Deshalb id Dumoulin 1 umgeben er ihnen: üd." Die il jeder im Dumoulin: schied am hren, aus 1. Seine. rung der ein Name hat die t? Nun, muß id ng rührt dient die t welcher raus ge d Feuer, brennbar Deich und S diefer ühne und nigfaltig ngs- und eden zu n Bozen g dieser ie Erfin nders in en erregt. -ich. rfennen. 口 商 口 en Gleich neisten. nabenanzügen oder Lörracher für Mädchen emden. cröde. der, Anaben fe. tens 1. Aug Armenamt Bieken derfer aschine ach patentiertes und ; vielseitigste Vor größte Einfachheit Katalog franko, 5.u. Mk. 225. htmann, Röln. Nr. 158. Erstes Blatt. Jufertionspreis: Die einspaltige Betitzeile für ganz Oberbeffen, die Kreise Wehlar mub Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg. Reklamen bie Betitzelle 30 refp. 40 fg. Redaktion u. Haupterpebition: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechanschluk Nr. 382. Samstag, den 8. Juli 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfs., in's Haus gebracht 60 Bfg., durch die Poft bezogen vierteljährl. Mt. 1.50. Gratisbetingen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberhessen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle omtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Revolutionäres aus Russland. Das Interesse konzentriert sich mehr und mehr auf das meuternde Schiff, den„ Fürsten Potemkin". Schon geht das Gerücht, daß es den Verfolgern gelungen sei, den Pan zer, der das Schwarze Meer unsicher macht, in die Luft zu sprengen, indessen ist hier doch wohl zunächst wenigstens der Wunsch der Vater des Gedankens. Die Schwarze MeerFlotte soll aus Sebastopol zur Verfolgung der Meutere: wieder ausgelaufen sein. Die Führer des Meutererschiffes. Wie man in Feodosia wissen will, wird der Fürst Bctemfin" von einer aus der Schiffsmannschaft gewählten Kommission von sieben Mitgliedern, an deren Spitze der Lotse der Reserve der Kriegsmarine Alexejew steht, befehligt. Die Kanonen befinden sich in gutem Zustande, auch ist Wcunition genügend vorhanden. Die Besatzung beträgt 750 Mann, auf dem Torpedoboot„ Nummer 256", dem getreuen Begleiter des Potemkin", sind 15 Mann. Offiziere sind nicht an Bord, aber es geht das Gerücht, daß sich unter der. Matrosen mehrere ihres Dienstgrades entkleidete Fähnriche in einem Verhältnis wie Arretierte befinden. Ueber den Aufenthalt und die letzten Taten des Raubschiffes wird uns aus Odessa berichtet: Der Potemkin" hat ein ein englisches Kohlenschiff unbersehrt aus Feodosia auslaufen lassen und ist dann selber in See gegangen. Dort traf das meuternde Schiff den der russischen Handelsgeeft gehörigen„ Großfürst Alerius", der Vieh nach Sebasiovel an Bord hatte. Der Potemkin" hielt das russische Schiff an und erzwang die Auslieferung von Vieh, Lebensmitteln und Geld. Man befürchtet einen Ueberfall der Kohlenbergwerke von Heraklea, da es den Meuterern besonders um die Versorgung mit dem Feuerungsmaterial zu tun sein muß. " Die Gärung im Zarenreiche schafft immer merkwürdigere Komplikationen. Vielfach geraten auch die Stadtverwaltungen mit der Militärgewalt in 3wist, und es jetzt blutige Zusammenstöße. Die Kosaken von Tschernigow. In der mittelrussischen Stadt Tschernigow sind die Kolafen derartig wider die kommunalen Behörden, die in keiner Weise eine revolutionäre Gesinnung gezeigt hatten, aufgetreten, doß die Stadtvertretung davon dem Minister des Innern in Petersburg Mitteilung gemacht und zugleich den Gruberneur gebeten hat, die Rosaken abzuberufen. Ueber den Vorfall wird uns aus Tschernigow gemeldet: Die Vertreter der Stadt hatten sich zur Bildung einer Bürgerwehr bereit erklärt; als sie den Sizungssaal verließen, griffen Kosaken sie an, und verwundeten von ihnen sowie aus dem Publikum mehrere Personen. Die Rosaken versammelten sich sodann auf Anregung der Polizei vor dem Stadthaus und luden ihre Karabiner, um auf die Menge zu feuern. Nur dank dem Einschreiten des Bürgermeisters bei dem Polizeimeister konnte Blut bergießen verhindert werden. Es ist sehr bezeichnend für die Zustände im Zarenreich, wenn auf diese Weise die berufenen Hüter der Ordnung gegen die Behörden vorgehen. Die ruffifche Jungfrau von Orleans. - Ein Abenteurer als Vaterlandsretter. Das Zarenreich; zittert in allen Fugen und die Männer am Ruder lassen vergeblich die Stimmen erschallen nach einem Befreier aus der Not der Zeiten. Auf den Feldern der Mandschurei weicht die moskowitische Soldateska unaufhörlich vor dem Elan der Japaner, am Meeresboden muhen die Trümmer der stolzen Flotte, im Lande selbst unruhen und offene Empörung an allen Ecken und Enden. Da wäre wohl den Machthabern eine alles mit fortreißende Persönlichkeit willkommen, die mit Todesmut das Andreaskreuz fiegreich in die Linien des feindlichen Heerbanns trüge, die zu gleicher Zeit den Drachen der Revolution mit eiserner and niederzwänge und ihm das drohende, Brand und Vernichtung speiende Haupt abschlüge. Und siehe da, der Mann ist da und bietet sich dem leidenden Russenreiche an, ganz urnsonst, nur der Ehre halber. Er ist zwar ein etwas anrüchiger Held, aber in der Not frißt der Teufel Fliegen. Nach den Ueberraschungen, die in jüngster Zeit fast täglich den europäischen Westen erstaunt nach dem Reiche Peters des Großen blicken ließen, würde es wohl nicht allzu vertrüffend wirken, wenn die bedrängten Herren in Petersburg elbst noch nach dieser Hand griffen. Niemand anders will Rußland retten und rächen, als Ehrenmann Nikolai Sawin, aud) unter dem Namen Graf de Toulouseautrec bei den Staatsanwälten aller Länder ebenso Wohlbefannt wie eifrig gesucht. Die Abenteuerlust ist in dem alten Frrfahrer noch ungebrochen; er taucht in einer Zuschrift an die„ Silowo" mit einem neuen Plan auf. Vorher gibt er in einer Einleitung eine kleine Rekapitulation über seine nicht uninteressante Persönlichkeit. Er nennt sich mit Recht einen„, verlorenen Sohn Rußlands", spricht aber mit Stolz von seinen ruhmvollen Vorfahren, angefangen von Nikita Ssamin,„ der mit seinen tapferen und dem Thron ergebenen Kameraden Peters des Großen Tochter Elisabeth auf den gesetzlichen Thron ihrer Vorfahren geführt habe. Dann kommt eine Aufzählung der Ssamins, die sich in den Kriegen ausgezeichnet haben; zuletzt Nikolai Ssawin selbst, der bei Plewna und im Jahre 1898 als Schwadronschef im spanisch- amerifanischen Kriege verwundet worden ist. War er doch sogar Prätendent auf den bulgarischen Thron. Seine Thron= fandidatur im Jahre 1887 habe zwar durch seine in Konstan tinopel erfolgte Verhaftung und durch seine Abführung nach Petersburg ein Ende gefunden. Schade! Denn die Sache sei nicht mehr gutzumachen gewesen: man habe nicht ihn, Ssawin, sondern den Deutschen" Ferdinand auf den Thron gehoben! Aber der erfindungsreiche Nikolai Ssamin hatte bald darauf ein zweites großartiges politisches Projekt" ersonnen; es wurde zwar ebenfalls nicht verwirklicht, legt jedoch von dem Weitblick des großen Ssawin beredtes Zeugnis ab. Dieser zweite Plan betraf die Einnahme von Korea im Jahre 1893! Eine Besizergreifung mittels einer Schar von Vagabunden und Zwangssträflingen!" Dieser geniale Plan Nikolai Siawins muß sich noch irgendwo in den russischen Archiven finden, da Nikolai damals dem Kriegsminister und anderen Autoritäten davon gesprochen hat. Ssaivin bat nur um die Erlaubnis, mit seinen Vagabunden und Sträflingen( etwa 5000 Mann) von den Gewehren, dem Geschütz und dem Artilleriepark in Blagoweschtschenst und Chabarowsk gleichsam eigenmächtig Besitz ergreifen und auf Korea losmarschieren" zu dürfen! Leider brachte dem großen Patrioten sein kriegerischer Mut damals nichts weiter ein als verstärkte Polizeiaufsicht, was den Getränkten bewog, nach Amerika zu„, emigrieren", wie er sich euphemistisch ausdrückt. Und weiter reitet Graf Toulouse de Lautrec" in seiner Zuschrift das hehe Pferd der hohen Politik in einem Ueberblick über die politischen Verhältnisse im fernen Osten; zum Schluß kommt er dann mit einer Ueberraschung heraus. Nikolai Sfawin Graf Toulouse de Lautrec will Rußland aus seiner gegenwärtigen Kriegslage retten und an den heimtückischen Japanern Rache nehmen.„ Mein Plan ist sicher, verlangt fehr geringe Opfer, und ich nehme das ganze Wagnis auf mich. Mehr als das! Ich hafte mit meinem Kopf für seine Verwirklichung! Ist Rußland nach einigen Monaten nicht siegreich, so mag man mich erschießen! Denken Sie, was Jeanne d'Arc getan hat!"... Leider ist aber der kolossale Plan des großen Ssawin noch ein Staatsgeheimnis, das nur höchststehenden" Personen anvertraut werden soll. Der brave Nikolai wird nur durch eine Kleinigkeit von der Verwirklichung seiner edlen Idee abgehalten werden. Es schweben nämlich so zirka ein Dutzend Hochstaplerprozesse gegen ihn. Wenn alle Gerichtshöfe, die nach ihm verlangen, ihre Rechnung mit dem tapferen Grafen in Ordnung zu bringen in die Lage kommen, dürfte ihm schwerlich Muße zur Berwirklichung seiner Rettungsaktion bleiben. Er müßte denn das Alter des Methusalem erreichen. Ab.mals schade! Schade um Nikolai Ssawin und be dcuerlich für sein Vaterland. Politifche Rundschau. Deutsches Reich. * Die Unterredung des deutschen Botschafters Fürsten Radolin über die Marokkokonferenz mit dem französischen Ministerpräsidenten Rouvier fand Donnerstag statt. Sie erstreckte sich auf die endgültige Form, die den Mitteilungen gegeben werden sou, welche zu der Zeit ausgetauscht werden, wo Frankreich den Beitritt zur marokkanischen Konferenz vollziehen wird. Radolin und Rouvier werden in allernächster Zeit wieder eine Besprechung haben. In offiziellen Kreisen wird erklärt, daß wiederum ein Schritt mehr zum Einvernehmen gemacht sei; es bleibe nur übrig, den endgültigen Wortlaut der Schriftstücke festzustellen, die das Uebereinkommen festießen, dessen Grundzüge jetzt schon endgültig festgelegt sind. Boraussichtlich wird Frankreich bereits heute oder morgen seine Teilnahme an der Konferenz offiziell erflären. Der deutsche General v. Schenck, der die win Tattenbach nach Fez begleitete, traf in Paris ein. Der General ertiärte, die Marokkaner wüßten trotz ihres Fanatimus die Wohltaten der europäischen Zivilisation zu schätzen und würden die Reformen willig annehmen. Man habe übrigens in Fez nichts von einer Spannung zwischen Franzosen und Deutschen verspürt und sei überrascht gewesen, als Nachrichten dieser Art aus Europa eintrafen. * Die mehrfach angekündigte Revision des Krankenversicherungsgesetzes hat der Abgeordnete Bassermann bei einer Rede in Kaiserslautern als bevorstehend erwähnt. Bei den drei großen Gefeßen der Arbeiterversicherung müsse eine Gemeinsamkeit in dem Sinne festa estellt werden, daß die Verwaltungskosten erniedrigt würden. Einbegriffen müsse eine Reform der Krankenversicherung sein. An die Deutsche Landwirtschafts- Gesellschaft, die in München ihre Tagung abhielt, hat der Kaiser ein Danktelegramm für die Begrüßung gesandt, in dem er sagt, die deutschen Landwirte müßten, wie sehr dem Kaiser das Gedeihen der Landwirtschaft am Herzen liege. * Nachträgliche Maßregelungen innerhalb der sozialdemokratischen Partei anläßlich der Hochzeit des deutschen Kronprinzen werden aus Berlin gemeldet. Die Parteiorganisation des 6. Berliner Wahlkreises soll alle Arbeiter, die bei der Domeinweihung und der Vermählungsfeier des Kronprinzenpaares Spalier gebildet haben, ausgeschlossen haben, auch wenn sie den Nachweis führen konnten, daß sie dieses auf Betreiben ihrer Arbeitgeber getan. Der fozialdentokratische Parteivorstand veröffentlicht einen Aufruf zu Sammlungen für die Opfer der russischen Unruhen. In Der zu Freiburg i. Br. tagende Deutsche Fleischer- Verbandstag lehnte einen Antrag mit großer Mehrheit ab, nach dem der Fleischerverband die Bestrebungen der Mittelstandsvereinigung anerkenne und den Mitgliedern anraten sollte, sich den lokalen Organisationen anzuschließen. einem weiteren Antrage sprach sich der Verbandstag für die Abschaffung des zollfreien Grenzverkehrs aus. Für alles aus dem Auslande bezogene Schmalz wurde Deklarationspflicht gefordert. Als Stadt des nächsten Verbandstages wurde Königsberg bestimmt. Im Jahre 1907 soll im Anschluß an den Deutschen Fleischerverbandstag eine internationale Aussprache wegen eventueller Gründung eines internationalen Verbandes stattfinden, zu welcher mohl 50 Vertreter des Deutsch- amerikanischen Fleischerverbandes der Vereinigten Staaten erscheinen werden. Als Ort ist Hantburg in Aussicht genommen. Oefterreich- Ungarn ** Im österreichischen Abgeordnetenhause haben sich wieder beschämende Spektakelszenen abgespielt. Nach Erledigung mehrerer Dringlichkeitsanträge wird die zweite Lesung des Die deutschen Handelsvertrages beraten. Tschechisch- Radikalen beginnen, als der Referent zu sprechen beginnt, zu pfeifen und zu lärmen und auf die Pultdeckel zit schlagen. Es entsteht ein ungeheurer Tumult, der sich zu einem Chaos steigert, als der Alldeutsche Stein sein Tintenfaß auf die Tschechisch- Radikalen wirft, das dumpf zu Boden fällt. Wilde Schmährufe werden gegen die Deutschen von den Tschechisch- Radikalen ausgestoßen. Endlich ermüden die lekteren, und die Beratung üder den Handelsvertrag fann ruhig fortgesetzt werden. Der Handelsvertrag mit Deutschland wird übrigens zum Schluß der Beratung angenommen. frankreich. ** Ueber den Erlaß des deutschen Reichskanzlers wegen des Redeverbots für den französischen Sozialisten Jaurès schreibt dieser in der„ Humanitee":" Dieser Zwischenfall wird in nichts unsere Anschauungen über die Beziehungen Frankreichs zu Deutschland ändern. Wenn wir seit Jahren verlangt haben, daß zwischen beiden Ländern zunächst die Spannung aufhöre und eine Annäherung, sodann ein dauerhaiter fester Friede eintrete, so haben wir nicht eine Minute lang vermutet, daß die deutsche Negierung mit dem Sozialisnius paktieren könnte; aber wir sprechen damit die Ueberzeugung aus, daß ein Einvernehmen Frankreichs mit Deutschland für den Weltfrieden notwendig sei und die Demokratie und das Proletariat sich nur in diesem Frieden entwickeln könne. Das ist nach wie vor unsere tiefe Ueberzeugung und die Richtschnur unserer Politik. Der Reichskanzler hat mich nicht als französischen Bürger, sondern als Sozialisten und Kampfgenossen der deutschen Sozialdemokratie von den deutschen Versammlungen ferngehalten. Dieser Zwischenfall wird das Werk der Friedensstiftung nicht verhindern, welches sich zwischen den beiden Ländern vollzieht und zu welchem die Sozialisten unaufhörlich beitragen werden. Türkei. ** Prinz Georg von Griechenland ist der Funktion als Gouverneur von Kreta müde. Die Lage in Kreta soll sich derart verschlimmert haben, daß Prinz Georg telegraphisch den gesamten Mächten mit seiner Demission drohte, falls den unhaltbaren Zuständen nicht sofort ein Ende gemacht werde. Alien. ** Vom Kriegsschauplak verlautet absolut nichts Neues. In Saigon wurde der deutsche Dampfer Litsun angehalten, weil er angeblich verborgen unter Mehl und Konserven Ariegsmunition führte. Der Mikado hat an die Friedensbevollmächtigten eine Ansprache gehalten, in der es berßt: Wenn gemäß dem versöhnlichen Geiſte unseres Gegners die Feindicligkeiten zu Ende geführt werden könnten, fo aürde nichts erfreulicher sein als ein solcher Abschluß. Sie müssen fich mit aller Hingebung Ihrer Aufgabe widmen und alle Anstrengungen machen, auf daß die Wiederherstellung des Friedens auf dauerhafter Grundlage gesichert sei." Amerika. ** An die Stelle des verstorbenen Staatssekretärs Hah ist in den Vereinigten Staaten der Politiker Root berufen werden. Root gilt als zufünftiger Präsidentschaftskandidat. ** Vorschläge für eine Neugestaltung der Zollgesetzgebung in Canada machte der Finanzminister bei der Einbringung des Budgets. Es sei die Absicht der Regierung, bei Revision des Zolltarifs eine Vorzugsbehandlung Englands gegenüber allen anderen Staaten vorzunehmen, einen Minimaltarif den Staaten gegenüber zu schaffen, die den Handel mit Canada begünstigen, und einen Marimaltarif für die, deren Tarif- Geset, ebung geeignet ist, den Handel mit Ca nada auszuschließen. Auftralien. ** Das neue Ministerium der australischen Kolonien ist gebildet. Deakin erhielt den Vorsitz und das Aeußere, Juacs wurde Generalanwalt, Alyne übernimmt Handel und Zölle, Forrest den Schatz, Chapman die Post, Senator Isaacs die Landes defensive, Groom das Innere, Ewing das Vizepräsidium des Exekutivrates und Senator Keating wird Minister ohne Portefeuille. Deakin schrieb vor der Eidesleistung an Watson, sein Programm umfasse ein„ weißes Australien", Vorzugszölle und Tarifrevision, Einfüh= rung von Handelsmarken, Gesetze gegen betrügerische Handelszeichen, Papuagesetze, eine Wahlreform, Alterspensionen, die Bahnverbindung mit Weſtaustralien und Antitrustgesetze. ** Hof und Gesellschaft. * Bei dem deutschen Kronprinzen und seiner jungen Gemahlin fand gestern im Marmorpalais zu Potsdam eine größere Tafel mit einem daran sich schließenden Tanzfest statt. Auch drei Brüder des Kronprinzen, die Prinzen Eitel- Friedrich, Adalbert und August Wilhelm, nahmen an der Festlichkeit teil. Anfang nächster Woche beabsichtigt das Kronprinzen- Paar eine Seetour in der Ostsee auf der Segeljacht Meteor" zu unternehmen, die vom Kaiser zur Verfügung gestellt ist. Heer und flotte. Wissenschaftliche Expedition deutscher Kriegsschiffe. Die Küstenpanzerschiffe Fritjof" und Aegir" werden in diesen Tagen zu einer auf vier Wochen berechneten Fahrt nach der norwegischen Küste aufbrechen. Es handelt sich um meteorologische Beobachtungen. Die Schiffe werden zu dem Zwecke mit Ballons und den neuesten technischen Werkzeugen Gusgerüstet. Formations- Aenderungen bei der deutschen Marine. Ein drittes Stamm- Seebataillon wird aus den Stammkompagnien des dritten Seebataillons und der Stammbatterie der Marine- Feldartillerie gebildet. An Stelle der Stammkompagnie der Matrosen- Artillerie- Abteilung Kiautschon wird unter Aufhebung der Zuteilung zur Matrosen- ArtillerieAbteilung zum 1. Oftober 1905 eine besondere Stanımabteilung zu zwei Kompagnien formiert werden. Soziales Leben. Das Ende des Kampfes in der bayerischen Metallindustrie. In Nürnber haben sich ebenfalls die Metallarbeiter für die Annahme der Einigungsvorschläge erklärt. Da die Münchener und Augsburger Arbeiter schon den Vorschlägen zugestimmt haben, so fann die Bewegung als gänz lich beendet angesehen werden. Das Eingreifen des Effener Oberbürgermeisters in den wirtschaftlichen Kampf. In dem schon seit längerer Zeit andauernden Kampfe zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern des rheinisch- westfälischen Baugewerbes hat sich ein Aufsehen erregendes Vorkommnis ereignet. Die Arbeitgeber hatten bekanntlich beschlossen, auch in denjenigen Städten die Arbeiter auszusperren, in denen Tarifverträge bestehen. In Essen sind die Verträge unter Mitwirkung des Oberbürgermeisters zustande gekommen. Als die Arbeitgeber dem Oberbürgermeister 3Zweigert von der geplanten Aussperrung Kenntnis gaben, erklärte dieser, er werde dann sämtliche städtischen Arbeiten sofort in städtischer Regie aus Kosten der Unternehmer fertigstellen lassen und die Mehrfosten einklagen. Ferner werde er beim Stadtverordneten, kollegium die Bewilligung von 20 000 Mark zur Unterstützung der im Kampfe gegen kontraktbrüchige Arbeitgeber brotlos gewordenen Arbeiter beantragen. Oberbürger meister Zweigert drückte sich wörtlich so aus. Er will seinen Antrag schon vor die nächste Stadtverordnetensißung brin gen. Nab und Fern. † Die ungetreue Frau. Die Frau eines Arbeiters im Osten von Berlin unterhielt ein Liebesverhältnis mit einem anderen Manne. Aus Furcht vor Entdeckung verließ sie ihre drei kleinen Kinder, während ihr Mann auf Arbeit war. Sie ist jetzt mit ihrem Geliebten in einem Gasthof am Schlesischen Bahnhofe tot aufgefunden. Beide hatten sich mit Lysol vergiftet. † Verwüstete Friedhöfe. Fortgesetzt laufen Meldungen über die Schäden ein, die das Unwetter am letzten Dienstag in sehr vielen Teilen Deutschlands angerichtet hat. Eine schreckliche Verwüstung haben Sturm, Bliz, Hagelschlag und Wolkenbruch in Northeim angerichtet, wo besonders der alte Friedhof furchtbar zugerichtet wurde. Auch in Adorf im Vogtlande war der Gottesacker Gegenstand besonderer Zerstörung. Der Sturm warf dort eine an der Kirche stehende uralte Linde um, die das Dach der Totenhalle durchschlug und die Umfassungsmauer des Friedhofes teilweise niederlegte. † Durch eine Windhose getötet. Auf dem Gube Treuhausen im Kreise Briesen stürzte ein Wirbelwind das Stallgebäude um. Drei Arbeiter wurden durch die Trümmer erschlagen, zwei andere wurden lebensgefährlich verletzt. † Ein neuer Simplon- Durchstich. In der Nacht zum Freitag wurde der zweite Tunnel des Simplon durchgeschlagen. + Untergang eines Unterseebootes. Immer wieder hört man davon, daß Unterseeboote verunglücken, indem sie die Oberfläche des Meeres nicht wiedergewinnen können. Das geschah in der Bai von Biserta dieser Tage dem französischen Unterseeboot Farfodet". Der Kommandant wurde mit zwei Mann der Besatzung bei dem Versuche, den Verschluß der Tüt zu prüfen, hinausgeschleudert, während das Boot mit 13 Mann in die Tiefe sank. Dort wird es, wahrscheinlich durch einen Maschinendefeft, festgehalten. Hessischer Landtag. Darmstadt, 7. Juli. belohnt werden. Um 5. Juli 2 Chriftine Bertha M Megger in Breunge Peters, Rechtsanwal Luife Edmüder bi babier mit Ratharin Um 1. Jul R Fifabeth Jama Diener fer mit Bill Arifur Auguft Ralbt Flach, bierfelb mit Ratharine Klein bahier mit Ratharine E Lang- Göns. Die Preise für den Gesangswettstreit sind in dem Manufakturwareng schäft Johe. Beppler 2. Witwe. in der Schmittgrabenstraße ausgestellt. Man muß offen gestehen, daß der Wert wie auch die Ausführung derStelle wie auch in der Gemeinde und unter den Gönnern felben ein Beweis sind, daß der Wettstreit an Allerhöchster des Gesangvereins Frohsinn" großer Eympathie begegnet. Es wird uns ferner mitgeteilt, daß die Preise zusammen über 1000 mt. repräsentieren; es ist dies eine Summe, welche nicht immer bei solchen Festen unter den einzelnen wettstreitenden Vereinen zur Verteilung kommt. schiedene Schaubuden, 1 Schiffeschaufel fertig aufgeftelt; die Dekoration ist ebenfalls ziemlich beendet, sodaß man 1/10 der Himmel wird schön und den Sangesbrübern und Bräsident Haas eröffnet die Sigung 10 Uhr. Bu allgemein die Antwort bekam: die Hauptarbeit ist geschafft, rächst steht die Eisenbahnvorlage Höchst- Aschaffenburg- zbach Fremden wird es in Lang- Göns gefallen. Hoffen wir, daß Beerfelden auf der Tagesordnung. Finanzminister Gnauth die großen Mühen und vielen Arbeiter, die ein Gesangsbetont, daß eine Stichbahn nur bis zur Landesgrenze nicht Wettstreit mit sich bringt, nach dieser Richtung hin reichlich in dem Wunsche der Interessenten liege. Die Stricke bis nach Aschaffenburg nur auf hessische Kosten zu bauen sei aber nicht möglich, da zwei Drittel des Terrains aut boyerischem Gebiete lieger. Abg. Wolf ist mit dem Bahnprojft Höchst Aschaffenburg einverstanden, dagegen fönne er nicht zugeben, daß bei dem Projekt Beerfelden Hezbach der Stadt Beer: felden die zugedachte Rückvergütung von 60 000 Mt. geleistet werden. Abg. Buff führt scharfe Klage über die Berbindung Darmstadts mit dem Odenwald, wo fein einziger Schnellzug verkehre. Abg. Euler dankt dem Finanzminifter für die Durchführung des Projektes BensheimLindenfels, mit dem vielfache Wünsche erfüllt würden. Abg. Moithan betont, daß Beerfelden die größten Opfer beim Bau der Odenwaldbahn gebracht habe und dadurch, wie durch Steuern wirtschaftlich sehr zurückgekommen sei. Abg. Frenay weist auf den starten Verkehr nach der Bergstraße hin, dem die Bahnverhältnisse absolut nicht mehr genügen. Abg. Ulrich tritt ebenfalls für die Vorlage ein und insbesondere für die Erhöhung der Rückvergütung an Beerfelden, dem man eine Ehrenschuld abtroge. Bei der nunmehr vorgenommenen Abstimmung werden die von der Regierung beantragten Nebenbahnen einstimmig angenommen. Nach. dem die Kammer dann noch über einige fleinere Vorlagen verhandelt hat, vertagt sie sich auf unbestimmte Zeit. Lokales. - 7. Juli 1905. Feuerwehr- Jubiläum in Gießen. Nur noch eine Woche trennt uns von den Festtagen der Gießener Wehren und es ist deshalb begreiflich da große Dinge nun einmal ihre Schatten vorauswerfen daß Gießen schon eine entsprechende Signatur anzunehmen beginnt. Ueberall spürt man, daß etwas Großes im Werke ist. Auf Oswaldsgarten geht die Festhalle ihrer Vollendung entgegen und die hübsch gedachte Ehrenpforte am Eingang läßt jeden Tag mehr und mehr auf das Eindrucksvolle ihrer Formen schließen. Die Uebungen der Behren rufen schon jetzt das größte Interesse des Publikums hervor. Broße Blafate und Beitungsinserate laden die Bewohnerschaft zur Teilnahme am Feste ein und es unterliegt feinem Zweifel, daß den Einladungen in weitgehendster Weise entsprochen wird, nm so eine Ehrenschuld an die Männer abzutragen, die stets bereit sind, ihr Leben für die Sicherheit des Nächsten in die Schanze zu schlagen. Ja, man wird das Fest nicht nur besuchen, sondern man w.rd der Stadt auch ein feftliches Gewand anlegen und dartun, wie eng Einwohnerschaft und Feuerwehr miteinander verwachsen sind. Und das mit Recht! Was den Fest- Pian selbst nun anlangt, so sieht er für Samstag Abend einen Zapfenstreich durch die Stadt mit anschließendem Kommers in der Festhalle vor. Sonntag Morgen in der Früge ertönt der ruf. Um 11 Uhr ist Parade auf dem Festplatz und danach Brandangriff an Sem früheren Universitäts- Bibliotheks- Gebäude auf dem Brandplaz. Beide Schauspiele werden sicherlich von einem dichten Ring von Zuschauern umgeben werden. Den folgenden Programmpunkt bildet das Festessen. Um 2½ Uhr wird der Feftzug am Balltor aufgestellt und eine halbe Stunde später bewegt er sich durch die Stadt nach dem Festplatz, wo großes Konzert und Voltsfest abgehalten werden. Abends 8 Uhr bringen die vereinigten Gießener Gesangvereine unter Leitung des Musiklehrers Bauer und Mitwirkung der Kapelle des Inf. Reg. Nr. 116( Kaiser Wilhelm II.) hübsche Chöre zu Gehör bringen. Montag Morgen werden zunächst Spaziergänge unternommen, die mit einem Frühschoppen in der Festhalle endigen. Nachmittags findet auf dem Festplaz wieder Konzert, Volksfest und Tanz statt. Abends führt die Gießener Turnerschaft einige wirkungsvolle Uebungen vor und bei eintretender Dunkelheit wird ein Brillant- Feuer wert abgebrannt werden. Man sieht also, daß Programm ist reichhaltig genug, um hochgespannte Erwartungen zu befriedigen. Die Festmusik wird von der Kapelle des Inf. Reg. Nr. 116 und der Feuerwehr- Kapelle gestellt. * Sänger- Lohn. Auf dem Vilbeler Gesangswettstreit hat der Bauer'sche Gesangverein Gießen außer dem 1. Preis sich auch noch mit 305 Punkten einen Ehrenpreis errungen. Es fehlten nur noch 4 Punkte und der Verein hätte den Großherzogspreis bekommen. * Raiffeisen- Verband. Die Nürnberger Generalbersammlung hat den Antrag der Verbandsleitung, den Sitz der Zentralfasse von Neuwied wegzuverlegen, mit 3548 gegen 2696 Stimmen abgelehnt. = Klein- Linden. Seither war unsere Kleinkinderschule in einem Mietslokale untergebracht Da sich aber dieser Raum bei der stets wachsenden Kinderzahl als zu flein erwiesen hat, so wurde von dem hiesigen Ortsvorstand ein Neubau beschlossen. Der Bau tommt auf Gemeindeeigentum, der sogenannten Pfingstweide, zu stehen. Nach dem Voranschlag belaufen sich die Kosten auf 10 500 Mt. Die Vergebung der Arbeiten wird in aller Kürze geschehen, damit der Bau noch im Herbst unter Dach gebracht werden fann. *** Lang- Göns, 7. Juli. Am Vor- Abend unseres großen Gesangs- Wettstreites sind überall hunderte von Männern und Burschen beschäftigt, dem Orte ein rechtes fistliches Ansehen zu geben; in allen Straßen find zahl reiche Tannenbäume aufgestellt und an den Hauptstraßen Ehrenpforten gebaut. Die Stroßen selbst find fein in Ordnung gemacht und wo es nötig war hat die Dampf maize ihr nötiges getan. Es ist alles in der Reihe und die Hausfrauen und Mädchen haben reichlich Kuchen gebacken. Auf dem Fest plaß, eine schöne große Wiese, sind u. a. die Festhallen, Tribüne, 3 Tanzböden, 1 Karussell, ver? Limburg, 7. Juli. Dieser Tage wurde die von Freifrau v. Dungern auf Schloß Dehrn erbaute Kapelle geweiht. A Ulrichstein, 7. Juli. Vor einigen Tagen ist der Grundstein zum Schloßbergturm gelegt worden. Der Turm wird nach Pänen des Bauinspektors Berth ausgeführt und soll als Aussichtsturm dienen. * Nieder- Weisel, 7. Juli. Missionspredigt. Sonn tag, den 9. Juli, wird Missionar Gutefuret aus Ramerun dahier im Vormittagsgottesdienst eine Missionspredigt halten. > Hochweisel, 7. Juli. Die Feldbereinigungsarbeiten werden im Herbste 1906 beendigt sein. Marburg, 7. Juli. Ertrunken. In der Lahn ertrunken ist der Student der Rechte W. Naderhoff. wenn + Bad Salzschlirf, 7. Juli. Man gedenkt dem Dr. Martiny, dem Gründer des Bades, ein Denkmal zu errichten. Martiny wirfte hier über 30 Jahre. Neue bedeutende A Bad Salzhausen, 7. Juli. Tiefbohrungen nach einer weiteren Quelle sollen im Herbst begonnen werden. Die Bohrungen sollen rötig bis zu 700 Meter Tiefe erfolgen, es sind 150 000 Mt. vorgesehen. Zur Ecrichtung eines Krankenhauses zwecks Hebung des Bades ist seitens des Gemeinderats eine Lotterie geplant. Die Verabreichung der Bäder ist gegen 1904 wieder erheblich gestiegen. - > Frankfurt, 7. Juli. Schwermut und Selbst. mord. Die Frau des seit einem halbem Jahre gelähmten Bierbrauers Rehberger schnitt sich aus Schwermut vor den Augen ihres Monnes und ihrer Kinder die Schlagadern am Halse durch. Der Tod trat sofort ein. Darmstadt, 7. Juli. Streit. Der Streit in der Herdfabrik von Gebr. Röder wird unentwegt fortgesetzt und es sind bis jetzt auch feinerlei Vermittelungsversuche gemacht worden. Die Drohung der Firma, ihre Darmstädter Gießerei eingehen zu lassen, veranlaßt die Arbeiter, darüber zu wachen, daß die Firma auch an anderen Orten feine arbeitswilligen Former findet. Aus dem Gerichtssaal. Der Bauführer Strafkammer. Gießen, den 7. Juli 1905. Friedrich Reichard in Bad. Nauheim wurde wegen fahrlässiger Körperverlegung zu Vittoriahotels zu Bad Nauheim Sprießen von einem Tür100 Mt. Geldstrafe verurteilt. Er hat bei dem Umbau des geftell entfernen lassen, was zur Folge hatte, daß ein Quetschung der rechten Hüfte davontrug und 10 Wochen steinener Türpfoften auf einen Arbeiter siel, der eine arbeitsunfähig war.- Schuhmacher Friedrich Arnold aus Karlsruhe hat seinem Meister in Rödgen ein Fell im Werte von 9 Mt. entwendet und verkauft. Urteil: 6 Monate Gefängnis. Der Privatier Christian Röbig Ober- Hörgern auf fremdem Jagdgebiet gesehen und von Hausen b. Frantf. a. M. wurde in der Gemarfung durch das Schöffengericht Bußbach zu 30 Mt. Geldstrafe verurteilt; Jagdgewehr und Hund sollten eingezogen werden. Auf seine Berufung hob die Straffammer dieses Erkenntnis auf und nahm ihn nur wegen Uebertretung in eine Geldstrafe von 3 Mt. - Arveitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14. Es können eingestellt werden: 1 landw. Arbeiter, eine große Anzahl Eisendreher, Hobler, Fräser und Maschinenarbeiter( auswärts), 2 Spengler, 2 Schloffer, 1 Schmidt, Schleifer oder Polierer( auswäits), Weißbinder, 2 Jastallateure, jüngere Fabritarbeiterinnen, 2 Wagner, Maler und Lackierer, Schreiner, 1 Schuhmacher, 1 Taglöhner, 1 jüngerer Hausbursche, 1 Stallbursche, 5 Dienstmädchen, 8 Lauffrauen oder Mädchen. Lehrlinge: 2 Schloffer, 2 Spengler, Schleifer oder Polierer( auswärts), 1 Wagner, 1 Schuhmacher, 1 Installateur, 1 Kellner. Es suchen Arbeit: 1 Striderin, 1 Wäscherin, 1 Fabrikarbeiter, 1 Fabritarbeiterin, 2 Lauffcauen, 1 Haus- oder Bureaudiener. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. Geborene. Am 25. Juni. dem Sergeanten und Regimentsschreiber Johannes Knobeloch eine Tochter, Anna Marie Juliane; 26. Hotelbefizer Karl Buschmann ein Sohn; 29. Schlacht hofdirektor Dr. Arthur Liebe ein Sohn, Georg Ernst Arthur; Helmut Wilhelm Karl Ernst; Kaufmann Heinrich Böhringer Am 1. Juli. Privatgelehrten Dr. Friz Vigener ein Sohn, ein Sohn, Walther Karl. Um 3. Jall Bein invalide babi Augu babier. Gil Chriftian bes Bouten Rarl Luife Edifier, 9 Mte Grah Ediner babier Bir babier. 6 Elife Rentnerin babier. D S das Allerb In meinen Renba mehrere schön einger elegante In vermieten und beziehbar. Zur Zusamme mittels Berbindu ge die schönsten herrsch Hi 11 Zimmern mi werden. Näheres in Baugeida Schreiben an das Kaufhaus langen ein 10Wобт Wir find wegen Ueberf Gegenstände, von wel repräsentiert, Nie wieder 6 Meter Stoff 1 Dugend Tajchen 3 Baar Strümpfe 2 Schürzen, ga an 6 Handtücher, pri 6 Servietten, geb 1 Damenhemb, p 1 Damenbeinkleid 1 Tischtuch vollstä 1 Franzendede bun 1 Baar elegante S 6 Boliertücher mit Sämtliche 35 fr Richtfonbenterendes Kaufhaus M Ediferit. 12 Ed Glesse Möb Allerbilli Eige tig aufgeftelt; det, fodaß man beit ift geschafft, ngesbrübern und Aufgebote. Am 5. Juli. Karl Kolb, Finanzaspirant dahier mit Christine Bertha Moog hierfelbft. 6. 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Gegenfiände des Wochenmarktverkehrs dürfen bot Beginn der Markizett überhaupt nicht, und während der ersten diet Stunden der Markizeit im Umherziehen feilgeboten werden. K Frankfurt, M. a.( Heu- und Strohmarkt.) Man notierte: Heu 2.60-2.80 Mt., Stroh 260-3.00 Mt. Alles per 50 kilo. Gießener landwirts@ aftlicher Wetterbleft. Voraussichtliche Witteruna in Hessen für Sonntag, den 9. Juli. Heiter, etwas wärmer, besonders nachts. ( Näheres durch die Gießener Wetterkarte. Am 3. Juli. Heinrich Bräuning, 53 Jahre alt, Bahninvalide dahier. Auguft Biele, 22 Jahre a.t, Schlosser dahier. Emil Christian Ludwig Mandler, 5 Mte alt, Sohn des Hausburschen Karl Mandler dahter. 4 Margarete Luise Schiffner, 9 Mte alt, Tochter des Taglöhners Friedrich Ernst Echiffner dahier. Heinrich Wendland, 53 Jahre alt, Heizer dahier. 6 Elise Graulich, geb. Gimmer, 81 Jahre 1bin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, betd. alt, Rentnerin dahier. Berantwortlich: für die Politik und den Inseratente: in Gießen. 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Los V: Eisenlieferung. ca. 35000 kg schmiedeeiserne Träger. 208 VI: Grobschlosserarbeiten. Los VII: Dachdeckerarbeiten. ca. 1500 qm Ziegeldeckung. Los VIII: Spenglerarbeiten. ca. 200 lfdm Hängefändel, " 100 Abfallrohre. " Los IX: Blitableiteranlage. Alle Unterlagen liegen von Montag, den 10. Juli, ab, auf unserem Bureau, Zanderstraße, zur Einsicht offen; Bedingungen und Arbeitsbeschreibungen werden nur dort zum Selbstkostenpreise abgegeben. Die Angebote sind verschlossen und portofret, mit entspre tender Anfschrift versehen, bis zum Eröffnungstermin, am - Freitag, den 28. Juli, vormittags 10 Uhr, der unterzeichneten Behörde einzusenden. Zuschlagsfrist 10 Tage. Bad Nauheim, den 7. Juli 1905. Großh. Baubehörde für die Neubauten in Bad Nauheim. Jo st. Alle Gemüse erhalten besonders kräftigen Wohlgeschmack mit MAGGI S $ Würze. Stets erst beim beiAnrichten fügen! Bestens empfohlen von Gebr. Berdux, Giessen, Bahnhofstrasse 27, Fil. 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Juli: Abends 8 Uhr: PROGRAMM:- Nachmittags 1-2½ Uhr: Festessen in der Festhalle, Montag, den 17. Juli: Vormittags 8-11 Uhr: Zapfenstreich durch die Stadt nach dem Festplatz. Die Musik stellt die Rapelle bes Infanterie Regts. Kaiser Wilhelm. Spaziergänge an der Hand des Führers für Begrüßungsfeier- Ansprache. Konzert durch die Kapelle des Inf.- Rgts.„ Kaiser Wilhelm" Nr. 116 unter Leitung des Herrn Musikdirektors Kranke. Sonntag, den 16. Juli: Vormittags 61/2 Uhr: Weckruf. Daran anschließend: Empfang der auswärtigen Wehren. Musik der Feuerwehrkavelle. Vormittags 11 Uhr: Parade- Aufstellung auf dem Festplatz hiernach: Brandangriff au dem früheren Universitäts Bibliothek- Gebäude auf dem Brandplak. Eintrittspreise: Nachmittags 2 Ubr: Aufstellung des Festzuges am Walltor. Nachmittags 3 Uhr: Gießen und Umgegend. Vormittags 11 Uhr: Frühschoppen auf dem Feftplay. KONZERT Abmarsch des Festzuges durch die Stadt n. d. Festplak durch die Kapelle der Gießener freiwilligen Feuerwehr unter Leitung daselbst Grosses Volksfest, Konzert. Abends 8 Uhr: Vorträge der vereinigten Giessener Gesangvereine unter Leitung des Herrn Musiklehrers Franz Bauer, unter Mitwi kung der Kapelle des Inf. Regts. Kaiser Wilhelm Nr. 116. Konzert und Tanz auf dem Festplak. Musik der Feuerwehrkapelle. ihres Dirigenten Herrn Herm. Weller Nachmittags 3 Uhr: Konzert in der Festhalle. Canz- und Volksbeluftigung auf dem Festplay. Abends 8 Uhr: Aufführungen der Gießener Turnerschaft und Konzert in der Festhalle, auf dem Festplate: Canz- und Volksbelustigung, Grosses Brillant- Feuerwerk. Familienkarte: nebst einer Beikarte( zwei Personen) Mt. 3.-, im Vorverkauf Mt. 2,50. Weitere Beikarten 50 Pfg. Giltig zu allen Veranstaltungen. Kinder haben unter Begleitung Erwachsener freien Eintritt, Söhne über 17 Jahre haben besondere Karten zu lösen. Einzel- Dauerkarte: für alle Veranstaltungen Mt. 2.-, im Vorverkauf Mt. 1.75. Tageskarte: Mt. 1.-. Einmaliger Eintritt am 15. Juli 20 Pfg., am 16. und 17. Juli 50 Pfg. Verkaufsstellen für das Feuerwehrfest in Gießen: Heinrich Hettler, Konditor. Frankfurterstr. 1. Heinrich Insel, Friseur, Asterwen 5 Adolf Leh hard, Nachfolger, Klinikstr. 22. Louis Lind, Zigarrenhandlung, Kirchenplay 10 Friedrich Loh, Friseur, Bahnhofstr. 28. Louis Althoff, Kaufmann, Walltorstr. 16 I. Christoph Bieker, Kaufmann, Neustadt 55 Richard Buchacker, Kollekteur, Neuen Bäue 11 Ernst Challier, Musikalienhändler, Neuenweg 9 Jacob Hänser, Kolonialwaren, Ludwigstr. Daniel Heil Nachf., Zigarrenhandlung, Lindenplay 3 Bhilipp Mooh, Zigarrenhandlung, Neustadt 30 Joh. Seibel, Kaufmann, Ludwigsplatz 13 Wilh. Semmler, Zigarrenhandlung, Seltersweg 25 Gaftav Sonntag, Kaufmann, Sonnenstr. 10 Joseph Strauß, Zigarrengeschäft, Mäusburg 1 Philipp Weiler, Zigarrenhandlung, Marktplag 1 Leouh. Dechert, Friseur, Grünbergerstr. 13. Regelmäßiger Omnibusverkehr von nud nach dem Festplate. Sängerfest in klein- Linden Sonntag, den 9. und Montag, den 10. Juli fetert der Gesang- Verein ,, Eintracht" sein 40jähr. Stiftungsfest. Von 1 bis 2 Uhr: Empfang der auswärtigen Bereine. Um 2 Uhr: Aufstellung des Feftzuges beim Festplatz und Umzug durch den Ort. Auf dem Festplatz: Vortrag von Männerchören abwechselnd mit TANZ. Volksbelustigungen aller Art. Eintritt 20 Pfg. Der Fest- Ausschuss. G. F. F. Vergebung von Bauarbeiten. Nachverzeichnete Rohbauarbeiten und Lieferungen für das neu Montag, den 10. Juli, zu errichtende Markuspfarrhaus an der Kirchstraße sollen vergeben präzis abends 8 Uhr: Haupt- Uebung Das Kommando. Die Mannschaften haben pünktlich und vollzählig zu erscheinen. Joh. Seibel Giessen, Ludwigsplatz empfiehlt sein Lager in Cherry, Portwein, Vino de Wermuth, Samos, Malaga in nur guten Qualitäten. Rheumatismusn. 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