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Insertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Oberbeffen, die Kretse Wezlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Pfg. Redaktion u. Hauptexpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362. Mittwoch, den 12. April 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Kinder als Zeugen. Von der Mainzer Straffammer ist der Dompropst Malz megen Sittlichkeitsverbrechen, Körperverlegung und Nöti gung zu einer Gesamtstrafe von einem Jahr Gefängnis und 150 Mark Geldstrafe verurteilt worden. Der Schuldbeweis stigte sich im wesentlichen auf das Zeugnis der Kinder, gegen ftritt lebhaft seine Schuld und bezeichnete die Darstellung der igit El einen Entlastungszeuginnen als böswillige Erfindung, wenigstens aber als eine Ausgeburt übertriebener Phantasie. Trotzdem kam das Gericht zu der Ueberzeugung von der Schuld des angeklagten Geistlichen. Sicher erst nach langer, sorgfältiger Prüfung des eigenartigen Falles, der die Schwierigkeit der Aufgabe des Richters, das Recht zu finden, so lebhaft hervortreten läßt, wie selten ein anderer. Unter den mannigfachen Inschriften, die den großen Schwurgerichtssaal des Berliner Landgerichts schmücken, findet sich der Spruch:„ Ein jeder Richter sitt an Königs statt." Das ist ein wahrer Spruch, so wahr wie der andere, daß der König an Gottes statt sitt, und soll daran mahnen, daß der unabhängige, unabsetzbare, unverantwortliche Richter wie der König vor Gott verantwortlich ist, daß sein Urteil gerecht und richtig sei, daß er mit Wahrheit unter sein Berditt schreiben könne ,, von Rechts wegen". Der Richter sitt an Königs, wie der König an Gottes statt, mit dem besten Willen, das Recht siegreich zu machen, nur das Recht. Kenntnis und Erfahrung stehen im zur Seite, Gewissenhaftigkeit leitet ihn doch die Allwissenheit fehlt ihm, die allein untrüglich macht. Zwischen Aussage und Aussage, zwischen Zeugnis und Zeugnis steht er mit der Pilatus- Frage: Was ist Wahrheit?"- und so manchesmal wird er nur zagenden Herzens die Antwort finden, die zu geben sein schweres Amt ihn zwingt, und von der er verichern muß, sie sei von Rechts wegen" gegeben. Der türkifache Richter, der Kadi, ist nicht besser daran; aber er darf sich menigstens bescheidener ausdrücken und unter sein Urteil doie begütigende, beschwichtigende Formel setzen:„ Allah weiß es besser." Wo bestimmte Tatsachen vorliegen, da wird des Richters Scharfsinn in der Bemessung ihres Wertes und ihrer Bedeutung selten fehlgehen, und meist werden ihn die Parteien selbst in der Ueberzeugung verlassen, ihnen sei geworden, toas ihnen zufam, sie hätten Gerechtigkeit gefunden. Doch two die Tatsachen im Dunkel liegen und selbst erst festgestellt werden sollen, da versagt der richterliche Scharfsinn, da muß er zu Hilfsmitteln greifen, die im besten Fall nur Krücken der Erkenntnis sind und den Richter zwingen, mit fremdem Auge zu sehen, mit fremdem Ohr zu hören, nach fremdem Sinn Wert und Bedeutung von Vorgängen abzumessen, und darauf sein Urteil zu stützen, das im Grunde sein Urteil gar nicht ist. Eine der hauptsächlichsten, der meistbenötigten Krücken der Rechtsfindung ist der Eid, der Parteien und der ZeugenEid. Im Strafverfahren kommt nur der Zeugeneid in Betracht, da seit Abschaffung des früher in Gebrauch gewesenen Reinigungseides, durch den ein Verdächtigter sich vom Verdacht reinigen konnte, eine angeklagte Partei nicht mehr zum Eide zugelassen wird. Der Zeuge schwört, daß er seine Aussoge ,, nach bestem Wissen und Gewissen" mache. Liegt kein gesetzlicher Grund vor, den Zeugen nicht zu vereidigen, so hat seine Aussage Anspruch darauf, als zutreffend angesehen zu werden, und in den meisten Fällen wird der Richter sich für gezwungen halten, ihr Glauben zu schenken und diesen Glauben zur Grundlage seines Urteils zu machen. Nach bestem Wissen und Gewissen legt der Zeuge seine Befundungen nieder. Was des Zeugen Gewissen wert ist- das weiß der Richter nicht, denn ihm ist nicht- gegeben, Herz und Nieren zu prüfen. Und doch schafft hier der Zeugeneid fast unwidersprechlich„ objektive Wahrheit", die für den Richter maßgebend bleiben muß, trotz aller Zweifel, die er in seinem Herzen hegt. So stehen die Dinge, wenn die Zeugen erwachsene Personen sind, äußerlich einwandfrei, allem Anschein nach der Tragweite ihrer Worte und der Größe ihrer Verantwortung sich bewußt. Zahlreiche gerichtliche Einzelfälle und in neuerer Zeit praktische Versuche, von erkenntnis- theoretischen Gelehrten angestellt, haben gezeigt, wie erstaunlich gering zuweilen die Fähigkeit selbst gebildeter erwachsener Personen ist, Wahrnehmungen mit Sicherheit richtig wiederzugeben, mie gebildete erwachsene Bersonen in Versuchsfällen, bei denen von einer Voreingenommenheit gar nicht die Rede fein konnte, in ihren Betundungen von der unzweifelhaft feststehenden objektiven Wahrheit weit abwichen. Die Befundungen waren nach bestem Wissen und Gewissen gemacht sie hätten im Ernstfall vor Gericht objektive Wahrheit" geschaffen sie hätten im Ernstfall zu einem der Gerechtigkeit widerstreitenden Urteil geführt. Um wieviel noch steigert sich die objektive Unverläßlichkeit, wenn es sich um Aussagen Halbwichsiger handelt, wenn Zeugen vor Gericht gestellt werden, die fast noch Kinder sind! Freilich werden die Lehrer gefragt, ob ein zu vernehmendes Kind nach ihrer Auffassung schon volles Verständnis für die Bedeutung des Eides habe. Doch der Lehrer selbst kann nur das formale Verständnis des Kindes bekunden, nicht icine innere Reife. Der rechte Sinn für Wahrhaftigkeit erwacht manchmal erst spät, auch bei wohlgeratenen Kindern, denen Lügenhaftigkeit durchaus nicht nachzusagen ist. Das moralische Verständnis kann bei den bestgearteten Kindern fehlgehen. Welcher Lehrer hätte nicht schon die Beobachtung gemacht, daß die bravsten Jungen hartnäckig logen, weil sie ,, in ihrer Ehre" sich zur Unwahrhaftigkeit auf Grund einer Verabredung mit anderen Knaben verpflichtet fühlten! Welche Lehrerin wüßte nicht, daß ihre besten Schülerinnen zuweilen phantastische Erzählungen vorbringen, nicht aus bösem Willen, überhaupt nicht zu einem bestimmten Zwed, sondern einzig aus Lust am Fabulieren! Und solche Fabeleien werden sicher unter den Kindern selbst noch weit häufiger ausgetauscht, zumeist überaus harmloser Art. Nur ein Zufall läßt sie über den Kreis hinausgelangen, in dem sie entstanden sind. Tritt aber der Zufall ein, so ist dem Unheil auch schon die Tür geöffnet. Was die Kinder harmlos ge= flunkert haben, das wird zur heiligen Wahrheit, gerade weil es nur zufällig an die Oeffentlichkeit gekommen, nicht absichtlich an die Deffentlichkeit gebracht worden ist. Und fragt man jezt die Kinder, so muß schon fast ein Wunder geschehen, wenn sie sich entschließen sollen, ihre Erzählung als Erfindung zu bekennen. Vor vier Wochen noch vären sie bereit gewesen, der Freundin ins Gesicht zu lachen und sie auszuspotten, die das Märchen ernst nahm jett hält keine Macht der Erde sie ab, das Ersonnene mit Eiden zu befräftigen. Der Richter aber steht ratlos vor dem Eid. Er selbst mißtraut ihm wohl manches liebe Mal doch er darf ihn auch dann nicht miẞachten, damit nicht andere solche Mißachtung von ihm lernen und die Sache noch verschlechtert werde. Der Eid ist nicht zu entbehren, und glücklicherweise ist der Meineid im großen und ganzen doch eine feltene Ausnahme. Nichts wäre übler angebracht, als eine Untergrabung der Achtung vor dem Eid. Diese Achtung sollte im Gegenteil in allen Kreisen der Bevölkerung tunlichst gestärft werden. Das schließt aber nicht aus, daß man zwischen der subjektiven und der objektiven Zuverlässigkeit einer Ausiage genauer als bisher zu unterscheiden sich gewöhne. Ein fiuger Richter wird es schon so einzurichten wissen, daß er einen Zeugen nicht verlegt, auch wenn er dessen Aussage nicht solgt. Gr wird ihm begreiflich machen können, daß der glaubwürdigste Mann nicht mehr fordern darf, als Vertrauen zu seiner Aufrichtigkeit, nicht aber die Anerkennung der Untrüglichkeit seiner Sinne und seines Erinnerungsvermögens. Die Heiligkeit des Eides muß unantastbar bleiben- doch der Glaube an das Beschworene darf nicht zum Aberglauben Ein Jurist. werden. Der Krieg in Oftalien. Mit Spannung verfolgt man in der ganzen zivilisierten Welt weiter die Bewegungen der russischen baltischen Flotte. Besonders in London ist das Interesse an der weiteren Entwickelung der Dinge begreiflicherweise aufs höchste erregt. Man sieht ein, daß man Roschdjestwensky und seine Schiffe bisher zu sehr unterschätzt hat, und ergeht sich jetzt in allerband Kombinationen über den möglichen Ort und Ausgang der bevorstehenden Seeschlacht. Die Meinung überwiegt, daß diese nicht unmittelbar erfolgen werde. Ueber Roschdjestwenskys Absichten verlautet, daß er versuchen wird, sich erst einmal eine Flottenbasis zu schaffen, ehe er daran denkt, aggressive Operationen zu beginnen. Londoner Blätter melden dazu: Admiral Roschdjestwensky will, wie aus guter Quelle verlautet, Amoy zu erreichen suchen, um dort die Basis für seine Flotte zu errichten. Der Admiral befindet sich jetzt an Bord der„ Aurora', die er seit kurzem zu seinem Flaggschiff erwählt hat. Was an diesen Nachrichten Wahres ist, läßt sich natürlich nicht feststellen. Roschdjestwensky bemüht sich, über seine Fahrt und seine Absichten das größtmöglichste Dunkel zu verbreiten. Russische Schiffe werden weiter an den verschiedensten Orten gesichtet, ebenso japanische Aufklärungsfreuzer, von denen zwei mit dem Kurs auf Singapore im chinesischen Meere gesehen wurden. Amoy, wohin die Londoner Blättermeldungen Roschdjestwensky dirigieren, ist ein Freihafen auf der chinesischen Insel gleichen Namens, die zur Provinz Fukian gehört. In London kursieren abenteuerliche Gerüchte von einer angeblichen Seeschlacht bei Singapore? Ein Telegramm, das sich auf den Korrespondenten eines amerikanischen Blattes aus Hongkong stützt, meldet darüber: Abteilungen der Flotten Roschdjestwenskys und Togos sollen am Montag Morgen bei Singapore aneinandergeraten sein. Admiral Togo habe dabei fünf Schiffe verloren. Die Meldung Klingt höchst unwahrscheinlich. Ebenso sind Nachrichten von Massendesertionen von den russischen Schiffen, Hinrichtungen von Meuterern und Degradationen von Offizieren wohl auch auf üppige Reporterphantaſien zurückzuführen. Die Vermutung, daß der entscheidende Kampf erst viel meiter nordöstlich von dem jetzigen Standort der baltischen lotte stattfinden werde, voraussichtlich in den Gewässern von Formosa, findet ſeine Bestätigung durch Maßnahmen der Washingtoner Regierung zur Wahrung der amerikanischen Neutralität. Der Chef der amerikanischen Flotte auf der ostasiatischen Station hat dem Marineamt gemeldet, daß er den Kreuzer Raleigh" mit einigen Torpedobooten und-Zerstörern nach der Insel Palawan geschickt habe, um die amerikanische Neutralität zu wahren. Es wird erklärt, daß es feinem Kriegsschiff einer der beiden Kriegführenden gestattet sein soll, die Häfen auf den Philippinen als Stüßpunkte für Flottenoperationen zu benutzen. Palagan ist der Philippinengruppe westlich vorgelagert. Die Philippinen werden durch den Baschikanal von der zu Japan gehörenden Insel Formosa getrennt. Von kriegerischen Ereignissen auf dem Lande ist nichts zu berichten. Eine Nachricht von Interesse ist die von der Ergreifung und Hinrichtung japanischer Spione in der Nähe von Wladivostok. Fünf als Bahnarbeiter verkleidete japanische Offiziere fielen den Russen in die Hände, als sie die Verteidigungswerke von Wladiwostok photographieren wollten. Die Dokumente, die man bei ihnen fand, bewiesen, daß sie bereits früher sehr wertvolle Informationen über die militärischen Geheimnisse von ladiwostok nach Tokio übermittelt hatten. Alle fünf ourden vor ein Kriegsgericht gestellt und 24 Stunden nach der Verhaftung aufgehängt. Die Politik. Einen Tag nach der Rückkehr zweier Abteilungen des Marine- Erpeditionsforps aus Deutsch- Südwestafrika haben 14 Offiziere und 15 Unteroffiziere die Reise nach Duala auf dem Dampfer Eleonora Woermann zur Verstärkung der Schußtruppe in Kamerun angetreten. In Kamerun soll nach einem kürzlich gefaßten Beschluß kolonialer Verwaltungsbeamten und Vertretern der in Kamerun tätigen Handelsfirmen die Einfuhr von Gewehren und Munition und der Verkauf an die Eingeborenen für die nächsten Jahre verboten werden. Man erwartet davon eine friedliche Entwaffnung der Eingeborenen, besonders, wenn es gelingt, auch die Einfuhr über fremde Kolonien in das Schutzgebiet zu verhin= dern. Man wird sich bemühen, in den Nachbarländern ein ähnliches Verbot zu erwirken. Die neue Maßregel dürfte im Verein mit der zeitweiligen Vermehrung der Schuztruppe ausreichen, etwaige Aufstandsgelüfte der Eingeborenen zu unterdrücken. * Zwischen Deutschland und Marokko soll ein neuer Vertrag vereinbart sein, der dem Deutschen Reich neue Küstenschiffahrtsrechte einräumt, die zugleich allen anderen Staaten zugute kommen. Die Mächte seien hiervon bereits in Kenntnis gesetzt, sodaß das Mißverständnis vermieden wird, als beanspruche Deutschland Sondervorrechte. Italien. In der italienischen Deputierten fammer war ein Streit der Berichterstatter ausgebrochen. Die Ursache lag darin, daß der Kammerpräsident den Berichterstat tern den Zutritt zu den Wandelgängen der Abgeordneten verboten und zur Bekräftigung des Verbots einen Militärposten an der Durchgangstür von der Journalistentribüne zum Foyer aufgestellt hatte. Der Streit machte den Präsidenten nachgiebig, der Militärposten wurde zurückgezogen, das Verbot aufgehoben, und die Berichterstattung wurde wieder aufgenommen. Ungefähr dasselbe ist vor etwa 30 Fahren im Deutschen Reichstage passiert. Der einzige Unterschied war, daß ein Kanzleidiener statt des Militärpostens den Verkehr hinderte, und daß die Rücknahme erfolgte. weil es den Abgeordneten zu unbequem war, zur Journalistentribüne hinaufzusteigen. frankreich. Die Verschwörungs- Komödie wird ernsthaft weitergespielt. Die amtliche Bezeichnung des UntersuchungsRubrums ist„ Attentat gegen die Sicherheit des Staates". Ab und zu wird eine neue Verhaftung vorgenommen, so ist der in Puteaur wohnhafte Kapitän Volpert ins Gefängnis geführt worden. Vielfach sind es die dunkelsten und unbedeutendsten Persönlichkeiten, auf die man den Verdacht geworsen hat, sie wollten die Republik stürzen. Auch ein deutscher Kaufmann Hansen, Vertreter einer Kölner Glühlampenfabrik, gehört zu den Verhafteten. Neben der schweren Umsturzbeschuldigung wird die Anklage auf Diebstahl militärischer Uniformstücke und unerlaubten Besitz von Kriegsmunition gerichtet. Endlich hat man eine Proklamation gefunden, die 1000 Francs jedem Soldaten, 10 000 Francs jedem Offizier verspricht, der an einem Unternehmen in Abessynien sich beteiligen will. Russland. × In Petersburg haben die Arbeiter der Putilowwerfe wieder Unruhen angestiftet, die die Absendung einer starken Truppenabteilung notig machten. In Nikolajem haben Umzüge mit roten Fahnen unter Absingung revolu= tionärer Lieder stattgefunden, was einige Verhaftungen zur Folge hatte. In Noworossisk hat der Gouverneur in gemeinsamer Beratung mit Vertretern der Industrie feſtge= stellt, daß eine Arbeiterversicherung nach deutschem Muster, die Verleihung des Versammlungsrechts an die Arbeiter, die Einſegung eines gemischten Schiedsgerichts zur Beilegung von Streitigkeiten zwischen Arbeitern und Arbeitgebern, die Schaffung einer Arbeiter- Unterstützungskasse und die Verminderung der Zahl der Feiertage um ein Zehntel wünschenswert sei. In 3arsfoje Selo soll ein zu dem Personal des kaiserlichen Hauses gehöriger Jäger verhaftet worden sein, als er einem Dritten eine genaue schriftliche Aufzeichnung der Zeiten überreichte, in denen der Zar feine Spaziergänge macht. Afrika. !! Die Eingeborenen von Kapland haben, 33 000 Mann starf, eine Petition an König Eduard unterschrieben, in der sie um Berücksichtigung ihrer Interessen bei Feststellung der neuen Verfassung für Transvaal bitten. Der König möge nicht alle Macht in die Hände der Weißen legen. Die Bittschrift ist ungefähr mit der Petition identisch, die die Uitländers vor Ausbruch des Burenkrieges an die Regierung gerichtet haben. Amerika. A Auf Ersuchen der Regierung der Vereinigten Staaten haben Deutschland und England sich bereit erklärt, je einen Ingenieur als Mitglied für den Beirat der VanamakaualKommission zu ernennen Tenennung wird ehestens erfolgen. Nab und Fern. De. sachwinter im Riesengebirge dauert weiter an. Die Hirsche treten rudelweise am hellen Tage von den Bergen in die Täler, bis dicht zu den Wohnungen herab, eine für die jetzige Jahreszeit ganz seltene Erscheinung. Wettererfahrene Leute schließen daraus auf noch mehr Schnee und Kälte. † Die Genickstarre greift immer mehr um sich. In Kassel und in Braunschweig sind ein Mann und eine Frau an der Seuche gestorben. Aus Oesterreichisch- Schlesien, namentlich aus der Troppauer Gegend, werden 13 Todesfälle gemeldet. * Dr. Müller- Sagan, der bekannte Reichstagsabgeordnete und Journalist, zurzeit Leiter der Deutschen Freien Presse"( der früheren Freisinnigen Zeitung") war von Hause aus nur ein schlichter Herr Dr. Müller. Zum Unterschiede von seinen vielen Namensvettern nannte er sich nach dem Wahlkreise, der ihn in den Reichstag entsandt hatte, und in parlamentarischen und politischen Kreisen war er unter dem Namen„ Müller- Sagan" allgemein bekannt. Jezt hat er das Recht auf diesen Namen auch amtlich erlangt. Auf seinen Antrag bei den zuständigen ministeriellen Stellen war ihm der Name„ Müller- Sagan" offiziell zuerkannt unter der Bedingung, daß der Magistrat der Stadt Sagan nichts dagegen einzuwenden habe. Dieser hat jetzt seine Zustimmung gegeben. O Einen gefährlichen Kampf mit einem Reiler hatte ein Jagdaufseher bei Dangelsdorf zu bestehen. Er hatte am Abend auf dem Anstand einen starken Seiler angeschossen und fand am Morgen, daß das Tier sich in einer Schonung niedergetan hatte. Kaum aber hatte der Jäger diese betreten, als auch schon das verwundete Schwein ihn wütend angriff und ihn mit solcher Wucht zur Seite warf, daß ihm das Gewehr entfiel. Dann drehte der Keiler kurz um, kam zum zweiten Male und verwundete den Jäger nochmals am Bein. Der Kampf hätte wohl einen sehr ernsten Ausgang genommen, wenn nicht der Hund des Forstbeamten hinzugesprungen wäre. Jeßt ergriff der Keiler die Flucht. Es ist bis heute noch nicht gelungen, seiner Habhafi zu werden. Zum Branerstreif in Köln wird aus dem Boykottschutzverband der rheinisch- westfälischen Brauereien mitgeteilt, die dort angesetzt geweſenen Verhandlungen über Beilegung des Boykotts und Streifs für die Kölner Brauereien seien wegen der seitens der Arbeiterschaft gestellten Forderungen vollständig ergebnislos verlaufen. † Tertianer und Selbstmörder. Ein 17jähriger Tertianer in Danzig, der bei der Osterverseyung siken geblieben war, nahm sich diese Erfahrung derartig zu Herzen, daß er zum Revolver griff und seinem Leben durch einen Schuß in die Brust ein Ende machte. Unglück in der Kirche. In der katholischen Kirche in Mulsch in der Nähe von Heidelberg stürzte während der abendlichen Betstunde eine Tribüne cin. Vier Kinder wurden unter den Trümmern begraben. Ein elfjähriges Mädchen ist seinen Verletzungen erlegen. Das Versäumte fann man noch nachholen. Wer unsere Beitung für das neue Quartal rechtzeitig zu bestellen vergessen hat, der kann das jetzt auch nach Beginn der neuen Bezugszeit immer noch tun. Die Poftanstalten, unsere Expedition und die Boten nehmen Bestellungen für die Monate April, Mai und Juni noch fortwährend entgegen. Bereits erschienene Nummern liefern fostenfrei nach. Lokales. 12. April 1905 * Aushalten. Daheim bei der Mutter wars gut gewesen, aber jetzt stand er draußen im feindlichen Leben mit seinen vierzehn Jahren. Ver Meister war unerbitt lich streng und hart. Vom frühen Morgen bis zum späten Abend mußte der Sunge in der Werkstatt stehen und„ ſchaffen wie ein Feind", daß ihm hören und Sehen verging. Eines Tages kam die Mutter unerwartet zugereist und trat undermutet in die Werkstatt. Wie geht's, Konrad?" vernahm er plöglich ihre Stimme hinter sich. Der Hobel flog zur Erde. Seine Arme schlangen sich um den Hals der Mutter. " Ich kann nicht mehr, es ist zu viel", rief er schluchzend, und die heißen Tränen stürzten ihm aus den Augen; zärt lich fuhr ihre Hand über den heißen Kepf ihres Lieblings, und sie tröstete ihn freundlich. Konrad nahm den Hobel wieder auf und arbeitete haftig darauf los.„ Ich fann nicht mehr, Mutter", sagte er wieder, der Meister ist ein harter, strenger Mann"." Kind ich fann Dir nicht helfen," sagte Ber sie traurig, sieh nur, daß Du es aushalten fannst. in der Jugend nicht hart daran muß, lernt es später nicht mehr und man muß sich tüchtig plagen, wenn man es vorwärts bringen will im Leben". Unter ihrem Zureden versiechten die Tränen. Konrad wußte wohl, daß die Mutter recht hatte. Er versprach, auszuhalten und nicht davonzuEr hat Wort gehalten und ist selbst ein tüchtiger Meister geworden, dem es gut geht. Seine Losung ist: Aushalten in allen Lebenslagen! Das Erdbeben in Indien hat nach den neuesten Schätz. ungen eine schreckliche Menge Menschenleben dahingerafft. Im Bezirk Palampur sind ungefähr 3000 und im Bezirk Kangra ungefähr 10 000 Menschen umgekommen. Hus dem Gerichtsfaal. § Zum Prozeß Biermann. Der in Oldenburg wegen Beleidigung des Minister Ruhstrat und dessen früheren Verteidigers zu einer Gesamtstrafe von 1 Jahr 3 Monaten Gefängnis verurteilte Redakteur des Residenzboten", Bier mann, hat auf Einlegung der Revision gegen das Urteil verzichtet und seine Strafe angetreten. § Bebels Erbschaft. Gegen das Urteil des Landgerichts zu Ulm, durch das dem Abgeordneten Bebel die Hälfte der Hinterlassenschaft des früheren Leutnants Hollmann in Betrage von 400 000 Marf zugesprochen wurde, haben die Verwandten des Erblassers Berufung eingelegt. ** Der Großherzog hat dem Rechtsanwalt Ottomar Weidig in Gießen den Charakter als Justizrat erteilt; ferner dem Pfarrer Karl Eckstein zu Allendorf an der Lumda die evangelische Pfarrstelle zu Lengfeld, Defanat Reinheim, übertragen. § Von Stufe zu Stufe ist der frühere Leutnant, jebige Buchhalter Lehmann in Berlin gesunken. Nachdem er wegen zerrütteter Verhältnisse seines Vaters den Abschied nahm, begab er sich auf abschüssige Bahn. Zmeiml wurde er megen Betruges zu hohen Gefängnisstrafen verurteilt. Trotzdem gelang es ihm im Jahre 1901 in einer Militäreffektenfabrik Stellung als Buchhalter zu finden. Dort hat er sich bis zum Jahre 1904 in 62 Fällen Unterschlagungen zu schulden kommen lassen, die ihn wieder vor die Schranken des Gerichts führten. Der verlorene Mann wurde zu 2½ Jahren Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust verurteilt. ** Der Bezirk Gießen der Kriegertamerad schaft ,, Hassia" hält am kommenden Sonntag, den 16. April, nachmittags 3 Uhr, im Lenz'schen Felsenkeller" setnen 1. Bezirkstag ab " K Raffe bber 1. Bait Benidftarre a fft baran geft Die W Strauß baben im Tuberty nicht mit bas Fleifa basselbe hatten die wo diefelbe gebracht w Lunge, de mit Eiter Fleisch m Bericht e Treibens fängnis u Roften ber Det m Kleine scheinend Flüchtigen zu stellen, geben aber mit Rücksicht auf ihr eigenes und das Wohl ihrer Gäule schnell nog ihr Beginnen auf. Einem fühnen Straßenpassanten, der der Bespannung des ersten Fuhrwerts in die Zügel fallen will, ergeht es ähnlich; die drohend geschwungene Peitsche der sich wieder auf sein Stahlroß geschwungen und eilte den Lenferin zeigt ihm, was ihm bevorsteht. Der Gendarm hat Dahinsausenden, die die Buschauer inzwischen als eines Trupp flüchtiger 8igeuner eifannt haben, mit neuem Mute nach. Kaum ist die wilde Jagd durch unter dem Viadukt, bietet sich ein neues Bild jenseits desselben, ein ebenso eigenartiges. Dumpfes Getute fündet das Nahen eines Automobils an, an dessen Seiten, wie die Feuerwehr das Nah leute am Sprißenwagen, drei Schußleute tängen. Sie hatten zusammen mit dem radelnden Amtsgenossen die Ver folgung der 3 geuner von Niederrad aus aufgenommen, um einen steckbrieflich verfolgten, der sich der Bande angeschlossa hatte, zu ergreifen, und waren schon im Begriff, das aus: sichtslose Rennen aufzugeben, als sie von einer Gesellschaft im Automobil überholt wurden, die mit Freuden der Bitte der Gendarmen nachtam, an der Verfolgung teilzunehmen. Mit voller Kraft saust das Automobil die Chaussee entlang, passiert den Viadukt, und wenige Sekunden noch, und es hat den letzten Wagen überholt, den dritten, den zweiten, es legt fich quer vor den ersten. Ein rasches Parieren der Gäule, und ehe die Gendarmen noch herunter sind von ihren luftigen Sißen, verlassen ein halb Dußend verdächtiger Gestalten die Wagen; ein paar mächtige Sprünge zur Seite, und sie sind im Walddickicht verschwunden. Und noch gewinnt die Szene an Lebhaftigkeit, denn nicht nur eine 8 geunerin, furchtbar zu schauen", sondern etwa acht Vertreterinnen des braunen Stammes flettern, umringt von zwei Dußend schmußstarrender Kinder, aus den Gefährten mit den dampfenden, erschöpften Gäulen, umringen die Gendarmen und überschütten sie mit einem Schwall von Bitten, Flüchen, Drohungen, Versprechungen. Die Schuljugend von Niederrad, die inzwischen eingetroffen ist, gibt das Galeriepublifum ab und begleitet die ganze Szene mit Beifallsfundgebungen und Hurrageschrei. Nunmehr schreiten Polizei und Passanten energisch ein, die ganze Gesellschaft, welche die Wagen verlassen hat, bis auf ein junges Weib, das stoisch- ironisch das Abenteuer wortlos vom Gefährt herab betrachtet, wird eingeladen, die Wagen umgedreht und plöglich bemerkt man, daß eines der Pferde spurlos verschwunden ist. Zwei Wagen werden mit Hilfe eines sachkundigen Frankfurter Herren, dem man den gedienten Artilleristen von weitem ansieht, zusammengetoppelt, und zurück gehts nach Niederrad unter polizeilicher der Entsprungenen aufnimmt. Zwei werden erwischt- leider Bedeckung, während ein Teil der Gedarmerie die Verfolgung die falschen, einen dritten stellt ein Förster leider wieder nicht den Gesuchten. Und die drei anderen wurden nicht mehr gesehen. Sie dürften wohl die ersehnte hessische Grenze, der die ganze Gesellschaft so eilig zustrebte, erreicht haben, während die Weiber und Wagen ein Opfer des Automobils wurden. Und es gibt doch noch Romantik auf der Landstrake. *** Das Reichsgericht und die KretschmanBriefe. Der Geschäftsführer der Mainzer Volkszeitung", Döller, hatte gegen das Urteil der Straffammer von Mainz, das ihn wegen Beleidigung, begangen durch die Veröffentlichung der Kretschman- Briefe, Setr. die Hessen in Sens am 12/13. November 1870, zu 100 Mt. Geldstrafe, event. 20 Tagen Gefängnis und den Kosten verurteilt hatte, beim Reichsgericht Revision eingelegt. Diese ist nunmehr verworfen worden. Aus den Entscheidungsgründen erscheinen uns folgende von Wichtigkeit: 1. Die Revision hatte in erster Linie die Berechtigung der antragstellenden 2 Offiziere und 17 Unteroffiziere und Jäger der damaligen 2. Rompagnie des 1. Heff.( Garde-) Jäger- Bataillons bestritten. Das Reichsgericht erkennt sie völlig an, da genau festzustellen sei, welche Offiziere und welcher Truppenteil die behaupteten Schändlichkeiten begangen haben sollte. 2. Das Reichsgericht stellt fest, daß die angebliche Plünderung von Sens durch die genannte Kompagnie mit allen von Kretschman angeführten Einzelheiten durchaus unwahr und durch die Hauptverhandlung als aus der Luft gegriffen erwiesen sei. 3. Die Behauptung der Revision, es liege von Seiten Kretschmans eine Verwechselung vor, die in den Briefen erwähnten Schandtaten seien von anderen Truppenteilen begangen worden, wird ebenfalls vem Reichsgericht zurückgewiesen, weil nicht erwiesen ist, daß Sens von anderen Truppen geplündert, und daß von nichthessischen Offizieren das, was im Briefe des Generals von Kretschman behauptet ist, begangen worden ist." Damit dürfte wohl die Glaubwürdigkeit dieser Kriegsbriefe, trop Frau Lilly Brauns Broschüre Wahrheit oder Legende", endgültig abgetan sein. ** Besizwechsel. Das einzige Verkehrshemnis am Seltersweg zu Gießen, das früher Lampus'sche jetzt Winn'sche Haus, wird nun bald vom Erdboden verschwinden, nachdem heute nach langem Bemühen ein Streifen von 4,80 m Front, nach hinten mehr oder weniger eckig verlaufend zum Preise von 16 000 Mark ortsgerichtlich verkauft worden ist. Der Preis pro Quadratmeter kostet mehr wie 150 Mark. * Moderne Landstraßeu- Romantik. Einer recht interssanten Landstraßenszene beizuwohnen hatten einige Frankfurter Herren Gelegenheit, die am vorigen Sonntag die Schneise vom Forsthaus nach Mitteldick passierten. Als die Gesellschaft am Viadukt vorüber war, machte sie eine sonderbare Wahrnehmung. Hinter ihr, noch ein Stück jenseits der Eisenbahnüberführung, rasten in voller Karriere vier eigenartige Fuhrwerte her, deren Bespannung durch einen Hagel von Beitschenhieben und schrilles Pfeifen und Schreien zur äußersten Kraftentfaltung angefeuert wurde. Neben dem dahinfliegenden Wagenzug ein Gendarm auf dem Zweirad, der soeben den letzten Wagen überholt, blißschnell abspringt. dem Pferde in den Bügel fällt. Ec wird umgeriffen, fliegt neben dem Wagen zur Ecde, und hussassa und horrido geht die wilde Jagd weiter dem Viadukt zu. Drei Herren zu Pferde versuchen, die an- - § Der hessische Wein. Wie jetzt befannt wird, hat auf der am 21. und 22. Februar von K. R. landwirtschaft. lichem Bezirks Verein Mistelbach Nieder- Desterreich veranstalteten Wein- Ausstellung die Großh. Weinbaudomänenverwaltung Mainz außerordentlich gut abgeschnitten, indem unter den ausländischen Weinen insbesondere ihre Gewächse ungeteilten Beifall fanden. Eine ehrende Anerkennung für den hessischen Weinbau! *** Verein für Feuerbestattung, E. V. in Mainz. Im 1. Quartal 1905 wurden im Krematorium zu Mainz 53 Leichen eingeäschert, gegen 43 im gleichen Zeitraum des Vorjahres. Der Religion nach waren 34 evangelisch, 14 fatholisch, 2 altfatholisch, 3 israelitisch. Ver treter für Gießen und Umgegend ist Justus He d, Schreinermeister, Afterweg 46. dem Bilbel Lina Benne ihrem Liebh 75 t. do und der Bo rauf diese handlung ftellung de Heinrich S Feieraben Feftellung We fe ein Beleidigur Schluffe Städt weg fängnis be fchaft ent Landwirt Gericht 30 Ein fühlbarer Wörterbu ( Abbrevia Steinig in biele Aufl und franfo Fran notierten Mt. 18.00A empfiehlt in Gießen ** Klein- Linden, 10. April. Erloschene Forderung. Prämii Das Amtsgericht Gießen gibt bekannt, daß im Hypotheten. buch der Gemartung Kl.- Linden Bd. I Seite 1 die zu Gunsten von Ludwig Weigel 1. als Vormund der Anton We gel Kinder zu Klein- Linden eingetragene Hypothef erloschen ist. Eine Urkunde ist niat vorhanden und es ergeht an alle diejenigen, welche Ansprüche aus dieser Einschreibung erheben zu fönnen glauben, die Aufforderung, bis zum 3. Juui d. J. ihre Ansprüche geltend zu machen. G. Klein- Linden. Haftentlassung. Nachdem die von Großh. Staatsanwaltschaft eingeleitete Boruntersuchung über die scheinbaren Verdachtsgründe der Brandstiftung bei den am 28. Januar d. J. ausgebrochenen Brande in der Kirchstraße dahier zu feinem sicheren Ergebnis geführt haben, wurde der seither inhaftierte Wagner J. W ber in dieser Woche wieder in Freiheit gesetzt. Das hier verbreitete Gerücht, seine Verwandten hätten anfangs ein: 10 000. betragende Kaution angeboten, ist völlig aus der Lust gegriffen. ?? Giesel, 11. April. Im sogen. Gieseler Graben traf man in einer Tiefe von 500 m auf ein starfes Salzlager. *-* Marburg, 12. April. Wertzuwachssteuer. Adolf Damaschte, der bekannte Bodenreformer, spricht morgen, Donnerstag, im Freidhof'schen Saale dahier über die Wertzuwachssteuer. K Frankfurt, 11. April. Wahnsinn. Im Wartezimmer des Bedürfnishäuschens an der Galluswarte wurde heute morgen ein völlig entkleideter Mann gefunden. Es stellte sich heraus, daß man es mit einem Frrsinnigen zu tun hatte, dessen Name Dornbusch ist. K Frankfurt a. M., 11. April. Wider das vierte Gebot. Weil sie ihm fein Geld geben wollten, machte gestern Abend der in den 20er Jahren stehende Taglöhner Leopold Schwed im Hause Kaulbachstraße 26 einen Mordversuch auf seine Stifeltern. Während ein Schuß auf die Mutter fehlging, wurde der Vater durch 2 Schüsse und mehrere Messerstiche schwer verletzt. Der Täter wurde verhaftet. Sie Renenweg Drab Ueber Eis Gi Land Alle Unterzeic gard End sichert fir Weißw Rotwei Sahlreiche Aner Mate, preiswi b bon ca. 2 Ludw aber mit Bi Säule schnell no npaffanten, der Bilgel fallen m gene Bentfe Der Gendarm en und eilte K Kassel, 11. April. Unheimlicher Gaft. Bei 1. Baiterie des 11. Artillerieregiments hier ist die enicstarre ausgebrochen. Der Kononier Apel aus Bochum ift daran gestorben. zwischen als eine fannt haben, Jagd durch unt feita desselben, tündet das Nab Aus dem Gerichtssaal. Straffammer. Gießen, den 11. April 1905. Die Megger Adolf Goldberg und Hermann Strauß von Bilbel hatten sich wegen Vergehens gegen wie die Feuerwa Nahrungsmittelgesez zu verantworten. Sie eute tängen. togenoffen die Be aufgenommen, un haben im Auguft v. J. eine Rub geschlachtet, die an Suberkulose ertranft war. Der Fleischbeschauer, welcher nicht mit der nötigen Vorsicht zu Werte gegangen ist, hatte | Mt. 14.50-14.00, russischer Mr. 00.00–00.00 Gerste, hiesige mr. 17.80 bis 1800, Pfälzer Mt. 18.25 bis 18.50, fränkischer Mt. 17 80-18.25, Riedgerste Mr. 18.25 bis 18 50 Hafer, hiesiger und Wetterauer Mt. 14.60-15.00, futhessischer Mr. 14.75-15 25, bayerischer Mr. 14.60-15.00, Mais, Mixed Mr. 11.80-12.15. Alles pro 100 Kilo ab hier. Mehl wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hies. O, Mt. 26.75-27.25, feinere Marken wet. 29.00-29.50, hieſiges Nr. 1, Mr. 24.75 bis 25.25, feinere Marken Mr 26.00-26.50, hiesiges Nr. 2, Mt. 23.75-24.25, feinere Marken mr. 24.75-25.25, hiesiges Nr. 4, Mr. 19.75-20.25 feinere Marken 20.75-21 25, Roggenmehl, hiesiges, 0, Mr. 22.- 23.25 b. 1 19.50-20.75, do. 2 Mt. 16-16.50. Weizenschalen 5.10 bis 5.20, Weizenfleie 5.10-5.20, Roggenkleie Mt. 5.50-5.60 Weizenfuttermehl 6.25-6 50. K Frankfurt, a. M.( Heu- und Strohmarkt.) Man notierte: Heu 3.30-3.60 Mt. Stroh, 2,50-0,00 Mt. Alles per 50 kilo. Tendenz: Fest. Gießener landwirtschaftlicher Wetterbienst Voraussichtliche Bitterung in Hessen für Donnerstag, den 13. April. Meist heiter, etwas fühler, besonders nachts, ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Bande angeschloss das Fleisch mit dem Gesundheitsstempel versehen, troßdem Begriff, das auf dasselbe mit Tuberkelknoten durchsetzt war. Die Innenteile einer Gesellsch hatten die Angeklagten bereits nach Frankfurt a. M. verkauft, Freuden der Bipo dieselben beanstandet und nach Vilbel zwecks Untersuchung trocken. gung teilzunehme gebracht wurden. Es wurde festgestellt, daß sich in der e Chauffee entlan, Bunge, dem Gekröse und dem Netz über mannsfauftgroße n noch, und es mit Eiter gefüllte Tuberfellnoten befanden. Das sämtliche en zweiten, es lleisch mußte der Wasenmeisterei überwiesen werden. Das rieren der Gär Bericht erkannte, mit Rücksicht auf die Gefährlichkeit des bon ihren luftige Trei bens der Angeklagten auf je 1 Jahr 3 Monate Getiger Stalten befängnis und 5 Jahre Ehrverlust. Das Urteil ist auf Seite, ut fie find Rosten der Verurteilten im Frankfurter Generalanzeiger", gewinnt S geunerin, bar rinnen des n der Kleinen Presse", dem" Friedberger Kreisblatt" und dem Vilbeler Anzeiger" zu veröffentlichen. Die ledige Lina Benner von Gießen, hat in Gemeinschaft mit " - - Bend schmuß ihrem Liebhaber ihrem Vater ein Vertitow aufgebrochen und n dampfenden e en und übersch und der Vater stellte gegen seine Tochter Strafantrag, wo, 75 Mt. daraus entwendet. Der Liebhaber ging flüchtig üchen, Droburg rauf diese in Haft genommen wurde. In der heutigen Verrepublifum ab un fellung des Verfahrns zur Folge hatte. Der Photograph stundgebungen Heinrich Nickel von Hanan, hat zu Bad- Nauheim nach der berlassen hat, bis eftæ lung seiner Bersonalien schritt, bot er ihm in höhnischer Abenteuer worth Beise ein Glas Bier und 3 Mt. an. Er wurde wegen geladen, die We Belidigung zu 3 Tagen Gefängnis verurteilt. Zum Schlusse wurde der Schlosser Ferdinand Stein von Lauch fäbt wegen Körperverlegung zu 9 Monaten 1 Woche Gefängnis verurteilt. Er ist zu Potterweil aus einer Wirtschaft entfernt worden und hat aus Aerger darüber dem Landwirt Karl Heß ein Messer in die Hand gestoßen. Das Gerücht zog die vielen Borfstrafen straferhöhend in Betracht. ar, daß eines Dei Wagen wa Herren, dem m nsteht, zusamme O unter polizeili zerie die Verfalung en erwischt-fiber er - leider wieder beren wurden nicht rfehnte hessische eilig zuftrebte, er Bagen ein Dpfer des och noch Romantil befannt wird, Go A. landwirtschaf r- Defterreich Beinbaudomi abgeschnitten, in dere ihre Gew De Anerkennung ung, E. V. in n im Krematorius In 43 im gleiden on nach waren 34 Literarisches. - Ein ungemein praktisches Hilfsbüchlein, dessen fühlbarer Mangel täglich mehr zu Tage trat, ein kleines örterbuch, der in Wert und Druck gebräucht. Abkürzungen ( abbreviaturen) erschien soeben im Verlage von Hugo Steinig in Berlin SW. 12. Sicherlich wird das Büchlein biele Auflagen erleben, denn es wird an Jedermann gratis und franko von der Verlagsbuchhandlung geliefert. Frankfurt Marttberichte. a.., 10. April. Fruchtmarkt. E8 notterten nach Qualität: An Weizen, hiefiaer und Wetterauer Mt. 18.00-18.25, furhessischer Mr. 18.00-18.25 Roggen, hiesiger Arbeiter- Kleider 3 israelitisch. Ver empfiehlt in nur guten, dauerhaften Qualitäten zu billigsten Preisen used, Sen Gießen Robert Stuhl, Neustadt 23. gene Forderung daß im hypotheln ite 1 die zu Gunsten der Anton We gel other erloschen iff. es ergeht an alle schreibung zum 3. Juni 6.3. ng. Nachdem die ete Borunterfudung r Brandfiflung bei nen Brande in der bais geführt haben, ber in dieser hier berbreitete ein: 10 000 lig aus der Li Biefeler Graben traf flartes Salzlager. ertzuwachoftener. Prämiiert auf allen beschickten Ausstellungen. May Arnold Sieb- und Drahtwaren- Geschäft Reuenweg 2 Gießen liefert Neuenweg 2 Drahtgeflechte f. Einfriedigungen in allen Längen, Breiten und Mustern. lebernahme ganzer Einfriedigungen in Eisen- und Holz- Konstruktionen. 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Ferner wurden die Deckplatten der Stüßmauern vor Ermenrod, sowie einige Brüftunge quader der zwischen km 34,6 und 34,8 der Strecke, Ruppertenrod― Ermenrod" abgehoben und bei Seite geworfen. Als der Tat verdächtig werden zwei Handwerksburschen bezeichnet, welche nach Verfolgung durch die Gendamerie in Richtung nach Station Mücke in den Wald flüchteten. Derjenige, welcher die Täter ermittelt und sie der strafung erfolgen fann, erhält eine Belohnung von 20 Mt. unterzeichneten Behörde anzeigt, so daß die gerichtliche BeAlsfeld, den 6. April 1905. Großherzogliches Kreisamt Alsfeld. Dr. Melior. Betreff: Unentgeltliche Rörung von Faseln auf Biehmärkten. Bekanntmachung. Wir brings hiermit zur Kenntnis der Interessenten, daß mit folgenden Viehmärkten im Laufe des Jahres 1905 öffentliche Faselschauen verbunden werden sollen: zu Alsfeld am 31. Juli( 11 Uhr vorm.), zu Groß Felda am 25. April( 10 Uhr vorm.) Auf dieses Märkten wird die Körfommission des betr. Bezirks anwesend sein und für die Viehzüchter des Kreises Alsfeld die unentgeltliche Rörung von noch nicht zur Zucht in Gemeinden verwendeten Faseln vornehmen. Die zur Schau zu bringenden Fasel sind spätestens am Markttage, vormittags 10 Uhr, bei dem Vorsitz nden der Rörkemmission anzumelden. Die Gr. Bürgermeistereien wollen die Interessenten in ihren Gemeinden auf diese Bekanntmachung noch besonders aufmerksam machen lassen. Alsfeld, 6. April 1905. Großherzogliches Kreisamt Alsfeld. Dr. Melior. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Es können eingestellt werden: 2 landw. Knechte, 1 landw. Magd, 1 Gartenarbeiterin, 1 Gärtner, 2 Schmiede, 1 Wagner, 1 Buchbinder, 3 Schreiner, 1 Hausschneider, 60 bis 80 Schneider, 1 Schuhmacher, 1 Friseur, 20 Arbeiter, 6 Zimmerleute, 2 jüngere Hausburschen, 5 Dienstmädchen, 2 Lauffrauen, 1 Herrschaftsfutscher. Lehrlinge: 1 Gärtner, 2 Schlosser, 1 Mechanifer, 1 Wagner, 2 Buchbinder, 2 Schreiner, 1 Lackierer, 2 Claser, 2 Installateure, 1 Kellner. Es suchen Arbeit: 1 Maschinist, 2 Waschfrauen, 1 Fabrikarbeiter, 80 Schneider( auswärte), 1 Kassier, Portier oder Hausdiener, 1 Kellner, 3 Lauffrauen, 1 Hausmädchen, 2 Bureaugehilfen. Lehrlinge: 1 Mechaniter, 1 Friseur, 1 Kaufmann. Färberei und chemische Wasch- Anstalt Braubach& Fischer, Giessen Friedberg i. H. Kaiserstrasse 63. Darmstadt Ernst Ludwigstrasse 17. Mainz Ludwigstrasse 8. Neuenweg 4, am Kreuz. Frankfurt a. M., Oederweg 38. LUDWIG GROS VON ESSEN INDUSTRIE PREIS MEDAILLE BERHESSISCHE L 16331 NEREAUSSTELLUNG BUTZBACH 1898 Coblenz Firmungsstrasse 4-6. Offenbach a. M. Frankfurterstrasse 36. Butzbach i. H. Fabrik gegründet 1848. Höchste Auszeichnung zuerkannt für vorzügliche Arbeiten. GiessenerFischbaus Giessener Fischbaus Sonnenstraße 30. Gebrauchte, fast neue Pumpe Gießen, Seltersweg 65. Täglich leb. frische Schellfische preiswert abzugeben Cablian, sowie sämtliche Seefische, in allen Breislagen. 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Gras- Samer 1) Die an der Ortsstraße in Lindenftruth von der Hofraite des Heinrich Fatum 9. bis an die des Heinrich Schmitt 2. cirka 100 Ifdm. lange alte Gosse, soll neu umgep fastert werden. ( gar. seidefrei) empfiehlt zu billigsten Preisen Die Steine müssen aus gutem grauen Basaltlava, nicht Gießen Robert Stuhl, Neustadt 23 unter 15 cm Kopfbreite im Quadrat und mindestens 18 cm lang sein. Die Unterlage muß grauer Schlackensand und 15 cm tief sein. 2) Gleichzeitig sollen cirka 60 Kubikmeter Kleinschlag, teils lieferbar bei der Umpflasterung, der Nest Ende Oktober d. I., mitvergeben werden. Reflektanten wollen ihre Angebote verschlossen mit der Aufschrift:„ Angebot auf Pflasterarbeit 2c.", bis längstens 22 April d. Js., nachm. 7 Uhr bei unterzeichneter Stelle einreichen. Lindenstenth, den 11. April 1905. Großh. Bürgermeisterei Lindenstruth. Scheld. Vergebung von Wasserleitungsarbeiten. In dieser Versammlung wird Herr Direktor u. Stadtvero rdneter C. Reinemer aus Darmstadt einen VORTRAG balten über die Bestrebungen und Erfolge der Gastwirte- Vereinigungen, fowie über die so fegensreich wit fende SterbeSämtliche zur Erbanang einer Wasserleitung für die Stadt kasse des Bundes Deutscher Gastwirte und die folgenschwere Haft- llendorf a. Lda. erforderlichen Arbeiten und Lieferungen sollen pflicht der Gastwirte nach dem bürgerlichen Gesetzbuch. im Submissionswege vergeben werden. Schriftliche Angebote sind bis Der interessante und lehrreiche Vortrag über so wichtige, gewerb liche Angelegenheiten dürfte sicherlich alle Gastwirte von Nah und Fern veranlassen, dieser Versammlung beizuwohnen. Dienstag, den 18. April d. J., vorm. 10½ Uhr Um zahlreiches Erscheinen aller w. Herren Geschäfts- Kollegen ersucht auf der Großh. Bürgermeisterei in Allendorf abzugeben, wo alsdann Der Verein der Gastwirte f. Gießen u. Umgebung. die Gröffnung derselben stattfindet. ( E. V.) Ph. Reizel, Vorsitzender. Fussboden- BernsteinDie Pläne und Bedingungen liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten, Landgraf- Philipp- Platz 3 zur Einsicht offen und es können dort Angebotsformulare gegen Erstattung der Herstellungskosten in Empfang genommen werden. Gießen, den 3. April 1905. Wir empfehlen in größter Auswahl: Herren- u. Knaben- Anzüge Joppen Arbeiter Kleider Hosen zu bekannt billigen Preisen. Eine Partie Herren- u. Knaben- Anzüge bedeutend unter Selbstkostenpreis. M. Hartmann Nachf. Grünberg i. H. Magerkeit Waschen Schöne, volle Körperformen durch unser orientalisches Kraftpulver, Lackfarbe Der Großherzogl. Kreisbauinspektor des preisgekrönt gold. Medaillen, Paris über Nacht trocken, dauerhafter, eleganter Anstrich in Büchsen und lose gewogen. Fussbodeno ele. Sämtliche Farben, Lacke, Pinsel. Viktoria- Drogerie Adolf Bieler Giessen, Marktstrasse 5. 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( Ohne Gewähr.) 76[ 1000] 95 118[ 400] 332 52 444 90[ 1000] 533[ 1000] 38 79 680 928 44 1077 103 16 53 200 23 386 487 562 88 610 11 21 60 97 733 41 56 65 88[ 400] 809 91 900 41 78[ 400] 87 91 2039 49 75 89 114 26 57 84 233 43 54 61 87 91[ 400] 306[ 400] 52 408 70 88 510 637 703 816 81[ 400] 86 97 930[ 400] 98[ 1000 3063[ 1000] 95[ 400] 168 71 306 8 1000] 13[ 400] 32 35 62 67 98 457 76[ 400] 79 597 602 35 80[ 400] 83 722[ 400] 26[ 1000] 34 910 50 4008 9 41[ 10000] 42 67 69 124[ 400] 258 409 45 596[ 400] 641 715[ 400] 23[ 400] 39 58 868[ 1000] 73 969 5021 22 34 149 50[ 1000] 58[ 400] 236 45 46 75 80 323 44 490 540 52 85 790 853 58 965 6052 73 104 15 49 216 44 310 11 23 62 81 466 605 57[ 400] 744 812[ 400] 25 72[ 1000] 923 53 61 7009 39 53 154 237 50 95[ 2000] 321 36[ 400] 54 79 82 98[ 400] 423 527 52 86 611 723 847 88 966[ 1000] 76[ 1000] 8029 60[ 1000] 92 262[ 400] 74 338 94[ 400] 421[ 400] 35[ 5000] 90 521 28 41 83[ 2000] 600 1000 15 31[ 2000] 32 97 860[ 400] 911 400 9000[ 400] 100 88 225 47 81 90 312 40 431 557[ 400] 690 763 82 812[ 1000) 27 89 90 924 36 95 10093 160 75 207 339 90 411 25[ 400] 60 78 88 96 513 34[ 400] 62 89 96 620 754 91[ 400] 95 811 13 39 91[ 1000] 98 911 15 68 87 11098 119 53[ 400] 63[ 1000] 204 337[ 1000] 44 81 11000 434 37 66[ 2000] 508[ 400] 27 42 60 85 762 812 12007 10 27 35[ 400] 63 78[ 400] 94 [ 1000] 184 279 311[ 1000] 41[ 400] 426 35 67 508 16 67 72[ 400] 96 674 750 812 939 89 13049[ 2000] 111[ 400] 58 84 287 306 75 400 50[ 400] 84[ 400] 537 72[ 2000] 662 89 95 728 61 805 16 33 64 77 83 14005 60 82 101 209 26 64[ 400] 78 85 307 14 39 42 86 90 402 584 604 23 63 739 43 58 812 40 51 66[ 400] 918[ 400] 44 80 Lose der 6. 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Abril 1905. befo Reb Ale AL ter zv an zur neh in entg iwen, T ter Größ nationale Abhängi Unabhä midelu nicht C garn hältni famfei garn wie ma macht, bon fallen In grenzer gehegt lahmte Schlang fen fein Los bo an den Defterrei wirtschaft daß man Ungarn!" Nur e ohne Wan taufend 23 Der Vertei und feine Leben. A ihn immer tungen hab berfchafft, Mittel 34 regenden 3 Idher Seite