mindestens 375 vic im Traun d, wie nadi fettem cs für mich gibt. ischen ins Wohn tönen asthmatischer " verjidjerte mein blid, sofort fom n nur unsere Ziund wir rauchten. also wohlhabend?" g gemacht, daß ihr find, als sie Bitte ochzeit erfahren." ät aus dem Wirts ganzen Zeit zutun men, Karlchen?" nen?" dige Namen." so genannt, als er Tor 8. sehr befliffen r, Herrn Professors uliffen geladen." Nr. 261 Jusertionspreis: Die einspaltige Betitzeile für ganz Oberbeen, bie Kreise Wetzlar und Marburg 10 Bfg. fonft 15 Bfg. Reklamen die Petitzeile 30 resp. 40 Bfg. Mebattion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 83. Fernsprechanschluß Kr. 362. Redaktion der Neuen Berliner Montag, den 6. November 1905. Gießener 14. Jahrgang Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel jährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Platt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Der ruffifche Schrecken: Der Zar übt fortgesetzt weiteres Entgegenkommen, das auf Wittes Einfluß schließen läßt. Dem Erlaß der Amnestie ist die ebenso bedeutsame Ernennung des Fürsten Obolenski zum Oberprokurator des Heiligsten Synods an Stelle Pobjedonoszews gefolgt. Stellenweise ist auch über die deutsche Grenze der Eisenbahnverkehr wieder aufgenommen, und nach langer Pause sind in Petersburg auch wieder Zeitungen erschienen. Aber trotz alledem hält die Erregung an, nehmen die Kämpfe und Greueltaten ihren Fortgang. Sind die Leidenschaften einmal entfesselt, so tritt der Böbel nur zu leicht in den Vordergrund. Die schwarze Bande. In vielen Provinzstädten hat sich eine terroristische Bartei, eine Bartei des Schreckens förmlich organisiert. Sie nimmt Stellung gegen alle, die einen Wandel in der politischen Führung des Landes fordern, und verübt unter dem Vorgeben, dieses vor der Revolution retten zu wollen, die schlimmsten Ausschreitungen. Man hat dieser Partei und den Elementen, mittelst deren sie ihre Ziele zu erreichen sucht, die Bezeichnung der schwarzen Bande" gegeben. Ihrem Wüten sind die furchtbaren Straßenkämpfe in Odessa, in Kiem und anderen Orten und neuerdings auch in Moskau beizumessen. Auf sie ist auch das Vorgehen gegen die Juden zurückzuführen, das vielfach zu richtigen Massakers ausgeartet ist und entsetzlich viele Opfer an Menschenleben gefordert hat. Das freie Finnland. sich mit Knirschen gefügt, und selbst recht Hochstehende fanden große Hindernisse, wenn sie Milderungen verlangten. Im russischen Reich sollte es nach ihm nur die eine russische Kirche geben, alles übrige sollte rechtlos sein. Darum ließ er Juden, Protestanten, Polen, Finnen und Balten verfolgen, fnebeln, entrechten. Die Minister, die das ausführten, waren einzig die Handlanger Pobjedonoszews, der übrigens feige war wie Robespierre und nach jedem Attentat, das einem anderen gegolten, sich ins Bett verkroch. Jezt hat er seine Rolle ausgespielt. Während in Polen und am Kaukasus die Bewegung durch die Beimischung des nationalen Elementes eine wildere Gestalt annimmt, vollzieht sich der Abfall Finnlands von der russischen Herrschaft in verhältnismäßiger Ruhe, aber gleichzeitig mit starker Entschiedenheit. Von der Entschlossenheit, mit der die Finnländer, die diesen Schritt ja schon lange vorbereitet haben, vorgehen, legt allein schon die Tatsache Zeugnis ab, daß sich alsbald eine Nationalgarde gebildet hat. Es wird darüber aus Helsingfors gemeldet: Der Amnestieerlaß ist eine Konsequenz der jüngsten Verheißungen des Zaren. Nachdem der Zor die Forderungen des Volkes durch die Zusage ihrer Erfüllung für gerechtfertigt erklärt hat, kann er nicht gut die Ausstellung der Forderungen bestrafen, selbst wenn sie nicht in ordnungsmäßiger Weise erfolgt ist. Eher könnte davon die Rede sein, die Urheber des jezigen zarischen Entschlusses 311 belohnen. So selbstverständlich aber Sie Amnestie. iſt, die Verkündung hat doch einen tiefen Eindruck gemacht. Die Bevölkerung hat die Nachricht mit freudiger Dankbarfeit aufgenommen. Die Amnestie umfaßt alle bis zum 30. Oktober gegen die Person des Kaisers oder gegen Mitglieder des Kaiserhauses berübte Verbrechen, sowie das Verbrechen der Teilnahme an zu Umsturzzwecken gebildeten Geheimgesellschaften. m weiteren werden gewisse Kategorien volitischer Verurteilter vollständig begnadigt werden; bei anderen schwereren Strafen verurteilten Personen treten große Strafherabseßungen ein; für politische Vergehen tritt vollständige Begnadigung ein. Der Senat ist aufgehoben, und die Senatoren, sowie der Generalgouverneur sind verabschiedet. Von Lusby, einer Station bei Helsingfors, famen 100 Mann Infanterie mit 8 Kanonen an, die Soldaten weigerten sich aber, zu schießen. Eine Deputation ist nach Petersburg abgereist. Die Nationalgarde stellt 4000 Mann und hält jeden Tag Schießübungen ab. Die Soldaten und deren Führer in Sveaborg haben den Bürgern Beistand versprochen. In Kotta, Frederikshamn, Wiborg, Lovisa und Borga haben sowohl das Militär wie die übrigen Einwohner versprochen, an der Verteidigung des Vaterlandes teilzunehmen. Als in Helsingfors die Nachricht eintraf, daß eine russische Kompagnie heranrücke, wurde sie von der Nationalgarde zum Stillstand gebracht; die Kompagnie zog sich zurück, ohne daß es zum Kampfe kam. Finnland ist von russischen Truppen so gut wie entblößt, und dieser Umstand mag dazu beitragen, daß dort die Wandlung bislang auf keinen allzu großen Widerstand gestoßen ist. Es ist aber darum nicht anzunehmen, daß die ruffische Regierung ohne allen Widerstand den Abfall Finnlands geschehen lassen sollte. Darauf deutet auch die Meldung hin, daß das in Reval liegende Geschwader der russi schen Ariens te noble entsandt worden Der neue Oberprokurator Die Amnestie. ( Eig. Bericht.) St. Petersburg, 4. November. ich bei jedesmaligem Erzählen immer drate. altsam durch die Wälder, und seine Phantasie folgte lau der geschilderten Länder diesem GaMein Sohn hörte mir auf meinen L auf der Vase, f einem Stuhle stand und ganz leise mit verschiedenen Malen haber lüsse und elden sprach. ich ihn überMer Fin Träffer wrap itt dem What fommmen. Stejer unter sich erst beim zweiten Besuche über den Zustand des Kindes fuchte ihn, scheibe Trotzdem," fuhr er fort, hoffe ich, wird es nichts su Den Rezept und gestand schließlich), er könne ausjprechen. bedeuten haben. Sehen wenn Sie ihn spielen unie au, daß er bald aufsteht; und bergnügt und wie gewöhnlich lärmen sehen, so braderie mich nicht holen zu sich immer wohl!" Tassen, dann ist er gesund. Kind, das lärmt, befindet * Anfang Dezember sollen im Reichsjustizamt die Beratungen über die Strafprozeß- Reform beginnen. An den Besprechungen werden sich die Justizverwaltungen von Preußen, Bayern, Sachsen, Württemberg, Baden und Hessen beteiligen. Es scheint, daß selbst der radikalste Teil unter den rebolutionären Elementen jetzt geneigter ist, seinen Frieden mit der Regierung zu machen. Diese bedarf übrigens recht sehr der Unterstübung von seiten der besonnenen Intelligenz". Man muß ihr, der Regierung, vertrauen, damit sie das Vertrauen des Zaren behalte. Im anderen Falle ist es recht wohl denkbar, daß der Wankelmut des Zaren sich wieder anderen Ratgebern zuwendet, die eine Gewalt- und Säbelherrschaft empfehlen und durchzuführen wenigstens versuchen. Dabei könnte niemand gewinnen als vielleicht Pobjedonoszew, der gern aus seinem Bett herauskäme und aufs neue die Zügel Rußlands in die zitternden Hände nähme. Politifche Rundschau. Deutsches Reich. Norwegens ** Die ersten diplomatischen Vertreter Norwegens für Deutschland, Rußland, England und Frankreich sind nunmehr bestimmt; nach Berlin kommt der bisherige Militärattachee Hauptmann Lie. * Die neue Flottenvorlage ist nunmehr dem Bundesrat zugegangen; sie hält sich, was die Zahl der neu angeforderten Schiffe anlangt, in dem Rahmen dessen, was bisher offiziös darüber angedeutet worden ist. Am elften Jahrestag seiner Thronbesteigung hat Zar Nikolaus zwei Erlasse von großer Bedeutung unterzeichnet. Der eine ernennt das Reichsratsmitglied Fürsten Obolensky zum Oberprokurator des Heiligsten Synods anStelle Pobjedonoszews, der andere verfügt eine Amnestie. Sener Erlaß ist der bedeutsamere. Welche Ansichten und Grundsäße Fürst Obolensky vertreten mag, ist zunächst ziemlich gleichgültig. Daß er Pobjedonoszem nicht ist, und daß seine Ernennung die Entlassung Pobjedonoszews besiegelt, das ist vorläufig die Hauptsache. Der böse Geist Rußlands ist damit des amtlichen Einflusses entkleidet, den er zum Verderb des Reichs, zum direkten Unheil für ungezählte Tausende seit Jahrzehnten ausgeübt hat. Dieser falte Fanatiker", wie man ihn treffend genannt hat, ist der Vater der Reaktion gewesen, die mit der Thronbesteigung Alexanders III. am 13. März 1881 einsette, der Vater aller Grausamkeiten, die er durch Gesinnungsgenossen bon Ignatiem bis Plehwe ausführen ließ. Der Deutschenhaß als Grundton der russischen Politik war sein Werk und sein Werkzeug. Seine Orthodoxie beruhte auf maßlofer Intoleranz. Selbst den Uebertritt zur russischen Kirche erschwerte er durch die Anforderung, daß die Befehrten ihren früheren Glauben und dessen Anhänger berdammen und verfluchen sollten. So mancher Täufling hat - Afien. ** Ueber die Ermordung der amerikanischen Missionäre in der chinesischen Stadt Lientschau wird berichtet, daß der überfallene Dr. Machie die Chinesen reizte, indem er die Entfernung eines Straßentheaters verlangte. Die Chinesen griffen das Hospital an und brachten ein elett aus dem Schulzimmer als Zeichen der Grausamkeit der Ausländer. Der wütende Pöbel brannte das Hospital, die Mädchenschule und die Häuser der Ausländer nieder. Dr. Machie und Gattin und ihre junge Tochter, Herr und Frau Peale, Dr. Eleanor Chesnut und Miß Peterson suchten Buflucht in einer Höhle. Alle wurden ermordet, außer Dr. Machie, der schwer verwundet wurde, und Miß Peterson, die in das Mamen floh. * Bur Linderung der Fleischteuerung hat der Zentralverband deutscher Industrieller bei den preußischen, bayerischen und sächsischen Ministerien bekanntlich beantragt, die Einfuhr russischer und österreichischer Schweine zu sofortiger Abschlachtung schon jetzt in dem nach den neuen Handelsverträgen zulässigen Maße freizugeben. Dieser Antrag, welcher der deutschen Landwirtschaft den Seuchenschutz in vollem Umfange beläßt, aber der Fleischteuerung doch wenigstens soweit wie möglich abzuhelfen geeignet ist, scheint Aussicht auf weitere Wirkungsfähigkeit zu haben. Es berlautet, daß die bayerische Regierung in diesem Sinne Anträge beim Reichskanzler zu stellen gedenkt. Der Vorstand des Deutschen Fleischerverbandes plant die Einberufung eines außerordentlichen Verbandstages angesichts der andauernden Notlage. Hus den Parlamenten. Verstaatlichung der pfälzischen Bahnen. Die bayerische Abgeordnetenkammer nahm den Gesetzentwurf über die Verstaatlichung der pfälzischen Bahnen mit 110 gegen 16 Stimmen an. Die Resolution über die gleich zu bewertende Vorbildung des Personals der pfälzischen Bahnen fand ebenfalls fast einstimmige Annahme. Dem Personal foll dadurch die Uebernahme in den Staatsdienst gewährleistet werden. Die zweite Kammer des sächsischen Landtages nahm einen Antrag an, die Regierung um einen Gesetzentwurf zur Aufhebung des§ 19 des Ergänzungssteuergesetzes zu ersuchen. In dem§ 19 wird die Freilassung des landwirtschaftlichen Betriebskapitals von der Ergänzungssteuer bestimmt. Soziales Leben. Eingabe der Bergleute des Ruhr- Reviers an den Reichskanzler. Die Vertretung der organisierten Bergleute, die sog. Siebenerkommission, hat sich in einer Eingabe an den Fürsten Bülow gewandt. In dem Schriftstück heißt es, daß auf einer großen Anzahl Zechen im Oberbergamtsbezirk Dortmund die Arbeiter, die ordnungsmäßig von der Zeche abkehren, nicht eher auf anderen Zechen in die Arbeit eingestellt würden, bis sie neben dem vom Gesetz vorgeschriebenen Abkehrschein von der Zeche einen Ueberweisungs- bezw. Uebernahmeschein vorzeigten. Fehlt dieser Schein, so wird der Arbeiter nirgends eingestellt. Die Beche, von der er abgekehrt ist, verweigere aber die Ausfertigung solcher Scheine. Durch diese Verweigerung, werde dem Bergarbeiter jeder Arbeitswechsel im rheinisch- westfälischen Bergbau genommen. Nach der Meinung der Siebenerkommission verstößt eine solche Handlungsweise sowohl gegen die guten Sitten, wie auch gegen das Gesetz über Freizügigkeit, ja, hebt für den Bergarbeiter letteres geradezu auf. Der Reichskanzler wird deshalb um schleunige Abhilfe ersucht. Gleichzeitig richtete die Kommission einen Antrag an den preußischen Handelsminister, der vom Bergbauverein veröffentlichten und von den Zechenverwaltungen angenom menen Normalarbeitsordnung nur dann seine Zustimmung zu geben, wenn die Umgehungen und Widersprüche gegen die Gesezesnovelle aus der Normalarbeitsordnung beseitigt sind. In feierlicher Weise hat der Einzug des Lippischen Fürstenpaares in die Hauptstadt Detmold stattgefunden. Das Fürstenpaar verließ im Galawagen das Palais. Kriegerund sonstige Vereine bildeten Spalier. Das Fürstenpaar wurde am Rathause unter in elnden Hochrufen einer unzählbaren Menge durch den Oberbürgermeister in längerer Ansprache begrüßt. Dann erfolgte die Weiterfahrt nach dem Residenzschlosse. Auf dem Schloßplate erwies eine EhrenKompagnie die Honneurs. Im Residenzschlosse wurde der versammelte Landtag eröffnet. Der Fürst verlas eine Thronrede, in der Bezug genommen wird auf den alle Streifigkeiten beendigenden Richterspruch des Reichsgerichts. Der Fürst gelobt, in rückhaltlosem Vertrauen auf den patriotischen Sinn und den redlichen Willen der Bevölkerung, in aufopfernder Handgabe an die Pflichten seines Amtes und in gewissenhafter Handhabung der bestehenden Geseke für das Wohl des Landes unermüdlich zu sorgen. In der Gesetzsammlung wird ein Gnadenerlaß veröffentlicht, nach dem Strafen für Uebertretungen bis zu 150 Mark Dem Geldstrafe bezw. 5 Wochen Haft erlassen werden. Staatsminister Gebefot wurde der erbliche Freiherrntitel * Für mehrere neue Gesandtschaften des Deutschen Reiches werden im nächstjährigen Etat des Auswärtigen Amtes die Mittel gefordert werden. Geplant ist die Errichtung von Gesandtschaften in Abessynien und Montenegro. - Aussperrung im sächsisch- thüringischen Textilgewerbe. Insgesamt stehen jetzt 34 238 Webstühle still. Die feiernden Arbeiter verhalten sich sehr ruhig; sie sollen gesonnen sein, den Kampf durchzuführen. Der Gesamtvorstand des sächsisch- thüringischen Webereiverbandes hat heute in Greiz beschlossen, Montag, den 6. d. Mts. sämtliche Betriebe wieder zu eröffnen. Die Wiedereröffnung ist zunächst nur borläufig, da die Fortführung der Betriebe davon abhängt, daß in allen Verbandsbetrieben dauernd eine genügende Anzahl von Arbeitswilligen fich findet. Ist dieses nicht der Fall, so werden sämtliche Betriebe am 11. November aufs Die Beneue und zwar auf längere Dauer geschlossen. megung unter den Leipziger Tertilarbeitern zur Einführung des Zehnstundentages ist beendet. Eine stark besuchte VerJammlung akzeptierte das Angebot der Kammgarnspinnerei Stöhr u. Co., zum 1. Januar 1906 die 10% stündige Arbeits zeit und eine 4prozentige Lohnerhöhung sowie zum 1. Juni die zehnstündige Arbeitszeit einzuführen. Die Bewegung im Ruhrkohlengebiet. Der Verein für die bergbaulichen Interessen erklärt zu der Eingabe der Sie. benerkommission an den preußischen Handelsminister, die Annahme der Arbeitervertreter, nach der die neuaufgestellte Normal- Arbeitsordnung mit den gesetzlichen Bestimmungen in Widerspruch stände, sei unrichtig. Die Erklärung geht die einzelnen beanstondeten Paragraphen durch und findet nirgendwo Anlaß zur Abänderung Getreidearbeiter- Streif in Amsterdam. Aus Anlaß des Beginnes der Verwendung von Getreideelevatoren hat die Genossenschaft der Getreidemesser und Getreidewäger den Ausstand proklamiert, da sich die Arbeitgeber geweigert haben, sie bei der Bedienung der Elevatoren zu verwenden, wenn sie sich nicht mit einer Lohnkürzung einverstanden erklären wollten. Aus diesem Grunde mußten die Löschungsarbeiten bei 35 Schiffen eingestellt werden, da die Schiffsauslader wegen Mangels an Wägern nicht weiter arbeiten kön Verkehrsstörungen auf den österreichischen Staats. bahnen. Die Staatsbahnen teilen mit, daß sie infolge des passiven Widerstandes der Eisenbahnarbeiter von der Außig. Teplitzer Bahn feine Sendungen nach den Stationen der Staatsbahnen übernehmen können, da die Uebernahme stationen überfüllt sind. So stehen in Brür 500 beladene Wagen. Der passive Widerstand der Arbeiter soll auch auf den Staatsbahnen der Buschtiehrader Bahn durchgeführt werden Der Landwirt. rp Der Gemüsegarten im November. Bis Mitte des Monats sind alle noch draußen Stehenden Gemüsearten einzuernten. Gewöhnlich treten um diese Zeit stärkere Fröste auf. Kräftige Blumenkohlpflanzen werden mit dem übrigen Gemüse am besten in einen hellen Keller gebracht, wo die Wurzeln mit feuchtem Sand oder feuchter Erde eingeschlagen werden. Sehr häufig kann man auf diese Weise noch Blumenkohl ernten, da dieser vielfach bald nach dem Einschlagen erst anzusetzen begann. Durch die Feuchtigkeit fangen sehr viele Krautköpfe an zu plazen. Um dieses Plazen zu verhindern, faßt man die Krautköpfe mit beiden Händen an, hebt den Kopf etwas in die Höhe, so daß die Hauptwurzeln abgerissen werden, und tritt die Erde an den Wurzeln wieder fest. Das abgestorbene Spargelfraut wird abgeschnitten und möglichst verbrannt. Die Spargel felder werden umgegraben und mit einer starken Schicht fetten Düngers belegt. Die Erdbeerfelder erhalten zwisch... den Pflanzen eine Mistdecke zur Düngung und zum Schutz gegen Frost. Alle übrigen abgeernteten Felder werden umgegraben und vorher entsprechend gedüngt. Die in falten Mistbeetkästen zu überwinternden Gemüsepflanzen werden bei mildem Wetter ißig gelüftet. Nab und fern. † Abermals ein Eisenbahn- Unglück. Auf dem Bahnhofe Gevelsberg- Haufe bei Hagen i. W. fuhr ein Eilgüterzug ohne Auftrag bei falscher Weichenstellung ab und stieß nach 100 Metern im falschen Geleise auf einen vor dem Prell bock stehenden Güterwagen. Dieser bohrte sich in den Führerstand der rückwärts fahrenden Tenderlokomotive ein und tötete den Lokomotivführer und den Heizer, die beide in Hagen ansässig waren. † Opfer der Ofenklappe. In Lötzen in Ostpreußen hatten zwei junge Kaufleute in dem von ihnen bewohnten Zimmer den Ofen mit Steinkohlen geheizt und die Ofenklappe geschlossen. Als sie nachts nach Hause kamen, legten sie sich zu Bette, ohne den Dunst zu beachten. Am anderen Morgen wurden sie leblos aufgefunden. † Wassermangel im Rhein. Wegen niedrigen Wasserstandes muß die Schiffahrt auf dem Oberrhein eingestellt werden. Bei Straßburg- Kehl stehen bereits zahlreiche Kiesbänke über dem Wasserspiegel, und die Fahrt stromaufwärts ist für beladene Schiffe sehr gefährlich. Ein Mord um sechzig Pfennig. Bei einem Besuche in Hadersleben geriet ein Schneidermeister aus Anderup mi! einem Verwandten um sechzig Pfennige in Streit. Der Un glückliche wurde mit einem gußeisernen Pumpenrohr er schlagen. Er hinterläßt Frau und sieben Kinder. † Ranbanfall auf der Straße. In Wörishofen wurde während der Nacht der Bibliothekar Dr. Schäfer aus Graz. der sich dort zum Kurgebrauch aufhielt, mit einer schwerer Kopfwunde auf der Straße liegend aufgefunden. Nad seinen Angaben ist er von einem zerlumpten Menschen über fallen und seiner Barschaft von 300 Mark beraubt worden † Eine Räuberhöhle. In der Gegend von Sievershütter im Holsteinschen wurde eine wohleingerichtete Räuberhöhle entdeckt. Die Frau eines Waldwärters sah in einer Busch koppel Rauch aufsteigen. Man entdeckte dort eine unter irdische Erdhöhle mit Küche und Lagerplägen und fand dor Reste von Geflügel, Hasen, Konserven und Früchten. gelang, einen schon mit Zuchthaus bestraften Menschen ab zufassen. Die Gegend war schon seit längerer Zeit von einer Diebesbande heinigesucht, ohne daß es bis dahin gelungen war, den Dicben auf die Spur zu kommen. E † Ein Kind mit doppeltem Gesicht. In Breßenheim in Hessen wurde ein Kind geboren, das sonst ganz normal ge baut war, aber vier Augen, zwei Nasen, vier Ohren und zwei Mundöffnungen hatte. Das arme Wesen wurde noch lebend in die Universität zu Gießen gebracht, wo es bald berstarb. † Unglücksfall im Fahrstuhl. In der Mohrschen Margarine- Fabrik in Altona geriet ein Arbeiter, der am Fahrstuhl eine Ausbesserung vornehmen sollte, zwischen diesen und die Wand. Der Kopf wurde ihm völlig abgequetscht, so daß der Tod auf der Stelle eintrat. † Verbrannte Schnitter. Auf dem Gute Boddien in Mecklenburg brach in dem Schnitter- Kathen Feuer aus. Zwei Schnitter und eine Schnitterin konnten sich nicht retten und fanden den Tod in den Flammen. Der Vorschnitter wurde unter dem Verdacht der Brandstiftung verhaftet. † Eifersucht auf der Bühne. In Schwarzenbach in Bayern feuerte während einer Theatervorstellung einer der Mitwirkenden auf seine Partnerin aus Eifersucht einen Revolverschuß ab. Die Schauspielerin erlitt am Arm eine schwere Verletzung. Der wütende Othello wurde von der Szene weg in Haft genommen. † Pariser Straßenräuber. Ein Kaufmann aus Berlin hatte in einer Pariser Bank die Summe von 8000 Francs erhoben. Er wurde auf der Straße angerempelt und seiner Brieftasche mit den Banknoten beraubt. † Ein Tunnel durch den Montblanc. In Genf sind die Verträge für den Bau des Tunnels durch den Faucille- Paß unterschrieben. Damit ist die Verlängerung der Bahn und ein Tunnel durch den Montblanc gesichert. † Ein Kind erstickt. In einer kleinen Familienwohnung in Berlin hatte die Frau feuchte Wäsche abends an den Küchenherd zum Trocknen gehängt und während der Nacht den Kinderwagen mit dem jüngsten Töchterchen in die Küche geschoben, damit das Kindchen die ältere Schwester nicht durch Schreien im Schlafe störe. Gegen Mitternacht bemerkte man Brandgeruch. Die Wäsche in der Küche war ins Glimmen geraten, uns in dem Qualm war das Kind erstickt. † Falsche Buchungen. In Witten a. d. Ruhr wurden bei einer außerordentlichen Revision in der Kasse der Märkischen Straßenbahn falsche Buchungen entdeckt. Angesichts dessen gestand der Kassierer, daß er Unterschlagungen in Höhe von 14 000 bis 18 000 Mark begangen habe. † Vom Zuge überfahren. In Göttingen warf sich eine junge Dame, die in einem Sanatorium für Nervenkranke untergebracht und von dort entflohen war, vor einen Eisenbahnzug. Sie wurde überfahren und war sofort getötet. † Bürgermeisterwahl in Halle a. S. Von der Stadtverordnetenversammlung in Halle a. S. wurde zum ersten Bürgermeister Stadtrat Dr. Riese in Breslau gewählt. Er erhielt 31 Stimmen. Auf Oberbürgermeister Kontag in Nordhausen fielen 20, auf Stadtrat Wolger in Halle 4 Stimmen. † Opfer der Trunkenheit. In Liebemühl in Ostpreußen hatte sich ein gut situierter Glasermeister dem Trunke ergeben. Als er wieder stark bezecht nach Hause kam, fiel er auf sein in der Wiege schlafendes Kind, das dabei den Tod durch Ersticken fand. † Große Stiftung. Der Rentner und frühere Stadt, berordnete Schlaer in Mörs hat der dortigen Stadtgemeinde sein Vermögen im Betrage von mehr als 300 000 Mark bermacht. Es soll davon eine Anstalt für alte, bedürftige Männer evangelischer Konfession errichtet werden. † Die schlimme 13. Der Aberglaube, daß die Zahl 13 Unglück bringe, hat bei dem Tarameterbetrieb in der Stadt Oldenburg eine absonderliche Tatsache gezeitigt. Es fehlt nämlich in der Wagenreihe die Nummer 13. So kommt es, daß von den 18 Wagen, die in Oldenburg dem Verkehr dienen, einer die Nummer 19 trägt. Ein 26jähriger † Schrecklicher Selbstmord- Versuch. Techniker in Köln war um eines Mädchens willen des Lebens überdrüssig geworden. Mit einem Messer brachte er sich sechs Stiche in Brust und Unterleib bei und durchschnitt sich dann am linken Arm die Pulsadern, sowie alle Sehnen bis auf die Knochen. Im Hospital mußte ihm der linke Arm amputiert werden. † Zur Kreuzotter- Plage. In Köslin ist von der Regierung in diesem Jahre die Summe von 1146 Mark an Fanggeld für Kreuzottern bezahlt. Es sind 4584 Tiere eingebracht. Auch im Vorjahre war annähernd eine ähnliche Summe bezahlt worden. † Verschollenes Schiff. Das Segelschiff„ Ernst", das von Wyk auf Föhr mit einer Ladung Kohlen nach England amterwegs war, ist seit fünf Wochen verschollen. Es wird wohl mit der gesamten Besatzung untergegangen sein. † Schreckenstat ciner Mutter. In Rummelsburg hat die Frau eines Tischlers, die mit ihrem Manne in Ehescheidung Tag, ihre beiden kleinen Töchter, an denen sie in zärtlicher Liebe hing, am Bettpfosten aufgehängt und dann sich selber auf ähnliche Weise das Leben genommen. Die Frau hat die Schuld an der Lösung der Ehe getragen. † Die Heidschnucken in der Lüneburger Heide. Die beabsichtigt, in Landwirtschaftskammer 311 Hannover Timmersloh eine Eliteherde grauer Heidschnucken einzurichten. Der Rückgang des Heidschnuckenbestandes schreitet unaufhaltsam fort; gegenwärtig beträgt ihre Anzahl kaum 80 000, während sie vor 70 Jahren noch mehr als 1,5 Millionen betrug. Der Rückgang der Zucht ist eine Folge der Erkenntnis, daß durch Aufforsten und Urbarmachen der Heideflächen mehr zu verdienen ist, als mit der Zucht der Heidschnucken, die alle jungen Anpflanzungen abnagen. † Ein Gaskrieg. Im Städtchen Tulsa in Amerika gibt es zwei Gasanstalten, die sich gegenseitig eine Konkurrenz machen, von der die Bewohner großen Vorteil haben. Zunächst gab es eine Preisreduktion nach der anderen, dann fündigten beide Teile an, daß sie bis auf weiteres ihren Kunden das Gas umsonst lieferten, und schließlich beersprachen sie noch eine Zugabe in der Form aller möglichen Kolonialwaren, wie Zucker, Kaffee oder Tabak! Viele Bewohner Newyorks, die alljährlich Hunderte von Dollars für ihre Gasrechnung aufwenden müssen, planen bereits die lebersiedelung nach Tulsa. Man fürchtet nur, daß der dortige Gaskrieg schließlich sein Ende erreichen und die Konsumenten die Kriegskosten, und zwar mit Zinsen und Zinseszinsen, werden bezahlen müssen. = Vermischt: s. Die größte Eisenbahnbrücke aus Holz. Der Große Salzsee im Staate Utah ist durch eine 44 Kilometer lange Eisenbahnbrücke aus überspannt worden. Die Bahn fuhr bisher im Bogen um den See, wo das Terrain mancher. lei Schwierigkeiten bot. Die Brücke geht beinahe in der Mitte des Sees über diesen hinweg, sie ruht auf schweren, 4,5 Meter von einander entfernt stehenden Jochen, deren jedes aus fünf mit einander verbundenen gerammten PfähIen besteht. Zur Verminderung der Feuersgefahr ist die Brücke mit Kies bedeckt. An Holz wurden zum Bau dieses einzig dastehenden Eisenbahn Bauwerks 125 000 Raummeter verbraucht. Die Bahnlänge wird durch die Brücke um 70 Kilometer abgekürzt. - Deutsche Jäger in Abessynien. Auf Einladung des Königs Menelik begeben sich eine Anzahl deutscher Reichsangehöriger in die Wildgebiete Aethiopiens. Die Bestände an Dickhäutern, Elefanten, Nashörnern, Flußpferden, Schafalen und Hyänen sollen in den Niederungen am blauen Nil ungeheure sein. Photographische Aufnahmen werden interessante Einzelheiten aus den dunklen Erdteilen weiteren Kreisen bekannt machen. = vom Was fürstliche Empfänge und Präsidenten- Reisen fosten, darüber wird aus Paris Erstaunliches berichtet. Die französische Regierung verlangt Parlament fast 3 400 000 Frs. für die letzten Besuche. Der Empfang des Schahs von Persien und des Fürsten von Bulgarien in Paris foftete 40 000 Frs.; der Empfang der fremden Flotten 148 000 Frs.; die Reise des Präsidenten der Republik nach Spanien 410 000 Frs.; die Reise des Präsidenten selbst Toftete 300 000 Frs.; die Instandsetzung der französischen Gesandtschaft in Madrid aus Anlaß diefer Reise 110 000 loßwadhe. Der Baubl Francs. Der Empfang des Königs von Spanien in Frank- Tonarchen einen leifen G reich kostete gar 622 181,50 rs. = löblich borwurfboll:„ E en Saaren paden( d. h. " So gefchidt we nicht fein," erwiderte der Impfungen gegen Typhus. In Südwestafrika hat die Impfung gegen Typhus gute Erfolge gezeitigt. Im Nobember 1904 sind bei einem durchschnittlichen Krankenstand zember 1904 bei 420 Franken 48 Todesfälle; dagegen gab es im August 1905 bei einem Durchschnittsfrankenstand von 201 Typhusfällen 6 Verstorbene und im September 1905) bei durchschnittlich 158 Kranken acht Verstorbene. Daraus geht hervor, daß die in der Zwischenzeit durchgeführte Schutzimpfung gegen Typhus einen wesentlichen Nutzen hat. Da außerdem bei den Tausenden von Impfungen, welche bereits vorgenommen worden sind, noch nie ein dauernder Schaden zurückgeblieben ist, wird men jegt jedem nach Südmestafrika Ausreisenden zur Typhusschutzimpfung fönnen. bon 293 Typhuskranken 62 Todesfälle zu beklagen, im De- bollen Blick auf den radifa - mannes warf Als der König in B ibm zu Ehren im Safen und fah, daß man die fi Durch Ketten abgesperrt ie ein Junge über di Fööniglichen Tribüne führ mal. Wenn der König a wal, daß er von fünf Sitternacht repräsentier fei nem Ministerpräfident raten Räuberbande in Sevilla war derartig zu Ansehen bei der dortigen Bevölkerung gelangt, daß eine illustrierte Madrider Rundschau einen Berichterstatter und einen Photographen nach Andalusien schickte, wo die Bande operierte. Der Hauptmann Vivillo erwies sich sehr freundlich, er saß gern dem Photographen und ließ sich auch interviewen, worauf er die beiden Pressevertreter in Gnaden entließ. Der gemütliche Räuber- Hauptmann. Eine spanische fuah.„ Es ist eine Bittsch = Belohnte Ausdauer. Zwei Amerikanerinnen, Mutter und Tochter, wollten in Kingstown in Irland den Post dampfer„ Cedwif" besteigen. Sie kamen zu spät dort an. Sie fuhren mit dem nächsten Zuge nach Queenstown, wo sie indessen das Schiff wieder abdampfen sahen. Ohne Säumen ließen sie den schnellsten Schleppdampfer heizen und setzten dem Postdampfer nach, der sie auf hoher See glücklich an Bord nahm. reicht worden ist; id em merffamteit, und ich wün Boer Minifter wollte etwas rradh ibn mit den Worten eln Sie danach!" Nun and fab, daß es bom Ro onard verlangte, wie d fundentag und vollst In Madrid hielt einn Tiden Araftwagen auf de Fannte aber fofort feinen Sigungen. Der König wo angehalten worden sei. Straße nicht fahren dürfen ermiderte der König, will In Berlin hat man alle ehren, die Einzugsstraße Den burger Tor, auf dem ridtet und über die mi Eraße Unter den Lin Bum Schloffe geleiten. ießt sich an. Alfonfo Bekämpfung des Modegiftes Lysol. Gegen den unbeschränkten Verkauf des so gefährlichen Lysols sollen jetzt Maßregeln ergriffen werden. Die große Giftigkeit dieses Mittels, durch das in jüngster Zeit ein großer Prozentsaz aller Selbstmorde veranlaßt wird, haben dazu geführt, daß der Reichskanzler eine einheitliche Handhabung des LysolVerkaufs in den deutschen Apotheken und Drogenhandlungen herbeizuführen wünscht. Preußen wird im Bundesrat den Antrag stellen, Lysol dem freien Verkehr zu entziehen und es den Giften einzureihen, die nur unter besonderen Voraussetzungen verkauft werden dürfen. § Der verliebte Ehemann. Das Pariser Schwurgericht berhandelte über einen merkwürdigen Fall. Zu Anfang des Jahres verheiratete sich ein junges Mädchen mit cinem Mann namens Baudent, aber schon vierzehn Tage nach der Hochzeit kehrte die junge Frau zu ihren Eltern zurück, weil ihr Mann zu zärtlich war. Eines Tages hatte er ihr sogar 932 Küsse gegeben. Da sie so viel Liebe unmöglich ertragen fonnte, leitete sie die Scheidung ein. Bei dem letzten Verhör feuerte Baudent einen Revolver auf seine Frau ab, aber die Kugel traf sie zum Glück nicht. Auf ihre Gegenbeschuldigungen brachte er vor:„ Ich habe zehn Jahre dich leidenschaftlich geliebt, aber du hast mich nie geliebt." Baudent wurde freigesprochen und man hofft auch, daß seine Frau die Scheidungsklage zurückziehen wird. § Freiherr von Lühow wegen Betrage3 verurteilt. Der aus dem Tausch- Prozesse bekannte Freiherr von Lüzow hatte sich vor dem Landgericht in Hamburg wegen Betruges zu verantworten. Er hatte seine Stellung bei den Wohltätigkeitsanstalten in Kropp dazu benutzt, um durch unerlaubte Manipulationen auf den Namen der Anstalt sich Geld zu verschaffen. Es handelte sich um 3500 Mark. Der Angeklagte wurde zu sechs Monaten Gefängnis und drei Jahren Ehrverlust verurteilt. § Der Scheidungsprozeß im Hause Koburg. Prinzessin Luise von Koburg hat, nachdem ihr die Entscheidung des Gothaer Gerichtshofes mitgeteilt worden war, ihren Anwalt beauftragt, dem Gerichte zu erklären, daß sie die Zuständigkeit des Gothaer Gerichts nach wie vor anzweifele und Berufung gegen den Entscheid einlegen werde. Alfonso XIII. - ** Das@rochery in Darmstadt zurückerwart ** Prinz und Pri perben heute Abend in *** Zur Landtag bgeordnete, Bürgermeister hat sich bereit erklärt, eine gefihert ist. Wie das„ M infolge der Aussichtslosigte ** Nebertragen w Griesheim, eine Lehrer Gißen; der Lehrerin M ine Lehrerinnenstelle an dem Schulamtsaspiranten S him die Lehrerftelle an d * Militärisches. Reg. Kaiser Wilhelm( 2. 5. Movember aus dem F heutigen Tage in der ar geeftelt. Ld. Jäher Zod. Sahaber der Dampfwaj fig auf einem Bergnüge bad bau befand, plöglid begab sich hinaus und bro tt. Stadttheater führung des originellen bjonders hingewiesen, ba Bertes sein dürfte. ** Der Turnverei Berordentliche Mitgliede hierdurch besonders aufmer ** Dem Zirkus O f Dswalds- Warten fei c befte Auf voraus. Maht der Birlus vos au einem weithin leuchtende ufen fein Janeres, die 9 z, der weiße Grund d Drchefterloge, überhau Den Eintretenden eine brud hervor. Das entlich reichhaltig un - Intimes aus dem Leben des spanischen Königs. ,, Aus dem Lande der Kastanien" kommt heute ein jugendlicher König, um in des Reiches Hauptstadt den Deutschen Kaiser zu besuchen, mit ihm Freundschaftsverficherungen auszutauschen und seines Landes Sympathie für deutsche Sitte und deutsche Art zu bekunden. Kaiser Wilhelm ist in Spanien fein fremder Mann, die Erinnerung an feine Kraftvolle Persönlichkeit, welche die Spanier erst bor berhältnismäßig furzer Zeit aus eigener Anschauung fennen und schäßen lernten, lebt in den Tälern der Pyrenäen und an den Ufern des Duero. Die Spanier begleiten ihren jungen König, der noch ein Kind war, als die Krone beim Tode Alfonso XII. an ihn fiel, mit ihren Wünschen auf seiner Reise zur nordischen Metropole Berlin. Denn Sie haben den König gern. Schön ist er nicht," sagen sie. aber er ist so sympathisch." n au bodem hervorragend bude und dessen übri Bau fe im Marstall befi Deren Darbietungen, Farbe, Stierbreffur, ffte und dergl. be undenen gymnaftif biefem Gebiete Fräulein Raiser Erstaunliches M ntereffanten Anblid g Was an Alfonso XIII. vor allem gefällt, ist seine Liebenswürdigkeit und Einfachheit. Der König haßt die Etifette und weilt gern mitten unter seinen Untertanen; als er am Charfreitag dieses Jahres zu Fuß aus der Kirche ins Schloß ging, drängte sich auf der Straße das Volk an ihn heran und jubelte ihm in enthusiastischer Weise zu. Montserrat ging er einmal seinen Hofstaat durch; man suchte ihn lange Zeit und fand ihn schließlich auf dem Felde bei den Flurhütern, denen er bei einem Gläschen Wein und zahllosen Zigaretten Räubergeschichten erzählte. Auch sonst unterhielt er sich auf seiner Reise durch Catalonien häufig mit einfachen Arbeitern; er plauderte mit ihnen wie mit guten Kameraden und freute sich königlich, wenn seine Minister ob feiner ganz unköniglichen Nonchelance lange Ge fichter machten. Ebenso bekannt, wie seine Schlichtheit ist sein drastischer ein Schächtelchen mit Mandelbonbons, eine etwas 201 ie die Geschw. Rig Dora Nellys Do leitung von 6 Sunder ein einzig daftehender S Mit und sein ausgelassener Humor, der aber nie zur Bös- bie spanisch- mexitanische artigkeit ausartet. In Arenys de Mar überreicht man ihm zwei prachtvollen rüchige" Spezialität des Ortes. Gerade in diesem Augen ginellen Entrees hervor ,, anblic follen die offiziellen Begrüßungsreden gehalten werden. Der König streckt das Schächtelchen nach dem Abgeordneten Sagnier hin, nötigt ihm zwei Bonbons auf und Saat, als er sieht, daß der unglückliche Deputierte den Mund boll hat:„ Nun, Herr Sagnier, haben Sie das Wort!" Eines Tages scherzte der König mit einem älteren Offizier der Clowns, von denen befo Bublifums wesentlich ** Bu einem gla Winterbergulingen S Euryalle, die doch gewi mag, war bis auf den langen flotte Rufitwei ing der franzöfifchen gezeitigt. Sm No löblich vorwurfsvoll:„ Es scheint mir, als ob Sie mich bei diefer Reife 110 000 loßwache. Der Hauptmann, der aus den Worten des Spanien in Frank Monarchen einen leisen Spott herauszuhören glaubte, sagte Südwestafrita hat die en Haaren packen( d. h. sich über mich lustig machen) wollttlichen Krantenstand nicht sein.". erwiderte der König, indem er einen midleidszu beklagen, im De bollen Blick auf den radikal kahlen Schädel des armen Haupt- auch den Zithervorträgen, ja, das Publikum applaudierte alle mit der Kleinbahn zu befördernden Güter möchten in en. So geschickt werde ich in meinem ganzen Leben Desfälle; dagegen gab mannes warf. mittetrantenfiand bon Als der König in Barcelona weilte, veranstaltete man im September 1905 ihm zu Ehren im Hafen Ruderregatten. Alfonso erschien Berstorbene. Daraus und fah, daß man die für die Behörden bestimmten Plätze hen Ruben hat. Da wie ein Junge über die Ketten und nahm von den zur durchgeführte Schutz durch Ketten abgesperrt hatte. Mit einem Sak sprang er pfungen, welche be öniglichen Tribüne führenden Stufen immer zwei auf einjekt jedem nach Süd- mal, daß er von fünf oder sechs Uhr morgens bis gegen nie ein dauernder mal. Wenn der König auf Reisen ist, passiert es ihm manchfchutimpfung raten Mitternacht repräsentieren muß. Eines Tages übergab er Heinem Ministerpräsidenten ein„ alleruntertäniaftes" Gedie Feststimmung. Als der Borsitzende Bed die Erschienenen in einer furzen Ansprache begrüßte, herrschte schon nichts als Frohsinn, der sich bei jedem Punkte des umsichtig zu sammengestellten Brogramms noch steigerte. Eine heitere Abwechslung brachten namentlich einige größtenteils gut pointierte Couplets in den Abend und reicher Beifall ward so stürmisch, daß es durch Bugaben beschwichtigt werden mußte. Auch Thaliens hatte man in den beiden Luftspielen„ Die Maus“ und„ Der Wohltätigkeitsball" gedacht. Die Stücke wurden flott durchgespielt und von den 8uschauern gleichfalls rückhaltlos anerkannt. Und dann rauschte wieder die Mufit auf und weiter und weiter schritt der Abend, bis der Vorhang abermals aufrollte und ein zwölfteiliges lebendes Bild zeigte, das in ernsten und heiteren Stimmungen die Sonntagsfreuden einer Familie darstellt, die einen Ausflug nach dem Lande macht. Köhlich war dabei namentlich der echt deutsche Humor, der unter Tränen frachteten Güter so auch das Thomasmehl von der Hauptbahn nach der Kleinbahn getragen werden. Eine einfache Gleisanlage nach dem dortigen Güterschuppen hätte diesem Uebelstand abgeholfen, auch fönnen beispielweise Kohlen gar nicht von der Hauptbahn nach der Kleinbahn verladen werden. Offenbar trug man sich aber mit dem Gedanken Gießen verladen, werden woselbst eine bessere Verbindung besteht. Weilburg. Der hiesige praktische Arzt Dr. Diesterweg, ein Sohn des großen Schulmanns, ist nach langem Leiden in Bad Nauheim gestorben. Eine schöne Submissionsblüte zeitigte die Vergebung der Wasserleitungsarbeiten im Dorfe Allendorf. Das niedrigste Gebot betrug 17 000 wt., das höchste 50 000 Mt., die Kostenanschlagssumme 19 200 mt. ?? Ulrichstein, 5. November. Neuerdings ist das Projekt einer Bahulinie Mücke- Ulrichstein wieder Seibertenrod berühren. Später gedenkt man die Bahn dann über Engelrod bis Herbstein und Rrfeld fortzusetzen, um gewinnen. Durch das Projekt würde der Vogelsberg direkt mit Gießen verbunden. ann. Eine spanische fuch.„ Es ist eine Bittschrift," sagte er, die mir heute überzu Ansehen bei der reicht worden ist; ich empfehle sie Ihrer besonderen Auf- lacht. Bald darauf i zte der Ball ein, der noch durch die aufgetaucht. Die Linie soll Ruppertenrod, Ober- Dhmen und e illustrierte Madrider merksamkeit, und ich wünsche, daß Sie die Bitte erfüllen." einen Photographen Der Minister wollte etwas erwidern, aber der Rönig unterde operierte. Der brach ihn mit den Worten:„ Rein Aber, lesen Sie und haninterviewen, worauf und sah, daß es vom König selbst geschrieben war: der eundlich, er saß gern deln Sie danach!" Nun öffnete der Minister das Gesuch umsomehr Aufmerksamkeit, als er bereits am Kaiserlichen den Anschluß an die Bahn Lauterbach- Grebenhain zu 1 entließ. ifanerinnen, Mutter tundentag und vollständige Sonntagsruhe! Monarch berlangte, wie die Arbeiter, für sich den Achtn Irland den Bost nen zu spät dort an. lichen Kraftwagen auf der Straße an. Der Polizist erQueenstown, wo sie fannte aber fofort seinen Irrtum und stammelte Entschulahen. Ohne Säumen igungen. Der König wollte zunächst wissen, warum er er heizen und fepten angehalten worden sei. Weil Kraftwagen auf dieser In Madrid hielt einmal ein Schumann den Königher See ol. Gegen den un erwiderte der König ,,, will ich auch nicht mehr hier fahren." In Berlin hat man alles getan, um den fürstlichen Gast zu n Lyſols sollen jest ehren, die Einzugsstraße führt durch das dekorierte Branoße Giftigteit dieses denburger Tor, auf dem Pariser Platz sind Tribünen erin großer Prozentjak richtet und über die mit Blumen und Fahnen geschmückte en dazu geführt, daß traße Unter den Linden" wird der Kaiser seinen Gast ndhabung des Lysol Bum Schlosse geleiten. Eine Reihe von festlichen Tagen d Drogenhandlungen schließt sich an. Alfonso wird sich in Berlin wohl fühlen. dim Bundesrat den Sr zu entziehen und ter besonderen Bor Sarifer Schwurgerit Lokales. 6. November 1905. ** Das Großherzogliche Paar wird am Montag in Darmstadt zurückerwartet. ** Prinz und Prinzessin Heinrich von Preußen werden heute Abend in Darmstadt eintreffen. Fall. Zu Anting Mädchen mit dem erzehn Tage na der n Eltern zuri, weil ges hatte er ir jogar unmögligetragen *** Zur Landtagswahl. Der seitherige LandtagsBei dem legten Ver- abgeordnete, Bürgermeister Diehl von Gau- Odernheim, auf seine Frau ab, hat sich bereit erflärt, eine Wiederwahl anzunehmen, die auch t. Auf ihre Gegen gesichert ist. Wie das„ Wzr. Journ." hört, will der Freifinn abe zehn Jahre dich infolge der Aussichtslosigkeit von einer Randidatur abstehen. nie geliebt." Bau** Nebertragen wurde der Lehrerin Luise Flick hofft auch, daß seine zu Griesheim, eine Lehrerinnenstelle an der Boltsschule zu n wird, ges erurteilt. Der ißen; der Lehrerin Mathilde Förster zu Gießen eiherr von Lügow ine Lehrerinnenstelle an der Gemeindeschule zu Griesheim; rg wegen Betruges dem Schulamtsaspiranten Johannes Benzel aus Gerns ung bei den Wohl, heim die Lehrerſtelle an der Gemeindeschule zu Gadern. * Militärisches. Wolff, Assist.- Arzt beim Inf. der Anstalt sich Gel Reg. Kaiser Wilhelm( 2. Großh. Heff) Nr. 116 shied am 00 Mark. Der Ar 5. November aus dem Heere aus und wird mit dem efängnis und drei heutigen Tage in der Schutztruppe für Deutsch- Ostafrika ngestellt. zt, um durch uner Ld. Jäher Zod. Am Samstag- Abend wurde der Koburg. Prinzessin Inhaber der Dampfwäscherei„ Edelweiß", Treppinger, der die Entscheidung des sich auf einem Vergnügen des Liederkranz" im Neuen den war, ihren An Saalbau befand, plöglich von Unwohlsein befallen. Er iren, daß sie die 3 Tegab sich hinaus und brach dort tot zusammen. wie vor anzweifelt nlegen werde. " tt. Stadttheater Gießen. Auf bie morgige Aufführung des originellen Schwantes Niobe" sei noch Besonders hingewiesen, da sie voraussichtlich die letzte des Bertes fein dürfte. vom Tanzlehrer Schmidt arrangierte Gavotte der Kaiserin eine interessante Unterbrechung erfuhr. Der Tanz erregte Hofe getanzt wurde. Tanz auf Tanz folgte, die Nacht verstrich und fahles Dämmerlicht fiel durch die Scheiben, unentwegt hielten aber Tänzerinnen und Tänzer aus und als die let'en endlich aufbrachen, da war es vormittags 9 Uhr. Am Sonntag- Nachmittag beschloß ein Ausflug nach dem Windhof das in allen Punkten so gut verlaufene Fest. * Oberhessisches Volkstrachtenfest. Bur Teil: nahme an dem im kommenden Jahre in Buzbach abzuhaltenden Trachtenfeste sind eingeladen: die Vogelsberger, Lauterbacher, Schlißerländer, Schwalmer, Hüttenberger, Busecker, Hinterländer oder Hessenländer, Odenwälder und Marburger Trachten. Man hofft, durch das Fest das allmähliche Zurückgehen der schönen urdeutschen Vollstrachten aufzuhalten. Die Wetterauer Bauerntracht ist fast rollständig verschwunden und nur noch in einigen Orten um Hungen und Laubach in allerdings etwas modernisierter Form zu finden, so z. B. in Ettingshausen, Wetterfeld, Holzheim, Dorfgill und Umgegend. ** Die Bekämpfung der Schweinesenche. Da in den lezten Jahren tros veterinärpolizeilicher Anordnungen die Schweinesenche und Schweinepest in das Großherzogtum eingeschleppt worden sind, so hat die Regierung beschlossen, dieser Gefahr mit neuen Maßregeln entgegenzutreten. Die chronische Schweineseuche macht sich meist durch häufiges Huften in einem Schweinebestande bemerklich. Heltere Tiere fallen ihr nur selten zum Opfer, dagegen führt sie häufiger zum Siechtum einzelner Tiere und befällt oft die Nachzucht in der Art, daß nur ein Teil derselben aufkommt, die sich dann meist schlecht entwickelt. Unter diesen Umständen hält es den beamteten Tierärzten oft schwer, die Seuche mit Bestimmtheit festzustellen, sodaß dadurch auch eine überall gleichmäßige veterinärpolizeiliche Behandlung nicht zur Durch. führung gelangen konnte. Tatsächlich ist man in fach. männischen Kreisen zu der Ueberzeugung gelangt, daß bei ber großen Ausbreitung der Seuche und den oben erörterten Umständen auch die strengsten veterinärpolizeilichen Maß nahmen nicht mehr zum Ziele führen würden, und daß, da auch die seither versuchsweise angewandten Schußimpfungsverfahren erfolglos geblieben sind, die einzige Möglichkeit, die Seuche nach und rach zu unterdrücken, in der Erzielung feuchenfreier Buchtbestände beruhe. In diesem Sinne hat bie Ministerialabteilung für öffentliche Gesundheitpflege nach eingehender Verhandlung mit derjenigen für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe und nach Anhörung der Kreisveterinärärzte die Durchführung von Maßnahmen in Aussicht ges nommen, die demnächst im Amtsblatt Großherzoglichen Minifteriums des Innern erscheinen werden. In ihnen sind feineswegs veterinärpolizeiliche, den Verkehr mit Schweinen erschwerende Bolizeimaßregeln zu erblicken. Es handelt sich vielmehr dabei wesentlich nur um Verhaltungsmaßregeln für die sich mit der Schweinezucht befaffenden Landwirte, denen bei ftrenger Einhaltung der gegebenen Anweisungen gewisse Borteile für den Absah ihrer Zuchtprodukte zugesichert werden. *** Der Turnverein Gießen hält heute Abend eine nischen Königs.- kommt heute ein außerordentliche Mitgliederversammlung ab, auf welche hes Hauptstadt den Hierdurch besonders aufmerksam gemacht wird. m Freundschaftsver *** Dem Zirkus Otto Mark, der morgen Abend andes Sympathie für auf Dswalds- Garten seine Vorstellungen eröffnet, geht ** Die Beleuchtung der Treppenhäuser. Wir er befte Ruf voraus. So schreibt die Siegener Preffe: machen darauf aufmerksam, daß bei eintretender Dunkelheit Funden. Kaifer Wil ann, die Erinnerung acht der Zirkus vos außen schon einen guten Eindruck mit Flure und Treppen zu beleuchten sind. Vielfach sind Hausche die Spanier erft kinen weithin leuchtenden, elektrischen Bogenlampen, so eigentümer ber Meinung, die Beleuchtung habe nur während eigener Anschauung Tälern der Pyre. feu ſein Inneres, die geschmackvolle Anordnung ber Siz der kalendermäßigen Wintermonate zu erfolgen. Diese Anie Spanier begleiten läge, der weiße Grund der Manege, der ansprechende Bugnahme ist aber irrtg. Bei Unglücksfällen, die durch un8 bie trone Orchesterloge, überhaupt die ganze hübsche Ausstattung genügende Beleuchtung entstehen, fann der Hausbefizer für den Eintretenden einen empfehlenden und einladenden den entstandenen Schaden haftbar gemacht werden. mit ihren Wünschen opole Berlin. Denn endruck hervor. t er nicht," sagen sie dentlich reichhaltig und gediegen. gefällt, ist seine Lie König haßt die Eti inen Untertanen; al fiets Das Eröffnungsprogramm war außerEs gilt dies sowohl or dem hervorragenden Pferdematerial, das vorgeführt purde und dessen übrigen Teile, die man während der Bause im Marstall besichtigten fonnte, als auch von den Bferde-, Stierbressur, auf die musikalischen Entrees, akrobatischen hundenen gymnastischen Leistungen fanden großen Beifall. diesem Gebiete taten sich besonders Fräulein Mart Fräulein Kaiser hervor. In afrotbatischen Künsten Erstaunliches Mstr. Julius Fürst als Handstandkünstler, Einen a. Rodheim a. d. Bieber, 5 November. Die hiesige gewerbliche Fortbildungsschule, zu der durch Ortsstatut alle jungen Leute bis zum 17. Lebensjahre verpflichtet sind, ist in ihr zweites Unterrichtsjahr eingetreten. In Er. Gemeinden besuchen diesmal selbst von auswärts junge Aus dem Biebertal, 5. November. Der Herbst ist da und mit ihm die beste Beit zur Ausftreuung Düngermittel auf Wiesen, Kleefelber und Saaten. Auch in unsere Gegend werden von Jahr zu Jahr immer mehr fünftliche Dünger von Privaten und landw. Vereinen eingeftischer Weise zu. Snste und dergl. beziehen. Auch die mit der Reitkunst Leute unsere Abendschule. Straße das Bolf an taat durch; man fuchte ch auf dem Felde bei Gläschen Wein und 7 erzählte. Au fon rch Catalonien baufig bon glich, wenn feine Mi.teressanten Anblid gewährte in einer anderen Vorstellung führt. Die Eröffnung der neuangelegten Güterverladestelle eitung von 6 Hunben, 1 Bär, 1 Wolf and 1 Hirschkuh, e mit ihnen wie mit Die die Geschw. Rewelly in ihren Luftatten. Tondelane lange Geiß Dora Nelfys Dogcartfahrt mit einem Stier in Be beit ift fein drastischer einzig dastehender Dressurakt. Den Glanzpunkt bildeten überreicht man ihm af zwei prachtvollen Stieren. Eine Reihe urtomischer Forsthäusern und bis nach Rönigsberg hin, welch legtere aber nie zur Be spanisch- mexikanischen Reiterspiele der Geschwister Nelly De in diesem Augen iginellen Entrees hervorzuheben ist, trugen zur Unterhaltung Bladenbach) verladen, hat man in diesen Tagen von der eine etwas an Clowns, von denen besonders der Kolwn Paulint mit seinen Bublifums wesentlich bei. ** Zu einem glänzenden Feste gestaltete sich das intervergnüngen der Contentia am Samstag. Die Carnhalle, die doch gewiß eine stattliche Schar aufzunehmen reden gehalten wer hen nach dem Abgeei Bonbons auf und Deputierte den Mund Sie das Wort!" Fines auf Abendstern tommt unsern Landwirten höchst gelegen, denn mit der Kleinbahn tönnen bequem alle derartige Bedarfsartikel bis nach den Haltepunkten Rodheim und Ja von Hof- Bubenrod, den Gemeinde bisher auf Station Bischoffen Strecke( Herbornneuen Einrichtung Gebrauch gemacht. Allein bei dieser Beförderung müssen wir auch an dieser Stelle auf einen Mißstand aufmerksam machen. Die Verwaltung der Biebertalbahn hat es nämlich versäumt, bei der erfolgten NeuDurch ſtarke Manneskräfte müssen alle bis dahin verälteren Offizier dermag, war bis auf den lezten Blaz gefüllt. Schmeichelnd anlage auf Abendstern den erwünschten Anschluß herzustellen. langen flotte Mufitweisen und weckten und hoben überall * Lich. Laut„ Darmst. 8tg." wurden an die hiesigen Einwohner die Kosten für den Geländeerwerb der Bahu Buzbach- Lich in Höhe von 49 000 Mart ausbezahlt, nachdem die einzelnen Besizer schon früher 10 000 Mt. erhielten. Das Bahngelände foftet also allein in hiesiger Gemarkung rund 60 000 Mt. Hier hat sich ein Bürgerberein gebildet, in dem alle Angelegenheiten der Stadt behandelt werden soller. - Aus dem Gerichtssaal. Straffammer. Gießen, den 3. November 1905. Heinrich Merz in Gießen hat gelegentlich bes Brandes bei Kaufmann Elsoffer von der Brandstelle Porzellanwaren entwendet, wofür er durch das Schöffengericht zu einer Woche Gefängnis verurteilt wurde. Die Berufung verworfen. Die Inhaber der Firma Büttner& Damm in Gießen ließen ohne baupolizeiliche Genehmigung eine Hausentwässerungsanlage herrichten, was gegen beide Juhaber Strafbefehle in Höhe von je 10 Mt. zur Folge hatte. Während Büttner sich dabei beruhigte, erhob Damm Widerspruch, da er glaubte es genüge, wenn der eine Inhaber bestraft werde. Das Schöffengericht sprach ihn auch frei, aber die Staatsanwaltschaft verfolgte Be rufung, die zu seiner Verurteilung in die im Strafbefehl angegebene Strafe führte. Wegen verschiedener Zechprellereien und Urkundenfälschung wurde der vielfach vorbestrafte Johannes Gerbig von Schwabenrod zu 3 Jahren Gefängnis und 5 Jahren Ehrverluft verurteilt. Neueste Nachrichten. CB. Helsingfors, 5. November. Die Revolution in Finnland. Ein Manifeft des Baren ordnet die Genehmigung der Abschiedsgesuche der finnländischen Senatoren, sowie die Einberufung eines außerordentlichen Landtages für Finnland an, auf dem das Wahlrecht zum Landtage revidiert werden soll. Berantwortlich: für die Politik und den Inseratentet!: Ibia Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beld in leken. Oeffentlicher Dank dem Herza Franz Wilhelm, Apotheker, f. u. f. Hoflieferant in Neunkirchen, Niederösterreich, Erfinder des antirheumatischen und antiarthritischen Blutreinigungs Tees. Blutreinigend für Sicht und Nheamatismus. Wenn ich hier in die Oeffentlichkeit trete, so ist es des= halb, weil ich es zuerst als Pflicht ansehe, dem Herrn Wilhelm, Apotheker in Neunkirchen, meinen innigften Dank auszusprechen für die Dienste, die mir dessen Blutreinigungstee in meinem schmerzlichen rheumatischen Leiden leistete und sodann, um auch andere, die diesem gräßlichen Uebel anheimfallen, auf diesen trefflichen Tee aufmerksam zu machen. Ich bin nicht imstande, die matternden Schmerzen, die ich durch volle 3 Jahre bei jeder Witterungsänderung in meinen Gliedern litt, zu schildern und von denen mich weder Heilmittel, noch der Gebrauch der Schwefelbäder in Baden bei Wien befreien konnten. Schlaflos wälzte ich mich Nächte durch im Bette herum, mein Appetit schmälerte sich zusehends, mein Aussehen trübte sich und meine ganze Körperkraft nahm ab. Nach 4 Wochen langem Gebrauch oben genannten Tees wurde ich von meinen Schmerzen nicht nur ganz befreit und bin es noch jeßt, nachdem ich schon seit 6 Wochen keinen Tee mehr trinke, auch mein ganzer körperlicher Zustand hat sich gebeffert. Ich bin fest überzeugt, daß Jeder, der in ähnlichen Leiden seine Zuflucht zu diesem Tee nehmen, auch den Erfinder dessen, Herrn Franz Wilhelm, so wie ich, segnen wird. In vorzüglicher Hochachtung Gräfin Butschin- Streitfeld, Obe.ftleutnante Gatiin. 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Blaz Mt. 1.00, Militär ohne Charge und Kinder unter 10 Jahren zahlen auf allen Plätzen halbe Preise. In der Senntag AbendVorstellung volle Preise. Größtes und elegantestes Kunstinstitut dieses Genres( 3000 Personen fassend). Täglich abends 8 Uhr Vorstellung. Sonntag 2 Vorstellungen, nachmittag 4 Uhr und abends 8 Uhr. Zu recht zahlreichem Besuch ladet höft. ein Otto Mark, Direktor und Eigentümer. Der Zirkus ist vor Unwetter geschützt und geheizt. Erstes Giessener Orpheum, Schanzenstrasse 18. Vom 6. bis 15. November: Vorzüglichste Lederputz- Crême Greit Variete- Vorstellungen Kavalier Große brillante erstklassiger Künstler. Beginn der Vorstellungen präcis 8 Uhr. Eintrittskarten im Vorverkauf bei Herrn Jakob Friesleben ( Havanna Ec) Bahnhofstraße Ref. Platz 70 Pfg., 2. Plaz 50 Pfg., 3. Platz 30 Pfg. An der Kasse: Res. Plaz 80 Bfg., 2. Platz 60 Pfg. 3. Platz 40 Pfg. Hochachtend Ludwig Wagner. 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Aufgebots angehörigen Mannschaften, welchen ein besonderer Gestellungsbefehl zum Ecscheinen bei der Herbstkontrollber sammlung zugeht. Die Ersatz- Reservisten haben bei der Herbstfontrollversammlung nicht zu erscheinen. Es haben zu erscheinen: Die Jahrgänge 1898, 1899 und 1900 der Infanterie sowie die oben unter Nc. 1 Aufgeführten aller Jahrgänge und Waffen( der Reserve, Offiziere pp.) am 8. November vormittags 9 Uhr. Die Jahrgänge 1901 und 1902 der Infanterie am 8. Nov. nachm. 2 Uhr. Die Jahrgänge 1903, 1904 und 1905 der Infanterie am 9. November vormittags 9 Uhr. Sämtliche Jahrgänge der Reserve der Garde Jäger, Ravallerie, Felbartillerie, Fußartillerie, Bioniere und Verkehrstruppen am 9. November nachmittags 2 Uhr. Sämtliche Jahrgänge der Reserve des Trains, Sanitätspersonals, Veterinärpersonals, sonstige Mann. schaften und Marine, sowie die zur Disposition der Truppen teile und Ersazbehörden entlass nen Mannschaften aller Waffen und die oben unter Nc. 6 Aufgeführten.( Landwehr 1. Aufgebots, denen ein besonderer Bestellungsbefehl zum Er I. scheinen bei der Rontrollversammlung zugeht), am 10. No vember vormittags 8 Uhr. Es wird folgendes erinnert: 1. Befreiungsgesuche sind bis spätestens 8 Tage vor dem Appell durch das Hauptmeldeamt einzureichen und müssen durch die Bürgermeistereien bezw. bet Beamten durch die vorgesetzte Behörde beglaubigt sein. Berücksichtigungen fönnen nur in den dringendsten Fällen stattfinden. Favorit 2. Jeder Rontrollpflichtige ersieht die Jahresklasse, zu der er gehört, auf dem Deckel seines Militärpasses. 3. Die Militärpässe mit eingeklebter gelber Kriegsbe orderung bezw. Paßnotiz und Führungszeugnis find mitzubringen.. der beste Schnitt. Mit einer bisher nicht gekannten Leichtigkeit und Sicherheit kann jede Dame, jede Schneiderin mit Hilfe der Favoritschnitte Kleidung von vorglinham Site med bäahator Elegan herstellen. Ein Versuch führt zu dauerndem Gebrauch. 1000e glänz. Anerkennungen, vielfach prämiirt. 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