MOR 2, mn: ann t: Haus Bicht!" HA mit dir; e ich: dich!"" Sen Sie denn Wirt:„ Ja, bestelle, fühlt n, und überder Kletter-Unteroffi nn für etwas . „ Können Sie flagter: Ah, It noch nicht!" as Leben ber lich eine RonDerfider Weise Jede Speise ar"; das Bier ein verschenkte is- à- vis langit ene Oche" den n wollen, ihn r. Die Feuerbiederen und rog aller Ma nze Wirtschaft vie vor einem schinetternde getragen. 1 fich an dem ie tot lag er im Zimmer. uschen, was was jah nd, schlichen tein Zweifel: Der goldene udte den Kopi er seinen Nonstubentür im enen Ochsen" Der Wirt. Die Ser die Straße, r das für ein Fab jab der übel Waffer in gepurzelt!... Ochs" war ber MAGGIS illon- Kapseln Nr. 83. Onfectionspreis: Die einfpaltige Betitzelle für ganz Oberbiffen, Sie Kreife Beglar and Marburg 10 Bfg. fenft 15 Bfg. Reklamen bie Betitzeile 30 refp. 40 fg. Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 88. Bernsprechanfchlak Nr. 862. Freitag, den 7. April 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50- Pfg., in's Has gebracht 60 Bfg., burch die Post bezogen vierteljährl. M. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neueste Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheffen. Der Mut der Goffe. Als Nachwort zum jüngsten Ruhstrat- Prozeß erhalten wir folgende Zeilen mit der Bitte um deren Veröffentlichung: Der Prozeß, der am Mittwoch in Oldenburg seinen Abschluß gefunden, nachdem er die öffentliche Meinung in ganz Deutschland auf das lebhafteste beschäftigt hat, ist ein typischer Prozeß gewesen. Von dem oldenburgischen Justizminister Rubstrat hatte man sich in der großherzoglichen Refidenz erzählt, daß er ein Freund des Kartenspiels, auch des Glücksspiels sei, daß er so manche Nacht bei den Karten zugebracht habe, als er noch Staatsanwalt war. Das war gewiß kein feiner Ruhm doch: wer sich ohne Sünde fühlt, werfe den ersten Stein auf ihn! Aus dem Staatsanwalt war inzwischen ein Oberstaatsanwalt und zulegt ein Justizminister geworden, der das Vertrauen des Großherzogs in hohem Maße besaß und dessen berufliche Tätigkeit allgemein anerkannt war. Plötzlich, nach Jahren, erzählte ein in seinen Aussichten, die er gewiß für berechtigt hielt, getäuschter Lehrer, der die Ursache seiner bitteren Täuschung in dem Justizminister vermutete, in einem übel beleumundeten Skandalblatt böse Dinge von dem Justizminister: daß er wild hasardiert, daß er beim Kartenspiel viele Personen angeborgt und diese dann amtlich bevorzugt habe. Der Lehrer wurde verklagt und streng verurteilt, nachdem feſtgeſtellt war, daß er seine diffamierenden Behauptungen in keinem Punkt beweisen fonnte. Unbestritten war und von dem als Nebenkläger und Beuge auftretenden Justizminister Rubstrat ohne weiteres zugestanden, daß er gern und oft, namentlich in früheren Jahren, Karten gespielt, auch hasardiert habe. Die Berichte, die über den Prozeß in alle Welt hinausgingen, waren für den Justizminister Ruhstr t eine schwere Bein, cine förmliche Marter. Man mußte schon grausam sein, wenn man darin nicht eine reichliche Sühne auch für schweres Verschulden sehen wollte. Einem oldenburger Cato aber war diese Sühne nicht ausreichend. Der Herausgeber jenes Skandalblattes, Biermann, fühlte den Beruf in sich, die beleidigte Tugend zum Siege zu führen. Er behauptete, daß der Justizminister fälschlich gewisse Nachreden hinsichtlich des Hasardspiels in Abrede gestellt habe. Er fand den berühmten Kellner, der die Gäste bespionierte, während er sie bediente, der für überreiche Trinkgelder sich durch Geschichtenträgereien denkbar erwies, und der mit erstaunlichem Gedächtnis nach Jahren für ihn ganz gleichgültige Einzelheiten festgehalten haben wollte, während die Beteiligten, für die diese Einzelheiten bon hohem Belang waren und deren Gedächtnis sie sich einprägen mußten, die Kellnerangaben als falsch bezeichneten. Dem Cato von Oldenburg, Biermann, wurde der Prozeß gemacht, der mit angemessen schwerer Verurteilung endete. Bezeichnend für den Cato von Oldenburg war es, daß er alle oldenburgischen Richter als befangen ablehnen wolte und vor ein nichtoldenburgisches Gericht gestellt zu werden ber langte. Zum anderen Mal wurde Justizminister Ruhstrat durch die Zeitungen geschleppt. Die Prozeßberichte, auf deren Abfaffung niemand Einfluß genommen oder Einfluß zu nehmen bersucht hatte, waren in einem Bunkte, wie es scheint, nicht ganz genau, nämlich so abgefaßt, als ob Herr Justizminister Rubstrat auf Befragen ausgesagt hätte, daß er seit 12 oder 13 Jahren nicht hasardiert habe. In Wirklichkeit ist dem Minister Ruhstrat eine solche Frage vor Gericht nicht vorgelegt worden, in Wirklichkeit hat er die erwähnte Auskunft nicht gegeben, hatte er sie zu geben oder das Gegenteil auszuagen auch gar feine Veranlassung. Gleichwohl behauptete der Cato Biermann, daß der 1 Taffe vorzüglich Justizminister einen Meineid geleistet habe. Die Folge war Fleischbrühe eine erneute Anklage und nach langer Verhandlung, in der 5 Pfa. die Verteidigung sich weit mehr durch lebhaftes Tempera1 Caffe extra ftarter ment, als durch Geist auszeichnete, eine abermalige VerurKraftbrühe 74 Bfg. - 2 Portionen teilung milde genug: zu einem Jahr Gefängnis-, an die sich unmittelbar eine weitere Verurteilung zu 5 Monaten Gefängnis wegen Beleidigung des Ruhstratschen Rechtsbeipfiehlt angelegentlicht mann, der ein ungewöhnlich feiner" Mann sein muß, hatte pfeln zu 10 bez. 15 Bfg ands in einem früheren Prozeß schloß. Der Cato Bier. Wilhelm Haas Ben, Bleibftraße 18. diesem Rechtsbeistand u. a. dessen hohen Rücken zum Borwurf gemacht! Ort oder zu Ostern finanwälte zu begeistern. Doch lieber möchten wir, daß jede Jabl gerer Mädchen Beschäftigung Wir haben keine Veranlassung, uns des Justizministers Substrat anzunehmen und uns für pokerspielende StaatsStaatsministerialsizung mit der lustigen Sieben" eingeleitet würde deren Bekanntschaft wir den oldenburgischen Prozeßberichten verdanken als daß wir in irgend einem Bunft uns auf einer Gesinnungs- und Handlungsübereinbiefigen Bigarrenfabetimmung mit den Biermann und Genossen ertappen ließen. Alingspor, Gießeen ein Biermann angreift, den können wir um Biermanns enstmädchen Aelucht. Augenklinik Gieken. willen nicht angreifen. Wir können uns überhaupt des Mißtrauens gegen die Catos von Beruf nicht erwehren. Vor einem echten Cato alle Achtung, die tiefste, aufrichtigste Ehrerbietung! Wer aber seine catonische Gesinnung bloß darin bekundet, daß er öchster Zugend unablässige Uebung von andern verlangt, g. Blutflod. Timeährend er sich gegenüber Nachsicht übt, der ist ein Lump, Hamburg Fichteff ine hier i. D. pat. Neute ein tausendmal größerer Zump, als irgend jemand, der hier oder da gegen Ordnung und Recht sich vergangen hat. Gewiß ist es ehrenvoll und ein Beweis von Mut, öffentliche Mißstände ohne Menschenfurcht zu rügen, Schäden aufzudecken, namentlich, wenn Machthaber an diesen Mißständen beteiligt sind, diese Schäden verursacht haben. Doch solcher Mut wird zum Mut der Gosse, wenn nicht edle Motive ihn bestimmen, wenn Skandalsucht und Skandalerwerb das leitende Moment bilden. Selbst wo wirkliche Schäden von solchen Revolverhelden offengelegt werden, sind diese Schäden nicht entfernt so schlimm, wie das Treiben der Revolverhelden selbst. Die anständige Presse kann und darf und will nichts mit ihnen gemein haben. Eine Verfchwörung gegen den Zaren? Ein englisches Blatt, das ernst genommen werden will, die„ Times", bringt eine sensationelle Meldung aus Peters. burg. Danach ist ein Attentäter, der sich als Oberst verkleidet hatte, mit zwei kleinen Bomben bewaffnet im Palast des Zaren in Barskoje Selo entdeckt und verhaftet worden. Als seine Helfershelfer wurden zwölf Geheimpolizisten ermittelt. Aus dem ausführlichen Bericht des englischen Blattes feien folgende Stellen wiedergegeben: Am Montag empfängt der Zar regelmäßig, und zwar immer um dieselbe Tageszeit, diejenigen Offiziere, die während der Woche Dienst im faiserlichen Palast tun. Am leßten Montag erschien im faiserlichen Palast auch ein Offizier in der Uniform eines Kofatenregiments. Er war tadellos gekleidet, und seine Haltung war vollständig militärisch. Dennoch fiel er auf. Niemand fannte ihn, und später entdeckte man auch kleine Fehler an seiner Uniform. Es wurde Verdacht geschöpft und zur Verhaftung geschritten. Bei der Leibesvisitation fand man unter der Kleidung des angeblichen Obersten zwei kleine Bomben. Die sofort eingeleitete Untersuchung ergab, daß 12 Geheimpolizisten die Helfershelfer des angeblichen Oberst waren. Sämtliche zwölf Geheimpolizisten taten regelmäßigen Dienst in dem kaiserlichen Schloß. Der Verhaftete verweigert jede Auskunft über seine Person, auch wurden teinelei Schriftstücke bei ihm vorgefunden. Trozdem, wie gesagt, die Times" ein unzweifelhaft ernsthaftes Blatt ist, können wir in diesem Fall ihrem Bericht keinen Glauben beimessen. Daß auch in der Nähe des Zaren und wo es sich um die Person des Zaren handelt, nicht immer die anderwärts für selbstverständlich geltende Aufmerksamkeit geübt wird, haben die Vorfälle bei der Wasserweihe in Petersburg bewiesen. Aber von der nachläffigen Behandlung der Vorschriften über das Pußen der Salutkanonen bis zu der Zulassung eines Unbekannten in den engen Kreis der um die Person des Zaren diensttuenden Offiziere ist doch ein großer Schritt. Bisher ist ein wirkliches Attentat auf den Zaren von seiner unmittelbaren Umgebung oder von einem Eindringling in diese Umgebung nicht vorgekommen. Die Meldung der„ Times" hat bis zur Stunde auch von feiner Seite Bestätigung erfahren. Die Politik. Aus Deutsch- Südwestafrika wird von einem Gefecht gemeldet, das am 25. März 25 Kilometer südlich Aminuis stattgefunden hat. Dort stieß Oberleutnant Baehr mit 31 Reitern der 4. Kompagnie auf 150-200 Hottentotten. Auf unserer Seite fielen ein Sanitätsoffizier, ein Unteroffizier und vier Reiter, außerdem wurden ein Unteroffizier und fünf Reiter verwundet; ein Reiter wird vermißt. Der Feind ging in der Richtung auf Kowise- Kolf zurück. Seine Verluste sind unbekannt. Er konnte nicht eingeholt werden. Major v. Estorff marschiert auf Geiab. Das Hauptquartier berbleibt vorläufig in Kub. Das preußische Beamten- Pensionsgesetz ist fürzlich dahin abgeändert worden, daß die Bestimmung aufgehoben wurde, wonach die 12 000 Mark übersteigenden Gehaltsbezüge nur zur Hälfte als pensionsfähig gelten sollten. Eine Konsequenz hiervon ist es, daß auch in dem Reichsbeamtengesetz eine entsprechende Einschaltung gemacht wird. Das ist um so unabweislicher, als Deutschland einen großen Teil seiner Beamten aus Preußen übernehmen muß und die preußischen Beamten beim Uebertritt in den Reichsdienst natürlich nicht schlechter gestellt sein wollen. frankreich. Die Zusammenkunft des Präsidenten Loubet mit König Eduard hat den programmäßigen Verlauf genommen. Schon ist davon die Rede, daß nach einem Monat eine abermalige Begegnung der beiden Staatsoberhäupter stattfinden soll. England. Die Regierungspartei hat bei der Nachwahl zum Unterhaus in Brighton, Grafschaft Sussex, einen Sitz verloren. Das ist von symptomatischer Bedeutung. Rufsland. Die Unruhen in Warschau werden drakonische Strafberfolgungen nach sich ziehen. Alle Teilnehmer an den Demonstrationen werden vor das Kriegsgericht gestellt, das bebeits zwei Arbeiter zum Tode durch den Strang verurteilt hat. Der Mann, der am Montag auf den Schußmann Sarap im Hospital zu Praga geschossen hat, wurde verhaftet. Der Polizeikommissar Rastiegajem, der vor einiger Zeit schwer verletzt wurde, ist irrsinnig geworden. Das Ministerkomitee hat, um die Gärung unter den Polen zu beschwichtigen, den Beschl gefaßt, ihnen in Zukunft den Zutritt zu Staatsämtern zu gestatten, vorläufig allerdings noch nicht zu den höheren. Zum Patriarchen der orthodoren Kirche soll der Metropolit Antonius von Petersburg ausersehen sein. Die Stelle eines Generalprokureurs des heilig dirigierenden Synod, die bisher Pobjedonoszew inne hatte, soll fortfallen, der Patriarch selbst das Recht des Vortrags beim Kaiser erhalten. Amerika. Das Staatsdepartement in Washington hat die diplomatische Korrespondenz über das Programm des Staatssekretärs Hays, die Neutralisierung Chinas betreffend, veröffentlicht. Aus der Korrespondenz geht hervor, daß der beutsche Kaiser durch seinen Botschafter Freiherrn Speck von Sternburg die Angelegenheit bei dem Präsidenten Roosebelt in Anregung gebracht hat. * Hof und Gesellschaft. Die Zusammenkunft des Kaisers mit dem König von Italien, der vormittags in Begleitung des Ministers des Auswärtigen, Tittoni, und dem Marineminister Mirabello in Neapel eingetroffen war, fand am Donnerstag mittag an Bord der Hohenzollern" statt. Unter Salut der Kriegsschiffe fam König Victor Emanuel an Bord, wo ihn der Kaiser in Admiralsuniform mit dem Bande des AnnunciatenDrdens erwartete. Nach überaus herzlicher Begrüßung der Monarchen fand an Bord Frühstückstafel statt, an der auch Prinz Adalbert von Preußen teilnahm. Darauf fand die Besichtigung des italienischen Panzers Viktor Emanuel" statt, worauf sich der König mit dem Kaiser zum Frühstück ins Schloß begab. Das Galadiner war wieder an Bord der ,, Hohenzollern" veranstaltet. Abends wohnten die beiden Monarchen im Theatro San Carlo der Aufführung des Roland von Berlin" bei. Deutfcher Reichstag. ( 180. Sigung.) CB Berlin, 6. April. Heute wurde bei recht schwachem Besuch zunächst in erster und zweiter Lesung die Novelle zum Reichsbeamtengejeg angenommen, nach der in Zukunft auch das 12000 Mark übersteigende Gehalt bei der Berechnung der Pension voll in Anrechnung gebracht werden soll. Es sprach dazu nur der antisemitische Abgeordnete Raab, der die Vorlage befürwortete und unter allgemeiner Heiterkeit vorschlug, ihr als Motto die Worte zu geben:„ Seinen Staatssekretären der diätenlose Reichstag". Sodann folgte die zweite Beratung des Ergänzungsetats für das Rechnungsjahr 1905, die eine Debatte über Südwestafrika brachte. Der fozialdemokratische Abgeordnete Ledebour protestierte gegen die vom Kolonialminister in der Budgetkommission mitgeteilte Absicht der Regierung, den Herero nach Niederwerfung des Aufstandes ihr Land nicht wiederzugeben, das stünde mit den Bräuchen zivilisierter Völker in Widerspruch. Die kolonialfreundlichen Abgeordneten antworteten darauf, daß in diesem Falle von einer Anwendung völkerrechtlicher Grundsäße nicht die Rede sein könne. In der Sache stand wieder die Sozialdemokratie für sich allein auf einem ablehnenden Standpunkte, alle bürgerlichen Parteien erklärten die Bewilligung der Position zur Herstellung der Ordnung im Schutzgebiet für notwendig. Der Abg. Dr. MüllerSagan hätte sogar am liebsten gleich ganz reinen Tisch gemacht, er schlug vor, die dritte Lesung unmittelbar auf die zweite folgen zu lassen. Allein dieser Antrag konnte nicht zur Abstimmung gebracht werden, da der freikonservative Abgeordnete v. Tiedemann dagegen Widerspruch erhob. Das Haus erledigte daher noch eine größere Anzahl von Petitionen und vertagte sich, da die Tagesordnung erschöpft war, schon kurz nach bier Uhr auf morgen. Preufsifcher Landtag. Haus der Abgeordneten. ( 174. Sigung.) RK Berlin, 6. April. Die Begründung der Interpellation Faltin( 3enfr.) über die Genickstarre- Epidemie und die Antworten des Kultusministers und seines Kommissars gingen in der lärmenden Unruhe des auffallend gut befesten Hauses fast gang verloren. Die Regierung konnte natürlich nur erklären, daß sie der Epidemie ihre größte Aufmerksamkeit zuwende. Eine weitere Besprechung fand denn auch nicht statt. Die Fülle der erschienenen Volksboten galt der 2. Beratung des Gesetzentwurfs über die Verwaltung gemeinschaftlicher Jagdbezirke; denn es war hier eine Abstimmung zu erwarten, bei der es auf jede Stimme antam. Tatsächlich Fonnte auch erst durch den„ Hammelsprung" festgestellt werden, daß die Majorität dem Antrag des Grafen LimburgStirum( fons.) auf zurück verweisung an die Kommission zustimmte. Die folgende Debatte über den Antrag des Grafen Douglas, ein Volks wohlfahrts amt einBurichten, erhielt ihre Bedeutung nicht durch die kurzen zustimmenden Erklärungen der Parteivertreter, sondern durch eine geistreiche und wirkungsvolle Rede des neuen Ministers des Innern, Herr v. Bethmann- Hollweg. Die Förderung nationaler Volkskultur bilde, so führte der Minister aus, den Kern jeder staatlichen Tätigkeit. Und wenn er auch im einzelnen Bedenken habe, ob das vorgeschlagene Amt in der erhofften Weise werde wirken können, so hoffe er doch auf eine glückliche Lösung der großen Aufgabe. Denn wenn er nicht soweit Optimist wäre, um auf Fortentwickelung unseres Volkes in kultureller Beziehung zu vertrauen, so würde er nicht an dieser Stelle stehen. Die schlichte und Flare Vortragsart des Ministers hob noch den Eindruck seiner Worte, so daß lauter Beifall bald rechts, bald links ertönte. und zum Schluß aus dem ganzen Hause ihm dargebracht wurde. Der Antrag Douglas wurde einstimmig angenommen. Größeren Widerstand fand der Antrag v. Bodel. schwingh, der die Gründung von Wanderarbeits. stätten behandelt. Die alte Furcht, daß nur die Vagabondage dadurch organisiert wurde, erfüllte immer noch eine Anzahl der Abgeordneten, namentlich in der freikonservativen Partei; der Teil aber, der sich Segen von solchen Arbeitsstätten verspricht, war wesentlich größer, so daß der Antrag angenommen wurde. Der Minister des Innern brachte freilich auch hier wieder allerlei gewichtige Bedenken vor, und Ser Finanzminister zeigte sich gegenüber der geforderten Beteiligung des Staates an den Kosten sehr zurückhaltend. Es bleibt also abzuwarten, was die Regierung mit dem Antrag machen wird. Die nächste Sigung wurde auf morgen anbe raumt, wo als Hauptpunkt der Antrag Gamp auf Aende rung des Berggesetzes beraten werden soll. Ein moderner Blaubart vor Gericht. ( Von unserem Gerichtsberichterstatter.) München, 6. April. Einem Kriminalroman spannendster Art gleicht die Vorgeschichte eines Betrugs- und Urkundenfälschungsprozesses, der am Montag vor der ersten Strafkammer des hiesigen Landgerichts I zur Verhandlung gelangt und den praktischen Arzt Dr. Ivan Braunstein auf die Anklagebank führt, der sich demnächst vor dem Münchener Schwurgericht unter der Anklage, feine Gattin auf der Hochzeitsreise vergiftet zu haben, zu verantworten haben wird. Dr. Justin Jwan Braunstein, der im Jahre 1859 in Wipperfürth bei Köln geboren ist, entstammt einer der angesehensten und vermögendsten Familien des Rheinlandes. Er war ursprünglich Artillerie- Offizier und widmete sich dann in Bonn dem medizinischen Studium. Nach den Angaben seiner Kommilitonen war er sehr fleißig und vertiefte sich dermaßen in feine Arbeiten, daß er schließlich in der fröhlichen Universitätsstadt gar feinen Umgang mehr hatte und als Menschenfeind galt. Mit Vorliebe beschäftigte er sich mit Alchemie und anderen Geheimwissenschaften. Wie ein Blig aus heiterem Himmel wirkte deshalb eines Tages die Nachricht, daß der fleißige Student wegen Entwendung von Mikroskopen, Lehrbüchern usw., die teils Eigentum des Universitätslaboratoriums, teils Eigentum von Kommilitonen waren, verhaftet worden sei. Die Angelegenheit endete schließlich mit der Verurteilung Braunsteins zu ciner längeren Gefängnisstrafe, worauf er aus Bonn verschwand. Nach langen erfahrten Ternte er in Halle 1901 die alleinstehende, 36 Jahre alte Rittergutsbesizerstochter Minna Wege kennen. Er bewarb sich um sie und wußte die bisher Männern ganz unzugängliche Dame zu überreden, die Ehe mit ihm einzugehen. Jedoch auch in Halle war Braunsteins Bleiben nicht lange. Er soll sich allerhand Verfehlungen haben zu schulden kommen lassen, deren gerichtlide Verfolgungen er geschickt zu vereiteln wußte. Dabei führte er ein Leben in Saus und Braus, ohne daß sich feststellen ließ, woher er die Mittel dafür hernahm. Infolge gesellschaftlichen Boykotts verließ der Angeklagte im Sommer 1902 Halle und übersiedelte nach München, wo er sich als Spezialarzt für Nasen-, Ohren- und Halskrankheiten niederließ. Die verhängnisvolle Hochzeitsreise. eine Täuschung der italienischen Behörden soll Braunstein es erreicht haben, daß die Leiche nicht nach dem zuständigen Mailänder, sondern nach dem Züricher Krematorium geschafft wurde. Bald darauf tauchte Dr. Braunstein wieder in München auf, wo er mit einem Frauenzimmer zweifelhaftester Sorte in Saus und Braus lebte und mit keinem Worte den Verbleib seiner Frau erwähnte. Die darauf angestellten Ermittelungen führten zu dem Ergebnis, daß Braunsteins Verhaftung wegen dringenden Verdachtes des Gattenmordes angeordnet wurde. Braunstein hatte sich inzwischen aber heimlich von München entfernt, und war flüchtig geworden. Inzwischen liefen merkwürdigerweise in Halle und München Am 12. November 1903 vermählte sich Dr. Braunstein in Halle. Nach kurzem Aufenthalt in München reiste das Paar nach Zürich ab, von wo gegen Ende November Dr. Braunstein allein, allerdings nur auf kurze Zeit, nach München zurückkehrte. Das Fehlen seiner Frau erklärte er mit einer plöblichen Erkrankung derselben auf der Reise. Am 24. Dezember also am Heiligabend- besuchte Dr. Braunstein nochmals München, zum letztenmal. Am 27. Dezember schrieb er noch einmal aus Mailand an einen Freund, er reise mit seiner franken Frau an die Riviera, wo fie zur Erholung im Winter sich aufzuhalten gedächten, und bon dieser Zeit ab war er wie vom Erdboden verschwunden. Briefe der toten Frau ein, in welchen diese ihren Bekannten mitteilte, daß sie an der Seite ihres Mannes eine Westindienfahrt mit dem Vergnügungsdampfer Viktoria Luise" der Hamburg- Amerika Linie mache. Die Sache wurde noch schauerlicher dadurch, daß inzwischen bereits die Urne mit den Aschenresten der Frau von dem Züricher Krematorium an die Münchener Staatsanwaltschaft eingeliefert worden war. Nur einem zufälligen Umstande Dr. Braunstein war auf ein photographisches Gruppenbild geraten war es schließlich zu verdanken, daß Braunstein, nach dem man im In- und Aus. lande gefahndet hatte, Ende vorigen Jahres in Italien verhaftet werden und, nachdem die diplomatischen Auslieferungsverhandlungen beendet waren, nach München ausge liefert werden konnte. Nachträglich meldeten sich noch verschiedene wohlhabende Damen, denen der Angeklagte Hei. catsversprechungen gemacht hatte, obgleich er noch verheiratet war. Er habe sie ebenfalls zu Fahrten ins Ausland bewegen wollen, wo ihrer vielleicht ein ähnliches Schicksal gewartet hätte, wie der Hallenserin, deren trauriges Ende den Ausgangspunkt der bevorstehenden Prozesse bildet. Nab und Fern. Schneestürme und große Kälte herrschten in diesen Lagen in einem großen Teil Deutschlands und Desterreichs. Namentlich im böhmischen Erz- und Mittelgebirge, im Riesengebirge und im Böhmerwald fiel starker Neuschnee bis weit in die Täler hinab Braunsteins Frau, das oben genannte Fräulein Wege - übrigens eine Doppelwaise hate ihm ein Vermögen von 150 000 Mark mit in die Ehe gebracht. 70 000 Mark waren davon festangelegt, während 80 000 Mark sofort flüssig gemacht werden konnten und auch von Braunstein Durch Vermittelung der Deutschen Banf" flüssig gemacht wurden. Er soll jedoch dazu nur unter Verübung von UrTundenfälschungen und anderen betrügerischen Manipulationen in der Lage gewesen sein. Gleich nach der Verheiratung hatte ferner Dr. Braunstein seine Gattin zu überreden gewußt, in ein Testament einzuwilligen, wonach dem überlebenden Teil das gesamte Vermögen verbleiben sollte. Auch hierbei soll Braunstein allerlei Schiebungen gemacht haben. Kurze Zeit nach der gemeinsamen Abreise nun schrieb die junge Frau an eine Kusine aus San Remo, sie fühle sich sehr frant und elend. Das Unwohlsein empfinde sie seit dem Genusse eines Beefsteaks, und sie vermute, daß sie von ihrem Manne vergiftet sei. Bald darauf gelangte nach München ein anonymer Brief, in welchem mitgeteilt wurde, daß die Frau plößlich in dem Kurort Lugano im Kanton Tessin gestorben und ihre Reiche im Züricher Krematorium bereits verbrannt sei. Den Totenschein hatte ein italienischer Arzt ausgestellt. Durch Mord anstelle Doppelselbstmordes. In Breslau hatte ber Maurer Bruno Hahn beschlossen, mit seiner Braut Berta Faltin, deren Eltern das Verlöbnis aufheben wollten, gemeinsam in den Tod zu gehen. Als er dem Mädchen einen tödlichen Revolverschuß in die Schläfe beigebracht hatte, berließ ihn der Mut, und er lief davon Erst am nächsten Tag fonnte er verhaftet werden. O Mehr als fünf Millionen Rubel Passiva hinterläßt der Bäckermeister Philippow in Moskau, der soeben seine Zah. lungen einstellte. Philippow, der für schwer reich galt, mterhielt über 2000 Verkaufsstellen in der Stadt. Die Gläubiger beabsichtigen, um ihres Geldes nicht ganz verlustig zu gehen, das Unternehmen als Aktiengesellschaft weiterzuführen. Der Landwirt. fb Dreschmaschine und Arbeitermangel bringt der Direktor der Bonner landwirtschaftlichen Akademie, Frhr. v. d. Golk, in ursächlichen Zusammenhang. Er sagt in einer neuerschienenen Abhandlung, man dürfe nicht glauben, daß die Anwendung von Maschinen in der Landwirtschaft immer vorteilhaft sei. Während man vor Einführung der Dresch= maschine im Winter, wenn die Feldarbeit ruhte, die männlichen Arbeitskräfte mit dem Flegeldrusch beschäftigen konnte, ist jetzt unmittelbar nach der Ernte das Korn schon ausgedroschen. Da keine Möglichkeit für sie vorliegt, auch im Winter beschäftigt zu werden, sind so viele Arbeiter gezwungen, der Landwirtschaft den Rücken zu kehren. Aus dem Gerichtsfaal. § Im lippeschen Schmähbriefprozeß wurde eine eintägige Pause dazu benutzt, die Angeklagte Kracht durch eine gerichtsärztliche Kommission auf ihren Gesundheitszustand untersuchen zu lassen. Das Gutachten lautete auf völlige Burechnungsfähigkeit. sich ein sechzehnjähriges junges Mädchen, Tochter cine Brauereibesizers, am Tage ihrer Konfirmation. =[ Die verkannte Scheidungsformel.] Ein lustiges Ge schichtchen wird aus einem kleinen niederbayerischen Städt. chen berichtet. Ein Rechtsanwalt hatte die Scheidung seiner Klientin von Tisch und Bett" durchgesezt und fragte sie türzlich, wie sie mit den veränderten Verhältnissen zufrieden sei. Antwort: mei, mein Mo( Mann) ißt halt iatt in d'r Kuchel, un er schlofat auf'm Kanapä." - nelloffen, 也 dhaltung und 110 Mt.) mit genehmigt dem G Biter Wagner f Frontfurter Hof Germania" in Das Gefu berlaffung be em Feuerweh Die Db imes Gießener 7000 Mart hi zm Serable poird obgeleb [ Das große Los] in der Nürnberger Kirchenbaulot. terie ist nach Rosenheim in Oberbayern an einen Goldarbei. ter und seine Köchin gefallen, die sich jetzt am Ende überlegen, ob sie den Preis von 20 000 Mark teilen oder lieber beieinander lassen sollen. Dann wird aus der Köchin eine ,, Madam", die das große Los gezogen hat. § Widerrechtliche Befreiung von militärischen Uebungen hatte der Berliner Bezirksfeldwebel Heinemann zwei Vizefeldwebeln der Reserve zugesagt und dafür von ihnen 30 resp. 100 Mark erpreßt. Ebenso hatte er von einem Reklamanten, dem er behilflich war, sich 20 Mark für seine Dienste geben lassen. Heinemann entschuldigte sein Verhalten mit durch lange Krankheit seiner Frau hervorgerufener Not. Er wurde vom Kriegsgericht zu 7 Monaten Gefängnis und Degradation verurteilt. - IL [ Ein vielversprechendes Zeitungsprogramm.] In Wipfingen- Zürich erscheint seit einigen Tagen eine neu Zeitung, die sich Protest" nennt und in ihrer ersten Numma ihr Programm" also formulierte: Von Nummer zu Num mer werden wir unsere Ansichten höher hinaufführen, schär fer hervorheben, besser ausgestalten, bis zulegt erkannt wer den muß, daß wir eine absolut einheitliche Welterfassung geschaffen haben, die ihre Kontrolle über alle Gebiete er. streckt, für jedes Wort einen mit dem Ganzen zusammenhängenden Inhalt ausprägt und uns sagt, was Gott ist!" Mehr kann von einer Zeitung kein Mensch billigerweise ver. langen, § Eine blutige Liebesaffäre fand vor der Berliner Straffammer ihren gerichtlichen Abschluß. Der Reisende Karl Gill wurde zu drei Jahren Gefängnis verurteilt, weil er seine Braut Hedwig Fähndrich auf deren Bitten erschossen hatte. Gill selbst hatte sich darauf ebenfalls mehrere schwere Wunden beigebracht, die aber durch einen Zufall nicht tödlich waren. Der Grund zu der Verzweiflungstat war der Einspruch der Eltern des jungen Mädchens gegen die von den Liebenden geplante Verbindung. - Vermischtes. Das Loch in der Sonne."] Von einem deutschen Missionar wird folgendes Kulturbild aus der chinesischen Provinz Südschantung in einem jezt hier angelangten Brief geschildert:„ Am chinesischen Neujahrstage( 4. Februar) wurde in der Frühe bei vorgelagertem Nebel ein großer, deutlicher Sonnenflect etwa von der Größe einer geballien Faust mit unbewaffnetem Auge in der Sonnenscheibe erblickt. Später war er noch bis zum Nachmittage durch ein rußiges Glasstück deutlich sichtbar und bildete schließlich auf dem Sonnenrande eine Scharte, als sei ein Stück aus dem Sonnenrade gesprungen. Noch am 12. Februar war der Fleck durch einen gewöhnlichen Feldstecher deutlich, aber doch nur mehr sehr klein zu sehen. Die Chinesen sahen diese Erscheinung am Neujahrstage als ein Zeichen kommenden großen Unglücks an. Es fehlte auch nicht an Stimmen, welche meinten, es sei eine Granate der Japaner in die Sonne geflogen und habe dieses Loch gemacht. Nachdem der Fleck ( oder nach ihrer Sprachweise das Loch) wieder verschwunden, ist auch die Furcht vor dem kommenden Unglück wieder geschwunden." [ Vernichtende Selbstrezension.] Am 4. April waren es 150 Jahre her, seit Heinrich Spieß, der Begründer des deutschen Schauerromans, in Freiberg geboren wurde. Seine Bahlreichen Ritter- und Räuberromane, die von allen Schichten der Bevölkerung förmlich verschlungen wurden, leisteten das Unheimlichste an nervenerregenden Situationen und Die vernichtendste fürchterlichem Gespensterhokuspokus. Kritik seiner Werte hat Spieß selbst geliefert. Er verfiel durch seine Tätigkeit in qualvolle Wahnvorstellungen. - [ Seltene Familienfeste.] Silberhochzeiten gelten an und für sich schon für selten; daß aber jemand zum zweitenmal dies Fest feiern kann, ist wohl ein Unifum. In Barnewig konnte der Postagent August Liepe mit seiner zweiten Frau die Silberhochzeit begehen, nachdem er schon im Jahre 1874 seine erste Frau, die ihm drei Jahre später durch den Tod entrissen wurde, im Silberkranz vor den Altar geführt hatte. Der doppelte" Silberbräutigam ist 77 Jahre alt und noch sehr rüſtig. Ein sicher auch nicht häufiges Familienfest wurde in Swinemünde gefeiert. Dort verlobte Runft und Wissenschaft. Präfiden Sigung 91 gierungsbo boer Lands findet nad unter Abl rufsverbär Landesber ein Antrag Berufsverba Mitglieder uzulaffen, a em Aussch weiteren Ar Ausschußfaj tip der in pirtschafts FN Eine große Verbesserung der drahtlosen Telegraphie scheinen Experimente des Italieners Alessandro Artom zu versprechen. Sie bezwecken die Verhütung von Abirrungen der drahtlosen Depeschen. Durch die Benuzung kreisförmig oder elliptisch polarisierter Wellen ermöglicht es Artom, Depeschen in einer bestimmten Richtung zu senden. In der letzten Reihe der Experimente wurden beispielsweise Signale vom Monte Mario in Rom nach der Maddalena- Insel übermittelt, ohne daß der Empfangsapparat für drahtlose Telegraphie auf der Insel Ponza, die nur verhältnismäßig wenig von der Verbindungslinie jener beiden Stationen entfernt liegt, im geringsten in Mitleidenschaft gezogen wurde. Das neue System würde auch eine bedeutende Kostenersparnis im Gefolge haben. Sihung der Stadtverordneten Gießens. n Gießen, 6. April 1905. Oberbürgermeister Mecum eröffnet 45 Uhr die Sigung und ladet die Stadtverordneten ein, tommende Woche das Elektrizitätswert zu besichtigen. Gaftwirt Hengst ift um Diepens für einen Anbau an sein Haus an der Bäcker Licherstraße eingekommen. Wird genehmigt. - - Stimmen Dr. Web schüffe in follen, wo fah. Die die Dienf liber das erflärt. anderweit Form ein se benso de Bejcg, di waffer bet des Abg. der bisher äußerung Sonntags bleibt die fürworter Freitag V * heutigen gezogen 1 10 0009 41 554, 4 Itreffer fiel ** ง Finanzafpi Rinifterial Innern un ** abgehaltener Itoumffaria ich wurder I. G a. Er Frd. J 9411,77 Nonnenroth b. St Spefti Niedermer meister Deibel am Neuenweg läßt bekanntlich 2 Doppel wohnt äuser errichten und an demselben Erter anbringen. Der hierzu erforderliche Dispens wird ebenfalls genehmigt. Gastwirt Rahnefeld hat auf seinem chnehin schon engen Hofe einen hölzernen Schweinestall vor längerer Zeit er richtet ohne Bauerlaubnis. Er bekam deshalb einen Polizei befehl, den Stall abzureißen, was er aber nicht getan hat. Dagegen ist er um nachträgliche Bauerlaubnis eingekommen, um die Küchenabfälle bei eigener Schweinehaltung besser verwerten zu können. Aus prinzipellen Gründen wird das Gesuch abgelehnt und R. muß nun doch den Stall abbrechen. Das fleine Gäßchen neben dem Kühn'schen Grundstüd am Seltersweg haben die Anlieger der Stadt geschen und und ßtere führt nun den schon in letter Szung be schlossenen Entwässerungsfanal auf eigene Kosten aus. Dr. Kennel will ein 59 Quadratmeter großes städtisches Gelände am Riegelpfab kaufen, wodurch er sein anliegendes Grundstück besser verwerten tann. Preis 25 Mart pro Quadratmeter, der von der Versammlung als richtig tonftatiet wird. Weißbindermeister Wagner III. hat ebenfalls von der Stadt ein 57 Quadratmeter großes Restgrundstück am Die Eigentümerin ver ehemaligen Stephaneweg erworben. langt hier, da das Gelände inmitten von Privatbesig liegt, Der Vertrag betr. nur 8 Mart pro Quadratmeter. Unterhaltung der Anlagen vor dem Universitätsgebäude if wieder um 1 Jahr verlängert worden; es wird nichts da Zur Wiederherstellung der Holz gegen eingewendet. fassade am Bäckermeister Frey'schen Hause, Neuenbäue welche einen Altertumswert hat, gibt der Staat auf Grund de Dentaalschußgefeßes einen Betrag bis zu 250 Mart, der Oberh. Gesch.- Berein leistet ebenfalls eine Beihülfe und man ift auch an die Stadt herangetreten einen Teil der 800 M betragenden Mehrkosten zu übernehmen. Dem wird ent sprochen und die Stadt zahlt denselben Betrag wie der 15,00 Die Verlegung des Stadtringgrabens an der Nordanlage wird freihändig vergeben an eine der Ranal baufi men. Die Barzellenvermessung in der Gemarkung @taat. Datar Gießen 1 c. 8 Geb Sungen 3 d. D Chr. 2382,85 e. G 5. D f. 6 H. E g. Ei C. Fen Remmerer 190,00 a. Ma Stengler Gießen rechts der Lahn ist sehr notwendig, da infolge der 403,85. Feldbereinigung die Besizer der dortigen Parzellen jest in Unklaren sind, wessen Landes Eigentümer sie sind. Da b. Ste Seff. S Katasteramt in Darmstadt ist damit einverstanden, daß die ing- Gieße - Mi Arbeiten vom Stadtgeomter Wißner ausgeführt werden die Kosten werden später vom Staat zurückerstattet. dem Ziegenzuchtverein hat die Stadt einen Bertra Ollar GraffC. Bim R. Schel Bungen 3005 odgter eine Tuftiges Ge ifchen Stadt eidung feiner nd fragte fi fen zufrieden thalt ialt in Pirchenbaulo en Goldarbe m Ende über en oder liebe er Köchin ein gramm.] S en eine ne ersten Numm mer zu Nu fführen, scha st erkannt te Welterfaijum De Gebiete e zen zufammen was Gott ijt Nigerweise ver nem deutschen er chinesischer langten Bria ( 4. Februar Del ein großer einer hollien onnenje ittage du ein te schließlich auf Stid aus dem Februar wat d eutlich, aber ded 1 sahen diese Gr en fommende Stimmen, weld in die Sonne ge achdem der Der verschwunde nglück wieder baft. lofen Telafie Sandro Artom za von Abirrungen gung freisförmig ht es Artom, De senden. In der Dielsweise Signale Dalena- Insel über ir drahtlose Tele tnismäßig wenig ationen entferni en wurde. Das Kostenersparni Giekens 6. April 1906. et 45 h bie , tommende Bod Baftwirt Heng ein Haus and migt. Bado anntlich 2 Doppe Erter anbring benfalls genehm hnehin schon enga längerer Zeit - geschlossen, worach sie jährlich 400 Mt. zahlt für die| Brdhaltung und außerdem das Defizit aus vorigem Jahre ( 110 Mt.) mit übernimmt. Wirtschaftsgesuche werden genehmigt dem Georg Rorndörfer für Kaplaneigasse 7, dem Biter Wagner für Schloßgasse 9, dem Johs. Karlé für den Frankfurter Hof, Lindengasse 2 und dem neuen Wirt der „ Germania" in der Grünbergerstraße. Das Gesuch des Gießener Radfahrerverein 1885 um berlaffung des Dewaldsgarten als Festplatz, 14 Tage bor dem Feuerwehrfest, wird zurückgesezt. Die Obststände pächter haben infolge Mitbietens eines Gießener Obsthändlers die Pachtpreise von 380 auf über 700 Mart hinaufgesetzt. Jezt kommen sie bet der Stadt um Herabseßung auf die früheren Preise ein. Das Gesuch Birb abgelehnt Hessischer Landtag. Darmstadt, 6. April. Präsident Ha as eröffnet, nach der„ Darmst. 3tg." die Sigung 9 Uhr. Auf der Tagesordnung steht die Negierungsvorlage, die bernfskändische Vertretung der Landwirtschaft betr.( Spezialberatung). Artikel 1 findet nach Debatte in der Ausschußfassung Annahme unter Ablehnung eines Antrags Wolf, daß die Berufsverbände aus den Provinzialverbänden und den Landesverbänden bestehen sollen. Bei Artikel 2 wird ein Antrag Wolf, die Zugehörigkeitsgrenze zu dem Beraufsverband auf 5000 Mt. festzusetzen und freiwillige Mitglieder mit 3000 bis 5000 Mt. Betriebsvermögen zuzulassen, abgelehnt, und die Vermögensgrenze nach dem Ausschußantrag auf 3000 Mt. festgesezt. Die weiteren Artikel finden zumeist ohne Debatte in der Ausschußfassung Annahme. Artikel 37a, der das Prinzip der indirekten Wahl bei den Wahlen der Landwirtschaftskammermitglieder enthält, findet gegen 9 Stimmen Annahme. Bei Artikel 37k wird ein Antrag Dr. Weber angenommen, nach dem die Sonderausschüsse in den Provinzen aus 30 Mitgliedern bestehen sollen, während der Ausschußantrag 45 Mitglieder vorah. Die Vorstellung der Gemeinde Zell( Oberheffen), die Dienstanweisung vom 30. Januar 1902 zum Gesetz über das Faselwesen betreffend, wird für erledigt erklärt. Der Antrag des Abg. Brauer, betreffend anderweitige Erhebung der Sprunggelder, findet in Form eines Ersuchens an die Regierung Annahme, ebenso der Antrag der Abgg. Erk und Brauer, das Gesetz, die Bäche und die nicht ständig fließenden Gewässer betreffend; dieselbe Erledigung findet der Antrag des Abg. Leun, die Gebühren für die Fortführung der bisherigen Gründbücher betreffend. Bet der Rückäußerung Erster Kammer über den Antrag Ert- Brauer, Sonntagsruhe und Nachtarbeit in den Mühlen betreffend bleibt die Kammer bet ihrem früheren den Antrag befürwortenden Beschluß. Hierauf tritt Vertagung auf Freitag Vormittag ein. Lokales. 7. April 1905. ** Landeslotterie.( Privattelegramm.) Bei der heutigen Ziehung der 6. Hess.- Thür. Landeslotterie wurden gezogen 100000 t. auf 26 351, 40 000 Mt. auf 42 632, 10000 Mt. auf 75 722, 5000 t. auf 1003, 28 708, 41554, 44 768 und 62 429. Die drei ersten Haupttreffer fielen in die Kolleftur Kronenberger in Mainz. ** Der Großherzog hat, am 5. April, den Finanzaspiranten Nikolaus Sera& aus Ruppertenrod zum Minifteriairevisor bei der Buchhaltung der Weinisterien des Innern und der Justiz ernannt. ** Bei ** Bei der gestern am Großh. Hochbauamt Sießen Bhalb einen Bolie abgehaltenen Submission über Erbauung eines Steuerer nicht getan foamſſariatsgebäudes zu Hungen und einer Bezirkskasse zu ubnis eingeloma Lich wurden folgende Resultate erzielt: weinehaltung b Gründen wird d ben Stall abbre n'fchen Grund Stadt gefcher Bter Sing Roften auß großes Städt et sein anliegen Sreis 25 Mart als richtig tonfta III. bat ebenfalls Reftgrundstüd vie Eigentümerin bet en Brivalbefi ling Der Vertrag niverfitätsgebäude es wird nichts d I. Steuerkommissariat zu Hungen. a. Erd- und Maurerarbeit: Frd. Falk Hungen 9864,18 M., H. Pauly- Villingen 9411,77 Mt, Gg. Becker- Gießen 10 218,01 Mt. H. KochNonnenroth 9840,20 Wt. b. Steinhauerarbeit: Hessische Steinbrüche- Londorf 1068,66 Mt., J. MüllerNiedermenoig 2324,10 Mt., Josua Loeb Woyen 19272,92, t, Oskar Groff- Londorf 1860,00 Mt., Abermann& KlingGießen 1880,60 mt. c. Zimmerarbeit: Geb. Müller- Hungen 3456,20 Mt., August SchüferSungen 3551,36 Mt. d. Dachdeckerarbeit: 2382,85 Mt. Chr. Jockel- Hungen 1475,85 Mt., Sg. Fetum- Hungen e. Spenglerarbeit: Hellung der Sol Remmerer 187,30. - faufe, Menenbau Staat auf Grund de b H. Dirlam- Hungen 228,25 Mt., Wulz- Lich 199,55 Mt., f. Grobschlosserarbeit: zu 250 Mart, 190,00 t., Wilh. Schnabel Lich 285,00 Mt. me Beihilfe und ma en Teil der 800 M H. Eißer Hungen 180,00 Mt., Otto Ebersohn- Hungen g. Eisenlieferung. 415,00 Mt. en. Dem wird en Iben Betrag wie da Stringgrabens an b man eine der Rand g in der Gemarkung C. Fendt Hungen 422,67 Mt.,. Kröll Söhne Gießen II. Bezirkskasse Lich. a. Maurerarbeit: Stengler- Lich 6600, CO mt, 5. Koch- Nonnenroth Denbig, ba infolge ba 6403,85 Mt. Albert Eise Nonnenroth 7363,65 Mt. gen Barzellen jest in ümer fie find. D & b. Steinhauerarbeit: Hess. Steinbrüche Lordorf 1065,36 M., Abermann Delar Graff- Londorf 1055,80 Mt. inverstanden, daß billing- Gießen 1019,70 Mt., J. Fuhr- Beuern 1045,60 m., rausgeführt werdm Stabt einen Bertra urüderftattet. c. Zimmerarbeit: R. Scheld- Lindenftruth 3189,53 Mt., Aug. SchäferSungen 3005,96 Mt., Ferd. Schmidt- Lich 3244,26 Mt., Heinrich Schmidt- Lich 2349,85 Mt, Chr. Schmidt- Lich 3206,22 Mt. J. d. Dachdeckerarbeit: J. Vater Lich 1091,40 M., Chr. Vater- Lich 947,50 Mt. e. Senglerarbeit. 2. Albohn- Lich 166,40 Mt., H. Walz- Lich 145,63 Mt., Kemmerer- Lich 133,55 Mt., J. Schmidt Lich 145,48 Mt. f. Eisenlieferung: H. Heller- Lich 205,50 Mt., K. Köhler- Lich 205,50 Mt., A. Kröll Söhne- Lich 207,75 Mt. So welft und stirbt der Blumen Flor, Die zarten Triebe fallen leise, Doch fest streckt sein Geäft empor Der Schlehdornftrauch in alter Weise. MW...... dt, Gießen. Literarisches. Die kommunale Vermögensbesteuerung in Hefen. Kritische Bemerkungen zum Entwurfe des Hessischen Kommunalsteuergesetzes. Von Dr. jur. et phil. Magnus Biermer, ordentlichem Professor der Staate wiſſenſchaften an der Universität Gießen. Preis Mt. 1.-. Emil Roth, Gießen. So lautet der Titel einer in diesen Tagen erscheinenden Broschüre, welche eine Materie behandelt, die für den Staatsbürger von vitalstem Interesse sein wird. Kirchliche Nachrichten für Gießen. Evangelische Gemeinde. *** Am Samstag, den 8. d. M., vormittags 29 Uhr beginnend, findet eine Sigung des Provinzialausschusses der Provinz Oberhessen mit folgender Tagesordnung ftatt; 1. Gesuch des Karl Vogt zu Gießen um Erlaubnis zum Betrieb einer Schankwirtschaft in dem Hause Landgraf PhilppPlaz Nr. 13. dahier. 2. Reklamation des Albert Vittorie Holl gegen die Gemeinderatswahl zu Rodheim v. d. H., hier Refuis des Gg. Philipp Winkler daselbst. 3. Die Heranziehung der Gewerkschaft Luise und Flsdorf zu den Kreisftraßenunterhaltungskosten. - *** Eröffnung der Kreisbahn Marburgbedorf- Dreihausen erfolgte am Dienstag in Gegenwart des Oberpräsidenten von Wyndheim, Regierungspräsidenten von Trott zu Solz, des Landeshauptmanns Freiherrn Riedesel zu Eisenbach, Vertreter der Eisenbahnund Oberpostbehörde, sowie zahlreicher Kreistags- und Stadtfollegien- Mitglieder. Der festlich geschmückte Marburger Südbahnhof, auf dem der festlich geschmückte Bug auf das Zeichen zur Abfahrt harrte, war von der Bevölkerung dicht umgeben. Endlich erfolgte das Abfahrtsignal und unter Musit sezte sich der Zug in Bewegung und durchsaufte die romantischen Partien bis Esdorf, wo größere feftliche Veranstaltungen vor sich gingen. Hochbefriedigt über die Betriebsaufnahme der Bahn, kehrten die Teilnehmer heim. Der Verkehr auf der Strecke Marburg- EbsdorfDreihausen hebt in befriedigender Weise an. Mittwoch be= nußten bereits 320 Personen die neue Bahn. § Groß- Rechtenbach. Hier ist an einem verendeten Schweine die Rotlausseu de festgestellt worden. Frankfurt, 6. April. Die Megger haben den direkten Vicheinkauf beschlossen. In der am Dienstag abgehaltenen Versammlung führte Obermeister Marx aus, man habe von Seiten der Viehmarkts bank alles versucht, um eine Einigung mit den Händlern herbeizuführen. Von anderer Seite wurde der jige Zustand als unhaltbar gefennzeichnet. In der Zeit von 10. Januar bis Ende März feien allein 49 Schadenfälle eingetreten, welche die der Großvieh Unfalltasse angehörenden Meßger treffen. Weiter sei es in letter Beit vorgekommen, duß bis zu 20 Stück Vieh 14 Tage im Kühlhaus hängen mußten, weil das Vieh auf der Fre bank nicht verkauft werden fonnte. Man beschloß, die gemeinsame Viehversorgung im Großen zu organisieren. Die anwesenden Megger verpflichten sich durch Namensunterschrift bei einer Konventionalstrafe von 50 Mt. auf drei Jahre hinaus, ihren Viehbedarf ausschließlich bei der Bant zu decken. Die auswärtigen Bertreter traten dem Veschlusse bei, soweit der Frankfurter Markt für fie in Frage tommt. K Mainz, 6. April. Prozeß Malzi. Unter großen Andrange des Publikums begann heute Vormittag 9 Uhr die Verhandlung gegen den Domprobst Adam Malzi von Worms vor der hiesigen Straffammer. Oberstaatsanwalt Dr. Schmidt und der Verteidiger Justizrat Dr. Schmitt stellten den Antrag, die Verhandlung in voller Oeffentlichkeit zu führen. Das Gericht schloß jedoch die Deffentlichkeit aus. Ueber die Anklage haben wir bereits berichtet. Es sind 30 Belastungs- und 29 Entlastungszeuger geladen. Der Angeklagte ist am 17. Dezember 1865 in Darmstadt geboren. Er hielt gleich zu Anfang der Verhandlung eine längere Rede. Die Anklage set ihm in seiner Eigenschaft als Priester und Religionslehrer erwachsen. Er habe nur den frühzeitigen Liebeleien der Kinder entgegentreten wollen. Es sei in Worms publit gewesen, daß der Lehrling Werner den Mädchen nachlaufe, besonders der Schmitt. Er habe ihn zu sich kommen lassen und da habe der Junge gesagt, er fenne die Schmitt garnicht. Für diese Lüge habe er ihm einen Schlag ins Gesicht gegeben. Dann sei er geständig" gewesen. Um die Mädchen überführen zu können, habe er das Geständnis schriftlich firiert und von dem Jungen unterschreiben lassen. Aehnlich schildert Malzi die Unterredung mit den Mädchen. Von Mißhandlungen oder Liebtosungen fönne teine Rede sein. Der Lehrling stellt jedes „ Verhältnis zu der Schmitt in Abrede. Aus Furcht vor weiteren Schlägen habe er zu allem, ja" gesagt. April- Schnee. Was willst du, Schnee? Der Schlehdornstrauch Trieb schon die ersten Blütenflocken, Der Sonne warmer Hauch Rief schon die ersten Blumenglocken. Da deckest du sie, die hoffnungsvoll Dem Sonnenlicht entgegenstreben, Mit deinem Leichentuch; dein Groll Läßt sie den Frühling nicht erleben. Wird, Mensch, auch dir ein jäher Schnee Die Blütenträume einst zerstören? Wird einst durch Lebens Lust und Weh' Auch dich ein Hauch zu früh betören? Troß Eis und Schnee den Schlehdornstrauch Stehst du die straffen Glieder reden, Er läßt von Frühlings Schmeichelhauch, Von Winters rauhem Ost sich lecken. Er treibt und blüht, wenn ahnungsvoll Die ersten lauen Winde locken, Und kommt der Winter dann mit Groll Und schüttelt all die Blütenglocken, Am Sonntag Judica, den 9. April In der Stadtkirche. Vormittags 9.30 Uhr: Professor D. Drews. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Matthäusgemeinde. Abends 6 Uhr: Pfarrer Schwabe. Abends 8 Uhr: Vereinigung der fonfirmierten männl. Jugend der Matthäusgemeinde. Dienstag, den 11. April, abends 6 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weibl. Jugend der Markusgemeinde. In der Johanneskirche. Vormittags 9.30 Uhr: Pfarrossistent Schulz. Vormittags 11 Uhr: Kindergottesdienst für die Johannesgemeinde. Pfarrassistent Schulz. Abends 6 Uhr: Siche Stadtkirche Mittwoch, den 12. April, abends 6 Uhr VI. Bessionsandacht. Pfarrer Euler. Nächstfolgenden Sonntag, den 16. April Landes. Buß- und Bettag; an diesem Tage nach allen Gottesdieften Kollekte zur Unterstüßung von Hilfsbedürftigen evangelischer Gemeinden unseres Landes, die an Orten mit überwiegend katholischer Bevölkerung bestehen. An demselben Tage Beichte und heiliges Abendmahl für die Lukas und die Johonnesgemeinde im Abendgottesdienst. Anmeldungen vorher bei dem Pfarrer jeder Gemeinde erbeten. Batholische Gemeinde. Samstag, den 8. April Nachmittags um 5 Uhr und abends 8 Uhr: Gelegenheit zur hl. Beichte. Von 4.30 bis 7 und 8 bis 9 Uhr wird ein fremder Priester Beichte hören. Sonntag, den 9. April. Passionssonntag. Feier des Großen Gebetes. Borm. von 6.30 Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beichte. um 7 Uhr: Die erste heil. Messe, vor und in derselben Austeilung der heilig... Kommunion. Aussetzung des Allerheiligsten. Beginn der Betstunden. 8 Uhr: Die zweite heil. Messe. Vorm. um 10 Uhr Die dritte hl. Messe. Die Betstunden werden ununterbrochen gehalten von Morgens 7 bis Abends 6 Uhr. Nachmittags um 5 Uhr: ift die letzte Beiflunde; darauf Schluß des Großen Gebetes mit Te Deum. Mittwoch Abend um 6 Uhr: ift Fastenandacht. Freitag Abend um 6 Uhr: ist Muttergottesandacht. Israelitische Religionsgesellschaft. Sabbathfeier am 8. April 1905. Samstag vormittags: 8.30 Uhr. Samstag Nachmittag: 3.30 Uhr. Sabbathausgang 7.55 Uhr. Wochengottesdienst: morgens 6.45 Uhr. abends 6.30 Uhr. 1. 2. Kirchliche Nachrichten für Grünberg. Am Sonntag, Judica( 9. April.) predigt vormittags: Detan Wagner. Text: Joh. 8, 46-59. Lied Nr. 270. nachmittags: Pfarrer Schmidt. Text: Hebr. 9, 11-15. Lied Nr. 59. Gottesdienst zu Stangenrod nachm. 1 Uhr. Gottesdienst im Hospital nachm. 4 Uhr. Batholischer Gottesdienst in Grünberg findet flatt: Sonntag, den 9. April, vormittags 9 Uhr; von 7 Uhr an ist Gelegenheit zur hl. Beichte. Gießener landwirtschaftlicher Wetterbienft.; Voraussichtliche Bitterung in Hessen für Samstag, den 8. April. Trüb, mehrfach Schneefälle, in Oberheffen ftärkere, in Rheinhessen meist nur geringe, windig, nachts etwas milder, tagsüber noch fühler. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell Ibin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beibe in Gießen PALMIN feinste Pflanzenbutter unübertroffen zum kochen, braten a. backen 50% Ersparnis gegen Butter! Jubiläums- Stipendien Stiftung zu Ehren der 25jährigen Regierung des höchstseligen Großherzogs Ladwig III. Bekanntmachung, die Ausgabe von Schuldverschreibungen auf den Juhaver durch die Stadt Gießen betreffend, vom 1. April 1905. Auf Grund des Paragraphen 795 des Bürgerlichen Gesetzbuchs Gesetzbuch vom 17. Juli 1899 wird hi rmit und des Artikels 67 des Hessischen Ausführungsgesetzes zum Bürgerder Stadt Gießen Aus obiger Stiftung, welche bezweckt, daß aus den Kapital- lichen zinsen drei junge Leute und zwar aus je er der drei Provinzen einer, eine gleichmäßige Beihilfe zu den Kosten ihrer Ausbildung auf einer höheren Bildungsanstalt erhalten sollen, sind für das Jahr 1905 dret die Genehmigung zur Ausgabe von Schuldverschreibungen auf den j Stipendien zu vergeben. Inhaber bis zum Betrage von Das Stipendium kann auf drei Jahre ausgedehnt werden; es fönnen jedoch nur Angehörige solcher Gemeinden berücksichtigt werden, welche Beiträge zu dieser Stiftung geleistet haben. Hiernach berechtigte und befähigte junge Männer, welche zum Zwede ihrer Ausbildung eine höhere Bildungsanstalt besuchen oder besuchen wollen und sich um das Stipendium zu bewerben beabsichtigen, find eingeladen, ihre Gesuche durch ihre betreffende Bürgermeisteret an die Bürgermeisterei der Hauptstadt ihrer Provinz. also aus den Orten der Provinz Starkenburg an die Bürgermeisterci Darmstadt, aus Rheinhessen an die Bürgermeisterei Mainz, aus Oberhessen an die Bürgermeisterei Gießen bis längstens zum 20. d. Mts. gelangen zu lassen. Den Gesuchen sind an Zeugnissen beizulegen: 1) ein behördlich beglaubigtes Vermögensjeugnis, 2) eine behördliche Bescheinigung, daß und wo Gesuchsteller studiert, 3) ein Führungs-( Leumunds-) Zeugnis. Außerdem ist der Nachweis zu erbringen, daß der Gesuchsteller in Hessen geboren, bezw. Hessischer Staatsangehöriger ist. Mainz, Darmstadt, Gießen, den 1. April 1905. Dr Gakner, Oberbürgermeister. Das Kuratorium: Morueweg, Mecam, Oberbürgermeister. Oberbürgermeister. ConfirmandenSchirme empfehlen in großer Aus: wahl zu billigsten Preisen. Stets Neuheiten! = Casseler= Schirmfabrik Gießen, Seltersweg 9. Prima Apfelweine in Flaschen, garantiert naturrein, liefert jedes Quantum frei ins Haus. Gießen. H. Trechsler, 3 000 000 ark in Buchstaben Drei Milllonen Mark- bebufs Beschaff ung der Mittel für Ankauf von Gebäuden und Grundstücken, für Erbauung und Erweiterung städtischer Gebäude, für Anlage von Straßen, Wege pp., für Kanalisation und sonstige Wasserbauten, für Uebernahme des Volksbades, für Erbauung einer Leichenhalle für die Israeliten, für Erweiterung städtischer Betriebe( Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerk, für Verstärkung des Stadterweiterungsfonds, für Leistung eines Zuschusses zu den staatlichen Kliniken, fü: Rückzahlung der nicht zur Konvertierung vorgelegten Schuldverschreibungen des 1899er Anlebens und für den Ankauf von Wertpapieren zum Zwed der Hinterlegung im Enteignungsverfahren erteilt. Die Schuldverschreibungen, welche mit jährlich 3% Prozent fällig in halbjährlichen Raten am 1. April und 1. Oktober jeden Jahres verzinslich sind, werden wie folgt bezeichnet: 1-900 900 Stüď zu je 2000 Mt. Serie IV Nr. 901-1800 1801-2400 900 " f "" 600 100) 500 IV " " " " " IV " " = = 1800 000 Mt. 900 000 300 000 " " zusammen 2400 Stüd im Gesamtbetrage von 3000 000 mr. Die Tilgung des Anlehens erfolgt durch Rückkauf oder Verlofung vom 1. April 1910 an jährlich mit 2 Prozent des Kapitals. Vom Jahre 1925 ab werden die ersparten Zinsen gleichfalls zur Tilgung verwendet. Vom 1. April 1915 an bleibt der Stadt Gießen eine verstärkte Tilgung oder die Rückzahlung des ganzen Anlehens vorbehalten.. Vorstehende Genehmigung wird vorbehaltlich der Rechte Dritter erteilt. Für die Befriedigung der Inhaber der Schuldverschreibungen wird eine Gewährleistung seitens des Staats nicht übernommen. Darmstadt, den 1. April 1905. Großherzogliches Staatsministerium. Tüchtiger, selbständiger efertrake& Installateur Friedr. Seibel GIESSEN für Gas- und Wasseranlagen gesucht. Frin Eccartus. Markt 7, Gießen. Ludwigstrasse 31. Einige jüngere Arbeiter empfiehlt !! Thee!! alle Sorten u. stets neuester Ernte. Cacao. Chocolade. V. Hessisch- Thüringische Staatslotterie Biehung VI. Blaffe.( 4. Tag.) 6. April 1905. gesucht. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mart gezogen. ( Ohne Gewähr.) Schillerstraße 18, Gießen. in braver Junge in die Lehre gesucht. 7 263 83 353 60 410 12 14[ 400] 43 511 55 765 96 813 15 27 908 41[ 2000] 78[ 400] 1024[ 2000] 50 157 89 214 34 35 335 54 464 98 559 89 617 29 770 813 26 37 902 3 13 27 30[ 2000] 2143 46 59 67 345 46 402 80 508 605 24 710 16 87 92 823 28 921[ 1000] 80 3073 86 135 85 203 32 35[ 400] 305[ 1000] 58 92 466 96 503[ 1000] 7[ 400] 21 622[ 400] 85 743 96 818 26[ 400] 44 920 33 53 4001 10 44 157[ 1000] 200 331 86 565 674 708 13 45 54 811 44 79[ 1000] 967 5028[ 1000 40 54[ 1000 105[ 400] 30 37 67 272 99 308 457 523 58 95[ 400] 705 44 91 835[ 400] 39 917 6013 54 100[ 400] 318 32 54 59 [ 400] 68 80 92 483 90 508 37 703 23 24 43 839 58[ 1000] 62 93 7038 87 226 44[ 400] 76 318 26 78 414 51 600 54 801 85 97 920 21 24[ 400] 43 60 68 83 8124[ 2000] 40 269[ 400] 72 404 77 501 14 40 74 724 833 48 [ 1000] 50 79 952 61 9192[ 400] 97 245 310 44 54 78 404 16 30 44 500 42 84 723 29 45 85 824 92[ 400] 10053 92 108 50[ 400] 397 99[ 400] 409 27[ 1000] 53 564 81 90 790 882 910[ 400] 23 42 43 80[ 400] 11045 51[ 1000] 73 90 120 28 33 39 [ 400] 57 94 2.04 307[ 1000] 27[ 400] 52 54 85 444 500 63[ 1000] 625 80 82[ 2000] 723 30 42 826 84 902 12[ 400] 43 52[ 400] 86 12044 117[ 400] 92 205[ 1000] 23 78 92[ 400] 315 65 433 44 553 54 94 97 661[ 400] 98 708 15[ 1000] 49 71 87 801[ 400] 27 94 98 13006[ 400] 45[ 400] 97 110 33 67 74[ 400] 90[ 1000] 207 9 17 85 88 368 85 89 419 400] 28 44 71 89 532[ 400 67 625 80 717 31 878[ 400] 902 27 14153[ 400] 249 53 65 325[ 1000 96 401 12 46 57[ 1000] 79 81 752[ 1000] 92 764 817 23 985 94.96 15000 26 50 85 128 449 94 506 19 688 818[ 400] 980 16085 89 182 237( 1000) 78 400] 81[ 400] 412 56 97[ 400] 507 64[ 1000] 85[ 2000] 740 97 400] 913 44[ 2000 17008 25 90 97 186[ 20000] 204 348 519 30 621 74[ 400] 81 721 59 71 86 95 811 19 80 86 991[ 1000] 18020 71[ 400] 165 237 461 77 618 36[ 400 711 96[ 400] 832 921 68 97 19050 109 29 245 302[ 400] 9 464 617 743 78 81 851[ 400] 977 98[ 400 20025 39 159 66[ 2000] 93 235 37 340 475 631( 1000) 35 40[ 400] 91 808 31[ 400] 59[ 400] 74 902 26 89 21014[ 1000] 22 72 79 229 91 360 82 466 92 508 56 754 55[ 1000] 878 997 98 22025 37 86 133[ 400] 78 363 74 400] 426 567 617 32 86 814 77 917 400 45 23003 41 82 109 230 66 70 338 82 426 91 92 503 15 38 85[ 1000] 602 28 60 88 700 73 [ 1000] 92 93[ 400] 836[ 2000] 38 902 24045 73 106 51 55 C4 85 210[ 400] 96 309 16 58 70 7 421 30 549 98[ 1000] 616 75 90 765[ 1000] 70 818 99[ 400] 922[ 400] 39 25081[ 400] 144 219 49 74 311 15 474 555 70 98 607 25[ 40] 33 61 735 820 26177 219 361 74 507 39 75 79 83 92[ 400] 96[ 400] 613 43 57[ 400] 705 8 43 59 805[ 400] 53[ 400] 97 14001 976( 400 27099 197 238 79 88 341 68 445 50 67 14001 505 37 640 44 1000] 65[ 400] 808 43 [ 400] 75 01[ 1000] 935 80 28045 51 148 70 284 89[ 400] 324 31 89 90 475 96 526[ 100] 623 64 71 94[ 400] 719 42 43 888 20060 64 139[ 400] 304 560 92 789 847 96 30126 76[ 400] 240 96[ 400] 355 419 40 586 654 763 77 807 8 23 63 31013 114 40 1.000] 228 49 71 75 327 96 480 C[ 400] 762 96 815 58 964 98 82003 21 48 65 87 184 94 203[ 1000] 51[ 2000 318 73 524 46 51 608 14 715 99 867 949 33015 43 67 87 154 283 357 77 462 84 519[ 400] 21 80 C07 20 727 34[ 2000] 40[ 400] 52 87 801 9 86 89 922 34006[ 400] 80 94 112 238[ 1000 306 428 87 91 97 519 603 4 96 707 77 825 38 71 72 923 77 85 86 92 3506 152 215 83 516 9 97 619 700 26 40 96 800.14 57 913 43 56[ 400] 75 81 95 36059 224 47 59 393 43 401 44 56 82 554 61 1400 624 40 722 807[ 400] 18 32[ 40, 576 925 66 37089 199 221[ 1000 35[ 400] 47 73 351 59 63 423 44 53 547 52 617 700[ 400] 8 15 33[ 400] 45 911 80 38015 117[ 400] 33 75 94 200 28 42 301 22[ 400] 27 465 573 621 723 25 26 8 956 93 39010[ 400] 33[ 400] 151 66 295 99 481 635[ 400] 707[ 400] 822 10( 5000] 40060[ 1000 141 202 77 91 475 88 99 503 21 32 612[ 400] 711 819 64 73 90[ 2000] 991 41068 133 55[ 1000] 204 96 362 74 87 524 37 52 69[ 400] 70 707[ 400] 12 61[ 1000 62 851[ 400] 911[ 400] 82 42015 [ 400] 21 71 75 105 12[ 2000] 69[ 400 83 203 150 000 25 34 35[ 400] 40 495 587 653 70 862 73 907[ 400] 32 39 58 81 43016 60 178 206 30 34 48 65 319 36 52 60[ 1000] 81 480 510[ 400] 55[ 2000] 646 88 717 66 830 80 903 12 47 96 44003 15 25 65 93[ 400] 127 42 205 14 37 390 420 82 504 637 59 715 20 75 88 94 857 73 921 59 78 90 98 45014 54 81 85 134 47 55 394 5983 640 69[ 400] 95 733 830 926 40 91 46010 112 1400] 50 69 276 315[ 21[ 400] 34[ 100] 50 510 90 95 638 65[ 2000] 89 740[ 1000] 45 56 843 45 921 68 47015 400] 206 [ 400] 52 77[ 400] 84 302 430 610 15 24 81[ 1000] 741[ 400] 70 825 959[ 400] W. Schmitt, Glasermstr. Kanzleiberg 7, am Brand.[ gez Rothe. G. F. F. Freitag, den 5. April abends pünktlich 8½ Uhr: Uebung des 1. Löschzuges. Das Kommando. Arbeitsvergebung. Die nachstehenden Arbeiten und Lieferungen zur Erbauung einer höheren Mädchenschule von Kellerfußboden aufwärts sollen Samstag, den 15. April d. Js, vorm. 10 Uhr öffentlich vergeben werden. 1. Ero- und Maurerarbeit: darunter ca. 434 cbm Bruchsteinmauerwerk, 4016, Backsteinmauerwerf. " 2. Materiallieferung: a) 466 cbm Hardtbruchsteine, b) 63 000 Stüď Ringofensteine, c) 1585 000 Stück Feldbrandsteine, d) 251500 kg gebrannter Kalf. während der Amtsstunden bei uns zur Einsicht offen. Angebote auf Zeichnungen, Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen Vordruck, der daselbst erhältlich, sind bis zum genannten Zeitpunk an uns einzureichen. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, 5. April 19 5. Städtisches Hochbauamt. Gerbel. Wenn Sie für immer von Ihren Hühnerangen Leichdörnern, Hautverhärtungen, verkrüp. pelten Nägeln 2c. befreit sein wollen, so wenden Sie sich unverweilt an mich. Ohne Messer entferne ich mit meiner geschickten Hand jedes dieser Uebel binnen wenigen Minuten gründlich, vollständig gefahr- und schmerzlos und mit ficherem Erfolge. Feinste Referenzen und Atteste von durch mich behandelte prakt. Aerzten stehen jedermann zur geft. Disposition. Um vielseitigen Wünschen Rechnung zu tragen, habe ich mich entschlossen, ab und zu in Gießen und Umgegend anwesend zu sein, deshalb ersuche ich ergebenst alle, welche meinen Besuch wünschen, mich umgehend per Postkarte zu bestellen. Herren und Damen( insbesondere Friseure), welche sich eine vorzügliche Eristenz schaffen wollen, gebe ich Unterricht in meiner für Jeden leichtfaßlichen Methode, jedoch lerne tch nur eine Person für jeden Ort in meiner Kunst an. W. Ruge, Homburg v. d. H. 48156[ 400] 68 372 430 60 66 544[ 1000] 63 684 43[ 400] 81[ 400] 711 [ 1000] 27 28[ 1000] 49 67 943[ 2000] 49006 56 87 172[ 1000] 73 95 208 824[ 400] 476 613 46 700 72[ 2000] 86 90 94 807 15 74 907 49 92 50007 154 246 62 94 317 423 30 54 580 83 99 639[ 400] 67 70[ 400] 748 54 88[ 400] 889 925 82 51012 46 54 63 79 154 80 85 236 56 303 449( 1000] 63[ 10001 529 607 8 16 40 71[ 400] 769 800 14[ 400] 29 963 52001 77[ 1000]: 17 15 26 58 84 336 42 49 52 494[ 400] 502[ 400] 4 17[ 400] 20[ 400] 641 67 775[ 400] 53078 126[ 400] 33[ 1000] 52 201 362 473 636 52 90[ 1000] 702 18 52 89 849 60 74[ 400] 935[ 400] 78 82 54012[ 400] 25[ 400] 89 132 35 247[ 1000] 68 95 302 25[ 400] 80 415 33 565 97 731 38 928 47 55045 58 90 187 217 35 71[ 400] 393 406 30 60 640 760 818 25[ 400] 27 30[ 400] 50 1000] 65 66 67[ 400] 99[ 400] 956 56043 85 121 227 54 878 429[ 400] 526 607 56 78 82 919 57010 67 77[ 400] 78 259 360 97 513 50 55[ 400] 66 76 607[ 1000] 11[ 1000] 18 24 34[ 400] 752 86 809 902 5[ 400] 78 5800[ 2000] 179 214 57 69 84 408 52[ 1000] 662 97 733[ 400] 90 98 812[ 1000] 59 925 86[ 400] 87 400] 88[ 400] 59047 48 [ 2000] 76 103 64 204 36 66[ 400] 94 323 29 82 463 579[ 400] 663 82 92 728 69[ 400] 816[ 400] 83[ 400] 85 91[ 1000] 958[ 1000] 60094 119 21[ 400] 46 243 339 99[ 400] 418 77 542 644 712[ 2000] 52 68 832[ 400] 957[ 400] 83 61011 81 114 209 41[ 1000] 72 393 415 86 95 559 62 617 23 70 790[ 400] 803 22 41 61 62 955 70 62021 63 119 38 [ 400] 240 46[ 1000] 97 328[ 400] 35[ 400] 412 505 15 21 682 729 32 71 83 814 26 51 72 923 91 63035 62 211[ 1000] 48 54 74 440 69[ 400] 582 [ 400] 617 42 738[ 1000] 83 977 64012 32 41 64[ 400] 114 386 94 420 37[ 400] 532[ 400] 67[ 400] 72 80 623 25 705 25 74 91 936 65138 266 545[ 400] 58[ 400] 618[ 1000] 34 83 91 735 864 932 68 69[ 400] 66029 194 2.4 45 421 35 46 58[ 400] 64 69 73 91 576 668 804 38 50 64 65 67097[ 1000] 119 22 395 426 70 94[ 400] 515 25 612 69 857 89 937 38 68035 45 75 140 228[ 2000] 59 89 92 300 12 84[ 1000] 458 97 583 686 797 821 940 65 69006[ 400] 79 98 186 206 79 367 421 39 504 75 92[ 2000] 623 709[ 1000] 802[ 400] 6 70[ 1000] 905 10[ 400] 70260 329 449 568 792 812[ 400] 90 911 37 79[ 400] 71033 267 438 58[ 2000] 73[ 400] 569 646 51 94 703 7 28 911 72015 23[ 400] 30 88[ 400] 114 63 65 99 342 474 96[ 400] 519 45[ 400] 82 612 83 722 807 19 22 997 73009 58 132 261 306 29 60 67 480 538[ 400] 57[ 1000] 83 612 49 87 709 36 96 800 5 37[ 1000] 96 946[ 400] 86 93[ 400] 74024 [ 1000] 25 111 14 40 52 83 314 73 457[ 1000] 92 567[ 400] 661 69 96 714 823 26 30 87 933 60 75007 101 29 55 217 63 76 470 554 667 734 45[ 1000] 47 83 805 76021 115 38 80 221 40 51 311 57[ 400] 81 418[ 1000] 63 583 678 715 21 84 826 42 53 921 77006 51 140 220 320[ 400] 72 413 18] 400] 519 664 94 865 95 910 57 78001 8 71 80[ 400] 131 271 401 16 18[ 400] 39 73[ 400] 543 55 91 676 922[ 400] 85[ 400] 88 79007 35 52 76 270 72 301 48[ 400] 633[ 400] 52 55 69 73 818 86 97[ 1600] 944 80001 39 100[ 1000] 29 264 72 365 418 20 512[ 1000] 68 70[ 400] 629 32 37 52 400 763 76[ 400] 77 83 809[ 1000] 55 989 81097[ 400] 121 [ 400] 22[ 400] 26[ 400] 200 14 87 312 16 441 97 531 53 79 98 720 23 66 834 926 67 82065 124 35 69 310 28 407[ 1000] 11 558 645 47 79 87 707 58 820 23[ 1000] 94[ 400] 921 46 83000[ 400] 43 66 93 119 76 89,216 [ 400] 19 58 86 89[ 2000] 94 05[ 400] 72[ 1000] 513[ 1000] 38 612 34 796[ 400] 837 65 967 74 84 84018[ 400] 155 88 96 211 24 50 89 328 417 29 56[ 400] 643 722 37 55 66[ 1000] 89 833 76 83 85021 130 56 354[ 400] 92 95 97 404 7 9[ 1000] 41 629 58[ 400] 828 34 64 72 987[ 400] 93 94 86021 176[ 400] 250 52 57[ 1000] 312 14 [ 10001 32 33 400[ 400] 28 32 56 517 680[ 1000] 90 716 22 46 56 826 35 90 31[ 1000] 87072 116 17[ 400] 51 82 86 217 83 414 547[ 1000 608 9[ 400] 714 1000] 39[ 400] 96 97 832 99 930 81 88021[ 400] 56 65 300 86 433 99 608 705[ 400] 828 34 83[ 400] 901[ 1000] 67 89008 15[ 1000] 36 98 202 53 76 384 463[ 400] 98 1400] 503[ 1000] 4 57 400] 61 86 606 1400 49 50 62 64 65 94 782 854[ 400] 917[ 400] 38 39 69 90005 12 73 271 313 47[ 400] 51 484 93 12000] 573[ 400] 639[ 400] 50 400 80 96 702 6 80 915 32[ 1000] 51 91032 59 76 103 10 47 91 239 75 88[ 400] 99 473[ 400] 91 518 66 831 84 86 938 69 95[ 1000 92031 35 57 93 118 278 308 17 38 51[ 400] 486 514 71[ 2000] 96[ 1000] 612 72 715 69 874[ 400] 93025 96 139 85 87 230 47[ 400] 321 94[ 1000 451 68 82 645 78[ 1000] 780 81 98 836 98 911 38 47 94[ 400] 94034 231[ 400] 43[ 1000] 349 85 422[ 400] 73 546 643[ 1000! 752 888 96 908[ 2000] 15 44 95032 36 185 229 60 78 314 15 51 465 510 54 61[ 400] 71 93 95 654[ 1000) 773 818 905 38[ 400] 96008 43 311[ 1000] 31 85 446 67 73 534 1400 65 83 95 601 24 51 734 845 89 975 97020 48[ 1000] 90 108 251 74 1000] 327 83 421 97 523 36 670 764 815 35 51 981 98019 85 57 1000] 213 353 73 02 461 78 529[ 1000] 66 831 33 35 88 900 6 25 29 31 51 68 70 99003[ 400] 52 177[ 1000] 202 39 41 72[ 1000] 83 310 425 67 552 88 669 724 99 803 78[ 1000] 98 934[ 1000] 60 70 75 Nächste Ziehung: 7. April 1905. Elisabethenstrasse 26. Lose Richard Buchacker, Gießen, Neuenbäne 11. amtlich bestellte Haupt- Kolleftur der 5. Hessisch- Thüringischen Staatslotterie sind zu beziehen durch die Str. 84 Dulcations Wen, ble& Ste Mebaltion Schrett rocknend Fussbode Oelfarben nicht nachklebend, La Parketwachs, Parketwachs ohne Glätte. Die f Armee fla bungen wi berichten, den Ruffen verhältnis Mann, me baner bor Wie Nr. 83 0 ( 5. De demge sowie alle fouftigen Artikel zum Fischer Anstreichen u. Wichsen Ez der Fußböden bei dunkelb auf der nie her die seir Miene Patient ein. Emil Fischbach, Sieken. MAGGIS Peussere Kapsel BouillonKapseln jein fön sehr schö heranlag oft über durch e Jonere Rährchen herborge MACCH MaccHt die besten! gerichtet Be Schon Man achte auf den Namen MAGGI. Ni zu de mit d gemed Gebrauchte, fast neue Pumpe preiswert abzugeben. Gießen, Seltersweg 65. Solider tüchtiger Hausbursche bei gutem Lohn gesucht. Meggermeister Schreiner Möbl. Zimmer per fofort gesucht. 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