Freilich gib reier dabon e des Netzes Setde einge etwa 6 Milli die Wände akgein. zu anderen eine Löfung rmlos wie entisch fann oje Folgen tgeist follte Wasserhelle rivechjelung. men, in dem iatgeist er rzt gerettet in einem der Mund Kind keine hatte eine r, den es daß man hbar lassen ehmen soll. ם ם 1 ilo Rinds ne Würfel 00 Gramm in gewiege enes Neuind wenig ser Masse eischbrühe, Die Knödel Brühe, läßt geschnitten Man macht en Pfeffer, Jadte Sar dann das en und be engerollten der Mixed Schwester Geschenk Geburts ſtreitenden och einfach er überall auf einem doch die id: ,, Ob Jen Wort oh, nenne ine Kar antaten. ant. Don 5-8 Uhr 45 Pig ingen nik, Abt.f. kmeister. se = 0 tete S- 148,000 Artikel Verweisungen xikon je 10 Mark chhandlung. zig und Wien. Nr. 160. Jufertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz OberBeffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Rebattion u. Haupterpebition: teßen, Seltersweg 88. Fernsprechanschluk Nr. 362. Dienstag, den 11. Juli 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 30 Pfa., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Nenelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. franzöfifch- deutfche Verftändigung. Die schriftlichen Vereinbarungen über die MarokkoAngelegenheit zwischen der französischen und der deutschen Regierung wurden Montag nachmittag vom Ministerpräsident Rouvier in der französischen Kammer bekanntgegeben und zu gleicher Zeit in Berlin amtlich veröffentlicht. Es liegen drei Schriftstücke vor, die folgenden Wortlaut haben: Das Schreiben des französischen Ministerpräsidenten Rouvier an den deutschen Botschafter Radolin. Herr Botschafter! Die Regierung der Republik ist durch die Besprechungen, die zwischen den Vertretern der beiden Länder sowohl in Paris wie in Berlin stattgefunden haben, zu der Ueberzeugung gelangt, daß die kaiserliche Regierung auf der von dem Sultan ven Marokko vorgeschlagenen Sonferenz feine Ziele verfolgen wird, welche die berechtigten Interessen Frankreichs in diesem Lande in Frage stellen oder im Widerspruche stehen mit den Rechten Frankreichs, die sich aus seinen Verträgen( oder Arrangements) ergeben und sich im Einklange mit folgenden Grundsäßen befinden: Souveränität und Unabhängigkeit des Sultans; Integrität seines Reiches; wirtschaftliche Freiheit ohne jede Ungleichheit; Müßlichkeit von polizeilichen und finanziellen Reformen, deren Einführung für kurze Zeit auf Grund internationaler Vereinbarung geregelt werden soll; Anerfennung der Lage, die für Frankreich in Marokko geschaffen wird durch die langausgedehnte Grenzberührung zwischen Algerien und dem Scherifischen Reiche, durch die sich hieraus für die beiden Nachbarländer ergebenden eigenartigen Beziehungen sowie durch das hieraus für Frankreich folgende besondere Interesse daran, daß im Scherifischen Reiche Ordnung herrsche. Infolgedessen läßt die Regierung der Republik ihre ursprünglichen Einwendungen gegen die Konferenz fallen und nimmt die Einladung an. Rouvier." Antwort des Fürsten Radolin an Ministerpräsident Rouvier. „ Herr Ministerpräsident! Da die Regierung der Republik die von dem Sultan von Marokko vorgeschlagene Konferenz annimmt, hat die Kaiserliche Regierung mich beauftragt, Ihnen ihre mündlichen Erklärungen zu bestätigen, monach sie auf der Konferenz feine Ziele verfolgen wird, welche die berechtigten Interessen Frankreichs in diesem Lande in Frage stellen oder im Widerspruche stehen mit den Rechten Frankreichs, die sich aus seinen Verträgen( oder Artangements) ergeben und sich im Einklange mit folgenden Grundsätzen befinden:( folgt der gleichlautende Tert wie im französischen Schreiben). Rodolin Gemeinsame Erklärung des Botschafters Radolin und des Ministerpräsidenten Rouvier. ,, Die Deutsche Regierung und die Regierung der Republik kommen überein: 1. gleichzeitig ihre zurzeit in Fez befindlichen Gesandtschaften nach Tanger zurückzuberufen, sobald die Konferenz zusammengetreten sein wird; 2. dem Sultan von Marokko gemeinschaftlich durch ihre Vertreter Ratschläge erteilen zu lassen zur Feststellung des von ihm der Konferenz vorzuschlagenden Programms auf den Grundlagen, wie sie in den unter dem 8. Juli 1905 zwischen dem Deutschen Botschafter in Paris und dem Ministerpräsidenten und Minister der auswärtigen Angelegenheiten ausgetauschten Schreiben angegeben sind. Rouvier. Fürst von Radolin. Alle drei Schreiben sind vom 8. Juli 1905 datiert. Das Ende des Marokko- Zwiftes. ( Eig. Bericht.) Paris, 10. Juli. Der Zwischenfall Jaurès ist vorübergegangen, ohne hier die Stimmung weiterer Kreise zu beeinflussen. Wer sollte auch ein tieferes Interesse daran nehmen, ob der sozialistische Deputierte in Berlin eine deutsche Rede spricht, oder ob er sie in den deutschen sozialdemokratischen Zeitungen gedruckt bor die Augen der Leser führen läßt! Auch die politischen Gegner des Herrn Jaurès sind von Herzen froh, daß seine Friedenspolitik in der Marokkofrage zur Politik Frankreichs gemacht worden ist, daß man sich noch beizeiten aufgerafft hat, Herrn Delcassé mit seiner Kurzsichtigkeit, Gewissenlosigfeit und Abenteuerlust vor die Türe zu setzen. Nachdem dies geschehen war, konnte es keinem Zweifel unterliegen, daß Herr Roubier Herrn Delcassé die Politik Delcassés nachwarf, und daß er sich darein schickte, mit guter Miene die von dem fortgejagten Minister begangenen Fehler auszugleichen. Einiges Sprödetun und Zögern, einiges Verhandeln, einiges Hin- und Widerreden gehörten zu den unentbehrlichsten Erfordernissen des diplomatischen Gewerbes. Doch im vorhinein stand fest, daß Deutschland von seinen gerechten Anforderungen feinen Deut nachgeben, daß Frankreich die Einladung des Sultans von Maroffo zur internationalen Konferenz annehmen werde. Jetzt ist das Vorspiel beendet, der abschließende Notenaustausch hat stattgefunden, und man fieht, daß die Marokkokonferenz in ihren Beratungen und Entschließungen nicht durch vorgängige Abmachungen behindert sein wird. In der Schlußerklärung, in der Frankreich die Einladung zur Marokkokonferenz annimmt, ist nichts von Frankreichs Ansprüchen gesagt; wohl aber sind darin die drei Brundsätze billigend erwähnt, die Deutschland aufgestellt und anerkannt wissen wollte, nämlich die Souveränität des Sul, tans, die 11nabbänaiafeit Marokkos und die offene Tür" Der Eselsmüller und die Falschmünzer. Frau war unter dem Zuge. Sie war es, welche so 23) Von Gustav Rohleder, Grünberg i. H. Alle Rechte vorbehalten. ( Nachdruck verboten.) Nun meinetwegen", sprach der Eselsmüller, doch erzählt," " Eselsmüller, versprecht mir erst ein Dugend Krüge, mit dieser Sorte gefüllt, Ihr wißt ich verrate Euch nicht," erwiderte Stuhlmann. " " Sollt sie haben Stuhlmann, am verraten liegt mir nichts mehr," erwiderte der Müller. Doch jetzt leg los, alter Seebär," sprach er lachend weiter. ,, Also meine Amerikareise wollt ihr wissen und was drum und dran hing. Ich sagte Euch schon, Euer Vater gab mir Reisegeld übergenug. Der Weg nach dem bafen in Bremen war von der Eselsmühle aus sehr weit. Unterwegs begegneten mir Reisegefährten, die selben rieten mir, erst noch Mühlen zu besuchen. Zur Mitfahrt nach Amerika fönne ich erst nach Wochen angenommen werden. Ich glaubte den Mühlenknappen und bereiste Westfalen, das Ravensbergische und andere Gegenden. Endlich komme ich fast ohne Barschaft in - sehr geweint hatte. Der Abschted aus der Heimat tat ihr zu wehe. Wir gingen, als ich den Zug erreicht, eine Weile zusammen; es waren noch mehr junge Leute, welche sich zu uns gesellten. Ich will es furz machen. Als nach acht Tagen die Reisegesellschaft aufs Schiff ging, war ich auch dabei. Nicht als Passagter, sondern als Schiffsarbeiter. Das weinende Mädchen hatte es mir angetan. Ich wollte um jeden Preis mit, aber Geld hatte ich nicht mehr zur leberfahrt, auch meine Bapiere genügten zur Auswanderung nicht. Der Kapitän nahm mich erst nach langem vergeblichen Bitten als Arbeiter auf seinem Schiff mit. Was ich als solcher gelitten, doch darüber erlaßt mir die ganze Beschreibung. Das Schiff war ein elender, alter Bau. Wir haben länger als 6 Monate gebraucht, um nach Baltimore zu kommen. Der Doktor- Sohn schwenfte zwar seinen Federhut als wir Baltimore erblickten und sank mit seiner kräftigen Stimme: - „ Und als wir kamen nach Baltimor, Da hoben wir das Haupt empor Und riefen laut Viktoria, ohne zeitliche Beschränkung. Wenn der offiziöse Pariser Temps" jetzt sagt, daß hierüber Frankreich und Deutschland stets einig gewesen, so will er damit wohl zum fräftigsten Ausdruck bringen, Herr Delcassé und seine Politik seien mit bölliger Vergessenheit bedeckt. In Deutschland kann man Pamit wohl zufrieden sein. Nunmehr wird mit mäßiger Eile he internationale Maroffokonferenz zusammentreten, mit mäßiger Eile wird sie ihre Verhandlungen führen, ohne Zwischenfälle, wenn auch nicht ohne Schwierigkeiten. Der Krieg in Oftafien. Während in der Mandschurei die Operationen anscheinen zum Stillstand gekommen sind, gehen die Japaner an anderer Stelle mit Energie vor und scheinen die Besitzergreifung der Insel Sachalin mit allem Nachdruck betreiben zu wollen. Das ist um so eher verständlich, als die japanische Flotte in ihrer Herrschaft zur See von feinem ernsthaften Gegner bedroht wird und deshalb ihre Kraft anderweitigen Unternehmungen zuwenden kann. Die Einnahme des Hafenplates Korsakow war die Einleitung zu der Offupation. Am Südende der Insel Sachalin wurde ein nach Osten gehendes japanisches Geschwader gesichtet. Es bestand aus dem Küstenpanzerschiffe„ Fuso", dem Linienschiff Tichinjen", einem Kreuzer vom Typ des wate", sechs Kreuzern zweiter Klasse, vier Sanonenbooten, 36 Torpedobooten und zehn Transportschiffen mit Landungstruppen. Zwei Torpedoboote kreuzen westlich der La PerouseStraße. Die Abtretung der Insel dürfte bei den Friedensverhandlungen jedenfalls eine Rolle spielen. Der in Newyork weilende iabanische Finanzagent Baron Kaneko besuchte den Bräsidenten Roosevelt in Oysterbay, um die Kriegskostenfrage zu besprechen. Er sprach die Erwartung aus, Japan werde Port Arthur behalten, das ihm genug gekostet habe. In Petersburg versammelten sich die Großfürsten, um über das Marimum dessen, was die russischen Friedensbevoll. mächtigten zugestehen dürfen. sich schlüssig zu machen. Man will in leitenden russischen Kreisen die Hauptumrisse der ja. panischen Forderungen kennen. Dem Vernehmen nach steht Rußland einem von seiten der chinesisch en Regierung geäußerten Wunsche um eine Vertretung auf der bevorstehenden Friedenskonferenz wohlwollend gegenüber, während Japan einen ablehnenden Standpunkt einnimmit. Präsident Roosevelt übermittelte das Ersuchen Chinas den beiden kriegführenden Mächten; es ist aber nicht bekannt, ob eine Antwort erteilt worden ist. Steuermannes gelang es mir, frei zu kommen und mit an Land gehen zu dürfen. Dem Kapitän war ich eine billige Abeitskraft, er hätte mich nicht freigegeben, wenn nicht der Steuermann sich meiner angenommen hätte. Nun ging es weiter in das betretene neue Land hinein. Blockhäuser sollten vorerst errichtet werden. Ich ging natürlich als Knecht mit dem Vater meines geliebten Mädchens. Lohn nahm ich keinen, nur in ihrer Nähe wollte ich sein. Nach langer Wandernng fanden wir einen Platz, Es hieß aber jetzt gedenselben fauften wir billig. arbeitet. Meine Hände waren Arbeit gewohnt, doch diese nicht, sie waren voller Riffe. Doch es tat nichts, ich arbeitete ja für mein herziges Mädchen die teure Elisabeth( Lisbet wurde sie gerufen)! Auf der Reise hatten wir Pferde mit Wagen, einige Kühe und die nötigsten Geräte und Saatfrucht angekauft. Der Kauf hatte fast alles Geld der Eltern meiner Elisabeth verschlungen. Doch was tat es, wir brauchten jetzt auch keins mehr. Das Nötigste bis wir geerntet hatten, besaßen wir ja. Mein weniges was ich noch hatte, gab ich als Notpfennig auch noch hin. Kaum hatten wir soviel ausgerodet und urbar gemacht, als etwa zu unserem Unterhalt nötig war, die Blockhütte stand schon in groß Format, da brach ich im Felde, wahrscheinlich aus ueberanstrengung, zu sammen. Wie lange ich gelegen, ich weiß es nicht. In der Nähe wohnende Indianer, welche mit den Ansiedlern in Frieden lebten, fanden mich, trugen mich zur Blockhütte und übernahmen es, aus Kräutern einen Saft zu bereiten, welcher mir wohl tat. Jetzt sind wir in Amerika usw." Doch die allermeisten hatten keine Lust zum Singen. und ganz Amerika verflucht. Nur das arme Kind, mein lieb' Mädchen tat mir leid. Es litt entfeßlich an Heimweh. Ich fonnte sie nur Augenblicke ſehen, doch diese deuchten mir Stunden zu sein. Der Kapitän war ein Tyrann, das Wort Erbarmen fannte er nicht. Fast ein Tag varging, ohne daß ich blutig geschlagen wurde. Dazu die elende Kost; stinkendes Fleisch, Zwieback voll Würmer, faules Wasser, doch was soll ich das alles herzählen, furz ein Hundeleben war es. Meine Riesenha tenir au statten, die fast übermenschliche und ihre Eltern meine Liebe. Sobald ich ganz genesen, Arbeit zu verrichten. Endlich schlug die Erlösungsstunde. Wir tamen an das Land. Dank der Hilfe des ersten die Gegend von Bremen. Ein Trupp Menschen, manche wie Backesel beladen, gehen vor mir her auf Bremen los. Oft war es mir, als höre ich ein leises Schluchzen, Ich selbst habe das Schiff, den Kapitän, die Matrosen doch ich konnte mich auch getäuscht haben. Aber immer mehr hörte ich diese Töne. Etwas schneller gehend erreichte ich die Geſellſchaft. Mein Erstaunen war groß, als ich Leute hier aus dieser Gegend darunter fand. Besonders zog mich der Sohn eines Arztes aus dem naben Sburg an. Derselbe hatte manchen Studentenstreich gemacht, dann war er Landwirt geworden und hatte eine liebe, schöne Müllerstochter aus der Grafschaft S.... fels geheiratet. Auch nachdem hm ein Söhnlein geboren, fonnte er seine losen Streiche nicht laffen. So sandte ihn sein Vater zur gründlichen func, wie er gesagt haben soll, hinüber. Auch meine Ich lag lange an einem Nervenfieber schwer frant. Auf meinem Mooslager wurde ich Tag und Nacht von Elisabeth gepflegt. In meinen Fieberphantasten war nur sie mein ein und alles. Da erst erfuhr sie ( Fortsetzung folgt.) Politische Rundschau. Deutsches Reich. Zu der Fleischteuerung verlautet, daß in der Ministerialfonferenz in Rattowitz beschlossen wurde, die Petition der Städte, das erhöhte russische Schweine- Kontingent schon jetzt zuzulassen, beim Minister zu befürworten. * Der in der Fertigstelluna begriffene Reichshaushaltsplan für 1906 wird eine Erhöhung der Zolleinnahme gemäß den Wirkungen der neuen Handelsverträge aufweisen. Bestimmte Säße stehen noch nicht fest, doch soll ein Teil für die geplante Witwen- und Waisenversicherung verwandt werden. Andererseits sind Ausgabevermehrungen zu erwarten, so daß eine Reform des Reichsfinanzwesens als notwendige Forderung bestehen bleiben wird. * In Berlin fand eine große sozialdemokratische Versamm lung anläßlich des Redeverbets für den französischen Sozialistenführer Jaurès durch den Reichskanzler statt. Abgeordneter Fischer wandte sich gegen das Verbot. An Jaurès wurde ein Telegramm gesandt, in dem die deutsche Sozialdemokratie dem Standpunkte Jaurès' in den internationalen Dingen ihren Beifall ausspricht. Jaurès hatte ebenfalls eine Depesche geschickt, in der er die Solidarität des Soziaiismus der verschiedenen Länder betont. * An der Westküste Schleswig- Holsteins hat man, namentlich in Süder- Dithmarschen, in den letzten 50 Jahren allmählich 8600 Hektar neues Land durch Zurückdrängung der Nordsee gewonnen. Die auf diese Weise gewonnenen Ländereien, welche die Namen Kaiser Wilhelm- Koog, Kaiserin Auguste Viktoria- Koog und Friedrichs- Koog führen, beherbergen schon über 2500 Menschen. Auch an den Ufern der Inseln sucht man Neuland zu gewinnen und vor allem die noch nicht durch Deiche geschüßten kleinen Halligen durch Ufer- und Wehrbauten vor den Angriffen der See zu sichern. An der Mündung der Eider ist eine neue Insel entstanden, die sich stetig vergrößert und heute schon mehrere 100 Hektar umfaßt; sie wird einstweilen Jakobsplate" benannt. * Anläßlich der Unabhängigkeitsfeier werden sich Schiffe der deutschen Flotte nach Belgien begeben. Das Linienschiff ,, Kaiser Karl der Große" und der Kreuzer Meteor" haben Order nach Antwerpen erhalten, um die Teilnahme Deutschlands an dem patriotischen Feste Belgiens zu befunden. Die Entsendung ist der Initiative des Kaisers entsprungen, der nach belgischen Blättern auch einen persönlichen Besuch bei König Leopold beabsichtigen soll. Von diesem Besuch ist aber an offizieller deutscher Stelle noch nichts bekannt. Rufsland. ** Bon den rumänischen Behörden ist der Panzer, PotemFin" an die russische Schwarze Meer- Flotte ausgeliefert, die bor Constanza erschienen war. Das Schiff muß indessen erst repariert werden, da es ganz seeuntüchtig sein soll. Die Matrosen des Potemkin" beabsichtigen, nach Bremen zu reisen und von dort mit einem Schiffe des Norddeutschen Lloyd nach Argentinien auszuwandern. Das neutrale Torpedoboot 267 hat sich den russischen Schiffen ergeben. Im übrigen terden fortgesetzt Meuter- Szenen im russischen Heere gemeldet. So ist es in Warschau zu einem förmlichen Kampfe zwischen Kosaken und dem Libauer Garderegiment gekommen, das sich weigerte, nach der Mandschurei abzugehen, wobei zweihundert Kosaken getötet sein sollen. 零 水 Türkei. Zur Regelung der Verhältnisse auf Kreta sind von Italien und Rußland Vorschläge gemacht worden. Die Angliederung Kretas wird darin zwar abgelehnt, jedoch sollen den Aufständischen gewisse Zugeständnisse gewährt werden. Man will zunächst vermeiden, daß die Insel der Schauplak bewaffneter Zusammenstöße der Soldaten mit den Kretensern werde. England und Frankreich zeigen sich den russischitalienischen Vorschlägen günstig. Balkan- Staaten. ** Die Proklamation Bulgariens zum Königreich soll nahe bevorstehen. Man will wissen, daß am 2. August d. die Proklamation vor sich gehen soll. Von anderer Seite wird der Termin nicht so bald erwartet, jedoch sollen ernsthafte Hinderungsgründe für den schon lange gehegten Plan nicht existieren. Afrika. ** An dem vor einigen Tagen in Pretoria eröffneten Kongreß der Burenpartei ,, Het Volk" nahmen über 200 Delegierte teil. Die neue Verfassung für die Transvaalund Orangefluß- Kolonie wurde von allen Rednern heftig angegriffen. Besonders General Botha sprach sich entschieden gegen die Politik der Herren Chamberlain und Milner aus. Die Frage, ob die Buren sich unter der jetzigen Verfassung an der Regierung beteiligen sollen, blieb vorläufig offen. Auftralien. * Die in voriger Woche ausgebrochene Meuterei auf dem kanadischen Regierungsfreuzer" Canada" ist dadurch beigelegt worden, daß die Behörden den unzufriedenen Mannschaften erlaubten, das Schiff zu verlassen, und neue dafür einstellten. Der Kreuzer ist nach Sydney( Neuschottland) in See gegangen. Hof und Gesellschaft. Der Kaiser wohnte am Sonntag der vom Stettiner Jachtklub veranstalteten Segelregatta vor Swinemünde bei, bei der die Jacht„ Betty VI" den Ehrenpreis des Kaisers erhielt. Dann fuhr der Kaiser auf der Hohenzollern" auf die Reede von Saßnit. Die Jacht Iduna" mit der Kaiserin, der Prinzessin Viktoria Luise und den Prinzen Oskar und Joachim an Bord, ist von Glücksburg nach Swendborg in See gegangen. Der deutsche Kronprinz traf mit seiner Gemahlin in Kiel ein, von wo das kronprinzliche Paar im Automobil in Hammelmark einen Besuch abstattete. Dann wurde an Bord der Jacht„ Meteor" die Fahrt auf der Ostsee angetreten. Zu dem Hochzeitsgeschenk der mittleren imd kleineren Städte Preußens für das Kronprinzenpaar find von 453 Städten 23 188 Mark beigesteuert. Nicht verausgabt sind 210 Mart 60 Pfg., die dem deutschen Flotten, berein überwiesen wurden. Deer und flotte. Neue Felduniform für die deutsche Armee. Die beim Grenadier- Regiment Nr. 3 in Königsberg und beim Infanterie- Regiment Nr. 145 in Metz seit einiger Zeit erprobte neue Feldunform hat sich gut bewährt. Da die Uniform in grauer Grundfarbe gehalten ist, die Aufschläge, Kragen und Ritzen in ihrer alten Farbe sich aber nur auf kurze Entfernungen abheben, ist es bei den Felddienstübungen nicht leicht, auf weite Entfernungen die Anwesenheit von Truppen festzustellen. Auch daß der Kragen um einen halben Bentimeter niedriger ist, als die gewöhnlichen, hat in der Hizze große Vorteile gezeitigt. Der Rock ist in der Taille weiter gearbeitet als der alte und kann durch eine innen angebrachte Schnürvorrichtung nach Bedarf enger oder weiter gemacht werden. In den Bekleidungsämtern ist man auf Grund dieser Ergebnisse dabei, derartige Uniformen in Masse anzufertigen.. Soziales Leben. Die Aussperrung in Essen. Der Verband der Bauunternehmer hat beschlossen, den Oberbürgermeister Zweigert wegen Beleidigung und Nötigung strafrechtlich verfolgen zu lassen. Zweigert hatte die Arbeitgeber öffentlich als schnöde Kontraftbrecher" bezeichnet und angekündigt, er werde aus der Essener Stadtkasse 20 000 Mart für die Ausgesperrten bewilligen lassen und die Unternehmer, welche für die Stadt Essen arbeiten, schadensersatzpflichtig machen, Nab und Fern. † Selbstmord eines Marine- Offiziers. Der Kommandant des deutschen Torpedobootes ,, S 124", das fürzlich mit dem Linienschiffe Wörth" zusammenstieß und dabei arg beschädigt wurde, Oberleutnant 3. E. Nirrnheim, hat sich jetzt durch Erschießen das Leben genommen. Oberleutnant Nirrnheim war ein sehr tüchtiger Seeoffizier, dem man eine bedeutende Karriere zutraute. † Vom Eisenbahnzuge geköpft. Auf einem zwischen Steele und Bochum fahrenden Eisenbahnzuge lehnte sich der Heizer über die Lokomotive hinaus, um nach dem entgegenkommenden Personenzuge zu sehen. In dem gleichen Moment fuhr der Zug an, und dem Unvorsichtigen wurde der Kopf vom Rumpf gerissen. † Der Schatz im Rhein. Auf einem Rheindampfer passierte dieser Tage in der Nähe von Capellen der Frau eines holländischen Touristen ein sehr verdrießliches Mißgeschick. Sie ließ eine kleine Handtasche fallen, die Schmucksachen im Werte von 10 000 Mart enthielt, und die Tasche glitt ins Wasser. Der Holländer bot dem Kapitän 1000 Marf, wenn er den Dampfer stoppe und die Tasche auffische. Allein der Kapitän hielt sich an seine Instruktion und setzte seinen Kurs fort. Auf die Wiederbeschaffung der Schmucksachen ist eine Belohnung von 500 Mark ausgesetzt. † Brand im Bergwerk. Auf der Zeche Borussia in Essen a. d. R. brach vorige Nacht am Füllort des Förderschachtes Feuer aus. Die eingefahrene Frühschicht mußte wieder ausfahren. + Stinkbomben in der Stadtverordnetenversammlung. In der letzten Freitagssigung der Dresdener Stadtverordneten wurde der neue Wahlrechts- Entwurf zum Beschluß erhoben. Mitten in der mit großer Leidenschaft geführten Debatte erhob sich ein pestilenzialischer Gestank, so daß erst durch Deffnung aller Türen und Fenster der Aufenthalt im Saale weiter ermöglicht wurde. Von der überfüllten Galerie war eine Anzahl sogenannter Stinkbomben in die Versammlung geworfen. Es handelte sich um eine abgekartete Geschichte, denn die Stadtverordneten wurden beim Verlassen des Rathauses von der Volksmenge mit höhnischen Zurufen empfangen. + Neun Menschen vom Sturm getötet. Im ungarischen Dorfe Tunyog wütete in einer der letzten Nächte ein fürchter licher Sturm. Es stürzte eine Scheune ein, in der eine Anzahl Arbeiter schliefen. Nenn wurden von dem Gebält erschlagen, eine Anzahl anderer wurde schwer verletzt. † Beim Bootfahren ertrunken. Im Rhein oberhalb Obertassels unternahmen mehrere Familien eine Bootfahrt. Sie fuhren in die Wellen eines Dampfers. Dabei kam das Boot zum Kentern. Sechs Personen, darunter drei Kinder, ertranken, sechs andere wurden gerettet. † Bestialischer Mord. Am Waldesrande zwischen Eschefeld und dem altenburgischen Grenzdorfe Pähnik wurde dieser Tage die Leiche der 22jährigen Tochter eines Gutsbesizers von ihrem Bruder aufgefunden. Der Körper des Mädchens war derartig mit Hieb- und Stichwunden bedeckt, daß der Bruder seine Schwester faum zu erkennen vermochte. † Vom Automobil getötet. In Münster in Westfalen lief vor einigen Tagen ein kleines Mädchen, das aus der Spielschule fam, über die Straße und geriet durch eigene Schuld unter ein Automobil, das langsam daherfuhr. Der Führer hatte das Kind nicht gesehen, da es plötzlich hinter einem Lastwagen hervorkam. Das Mädchen war auf der Stelle tot. † Aus Liebe in den Tod. Ein Leutnant beim bosnischen Regiment in Wien hatte eine tiefe Neigung zu einem braven, aber armen Mädchen gefaßt. Da die jungen Leute sahen, daß sie sich nie würden heiraten können, beschlossen sie, gemeinsam in den Tod zu gehen. Sie tranfen in einer der letzten Nächte hundert Gramm einer Lysollösung. Der Offizier erlag dem Gift, während das Mädchen wieder ins Leben zurückgerufen werden konnte. † Mord in Hamburg. Bei einem Streit wurden in der lebten Sonntagnacht in Hamburg auf offerer Straße cin Schneider durch einen Messerstich in den Unterleib getötet und ein Arbeiter schwer verlegt. Die Täter, ein Schlossergeselle und ein Arbeiter, sind verhaftet. † Vom gesunkenen Unterseeboot. An dem an der afrikanischen Küste gesunkenen französischen Unterseeboot Farfadet" sollen durch das Hamburger Rettungsschiff„ Berger Wilhelm" Hebungsversuche angestellt werden. Der franzö= sische Marineminister Thomson weilte vorgestern an der Stelle des Unfalls und machte selber auf dem Unterseeboote „ Korrigan" eine lange Unterwasserfahrt. Tages- Chronik. In Halle a. S. erschlug ein umfallender Rundlaufständer im Konzertgarten der Aktienbrauerei einen 13jährigen Schulfnaben und verlegte einen zweiten Teicht. In der zweiten Galerie des Simplontunnels fand ein Erdrutsch statt, wodurch neun Pferde getötet wurden. Die Arbeiten verzögern sich dadurch um einen Monat. Volksbäder und Volkshygiene. ber Beit vom 15. Feuerwehrfeftes. 24. brunnen. Erlaubnis zum Wiri 25. Desgleichen um Wirtschaftsbets Desgleichen bes R ** Die wirtschaft gefallen, betwe baben jeugniff mandofgüll 10 Breije, da weite Sammlungsp ** Steins Gerücht herum, wi Attien- Brauerei, bon um einelteils Baupl Schiffbergerweg brein zu fönnen. ha uns an maßgeb port geworden, ba einmal in Erwäg aber gar nicht m Gesangber auf dem Gesangswett ein wunderschönes T Lang- Gönd), im S Areusplay und Selter es befonders Freude ge nach Biegen gelommen tannte. In vielen, namentlich in den großen Städten Deutschlands, hat man seit geraumer Zeit der Volkshygiene aufmerksame Beachtung geschenkt und zahlreiche Einrichtungen geschaffen, die den Zweck hatten, dem Leben in den Städten gesundheitlich günstigere Unterlagen zu geben. Der Zweck ist auch erreicht worden. In nicht wenigen Städten ist die Sterblichkeitsziffer sehr zurückgegangen, hat die durchschnittliche Lebensdauer der Bewohner sich verlängert. Sanalisation und Wasserleitung waren die hauptsächlichsten Hilfsmittel der Volfshygiene. Die schnelle und gründliche Wegschaffung der Abfallstoffe und in Verbindung damit die Verhütung einer Durchtränkung des Bodens sowie einer Vergiftung des Grundwassers mit Fäulniserregern, ferner die Zuführung gesunden Trinkwassers sind die Grundbedingungen für die Herstellung gesundheitlich annehm rer Verhältnisse da, wo Menschen in großer Zahl und dieieinander wohnen. Damit ist freilich noch nicht alles geian. Auch die Geräumigkeit der Schlafgelegenheiten, der Wohn- und Arbeitsstätten, gehört zu den Vorbedingungen der öffentlichen Gesundheit, und in dieser Beziehung bleibt gerade in den großen Städten noch viel zu wünschen übrig. Die Kostspieligkeit des Plates bildet hier nicht einmal das stärkste Hindernis. Das größere Hindernis liegt darin, daß man nicht einfach anordnen kann, es sollten alle oder auch nur eine erhebliche Minderheit der tatsächlich vorhandenen Wohngelasse für ungeeignet zur Beherbergung von Menichen erklärt werden. Das ist einfach unmöglich und undurchführbar. Wer gewisse Gelasse für unbe. wohnbar erklären will, muß sich zuvor überzeugt haben, daß bewohnbare Gelasse in hinreichender Zahl vorhanden sind. Auch darf man den Hausbesitzern nicht unerschwingliche Lasten durch Auferlegung kostspieliger Umbauten zumuten. Langsam, bedächtig und systematisch muß man vorgehen, um das erwünschte Ziel zu erreichen, dem man tatsächlich vielerorten schon merklich näher gekommen ist. Private Vereinigungen, die sich behördlicher Förderung erfreuten, haben zur Beseitigung der Wohnungsnot die nicht bloß im Wohnungsmangel, sondern ebenso in der Mangelhaftigkeit und in dent übertriebenen Preis der Wohnungen bestehen kann- namentlich für Beamte beizutragen gesucht und dabei schöne Erfolge erzielt. Kanalisation und Wasserleitung dienen beide der öffentlichen Gesundheit durch Förderung der Sauberkeit. Sie entfernen das Unsaubere und liefern das hauptsächlichste Mittel zur Erhaltung der Sauberkeit daheim. Wenn die Menschen müßten, welchen ungeheuren Wert die Sauberkeit in gesundheitlicher, ästhetischer und mittelbar auch in sittlicher Hinsicht hat, so würden sie die Sauberkeit als eine hohe Tugend anerkennen. Unsere Alten haben es gewußt. Die Sprache zeigt es. Ein sauberer" Bursch ist ein hübscher Bursche, und ein„ blizsauberes" Weibsbild ist ein schönes Mädchen. Wir sehen hier Sauberkeit und Schönheit fast als identische Begriffe behandelt, und wirklich nicht mit Unrecht. Es gibt auch außer der Wasserleitung noch Einrichtungen, die der Volksgesundheit und der Volksästhetik wesentliche Dienste leisten können, und die nicht einmal kostspielig sind. Wir meinen die Volksbäder. In keinem Haushalt dürfte die Badewanne, in feinem Haus die Brauseeinrichtung fehlen. - Hier und da ist der Vorschlag gemacht und auch durchgeführt worden, in den Schulen selbst Baderäume anzulegen imd die Kinder zur Benützung anzuhalten. Das hat manher Orten zu kleinen Weißständen geführt, die sich nicht immer sofort beseitigen ließen. Doch der Vorteil überwog, und unseres Wissens hat man nirgend Anlaß gehabt, von der Einführung der Schulbäder wieder Abstand zu nehmen. Die Erziehung zur Sauberkeit gehört mit zu den Aufgaben der Schule. Wenn das Elternhaus diese Erziehung unterstützt um so besser; wenn das Elternhaus seine Mitwirkung versagt um so notwendiger ist die Bemühung der Schule. Wenn aber die Schule ihre Pflicht getan hat den Kindern gegenüber, so ist es Sache der Kommune, den Erwachsenen billigste, nur auf den Ersatz der eigenen Rosten berechnete Gelegenheit zu geben, daß sie die Sauberfeitspflege, zu deren Wertschätzung sie in der Schule angehalten worden sind, auch tatsächlich fortgesetzt üben. Der Aufwand ist gering, der Segen, den man sich davon versprechen darf, ist groß. Häufiges Baden verhütet unzählige Krankheiten und trägt zur Heilung vieler Krankheiten schon dadurch bei, daß es sie beizeiten erkennen läßt. Wenn in dieser Beziehung die Ansprüche wachsen, so ist das keine tadelnswerte Begehrlichkeit, sondern ein löblicher Fortschritt, an dem wir alle herzliche Fretude haben und den wir mit besten Kräften fördern sollten. Lokales. 11. Juli 1905. ** Donnerstag, den 13. Juli, nachmittags 4 Uhr hält die Stadtverordneten- Berjammlung eine Sigung mit nachstehender Tagesordnung ab: 1. Mitteilungen. 2. Baugesuch der L. Rothenberger Witwe für den Neuenweg; hier: Diepens. 3. Herstellung zweier Einfriedigungen an - - - - - - - der Moltkestraße durch C. Nikolaus. 4. Fluchtlinienplan für die Wilhelmstraße von der Ludwigstraße bis zur Ebelstraße. 5. Anlage eines öffentlichen Blazes zwischen Sentenbergstraße und Zeughaustaserne.- 6. Rauf mit Friedrich Schreiner Eheleuten.- 7. Lieferung von Pflastersteinen für 1905. 8. Vergebung der Reparaturarbeiten an Bürgersteigen. 9. Straßenreinigung; hier: Müllabs fuhr. 10. Befestigung der Bürgersteige in der Bismarc straße. 11. Beschaffung eines Fahrrades fürs Tiefbauamt. 12. Betrieb der Sandgrube im Stadtwald. 13. Betrieb der Steinbrüche im Stadtwald. 14. Beschaffung von Lüftungsflappen für die Stadtmädchenschule. -15. Genehmigung von Rechnungen. 16 Errichtung des Maschinenhauses für die Kläranlage. 17. Herstellung einer Teichanlage im Torhof der Friedhofskapelle am Rodtberg. 18. Die Pumpe an Hombergers Weberei.- 19. Annahme von Hilfskräften fürs Tiefbauamt. 20. Gesuch des Deutschen Vereins der Gas- und Wasserfachmänner um Gewährung von Beiträgen für wissenschaftliche Zwecke. 21. Reparatur des Gasmotors beim Easwerk. 22. Abgabe von Gas, Wasser und Elektrizität gelegentlich des in -- - - - - ** Ll. Shenes ftürmte am Samstag Carriere die Straße das Tier furz vor bringen, Der Wagen schädigt. Das Tier twas rasch fahrendes Erhängt. Beilbach überwiefene Gießen hat seinem Leb ** Das Provi händigen Anlauf vor Flegel- und Majchiner den gangbaren Tage ohne vorherige Anmel 8-12 Uhr vormittags folgen. Gleich nach de Roggen aufgenommen. G. Schulkinder Leute wiffen immer n eigenen sowie der frem zum Beitungstragen un durch ein neues Reich begränkt worden ist. eigene Kinder ift nur i Maubt, wenn diefe Rind aufstellen besonders na boten. Ferner ift die pflichtigen Rindern mi 8 Uhr morgens berbe 3. nur 3 Stunden tä tagen verboten, mit an Sonn- und Fe 1 Uhr erlaubt ift, 5 mittag erft eine Stunde 6. den Kindern ist ein währen, 7. Die Kinder gelegt haben, 8. Die ginn schriftlich be werden. 9. Die Bef Warte if berboten. Die Behörde aus. 10. Die angemeldet werden. ** Klein- Linden hat unfer Ort eine jo Fonntag, wo der Gefa rigen Bestehens aufgestellt, der fich Fitplatz, der fin Wasche n Luhi Giebt schönste Nurecht MIT RO Bügelkurs Glanzbügel tann m Boden gründlich erle Quid nachmittage Balltorftraße 10, 1 giene. Sidten Deutsch shygiene auf Einrichtungen den Städten 1. Der Zwed Städten ist die e durchschnittert, KanaDie hauptsäch schnelle und Verbindung Bodens jowie Iniserregern. d die Grund annehm ret und di it alles geian. enheiten, hört zu den ind in dieser ten noch viel Glates bildet größere Hin men fann, es heit der tat zur Beher einfach un fie für unbe t haben, daß handen sind. erschwingliche ten zumuten. vorgehen, um ächlich vielerVereinigun aben zur BeWohnungsund in dem inn- na= abei jajöne der öffent t. Sie entichste Mittel Die Menschen t in gesundcher Hinsicht Tugend an Die Sprache Bursche, und idchen. Wir dentische Be t. inrichtungen, f wesentliche stspielig sind. m Haushalt Brauſeeinrid much durchgee anzulegen as hat man ie sich nicht eil überwog, gehabt, von Abstand zu mit zu de diese Gr Elternhau - ist die Be Pflicht ge Kommune, der eigenen Die Cauber Schule ange üben. Der Dabon ber t unzählige Seiten schon fen, so ist in löblicher en und den 1905. $ 4 Uhr ne Sigung ngen. enenweg; ungen an htlinienbis zur zwischen Rauf mit flafter urarbeiten Müllabs Bismard Tiefbau twald. 14. Be Cochenschule Errichtung Herstellung e am Robt erei. 19. 20. கு ef யன் männer um 22. Ab Bwede entlich bes in der Zeit vom 15. bis 17. Juli ds. Js. stattfindenden der Ehrenp äſident Lehrer Starcher. Im weiteren Verlauf ausgeraubt und für tot liegen gelassen worden war. Der - - 26. 23. Quellfassungsarbeiten am HubertusFeuerwehrfeftes. brunnen. 24. Gesuch der Witwe Elise Rath dahier um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Vorgarten Plockstraße 11. 25. Desgleichen des Rud. Wegener dahier um Erlaubnis zum Wirtschaftsbetrieb im Hause Sonnenstraße 29. Desgleichen des Karl Euler 4. dahier für Schüßenstraße 5. ** Die Auszeichnungen der hessischen Landwirtschaft in München sind ungemein zahlreich aus. efallen, denn nicht weniger als 67 Breise und Anerkennungen ben ihre Erzeugniffe errungen. Dem Dekonomier of n- ofgüll wurden für 11 ausgestellte Schweine allein 10 Preise, darunter der erste Siegerpreis und der zweite Sammlungspreis, zugesprochen. ** Steins Garten, so geht in der Etadt das Gerücht herum, würde ähnlich wie das Gelände der Attien- Brauerei, von der Stadtverwaltung angekauft werden, Schiffenbergerweg hinter dem Restaurationegebäude verbreitern zu können. Man nennt auch bereits Zahlen. Wir haben uns an maßgebender Stelle erkundigt und ist uns die Antwort geworden, daß vor wenigen Wochen ein derartiger Fall einmal in Erwägung gezogen worden ist, jeßt denfe man aber gar nicht mehr daran. um einesteils Baupläge baraus zu machen und dann den *** Gesangverein Heiterkeit- Gießen hat seinen ein wunderschönes Trinkhorn( gestiftet vom Kriegerverein auf dem Gesangswettstreit zu Lang- Göns errungenen Preis, Lang- Göns), im Schaufenster des Herrn Frizz Schulz am Kreuzplaß und Seltersweg ausgestellt. Den Spendern hat es besonders Freude gemacht, daß ihre Gabe in der Proving nach Gießen gekommen ist und noch dazu unter gute Be fannte. Ll. Schenes Pferd. In der Frankfurterstraße stürmte am Samstag Rachmittag ein Pferd in wahnsinniger Carriere die Straße hinauf, jedoch gelang es einem Arbeiter, das Tier kurz vor dem Eisenbahnviadukt zum Stehen zu bringen, Der Wagen fowie sein Lenker wurden nicht beschädigt. Das Tier war, wie man vermutet, durch ein etwas rasch fahrendes Automobil scheu geworden. - ** Erhängt. Der durch den Erziehungsverein nach Beilbach überwiesene Schmiedegeselle Friedrich Bill aus Gießen hat seinem Leben durch Erhängen ein Ende gemacht. ** Das Proviantamt zu Hanau setzt den frei händigen Antauf von Wiesenheu und Roggenstroh Flegel- und Maschinendrusch aus der letzten Ernte zu den gangbaren Tagespreisen fort. Die Einlieferung tann ohne vorherige Anmeldung und an jedem Wochentage von 8-12 Uhr vormittags und von 2-5 Uhr nachmittags erfolgen. Gleich nach der neuen Ernte wird der Ankauf von - ließen die Jungfrauen unseres Ortes ein prächtiges Fahnenband überreichen. Die Stimmung des Festes war eine ausgezeichnete. Die den Ansprachen sich anschließenden Gesangsvorträge der hiesigen und fremden Sänger, das Konzert, der Tanz und das Boltsfest schufen eine erwünschte Abwechslung. A Rodheim a. B., 10. Juli. Beleuchtete Burgruinen. Aus Anlaß eines Volksfestes wurden Sonntag Abend die beiden Burgruinen Gleiberg und Vegberg bengalisch beleuchtet. Gleichzeitig wurden auch auf beiden Ruinen Feuerwerke abgebrannt. Die Raketen und Feuer, werkskörper stiegen gen Himmel empor. Die Ruinen waren weithin sichtbar und boten besonders von Gießen aus einen wahrhaft feenhaften Anblick. Nach Rodheim und Gleiberg waren aus obigem Aniaß zahlreiche Besucher geeilt. d. Verwundete, der nur noch schwache Lebenszeichen von sich gab, wurde in das Krankenhaus zu Hochheim übergeführt, wo 11 Wunden fonstatiert wurden. Als ihn die Bewußtschreibung des Raubgesellen. Am Tatorte wurden noch ein lofigkeit auf einige Momente verließ, gab er eine kurze BeMesser und ein Portemonnate gefunden. bleibt, er wird seinen Wohnsiß nicht nach Berlin verlegen. ? Butzbach, 10. Juli. Medizinalrat Dr. Bogt Die Mitteilung, Dr. Vogt gedente nach Berlin überzuReichsgesundheitsrats aufgetaucht. Dr. Bogt ist eine sehr siedeln war anläßlich seiner Ernennung zum Mitglied des seinem Bleiben wird daher überall, namentlich auch in bekannte und geachtete Persönlichkeit. Die Nachricht von Hassia- Kreisen, mit der größten Freude aufgenommen. Fohlenmarkt wird ar 31. Juli abgehalten. Mit dem + Alsfeld, 10. Juli. Der diesjährige Pferde- und Markt ist eine Prämiierung verbunden. Frey dahier ist zum Regierungsbaumeister ernannt > Alsfeld, 10. Juli. Der Regierungsbauführer Otto worden. ?? Groß Felda, 10. Juli. Letzte Woche hielt hier der Kreisziegenzuchtverein Alsfeld eine Ziegenschan ab. Verschiedene Tiere wurden prämiiert. Allendorf, 10. Juli. Das Justizministerium hat bestimmt, daß das Grundbuch und Bergarundbuch für die Gemarkung Allendorf a. d. 2. vom 25. Juli an als angelegt anzusehen ist. Die Vorschriften darüber, was seitens der Beteiligten noch bis zu dem angegebenen Zeitpunkte zu geschehen hat, fönnen auf der Amtsstube des Großh. Ortsgerichtsvorsteher zu Allendorf a. D. 2. und aus dem Anschlag an der dortigen Ortstafel ersehen werden. gh. Lang- Göns, 11. Juli. Säugerfeft. Die Festverlassen, es ist wieder Alltag geworden, aber die Fest- per Pfb. 1 10-1.15 M., Sühnereier per Stüd 6-7 Bfg., Enteneter tage sind vorübergerauscht, die frohen, lustigen Sängerscharen, die so wohlgemut hier Einkehr hielten, haben uns wieder ftimmung will noch nicht recht weichen, die fißt zu tief. Auch der dritte Tag ist zufriedenstellend verlaufer, wenn auch der zeitweilig recht schwer fallende Regen nicht sein bester Bundesgenosse war. Heute beleben die Sänger die Straßen nicht mehr, die Girlanden hängen welt und schlaff, vom Sonnenbrand ausgedörrt, an den Häuserzeilen nieder und nur der Duft der Tannen, mit denen man unseren Drt geziert, erinnert noch beredt an die schönen Stunden, von denen wir wir und die Gäste so schwer schieden. - §§ Weitershain, 10. Juli. Ein Doppelfest liegt hinter uns, einzig in seiner Bedeutung und einzig in seinem schönen Berlaufe: Das Bezirksfest des Hassia Bezirks Grünberg und die Einweihung unseres neuen Schul hauses. Im reichsten Festgewande prangte das Dorf, dazu ein Festwetter nach Herzenswunsch. Zahlreich waren Vereine und Festgäfte eingetroffen. Ueber 30 Krieger vereine nebst 4 Gesangbereinen bewegten sich in dem stattlichen Feftzuge, den Raosahrer und uniformierte Feftreiter eröffneten. Der Präsident unseres Striegervereins, Bürgermeister Sann, begrüßte die Festversammlung. Mit einem begeistert aufgenommenen Hoch auf Kaiser und Reich schloß der Bezirkspräsident Ranft seine Ansprache, der später noch eine Rede des Ortsgeistlichen folgte. Gesangsvorträge der Gesangbereine brachten wiltommene Abwechselung im weiteren Verlauf des schönen Festes, dem sich heute die Einweihung unserer neuerbauten Schule, eines Brachtbaues, anschloß. > Restrich, 10. Juli. Fahnenweihfest. Sonntag feierte unser Kriegerverein unter zahlreicher Beteiligung be nachbarter Vereine sein Fahnenweihfeft. § Weglar, 10. Jult. Heimlich entfernt hat sich der 16jährige Sohn des Friseur Diehm. + Hopfgarten, 10. Juli. Als Bürgermeister unserer Gemeinde wurde Karl Steuernagel gewählt und beftätigt. G. Aulkinder als Austräger. Die meisten Leute wissen immer noch nicht, daß die Verwendung der eigenen sowie der fremden Schulkinder zu Austragediensten, zum Beitungstragen und zu sonstigen gewerblichen Arbeiten durch ein neues Reichsgesch teils ganz verboten, teils sehr beschränkt worden ist. Das Zeitungstragen auch durch eigene Kinder ist nur in gewissen Stunden und nur dann erlaubt, wenn diese Kinder 12 Jahre alt find. Das Kegelaufstellen besonders nachmittags durch Schulfnaben ist ver. boten. Ferner ist die Beschäftigung von fremden schulpflichtigen Kindern mit den oben genannten Arbeiten 1. vor 8 Uhr morgens verboten, 2. nach 8 Uhr abends verboten, 3. nur 3 Stunden täglich erlaubt, 4. an Sonn- und Feft: tagen verboten, mit Ausnahme des Warenaustragens, das an Sonn- und Festtagen während zwei Stunden bis 1 Uhr erlaubt ist ,. 5. die Beschäftigung darf am Nach- Ruhrgebiet. mittag erst eine Stunde nach beendetem Unterricht anfangen, 6. den Kindern ist eine zweistündige Mittagspause zu gewähren, 7. Die Kinder müssen das 12. Lebensjahr zurückgelegt haben, 8. Die Beschäftigung des Kindes muß vor Beginn schriftlich bei der Dits- Bolizeibehörde angezeigt werden. 9. Die Beschäftigung des Kindes ohne Urbeitsfarte ist verboten. Die Arbeitskarte stellt die Orts- Polizeibehörde aus. 10. Die Kinder müssen bei der Krankenkasse angemeldet werden. ** Klein- Linden, 10. Juli. Sängerfest. Selten hat unser Ort eine so große Schar Gäste gesehen als am Sonntag, wo der Gesangverein Eintracht" das Fest seines 40jährigen Bestehens feierte. Un 2 Uhr wurde der Fest zug aufgestellt, der sich unter den Klängen der Musit nach dem Festplatz, der Pfingstweide, bewegte. Die Festrede hielt Wasche mit LUHNS Luhns Giebt schönsteWäsche Joh. Seibel Giessen, Ludwigsplatz empfiehlt sein Lager in Cherry, Portwein, Vino de Wermuth, Samos, Malaga in nur guten Qualitäten. Eine Waschfrau für 3 Tage in der Woche gesucht Prov. Siechenanstalt Oberbeffen. Fahrrad, nagelneu, direkt bon der Fabrik, § Wetzlar, 10. Juli. In einer größeren Bersammlung von Bergleuten, die Sonntag im„ Aloftergarten" abgehalten wurde, referierte der Kassierer des Bergarbeiter Verbandes, Paul Horn, über die Verhältnisse im ? Erda, 10. Juli. Die Typhusepidemie tritt hier wieder verstärkt auf. ** Lauterbach, 11. Juli. Bersekt. Der Amtsgerichtsdiener bei dem Amtsgericht Lauterbach Johann Georg Balbach ist zum Amtsgerichtsdiener bei dem Amtsgericht Offenbach ernannt worden. Hochheim, 10. Juli. Raubmordverfuch. Noch liegt über den Raubmorden bei Rüdesheim und Biebrich tiefstes Dunkel als der Draht schon wieder die Kunde von einer grauenvollen Tat in die Welt hinausträgt. In der Sonntagsfrühe fand man eine knappe Viertelstunde von Wicker entfernt in der Richtung auf Hochheim in einem Getreidefeld einen 18-20jährigen jungen Mann über und über mit Stichwunden bedeckt. Die sofort benachrichtigte Polizes stellte am Tatorte feft, daß das Opfer von seinem Reisegefährten wahrscheinlich im Schlafe überfallen, völlig MAGGIS Aeussere Kapsel Jonare Rährchen BouillonKapseln die besten! Besonders wertvoll während der Sommerszeit, wo sich frische Bouillon nur schwer aufbewahren lässt. ?? Wer?? umstände: sein Grundstück, Geschäft oder Nurecht MIT ROTBAND balber zum Selbstkostenpreis ab- Wohnhaus, Villa, Hotel, ReſtauNäheres in der Erp. rant, Mühle, Siegelei, Baupläge 2c. Bügelkursus! zugeben. Dieses Blattr 8. Freibant. Heute von 5-8 Uhr, Glanzbügel kann man binnen Schweinefleisch 45 Pfg. Bochen gründlich erlernen. Auf Brunsch nachmittags. Walltorstraße 10, II. Gießen. 1-2 möbl. Zimmer zu bermieten. Gießen, Marktstraße 11. od. Gewerbebetriebe bald u. vorteilhaft verkaufen will, fende sofort seine genaue Adresse a. O. C. 23 unt. 7485 an die Exp. d. 3tg. Generalvertreter in den nächsten Tagen anwesend. Be= Kein such desselben tostenlos. Bildhauer für Grabsteinarbeit sofort für für Grabsteinarbeit sofort für dauernd gesucht. Franz Hebel, Gießen, Grünbergerstr. 7. Flechten näss. und trockene Schuppenflechte, skroph. Ekzema, Hautausschläge, offene Füsse Beinschäden, Beingeschwüre, Aderbeine, böse Finger, alte Wunden sind oft hartnäckig; wer bisher vergeblich hoffte geheilt zu werden, mache noch einen Versuch mit der bestens bewährten RINO- SALBE frei von Gift u. Säure, Dose Mk. 1.-. Dankschreiben gehen täglich ein. Wachs, Naphtalan je 15, Walrat 20, Benzoefett, Venet. Terp., Kampferpflaster, Perubalsam je 5, Eigelb 30, Chrysarobin 0,5. Zu haben in den Apotheken. Agent! Keine Provisionszahlung! bes. in d. Hirsch- Avotheke und in der Universitäts- Apotheke. Strengste Diskretion! Marktberichte. tekes, 11. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkt fofteten Butter St. 6-7 Bfg., Käse per St. 6-8 Pig., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Pfg., Linjen per Liter 32 Pfg., Tauben per Paar T. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mr. 1.00-1.60, Hahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfb. 00-00 Bfg., Ochsenfleisch per Pfb. 70-80 fa, Rindfletsch per Pfd. 62-68 Pfg. per Pfd. Schweinefleisch 70-80 Big. Schweine fleisch gesalzen per Pfund 0.84 Big., Ralbfleisch per Pfd. 70-80 Pfg. Sammelfleisch per Pfd. 50-76 Pfg., Kartoffeln pro 100 kilo 7.50 6. 800 Met., Zwiebeln per 3t. Wt. 8.00-10.00, Weisfraut 10-15 Pf. per Stüd, Zentner 3-4 Mt. Aepfel per Zentner 6-10 Mr. Zwetschen per Zentner 0,00-0.00, Kirschen per Pfd. 15-20 Pig. Milch per Liter 20. Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Martizeit überhaupt nicht, und während der ersten dret Stunden der Marktzeit im Umberziehen fetlgeboten werben. Frankfurt a. M., 10. Juli. Fruchtmarkt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer mt 00.00-00.00, furhessischer Mr. 00.00- C0.00 Roggen, hiesiger Mr. 00.00-00.00, russischer Mr. 15.75-16.00 Gerste, hiesige Mr. 00.00 bis 00.00, Pfälzer Mr. 00.00 bis 00.00, fränkischer Mt. 00.00.- 00.00, Riedgerste Mr. 00.00 bis 00.00 Hafer, hiesiger und Wetterauer Mt. 14.50-15.00, furhessischer Mt. 15.25-16.00, bat erischer Mr. 15.40-16.00, Mais, Mixed Mk. 12.50-13.50. Alles pro 100 kilo ab hier. Mehl wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mr. 26.75-27.75, feinere Marken Mt. 29.00-29.25, hiesiges, Nr. 1, Mt. 24.75 bis 25.25, feinete Marken Mt. 26.00-26.50 biefiges Nr. 2, Mt. 23.75-24.25, feinere Marken Mr. 24.75-25.25, hiesiges Nr. 4, Mt. 19.00-19.50 feinere Martin Mr. 20-20.50, Roggenmehl, hiesiges, 0, Mr. 22. bis 23.25, do. 1 Mt. 20.25-20.75, do. 2 Mt. 16-17 00. Weizenschalen Mt. 5.00-5.25, Weizentleie Mr. 5.00--5.25, Roggenkleie Mr. 5.80-6.00, Weizenfuttermehl Mt. 6.50-7.50. Die Ochsen Kälber Marfipreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch und Brotpreise am 10. Juli 1905. Höchste Schlachtviehpreise in Frank urt a. M. 1/3 11 " Schweine do. " Getreidepreise in Mannheim Weizen 100 kg Roggen do. 18.65 M. 16.30 Fietschpreise in Gießen 50 kg Schlachtgewicht 71-73 M. 1/2 kg 70-80 Pf. 82-87 f. do. 70-74 70-00 do. 70-80 Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 kg 52 f Schwarzbr. do. 48 " " " H " Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gleben A Wenn Sie ZÜRICH oder LUZERN besuchen, vergessen Sie nicht die Seidenmagazine der Seidenstoff- Fabrik- Union ADOLF GRIEDER& CE, zu besichtigen. C Beste Bezugsquelle. Muster umgehend. G N Vergebung von Bauarbeiten. Die zur teilweisen Umdeckung des Daches auf dem alten Lagerhaus des Großherzoglichen Hauptsteueramts 34 Gießen erforderlichen Dachdecerarbeiten werden hiermit unter Zugrundelegung des Ministerialerlafſſes bom 16. Juni 1893 öffentlich ausgeschrieben. Die Angebotsunterlagen fönnen in unserem Amtslokal eingesehen, Angebotsformulare dorther gegen Selbstfostenpreis bezogen werden. Offerten mit entsprechender Aufschrift find bis zum Eröffnungstermin, Samstag, den 15. Juli, vormittags 11 Uhr, einzureichen. Zuschlagsfrist 8 Tage. - Großh. Hochbauamt Gießen. J. V.: Heyer. Fahrzeugwerke, Wilhelmshöhe" bei Cassel empfehlen ihre vorzüglichen, unübertroffenen Erzeugnisse in Fahrrädern mit neu" pat. Motorrädern, sowie Doppelglockenlager, Fahrradteilen u. Zubehör zu fonkurrenzl. bill. Fabrikpreisen und weitgehendster Garantie. Katal. gratis u. franco. Mustermaschine Tiefenweg 10 z. besicht. Rr. 159 Jubiläums- Feier der ' Giessener Feuerwehren aus Anlass des 50jähr. Bestehens der beiden freiw. Feuerwehren zu Giessen Oswald's Garten, vom 15. bis 17. Juli 1905. Samstag, den 15. Juli: Abends 8 Uhr: PROGRAMM: Nachmittags 1-2½ Uhr: Festessen in der Festhalle, trock. Gedeck Zapfenſtreich durch die Stadt nach dem Feſtplatz. Die Muſik ſtellt die Kapelle des Infanterie- Regts. Kaiser Wilhelm. Begrüßungsfeier- Ansprache. Konzert Inf.- Rats. Nr. 116 unter Leitung des Herrn Musikdirektors Kranke. Sonntag, den 16. Juli: Vormittags 6 Uhr: Weckruf. Y Daran anschließend: Empfang der auswärtigen Wehren. Mufik der Feuerwehrkavelle. Vormittags 11 Uhr: Parade- Aufstellung auf dem Festplatz hiernach: Brandangriff an dem früheren Unives fitäts Bibliothek- Gebäude auf dem Brandplay. Eintrittspreise: Nachmittags 2 Uhr: Aufstellung des Festzuges am Walltor. Nachmittags 3 Uhr: Montag, den 17. Juli: Vormittags 8-11 Uhr: Spaziergänge an der Hand des Führers für Gießen und Umgegend. Vormittags 11 Uhr: Frühschoppen auf dem Festplay. KONZERT Ober db Bring b ( 6. Fortepung.) Das hatte ihn Dorgefarieben, und beple diefer Gedanke Strait. Dem wohlhaben ben, Eingang in die fuchte er zu Anfang denn das gehörte m er sich geſtedt. Dem unbeholfer 3wang anfänglich nach fühlte er, w wurde, und daß daran, wie ihm Figur mit der gerab topf hatten Auffehen ohne daß er sich dar Neben der Arbeit niemals mehr, als j sein sich stärker in tiefer zu Boden brid Er hatte getobt, Neige geleert. Abmarsch des Festzuges durch die Stadt n. d. Festplak durch die Kapelle der Gießener freiwilligen Feuerwehr unter Leitung daselbst Grosses Volksfest, Konzert. Abends 8 Uhr: Vorträge der vereinigten Giessener Gesangvereine unter Leitung des Herrn Musiklehrers Franz Bauer, unter Mitwirkung der Kapelle des Inf. Regts. Kaiser Wilhelm Nr. 116. Konzert und Tanz auf dem Festplak. Musik der Feuerwehrkapelle. ihres Dirigenten Herrn Herm. Weller Nachmittags 3 Uhr: Konzert in der Festhalle. Canz- und Volksbelustigung auf dem Festplatz. Abends 8 Uhr: Aufführungen der Gießener Turnerschaft und Konzert in der Festhalle, auf dem Festplate: Canz- und Volksbelustigung, Grosses Brillant- Feuerwerk. Familienkarte: nebst einer Beikarte( zwei Personen) Mt. 3.-, im Vorverkauf Mt. 2,50. Weitere Beifarten 50 Pfg. Giltig zu allen Veranstaltungen. Kinder haben unter Begleitung Erwachsener freien Eintritt, Söhne über 17 Jahre haben besondere Karten zu lösen. Einzel- Dauerkarte: für alle Veranstaltungen Mt. 2.-, im Vorverkauf Mt. 1.75. Tageskarte: Mt. 1.-. Einmaliger Eintritt am 15. Juli 20 Pfg., am 16. und 17. Juli 50 Pfg. Verkaufsstellen für das Feuerwehrfest in Gießen: Louis Althoff. Kaufmann, Walltorstr. 16 I. Chriftoph Bieker, Kaufmann, Neustadt 55 Richard Buchacker, Kollekteur, Neuen Bäue 11 Ernst Challier, Musikalienhändler, Neuenweg 9 Jacob Hänser, Kolonialwaren, Ludwigstr. Heinrich Hettler, Konditor, Frankfurterstr. 1. Heinrich Insel, Friseur, Asterweg 5 Adolf Leh hard, Nachfolger, Klinikstr. 22. Louis Lind, Zigarrenhandlung, Kirchenplatz 10 Friedrich Lot, Friseur, Bahnhofstr. 28. Daniel Heil Nachf., Zigarrenhandlung, Lindenplag 3| Bhilipp Mooh, Zigarrenhandlung, Neustadt 30 Joh. Seibel, Kaufmann, Ludwigsplatz 13 Wilh. Semmler, Zigarrenhandlung, Seltersweg 25 Gustav Sonntag, Kaufmann, Sonnenstr. 10 Joseph Strauß, Zigarrengeschäft, Mäusburg 1 Philipp Weiler, Zigarrenhandlung, Marktplatz 1 Leonh. Dechert, Friseur, Grünbergerstr. 13. Regelmäßiger Omnibusverkehr von und nach dem Festplate. Bekanntmachung. Bestehender Bestimmung gemäß bringen wir nachftehenden Gebührentarif der hiesigen Gesindevermieterinnen und Stellenvermittler zum Abdruck. Die Gebühr einer Gesindevermieterin beträgt: 1. Für Vermittlung eines Dienstboten an eine Herrschaft in Gießen 5 Mt. ( Frau Piger Mt. 3) 2. Für Vermittlung eines Dienstboten an eine Herrschaft nach auswärts 7 Mt. ( Frau Geisel u. Opper 5 Mt., Frau Pizer 4 Mt.) wovon der Dienstbote jeweils Mt. 2 zu entrichten hat. Frau Schmidt, Neuen- Bäue 5, erhebt von den Dienstboten feine Gebühr. Die Gebühr des Stellenbermittlers Germann beträgt: Für einen 1. Gesellen Mr. 3, 2. " " " " 2, 3. " " " 1,50 Н wovon Meister und Geselle je die Hälfte zu entrichten haben. Gießen, den 10. April 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herbera. NAUMANNIA- SEIFE. mit dem Beata Seifenah undern! Bekanntmachung. Arbeitsversteigerung. Samstag, den 15. Juli, nachm. 7 Uhr, sollen Aus der Stiftung des Kupferschmieds Karl Ludwig Kirsch sind die diesjährigen Zinsen mit 97,71 Mt. an 10 bedürftige, im auf dem Rathause zu Witwenstande lebende Gießener Bürger oder Bürgersfrauen am 20. September ds. Js. zu verteilen. Meldungen nimmt das städtische Armenamt, Neuen- Bäue 25, Bimmer Nr. 2, bis 1. Auguſt d. J8. entgegen. Gießen, den 6. Juli 1905. Gr. Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Curschmann. Bekanntmachung. In der Zeit vom 1 bis 8. Juli 1905 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 filb. Zylinderuhr, 2 Spazierftöcke, Geld 1,35 Mt., 1 weißes Taschentuch( Inhalt 20,53 Mark), 1 Spanntette und 1 Bandmaß; verloren: 1 schwarzer Ueberzieher, 1 goldene Damenuhr mit filb. Kette, daran ein goldn. Herschen, 1 Portemonnaie mit ca. 60 Mt. Inhalt, 1 10Markstück, Brieftasche mit Studentenfarte und Briefsachen, 1 neues Torschloß mit 2 Schlüsseln, 1 schwarzer, feidener Regenschirm mit grauer Krüde, 1 Brieftasche mit Monogramm L. E. Inhalt eine Legitimationstarte und Brieffachen, 1 Anhängsel mit filb. Herzchen und neues 50 Bfennigstück. Bugelaufen ift: 1 schottiger Schäferhund gelb und weiß. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 8. Juli 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Leihgestern nachstehende Arbeiten an den Wenigstnehmenden ver fteigert werden. Voranschlag 860 ME " 110 mr 1. Goffenpflasterung 2. Herstellung eines Fußpfades Leihgestern, den 10. Juli 1905. Großh. Bürgermeisterei Leihgestern. Heß. Nieren- und BlasenLeiden heilt und stärkt die Reinhardsquelles bei Wildungen. Man war jetzt b Gustab in Gedanken die Gastfreunde einig Gestern war auc Frau Kröchert, fie Rejjourceball mitmad gelegt, ihr Fernbleib fehr berdacht werden Gustavs Ohr hatt jezt war der Zeitpu mußte und fein gege fünf Jahren feines D bon jeder Art und herz höher schlagen m die er ein kleines Be hatte, was für ein an Geist und Feuer über den Mund, um feine Lippen umspielt hatte nicht lange b denken, das er einn eine Blume, die im G ich trägt, sie stirbt in würdig, daß bei ihm der Höhe des Rausche ihm herein, und er üb bitterem Hohn und be An Marie hatte läftige, gefchäftliche willt war, einzulösen. gewöhnt hatte zu ber nicht wert, sich danad wonnen, daß das rotert Das entspricht dem J noch beffer, als wenn de men wäre. Das ist alio Hinn. Damit aber find apan wird Bort Arthu im Fleische Chinas. So binfichtlich der Beauffic tellen, und Rußland wi fitellung einer wenigiten Fiber China. Kein Wunder, daß fiche Regierung in Be Bunich ausgesprochen femeit auf dem laufe Shinas Rechte und bezüglich deren ohne oder eingreifende dürften. China be Lungen hinzugezog jeder Abmachung, tät eingreife, die Dieses Verhalte den Fortgang der fluffen. China hat Frieden ihm die Ma marten, daß Japan foll, um ihm die Intereffen und Recht die Straft gehabt un eigt hat, foredhen m Füriprecher finden; u fraglich. Solche Inte Macht steht, wird ab Mineralwasserversandt Füllung I. Klasse. Trinffur, Mineral- und Sonnenbäder. Hunderte Herzte trinken Reinhardtsquelle. bedrohen fidh nicht mide Mugheit zu gro Fir Chinas Integrita