ufe genoffene gute Rede frei!" fügte n nochmals seiner herte. Sire", er. jo bitte ich denn je zu übernachten!" des Mannes, wenn teilt. 1 fendfach die Freu Cohn der Liebe, lie en, aber immer lie einem Leben beHassens. fennen zu lernen, die Brust, Trauer Cauen Haare, aber nschuldigen Kind I. Rebhühner wer ten. Während esene Linjen in durch ein Sieb nd, lagt man fie Stellt es zurüd, und tocht es in aus. Inzwischen beln und etwas er Butter bräungt sie eine halbe ch ein Sieb, bernochen, verkocht enpüree zu einer gewürzt und über End in Butter ge affer weichgefochte einer Sauce, be fleingeschnittenen ate, zwei bis drei e, einem Blatt be Stunde allein hl tun Gnädige, -Nicht erst fo as mit meiner Der Arm müde die Tischkante die Wand hab nicht!" Srster erzählt ja ?"- Ja, der da trainiert er „ Es wird Sie ir nächstens ein der Welt"." feffor:„ Jawohl, die Welt gegen - Dame:„ Dafür ift in Giess alter alabald Nr. 266. Erstes Blatt. Jnsertionspreis: Die einspaltige Betitzeile für ganz Obereffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. sonft 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Pfg. Rebattion u. Haupterpedition: Gießen, Selter 8 toeg 83. Fernsprechanschink Nr. 362. Samstag, den 11. November 1905 Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfs., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an alles Werktagen nachmittags. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Die Armee revoltiert! In Rußland geht alles aus den Fugen. Kampf aller gegen alle! das wird mehr und mehr Losung. Alles, was von beginnender Beruhigung gemeldet wurde, erscheint in Frage gestellt; und die Ursach ist diesmal die bewaffnete Macht. Auch in ihrer Mitte hat der Bruderkrieg begonnen. Wieder ist es die Flotte, von der die Bewegung ausgeht. Was einst im Schwarzen Meer begann, hat sich jetzt an der Ostseeküste wiederholt. Der Aufruhr in Kronstadt. Kronstadt, der Hafen von Petersburg, ist gefährdet. Diese Meldung bringt eine ganz neue Wendung. Kronstadt in Flammen. Das bedeutet einen weiteren Einschlag in das Gewebe der Revolution, dessen Folgen nicht abzusehen find. Ueber die Vorgänge wird aus Petersburg gemeldet: Wie auf Kommando brachen alle Flotten- Equipagen und Lehrkommandos in Kronstadt in Meuterei aus. Die Offiziere, die sich den Meuterern entgegenstellen wollten, wurden über den Haufen geschossen. Der Matrosen- Haufe erhielt fortgesetzt Verstärkung, und in der wachsenden Trunkenheit schlossen sich die Seeleute dem plöglich vorgehenden Böbel an, und Brand und Plünderung waren an der Tagesordnung. Sofort wurden von Petersburg alle verfügbaren Truppen gegen die Meuterer entsendet. Indessen zum Teil schlossen fie fich den Meuterern an, die übrigen konnten gegen die rebellierenden Seeleute nichts ausrichten, da diese die KriegsSchiffe befekten und aus diesen die Gegner und die Stadt beschossen. Dann nahmen auch die Landbefestigungen am Rampfe teil, aber ihre Geschüße trafen auffälliger Weise nicht die meuternden Kriegsschiffe, sondern Handelsschiffe fremder Nationalität, die im Hafen lagen. In dieser Beziehung wird aus Petersburg berichtet: Eines der meuternden Kriegsschiffe beschoß, unterstützt von der Artillerie der Landforts, einen englis en Dampfer. Aus diesen und ähnlichen Vorkommnissen können Verwickelungen mit fremden Mächten entstehen. Aber die Kronstädter Ereignisse haben schon weitere, sehr bedenkliche Folgen gezeitigt. Die Garde meutert. In der Nähe von Kronstadt lieg Peterhof, der Aufenthaltsort des Zaren. Wenn der Aufruhr von dem Seehafen dorthin übergreift, wo Zar Nikolaus mit seiner Familie, umringt bon Truppen, weilt, dann kann es soweit kommen, daß die persönliche Sicherheit des Zaren gefährdet erscheint. Es fehlt nicht an Anzeichen für diese Gefahr. Die meuternden Kriegsschiffe können vom Kronstädter Hafen aus Peterhof erreichen. Dort aber beginnt auch die Garde wankend zu werden. Diese Meldung wird durch folgende Meldung aus Petersburg angedeutet: Das Peterhofer Dragoner- Regiment, eine Elite- Truppe der Garde, hat sich ohne Kampf den Aufrührern ergehen. Das Garde- Infanterie- Regiment wurde in einem furchtbaren Kampfe fast gänzlich aufgerieben. Ob diese Meldung als eine Bestätigung der dunkein, Besucht wilden Gerüchte aufzufassen ist, die von blutigen Kämpfen andwirtschaft unicht in Peterhof und auch in den Straßen von Petersburg zu Jen Arbeiten durchaus melden wissen, bleibt abzuwarten. Eine neue Unterbrechung Lohnansprüchen und des Verkehrs, die von dem Beschlusse der Beamten der Blattes erbeten. Joh, Seibel Weinstube. Glessen Ludwigsplatz Ausschank v nur gaten reinen Tischweinen Zimmer- Ha laufe mein gut rent Meiner Anzahlung. Her e, fchöner Garten. Nur fel afer wollen fid melden. Warschau- Wiener- und der Weichselbahn, den Streik fortzusetzen, herrührt, droht für den Nachrichtendienst weitere Stockungen. Witte's Ministerium. Es bleibt auch abzuwarten, ob durch die neuen Ereignisse Graf Witte's Werk eine Unterbrechung erleidet, da der Bar, falls er der Gefahr entrinnt, stark dadurch beeinflußt jein wird. Die Bildung des Ministeriums ist Witte in folgender Form gelungen: Zu Ministern find ernannt worden für die Finanzen Schipow, bisher Abteilungschef des Schazamtes, für Ackerbau Kutler, bisher Gehilfe des Finanzministers, für Handel Timirjasem, bisher ebenfalls Gehilfe des Finanzministers, und für Verkehrswege Nemeschäff, zur Zeit Direktor der Südwestbahnen. Zum Reichskontrolleur wurde Filissofow, der Gehilfe des bisherigen Reichskontrolleurs, ernannt. Vielfach veröffentlichen die Gouverneure Erklärungen, in denen fie allen Polizeibeamten, die sich an Unruhen und Off. u. Nr. 8004 a. b. lebergriffen oder Verbrechen beteiligt haben oder beteiligen, Blattes erbeten. firenge Strafen androhen. Auch werden schon Verhaftungen ungetreuer Beamter gemeldet. Auch gegen die Radikalen wird vorgegangen. So ist die erste Nummer des sozialdemokratischen Organs„ Nowoja Schisn" tonfisziert worden. Gegen den Redakteur wurde wegen Veröffentlichung des Programms seiner Partei StrafWirtschaf uter Lage, fann Meggerei mantrag gestellt. eben werben, sofort zu ber en. Kleine Anzahlung. Nu Refl. wollen fich melben u. 8003 an b. Erp. 6. BL Schiller. Aus lang gehäuften schweren Aergernissen Brach los das Ungewitter deiner Zeit. Da fand der Sturm erwachender Gewissen Auch Dich, den Jüngling, rasch entflammt bereit; Da hat auch Dich der Glaube hingerissen An Menschenliebe und Gerechtigkeit, Als könnte die Vernunft in wenig Tagen Die Torheit von Jahrtausenden zerschlagen. Du wurdest Mann, das Leben hieß Dich dämpfen Die allzu rasche ungestüme Glut. Es galt geduldig um das Ziel zu kämpfen, Zu fern dem Sprunge. Und Du kämpftest gut. Aus der Enttäuschung ersten bittern Krämpfen Wuchs Dir ein ruhig abgeklärter Mut, Den feine nah geträumte Zukunft blendet, Der sich an's Mögliche bescheiden wendet. Doch wenn auch nicht mit allen tausend Masten Du von der ersten Ausfahrt heimgekehrt, Es war kein Grund für Dich zu faulem Rasten, Dir blieb der große Wille unversehrt. Haft mit der jungen Träume falschem Hasten Nicht fortgeworfen ihren Kern und Wert, Haft, treu Dein Selbst stets edler zu gestalten, Den Glauben auch zur Menschheit fest gehalten. Bist nie gesunken zu den kleinen Feigen, Die träge folgen der Gewohnheit Macht. Du wagtest, freien Blicks hinabzusteigen In der Geschichte schäßereichen Schacht. Du machtest die Gedanken Dir zu eigen, Die Dir die fühnsten Denker vorgedacht, Und Dir ist nie im Qualm der Alltagsstunden Der Ewigkeiten Sternenlicht entschwunden. Hast mit der Stumpfheit dieser Welt gestritten Um Menschenstrebens heiligstes Gebiet, Bis Dich erbarmungslos der Tod inmitten Des reinsten, schönsten Schaffens fort beschted, Und still gefaßt hast Du auch ihn erlitten, Den ohne Schmerz kein Fleißger nahen sieht. Das ist's was wir aus Deinen Werken lesen: Du bist ein wahrhaft großer Mensch gewesen. * Edle Menschlichkeit, reichste und reinste Entfaltung aller dem Menschen eigenen Kräfte, Humanität, das galt allen unsern klassischen Denkern und Dichtern als höchstes, erstrebenswertes Ziel. Schillers Volkstümlichkeit. Es ist eine Sache die zu denken gibt, daß gerade Schiller der Dichter ist, der bei unserem deutschen Volke am meisten Eingang und Beliebtheit gefunden hat, in der großen Masse sogar entschieden mehr, als sein großer Freund Göthe. Es hat das vor allem deswegen etwas auffallendes, weil Schiller durchaus kein einfacher Kopf war und in seinem Denken sich von den Anschauungen des alltäglichen Lebens oft recht weit entfernte. Er ist durch und durch Philosoph und gerade die Philosophie pflegt doch als eine der unpraktischsten und fernliegendsten Wissenschaften betrachtet zu werden. Man versteht aber die Aufgabe der Philosophie gewöhnlich ganz falsch; man denkt sich, daß sie ihre Lehrsäge, etwa ähnlich wie die Kirche ihre Glaubensfäße, aufstellen wolle.. In diesem Sinne ist natürlich Schiller so wenig wie irgend ein anderer großer Denker Philosoph" gewesen. Er hat weder an irgend ein anderes System sich gläubig angeschlossen( auch gegenüber gewahrt), noch hat er von sich aus ein neues System zu begründen gesucht. Er war vielmehr Philosoph in der echten, ursprünglichen Bedeutung des Wortes, das einen Freund der Weisheit", einen Freund des Nachdenkens" bezeichnet. Daher ist auch ein vielseitiges gründliches Nachdenken der Grundton, der aus all seinen Werken, Gedichten und Dramen, Erzählungen und wissenschaftlichen Auffäßen herausklingt. Auf welchem Standpunkte nun auch der Leser selbst stehen mag, er sei katholisch oder protestantisch, konservativ oder liberal, wenn er selbst nur ehrlich nachdenken will, wird er bei Schiller stets Gedanken finden, die ihm entgegenkommen, die das berechtigte seines Standpunktes hervorheben, seine Mängel aufdecken, mit einem Wort, er wird von Schiller lernen können. Schiller selbst ist ein redlich und eifrig suchender Mensch geblieben, bis zulegt, und das ist es, was ihn zum Freunde aller anderer Menschen machen muß, die es mit dem Suchen auch noch ehrlich | meinen, die nicht in einem kleinen Kreis von Anschauungen ein für alle Male festgefroren sind. Das Selbstdenken lernen ist nach Schiller( Philos. Briefe) die Hauptaufgabe und es muß uns wichtiger sein, auf dem Wege der Wahrheit vorwärts zu kommen, als die eigene Ueberzeugung unverändert behalten zu wollen. Da nun Neugier und Freude an der Betätigung des Verstandes jedem gesunden Menschen angeboren ist, so wird auch jeder in diesem Punkte Schiller seine Anerkennung nicht bersagen fönnen, mag er auch in noch so vielen Einzelheiten anderer Meinung sein. Dazu tommt ein weiteres. Gerade, wenn wir uns immer lernend vorhalten, so gewinnen wir dadurch zwar immer neues Wissen, andererseits aber behalten wir dabet auch das Gefühl, mit unserer Erkenntnis der Welt nie fertig zu werden. Wir müssen uns in den Gedanken finden, daß all unser Wissen und Glauben Stückwerk bleibt. Das hat etwas unbefriedigendes, und um uns darüber zu trösten, weisen die philosophischen Briefe zum Schluß auf den einzigen Ersaß hin, den es für die Unvollkommenheit menschlicher Beltauffassungen gibt, das ist das Handeln.„ Träges Anschauen fremder, auch der göttlichen Größe, fann nie ein höheres Verdienst sein; denn edleren Menschen fehlt es nicht an Kräften, um selbst in seiner Sphäre Schöpfer zu sein." So wird auf die Arbeit, auf das Wirken mit der Menschheit und für die Menschheit als Hauptinhalt unseres Lebens hingewiesen, ein Gedanke, der dann bei Schiller immer und immer wiederkehrt. ( Schluß folgt.) Lokales. 11. November 1905. *** Zur Landtagswahl. Der heute mit seiner 1. Nummer für dieses Jahr erschienene Stadtanzeiger" schreibt an der Spize: Heuchelheim, 10. Nov. 1905. Die Landtagswahlen resp. die der Wahlmänner dazu, stehen kurz vor der Tür. Die Landesausschüsse der großen Parteien haben ihre Aufrufe veröffentlicht, in welchen- gewiß zur Freude aller Wähler- dem direkten fautelenfreten Wahlrecht das Wort geredet wird. Es gilt also für die kommende Wahlperiode Männer in den Landtag, der ohne Zweifel eine neue Wahlgesetvorlage zu beraten hat, zu entsenden, die die Wünsche und Rechte des Volkes mit Ueberzeugung bertreten, mit den Verhältnissen ihrer Kreise aufs engste berbunden, an Kleinlichkeiten sich nicht festhalten, sondern auch ab und zuzugeben wissen zur rechten Stunde. Im Wahlkreise Gießen Land stehen sich der Hospitant der Freien Vereinigung, der mehr nationalliberale Bürgermeister Leun von Großen Linden und der Sozialdemokrat Vetters von Gießen gegenüber. Wir wollen hier kein Für und Wider über die Politik dieser beiden Herren sprechen, aber das steht fest, Bürgermeister e un hat regen Anteil genommen an den Kammerverhandlungen, hat oft mit einer anerfennenswerten Sachlichkeit in die Debatten eingegriffen und hat initiativ die Interessen seines Wahlkreises zu wahren gesucht. Er ist aufgezogen und alt geworden im Krets, er ist hier seßhaft, es wird also nicht der Fall eintreten fönnen, daß er den Wahlkreis verläßt. Bürgermeister Leun ist ein Anhänger der direkten Wahl, er ist Landwirt, Verwaltungsbeamter, mit den Interessen von Handel und Gewerbe hat er sehr enge Fühlung, was man wohl bedenken muß. Er fennt teinen Stolz, freundlich zu Jedermann, hilfsbereit dem Nächsten, das sind seine Empfehlungen, die die Wähler ihm hochanrechnen und ihm durch eine Wiederwahl das danken sollten. wo. Edle Stiftung. Rentner Ludwig Büding zu Gießen beging am 8. d. M. in förperlicher und geistiger Frische seinen 90. Geburtstag. Oberbürgermeister Mecum hat dem alten Herrn, der vor Einführung der Städte- Ordnung Mitglied des Gemeinderats und Beigeordneter war, namens der Stadt aus diesem Anlaß gratuliert. Von der Entsendung einer Deputation an das Geburtstagskind mußte auf Wunsch der Familie abgesehen werden. Gestern empfing der Oberbürgermeister folgenden den Stadtverordneten sofort in Abschrift mitgeteilten Brief unseres greifen Mitbürgers: Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister! Erfüllt von dem Gefühl der Dankbarkeit dafür, daß es mir vergönnt war, meinen 90jährigen Geburtstag gesund zu feiern, möchte ich gerne auch zu bem Wohlergehen anderer etwas beitragen. Ich beabsichtige deshalb, der Stadt als Stiftung den Betrag von 50 000 mt. mit der Bestimmung zuzuwenden, daß die Erträgnisse dieses Kapitals zur Förderung der Ernährung und Kräftigung der Gesundheit unbemittelter Schulkinder verwendet werden sollen, vorbehaltlich näherer Regelung durch statutarische Bestimmungen im Einvernehmen mit der städtischen Verwaltung. Bücking hat bereits früher zum Andenken an seinen heimgegangenen Vater eine namhafte Stiftung errichtet, aus dessen Zinsen Bel ürftige ohne Unterschied der Konfession jährlich Unterstüßungen von 100 Mt. erhalten. Die humane Betätigung des edlen Bürgersinnes Ludwig Bückings wird gewiß von den gesamten Einwohnern Gießens dankbar empfunden werden. tt. Stadttheater Gießen. Der Schwant„ Telephongeheimnisse", der morgen hier zum ersten Male zur Aufführung gelangt, ist neben Leipzig und Frankfurt bereits Stadttheater in Gießen. Maria Stuart. " Trauerspiel in 5 Aufzügen von Friedrich Schiller. In pietätvoller Weise hatte die Direktion gestern zu Schillers Geburtstag Maria Stuart" auf den Spielplan gesetzt. Als Schiller das Trauerspiel in Angriff nahm, da stand er noch unter der Stimmung, aus der heraus der gewaltige Wallenstein geschaffen. Breit und mächtig wogt der Strom dahin, während verklärender Schein seine in die Allwelt hinabziehenden Segel umspielt. Maria Stuart ist entschieden das bühnenwirksamste Stück, das Schiller ge schrieben. In reichem dramatischen Wellenschlage hebt er das rein Boetische stärker hervor. Buschauern und Darstellern fommt Schiller in weitestem Maße entgegen, indem ein Funke seines Feuers zündend in 8. August Hilgardt, Meggermeister dahier mit Mathilde Schäfer hierselst. Georg Scheuer Sergeant dahier mit Ditilie Dozert hierselbst. Karl Jeckel, Kaufmann dahier mit Martha Lusche in Uzberg. Eheschließungen. Am 4. November. Karl Synofczit, Schneider dahier Heinrich Schuchardt, mit Raroline Domnick hierselbst. Kanalarbeiter dahier mit Auguste Röder hierselbst. Hermann Lorenz, Gerber dahier mit Elisabeth Bollrath hierselbst. Gestorbene. Am 4. Novrmber. Minna Gottwald, 11 Mte. alt, Tochter des Taglöhners Adolf Gottwald dahier. Hermann Treppinger, 68 Jahre alt, Dampfwäschereibefizer dahier. 8 Adam Dürr, 6 te. alt, Sohn des Weißbindermeisters Konrad Dürr dahier. 9. Katharine Schudt, geb. Kalbfleisch, Die Wahlen über 5. Hermann Spamer, 66 Jahre alt, Hüttendirektor dahier. unde freiheitliche Entwic über eine Reihe größerer Bühnen mit durchschlagendem die Adern überspringt. So ist auch die geftrige Aufführung 61 Jahre alt, Rentnerin dahier. Katharine Gorr, geb Gegner der Volfsrechte Heiterfeitserfolge gegangen. Wir nennen von solchen Bühnen durchweg als gelungen zu bezeichnen. In der Titelrolle Schneider, 58 Jahre alt, Leichenfleiderin dahier. 10. Friedrich te Rammer, die es f Thalia Theater in Breslau, Deutsches Landestheater in Brag, Neues Theater in Halle, Stadttheater in Königsberg, Stadttheater in 8ürich usw. = Frabritant und Schriftsteller Alfred Bock Gießen hat einer Reihe von Bolte bibliothefen feines Heimatkreises eine stattliche Anzahl Bände seiner Voltsromane in liebenswürdiger Weise zum Geschent gemacht. -er Ein größeres Unglück hätte gestern Abend auf der Frankfurterstraße leicht geschehen fönnen. Gin Radfahrer fuhr in schnellem Tempo auf einen dastehen den Karrn, schwang sich aber geistesgegenwärtig auf ihn und ließ das Rad unter ihm durchlaufen. Außer einigen zerbrochenen Speichen und zerschlagener Laterne blieb das Nad heil. - ? Vom Dünsberg, 10. November. Industrie und Landwirtschaft. Martini 11. November ist wieder herbeigekommen und damit wird vor allem der Landmann an gar mancherlei Pflichten gemahnt. Bu Martini sind nicht allein die sog. Rauf- und Bielgelber für gesteigertes Acker- und Wiesenland fällig, sondern auch manche andere Beträge als Bacht- und Holzgelber sind jezt zu zahlen. In schlechten Jahren hat der fleine Landwirt wirklich seine liebe Not, alle diese Gelder herbeizuschaffen und es ist ein Glück für unsere Gegend, daß hier wenigstens bie Bigarren Industrie in vielen Octen ihren Einzug gehalten. Unsere jungen Leute können somit, sobalb ihnen der landwirtschaft lich Betrieb es gestattet, dem Verdienst nachgehen und es wird dadurch auch dem Kleinbauern die Möglichkeit geboten, seinen Verpflichtungen nachzukommen. A Lich, 10. November Unsere Gemeinde hat die Erbauung einer zweiten Wasserleitung beschlossen. Das neue Quellgebiet liegt in der Gemarkung Albach und toftet 10 000 mt. Die Gesamtkosten sind zu 32000 Mt. veranschlagt. Den Anschluß an die staatliche Gruppenwasserleitung zu Lauter hat die Gemeinde abgelehnt. A Bad Nauheim, 10. November. Die VermessungsDie Vermessungsund Borarbeiten zu der projektierten Bahnstrecke durch das Usatal nach Usingen sind ist in Angriff genommen worden. Die Linie wird die Orte Niedermörlen, Obermörlen, Langenhain, Biegenberg und Stronsberg berühren. Man glaubt, daß teine Hindernisse entgegentreten werden, zumal die Terrainverhältnisse sehr günstig sind und sämtliche Drte der Strecke den dringenden Wunsch nach einer Bahn ausgesprochen und sich zur Tragung der Baukosten bereit erklärt haben. - - - war Elfriede Bayrhammer beschäftigt, die ihre Maria in guter Anlage und Durchführung gab. War ihr Spiel anfänglich etwas zögernd und suchend, so gewann sie doch schnell die volle Sicherheit und Ruhe. Nur manchmal schwankte sie noch etwas, wenn sie sich zu früh ausgab und teine Referren für den Gipfel der Steigerung zurückließ. Doch wurde dies durch echte, warme Töne, die sie in anderen Szenen fand, wieder ausgeglichen. Die Elisabethfigur Anna Millars litt durch den zu scharf ausgeprägten müden Bug, der vielfach gut herausgearbeitete Bartien zusammenhangslos machte. Georg Mendel als Burleigh war namentlich in dem düsteren Ton des zungenfertigen Diplomaten gut. Es war, als trage er das Geschick der unglücklichen Königin sichtbar an sich. Ebenfalls treffend war Otto Steinmann als Leicester, doch hätte er in seiner Schlußpartie die starken seelischen BeEine wegungen noch etwas mehr heraustreiben fönnen. lebensvolle Gestalt war der Mortimer Reinhold Lüttjohanns. Der Künstler hatte seine Rolle wieder mit der größten Sorgfalt bis in die kleinsten Einzelheiten ausgeführt. Adolf Lipperts Amias Paulet war im Grundgedanken gut, ließ es in der Turchführung aber zuweilen an Ausdruck fehlen. Auguste Fischer als Marias Amme und Georg Wittmann als Graf von Sarewsburg erzielten mit einfachen Mitteln recht anerkennenswerte Leistungen. Da auch die Regie des Direktors Steingoetter, von einzelnen, unbedeutenden Inkorrektheiten abgesehen, mit Umficht zu Werke gegangen war, so blieb auch der Beifall des gut besetzten Hauses nicht aus. G. H. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. Seborene. Am 31. Oftober. Dem Taglöhner Heinrich Launspach ein Sohn, Ernst. Am 1. November. Ingenieur Otto Wegerbt ein Sohn; 2. Bauassistenten Martin Schütt ein Sohn, Karl Balthaser Hellmut; Laternenwärter Friedrich Schäfer eine Tochter, Marie; 3. Wirt Karl List ein Sohn. Dachdecker Ludwig Schmidt 2. ein Sohn, Ludwig;' 4. Pflasterer Karl Gerhards ein Sohn, Ernst; 6. Cigarrenfabrikanten Carl Georgi ein Sohn; 7. Lokomotivhilfsheizer Karl Hecker ein Sohn, Heinrich Wilhelm; 8. Bäcker Anton Eiler ein Sohn, Karl. Aufgebote. Am 2. November. Heinrich Friedrich Sauerland, Eisenbahntechniker dahier mit Marie Theresia Nies in Lorch. Ein Spruch der Wissenschaft über den Kaffee! In seinem kürzlich erschienenen„ Grundriß der Toxikologie" schreibt Universitätsprofessor ionta, Jena, Seite 336: „ Verhältnismäßig häufig sind chronische Kaffeevergiftungen ,, durch fahrelang fortgesetzten Mißbrauch starker Kaffeeaufgüsse zu beobachten. " Fast überall, wo man den Alkoholismus durch Einführung des Kaffees zu ,, beseitigen bestrebt ist, machen sich die Folgen des Koffeinismus bald ,, bemerkbar. In Norwegen wurde in einigen Diftriften der Mißbrauch so ,, arg getrieben, daß man daselbst ,, Anti- Kaffeevereine" gründete. Neuer= „ dings zeigt sich dasselbe Ueber hand nehmen auch in „ Deutschland. Der Kampf g Volz dahier. Franziska Rentmeister, 2 Jahre alt, Tochter des Taglöhners Franz Rentmeister babier. Karl Volz, 1 Jahr alt, Sohn des Taglöhners Friedrich criten Rammer zu a allgemeine und g Len gegen das Bolt m neben dem allgeme Aniprüche der erste Neben dem V her Entwickelung der G @icken 11. November. Tus dem heutigen Wochenmartt foßeten Butter per Pfb 105-1.15 St., Hühnereier per Stüd 8-9 Pfg., Enteneler St. 6-7, Bfg., Käse per St. 6-8 Bfg., Käsematte 2 St. 5-6 Bfg. Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Baar Mr. 0.80-1.00, Hühner per Stüd mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per fb. per fb. 70-72 fg. per fb. Schweinefleisch 80 90 Pfg. Sometne fleisch gesalzen per funb 0.94 fg.. Stalbfleisch per fb. 70-80 500-5.50 m., Zwiebeln per 3t. Mr. 6.00-8.00, Weistraut Stüd 7-10 Pf. pe Stüd, Zentner 6-7 Mr. Aepfel per 3t. 10-25 Mr. Zwetschen be: Bentner 0,00.- 0.00, Nüsse 100 Stud 30-40 Pfg. Milch per Lite 20. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Ub nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten brei Stunden der Marktzeit im Umberziehen fellgeboten werden. 65-70 fa., Dsenfleisch per fb. 72-82 Big., Rindfletsch Werteilung der Gemeind Pfg. Sammelfleisch per Pfd. 50-76 Pfg., Kartoffeln pro 100 Kello chwerer werdenden kom Gießener landwirtschaftlicher Wetterdiens. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Sonntag, den 12. November. Vorwiegend trüb, Regen, Sonne, windig, etwas wärmer. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil: Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg 5orn, belle in Gieken. Wie soll man Lebertran einnehmen? Gewiss haben Sie schon vielfach gehört ober wissen aus eigner Erfahrung, daß Bebertran eins der beften Kräftigungsmittel für den Organismus und Vorbeugungsmittel gegen Krankheit ist. Möglicherweise aber ift Ihnen gewöhnlicher Lebertran widerlich. Scotts BeBertran- Emulsion bagegen ist nicht nur schmackhaft und durchaus leicht verdaulich, sondern befißt auch einen böberen Nährwert und schafft gefunden Appetit. Scotts Emulfion witb bon uns ausschließlich im großen verlauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Mas, fondern nur in berfiegelten Driginalflaschen in Karton mit unserer Schußmarte( Fischer mit großem Dorsch auf dem Süden). Scott& Borone, B. m. b. 6., Frankfurt a. M. Bestandteile: Feinster Medisinal Bebertran 150,0, prima Glycerin 50,0, unterphosphorigfaurer Ralf 4,3, unterphosphorigfaures Natron 2,0, pulb. Tragant 3,0, feinster arab. Gummi pulb. 2,0, bestill. Baffer 129,0, Altohol 11,0. Hiersu aromatische Emulsion mit 8imt, Mandel und Gaultheria Del je 2 Tropfen. alli Da Die bevorstel allen Instanzen bringer Manche wei und Berkehrs gerichtet des Volkes ist die fta zu machen, und stets In diesem wir erwarten in schn Briefmarkensammler. Neue Sendung eingetroffen. Mache Auswahlsendung nach Auswärts. J. Dany, Gießen, Bahnhofftr. 64. faatt Darmst Der Cirkus Giessen, Sonntag, den 2 Vo Nachmittags Jede Vorstellung But der Nachmittag- Vorstellu Wiilitär ohne Charge halbe Es labet ergebenst ein Otto N Der Zir Montag Abend 8 Seifenpulver Jn Grünberg Sonntags- Ver das Allerbeste für die Wäsche FleischVerdingung. Pferdedünger fortlaufend abzugeben. wird von einem jungen, soliden zahlungsfähigen Manne ein Die Vereinigung junge Waterhalbjahr am nächsten möbliertes Zimmern Anfang nehmen. möglichst Parterre u. an der Haupt Die Bereinigung findet straße, sofort zu mieten gesucht mud 7 Uhr nachmittag Offerten mit Preisangabe unte estraße 15; die Maddie Baum" an die Erp. d. Gießene pen. Von 4 bis 5 Uhr fir Am 2. Dezember 1905, Frankfurterstraße 151. Neueste Nachrichten, Gießen erbeten Gang, Ansprache, Vorträgen vormittags 10 Uhr wird im diesseitigen Geschäftszimmer Kaserne der Bedarf an Fleischund Wurstwaren für die Garnison Gießen auf die Zeit vom 1. Januar bis 30. Juni 1906 verdungen. Die Lieferungs= Bedingungen liegen im Geschäftszimmer aus; dieselben können auch gegen Zahlung der Selbstkosten bezogen werden. Schriftliche und versiegelte Angebote sind im Geschäftszimmer spätestens zu dem angegebenen Zeitpunkte mit der Aufschrift: ,, Angebot auf Lieferung von Fleischund Wurstwaren" versehen abzu= geben. Garnison Verwaltung. Städt. Wohnungsnachweis Gießen. Gartenstraße 2, Zimmer Nr. 14 Es find zu vermieten: Mit diesen letzten Worten deutet Professor Kionka auf die Gefahr hin, welche das leberhandnehmen und der Mißbrauch des Bohnenkaffees für unser Volt bedeutet. Die Frage ist nun: wie begegnet man dieser Gefahr am wirksamsten im Interesse der eignen und der allgemeinen Gesundheit? Die Antwort lautet: durch konsequente Einführung eines in jeder Hinsicht vollwertigen Ersatzgetränkes, wie z. B. Kathreiners Malzkaffee, der wegen seiner großen hygienischen Vorzüge und seiner ausgezeichneten Geschmacks. eigenschaften allein in Frage kommt. Er zeichnet sich vor allen andern sogenannten„ Malzkaffees" durch seinen charakteristischen Kaffee- Geschmad aus, den er durch ein patentiertes HerstellungsVerfahren erhält. Das haben Wissenschaft und Praxis in seltener Uebereinstimmung dargetan. Bei der für das ganze Leben so bedeutsamen Wahl des täglichen Getränkes sollte man unbedingt i unmöbl. u. 1 möbliert. Zimmer. und unbeirrt darnach handeln und täglich Kathreiner" trinken aber den echten, der nur in geschlossenen Paketen mit Bild und Unterschrift des Pfarrer Kneipp als Schußmarke verkauft wird. Mit diesem beginne man gleich einen lohnenden Versuch zu machen. - 2 Wohnung von 7 Zimmern 1 6 " " " 13 5 " " " 2 4 " 1 " 4 " 1 Werkstätte. Zu mieten gesucht: 22 Wohnungen von 1-7 3immern. Schöne möbl. Zimmer mit oder ohne Bension zu verm. Gießen, Bismarckstraße 17. Gießen. Strickmaschinen find das beste Erwerbsmittel. Auch auf Teilzahlung. Juftrierter Prachikatalog geg. 30 Pfg. Briefm. B. Kirsch, Döbeln. 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Ralbfleif Katharine Gorr, geb Die direkte Wahl der Abgeordneten, die wir schon so lange Jahre erhofft haben, stößt leider immer noch auf Schwierigkeiten. Offene und heimliche Gegner der Volksrechte haben wiederholt die Regierungsvorschläge auf Besserung des Wahlgeseßes zum Scheitern gebracht. Den stärksten Widerstand erhebt die in babier. 10. Friebris erste Kammer, die es für nötig findet, die vermeintlichen Gefahren einer aus direkten Wahlen hervorgehenden Volkskammer durch Vermehrung der Rechte der Laglöhners Friedrig ersten Kammer zu überwinden. 2 Jahre alt, Tochter abier. Stild 8-9 Big., Entene Der Kampf gegen diese unheilvollen Widerstände kann wirksam nur geführt werden, wenn jeder Volksfreund mit uns einsteht für das direkte, allgemeine und gleiche Wahlrecht, frei von sogenannten Kautelen, die meistens nur der Abneigung gegen das freie Wahlrecht und dem MißBodenmarkt toßeten But trauen gegen das Volk entspringen. Eine gerechte Wahlkreiseinteilung lediglich nach den Rücksichten des örtlichen Zusammenhangs und der Bevölkerungsziffer 32 Big, Lauben per Bar die Ansprüche der ersten Kammer auf Verstärkung ihrer Rechte sind entschieden zurückzuweisen. fematte& St. 5-6 1.00-1.60, Баблет, ре -2.20, Gänse per Bfb. muß neben dem allgemeinen und direkten auch das gleiche Wahlrecht zur Wahrheit machen. Den Rechten der Volkskammer darf nichts vergeben werden; Neben dem Wahlgesetz wird ernste Arbeit erfordern die Gesetzgebung über die Gemeindesteuern. Bessere Regelung der Kreisumlagen, gerechte eg, inbfle Verteilung der Gemeindeabgaben nach der Steuerkraft, nach Einkommen und Vermögen, mit Beachtung der besonderen Vorteile, die der Steuerpflichtige von abfeld. Gdmeine der Entwickelung der Gemeinde hat, sollen nach Möglichkeit die Schwachen entlasten und den durch das unaushaltsame Anwachsen der Gemeindeaufgaben immer Partoffeln pro 100 Kilo schwerer werdenden kommunalen Steuerdruck erträglicher gestalten. albfleisch per Bfb. 70-80 00-8.00, Beistraut Stud epfel per 3t. 10-25 M Die bevorstehende Verwaltungsgesetzgebung soll uns ein geordnetes und vereinfachtes Verfahren und den Ausbau der kommunalen Selbstverwaltung in 100 Stud 30-40 Big allen Instanzen bringen. teit ben 8 Uhr morgens Bochenmarktverkehrs dürfen Manche weiteren Aufgaben werden an den nächsten Landtag herantreten. Hierbei sind alle auf Hebung der Landwirtschaft, der Industrie, des Handels , und während der erfie und Verkehrs gerichteten Bestrebungen zu fördern ohne kleinliche Bedenken, aber mit weiser Schonung der Steuerkraft des Landes. Zu allen Arbeiten im Dienste des Volkes ist die starke und freiheitliche Gesinnung mitzubringen, die auf verſtändige Vorschläge von Land und Regierung hört, ohne sich von dieser abhängig zu machen, und stets gewissenhaft beslissen ist, die Rechte und Interessen des Volkes zu wahren und zu stärken. er Betterdienst. Heffer für Sonntag In diesem Sinne war seither die kleine aber wackere Schar unserer Parteigenossen im Landtage zu unserer dankbaren vollen Zufriedenheit bemüht, und trüb, Regen, Son, wir erwarten in schwerer Zeit, die für die Volksvertretung ganze Männer erfordert, daß unser Ruf befolgt werde: etterfarte.) it und den Inferatenteil: It: Georg forn, belle Lebertran 1? vielfach gehört Lebertran eins der ganismus und Bor Möglicherweise aber an widerlich. Emulsion und durchaus E auch einen nden Appetit. lich im großen verlauft, bern nur in berfiegelten marte Bilder mit großem m. b. S., Frankfurt a. M. an 150,0, prima Glycerin phosphorigfaures Natron Bummi pulo. 2,0, bestill Life Emulfion mit 8imt, riefmarkensammle Zeue Sendung eingetroffen Se Auswahlsendung Auswärts. J. Dany, Gießn Bahnhofftr. 64. Grünbe bon einem jungen, fo ungsfähigen Manne Matt. Wählt freisinnige Männer, wahrhaft liberal, mit starker Liebe zum Volke und starkem Pflichtgefühl für seine Freiheit und Wohlfahrt! Darmstadt, 2. November 1905. Der Landesausschuss der freisinnigen Partei in Hessen. Cirkus Otto Mark. Giessen, Oswaldsgarten. Sonntag, den 12. November finden 2 Vorstellungen Nachmittags 4 Uhr und abends 8 Uhr. Jede Vorstellung hochinteressantes Programm. Zu der Nachmittag- Vorstellung zahlen Kinder unter 10 Jahren und Militär ohne Charge halbe Preise.- Abend- Vorstellung volle Preise Es labet ergebenst ein Otto Mark, Direktor u. Eigentümer. Der Zirkus ift gut geheizt. Montag Abend 8 Uhr, Grosse Vorstellung. Sonntags- Verein für Mädchen. Die Vereinigung junger Mädchen am Sonntag soll für das Binterhalbjahr am nächsten Sonntag, den 12. November wieder J. A.: Gallus, Justizrat. Bekanntmachung. Für die Höhere und Erweiterte Mädchenschule zu Gießen wird auf 1. Januar 1906 eine Lehrerin gesucht, welche die Prüfung für Höhere Mädchenschulen bestanden hat und vorzugsweise im Deutschen und Französischen unterrichten soll. Bevorzugt werden solche Bewerberinnen, welche ihre Fertigkeit in der französischen Sprache durch Aufenthalt in Frankreich vervollkommnet haben. Bei endgültiger Anstellung beträgt das pensionsfähige Anfangsgehalt 1600 Mt. und steigt von drei zu drei Jahren bis zum Höchstbetrag von 2700 Mt. Bekanntmachung. Montag, den 13. November, vorm. 11 Uhr wird im Bürgermeistereigebäude, Zimmer Nr. 15, der bisher dem Herrn Kanzleirat Demuth gehörige Garten auf dem Hamm, Flur 38 Nr. 82= 867 qm auf die Dauer von 6 Jahren meistbietend verpachtet. Bewerberinnen wollen ihre Meldungen mit Lebens- die lauf, Gesundheitszeugnis und sonstigen Zeugnisabschriften den bis spätestens 1. Dezember an die unterzeichnete Stelle einreichen. Gießen, den 10. November 1905. Für das Kuratorium: Mecum, Oberbürgermeister. Die Vereinigung findet statt an jedem Sonntag zwischen Am Sonntag dem 12. November, findet im neuen Vereinshaus der bliertes Zimmer ihren Anfang nehmen. fort zu chft Parterre u. an der Hau eben. ten mit Preisangabe un iestraße 15; die Mädchen können zu jeder Zeit fommen und efte Nachrichten, Gießenden Sesang, Ansprache, Vorträgen. Schön möbl. Zimm borhanden. m" an die Erp. d. Gießen ju bermieten. Licherstraße 7, M. tadt- Cheat Giessen. Hermann Steingo onntag, den 12. Novem 5. Sonntag Abonnements Borstellung. vität! Celephon Bon 4 bis 5 Uhr findet gemeinsame Unterhaltung statt mit Gute, unterhaltende Bücher und Spiele sind in großer Zahl Eröffnungsfeier IMS Stadtmission Löberstraße 14 zu Gieken ein Dank- und Gesangfest statt. Beginn nachmittags 2 Uhr und abends 8 Uhr. Feftredner an Sonntag, den 12. November d. J., nachmittags 4 Uhr. Pfarrer Beller- Arnsburg. Eintritt frei für jedermann. Wir laden die Mädchen zu zahlreicher Beteiligung ein und bitten Eltern, Herrschaften und Geschäftsinhaber, ihre Mädchen auf ben Sonntagsverein hinweisen und ihnen die Teilnahme gestatten zu Gießen, den 8. November 1905. bollen. Für den Vorstand: Dr. Naumann, Kirchenrat. Vergebung von StraßenbauArbeiten. Die zur Herstellung von Loos 1 zur Erbauung Noviner Kreisstraße von Garbenteich nach Lich er forderlich werdenden Arbeiten und Lieferungen und zwar: Erdarbeiten beranschlagt zu rund 4500,00 Mr. Kanalarbeiten Chauffierarbeiten Geheimni Car Reimann. In Ecene gef " " " " " 〃 200,00 15000,00 want von 6 Hausleiter Hollen im Wege schriftlichen Angebots am n bem Berfaffer M. RinoDienstag, den 28. Nov. 1. J., vormittags 10 Uhr| Schauspielhaus Franfurt Am Amtszimmer des Unterzeichneten( Landgraf Philipp-| ter Mitwirtung ber Rapelle zur Einsicht offen liegen, vergeben werden. 3m 1. Benatt: Blag 3) wo auch Pläne, Voranschlag und Bedingungen Siefigen Infanterie- Regiment Balleteinlage a Gießen, den 8. November 1905. Do Thompson's Seifenpulver Marke Schwan ist das beste, sparsamste, im Gebrauch billigste Waschmittel. Zu haben in allen besseren Geschäften. Für ein Baugeschäft in Giessen energischer Gießen, den 7. November 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird Wolkengasse von heute an bis auf Weiteres für Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 10. November 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Christ bescherung der Kleinkinder- Bewahr- Anstalt. Weihnachten naht heran, das Fest der Liebe und der Freude, das Fest der Kinder. Schon am 3. Advent, Sonntag, den 17. Dezember d. J., soll diesmal die Christbescherung für die Kinder unserer Anstalt stattfinden. Wir haben für 240 Kinder den Weihnachtstisch mit Gaben zu decken. Um dies aus. führen zu können, wenden wir uns wieder an die Liebe und den wohlwollenden Sinn der Freunde unserer Anstalt und ihrer Kinder. Wir bitten uns Gaben an Kleidungsstücken, Stoffen und dergl. zuwenden zu wollen, besonders aber auch Geldgaben, die uns die gleichmäßigste Bescherung für unsere Kleinen ermöglichen. Eine Lifte zur Erhebung von Beiträgen wird nicht herumgegeben. Bielmehr bitten wir, die uns zugedachten Gaben recht bald an eine der nachbenannten Vorstandsdamen gelangen zu lassen: Frau Professor Drews, Seltersweg 87; Frau Rechtsanwalt Grünewald, Liebigstraße 21; Frau Johanna Haas, Oftanlage 31; Frau Rechnungsrat Kalbfleisch, Ludwigstraße 7; Frau Professor Leist, Moltkestraße 32; Frau Kirchenrat Naumann, Südanlage 8; Frau Luise Ottens, Bismardstraße 11; Frau Lina Schmall, Oftanlage 36; Frau August Schwan, Seltersweg 64. Auch die Sch western unserer Anstalt sind bereit Gaben anzunehmen, man wolle freundlichst beachten, gesucht. daß dies die Kleinkinderschul- Schwestern sind, wohnend Diezstraße 15. Gießen, den 11. November 1905. Dr. Naumann. wird ein tüchtiger Verwalter alsbal Derselbe muß im Fuhrwerk und Landwirtschaft umsichtig bewandert sein. Offerten mit Lohnansprüchen und Der Vorstand der Kleinkinder- Bewahranstalt. Valse amoureurer Großh. Kreisbauinspektor des Kreises und erfahren, sowie in schriftlichen Arbeiten durchaus geführt von der Balletmeift Lina Olbint Gießen. Diehm. Zeugnissen an die Expedition d. Blattes erbeten. 5000000000000000000 ₫ 0000000000000000000000000 Warten Sie! mit Ihrem Einkauf. Das Kaufhaus L. Gerolstein& Co. am Kreuzplatz GIESSEN wird am Seltersweg 2 Dienstag Abend eröffnet und bietet Ihnen augenscheinliche Vorteile. Am Eröffnungsabend sensationelle Eröffnungsdekoration sowie Gratisverteilung von Geschenken an jedermann. Geschäftsprinzip: Beste Qualitäten. 00000000000000 Billigste Preise. 00000000 Nr. 206 Jajertionspreid Die e beffen, ble Streife Weglar u Reflamen ble Redaktion u Haupterpebitic Berniprecha 27 für Oberh Enthält alle amt Preulsifches Ja Nad den übereinsti des Landtages ist zu neues Jagdberpachtung unterm 4. Juli die fö publiziert worden ist. Wenn auch das neu und manche Anträge n dasselbe doch zweifello ein Fortschritt gegen nächst den Geltungsb so umfaßt derfelbe d Monarchie mit Ausna Seffen- Nassau, sowie zollernschen Lande. Zustand. Die erheblichste stand besteht haupt instanz gefchaffer lichkeit durchgefi Eigentümer der Gr bezirkes zwangswei genossenschaft zu bi Rechte und Verbin Regierungsvorlage schaft durch eine ei folgen. Dies sollte speziell in der Rhei lang den rheinischen Rheinproving nicht d meindevorsteher Jagdborsteher im Sin Tegen. In den Bezirker meindevorsteher, verpo Bürgermeister, sondern In§ 2 wird bestin gemeinsam ihre Bezir pachten wollen, hierül migung des Kreisfönnen. Friedrich- Flamm- Briketts FRIEDRICH W Durch Vera ihr politisches Wahlre Am 15. No des Herrn Bei der Ums Bürger sind das angenebmste, sauberste und billigste Brennmaterial tür alle Feuerungen. Nach Fertigstellung unserer Neuanlagen liefern wir ein Brikett von allererster Qualität, welches geruchlos und ohne zu schlacken verbrennt. Unser Brikett zeichnet sich und seine ausserordentliche Heizkraft, weshalb man dasselbe als vollkommenen Ersatz vorteilhaft aus durch seine für Steinkohlen im Küchenherd wie in allen anderen Feuerungen Langflammigkeit als alleiniges Brennmaterial ohne jede Beimischung von Hausbrand- oder Nusskohlen verfeuern kann. Bei Centralheizungen empfiehlt sich eine Mischung von zwei Dritteilen Koks mit einem Dritteil Briketts, wodurch eine gleichmässige Hitze und sparsamer Verbrauch herbeigeführt und das Zusammenbacken des Kok's verhindert wird. Die Briketts sind in den meisten hiesigen Kohlenhandlungen zu haben und verlange man stets und ausdrücklich die Marke Friedrich. frei ins Haus Braunkohlengrube und Brikettfabrik Friedrich bei Hungen. Preise der hiesigen Verkaufsstellen: 88 Pfg. pro Ctr. bei Entnahme von 30 Ctr. und mehr 93 Pfg. 22 " 1,00 Mk. " 22 von 10-29 Ctr. von 1-9 Ctr. 33 geliefert. Wir wissen, Berufszweigen des Erw werbe, Handel und immen. Für die Re urier Kandidat jederzeit De