Der Teufel hole, fo dau gefchickt!" de hatte anfangs fe gewählt. Ms Straße Londons diverte eines HauKind neigt sich Pflaster zerschmetentjeßlicher, martpor und gewahrt St fich der herzzerVater des herab Dieses Geficht mach daß er sie, als er te, mit einer der ihm rieten, SchauSo begann die Schauspielers. Tau angen. cht unwichtig sein, Esten gefälscht wer Dr. H. Matthes 9 Untersuchungen 116 Milchproben, anstandet werden ie Unterfuchung? Braujelimonaden elt zu wenig Fett chmelzbutter eingeJarine; Giernudeln ebliche Mengen da Deerfäfte waren zum ielten auch Stärke. thielt fehr häufig t Baniermehl, ge auch Mustatnuß; licht und mit Teer. abgerahmt, beides ; Pfeffer war geSand, Schokoladenschalen verfälscht, Mehl, waren ge ierungfalze enthiel fäure, Benzoefäure age über die Gleich. te der Nahrung ent Städten geübte Gedurch Nichtsachbere. um zehn Jahre zu men werden. Den in du im Ernste ihr liebt. das Herz Hammer das Schmiedeeisen. nicht in der Ehe. sein. Er hat immer treben 11. ritten tes Bitten. nzen Name. men, nächsten Nummer. " Linden Nr. 238. Jufertionspreis: Die einfaltige Petitzelle für ganz Obereffen, die Kreise Weglar und Marburg 10 fg. senst 15 Bfg. Reklamen die Betitzelle 30 resp. 40 Bfg. Redaktion u. Hauptexpedition: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechanschluh Kr. 382. Dienstag, den 10. Oftober 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 30 Big. in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen vierteljährl. Mt. 1.50. Gratisbeilagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich) Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. freund oder feind? Die Marokkofrage, bezüglich deren zwischen Frankreich und Deutschland scheinbar unüberbrüdliche Gegensätze vorhanden waren, hat ihren Ausgleich gefunden. Mit ebensobiel Geschicklichkeit wie gutem Willen haben die leitenden Staatsmänner Deutschlands und Frankreichs in einer bestimmten Angelegenheit Verständigung gesucht und herbeigeführt, und dabei hat sich für beide Teile die Bestätigung des alten Sayes ergeben, daß der Teufel nicht so schwarz ist, wie er gemalt wird. Die französische Diplomatie erfannte zu ihrer angenehmen Ueberraschung, daß ihre Kollegen von Deutschland wenigstens nicht immer auf der Lauer liegen, um einen Anlaß zur Demütigung und Schädigung Frankreichs herbeizuführen, daß sie im Gegenteil unter Umständen recht umgängliche Leute seien, mit denen sich recht gut auskommen lasse. Ebenso machte man auf deutscher Seite die Erfahrung, daß jenseits der Vogesen die Verbohrtheit nicht immer und ausnahmslos zu den unentbehrlichen Eigenschaften eines Ministers gehöre, daß es drüben Staatsmänner gibt, denen die Logik nicht abhanden kommt, der Verstand nicht stillstehend versagt, das gesunde Urteil nicht aussetzt, sobald Deutschland und deutsche Ansprüche in den Gesichtskreis treten. Die neue Erkenntnis wirkte in Frankreich mit der Kraft einer verblüffenden Offenbarung. Seit fünfunddreißig Jahren hatte man sich gewöhnt, in Deutschland den unversöhnlichen Feind zu sehen, dem gegenüber Mißtrauen und Unversöhnlichkeit höchste patriotische Pflicht sei. Eben noch hatte dieser vermeintliche schlimme Widersacher Forderungen erhoben, die man nicht anders als knirschend erfüllen konnte, wofern sie überhaupt unter Wahrung der nationalen Ehre erfüllbar waren, und plößlich erwies sich dieser Werwolf, der mit Verschlingen drohte, als ein Nachbar, der gefällig über Schwierigkeiten und Verlegenheiten hinweghalf und, ohne seinem Recht etwas zu bergeben, weit davon entfernt war, den abgewiesenen Versuch einer Rechtsbeeinträchtigung mit einer Demütigung büßen zu lassen. Beiden Teilen war ein Alb von der Brust genommen. Auch uns in Deutschland. Segten wir keinen Groll gegen Frankreich, waren wir zu freundlicher Nachbarlichkeit immer bereit, so mußten wir es auf die Dauer doch als eine harte Unbequemlichkeit empfinden, daß wir für den Fall irgend einer Komplikation einen mächtigen Nachbar unter allen Umständen zu unseren Feinden zu zählen hatten. Es war ein mäßiger Trost für uns, daß die Unbequemlichkeit für den anderen Teil in nicht ge= ringerem Maße vorhanden war, weil man drüben dieselbe Gesinnung, die man gegen uns hegte, auch bei uns voraussezte. In den ganzen fünfunddreißig Jahren, die seit dem Kriege bergangen sind, hat es nur einen einzigen franzöfischen Staatsmann gegeben, der es nicht für seine heilige patriotische Pflicht hielt, wie hypnotisiert auf das Loch in den Vogesen zu starren", und diesem ist der Versuch nicht gut bekommen: er wurde gestürzt und beschimpft und konnte sich nicht wieder heben. hm hatte Fürst Bismard gefagt, und jener war darauf einzugehen bereit: Seien wir in Europa Feinde; das braucht uns nicht zu hindern, in Afrika zusammenzugehen und gemeinsame Sache zu machen." Damals wollten die Franzosen nicht, und sie büßten die AbHeinrich Weber lehnung mit dem Verlust der Mitherrschaft über Aegypten. Heuchelheim Der Brotverkäufer. selben Preise, wie bei igen Bädern. Es war jetzt dicht daran, daß der damalige Fehler eine Erneuerung erfuhr, daß Frankreich, nachdem es das ägyptische kondaminium aufgegeben, für das englische Versprechen, sich Marokkos bemächtigen zu dürfen, durch die Ignorierung Deutschlands heraufbeschwor. Herrn Delcassé ist erspart ge lieben, sein Vaterland zum Opfer seiner verwegenen Torheit werden zu sehen. Er wurde verjagt, wie noch nie ein Minister der Republik verjagt worden ist. Auf seine Verabschiedung folgte die deutsch- französische Verständigung über die Frage, die zu einem Konflikt hatte führen sollen. Sießen, ben 7. Oftbr. 1905. berechtigter deutscher Interessen die aktive Feindschaft Großh. Polizeiamt Gießen J. V.: Roth Für einen Kellner wi alsbald dauernde Stellu Armenamt Gi gesucht. Stadt- Chear Giessen. Selbstverständlich sind die Kreise nicht müßig geblieben, die solchen Konflikt gewünscht hatten. Sie haben sich nicht dar ein gefunden, müßige Zuschauer der Gesinnungswandlung zu sein, sondern sind unausgesetzt und bis zu dieser Stunde bemüht, das junge Einvernehmen zu stören, das borige Mißtrauen wieder aufleben zu lassen. Ein Teil der Pariser Presse zeigt, welche Mittel hierfür aufgewendet werden. Dieselben französischen Blätter, die um Geld über Dir.: Germans Steingoet vrankreich das Unglück und die Schmach gebracht haben, Dienstag ben 10. Oft pl 1. Dienstag= " durch die der Name Panama" zu einem Begriff geworden ist, dieselben Blätter sind plöblich wieder zu Verteidigern des Herrn Delcassé und seiner Politik geworden. Aus Novnur erraten, einstweilen nicht nachgewiesen werden. Es muß nicht immer der nächste Interessent sein, der die Schleusen Abonnements Vorstellung welchen Quellen die Kosten für diesen Feldzug fließen, kann Revität! Die grosse Leidenschaufzieht. Der Tinten- Feldzug des Pariser Figaro" und uffpiel von Raoul Auernheim ahrlicher Blätter gegen die Interessen Frankreichs wird Robität! Bum Schluß: schwerlich Erfolg haben. Sind die Augen einmal aufgetan, Novo läßt sich die richtige Erkenntnis so leicht nicht wieder barnen. Die französischen Staatsmänner und die franzöDie Banansenschlache Bevölkerung haben eingeſehen, daß ihr Mißtrauen Groteste von Leo Lenz eg en Deutschland unbegründet ist, daß es auf einem Vorurteil beruht, daß sie fremde Arbeit getan, fremdem Vorteil gedient und Opfer gebracht haben, als sie die Deutschfeindlichkeit zu ihrem leitenden Grundsatz machten. Man darf sich nicht wundern, daß diese Dritten, deren Geld ihnen publizistische Sprachrohre in Paris gewonnen hat, die Meinung zu verbreiten suchen, Deutschland sei es, das Frankreich in seinen Dienst zwingen, als Vorspann für seine Interessen gebrauchen wolle. In Wirklichkeit ist es eine historische Tatsache, daß Deutschland nicht einmal an seine Verbündeten je mit dem Ansinnen herangetreten ist, sich für deutsche Interessen einzusetzen, die ihnen fremd, die nicht zugleich ihre Interessen sind. Wenn das den Verbündeten gegenüber zutrifft, um wieviel mehr gegenüber den Staaten, mit denen uns kein Bündnis verknüpft! Deutschland ist bereit, mit Frankreich eine rückhaltlose Auseinandersetzung über alle fünftig auftauchenden Fragen zu pflegen, die zu Differenzen Anlaß geben könnten. Die Folge davon würde ein vertrauensvolles Zusammengehen überall da sein, wo gleichartige Interessen das zweckmäßig erscheinen lassen. An Frankreich ist es, die gute Gelegenheit zu benußen. Strafsenkämpfe in Moskau. In Moskau haben sich aus kleinen Kämpfen wieder Vorgänge entwickelt, die an den viel genannten blutigen SonnEine Streifbewegung, wie tag in Petersburg erinnern. solche im Zarenreiche überall an der Tagesordnung stehen, hat zu blutigen Schlachten zwischen den Arbeitern und dem Militär geführt, bei denen es ein halbes Hundert Tote und an 600 Verwundete gegeben hat. Zunächst waren die Schriftseter in den Ausstand getreten. Revolutionäre Elemente, darunter viele Studenten, zogen vor die Druckereien und begannen fie zu demolieren. Die Gendarmerie, die zum Schutz der Häuser anrückte, wurde mit Revolverschüssen und einem Steinhage empfangen, durch den eine größere Anzahl Polizisten verwundet wurde. Auch dem Militär erging es nicht besser, so daß die Erbitte rung auf dessen Seite stieg und die Zusammenstöße mun einen sehr heftigen Charakter annahmen. Den Schriftsetern schlossen sich die Bäcker und in weiterer Folge die Straßenbahner an. Der Verkehr stockte, die Nahrungs- Versorgung wurde schwierig. Kein Wunder, daß die Erregung sich immer weiterer Kreise bemächtigte, und so erlebte denn auch Moskau seine blutigen Vorkommnisse. einZunächst schoß das Militär noch in die Luft. Als aber die Aufständischen schonungslos auf die Soldaten drangen, wurden sie mit Salven abgewehrt, und die Kosafen gingen mit Säbeln und Nagaikas vor. Immer stärker wuchsen die Scharen der Revolutionäre an. Auf dem Boulevard Twerskoy kam es zu einer regelrechten Schlacht. Ebenso wild ging es in den Arbeitervierteln zu, wo sich besonders die Frauen durch Kampfeswut hervortaten und, in den vordersten Reihen stehend, die Kosaken mit Stöcken und Schirmen anfielen, von diesen aber schonungslos niedergeschlagen wurden. Auf dem Geflügelmarkt wurde eine Bombe gegen anreitende Kosaken geschleudert, und mehrere derselben wurden tödlich getroffen. - Von der Straße zogen sich die Kämpfe in die Häuser hinein. Von dem Dache einer Bäckerei wurden die Kosaken mit Ziegelsteinen beworfen, worauf diese mit Schüssen antworteten. In dem Hause hatten sich flüchtende Straßenfämpfer verbarrikadiert und warfen schwere Möbelstücke auf die Soldaten. Diese gerieten dadurch in furchtbare Wut, sie erstürmten das Haus und machten alle Insassen nieder. Erst allmählich trat Ruhe ein die Ruhe der Erschöpfung. Hunderte von Verhaftungen wurden vorgenommen, und es wird behauptet, daß viele der Festgenommenen von den erbitterten Soldaten mit den Kolben nachträglich schwer mißhandelt sind. Wie es heißt, ist es der Polizei auch gelungen, das Zentralkomitee zur Organisierung des Streiks während einer geheimen Sizung zu überraschen und die Führer nach heftiger Gegenwehr zu berhaften. Es befinden sich darunter viele Vertreter der Moskauer Intelligenz. Man glaubt, daß der Streik durch armenische Sezer, die aus dem Kaukasus hierhergekommen find, inszeniert wurde. Politische Rundschau. Deutfches Reich. * In Aachen feierte der Erzbischof Fischer aus Köln auf einem Festkommers katholischer Vereine in begeisterter Weise den deutschen Kaiser. Der Erzbischof erinnerte in seinem Trinkspruch auf Kaiser Wilhelm an Karl den Großen, den Gründer des ersten deutschen Kaiserreichs, und führte aus, daß nach dem Untergang des alten deutschen Reiches der alte Barbarossa wieder in den Mitgliedern des erhabenen Hauses der Hohenzollern erwacht sei. Das neue Reich sei anders geartet als das alte, es sei ein der neuen Zeit entsprechendes Kaisertum, dem alle zujubelten, die ein Herz für Deutschlands Größe und Herrlichkeit hätten, auch die deutschen Katholiken. Er erinnerte dann an die Aachener Kaiserrede, und nannte Wilhelm II. einen wahrhaft herrlichen Kaiser dem alle von Herzen zujubelten. Die Ausschüsse des Bundesrates traten heute in Sie zweite Lesung der Vorlage über den Versicherungsvertrag ein. Die umfangreiche Vorlage, die den Bundesrat seit längerer Zeit beschäftigt und auf erhebliche Bedenken gestoßen ist, soll dem Reichstage gleich bei seinem Wiederzusam mentritt zugehen. * Die eher zu- wie abnehmende Fleischteuerung veranlaßt viele Städte in West- und Süddeutschland, öffentliche Abwehrmaßregeln zu ergreifen. Die Stadt Mannheim hat einen jede Woche wiederkehrenden Fischmarkt eingerichtet. Ferner beschloß der Gemeinderat zu Diedenhofen, einen Fischausrufmarkt ins Leben zu rufen. Die Stadt bezieht von einer Geestemünder Seefischhandlung wöchentlich zweimal eine Menge Fische und verkauft diese zum Selbstkostenpreis. Saarbrücken, St. Johann und andere Orte Laben ähnliche Einrichtungen getroffen. Oefterreich- Ungarn ** Für Sonntag und Montag hatten die Tschechen in den Hauptstädten Böhmens und Mährens große deutschseindliche Kundgebungen angefündigt. Die Behörden hatten aber rechtzeitig Vorsorge getroffen, so daß es nur in Prag zu einigen unbedeutenden Demonstrationen kam, die schnell durch die Polizei unterdrückt wurden. frankreich. ** Mehrfache sich wiederholende antimilitärische Demonstrationen in Paris und Chartres versezten die Behörden in eifrige Tätigkeit. Plakate forderten die zur Jahne Ein rückenden auf, sich an militärfeindlichen Kundgebungen zu beteiligen, im Fall der Mobilisierung zu desertieren und bei Streifs die Waffen gegen die Offiziere zu kehren. Die Plakate wurden durch Polizeibeamte entfernt und in Paris etwa 40 Personen festgenommen. Gegen mehrere Unterzeichner eines antimilitärischen Aufrufs ist die strafrechtliche Untersuchung wegen Aufreizung zu Mord und In ibordination eingeleitet worden. Norwegen: ** Für die Errichtung einer Monarchie treten eine Anzahl bedeutender Banken mit der Norwegischen Bank an der Spiße ein. Sie richteten an Regierung und Storthing das Ersuchen, an den Beschlüssen vom Juni d. I. festzuha ten und sobald wie möglich einen König zu wählen. Balkan- Staaten. ** Aus Bukarest kommt die Kunde von einem vereitel en Attentat auf den König Karl von Rumänien. Die Polizei soll die Pläne von vier Anarchisten vereitelt haben, die dem König in Orsova bei der Durchfahrt von Wien angeblich auflauerten. Von einer Verhaftung der Verdächtigen ist nicht die Rede, so daß die ganze Nachricht vorläufig zweifelt aft erscheint. Alien. ** In den japanischen Gewässern ist der deutsche Dampter " Carl" beschlagnahmt worden. Er war nach Nikolajewsk bestimmt. Das vor Port Arthur gesunkene russische a- nonenboot ,, Gaidamak" ist wieder flott gemacht worden, Amerika. ** Die Gründung einer Schule für Sozialisten blieb dem amerikanischen Westen vorbehalten. Eine wohlhabende Dame aus den westlichen Territorien, die sich für sozialistische Ideen begeisterte, hinterließ bei ihrem Tode 200 000 Dollar zur Errichtung einer Sozialistenschule in Newyork. Die Er. öffnung der Schule steht bevor. ** Hof und Gesellschaft. Der Kaiser ist mit der Kaiserin an Bord der Hohenzollern" in Glücksburg zur Teilnahme an der Hochzeit des Herzogs von Sachsen- Koburg- Gotha eingetroffen. Die Kaiserjacht hatte auf der Fahrt von Pillau die Nacht unterhalb der Halbinsel Hela geanfert. Am Sonntag hatte der Kaiser an Bord der Hohenzollern" Gottesdienst abgehalten. Nach langem Krankenlager ist die Frau von Trotha im Elisabeth- Krankenhaus in Berlin gestorben, während ihr Gemahl als Befehlshaber der deutschen Truppen in Deutsch- Südwestafrika weilt. Heer und flotte. Das Militärverbot in Bayern. Der bayerische Gastmirteverband hatte sich an das Kriegsministerium um Milderung des Militärverbots für Wirtschaften gewandt. Darauf.. hin ist jetzt eine ablehnende Antwort erfolgt. Das Kriegs. ministerium erklärt, keine Veranlassung zu haben, an den jezigen Bestimmungen etwas zu ändern. Die Bedeutung von Cuxhaven für die Marine. Im Ja. nuar d. J. wurde die Inspektion der Küstenartillerie und des Minenwesens von Wilhelmshaven nach Curhaven vers legt und die Stellung eines in Qurhaven wohnenden Kom mandanten der Befestigungen an der Unterelbe geschaffen. Im April erfolgte die Formierung einer 300 Mann starken Minenkompagnie und kurze Zeit darauf die Bildung einer Minensuch- Division, der im August und September neun Torpedoboote angehörten. Jetzt ist Curhaven als Standort für den Stab und die erste Kompagnie der am 1. Oktober neuformierten Stammabteilung für die Matrosenartillerie in Siautschau bestimmt worden. Soziales Leben. Die Aussperrung in der Berliner Elektrizitäts- Industrie. Die Friedensaussichten haben sich verstärkt. Das Bentralstreiffomitee steht den von unparteiischer Seite eingeleiteten Einigungsvorschlägen nicht ablehnend gegenüber. Positiver Anhalt für eine Verständigung ist allerdings noch nicht vorhanden. Gestern tagte in Berlin der Beirat des Deutschen Metallarbeiterverbandes. Die Erörterungen bezogen sich auf die allgemeine Aussperrungstaktik der industriellen Verbände. Besondere Maßnahmen für die Ber. liner Aussperrung in der Elektroindustrie wurden nicht für nötig erachtet. Es scheint also nicht, als wenn man von dieser Seite der für den 14. d. M. angedrohten weiteren Aussperrung entgegentreten will. Als Folge des Ausstandes der Elektrizitätsarbeiter entstand am Sonntagabend in Charlottenburg ein teilweises Versagen der elektrischen Beleuchtung. Mehrere Straßen mit allen anliegenden Loka. Titäten waren längere Zeit in Dunkelheit gehüllt. Bewegung im sächsisch- thüringischen Textilgewerbe. Der Lohnkampf droht größere Dimensionen anzunehmen. Der Verein der Lohnschiffchenstickmaschinen- Besitzer, welcher über etwa 2000 Maschinen verfügt und 5000 Arbeiter beschäftigt, hat beschlossen, sämtlichen Arbeitern zu fündigen und seine gesamten Betriebe am 28. Oktober zu schließen. Die Aktion der Stickmaschinenbesitzer, die als Zwischenmeister zu betrachten sind, richtet sich nicht gegen die Arbeiter, sondern gegen die Fabrikanten. Lohnkampf in Hannover. Die Hannoversche Maschinenbau- Aktiengesellschaft vorm. Egestorff hat wegen Lohndifferenzen mit einem Teil der Arbeiter ihren Betrieb vollständig eingestellt. Es feiern rund 2000 Arbeiter. Belagerungszustand wegen eines Streiks. In Buenos Aires ist für neunzig Tage wegen des Ausstandes der Hafenarbeiter der Belagerungszustand erklärt worden. 1 sich in einem geeigneten Nährboden zu vermehren, vertoren hat, fleine tuberkulöse Knötchen erzeugt. m allgemeinen spielt sich der tuberkulose Prozeß so ab, daß sich kleine Knötchen bilden, die verkäsen" und dann zerfallen. In dem befallenen Organ entstehen somit mehr oder weniger große Hohlräume. Das Gewebe schwindet- Schwind. sucht! Die von T. C. gebildeten Knötchen sollen aber die Eigenschaft haben, nicht zu zerfallen, sondern wieder zu normalem, gesundem Gewebe zu werden. Man hätte sich also jetzt folgendes vorzustellen: Die Tuberfelbazillen, die 3. B. in die Lunge eingedrungen sind, haben dort käsige Knötchen gemacht. Indem Behring nun sein T. C. einspritzt, das durch die weißen Blutkörperchen aufgegriffen, gefressen und verändert wird, bilden sich neben den echten tuberkulösen nötchen T. C. Snötchen. Diese führen nun das erkrankte Gewebe zur Heilung. Das sind natürlich auch theoretische enorm schwere und komplizierte Probleme. Aber was verschlägt es?! Wenn man nur ans Ziel kommt! Die Hauptsache bleibt, daß in Wirklichkeit Heilungen erreicht werden! Ob aber die Behringsche Methode zu diesem Ziele führt, bleibt noch abzuwarten. Vorläufig tut man gut, sich nicht trügerischen Hoffnungen hinzugeben. Sollten aber große Versuchsreihen ergeben, daß Behring ein Heilmittel für die Tuberkulose gefunden hat oder wenigstens ein Mittel geschaffen, das die Menschen gegen die Ansteckung mit Tuberfulose schützt, immunisierter wäre der größte Helfer der Menschheit. Werden doch fast 15 Prozent aller Menschen bon dieser entsetzlichen Krankheit in der Blüte ihrer Jahre hingerafft. Alle die großen Preise, die für den Erfinder eines Mittels gegen die Tuberkulose ausgesetzt sind, sie wären klein und erbärmlich. Ihm würde der schönste Lohn vinken: ewiger, unvergänglicher Ruhm, so lange es Menschen gibt auf Erden! Profeffor Bebrings Botschaft. Das neueste Heilmittel gegen die Tuberkulose. Wir haben im letzten Jahrzehnt den Ruf so oft gehört, es sei endlich das Heilmittel gegen die Tuberkulose, diese furchtbarste Geißel der Menschheit, gefunden, daß sich allmählich ein gewisses Mißtrauen gegenüber jeder derartigen Ent. deckung vorwagt. Man muß die Zeit miterlebt haben, als die erste Kunde von des genialen Robert Koch Luberkulin in die Deffentlichkeit drang. Es war vielleicht die gewaltigste Erregung, die die Menschheit je aufgewühlt hat. Kochs Wohnung war von Tausenden umlagert. Jeder Forscher, dem Tuberkulin zur Prüfung übergeben war, wurde geradezu berfolgt. Aus aller Welt waren Kranke und Angehörige von Tuberkulosen auf schnellsten Wegen herbeigeeilt und lungerten wie Bettler auf den Treppen der Kliniker, alle Mittel, Ronnaissanzen ausnutend, um das die sichere Heilung enthaltende Fläschchen zu erhaschen. Man konnte Millionen für eine Dosis erhalten -Und dann die entsetzliche Enttäuschung! 3war mehren sich jetzt die Stimmen, daß Kochs Tuberkulin in seiner alten und neuen Form in einzelnen Fällen Genesung gebracht hat, und die letzte Naturforscherversammlung in Meran sah angesehene Kliniker als Verfechter des Kochschen Tuberkulins. Allein die Fälle sind sehr vereinzelt, und sie lassen noch mancherlei Deutung zu. Auch das von dem jungen Forscher Alexander Marmorek gefundene Serum hat die Erwartungen nicht erfüllt, wiewohl gewissenhafte Nachuntersucher eine Reihe gesicherter Heilungen feststellen konnten Man ist eben sehr skeptisch geworden. Vielleicht skeptischer, als gut ist. Die Möglichkeit, auch der Tuberfulose auf bakteriologischem Wege Einhalt zu gebieten, kann nach den Erfahrungen mit der Diphtherie, dem Wundstarrkrampf und der Tollwut, darf niemand leuonen. Und darüber müssen wir uns klar sein: die Methode, die Tuberfulose ausschließlich mit diätetischen und klimatischen Mitteln, durch Kost und gute Luft, zu bekämpfen, ist nur ein Ausweg. Dr. med. Theodor 31 ocisti- Berlin. Nab und fern. † Ein neuer Mord im Harz. Auf der Chaussee von RübeTand nach Elsingerode wurde der Arbeiter Liz, der als Heizer in einem Stalfofen angestellt war, ermordet aufgefunden. Er hatte sich abends nach seinem Ofen begeben wollen und war durch einen Schuß in den Rücken getötet, und außerdem war ihm der Hals durchschnitten worden. † Selbstmord im Gefängnis. Der Stadtverordnete und Patentanwalt Meyer in Erfurt, der wegen Unterschlagung verhaftet wurde, hat sich dem irdischen Richter entzogen. Er machte seinem Leben in der Gefängniszelle durch Erhängen ein Ende. if Landwirt, Geschäftsmann Cann mit am beften beurteilen bie Allgemeinheit ift. Die Werning abfichtigt man in nicht allzu führen. Wie wir hören, Militärvereine zu einer be Mittwoch zufammentommen in Darmstadt zu sehen; b poc ausverkauftem Haufe i P. Berhaftungen. pegen Dbbachlosigkeit un chaftet. Im Jahre 1835 würde das Grundstück für 78 000 Mark verkauft, im Jahre 1843 erzielte es bereits einen Preis bon 192 000 Mark, und jetzt hat es das Fünffache dieses Preises erbracht, ein Beweis, wie sehr sich der Grundstückswert in bevorzugten Stadtgegenden Berlins gesteigert hat. = Aufgelöste Pückler- Versammlung. In Berlin wurde von der Polizei eine Versammlung aufgelöst, in der Graf Pückler- Kl.- Tschirne zum letzten entscheidenden Kampf gegen das Judentum" aufforderte. Als der überwachende Polizeileutnant die Auflösung der Versammlung anordnete, geriet Graf Pückler in große Erregung. Er schlug mit der Faust auf den Tisch und rief dem Polizeibeamten zu, er„, verbitte sich diese fortwährenden Auflösungen!" Durch die Auflösung seien wieder 6000 Sozialdemokraten mehr geschaffen worden. Er werde Berlin eventuell ganz seinem Schicksal überlassen". † Von Berlin nach Aegypten in 4½ Tagen. Durch Vereinbarungen zwischen dem Norddeutschen Lloyd und der rumänischen Regierung wird ein direkter Anschluß an die rumänischen Postdampfer in Constanza hergestellt und deren Fahrt bis nach Aegypten ausgedehnt. Dadurch wird die Verbindung von Berlin nach dem Nillande auf 4½ Tage abgekürzt. Von dort wird eine neue schnelle Anschluß- Verbindung an die Reichspostdampfer- Linien des Norddeutschen Lloyd über Port Said nach Ostasien und Port Said hergestellt. † Gin jugendlicher Selbstmörder. Ein dreizehnjähriger Zögling des Heinrichshauses zu Großpaschleben warf sich auf der Strecke Biendorf- Göthen vor einen Eisenbahnzug. Er wurde von den Rädern getötet. † Um eine Katze in den Tod. Der englische Dampfer Cito" sichtete in der Nordsee ein sinkendes Wrack. Ein Boot des Dampfers barg einen Mann und eine Kaze, die sich auf dem Wrack befanden. Die Katze sprang an Bord zurück, der schon gerettete Mann sprang ihr nach, und in diesem Augenblick ging das Wrack mit ihm unter. - Bier und Fleisch in München. Nach den statistischen Aufmachungen hat sich in München eine merkliche Abnahme in dem Konsum an Bier und an Fleisch bemerklich gemacht. Im Jahre 1896 kamen auf den Kopf der Bevölkerung 401 Liter Bier jährlich. Dieser Konsum war im Jahre 1904 auf 315 Liter gesunken, wobei noch das von den Fremden verkonsumierte Quantum in Abrechnung zu bringen ist. Auch der Fleisch- Verbrauch ist seit dem Jahre 1896 gesunken, obwohl die Bevölkerung seither um 100 000 Personen zugenommen hat. † Verhaftete Wechselfälscher. Der Direktor Silfverling und der Buchhalter Brynolt von der Meierei- Aktiengesell schaft Victoria in Stockholm sind unter der Anschuldigung verhaftet worden, Wechsel- und Hypothekenfälschungen im Betrage von angeblich 400 000 kronen begangen zu haben. Worin nun die neue Methode v. Behrings besteht, ist schwer zu sagen. Behring hat sich wohl absichtlich etwas dunkel ausgedrückt. In den Leibern der Tuberkelbazillen soll das neue Heilprinzip liegen. Behring nennt es T. C. Der Name ist nicht weniger mystisch, als der Charafter dieses Prinzipes. Gewonnen wird es durch ein Verfahren, das scho Pasteur in die Medizin eingeführt hat. Er hat Bakterien durch Vorbehandlung mit verschiedenen Substanzen in ihrer Wirksamkeit abgeschwächt; dann dem Erkrankten eingespritzt, und auf diese Weise eine gewisse Immunität gegen die Schädigungen des betr. Bakteriums erreicht. Aus der Beobachtung nämlich, daß Menschen, die von einer ansteckenden Krankheit befallen wurden. für gewisse Zeit oder für das ganze Leben nicht mehr an derselben Krankheit erfranken, hat man richtig geschlossen: daß der Uebersteher der betr. infektiösen Erkrankung die natürlichen Schutzkräfte im Organismus so gestärkt hat, daß eine neue Infektion wirkungslos abprallt. Auf diesem Gedanken weiterbauend, hat man gesunden Körpern abgeschwächte Bak. terien oder deren Produkte eingespritzt, dadurch die Abwehr. kräfte des Körpers ins Leben gerufen aktive Immunisie rung! Der Körper ist also gefeit gegen das Gift. Nimmt man nun eines so vorbehandelten Tieres Blutserum, das also die Schutzkräfte enthalten muß, und sprißt es einem an. deren Tiere ein, so wird dieses Tier, wenn die betreffende Krankheit es befallen hat, nicht nur über seine eigenen natürlichen Abwehrkräfte verfügen, sondern sie in größerer Menge besitzen und daher die Wahrscheinlichkeit haben, die Krankheit zu überstehen. Es scheint, daß diese Tatsachen auch in dem Behringschen Verfahren eine Rolle spielen. Das Neue dürfte aber sein, daß das T. C.- also eine Sub. sich mit den stanz des abaeschwächten Tuberkelbazillus weißen Blutkörperchen verbinden soll. Metschnikow, ein Assistent von Pasteur, hat nämlich gezeigt, daß diese weißen Blutkörperchen die in ihre Nähe kommenden Fremd. förper auffressen und unschädlich machen. Behring meint nun, daß das T. C., das die Fähigkeit der Bakterien. - P. Die Schlacht an ben b entstand bei einer eine größere Schlägerei Arbeitern, die fich bis zur ling fich tapfer mit Stil tady mit dem Meffer. Die metge gebracht worden. amberen Wirtschaft, am Marli anainanber, wobei ebenfalls Biargläfern geworfen wurde. da fogar Lampen flirrend Ein Zahn in der Nase. In der Universitätsklinik zu Wien wurde ein 29jähriger Mann behandelt, dem ein Zahn, anstatt nach unten, vom Oberkiefer aus in die Nase gewachsen war und, vollständig ausgebildet, derartig in der Nasenhöhle saß, daß der Mann durch die Nase keine Luft bekommen fonnte. Die Herausnahme des Zahnes gestaltete sich sehr schwierig, da mit der Zange nicht operiert werden fonnte; sie gelang aber schließlich vollkommen und der Patient war nun von seinem Leiden vollständig erlöst. † Die spanischen Schatzgräber festgenommen. In einer der vornehmsten Straßen Madrids verhaftete die Polizei den Leiter der Schwindler- Banden, die seit acht Jahren Deutschland mit den bekannten„ Schaßgräber"-Briefen überschwemmt hatten. In der vornehm eingerichteten Wohnung des Gauners fanden die Polizisten vier Schreiber und einen Bureauchef und Papiere, aus denen zu ersehen war, daß rund 80 000 Personen mit den Schwindelbriefen bedacht worden sind. † Schmuggler und Grenzer. Auf dem Monte Baldo am Garda- See wurden Tiroler Schmuggler von italienischen Grenzwächtern abgefaßt. Es kam zu einem Kampfe, in dem ein Grenzer verwundet wurde. Schließlich gelang es, einen der Schmuggler festzunehmen. Aus dem Gerichtsfaat. aftung weier Kampfhähne f ** Der Gewerbever Beffen, der gegenwärtig 11 Sonntag unter Borfiz des Seine Hauptversammlung ab. Cherregierungsrat Wagner b fehr wichtigen Bunft in gewerbliche Unterrichtswesen, unter der Oberleitung der Unterrichtsanstalten ferner gewerbliche Fachschulen, 11 Sonntags- Beichenschulen, 4 Abendschulen. Der Schu 4788 373 Mt. erfordert, gegenüber fleben. Der beträgt 200 000 Mt.- 9 Mustellung von Schülerarb Einer, der sich selber den Totenschein ausstellt. In dem Städtchen Rhein in Ostpreußen erhielt der Polizeisergant vom Staatsanwalt eine Anklage zugestellt. Um dieser zu entgehen, stellte sich der Beamte selber einen Totenschein aus und sandte ihn dem Gericht ein, worauf natürlich die Einstellung des Verfahrens erfolgte. Man erkannte aber bald darauf die Handschrift des Toten" auf dem Schein, und es wurde die Ausgrabung der Leiche" angeordnet, die nunmehr lebendig hinter schwedischen Gardinen sitzt. - Das Ende der Buren- Schaustellung. Ein recht klägliches Schicksal haben die Buren und Engländer erfahren, die in der Ausstellung von St. Louis Szenen aus dem Burenkriege zur Darstellung brachten. Die meisten leben bon milden Gaben der Bevölkerung. General Ven Viljoen hat sich der Kolonie des Generals Snyman in Meriko angeschlossen, während der englische Hauptmann Chaplin mit anderen Teilnehmern nach Guatemala gegangen ist. General Cronje befindet sich in Newyork, wo er auf den Ausgang eines Prozesses wartet, den er um rückständiges Honorar führt. Nene Briefmarken. Die Marken unterscheiden sich von den bisherigen dadurch, daß zu ihrer Herstellung Papier mit Wasserzeichen verwendet wird. Für den Druck der Mar. fen werden dieselben Stempel wie bisher angewandt. An der einzelnen Marke ist der Unterschied auch einem scharfen Auge erkenntlich. Deutlicher tritt er an dem weißen Rande der Markenbogen zutage. Das Wasserzeichen bildet rautenförmige Verzierungen von etwa 1 Zentimeter Höhe, die dicht beieinander stehen. Das Papier mit dem Wasserzeichen wird nach einem besonderen Tropfverfahren herge. stellt. Das Wasserzeichenpapier kommt bei sämtlichen deut schen Briefmarken für das Inland wie für die Kolonien zur Verwendung. Die Marken gelangen allmählich bei den Postämtern zur Ausgabe. § Soldatenmißhandlungen. Das Kriegsgericht zu Berlin berhandelte gegen die Sergeanten Angermann, Schiller, Obot, Banach und den Feldwebel Warnke von der 12. Komp. des 129. Infanterie- Regiments. Einige der Zeugen gaben an, daß stets geschlagen worden sei. Der Sergeant Schiller habe fast in jeder Instruktionsstunde geohrfeigt. Der Ser geant Angermann hatte dem Grenadier Kurz, als dieser sich beim Mittagessen befand, einen Stoß versezt, daß sich die Suppe über den Geschlagenen ergoß. Hierauf warf der Angeklagte den Soldaten zu Boden, trat ihn mit den Füßen und schlug ihn mit dem Seitengewehr. Die Sergeanten Banach und Obot, sowie der Feldwebel Warnke wurden frei. gesprochen, Angermann und Schiller zu vier Wochen Mittelarrest verurteilt. ** Lokales. 10. Oftober 1905. Der Großherzog hat am 7. Oftober den Bureaugehilfen Ludwig Lenz zu Gießen zum Kreisamtsgehilfen ernannt. § Verurteilte Falschmünzer. Das Schwurgericht in Bochum berhandelte gegen eine aus Italienern bestehende Falsch münzerbande, die Nickel- und Silbergeld nachgemacht und die Falsifikate in Verkehr gesetzt hatte. Das Urteil lautete gegen den Angeklagten Garoni auf zwei Jahre zwei Monate, gegen die beiden anderen Beschuldigten Munzi und Domi niko auf je zwei Jahre Zuchthaus. Alle drei wurden unter Polizeiaufsicht gestellt. Vermilcbtes. = Grundstücks- Preise in Berlin. Das Haus Unter den Linden in Berlin, in dem sich das Dresselsche Restaurant befindet, ist jüngst für den Preis von 900 000 Mark an den gegenwärtigen Besitzer des Restaurants verkauft worden. - - - ** Parlamentarisches. Am 19. Oktober tritt die 8weite Rammer zu ihrer 119. Sigung zusammen. Auf der Tagesordnung stehen u. a. folgende Bunkte: Borstellung des Landesverbandes der Bürgermeister im Groß Herzogtum Hessen, Gebührenordnung für die Großherzoglichen Ortsgerichte betreffend. Vorstellung des Gemeindevor Ortsgerichte betreffend. standes zu Heppenheim, Errichtung eines Amtsgerichtes in Heppenheim betreffend. Borstellung des Vereins Großherzoglich Hessischer Dammwärter, Gehaltzerhöhung und Mietsentschädigung betreffend. Antrag der Abgg. Müller und Dr. Buff, die Beiträge zur Kranken- und Unfallversicherung feitens der Arbeitgeber betreffend. Vorstellung der Großherzoglichen Bürgermeisterei Buzzbach, die Umwandlung der Realschule Buzzbach in eine Oberrealschule betreffend. Vorstellung des Vorsitzenden des Landesver bandes der Bürgermeister im Großherzogtum Hessen, die Protokollierung von Immobiliarveräußerungsverträgen betreffend. Antrag des Abgeordneten Leun, die Beurkundung von Immobiliarlaufverträgen durch die Großherzoglichen Drtsgerichte betreffend. Endlich liegen noch die Rückäußerungen der Erften Kammer vor. - P * Zum Rüdeshei fuchungsrichter in Wiesbade freiben bekannt, daß in d Gorg Erb aus Niede ei. Bie jest aus Frantf Bolizei feftgestellt, daß der dem Mordtage in Frankfur das über der Bluttat liegt, bor. Georg Erb folli be fäftigt sein. * Lotterie und Br prinzipiellen Gründen wicht Bericht. In einer furzen Tageblatt" vor einigen M Los der hessisch thüringische einer Viertelmillion Mart gegebene Rummer gefallen berantwortliche Redakterr Baragraphen 6 des Gefehe der die Veröffentlichung Breußen nicht zugelassenen genicht zu 10 Mt. Gelbftraf fra flammer beantragte des ersten Urteils und F führte aus, daß die Bel rgebnisse eine Lotteriep dem der Paragraph 6 de Betan Zur Laudtagswahl im Kreise Gießen- Land erhalten wir in Ergänzung unserer geftrigen Notiz folgenden Bericht: Am Sonntag gegen 3 Uhr tagte im Hotel Schüß" in Gießen eine von den meisten Orten des Wahlbezirks bea suchte Versammlung zwecks Aufstellung eines Randidaten für die Landtagswahl im Kreise Gießen- Land. Die Versammlung stellte einhellig ben bisherigen Abgeordneten Bürgermeister Leun Großen- Linden auf und beschloß, mit aller Kraft für die Wiederwahl ihres bewährten Kandidaten einzutreten. Die Versammlung glaubte sich auf die Kandidatur des Bürgermeisters Leun umsomehr einigen zu fönnen, als er erklärte, auf dem Boden der bürgerlichen Barteien zu stehen und im Falle seiner Wahl die Interessen aller bürgerlichen Kreise nach besten Kräften wahrnehmen zu wollen. -Man kann diese einstimmige und allseitige Aufstellung des seitherigen Abgeordneten Leun nur mit Freuden begrüßen, hat er doch erklärt, tonsequent für das allgemeine Wahlrecht für unsere hessischen Landtagswahlen einzutreten. Bürgermeister Leun tennt auch die lokalen Interessen des Wahlfreises, er ist in ihm seßhaft und bekannt bei jedermann; er Betr.: Feldbereinigung der Lahn; hier plan von den Gießen, sowie martungen Wi Die nachstehende B mit zur öffentlichen Sten Gießen, den 9. Großh. Bü Beta Betr.: Wie oben. In der Zeit 223. Oftober d. J. I Bürgermeisterei Bie der allg Fluren 1 sowie den Wigmar bericht un zur Einsicht der Bet Tagfahrt zur Gergegen findet ftatt Dienstag, vormittage auf dem Bureau der Gießen, wozu ich die anlade, daß die Nich geflossen find. G fen, zu begründen ( mindestens Bogen) Friedberg, den Der Großherzogliche gez.: Span für 78000 Mart ins gesteigert hat. Die Werningschen Kriegsfestspiele bemehrerer Gewinnergebnisse. Die Tendenz des angezogenen Gesetzes gehe doch nur dahin, einer Anreizung zum Spielen erwarten haben. * Dutenhofen, 8. Oktober. Bei dem lezthin erfolgten reits einen Breis i Landwirt, Geschäftsmann und Verwaltungsbeamter, also sage ausdrücklich wer Gewinnergebnisse 2c. veröffentlicht",| Falls nicht ein strenger Winter ihnen den Garaus macht, Fünffache dieses tann mit am besten beurteilen, was nötig und vorteilhaft für verlange also wort- und sinngemäß die Bekanntgabe mindestens so werden wir im fommenden Jahre eine Maifäferplage zu der Grundstücks.ie allgemeinheit ist. In Berlin wurde absichtigt man in nicht allzuferner Zeit auch in Gießen auf- in nicht zugelassenen Lotterien zu steuern. In der hier in Ausgebot der hiesigen Gemeindejagd, die durch das elöst, in der Graf zuführen. Wie wir hören, werden die Borstände der Gießener Frage stehenden kleinen Notiz fönne aber doch unmöglich Gebiet der Lahn zugleich reich an wilden Enten ist, waren enden Kampf gegen Militärvereine zu einer beratenden Sigung schon morgen erwachende Polizei. Mittwoch zusammenkommen. Gegenwärtig sind die Spiele gelaffenen Lotterie aufzufordern. Der Gerichtshof schloß sich ein Höchstgebot von 460 Mart gegen bisher 815 Mart anordnete, geriet in Darmstadt zu sehen; dort gehen die Vorstellungen stets den Ausführungen des Verteidigers an, hob das erste Urteil erzielt, sodaß wohl die behördliche Genehmigung nicht erteilt lug mit der Fauft or ausverkauftem Hause in Szene. en zu, er ,, berbitte Durch die Aufnz seinem Schidjal te rhaftet. P. Verhaftungen. Gestern Abend wurden 3 Personen wegen Obdachlosigkeit und 1 Person wegen Trunkenheit P. Die Schlacht an der Bierbaut. Am Sonntag. die Absicht erblickt werden, zum Spielen in einer nicht zuauf und erkannte auf Freisprechung. ** Biebsenchen. Unter den Schweinebeständen der Johannes Graulich, Karl Eckhardt zu Bollnbach und des Heinrich Wagner zu Lang- Göns ist ein Fall von Rotlauffeuche festgestellt und die Gehöftsperre verhängt worden Unter dem Viehbestand des Heinrich Rühl - ach den statistischen bend entstand bei einer Tanzmusit in Lonys Bierkeller merkliche Abnahme eine größere Schlägerei zwischen hiesigen und italienischen zu Utphe ist Rauschbrand ausgebrochen. bemerklich gemacht. Arbeitern, die sich bis zur Bahnhofstraße ausdehnte. Man g zu bringen ist. Jahre 1896 ge - ar im Jahre 1904 tach mit dem Messer. Die Täter sind ermittelt und zur von den Fremden Anzeige gebracht worden. Gestern Abend gerieten in einer anberen Wirtschaft, am Marktplage, mehrere bekannte Raufbolde um 100 000 Bet aneinander, wobei ebenfalls das Messer gebraucht und mit Biergläsern geworfen wurde. Der Kampf tobte so heftig, daß sogar Lampen flirrend daraufgingen. Erst die Verbaftung zweier Kampfhähne stellte die Ruhe wieder her. niversitätsklinik zu elt, dem ein Zahn, die Nase gewachsen ig in der Nasenfeine Luft befomſich pnes geſtaltete t operiert werden mmen und der ändig erlöst. chein ausstellt. In erhielt der Polizeige zugestellt. Um felber einen Toten in, worauf natürlich Man erkannte aber auf dem Schei he" angeordnet, e ardinen sipt. g. Ein recht flag Engländer erfahren, 3 Szenen aus dem Die meisten leben eneral Ben Viljoen an in Merito an mann Chaplin mit egangen ist. Gene o er auf den Au rückständiges H interscheiden sich von Herstellung Papier den Druck der War er angewandt. In auch einem schatjen dem weißen Nande ichen bildet rautentimeter Höhe, die mit dem Wasser opfverfahren herge bei sämtlichen de Für die Kolonien mählich bei den Bo 10. Oftober 1905. am 7. Dftober ba Gießen zum Krei 19. Oktober tritt bie Sigung zusammen olgende Bunkte: Bor rgermeifter im Groß ir die Großherzoglich ng des Gemeindevor ines Amtsgerichtes i des Vereins Gro Behaltserhöhung un rag ber Abgg. Mülle ranten- und Unfa effend.- Borftellu Buzbach, die Um n eine Dberrealschul enden des Landesver Herzogtum effen, bi ußerungsverträgen be Beun, die Beurfundung Der Gewerbeverein für das Großherzogtum Beffer, der gegenwärtig 11025 Mitglieder zählt, hielt Sonntag unter Vorsiz des Regierungsrats Noat- Darmstadt eine Hauptversammlung ab. Als Regierungsvertreter wohnte Oberregierungsrat Wagner den Verhandlungen bei. Einen Sehr wichtigen Punkt in der Tagesordnung bildete das gewerbliche Unterrichtswesen. Im Schuljahr 1903/04 ftanden unter der Oberleitung der Zentralftelle für Gewerbe drei Unterichtsanstalten ferner bestehen zwei Kunstgewerbe- und gewerbliche Fachschulen, 11 Gewerbeschulen, 114 HandwerkerSonntage- Beichenschulen, 41 gewerbliche Fortbildungs- und Abendschulen. Der Schulbetrieb hat eine Ausgabe von 478 373 Mt. erfordert, denen 288743 Mt. Einnahme Der Staatszuschuß zu den Schulen gegenüber stehen. beträgt 200 000 mt. Mit der Versammlung war eine Ausstellung von Schülerarbeiten verbunden. - *** Zum Rüdesheimer Nanbmord. Der Unterfuchungsrichter in Wiesbaden gab fürzlich in einem Auschreiben bekannt, daß in dem Ermordeten der Glasreiniger Georg Erb aus Nieder Dhmen refognosziert worden fei. Wie jezt aus Frankfurt gemeldet wird, hat die dortige Polizei festgestellt, daß der in Frage kommende noch nach dem Mordtage in Frankfurt gearbeitet hat. Das Dunkel, das über der Bluttat liegt, ist also noch ebenso bicht wie ubor. Georg Erb soll jezt in der Nähe von Friedberg beschäftigt sein. * Lotterie und Presse. Eine für die Presse aus prinzipiellen Gründen wichtige Frage beschäftigte das Berliner Bericht. In einer kurzen Lofalnotiz hatte das„ Berliner Tageblatt" vor einigen Monaten mitgeteilt, daß das große Los der hessisch thüringischen Staatslotterie im Betrage von einer Viertelmillion Mart auf eine in der Notiz wiedergegebene Nummer gefallen sei. Daraufhin wurde der berantwortliche Redakteur Arndt wegen Uebertretung des Baragraphen 6 des Gesetzes vom 29. August vorigen Jahres, ber die Veröffentlichung von Gewinnergebnissen einer in Breußen nicht zugelassenen Lotterie verbietet, vom Schöffen gericht zu 10 Mt. Geldstrafe verurteilt. Vor der Berufungstraffammer beantragte Rechtanwalt Mosse die Aufhebung bes erften Urteils und Freisprechung des Angeklagten. Er führte aus, daß die Bekanntgabe eines einzelnen Gewinnergebnisse eine Lotteriepolizeitontravention nicht darstelle, denn der Paragraph 6 des Gesetzes vom 29. August 1904 Bekanntmachung. nur zwei Bewerber erschienen. Es wurde daher auch nur werden wird. Dorlar, 9. Oftober. Da der für unsere Pfarrstelle ausersehene Pfarrer Bergmann sein Amt nicht antritt, sondern nach Sachsen geht, ist, wie verlautet, Hülfsprediger Sohnius aus Staudernheim als Seelsorger der Gemeinde Dorlar- Azbach in Aussicht genommen worden. * Gepfändete im guten Glauben ist, die Pfändung sei ungültig vorsteher 1. Klaſſe Stephan Mirgel in Limburg wurden für und rechtswidrig vergenommen? Das Schöffengericht Frankfurt hat in verneinendem Sinne entschieden, indem es die§§ 137 und 136 als zutreffend erkannte und einen Frankfurter Geschäftsmann, trozdem ihm die denkbar günstigsten mildernden Umstände zur Seite standen, zu drei Tagen Gefängnis verurteilt. Es fomme gar nicht in Betracht, ob eine Pfändung gültig oder ungültig sei, niemand sei befugt, die Pfandfiegel abzulösen, außer den damit betrauten Beamten. " * Für Fernsprechteilnehmer soll eine willkommene Voss. Erleichterung eintreten. Die„ Boff. 8tg." teilt eine soeben ergangene Verfügung des Reiche poftamts mit, wonach zunächst versuchsweise Gespräche, die sich zwischen denselben Teilnehmern täglich oder werktäglich zu derselben Zeit wiederholen sollen, ein für allemal angemeldet werden können, wohlgemerkt im Ferrsprech, nicht im Ortsverkehr! ** An Oktroi vereinnahmte Gießen im legten Rechnungsjahre 109 061 Mt., die sich im einzelnen wie folgt verteilen: Auf Schlachtvieh 38 055 Mt., Wild, Fleisch und Fleischwaren 6318 Mt., Brennmaterialien 38 644 Mt., Mühlenfabrikate und Hafer 2680 Mt., etränke 26103 m. Eingeführt wurden in dem Jahre 2931 oftroipflichtige Stück Großvieh, 7643 Stüd Kälber, Hämmel und Schafe, 11439 Schweine, 47 Spanferkel, 725 Hirsche und Nehe, 3820 Hasen, sowie 1 Wildschwein, ferner 128744 Kilogramm Fleisch und Wurst und 111 Kilogramm zerlegtes Wild. Limburg, 8. Oktober. Ein Dank. Dem Stationsdie besondere Mühewaltung aus Anlaß des diesjährigen Raiserman övers von dem Oberhofmarschallamte ein Baar goldene Manschettenknöpfe mit der Reichstrone, gefaßt in Perlen, Diamanten und Rubinen mit einem Dankschreiben zugesandt. * Biedenkopf, 8. Oftober. Unglüd. In dem nahen Dörfchen Efa wurde das zweijährige Söhnchen des Landwirts Reibert durch einen infolge eines Windstoßes umgeworfenen Torflügel in Gegenwart seines Baters erschlagen. Der Tod trat sofort ein. § Frankfurt, 9. Oftober. Milchkrieg. Da die Großfirmen jeglichen Aufschlag zurückweisen und sogar die Dampfmolkerei der vereinigten Landwirte auf den alten zu Preis zurückgegangen ist, sehen sich die kleineren Händler gezwungen, ebenfalls den Aufschlag zurückzunehmen. Marktberichte. @leieu, 10. Oftober. Aus dem heutigen Wochenmarkt toẞteten Butter per fb. 110-1.15 Mt., Fühnereter per Stüd 8-9 Pfg., Enteneter St 6-7 Pfg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Litex 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Baar mr. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Sahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per fb. 60-75 Pfg., DSsenfleisch per fb. 72-82 Bfg., Rindfleisch per fb. 70-72 Pfg. per Pfb. Schweinefleisch 76-86 Bfg. Schweine fleisch gesalzen per Pfunb 0.90 Big., Kalbfleisch per Bfb. 70-80 Bfg. Hammelfletsch per Pfd. 50-76 Pfg., Kartoffeln pro 100 Kilo 4.50-500 m., 3wiebeln per 3t. Mr. 6.00-8.00, Weistraut Stüd 8-10 f. pe: Stüd, Zentner 6-7 Mr. Nepfel per Pfund 10-30 Bfg. Zwetschen per Zentner 6,00.- 7.00, Nüsse 100 Stüd 35-40 Pfg. Milch per Lite 20. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten dret Stunden der Marktzeit im Umberziehen fellgeboten werden. * Welches ist die richtige Abkürzung für das Wortart"? Mit dieser ebenso interessanten wie ungewöhnlichen Frage hatte sich fürzlich die Kaufmanns- bis 2 Uhr nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen schule des fatholischen faufmännischen Vereins zu Viersen an das Reichsbankdirektorium in Berlin gewandt. Hierauf ist jezt die Antwort eingetroffen, daß, einem Beschluß des Bundesrats gemäß, im amtlichen Verkehr ein großes lateinisches M ohne Punkt zu gebrauchen ist. Auf älteren Schecks ist allerdings das M noch mit einem Punkt zu finden. * Krofdorf, 8. Dft. An Stelle des nach der Stadt Nassau versezten Lehrers Kissel wurde Herr Frischholz zum Lehrer der hiesigen vierten Klasse berufen. ? Krofdorf, 9. Oftober. Jagdglüd. Der Pächter unserer Gemeindejagd, Fabrikant Schnabel aus Gummersbach, erlegte dieser Tage zwei stattliche Hirsche. ** Aus dem Biebertal wird eine reiche Kartoffel ernte gemeldet. Leider macht sich aber ein schlimmer Feind der Kartoffel, der Engerling, bemerkbar. Landwirte berichten, daß sie sowohl bei dem Ausgraben der Kartoffeln wie auch bei dem Umpflügen der Stoppelfelder taum 15 bis 20 cm tief ungewöhnlich große Mengen Engerlinge finden, welche oft zu zweien und dreien nebeneinander liegen. Betr. Feldbereinigung in der Gemarkung Gießen, links der Lahn; hier: den allgemeinen Meliorations- der plan von den Fluren 19-28 der Gemarkung wird Gießen, sowie den zugezogenen Tetlen der Gemarkungen Wißmar und Launsbach. Die nachstehende Bekanntmachung bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntnis. Gießen, den 9. Oftober 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Betr.: Wie oben. In der Zeit vom 10. Oktober ds. J. bis einschl. die Großherzoglichen 23. Oktober d. J. liegen auf dem Burean der Großh. liegen noch die Rüd Bürgermeisteret Bießen reife Gießen- Land geftrigen Roti folgende tagte im Hotel, S ten des Wahlbegirls be ng eines Randidaten füle Cand. Die Bammlung geordneten Birgermeister efblog mit aller Kraft Randidaten einzutreten. uf die Randidatur des Bekanntmachung. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Mittwoch, 11. Oftober. Beitweise heiter und fühl, stellenweise noch geringe Niederschläge. ben ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseraterteil: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belbe in Gieken. 92 000 Im Gebrauch! Filiale: Berlin Blickensderfer Schreibmaschine Vollkommenstes, vielfach patentiertes und preisgekröntes System; vielseitigste Vor züge und Neuerungen; größte Einfachheit und Dauerhaftigkeit. Ratalog franko. Preis Mk. 175. u. Mk. 225. - Leipzigerstr. 29,( Ecke Friedrichstr.) Groyen& Richtmann, Köln. Bekanntmachung. In der Zeit vom 30. September bis 7. Oftober Die unterm 16. September 1905 angeordnete Sperre Ditantage zwischen Landgrafen- und Wiesenstraße wurden in hiesiger Stadt hiermit aufgehoben. Gießen, den 6. Oftober 1905. Großh Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Jobannisstroße von heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt Gießen, den 6. Oftober 1905. Großh. Botizeiamt Sießen. J. V.: Roth. RheinischesTechnikum Bingen Maschinenbau u.Elektrotechnik, Abt.f. Ingenieure, Techniker u.Werkmeister. Chauffeurkurse Progr. frei. der allgemeine Meliorationsplan von den Fluren 19 bis 28 der Gemarkung Gießen, sowie den zugezogenen Teilen der Gemarkungen Freundl. 2-3im.- Wohnung Wißmar und Launsbach nebst Erläuterungs- zu vermieten. Wolkengaffe 11. bericht und Prüfungsprotokol zur Einsicht der Beteiligten offen. hiergegen findet statt: Tagfahrt zur Entgegennahme von Einwendungen Dienstag, den 24. Oftober d. Js., vormittags von 10 bis 11 Uhr, Städt. Wohnungsnachweis Gießen. Gartenstraße 2, Zimmer Nr. 14 Geschäftsstunden von 8-1 und von 3-6 Uhr Es find zu vermieten: fönnen, als et auf dem Bureau der Großherzoglichen Bürgermeisterei 2 Wohnung von 7 Simmern liden Barteien 3 Gießen, wozu ich die Beteiligten unter dem Anfügen 3 bie Jatereff n aller einlade, daß die Nichterscheinenden mit Einwendungen 3 wahrnehmen zu wollen ausgeschlossen sind. allfeitige Aufstellung fassen, zu begründen und auf Papier in Aftengröße mit Freuden begrüßen,( mindestens 1/2 Bogen) einzureichen. allgemeine Wahl en einzutreten. Bürger Friedberg, den 2. Oftober 1905. 6 " H 5 " и H " " H 3 19 W 2 H 2 Zimmer und 2 Rabinette 1 Die frühere LeichenwagenRemise in der Sandgasse ( als Lagerraum geeignet) ist zu bermieten. Näh. bei der Bürgermeisteret Gießen, Zimmer Nr. 15. ir suchen für einen ä teren gefunden: 1 Damen- Kettenarmband, 1 braunes ledernes Portemonnaie und 1 silberne Damen- Rem.- Uhr; verloren: 1 gelbes ledernes Portemonnaie mit 37,34 Mt. Inhalt, 1 silberne Damenuhr mit Kette und 1 Herrentaschenuhr mit Goldrand und Kette. Entlaufen ist: 1 gelbe Bulldogge mit schwarz. Schnauze. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegen stände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 7. Oktober 1905. Großh. Bolizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird Mann für sofort eine Pflege die Ploduraße von heute an bis auf Weiteres für den üblich an das städtische Fuhrverkehr gesperrt. ftelle. Angebote sind schriftlich Armenamt zu richten. Gießen, 5. Oktober 1905. Armenomt Gieken. Für einen Kellner wird alsbald dauernde Stellung gesucht. Armenamt Gießen. Hausbursche der stadtkundig und geweckt ift, sofort gesucht. Gießen, den 6. Oftober 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. In meinen Neubauten an der Westaulage find mehrere schön eingerichtete elegante Wohnungen zu vermieten und per 1. Oktober event. früher beziehbar. Durch Zusammenlegen von zwei Stockwerken mittels Verbindu g einer separaten Treppe können Näheres in der Erp. d. die schönven her schaftlichen Wohnungen von 10 bis 11 Zimmern mit allem Zubehör hergerichtet * g. Blutftod Timerman werden. Näheres im 1 unmöbl. u. 2 möbliert. Zimmer. Blattes. 1 kleiner Laden. 1 Werkstätte. Intereffen bes Wahl der Großherzogliche Feldbereinigungskommiffär: 3u mieten gesucht: annt bei jebermann; er gez.: Spamer, Kceisamtmann. Hilfe* gelt. 33 20 Wohnungen von 1-7 3immern.|( u. meine hier i. D. pat. Neuheit. Baugeschäft Winn, Hofmannstr. 14. Geschäfts- Verlegung. 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LUDWIG ESSEN INDUSTRIE & PREIS GEWERBE MEDAILLE 198431 BUTZBACH OBERHESSISCHE 1898 AUSSTE Coblenz Firmungsstrasse 4-6. Offenbach a, M. Frankfurterstrasse 36. Butzbach i, H. Fabrik gegründet 1848. Höchste Auszeichnung zuerkannt für vorzügliche Arbeiten. Wohne jezt Darmstädter Diezstrasse 7, Pferde- Lotterie. parterre. L.Kratz, Giessen Bichung am 13. Oktober. Heilgehilfe und Masseur. Submission. 1 208 nur 1 Mart. ( Ziehungsliste und Porto 20 Pfg.) 1 eleganter Wagen, Zweispänner mit 2 Pferden und komplettem Geschirr im Werte von ca. Mt. 6000. 1 Reitpferd mit Sattel und Baum im Werte v. ca. Mt. 2000. 1 Stuhlwagen mit 1 Pferd und Geschirr i. W. v. ca. Mk.1700. Für die Klinik für psychische und nervöse Krank- 17 Pferde oder Fohlen im Gesamtwerte von heiten soll die Lieferung von: 535 andere Gewinne im Gesamtwerte von 400 Zentner Kartoffeln, 6 18 " " Zafeläpfeln, Weißkrant auf dem öffentlichen Submissionswege vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen liegen an den Wochentagen nachmittags 3-5 Uhr auf dem Verwaltungsbureau offen. Angebote unter Beischluß von Musterproben find verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis zum Eröffnungstermin: Montag, den 23. Ottober 1905 bormittags 12 Uhr auf dem oben erwähnten Bureau abzugeben. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mart gezogen. ( Ohne Gewähr.) 36 69[ 1000] 128 37 82 283 305[ 400] 10 21 511 21[ 1000] 608 [ 400] 50 81 876 954 73 93 1199 211 25 78 87 428 97[ 400] 509[ 400] 2033[ 400] 71 106 25 83 282 381 448 71 662[ 400] 840 42 76 83 900 15 16 69 75 3022[ 400] 115 21 91 98 305 85[ 400] 443 87 692 702 69 808 41 4017 95 163 65[ 1000] 202[ 1000] 205[ 400] 15 28 47[ 1000] 50 400 40 44[ 400] 81 85 90 539 77 80 605 33 38 99[ 400] 730 39[ 400] 838 [ 1000] 66 900 5033 68[ 400] 289 337 53[ 1000] 413 54 62[ 1000] 65 524[ 1000] 38 602 43 61 99 751 53 85 807[ 400] 948 67 71 95 6100 25 95 204 34 329 40 416[ 400] 31 91[ 1000] 664 94 773 79[ 1000] 826 34[ 400] 94 95 97 963 81 7017 39[ 400] 101 11[ 400] 39 53 55 77 85 238 351 68 432 500 31 51 624 72[ 400] 777 93 858 929 35 64 8008 31 48 96 116 214 56 90[ 400] 92 98[ 2000] 304 95 466 501 42 78| 1000] 645 77 710[ 1000] 34 87[ 1000] 816 64 962 9020[ 400] 85 157 93 243[ 400] 97 321 22 26 34 80[ 1000 441 515 30[ 400] 48 660 69[ 400] 704 56 974[ 400] 75 10035 40 82[ 400] 229[ 400] 41 300 72[ 400] 437 38 53[ 1000] 69 513 93[ 400] 612[ 1000] 14 66 69 803 19[ 1000] 952 11014[ 1000] 44 79 185 48 85 344 65 462 78 99[ 400] 503 8 10[ 400] 668 73 77 97[ 400] 801 19 87 926 88 12182 387 459[ 1000] 67 500 22 69 82 87 605 59 725 800 38 917 30 50 13075 79 96 98 136[ 400] 74 204[ 400] 63 343 83 427 56 580 601 792 826 77 958 83 14016 80 148 245 388 428 51 61 95[ 1000] 503 87 643 776[ 400] 805 75 15002 142 284 374[ 1000] 511 633 50 81[ 400] 732 822 56 57[ 1000] 928 33[ 400] 80 16115 28 37[ 400] 51 283 87 310 22 88 424 36 71[ 1000] 84 89 506 83[ 1000] 636 98 737 57 901 44 52 57[ 400] 17125 49 58[ 400] 75 209 14 59[ 1000] 81 355 434 71 84 99 504 93[ 1000] 608[ 400] 13 52 93 717 24 58[ 400] 885 970 95[ 400] 99[ 2000] 18036 69 85 109 60 84 235 70 348[ 1000] 52 475 612 70 78 730[ 400] 800 19097 190 273 368 507 31 47[ 400] 84 610[ 400] 44 84 703 813 79 81[ 1000] 20105[ 400] 206 306 40 82[ 400] 86 92 531 637 776 806[ 1000] 14[ 400] 45 95 908 28 21001 96 104[ 400] 317 27 46[ 400] 47 69 82 89 405 13 15 64 536 58[ 400] 66 685 714 83[ 400] 823 26 53 946[ 400] 85 22116[ 400] 40 207 35 396 444 95[ 400] 640 90 741 43 810 63 80 23054 [ 400] 85 126 27 36 47 84 241[ 400] 66 327 64 485 668 704[ 400] 812 53 902[ 400] 24034 118 266 71 312 32 49 98 448 595 96 619 30 31 42 44 53 99 736 40 71 826 68 981 90 91 25013[ 400] 130 41[ 400] 93 256 57 92 347 62 73 79[ 400] 471 81 90 667 783[ 400] 88 91 96 893 986 26007[ 400] 146 240[ 1000] 91 93 308[ 2000] 458 65 532 59 62[ 400] 92[ 1000] 661 76 721 28[ 400] 42 47 96[ 1000] 906 50 66 27034 144 87 390[ 400] 448 517 50 70[ 400] 620 53 56 73 742 61 806 31 41 901 32 77 28113[ 1000] 46[ 400] 80 96 262 76 445 66 77 532 64 619 28 56 81 717 897 965 29075 94 100 257 95 361 468 527 37[ 400] 47 74 626 733 39 97 816 934[ 400] 39[ 1000] 30012 125 46 69 71 283 330 53 447 526 27 58 96 682[ 1000] 713 26[ 400] 67 71 81 87 955 88 95 98 31021 44 148 53 97 282 328 73 428 563 85 753 949 65[ 1000] 32071 83 115 79 80 84 87 256 68 84[ 1000] 375[ 400] 91 98 432 537 82[ 1000] 858 93 915[ 400] 33060[ 1000] 68[ 400] 75[ 400] 148 209 35 44 419 84 518 37 61 1000] 67 620[ 1000] 44[ 400] 748 89 952 90 34080 98 180 214/ 19 314 58 405 70 93 564 659 740 811 27 44 995[ 400] 35029[ 1000] 57 76 102[ 1000] 45 76[ 400] 405 11[ 1090] 79 94 534 632 93[ 1000] 791 821 53 77 983[ 1000] 97 36021[ 1000] 89 115 357 486 90 625 43 46 768[ 400] 98 902[ 400] 21[ 2000] 45[ 1000] 37005 42[ 400] 110[ 400] 22 74 203 47 309[ 400] 400 49 99 505 29 43 59 78[ 1000] 88[ 400] 714[ 2000] 823 35 60 928[ 400] 38081 113[ 1000] 214 43 360 83[ 1000] 425 55 543 610 79 758 875 98 995 99[ 400] 39000 27 58 115 400 25 208[ 400] 35 36 40[ 1000] 89[ 400] 96 421 36 63 98 556[ 400] 70[ 1000] 650 75 821 30 46 95 930 87 40136 38 201 45 97 319 51 69 81 83 473 517 641 87 725 35 45 840 [ 400] 983[ 400] 93[ 1000] 95[ 400] 41094 110 200 4 46[ 400] 49[ 400] 68 305 46 90 409 38 69 541 626 40 56 63 84 730 61 94 810 18 60 902 10 42024[ 1000] 48 53 54 85 96 97 204 36 44 52 88 322 45 402 32 87 95 607 16 28 708[ 400] 30 914 37[ 1000] 43004 7 400] 104 90[ 400] 206[ 400] 20[ 400] 25 53 62 73[ 400] 74 305 39 73[ 400] 473[ 2000] 98 515 38 610 C6 89[ 1000] 795 996 44155 231 39[ 1000] 331 36 79 88 403 6 48 61 529 [ 400] 74[ 1000] 617 62 789 802 44 45027 53 82 98 102 51 67 247 59 73 324[ 400] 27 69 82[ 400] 403 10 34 79 503 8[ 400] 40 638 54 779[ 400] 88 865 66 97 938 71[ 1000] 4606 64[ 1000] 120 42 45 90 97 259 314 55 70 72 414 29 500 16 18 19 59 602 69( 1000] 84 85 95 778[ 400] 82 864 65 936 53 67 84 47008 41[ 400] 65 75 79 219 88 307[ 1000] 411 96 597 689[ 460] 706 72 85 Der Zuschlag erfolgt bis zum 27. Oktober 1905. Gießen, den 4. Oktober 1905. Großh. Direktion der Klinik für psychische und nervöse Krankheiten. Sommer. Lose sind zu beziehen durch: ARE. 10 300. Mt. 5000. L.F.Ohnacker, Darmstadt und alle Loseverkaufsstellen. Die Wirtschaft „ Zum Pfau" hier, Neustadt 55, ist sofort zu vermieten. Aktienbrauerei Giessen. 813 14 15 73 924 48016 32 37 86 88 93 110 65 208 22[ 400] 49 56[ 400] 334 37 82 420 48 95 527 602 30 32[ 2000] 735 804 41[ 400] 55 923[ 400] 49079[ 1000] 101 3 24 38 66 83 255 363[ 2000] 505 42 52 79 617 26 718 24 28 45 892 921 50123 31[ 400] 232[ 2000] 42 429[ 1000] 51 89 521 66 610 27 50 82 722 26 29[ 1000] 85 913[ 400] 19[ 1000] 51069[ 1000] 73 81 154 308 18 19[ 400] 403 35 74 77 543 56[ 400] 57 74 90 658 758[ 400] 822 65 68 98 908 52182 234[ 400] 77[ 400] 354[ 400] 469 502 19 645 88 796 817 36 40[ 400] 90 959 53068 144[ 400] 214 34 37 333[ 400] 470 90 92 560[ 400] 671 54098 118 37 205 45[ 2000] 376[ 1000] 79[ 1000] 408 511 628 709 813 88 93 935 55120 32 37 43 81 215 300 24 93 400 78 535[ 400] 43 65 614 751 842 94 908 72 56043 88[ 400] 141[ 400] 228 55 376 405 67 507[ 400] 61 605 25 84 99 706 34 63 805[ 400] 24 904[ 1000] 5 57008 34 271 437 649 61[ 1000] 738 78 93 98 849 86 974[ 400] 58042 56 84 94 131 226 362 82 96[ 2000] 417 51 76 544 62 91[ 400] 601 54 89 98 745 940 590313 40 75[ 400] 301 23 36[ 2000] 62 453 686 706 23[ 400] 35 51 80[ 2000] 87[ 400] 806 49 60064[ 400] 141 58 262 83[ 400] 90[ 400] 346 82 527 28 42 53 644 55[ 1000] 70 72 717 31 36 79 864 906[ 400] 61072 151 78 85 93 261 93 365 77 99 435 55 534 46[ 400] 749 823 39 917 18 90 62007 16 39 182 [ 1000] 246[ 400] 76 315 73 77 96 492 523[ 400] 36 638 73 725 95 929 63337 52 456 506[ 400] 56 804 23[ 2000] 83 919 69 64011 146 67 86 248 305 46[ 400] 429[ 1000] 68[ 400] 526 607 57 76 830 53 65020[ 400] 69[ 400] 70[ 400] 209 31 46 50 346 92 420 517 29 49 57 81[ 400] 646 85 736 97 835 948 66004 10[ 1000] 38 116 271 84 337 447 50[ 400] 527[ 2000] 36 56 729 810 17 30 962 88 92[ 400] 67106 276 79 80 314 53 424 64 92 98 511 47 59 615 730 60 898 918 80 68032 76 99 104 72 211 60 308[ 400] 11 28 80[ 1000] 85 461 70 517[ 1000] 64 99 600 17 81 712 29 36[ 400] 91 97 857 64 98 913 18 69009 48[ 400] 73 75 112[ 400] 207 10 375[ 1000] 405 10 97[ 400] 602 793 871 923 91[ 400] 70014 27 74 269 82 97 310 48 70 426 540 48 644 46 751[ 400] 96 [ 400] 97 834 905 71065 83 88[ 1000] 94[ 400] 111 20 207 65[ 400] 85 376[ 1000] 439 503 54 624 752 824 48 915 22 72175[ 400] 218 51 309 68 400 605 38 67[ 400] 701[ 400] 15[ 1000] 859 70[ 400] 76[ 400] 971 89[ 1000] 73244 319 25 94 421 31 65[ 400] 86 578 95 616 63 716 97 814 88 921 22[ 1000] 97 74035 72 95 138 49 229 59 365[ 400] 73[ 400] 88 94 400 41 66 539 69 95 646 53 67 730 35 49 800[ 30 000] 27 62 75023 156 205 45 76 77 314 21 475 551 56 605 47[ 400] 56[ 1000} 86 711 93[ 2000] 857 77 81 99[ 1000] 934 89 76011 57 87 264 99 335[ 1000] 47 74 477 505[ 400] 84 607 822 65 964 77012[ 1000] 34 40 45 75 231 33 55 66 68 353 406 98 646 746 86 847 907 29 78008[ 400] 249 314 17 40 68 75 402 5 48[ 400] 63 582[ 1000] 92[ 400] 629 34 70 709 23 79 809 13 25 40[ 400] 904 62 91 79046[ 2000] 137 88 231 35 48 59 99[ 400] 371 74 82 449 542 77 600 751[ 400] 96 830 35 84[ 400] 89[ 5000] 925 80015[ 400] 194[ 1000] 318 73 422 47 68 533 606 78 706 54[ 400] 803[ 400] 69 973 75 79 97 81050 58 200 55 63 89 442 543 54 90 99 608 14 39 61 715 65 800 96 98 905 91 82023 100 2[ 1000] 369 540 54 85 647 787 907 83112 13 15 24[ 400] 52 255 72 340 52 431 40 90 518 72 645[ 400] 99[ 400] 828[ 400] 58 906 10 84005 17[ 1000] 47 86[ 2000] 94 126 30 72 256 76 397 499 554 637 45 59 761 71 98 804[ 400] 930 71 [ 1000] 75 80 91 85006 16[ 1000] 70[ 400] 120[ 1000] 68[ 400] 232 59[ 400] 77 [ 2000] 303[ 1000] 98 428 45 547 52 53 83 640 733 834 916 41 79 86094 201[ 1000] 10[ 400] 24 350 480[ 1000] 522 31[ 400] 608 38 61[ 400] 707 [ 400] 16 28 870 87008[ 400] 87 120 33 57 66 238 80[ 400] 406 27 33 45 528 75 626[ 400] 64 66 791 843 73 907 88011 42 43 64 188 266 402[ 400] 24 50 522 40[ 400] 65 79 642 75 739 58 63[ 400] 811 44 74 913 60[ 400] 89032 51 66 89 196 221 34 353[ 400] 61 63 77 78 517 23 38 619 707 36 826 902 69 71 90 90005[ 400] 19 64[ 400] 110 56[ 400] 247[ 400] 305 22 35 39 453 502 71 722[ 400] 23 31 78 93 810[ 400] 91047 102[ 1000] 76 82[ 2000] 86 90 403[ 400; 61 86 627 81 715[ 400] 31 46 70 848 11000] 88 906( 1000) 57 92031 60 130 41[ 400] 87[ 400] 200[ 400] 356 410 45 49 502[ 400] 11 23 31 37 53 605 51[ 2000] 84 709[ 2000] 86 801[ 2000] 4 98043 53 99 202[ 400] 28 44 87 317 76 480 1000] 85 555 77 602 13 34[ 400] 58[ 400] 80 711 23 34 803 87 963 94007 75 2000] 122 31[ 2000] 74 219 27 36 79 87 88 316 43 45 92 412[ 400] 37[ 400] 98 99 567 68 613 24 777 822[ 400] 92 95[ 400] 933 57[ 400] 6i 95043 73 82 86 152 58 259 306 11 50 72 446 669 76 703 803 11 96 945[ 400] 90 96062 129 41 282 393[ 400] 408 18[ 400] 507[ 490] 29 [ 2000] 625[ 400] 29 63[ 400] 85 745 65 84 85 96 97054 148 78[ 400] 214 60 78 308 425[ 400] 62 94[ 400] 503 38 607 71 80 92 748[ 400] 49 943 87 98181 236 45 56 87[ 400] 318 68[ 1000] 463[ 400] 523[ 400] 55 602 727[ 400] 38[ 1000] 59 75 820[ 1000] 34 51 923 26[ 1000] 99049 64 73 83 89 94 185 92 227 325 34 464 98 503 5 23 99 754[ 1000] 934 Nächste Ziehung: 10. Oftober 1905, Lose Richard Buchacker, Gießen, Neuenbäue 11. amtlich bestellte Haupt- Kollettur zur 7. und legten Hessisch- Thüringischen Staatslotterie ( Biehung 1. Klaffe am 5. und 6. Dezember) sind zu beziehen durch die Flechten näss. und trockene Schuppenflechte, skroph. Ekzema, Hautausschläge, offene Füsse Beinschäden, Beingeschwüre, Aderbeine, böse Finger, alte Wunden sind oft hartnäckig; wer bisher vergeblich hofte geheilt zu werden, mache noch einen Versuch mit der bestens bewährten RINO- SALBE frei von Gift u. Säure, Dose Mk.1.-. Dankschreiben gehen täglich ein. Wachs, Naphtalan je 15, Walrat 20, Benzoefett, Venet. Terp., Kampferpflaster, Perubalsam je 5, Eigelb 30, Chrysarobin 0,& Zu haben in den Apotheken. Man achte genau auf die Originalpackung weiss- grün- rot und die Firma Rich. Schubert& Co., Weinbühla, und weise Fälschungen zurück. Mitglieder der Gewerbevereine n. deren Ehefrauen bom 20. bis 50. Lebensjahre schließen die vorteilh. Verficherung ab bei der Sterbe tasse des Landesgewerbebereins zu Darmstadt. Makulatur hat abzugeben Expedition d. Blattes. Eine Dame sagt es der anderen: Favorit der beste Schnitt. Mit einer bisher nicht gekannten Leichtigkeit und Sicherheit kann jede Dame, jede Schneiderin mit Hilfe der Favoritschnitte Kleidung von vorzüglichem Sitz und höchster Elegans herstellen. Ein Versuch führt zu dauerndem Gebrauch. 1000e glänz. Anerkennungen, vielfach prämiirt. Jede Dame verlange das FavoritModen- Album( nur 60 Pf. franko) und das Jugend- Moden- Album( nur Nr. 239. Jufertionspreis: Die eh beffen, die Kreise Weblar un Reklamen ble Redaktion n. Haupterpebit Fernspred für Oberh Enthält alle amt Der Kampf Aus Berlin wird u Bor wenigen Monaten besucht und in Gnejen ei Deutschen zur Pflicht ger fönlicher Vorteile willen halber ihren Grundbesi müßten wie der Soldat Toàn San ho rat Str. 237. Oberh Druck und Verlag der ( 8. Jortfehung.) „ Ob die Herren fleine Kellner die 1 froh, dem Zigarrend niedrigen Wirtsstube den Wagen, und balt Stadt hinaus. Weißt du, Werne dern Spießbürger mi Ratow an solchen Gel es damals dem Agent um meinen Nachfolger daß sich in der Jetzei Herren der Finanz zu ordentlich freuen, we milien wieder in gute guten Schönfelder tön gegen." Ja, fage einmal, erit gefauit, oder es fo ftein, ein Fenster öffn trop des Regens und fajien. Diten zudte die lich etwas anders Gestüt anlegen, un und schließlich, als schied zu nehmen, hätte ich es auch Entweder ganz o deutlich, wie ich n hänge und das Le nicht aufgebe.- die Frage zurüdg stein, dir den Fan Der Gefragte: Nachbar hinab. Leichtsinn. Wußte Du bergißt, daß i einer so entfernten besondere Vorliebe Wären wir bürgerli mehr, daß es noch V eben mehr zusammen notabene, fofern er glaubt, was auch zu Blied. Da hat man Bettern entdeckt, ehe m Oder hübsche Cou So?" meinte Eller handen?- Siehst du 50 Pf franko) v. d. Intern. Schnitt manufaktur, Dresden- N 8. Cften ein. andere meines Namen Den Ser Berwandtidja