4. Oder: 6. 5. ter eine Verlobung chlägt"! en hatte. Ich wies ihm it das Fäßchen Kaviar in mus, wenn ich bei der Hize Sonne berbrennen lasse!" anständiges Mädchen sagt iß lieber sein, wenn ich mich auf den Bärenteint lege!" bie Rebaltion ber Rewen Berlins nzenbutter Braten und Backen eke Giessen. in kus- Waren. n allen Preislagen. Billige Preise. eigener Werkstatt. theke . Giessen Häusburg 10 artikel, Kurzwaren le, darunter wahl. on& Co. Nr. 291. Baiertionspzetes Die einfaltige Betitzelle für ganz Oberben, bie Kretse Wezlar und Marburg 10 Bfg. fonft 15 Bfg. Reklamen die Petitzelle 30 refp. 40 Bfg. Rebattion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschink Mr. 862. Montag, den 11. Dezember 1905 Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfa., tn's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an alien Werktagen nachmittage. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblaff) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Beglar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Die Lage in Rußland. Aus Petersburg wird der ,, Deutschen Reform- Korresponbenz" unterm 8. Dezember geschrieben: richtigen Stelle. In Deutschland, der Heimat der musterhaften und unantastbaren militärischen Disziplin, ist man geneigt, in Gehorsamsverweigerungen von Soldaten gegenüber ihren Vorgesetzter, in politischen Unzufriedenheitsfundgebungen von aktiven Offizieren etwas ganz unerhörtes zu erblicken, das erst bei völliger Auflösung des Staates möglich sei. Das trifft aber für Rußland nicht zu. Gewisse Ausschreitungen, die freilich nicht die Regel bilden dürfen, fommen hier auch in ruhigen Zeiten tagaus tagein vor, ohne daß man davon viel Aufhebens macht. Das liegt im Naturell und Temperament und in der gesellschaftlichen Gewöhnung der Offiziere und Mannschaften. In Deutschland würde ja auch glauben, daß ein trunfener Offizier, der Zustand von seinen Leuten gesehen worden, dic Qualifikation verloren habe. In Rußland sind die Soldaten gewohnt, ihren trunkenen Offizieren alle Liebesdienste zu erweisen oder zu verweigern. Daß gegenwärtig noch mehr Disziplinwidrigkeiten und noch gröbere als sonst vorkommen, ist nicht zu verwundern. Aber beängstigend ist es nicht. Dergleichen geht meist sehr schnell vorüber, schnell wie ein Rausch. Besorgniserregend ist einzig die Bauernschaft. In ihr liegt die konservative Kraft Rußlands. Kommt sie in Bewegung, so ist kein Halten mehr." Verwirrung über Verwirrung! Niemand weiß eigentlich mehr, was in Rußland im Werke ist. Das ganze öffentliche Leben steht im Zeichen der vollendetesten Unsicherheit. Die wildesten Gerüchte durchschwirren die Luft, und nichts ist so sensationell, als daß es nicht geglaubt werden sollte. Da die einzelnen Gegenden des Barenreiches durch die Verkehrssiodung von einander so gut wie abgeschnitten sind, so wächst das Mißtrauen, und die Zustände nehmen einen schier unerträglichen Charakter an. Beide Parteien bereiten sich mit allem Ernst zum entscheidenden Kampfe vor. Witte und Durnowo. Um die beiden Widersacher gruppieren sich die widerstrebenden Gewalten. Witte will Durnowo stürzen, aber dieser sitzt anscheinend fest im Sattel und trotzt den Gerüchten, daß auch er amtsmüde sei. Die Großfürstenpartei drängt mit Macht auf eine Militärdiftatur. Die Revolutionäre legen aber auch die Hände nicht in den Schoß; es sollen von ihr Mengen von Revolvern im ganzen russischen Reich verteilt sein, um den Entscheidungskampf gegen den Absolutismus vorzubereiten. ,, Seit acht Tagen sind wir vom telegraphischen Verkehr mit dem Inland und dem Ausland abgeschnitten. Wollen wir erfahren, was im Innern Rußlands sich ereignet, so find wir auf die deutschen Zeitungen angewiesen, die freilich herzlich schlecht unterrichtet find. Das ist ohne Vorwurf ge= sagt. Fehlen ihnen doch die Verbindungen genau so wie uns. Sie bemühen sich überdies in anerkennenswerter Weise, möglichst objektiv zu sein. Sie schicken Spezialberichterstatter her, die mit großer Zuverlässigkeit melden, was sie sehen, und mit großer Treue wiedergeben, was sie hören. Ob der, von dem fie etwas hören, vertrauenswürdig ist, das entzieht sich ihrer nachprüfenden Beurteilung. In der Regel schenken sie dem Glauben, an den sie zufällig empfohlen oder geraten sind, im besten Falle lassen sie sich genügen, eine gewisse allgemeine Uebereinstimmung der Parteirichtung festzustellen. Dabei bleibt unbeachtet, daß die politischen Schlagworte hier eine ganz andere Bedeutung haben, als im westlichen Europa, und daß selbst die Parteibezeich nungen zu beiden Seiten der russischen Grenze sich inhaltlich nicht decken. In Rußland lann man für liberal gelten und doch in aller Aufrichtigkeit und Offenheit die Aufhebung der Leibeigenschaft bedauern. In Rußland fann man ein ErzReaktionär und mit Nihilisten und Anarchisten, mit den radikalen Anhängern der Propaganda der Tat" eng liiert sein. Wer neu ins Land kommt ist daher Jrrungen leicht ausgesetzt. Für uns ist es ein melancholisches Vergnügen, in den deutschen Beitungen Prophezeiungen über die nächste Zufunft Rußlands zu lesen. Daß sie mit aller Sicherheit vorgetragen werden, fällt nicht weiter auf, denn das gehört zu dem Beruf. Daß fie einander widersprechen, merkt nur der, der verschiedene Beitungen liest, ist auch nicht weiter auffällig denn in der nachbiblischen Zeit gibt es eine besondere Prophetie für jede Richtung und für jede Gruppe. Daß sie aber in den Schlußfolgerungen über unzweifelhafte Tatsachen so völlig fehlgehen können, wie sie es tun, ist ein Beweis dafür, daß man jenseits der westlichen Grenze Rußland und die Russen trotz der Nachbarschaft und des langen intimen Verkehrs nicht fennt. Der Streit der Telegraphen- und Postbeamten ist im Ausland als ein Zeichen der Staatsauflösung, des Schwindens jeder Regierungsautorität und Regierungshaft aufgefaßt worden. Man sagte das baldige Scheitern der Witteschen Reformbemühungen voraus, meldete sogar, daß Graf Witte bereits seine Entlaffung nachgesucht und sie nur auf einige Zeit zurückgezogen habe, weil der Zar an seinen Patriotismus appellierte. Nichts fann falscher fein, als diese Auffassung. Der Verlauf des Streits der Post- und Telegraphenbeamten, die Haltung der Regierung und der Geschäftswelt ihm gegenüber kündet das nahe Ende der Revolution, fündet die baldige Wiederkehr geordneter Zustände! Es ist geradezu bewundernswert, mit welcher Sicherheit und Leichtigkeit die Geschäftswelt sich in die fundamentale Störung des Verkehrs gefunden, wie schnell fie Ersatz geschaffen hat, indem sie eine eigene Kourierpost nach den Grenzorten und den Hauptstädten im Innern organisierte! Die Banten, die Industriellen, die Kaufleute waren über Nacht einig geworden, den Staatsverkehr durch eine provisorische private Einrichtung zu ersetzen. Nicht einen Augenblick haben sie den Versuch gemacht oder auch nur daran gedacht, bei dem Verkehrsminister oder bei dem Grafen Witte vorstellig zu werden, daß den Forderungen der Post- und Telegraphenbeamten Zugeſtändniſſe und damit dem Streit ein Ende gemacht werde. Daraus geht hervor, daß die ihrer Natur nach friedliche und zu Kompromissen geneigte faufmännische Intelligenz gegen die Unruhestifter empört ist und lieber schwere Unbequemlichkeiten und Lasten auf sich nimmt, als daß sie die Friedensstörer unterstützt. Daraus geht ferner hervor, daß die kaufmännische Intelligenz in ihrem Vertrauen zu dem Grafen Witte in feiner Weise erschüttert ist. Dazu liegt auch keine Ver= anlassung vor. Graf Witte hat von seinem Selbstvertrauen nichts eingebüßt. Er steht den Brandungen der russischen Revolution gegenüber eben so fest, wie vor Monaten in Portsmouth den Forderungen der Japaner und den freundlichen Ratschlägen der Amerikaner gegenüber. Er hatte den Mut, der Deputation der streifenden Bost- und Telegraphenbeamten die nachgesuchte Audienz zu verweigern, zur Vorbedingung jeder Erwägung ihrer Wünsche die Rückkehr zum amtlichen Gehorsam und zur Pflichterfüllung zu machen. Dergleichen tut man nicht, wenn man sich schwach fühlt. Wer das wagt, der hält die Zügel noch in starken Händen. Als die abgewiesenen Beamten mit der Veröffentlichung einer ungebührlichen Erklärung antworteten, sprach Witte einfach die Entlassung der Streifenden aus, verfügte ihre Entfernung" aus den Amtswohnungen. Die Folge dieser selbstsicheren Haltung war, daß ein Teil der Beamten sich unterwarf und zur gewohnten Tätigkeit zurückkehrte. Wenn dieser Brief zum Drud gelangt, ist wahrscheinlich der Post- und Telegraphenberkehr wieder in der vorigen Ordnung, hat Witte seinen ersten Sieg über die anarchistische Revolution davongetragen. Die politische Lage ist deshalb noch feineswegs be= friedigend zu nennen, es bleiben für Witte Sorgen genug. Auch hier sieht man im Ausland die Gefahr an der unDie Entscheidung bei der Armee. Alles kommt jetzt darauf an, wie die Armee sich ſtellen wird, und gerade in dieser Beziehung lauten die Nachrichten starf beunruhigend. Mit Mühe werden die Truppen durch die Geistlichkeit bei der Fahne gehalten. Ueberall machen sich meuterische Regungen geltend. So weigerten sich ganze Flottenabteilungen, von Petersburg nach Kronstadt abzugehen, und man mußte den Matrosen schließlich den Willen tun. Sogar im Auslande haben russische Matrosen gemeutert. Die russische Armee in der Mandschurei ist der Meinung, daß in der Heimat die Revolutionäre bereits am Ruder sind. Die Nera der Drohungen. Mit großer Wucht übt das sozialrevolutionäre Zentralfomitee seinen Einfluß aus, und bei der straffen Organisation seiner Anhänger vermag es immer mehr seinen Willen durchzusetzen. In einem Telegramm an Witte hat der Verband der Verbände" ganz offen mit einem neuen Generalstreif gedroht für den Fall, daß die gefangenen Meuterer in Sebastopol erschossen würden. In den Ostseeprovinzen haben unter den fortgesetzten Drohungen mit Brand und Plünderung einzelne Gutsbesiger ihre Güter aufgegeben und sich in Sicherheit gebracht. Viele Bauerngemeinden haben sich dort als Republik erklärt. So wächst allerorten die Verwirrung, und die Zersegung macht unaushaltsame Fortschritte. Politifche Rundschau. Deutsches Reich. * Ueber die Errichtung eines Reichs- Kolonialamtes hat der Reichskanzler dem Reichstage eine Denkschrift zugehen lassen. Nach einer Darlegung der finanziellen und verwaltungstechnischen Entwicklung unserer Kolonialverwaltung fommt die Denkschrift zu dem Schluß, daß, nachdem einmal die Entwicklung der Verhältnisse eine Aenderung in der Organisation der folonialen Zentralverwaltung zu einer unum= gänglichen Notwendigkeit gemacht hat, der Kostenunterschied zu ungunsten des Reichs- Kolonialamtes als ein verhältnismäßig geringfügiger erscheint, so daß er nicht den Ausschlag geben kann. * Die Reichstagserfaßwahl im Kreise Plön- Oldenburg verhalf dem konservativen Kandidaten Bockelmann zum Siege. Er erhielt 8998 Stimmen, während auf den liberalen Dr. Struve 4540 und auf dem Sozialdemokraten 4406 Stimmen entfielen. * Im Kreshause zu Teltow tagte der deutsche Sparkassenverband. Nach Erledigung der geschäftlichen Ane gelegenheiten, wie der Erstattung des Geschäftsberichtes und der Feststellung des Haushaltungsplanes für 1906, wurde der alte Vorstand wiedergewählt. Der Geschäftsführer des Verbandes machte Mitteilungen über die Entwicklung des Scherlschen Sparsystems. Die Einberufung eines außerordentlichen Verbandstages ist deshalb unterlassen worden, weil die Unterverbände sich in überwiegender Zahl gegen das System aussprachen, auch Herr Scherl in einem Schreiben an den Verband erklärt hat, er ziehe sein System zurück. Der Vorstand hielt die Frage für erledigt. Oefterreich- Ungarn. ** Das Ministerium hat eine Gehalts rhöhung der Eisenbahnangestellten bewilligt. Die Bediensteten erhielten eine Erhöhung des Tagelohnes, die Unterbeamten und Diener eine Vorrückung vom Anfang des neuen Jahres an. Auch die Privatbahnen sind zu gleichen Aufbesserungen bereit. Belgien. ** Der 22. Januar 1906, der Jahrestag des blutigen Sonntags von St. Petersburg, soll für die internationale Sozialdemokratie zu einem Weltmanifestationstag werden. Auf Vorschlag der amerikanischen sozialistischen Gruppen sind Aufforderungen zu Versammlungen an die sozialdemokratischen Parteien aller Länder gerichtet worden. Eine Konferenz soll fich am 20., 21. und 22. Januar in Brüssel mit der Frage beschäftigen, ob es angängig sei, den Krieg durch Massenstreiks in den beteiligten Ländern unmöglich zu machen. Von Deutschland werden Bebel, Singer, Kautsky, Rosa Luxemburg erwartet. Von namhaften Parteiführern anderer Länder sind Jaurès und Hyndman angemeldet. Frankreich. ** Der Präsident der französischen Republik Loubet hat fich auf die Seite des Ministeriums Rouvier gestellt. Loubet sagte im Ministerrat, er sei abgeneigt, im gegen wärtigen Zeitpunkte ein neues Ministerium zu berufen. Sollte Rouvier zur Demission genötigt sein, so würde Loubet gleichzeitig demissionieren. Eine Kabinettskrisis furz vor den be= vorstehenden Wahlen, vor der Marokko konferenz und inmitten der ernsten äußeren Lage sei sehr bedenklich. Hof und beleufchaft. Der Großherzog von Baden hat an den Reichskanzler Fürsten Bülow ein Danftelegramm für die vom Kanzler im Reichstage gehaltenen Reden gesandt.- Zu der goldenen Hochzeit des Großherzogs und der Großherzogin von Baden, die im Herbst nächsten Jahres stattfindet, sind von den verschiedensten Seiten besondere Ehrungen geplant. Dem hochbetagten Fürstenpaare, dem eifrigsten Förderer der deutschen Einheitsbestrebungen, und der Tochter des Kaisers Wilhelms I. wird die allseitige Verehrung zum Ausdruck gebracht werden. Heer und flotte. Personal Aenderungen im Sanitätsd'enst. Zum Generalstabsarzt der Armee ist an Stelle des kürzlich verstorbenen Prof. v. Leuthold der bisherige Abteilungschef bei der Medizinal- Abteilung des Kriegsministeriums Generalarzt Dr. Otto Schjerning ernannt worden. Der neue Chef des Sanitäts- Korps wurde am 4. Oftober 1853 zu Eberswalde geboren. Das von Professor v. Leuthold gleichzeitig bekleidete Vertrauensamt des ersten Kaiserlichen Leibarztes ist dem bisherigen zweiten Leibarzt Generaloberarzt Dr. Frizz Jlberg unter Belassung in seiner Stellung als Divisionsarzt der 1. Garde- Division übertragen worden. Dr. Jlberg, 1858 zu Krossen geboren, ist seit dem Jahre 1897 stellvertretender Leibarzt des Kaisers. In die Stelle des zweiten kaiserlichen Leibarztes ist Stabsarzt Dr. Otto Niedner von der Kaiser Wilhelms- Akademie aufgerückt. Studium fremder Sprachen durch Offiziere. Auf besondere Anordnung des Kaisers sind im Laufe des vergangenen Sommers eine größere Anzahl Offiziere des Heeres und vornehmlich der Marine zu verschiedenen Zeiten ins Ausland kommandiert worden mit dem Sonderzweck, sich daselbst im Gebrauch der Landessprache zu vervollkommnen. So wurde derartiger Urlaub erteilt nach Frankreich, Spanien, Italien, England, der Schweiz, Rußland. Zu dem etwa achtwöchigen Urlaub wurde den Offizieren eine beträchtliche Zulage gewährt. Neuer Generalfteef der sächsischen Armee. Der König hat den Oberst des Infanterie- Regiments Nr. 178, Wermuth zum Chef des Generalstab ernannt. Hus den Parlamenten. Reichstagsabgeordneter Stöder als Siebzigjähriger. Adolf Stöcker, der frühere Hofprediger und Gründer der hristlich- sozialen Partei, fann heute auf ein Alter von 70 Jahren jurücksehen. Seine politischen Freunde beabsichtigen, ihn durch tine ,, Stöckerstiftung" zu ehren. ( 8. Sigung). Deutfcher Reichstag. CB. Berlin, 9. Dezember. Die Beratung des Etats wird fortgesezt und heute von der viertstärksten Fraktion, dem nat.- lib. Abg. Bassermann eingeleitet. Redner führte eine scharfe Sprache nach innen wie nach außen; nach innen namentlich gegenüber der Sozialdemokratie, nach außen besonders gegenüber England. Der Versuch Englands, uns die Stärke unserer Flotte vorzuschreiben, wird von ihm als eine Recheit bezeichnet, die aufs schärfste zurückgewiesen werden müßte. Reichskanzler Fürst Bülow, der hierauf das Wort ergreift, erwidert in etwa halbstündiger Rede auf die Anregungen und Angriffe, die die Reichsregierung in den legten Tagen zu hiren bekam. Fürst Bülow verteidigt unsere Kolonialpolitik, ohne zu bestreiten, daß seitens der Regierung Fehler gemacht wurden. Er nennt selbst die Kolonien unser Schmerzenskind, das man aber nicht fallen lassen, sondern pflegen müsse, und widmet Worte warmer Anerkennung den tapferen deutschen Brüdern, die in Afrika ein fernes Grab gefunden haben. Sodann fonstatiert der Reichstanzler, daß nach dem Ergebnis der bisherigen Etatsdebatten eine Annahme der Flottenvorlage gesichert erscheine. Die ewigen Klage über den„ Moloch Militarismus" weist Fürst Bülow mit einer interessanten Reminiszenz zurück. Einem französischen Kriegsminister wurde einmal vorgehalten, er wolle durch seine neue Militärforderung Frankreich in eine Kaserne verwandeln; der Minister erwiderte, eine Ablehnung der Vorlage würde Frankreich in einen Kirch= hof verwandeln. Zu den Sozialdemokraten gewendet, erklärt Fürst Billow, er werde, solange er auf seinen Posten bleibe, nicht zugeben, daß die auswärtige Politik unter den Willen der Sozialdemokratie gebracht werde. Wenn vorgestern der Abg. Bebel in seiner Rede wiederholt auf Rußland hingewiesen und mit gleichen Zuständen gruseln zu machen versucht habe, so könne er, der Reichsfanzler, versichern, daß Raub, Meuchelmord, Generalstreit bei uns nicht geduldet, sondern mit aller Macht niedergeschmettert werden würden. Abg. Müller- Sagan( Freis. Volksp.) bezog sich auf das Lob, das Fürst Bülow vor einigen Tagen dem Abg. Richter gespendet habe. Wenn der Abg. Richter dem Reichsfanzler so als Autorität erscheine, so solle er doch die Autorität Richters zur Reichsfinanzreform gelten lassen. Die Regierung solle aufhören, die agrarischen Interessen zu vertreten, und in Wahrheit gleiches Recht für alle walten lassen. Im Gegensatz zum Vorredner flagte der Abg. von Kardorff( Reichsp.) über die Zunahme der Verschuldung des ländlichen Grundbesißes seit der Aera Caprivi. Preußilcher Landtag. Daus der Abgeordneten. ( 3. Sigung.) RK. Berlin, 9. Dezember. Dem nur mäßig besuchten Hause legte der Finanzminister Freiherr von Rheinbaben die Novelle zum Eintommensteuergesez vor. Er betonte besonders, daß die darin enthaltenen Vergünstigungen nur bei Heranziehung der Gesellschaften m. b. H. zur Einkommensteuer gewährt werden fönnten. Um diese Heranziehung drehte sich auch in der Hauptsache die Debatte. Mit Ausnahme des konservativen Vertreters hatten alle Redner gegen sie mehr oder minder starke Bedenken vorzutragen. Aber alles geschah in sehr geschäftsmäßiger Form, und die Teilnahme des Hauses und die Zahl der Anwesenden näherte sich zu Zeiten bedenklich dem Nullpunkt. Die Vorlage ging an eine Kommission, aus deren Verhandlungen man erst wird auf ihr endliches Schicksal schließen können. Auf geringeren Widerstand stieß der Minister des Inneren v. Bethmann- Hollweg mit dem Entwurf zu einen Kreis- und Provinzialabgabengesez, das diese Abgaben in modernerem Sinne regeln will. Mit Ausnahme der äußersten Linken erklärten sich alle Parteien mit den Grundzügen des Gesetzes einverstanden. Der Entwurf wurde der Einkommensteuer- Kommission überwiesen. Am Montag beginnt die erste Lesung des Volks schulgesetes. - Eine Komödie. den Gefallen, die Delcassésche Abenteuerpolitik zur Sprache zu bringen. Ihm fönnte faum angenehmeres geschehen. Vielleicht würde damit auch erreicht, daß die französische Presse, die mit unglaublicher Albernheit über Deutschland und seine Politik spricht, einmal wieder zu Verstand tommt. Sie ist ja nicht sehr gefährlich, schon weil sie bloß ein Echo der eigentlichen bezahlten deutschfeindlichen Preßstimmen ist, aber sie ist doch ein Hindernis für eine gesunde En wicklung der öffentlichen Meinung in Frankreich, die, sich selbst überlassen, auf gutem Wege ist. Nab und Fern. † Gaeerplosion in der Schule. Eine Explosion von ousströmendem Gas richtete im Gymnasium zu Marburg vor Schulbeginn erheblichen Schaden an. Der Heizer Köhl wurde durch die umherfliegenden Trümmer getötet. † Der Schnapsteusel. Nach einem Streit erstach der Arbeiter Schulz in Großfotten bei Filehne seine Frau mit ** Erledigt ist eine mit einem evangelischen Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Musterschule zu Friedberg. *** Stadttheater in Gießen. Die geftrigen Gastsp ele in Altheidelberg" haben wie wir erfahren- zu einem Engagement nicht geführt. * Sulen zählten. Gemeinde Ausbrud eg nen Anficht nicht und ganz zu tun, er cinerem Birtungsfre leit befchieben fei Filiaorts Klein- Linde Scheidenden ab. L herzlichen Worten un Sehr gehoben wu Gejangvereine, Ger rbietungen des Tur beaterstück und ein leb $& rofdorf, 10. B weine des Georg mb bei dem des Barl Falsche Reichsbanknoten zu 100 Mark sind, laut Blättermeldungen, in der lezten Zeit in Süddeutschland berausgabt worden. Merkmale der Falsifilate sind: das Papier ist in viel dunklerem Ton gehalten als bei den echten Scheinen, die Faserung ist aufgemalt, der unbedruckte Rand ist erheblich schmäler, die beiden tieinen Stempel des Reichebant- Direktoriums sind nicht wie bei den echten Scheinen von roter Farbe, sondern blau, mit rötlich gelbem Ueberdruck. Der Mensch, der die Scheine verausgabt, wird beschrieben als 30 bis 35 Jahre alt, 1,70 bis 1,75 Meter einem Schlachtmisser. Schulz, der angetrunken war, leugnet groß, schlant, mit schwarzem Schnurrbärtchen. Er trägt geftell und über bie die Tat, wurde aber sofort in Haft genommen. † Dem irdischen Richter entzogen. Der Kassierer Wolfersdorf der Königlichen Landesstrafanstalt in Zwidau hat sich unmittelbar nach Beginn einer Kassenrevision erschossen. Der Anlaß zur Tat waren jedenfalls Unregelmäßigkeiten in der Kasse. ( Eig Bericht.) Paris, 9. Dezember. Herr Rouvier hat Glüd, nicht mit seinen Freunden, aber mit seinen Widersachern. Der nationalistische Deputierte Firmen Faure, der noch immer der Sache gefährlich gewesen ist, der er anhängt, und noch immer denen Nugen gebracht hat, die er bekämpft, ist auf den Einfall geraten, in der Deputiertenkammer den Antrag einzubringen, daß Rouvier wegen Landesverrats unter Anklage gestellt werden solle. Der Landesverrat sei unbedingt begangen, da man in Berlin binnen 24 Stunden von den Anerbietungen unterrichtet gewesen sei, die England für den Fall eines deutsch franzöfichen Krieges in Paris gemacht habe. Cambon, der französische Botschafter in London, habe die Anerbietungen telegraphisch nach Paris gemeldet, und Präsident Loubet und Ministerpräsident Rouvier hätten von ihr Kenntnis gehabt. Gegen Loubet wolle et, Firmen Faure, nichts sagen, aber Rouvier müsse sich verantworten und sich von dem Vorwurf des Landesverrats reinigen. Rouvier lehnte natürlich ab, auf solches„ Gewäsch", auf solche Klatschereien" einzugehen, und Firmin Faure fühlie sich durch diese Charakterisierung seiner Auslassungen so getroffen, daß er seinen blöden Antrag zurütdzog. Herr Rouvier fündigte übrigens an, daß in kürzester Frist ein Gelbbuch über die marokkanische Frage erscheinen werde, das alle erforderlichen Aufschlüsse bringe. Nach der Zurückziehung des Firmin Faureschen Antrages bemerkte ein sozialdemoIratischer Deputierter, der Herrn Firmin Faure den Trost bringen wollte, daß er auf seinem geistigen Niveau nicht völlig vereinsamt sei, daß die von Rouvier als Klatscherei und Gewäsch bezeichneten Enthüllungen" der Presse den Anlaß zu diplomatischen Verhandlungen geboten hätten. Auch das wurde als Klatsch and Gewäsch zurütdgewiesen, denn Herr Rouvier fonnte sagen, daß keine Macht Aufklärungen verlangt und er feine Aufflärungen gegeben habe. Damit war der parlamentarische Zwischenfall erledigt. Herr Delcassé saß während der ganzen Erörterungen stumm auf seinen Platz, die Gelegenheit zu einem Eingreifen in die Diskussion abwartend. Die Gelegenheit bot sich nicht, wird sich vermutlich auch durch bas Gelbbuch nicht bieten. So bleibt ihm die Hoffnung auf bie Beratung des Etats bes Auswärtigen. Vielleicht erweist dann wieder ein Gegner bes Ministerpräsidenten diesem " 1 † Berdächtiger Selbstmord. Vor einigen Monaten stand der Gastwirt Jürgens in Bremen unter dem Verdacht, seine Schwester ermordet zu haber, wurde jedoch mangels genügender Beweise außer Verfolgung gesezt. Nunmehr hat sich J. erschossen. † Wieder eine Zugentgleisung. Bei der Station Donauwörth ist der Schnellzug 180 Lir oau- Nürnberg- Berlin entgleist. Es ist niemand verletzt woorden. Die Maschine des Zuges sperrt die Ein- und Ausfahrt von und nach Ingolstadt. Die Ursache der Entgleisung ist unbekannt. † Unsere heutige Jugend. In Danzig hat sich die 13 jährige Tochter eines Buchhalters, eine Schülerin der städtischen höheren Töchterschule, mit Carbolsäure vergiftet, da sie wegen verschiedener Diebstähle bei Mitschülerinnen bestraft werden sollte. † Kinder in den Flammen umgekommen. Bei einem Brande, der im Hause eines Werftarbeiters in Lunden bei Flensburg ausbrach, verbrannten dessen zwei Kinder im Alter von 2 und 3% Jahren, die allein zu Hause gelassen waren. † Versuchter Vatermord. Unter dem dringenden Ver. dacht, mehrfache Mordversuche auf den Vater seiner Frau verübt zu haben wurde in Salzburg der Kistenfabrikant König, später auch die Frau verhaftet. Anscheinend hatten die Ehegatten es auf das väterliche Erbteil von 30 000 kronen abgesehen, da sie sich in Geldnot befanden. Als die Versuche entdeckt wurden, wollten beide flüchten, wurden aber auf dem Bahnhofe abgefaßt. † Einbruch bei einem Prinzen. Während der Anwesenheit des dänischen Kronprinzen in Dedenburg drangen Einbrecher in die Wohnung des Rittmeisters Prinzen Friedrich von Schaumburg- Lippe und raubten daraus eine dänische Krone aus Gold, eine norwegische Brautkrone, eine brillantenbesetzte Harfe und zahlreiche wertvolle Löffel im Gesamtwert von 10 000 kronen. Der Diebstahl würde, während die Herrschaften im Theater waren, in einem Zimmer ausgeführt, das neben denen des Kronprinzen von Dänemark gelegen ist. † Einsturz einer Bahnhofshalle. Em folgenschweres Unglück ereignete sich auf dem Bahnhof Charing- Croß in London. Während einer am Dach der Bahnhofshalle ausgeführten Reparatur stürzte das ganze Dach auf den Bahnsteig herunter, in dem eben vier Züge hielten, und zertrümmerte eine Anzahl von Wagen sowie vor dem Bahnhof haltende Droschfen. Vier Personen und drei Pferde wurden getötet, etwa 40 Personen teilweise schwer verletzt, doch ist es nicht ausgeschlossen, daß noch mehr Opfer unter den Trümmern begraben wurden. Der Einsturz hat in der ganzen Umgegend des Bahnhofs, der im verkehrsreichsten Teile Londons liegt, furchtbare Verwüstungen angerichtet. Seine Ursache steht noch nicht fest. † Hamburgs neuer Bürgermeister. Für das fommende Jahr hat der Hamburger Senat den Bürgermeister Dr. Burchard zum ersten und den Senator Dr. Stammann zum zweiten Bürgermeister der Freien Stadt Hamburg gewählt. † Eine Dorstragödie. Ein kleiner Ort bei Peterborough in England war dieser Tage der Schauplatz einer furchtbaren Tragödie. Am Hochzeitstage erschoß der Bräutigam, ein 21 jähriger Mensch, ohne jede Ursache seine Mutter, seine Schwester und seine Braut und tötete sich dann selbst. Vorher hatte der Rasende noch die Trauringe besorgt und seiner Braut den Ring aufgesteckt. + Sechszehn Personen tot. Im amerikanischen Staat Wyoming fand bei Galen River ein Eisenbahnzusammenstoß statt, bei dem 16 Personen getötet und eine große Anzahl verlegt wurden. † Gin Dynamitdampfer in die Luft geflogen. Der englische Dampfer Carlisle", der für 20 Millionen Mark Dynamit, Waffen und Munition für Rußland geladen hatte, ist in der Nähe von Saigon infolge einer furchtbaren Explo sion zerstört worden. Cokales. 11. Dezember 1905. goldenen Kneifer oder goldene Brille. Das Proviant Amt zu Hanau sezt den freihändigen Ankauf von Roggen, Hafer, Wiesenheu und Roggenstroh diesjähriger Ernte zu den gangbaren Tagespreisn fort. Es werden selbst die fleinsten Mengen an genommen. Die Einlieferung von Roggen, Hafer und Heu fann ohne vorherige Anmeldung und an jebem Wochentage von 8 bis 12 Uhr vormittags, sowie von 2 bs 4 Uhr nachmittags erfolgen. Für die Einlieferung von Stroh ist wegen Beschräntiheit des Lagerraums vorherige Anfrage erforderlich. - - - *** Zur Entstehung der Epilepsie voltetümlich auch Krämpfe genannt wird aus der medizinischen Kitaif des verstorbenen Professors Dr. H. Rothnagel in der Wiener Klinischen Rundschau" eine Beobachtung mitgeteilt, " die das allgemeine öffentliche Janteresse beansprucht. Es handelt sich hier um einen Fall von Spät- Epilepsie bei einer Kaffeebohnen- Efferin, über die D. Marbun berichtet. Das beachtenswerte Resultat der Untersuchung lautet: 11... es muß zum mindesten wahrscheinlich erscheinen, daß der Kaffee in unserem Falle die direkte Ursache" der Epilepsie ist, die dann in die Reihe der Torischen gestellt werden würde."- Es ist bemerkenswert, daß diese Feststellung mit den neuen Beobachtungen mehrerer anderer Aerzte vollkommen übereinstimmt; so u. a. mit den Wahrnehmungen Charles Fé és, der zuerst auf die Entstehung von epileptischen Zuständen durch den Genuß von Raffe hinwies und mit den flinischen Erfahrungen des Professors Robert zu Dorpat. Diese wichtige Entdeckung eines gewissen Busammenhanges zwischen Raffeegenuß und Epilepsie, welche überall bekannt zu werden verdient, ist eine neue ernste und eindringliche Mahnung, mit dem Genusse des foffeinhaltigen Bohnentaffees äußerst vorsichtig zu sein und jedenfalls allen Rindern den Kaffee ganz vorzuenthalten, wenn man ihre Gesundheit nicht einer großen Gefahr aussehen will. SWeplar, 10. De inter vorgef benen br bom 16 ber Bit Oberndorf abgehalten bmerinnen foll 24 ni + Balger, 11. nadibarten * Telegramme während der Eisenbahnfahrt. Telegramme von Reisenden sollen während des Aufenthaltes auf den Stationen von den Boftbeamten im Zuge angenommen und der rächsten Telegraphen- Anstalt zugeführt werden. In den Boftwagen ist zum Zwecke der Telegramm auflieferung ein angemessener Bestand an Formularen bereit zu halten. Das Betreten der Wagen darf dem Bublifum unter feinen Umständen gestattet werden. Dieses hat ent weder die Telegramme mit den tunlicht abgezählten Gebühren durch die Fenster den Beamten zu überreichen oder mittels Freimarken franfiert in den Brieffaften des Boftwagens zu stecken. Werden in ten Brieffästen Telegramme vorgefunden, die nicht oder nicht ausreichend frantiert sind, so sollen sie doch, sofern der Bestimmungsort innerhalb des ReichsTelegraphengebiets liegt, gleichwohl abgesandt werden. * " und Baufe der vergang on ber Seuche befalle alteriologische Inftitut er tatsächlich um Toll te verlautet, bis 1. 20 § Bad Nauheim, bf dungsarbeiten der ie in Frage fomment rforderliche Säde Das Projelt fell in im Laufe des Winter beffifchen Regierung berben. „ Es muß heute noch rein!" Im Zeitungsbetriebe tommt es zuweilen vor, daß durch diesen oder j- nen Umstand die Ausgabe der Zeitung nicht ganz pünftlich er folgen kann, oder richtiger gesagt, es tommt häufig vor, daß in den Druckereien eine wahre Bjagd" herrscht, um die Beitung herauszubekommen. Davon hat ber geneigte Beser allerdings keine Ahnung, wenn er das Blatt durchfliegt, und doch ist es häufig das liebe Bublitum, welches die Schuld an diesem Haften und Jagen trägt. Wie oft tommt es vor, daß jemanden plöglich der Gedante tommt, noch eine Anzeige für die Zeitung aufzugeben: eins, zwei, drei ist die Anzeige abgefaßt, und nnn schleunigst zur Druckerei: es muß heute noch rein!" Mit dem Reinmüssen" ist es nun eine ganz eigene Sache; wenn nur ein Inserent mit diesem Wunsche LB Alefeld, 8. es Direktors des la fabet Samstag, der Deutschen Ha bersammlung di Begenstand der La tonomierat Ring and die Erfah Blehverwertung es landw. Bezirkst Frage auf die Lage der Ansicht aus, da und Behandlung der bem man der Land teuerung zuschreibe,& nb Produzenten red Der Lage feien. Es werden, wie das au Bschenstufen auszu Brobuftenpreise, dem fichern. Es foll& Teile der Proving genoffenschaft zu errid wirte werden zu der Stadtt Luftpiel in 5 Aufg Ecribes anmutig odaß man sich eigent om Spielplan abgef aitg vor und schließ ft raffiniert, und we Babaen D.& leichten Der Autor fie flugs bu Limmernden, blizende eleganten Faten übe Sprache liegt überhau Schild, Angriff und bem eifenflirtend m Arie ganz gedämpft herein un ogene Bupp n- fonder ne nicht minder morde pariert, durchsich äg odstof. Der Strei fäme, wäre die Sache nicht so schlimm, aber gewöhnlich nigin Anna von E F fommen die meisten Inserenten im letzten Augenblicke und alle stellen dasselbe Berlangen: Es muß heute noch rein!" In dem Bestreben, die Wünsche nach Möglichkeit zu be rücksichtigen, setzt die Zeitung natürlich alles daran, um sämtliche Anzeigen noch aufzunehmen. Daß dies in den lens ftante, chrgeizige abern der Sp Bredner rftets auf fein Bl miede. Hin und E Sumften des V comtes meisten Fällen mit außerordentlich großen technischen Bauche der Intrigue Schwierigkeiten verknüpft ist, die die Ursache ber verspätetenebisblüte zur störfte Ausgabe der Zeitung bilden, sucht man den Inserenten bigail, eine arme Ver ** D.r Großherzog mpfing am 9. Dezember den meistens vergeblich flarzulegen. Es set uns deshalb gestattet, mander, trotzdem flä an das Publikum zu richten, die Anzeigen recht frühzeitig ache an die Darsteller Kammerherrn v. Grolman, Bad kommissär in Bad Nauheim, den Verwalter des Provinz'a'arresthaus 8 Walter, den Rechnungsrat Bauer von Bußbach, den Stadtbaurat Frency, die Schultäte Süß von Friedberg, Kleinschmidt von Gießen und Andres von Lauterbach, den Geheimen Oberfinanzrat Dornfe ff, den Kreisiat Böckmann von Cǎdinger, den Alt a Kohlh yr am Amtsgericht 2 ch, den Aftuar Bühner am Amtsgericht Gießen, den Regierungsrat Dr. Bechthold ron Lauterbach, den Gheimer Justizrat Rabenau von Büdingen, den Gymnasialdirektor Balser von Friedberg; zum Vortrag den Staatsminister Rothe, den Justizminister Ewald und den Geheimen Kabinettsrat Römheld. ** Uebertragen wurden am 6. Dezember den Schulfehrern Gottfried Mörschardt zu Friedberg und Adam Kraz zu Gedern die Lehrerstellen an der Wusterschule zu Friedberg. besonders im Hinblick auf die Beihnachtssaison, die Bitte aufzugeben, größere anzeigen am Tage vor der Ausgabe. fea fuchen. Die C Die Anfp ühe wu Bigin Anna wurde vo zeichneter Auffaffung elarde floß frisches Le in fonniger Schein lo bald wie ein Kind nigin", bald im unbewa -SS- Großen- Linden. Mittwoch Abend fanden sich zahlreiche Mitglieder der hiesigen Kirchengemeinde, sowie aus feier zu Ehren des nach Hausen übersiedelnden farrers Klein- Linden in unserer Turnhalle ein, um an der Abschieds. Hepbing teilzunehmen. Der Abend verlief in der besten Weise. Landtagsabgeordneter Bürgermeister& e un zeichnete mit furzen markanten Strichen die Wirksamkeit unseres, Pfarrers, der nahezu 20 Jahre hier seines schwierigen Umtes mit Liebe und Gewissenhaftigkeit gewaltet habe. Als er feine Tätigkeit aufgenommen, hätte Großen- Linden 1300 und Klein- Linden 800 Seelen gezählt. Seitdem hätten beide Gemeinden zugenommen, sodaß sie jest 1905 und gefühle bie Herrschert erzeichnung der Regier man eine zu große Rober Dinge fidh ann pam liebsten zu bef arbon ungemeinem S ties is als der geb ein Spiel war boll fe azelheiten fünftleri m evangelischen Lehrer Der Wusters hule zu wie wir erfahren Serlen zählten. Redner gab dem Bedauern der Gemeinde Ausdruck, daß es Pfarrer Hepbing nach eg nen Ansicht nicht mehr möglich sei, seine Arbeit n. Die geftrigen Gast- und ganz zu tun, er heffe aber, daß dem Scheidenden nuancenreichen Spiels. Lia Maurice gab ihre Herzogin zu feinerem Wirkungsfreise noch lange eine ersprießliche teit beschieden sei. Lehrer Boßler stattete namens en zu 100 Mart find. Filiaorts Klein- Linden und der Lehrer den Dank an Sicherheit und das weiche Nachlässige seiner Sprache, mit dem er seine pfeilscharfen ironischen Spigen wie mit einem Schleier bedeckte, bildeten überall den Grundton seines von Marlborough in guter Anlage, hätte einige Stellen aber gerne etwas vertiefen fönnen, um der Gefahr der Einfeitigkeit begegnen zu fönnen. Reinhold Lüttjohann Beit in Süddeutschland Scheidenden ab. Tief erg ff. dankte Pfarrer Hepbing verkörperte den Fähnrich Masham als unverdorbenen Für Musik- u.Gesangsfreunde! Die Engelreise. Das deutsche Weihnachtsfest wirft seinen Schein voraus; schon regt es sich allenthalben er Falfifilate find: das herzlichen Worten und brachte ein Hoch auf beide Drte Jüngling, dem sich eben die Welt staunend auftut, sehr und löst in uns die weiche Stimmung aus, mit der gehalten als bei ben Sehr gehoben wurde die Feier durch die Vorträge treff nd. Ebenfalls am rechten Plaze war Lily Doneder als Abigail. Die Regie Georg Wittmanns hatte für einen wirkungsvollen Gesamteinbrud gesorgt und so fonnte der Beifall, der fich wahrhaft stürmisch äußerte, richt ousG. H. fgemalt, der unbebrudte Gejangvereine„ Germania" und" Harmonie", sowie der Den tieinen Stempel des bietungen des Turnvereins, der ein flott gespieltes wie bei den echten aterstück und ein lebendes Bild gab. blau, mit rötlich gelbem§ Krofdorf, 10. Dezember. Bei je einem berendeten bleiben.*) Seine verausgabt, wird weine des Georg Bender, hier, ist die Sotlauffenche = 1,70 bis 1,75 Meter bei dem des Karl Becker, hier, die Schwetnessuche urrbärtchen. Er trägt geftell und über die Gelöfte die Sperre verhängt worden. Hanau segt den frei. nter borges Genen drei Haushaltkursen soll der zweite Dafer, Biesenbeu und den gangbaren Lage Heinsten Rengen an oggen, Hafer und Heu an jebem Wochentage bon 2 6.8 4 Uhr Weylar, 10. Dezember. Von den für den kommenden der Zeit vom 16. Dezember bis 3. Februar 1906 in ermborf abgehalten werden. Die Föchstzahl der Teiljarinnen soll 24 nicht übersteigen. + Saiger. 11. Dezember. Die Tollwutfälle im ad barten ünchhausen find noch nicht zu Ende. Baufe der vergangenen Woche ist wiederum ein Tier ferung von Stroh ist der Seuche befallen worden und eingegangen. Das vorherige Anfrage teriologische Institut zu Berlin hat bestätigt, daß es sich t tatsächlich um Tollwut handelt. Die Hundesperre ist, eberlautet, bis 1. Mai 1906 verlängert worden. ilebfie- voltetümlich der medizinischen Kliait 5. Rothnagel in der Beobachtung mitgeteilt, ereffe beansprucht. E bon Spät- Epilepsie bei a Projekt soll im Laufe des Winters ausgearbeitet und Laufe im rühjahr der § Bad Nauheim, 10. Dezember. Nachdem jezt die fungsarbeiten der Usatal- Bahn beendet sind, haben in Frage kommenden Gemeinden sich bereit erklärt, das forderliche Gelä de fostenlos zur Verfügung zu stellen. Darbu berichtet. efe des inter ausgearbeitet unbegelegt Untersuchung lautet: heinlich erf heinen, daß erdam. „ direkte Ursache" der LB Alsfeld, 8. Dezember. Nach einer Belanntmachung 8 Direktors des landwirtschaftlichen Bezirksvereins Alsfeld der Coriſchen geftellt bet Samstag, den 16. Dezember, nachmittags 2 Uhr swert, daß diese Feft gen mehrerer anderer Deutschen Hause in Alsfeld" eine General ersammlung dieses Vereins statt, wobei als zweiter mit den Bahr kegenstand der Tagesordnung ein Bortrag des Landeseft auf die Entstehung bncunierat Ring zu Berlin über die sog. Fleischnot ben Genug von Roffe ab bie Erfahrungen mit genossenschaftlicher hrungen des Professors everwertung gehalten werden wird. Der Ausschuß atdeckung eines gewissen landw. Bezirksvereins, auf dessen Veranlassung diese 8 und Epilepsie, welche age auf die Tagesordnung gesezt worden ist, ging von ift eine neue ernste und er Ansicht aus, daß die Ergebnisse bei der Untersuchung muffe des foffeinhaltigen behandlung der Fleischnotfrage dahin gingen, daß trok in und jebenfalls allen man der Landwirtschaft die Schuld für die Fleischalten, wenn man ihre uerung zuschreibe, die Zwischenstufen zwischen Konsumenten = aussehen will. nb Broduzenten recht respektable Verdienste zu erwerben in er Eisenbahnfahrt. Lage seien. Es müsse daher auf diesem Gebiete versucht hrend des Aufenthaltes werden, wie das auf anderen Gebieten gelungen fei, die beamten im Buge an ſenſtufen auszuschalten, den Konsumenten billigere phen- Anstalt zugeführt robuftenpreise, dem Produzenten aber angemessene Preise Swede der Telegrammiern. Es soll daher versucht werden, im nördlichen an Formularen bereit eile der Proving Oberhessen eine Viehverwertungsen barf dem Bublifum offenschaft zu errichten. Alle sich intereffierenden Landtoen. Dieses hat ent te werden zu der betr. Versammlung eingeladen. SA abgezählten Gebühren berreichen oder mittels en des Boftwagens zu elegramme vorgefunden, iert find, so sollen fie Ennerhalb des Reichs bgefandt werden. ein!" Fm Beitungs burch diesen oder jen icht ganz pünktlich er tommt häufig vor, daß agb" herrscht, um die bat ber geneigte Befer Blatt burchfliegt, und welches die Schuld Stadttheater in Gießen. Das Glas Wasser. lust spiel in 5 Aufzügen nach Scribe von S. Cosmar. Ecribes anmutiges Luftspiel verfehlt nie sine Wirkung, daß man sich eigentlich wundern muß, daß 8 Jahre lang Spielplan abgef bt sin fonnte. Die Handlung schreitet ftg vor und schließt sich nach allen Seiten, die Sprache raffiniert, und wenn sie ab und zu durch die flachen hnen die leichten Konversationstons gleiten muß, weiß Autor sie flugs durch pr& Indes Bonmotisieren in einen mmernden, blizenden Uberwurf zu verwandeln, der in gamten Fa'ten über das Ganze herabfließt. In der Sache liegt überhaupt die Schwere, sie ist Degen und Sbild, Angriff und Abwehr. Das Stück wird nicht von Reiserklirrendem Kriegstärm umdonnert der flingt nur mt, noch eine Anzeige ang gedämpft herein und seine Afteure sind am Drabt gei, brei ist bie Anzeigene Bupp n- sondern hier liefert man mit der Zunge derei:„ es muß heute nicht minder mordende lacht. Lächelnd lgt man A es nun eine ganz mit diesem Wunsche mm, aber gewöhnlich Bie oft fommt es vor, - pariert, durchschägt die Parade und empfängt den bestof. Der Streit geht um die junge schwankende egten Augenblicke und gin Anna von England. Auf der einen Seite die muß heute noch rein!" ad Möglichkeit zu be lent starfe, ehrgeizige Herzogin von Marlborough, auf der dern der sp prednerische Hmy, Vicomte von Bolingbroke, tets auf sein Glück baut, beides Meister in der Ränke. ürlich alles daran, um Smiede. Hin und her zittert die Wage, bis sie si zu *) Wegen starken Sazandranges am Samstag zu ückgestellt. Ueber die geftrige Aufführung Alt- Heidelbergs wird uns geschrieben: Bei dicht beseztem Hause ging das Meyer- Förstersche wandte sich den Säften Abolf Bertram( Karl Heinz) Schauspiel gestern Abend in Szene. Besondere Aufmerksamkeit und Baula Senden( Käthie) zu, die sehr zusammen paßten und sich ihrer Rollen ganz gut entledigten, nur hätten sie ihr Spiel manchmal etwas mehr heraustreiben fönnen, etwas mehr Kraft im Organ hätte die Wirkung von Baula Sendens Käthie nech erhöht. Die Rolln des Staats. minifters( Georg Bittmann) und Kammerdieners Loz ( dolf Lippert) lagen in festen Händen. Bruno Reimer als Dr. Jüttner war sehr gut. Das Publikum applaudierte lebhaft. -brBorläufige Ergebnisse der Volkszählung. Klein- Linden. Die am 1. Dezember stattgefundene Bählung der Bewohner hiesiger Gemeinde ergab insgesamt 1642 Seelen. Darunter befinden sich 782 männliche und 860 weibliche Personen. Bunahme seit dem Jahre 1900 114 Personen. 1900: 479. Zunahme 29 Saasen. 509 Personen. Bersonen. Grünberg. 2180 Personen. 182 Personen. 1900: 1998. Zunahme: Laubach. 1780 Einwohner. 1600: 1827. Abnahme 47 Bersonen. Stangenrob. 308 Einwohner. 1900: 306. Nieder- Ohmen. 1221 Einwohner. 1900: 1070. 8u nahme 151 Bersonen. Reinhardshain. 308 Einwohner. 1900: 289. 3us nahme 19 Personen. Harbas. 376 Personen. 1900: 343. Bunahme: 33 Bersonen. Bersrod 389 Personen gegen 395 im Jahre 1900. Homburg. Das vorläufige Ergebnis ber Volkszählung ergibt für Homburg- Kirdorf eine Seelenzahl( inkl. Militär) von 13 755. Die Stadt Homburg zählte vor fünf Jahren 3635, die Landgemeinde Rirdorf 2862. Summe 12 498; mithin eine Zunahme seit 1900 von 1257 Personen oder 10 vom Hundert. ( Frants. 8tg) Mainz. Bevölkerung 90210 Personen. Zunahme 5865 Personen. Aus dem Gerichts[ aal. Straffammer. - Gießen, 8. Dezember 1905. Bürgermeister Heinrich Rahn 2. von Ripfeld hat in feiner Egenschaft als Standesbeamter eine Eheschließung vorgenommen, bei der der Bräutigam noch nicht volljährig war. Wegen Vergehens gegen das Personenstandesges B Ingenieur Kurt wurde auf 10 t. Geldstrafe erkannt. Stangen aus Sörlig hat im Auftrag des Dr. Vigelius aug Steinfurt den Weinhändler Hupfeld in Bad Nauheim Er wurde eine Pistolenforderung überbracht. wegen Kartelltragens zu 3 Tage Festungshaft verurteilt, nachdem Dr. Vigelius fürzlich wegen Herausforderung zu 14 Tage verurteilt worben ist. Wegen Urfundenfä schung wurde der Kaufmann Rigard Pabst aus St. Johann( Saar) zu einem Tag Gefängnis verurteilt. Er hatte für einen Buchhändler zu Gießen Abonnenten gesammelt, wobei er Die Privatflage des Steinbrechers Ernst Valentin zu Gießen, gegen die Ehefrau des Landwirts Karl Euler 5. daselbst, dr ein die Angeklagte wegen Beleidigung zu 20 Mt. Seldstrafe verurteilendes Erkenntnis des Gießener Schöffengerichts zugrunde liegt, wurde zwecks Verbindung mit einer andern Sache umgelehrter Rubrik auf näften Dienstag vertagt. 3 m Schlusse wurde die Berufung des Schneiders Heinrich einen Bestellzettel fälschte. - - aber vom Schöffengericht Gießen freigesprochen worden war, en. Daß dies in den Lunften des V comtes neigt. Die Luft ist von dem giftigen Müller in Gießen, der gegen den Bäckermeister Lange ich großen technischen auche der Intrigue geschwängert, trobem reift eine reine daselbst Privatklage wegen Beleidigung erhoben hatte, dieser Urfache ber verspäteten iebesblüte zur sdönsten Frucht: Der Fähr rich Masham und t man den Inserente bigail, eine arme Verwandte der Herzogir, lassen nicht von loftfällig zurückgewiesen. ihnachtsfaifon, bie Bitte afen suchen. Die Charakterisierung stellt erhebliche Anfet und deshalb geftattet, ngigen recht frühzeitig am Tage vor der mander, troßdem stärkere Gewalten sich zwischen sie zu riche an die Darsteller. Die Ansp ühe wurden aber vollauf befriedigt. Die önigin Anna wurde von Elfriede Bayrhammer in gezeichneter Auffassung gegeben. Durch jedes Wort, jede abenb fanden fich bärde floß frisches Leben und Natürlichkeit. Ein un hengemeinde, fowie aus mein sonniger Schein lag über ihre, naive Anna gebreitet, farrers um an ber Abschieds fiebelnben end verlief in br beften Die Birlfamleit unferes Arbeitsnachweis der Stabi Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 2. Es tönnen eingestellt werden: 2 landw. Knechte, 1 landw. Arbeiter, 2 Schmiede, 1 Epengler, 1 Wagner, Schreiner, 1 Drechsler, 1 Schuh. bald wie ein Kind im Spiele erklärte„ Ich bin die igin", balb im unbewachten Augenbl d in über quellendem( auswärts), Boftaushelfer( für 8 Tage), 3 Dienstmädchen, din macher, 1 Schneider, Wasch- und Bußfrauer, 1 Kutscher chgefühle die Herrscherwürde von sich warf und bei der 1 Köchin, 2 Lauffrauen. rmeister& eun zeichnete terzeichnung der Regierungé papiere wie ein Kind schmollte, hier feines fhwierigen feit gewaltet habe. Me te Großen- Linben 1300 ählt. Seitdem hätten fle it 1905 unb m man eine zu große Schulaufgabe gestellt, am wärmsten Doch der Dinge sich annahm, die einen jungen Mädchenbf am liebsten zu bestäftigen pflegen. Die Darstellung von ungemeinem Liebreiz. Georg Wittmann pie sich als der geborene Vicomte von Bolingbrofe. Sein Spiel war voll Kleinmalerei und bis in die feinsten nzelheiten fünstlerisch durchdrungen. Die weltmännische Lehrlinge: 1 Schmied, 1 Schreiner. Es suchen Arbeit: 1 Schlosser, 1 Wagner, 1 Buchbinder, 1 Sattler, Polsterer und Deforateur, 2 Schreiner, 1 Schneider, 1 Schuhmacher, Wasch- und Bußfrauen, 2 Arbeiter, ( leichtere Beschäftigung), 2 Fuhrleute, 1 Kutscher, 2 Lauffrauen, Bureaugehilfen, Diener oder Kassion. dieses einzige Fest, wie kein anderes, die ganze Welt auf kurze Zeit beglückt. Der Gedanke, dass für ein paar Tage Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen», ist auch für eine kleine Weihnachtsdichtung zum leitenden geworden, in der der Himmel einen Weihnachtsgruss zur bedrückten Erde sendet. Der liebe Herrgott lässt zwei Engel zur Erde hinabsteigen, die sich dort am Weihnachtsabend der Menschenkinder annehmen sollen. Die mancherlei Begegnungen auf der Schneeflockentanz uns erfreuen, fesseln uns mehr und wunderlichen Reise, die bereits unterwegs bei dem mehr. Da kommen die Tiere des Waldes, da ist Knecht Ruprecht mit seinem Wundergarten, dort ziehen die heiligen drei Könige von Haus zu Haus, da führt uns der Engel an das Bett eines armen Kindes und dann Weihnachtsglanze strahlt. wieder in den festlich geschmückten Raum, der im Die seligen Erinnerungen unserer Kindheit ziehen an uns vorüber, der Weihnachtszauber nimmt uns gefangen, und wir kosten die allährlich wiederkehrenden Wonnen mit immer neuer Freude. Der Tannenbaum duftet, wir hören die Weihnachtsglocken. Es klingen die Glocken wohl oft im Jahr, Doch klingen sie niemals so wunderbar, Als wenn durch die stille, heilige Nacht Die frohe Kunde uns wird gebracht: > Ehre sei Gott in der Höhe, Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen!> Und über all diese Herrlichkeit hat nun der Altmeister des deutschen Kinderliedes, Carl Reinecke, eine Musik ausgegossen, so rein und erhaben und doch kindlich verständlich, dass unsere Sinne gefangen werden, und wir schon bei dem Erklingen der ersten Akkorde in dem Bann des Weihnachtsfestes stehen. Das ist Weihnachtspoesie in Wort und Ton! Das prächtige Werkchen ist eingerichtet für Deklamation, Einzelgesang oder zwei- bezw. dreistimmigen Chor und mit Klavierhegleitung Die Ausführbarkeit bietet nicht die geringste Schwierigkeit, sodass die Engelreise» in jedem Hause oder jeder Schule zum Vortrag kommen kann. Das Heft umfasst 26 Seiten( auch unsere beliebtesten Weihnachtslieder sind mit enthalten) und ist für den äusserst billigen Preis von 1,25 Mark von der Expedition dieses Blattes in Giessen zu beziehen. Gießener landwirtschaftlicher Wetterbien Boraussichtliche Btterung in Hesses für Dienstag, den 12 Dezember. Wolf g und neblig, noch etwas fälter, nur leichter Frost. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantwortlich für die Politik und den Inseratenteil Albin Klein; für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gießen. Deffentlicher Dant. Herrn Franz Wilhelm, Apotheker, f. u. t. HofIteferant, Neunkirchen bei Wien, wird unterm 11. August 1897 aus Altona geschrieben: Ich bin bereits 70 Jahre alt und litt seit 10 Jahren an Gelenk- Rheumatismus, ebenso an Hämorrhoidalknoten und konnte keine Hilfe finden. Nur Ihr Wilhelm's antiarthritischer antirheumatischer Blutreinigungstee hat mich von meinem Leiden in drei Wochen vollständig befreit. Ich sage Ihnen, sowie der Gräfin, über deren Bericht ich in der Zeitung gelesen, meinen besten Dant." Mit aller Hochachtung Christ. Ackermann, Rentier. Altona bei Hamburg, Reichenstr. 6. Preis: 1 Paket Mt. 2.-, 12 Paket Mt. 1.-. Bestandteile: Innere Nußrinde 56. Wallnukschale 56, U menrinde 75, Franz. Orangenblätter 50, Eyngiiblätter 35, Scabiosenblätter 56, Lemusblätter 75, Bimm stein 150, rotes Sandelholz 75, Bardannawurzel 44, Caurwizel 3.50, Radic Carlophyil. 3.50, Chinarinde 3.5, yngiiwurzel 57, Fenchelwurzel( Samen) 75, Gras. wizel 57, Lapathewurzel 67, Süßtolzwurzel 75, Sassa= paiillwurzel 35, Fenchel, röm. 3.50, weißen Senf 3.50, Nachtschattenftengel 75. Die Benaud eile sind nach einem eigenen Verfahren geschnitten und getrocknet, wodurch der Heilwert speziell erhöht ist. Nicht zu verwechseln mit gewöhnlicher Handel:- ware. " zu beziehen durch alle Apotheken des Deutschen Reiches. Vorsicht bei Einkauf". Man weise minderwertige Nachahmungen entschieden zurück und beachte den Namen und Schuhmarke des Tees. Wo nicht erhältlich, direkter Versandt. Theater- Verein Giessen. Zuder IV. Vorstellung: Mittwoch, den 13. Dezember 1905: Des Meeres und der Liebe Wellen. Trauerspiel in 5 Aufzügen von Grillparzer. Hero: Fräulein Riza Bájor vom Hof- und National- Theater in Mannheim. Anfang 8 Uhr pünktlich. ( gemahlen) bei 10 Pfd. Mk. 2.00 prima Blütenmehl Degetaline Backpulver #. s. w. Ende gegen 11 Uhr. empfiehlt in bekannter Güte zu Mk. 5., 4., 3.-( für Mitglieder Mk. 4.50, 3.50, 2.50 und und abends an der Kasse. Eintrittskarten Mk. 2.-( für Studierende) im Vorverkauf bei Herrn Challier Wilhelm Jung s., Christ bescherung. Allen Wohltätern unserer Anstalt, sowie der ganzen Gemeinde teilen wir hierdurch mit, daß die Christbescherungsfeier unserer Kleinkinder- Bewahr- Anstalt Kl.- Linden b. Gießen, Telebbon 402 Cavete Collegae! Sanitätsverein Giessen. -Auskunft erteilen: Dr. Zinsser Vorsitzender der Vertrags- Kommission. Dr. Koeppe Vertrauensmann des Leipziger Verbands. Submission. At 289 Ober Die Füllung des Eiskellers in den neuen Kliniken zu Gießen soll auf dem öffentlichen Submissionswage Stadt- Cheater einſte Gothaer Cervelatwurst Zungenwurst vergeben werden. Giessen. Dir.: Hermann Steingoetter. Dienstag, 12. Dezember: had 7. Dienstag= Abonnements Vorstellung. bet HausmacherLeberwurst Die Lieferungsbedingungen können auf dem B waltungsbureau genannter Anstalt nachmittags von 3 bis 5 Uhr eingesehen werden. am nächsten Sonntag, den 17. Dezember, nachmittage Das Glas Wasser. Emil Fischbach, verfchloſſen, bis zum öffpreender 3 Uhr, in der Johanneskirche stattfinden soll. Der mit Liturgie der Kinder im Glanz des Christbaumes zu haltende Gottesdienst ist zugleich Gemeindegottesdienst, zu dem wir freundlichst einladen. Lustspiel nach Scribe v. A. Cosmar. Nach demselben findet in der Kleinkinderschule im Ein praktisches Geschenk engsten Kreise der Kinder und ihrer Angehörigen die für Reiter, Radfahrer und FußBescherung für die Kinder statt. gänger. Man fordere Hände umlegbarer Anhängevorrichtung. gewährt", in 6 Größen mit NaßJm Manöver 1905, borzüglich be= Alle, die uns noch Gaben zugedacht haben wir feet" elektr. Taschenlaterne mit bitten herzlich um dieselben für unsere 244 Kinder wollen dieselben recht bald an die Vorstandsdamen langen lassen. Gießen, den 11. Dezember 1905. Der Vorstand der Kleinkinder Bewahranstalt. Dr. Naumann. Pallendes Weihnachtsgeschenk Billigste Hausbibliothek der Gegenwart! Sittenreine, bo hinteressante, spannende Romane erfter Autoren. Bände, jeder Band 140 bis 160 Seiten start. zusammen ein20 ſchließlich Verpackung und Porto für nur 3.25 Mr. bei Voreinsendung des Betrages; ge en Nachnahme 25 Pfg. mehr. Klambts Verlagshaus in Hamm i. Westf. 2. Wied rverkäufer erhalten höchste Provision. Warenhaus E. Seuling Wetzsteinstr. 45 GIESSEN Wetzsteinstr. 45 Große Auswahl sämtlicher Kinder- Spielwaren. Gekleidete Puppen von 5 Pfg. an. Lichter, Lichterhalter, Christbaumschmuck. H& V A- G Mk. 30000 an 1. Stelle zu 4% zu vergeben. Off. unt. Nr. 7449 an bie Expedition dieses Blattes erbeten. In Giessen: Gg. Karl Volk, Ph. Weiler. Weihnachts- Lose! Grosse WohltätigkeitsGeld Lotterie d. Krankenpflegeanstalt. v.Roten Strassburgi.E. Ziehung sicher 20. jan. 06. 6052 Baargewinne M. ohne Abzug 70,000 1. Hauptg. M. 20,000 2. Hauptg. M. 10,000 3. Hauptg. M. 5000 3 à 1000 M. 3000 = 6 à 800 M. 3000 30 à 100 M. 3000 = 60 à 50 M. 3000 5920 zus. M. 23 000 Il Lose 10 Mk. Los 1 M. Porto u. Listo 30 Pf. versendet: J. Stürmer, Strassburg i. E. General- Agent, In Giessen: R. Buchacker, W. Semmler. Die beste Annonce ist die, welche auf kleinem Raum größte Wirkung erzielt. Verlangen Sie kostenlos Vorschläge Kassenstein& VoglerAG Frankfurt a. M. Joh. Seibel Giessen, Ludwigsplatz empfiehlt ff. Magen- u. TafelLiköre zu den billigsten Preisen 2 gebrauchte Wirtschaftslampen zu kaufen gesucht. oder Trockenbatterie ausgerüstet, bon 3 Mt. an. Wenn im Handel nicht zu haben, dann beim Konstrutteur der Laterne Gustav Remus, Halle a. S., Friedrichstraße 53, I. Off. unter 9398 an die Exped. Städt. Wohnungsnachweis Gießen. Gartenstraße 2, Zimmer Nr. 14 Es sind zu vermieten: 2 Wohnung. von 7 Zimmern 3 6 " " " 5 " " " 3 4 " " " 2 3 " " " 1 " " 1 H usten& Heiserkeit lindert man vorzüglich mit, Emser, Homburger u Sodener Pastillen, Salmiak- Pastillen, Fonchelhonig, Malz- Extract, Island- Moos Emser Kränchen mit Milch. Zu haben in der Drogerie Carl Seibel, Frankfurterstrasse 39. Gießen. Erste, älteste, grösste, verbreitetste, weltbekannteNähmaschinen- u.Fahrrad45MK BERLIN N. 24, Linienstr. 128. Grossfirma M. Jacobsohn, Lieferant v. Post-, Preuss. Staats- u.Reichseisenbahn- Beamtenverein. Lehrer-, Militär-, Kriegervereinen ganz Deutschl., versendet die neueste deutsche hocharmige SingerNähmaschine Offerten sind mit entsprechender Aufschrift versehem, Samstag, den 16. Dez. 1905, nachmittags 4 Uhr einzureichen. Zuschlag erfolgt bis zum 20. Dezember 1905. Gießen, den 5. Dezember 1905. Großherzogliche Verwaltungsdirektion der neuen Kliniken. Vorkehrungen Krone" für alle Arten gegen das Einfrieren der Haus- Wasserleitungen. Schneiderei, 40, 45, 48, 50 Mark, 4wöchentl. Probezeit, 5 Jahre Garantie. Berühmte erstklassige Marken, Wasch- Maschinen- RollMangel billigst. Militaria- Zollerräder für höchste Ansprüche in Militärkreisen eingeführt, PetroleumHeizöfen, garantiert geruchlos, f. Salon a. jedes andere Zimmer, einzig in sein. Art, ohne Abzugsrohre. Koch- Kohlen- Ofen ohne Abzugsrohre, sehr praktisch zum kochen, braten heizen, Austrocknen von Neubauten. Unter Hinweis auf die„ Bestimmungen über Anlage der Haus wafferleitungen zu Gießen" machen wir darauf aufmerksam, daß, um dem Ginfrieren des Wassers in den Hauswasserleitungen bei eintretender gilte vorzubeugen, es erforderlich ist, die Hauswasserleitungen des Abends für die Dauer der Nacht zu entleeren. Dies geschieht dadurch, daß zuertt - der vor dem Wassermesser befindliche Haup abiperrhahn geschlossen unde dann das seitlich desselben oder hinter dem Wassermesser befindliche Ent leerungshähnchen, nachdem ein passendes Gefäs untergestellt, geöffne wird und dies so lange geöffnet gehalten wird, bis das in der Haus leitung stehende Wasser vollständig abgelaufen ist, worauf fezeichnete Hähnchen wieder geschlossen wird. Um eine vollständige Entleerung zu erwirfen, ist es geboten, während derselben das in dem oberfer Stockwerk des Hauses befindliche Zapfenventil der Hausleitung offen zu halten, damit die Lust Zutritt in die Leitung erhalte. Ein größerer Teil des Waffers kann auch schon durch das 8apsventil der unteren Büche entleert werden, wodurch die Entleerung im Keller vereinfacht ist ein zartes, reines Geficht, wird. rosiges, jugendfrisches Aussehen, dem Eintritt der Luft, bezw. der Entleerung des Wassers dienten, Nach stattgehabter Entleerung sind diese Bapsventile, welhe weiße, fammetweiche Haut und wieder zu schließen. blendend schöner Teint. Alles dies wird erreicht durch: Stedenpferd. Lilienmilch- Seife Ein Juwel Mehrere Cigarren-, v. Bergmenn& Co., Radebeul sowie Widelmacher noch gesucht. 2 unmöbl. u. 1 möbliert. Zimmer. 1 Werkstätte. 8a mieten gesucht: 34 Wohnungen von 1-7 3immern. 2 einfach möbl. Zimmer per sof. billig zu vermieten. Näh. Gießen, Marktstraße 11. Gebr. Plez, 60 Frankfurterstraße 60. Grand Prix und 4 Goldene Medaillen 1904 u. 1905 Original- Victoria mit Stugmarke: Stecke: pferd. à Stüd 50 ẞfg. bei: Carl Haberkorn Nachfl. Grünberg. FABRIKMARKE SINAL VICTORIA MARKE Original Victoria Nähmaschinen sind das beste Weihnachtsgeschenk. Stets vorrätig in verschied. Grössen u. Ausstattung. bei: Giessen, Brüder Schmidt, Seltersweg 83 Im Erscheinen befindet sich:== Sechste, gänzlich neubearbeitete Meyers 11,800 Ash 1400 Tafols and Kurten. und vermehrte Auflage. Grosses Konversations Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. 148,009AP Verweisungen. Lexikon so Bande in Halbleder gebunden wu je 10 Mark Prospekte und Probehefte liefert jede Buchhandlung Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wien. Das Schließen des haptabsperrhahnes erfolgt durch Auf segen des beigegebenen Schlüssels auf den vierkantigen Hahnzapfen und Drehung im Sinne eines Uhrzeigers, bis Widerstand erfolgt. Das Oeffnen des Hauptabsperrhahnes geschieht durch Drehung in entgegengeseztem Sinne, bis Widerstand erfolgt. Behuss Wasserentnahme muß des Morgens der Hauptabsperrhahe wieder vollständig geöffnet werden. Be Abzweigleitungen nach Waschküchen, Badezimmern, überhaupt nah ungeheizten Räumen, Hofräumen, Gärten usw, sind auf die Dauer deren Nichtgebrauchs, bezw. des ganzen Winters, mittelst ihrer besonderen Vorrichtungen auf ähnliche Weise zu entleeren und abzustellen. anhaltender, außerordentlicher Bälte empfiehlt es sich, die Wasserentnahme auch während des Tages auf kürzere festgesetzte Zeit zu beschränken und während der übrigen Tageszeit die Hauswasserleitungen gleichfalls in oben angegebener Weise abzustellen. Dem Einfrieren solcher Waffer leitungen, welche durch Küchen unbenutter Wohnungen geführt sind, fann man durch Unterhaltung eines kleinen Herdfeuers vorbeugen. Aud empfiehlt es sich, in kalten klosett- oder sonstigen ungeheizten Räumen durch welche die Wasserleitung führt, sofern daselbst die Leitung nic schon durch eine ausreichende Umhüüung gegen Kälte geschüßt ist, di Temperatur durch ein Defchen oder geeigneten Falls etwa durch eine Gasflamme auf genügender Höhe zu erhalten. Sehr kalt steheude, insbesondere auch abgestellte und vorüber gehend nicht in Gebrauch befindliche Blofelts( wie in Vereinshäusern 2 werden durch Einstreuen von etwas Salz( Viehsalz) in das Schlußwa des Cyphons( Wasserabschlusses) gegen Auffrieren der Schüsseln geich Die Wassermesser nebst dem nächstanschließenden Teil der Bohr leitung find während des Winters mit Stroh, Säcken oder ähnlic Schußmitteln gegen Kälte zu umkleiden, auch namentlich die betr. Ree fenster geschlossen zu halten. Die Herstellung aller Wassermesser infolge ungenügenden Schuhes gegen Sälte Schaden erleiden, erfolgt Rechnung der Hausbesitzer. Im übrigen müssen die Wassermesser jed zeit leicht zugänglich bleiben. Nach vorliegenden Erfahrungen sind es namentlich Neubauten u unbewohnte Stodwerke, deren Wass rleitungen nicht immer die erforde liche Fürsorge geschenkt wird, insbesondere sind auch schon öfters infolg Nichtabsperrens von Garten- Wasserleitungen während des Winters gro Beschädigungen und namhafte Wosserverluste entstanden. Durch die empfohlenen Vorkehrungen wird dem Wasserabnehm die Lieferung des Wassers möglichst gewährleistet, dem Hausbesitzer abe werden Beschädigungen an Leitung und Gebäude ferngehalten. empfehlen daher vorstehende Vorsichtsmaßregeln allex Feteiligten zur ga besonderen Beachtung. Brud und Verlag Die Alazien farler, füßer Du Boden ist weiß vo Beige geht, fo fo finder fehnsüchtig Tanze durch die wärts gleiten. Erde und verge den Dasein in Die junge Alazie vor Ger über das blonde lodige des Man Länger andauernde Absperrungen, Einwinterungen, Reparature und Aufftauungen von Hauswasserleitungen werden am zweckmäßigte und schnellsten von denjenigen Installationsgeschäften besorgt, welche di betr. Hauswasserleitungen f. 3t. ausgeführt haben und daher die örtlige Verhältnisse mit ihren empfindlichen Punkten am besten kennen. Gießen, den 20. November 1905. Städtisches Gas- und Wasserwerk Gießen. Otto Bergen. Außer Syndikat feben mitten in gespielt, als fie war der Plat und Leid. Viel jubelnde Luft. Hans Georg n fieht dabei mit Also nun muß Gie lacht u abflatternde Bli Georg, müffen g Anstandsha Wenn es b Herzen kommt, biegt das junge biel Stolz und fie das tut. „ Es freut di meister" bist?" fr Gie nidt nur ein fo gludseliges ums Herz wird. und spottend zugleic felbst, daß es nicht Gerda ist nicht Beruf in die Arme wohl ungclubhnlich als irgend ein ander und so lange fed Wunsche gegipfelt: Familie lanuten, wa Stolzenbergs wurden Tatsache, mit der m daß das erste Ain Anabe war. Erst heiligte Tradition Unerhört war das! billigend die Köpfe, offenen Augen ahnun en der Biege, in me führung der öffent noch einmal darzu einer Verkennung deulichen auswärtig Durch das eng Lat Cauf Frankreichs Verzid Hart, daß Frantre Dazu war Engla lein Wort und als bilde es fich Berzicht andere fchließe oder nad hat fich das eing als den Wortführ gung Deutschlande entsprechende Mitte ihm das wiederholt gelegt worden wa Deutschlands, deren Entlassung vorbeugt friedfertig bereit, Ministers hinwegzuf zu sein. Durch R war die Möglichte auszugleichen, den Das beiderseitige Minifteriums und Der Marotto- Konfere Dieser Konferenz ist intereffierten Staaten Darf jeder dieser Sta Teiner Rechte vorbeha Abertragen, rie es G abtommen mit Franfre la. Portland Zement Abnehmer und Vertreter gesucht. Leclerc, Zementimport, Luxemburg Bmong nach diejer ft d dari man das Borbande