Verkauf idori. Uhr tommen am Berkauf: 12 Fohn Am. Reifer. tr. 28 Nuß 4 Rm. Scheite Rm.( dabon und Knuppel, 1,98 Fitm, und Snuppel, eu. Stangen che= 4 Nm 47 Rm. Reife e- 14 m. 0 Nm. Heijer. 2 Nm. Nadeläfferungs- Aner- und Wall ür den Fuhr Nr. 35. usertionspreis: Die einfpaltige Betttzelle für ganz OberBeffen, bie Kreife Weylar and Marburg 10.8fg. sonft 15 Pfg. Retlamen bie Betitzetle 30 refp. 40 Bfg. Redaktion u. Haupterpebition: Steßen, Seltersweg 88. Fernsprechanschluß Nr. 362. Freitag, den 10. Februar 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Bfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen viertel jährl. m. 1.50. Grattebeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Neue Verträge. Was wir jüngst als eine Vermutung ausgesprochen haben, das hat am Mittwoch der Reichskanzler Graf Bülow Let dem Festbankett des deutschen Landwirtschaftsrats angehündigt: daß die Reichsregierung gewillt ist, außer den dem Reichstag bereits vorgelegten sieben Handelsverträgen noch weitere Handelsverträge abzuschließen. Die sieben Verträge, rm. 10 Uhr, deren Beratung im Reichstag am Donnerstag begonnen hat thet auf dem und sehr schnell zu Ende geführt sein wird, umfassen nur ein Dritteil unseres Handelsgebiets. Es ist natürlich, wenn unser Streben sich darauf richtet, auch für die übrigen zwei Drittel Wendeltreppen oder wenigstens für einen großen Ausschnitt daraus die eines Aufzugs, die Treppen Sandelsverträge mit Konventionaltarifen gleiche oder eine ähnliche vertragliche Grundlage zu gewinnen. Mit den Staaten, mit denen wir nicht langjährige abgeschlossen amt. haben, stehen wir meist in einem Meistbegünstigungsverhältnis, das von Jahr zu Jahr kündbar ist und die Zolltarife ng bersteigert im einzelnen nicht bindet. Der Wert solcher Meistbegünstigungsverträge hat eine schwere Beeinträchtigung erfahren. Früber glaubte man überall, daß sie für den beteiligten is nachmittags Staat die Verpflichtung enthielten, jede Zoll- Ermäßigung ohne Ausnahme, die er irgendwem einräumte, ohne weiteres auch dem andern beteiligten Staat zu gewähren. In den Vereinigten Staaten von Amerika erst ist man auf den Gedanken gekommen, die Meistbegünstigungsverpflichtung so zu deuten, daß jede Zollermäßigung von dem kontrahierenden Staat durch besondere Zugeständnisse erst zu erkaufen sei. Es half kein Protest, als die Vereinigten Staaten von Ame= rifa den deutschen Zucker, trotz der Meistbegünstigung, mit einem Zuschlagszoll belegten. In mehrjährigen Verhandlungen wurde nur ein sehr geringes Zugeständnis erreicht. Ganz unstreitig war vorher schon das Recht der Vereinigten Staaten gewesen, ihren Zolltarif zu ändern. Von diesem Recht haben sie wiederholt den ausgiebigsten Gebrauch gemacht, indem sie ihre Zölle immer mehr und bis zu prohibitiber Höhe steigerten. Deutschland dagegen war durch die Meistbegünstigungsbestimmung, aus deren richtiger Deutung es sich nicht herausdrängen lassen mochte, Amerika gegenüber an seinen für die Dauer seiner Handelsverträge festgelegten Konventionaltarif gebunden, durfte ihn nicht entsprechend der amerikanischen Zolltarifänderung erhöhen und mußte sich überdies eine differenzierende Behandlung zu seinen Ungunsten gefallen lassen. Defen in den 05/06 foll 11 Uhr eau, Zimmer Bordruck, der Zeitpunkt an mt. inen( 220 cbm) & in 1905/6 foll .11 Uhr nd Bedingungen nferem Bureau, te auf Vordrud is zum obenge Dem Angebot rift 3 Wochen In der Gemart .10% thr ingungen liegen f Bimma 6 rud, der dbft ngenannten sfrift 3 Woben mt. 905 bis 31. März avabefen( etwa Term. 10 the Selbstverständlich war das kein auf die Dauer erträglicher Zustand. Man mußte umso mehr auf Abwehr bedacht fein, als man weiß, daß böse Beispiele gute Sitten verderben, und daß in England durch Chamberlain eine Bewegung angeregt war, die von der Politik der ,, offenen Tür" abgehen und den englischen Kolonien einen Vorzug vor den übrigen Ländern eingeräumt wissen will. Was in Amerika bereits geschehen, das konnte in England jeden Augenblick eintreten. Demgegenüber war mit den Meistbegünstigungsverträgen nicht auszukommen, mußte auf andere Mittel Bedacht genommen werden. Es geht nicht an, daß von zwei Staaten einer alle wirtschaftliche Freiheit in der Bestimmung seiner Zölle behält, nicht einmal zur besten Behandlung der Einfünfte aus dem anderen Staat sich verpflichtet, während der andere Staat langjährige Bindungen auf sich nimmt. Die Reichsregierung wird daher an England, an die Vereinigten Staaten von Nordamerika, auch an einzelnen südamerikanischen Staaten( namentlich Argentinien) mit dem Vorschlag langfristiger Tarifverträge herantreten. Es ist nicht wahrscheinlich, daß besonders die Vereinigten Staaten von Amerika auf diesen Vorschlag so bald eingehen werden. Doch darauf ist man vorbereitet. Auch England wird sich vielleicht eine Weile sträuben. Aber andere Staaten werden sich bereit finden, erkennend, daß für die gedeihliche Entwickelung von Handelsbeziehungen Stetigkeit der Zollverhältnisse die wirksamste Voraussetzung ist. Unter allen Umständen werden die Vereinigten Staaten von Amerika und England sich darein finden müssen, die Meistbegünstigungsverträge durch Reziprozitätsverträge ersetzt zu sehen, die eine gerechte Gegenseitigkeit verbürgen und beiden Teilen Bewegungsfreiheit lassen. Die Ankündigung des Herrn Reichskanzlers zeigt, daß man auf wirtschaftspolitischem Gebiet bei uns keineswegs bloß fortwursteln" will, sondern auch auf neuen Wegen zu gehen entschlossen und vorbereitet ist. Wird die Absicht erreicht, um derentwillen die neuen Bahnen eingeschlagen werden sollen, so wird ein großer Fortschritt von dauerndem Gewinn erzielt sein. Vielleicht werden jetzt auch die Gegner des gegen Ende des Jahres 1903 etwas geräuschvoll zur Annahme gebrachten autonomen Zolltarifs eingesehen haben, daß so mancher Zollaufschlag, der unbegründet schien, schon damals im Hinblick auf die nunmehr aktuell werdenden Dinge ersonnen und vorgeschlagen war, als Kompensationsarbeit für die guten wirtschaftlichen Freunde, die wir zu noch besseren Freunden gewinnen wollen. Der Krieg in Oftalien. Was man lange gemunfelt hat, ist jetzt zur Tatsache geworden. Man hat sich in Petersburg entschlossen, den Großfürsten Nikolai Nikolajewitsch nach dem Kriegsschauplatz zu entsenden. Das kommt der Enthebung Kuropatkins vom Oberbefehl gleich, ob nun der Großfürst diesen selbst oder nur die Würde eines Statthalters, wie sie Merejem bekleidete, übernimmt. Man war ja schon seit langem mit Kuropatkins zögernder Taktik unzufrieden. Man wirft ihm vor, daß er den rechten Moment nicht auszunuzen verstehe. Gemeinsam mit dem russischen Großfürsten wird auch Mit den doppelten preußischen gings diesmal schlecht. Der Eselsmüller und die Falschmünzer. Ebenso mit dem ,, Braunschweiger Trefforscheinen." Die 5) Von Gustav Rohleder, Grünberg i. H. Alle Rechte vorbehalten. Brabanter find eben immer noch die beliebtesten. Doch jetzt Kerl, so wandte er sich an den Pfarrer, eine Frage: " War Figge hier?" ( Nachdruck verboten.) „ Nein," sagte der Pfarrer. Er läßt aber durch Kam der Steuerbeamte aus W...., so sagte Weishaupt sagen, er und Müze fämen nächste Woche." er ich zahle nach Preußen und deshalb gebe ich nichts ,,, Leinewand in Bielefeld set reichlich( mit doppeltem befam aber der Preußische dann zahlte er nach Kurhessen. zahlt) angekauft. Das Geschäft set sehr gut. Er läßt Eigentlich wußte niemand genau in welches Land die auch anfragen, wie es mit dem Ankauf von Holländer Mühle zu rechnen sei. Die Kinder aus der Mühle und Sauerländer- Kühen sei. Weil, in Medebach habe waren seit Jahrhunderten in Rannkirchen in die Schule keine mehr. Dann ließ Kornain durch die Botenfrau gegangen; aber in Ranngshausen fonfirmiert. Es Es anfragen, wie es mit dem Iserlohner Nudelngeschäft war eine unflare Sache. Deswegen konnte kein Steuer- und den Solinger und Remscheider Messern und bote einschreiten. Schmucksachen stehe." Als der Müller heimgekommen, und zwar erst den Tag nach der Begegnung mit Heiner, war der Nangsh.... Pfarrer, ein untauglicher Mann zum geistlichen Amte, in der Mühle.„ Nun alter Freund glücklich wieder da?" frug der Pfarrer. „ Halts Maul Chorrock", schrie der Müller. " Bogtausend, was soll das heißen? Höflich warst Du zwar immer wie Dein Esel, aber so habe ich Dich noch nicht gesehen, spottete der Pfarrer. Die guten Geschäfte die Du gemacht hast, scheinen Dir zu Kopfe gestiegen zu sein. Warte ein wenig, die Rannkirchens Anna tommt sogleich vom Wernatsbange her, ich sehe fie schon durchs Fenster. Sie mag Dir mal zehn Schrebbföppe anseßen, das wird Dir wohltun." " Ich aber sage Dir noch einmal hal'ts Maul und Du kennst - " Ist alles besorgt," erwiderte der Eselsmüller und bezahlt mit ächten Brabanter, dabet lachte er fast bis zu Tränen. ,, Alles hat herrlich dieses Mal( geklappt. In Iserlohn," Solingen und Remscheid habe ich noch weitere Geschäfte gemacht. Da begegnete mir der neue Grenzaufseher Heiner, demselben habe ich einen kleinen Denkzettel gegeben. Du kennst ja sein Ernst. So viel ich weiß, habt Ihr ja zusammen in M.. studiert. Er ist ein Pfarrer ohne Stellung und Du bist einer mit Stellung, aber ohne Brot. Der Eselsmüller füttert Dich." ,, Still", unterbrach ihn der Pfarrer, laß es gut sein." Erzähle mir lieber wie Du Heiner abgeschüttelt hast. Nur ganz kurz. Er kommt auf mich zugeritten, um mir meinen Spaß zu verkreuzen. Da habe ich ihm eine Lektion gegeben, andere stärkere werden folgen, Doch nun zum Abendessen ich habe Hunger. Denke Dir meinen Weg, mein ,, Grauchen" dauert mich, von Küftelberg hierher ohne anzuhalten. Die Mufter find laß mich heute Abend in Ruh, sonst Du kennst unft an uns ein mich," so sprach der Eselsmüller zu seinem guten wenn er nicht zahm wird. Das ist also kurz alles. amt. zu gut, es wäre besser tch fennte Dich nicht, doch es ift zu spät. Doch nun Spaß bei Seite, hast Du Geschäft gemacht?" so sprach der Pfarrer weiter.„ Ich will Dir offen sagen, erwiderte schon etwas umgetimmt der Eselsmüller, die Krontaler sind alle fort. Ja ich glaube Dir, altes Bruderherz, daß Du da Hunger hast, Durst wohl auch," so antwortete spottend der Pfarrer. ein deutscher Prinz nach Ostasien gehen. Die Reise des Prinzen Friedrich Leopold nach dem russischen Hauptquartier auf dem ostasiatischen Kriegsschauplatz, welche im vorigen Jahre auf Wunsch des Kaisers bon Rußland verschoben wurde, wird nunmehr Ende dieser oder Anfang nächster Woche stattfinden. Es geschieht dies auf persönlichen Wunsch des Zaren, welcher telegraphisch hierher gemeldet hat, daß jetzt die Verhältnisse günstiger liegen, wie im Vorjahre und man deshalb den Prinzen gern erwarte. Dieser hat inzwischen seine umfangreiche Ausrüstung beendet. Etwa zehn Personen seines Hofhalts werden mit ihm die Reise antreten. Beilegung des Bergarbeiterftreiks. Der schwere Kampf zwischen den Bergwerksbesizern und den Bergarbeitern des Ruhrreviers scheint dicht vor seinem Abschluß zu stehen. Die Revierkonferenz der streikenden Bergarbeiter in Essen hat nach fünfstündiger Beratung eine Resolution angenommen, durch die die sofortige Aufnahme der Arbeit empfohlen wird. Wir erhalten dazu folgenden Bericht aus Essen: Die Siebenerkommission ist in einer recht peinlichen Lage. Auf der einen Seite spricht ihr der Bergarbeiterverein die Aktivlegitimation für eine Vertretung der Bergarbeiter ab, auf der anderen Seite droht ihr ausdrückliche Desavouierung durch die Bergarbeiter. Es verdient Anerkennung, daß die Kommission sich dadurch in Erfüllung ihrer Aufgabe nicht beirren läßt. Sie hat jetzt an den Reichskanzler Grafen BüIom eine Eingabe gerichtet, in der sie ihre Wünsche hinsichtlich des preußischen Berggesetzes ausspricht. Sie wünscht vom 1. April d. I. an eine Höchstdauer der Schicht von 8%, bom 1. Januar 1907 an von acht Stunden. Von zu nassen oder zu heißen Arbeitsorten( über 28 Grad Celsius) soll die Schicht nur 6 Stunden zwischen Anfahrt und Ausfahrt für den einzelnen Mann betragen. Ueberschichten und Sonntagsarbeiten sollen, abgesehen von notwendigen Ausnahmen, berboten sein. Das Wagennullen soll aufhören, ein Arbeiterausschuß soll eingesetzt werden. Strafen sollen in einem Monat höchstens 4 Mark für den Mann betragen. Donnerstag trat die Revierkonferenz zusammen, die der Kommission gegenüber eine höhere Instanz darstellt. Aus ihren langen und durch Ruhe sich auszeichnenden Erörterungen ging hervor, einmal daß die Streifenden sich nicht start genug fühlten, den Ausstand weiterzuführen, daß namentlich die Unterstüßungen von außerhalb in unzureichendem Maß, gekommen sind; sodann daß man zu der Regierung das Vertrauen hat, sie werde im Berggesetz für die Erfüllung der von der Siebenerkommission formulierten Forderungen der Bergarbeiter sorgen. Demgemäß wurde die Wiederaufnahme der Arbeit beschlossen. ,, Höre mal, nenne mich nicht Bruderherz, denn eigentlich verachte ich einen solchen wie Du bist. Wer ich bin, das weiß ich, ein Betrüger, ein Spitzbube und ein Falschmünzer. Du aber bist noch tausendmal schlechter. Hättest Du nicht gar zu große Vettern gehabt, so hättest Du dieses elende Nest N... Hausen noch nicht mal als Deine Pfarrei erhalten. Ja der Teufel hätte Dich schon längst geholt. Du bist eigentlich der Betrüger noch viel größer, als man von Dir glaubt. Sage mal, wie viel Predigten hälst Du denn eigentlich im Jahre? Du müßtest doch sechzig halten, an Sonn- und Festtagen. Du hälft keine dreißig. Zu Dir in die Kirche gehe ich so wie so nicht. Einmal habe ich eine Predigt von Dir gehört, ich hätte mich Du totlachen mögen über Dein albern Geschwäg. predigtest gegen Kartenspiel, Lügen, Saufen und Betrügen. Kerl heute noch würde ich es nicht glauben, wenn man mir sagte, Du habest also gepredigt, ich habe es aber mit eigenen Ohren angehört. Sage mir mal Alter, ein Gewissen mußt Du überhaupt nicht mehr haben. Ich rate Dir, ziehe Deinen Chorrock aus! " Ihr sollt auferstehen, Ihr sollt vor Gottes Gerichte gehen," bis dahin hatte ein etwa zwölfjähriges Mägdlein diesen Gesang gesungen. Jeßt riß der Müller die Türe auf, dadurch erschrak das Kind und hielt bestürzt inne. Mitten in seiner Straf- und Spottrede gegen seinen Collegen im Falschmünzern, den Pfarrer hatte er innegehalten und diesem Gesang gelauscht. Er wußte ja, daß das Lied alle Bettler beteten oder sangen, um der Gaben willen. Aber der Schrecken über diese zitternde Mädchenstimme und dann den Text des Liedes? Er fannte es nur zu gut aus seiner Kindheit, wo seine fromme Mutter es ihn gelehrt hatte. ( Fortsetzung folgt.) Der Streit ist deswegen noch nicht ganz vorüber. Ge scheint, daß wenigstens einzelne Mitglieder des Bergbaubereins die Streifführer von der Wiederanstellung ausschließen wollen. Sicher ist, daß die Bergwerksbesitzer ihren ganzen, nicht geringen Einfluß aufbieten wollen, die Berggesetznovelle nicht allzu arbeiterfreundlich werden zu lassen. Die Politik. Der Generalverbandstag der Raiffeisen- Genossenschaften Deutschlands hat in Erfurt am Donnerstag die Vereinigung mit dem Reichsverband ländlicher Genossenschaften beschlossen. Die Verhandlungen über Vereinbarungen im prenFisch- sächsischen Eisenbahnwesen sind noch nicht zum Abschluß gekommen. Einstweilen aber ist wenigstens soweit eine Verständigung erzielt, daß die Lokomotiven nicht mehr an der Grenze( Elsterwerda oder Röderau) Kehrt machen müssen, sondern auf der einen Seite bis Berlin, auf der anderen Seite bis Dresden und weiter durchfahren können. Jetzt können auch die Berlin- Dresdener Schnellzüge wieder ohne Aufenthalt verkehren. Oefterreich- Ungarn. In Maros- Basarhely, so wird von dort berichtet, soll sich ein hunnischer Verband" gebildet haben, der nach Art der italienischen Mafia in Siebenbürgen wirken, ungarischnationale Ziele verfolgen will. Ein ehemaliger siebenbiirgischer Abgeordneter, heißt es, sei Oberhaupt des Geheimverbands. Ein„ Hunnischer Verband" hat Ungarn gerade noch gefehlt. Frankreich. Die Sozialisten und Radikalen wollen in der Deputiertenkammer jetzt die Abschaffung der Ehrenlegion und aller anderen Ordensauszeichnungen bean= tragen. Der Antrag ist noch nicht eingebracht und bleibt jedenfalls uneingebracht. Die Franzosen sind die letzten, die ohne Orden auskommen können. Rufeland. In Moskau haben die Studenten der landwirtschaftlichen Hochschule beschlossen, die Arbeiten nicht vor September wieder zu beginnen, und die Professoren haben demgemäß die Vorlesungen auf unbestimmte Zeit eingestellt. In Dorpat sind es die Professoren gewesen, die die vorTäufige Einstellung der Vorlesungen herbeigeführt haben. General Tre pow, der Diktator von Petersburg, nahm sich dieser Tage heraus, den Landwirtschaftsminister Termolow zu sich zu zitieren, um mit ihm eine Besprechung in Sachen des vom Landwirtschaftsminister ressortierenden Montan- und Forstinstituts zu haben. Natürlich kam der Minister nicht. Dieser beschwerte sich vielmehr bei dem Zaren, der dem General Trepow Vorwürfe machte. Das Ministerkomitee hat einhellig beschlossen die Uebergriffe Trepows zurückzuweisen oder gemeinsam zu demissionieren. Amerika. San Domingo ist von den Vereinigten Staaten jetzt in aller Form über geschluckt. Die Vereinigten Staaten haben für die Finanzen und die Zollverwaltung von San Domingo die Verantwortung" übernommen und gleich einen Teil der Zolleingänge für die Bezahlung der ausländischen Schulden abgezweigt. Die Genehmigung durch den Senat in Washington und den dominikanischen Senat steht noch aus, darf aber als sicher angesehen werden. Feer und flotte. Der Verkauf unserer veralteten Kriegsschiffe wird vom Deutschen Flottenverein unter Hinweis auf Englands Vorgehen empfohlen.„ Die englische Admiralität hat alle vor 1889 vom Stapel gelaufenen Schiffe, Kreuzer und Torpedobootszerstörer aus der Liste gestrichen und als guter Kaufmann gerade in dem Moment zum Verkauf gestellt, wo die Aussichten, sie preiswert loszuschlagen, die allergünstigsten seien. Etwas über 20 000 Mann sind dadurch frei geworden, um auf vollwertigen Schiffen verwendet zu werden. Bei uns würden folgende Schiffe in Betracht kommen:„ Oldenburg", Baden", Württemberg" ,, Bayern",„ Sachsen“ und„ Siegfried", die bis 1889 vom Stapel gelaufen sind. Der Gefechtswert dieser Schiffe( natürlich auch der übrigen 7 Schiffe der ,, Siegfried"-Klasse) ist aber bedeutend geringer, wie der der englischen ausrangierten Schiffe. Vielleicht könnten wir gerade jetzt willige Abnehmer finden!" ** Hof und Gesellschaft. | Der Kaiser wohnte mit dem Prinzen von Bourbon und dem Fürsten von Bulgarien einem Vorererzieren bei dem 2. Garderegiment zu Fuß auf dem Kasernenhofe in der Karlstraße bei. Durch ein Spalier von Mannschaften begab sich der Kaiser mit seinen Gästen nach der Kaserne in der Friedrichstraße, wo im Offiziertasino des Regiments das Frühstück eingenommen wurde. Die Mittelmeerreise des Kaisers giebt schon jekt zu Gerüchten aller Art Veranlassung. Es heißt, der Kaiser werde mit der Kaiserin und dem Prinzen Eitel Friedrich Mitte März in Livorno eintreffen, wo sich dann auch der Kronprinz mit seiner Braut einfinden werde. Auch von einer Zusammenkunft mit dem König Viktor Emanuel in Neapel ist die Rede. Adolf v. Menzel+. Berlin, 9. Februar. Heut früh verstarb nach kurzem schweren Leiden der Maler Adolf v. Menzel im 90. Lebensjahr. In Adolf v. Menzel ist ohne Frage der universellste deutsche Maler des 19. Jahrhunderts dahingegangen. Ihm ist ein glückliches Alter beschieden gewesen. Den Ruhm, der mit seinen Jahren wuchs, hat er nicht überlebt, Arbeitsfähigkeit und Arbeitsmille haben fast bis zuletzt bei ihm nicht abgenommen; die steigenden Ehren, die ihm zuteil wurden, durfte er immer auf sein gegenwärtiges. Können wie auf frühere Leistungen beziehen. Schon durch Friedrich Wilhelm IV. in hohem Maß geschätzt und ausgezeichnet, wurde Menzel später Stanzler der Friedensklasse des Ordens pour le mérite, wirklicher Geheimer Rat und Erzellenz, Ehrenbürger von Berlin und Ritter des Hohen Ordens vom Schwarzen Adler. In Berlin gehörte er zu den populärsten Persönlichkeiten. Der kleine Menzel, der alte Menzel, oder auch die kleine Exzellenz", wie man ihn nannte, begegnete überall, wo immer er sich zeigen mochte, liebender Ehrerbietung, und seine Eigenheiten wurden überall als berechtigt respektiert. Und er hatte nicht eben wenig Eigenheiten, die er in allen Kreisen zur Anerkennung zu bringen wußte. Man erzählt von ihm, daß er von seinem Malergerüst aus sogar den alten Feldmarschall Wrangel zur Flucht gezwungen habe den Flichenden will man noch„ olle borstige Kröte!" haben rufen hören. Adolf v. Menzel ist vor allem der Maler König Friedrichs des Großen gewesen. Nichts was den großen König anging, blieb seinem großem Nachbildner fremd. Dieser Sohn des 19. Jahrhunderts ging in der Darstellung des 18. Jahrhunderts auf. Den König selbst, seine Höflinge, seine Minister, Freunde, Generäle, seine Grenadiere stellte er mit Pinsel und Griffel lebendig wieder hin, mit minutiöser Genauigkeit auf die richtige Wiedergabe jedes Details achtend. Die Werke Friedrichs des Großen illustrierte er mit so viel Fleiß wie Meisterschaft. Die Blüte- und Glanztage von Sanssouci wurden durch Menzel ein zweites Mal geschaffen. Doch damit ist Menzels Lebenswerk noch nicht erschöpft. Nicht einmal mit den zahlreichen anderen Hohenzollernbildern, die den Stolz der Nationalgalerie ausmachen. Er war ein ungewöhnlich fleißiger Arbeiter, fleißig wie das Genie selbst. Der Siebzehnjährige schon erregte durch seine lithographierten Blätter Aufsehen, mit zwanzig Jahren begann er, Delgemälde von dauerndem Wert zu schaffen. Unmöglich, sie hier aufzuzählen. Die Holzschneidekunst hat ihm neuen Aufschwung zu danken, da er die Holzschnittausfüh= rung seiner Zeichnungen selbst überwachte. Auch abgesehen von den Gemälden, die Friedrich den Großen und dessen Zeit zum Gegenstand hatten, way Menzel Historienmaler von hohem Rang. Ebenso verstand er Bilder religiösen Inhalts in einer ganz eigenen Art auszuführen: mit inniger Frömmigkeit und doch modern, mit der Gabe prophetischen Gesichts und doch realistisch. Ein realistischer Wirklichkeitsschilderer wiederum war er in seinen Bildern, die das Hofleben wiedergaben. Seine Bilder aus der Gegenwart hob er zur Höhe von Historienbildern. Er stand bereits auf der Höhe des Lebens, als er künstlerisch eine Wandlung durchmachte. Das war im Jahre 1867. Er wurde durch den Wandel noch vielseitiger, gewann durch sie zu den alten noch neue Vorzüge. Die Menge der von ihm gezeichneten Skizzen war Legion. Was er sah, das zeichnete er auf. Und er hielt das bei einem Maler für selbstverständlich. Als ein angehender Kunstgenosse erzählen wollte, was er gesehen, unterbrach er ihn mit dem Zuruf:" Zeigen Sie her!" Vor wenigen Monaten hat Begas im Auftrag des Kaisers die Hand modelliert, die so viele und große Werke geschaffen. Ein Großer ist von uns gegangen. Satt an Jahren ist er geschieden, nachdem er seine Frucht gegeben. Wir sind stolz auf ihn gewesen. Wir freuen uns, daß wir ihn besessen und daß wir seinen Wert nicht verkannt haben. Auf persönliche Anordnung des Kaisers wird die Leiche des Professors v. Menzel in der Rotunde des Alten Mufeums aufgebahrt, von wo die Beerdigung Sonntag oder Montag stattfindet. Vor dem Sterbehaus zog ein Doppelposten, gestellt vom 1. Grenadierregiment z. F. in der historischen Riesenmüße, auf. Deutfcher Reichstag. CB Berlin, 9. Februar. ( 138. Sigung.) Das äußere Bild, das der Reichstag heute bot, entsprach mehr, als wenigstens am Anfang der Diskussion, den Erwartungen, die man auf die erste Beratung der Handelsberträge setzte. Nicht nur die Tribünen waren gut besetzt das kommt ja öfter vor, sondern auch die Abgeordneten hatten sich ausnahmsweise einmal in so großer Zahl eingefunden, daß vermutlich gleich zu Beginn der Sizung die Beschlußfähigkeit hätie fonstatiert werden können. Aber die Herren brachten dem Gegenstande der Tagesordnung. zunächst wenig Interesse entgegen, sie verursachten mit ihren Privatgesprächen eine so große Unruhe, daß der erste Redner, der Zentrumsabgeordnete Hero Id von Zeit zu Zeit völlig unverständlich wurde. Seine Ausführungen liefen darauf hinaus, daß durch die neuen Verträge zwar viele, aber nicht alte berechtigten Wünsche der Landwirschaft erfüllt würden, und daß bezüglich mancher Fragen, so namentlich bezüglich unseres Verhältnisses zu der Staaten, die die Meistbegünstigung genießen, nähere Aufklärungen nötig seien. Aus diesem Grunde beantragte Herr Herold die Ueberweisung der Verträge an eine Kommission von 28 Mitgliedern. Der Sozialdemokrat Bernstein hörte aus dieser Rede trotz aller ihrer Vorbehalte doch heraus, daß das Zentrum mit den Verträgen außerordentlich einverstanden sei. Für seine Partei konnte er die gleiche Erklärung nicht abgeben, er befämpfte die Verträge, weil sie mit der Erhöhung der landwirtschaftlichen Zölle die große Menge des Volkes übermäßig belasteten und viele Bedürfnisse der Industrie_ver= nachläffigten. Auch Herr Bernstein hatte es nicht immer leicht, sich Gehör zu verschaffen. Aber ihn störte nicht dauernde Unruhe, wie den Vorredner, er wurde vielmehr aufmerksam angehört, sondern wiederholter lärmender Widerspruch der Mehrheit. Die Unterbrechungen häuften sich zeitweise derartig, daß sich der Präsident Graf Ballestrem beranlaßt sah, zugunsten des Redners einzugreifen, dem er eben hatte eine Rüge erteilen müssen wegen der Bemerkung, daß der neue Zolltarif nur unter Vergewaltigung der Geschäftsordnung im Reichstag zustande gekommen sei. Nach dem Vertreter der äußersten Linken sprach recht wirkungsboll der Vertreter der Regierung, der Staatssekretär des Innern Graf Posadowsky. Er suchte die Bedenken des Abgeordneten Herold zu zerstreuen, er wies auf die Schwierigkeiten hin, die bei Abschluß der Verträge zu überwinden waren, und hob die großen Vorteile hervor, die der Landwirtschaft gegenüber den bestehenden Verhältnissen geboten würden und schloß unter lebhaftem Beifall mit einem warmen Appell an das Haus, sich gegenwärtig zu halten, daß die Erfüllung aller Wünsche ein Ding der Unmöglichkeit sei, und die Verträge zum Wohle des Landes anzunehmen. Nab und fern. )( Die Gräfin Montignoso beschäftigt wieder einmal die öffentliche Neugierde. Wie amtlichy mitgeteilt wird, hat sich der Justizrat Körner von Dresden nach Florenz, dem jezigen Wohnsitz der früheren Kronprinzessin von Sachsen, begeben, um..fich über die allgemeinen Verhältnisse" der Prinzessin Anna Monica Bia zu unterrichten. Wie es heißt, will ran tom hierbei noch der Gräfin die Erziehung ihrer jüngsten Tochter jetzt abneh- Sperrung einer g men, nach einer Version, weil das Verhalten der ehemaligen anschluffes zu spr Kronprinzessin bei ihrem neulichen plötzlichen Auftauchen in Dresden zu Bedenken für ihren Geisteszustand Anlaß gegeben habe; nach einer anderen, weil sie sich in Florenz schon wieder in Liebesabenteuer eingelassen haben soll. Sie soll sich mit dem Grafen Carlo Gicciardini bedenklich kompromittiert haben. In besonders informierten sächsischen Kreisen legt man indes der Sache durchaus nicht diese ernste Bedeutung bei. Prinzessin Anna Monica Pia ist die Tochter des Königs und Herzogin von Sachsen; also ist es eigentlich selbstverständlich, daß der sächsische Hof sich von Zeit zu Zeit in angemessener Form davon überzeugt, in welcher Weise die Prinzessin untergebracht ist und wie sie er. zogen wird. Aufgefischtes Kriegsmaterial. Am Nordstrande der Insel Juist wurden die verschiedensten Ausrüstungsgegenstände von der See angespült und seitens der Bewohner geborgen. Es sind zwei sehr lange und schmale Landungsboote, elf Pferdesättel und eine Kiste mit der Aufschrift„ Bekleidungsamt Swakopmund", sowie zertrümmerte Gewehrkisten mit der gleichen Aufschrift. Es handelt sich hier also um Gegenstände, die zu einer der Expeditionen nach Deutsch- Südwestafrika gehören. Man geht wohl nicht fehl in der Annahme, daß die angetriebenen Gegenstände, die alle vollständig ungebraucht sind, von dem Dampfer Belgrano" stammen, der in der Nordsee in schweres Wetter geriet und die Ruderkette beschädigte. = Der amerikanische Blaubart ist tatsächlich als ein Deutscher entlarvt. Er stammt aus dem Kreise Bingen am Rhein und heißt Jakob Schmidt. Schon in der Heimat hat er große Schwindeleien verübt und ist dann zu Anfang des Jahres 1895 nach Amerika abgedampft, indem er seine Frau und drei Kinder in hilflosem Elend zurückließ. Hessischer Landtag. Darmstadt, den 9. Februar. Präsident Ha a 8 eröffnet, nach der„ Darmst. 8tg.", die Sigung 91/2 Uhr mit der Mitteilung, daß von dem Großherzog ein Danttelegramm auf die telegraphischen Glückwünsche der Kammer eingelaufen sei. Von der Beratung der beschlossenen Adresse habe er vorläufig Abstand genommen, da eine Allerhöchste Botschaft in Aussicht stehe. Hierauf wird die Generaldebatte über den Staatsvor anschlag für 1905 fortgefeßt. Abg. Horn bringt Wünsche bezüglich der Gemeindejagdverpachtungen vor. Abg. Hirschel erklärt seine Befriedigung über die bessere Finanzlage und bringt eine Reihe von Wünschen der Landwirtschaft vor. Das Vorgehen der Regierung im Fall Bernerstorffer billige er. Staatsminister Rothe erwiderte auf einige Bemerkungen des Vorredners, daß die jeßige Organisation der Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe sich als segensreich erwiesen habe. Abg. Windecker spricht im Sinne der Ausführungen des Abg. Reinhart und polem fiert gegen die Ausführungen des Abg. Ulrich. Abg. Brauer schließt sich in längeren Ausführungen dem Abg. Hirschel an und rechtfertigt seine Stellungnahme bei den seinerzeitigen Beratungen über die Sonntagsruhe und Nachtarbeit in den Mühlen. D- 8. Mecum er Die Sansanfchlaffe in au laffen. hof des neuen Frie der Vertrag mit d Zur Berbefferung werden nachträgl faltat der bort Arbeiten zur günftiges gewef 25 cbm pro bereits schon fürs Gaswert Ueber den Bu #ation refe Biegenzuchtvere Rechnung über ausgeblieben if fart fei. Dar bie Bodhaltung Abg. Erf bringt lofale Eisenbahnwünsche ror und hält vor Erledigung des Gemeindesteuergesetzes eine Henderung des Kunstraßengefeßes erforderlich. Im übrigen schließt er sich den Ausführungen des Abg. Brauer an und begrüßt den allseitig bekundeten Willen nach Wahrung des konfessionellen Friedens. Finanzminister na uth geht auf einige Anregungen der Vorredner ein. Abg. Seelinger bringt verschiedene Wünsche spezieller Natur vor. Abg. Adelung beschwert sich über die Behandlung von Arbeiterorganisationen unter Anführung von Einzelfällen. Abg. v. Brentano spricht seine volle Zustimmung zum Verhalten der Regierung im Fall Pernerstorffer aus. Ministerialrat Braun geht auf die im Laufe der Debatte zutage getretenen sozialpolitischen Wünsche ein und legt seinen Standpunkt in der Frage der Handelsverträge dar. Damit ist die Generaidebatte beendigt. In der Spezialdebatte werden die Kapitel 1-7 be willigt. Ausges zt werden die Kapitel 2, Titel 1, I, Kameraldomänen, Titel 6 VI. Lokalverwaltungsfoften wegen der Forstverwaltung, Kapitel 3, Weinbaudomänen. Die weitere Beratung wird auf Freitag Vormittag 9 Uhr vertagt. Sitzung der Stadtverordneten Gießens. Gießen, den 9. Februar 1905 Das Stadtverordneten- Kollegium war fast vollzählig bersammelt; Beigeordneter Hyligenstaedt fehlte, da er in seiner Eigenschaft als Reichstagsabgeordneter den Sigungen in Berlin beiwohnt. der gefeßlich wünschten Blag Bahn in Erbbau Berzinfang und e ber erforderlichen immt und freie 2 ogleich ab und bef Bürgermeifterei fo Leile günftiges Bodhaltung aud went. fich ergebe wurde über den Errid Die Inter Ho äußerte sich ber Zwischenhar vorteilhaft fei u werein die Errich Beffen, welches Biehzucht treibend bem Mufter des Ral ganz getrennt b Bochenmärkten. moch fehr ernfilt bes Landw. Prot agt ist, daß nöti wind Hallen, sin Genehmigt wurde ein neuer Fluchtlinienplan file die Katharinengasse und das Baugesuch des Wirts und Meßgers Becker II. in der Katharinengasse 14. Abgelehnt wurden die beiden von Heinrich Kröck V. zu Heuchelheim eingereichten Baugesuche, eines für die Rodheimerstraße und - cefp. angebunder Stadt das Stre fftellen. Die ein and Baufommis Heit bereits befo in erster Linie d Erieb und d in Borschlag mit famt den S Der Viehmark ben Landwirt würden die fü wordentlich hod Angebots ausg mals notwendi jeder Mark Mart foster und erstens d Bigler'sche Rn jeitig soll aber bersuchen, u dem Zuchtt gleiden Bet laffen. Diefe ommerzienrat Iblejen feinen St fait als Han gangenen gemei Körperschaften be fügt wurde. S Diefer Bedante Det 1. Bud September noch die fr Buchtbich a Mit Ausna bedingungs dagegen. Phil. Pfeffer die Neuberpo Sommiffion bisherigen wieder, und Stadtb. Eule schluß für ein zweites zur Errichtung einer Staubanlage im Neustädter Wungen, für d Feld. - ziegelei für den Erbfauter Weg wurde zugestimmt, ebenfalls Dem des Taniel Weller von Heuchelheim. Bederhandlung Die Aenderung Möbel, Weiß des Fluchtlinienplanes für die Straße zwischen dem Mittelweg und der Veterinärklinik wie auch die Enteignung von aft fämtliche In befchloffen. Gelände zum Ausbau des Weßlarerwegs wurden ausgesprochen. Biden für Sc Die Herstellung eines Riesbanketts auf der nördlichen aldinger für Seite des Sch ffenbergerwegs und die Anbringung eines Geländes an der Treppe bei der katholischen Kirche wurden beschlossen. 8wei Sprengwagen und zwei Schlammwagen werden angeschafft.- Die Arbeiten für die Hausanschlüsse bei der Kanalisation, soweit solche von der Stadt auszuführen Außerhalb der Desinfektionscau Mad Beendi sind, werden den beiden Firmen Jaeger& Rumpf und auf den Zustan H. W. Rinn übertragen. - Stadtverordneter Kirch Anatomie. G eigt, will an ter jetzt abneh Sperrung einer ganzen Straße wegen eines Haus- Pflasterung aller Straßen der Stadt begonnen wird, zu rechnen beginnt, die Hirsche gänzlich aussterben zu sehen. fam hierbei noch auf eine vor wenigen Tagen verfügte| daß diese Strecke aussiert ist; sobald aber mit der| jährlich dadurch verloren, sodaß man mit der Möglichkeit Der ehemaligen anschlusses zu sprechen, daß sei doch gewiß nicht nötig. so soll diese Strecke zuerst in Angriff genommen werden Bekanntlich erfolgt der polizeiliche Abschuß männlichen wie Auftauchen in d Aulaß gege Florenz schon joll. Sie soll nflich komproen sächsischen D.-B. Mecum erklärte, daß in Zukunft beabsichtigt sei die Hausanschlüsse in einer Straße gleich zusammen ausführen zu lassen. Die Unterhaltung des Blumenbeetes im Vorhof des neuen Friedhofes wird dem Stadtgärtner übertragen der Vertrag mit dem bisherigen Gärtner also gekündigt. und zwar voraussichtlich asphaltiert. Stadtv. Dr. Ebel tam auf die zur Sommerzeit hier in Gießen jetzt herrschende Schnakenplage zu sprechen; wäre es wohl noch Zeit die Brutstätten dieser Insekten, die sich meistens in stehenden Gewässern und Kellern weiblichen Rotwildes deshalb, weil das Wild durch Abfressen der Rinde ganzer Eschen- und Ahornbestände bedeutenden Schaden in den Forsten anrichtet. In früheren Betten bis zu den 80er Jahren, soll das Hirschwiló in dieser Weise gar keinen Schaden angerichtet haben; man erurchaus nicht zur Verbesserung der alten Stollenanlage bei Großen- Buseck befinden, zu vertilgen. Med.- Rat Dr. Haberkorn klärt sich die jetzige Gewohnheit, die einzig und allein schuld Sachfen; also faltat der dort seit Ende vorigen Jahres vorgenommenen n überzeugt, in günstiges gewesen; während früher das Ergebnis bis zu Sef sich Arbeiten zur Quellwasserfassung ist ein außerordentlich und wie sie er Cordstrande det Brüstungsgegen Bewohner ge Landungsboote, schrift„ Beklei e Gewehrfiften hier also um ch Deutsch- Sud. ehl in der An die alle boll Ter Belgrano tter geriet u als ein Deut. Jen am Rhein nt bat er große g des Jahres eine Frou und 9. Februar. Darmft. 8tg.", daß von dem mauf die eingelaufen sei. abe er vorläufig tschaft in us. en Staatsvor der Gemeinde tlärt seine Be d bringt eine r. Das Vor fer billige er. ge Bemerkungen der Abteilung als fegenerei im Sinne der lem fiert gegen bg. Brauer bg. Hirschel en feinerzeitigen htarbeit in den ünsche ror und eine Henderung rigen schließt er an und begrüßt - 25 cbm pro Tag herabgefunken war, sammein sich jeßt bereits schon 400 cbm. Die Kohlenbestellung fürs Gaswerk wurde in nichtöffentlicher Sigung beraten. Ueber den Punkt: Errichtung einer Biegenzucht itation referierte Beig. Curschmann. Der Gießener Biegenzuchtverein will die Bockhaltung nicht mehr auf eigene Rechnung übernehmen, zumal eine Rentabilität zu Anfang ausgeblieben ist und der Verein selbst finanziell noch nicht start sei. Daraufhin beabsichtigt der Landwirtschaftl. Verein die Bockhaltung zu übernehmen, wenn die Stadt Gießen, der gefeßlich eigentlich die Bockhaltung obliegt, den ge= wünschten Blaz zwischen Licher Weg und der Oberhessischen Bahn in Erbbaurecht überläßt, die Garantie für eine 4proz. Berzinsung und eine 2proz. Amortisation des zur Errichtung der erforderlichen Gebäude notwendigen Baukapitals übernimmt und freie Wasserlieferung zusagt. Das Haus winkte sogleich ab und beschloß auf Vorschlag des Beig. Georgi, die Bürgermeisterei solle mit dem Ziegenzuchtverein ein für beide Teile günstiges Abkommen treffen, sodaß der Verein die Bockhaltung auch fernerhin beibehält, die Stadt aber für event. fich ergebene Defizits aufkommt. Länger debattiert wurde über den folgenden Bunft: Errichtung eines Zuchtvichmarktes. Die Interessenten eines solchen Zuchtviehmarktes hätten, so äußerte sich Beig. Curschmann, schon längst gefunden, daß der Zwischenhandel dem Verkäufer wie dem Käufer nicht vorteilhaft sei und es habe darum der Landw. Provinzial. verein die Errichtung eines besagten Marktes hier in Oberhessen, welches der Mittelpunkt großer ringsum liegender Biehzucht treibender Bezirke sei, beschlossen. Der Markt soll nach dem Muster des Radolfzeller Buchtviehmarktes eingerichtet werden, ganz getrennt von den bereits bestehenden Vieh- und Wochenmärkten. Um den Zuchtviehmarkt bewirbt sich noch sehr ernstlich But bach. Es kam ein Schreiben des Landw. Prob.- Verein zur Verlesung, in welchem gefagt ist, daß nötig sind ein 4 Morgen großer freier Plaz und Hallen, in welchen 400 Stück Vieh untergebracht resp. angebunden werden können; ferner hat die betr. Stadt das Streumaterial und das Aufsichtspersonal zu ftellen. Die einzelnen Kommissionen( Markt-, landw. und Baukommission) haben sich mit dieser Angelegenheit bereits beschäftigt und was Plaßfrage anbetrifft in erster Linie den Viehmarktplab, zweitens den Trieb und dann die Bichler'sche Rennbahn in Vorschlag gebracht( Herr Bichler will die letztere mit samt den Hallen unentgeltlich zur Verfügung stellen.) Der Viehmarktplatz hat wegen der Seuchengefahr bei den Landwirten wenig Chancen und mit dem Trieb würden die für die Stadt erwachsenden Kosten außer ordentlich hoch. Es ist auf Grund des Bichler'schen Angebots ausgerechnet worden, abgesehen von der erstmals notwendigen Ausgabe von 3000 Mt., daß ein ieder Markt der Stadt mindestens 1000 Mark fosten würde, trotzdem wurde beschlossen, zu versuchen, den Markt nach Gießen zu bekommen, und erstens den Viehmarktplatz und zweitens die Bichler'sche Rennbahn in Vorschlag zu bringen. Gleich zeitig soll aber der Wunsch mit ausgesprochen werden, zu dem Zuchtviehmarkt auch die Händler unter gleichen Bedingungen wie die Züchter mit zuzulassen. Diese lettere Frage wurde vom Stadtv. Kommerzienrat Heichelheim angeschnitten, welcher biesen seinen Standtpunkt auch schon in seiner Eigen schaft als Handelskammermitglied in der vorausgegangenen gemeinschaftlichen Sigung der interessierten Körperschaften bertreten hat, aber nicht genügend unterstügt wurde. Stadtv. Helfrich bemerkte dazu, daß dieser Gedanke bei den Züchtern nicht durchkommt. Der 1. Zuchtvieh- Markt soll bereits im September stattfinden; neben Oberhessen werden noch die Kreise Wezlar und Biedenkopf ihr Zuchtbieh auf diesem Markte zum Verkauf bringen. Mit Ausnahme des Stadtv. Wallenfels, der nur bedingungsweise für den Markt ist, sprach keiner dagegen. Die Verpachtung eines Steinbruchs an Phil. Pfeffer 3r in Annerod wird nicht erneuert; sondern die Neuverpachtung öffentlich ausgeschrieben. In die Kommission zur Vertilgung der Blutlaus werden die bisherigen Mitglieder Helfrich, Löber und Steinberger wieder, und an Stelle des verstorbenen Haubach der ng des konfefto geht auf einige elinger bringt Abg. Adelung iterorganisationen molle Buftimmung ernerftorffer aus. aufe der Debatte in und legt feinen age bar. Damit apitel 1-7 be Titel 1, 1, gefoften wegen igen. tag Bormittag Gießens. Februar 1905 at faft bolljählig fehlt, ba er in ter den Sigungen luchtlinienplan fil Wirts und Me Abgelehnt Angelegenheit ihm schon Akten zugesandt habe und er werde später darauf zurückkommen. In Heppenheim und Bad Nauheim habe man sehr gute Resultate mit Petroleum und Verbrennen mittels Spiritus erzielt. In nichtöffentlicher Sigung ist über die Schillerfeter beraten und beschlossen worden, daß die Volksschulen und die höhere Mädchenschule je eine besondere Feter veranstalten und außerdem wird die Beteiligung an der Universitäts- Schillerfeter mit zugesagt. Lokales. 10. Februar 1905. § Parlamentarisches. Der Mainzer Schußverband der Hauseigentümer hat der zweiten Kammer eine Resolution zugestellt, in der er gegen die Doppel besteuerung Stellung nimmt, die nach dem in Beratung stehenden Gemeindesteuergesez den Grund stücksbesitzern und Geschäftsleuten auferlegt werden soll. Die Resolution beantragt folgende Aenderungen in dem Gesetz: 1. Der Betrag der auf den Grundstücken lastenden Schulden wird bet Veranlagung der Grundsteuer vom Wert des Objekts abgezogen. Wer nicht in der Gemeinde seinen Wohnsiz hat, daselbst aber ein Gewerbe betreibt, aus welchem er ein Einkommen bezieht, hat nicht nur für die dem Gewerbe dienenden Vermögensgegenstände, sondern auch für das aus diesem Gewerbe bezogene reine Einkommen Gewerbesteuer an diejenige Gemeinde zu entrichten, in welcher das Gewerbe betrieben wird. 3. Schulden, die für gewerbliche Anlagen und Geräte oder für den Gewerbebetrieb kontrahiert sind, werden bei der Veranlagung der Gewerbesteuer abgezogen. 4. Schulden werden bet Veranlagung der Kapitalsteuer abgezogen. V. zu Heuchelheim Stadtb. Euler neu gewählt. Der 8 Uhr Ladenobheimerftraße und schluß für die Uhren, Gold- und Silberwarenhandalage im Neuftable lungen, für die Eisen- und Blechwarenhandlungen, für Gail'schen Damp die Buchhandlungen, Papier, Schreibmaterialien- und geftimmt, ebenfalls Lederhandlungen und ferner für die Kleider, Putz-, - Die Menberung Möbel-, Weiß- und Schuhwarengeschäfte wurden, da Sifden bem Mittel fast sämtliche Interessenten sich dafür ausgesprochen haben, Die Enteignung von beschlossen. urden ausgesprochen Blitschen für Schiffenbergerweg Nr. 63 und des Gustav auf ber nördliche Laichinger für Bruchstraße 11 wurden genehmigt. Anbringung eines Außerhalb der T.-D. wurde die Errichtung eines Shen Kirche wurden Desinfektionsraumes im Schlachthause beschlossen. wei Schlammwagen die Hausanschläff Stabt auszuführe - Die Wirtschaftsgesuche des Eberh. * * * Nach Beendigung der T.-O. fam Stadtv. Krumm *** In einem früheren Artikel wurde unsererseits schon darauf aufmerksam gemacht, daß in den Kreisen der praktischen Landwirte der Provinz Oberhessen eine Bewegung im Gange set, welche die Errichtung einer Geflügel- Verwertungs- Genossenschaft erstrebt, und daß ein provisorisches Komitee, welches Anfang Januar in Friedberg tagte, die weiteren Schritte zur Durchführung des Planes in die Hand genommen hatte. Am 4. d. Mts. fand nun eine Sigung des fragl. Komitees, an welcher auch die Vorsitzenden der Geflügelzuchtvereine teilnahmen, im Hotel Royal" in Gießen statt, in welcher das Statut beraten und die Hauptgrundsäge zur Durchführung des Unternehmens Es wurde außerdem beschlossen, aufgestellt wurden. die Gründungsversammlung und erste Generalversammlung, in welch letzterer auch die Wahl des Vorstandes und Aufsichtsrates vorgenommen werden soll, am 26. Februar d. Is. im Hotel zu den Dreischwestern in Friedberg abzuhalten. machen die Landwirte, welche sich für die Sache intereffieren hierauf mit dem Bemerken aufmerksam, daß ein von dem fragl. Komitee herausgegebener Prospekt, welcher die wesentlichsten Gesichtspunkte für die Begründung des Unternehmens und dessen Durchführung enthält, und das Statut von sämtlichen landw. Bezirksvereinen und den Geflügelzuchtvereinen in Oberhessen, bezogen werden kann. Wir ** Wie wir vernehmen hat der als Untersuchungsrichter im Prozesse Hud de fungierende Landgerichtsrat Wehner sich nach Köln begeben, um dort Ermittelungen inbetreff der von Hudde verübten Einbrüche vorzunehmen. ** Der Kaufmännische Berein Gießen veranstaltet morgen Samstag im Café Leib sein diesjähriges intervergnügen, bestehend in humoristischer Abend- luterhaltung, Konzert und Ball. th Das Mastenfest des Turnvereins am nächsten Samstag verspricht dem Vernehmen nach, recht interessant und reich an Darbietungen zu werden. Die Turnhalle, in einen Feenwald verwandelt und als Festplatz einer gebirgsreichen Gegend gedacht, ist mit verschiedenen Ueberraschungen ausgestattet, die für die wenigen Stunden echten Karnevalslebens angenehme erheiternde Abwechslungen bieten werden. Zum Schuße der Mitglieder wird der Turnverein bei Eintritt eine strenge ko trolle üben, es ist aber durch eine Nachfeier am Sonntag Gelegenheit gegeben, sich auch als Nichtmitglied dem tollen Treiben anzuschließen. + Eine in Alzey tagende Vertreter- Bersammlung der landwirtschaftlichen Verein angegliederten 8iegenzuchtverein beschloß zur Förderung der Ziegenzucht die Bildung eines Buchtverbandes. r Laubach, 9. Febr. Die Fürstin- Mutter zu Isenburg. Büdingen sowie die Prinzessinnen waren heute hier. Die Kranth it des fleinen Erbgrafen von Laubach ist noch nicht gehoben. § Schotten Ein schwerer Schaden erwächst dem Waidwerk durch die Polizeijaden die gegenwärtig, wo ** schneereichen Wintern der 80er Jahre jedes Futter mangelte und deshalb die Hirsche durch Benagen der genannten Gehölze sich ernährten, was sich weiter fortgeerbt haben muß. Ortenberg, 9. Febr. Ein auswärtiges Unternehmen plant den Abbau des nach Lißberg zu liegenden Basaltsteinbruch mit urfangreichsten Mitteln vorzunehmen. Mehrere Maschinen neuester Konstruktion sollen aufgestellt und ein Stamm von ca. 300 Arbeitern angeworben werden. Zur Beförderung der Steinmassen ist eine Drahtseilbahn vorgesehen. Die Terrain- Anfäufe sind bis auf einen schmalen Streifen Landes, den die Fürstliche Rentenkammer abzutreten bisher sich weigerte, erledigt. o Groß- Felda, 9. Febr. Am legten Sonntag Nachmittag sprach im hiesigen Gewerbeverein Herr Oberbergrat Prof. Dr. Chelius über die Bedeutung unserer Brennstoffe wie: Steinkohle, Braunkohle und Petroleum. Der Bortrag führte die Anwesenden in die geheimsten Kammern der Geologie und durchleuchtete das Entstehen und Werden der Stein- und Braunkohle mit großer Verständlichkeit. Die Bersammlung war gut besucht und stattete dem Vortragenden lebhaften Dant ab. Darmstadt, 9. Febr. Die Stadtverordneten- Versammlung stellte den ausständigen Bergarbeitern im Ruhrgebiet 2000 Mt. zur Verfügung. Neueste Nachrichten. * Essen, 9. Febr. Die Revier- Konferenz der Bergarbeiter beschloß in geheimer Sigung den Belegschaften zu empfehlen, mit dem 10. Februar die Einfahrt wieder zu beginnen. Der Siebener- Kommission wurde ein Vertrauensvotum ausgestellt. Die heute Nachmittag in Essen und Umgegeng tagenden Bergarbeiterversammlungen beschlossen jedoch, die Vorschläge nicht anzunehmen, sondern im Ausstand zu verharren. * Berlin, 10. Febr. Der Kaiser gab Befehl, daß die Leiche Menzels in der Rotunde des Alten Museums aufgebahrt werde. @irgettex larbwirch@ aftlicher Wetterviem. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Sametag, 11. Februar. Meift trüb und nebelig, milder und Tauwetter, geringe Niederschläge. den ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte.) Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. 6. Sonntag, nach Epiphanias, den 12. Februar. In der Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Profeffor D. Drews. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Pfarrer D. Schlosser. Abends 5 Uhr: Siehe Johanneskirche. Abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten männl. Jugend der Matthäusgemeinde. Donnerstag, den 16. Februar, abends 8 Uhr im Matthäussaal, Kirchstraße 9. Sibelstunde. Psalm 139. Pfarrer D. Schlosser. Nächstfünftigen Sonntag, den 19. Februar findet im Hauptgottesdienst Beichte und heil. Abendmahl für Matthäusund Markusgemeinde gemeinsam statt. Anmeldungen dazu werden vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. In der Johanneskirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrassistent Schulz. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannesgemeinde. Pfarrassistent Schulz. Abends 5 Uhr: Pfarrer Euler. Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas- und die Johannesgemeinde im Abendgottesdienst. Anmeldung vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Montag, den 13. Februar, abends 8 Uhr: Bibelstunde im Konfirmandensaal der Johannesfirche. Pfarraffiftent Schulz. Katholische Gemeinde. Samstag, den 11. Februar. Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hi. Beichte. Borm. 曾 Sonntag, den 12. Februar. 6. Sonntag nach Epiphanias. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heilig. Kommunion. " 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Borm. von 9.30 Uhr an: Hochamt mit Predigt. Nachmittags um 5.30 Uhr: Christenlehre; darauf Andacht. Kirchliche Nachrichten für Grünberg. Am 6. Sonntag, nach Epiphanias( 12. Febr.) predigt 1. vormittags: Defan Wagner. Text: Matth. 13, 24-30. Lied Nr. 155. 2. nachmittags: Pfarrer Schmidt. Text: Col. 3, 12-17. Lied Nr. 282. Gottesdienst im Hospital nachm. 4 Uhr. Gottesdienst zu Stangenrod nachm. 1 Uhr. Katholischer Gottesdienst in Grünberg findet ſtat: Sonntag, den 12. Febuar, vormittags 91 Uhr. Verantwortlich: für die Politik und den Inseratenteil ger& Rumpf und auf den Zustand der Bahnhofstraße gegenüber der das, Rot und Hirschwild hochtragend oder Kälber säugend Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe verordneter Rird Anatomie. Es ist ein Fehler, so erklärte D.-B. Mecum, ist, stattfinden. Ein großer Teil des Nachwuchses geht allzu Gießen. Turnverein Giessen Zum Besten des Cheaterneubaus. ( gegr. 1846). Samstag, den II. Februar d. J., abends 7 Uhr 59 Min. Grosses Maskenfest mit vielen Ueberraschungen, in sämtlichen den in einen Feenwald umgewandelten Räumen der Turnhalle. Eintritt 50 Pfg. mit 2 Beikarten für ve heiratete Mitglieder, 1 Beikarte für ledige Mitglieder, jede weitere Beifarte 30 Pfg. Belkarten sind gegen Vorzeigung der Hauptkarte, die bei Herrn L. Althoff Walltorstraße 16, zu entnehmen sind, bei Herrn Richard Buchacker, Neuen- Bäue 11 zu haben. Nur Mitglieder haben Zutritt u. wird am Eingang Kontrolle ausgeübt. Kinder haben keinen Zutritt. Sonntag, den 12. Februar, nachmittags 4 Uhr: Grosses Konzert in der Turnhalle. Von 7 Uhr ab Tanz. Eintritt fret. Vitello Bekanntmachung. Betr. Die öffentliche Impfung. Der Vorstand, bürgt Jhnen für beste Qualität kaufen Sie nur Vitello! Am Mittwoch, den 15. Februar 1905, nachmittags 2 bis 4 Uhr, wird im Impflokal( Schulgebäude, Neustadt 61) Solider Kaufmann sucht per sofort 3000 Mk. Rückzahlung. Expedition dieses Blattes. ein öffentlicher Impftermin abgehalten, in welchem diejenigen Angehörigen von Impf- aufzunehmen.oppelte Sicherheit. pflichtigen, welche Aufforderung erhalten haben, ihre Geft. 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