Lager jetzt Co. hung. ist Mittwoch, den 9. it geiglofen. gut an befindet sich 05. ei Gießen. ■ Frauen des Kaisermeren schönes blondes auf einem Tuilerienmredete:„ Ah, das ist haben!" Die Her= rt:„ Das ist möglich), der das sagt." Auf ie Frau eines PräfefNun, Madame, lieben 2" Ja, Sire, wenn tige Frau. Der Kaiaber der Präfekt war etzt. ber gen Damen selbst im Absterben der Finger, und infolge des zeitSlag zeigen. Es stellt Laufen und von Taub nd ist nicht imstande, Zustand geht wohl bald der.- Das Leiden ist if Störungen der Bluterfordert eine hierauf durch lauwarme SalzRinuten, öfteres startes ndtuch. Einreiben mit Diffens 000 Nr. 184. Jutertionspreis: Die einspaltige Betitzeile für ganz Oberben, die Kreise Weglar und Marburg 10 Bfg. sonst 15 Pfg. Reklamen die Betitzeile 30 refp. 40 Big. Debattion u. Haupterpebition: teßen, Seltersweg 88. Fernsprechanschluk Nr. 362. Dienstag, den 8. August 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Vfa., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhessische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Beklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Streiks und Husfperrungen. Der Bauarbeiterstreit in Rheinland und Westfalen gehört zu den unerfreulichsten aller Ausstände, weil er dauernden Schaden mit Sicherheit bring!, während kein irgendwie gearteter Nußen von ihm erwartet werden kann. Klugheit schon sollte ihn unmöglich gemacht haben, Klugheit ihn, da er einmal ausgebrochen ist, schleunigst beenden. Bei einem Lohnstreit läßt sich in den seltensten Fällen sagen: auf dieser Seite ist das unzweifelhafte Recht. Meist sind Recht und Unrecht auf beide Seiten hübsch berteilt. Man kann es dem Arbeiter nicht verargen, daß er nach einer Aufbesserung seiner Arbeitsbedingungen strebt. Solches Streben soll er sogar haben. Freilich muß er sich dabei in schicklichen Grenzen halten. Er darf vernünftigerweise nicht Löhne von einer Höhe verlangen, deren Gewährung durch die Lage des Arbeitsmarktes ausgeschlossen ist. Der Unternehmer, der auch ein Arbeiter ist, will seine Arbeit gleichfalls bezahlt und das von ihm angelegte Kapital verzinst, seine Aufwendungen für Maschinen, Gerüste usw. erstattet und amortisiert haben. Er muß sogar darauf bestehen, daß einzelne Fehlschläge, die aus irrigen Berechnungen und sonstigen Anlässen entstehen, sich wieder einbringen Tassen. Völlig undenkbar ist, daß er seinen Betrieb auf die Grundlage einer Lohnzahlung stellt, die ihn einen Gewinn überhaupt nicht erwarten läßt. Er ist ohnehin immer in der Gefahr, bei seinen Zukunftsberechnungen sich zu seinem Schaden geirrt zu haben. Die Verhältnisse gestatten ihin nur ausnahmsweise, sich das gesame Baumaterial im voraus zu bestimmten Preisen zu sichern; er muß gewärtig sein, daß wenigstens für einen Teil des Baumaterials eine Preissteigerung eintritt, der er sich nicht entziehen, gegen die er sich gar nicht wehren kann. Es wird nicht immer leicht sein, zwischen den Forderungen der beiden Parteien, der Arbeitgeber und Arbeitnehmer, die rechte Mitte zu finden. Meinungsverschiedenheiten sind da beinahe selbstverständlich. In Rheinland- Westfalen selbst ist schon wiederholt die Probe darauf gemacht worden, daß der Wille den Weg zu finden weiß. Die streitenden Parteien haben unter der Anleitung von Vermittlern, die kein einseitiges Interesse im Auge hatten, Verständigung gesucht und erreicht. Daß die Verständigung fich hart an der Grenze des Möglichen hielt und bei der geringsten Erschütterung wieder in die Brüche ging, ist auch vorgekommen und zeugt für eine ungesunde Gespannt= heit der Verhältnisse. Denn von einem Uebermut der schwer um ihre Eristenz ringenden Unternehmer kann nicht die Rede sein, so wenig wie von einem Uebermut, der die Arbeiter zu positiv übertriebenen Forderungen verleitete. Es ist eben eine kritische Zeit, unter der man hüben und drüben leidet, und unter deren Einwirkung man zur Schroffheit neigt, die unter solchen Umständen am wenigsten förderlich ist. Das Baugewerbe liegt nicht etwa darnieder. Durchaus nicht. Die Tätigkeit ist im Gegenteil überaus rege. Aber gerade dieser an sich erfreuliche Umstand hat die Gefahr geschaffen, Die überreiche Arbeitsgelegenheit, die nicht bloß auf einem einzelnen Gebiet vorhanden ist, bildet einen Anreiz zu dem Versuch, günstigere Lohnbedingungen durch die Drohung der Arbeitseinstellung zu erlangen. Andererseits hatten die Bauunternehmer bereits Zugeständnisse gemacht, die nach ihrer Meinung die Grenze des Möglichen schon streiften. Speziell in Essen war unter Vermittelung des Oberbürgermeisters Zweigert eine Einigung zustande gekommen. Sie hat nicht gehalten. Der Streif ist wieder da, und gerade in Essen ist, wie es den Anschein hat, zum mindesten das formale Recht nicht auf seiten der Unternehmer. Dieser Meinung muß auch die Regierung sein. Sonst hätte sie sich kaum zu der Verfügung entschlossen, durch die sie bestimmt, daß die Bauindustrie ausländische Arbeiter( russische oder ga= lizische Volen) nicht beschäftigen dürfe, daß solche ausländischen Bauarbeiter sogar ausgewiesen werden sollen, sobald ihre Heranziehung Ruheſtörungen erwarten lasse. Wir wollen nicht sagen, daß die Regierung damit gegen die Bauunternehmer Partei ergriffen hat; aber sicher zeigt sie den Arbeitern tatsächlich eine sehr wohlwollende Neutralität, wenn auch die eben erwähnte Verfügung von der Erwägung eingegeben sein mag, daß es nicht dem Staatsinteresse entspreche, Arbeiter fremder Nationalität noch mehr als bisher heranzuziehen. szeiten erkannte. id Astronomen haben gewiffer alter Tempel himmelskundliche Be er der bedeutendsten Norman Lodyer, um artige Bedeutung des lichen Riefentempels end einer Reihe von als der Orientierung und hat beispielsweise dessen Entstehung etwa Fällt, mit Absicht so ge er Plejaden bei seinem aliger Zeit gerade durdy Altar fiel. Auch in n gemacht worden, die uraltem Gottesdienst och merkwürdiger aber Forschungen von Dr neo, insbesondere den zu finden sind. Auch ben Starne als Mert Arvöltern als solche beLejaden den sogenannten ie Dichungeln gesandt, w Himmelszeichen erwart einige Nächte, zuweilen jaden vor dem überftrah erscheinen, dann fehren und die Arbeit auf dem Stilblüffen. m Artur um ihre Hand m und dann ihren Vater en fich nicht und lebten ich und in Freuden Bor Schred wurde der erhielt ich deinen teuren afporto..." Im rheinisch- westfälischen Industriegebiet hat eine außergewöhnlich starke Zunahme der Bevölkerung stattgefunden. Im Handelskammerbezirk Essen wohnten im Jahre 1871 nur 135 036 Seelen; 1890 waren es 241 742, und im vorigen Jahre 402 330. Diese Verdreifachung der Einwohnerzahl hat natürlich eine Verdreifachung des Wohnungsbedarfs zur Folge gehabt. Sogar noch mehr als das, denn die gesundheitlichen Ansprüche an die Wohnungen sind mittlerweile auch höhere geworden. Die Vermehrung der Bevölkerung ist im äußeren Umkreis der größeren Orte besonders start. Demgemäß sind die kleinen Wohnungen sehr Inapp. Die industriellen Unternehmungen, die eigene Arbeiterkolonien bauen, begegnen dabei einer lebhaften Abneigung der Arbeiter gegen Werkswohnungen. Zahlreiche Wohnungen genügen den gesundheitlichen Ansprüchen nicht. Selbstverständlich wird die notwendige Ergänzung durch den gegenwärtigen Bauarbeiterstreik verzögert. Freilich haben Tausende von Bauarbeitern, die ausgesperrt waren, das Sperrgebiet verlassen, an dessen Grenze sie reichliche Arbeitsgelegenheit finden. Aber gerade deswegen ist ihre Rückkehr nicht zu erwarten, steht Arbeitermangel auch nach beendetem Streik zit befürchten. Dazu kommt, daß die rheinisch- westfälische Industrie Ausdehnungsbauten von ungewöhnlichem Umfang plant. Noch schlimmer beinahe liegen die Verhältnisse im sächsisch- thüringischen Weberbezirk. Die dem sächsisch- thüringischen Weberverband angehörigen Unternehmer wollen am 19. August ihre Betriebe schließen, haben ihren Arbeitern die vierzehntägige Kündigung zugehen lassen. Zu den bereits ausgesperrten 12 000 Fäbereiarbei. tern kommen jekt 28 000 Weberarbeiter. Der Streit dreht sich hier um 90 Pfennige wöchentlichen Lohn! Man möchte es nicht für glaublich halten, daß um einer so geringfügigen Differenz willen über 40 000 Arbeiter, die doch meist Fa milie haben, das Elend der Arbeitslosigkeit kommen soll! Es wäre Unrecht, wollte man glauben, daß hier bloße Hartherzigkeit obwaltete. Das ist sicher nicht der Fall. Es wird, wie man zu sagen pflegt, der knüppel beim Hunde liegen. Die internationale Konkurrenz ist zu drückend, der Absat nach dem Ausland vielfach gesperrt. Aber das Gemeininteresse schreit nach einer VerständiJang, und die Verständigen auf beiden Seiten sollten mit Eifer und gutem Willen nach ihr suchen. Die friedensverhandlungen in Newyork. Unser Mitarbeiter schreibt uns aus Berlin, 7. Aug.: Die japanisch- russischen Friedensverhandlungen in Newyork, die unter recht ungünstigen Vorzeichen begonnen hatten, sind durch die persönlichen Bemühungen des Präsidenten Roosevelt etwas aussichtsreicher geworden. Die Vorerklärungen, die von japanischer wie von russischer Seite dem Zusammentreffen der Bevollmächtigten voraufgeschickt und der Presse mitgeteilt worden waren, hatten eine Zwiespältigkeit der Auffassung dargetan, von der man kaum erwarten konnte, daß sie sich überbrücken lassen könne. Jezt ist wenigstens so viel erreicht, daß man erwarten darf, die Unterhändler werden zu ernster Beratung überhaupt zusammenkommen. Ist das einmal geschehen, so ist die Hoffnung berechtigt, daß auch eine Verständigung erzielt wird. Die zu überwindenden Schwierigkeiten sind freilich noch groß gerug. Japan verlangt Landabtretungen und eine Kriegskostenentschädigung. Das ist von seinem Standpunkt aus begreiflich. Es hat keine Ursache, freiwillig die Gebiete aufzugeben, die es mit bewaffneter Hand gewonnen hat und unter allen Uniständen verteidigen zu können glaubt. Das hält es für selbstverständlich. Darüber hinaus fordert es als Siegespreis vollen Ersatz seiner Ausgaben. Gerade hiergegen aber sträubt sich Rußland ganz besonders, weil in der Entrichtung einer Kontribution das Eingeständnis einer Niederlage liegt und solches Eingeständnis als Demütigung empfunden wird. Rußland mag nebenbei noch andere Gründe haben, in der Geldfrage besonders hartnäckig zu sein. Dafür ist Rußland vermutlich bereit, den Japanern erheblichen Landgewinn zuzugestehen, ihnen Korea, Port Arthur mit Dalny, einen Teil der Mandschurei, vielleicht segar die Insel Sachalin zu überlassen. Selbstverständlich wird Herr v. Witte diese weitgehenden Einräumungen nicht ohne Zögern, gleichsam auf dem Präsentierteller entgegenbringen, sondern mit möglichster Hartnäckigkeit um jeden Pesten ringen. Doch das Ziel ist wenigstens in seinen Umrissen zu erkennen. Kommt es mittlerweile im Osten Asiens zu entscheidenden Schlachten, so wird deren Ausgang auf den Gang der Friedensverhandlungen natürlich von Einfluß sein. Welche Aussichten General Lenewitsch haben mag, läßt sich von hier aus nicht beurteilen, da es an der nötigen Urteilsgrundlage, der genauen Kenntnis der örtlichen Verhältnisse, der wirklich verfügbaren Truppenmengen, der Waffenausstattung, der Verpflegung und der Befestigungswerke fehlt. General Lenewitsch allein ist damit vollkommen vertraut, und es muß angenommen werden, daß der Bericht, den er an den Zaren gerichtet hat, genau der Wahrheit entspricht. Alle übrigen Meldungen haben nur den Wert ganz subjektiver Sentiments", die sich auf Einzelwahrnehmungen, nicht auf ausreichendes Tatsachenmaterial ſtigen. Am Sonntag sind die Friedensdelegierten in New Port in Rhode Island angekommen. Von ihrer Begegnung in Osterbay waren beide Teile befriedigt. Japaner und Russen begrüßten einander mit freundlichem Handschlag, und ebenso trennten sie sich. In Wladivostok bereitet man sich auf die Belagerung bor. Schon sind alle ausländischen Kaufleute aufgefordert worden, die Stadt zu verlassen. Nur einige von ihnen haben die Erlaubnis erhalten, in Chaborowsk zu bleiben. Politifche Rundschau. Deutsches Reich. * Der Gedanke einer Zusammenkunft König Ednards von England mit dem Katser ist von der deutschen wie von der englischen Presse mit größter Sympathie aufgenommen worden, und auch die französischen Blätter haben die Klugheit besessen, sich in freundlichster Weise darüber zu äußern. Die Zusammenkunft selbst ist aber noch nicht bestimmt, ge= schweige denn über Ort und Zeit feste Abrede getroffen. Wahrscheinlich wird König Eduard bei dem Betreten deutschen Bodens auf der Reise nach Marienbad ein Begrüßungstelegramm an Kaiser Wilhelm schicken, in dem er die Hoffnung auf Wiedersehen Ausdruck gibt, und danach wird die Einladung zu einer Begegnung erfolgen, für die sich von dem jezigen Wilhelmshöher Aufenthalt des Kaisers aus bequemste Gelegenheit bietet, da König Eduard das nahe Frankfurt am Main passieren muß. * Die Verhandlungen mit dem französischen Ministerpräsidenten Rouvier wegen der Marokkokonferenz nehmen guten Fortgang, so daß ihr baldiger Abschluß mit Sicher heit zu erwarten ist. * Der Arbeitgeberverband für das Baugewerbe in Rheinland- Westfalen hat eine Deputation nach Berlin geschickt, die bei dem Minister gegen die Verfügung des Regierungspräsidenten von Düsseldorf vorstellig werden soll, derzufolge die Beschäftigung von fremdländischen Bauarbeitern, den Unternehmern untersagt wird. * Die oberschlesischen Magistrate haben nochmals eine Petition um Erhöhung des russischen Schweinekontingents auf wöchentlich 2500 Stück an den Landwirtschaftsminister gerichtet. Eine Anlage zu der Petition enthält eine Uebersicht, nach der die Schlachtungen von Inlandschweinen im 2. Quartal dieses Jahres gegen die in der gleichen Zeit des Vorjahres um 33,5 Proz. zurückgegangen sind, im Juli sogar um 38 Proz., trotz der von der Vichzentrale gelieferten 684 Schweine. Frankreich. ** Der Pariser„ Eclair" hatte behauptet, daß die Festung Toul im Belagerungsfall nur wenige Stunden Widerstand würde leisten können und namentlich an schwerer Artillerie Mangel leide. General Langlois versichert nun in einem Brief an das genannte Blatt, Toul und seine wohlausgerüstete Garnison würden eine regelrechte Belagerung oder einen heftigen Angriff mit Sprengmitteln nach langwierigen Vorbereitungen erfordern. Auch habe Frankreich eine schwere Artillerie, ganz wie Deutschland. Uebrigens sei eine Feldartlleriereserve der schweren Artillerie vorzuziehen, die in der Schlacht nur geringen Nußen bringe. Bedauerlich sei, daß die mit 80 Millimeter- Geschützen ausgerüsteten reitenden Batterien Frankreichs gegen die deutschen Batterien sehr zurückständen. General Langlois nimmt die Gelegenheit wahr, davor zu warnen, daß man durch die Politik die Armee schwäche und sie in Parteien spalte. Die Angebereien hätten den Geist der Armee schon ungünstig beeinflußt, und einzelne Führer genössen weder das Vertrauen noch die Zuneigung ihrer Untergebenen. Der Generalstab ersticke in Kanzleiarbeiten und sei für die Kriegstätigkeit ungenügend borbereitet. Generai Langiois meint es gewiß gut, aber für die Berechtigung eines Teils seiner Ausführungen dürfte er sich auf das eigene Beispiel berufen. England. ** Der frühere Minister der Kapkolonie der in Vertretung des Kolonialsekretärs der Kapkolonie längere Zeit die Politik der Kapkolonie gegenüber dem Herero- Aufstand geleitet hat, Sir Lewis Mitchells, hat Gelegenheit genommen, in der Morning Post" das Verhalten der englischen Kolonialregierung gegenüber dem Aufstand in Deutsch- Südwestafrika zu verteidigen. Er führt aus, daß die englische Kolonialregierung die Solidarität der weißen Rasse wohl anerkenne, daß sie aber die Pflicht habe, in erster Reihe darauf Bedacht zu nehmen, daß nicht die zahlreiche eingeborene Bevölkerung der Kapkolonie selbst zum Aufstand verleitet werde. Das aber könne leicht geschehen, wenn diese Eingeborenen wahrnehmen, wie von der Kolonie aus offen für die deutschen Truppen Waffen, Munition und Lebensmittel geliefert würden. Die Aufständischen würden bon der Regierung der Kapkolonie nicht als friegführende Partei behandelt, sondern beim Ueberschreiten der Grenze entwaffnet und in Konzentrationslagern untergebracht. Entweichungen fämen allerdings vor, und die ausgedehnte Grenze fönne nicht vollständig überwacht werden, obwohl die Kapkolonie unter großen Kosten den größten Teil ihrer bewaffneten Macht an die Grenze gelegt habe.- Sehr durchschlagend ist diese Verteidigung nicht; aber sie zeigt doch guten Willen bei aller naiven Selbstsucht. Russland. ** Trotz der Beschwichtigungstelegramme der offiziösen Blätter ist es Tatsache, daß die Unruhen allerorten andauern. In Sedlez in Russisch- Polen wurde der Gendarmerieleutnant Michailowski von einem unbekannten, als Arbeiter gefleideten Mann zu Boden geworfen und durch Revolverschüsse getötet. Der Attentäter entfloh. In Lukoi beschimpften die Soldaten der dort stehenden Infanterie- Brigade den General Remitsch, als er den Truppen mitteilte, fie müßten zum Kricasschauplab abrücken. er selbit fönne an der Er pedition nicht teilnehmen. Als der General darauf einen Korporal und einen Hauptmann durch Revolverschüsse tötete, warfen sich die Soldaten auf ihn und zerrissen ihn in Fetzen. Anrückende Kosaken wurden von der Infanterie mit Salven empfangen, so daß 130 Kosaken auf dem Plaze blieben. Der Kommandant des 71. Infanterie- Regiments erhielt einen Schuß durch die Brust. Auf allen Bahnstrecken nehmen die Ausstände überhand. Zur Sicherung des Betriebs auf den transkaukasischen Bahnen ordnet ein kaiserlicher Erlaß die Einberufung der Reservisten der für den Dienst auf diesen Bahnen bestimmten Truppenteile zum aktiven Dienst an. Der Mörder des Moskauer Stadthauptmanns Grafen Schuwalow, Kulikowsky, wurde vom Kriegsgericht zum Tode Der Ministerrat hat den abdurch Erhängen verurteilt. geänderten Bulyginschen Entwurf zu einer Volksvertretung angenommen. Aus dem Projekt ausgeschlossen sind die wichtigsten Stücke, so die Preß- und Versammlungsfreiheit, die Unantastbarkeit der Persönlichkeit u. a. Die Einberufung der Volksvertretung soll im Herbst stattfinden. Wie es heißt, soll der Entwurf am 12. August, dem Geburtstag des Thronfolgers, veröffentlicht werden. - Balkan- Staaten. ** In Belgrad hat dieser Tage eine Konferenz der auswärtigen Vertreter Serbiens stattgefunden. In dieser Konferenz ist das etwas seltsame Verhältnis zur Sprache gekommen, in dem König Peter persönlich zu den übrigen Herrschern steht. König Peter regiert im dritten Jahr, hat aber noch keinem auswärtigen Hof einen Besuch abgestattet. Diese Enthaltsamkeit ist keine ganz freiwillige gewesen. König Peter hat nun seine Vertreter befragt, wie das geändert werden könnte. Die Antworten sollen nicht überall sehr befriedigend gelautet haben. Afrika. ** Der der marokkanischen Regierung gehörige Transpertdampfer„ Türki" ist am Sonntag abend in Borisaida mit Truppen und Munition für Saida angekommen. Damit haben die Marokkaner zum erstenmal von der seit dem 20. Juni ihnen erteilten erneuten Erlaubnis zur Einfuhr von Munition und zur Landung von Truppen in diesem französischen Hafen Gebrauch gemacht. Die Truppen marschieren in einigen Tagen nach Udjida. Borijaida ist jetzt dem Transitverkehr nach Marokko endgültig geöffnet. Die oben erwähnte Möglichkeit der Truppenlandung in Borisaida ist für den Sultan von Marokko jetzt von besonderem Wert, da der Prätendent sich mit Buamara ausgesöhnt haben soll. Die Streitkräfte dieser beiden haben sich vereinigt und am 3. August bei Ayoun- Si Ulook die kaiserlichen Truppen geschlagen. Hof und Gesellschaft. *** Der Kaiser weilte seit Sonntag in Swinemünde, mo große Flottenschießübungen stattfanden. Die Stadt und die Schiffe im Hafen waren festlich beflaggt. Heute begibt sich der Kaiser nach Posen und Gnesen, Mittwoch fährt er von dort über Berlin- Kassel nach Wilhelmshöhe. Die Kaiserin ist bereits gestern nach Wilhelmshöhe von Potsdam aus abgereist ** König Alfons von Spanien hat einen kleinen Unfall gehabt, der ihm aber keinen Schaden brachte. Vei einem Spazierrit, den er am Sonntagnachmittag unternahm, stürzte er mit seinem Pferde. Soziales Leben. Der Minimalarbeitstag der Textilarbeiter. Der internationale Tertilarbeiterkongreß in Lüttich beschloß für alle Textilarbeiter den Zehnstundentag, für verheiratete Frauen den Sechsstundentag zu fordern, ebenso Tarifvereinbarungen auf gesetzlicher Grundlage und Einführung des Weblohnes pro Meter anstatt des Stücklohnes. Ferner erklärte sich der Kongreß für eine internationale Garnnummerierung. Bereinigung der Drahtstiftwerke. Die Verhandlungen der Drahtstiftwerke, die am Montag in Köln stattgefunden haben, sind allerseits in entgegenkommender und versöhn licher Weise geführt worden. Die Vertreter der Gebrüder Stumm, die an den Verhandlungen teilnahmen, erklärten, daß sie noch mit anderen jüddeutschen Werken Fühlung nehmen müssen. Demgemäß fonnte ein abschließendes Er gebnis nicht erzielt werden, doch ist Aussicht auf Verständi gung vorhanden. Nah und fern. † Gordon Benuet- Rennen. Der Englische Automobil. Elub beschloß, für das Gordon Bennet- Rennen 1906 nicht zu nennen. † Vereitelter Selbstmord. Ein Gärtnergehilfe aus Berlin, der in Fürstenwalde in Arbeit steht, warf sich im Rausch aus die Schienen, um so den Tod zu erwarten. Der, von Berlin kommende Personenzug hielt indessen dicht vor dem Selbst. mörder an, und zwar aus dem Grunde, weil in einem Wagen unter den Passagieren eine wüste Schlägerei entstanden und daher die Notbremse gezogen war. So entdeckte man den Betrunkenen auf den Schienen und entfernte ihn aus seiner Lage. † Liebesdrama in Berlin. In einem Hotel vergifteten sich am Sonntag eine Dame und ein Herr mit Zyankali. Sie hatten sich als Louis und Margarete Karries aus Hannover ins Fremdenbuch eingetragen. Die Namen scheinen jedoch fingiert zu sein, da die Selbstmörder sorgfältig alle Zeichen aus ihrer Wäsche entfernt hatten. Der Herr war etwa 28 Jahre alt, die Dame etwas jünger. † Graf Pückler mit der Pistole. Der in Haft befindliche Graf Bückler- Tschirne übersandte dem Amtsrichter in GloJau, der seine Sistierung veranlaßte, eine Herausforderung zum Zweifampf. Der Richter lehnte die Annahme des Fehdebriefes selbstverständlich ab.\ † Ausweisung russischer Deserteure. In Burzow in Hinterpommern hielten sich zehn russische Dragoner auf, die aus ihrem Seimatlande entwichen waren. Sie wurden jezt von der stegierung ausgewiesen. † Lesteter Prinz. Sonntag abend überraschte ein vor Gewehr stehender Posten in Swinemünde einen Herrn in Zivil, der vom Leuchtturm aus das Festungsgelände mit einem photographischen Apparat aufnahm. Der Posten erflärte den Herrn für arretiert und begab sich mit ihm zur Feitunaskommandantur. Hier erkannte man in dem Verhafteten den Prinzen Friedrich Heinrich von Preußen, den Chef der Schwedter Dragoner. Die Pflichttreue des Postens fand bei dem Prinzen selbst volle Anerkennung. † Opfer der Eifersucht. Auf dem der Gräfin Soltan gehörigen Gute Biltsche in der polnischen Provinz Wolhynien hatte sich der achtzehnjährige Zögling Krasuski in die Cousine der Gräfin verliebt. Auf einem Spaziergang kam es zu einer Eifersuchtsszene. In höchster Erregung erschoß der junge Mann seinen Erzieher, den Warschauer Studenten Konopatki, richtete dann die Schußwaffe gegen die Geliebte und beging hierauf Selbstmord. Die junge Gräfin ist schwer berlegt. † Aus der Seeschlacht von Tinschima gerettet. Mit dem Lloyddampfer Ziethen" sind in Hamburg acht Deutsche eingetroffen, die die Seeschlacht in der Tsushimastraße durchgemacht haben. Die Leute, die als Maschinisten und Stewarts beschäftigt waren, befanden sich auf dem Bergungsdampfer Ruß", der am ersten Tage der Seeschlacht von mehreren Granaten getroffen, von dem russischen Hilfsfreuzer„ Anadier" angerannt und dann durch eine Granate vollständig zum Sinfen gebracht wurde. Die 32 Mann der Besatzung wurden bis auf einen, größtenteils von dem russischen Bergungsdampfer Scodat", gerettet, der die Deutschen nach Schanghai gebracht hat, von wo sie nach Deutschland zurückgekehrt sind. † Automobilunfall. Bei Nideggen in der Eifel fuhr ein Aachener Automobil an einen Prellstein und wurde in den Straßengraben geschleudert. Zwei Insassen wurden schwer, zwei leicht verleßt. † Feuersbrünste. Auf dem Terminibahnhof in Rom wiitete ein verheerender Brand. Fast sämtliche Magazine und eine große Anzahl Waggons wurden vernichtet.- Die Ortschaft Parajd in Siebenbürgen ist niedergebrannt. Mchrere Frauen und Kinder kamen in den Flammen um.- In Weißwasser ist das große Hotel Hohenzollern- Hof niedergebrannt. Es konnte nichts gereitet werden. Ein Kind ist berunglückt. Die Dierigschen Fabriken in Ober- Langenbielau brannten nieder. 300 Arbeiter wurden arbeitslos. † Vermißte Fischerboote. Aus Lissabon ist vor einigen Tagen eine Fischerflottille mit 26 Booten und 300 Mann Besagung ausgefahren. Man befürchtet, daß die ganze Flottille verloren ist. Sie ist von einem furchtbaren Sturm überrascht worden; eines der Boote ist bereits als Wrack ans Land getrieben worden. Auch fünf Leichen wurden gelandet. † Grubenkatastrophe. In Herzogenrat bei Aachen stürzte bei Schluß der Schicht auf Grube Boccard" die Förderschale, auf welcher zur Belastung elf Arbeiter auf Anweisung Play genommen hatten, in die Tiefe. Von den auf der Schale befindlichen Leuten kamen zwei mit leichten Verlegungen davon. Von den übrigen sind vier tot, die anderen durchweg schwer verletzt. † Sechs Rennpferde verbrannt. In den Westender Traber- Stallungen zu Berlin brach in der Nacht auf Montag Feuer aus, dem nicht weniger als sechs wertvolle Pferde zum Opfer fielen. Die Wehren von Westend, Charlottenburg und Berlin famen zu spät, um die Tiere noch zu retten. Verbrannt sind die Traber Myosotis, Gertrud, Trose, Sympathie, Adda, Bobby und Volldampf. Myosotis, Sympathie, und vor allem Gertrud Trose gehörten zu den erfolgreichsten Trabern der Saison. † Einbrecher und Mörder. In Prag wurde der Nachtwächter des Gewerbemuseums der Handels- und Gewerbefammer von einem Manne, der sich eingeschlichen hatte, um in der Nacht wertvolle Gegenstände aus dem Museum zu entwenden, nach furchtbarem Kampfe ermordet. Hierauf schnitt der Dieb mit einem Diamanten die Glasscheibe einer Vitrine mit sehr wertvollen Bronzen aus, mußte aber, da er im Handgeme ge stark verwundet war, den Raub liegen lassen. Er versuchte sich nun mittels zusammengebundener Rouleauschnüre aus dem Saalfenster in den Garten herabzulassen, dabei rissen die Schnüre, der Mörder stürzte zwölf Meter tief, brach mehrere Rippen und den rechten Fuß und schleppte sich in ein Gartenhäuschen, dort erhängte er sich. † Hoch klingt das Lied vom braven Mann. Der Fähn= rich zur See Karl Meusel aus Berlin war Führer eines den Hafen von Kiel durchquerenden Dampfbootes, als ein Segelboot vor der Schwentinemündung fenterte. Der Bootsführer Marrien aus Kiel schien des Schwimmens unkundig und sank. Meusel sprang ihm sofort nach und erfaßte ihn. Der Gerettete umflammerte Meusel und zog ihn unter Wasser. Glücklicherweise wurde Marrien bald bewußtlos. Das rettete beide. Der Fähnrich brachte den Verunglückten ins Dampfboot. Der Kaiser hat jetzt Meusel die Rettungsmedaille verliehen. † Gekentert. Bei starkem Sturm fenterte in Swinemünde ein Boot, in dem sich zwei Matrosen von der kaiserlichen Jacht Hohenzollern" und zwei Zivilisten befanden. Ein Zivilist, der aus Stettin stammte, ertrank. † Die Genickstarre. Im Kattowißer Kreise erkrankten in letter Woche wieder 14 Personen an Genickstarre. Von den früher erkrankten starben 19, und 6 genasen. † Jugendlicher Leichtsinn. Der 12jährige Sohn einer Witwe im Dorfe Niederfüllbach bei Koburg wollte mit einem offenen Taschenmesser in der Hand einem über den Weg fliegenden Schmetterling nacheilen, kam dabei zu Fall und stieß sich das Messer ins Herz. Der Junge war nach wenigen Minuten eine Leiche. † Die Schlacht der Gemeinderäte. In Malaga gerieten vier Munizipalräte derart in Meinungsverschiedenheiten, daß sie mit Revolvern aufeinander losgingen. Einer der Gemeindeväter wurde dabei getötet, zwei schwer verwundet. † Das gelbe Fieber in Amerika. Die Epidemie greift in New- Orleans immer weiter um sich. Zahlreiche neue Krankheits- und Todesfälle kamen zur Anmeldung. Der Erzbischof von New- Orleans, Chapelle, ist ebenfalls schwer am Fieber erkrankt. Hus dem Gerichtsfaal. § Zum Tode verurteilt. Das Schwurgericht zu Poitiers hat den Jagdhüter Roy, der vor mehreren Monaten, mit Verhaftung bedroht, sich in seinem Hause verbarrikadierte und mehrere Gendarmen durch Flintenschüsse verwundete, zum Tode verurteilt. Die Geschworenen unterzeichneten sofort ein Gnadengesuch für den Verurteilten. Vermischtes. Trunksucht unter der Frauenwelt Englands. Nach den Veröffentlichungen eines Arztes in einer englischen Wochenschrift beantragten die Temperenzvereine das Verbot des Einzelverkaufs spirituoser Getränke in den Kanditoreien mur deshalb, weil sich die Damen dort in Portweinen wie in Likören aller Art arg zu betrinken pflegen. Nach der Versicherung des Arztes, der nur seine eigenen Erfahrungen zu Papier gebracht haben will, begnügt sich die„ Lady" keineswegs damit, zu ihrem Stückchen Kuchen ein Gläschen nach dem anderen zu schlürfen, so daß sie nur wankenden Schrittes ihren Wagen erreichen kann, sondern sie findet auch bei ihrem Lieferanten die bequemste Gelegenheit hierzu. Es sollen, in London Tamenschneider existieren, in deren Salons der Champagner in Strömen fließt und bei denen den Damen während des Maßnehmens ein Glas nach dem anderen offeriert wird. Der Arzt berichtet von Modistinnen, die durch ihren„ schottischen Whisky" zur Berühmtheit gelangten, und von Handschuhhändlerinnen, bei denen man ein oft zehnjähriges Bale- Ale finden kann. Er erzählt ferner, häufig des Nachts zu Ladys gerufen worden zu sein, die in einem unbeschreiblichen Zustand aus dem Theater nach Hause gebracht wurden, und versichert, daß unter seinen eleganten Patientinnen viele sich mit einem Fläschchen Brandy versehen, um im Theater hinter ihrem Fächer häufig einen zu„ fippen"; öfters wird die Schnapsflasche im Taschentuch verborgen, mit dem sich die Damen anscheinend die Augen trocknen. Der Arzt bekennt zum Schluß, daß dreißig seiner weiblichen Patienten der Trunksucht ergeben waren. = Von der See verschlungen. Ein englisches Postschiff fand während der Fahrt auf dem Stillen Ozean bei 16 Gr. 5 Min. nördlicher Breite und 100 Gr. 29 Min. westlicher Länge das Meer auf eine unübersehbare Strecke hin von Tierleichen, Pflanzen und Baumstämmen erfüllt. Es wird angenommen, daß es sich um eine Inselkatastrophe handelt, vielleicht um den Untergang der Inselgruppe Revilla- Gigedo. Diese Inseln sind vulkanischen Ursprungs und blieben unbe wohnt. Wohl aber sind sie ungemein reich an Vegetation, an Vögeln und Fischen, an Schildkröten und Robben. Von Säugetieren gibt es nur wilde Esel und Schafe dort. Die ganze Gruppe ist 800 Quadratkilometer groß, und die gößte Insel Socorro steigt bis zu 1131 Meter Höhe auf. ** Det Eachfiden Dresden die ihm vom fo Rumänischen * Der Soned 3. bemfelben on fowie unter Johann Bag gefahr eine geftern den per Automo Stunden in umfangreich deren Anord Sprach. De der bon ben Der Großber befonders 3 Fabrit nahm Wohnfig ber Firma) einen Mittagsfunde Beinrich Opel& Refibenz Schlo der Opel- Bert hatten zu Ehr * Par Dr. Buff Großh. Regie Gefezesvorla verhindert w Beiträge zur Die Regier Antrags ihr auftragt, ing um Nichtleift Sie gebern unmög find. Diefen Propheten der einfachen Lebensweise. Eine Anzahl von Fanatikern des„ einfachen" Lebens hält sich in Norditalien in der Nähe von Como auf. Die Leute sind sehr gut mit Geld versehen und gewinnen täglich Anhang. suchen jetzt ein abgeschlossenes, günstig gelegenes Besiktum, um einen Garten zu gründen. Sie tragen nur Sandalen und ein lang herabwallendes, togaähnliches leichtes Gewand aus weißer Wolle und leben fast im Freien. Der merkwürdigen kleinen Republik gehören Engländer, Deutsche, Franzosen und Russen an, und zwar Leute aus den gebildeten Klassen. Die Männer tragen langes Haar und Bärte, und die blühend und kräftig aussehenden Frauen machen fast den Eindruck von Amazonen. Sind sie gezwungen, bei ſtrenger. Kälte im Haus zu schlafen, so entfernen sie Türen und Fenster und schlafen auf harter Matraße mit möglichst leichter Bedeckung. Sie baden wenigstens zweimal täglich und sind strenge Vegetarianer. Zerstörung eines historischen Gebändes. Den Gewit tern der legten Lage ist auch das dem Lübeckischem Staat gehörige Wirtschaftsetablissement„ Herrenfähre" an der Chaussee nach Travemünde zum Opfer gefallen. Die Be wohner konnten nur mit knapper Not das nackte Leben ret ten. Tas durch zwei altlübeckische Giebel bemerkenswerte, über 700 Jahre alte Fährhaus gleich jetzt einer Ruine. Es ist fast gänzlich ausgebrannt; nur die Giebel sind stehen ge blieben. Die Lübecker Bürgerschaft hatte erst fürzlich die Mittel zum Umbau des Hauses unter Wahrung seines alten Charakters bewilligt. Der geftürzte Zuckerkönig. ( Eig. Bericht.) gemacht: bab tüdfländige B abziehen zu la fland nach wi Ausschuß: Gr beranlaffen, d $ 104 tes G werden, daß nehmer auch für Zahlung Das Bornahme vo Rebenbahn Erlenbach und des heifischen ** Bie erscheinende in ihrer le Manuskript fehenden Au hon in b Runft" abg boll find, bef fchaft bei der ein heillefes der Deutsche als feit der F find, das Bla forrektheiten Gießener Sta „ Die legten So Säfte den dem Harb auch diese grüßen, f bebauern, Juden u mit nu Carleba erigier Heichel es über wilton unter Boefie Jubeng gefamter uns di Studen ftudenti Gießen gefunden Paris, 6. August. Einer der Führer der Nationalisten, ein GeschäftsNationalist dem ganzen Typus nach, Deutschenfresser und Patriot, Jules Jaluzot, ist zusammengebrochen. Vor ganz kurzer Zeit noch überschätte man sein Vermögen auf 80 Millionen, wovon der vierte Teil in Grundbesitz an gelegt sein sollte. Das war Bluff" gewesen, ganz nach amerikanischer Art. Mit solchem Vermögen wäre Herr Jaluzot nicht unter die Spekulanten gegangen. Er wollte es bloß haben, wollte es recht schnell gewinnen, noch schneller als durch sparsamen Umgang mit dem festen Jahreseinkommen von anderthalb Millionen möglich war, das er als Geschäftsführer der Kommanditgesellschaft Printemps" bezog. Dieses Warenhaus war seine Gründung gewesen, die ihm seine Frau ermöglicht hatte. Seine Frau hatte sich nämlich in ihn verliebt. Das wollte etwas heißen, da sie zu dieser Leidenschaft nach vielen berufsmäßig gesammelten Erfahrungen gekommen war. Sie gab ihm ein stattliches Vermögen und starb. Er baute den„ Printemps" und war sehr kirchlich gesinnt. Daß der Printemps" niederbrannte, war fein Glück. Er weinte zwar bor seinen Angestellten, daß er nur seinen Regenschirm habe retten können, aber er war qut versichert gewesen. Der Printemps" erstand aufs neue und größer denn zuvor. Gr pflegte namentlich das Geschäft mit Deutschland. Agenten kamen jenseits des Rheins fast in jedes Haus. Gr lud zum Kauf und zum Zeichnen von Geschäftsanteilen ein. Je mehr man faufe, desto mehr gewinne man am Geschäft. Es wurde in Deutschland auch nicht wenig gezeichnet. Herr Jaluzot bekam es aber mit dem politischen Ehrgeiz. Er wurde Nationalist und hielt sich Zeitungen. Dann begab er sich in die Zuckerspekulation. Wiederholt gewann er an einer skrupellos durchgeführten„ Schwänze"- alle Baissiers mußten bluten Millionen. Er wurde angeklagt, aber man fonnte ihm nichts beweisen. Bei dem neuen Versuch einer„ Schwänze" fam er zu Fall. Er verlor, was er vorher gewonnen, und mehr, weit mehr. Jetzt ist er vollständig am Boden. Die„ Patrie" und die Presse", seine Zeitungen, können ihm nicht helfen, die Nationalisten wollen es nicht, und die Klosterorden, die er gröblich betrogen, haben dazu keine Veranlassung. Herr Jaluzot aber gibt sein Spiel noch nicht verloren. Er schimpft kräftiger denn zuvor auf die Teutschen und auf die Juden. Dann, meint er, fönne es ihm doch nicht fehlen. Vielleicht hat er recht. Im heu tigen Frankreich ist vieles möglich. Seine getragen betteln feitens de anfehnliche auf dem der felige drehen, wer nur mit Hil Weiß Go geblieben, wen rechten Beit e unmittelbar, bo bei der Seidhe gebanten gebab 9. At Englands. Nach den iner englischen Wochenereine das Verbot des in den Kanditoreien et in Bortweinen wie in vilegen. Nach der Vere eigenen Erfahrungen " gnügt sich die„ Lady" en Kuchen ein Gläschen Lokales.. 8. August 1904. Der Großherzog hat dem Großherzoglich Eächsischen Kammersänger Hans Buff- Gießen zu Dresden die E: loubnis zur Annahme und zum Tragen des ihm vom König von Rumänien verliehenen Ritterkreuzes der Rumänischen Krone erteilt. ** Der Großherzog hat dem Fabrikarbeiter Adam Soned 3. zu Hernsheim in Anerkennung der von bemselben am 10. Mai 1905 mit Rut und Entschlossenheit, sowie unter eigener Lebensgefahr bewirkten Rettung der Johann Hagenauer 3. Ehefrau von Hernsheim aus Lebensgefahr eine Geldprämie verliehen. daß sie nur wankenden mn, sondern sie findet emite Gelegenheit hierichneider eristieren, in Strömen fließt und bei nehmens ein Glas nad Arzt berichtet von Mo " chen Whisky" zur Bedichuhhändlerinnen, bei e- Ale finden fann. Er Ladys gerufen worden Chen Zustand aus dem n, und versichert, daß biele sich mit einem Theater hinter ihrem ers wird die Schnaps it dem sich die Damen Der Arzt befennt zum Patienten der Trunk in englisches Postichiff llen Ozean bei 16 Gr. Br. 29 Min. westlicher ehbare Strede hin von mmen erfüllt. Es wird njelfatastrophe handelt, gruppe Revilla- Gigedo. ings und blieben unbe n reich an Vegetation, Sten und Robben. Von und Schafe dort. Die ter groß, und die gößte eter Höhe auf. nsweise. Eine Anzahl ens hält sich in NordDie Leute sind sehr gut äglich Anhang. Sie gelegenes Besiktum, tragen nur Sandalen liches leichtes Gewand Freien. Der merkwür inder, Deutsche, Frante aus den gebildeten Haar und Bärte, und Frauen machen fast den gezwungen, bei strenger nen sie Türen und Fense mit möglichst leichter weimal täglich und sind Scbändes. Den Gewit Lübeckischem Stagt ge Derrenfähre" an der Fer gefallen. Die Be das nadte Leben ret Siebel bemerkenswerte jebt einer Ruine. C Giebel sind stehen ge hatte erst fürzlich die Wahrung seines alten ckerkönig. Paris, 6. August. listen, ein Geschäfts h, Deutschenfresser und jammengebrochen. Vor an sein Vermögen auf Ceil in Grundbesitz an if" gewesen, ganz nach Vermögen wäre Herr gegangen. Er wollte gewinnen, noch schneller m festen Jahreseintom d) war, das er als Ge aft Printemps" bezog. " dung gewesen, die ihm Frau hatte sich nämlid heißen, da sie zu dieser Big gesammelten Erfah ihm ein stattliches Ver" Printemps" und war Printemps" nieder Er meinte zwar bot ur feinen Regenschirm berfidert gewefen. Det größer denn zubor G it Deutschland. Seine fast in jedes Haus. G Geschäftsanteilen ein. inne man am Geschäft wenig gezeichnet. Herr politischen Ehrgeiz. Er eitungen. Dann begab er Biederholt gewann er an alle Baiffier Edhwänze" Er wurde angeflagt, aber Bei dem neuen Versud Er berlor, was er borher r. Jebt ist er vollständig die Preffe", feine Zeitun ie Rationalisten wollen e er gröblid betrogen, haben alusot aber gibt sein Spiel räftiger denn zuvor auf die Dann, meint er, fönne e cht hat er recht. Im heu *** Man schreibt uns: Der Großherzog stattete gestern den Opel- Werten in Rüsselsheim a. M. Er verweilte mehrere per Automobil einen Besuch ab. Er verweilte mehrere Stunden in der großen Fabrit und besichtigte eingehend die umfangreichen Reubauten der Motorwagen- Abteilung über deren Anordnung und Einrichtung er sich anerkennend aussprach. Den Arbeiten an seinem neuen Viercylinder- Wagen, der von den Opel- Werken gerade eben gebaut wird, widmete der Großherzog, der selbst erfahrener Automobilist ist, besonders Interesse. Nach beendetem Rundgang durch die Fabrik nahm der Fürst in der Villa Sophienheim, dem Wohnfig der Frau Adam Opel Wwe.( Mitgründerin der Firma) einen fleinen Imbiß ein und trat dann um die Mittagsstunde in einem Motorwagen des Fabrikanten Heinrich Opel die Rückreise nach der gegenwärtigen SommerResidenz Schloß Wolfegarten an. Die Verwaltungsgebäude der Opel- Werke, sowie eine ganze Anzahl von Privathäusern hatten zu Ehren des hohen Gastes ihre Flaggen gehißt. * Parlamentarisches. Die Abgg. Müller und Dr. Buff hatten beantragt, die Zweite Kammer wolle Großh. Regierung ersuchen, bei den verbündeten Regierungen eine Gesezesvorlage einzubringen oder anzuregen, durch welche verhindert werden soll, daß Arbeitgeber ihre pflichtgemäßen Beiträge zur Kranken- und Unfallversicherung nicht leisten. Die Regierung antwortete darauf, sie habe im Sinne des Antrags ihren Bundesratsbevollmächtigten in Berlin beauftragt, inzwischen aber selbständig einen Weg eingeschlagen, um Nichtleistung von Kassenbeiträgen bei denjenigen Arbeitgebern unmöglich zu machen, die für Staatsbauten beschäftigt find. Diesen Unternehmern wird nämlich zur Bedingung gemacht: daß fie sich gefallen lassen müssen, bei ihnen etwa rückständige Versicherungsbeiträge von ihrem Guthaben sich abziehen zu laffen. Da aber bei Privatbauten der Mißstand nach wie vor zutage treten kann, beantragt der vierte Ausschuß: Großh. Regierung zu ersuchen, im Bundesrate zu beranlassen, daß§ 52 des Strankenversicherungsgesetzes und § 104 des Gewerbeunfallversicherungsgesetzes dahin ergänzt werden, daß im Falle der Zahlungsunfähigkeit der Unternehmer auch der Eigentümer des betreffenden Grundstücks für Zahlung der Beiträge haftbar ist. * Das Großh. Ministerium hat die Erlaubnis zur Vornahme von Vermessungen und Vorarbeiten für eine Nebenbahn von Vilbel über Massenheim, NiederErlenbach und Ober- Erlenbach nach Homberg innerhalb des hessischen Staatsgebietes erteilt. " *** Viel Lärm um nichts schlägt das in Friedberg erscheinende Hirschelsche Organ, die Deutsche Volfswacht", in ihrer letzten Samstag Nummer. Offenbar ist ihr das Manuskript ausgegangen, anders fönnen wir uns die untenstehenden Ausfälle garnicht erklären. Nachdem sie die Juden schon in verschiedenen Rubrifen nach allen Regeln der " Runft" abgefanzelt hat und ihre Spalten immer noch nicht voll sind, besinnt sie sich darauf, daß die Gießener Studentenschaft bei der Grundfte.nlegung zur Bismardsäule eigentlich ein heilleses Verbrechen begangen hat. Die Auslassungen der Deutschen Volkswacht" sind um so ernster zu nehmen, als seit der Feier auf der Hardt bereits acht Tage verstrichen find, das Blatt also hinlänglich Beit gehabt hat, die Inforrektheiten herauszufinden. Die Strafpredigt, die sich die Gießener Studenten hoffentlich zu Herzen nehmen werden, lautet: - - Die Gießener Studentenschaft legte am letten Sonnabend in Anwesenheit zahlreicher geladener Gäste den Grundstein zu einer Bismarcksäule, die auf dem Hardtberge errichtet werden soll. So freudig wir auch diese patriotische Tat der Gießener Studenten begrüßen, so müssen wir andererseits es doch aufs tiefste bedauern, daß ein solch' nationales Werk ohne den Juden und sein Geld nicht geschaffen werden konnte. Hören wir nur, was nach dem Berichte des G. A. Herr stud. Carlebach bei der Begrüßung der zum Festfommerse erschienenen Gäste u. a. sprach:" Herr Kommerzienrat Heichelheim hat das getan, was jedem Studenten, solange es überhaupt eine Poesie des Studentenlebens gibt, äußerst willkommen ist: er hat uns mit ein paar hundert Mark unter die Arme gegriffen."- Besteht denn die ganze Poesie des Studentenlebens nur in einigen hundert Mark Judengeld? Sollte das wirklich die Anschauung der gesamten Gießener Studentenschaft sein? Dann fönnen uns diese H rren herzlich leid tun. Wenn die Herren Studenten diesmal auf die finanzielle Unterſtüßung nicht studentischer Kreise angewiesen waren, dann hätten sich in Gießen gewiß noch national gesinnte deutsche Männer gefunden, die zu diesem Zwecke gern ihr Scherflein beigetragen hätten, man brauchte dann nicht zu den Juden betteln zu gehen. Es sei aur daran erinnert, daß s. 3t. seitens der sonst so freifinnigen Gießener Bürgeschaft recht ansehnliche Beträge zur Errichtung eines Bismarcbentmals auf dem Taufstein aufgebracht wurden. Wir glauben, der selige Bismarck würde sich dreimal im Grabe herumdrehen, wenn er hörte, daß die Gießener Bismare nur mit Hilfe jüdischen Geldes erbaut werden konnte. Weiß Gott, dieses Verbrechen wäre fattisch... erfennt geblieben, wenn die Deutsche Volfswacht" nicht noch zur rechten Zeit eingetreten wäre. Der Schlag trifft uns so unmittelbar, daß wir nichts hinzuzus zen wissen, wir haben bei der Heichelheimschen Epende rämlich gar keine Hintergedanken gehabt. P. Gestern Nachmittag fil ein Gießener Brieft: äger auf seinem Dienstgang in der Frankfurterstraße, vermutlich an einem epileptischen Unfall getroffer, plöglich zur Erde. Er wurde mittels Droschte nach seiner Wohnung gebracht. P. Scheuende Pferde. Gestern Nachmittag führte in Gießen ein Knecht zwei ausgespannte Pferde die Licherstraße herunter, wobei er von einem Radler überholt wurde. Anstatt jedoch an der linken Seite vorbeizufahren fuhr der Radler an der rechten vorbei. Die Pferde scheuten und schlugen aus. Das Handpferd zertrümmerte die Maschine des Radfahrers gänzlich, während das Handpferd den Knecht am Bein verlegte. * ** Am leßten Freitag hatten sich auf Anregung des Oberhessischen Bienenzüchter vereins im Restaurant Carle hof" in Gießen gegen 50 Imter eingefunden, die die definitive Gründung einer Honig- Verkaufs- Genossenschaft vollzogen. Zweck der Genossenschaft ist, dem Naturprodukt günstigere Absatzverhältnisse zu schaffen und den Kunsthonig aus dem Handel auszuschalten. *** Schneller als wir gehofft, hat es das Hafgrensche Stocholmer Damen- Quartett möglich zu machen gewußt, Gießen noch einmal auf seinem Wege zu berühren. Bereits am Sonntag gibt es in Steins Garten einen zweiten Konzert Abend und nach dem warmen Empfang, der dem Quartett bei seinem ersten Auftreten wurde, zu rechnen, darf es nicht zweifelhaft erscheinen, daß die Mühen und Aufwendungen der Künstlerinnen durch einen vollen Saal belohnt werden. Das Stimm- Material der Sängerinnen ist ein ungewöhnlich reiches. * Von zarter, aber männlicher Hand werden die Gäste von Mittwoch bis Sonntag in Lonys Bierkeller bebient; an diesen Tagen serviert dort der kleinste Kellner der Welt. Max Schreiber heißt der liebenswürdige Kleine, er ist 1885 in Greiz, R. ä. L., von ganz normalen Eltern geboren und von vier Geschwistern der Aelteste. Weil ihm Mutter Natur so wenig Wuchs schenkte, gab sie demselben umsomehr Mutterwiz und Humor mit. Dieser kleine Herr ist schon gereist, hat viele Großstädte besucht und ist überall eine besondere Zugkraft für das Lokal gewesen, wo er seines Amtes waltete. Es ist daher ein Besuch sehr zu empfehlen, denn jeder Besucher wird sagen, kleine Leute habe ich schon genug gesehen, aber ein so schön gewachsener und intelligenter Liliputaner, wie dieser Zwergfeliner, ist mir noch nicht zu Gesicht gekommen. ** Gießener Fußballsport. Bei dem Sonntag zwischen der ersten Mannschaft des Fußballflubs„ Melitia" und der zweiten Mannschaft der Vittoria" stattgefundenen Kampf siegte lettere mit 6: 0. ** Das 11. Deutsche Turnfest soll nach ziemlich bestimmt auftretenden Meldungen 1908 in Frankfurt a. M. gefeiert werden. -1- Heuchelheim, 7. Auguft. Die Feldbereinigung links der Bieber ist jetzt bis auf einzelne Wege beendet. Nach der Stimmung zu schließen, wird es auch in dem Teil der Gemarkung rechts der Bieber bald zur Feldbereinigung tommen. Der Wert des Landes ist gestiegen, das Quadratmeter fostet durchschnittlich 1 Mt., ausgenommen die Banpläge. -1- Heuchelheim, 5. August. Unser Bahnhof ist erweitert worden. Der Wartesaal wurde nämlich durch Beschaffung nötiger Räume für den Stationsvorsteher zu klein, infolgedessen auf Antrag der Gemeinde ein entsprechender Anbau aufgeführt wurde. ** Lollar. Unser Drt hat eine neue Sensation erlebt. * Bürgermeister Karl 8immermann, über dessen Privatvermögen resp. über dessen Kaufmannsgeschäft am 5. Auguft das Kontursverfahren eröffnet wurde, hat sein Amt als Bürgermeister niedergelegt. Kontursverwalter ist Kaufmann Jul. Löbermann zu Gießen, Weftanlage 64. einstweiligen Weiterführung des Bürgermeisteramtes wurde Beigeordneter Hch. Schmidt 6. beauftragt. Mit der ? Lang- Göns, 7. Auguft. Die Rotlauffenche unter dem Schweinebestand des Johann Anton Wagner dahier ift erloschen und die über sein Gehöfte verhängte Sperre aufgehoben. ?? Weglar, 7. Auguft. Jagdverpachtung. Weßlarer Jagdbezirk ist für die jährliche Bacht von 675 Mt. an den Kaufmann Jung verpachtet worden. ?? Weglar, 7. Auguft. In tief ergreifender Weise fand gestern vor zahlreich versammelter Gemeinde die Grundsteinlegung zu unserer neuen Christuskirche statt. Die Weiherede hielt Superintendent Weber. mit durchschossenem Hinterkopfe aufgefunden worden. Die Seftion der Leiche ergab, daß die Leiche schon mindestens punkte über den Ermordeten wie den Mörder fehlen. 14 Tage an der Fundstelle gelegen haben muß. AnhaltsNeueste Nachrichten. CB. Berlin, 8. August, 10 Uhr vormittags.( Telegr.) Schwere Eisenbahn Katastrophe. Gestern Abend stieß der Berliner Schnellzug in der Nähe von Spremberg mit dem Görlizer Nachtzug zusammen. 20 Personen wurden getötet und 100 schwerverletzt. Marttberigte. Wickes, 8. Auguft. Auf dem heutigen Wochenmarkt fofteten Butter per fb 115-1.25 M., Hühnereler per Stud 7-8 Bfg., Enteneier St. 6-7 Pfa., Käse per St. 6-8 Pig., Kasematte 2 St. 5-6 fa Erbsen per Liter 21 Pfg., Linjen per Liter 32 Pfg., Tauben per Baar T. 0.80-1.00, Hühner per Stud Mt. 1.00-1.60, Hahnen, per Stud 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per Pfb 00-00 Pfg., Kartoffeln pro 100 Rp 7.50-800 mr., Zwiebeln per 3t. Mt. 8.00-10.00, Weistraut 10-15 Bf. pe Stüd, Zentner 3-4 Mr. Aepfel per Zentner 6-10 Mr. Zwetschen pe Bentner 0,00-0.00, Kirschen per Pfd. 00-00 Pfg. Milch per Liter 20. Pfg. Dauer der Marktzen von 7 Uhr morgens bis 1 Uhr nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen bot Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten bret Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden. Die Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 7. August 1905. Höchste Schlachtviehpreise in Frank urt a. M. Fleischpreise in Gießeu Ochsen Kälber Schweine do. Getreidepreise in Mannheim 50 kg Schlachtgewicht 75-80 m. 1/2 kg 70-80 Pf. " " 1/2 " " 83-87 Pf 74-00 " do. 70-74" do. 70-80 Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 kg 52 f. Weizen 100 kg Roggen do. 18.00 M. 15-15 25, Schwarzbr. do. 48" 9 Rotierungen der Frankfurter Bichmarktpreise. Zum Verkauf fanden: 515 Ochsen, 88 Bullen, 558 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder), 206 Kälber, 133 chale und Hämmel, 1489 Echweine, Biegen, Biegen und Schaflämmer. - - Aus Desterreich: 184 Dchsen, 3 Bullen. Bezahl wurden für 100 Pfund Schlacht- Bebenb Dchien: a. volfleischige, ausgemästete höchsten Schlachtwertes bis zu 6 Jahren b. junge flischige, nicht ausgewäftete un ältere ausgemästete gewicht gewicht M M. 75-80 - 68-70 - c. mäßig genährte junge, gut genährte ältere Bullen: 64-66 a. volfleischige höchften Schlachtwertes b. mäßig genährte jüngere und gut genährte ältere 63-65 60-62 Kühe und Färsen( Stiere und Rinder): a. volfleischige ausgemästete Färsen( Stiere und Rinder) höchsten Schlachtwertes b. volfleischige ausgemästeten Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren c. ältere ausgemästete Kühe und wenig gut entwickelte jüngere Kühe und Färsen( Stiere und Rinder) d. mäßig genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Rinder) 70-72 - 64-66 50-52 - 47-49 - e. gering genährte Kühe und Färsen ( Stiere und Kinder) Geschäft bei Hornvieh mittel äßig, Ueberstand beträchlich. Frankfurt a. M., 7. Auguft. Fruchtmarkt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer Mt 17.15-17.25, furhessischer Mr. 17.25-0.CO Roggen, hiesiger mr. 14 50-14.60, russischer Mr. 00.00-00.00 Gerste, hiesige Mr. 00.00 bis 00.00, Pfälzer Mr. 00.00 bis 00.CO, fränkischer Mr. 00.00-00.00, Riedgerste Mr. 00.00 bis 00.00 Hafer, htefiger und Wetterauer Mt. 15.25-16.00, fun hessischer Mt. 15.25-16.00, baberischer Mr. 00.00-00.00, Mais, Mixed Mt. 13.60-13.80. Alles bro 100 Kilo ab hier. Meh I wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mt. 26.75-27.75, feinere Marten Mr. 29.00-29.25, hiesiges, Nr. 1, Mt. 24.75 bis 25.25, feinere Marken Mr. 26.00-26.50 hiesiges Nr. 2, Mt. 23.75-24.25, feinere Marken Mt. 24.75-25.25, hiesiges Nr. 4, Mt. 19.00-19.50 Weizen23.25, do. 1 Mt. 20.25-20.75, do. 2 Mt. 16-17 00. schalen Mt. 5.00-5.25, Weizentleie Mt. 5.CO-- 5.25, Roggenkleie Mr. 4.90-5.15, Weizenfuttermehl Mt. 6.50-7.90. Lich, 7. Aug. Unter dem Schweinebestand auf Hof Albach bei Lich ist ein Fall von Notlauffeuche feft. feinere Martin Mr. 20–20.50, Roggenmehl, biefige8, 0,.22gestellt und die Gehöftsperre verhängt worden. Lich, 7. Auguft. Gestern Nachmittag wurde unserem Kriegerverein in Gegenwart zahlreicher Vereine des HassiaBezirks Lich durch den Vertreter Les Kreisamts Gießen die Kaiserschleife überreicht. word. Der Arbeiter Feich erschoß im Streit seinen Bater + Wallerzheim, 7. Auguft. Mord und Selbstund erhängte sich darauf. § Friedberg. Unter dem Vorsitze des Professors Strad Gießen tagte hier am Freitag der Berein für hessische Volkskunde. Unter den Versammelten gewahrte man u. a. den Provinzialrat Dr. Breidert, sowie die Vertreter Friedbergs. Nach Erledigung des geschäftlichen Teils hielt Prof. Drews- Gießen einen Vortrag über:" Der Glaube an Dämonen in altchriftlicher Zeit und die zum Schuß gegen sie entstandenen Sitten und Gebräuche." an Bad Nauheim, 4. August. Frequenz. Bis zum 3. August find 19 722 Rurgäfte angekommen, wovon Bäder genanntem Tage noch 5845 anwesend waren. wurden bis zum 3. August 250 720 abgegeben. Mehr gegen 1904 bis jgt 1588 Personen. ? Heidelberg, 7. August. Mord. Am Donnerstag verflossener Woche ist im hiesigen Stadtwalde in der Nähe der Bismarcksäule die Leiche eines ca. 20jährigen Mannes Gießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Boraussichtliche Witterung is Hessen für Mittwoch, den 9. Auguft. Wolfig, wäimer, vielfach Gewitterregen. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentet: Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gießen. A Wenn Sie ZÜRICH oder LUZERN besuchen, vergessen Sie nicht die Seidenmagazine der Seidenstoff- Fabrik- Union ADOLF GRIEDER& CE, G zu besichtigen. C Beste Bezugsquelle. Muster umgehend. Z Achtung! Giessen. Achtung Lonys Bierkeller Der intelligenteste und schönste Zwerg- Kellner der Welt( genannt der Waldprinz) ein Original sämtlicher Liliputaner, wird von Mittwoch den 9. bis Sonntag den 13. August in meinem Lokale servieren. Um zahlreichen Besuch bittet Hochachtungsvoll Ludwig Wagner. Ganz umsonst und portofrei kann sich jeder von uns für entsprechenden Wert Waren erwerben. Man verlange neuesten Pracht katalog mit 3500 Abbildungen nebst näherer Angabe ebenfalls gratis und franko( ohne Kaufzwang). Derselbe enth. grosse Auswahl in Herrenketten, ferner grosse Auswahl in Gebrüder Bell, Gräfrath bei Solingen. Fabrikversandhaus Gegründet. 1876. Damen- Uhrund Halsketten, Broschen, Ringen, Taschenuhr., Regulateure, Wecker, Portemonnaies, Pfeifen, Spazierstöcke, Fernronre, Feldstecher, Schuss- u. Stichwaffen, Wagen, Sensen, Reben- od. Gartenscheren, Gärtnermesser, Brot-, Schlacht-, Gemüse-, Hack- u. Wiegemesser, Taschenmesser, Rasiermesser, Tafelmesser u. Gabeln, Damen-, Haar- u. Schneiderscheren, Haarmaschinen, Rasierutensilien, Musikinstrumente, Schmuck- u. Haushaltungsartikel, Kinderspielwaren u. Christbaumschmuck etc. Gleichzeitig offerieren wir, damit sich Jeder von der Güte u. Qualität unserer Waren überzeugen kann, franko prima Nickel- Uhrkette No. 695 wie Zeichnung ca. 29, cm lang, mit Kompass i. Schieber u. 2 Quasten- Anhängern für nur Mark 2.14 Tage zur Ansicht. Besteller verpflichtet sich, den Betrag in angegebener Probezeit einzusenden od. die Uhrkette zu retournieren.Mehr wie 1 Stück nur gegen Nachnahme. Bitten genau auf unsere Firma su achten. Katalog enthält Neuheiten in Handwerkerketten. Bezirkssparkasse Gießen ( vorher Spar- und Leihkasse Gießen). Abschluß der Rechnung für das Jahr Spezial- Offerte in kompletten Schlafzimmern. Ausser den billigen kompletten Schlafzimmern Satin Snussb. poliert, bestehend aus: 2 Bettstellen 2 Nachttischen I Waschkommode mit weisser Marmorplatte und Kachelaufschraubesp. I englischem zweitürigem Spiegelschrank offeriere mein: Deu entworfen: Mk. 335 1903. Die gesamte Einnahme beträgt Seite 14 Die gesamte Ausgabe beträgt Seite 40. Verglichen, bleibt Nest. und dieser besteht: und jeder Preislage und allen Holzarten bis zu Mk. 1300. • a) in liquidierten Ausständen b) in barem Vorrat. Gleiche Summe wie oben. Gießen, den 24. August 1904. 4273747,77 Mt. 3991 126,73 282621,04 Mf. 1266,71 Mr. 281 621,04 " 282 621,04 Mf. " Der Rechner: Doering, Rendant. Infolge des mir gewordenen Auftrags habe ich die vorliegende Rechnung nebst Urkunden, sowie die einzelnen Sonti geprüft und in allen Teilen richtig befunden. Gießen, den 24. August 1904. Der bestellte Revisor: Demuth, Kanzleirat. Revidiert, ohne daß sich für den vorstehenden Abschluß eine Aenderung ergeben hat. Darmstadt, den 19. Juli 1905. Großh. Oberrechnungs- Kammer: Lorbacher. Maus. Der vorstehende Abschluß wird gemäß Art. 3 des Gesetzes über die öffentlichen Sparkassen mit dem An fügen zur Kenntnis der Bezirksangehörigen gebracht, daß auch Revisionsbemerkungen zu obiger Rechnung nicht erhoben worden sind. Gießen, den 1. August 1905. Der Direktor der Bezirkssparkasse Gießen: Ziehung bestimmt 17. u.18.Aug. 1905 durch die staatl. Lotteriedirektion in Darmstadt. Dur 1 mark kostet ein Los der 45ten Gothaer Geldlotterie 3338 Bargeld- Gew. und eine Prämie mit zus. Schlaf- 48000 Mk. zimmer..Rekord“. gleiche Möbelstückzahl wie vorher, in Satin- Nussbaum oder Eiche, beliebig gebelzt und patiniert in Vornehm moderner Ausführung mk. 540. Unter Berücksichtigung aller Vorteile der Selbstfabrikation mit besten Hilfsmaschinen ist es mir möglich geworden, dieses aparte Zimmer zu diesem aussergewöhnlich billigen Preise zu offerieren. Die Stücke werden auch einzeln abgegeben. Besichtigung in meiner Separaten Bettenausstellung erbeten. Grösste Auswahl eiserner Bettstellen, Patentmatratzen, gepolsterten Sprungfeder-, Rosshaar-, Capokund Seegras- Matratzen aller Preislagen, angefertigt in meinen im Hause befindlichen Polsterwerkstätten, hierdurch Garantie für reellste Bedienung und absolute Reinlichkeit. Bettfedern, decken, wollene Colter Daunen, Drell, Stepp 8 Schlafzimmer- Einrichtungen je um 250 bis 300 Mark im Preis zurückgesetzt. Ch. Brück, Möbelfabrik mit bestem maschinell. Betrieb Grösstes Möbellager. Wiener. Grösst. Gew. i. günst. Falle 25000 Mk. best. aus einer Prämle v. 15000 Mk. und einem Gewinn von 10 000 Mk. a. 8. f. Auszahlung ohne j. Abzug. Lose à 1 Mark. Il Lose für 10 Mk. ( Port. u.Liste 25Pfg. extra) bei Ad. Müller& Co. Darmstadt, Rheinstr. 14. Flechten näss. und trockene Schuppenflechte, skroph. Ekzema, Hautausschläge, offene Füsse Beinschäden, Beingeschwüre, Aderbeine, böse Finger, alte Wunden sind oft hartnäckig; wer bisher vergeblich hoffte geheilt zu werden, mache noch einen Versuch mit der bestens bewährten RINO- SALBE frei von Gift u. Säure, Dose Mk. 1.-. Dankschreiben gehen täglich ein. Wachs, Naphtalan je 15, Walrat 20, Benzoefett, Venet. Terp., Kampferpflaster, Perubalsam je 5, Eigelb 30, Chrysarobin 0,5 Zu haben in den Apotheken. Bekanntmachung. Das städtische Tiefbauamt ist Mittwoch, den 9. und Donnerstag, den 10. Augft geschlossen. Von Freitag, den 11. August an befindet sich dasselbe Neuen Bäne 22. Gießen, den 4. August 1905. Gr. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Betr. Besetzung einer Schuhmannstelle. Bekanntmachung. Am 1. Oktober I. Js. ist bei der unterzeichneten Behörde eine Schuhmannsstelle mit einem Anfangsgebalt bon 1320 Mt., steigend jährlich um 30 Mr., bis zum Höchstgehalt von 1800 Mt., zu besetzen. Geeignete Bewerber, die während ihrer attiven Dienstzeit beim 3 Jahre Unteroffizier gewesen sind, wollen sich unter deutschen Reichsheer oder der deutschen Marine mindestens Vorlage selbstgeschriebener Gesuche, denen die Militärpapiere, sowie Führungszeugnisse beizuschließen find, bis 1. September 1905 melden und sich vormittags zwischen 10 und 12 Uhr vorstellen. bes. in d. Hirsch- Apotheke und in der Universitäts- Apotheke. Joh. Seibel Giessen, Ludwigsplatz empfiehlt sein Lager in Cherry, Portwein, Vino de Wermuth, Samos, Malaga in nur guten Qualitäten. Fuhrknecht Gießen, den 7. August 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 13 Juli 1905 angeordnete Sperre des Eichweges wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 5. August 1905. tüchtig, zuverlässig, gegen hohen Lohn sofort gesucht. Gebr. Marx, Dorlar. 1-2 möbl. Zimmer zu vermieten. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 27. Mai 1905 angeordnete Sperre des Großen Steinweges zwischen Moltke- und Noonstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 5. August 1905. Großh. Bolizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 13. Juli 1905 angeordnete Sperre der Bismardstraße zwischen Longstraße und Südanlage wird hiermit aufgehoben. Gießen, 5. August 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 20. Juli 1905 angeordnete Sperre der Südanlage zwischen Bismarck- und Gartenstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 5. August 1905. Großherzogliches Bolizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Grünbergerstraße von der Wolfstraße bis Landmannstraße von heute an bis auf weiteres für den Fuhrberkehr gesperrt. Gießen, den 5. August 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird Gießen, Marktstraße 11. die Bleichstraße von der Ludwigstraße bis Stephan* g. Blutstod. Timerman ftraße von heute an bis auf weiteres für den FuhrHilfe*. ft. 33 verkehr gesperrt. ( u. meine bier i. D. vat. Neuheit. Nieren- und BlasenLeiden heilt und stärkt die Reinhardsquellez bei Wildungen. Ecke Schlossgasse, Kanzleiberg, Brandplatz. Minera.wasserversandt Füllung 1. Klasse. Gegründet 1858. Lieferung durch eigenes Fuhrwerk. Beste Referenzen 600 Wiederverkä fern höchsten Rabatt. Trintfur, Mineral- und Sonnenbäder. Hunderte Herzte trinken Reinhardtsquelle. 0000000 00000000 Drucksachen jeder Art liefert schnell und preiswert Albin Klein, Glessen. 0000000 000000000 Gießen, den 5. August 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Ludwigstraße von der Bleichstraße bis Goethestraße bon heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 5. August 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird Mt. 183 O ( 30 famme rief er Saute " Der Bapa Schlange die Wolfstraße zwischen Grünberger- und Sicherstraße von heute an bis auf weiteres für den Fuhrberkehe gesperrt. Gießen, den 5. August 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. In meinen Neubauten an der Westanlage find mehrere schön eingerichtete. elegante Wohnungen zu vermieten und per 1. Ottober event. früher beziehbar. Mit Sohnes, chelnde Herzen Ger übermi alt, no in ibn Kinder geling Sie den du als Su Ge der, fid gegenüb er diem habe ich -und Im stand, b gegenüb mal jeh Der hängen jammen andern Guft fo-- es Gerhard ich bin eir Du sollte Gerbo und strid bon unte wie glei Vater," Baum Die die M Losch; e folgen. jeder S Anklage Es m dürfen, it gerichtet Durch Zusammenlegen von zwei Stockwerken mittels Verbindung einer separaten Treppe können die schönsten herrschaftlichen Wohnungen von 10 bis 11 Zimmern mit allem Zubehör hergerichtet werden. Näheres im Baugeschäft Winn, Hofmannstr. 14. comprumut handen. Aus siplinarurteil Dann ist die beamten bat Wahrnehmu Silfseinrid Kraft die munalbear ohne weit fang zuge macht wor bezogen fi Privatbea Erleichteru am rübrig eingerichtet Dungs- und Es foll au gefagt mer Die einzeln gabe der müffen fich tun, die dan dem sich de Alters- und und vornehm baben. Das rung foftet gr Bieles aber to großes Gebiet fdhmerite Gorge abgenommen. Wir möchte weden, als ob Gebiet, bon den