DR 50 ne glan öhnliches tet!" vas zieht Lochter: jähriger Und do chwadron ei Tage ch habe Sie aber hhalter: zurüd Anzahl tung mit anz sicher Bemeinde id zu er= ob' i' tie it' braájt, Sloß mehr zu zahl'n sichter fein will, mehra mie ch gesagt; Denn drei Silberlein nanntem entgehen, mlich mit Kunſt iſt ir einen hab' ich ich's na I wie„, der bt, als sie Die Wolfen Sonne. eben gejagt Nr. 57. Jasertionspreis: Die einspaltige Petitzelle für ganz Oberbeffen, die Kretse Weglar unb Marburg 10 Bfg. fonft 15 Pfg. Reklamen ble Petitzeile 30 resp. 40 fg. Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechanschluk Nr. 862. Mittwoch, den 8. März 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Genebeilagen: Oberbeffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Beifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Die Reichs- Finanzreform. Als Freiherr v. Stengel sein bayerisches Staatsamt gegen das eines Reichsschazsekretärs vertauschte, hielt man es für selbstverständlich, daß er es als seine Aufgabe betrachten würde, die Reichsfinanzreform durchzubringen, an der sein Vorgänger und der frühere preußische Finanzminister Dr. v. Miquel sich vergeblich versucht hatten. Freiherr von Stengel hat auch die in ihn gesetzten Erwartungen insofern erfüllt, als er kurz nach seiner Amtsübernahme mit einem Reformprojekt vor den Reichstag trat, das als„ kleine Finanzreform" bezeichnet wurde. Er hatte damit wenig Glück. Der Reichstag lehnte die Vorlage unter den lebhaft esten Sympathiebezeigungen ab, betonend, daß er ganze Arbeit" machen wolle. Es ist eine alte Erfahrung, daß es für einen Gesetzentrourf keine gefährlichere Stimmung geben kann, als die allgemeine Sympathie; und daß eine Arbeit rettungslos verloren ist, der man im Parlament durchaus zustimmt, deren Ziele man nur weiter gesteckt sehen möchte. Entwürfe, denen man allseitig sympathisch gegenübersteht", wie der herkömmliche Ausdruck lautet, werden erbarmungslos unter Rosen begraben. Freiherr v. Stengel durfte sich nicht einmal beklagen. Die Zeit war seinem Werk nicht günstig gewesen. Man konnte ihm entgegenhalten, ohne daß er zu widersprechen in der Lage war, daß es nicht ratsam sei, eine Finanzreform zu beginnen, während man eben im Begriff sei, einen neuen Zolltarif auszuarbeiten, der die Reichseinnahmen zu erhöhen bestimmt sei, von dem man aber nicht wisse, in welchem Maß er die gesezten Erwartungen erfüllen werde, da die Handelsverträge den Tarif nicht unwesentlich modifizieren müßten. Jetzt sind die Handelsverträge abgeschlossen, in nicht ferner Zeit wird man wissen, ob sie auch alle in Kraft treten, und lassen sich die zu erwartenden Mehreinnahmen aus den erhöhten Zöllen mit einiger Sicherheit abschäßen. Für diesen Beitpunkt, den kommenden Herbst, hat Freiherr v. Stengel feine neue Vorlage angekündigt, von der er sagt, daß sie von einschneidender Bedeutung sein werde. Es hält nicht allzu schwer, den Inhalt der Vorlage zu erraten. Sie kann sich nämlich nur in Einzelheiten von vergleichsweise untergeordneter Bedeutung von der Vorlage unterscheiden, die vor Jahren Dr. v. Miquel an den Reichstag gebracht hat. Die Aufgabe läßt eben nur eine einzige Lösung zu. Reich und Staat bedürfen fortgesetzt erhöhter Einnahmen. Das natürliche Wachstum des Ertrags der Zölle und Steuern, durch das Wachstum der Bevölkerungszahl und des Wohlstands bedingt, reicht für sich allein nicht aus, den zunehmenden Bedarf zu decken, weil zugleich der Aufgabenkreis für Reich und Staat sich ausdehnt, die Kulturaufgaben mannigfaltiger werden. Man muß deshalb auf Erschließung neuer Einnahmequellen bedacht sein. Welches diese Quellen sind, ist kein Geheimnis. Sie kommen alle an die Reihe. Nur Maß und Tempo sind fraglich. Andere Staaten, weniger als wir vom Glück begünstigt, sind uns borangegangen; wir kommen nach, hoffentlich recht langsam. Eine Schwierigkeit haben wir mehr als andere Staaten: Bei uns gibt es innerhalb desselben Gebietes zwei souveräne f dem Submiſſion Steuerforderer, das Reich und den Staat. Obwohl nun 50 mm) Nußtohlen holz, beide das Geld aus der Tasche desselben Steuerzahlers holen, ist es doch nicht angängig, daß fie beide aus derselben Quelle schöpfen. Die Steuergebiete müssen zwischen Staat und Reich deutlich geteilt werden. Das ist die eine Aufgabe der Reichsfinanzreform. Die andere Aufgabe der Reichsfinanzreform besteht darin, die unmittelbare Wechselwirkung zwischen Reichsfinanzen und Staatsfinanzen aufzuheben. Das fann einzig teinigungsmaterial, da durch geschehen, daß dem Reich zu dem Recht, die Höhe der G 7, für Kleider 2c., bon Schuhen. Reichsausgaben zu bestimmen, als Korrelat die Pflicht auferlegt wird, auch für die entsprechenden Einnahmen selbst zu sorgen. Bisher bestand das eigenartige Verhältnis und es besteht noch, daß das Reich seine Ausgaben souberän festsette, während in Ermangelung ausreichender eigener Reichseinnahmen die Einzelstaaten verpflichtet entsprechender Aufschri waren, für die Differenz zwischen Ausgaben und Einnahmen Stermin des Reichs aufzukommen. Das war nur für den einen Teil empfanden ihn um so peinlicher, als sie in ihrem Besteue05, vorm. 10 Uhr, ein bequemer und behaglicher Zustand. Die Einzelstaaten ureichen, woselbst au tungsrecht, namentlich hinsichtlich der indirekten Steuern, tatden Wochentagen bo sächlich beschränkt waren und sind. Gewiß haben die gesetzvinzial- Sieghenanfta inanzen der Einzelstaaten Rücksicht zu nehmen. Doch die gebenden Faktoren des Reichs sich immer bemüht, auf die werden können. heffen. Rücksichtnahme war nicht immer möglich, und außerdem muß es als berechtigter Ehrgeiz auch des bundestreuesten EinzelStaates anerkannt werden, die Ordnung seiner Finanzen nicht der Wohlmeinung eines immerhin außenstehenden Faktors Blickensderfer verantwortet zu ſehen. chreibmaschine sgekröntes System; vielseitigste Ve Indem man die Aufgaben der Reichsfinanzreform umfchreibt, hat man zugleich ihren wesentlichen Inhalt anallzu schwer sein. Eine Schwierigkeit wird in der Hauptsache hammenstes, vielfach patentiertes und gegeben. Eine angemessene Abgrenzung finden, wird nicht Dauerhaftigkeit- Katalog frank ar daraus erwachsen, daß auch mit der Reichsfinanzreform, oyen& Richtmann, Köln berbunden sein müssen. e und Neuerungen; größte Einfadthe Preis Mh. 175. u. Mk. 225. wie mit jeder Finanzreform, eine Steuervermehrung wird Nach dem Manifeft. Die Unklarheit darüber, was das Manifest des Zaren eigentlich bedeutet und worauf es abzielt, hat zu dem Bestreben geführt, den eigentlichen Verfasser zu ermitteln. Naürlich ist man dabei ganz und gar auf Vermutungen angewiesen, denen es an positiven Unterlagen fehlt, da die wirklich Wissenden sich hüten werden, das Geheimnis zu lüften. Die Verhältnisse sind nicht dazu angetan, daß sie jemanden veranlassen könnten, sich zu einer Verantwortung zu drängen, die unter Umständen bedenkliche Folgen hätte. Es genügt deshalb, zu erwähnen, daß neuerdings von vielen Seiten behauptet wird, die Kaiserin- Mutter habe Inhalt und Form des Manifests in letter Stunde wesentlich beeinflußt. Jermolows Verfassungsentwurf. Wie erinnerlich, hatte der Zar Ende vorigen Monats den Landwirtschaftsminister Jermolow mit der Ausarbeitung eines Verfassungsentwurfs beauftragt. Von diesem Entwurf, dessen Feststellung die Veröffentlichung des zarischen Manifests zuvorkam, verlautet jetzt, daß er die Einberufung von Vertretern aller Semstwos der Gouvernements und der Distrikte zur Aufstellung eines Verfassungsgesetzes vorgesehen habe, das die Selbstherrlichkeit des Zaren aufrecht erhielt. Namentlich sollte das Budget des kaiserlichen Hauses, sollten auch die Handlungen des Kaisers und der kaiserlichen Familie der Diskussion der Volksvertretung entzogen sein. Einführung der Preßfreiheit und Abschaffung der Zensur, Neuregelung der Rechte und Pflichten der Studenten, obligatorische Volksschulen in jedem Dorf, Verteilung der Kosten des allgemeinen Unterrichts auf alle Klassen, Reform der Grundsteuer, Erleichterung von Grunderwerb für die Bauern, Arbeiterschutzgesetze, Freizügigkeit der jüdischen Bebölferung, gesegliche Festlegung der Rechte der verschiedenen Nationalitäten, Erlaubnis der Rückkehr für die administrativ Verschickten, Gewissensfreiheit und freie Religionsübung das soll der sonstige Inhalt des Entwurfs gewesen sein. Es wird noch viel Wasser die Newa hinabfließen, ehe dieser oder ein ähnlicher Entwurf zur Annahme gelangt. Attentat auf den Thronfolger? Gespensterfurcht ist die natürliche Begleiterscheinung der öffentlichen Unsicherheit und der ungewissen Erwartung. Die bösesten Gerüchte sind im Umlauf. Es wird behauptet, daß vor wenigen Tagen das Leben des jungen Thronfolgers bedroht gewesen sei, daß man einen Anschlag auf den kleinen Prinzen gemacht habe, als dieser bei zufälliger Abwesenheit der Kaiserin von der Dienerschaft gebadet worden sei. Die Dienerschaft habe den Thronfolger gerettet, eine Wärterin se dabei umgekommen. Von anderer Seite wird gemeldet, daß der Thronfolger an Luftröhren- Entzündung gefährlich erfrankt sei, und daß man eine Krankenwärterin aus England nach Zarskoje- Selo berufen habe. Daß man seit Monaten, sogar in Effizierskreisen, von der Möglichkeit einer Balastrevolution spricht, sei nebenbei erwähnt. Trepom im Krankenwagen. Daß Männer in exponierter Stellung gegenwärtig zu allerhand Vorsichtsmaßregeln ihre Zuflucht nehmen, ist begreiflich. General Trepom hat lange Zeit seine Amtswohnung in der Eremitage nicht verlassen. Als er es endlich doch nicht vermeiden konnte, sich auf die Straße zu begeben, ließ er sein bekanntes Gespann leer durch die Stadt fahren, während er sich selbst einem Krankenwagen des Roten Kreuzes anvertraute. Auf diese Weise wollte er einem etwaigen Bombenwerfer entgehen.- Demonstration gegen das Rote Kreuz. Zu einer bemerkenswerten Rundgebung gegen das Role Kreuz ist es in Poltawa gekommen. Dort haben die Semstwound Duma- Beamten beschlossen, sich feine Gehaltsabzüge mehr für das Rote Kreuz gefallen zu lassen, nachdem man erfahren, daß sechs Waggons mit Lebensmitteln, die s. 3t. für die Soldaten auf den Kriegsschauplatz geschickt worden, af dem Weg nach der Mandschurei verschwunden sind. Auflösung der Arbeiter- Delegationen. Dasselbe Mißtrauen, das sich so deutlich gegen die Institution des Roten Kreuzes in der Provinz ausgesprochen, hat in Petersburg bei den Arbeitern gegenüber der zu bildenden Kommission für die Arbeiterfragen gewaltet. Senator Schidlowski hat den Arbeitern die von diesen geforderten Zugeständnisse nicht machen dürfen, die Arbeiter haben deshalb die Vornahme von Delegiertenwahlen verweigert, und nunmehr ist die Kommission, che sie noch zusammengetreten war, auf faiserlichen Befehl geschlossen worden. Der Krieg in Oftafien. Die Berichte über den Fortgang der Schlacht bei Mukden sind voller Widersprüche. Während in Tokio verlautet, daß die Nussen die Aufgabe von Mukden und Juschun vorbereiten und sich nach Tielin zurückziehen wollen, heißt es in Paris und sogar in dem russenfeindlichen London. daß Kuropatkin trotz der heftigen Angriffe der Japaner seine Stellungen festhalte. Die japanischen Reserven seien zu schwach, um den Angriff auf dem ausgedehnten Gelände mit Erfolg durchzuführen. In Petersburg glaubt man sogar, daß es Kuropatkin möglich sein werde, den Spieß umzukehren und selber zum Angriff überzugehen. Wer von den beiden Parteien recht hat, ist natürlich vorläufig nicht zu entscheiden. Bei der überaus großen Terrainausdehnung des Schlachtfeldes ist es sogar leicht möglich, daß man in den beiden Hauptquartieren nicht immer ganz auf dem Laufenden über den Stand der Schlacht ist. Der letzte vorliegende Bericht aus russischer Quelle aus Mukden vom 7. d. Mts. früh lautet: Heute wurde bei Tagesonbruch der Kampf bei Mukden erneuert. Das Artilleriefeuer nimmt große Stärke an. Das Hauptgefecht des gestrigen Tages wurde südlich von Mukden in der Umgegend von Taschitschao, etwa 13 Kilometer von Mukden, an der Sinmintinbahn und in der Nähe von Jansuntun geführt. Gegen Abend hielten sich beide Seiten in ihren Stellungen, nachdem sie vorzugs= weise durch Artilleriefeuer beiderseits Verluste erlitten hatten. Im Zentrum war es verhältnismäßig ruhig. Auf dem linken Flügel setzten die Japaner ihre Angriffe im Bezirk Kandolisan und gegen die Abteilung des Generals von Rennenkampf fort. Vom Tage vorher meldet dieselbe Quelle: Das heutige Artilleriegefecht bei Mukden dauerte bis Sonnenuntergang an. Am heftigsten war das Geschüßfeuer beim Dorfe Janjuntun, das in Brand geschossen wurde; tagsüber erfolgten nur hier Angriffe; auf den anderen Stellen kam es nur zum Artilleriegefecht. Fast alle Verwundungen rühren von Schrapnells her. Die heutige Schlacht ist wahrscheinlich nur eine Vorbereitung durch Geschützfeuer. Die Nachtangriffe gegen das Zentrum und die linke Flanke der Russen wurden zurückgeschlagen. Vor dem Kutulin- Paß sind 2000 Leichen von Japanern liegen geblieben. Vorwärts oder rückwärts? Als Muster einer verworrenen Berichterstattung sei hier ein Telegramm des Reuterschen Bureaus aus Niutschwang vom 7. März verzeichnet: Hier eingetroffene Händler berichten, daß die Japaner in Stärke von 30 000 Mann gestern nacht bis zu einer fünf Meilen westlich von den Toren von Mukden gelegenen befestigten Stellung vorgedrungen sind. Bei Tagesanbruch dauerte das Handgemenge fort, doch hatte rc fene der beiden Seiten einen Borteil errungen. Die Russen haben die Regierungsgebäude in Mufden in Brand gesteckt und bereiten sich zum Stückzuge vor. Die flüchtende Bevölkerung strömte nach Tielin und Sinminting. Eine russische Abteilung geht auf dem Ostufer des Lianflusses:: ach Südcu vor, um die Japaner in Rücken anzugreifen. Cine heftige Kanonade hat sich entsponnen. Die Japaner haben heute das Telegraphenamt von Sinminting besetzt und dort eine militärische Zensur eingerichtet, trop des Widerspruchs der chinesischen Beamten. Im Süden gehen die Japaner siebzehn Li von Mukden stetig gegen die brennenden Dörfer vor. Chinesische Flüchtlinge treffen hier zu Tausenden ein. Japanische Offiziere erklären, Kuropatkin sei unschlüssig, ob er in Mukden Widerstand leisten solle. Er habe die schwere Artillerie nach Tielin gesandt, das von Chunchusen eingeschlossen sei. Dort herrsche Schrecken. Die Europäer rüsten sich, die Stadt zu verlassen. Was ist nun wahr an dem Telegramm? Gehen die Russen vorwärts oder rückwärts? Ziehen sie sich nach Tielin zurück oder suchen sie die Japaner im Rücken zu fassen? Wer will's entscheiden. Angebliche Erfolge der Japaner. Eine weitere Reutermeldung aus dem Hauptquartier Okus vom 6. März lautet: Seit dem 28. v. Mts. drängt der linke japanische Flügel nachdrücklich vorwärts und greift trotz großer Schwierigkeiten beständig an; heftige Schneeſtürme wüten Die Bewegungen werden bei Nacht durch Sternraketen und Scheinwerfer erhellt. Die Japaner nahmen die russischen Schanzgräben, die durch Drahtgeflecht geschützt waren, mit Maschinengewehren und dem Bajonett trop hartnäckigen Widerstandes der Russen, die sich jetzt in Unordnung zurückziehen und ihre Waffen und Bekleidungsstücke fortwerfen, um die Flucht zu erleichtern. Die Japaner erbeuteten eine Anzahl sechszölliger Geschüße und Maschinengewehre; ihre Angriffe wurden durch heftiges Geschüßfeuer gedeckt. Alle Belagerungsgeschüße von Port Arthur wurden verwendet, ihre Wirkung war furchtbar. Dörfer wurden zerstört und Erdverschanzungen vernichtet; die Russen wurden entmutigt. Inzwischen beschränkt sich der Kampf in dem Zentrum auf Artilleriekampf. Der japanische äußerste linke Flügel steht jetzt nordwestlich dicht bei Mukden und ein Entkommen der Vorläufig scheint russischen Hauptmacht scheint unmöglich. hier der bloße Wunsch der Vater des Gedankens zu sein. Die Dolitik. Die Budgetkommission des Reichstags hat die Vermehrung der Kavallerie abgelehnt. Der Regierungsvorschlag ging dahin, die Zahl der vorhandenen Formationen zu erhöhen. Am Schluß des Rechnungsjahres 1909 sollte der Bestand 633 Bataillone, 510 Schwadronen, 574 Batterien Feldartillerie, 40 Batterien Fußartillerie, 29 Bataillone Pioniere, 12 Bataillone Verkehrstruppen, 23 Bataillone Train betragen. Die Abstimmung über die Infanterie wurde ausgeseit, die Vermehrung der Kavallerie mit 16 gegen 10 Stimmen( der beiden konservativen Parteien und der nationalliberalen Fraktion) abgelehnt. Die Forderungen für Feld- und Fußartillerie wurden bewilligt In der Handels- und Gewerbekommission des preußischen Abgeordnetenhauses ist eine Neuregelung des Submissionswesens beschlossen worden. Dem Plenum soll nachstehende Resolution vorgelegt werden:„ Das Haus ersucht die Staatsregierung, ihre Behörden anzuweisen und im Wege der Anregung dahin zu wirken, daß bei der Vergebung von Arbeiten und Lieferungen mehr als bisher Korporationen der Handwerker herangezogen und Genossenschaften zugelassen und herangezogen werden." Italien. Das neue italienische Ministerium hat in letzter Stunde einen anderen Namen erhalten. Tittoni soll Minister des Aeußeren bleiben, aber Fortis, der seitherige Vizepräsident der Deputiertenkammer, den Vorsitz übernehmen. Fortis gehört zu den treuciten Anhängern Crispis, also der Dreibund- Politik. Skandinavien. Das Spezialfomitee des Storthing ist über die aor wegische Konsulatsfrage schlüssig geworden. Ein Gesetz übe Einrichtung eines eigenen norwegischen Konsulatsmesen sol erlassen werden und spätestens am 1. April 1906 in Kraf treten. Hierzu ist eine Aenderung des Grundgesetzes uni der Reichsakte notwendig. Der Vermittelungsversuch de Kronprinzen- Regenten ist somit bisher vergeblich gewesen. Balkan- Staaten. Seit Wochen befindet sich Fürst Ferdinand von Bul. garien auf Reisen. Jetzt ist er in London angekommen. Der freundliche Empfang, den er in Berlin gefunden, hat ihm auch in der englischen Hauptstadt die Wege geebnet. Dort wurde er am Bahnhof von dem Prinzen von Wales begrüßt, von dem Unterstaatssekretär des Auswärtigen, dem türkischen Bosschafter, dem bulgarischen Agenten und einer Anzahl in London lebender Bulgaren. Im Buckinghampalast wurde der Fürst vom König und der Königin bewillkommnet. Der Aufenthalt des Fürsten in London dauert bis Freitag. Der Staatssekretär des Auswärtigen und der österreichischungarische Botschafter veranstalten ihm zu Ehren Diners. Hof und Gesellschaft. ** Der Kaiser ist gestern abend nach Wilhelmshaver zur Rekruten- Vereidigung abgereist. In Oldenburg unter bricht der Kaiser die Reise, um im Residenzschlosse bei dem großherzoglichen Paare das Frühstück einzunehmen. Montagabend hatte im Pfeilersaale des Berliner Schlosses bei dem Kaiserpaare ein Kostümfest stattgefunden, auf dem der Kaiser in der Uniform der Seydliß- Kürassiere, di Kaiserin mit großem schwarzem Rokoko- Federhut auf blon der Perücke erschienen war. Deutfcher Reichstag. ( 157. Sigung.) CB Berlin, 7. März. Heute wurde zunächst das Nachtragsübereintommen mit Oesterreich- Ungarn, nach dem der neue Handelsvertrag statt mit dem 15. Februar, wie ursprünglich festgesetzt war, erst mit dem 1. März 1906 in Kraft trete: soll, in erster und zweiter Lesung ohne Disfussion angenommen. Sodann seẞte das Haus die zweite Beratung des Etats für das Reichsamt des Innern sort. Der sozialdemokratische Abgeordnete zubeil polemisierte dabei erst gegen den konservativen Abgeordneten Pauli- Potsdam wegen seiner Aeußerungen über die Mittelstandspolitik und später gegen den freisinnigen Abgeordneten Dr. Mugdan wegen seiner Auslassungen über das Krankenkassenwesen und die Stellung der Aerzte zu den Kassen. Der Zentrumsabgeordnete Itschert begründete die von seiner Partei eingebrachte Resolution betreffend die Ausdehnung der Sonntagsruhe. Der Abg. Dr. MüllerMeiningen begründete die Resolution der freisinnigen Volkspartei, in der ein Gesetz gegen das sogenannte Schmiergeldunwesen im Handelsverkehr gefordert wird, und setzte mit großer Lebhaftigkeit die Notwendigkeit auseinander, das Automobilmesen zum Schuße des Publikums rechtlich zu regeln. Auch eine allgemeine Bemerkung ließ der Redner einfließen über die Art, wie jetzt die Etatsberatung vorgenommen wird. Er nannte sie ein Tohuwabohu, bei dem der Regierung angst und bange werden müsse; der Staatssekretär möge daher noch einmal überlegen, ob es sich nicht empfehle, eine Besserung der parlamentarischen Verhältnisse durch Gewährung der Diäten herbeizuführen. Daß Graf Posadowsky sich nicht allzu viel davon verspricht, zeigte er in einer scherzhaften Antwort; er erwiderte nämlich, er hoffe, daß der Abg. Müller- Meiningen, der ein menschenfreundliches Herz habe, ihn nicht als Geißel zurückhalten wolle, bis die Diätenfrage gelöst set. Der Staatssekretär griff sodann aus dem Tohuwabohu der Diskussion einzelne Punkte heraus, um seine Stellung dazu klarzulegen; er versprach im allgemeinen wohlwollende Prüfung der Anregungen, ohne indessen gesetzgeberische Aktionen als unmittelbar bevorstehend anzukündigen. Nach ihm ergriff noch einmal der antisemitische Abg. Bruhn das Wort, der sich scharf gegen die Sozialdemokratie wandte und u. a. ein Verbot des Streifpostenstehens befürwortete. Nab und fern. Die betrogene Reichsbank. Bei der Reichsbank in Geljenkirchen wurde ein Scheck über 49 000 Mark präsentiert und anstandslos ausbezahlt. Später stellte sich heraus, daß der Scheck gefälscht war. Es gelang, den Abheber des Geldes in Köln zu verhaften. Er wurde als ein bei einer Firma in Wattenscheid angestellter Bureaubeamter, namens Sartor, festgestellt. A Prinzessin Luise von Koburg macht wieder von sich reden. Sie soll nun, nachdem ihr die Pariser Aerzte ihre Zurechnungsfähigkeit bescheinigt haben, gegen die Psychiater, die sie für geisteskrank erklärt hatten, und gegen den Direktor der Heilanstalt Lindenhof bei Coswig gerichtlich vorzugehen entschlossen sein. Ihre Anwälte seien bereits beauftragt, Strafanzeige wegen Freiheitsberaubung und Betruges einzureichen. Erfolg haben wird sie damit wohl kaum. + Ein Mörder durch Hunde entdeckt. In Mannheim ist das Dienstmädchen Susanna Senger ermordet aufgefunden. Die aus Braunschweig herbeigeschafften Spür- Bluthunde wurden erst an die Mordstelle und dann zu dem der Tat verdächtigen Tischler Georg Becker ins Gefängnis geführt, wo der eine Hund unzweideutig anschlug. Auch sonst ist Becker durch viele Indizien schwer belastet; er ist auch schon einmal vom Schwurgericht wegen Mordanschlags auf ein Mädchen zu zwei Jahren Gefängnis verurteilt. O Schiffskatastrophe. Der spanische Dampfer„ Villaleire", von Middlesborough kommend mit der Bestimmung nach Genua, ist 25 Meilen von der portugiesischen Küste gegenüber Aveiro gefenntert. 12 Leute von der Besatzuna sind gerettet, 13 werden vermißt. Abenteuer deutscher Forfcher in Tibet. Leutnant Filchner vom bayerischen Infanterie- Regiment ,, König“, der durch seinen kühnen Ritt über den Pamir bekannt geworden ist, hat eine Erpedition an den Oberlaus des Hoangho in Tibet glücklich durchgeführt. Ihn begleitete auf einem Teil des Weges seine Gattin und während der ganzen Zeit der Arzt Dr. Tafel. Jetzt ist der kühne Reisende nach Schanghai zurückgekehrt, von wo er im Dezember 1903 aufgebrochen war. Das umfangreiche Material, das die deutschen Forscher gesammelt haben, wird die wichtigsten Aufschlüsse über jenes Gebiet bringen, die überhaupt bis jetzt über Tibet an die Deffentlichkeit gedrungen sind. Das von der Expedition durchquerte tibetische Gebiet ist und bleibt, wie der Leiter der Expedition sich auszudrücken beliebte, ein Wespennest, in das so schnell keiner wieder hineinstechen wird." Die Expedition hatte gleich bei ihrem Aufbruch von Scharakuto mit den größten Hindernissen zu fämpfen. Die unwegsamen unbekannten Gebiete, die Hinterlist der eigenen chinesischen Leute und vor allem die feindselige Gesinnung der tibetanischen Räuberlager hätten beinahe das Schicksal der Expedition entschieden. Wohl allein der eisernen Energie und dem heldenhaften Mut der beiden Forscher haben wir es zu verdanken, daß das Unternehmen nicht gescheitert ist. Die fünf chinesischen Soldaten, die der Amban in Siningfu zur Bedeckung mitgegeben hatte, waren angewiesen, Filchner irre zu führen. Am Tsasurapaß befand sich die ganze Expedition in einer großen Notlage. Die Abhänge der verhältnismäßig geringen Höhen waren durch den langen Regen in einen vollständigen Morast umgewandelt. Fünf Pferde gingen bei dem Uebergang verloren. Zweieinhalb Tage streiften sämtliche Leute, und nur mit großen Anstrengungen war es möglich, die noch übrigen Tiere aus dem tiefen Schlamm zu retten. Die Expedition bestand damals aus 41 Pferden und 35 Yaks. Erst allmählich gewöhnten sich die Tiere an die Beschwerden des Weges. Fast täglich wurde ihre Zahl geringer, bis nach etwa 14 Tagen nur noch trainiertes Material vorhanden war. Der Typus der Gegend zwischen Scharkuto und dem Oringnor ist ein Hochplateau, dessen aufgesetzte Kuppen und Rücken durch die Witterung fast völlig zerstört sind. Zahlreiche Sümpfe bedecken die Gegend, und riesige Herden wilder Pferde sind das einzige Lebenszeichen in dieser Wüste; von Menschen findet man keine Spur. Am Hoangho_angekommen, befand sich die Expedition vor einem hochangeschwollenen Strom mit derartig starker Strömung, daß man sich genötigt sah, die improvisierten Flöße lieber nicht zu benußen, sondern den Fluß einfach zu durchschwimmen. Die Anstrengung war natürlich so groß, daß am jenseitigen Ufer cine lange Rast gemacht werden mußte. Schon vor dem Uebersetzen über den Hoangho stieß die Expedition auf eine Herde herrenloser Pferde. Die Tibeter hatten nämlich die Pferde der Erpedition entgegengejagt und gehofft, daß sie die Tiere einfangen sollte, um die Fremdlinge dann des Tieb stahls zu überführen und hinzurichten. Noch zur richtigen Zeit erkannte Filchner aber die Falle der Tibetaner und jagte die Tiere von dannen. Besonders interessant ist der nächtliche Angriff, den die Leute von Topa am 14. September auf die Expedition machten. Trotz des hellen Mondscheins gewahrte der Posten die Tibeter erst, als sie im Lager waren. Auf die Alarmschüsse ergriffen sie aber die Flucht, hatten sich indessen bereits in den Besitz der besten Pferde und Yaks gesetzt. Die Beschießung dauerte die ganze Nacht. Von nun an folgten der Expedition stets Spione. In einer anderen starken tibetischen Ansiedelung erwartet der Häuptling mit Hunderten von Reitern bereits die Expedition. Er erteilte Anweisung, dicht neben seinem Zelt bis auf weiteres Rast zu machen. An ein Widerstreben war nicht zu denken. Es sollte festgestellt werden, ob die Reisenden tatsächlich mohammedanische Priester wären; als solche waren der Forscher und der Begleiter verkleidet. Die Mitglieder der Expedition waren nun Gefangene von Tausenden von Tibetern. Die Zeit war ungemein aufregend. Alsbald aber war das Vertrauen des Häuptlings gewonnen, der die zwei Fremdlinge für mohammedanische Priester hielt, die aus Kaschgar famen, und es aelana für den übernächsten Tag freien Abzug zu erhalten. Schon glaubte die Expedition glücklich mit der angelegten Maske durchgekommen zu sein, als zwei anwesende mohammedanische Kaufleute, die aus Sungpan kamen und in Nischowarma Handel trieben, die zwei fremden mohammedanischen Priester zu einem Gastmahl einluden. Wieder eine heikle Lage! Herr Dr. Tafel führte indes bei Tisch den mohammedanischen Ritus aus, und die Sache lief gut ab. Der Häuptling wurde in seinem Vertrauen bestärkt, tauschte Geschenke mit den Fremdlingen aus und gab ihnen einen Begleiter auf den Weg. Diese und ähnliche, teilweise noch aufregendere Vorfälle hatte die Erpedition zu bestehen. Die Gemahlin des jungen Forschers hat die Beschwerden der Expedition bis Siningfu, unter denen besonders die Ueberquerung des Tsinling- Gebirges hervorzuheben ist, nicht gescheut und hat in Siningfu Zeit gefunden, wertvolle kultarhistorische und botanische Sammlungen anzulegen. enrod, Bernsfeld heim, Meber- Oh Ober- Breidenbo Kunft und Wissenschaft FP Die älteste bekannte Münze. Pastor Lohmann hat auf einer wissenschaftlichen Reise in Nordsyrien eine vor. züglich erhaltene silberne Münze erstanden, die in deut licher aramaeischer Schrift den Namen des Königs Pa nammu Bar Rerub, Herrschers von Schamot, trägt, der um ahmittage 2 16 Orfchaften Gro bah, Romrod, 800 v. Chr. regierte. Somit haben wir hier die älteste be. Shellnhausen, kannte Münze vor uns. Man hat bis jetzt immer ange. Bellbach; in A Sechstel, jene ursprünglich und hauptsächlich in der Stadt tellungspflichti nommen, daß der phokaische Stater und das phokaische Ratser) am 12. Phokaea unweit Smyrna im fleinasiatischen Jonien ge schlagenen Münzen, den ältesten Münztypus repräsentieren, Der& daß somit in der Mutterstadt Marseilles zuerst die Münze Herzogtum hef entstanden sei. Die Griechen selbst schreiben dieses Verbauptversamm ling des Herakles zu. Phokaischer Stater wie die aegi der Versamml dienst dem König Pheidon von Argos, dem elften Abkömm der hiesige Bez netischen Münzen Pheidons sind nicht früher als in das beiwohnte. G 7. Jahrhundert vor Christus zu sezen. Lokales. be prodjen. Ser Hauptberf Gyftem des 2 wede follen der umliegend Früh GH. Fastnachts- Dienstag! Das Karnevalstreiben 22. Mär fin - tatt. Die lept 38300 Pferden bef 8. März 1905. erreicht seinen Höhepunkt, wie Krystallnadeln schießt es überall das Ganze steht, steht fest und flimmernd, zur Spige zustürzen. Noch ein paar tolle Büge, noch ein paar tolle Sprünge und dann hinein ins graue Leben! Wie leises Schaudern geht es durch die Seele, daß die dünne Scheide wand einer Sekunde oll' die lustigen, ausgelassenen Gesellen von diesem bunten Reigen trennen soll. Aber noch ist ja um morgen in jähem Fall in die öde, festlose Beit hinab. Sehr gut besucht loffen. Auch f marten. Mit ber Shirren, Stallu Der bunden. Für 1670 f. zur die tolle, die herrliche Zeit, noch gehören dem Narren die die räheren Bed Stunden, offiziell nämlich. Und er leert den Becher über. händler August ** ** Die Gelb Lotte njerer Haupte wort einsehen. R Am 25 Meichsbanfftelle anit Raffereinri werden. ch Aus de sthul Inspektor an der Kgl. B dingehende Be schäumender Lebenslust bis zum Grunde. Er tobt und springt und bahnt sich den Weg mit dem Narrenprügel durch das laut schellende Gewirr. Zu dieser Zeit brandet die warme Lebenswelle wie zu feiner anderen über Süddeutschland und den Rhein hin. Auch an Gießen rollte sie heran und ergoß sich in alles mit sich fortreißendem Schwall über den Seltersweg, den Kreuzplaß, die Mäusburg und den Marktplag, bis sie in den Abendstunden in die Lokalitäten abfloß, die farnevalistische Arrangements getroffen hatten. Schon bald nach Mittag mischten sich die ersten Masten auf dem Seltersweg unter das Publikum, und als sei dies das Jahre für Rod Signal gewesen, tauchten jest überall Kostüme auf. Aus gewerbliche allen Stadtteilen eilten Maskierte und Publikum herbei, bis Sonntag Nad sich ein großes Fluten und Drängen in den Seltersweg Gewerbevereine hineinzwängte und dort zusammenschob. Plötzlich durchhalten. Als Pr schnitten harmonische" Töne die Luft, eine Kapelle war auf dem Plane erschienen, um für den neuen Konzertsaal Propaganda zu machen. Gleich darauf begannen auch mehrere Wagen zu verkehren, besonders aber hob sich die Schnaten vertilgungsfommission in dem bunten, farbenfrischen Bilde hervor. In wahrhaft realistischer Weise nahm sie die Ausräucherung der Sorgenbrut vor, stellte mit peinlichster Gewissenhaftigkeit die Strecke zifferamäßig fest und fuhr die Quälgeister wagenweise ab. In den Stunder von 3 bis 5 Uhr hielt das Publikum die Straße so dicht besetzt, daß die Bassage faft zur Unmöglichkeit wurde und man mit Confetti und Mehl seine Stellung verteidigen mußte. Zu den Wagen wanden sich zahlreiche Papierschlangen hinüber und wurden prompt zurückgegeben. Nachdem das Gewimmel, dem sich auch mehrere hübsche Kinderkostüme einreihten, so den ganzen Nachmittag vom Selterstor bis zum Marktplatz die Straßen erfüllt hatte, verlegte es abends seinen Schauplaz in die hübsch dekorierten Lokale, wo beim Pfropfenknallen und Gläserklang aus reizenden Larven noch reizendere Käfer schlüpften. Die Hände und die Blicke fanden sich und in wilden Galoppaden stürmte die Lebenslust unter schmetternden Fanfaren durch den Ballsall... Dann kommt der Aschersmittwoch, all' die lustigen Gestalten sind fortgeblasen und der Besen fährt erbarmungslos über das Parkett und kehrt den bunter Flitter zusammen. In den Ecken aber flüstern und wispern die Champagnergeister von Scherzen und Lachen und Schmeicheln und Kosen - - - - velche 3. 3t. 1 werksgehilfen wird. Hier f ehungsmittel Bildung des Drtsstatut fir ahr zum E Auch sie hat und erstreckt -ch Vom auch in hiefig er Gemeinde werpachtet. 8 nahezu 1600 Dauer von 9 einde die sch bird ihr hierd Schulhausneub Ausführung zu Hunger eld- und al verpachte ut, er gibt K Frankfu Man notierte: Alles per 50 A K. Rafiel, Des Standeb 2. Ver itein ein St 3. BauA Die Tagesordnung für die nächste Sigung der Stadtverordneten- Versammlung am Freitag, den 10. März, nachmittags 5 Uhr, ist eine in vielen Bunkter sehr interessante. Es kommen zur Beratung die Punkte: 1. Aufnahme eines neuen Anlehens. gebung des Druckes der Schuldverschreibungen. gesuch des Georg Grünig für die Henselstraße; hier: Dispens. 4. Ausbau der Goethestraße zwischen Stephanund Henselstraße. 5. Errichtung eines Theaterund Saalbaues.- 6. Beschaffung von Räumen für die Bürgermeisterei. 7. Breis der elektrischen Energie zum Laden von Affumulatoren bei Tag für Lichtzwecke. 8 Lieferung elektrischer Jnergie für das anatomische und zoologische Institut der Landesuniversität. 9. Vergebung der Tagesfuhren für 1905.10. Desgleichen der Lieferung von Basaltpflastersteinen. 11. Desgleichen von Biassava besen. 12. Beschaffung eines Lichtpausapparates fürs Tiefbau und Vermessungsamt. 13. Veranlagung zut Gemeinde- Einkommensteuer. 14. Verpachtung der Ge meindejagd; hier: Uebertragung des Bachtverhältnisses des Hauptmanns a. D. Cramer auf Karl Buderus. - - - - Mon meindewal 8 Gid 8 Mtr. Ian 13 R 79 28 An 61 12 1430 " 300 " Die Zufa an GroßenGroßh *** Zu den Frühjahrs Kontrollversammlungen haben ohne weiteren Befehl zu erscheinen in Homberg a. d. Ohm( am Frankfurter Hof) am 10. April, vormittags 7½ Uhr, die Gestellungspflichtigen aus den Titlenstod a Ortschaften Homberg und Schadenbach; in Nieder Gemünden( am Bahnhof) am 10. April, vormittags 10 Uhr, die Gestellungspflichtigen aus den Ortschaften Nieder- Gemünden, Bleidenrod, Maulbach, Oberndorf, Otterbach, Burg- Gemünden, Büßfeld, Ehringshausen, und Rülfenrod; in Nieder- Ohmen( am Bahnhof) am 10. April, nachmittags 2 Uhr, die Gestellungspflichtigen aus den Ortschaften Azenhain, Elpenrod, Flensungen, Hainbach, Kirschgarten, Merlau, Ober Grubenhof, Rupper Rhein. K ut an allen nftigen Bedin Näheres C Tchaft Bastor Lohmann Nordsyrien eine bo tenrod, Bernsfeld, Ermenrod, Mücke, Ilsdorf, Lehnheim, Nieder- Ohmen, Ober- Ohmen, Wettsaasen; in Ober- Breidenbach( auf dem Brunnenplay) am 11. April, | Röhrda auf die Hände. Dem Unglücklichen wurden die 5 Finger der rechten Hand glatt abgequetscht. Von der linken Hand wurden ihm 2 Finger abgequetscht und anden, die in de nachmittags 2 Uhr, die Gestellungspflichtigen aus den 2 gebrochen. n des Königs Ortschaften Groß- Felda, Klein- Felda, Nieder- Breidenir hier die älteste Shellnhausen, Ober- Breidenbach, Storndorf, Vadenrod, amot, trägt, derbach, Romrod, Strebendorf, Windhausen, Kestrich, is jegt immer ang und das phokaiſt Kaiser) am 12. April, vormittags 8 Uhr, die GeZeilbach; in Alsfeld( beim Gasthaus zum Deutschen ächlich in der Sta fiatijden Stellungspflichtigen von Alsfeld. typus repräsentiere )( Der Lehrer- Turnverein für das GroßAus dem Gerichtsjaal. K das Schwurgericht Gießen verurteilte die 64jährige Witre Faitz aus Ilbeshausen wegen Meineid zu 18 Monaten Zuchthaus und 5 Jahren Ehrverlust. In einem Zivilprozeß, den sie mit ihrem Schwiegersohn Säng in Rödelheim führte, hatte die Frau den Offenbarungseid les zuerst die Mün herzogtum Hessen hält im Laufe dieses Jahres seine geleistet und verschwiegen, daß sie noch ca. 1200 Mt. beSchreiben dieses Verhauptversammlung in Gießen ab. Am Samstag hatte saß. Bemerkenswert war, daß der Verteidiger für die Bedem elften Abkömm der hiesige Bezirksverein eine Turnstunde mit anschließen- jahung der Schuldfrage sich erklärte. t früher als in da beiwohnte. Es wurde hierbei ein vorläuftges Programm besprochen. Darnach besteht die Absicht, gelegentlich der Hauptversammlung eine Uebersicht über das jetzige System des Volksschulturnens zu geben. Zu diesem Swecke sollen mehrere Volksschulklassen Gießens und 8. März 1905, der umliegenden Orte im Turnen vorgeführt werden. □ Frühjahrs- Pferdemarkt zu Gießen. Am Strafkammer. Gießen, den 7. März 1905. Vor dem Schöffengericht Bad- Nauheim hatten sich die Gewerbeschüler Friedrich Ahlbrand, Rudolf Eberle und Valentin Knoch von Friedberg wegen Ruhestörung bzw. Widerstands zu verantworten. Es erfolgte bezüglich der Geldstrafe verurteilt. Dieses Erkenntnis focht sowohl Knoch als auch die Staatsanwaltschaft an. Die Verhandlung ereln schießt es über statt. Die letzten Märkte waren durchschnittlich mit etwa feft und flimmern 300 Pferden befahren und von Händlern und Landwirten festlose Zeit hinab sehr gut besucht. Es wurden recht bedeutende Käufe abge- gab, daß eines abends sich eine Anzahl Leute zu Badas Karnevalstreib 22. März findet zu Gießen Pferdemarkt mit Prämiierung zwet ersteren Freisprechung, lezterer aber wurde zu 10 Mr. noch ein paar tolle fchlossen. Auch für dieses Frühjahr steht ein guter zu erLeben! Wie warten. Mit dem Markte ist eine Ausstellung von Wagen, die dünne Scheibe Geschirren, Stallutensilien, landwirtschaftlichen Geräten u. s. w. usgelassenen Gesele verbunden. Für die Prämiierung der Pferde stehen Aber noch ist 1670 Mf. zur Verfügung. Der Prämiierungsplan, welcher ren dem Narren die räheren Bedingungen enthält, wird von Herrn Weinert den Becher übe händler August Schwan zu Gießen auf Wunsch übersandt. *** Die offizielle Gewinnliste der 44. Gothaer Geld- Lotterie, gezogen am 2. und 3. März, liegt in unserer Hauptexpedition auf. Interessenten fönnen dieselbe unde. Er tobt un Narrenprügel du ieser Zeit brandet ren über Süddeut dort einsehen. Sießen rollte sie he ßendem Schwall i Mäusburg und en in die Lokali nts getroffen b die ersten Masken ch Aus dem Biebertal, 7. März. In der im vorigen und als sei dies da Jahre für Rodheim und Umgegend ins Leben gerufenen Roftime auf. Aus gewerblichen Fortbildungsschule wurde am Bublifum herbei, bis Sonntag Nachmittag durch den Zentralvorstand der in den Seltersweg Gewerbevereine für Nassau die erste Prüfung abgeBlößlich durs halten. Als Prüfungskommissar fungierte Herr Gewerbeine Rapelle war a schul- Inspektor Dönges aus Dillenburg, früher Lehrer neuen Ronzert an der Kgl. Bergschule daselbst. Zunächst erfolgte eine egannen auch mehr eingehende Besichtigung der gewerblichen Zeichenschule, 6 sich die Schul welche 3. 3t. von 16 Handwerks- Lehrlingen und Handfarbenfrischen Biewer tsgehilfen der verschiedenen Berufszweige besucht se nahm sie die Was wird. Hier konnte man sehen, welch' wichtiges Ermit peinlichter ziehungsmittel das gewerbliche Zeichnen in der Aus9 fest und fuhr& bildung des jungen Handwerkers einnimmt. Stander von 3 bi Ortsstatut sind alle jungen Leute bis zum 17. Lebensso dicht befeßt, de jahr zum Besuche der Fortbildungsschule verpflichtet. vurde und man Auch sie hatten sich der ersten Prüfung zu unterziehen rteidigen mußte.& und erstreckte sich dieselbe auf Rechnen und Deutsch. pierschlangen hinübe-ch Vom Dünsberg, 7. März. Die Jagd en werden chdem das Gewimm auch in hiesiger Gegend teurer. So war das Jagdgebiet time eintechten, so dr der Gemeinde Frankenbach ſeither für nur 300 Mt. jährlich 18 zum Marktploy& berpachtet. Bei der jüngsten Neuverpachtung wurden aber ends seinen Schaupla nahezu 1600 Mt erzielt. Da der Bachtkontrakt auf die beim Pfropfentnall Dauer von 9 Jahren vorgesehen, so wird derselbe der Genoch reizendere Käft meinde die schöne Summe von 14 000 Mt. einbringen. Es fanden sich und wird ihr hierdurch die Möglichkeit geboten, den beschlossenen uft unter schmetternde Schulhausneubau allein mit diesem Betrag aufs beste zur nn kommt der Ascher Ausführung zu bringen. Hungen, 6. März. Die 6000 Morgen umfassende das Barkett und leht Feld- und Waldjagd wurde gestern zum zweiten find fortgeblafen und en Eden aber fläften Mal berpachtet; Höchstbietender war Poppelbaum- FrankScherzen und Lachenfurt, er gibt jährlich 2000 Mr. R Am 25. März wird in Arnstadt eine von der Reichsbanfstelle in Erfurt abhängige Reichsbanknebenstelle mit Rassereinrichtung und beschränktem Giroverkehr eröffnet werden. Det äfte Sigung Jung am Freitag, ne in vielen Buntter ratung die Bun hens.- 2. bungen.- 3. Ba jelftraße; hier: Be zwifchen Stephan g eines Theater ung von Räumen für K Frankfurt a. M.( Heu- und Strohmarkt.) Man notierte: Heu 3,00-3,50 Rt., Stroh 2,00-2,20 Mr. Alles per 50 Kilo. Tendenz: Fest. K Kassel, 7. März.( Unfall). Auf dem Neubau des Ständehauses stürzte ein 6 Zentner schwerer Sandstein ein Stockwerk tief ab und dem Maurer Grieß aus Holzversteigerung. Montag, den 13. d. Mts. wird im hiesigen Geer elektrischen Energemeindewalde folgendes Holz versteigert: 8 Eichenstämme, 23 bis 58 Ctm. Durchm., 3 bis 8 Mtr. lang 4 Fstm. Tag für Lichtswede.- das anatomische fität.- 9. Bergebur esgleichen der Lieferu gleichen von Biaffav ichtpausapparates für 13. Beranlagung Berpachtung der Ge Bachtverhältniffes des Buberus. trollversammlungen fcheinen in Homberg am 10. April, bor 79 13 Rm. Eichen- Scheit( hierunter 3 Rm. Werkscheit).| Knüppel( hierunter 3 Rm. 3 Mtr. und 6 Rm. 21 Mtc. lang). " 28 Rm. Birken- nüppel( 9 m. sind 3 Mtr. lang). 61 Eichen- Stöcke. " 12 Birken- Stöcke. " 1430 Eichen- Wellen. " 300 Birken" " Die Zusammenkunft ist mittags 1 Uhr im Distrikt spflichtigen aus den Birkenstock an der Jäger- Schneise. Denbach; in Nieder 10. April, bormittags en aus den Ortschaften Maulbad, Oberndorf feld, Ghringshausen en( am Bahnhof) am Beftellungspflichtigen Flpenrod, Flenfungen er Großen- Linden, den 8. März 1905. Großh. Bürgermeisterei Großen Linden. Leun. Rhein. Kranken- u. Sterbekasse Nauheim laut unterhielten. Dieses veranlaßte die Schutz- Man trug selbst bei der Arbeit Gar öfters die Manschett- Einst zog zu dem Palaste Ein stolzes Damenpaar In veilchenblauem Kleide Und blondgelocktem Haar. Doch hat man sie entdecket Mit ihrer Schwindelei Drum hat sie exportieret Die nahe Polizei. - Nur noch die Fensterläden Zeugen von einstiger Pracht, Die meisten auch zerbrechen, Fallen noch über Nacht. Und in der stolzen Veste, Die meist sich so rentiert, Hat man die Ueberreste Noch einmal repariert. H Doch wird auch das nichts nutzen Sie liegt auf einer Seit, „ Es hat zu sehr genaget An ihr der Zahn der Zeit. Wann wirst du endlich fallen? Du Zierde uns'rer Stadt, In der sich ein quartieret Manch braunes Völkchen hat. Die schöne stolze Veste Ist Stadt nnd Land bekannt Sie ward vor 50 Jahren Schon Krache burg" genannt. L. R. Sießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Voraussichtliche Bitterung in Hessen für Donnerstag, 9. März. Noch vorübergehend schwachem Aufheitern wieder Trübung und Regen, besonders in Oberhessen, ein wenig fälter. leute Ewald und Schneider die Angeklagten auf die wache zu bringen um ihre Namen festzustellen, wobei der Megger Seipp behilflich war. Dieser schlug während des Transports dem Knoch ohne weiteres mit der Faust auf ein Dhr; auch schienen sich die Schuhleute an der Mißhandlung beteiligt zu haben, was aus der Aussage verweigerung des einen Schußmannes zu schließen ist. Das Gericht kam zur Freisprechung sämtlicher Angeklagten, indem es das Vorgehen der Schußleute scharf tabelte und ihnen empfahl zufünftig derartiges zu unterlassen, damit sie nicht etwa statt als Zeuge, als Angeklagte vor der Straftammer erscheinen Die Dienstmagd Minna Naumann von Büches müßten. stahl ihrer Nachbarin einige zum Trocknen aufgehängte den Kleidungsstücke. Dem mit der Hausdurchsuchung betrauten Gendarmeriewachtmeister Mandel von Altenstadt bot sie 10 Mt. an, damit er die Anzeige unterlasse. Sie wurde wegen Diebstahls zu 3 Tagen Gefängnis und wegen Bestechung zu 5 Mt. Geldstrafe verurteilt. Der Schweizer Walter Höhle aus Schönau stahl seinem Schlafkameraden 17. Mt. bares Geld. Unter Einbeziehung einer früheren Strafe von 1 Jahr wurde auf eine Gesamtstrafe von 1 Jahr und 8 Monaten Gefängnis erkannt. Wegen Verlegung der Wehrpflicht wurden 10 Leute zu je 300 Mt. Geldstrafe und Beschlagnahme ihres Vermögens zur Deckung von Strafe und Kosten verurteilt. Der Kellner Georg Reiß erschien auf Labung, weshalb gegen ihn Freisprechung eintrat.- Der Landwirt Konrad Krausgrill von NiederWeisel hat aus Fahrlässigkeit den Tod des Schuhmachers Ludwig Häuser verursacht, indem er demselben aus Unvorsichtigkeit mit einem Flobertgewehr erschoß. Das Gericht erkannte auf 6 Monate Gefängnis. Der Architekt Paul Horst wurde auf Antrag der Uhrmacher Landau Eheleute von Friedberg, wegen Beleidigung zu einer Woche Gefängnis verurteilt. Seine Berufung wurde verworfen. Zum Schlusse wurde die Berufung des Philipp Hofmann 7. von Rodheim, die gegen ein Urteil des Schöffengerichts Bilbel, das den von ihm wegen Beleidigung verklagten Karl Aling freiſprach, eingelegt iſt, zurückgewieſen. Die stolze Veste. Motto: Das alte stürzt, es ändert sich die Zeit Es steht in Gießen's Mauern Ein Haus, einst stolz und hehr' Von dem man sich erzählet So manche schöne Mähr Daneben liegt ein Gäßchen Zwar klein doch peinlich rein Dort war einmal versunken Ein bied'res Bürgerlein. In diesem stolzen Hause War's reinlich stets und nett MAGGIS Bouillon- Kapseln Acussero Kapsol Innere Röhrchen 1 Tasse vorzüglicher Fleischbrühe 5 Pfg. 1 Tasse extra starter Kraftbrühe 7 Pfg. 2 Portionen in Kapseln zu 10 bez. 15 Pfg. - empfiehlt angelegentlichst Ludwig Steinhäuser Gießen, Neuen- Bäue 11. - Empfehle mich als Leichenfrau. Frau Wacker, Gießen Große Mühlaosse 23. Junger Mann militärfrei, Geschäftsleiter eine Filiale( Colonialware) sucht ander Off. u. 2. 100 a. d. Erp. d. Bl. Junger weitig Stellung ver 1. April 1905. Hausbursche sofort gesucht. Gießen, Seltersweg 14. Ein ordentlicher Junge in die Lehre gesucht. I Thörner Installationsgeschäft, Gteken. Dienstmädchen Schlosser- Lehrling gesucht. 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Es suchen Arbeit: 1 landwirtschaftlicher Arbeiter, 1 Gärtner( Privatarbeit), 1 Spengler, 1 Polsterer und Tapezier, 1 Glaser, 2 Hausburschen, 1 Kaufmann, 1 Verkäuferin, 1 Kellner ( hier oder auswärts), 2 Taglöhner, 1 Diener, Portter oder Kassierer, 2 Lauffrauen, 1 Stüße der Hausfrau oder Kinderfräulein, 3 Bureaugehilfen. Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gießen. Die Ziehung 5. Klasse der 5. Hessisch- Thüringischen Staatslotterie findet am 14. März d. J. statt. Die Interessenten werden auf die rechtzeitige Loserneuerung aufmerksam gemacht. cecece Gegründet 1883. Jean Dern& Co. Giessen Telephon No. 21. Inh. Oskar Gutmann. Westanlage 31. Kanalisations- Artikel für Haus-, Hof- und Strassen- Entwässerung. Ia. Portland- Cement. Grösstes Lager am Platze in sämtlichen Baumaterialien für Hoch- und Tiefbau. 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Franz Steiner& Co. Das Holz von der Marburgerstraße kommt in de Südanlage mit zum Ausgebot. Gießen, den 7. März 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Die Lieferung der für die städtischen Aemter im Berlin 365, Königgrätzerstr. 78. Rechnungsjahre 1905/06 erforderlichen Hygienische Grossen Wohltätigkeits Bedarfsartikel GeldLotteric d. Krankenpflege- Anstalten v. r.Kreuz, Strassb. i- E. Ziehung in kurzer Zeit 6052 Baargewinne M. ohne Abzug. 70000 1. Hauptg. M. 20000 2. Hauptg. M. 10000 3. Hauptg. M. 5000 6049 Gew. 35000 Los 1 M Lose 10 Mk. Port.u.List. 30Pf. versendet das Gen.- Debit J. Stürmer, Strassb.E. ZUS. Giessen: R. Buchacker, W. Semmler. Ph. Weiler und Gg. Carl Volk. Freibant. Heute und Morgen Schweinefleisch 45 Pfg. ( Gummi). Direkt an Private. Diskretion- Versandt. A. Welz, Giessen. von an Schreibmaterialien, Briefumschläge, Attendeckel, des Papiers 2c. soll im Wege des Angebots vergeben werden. ungen und Angebotsformulare sind auf unserm Sekre tariat erhältich. Angebote mit Muster sind bis spätestens zum 15. d. Mts. einzureichen. Gießen, den 6. März 1905. Broßherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Ob Bread an ( 9. „ Ach Beding mir erzä nz nett Danft, fa Ver in Baft d fwärmit?" Mit d da fannte i Ulla la flingt!" Sandr die Büche die Auge lilla von dem Wie huschte e Ehre zu für ein „ Sieb „ Etwa „ Ach, Nein, dir, mit fa fonnte er O, to Haft du fe „ Natür Kleine Led der Atem „ Aber Samstag, den 11. März 1905, nachmittags 21 Uhr. sollen bei dem Turmhaus am Brand 1. die städtischen Marttlauben und die unter Fahrräder, erstklassige dem Turmhaus befindlichen Keller für die Zeit Private und Händler von bom 1. April 1905 bis Ende März 1906, 2. die Obstverkaufspläge am Neuenwegertor, am Selterstor, am Neustädtertor, am Oswalds Zubehörteile, Mantel von ca. garten und Ecke der Weftanlage und BahnhofsMk. 65. an. - Prima Mk. 4., Luftschläuche von Mk. 2.80 an. Straße auf unbestimmte Zeit öffentlich meistbietend verauch an frem- pachtet werden. Reparaturen dem Fabrikat prompt und billigst. Katalog gratis und franko. Duisburger Fahrradfabrik ,, Schwalbe", Akt.- Ges. Duisburg- Wanheimerort. Gegründet 1896. Kohlenlieferung. Landwirtschaft und Industrie 2c. Alinit soll für das Rechnungsjahr 1905 auf dem öffentAlle anderen Drahtarbeiten sauber und billigft. Original Man beachte SINGER die Fabrikmarke. THE SINGER TRADE MANF MARK Nähmaschinen Für die Großherzogliche chirurgische und Augenlichen Submissonswege die Lieferung von ca. 800 3tr. Nukkohlen " 2500 1800 " " " Anthrazitkohlen und Hüttenloks bergeben werden. Ministerialerlaß und Bedingungen liegen an Wochentagen, nachmittags von 3 bis 5 Uhr auf dem Verwalts ungsbureau offen. Offerten, bersiegelt und mit entsprechender Aufschrift bersehen, sind bis zum 28. März d. J., mittags 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau abzugeben, woselbst um Singer Co. Nähmaschinen Act. Ges. diesen Zeitpunkt die Eröffnung der Offerten stattfindet. Gießen, Lindenplatz 1 inoleum ller Qualitäten u.Fabrikate Teppiche, Vorlagen, Treppenbelag Täll vorhänge ( Mk. 3.50 bis 35.- Mk.) Sonnenstores Uebergardinen Leinenstores Durch Gelegenheit sehr billige in modernsten Dessins. Preise. Unerreichte, anerkannt geschmackvollste Auswahl. Nur gewissenhaftes Verlegen garantiert Uebernahme aller Dekorationsarbeiten. selbst bei den geringsten Qualitäten Reparaturen an Polster- u. Holzmöbeln ( Quadratmtr. 1,25 M.) Grösste Haltbarkeit. billigst. Th. Brück, Giessen, möbel, Ceppiche, Vorhänge- Stoffe, möbel- Stoffe, Linoleum. Ecke Schlossgasse- Brandplatz- Kanzleiberg. Lahnkalk- u. 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Schuhe für Krante und Personal. b) Das Reinigen des Küchenherdes und der Defen. c) Das Leerfahren der Sentgruben und Fortschaffung des Kehrichts. d) Die Abgabe ven Knochen, leeren Flaschen und Gespül. Die Bedingungen liegen an den Wochentagen, nachmittage von 3-5 Uhr auf dem Verwaltungsbureau zur Einficht offen. Offerten find verschlossen und mit entsprechender AufHerborner Pumpenfabrik, Herborn. schrift verſehen bis zum Eröffnungstermin: Zu Gunsten der Krankenpflege- Anstalten vom auf Roten Kreuz, Straßburg i. Elsaß findet die zweite. große Wohlthätigkeits- Geldlotterie statt, welche am 23. März und folgende Tage gezogen wird. Der in heutiger Nummer eingelegte Prospekt darüber giebt nähere Auskunft. Montag, den 20. März, vormittags 11 Uhr, dem oben erwähnten Bureau abzugeben. Der Zuschlag erfolgt bis zum 27. März 1905. Gießen, den 2. März 1905. Sr. Direktion der psychiatrischen Klinik. Sommer. Gießen, den 27. Februar 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Wagengaffe von heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr gesperrt. Gießen, den 8. März 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Am 13. d. Mts. werden im Hospital, Selters weg 11, von nachmittags 3 Uhr ab die im Jahre 1904 gefundenen, beim hiesigen Polizeiamt abgelieferten Gegen stände, darunter verschiedene Gold- und Silbersachen, einige Regenschirme, 1 Herrenüberzieher, 2 Pferdeteppiche usw. öffentlich meistbietend gegen Barzahlung versteigert. Gießen, den 4. März 1905. Die Armen- Deputation der Stadt Gießen. Curschmann. Submission. Für die Großherzogliche chirurgische und Augenflinik sollen, für das Rechnungsjahr 1905 auf dem Wege der öffentlichen Submission vergeben werden: 1. Die Lieferung von Fleischwaren, Spezereiwaren, Milch, Butter, Eier, Bier, Eis und Puymaterialien. 2. Unterhaltung des Gartens. Die Bedingungen und der Ministerialerlaß bom 16. Juni 1893 liegen auf dem Verwaltungsbureau_an den Wochentagen nachmittags von 3 bis 5 Uhr offen. Offerten sind versiegelt und mit entsprechender Aufschrift versehen, bis zum 21. d. Mts., mittags 12 Uhr, auf dem erwähnten Bureau abzugeben. Die Eröffnung der Offerten findet zu diesem Zettpunkte statt. Der Zu schlag erfolgt bis zum 24. d. Mts. Gießen, den 5. März 1905. Großh. Verwaltungsdirektion der chirurgischen und Augenklinik. Poppert. Vossius. Eichenstammholz- Versteigerung. Dienstag, den 28. März, vorm. 10 Uhr be ginnend, werden in dem Saale bet Gastwirt Södler in Nieder- Gemünden( am Bahnhof) aus den Domanial walddiftriften Saulache, Lichterwald, Pfingstweide und Brühl der Forstwartet Bernsfeld und dem Distrikt Eichwäldchen der Forstwartei Hainbach versteigert: - Stämme: Eichen 1. Kl. 2 Stück 3,75 Fftm., 2. Al. 24 Stück 43,90 Ftm., 3. Kl. 72 Stüd 100,27 Fftm., 4. Kl. 117 Stück= 102,64 Fstm., 5. Kl. 63 Stück= 30,42 Fft. Der Großh. Förster Schaaf zu Bernsfeld und Forstwartaspirant Krautwurst zu Hainbach zeigen auf Wunsch das Holz vor. Stammauszüge fönnen, soweit der Vorrat reicht, durch die Oberförsterei fostenlos bezogen werden. Auch wird durch die Oberförsterei auf Wunsch nähere Auskunft erteilt. Burg- Gemünden, den 4. März 1905. Großh. Oberförsterei Burg- Gemünden. Kullmann. „ Sagte toll. Plög Kopf. Wi illa go Ruprecht, Hauptman hinzu ,, h und den Sand tiefen S hält," ä ja ganz Aber Da f trommelt Als e fortzubrin As fi oben in it spähte na leber Von de Tour Sen handsch