Nein!" verfekte Breitach. Herr Direktor?" fragte Wendeborn. Sak fich his au einer derartigen Tat her damit von der Richtigkeit der Beobachtung des Kommissars " ſt Ihnen bekannt, ob der Tote gewiſſe Feinde hatte, " Sicherlich nicht solche, dern festigte Qupe hervor, und der Staatsanwalt überzeugte fich Schwarze holte eine große, an einem langen Stiel be. Abfa gung unterwerfen.. und uns dorthin führen lassen! die Hinterlassenschaft des Toten einer ei zu müssen die Wohnräume und au langere Beit in Anspruch nah Wollen Sie die F Wenn Band dort bin damals mit chwachen Kraft uftimmen. Was tattet ist, gegen ommen fönnte, fen; in diese Hühnerauge, er Gerichtsrat. , der gestrenge 3 trafen sich die digkeit und Zue Saiten seiner ngeweihte Gatrbierten Wesen ne zugeknöpft einen Loaft auf e der lezte Reft berwunden und verber um das imierter Laune häuslichen Verfes den Affeffor fagte er.„ Der scheint, hatten Feber. Aber hr der Amts. er würde übri πετ δαβ τοία hätte." erfehen wären efommen, trop an der Renen Berling Nr. 85. fentionspreis: Die einfpaltige Betttzelle für ganz OberBen, die Kreise Beglar amb Marburg 10 Pis. fonft 15 Bfg. Reklamen ble Betitzelle 30 refp. 40 fs. Redaktion u. Saupterpebition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanfchluk Nr. 302. Montag, den 10. April 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50- Pfg., in's Hans gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen viertel jährl.. 1.50. Coattbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täsli) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Wasserleitungsarbeiten wird die Kreisstraßenorts durchfahrt Trohe vom 11. d. Mts. ab auf 4 Tage für den Fuhrwerfsverkehr gesperrt. Gießen, den 8. April 1905. Großherzogliches Kreisamt Gießen. J. V.: Haberkorn Delcaffés Verlegenheiten. Der französische Minister des Auswärtigen hat sich nach langem Zögern entschlossen, der Deputiertenkammer über die Marokkofrage Ausschluß zu geben. Er hatte dabei die ziemlich peinliche Aufgabe, vor seinem vielköpfigen Souverän und vor der Deffentlichkeit Europas ein Schuldbekenntnis abzulegen, das sich natürlich in eine Unschuldsversicherung fleidete. Er mußte eine Art ehrenvolle Buße leisten, ohne sich doch den Anschein zu geben, als hätte er es irgendwo an der schuldigen Rücksicht fehlen lassen. Er mußte einen Rückzug antreten und dabei betonen, daß er keinen Anlaß habe, einen Schritt aus seiner Position zu weichen. Solcher diplomatische Eiertanz ist für niemand erquicklich, nicht für den Ausübenden und nicht für die Zuschauer; beide Teile fönnen den Eindruck des Gequälten und Unaufrichtigen nicht berwinden. Herr Delcassé hatte eine verlorene Sache zu berteidigen seine eigene und konnte nicht mehr erreichen, als er erreicht hat: daß man seine Erekution verschob. Doch verurteilt bleibt er, auch wenn ihm Frist gelassen worden ist, das Harakiri selbst an sich zu vollziehen. Vielleicht näre seine Verteidigungsrede etwas schneidiger ausgefallen, hätte nicht die englische Regierung ihm das Konzept verdorben, indem sie tags zuvor im Londoner Unterhaus die deutsche Behauptung bestätigte, daß von dem französischenglischen Maroffo- Abkommen feine offizielle Mitteilung nach Berlin gelangt sei. Da hiergegen kein Widerspruch möglich war, mußte Herr Delcassé sich darauf beschränken, den anderen Fehler seines Vertreters in Fez in Abrede zu stellen, daß Frankreich sich dem Sultan von Marokko gegenüber als den Wortführer Europas fälschlich ausgegeben babe. Im übrigen lief Delcassés Verteidigung seiner Maroffopolitik darauf hinaus: daß Frankreich, mit langer Grenze Marokko benachbart, an der inneren Ordnung Marokkos mehr als jeder andere Staat interessiert sei, daß der Sultan bon Marokko selbst diese Ordnung zu wahren nicht imstande sei, daß er feine überſtürzte Lösung der Marokkofrage gesucht habe, daß en nicht beabsichtige, die Interessen Dritter zu berleben, und daß er bereit sei, jedes Mißverständnis zu beseitigen. Nicht ohne einen gewissen Humor ist es, daß zwar nicht Herr Delcassé selbst, aber seine Presse den Fürsten Bismarck als Eideshelfer anrief. Fürst Bismarck habe im Jahr 1880, als die Frage des Diplomatenschutes in Marokko auf der Tagesordnung stand, die französischen Anschauungen und Bestrebungen vorbehaltlos unterstützt. Diese Erinnerung ist gerade kein Meisterstück. Im Jahr 1880 war Freycinet französischer Minister des Auswärtigen, der in Marokko keine heimliche Politik trieb, sondern seine Absichten nach Berlin offen mitteilte. Zum Dank dafür fand er freundnachbarliche Beihilfe. Delcassé wollte etwas erschleichen, und das durfte man nicht zulassen. Der Unterschied im Verfahren Frankreichs ist augenfällig, und darum mußte die Einwirfung auf Deutschlands Verhalten ebenso augenfällig verschieden sein. Außerdem ist seit 1880 Deutschlands Anteil man maroffanischen Handel außerordentlich gestiegen. Ganz getviß ist Deutschland heute wie immer bereit, Frankreich zu gönnen, was Frankreich zukommt. Ob das identisch ist mit dem, was Frankreich beansprucht, muß von Fall zu Fall untersucht und festgestellt werden. Herr Delcassé hat durchblicken lassen, daß Frankreich sich als den Erben des Sultans von Marokko betrachte, wenn es auch kein ungeduldiger Erbe sein wolle. Er ist nicht ganz sicher, daß Deutschland sich mit dieser Aufteilung Nordafrikas einverstanden erFlären wird. Jedenfalls wird er seine Vorbehalte machen. 8mar steht fest, daß Deutschland in Nordafrika keine Landerwerbung beabsichtigt; doch ebenso bestimmt hat es die Absicht, eine Verschlechterung seiner handelspolitischen Situation in Nordafrika nicht zu dulden. In dem englisch- französischen Maroffo- Abkommen von 1904 ist die offene Tür" auf 30 Jahre garantiert, d. h. von Frankreich zugestanden worden. Deutschland hat jedoch keinen Grund, in solche zeitliche Beschränkung zu willigen. Marokko ist ein selbständiges Land, an dessen Selbständigkeit Deutschland wirtschaftlich intereffiert ist. Es ist eine grobe Anmaßlichkeit, wenn Frankreich dieses Interesse als unbeachtlich behandelt und nicht einmal der Form wegen De land Zustimmung einholt, diese vielmehr stillschweigend voraussetzt. Es ist möglich und sogar wahrscheinlich, daß Deutschland in seiner befannten großen Friedfertigkeit in die Berufung einer Maroffo- Konferenz willigt, wenn Frankreich oder Marotto selbst einen solchen Wunsch ausspricht. Doch auf dieser Konferenz würde Herr Delcassé als Vertreter Frankreichs einem allzu vertrauensseligen Deutschland zu begegnen nicht hoffen dürfen. Er ist zwar bereit und daran soll nicht ge= zweifelt werden, alle Mißverständnisse zu beseitigen; aber besser ist es schon, mit einem Minister zu tun zu haben, der weniger zu Mißverständnissen neigt. Der Krieg in Oltalien. Was bisher nur Vermutung war, die sich allerdings auf gewichtige Gründe stützte, ist jetzt zur Tatsache geworden. Die baltische Flotte, auf die man in Petersburg so große Hoffnungen setzt, ist auf dem Wege zum Kriegsschauplak und befindet sich bereits in den chinesischen Gewässern. Roschdjestwenskys Erscheinen vor Malakka wird durch mehrere Telegramme aus Singapore und London bestätigt, dem wir das Folgende entnehmen: In Singapore lief am Morgen des 8. April der englische Dampfer„ Tara" mit der Meldung ein, daß er am Tage vorher in der Malakkastraße 47 russische Kriegsschiffe angetroffen habe. Am Nachmittage desselben Tages passierte denn auch das russische Geschwader mit nordöstlichem Kurs in der Richtung nach dem chinesischen Meer Singapore. Daß Roschdjestwensky den Weg durch die Sundasee wählen würde, war vorauszusehen. Dort hatte er die meisten Aussichten, sein Vorrücken einigermaßen zu verschleiern. Allerdings ist nicht daran zu zweifeln, daß ihm die Japaner scharf auf den Weg passen. Ein japanisches Aufklärungsgeschwader ist seit Wochen schon unterwegs und freuzt in den Gewässern der Sundainseln. Seine Anwesenheit wird durch folgendes Telegramm aus Penang bestätigt: Der Dampfer„ Sumanny" berichtet, zwölf Kreuzer, bermutlich japanische, gesichtet zu haben, die in einiger Entfernung vor ihm her dampften; augenscheinlich ein japanisches Aufklärungsgeschwader. Hier und in Singapore herrscht Erregung, da man vermutet, daß ein Treffen in den malaiischen Gewässern stattfinden wird. Um für diesen Fall die englische Neutralität strikt zu wahren, hat das englische China- Geschwader Befehl erhalten, von Hongkong aus in See zu gehen. Auf dem Landkriegsschauplatz wird von den Japanern auf allen gegen Kirin führenden Straßen der Vormarsch in kurzen Etappen weiter fortgesetzt. Die Armee Oyamas soll jetzt etwas anders als vor der Schlacht von Mukden disponiert sein. General Nogi, welcher damals bekanntlich den äußersten linken Flügel innehatte, und dann den für Kuropatkin so verhängnisvollen Flankenmarsch über Sinmintin unternahm, soll jetzt mit General Nodzu im Zentrum, also beinahe genau längs der Eisenbahntrasse, vorrücken. Im übrigen kommandiert General Oku den linken Flügel, während General Kuroki und General Kawamura die rechtsseitigen Armeen Oyamas befehligen, deren Zielpunkt Kirin bildet. Die Bevölkerung dieser Stadt ist in größter Unruhe. Viele Familien verlassen ihr Heim in eiliger Flucht. Aus russischen Quellen vernimmt man jezt auch Einzelheiten über das heftige Gefecht bei Chinchiatun. General Liniewitsch stattet darüber dem Zaren folgenden Bericht ab: Das Gefecht bei Chinchiatu: am 4. d. Mts. dauerte zwölf Stunden. Der Feind hatte bedeutende Verluste. Auf unserer Seite fielen ein Offizier und vier Kosaken; verwundet wurden zwei Offiziere und einige dreißig Kosaken. Am 5. d. Mts. drängten unsere Vorhutmannschaften die japanische Vorhut bis Taipinlin zurück. Am 6. d. Mts. besette unsere Infanterie das Dorf Kujuschu, nachdem sie den Feind aus dem Dorfe vertrieben hatte; der Feind trat einen eiligen Rückzug an. In japanischen Berichten wurde der Verlauf dieser Gefechte als wesentlich günstiger für die Truppen des Mikado hingestellt. Größer aber als die Freude über diese kleinen angeblichen Erfolge wird in Petersburg die Trauer über ein schweres Mißgeschick sein, das die russischen Truppen betroffen hat. Ein russischer Militärzug entgleist. Wie aus Chailar gemeldet wird, entgleiste ein von Charbin kommender Militärzug. Der Maschinist, sein Gehilfe und der Heizer lagen infolge von Uebermüdung in tiefem Schlafe und konnten weder durch eine gelegte Petarde noch durch Zurufe geweckt werden. Der Zug fuhr über die Weiche auf einen ihm entgegenkommenden Militärzug. Acht Soldaten sind tot, 26 verwundet; der Maschinist ist schwer berlegt. Die Politik. Auf dem Wege nach dem inzwischen noch etwas weiter nach Osten verlegten Schauplatz des russisch- japanischen Krieges ist Prinz Friedrich Leopold von Preußen in Peking eingetroffen, wo er am Sonnabend vom Kaiser von China empfangen worden ist. Man hat dem Prinzen die merkwürdigsten Aufgaben allerdings von unberufenster Seite gestellt: er follte Deutschlands Einfluß in China gegenüber dem englischen und japanischen verstärken, Bestellungen an deutsche Waffenfabriken erwirken und was solche Aufgaben mehr sind, die man während eines halbstündigen Besuchs bei dem Kaiser von China erledigen kann. Das sind natürlich alles Phantastereien ohne Verstand und manchmal auch ohne gute Absicht. Die Strapazen unserer Soldaten in Deutsch- Südwestafrika müssen ganz außerordentliche sein. Ein aus der Probinz Hannover stammender Soldat, der am 14. Januar in Lüderibland eingetroffen war, schreibt in seine Heimat: „ Hier in Lüderitzbucht trat uns gleich ein Kriegsbild vor Augen; in den Bergen hatte man eine Patrouille verdurstet aufgefunden. Der Gefreite lebte noch, war aber vom Durst wahnsinnig geworden, seine beiden Ka meraden fand man tot mit geöffneten Pulsadern- sie hatten ihr eigenes Blut getrunken... Was das Reiten hier heißt, kann man sich klar machen: eine glühende Hize, der glühende feine Sandstaub schlägt einem ins Gesicht, nirgend ein Baum oder Strauch, ohne Trinkwasser, damit wird hier in der Wüste gespart, als ob ein Glas 20 Mark koste. Der schlimmste Tag war der 27. Ja nuar, unseres Kaisers Geburtstaa, wir hatten über 50 Grad Hize." Am 21. Mai wird Köln die Unterstüßungsbereinigung der in der modernen Arbeiterbewegung tätigen Angestellten" tagen. Mit anderen Worten heißt das: am genannten Tage wird in Köln eine Konferenz der sozialdemokratischen Agitatoren stattfinden. Ob auf der Tagesordnung auch die Beratung eines etwaigen Streifs der Agitatoren steht, ist nicht bekannt geworden. Die Vereinigung gewährt den Witwen ihrer Mitglieder Jahrespensionen bis zu 800 Mark. Die Witwe muß nicht unbedingt die legitime Chefrau des Verstorbenen gewesen sein. England. O Die Wahlniederlage in Brighton ist der englischen Regierung schmerzlich, aber die Zumutung des Rücktritts lehnt fie ab. Sie will im Amt bleiben, so lange sie im Unterhaus eine noch so kleine Mehrheit hat. Handelsminister Gerald Balfour hat diesen Entschluß des Kabinetts in einer Rede fundgetan, die er am Freitag in Leeds gehalten hat. Russland. Die russische Regierung, die sich im eigenen Lande der Nihilisten nicht erwehren kann, hört deswegen doch nicht auf, von fremden Regierungen zu verlangen, diese sollten ihr zur Bekämpfung der aufständischen Elemente behilflich sein. Sie hat an die Schweiz eine recht scharfe Note gerichtet, in der die Duldung revolutionärer russischer Agitatoren als ein Aft der Unfreundlichkeit gegenüber Rußland bezeichnet wird. Zweck der Note ist die Herbeiführung zahlreicher Ausweisun gen von Russen aus der Schweiz. Der Zweck wird schwerlich erreicht werden. Die Schweiz ist nicht Rußlands Nachbar und braucht nach Rußland nichts zu fragen. Außerdem hat die Schweiz nicht nötig, russischen Vorstellungen gegenüber gefügiger zu sein, als es die russische Regierung selbst gegenüber den Befehlen des Zaren ist. Daß feindliche Ukase des Zaren von russischen Behörden mißachtet werden, dafür liegen neuerdings schreiende Beispiele vor: Schon im Mai 1903 hat Zar Nikolaus ein Toleranzedikt angefündigt, und seitdem sind verschiedene Erlasse ergangen, die nicht nur alle wegen angeblicher Religionsverbrechen bisher Verfolgten von Schuld und Strafe freisprechen, sondern auch fernere Verfolgungen verbieten. Trotzdem hat am 31. März in Ssumy das Bezirksgericht gegen Anhänger der halblutherischen Sefte der Stundisten verhandelt und 5 Männer und 7 Frauen unter Aberkennung der bürgerlichen Rechte zur Deportation_nach Sibirien verurteilt! Infolge anhaltender ähnlicher Religionsverfolgungen durch Polizeibehörden und orthodore Geistliche verlassen jetzt 200 Molofanen familien ihren reichen Distrikt bei Kars, um nach Amerika auszuwandern. Die Molokanen sind eine im südlichen Rußland verbreitete christliche Sekte, deren Anhänger sich stets durch Nüchternheit, Arbeitsamkeit und Bildung ausgezeichnet haben. In ihrer Mitte gibt es keine Analphabeten. Durch Fleiß und Ausdauer haben sie inmitten einer Wüste ein Paradies geschaffen. Ihre Auswanderung wird den Verfall der ganzen Gegend nach sich ziehen. Türkei. Die französisch- türkische Anleihe ist endgültig abgeschlossen. Die Uebermittelung der betreffenden Irade hat sich verzögert, weil eine Nebenbedingung eine neue Fassung erhalten mußte. Afrika. Aus einem Räuberhauptmann tann unter Umständen ein sehr tüchtiger Kaid( Gouverneur) werden. Mohammed Charzui, der Kommandant von Mehalla, der kürzlich in Tanger gewesen, hat den früheren Wegelagerer Raisuli in Zinat besucht, der dem hohen Gast zu Ehren zwei Tage lang Feste veranstaltete. Die Sicherheit der Gegend ist jetzt vollständig. Das Einbernehmen mit dem Sultan ist ungetrübt. Die Negerrepublit Liberia, eines der verkommensten Staatengebilde der Welt, hat wieder einmal eine Revolution durchzumachen. Der Regierung sind zur Wiederherstellung der Ordnung, d. h. ihrer Gewalt, 500 Mann englischer Truppen zur Verfügung gegeben worden. Amerika. Präsident Roosevelt hat eine neue Definition der Monroe- Doktrin aufgestellt. In einer Versammlung von eheamaligen Rauh- Reitern in San Antonio in Teras sagte er: die Bereinigten Staaten müßten ein solches Verhalten beob achten, daß keine schwache Macht, die sich von Uebergriffen fernhalte, die Vereinigten Staaten zu fürchten habe, und daß feine starke Macht sie unterdrücken könne. Diese seine Auslegung der Monroe- Doktrin werde sich sicher bewähren, wenn auch jetzt noch mancher sich gegen ihre Annahme sträube. Hof und Gesellschaft. Der Kaiser ist an Bord der Hohenzollern" in Messina eingetroffen. Dem Kaiserschiff war der Kreuzer " Hertha" vorausgefahren, zehn italienische Torpedoboote hatten die„ Hohenzollern" eingeholt. Zum Empfange des Kaisers war die Kaiserin von Taormina eingetroffen, die vom Kaiser am Fallreep der Hohenzollern" empfangen wurde. Besonders herzlich wurde Prinz Adalbert von seiner Mutter begrüßt, der nach einer Trennung von 1½ Jahren wieder in die Heimat zurückkehrt. Ganz Messina ist aus Anlaß des Kaiserbesuchs festlich geschmückt. Ungehhure Menschenmengen, die mit Musikbanden durch die Straßen mogten, begrüßten die Ankunft des Kaisers mit jubelndem Buruf. Preussischer Landtag. ( 176. Sizung.) Haus der Abgeordncten. RF, 8. April. Endlich gelang es heuie, ene einigung über das Ausführungsgesez zum Reichsseuchengesetz zu erzielen. Eine komplizierte, infolge immer neuer Abänderungsanträge beinahe verwirrende Beratung, die aber ohne Leidenschaft und auch ohne große Anteilnahme der meisten Abgeordneten geführt wurde, hatte schließlich den Erfolg, daß die Parteien auf der mittleren Linie zusammenkamen. Auch in der vielumstrittenen Kostenfrage, an der die Vorlage der konservativen Opposition wegen beinahe gescheitert wäre, kam Dank den Vermittelungsanträgen der freikonservativen Abgg. Gamp und v. Zedliß eine Einigung zustande, der auch der Finanzminister wohlwollend gegenüberstand. Vor der Schlußabstimmung sollte erst die schriftliche Zusammenstellung der getroffenen Aenderungen vorgelegt werden. Das Haus überwies daher in der Zwischenzeit die 15 Millionen- Vorlage für Arbeiterwohnungen der Budgetkommission und den Antrag Bahmann( nl.) auf Errichtung einer Reichsbehörde zur Entscheidung bon 3oIlstreitigkeiten trotz des Widerspruchs des Finanzministers und der fonservativen Partei der Handelstommission. As aber die schriftliche Zusammenstellung immer noch nicht fertig werden wollte, verzichtete man schließlich auf sie. Mit überwältigender Mehrheit wurde das Seuchengesetz in der Schlußabstimmung angenommen, and befriedigt trat das Haus seine Osterferien an. Der Präsident, Herr v. Kröcher, hob aber noch besonders hervor, daß nicht aus Scheu vor der Arbeit die Ferien bis Bum 10. Mai ausgedehnt würden, sondern weil der meiste Stoff noch in den Kommissionen ſtecke. Der Detmolder Schmähbrief- Prozefs. CB. Detmold, 8. April. In später Abendstunde bejahten die Geschworenen die Schuldfrage bez. der Frau Kracht, verneinten sie aber bez. ihres Gatten. Hierauf wurde Frau Kracht zu 1½ Jahren Zuchthaus berurteilt. Paul Kr. wurde freigesprochen. Die Verurteilte beteuerte vor wie nach dem Spruch der Geschworenen ihre Unschuld. Das Urteil ist gesprochen. Der Prozeß, der ganz Lippe wochenlang in Aufregung hielt, ist beendet. Ist aber mit dem Verdikt der Geschworenen das Rätsel von Lemgo wirk. lich gelöst? Wer will das mit Sicherheit behaupten! Auch die Geschworenen sind nur Menschen und menschlichem Jrrtum unterworfen. Sie sind zu ihrem Wahrspruch nach bestem Wissen und Gewissen gelangt auf Grund des vorliegenden Beweis- und Entlastungsmaterials. Ob sie aber sicher ins Schwarze mit ihrer Entscheidung getroffen haben, wird bei der verwickelten Lage des Falles wohl noch lange umstritten werden. Hörte man den Vertreter der Nebenkläger, Dr. Nie. meyer- Essen, in seinem geistreichen Plädoyer die Schuld der Angeklagten Punkt für Bunft haarscharf begründen, mußte man ihm recht geben. Er suchte des Rätsels Lösung in der Liebe, die Martha Wippermann von frühester Jugend an Paul Kracht entgegenbrachte. Alles war erstaunt, als sie fich mit Dr. van Ohlen verlobte. Man könne sich diesen Schritt nur dadurch erklären, daß sie sich zu betäuben und den Heiß. geliebten, den zu erringen sie verzweifelte, zu vergessen suchen wollte. Sie entlobte sich denn auch bald wieder, denn ihre Liebe zu Paul Kracht war zu start. Was die Verteidigung zur Entlastung der Angeklagten anführe, daß diese doch sich und ihren Geliebten nicht mit Schmähungen überhäufen würde, wie es die anonymen Briefe tun, belaste sie im Gegenteil sehr schwer. Sie beschimpfte sich und Paul Kracht, um eine gewisse Solidarität dadurch zustande zu bringen. Wir sind gemeinsam beschimpft, das, so dachte die Angeklagte, inußte durchschlagen. Und dieses Mittel hat sie auch beide zusammengeführt. Sie wurden beide von einem anonymen Dritten beschimpft: Mitleid und Liebe, wie nahe beieinander liegen diese Gefühle! Der gutherzige, gutmütige Paul Kracht, der noch so kurz vor der Verlobung sich in so drastischer Weise über seine jezige Frau ausgesprochen hatte, ergriff die dargebotene Hand. Es war erreicht. An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen! Die Frucht war die Heirat mit Paul Kracht und der Samen waren die anonymen Briefe. Und von diesem Moment, wo das wahre Ziel erreicht war, da hörte die Briefschreiberei auf. Der Anonymus beendete sein Teufelswerk. Daß er es später wieder begonnen habe, so deduziert Dr. Niemeyer, liegt an anderen Verhältnissen. Auffällig aber ist, daß der Anonymus in der zweiten Periode nicht mehr schlecht von der Angeklagten spricht. Wäre er cine ihr auffässige Persönlichkeit, so hätte er doch in der VerHeiratung der Gehaßten mit dem Jugendgeliebten erst redyt Nahrung für seinen Groll finden müssen. Aus dem Inhalt der Briefe, die während der Haft des Angeklagten Paul Kracht zur Verhandlung gelangten, spräche die Seele eines von Gewissensqualen gepeinigten Täters, der aber die erbärmliche Feigheit hätte, nicht zu bekennen. Während Frau Kracht in Haft saß, sei fein einziger Brief des Anonymus erschienen. Die Liebe, die Martha Wippermann für Paul Stracht hegte, war nicht die Liebe, die sich aufopfert, die für den Geliebten in den Tod geht. nein. es ist die Liebe des trassesten Egoismus, die Liebe, die besitzen, genießen will, es ist die Liebe der Sinnlichkeit. Sie sagt sich: bekenne ich, dann verliere ich alles, was ich habe, worum ich zwei Jahre gefämpft habe selbst mit den Mitteln des Verbrechens, dann verliere ich den Mann, das Kind, dann bin ich tot, und das zu tun, bin ich nicht fähig. Man entsinne sich der dramatischen Szene, als nach den Löschblattfunden Paul Kracht zu seiner Frau sagte:„ Weib, bekenne, ich lasse mich von dir scheiden." Das weiß die Frau und deshalb leugnet sie so hartnäckig. Sie kämpft um ihr Glück. Kann nach diesen Ausführungen noch ein Zweifel an der Schuld der Angeklagten bleiben? So meint der Vertreter der Nebenklage, und man muß ihm recht geben. Aber dem Justizrat Gordon, der in den Dienst der Angeklagten glänzende Rhetorik und tiefgründige Psychologie stellte, fann man nicht unrecht geben. Er versichert, daß die Verteidiger häufig die Angeklagte ermahnt haben: Frau, wenn Sie es gewesen sind, so seien Sie doch nicht wahnsinnig und erklären Sie es. In dem einen Falle wird Ihr Mann vielleicht darüber hinweggehen, Sic behalten Ihr Kind, aber in dem anderen. Falle sind Sie tot fürs Leben.„ Und wenn uns dann die Frau tieferschüttert gegenübertrat und sagte: Wäre ich es gewesen, dann würde ich es sagen", dann famen wir zurüd und sagten uns: sie kann es nicht gewesen sein." Die Nebenfläger und die Anklage sagen, die Angeklagte habe mit ihrem ganzen Feldzug bezwecken wollen, Paul Kracht zu fapern. Man habe gesagt, sie sei seit ihrer Jugendzeit in heißer Liebe zu ihm entbrannt gewesen. Zunächst glaube er diese Liebe in gewissem Sinne reduzieren zu können. Die Freun dinnen der Aegnklagten haben übereinstimmend bekundet, daß sie sich nur für Kracht interessiert habe. Wenn man jemanden„ Dettschwein" nennt, so könne er darin feinen Beweis für eine außerordentlich tiefe Liebe erblicken. Und als bei einer damals stattgefundenen Gesellschaft Paul Kracht sich der Martha Wippermann zu nähern versuchte, da wurde er von dieser zurückgewiesen. Auch das sei kein Zeichen einer allzu glühenden Leidenschaft. Die Briefe feien überhaupt cher geeignet, Paul Kracht und Martha Wippermann auseinanderzubringen. Wenn außerdem die Angeklagte, die doch nach Behauptung der Anklage mit ihren Briefen ihren jezigen Mann kapern wollte, darüber spotten sollte, daß Dr. van Ohlen sie abgefüßt habe, so wäre das auch äußerst unflug. Man loďt feinen Mann dadurch an sich, daß man ihm die von einem anderen empfangenen Liebfosungen vorhält. Justizrat v Gordon sucht den Anonymus in einer der Angeklagten Kracht feindlichen Dame, die absichtlich die Fehler und grammatikalischen Verstöße, die sie bei der Angeklagten kenne, nachahme. Die Löschblattabdrücke konnten ins Haus geschmuggelt sein. Auch bei der Kobeaffäre habe man bei einer Haussuchung bei Herrn v. Kotze Löschblattabdrücke gefunden, die mit der Handschrift des Anonymus übereinstimmten, der die höchsten Hofkreise mit seinen Schmähbriefen überschwemmte. Nachher stellte sich aber heraus, daß Herr v. Kotze unschuldig war. Sollte es nicht auch die Angeflagte sein können, trotz des schweren Belastungsmaterials? Die Geschworenen haben gesprochen. Der Prozeß ist zu Ende. Aber das Rätsel von Lemgo ist damit noch nicht begiaben. Noch lange wird man sich den Kopf mit seiner Lösung zerbrechen und für und gegen die Unschuld Frau Krachts mit Wort und Feder Lanzen brechen. Wo die Wahrheit liegt, wird wohl nur der Zufall, der große Detektiv, mit unbestreitbarer Sicherheit einmal entscheiden können oder auch die Stimme des Gewissens in der Brust des Anonymus. Nah und Fern. Die Genichstarre gewinnt immer meitere Verbreitung. Jetzt wird auch aus der Gegend von Osnabrück das Erscheinen des unheimlichen Gastes gemeldet. In Ostenwalde kamen drei Fälle von Genicstarre vor, von denen zwei tödlich verliefen. Den Herd der Epidemie scheint man in Galizien entdeckt zu haben, von wo sie durch Sachsengänger" nach Deutschland eingeschleppt worden ist. Nach amtlicher Meldung aus Königshütte sind dort vom 1. bis 6. d. Mts. drei erwachsene Personen und 20 Kinder erkrankt, ebensoviele Erwachsene und 11 Kinder gestorben. O Ein Duell des Sohnes Tiszas, des ungarischen Ministerpräsidenten, fand in Budapest statt. Der junge, erst 18jährige Graf, der bisher an der Berliner Universität Kollegien gehört hat, erhielt von seinem Gegner einen leichten Säbelhieb über die Brust. Ministerpräsident Graf Tisza wartete vor dem Fechtsaal, in dem das Duell stattfand, auf seinen Sohn und geleitete ihn nach Hause. Ein furchtbares Familiendrama spielte sich in Chemniz ab. Dort fand man am Ufer des Mühlgrabens eine Anzahl von Bekleidungsgegenständen, die einer aus Mann, Frau und zwei kleinen Kindern bestehenden Familie Aurich angehörten. Wie man annimmt, hat der Mann im Verfolgungswahnsinn sich und seiner Familie das Leben genommen. Die Leichen wurden später gefunden. Die Affäre Montignofs geht ihrem Ende entgegen. Der Vergleich ist auf folgender Grundlage geschlossen: Der König von Sachsen erhöht die Apanage der Gräfin Montignoso auf das Doppelte, von 30 000 Mark auf 60 000 Mart. Dafür liefert die Gräfin die Prinzessin Monika an den sächsischen Hof aus. Von einem Jrrsinnigen erschossen. Ein tragisches Ende war dem Arzt Dr. Geisler in Hohenlohehütte bei Kattowitz beschieden. Er wurde auf dem Wege zum Lazarett ohne jede ersichtliche Veranlassung von einem Hausbesizer namens Grizibek erschossen. Der Täter war erst vor furzem aus einem Irrenhause entlassen worden. ♂ Vierhundert Menschen verunglückt. Ein entsetzliches Unglück hat sich in Madrid zugetragen. Dort stürzte ein im Bau befindliches großes Wasser- Reservoir plößlich ein und begrub alle in dem Bauwerk und in dessen Nähe beschäftigten und befindlichen Menschen. Stündlich werden Leichen geborgen. Die Rettungsversuche werden mit aller Energie betrieben. Indessen besteht keine Hoffnung, noch Menschenleben zu retten. Hungersnot in Serbien. In vielen serbischen Provinzen herrscht Hungersnot und nimmt von Tag zu Tag furchtbarere Formen an. In einem Dorfe bei Belgrad starben zwei Kinder den Hungertod. Die Regierung tut ihr Möglichstes, vermag aber dem furchtbaren Elend nicht zu steuern. Jack der Aufschliter in Amerika. Immer wieder kommen Untaten vor, die nach Art des berüchtigten„ Jack des Aufschlizers" verübt sind. So ist jetzt in Newyork ein Frauenzimmer auf diese Weise ermordet aufgefunden worden. Dort ist der Täter alsbald aufgespürt und zur Haft gebracht. Er ist als ein einundzwanzigjähriger Kellner namens Boyen ermittelt worden. A Von dem Erdbeben in Indien werden immer mehr schreck. liche Einzelheiten gemeldet. Besonders in den im Gebirge belegenen Ortschaften hat die Katastrophe furchtbar gehaust. Da die Wege verschüttet sind und vielfach auch die telegra phische Verbindung unterbrochen ist, wird man die ganze Größe des Unheils erst später überblicken können. In Dharmsala sind 80 Prozent der Bevölkerung ums Leben gekommen. Unter den dortigen Opfern befinden sich auch einige Europäer; genannt werden ein Fräulein Lorbeer von der deutschen Mission, Frau Däuble und die Frau des Kapellmeisters Wischmann. Nicht nur in Ost- Indien, sondern auch auf den fleinen Antillen ist das Erdbeben verspürt. Der Vulkan La Souffrière ist seit der Katastrophe von 1902 zum ersten Male wieder in Tätigkeit. In ganz Westindien ist furchtbare Hite eingetreten, die Bewohner fürchten deshalb weitere Ausbrüche des Erdbebens. Der deutsche Konsul in Bordeaux, Hans Welpert, hat sich wegen einer quälenden Nervenkrankheit mit einem Revolver erschossen. In der Arbeiterkolonie bei Osterfeld ist eine Familie. durch Schierling vergiftet, den die Hausfrau statt Petersilie auf dem Markte erhalten hatte. In Spanien haben die Studenten den Besuch der Vorlesungen eingestellt. Aus dem Gerichtsfaal. § Die Tötung eines Passanten durch einen Militärposten fand vor dem Meter Kriegsgericht ihre Ahndung. Der Mus fetier Böhle, der Anfang März als Posten auf dem Bahnhof Devant le Port den Rentner Baugenez erschoß, wurde wegen vorsätzlicher Tötung ohne Ueberlegung unter Mißbrauch der Dienstwaffe und Verlegung des Wehrreglements au 8 Monaten Gefängnis verurteilt. Mildernde Umstände wurden ihm zugebilligt. § Bebel als glücklicher Erbe. Das Testament des früheren Leutnants Kollmann, durch das dem Abgeordneten Bebel aus dem Vermögen des Erblassers die Summe von 400 000 Mark vermacht war, ist vom Landgericht in Ulm für rechtsgültig erklärt, und die Familie Kollmanns ist mit ihrer Klage abgewiesen. Nach dem Urteil sind keine Tatsachen erbracht, daß der Erblasser das Testament nicht in lichter Geistesverfassung errichtet habe. § Ein doppeltes Todesurteil fällte das Schwurgericht zu Meseriz. Es erkannte den Häusler Jozwiak aus GroßHenschetz und dessen Ehefrau des Mordes für schuldig und verurteilte sie beide zum Tode durch das Beil. § Der Handel mit verbotenen Lofen hat einem Braunschweiger Agenten eine schwere Geldstrafe eingetragen. Er hatte in der preußischen Nachbarstadt Peine nachweislich 17 Lose der Braunschweiger Landes- Lotterie abgesetzt. Nach den neueren gesetzlichen Bestimmungen kostet das pro Los eine Geldstrafe von 100 Mark, und demgemäß hat das Beiner Schöffengericht den Händler zu einer Gesamtstrafe von 1700 Mark verurteilt, an deren Stelle im Unvermögensfalle 114 Tage Gefängnis treten. § Der Schwiegersohn des Königs von England, der Her zog von Fife, ist vor den Polizeimeister von Brighton zitiert, weil er mit seinem Automobil gesetzwidrig schnell gefahren ist. Man ist in London begierig, was den hohen Uebeltäter für eine Strafe treffen wird. Hessischer Landtag. Darmstadt, 7. April. Eine Präsident Haas eröffnet, nach der„ Darmst. 3tg.", die Sigung um 10% Uhr. Der Antrag des Abg. Seelinger, betreffend die Errichtung einer Halte- und Güterverladeftelle an der Eisenbahn Lampertheim- Worms wird nach kurzer Debatte an den Ausschuß zurückverwiesen. längere Debatte entsteht über die Vorstellung des evangelischen Pfarrvereins, die Erbschafts- und Schenkungssteuer betreffend. Schließlich wird der Ausschußantrag einstimmig angenommen, die Regierung um Vorlage des diesbezüglich in Aussicht gestellten Gesezentwurfs zu ersuchen. Die Vorstellung der Kirchengemeinde Wallerstädten, Nachlaß bezw. Rückzahlung einer Schenfungssteuer betreffend, wird für erledigt erklärt. Entsprechend einem neuen Ausschußantrag wird hierauf be schlossen, dem vorhin zurückgestellten Antrag des Abg. Seelinger feine Folge zu geben. Bezüglich der Rücäußerung Erster Kammer über die Vorstellung des Zeichenlehrers Ludw. Roth zu Friedberg, Einreihuug desselben in die Kategorie der akademischen Lehrer betreffend, wird auf dem früheren Beschluß beharrt. Die Vorstellungen über bessere Bugverbindungen von Kelsterbach und Rüsselsheim auf der Strecke Mainz Frankfurt werden für erledigt erklärt. Hierauf tritt Vertagung auf unbeftimmte Zeit ein. Lokales. 10. April 1905. ** Der Großherzog empfing u. a. am 8. April, Frhr. v. Norbeck zur Rabenau, bie Forstmeister Diefenbach von Schotten, Haberkorn von Alsfeld und Trautwein von Eichelsdorf und den Hochbau- Aufseher Maringer von Gießen. Der Großherzog und die Großherzogin empfingen am 8. April eine Deputation der Kriegertameradschaft Hassia", bestehend aus dem 1. Päsidenten Generalleutnant z. D. Hof, dem 1. Schriftführer Medizinalrat Dr. Bogt und dem 2. Schriftführer, Oberamtsrichter und Hauptmann der Landwehr Dr. Lahr. ** Das Großh. Regierungsblatt vom 5 d. M. enthält u. a. eine Bekanntmachung, Vorarbeiten für eine Nebenbahn von Hanau nach Büdingen und eine BeJanntmachung, afelb nag Galiz * Lan attigen Bieb ogen 10000 uff 8158, 177 Deta Roblenz auffgetauchte gwaltfam g it dortigen achft die B wird. Als Heine wider Luxemburg nahme ift Budde fich aufgehalten 55. Juni beg * De ft zur Re Bugelaffen. ** D des Kaufm Karl Lu Bornamen * Duschchen 2 inn- Gief fitr 50 000 Xan Oberheffif am Landgra Ronfervator rach Paris ** * wollen wi ergänze im Haus Batterie d der Schla ift, so ha Ivorfigender Schlacht Ereignis. 1 bie ** 2 * Con i feft in red Mitglieder des Abend Schaftlicher ander auf mitglied zwangslos fight" verfa trat und a das Feft nach Rob fallen. S Niedersch doch ein wenig zu +2 mußte am feinem Lei mach Hauf lang würde brennende bem Arm ret fich auf A 20 Her H be unül kochen, Röglichtes, ber lern. amtmachung, die Vorarbeiten für eine Nebenbahn von er wieder tom. 18 feld nach Niederaula und von Niederjossa Hinwerfen des Regenschirms und Ausziehen des Uebergten Sad dead Schlitz betreffend. Newyork ein fgefunden wor * ** Laudeslotterie.( Privattelegramm.) Bei der Theutigen Ziehung der 6. Heff. Thür. Landeslotterie wurden und zur Haft gezogen 10000 Mt. anf 66 862 und 66 964, 5000 Mt. huiger Kellner af 8158, 17 776 und 24 245. ner mehr schred as Roblenz einlaufenden Meldungen hat der gegen Hudde § Ostar Hudde ein Doppelmörder? Laut und Ueberzieher in hellen Flammen und nur durch das ziehers tonnte er sich vor weiteren Brandwunden schüßen. ** Ein Fußballwettspiel fand gestern auf dem Trieb zwischen dem Fußballklub des Realgymnasiums und dem„ Ballspielflub 1904" statt. Troßdem die Mannschaft der Realgymnasiasten unvollständig war, siegte sie mit 8: 0( Goals). Den im Gebirge afgetauchte Verdacht, noch ein zweites Menschenleben ge- Ausstellung zu Mainz sieht unter Gruppe B der Abrdjtbar gehauft uch die telegra man die ganz gewaltsam geendet zu haben, nach seiner Konfrontterung dortigen Beugen so fefte Unterlagen gewonnen, daß dem** Das Programm der Landes- und Jubiläumsteilung I, Rinder betr., 38 Klaffen vor. Dieselben verteilen sich auf Simmentaler, Simmentaler Kreuzungen, Vogels. den einzelnen Klassen fönnen Bullen, Kälbinnen, Kühe, sowie mit weniger als 30 Stück Rindvich und größere Sammlungen von Landwirten mit mehr als 30 Stüd Rindvich und von Neueste Nachrichten. Madrid, 9. April. Einsturz eines Wafferreser voirs. Bis jetzt sind gegen 100 Leichen geborgen. Die Bahl der Verschütteten wird auf etwa 1000 geschäßt. ( Vergl.„ Nah und Fern".) - Petersburg, 9. April. Die Schlacht bei Chinhiatun dauerte 12 Stunden. Ein Telegramm des Generals Trepow besagt, daß das Hospital des deutschen Roten Kreuzes mustergiltig sei. Gießener lambwirts@ aftlicher Wetterdienst Boraussichtliche Bitterung in Seffen für Dienstag, vielfach starte Niederschläge.( Regen). men. In Dharm machst die Voruntersuchung in diesem Falle beantragt werden eben gekommen wird. Als besonders gegen den Verbrecher sprechend tritt berger, Glan- Donnersberger und Odenwälder Rotvieh. In den 10. pril. Trüb, nach milderer Nacht tagsüber fühler, r von der deut Luxemburg gewesen, gegen ihn auf. Durch die Beweisauf- einzelne Familien und kleine Sammlungen von Landwirten ch einige Euro fine widerlegte Behauptung, er sei zur Zeit des Mordes in & Stapellmeisters mahme ist es nämlich unzweifelhaft festgestellt worden, daß rn auch auf den udde sich zur fraglichen Zeit in der Gegend von Roblenz Büchtervereinigungen ausgestellt werden. Zum Schluß treten Der Bulkan La 902 zum ersten 5. Juni begirnende Schwurgericht Sießen geftellt werden. aufgehalten hat. Hudde wird voraussichtlich vor das am ien ist furchtbar Deshalb weiter ** Der Gerichtsassessor Ludwig Peters- Darmstadt it zur Rechtsanwaltschaft bei dem Landgericht Oberhessen s Welpert, hot zugelassen. mit einem Re statt Beterjili Bornamen Wilhelm zu führen. ** Dem am 4. November 1903 zu Gießen als Sohn des Kaufmanns Wilhelm Hahn geborenen Heinrich Julius eine Familie Jarl Ludwig Hahn wurde gestattet, noch den weiteren ** Berkauft wurde ein großer Teil des früheren Busch'schen Anwesens am Seltersweg vom jezige Besizer Binn Gießen, an den Drogeristen Wilhelm Rilbinger für 50 000 Mart. Besuch der Bor al en Militärpoten dung. Der Mus auf dem Bahn 3 erschoß, wurde ung unter Mi Wehrreglementi dernde Umständ tent des frühere geordneten Bel ime bon 400 0 Um für redis ms ist mit ihre feine Latjaden nicht in lichter Schwurgericht zu wiak aus Groß für schuldig und il. cinem Braun eingetragen. Er nachweislich 17 bgesetzt. Nach et das pro 20% hat das Bein titrafe von 1 mögensfalle 1 England, der Her Brighton zitier schnell gefahre hohen Uebeltäte dt, 7. April. „ Darmst. Ztg.", des Abg. See Halte- und Güter m- Worms wird fverwiesen. Eine bes evangelischen Steuer betreffend nig angenommen, Vorstellung der ezw. Rüd erledigt lät wird hierauf be in Ausfigt g ag bes Abg. See Der Rüdäußerung Beichenlehrers Defelben in die , wird auf dem mgen über beffere ffelsheim auf der Digt erflärt. Sie ein. X Anläßlich des bevorstehenden Umzugs des Oberhessischen Geschichtsvereins in das neue Heim am Landgraf Philipp Blag begibt sich heute, Montag, der Ronservator des Museums, Hauptmann a. D. Kramer, rach Paris, um die dortigen Sammlungen zu studieren. * D ** Zu dem Bericht vom Kriegerverein Gießen wollen wir, um falschen Voraussetzungen vorzubeugen, noch ergänzen, daß der bekannte Schriftsteller Wachenhusen im Hausfreund", Jahrgang 1866 veröffentlichte: Die 4. Batterie des Koblenzer Artillerie habe den letzten Schuß in der Schlacht bei Königgräz abgefeuert. Wenn dies Tatsache ift, so hat unser bekannter Kriegsveteran Mayer, Ehrenvorfäßender des Kriegervereins Gießen, welcher 1866 in jener Schlacht zu dieser 4. Batterie gehörte, Anteil an diesem Ereignis. ** Am Samstag Abend feierte bei guter Beteiligung die, Contentia" auf der Schönen Aussicht" ihr Stiftungsfest in recht gemütlicher Weise durch einen Rommers. Die Mitglieder brachten die beste Feststimmung mit, die im Laufe des Abends denn noch bedeutend gesteigert wurde. Gemeinschaftlicher Gesang und sonstige Unterhaltungen löften einander auf das angenehmste ab. Die Festrede hielt das Ehrenmitglied Schloffermftr. Schön. Die Geselligkeit war eine derartig zwangslose und anziehende, daß der auf der Schönen Aus. ficht" versammelte Studenten- Stammtisch Reichsadler" hinzutrat und auch mittat". Erst in vorgerückter Stunde fand das Fest sein Ende. Der für Sonntag vorgesehene Ausflug nach Rodheim mußte wegen Ungunft der Witterung ausfallen. Klärte der Himmel sich auch soweit auf, daß teine Niederschläge zu befürchten flanden, so herrschte in der Luft doch ein recht fühler, unfreundlicher Bug, der dem Ausflug wen ig zu statten gekommen wäre. 11 + Vorsicht ist die Mutter der Weisheit. Dies mußte am Sonntag bend auch ein hiesiger Einwohner zu seinem Leidwesen erfahren. Derselbe war im Begriff, sich nach Hause zu begeben und damit ihm der Weg nicht zu lang würde, brannte er sich eine Bigarre an und warf das brennende Streichholz anstatt auf die Erde in dem unter dem Arm getragenen Regenschirm. Nichts ahnend machte er sich auf den Weg. Plötzlich aber Handen Regenschirm Wir empfehlen in größter Auswahl: Herren- u. Knaben- Anzüge © Joppen Hosen Arbeiter Kleider zu bekannt billigen Preisen. Eine Partie Herren- u. Knaben- Anzüge bedeutend unter Selbstkostenpreis. M. Kartmann Nachf. Grünberg i. H. 10. April 1905. a. am 8. April, fimeifter Diefenbach and Trautwein von Maringer von Großherzogin ber Ariegertamerab afibenten General hrer Medizinalrat beramtsrichter und 5 b. M. enthält für eine Reben en und eine Be PALMIN feinste Pflanzenbutter kochen, braten u. backen unübertroffen zum 50% Ersparnis gegen Butter! in dieser Abteilung für den Simmentaler Schlag auch die einzelnen Provinzen miteinander in Wettbewerb um Zeugnis abzulegen über ihre züchterische Tätigkeit. An Preisen sind außer den Ehrenpreisen zirta 15000 Mart vorgesehen. ** Viehmarkt zu Gießen. Bei dem am 4. und 5. April stattgefundenen Markte waren aufgetrieben 1228 Stück Rindvich, 810 Saweine. Der nächste Markt findet am 18. und 19. April statt; am letzteren Lage auch Krämermarkt. Ehringshausen, 9. April. Eine Verkehrsstörung trat Samstag Vormittag 7 Uhr auf unserer Station infolge des Echu efturmes und des Froftes ein. Als der gemischte Zug von Gießen die Station nach Fulda zu passieren wollte, gelang es nicht, die Weichen herumzubringen; erst nach gelang es nicht, die Weichen herumzubringen; erft nach 3/4 fündiger Arbeit funktionierten diese wieber. Der Zug erlitt eine faft einstündige Verspätung. den Alsfeld, 8. April. Heute Mittag 2 Uhr wurde durch Kreisrat Dr. Melior und Bürgermeister Arnold die 2. Lokal Geflügel- Ausstellung eröffnet. Die Ausstellung zeigt, daß auch im Vogelsberg Dieser Zweig der Landwirtschaft aufs befte gepflegt wird. Die Prämiierung erfolgte heute Bormittag. Es erhielt für beste Gesamtleistung den 1. Ehrenpreis Simon- Ehringshausen, den 2. Reil- Strebendorf, den 3. Weiß Schwabenrod, 4. Schlitt- Läusel, den 5. H. Maus 2.- Ruppertenrod, den 6. Kaspar Nieder- Breitenbach, den 7. Egner- Alsfeld, den 8 Klingelhöfer- Alsfeld, den 9. Rahn- Ruppertenrod, den 10. C. Kraft- Alsfeld. Einen Vortrag über die Er richtung von Landwirtschaftskammern hielt im Saale zum Deutschen Haus" Landtagsabg. Bürgermeister Korell- Leusel. Die Ansichten des Redners, der sehr für die Einrichtung ist, fanden seitens der Landwirte lebhaften Beifall. - Romrod. Verbrechen oder Unzurechnungsfähigkeit. Hier verging sich Gastwirt Kreim an einem minderjährigen, geiftig nicht normalen Mädchen. R., der voriges Jahr einen Selbstmordversuch machte, scheint nicht mehr zurechnungsfähig zu sein. Er soll in der psychiatrischen Alinit zu Gießen untersucht werden. s Flensungen, 8. April. Winter im Frühling. Die Beitungen berichten aus allen Gegenden Deutschlands heftigen Schneefall und Schneesturm; auch in unserer Begend hat der April sein launenhaftes, wetterwendisches Wesen gezeigt und seine rauheste und unliebsamste Seite hervorgekehrt. Seit gestern schneit es faft ununterbrochen in einem fort und hat sich dadurch die hiesige Gegend in eine wahre Winterlandschaft verwandelt. Im Freien stehende mit Wasser gefüllte Gefäße waren gestern und heute Morgen mit einer dicken Eisdecke überzogen, die Fenster in unbewohnten WohnEs ist tein räumen waren mit Eisblumen geschmückt. April so gut, er schneit dem Bauer auf den Hut!" Gebrauchte, faft neue Pumpe preiswert abzugeben. Gieken, Celtersweg 65. Ein tüchtiger Steinbildhauer der im Schrift auen bewandert ist, sofort gesucht. " Bin braver Junge in die Lehre gesucht. W. Schmitt, Glasermftr. Kanzletberg 7, am Brand. ( Näheres durch die Gießener Betterkarte.) Marktberichte. K Frankfurt, a. M.( Heu- und Strohmartt( Man notierte: Heu 3.25-3.50 Mt. Stroh, 2,40-2,50 mt. Alles per 50 Kilo. Tendenz: Fest. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14. Es können eingestellt werden: 2 landw. Knechte, 1 landw. Magd, 1 Gartenarbeiterin, 1 Gärtner, 1 Schmied, 1 Wagner, 1 Buchbinder, 1 Tapezierund Polsterer, 2 Schreiner, 60 bis 80 Schneider, 1 Haus, schneider, 1 Schuhmacher, 1 Friseur, 6 Bimmerleute, 3 jüngere Hausburschen, 1 Herrschaftskutscher, 4 Dienstmädchen, 2 Lauffrauen. Lehrlinge: 1 Gärtner, 2 Schlosser, 1 Mechaniker, 1 Wagner, 2 Buchbinder, 2 Schreiner, 1 Lackierer, 1 Friseur, 2 Installateure, 2 Glaser, 1 Kellner. Es suchen Arbeit: 1 Maschinist, 1 Schreiner, 2 Waschfrauen, 1 Installateur, 1 Fabritarbeiter, Taglöhner, 1 Hausdiener, Auslaufer, 1 Bureaudiener, 1 kasster, 1 Kellner 3 Lauffrauen, 1 Dienstmädchen, 2 Bureaugehilfen. Lehrlinge: 1 Mechaniker, 1 Friseur, 1 Raufmann. Verantwortlich für die Politik und den Inseratentell Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Birken. Die Geissel der Menschheit nannte ein berühmter Arzt den Husten, unter dessen nachhaltig schädlichen Einwirkungen vier Fünftel der Menschheit leidet. Wer sich vor den unheimlichen Folgen der Katarrhe etc. schützen will, der beachte den der heutigen Gesamtauflage unseres Blattes beigegeben en Prospekt über Lauser's Hustentropfen, deren hervorragende Wirksamkeit durch viele Zeugnisse erwiesen ist. Man wende sich mittels der beigegebenen Karte an das Chemische Laboratorium Lauser, Regensburg. Im Erscheinen befindet sich:= Sechste, gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Meyers 11,000 Abbadungen, 1400 Tafeln und Karten. Grosses KonversationsEin Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. 148,000 Artikeln Verweisungen. * Lexikon. se Bände in Halbleder gebunden su je 10 Mark. Prospekte und Probehefte liefert jede Buchhandlung. Verlag des Bibliographischen Instituts in Leipzig und Wian. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Seitenstraße zwischen den Häusern Westanlage Städt. Wohnungsnach- Nr. 9 und 27 bon heute an bis auf weiteres für den weis Gießen. Gartenstraße 2, Zimmer Nr. 14. 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Zimmerarbeiten, 3. Dackdederarbeiten, 4. Spenglerarbeiten, 5. Schretuerarbeiten, 6. Schlosserarbeiten, 7. Anftreicherarbeiten, 8. Beton- und Asphaltarbeiten follen bergeben werden. Zeichnungen und Bedingungen zc. fönnen bei dem Architekten Gustav Hamann, Gießen, Bergstraße 11, eingesehen werden. Gefällige Preisangebote sind längstens bis zum 20. April d. J8., abends 6 Uhr genanntem Architeften einzureichen. Schöne, volle Körperformen durch unser orientalisches Kraftpulver, preisgekrönt gold. Medaillen, Paris 1900, Hamburg 1901, Berlin 1903, in 6-8 Wochen bis 30 Ptd. Zu- bei nahme, garant. unschädl. Aerztl. Mädchen empf. Streng reell, kein Schwindel. Viele Dankschreib Preis Kart. m. Tagsüber für einige Stunden ge- Gebrauchsanw 2 Mk. Postanw. fucht. Leichte Arbeit. Näheres in oder Nachn. exkl. Porto. der Expedition dieses Blattes. Hilfe. Blutftod. Timerman Hygienisches Institut Hamburg Fichteftr. 33 D. Franz Steiner& Co. ( u. meine hier i. D. pat. Neuheit.) Berlin 365, Königgrätzerstr. 78. Bießen, den 8. April 1905. Zur bevorstehenden Bauzeit halte mein Dachdeckergeschäft beftens empfohlen, gleichzeitig empfehle mein Lager in Dachziegeln, Dachpappe, chornsteinauffäßen usw. zu billigften Preisen. Johannes Prang, Dachbedermeister. Hammstr. 13. Bekanntmachung. Die Heberolle über die Beiträge zur land- und forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft für das Jahr 1904 liegt von heute an während vierzehn Tagen auf der unterzeichneten Bürgermeisterei zur Einsicht offen. Innerhalb einer weiteren Frist von zwei Wochen, nach Ablauf der Offenlegungsfrist, kann de in der Heberolle als beitragspflichtig in Anspruch Genommene gegen die Beitragsberechnung bei dem Vorstande der land- und Forstwirtschaftlichen Berufsgenossenschaft Einspruch erheben( f.§ 15 der Verordnung vom 31. Mai 1902). Gießen, den 6. April 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Curschmann. Bekanntmachung. Der Entwurf des Voranschlags der Stadt Gicken für das Rechnungsjahr 1905( vom 1. April 1905 bis Ende März 190) sowie die Voranschläge des Stadterweiterungsfonds, des Elektrizitätswerkes und des Gas- und Wasserwerkes für dieselbe Zeit liegen nach Vorschrift des Artikel 83 der Städteordnung vom 10. bis 18. April ds. Js. auf dem Bürgermeisterei- Bureau, Zimmer Nr. 15, zur Einsicht der Beteiligten offen. Gießen, den 8. April 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. In der Zeit vom 1. bis 8. April 1905 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Bieberpelzkragen( Boa) und 1 Umhängetuch; verloren: 1 goldn. Uhr, 1 Portemonnaie mit Inhalt, 1 Sad mit Seile, 1 silberne Cylinderuhr, 1 Lederschürze, 1 Portemonnaie, rot mit Inhalt und 1 Lorgnette aus Schildpatt; Zugeflogen ist: 1 Vogel( Sittig). Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belteben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 8. April 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Bei dem am 13. I. Mts. stattfindenden Vieh- und Krämermarkt ist auch Schafmarkt verbunden, worauf wir die Interessenten hiermit aufmerksam machen. Der Auftrieb des Viehes findet von 7 Uhr an statt. Grünberg, den 10. April 1905. Gr. Bürgermeisterei Grünberg. Zimmer. V. Sesßisch- Thüringische Staatslotterie Biehung VI. Blaffe.( 6. Tag.) 8. April 1905. Ane Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mart gezogen. ( Ohne Gewähr.) Biergrosshandlung Emil Schmall Tel. 83. Gießen, Frankfurterstraße 7 empfiehlt ächt Tel. 83. Münchener Bürgerbräu- Bier| Culmbacher Bier Dortmunder Union Pilsener99 Löwenbräu99 fonie Frankfurter und hiesiges Bier in Flaschen, Gebinden, Selbstfdänter( Syphon à 5 Liter). Reelle Prelse. Ascht Pilsener Urquell mar in Syphons& 5 Liter. Beinlichste Reinlichkeit der Abfüllung. Für alle Lieferungen Garantie der Originalität. 51 89 92 142[ 400] 48 95 276 301 22[ 400] 420 35[ 2000] 530 647 [ 400] 83 780[ 400] 65 89 91 95 825 71 986 1040 92 118 26 61 202[ 1000] 54 75 452[ 1000] 60 94[ 1000] 525[ 400] 39[ 1000] 56[ 2000] 94 96 97 600 48 719[ 400 37 93 851 95 945 52[ 400] 56 74[ 400] 92[ 400] 2122 226 73 343[ 400] 63 73 426 50[ 1000] 93 670[ 1000] 76 711 33 858 59 [ 400] 68[ 400] 916 58[ 400] 99 3017 72 143| 1000] 51[ 400] 205 15[ 400] 70 83 318 57 80 565 79[ 2000] 672 732 79 833 74[ 400] 4125 32 64[ 400] 259 61 403 95 751 851 987 5032 116 287 311[ 400] 26[ 400] 79 408 38 78 89[ 400] 529 622 39[ 1000] 57[ 1000] 900 6129 225[ 1000] 78 342[ 400] 410 26 500 85 601 69 809 51 996 7007 59[ 400] 66 81 83[ 400] 141 90 243 359 96[ 400] 462 502[ 400] 21[ 1000] 74 655[ 2000] 60 776 809 925 8009 17 90[ 400] 153 223 40 445 60 71[ 400] 519 605[ 400] 39 65[ 400] 723 25 67 91 817 28 984 9018 42 82 91[ 400] 191 226[ 400] 51 75 304 96 440 78 594 705 841 78 910 10082[ 1000] 294 303 45 94 419 31 44 543 70 88 668[ 1000] 709[ 1000] 14 81 814 24 54 11021 29 72 102 224[ 400] 60 336 423 46 76 81 88 97 588 606 97 752 91 976[ 1000] 12012 55 235 305[ 400] 415 80 548 91 98 633 84[ 400] 88 92 729 64 75 92 833[ 400] 959 63 13060 79 91 148[ 400] 62 82 346 59 86 88 402 589 98 742 69 79 815[ 400] 42 56 59 992[ 400] 14117 96 309[ 1000] 424 519[ 400] 29 41[ 1000] 765 82 99 805 16 74 903 89 15007 19 253 91[ 400] 395 97[ 1000] 427 61 67 400] 91 537 45 [ 1000] 82 93[ 400] 97[ 400] 610 37 714 33 47 66[ 400] 807 50 59 77 86 933 16060 92 153 77 254 331[ 2000] 54 404 31 40 541 605[ 1000] 780 830 1000] 46 90 94 970 989 17024 39 56 124( 1000) 211 14 305 13 33 35 [ 1000] 76 654 57 63 77 704 99 809[ 400] 16[ 400] 53 958[ 400] 18007 [ 2000] 46[ 1000] 75 124 29 75 304 38 428[ 400] 36 85 549 53 78[ 400] 613 34 74 88 708[ 400] 30 43 45 56 82 826[ 1000] 954 19084 85 107 255 [ 400] 314[ 400] 19 39 82 415 31 66[ 10000] 504 87 749 877 924 400] 87 20042 83[ 400] 111 239 41 73[ 400] 393 523 45 72 621[ 1000] 32 56 707 39 44 53 79 844 930 53 12000] 72 21064 160[ 400] 65 72 94 260 [ 1000] 89[ 400] 412 22 35 37 546[ 400] 63[ 400] 612 32 53 74[ 400] 740 70 862 983 22019 123[ 5000] 38 53 287 313[ 1000] 41 566 81 608 44 52 788[ 400] 800[ 1000] 37 23025 87 134 44 206 27 314 22 36 80[ 2000] 446 66 97 98 507 37 82 606[ 400] 99 734[ 400] 35 804[ 400] 42 942 77 [ 400] 80 85 24021 220 24[ 1000] 63 310 11[ 2000; 428 37 54 519 25 35 732 52 92 1000] 862 938 79[ 1000] 82 MIT IEDER NUMMER BEGINNT DAS ABONNEMENT AUF DIE FARBIG illustriertes WITZBLATT. QUARTAL 3MK Meggendorfer- Blätter 25048 158 70 79 244 67 310 79 467 89 91 513[ 400] 39[ 1000] 603 808 55 933 57 59 77 78 88 26221 24 28 82 401 621 70 732 824| 1000 958 27063 92 243[ 40 000 70[ 2000] 307 19 22 28 47 79[ 400] 83[ 400] 405 49 68 500 705 87 840 44 62 78 922 90 28041 44[ 400] 48[ 400] 49 78 81 153 69 73[ 400] 211 42 52 68 341 84 454 63[ 1000] 71 510 14 627 33 35 737 803 22 55 1400] 96 900 10[ 400] 12 17 60 99 29008 281[ 400] 94 334 83 455 73[ 1000] 526 45 85 627[ 2000] 33 37 724 72[ 1000] 44 77 935 30014 22 23 107 19 25 67( 1000) 90 97[ 1000] 255 351 93 417 580 601[ 400] 76 81 707 24 66[ 400] 74 822 909[ 1000] 75 31049 135 225 320 26 40 62 81 412 36[ 400] 58 539 41 43[ 400] 64[ 1000] 71 80 86 [ 400] 616 708 44[ 1000] 90[ 400] 905 63 32132 233 578 640[ 400] 72 714 861[ 1000] 919 23 33021 55 151 280 322[ 400] 23 25 26 442[ 400] 82[ 400] 528 677 86 797 803 31[ 400] 92 940 400 34000[ 400] 7 86 145 215[ 400] 395 420 36 51 53 518[ 400] 22 34[ 400] 636 40 78 80 718 52 53[ 1000] 833 915 München DROBENUMMER GRATIS YOM VERLAG MÜHEN SHUBERT STR 6.9 15 58 146 273 874[ 400] 95 446 52[ 1000] 570 606[ 400] 39 58[ 1000] 718 [ 400] 72[ 400] 84 826 50[ 1000] 69 85 49030 98[ 400] 116[ 400] 50 200 [ 400] 58 65 75 309[ 400] 18 405 59 516[ 400] 19 68 662 64[ 1000] 74[ 400] 88 708[ 1000] 811 33 88 960[ 1000] 75 83[ 400] 50076[ 400] 88 90 184 299 327[ 400] 51 97 424[ 1000] 62 76 526 629 736 41 78 874 99[ 400] 993 51017 89 184 233 330 51[ 400] 71 86 88 419 39 55 76 509 99 629 709 37 70 87 820 983 91[ 400] 52092[ 400] 93 158 209 10[ 1000] 31 425 28 563 600 88 767[ 400] 829 65 926 36 41 85 [ 1000] 53042 109[ 1000] 53 61[ 400] 227 31 69 1000] 319 28 39[ 400] 440 89 96 569 650 703 819[ 1000] 41 990 54059 1400] 92 127 73[ 400] 225 71 80 313 16 405 6 37 545 620 34 37 61 76 77 716 70 821 900 11 35001 14[ 400] 122 69 75 316 58 66[ 400] 79 427 51 79[ 400] 81 88 539 604[ 400] 32[ 400] 34 48 70[ 1000] 88 772 92 97 1400 866 85 936 44 45 36006 11 74 121( 1000] 30 50 209 42 311 14 419 37 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