achung. ie Stelle eines jüngeren ülfen he einige Stenntniffe im wollen ihre Meldungen uf und Beugniffen, unter en bei uns einreichen. 1905. erei Gießen. chuhmannstelle. sung. bei der unterzeichneten de mit einem Anfangs hrlich um 30 Mt., bis zu besetzen. Geeignete tiben Dienstzeit beim Sen Marine mindestens nd, wollen sich unter denen die Militär eizuschließen find, bis bormittags zwischen 5. Et Gießen. g. dung. angeordnete Sperre Des oben. so fümmerlich leben o so teuer ist, und sie en müssen. Indessen selbst zur Ausübung er mit dem Vorbehalt hübers Jahr wieder ejer Etat und Abzug ig bonteilhaft oder ch Ihn von Seinem On 4000 Thalern auf Seiner Beruhigung sinnung loben, und en werden, diese Verbais einst nach VerXV. zu predigen, das lockere Leben ne Lust zeigte, diese wandte sich an den : ,, Nun, Richelieu, me in Ihren Garten er Marschall, und leudert, daß sie bis zurüdgeprallt find." sfrau fernen. Man gießt scht sie nachher mit iel Tinte berschüttet, nach und nach in t die Flecke mit warund gießt von der chen. Nach einigen Den sein, dann wird abgewaschen. er Zeit von Waffer man dieselben tägnimmt, um den was fleingemachtes erpentinöl darüber, 24 Stunden stehen. an etwas von dieser des nen der großen fashioe arbeiten ja auch für fragt er den ihn empWales?" wieder Dunand, bitte, fehen nach unter W!" doch, Onkel Mojes, Gennerman. Jezt nzug gestohlen." endste Neger, der mir jich denn den Anzug weißen Gennermen!" Bulaken. mied- borausgefekt, und Ambos versagt hat. Ende aber oft noch nfang gelungen, die es ten. and mancher Schlaufopf Den Nr. 186. * sertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Oberen, bie Kreise Wehlar unb Marburg 10 Bfg. sonst 15 Bfg. Reklamen die Betitzeile 30 refp. 40 Bfg. Rebaftion u. Saupterpebition: tegen, Seltersweg 88. Fernsprechanschluk Nr. 362. Donnerstag, den 10. August 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 30 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen biertel jährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weylar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Betreff: Schorinerotlauf in Elpenrod. Bekanntmachung. Nachdem die in einem Gehöft zu Epenrod ausgebrochene Schweinerotlauffeuche( Backsteinblattern) erloschen ist, haben wir die über dieses Gehöft verhängte perre wieder aufgehoben. Alsfeld, den 8. August 1905. Großh. Kreisamt Alsfeld. Dr. Melior. Betreff: Backsteinblattern in Homberg a./D. Bekanntmachung. Nachdem in einem Gehöfte zu Homberg unter den Schweinen die Backsteinblattern ausgebrochen sind, haben wir über dieses Gehöft die Sperre verhängt. Alsfeld, den 5. August 1905 Großh. Kreisamt Alsfeld. Dr. Meltor. Schätze unter der Erde. In dem neuesten Statistischen Jahrbuch findet sich eine Busammenstellung der Schäße, die menschlicher Fleiß im bergangenen Jahr aus der Tiefe der Erde zu holen weiß. Nach Verdienst und Würden muß zuerst der schwarze Diamant" genannt werden, die Kohle, die die Mutter fast aller Industrien und somit fast aller Reichtümer ist. ni Jahr 1904 hat Nordamerika 318,6 Millionen Tonnen Steinfohle( zu 1000 Kilogramm oder 20 Zentner) zutage gefördert. Das ist die größte Leistung eines einzelnen Ländergebiets. Großbritannien kommt mit 236 Millionen Tonnen am nächsten, Deutschland steht mit 120,8 Millionen in dritter Reihe, in weitem Abstand folgt Frankreich mit 33,8 Millionen an vierter Stelle. England und Deutschland zusammen produzieren( 357 Millionen) erheblich mehr als Nordamerika( 318,6 Millionen), obwohl angeblich in Amerika die Kohle nicht aus der Tiefe geholt zu werden braucht, sondern auf weiten Strecken förmlich zutage liegt. Auch wird von den Amerikanern das dortige Kohlengebiet als dem europäischen an Ausdehnung um ein Vielfaches überlegen hingestellt. Das kann unmöglich richtig sein, da die amerikanische Förderung hinter der englisch- deutschen so erheblich zurückbleibt. Bei amerikanischen Statistiken, die diesseits nicht nachgeprüft sind, muß man immer mit einer stattlichen Dosis Bluff" rechnen. Nicht ohne Grund ist das nationale Spiel der Amerikaner der„ Poker" oder der Bluff", bei dem es im wesentlichen darauf ankommt, die Mitspieler zu verblüffen, indem man bei ihnen den Glauben erweckt, daß man weit bessere Karten in Händen habe, als taisächlich der Fall ist. Aber wenn auch Amerika weder so reich noch so mächtig ist, wie die Amerikaner in ihrem an fich sehr anerkennens- und rühmenswerten Patriotismus une cinreden möchten, reich und mächtig ist es doch. Wir haven feine Ursache, es zu beneiden, aber respektieren müffen wir es. In der Erzeugung von Roheisen stehen die Vereinigten Staaten von Amerika gleichfalls voran. Sie haben im bergangenen Jahr 16,8 Millionen Tonnen produziert, während es Deutsch I and auf 10,1, Großbritannien auf 8,7, Frankreich auf 3,0, Belgien auf 1,3 Millionen Tonnen brochte. Auch hier muß man bei der Abschätzung der angeführten Produktionszahlen und ihrer Bedeutung sich gegenwärtig halten, daß die Vereinigten Staaten von Amerika noch immer über 20 Millionen Einwohner mehr haben als Deutschland, und daß ihre Ausdehnung die Ausdehnung Deutschlands um das Vierzehnfache übersteigt. Wenn man das beachtet, so wird man zu dem Urteil kommen, Deutschland keine Ursache habe, sich von dem Gott, der Eisen wachsen ließ, vernachlässigt oder zurückgesetzt zu glauben. daß In der Zinkproduktion hat Deutschland mit 193 100 Tonnen die Führung. Die Vereinigten Staaten folgen mit 169 400 dicht auf, das kleine Belgien behauptet mit 140 000 den dritten Plaz, an vierter Stelle ist Großbritannien mit 46 200 Tonnen. Dagegen nimmt in der Bleiproduktion wieder Amerika die Spize. Mit einer Erzeugung von 262 000 Tonnen übertrifft es Spaniens 175 100, DeutschLands 141 900, Meritos 100 000 und Australiens 95 000 Tonnen. Ganz unbedingt ist die amerikanische Ueberlegenheit auf dem Kupfermarkt. Diesem führen die Vereinigten Staaten allein 366 500 Tonnen zu, während alle übrigen Staaten zusammen es nur auf 260 900 Tonnen bringen. Dobon entfallen 54 700 auf Großbritannien, 52 500 auf Merifo, 33 000 auf Chile, 32 000 auf Japan, 30 900 auf Deutschland, 30 400 auf Australien und 27 400 auf Spanien. Nicht nach Tonnen, sondern bescheidener nach Kilogramm rednet man die Ernte an Edelmetallen, Gold und Silber, bezüglich deren Deutschland nicht bevorzugt erscheint. In Betreff des Goldes ist der Boden Australiens zurzeit am reichsten; er gab 130 169 Kilogramm her. Beinahe ebensobiel, 129 501 Kilogramm, lieferte der Boden Afrikas. Nur um ein geringes blieben die Vereinigten Staaten von Amerifa mit 127 218 Kilogramm zurück. In weitem Abstande hält sich Rußland mit 33 903 Kilogramm. Canada mit 25 579, Merifo mit 16 329, China mit 11 021, DesterreichUngarn mit 3378, Japan mit 3013 Kilogramm. Den Beschluß macht Deutschland mit 97 Kilogramm, die mehr um der Kuriosität als des Gewinnes willen aus einzelnen Flüssen herausgewaschen werden. Schwarzburg- Rudolstadt hat einen eigenen Münzwäscher, der aus dem Sand der romantischen Schwarza genug Gold holt, um die jährliche Ausprägung eines schwarzburg- rudolstädtischen Zwanzigmarkstücks zu ermöglichen. Diese Doppelfrone ist recht teuer. Das österreichisch- ungarische Gold stammt aus den Bergwerken von Kremsier, deren Ausbeutung zuerst- nicht zu ihrem Schaden die Fugger übernahmen. Die Kremfierer hatten seinerzeit guten Kurs. In der Silbergewinnung hat Meriko mit 2 239 450 Kilogramm die Führung. Ihm, zunächst kommen die Vereinigten Staaten mit 1 667 240 Kilogramm. Australien behauptet mit 295 483 Kilogramm die dritte Stelle, es folgt Bolivia mit 279 044 Kilogramm, den fünften Plak hat Deutsch= I and Segen des Mansfelder Bergbaus-- mit 180 736 Kilogramım. Spanien schließt sich mit 127 267, Canada mil 115 664, China mit 80 804, Beru mit 54 339, Desterreich Ungarn mit 50 524 Kilogramm an, Japan macht mi 16 875 Kilogramm den Schluß. Der Minister mit der Tarnkappe. ( Eig. Bericht.) Rom, 8. August. Der frühere italienische Unterrichtsminister Nasi hat, wie erinnerlich, vor zwei Jahren mit einiger Plöglichkeit sein hohes Amt niederlegen müssen, weil er beschuldigt wurde, wirtschaftliche Fähigkeiten ganz eigener Art an den Tag gelegt zu haben, die für ihn mehr als für den Staat vorteilhaft waren und die selbst vor der Duldsamkeit der hiesigen Moral nicht als schicklich gelten fonnten. Man sagte ihm nach, daß er jeden privaten Bedarf aus den Amtskassen deckte, indem er Anschaffungen von märchenhafter Unmöglichkeit vorspiegelte. Wollte man seinen Rechnungen glauben, so brauchte er, um nur eine Kleinigkeit zu erwähnen, täglich einige tausend- Visitenkarten. Das allein hätte den Staat nicht arg geschädigt; man darf aber annehmen, daß der sonstige Gebrauch dem fingierten Gebrauch von Visitenkarten entsprach. Kurz: Nasi mußte gehen. Und dabei hatte es nicht sein Bewenden. Als ein guter Freund Nasis verzweifelt Hand an sich gelegt hatte, was als eine Art Schuldbekenntnis für sich und den Ueberlebenden angeschen werden mußte, schritt der Staatsprofurator gegen den Erminister ein. Dieser aber hatte sich mit dem ungerechten Mammon Freunde gewonnen und war populärer denn zuvor. Man hielt es für einen anmutigen Scherz von ihm, als er verschwand und die Staatsanwaltschaft zum Aufgebot natürlich vergeblicher Steckbriefe zwang. Seine Verborgenheit hinderte ihn nicht, seinen Prozeß wahrzunehmen. Aus Gründen, die er allein kennt, wollte er nicht vor den Geschworenen erscheinen. Nur der Senat, meinte er, sei zu= ständig, über ihn zu urteilen. Die vorgeschriebene Form verlangte, daß er diese Berufung an den Senat notariell in Gegenwart zweier Zeugen beglaubigen lasse. Als ehemaliger Minister besaß Nasi zuviel Achtung vor dem Gesetz, als daß cr eine Formverlegung begangen hätte. Seine Anwälte reichten das Appellationsgesuch ein, und diesem Gesuch war die notariell beglaubigte, von zwei Zeugen bestätigte Erflärung Nasis beigegeben! Nasi, der steckbrieflich Verfolgte, der in Rom vermöge seiner amtlichen Stellung eine bekannte Figur war, dessen äußere Erscheinung überaus stattlich und gar nicht unauffällig ist, ist also in Rom gewesen, hat sich dort am lichten Tage zu einem Notar begeben, der ihn fennen mußte, und hat dann Rom verlassen können, ohne angehalten zu werden! Er muß eine Tarnkappe besitzen, wahr und wahrhaftig eine Tarnkappe. Daß er selbst unsichtbar geblieben, könnte man sich zur Not noch erklären. Es gibt Verkleidungen und es gibt gute Freunde. Nasis Tarnfappe muß aber die besondere Gabe haben, nicht bloß Personen, sondern auch Sachen unsichtbar zu machen. Denn seit Nasis Besuch in Rom sind seine gesamten Anklageaften verschwunden und unauffindbar! Naji braucht nur zu: wollen, und sein alter Wahlkreis schickt ihn wieder in die Deputiertenkammer, mit Jubel und mit Hurrah. Ein Deputierter, der eine Tarnkappe hat cinen besseren Vertreter kann man sich gar nicht wünschen. Noch ein Weilchen, und Nasi ist das Opfer politischer Feinde. gewesen und verklagt seine Ankläger wegen Verleumdung! Der Krieg in Oftafien. Alle möglichen und unmöglichen Gerüchte über die gegenjeitigen Friedensbedingungen werden von eifrigen Berichterstattern verbreitet. In Wirklichkeit ist weder von japa nischer noch russischer Seite irgend etwas Positives an die Deffentlichkeit gedrungen und wird wohl auch nicht vor dem definitiven Abschluß bekannt gegeben werden. Selbst die mit großer Sicherheit austretenden Meldungen von persönlichen Aeußerungen des russischen Ministers Witte sind nur it Vorsicht aufzunehmen. Selbstverständlich wird der Diplomat sich von vornherein nicht festlegen, sondern mög lichst viel zu erlangen suchen. Auf der anderen Seite haber die Japaner das gleiche Bestreben lierten Angaben phantasievoller Depeschenfabrikanten bealle bestimmt formuruhen also vorläufig auf Vermutungen. Die Verhandlungen haben begonnen. Die Friedensdelegierten sind mittlerweile in Portsmouth an die Arbeit getreten. Den Bevollmächtigten wurden ihre Zimmer in einem Marine- Gebäude zugewiesen. Admiral Mead hat die strengsten Weisungen zur Sicherung vollſtändiger Geheimhaltung der Bergtungen der Bevollmächtigten erteilt. Minister Witte erklärte bei einem Interview, er sei mehr als je von dem Wunsche beseelt, alles in seiner Macht Liegende zu tun, uni den Friedensschluß herbeizuführen, aber alles werde davon abhängen, was die Japaner erwarteten zu erlangen. Er werde indessen nichts unversucht lassen, um das gewünschte Ziel zu erreichen, und im Falle des Fehlschlagens werde die Welt das Urteil darüber fällen, wen die Verantwortung treffe. Der chinesische Gesandte dinierte bei Präsident Roosevelt und legte ihm in der Lage der Hautau- Eisenbahn den Standpunkt Chinas flar. Wie der Herald erfährt, setzt die Morgan Company die Verhandlungen über den Verkauf der Eisenbahn an die Chinesen fort. Die Friedensdelegierten berieten geſterit nachmittag darüber, in welcher Sprache die Verhandlungen zu führen sind. Außer den vier Bevollmächtigten werden nur die Sekretäre und womöglich einige Attachees beider Gesandtschaften zugezogen. Das Eisenbahnunglück bei Spremberg. Wie antlich festgestellt ist, wurden bei der Katastrophe vierzehn Personen getötet und vier verletzt. Nachträglich wurden noch als getötet identifiziert: Witwe Gabriele Hille, geb. Wagner, 53 Jahre alt, aus Schönlinde bei Rumburg, Fräulein Margarete Grünig aus Görlig, der sechs Jahre alte Sohn des Dr. Neezke aus Landeshut. Die genaue Liste der Verunglückten konnte erst gestern richtig gestellt werden. Getötet sind: Justizrat RockauGörlitz und dessen Sohn, Dr. Neeyfe- Landeshut, dessen Frau und sechsjähriger Sohn, Oberamtmann Grünig- Görlitz und dessen Tochter Margarete, Heinrich Pelas Graf von Plauen, Oberstleutnant a. D. Cretius- Berlin, Witwe Gabriele Hille aus Schönlinde bei Numburg( Böhmen), Hilfsschaffner Noack aus Ströbit bei Rottbus, Lokomotivführer WeidenKottbus, Heizar Walter- Kottbus, Lokomotivführer KrugKottbus. Verletzt wurden Heizer Fröse und Schaffner Sagen- Kottbus, Backmeister Hefter aus Hirschberg und Fräulein Hildegard Rockau aus Görlig. Von den Verwundeten hat Heizer Fröse- Kottbus eine schwere, durch Berbrühen verursachte Kopfwunde und schwebt in Lebensgefahr. Schaffner Hagen- Kottbus hat leichtere Verlegungen durch Verbrühung, Packmeister Hefter- Hirschberg Unterleibsquetschungen erlitten Fräulein Hildegard Rockau hat einen Knöchelbruch davon getragen. Der Kaiser hat den Opfern des Unglücksfalles durch den Regierungspräsidenten telegraphisch sein Beileid ausdrücken lassen. Die Wiederaufnahme des Verkehrs ist auf der ganzen Linie erfolgt. Die Strecke Kottbus- Görlitz ist bei Milomtr. 140,5 zwischen Spremberg und Schleife seit Dienstag spät abends wieder passierbar. Der regelmäßige Betrieb ist aufgenommen. Politifche Rundschau. Deutfches Reich. * Der Bundesrat beginnt am 5. Oktober seine Plenarsiẞungen. Reichsstaatssekretär Graf Posadowsky fehrt Ende dieses Monats vom Sommerurlaub nach Berlin zurück. * Die Vorsitzenden der Preußischen Landwirtschaftskammern sind auf kommenden Freitag bei dem Landwirtschaftsminister v. Podbielski zu einer Konferenz eingeladen, in der über Umfang, Ursachen und Wirkungen der Fleischteuerung, namentlich der hohen Schweinefleischpreise, beraten werden soll. Wie verlautet, wird man bei dieser Gelegenheit auch die Preisnotierung auf den Schlachtviehmärkten und die Mitwirkung der Kammern bei der Bekämpfung der Viehseuchen erörtern. In Berlin und Vororten haben am Dienstag Abend 26 von den Sozialdemokraten berufene Volksversammlungen gegen die Begünstigung der Großagrarier durch die Regierung" protestiert. Afrika. ** In Portugiesisch- Westafrika haben die Eingeborenen einen Aufstand gemacht. Im Bezirk Caconda, nördlich von Deutsch- Ovamboland, haben 6000 Ruanjanas mehrere portugiesische Ansiedlerdörfer angegriffen, alle Häufer verbrannt und die meisten Bewohner getötet. Drei französische Missionare, die weggeschleppt waren, sind wieder entkommen. Auch aus Südkamerun kommen ungünstige Nachrichten, denen aber die Bestätigung noch fehlt. Die menschenfresse= and vor, Rr.; rischen Niam- Niam- Neger sollen revoltiert und neuerdings zwei Weiße getötet haben; seit acht Monaten hätten sie acht Europäer gefressen. Die Niam- Niam- Negek sind wegen ihrer Grausamkeit der Schrecken der Eingeborenen. ** Wenn man Nachrichten aus französischer Quelle glauben darf, ist der Maghzen, der Staatsrat des Sultans von Maroffo, übermütig geworden und hat eine europäer- feindliche Haltung angenommen. Der Sultan, heißt es in Berichten französischer Blätter, will der Konferenz nur das Projekt einer Anleihe von 50 Millionen vorlegen, von welcher Summe der Sultan 21 Millionen aus Deutschland entgegenzunehmen bereit ist. Außerdem will der Sultan dem Weltpostverein beitreten und deshalb die europäischen Posten in seinem Lande aufheben, und die Europäer sowie die europäischen Schutzbefohlenen gleich den Eingeborenen steuerpflichtig machen. Alle diese Ausstreuungen haben wohl nur den Zweck, den Glauben zu erwecken, daß der Sultan von Marokko früher viel fügsamer gewesen und daß er jetzt durch Deutschlands Einschreiten übermütig geworden ist. In Wirklichkeit ist die Lage des Sultans nicht danach angetan, ihn zum Uebermut zu stimmen, obwohl unter den 300 Kettengefangenen, die der am Mittwoch von Borisoida nach Tanger abgegangene Transportdampfer„ Turki" mitführt, sich auch Sitaleb, ein Sohn des Prätendenten Belamama, sich befindet. * Der in Dresden tagende Verbandstag deutscher Orts. Frankenkassen beschloß mehrere Petitionen an den Reichstag und den Bundesrat zur finanziellen Sicherung der Orts. frankenkassen. Er wählte Düsseldorf als Ort der nächsten Taguna. Rufsland. ** Der russische Eisenbahnminister Fürst Chilkow hat den Beschluß der Verwaltung der Warschau- Wiener Bahn, die polnische Sprache als Dienstsprache zu verwenden, aufgehoben. Man befürchtet infolgedessen neue Erregung und Betriebseinstellung. Es heißt, daß ausländische Aktionäre der Warschau- Wiener Bahn bei der Regierung vorstellig werden wollen, um den Schaden neuer Betriebseinstellung zu verhüten. Es ist nicht wahrscheinlich, daß ausländische Aktionäre diesen Schritt tun werden, dessen Taktlosigkeit nur von seiner Aussichtslosigkeit erreicht würde. Türkei. anderem Stroh, das mit Rost behaftet war, die Lebensfähigkeit der Sporen von Woche zu Woche und von Monat zu Monat verfolgt und Beweise dafür erhalten, daß selbsi treckene Herbstwinde und der strengste Frost die roten Sporen nicht abtöten. Sie bleiben sogar auf toten Blättern, totem Stroh und den teilweise abgestorbenen Blättern_von lebenden Getreidepflanzen oder Gräsern am Leben. Diese Tatsache wird für weitere Forschungen über den Weizenrost von größter Bedeutung sein. Es mag sein, daß die Uebersiedelung des Rosts auf die Berberißenpflanzen nach wie vor als eine psychologische Notwendigkeit für die Erhaltung der Pilze erwiesen bleibt, aber sie kann nicht mehr als ausschließliches Fortpflanzungsmittel betrachtet werden, das sich alljährlich wiederholen müßte, ehe der Rost sich wieder auf die Getreidepflanzen werfen kann. ** Im Laufe dieser Woche will die Hohe Pforte die lang berschobene Antwort auf die Note der Großmächte erteilen die die Einführung einer internationalen Finanzkontrolle in Mazedonien verlangt. Die Antwort wird, wie vorausgesagt worden, unbedingt ablehnend lauten. Man spricht davon, daß die Mächte hiernach, ohne den Padischah weiter zu befragen, in Salonifi eine Finanz- Ueberwachungskommission einseten werden. Die Vermutung ist nicht ganz unbegründet, daß der Sultan ein solches Verfahren, das ihn der eigenen Entschließung überhebt, nicht weniger als ungern sehen würde. Religiöse Rücksichten, die er achten muß, zwingen ihn, die Vorschläge der Mächte abzulehnen und es lieber auf offenen Krieg ankommen zu lassen; doch was gegen seinen Willen geschieht, darf er dulden, ohne bei den KoranGläubigen Anstoß zu erregen. Nah und Fern. † Typhus Epidemie. In dem bei Kiel gelegenen Städtchen Preez ist durch eine Brunnenvergiftung eine TyphusEpidemie verursacht worden. 60 Personen sind erkrankt. † Opfer der See. In der Nordsee wurde von einem Emdener Fahrzeug eine Flaschenpost aufgefunden mit folgendem Brief:„ Nordsee 62 Gr. nördlich, 2. Febr. 1905. Dampfer Amrum" Flensburg. Schweres Wetter. Dampfer verloren. Herzliches Lebewohl. Namens Besabung." ** Die Vorgänge auf der Insel Kreta sind dazu angetan, den Sultan mit Schadenfreude zu erfüllen. Ihm hatte man zum Vorwurf gemacht, daß er die Insel nicht in Ordnung zu halten wisse, ihn hatte man deshalb gezwungen, den Kretern Selbstverwaltung unter einem christlichen Gouver neur, dem Prinzen Georg von Griechenland zu gewähren. Sechs Jahre hat Prinz Georg jezt regiert, und das Ergebnis ist ein wütender Aufstand gegen die Truppen der Schußmächte. Kretische Insurgenten haben sich des Zollhauses im Dorf Astella bemächtigt und wollten das russische Kanonenboot„ Chrabry" hindern, eine Abteilung Gendarmen zum Zwecke der Befreiung des Zollhauses zu landen. Das Kanonenboot zerstörte mit 120 Schüssen das Dorf. Die Insurgenten erwiderten das Feuer und verwundeten zwei russische Seeleute, hißten aber dann die weiße Flagge. Hof und Gesellschaft. † Professor Dr. Bumm und andere Opfer des Automobils. In dem bayerischen Orte Wolfratshausen in der Nähe von München ist der Geheime Medizinalrat Professor Dr. Bumm aus Berlin, der Leiter der Frauenklinik in der königlichen Charitee, verunglückt. Der Professor fuhr in seinem eigenen, von ihm selbst gelenkten Automobil, als sich das Fahrzeug bei der Fahrt über den Wolfratshausener Berg überſtürzte. Geheimrat Dr. Bumm erlitt anscheinend schwere Verletzungen. Sein Neffe sowie der Chauffeur blieben unverletzt. Ein weiteres Automobilunglück trug sich bei Stettin zu. Auf der Chaussee Neustettin- Schlawe überfuhr das steuerlos gewordene Automobil eines Rittergutsbesizers drei Arbeiter, von denen zwei getötet wurden, während einer gefährlich verletzt wurde. In der Nacht zum Mittwoch rannte ein mit 5 Passagieren beseẞtes Automobil bei der Rückkehr von einem Ausflug auf der Bonner Chaussee bei Köln gegen einen querüber stehenden Möbelwagen. Die Deichsel des Möbelwagens drang dem Führer des Automobils, dem Betriebsleiter Peters von der Kölner Allgemeinen Betriebsgesellschaft für Motorfahrzeuge, in den Unterleib. Peters war auf der Stelle tot, die anderen Herren famen mit leichten Verlegungen davon. Der Kaiser begab sich gestern per Automobil von Bosen nach Station Grünfeld, um einer Uebung der 8. Jn. fanteriebrigade beizuwohnen. Abends erfolgte die Abreise nach Wilhelmshöhe. Der König von Spanien wird als Gast des Kaisers an der Parade bei Homburg v. d. H. am 8. September mit großem Gefolge teilnehmen. Soziales Leben. Veendeter Streik. Der Streif der Speditionsfuhrleute in M.- Gladbach ist beendet. Um keine weitere Stockung im Güterverkehre eintreten zu lassen, haben die Spediteure dic Forderungen der Fuhrleute bewilligt. Der Lohn wird infolgedessen um 2 bis 3 Mf. erhöht und die Ueberstunden, die bisher nicht bezahlt wurden, mit 40 Pfg. bezahlt. Unter diesen Bedingungen ist die Arbeit schon wieder aufgenommen worden. Stiftungen. Der fürzlich verstorbene Direktor der Benzschen Motorenfabrik in Mannheim, Fabrikant Gang, hat lettwillig angeordnet, daß aus seinem Vermögen der Betrag von 20 000 Mt. zur Bekämpfung der Tuberkulose verwendet werden soll. Der Fabrikbesizer Lüttgens in Malstatt stiftete für die Beamten- und Arbeiter- Pensionsfasse 60 000 Mt. - Der Landwirt. † Durch Leuchtgas getötet. Der Kaufmann Bergmann in Wilhelmshaven und seine Kinder von 9 und 10 Jahren wurden gestern tot im Schlafzimmer aufgefunden. Die Ursache des Todes ist Leuchtgasvergiftung. Bergmann hat die Tat in einem Anfalle von Schwernut begangen. † Attentat auf einen Eisenbahnzug. Bei der Station Eberswalde wurden aus dem in entgegengesetzter Richtung fahrenden D- Zuge zwei Schüsse auf den kreuzenden Personenzug abgegeben. Die Kugeln schlugen im Abstande von 6 Zentimeter durch die Fensterscheiben eines Abteils des Nachzuges hindurch und flogen unmittelbar über die Köpfe der beiden darin sizenden Personen hinweg. Nach der Ankunft in Berlin wurden sofort Nachforschungen nach dem Täter eingeleitet. † Der Zusammenstoß in Eger. Wie die nähere Untersuchung ergab. wurde bei dem Zusammenstoße der Bauernburschen mit Militär in Eger in Ungarn nur ein Bursche erschossen; auch die Zahl der Verwundeten ist geringer, als zuerst angegeben wurde. Strömen von den Mauern des Winterpalais 3d m ganze Railerbaus supfen ärmiten sitte fut es, wir Berbinden der Bunden, wohin- und die Wunde werde mit dem Feinde ei Frieden Borge tragen Führen ein Ende made Frieben wollen Ew M Tenden?" fragte der Seren und Untergebenen in furzen Worten Reibeigenfchaft aufbeb diefen Worten wurde e 120 000 Seelen war, id u wanten. Fileft, Sie Baffer!", fagte der Saife prad) abgebrodjen, † Fenerkalamitäten in Newyork. Bei dem Brande auj den Hoboken- Piers erlitt auch die Hamburg- Amerika- Linie erheblichen Schaden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf anderthalb Millionen. Die Thomaskirche, eine der ältesten Newyorks, wurde durch Feuer vernichtet. Hier wird der Schaden auf zwei Millionen geschätzt. † Der Bund der Montignosofreunde. Die Anhänger der Gräfin Montignoso in Dresden, der vielgenannte„ Bund der Freunde", haben eine neue Petition an den König von Sachsen in Umlauf gesetzt. In dieser wird die Bitte ausgesprochen, der König möge der Gräfin ein Schloß in Sachsen zum dauernden Aufenthalt anweisen. Die Petition hat viele Unterschriften gefunden. fh Weizenrost. Früher hielt man die Fähigkeit der Sommersporen des Weizenrostes zur Fortpflanzung der Krankheit für gering. Diese Anschauung ist zu berichtigen, weil diese Keime nicht so furzlebig sind, wie man geglaubt hat. Bolley von dem Londoner College in Neu- Dakota hai festgestellt, daß die roten„ Sommersporen" vieler gefärbter Rostpilze sich sogar über Winter halten. Sie widerstehen sogar der Trockenheit und dem Sonnenscheint des Hochsommers, wie auch der Winterkälte in den Geweben der Weizenpflanze. Das schließt die Möglichkeit ein, daß die Sporen viele Meilen weit vom Wind fortgetragen werden, und läßt die reißende Schnelligkeit verstehen, mit der die Rostansteckung sich großen Flächen mitteilt. Bolley hat nar verschiedenen Arten der Aufbewahrung von Weizen- und † Das verseuchte Kriegsschiff. Die portugiesische Panzerforvette„ Bartholomen Diaz" wird in Portugiesisch- Westafrika auf Anordnung der Regierung auf die hohe See geschleppt und versenkt. Das Schiff ist dermaßen von den Ansteckungskeimen von Beri- Beri durchseucht, daß alle als Ersatz für erkrankte und gestorbene Mannschaften Neuankommende ebenfalls von der gefährlichen Krankheit er. griffen werden. † Einsturz eines Warenhauses. Zu Albany in Ameriko stürzte während der Ausführung von Baureparaturen das neue Warenhaus Meyer ein. Die dreihundert Angestellter konnten sich zum größten Teil ohne schwere Verlegungen retten, doch wurden über zwanzig Personen getötet. Tageschronik. In Hörde in Westfalen wurde ein Arbeiter von niedergehenden Schlackenmassen tödlich verbrannt. In Hamburg traf ein eisernes Tor einen Nachtwächter so unglücklich auf den Kopf, daß er sofort verstarb. † Das gelbe Fieber. In den beiden letzten Tagen sind in New- Orleans über 60 neue Erkrankungen und mehre Todesfälle an gelbem Fieber zur Anmeldung gelangt. In allernächster Zeit werden die Professoren Roß und Boyce von dem Liverpooler Institut für Tropenhygiene hier eintreffen, um sich an der Bekämpfung der Seuche zu be teiligen. wa + Gratis- Milchfur nud bonfenswerte Fürforge fi fundet die Stadt Soling find bei den Rektoren un Nachfragen im Umlauf, bon der Stadt zu beran Serbitferien teilnehmen die hierzu erforderlichen fich dann während der Shulen versammeln, wo der Milchportionen und forgen. Inzwischen habe und die Badeanstaltstom Jahrgängen der Schulen auch den Mädchen, die mittagsstunden von 3 ein Freibad zur Ver Kindern Gelegenheit zu erlernen. Das Nachahmung. In Hof machte ein Reisender einen Mordversuch auf eine Fabrikantenfrau. Hierauf entleibte er sich selbst. Kunft und Wiffenfchaft. MO Zehn Millionen für Tuberkulose- oder Krebsheilung. Die brasilianische Deputiertenkammer hat auf den Vorschlag eines ihrer Mitglieder hin beschlossen, einen Preis von zehn Millionen in Gold für denjenigen auszuseßen, der ein wirksames Mittel für die Heilung und Prophylare der Tubertulose oder des Krebses finden würde. Eine internationale Kommission von Gelehrten soll von dem brasilianischen Minister des Innern ernannt werden, um die Studien und Vorschläge zu prüfen, die ihm aus diesem Anlaß unterbreitet werden würden. Diese Kommission wird aus zwei Mitgliedern der medizinischen Akademie von Rio de Janeiro und aus vier berühmten Aerzten der Akademien von Paris, London, Wien und Rom bestehen. Der Preis wird nach einer zweijährigen Probezeit an den Erfinder ausgezahlt. † Schreckliche Familientragödie. Der in der Stralsunderfraße zu Berlin wohnende Mechaniker Paul Chalet hat Frau und Kind vergiftet und sich dann aus Furcht vor Strafe zu erschießen versucht. Chalet war bis vor kurzem in den Elektrizitätswerken tätig, jetzt aber in Nahrungssorgen. Als am Montag morgen die Wohnung nicht geöffnet wurde, holte man Polizei. Diese fand die Leichen der Frau und des Kindes, die durch Chloroform vergiftet waren. Chalet hatte sich mehrere Kugeln in den Körper geschossen und wurde zur Charitee gebracht. † In den Flammen umgekommen. In der Nacht auf gestern entstand durch Selbstentzündung in der Chamottefabrik Adolfshütte bei Crosta in der Nähe von Baußen im Brennofengebäude Feuer, wodurch das Gebände vollständig eingeäschert wurde. Der Ofen selbst ist nicht beschädigt. Drei Arbeiter namens Schulze und Richter( Vater und Sohn) drangen nochmals in das brennende Gebäude, um ihre Sachen zu retten. Die beiden Stichter fanden ihren Tod in den Jlanımen, während Schulze beim Sturz aus dem Fenster getötet wurde. Aus dem Gerichtssaal. § Ein Geistlicher verweigert die Gidesabgabe. Gelegentlich einer Verhandlung gegen den Volksschullehrer Stolz aus Hunderfingen vor der Straffammer zu Um lehnte der als Zeuge vernommene evangelische Pfarrer Eberhardt aus Sunderfingen aus religiösen Gründen die Eidesleistung ab. Da kein gesetzlicher Grund zur Eidesverweigerung vorlag. wurde der Geistliche in eine Geldstrafe von 20 Mf. genommen. In der Sache selbst erkannte das Gericht gegen den Angeklagten auf zwei Monate Gefängnis. Er hatte wäh rend des Unterrichts einem seiner Schüler ein Taschentuch um den Hals geschlungen und ihn an diesem zur Strafe längere Zeit hochgehalten. † Sieben Arbeiter verschüttet. Bei Hainholz in Hannover stürzte die Mauer bei einem Brückenbau ein. Sieben Arbeiter gerieten unter die Trümmer, von denen drei nur mit schweren Verlegungen befreit werden konnten. † Rekognoszierte Selbstmörder. Bei den Leichen des Vaares, das sich in einem Berliner Hotel am Schiffbauerdamm vergiftet und sich im Fremdenbuche die Namen Louis und Marianne Carrén aus Hannover beigelegt hatte, handelt es sich um einen Studenten der Chemie aus Blankenburg a. H. und um die Tochter sehr angesehener Bürger in Braunschweig. Der Grund zu dem Doppelselbstmord war unglückliche Liebe. † Ein achtzigjähriger Greis als Selbstmörder. Ein achtzigjähriger Landwirt aus Mertert in Lucemburg warf sich aus Lebensüberdruß auf der Merterter Brücke vor einen Eisenbahnzug. Er wurde totgefahren und furchtbar verstümmelt. - Vermischtes. Ein städtischer botanischer Garten für Schüler. In M.- Gladbach wurde ein botanischer Garten eröffnet, worin die Schüler und Schülerinnen der drei höheren Schulen im Freien botanischen Unterricht erhalten sollen. Der Hauptwert bei der Anlage des Gartens ist auf die biologischen Pflanzengruppen gelegt worden. Neben dem Kölner botanischen Schulgarten ist der Gladbacher der zweite seiner Art in Deutschland. Der Garten soll Sonntags auch für die Bürgerschaft geöffnet werden. † Massenvergiftung. In einer Kurpension in König im Odenwald erkrankten nach dem Genuß von Vanillecreme 21 Personen. Eine Dame, namens Büttner, ist bereits gestorben. Andere leiden stark an Herzschwäche. - = Poesiebegeisterte Postillone. Mehrere Postwagenführer im Hohenzollernschen haben eine Sammelbüchse angelegt, um für den Ertrag in der Nähe des Steinhofer Friedhofs ein Lenau- Bildnis anbringen zu lassen. Bekanntlich ist Lenaus„ Postillon" in der Nähe in einer Mainacht zu Anfang der dreißiger Jahre entstanden. Alls man zu Steinhofen kam, blies der Postillon in die Maiennacht das Leiblied eines Kameraden, der in der Woche zuvor auf dem Kirchhof zu Steinhofen begraben worden war. Unter dem Eindrucke der Melodie und des Berichtes jetzte sich Lenau in Balingen an den Schreibtisch und schrieb den Entwurf des Gedichtes nieder, das in der bekanten Strophe ausklingt: Weiter jagt der Postillon Mit verhängtem Zügel; Lang' mir noch im Ohre lag Jenter Klang vom Hügel. = Seurung jur Bil schrift für Blinde geg für die Nummer 1 Pen höchst forgfältig abgefa der Welt. Ihr Name Franzosen, der die beste zu druden erfunden gedrudt. Heroismus eines Lokomotivführers. Ein Lokomotivführer, der seinen Posten nicht verließ und dabei sein eigenes Leben opferte, rettete den Expreßzug von Atlantic City in Amerika, der sonst in die Stewark Bay gestürzt wäre. Die Arbeiter, die einen neuen Signaldienst einrichteten, hatten die Weichen offen gelassen. Der Heizer des heranbrausenden Zuges, der dies bemerkte, sprang ab und entkam unver sehrt. Der Lokomotivführer aber zog sofort die Notbremse und mit der Hand am Hebel stürzte er mit der Lokomotive und dem Tender in die Bucht. Der Zug war aber soweit zum Halten gebracht, daß nur noch der nächste Wagen, in dem sich ein Pferd befand, über dem Wasser hing. Die Reisenden blieben alle unverletzt. = Die amerikanische fannte Miz Chadwid b wegen ihres Arbeitsflei refe Humbert mehreren auch mittels falschen fabelhafte Summen ab Chadwicks belaufen fich d mögen beträgt dagegen Kosten ihres Prozesses, e Abzug kommen. Unte Gläubiger für je 10 Dol Cent! = Der" sch- japanische Krieg und der Krimkrieg. Die Dinge wiederholen sich im Lauf der Zeiten. Am 26. Juli 1855 fand in Moskau ein Gespräch zwischen Kaiser Alexander II. und dem Fürsten Golizyn statt. Nach dem der Kaiser dem Fürsten mitgeteilt hatte, daß er sich nach Sewastopol begebe und dort eventuell die Pflichten eines Oberkommandierenden übernehmen werde, entspann sich solgendes Gespräch:„ Ew. Majestät werden den Feind dazu zu zwingen versuchen, daß er um Frieden bittet?" Das würde ich wohl gern tun." Wenn aber der Feind nicht um Frieden bittet?" ,, Dann werde ich selbst einen solchen vorschlagen." Wann," rief der Fürst aus,„ haben russische Zaren dem Feinde einen Friedensschluß vorgeschlagen!" „ Es ist noch nicht vorgekommen," antwortete der Kaiser, ,, gegenwärtig halte ich es aber für nötig, einen Friedens. schluß vorzuschlagen. Vor Sewastopol kommien täglich mehr Hus de - § Nachflänge zum gegen einen Redakteur geftrengte Prozeß weg der Angelegenheit de Depesche" ist vertagt, den sollen. Inzwi Gebetot gegen den tags, den Stärkefabri leidigungsklage bei de Minister fühlt sich dur beleidigt, die dieser als getan hat. § Die Lemgoer anon Frau Kracht, die wege nannten anonymen Br teilt ist, baben auf Gru mit den gleichen Schrift fahrens und vorläufiger * Der Grokb den Hofrat Dr. Sta Staatsrat Rrugb Erledigt ** befende Lebrer fee * Bei dem Ra zum ersten Mal B und zwar find Lo Brieftaubenklubs worden. * Reservist 18. Armeeforps f Raifermanörer eing und 168 erhalten Reservisten. D 2. Bat) verlassen geben nach dem Ma 115ern und 116ern Brigade- perzieren. Wiesbaden und Umge Homburg zu und dem Gießener 116. J Garnison am 15. Auguf Bat, fommit in die dort ftabt ins Quartier. Gegenma tig( 7 wab fpäter Brigad Die 15. allgemeine ri ** Des swedi terricht bildete den Sutihen Turntage in Re Staufmann Bergmanu von 9 und 10 Jahren er aufgefunden. Die tung. Bergmann hat runut begangen. Bie die nähere Untermenstoße der Bauern= garn nur ein Burjaje deten ist geringer, als Bei dem Brande auj Samburg- Amerita- Linie aden beläuft sich auf sfirche, eine der ältepernichtet. Hier wird Bt. portugiesische Banzerin Portugiesisch- Bestauf die hohe See ge= it dermaßen von den rdhjeucht, daß alle als Mannschaften Neuhrlichen Krankheit er. falen wurde ein Arbei en tödlich verbrannt. Tor einen Nachtwächter Fort verstarb. nen Mordversuch auf -te er sich selbst. fchaft. oder Krebsheilung. hat auf den Vorschlag einen Preis von zehn Szufezen, der ein wirtFrophylare der Tuber Eine internationale dem brasilianischen um die Studien und m Anlaß unterbreitet vird aus zwei MitDon Rio de Janeiro fademien von Paris, Breis wird nach einer ausgezahlt. sfaal. esabgabe. Gelegent olfsschullehrer Stolz er zu Ulm lehnte der arrer Eberhardt aus die Eidesleistung ab. verweigerung vorlag. ebon 20 Mt. genoni as Gericht gegen den nis. Er hatte wäh üler ein Taschentuch diesem zur Straje n für Schüler. arten eröffnet, worin i höheren Schulen im sollen. Der Haupt st auf die biologischen eben dem Kölner bocher der zweite seiner ll Sonntags auch für Mehrere PostwagenEne Sammelbüchse andes Steinhofer Friedlaffen. Bekanntlich in einer Mainacht zu lls man zu Stein Maiennacht das LeibBouje zuvor auf dem den war. Unter dem htes jetzte sich Lenau schrieb den Entwur en Strophe austlingt: on ; hre lag el. rers. Ein Lokomotivund dabei sein eigenes bon Atlantic City in ah gestürzt wäre. Die nft einrichteten, hatten zer des heranbraufen " snjeno naginatiae per um. Ihr Blut fließt in Strömen von den Mauern Sewastopols bis zu den Mauern des Winterpalais. Ich, meine Mutter, meine Frau und das ganze Kaiserhaus zupfen Scharpie, die Bauernfrau in der ärmsten Hütte tut es, wir schicken Leinen in die Armee zum Verbinden der Wunden, aber alles verschwindet wer weiß wohin- und die Wunden werden mit Stroh bedeckt. Ich werde mit dem Feinde Frieden schließen und für den inneren Frieden Sorge tragen. Ich will dem beständigen Kriegführen ein Ende machen. - ,, Welchem ,, inneren Frieden" wollen Ew. Majestät Ihre Aufmerksamkeit zuwenden?" fragte der Fürst. Dem Frieden zwischen Herren und Untergebenen."„ Sagen Sie mir, Majestät, in furzen Worten- was wollen Sie tun?"" Ich will die Leibeigenschaft aufheben," erwiderte der Kaiser. Bei diesen Worten wurde es dem Fürsten, der im Besitz von 120 000 Seelen war, schwarz vor den Augen und er fing an zu wanken.„ Fürst, Sie sind unwohl, trinken Sie ein Glas Wasser!", sagte der Kaiser, und damit wurde das Gespräch abgebrochen. + Gratis- Milchkur und Freibäder für Volksschüler. Eine dankenswerte Fürsorge für die Kinder der Volksschule befundet die Stadt Solingen im Rheinland. Augenblicklich find bei den Rektoren und Hauptlehrern der Volksschulen Nachfragen im Umlauf, ob und wie viel Kinder an einer von der Stadt zu veranstaltenden Milchkur während der Herbstferien teilnehmen wollen. Der städtische Etat weist die hierzu erforderlichen Mittel auf. Die Kinder müssen sich dann während der Milchkur nachmittags an ihren Schulen versammeln, wo die Lehrer frauen die Verteilung der Milchportionen und der dazu gehörigen Brötchen besorgen. Inzwischen haben die Städtische Schuldeputation und die Badeanstaltskommission beschlossen, den zwei obersten Jahrgängen der Schulen, und zwar sowohl den Knaben wie auch den Mädchen, die städtische Badeanstalt in den Nachmittagsstunden von 3 bis 4 Uhr an allen Wochentagen für ein Freibad zur Verfügung zu stellen. Hierbei ist allen Kindern Gelegenheit geboten, unentgeltlich das Schwimmen zu erlernen. Das Solinger Vorgehen verdient jedenfalls Nachahmung. Jeuung jur Bunde. In England ist eine Wochenschrift für Blinde gegründet worden. Der Preis beträgt für die Nummer 1 Penny. Die Wochenschrift enthält einen höchst sorgfältig abgefaßten Bericht über die Begebenheiten der Welt. Ihr Name ist„ The Braille Weekly", nach dem Franzosen, der die beste Methode für Blinde zu schreiben und zu drucken erfunden hat. Das Blatt wird in Edinburg gedruckt. - Die amerikanische Humbert- Schwindlerin. Die befannte Miß Chadwick hat nach dem Muster der unlängst wegen ihres Arbeitsfleißes im Gefängnis dekorierten Therese Humbert mehreren amerikanischen Geldleuten, darunter auch mittels falschen Schecks dem Millionär Carnegie, fabelhafte Summen abgeschwindelt. Die Schulden Miß Chadwicks belaufen sich auf zwei Millionen Dollar, ihr Vermögen beträgt dagegen nur 25 000 Dollar, wovon noch die Kosten ihres Prozesses, eine Summe von 10 300 Dollar, in Abzug kommen. Unter solchen Umständen erhalten die Gläubiger für je 10 Dollar Forderung nicht mehr als sieben Cent! Hus dem Gerichtsfaal. § Nachklänge zum lippischen Diesseits"-Prozeßt. Der gegen einen Redakteur der„ Lippischen Tageszeitung" an gestrengte Prozeß wegen Veleidigung von Postbeamten in der Angelegenheit der Veröffentlichung der„ DiesseitsDepesche" ist vertagt, da noch mehrere Zeugen geladen werden sollen. Inzwischen hat der lippische Staatsminister Gebefct gegen den Vizepräsidenten des lippischen Landtags, den Stärkefabrikanten Hoffmann in Salzuflen, Beleidigungsklage bei der Staatsanwaltschaft eingereicht. Der Minister fühlt sich durch Aeußerungen Hoffmanns persönlich beleidigt, die dieser als Zeuge vor dem Amtsgericht in Lage getan hat. § Die Lemgoer anonymen Briefe. Die Verteidiger der Frau Kracht, die wegen Meineids in Sachen der viel genannten anonymen Briefe in Lemgo zu Zuchthaus verur. teilt ist, haben auf Grund der neuen anonymen Zuschriften mit den gleichen Schriftzügen die Wiederaufnahme des Verfahrens und vorläufigen Strafaufschub beantragt Lokales. 10. August 1905. Der Großherzog empfing am 9. Auguft u. a. den Hofrat Dr. Stamm von Lich und den Geheimen Staatsrat Krug v Nidda. ** Erledigt sind zwei mit evangelischen Lehrern zu bese nde Lehrerstellen an der Musterschule zu Friedberg. * Bei dem Kaisermanöver werden in diesem Jahr zum ersten Mal Versuche mit Privat- Brieftauben gemacht, und zwar sind Tauben von Mitgliedern des Frankfurter Brieftaubenklubs vom Kriegsministerium dazu bestimmt worden. Reservisten fürs Kaisermanöver. Im ganzen 18. Armeekorps sind Reservisten auf sechs Wochen fürs Raisermanörer eingezogen worden. Die Regimenter Nr. 166 und 168 erhalten noch ein 3. Bataillon, gebildet aus Reservisten. Die 168er( Butzbach 1. Bat, Offenbach 2. Bat) berlassen die Garnisonorte am 11. d. M. und gehen nach dem Mainzer Sand. Später haben sie mit den 115ern und 116ern( 49. Inf.- Brigade) bei Wiesbaden ihr Brigade- Exerzieren. Die 116er bleiben bis 27. b. M. in Wiesbaden und Umgegend, dann geht die Brigade nach Das Homburg zu und dem Rheingau in das Maröver. Gießener 116. Infanterieregement verläßt die Garnison am 15. August, um bei Wiesbaden sein Regimentsund später Brigade- Ex rzieren abzuhalten. Das 1. und 2. Bat. tommt in die dortige Kaserne, das 3. Bat. nach Bierstadt ins Quartier. ab und entfam unber fofort die Notbremje r mit der Lokomotive Zug war aber sowe Der nächste Wagen, Baffer hing. Die Hei gund der Krimkrieg im Lauf der Zeiten Can ein Gespräch zwijden rsten Golizyn statt. Nad teilt hatte, daß er sich nad ntuell die Pflichten eine werde, entspann sich fol werden den Feind dazu zu Grieben bittet?" Jenn aber der Feind nicht erde ich selbst einen folden Da er Fürst aus,„ haben ru m" antwortete der Staija densfchluß vorgefchlagen! ir nötig, einen Frieden topol tommen täglich me - *** Gegenwä tig( 7.- 11. Auguft) tagt in Wernigerode die 15. allgemeine chriftliche Studenten- Konferenz. *** Des schwedische Turnen im deutschen Turnuuterricht bildete den Gegenstand einer Erörterung auf dem deutschen Turntage in Königsberg. Professor Reßler- Stuttgart betonte, im schwedischen Turnsystem fönne durchaus nichts besseres erkannt werder, als unser deutsches Turnen, das bei richtiger Handhabung nicht nur allen Anforderungen an die Gesundheitspflege vollauf genüge, sondern auch gegenüber dem schwedischen Turnen schwerwiegende Vorzüge habe. Der Ausschuß stimmte diesen Darlegungen zu und ersuchte Prof. Reßler und Prof. Dr. Partasch Breslau, das schwedische Turnen an Ort und Stelle in Augenschein zu nehmen. Das ch. Abendstern, 9. Aug. Militär- Zug. Pionierbataillion Nr. 11 aus Münden a. d. Weser passierte heute Mittag gegen 21 Uhr per Extrazug die hiesige Station. Die Mannschaften waren in 18 Wagen untergebracht und reiften nach Coblenz, um am Rhein militärische Uebungen vorzunehmen. ch. Vom Vetzberg, 9. August. Schon wiederholt wurde auch an dieser Stelle auf den troftlosen Zustand unserer Burgruine, der Echwesterburg des Gleibergs hingewiesen. Ja, die wenigen Refte des alten Gemäuers waren in der Tat seither dem gänzlichen Verfall preisgegeben, denn niemand schien zu deren Erhaltung verpflichtet. Dieser Tage hat man nun ein riesiges Gerüst um den Bergfried aufgestellt, um ihn einer gründlicher Renovierung zu unterziehen. Es muß allen Freunden unserer beiden Schwesterburgen zur Freude gereichen, wenn sie erfahren, daß es der Fiskus ist, welcher endlich auch an die Erhaltung der hiesigen Burg gedacht hat; denn beide Burgen gehören notgedrungen zusammen, beide beleben die ganze Landschaft im Lahn- und Biebertal und mit Recht müssen beide erhalten bleiben. Die dem Deckel über und über mit Blut befl. dt war. Als man dem Mann das blutige Buch zeigte und ihn fragte, wo er das her habe und warum es so blutig sei, wich er zurück und wei..te bitterlich. Endlich sagte er:„ Das habe ich nicht gestohlen, das habe ich ihm aus der Tasche gezogen, ich habe ihn" in einem Aleeader erwürgt und beraubt, weil ich Geld brauchte. Das Geid habe ich mit meinen Kollegen versoffen." Mehr war aus ihm nicht herauszubringen. Da fein ganzes Auftreten den Eindruck geistiger Störung machte, wurde er in die Frren- Anstalt verbracht. Appell auf dem Meeresgrunde.*) Zum 10. Auguft. Sie schlug, die Geiſterſtunde, fie rief die Toten wach Die rings auf tiefem Grunde der Ruhe gingen nach. Sie fommen an zu Tausend zum nächtlichen Appell, Das Meeresbrausen rief die Toten an Ort und Stel'. Sie alle, sie ertranten im tiefen, blauen Meer, u Grunde sank dort eine stolze deutsche Wehr. Es will fein Ende nehmen, sie eilen fort und fort, Die Toten, Bleichen an ihren Mustrungsort. Ihr Kauffahrtei- Matrosen, die einft auf hoher Flut Gelauscht dem Wellentoben mit frohem Seemannsmut. Die oft das Meer befuhren, getroßt des Meeres Macht, Getroßet den Gefahren, nun ist ihr Lauf vollbracht. Dort all die Steuerleute vom Tod dahin gerafft, Als sie in wahrem Mute im Sturm sich rangen matt, Die Kapitäne stehen zusammen vor der Front, Sie sehen im Sturmeswehen zuletzt den Horizont. Ausführung dieser Arbeiten ist aber äußerst beschwerlich und auf der andern Seite, da stehen in langer Front und zeitraubend, zumal ja bekanntlich fein passierbarer Weg bis zum Gipfel des Berges hinaufführt. Jegliches Material muß eben von starker Mannestraft vom Dörfchen aus nach oben getragen werden, nach dem 309 m hohen Basaltkegel. Es wäre nur zu wünschen, daß mit Beendigung aiefer Renovierungsarbeiten im Interesse des Publikums auch bald ein besserer Zugang zu unserer Ruine geschaffen würde. *-* Burg- Gemünden, 9. Auguft. In unserem Drte wünscht man, daß die seit einiger Zeit beschlossene Wasserleitung mit möglichster Beschleunigung durchgeführt werde. Homberg, 9. Auguft. In einem hiesigen Gehöfte sind bei einem Schwein die Backsteinblattern festgestellt und über das Gehöft die Sperre verhängt worden. §§ Merlau, 9. Auguft. Das Cpfer der Mühle. Der in der Umgegend bekannte Besizer der nahegelegene. Triebmühle, Bisenroth, ein Mann anfangs der 70er Jahre, versuchte in seiner Mühle einen Riemen auf das Räderwerk zu legen. Hierbei wurde er von dem Riemen erfaßt, an die Kammräder gedrückt und zu Boden geschleudert. Bewußtlos fanden die Angehörigen den Schwerverletzten, der seinen Wunden erlegen ist. + Rülfenrod, 9. Auguft. Zum Fleischbeschauer des Beschaubezirks Rülfenrod ist Heinrich Keller 2. zu Rülfenrod, zum stellvertretenden Fleischbeschauer C. Dietrich in Eringshausen bestellt. Die Tierärztliche Beschau in dem Bezirk wird von dem Veterinärarzt Dr. Fauerbach in Homberg a./D. ausgeübt. §§ Ruppertenrod, 9. Auguft. Ruppertenrod ift Kurort geworden. Seine ersten Sommergäfte sind Frau Finanz. minister Küchler Wwe. nebft Familie aus Darmstadt. Daß Ruppertenrod nicht schon länger als ganz besonders geeignete Sommerfrische entdeckt und geschätzt wurde, muß eigentlich Wunder nehmen. Preist doch der Gießener Professor Roeschen in seinem prächtig geschriebenen Führer durch den Vogelsberg die idyllische Lage von Ruppertenrod. Ruppertenrod hat eine reine, aber geschütte Höhenluft und ist in 1 Stunde von Mücke, der bedeutendsten Verkehrsstation des Vogelsbergs, zu erreichen. * Schlitz. Bom gräflichen Hause. Die Hochzeit des Erbgrafen Karl von Schlitz( genannt v. Goertz) mit der Prinzessin Amalte von Thurn und Taxis wird am 21. August in Wien stattfinden. ?? Schotten, 9. Auguft. Unholde. Zwei den hiesigen Sommermarkt besuchende Händler gerieten mit einem jungen Mann aus Michelbach in Streit und schlugen ihn mit Stöden nieder. Der Mißhandelte wurde von ihnen so schwer verletzt, daß er sich in ärztliche Behandlung begeben mußte. Die Personalien der Wüteriche fonnten festgestellt werden. * Schotten, 9. Auguft. Der weit bekannte Schottener Sommermarkt fand Montag unter großer Beteiligung der Landwirte und Händler aus ganz Oberhessen statt. Bei Tagesgrauen begann schon der Handel und hörte erst nach mittags auf. Der Auftrieb an Schweinen, Rindvieh und besonders an Fohlen war sehr start. Es wurden viele Käufe abgeschlossen und ziemlich hohe Preise gezahlt. Der Pferde und Fohlenmarkt gab ein beredtes Zeugnis dafür, daß die Pferdezucht in ganz Oberhessen sich mehr und mehr hebt. Obwohl bereits einige staatliche Hengststationen bestehen, schließen sich jetzt auch Landwirte zusammen, um weitere Stationen zu errichten. § Hochwaldhausen, 9. Auguft. Der starte Fremdenftrom, der nach unserem Kurorte gelenkt ist, hat auch das Einsammeln der Berren, das früher faum etwas abwarf, zu einer lohnenden Beschäftigung gemacht. Einige Händler faufen die Beeren auf und versenden sie. Sie zahlen den Sammlern 16 Pfg. pro Pfund. Infolgedessen verdienen fleißige Sammler täglich 5-7 Mt. und den Landwirten fällt es schwer, in der jeßigen Erntezeit Arbeiter zu bekommen. ? Hoherodskopf, 9. August. Montag, den 14. Auguft wird auf dem Hoherodskopf eine Familien- Konferenz der Geistlichen des Defanats Schotten abgehalten. * " Des Vaterlandes Jungen, viel Tausend an der Bahl, Die oft den Sturm bezwungen wohl viele hundert mal, Die treu dem Kaiser waren auch in der Todesnacht. Die„ Amazonen"-Mannschaft, die spurlos einst verschwand, Der Schmerz ist nicht vergessen, den Deutschland drum empfand, Daneben die Matrosen vom schönen Frauenlob", Im Kampf mit Sturmeswogen fand jeder seinen Tod. Und dann die„ Kurfürst"-Gäste, die stehen alle da, Bei schönsten Klarstem Wetter ihr Untergang geschah. Dann folgte die Besazurg der Augusta", die voll Mut Verschwand gleich Amazone" in tiefer Meeresflut. Da steht, was ist denn dort? Eine neue Heldenschar Die Bemannung des Ablers", des fühnen deutschen Aar. Daneben dicht gereiht, steht des„ Ebers" Mannschaft auch Vor kurzem noch zusammen zog ihres Schornsteins Rauch. Dort steh'n die Iltis"-Leute vom Sturme wild umdroht: Stolz web' die deutsche Flagge, die Flagge schwarz- weiß- rot! Buleßt noch all die andern, die zum Grunde sanken hinab, Die tief unten fanden ein stilles, fühles Grab. Run sind sie all zur Stelle, die einst das Meer verschlang, Zum nächtlichen Appelle Kommando schon erklang. Die Offiziere melden, dem ältesten Kapitän Jetzt all die alten Helden, die ihren Führer sehn. Er dankt mit Kopfesnicken, winkt mit der rechten Hand Und rings im stillen Schweigen steht alles wie gebannt. Jetzt geht er länge die Fronten, gefolgt von seinem Stab, Die einst er führen durste ins fühle Wellengrab. Alle die er einft geführet, rief ein Willkomm er zu. Wie geht es euch ihr Lieben? Winkt ihnen freundlich zu. Doch als er nun vorüber an die„ Kurfürst". Gäste geht, Ta wird sein Anliz trübe und Trauer drüber weht. Die Trauer um die Lieben, die in dem tiefen Meer Bei Sonnenlicht geblieben, macht ihm das Herze schwer. Weiß Gott, ihr tapfern Toten, ich fühl mit Euch die Qual, Der Tod ist euch geworden bei goldnem Sonnenstrahl. Bürnt nicht den Offizieren, die jenes Schiff geführt. Zürnt nicht den tapfren Jungen, der'n Schiff das eure traf, Sie haben treu gerungen, sie waren fest und brav. Bürnt nicht, daß euch beschieden, sürwahr ein schwerer Tod, Ihr endetet das Leben wie Gott es euch gebot. Und grüßend zieht er weiter bis alle Mann für Mann Des stolzen Schiffs Augufta" zur Musterung treten an. Zur Stelle seid ihr all mit trüben Angesicht, Doch seid ihr nicht die Ersten und auch die Letzten nicht. Er sieht des„ Adlers" Mannschaft dort drüben auf dem Stand Und dich daneben zeigt sich des„ Ebers" Müzenband. Er grüßt die tapfre Mannschaft, die so heldenmütig rang. mit ihnen war beendet Apell und Musterung, Der Kopitän sich wendet, tritt schweigend vor die Reih'n, Die Musterung ist beendet, es klappert das Gebein. Sie gehen alle wieder von ihrem Mustrungsort, Dort wo zum Grunde nieder der Tod sie zog einst fort. Es schlug die erste Stunde, sie ruhen in süßer Ruh auf tiefen Meeresgrunde dem jüngsten Tage zu! *) Obiges Gedicht wird uns von einem der Reichsmarine angehörigen Oberheffen, der am 10. August 1902 jenen fürchterlichen Taifun mitmachte, der unser oftafiatisches Kreuzergeschwader betnahe wrackschlug, anläßlich der dritten Wiederkehr des Tages mit der Bitte um Veröffentlichung übersandt. Wir kommen dem Wunsche bereitwilligst nach, als die Zeilen den guten Geift zeigen, der unsere„ blauen Jungen" beseelt. Marktberichte. Stekez, 8. Auguft. Auf dem heutigen Wochenmarli fofteten Butter per Pfb. 1 15-1.25 Mt., Hühnereier per Stüd 7-8 Pfg., Enteneter St. 6-7$ fg., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Pfg. Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Baar ART. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stud 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfb. 00-00 fg., Ochsenfleisch per Bfb. 72-82 fg., Rindfletsch per Pfd. 72-74 Bfg. per fb. Schweinefleisch 70-80 Bfg. Schwetne fleisch gefalzen per fund 0.84 ta., Halbfleisch per 1b. 70-74 Bfg. Hammelfietsch per Pfd. 50-76 Pfg., Kartoffeln pro 100 Kilo 7.5-8.00 m., Zwiebeln per St. Mt. 8.00-10.00, Wetstraut 10-15 Bf. pe. Stud, Zentner 3-4 Mr. Nepfel per Zentner 6-10 Mr. Zwetschen per Zentner 0,00.- 0.00, Kirschen per Pfd. 00-00 fg. Milch per Lite 20 Pfg. Dauer der Marftzen von 7 Uhr morgens bis 1 ub: nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen tor Beginn der Marktzeit übert aupt nicht, und während der erften drei Stunden der Marktzeit im Umberziehen feilgeboten werben. Frankfurt, 9. Auguft. Mörder oder irrfinnig? Dienstag Abend fam der 22jährige Hausbursche Isidor Griebel, der zuletzt in Rüdesheim in Stellung war, auf das dritte Polizeirevier und erklärte, er sei ein Mörder. Er sei xtra hierher gereist, um sich der Polizei zu stellen. Er habe auch noch verschiedene Einbrüche und Diebstähle begangen. Bei einer Untersuchung seiner Tasche, berichtet die„ Kl. Presse", 1b in Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe fand man seine Papiere, außerdem ein Romanbuch, das auf Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil: Neuer Saalbau( Stein's Garten). Bilanz am 31. Januar 1905.| Sonntag, den 13. August, abends 8 Uhr; Zweites Grosses Konzert Aftiva. 1. Ausgeliehene Kapitalien b) M. a) gegen Obligation 92 535.10 Schuldscheine 223 782.86 Güterfauf gelder des 1. Stockholmer Damen- Gesangs- Quartetts. 3 Direktion: Frau M. Hafgren. In Original Landestrachten von Dalarne in Schweden. Neues reichhaltiges Programm: Soli, Terzette und Quartette in schwedischer und deutscher Sprache. Eintritt 60 Pfg. " 1 d) Immobilien e) Wertpapiere nach dem Kurs am 31. Januar 1905 Eintritt 60 Pfg. 2. Raffenborrat Im Vorverkauf bei Herrn Challier, Musikalienhandlung 50 Pfg. 3. Unerf gte Vorlagen 4. Aus ände Eisenbahn- Fahrbeamten- Verein 5. Mobilien Giessen. Sonntag, den 13. August: Waldfest am Ludwigsbrunnen. Abmarsch mit Musik 22 Uhr vom Ludwigsplay. Bei ungünstiger Witterung im Saale des Felsenkeller. Freunde und Gönner sind herzlich willkommen. Achtung! Giessen. Der Vorstand. Achtung! Lonys Bierkeller Der intelligenteste und schönste Zwerg- Kellner der Welt( genannt der Waldprinz) ein Original sämtlicher Liliputaner, wird von Mittwoch, den 9. bis Sonntag, den 13. Auguſt in meinem Lokale servieren. Um zahlreichen Besuch bittet 92'000lm Gebrauch! 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Nachlaß für noch nicht fällige Güterfaufgelder 4. Reservefond 5. Betriebsrücklage 27 157.20 6. Ringewinn 16 790.65 4224.59 30 836.0% 128.15 801506.41 Die Zahl der Mitglieder betrug Ende 1903 Während 1904 gingen zu Während 1904 gingen ab 74 3 77 3 Daher Stand der Mitglieder Ende 1904. 74 Lang- Gönd, den 30. Juli 1905. M. 770833.78 Polizeiverordnung über die Einfuhr und Durchfuhr von frischem Fleisch. Auf Antrag und nach Anhörung der Stadtverordneten- Ver7178.22 fammlung und mit Genehmigung Großb. Ministeriums des Innern vom 3. August 1905 wird auf Grund des Artikel 1 des Gesetzes, die Ausführung des Reichsgesetzes über die Schlachtvieh- und Fleischbeschau betreffend vom 4. April 1903 und des Artikel 56 der Städteordnung bestimmt: 2000 13 834.19 3360.29 4299 93 801 506.41 Spar- und Leihkasse ( Eingetragene Genossenschaft mit unbeschränkter Haftpflicht) Der Direktor Der Rechner Der Kontrolleur Henrich. Wagner. J. Wagner. Gelegenheitskauf: verbindlich bis 31. August E R Diese und die kommende Woche werden zum Verkanf gestellt 10,000 Thüringer Wetterhäuser, das Stück zu 98P Pfg. 2 Stück M. 1.95 5 Stück M. 4.75 § 1. Alles nicht im öffentlichen für die Stadt Gießen errichteten Schlachthaus ausgeschlachtete frische Fleisch darf in den Stadtbezirk nur dann eingeführt und dafel st verwendet werden, wenn durch eine amtliche Nachuntersuchung festgestellt wird, daß die Schlachttiere, von denen dieses Fleisch herrührt, der nach dem Reichsgesetz vom 3. Juni 1900 vorgeschriebenen amtlichen Untersuchung unterlegen haben und hierbei nicht beanstandet worden sind, sowie daß dieses Fleisch inzwischen nicht verdorben ist, noch auch sonst eine gesundheitsschädliche Menderang seiner Beschaffenheit erlitten hat. § 2. Das zur Einfuhr oder Durchfuhr bestimmte Fleisch muß mit einem amtlichen Stempel versehen sein, aus dem hervorgeht, daß die Schlachttiere, von denen das Fleisch herrührt, der nach dem Reichsgefeß vom 3. Juni 1900 vorgeschriebenen amtlichen Untersuchung unterlegen haben und hierbe! nicht beanstandet worden sind. § 3. Das zur Einfuhr bestimmte Fleisch muß nach Entrichtung der verbracht werden, woselbst es mit dem Tag des VerbrauchsVerbrauchssteuer auf dem kürzesten Weg nach dem städtischen Schlachtsteuerscheins in ein Verzeichnis eingetragen wird. Die Untersuchung findet täglich mit Ausnahme der Sonnund Feiertage von 7 bis 12 Uhr vormittags und 2-5 Uhr nachmittags statt. Wird das Fleisch nicht beanstandet, so wird es mit dem entsprechenden Stempel versehen und dem Verkehr freigegeben. Wird es als beanstandet, verdorben oder gesundheitsschädlich befunden, so ist eine polizeiliche Entscheidung über das weitere Verfahren erforderlich. § 4. Wird eingeführtes frisches Fleisch beanstandet, so sind neben 25 Stück M. 22 einer etwa verwirkten Strafe die Verbrauchssteuer und die BeschauUnter 2 Stück gebühr in jedem Fall zu Gunsten der Stadtkasse verfallen. werden nicht versandt. Thüringer Wetterhaus m. Starkasten und grossem Thermometer: § 5. Das zur Durchfuhr bestimmte Fleisch muß bet der Ausfuhr noch mit dem in§ 2 genannten amtlichen Zeichen versehen sein, das kommt der Mann mit bon dem Verbrauchssteuererheber der Ausgangsstelle geprüft wird. dem Regenschirm aus Ist das Zeichen verletzt oder ein Zeichen nicht vorhanden, so wird dem Haus, so giebt es das Fleisch beschlagnahmt und in den Schlachthof zur Untersuchung schlechtes Wetter; kommt die Frau beraus verbracht. Dort wird nach§ 3 damit verfahren. Wird es als ge= so giebt es gutes Wetter; fund befunden, so hat der Verbrauchssteueraufseher das weitere zu halten sich Mann verfügen. u. Frau im Hause auf, so ist das Wetter sehr ungewiss. Dieses Jahr sehr billig Obstbäume, Blumenzwiebeln, Rosen, Beerenobststräucher, Auracarien, Zimmerschmuck- Tannen. Man verlange umsonst den gesamten Katalog von den Gärtnereien Peterseim, Hoflieferanten, Erfurt. Die beliebten Giessener PferdeLose à Stüď Mk. 1.Ziehung 7. 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Die Beschaugebühr wird zusammen mit der Verbrauchsabgabe § 8. Die Bestimmungen dieser Polizeiverordnung finden keine Anwendung auf von Privaten eingeführtes frisches Fleisch, sofern es zum Verbrauch im eigenen Haushalt bestimmt ist. § 9. Zuwiderhandlungen gegen die Bestimmungen dieser Polizeiverordnung werden, soweit nicht nach anderen Bestimmungen, insbesondere dem Reichsfleischbeschaugesez eine höhere Strafe verwirkt ist, mit Geldstrafe bis zu 30 mr. bestraft.. § 10. Diese Polizeiverordnung tritt am 1. September 1905 in Kraft. Gießen, den 8. August 1905. Gr. Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Curschmann. Bekanntmachung. Es wird hiermit zur öffentlichen Kenntnis gebracht, daß durch Reichsgesetz vom 14. April 1905 der§ 23 des Personenstandgesezes folgende Abänderung im Wortlaut erhalten hat: " Wenn ein Kind totgeboren oder in der Geburt verstorben ist, so muß die Anzeige spätestens am nächfolgenden Wochentage geschehen." Die Anzeige von totgeborenen oder in der Geburt verstorbenen Kindern zum Sterberegister braucht daher, wenn der Geburtsfall an einem Samstag erfolgt ist, nicht mehr am Sonntage, sondern erst am Montage, Favorit bem nächsten Wochentage, erstattet zu werden. An diesem Tage ist aber die Anzeige auch dann zu erstatten, wenn der Montag ein Feiertag( z. B. 2. Feiertag) ist. Gießen, den 9. August 1905. der beste Schnitt. Mit einer bisher nicht gekannten Leichtigkeit und Sicherheit kann jede Dame, jede Schneiderin mit Hilfe der Favoritschnitte Kleidung von vorzüglichem Sitz und höchster Eleganz herstellen. Ein Versuch führt zu dauerndem Gebrauch. 1000e glänz. Anerkennungen, vielfach prämiirt. Jede Dame verlange das FavoritModen- Album( nur 60 Pf. franko) und das Jugend- Moden- Album( nur 50 Pf franko) v. d. Intern. Schnitt manufaktur, Dresden- N 8. Hilfe. Blutftod. Timerman Hamburg Fichteftr. 33 ( u. meine hier t. D. pat. Neuheit. 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Aus den N gelb, und da hinten, weiß und weiß von tau Vor dem Hause häl rische Chaise, geräumig Braunen davor. tragen, geheben, in Ve blasses Geficht blidt au des Pfarrers junges ter sterben möchte, die hof unter den alten S henrajen gespielt, wo Noch etwas ander fleines weißes Binde dem die Mutter entg - das ist die kleine gewejene Pfarrer bon lang hat er feines Ar zusammengefunken, sei Nachdem alle unter das wimmernde Kind D: Kaiser wandte f fabitel, um ihnen die hohe Wort des großen b Bu machen, auf daß diefe moribridig werde dem Die Rede tes Nail tum heißt Kultur, als aud) in Gefinnung Das find goldene fie fich tief einprägen überall danach zu b ganzen Reich und Ei Bunge wird der Pr mit gleicher Liebe a eine Gerechtigkeit fer Nichts Schöndres höchste firchliche Aut bölferung fich als Bi Die Untertanentreue unteritehenden Gemei gläubigen Kaiser. Bei der Stadtkasse ist die Stelle eines jüngeren Bureaugehülfen alsbald anderweit zu beseßen. Geeignete Bewerber, welche einige Kenntnisse im Rechnungswesen besigen müssen, wollen ihre Meldungen alsbald, versehen mit Lebenslauf und Zeugnissen, unter Angabe ihrer Gehaltsforderungen bei uns einreichen. Gießen, den 8. August 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Herr Stadtrechner Doepfer ist vom 11. bis 25. August beurlaubt und wird in dieser Zeit von dem erften Stadtkassengehülfen Herrn Beter vertreten. Gießen, den 9. August 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. apaner. Die fried An den Verhandlung Sigung geschehenen Vere Nomura und Takahira, fe tobeg, Sato, Ptdjiai und Dem Vortsmouther S Marte der japanische Dev nicht weniger als 2% Milli ohnehin habe Romura heit in Japan anzufämpfen, m ten die 2% Milliarden nic loje Abtretung der Infel urde die Konferens als b dall Chama aufs neue