gung. Nr. 60. 1905, nachmitta Abfallholz bon platz, bon der Ha dem Lagerplas gerstraße, bom F Anneröderweg Erstes Blatt. Jusertionspreis: Die einspaltige Petitzelle für ganz Obereffen, die Kreise Weglar and Marburg 10 Bfg. sonft 15 Bfg. Reklamen ble Petitzeile 30 resp. 40 Bfg. gerplatz daselbst, b Redaktion u. Haupterpebtion: Gießen, Seltersweg 83. Me meistbietend b der Rodheimeritro traße tommt in ißerei Gießen. ang. ädtijden Hemter en läge, Attendedel C. n werden. Bedin auf unserm Sefo find bis späteste terei Gießen. ang. nterzeichneten Behin Fernsprechanschluk Nr. 862. Samstag, den 11. März 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gichener Beifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lofalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Der Krieg in Oftalien. An Kuropatkins Niederlage ist, trotzdem die russischen Telegramme fie bisher noch immer nicht zugeben wollen, nicht zu zweifeln. Ueber ihren Umfang dagegen steht noch immer nichts Sicheres fest. Während es zuerst schien, als ob die Russen auch die Hunholinie schleunigst aufgeben und sich Hals über Kopf nach Tielin zurückziehen würden, gerinnt man jetzt den Eindruck, als ob Kuropatkin diese zweite Verteidigungslinie mit großer Hartnäckigkeit festhält. Inwieweit die Stadt Mukden selbst in den Bereich der Operationen mit einbezogen ist, bleibt gleichfalls weifelhaft. Jedenfalls sind in unmittelbarer Nähe von Taukden starke russische Truppenmassen in der Abwehr der japanischen Verfolgung begriffen. diese Pflicht begrün erung fortsezen. Die Mit welchem Erfolge, darüber läßt sich bisher nichts Geung, als auch der naues sagen. Gerüchte wollen wissen, daß es mit den sig, wenn inzwischen Russen sehr schlecht stehe. Das russische Zentrum umzingelt? en ist; um dieses Gr b zweier Jahre( vom Aus Tokio wird Londoner Blättern aus angeblich zuan) bei der Zwangs berlässiger Quelle gemeldet: Der Selbstversicherung geklebt werden. Wer lbstversicherung oder e Wahl, welcher Lohn. er von ihm zu leisten. Gerüchtweise verlautete hier, daß das russische Zentrum umzingelt sei. Später wurde dies Gerücht durch eine Depesche bestätigt, nach welcher 200 000 Russen abgeschnitten find. t, desto höher ist der Das würde nur dann zutreffen können, wenn es wirkie Rente. Von diesen lich wahr wäre, daß Kuropatkin entgegen den ursprüngdie nur freien Unterlichen Nachrichten die Räumung Mukdens verzögert hätte, Lätigteit gewährt er weil er mit der großen Erschöpfung der Japaner rechnete. gehende Dienste ver. Er hätte sich darin aber gründlich verkalkuliert. Mit undie Hälfte zu er gemeiner Schnelligkeit und Tatkraft sei eine Kolonne der echselnd bei verschie Japaner, die im Osten von Mukden operierte, so weit nach ie Hälfte des Wertes Norden vorgedrungen, daß sie den Russen den Weg verlegte. erjezt verlangen und , bei der sie am ersten och zu bemerken, daß higkeit die freiwillige herung? 1. Eine In er 2. eine Altersrente. Eostenfreies Heilverfah früheren Bestimmung elt, der während eine ig war, ist die jetzige ntreten kann, bon tie var es auch, was die tentassengesetes oder Damit ist selbstverständlich noch lange nicht gesagt, daß die Umzingelung auch wirksam sein muß. Um 200 000 Mann festzuhalten, dazu gehören weit überlegene Kräfte. o sollen die Japaner die hernehmen? Mukden von den Japanern besetzt. Daß Kuropatkin Mukden nicht so schnell geräumt hat, wie man anfangs annehmen mußte, dafür spricht auch das folgende Telegramm aus Tokio: Die Japaner haben Freitag früh 10 Uhr die Stadt Mukden besetzt. Wären die ersten Nachrichten richtig gewesen, so befände sich Mukden schon 24 Stunden länger in den Händen der Japaner. Auch jetzt ist immer noch möglich, daß die Sache nicht ganz stimmt. Offizielle Bestätigungen stehen noch aus. Jedenfalls haben die Japaner erst nach neuen heftigen Rämpfen ihr Ziel erreichen können. Ein kurz vor dem obigen eingetroffenes Telegramm aus Tokio besagt: nach sich gezogen hat: enunterstügung wurde eine ununterbrochene , während der ganzen hrleistet ist. Bei Be dem Berufe besonders unfähigkeit bei einer wie bei einer Handalidität anzunehmen ist, durch eine ihrer Tätigkeit, die i usbildung und i ann, ein Drittel ftig gesunde Berimen g in derselben Gegend erlangt werden fann als große Wohltat em befont werden, daß es geben zu laffen, wenn mt, daß eine Vorforge heint. Im Gegenteil Denfalls aufrecht zu er e schon erwähnt, immer arten einflebt. Es ist 1 der Zwischenzeit jedes ffe 1, für 10X14 Bfg. ne äußerst geringfügige dern unter 15 Jahren der Hälfte der für den teten Beiträge zu. Gibt ie Menten auf, vielleich und muß sie, durch die wieder in eine verfiche ehren, so müßte sie, t freiwillig weiter ver it bon 200 Wochen vor tidhaft wieder erworben Weise dargestellt, die pertbollsten aller sozial wirtschaftlich Schwachen ise vertritt. Je mehr Die Japaner haben Lita eingenommen. Die Russen halten und verteidigen mit allen Kräften die Befestigungen nördlich vom Hunho. Ein Staubsturm wirkt störend auf die Operationen ein. Wie aus Darstellungen von Kriegskorrespondenten zu ersehen ist, war der Knotenpunkt der ganzen letzten Kämpfe die Schlacht an den Kaisergräbern. Die alten Kaisergräber nordwestlich der Stadt dürfen nicht mit denen von Fulin verwechselt werden, die nordöstlich sich befinden. Dort ruhen die Ahnherren der jetzt in China herrschenden Dynastie, und bei dem Kultus, der in China den Vorfahren gewidmet wird, hat diese Stelle für das Volk und das Herrscherhaus eine ungeheure Bedeutung. Die Russen hatten daher durch scharfe Bewachung die Grabdenkmäler geschütt, und General Kuropatkin verbot ausdrücklich, daß die heiligen Haine angetastet würden. Auch Marschall Ohama hat jetzt ähnliche Befehle ergehen lassen. Ueber die Schlacht an den alten Kaisergräbern wird aus Mukden bom 8. März gemeldet: Gegenwärtig wird auf die japanischen Streitkräfte, welche in Massen auf dem Schienenwege der Eisenbahn herankommen, von der Umgebung der nach Norden zu gelegenen alten Kaisergräber aus heftiges Geschützfeuer gerichtet. Dort haben sich nämlich neue russische Truppenmassen gesammelt, um den Japanern entgegenzutreten. Das schmale Gelände westlich des Schienenstranges ist buchstäblich von Soldaten angefüllt. Die Japaner streben mit Eile in nördlicher Nichtung vorwärts und umfassen den rechten Flügel der Russen. Gestern abend vor dem Rückzug der Russen wurde das Feuer auf der ganzen füdlichen Front unterhalten und dann die ganze Nacht hindurch fortgesetzt. Bei Tagesanbruch nahm das Getöse, welches in Mukden zu hören war, in dem Maße zu, als fich das Geschützfeuer nach Westen und Norden zu hinzog. Aus derselben Quelle verlautet weiter: Die Räumung Berufe eintreten fehen ihrer Stellungen am Schaho zwang die Russen, eine große ende Altersversorgung Strecke der Eisenbahn, zahlreiche Feldtelegraphei., Militärrge lange noch feinen die Frauen auf den trankheit und Alter. Straßen in einem Umkreise von 500 Quadratmeilen, eine große Menge Verteidigungswerke, sowie ausgedehnte Baracenlager des Roten Kreuzes preiszugeben und große Mengen von Brennmaterial und Futtervorräten dem Feuer zu überantworten. Die Spitäler sind überfüllt, aber der Dienst ist noch ausreichend. Die Räumung der russischen Stellungen am Schaho und bei Matschuntan begann um Mitternacht. General von Rennenkampf, der im Osten befehligte und acht Tage hintereinander mit Erfolg alle Angriffe der Japaner abschlug, und ebenso einige andere Be fehlshaber wollten auf ihren Posten bleiben, ihr Verlangen wurde aber abgeschlagen. Die Japaner rücken jetzt schnell auf den Hunho los, wo die Russen ohne Schwierigkeit standhalten zu können glauben. Die Telegraphenleitung, die be. ständig bedroht war, soll einem Gerücht von heute morgen zufolge, jezt unterbrochen sein. Die Rückkehr Roschdjestwenskys nach den europäischen Gewässern steht jetzt fest. Aus Dover wird gemeldet, es sei dort amtliche Kunde eingetroffen, daß sämtliche Geschwader der russischen Ostseeflotte nach dem englischen Kanal zurückkehren und weitere Befehle abwarten werden. Hamburger Dampfer sind gechartert worden, um das heimkehrende Geschwader mit Kohlen und Proviant zu bersehen. Die Dolitik. A Die Bewilligung der Kavallerievermehrung auf 510 Schvadronen ist vom Zentrum für die zweite Lesung mit der Maßgabe beantragt worden, daß 10 Schwadronen erst vom 1. April 1909 ab gebildet werden soller Skandinavien. XX Das neue norwegische Ministerium ist gebildet. Michelsen ist Präsident. Die Zusammensetzung des Kabinetts ist politisch gemischt. Es umfaßt Mitglieder der Rechten, Gemäßigte und Liberale, ist somit der Ausdruck eines Kompromisses, allerdings auf der Basis der norwegischen Jorderungen. Balkan- Staaten. Die serbische Opposition gegen den Handelsvertrag mit Deutschland geht schon zurück. Man macht noch große Worte, hat aber schon den Vorwand für die Nachgiebigkeit gefunden. Das gegenwärtige Ministerium müßte im Fall der Ablehnung des Vertrages zurücktreten, und darauf dürfe man es nicht ankommen lassen, da das Ministerium sonst die große Geschütz- und Eisenbahnanleihe nicht durchführen könnte. Diese Logik ist zwar recht fadenscheinig, denn die Anleihe wird doch auf den Kredit Serbiens, nicht auf den Kredit Paschitschs gemacht, dessen Ministerlaufbahn von Die verNiemandem eine Dauer- Garantie erhält. gleichenden Geschüßproben werden übrigens in nächster Zeit in Kragujowak stattfinden, wohin die Vertreter aller großen Geschützfabriken eingeladen sind. Das Wettschießen und das Wettvorschießen scheinen in einem gewissen Zusammenhang miteinander zu stehen. Deutfcher Reichstag. CB Berlin, 10. März. ( 160. Sigung.) In die sozialpolitischen Debatten, die den eigentlichen Gegenstand der zweiten Beratung des Etats für das Reichsamt des Innern bilden, kam heute vorübergehend ein lebhafterer Ton. Der freisinnige Abg. Dr. Mug dan schlug ihn in einer Polemik gegen die Sozialdemokratie und speziell gegen den sozialdemokratischen Abgeordneten Zubeil an, der ihn vor einigen Tagen scharf persönlich angegriffen hatte. Dr. Mugdan wies nach, daß verschiedene von Herrn Zubeil über ihn und andere Personen vorgebrachte Behauptungen unwahr seien, und ver trat erneut die von ihm schon öfter geäußerte Ansicht, daß die Sozialdemokraten in den Krankenkassen Terrorismus übten und Vetternschaft pflegten. Er fand mit seinen Ausführungen, während die äußerste Linke sich ganz ruhig verhielt, bei der Rechten lebhaften Beifall. Nachdem der Zentrumsabgeordnete Gröber die Resolutionen gegen das Schmiergelderunwesen und für die Ausdehnung des Arbeiterschutzes auf die Hausindustrie befürwortet hatte und der Antisemit Fröhlich unter Ausfällen gegen die Juden für Ausdehnung der Gewerbeinspektion auf ländliche Gewerbebetriebe und für eine kräftige Mittelstandspolitik eingetreten waren, ging der Sozialdemokrat Dr. Scheidemann auf die von Dr. Mugdan angeschnittenen Fragen ein. Er gab zu, daß der Genosse in einzelnen Fällen von seinen Gewährsmännern angelogen worden sei, legte aber Verwahrung dagegen ein, daß deshalb etwa dessen Ausführungen im allgemeinen unrichtig seien. Terrorismus und Vetternschaft herrsche vielmehr hauptsächlich da, wo der Freisinn die Macht in Händen habe. Dem Abg. Mugdan warf er vor, daß er einzelne Vorkommnisse in unzulässiger Weise verallgemeinere. Das Bürgertum habe manches Privileg, aber nicht das der Dummheit, Fehler würden auch von Sozialdemokraten gemacht, aber sie dürften nicht der Sozialdemokratie als solcher zur Last gelegt werden, so menia mie die Sozialdemokratie die anderen Parteien für Verfehlungen einzelner ihre Mitglieder verantwortlich; macht. Dr. Scheidemann führte ein paar Fälle an, in denen Freisinnige die Politik für private Zwecke hätten ausnuten wollen, und erhebt gegen den nationalliberalen Abg. Dr. Becker den Vorwurf, daß er seinen privaten Einfluß terroristisch zu politischen Zwecken mißbraucht habe. Als er schloß, erscholl auf der äußersten Linken starker Beifall, die auch vorher mehrfach lebhaft ihre Zustimmung befundet hatte, während bei der Mehrheit Widerspruch laut wurde. * Hof und Gesellschaft. Der Kaiser hat sich bei der Fahrt im offenem Wagen und bei strömendem Regen in Wilhelmshaven eine leichte Erkältung zugezogen, weswegen er gestern zunächst an Bord des Linienschiffes Kaiser Wilhelm II." verblieb und dort das Torpedo- Ererzieren besichtigte. Löfung der frankoruffifchen Allianz? ( Ein Interview.) Im Anschluß an die schlechten Nachrichten, die über die Lage des russischen Heeres bei Mukden einlaufen, werden wieder Preßstimmen laut, die von einer nahe bevorstehenden Lösung des französisch- russischen Bündnisses wissen wollen. Besonders lebhaft wird diese Frage wennschon nicht öffentlich auch in Paris erwogen. Man ist durch die russischen Mißerfolge in Ostasien stutzig geworden und zweifelt daran, ob Frankreich von dem Bündnis mit dem Soloß auf tönernen Füßen" sich für die Zukunft noch Vorteile versprechen könnte. Von einem deutschen Staatsmanne erhielt unser CB- Mitarbeiter zu diesem interessanten Punkt folgende Erläuterungen: Mit den Gerüchten von einer nahen Lösung des französisch- russischen Bündnisses wird den Ereignissen vorgegriffen. Auch geht man von einer jalschen Auffassung aus, wenn man eine unmittelbar sich vollziehende Neugruppierung der europäischen Mächte erwartet. Das französisch- russische Bündnis bedarf keiner ausdrücklichen Kündigung, wird auch feine erfahren; es löst sich gewissermaßen automatisch auf, indem Rußland in die Unmöglichkeit gerät, seinen Bündnisberpflichtungen zu genügen. Sett Rußland den Krieg mit Japan fort, so muß es eine neue große Armee nach Ostasien schicken, es muß seine Kerntruppen marschieren lassen, und das kann es nicht tun, ohne seine Westgrenze stark zu entblößen. Hierzu dürfte Rußland in unbedingtem Bertrauen auf Deutschlands freundnachbarliche Gesinnung sich ohne Zögern und Bedenken entschließen aber das Bündni mit Frankreich verpflichtet es, zehn volle Armeekorps in der Nähe der westlichen Grenze zu halten. Diese Verpflichtung ist den Kriegsrüstungen bisher schon in verhängnisvoller Weise hinderlich gewesen, sie ist mit einer Fortführung des Krieges vollends unvereinbar. Rußland wird sich entschlieBen müssen, hiervon Frankreich Kenntnis zu geben und Dispens zu erbitten, der natürlich nicht verweigert werden kann. Ebenso natürlich ist es, daß damit die entsprechenden Verpflichtungen Frankreichs suspendiert werden, die wohl überwiegend nichtmilitärischer Art sind. Der Vorteil wäre einstmeilen ausschließlich auf russischer Seite, denn die russischen Anleihen, die einmal in Frankreich untergebracht sind, lassen sich nur sehr allmählich dislozieren. In der Gruppierung der europäischen Mächte aber würde tatsächlich kaum eine Verschiebung von Belang eintreten, nur die Meinung von dieser Gruppierung, die zumeist eine irrige war, würde sich ändern. Das französisch- russische Bündnis hatte eine doppelte Aufgabe: es sollte Frankreichs solierung aufheben und es sollte eine Spitze gegen fälschlich supponierte deutsche Angriffsgelüfte bilden. Jene Isolierung besteht schon lange nicht mehr, und ebenso ist schon lange erkannt und anerkannt, daß Deutschland Angriffsgelüfte nach keiner Richtung hegt. Im übrigen sind Deutschlands und Frankreichs Interessen und Wünsche hinsichtlich der Gestaltung der Verhältnisse in Ostasien in ge= nauer Uebereinstimmung. Man mag mit den tapferen Japanern so viel Sympathie haben, als man irgend mag man wird doch nicht so weit gehen, um dieser Sympathie willen die weiße Rasse aus dem Einflußgebiet verdrängt zu schen, das sie sich im fernen Osten gewonnen hat. Wie die Niederwerfung der Buren, weißer Männer, in Afrika die Eingeborenen des dunklen Erdteils um den Glauben an die Unbesiegbarkeit der Weißen gebracht und dadurch den Aufstand der Eingeborenen hervorgerufen hat, so könnte ein endgültiger Sieg der Japaner in ganz Asien die unwillkommensten und fühlbarsten Folgen für alle europäischen Kulturstaaten nach sich ziehen. Nab und Fern. * Die Gedenfhalle in Gravelotte soll im Mai dieses Jahres im Beisein des Kaisers feierlich eingeweibt werden. Die ganzen Hause für das ihm bewiesene Vertrauen. Ferner übermittelt.. Mecum der Versammlung den Dank des Schußmann Nagel, welcher in letter Versammlung für seine der Gewerbeinspektion geleisteten Dienste besonders gelobt war, und giebt dann noch bekannt, daß die neu angeschaffte große ausschiebbare Feuerwehrleiter am Tage vorher von ihm im Beisein mehrerer anderen maßgebenden Herrn und Feuerwehrleuten für die Stadt übernommen worden sei; die Leiter sei praktisch nochmals vorgeführt worden, wobei Mängel nicht fonstatiert wurden. Daraufhin trat man in die Tagesordnung ein. Gedenkhalle vetanntlich für den Aussichtsturm errichtet| früher geleisteten Eid als Stadtverordneter und dankte dem worden, der bei dem Bau des Forts Gravelotte abgerissen werden mußte. Gegenwärtig ist man dabei, die 14 Bronzebüsten der einzelnen Korpsführer von 1870 und die Tafeln der Regimenter an den Wänden anzubringen. Die Büsten find in Stuttgart gegossen worden. Gleichzeitig mit der Einweihung werden die auf Pergament geschriebenen Namen der Toten und Verwundeten der drei Schlachttage Mars- la- Tour, Gravelotte und St. Privat in einer Blechbüchse eingemauert. Im ganzen sind es 48 000 Mann, die in den drei Schlachten ihr Blut vergossen haben. Davon ruhen etwa 15 000 auf dem Kriegerfriedhofe in Gravelotte, wo die Gedenkhalle errichtet ist. Der große Engel, den der Kaiser geschenkt hat, ist im schönsten farrarischen Marmor gehalten. Eine Zugentgleisung ist auf Bahnhof Holzwickede einem Beamten verhängnisvoll geworden. Die Lokomotive eines Güterzuges geriet aus den Schienen. Dadurch kamen neun Wagen zur Entgleisung, und beim Auflaufen der hinteren Wagen auf dem entgleisten Zugteil erlitt ein Bremser durch Quetschung der Brust eine tödliche Verlegung. Verhaftete Engelmacherin. Ein schweres Verbrechen, das dem der Engelmacherin Wiese in Hamburg ähnelt, beschäftigt zur Zeit die Kriminalpolizei in Hannover und häli sie auf der Spur der Verbrecher. Festgenommen ist bereits ein Arbeiter- Ehepaar und ein Arbeiter, die im Verdachte des Mordes von Kindern und der Beihilfe bei dem Verbrechen stehen. Hessischer Landtag. 1) Aufnahme einer neuen Anleihe. Es und als Baustelle Schülers Garten beibehalten werden Beigeordneter Heyligenstaedt und die beiden Stadtverordneten Heichelheim und Haubach wurden dann zum Schluß in die vorbereitende Sommission gewählt. ( Schluß folgt.) Lokales. Glohn Tang, Tang ift' bas nicht ob entiprof. on feiner hohen tie Rönigs und Seenergeift madht ihn zum Mario wird we 11. März 1905 ſelbe wird voraussichtlich im Junt tagen. zwingt *** Die Untersuchung gegen den des Raub- apoleon fchifft mordes beschuldigten Oskar Hudde ist beendet und Suelena ein!- der Verhaftete dem Schwurgericht überwiesen. Das ich, nirgends ei waren 8 Offerten abgegeben worden, die günstigste mit dem Schuldbeweise sind so klar; z. B. daß sich die Hand- doie Darstellung abdrücke von ihm auf dem Ante des Pfarrers und auf Lüttjohann, der Lampenglocke zu erkennen waren. Die Genauigkeit hatte, genannt n Finanz- Kommission wird diesem Konsortium der Zuschlag dieser Abdrücke ist dadurch außer Zweifel gestellt, daß als trebfamer Kurs von 98,41 von einem Konsortium, dem u. A. die Bank für Handel und Industrie mit angehört. Auf Antrag der erteilt. 2.) Vergebung des Druckes der Schuld. verschreibungen. Hierzu waren Offerten von 3 Gießener und von 2 auswärtigen Firmen eingeholt worden. Die Gießener Firmen hatten ihre Preise ohne den gesetzlich erforderlichen Trockenstempel mit zu beachten zwischen 600 und 700 Mart gestellt, während die beiden auswärtigen Firmen( Osterrieth Frankfurt und König& Ebhardt- Hannover) den Eindruck dieses Trock nstempels gleich mit falfuliert und Offerten zwischen 890 Mart und 975 Marf, eingereicht hatten. Stadtv. Schaffstaedt beantragte diese Arbeit an eine hiesige Firma zu vergeben, zog aber seinen Antrag zurück auf die Bemerkung des Oberbürgermeister: die vorgelegten Papierproben der hiesigen 3 befragten Firmen seien schlecht und außerdem hätte man sich über die Scheine der legten Anleihe sehr beklagt, das Papier wäre zu fettig gewesen, sadaß die Tinte sich schlecht hätte auftragen lassen. Die Arbeit erhielt für 915 Mart die Firma König& Ebhardt- Hannover, vertreten durch Buchbinder Kühn.( Wir müssen die 3 hiesigen Firmen, troßdem wir nicht dazu gehören, doch in Schuh nehmen hinsichtlich der Papierproben, denn würde- was wir aus eigenen Erfahrungen wissen - nicht immer dem billigsten Drucker die Arbeit übergeben, dann könnten die Submittenten auch bessere Popiere in die Der Unterschied zwischen 700 Offerten mit einrechnen. Mart und 915 Mart läßt neben dem Trockenstempel immer noch etwas übrig für bessere Papiere. Es wäre nur zu wünschen wenn die Stadt sich stets auf den Standpunkt stellte, daß das Gute auch immer das Empfehlenswertere ist und natürlich höher bezahlt werden muß. D. R) Darmstadt, den 10. März. Präsident Haas eröffnet die Sigung um 94 Uhr. Zur Verhandlung gelangt eine Anfrage der Abgg. Adelung und Dr. David, betreffend die Auslegung des Artikels 25 der Städteordnung, hier die ungültigkeitserklärung der Wahl des freireligiösen Pfarrers Zucco- Cuccagna zum Stadtverordneten in Mainz. Staatsminister Rothe crklärt, daß die Regierung eine Beantwortung der Interpellation ablehne, da die Regierung der Ansicht sei, daß der Provinzialausschuß zu Recht entschieden habe. Abg. Dr. Schmitt erklärt die Interpellation für die größte politische Verirrung, die in der Kaminer vorgefommen sei. Abg. Ulrich betont, daß eine gefeßwidrige Auslegung ftattge funden habe, insbesondere da der Provinzialausschuß in Gießen in entgegengeseztem Sinne entschieden habe. Abg. Wolf will die Gefeßeshoheit und die Beschlüsse der Justiz unter allen Umständen aufrecht erhalten wissen. Der Regierung dürfe man ein Eingreifen hiergegen nicht zumuten und daher sei dem Vorgehen der Sozialdemokraten, die diese Interpellation veranlaßt hätten, nicht zuzustimmen. Die Besprechung wird geschlossen. Zu dem Antrag der Abgg. Schönberger und Genossen, die Entschädigung für an Maul- und Klauenseuche gefallenes Vieh fordert der Abg. Schädel die Annahme seines alten Antrages, der insbesondere eine gerechtere Verteilung der Entschädigungsgelder bezweckt. Abg. Schönberger fordert als einzigen Schuß gegen die Seuche die Absperrung der Grenze. Ministerialrat Braun erklärt, daß die Regierung ein Vorwurf der Verschleppung nicht treffe. Die Reichsgrenze mit dem Viehverkehr sei so eng wie nur möglich geschlossen. Mit polizeilichen Maßregeln müsse man sehr vorsichtig sein, weil damit oft ftehr geschadet, als gutgemacht werde. Der Regierung sei es ernst, der Landwirtschaft zu helfen, und sie hoffe, unter Mithilfe derselben dieses Ziel zu erreichen. Abg. Haas erhebt Protest dagegen, daß von den geforderten Beträgen etwas gestrichen werde, da dieselben der ganzen hessischen Landwirtschaft zu gute kommen. Abg. Korell fordert, daß der Staat seinen Widerspruch gegen die Vorlage aufgebe und dadurch das Zustandekommen des Gesezes verhindere. Agb. Wolf bedauert, daß die Regierung zurückweiche und die Situation verschleiere. Wolle man den Bauern einen Dienst erweisen, so müsse das Haus den Ausschußantrag annehmen. Bei der Abstimmung findet der Antrag des Ausschusses Annahme, die Regierung zu er suchen, dem Landtag einen Geseßentwurf vorzulegen, in welchem ausgesprochen wird, daß die nach dem 1. Oktober 1901 entstandenen Schadensfälle im etwaigen Betrage von 70 000 Mt. vorlagsweise aus der Staatskasse zu bestreiten sind. Dieser Antrag soll durch jährliche Entnahme von 10 000 Mt. aus den zur Förderung der Biehzucht bereit. gestellten Mitteln gedeckt werden. Ein Viertel des Betrages soll durch den Kreis, innerhalb dessen sich die Schadensfälle ereigneten und drei Viertel durch die Viehbesizer des Landes aufgebracht werden. Die Dauer des Gesetzes soll auf 6 Jahre festgesetzt werden. Darauf vertagt sich das Haus auf unbestimmte Zeit. Aus dem Gerichts[ aal. Schwurgericht. bei Hudde ein Teil des vordersten Beigefingergliedes an der rechten Hand fehlt und diese Fingerverkürzung bei den Abdrücken deutlich zu Tage tritt. ein Schauspiele ben orgfältig ausa lebenswart hörperten Geft uud Blumenfp trog des Zer einigung für Volkskunde im oberen Saale des zügliche Leistun Als *** Am Montag, den 13. März veranstaltet die Ortsgruppe Gießen der hessischen VerHotel Großherzog ihren 5. Mitglieder- Abend. Referenten find die Herren Rentamtmann Schäfer und Professor Dr. Wünsch gewonnen, die über„ Herenprozesse in der ehemaligen Landgrafschaft Hessen- Bingenheim" resp. Herenglauben im Altertum" sprechen werden. Gäste sind zu diesem interessanten Abend willkommen * Aus einer statistischen Zusammenstellung der ,, Darmst. 3tg." ergibt sich, daß das Großherzogtum Hessen von allen größeren deutschen Bundesstaaten das dichteste Eisenbahnnez hat. Es kommen hier nämlich auf 1000 m. Bodenfläche 170,77 km. Eisenbahnen; in Sachsen dagegen nur 167, Rheinprobinz 159, Westfalen 149, Hannover 84,2, Baden 129,59 km. und im ganzen Deutschen Reiche durchschnittlich nur 109,25 m. 3) Baugesuch des Georg Grünig für die Henselstraße wird genehmigt, desgleichen Bunft 4: Ausbau der Goethestraße zwischen Stephan- und Henselstraße. Bum nächsten Bunft: Errichtung eines Theaters- und Saalbaues führte der Oberbürgermeister an, daß der Saalbau- und der Theater- Verein im Dezember 1903 ein Komité ernannt haben, welches die Errichtung eines Theater- und Saalbaues anbahnen solle und ist damals von demselben ins Auge gefaßt worden ein Theaterraum mit ca. 800 Sigplätze und ein Konzertraum für ca. 1200 Personen. Die Anregung hat in der Bevölkerung großes Intereffe erweckt und als das Komité mehr herausging und zu Geld- Zeichnungen aufforderte, sind die Ewartungen weit weit übertroffen worden. Die Beichnungen der Gießener Bürgerschaft für den Theater und Saalbau sind bis jeßt wohl beispiellos in Deutschland, aus allen Schichten der Bevölkerung sind Gelder bewilligt und das giebt ein glänzendes Zeugnis von dem Gemeinfinn unserer Bürgerschaft. Es sind gezeichnet worden bis jetzt Am Mittwoch verhandelte das Schwurgericht in nicht öffentlicher Sigung gegen den Landwirt Christian Faust aus Uellershausen wegen Meineid. Um sich seiner Alimentierungspflicht zu entziehen, hatte er am 29. September v. J. vor dem Amtsgericht in Schlig wissentlich einen falschen Eid geschworen. Nach Wiederherstellung der Diffentlichkeit berfündete der Vorsitzende, daß die Geschworenen die Schuldfrage bejaht und der Angeklagte zu 4 Jahren Zuchthaus und 10 Jahren Ehrverlust verurteilt worden sei. Außerdem set auf dauernde Eidesunfähigkeit erfannt worden. Sihung der Stadtverordneten Gießens. 41 000 *** Arbeiterbewegung. Wie uns mitgeteilt wird, find die Gießener Schneidergesellen in eine Bohn bewegung eingetreten. Dieselben haben einen neuen Tarif aufgestellt, welcher aber von den Brinzipalen abgelehnt wurde. Im Falle einer am Mittwoch erfolgenden endgültigen Ablehnung des Tarifs reichen die Gehülfen die Kündigung ein und treten in den Ausstand. n Reiskirchen. Während vor nicht allzu langer Zeit unsere Gesangbereine fast nur den Kunst gesang pflegten, zeigt sich gerade jetzt wieder mehr Interesse für das Volkslied. Um dies in weit größerem Stile verfolgen zu können, wurde am Sonntag hier ein Sängerbund unter dem Namen„ Volkssänger bund Chattia" gegründet, der aus 10 Vereinen der hiesigen Umgegend besteht und sich zur Hauptaufgabe die Pflege des Volksliedes gestellt hat. Wir wünschen dem neugegründeten Bunde Gedeihen und daß er seinem 3tele immer näher komme. für den Theaterbau allein 344 347 Mark Saalbau Das Komitee ist nun an die Stadtverordneten- Verſammlung herangetreten, dazu Stellung zu nehmen und sich zu erklären, welches Projekt, ob das Gesamtprojekt oder eins von beiden, Theater oder Saalbau, von der Stadt unterstützt wird, da viele Herren mit ihrem Geldzeichnen zurückhalten, bis man weiß, was die Stadt eigentlich will. Nach einem zur Verlesung gelangten Schreiben des Schriftführers vom Komitee, des Professors Fromme ist die Sammlung demnach noch nicht abgeschlossen. Es wird darin gebeten, die Stadtverordneten mögen jetzt aus ihrer Mitte 3 Herren bestimmen, welche in Gemeinschaft mit den vom Komitee gewählten 3 Herren Landgerichtsdirektor Bücking, Professor Fromme und Bauunternehmer Winn die Vorbereitungen einleiten und Pläne 2c. beschaffen sollen. Die Finanzfommission hat sich dahin geäußert, daß die Stadt dieses Geschenk nicht von der Hand weisen und nach Lage der Zeichnungen der n Gießen, 10. März 1905. Gegen 126 Uhr eröffnet Oberbürgermeister Mecum die Sigung und begrüßt den in diesem Jahr das erste Mal in der Versammlung erschienenen Stadtverordneten Justizrat Dr. Gutfleisch, welcher bei den letzten Stadtverordnetenwahlen mit überwältigender Majorität wieder gewählt wurde. Dieses so außerordentlich erfreuliche Wahlresultat ist ohne 3weifel auf seine fegensreiche Tätigkeit als Stadtverordneter und insbesondere auch als Landtagsabgeordneter zurück zuführen.( Laute Zustimmung im Saal.) Justizrat Dr. Gutfleisch erneuerte daraufhin durch Handschlag seinen schon Eroberer entw feiner charatteri § Lauterbach. En schrecklicher Unglücksfall ereignete sich hier am Mittwoch- Abend auf unserem Bahnhof. Als der letzte Zug einlief, wollte ein Postschaffner noch in aller Ele ein auf das Geleise gefallenes Batet aufheben. Die Zeit genügte jedoch nicht mehr, der Bug brauste heran, erfaßte den bedauernswerten Mann und riß ihm beide Beine ab. Der Unglückliche verschied sofort. Er hinterläßt Frau und vier unmündige Kinder. Rum K Langenschwalbach. Die vom Magistrat beantragte Biersteuer, die jährlich 2000-2500 Mt. einbringen sollte, wurde von den Stadtverordneten einstimmig abglehnt. K Offenbach. 2 junge Engländer passierten in einem Segelboot auf dem Main unsere Stadt. Sie befinden sich auf einer Bootsfahrt von London nach Wien. Hein Dienstag Uhr, soll i liche Prüfung Es werder der Schüler un eingeladen. Gießen, Mecum Oberbürgern Donners 19 Mar an, s den Abteilun weide, 17 H Holz versteig 275 Fichtenst Durchme 462 Derbftan Buche: 29 29 tiefern: 1 ichte: 48 Lar 58 Bemerft n aus den Abteil Viele wünschenswerte Resultate scheinen schwer erreichbar zu sein, ohne daß man eine gewisse Anzahl Vecteigerung a von Unannehmlichkeiten mit in Kauf nimmt. Wenn man aber Scotts Emulsion einnimmt, fann man all die wünschenswerten Resultate erzielen, die man durch das Einnehmen von Lebertran zu erlangen hofft, ohne auf die üblichen Schwierigkeiten zu stoßen, da durch die Herstellungsweise von Scotts Emulsion der dem Lebertran eigene üble Geschmack und widerliche Geruch völlig entfernt worden sind. Die wertvollen Eigenschaften des Lebertrans dagegen sind in Scotts Emul sion im höchsten Grade enthalten. Man stelle einen vergleichenden Versuch an mit Lebertran und wird thm in seiner besten Form, d. h. Scotts Emulsion, sicher lich den Vorzug geben. Errichtung eines Theaters näher treten solle. Die gesamten Baukosten werden wohl, so bemerkt O.-B. Meeum, an 450,000 Mark kommen und es ist wahrscheinlich, daß diese Summe durch freiwillige Beiträge aufgebracht werden, sodaß dann von der Stadt jährlich nicht mehr als wie auch jezt für das Theater zugegeben zu werden braucht. Auch der in letter Sigung des Bürgervereins angenommene Antrag des Professor Sommer wurde verlesen und vom Stadtv Haubach unterftüßt. Ec( Haubach) ist der Ueberzeugung, daß diejenigen, welche bis jetzt nur für einen Saalbau gezeichnet haben, auch später für das Theater zeichnen; denn was ist denn ein Theater- oder Opernhaus, doch nur ein Konzerthaus. Stadtv. Dr. Ebel will in dem von der Finanzkommission vorgeschlagenen Antrag auf Errichtung eines Theaters schärfer ausgedrückt wissen, daß wenn es finanziell zu ermöglichen ist später auch der Errichtung eines Saalbaues näher getreten werden soll- Stadtv. Schmall will sich nach dieser Richtung nicht festgenagelt sehen und Stadtv. Brück ist sogar nur der Ansicht, daß die Stadt im höchsten Falle eine Subvention von 5000 Mt. zu bewilligen habe. Der Antrag der Finanzfommission wurde angenommen. mit dem Bau soll schon kommenden Herbst begonnen Scotts Emulsion schließlich im großen Großhandlungen verlose nach Gewicht oder versiegelten Originaldieser Schuß marke. G. m. b. H., FrankSchußmarte. wird von uns aus an Apotheken und tauft, und zwar nie Maß, sondern nur in flaschen in Karton mit Scott& Bowne, furt a. M. Bestandteile: Feinster Medizinal- Lebertran 150,0, prima Glyeriu 50,0, unter phosphorigsaurer alt 4,3, unterphosphortgsaures Natron 2,0, pulv. Tragant 8,0, feinster arab. Gummi pulv. 2,0, bestill. Wasser 129,0, Alkohol 11,0. Sierzu aromatische Emu sion mit Zimt-, Mandel- und Gaultheria- Del je 2 Tropfen. Stadttheater in Gießen. Wehe den Besiegten. Drama in 3 Aufzügen von Richard Voß. Den Stoff zu seinem Drama hat Boß der Zeit Napoleons entnommen, die Handlung seßt ein, wie der große Korse nach seiner Flucht von der Insel Elba im Begriff steht, in Frankreich zu landen. Auf einer Felseninsel im Golf von Juan übernachtet er, im Schlosse der Gräfin von SaintAubonne und als er den Namen seiner Wirtin hört, da zieht's ihm wie eine längst verflungene Melodie" durch die Seele und Napoleon entsinnt sich, daß er mit der Gräfin Die Bujan am Bicinalweg Anneco Großherz Mont beginnend, in Hainba Muschhecke, Forftwartei Stämme 2 Stü Buchen Kiefern Stüd = Lärchen = 3,96 Fichten: = 37,21 Derbstange II. AI. 36 eiter Rn ippel Rm Rüppelrei Aiftg Rm.: tode Rm.: 2 Der Großh. papirant Straut Austunit. Burg- Gem Grokh. beibehalten werden die beiden Stabiber wurden dann zum gewählt. lang, lang ist's her ein idyllisches Verhältnis gehabt das nicht ohne Folgen geblieben ist, indem ihm ein Sohn entsproß. Dieser Sohn Mario aber, der natürlich on seiner hohen Abstammung keine Ahnung hat, ist Offizier des Königs und glühender Republifauer. Aber Napoleons Sergeist zwingt den Brausekopf doch zu seinen Füßen und macht ihn zum Anbeter. Waterloo! Vae victis! | Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktjeit im Umberziehen fellgeboten werden. die Bühne, die wohl als lebenswahr gelten fonnte. Auch| nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Herr de Giorgi erntete einen Blumenkorb. Frau Gartner spielte die Gräfin von Saint- Aubonne sehr wirkungsvoll im zweiten Aft war sie vielleicht etwas zu jugendlich.fofett aber das fonnte die anerkennenswerte Leistung taum beeinträchtigen. Recht gutes bot auch Herr Eckhardt als Priester Don Pietro und der Antovio des Herrn Conradi - 11. März 1905 Mario wird wegen Eidbruches zum Tode verurteilt und gab von der Anhänglichkeit des alten Dieners das rechte en den des Raub Napoleon schifft sich, gebrochen an Leib und Seele, nach Bild; dafür diente ihm die Souffleuse aber auch so e ist beendet un elena ein! Ein Roman ist dieses Drama- oberflächs augenscheinlich und hörbar wie er seiner Herrschaft. Die überwiesen. Das, nirgends ein Vertiefen, viele große Effekte und wenig Regie war gut, wenn auch in rerschiedenen Kleinigkeiten unt tagen. Digte Sprache. au - Einen Genuß bereitete gestern Abend nur An erster Stelle muß natürlich Herr Pfarrers und uttjohann, der sich das Voß'sche Drama als Berefiz gewählt 1. Die Genauigtet hatte, genannt werden. Herr L. zeigte sich auch als Mario wieder Sweifel gestellt, da als strebsamer Künstler von beachtenswertem Können, er ist Beigefingergliede en Schauspieler, der seine Rollen bis in die kleinsten Details e Fingerberfürzun forgfältig ausarbeitet und der immer zu fesseln versteht durch tritt. den lebenswarmen, herzlichen Ton, welcher die von ihm vernicht ganz forrekt. Marktberigte. H. H. Cleken. 9. März. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per fb. 0.95-1.05 Mt., Hühnereler per Stüd 7-8 Pfg., Enteneier St. 0 Bfg. Käse per St. 6-8 Bfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg Erbsen ver Liter 21 Bfg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Paar T. 0.80-1.00. Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stid 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfd per Pfd. 62-68 Pfg. per Pfb. Schweinefleisch 60-72 in. Schweine fletsch gesalzen per fund 0.76 Bfg., Kalbfleisch per Bfb. 70-74 arz beranstaltet di törperten Gestalten so sympathisch macht. Reicher Beifall 00-00 Pfa., Ochsenfleisch per Pfb. 70-80 fs., Rindfleisch Hessischen Ver uud Blumenspenden fehlten natürlich nicht. Eine voroberen Saale de zügliche Leistung war auch der Napoleon des Herrn de Giorgi, Bfg. Sammelfleisch ber Bfb. 50-74 Bfg., Kartoffeln pro 100 tilr 6.00 6. Ieder- Abend. trotz des Zerrbildes, das der Dichter von dem großen ann Schäfer und die über Heren feiner charakteristischen Weise eine scharf umrissene Figur auf Eroberer entworfen hat, stellte unser Charakterdarsteller in aft Heffen- Bingen sprechen werden bend willkommen mmenitellung as Großherzogt Bundesstaaten d Ge fommen hier 170,77 Am. Gije 167, Rheinprobing Baden 129,59 durchschnittlich uns mitgeteilt wi Ilen in eine Lohn n einen neuen Tari Bringipalen abgelehnt herfolgenden end n die Gehülfen die and. | 6 50 Mt., Zwiebeln ber 8t. Mr. 8.00-10.00, Weiskraut 10-15 Bf. þei Stüd, Zentner 3-4 Mr. Aepfel per Zentner 6-10 Mr Zwetschen ver Bentner 0,000.00 Nüsse 100 St. 25-30 Pfg. Milch per Liter 18. Pfa. Dauer der Marktzett von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr Zum bevorstehenden Frühjahre offeriere ich Sießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Sonntag, den 12. März. Zeitweise stürmische Regen- später Regen- und Schneeschauer, Temperatur langsam sinkend. Im Vogelsberg und Odenwald starke Schneefälle. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Michon - Gegründet 1883. Jean Dern& Co. Giessen Telephon Nr. 21 Inh: Oscar Gutmann Weitanlage 31. Ia. glasierte Steinzeugröhren aller Dimensionen nebst allen Facons. Hof- u. Straßenlinkkaften, Kaminauffäße etc. etc. Aus hartgebrannter, glasierter Tonmasse: Viehkrippen und Schweinetröge. alle Sorten Drahtgeflechte, Der Versuch! sowie fertige Drahteinfriedigungen. Heinrich Schmidt II., Grünberg. Drahtflechterei. Bekanntmachung. Dienstag, den 14. März d. Js., nachmittags Zur Einführung unserer neuen, mit so groß. Beifall aufgenommenen Hausapotheken nicht allzu lange nur den Kunst 4 Uhr, soll im Stadtknabenschulhaus eine öffent, fuchen wir fofort einen fleißigen st wieder mehr In liche Prüfung der Fortbildungsschule stattfinden. Provisions- Reisenden in weit größeren Es werden zu derselben die Eltern und Arbeitgeber gegen sehr hohe Provision. am Sonntag hie der Schüler und sonstige Freunde der Schule hierdurch Volkssänger eingeladen. us 10 Vereinen de Gießen, den 9. März 1905. Mecum. zur Hauptaufgab at. Wir wünscher Oberbürgermeister. und daß er seinen Ingludsfall ereigne Holzversteigerung. Hahn, Rektor. Solche Herren, die bereis einen ähnlichen Artikel mit Erfolg vertrieben haben und sich ausschließ lich dem Verkauf unserer Hausapotheken widmen können, werden bevorzugt und erhalten einen Ver dienst von 300 Mark pro Monat garantiert. Hermann Rnberg. Abteilung Gesundheitspfleg. Hohenlimburg Donnerstag, den 16. März 1905, von morgensi. Westfalen. erem Bahnhof. 9 br an, sollen in dem Anneröder- Gemeindewald in enes Batet aufheb ſchaffner noch den Abteilungen 6 Krähenholz, 7 Neuweiß, 8 Gäns- Mineralwasser. weide, 17 Haar, 18 Neuwald und 22 Grünau folgendes aue Sorten Tafel- u. mediHolz versteigert werden: er Zug braufte her A. Werkholz. und riß ihm bele sofort. Er hinterlit 275 Fichtenftämme 8 bis 20 Mtr. Länge bis 30 Ctm. Durchmesser 69,91 Festmeter haltend. Magiftrat beantragte 462 Derbstangen 33,15 Festmeter haltend. 500 Mt. einbringen B. Brennholz. meten einstimmig Buche: 2 Rm. Scheit, 2 Rm. Knüppel, 50 Wellen, 2 Rm. Stöcke. länder paffieteniefern: 108 Rm. Knüppel, 750 Wellen, 7 Rm. Stöcke. unsere Stadt. Sir Fichte: 48 Rm. Knüppel, 6600 Wellen, dabei 1200 Lang- Wellen zu Bohnenstangen geeignet, von London na 58 m. Stöcke. Bemerkt wird, daß das Stamm- und Stangenholz te scheinen schwer aus den Abteilungen 6, 7 und 8 etwa gegen 11 Uhr zur eine gewisse Anzahl Bersteigerung kommt. uf nimmt. Wenn nt, fann man aam en, die man durdy langen hofft, ogne stoßen, da dur mulsion der widerliche Gaud wertvollen Eigen nd in Scotts Emul Man ftelle einen Die Zusammenfunft ist auf der Grünbergerstraße Vicinalweg Annerod- Rödgen. Annerod, den 8. März 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Aunerod. Horn. Holz- Versteigerung. Montag, den 20. März, vormittags 10 Uhr beginnend, werden in dem Saale bei Gastwirt Decher tran und wird thm in Hainbach aus den Distrikten Schüsselrain, Seifen, Gmulion, ficher cinische Mineralwaffer in stets frischer Füllung. Kohlensäure aus den ersten Kohlensäurewerfen. Limido, alkoholfreier Saft. Limonade, Himbeer( u. Citrone. Apfelperle, alkoholfreies Getränk fowie feinstes Berliner Weissbier empfiehlt die Mineralwasserhandlung von J. Weisel, Teleph. 235. Haben Sie unsere Gesundheits- Ermahnung beherzigt? Lasen Sie die 20 Gründe der Vernunft, warum man Kaffee nicht trinken soll?- Hegen Sie immer noch Zweifel gegen Kathreiners Malzkaffee?- Wohlan! dann giebt es nur einen einzigen Weg, wie Sie Ihre Bedenken beseitigen und sich über die gesundheitlich so hochwichtige Frage volle Gewißheit verschaffen können! Machen Sie noch heute einen Versuch mit Kathreiners Malzkaffee! Gehen Sie in das erste beste Kolonialwaren- Geschäft und kaufen Sie sich ein kleines Paket Kathreiners Malzkaffee, die Ausgabe ist doch ganz gering! Sollte Ihnen aber auch diese noch zu viel sein, dann schreiben Sie eine Postkarte an Kathreiners Malzkaffee- Fabriken in München. Es wird jedem, der darum ersucht, eine Kostprobe von Kathreiners Malzkaffee ganz umsonst ins Haus gesandt nur, um auch dem vorurteilvollsten Zweifler den großen Unterschied zwischen Kathreiners Malzkaffee und allen übrigen ,, Malzkaffees", unter welchem Namen und in welcher Form sie auch angeboten werden, endlich einmal klar zu machen. Man ist einfach erstaunt, wenn man diesen Unterschied zum ersten Male wahrnimmt und mit eigener Zunge kostet. Banten, daß ich mich in Gießen Hiermit zur gefl. Kenntnis der Herren Aerzte, sowie den geehrten Sonnenstraße 6. als Gießen. Wiederverkäufer hoher Rabatt. Prima usskohlen Nuss sowie alle anderen billigst Kohlensorten empfiehlt II. Schaumberger, Kohlenhandlung, Gießen. und Platzvertreter sucht überall uſchhecke, Gebr. Wald und verschiedenen Distrikten der Reisende Agenten ird von uns aus 6tämme: Eichen: III. Kl. 2 Stück 1,52 stm., IV. I. bei hohem Verdienst zum VerApotheken und uft, und zwar nie lab, sondern nur in aschen in Karton mit Scott& Bowne art a. M. 50,0, prima Glyeriu 50,0, unter atron 2,0, pulv. Eragant 8 ohol 11,0. Bierzu aromatif 2 Tropfen bießen. gten. ichard Boß. Krankenpfleger Frühjahrs- Pferdemarkt zu Gießen. Wie in früheren Jahren beabsichtigen wir auch bei dem am Mittwoch, den 22. März d. Js. stattfindenniedergelassen habe. Alle Arbeiten, den Pferdemarkt eine Pferdeschau mit Prämiierung abzuwie Massage, Heißluftbäder, schwed. halten und zwar speziell für im Privatbesitz befindliche Heilgymnastik, Elektrifieren, sowie Reit-, Wagen- und Arbeitspferde; dieselben können unter alle Arten der Wasseranwendung dem Reiter, ein, zwet- oder vierspännig auch im Gewerden sachverständig ausgeführt. schirr vorgeführt werden. Tüchtige Ausbildung in den hiesigen Universitäts Kliniken, langjährige Die Prämiierung beginnt vormittags 11 Uhr, Tätigkeit, sowie nur prima Zeug- die Vorführung und Preisverteilung vormittags 122 Uhr, nisse aus allen Zweigen der in dem hierfür vorgesehenen Prämiierungsring. Krankenpflege fönnen nachgewiesen Während der Vorführung Konzert der hiesigen Feuerwehrkapelle. werben. L. Kratz, geprüfter Heilgehilfe eben, Mattlag 21. 11. Es gelangen nur Ehrenpreise zur Verteilung. Anmeldungen haben bis zum Montag, 20. März d. Is., bei in Gießen zu erfolgen. 2 Stück= 1,24 Fitm., V. Kl. 3 Stück= 0,68 Fſtm. und Rolläden Geyer& Klemt jucht. Näheres bei = Dienstmädchen Herrn August Schwan, Weinhändler kauf von Holzrouleaux, Jalousien am liebsten bom Lande, bald ge= Buchen: II. Kl. 1 Stück Kiefern: III. Kl. 1 Stück Stück 5,29 Fstm. = ====0,73 stm. 0,41 stm., IV. l. 16 Lärchen: IV. Al. 3 Stück 1,02 Fftm., V. Kl. 21 Stück = 3,96 Fitm. = - = Fichten: III. Kl. 5 Stück 7,93 Fftm., IV. Kl. 60 Stück 37,21 stm, V. Kl. 115 Stüd= 28,84 Fftm. Derbstangen: Fichten: I. Al 24 Stück 2,73 Fftm., II. Al. 36 Stück= 2,77 Fstm. Scheiter Rm.: Buche 204, Kiefern 4. tüppel Rm.: Buche 79, Eiche 4, Stiefern 58, Fichte 44. nüppelreifig Rm.: Kiefern 90. Heistg Rm.: Buche 299, Eiche 10, Stiefern 202. Bog ber Beit Napoleonstöde Rm.: Buche 72, Giche 2, Stiefern 27. wie der große Store Der Großh. Förster Nahrgang und ForstwartNeurode in Schles. Fabrikate 9 mal prämiiert mit goldenen u. silbernen Medaillen. Gustav Rohleder Grünberg. Freiwillige Gail'sche Feuerwehr Gießen. Montag, den 13. März, abends 8 Uhr bei Kamerad Dreher im Pfau" Haupt- Versammlung. Tages- Ordnung: a im Begriff steht, in picant Krautwurst zu Hainbach erteilen nähere 1. Jahresbericht. 2. Rechnungsablage pro 1904/05 und Entlastung feninfel im Golf von Der Gräfin von Saint einer Wirtin hört, da ne Melobie" durch die aß er mit der Gräfi Auskunft. Burg- Gemünden, den 10. März 1905. Großh. Oberförsterei Burg- Gemünden. Kullmann. des Rechners. 3. Verleihung der Dienstabzeichen für 5, 10, 15, 20 und 25jährige Dienstzeit. 4. Feier des 50jährigen Stiftungsfestes. 5. Etwaige Anträge. 6. Verschiedenes. Dienstanzug. Der Vorstand. NB. Anträge, nebst deren Begründung sind spätestens 8 Tage vor der Versammlung bei dem I. Hauptmann einzureichen. Pferdebesitzer laden wir zur Beteiligung ergebenst ein. Gießen, den 10. März 1905. Die Städtische Pferdemarkt- Kommission. Jean Kirch. Großh. Realgymnaſium u. Realschule mit Vorschule zu Gießen. Die Anmeldungen der für das Schuljahr 1905/06 neu aufzunehmenden Schüler werden an folgenden Tagen in dem Realschulgebäude entgengenommen. 1) Für Realgymnasium und Realschule: Donnerstag den 2. und Montag den 6. März, vorm. 10-12 Uhr. 2) Für die Vorschule: Montag den 13. März, vorm. 10-12 Uhr. Bei der Anmeldung sind vorzulegen: Geburtsschein, Impfschein( bet Schülern über 12 Jahren die Bescheinig= ung der Wiederimpfung) und eventuell ein Abgangs3eugnis der zuletzt besuchten Schule. Die Direktion: Dr. Rausch. Dalli- Seifenpulver das Allerbeste für die Wäsche Carl Stückrath- Möbelfabrik Giessen, Asterweg 47. SOFTHY OF LUDWI& I HESS Theodor Kaiser, Stempelfabri ( Stempel- Kaiser) Berlin 12, Charlottenstr. 16 Kautschuk- u. Metall- Stempel jed. Art billig Ges. gesch. Zigarrentaschen und Portemonnaies mit Stempel von 2,25 an, FirmenTypenDruckereien v. 1,25 an, kl. Stempel v. 28 Pf. - n.Datumstemp. v. 50 Pf. an. Musterb.gr.u.fr PREISNEBAILLE 1879 60. 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