arer, als morgen," en Gipfel manche mt man ehr oder Schatten o zuver art hori r Sonne der Zahl n. Steht Die Sonne elf fein. r Natur gemessen. nge und Schläge, Zehntel sichtbar Et. Der Sand fie 3. So. Sicurand Endender en auch Lampe. Erste der ine elet it könnte werden. este bo1 fie fic ine Raft und vne Sen Serraschen Pflichten wird sich htenzwie ten Twaren jeder Konkurrent zu bieten. und billigste heit für leute. ungen b. 128 Mt. be stets borrätig. ahl in englifden afzimmern. ied Marx furt a. M. asse 119 ler Wache tresol). auswärts franto Wunsch Erleichterung. deuten für Tag refp.- Bur. Darmstadt überall gefucht. mechaniker engefucht. André, Caffel Nr. 156. Jnfertionspreis: Die einspaltige Petitzelle für ganz Oberbeffen, bie Kreise Weylar und Marburg 10 Bfg. fonft 15 Bfg. Setlamen bie Petitzelle 30 refp. 40 Bfg. Redaktion u. Haupterpedition: Gießen, Seltersweg 88. Fernsprechanschluk Nr. 362. Donnerstag, den 6. Juli 1905. Gießener 14. Jahrgang. Abonnementspreis: abgeholt monatlich 50 Pfg., in's Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährl. Mr. 1.50. Gratisbeilagen: Oberhefftsche Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmittags. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeifung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Weklar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Handfertigkeits- Unterricht. In der jüngst abgehaltenen 24. Hauptversammlung des Deutschen Vereins für Knabenhandarbeit ist von dem Abgeordneten v. Schenckendorff, der unter den Förderern des systematischen Handfertigkeitsunterrichts in den Schulen in erster Reihe steht, angekündigt worden, er werde in der nächsten Landtagsfession beantragen, das Unterrichtsministerium zu einer entschiedenen Vertretung der Handfertigkeitsunterweisung, namentlich zur Aufnahme des Handfertigteitsunterrichts, in den Lehrplan der Lehrerseminare aufzufordern. Im Verlauf der Versammlungsberatungen wurde manches kräftige und gute Wort gesprochen, aber auch manche Uebertreibung verlautbart, die entschiedene Einrede herausfordert. - Die Unterrichtsverwaltung ist dem Handfertigkeitsunterricht durchaus nicht abgeneigt. Das beweist sie schon durch die Gewährung einer Subvention von 12 000 Mark an den in Rede stehenden Deutschen Verein für Knabenhandarbeit. Domit ist aber nicht genug getan. Jener Sympathiebeweis e: fordert als natürliche Konsequenz, daß der Staat in seinen Schulen den Handfertigkeitsunterricht nicht bloß für Knaben selbst pflegt, und die unentbehrliche Voraussetzung hierfür ist, daß er in den Seminarien Lehrer heranbildet, die zur Erteilung des Handfertigkeitsunterrichts vorgebildet sind. Das wird freilich noch manche Schwierigkeit machen. Denn jeder Unterricht erfordert Zeit; und da eine Bei mehrung der Zahl der Unterrichtsstunden in den Seminaren wie in den Volksschulen nicht angängig ist, so wird Platz für den Handfertigkeitsunterricht nur durch Einer: gung der für den wissenschaftlichen Unterricht verfügbaren Beit zu erlangen sein. Dazu kommt noch die Kostenfrage, die man sich nicht als allzu flein vorstellen darf. Für jede einzige Schulklasse sind Anschaffungen von Handwerkszeug, für jeden einzelnen Schüler Anschaffungen von Handwerksmaterial nötig, da man die Aufwendungen hierfür in den Volksschulen nur ausnahmsweise den Eltern der Schulfinder wird auferlegen können. Hobel und Hobelbänke, eiserne Winkelmaße, Meißel, Stemmeisen, Hammer, Zentrums- und andere Bohrer, Feilen, Raspeln, Sägen, Scheren und noch sehr viele andere Dinge werden in vortrefflicher, weil nur dann haltbarer Qualität, zur Ausrüstung jeder Schule und beinahe jeder Schulklasse gehören. Die schultechnischen Schwierigkeiten, von denen oben dic Rede gewesen ist, werden nicht unüberwindlich sein. Unsere erfahrenen Schulmänner werden schon herausfinden, wie man wöchentlich einige Stunden für den Handfertigkeitsunterricht erübrigt, ohne den wissenschaftlichen Unterricht in empfindlicher Weise zu beeinträchtigen. Wir halten es sogar nicht für ausgeschlossen, daß solche Beeinträchtigung sich als überhaupt vermeidlich erweist, indem die natürliche Freude der Kinder am Handfertigkeitsunterricht und die Anregung, die die Kinder aus der ihnen lieben Betätigung gewinnen, sie frischer, reger und für den übrigen Unterricht empfänglicher macht. Auch die Kostenfrage wird kein dauerndes Hindernis bilden. Es kommt schon einmal die Zeit, in der auch der von Berufs wegen farge Finanzminister freigebig wird und eine offene Hand zeigt. Es liegt ferner nicht außerhalb der Welt und ihrer Möglichkeiten, daß reiche Männer durch hochherzige freiwillige Spenden, von denen man in Amerika nicht selten hört, die Ausstattungskosten für den Handfertigkeitsunterricht in den Schulen zur Verfügung der Schulverwaltung stellen. In dieser Beziehung bedarf es bielleicht nur der kräftigen Anregung. Für den, der mit den einschlägigen Fragen sich nicht näher beschäftigt hat, sei zur Vermeidung von Mißverständnissen ausdrücklich gesagt, was eigentlich selbstverständlich ist, daß es sich nicht darum handelt, etwa Tischlereistunden, Buchbindereistunden u. s. w. gesondert erteilen zu lassen. Es gibt nur allgemeinen Handfertigkeitsunterricht, in dessen unteren Stufen die Knaben gleichmäßig beschäftigt werden, bährend in den höheren Stufen die Kinder sich je nach Neigung und Geschicklichkeit die Beschäftigung innerhalb gewiffer Grenzen frei wählen dürfen. Davon soll und kann nicht die Rede sein, daß wir etwa mfere Schulen nach Art der amerikanischen Schulen einrichten und den Handfertigkeitsunterricht zur eigentlichen Grundlage der Schulerziehung machen. Wenn behauptet wird, daß in dieser Einrichtung das Geheimnis der Vorherrchaft der Technik im amerikanismen Wirtschaftsleben liege, so ist man für diese Behauptung den Beweis in jeder Hinicht schuldig geblieben; ebenso für die Behaupturs, daß die arnerikanische Konkurrenz uns in absehbarer Zeit an die Band zu drücken drohe, wofern wir nicht statt des„ bielfach unnüßen Ballasts an geistigem Wissen" den Schülern mehr als Fisher praktischen Unterht angedeihen lassen. Das ird zum mindeſten maßlose lebertreibungen. Wir ſtatten umfere Volksschulen nicht mit einem lebermaß geistigen Wissens aus, und die unterrichtlich Ausstattung, die wir hnen mitgeben, hat sie bisher nur darin gefördert, ausgezeichnete Arbeiter zu werden, die den Wettbewerb mit dem Arbeiter jedes anderen Landes auszuhalten vermögen. Wir bollen gern das Gute nachahmen, wo wir es finden. Wir baben aber feinen Grund, gerade das für gut zu halten, wens anders ist als bei uns. Die fräftigere Pflege des Handfertigkeitsunterrichts in den Schulen halten wir für sehr empfehlenswert aber ohne die einseitige Betonung, die in Amerika üblich ist. Auch darin möchten wir dem amerikanischen Beispiel nicht folgen, daß man der Ausstellung von Schülerarbeiten eine große Publizität gibt. Das verlockt zur Eitelkeit und zur Selbstüberschätzung, Eigenschaften, die man von Kindern sorglich fernhalten soll. Zweck des Handfertigkeitsunterrichts ist, die Kinder dahin zu bringen, daß sie ihrer Hände sich mit Fertigkeit bedienen, auch mit dem gebräuchlichsten Handwerkszeug geschickt umgehen lernen. ,, Die Art im Haus erspart den Bimmermann". Die Schule soll nicht die Handwerkslehre ersehen, sondern dem Handwerksmeister einen anſtelligen Lehrling zuführen. Der Krieg in Oftafien. Trotz der nur äußerst mangelhaft einlaufenden Nachrichten läßt sich ziemlich sicher feststellen, daß die japanische Felda: mee seit den blutigen Tagen von Mukden erhebliche Verstärkungen für die Generale Kuroki und Okn herangezogen hat. Dabei handelt es sich bei diesen Ersatztransporten nicht etwa nur um Reserve- oder Landwehrmonnschaften, sondern um zwei Jahrgänge gut ausgebildeter Rekruten, die in der Stärke von 90 000 Mann einen nicht gering zu bewertenden Zuwachs für das Operationsheer bilden dürften. Es heißt auch, daß ein Teil dieser jungen Mannschaft der in Korea formierten sechsten Armee unter General Hasegawa zugeteilt wurde. Die letzten Kämpfe haben keine wesentliche Verschiebung der Sachlage hervorgerufen. General Linewitsch, der russische Oberkommandicrende, will einen Erfolg dadurch errungen haben, daß er bei dem Dorfe Sanbaitse einige befestigte Positionen der Japaner erstürmte. Die Japaner dagegen melden aus Tcfio, daß sie mehrere russische Reiterei- Abteilungen, auch eine Kolonne Infanterie mit Artillerie geschlagen haben. Die Rissen erlitten angeblich Verluste in Höhe von 400 Mann, die Japaner geben als Verlustziffer 90 Mann an. Admiral Nebogatom und 81 Russen sind nach Kyoto gebracht worden. Die Schiffe Bajan und Pereswjet werden in Port Arthur oberflächlich ausgebessert und dann nach Japan übergeführt, wo sie vollständig in Ordnung gebracht werden sollen. Es heißt, daß sie dann mit den anderen genommenen Schiffen ein besonderes Geschwader unter einem der Admirale bilden sollen, die sich in der Schlacht im Japanischen Meer ausgezeichnet haben. Zu den Friedensverhandlungen will man in russischen politischen Kreisen in der Auswahl der russischen Mitglieder zu den Friedensverhandlungen den eirsten Willen des Zaren erkennen, zu einem dauernden Frieden zu gelangen. In denselben Kreisen verlautet, der Zar habe über Washington sein Einverständnis zu einem Waffenstillstand nach Japan gelangen lassen. Hufftand und Husftand in Russland. Angeregt durch die Meutereien auf der russischen Flotte haben jetzt auch die Arbeiter in verschiedenen Gegenden des Barenreiches wieder mit der Streikbewegung begonnen. Gefahr für die Butilowwerke. Schon zu Beginn der revolutionären Ausbrüche im Zarenreiche waren die Butilowwerke in Petersburg der Herd der Arbeiterbewegung gewesen. Auch jetzt vollzieht sich ein ähn licher Vorgang. Es wird uns darüber aus der russischen Hauptstadt berichtet: Nach amtlicher Meldung sind hier über 25 000 Arbeiter ausständig. Die Putilowwerke sind von Kosaken, Infanterie, berittener und Fußpolizei besetzt. Die Direktion fordert in einer Bekanntmachung die ausständigen Arbeiter auf, die Arbeit sofort aufzunehmen, widrigenfalls die Fabrik geschlossen werden soll. Auch in Nikolojew sind Tausende ausständig, und es ist bort schon wieder zu Plünderungen gekommen, Dort und in Bjelostok sind durch Bomben- Attentate Menschen ums Leben gekommen. Provokateure in Odessa Die Szenen in Odessa, die sich an die Meuterei des Knäs Potemkin" knüpften, gewinnen im Lichte der allmäh lich durchsickernden Meldungen ein immer schlimmeres Gepräge. Wieviel tausende ihr Leben verloren haben, ist gar nicht festzustellen, da die Leichen haufenweise in die brennenden Hafenanlagen geworfen wurden. Wie oft bei sol chen Vorgängen, macht sich der Verdacht rege, daß dabei Agents provocateurs ihre Hand im Spiele gehabt und das bon Petersburg aus Spizel, die sich in die revolutionären Vereinigungen aufnehmen ließen, den Losbruch künstlich hervorgerufen haben. Die aufständische Flotte. Viel Schwierigkeit macht der russischen Regierung der noch immer im Schwarzen Meer sich herumtreibende ,, Knäs Potemkin". Das Meuterschiff ist vor Feodosia, dem Hafenort an der Krim- Küste, aufgetaucht und hat dort Kohlen, Proviant und einen Arzt verlangt. Die Schwarze MeerFlotte scheint tatsächlich nicht imstande zu sein, etwas Energisches gegen das Treiben der Meuterer zu unternehmen, da die Kommandanten ihrer Leute offenbar nicht sicher sind. Es ist sogar die Rede davon, daß innerhalb der russischen Flotte, soweit sie sich vom Aufstand ferngehalten hat, eine Art Ausstand der Bemannung Platz gegriffen, der die Regierung bei anlaßt hat, die Munition nnd die wichtigsten Maschinenteile von allen in den russischen Häfen liegenden Kriegsschiffen zu entfernen. Meuterei auf der Handelsflotte. Auch auf die Kauffahrteischiffe hat sich die revolutionäre Bewegung erstreckt. Es wird uns darüber aus Konstantinopel gemeldet: Auf sämtlichen russischen Handelsschiffen, die au Alexandrien hier eingetroffen sind, stehen die Matrosen in vollem Aufruhr. Die Bewegung hat auch auf den Kaiser Nikolaus", einen Dampfer der FreiwilligenFlotte, übergegriffen. Dieser sollte nach Alexandrien in See gehen, die Mannschaft erklärte jedoch, daß ihre Gegenwart in Odessa wichtiger sei, und verlangte, dorthin unter Tempf gehen zu wollen. * Politifche Rundschau. Deutsches Reich. Die Direktoren einer größeren Anzahl deutscher Versicherungsgesellschaften hatten die Absicht, zur Feier der Silbernen Hochzeit des Kaiserpaares eine Marmorstatue des Kaisers im Sizungssaal des Kaiserlichen Aufsichtsamts für Privatversicherung in Berlin zu stiften. Auf Anfrage hat der Kaiser die Stiftung abgelehnt und anheimgegeben, den in Aussicht genommenen Betrag zu wohltätigen Zwecken zu be: wenden. * Der sozialdemokratische Parteitag tritt am 17. September in Jena zusammen. Dort wird Bollmar über die Parteicrganisation, Richard Fischer über die Maifeier und Bebel über den politischen Massenstreik berichten. In der nächsten Herbstsession des Reichstages soll ein Sozial- Berggesetz für Kamerun zur Vorlage kommen, falls es bis dahin nicht gelingt, den Entwurf eines allgemeinen Bergrechts für Deutsch- Südwestafrika fertig zu stellen. * Der preußische Handelsminister hat verfügt, daß in Zukunft Maß- und Gewichtsrevisionen in Großhandlungen und Fabriken in den dem öffentlichen Verkehr nicht zugänglichen Räumen nur noch von den technischen Eichbeamten ohne polizeilichen Zwang und ohne Beisein von Bolizeibeamten vorgenommen werden sollen. Es empfiehlt sich für die Gewerbetreibenden, den technischen Revisionen, die in ihrem eigenen Interesse liegen, keine Hindernisse zu bereiten. Schwierigkeiten, die etwa daraus entstehen, daß die zu prüfenden Geräte gerade für den Betrieb benötigt werden, können durch beiderseitiges Entgegenkommen leicht überwunden werden. * Der preußische Staat hat keine Anleihe nötig, weder im laufenden, noch voraussichtlich im kommenden Jahr. Die außerordentlichen Einnahmen der Staatsbahnen ermöglichen die Staatshaushaltung ohne Inanspruchnahme eines Kredits. * Am Dienstag hat der sächsische Eisenbahnrat zu der deutschen Personentarifreform Stellung genommen und mit allen gegen eine Stimme die fürzlich von Herrn Eisenbahnminister von Budde im preußischen Abgeordnetenhaus besp: ochene Vorlage als geeignete Grundlage für eine Perfonentarifrefcrm erklärt. Dabei wurde der Erwartung Ausdruck gegeben, daß es gelingen werde, die gleichzeitige Entnahme mehrerer Fahrkarten für verschiedene zusammenhängende Strecken zu ermöglichen. Außerdem wurden Wünsche laut, die sich auf Verbilligung oder gänzlichen Weefall des Schnellzugszuschlags im Naheverkehr, auf die Verhütung einer Ueberfüllung der Abteile mit Handgepäck und auf Einführung des englischen Gepäckbeförderungsverfahi ens bezogen. Bei diesem Verfahren hat der Reisende selbst für Unterbringung und Abnahme seines Gepäcks, ohne Haftung der Eisenbahnverwaltung, zu sorgen. Der Studienreise nach Kamerun und Togo, die in naher Zeit unternommen werden soll, schließen sich auch acht Reichstagsabgeordnete, vorzüglich Mitglieder der Budgetfemmission, auf Einladung an. Die Plantagenbetriebe und die vorhandenen Eisenbahnanlagen werden besichtigt, die Gelände für den geplanten Bahnbau in Kamerun geprüft werden. * Wie verlautet, steht im Bundesrat die Beschlußfassung über die Errichtung eines selbständigen Kolonialamts unmittelbar bevor. Die Bestätigung des Gerüchts, das in diefer Dringlichkeit nicht sehr wahrscheinlich ist, bleibt abzuwarten. * Die hessische Zweite Kammer hat den Lotterievertrag mit Preußen und den thüringisch- anhaltischen Staaten einstimmig angenommen. * Der preußische Minister des Innern hat durch einen Erlaß Erleichterungen bei der Umsatzstener angeordnet. Alle Erwerbungen von Todeswegen und alle Besi veränd rungen, denen sich die Beteiligten aus Gründen des öffentlichen Wohles zu unterwerfen gesetzlich verpflichtet sind. ycben Freigabe von der etwaigen kommunalen Umfat- Bej.euc rung zu beansprucher Oefterreich- Ungarn ** Der Zollausschuß des österreichischen Abgeordneten Hauses hat über den Handelsvertrag mit Deutschland Bericht erstattet. Der Bericht sagt, daß die österreichischen Unterhändler soviel erlangt hätten, als unter den ob! valtenden ungünstigen Umständen zu erlangen war. Der Bericht klagt ferner über die ungerechtfertigte Höhe der österreichischen Eisenzölle, die auf manche Industrie drücken. Schweiz. ** In Vern hat die zweite Konferenz zur Revision der Internationalen Konvention über den Güterfrachtverkehr ans Eisenbahnen begonnen. Den Vorsitz führt der schweizerische Bundesrat Ramp, Vizepräsidenten sind der deutsche Delegierte Geheimrat von der Lehen aus dem preußischen Eisenbahnministerium, der französische Vertreter Berume und der russische Vertreter Tscheremissinoff. Außerdem sind Oesterreich- Ungarn. Belgien, Dänemark, Italien, die Niederlande und Rumänien vertreten. Luxemburg hat feinen Delegierte: geschickt, doch im Vorhinein seinen Anschluß an die Konferenzbeschlüsse erklärt. Die Beratungsgegenstände wurden auf drei Kommissionen verteilt, die tägliche Sigungen halten. Die Verhandlunaen find nicht öffentlich. Hof und Gesellschaft. Was trinkt man im Sommer? biwafierte in obiger Gegend. Gestern Bormittag 9 Uhr trafen die Mannschaften wieder in der Kas rne ein. Ernteurlauber. Wir weisen die Landwirte daraufhin, rechtzeitig die Anträge auf Abfommandierung der Ernteurlauber zu stellen. Die Militärbehörden erinnern in diesem Jahre selbst daran. Bedingungen find dabei: Die Landwirte müssen sich verpflichten, den Leuten ein gutes Unterkommen und gute und ausreichende Beföstigung zu gewähren, ihnen ferner eine der Arbeit entsprechende Entschädigung zu zahlen und ihnen Gelegenheit zum Besuche Die Truppendes Sonntagsgottesdienstes zu bieten. tommandos find berechtigt, von der gewährten Entschädigung einen Teil zum Besten der ärmeren Mannschaften einzuziehen. Ob das Verhungern oder das Verdurften eine quälendere Todesart ist, kann durch menschliches Zeugnis natürlich nicht entschieden werden. Immerhin scheinen die Aussagen dahin übereinzustimmen, daß der Durst doch noch schmerzhafter ist. Man hat auch Versuche an Tieren gemacht und weiß daraus, daß ein Hund, der ohne feste Nahrung gelassen wird, etwa doppelt so lange lebt als ein anderer, dem jedes Getränk vorenthalten wird. Der Mensch kann, abgesehen von Hungerkünstlern- es ist auch bezeichnend, daß sich noch nie Durstkünstler produziert haben, nur eine sehr viel gerirugere Zeit ohne die Befriedigung dieser körperlichen Houptbedürfnisse auskommen. Daß er gegen den Durst hödst empfindlich ist, erklärt sich daraus, daß etwa zwei Drittel des Gewichts seines ganzen Körpers aus Wasser bestehen, das infolge des dauernden Verbrauchs immer wieder ersetzt werden muß. Ein großer Teil des nötigen Wassers wird freilich schon durch die Speisen zugeführt, denn selbst Fleisch und Fisch enthalten bis zu 70 v. H. Wasser, frisches Obst 70-80 und frische Gemüse oft noch mehr. Trotzdem empfindet der Mensch Durst, namentlich im Sommer, wenn der Wasserverlust durch gesteigerte Hauttätigkeit beschleunigt mird. Ueber die Hygiene des Trinkens hat ein gelehrter Mitarbeiter des Pariser„ Cosmos" eine hübsche Studie veröffentlicht. Weine, Bier und gegohrene Obstweine werden von diesem Fachmann als für die meisten Leute bekömmlich bezeichnet, wenn sie mäßig genossen werden, d. h. zu etwa 4 Liter Wein am Tag oder eine entsprechende Menge des erheblich weniger Alkohol enthaltenden Biers oder Apfelweins. Aromatische Getränke sind anregend und erleichtern die Verdauung, werden aber im allgemeinen warm genommen. Es scheint, daß der Mensch durchschnittlich noch 1-1,5 Liter Flüssigkeit täglich zu sich nehmen muß, außer derjenigen, die in der Nahrung enthalten ist. Einige Regeln haben sich ziemlich sicher aus dem Widerstreit der Ansichten herausfristallisiert. Für den gesunden Menschen ist es ziemlich gleichgültig, ob er während oder außerhalb der Mohlzeit die nötige Flüssigkeit seinem Körper zuführt. Solche aber, die an Verdauungsstörungen oder an Magenerweiterung leiden, sollten besser nicht beim Essen trinken und können sich bei guten Willen auch schnell daran gewöhnen. Was die Temperatur betrifft, so sind Eisgetränke in der heißen Jahreszeit, wie jeder weiß, sehr angenehm, aber sie müssen langsam genossen werden, weil die Schleimhaut des Magens sie langsamer verarbeitet. Unter diesen Umständen wirken sie anregend im allgemeinen und insbesondere auch auf die Verdauung. Die Ostseereise des Kaiserpaares nimmt einen ungestörten Verlauf. Der Kaiser auf der Jacht„ Meteor" und die Kaiserin mit der Prinzessin Viktoria Luise an Bord der Jacht Iduna" sind in Begleitung der„ Hohenzollern", des Kreuzers„ Berlin" und des Depeschenbootes„ Sleipner" in der Bucht bei Cjenner eingetroffen. Der Kaiser hat dem Fürsten von Lichnowski auf Schloß Gräß in der Provinz Posen mitteilen lassen, daß er bei dem dem Fürstenpaare geborenen Sohne die Pathenstelle übernehmen werde. Die Kaiserin gedenkt, mit den Prinzen Oskar und Joachim und der Prinzessin Viktoria Luise am 11. Juli in Cadinen einzutreff Britische Scheckgauner. ( Eig. Bericht.) Kunft und Wiffenfchaft. 1878 3m leptem 3 Betätigung gezeigt befudt rift bireinen befreundet grund mit ift, bak fo zahlreich ringela landfchaftlichen R berger Boltetradin manden nad Bang einer nun aber aud fucht, er wird volbef nod mandmal an berlebt. Darum auf Laubad ber bisherige graff Rubeftand getreten Arneburg zu fin Sohn des Oberform Jahren beigegeben Berwaltung der bort nehmen Bith, 4. Jul Shopfer des Fürft Coner aus Berlin Berbienflorbens Bhil + Busbad, 5 werden am 8. ref Bramiierung abgehalt Biegen. * Raubmörder Mogler verhaftet. Die Jagd auf den Raubmörder Mogler, die der Hudde- Heße nicht unähnlich war, ift endlich von Erfolg getrönt worden: den Verbrecher hat am Montag in Berlin sein Schicksal ereilt. Drei Wochen lang hat er aller Verfolgungen gespottet. Er hat ein ruheloses Leben geführt, bis er in Berlin landete, um sich im Strudel der Großstadt zu betäuben und das Geld zum großen Teil in Animier- Kneipen zu vei prassen. Als er keine Mitteln mehr besaß, fam er in ein Wirtshaus des dritten Polizei- Reviers, wo man ihn festnehmen lassen wollte. Er stellte sich selbst der Polizei, wurde auch gleich erkannt und festgenommen. Mogler gibt an, daß er, um in den Besitz des Geldes zu gelangen, mit dem Beil allerdings auf den Meister, die Meisterin und das Kind losgeschlagen, aber nicht die Absicht gehabt habe, sie zu töten. Jieue zeigt er nicht und erklärt, daß alle drei Personen noch am Leben gewesen seien, als er den Raub ausgeführt habe und da vongegangen sei. Mogler wurde am Dienstag Morgen in Heilbronn eingeliefert. Es soll der Verdacht bestehen, Mogler habe auch den Raubmord an der Empfangsdame Eugenie Most in Kannstatt verübt. PG Professor Koch in Afrika. Der auf Forschungsreisen in Deutsch- Ostafrika weilende Professor Robert Koch ist Anfang Juni über Mrogoro wieder in Dar- es- Salaam eingetroffen. In einem Briefe betont er, daß die Reise für ihn außerordentlich glücklich und erfolgreich verlaufen ist, und daß er einige recht wertvolle wissenschaftliche Entdeckungen" gemacht hat. Er beabsichtigt zu weiteren wissenschaftlichen Forschungen sich noch länger in Deutsch- Ostafrika aufzuhalten und in nächster Zeit auch einen mehrwöchigen Aufenthalt in Amani zu nehmen. London, 5. Juli. Wie bekannt, ist der Scheck hier das gebräuchlichste Zahlungsmittel. Der Mann, der etwas auf sich hält und ebenso die Frau führt in der Regel außer Scheidemünze fein bares Geld bei sich, hat es auch nicht zu Haus. Rechnungen werden durch Schefs beglichen, durch Anweisungen auf die Bank. Es hat eben jeder seine Bank", nicht bloß der Reiche. Die Schecks werden in gutem Glauben angenommen, und es kommt außerordentlich selten vor, daß jemand, der nicht ohnehin in so schlechtem Ruf steht, daß man unter feinen Umständen seine Unterschrift honorieren nürde, einen Scheck ausstellt, für den auf der betreffenden Bank nicht volle Deckung vorhanden wäre. Man weiß eben, mie viel man noch auf der Bank stehen hat, und kann sich jeden Augenblick davon durch Nachrechnung im Scheckbuch überzeugen. Durch die Popularität, die das Scheckwesen gewonnen hat, ist das englische Volk zu einer musterhaften Scheck- Ehrlichkeit erzogen worden. Und doch kommen Schädigungen durch Schecks nicht selten vor, neuerdings häufiger vinn je. Aber die Geschädigten sind nicht die Scheckempfänger, denen etwa bei der Bank die Zahlung verweigert wird, sondern der Inhaber des Scheckfontos, dessen Unterschrift auf einem echten Scheckformular gefälscht worden ist. Ganz leicht freilich ist die Fälschung nicht. Denn die Banken prifen jede Unterschrift ganz genau, und die Nachahmung mug schon recht geschickt sein, wenn sie den Bankbeamten nicht in die Augen fallen soll. Auch muß der geschickte und erfolg reiche Fälscher darauf bedacht sein, mit aller Beschleunigung außer Erfennungsweite zu kommen, denn die Bank macht den Inhaber eines Scheckfontos von jeder geleisteten Zahlung ohne Verzug Mitteilung. Doch Schwierigkeiten haben englische Spiẞbuben noch nie zurückgeschreckt, wenn hinter den Schwierigkeiten eine ansehnliche Beute winfte. Die Scheckfälscher gehen in organisierten Banden vor. Sie verbirgen sich als Kammerdiener und in ähnlichen Stellungen bei wohlhabenden Herren; sie ermitteln ganz genau, welches Guthaben ihr Herr noch verfügbar hat damit sie sich nicht durch Ueberforderung das Geschäft verderben sie stehlen ein Scheckformular, was nicht allzuschwer ist, da das Fehlen eines Blattes in dem Buch leicht verheimlicht werden kann, fie verschaffen sich eine zuverlässig echte Unterschrift, und diese ahmen sie mit vorher erworbener und oft geübter Geschicklichkeit täuschend nach. Die gleiche geschickte Nachahmung dient ihnen auch zur Ausstellung von Vollmachten und Beglaubigungen an sich selbst, mit denen sie sich bei den Banken Hessischer Landtag. ? Eberstadt, 5 ift Wilhelm Lobrid > Weglar, 5. Der mit Restaurierun aus W. Nieder- Birm Armbruch, eine flaile Rinn. * Zur Bichteuerung schreibt der bekannte National ökonom Tr. Jastrow, Professor an der Berliner Universität, ein zweifellos bestunterrichteter und urparteiischer Beuge, folgendes:„ Nach den amtlichen Rotierungen war der stand der Schlachtviehpreise( Rinder, Schweine, Kälber, Hämmel) seit 1895 noch nie so hoch wie gegenwärtig. Auch im Vergleich mit früheren Perioden fann behauptet werden, daß die gegenwärtigen Preise überhaupt noch nicht dagewesen sind. Für Deutschland fann die Bewegung der Schlachtviehpreise etwa bis 1850 zurück einigermaßen vergleichbar verfolgt werden. Bei einem solchen Vergleich findet sich kein einziges Jahr, in dem der Durchschnitt für die erwähnten vier Schlachtbiebgattungen auch rur annährend an den jzigen Preisstand herangereicht hätte. Stehe nun aber die Tatsache feft, daß wir in Deutschland augenblicklich Schlachtvietpreise haben, wie sie im letzten Halbjahrhundert niemals zu beobachten waren, so läßt sich nicht länger bestreiten, daß das Angebot sehr knapp, die Nachfrage dagegen auf dem Viehmarkte ziemlich start ist. Damit wäre aber bewiesen, daß trotz aller Einwände in Deutschland zur Zeit ein Viehbezw. Fleischmangel besteht." Darmstadt, 5. Juli. Präsident Haas eröffnet die Sizung 1/211 Uhr. Auf der Tagesordnung steht zunächst der Staatsvertrag betr. das Lotterie- Abkommen mit Preußen. mit Preußen. Abg. Molthan beleuchtet die Vorteile des Staatsvertrags von der pefuniären Seite, deren Regelung ein besonderes Verdienst des Herrn Finanzministers sei. Was die Entschädigung dienst des Herrn Finanzministers sei. Was die Entschädigung der Kollekteue betrifft, so sei es nur gerecht, daß man deren Arbeitsleistung durch eine Abfindungssumme anerkannt habe. Er empfiehlt die alten Kollekteure dem Wohlwollen der hessischen und preußischen Regierung. Abg. Bennrich, der Schöpfer der hessichen Landeslotterte, hält eine fleine, aber stabile Staatseinnahme für besser, als die seither mit dec Lotterie gemachten Experimente. Die Bedingungen seten in lcyaler Form gestellt und entsprächen der Billigkeit und verdienten volle Anerkennung. Abg. Ulrich ist als prinzipieller Gegner gegen jede Staatslotterie. Er ist sehr erfreut, daß Hessen eine Einrichtung los werde, die zu großen Differenzen in moralischer und rechtlicher Hinsicht geführt habe. Abg. Wolf tritt namens seiner Partei ebenfalls für die Vorlage ein. Finanzminister Gnauth dankt dem Hause für die wohlwollende Aufnahme der Regierungsvorlage, mit der die Regierung wohl allen geals zur Akhebung von Summen ein für allemal berechtigt rechten Anforderungen entsprochen habe. Darauf wird die legitimieren. So mancher Lord, so manche Lady es muß nicht gerade ein Lord und es muß keine Lady im eigentlichen Sinne sein bekamen die Erklärung für den unverständlich plötzlichen Abschied des Kammerdieners, der Kammerjungfer durch die unerfreulich überraschende Mitteilung ihrer Bank, daß man aus ihrem Guthaben auf ihren Scheck 500 Pfund oder eine ähnliche Summe gezahlt habe. So mancher Snob erkannte zu spät, daß das findliche Schreiben, in dem er um ein Autogramm ersucht worden war, einen Svizbuben zum Urheber hatte, der mit Geschick auf die Eitelkeit baute, um für seine Fälschung ein echtes Vorbild zu erhalten. jezt ist die Fälscherbande noch nicht abgefaßt. Nab und Fern. Bis † Vor den Augen der Geliebten erschossen. In Mannheim erschoß sich der Kellner Karl Beisel unter eigentümlichen Umständen. Er rief seiner Braut, die sich zurzeit im allgemeinen Krankenhaus befindet, von der Straße aus ans Fenster, winkte ihr mit der Hand Lebewohl zu und jagte sich dann mit einem Revolver drei Schüsse in den Kopf, die nach furzer Zeit seinen Tod herbeiführten. † Ein schwerer Junge. Der Einbrecher Martin Maier aus München wurde bei Schloß Berg festgenommen. Bei der Festnahme suchte er sich zu erschießen, doch wurde ihm der Revolver abgenommen. Ein zweiter Selbstmordversuch im Gefängnis mißlang, und man legte ihm die Zwangsjacke an. Im Laufe der Nacht gelang es ihm jedoch, sich aus ihr zu befreien; man fand ihn am Morgen an der Zwangsjacke erhängt. Maier hat über 25 schwere Einbrüche in München und Umgebung ausgeführt. § Eine Schwurgerichtssigung mit lauter Freis sprechungen gehört entschieden in das Reich der Seltenheiten. Die eben beendigte Sigung des Schwurgerichts Limburg erkannte jedoch in allen Fällen es handelte sich um Brandstiftung, Münzberbrechen, Sittlichkeitsverbrechen, Notzucht und Unterschlagung auf Freisprechung. - - $ Rüdesheim, 5 mordeten? Ueber webt noch immer ge aber, daß ein schwa Soft fand fich auf d der die Melbung ma dem 13. Juni bermi fahrt, war Eloffer u auf der Guftaveburg hatte er in Höchft Invent Sängerstreit.„ Viele fliß'ge Hände regen, helfend sich gh. Lang- Göns, 5. Juli. Sänger- Jubiläum und im munt'ren Bund", möchte man unwillkürlich ausrufen, wenn man einen Blick in das geschäftige Leben und Treiben wirft, das gegenwärtig unseren Ort erfüllt. Ueberall stößt man auf Vorbereitungen zu dem Jubeliefte des 50jährigen Bestehens unseres Gesangvereins Frohsinn". Lange, lange Beit vorher hat man die Vorarbeiten aufgenommen, forglich die verschiedenen Ausschüsse einges ßt und alles umsichtig nnd gewissenhaft geordnet. Man hat die Gesangvereine in weitem Umkreise eingeladen und die Antworten lauteten zustimmend. So wird unser altehrwürdiger Ort, der eine reiche Geschichte hinter sich hat und in dem auch der Eiserne Kanzler wiederholt und der alte Kaiser als Prinz weilten, am 8., 9. und 10. Juli stattliche Sängerscharen aus den benachbarten Tälern und von den Ufern des Mains und des Rheins, von Darmstadt und von Gießen zu seinen Toren hereinziehen schen, um in friedlichem Kampfe um den Preis zu streiten. Am Samstag Abend bewegt sich ein Fackelzug nach dem Fesiplaz, auf dem eine akademische Feter mit Konzert, Gesangsvorträgen und Ansprachen abgehalten wird. dem Feftzug, der nachmittags 2 Uhr aufgestellt wird, beteiligen sich außer den Sängern auch sämtliche hiesige Vereine, der Sängerstreit. An sodaß insgesamt 52 Rorporationen in ihm vertreten sind. gebrannt werden. Auch die Turnerschaft steuert nach ihrem Bei eintretender Dunkelheit wird ein Brillantfeuerwerk abVermögen bei, indem sie hübsche Pyramiden und Marmor gruppen zu stellen gebenft. Für Montag ist ein großes Boltsfest vorgesehen und außerdem weist das Programm ( siehe auch den Anzeigenteil unseres heutigen Blattes) noch eine Menge größere und kleinere Einzelheiten auf Die starte Beteiligung ist dem festgebenden Verein„ Frohsinn von Herzen zu wünschen, hat er doch durch ein halbes Jahr hundert bis jetzt seine Existenz zu behaupten bermocht und der Lehrer Kolb, die ihn 1855 in Gemeinschaft mit Seine eigentlichen Schöpfer sind der Bürgermeister Henrich mehreren sangesfrohen Männern unter dem Name Lang Gönser Singverein gründeten. Später nahm der Verein den jezigen Namen Frofinn an. Im Gründungsjahre erhielt der junge Verein auch seine erste Fahne, die von dem Bürgermeister Henrich gemalt und mit dem schönen, zu versichtlichen Schillerschen Wort von der Hoffnung geschmüdt alter hindurch über frohe Sänger sich entfaltet, durch eine worden war. 1878 wurde die Fahne, die ein Menschens zwei Bundes Sängerfeste in unserem Drte statt: 1868 und neue ersetzt. Während des Bestehens des Vereins fanden Vorlage einstimmig angenommen. Es gelangt nun zur Beratung die Gesegesvorlage, betreffend das Verbot des Spielens in außerhessischen Lotterien, die gleichsfalls ein ftimmig angenommen wird. Dann werden die Beratungen über die Erhebung der Gemeindeabgaben aufgenommen. Hiermit soll den Gemeinden die Möglichkeit gegeben werden, sich neue Einnahmequellen autonomisch durch Erhebung einer Bertzuwachssteuer, einer Tanz- und Billetsteuer zu schaffen. Abg Frenay will die Wertzuwachssteuer nicht obligatorisch eingeführt wissen. Abg. Ulrich spricht sich gegen die Tanz und Billetsteuer aus. Für die Wertzuwachssteuer fordert er eine Verminderung der Besteuerungsgrenze nach unten bis zu 5 Prozent und eine Schöhung derselben nach oben statt 10 Prozent auf 333 bis 50 Prozent. Finanzminifter Gnauth betont, daß Hessen mit diesem Gesezentwurf an der Spize aller deutschen Staaten stehe; man wolle erst einen Schritt nach vorwärts tun, wenn dann eine Aenderung der Gesezes bestimmungen notwendig werde, sei es immer noch Beit, andere Bestimmungen hinzuzufügen. Der Entwurf wird hierauf einstimmig angenommen. Cokales. 6. Jult 1905. A Großen Regimentsfelddienst hatte in den l- ßten Tagen unser Kaiser Wilhelm- Regiment hinter dem Dünsberg bei Krofdorf, Krumbach und Kirchbers. Das Regiment rückte Montag Nachmittag 5 Uhr aus und Vom Ema Haushal 10 bis 20% Br Seltersweg 8 VI. Self Biehung Alle Nummern, nebenw 9 80 298 381 45 [ 150] 62 377 79 84 424 [ 150] 27 56 483 506 412 579 636 54 711 37 600 12 824 902 18 70 5012 45 63 98 1 55 338 530 607 850 55 37 852 8052 177 279 43 84( 150) 470 86 51 69 123 207 37 150 S 10059 123 34 4 270 72( 150) 96 308 13062 90 237 88 310 45/200 85 114 66 15032 69 72 48 810 70 924 16 56 57 920 70 88 1 789 89 818 27 35 79 655 713 16 87 631 39 733 8068 20006 20 21025 41 43 52 429 602 9 7828 848 80 937 24 25019 28 917 43 61 2710 697 710 36 92 82 106 56 62 64 76 204 15 75 400 58 905 14 26031 30070 76 33 42 05 329 4 34035 301 415 50 35099 106 99 36084 91 288 121 285 353 644 6 [ 150] 91 400 2 52 52 97 861 944 06 42 515 63 603 80 49 875 906 7 51 93 99 816 48 903 45 60[ 150] 918 40046 638 45006 107 228 91 11501 322 Bormittag 9 Uhr tne ein. 1878. Im letzten Jahrzehnt hat der Verein eine erhöhte Betätigung gezeigt und verschiedene Gesangswettstreite besucht. Er ist dabei mit den verschiedenen Gesangs vereinen befreundet worden, was auch wohl ein Haupt. grund mit ist, daß die Anmeldungen zu seinem Jubel- Feste so zahlreich eingelaufen sind. Dann dürften aber auch die landschaftlichen Reize und die schmucken, bändergezierten Hüttenberger Boltstrachten, zu denen unsere Bevölkerung treu hält, manchen nach Lang- Göns führen. Aus welchen Gründen einer nun aber auch unseren Ort und unser Gesangsfest besucht, er wird vollbefriedigt wieder von dannen ziehen und noch manchmal an die Stunden zurückdenken, die er hier verlebt. Darum auf zum Eängerfest nach Lang- Göns! die Landwirte mmandierung der rben erinnern in find dabei: Die Benten ein gutes föftigung zu ge sprechende Ent it zum Besuche Die Truppen Entfdädigung annschaften eins tet. Die Jagd e- Heße nicht un nt worden: den Schicksal ereilt. gespottet. E Berlin landete, uben und das zu berprassen. ein Wirtshaus tnehmen laffen de auch gleich daß er, um in Beil allerdings losgeschlagen, en. Jieue zeigt och am Leben habe und da g Morgen in badt bestehen, Empfangsdame annte National ner Univerfitat, teiischer Buge, war der stand Silber, Hämmel) Auch im Ver werden, daß die dagewesen find. Schlachtviehpreise eichbar verfolgt Fich fein einziges en vier Schlacht j Bigen Breis Die Tatsache feft, Elachtvietpreise niemals zu be treiten, daß das auf dem Vieh bewiesen, daß Zeit ein Bieb lauter Freis ich der SeltenSchwurgerichts es handelte sich hfeitsverbrechen, echung. ubiläum und en, helfend sich irlich ausrufen, Sen und Treiben Ueberall flößt des 50jährigen Lange, lange ommen, forglich alles umsichtig Besangvereine porten lauteten Drt, der eine much der Eiserne Bring weilten, Saren aus den & Mains und u feinen Toren um den Preis ein Fadelzug he Feier mit gehalten wird. gerftreit. Un ellt wird, be iefige Vereine, ertreten find. Feuerwert ab t nach threm and Marmor t ein großes as Programm cinzelheiten auf tigen Blattes) rein Frohfinn ein halbes Jahr upten vermocht rmeifter Henrid Bemeinschaft mit n Name Lang der Verein den angsjahre erhielt , die von dem em fönen, u ffnung gfmid e ein Renfchen altet, burch eine Bereins fanden flatt: 1868 und wollte er zunächst nach Worms und dann nach Köln reisen. Das 00-00 Pfg., Echsenfleisch per Pfb. 70-72 fc., Rindfleisch letzte Lebenszeichen des Vermißten war eine Karte, die am 13. Juni in Rüdesheim abgestempelt worden ist. In Worms wollte sich der junge Schlosser in einer Schnellschuhsohlerei die Stiefel sohlen lassen.( In einem Ausschreiben der Staatsanwaltschaft befindet sich die Bemerkung der Ermordete habe frisch gesohlte Stiefel getragen.) Orientierungskarte mit Futteral vorgefunden, der Vermißte soll nach Aussagen des Bruders eine solche Starte bei sich getragen haben. Festgestellt ist ferner, daß der junge Mayfahrt am 13 Juni das Niederwalddenkmal besuchte und im Weiter wurde bei ihm eine Besitz nicht unbedeutender Geldmittel war. In Bezug auf die Zeit der Ermordung herrscht vorerst feine volle Klarheit. Die Behörden, die die Untersuchung leiten, nehmen an, dak der Mord zwischen dem 17. und 19. Juni ausgeführt worden ist. Um diese Zeit hätte der Vermißte nach seiner ** Laubach. 5. Juli. Anfangs dieses Monats ist der bisherige gräfliche Oberforütmeister Thum in den Ruhestand getreten und der Oberförster Königer Absicht eigentlich schon in Köln sein müssen. Immerhin ist Arnsburg zu feinem Nachfolger ernannt worden. Der es möglich, daß er sich durch Reisekollegen hat überreden Sohn des Oberforstmeisters Thum, der ihm in den letzten Jahren beigegeben war, siedelt nach Arnsburg über, um die lassen, länger unterwegs zu verweilen. Die Staatsanwalt. Verwaltung der dortigen gräflichen Oberförsterei zu über- schaft Wiesbaden hat Ermittelungen nach dieser Seite hin nehmen. * Lich, 4. Juli. Dekorierter Künstler. Der Schöpfer des Fürst Ludwig Denkmals, Bildhauer Emil Couer aus Berlin. erhielt das Ritterkreuz 1. Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen. + Butzbach, 5 Juli. In Fauerbach und Bußbach werden am 8. resp. 10. Juli Ziegenmärkte mit Brämiierung abgehalten. Zulässig sind nur Saaner weiße Biegen. ? Eberstadt, 5 Juni. Als Gemeindeeinehmer Als Gemeindeeinehmer ift Wilhelm Löbrich 3. vom Gemeinderat gewählt worden. > Wetzlar, 5. Juli. Der Sturz in die Tiefe. Der mit Restaurierungsarbeiten beschäftigte Maurer Schäfer aus W. Nieder- Girmes stürzte vom Gerüst und erlitt einen Armbruch, eine starke Verstauchung und eine Verlegung am Kinn. § Rüdesheim, 5. Juli. Der Bruder des Ermordeten? Ueber das Opfer des Rüdesheimer Mordes schwebt noch immer geheimnisvolles Dunkel. Jezt scheint es aber, daß ein schwacher Lichtstreifen dareingefall n. In Höchst fand sich auf dem Polizeiamt ein junger Mann ein, der die Meldung machte, daß sein 18jähriger Bruder seit dem 13. Juni bermißt werde. Der Vermiste heißt Mayfahrt, war Schlosser und bis einige Tage vor dem 13. Juni auf der Guftaveburg beschäftigt. Nach seinem Austritt dort hatte er in Höchst seinen Bruder besucht. Von da aus aufaenommen. * Neueste Nachrichten. * Laschamps, 5. Juli. In dem heutigen GordonBennett- Rennen siegte Thery- Frankreich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 70,9 Kilometer die Stunde. Feodossia, 5. Juli.( Petersb. Tel..Ag.) Das Banzerschiff Potemkin" ist hier eingetroffen. Es verlangte Kohlen, Proviant, einen Arzt und forderte die Stadtverwaltung auf, sie solle ihm für den Aufenthalt von einem Tage Sicherheit garantieren. * Milwaukee, 5. Juli. Die Teilnehuner des hier stattfindenden Delegiertentages des deutschen Beterauen- Kriegerbundes von Nordamerita schickten dem deutschen Kaiser ein Telegramm, das mit den Worten schließt: Als Zeichen höchster Verehrung, unwandelbarer Liebe und Anhänglichkeit zur alten Heimat senden wir fameradschaftlichen Gruß. Der Verband beschloß, dem Kaiser zu seiner silbernen Hochzeit ein Angebinde zu senden. - Marktberichte. tekes, 6. Juli. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per fb. 100-1.15 M., Hühnereler per Stück 6-7 Bfg., Enteneter St. 6-7 Bfo., Käse per St. 6-8 Pfg., Käsematte 2 St. 5-6 Bfg Erbsen per Liter 21 Pfg., Linsen per Liter 32 Bfg.. Tauben per Paar T. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mr. 1.00-1.60, Hahnen, der Stud 0.80--1.80 Enter her Hd 1.80-2.20 Gönner fo Inventur- Räumungs- Verkauf Vom 1. bis 15. Juli stellen wir einen Posten Emaillierte Geschirre ( teilweise beschädigt) und eine Partie Haushaltungs- und Geschenk- Artikel 10 bis 20% unter Preis( teilweise unter Einkauf) zum Verkauf. Brüder Schmidt Seltersweg 83. GIESSEN. VI. Sefftsch- Thüringische Staatslotterte Biehung II. laffe.( 2. Tag.) 5. Juli 1905. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 100 Mart gezogen. ( Ohne Gewähr.) 9 80 298 381 450 533 34 90 688( 5000] 823 911 40 96 1019 51 [ 150] 62 377 79 84 424 65 650 57 67 931 2011 205 20 25 29 76 300 2 4[ 150] 27 56 483 506 13 94 652 56 734 70 947 51 3018 19 148 292 307 412 579 636 54 711 37 885 993 4006 16 78[ 150] 104 64 430 46 71 516 600 12 824 902 18 70 5012 45 63 98 106 205 334 79 90 448 771 832 60 943 6166 225 26 55 338 539 607 850 55 958 7070 114 64 280 309 64 65 457 61 89 690 811 37 952 8052 177 279 356 609 11 804 41 930 37 97 9007 17 50 88 301 14 43 84[ 150] 470 86 512 667 936 10059 123 34 48[ 200j 51 57 213 413 603 65 797 857 59 938 11017 69 123 207 37[ 150] 326 43 89 533 689[ 150] 739 820 68 69 12049 184 270 72[ 150] 95 303 13 14 89 443 86 554 56 629 43 719 866 70[ 150] 951 13062 99 237 88 310 36 457 526 58 602 769 843 64 910 24 79 14018 45[ 200] 85 114 65 68 216 67 84 360 82[ 150] 546 86 701 85 929 79 15032 69 72 95 160 208 44 301 2 5 66 68 87 533 97 618 24 705 25 48 810 70 924 16012 143 267 301 91 94 404 46 501 40 89 693 715 821 56 57 920 70 88 17004 219 40 86 368 89 429 39 90 509 19 70 605 58 96 739 89 816 27 35 46 47 998 18008 14 82 154 209 21 50 53 89 369 417 79 655 713 16 87 808 15 24 39 44 987 19007 38 43 106 227 37 326 579 631 39 733 805 928 20006 26 59 71 129 201 360 80 404 35 86 646 714 15 841 945 47 21025 41 43 52 131 216 20 35 306 515 30 692 730 913 22022 295 333 429 602 9 782 850 964 67 23009 155 56 60 64 457 62 519 606 52 85 775 848 80 937 24002 132 56[ 150] 98 214 41 60 414 546 47 601 6 711 909 11 25019 28 46 239 71 811 54 465 82 99 549 628 35 44 700 833 54 905 14 26031 86 235 315 32 70 84[ 150] 430 76 565 644 69 95 873 93 917 43 61 27105 69 279 350 466 685 700 1 32 858 28115 250 478 567 697 710 36 92 824 38 83 927 41 29057 180 97 288 301 57 88 522 624 728 30070 76 169 97 289 307 55 424[ 150] 84 764 828 94 31037 43 106 56 62 64 76 78 344 83 532 614 19 46 764 65 899 984 82005 139 71 204 15 75 400 589 608 711 67 91 834 53 62 1200] 064 33032 178 80 220 33 42 95 329 49 72 410[ 150] 20 36 46 563 84 831 33 73 812 81 993 34035 391 415 507 21 31 609 87 738 883 84 970 35099 106 32 36 41 50 75 92 271 330 60 420 502 47 673 793 911 99 36084 91 288 459 71 85 632 59 83 93 712 89 847 62 89 994 37086 121 285 353 644 64 79 95 739 93 99 833 62 909 38070 119 245 320 69 [ 150] 91 400 2 526 42 58 825 988 93 39040 179 426 500 21 76 676 723 52 97 861 944 66 40046 638 90 707 38 53 58 59 968 41064 95 166 220 343 94 431 42 515 63 603 80 713 42191 286 94 393 497 552 87 636 63 69 712 25 49 875 906 7 51 62 43035 125 37 56 71[ 150] 223 68 366 595 651 720 93 99 816 48 903 51 99 44019 42 71 75 94 131 206 7 56 66 521 828 40 45 60[ 150] 913 45006 107 25 226 80 505 68 643 63 749 81 90 81° 73 94 924 46095 228 91[ 150] 322 84 422 31 78 82 541 70 92 633 88 829 59 972 47031 Seltersweg 83. per Pfd. 62-68 Bfg. per Bfb. Schweinefleild 70-80 big. Schweine fleisch gefalzen per Bfund 0.84 Bfg., Kalbfleisch per Bfb. 70-80 Bfg. Sammelfleisch per Pfd. 50-76 Pfa., Kartoffeln pro 100 kilo 7.50 b. 800 Mt., Zwiebeln per Rt. Mr. 8.00-10.00, Weisfraut 10-15 Bf. per Stüd, Zentner 3-4 Mt. Hepfel per Zentner 6-10 Mr. Zwetschen per Bentner 0,00-0.00, Kirschen per Pfd. 30-35 Pfg. Milch per Liter 20 Pfg. Dauer der Marktzeit von 7 Uhr morgens bis 1 Ubr nachmittags. Gegenstände des Wochenmarktverkehrs dürfen vor Beginn der Marktzeit überhaupt nicht, und während der ersten drei Stunden der Marktzeit im Umbergieben feilgeboten werden. Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell Albin Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, beide in Gießen. Arbeitsnachweis der Stadt Gießen. Gartenstraße Nr 2( Bürgermeistereigebäude) Zimmer Nr. 14. Es können eingestellt werden: Eine große Anzahl Eisendreher, Hobler, Fräser ud Maschinenarbeiter( auswärts), 1 Schmidt, Schleifer oder Bolierer,( auswärts), 2 Wagner, Maler und Lackierer, stallateure, jüngere Fabritarbeiterinnen, 1 jüngerer HausSchreiner, Schneider, 1 Schuhmacher, 2 Weißbinder, 2 In bursche, 1 Stallbursche, Dienstmädchen, Lauffrauen oder Mädchen, 1 Restaurationsföchin( auswärts.) Lehrlinge: 2 Schloffer, 1 Spengler, 1 Schleifer oder Polierer, 1 Wagner, 1 Schuhmacher, i Buchbinder, 1 Kellner. 1 Installateur, 1 Buchhändler. Es suchen Arbeit: 1 Striderin, 1 Buchbinder, 1 Wäscherin, 1 Fabrikarbeiter, 1 Fabrikarbeiterin, 1 Haus- oder Bureaudiener, 2 Lauffrauen. A C Wenn Sie ZÜRICH oder LUZERN besuchen, vergessen Sie nicht die Seidenmagazine der Seidenstoff- Fabrik- Union ADOLF GRIEDER& CE, zu besichtigen. Beste Bezugsquelle. Muster umgehend. Hausfrauen- Verein Für Weinbezug! 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Pr. v. 75 000] 77 92 76115 203 314 510 662 76 82 739 804 23 954 77031 160 251 90 521 37 43 91 638 43 61 712 35 834 76 78077 91 149 62 85 378 550 724 27 58 60 892 925 79144 24C 52 302 44 418 596 99 628 45 730 87 847 995 80012 27 69 163 248 386 99 449 503 12 74 658 702 60 812 31 54 923 35 81035 85 124 62 201 7 14 67 340 56 81 432 528 677 809 18 23 40 81 86[ 400] 82083 195 286 376 405 547 631 712 47 911 6S 83028 49 55 57 71 88 213 31 94 301 44 45 96 428 47[ 150] 61 74 650 56 782 882 99 84187 231 57 69 414 94 504 55 651 90[ 150] 757 59 910 12 64 76 85027 124 32 203 79 423 54 55 68 82 519 38 708 863 86365 84 95 602 3 96 719 43 44 48 971 77 87367 95 473 557 58 609 729 88138 57 75 232 39 77 307 43 430 544 607 30 97 837 75 973 89027 100 78 236 56 62 438 555 99 604 41 65 785 815 29 80 927 37 49 51 90396 444 67 97 519 617 720 81 808 31 962 91076 276 90 405 638 74 729 850 911 33 92068 234 343 59 418 32 514 35 647 772 872 990 93008 11 45 102 52 418 522 45[ 150] 622 99 775 864[ 150] 92 903 15 56 94154 314 71 80 564 717 24 76 91 904 91 95007 32 269 70 349 56 87 436 44[ 150] 504 24 673 810 79 96045 273 304 439 64 637 949 78 97096 135 37 86 276 328 99 460 569 82 608 846 938 98225 69 303 15 17 35 424 544 600 16 74 98 720 33 956 99014 188 299 485 529 624 746 62 75 889 93 920 49 88 Nächste Riehuna: 2. Auauit 1905. Lose Richard Buchacker, Gießen, Neuenbäne 11. sind zu beziehen durch die Ziehung 1. Klaffe ecm 6. nnd 7. Juni der 6. Hessisch- Thüringischen Staatslotterie amtlich bestellte Haupt- Kolleftur Gießen, Neustadt 14, p. Joh. Seibel Giessen, Ludwigsplatz empfiehlt sein Lager in Cherry, Portwein, Vino de Wermuth, Samos, Malaga in nur guten Qualitäten. Ein wahrer Schatz für alle durch jugendliche Verirrungen Erkrankte ist das berühmte Werk: Dr. Retau's Selbstbewahrung 82. Aufl. Mit 27 Abbild. Preis 3 Mark. Lese es Jeder, der an den Folgen solcher Laster leidet. Tausende verdanken demselben Ihre Wiederherstellung. Zu beziehen durch das Verlags- Magazin in Leipzig, Neumarkt 21, Bowie durch jede Buchhandlg. Bildhauer für Grabfteinarbeit sofort für dauernd gesucht. Franz Hebel, Feinmechaniker Gießen, Grünbergerstr. 7. für Waagen gesucht. Ed, André, Coffel. 1-2 möbl. Zimmer zu vermieten. Gießen, Marktstraße 11. Gesangverein, Frohsinn' Lang- Göns Samstag, den 8., Sonntag, den 9. und Montag den 10. Juli 1905 Feier des 50jähr. Jubelfestes und verbunden mit Fahnenweihe Nationaler Gesangs- Wettstreit zwischen 27 Gesang- Ver einen, darunter mehrere preisgekrönte Vereine aus größeren Städten( Darmstadt, Gießen, Kassel 2c). - 3ur Verteilung kommen 5 gestiftete Ehrenpreise darunter an erster Stelle ein solcher von Sr. Königlichen und 19 Preise. Hobeit dem Grossberzog - Der Festplatz befindet sich 3 Minuten vom Bahnhof. Samstag, den 8. Juli: Nachmittags von 6 Uhr ab: Empfang der auswärtigen Gäste. Abends 8/2 Uhr: Aufstellen des Fackelzuges und Umzug durch den Ort nach dem Festplatz. Von 9 Uhr ab. Akademische Feier auf dem Festplatz, Begrüßungs- Ansprache, Konzert, Gesangsvorträge und turnerische Aufführungen. Sonntag, den 9. Juli: Morgens 6 Uhrt: Weckruf. Von 7 Uhr ab: Empfang der auswärtigen Gäste. 91/2 Uhr: Beginn des Preissingens in den Sälen Zum neuen Frankfurter Hof"," Zum Gambrinus" u." Zum Schwanen". Fest- Programm: Von 11 Uhr ab: Konzert auf dem Festplate. 12 Uhr: Beginn des Ehrenpreissingens im Saale„ Zum neuen Frankfurter Hof". 2 Uhr: Aufstellung des Feftzuges und Umzug durch die Straßen des Festortes nach dem Festplatz. Begrüßungschor vom festgebenden Verein, Begrüßungsansprache, Festrede. Ueberreichung der von den Frauen und Jungfrauen der Gemeinde gestifteten Fahne. Verkündigung des Resultats vom Klassensingen. Gesangsvorträge der nicht am Preissingen beteiligten Vereine. Konzert Canzvergnügen, Volksbelustigungen. Vortrag des Ehrenpreischors als Massenchor von sämtlichen wettstreitenden Vereinen. 6 Uhr: Preisverteilung. Bei eintretender Dunkelheit: Feuerwerk, Marmorgruppen, Pyramiden. Montag, den 10. Juli: Vormittags 10 Uhr: Frühschoppen- Konzert auf dem Festplatz. Nachmittags 2 Uhr: Festzug. Hierauf: Allgemeines Volksfest. Die Festmusik wird ausgeführt von der gesamten Kapelle des 2. Großh. Hess. Dragoner Regts. Kaiser Nikolaus II" Nr. 24 unter persönlicher Leitung des Herrn Musikdirektors Stüzel. Eintrittspreise: Klassenfingen 50 Pig, zum Ehrenpreissingen 50 Big. Feſtfarten mit Feſtbuch, gültig für alle Veranstaltungen Dauerkarte zum Festplatz( gültig für 3 Tage) 40 Pia. Eintrittskarte zum Kommers 20 Pfg., zum ( außer Ehrenpreissingen) 2 Mt. Einmaliger Eintritt zum Festplatz am Sonntag und Montag 20 Pfg. Festbuch 30 Pfg. Am Festzug nehmen 52 Vereine und Korporationen teil. Für Mittagessen in der Festhalle auf dem Festplatz ist bestens gesorgt.( Gedeck 1,20 Mt.) Schreiben Sie eine Postkarte an das Kaufhaus Mox Brings, Mainz 73 und ver= langen te per Nachnahme ein 10Mt.- Paket franko ins Haus ohne jede Nachzahlung. Wir sind wegen Ueberfüllung unseres Lagers gezwungen, die Gegenstände, von welchen die Hälfte schon mehr wie 10 Mk. repräsentiert, zu diesem Einführungspreis abzugeben. Nie wiederkehrende Gelegenheit: 6 Meter Stoff zu einem Kleid, vorzl. Qualität 1 Dugend Taschentücher, weißer Linon, gesäumt 3 Paar Strümpfe, echt diamantschwarz 2 Schürzen, ga antiert waschecht 6 Handtücher, prima Drell, fertig abgepast 6 Servietten, gebrauchsfertig 1 Damenhemd, prima weiß. Haustuch mit Spitze 1 Damenbeinkleid mit Stickerei [ Muster 1 Tischtuch vollständig groß mit Blumen- und 1 Franzendecke bunt oder weiß mit roter Kante 1 Paar elegante Damenhandschuh 6 Poliertücher mit bunt r Kante. Sämtliche 35 Gegenstände für 10 Mk. frei ins Haus. Nicht kouvenierendes wird bezeitwilligst umgetauscht. Kaufhaus Max Brings, Mainz 73 Schöfferstr. 12 Schusterstr 54 Alte Universitätsstr. 1 Schachtmeister 20000 Mk. u. 20 Erdarbeiter auf 2 Hypothefen für prima Objekt zu billigem Zindfuß gesucht. Off. No. 7428 an die J. Hofmann, Gießen. Erp. d. Bl. sofort gesucht Bekanntmachung. Die diesjährige öffentliche Impfung in der Stadt Gießen wird, beginnend mit Samstag, den 1. Juli, im Impflokale- Schulgebäude, Neustadt 61- für die nächsten 5-6 Wochen, jeden Samstag, aachmittags von 5-6 Uhr, abgehalten werden. Impfpflichtig im laufenden Kalenderjahr sind die im vorigen Jahre geborenen Kinder, sowie die Rückständigen aus früheren Jahren. Bekanntmachung. Mr. 157. Selectionspecio beffen, bie Krelle Be Retlamen Rebaltion u. Bapt Berl für Ober Eine vereit Am kommenden E Hifdhe Deputierte Jaure finrungsgenoffen in Im Anschluß an unsere Bekanntmachung vom 8. März ds. Js., betreffend die Offenlegung des Entwurfs des Fluchtlinienplans für die Straße füdwestlich des veterinär- medizinischen Instituts von der Frankfurterstraße nach dem Weklarerwes und für die Straßen zwischen Mittelweg und dem veterinär medizinischen Justitut, machen wir noch Wir laden die hiesigen Einwohner, welche impfoflichtige Kinder bekannt, daß die nordwestliche Seite des Weglarerwegs, haben, zur Benutzung dieser öffentlichen Termine mit dem Bemerken O- U des Fluchtlinienplans, von der Bebauung ausein, daß alle in denselben vorgenommenen Impfungen unentgeltlich find. Wer die Termine nicht benußen will, muß die Impfung geschlossen ist. feines pflichtigen Kindes bis zum Jahresschluffe auf seine Kosten be= werkstelligen lassen, widrigenfalls ihm im Januar nächsten Jahres eine vierwöchentliche Frist zur Nachholung der Impfung unter Straf= androhung gesetzt wird. Außer den Pflichtigen werden auch kinder, welche im laufenden Jahre geboren sind, auf Wunsch ihrer Vertreter geimpft. Alle in einem Termine geimpften Kinder müssen in dem 8 Tage später abgehaltenen Termine zur Nachschau nochmals erscheinen. Kinder, deren Zurückstellung von der Impfung wegen Kränklichkeit beansprucht wird, können gleichfalls dem Impfarzte in den öffentlichen Terminen vorgestellt werden. Die Jmpflinge müssen mit reiner Wäsche und reingewaschenem Körper zur Impfung gebracht we den. Es wird nur an einem Arme mit Lymphe aus dem Landesinstitut geimpft. Kinder aus Familien, in denen ansteckende Krankheiten herrschen, dürfen nicht in die Termine gebracht werden. Gießen, den 27. Juni 1905. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. J. N.: Curschmann. 9200 Im Gebrauch! Filiale: Berlin Schreibmaschine Vollkommenstes, vielfach patentiertes und preisgekröntes System; vielseitigste Vor züge und Neuerungen; größte Einfachheit und Dauerhaftigkeit. Ratalog franko. Preis Mk. 175. u. Mk. 225. Lelpzigerstr. 29,( Edie Friedrichstr.) Groyen& Richtmann, Köln. Das bezügliche Ortsstatut liegt bis zum 1. August ds. Js. bei uns zur Einsicht offen. Einwendungen find binnen der gleichen Frist bei Meidung des Ausschlusses bei uns borzubringen. Gießen, den 4. Juli 1905. Großh. Bürgermeisterei Gießen. Mecum. Bekanntmachung. Zur Ausführung der Ebelstiftung sind in diesem Jahre im Wege des öffentlichen Ausschreibens zu be geben: 1) Die Lieferung von etwa 20 Knabenanzügen ( Joppe und Hose) aus Lodenstoff oder Lörrachat Tuch. 2) 60-80 m Stoff zu Winterkleidern für Mädchen. 3) 70-80 m Baumwollflane" für Hemden. 4) 50-60 m wollene Lama für Unterröcke. 5) Die Anfertigung der Mädchenkleider, Knaben und Mädchenhemden und Unterröcke. Angebote sind einzureichen bis spätestens 1. Aug ds. Js., nachmittags 6 Uhr beim städtischen Armenami, Neuen Bäue 25, Zimmer No. 2. Gießen, den 1. Juli 1905. Die Krmen- Deputation der Stadt Gießen Curschmann. ten. Er follte- abe Bülow mochte nicht zug eines franzöfifchen Bo Sympathie fühlt, i muenchentet murde Nr. 155 Ober Bed and Bering b ( 2. Fortsetzung.) Sie berstummte. getreten, im graue Wirtschaftsschürze, Erbliden der Drau Madam Lembken, m en beten näger und fie auf den Alten lo ne Blom haft du rifen fann. ft de prach, so schnell bü Mumen ab, band fie tridhte sie Frau Lem Diefe redte ihr d Simmermann, Adieu nichts? Der Alte feufzte: toir bor eine Weile a nicht fehr dafür, ich Bildung stehen will Frau Lemble m auch- Guftab 30 jeben oder dem Sufügen. Die Beiben blid glaub, Lemblen is' ne ft O, Badding. ift's bat fegg id b Staffee flebt u Herzen, ob er a ut all bor.. Gustab schri bachte an das a nur manchmal begrüßte, und er Seit feiner, Bimmermann. Bemüse von ihm legenen Garten al chon hatte der Al und eine Reise als um jein Ziel zu er Schon als die S Jahr ein Summche rbeiten laffen und Am fich würdig f und jetzt waren b Dorden und immer nijagen müffen. Bald war es e Tochter, das Gefell ifle geopfert werb