868. gen ng. wahl: Ansage en Der ifen. Anzüge stenpreis. Machf. H. tentia Bießen. 58 9 Uhr ungsfest und mmer fr. 84. Zweites Blatt. usertionspreis: Die einspaltige Betitzelle für ganz Obereffen, bie Kretse Meglar and Marburg 10 fg. fonft 15 Pfg. Reklamen bie Petitzelle 30 refp. 40 fg. Redaktion u. Haupterbebition: Gießen, Seltersweg 88. Bernsprechanichink r. 862. Samstag, den 8. April 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Bfg., in's Hand gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. M. 1.50. Grattsbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Unabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Aprillaunen. [ Politische Wochenschau.] Schon war der Frühling erwacht, schon waren, dem lockenden Sonnenlicht folgend, Knospen und Blüten hervorgesproßt, mit frischem Grün und bunter Pracht das Auge zu erfreuen, da trat plößlich der Rückschlag ein.„ Schauer förnigen Eises" fielen hernieder, und mit einem Schlage war die Lenzesflur wieder zur Winterlandschaft gewandelt. Doch die Launenhaftigkeit, die des April gutes Recht ist, dars unfere Laune nicht verderben. Wir wissen, daß Aprilwetter feinen Bestand hat, daß bei ihm nichts dauernd ist, als der Wechsel. Lacht der April, so freuen wir uns; und zeigt er ein griesgrämiges Gesicht, so lachen wir seines Zornes, der im Grunde nur ein verkleidetes Lachen ist. Schickt er Schnee und falten Wind, so heizen wir wohl noch einmal den Ofen; doch am behaglich fnt, ternden Kaminfeuer bereiten wir das Gornmergewand. Aprillaune auch in der politischen Welt. Wer hätte vor wenigen Wochen gedacht, daß Marokkos ewig klarer Himmel aum Wetterwinkel sich wandeln könnte. bedrohlich für den Frieden der Welt! Es ist so schlimm nicht, wie es den Anschein hat. Einem ungeschickten und formlosen Diplomaten, der sich mit Deutschland Freiheiten herausnehmen zu dürfen glaubte, ist ein fräftiges quos ego!" zugerufen worden, und damit ist die Sache aus. Herr Delcassé, der französische Minister des Auswärtigen, ließ vor dem Sultan von Ma toffo renommieren, daß sein Bevollmächtiger im Namen auc des Deutschen Reiches rede, und hatte die Ungezogenheit ge habt, seine Ansprüche auf eine führende Stellung in Maroffo, die einzig von England anerkannt waren, an Deutsch land nicht einmal mitzuteilen. Dieser Zögling einer sehr beralteten Diplomatenschule hielt es auch nicht für unwür den 8. Aprü dig, unbestreitbare Tatsachen durch seine Organe ableugnen zulaffen. Er mußte erleben, daß er im englischen Unterhaus amtlich Lügen gestraft wurde von dem Vertreter derselben Regierung, auf die sich stüßen zu dürfen er mit dreister Flunferei behauptet hatte. In London wurde amtlich betont, das Herr Delcassé von dem englisch- französischen MarokkoAlbommen Deutschland nicht Kenntnis gegeben habe. Damit ist Herr Delcassé unheilbar bloßgestellt. Der angebliche Verbündete selbst, England, hat ihn fallen lassen. König Eduard hat sich geweigert, den diplomatischen Fanfaron zu empfangen, als er mit dem Präsidenten Zoubet zusammentam. Das ist eine um so empfindlichere Ablehnung, als Delcassé mit gewohnter Ueberheblichkeit vorher versichert hatte, er werde den Präsidenten Loubet zu der Begrüßung des Königs Eduard begleiten. König Eduard verbat sich die Begegnung und machte sich dadurch unmöglich, daß er ohne alle politische Begleitung seine Reise antrat. Während er solche Ablehnung von englischer Seite erfuhr, holte sich Herr Delcassé in Berlin das Zeugnis, daß seine Organe„ dreistc Unwahrheiten" verbreiteten. Der Delcassésche Pariser Schönen Ansfig Ausflug nach odheim t wegen slegt Zur kenpflege Maffieren, Eleft Arten der Wafferm ng empfiehlt fich gepr. Heilgehill Temps" hatte unter Petersburger Deckadresse gemeldet. Marktplatz 21, II. ber Engel- Apothe Wohnung befinde latz 18, 11. S rl Petri. Kahn eidermeister REKA bestes SCHMITTEL ng! Rartoffeln! Montag, b. 10 Aril einen oder wenn nöt Baggon Partoffeln bie en. Magum bonum v ute Speletartoffeln fü bon 6 Mt. bro 100 Ril nfret Gießen. tellungen nimmt entgege ner II. Bahnhofft. 51 umatismus tranten, theilt un mit, was ihrer lieben nad jahrelangen gräb hmerzen fofort Linber Snach furzer Zeit boll beilung brachte. arie Grünauer, en Bilgersheimerfir.2 der deutsche Kaiser habe mit der Reise nach Tanger dem Mißfallen über die russische Ablehnung der deutschen Frie densvermittelung Ausdruck geben wollen; dieses Mißfallen habe sogar zu dem Anerbieten der Verhandlung einer Anleihe für Japan in Berlin geführt. Darauf ist von der Norddeutschen Allgemeinen Zeitung" erwidert worden: " Das sind dreiste Unwahrheiten. Seine Majestät der Kaiser mischt sich, weder in die Entschließungen Seiner Majestät des Kaisers Nikolaus über Krieg und Frieden, noch in die Frage ein, wie und wo die friegführenden Mächte ihre AnLeihen aufnehmen." Nimmt Herr Delcassé hiernach nicht bald seinen Abschied, so kann er erleben, daß man sich weigert, überhaupt Beziehungen zu ihm zu unterhalten. In Pierrefitte sind König Eduard und Präsident Loubet, in Neapel Kaiser Wilhelm und König Viktor Emanuel zusammengekommen. Bei jener Begegnung wurde von englischer Seite mit demonstrativer Geflissentlichkeit alles vermieden, was eine politische Deutung hätte hervorrufen und rechtfertigen können. Ein Höflichkeitsakt lag vor, der da durch seinen Charakter nicht verlor, daß man auf der einen Seite gern zu heißem Werben übergehen wollte. In Neapel sprachen die Fürsten und durch ihren Mund die Völker zueinander in herzlicher Freundschaft, in gegenseitigem Verstehen, aus einem Gemeinschaftsgefühl, das keiner Erneuerung bedarf, weil es aus dauernden Verhältnissen geboren ist. Für Frankreich ist das unbehaglich kalier Wind. Doch von Frankreich allein hängt es ab, die wärmende Sonne der Verständigung wieder leuchten zu lassen. Es wird auch geschehen, troß Herrn Delcassé, am Ende sogar durch ihn. Es scheint nämlich, als hätte Herr Delcasséum in der Redeweise der Schauspieler zu sprechen, die hier besonders am Plate ist einen guten Abgang" dringend nötig, und als erblickte er ihn darin, daß er den Anschein erweckt, er sei von den„ Prussiens" gestürzt worden, während er gerade im Begriff war, dem isolierten Deutschland eine schwere Schlappe beizubringen. Solch guter Abgang" erleichtert die Wiederkehr. So mag Herr Delcassé denken, der sich damit nicht zum ersten Male verrechnen würde. In Desterreich- Ungarn hält das mißlaunige Wetter schon ungebührlich lange an. In der ungarischen Hälfte ist die Regierung einfach suspendiert. Wenn man dort um eine Nationalhymne verlegen sein sollte, so möchte sich das alte deutsche Lied mit leiser Variante empfehlen:„ Das liebc heil'ge röm'sche Reich, wie hält's nur noch zusammen!" In England bereitet sich, wie es scheint, ein Regierungswechsel vor. Die Tories siben nicht mehr recht fest im Sattel. Ihre Wahlniederlage in Brighton war ein unfreundlicher Aprilgruß, und nicht der erste. Hätten die Whigs einen Gladstone an ihrer Spize, sie wären bald am Ruder und leiteten die Staatsgeschäfte. Rußland hat seinen eigenen Kalender. Unser April ist selbst in seiner bösesten Laune nicht schlimm genug zu cinem Bild für das politische Wetter in Rußland. Krieg und Aufstand, Niederlage und Ratlosigkeit, und nur ein Verbündas ist die russische deter: die Zeit. Man wartet ab Staatskunst schon früher in der Hauptsache gewesen, das ist sie jetzt ganz und gar. Der schwedische Kanzler Orenstierna muß das heutige Rußland vorgeahnt haben, als er seinem Sohne schrieb:„ Du weißt gar nicht, mit wie wenig Weisheit die Welt regiert wird." Furcht ist in Rußland zurzeit die oberste Staatsraison. Nicht die Furcht vor dem auswärtigen Feind, so tapfer er ist, sondern die Furcht vor der eigenen Armee und vor den eigenen Bürgern. Vermischtes. =[ Das Ende einer historischen Postlinie.] Die Personenpost Solingen- Langenfeld hat mit dem 1. April ihren Betrieb eingestellt. Sie wurde noch von den Begründern des deutschen Postwesens, dem fürstlichen Hause Thurn und Taris, eingerichtet und war früher eine der Zweigstrecken der Thurn und Taxischen Hauptpoststrecke Brüssel- Wien. Standesamt- Nachrichten der Stadt Gießen. Geboreue. Am 26. März. Dem expedierenden Hilfsweichensteller Johann Georg Kühn ein Sohn, Hans Heinrich Wilhelm; Bahnarbeiter Georg Müller ein Sohn, Heinrich Konrad; 30. Sortiermeister Johann Sturm ein Sohn, Leo Hermann; Kreisstraßenmeister Heinr. Herrmann eine Tochter, Elisabethe Karola; Schlosser Andreas Schröder eine Tochter, Elisabethe und ein Sohn Willy; Taglöhner Heinrich Christian Banz ein Sohn, Ludwig Philipp; 31. Schreiner Anton Wagner ein Sohn; Sergeanten Heinrich Stoffel eine Tochter, Emma; 1. April Schlosser Franz Otto ein Sohn, Karl Friedrich Wilhelm; 3. Handschuhmacher Reinhold Rehme eine Tochter, Hedwig Kacola; 4. Gastwirt Gerhard Nellen eine Tochter, Elifabeth. Aufgebote. Am 1. April. Heinrich Reinschmidt, Schußmann in Bielefeld mit Elise Seng in Großen Buseck. 2. Peter Meidt, Schmied in Ettingshausen mit Maria Hanket in Großen- Linden. 3. Karl Eduard Kohlermann, Weißbindermeister cahier mit Johannette Magdalene Seibel in Offen. bach. 4. Maria Joseph Johann Anton Giesen, Gerichtsassessor in Coblenz mit Margarete Marie Keller dahier. 5. Karl Schnell, Bäcker dahier mit Anna Opper hierselbst. 6. Auguft Lehrmund, Erdarbeiter dahier mit Anna Marie Spill hierselbst. Eheschließungen. Am 1. April. Christian Piz, Taglöhner dahier mit Lina Bogler, geb. Sauffmann hierfelbft. Julius Fourier, Eisendreher dahier mit Mathilde Ruppel hierselbst. Wilhelm Wilke, Gärtner dahier mit Katharine Lina Schmidt in Romrod. 5. Heinrich Bickel, Bürgermeistereigehilfe dahier mit Katharine Seeger hierselbst. 6. Johann August Maria Cüsters, Kaufmann dahier mit Julie Dith hierselbft. Gestorbene. 1. April. Wilhelmine Flach, geb. Hoffmann, 76 Jahre alt, Rentnerin dahier. 2. Auguste Hosch, geb. Wix, 56 Jahre alt, Ehefrau des Mechanikers Wilhelm Hosch dahier. 3. Karoline Malfomesius, geb. Sad, 67 Jahre alt, Ehefrau des Metzgermeisters Karl Maltomesius dahier. Fanny Johanna Luise Pfeiffer, 3 Mte. alt, Tochter des Taglöhners Ludwig Pfeiffer dahier. Chriftian Lampus, 56 Jahre alt, Kellner dahier. 4. Karl Frant, 2 Jahre alt, Sohn des Vittor Taglöhners Heinrich Wilhelm Frank dahier. Burchardt, 57 Jahre alt, Sänger dahier. 5. Kari Puth, 40 Jahre alt, Defonom dahier. 6. Heinrich Wenderoth, 1 Mt. alt, Sohn des Schloffers Johann Wenderoth dahier. Christine Ulm, geb. Schmidt, 50 Jahre alt, Ehefrau des Portiers a. D. Karl Ulm dahier. Peter P tretty, 65 Jahre alt, Schreiner dahier. Wilhelm Berthold Mähler, 29 Tage alt, Sohn des Schlossers Daniel Mähler dahier. Verantwortlich für die Politik und den Inseratenteil Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beids in Gießen. Haus- Entwässerungen Uebernahme der Gesamtanlagen einschliesslich sämtlicher zugehörigen Erd- und Maurerarbeiten Anfertigung der Konzessionspläne u. Einholung der behördlichen Genehmigung Projekte und Kostenanschläge sowie Ingenieurbesuche zu Diensten. Telephon No. 35 H. Schaffstaedt Giessen, Schanzenstrasse. Jubiläums- Stipendien Stiftung Bekanntmachung, die Ausgabe von Schuldverschreibungen auf den Jahaver durch die Stadt Gießen betreffend, vom 1. April 1905. zu Ehren der 25jährigen Regierung des höchstseligen Großherzogs Ludwig III. Auf Grund des Paragraphen 795 des Bürgerlichen Gesetzbuchs Aus obiger Stiftung, welche bezweckt, daß aus den Kapital- lichen Gesetzbuch vom 17. Juli 1899 wird hi rmit und des Artikels 67 des Hessischen Ausführungsgesetzes zum Bürgerzinsen drei junge Leute und zwar aus feder der drei Provinzen einer, eine gleichmäßige Beihilfe zu den Kosten ihrer Ausbildung auf einer böberen Bildungsanstalt erhalten sollen, sind für das Jahr 1905 dret Stipendien zu vergeben. Das Stipendium fann auf drei Jahre ausgedehnt werden; es fönnen jedoch nur Angehörige solcher Gemeinden berücksichtigt werden, welche Beiträge zu dieser Stiftung geleistet haben. Hiernach berechtigte und befähigte junge Männer, welche zum Zwede ihrer Ausbildung eine höhere Bildungsanstalt besuchen oder besuchen wollen und sich um das Stipendium zu bewerben beabsichtigen, find eingeladen, ihre Gesuche durch ihre betreffende Bürgermeisterei an die Bürgermeisteret der Hauptstadt ihrer Provinz. also aus den Orten der Proving Starkenburg an die Bürgermeisterci Darmstadt, aus Rheinhessen an die Bürgermeisteret Mainz, aus Oberheffen an die Bürgermeisterei Gießen bis längstens zum 20. d. Mts. gelangen zu lassen. Den Gesuchen sind an Zeugnissen beizulegen: 1) ein behördlich beglaubigtes Vermögenszeugnis, 2) eine behörbliche Bescheinigung, daß und wo Gesuchsteller studiert, 3) ein Führungs-( Leumunds-) Zeugnis. Außerdem ist der Nachweis zu erbringen, daß der Gesuchsteller in Hessen geboren, bezw. Hessischer Staatsangehöriger ist. Mainz, Darmstadt, Gießen, den 1: April 1905. Dr. Gakner, Oberbürgermeister. Das Kuratorium: Morueweg, Oberbürgermeister. Mecum, Oberbürgermeister. Arbeitsvergebung. Die nachstehenden Arbeiten und Lieferungen zur Erbauung einer höheren Mädchenschule von Kellerfußboden aufwärts sollen Samstag, den 15. April d. Js, vorm. 10 Uhr öffentlich vergeben werden. 1. Erd- und Maurerarbeit: ca. 434 cbm Bruchsteinmauerwerk, darunter 4016 " " , Badsteinmauerwerk. 2. Materiallieferung: 466 cbm Hardtbruchsteine, b) 63 000 Stüď Ringofensteine, c) 1585 000 Stüd Feldbrandsteine, d) 251500 kg gebrannter Kalk. Zeichnungen, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen während der Amtsstunden bet uns zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunkt an uns einzureichen. Gießen, 5. April 19 5. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Städtisches Hochbauamt. Gerbel. Beste und billigste der Stadt Gießen die Genehmigung zur Ausgabe von Schuldverschreibungen auf den Inhaber bis zum Betrage von 3 000 000 Mark in Buchstaben Drei Milllonen Mark- behufs Beschaff= ung der Mittel für Ankauf von Gebäuden und Grundstücken, für Erbauung und Erweiterung städtischer Gebäude, für Anlage von Straßen, Wege pp., für Kanalisation und sonstige Wasserbauten, für Uebernahme des Volksbades, für Erbauung einer Leichenhalle für die Israeliten, für Erweiterung städtischer Betriebe( Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerk), für Verstärkung des Stadterweiterungsfonds, für Leistung eines Zuschusses zu den staatlichen Kliniken, füc Rückzahlung der nicht zur Konvertierung vorgelegten Schuldverschreibungen des 1899er Anlebens und für den Ankauf von Wertpapieren zum Swed der Hinterlegung im Enteignungsverfahren erteilt. Die Schuldverschreibungen, welche mit fährlich 3 Prozent fällig in halbjährlichen Raten am 1. April und 1. Oktober jeben Jahres verzinslich sind, werden wie folgt bezeichnet: 1800 000 mr. 900 000 = 300 000 900 Stück zu je 2000 Mt. Serie IV Nr. 900 600 " " 100) 500 " " " " " IV IV " 1-900 901-1800 1801-2400 " 19 " zusammen 2400 Stück im Gesamtbetrage von 3 000 000 mr. Die Tilgung des Anlehens erfolgt durch Rückkauf oder Verlofung vom 1. April 1910 an jährlich mit 2 Prozent des Kapitals. Vom Jahre 1925 ab werden die ersparten Zinsen gleichfalls zur Tilgung verwendet. Vom 1. April 1915 an bleibt der Stadt Gießen eine verstärkte Tilgung oder die Rückzahlung des ganzen Anlehens vorbehalten. Vorstehende Genehmigung wird vorbehaltlich der Rechte Dritter erteilt. Für die Befriedigung der Inhaber der Schuldverschreibungen wird eine Gewährleistung seitens des Staats nicht übernommen. Darmstadt, den 1. April 1905. Großherzogliches Staatsministerium. gez: Rothe. Ein Früh- Hafer Mineralwafer. 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Aber so lange fie beide nicht klar darüber, daß diese Richtung falsc er ist sich verliert die Fährte dann bald und gibt die ſein muß;" Sat er nun oft Gelegenheit, sich zu übe Suche aut wenige La Nr. 84. Samstag, den 8. April 1905.