nt Sen atet des er er She of id, Men Wort en, die find, Funde Cempel denen ingen einen boit er die alten fertigt it Ji e Erdo ging dbilder es flar damit Ganzen nit der Stands 1 ihnen gigiten ir hohe und es bis zur nt etiva Cempels atürlich Stelle rt war ptischen felbft en Ver in dem Bräbern in ihrer cheinlich immern ich aber shiver, er Westelt. Karnat 2500 v. ist es bereits schon muß ge ihn eigenen fstellen uhmes warum Lande" enehme en und in den 00 und der 1 Stönig te, ehe nur in ie nicht гgraben schaftliche anschläge; Abschätzme en. von Beleidigung onrad Reßla ausgesproche evoll zurüd Reanstopf 7- Linden. init Offtraße 63. -3 Uhr Nr. 10. Insertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz OberBeffen, die Kretse Wetzlar and Marburg 10 Bfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Bfg. Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechanschluk Nr. 362. Donnerstag, den 12. Januar 1905. Gießener 14 Jahrgang. Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfc., in's Haus gebracht 60 Pfg., burch die Bost bezogen vierteljährl. Mat. 1.50. Grattebeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Onkel Sam und Michel. Mirgends zeigt sich der psychologische Instinkt, der die Massen bewegt, deutlicher, als in der kurzen Charakteristik der Volkspersönlichkeiten durch einen Namen. Unter John Bull fann man sich schon dem Klange nach nur eine Erscheinung von brutaler Kraft und Energie vorstellen, und wenn das französische Volk mit dem Sammelnamen Marianne genannt wird, so bestätigt sich hierdurch das Wort eines großen Schriftstellers, der die Franzosen die Weiber von Europa nannte. Michel ist der Inbegriff täppischer Gutmütigkeit, während man sich unter Onfel Sam eine ſmarte Persönlichkeit unwillkürlich denkt, die ihre Autorität als Onkel benützt, um ihren Einfluß auf die Umgebung geltend zu machen. Ist also die typische Eigenschaft der Bevölkerung von Nordamerika und des deutschen Reiches durch die Namen schon gekennzeichnet, so entspricht die GegenüberStellung der Namen in unserer Ueberschrift auch vollständig unserem augenblicklichen Verhältnissen zu den Vereinigten Staaten. Das gutmütige deutsche Volk schwärmt für die verwandtschaftlichen Bande, die uns bei der starken Durchsetzung der amerikanischen Einwohnerschaft durch germanisches Element mit der neuen Welt verbinden, aber von dort her klingt uns die abwehrende Bemerkung entgegen, daß Onkel Sam nicht bloß mit uns, sondern als richtiger Familienonkel mit sämitlichen Völkern Europas verwandt ist. Ganz in gleichem Lichte zeigt sich auch das Verhalten des offiziellen und nicht amtlichen Amerika zu der liebenswürdigkn Spende des Kaisers. Als äußeres Zeichen unserer freundschaftlichen Gesinnung für Amerika wurde vom deutschen Kaiser das Denkmal Friedrichs des Großen gestiftet und die Amerikaner haben es nur zögernd an einem versteckten Plaze in dem Hofe eines Militärgebäudes aufgestellt, weil selbst ein König aus Stein ihrem republikanischen Sinn unsympathisch ist. Diese Abneigung gegen ein Königsbild hat nun noch einen drastischeren Ausdruck gefunden durch den Versuch eines Attentats. Ein Posten bemerkte an dem Denkmalsgitter eine Tasche, aus der Rauch aufstieg, und er veranlaßte einen Reger, das gefährliche Exemplar fortzutragen. Der mutige Mann ergriff in der Tat die Tasche und lief blitzschnell eine Strede weit fort, um sie dann von sich zu werfen. Es erfolgte alsbald ein furchtbarer Knall und eine erschütternde Explosion, bei der allerdings zum Glück weder an Personen ein Unheil angerichtet wurde, noch sonst ein Sachschaden eingetreten ist. Wäre die Tasche, die außer den Explosivstoffen eine brennende Lunte enthielt, an dem Denkmal explodiert, so würde Friedrich der Große wahrscheinlich heute nicht mehr auf seinem Plate stehen. Wie sehr er gefährdet ist, geht daraus hervor, daß die sofortige Errichtung eines Wachthäuschens und die ständige Bewachung der Statue angeordnet worden ist. Wahrscheinlich ist dieser vandalische Akt durch eine übertriebene republikanische Gesinnung des Attentäters veranlaßt worden und daher wohl weniger eine Aeußerung deutschfeindlicher Empfindung. Aber gerade dieser scharfe Gegensatz in dem Staatsbewußtsein der Deutschen, wie der Amerifaner offenbart doch auch eine tiefe und schwer überbrückbare Kluft des Volksempfindens. Dieses Staatsbewußtsein ist von jeher monarchisch, und dank dieser in Fleisch und Blut übergegangenen Tradition genießt ein Träger der Arone nicht bloß die Autorität, die ihm seine Macht verleiht, sondern auch die Liebe und die Anhänglichkeit des Wolfes, das in ihm seinen geborenen Führer erblickt. Der Amerikaner fennt nur eine Autorität der Persönlichkeit, die bon jedem erst erworben werden muß, aber auch von jedem erworben werden kann; er lehnt sich in seinem ganzen Empfinden gegen die erbliche Autorität der Herrscherfamilien auf. Dieser tiefe Gegensatz der Weltanschauung läßt es auch ganz aussichtslos erscheinen, daß die Beziehungen zwischen Onkel Sam und Michel den Stempel des deutschen Gemütslebens tragen werden, für das Onkel Sam fein Verständnis hat. Er wird mit Michel gut stehen, wenn die Interessen bies erheischen. Die Konsequenzen für unsere Politik eranentgeltlid geben sich daraus von selbst. Gefühlsmomente müssen, weil infell ber, Otternf wen Preifen retichm Markt 22. er Filchb exftraße 30 frische Schell vie famtliche G islagen. Sam wie Hechte, Ra sie nicht erwidert werden können, vollständig in den Hintergrund treten. Deutschland wird nur dann für Amerika ein chäßenswerter Freund sein, wenn man in Washington unsere Gegnerschaft zu fürchten hat. Der Krieg in Oftalien. Vom Kriegsschauplatz selbst liegen so gut wie gar feine pofitiven Nachrichten vor. Daß Kuropatkin die Offensive zu ergreifen gedenkt, ehe die japanischen Verstärkungen von Bort Arthur aus in die Front eingerückt sind, wird bestätigt. Es heißt, er wolle die japanische Linke umgehen. Von anderer Seite wird dagegen behauptet, daß er sein Hauptaugenmerk auf Korea richten werde. Vor allem erwartet man in nächster Zeit, daß Wladiwostok ernstlich bedroht 2c. ftets leb. juwird. Admiral Strydlow, der sich von seinem Offizierkorps M. Simo berabschiedet hat und nach Petersburg abgereist ist, wies in erfandt nachus jeiner legten Ansprache darauf hin, daß Wladivostok bald die Sabaner vor seinen Mauern sehen würde. Er hoffe, daß die Berteidiger der Festung sich als ebensolche Helden erweisen würden, wie die Braven von Port Arthur. Ein kleines russisches Ergänzungsgeschwader unter dem Befehl des Admirals Petrowsky hat von Port Said aus den Suezkanal passiert, um sich Roschdjestwensky anzuschließen. Eine Friedensstimme. Allen diesen friegerischen Zurüstungen gegenüber klingt die Nachricht sonderbar, daß Admiral Dubassow, der Bevollmächtigte Rußlands für die Hullkommission, geäußert haben soll, daß Friede in Sicht sei. Die russische Seemacht sei in Trümmern, Roschdjestwensky könne auch nach Zuzug des dritten Geschwaders nichts Ernstliches unternehmen. Erst müsse die Flotte wieder ausgebaut werden, dann könne an Revanche gedacht werden. Wie es heißt, soll die Hullkom= misfion der Ort sein, an dem eine Verständigung vorbereitet werden soll. fiziell Der Wert offizieller Kriegsberichte. Berlin, 11. Januar. Der neu ernannte Kommandant der dritten russischen Armee, General Kaulbars, berichtete fürzlich über den Zustand der ihm zugeteilten Truppen, daß er sie ,, in blühen. der Gesundheit, vorzüglich verpflegt, gut untergebracht und in ausgezeichneter Stimmung" gefunden habe. Dies sei vor allem der„ borzüglichen Verpflegung und der guten Unterkunft" zu danken, für die vorforglich gesorgt sei. Dem aufmerksamen Leser, der die Nachrichten vom Kriegsschauplatz mit kritischem Blick zu betrachten gewohnt ist, wird diese begeisterte Lobrede des russischen Heerführers ein mitleidiges Lächeln entlocken. Er weiß, daß es mit der Leistungsfähigkeit des russischen Probiantamts von Beginn des Krieges an gehapert hat und daß die mandschurische Bahnlinie Charbin- Mukden sich stets als unzulänglich erwiesen hat, den Bedürfnissen der kämpfenden großen Truppenmassen zu genügen. Von der Ausladestation der Bahn bis zum entferntesten Punkt der Truppenaufstellung ist außerdem noch ein 100 Kilometer weiter Weg, auf dem der Transport in der jetzigen Jahreszeit mit ungeheueren Schwierigkeiten zu kämpfen hat. Da wird die Verpflegung feine vorzügliche" genannt werden können. Ebenso dürfte auf die Unterkunft in den Erd- und Schneehütten bei Kohlenmangel und 15 Grad Kälte die Bezeichnung ,, gut" schlecht anzuwenden sein. General Kaulbars weiß das auch recht gut, er kann aber nicht anders als schönfärben in einem offiziellen Kriegsbericht. Das ist bei den Russen zum System erhoben. Sie pflegen dem vorzeitigen Bekanntwerden ungünstiger Zustände oder fataler Momente durch Berichte und Veröffentlichungen entgegenzutreten, die den Glauben an das Gegenteil erwecken sollen. So hat General Stössel bis zum letzten Moment die Situation Port Arthurs stets so dargestellt, daß ein längerer Widerstand als sicher anzunehmen war. Zu allgemeiner Ueberraschung der dem Kampfplatz Fernstehenden wurden denn erst am 28. und 29. Dezember die Ursachen bekanntgegeben, die die Kapitulation erzwangen. Die Japaner handeln in solchen Fällen viel einfacher. Auch sie haben das System der Verschleierung bis zur höchsten Vollendung durchgeführt. Auch bei ihnen verlautbart nichts, was der Gegner nicht wissen soll. Aber sie entstellen die Tatsachen nicht, wie es die Russen tun, sondern sie verschweigen sie einfach. So kommt es, daß man in Tokio oft den Verlust von Schiffen und die Niedermeßelung ganzer Regimenter erst erfuhr, nachdem das ganze Ausland die Vorgänge schon fannte. Schweigsamkeit ist für die japanische Berichterstattung überhaupt bezeichnend. Marschall Oyama berichtet nur über ganz besondere Ereignisse, Kuropatkin dagegen depeschiert täglich nach Petersburg spaltenlange Depeschen über die unwesentlichsten Dinge. Die Japaner nennen nie die Kommandanten und geben auch nicht nähere Bezeichnungen der verwendeten Truppenkörper. Bei den Russen findet man ganz detaillierte Schilderungen über die Stärke der Truppen und stets die Namen ihrer Führer, selbst bei Patrouillen. So detailliert diese Berichte sind, so tut man aber doch gut, sich nicht fest auf sie zu verlassen. Auch sie werden gefärbt, wie alles, was dem Feinde vor Augen kommen kann. Die Politik. Dem Kaiser sind für die Auszeichnung, die er dem General von Stössel und dem General Nogi verliehen hat, herzliche Danktelegramme des Zaren und des Mikado zugegangen. Wie bereits aus den Mitteilungen des Reichstagspräsidenten Grafen von Ballestrem an den Seniorenkonvent zu ersehen, ist die Paraphierung des deutsch- österreichischen Handelsvertrages in den nächsten Tagen zu erwarten. Unser Berliner CB- Mitarbeiter erfährt dazu, daß Deutschland bei der Veterinärkonvention Zugeständnisse gemacht hat, die eine Sicherung gegen eine willkürliche oder mißbräuchliche Auslegung der Viehseuchenbestimmungen schaffen. * A Die Nachrichten von dem kolonialen Kriegsschauplat Tassen erkennen, daß die Flammen des Aufruhrs noch weiter um sich greifen. Insbesondere scheinen sich unter der Füth= rung verwegener Gesellen förmliche Banden ans heimatlosem Gesindel als Kriegsverbände zu organisieren. So sind zwei Gebrüder Morris aus Warmbad, ähnlich wie Morenga, an die Spitze einer Schaar von Meuterern getreten, die nach dem Friedensschluß von Kalkfontein die den Bondelzwarts auferlegte Pflicht der Waffenstreckung zu vermeiden wußten und sich seitdem wohl als wilde Räuberhorden im Lande herumgetrieben haben und wahrscheinlich auch durch das aus dem englischen Gebiet übergetretene Gesindel verstärkt sind. Die Personalien der Gebrüder Morris, die bisher kaum noch genannt worden sind, wurden inzwischen durch die Kolonialbehörden ermittelt. Ein amtliches Telegramm meldet darüber: ,, Nachforschungen über die in letzter Zeit mehrfach genannte Persönlichkeit des Bandenführers Morris haben ergeben, daß es zwei Brüder dieses Namens gibt, die in Warmbad von englischem Vater und Sttentottenmutter geboren sind. Beide haben sich dem Bondelzwarts- Stamm zugefellt, bereits im letzten Aufstand( 1903) eine führende Rolle gespielt und sich der Entwaffnung des Stammes durch Oberst Leutwein zu entziehen gewußt. Seit einigen Monaten sind sie in den Bergen nördlich des Drange aufgetaucht und machen als Räuber die weitere Umgebung von Warmbad unsicher. Ihr Anhang besteht ebenso wie ein Teil der Morengaschen- Bande aus unbotmäßigen Bondelzwarts, die ihre Waffen bei dem Friedensschluß von Kalkfontein nicht abgegeben haben. O Da, wie es scheint, den Führern der Arbeiterbewegung der Einfluß auf die Massen immer mehr entschwindet, so ist der Ausstand im Ruhrgebiet langsam im Wachsen begriffen. Er dehnt sich trotz des dringlichen Abratens der Führer auf der ganzen Linie des Dortmunder Reviers aus. Bereits jezt sind 43 Zechen mit einer Belegschaft von 30 000 Arbeitern stillgelegt und bei einer gleich großen Anzahl steht der Uebertritt zu den Ausständigen unmittelbar bevor. Wenn vereinzelt behauptet wird, der Ausstand werde vielleicht von den Unternehmern gewünscht, um mit den Lagerbeständen zu räumen, so spricht gegen die Wahrscheinlichkeit dieser Annahme die Tatsache, daß jeder Betriebsstillstand in einer Grube deren Wert vermindert, weil das andringende Wasser deren innere Beschaffenheit verändert. Bevor ein stillgestandener Betrieb wieder aufgenommen werden kann, müssen kostspielige Aufräumungsarbeiten vorgenommen werden. Der Regierungspräsident von Düsseldorf hat sich nach Bochum begeben, um in der Ausstandsfrage zu vermitteln. Der Herner Verein macht bekannt, daß wahrscheinlich das Stahl- und auch wahrscheinlich das Feinstahlwerk stillegen müsse. Dänemark. Nach mehrfachem Zaudern, das durch die Einflüsse der dem Kabinett nahestehenden Parteien hervorgerufen, ist nunmehr doch die Demission des Ministerinms perfekt geworden. Der König ersuchte jedoch die einzelnen Ressortinhaber, einstweilen die Amtsgeschäfte weiter zu führen. Die Krisis ist aus einem Zwist zwischen dem Kriegs- und dem Marineminister entstanden. frankreich. * Nach den vielen vergeblichen Sturmläufen gegen das Ministerium Combes scheint nun doch eine ernstliche Ministerkrisis anläßlich der Präsidentenwahl in den Kammern vor der Tür zu stehen. Zu dieser Würde war einer der schärfsten Kabinettsgegner, Doumer, der unter dem jetzigen Kabinett von seinem Posten als Gouverneur von Indochina entfernt war, auf den Schild erhoben worden und wurde auch mit 265 gegen 241 Stimmen gewählt. Damit ist dem Kabinett deutlich vor Augen geführt, daß die Parlamentsmehrheit ihm feindlich gegenübersteht. Wenn es daraus noch nicht seine Konsequenzen zieht, so dürfte wohl die demnächstige Interpellation über die Gesamtpolitik die Entscheidung bringen. Belgien. Verschiedenen Diplomaten soll mitgeteilt worden sein, daß ein Besuch König Leopolds im Kongostaat geplant sei; damit die Oeffentlichkeit jedoch darüber irregeführt wird, soll offiziös eine Reise nach Wiesbaden angekündigt werden. Türkei. Die Gründe, weshalb der Sultan kürzlich die Verhandlungen wegen Aufnahme von Geld auf dem französischen Markt einstellen ließ, sind nunmehr bekannt. Er hat jett günstigere Chancen, denn es ist ein deutsch- französischenglisches Bankenkonsortium für eine neue türkische Anleihe zusammengetreten. Allerdings muß auch der türkische Großherr sich entgegenkommend zeigen und die konvertierte Anleihe von 1901 wieder auf einen höheren Zinsfuß stellen, gleichzeitig aber dem Konsortium auch die Fortführung der Bahn von Hama bis Aleppo gestatten. Die Anleihe beziffert sich auf 100 Millionen Mark und soll zur Anschaffung bon Waffen verwendet werden. Würdenfchacher in Oefterreich? Wien, 11. Januar. Eine Aufsehen erregende Nachricht hält fast ganz Wien und vielleicht ganz Desterreich in Atem. Denn unmittelbar nach dem Rücktritt des seitherigen Ministerpräsidenten Dr. von Körber tritt ein hiesiges Blatt mit der Meldung auf, daß der seitherige Ministerpräsident in einer ganz unerhörten Weise einen Würden- und Ordensschacher getrieben habe. Die Hofratstitel und die Orden seien geradezu in der Luft emporgeflogen, sodaß in Wien das Schlagwort verbreitet war, einem österreichischen Orden entgehe man nur durch frühzeitigen Tod oder durch Selbstmord. Diese Mitteilung ist der Gegenstand sehr lebhafter Meinungsfämpfe. Die Gegner Körbers zeigen mit dem Finger auf ihn und behaupten, daß sie dem Mann mit der„, unbeugsamen Beharrlichkeit" niemals über den Weg getraut haben, während seine immerhin noch zahlreichen Freunde diese Enthüllung" als eine Erfindung bezeichnen. Che nicht der angegriffene Expremier geantwortet hat, läßt sich schwer ein Urteil über die Wahrheit oder Unwahrheit dieser Angaben fällen. Bestehend ist jedenfalls die Mitteilung, daß Herr von Körber bei dem letzten angekündigten Pairsschub zum Herrenhause zwei Finanzgrößen, den Ritter von Gutmann und den Ritter Mautner von Marksdorf, ebenfalls zu Herrenhausmitgliedern ernennen wollte, nachdem sie vorher die ausbedungene Summe von 12 Million Kronen bar ausbezahlt hatten. ☐ Typhuserkrankungen sind bei dem in Landau liegenden 18. Infanterie- Regiment in ziemlicher Anzahl vorgekommen. Bei fünf Leuten ist die Krankheit mit Sicherheit festgestellt, weitere sechzehn sind typhusverdächtig. Die Ursache der Infektion konnte noch nicht ermittelt werden, alle nötigen Vorsichtsmaßregeln sind getroffen worden. Die Nachricht wird um so auffallender sein, als Körber persönlich bedürfnislos ist und auch Reichtümer nicht erworben hat. Allein auch dafür wissen die Enthüller eine Erklärung. Es verbrauchte die großen Summen, um die Presse zu gewinnen, die ihm Weihrauch gestreut und ihn als großen Staatsmann gefeiert habe. Um die öffentliche Meinung auszukaufen, reichte sein Dispositionsfonds nicht aus, denn dieser bezifferte sich nur auf 200 000 Stronen im Jahre. Ein Wiener Scherzwort besagt, daß die Orden, Titel und Würden wohl feil, aber nicht wohlfeil seien. Sollte dies nicht vielleicht nach dieser Darstellung, wenn denn das Auskaufen der Publizistik notwendig ist, eher auf die öffentliche Meinung zutreffen? Deutfcher Reichstag. " A Selbstmorde und kein Ende. In Königsberg i. Pr. mehren sich die Selbstmorde in einer Weise, daß man schon von einer förmlichen Manie reden kann. So hat sich der Regimentsschreiber des Feldartillerie- Regiments Nr. 52 durch Erhängen das Leben genommen. Ein Vizewachtmeister des Trainbataillons Nr. 1 griff zum Revolver, um seinem Leben ein Ende zu machen. Auch in das Zivil griff die Manie über. So fand man den Klempnermeister Rogge erhängt vor; Nahrungssorgen hatten ihn zum Aeußersten getrieben. Auf offener Straße erschossen wurde in Altona ein siebzigjähriger Mann. Der Ermordete war Inhaber einer Schreibstube. Der Täter ist ein junger Mann, der früher bei dem Erschossenen als Schreiber in Stellung war, jedoch von diesem entlassen wurde und sich dafür rächen wollte. Ein Felssturz. Westlich von der Margaretenbucht an der englischen Küste stürzte eine ungeheure Felsmasse ins Meer, deren Gewicht auf etwa 4 Million Tonnen geschätzt wird. Es ist dies der größte Felssturz seit fünfzig Jahren. Ein rätselhaftes Raubtier hält fortgesezt die Bevölkerung in der Umgegend von Turin in Schrecken. Es stattet nächtlicherweile den Höfen der Bauern Besuche ab und hat bereits elf Hunde zerrissen. Die Bestie soll ein aus einer Menagerie in Turin entsprungener Löwe sein; andere sagen, es sei ein Wolf oder ein Panther. Gendarmerie- und Jägerpatrouillen durchstreifen die Gegend, um des gefährlichen Tieres habhaft zu werden. * Lidh, 11 hier ein. K Rotenb Brinzen Chlodn Diefigem Schloff Lippe Graf Le der Fürst zu zu Dohna- Schl Frankf förderte Umftä mord schließ Flüsse nötigen Arbeiten auch noch so geringfügig wären, ote notwendige Korrektion und Vertiefung der Flußbecken auf eine so große Entfernung eine ungeheure, wenn nicht ganz unüberwindliche Aufgabe sein, da beide Flüsse in einem großen Teil ihres Laufs jetzt geradezu den Charakter vok Wildwassern haben. Nur fanatische Parteigänger der Schleusenkanäle könnten eine Freude an der Ausführung dieses Planes haben. Daß dies nebenbuhlerische Projekt in den Vereinigten Staaten mit Rücksicht auf die Zukunft des Panamafanals große Besorgnis erwecken wird, läßt sich aus all diesen Gründen kaum annehmen, selbst wenn es mit der Unterstüßung durch die Republik Chile ernst sein und den Unternehmern infolgedessen vielleicht das Geld nicht fehlen würde. Dr. E. Th. Eine seemännische Heldentat vollbrachte der Schlepper ..Curhaven". Bei Altenbruch war die norwegische Bark Frey" gestrandet. Von der Cuxhavener Rettungsstation konnte der in höchster Bedrängnis befindlichen Mannschaft wegen des furchtbaren Seeganges feine Hilfe geleistet werden. Die Leute schwebten bereits in größter Gefahr, da wagte sich der Schlepper„ Curhaven" hinaus, legte an die bereits im Sinken begriffene Bark an und nahm die schon böllig erschöpfte Mannschaft der Frey" auf. Kaum war der letzte der Leute übergestiegen, als die gefennterte Bank auch schon in die Tiefe verjank. Dem Schlepper gelang es dann nach vielen Mühen, den Hafen zu erreichen. Hus dem Gerichtsfaal. Kunft und Wissenschaft. CB. Eine alpine Bibliothek. Die Königin Margherita von Italien hat auf dem Gipfel des 2909 Meter hohen, zur Monte Rosagruppe gehörigen Pic d'Ollen eine Bibliothet errichten lassen, die ausschließlich Werke über Alpenliteratur enthält. die bekanntesten Gelehrten und Alpinisten Europas und Amerikas haben Werke über alpine Literatur, Photo graphien und Bergreliefs geschenkt, so daß die Bibliothek die bollkommenste ihrer Art sein dürfte. Bemerft sei noch, daß die Bibliothek zur Erinnerung an König Humbert errichtet worden ist. * zu später Abe Eggers und f Polizei einen Verdachtsmor und in den Sudd gemacht wor noch fonderli einmal von anwalidhaft G nalpolizei möge des Berhafteten Bald darauf g verhor, daß er LP. Ein modernes Nessusgewand. Einen eigenartigen Vorschlag macht ein Dr. London in Petersburg. Er rät, Na dium in Kleiderstoffe für Hautleidende einzunähen. Dieses Emamlionstuch, wie er es nennt, würde sichere, heilkräftige Dienste leisten. Es würde seine Wirksamkeit entsprechend der unbegrenzten Dauer der Radiumstrahlen unendlich lange bewahren und deshalb immer wieder zu solchen Kuren be nutzt werden können. Die Frage ist, ob die Patienten nicht mit der Hautkrankheit auch ihre Haut verlieren würden, da Radium schwere Brandwunden hervorrufen kann. Dies moderne Nessusgewand wird es jedenfalls nicht leicht haben, sich ein allgemeines Vertrauen zu erwerben. Außerdem ist leider der Glaube an die Neuerungen des Dr. London noch durch die verunglückte Affäre erschüttert, in der sich der Petersburger Forscher vor einigen Jahren durch Heilung der Blindheit mit Röntgenstrahlen zu einem Weltheiland hatte aufwerfen wollen. § Das Dessauer Militärgerichts- Urteil vor dem Oberfriegsgericht. In Magdeburg verhandelte das Oberkriegsgericht des 4. Armeekorps als Berufungsinstanz in Sachen des Vorgangs auf dem Tanzboden in Dessau, infolge dessen der Gefreite Günther und der Musketier Voigt wegen ihres Verhaltens gegen Unteroffizier Heine zu 5 Jahren und 1 Tag Zuchthaus und Ausstoßung aus der Armee verurteilt waren, und zwar wegen Aufruhrs. Der Unteroffizier hatte in angetrunkenem Zustande die in der Begleitung der beiden Soldaten befindlichen Mädchen Regel und Albrecht tätlich angegriffen, auch mit dem Seitengewehr um sich geschlagen und ist nach Angabe der Soldaten von diesen in der Notwehr entwaffnet worden. Das Gericht hatte dieses Argument nicht anerkannt. Unteroffizier Heine war zu 3 Monaten Gefängnis ohne Degradation verurteilt. Allen Angeklagten wird auch in der erneuten Verhandlung ein gutes Führungs zeugnis ausgestellt. Die beiden Musketiere beharren bei ihrer Aussage und leugnen, daß sie sich an dem Vorgesetzten tätlich vergriffen haben. ( 115. Sigung.) CB Berlin, 11. Januar. Der Reichstag ist mit sich und seiner Verwaltung zufrieden, er hat heute seinen eigenen Etat ohne irgend welche Ausstellungen debattelos in zweiter Beratung angenommen. Reden wurden erst bei dem folgenden Etat der Reichs. justizverwaltung gehalten, bei dem auch gleich das alte Spiel mit den Resolutionen wieder begann. Die Freisinnige Volkspartet hatte in Verbindung mit den süddeutschen Demokraten einen das Fremdenrecht betreffenden Antrag eingebracht, der vor der allgemeinen Diskussion gesondert zur Debatte gestellt wurde. Es wird darin gefordert, 1. daß die Gegenseitigkeit gemäß§§ 102 und 103 des Reichsstrafgesetzbuches nur auf grund ordnungsmäßig veröffentlichter und genehmigter( Art. 11 der Reichsverf.) Staatsverträge und nur solchen Staaten gewährt wird, welche nach ihrer eigenen inneren Verfassung und ihren Rechtseinrichtungen eine Verkürzung" der Gegenseitigkeit im Sinne der erwähnten Bestimmungen gewährleisten können; 2. daß über die Auslieferung fremder Staatsangehöriger nur Staatsverträge gemäß Art. 11 der Reichsverfassung zwischen dem Deutschen Reiche und den auswärtigen Regierungen abgeschlossen; 3. daß die zwischen einzelnen Bundesstaaten und auswärtigen Regierungen über die Auslieferung bestehenden Verträge alsbald gekündigt werden. Der Abg. Dr. Müller- Meiningen begründete unter lebhafter Zustimmung seiner freisinnigen Parteifreunde die Resolution mit längeren Ausführungen über den Königsberger Geheimbundprozeß und die damit im Zusammenhang stehenden Vorkommnisse, die schon öfter in Presse und Parlament behandelt wurden. Er sprach klar und entschieden, schädigte aber die Wirkung durch Anführung allzuvieler längst bekannter Details. Der Staatssekretär des Reichsjustizamtes erklärte, auf den Königsberger Prozeß nicht eingehen zu wollen, da er noch nicht entschieden sei. Erst wenn das Reichsgericht gesprochen und das Urteil Rechtskraft erlangt habe, könne man übersehen, ob aus dem Prozeß Lehren zu ziehen seien. Dieser Auffassung widersprach sehr entschieden der nationalliberale Dr. Lucas, der mit großer Frische und Knappheit sehr eindrucksvoll den Standpunkt vertrat, daß die Stellung des Reichsgerichts für die hier in Rede stehenden Fragen ohne Bedeutung sei. Es seien bei dem Königsberger Prozeß zweifellos große Uebelstände zutage getreten, die dringend der Abhilfe bedürften. Auslieferungsverträge müsse das Reich abschließen, um die Rechts- und Hilflosigkeit der Deutschen im Auslande und die Hilflosigkeit des Auswärtigen Amtes zu beseitigen. Nachdem dann der Abg. Haase noch einmal den Königsberger Prozeß beleuchtet hatte, in dem er bekanntlich als Verteidiger fungierte, erklärte der Abg. Burlage, daß das Zentrum mit der ganzen Resolution einverstanden sei, während der Abg. Himburg namens der Konservativen nur für Annahme des zweiten Bunttes eintrnt. Nah und fern. Ein Nebenbubler des Panama- Kanals. Lokales. 12. Januar 1905. fei. Die ganze bei diefer Kunde Eaint Germain Namen wechseln heit und ftets auf feine Fährt fälscht, er nan Weftfalen. B der größten fuchte Singspi [ Der Nachbruck unserer mit besonderen Zeichen versehenen Original- Artikel is anr mit der genauen Quellen- Angabe gestattet.) ** Der Großherzog empfing u. a. am 11. Januar den Oberleutnant Volley vom Inf. Regt. Kaiser Wilhelm ( 2. Großb. Hess) Nr. 116, tommandiert zum Bezirkekommando I Darmstadt, den Pfarrer Freudlieb von Vilbel und den Professor Dr. Haller von Gießen. Es liegt das sonderbare Gerücht in der Luft, daß die Republik Columbien mit Unterügung der Republik Chile einen zweiten Kanal zur Verbindung des Atlantischen mit dem Stillen Ozean durch die mittelamerikanische Landenge bauen will. Daß bei Columbien der Wunsch dazu verhanden ist, dem von den Vereinigten Staaten beschlossenen Panamafenal Konkurrenz zu machen, läßt sich allerdings vollauf begreifen, da die südamerikanische Republik durch die von Nordamerika aus zweifellos begünstigte Loslösung von Panama der wirtschaftlichen und pekuniären Vorteile verlustig gegangen ist, die ihm andernfalls durch den Kanal hätten zufallen müssen. Nun gehört aber noch immer ein Teil der mittelamerikanischen Landenge zu Columbien, nämlich die Landschaft Darien, und von hier aus soll denn auch nach jenen Gerüchten der Konkurrenzfanal ausgehen. O zur neuesten Hüssener- Affäre wird von der KoblenzEhrenbreitensteiner Kommandantur befannt gegeben, daß das Bild ,, Ein fideles Gefängnis". das in verschiedenen sozialdemokratischen Blättern veröffentlicht wurde, gerade in seinem wesentlichsten Teil auf Fälschung beruht. Das Driginal, auf dem übrigens statt drei Personen sich deren vier befinden, wurde aufgenommen, als einer der Abgebildeten am Tage seines Abschiedes seinen bisherigen Mitgefangenen ( unter ihnen Hüssener) einige Flaschen Vier zum besten gab. Die am Boden stehenden Weinflaschen mit auffälligem Etikett sind später hineingezeichnet worden, ebenso ein Blumentopf, ein Bild an der Wand und auch die Tapete. Samtliche Stuben des Gefängnisses sind einfach geweißt. Die Kommandantur läßt gegen alle Seitungen, welche das Bild beröffentlichten, Strafantrag stellen, da sie in dem Bilde eine Verhöhnung der bestehenden Hausordnung erblickt. Bestätigt wird, daß der ehemalige Fähnrich Hüssener, der zur Militärbehörde in keinem Verhältnis mehr steht, einen michr wöchigen Urlaub zur Ordnung von Familienangelegenheiten erhalten hatte, den ihm die Staatsanwaltschaft Neuwied auf sein Ansuchen bewilligt hatte. Nach dieser Unterbrechung seiner Strafzeit hat er am Freitag voriger Woche seine Festungshaft wieder angetreten. ** Der Großherzog hat in Uebereinstimmung mit den Wünschen der Kriegerkameradschaft„ Hassia" den Generalleutnant z. D. Hof zum ersten Präsidenten und den Mediginalrat Dr. Bogt zum zweiten, stellvertretenden Präsidenten dieses Verbandes ernannt. ** Uebertragen wurde am 7. Januar dem Schullehrer Georg Philipp Dörmer zu Reichloe, die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Wernges, dem Schulamtsaspiranten Julius Silß aus Laubach, die Lehrerftelle an der Gemeindeschule zu Eichelbain. fanntschaften ftraße und lie treiben, bald f brüche verfchaff Auch bei des„ Kunden". des Konditors Bekanntschaft e gemacht hatte, i eingelehrt. Na sie mit Hudde fich darauf auf Auf dieser Wan Bekanntschaft ei Ronzertlofal te femme Erlebniffe berichiedenen Da auf und verdien durch Ausführun ausgab. Sande auch von dem S fagte zu ihm, verdienen und fönnte, fuchen. ab. Machen e Buges und beg seinem Eintritt der sogleich die dem Anfömmlin in das Frem zur Verhaftung. zu fein, doch lie ** Japanische Schauspieler in Gießen. Das am Montag den 16. Januar im Stadttheater Gießen stattfindende Gastspiel des Orginal- Japanischen Theaters wird zweifellos eines der interessantesten Ereignisse der diesjährigen Sa son bilden. Nicht nur die Ergenart und Realistik in der Darstellung, sondern die großen Fähigkeiten, zu charakterisien, verglich& sieren, zeichnen den japanischen Schauspieler in erster Linie aus, auch sp ciell das tiefe Empfinden, welches der Künstler seiner Rolle entgegenbringt, ermöglicht es dem europäischen Zuschauer, trobem er der Sprache nicht mähtig ist, denn Sinn des gesprochenen Wortes bis in die fleinsten Details aus der mimischen Unterstüßung der Rede zu erraten. Vereinfachte Buchführung für Handwerksbetriebe. Wir wollen nicht unterlassen an dieser Stelle auf eine Neuerung insbesondere Vereinfachung der Buchführung für Handwerksbetriebe aufmerksam zu machen, welche von dem Leiter der Gewerbeschule zu Gießen, Herrn Traber, aufgestellt worden ist, und welche wie wir Die natürlichen Verhältnisse scheinen diesen Plänen nicht ganz ungünstig zu sein. Auf der atlantischen Seite bietet sich der Fluß Atrato, auf der pazifischen, ziemlich weit südlich, der Fluß San Juan, beides schiffbare Wasserwege, zur Benutzung dar, und die Wasserscheide wird durch einen beträchtlichen Einschnitt der Cordilleren bezeichnet. Damals, als die erste Entscheidung über den Panamakanal fallen sollte, veranstaltete man unter der Leitung des Marineleutnants Wyse eine Untersuchung, um festzustellen, ob nicht eine andere Stelle noch günstigere Bedingungen aufweisen dürfte. Es handelte sich insbesondere um das Studium des Gebiets zwischen dem Golf von Uraba, in den der Atrato mündet, und dem Gold von San Miguel auf der anderen Seite, von letterem aus wollte man den Fluß Tuira benutzen. Man hatte versichert, daß der Paß, der die beiden Flüsse von einander trennt, nur 58 Meter Höhe hätte. Die eingehende Erforschung, die in den Jahren 1876-78 ſtattfand, führte jedoch dazu, das Projekt fallen zu lassen. Der Kanal hätte hier eine Länge von 190 Kilometern haben müssen, es wäre eine erhebliche Korrektion und Vertiefung der beiden Flußläufe nötig gewesen; das Gefälle beider Täler ist sehr stark, und die Summe der Schwierigkeiten mußte als allzu groß veranschlagt werden. Der Plan, der jetzt aufgetaucht ist, beruht wahrscheinlich noch nicht einmal auf gründlichen Untersuchungen. Es trifft freilich zu, daß die Täler des Atrato und des San Juan tief in die beiden Ketten der Cordilleren einschneiden und eine natürliche Fortsetzung zu einander bilden. Auch scheint die Wasserscheide keine zu große Höhe zu besitzen. Dagegen würde die Trace, die noch mehr südlich fällt als die zuletzt angegebene und eigentlich schon ganz auf südamerikanischem Gebiet liegt, volle 500 Kilometer lang sein, und eine Kanalfahrt von dieser Länge würden Seeschiffe wohl nur dann wählen, wenn eine vorteilhaftere Verbindung durchaus nicht zu haben ist. Außerdem aber würde, wenn die zum Durchstich der Bodenschwelle zwischen den Quellen der beiden nahm eine Leibe Gebrauch berbog 5 Batronen fan abgeben und ber Dies sollte dem in der Aufregun Hudde(!) Je fich zu ertenner uns in unserem eigenem Betriebe durch Einführung dieser Untersuchungsric - neuen Art der Buchführung haben überzeugen fönnen, als ein großer Fortschritt und ein tatsächlicher Vorteil zu bezeichnen ist. An der Gewerbeschule wird diese neue Buch. führung bereits gelehrt und ist wie uns auf Befragen erklärt wurde die Schulleitung der hiesigen Gewerbeschule gerne bereit Interessenten Aufschluß und Erklärung zu geben über die Benutzung dieser neuen Buchführung, die gegenüber Rechtsfragen und Steuerangelegenheiten für den Handwerksmeister eine sichere Unterlage bietet, wie nicht minder stets Aufschluß giebt, ob bei Veranschlagung von Arbeiten in der richtigen Weise vorgegangen worden ist. Die von uns erfolgte Drucklegung dieser neuen Buchführung ist von der Firma Ernst Balfer in Verlag genommen worden. r Grünberg, 11. Jan. Bei der heutigen Treibjagd des Herrn Geheimen Justizrates Meckel wurden 30 Hasen erlegt. Ein respektables Resultat. -r Nieder- Ohmen. 11. Jan. Bei der heute zum wiederholten mal abgehaltenen Gemeinderatswahl beteiligten sich etwa 98% der Gesamtwähler. Es ging recht lebhaft her. Von den 10 Kandidaten wurden die früheren Gemeinderats- Mitglieder Karl Berger und Johannes Reiz wiedergewählt und Ernst Braz und Heinrich Ranz neu gewählt. -ch. Rodheim a. d. Bieber, 10. Jan. Mit Beginn dieser Woche ist auch für die hiesige große Gemeinde Rodheim eine Krankenschwester berufen worden. En sehr großes Verdienst hat sich dadurch in erster Linie unser Ortsgeistliche, Herr Pfarrer Bömel erworben; denn unterstützt von vielen privaten Wohltätern konnte deren Einstellung noch im Laufe des Winters erfolgen. begangen zu hab Seldenberger Hang zu Hehe nalbeborben Seldenber Noch nicht b ftritten, Su En her Gerücht: Hu ruht auf Un In Ge neten- Versam dauernden Er fchen Kaiserpa und Ihrer Ma Gießen eine paare, welche errichtet worde in laufenden Ind Unipruch Stiftungsgabe melden. Gießen ig wären, ore Tußbeden auf m nicht ganz ije in einem Charafter bor er der Schleu ihrung dieses rojeft in Sen unft des Ba läßt sich aus n es mit der sein und den nicht fehlen Dr. E. Th. ft. argherita bon hohen, zuc ne Bibliothet Mpenliteratu isten Europas catur, Photo Bibliothek die i noch, daß ** Lich, 11. Januar. Der Großherzog traf gestern hier ein. K Rotenburg,( Fulda), 11. Jan. Zum Besuch des Brinzen Chlodwig von Hessen- Philippstal- Barchfeld sind auf hiesigem Schloffe eingetroffen: Der Regent des Fürstentums Lippe Graf Leopold zur Lippe- Biesterfeld nebst Gemahlin, der Fürst zu Solms- Hohensolms- Lich und Graf zu Dohna- Schlobitten nebst Gemahlin. * ** Frankfurt a. M., 11 Januar. Die hiesige Bolizei förderte Umstände zu Tage, die auf einen neuen Raub mord schließen lassen. Am 29. Dezember entfernte sich zu später Abendstunde der landgräfliche 70jährige Rastellan Polizei einen gewissen Molsheimer verhaftet, auf den sich Verdachtsmomente gehäuft haben, den alten Mann beraubt und in den Main gestoßen zu haben. Eggers und fehrte nicht wieder zurück. Nunmehr hat die Die Verhaftung Huddes. Hudde verhaftet! Zu oft war diese Meldung gemacht worden und zu oft dementiert, als daß man ihr noch sonderlich Bedeutung beilegte, als der Draht sie noch einmal von Aachen in die Welt hinaustrug. Die Staatsanwaltschaft Gießen telegraphierte sofort zurück, die Kriminalpolizei möge sich auf das Bestimmteste über die Identität des Verhafteten mit dem Weggergesellen Hudde vergewissern. Bald darauf gestand der Festgenommene, in einem Streuz verhör, daß er der Mezgergeselle Hudde, der Vielgesuchte fei. Die ganze ländliche Bevölkerung Westdeutschlands atmet bei dieser Kunde auf. Monate lang tauchte Hudde als moderner Saint Germain bald hier, bald da auf, Kleidung und Namen wechselnd, stets mit der größten Frechheit und Sicher heit und stets wie in den Boden versenkt, sobald die Polizei auf seine Fährte gesetzt war. Seine Papiere hatte er gefälscht, er nannte sich Oskar Hüttermann und Hüttner aus Westfalen. Verfügte er über Mittel, bewegte er sich mit der größten Sicherheit als Reisender" in den Hotels, besuchte Singspielhallen und knüpfte mit deren Damen Befanntschaften an, war er mittellos, trat er auf die Landstraße und ließ sich vom Strome des wandernden Elends treiben, bald seinen Unterhalt sich fechtend, bald durch Einbrüche verschaffend. Sert errichtet eigenartiger Er rät, ähen. Dieses e, heilfräftige tsprechend der endlich lange en Sturen be Batienten nicht en würden, da nn. Dies mo icht haben, sich rdem ist leider Don noch durc der PetersHeilung der theiland hatte muar 1905. Final- Artikel is ant m 11. Januar aifer Wilhelm Bezirkskom n Vilbel und stimmung mit den General und den Medi en Präsidenten n Schullehret ftelle an der mtsaspiranter Der Gemeinde ießen. Da Gießen statt Theaters wir er diesjährige aliftit in be zu Garatteri n erster Linie der Künstler europäischen tig ist, benn inften Details erraten. ür Hand fen an diefe nfachung be zu machen zu Bießen de wie wir ung diefer nnen, als il zu b neue Buch Befragen werbeschule g zu geber gegenüber Handwerks minder stets eiten in der 7 und er t von der 11. Treibjagt en 30 Safet er heute zum atswahl be Es ging re bie früher Johanne ab Beinri Mit Begir Bemeinde Ho Em fehr groß Detegeiftli igt bon bila noch im Lauf " Auch bei seiner Verhaftung trug Hudde den Charakter des„ Kunden". Er war in Begleitung zweier Wanderer, des Konditors Sander und des Kutschers Schulte, deren Bekanntschaft er in München- Gladbach resp. Gelsenkirchen gemacht hatte, in die Herberge an der Peterstraße in Aachen eingefehrt. Nach Aussagen dieser Beiden durchstreiften sie mit Hudde die Gegend am Niederrhein und wandten sich darauf auf Huddes Betreiben in die Aachener Gegend. Auf dieser Wanderschaft renommierte Hudde viel mit einer Bekanntschaft einer Sängerin, die er in Aachen in einem Ronzertlofal fennen gelernt hatte, erzählte viel über seine Erlebnisse und trat während der Weihnachtstage in verschiebenen Dörfern, die durchkreuzt wurden, sehr ungeniert auf und verdiente sich auch ab und zu ein paar Groschen durch Ausführung kleinerer Arbeiten, da er sich als Schlosser ausgab. Sander sprach mit Hudbe auf der Wanderschaft auch von dem Morde im Pfarrhause von Heldenbergen und sagte zu ihm, er möchte sich gern die ausgesetzte Belohnung verdienen und den Mörder, der doch nur ein" Kunde" sein fönnte, suchen. Hudde brach aber sehr schnell das Gespräch ab. Aachen erreichten die drei am Montag- Abend mittels Buges und begaben sich direkt in die Herberge. Sofort bei seinem Eintritt wurde Hudde von einem Stunden" erkannt, der sogleich die Polizei benachrichtigte. Die Polizei erschien, verglich das Signalement und die Photographie mit dem Anfömmling, der sich als Oskar Hüttermann in das Fremdenbuch eingetragen hatte, und schritt zur Verhaftung. Anfangs leugnete dec Verhaftete, Hudde zu sein, doch ließ die Polizei sich nicht irre machen und nahm eine Leibes Visitation vor, bei der sie ein von öfterem Gebrauch verbogenes Stemmeisen und einen Revolver mit 5 Patronen fand. Der Verhaftete mußte die Gegenstände abgeben und den üblichen Ablieferungsschein unterschreiben. Dies sollte dem Verhafteten zum Verderben werden, denn in der Aufregung unterschrieb er den Schein mit Oskar Hudde(!) Jetzt half tein Leugnen mehr und Hudde gab sich zu erkennen. Am folgenden Tage gestand er dem Untersuchungsrichter, verschiedene Einbrühe in Pfarrhäusern begangen zu haben, bestreitet aber hartnäckig mit dem Heldenberger Mord in irgend welchem Zusammen hang zu stehen. * * " * Huddes Aufenthalt in und um Aachen war den Kriminalbehörden schon längere Zeit bekannt.- Ein auf den Heldenberger Word bezügliches Geständnis soll der Verhaftete noch nicht bill und ganz abgelegt haben; er hat auch bestritten, Hudbe zu heißen. En heute Morgen hier und da in Gießen aufgetauchtes Gerücht: Hudde sei in lachen wieder flüchtig gegangen, beruht auf unwahrheit. * Bekanntmachung. Wie uns die Staatsanwaltschaft Gießen mitteilt, wird Hudde vorläufig in Aachen sicher verwahrt bleiben, bis die ganzen Untersuchungen über die vielen vor und nach dem Heldenberger Mord von Hudde vollführten anderen Verbrechen abgeschlossen und die Aften darüber gesammelt sind. Das ganze Belastungsmaterial kommt erst dann nach Gießen und es ist sehr wahrscheinlich, daß das Schwurgericht Gießen die Aburteilung all dieser Verbrechen in Gemeinschaft mit dem Mordprozeß übernimmt, Sudde würde also erst in einigen Wochen direkt nach Gießen transportiert werden. Theater Verein Gießen. Medea. - - Aus dem Leben Philipps des Großmütigen.*) Titelrolle hatte der Theater- Berein Frl. Riza Bajor vom samste Teil von Grillparzers Trilogie„ Das goldene Bließ“. Medea" ist der lezte und zugleich dramatisch witfweht diese Dichtung und wenn auch neben dem Schönen Ein recht dramatischer und menschlich bedeutsamer Zug durchund wahr Empfundenen oft vernehmbar und hohl flingend die Phrase schreitet, so wächst das Drama doch zu einer wirklichen erschütternden Träzödie aus, deren genialer, edler Schwung an Schillers Bühnensprache erinnert. Für die Stadt- Theater Mannheim gewonnen und wir lernten in der Dame eine äußerst interessante Künstlerin kennen. Ihre Medea hat etwas hinreißend Großes, eine ungebändigte Wildheit scheint diese Gestalt zu durchbeben, ihre Leidenschaft gleicht dem Sturm, der tosend und brausend die Tiefe aufwühlt, gewaltig ist ihr Kampf um die Liebe ihres treu losen Gatten und erschütternde Töne findet die Künstlerin für den glühenden, verzweifelten Schmerz als sie am Grabe Frl. Bajor für diese Riesenrolle ein weiseres Maßhalten all' ihrer Liebe, ihres Glückes steht. Vielleicht dürfen wir Darstellern fönnen wir nicht sehr viel Gutes berichten. Herr mit ihren Stimin- Mitteln empfehlen. Von den hiesigen Sandorff gab seinen Jason, für den er alles Nötige mitbringt, ja ganz ansprechend, er war groß und schön durchTeilnahme manchmal etwas vermissen, Herr Linzen als dacht, doch ließ sein stummes Spiel das echte Leben, die König Kreon genügte, während die Amme Gora( Frau Fischer am Praze gewesen? Recht gut gemeint war Gartner) vollständig verfehlt war Wäre hier nicht Frau zweifellos die Kreusa; Frl. Dülfer gab die Rolle in dem richtigen Tone, einfach und herzlich, aber sie war doch wohl ein wenig zu bürgerlich- schlicht, nicht genug Königstochter temperamentvollen, stimmgewaltigen Herold uneingeschränktes und nur Herrn de Giorgi fann man für seinen Lob zollen. Mit der Regie hatte sich Herr Direktor Steingoetter sicherlich alle Mühe gegeben, aber die hiesig 5 Bühnenverhältnisse werden, was Scenerie 2c. betrifft, durch den besten Willen mitunter nicht besser. Vortrag von Lehrer Val. Müller- Gießen; gehalten im Beamten und Kriegerverein Gießen. Nach dem glorreichen und bespiellosen schwäbischen Feldzuge stand Philipp auf dem Höhepunkte seines politischen Ansehens. Leider fällt in diese Zeit auch der verhängnisvollste Schritt, den er je in seinem Leben getan hat, nämlich das Eingehen einer Doppelehe. Mit 19 Jahren schon hatte sich der Landgraf aus Gründen der Staatsiaison mit Christine, der Tochter des bekannten, einflußreichen Herzogs Georg von Sachsen, vermählt. Diese erweckte ihm aber durch förperliche Uebelstände und unangenehme Gewohnheiten biel Widerwillen. Daher reifte allmählich in ihm der Entschluß, Margarete v. d. Saal, ein blühendes und reizendes die Gesellschafterin seiner Schwester, Geschöpf, zu seiner zweiten Gemahlin zu erheben. willigung, wobei sie allerdings ihre und ihrer Kinder Christine gab durch eine förmliche Urkunde ihre EinRechte wahrte; die Wittenberger Theologen gaben auch ihrerseits nach vielen Einwendungen und Ermahnungen ihre Zustimmung, und so wurde dem Landgrafen im März 1540 zu Rotenburg Margarete v. d. Saal angetraut, sodaß er von da ab tatsächlich in Doppelehe lebte. Freilich empfand er selbst am schwersten, welch böses Beispiel er mit diesem Schritt seinen Untertanen gegeben hatte; und an Vorwürfen darüber bet Mit und Nachwelt hat es ihm nicht gefehlt. Und doch erscheint uns auch hier Philipp, wenn man alle Umstände mit in Betracht zieht, zwar nicht entschuldbar, aber zum mindestens viel ehrlicher und gewissenhafter als seine Zeit und Standesgenossen. Die hielten sich Maitressen, und niemand schalt, sie darum, denn die Achtung vor dem Weibe war in jenen Zeiten gar gering. Wer hätte Philipp gehindert, es ebenso zu machen? Aber es widerstrebte ihm, das Wesen zu dem ihm wahre Liebe und Neigung hinzog, zur unwürdigsten aller Stellungen herabgedrückt zu sehen und gerade darum beseelte ihn wer mag ihn darob allzusehr schelten?- das wohl begreifliche Streben, derjenigen, mit der er tatsächlich iu ehelicher Gemeinschaft lebte, auch die aus solcher Gemeinschaft hervorgehenden Rechte zu sichern. Für ihn bedeutete daher diese seine Doppelehe nichts weniger als eine Erlösung aus einem schrecklichen Zustande innerer Kämpfe und quälender Gewissensnot, und erst nach der Sanktionierung dieser Ehe wagte er wieder, dem Tische des Herrn zu nahen, dem er vorher jahrelang fern geblieben war, weil er sich für unwürdig und verworfen hielt. Es ist merkwürdig, ziemlich in der Zeit, da Philipp den verhängnisvollen Schritt tat, von dem eben die Rede war, begann seine Glückssonne, die ihm bet so manchem fecken Unternehmen freundlich gerade Philipp seither so manchen Lieblingsplan gelächelt, langsam zu sinken, dem Katser aber, dem bereitelt hatte, wandte sich immer mehr die Gunst des Schicksals zu. Philipp selbst, jetzt sogar von seinen wenigen Freunden mit Mißtrauen und pharisäischer Zurückhaltung behandelt, schien von seiner gewohnten Sicherheit und Furchtlosigkeit ein gut Teil eingebüßt zu haben, und das gerade in einer Zeit, wo im Lager der Protestanten mehr als je ein tatkräftiger Führer not tat. Es ist aus der Geschichte sattsam bekannt, daß sich Gegenfäße zwischen Päpstlichen und Lutheranern während der vierziger Jahre des 16. Jahrhundert immer mehr verschärften. Das heilige Bündnis" und der „ Schmalkaldische Bund",( dessen Seele Philipp war) standen sich zwar nicht in offener Feindschaft, aber doch mißtrauisch genug gegenüber. Freilich, solange der Kaiser auswärts beschäftigt war, fehlte es dem heil. Bunde an dem nötigen Rückhalt; ja es schien noch einmal auf kurze Zeit, als ob alles wieder gut werden könnte; denn Philipp, der seiner Verpflichtungen als Reichsfürst dem Kaiser gegenüber stets eingedenk war, war persönlich nach Wien gekommen, um zur Ausgleichung der Gegenfäße das Seine beizutragen. *) Herr Lehrer Valentin Müller teilt uns zu seinem unter obigem Titel im Kriegerverein Gießen gehaltenen und im Jllustrierten Stadtanzeiger" abgedruckten Vortrag noch einige sehr interessante Daten mit, mit deren Veröffentlichung wir heute beginnen. Bekanntmachung. Die unterm 22. November. v. Js. angeordnete Sperre Goethestraße zwischen Südanlage und Wieseck In Gemäßheit des Beschlusses der Stadtverordneten- Bersammlung vom 15. Juni 1879, wonach zur der dauernden Erinnerung an die goldene Hochzeit des deut wird hiermit aufgehoben. schen Kaiserpaares, Sr. Majestät des Kaiser Wilhelm I. und Ihrer Majestät der Kaiserin Augusta, von der Stadt Gießen eine Stiftung zu Gunsten bedürftiger Ehepaare, welche hier ihr goldenes Ehejubiläum erleben, errichtet worden ist, fordern wir alle diejenigen, welche im laufenden Jahre ein solches Fest zu begehen haben und Anspruch auf Zuwendung der zu 150 Mt. bemessenen Stiftungsgabe erheben wollen, auf, sich bei uns zu Gießen, den 11. Januar 1905. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Herberg. melden. Gießen, den 5. Januar 1905. Gr. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. AMTLICH GLÄNZEND BEGUTACHTET: NUR 25 SALUTARIS NUR Pfg Pf TOILETTE- FETT- SEIFE unübertroffen für Baut- w Ceintpflege: Rein, mild, sparsam. C. Naumann, Seifen- u. Parfümeriefabrik, Offenbach a.M. Briefkasten. H. H. zeiger seine Abonnements. Wer oberhessische Nachrichten Nach Homberg. Lassen Sie nur dem Mainzer Anlesen will, wird und muß eine Lotalpresse lesen. Nach Lützellinden. Sie sind sicherlich durch das Bahnlinie gelenkt worden. Wie es mit der sog. KleeGrünberger Projekt wieder mehr auf Ihre eigene projeftierte bachtal- Bahn steht, wissen wir nicht; an uns hat es nicht gefehlt für diese uns sehr nüßlich erscheinende Strecke Stimmung zu machen. Marktberichte. Gießen 10. Januar. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per fb. 080-0.90., Hühnereier per Stück 8-9 Pfg., Enteneter St. 7 Big, Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Pfg., Zinsen per tier 32 Pfg., Tauben per Paar 1. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten pez Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfd. 55-65 Pfg., Ochsenfleisch per fb. 70-80 fg, Rindfletsch per Pfd. 62-68 Pfg. per Pfb. Schweinefleisch 60-72$ ig. Soweine fleisch gesalzen per fund 0.76 g., talbfleisch per Pfd. 70-74 fg. Hammelfletsch per Pfd. 50-74 Pfg., Kartoffeln pro 100 Kilo 6.00 6. Stüd, Zentner 3-4 Mt. Aepfel per Zentner 6-10 Mr Zwetschen per 6 50 Mt., Zwiebeln per 3t. Mr. 8.00-10.00, Wetskraut 10-15 Pf. per Zentner 0,00-0.00 Nüsse 100 St. 25-30 Pfg. Milch per Liter Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten 18. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor drei Stunden der Marktjeit im Umberziehen feilgeboten werden. Sießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. den 13. Januar. Beitweise etwas aufheiternd, kälter, NiederVoraussichtliche Witterung in Hessen für Freitag, schläge( Schneeschauer), doch meist geringe. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide zu Gießen. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14. Es können eingestellt werden: 2 Schlosser, 1 Schweizerdegen, 20 Dienstmädchen gegen hohen Lohn( hier und auswärts), 3 Lauffrauen, 3 Laufmädchen. Lehrlinge: 3 Bäcker. Es suchen Arbeit: 2 landw. Knechte, 1 Bau- oder Maschinenschlosser, 1 Spengler, 1 Installateur, 4 Schreiner, 1 Steindrucker, 2 Hausburschen, 1 Kutscher, 1 Kellner, auch Diener oder Portier, 1 Hausmädchen, 2 Lauffrauen, 3 Bureaugehilfen. Original SINGER Man beachte die Fabrikmarke. THE SINGE RADE MANFG.CO MARK Nähmaschinen Singer Co. Nähmaschinen Act. Ges. Gießzen, Lindenplatz 1 00000000 Biergrosshandlung Emil Schmall Tel. 83. Gießen, Frankfurterstraße 7 empfiehlt ächt Münchener Bürgerbräu- Bier Culmbacher Bier دو Tel. 83. Löwenbräu- Dortmunder Union Pilsener99 sowie Frankfurter und hiesiges Bier in Flaschen, Gebinden, Selbstschänker( Syphon à 5 Liter). Reelle Preise. Aecht Pilsener Urquell nur in Syphons á 5 Liter. Beinlichste Reinlichkeit der Abfüllung. Für alle Lieferungen Garantie der Originalität. Kaufmännischer Verein und Ortsgewerbe- Verein Giessen. V. öffentl. Vortrag 1904/05 Donnerstag, den 12. Januar 1905 abends pünktlich 8½ Uhr im Café Leib( Festsaal): Moderner Dichter- Abend. Herr Georg Tritzschler, Rezitator aus Lage i. L. PROGRAMM: I. Teil. ( Nach der Erzählung von Grillparzer: ,, Das Kloster von Sendomir".) Elga. Dramatische Scenen von Ein heiliger Tag Wie's geht Bettlerlieder Das Konfirmandenkleid Das verwandelte Lied Haidebrand Das Gewitter II. Tell. Stück- Boks Mädchen erba'ten bei hoh. Lohn gute Stellen. Näheres durch Frau Sparr, Gießen, Seltersweg 8. Mäochen zum Bekleben von Zigarrenkistchen gesucht. Gießen, Schillerstraße 18. Freibant. Fefeltier 50 Pfg. Gaskoks. Gegenwärtige Preise: 1,10 Mr. Für den Zentner ab Berkaufsstelle: Buk- Boks, ausschließlich trocken gelagert in 2 verschiebenen Korngrößen für Stubenheizung und für weite und enge Ofenschächte passend zerkleinert: Größe Nr. 1, etwas größer als durchschnittliche Korngröße des Anthracit, gangbarste Sorte Größe Nr. 2, fleiner als durchschnittliche Korngröße des Anthracit, namentlich für engere Ofenschächte geeignet. In Wagenladungen von mindestens 36 Bentuern: Stückkoks Außkoks Br. 1 Bukkoks Dr. 2 Bei Entnahme von mindeflens 200 Zentnern: Stückkoks Bukkoks Nr. 1 Bukkoks Dr. 2 1,25 Mr. 1,25 Mr. 1,05 Mr. 1,20 Mr. 1,20 Mr. 1,00 Mr. 1,15 Mr 1,15 Mr. Für Kotsabnehmer, welche wet und mehr Doppelwaggons beziehen, ermäßigt sich der Preis um weitere 5 Pfg. Gerh. Hauptmann. pro Centner. Für Anfuhr an das Haus werden 5 Pfennig für den Zentner berechnet. NB. Ausnahmsweise tönnen fleinere Koksmengen ohne bebesondere Vergütung auch an die betr. Lagerpläge ( Keller, Stall 2c.) verbracht werden, sofern die Zufuhr durch das Gaswerk erfolgt. . Wilh. Lobsien. Otto Erich Hartleben. Otto Ernst. . Detlev v. Liliencron. Jung Hendriks Brautfahrt( ein südafrikanisches Jdyll) Frizz Lienhard. Es waren drei junge Leute Kommerzienrats sind in der Loge Kleine Dichtungen aus zu guter Letzt" • Rud. Presber. . Wilh. Busch. Eintrittskarten für Nichtmitglieder sind zu 80 Pfg. abends an der Kasse zu haben. Angehörige unserer Mitglieder zahlen die Hälfte. Die Vorstände. Arbeitsvergebung. Die zur Beseitigung der Treppen auf dem Wege hinter der Kapelle des Friedhofes am Rodtberg erforderlichen Pflaster, Maurer-, Erd- und Planierarbeiten solen Mittwoch, den 18. Januar d. J., vorm. 11 Uhr öffentlich vergeben werden. Im Gaswerk findet nur ein Verkauf von über 5 Gentner Koke ftatt; dagegen bleibt bei folgenden biesigen Firmen der Kleinverkauf der Gaskoks von 1 bis 5 Zentner eingerichtet, nämlich bei den Herren: H. Schaumberger, Marburgerstraße 22. Andreas Euler, Steinstraße 11. Joh. Fischer, Alicestraße 19, J. Happel, Neustadt 56, Gebr. Kahl, Frankfurterstraße 151, Ed. Kliukel, Bahnhofstraße 10, Emil Lot, Kirchenplatz 9, Emil Bistor Nachfolger, Marktstraße 10, Georg Schäfer, Licherstraße 2, Anguft Strud, Bismarckstraße 6, Georg Unverzagt, Grünbergerstraße 13. Daniel Wirth's Nachf.( Theod. Geilfas) Westanlage 51. Diese Firmen berechnen obenstehende Preise unserer Ga stoks Jagd- Verpachtung. Nr. 11. Samstag, den 4. Februar 1. J., nachm. 3 Ur alertionsprei soll die aus mehreren Abteilungen bestehende Feldjagd beffen, bie Kreffe der Stadt Grünberg im hiesigen Rathaussaale auf 6 Jahre verpachtet werden. Grünberg, am 11. Januar 1905. Großh. Bürgermeisterei Grünberg. Zimmer. Holzversteigerung in der fürstl. Oberförsterei Lich. Montag, den 16. Jannar, von vorm. 9 Uhr an im Distrift Riedwald: Scheitholz: 345 Rm. Buchen, 16 Rm. Eichen, 5 Nm. Nadelholz( Kiefern); Knüppel: 189 Rm. Buchen, 113 Rm. Eichen, 3 Rm. Wetchlaubhol 72 Rm. Nadelholz( Kiefern); Stöde: 121 Rm. Buchen, 84 Rm. Eichen, 76 Nm. Nadelholz( Kiefern); Wellen: 7520 Buchen, 7230 Gichen, 300 Weichlaubholz, 3160 Nadelholz( Kiefern). 602 Fichtenderbstangen= 23,23 Festmeter, 1153 Fichtenreisstangen= 7,76 Fitm.( Eichen Wagnerholz fann aus der Hand verkauft werden). - Retlan Rebattion u. Ba fir 8 Die N Aus militärisch Deffauer Kriegsger Die Zusammenkunft ist dort, wo der Fußpfad von Lich nach Harbach die sog. alte Laubacherstraße freuzt Dienstag, den 17. Januar, bon vorm. 9½ Uhr an, in den Distrikten Fuchsstrauch und Koluhänser topf: Scheitholz: 153 Rm. Buchen, 2 Rm. Eichen; weitinftangliche Knüppel: 196 Rm. Buchen, 205 Nm. Eichen, 6 Nm. Gefreiten Günther Birken; Stöcke: 84 Rm. Buchen, 4 Rm. Eichen; Wellen: cottung zu je 5 3410 Buchen, 2200 Eichen, 750 Weichlaubholz, 200 Nadel ftofung aus dem holz. 2 Eiden Schnittbolz( 46 und 53 cm Durch ihrem ganzen feith meffer) 3,09 Fstm.; 6 Buchenschnittholz( 47 bis in der Beurteilun 71 cm Durchmesser)= 13,40 Fitm.; 15 Fichtenbauhol offizier Heine z zw 1,95 Fftm.; 138 Fichtenderbstangen 6,11 Fitm. trennen wollte, d 742 Fichtenretsstangen 2,50 Fstm.; 121 Eichen- Gruben holz 8,84 Fstm.( Wagnerholz, Pfostenholz u. s. w.) Die Zusammenkunft ist bei der neuen Wegunter führung an der Oberhessischen Eisenbahn im Fuchsstrauch = - = = = Holzversteigerung. Montag, den 16. d. Mts. wird in hiesigem Ge meindewald folgendes Holz versteigert: 24 Kiefern- Stämme 16-34 cm Durchm. = 2,13 Fftm. 4-11 m Länge= 9,26 Fstm. 9 Fichten- Stämme 14-22 cm Durchm. 8-16 m Länge 228 Fichten- Derbstangen= 14,77 Fftm. 160 Reisstangen= 4,73 " 329 Rm. Kiefern- Knüppel( hiervon find 87 Rm. 3 m lg. 2110 Wellen Kiefern- Reisig 560 " Fichten- Reisig 78 Nm. Nadel- Stöcke 28 Haufen Kulturabraum. Die Zusammenkunft ist Mittags 1 Uhr im Distrikt Sandkaute auf der Jägerschneise bei Stamm Holz Nr. 1. Großzen- Linden, den 9. Januar 1905. Großh. Bürgermeisterei Großen- Linden. Leun. Zeichnung, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, samt Anfuhr wie das Gaswerk und verabfolgen dieselben auch Die sparsame Hausfrau verwendet stets nur der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 10. Januar 1905. Städtisches Hochbauamt. Gerbel. V. Hessisch- Thüringische Staatslotterie Biehung II. Blaffe.( 2. Tag.) 11. Januar 1905. in Mengen unter 5 Zentnern. Die Preise unserer Gastoks für die Abnehmer außerhalb der Gemarkung Gießen ermäßigen sich um den Betrag der Oftroirückvergütung von 4 Pfennig für den Zentner. Ane Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 100 Mark gezogen. ( Ohne Gewähr.) 46 71 162 227 89[ 150] 329 465 645 71 750 823 91 952 60 1091 170 253 359 79 502 6 28 624 63 797 898 99 924 90 2062 121 33 323 72 83 438 515 69 76 608 12 50 56 79 90 725 51 864 3007 10 118 32 294 333 55 81 85 91 605 9 82 927 42 4168 73 271 90 347 87 435 571 99 895 943 5058 124[ 200] 64 268 71 84 543 87 92 714 64 72 84 914 98 6021 80 87 91 139 58 383 411 503 12 16 719 844 921 29 7040 41 119 204 30 59 81 87 380 434 94 517 603 56 708 15 935 53 8014 83 126 67 239 63 479[ 150] 542 89 628 797[ 150] 99 829 80 9027 35 105 13 32 45 81 85 207 78 371 471 558 83 616 30 36 47 95 709 59 68 76 877 10051 78 107 55 236 375 88 464 676 715 63 84 817 92 953 81 11037 42 87 129 56 207 67 367 414 505 651 92 716 86 93 863 71 92 947 63 65 12009 21 62 245 65 511 58 86 635 70 725 871 916 67 13023 54 109 44 55 88 28. 324 38 96 98 451 98 564 622 737 63 80 848 65 914 14085 170 83 208 6 408 40 58 588 713 15 801 947 Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. 15049 189 246 365 466 73 80 527[ 150] 61 86 617 64 726 73 981 16114 28 83 212 338 66 600 17087 96 100 83 92 223 47 309 403 31 33 39 550 620 56 93 755 75 945 18053 66 73 177 245 88 311 41 61 84 496 652 94 732 866 901 5 24 19020 67 162 271 318 27 454 499 691 873 83 978 20115 41 284 319 405 83 595 606 795 849 921 60 61 21095 111 [ 200] 49 91 286 333 71[ 200] 574 605 11 825 36 953 75 22152 308 495 99 548 58 629 819 41 23008 68 90 150 348 444 65 516 39 601 83 895 24041[ 150] 363 419 92 651 67 886 963 25058 83 101 18 73 88 89 292 337 410 517 602 86 89 738 46 830 912 92 26127 47 89 237 91 576 94 626 27 99 749 88 94 98 831 82 900 36[ 150] 27118 420 37 531[ 150] 88 623 58 59 28025 178 207 30 72 491 547 876 90 29235[ 150] 351 59 68 71 619 774 883 948 30024 145 212 320 86 613 20 42 732 875 926 56 82 31095 163 94 224 79 470 513 655 732 72 87 837 87 89 32009 178 254 316 402 26 529 94 635 905 33[ 150] 61[ 200] 67 33000 5 27 36 65 113 79 83 99 355 86 411 32 65 565 755 60 853 61 90 920 62 34053 96 208 17 26 42[ 150] 48 62 88 341 63 406 13 502 6 12 681 921 35023 31 249 80 487 551 65 651 77[ 150] 84 717 59 921 36001 38 56 169 420 516 53 629 68 702 53 94 822 69 937 37007 162 69 434 551 81[ 400] 600 18 41 732 931 38111 37 77 81 264 90 333 71 419 641 45 50 77 722 94 807 59 919 28 45 39075 115 91 357 64 76 82 434 44 563 645 70 780 832 81 930 37 40003 23 98 119 27 200 18 443 76 79 538 61 695 700 27 820 980 41110 34 64 71 223 49 357 94 466 539 57 76 77 642 773 86 895 958 71 95 42030 34 43 52 164 74 244 84 307 41 521 54 612 35 56[ 150] 62 782 832 55 933 43014 68 171 309 78[ 200] 82 98 600 29 64 92 730 85 88 803 18 48 98 916 92 44052 69 72 85 104 77 229 349 421 32 74 557 76 638 75 774 90 851 74 79 45167 87[ 150] 286 332 411 56 524 25 608 28 36 50 99 727[ 150] 56 46018 44 121 55 266 354 76 92 5000] 597 712 57 800 14 928 99 47082 167 261 309 26 69 84 411 17 34 93 611 93 750 835 54 962 48300 60 419 S MAGGI Würze. 94 601 30 56 63 78 797 813 31 62 71[ 150] 98 49043 248 409 28 5 643 868 76 82 981 50078 313 451[ 150] 586 715 862 940 47 74 51045 113 97 201 22 57 418 47 533 639 710 827 52009 74 87 164 92 274 300 83 627 56 756 62 95 845 46 925 62 53006 41 68 165 87 247 366 475 525 653 66 751 844 929 54006 75 123 25 307 27 402 11 22 538 57 61 98 672 89 713 849 55 90 938 41 58 Unerreicht in Würzekraft und Aroma! Angelegentlichst empfohien von Gustav Walter, Giessen Mäusburg 13. 55016 76 89 305 566 90 647 51 736 37 43 57 63 826 51 60 913 31 49 56184 86[ 10 000 215 77 340 402 11 572 609 18 38 60 68 811 44 933 68 57013 138 234 61 356 429 553 90 96 678 706 80 840 969 88 58136 237 49 51 83 401 30 74 87 510 731 56 97 854 81 904 48 89 59054 125 65 234 67 621 42 66 61 702 25 808 61 928 31[ 150] 60052 79 178 210 70 333 94 573 642 83 708 55 61125 26 243 58 437 38 508 36 81 721 96 802 37 89 900 28[ 150] 62008 87 110 45 89 392 421 71 601 50 742 65 84 937 71 63011 67 92 151 208 33 391 415 533 [ 150] 49 704 79 816[ 150] 929 35 64246 62 98 360 425 612 57 94 720 64 825 96 929 66 65047 93 168 263 378 421 44 45 551 72 756 800 14 943 57 66009 19 123 56 279 332 405 29 519 639 75 801 16 58 81[ 150] 67054 60 186 97 350 401 68 524 30 40 52 69 600 24 94 825 83 91 933 68099 110 221 64 88 377 405 44 68 571 870 69031 41 205 435 512 87 691 840 83 908 94 70017 20 188 211 12 92 429 573 91 623 93 786 807 912 21 71297 349 95[ 150] 517 634 36 88 89 778 853 86 93 979 72203 5 55 57 76 79 353 91 447 82 542 52 65[ 150] 88 614 54 64 67 78 711 12 65 802 77 919 35 73026 148 62 276 301 473 94 562 613 790 866 71 86 930 59 74159 267 339 63 99 475 523 40[ 1000 u. e. Pr. v. 75 000 608 39 41 84 853 932 75017 30 239 325 415 661 786 93[ 150] 800 76274 87 94 371 543 605 95 800 19 59 67 72 976 77000 508 60[ 150] 623 725 33 97 802 42 45 60 73 977 78016 180 306 29 31 64 71 435 70 75 720 810 99 79002 94 167 222 483 581 612 40 884 80000 181 375 506 38 58 612 717 18 97 864 89 948 81065 110 58 98 281 442 45 590 95 617 74 856 82107 20 365 91 490 502 651 746 819 50 63 87 83007 75 87 105 13 245 95 311 54 70 453 534 606[ 150] 35 700 803 18 920 32 47 84004 193 236 72 95 304 38 45 473 505 39 646 785 87 845 68 84 85041 221 379 523 61 73 94 699 737 92 861 81 965 86135 79 266 349 466 69 89 532 50 649 87 749 827 989 87070 219 48 406 50 509 34 46 618 92 711 77 897 972 88067 86 107 48 63 99 247 341 518 66 818 57 905 52 89024[ 150] 40 58 90 162 216 30 300 49 413 73 75 531 75 825 32 46 904 30 71 90013 215 17 322 84 435 534 610 90 791 865 962 65 91093 216 309 42[ 150] 58 418 66[ 150] 99 538 83 658 81 86 712 88 847 90 924 92049 108 27 203 14 305 20 30 75 433 58 501 60 68 603 34 47 96 756 836 92 940 93045 101 268 71 554 844 49 86 912 87 94068 239 87 308 509 647 723 29 919 23 95008 28 56 193 301 78 440 93 94 615 50 89 895 968 96023 28 46 147 60 236 316 48[ 150] 65 66 449 55 97 523 622 725 79 805 933 98 97086 178 225 32 76 363 76 445 532[ 150] 632 80 706 978 82 94 98098 170 83 240 56 98 435 62 510 637 58 71 709 17 99028 41 101 261 324 75 502 9 22 600 858 954 Nächste Ziehung: 2. Februar 1905. Lose Richard Buchacker, Gießen, Neuenbäue 11. amtlich bestellte Haupt- Kolleftur der 5. Hessisch- Thüringischen Staatslotterie sind zu beziehen durch die Zuverlässiger Schmied o. Stellmacher berheiratet, bei freier Wohnung g sucht., desgleichen eine ehrlich Fran oder Mädchen zum Reinigen des Bureaus. Bu melden Tiefbaubureau von H. Winn, Giessen, Reibers Fabr f. Junger Jagdhund entiaufen, braun getigert. Abju geben bei Herrn Uhrmacher Jöckel, Grünberg. XXXXXXX X Stadt- Cheater Giessen. Direttion: Steingoetter. Freitag, den 13. Januar 9. Freitag Abonnements: Vorstellung. Nr. 10. Ob Deud und ( 25. For Die Fra gelegentlich gänge im ftand es ja Brüder die fonnte es d gebene" no Gabriela teilen, der Freigniffen feit gegen d Bartolo tijch, doch fondern mi Bruit gefen im Verein herrn berei as h troffen?" fr Bartolo uf dem Gd Memes daß es Buymad betrag d Abe deinen S bezahlen Bei Bahlung Bant einer Ba des Bekü bor Auge fchließlich friedenheit tommen ab Kind, d Stopf idjittel Dody ei Die Grossstadtluft Schwank in 4 Aften von Oskar Blumenthal und Gustav Kabelburg. Montag, den 16. Januar Außer Abonnement! Gastspiel des Orig. Japanischen Cheaters. her wirklich Schweigen malige Sch daß fie ein deffen Ertra fondern aud Nun, du we Buzarbeiten lichfeit zu b O, nidh alle deine f