ung. ammlungen ot Gießen auf de Landgraf Bhilip Beamte der Nefert De, sowie die zur Di d der Ersazbehörd ufgebote angehörig efonderer Bestellung der Herbstkontrollbe ben bei der Herb heinen. 6 1900 der Infanter führten aller Jahrgän pp.) am 8. Novemb 02 der Infanterie CL 1905 der Infanter r Reserve der Gard artillerie, Bioniere un achmittags 2 Uhr. Reserve des Train ale, sonstige Man Dispofition der Truppe am $ einmal eins Ourzelbeetes im Haus bringen. uge besteht ein rünen schwert m dunkelgrünen turkunde, deren metwas schadet, scheinend rätsel. fennt man die erklären, ebenso , daß man sie en sollen lernen es nicht für die s fie sich zuerst mnußbringende INDI ihr Inneres, die icht nachforschen; neugierigen Rich elt kommt, nennt en, der in dreißig eten soll, und der ein großes Pafet erfichert sein darf, eine fagt einfach: einigen", die dritte nferer Sinne bor des zu berbergen; Irt die Rede wieaber sein träger Referendar Saufe em schweren Gelage er den Hausschlüffel Den Portier heraus wünschen Sie denn dar: Fragen Sie hier eine Viertelin machen Sie mir will ich natürlich." nicht hier, ich kenne zum Donnerwetter, „ Nein, hier ist doch ? 153? Aber Sie faliches Saus aufge en):„ Sie behaupten enen 500 Mart zu as beschwören?" fchwören, ich glaube, abe."- Richter:„ Ei auszudrident" efchwören, ich glaube geben zu haben." rau toll! Sie sollen Wart zurückgegeben Richter, so möchte ich ger Nummer Nr. 262 Jasertionspreis: Die einspaltige Petitzeile für ganz OberGeffen, bie Kreise Weglar und Marburg 10 Bfg. sonst 15 Bfg. Reklamen die Petitzeile 30 refp. 40 Pfg. Rebattion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluk Nr. 362. Dienstag, den 7. November 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pig.. in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Das kranke Rußland. Jmmer wurstiger gestaltet sich der Kampf der verschie benen Strömungen im Zarenreiche. Während es zunächst den Anschein gewann, als ob die Revolution nur mit dem WiderStand der Regierung zu rechnen habe, vollzieht sich ein Wandel. Der Zar tommt den Forderungen der Revolutionäre weit entgegen. Dagegen schließt fiich die Partei derer fester zufammen, die am Alten festhalten, und sie hat in der Beamtenschaft starke Unterstüßung. Die Regierung findet hier nachhaltigen Widerstand, sobald sie die angekündigten Reformen durchführen will, und dadurch wird die Lage immer berwickelter. Nicht müde wird die Regierung, die Bevölkerung zur Mitwirkung an der Neugestaltung der Dinge aufzurufen und zum Ablassen von den Straßen- Kundgebungen zu mahnen. Witte und Trepow. Während man allgemein annahm, daß der stille Kamps der Anhänger des Alten und der Förderer des Neuen sich an die Personen des Generals Trepow und des Grafen Witte Enüpfe, hat letterer jetzt selber erklärt, daß der einzige Mensch, der ihn unterstüße, gerade Trepow sei. Das ist die neueste Ueberraschung, und sie ist in der Tat groß genug. Sie wird namentlich die Petersburger Kreise treffen, die schon darangingen, Trepow, den man für den Vater alles Unheils erachtet, gesellschaftlich, amtlich und womöglich auch militärisch Bu boykottieren. Witte's weitere Pläne betreffen namentlich die Wahlen zur Duma. Zunächst ist der Minister des Innern, Bulygin, zurückgetreten, und durch das Ausscheiden des Ministers, an dessen Namen sich das lezte Wahlgefe knüpfte, ist die Bahn frei für eine neue Gestaltung dieser wichtigen Reform. Ueber die neuesten AusLaffungen Witte's, die er an die Vertreter der Semstwos und ber Stadtvertretungen richtete, wird aus Petersburg gemeldet: Witte gab zu verstehen, daß er auf ein günstiges Ergebnis des am 19. November zusammentretenden Semstvo- Kongresses Hoffe. Wenn er auch in der Reichsduma kein Alheilmittel sehe, so sei doch gegenwärtig die Berufung des erlangten tonstituierenden Versammlung auf Grund des allgemeinen Wahlrechts unmöglich. Witte wies darauf hin, daß die Zahl derer, die gegen die Reformen Opposition machen, sehr zahlreich sei. Wie es heißt, soll zwischen den Leitern der Revolutionspartei und Witte eine Art Waffenstilstand auf 30 Tage abgeschlossen sein, um den Erfolg des Reformwerks und den Entschluß des Zaren abzuwarten. Das Ziel der Extremen bleibt aber die Absetzung der Monarchie und die Proflanierung der Republik. Kämpfe und Gegensätze. Inzwischen nehmen die Kämpfe ihren Fortgang. Ist auch der Sonntag in Petersburg ziemlich ruhig verlaufen, so hat es in andern Städten nicht an blutigen Kämpfen gefehlt. Menschenleben spielen zur Zeit im Zarenreiche keine Rolle. So wird aus Don berichtet. daß allein bei dem Brande eines Schuppens, in dem sich zahlreiche Revolutionäre versammelt hatten, 800 Personen umgekommen sind. In Tiflis wurden auf eine Anzahl Reaktionäre, die mit Bildern des Kaisers durch die Stadt zog, Revolverschüsse abgegeben und Bomben geworfen. Truppen, die den Zug begleiteten, erwiderten das Schießen. Zwei Eingetrene, die einen Korb mit Bomben trugen, wurden durch die plaßenden Bomben getötet. In ber Stadt herrschte große Panik. Die Gerüchte über beginnende Bauernaufstände erhalten in den einlaufenden Meldungen ihre Bestätigung. So wird aus Putiwl im Guvernement Kursk gemeldet: Die Bauern verlangen von den Grundbesitzern die Abtretung oder Verpachtung von Land. Im Kreise Nowosybkow plünderten die Bauern die Landfiße. Auch die nationale Bewegung nimmt ihren Fortgang. Wie aus Kalisch gemeldet wird, ist dort am Turm der JosefsKirche eine Fahne mit dem polnischen Wappen ausgehängt. Die Bolkspartei verlangt volle Autonomie Polens mit einem eigenem Landtage in Warschau. In Finnland beginnen sich unter den nationalen Parteien bereits Gegensätze geltend zu machen. Nach Verhandlungen zwischen der konstitutionellen und der Arbeiterpartei hat lettere ein Ultimatum veröffen..licht, indem sie mitteilt, daß sie eine provisorische Regierung wählen und der konstitutionellen Partei zwei Size in dieser anbieten wolle. Die Konstitutionellen haben es abgelehnt, an einer solchen Regierung teilzunehmen. Die österreichischen Wirren. ( Eig. Bericht.) Wien, 6. November. Die Bewegung für die Wahlrechtsreform und die Einführung des allgemeinen Wahlrechts in Desterreich haben am geftrigen Sonntag zu Demonstrationen geführt, die leider an verschiedenen Orten einen blutigen Verlauf genommen haben. In Prag fam es, nachdem bereits Ende der vorigen Woche fleinere Aufzüge der Arbeitermassen stattgefunden hatten, am Sonntag zu einem förmlichen Krawall, an dem über 50 000 Menschen beteiligt waren. Die Polizei erwies sich dem Ansturm der Demonstranten gegenüber, die sich auf die öffentlichen Gebäude stürzten, um die Scheiben zu zertrümmern und die Läden zu erbrechen, als zu schwach und so mußte Militär die Straßen säubern. Am Karlsplatz errichteten die Tumultanten Barrikaden, die vom Militär gestürmt wurden. Hierbei wurden mehrere der Ruhestörer teils schwer, teils leicht verletzt; auch eine große Anzahl Schußleute ist vers wundet worden. Erst nachdem beinahe 100 Verhaftungen vorgenommen waren, gelang es, die Straßen in der Stadt zu räumen, doch zogen sich die Ruhestörungen in den Vorstädten noch bis in die Nacht hinein. Weniger blutig, dafür um so großartiger, gestaltete sich der gestrige Aufzug der Arbeiter in Wien, wo mehr als 100 000 Menschen zu Gunsten der Wahlrechtsänderung demonstrierten. Unter Entfaltung roter Fahnen und Absingung von Arbeiterliedern setzte sich der imposante Zug vormittags gegen 10 Uhr in Bewegung und brachte vor dem Parlamentsgebäude, das mit roten Fahnen und Plakaten ganz behängt war, stürmische Hochrufe auf das allgemeine Wahlrecht aus. Arbeiter führer sprachen vor dem Parlament zu der angesammelten Menge, jedoch kamen irgend welche Ruhestörungen nicht vor. Da die Polizei sich lediglich auf Absperrungen beschränkt hatte und die Demonstranten nicht störte, verlief der Aufzug ohne Blutvergießen und löste sich in aller Ruhe auf. Aehnlich Bewegungen haben in den anderen österreichischen Hauptstädten stattgefunden. Es nicht ausgeschlossen, daß es bei fortdauernd ablehnender Haltung der Regierung zu erneuten Massenans sammlungen auf den Straßen und demnächst zu Krawallen mit der Behörde kommt. Das wäre um so bedauerlicher, ala in Prag und z. B. auch in Krakau rassenfeindliche Momente in diese Bewegung hineingetragen werden und eine Schädigung deutscher Interessen durch czechische oder polnische Angriffe gegen deutsches Eigentum zu befürchten ist, wenn es nicht ge lingt die entfesselte Volkswut rechtzeitig zu besänftigen. Ga verlautet denn auch, daß die Regierung dem Reichsrat bei seiner Wiedereinberufung die Vorlage über Einführung des allgemeinen Wahlrechts einbringen werde. Hoffentlich bewahrheitet sich diese Nachricht, die wesentlich zur Beruhigung der Lage beitragen wird. Leider ist auch die Universität in Wien wieder Schauplatz studentischer Ausschreitungen gewesen, die zur vorläufigen Schließung dieser Hochschule geführt haben. Den unmittelbaren Aniaß boten Krawalle der italienischen Studenten anläßlich des Jahrestags der unglücklichen Vorfälle in Inns bruch, bei denen, wie erinnerlich, ein junger Maler erschossen wurde. Die deutschnationalen Studenten revoltierten gleichzeitig gegen den Rektor wegen der Berufung des Professor Dworzak, und der Schluß war eine feierliche Prügelei zwischen deutschen und nichtdeutschen Studenten, die für viele der Beteiligten sehr unangenehme Folgen haben dürfte. Die akademische Behörde ist entschlossen, gegen die Ruhestörer energisch vorzugehen und die Schläger von der Hochschule zu verweisen. Uebrigens ist es bei diesem Krawall auch nicht ohne Verlegungen abgegangen. Die Schließung der Universität dürfte die Tumulte in diesen Räumen ja vorläufig beenden. Nach den früheren Erfahrungen steht aber ihre Fortsetzung auf der Straße zu befürchten, sodaß wir für die kommende Woche in Wien vielleicht mit einer Wiederholung jener Innsbrucker Studentenkrawalle zu rechnen haben werden. Die Konfliktsbewegung, die natürlich nur Wasser auf die Mühlen der deutschfeindlichen treibt, ist im Interesse des Deutschtums aufrichtig zu bedauern. Politische Rundschau. Deutsches Reich. * Ueber die Abberufung des bisherigen Oberkom mandierenden in Deutsch- Südwestafrika, des Generalleutnants von Trotha, werden jetzt genaue amtliche Mitteilungen gemacht. Generalleutnant v. Trotha wird gleichzeitig mit dem am 18. November zu erwartenden Eintreffen des neu ernannten Gouverneurs von Südwestafrika v. Lindequist abberufen werden und das Schutzgebiet voraussichtlich Tags darauf verlassen, nachdem er die Gouvernementsgeschäfte dem neuen Gouverneur und das Kommando der Schutztruppe dem Obersten Dame als rangältestem anwesenden Offizier übergeben hat. Der Kaiser hat dem Generalleutnant v. Trotha, dem Major Meister und dem Hauptmann Franke den Drden pour le mérite verliehen. * * Der Reichstagsabgeordnere Erzberger hat in einer politischen Versammlung zu Berlin seine Behauptungen über Mißstände in der Kolonial- Verwaltung wiederholt und gesagt, er werde demnächst im Reichstag beweisendes Material vorlegen. Die ersten 2 jaben über die angeblichen Unstimmigkeiten erschienen in der Kölnischen Volkszeitung", zerfielen aber, wie die Zeitung selbst zugab, in nichts, da keinerlei positive Nachweise beigebracht werden konnten. Man muß deshalb die Klarstellung im Reichstage abwarten, ehe man zu einem Urteil gelangt. * In Berlin tagte eine Versammlung von ZuckerInteressenten zur Gründung einer Vereinigung deutscher Zucker- Raffinerten. Erschienen waren die Vertreter vun 37 Raffinerien und 21 Weißzuckerfabriken. Gegen die Be stimmungen des vorgeschlagenen Vertragsentwurfs erhob sich kein Widerspruch. Der Entwurf umfaßt in wesentlichen die Festsetzung von Richtpreisen durch einen zu wählenden Beirat, Bindung der Lieferungsfristen und Normierung von Verkaufsbedingungen. Der Vertragsentwurf wird den einzelnen Firmen nud Gesellschaften zur Vollziehung der Unterschriften zugesandt werden. * Der preußische Minister der öffentlichen Arbeiten hat den Eisenbahndirektionen mitgeteilt, daß ein Steuer- Abzug für die Dienstbekleidung der Beamten nicht mehr zulässig sei. Die vereinigten Steuersenate des Oberverwaltungsgerichts haben entschieden, ein solcher Abzug bei der Steuereinschätzung sci entgegen früheren Annahmen nicht gerechtfertigt. ** * Der deutsche Botschafter Freiherr Speck von Sternburg hat im Staatsdepartement zu Washington die Handelsvertrags- Verhandlurgen mit der nordamerikanischnn Union förmlich eröffnet. Er unterbreitete die Vorschläge der deutschen Regierung dem Staatssekretär Root. Dieser sagte dem deutschen Botschafter, daß es sein ernstes Bestreben sei, alle Kräfte an die Aufgabe der Vermeidung des Zollkrieges zu setzen; doch werde er lieber keinen Vertrag mit dem Botschafter vereinbaren, als einen Entwurf, dessen Bestimmungen später nicht in jeder Hinsicht der Zustimmung des Senats sicher sind. * * Im preußischen Staatsministerium ist die Deffnung der oberschlesischen Grenze für das erhöhte Schweine- Kontingent aus Rußland erörtert worden. Von preußischer Seite steht ein Antrag zu erwarten, die Erhöhung des Kontingents nach und nach eintreten zu lassen. * * In Koburg hat der feierliche Einzug des Herzogs Karl Eduard mit seiner Gemahlin stattgefunden. Die Stadt war reich geschmückt und beflaggt. Das herzogliche Paar wurde auf dem Bahnhof von den Ministern und den Hof beamten empfangen. Auf dem Bahnhofsvorplaze hatten sich die Stadtverwaltung, der Magistrat und die Stadtverordneten Oberbürgermeister aufgestellt, Schulen bildeten Spalier. Hirschfeld richtete an die Herzogin eine Ansprache, in der er sie namens der Stadt Koburg herzlich begrüßte. Der Herzog erwiederte im Namen seiner Gemahlin. Unter dem Geläute der Glocken und dem Kanonendonner der Feste Koburg setzte das Paar unter den lebhaften Hochrufen der in den Straßen zu Tausenden versammelten Menge den Weg nach dem Schlosse Derenburg fort. Nach einem Gottesdienst fand Marschalltafel und später ein Festzug mit 47 Wagenabteilungen von Vereinen und Zünften statt. Abends war Festvorstellung im Theater. Balkan- Staaten. ** Die russische Freiheitsbewegung zeitigt unerwartete Folgen in Montenegro, se Rußland, bester Freund", der alte Nikita auf dem Throne sizt. Fürst Nikolaus richtete an das montenegrinische Volk eine Proklamation, in der er die Freiheitsliebe, den Unabhängigkeitssinn, die Heldenmütigkeit, die Vaterlandsliebe der Montenegriner hervorhebt, die Abhaltung freier Deputiertenwahlen anordnet und, die Einberufung der Stuptschina auf das St. Nikolausfest den 6. Dezember, festsetzt. Er bewilligt dem Volke aus eigenem Antriebe gewisse Rechte an der Mitarbeit in den Angelegenheiten und der Verwaltung des Landes.- Ob die Montenegriner auch Revolutionsgelüfte gezeigt haben? Fürst Nikita hat auf alle Fälle in geschickter Weise etwaigen Komplikationen vorgebeugt. Afrika. ** Der durch den Thron- Prätendenten gegen den Sultan von Marokko genährte Aufstand hat neues Blut erhalten. Mehrere große Stämme ergriffen für den Prätendenten Partei und stellten ihm tausend bewaffnete Reiter zur Verfügung. Vielleicht ist bei der fortschreitenden Rebellion dem maroktanischen Herrscher die anfangs so verhaßte Hülfe Europas bald ganz willkommen. Heer und flotte. Deutsche Kadetten in Italien. Fünfzig Kadetten der deutschen Marine trafen in Florenz ein. Sie wurden von einer Abordnung des italienischen Flottenvereins empfangen. Der Aufenthalt der Kadetten, die zu Informationszwecken reisen, soll mehrere Tage dauern. König Alfons in Berlin. Berlin, 6. November. ( Eig. Bericht.) Auf dem königlichen Schlosse wehten heute früh schon drei Standarten lustig im Winde. An der Ausschmückung des Pariser Plazes, des Brandenburger Tores und der Straße Unter den Linden" wurde gestern den ganzen Sonntag über Ueberall erheben und heute morgen noch fleißig gearbeitet. fich Obelisken mit Bannern in dem Gelb- Rot der spanischen Farben, ziehen sich Blumenranten in den gleichen Nuancen. Alle öffentlichen und viele Privatgebäude tragen Flaggen, der Potsdamer Bahnhof hat seine Front in ein festliches Gewand gehüllt und das ehrwürdige Brandenburger Tor prangt in bunten Tönen. Das Menschengewoge erreicht um die Mittagsstunde eine beängstigende Intensivität, obwohl die via triumphalis und deren unmittelbare Umgebung abgesperrt sind. Zur Spalierbildung ziehen die Schulen, Kriegervereine, Gewerke und Innnungen auf; die alten Mannschaften der Garnison Berlin rücken mit flingendem Spiel an, um vom Brandenburger Tor bis zum Schloß Aufstellung zu nehmen. Die Ehrentompagnie auf dem Bahnsteig des Potsdamer Bahnhofs stellt das zweite Garde- Regiment. Hier finden sich von 2% Uhr ab ein der Kronprinz, die Prinzen des Königlichen Hauses und die in Berlin und Potsdam anwesenden Prinzen anderer souveräner deutscher Häuser; die Herren des Hauptquartiers, die Generale und Admirale der Garnison Berlin und die direkten Vorgesetzten der Ehrenkompagnie mit dem General- Feldmarschall v. Hahnke und dem kommandierenden General v. Kessel an der Spize; ferner die Herren und Damen der spanischen Botschaft. Die auf dem Pariser Platz und am Opernhause errichteten Tribünen sind mit einer Jewählten Gesellschaft gefüllt. Um 2 Uhr 50 Minuten lief der Zug mit dem König ein. Kaiser Wilhelm war schon vorher erschienen und promenierte auf dem Bahnsteig. Als König Alfons dem Wagen entstiegen war, umarmten sich die Monarchen, die Truppen präsentierten und die Musik spielte den spanischen Königsmarsch. Nach der Vorstellung des Gefolges defilierte die Ehrenkompagnie im Barademarsch vor bei und dann wurde die Fahrt nach dem Schloß angetreten. Auf dem Pariser Platz begrüßte Oberbürgermeister Kirschner den König als Freund und Gast des Kaisers und des deutschen Volkes. König Alfons dankte in deutscher Sprache und sprach die lebhafte Freude darüber aus, nach seinem langgehegten Wunsche endlich in Berlin zu sein. Unter jubelnden Zurufen der zahllosen Schaulustigen wurde die Fahrt nach dem Schloß fortgesetzt. Dort angetommen, empfing die Kaiserin den Gast unter herzlicher Begrüßung. Abends um 8 Uhr fand große Gajatafel statt. Madagassen in Paris. ( Eig. Bericht.) Paris, 5. November. Der Wechsel auf dem Posten des Generalgouverneurs von Madagastar lenkt die Aufmerksamkeit erneut auf die verhält nismäßig große Anzahl von Eingeborenen Madagaskars, die sich in der Seinestadt aufhalten. Man weiß, wie sehr die entthronte Königin Ranavalo, der Zwangsaufenhalt in Algier angewiesen ist, sich nach den Freuden und Genüssen des Pariser Lebens sehnt. Mehr wie für die 20 000 Francs, mit der die Regierung ihr fürzlich das Ruhegehalt" aufbesserte, dankte sie den Machthabern für die Erlaubnis, einmal wieder Pariser Luft atmen zu dürfen. Ach so wenige Tage waren es, unbarmherzig mahnte die Zeit an die Rückkehr auf den heißen Boden Afrikas. Und die ehemaligen Untertanen der depossedierten Fürstin eifern ihr in der Vorliebe für Paris mach. Paris übt auf alle Madagassen, die einmal hier ge wesen sind, einen unwiderstehlichen Einfluß aus. Die Eingeborenen der großen, von Frankreich eroberten Insel sind geborene Boulevardiers. Die meisten Madagassen sino natürlich zu Hause geblieben, aber seit der Ausstellung von 1900 sucht der Generalgouverneur jedes Jahr Ein geborene nach Paris zu schicken, damit sie sich in ihren Bes rufen vervollkommnen, und sie bilden manchmal eine ganze fleine Kolonie, deren Ueberwachung gewöhnlich dem MadagaskarKomitee anvertraut wird. Die einen studieren Medizin- die anderen Mechanik; einer widmet sich der Jurvelierkunst, nebenbei auch der Kunst des Zahnziehens, während ein anderer sich mit Problemen der Elektrizität vertraut macht. Es gibt auch Musiker unter ihnen, der Madagasse ist nämlich sehr musik: liebend, und man erwartet gegenwärtig in der Violinklasse des Konservatoriums einen Schüler aus Madagaskar, der den vor einiger Zeit mit einem zweiten Preise bedachten jungen Ralalao ersetzen soll; Ralalao, dessen Name aus Musiknoten zusammengesezt zu sein scheint, war Flötenspieler. Was sie in Paris aber auch treiben oder spielen mögen, eines haben sie alle gemeinsam: sie schwärmen für das Pariser Leben. Sie bewegen sich natürlich nicht in den vornehmsten Kreisen, aber sie haben Glück bei Frauen und schnüffeln am Abend, wenn sie ihre Arbeit beendet haben, gern an den hell er leuchteten Schaufenstern der großen Warenhäuser umher. Jeder schnüffelt aber für sich, zuerst weil sie sich gegenseitig von ganzem Herzen verabscheuen, dann weil sie sich allein in ihrer Geckenrolle ernst nehmen können. Sie sind nämlich in ihrer Art wirkliche Gecken. Sie träumen von Jacketts nach der neuesten Mode und haben, wenn sie erst in Paris sind, nichts anderes im Sinn, als wie echte Pariser aufzu treten. Wie echte Pariser" ist allerdings mit Vorsicht auf: zunehmen; sie tragen nämlich mit Vorliebe gelbe Anzüge mil grünen Würfeln und Kravatten von einem beängstigenden Rot Wie sehr sich die braunen Landsleute an europäische Mode und Uebermodebegriffe gewöhnt haben, beweist ein Vor tommnis der letzten Tage. Ein junger Madagasse, dessen Lehrzeit abgelaufen war, sollte Paris verlassen und nach Jamatave zurückfahren. Man schickte sich an ihn fortzubringen, beglich feine Rechnungen, bezahlte seine Miete usw.; als man sich aber bei ihm einfand, um ihn zum Bahnhof zu begleiten, erfuhr man, daß er verschwunden sei. Der braune Ranaivo hatte fich auf die Gefahr hin, den Zorn des General gouverneurs auf sein Haupt zu laden, versteckt und kam erst dann aus seinem Versteck hervor, als das nach Madagaskar fahrende Postschiff sich schon auf hohem Meere befand. Nun erst erfuhr man, warum er ausgerückt war; er hatte sich eine bunte Weste bestellt und der Schneider hatte sie ihm nicht zur rechten Zeit geliefert! Bei der nächsten Dampferabfahrt machte er nicht die geringsten Schwierigkeiten und ließ sich ruhig aufs Schiff bringen; jezt hatte er aber auch seini Weste. Der französische Staat tann zufrieden sein, wenn die Bewohner der großen und schönen Insel ihm weiter keine Schwierigkeiten machen. Bunte Westen gibt man gern fü ein Land von dem Werte Madagaskars. Soziales Leben. × Generalstreit der französischen Arsenalarbeiter. In Frankreich steht eine größere Lohnbewegung bevor, wenn das Marineministerium den Forderungen der Arsenal- Arbeite nicht nachgibt. Infolge der Entlassung von Zeughausarbeitern in Brest und Lorient haben die Arbeiter der anderen franzö sischen Arsenale ein Ultimatum an den Marineminister be schlossen, dessen Ablehnung den Generalausstand zu Folgi haben würde. Verlangt wird die Wiedereinstellung der ent lassenen Arbeiter und Gewährung des freien Versammlungs: und Wortrechtes. Eine Versammlung von über 3000 År: beitern in Toulon stimmte für den Streik. Nab und Fern. † Ein ländlicher Othello. Jm Dorfe Radelübbe in Mecklenburg erschoß ein einundzwanzigjähriger Knecht wegen hoffnungsloser Liebe ein sechszehnjähriges Mädchen beim Gänserupfen. Als der erste Schuß versagte, holte der Mörder eine zweite Patrone und traf das Mädchen in das Herz. † Mord auf dem Jahrmarkt. In Gandersheim gerieten zwei auf dem Jahrmarkt musizierende Zigeuner- Gesellschaften in Streit. Der Zigeuner Robert Schmidt aus Lobach erhielt einen Stich in den Unterleib, der seinen Tod herbei führte. Der Mörder entfloh, wurde aber nach heftiger Gegen wehr verhaftet. † Stätselhafter Tod. Bei einer Felddienstübung, die von einem Teile des 1. Hannoverschen Infanterie- Regiments Nr. 74 allgehalten tourde, waren auch Spielleute mit Gewehren eingetreten, und einer war als Beobachtungsposten aufgestellt. Er wurde mit einem Schuß in der Brust aufgefunden. Man nimmt an, daß er sich auf sein Gewehr gestützt und daß dieses sich durch einen unglücklichen Zufall entladen habe, wobei der Verschluß der Platzpatrone, mit der das Gewehr geladen war, ihm in die Brust drang. † Ein Räuber im Eichsfeld. Die Bewohner der Dörfer im Eichsfelde werden durch einen rabiaten Menschen derartig geängstigt, daß sie sich nicht mehr getrauen ihren Ort zu verlassen. Es ist ein früherer Techniker, der auf die Bahn des Verbrechens geraten und wegen verschiedener Diebstähle festgenommen war. Er entsprang seinem Transporteur und streift nun in den Wäldern umher, wo er sich den VerGauturneriha emeinde Bockenheim hat b berzutreten. Der Verein der größte des Main- T > Geiß- Nbda, 5. ftigen Schlag gegen bie + Weihnachtssendungen nach den deutschen Kolonien müssen jetzt abgesendet werden, worauf toir alle, die in diesen Gebieten Angehörige haben, besonders aufmerksam machen. Für Deutsch- Südwestafrika gehen die letzten Paketdampfer am schon am 11. November. Ueber Italien können hier indessen noch am 20. November Packete gesandt werden. Nach Kamerun und Togo sind die letzten Gelegenheiten am 10. und 13. November ab Hamburg. Packete nach unseren anderen Kolonien würden nicht mehr zu Weihnachten ankommen, wohl aber Briefe, Zeitungen, Drucksachen. Die letzten Danipfer hierfür gehen am 7. November nach Neuguinea, am 21. November nach den Karolinen, am 10. November nach Samoa, am 8., 10. und 17. November 1 ch Kiautschau. Es ist also die höchste Zeit für den, der noch Liebesgaben an, ene Angehörige zu Weihnachten absenden will. 15. und 25. November ab Hamburg, für Deutsch- Ostafrika Unser Bürgermeister Lind Lokales. Brüche erlitt. * Kelsterbach, 6. N bahnunglück ereignete bei der Einfahrtsweiche Mähe der Kunstfeidefabr 88 Uhr 50 Min. abende fehr befest ist, hatte gef Biaris starte Berspätung Gitrede nicht noch größer aus ein Borzug ab, der g Relfterbach eintraf Gin Geleife am Bahnhof rang 7. November 1905. ** Das Großherzogliche Paar ist gestern Abend von seiner Pariser Reise nach Darmstadt zurückgekehrt. inzufahren, geriet mit der Shnellzuges. Ein furd Durch bie große Gefchwin fuhr, wurde ber Güterzug Bei dem Zufammenstoß w SanFranff. Gen. Ung," g Konzert dieses Winters brachte ein selten schönes Programm. X Konzert- Berein Gießen. Gleich das erste eine leicht verlegt. Die M in Es und die„ Achte Symphonie" bildeten ein in sich ab- Bolinder sind zerschmettert, geschlossenes Ganze in vorzüglicher Zusammenstellung. Welche Güterwagens ist umgef Symphonie hätte sich wohl nach dem an Schönheiten in Ton di Höhe gehoben. Hinter folgungen der Gensdarmerie immer wieder zu entziehen gerade die achte mit ihrem fast wie Haydn anmutenden zerümmert ist und sofort und Farbe so reichen Klavier- Konzert besser geeignet, als juges befand sich ein lee ersten Sazz, dem Rokfoto Scherzando, gemuatlichen" geziet. Dieser Schuhwag versteht. † Bug- Zusammenstoß. In Station Kelsterbach, fuhr ein Schnellzug auf einen Güterzug. Die beiden Lokomotivführer und ein Heizer erlitten schwere Verletzungen. Zwei Reisende wurden leichter verwundet. † Bei der Feuerwehrübung verunglückt. Am Rathause zu Bant fand eine gemeinsame Uebung der Feuerwehr von Bant und Wilhelmshaven statt. Dabei brach eine SchiebeLeiter zusammen. Ein Werftarbeiter wurde getötet, zwei andere erlitten schwere Verlegungen. Gefährdung des Orient- Expreßzuges. Kurz vor dem Rosensteintunnel in Württemberg zwischen Stuttgart und Kannstatt entgleisten zwei Güterzüge mit je einer Achse. Der auf einem anderen Geleise durch den Rosensteintunnel fahrende Orientexpreßzug Wien- Paris Streifte an den entgleisten Wagen, wodurch seine Lokomotive und seine Wagen, namentlich der Speisewagen Leschädigt wurden. Im Speisewagen entzündete sich das ausströmende Gas. Das Feuer konnte rasch gelöscht werden. Die beiden Packwagen des Orientexpreßzuges sind entgleist. Vom Zugpersonal und den Reisenden wurde niemand verletzt. Ein Kellner des Speisewagens erlitt einen Bruch des linken Vorderarms. Der Sachschaden wird auf etwa 15 000 Mart geschätzt. † Mit Mann und Maus untergegangen. Bei heftigem Weststurm strandete in der Nordsee das pommersche Segelschiff Roland" das Schiff ging unter, und die ganze Mannschaft ertrank. † Erdsturz auf der Insel Möen. Auf der dänischen Insel Möen fand bei dem sogenannten kleinen Klint ein großer Erdsturz statt. Sechs Hektar Land stürzte in die Ostsee hinab und wurde zum größten Teil vom Wasser verschlungen. Allein der Wert der abgestürzten Wälder wird auf 10 000 Kr. geschätzt. Die Ursache des Erdsturzes ist in der Unterminierung des Bodens durch unterirdische Quellen zu suchen. † Kunstschäße durch Feuer vernichtet. In Ar brannte das historische Schloß Varennes bis auf den Grund nieder. Der Bewohner, Baron Forest, vermoche sich mit Mühe mit Frau und vier Kindern vor den Flammen zu retten. Die großen Kunstschätze des Schlosses wurden ein Raub des Feuers, darunter viele wertvolle Bilder, eine kostbare Sammlung alter Fayencen und unersetzlichen Porzellans, sowie zwei kostbare alte Gobelins. Auch in Caen fielen im Museum Bilder im Werte von 30 000 Fres. den Flammen zum Opfer. † Ueberschwemmung in Konstantinopel. Die Umgegend der türkischen Hauptstadt ist von einer Ueberschwemmung heimgesucht, die große Beste an Menschenleben und Vieh verursacht hat. Etwa 30 Ortschaften sind durch das Hochwasser in Mitleidenschaft gezogen, darunter Skutari, eine Vorstadt von Konstantinovel. Vermischtes. Städtegründungen durch Auktion find augenblicklich in Amerika an der Tagesordnung. Im Laufe des Monats werden dort auf diese Weise zwei neue Orte ent: stehen, Heyburn und Rupert, die in einer bisher wüsten, jest urbar gemachten Gegend des Distrikts Idaho liegen. Die Orte erhalten sofort Eisenbahnanschluß. Die Besiedelung erfolgt in der Weise, daß die Terrains zu Bouzwecken meist bietend verauktioniert werden. = Der Trick des ungetreuen Kassierers. Der Kassierer der Volksbank in Hamburg wurde wegen beträchtlicher Unterschlagungen festgenommen. Er konnte seine Veruntreuungen Jahre lang dadurch verheimlichen, daß er bei den Kassenrevisionen die Geldrollen, die Zwanzigmarkstücke enthalten sollten, mit zweipfennigstücken ausstattete. Einen Teil des Gelbes hat der ungetreue Kassierer einem Tischlermeister, eine weitere Summe einen Strohhändler gegeben. Da beide wußten, daß es sich um Gelder der Bank handele, wurden auch sie in Haft genommen. - Die Damenhüte im Theater. In Rom hat sich eine förmliche Vereinigung gebildet, die auf die Theaterdirektoren und das Publikum öffentlich behufs Abschaffung der viel beklagten Unfitte einwirken und huttragende Damen nötigenfalls aus den Theatern jagen will, wie dies neulich bereits geschehen ist. Das italienische Theater frankt an vielen solcher Schäden z. B. wird dort das Haus nicht verdunkelt, das Orchester spielt auch bei tragischen Aufführungen lustige Tänze, man unterhält sich in den Loger während des Spiels laut und ungeniert 11. dgl. so daß den mutigen Vorfämpfern für eine dringende Reform der Dank aller Vernünftigen gebührt. Wer die modernen Damenhüte kennt, wird das Vergnügen der Zuschauer, die hinter solchen Ungetümen ſizen, würdigen und verstehen, wenn sich selbst in dem an Abnormaltäten gewöhnten Italien Stimmung dagegen bemerkbar macht. Menuett" und dem Finale, sprechend in allen Farben des Frohsinns Beethovenscher Beleuchtung. Selten glücklich war auch die Ausführung seitens des Orchesters. Hier und im von Frau Teresa Carreño meisterhaft gespielten, an Orchester- Einfäßen aller Charakter und Nuancen reichen Klavier Konzert besonders in die Augen fallend, darf Herr Universitäts- Direktor Trautmann mit Genugtuung auf eine wohlgelungene Aufführung zurückblicken. Nach Beethoven hatte noch in Klavier- Soli die Romantik das Wort, vertreten durch Chopin. Frau Carreño gab in den drei Stücken ,, Nocturno op. 62. Nr. 1", Etude op. 25. Nr. 9" und " As- dur- Polonaise" ein in raffinierter Steigerung ausgearbeitetes Bild ihrer vielseitigen Vortragskunst. Natür lich konnte die Solistin sich bei dem beifallsfreudigen Publikum nur durch eine Zugabe von den Strapazen des Abends lostaufen. In diesem Falle allerdings und auch bet der Eymphonie war der Beifall vollauf berechtigt und wohlverdient. Mit besten Erwartungen aber erfüllt dies erste Konzert für alle seine Nachfolger in der Saison und verspricht den Gießener Musitfreunden einen an schönsten Genüssen gewiß reichen Pfad bis hinauf in die herrlich große Gedankenwelt Sebastian Bachs, bis zur H- moll- Messe. * fernem Hinterteil in die zags. Von dem darauf kechs Coupés eines Perfo woch hatte sich niemand crfte Hilfe bragte die Melterbach, die Freiwilli and die Feuerwehr von Bauffchritt mit Tragbahr gesellschaft und von Ch bolonne mit zwei Bagen. bahren in das Krankenzi und dort von Werzten b die Berlegten liegen, biet tomar die Strecke noch ni bffchäftigt, die Trümmer Die Arbeiter der Fabrik ibre aufopferungsvolle La Legte sofort, nachdem da Schlauchlinien an und Brand geraten war, nicht merbe. Der Großherzo mit seiner Gemahlin und Bug in Münfter am Stei bettiegen, der ihn über ** Wir weisen nochmals auf die heute Abend stattfindende Eröffnungsvorstellung des Zirkus Otto Mark hin, zu der ein besonderes glänzendes und fesselndes Programm aufgestellt ist. Dem Zirkus gehören nur erste Kräfte an, sodaß ein Besuch entschieden lohnend ist. * Der Immobilienmakler Jacob von Gießen der zu sechs Monaten Gefängnis nebst dreijährigem Ehrverlust berurteilt wurde, hat Revision beim Reichsgericht eingelegt. Jacob, der trotz einer Raution von 10000 mt, die allerdings von dritter Seite mit Arrest belegt ist, nach seiner Verurteilung in Untersuchunge haft genommen wurde, ist auf seine Beschwerde vom Oberlandesgericht auf freien Fuß ges gt worden. * Eine Bezirks Turnfahrt nach Dutenhofen ( Jagdschlößchen) wurde am vergangenen Sonntag von den Turnern des 2. Bezirkes( Gießen und Umgegend) des Turngaues Hessen ausgeführt. 10 Vereine marschierten aus den verschiedenen Richtungen dem Ziele zu. Gegen 4 Uhr nachmittags waren etwa 250 Teilnehmer versammelt. Das gesellige Beisammensein im Jagdschlößchen hatte dann ben großen Vorzug, daß über den Stand des Turnens in den einzelnen besonders den neugegründeten Bereinen Annerod, Allendorf a. d. Lahn, Dutenhofen und Balbgirmes gesprochen und Anleitungen seitens der berufenen Turner ges geben wurden. ** Am Sonntag fand in Frankfurt eine Bichhändler Versammlung statt, zu der der Hessische Viehhändlerverein- Mainz, der Oberhessische Verein- Alsfeld, der Nassauische Verein- Wiesbaden und der Deutsche BereinDierdorf Vertreter entsandt hatten. Die Versammlung beschäftigte sich zunächst mit dem Anschluß der einzelnen Vereine an den Verband der Viehhändler Deutschlands. Die darauf gerichteten Bestrebungen scheiterten aber an dem größten Verein, dem Mitteldeutschen Biehhändler- Berband, der er flären Iteß, daß er an einer Versammlung nicht teilnehmen fönne, die sich gegen das Deffnen der Grenzen und gegen das gute Einvernehmen zwischen Megger und Händler richte. Danach ging die Versammlung auf die Fletschteuerung ein. Der Vorsigende des Verbandes der Bichhändler Deutschlands, Daniel, wies die Angriffe, die von agrarischer Seite und von der Regierung gegen die Händler gerichtet wurden, zurück. Die Stadtverwaltungen seien aufgefordert worden, die Fleischversorgung selbst in die Hand zu nehmen und den Zwischenhandel ganz auszuschalten. Die Borwürfe gegen die Händler als Fleischverteuerer seien aber unberechtigt; in Wirklichkeit hätten sie, wie die Metzger, unter der Teuerung zu leiden. Von der Grenzöffnung verspreche er sich nicht viel. Diese Ansicht murde auch von anderer Seite geteilt und der Borsigende des Oberhessischen Bichhändlervereins, Lorsch- Alsfeld, sprach sich sogar ganz entschieden gegen die Deffnung der Grenzen aus. Schließlich nahm die Versammlung eine Resolution an, die gegen die Beschuldigung protestiert, daß der Zwischenhandel an der Fleischteuerung Schuld trage. brachte. Auch der Kölner and wurde mit dem Barise erspätung ist es zu dant Foß erfolgte. Zur Wahlbe Die Vorbereitungen fatfindenden hälftigen Boeiten Kammer, die fi hiberetten" Wahlsystem im Gange. Beit war al ba bie Wahlmännerwahle amberanmt find. An der Zusammenset fi boraussichtlich nicht bi gebern gehörten bis jet an, 12 bildeten als freie eitfläckte Frattion, ein bindlern und Bund der aprarischen und auch mand rus dem Lager der län lonnten. Die drei ande bentlich fleiner: das Bent de Freifinn Richterschen bestehende Wilde, doch gefchidie Führung und ih gre Babl hinausgehender weiteren Mitgliedern to umb den anderen den B Bei der Bei F Man verlange an Ein wahrer Schatz ir alle durch jugendliche Verirrungen Erkrankte ist das berühmte Werk: Dr. Retau's Selbstbewahrung 8. Aufl. Mit 27 Abbild. Preis 3 Mark. Lese es Jeder, der an den Folgen solcher Laster Leidet. Tausende verdanken demselben Ihre WiederherBallung. Za beziehen durch Verlags- Magazin in Leipzig, Neumarkt 21, Bowie durch jede Buchhandig deutschen Kolonien Gauturnerschaft Frankfurt. Die Turnmeinde Bockenheim hat beschlossen, zum Gau Frankfurt berzutreten. Der Verein zählt rund 500 Mitglieder und toir alle, die in diesen der größte des Main- Turngaues. aufmerksam machen. ten Batetdampfer am für Deutsch- Ditafrita Infer Bürgermeister Lind erhielt von einem Pferde einen so fönnen hier indeffen eiden. Nach Kamerun > Geiß- N dda, 5. Nov. Unglüdlicher Schlag. eftigen Schlag gegen die Brust, daß er mehrere Rippenam 10. und 13. rüche erlitt. * Kelsterbach, 6. November. Ein schweres Eisens ren anderen Kolonien Es scheiden nunmehr aus: je 6 Rationalliberale und Bauernbündler usw., 5 Ultramontane, 2 Sozialdemokraten und 2 freisinnige Wilde, während 10 Nationalliberale, je 4 Bauernbündler und Sozialdemokraten, 3 Freisinnige, 2 Ultramontane und 2 Fraktionslose im Landtag noch drei Jahre verbleiben. Betrachtet man die Aussichten der einzelnen Parteien, so haben zunächst die Nationalliberalen schon jetzt einen ziemlich sicheren Gewinne zu verzeichnen, indem im Wahlkretse Bensheim an die Stelle des seitherigen freisinnigen Wilden Euler der Nationalliberale Auler gewählt werden wird, und zwar voraussichtlich ohne Gegenkandidat. Diesem Gewinn tommen, wohl aber bahnunglück ereignete sich heute Vormittag bei Klesterbach ten Danipfer hierfür bei der Einfahrtsweiche in der Richtung von Mainz in der am 21. November Nähe der Kunstseidefabrik. Der Pariser Schnellzug, der stehen aber voraussichtlich auch Verlufte gegenüber, namentlich nach Samoa, am 8., 8 Uhr 50 Min. abends in Paris abgeht und in der Regel ist der Wahlkreis des seitherigen Rammerpräsidenten Haas an, ene Angehörige Baris starke Verspätung. Um diese Verspätung auf der Eberstadt und Pfungstadt ein gefährlicher Gegner in der u. Es ist also die November 1905. dt zurückgekehrt. sehr besetzt ist, hatte gestern Abend bei seiner Abfahrt in Strecke nicht noch größer werden zu lassen, ging von Metz aus ein Borzug ab, der gegen halb 11 Uhr vormittags in Kelsterbach eintraf. Ein leerer Güterzug, der in dem Geleise am Bahnhof rangierte, um in die Kunstseidefabrik einzufahren, geriet mit dem Vorderteil in das Geleise des Ein furchtbarer Zusammenstoß erfolgte. Schnellzuges. Durch die große Geschwindigkeit, mit der der Schnellzug Bei dem Zusammenstoß wurden sechs Personen schwer und bedroht, dem in den start industriell durchsetzten Orten Sozialdemokratie erwachsen ist. In 2 rheinhessischen Wahltreisen, Alzey und Wölftein, erwachsen ihnen in den Freisinnigen gefährliche Gegner und im oberhessischen Wahlkreis Bad- Nauheim in den Bauernbündlern. Dafür bedrohen die Nationalliberalen die 2 bis jetzt sozialdemokratischen Bezirke Groß- Gerau und Langen- Isenburg. Namentlich in letterem Bezirk sind ihre Aussichten günstig, denn sie haben in dem und sehr beliebten Kandidaten gewonnen, und es ist durchaus der Nachfolger Ulrichs im Reichstage wurde, nunmehr auch der Nachfolger von dessen Genossen Cramer im Landtage wird. Bei der freies wirtschaftlichen Vereinigung ist es sehr ar ift gestern Abend fahr, wurde der Güterzug 40 bis 50 Meter zurückgeworfen. Reichstagsabgeordneten Dr. Beder einen im Bezirk seßhaften Gleich das erft eine leicht verlegt. Die Maschine des Güterzuges ist, wie nicht unmöglich, daß dieser, ebenso wie er vor zwei Jahren Schönes Programm dem Franff. Gen.- Anz," geschrieben wird, in ihren unteren e", Alavier Ronzert Teilen vollständig demoliert, die Schnellzugsstirnwände und eten ein in fich ab Bylinder sind zerschmettert, die Vorräder fehlen, der Tender menstellung. Welche des Güterwagens ist umgestürzt, der des Schnellzugs ist in fraglich, ob sie ihren seitherigen Mandatsbestand behaupten Schönheiten in Ton die Höhe gehoben. Hinter dem Tenderwagen des Schnell- fann. Bedroht ist vor allem das rheinhessische Wörrstadt, beffer geeignet, als zuges befand sich ein leerer Schußwagen, der vollständig das sie vor 6 Jahren nur durch die Lässigkeit und die Bewinnen fönnte der Bund höchstens Nauheim von den Das Zentrum hat 5 Sige zu verwieder fandidiert, ist stark von der Sozialdemokratie geDie bo, gemuatlichen" geriet. Dieser Schuhwagen schob sich tief unter den mit n allen Farben des seinem Hinterteil in die Höhe gerichteten Tender des Schnell- Nationalliaeralen. Selten Bingen- Land ihnen fampflog wieber zuefters. Hier und sechs Coupés eines Personenwagens vollständig zertrümmert, fallen wird. Mainz- Land, wo ihr Führer Dr. Schmitt terhaft geſpielten, an doch hatte sich niemand in diesen Abteils befunden. Die Ruancen reichen erste Silfe brachte die Freiwillige Sanitäis kolonne von fährdet, die auch im Bezirk Seligenstadt eine rührige, aber fallend, darf Herr Relſterbach, die Freiwillige Feuerwehr der Kunstseidefabit, weniger aussichtsvolle Agitation entfaltet. Nierstein' wird mit Genugtuung auf und die Feuerwehr von Kelsterbach, von Sindlingen lam im wohl vom Zentrum gehalten werden. Dagegen ist die Ent en. Nach Beethoven Laufschritt mit Tragbahren eine Abteilung der Rettungs- fcheidung in Heppenheim sehr fraglich, wenn es sich bedas Wort, vertreten gesellschaft und von Schwanheim die Freiwillige Sanitäts- wahrheitet, daß dort von den Gegnern des Zent ums der ben brei Stüden folonne mit zwei Bagen. Die Verlegten wurden auf Trag freifinnige Bürgermeister Höhn aufgestellt wird. Die p. 25. Nr. 9" und bahren in das Krankenzimmer der Kunstseidefabrik gebracht Sozialdemokraten haben zwei Size zu verteidigen, die beide er Steigerung aus und dort von Aerzten verbunden. Das Zimmer, in dem von den Liberalen stark bedroht sind. Sie haben außerdem Ortragskunst. Natür die Berlegten liegen, bietet ein graufiges Bild. Um 2 Uhr in 8 Wahltreisen ernsthafte Kandidaturen aufgestellt( insem beifallsfreudigen war die Strecke noch nicht frei. 40 Arbeiter sind damit gesamt 7 in der Provinz Starkenburg, 2 in Oberheffen, den Strapazen des beschäftigt, die Trümmer von den Schienen zu räumen. 1 in Rheinhessen) und können wohl darauf rechnen, einen allerdings und aus Die Arbeiter der Fabrik verdienen volle Anerkennung für etwaigen Verlust durch die Eroberung von Darmstadt- Land, lauf berechtigt und ihre aufopferungsvolle Tätigkeit. Die Feuerwehr der Fabrik Bfungstadt- Gernsheim, Kastel oder Gießen- Laud wettzumachen, aber erfüllt die legte sofort, nachdem das Unglück geschehen war, zwei vielleicht auch noch einen kleinen Mandatsgewinn davon. = in der Saison Schlauchlinien an und sprißte, damit der Zug, der in zutragen. einen an schön Brand geraten war, nicht vollständig ein Opfer der Flammen auf in die herrlich werde. herrlich werbe. Der Großherzog, der im Pariser Schnellzug sich zur H- moll- Meffe. mit seiner Gemahlin und seinem Gefolge befand, hatte den heute Abenb ftatt Bug in Münster am Stein verlassen und einen Extrazug us Otto Mart bestiegen, der ihn über Gau- Algesheim nach Darmstadt s und fesselndes brachte. Auch der Kölner Zug mußte in Bingerbrück warten gehören nur erfte und wurde mit dem Pariser Schnellzug verbunden. Dieser ohnend ift. Berspätung ist es zu danken, daß fein weiterer Zusammenbon Gießen der foß erfolgte. jährigem Ehrverluft hgericht eingelegt. 000 M, bie aller egt tft, nach seiner nommen wurde, it richt auf freien Fuß 8 - Zur Wahlbewegung in Hessen. Die Vorbereitungen für die im Laufe dieses Monats stattfindenden hälftigen Erneuerungswahlen zur Hessischen 3veiten Kammer, die sich bekanntlich noch einmal nach dem indereften" Wahlsystem vollziehen werden sind jetzt lebhaft nach Dutenhofen im Gange. Beit war aber auch nicht mehr zu verlieren, Sonntag von den da die Wahlmännerwahlen bereits auf den 15. November nd Umgegend) des anberanmt sind. ne marschierten aus An der Zusammensetzung der Zweiten Rammer wird 3. Gegen 4 Uhr fi voraussichtlich nicht viel ändern. Von ihren 50 Mitversammelt. Das gliedern gehörten bis jetzt 18 der nationalliberalen Partei en hatte dann ben an, 12 bildeten als freie wirtschaftliche Vereinigung die 8 Turnens in den weit stärkste Fraktion, ein Gemisch von Antisemiten, BauernBereinen Annerob, bindlern und Bund der Landwirte, die in allen rein Balbgirmes ge agrarischen und auch manchen politischen Fragen auf Zuzug aus dem Lager der ländlichen Nationalliberalen rechnen erufenen Turner ge fonnten. Die drei anderen bestehenden Fraktionen waren furt eine Blehwesentlich kleiner: das Zentrum zählte 7, die Sozialdemokratie 6, der Freifinn Richterschen Färbung 3 Mitglieder und 2 ihm Serein- Alsfeld, der mahestehende Wilde, doch übten alle drei Gruppen durch ihre geschickte Führung und ihr geschlossenes Auftreten einen über ihre Bahl hinausgehenden Einfluß aus. Von den 2 noch miteren Mitgliedern konnte man den einen den Liberalen der Geffische Bieh Deutsche Berein ie Versammlung be ber einzelnen Bereine hlands. Die darauf und den anderen den Bauernbündlern zurechnen. er an dem größten er- Berband, der ev ung nicht teilnehmen Grenzen und gegen Fletsteuerung Bichhändler Deut bon agrarischer Bite oler gerichtet wurden, aufgefordert worden, zu nehmen und ben und Händler richte. Die Borwürfe gegen aber unberechtigt; Megger, unter der nung verfpreche er bon anderer Seite fischen Bichhändler anz entschieden gegen Flich nahm die Ver bie Beschuldigung ber Fleischteuerung Bei der Dem Beruf nach präsentiert die Sozialdemokratie 2 Fabritarbeiter, je einen Elfenbeinschniger, Rechtsanwalt, Buchhändler und Expedient, Schreinermeister, Kaufmann, Genossenschaftsbeamten, Krankenkassenboten, Redakteur. In den Wahlkreisen, in denen sie nicht selbständig vorgeht, werden von ihr die Anhänger des fautelenfreien allgemeinen, gleichen, geheimen und direkten Landtagswahlrecht unterstüßt werden. Geschäftliches. Die gegenwärtige Fleischuot ist ganz natürlich zugleich auch eine Butter- und Fettnot. Es scheint uns deshalb angebracht, auf ein Pflanzenfett hinzuweisen, das in hervorragender Weise geeignet erscheint, sowohl Butter als auch Schmalz und andere tierische Fette zum Kochen, Braten und Backen zu ersehen und das sich infolgedessen gerade in dieser Zeit außerordentlicher Beliebtheit erfreut: Wir meinen das von der Firma H. Schlind& Cie. hergestellte, Balmin". das als reines Pflanzenfett im Preis natürlich durch die Fleischteuerung nicht beeinflußt wird. Marktberichte. Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreise am 6. November 1905. Höchste Schlachtviehpreise in Frankfurt a. M. Ochsen Kälber 1/2 Schweine do. " " " Getreidepreise in Mannheim Weizen 100 kg Roggen do. 19.00-00.00 M. 17.50-00 00 " Fleischpreise in Gießen " " W 50 kg Schlachtgewicht 78-80 M. 1 kg 72-82 f. 86-90 Pf. do. 70-80 79-00 do. 80-90 Brotpreise in Gießen Weißbrot 2 kg 52 Pf. Schwarzbr. do. 48 Frankfurt a. M., 6. November. Fruchtmarkt. Es notierten nach Qualität: An Weizen, hiesiger und Wetterauer mr 18.10-18.35, furhessischer Mr. 18.20-18.35 Roggen, biefiger mr. 17.10-17.25, russischer Mr. 00.00-00.00 Gerste, biefige Mt. 17.90 bis 18 25, Pfälzer Mr. 18.50 bis 18.75, fränkischer Mr. 18.25-18.50, Riedgerste Mr. 18.40 bis 18.75 Hafer, hiesiger und Wetterauer Mt. 15.75-16.50, furhessischer Mr. 15.75-16 75, bay erischer Mt. 15.75-16.50, Mais, Mixed Mr. 14.00-14.20. Aules pro 100 Kilo ab hier. Mehl wesentlich höher. Es notierten nach Qualität: Weizenmehl hiesiges 0, Mr. 27.00-28.50, feinere Marken mr. 29.00-30.00, hiesiges, Nr. 1, Mr. 25.50 bis 26.50, feinere Marken Mr. 26.50-27.25 hiesiges Nr. 2, Mt. 24.50-25.50, feinere Marken Mr. 25.50-26.50, hiesiges Nr. 4, Mt. 20.50-21.50 feinere Marten Mt. 21-22.00, Roggenmehl, hiesiges, 0, Mr. 24. bis 25.75, do. 1 Mr. 22.25-23.25, do. 2 Mt. 18-1850. Weizenschalen Mt. 4.60-4.75, Weizenkleie Mr. 4.704.80, Roggenflete mr. 5.60-5.75, Weizenfuttermehl Mt. 7.00-8.00. Sieken, 7. November. Husbem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per Bfb. 110-1.15 Mt., Hühnereler per Städ 8-9 Pfg., Enteneler St. 6-7 Bfg., Käse per St. 6-8 Bfg., Käsematte 2 St. 5-6 Bfg Erbsen per Liter 21 Bfg., Linsen per Liter 32 Bfg., Tauben per Baar Mr. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mt. 1.00-1.60, Sahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stad 1.80-2.20, Gänse per fb 60-75 Pfa., Dsenfleisch per fb. 72-82 Big.. Rindfleisch per fb. 70-72 Pfg. per Pfb. Schweinefleisch 80-90 Bfg. Sowetne fletsch gesalzen per Pfund 0.94 Bfg., Kalbfleisch per Pfd. 70-80 Pfg. Hammelfletsch per Pfd. 50-76 Bfg., Kartoffeln pro 100 kilo 500-5.50 m., 8wiebeln per St. Mr. 6.00-8.00, Weiskraut Stüd 7-10 f. per Stüd, Zentner 6-7 Mr. Aepfel per 3t. 10-25 Mr. Zwetschen bet Bentner 0,00.- 0.00, Nüsse 100 Stud 30-40 fg. Milch per Liter 20. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen bor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten brei Stunden der Marktseit im Umbergieben fellaeboten werhen tann die Hausfrau Fleischteuerung Man verlange ausdrücklich MAGGI's Suppen mit dem„ Krenzstern". Ein wahrer Schatz für alle durch jugendliche Verirrungen Erkrankte ist das berühmte Werk: Dr. Retau's Selbstbewahrung 82. Aufl. Mit 27 Abbild. Preis 3 Mark. Lese es Jeder, der an leidet. den Folgen solcher Laster Tausende verdanken demselben ihre Wiederheratellung. Zu beziehen durch das Verlags- Magazin in Leipzig, Neumarkt 21, Bowie durch jede Buchhandlg. + Sießener landwirtschaftlicher Wetterdienst. Boraussichtliche Witterung in Hessen für Dienstag, den 7. November. Neblig, später zeitweise Aufheiterung, troden, nachts leichter Frost, am Tage Temperatur wenig berändert. Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell: Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Bieben. ..Steht fest auf ihren Beinchen." Vor nicht zu langer Zeit waren Herr und Frau Schröder um die Gesundheit ihres kleiner Töchterchens Gertrud sehr besorgt. Sie hörten zu der Zeit von Scotts Emulsion, machten einen Versuch und nach kurzer Zeit, obschon die kleine Gertrud damals noch nicht ein Jahr alt war, stand sie fest auf ihren Beinchen und gab sich Mühe zu laufen. Duisburg bei Vonn, Rokelstraße 3, den 12. April 1905. Unser Töchtercken Gertiud mar in den ersten Monaten ein gesundes kräftiges Kind, bekam jedoch plötzlich Husten, wozu sich Durchfall und Erbrechen gesellte und kam dadurch so herunter, daß wir alle Tage für ihr Leben fürchteten. Zu dieser Zeit hörten wir von Scotts Emulsion und versuchten sie bei unserer Kleinen. Die gute Wirkung zeigte sich s hr bald; das Kind fing wieder an, Nahrung bei sich zu behalten, bekam App.tit und kräftige sich nach wenigen Flaschen so, daß wir große Freude an ihr haben. Ste wird mit jedem Tag dicker und kraftiger, hat fünf Zähnchen ohne Schwierigkeiten befommen und steht fest auf ihren Beinchen Troßdem sie noch nicht ganz ein Jahr alt ist, gibt sie sich schon Mühe, zu laufen. ( aez.) Johann Schröder nebst Frau. Scotts Emulsion ist nicht nur ein gutes Nährmittel, sondern fräftigt das ganze Körpersystem, regt den Appetit an und bewirkt, daß selbst gewöhnliche Nahrung erhöhten Nuyen bringt. Für Kinder oder schwächliche Erwachsene jeden Alters ist dieser Umstand von hohem Wert, zumal Scotts Emulsion durchaus angenchm schmeckt und die Verdauung nicht im geringsten belästigt. Scotts Emulsion wird von uns ausschließlich im großen verkauft, und zwar nie lose nach Gewicht oder Maß, sondern nur in versiegelten Originalflaschen in Karton mit unserer Schutzmarke( Fischer mit großem Dorsch auf dem Rüden). Scott& Bowne, G. m. b. H., Frankfurt a. M. 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Dezen 20 Mt. an Witwen und Waisen armer Kaufleute, oder an solche evangelische, würdige Stadtarme zu berte an arme Kaufleute selbst, sofern sie unverschuldet in Not die selbst, deren Eltern und Großeltern in Gie gekommen sind, ohne Unterschied der Konfeffton zu ver- geboren sind und das Bürgerrecht hier besi tetlen. oder besaßen. Meldungen nimmt das Armenamt, Neuenbäue 25, Zimmer Nr. 2, bis 20. d. Mts. während der Geschäftsstunden entgegen. Gießen, den 3. November 1905. Die Armen- Deputation der Stadt Gießen. Curschmann. Bekanntmachung. Meldungen nimmt das Armenami, Neuenbäue Zimmer Nr. 2, bis zum 20. d. Mts. während der schäftsstunden entgegen. Gießen, den 3. November 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Curschmann. Bekanntmachung. Aus der Otto Mark, Direktor u. Eigentümer. Herbstkontroll- Versammlungen. Eheleute Giftung der Andwin Theodor Fel Der Zirkus ist gut geheizt. Verkehrs- Verein Gießen. Unsere verehrlichen Mitglieder laden wir hiermit zur Schillerfeier am Sonntag, den 12. d. M., nachm. präzis 3 Uhr auf dem Lutherberg ein. Der Vorstand J. A.: W. Homberger. Warnung! Frau Nachbarin, nehmen Sie doch nur das echte ,, Palmin" von 6. Schlinck& Cle, Mannheim. Es ist die unerreicht beste Pflanzenbutter zum kochen, braten und backen. Zur Herbstpflanzung: Kräftig entwickelte Zwetschenbäume werden abgegeben, so lange der Vorrat reicht. Zu erfragen in der Expedition dieses Blattes. Freibank. Heute und Morgen: Kaffelochsenfleisch 52 Pf. Flechten niss. und trockene Schuppenflechte, skroph. Ekzema, Hautausschläge, offene Füsse Beinschäden, Beingeschwüre, Aderbeine, böse Finger, alte Wunden sind hartnäckig; Wer bisoft haech hoffte geheilt zu werden, mache noch einen Versuch mit der bestens bewährten RINO- SALBE frei von Gift u. Säure, Dose Mk. 1.-. Dankschreiben gehen täglich ein. Wachs, Naphtalan je 15, Walrat 30, Benzoefett, Venet. Terp., Kampferpflaster, Perubalsam je 5, Eigelb 30, Chrysarobin 0, Zu haben in den Apotheken. Man achte genau auf die OriginalHypothekenKapital Es haben aus der Stadt Gießen auf dem zwar: Hofe der alten Kaserne am Landgraf PhilippPlatz zu erseinen: 1) Offiziere, Sanitätsoffiziere und Beamte der Reserve. ( Kleiner Dienstanzug.) 2) Die Mannschaften der Reserve, sowie die zur Disposition der Truppenteile und der Ersatzbehörden Entlassenen aller Waffen. 3) Diejenigen der Landwehr 1. Aufgebots angehörigen Mannschaften, welchen ein besonderer Gestellungsbefehl zum Erscheinen bei der Herbstkontrollversammlung zugeht. Die Ersatz- Reservisten haben bei der Herbstfontrollversammlung nicht zu erscheinen. Es haben zu erscheinen: Die Jahrgänge 1898, 1899 und 1900 ber Infanterie sowie die oben unter Nr. 1 Aufgeführten aller Jahrgänge und Waffen( der Reserve, Offiziere pp.) am 8. November vormittags 9 Uhr. Die Jahrgänge 1901 und 1902 der Infanterie am 8. Nov. nachm. 2 Uhr. Die Jahrgänge 1903, 1904 und 1905 der Infanterie am 9. November vormittags 9 Uhr. Sämtliche Jahrgänge der Reserve der Garde, Jäger, Kavallerie, Feldartillerie, Fußartillerie, Pioniere und Verkehrstruppen am 9. November nachmittags 2 Uhr. Sämtliche Jahrgänge der Reserve des Trains, Sanitätspersonals, Veterinärpersonals, sonstige Mannschaften und Marine, sowie die zur Disposition der Truppenteile und Erfaßbehörden entlassenen Mannschaften aller Waffen und die oben unter Nr. 6 Aufgeführten.( Landwehr I. Aufgebots, denen ein besonderer Gestellungsbefehl zum Erscheinen bei der Kontrollversammlung zugeht), am 10. November vormittags 8½ Uhr. Es wird folgendes erinnert: 1. Befreiungsgesuche sind bis spätestens 8 Tage vor dem Appell durch das Hauptmeldeamt einzureichen und müssen durch die Bürgermeistereien bezw. bet Beamten durch die vorgesetzte Behörde beglaubigt sein. Berücksichtigungen können nur in den dringendften Fällen stattfinden. 2. Jeder Kontrollpflichtige erfieht die Jahresklasse, zu der er gehört, auf dem Deckel seines Militärpasses. 3. Die Militärpässe mit eingeklebter gelber Kriegsbeorderung bezw. Paßnotiz und Führungszeugnis find mitzubringen.. 4. Die Leute haben in bürgerlicher Kleidung zu er scheinen, Stöcke, Schirme, Pfeifen und Zigarren find vorher wegzulegen. 5. Sämtliche Mannschaften stehen während des ganzen Rontrolltages bis einschließlich Mitternacht unter dem Militärgesez. Demgemäß werden auch Unpünktlichfeiten und Bersäumnis der Kontrollversammlung bestraft. Gießen, den 3. November 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. J. V.: Curschmann. Verdingung. Die Herstellung der elektrischen Beleuchtungsanlage für die Klärbeckenanlage der Stadt Gießen zu 334% an 1. Stelle bei soll 60% Ortstare gibt Ver- Montag, den 13. November d. J., vorm. 11 Uhr öffentlich bergeben werden. waltungs, sowie zu Gießen 171,43 Mt. an zehn in Gießen gebore würdige Arme und 34,29 Mt. an fünf würdige Witwen zu gleichen Teilen zu vergeben. Anmeldungen hierzu sind bis zum 30. Novem 1905 auf dem Armenamt, Neuenbäue 25, Zimmer Nr. einzureichen. Gießen, den 3. November 1905. Gr. Bürgermeisterei Gießen. Curschmann. Bekanntmachung. Aus den Zinsen der Stiftung der Elisabet Schmidt sind Gaben von je 17 Mt. an vier bedürftige unbescholtene, ledige Dienstmädchen im Alter über 50 Jahre und zehn arme Witwen ans Gie Meldungen sind unter Beifügung der zu verteilen. forderlichen Nachweise bis zum 1. Dezember d. Js. unseren Geschäftsräumen, Neuenbäue 25, einzureichen. Gießen, den 3. November 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Curschmann. Privat- Kapital auf Simmer Nr. 1, zur Einsicht auf und sind daselbst Mrt. 95000 zu 4%, auch geteilt in fleineren Beträgen. Näheres durch J. Rosenthal, packung weiss- grün- rot und die Gießen, Bismarckstr. 10. Firma Rich. Schubert& Co., Weinbühla, und weise Fälschungen zurück. Stadt- Cheater Giessen. Telephon 491. Hypotheken- u. ImmobilienGeschäft. In Grünberg Dir.: Hermann Steingoetter. wird von einem jungen, soliden, Dienstag, den 7. 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Fortfchung.) „ Geht es nicht Liebrecht, die im bolle Würde, in einem Leb Wally nicht lieber mid Aber ihrem Einspr irgend welche Bead tu dieser Weisung, wie si und ihre schönen, du flarem Blid gegen rigen Schaffenseifer allgemach die mun aud Sperbert an je jentt schien, gab es aber war feinesweg Liebrecht, die unbe wo zwei und mehr unterhaltender und stattfinden müffe. spräch über das ve Schnupfenepidemie gen nach dieser Ric erfor fie fidh Fräul Ist Ihr Vater fie mit der derben Volke, und das pl ftimmte ihre Symp es ihr doch gar zu schäft hat er denn e „ Ich kann mich mit leiser Stimme nicht, welches, fein „ Na nehmen höchst merkwürdig!! gejagt?" „ Nein! Mama „ Sofo!" m Wiederholt und auch neuerdings hat das Reich gesez die Verpflichtung der Eigentümer von Grun stücken festgestellt, die Toreinfahrten, Höfe, Han flure, Gänge und Treppen, sofern und solang dieselben jedermann zugänglich sind, während de Dunkelheit so ausreichend zu beleuchten, daß d daselbst verkehrenden Personen der Gefahr d Beschädigung nicht ausgesetzt sind. Die gleiche Verpflichtung liegt namentlich auch d Inhabern von Fabriken, gewerblichen Anstalten u Arbeitsstätten, von Vergnügungs, Versammlung und Schankstätten( bei letzterem insbesondere auch hi fichtlich der Bedürfnisanstalten) ob. Pflichtwidrige Unterlassung der Beleuchtung würd falls hierdurch jemand in Schaden kommen sollte, Entschädigungspflicht, sowie die strafrechtliche Vera wortlichkeit begründen. Gießen, den 2. November 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. Die unterm 25. Oftober 1905 angeordnete Sperre d Marktplatzes zwischen Kirchenplatz und Schulstraße wi hiermit aufgehoben. Gießen, den 4. November 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. In der Zeit vom 28. Oftober bis 4. November wur in hiesiger Stadt gefunden: 1 Herrenhut, 1 Taschentuch mit Ma gramm, 1 Rosenkranz und 1 Markrolle, bestehe aus 2 Pfg.- Stücken; berloren: 1 goldener Manschettenknopf. Die Empfangsberechtigten der gefundenen Ge stände belieben ihre Ansprüche alsbald bei uns gelte machen. zu Gießen, den 4. November 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. Herberg. Bekanntmachung. gegen Erstattung der Selbstkosten erhältlich. Aus den Zinsen der Labroiffe- Stiftung und i erteilt außerdem das städtische Elektrizitätswert Angebote find spätestens bis zum borgenannten Echternach Stroh- Stiftung sind Anfang Jan Zeitpunkt verschlossen und mit entsprechender Aufschrift kommenden Jahres Kohlen für arme Familien zu versehen an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. geben. Anmeldungen werden auf dem Armen Gießen, den 6. November 1905. Städtisches Tiefbauamt. Braubach. Joh. Seibel GIESSEN, Ludwigsplatz empfiehlt ff. stets Südfrüchte frische sowie sämtl. Delikatessen. Junges Mädchen Offerten mit Preisangabe unter Baum" an die Erp. d. Gießener tagsüber zu einem Kinde gesucht. Bismarckstraße 10 1. Neueste Nachrichten, Gießen erbeten. Schöne möbl. Zimmer Wir suchen für einen 24 fähr. Rheumatismusu. Sight- Kranken, teilt unentgeltlich mit, was ihrer lieben Mutter nach jahrelangen gräßlichen Schmerzen sofort Linderung u. nach kurzer Zeit vollständige Heilung brachte. Marie Grünaner, Neuenbäue 25, Zimmer Nr. 2, während der Gesch Gießen, den 3. November 1905. deutigen Räuspern. geboren? Forer 2 fein." = Nein! Ich bin Deutjaje." Die würdige M Hände zuia umen. Bas Gie jage aus welder Gegend Ich wurde in 9 allererste Zeit mein faum noch eine ga Fran Liebrecht nender Fragen auf Glode an der We Unterhaltung abzu a, wer fonim Hals?" brumunte ji vuitiveyen wie LUUL gegen Rußland. Alle bahnbrücken find in ziffern fich die Opfer und die Zahl der Kind zum Zeil felber verwu auf 3000 angegeben. tanischen Bantier, der gebeten hatte, erklärte Greuel, aber zugleich gierung, Abhilfe zu DeutfchDer deutsche B von Amerila, Freihe Washington begeben beziehungen zwischen Das bestehende Abton stunden bis 30. November 1905 entgegen genommen 1. März 1906 gekünd Die Armen- Deputation der Stadt Gieße Kraft traten, die De Curschmann. Bekanntmachung. neue deutsche Zolltari fieben europäischen S Früher haben De einander einfach das Aus der Minna Keil- Vogt- Stiftung sind zugebilligt. Was Deu das Jahr 1905 dret Gaben bon je 70 Mt. an dre Gießen wohnhafte, würdige und bedürftige Handw en Bollerleichterungen Abrede zugleich auch und was die Vereinig meister oder Witwen von Handwerksmeistern, evan Bollermäßigungen zugest scher Konfession, zu vergeben. Bewerbungen find Land zugestanden. Erst München, Bilgersheimerstr.2 II längstens 30. November d. Js. beim städtischen Art Anschauung auf, daß der Tüchtiger, fleißiger Hausbursche soliden, ordentlichen Mann mit oder ohne Pension zu verm. alsbald leichtere Arbeit. Gießen, Bismarckstraße 17. Armenamt Gießen. gesucht. ( auch für Pferd) bei gutem Lohn Seltersweg 65. amt, Neuenbäue 25, einzureichen. Nur selbständige Handwerker oder Witwen ständiger Handwerker fönnen berücksichtigt werden. Gießen, den 3. November 1905. Ration" eine andere Deu beginitigte Nation" einer Teichterungen in der Bol erit durch gleichwertige Bu Wandel in der Auffassun Dingley Zarif- Gefeßes Bu Tendenz das Mc KinlenDie Armen- Deputation der Stadt Gießen Curschmann.