ten damit deten Auge ein war im Jahre im Darminhalt ie im Hof eines illen feststellten. te in Wiegen, indfüchtigen in d sehr beachtensrmitteln wollen, Der Tuberkulose en Glasbehälter gefüttert. Nachh en sehr matt ge Sperrte Fliegen, en hatte, starben ren, die Wasser, Ende einer Woche ibt sich zunächst, mit dem tuber. rch die LuberkelJab sich, daß die per der Fliegen - sich auf das Fliegenpuntt ent Daß in den 2000 Tagen abgesezt felfeime verborren viel größer en und zeigten Meerschweinchen tte geimpft, und Abjazz bergangen Bacillen in den ch mindestens 15 Tunreinigung bon Uebertragung der ragung durch die ausgeschlossen zu Forschungen, daß indfüchtiger forg 3. Ueber den Einntätigkeit ist noch n erzielt worden. e andern für ein iese Frage genau Alkohols in vieres, zweitens am , biertens am hr starker Form edene Beschleuni elöster Form nicht on Alkohol führen Die beschleunigende Schleimhäute des gleichen mit dem nten Federn, obengen lähmt der s Herz zieht sich mmen, ebenso die hr nach der Haut Oberfläche des Kör Nr. 59. Jaſertionspreis: Die einspaltige Betttzelle für ganz OberBeffen, bie Kreise Weglar and Marburg 10 Bfg. fenft 15 Pfg. Reklamen bie Petitzelle 30 resp. 40 fg. Rebattion Haupterpebition: Gießen, Getter sweg 83. Fernsprechanschluk Nr. 862. Freitag, den 10. März 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementopreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Conttsbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Sickener Beifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Die Wahlkreiseinteilung. Im Reichstag ist am vorigen Schmerinstag ein von freifirmiger Seite eingebrachter Antrag beraten worden, die verbindeten Regierungen zu einer neuen WahlkreiseinteiJung aufzufordern. Der Antrag wurde abgelehnt, nicht weil eine Mehrheit des Reichstags unbedingt dagegen war, sondern weil feiner der mannigfaltigen Vermittelungsvor schläge eine Mehrheit auf sich vereinigen konnte. Als das Reichsmahlgefeß erlassen wurde, fette man die Zahl der Reichstagsabgeordneten auf 399 fest, und daraus ernab sich, daß im Durchschnitt auf je 100.000 Seelen ein Reichstagsabgeordneter fam. Gleiche Einwohnerzahl hatten aber auch schon damals die Wahlkreise nicht. Man mußte bei der Beineffung der Reichstagswahlkreise sich gewissen politischen Grenzen anpassen. Durfte Lippe oder ein anderes leines Fürstentum cine Stimme im Bundesrat beanspru chen, der mir 56 Mitglieder zählt, so konnte man ihm einen Siz unter den 399 des Reichstags nicht versagen, auch wenn die Einwohnerzahl eigentlich noch nicht für ein halbes Mandat ausgereicht hätte. In dem seither verflossenen Zeitraum hat sich die Einwohnerzahl des Reichs außerordentlich vermehrt, etwa um 50 Prozent. Heute müßten wir 600 Reichstagsabgeordnete haben, sollte einer auf je 100 000 Seelen kommen, oder man muß 150 000 Seelen auf einen Reichstagswahlkreis rechnen. Die Bevölkerungsvermehrung ist sehr ungleich gewesen. In manchen Bezirken hat sie sich nur sehr unbedeutend, in anderen desto stärker gezeigt. Die Ungleichheiten der einzelnen Reichstagswahlkreise sind dadurch sehr gewachsen. Es gibt Reichstagswahlkreise, die weit mehr Wähler haben, als andere Reichstagswahlkreise Einwohner zählen. Das Verhältnis des fleinsten Reichstagswahlkreises ( Lippe- Bückeburg) zum größten Reichstagswahlkreis( Charlottenburg- Zeltow) ist hinsichtlich der Bevölkerungszahl 1 ชิ้น 19. Man wird nicht behaupten wollen, daß das kein Mißverhältnis sei. Darüber hilft auch der Hinweis nicht fort, daß bei der Bertretung im Bundesrat Lipre- Bückeburg in unIge der Zusammengefähr dem gleichen Maße günstiger gestellt ist als Preußen. eizes auf die Herz Ließ sich das im Bundesrat nicht vermeiden, so hätte es doch 18 seinen Beobach im Reichstag vermieden werden können. Vereinigen sich on starkem Alkohol zwei und mehr selbständige Fürstentümer zu einem Landgedurch die sonstigen richts- oder gar Oberlandesgerichtsbezirk, so steht nichts im nmacht und großer Wege, daß sie sich auch zu einem Reichstagswahlbezirk 311In sehr gelöstem famrimentun. Immerhin: es ist einmal versäumt worden, fort, aber er fann man hat die Ungleichheiten von vornherein zugelassen, und Rolle der Stärke man hat damals schon voraussehen können, daß sie im Lauf cht erhält. In zu der Jahre noch mehr wachsen würden. ädlich, da er dann teit Anlaß gibt. Bodhjen. Ser chirurgischer Vossius it. rung. Allerdings ist in der betreffenden Bestimmung über die Reichstagswahl gesagt worden, daß bei eingetretener Verschiebung der Bevölkerungsdichtigkeit eine Neueinteilung der Wahlkreise erfolgen solle. Da aber ein Termin für diese Neueinteilung nicht festgesetzt worden ist, so fehlt es an einer Handhabe, die Neueinteilung zu erzwingen. Reichstag und Bundesrat müssen in der Ueberzeugung von der Notwendigkeit einer Aenderung freiwillig übereinkommen. Solches Uebereinkommen ist offebar noch nicht vorhanden, nicht einmal der Reichstag selbst zeigt eine geschlossene Mehrheit für einen pofitiven Vorschlag- so muß es eben bis auf weiteres bei den Besteheden sein Bewenden behalten. All zu schlimm ist das auch najt. Ob ein Wahlkreis hier gespalten, dort vergrößert wird, das ändert im großen nichts. es ist auch nicht unbedingt nötig, daß überall die Zahl herricht und nur die Zahl. Man braucht deren Bedeutung nicht zu verkennen und kann doch der Ansicht sein, daß es noch wird im hiesigen Ge andere Dinge neben ihr gibt. Organische Einheiten, gegert: schichtlich geworden, sind von der Bahl unabhängig und müssen ohne Rücksicht auf die Zahl behandelt werden. Ctm. Durghm., 3 b Kreise, Regierungsbezirke, Provinzen sind auch von verter 3 Am. Wertschett) heit beharren, weil sie wirkliche Einheiten bilden, gewisserschiedener Größe und wollen gleichwohl in ihrer Verschiedencunter 3 m. 3 M maßen Individualitäten, denen gegenüber man sich ohne äußerste Not feinen Eingriff gestattet. Dazu kommt noch eins: Mit der Wahlkreiseinteilung m. find 3 Mtr. lang hängt das ganze Wahlsystem, hängt das Wahlrecht selbst eng age 1 Uhr im Difici rz 1905. zi Großen- Linden. Mannheim the Fachschule, los, zusammen. Wer das bestehende Wahlrecht erhalten zu sehen wünscht, der sollte gerade in jetziger Zeit nach dem warnenden Gaze handeln: quieta non movere, nicht in Bewegung zu fezen, was ruht. Augenblicklich zwar ist das Wahlrecht nicht angegriffen doch wer weiß, was in der Zeiten Hintergrunde schlummert! Der Hufftand in Deutfch füdweftafrika. Noch immer kann General v. Trotha keine günstiger lautenden Meldungen senden. Das Ende der Operationen ist noch nicht abzusehen, da die Herero sich zerstreut haben und größere Banden nicht zu fassen sind. So kann der Söchstkommandierende nach wie vor nur von Teil- Erfolgen berichten. Dem Detachement Zwohl( 2. Komp. Regiments 1, 10. Romp. Regiments 2 und Halbbatterie Stuhlmann) gelang es am 1. März, im Marsch von Gibeon nach dem Hudup eine im oberen Reitsub- Revier, und am 2. März eine in Hudup sigende Bande von etwa 100 Witbois und Bastards zu überfallen und auseinanderzusprengen. Der Feind verlor sechs Mann, auf unserer Seite gab es feine Verluste. Weniger glücklich war eine Patrouille von 2 Mann, die am 3. März von Gibeon aus Verbindung mit dem Detachement Zwohl suchen sollte und aus nächster Nähe von etwa 10 Hottentotten beschossen wurde. Ein Mann blieb tot, der andere entkam zu Fuß, obwohl von 9 Kugeln getroffen, erreichte am 5. März die Station Hernaus und ritt am selben Tage nach Gibeon weiter. Ein noch schwererer Unfall ereignete sich am 4. März zwischen Zwartfontein und Witkranz. Witbois überfielen hier einen Warentransport, töteten 11, verwundeten 3 von den Unseren. Die 2. Kompagnie Regiments 2 übernahm die Verfolgung des nach Osten und Nordosten abmarschierten Feindes. Es hat den Anschein, als ob in den militärischen Operationen eine gewisse Zurückhaltung geübt würde, vermutlich infolge der Verpflegungsschwierigkeiten, die noch immer nicht ganz überwunden sind. Oberst Deimling ist bemüht, den Abzug der Witbois zu hindern, die östlich der Linie AminuisArahoab- Gochas- Koas vermutet werden und die wohl die Absicht haben, nach den Karasbergen sich zurückzuziehen. Hendrik Witboi, heißt es, ist auf britisches Gebiet entYommen. Das kapländische Afrikanderblatt„ Ons Land" spricht sich mit Entschiedenheit dagegen aus, daß Witboi auf britischem Territorium Asyl finden dürfe. Das würde eine arge Unfreundlichkeit Deutschland gegenüber in sich schließen. Kuropatkin geschlagen. In dem gewaltigen Kampf bei Mukden ist eine entscheidende Wendung eingetreten. Kuropatkin hat den Widerstand anf der Schaholinie aufgegeben und befindet sich nach japanischen offiziellen Mitteilungen bereits seit Mittwoch früh auf dem Rückzug nach Norden. Ob es ihm gelingen wird, den nachseßenden Japanern zu entgehen, ist zweifelhaft. Wie es heißt, ist seine rückwärtige Verbindungslinie ernstlich bedroht. Ueber diesen neuen glänzenden Erfolg der japanischen Waffen liegt der folgende amtliche Bericht des Marschalls Chama aus Tokio vor, nach dem die Russen auf dem Rückzug begriffen sind und hart verfolgt werden: Die Russen sind in jeder Richtung geschlagen worden. Sie haben Mittwoch früh den Rückzug begonnen, und die japanische Armee ist in energischer Verfolgung des Feindes begriffen. Vor dem Rückzug, den die Russen unter dem Schuße der Dunkelheit antraten, legten sie Feuer an große Mengen Vorräte, die dann die Nacht durch verbrannten. Darauf zogen sich die russischen Truppen von ihren Stellungen am Schaho und vom linken Flügel auf die Befestigungslinie am Hunho zurück. Mukden geräumt. Der Kampf konzentrierte sich immer mehr auf die Hauptstellung bei Mukden selbst, das von Kuropatkin zu einer richtigen Festung gestaltet worden war. Doch scheint es nach den vorliegenden Berichten, als ob Kuropatkin sich nicht der Gefahr einer Einschließung habe aussehen wollen und die Stadt nur so lange gehalten hat, als es unbedingt nötig war, seinen weiteren Abzug nach Norden zu decken. Aus Petersburg wird gemeldet: Infolge der Beschießung der Stadt Mukden durch schwere Belagerungsgeschüße wurde die Räumung aller Proviantmagazine notwendig, und die Russen zum Rückzug gezwungen. Kuropatkin schlug sein Hauptquartier am Mittwoch bereits nenn Werst nördlich von Mukden anf. Es heißt, der Zar habe ein Telegramm von Kuropatkin erhalten, worin der General mitteilt, daß er unter dem Drucke überwältigender feindlicher Streitkräfte gezwungen worden sei, seine letzten Stellungen aufzugeben und sich nach Norden zurückzuziehen. Seit vier Tagen dauerte das furchtbare Ringen westlich bon Mukden an. Der Kanonendonner machte schon längst die Mauern der Stadt erzittern. Die Kaisergräber, das Heiligtum des chinesischen Volkes, sind durch die Kriegsfurie, die gerade um sie herum am stärksten wütete, zum Teil in Trümmer gelegt worden. Immer näher konzentrierten sich die Japaner um die Stadt. Ihr besonderes Ziel bildete die Eisenbahnlinie nördlich Mukdens, die sie in ihre Gewalt. bringen wollten, um den Russen den Rückzug abzuschneiden. Die Russen von der Hauptbahn abgeschnitten. Nach einem Reutertelegramin ist ihnen das auch gelungen. Aus Tokio wird vom 9. März gemeldet: Die Japaner haben die Eisenbahn nördlich von Mukden abgeschnitten. Jekt bleiben den Ruffen für den Rückzug nur die Landstraßen und die Kleinbahn Fuschun― Ticlin übrig. Wenn sich diese Nachricht bestätigt, so sicht es für die Russen recht traurig aus. Die Landstraßen sind in einem Zustande, daß sie einer geschlagenen Armee die schnelle Zurückführung ihres Materials absolut nicht gestatten, und die Unterstützung durch die Kleinbahn ist auch nur sehr gering zu veranschlagen. Kuropatkins Rückzug muß daher als äußerst gefährdet angesehen werden. In Petersburg fursiert denn auch bereits das Gerücht, daß Kuropatkin umzingelt sei. Oyama schont Mukden. Um die Heiligkeit der Stätte zu ehren, aus der die Kaiserliche Dynastie Chainas entsprossen ist, und um Frieden und Ruhe der chinesischen Einwohner Mufdens aufrecht zu erhalten, hat Marschall Oyama, als er am 8. März den Be fehl zur Aufnahme der allgemeinen Verfolgung gegeben hat, seinen Truppen aufs strengste verboten, innerhalb der Ummallung der Stadt Quartier zu nehmen. Das ist eine weise Mäßigung des japanischen Heerführers den Chinesen gegenüber, die für das fünftige Verhalten zwischen Japan und China gute Früchte tragen wird. Die blutigste Schlacht des Krieges soll es gewesen sein, die sich am Schaho in diesen letzten zwölf Tagen abgespielt hat. Man beziffert in Petersburg die russischen Verluste auf 830 Offiziere und 33 000 Mann. Noch stärker sind nach Meldungen aus Tokio wahrscheinlich diz Verluste der Japaner. Sie werden auf 50 000 Mann ge schätzt. Ein Wunder ist das nicht, wenn man hört, mit welcher beispiellosen Verbissenheit von beiden Seiten ge tämpft wurde. Das Bajonett fand allerorts reichliche Arbeit, die Revolverkanonen mähten die Krieger reihenweise. Um jede Handbreit Erde wurde gekämpft, Stellungen im Sturm genommen und wieder verloren, um von neuem mit den schwersten Opfern erobert zu werden. Die Japaner fielen an einzelnen Punkten in so dichten Haufen, daß die Russen aus den Leichen ihrer Feinde Wälle errichten konnten, indem sie einfach Erde darüber schütteten. Hinter diesen furchtbaren Vollwerken gekauert, erwarteten sie dann den neuen Ansturm der Japaner, die todesmutig häufig ein duẞendmal hintereinander den Angriff wiederholten, über die zuckenden Leiber ihrer gefallenen Brüder hinweg. Siegesjubel in Tokio. Obgleich der wirkliche Umfang des Erfolges bei Mukden noch unbekannt ist, feierte die Bevölkerung in Tokio bereits gestern den Sieg. Ueberall in der Stadt wurde geflaggt. Die Menge in den Straßen faufte eifrig die von den Zeitungen herausgegebenen Ertrablätter. Im Kriegsministerium und im Generalstab liefen zahlriche Glückwünsche ein. - Ueber die Bedeutung des neuen japanischen Erfolges für die meitere Entwickelung des Krieges schon jetzt etwas sagen zu wollen, wäre übereilt. Vor allem muß man abwarten, wie die Japaner ihren Sieg auszunuzen verstehen. Man darf nicht vergessen, daß Oyamas Heer durch das lange blutige Ringen an der Grenze der Erschöpfung angelangt ist. Ob es ihm gelingen wird, die Verfolgung wirklich kraftvoll durchzuführen, ist deshalb noch zweifelhaft. Jedenfalls ist es vorläufig ein müßiges Prophezeien, wenn man behauptet der neueste japanische Sieg würde den Frieden herbeiführen. Allerlei Friedensgerüchte. fnüpfen sich trotzdem an ihn. In London munfelt man von der Einberufung einer neuen internationalen Konferenz zu. Beendigung des Krieges, ein Gerücht, das den Stempel der blanken Erfindung trägt. In Paris heißt es. Roschdjestwenskys Flotte sei umgekehrt, um sich nach Dschibuli zu begeben. Es ist aber auch leicht möglich, daß der russische Admiral an diesem Punkt nur das kürzlich von Libau ausge= laufene Geschwader erwarten will. fiden Die Politik adische Ministerpräsidinm Frhrn. v. Dusch, dem Justizminister übertragen werden, nachdem PräBrauer den aus Gendheitsrücksichten erbetenen Abschied erhalten hat. Herr Su, efel, Minister des Innern, so das Präsidium ausgeschlagen haven. Das Ministerium des großherzoglichen Hauses wir, wohl Miniſterialdirektor v. Marschall übernehmen. Die Budgetkommission des Reichstags hat die ersten beiden Artikel der Quinquennatsvorlage angenommen. Ein von sozialdemokratischer Seite gestellter Antrag auf Beseitigung des Instituts der Einjährig- Freiwilligen wurde abmen. frankreich O Die Deputiertenkammer hat das Finanzgesetz angenomDie Mehrheit, die für das Budget stimmte, war ungewöhnlich groß: 488 gegen 47. Vor der Abstimmung ereignete sich ein bedauerlicher Zwischenfall: Der Deputierte Baudy d'Asson erlitt, nachdem er eine Erklärung gegen die Politiker Regierung berlesen. cmen Chumachisa:: fad und mußte aus dem Saal getragen werden. Rufsland. A Nach den neuesten Meldungen dauert die Anarchie im Kaukasus an. Die eingeborenen Christen und Moba medener verweigern die Steuerzahlung. Revolutionäre Komiters sind darüber aus, militärische Organisationen zu schhoffen. Eine allgemeine Volkserbebung in allen kaufasi chen Ländern ist vorbereitet. Man erwartet ihren Ausbruch, sobald von seiten der russischen Truppen der erste Schuß fällt. Der neue Generalgouverneur des Kaukasus, General Alihanow, gilt für einen Mann von rücksichtsloser Strenge. Gine ganze Armee wird nötig sein, im Kaukasus den vorigen Stand wiederherzustellen. In Eriwan ist es wieder zu Totschlägen und Verwundungen gekommen. Die mohamedanische und armenische Geistlichkeit hielt gemeinschaftliche Seelenmessen für die Erschlagenen ab. Danach durchzogen Notable-- Geistliche und Laien die Straßen. um zur Versöhnung einzuladen. Aus Lodz wird von Bombenwerfern und Revolverschießereien berichtet. Eine Bombe, die am Mittwoch vor der Fabrik Teschenmacher geschleudert wurde, zertrümmerte nur Fensterscheiben. Am Abend schossen zwei Unbekannte auf zwei Schußleute, deren einer getötet wurde. Aus Jekaterinoslaw wird von Arbeitseinstellungen in den Bergwerken von Schtscherbinowlker und Auerbach gemeldet. Es kam zu Plünderungen von Läden und Bergmer seigentum. Die Arbeiter, von den Truppen mit den Waffen bedroht, warfen mit Steinen und schossen aus Pistolen. Das Militär gab einige Salven ab, zahlreiche Arbeiter wurden getötet. Danach herrschte wieder Ruhe. In den Werfen bei Kamensk und in Lugansk ist der Aufstand beendet. Ebenso in Tusowka, wo die Arbeit zwei Wochen geruht hatte. Oefterreich- Ungarn Eine Begegnung Kaiser Wilhelms mu dem österreichtschen Thronfolger soll anläßlich der bevorstehenden Mittelineerreise des Kaisers geplant sein. Als Or: der Begegnung ist die hohe See oder eine Baleareninsel in Aussicht genommen. Thronfolger Erzherzog Franz Ferdinand hält sich zur Zeit an der Riviera auf. Aus Budapest wird berichtet, daß die Audienz des Präsidenten der Dissidentengruppe Daranyi bei Kaiser Franz Josef die Militärfrage einen Schritt vorwärts gebracht habe. Die Vorschläge Daranyis seien derartig gewesen, daß der Kaiser sie nicht ohne weiteres von der Hand wies, was allen anderen Vorschlägen bisher widerfahren war. + Im österreichischen Abgeordnetenhaus ist am Donnerstage die Beschwerde der Polen über eine Außerung des preufischen Finanzministers Frhrn. v. Rheinbaben zur Sprache gekommen. Dieser hatte während einer Polendcbatte im preußischen Abgeordnetenhaus sich die Freiheit genommen, das Verhalten der polnischen Schlachta in Galizien den Ruthenen gegenüber nicht als vorbildlich zu bezeichnen. Darüber bei den galizischen Polen große Entrüstung. Auf Geheiß der Polen mußte der gemeinschaftliche Weinister des Auswärtigen Graf Goluchowski in Berlin vorstellig werden. Im österreichischen Abgeordnetenhaus hat nun der neue Ministerpräsident Frhr. v. Gautsch über den Verlauf der Angelegenheit Auskunft gegeben: In Berlin habe man vollfommen befriedigende Aufklärungen gegeben, die ganze Angelegenheit sei in äußerst freundschaftlicher Weise erledigt werden. Inhalt der Anfrage in Berlin und Inhalt der Artwort entzögen sich, diplomatischem Brauch gemäß, der Mitteilung. Afrika. Eine Eisenbahn von Tanger nach Fez soll gebaut werden. Das dürfte das Ergebnis der augenblicklich zwischen Frankreich und dem Sultan von Marokko schwebenden Verhandlungen sein. Der Sultan ist sehr reformwillig, ſtellt sich wenigstens so an, macht aber allerhand Vorbehalte in betreff der Einholung der Zustimmung seiner Regierung". Wahrscheinlich wird man wenigstens Herstellung einiger Sicherheit in den marokkanischen Häfen erlangen. Amerika. Zum drittenmal hat sich Präsident Roosevelt wegen des Vertrags mit Domingo an den Senat in Washington gemendet. In einer neuerlichen Botschaft erklärt er, der von ihm vereinbarte Vertrag sei das einzige Mittel, zu verhindern, daß betrügerische Forderungen sich in Domingo Anerkennung verschaffen, und um die gerechten Forderungen der Amerikaner und anderer Ausländer zu unterstützen. San Domigo sei in Not und habe weit höhere Verpflichtungen übernommen, als den ihin tatsächlich zugeflossenen Mitteln entspräche. Der Vertrag sehe deshalb die Einsetzung einer Beamtenfommission vor, die unparteiisch entscheiden solle, welche Forderungen ganz oder teilweise ungerechtfertigt seien. ** Hof und Gefellschaft. Der Kaiser hat bei seinem Aufenthalt in Wilhelmshaben an Bord des Linienschiffes Kaiser Wilhelm II." übernachtet. Gestern Vormittag besichtigte der Kaiser auf der Werft den Neubau des Linienschiffes„ P", sowie die südliche Hafenerweiterung. Das Diner nahm der Kaiser bei dem Admiral v. Bendemann ein. Die geplante Fahrt nach Helgoland ist schlechten Wetters halber verschoben.- Die Nachricht, daß der Kaiser auf seiner Mittelmeerfahrt Spanien besuchen werde, wird vom spanischen Minister des Aeußeren für unrichtig erklärt. Auch König Eduard von England kommt jetzt nicht nach Madrid. ** Am Todestage des Kaisers Wilhelm I. weilte gestern die Kaiserin im Verein mit dem Kronprinzen im Mausoleinn zu Charlottenburg am Sarkophag des verewigten Kaisers, wo schon vorher kostbare Kranzspenden niedergelegt waren. Feer und flore. Auf eine Eigentümlichkeit in der Zusammensehung der Layerischen Grenzregimenter weist eine Mitteilung aus Mes hin. Es sei eine auffällige Tatsache, daß die beiden in Met garnisonierenden bayerischen Infanterie- Regimenter Nr. 4 und 8 sich zum großen Teile aus Nichtbayern zusammenseten. In manchen Kompagnien soll sogar die größere Hälfte der Mannschaft aus Nichtbayern bestehen. Dies erklärt sich daraus, daß die bayerischen Ersatzbehörden diejeni gen Angehörigen der übrigen deutschen Bundesstaaten, die sich in Bayern aufhalten und dort zur Musterung stellen ganz einerlei, ob das in Rosenheim, Bayreuth oder Zweibrücken geschieht fast ausnahmsweise den in Metz liegenden Regimentern zuweisen. Welche Beweggründe dabei mitspielen, ist nicht recht flar. Vielleicht will man den Landeskindern den beschwerlichen Dienst in den Grenzgarnisonen, die wegen der teuren Preise nicht beliebt sind, ersparen, oder man will die„ Ausländer" nicht in die im Lande liegenden Regimenter einstellen. Jedenfalls befolgen die preußischen Militärbehörden diesen Grundsatz nicht. Deutfcher Reichstag. ( 159. Sizung.) CB Berlin, 9. März. Auf der heutigen Tagesordnung standen vier Gegen stände, von denen die ersten drei in einer Viertelstunde erledigt wurden. Zunächst genehmigte das Haus endgültig das Zusatzübereinkommen, nach dem der Handelsvertrag mit Desterreich- Ungarn am 1. März 1906 in Kraft tritt. Danach wurde debattelos in erster und zweiter Beratung die Novelle zum Gerichtsverfassungsgesetz angenommen, durch die der Kreis der Personen erweitert wird, die zu Handelsrichtern ernannt werden können. Es folgte die erste und zweite Beratung der vom Abg. Dr. Stockmann mit Unterstüßung aller Parteien eingebrachte Gesetzentwurf, durch den das Personen: standsgesetz dahin geändert wird, daß in Zukunft auch die Anzeige von Totgeburten nicht mehr am Sonntag an gezeigt zu werden braucht. Der Antrag, der bezweckt, die Standesbeamten von dem Zwange zu befreien, lediglich dieser Meldungen wegen am Sonntag Amtsstunden abzuhalten, wurde nach einigen empfehlenden Worten der Abgg. Dr. Stockmann, Dr. Müller- Sagan und Büsing gleichfalls ange. nommen. Alsdann sette das Haus die zweite Beratung des Etats für das Reichsamt des Innern, wil sagen die endlosen sozialpolitischen Debatten fort, in denen fumterbunt von den verschiedenen Parteien die verschiedensten Wünsche geäußert werden, Wünsche, die in ihrer Gesamtheit in absehbarer Zeit unmöglich erfüllt werden können. Preufsifcher Landtag. Haus der Abgeordneten. RK Berlin, 9. März. ( 157. Sigung.) Drei lange, unendlich lange Stunden wurden heute ausgefüllt mit Klagen und Wünschen, die neuen oder verbesserungsbedürftigen Zugverbindungen galten. Der Minister hielt es, ebenso wie die meisten Abgeordneten, auf die Dauer im Saale nicht aus, sondern erschien nur zum Schluß und erklärte freundlich seine Bereitwilligkeit, nach dem stenographischen Bericht alles zu prüfen. Das zweite große Wunschbündel, das nun der Regierung überreicht wurde, enthielt die Forderungen der Beamten. Anrechnung der Wartezeit über 5 Jahre für die Bauinspektoren, Gehaltserhöhungen, Sonntagsruhe und Ferienreisen heischen verschiedene Anträge. Die Zahl der Petitionen aber ist so überwältigend, daß mehrere Redner sich veranlaßt sahen, gegen diesen Unfug" zu protestieren. Die Regierung stellte sich diesem ewigen Drängen, das nur die Unzufriedenheit unter den Beamten vermehrt, ablehnend entgegen. Und das Haus fühlte sich - mit Ausnahme der von den betreffenden Beamten besonders bearbeiteten Abgeordneten- auch nur wenig da. durch berührt. So zog sich denn die Beratung still und bedeutungslos bis um 4%, Uhr hin, um dann auf morgen bertagt zu werden. Nab und Fern. Fener im Neuen Palais zu Potsdam. In den Communs I, die mit dem Neuen Palais, der Residenz des Kaisers, in Verbindung stehen, brach ein größerer Brand aus, der den Inhalt des Kohlenfellers fast vollständig vernichtete. Die Militärfeuerwehr rief die Freiwillige, sowie die Berufsfeuerwehr zu Hilfe, und erst der angestrengten Tätigkeit der drei Wachen, deren Mannschaften sehr durch Rauchentwickelung zu leiden hatten, gelang es, das Feuer zu löschen. Der brave Fähnrich. Bei den Bergungsarbeiten des auf Harter Riff festgekommenen Linienschiffes ,, Mecklenburg" kollidierte die Pinasse des Schiffes mit einer schweren Schlepptrosse, wobei die Besagung über Bord gedrückt wurde. Ein Matrose geriet in die Strömung und war nahe daran, zu ertrinken. Da sprang ein Fähnrich der„ Mecklenburg" über Bord und rettete mit Lebensgefahr den Sinkenden. Das Ende des Raubmörders. Der Mörder des Juweliers Stubbe in Stralsund wurde nach dem hinter ihm erlassenen Steckbrief in Greifswald erkannt. Bevor er festgenommen werden konnte, tötete er sich durch einen Revolverschuß. Die Untersuchung hat ergeben, daß man es hier mit einem augenscheinlich sehr gefährlichen internationalen Verbrecher zu tun hat. Seine Kleider stammen aus einem der feinsten Geschäfte in Monte Carlo. In den Taschen fanden sich Visitenkarten auf hochgestellte Persönlichkeiten Deutschlands, Englands und Frankreichs, ein gefälschter englischer Paß, ein Wechsel über 8000 Mark, sowie Schuldund Pfandscheine auf Wertsachen, die der Mensch in Berlin versetzt hatte. Ein lieber Sohn. Eine tragikomische Familienszene passierte dieser Tage in Janowitz. Der einzige Sohn einer dortigen Arbeiterfamilie ging vor ungefähr acht Jahren in die Fremde. Da er nach seinem Weggange seinen Eltern feine einzige Nachricht gab, so wandten sie sich mehrmals brieflich an ihn und baten auch nur um ein Lebenszeichen, aber jedesmal vergebens. Da depeschierte seine Mutter an ihn, daß sein Vater gestorben sei. Aber auch darauf traf feine Antwort ein. Nun ersann die Mutter noch eine List. Bezugnehmend auf den Tod des Vaters teilte sie ihm mit, daß sein Vater ihm 1000 Mark hinterlassen habe, und bat ihn, seine Erbschaft abzuholen. Dieses Mittel half. Denn der verlorene Sohn traf bald in Janowitz ein, war aber sehr enttäuscht, seine Eltern noch beide lebend anzutreffen. Ein Muster von Sohnesliebe! Die Folgen der Eifersucht. In der Ortschaft Freihm bei Köln lebte ein Liebespärchen. Von seiten des jungen Mädchens wurde das Verhältnis gelöst. Darob geriet der junge Mann in einen solchen Zustand der Eifersucht, daß er seine frühere Braut durch mehrere Revolverschüsse lebensgefährlich verletzte, worauf er sich durch einen wohlgezielten Schuß ins Herz tötete. Unglücksfall im Karneval. Auf dem Prado in Marseille war ein Masten- Rarussel veranstaltet, das sehr viel Publikum angelockt hatte. Plößlich ging eines der Pferde durch und rannte in die dicht gedrängte Menschenmenge hinein. Es entstand ein entsegliches Gedränge, in dem siebzehn Personen verlegt wurden. = [ 90 000 Francs in den Wind.] Im Pariser Karneval spielt das Werfen mit bunten Papierschnitzeln eine besondere Rolle. Jemand, der es wissen fann, nämlich ein Straßenaufseher, hat ausgerechnet, daß auf den Großen Boule ohler führte aus Calfäller aller G inbringen werbe vards", wo der Hauptteil des Karnevals sich abspielt, täglich chehen, beshalb 180 000 Kilogramm Confetti fortgeschafft wurden. Da ein Polizeidiener, dies Kilogramm durchschnittlich 50 Centimes kostet, so werden Eluffe empfahl also tatsächlich jeden Tag im Pariser Karneval 90 000 Frcs. Ditte und Polize in alle Winde verstreut. Der Kronprinz als Bräutigam. Wie aufmerksam der Kronprinz gegenüber seiner Braut ist, beweist die Entsendung des fronprinzlichen Mundkochs Neumann nach Cannes. Dort soll er im Haushalte der Mutter der Braut, der Großherzo gin Anastasia, die dort übliche Zubereitung der Speisen und besonders auch die Lieblingsgerichte der Herzogin Cäcilie kennen lernen. legte der Bersam Regierung um e Tolizeibiener zu militärisch geord Nachdem der R Himzuarbeiten, Lohnflaffe bes doutch Selbftve richtung teilh Monftituierung and Polizeidie Geheimnisvolle Entführung eines deutschen Knaben. In London ist der 13jährige Walter Everth, Sohn eines deut schen Schriftstellers, verschwunden. Ev sihr mit seinem Zweirad aus und kehrte nicht nach Hause zurück. Er ist und mit ihr nach der Bahnstation von Tulse- Hill gegangen. Abends erhielt der Vater ein Telegramm folgenden Inhalts: Walter gut aufgehoben. Selina." In der Familie fennt niemand eine Persönlichkeit dieses Namens. unterwegs von einer schwarz gekleideten Dame angesprochen geringe Gag b o Der Streit der Hochbahner in Newyork droht den ganzen Verkehr in der Riesenstadt lahm zu legen. Da die Beamten nicht oder mit beträchtlicher Verspätung zum Dienst kommen können, wird der Post-, Telegraphen- und TelephonDienst merklich beeinträchtigt. Die Stadtbahnzüge gewähren nach Möglichkeit dem Publikum freie Fahrt, allein auch sie verkehren unregelmäßig. Die Stimmung des Publikums iſt gegen die Streifenden eine ziemlich aereizte, meil die Hoch bahner erst vor einem halben Jahre mit der Gesellschaft einen Vertrag auf drei Jahre geschlossen, diesen aber jetzt rücksichts. los gebrochen haben, ohne eine Entscheidung des Schiedsgerichts herbeizuführen. Diese Haltung des Publikums hat denn auch dazu geführt, daß die Streifenden die angebotene Vermittelung des Bürgermeisters Mac Clellan angenommen haben. Hus dem Gerichtsfaal. § Der Prozeß wegen der Königsberger Wahlausschrei tungen hat jetzt vor dem Reichsgericht seine letztinstanzliche Erledigung gefunden. Das Reichsgericht hat die Revision des Dr. med. Gottschalk, des Redakteurs Linde und sechs weiterer Angehörigen der sozialdemokratischen Partei verworfen, die vom Landgericht Königsberg am 26. Mai 1904 wegen Hausfriedensbruchs, begangen bei der Wählerversammlung der Vereinigten Liberalen Partei am 2. November 1903, zu zwei Wochen bis zwei Monat Gefängnis verurteilt worden waren. § Eine jugendliche Raubmörderin stand vor dem Schwurgericht zu Reichenberg in Böhmen. Die 16jährige Arbeiterin Marie Hradet hatte die ihr befreundete Prostituierte Marie Dimof mit einem Strick meuchlings erdrosselt und ihr SparSie wurde zu zwölf fassenbuch über 700 Kronen geraubt. Jahren Zuchthaus verurteilt. Der Landwirt. + Am 1 Herrn Oberbü Gießener Brandobjett b bruch befindlic gabe der ne in ng*** Gießener Einzelheiten gen wefenden Feuer Wurch Herrn Bi billigen Feuerwe Suftande die gefähr 60 8 und gestellt wer ft Nuken der Regenwürmer für die Landwirtschaft. Regenwürmer sind für den Landwirt von großem Nutzen. Sie ernähren sich von Erde, sowie pflanzlichen und tierischen Stoffen. Die den Verdauungsapparat der Würmer passierenden organischen Stoffe erleiden nun verschiedene chemische Veränderungen, denen zufolge sie nach dem Ausscheiden aus dem Tierkörper leichter in Zersetzung übergehen. Die Kohlensäureentwickelung in dem mit Regenwürmern besetten Erdreich ist deshalb wesentlich stärker als in wurmfreiem Boden. Daraus folgt aber auch, daß in dem von Würmern besetzten Erdreich sich größere Mengen von Pflanzennähr stoffen durch Zerfall von organischen Stoffen bilden werden, als in wurmfreier Erde. Ferner ist die Menge der löslichen Stickstoffverbindungen und Mineralstoffe, die gleichfalls durch die Zersetzung der organischen Stoffe entstehen, in der mit Würmern versehenen Erde größer, als in der wurmfreien. Ein weiterer Ruten der Regenwürmer beſteht darin, daß sie die Fruchtbarkeit des Bodens günstig beein flussen, indem sie zur Lockerung und Krümelung des Erdreiches beitragen. Infolge der Krümelung wird aber auch die Durchlässigkeit für Wasser und Luft im Boden erhöht, was für das Gedeihen der Pflanzen bekanntlich sehr för derlich ist. Hessischer Landtag. Darmstadt, den 9. März. Präsident Haas eröffnet die Sißung um 91 Uhr. Die Besprechung der dringenden Anfrage der Abgg. v. Brentano und Genossen, den Großh. Gymnasialdirektor Dr. Schädel in Gießen betreffend, wird fortgeseßt. Es sprechen dazu Geh. Oberschulrat Noonagel, die Abgg. Dr. Buff, Reinhart, Dr. David, worauf ein Schlußantrag gestellt und abgelehnt wird. An der weiteren Debatte beteiligten sich Ministerialrat Dr. Eisenhuth, die Abgg. Dr. David, Geh. Oberschulrat Nodnagel, Abg. Noad, Staatsminister Rothe, die Abgg. Ulrich, Reinhart und Dr. Buff, worauf die Besprechung geschlossen wird. Es folgt die Besprechung der Abgg. Dr. Schmitt, Molthan und Genossen, betreffend das Rohlenkontor. Abg. Molthan wünscht, daß die Großh Regierung die Initiative zu einer reichsgesetzlichen Regelung des Syndikatswesens ergreifen solle. Abg. Reinhart erkennt fgt eine einfac trägt im aufge forfeftigtes Ger möglich bei ei brechenden Br F Mar prich Lilienfein Mis., im T erften Male Theater in B großen Teil de behandelt das Die Buchausga buchhandlung i lage vor. In wine junge Aün Willy Done ** Der Wichmarkt schleppend und wenige Räufer gob fich die mit 800-100 Langga des Wilhelm i ift erloschen deshalb wied Klei Ingenieur Meitung u Teil der Ein §§ Aus Gnauth in auprojekt has Projeft unferem Tale widerhall gef Opfer zu brin Mähigkeit überfo bigen Stabiu bezüglich der S des Bogelsberg der Lat die er meits Gemeinde I Bilding gefundenen m Craft Gymnaf Evangel Bei d nächst eine verschiedenen die hochmi guten Wer Sas furze ( Tenorfolo Der Kompo burch große die schädliche Wirkung des Kohlenkontors an. Abg. Ulrich famen Gegen hält nur die Verstaatlichung der Kohlenbergwerfe für ein den Herr R wirksames Mittel der Abhilfe. Nach weiteren Bemerkungen Bei den Fr des Abg. Molthan wird die Besprechung geschlossen. leitenden Teil, Hierauf tritt Vertagung auf Freitag Vormittag ein. Lokales. 10. März 1905. diener der Provinz Oberhessen im„ Felsenkeller" in ugehen, wahr Im, Ofte ift den Aufer or. Baß und = Vor einigen Tagen traten die Orts- und Polizeis Sopran und 2 Gießen zu einer Versammlung zusammen, um über Mittel uns im S und Wege zu beraten, die erfolgreich zu einer Gehaltsaufbesserung zu beschreiten sind. An den Verhandlungen, die vom Polizeidiener Mayer Lich geleitet wurden, nahmer auch die Abgeordneten Köhler und Leun teil. Abg. mmentlang Mit bem Ronzert, das 1 Auch diesm Bitung feines Im Pariser Karneval idniteln eine besonder , nämlich ein Straßen f den Großen Boule chafft wurden. Da ein Rihler führte aus, daß die Regierung behufs Regelung der Bälter aller Gemeindebeamten in aller Kürze ein Gesetz inbringen werde. Für die betr. Beamten sei bislang nichts vals sich abipielt, tägli eschehen, deshalb müßten sie, besonders die Drts- und imes foftet, so werden Schlusse empfahl er den anwesenden Beamten, sich in einem Karneval 90 000 Ft Ots- und Polizeidiener- Verein zu organisieren. Abg. Leun Wie aufinertiam de Regierung um einen Staatszuschuß von 10 Proz. an die Bolizeidiener, dieses Gesetz nachdrücklichst fordern. Zum beweist die Entiendum ann nach Cannes. Do eitung der Speisen un legte der Versammlung nahe, alsbald in einer Eingabe die Bolizeidiener zu ersuchen, wie er an die Städte mit militärisch geordnetem Polizei- Apparat schon gewährt werde. Braut, der Großher achdem der Redner sodann noch empfohlen hatte, darauf eder Herzogin Caci hinzuarbeiten, daß die Polizeidiener fünftig in der höchsten nes deutschen Knabe durch Selbstversicherung der Fürsorge dieser sozialen EinEverth, Sohn eines den richtung teilhaftig werden, ging die Versammlung an die Ev hr mit seine Konstituierung des Vereins, dem sofort alle anwesenden OrtsHause zurüd. Er Lohnklasse des Invaliditäts- Gesetzes und ihre Angehörigen ten Dame angesprode geringe Saß von 50 Pfg. vorgesehen. und Polizeidiener beitraten. Als jährlicher Beitrag ist der n Tulje- hill gegange mm folgenden Inhalt In der Familie fen ewyork droht den gan amens. Beripätung zum Dien + Am 16. März, abends, findet in Gegenwart des Herrn Oberbürgermeisters Mecum die erste Uebung der Gießener Freiwilligen Feuerwehr statt. Als Brandobjekt dienen die am Neuenweg belegenen zwei im Abzu legen. Da die bruch befindlichen Häuser. raphen- und Telephon gabe der neuen Leiter an die Freiwilligen adtbahnzüge gewähren Gießener Feuerwehren werden uns noch folgende Fahrt, allein auch sie Einzelheiten gemeldet: Nach erfolgter Instruktion der an*** 8u unserer geftrigen Notiz über die erfolge Ueberng des Publikums i eizte, weil die So der Gesellschaft ein wesenden Feuerwehrleute erfolgte die Uebergabe derselben durch Herrn Bürgermeister Mecum an die Gießener Freiwilligen Feuerwehren. Die Leiter erreicht im aufgezogenen en aber jetzt rüdid cheidung des Schie Zustande die Höhe von 22 Metern, hat ein Gewicht von ng des Publikums be ungefähr 60 Bentnern, tann nach allen Richtungen gedreht ifenden die angeboten und gestellt werden, ist solid und dauerhaft gebaut und becClellan angenommen tsfaal. berger Wahlansschre t feine lettinſtanzli richt hat die Revisn urs Linde und sechs ratischen Partei ver 1 am 26. Mai 1904 bei der Wählerver artei am 2. Novem onat Gefängnis ber nd vor dem Schwur 16jährige Arbeiterin e Prostituierte Marie rosselt und ihr Spar Sie wurde zu zwöl rt. die Landwirtschaft von großem Nutzer zlichen und fierisch der Würmer paff verschiedene chemist dem Ausscheiden a ng übergehen. D Regenwürmern bej er als in wurmfrei in dem von Würme n von Pflanzennä Stoffen bilden merda Er fißt eine einfache aber doch funstvolle Konstruktion; dieselbe trägt im aufgezogenen Zustand ein an der Epiße derselben befestigtes Gewicht von 200 kg. Somit ist es unser Wehr möglich bei einem in den höchsten Häusern der Stadt ausbrechenden Brande erfolgreich einzugreifen. F Marie Friedhammer, das Drama von Heinrich Lilienfein, welches am nächsten Dienstag, den 14. d. Mts., im Theaterverein gegeben wird, wurde zum ersten Male am Anfang dieses Winters vom deutschen Theater in Berlin aufgeführt und ist seitdem über einen großen Teil der deutschen Bühnen gegangen. Das Drama behandelt das Thema von der gemischt- fonfessionellen Ehe. Die Buchausgabe erschien in der Winterschen Universitätsbuchhandlung in Heidelberg und liegt jetzt schon in 3. Auflage vor. In der Titelrolle, der 17jährigen Marie, gaftiert eine junge Künstlerin vom Mannheimer Hoftheater, Fräulein Lilly Donecker. *** Der gestern und vorgestern abgehaltene Gießener Biehmarkt war recht gut beschickt. Der Handel ging schleppend und die Preise blieben gedrückt, da sich nur wenige Käufer eingefunden hatten, auf dem Zugochsen- Markte hob sich die Tendenz allerdings etwas. Das Paar wurde mit 800-1000 mt. fortgegeben. § Langgöns. Die kürzlich unter dem Schweinebeflande des Wilhelm weil dahier ausgebrochene Rotlauffeuche ift erloschen und die über sein Gehöft verhängte Sperre deshalb wieder aufgehoben. Klein- Linden, 9. März. Gestern fanden durch Ingenieur Jung die Vermessungen für die Wasserleitung und Ortsbeleuchtung statt. Der größte Teil der Einwohner hat bereits seinen Anschluß erfläct. §§ Aus dem Ohmtal. Die Worte des Finanz- Ministers e Menge der löslite nauth in der Kammerverhandlung über die Eisenbahnoffe, die gleichi bauprojekte im Vogelsberg, wonach die Regierung toffe entstehen, in de das Projekt Mücke- Ulrichst ein befürwortet, haben in r, als in der mu unserem Tale in allen interessierten Orten den freudigsten tegenwürmer beiderhall gefunden. Man ist bereit, die erforderlichen Bodens günstig bei Opfer zu bringen, wenn sie nicht die Grenzen der LeistungsKrümelung des fähigkeit überschreiten. fähigkeit überschreiten. In einzelnen Gemeinden haben beelung wird aber aut reits Gemeinderatssigungen über die Eisenbahnfrage in ihrem ift im Boden erhöht bekmutlich ſehr förigen Stadium stattgefunden. Hoffentlich einigt man sich bezüglich der Kostenfrage bald, damit endlich das Bahnprojeft des Vogelsbergs seiner Verwirklichung entgegengeht, das in der Tat die erste Berkehrsader des Vogelbergs bildet. ][ Büdingen, 9. März. Bei der am 8. März stattgefundenen mündlichen Reifeprüfung am Wolfgang Ernst Gymnasium bestanden 15 Kandidaten. 8. , den 9. März. ng um 91 Infrage der . குடி mnafial: en betreffend, itd Evangelischer Kirchengesangverein Gießen. Schulrat Rodnagel, Dr. David, wo bgelehnt wird. An Min fterialrat Dr Gießen, den 5. März. ( Schluß.) Bei dem„ Pharisäer und Zöllner" gibt der Chor zuGeh. Oberschulrat nächst eine furze Schilderung des Ganges der beiden grundnifter Rothe, die verschiedenen Beter in den Tempel, dann folgt als Baßsolo Buff, worauf die Die Besprechung der offen, betreffend das ht, daß die Großh die hochmütige Aufzählung des Pharisäers von seinen guten Werken" und dazwischen hinein flingt immer wieder das furze„ Gott, sei mir Sünder gnädig" des Zöllners ( Tenorsolo des Herrn Wilhelm Lamb aus Frankfurt a. M.) gefeßlichen Regelung Der Komponist hat es verstanden, das zerknirschte Stoßgebet 8an. Abg. Ultid famen Gegensatz zu der Selbstverherrlichung des Pharisäers, Seiteren Bemerkungen Bei den Frauenstimmen des Chors, namentlich im einJ. direktors G. Trautmann, sein können gezeigt und zu den alten Freunden gediegener Musit sich neue hinzuerworben; der beste äußere Beweis ist die von Jahr zu Jahr steigende Zahl der Besucher solcher geistlichen Musitaufführungen. Es wäre nur dem evang. Kirchengesangverein zu wünschen, daß die Besetzung der Stimmen eine fräftigere wird, daß sich also noch mehr aftiv Mitwirkende fänden. 11 Am Schluß des Programms war die Bitte um freiwillige Gaben zur Deckung der Kosten ausgesprochen. Nach den Beobachtungen, die man hierbei macht, sieht man mitunter Ungewißheit unterlaufen, was den Betrag und die Stelle der Abgabe betrifft. Soll man in die Büchsen, die den Armen" ein für allemal bestimmt sind, oder in die offenen Opferschüsseln seinen Obolus werfen? Man gerät dann leicht in Zweifel, ob die Spenden ihrem Zweck zugeführt werden, oder sich zersplittern. Vielleicht fann man dies fünftig besser einrichten. Der Höhe der Spende endlich lege man bei denen, die es fönnen, die Erwägung zugrunde, welche petuniären Anforderungen solche Konzerte stellen und was man geben müßte, wenn ein Eintrittsgeld erhoben würde; auch von diesem Gesichtspunkt aus wünschen wir dem evang. Kirchengesangverein eine stets wachsende Zahl von Freunden und Verehrern. R. Sießener landwirtschaftlicher Wetterbienft. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Samstag, den 11. März. Zeitweise aufheiternd, nur noch stellenweise im Gebiet geringe Niederschläge, fälter. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. Am Sonntag Invokavit, den 12. März. In der Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Bormittags 11 Uhr: Kinderfirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer D. Schlosser. Abends 6 Uhr: Missionar Flad aus Frankfurt. Im Anschluß daran im Gemeindehaus, Kirchstr. 9, Versammlung zur Feier des 50jährigen Jubiläums der Baseler Halbbazen tollette stattfinden, zu der alle Sammler und Sammlerinnen, Seber und Freunde der Halbbazen kollekte eingeladen werden. Abends 8 Uhr: Vereinigung der fonfirmierten männlichen Jugend der Matthäusgemeinde. Mittwoch, den 15. März, abends 6 Uhr II. Passionsandacht. Pfarrer Schwabe. Nächstfünftigen Sonntag, den 19. März, findet im Abendgottesdienst Beichte und heiliges Abendmahl für die Matthäus und Marfusgemeinde gemeinsam ftatt. meldung dazu vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. In der Johannestirche. Vormittags 9.30 Uhr: Professor D. Eck. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannesgemeinde. Pfarrassistent Schulz. Abends 6 Uhr: Stadtkirche. Montag, den 13. März, abends 8 Uhr: Bibelstunde im Konfirmandensaal der Johanneskirche. Bfarrassistent Schulz. Katholische Gemeinde. Samstag, den 11. März. Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. Sonntag, den 12 März. 1. Fastensonntag. Borm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und to derselben Austeilung der heilig. Kommunion. H 12 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Vorm. von 9.30 Uhr an: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 5.30 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Abends um 8 Uhr ist im Lenzschen Felsenkeller Versammlung des Volksvereins, wobei auswärtige Redner Vorträge halten werden; alle Herren der fathol. Gemeinde sind dazu eingeladen. Mittwoch Abend um 6 Uhr: ift Fasterandacht. Kirchliche Nachrichten für Grünberg. Am Sonntag, Invokavit( 12. März) predigt 1. vormittags: Defan Wagner. Text: Matth. 4, 1-11. Lied Nr. 250. 2. nachmittags: Pfarrer Schmidt. Text: 2. Kor. 1-10. Lied Nr. 316. Gottesdienst im Hospital nachm. 4 Uhr. Gottesdienst zu Stasgenrod nachm. 1 Uhr. Katholischer Gottesdienst in Grünberg findet statt: Sonntag, den 12. März, vormittags 91 Uhr. Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteli Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belde in Gießen. hausen, Saasen, Stangencod, Stockhausen, Weickartshain und Weitershain. Hieran anschließend: Losziehung. 11. Zu Lich im Rathaussaale Freitag, den 31. März, vormittags von 9 Uhr an: Musterung der Militärpflichtigen der Gemeinden Albach, Bellersheim, Bettenhausen, Birklar, Dorf Gill, Eberstadt, Ettingshausen, Garbenteich, Grüningen, Hausen und Münster; Samstag, den 1. April, vormittags von 9½ Uhr an: derjenigen der Gemeinden Holzheim, Hungen, Inheiden, Langd, Lang- Göns und Langsdorf; Montag, den 3. April, vormittags von 9 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Leihgestern, Lich, Muschenheim, Nieder- Beffingen, Nonnenroth, Obbornhofen und Ober- Hörgern; Dienstag, den 4. April, vormittags von 9 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Ober- Bessingen, Rabertshausen, Rodheim, Röthges, Steinbach, Steinheim, Trais- Horloff, Utphe, Villingen und Wagenborn- Steinberg; Mittwoch, den 5. April, vormittags von 9 Uhr an: Losziehung. III. Zu Gießen in der Restauration, Lonys Bierkeller", Schanzenstraße 18, Donnerstag, den 6. April, vormittags von 8 Uhr an: Musterung der Militärpflichtigen der Gemeinden Allendorf an der Zahn, Ullendorf a. d. Lda., Alten- Buſeck, Annerod, Bersrod und Beuern; Freitag, den 7. April, vormittags von 8 Uhr an: derjenigen der Stadt Gießen, Jahrgang 1903; Samstag, den 8. April, vormittags von 8 Uhr an: derjenigen der Stadt Gießen, Jahrgang 1904; Montag, den 10 April, vormittags von 8 Uhr an: derjenigen der Stadt Gießen, Jahrgang 1905; Dienstag, den 11. April, vormittags von 8 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Burkhardsfelden, Daubringen, Großen- Buseck, Großen- Linden, Hattenrod und Reiskirchen; Mittwoch, den 12. April, vormittags von 8 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Heuchelheim, Klein- Linden, Lollar, Mainzlar und Oppenrod; Donnerstag, den 13. April, vormittags von 8 Uhr an: derjenigen der Gemeinden Rödgen, Nuttershausen, Staufenberg, Treis a. d. Lda., Trohe und Wieseck; Freitag, den 14. April, vormittags von 9 Uhr an: Loeziehung. Besondere Bestimmungen. 1. Zur Musterung haben sich bei Meidung der ge setzlichen Strafen, zu stellen: - Diejenigen dem Großherzogtum Hessen oder einem anderen Staate des Deutschen Reichs angehörigen 1885 geborenen Militärpflichtigen, welche in einer Gemeinde des Kreises Gießen ihr geseßliches Domizil ihre Heimat oder ihren ständigen Wohnsiz haben und sich nicht in einem anderen Staate aufhalten; ferner sämtliche Militärpflichtige, welche im Jahre 1903 bezw. 1904 zurückgestellt worden oder nicht einberufen worden sind. 2. Diejenigen Militärpflichtigen, welche zum zweiten oder drittenmale erscheinen, haben ihre Losungsscheine mitzubringen. 3. Wenn von einem Militärpflichtigen, oder für einen solchen von seinem Vater, oder seiner Mutter Zurückstellung in Anspruch genommen wird, so ist für Vorlage der zur Beurkundung der behaupteten Tatsachen erforderlichen Nachweise und Zeugnisse vor dem zur Musterung anberaumten Termine zu sorgen. Die Zeugnisse müssen amtlich ausgestellt oder beglaubigt sein. Wenn die Zurückstellung auf die Arbeitsunfähigkeit eines Familienangehörigen gegründet wird, so hat der betreffende Familienangehörige sich selbst persönlich im Termin vor der Ersatz- Kommission einzufinden, oder, wenn dies nicht möglich ist, freisärztliches Attest im Termin vorlegen zu lassen. 4. Wenn ein Militärpflichtiger an Gebrechen leidet, die äußerlich nicht wahrnehmbar sind, z. B. Taubheit, Harthörigkeit, Kurzsichtigkeit, Geistesschwäche usw., so ist dies durch amtlich ausgestellte und beglaubigte Zeugnisse des Arztes, sowie des Bürgermeisters, Geistlichen, Lehrers, usw. nachzuweisen. Das Vorhandensein von Epi lepsie ist durch die eidliche Erklärung von mindestens drei glaubwürdigen Zeugen zu erhärten. 5. An der Losziehung persönlich teilzunehmen, steht jedem Militärpflichtigen fret. 6. Die Großherzoglichen Bürgermeistereien haben sämtliche in ihrer Gemeinde gestellungspflichtigen Militärpflichtigen auf Grund der ihnen bereits zugegangenen Stammrollen zu der Musterung vorzuladen. Im Anschluß an das Ersatz- Geschäft findet zu Die Musterung und Loszichung Mittwoch, den 29. März, im Gasthaus„ 3um Rappen" der Militärpflichtigen des Kreises Gießen für das Jahr 1905 findet an den prechung gefchloffen. leitenden Teil, schien uns der Alt nicht recht aus sich heraus- nachbenannten Tagen statt und zwar: ormittag ein. zugehen, wahrscheinlich war er zu schwach besetzt. Im Ofterdialog"( Sole quartett) führt und der Komponist den Auferstandenen im Gespräch mit Maria Magdalena im Gasthaus„ Zum Rappen" Mittwoch, den 29. März, vormittags von 9 Uhr au: Musterung Dienstag, den 4. April, im Rathaus zu Lich, Donnerstag, den 13. April, in der Restauration ,, Lonys Bierfeller", Schanzenstraße 18, zu Gießen, die Klassifizierung der Mannschaften der Reserve, der Landwehr ersten und zweiten Aufgebots und der Ersatz: Reserve rücksichtlich ihrer häuslichen und gewerblichen Verhältnisse statt. Es haben daher diejenigen Reservisten und LandFelfenfeller" is jammentlang Maria- Rabbuni" an. Die Orgelbegleitung der Militärpflichtigen der Gemeinden Allertshausen, wehrmänner ersten und zweiten Aufgebots, sowie die Er10. März 1905. bor. Baß und Tenor singen gemeinsam die Worte Jesu, ts- und Polizei Sopran und Alt antworten. Schön hörte sich der Zumen, um über Mitte hien uns im Register etwas zu stark zu sein. zu einer Gehalts ben Berhandlungen citet wurden, nahmer Mit dem Chor„ Ehre sei bir, Christe" schloß das Konzert, das 14 Stunde dauerte. Auch diesmal hat der Chor unter der schneidigen Beltershain, Climbach, Geilshausen, Göbelnrod, Grünberg, Harbach, Kesselbach, Lauter, Lindenstruth, Londorf, Lumda, Odenhausen und Queckborn; Donnerstag, den 30 März, vormittags von 9 Uhr an: Leun teil. by Leitung seines Dirigenten, des Herrn Universitäts- Mufit- derjenigen der Gemeinden Reinhardshain, Rüddingsſatz- Reservisten, welche im Falle einer Einberufung auf Zurückstellung wegen häuslicher Verhältnisse einen Anspruch machen zu fönnen glauben, an den bezeichneten Tagen, morgens 11 Uhr zu erscheinen und ihre Gesuche zu begründen. Theater- Verein GIESSEN. 1. Zugabe Vorstellung: Dienstag, den 14. März 1905. Maria Friedhammer Drama in 3 Akten von Heinrich Biltenfein. Gast: Frl. Lilly Donecker Uhr. vom Großh. Hoftheater in Mannheim. Anfang 8 Uhr pünktlich. Ende gegen 10 Tageskarten bei Seren Challier und an der Abend: fasse zu Mt. 4, 3, 2 und Mt. 1,50( für Studierende). Heffische Vereinigung für Volkskunde Ortsgruppe Gießen. Montag, den 13. März, 1905, abends 8½ Uhr im oberen Saale des TO Hotels Grossherzog: V. Mitgliederabend. 1. Vortrag des Herrn Rentamtmann Schäfer: Herenprozesse in der ehemaligen Landgrafschaft Hessen- Bingenheim. 2. Vortrag des Herrn Professor Dr. Wünsch: Herenglauben im Altertum. Gäste sind willkommen, Verschönerungs- Verein Gießen. Am Freitag, den 10. d. Mts., abends 834 Uhr, findet die diesjährige ordentliche Generalversammlung im Café Ebel( Zimmer Nr. 5) statt und werden die Mitglieder zur Teilnahme an derselben hierdurch ergebenst eingeladen. Tages- Ordnung: 1. Jahresbericht pro 1904; 2. Neuwahl des Vorstandes. Gießen, den 6. März 1905. Der Vorstand. Lokomobilen fahrbar mit Concession 1 Stüd Zimmermann 5-9 PS. 1 Kuhn " 1 " Lanz 1 Lanz 6-10 PS. 12-18 PS. 20-30 PS. billigst abzugeben. 1 Stahlschmidt 12-15 PS. Herborner Pumpenfabrik, Herborn. DBCM Gesetzben geschitz Vertreter gesucht. 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März 1905, nachmittag 3 Uhr beginnend, wird das Abfallholz von den städtischen Bäumen vom Viehmarktplatz, von der Hard allee, Alicestraße, Südanlage, von dem Lagerplag a der Bismarckstraße, von der Marburgerstraße, vom Fried hof am Nahrungsberg, vom Holzlagerplatz daselbst, bom alten Steinbacher Weg, Lutherberg, Anneröderweg un Lärchenwäldchen an Ort und Stelle meistbietend ver fteigert. Die Zusammenkunft ist auf der Rodheimerstraß an Burks Mühle. Das Holz von der Marburgerstraße kommt in d Südanlage mit zum Ausgebot. Gießen, den 7. März 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Die Lieferung der für die städtischen Aemter im Rechnungsjahre 1905/06 erforderlichen Schreibmaterialien, Briefumschläge, Attendeckel, des Papiers 2c. Fr. 60. SafertionOpre effen, ble Rretle Retla Rebaltion u. 5 für Beding. soll im Wege des Angebots vergeben werden. ungen und Angebotsformulare sind auf unserm Sefre tariat erhältich. Angebote mit Muster sind bis spätestens zum 15. d. Mts. einzureichen. Gießen, den 6. März 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Am 15. April 1. I. sind bei der unterzeichneten Behörde zwei Schuhmannftellen mit einem Anfangsgehalt von 1320 Mart, steigend jährlich um 30 Mart bis zum Höchst. gehalt von 1800 Mart zu besetzen. Geeignete Bewerber, die während ihrer aktiven Dienst zeit beim deutschen Reichsheer oder der deutschen Marine mindestens 3 Jahre Unteroffizier gewesen sind, wollen fich unter Vorlage selbst geschriebener Gesuche, denen die Militärpapiere sowie Führungszeugnisse anzuschließen find, bis 10. April 1. J. melden und sich vormittags zwischen 10 und 12 Uhr vorstellen. Gießen, den 6. März 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. M. Dörr, Schlossermeister Vergebung von Schreinerarbeit. Gießen, Nord Anlage 8. Suche per sofort einen Jungen der die Metzgeret erlernen will. Heinrich Rausch, Gießen, Neustadt 78. Freibank. Schweinefleisch 45 Pfg. 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Die beim Umbau der Brücke im Zuge der Krets: ftraße von Restrich nach Stumpertenrod ers forderlichen Arbeiten und Lieferungen und zwar: Erd- und Maurerarbeiten, Steinhauer-, Schloffer und Anstreicherarbeiten, Lieferung von ca. 60 3tr. Schwarzkalt, ca. 16 cbm Grubensand, 3 Tonnen Zement, 2550 kg eiserne I. Träger und 2050 kg Boresetsen, ca. 57 cbm Chauſsiersteine sollen auf dem Wege des öffentlichen Wettbewerbes ber geben werden. Zeichnungen, Bedingungen und Angebotsformulare liegen auf dem Bureau des Unterzeichneten offen und es fönnen letztere daselbst zum Selbstkostenpreis abgegeben werden. Ein Versandt derselben nach auswärts findet nicht statt. Angebote mit der Aufschrift: Brücke bei Kestrid sind verschlossen und postfrei bis Dienstag, 14. März vormittags 11 Uhr bet Unterzeichneten einzureichen. Alsfeld, den 28. Februar 1905. Der Großherzogl. Kreisbauinspektor. Cellarius. An Anro Telegramme fi nicht zu zweifel immer nichts ob die Kussen und fich Hals gewinnt man Nr. 5 Dend ( 1 2 übell lang Trep hinau wollte ihm d Ra streďte Sie m Fr erwart bittend möhnli Lippen daran nicht f Jefühl 20 bren diei jen mi fre hör Fu бав นา das Sti bitte hätte Sand H die T zuhän Wa Richtig drehte Beit. jehen, o eilte in mit dem die Schli Seiten u zu finder fieß fie zum Fen eine Ge Eichenstammholz- Versteigerung. Dienstag, den 28. März, vorm. 10 Uhr be ginnend, werden in dem Saale bet Gastwirt Södler in Nieder- Gemünden( am Bahnhof) aus den Domanial walddistrikten Saulache, Lichterwald, Pfingstweide und Brühl der Forstwartet Bernsfeld und dem Distrikt Eichwäldchen der Forstwartet Hainbach versteigert: Stämme: Eichen 1. Kl. 2 Stück 3,75 Fitm., 2. Al. 24 Stüd: 43,90 Fftm., 3. l. 72 Stüd 100,27 Fftm., 4. I. 117 Stück 102,64 Fftm., 5. Kl. 63 Stüd 30,42 Fft. = - = Der Großh. Förster Schaaf zu Bernsfeld und Forstwartaspirant Srautwurst zu Hainbach zeigen auf Wunsch das Holz vor. Stammauszüge fönnen, soweit der Vorrat reicht, durch die Oberförsteret kostenlos bezogen werden. Auch wird durch die Oberförsteret auf Wunsch nähere Auskunft erteilt. Burg- Gemünden, den 4. März 1905. Großh. Oberförsterei Burg- Gemünden. Kullmann.