Der Vater war felig. fichten folgte, schlug verschiedene Bergpartien vor, ter zu reizen und dann mit ernsthaftester Miene ihren AnBurgau, dem es Spaß machte, die Opposition der Mutftets akzeptiert wurden. lungen, vornehmen Verkehr zu bekommen. milie, und hier im Badeort war es Lehmann so schnell gefuch auf Ratow damals wohl erwidert, aber ohne seine JaGraf Hartenstein hatte den BeWie Hartenſteina Ein„ interessanter F ( Nachd chenen Kindern, und auch ich vermag jez einzige bleiben. Sie ist jetzt bereits ein nette und glückliche Mufter von vier oder Sie war meine erste Liebe und wird m Humoreske von D. Horn. marmen Mädchen, nicht liebe. Wozu 3, Freund. Ohne t die Armut zum Himmelreich." Mädchen heiraten, heit gib mir doch momentaner Geld. Tende Partie?" Herr Baron?" Selft ja doch nicht!" ppel will mit seiner Roberts aufführen. den eine Unmenge rung. acht man die Ent Schwierigkeiten das geprellten Schau inem Herzen Luft. cheln der Komiker. geübt?" er an das Sprichwort er auch Verstand!" 1" ein Ohr abgefchoffen): haben mir die Herr chor ecil, gab ich fo menlief und mir gleich tuliert hat." te Generalsuniform. wenn jemand bas alt welche Nr. 237. Jafertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz Oberbeffen, die Kreise Wezlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg. Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Selters weg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362. Montag, den 9. Oftober 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 30 Pfs. in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Tas Blatt erideint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblaff) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberheisen. Die deutsche Kolonialpolitik. Von einem maßgebenden Kolonialpolitiker wird uns geschrieben: In den afrikanischen Kolonien Deutschlands sieht es zurzeit nicht gut aus. In Deutsch- Südwestafrika dauert der Aufstand nun schon das zweite Jahr, und man ist darauf berbereitet, daß noch ein drittes Jahr vergehen wird, ehe er völlig erloschen ist. Es liegt in der Natur des Bandenfrieges, daß er sich lange hinzieht. Nicht Schlachten erzwingen seine Beendigung, sondern Erschöpfung erst bringt ihn zum Abschluß. Und um einen Bandenkrieg handelt es sich. Das ausgedehnte Terrain läßt keine Massenentwicke lung zu, weil das Land keine Nahrung, namentlich, weil es fein Wasser bietet. Uuf ungebahnten Wegen müssen Viehgespanne Speise und Getränk für die Mannschaften und das eigene Futter schleppen. Die Soldaten zeigen in der Ueberwindung von Strapazen eine Ausdauer, die höchste Anerfennung verdient, sie leisten in jedem Betracht Außerordentliches; aber nach jedem kühnen Vorstoß müssen sie warten, bis die schwer hinwandelnden Rinder" ihnen gefolgt sind. Das gibt langsame Arbeit und ungeheure Kosten. An fünfzehntausend Freiwillige führen den Krieg, dessen Aufwand jett schon nach Hunderten von Millionen zählt. In Ostafrika ist es gleichfalls zu einem Aufstand gekommen. Seine Unterdrückung, so hofft man, wird bald gelingen und chne daß es nötig wird, Truppen aus Deutschland heranzuholen. In dieser Zeit ist der zweite Kolonia! kongreß zujaminengetreten, und seine Beratungen haben eine ganz ungewöhnliche Beteiligung gefunden. Das ist ein erfreuliches Zeichen. Es ist keine Hurraſtimmung vorhanden, aber ernste Entschloffenheit. Der Unternehmungsgeist, ohne den es feine Kolonialpolitik geben kann, ist nicht geringer geworden, er hat nur an Erfahrungen und Sachkunde gewonnen. Herzog Johann Albrecht von Mecklenburg eröffnete als Ehrenvorsigender die Verhandlungen, als deren Zweck er bezeichnete, die Unveräußerlichkeit des Vesipes unserer Kolonien zu betonen und alle Vaterlandsliebenden in dem Bestreben zu vereinigen, daß unsere Kolonien das strahlende Juwel in der kaiserlichen Krone Deutschlands werden. Staatssekretär Graf Posadowsky legte in seiner Begrüßungsansprache den Hauptnachdruck darauf, daß man in schweren Zeiten still und zähe durchzuhalten verstehen müsse. Kritik sei angebracht, aber erst nach Wiederherstellung geordneter Verhältnisse könne man eine sichere Grundlage für ein gerechtes Urteil und für weitere Entschließungen über etwaige Reformen in der Verwaltung gewinnen. Mit dem Staatssekretär und dein Ehrenvorsitzenden stimmte Kolonialdirektor Stübel in dem Preis unserer braven Schutztruppen und in der zuversichtlichen Erwartung einer gedeihlichen Entwickelung unserer Kolonien überein. Ein empfindlicher Rückschlag sei eingetreten, Fehler seien begangen worden, aber Ausdauer und Tatkraft werden zum schönen Giele führen. In der Tat darf eine Kolonialpolitik nicht kleinlich an Ausgaben mäkeln, auch an beträchtlichen nicht; sie darf nicht bei jeder Aufivendung fragen, ob sie auch unmittelbar und bald zurückkomme. Steht doch die Kolonialpolitik im Dienste unserer Weltwirtschaftspolitik, deren seitherige glänzende Entwickelung erhebliche Opfer nicht bloß gestattet, sondern zur Pflicht macht. Der Außenhandel Deutschlands hat sich in den zwanzig Jahren seit 1885 verdoppelt, während in der gleichen Zeit der amerikanische um 80, der englische 1: m 50, der französische nur um 24 Prozent zugenommen hat. Die Nettoeinfuhr von Nahrungs- und Genußmitteln hat im bergangenen Jahr etwa 1430, die Nettoeinfuhr von Rohstoffen in Deutschland rund 1930 Millionen Mark betragen, bei den Fabrikaten aber belief sich der Ausfuhrüberchuß auf 2225 Millionen Mark. Diese Zahlen beweisen, wie sehr Deutschland auf den Außenhandel angewiesen ist. Deutschland muß seine Handelsbeziehungen zum Ausland durch Handelsverträge regeln, und das kann es mit um so größerem Vorteil tun, je größere Produktionsmöglichkeiten ihan sein unter anderen klimatischen Bedingungen stehender Rolonialbesitz bietet. Gewiß sind wir industriell und kommerziell auch ohne eigene Kolonien gewachsen; doch der englische Imperialismus, der neueren Datums ist, fordert einen tärkeren Wettbewerb heraus, als wir ohne Kolonien Icisten fönnen. Eine starke Flotte und in den Kolonien eigene gute Verkehrsvege, das sind die unerläßlichen Voraussetzungen für den Bestand Deutschlands als wirtschaftliche und politische Weltmacht. Eine starke Flotte! Generalleutnant von Liebert hatte den Mut, das treffende Wort zu sprechen: Eine schwache Flotte ist Verschwendung, eine starke Flotte allein ist ihre Kosten wert und macht sich bezahlt. Für dieses ist England das Beispiel, für jenes sollten wir nicht länger das Beispiel sein. Generalleutnant von Liebert stellte Riel auf: eine Schlachtflotte in zwei Doppelgeschwad mi 38 Linienschiffen von mindestens je 16.000 Tons, eine Kreuzerflotte bon 8 Panzerkreuzern mit mindestens je 10 000 Tons und 24 geschütten Kreuzern, eine Torpedoflotte von 53 greben und 47 fleineren Torpedobooten. Das ist viel, sehr viel. Doch die Leistung verteilt sich auch auf eine lange Reihe von Jahren, so daß von einer Ueberbürdung kaum die Rede sein fann. Es handelt sich debei nicht um„ uferlose Pläne", nicht um eine irgendwie geartete Eroberungspolitik, sondern um die sachgemäße Fürsorge, daß unser Wachstum cn Bevölkerung nicht verloren gehe, daß wir nicht gezwungen werden, unseren Bevölkerungsüberschuß, den wir im anderen Fall nicht länger ernähren können, an das Ausland abzugeben, das ihn mit offenen Armen empfangen würde, damit nicht in bezug auf uns das Dichterwort zu neuer Wahrheit werde:„ Furchtbar blüht durch Künste unsres Landes Britannien". Ein nicht unwesentliches Moment ist es übrigens, daß die Ausgaben des Reichs für die Flotte in der Hauptsache als Arbeitslöhne der arbeitenden Bevölkerung wieder zufließen, ohne Abzug eines Unternehmergewinns. Das ist immerhin von Gewicht auch für den, der dem Unternehmer seinen Geminnanteil sonst gern gönnt. Der Kolonialkongreß kann nur Wünsche äußern, feine Verfügungen treffen. Das veranlaßt ihn vielleicht- in der Voraussetzung, daß doch mehr oder weniger starke Abzüge gemacht werden und nur ein Teil zur Ausführung kommt den Mund etwas voll zu nehmen, damit die Abschlagszahlung nicht allzu sehr hinter dem wirklichen Bedarf zurückbleibe. Bundesrat und Reichstag werden das pflichtgemäß prüfen, ehe sie ihre Entschließungen fassen. - Was Delcaffé wollte. Aufsehenerregende Enthüllungen bringt der Pariser ,, Matin" über die Pläne des ehemaligen Ministers Delcassé. Danach sagte am 4. Juni 1905 Delcassé im Ministerrate, er besitze von England die mündliche Zusage, Frankreich in einem Kriege gegen das angreifende Deutschland durch Beschlagnahme des Kaiser Wilhelm- Kanals und Beſekung von Schleswig- Holstein mit 100 000 Mann beizustehen. Nach den Angaben im„ Matin" soll von englischer Seite das Anspäter also nach dem Sturze Delcassés gebot erneuert worden sein mit der Maßgabe, daß es schriftlich firiert werden sollte. Man nimmt in Paris allgemein an, der seit seinem Rücktritt im Departement Ariège sich aufhaltende Erminister habe die Auslassungen des" Matin" felbst veranlaßt oder doch inspiriert. Bestätigt sich diese Annahme, so würde das Bestreben Delcassés offenbar sein, nach der freundschaftlichen Vereinbarung Frankreichs und Deutschlands in der Marokkofrage abermals neues Mißtrauen zu säen und die sichtliche Annäherung der beiden Staaten zu hindern. Eine solche intrigante Absicht aber wäre Grund genug, gegen Delcassé das Gesetz über die Ver antwortlichkeit der Minister zur Anwendung zu bringen. Es würde sich um offensichtlichen Verrat von Staatsgeheimnissen handeln. Immerhin ist eine weitere Aufklärung in der Angelegenheit wohl abzuwarten, denn die behauptete Hondlungsweise der britischen Regierung würde das viel gebrauchte Wort vom„ perfiden Albion" zu einer nicht mehr abzuleugnenden Tatsache machen. Deutschland hätte mehr wie je Ursache, vor britischen Winkelzügen auf der Hut zu sein und die Agitation der deutschen Politiker, die zur entschiedenen Abkehr von England raten, fände mit Recht üppigen Boden. In der denkwürdigen Ministersitzung vom 4. Juli soll übrigens der verständige Rouvier Herrn Delcassé gehörig die Leviten gelesen haben. Rouvier sagte angeblich seinem Kollegen:„ Sie haben eine zu starke antideutsche Politik getrieben, Sie haben Spanien von Deutschland losgerissen, England für Frankreich gewonnen, Italien abgefischt." Hier hätte Delcassé sich entrüstet erhoben und ausgerufen:„ Entschuldigen Sie, ich habe als Minister Frankreichs gehandelt; die Interessen Deutschlands zu wahren, lag außerhalb meiner Aufgabe." Jedenfalls wird weder die französische Regierung noch die Deputiertenkammer achtlos an diesen Veröffentlichungen vorbeigehen. Man glaubt, die Kammer werde schon in den nächsten Tagen dem gewesenen Minister einen Tadel aussprechen, ohne dabei die Tatsache der Konferenz von Algeciras irgendwie zu berühren. Die Persönlichkeit des ehemaligen Reiters der französischen auswärtigen Politik wird durch die Enthüllungen immer mehr zu einer schwanfenden". Seine Landsleute sind froh, den sonderbaren Heiligen abgeschüttelt zu haben, der ihnen einen aussichtsIcsen Krieg mit Deutschland auf den Hals laden wollte. Was sie sonst tun wollen, kann uns Deutsche wenig kümmern. Wir werden uns mit der Verachtung der dunklen Machinationen des gewissenlosen Herrn begnügen. Die deutsche Politik in der Marokkofrage kann durch das Bekanntwerden der Umtriebe nur an Rechtfertigung gewinnen. Kinderfchutz. -Ein Rundblick in verschiedenen Staaten. So empörend die Mißhandlung wehrloser Geschöpfe, die Grausamkeit gegen Kinder und Unmündige auf jeden einigermaßen menschlich Empfindenden wirkt, so wenig hat sich bisher selbst bei den Kulturnationen diese Schmach eindämmen lassen. Die Fürsorge für die Kinder zum Zweck ihres Schutzes vor Ausnutzung und Grausamkeit hat erst in allerneuester Zeit eine planmäßige Tätigkeit begonnen. Ein Vorbild von vorläufig noch unerreichbar scheinender Großartigkeit ist die große englische Nationalgesellschaft für die Verhütung der Grausamkeit gegen Kinder. Sie hat jezt erst ihren 16. Jahresbericht veröffentlicht. Es ist erstaunlich, welchen Umfang dieser Verein in so kurzer Zeit gewonnen hat. Der Verein verfügte im legten Jahr über eine Einnahme von mehr als 1½ Millionen Mark, und es zeugt von einer ernsten Auffassung und weiten Verzweigung seiner Tätigkeit, daß er trotzdem noch mehr ausgegeben als eingenommen hat. Es ist nun nicht zu verkennen, daß eine solche Gesellschaft, die ihre Tätigkeit in der Regel im Gegensatz zu den Angehörigen der Kinder ausüben muß, ihre Gewalt mißbrauchen und in einer ungünstigen Weise in das Familienleben eingreifen könnte. Es ist daher die größte Vorsicht und Rücksicht geboten, und daß die englische Gesellschaft diese Vorbedingungen in weitgehendem Grade erfüllt hat, wird durch Tatsachen bewiesen. Im letzten Jahr wurden vier Fünftel aller Fälle, in denen eine grausame Behandlung von Kindern zur Kenntnis der Gesellschaft ge= langt war, zunächst in der Weise erledigt, daß die Eltern eine Verwarnung empfingen, während im Jahr 1891 nur wenig über die Hälfte der Fälle in dieser Form behandelt wurden. Diese große Verbesserung hat nur erfolgen können durch den starken Anhalt, den die Gesellschaft zur Verhütung der Grausamkeit gegen Kinder bei den englischen Gerichtshöfen findet. Eine von ihrer Seite ausgesprochene Verwarnung hat dadurch eine besondere Wirksamkeit erhalten. Im übrigen ist die Zahl der Fälle von gewalttätiger Grausamkeit während der letzten 16 Jahre von mehr als ein Viertel auf weniger als ein Zehntel gefallen, und nur 6 Prozent der Fälle mußten zu gerichtlicher Entscheidung gebracht werden. Es ließen sich noch andere Beweise dafür erbringen, daß die englische Gesellschaft eine wirklich vorbildliche Tätigkeit entfaltet hat. In anderen Ländern ist eine ähnliche Organisation bisher nicht zu finden. In den Vereinigten Staaten sind zwar über 300 Gesellschaften vorhanden, die sich ausschließlich oder zum Teil mit dem Schutz von Kindern gegen Mißhandlung beschäftigen; es fehlt ihnen aber der richtige Zusammenschluß. Aehnliches gilt von Canada. Eher vergleichbar mit der englischen Gesellschaft wäre noch die Französische Union zur Rettung der Jugend, die in elf Städten Frankreichs Zweigbereine unterhält. Ferner gibt es kleinere Gesellschaften, in England, in Ungarn, in Holland, Italien, Spanien, Belgien, Algier. In Deutschland hat der seit 1896 bestehende Verein zum Schutz der Kinder vor Ausnutzung und Mißhandlung mit dem Hauptsiz in Berlin eine größere Organisation anzubahnen versucht, die jedoch noch sehr der Entwickelung bedarf. In England eine Jahreseinnahme von 1½ Millionen, hier eine solche von wenig über 20 000 Mark; dort Gelegenheit zur Unterbringung von Hunderten schutzbedürftiger Kinder, hier nur ein eigenes Haus für 70 Insassen, das erst im nächsten Jahr zur Eröffnung gelangen wird. Der englische Verein unterhält in 980 Ortschaften des Landes eigene Verwaltungsstellen, die deutsche Gesell, schaft hat Zweigvereine nur an fünf Orten( in HamburgAltona, Hameln, Harzburg, Magdeburg und Wizenhausen). Im englischen Verein wurden seit dem Jahr 1889 bereits über eine Million von Fällen der Mißhandlung von Kindern untersucht und im letzten Berichtsjahr etwa 40 000, während der deutsche Hauptverein im Jahr 1904 352 Fälle behandelt hat. Immerhin liegt das Bestreben beider Vereine in der gleichen Richtung. Es sollen Zweigvereine allmählich auch in Deutschland entstehen, das zu diesem Zweck in 50 Grippen geteilt ist. Der weiteren Entwickelung zu einem großen geschlossenen Verband steht vor allem eine erhebliche Zer. splitterung entgegen. Der Berliner Hauptverein hat deshalb die Entstehung und den Aufschwung ähnlicher Vereine in Leipzig, Dresden und Chemnitz freudig begrüßt und ein Zusammenwirken mit ihnen nachgesucht. Außerdem sind Verbindungen mit Gesellschaften ähnlicher Richtung im Aus. land, namentlich in Wien, in Budapest, in Madrid, London, Edinburgh und Newyork angeknüpft worden. Es liegt fein besonderer Grund dazu vor, diese Entwickelung im einzelnen für ungünstig zu halten. Die Hauptsache ist, daß das unbedingt notwendige Interesse für den Schutz der Kinder überall tatkräftige Vertretung findet. Jedenfalls sehen wir in Deutschland ebenso wie anders. wo mehr und mehr die Frage nach dem Schutz der Kinder vor Grausamkeiten in den Vordergrund des Interesses treten. Und das ist von jedem Freunde menschlicher Entwickelung und Kultur freudig zu begrüßen. Politifche Rundschau. Deutfches Reich. * Gegen den Bund deutscher Militäranwärter hatte kürz lich der preußische Kriegsminister einen geheimen Erlaz gerichtet, der durch eine Indiskretion an die Oeffentlichkeit kam und dabei scharf kritisiert wurde. Jetzt nimmt die ministerielle Berl. Korrespondenz" das Wort und führt aus, daß der Erlaß durch die Agitation des Bundes, ins besondere aber seines Organs, der Zeitung des Bundes deutscher Militäranwärter", gerechtfertigt war. Die Aus. lassung sagt ferner:" Mag der Bund sich auf seine Satzungen berufen, mag die im allgemeinen nicht zu bezweifelnde Leyalität seiner Mitglieder unter anderem dadurch be. wiesen sein, daß sich der Berliner Zweigverein einstimmig dem Reichsverbande gegen die Sozialdemokratie angeschlossen Rebattion ber Neuen Berliner hat, hier kommt es lediglich darauf an, wie der Bund sich auf seinem eigentlichen Gebiete in Wirklichkeit betätigt und welche Folgen davon zu erwarten sind. Die Unteroffiziere des aktiven Dienststandes dürfen unter feinen Umständen in eine Bewegung hineingezogen werden, die das politische Gebiet berührt. Es war also ein einfaches Gebot der Not. wendigkeit, die Kommandobehörden zu warnen, damit rechtzeitig verhindert werden konnte, daß aktive Unteroffiziere zu den Militäranwärtervereinen in andere als rein gesellige Beziehungen traten. Etwas Weiteres bezweckte der Erlaß nicht." * Vom 1. Oktober ab werden bei den deutschen Postanstalten in der Türkei, in Marokko und in China anstelle der Postwertzeichen mit der Inschrift„ Reichspost" Postwert zeichen mit der Inschrift Deutsches Reich", die den Aufdruck der fremden Währung oder des Landesnamens tragen, verwandt. Die bisherigen Marken sind noch bis Ende De zember verwendbar. Oesterreich- Ungarn. ** Das österreichische Abgeordnetenhaus verhält sich der angeregten Einführung des allgemeinen Wahlrechts gegen über zieulich fühl. Es lehnte alle Dringlichkeitsanträge in dieser Richtung ab. Dänemark. ** Ein neuer Zolltarif- Entwurf soll in der bevorstehen. den Session dem Parlament zugehen. Ueber den Entwur wird strengste Verschwiegenheit beobachtet. Aus einer Aeußerung des Generalzolldirektors Markus Rubin ist aber zu schließen, daß vornehmlich die Zuckerindustrie und die Papierfabrikation ihre Interessen geltend zu machen gewußt haben. Für Zucker und Papier sollen wesentliche Zolländerungen in Vorschlag gebracht werden. Alien. ** Zur Belebung von Handel, Industrie und Finanzmesen in Japan beschlossen die Handelskammern in Tokio, eine Denkschrift an die Regierung zu richten, in der staatliche Handelsagenten, Schaffung von schwimmenden Ausstellungen mit Mustern und einem Museum zum Besuch fremder Häfen, Zollvereinigung von Korea und Japan, Einschränkung der Verwaltungskosten, Verbesserung und rascher Ausbau des Eisenbahnnetzes und Errichtung einer japanisch- chinesischen Bank empfohlen werden.- Der japanische Finanzdelegierte Takahaschi in London bestritt die Richtigkeit der angeblich von dem Grafen Okuma gemachten Angaben über die Finanzlage Japans. Die gesamte Schuld Japans, innere sowohl wie äußere, belaufe sich zurzeit nur auf 192 Millionen Pfund Sterling, und die Zinsen dieser EinSchuld betragen nur wenig über zehn Millionen. schließlich aller Kriegssteuern belaufe sich der Steuerbetrag auf den Kopf der Bevölkerung nur auf etwas über zehn Schilling jährlich. ** Hof und Gesellschaft. Nab und Fern. † Sturmschaden in Dresden. Ein orfanartiger Sturm richtete in Dresden vielen Schaden in den Straßen und den Anlagen an. Namentlich die Telephonleitungen haben gelitten. Auch einige Personen trugen Verlegungen davon. Die Schiffahrt auf der Elbe mußte eingestellt werden. Der Kaiser reiste in Begleitung der Kaiserin, des Prinzen August Wilhelm und der Prinzessin Victoria Luise bon Rominten nach Königsberg i. Pr. ab, wo der Kaiser mit dem Prinzen August Wilhelm sofort mittelst Automobils nach der Kaserne des Grenadier- Regiments König Friedrich Wilhelm I." Nr. 3 fuhr. Dort wurde das Frühstück eingenommen. Die Kaiserin begab sich mit der Prinzessin direkt nach dem Schlosse. Demnächst beabsichtigt der Kaiser, wie es heißt, in Begleitung des Staatssekretärs von Tir. pit eine Probefahrt auf dem Turbinendampfer Kaiser" zu unternehmen. ** † Um ein paar Weintrauben in den Tod. In Dresden waren zwei Kaufmannslehrlinge von ihrem Prinzipal megen Entwendung von Weintrauben zur Anzeige gebracht worden. Die jungen Leute hatten sich ihr Schicksal so zu Herzen genommen, daß sie gemeinsam den Tod suchten. Der eine schcß sich eine Kugel durch den Kopf, der andere schnitt sich die Bulsadern durch. In Abschiedsbriefen an ihre Angehörigen gaben die beiden Selbstmörder die Furcht vor der entehrenden Strafe als Ursache ihrer Tat an. Anläßlich der Silbernen Hochzeit des Kaiserpaares wird in städtischen Kreisen Berlins beabsichtigt, für die Kaiser Wilhelm- und Kaiserin Augusta- Stiftung 500 000 Mark neu zu bewilligen. Diese Stiftung ist anläßlich der Goldenen Hochzeit Kaiser Wilhelms I. im Jahre 1879 ins Leben gerufen; sie ist eine Altersversorgungs- Anstalt, in der Bürger und Bürgerinnen Berlins ohne Ansehung der Konfession Aufnahme finden. † Einbruchs- Diebstahl. In Unna in Westfalen wurde während der Nacht in einem Goldwarenladen eingebrochen. Den Dieben fielen Waren im Werte von 6000 Mark in die Hände. *** Herzog Karl Eduard von Sachsen- Koburg und Gotha ist auf Schloß Glücksburg eingetroffen, wo am 11. d. M. seine Hochzeit mit der Prinzessin Adelheid von Schleswig- Holstein- Sonderburg- Glücksburg in Gegenwart des Kaiserpaares und vieler fürstlicher Gäste stattfindet. Heer und flotte. † Aus Liebe in den Tod. Bei Gera wurden zwei junge Leute in der Elster aufgefunden. Es handelt sich um ein Liebespaar im Alter von 17 bezw. 19 Jahren, das zusammen den Tod gesucht hatte. Die Lebensmüden hatten fich zusammengebunden und mit Steinen beschwert, schneller unterzusinken. un † Gattenmord auf der Hochzeit. Bei einer Hochzeitsfeier in Styrum bei Mülheim a. d. R. gerieten die Eltern der jungen Frau in Streit mit einander. In der Erregung ergriff die Frau ein Messer und stieß es ihrem Ehemann zweimal in die Brust, so daß der Tod alsbald eintrat. Die Frau wurde verhaftet. Das neue Gewehr. Die Ausrüstung der deutschen Armee mit dem Gewehr M 98 nähert sich allmählich ihrem Ende. Gegenwärtig erhalten sämtliche Infanterieregimenter des 10. Armeekorps diese Waffe, welche in bezug auf das Gewehr M 8S einen verbesserten Schloßmechanismus besitzt und sich sehr gut bewähren soll. † Liebesaffäre uit blutigem Ausgang. Ein in einem Hotel in Prag angestellter Zuckerbäcker verliebte sich in die Schwägerin des Hotelbesitzers, ein vierzehnjähriges, aber schon recht stattliches Mädchen. Da dieses von ihm nichts wissen wollte, lauerte der Verliebte dem Mädchen auf dem Korridor auf und verwundete es durch zwei Revolverschüsse derartig, daß es bald darauf den Verlegungen erlag. Dann schoß er sich selber eine Kugel durch den Kopf. Die deutsche Flotte. Mit Beginn des Winterhalbjahres werden 12 Kriegsschiffe und Kriegsfahrzeuge als vollendet aus dem Werftdienste ausscheiden, um in den Außendienst einzutreten. Außerdem sind die Reichs- und Privatwerften noch mit dem Bau von 23 Kriegsschiffen beschäftigt, von denen nur 5 auf die Staatswerften entfallen. Es befinden sich im Ausbau 6 Linienschiffe, 2 große Kreuzer, 6 kleine Kreuzer, 3 Spezialschiffe und 6 Hochseetorpedoboote. Soziales Leben. † Die Pest in Ostasien. In der Mongolei breitet sich die Pest immer mehr aus. In Mandschuria ist von den Russen ein Pest- Lazarett eingerichtet worden, auf mehreren Sta tionen der russischen Eisenbahn wurden Beobachtungs stationen eingerichtet. Die Ein- und Ausfuhr von Murmel tierfellen ist verboten. Diese Felle gingen sämtlich nach Leipzig, wo jährlich an 1,5 Millionen Stück Murmelfelle aus der Mongolei zum Verkauf gelangten. † Cas Coonet gerettet. Die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger hat wieder eine erfolgreiche Tat zu verzeichnen. Die Station Norddeich barg durch ihr Rettungsboot drei Personen von der gestrandeten holländischen Tjolt Hoop op Zegen". Durch das Rettungsboot Walter Wolfgang Ernst" der Station Labö wurden von dem auf dem Auhaken gestrandeten deutschen Ewer Wega" zwei Personen gerettet. Der Streik in der Berliner Elektrizitäts- Industrie. Während sich die Aussichten für die Arbeitnehmer dadurch verschlechtert haben, daß eine größere Anzahl älterer Arbeiter, namentlich Maschinisten und Heizer der Berliner Elektrizitäts- Gesellschaft, der Aufforderung, die Arbeit aufzunehmen, nachgekommen ist, rechnet man in Arbeiterkreisen start darauf, daß mehrere Firmen wenig Lust haben sollen, den Beschluß des Verbandes der Metallindustriellen auf Aussperrung Folge zu geben, und daß an diese Tatsache sich eine Einigung ansezen werde. Eine schwere Verschuldung ist im Berliner Theater vorgekommen. Dort erlosch abends bei einer Generalprobe plötzlich die elektrische Beleuchtung. Es stellte sich heraus, daß die Kabelleitungen vorsätzlich durchschnitten waren. Auch hatte eine verbrecherische Hand einen Flugapparat beschädigt, so daß der Schatspieler Schmasow herabstürzte, zum Glück auf einen dicken Teppich, so daß er ohne Schaden davonkam. † Geraubte Schiffskasse. Auf dem im Kieler Hafen liegenden Linienschiff„ Elsaß" wurde während der Nacht die Schiffskasse erbrochen und beraubt. Vermischtes. = Herr Delcaffé, der Pechvogel. Nicht nur in der Leitung des Staats. agens hat Herr Delcassé, der verabschiedete französische Minister des Auswärtigen, Pech. Auch das Automobil, das er jetzt in seiner unfreiwilligen Mußezeit mit Vorliebe lenkt, versieht er nicht zu führen. So rannte er kürzlich mit seinem Kraftwagen gegen einen Baum, wurde herausgeschleudert und fiel in einen mit Schlamm gefüllten Straßengraben, aus dem er in sehr unappetitlichem Zustande herausbefördert wurde. Das Automobil des Ministers mußte von Ochsen nach der nächsten Stadt geschleppt werden. † Großfeuer durch Brandstiftung. Im Dorfe Bürden im Koburgischen wurden sieben Wohnhäuser, die Schule und acht Scheunen durch Feuer zerstört. Als Ursache ist Brandstiftung anzunehmen. Das Feuer war gleichzeitig an drei verschiedenen Stellen zum Ausbruch gelangt, und alle Brunnen waren verstopft. Streif an der deutsch- französischen Grenze. In den an der elsässischen Grenze gelegenen französischen Dörfern Fraize und Plainfing ist ein allgemeiner Streik ausgebrochen, an dem 3200 Arbeiter beteiligt sind. Infolge von Ausschreitungen wurden 60 Gendarmen und 400 Soldaten aufgeboten. Es handelt sich um Lohndifferenzen. † Ein ingendlicher Mörder. In Mosbach in Baden war ein Dienstmädchen ermordet aufgefunden. Der Täter ist jetzt in der Person eines siebzehnjährigen jungen Burschen, dem Sohne eines Gastwirts, entdeckt worden. Ein blutiges Taschentuch und eine Verwundung an der Hand verrieten den Mörder. † Tödliche Messer- Affären. In einer Restauration In Oberschöneweide gerieten zwei Brüder mit dem Wirt in Streit, in dessen Verlauf dem legteren ein Messer tief in den Unterleib gestoßen wurde. Der Getroffene gab bald darauf seinen Geist auf. Die Täter entflohen, wurden aber verhaftet. Zu der gleichen Zeit wurde ein eben erst vom Militär entlassener junger Mann in Charlottenburg auf der Straße ohne jede Veranlassung von Rowdies angerempelt und mit cinem Messer derartig verwundet, daß der Tod bald darauf eintrat.. † Großfener in einer Fabrik. In der Wiener GummiWaren- Fabrik in Harburg brach Feuer aus, das sich von dem Trockenraum schnell verbreitete und das alte Hauptgebäude mit der Schuhabteilung, sowie die Pneumatifabtei lung vernichtete. Den angestrengten Arbeiten der Feuerwehr gelang es, die Ballabteilung und die Abteilung für technische Artifel zu retten. † Großzes Eisenbahn- Unglück. Ein nach Wladikawkas von Rostow amt Don gehender Personenzug entgleiste. Hierbei wurden 27 Personen getötet und 35 verwundet. - Vorlage in ihrem gru Regierung eine Umgeftaltung in überhaupt weiter bistatie mit angezeigt erscheinen, b baten Staaten afzeptiert der Besteuerung nach dem da nirgends erprobte Prin Grand- und Erwerbsvermög zu billigen. Der Ausschu gefährlicher, als bie Umgefta esses mit der ausdrüdlic Finanzminifter Rüchler Forel'chen Grundfäge tody auf lange Beit hinaus Ausschuß weift auf die viel and Protefte gegen die Bo fäß, die von der Regier bem Gewerbesteuer, die Rapitalfie feuer und kommt zu Umarbeitung des Gefeßent entfachieb der Ausschuß, die dent vorliegenden Gefeßentwurf der in diesem Bericht enthalte wird beantragt, b Ferner Die Erfte Rammer gerichte edlaren. tt. Stadttheater Gie folg der erften Borstellungen Abonnenten nachträglich geme Selle darauf hingewiesen, da Abonnenten für die ausgef einen Gutschein erhalten, b gegen ein Tagesbillet un Sonntagsabonnement hat niffe gehabt, es ist daher Direktion in dieser schwier Teilnahme der Theaterinter A Rommersien Recember fein 25jähriges israelitischen Religionsgeme ihan von seiner Gemeinde Für die Wohltätigkeit hat e it begonnenen Theaterneu Summme geftiftet. Ein Elefant im Restaurant. Als auf dem Bahnhofe in Lissabon drei Zirkus- Elefanten aus Frankreich_anlangten, wurde eines der Tiere durch die zahlreich versammelte Menschenmenge wild gemacht und stürzte auf einen kleinen Knaben, der in ein Restaurant flüchtete. Dorthin folgte ihm das aufgeregte Tier und richtete eine heillose Verwirrung an. Zum Glück gelang es den Gästen, sich in Sicherheit zu bringen Dagegen fiel ein Papagei dem Elefanten zum Opfer, der den schreienden Vogel mit seinem Rüssel zerquetschte. Schließlich brachten die Wärter das Tier in Gewahrsam. † Unwetter an der italienischen Küste. Ueber die Stadt Livorno und deren Hafen entlud fich ein furchtbares Unwetter. Im Hafen fenterte ein Schiff, ein anderes fand aus der See das gleiche Schicksal. Eine Badeanstalt wurde fortgeschwemmt. Tages- Chronik. In Leipzig fand in Gegenwart des Königs die feierliche Weihe des neuen Rathauses statt. In Trier und auf der Eifel ist Schneefall eingetreten. Auf einen Eisenbahnzug hinter Höntrop wurden Re. bolverschüsse abgegeben, durch die eine Dame verletzt wurde. Hus dem Gerichtsfaal. - Die Millionen- Erbin als Dienstmädchen. Einem in Kopenhagen in Stellung befindlichen Dienstmädchen aus Schweden fiel ganz unvermutet eine Erbschaft von drei Millionen Kronen zu. Das gewissenhafte Mädchen erklärte sofert, daß es seinen Dienst nicht eher verlassen werde, bis der Dienstkontrakt abgelaufen sei. Trotz des Reichtums, der ihm plötzlich in den Schoß gefallen war, hielt das Mädchen es für ganz selbstverständlich, daß es nicht ohne weiteres die einmal übernommenen Verpflichtungen aufgebe. - Søndervares Vermächtnis. Der unlängst in Philadelphia im Alter von 78 Jahren verstorbene amerikanische General Wistow hat dem anatomisch- biologischen Institut der dortigen Universität, das er seinerzeit aus seinem Vermögen begründet hatte, einen Teil seines Körpers legtwillig vermacht. Der Erblasser hatte sich im nordamerikanischen Bürgerkriege als Freiwilligen- Offizier ausgezeich net und eine gefährliche Schußwunde in den Arm erhalten, der durch eine geschickte Operation gerettet wurde. Nun soll dieser Arm von seinem Körper abgetrennt und dem genannten Institut überwiesen werden gleichzeitig mit seinem Gehirn und zwei Millionen Dollars, § Dreimal zun Tode verurteilt. Der Bäckergeselle Ernst Mogler, ermordete in der Nacht vom 12. auf den 13. Juni in Neckargartach die Eheleute Bullinger und ihr vierjähriges Kind. Für die Untat wurde Mogler vom Schwurgericht Heilbronn in allen drei Fällen zum Tode verurteilt. Der Landwirt. Kunft und Wiffenfchaft. KB Professor von Richthofen †. Der berühmte Geograph Professor von Richthofen, ein Bruder des Staatssekretärs von Richthofen, ist im Alter von 72 Jahren einem Schlaganfalle erlegen. Er hat der geographischen Forschung durch die Lehre von den Veränderungen der Formen der Erdrinde, der Geomorphologie, neue Bahnen erschlossen. Durch große Forschungsreisen in Ostasien und besonders in China brachte Richthofen Kunde von bisher unbekannten Ländern. Seit 1875 lehrte er an der Universität Bonn, von 1883 bis 1886 in Leipzig, seit 1886 an der Universität Berlin. Lokales. 9. Oftober 1905. ** Das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwilliger Feuerwehren wurde vom Großherzog den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr zu Hungen Heinrich Seibert 7. und Wilhelm Pletsch, den Mitgliedern der freiwilligen Feuerwehr zu Grünberg Heinrich Schönhals, Kasper Großhaus und Wilhelm Vaupel, sowie dem Mitglied der freiwilligen Feuerwehr zu Lollar Franz Taubert verliehen. gd Obst- Aufbewahrung. Nach vielseitigen Erfahrungen ist folgendes zu empfehlen: Man bringe das stets nur bei trockenem Wetter geerntete Obst zuerst auf die Bühne oder sonst in ein Gelaß, welches gut gelüftet und nach Bedürfnis vollständig dunkel gehalten werden kann, breite das Obst sorgfältig aus und lüfte es einige Tage gehörig ab, damit es bollständig abtrocknet und, wie man sagt, abschwitzt. Nach diesem ist der Raum vollständig dunkel zu halten und das Obst des öfteren nachzusehen; reifes und etwa angefaultes Obst ist sofort zu entfernen. Erst wenn starke Fröste eintreten, ist das Obst sorgfältig in den Keller oder Souterrain oder sonst ein Gelaß zu bringen, welches eine gleichmäßig fühle Temperatur hat und wo jede Frostgefahr ausgeschlossen ist. Auch hier ist das Licht vollständig abzuhalten. Dieses letztere iſt mit einer gleichmäßigen fühlen Temperatur das wesentlichste Mittel, das Obst möglichst lanae aufzubewahren. ** Zur Landtagswahl für Gießen- Land. Gestern fanden zwei Vertrauensmänner Versammlungen für die Kanditatur Leun statt. Bürgermeister Leun, der seitherige Landtagsabgeordnete, war in beiden Versammlungen anwesend. In der zuletzt stattgefundenen Versammlung erflärte Leun auf eine Anfrage aus der Versammlung, daß er für die Einführung der direkten Wahlen zum hess. Landtage ganz entschieden eintreten Daraufhin wurde Leun einstimmig als bürgerlicher Randitat für den Landtagswahlkreis Gießen Land wieder aufgestellt. * Zur Landtagswahl. Die Vertrauensmänner des Bundes der Landwirte tonferierten in einer Versammlung über die Ausstellung eines Kandidaten zur Landtagswahl für den 12. Wahlbezirk der Provinz Oberhessen, Ridda Ortenberg. Landtagsabg. Ert- Nidda, der seit 1887 dem Landtage und 1890 dem dritten Ausschusse angehört, wurde als Randitat einstimmig aufgestellt. Für den Landtagswahlkreis Vilbel wurde als Kanditat des Bundes der ** Die Freiwillige gefvern Rachmittag 3 Uhr dem die Mannschaften am D ausgeführt hatten, rüdten in Brandangriff ftattfanb Brovinzialrat Geheimrat amt mann Herberg bei, Borführungen äußerten. S Raameraben noch längere Zei beinammen. Lotterie. Der Sämtlichen Hauptfollefteure ist die Bedingungen über lafenlofe zugegangen. We Betann In der Zeit bom Durden in hiesiger Stad gefunden: 1 Dan ledernes Damer verloren: 1 gelb 37,34 uhr m mit G Entlaufen ift: 1 gelbe! Die Empfangsbered mbe belieben ihre An Ju machen. Gießen, den 7. Großh. Bo J. Hausbursche gesucht. thin der Expedition 6. Bla Mädchen erhalten te Stellen durch hohem Frau Sparr Gießen, Selterswe Schön möbl. Zimm bermieten. Gießen, Bahnhofftr Rimmer, Kabinet Me per 1. Nobe big zu vermieten. Sicken, Frankfurterftr. Schöne möbl. Zimm Landwirte einstimmig Bürgermeister Ullmann mit oder ohne Pension zu b Nieder- Erlenbach wieder aufgestellt. Der Finanz* Die Gemeindesteuerreform. ausschuß der Ersten Kammer hat den von der Zweiten Rammer abgeänderten Gesezentwurf mit großer Mehrheit abgelehnt und an die Regierung zurückgegeben. Der Aus schuß- Berichterstatter, Freiherr v. Hey, hat über bie Verhandlungen im Ausschuß einen sehr umfangreichen Bericht erstattet, der soeben den Rammermitgliedern zugestellt worden ist. Der Ausschuß beklagt darin, daß es in der Zweiten Rammer zur Gewohnheit geworden sei, wichtige Gesezentwürfe der Ersten Kammer erst im letzten Monat zu überweisen, sodaß eine gründliche Beratung derselben nicht mehr möglich sei. Der Ausschuß sei nach eingehender Beratung und Aussprache mit der Regierung zu dem Ergebnis gelangt, daß Gießen, Bismarckstraße 1 KAK ht nur in der Lei ihn überhaupt weiter disfutterbar werden fönne. Es fönne die Vorlage in ihrem grundsätzlichen Aufbau von der Regierung eine Umgestaltung erfahren müsse, wenn sie für niht angezeigt erscheinen, von den in der Mehrzahl der deutschen Staaten akzeptierten und bewährten Grundsägen der Besteuerung nach dem Ertrag abzuweichen und dafür das nirgends erprobte Prinzip der Besteuerung nach dem , der verabschiedete Pech. Auch das willigen Mußezeit ühren. So rannte einen Baum, wurde zu dem späteren Verkauf und Vertrieb der preußischen Klassenlose zugelassen werden sollen, dann müssen sie ähnlich wie bei der Hessisch- Thüringischen Lotterie eine Raution stellen, deren Höhe sich nach der Anzahl der Lose richtet, welche der Kollekteur von der Lotteriebirektion übernehmen will; außerdem muß sich aber der Kellefteur verpflichten, mindestens 2 Jahre lang, bezw. für 4 Biehungen die preußischen Klassen* Melitta und Kyrill. Die ,, München. N. Nachr." Schlamm gefüllten Grund- und Erwerbsvermögen, ohne Abzug von Schulden, lose zu vertreiben. nappetitlichem Zuzu billigen. Der Ausschuß hält dies Vorgehen um so tomobil des Mi gefährlicher, als die Umgestaltung des hessischen Staatssteuer- schreiben: Von einer angeblichen Vermählung des Großfürsten en Stadt geschleppt grfezes mit der ausdrücklichen Erklärung durch den früheren Kyrill wird neuerdings in verschiedenen Blättern berichtet. daß die „ Russischer Hof" in München Gegenwart der Mutter vereins etwa 30 000 Mt. unterschlagen und für etwa 60 000 mt. Wechsel gefälscht habe. Die Unterschlagungen habe er seit etwa 15 Jahren betrieben. * Offenbach. Die zum Tode verurteilte Kindes. ranbmörderin Lotz hat nach der„ Offenb. 8tg." darauf verzichtet, das Urteil anzufechten. Dagegen wird ihr Verteidiger ein Gnadengesuch, das zu unterzeichnen die Geshworenen sich bereit erklärt haben, an den Großherzog richten. < Mainz, 7. Oliober. Bürgermeisterwahl. Bei der heute Mittag 12 Uhr vorgenommenen Wahl des Oberbürgermeisters wurde Beigeordneter Dr. Göttelmann mit 33 Stimmen gewählt. Außerdem wurden 6 weiße Bettel er Restauration In Miquel'schen Grundsäge als die maßgebenden Zielpunkte Melitta von Sachsen- Koburg- Gotha lezihin im Hotel abgegeben. Dr. Göttelmann dankte für die Wahl und vermit dem Wirt in noch auf lange Zeit hinaus augesehen werden müßten. Der ne gab bald darauf und Protefte gegen die Vorlage hin, widerlegt die Grundund er een beringen, in Siegen fiet Deleten Oberbürgermeiſters Dr. Gaßner führen werde. Dr. GöttelDurden aber verhaf en erst vom Militär urg auf der Stroße foc, die von der Regierung aufgestellt wurden für die Gewerbesteuer, die Kapitalsteuer und die Grund- und Bodengerempelt und freuer und kommt zu dem Schlusse, daß eine vollständige er Tod bald darauf marbeitung des Gefeßentwurfes erfolgen müsse. Daher eatschied der Ausschuß, die Großh. Regierung zu ersuchen, auf dem Bahnhofe tien vorliegenden Gefeßentwurf unter iunlichster Berücksichtigung Frankreich anlang her in diesem Bericht enthaltenen Erwägungen umzuarbeiten e auf einen kleinen cm die Erfte Kammer gerichteten Eingaben für erledigt zu Ferner wird beantragt, die inbetreff der Gesetzesvorlage hlreich versammelte te. Dorthin folgte erklären. eine heillose Veren Gästen, sich in tt. Stadttheater Gießen. Nach dem schönen ErPapagei dem EleFolg der ersten Borstellungen hat sich noch eine Anzahl Vogel mit seinem bonnenten nachträglich gemeldet. Es sei auch an dieser die Wärter de Stelle darauf hingewiesen, daß diese nachträglich eintretenden Abonnenten für die ausgefallene erste Borstellung gratis nädchen. Einem in einen Gutschein erhalten, der zu irgend einer Vorstellung Dienstmädchen au gegen ein Tagesbillet umgetauscht werden kann. bſchaft von drei Mil Sonntagsabonnement hat dieses Jahr ſehr schlechte ErgebMädchen erklärte foiffe gehabt, es ist daher dringend zu wünschen, daß die berlassen werde, bi Direktion in dieser schwierigen Uebergangszeit durch regste roz des Reichtums Teilnahme der Theaterinteressenten unterstüßt wird. var, hielt das Mäd Das nicht ohne weiterelorember sein 25jähriges Jubiläum als 1. Vorsteher der A kommerzienrat Heichelheim feiert im gen aufgebe. unlängst in Phila Braelitischen Religionsgemeinde. Aus diesem Anlaß wird orbene amerikanische hm von seiner Gemeinde eine größere Feier veranstaltet. biologischen Institut. Für die Wohltätigkeit hat er sehr viel getan. Auch für den zeit aus feinem Bert begonnenen Theaterneubau hat Heichelheim eine hohe eines Körpers legt. Summe geftiftet. ich im nordamerika Offizier ausgezeich den Arm erhalten, rettet wurde. Nun bgetrennt und dem leichzeitig mit seinem fchaft. r berühmte Geograph des Staatssekretär Jahren einem Schlag fchen Forschung durd Formen der Erdrinde, erschlossen. Durch besonders in China mbekannten Ländern. Bonn, von 1883 bi iversität Berlin. 9. Oftober 1905. itglieber freiwillige erzog den Mitglieben Sungen Heinrid inberg Seinrid 14, ben Mitglieben us und Wilhelm hen. reiwilligen Feuerwehr Für Gießen- Land er- Versammlungen für r Leun, der seitherige Bersammlungen a Berfammlung erlat mmlung, daß er fa en Wahlen zum * Die Freiwillige Gailsche Feuerwehr- Gießen hielt geftern Rachmittag 3 Uhr ihre Schlußübung ab. Nachdem die Mannschaften am Oswalds- Garten einige Bewegungen ausgeführt hatten, rückten sie nach dem Brandplay ab, wo in Brandangriff stattfand. Der Uebung wohnten u. a. Brovinzialrat Geheimrat Breidert und der Polizeiamtmann Herberg bei, die sich sehr befriedigt über die Borführungen äußerten. Nach den Uebungen blieben die Rameraben noch längere Zeit bei einem Glase Bier gemütlich beisammen. * Lotterie. Der Darmst. 8tg." wird geschrieben: Sämtlichen Hauptkollekteuren der Hessischen Lotterie sind gt die Bedingungen über den Vertrieb der preußischen Plaffenlose zugegangen. Wenn die hessischen Hauptkollekteure Bekanntmachung. In der Zeit vom 30. September bis 7. Oftober burden in hiesiger Stadt Großfürsten Alexis und des Herzogs von Leuchtenberg stattgefunden haben. Den Trauaft habe ein foburgischer Beamter mit einem russischeu Popen vollzogen. Demgegenüber fönnen wir auf Grund von Erfundigungen an maßgebender Stellen berichten, daß Großfürft Kyrill und seine Braut wohl bis gestern im genannten Hotel abgestiegen sind, aber stets nur in Begleitung der Mutter und der Hofdame Fräulein v. Passavant. Eine weitere Begleitung wurde niemals wahrgenommen. Auch in der russischen Gesellschaft ist, wie uns versichert wird, von einer heimlichen Trauung des GroßNach der„ Augsb. Abendztg." fürsten nichts bekannt. verlautet dagegen bestimmt, daß die Trauung wie geschildert, stattgefunden habe. Das Hotel beobachte strengstes Still schweigen. - ** Erhöhung der Bürgermeister- Diäten. Der Landesverband der hessischen Bürgermeister will bei der Regierung um Erhöhung der Diäten der Bürgermeister eintommen. Außerdem wünschen die Bürgermeister, daß ihnen das Recht eingeräumt werde, bei Berechnung der Dienst. fahrten die 2. Klasse in Ansas zu bringen. * Ueber ein nettes Bureaukratenftüdchen berichtet der„ Deffentl Anz." in Kreuznach. Die preußisch hefſiche Güterabfertigung hat bei ihr aufgegebenes Frachtgut nach Cassel nicht befördert, weil der Stadtname Kassel geschrieben war and es untlar sei, wo Kassel mit K. geschrieben liege, und daß Kaffel, mit A. geschrieben, leicht mit Rastel bei Mainz verweselt werden könnte. §§ Stumpertenrod, 8. Oktober. Fener. Gestern Mittag zündeten zwei 5jährige Knaben in der Scheune des Landwirts Dörr ein Feuer an. Im Nu stand das Gebäude in Flammen und wurde total eingeäschert. Mitverbrannt ist ein Quantum Weizen. Gute Löschdienste leisteten die Hydranten unserer neuen Wasserleitung. < Alsfeld, 8. Oktober. Kein Truppenübungsplatz. Das Projekt, zwischen Schwaben und Dmtrift einen Truppenübungsplaß anzulegen, hat man jest endgültig fallen lassen, da sich die Unzulänglichkeit des Terrains dargetan hat. * Offenbach, 7 Oftober. Ein Bürgermeister als Defrandant. Der Bürgermeister in Kappelrodeck, Hermann Haas, stellte sich gestern Abend der Staatsanwaltschaft mit der Selbstanschuldigung, daß er als Kassierer des VorschußVergebung von Bauarbeiten. mann ist am 3. November 1858 in Wörrstadt geboren. Ec besuchte anfänglich die dortige Gemeindeschule dann aber die Realschule zu Alzey und die Gymnasien zu Worms und Mainz. Von 1878-1881 ftudierte er die Rechte auf den Univerſitäten zu Leipzig und Gießen, bestand im Herbst 1881 die juristische Fakultätsprüfung und erlangte noch in demselben Jahre die juristische Doktorwürde. 1886 bestand er die Staatsprüfung für Justiz und Verwaltung, trat dann 1888 als Regierungsassessor beim Kreisamt in Mainz ein und amtierte Ende desselben und Anfang des nächsten Jahres als stellvertretender Kreis amtmann in Alzey und Büdingen. Am 29. Mai 1889 wurde er zum Kreisamtmann in Büdingen befördert und fast 4 Jahre später, am 14. Mai 1893 ging er in gleicher Eigenschaft nach Friedberg, wo er am 26. September zum Feldbereinigungskommissar von Oberhessen ernannt wurde. Von Ende Juli 1898 bis Anfang November folgenden Jahres war er bei der Provinzialdirektion Rheinhessen und dem Kreisamt Mainz beschäftigt. Dann wurde er zum Kreisrate des[ Kreises Heppenheim ernannt, in welchem Amte er bis zu seinem Eintritt in den Dienst der Stadt Mainz, der am 2. April 1904 erfolgte, verblieb. Jezt hat ihn das Vertrauen seiner Mitbürger an die erste Stelle der Stadt berufen. * Mainz, 8. Oktober. Steifnackige Konsumenten. Verschiedene zu Markt kommende Milchverkäufer haben auf Milch auf die früheren Preise herabgesetzt. energische Reklamation ihrer seitherigen Runden wieder ihre Neueste Nachrichten. CB. Erfurt, 8. Oftober. Auf dem Thüringer Wald ist starker Schneefall eingetreten. CB. Detmold, 8. Oftober. Im Lippschen Thronstreit steht beim Reichsgericht Termin auf den 25. Oftober an. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienft. Boraussichtliche Witteruna in Hessen für Dienstag, den 10. Oftober. Wolfig, Temperatur wenig verändert, geringer Regen, später wieder Aufheiterung. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell: 1 bin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belbe in Sießen. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird Folgende zum Umbau des früheren BotanischenInftituts und zur Errichtung eines Anbaues für das die Plodstraße von heute an bis auf Weiteres für den gefunden: 1 Damen- Kettenarmband, 1 braunes landwirtschaftliche Institut nötigen Rohbauarbeiten Fuhrverkehr gesperrt. ledernes Portemonnaie und 1 silberne und Lieferungen werden hiermit unter Zugrundelegung Damen- Rem.- Uhr; des Ministerialerlasses vom 16. Juni 1893 öffentlich verloren: 1 gelbes ledernes Portemonnaie mit ausgeschrieben. 37,34 Mt. Inhalt, 1 silberne Damen- Los I: Erd- und Maurerarbeiten, darunter 48 cbm Grundaushub, 48 cbm Bruchsteinmauerwerk, 112 cbm Backsteinmauerwerk, 37 cbm linkermauerwerk, 240 qm 3wischendecken. uhr mit Kette und 1 Herrentaschenuhr mit Goldrand und Kette. Gießen, den 6. Oktober 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Submission. Für die Großherzoglichen neuen Kliniken in Gießen soll die Lieferung nachgenannter Verzehrungsgegenstände Entlaufen ist: 1 gelbe Bulldogge mit schwarz. Schnauze. Los II: Zimmerarbeit, ca. 35 cbm Tannenholz zu auf dem öffentlichen Submissionswege vergeben werden: Die Empfangsberechtigten der gefundenen GegenItefern, ca. 1600 lfdm Tannenholz zu bearbeiten. tände belteben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend Los III: Eisenlieferung, ca. 3920 kg Träger. ju machen. Gießen, den 7. Oftober 1905. Großh. Bolizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Hausbursche gesucht. Los IV: Dachdeckerarbeit, ca. 231 qm Schieferdach mit Schalung. Die Angebotsunterlagen fönnen auf unserem Amte, Stephanstraße Nr. 18, eingesehen, Angebotsformulare und Bedingungen( feine Zeichnungen) dorther gegen Selbstkostenpreis, soweit der Vorrat reicht, bezogen werden. Offerten mit entsprechender Aufschrift sind bis zum Samstag, den 21. Oktober, vorm. 10 Uhr einzureichen. In dem städtischen Hause After: weg 9 ift der untere Stock be stehend aus 7 Bimmern nebst Bubehör und südlichem Nebenhaus Ph. in der Expedition d. Blattes. auf 1. Oktober, auf Wunsch auch Eröffnungstermin früher, zu vermieten. Näheres bet UNUBERTROFFEN Waschen und Putzen WASCHET GESETZLICH ieben eintreter Mädchen erhalten bei der Bürgermeiſteret, Zim. Nr. 15. ale einstimmig Den Landtagswahlrei ie Vertrauensmänner be in einer Versammlung baten zur Landtagswa nz Oberheffen, Ribbo gate Stellen durch hohem Frau Sparr, Gießen, Seltersweg 8. Schön möbl. Zimmer ubermieten. Gießen, Bahnhofstraße 15. 3immer, Kabinet und 1- Ridda, der seit 188 e per 1. November Für be tten Ausshuffe angehö aufgeftelt Ellig zu vermieten. R12 PES zum NUR MIT NAUMANNIA CNAUMANN SEIFE ESCHUTZ OFFENBACH Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 9. Oftober 1905. Großh. Hochbauamt Gießen. Becker. 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Bedingungen Brotpreise bom 8. bis 22. Oftober 1905 Der hiesigen Bäcker. Geschäfts- Verlegung, on Einem geehrten Publikum, besonders meiner werten Kundschaft und neuen Nachbarschaft die er: gebene Mitteilung, daß ich mein Maler, Weißbinder- und Luckier- Geschäft nach meinem Neubau Liebigstraße 83 verlegt habe. Für das mir seither bewiesene Wohlwollen und Vertrauen bestens dankend, bitte ich mich auch in Zukunft durch Zuwendung geschätzter Aufträge gütigst unterstüßen zu wollen. Prompte und gediegene Ausführung sichere ich zu und empfehle mich. Ergebenst. der Hessischen Landes- Hypothekenbank in Darmstadt für ihre vom 9. Oktober 1905 an bis auf weiteres erteilenden Zusagen: зи Kg. 1 Weißbrot 2 Bei Hypothekdarlehen an Private beträgt der i Gem.- Brot Zinsfuß 34. Bei Kommunaldarlehen beträgt der Zinsfuß nach Wahl des Anleihers entweder 3,70% für die ganze Dauer des Darlehensverhältnisses oder 3,75% für die ersten 10 Jahre und 3,625% bom elften Jahre an. Eine Steigerung des Zinsfußes ist für die ganze Darlehensdauer ausgeschlossen. Es werden nur Tilgungsdarlehen gewährt; der Gust. Belitz, Malermeister. jährliche Tilgungszuschlag soll mindestens 1% betragen. Bekanntmachung. Gießen. Die unterm 16. September 1905 angeordnete Sperre der Ditanlage zwischen Landgrafen- und Wiesenstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 6. Oktober 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Johannisstraße von heute an bis auf weiteres für den Fuhrberkehr gesperrt. Gießen, den 6. Oktober 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Vorzüglichste Lederputz- Crême Kavalier Das Beste vom Besten Keln alltägliches Schuhputzen mehr nötig. Oberall vorrätig! Fabrik: Unlon Augsburg Vergebung von Fuhrleistungen. Weihnachts- Geschenke Die Abfuhr des Steinmaterials aus dem städt. Steinbruch im Stadtwald soll für die Zeit bis zum 1. Oftober 1906 öffentlich vergeben werden. Die Verdingungsunterlagen liegen während der Dienststunden bei uns auf Zimmer Nr. 1( Registratur) zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind spätestens bis zum Donnerstag, den 12. b. Mts., vorm. 11 Uhr an uns einzureichen, an welchem Zeitpunkt die Eröffnung der eingelaufenen Angebote im Beisein etwa erschienener Bewerber erfolgt. Zuschlagsfrist 14 Tage. Gießen, den 6. Oktober 1905. Städtisches Tiefbauamt. J. B. Köhler. VI. Hessisch- Thüringische Staatslotterie Biehung VI. Klaffe.( 5. Tag) 7. Oktober 1905. Bierkrüge gemalt mit Wappen und Namen. Brenneisen, Stempel und Strickmaschinen liefert billigst A. Jeremias, Gießen, Afterweg 16, Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mark gezogen. ( Ohne Gewähr.) Nächste Ziehung: 9. Oftober 1905. Dankbarkeit 8wingt mich, gern und unentgeltlte Hals-, Bruit- und Lungenleldenden jeglicher Art mitzuteilen, wie ich durch ein einfaches, billiges u. erfolg retches Naturprodukt meinem qualvollen Leiben be freit worden bin. Lehrer Baumgartl in Rrammel bet Ausstg( Glbe). 27 109 202 29[ 400] 81 308 49[ 2000] 413 564 72 89 651 70 78[ 400] 89 815 922 69[ 400] 1071 80( 1000) 130[ 2000] 97 269 394 471 512 24 60 668 82 723 25[ 1000] 49[ 400] 94 887 922 47[ 1000] 69 2004 68 216 [ 400] 46 67 96 372 428 68 69[ 400] 773 99 813 16 41 90 931 3048 208 15 335[ 400] 419 59 75[ 400] 79[ 400] 501[ 400] 62 607 17 19[ 1000] 710 40 41 77[ 400] 813 54 64 84 929 66 99 4128 266 77 79 357 404 502 7 24[ 400] 56 66 675 702 42[ 400] 63[ 400] 804 54 930 35 47 5087[ 400] 125 64[ 400] 220 35[ 400] 362 442 48 616 25 31[ 400] 814 40 75 78[ 1000] 950 6015 61 89 263 71 371 86 90 520 31 659 67 88 740 89 828 60 87[ 1000] 913 7003[ 400] 340 89 93 401 29 49 83 86 508 619 36 76 83 11000] 720[ 1000 73 922[ 400] 75 8037 51 191 258 81 303 41 71 417 72 551 54 610[ 1000] 54 60 743 93 844 46 95 9005 43 74 99 131 254 71 370 438[ 400] 39 69 568 621 48[ 400] 64 81 84 98 761 852[ 400] 79 956 10005 75 155 64 71[ 400] 322[ 1000] 61[ 1000] 422[ 2000] 771 863 67 937[ 400] 11026 34[ 400] 39 51 91[ 400] 119 28 272 84 86 90 327 [ 1000] 42 448 96[ 2000] 631 41[ 400] 59 78 706 52[ 400] 845 49[ 400] 83 934 12071 139 54 68 81 310 36 18 440 47 93 512 73 98 635[ 400j 71 92[ 400] 702 14 80 93 848 84 962 88 89[ 400] 13007 67 144 373 483 502 12 55 608 18 54 68 69 92[ 400] 726 33 65[ 400] 823[ 1000] 14036 39 102 22 45[ 400] 59[ 1000] 61 86[ 400] 329 50 79 94 408[ 1000] 604 83[ 400] 804 30 36 66[ 400] 902 929 15031[ 400] 51( 1000) 124 79 257 65[ 2000] 72 73 307 34 37 57 573 630 16071 228[ 400] 91 837 62 84 412 42[ 2000] 52 55 586[ 400] 680 700[ 400] 40[ 400] 58 802 29 52 62 916 17027 33 42 164 79 81 87 270 95[ 1000) 310 47 410[ 400] 18[ 400] 74 597 637 55 94 722[ 20 000] 41 [ 1000] 55 76 90[ 1000] 813 18000 51 133 91 92[ 400] 241 85 331 88 408 81[ 1000] 74[ 1000] 527 83 603[ 1000] 54 62 764 874 961 84 91 19039 44[ 1000] 149 57 98 287 350 69 447[ 400] 82[ 400] 537 66 633 43 731 97 854 55 70 901 24 20015 154 250 477 605 732 65 934 21011 85 100 8 24 44 53 61 92 202 8[ 400] 315 31 49 98 456 578 768 860 62 986 22007 19 21[ 400] 100 228 406 47 55 62 67 76 79 607 61 87 702 65 78 840 917 63 23120 74 207[ 400] 19 44 86 366[ 1000] 84 435 515 30[ 1000] 608 21[ 400] 40 97 840 95[ 400] 24015 109 218 32[ 400] 338[ 1000] 81 82 435 58 70 512 27 618[ 1000] 23 38[ 1000] 778 97 979 25005 7 100 21 59 61 229[ 1000] 98 393 495 591[ 1000] 658 63 81 727 66[ 400] 92 806 42[ 2000] 86 26002 81[ 400] 83 117 38 59 98 278 346 55 86 432 45 626 840 81 995 27036 41 61 108 70 329 62 71[ 400] 529 32 612[ 400] 48 705[ 400] 48 58 70[ 1000] 85[ 400] 800 93 938 28073 76 123 70 233 45[ 400] 316 506 53 75 95 718 21 39 875 985[ 1000] 29051[ 400] 58 97 110[ 400] 56 207[ 400] 68 94[ 400] 317[ 400] 411 67 803 722[ 400] 72 84 825[ 1000] 85 914[ 400] 69 30008 19 87 109 13 14 70 235 318 458[ 2000] 79[ 400] 547 87 662 722 39 81 895 31022 105 301 89[ 400] 91 413 26[ 1000] 36 45 69 72 94 98 507 34 76[ 400] 81 93 704 40 59 74 834 932 82112 23 313 24 70 477 C24 43 64 69 758[ 400] 828 52 59 75 989 33066 84 208[ 400] 343 80 400 37 502 3[ 400] 57[ 1000] 93 639 94 835 46 960[ 1000] 34090 177[ 400] 249 63 432 68 90[ 1000] 539 56 58 630 74 91 705 66 903 55 35042 94[ 400] 172 74 90 204 34 326 35 48 75 408 542 74[ 1000] 36052[ 400] 190 217 78 641 52 75 92[ 400] 754 830 69 79 82 916 96 40 72 89 327 30 33 82 466[ 400] 621 74 750 81[ 400] 842 37011[ 400] 74 224 44 419 642[ 400] 68 713 16 815 50 902 39[ 400] 77 38082 127 34 56 204 343 97 486 602 21[ 400] 707 8 9 70 99 801 28 986 39036 96 205 9[ 400] 27 50[ 400] 384 468 587 94 97 654 74 86 95 726 27 31 47 BG 803 22 933 64 40003 61 140 215 61 72 78 322[ 400] 444 51 506 56[ 400] 78[ 400] 312 708 30 65 881 920 79 41087[ 1000] 125[ 400] 81 292 310 51[ 400] 89 406 12[ 400] 56 67 94 588 612 51 701 812[ 400] 84 900 3 28 36 66 42008 39 72 91 102 10( 1000] 48 203 77[ 1000187 353 82 534 86 673 87[ 400] 863 35 86 902 68 80[ 400] 86[ 400] 43138[ 400] 251 505[ 400] 34 98 701 27 32 878 907[ 1000] 29 44023 37 120 21 262 77 98 392 417[ 400] 56 88 511 60 86 607 43 70 86[ 1000] 716 803 27 968 45001[ 2000] 51[ 400] 52 77 88 97[ 400] 182[ 400] 99 235 38 56 50[ 400] 88 575 84 600[ 400] 8 25 45 831 58 74 81 902 43[ 1000] 72 46008 217 42 43 84 323 80 32 90 479 522[ 2000] 77[ 400] 86 604 86[ 1000] 819 51 900 2 51 47120 214 52[ 1000] 60 70 370 83 89 630 48 86 792 929 76 48076 112 49[ 400] 76[ 400] 269[ 1000] 445 70 502 58 629 47 756 84 817 34 88[ 1000] 63 966 75 49012 47 110[ 1000] 14 201 20[ 1000] 23 52 85 98 308[ 400] 10 22 56 465 97 517 74 820 83 63 71 95 937 43 62 90 Don Die der Bank durch die Aufbringung des Darlehensfapitals erwachsenden Kosten sind von dem Anleiher in der Weise zu ersetzen, daß bet 12% Tilgungsbeitrag ( Jahresleistung= 40%) der Beginn der[ Kapitaltilgung um 4 Jahre hinausgeschoben wird und die während dieser Zeit gleichfalls zu entrichtenden 1/ 2% igen Die Beiträge zur Kostendeckung herangezogen werden. Rückzahlung des Kapitals vollzieht sich auf diese Weise in rund 622 Jahren. Wird ein höherer Tilgungsbeitrag gewählt, so be= ginnt die Kapitaltilgung entsprechend früher und vollzieht sich in kürzerer Zeit. Bei der Auszahlung des Darlehens findet somit ein Barabzug nur statt, wenn der Anleiher diesen dem späteren Beginn der Kapitaltilgung vorzieht. Das Darlehen fann von der Bank regelmäßig nicht gefündigt werden. Dem Anleiher wird dagegen ein Kündigungsrecht eingeräumt. 2 " 1 Kornbrot 2 " Der auswärtigen Bäcker; 1 Weißbrot Georg Dern, Gr Linden 2 " W. Steinmüller Witwe( Langgöns.) Heinrich Weber( Heuchelh.) W. Fabel Wiesed Jakob Appel, Krofdorf. W. Wetzel Lang göns u. 2. Steinmüller Gr.- Lind. 2 Karl Post, Wiesed B. Linden Leir: Klein Louis Süßmuth Nr. 236 Oberb Steinberg u. Georg Dern Gr.- Linden W. Steinmüller Wwe. Langaöne) 4 W. Fabel( Wiesed W. Weißel, Lang Göns JakobAppe Krofovy. Heinrid Weber Heuchelheim Steinmüller 50 2. ( Gr.- Lind.) Karl Post, Wiesed u. W. Lein KleinLinden 52 Aufschlüsse sind jederzeit kostenlos von der Bant ebenso von den Großh. Bürgermeistereien und Ortsge- 1 Gem. Brot Georg Dern Gr, richten zu erhalten. Von der Bleichstraße 23, Ecke Ludwigstraße, bin ich nach der Bahnhofstrasse 41, II Trp. ( zwischen Wolkengasse und Westanlage) verzogen. Sprechstunden: Wochentags: 8-9 Uhr vorm., 2-3 Uhr nachm. Sonn- und Feiertags: 8-10 Uhr vormittags. H. Arndt, prakt. Arzt. 50070 122 45 70 98 201 58 65 91 301 19 77[ 400] 435 516 38 625 26[ 2000] 90 747 48 99 827 49 70[ 400] 948 91 94 51256 408[ 1000] 80 563[ 400] 96 611 33 740 51 89 812 941 52074 93 94 160 211 59 62 65[ 400] 347 418 638 762 853[ 2000] 66 82 982 5006 54 0432102 67 342 88[ 1000] 89 680 762 901 84 99 42[ 400] 113 43 220 38 325 35 69 417 92 543 67 624 34[ 1000] 14[ 400] 19[ 400] 77 887 98 953 64[ 2000] 55051 94 135 90 97 258[ 400] 326 57 67 70 410 53 77[ 400] 95 [ 400] 506 17 53 56 620 88[ 400] 93 709 12 875[ 400] 919 73[ 2000] 56010 19[ 1000 102 3 86[ 2000] 200 3[ 400] 59 95 436 50 72 514 666 79 83 716 24 51 858 59 926 32 87[ 1000] 57000 70[ 400] 77 188[ 1000] 379 404 61 81 519 47 54 627 713[ 400] 19 51 820 79 58057 129[ 400] 32 56 [ 1000] 69 209 11 35 43 57 78 98 331[ 400] 38 84 408 32[ 1000] 84 67 91 571 664 96 804 38 68 78 965 81 59037 207 18 23[ 400] 47 49 61 80 86 [ 1000] 94 339 98 437[ 2000] 64 71 503 19 43[ 400] 680 744[ 1000] 71 98[ 400] 893 966 80[ 400] 60008 23 40 60 74 80 103 24 54 63 72 86 216[ 400] 21 33 37 56 311 451 54 64 84 550 54 658 708 18 30 833 943 77 61079 139 45[ 400] 65 [ 400] 88[ 1000] 231[ 400] 77 316 18[ 400] 414 27 510 608 54 93 765 83 808 67 919[ 400] 32[ 400] 76 62008 60[ 400] 61 149 54 88 244[ 400] 300 61 62 442 552 624 88 720 50[ 2000] 53[ 400] 836 57 80 63038 161 219 41 31 66 96 306 61 67 97 405 84 503 640 77[ 1000] 94 737 62 63 846 92 907 9 54 64049 76 88 101 28[ 1000] 70[ 400] 286 309 12[ 400] 53 69 419[ 400] 518[ 400] 54[ 1000] 674 80 95[ 1000] 708 856 96 945 66 65003[ 400] 35 41[ 400] 63 71 72 84 86 133 215 343 63 400 22 39 541 71 626 33 55[ 1000] 749 61 821 31 34[ 400] 934 50 88 66058 205 79 342 62 433 508 11 44 811[ 400] 60 78 91 912[ 400] 45 67075 275 331 407 511 63[ 5000] 631 36 719[ 400] 25 27 882 81 913[ 1000] 77 68033 42 136 336 41 78 99 431 47 58[ 400] 94 95 512 60 68 644 770 81[ 400] 908 15 36 69118 76 223 99 330 76[ 400] 87[ 400] 412 51 57 565 82 617 789 70008 41 182 233 46[ 1000] 77[ 2000] 311 16[ 400] 51 58[ 400] 405 12 23 33 65 502 3[ 1000] 51[ 400] 660 99 760[ 1000] 899 927 71075 303 30 78 425 505 6 618 53[ 1000] 710 815 43 914 68 75 72088 116[ 400] 23 51 59 274 330 62 94 418 31 44 99[ 1000) 562 658 66 749[ 1000] 82 815 53 71[ 1000] 906[ 400] 73049 104 27 64 76 238 94 323 29 76 501 74039 [ 400] 12 634[ 1000] 62 99 741 63 92 816[ 400] 73[ 400] 974 94 82 130 44 88 225[ 400] 345 408 56 548 63 830[ 400] 37 90 916 71 84 75031 68 131[ 400] 80[ 400] 255 89[ 1000] 357 466 72 515 41 71 88 660 755 80 874 925 76050 164 1000] 81 219 51 490 507 11 679 798 1400] 873 925 61 85 89 77008[ 400] 22 80 171 91 241 305 7 9 45 501 39 1400 59 649 63 737 45 76 844 913[ 400] 68 94 78046 245 95 305 63 82 93 99 421 44 47[ 1000] 58 526 78[ 1000] 633[ 1000] 56 60 65 77 79 83 702 35[ 400] 47 69 88 92 846 78 83 89 98 997 79037[ 400] 139 58 85 87 349 436[ 1000] 525 678[ 1000] 813 68 89 80002 43 87 177 85 283 304 41 459 77 88 529[ 400] 649 767 816 67[ 1000] 934 54 81006 41 47 78 120 41 57 64 96[ 400] 213 49 76 82 302 91 92 93 402[ 400] 60 500 607[ 400] 41 80 726 66 85 99 808[ 400] 34 48 66[ 400] 70 918 28 60 82008 15[ 400] 46 145 53 84 228 50 317 63 [ 400] 80 98[ 400] 402 43 77 670 79 746[ 2000] 50[ 400] 95 800 95 83041 93 118 211 92 97 325 408 24 564 659 65 718 33 [ 1000] 977 84 809 16[ 400] 922 83 84048 106 236 39 468 92 502[ 1000] 79 611 15[ 400] 742 77 93[ 400] 834 80 85036[ 1000] 111 37 45 456 569 70 90 613 27 89[ 400] 724 73 836 [ 1000] 77[ 1000] 923 75[ 400] 86124 34 82 98[ 400] 242[ 400] 93 322 40[ 400] 41 412 86( 400) 87 96[ 400] 616 87 736 73 846 931 87028[ 400] 127 264 77 96 337 97[ 400] 440 53 642 739 43[ 400] 95 842 909 88 93 88002[ 1000] 117 207 31 35 70[ 400] 315 489 528 42[ 400] 55 613 78[ 1000] 720 825[ 1000] 85 903 41 89036 40[ 400] 69 74 193[ 400] 95 209 42[ 400] 43 92 405 29 47 78 521 639 722 69 89[ 400] 822 910 81[ 400] 90058 92 93 119[ 400] 208[ 400] 23 34 68 357 84 423 509 33 656 733 807[ 400] 95 930[ 400] 34[ 1000] 38[ 400] 81[ 400] 95 91095 191 229 383 400 402 73 516 38 52 59 88 648 717 27[ 400] 62 82 895 951 64 75 87 92102 39 42 77 205 70 83 392 456 590[ 400] 690[ 1000] 745 50 79[ 400] 835[ 400] 71 73 89 979 93039 72 80[ 400] 114 30 57 65[ 1000] 86 96 97 204 10[ 5000] 93[ 1000] 371 92 405 62 630 42 68 833[ 1000] 94055[ 1000] 117 84[ 2000] 225 47 83 354[ 1000] 441 51 90 93[ 1000] 560 66[ 400] 98 606[ 400] 68 91 863 83 946[ 400] 72 92 95031 65 71[ 400] 162[ 400] 204 53 85 88 484 551 58 610 11 52 716[ 400] 921 75 96023[ 400] 90 94 109 11 235[ 1000] 39 95[ 1000) 333 61 78 92 508 16 75 90 648 758 826 30 76 944 94[ 400] 97044 168 275 321 402[ 1000] 97[ 400] 507[ 400] 613[ 400] 86[ 1000] 705 29 39 [ 400] 50 806 51 914 28 34 40 57[ 5000] 97[ 400] 98040 116 89 247 54 91 327 75 476 516 76 606 30 54 92[ 400] 742 914[ 1000] 70 86 99016 47 71 92 106 37 51 285 96 316 26 55 436 50 501 782 867 77 926 14001 Lose Richard Buchacker, Gießen, Neuenbäne 11. der 6. Hessisch- Thüringischen Staatslotterie amtlich bestellte Haupt- Kolleftur find zu beziehen durch die 2 W 21/2 3 H Linden W.Steinmüllere W. Weigel, LangGön8, L. Stein müller Gr. Linden Heinrich Weber, Heuchelheim W. Lein Klein Linden Louis Süßmuth, Steinberg und Karl Spamer, Reiskirchen, Georg Dern Gr.- Linden Karl Trautmann, Wiesed, 2. Steinmüller ( Gr. Linden.) W. Steinmüller Wwe. Langgons, Heinrich Weber, Heuchelheim, W. Weißel Poft Wiesec, Karl Spamer Reis: firchen, Gustav Jacoby, A.- Bused 44 J. Appel, Krofdorf W. Lein, Klein Linden bei Louis Süßmuth Steinberg W. Fabel und Karl Post, Wiesed Karl Trautmann Wieseď, Gustav Jacoby Alten- Bused 1 Kornbrot Ferd. Weiß, Grüningen Jakob Appel, Krof dorf 2 Kornbrot Karl Spamer 21/2 H Reiskirchen, With. Schimmel Kinzenb Mühle und Jat. Appel, Krofdorf Ferdinand Weiß, Grüningen W. Lein, KleinLinden Heinrich Weber Heuchelheim Der Brotverkäufer. 22 Drud und Verlag der C ( 7. Bortfebung.) Mir gefiel Johan Publikum da war," ent eine Zeitung herbor, un spöttisch über die Bemert Beilage. Deine beiden Bereh derselbe mit dem schwad anzusehen, hinzu.Das junge Mädchen ganz genau, daß die He stens was sie darunter So besonderes fa opponierte die Mutte Geschmad war feiner ersterer aus Gewohnh felbftzufriedene Mutte faffen bermodhte. Für feinen Sinn. Die Reife verlief Rakow ankommend, erf fred überhaupt nur ein so ärgerlich, daß man liebsten ihren ältesten funden. EI Seit einigen Tagen feld. Das junge Paar und Vera sich unter h trennt, Sie empfan allein stand, und als d neue Heimat entführt fie das Taschentuch so nichts mehr von dem L Elsbeth, welche mit gewohnt hatte, und ebe Bahnhofe gewesen, scho Freundin. Komm, Vera, Ruth laffen bist du auch nicht Bera trodnete ihre Eigentlich haft d nicht ein so rührfeliges tern mehr hat, ist es getrennt zu werden, m Leid, jede Freude gete Die beiden Damer zu ihrem Wagen. Die ersten acht T in Berlin zugebracht, Behrid), waren bereits noch geblieben. Sie be von dort nach Rakom mals wollten die Franzo Tehnung mit dem Verlust war jetzt dicht daran, euerung erfuhr, daß Fr ich Maroffos bemächtige Dieselben Preise, wie bei de Rondaminium aufgegebe hiefigen Bäckern. Gießen, den 7. Oftbr. 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. alsbald dauernde Stellung mbichiedung folgte Für einen Kellner wich gesucht. berechtigter deutscher Deutschlands heraufbefd bolieben, sein Baterland heit werden zu sehen. Minister der Republit liber die Frage, die zu Selbstverständlich Soie folchen Konflikt ge parein gefunden, mü Aung zu sein, sondern Etunde bemüht, das borige Mißtrauen wie Armenamt Gießen Stadt- Cheater Giessen. Bariser Presse zeigt, werden. Dieselben fra durch die der Name B Dir.: Hermann Steingoette Frankreich das Unglück Dienstag, den 10. Ottobit, dieselben Blätter fin Abonnements: Borstellung. welchen Quellen die Soft Novität! 1. Dienstag= des Herrn Delcassé un Novita mur erraten, einstweilen n Die grosse Leidenschaf nicht immer der nächst e auzieht. Der ZintenLuftspiel von Raoul Auernheim ahnlicher Blätter gegen Novität! Zum Schluß: Novita läßt sich die richtige Die Banausenschlachte Bebefferung haben Groteske von Leo Lenz. hwerlich Erfolg haben. bannen. Die franzöfifche egen Deutschland unbegr urteil beruht, daß fie fre leil gedient und Opfer ge