufteiten, nicht fübi gaben( Generalleutnant z. D. Korwan). Denn in Oberheffenerblühen; dem Fein en Andersgläubigen ern aber ein Fels fe Lande ihres Berfol Den oberheififchen G RB. Am 1. November wird in Mettmann eine von der Reichsbanfftelle in Elberfeld abhängige Reichs. ba kuebenstelle mit Raffeneinrichtung und beschränktem Biroverfehr eröffnet werden. *** An Stelle des zurückgetretenen Gesangslehrers Gellert hat Universität Musildirektor Trautmann Brand in der gün die Leitung des Kronbauer- Quartetts in Gießen übergend und an der groß Bener und der zahlrei 10. Dftober der für Gelnhausen im Ram ommen. " tt. Stadttheater Gießen. Die morgige Aufführung on Monna Vanna" dürfte dadurch besonders interessant ver den, daß Frl. Maurice sich dem Publikum in der Titel wolle präsentieren wird und daß Herr Otto Steinmann aus Mainz, der erste Held des Ensembles, der durch Privatverhältnisse am früheren Eintreffen verhindert war, in der Bartte des Guido zum ersten Mal vor das Publikum tritt. Die firchliche und b baß Strupp bebauert herrlichen Acta" anwefen erfte Rttorat nang nur zwei wad theologische mit zwei, b baneben eine vierllaffig um. Die Stadtverwaltun tsräume für die Sale The thnen zu eng geworden waren etwa 130 Stubenten weitere lamen balb nad Das tasche Aufblühen be Linie den vorzüglicher ( neben ben genannter wig and Ronrab Dieteric borragendes leifteten. Eröffnung ber Sochihul tät mit zwei Brofeffore te bie medizinische, vorer Berlid bold abig, gefefig Fine Seuche brobte an Aufeinbungen vor nur eine sehr unklare Vorstellung gehabt. Im Laufe des heutigen Tags treffen die für das 116. Infanterie- Regiment ausgehobenen Rekruten in Gießen ein. Die ersten langten bereits vormittags an. Das Gepäck in der Hand oder auf der Schulter, ein munteres Lied auf den Lippen zogen die jungen Vaterlandsverteidiger durch unsere Stadt, bis der Kasernenhof fie aufnahm. - Lezte Nacht war die Gießener Kaserne mit mehreren Rekruten- Transporten belegt, die sich auf dem Wege nach norddeutschen Garnisonen befanden. ** Lich, 11. Oftober. Ringofen. Die Fürstlich Solms- Lichsche Renffammerverwaltung plant, an der Stelle, wo seither Russensteine und Dachziegel fabriziert worden find, einen Ringofen zu erbauen, um Blendsteine anzufertigen. Er soll nach dem Muster der in Hungen und GroßenLinden bestehenden Ringöfen erbaut werden. Marttberichte. Sieken, 10. Oftober. Auf dem heutigen Wochenmarkt fofteten Butter per fb. 110--1.15 M., Hübnereier per Stüd 8-9 Pfg., Enteneter St. 6-7 Pfa., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Paar Rt. 0.80-1.00, Hühner per Shild Mt. 1.00-1.60, Hahnen, ber Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfb. 60-75 fa., Dssenfleisch per fb. 72-82 fg., Rindfletsch per Pfb. 70-72 Pfg. per Pfd. Schweinefleisch 76-86 Pfg. Schweine fleisch gesalzen per Pfund 0.90 Pfg., Kalbfleisch per Pfd. 70-80 Pfg. Hammelfleisch per fb. 50-76 Bfg., Kartoffeln pro 100 kilo 4.50-500 mr., Zwiebeln per St. m. 6.00-8.00, Weiskraut Stüd 8-10 Pf. pe Stud, Sentner 6-7 Mr. Aepfel ver Pfund 10-30 Pfg. Zwetschen der Zentner 6,00.- 7.00, Nüsse 100 Stüd 35-40 Pfg. Milch per Liter 20. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werden. Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 11. Oftober 1905. Ochsen Kälber Höchste Schlachtviehpreise in Frankfurt a. M. 1/2 M " " Fleischpreise in Gießen 50 kg Schlachtgewicht 80-85 m. 1/2 kg 72-82 Pf. 86-90 Pf. do. 70-80 78-79 do. 76-86 Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 kg 52 Pf. Schwarzbr. do. 48 " " Schweine do. Getreidepreise in Mannheim Weizen 100 kg 00.00-00.00 M. Roggen do. 00.00—00 00, W Frankfurt a. M., 11. Oktober. Fruchtmarkt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer mr 17.40-17.50, furhessischer Mr. 17.40-17.50 Roggen, hiesiger mr. 15 75-15.80, russischer Mt. 15.90-16.25 Gerste, hiefige Mr. 17.25 bis 17.70, Pfälzer Mt. 17.50 bis 17.90, fränkischer Mr. 17.90.- 18.00, Riedgerste Mt. 17.50 bis 18.00 Safer, htestger und Wetterauer Mt. 14.75-15.75, fuchessischer Mt. 14.75-15.25, bayelischer Mr. 14.75-15.50, Mais, Mixed Mr. 13.40-13.70. Alles pro 100 Kilo ab hier. Meh I wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, t. 26.75-27.75, feinere Marten r. 29.00-29.25, hiesiges, Nr. 1, Mr. 24.75 bis 25.25, feinere Marken Mt. 26.00-26.50 hiesiges Nr. 2, Mt. 23.75-24.25, feinere Marken Mr. 24.75-25.25, hiesiges Nr. 4, Mt. 19.00-19.50 feinere Marten Mr. 20-20.50, Roggenmehl, hiesiges, 0, Mr. 23. bis 24.25, do. 1 Mr. 21.00-21.75, do. 2 Mt. 17-18 00. Wetzenschalen Mr. 4.70-4.90, Weizenkleie Mt. 4.90--5.20, Roggenflete mt. 5.75-6.00, Weizenfuttermehl Mt. 6.50-7.50. < Schotten, 11. Dttoder. Das neue Pfarrhaus der Gemeinde Ulfa ist jetzt im Rohbau fertiggestellt. Die Gesamtkosten des Gebäudes find auf 20 000 Mart Rotierungen der Frankfurter Viehmarktpreise. veranschlagt. + Hattenrod. Bei der Bürgermeisterwahl wurde unser seitheriger Bürgermeister Rod wiedergewählt. §§ Ruppertenrod, 10. Oktober. Heute zog der erste Schwarm Kraniche in starker Anzahl über unsere Gemartung dem Süden zu. §§ Unter Seibertenrod, 11. Oktober. Unsere Gemeinde beabsichtigt im Berein mit der Nachbargemeinde OberSeibertenrod die Anlage einer Wasserleitung. Gegenwärtig ist man damit beschäftigt, in der Nähe befindliche Quellen aufzusuchen und aufzuschließen. Das bisherige Eca gebnis dieser Quellensuche ist für die genannte Nachbargemeinde günstiger, als für die unserige. Da aber Brunnenquellen in unserer Gemeinde leicht zu finden sind, hofft man doch auf ein Gelingen des Unternehmens. X Alsfeld, 11. Dftober. Zengen and dem Mittelalter. Pfarrer Becker fand auf dem Boden der Walpurgiskirche, deren Dach gegenwärtig renoviert wird, einige Schriftstücke aus dem Mittelalter, die nicht ohne Interesse für die Alsfelder und oberhessische Geschichte sein dürften. □ Groß- Felda, 9. Ottober. Unser Postverwalter Better ist zum Nachfolger des Postsekretärs Philippi zu Mücke bestellt worden. Poftsekretär Philippt tritt am 1. November in den Ruhestand. I Hanau, 11. Oftober. Ein wildernder Förster. Die Straffammer verurteilte gestern den Förster Theophil Döhn aus Mittelbuchen wegen gewerbs- und gewohnheitsmäßiger Hehlerei. Töhn hat wiederholt Wilb, das ihm nicht zufam, für eigene Rechnung verkauft. ** Norded, 11. Oftober. Einer Bekanntmachung des Regierungspräsidenten zufolge, ist für den Regierungsbezirk Kassel auf Grund des§ 3 des Wildschongesezes die Schonzeit für Nehkälber auf das ganze Jahr ausgedehnt worden. ** Worms. Die Turngemeinde von Worms hat einstimmig den Beschluß gefaßt, ein Jahu- Denkmal zu errichten. § Wiesbaden, 11. Oftober. Demnächst wird Wiesbaden seinen städtischen Fischmarkt haben, auf dem seitens der Stadt Fifche zum Selbfofterpreise abgegeben werden. In der letzten Magiftratssitzung wurde ein diesbezüglicher Beschluß gefaßt. Man hofft damit der Fleischnot etwas steuern zu können. Friedberger Fohlen- und Pferde- markt Dienstag, den 24. und Mittwoch, den 25. Oktober 1905. Verlosung am 25. Oftbr. v. 14 Fohlen, welche auf dem Markte angekauft werden, einigen Pferde Geschirren, landwirtschaftlichen Geräten und sonstigen nütlichen Gegenständen( im ganzen 250 Gewinne). Lose à 1 Mark sind zu beziehen durch die Herren J. Hirsch und W. Trapp. Zur Benutzung unserer Pferdeställe wolle man sich rechtzeitig an das Unterzeichnete wenden. Das Pferdemarkt- Komite. Am 25. Oktober findet Rindvich, Schweine- und Krämermarkt, sowie Faselmarkt statt. Frankfurt a. M., 10. Ottober 1905. Zum Verkauf flanden: 410 Ochsen, 37 Bullen, 708 Rühe und Färsen( Stiere und Rinder), 269 Kälber, 369 Schafe nnd Hämmel, 1209 Schweine, 4 8tegen, Biegen und Schaflämmer. - - Aus Desterreich: 163 Ochsen, 0 Bullen. Bezahl wurden für 100 Pfund: Schlacht- Lebenbgewicht gewicht Dchien: a. polfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren M 80-85 No b. junge fleischige, nicht ausgewäftete un ältere ausgemäftete 74-76 c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere Bullen: 68-72 68-70 - 65-67 a. bollfleischige höchsten Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere Rühe und Färsen( Stiere und Rinder): a. volfleischige ausgemästete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes b. volfleischige ausgemästeten Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder) e. gering genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Kinder) Geschäft gut. Ueberstund unbedeutend. 71-73 - 68-70 - 52-54 50-51 - - K Frankfurt, a. M.( Heu- und Strohmarkt.) Man notierte: Heu 3.40-3.70 Mt., Stroh 250-2.60 mt. Alles per 50 kilo. Gießener landwirti sftlicher Wetterbienk Boraussichtliche Witterung in Seffen für Freitag, den 13 Oftober. Wolfig, stellenweise Aufheiterung, trocken, fühl, Nebelbildung. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Berantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil: Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beldi in Gießen. Unerreicht in Eleganz, Dauerhaftigkeit, Güte und Billigkeit sind die Nähmaschinen von Joh. Fr. Schaaf, Giessen, Wetzsteinstrasse 44. Der Grünberger Gallusmarkt Färberei und chemische Wasch- Anstalt Gallusmarkt Braubach& Fischer, Giessen findet am 18. und 19. Oktober dahier statt. Wir laden zu recht zahlreichem Besuche ein und bringen zur allgemeinen Kenntnis, daß Dienstag, den 17. 5. Mts., vormittags 10 Uhr, die leberweisung der Plätze an die Grünberger Geschäftsleute und Mittags um 1 Uhr die Verlosung der Stände erfolgt. Den Anordnungen des Marktmeisters ist unbedingt Folge zu leisten. Die Genehmigung von Glücksspielen wird nicht erteilt, ebenso wird das laute Ausbieten und Anpreisen der Ware( sogenanntes Ausschreien) untersagt. Der Auftrieb des Viehes findet nur von der Gießener Straße aus, von Morgens 7 Uhr an statt. Grünberg, am 10. Oftober 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Grünberg. 3immer. Neuenweg 4, am Kreuz. Frankfurt a. M., Bibergasse 5 und Oederweg 38. Friedberg i. H. Kaiserstrasse 63. Darmstadt Ernst Ludwigstrasse 17. Mainz Ludwigstrasse 8. LUDWIG GRO VON HESSEN GEWERBE INDUSTRIE PREIS MEDAILLE 13431 BUTZBACH OBERHESSISCHE 1898 AUSSTELLU Coblenz Firmungsstrasse 4-6. Offenbach a. M. Frankfurterstrasse 36. Butzbach i, H. Fabrik gegründet 1848. Höchste Auszeichnung zuerkannt für vorzügliche Arbeiten. Makulatur Meyers Nr.241. Jasertionspreis: Die Beffen, die Kreife Weglar Reklamen bie Rebattion u. Haupterpe Fernspre Bekanntmachung. Auskünfte Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird über Vermögens, Familien- und der Schiffenbergerweg zwischen Garten- und Bergstraße Privatverhältnisse aus jedem Orte bon heute an bis auf Weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 11. Oftober 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Licherstraße zwischen Grünberger- und Wolfstraße von heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr ge sperrt. Gießen, den 11. Oftober 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 4. September 1905 angeordnete Sperre der Bruchstraße zwischen Bletch- und Stephanstraße wird hiermit aufgehoben. 1 Gießen, den 11. Oktober 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. VI. Hessisch- Thüringische Staatslotterie Biehung VI. Klaffe.( 8. Tag) 11. Oktober 1905. hat abzugeben gewissenhaft und bistret besorgt Expedition d. Blattes. das Auskunftsbureau A Wolffky, Berlin N. 37, Desgl. Einziehung von Forder= ungen.( Gegründet 1884). Vergebung von Maurerarbeit. Die Maurerarbeit für die Ueberwölbung des Stadtringgrabens in der Südanlage entlang der früher Schüler'schen Befizung soll Dienstag, den 17. Oktober d. Js. vorm. 11 Uhr öffentlich vergeben werden. Zeichnung, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Dienststunden bei uns auf Zimmer Nr. 1 zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum vorgenannten Beitpunkt an uns einzureichen. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mart gezogen. ( Ohne Gewähr.) 40 63 71 111 23[ 400] 34 214 22 68[ 1000] 92 394[ 400] 430 33 546[ 400] 612 36 774 80 805 42 902 8 37 1074 84 167 75 81 217[ 1000] 346 67[ 5000) 89 401 36 43 528 50 625 41 47[ 400] 80 706[ 400] 62 67 820[ 400] 2121 26 41 248 301 10[ 2000] 78 83 475 87 99 583 641 93 [ 400] 712 19 29 30 50 71 863 966 3017 82 144 219 25 71 401 61 83 540[ 1000] 713[ 400] 90 970[ 400] 4025 32 103 90[ 1000] 230[ 400] 361 [ 1000] 491[ 5000] 623[ 400] 721 810 59[ 1000] 57[ 5000] 960 80 5062 103 4 23 27[ 1000] 32 210[ 400] 14[ 2000] 28 67 302 540 53 85 614 93 710 21 26 57[ 400] 939 6000 52 75 194[ 1000] 223[ 400] 49 56 360[ 1000] 456 70 556 606 72[ 400] 84 767 842 56 908 74 7047 [ 1000] 129 33 41 66 231[ 1000 328[ 400] 63 445 563 632 48 68 718 835 [ 1000] 8087 94 250 439[ 1000] 45 538 46 739 66 817 56 88 928 49 9105 30 89 99 206 7 26 49[ 1000] 310 11 16[ 400] 83 96 97 412 63 71 600 2 38 57[ 400] 780 953 10181 254 91 343[ 400] 51 91 98 408 40 500[ 1000] 15 65 74 88 625 728 38 43 878 900 92 11075 172 242 83 411[ 400] 22 601 22 74[ 1000] 86 777 911 35 51 12104 218[ 1000] 330[ 1000] 414 50 53 60 510 88 90 668 736 44 54 821 36[ 400] 54 993 98 13004 38[ 1000] 94[ 400] 280 364 451[ 400] 75 97 632[ 400] 65 95 882 902 12 88 14164 213 75[ 1000] 344 [ 400] 403 30 505 18 64 89[ 40 000] 640 65 739 68 74 91 851 86 903 Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 12. Oktober 1905. 15011[ 400] 70 122 26 49 59 262[ 400] 356 69 95[ 400] 453 71 98 [ 400] 551 71 643 48 747[ 400] 846 16004 20 24 29 31[ 400] 77[ 1000] 89 138 77[ 400] 355 87 454 548 50 62 73[ 400] 602 49 94 769 82[ 2000] 827 17205 331 449 72 95 545 600 31 86 92 714 45 857 31 33[ 1000] 55 96 69[ 400] 932 46 91 18062 86 118 26[ 1000] 470 552 68 621 94[ 400] 715 18 919 24 19082 146 94 288 383[ 400 419 34 93 554 657 58 65 939 51 20034[ 400] 75[ 1000] 102 65 84 211 69 94 327[ 1000] 402 13 93 530 51 613 21 40 709 17 22 45 71 804 86[ 5000] 977 21006 48 54 74 78 113 271 340 429 71 72 74 95 512[ 400] 76 87 92 607 97 711| 1000] 18 78 848 80 91 974 22035[ 400] 44 127 245 313 22[ 1000] 93 421 534 84 610 43 62[ 1000] 68 710[ 2000] 803 11 88[ 400] 95[ 400] 23002[ 2000] 93 114 78 86 202 68 345 87[ 1000] 88 428 1400] 72 510 63 97[ 400] 607 30 740 99 802 920 24070[ 400] 92 166 201 29 37 65 329 79[ 400] 402 33[ 400] 81 88 506 20 21 48 70 97[ 400] 633 36[ 400] 40[ 400] 41 781 833 25129 52 221 41 49 64 335 39 404 93 600 19 73 749[ 400] 933 72 26035 125 37[ 400] 48 87 230 376 90 498 517 31 627 62 701[ 400] 18 29 79 812[ 400] 914 19 27[ 400] 49 75 27022 23 27[ 1000] 40 52 70 88 297 328[ 1000] 81[ 1000] 85 424[ 400] 70 504 78 601 36 62[ 1000] 74 87 844[ 400] 49 84 915 28011[ 1000] 47 62 87 201 19 51 61 322 70 86 415 59[ 400 74 591 651[ 400] 743 44[ 400] 60 61 78 847 52 928 33 66 29021 118[ 400] 48 83 91 233 72 391 423 95 503 6 24 622 36 61 729 832 983 30016 41 54 175 76 247 56[ 1000] 321 22[ 400] 583 648 67 744 72 812 18[ 1000] 35 73 78 931 31016 115 52[ 1000] 206 12 13 23 27 72 98 402 23[ 400] 43 49 81[ 10000] 557 640 727 54 856 900 70 82014 78 297[ 1000] 353 441 400; 42[ 400] 58[ 1000] 98 99 510 23 26 60 76 86 652 741[ 400] 955 33016 57 1000] 118 265 363 75[ 1000] 79 403 25[ 400] 33 707 10 36 59 825 911 34025, 53 68 69 145[ 400] 201 59 69 376 95[ 1000] 408 13 89[ 400] 509[ 400] 71 85 634[ 400] 47 739 57[ 400] 94 842 43 67 73 905 74[ 400] 86 99 35026 28 39 95 138 245 391 431 61 513[ 400] 84 739 97 801 904 60 70 86 36005 79 133 215 18 82 336 37 83 582 84 96 630 65 728 31 38[ 1000] 41 78 824[ 1000] 86 985 88 37004[ 400] 75 102 17[ 400] 31 96 289 95 342 406 27 35 73 551[ 1000] 67 678 751 839 93 989[ 2000] 95 [ 400] 97 99 38002[ 400] 141 74 87[ 400] 96 201 24 58[ 400] 84 346 [ 1000] 408 26 538[ 400] 44[ 400] 72 601 12 50[ 400] 98[ 1000] 809[ 400] 13 76 904 62[ 400] 39067 150 94 248 59 77 506 47 67 618 717 29 839 929 40008 59 359 77[ 1000[ 406 7 29 47 61 597 609 31[ 400] 51 64 76 [ 400] 78 702 816 18 82 97 41049[ 1000] 86 100 97 278 393[ 400] 497 504 79 601 6 11 43 736[ 400] 852 933 57 97 42015 44 170 82 200 53 305 18 38[ 400] 414 639 78 755 84 814 64 99[ 1000] 948 43017 23 50[ 400] 54 99 135 46 59 60 210 45 418 19 36 503[ 400] 41[ 2000] 57 86 743 65 853[ 400] 63 88 918 83 44000 26 34[ 1000] 67[ 2000] 95 146[ 400] 214 32 90 326 28 35[ 1000] 437[ 400] 45 78 93 592 749 98 814 21 84[ 400] 97 45048 124 37 60 64 98 268[ 1000] 487 96 546 82 97 648 74[ 400] 80 81 849 920 36 37 62 46010 40 53[ 400] 113[ 400] 71[ 1000] 86[ 1000] 210 327 60[ 400] 79 534 89 90 626 80[ 1000] 91[ 400] 714 11000] 30 60 581 919 26 45 47105[ 1000] 75[ 400] 206[ 400] 335 731 39 842 62 94 915 62 96 48059 84[ 400] 198[ 400] 202 41[ 400] 66 94 389 459 94 514 15[ 1000] 72 74[ 400] 728 92 803 60 932 41 72 49096[ 400] 137 75[ 400] 232 63 92 390 97 401 24[ 1000] 36 622 38 70 86 88 756 94[ 400] 823 952 50045 191 270 72 360 90 465 504[ 1000] 76 611 56 732 809 47 48 913 75[ 10 000] 51112 45[ 400] 212 55 499 544[ 1000] 62[ 1000] 77 Städtisches Tiefbauamt. Braubach. 11,000 Abbildungen, 1400 Tafeln und Karton. = Im Erscheinen befindet sich: Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Aaflage. Grosses KonversationsEin Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. Verweisungen. 148,000 Artikeln. Lexikon. 0 20 Bande in Halbleder gebenden zu je io Mark Prospekte und Probehefte liefert jede Buchhandlung Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien. Die Wirtschaft „ Zum Pfau“ hier, Neustadt 55, ist sofort zu vermieten. [ 5000] 93 734 814 47[ 1000] 75[ 400] 935 52000 106 48 210 12 90 351 68 458 84 96 571[ 1000] 662 703[ 400] 94 810 28 81 84 88[ 400] 936 88 53041 61 84 115 25[ 400] 244[ 400] 357 61[ 400] 478 541 91 628 33 52 92 730 67[ 2000] 79 884 965 76 54002 103 10 14 24 75 98 243 326 34 68 80 477 565 89 620 33[ 5000] 67 744 61 872 960 Aktienbrauerei Giessen. 55005[ 400] 30 43 72 142 68 238 81 95 342 96 450 51 527 82 612 802 29 48 926[ 400] 32 56080[ 400] 198[ 400] 355 474 585 99[ 20 000] 622 94[ 1000] 710[ 400] 46[ 400] 56 92 809 39 60 83 57105 26[ 400] 58 99 204 5 29 58 61 362 402 49[ 1000] 66 522[ 1000] 64 620[ 400] 35 67 77 87 780 816 91 917 48 58068 215 40 401 532 95 676 816 37 73 919 20 [ 1000] 50 75[ 400] 80 59028[ 1000] 63 104 65 250 379 486 544[ 400] 607 95 746 50 816 30 46[ 1000] 925 95 60089 121 33 45 211 54 86 94 366 438 532 601 9 793[ 400] 851 61003 16 78 100 71 220 45 80 301 91 55 77 97 98[ 1000] 907 44 401[ 2000] 32[ 400] 33 503 13 29 633 46 723 60[ 400] 95 878 922 25[ 400] 80 98 62057 94 224[ 1000] 314[ 1000] 58 406 81 85 582 636 80 703 12 [ 400] 93 850[ 400] 78 963[ 1000] 63000 187 328[ 400] 70 472 594 641 887 88 918 51 64097 214 443 500 81 719[ 2000] 27 805 25 43[ 1000] 94 [ 400] 905 81[ 400] 83 65062 75 103 58 90 98 200 22 57 373 81 465 83 94[ 400] 525 682 727 70 801 83[ 400] 97 920[ 1000] 66099 117 94 257[ 1000] 76 313 79 96 472[ 1000] 76 547 600 18 42[ 400] 95 733[ 1000] 36 88 870 67004 50 61 168 72 220[ 400] 96 462[ 400] 85 87 502[ 400] 91 644 47[ 1000] 86[ 400] 96[ 1000] 700 66 860 984 68002 78 102 232 45 47 78 370 88 454 66 86[ 1000) 90 556 653 62 82[ 1000] 811[ 400] 80[ 400] 907 26 [ 1000] 30 49 67 69 79 69019 41[ 2000] 69 80[ 400] 86 90 123 88 279 90 313 66 482[ 400] 95[ 400] 672 90 707 28 46 84[ 400] 864 88 906 15 22 78[ 400] 80 70007 37[ 1000] 142 97 294 340 44[ 1000] 407 29[ 400] 97[ 1000] 534 621[ 400] 711 61 67 79 820 45 70[ 400] 913 33 45 48[ 1000] 85 71059[ 1000] 177 219 30 53 352 67 94 414 547[ 1000] 56[ 400 79 622 95 [ 400] 745 867 934[ 1000] 72043 73[ 400] 260 338 47 459 543 604 74 [ 400] 82[ 400] 709 96 931 77 73006[ 400] 66 111 48 237 64 307 72[ 1000] 439[ 400] 45 502.28[ 1000] 49 58 726 810 2000] 907 28 32 74025 1000] 159 67 96[ 400] 215 307 425 64 73 525 52 601 707 37[ 1000] 812 56 71 965[ 1000 78 91 96 75151 318 411 547 607 51 936[ 400] 76124 89 209 43[ 400] 74 81 321[ 1000] 401 29 62[ 400] 514 95[ 2000] 609[ 1000] 16 66 750[ 400] 848 72[ 1000] 935 77003 23 41 128 31 203 49 73 481 549 82[ 400] 601 23 706 61 64 807 36 70 78064 86 93 96[ 400] 97 180[ 400] 203 17 23[ 400] 28 37 322 58 59[ 5000] 74 533 57[ 400] 611 48 66 86 89[ 400] 704 33 63 90[ 400] 804 6 53 961 75[ 1000] 79009 31 168 82[ 400] 277 301 19[ 400] 29[ 400] 90 96 446 90 513 19 46 67 608 95 708 42 72 807[ 1000] 45 67 938[ 1000] 80132 39 80 240[ 400] 326 415 57 91[ 400] 508 18[ 400] 47 66 685 708 25[ 400] 815 28 41 937 81004 5 21 57[ 400] 188 81[ 400] 203 52 69 307 64 483 94 516 19 22 55 673 78[ 400] 92 94 805 35 75 90[ 400] 904 6 47 77 82020 35[ 1000] 64[ 400] 198 208 14 65 306 88[ 400] 448 545 621 37 57[ 400] 724 820 921 83037 96 139 277 328 421 27[ 400] 32 93 505 33[ 400] 601 38 64 67 76 766 814 46[ 400] 911[ 1000] 84003 300 59[ 20 000] 436 87 503 15 22 40[ 400] 650[ 400] 767 81 92 926 85[ 1000] 85015 26 30 95 181 83 91 238 84[ 1000] 380 413 77[ 1000] 562 611 14[ 400] 93 707 62 82 84 820 46 76 81 84 92 94 913 90 86025 46 152 56 400 75 226 321[ 400] 422[ 400] 66 552 70 91[ 1000] 99 617 18 94 802 7 60 67 938 41 97 87092[ 400] 95 144 226 35 36[ 400 57 301 410 [ 400] 28[ 400] 59 87 639 62 764 93 837 88 96 922 39[ 400] 64 88025 98[ 1000] 115 31 97 203 8 67[ 1000] 88 348[ 1000] 67 409 74[ 1000] 96 564[ 1000 69 82 659 731 72[ 1000] 813 96[ 400] 901 89[ 1000] 89017 19 135 54[ 400] 65 74 214 32 39 47 97 305 64 414 550 614 38 66 94 739 50 848[ 400] 948[ 400] 50 75 90060 62[ 400] 161 302 44[ 400] 78 403 8 76[ 400] 78 508 37 706 10 859[ 400] 60 936 74 91018 46 144 63 89 262 350 65 463 77 97 503 40[ 1000] 81 92 700[ 400] 22 803 935 92017 52 65[ 400] 93 148 85 98 207 52 54 79 93 318 65 89 488[ 1000] 518 82[ 1000] 600[ 400] 4 796 902 20 93001 132[ 1000] 62 76 212 335 85 456 71 99 649 50 97[ 1000] 703[ 400] 40[ 1000] 841 51 973 94009 43 203 32 330 55 58 75 444 80 508 31 648 93 783 929[ 400] 66 95 95039[ 400] 97 118[ 1000] 85 290[ 400] 395 97 99 467 505 13 50 81 609 15 31[ 400] 65 80[ 1000] 712 52 827[ 400] 905 82 99 96014 149 78 81 258 307 27[ 1000] 36[ 1000] 511 65[ 1000] 93 608[ 400] 44 56 760[ 400] 72 816 94 901[ 400] 46 61 97025 63 85 113 65 239 330[ 400] 408 80[ 400] 87 95 600[ 400] 46[ 400] 63 77 79 701 41 47 887 98009 14 1000] 33[ 1000] 127 49[ 400] 258 340 49 447 503 91[ 1000] 94[ 400] 662 702 823 26 55 99030 31[ 400] 72 100 34 200 5 13 98 347 65[ 400] 417 510 652[ 400] Nächste Ziehung: 12. Oftober 1905. Lose Richard Buchacker, Gießen, Neuenbäne 11. zur 7. und letzten Hessisch- Thüringischen Staatslotterie ( Biehung 1. Klaffe am 5. und 6. Dezember) sind zu beziehen durch die amtlich bestellte Haupt- Kolleftur Unentbehrlich für jeden Landwirt! Rat und Hülfe bet eintretenden Krankheiten des landwirtschaftlichen Viehbestandes sowie Belehrung ü. Ankauf n. Zucht 340 Seiten start Preis 2 Mk. - Probeerempl. g. Mt. 1.20 fr Buchhandlg. C. Hundt, Bad Wildungen. Joh. Seibel Glessen Ludwigsplatz Weinstube. Ausschank v. nur guten reinen Tischweinen' Hausbursche der stadtkundig und gewec ift, sofort gesucht. Näheres in der Erp. d Blattes. 3 Zimmer, Kabinet und Küche per 1. November billig zu vermieten. Gieken, Frankfurterftr. 151 Freundl. 2-3im.- Wohung zu vermieten. Wolkengaffe 11. In dem städtischen Hause Afte weg 9 ist der untere Stod ftehend aus 7 38immern nebft 8 behör und südlichem Nebenhau auf 1. Oktober, auf Wunsch au früher, zu vermieten. Näheres der Bürgermeisteret, 3im. 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Ich glaube," Baron Ellerste war schon in meh aufgefallen, mit gebenen behandeln niemand diese Art Freundlich blin bom Speisesaal her Wir werden g Sachen abzulegen, menade nur nicht ge Sie ist doch ei danten dritt Eller hinauf. In den Tag den Stunden wiederfe Male der Gedante n 2. Freitags. Abonnements- Vorstellung. Monna Vanna Schauspiel von M. Maeterlin " Stände, und um mie infames Junggeselle Wumbergeworfen.