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Gratt8betlagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Die Zukunft Deutsch- Südweftafrikas. Bon kolonialkundiger Seite wird uns geschrieben: Generalleutnant v. Trotha hat auf eine Eingabe der Windhuker Bürgerschaft, die um eine feste Besagung bat, eine ablehnende Antwort erteilen müssen, weil die volle Kriegsmannschaft, mie er sich wörtlich ausdrückte, zur Vernichtung der aufrührerischen Stämme notwendig sei. Hieran knüpft die Heimische Presse teilweise sehr unfreundliche Bemerkungen über die Haltung unserer Feldtruppe in den Kolonien, und es wird hierbei mit besonderem Nachdruck darauf hingewiesen, daß die Eingeborenen zu den Kolonien gehören, wie das Pferd zu dem Reiter. Indes darf man die Worte eines Soldaten nicht mit dem Feingewicht des Logikers und des Stilisten messen. Ein Krieger ist ein Mann der Tat und nicht ein Mann des Wortes. Wir glauben kaum, daß Generalleutnant v. Trotha von einer Vernichtung der eingeborenen Stämme schlechthin, d. h. von einer restlosen Vertilgung sprechen wollte, sondern von einer Vernichtung, d. h. einer völligen Auflösung der feindlichen Kriegsverbände. Diese aber ist ebenso notwendig, wie ein grundsätzlicher Rassetrieg ein unverzeihlicher Fehler wäre. Eine Niederwerfung der Eingeborenen ist unbedingt erforderlich, weil durch einen ohne die völlige Zertrümmerung der feindlichen Kraft geschlossenen Frieden die Unruhen nur bertagt, aber nicht beseitigt würden. Durch die Unterdrückung des Aufstandes verändert sich unser ganzes Verhältnis zu den Eingeborenen. Selbst Oberst Leutwein hat fich neuerdings dahin geäußert, daß das Schutzverhältnis durch das Untertanenverhältnis zu ersetzen sei. Durch dieses Schußbertragssystem sind die Eingeborenen die Herren des Landes, wenn wir aber richtig kultivieren wollen, müssen wir Herren des Gebiets sein. Der Schwarze ist Nomade; d. h. er treibt sein Vieh dort zur Weide, wo die reinen Naturkräfte ohne Zutun des Menschen eine Vegetation geschaffen haben. Der Nomade ist unstät und schafft keine Kulturanlagen. Unsere Tätigkeit aber grht darauf aus, die Menschheit fest anzusiedeln und an die Stelle der völligen Indolenz die Entfaltung der persönlichen Kräfte im engen Rahmen einer durch Arbeitsteilung zugewiesenen besonderen Tätigkeit zu setzen. Dazu aber ist allen gegenteiligen Meldungen zum Troß unsere Kolonie völlig fähig. Etwa 75 Prozent des Landes ist bebauungs- und besiedelungsfähig, etwa 40 Prozent sogar ohne besondere Anlagen für die Wasserbeschaffung. Auf Grund dieser Feststellung hat man berechnet, daß etwa 5000 Farmen eingerichtet werden können, die alle lebensfähig find. In Wirklichkeit aber bestehen nur etwa 500 Farmen in den Kolonien. Mit dem erforderlichen weißen Personal, mit den Geschäftsleuten und mit der Beamtenschaft bietet also Deutsch- Südwestafrika eine Aufnahmefähigkeit für viele Tausende von weißen Ansiedlern sofern das Reich sich entschließt, den Landgesellschaften die Konzessionen zu entziehen und durch eine Wertzuwachssteuer, wie in Kiautschau, dafür gesorgt wird, daß das Land nicht für Spekulationszwecke mißbraucht wird. Die Basis für eine gesunde Entwidelung der Kolonien ist auch dadurch geschaffen, daß vier Banken in den verschiedenen Schußgebieten mit einem GeJamtfapital von fünf Millionen Mark arbeiten und zwar Banken, hinter denen die Dresdener, die Deutsche Bank und die Diskontogesellschaft stehen. Wenn diese Strategen des Geschäftslebens sich für die Kolonien interessieren, dann müssen diese lebensfähig sein. Der Krieg aber, der uns die Rolonien als erobertes Land überliefert, wird uns die Möglichkeit zu einer zweckmäßigen Besiedelung geben. Vielleicht blüht auch neues Leben aus den Ruinen. Nach Meldung Generals v. Trotha hatte Major Meister am 2., 3. und 4. Januar hartnäckige Gefechte beim Vorgehen von Stamprietfontein bis Groß- Nabas. Mit dieser Ortsbezeichnung ist anscheinend Gei- Nabakarus gemeint. Großz- Nabas wurde nach fünfzigstündigem Kampf genommen. Der Feind war 1000 Mann starf, darunter nach Aussage Gefangener Friedrich Maharero mit 250 Herero. Der Krieg in Oftafien. Die russische Garnison hat Port Arthur verlassen. Die Mannschaften sind vorläufig in Dalny und Umgegend interniert, ehe sie nach Japan in Kriegsgefangenschaft geführt werden, die Offiziere, die auf Ehrenwort freigelassen wurden, bereiten sich auf die Rückkehr nach der Heimat vor. Die Japaner aber zögern noch, ihren Einzug in die so lange betürmte Feste zu halten. Ein unheimlicher Gast ist in deren Straßen und Häuser eingezogen, der den Eroberern vorläufig noch den Eintritt wehrt. Der Typhus in Port Arthur. Port Arthur ist total verseucht und die Japaner würden große Gefahr laufen, wenn sie ohne geeignete Vorsichtsmaßtegeln ihren Einzug hielten. Aus Tokio wird darüber gemeldet: In Port Arthur herrschen Typhus und andere an steckende Krankheiten; der ganze Ort und die Einwohner müssen vor dem Einmarsch der Japaner desinfiziert merden Die Japaner müssen eben ihre Ungeduld, in den Besit der ersehnten Beute zu gelangen, zügeln. In der Zwischenzeit beginnen sie schon damit, auf allen Zufuhrstrecken Mas terial heranzuführen, um den Ausbau der Festungswerke von Port Arthur ungesäumt in die Wege zu leiten. Sie haben die Absicht, Port Arthur zu einer uneinnehmbaren Feste umzugestalten. General Nogi hat seit Monaten chinesische Arbeiter anwerben lassen, die sofort mit der Reparatur der Befestigungswerke bon Port Arthur beginnen sollen. Gewaltige Zement- und Bauholzlager sind zu diesem Zweck am Jalu eingerichtet worden, und in Japan liegen Stahlplatten und andere zum Festungsbau notwendigen Materialien zur Verschiffung bereit. Port Arthur stärker zu machen, als es jemals war, glauben die Japaner um so leichter erreichen zu können, als sie durch die Belagerung alle Mängel in der russischen Verteidigung kennen lernten. Obgleich sie der Ansicht sind, daß geraume Zeit verstreichen wird, ehe Rußland in der Lage sein dürfte, die Stadt wieder zu belagern, wenn es dazu überhaupt jemals kommen sollte, werden in der Stadt doch Vorräte an Munition, Lebensmitteln und Lazarettbedürfnissen in solcher Menge aufgehäuft werden, daß die neue Garnison eine Belagerung auf Jahre hinaus auszuhalten imstande sein würde. Im Hafen von Port Arthur befinden sich zur Zeit nur zehn brauchbare russische Schiffe. Diese wurden von den Russen benutzt, um von den gesprengten Kriegsschiffen wieder an Land zu gehen. Der Hafen ist durch die gesunkenen Kriegsschiffe fast völlig gesperrt, und es ist gefährlich, durch die Minenfelder Schiffe hindurch zu bringen. Bei dem Mangel an Tauchermaterial konnten die gesunkenen Schiffe bisher noch nicht untersucht werden. Die Blockade. Die Einnahme von Port Arthur hat am Fortbestand der Blockade bisher nichts geändert, trotzdem diese jest offiziell als aufgehoben bezeichnet wird. Der Sonderberichterstatter des„ Daily Telegraph" machte mit dem eigenen Dampfer einen Versuch, sich Port Arthur zu nähern, wurde aber von dem gegenwärtig aus zehn Torpedobooten und einigen Kreuzern bestehenden Geschwader in aller Form benachrichtigt, daß die Blockade einstweilen unverändert fortbestehe. Handelsschiffe dürfen sich nicht über eine Linie von 20 Seemeilen der Küste nähern. Ein Telegramm des Admirals Kataoka meldet, daß die nach Tschifu und Kiautschau entsandten Schiffe auf ihre Stationen zurückgekehrt seien, nachdem sich die Kommandanten überzeugt hatten, daß die nach den dortigen Häfen geflüchteten russischen Torpedobootszerstörer völlig desarmiert wären. Eigenartig berührt es, daß die großen Erfolge der Japaner in einer Adresse des Repräsentantenhauses an den Mikado den großen Tugenden des Kaisers" zugeschrieben werden. Bei den Hauptarmeen ist seit einigen Tagen wieder ein heftiger Geschützkampf im Gange. Ein bei der Armee des Generals Oku befindlicher englischer Berichterstatter behauptet, daß die Russen viele neue schwere Geschüße in Position gebracht haben und seit dem Falle Port Arthurs unaufhörlich feuern. Seit sechs Wochen habe man auf der ganzen Linie ein derartiges schweres Jeuer nicht vernommen. Wie General Ssacharow meldete, wurde am 5. Januar auf dem rechten Ufer des Hunho beim Dorfe Kudiatse, 9 Werst nördlich vom Dorfe Syfontai eine japanische Streifwache aufgehoben, die aus einem Offizier und 5 Mann bestand. Der Offizier und ein Mann wurden beim Bajonettkampf getötet, die übrigen vier Dragoner und die sechs Pferde fielen in Gefangenschaft. An demselben Tage fehrte eine russische Streifwache zurück, die zusammen mit einigen anderen am 1. Januar die Eisenbahn bei Haitscheng zerstört hatte. Später hatte sie in der Umgegend von Niutschwang den japanischen Feldtelegraphen zerstört. Die japanische Herrschaft in Korea wird von Tag zu Tag mehr akzentuiert. Infolge der neulichen Unruben ist jetzt auch die Polizeigewalt den Koreanern entzogen worden. Der japanische Militärkommandant in Söul hat wegen der herrschenden ungeordneten Zustände angeordnet, daß in Zukunft japanische Gendarmen den Polizeidienst versehen sollen und daß alle Ausländer, ebenso wie die Koreaner, ihnen zu gehorchen haben. Diese Bestimmung wurde den fremden Gesandten durch den japanischen Gesandten mitgeteilt. Eine neue Version der Huller Schießaffäre wird von dem russischen Admiral Dubassow vor der Pariser Kommission vertreten werden. Japanische Kundschafter seien mit Erfolg bemüht gewesen, dänische Piloten zu gewinnen, um mehrere Schiffe der Ostseeflotte in den dänischen Gewässern zum Scheitern zu bringen. Eclair will wissen, daß Roschdiestwensky diese Piloten an Bord gefangen hielt, während verläßliche Personen den Pilotendienst besorgten. Aus Aerger setten nachher die Japaner den Torpedoangriff bei Hull ins Werk. Die Geschichte wird immer dunkler. Die Politik. Von Berliner Finanzkreisen ist die Nachricht verbreitet worden, daß der deutsch- österreichische Handelsvertrag perfekt und unterzeichnet ist. Die Nachricht hat einige Wahrscheinlichkeit für sich, da die eigentlich schwebenden Fragen auf diplomatischem Wege ihre Erledigung gefunden haben. * Nachdem bereits durch die Haltung der Verwaltung der Zeche Bruchhausen in der Frage der Seilfahrt die Erbitterung unter den Arbeitern geweckt worden ist, wird neuerdings die Lage durch die Verweigerung der Hausbrandkohlen kompliziert. Deshalb ist zum mindesten ein Lokalausstand, wenn nicht ein Generalstreik im Grubenrevier sicher zu er warten. Es liegen hierüber folgende Meldungen vor: Zu nächst fand in Langendreer eine Bergarbeiterversammlung statt, in welcher beschlossen wurde, am Sonnabend nicht anzufahren, falls die Abgabe von Hausbrandkohle verweigert werde. Da das geschah, so weigerte sich die Morgenschicht. einzufahren. Auch die Mittagsschicht fuhr nicht ein. Doch bleibt der Ausstand vorerst auf die Zeche Bruchstraße beschränkt, da die Arbeiter auf Vorschlag ihrer Führer das Einigungsamt anrufen wollen, damit es den Frieden vermittelt. Das Einigungsamt hat das Recht, die Parteien unter Androhung einer Geldstrafe von 100 Warf zur Verhandlung zu laden, es hat aber keine Befugnisse, seinen Spruch unter Zwang durchzuführen. Es kann lediglich, um durch die öffentliche Meinung einen Druck auszuüben, den Spruch nebst Begründung veröffentlichen. Hoffentlich gelingt es, den Ausstand auf seinen Herd zu beschränken. + Ein neuer oldenburgischer Thronprätendent ist aufgetaucht und will die Anerkennung seiner Rechte im Klagewege vom Großherzog erzwingen. Es ist Graf Welsburg, ein Sohn des Herzogs Elimar von Oldenburg. Oefterreich- Ungarn. Die Tschechen planen in Form einer Interpellation über die angebliche Depesche des Kaisers Wilhelm an Dr. Körber, worin er seinem Bedauern über dessen Rücktritt ausgesprochen haben soll, eine deutschfeindliche Kundgebung. Afrika. Ueber Paris wird eine neue Niederlage der Truppen des Sultans von Marokko gemeldet, und zwar soll bei Udscha die neue Schlacht geliefert worden sein. Die Truppen des Prätendenten wurden zunächst geschlagen, zogen sich aber nach einem schon vorher ausgewählten Punkt zurück, wo Verstärkungen bereit standen. Als die Regierungstruppen die Fliehenden verfolgten, gerieten sie in diesen Hinterhalt und wurden vollständig aufgerieben. Der Verlust an Toten und Verwundeten beträgt 400 Mann. Amerika. Die Vereinigten Staaten haben ein Ultimatum an Venezuela ergehen lassen, wonach eine starke Flotte die Häfen von La Guaira, Puerto Cabella und Macaraibo besezen und vielleicht auch einen Truppentransport nach Caraccas abschicken wird, wenn nicht die aus dem Jahre 1903 restierenden Forderungen erfüllt und für die Ausweisung eines amerikanischen Bürgers Genugtuung geleistet wird. * ** Hof und Gesellschaft. Das Testament der Herzogin Aleyandrine von Sachsen- Koburg- Gotha ist jetzt veröffentlicht. Zum Universalerben ist der Herzog Karl Eduard eingesetzt. 200 000 Mart sind zu einer Stiftung bestimmt, die nach dem Gatten der verstorbenen Fürstin Ernst- Stiftung" heißen soll. Weitere 200 000 Mart sind zum besten von Witwen unter dem Namen„ Ernst- Alexandrinen- Stif tung" ausgesetzt und 120 000 Mark zur Errichtung eines Volksbades in Koburg, Prinz Ludwig von Bayern. München, 7. Januar. Prinz Ludwig von Bayern, der künftige König des Landes, vollendet heute sein 60. Lebensjahr. Aus diesem Anlaß sind ihm von den fürstlichen Familien des In- und Auslandes Glückwünsche in reicher Zahl eingegangen; durch besondere Herzlichkeit und Wärme zeichnen sich die freundlichen Wünsche des deutschen Kaisers und des Kaisers von Desterreich aus. Für das bayerische Land aber ist der heutige Tag ein besonderer Festtag, denn wenn das bayerische Haus im allgemeinen schon eine große Volkstümlichkeit genießt, so ist Prinz Ludwig von Bayern wohl unter allen die beliebteste Persönlichkeit wegen der Schlichtheit seines Auftretens und seines lebhaften Interesses für alle Interessen der Bevölkerung. Seine Persönlichkeit und sein Denken hat er im Vorjahre selbst am besten gekennzeichnet, als er die Notwendigkeit einer modernen Anschauung betonte. Prinz Ludwig ist in der Tat eine durchaus moderne Persönlichkeit. Selbst praktischer Landwirt und Besitzer eines wahren Mustergutes, ist er doch vorurteilslos genug, um auch die Interessen des Handels und der Industrie zu fördern. Ins besondere ist er ein lebhafter Befürworter eines weitverzweigten, feingliederigen Kanalnetzes. Dabei vertritt er seinen Standpunkt ohne allen Fanatismus, ohne alle Polemik und darin liegt das Geheimnis seiner großen Volkstümlichfeit. Schon in seinem äußeren Auftreten gibt sich seine Lebensauffassung zu erkennen. Er sucht die Berührung mit allen Schichten der Bevölkerung und stimmt seinen Verkehr nicht auf die repräsentative Seite. Er lebt und empfindet mit den Kreisen, unter denen er sich bewegt, ohne den Abstand der Lebensstellung fenntlich und bemerkbar zu machen. In seiner modernen Auffassung hat er eine gewisse Verwandtschaft mit dem Kaiser und ist doch so grundverschieden von ihm, weil der Kaiser mehr der Repräsentation zuneigt, während Prinz Ludwig troß seiner hohen Auffassung von dem Glanze und der Bedeutung der Monarchie sich in der Rolle des Harun al Raschid gefällt, der sich unter das Volk mischt und seinem Pulsschlag lauscht. Den Stempel seiner Persönlichkeit hat er auch seiner Familie aufgedrückt, die ein Muster von schlichter Lebenshaltung und strenger Pflichterfüllung ist. In glücklicher The mit einer Prinzessin von Toskana vermählt, ist er Vater bon 13 Kindern geworden, von denen zehn noch am Leben und ein Sohn und zwei Töchter bereits verheiratet sind. So steht er vor dem Volke als ein Muster von Schlichtheit und strengem Ernst und zugleich warmherzigem Empfinden als fünftiger König dennoch das Urbild eines ehrenfesten Staatsbürgers. Amerikanische Wahlwetten. Newyork, 28. Dezember. ste dem wehrlos gemachten Schmied mit furchtbarster Strafe, wenn er nicht sage, wo das übrige Geld sei. Als der Schmied dabei blieb, daß weiteres Geld nicht vorhanden sei, machten die Unmenschen ihre Drohung wahr. Sie legten den Aermsten nackt auf die glühenden Kohlen der Schmiedeesse und ließen ihn so zu Tode rösten, während sie selbst sich an den vorhandenen Weinvorräten gütlich taten. Schiffsunfälle werden infolge dauernden Sturmes in betrübend großer Anzahl gemeldet. In der Nord- und Ost, see und im Kanal sind viele Unfälle zu beklagen. Es sind dort viele Schiffstrimmer gesichtet, und auch Leichen sind aufgefischt worden. Der Londoner Dampfer Barrington", der am 28. Dezember aus dem Tyne nach Rotterdam ab. ging, ist verschollen. Eine von Fischern aufgefundene Schiffsplanke mit dem Namen des Schiffes läßt den Untergang befürchten. Im Großen Belt ist das Schiff„ NordStern" auf der Fahrt von Dänemark nach Stettin gestrandet. Auf dem Clyde sticßen die Dampfer Stromboli" und ,, Kathleen" zusammen. Kathleen" fank in zwei Minuten und zog den Stromboli" mit sich in die Tiefe. Die Schiffe liegen so, daß sie den Strom für die Schiffahrt gefährlich machen. Mehrere Dampfer sind auf die Wracks gelaufen und konnten teils nur mit Mühe, teils gar nicht flott gemacht werden. Wenn der Amerikaner nicht wetten kann, ist er nicht glücklich. Wo nur irgend ein sensationelles Ereignis bevorsteht, wettet er auf den Ausgang, die Extravaganz dieser Wetten ist beweiskräftig für das Vorhandensein des amerikanischen Spleens. Jetzt werden die Wetten ausgetragen, die anläßlich der lezten Präsidentenwahlen abgeschlossen wurden, und es stellt sich heraus, zu welchen wunderlichen Bestimmungen das große Ereignis die Wettlustigen veranlaßt hatte. = sich ohne Ange ungeheure G wiefen, den er Brief überfand [ Wieviel Kaum ist der liche Uebersicht Beit vom 31. abends 11 Uh Poftfarten, Ergebnis biet Stadtbriefscho abschnitt des Brieffchaften mehr, wie in Schiffstrummer von neuem aufgerunden worden, und man soll sogar einige alte Kanonen gehoben haben. Ob die Arbeiten hinsichtlich der ursprünglichen Gold- und Silberfracht von besserem Erfolg sein werden als die früheren, ist natürlich sehr zu bezweifeln. Jedenfalls ist der dabei benutzte Apparat der Beachtung wert, denn das Hydroskop dürfte namentlich fir wissenschaftliche Zwecke einen beträchtlichen Nuzen haben. Es gleicht einen umgekehrt ins Meer gestiilpten Fernrohr, dessen, oberer Teil auf dem Meer schwimmt. Das jetzt in der Bucht von Vigo benutzte Instru ment reicht 50 Meter weit in die Tiefe und besteht im unteren Teil aus einem System von 12 sorgfältig in einem Nahmen eingeschlossenen Linsen. Durch einige dieser Linsen treten die Strafen elektrischer Glühlampen aus, um den Meeresgrund bis auf einen gerissen durch den Grad der Durchsichtigkeit des Wassers bestimmten Abstand zu erleuchten. Das Testament einer Mördertn. Die des Mordes an dem Armenvorsteher Sitora in Wien geständige Franzi Klein hat an eine ihr nahestehende Persönlichkeit einen Brief gerichtet, der einen interessanten Einblick in das Seelenleben der Mörderin gewährt. Sie drückt in dem Brief ihre Freude aus, daß sie vor ihrem Tode noch das Glaubensbekenntnis ablegen, beichten und kommunizieren dürfe. Sie werde, versöhnt mit Gott, von der Welt scheiden, Haß und Liebe seien es gewesen, die sie ins Verderben gestürzt hätten. Dann bittet sie die Aoresfatin dringend, ihrer Tochter eine Photographie, einen Brillantring und einen Doppelgulden, die sich unter ihrem Nachlaß befänden, als letztes Vermächtnis zu überbringen. Wörtlich schreibt sie: Wenn das Kind einst größer sein wird, werden die Menschen zu ihm sagen: deine Mutter hat gemordet aus Liebe zu einem Manne( demt mitangeklagten Fabrikanten Klein. D. Red.) und ist dann gehenkt worden." Zahllose Schnurrbartträger haben, gemäß den Bestimmungen der Wette, als Verlierer ihre Gesichtszierde ab- oder in lächerlichster Weise verschneiden müssen. Andere, die sonst nur im elegantesten Dreß gehen, mußten sich als Kellner, Steinträger, Straßenkehrer, ja sogar Schornsteinfeger verkleiden und als solche einen Tag Dienst fun. Andere Wetten zwangen den Verlierer, den glücklichen Gewinner in einem Kinderwagen durch die Stadt zu fahren, ihm öffentlich die Schuhe zu pugen oder auch ihn auf dem Rücken durch die Straßen zu tragen. Alle Tage kann man jetzt zahllosen solcher grotesken Aufzüge beiwohner. Die angesehensten Leute müssen sich in dieser Weise lächerlich machen, zum Gaudium des süßen Pöbels, dem das Schauspiel natürlich Hochgenuß ist. Ein unglücklicher Verlierer mußte ein Scheinbegräbnis mit sich vornehmen lassen, ein anderer war verurteilt, in Hemdsärmeln und mit einem eleganten Damenhut durch die Stadt zu marschieren. Daß auch das weibliche Geschlecht kräftig gewettet hatte, ist selbstverständlich. Zahlreiche Newyorker Schönen ließen sich als Gewinnerinnen das durch die Stadt fahren, während andere als Verlierer ihre Wettgegner öffentlich abküssen mußten. Der Landwirt. In einer Beschreibung der jetzigen Versuche findet sich die Angabe, daß die Sehschärfe des Hydrosfeps 1600 Meter in die Tiefe reiche, aber an dieser Zahl ist auf jeden Fall eine Null zu viel, vielleicht sogar zwei. Die anderen Linsen dienen dazu, den von dem elektrischen Licht erhellten Raum von oben her zu betrachten. Der Beobachter befindet sich auf dem oberen Teil des Hydroskops in einer Art von Dunkelkammer, von der aus er dura) einen Spiegel nach unten sieht. Das Linsensystem ist noch durch eine größere Zahl von starken gebogenen Eisenstäben gegen Beschädigung gesichert. Abgesehen von den phantastischen Plänen, die man mit diesem Apparat zur Zeit verfolgt, könnte das Hydroskop wohl eine praktische Verwendung finden, beispielsweise zur Leitung von Taucherarbeiten, außerdem könnte es der Wissenschaft eine günstige Gelegenheit zum genaueren Studium des Meeresbodens vermitteln. Dr. E. Th. Ein ärztlicher Barnum. Paris, 6. Januar. Verkehr Ber Der Nachdrud ** Dr ben Anricht Goolwater Neuling- Gieße Ronigl. Preuß benau. Pie Polizeiamts die Meldepf in vielen Fälle Herr Doktor Doyen, den die medizinische Fakultät von Paris zu ihren Jüngern zu zählen die Ehre hat, ist ein tüchtiger Arzt, zweifellos, er will aber auch ein berühmter Arzt, sogar eine allererste Weltberühmtheit werden. Die Mittel, deren er sich zu diesem Zweck bedient, finden nicht immer den Beifall seiner Kollegen, die ihm Reklamesucht vorwerfen und mit der übrigen Menschheit darin übereinstimmen, daß Herr Doktor Doyen den unbestreitbaren Anspruch hat, als ärztlicher Barnum zu gelten. Herr Doktor Doyen protestiert zwar des öfteren in Wort und Schrift sehr heftig und entschieden gegen diese Titulatur, aber wenn man sein öffentliches Auftreten objektiver Kritik unterzieht, wird man sie doch nicht ganz unberechtigt finden. mr Elektrisches Gemüse und Blumen. Die königliche Gesellschaft für Gartenbau in London projektiert den Bau eines botanischen Laboratoriums in den neuen Gärten von Wisely, das dazu dienen soll, die Pflanzenkultur unter der Wirkung des elektrischen Lichtes zu studieren. Man hofft, auf diesem Wege, trotz des angeblich düsteren englischen Klimas, die schönsten Blumen und Bilder zu erzielen. Hervé Mangon hat neben anderen nachgewiesen, daß die elektrischen Strahlen die Bildung des Chlorophylls und der Farbstoffe der Blätter fördert und daß die Pflanzen sich, wie allerdings lange vorher bekannt, der elektrischen Lampe zuwenden, ebenso wie sonst dem Sonnenlicht. Bekannt sind die Erfolge, die Sir William Siemens bereits in den Jahren 1879-80 in Tunbridge Wells durch Anwendung elektrischer Lampen während der Nacht, als Ergänzung des täglichen Sonnenlichtes, im Freien an Rosen, Melonen, Gurken, Trauben erzielt hat. Er hat also die Sonnenstrahlen, die seit unzähligen Jahrmillionen in den Kohlenpflanzen aufgespeichert wasen, dazu benüßt, um von neuem Früchte und Blumen hervorzubringen. Bu Siemens Zeiten war die Elektrizität noch teuer. Außerdem waren die erzielten Pflanzen zwar groß und üppig, aber leicht und geringwertig. Daher glaubte man, daß das begetative Leben durch die aufreizende künstliche Triebkraft rasch sich erschöpfen würde. Der amerikanische Professor Bailey von der Universität Cornell in Ithaca aber hat die Siemensschen Experimente wieder aufgenommen, sie auf Rettiche, Spinat, Bohnen, Endivien und anderes Gemüse ausgedehnt und gefunden, daß man das Wachs.um der Pflanzen beschleunigen kann, ohne daß sie unter dem Mangel an Nachtruhe und dem Uebermaß an Licht leiden. Wir wer= den also bald elektrische Blumen bewundern, elektrisches Gemüse essen können. Auf ganz raffinierte Weise mußte ein sehr beleibter Herr feine Vorliebe für den durchgefallenen Kandidaten büßen. Die Wettbestimmungen verdammten ihn dazu, eine Nuß nur mittels eines Zahnstochers einen kleinen Berg hinauszurollen, ohne aber die Nuß auch nur ein einziges Mal mit den Fingern zu berühren. Von einer dichten Schar schadenfroher Zuschauer machte sich der Wermste an das Werk, gegen das die Arbeit des seligen Sisyphus ein Kinderspiel sein mußte. Fünfzehn Stunden brauchte er für das Kunststück, halb tot und gleichzeitig halb verrückt mar er, als er es endlich zuwege gebracht hatte. Er verschwor sich, nie wieder eine Wette einzugehen, worauf sofort zwei andere eine solche darauf abschlossen, ob dieser löbliche Vorsaz noch innerhalb dieses Jahres dem Aermsten ein Pflasterstein auf dem Wege zur Hölle werde oder nicht. Hoffen wir, daß der Vielgeprüfte sich standhaft erweist. Nab und Fern. Tagelang verschüttet. In der Saarauer Grube in Schlesien wurden fünf Bergarbeiter verschüttet. Sofort wurden die Rettungsarbeiten aufgenommen und unter vielen Mühen gelang es, nach 2½ Tagen bis zu einem der Verschütteten vorzudringen. Er wurde zunächst durch Speise und Trank erquickt. Nur mit großer Vorsicht konnte er befreit werden, da die Erdmassen fortwährend nachrutschten. Bilses Villa. Der ehemalige Leutnant Bilse, der Verfasser der Kleinen Garnison", hat die von ihm seinerzeit gekaufte Villa in Lichterfelde wieder räumen müssen, da er nicht in der Lage war, die vereinbarten Abzahlungen auf den 100 000 Marf betragenden Kaufpreis einzuhalten. Mit dem Gelde, das er mit seinem Buche verdient hat, scheint er demnach glücklich wieder zu Ende zu sein. Ein Pistolenduell mit tragischem Ausgange fand, wie kurz gemeldet wurde, im Juditter Walde bei Königsberg statt. Einer der Duellanten wurde getötet. Es ist der Baron Julius v. Delsen auf Rockenhof in Livland. Er war mit einem Fräulein v. Sch., die ihm über 10 Mill. Rubel in die Ehe brachte, verheiratet. Frau v. Delsen war hochgradig nervös. Eines Tages machte sie ihm die Mitteilung, sie stehe in Beziehungen zu ihrem Gutsnachbarn, einem Herrn b. D. So kam es zu der Forderung, die dann in Juditten ausgetragen wurde. Gleich im ersten Gange erhielt Baron b. De. einen Schuß in die Leber, an dessen Folgen er in der Klinik starb. Hus dem Gerichtsfaal. Ehefrauen unt fächlich der W merten gewefer zum aftiven Di lichen Haush nicht gemelde Berson, wel Vor vier Jahren etwa leistete er sich die erste sensationelle Reklame, und zwar anläßlich einer Operation, die er an den bekannten zusammengewachsenen siamesischen Zwillingen, Radika und Vodika, vornahm. Durch die Operation sollten die Zwillinge von einander getrennt werden. War schon diese eigenartige Operation geeignet, den Namen des Operateurs in aller Mund zu bringen, so tat doch Doktor Doyen noch ein übriges, sich bei dieser Gelegenheit der Mitwelt bekannt zu machen. Er lud zu der Operation fast die gesamte Pariser vornehme Gesellschaft als Zuschauer ein, als ob es sich um eine Theateraufführung handle. Die Damen und Herren erschienen denn auch in großer Toilette und klatschten dem Doktor bei seiner Operation reichlich Beifall. Di eOperation selbst aber ließ Herr Doktor Doyen durch einen Kinematographen aufnehmen, der ihn in 600 sukzessiven Stellungen firierte, angeblich im Interesse der Wissenschaft. Mehrere Firmen bemächtigten sich der Aufnahme, stellten Herrn Doktor Doyen in seiner operativen Tätigkeit gegen Entree öffentlich zur Schau und machten damit glänzende Geschäfte. § Ein Hund als Zenge. In einer Strafsache, die dieser Tage vor dem Berliner Landgericht verhandelt wurde, war u. a. auch... ein Hund als Zeuge geladen. Angeklagt war ein Arbeiter, der beschuldigt wurde, den fraglichen Hund seinerzeit gestohlen zu haben. Da der Hund zu Rekognitionszwecken erforderlich war, so mußte er auf der Zeugenbank erscheinen und wurde auch in der Zeugenliquidation bermerkt, da er, bezw. sein Herr, Zeugengebühr für Zeitversäumnis und Transport zu beanspruchen hatte. Der Angeflagte behauptete, den Hund herrenlos aufgegriffen zu haben, und da das nicht widerlegt werden konnte, so wurde die Anklage wegen Diebstahls fallen gelassen und der Angeklagte wegen undunterschlaging zu zwei Wochen Gefängnis verurteilt. A Die Opfer von Monte Carlo. Das Elend, das die Spielwut in Monte Carlo über Hunderte von Existenzen heraufbeschwört, wird am besten durch die Tatsache illustriert, daß die Nizzaer Asyle gegenwärtig von Ausländern, die in den Spielfälen ausgeplündert worden sind, überfüllt sind. Unter den Asylisten befinden sich Professoren, Lehrer, Studenten, Geistliche, Sänger usw. Auch ein russischer Fürst, der in der Spielhölle sein ganzes großes Vermögen verToren hat, hat jetzt das Asyl in Anspruch nehmen müssen. Zu Tode gefoltert. In entseglicher Weise wurde jüngst in Aniroga in Spanien ein Schmied von Räubern zu Tode gefoltert. Die Banditen waren in das Haus eingedrungen, um sich einer größeren Summe, die sie dort vermuteten, bemächtigen. Da sie jedoch nur wenia Geld fanden, drohten Die panifche Silberflotte. Wohnung be teilung zu m ift derjenige, oder Unterfom Ferner ist jede er in eine Ste pflichtet, und find die Ge schaften dazu ist deshalb in, ordnung, wie find, genau zu e Fran waren gestern i Das Program ein. Zu Begi verständlich, fammenspiel ei Zum zweitenmal rührte er mächtig die Reklametrommel, als es ihm angeblich gelungen war, ein Krebsserum zu entdecken. Im Fluge wurde die Nachricht durch die Welt getragen. Ein amerikanischer Millionär kam ertra mit seiner frebeleidenden Gattin nach Paris, um lettere von Doktor Doyen behandeln zu lassen. Leider hatte die Kur nicht nur nicht den gewünschten Erfolg, sondern die Patientin starb dabei. Nach Behauptung des Amerikaners sogar daran. Der Dollarfürst verklagte infolgedessen den Arzt auf Herausgabe des pränumerando gezahlten Honorars von rund einer halben Million Francs Schadenersatz. Der Prozeß schwebt noch, während die Fachleute an der Arbeit sind, den Wert oder Unwert des entdeckten Serums wissenschaftlich zu untersuchen. Herr Doktor Doyen aber hatte, was er wollte Reklame! Rich. Strauß, geftattet, wußt eminentem Be eigenen Romp berdienen bo Rythmen unt gefchweißt bot Mufiter alle Harmonit imm H. W. Eruft Bigeuner Mot gezeichnet zu borher schon der Solift m targte auch recht schweren Ausnahme der fätig war. E Beit mit fo bo wir doch Lam Bunft schon Länge des Bro der Quantitat die beim liebe jo tangen bie werfe doch oft Nun hat er wieder einmal das dringende Bedürfnis empfunden, sich der Mitwelt in Erinnerung zu bringen. Das Mittel dazu war ein Prozeß, den er gegen die obenerwähnten Firmen anstrengte, die die kinematographische Aufnahme der von ihm an den siamesischen Zwillingen vorgenommenen Operation vertrieben. Er verlangt von den Firmen vier an der Zahl die Kleinigkeit von 800 000 Francs mit der Begründung, daß jene öffentliche Zurschaustellung seinem ärztlichen Ansehen geschadet habe. Diese Minderung seines Ansehens sollen ihm die Beklagten mit 800 000 Frcs. bezahlen. Man sieht, Herr Doktor Doyen ist, wie sein großes Vorbild Barnum, ein äußerst tüchtiger Geschäftsmann. Der Ausgang des Geschäftes ist zwar sehr fraglich; der Umstand, daß er selbst die kinematographische Aufnahme veranlaßt hat, daß er ferner über vier Jahre brauchte, um die Minderung seines ärztlichen Ansehens zu konstatieren, dürfte den Richtern über Herrn Doktor Doyen und seine eigene Schuld an der Verunglimpfung seiner ärztlichen Ehre zu denken geben. Jedenfalls aber macht der Prozeß Herrn Doktor Doyen wieder einmal zum Mittelpunkt einer Sensation, und das dürfte wohl der Hauptzweck sein, den der Reklamejeld bei der Sache verfolgte. Im Jahre 1702 wurde die berühmte spanische Silberflotte auf der Rückkehr von Amerika mit einer Ladung von rohem Gold und Silber durch eine englisch- holländische Flotte in den Grund gebohrt, als sie die Meeresbucht von Vigo erreicht hatte. Die dort auf dem Meresboden niedergegangenen ungeheueren Schäße wurden schließlich mit einem Sagenkreis umwoben. Nach mehr als 1½ Jahrhunderten aber, im Jahr 1867, bildete sich eine Gesellschaft, die an die Hebung dieser Reichtümer ein beträchtliches Kapital zu menden geneigt war. Das Mittel dazu wurde in den sinnreichen Erfindungen gesehen, die von dem französischen Ingenieur Bazin zu diesem Zweck gemacht worden waren. Wirklich wurden die Trümmer der berühmten Gallionen gefunden, mit der Saugpumpe Bazins gelang es auch, sie von den Sandmassen, die sich darüber gelagert hatten, zu befreien und eine Anzahl merkwürdiger Gegenstände an das Tageslicht zu befördern. Ban den Edelmetallen, die auf dem Schiff verfrachtet gewesen waren, fand man aber nur noch Spuren. Es schien, daß das Meereswasser das Gold und das Silber in der langen Zeit aufgelöst hatte. Verschiedene Gegenstände fanden sich mit einer schwachen Gold- und Silberschicht überzogen, die aber feinen besonderen Metallmert mehr besaß, so daß die Schotgräbergesellschaft ihr Spiel berloren geben mußte. Jetzt ist man mit dem Hydroskop des italienischen Ingenieurs Pino in der Bucht van Vigo wieder an der Arbeit. Nach den bisherigen Nachrichten sind auch wirklich die = Vermischtes. Diefer Schuber em oft recht fo [ Der Geestemünder Hochseefischereimarkt,] der größte des europäischen Kontinents, hat sich auch im Jahre 1904 weiter entwickelt. Es wurden in der Auktionshalle 51 179 783 Pfund Fische im Werte von 5 300 857 Mark bersteigert gegen 50 422 431 Pfund im Werte von 5 100 273 Mark im Jahre 1903. Die Zufuhr ist also um 757 351 Pfund und der Erlös um 200 644 Mart gestiegen. Die Entwickelung wäre eine größere gewesen, wenn nicht der lange heiße Sommer hemmend gewirkt hätte. = [ Eine 4 Millionenmarkspende.] Der Lord Mount Stephen hat in London die Summe von 4 Millionen zur Unterstützung öffentlicher wohltätiger Krankenhäuser gespendet. Der Lord, der im 76. Lebensjahr steht und aänzjebody, aire udit adite jedem Buc bollem d werden. * Ge * peter- k Sumbert bo Bejuch war zahlreicher. als ein Dir Das fam n ftrata" und Sehr vielen wei Solo f fo flimmerten Drchefterkunft f Fin de Sièc erscheint. S aus dem Dr Bum Vortrag braufte, beran einzufchieben. Bur Linde Ronzert. ** 2m Fahrbea und man 6 die Ar Filberfracht ist natür ei benutte top dilrfte röchtlichen Meer geem Meer te nitru It im un in einem Dieser Lin15, umt den Grad der d zu er= ndet fich die 600 Meter jeden Fall eren Linjen Ilten Raum det fich auf on Dunkel nad) unten Bere Sahl digung ge , die man Hydroskop weise zur der Wis. n Studim . E. Th. Januar. Fakultät bon hat, ist ein n berühmter Derden. Die finden nicht Reflamejucht arin überein reitbaren An Herr Doktor und Schrift , aber wenn it unterzieht 11. erste sensatio ration, die er esischen Zwil die Opera Cennt werden. t, den Namen nt doch Doktor heit der Mit ation fast die Buschauer ein, handle. Die roper Toilette 1 reichlich BeiDottor Doyen ihn in 600 Interesse der sich der Auj ner operation und machte Flametrommel Sjerum zu ent die Welt ge tra mit seine re von Dottor Kur nicht nur Batientin stark jogar daran zt auf Heraus Don rund einer Prozeß fchwebt ind, den Wert tlich zu unter er wollte- de Bedürfnis bringen. Das obenerwähn he Aufnahme genommenen Firmen 000 France hauſtellung Minderung 0 000 Fres fein große Smann. De Der Umstand ne beranlaßt die Mindedürfte den gene Schuld e zu denten perrn Dottor r Sensation der Reklame ft,] der größte m Jahre 1904 Auktionshalle 300 857 Mar bon 5 100 27 jo um 757 3 geftiegen. 2 wenn nicht d Der Lord Moun 4 Millionen 3 rantenhäufer g rfteht und aän sich ohne Angehörige oder entferntere Verwandte ist, hat die ungeheure Simme den Empfängern durch einen Scheck überwiesen, den er in einem gewöhnlichen, nicht eingeschriebenen Brief überfandte. - [ Wieviel Neujahrsbriefe sind in Berlin aufgegeben?] Kaum ist der Neujahrsverkehr beendet, und schon ist die amt. liche Uebersicht über Art und Umfang erschienen. In der Zeit vom 31. Dezember früh 5 Uhr bis zum 1. Januar abends 11 Uhr wurden alle in Berlin aufgegebenen Briefe, Postkarten, Drucksachen und Warenproben gezählt. Das Ergebnis bietet die stattliche Summe von 10 922 900 Stüd Stadtbriefschaften gegen 10 640 600 Stück im gleichen Zeitabschnitt des Vorjahres. Dazu kommen noch 2 Millionen Briefschaften, die von auswärts eingingen, d. h. ein Drittel mehr, wie im Vorjahre, so daß der gesamte NeujahrsbriefVerkehr Berlins die Zahl von 12½ Millionen übersteigt. Lokales. 9. Januar 1905. Der Nachdruck unserer mit besonderen Zeichen versehenen Original- Artikel in nur mit der genauen Quellen- Angabe gestattet.) ** Der Großherzog empfing u. A. am 7. Januar don Amtsrichter Hanſult von Ulrichstein, den Bürgermeister Saalwächter von Nieder- Ingelheim, den Geheimen Bauzat Reuling- Gießen, den Bauinspektor Diehl- Gießen und den Königl. Preuß. Referendar Frhrn. von Nordeck zur Rabenau. P Wie aus der Bekanntmachung Großherzoglichen Polizeiamts zu ersehen ist werden die Bestimmungen über die Weldepflicht dahier vernachlässigt. Namentlich wird in vielen Fällen die Anmeldung der von auswärts zuziehende Ehefrauen unterlassen. Auch verspätete Meldungen, hauptsächlich der Wegzüge, sind bisher in größerer Bahl zu bemerten gewesen. Der Eintritt militärpflichtiger Personen zum aktiven Dienst und umgekehrt die Rückkehr in den elterlichen Haushalt oder die frühere Stellung wird vielfach nicht gemeldet. Wir weisen deshalb daraufhin, daß jede Person, welche in Gießen zu oder wegzieht oder seine Wohnung verändert alsbald dem Polizeiamte hiervon Mitteilung zu machen hat. Wird diese Meldung unterlassen so ist derjenige, welcher dem Zu- oder Wegziehenden Wohnung oder Unterkommen gewährt hat, hat zur Meldung verpflichtet. Ferner ist jeder Dienstbote oder gewerbliche Arbeiter, sobald pflichtet, und falls diese Personen die Meldung unterlassen find die Gewerbetreibende selbst oder die Dienstherrschaften dazu verpflichtet. Um sich vor Strafen zu schüßen ist deshalb in Zukunft geboten, die Bestimmungen der Meldeordnung, wie sie in diesem Blatt zum Abdruck gebracht find, genau zu beachten. er in eine Stelle eintritt oder sie verläßt zur Meldung vere Franz Ondricet und Joseph Famera waren gestern die Gäste des Gießener Konzert- Vereins. Das Programm seßte mit der G- dur- Sonate von Brahms ein. Zu Beginn des Programms allerdings etwas schwer verständlich, aber für Brahms' Freunde bei diesem Zusammenspiel ein Genuß. Das Violin- Konzert D- moll von Rich. Strauß, wenn auch nicht mit Brahmscher Tiefe aus gestattet, wußte doch mit einer originellen Cantilene und eminentem Passagenwert sehr zu interessieren. Auch die eigenen Kompofitionen Ondricets Nocturno" und" Scherzo" verdienen volle Anerkennung. Slavische und ungarische Rythmen unter dem Gesichtskreis der Moderne zusammengeschweißt boten zwei Wertchen, die dem Virtuosen auch als Musiker alle Ehre machen. Besonders war Melos und Harmonit immer frei von jeder Trivialität, was man bei H. W. Ernst nicht immer sagen fonnte. Trotzdem wußte der Solist mit den in verblüffender Technik variierten Zigeuner Motiven des Ernstschen ,, Airs Hongrois" auggezeichnet zu brillieren. Das Publikum, 698 sich vorher schon eine Zugabe von Bach errungen hatte, targte auch hier nicht mit seinem Beifall. Einen recht schweren Stand hatte H. Joseph Famera, der mit Ausnahme der Zugabe Ondricefs ununterbrochen am Flügel tätig war. Erstens hat uns der Konzertverein in letzter Zeit mit so vorzüglichen Pianisten bekannt gemacht,( hatten wir doch Lamond und die Careño) daß man in diesem Bunft schon etwas verwöhnt ist. Dann mußte bei der Länge des Programms notwendigerweise die Qualität unter der Quantität leiden. Seßte z. B. die Wanderer- Fantasie" die beim liebenswürdigen Franz Schubert etwas befremdete, so flangen die Passagen in den Finalen der beiden Klavierwerfe doch oft etwas matt. Trotzdem war die Wiedergabe dieser Schubert" sowie Liszts„ Don- Juan- Fantasie" neben dem cft recht komplizierten Klavierpart der übrigen Nummern eine recht achtenswerte Leistung. Die Klavier begleitung jedoch, sowie das Zusammenspiel überhaupt war über jedem Zweifel vortrefflich und hätte dieses Konzert mit vollem Recht Anspruch erheben dürfen – besser besucht zu werden. " - ** Gestern Nachmittag tonzertierte das Trompeter- korps des Husaren Regiments Nr. 13( König Humbert von Italien) aus Mainz in Stein's Garten. Der Besuch war entsprechend der Beliebtheit der Kapelle ein zahlreicher. Herr Stabstrompeter Otto Heinrich erwies sich als ein Dirigent von weitem lick und fühner Unternehmung. Das kam namentlich in der Duverture zur Operette„ Lyst strata" und der Fantasie aus„ Lohengrin" zum Ausbruck. Sehr vielen Antlang fanden auch die Streichquintetts, sowie zwei Solo für Kornett à Piston, bei dem die Töne nur so flimmerten. Zwei Potpourri zeigten sich als geschickte Orchesterkunststückchen, wenn auch der Namen des einen ,, Fin de Siècle" uns nicht ganz tongruent mit der Zeit erscheint. Sehr schön kamen dann noch das Engelterzett aus dem Dratorium Elias", einige Walzer und Mä sche zum Vortrag. Der reiche Beifall, der den Saal durchbraufte, veranlaßte die Kapelle, noch einige Extra- Einlagen einzuschieben. Am Abend gab die Kapelle im Saalbau " Zur Linde" in Lollar mit dem gleichen Erfolge ein Ronzert. ** Am Samstag Abend hielt der EisenbahnFahrbeamten Verein Gießen in der Turnhalle seine in allen Punkten gut verlaufene Weihnachtsfeier| hof beschäftigte beschäftigte Poftunterbeamte belästigte und beab. Der gemütliche Ton, der seine Veranstaltungen charakterisiert, setzte gleich zu Anfang ein und hielt auch bis zum Schlusse an. In der anregendsten Weise lösten Musikpiecen, Theater- Aufführungen, lebende Bilder und Gesang einander ab. Namentlich der Junggesellen Schwank„ Der Weihnachtsengel", der den Besuchern recht augenfällig zeigte, daß der Verein über sehr schäßenswerte mimische Talente verfügt und die Darstellung des lebenden Bildes„ Am heiligen Abend" forderten den stürmischen Beifall heraus. Die Umwandlungen dieses tiefergreifenden Bildes wurden um so anziehender, als darin mehrere Kinder mitwirkten. Es ist Weihnachtszeit, eine arme, von Schicksalsschlägen schwer heimgesuchte Frau müht sich in ihrer falten, fahlen Mansardenwohnung Tag für Tag und Nacht für Nacht ab, mit ihrer Nadel den Unterhalt für sich und ihre drei Kinder zu erwerben, aber es gelingt nicht, sogar den Mietzins bringt sie nicht auf und der Vollstreckungsbeamte erscheint am Vorabend des Festes. Die Kinder, die sie mit einigen Kleinigkeiten zum Verkauf aus schickt, bringen unverkauft zurück und die Not steigt aufs höchste! das arme Weib hat kein Brot für die Kinder. Da tritt die Wendung ein. Ein Dienstmann| bringt ein geschmücktes Weihnachtsbäumchen, von unbekannter Hand gespendet, Knecht Rupprecht tritt ein, examiniert die frohausblickenden Kinder und bietet reichlich seine Gaben, die ihm der Weihnachtsengel nachträgt. Während die Frau das Glück noch garnicht faffen kann, reißt Knecht Rupprecht den Bart herunter und vor ihr steht ihr Mann, der damals, als sein Geschäft zusammenbrach, in die Welt hinauszog, sich und der Familie ein neues Vermögen zu erwerben und iezt mit vollen Händen im rechten Augenblick zurückfehrt. Der Jubel in der Familie ist darob grenzenlos und mit der ganzen Welt begeht sie das Weihnachtsfest. Die Vorführung der Bilder hatte etwas sehr packendes, Gewaltiges, wozu auch die gefühlvoll vorgetragene verbindende Dichtung das Ihrige beitrug. Der erste Vorsitzende Althaus, ermahnte die Mitgieder stets treu zusammenzuhalten nnd brachte ein Hoch auf den Kaiser und den Großherzog aus, während Kontrolleur Becker auf den Verein selbst toastete. Die Verlosung zeitigte manchem noch eine recht angenehme Ueberraschung und dann setzte der Tanz ein, der die Festteilnehmer noch einige Stunden in der frohesten Weise beisammenhielt. r: Grünberg, 8. Januar. B.im Schlittschuhlaufen auf dem sog. Hofentränke fielen drei Jungens in den halboffenen Waffertümpel. Glücklicherweise konnten sie gerettet werden. r Grünberg. 8. Januar. Heute Nacht tobte nicht allein ein sturmartiger Wind, sondern auch um 2 Uhr ein sehr starkes Gewitter. Dasselbe zog von Westen fommend in südöstlicher Richtung. In den ersten sieben Tagen des neuen Jahres haben wir die Beobachtung gemacht, daß die Witterungsverhältnisse plötzlich aus einem Extrem in ein anderes übergingen. Nach einer langjährigen Erfahrung fönnen wir mit Nach einer langjährigen Erfahrung fönnen wir mit etner ziemlichen Sicherheit annehmen, daß die Gewitter zum größten Teile südlich von hier ausgerechnet ziehen werden. § Lollar, 9. Jan. Infolge starten Auftretens der Diphterithis ist hier die Schule bis auf weiteres geschlossen wnrden. e Lollar. Unser Radfahrverein beabsichtigt, am nächsten Sonntag, den 15. Januar sein diesjähriges Winterfest zu feiern. < Klein Linden. Wie uns noch nachträglich mitge teilt wird, brachte der lezte orfanartige Sturm in KleinLinden auch ein Menschenleben in unmittelbare Lebensgefahr. Mit furchtbarer Wucht brach er die 18 m lange Fahnenstange vor der„ Deuschen Eiche" ab und schmetterte sie mit furchtbarer Wucht zu Boden, nachdem wenige Se funden vorher eine Frau mit einen Lastwägelchen die Stelle passiert hatte. O= Allendorf a d. L Die durch den letzten Brand zerstörten Häuser find wieder aufgebaut. Es sind in der Tat recht schmucke Gebäude geworden. + Groß- Eichen. Herr Pfarrverwalter Wetsel zu Feuerbach wurde zum Verwalter der hiesigen Pfarrstelle ernannt. ) Ilbeshausen, 8. Januar. Das erste, sehr romantisch gelegene Kurhotel des neuen Luftkurorts Hochwaldhausen " Bum Felsenmeer" ist jetzt vollendet und wird anfangs Mai seinen Betrieb beginnen. Sobald es die Witterung gestattet, wird mit dem Bau von fünf weiteren Gebäuden und des Aerzteheims begonnen. A ** Frankfurt, 9. Januar.( Privat- Telegramm.) Der Redakteur Rötich- Offenbach und der Schriftsteller Müller Herfurt wurden heute von der Straffammer Frankfurt zu je 30 Mt. Geldstrafe wegen Vergehen gegen das Preßgesetz verurteilt, weil sie das Urteil im GroßStafforftener Mord- Prozeß vor amtlicher Veröffentlichung befannt gegeben hatten. Aus dem Gerichtsfaal. Straffommer. Gießen, den 6. Januar 1905. Ingenieur Rudolf Ludwig Wehr zu Breslau hat gegen ein Urteil des Friedberger Schöffengerichts, das ihn wegen Beleidigung zu eine Woche Gefängnis und wegen Ruhestörung zu eine Woche Haft verurteilt hatte, Berufung eingelegt. Die Verhandlung ergab, daß der Angeklagte im bergangenen Sommer zu Friedberg, wo er Studierender der Gewerbeakademie war, mit zwei Genossen eine Nacht durchgezecht hatte und dann am frühen Morgen zwei am Bahn- leidigte. Die Straffammer war der Ansicht, daß das Schöffengericht die Sache gewürdigt hat und verwarf desbalb die eingelegte Berufung. Das Schöffengericht Grünberg hat den Besenbinder Heinrich Mohr Lehnheim wegen einer dem Johann Röhrig von Nieder- Ohmen zugefügten Körperverlegung mit einer Gefängnisstrafe von 14 Tagen belegt, wogegen sowohl der Angeklagte als auch die Staatsanwaltschaft Berufung verfolgten. Im heutigen Termine zog Mohr seine Berufung zurück, worauf die Staatsanwaltschaft von weiterer Ver folgung absah, womit es bei dem Urteil sein Bewenden behält. Dem Lehrer Karl H. v. V. liegt eine Anflage zur Laft, daß er zwei Kinder des Landwirts Theodor Bez dortselbst mißhandelt habe. Ein Mädchen hätte durch die Handlung des Lehrers blutunterlaufene Stellen davongetragen, während der Junge dermaßen ins Gesicht geschlagen wäre, daß das Sehvermögen auf dem einen Auge gemindert sei. Die Verhandlung ergab, daß die Sache im Vorverfahren sehr aufgebauscht worden ist, und daß der verletzte Junge, der in der hiesigen Klinik untersucht worden ist, offenbar simuliert hat. Das Gericht fonnte nicht für festgestellt erachten, daß die Handlung des Lehrers, welcher dem Jungen wohl einige Ohrfeigen verabfolgt hatte, mit der Minderung des Sehvermögens im Zusammenhang stehe, ebenso sei durch die Behandlung des Mädchens eine Ueberschreitung des Züchtigungsrechts nicht erwiesen. Es erfolgte dieserhalb Freisprechung; jedoch wurde dem Lehrer anheimgegeben für die Zukunft Schläge auf den Kopf zu unterlassen. Heimweh. Klatschend peitscht der Regen an das Fenster, Grau und düster ist da drauß die Welt, Gelbe Blätter wirbeln nieder, Keine Sonne golden mehr erhellt. Grau und düster liegt vor mir die Zukunft, Muß ich doch ins Leben weit hinaus, Fremd zu fremden Menschen gehen, Aus dem teu'ren Elternhaus. Tränen stehlen sich mir in die Augen, Dent' ich an die Heimat nur zurück, Nirgends find ich Fried' und Freude, Nur die Heimat birgt mein Glück. Literarisches. E. B. Ren 8. Der Kampf um den Südpol, der mehr und mehr das allgem ine Interesse der Völker von dem nördlichsten Punkte der Erdkugel ablenit, ist keineswegs ein Problem der neuesten Zeit, aber dem 19. Jahrhundert blieb es vorbehalten, nicht weniger als vier Expeditionen gleichzeitig in die von rasenden Stürmen durchbrauften Eiswüsten der Antarktis zu entsenden. Denen, die von den packenden Schilderungen zu Rückblicken anf frühere Expeditionen zur Entdeckung des Nord- und Südpols angeregt werden, bietet sich gerade im Augenblick eine treffliche Gelegenheit in den neuesten Lieferungen( 69-73) der Publikation Hans Kraemers Weltall und Menschheit"( Deutsches Verlagshaus schichte der Erforschung der Erdoberfläche und des Meeres Bong& Co., Berlin W. 57), deren vierter Band die Geumschließt. Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Witterung in Hessen für Dienstag, den 10. Januar. Trüb, zunächst milder, später wieder etwas fälter, stürmisch, vielfach Niederschläge( meist Regen.) ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Marktberigte. *** Fruchtpreise am Grünberger Fruchtmarkt vom 7. Jan. Weizen 17,40-17,60, Korn 14,30 bis 00,00, Gerste 14,90-15,00 Safer 13,00-14,00, Erbsen 18,00, Samen 00,00–00.0 Kartoffeln 00,0-0,00, Linsen 00,00 Mart. Alles per Doppelzentner. Hoizversteigerungen werden abgehalten am: Donnerstag, 12. Januar, vorm. 9½ Uhr, in Kirschgarten. Versteigert werden: 92 Eigen-, 161 Fichten, 158 Riefern, 4 Lärchen und 3 Weißtannen- Stämme. Freitag, den 13. Januar, vorm. 92 Uhr, in Merlau ( Gastw. Hörle: 429 Fichten- Stämme und Buchen-, Eichen-, Birken-, Linden-, Kiefern- Scheite, Krüppel und Stöcke. Am selben Tage in Ober- Breidenbach( Gaftw. Wenzel), vorm. 10 Uhr: 13 Kiefern, 150 Fichten-, 8 Weißtanuenfämme, sowie Fichten- Derbfiangen, Eichen-, Buchen-, Kiefern, Fichten, Aspen- Knüppel und Buchen- Reifig. Am selben Tage, vorm. 11 Uhr im HassenHausener Interessentenwald: 30 Eichen- Stämme, 85 Eichen- Derbstangen. stangen, Bushen- Scheite und Eichen-, Buchen-, Birken-, Montag, 16. Januar, vorm. 10 Uhr: 100 FichtenErlen-, Kiefern- Knüppel. Arbeit snachweis der Stadt Gießen. Cartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14. && tönnen eingestellt werden: 2 Schlosser, 1 Schweizerdegen, 25 Dienstmädchen gegen hohen Lohn( hier und auswärts). Lehrlinge: 3 Bäcker. Es suchen Arbeit: 2 land. Knechte, 1 Schloffer, 1 Spengler, 4 Schreiner, 1 1 Steindrucker, 1 jüngerer Hausbursche, 1 Kutscher, 1 Kellner, auch Diener oder Portier, 1 Lauffrau, 1 besseres Hausmädchen, 2 Bureaugehilfen. Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentelle Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beid zu Gießen. Bekanntmachung. Wir haben die Wahrnehmung gemacht, daß die Vorschriften der Melde Ordnung, wonach jeder Zu- und Wegzug, sowie jeder Wohnungswechsel alsbald anzumelden ist, nur in wenigen Fällen erfüllt werden. Wir bringen deshalb nachstehend die in Betracht kommenden Bestimmungen in Erinnerung mit dem Anfügen, daß die Schußmannschaft angewiesen ist, in allen Fällen der Unterlassung der rechtzeitigen An- und Abmeldung Strafanzeige zu erheben. Gießen, den 4. Januar 1905. Großherzogliches Polizeiamt Gießen. Herberg. Auszug aus der Meldeordnung für die Provinzialhauptstant Gießen. Zur Meldung bei dem Polizeiamte sind verpflichtet: 1. Wer in die Gemeinde Gießen einzieht, um in derselben seinen gewöhnlichen Aufenthalt zu nehmen, unter Vorlage der ihm von seinem bisherigen Wohnorte erteilten Abmeldebescheinigung binnen 8 Tagen vom Tage des Einzugs an( Art. 1 des Gesetzes vom 4. Dezember 1874). 2) Wer aus der Gemeinde Gießen wegzieht, um feinen gewöhnlichen Aufenthalt aufzugeben, unter Angabe des Orts, an den er verzieht, vor dem Wegzuge ( Art. 2 des genannten Gesezes). 3) Diejenigen, welche der in die Gemeinde Gießen X Stadt- Cheater Giessen. Direktion: Steingoetter. Dienstag, den 10. Januar 10. Dienstag- AbonnementsVorstellung. ' s Nullerl Bolksstück mit Gesang in 5 Akten von Karl Morre Musik nach steyrischen Motiven von Vincenz Bertl. Giessener Freiw. Feuerwehr. Montag, d. 9. Jan. 1905. abends 81% Uhr MonatsVersteigerung. Dienstag, den 10. Jaunar nachmittags 2 Uhr Bekanntmachung. Für die am 20. Januar stattfindende Wahl der versteigere ich Neustadt 55 dahier Beisiger für das Kaufmannsgericht Gießen sind nachstehende drei Vorschlagslisten rechtzeitig eingegangen und nicht zu beanstanden. gegen Barzahlung: 1 Pferd, 1 Pflug, 1 Egge, 100 Sad Cement, 6 Handelswaagen, 1 Schuhmacher Steppmaschine, 10 Mille Zigarren, 1 Egge, 1 Pflug, 25 Pfd.Seife, 12 Schrubber, 1 Ladenthete, 3 vollständige Betten, 1 Kleiderschrank und 1 Sofa. Born, Gerichtsvollzieher, Gießen. SCHUHWAAREN nach Mak, sowie Herrensohle m. Fleck M. 2.50 J. Glitsch Wolkengasse 22. einziehenden oder aus berfelben wegziehenden Berson Versammlung Naumannia bei Kamerad Adolf Vogt Sonnenstraße. Wohnung und Unterkommen gewährt haben, sofern die An- und Abmeldung durch den zunächst Verpflichteten nicht selbst geschehen ist, binnen 10 Tagen nach deren Vollzähliges Erscheinen dringend Einzug oder Wegzug( Art. 4 des genannten Gesezes). 4) Hauseigentümer von dem in ihren Häusern durch Einzug oder Auszug vorgehenden Wechsel, das Local mag zum persönlichen Aufenthalt oder nur zum Geschäftsbetrieb verwendet sein, unter Angabe der früheren, bezw. fünftigen Wohnung des Ein- oder Ausziehenden oder binnen 8 Tagen nach dem Ein- oder Auszuge. Zu gleicher Anzeige find Hauptmieter ganzer Häuser oder einzelner Teile derselben verbunden, wenn sie Wohnungen wieder an Untermieter abgeben. Bet unter obrigkeitlicher oder sonstiger Verwaltung befindlichen Gebäuden ist der Verwalter statt des Eigentümers für die Anzeige verantwortlich( Artikel 85 des Polizeiftrafgesezes). 5) Wer innerhalb der Gemeinde Gießen seine eigene oder gemietete Wohnung verändert unter Angabe der verlassenen, sowie der neubezogenen Wohnung, insofern die Meldung nicht bereits durch den nach 4) zunächst Verpflichteten erfolgt ist, binnen 10 Tagen nach der Wohnungsänderung( Art. 7 des Gesetzes vom 4. Dezember 1874). 6) Diejenigen, welche andere bei fich in Schlaf ftellen aufnehmen, von jeder Aufnahme binnen 24 Stunden( Art. 85 des Polizeistrafgesetzes). Bekanntmachung. Bestehender Bestimmung gemäß bringen wir nachstehenden Gebührentarif der hiesigen Gesindevermieterinnen und Stellenvermittler zum Abdruck. Die Gebühr einer Gesindevermieterin beträgt: 1. Für Vermittlung eines Dienstboten an eine Herrschaft in Gießen 5 Mr. ( Frau Pizer Mt. 3) 2. Für Vermittlung eines Dienstboten an eine Herrschaft nach auswärts 7 Mt. erwünscht. Das Kommando. ir suchen Stellung für einen 35jährigen Mann als Kellner Ausläufer. Armenamt Gießen. Seife mit dem Beste Seife nah und fern! Für kleine Kaufleute ( Frau Geisel, Opper und Piger 5 Mark.) wovon der Dienstbote jeweils Mt. 2 zu entrichten hat. Die Gebühr des Stellenvermittlers Germann beträgt: Für einen 1. Gesellen Mt. 3, 2. " " " " 2, 3. " " " 1,50 wovon Meister und Geselle je die Hälfte zu entrichten haben. Gießen, den 5. Januar 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Betanntmachung. In der Zeit vom 1. bis 7. Januar 1905 wurden in hiesiger Stadt gefunden: 1 Peitsche, 2 linke Kinderknopfstiefel und 1 Muff; berloren: 120 bis 130 Mf. in einer Wurstblase, 1 Portemonnaie mit zwei Einhundertmarkscheinen( Bayrische), 40 bis 50 Mark in Gold, 1 Gepäckschein Nr. 251 und 1 Fahrfarte II. Klasse, Gießen-- Frankfurt a. M. und zurück als Inhalt und 1 brauner Arbeitsrock. 3ugelaufen ist: 1 Forterier mit schwarzem Abzeichen. Entlaufen sind: 1 grauer Pinscher, 1 junger Pinscher( Pfeffer- und Salzfarbig), 1 großer weiß und gelb gefleckter Hund, = 1 Hühnerhund( Weißtieger) und 1 Forterier, rechtes Ohr schwarz. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Gegenstände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns geltend zu machen. Gießen, den 7. Januar 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. und Handwerker! Wegen Vornahme von Kabelverlegungsarbeiten wird die Marktstraße von heute an bis auf weiteres für den Fuhrwerks- und Fahrradverkehr gesperrt. Gießen, den 9. Januar 1905. Großh. Bolizeiamt Gießen. J. V.: Noth. Rechnungsformulare ( ohne Firma) 16 Kanzleibogen 25 Stück 15 Pfg. 14 Kanzleibogen 25 Stück 20 Pfg. 12 Kanzleibogen 25 Stück 30 Pfg. hält stets am Lager Albin Klein Buchdruckerei Giessen, Seltersweg 83. 92'000 Im Gebrauch! Filiale: Berlin S Blickensderfer chreibmaschine Vollkommenstes, vielfach patentiertes und preisgekröntes System; vielseitigste Vorzüge und Neuerungen; größte Einfachheit und Dauerhaftigkeit.- Katalog franko. Preis Mk. 175. u. Mk. 225. Leipzigerstr. 29,( Ecke Friedrichstr.) Groyen& Richtmann, Köln. Underberg Boonekamp ماو 1100899 a) Vorschlagsliste für Beisitzer aus den selbständigen Kaufleuten. 1. Georg Emil Möhl, Teilhaber der Firma Joh. Balth. Noll. 2. Auguft Noll, Bahnhofstraße 51. 3. Franz Holterhoff, Inhaber der Firma A. Holterhoff Söhne. 4. Moritz Strauß, Teilhaber der Firma Goldenberg und Markus. b. Borschlagsliften für Beisitzer aus den Handlungsgehilfen: 1. Liste: 1. Hugo Engel, bet der Bank für Handel und Industrie, Depofitenkasse Gießen. 2. H. W. Horst, bei der Gewerkschaft Gießener Braunsteinbergwerke. 3. Karl Hosch, im Hause Hermann Mettenheimer. 4. Hermann Will, bei der Brühl'schen Druckerei. 2. Liste. 1. Hermann Will bei der Brühl'schen Druckeret. 2. Abraham Hofmann, im Hause Jakob Grünewald. 3. Wilhelm Rühl, im Hause Schaffstaedt. 4. Heinrich Emrich im Hause K. Küchel. Gießen, den 6. Januar 1905. Gr. Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Curschmann. Betreffend: Ausführung des Reichsgesetzes vom 28. Mai 1894 über den Schutz der Brieftauben und den Brieftaubenverkehr im Kriege. Bekanntmachung. Gemäß§ 3 Absatz 2 und unter Bezugnahme auf die nachstehend abgedruckten weiteren Bestimmungen des rubrizierten Reichsgesetzes bringen wir hiermit die Namen der Mitglieder des Brieftaubenklubs Gießen, welch letzterer dem Verbande deutscher BrieftaubenliebhaberVereine angehört und somit seine Tauben der MilitärVerwaltung zur Verfügung gestellt hat, zur öffentlichen Kenntnisnahme: 1. R. Reuling, Steinstraße 72. 2. J. Hecker, Schloßgasse 5. 3. H. Hentel, Walltorstraße 27. 4. J. Döring, Marburgerstraße 82. 5. W. Scharmann, Brandplag 13. 6. K. Meffele, Liebigstraße 61. 7. W. Möser, Rodheimerstraße 12. 8. K. Plant, Bleichstraße 29. 9. K. Bohling, Kaplansgasse 14. 10. J. Schlitt, Mittelweg 3. 11... Fießer, Grünbergerstraße 7. 12. H. Rosenbaum, Löwengasse 10. 13. Fr. Wigandt, Neuenweg 31. Gießen, den 5. Januar 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Nr. 7. Obe Auszug aus dem Geseh, betreffend den Schutz der Brieftauben und den Brieftaubenverkehr, vom 28. Mai 1894. Drnd und 12. Fortie Von dem fonft des neug Gotteswelt zu und Gebaren ringfte Spur Daran wo die Selbstfcha den endlos entfliehen för und von eine hatten schließl haften, grinje zu feinen Fü und Nacht be „ Sieh, nehmer He fichernd zu. führst! Bij was sein Her bon Groom, die Venus b nehmeres Se deln des Her spieliger, dod der Groom, luftige Freun hält uns, wie liegt daran? jedenfalls, w für uns abpla gruben, weld jezt zum Fen Geficht? Ach unter dem i den fühlen 2 das blonde W Si, hi, es w der fonnigen glutäugigen geht nicht, F eingerichtet, fann. Der einfältigen immer schlo bitterlich, im deiner gewon warten, wed bist du da un gebrodt - tomm's!"@ mit hundert bisweilen ber Arante, eine füßes Engels eines überird nach § 1. Die Vorschriften der Landesgesetze, welchen das Recht, Tauben zu halten, beschränkt ist, und nach welchen im Freien betreffend Tauben der freien Bueignung oder der Tötung unterliegen, finden auf Militärbrieftauben keine Anwendung. Macg Bitten Unentbehrlich für jede Familie! Underberg Sen Devise Anerkannt bester Bitterlikör! am Rathhause in RHEINBERG am Niederrhein. Gegr. 1846. Hoflieferant Seiner Majestät des Kaisers und Königs Wilhelm D. H.UNDERBERG- ALBRECHT Fabrikafion alleiniges Geheimniss der Firma: emper idem, Boonekamp ausdrücklich: Man verlange 24 Preis- Medaillen! Underberg- Boonekamp. Dasselbe gilt von landesgesetzlichen Vorschriften, nach welchem Tauben, die in ein fremdes Taubenhaus übergehen, dem Eigentümer des Letzteren gehören. § 2. Insoweit auf Grund landesgesetzlicher Be ftimmungen Sperrzeiten für den Taubenflug bestehen, finden dieselben auf die Reisepflüge der Militärbrief tauben teine Anwendung. Die Sperrzetten dürfen für Militärbrieftauben nur einen zusammenhängenden Zeite raum von höchstens je 10 Tage im Frühjahr und Herbst umfassen. Sind längere als zehntägige Sperrzeiten eingeführt, so gelten für Militärbrieftauben immer nur die ersten zehn Tage. § 3. Als Militärbrieftauben im Sinne dieses Ge feges gelten Brieftauben, welche der Militär-( Marine-) Verwaltung gehören und von derselben gemäß der von ihr erlassenen Vorschriften zur Verfügung gestellt und welche mit dem vorgeschriebenen Stempel versehen sind. Privatpersonen gehörige Militärbrieftauben genießen den Schutz dieses Gesezes erst dann, wenn in ortsüblicher Weise bekannt gemacht worden ist, daß der Züchter seine Tauben der Militärverwaltung zur Verfügung gestellt hat. 5000 Stück Staats- Prämien- Anlehens- Lose im Kurswerte von 250 000 Mark erwarb der unterfertigte Verein bis jetzt für seine Mitglieder. Sämtliche Lose sind reichsgesetzlich in ganz Deutschland erlaubt und werden alle succesive gezogen. Jährlich 39 Ziehungen mit 120 000 Treffern darunter 5 Millionen Mark Haupttreffer. Monatsbeitrag mit 3 Mark beginnend. Bitte, lassen Sie sich zur Einsicht Statuten und LosnummernVerzeichnis gratis und franko zusenden vom ,, Augusta" Verein in Augsburg. Gegründet 1898. Largos, er Penebater Nito Jeg tumme thm babe es the meg Mum wate lich einzuri Spät a Freudeftrable Blid. Nur rief er laut. Schafherrn feitherigen B Die jun Die Mutter als Tzargos Getränke ber Ein halbes J mie fie oft nod Die junger war groß, als tamen noch m Fräulein. 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