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Gratisbeilagen: Oberheffische Familienzeitung( täglich) und die Gießener Seifenblasen( wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werftagen nachmittag 8. Neuelle Nachrichten ( Gießener Tageblatt) Anabhängige Tageszeitung ( Gießener Zeitung) für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen, des Großh. Polizeiamtes Gießen und anderer Behörden von Oberhessen. Der Reichskanzler über Marokko. Fürst Bülow hat in Baden- Baden einen Redakteur des Pariser Blattes Petit Parisien" empfangen. Der Reichsfanzler sprach sich gegen den Journalisten ausführlich über die Marokko- Affäre und die dadurch für eine Zeitlang ungünstig beeinflußten Beziehungen zwischen Frankreich und Dentschland aus. Die Einigung in der Frage bezeichnete der Kanzler als ein glückliches Ereignis für beide Völker, das zu den besten Erwartungen für die Zukunft berechtige. Der Fürst führte im einzelnen aus, Frankreichs Politik sei zu gewissen Zeiten in einer Weise geleitet worden, daß man es für ihr Ziel halten mußte, Deutschland zu isolieren und feindselig entgegenzutreten. Er betonte weiter: Es kam der Tag, wo zweifellos zur Krönung ihres Werkes diese Ausschließungspolitik eine Tendenz verriet, Marokko in ein zweites Tunis umzugestalten. Deutschland, das an Marokkos Handel interessiert ist, und das ein Recht hatte, seine berechtigten Interessen zu verteidigen, sah sich genötigt, dies Recht geltend zu machen. Frankreich zeigte die Absicht, sich eine Sonderstellung in ganz Marokko zu schaffen. Dies war unvereinbar mit der Unabhängigkeit Marokkos, die durch internationale Verträge bekräftigt war, unvereinbar auch mit der wirtschaftlichen und handelspolitischen Freiheit, kurz eine ernste Lage war das Ergebnis und es schien schwer, aus dieser Lage herauszukommen, ohne daß die Würde eines der beiden Länder darunter litt. Wer hat dies verschuldet? Und wie kann man sagen, daß Deutschland durch seine Intervention irgend welche Voreingenommenheit oder Hintergedanken an den Tag legte, daß es Frankreich) feindselig war, während Deutschland doch nur für seine Staatsangehörigen und ihre Interessen sorgte, während es doch nur seine Pflicht als große Nation erfüllte wie Frankreich selbst es getan hätte! Um der= artiges zu behaupten, muß man absichtlich vergessen, daß die Politik Deutschlands seit langem den Wunsch hegt, die Beziehungen mit Frankreich zu verbessern. Zeigen die soeben stattgefundenen Unterhandlungen nicht, daß wir uns darauf beschränkt haben, in Marokko das Regime der offenen Tür zu sichern, daß wir keine Vorteile besonderer Natur territorialer oder sonstiger Art für uns verlangten? Da unsere wirtschaftlichen Interessen, die zu ihrem Schutze in Maroffo nur des freien Wettbewerbs bedürfen, nunmehr nichts zu befürchten haben, und unsere nationale Würde vor jeder Verlegung sicher ist, haben wir Frankreich die besondere Stellung zuerkannt, die es seiner Grenze verdankt. Bezüglich der marokkanischen Frage selbst haben wir es gleichfalls und mit Rücksicht auf alle irgendwie beteiligten Nationen der Konferenz überlassen, diese Frage zu studieren und Abhilfe zu finden. Die eben stattgehabten Verhandlungen, das jüngst abgeschlossene Abkommen, haben den Deutschen gezeigt, daß ihnen gegenüber in Frankreich sich etwas geändert hat, und daß man seit einiger Zeit ihnen gegenüber eine loyale Politik verfolgt. Das ist ein für beide Völker glückliches Ereignis; ich freue mich, das Verdienst daran zum großen Teil Herrn Rouvier beizumessen, der die Lage von einem höheren Gesichtspunkt aus beurteilt und aufrichtig an dem Aufhören der Spannung mitgearbeitet hat. Ich weiß wohl, es gibt unzufriedene. Der Presse der beiden Länder liegt es ob, zwischen unseren beiden Völkern ein Gefühl des Vertrauens zu schaffen, die beiden Regierungen wünschen dies aufrichtig. Mit Beruhigung und mit Freude würde man die tünftigen Zeiten erwarten können, wenn gewisse Franzosen und gewisse Deutsche sich nicht mehr als notgedrungen traditionelle Feinde betrachten würden, wenn sie einsehen würden, wie fruchtbar der aufrichtige völlige Friede zwischen zwei großen Völkern ist, wieviel Großes er verbürgt. Die bereits errungenen Verbesserungen der deutsch- französischen Be ziehungen werden nicht durch unsere Schuld verloren gehen, denn wir wollen in Algeciras dieselbe Aufrichtigkeit zeigen, wie in Paris. Auf die Frage, was er über die russisch- deutsche Annäherung denke, antwortete der Reichskanzler: Alles mögliche gute, die russisch- deutsche Freundschaft besteht und ich glaube, daß es Frankreich nur angenehm sein kann, Rußland mit uns in guten Beziehungen zu sehen. Die Franzosen haben ein Interesse daran, daß ihr Verbündeter einen Freund mehr hat; wir beglückwünschen uns aus demselben Grunde zu der französisch- italienischen Freundschaft. Die Aeußerungen des ersten Reichsbeamten decken sic) bollständig mit dem Erwartungen und Hoffnungen alle: besonnenen deutschen Politiker. Sicherlich werden sie in Frankreich ein wohlwollendes Echo finden, wenn auch hüben und drüben Chauvinisten und Renommisten, leichtfertige Schreier und blindwütige Heber noch einigen Spektakel vollführen. Deutschland und Frankreich, die beiden führenden Nationen des europäischen Kontinents, fönnen und werden nur dabei gewinnen, wenn fie mehr und mehr sich aneinander obliegenden friedlichen Kulturmission erinnern. le Banansenschlacht anschließen, allen Zwist vergessen und sich beständig der ihne Proteste von Leo Lens Der Berliner Lobnkampf. Die Anzahl der feiernden Arbeiter hat sich noch vermehrt. Die von der Aussperrung nicht betroffenen Elektro- Montcure der Siemens- Werke und der Allgemeinen Elektrizitätsgesellschaft haben die Arbeit niedergelegt und wollen sie nicht eher aufnehmen, als bis die Ausgesperrten wieder eingestellt sind. Ferner sind sämtliche Arbeiter der Gesellschaft ,, Elektromotor" in Ausstand getreten, weil diese Gesellschaft eine Tochtergesellschaft der Allgemeinen Elektrizitätsgesellschaft ist. Aus den mit dieser Gesellschaft in Verbindung stehenden Werken zu Hannover, Lichterfelde, Breslau und anderen Orten wird berichtet, daß die Arbeiter in den Solidaritätsstreik treten wollen. Magistratsrat von Schulz erklärte, es sei nicht richtig, daß er von Einigungsverhandlungen absehe. Die Mitteilungen in dieser Beziehung seien unrichtig. Die Arbeiter seien zu weiteren Verhandlungen bereit. Falsch sei es auch, daß er gesagt haben solle, er habe den Eindruck gewonnen, daß diesmal die Arbeitgeber tatsächlich an die äußerste Grenze des Entgegenkommens gegangen seien. Wenn ferner berichtet werde, er hielte die Arbeiter in diesem Kampfe für die Schwächeren, so sei das ebenfalls nur ein grobes Mißverständnis. Schließlich habe er auch keine Aeußerung dahin getan, daß Berlin, was den Verkehr und die Beleuchtung anbelangt, unter keinen Umständen leiden werde, auch dann nicht, wenn der Streik fortdauere. Die Aktiengesellschaft Siemens u. Halske hat angeordnet, daß am 7. d. M. auf den Bauten ihrer Werke am Nonnendamm die Arbeit eingestellt werden soll, falls bis dahin in den Fabriken der Elektrizitätsgesellschaften nicht der Betrieb wieder aufgenommen ist. Mit Zustimmung der Generalfommission der Gewerkschaften Deutschlands hat der Ausschuß der Berliner Gewerkschaftskommission beschlossen, sofort Sammlungen zu beranstalten, um den Ausgesperrten hilfreich zur Seite zu stehen. Die elektrische Straßenbahn und die städtische Beleuchtung in Berlin funktionieren ohne Störung. Auf zwei Vorortlinien der Staatsbahn, die bisher elektrisch betrieben wurden, behilft man sich für alle Fälle mit Dampflokomotiven. Unruhen sind nirgends zu bemerken, die freiwillige Arbeiterpolizei der Feiernden unterstützt die Polizei in bester Weise. Die Deutschenbetze in Mähren. In der mährischen Hauptstadt Brünn hat ein icutscher Volkstag stattgefunden. Dabei sind keinerlei Provofationen vorgekommen, kein Wort ist gesprochen worden, das als Angriff auf eine andere Nationalität hätte enpfunden, als eine Beleidigung hätte aufgefaßt werden fönnen. Der deutsche Voltstag gab nur schlicht und würdig der Meinung Ausdruck, daß die deutsche Bevölkerung in Mähren ebenso gutes Recht habe, wie das Slawentum und das Tschechentum, und daß die von anderer Seite gestellic Forderung der Einrichtung einer tschechischen Universität in Brünn dem legitimen deutschen Interesse widerspreche, eine unberechtigte Bevorzugung der Tschechen darstelle. Das genügte, um die Tschechen in eine ungerechtfertigte, deshalb aber vielleicht gerade um so wüster auftretende Erregung zu versezen. Den tätlichen Angriffen auf die Deutschen am Sonntag und Montag folgten Dienstag wieder schlimme Ausschreitungen. Tausende von Tschechen überfielen mit Stöcken und Steinwürfen die Deutschen. Polizei und Gendarmerie erwiesen sich als machtles, es mußte Militär herbeigeholt werden. Die Soldaten wurden mit Steinwürfen empfangen, zerstreuten aber durch einen Angriff mit dem Bajonett die Tschechen. Zahlreiche Läden wurden demoliert. Eine Gendarmeriepatrouille wurde mit Ziegelsteinen beworfen und gab Feuer, wobei ein Tscheche schwer verletzt wurde. Schließlich mußte die ganze Garnison aufgeboten werden. Zahlreiche Personen erhielten Bajonettstiche. Die Verhängung des Belagerungszustandes soll bevorstehen. Es mag zugegeben werden, daß die Tschechen von ihrem Standpunkt aus in Mähren die Dinge anders ansehen und beurteilen dürfen, als die Deutschen. Denn sie sind von der österreichischen Regierung verwöhnt und zu Ansprüchen fünstlich aufgestachelt worden, die auch nur zu denken sie früher nie den Mut gefunden hätten. Unter der Ministerpräsidentschaft des unseligen Grafen Thun, der am meisten unter allen österreichischen Staatsmännern zur Verwüstung und Auflösung Desterreichs beigetragen hat, wurde Kaiser Franz Josef veranlaßt, in einer Thronrede das unglückliche Wort von der böhmischen Krone zu sprechen und eine Andeutung in der Richtung zu geben, als ob den böhmischen Landen innerhalb der habsburgischen Monarchie eine gleiche oder ähnliche Stellung eingeräumt werden solle, wie dem ungarischen Staat. Seitdem haben die Tschechen nicht aufgehört, das Deutschtum in Böhmen zu bedrängen, Mähren als böhmisches Land gleichsam mit Beschlag zu belegen und ungefähr jede Provinz Desterreichs, in der eine böhmische Köchin am Herd waltete, als zu Böhmen- gehörig anzusprechen. Unter anderem genoẞ wien ore Ehre, von den Tschechen als tschechische Stadt ausgegeben zu werden. Die Regierung des Grafen Thun und seiner Nachfolger konnte freilich das ursprüngliche böhmische Programm nicht zur Ausführung bringen weil es einfach unmöglich war. So gut wie Böhmen dürfte Galizien auf Selbständigkeit Forderung erheben, die Slowenen und Italiener blieben mit ihren Separationsgelüften nicht still, und endlich konnte doch das Recht der deutschen Bevölkerung nicht völlig ignoriert werden. Aber was irgend in der Möglichkeit lag, das geschah, um die Deutschen in Böhmen und Mähren zu drangsalieren. Die deutsche Sprache wurde, wo es sich überhaupt machen ließ, wo auch nur Sprengsel tschechischer Nationalität vorhanden waren, durch die Verwaltung förmlich in Bann getan, vom Gericht und aus dem behördlichen Verkehr förmlich ausgeschlossen, zum mindesten in die zweite Stelle gerückt. Die höhere deutsche Kultur wurde von den Tschechen überschrieen und vergewaltigt, und die Regierung des Fürsten, dessen Vorfahren durch Jahrhunderte sich römische Kaiser deutscher Nation genannt hatten, förderten nach besten Kräften den Niedergang des Deutschtums gegenüber dem Tschechentum. Wir halten uns nicht für befugt, die Gründe zu beurteilen, die zu der jetzigen inneren Politik Desterreichs geführt haben. Wir bekennen ohne weiteres, daß wir dazu viel zu sehr Partei sind, daß wir Dinge, bei denen das Deutschtum interessiert ist, nicht ohne Parteilichkeit betrachten kön nen, es auch gar nicht wollen. Wir beschränken uns deshalb darauf, die Tatsache zu konstatieren, daß seit der Ministerpräsidentschaft des Grafen Thun, d. i. seit langen Jahren, das Tschechentum in Desterreich fünstlich gehegt und gezüchtet und in Gegenden verpflanzt worden ist, wo man es vorher kaum kannte, und alles das auf Kosten der deutschen Bevölkerung Desterreichs und des Deutschtums. Selbstverständlich haben die Deutschen Desterreichs das nicht schweigend geduldet. Sie haben sich zur Wehr gesetzt und ihr deutsches Volfstum energischer als früher betont. Sie hatten allerdings viel nachzuholen. Denn ehe sie sich auf sich selbst besonnen hatten, waren sie bereits aus der führenden und herrschenden Stellung, die ihnen schon um ihrer Zahl und der Geschichte willen zufam, verdrängt und zur Defensive gezwungen. In der Verteidigungsstellung sind sie noch jetzt, und nach mehr als einer Front zugleich müssen sie fämpfen. Nicht zuletzt gegen die cisleithanische Regierung, die es als ihre Hauptaufgabe betrachtet, Schritt um Schritt dem Deutschtum den Boden abzugraben, es sei zugunsten der Tschechen, der Slowenen oder wessen immer. Höchstens die Italiener machen eine Ausnahme Das) hat seinen besonderen Grund: die Italiener Desterreichs greifen ohne Scheu nach einer Hand, die sich vom Ausland her ihnen entgegenstreckt. giant of Gu Den Deutschen Desterreichs, die immer gute Desterreicher gewesen sind, wird es herzlich schwer gemacht, gute Defterreicher zu bleiben. Sie können das kaum, ohne ihr Deutschtum zu verraten, und das wollen sie nicht. In der Zwangslage aber sind sie durch die seltsame Politik verseßt, die in Desterreich jede separatistische nationale Bestrebung belohnt, wofern sie sich nur gegen das Deutschtunt richtet. Es wäre für Desterreich sicher ein Gewinn, wenn es von dieser Politik Abstand nähme. thin gif gutlouredoing! un 1908 Politifche Rundschau. 1999 199 Deutfches Reich. ondo tbin Gmu * Der Aufstand in Deutsch- Ostafrika erstreckt seine Wir fungen bis in die unmittelbare Nähe von die Die Aufständischen, wahrscheinlich Kijangirear- es- Salam, Dörfer Kuranga, Sunguni und Wipfi, 15 bis 20 Kilometer von Dar- es- Salam, angezündet. Mehrere Truppenabteilun gen sind abgegangen, um die Vereinigung der nach Süden ausweichenden Aufständischen mit den Rebellen südlich des Rufidji zu verhindern. 19 Die Straße Bagamoyo- Mrogora ist sicher, der, Gesundheitszustand der weißen Truppen gut. Die Missionsstation von Berlin I Jacobi in der Nähe des Sultanssizes Utengule wurde von Aufständischen angegriffen. Die Missionare flüchteten. n9n9adsprio aid mondo! 1966 dun ug 19лdi tim dnes 19( bo: * Ueber die Beziehungen zwischen China und Deutschland verbreiteten englische Blätter die Nachricht, China habe die deutschen Forderungen hinsichtlich weiterer Bergwerks- und Eisenbahnkonzessionen in der Provinz Schantung abgelehnt. Dafür habe Deutschland, um einen Druck auszuüben, die Handelsvertragsverhandlungen mit China abgebrochen. Die Folge davon sei, daß der englisch- chinesische Handelsvertrag, deffen Gültigkeit vom Abschlusse von Verträgen mit den übrigen Mächten abhänge, vorläufig nicht in Straft treten könne. Diese ganze Schauernachricht wird von deutscher amtlicher Steller als erfunden charakterisiert. Deutschland verhandelt zurzeit überhaupt nicht mit China wegen weiterer Bergwerks- und Eisenbahnfonzessionen in Schanting, und in den Handelsvertragsverhandlungen haben die KomissionssizunIgen mit den chinesischen Bevollmächtigten in diesen Tagen begonnen. 206. tiobiumigilo 1910 tim otlegnigmi 919 19189 190 1911 97mdongolbied- p 100 mm Reichstagsgebäude zu Berlin ist der von einer Taroßen Anzahl folonialfreundlicher Vereine meinberufene Deutsche Kolonial- Kongreß zusammengetreten. Das Präsidium liegt in den Händen des Vorsitzenden der Deutschen Kolonial- Gesellschaft, Herzogs Johann Albrecht zu Mecklenburg, des früheren deutschen Botschafters in Washington, Geheimrats von Holleben und des Präsidenten des deutschen Flottenvereins, Fürsten zu Salm- Horstmar. * * Die badische Regierung beabsichtigt die Herausgabe einer Denkschrift über die Personentarifreform und die Einberu fung des Eisenbahnrates. Die Denkschrift, die unter Durch führung eines ausführlichen statistischen Materials die Notwendigkeit der Reform begründet und zu der Frage der Kilometerhefte und der vierten Wagenklasse Stellung nimmt, ist jetzt fertiggestellt. Mit der Versendung soll jedoch gewartet werden, bis sich die Ergebnisse der in der nächsten Woche stattfindenden Betriebsmittelkonferenz übersehen Tassen. Oefterreich- Ungarn ** Kaiser Franz Josef konferierte mit den ungarischen Ministern über die Krisis in Ungarn. Man schließt in politischen Kreisen, das Resultat der Besprechung werde ein Zurückgreifen auf die Wahlreform und die Neubildung des Kabinetts Fejervary sein. Frankreich. ** In den Zwistigkeiten Frankreichs mit dem Präsidenten Castro von Venezuela verschiebt die französische Regierung jede Aktion gegen Venezuela, bis der Spezialkommissar des Präsidenten Roosevelt, Richter Calhoun, authentisch über den Stand der Dinge berichtet hat. Fortfchrittlicher Frauentag. ( Eig. Bericht.) Berlin, 4. Oktober. In der gestrigen Debatte über die strafrechtliche Behandlung der jugendlichen Kriminellen machten sich so ties gehende Meinungsverschiedenheiten geltend, daß man von einer Beschlußfassung absah. Insbesondere wurde die Heraussetzung des Schutzalters für Mädchen vom 16. auf das 18. Lebensjahr gefordert. Abends sprach Dr. DornMünchen über die Reform der deutschen Strafgesetzgebung vom Standpunkt der Sittlichkeit. In der heutigen Schlußsizung wurde die Frage der Fleischnot von Frl. Dr. Anita Augspurg behandelt; sie erflärte unter großer Heiterfeit, Heute ständen die fortschrittlichen Frauen vor der Wassersuppe", die von den Leuten, die gegenwärtig Politik verbrechen", angerührt sei. Frau Ruben- Hamburg forderte Deffnung der Grenzen mit der Begründung, die Seuchenangst sei ganz unbegründet, da Deutschland selbst das verseuchteste Land sei. Schließlich wurde eine Resolution einstimmig angenommen, in der die Frauenwelt aufgefordert wird, überall Versammlungen zu veranstalten, in denen den Regierungen Vorstellungen über den herrschenden Notstand zu machen seien. Im übrigen wurden in der Schlußsizung Berichte er. stattet über die Tätigkeit des Vorstandes, ferner der. Propaganda- Zentrale und der Zentralstelle für Arbeiterinnen. Organisation, die sich auch beim Bergarbeiterstreik im Ruhr- Revier beteiligt hat. In der Debatte kam es zu scharfen Polemiken sowohl gegen den deutsch- evangelischen Frauenbund, wie auch gegen den von Frau Klara Zetkin in ihrer„ Gleichheit" gepflegten Ton gegen die bürgerlich. fortschrittliche Frauenbewegung. Auch gab es einen harten Zusammenstoß mit dem Pastor Kötschke, der im„ Tag" eine Kritik der Verhandlungen des Frauentages veröffent licht hatte und von dem eine„ Berichtigung" seiner Kritil gefordert wurde. Entartete Buren. Polizei entfernt und ist nach Okahandja entkommen, und das Haus der Zusammenfünfte, die Heimstätte des Verbrechens, gehörte Andries de Wet, dem Neffen des gleichnamigen Burengenerals, der in Deutschland Gegenstand überschwänglicher Ovationen gewesen. Ob Andries de Wet aktiv an der Verschwörung teilgenommen, ist nicht erwiesen; sicher ist, daß er den Verschwörern Unterschlupf gegeben hat. Die Wohltat des Zweifels soll ihm bis zum etwaigen Erweise seiner Schuld nicht verkürzt werden. Auch wollen wir die Vermutung nicht unterdrücken, daß über die Verschwörerpläne Uebertreibungen in Umlauf gesetzt sein können. Es wäre aber nicht gerechtfertigt, die ganze Erzählung oder auch nur ihren Kern in Zweifel zu ziehen. Hat doch eine Anzahl in Windhuk ansässiger Buren eine Erklärung veröffentlicht, in der der Entrüstung und dem Bedauern über die Handlungsweise der Verhafteten Ausdruck gegeben wird, die, wenn erwiesen, die schärfste Verurteilung verdiene. In der Erklärung wird die Ausweisung der Schuldigen verlangt. ( Eig. Bericht.) Berlin, 4. Oktober. Wir alle sind Zeugen gewesen von der warmherzigen Begeisterung des deutschen Volkes für die Buren, die ihr Land so tapfer gegen englische Uebermacht zu verteidigen wußten, wir alle haben diese Begeisterung mitempfunden. Niemals sind fremdbärtige Männer bei uns so populär gewesen wie Ohm Krüger", der greise Präsident von Transbaal, den wir mit Patriarchenwürde umkleideten, und seine Generale, die in Deutschland gefeiert wurden, wie kaum die Sieger von Königgräß und Sedan. Als Mitglieder des Burenvolkes sich zur Ansiedelung in Deutsch- Südwestafrika meldeten, waren wir arg verstimmt, daß unsere KoIonialverwaltung sie nicht mit offenen Armen empfing, vielmehr nur zögernd aufnahm und mit Mißtrauen betrachtete. Für uns waren die Buren eben Buren, d. H. Helden, deren entfernte Verwandtschaft mit uns wir gern und nicht ohne Stolz betonten. Wir machten keinen Unterschied und umfaßten mit bewundernder Liebe das ganze Volk. Mit der sanften Strafe der„ Abschiebung" wird man sich freilich nach eingetretener Ueberführung kaum begnügen. Man wird sich aber von der Ungerechtigkeit fernhalten, die Unschuldigen mit den Schuldigen büßen zu lassen, unter das Verdammungsurteil, das einzelne Buren verdient haben, alle Buren einzubegreifen. Das darf und wird nicht geschehen. Die redlichen Buren leiden ohnehin schon underdient unter der Schande, die entartete Söhne ihres Volkes auf sie gehäuft haben. Es scheint, daß wir in unserem Ueberschwang- dessen wir uns übrigens nicht zu schämen brauchen uns geirrt haben, daß es auch entartete Buren gibt, voller Eigensucht, zum Verschwörertum geneigt, ohne Achtung vor dem Recht der Nachbarn, untauglich für irgend eine Staatsbürgerschaft, gefährliche Bewohner in jedem Lande. Und bon diesen entarteten Buren hat ein Teil sich in DeutschSüdwestafrika niedergelassen, um dort schnöden Verrat zu üben, die deutsche Liebe mit schwärzestem Undank zu lohnen, die eingeborenen Farbigen zum Aufstand aufzustacheln und mit ihnen zu Raub und Plünderung gemeinsame Sache zu machen. Bei uns aber mag man aus der schmerzlichen Erfahrung die Lehre entnehmen, daß es nicht gut ist, abfällige Kritik an der Haltung der Kolonialverwaltung zu üben, die manchmal aus polizeipolitischen Gründen nicht alles sagen darf, was sie weiß, und die durch allgemeine Gefühle des Wohlwollens sich nicht hindern lassen kann, die erforderlichen Schritte zur Sicherung der Kolonien zu tun. As die Leitung der deutsch- südwestafrikanischen Kolonie sich gegen die Aufnahme burischer Ansiedler sträubte, war sie nicht von Voreingenommenheit gegen die Buren überhaupt erfüllt, sondern nur gegen die entarteten Elemente, die sie aus der Nähe zu beobachten und kennen zu lernen Gelegenheit gehabt hatte. Das Bild, das wir vom Burenvolk selbst in uns aufgenommen haben, wollen wir uns auch durch die Tatsache nicht trüben lassen, daß es Buren gibt, die ihres Stammes und unserer Neigung völlig unwert sind. Nab und Fern. † Havarie im Kaiser Wilhelms- Kanal. Der belgische Dampfer Brabant" rannte bei Brunsbüttelfoog gegen das östliche Schleusentor und beschädigte es so schwer, daß bei Hochwasser der Betrieb eingestellt werden mußte. Nach Stellung einer Kaution von 5000 Mark wurde dem Dampfer gestattet, nach Rendsburg weiter zu fahren. Man möchte es nicht glauben, wenn es nicht von einer Seite gemeldet würde, an deren voller Zuverlässigkeit zu zweifeln kein Anlaß vorliegt und der man Voreingenontmenheit gegen die Buren nicht zum Vorwurf machen kann. Die Windhuker Nachrichten", deren Redakteur Conrad Rust mit einer Burin verheiratet ist, bestätigt die Meldung, daß ein nicht allzu kleiner Teil der burischen Kolonisten in Deutsch- Südwestafrika den Plan geschmiedet hatte, Windhuf zu überrumpeln, Reitpferde und alles erhältliche Bieh abzutreiben, über Barmen zum Kurseb zu ziehen, mit den Witbois in Verbindung zu treten und die Betschuanenlandgrenze zu gewinnen. Ein Streifzug nach Osten sollte dazu dienen, die Bastards zu Bundesgenossen zu werben. Der Plan wurde verraten. Polizeirat Boesel von Windhuk umzingelte mit starker Polizeimannschaft das Hauptquartier der Verschwörer, sezte sie gefangen und beschlagnahmte Waffen und Munition. Die Zahl der Verhafteten war fünf- ein sechster hatte sich kurz vor dem Eintreffen der † Typhus- Epidemie. In den Ortschaften Ober- Hedrungen und Hauteroda im Saalekreise ist der Typhus infolge verseuchten Brunnenwassers ausgebrochen. Eine größere Anzahl Personen liegen an der Krankheit darnieder. † Im dunkelsten Frankfurt. In einer Verbrecherkneipe in Frankfurt a. M. geriet ein 56jähriger Mann mit einem 23jährigen um eines Frauenzimmers willen in Streit. Nach kurzem Wortwechsel stieß der erstere dem jungen Kumpan ein Tischmesser mitten ins Herz, so daß der Tod auf der Stelle eintrat. † Die Erbschaft der Dienstmagd. In Eupen im Rheinland starb eine Dienstmagd. Sie hinterließ ein Testament, in dem sie ihr ganzes Vermögen, das sie sich mühsam vom Lohne erspart hatte, etwa 1000 Mark, den Armen hinterließ. † Tod in der Badewanne. Die vierjährige Tochter eines Beamten in Spandau kletterte in einem unbewachten Augenblicke in die zur Hälfte mit heißem Wasser gefüllte Badewanne, in der das Kind gebadet werden sollte. Die Kleine wurde schrecklich verbrüht und starb alsbald. † Eisenbahnunglück. In Nienburg i. S. stieß ein Personenzug mit einem Güterzug zusammen. Ein Schaffner ist schwer, ein anderer und zwei Reisende sind leicht verlegt. † Mädchenmord. In einem Walde der Gemarkung Neckarzimmern wurde eine sechzehnjährige Dienstmagd mit durchschnittenem Halse aufgefunden. Von dem Mörder fehlt jede Spur. Kunft undiffenfchaft. Der LM Tuberkulose- Kongreß. In Paris tagt ein internationaler Kongreß zur Abwehr der Tuberkulose. deutsche Delegierte, Generalarzt Dr. Schjerning, wies darauf hin, daß von Frankreich der Grundgedanke der kontogiösen Natur der Schwindsucht ausgegangen, in Deutschland durch Koch der Erreger der Krankheit entdeckt sei. Sekt gelte es, weiter zu arbeiten, das Wesen der Krankheit und die besten Mittel zu ihrer Bekämpfung zu ergründen und so den schönsten aller Siege zu erringen, dessen Ziel das Wohl der ganzen Menschheit ist. † Ghe- Tragödien. In Thonberg bei Leipzig vergiftete sich ein Gürtler mit Zyankali. Bald darauf nahm sich seine Ehefrau auf dieselbe Art das Leben. Zerrüttete Vermögensberhältnisse und daraus herrührendes unglückliches Familienleben haben zu der Schreckenstat den Anlaß gegeben. In Mülheim a. d. Nuhr verletzte ein Arbeiter seine Frau und dann sich selber tödlich durch Revolverschüsse. † Unglück in einer Dampfwäscherei. In der Dampfwäscherei„ Germania" zu Halle a. S. plagte die Dampftrommel. Der Besitzer des Etablissements, Dr. Hoffmann, wurde schwer verbrüht, ebenso eine Wäscherin. AR Verschollene Kompositionen aufgefunden. Der Direktor der Guildhall- Musikschule in London, Dr. Cummings, hat in den Archiven der königlichen Musikgesellschaft fünf verschollene Kompositionen von Haydn, Weber, Sir Henry Bishop, Winters und Cipriani Potter entdeckt. Es wird eine Aufführung der lang verschollenen Musikwerke vorbereitet. † Von Wilderern erschossen. In Risnow in Pommern wurde der Förster Kloster von Wilddieben erschossen. Es gelang den letzteren, unerkannt zu entkommen. EB Ein Vorwelt- Tier. In Nordamerika wurde von dem Professor Trumbull und dem Konservator Need von der Wyoming- Universität das Skelett eines vorzeitlichen Tieres entdeckt, das in einer viel früheren Periode der Erdentwickelung gelebt haben muß, als jedes der früheren entdeckten Tiere. Das Skelett ist 30 Fuß lang, es gleicht dem des Dinosaurus. Lokales. bie Bahn, man hat gefehen w Sich und Buzbach ihre Fre Bahn haben, und da hätte Jaben nicht zerschneiden bü rate in Grünberg speziell ge haben und der Erbauung e über stehen? Bielleicht lie bahnbau- Geflfchaft gewi mitarbeiten, fich d ware für Grünberg wie Ueberzeugung nach nur da * In den Kreisen be hat eine Mitteilung, wonag in den Verhandlungen mi gelaffen werden fönnte, Be fanntlich war vom Reichst Pflastersteine befahloffen wo faliuffe der Handelsverträge 20 Bfg. herabgefeßt worder man mit Sicherheit erwartet, Schuß ihr insbesondere Gd bleiben werde. Der schwedif in unferen Rüffenprovinzen u b war in Weftdeutschland vor e unbekannt. In den letzten Rheine aufwärts folgend, Ringen auf und gelangt felbft nach Karlsruhe, also Steinbezirke. Die von den Saltit geht anscheinend da deutsche Absatzgebiet zu ger Industrie hier zu verdräng frem Rhein und Mainhafer fogar noch billiger, wogege werden. Die Stadt Hami würde danach ihre Pflafter oer Frankfurt beziehen, fi Fracht noch etwa 7 Mt. a wed diefer Breispolitik ift Gotein in Westdeutschland entbehrlich hinstellen, die ve fir den Kampf gegen den die deutschen Brüche ma wedische Stein- Industrie die Brüche befinden sich un gleich ins Seeschiff, liefern noch Süddeutschland, wie 5. Oftober 1905. ** Der Kreisrat des Kreises Lauterbach Dr. Eduard Wallau wurde zum Kreisrat des Kreises Groß- Gerau ernannt Dem Kommunalforstwart Joh. Bergk zu Lang- Göns wurde aus Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand dec Charakter als„ Förster" verliehen. † Das Spiel mit Zündhölzern. In Ingersdorf in Franfen fam in dem Anwesen eines Defonomen ein Brand aus, den Knaben, die mit Zündhölzern spielten, verursacht hatten. Das fünfjährige Söhnchen des Besitzers kam in den Flammen um. Der Spielgefährte konnte sich mit Mühe retten. = * Priester Jubiläum. Am 14. November sind es, laut Neue Hess. Voltsbl.", 25 Jahre, daß der Bischof von Mainz, Dr. Georg Kirstein, zum Priester geweiht wurde. tt Stadttheater Gießen. Die erste FreitagsAbonnementsvorstellung bringt zwei Novitäten, Die große Leidenhaft" und die Banausenschlacht", die sorgfältig vorbereitet und mit den ersten Kräfte besetzt, zweifellos wie überall so auch hier Erfolg haben werden. Beschäftigt sind von den Damen: Elfriede Bayrhammer, Lily Donecker, Wilhelmine Schellenberg, Aug. Fischer. Von den Herren: Rudolf Goll, Reinhold Lüttjohann, Adolf L ppert, Georg Mendel, Ferdinand Käsmann u. a. m. Ein teurer„ Schweinigel". Vor dem Schöffer gericht in Neustadt im Koburgischen war ein Landmann von einem Berufsgenossen verklagt worden, weil er diesen„ Du Schweinigel!" tituliert hatte. Es kam ein Vergleich zustande, demzufolge der Beleidigte alle Kosten zu übernehmen hatte. Als er die Summe hörte, brach er in die Worte aus: " Ja, jetzt, wo de Säu so teuer sind, wundre ich mich nicht mehr, daß ein Schweinigel auf 57 Mark kommt!" † Vom Dampfer überrannt. Bei Lissabon überfuhr der deutsche Dampfer„ Markgraf" bei der Ausfahrt aus dem Tejo ein Vergnügungsboot. Fünf Personen ertranken. Der Vorfall erregt großen Unwillen, weil der Dampfer weiter. fuhr, ohne sich um die Hilferufe der Ertrinkenden zu fümmern. * Fahrkarten- Revisionen. Nach neuester Bes stimmung soll während der Fahrt bei den Nachtzügen eine mehrmalige Fahrkarten Revision nicht vorgenommen werden, um eine Störung von schlafenden Reisenden zu vermeiden. Es erfolgt nur eine Fahrkartenprüfung an der Anfangsstation der Reisenden. † Im Taifun untergegangen. Bei dem schrecklichen Taifun, der in den Gewässern von Manila wütete, ist auch der Dampfer, Caulabinia", der den Verkehr zwischen den Philippinen vermittelte, auf der Höhe der Insel Ticao gesunken. Man muß annehmen, daß alle Insassen des Schiffes, 17 Passagiere und 97 Mann Besatzung, ihren Tod gefunden haben. Auch andere Schiffsunfälle sind zu berzeichnen. ** Die Erbauung der Bahn GrünbergLich stößt im Gemeinderat Grünberg auf Hindernisse, die auf das ganze Projekt sehr störend wirken können oder wenn die anderen Gemeinden fest an ihren Beschlüssen verharren und für das Zustandekommen der Strecke umsomehr eintreten der Stadt Grünberg den Anschluß nicht bringen. Der Gemeinderat von Grünberg hat in seiner legten Sigung mit allen gegen eine Stimme beschlossen, die Eisenbahnangelegenheit als für die Gemeinde Grünberg erledigt zu erklären. Sollte das eine Folge sein eines vorausgegangenen Antrages des Esenbahnkomitees, welches in einer am 24. September in Butzbach getagten Bersammlung b. schlossen hatte, den interessierten Gemeinden- auf Befürwortung des Kreisamtes hin den Antrag zu unterbreiten, daß das Geld statt mit 4% nur mit 33/4% ver zinst werde. Der Gemeinderat Grünberg hat auch diesen Beschluß einstimmig abgelehnt und ersieht daraus, da die Berliner Firma Lenz& Co. nicht zu den früher vereinbarten Bedingungen( also 4% Verzinsung) bauen will, es sei besser(!?) für Grünberg, wenn die Stadt überhaupt nicht mehr mit macht. Wir sind anderer Ansicht. Wenn den Kleinbahnen auch nur eine geringe Bedeutung für den Durchgangsverkehr zugesprochen werden fann, so hat eine Kleinbahn doch einen eminenten Einfluß auf den Lokalverkehr, auf den Verkehr der einzelnen angeschlossenen Drte unter sich. Dieser Lokalverkehr bringt neue Verbindungen, bringt anderes mit sich und weniges zu wenigem gesammelt gibt mit der Zeit doch viel. Gewiß, wenn es für die gegenwärtige Generation auch schwer ist, auf ein 4% Binsen bei einer solchen großen Summe, wie Grünberg für den Bahnbau vorher sich verpflichtet hatte, zu verzichten, so wolle man doch immer bedenken: nach uns fommen unsere Kinder, für sie eine bessere Lage, b.sseren Verkehr und bessere Verhältnisse zu schaffen, ist Ehrenpflicht eines jeden Vaters, einer jeden Gemeinde. Daß Lich die landwirtschaftliche Winterschule des Kreises Gießen bekommen hat, schreiben wir seinen in jüngster Beit neubeschaffenen besseren Verkehrsverhältnissen mit zu. Warum hat Hungen die Schule nicht bekommen. Weil Lich wenn die Strede Butzbach- Lich weiter ausgebaut, sei es nun nach Grünberg ober nach Mücke im Kreis Gießen ein Stäbchen ist, daß dann nach vier Seiten hin Bahnverbindung hat und gerade die Bezirke erschließt, die bisher vom Verkehr abseits lagen. Der Gemeinderat zu Grünberg wolle wohl bedenken, daß Mücke ebenfalls eine ganz brillante End- nein Durchgangsstation werden fann; der Gemeinderat zu Grünberg wolle ferner bedenken, daß die Marburger Kreisbahn, welche jezt nur bis Dreihausen läuft, in nicht allzuferner Beit ausgebaut wird und dann eine direkte Verbindung geschoffen ist von Marburg über Weitershain- MückeLich nach Buzbach. Der Gemeinderat wolle hierzu wohl bebenken, daß, obgleich ja nur Lotalverkehr mit in Frage tommt, eine solche lange Verkehrsaber immer der betreffenden Stadt einen Vorteil bringt. Wir sind der Meinung, daß Grünberg nicht so schnell den früher gefaßten Beschluß hätte aufheben sollen, damit man nicht ein gespanntes Verhältnis mit den Nachbargemeinden schaffe. Die fleineren zwischen Grünberg und Lich gelegenen Gemeinden wollen zu zahlen haben. Dabei fi Artikel 75 bis 80 Prozent Schweden beträchtlich niedrig d: Wettbewerbs erst an a meil infolge des in dieser leider vorübergehenden 11 gewöhnlich großen Bedarfee Betrieb bisher mit wenige halten fonnten. Geht der V das Zusammentreffen verschie Ausnahmebedarfs auf seinen b Andauer der schwedische njerer Steinbrüde außer merlen die Verschlechterung Serabdrückung der Arbeitslo Man wird deshalb im Inte obliegenden Bevölkerung au Spessart, an der Bergstra Geschäfte Meiner werten Kundsch gebene Mitteilung, daß ich Neuer be Georg Lu Original SINC Singer Co Gie Biergross Tel. 83. Münchener Bi 11 Lö fetvie in Flaiden, Gebin Beinlichte Reinlichkeit Aecht P fchaft. ris tagt ein interTuberkulose. Der . Schjerning, wie undgedante der kon die Bahn, man hat gesehen wie die gleich großen Orte zwischen Lich und Bußbach ihre Freude an der ihnen gewordenen Bahn haben, und da hätte u. E. die Stadt Grünberg den Faben nicht zerschneiden dürfen. Oder sollten die Gemeinderäte in Grünberg speziell gegen die Firma Lenz& Co. etwas Grünberg sollte Hessen hoffen dürfen, daß der von der Mehrheit des Reichstages für notwendig befundene Bollschutz wenigftens in der durch die anderen Verträge bedingten halben Höhe gegen einen so mächtigen und von den Verhältnissen begünstigten Wettbewerb aufrechterhalten bleibt. ? Grünberg, 4 Oktober. Der Vogelsberger Geflügelzuchtverein wird hier am 12. November eine Junggeflügelegangen, in Deutich, haben und der Ecbauung einer Bahn doch sympathisch gegenrankheit entdeckt sei, über stehen? Vielleicht ließe sich dann eine andere EisenWesen der Krankheit bahnbau- Gesellschaft gewinnen? pfung zu ergründen mitarbeiten, sich die Endstation sichern, das schau veranstalten. Mit der Schau ist eine Auftion ver erringen, dessen Biel märe für Grünberg wie für den Kreis Gießen unserer bunden. funden. Der Diret Ueberzeugung nach nur das Beste. * In den Kreisen der deutschen Stein Industrie XLaubach, 4. Oftober. Dbft- Preise. Die in diesem Jahre reichlich vorhandenen Zwetschen finden fortgesetzt Eichen und Höchst nach dem prächtig geschmückten Altenstadt an. Hier fand im Holzapfelschen Saale das Festessen um 4 Uhr statt. Ministerialrat Süffert brachte ein Hoch auf den Kaiser und den Großherzog aus, die er als Friedensfürsten und Förderer von Industrie, Handel und Kunst feierte. Die Mufit spielte die Hymne. Weitere Reden folgten und um 6 Uhr war die schöne Einweihungsfeier beendet. Sonntag begann der fahrplanmäßige Verkehr auf der Strecke; täglich verfehren acht Rüge mit je tiner Stunde Fahrzeit. Geschäftliches. on, Dr. Cummings, hat eine Mitteilung, wonach der Schutzoll für Pflastersteine flotten Absatz, der Zentner wird mit 5 Mt. bezahlt. GeVujitgesellschaft fünf in den Verhandlungen mit Schweden möglicherweise fallen pflücktes Kochobst gilt 9 Mt., während für Tafeläpfel sogar handelt. Die Münchner Neuesten Nachrichten" berichten: , Weber, Sir Henry Centdeckt. Es wird men Musikwerke vor rifa wurde von dem vator Reed von der borzeitlichen Tieres Periode der Erdent 3 der früheren ent lang, es gleicht dem gelassen werden fönnte, Beunruhigung hervorgerufen. BeTanntlich war vom Reichstog ein 3oll von 40 Pfg. für Pilastersteine beschlossen worden; dieser Satz ist beim Ab. schlusse der Handelsverträge mit Belgien und Desterreich auf 20 Pfg. herabgesetzt worden. Die Stein- Industrie hatte nun mit Sicherheit erwartet, daß dieser gering bemessene Schuß ihr insbesondere Schweden gegenüber voll erhalten bleiben werde. Der schwedische Pflasterstein, seit langer Zeit in unseren Küstenprovinzen und auch in Berlin eingeführt, war in Westdeutschland vor einigen Jahren noch fast gänzlich unbekannt. In den letzten beiden Jahren tritt er hier, dem Rheine aufwärts folgend, pößlich in sehr beträchtlichen Mengen auf und gelangt bis Frankfurt, Mannheim und selbst nach Karlsruhe, also bis ins Herz inserer eigenen terba Dr. Eduard Steinbezirke. Die von den schwedischen Lieferanten befolgte t Joh. Bergt zu deutsche Absatzgebiet zu gewinnen und die heimische SteinKreiſes Groß- Gerau Lattik geht anscheinend dahin, um jeden Breis das west 5. Oftober 1905 mer berliehen. 4. November sind es, daß der Bischof von fter geweiht wurde. itäten, Die große fenilacht", di erften Kräften befest Erfolg haben werdin Elfriede Bay hammer Aug. Fischer. Bon johann, Adolf t 1. 0. m. Nach neuter Bes den Nachtzügen eine orgenommen werden, enden zu vermeiden. g an der Anfangs frei Rhein und Mainhafen das Kubifmeter zu 50 Mt. und sogar noch billiger, wogegen frei Hamburg 71 t. gefordert werden. Die Stadt Hamburg, bemerkt die Köln. 8tg.", würde danach ihre Pflastersteine billiger auf dem Umwege über Frankfurt beziehen, sie würde dabei trotz zweimaliger Die erſte Freitags branch etwa 7 Mt. auf den Kubikmeter sparen. Der Zweck dieser Preispolitik ist flar: man will den schwedischen Stein in Weftdeutschland als wettbewerbsfähig und unentbehrlich hinstellen, die verbrauchenden Großstädte dadurch für den Kampf gegen den Zoll gewinnen und dabei zugleich die deutschen Brüche matt feßen. Zweifellos ist die schwedische Stein- Industrie in außerordentlich günstiger Lage; die Brüche befinden sich unmittelbar am Meere, sie verlaben gleich ins Seeschiff, liefern mit nicht wesentlich höherer Fracht nach Süddeutschland, wie sie unsere Brüche auf der Bahn zu zahlen haben. Dabei sind die Arbeitslöhne, die bei dem Artikel 75 bis 80 Prozent der Selbstkosten ausmachen, in Schweden beträchtlich niedriger. Bisher haben sich die Folgen des Wettbewerbs erst an an einigen Stellen geltend gemacht, weil infolge des in diesem Jahre aus verschiedenen, aber leider vorübergehenden Ursachen hervorgetretenen außergewöhnlich großen Bedarfes auch die deutschen Brüche ihren Betrieb bisher mit wenigen Ausnahmen voll aufrecht erhalten fonnten. Geht der Verbrauch nach Deckung des durch das Zusammentreffen verschiedener Umstände hervorgerufenen Ausnahmebedarfs auf seinen normalen Stand zurück, so wird bei Andauer der schwedischen Einfuhr eine große Anzahl unserer Steinbrüche außer Betrieb tommen und die übrigen werk en die Verschlechterung des Preises uotgedrungen durch berabdrückung der Arbeitslöhne auszugleichen suchen müssen. Man wird deshalb im Interesse der dem Steinbruch betriebe obliegenden Bevölkerung am Rhein, auf dem Westerwald, Spessart, an der Bergstraße, im Bergischen Lande und in hu Grünbergg auf Hinderniffe, end wirken tönnen an ihren Beschlüffer der Strecke umjo den Anschluß nicht nberg hat in seiner timme beschloffen, die meinde Grünberg er Folge fein eines vor nfomitees, weldes in getagten Bersammlung emeinden- auf Be den Antrag zu unter nur mit 3% ber nberg hat auch diese erfieht daraus, da di t. den früher vereinbarte en will, es fi beffer( berhaupt nicht meh eine geringe Bedeutung en werden kann, so ha ten Einfluß auf den zelnen angefchloffenen r bringt neue Ber weniges zu wenigem Gewiß, wenn es uch schwer ift, auf großen Summe, wi fidh verpflichtet hatte er bedenten: nach un beffere Lage, bfferen haffen, ift Ehrenpflicht Daß Lich die einde. 12 Rt. per Zentner geboten werden. - Weilburg, 4. Oftober. Unser neu gewählter Bürgermeißer Karthans ist in sein Amt eingeführt worden. * Stockheim, 2. Oktober. Die Eröffnungsfeier der Stodheim- Heldenbergen fand Bahnteilstrede Sonntag unter äußerst großer Beteiligung der Bevölkerung der Wetterau statt. Als Vertreter der Großh. Regierung " Darmst. 8tg." Ministerialrat Süffert war nach der erschienen, die Esenbahndirektion Frankfurt und Bauabteilung warer vertreten durch Regierungsbaurat Wolpert und die Bauräte Drescher und Wallot. Diese Herren trafen mit Kreisrat Böckmann- Büdingen und Landrat von BeckerathHanau um 11 Uhr 30 Min. mit Sonderzug über Büdingen in Stodheim ein und wurden hier von den Bertretern der Proving Oberhessen, Kreisamtmann Dr. Kranzbühler und Begrüßungsrede und führte etwa folgendes aus: Für unsere Baurat Diehm- Gießen begrüßt. Pfarrer Köhler hielt die Gegend und Gemeinde ist heute ein bedeutungsvoller Tag, das langersehnte Wert der Niddertalbahn blickt heute auf seine Vollendung zurück. Dis ist für die gesamte Gegend, Wetterau und Vogelsberg, ein neuer Beitabschnitt in der Geschichte des Verkehrswesens. In erster Linie gilt aber unser Dank dem Großherzog, der allezeit bestrebt ist, Hanbel und Verkehr zu fördern. Er lebe hoch! Danach spielte eine Kapelle die Hymne. Dann wurde der Festzug, bestehend aus zwei schön deforierten Maschinen, zwei Salonwagen und 12 Wagen für die Festteilnehmer aus den Gemeinden, bestiegen. Unter lebhaften Hurrarufen der Bevölkerung setzte sich der Zug um 11 Uhr 50 Min. in Bewegung und traf um 12 Uhr in Glauberg ein. Weiter führte der Zug durch die gesegneten Fluren der Wetterau nach Easheim, einem Törfchen von nur 150 Einwohner, dann ging es nach Lindheim. Nachdem viele Enwohner den Bug bestiegen hatten, ging es weiter nach der größten und wichtigsten Station Altenstadt. Eine große Menschenmenge begrüßte den Festzug mit frohem Jubel. Pfarrer Heusel feierte in seiner Ansprache die hohe Bedeutung des Schienenftranges jür Landwirtschaft, Handel und Industrie. An den Orten Oberau und Engelthal ging es vorüber bis zur Station Höchst a. N. Der Einschnitt durch den Höchster Berg und die mächtige Brücke über die Nidder sind gewiß ein schweres Stück Arbeit gewesen. Reichstagsabgeordneter Graf Oriola hatte sich hier zur Begrüßung eingefunden und bestieg den Feftzug. Jezt ging der Zug über die Landesgrenze in preußisches Gebiet und passierte bald die einzige preußische Station Eichen und von dort erreichte man die letzte Station, Heidenbergen. Hier hatte sich Kreisrat Fey Friedberg zur Begrüßung eingefunden, namens der Gemeinde sprach Pfarrer Schreiber. Um 2 Uhr 30 Min. verließ der Zug mit seinen Gästen wieder Heldenbergen und trat die Rückfahrt über Seit Montag, dem 2. Oktober wohne ich Geschäfts- Verlegung Bahnhofstrasse 15 Meiner werten Kundschaft, sowie einem geehrten Publikum die ergebene Mitteilung, daß ich mein Geschäft von Neuenweg 20 nach Neuenweg 30 berlegt habe. Georg Luh, Glasermeister. Original Preifes Gießen bekommen Her Beit neubeldhoffnen Warum hat Hungen -wenn die Erde e nun nodiberg ein Stäb baß erbindung und gerade Berler abfeits lagen. e mobil bebenten, daß End nein Durchgingsat Grünberg wolle git Rreisbahn, in nicht allzuferner te Berbindung ge shain- Müdewolle hierzu wohl rlehr mit in Frage Bir find der Meinung her g faßten Beschluß aber immer ber be ein gespanntes Ber fchaffe. Die Kleineren Gemeinden wollen SING Man beachte die Fabrikmarke. THE SINGE RADE MANFG.CO MARK Nähmaschinen Singer Co. Nähmaschinen Act. Ges. Giessen, Lindenplatz 1. ( früher: Nassauer Hof). Frau Belloff Wwe. frühere Inhaberin des Frankfurter Bierkeller, Bahnhofstraße Gießen. Darmstädter Pferde- Lotterie. Ziehung am 13. Oktober 1 Los nur 1 Mark. 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Zucht 340 Seiten stark - Preis 2 Mk. Probeerempl. g. Mt. 1.20 fr. Buchhandlg. C. Hundt, Bad Wildungen. Die Ursachen der Nervosität wurden auf dem 77. Aerztetag zu Meran in einem hochaftuellen Vortrag be" Thema aus der allgemeinen Gesundheitspflege:" Moderne Reiz- und Genußmittel", über welches Professor Röttger= Berlin sprach, weckte allgemeines Interesse. Der Vortragende ging davon aus, daß an der Nervosität, nicht nur die größeren allgemeinen und beruflichen Anforderungen unseres Beitalters, sondern vielmehr der überhand nehmende Gebrauch der modernen Reiz und Genußmittel mit daran schuld sind. Nicht nur die alkoholischen Getränke, sondern auch Kaffee, Tee, Tabat beeinflussen die Gesundheit. Vor allen Dingen aber dürften Nervöse, Herzleidende und ganz besonders Kinder Kaffee und Tee überhaupt nicht trinken, diesen seien Milch, Malzkaffer, einheimische Teearten zu reichen. Während man heute schon in dem Kathreinerschen Malzfaffee einen guten Ersatz für Kaffee hat, bedürfen noch viele Alkoholersaßgetränke einer weiteren Verbesserung. Marktberigte. Sießen, 5. Oftober. Auf dem heutigen Wochenmarkt lofteten Butter per fb 1.00-1.15 W., Hühnereler per Stück 7-8 fg., Enteneler St. 6-7 Pfg., Käse ter St. 6-8 Pfg., Kasematte 2 St. 5-6 Bfg. Erbsen per Liter 21 Bfg., Linsen per Liter 32 Pfg., Tauben per Paar Mr. 0.80-1.00, Hühner per Stüd Mr. 1.00-1.60, Hahnen, per Stüd 0.80-1.80, Enten per Stüd 1.80-2.20, Gänse per fb. 00-00 Dosenfleisch per Rindfletsch per Pfd. 70-72 Bfg. per Bfb. Schweineflelſch 76-86 infelic fleisch gefalzen per Pfund 0.90 Big., Kalbfleisch per fb. 70-80 Pfg. Hammelfietsa per Pfd. 50-76 fg., Kartoffeln pro 100 kilo 5.0-0.00 m., Zwiebeln per 8t. Mr. 6.00-8.00, Wetstraut 10-15 f. pe: Stüd, Zentner 6-7 Mr. Aepfel der Pfund 10-30 Bfg. Zwetschen ver Zentner 6,00-7.00, Nüsse 100 Stüd 35-40 Bfg. Milch per Lite 20. Pfg. Dauer der Marktzeit von 8 Uhr morgens bis 2 Uhr nachmittags. Gegenflände des Wochenmarktverkehrs dürfen voi Beginn der Marktzett überhaupt nicht, und während der ersten dret Stunden der Marktzeit im Umherziehen feilgeboten werden. * Wochenbericht der Zentralstelle für Obstver wertung in Frankfurt a. M. Die Durchschnittspreise betrugen: Brennzwetschen 4.50 Mt. ander Zwetschen 7-10 wt., Preißelbeeren 25 Mt., Tafeläpfel, 15-30 m., balibares Obit, Birnen 13-25 Mt., Kochbirnen 6 wt., Mostbirnenen 3-3.20 Mt., Relteräpfel 7.50-8 Mt., Trauben 15 Mt., alles per 3- ntner. K Frankfurt, a. M.( Heu- und Strohmarkt.) Man notierte: Heu 3.40-3.80 Mt., Stroh 230-2.50 mt. Alles per 50 kilo. Sießener lambwirts@ aftlicher Wetterbient. Boraussichtliche Witterung in Hesser für Freitag, den 6. Oftober. Vorübergehende Aufheiterung, später wieder trüber und Regenfälle, etwas wärmer. ( Näheres durch die Gießener Wetterfarte.) Verantwortlich: für die Politik und den Inseratentell: 15 in Klein, für den übrigen Inhalt: Georg Horn, belbe in Gießen. Bekanntmachung. Die unterm 2. September 1905 angeordnete Sperre der Kaplaneigasse wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 4. Oftober 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Bekanntmachung. Die unterm 2. September 1905 angeordnete Sperre des Burggrabens wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 4. Oftober 1905. Großh. Bolizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Bekanntmachung. Bestehender Bestimmung gemäß bringen wir nachstehenden Gebührentarif der hiesigen Gesindevermieterinnen und Stellenvermittler zum Abdruck. Die Gebühr einer Gesindevermieterin beträgt: 1. Für Vermittlung eines Dienstboten an eine Herrschaft in Gießen 5 Mr. 2. Für Vermittlung eines Dienstboten an eine Herrschaft nach auswärts 7 Mr. ( Frau Geisel u. Opper 5 Mk.) vovon der Dienstbote jeweils Mt. 2 zu entrichten hat. Frau Schmidt, Neuen- Bäue 5, erhebt von den Dienstboten feine Gebühr. Die Gebühr des Stellenvermittlers Germann beträgt: Für einen 1. Gesellen Mt. 3, 2. " " " " 2, 3. 1,50 " " " " wovon Meister und Geselle je die Hälfte zu entrichten haben. Die Gebühr der Gesindevermitterin Pizer beträgt für Vermittelung: a) eines Zimmermädchens 4 Mt. b) eines Hausmädchens mit über 20 Mt. Lohn 3 Mr. c) unter 20 Mr. Lohn 2 Mr. Jede Herrschaft hat für Vermittelung 3 Mr. zu entrichten. Gießen, den 4. Oktober 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Friedberger Fohlen- und Pferde- markt Dienstag, den 24. und Mittwoch, den 25. Oktober 1905. Verlosung am 25. Oftbr. v. 14 Fohlen, welche auf dem Markte angekauft werden, einigen Bjerde Geschirren, landwirtschaftlichen Geräten und sonstigen nütlichen Gegenständen( im ganzen 250 Gewinne). Lose à 1 Mark sind zu beziehen durch die Herren J. Hirsch und W. Trapp. Zur Benutzung unserer Pferdeställe wolle man sich rechtzeitig an das Unterzeichnete wenden. Das Pferdemarkt- Komite. Am 25. Oktober findet Nindvich, Schweine und Krämermarkt, sowie Faselmarkt statt. Grünberger Pferdeversicherungs- Verein. Die noch rückständigen Beiträge vom zweiten laufenden Halbjahr können noch ohne Kosten bis zum 21. d. Mts. an den Unterzeichneten bezahlt werden. Außerdem wird noch besonders auf§ 25 d. Stat. Absatz 3 hingewiesen. Grünberg, am 4. Oktober 1905. Heinrich Zimmer II. Von der Bleichstraße 23, Ecke Ludwigstraße, bin ich nach der Bahnhofstrasse 41, II Trp. ( zwischen Wolkengasse und Westanlage) verzogen. Sprechstunden: Wochentags: 8-9 Uhr vorm., 2-3 Uhr nachm. Sonn- und Feiertags: 8-10 Uhr vormittags. H. Arndt, prakt. Arzt. Schreibgehilfe gesucht. Färberei und chemische Wasch- Anstalt Braubach& Fischer, Giessen Neuenweg 4, am Kreuz. Frankfurt a. M., Bibergasse 5 und Oederweg 38. Friedberg i. H. Kaiserstrasse 63. Darmstadt Ernst Ludwigstrasse 17. Mainz Ludwigstrasse 8. IG GRO VON BESSEN INDUSTRIE GEWERBE PREIS MEDAILLE 13491 BUTZBACH 1898 OBERSCHE AUSSTELLUN Coblenz Firmungsstrasse 4-6. Offenbach a. M. Frankfurterstrasse 36. Butzbach i. H. Fabrik gegründet 1848. Höchste Auszeichnung zuerkannt für vorzügliche Arbeiten. VI. Seffisch- Thüringische Staatslotterie Biehung VI. Klasse.( 2. Tag) 4. Oktober 1905. Alle Nummern, neben welchen nichts bemerkt ist, sind mit 200 Mark gezogen. ( Ohne Gewähr.) 96 97[ 400] 110 210 61 97 389 435 84[ 400] 506[ 400] 23[ 400] 42 84 726 70[ 400] 804 36 48 50 931 87 90 1006 48 59[ 400] 129 87 220 30 64 88 301 52 62 414 22[ 1000] 48[ 1000] 68 632 708 52 72[ 400] 839 43[ 400] 61[ 400] 923 30 58 94 2018 34 44[ 400] 119 20 31 270 329 57 [ 400] 82 404 78 602 3 68 713 927 32[ 400] 49 57 84 96 3129 43[ 1000] 60 249 54 56 68 79 387 426 616 773[ 400] 945 4039 45 75 80[ 400] 137 57 93 302 31[ 1000] 89 435 95 783 842 44[ 2000] 912 91 5115 47 56[ 1000] 65 229 460 516[ 400] 28 49[ 400] 84 645 60 700 42 48 96 800 12[ 1000 32 1000 52 67 95 954 92 97 6012 18 21 35 36 45 135 327 28 55 77 98[ 1000] 411[ 400] 87 508 18[ 400] 685 711 61 [ 1000] 80 934 82 7143 86 241 71 84 90[ 400] 352 433 651 88 786 924 [ 400] 96 8009( 10000] 23[ 400] 60 78[ 400] 95 194[ 1000] 230 37[ 1000] 47 52 85 311 33[ 400] 75[ 400 77 93 425 61 511[ 1000] 86 674 706 28 [ 400] 35 79 862 919[ 1000 29 50 64 9014 29 103 10 56 64[ 400] 266 493 506 32 78 85 794 881 97 1400 945 10117 96 207 423 45 512 49 53 75 87 624 722 35 39 832 84 95 11046[ 400] 199 300 13[ 400] 16 451[ 400] 606 21 36 703 30 34 99 824 30 67 915 21 74 87[ 400] 89 12006 37[ 400] 97 201 378 96 98 423 24 563 68 648 85 724[ 1000] 33 883 965 78[ 400] 13149 56 284 90 302 3 19 44[ 400] 49 78 509 22 62 629 736 851 929 31 14088 103 35 238 58 359 71 83[ 1000] 432[ 400] 549 55 630 70 71 72 86[ 400] 732 87 847[ 400] 54 56 60 949 80 15018 65 154 74 288 360 65[ 400] 515 614 44 717[ 1000] 40 907 [ 1000] 50[ 400]; 60 63 78 16019 48 88 118 66 83 207 22 33[ 400] 90 390 422 [ 2000] 79 99[ 400] 520 60[ 1000] 723 66 98 961 73 17014 79 113 43 [ 1000 203 22 32[ 400] 62 313 34 41 402 28 42 54 539 612 777[ 400] B01[ 1000) 941 53 64[ 490] 73 83 18033 107 203 13| 1000] 63 342[ 1000] 400[ 1000] 27 43 44 83 642 890 901 71 93 19030 71 77 113 19 61 99 [ 400] 223 356[ 1000] 84[ 400] 450 51 71 518 29 44 621 717[ 1000] 56 82 84 841 74 912 20271 322 448 588 602 708[ 1000] 41 92 810[ 400] 20 21 30 43 75 991 21073 82 152 228 328 406 44 97 575 616 23[ 1000] 44 1000] 99 727 800 36 92 94 928 51[ 400] 95 99[ 400] 22013 65[ 400] 108 46 82 84 [ 1000] 210 22 329 53 70 550 61 78 629 66 73[ 1000] 742 61 816 28 36 96 928 23014 67 103[ 400] 37 46 53 236 52 53 63 92 308 426 73 79 96 503[ 2000] 26 35 76 81 626 718 52 97 833 41[ 400] 68 79 86[ 1000] 88 905 62[ 400] 75 24007 40 137 48 73 274 85 324 26 36 449 99 511 73 79 637 94 717 69 92 804 902[ 400] 72 88 25029 37 187[ 400] 95 397 423 572 94 99[ 400] 610 17 79 717 24 25 820[ 400] 67 71 932 26018 272 89 97[ 1000] 371[ 1000] 95[ 1000] 431 39 96 513 18 74 86 88[ 1000] 670 759 72 932 80[ 1000] 27195 248 89 94 326 57[ 400] 422 567 623 751 92 927 68[ 400 94 28009 10 106 39 B09 487 93 509[ 1000] 33 618[ 400 55 757 804( 1000] 21 28 60 89 955 70[ 400] 73 29079 119 37 74 224 41 367 433 62 515 21 623 96 709[ 400] 52 85 92 861 90[ 400] 902 29 74 30030 74 150 63 73 201 11 31 70 334 522 54 623[ 1000] 38 92 751 858 69[ 1000] 81 97 98 910 21 59 31136 262 309[ 400] 18 70 95 417 41 83 88[ 400] 629[ 1000] 30 732 814 17 976 89 82008[ 400] 452 56 95 520 71 672 87[ 400] 717 21 71[ 1000] 803 36[ 400] 89 954 74[ 400] 94 33040 97 98[ 1000] 100 39[ 400] 70[ 400] 203 98 323[ 400] 409 41 47[ 400] 636[ 400] 70 98 831 968 34047 70 76 226 53 57 301[ 400] 55[ 400] 74 79 446 62[ 1000] 603 46 60 75 713 15[ 400] 50[ 1000] 88 815 16 31 46 88 931 38[ 1000] 40 62 77 35017 80 120 47 84 235 63[ 1000] 317 31 415 41 85 518 19 87 709 24 64 74 897 98 908 63[ 2000] 36009[ 400] 70 81[ 400] 225 57[ 5000] 91 371 506 791 942 99 370014 26[ 1000] 31 79 106 27 66[ 400] 315 17 457 93 625 54 720[ 1000] 67 80[ 400] 881 84 950 38066 101 244 348 70 99 413 28[ 400] 56 540[ 1000] 628 53 735 847 59[ 5000] 83 93 900 [ 1000] 5 16 84 97 39002 117 46[ 400] 55 85 201 25 309 91 407 65 82 638 81[ 400] 665[ 400] 722 34 40 64 78 80[ 1000] 815 60 63 83 905 40[ 400] 43 40068 142 82 226 70[ 2000] 325 45 60[ 400] 96[ 400] 404 19[ 2000] 524 32 38 61 84[ 1000] 613 43 728 52 68 69 98 953 84 41285 95[ 1000] 365 448 79 82 95 551 59 645 808[ 400] 11[ 400] 24 901 56 63 76[ 1000] 42005 158 327[ 400] 94[ 1000] 99 452 70 537 54 606 793 835 87 97 910 33 76 43022 33 53[ 1000] 144 95[ 400] 258 338 91 1000] 482[ 1000] 530 47 90 608 48 63[ 400] 94 812 58[ 1000] 946 44020 133 88[ 400] 238[ 400] 50 54[ 400] 59 61 69 342 57[ 400] 545 70 658 61 93 705 31[ 400] 45136 46 92 567 741 63 72 945 46122 46 68[ 400] 98 281 307 37 56 86 441 61 76 94 503[ 400] 38 60 654 729 843 45[ 400] 72[ 400] 82 93[ 400] 941 62[ 400] 47143[ 1000] 96 234 61 64 81 318 54 87 402 30 Bekanntmachung. Wegen Vornahme von Kanalisationsarbeiten wi der Afterweg zwischen Schillerstraße und Nordanlag bon heute an bis auf weiteres für den Fuhrverkehr sperrt. Gießen, den 4. Oftober 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V. Roth. Bekanntmachung. Die unterm 7. September 1905 angeordnete Sper des Asterweges zwischen Walltor- und Schillerstra wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 4. Oktober 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Bekanntmachung. g Die unterm 11. September 1905 angeordnete Sperr der Wettergasse zwischen Mäusburg und Marktstraße wird hiermit aufgehoben. Gießen, den 4. Oktober 1905. Großh. Polizeiamt Gießen. J. V.: Roth. Submission. Für die Klinik für psychische und nervöse Krant heiten soll die Lieferung von: 400 Zentner Kartoffeln, Zafeläpfeln, Weißkraut 6 18 " " auf dem öffentlichen Submissionswege vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen liegen an den Wochen Jüngerer gewandter Schreibgehilfe tagen nachmittags 3-5 Uhr auf dem Verwaltungs mit guter Schulbildung und schöner bureau offen. Handschrift für bald gesucht. Im Angebote unter Beischluß von Musterproben sind Maschinenschreiben Beflissene und in der Gabelsberger Stenographie verschlossen und mit entsprechender Aufschrift versehen bis Kundige werden bevorzugt. Meld- zum Eröffnungstermin: ungen mit Zeugn., Lebenslf. und Bezahlungsansprüchen bis spätest. 10. Oftober an Montag, den 23. Ottober 1905 bormittags 12 Uhr Großh. Kulturinspektion auf dem oben erwähnten Bureau abzugeben. Gießen. Der Zuschlag erfolgt bis zum 27. Oftober 1905. Gießen, den 4. Oktober 1905. erhalten bei Mädchen hohem Lohn gute Stellen durch Frau Sparr, Gießen, Seltersweg 8. 518[ 1000] 32 50 56[ 400] 90[ 1000] 615 23 60 704[ 1000] 60 859 935 73 89 48017 54 106[ 400] 9 83 221 74[ 2000] 84 312 41 86[ 1000] 92[ 400] 439 577 680 85 721 43 49021 44 99 122 241 49 61 82 319 54 419 45 70 75 577 684 722[ 1000] 29[ 400] 71 900 77[ 400] 50097[ 400] 259 367 525 81[ 400] 9[ 1000] 641 742 966 51076 105 28 86 205[ 400] 15 373 91 414 90 541[ 400] 678 98 727 63 817 71 932 43 47 59 72[ 1000] 52057 63 196 206 322[ 1000] 58 402 17 56[ 400] 517 62[ 400] 666 90 726[ 1000] 80 806[ 2000] 89[ 400] 905 53034 37 128 31 80[ 400] 204 325 403[ 1000] 20 67 502 78 641[ 400] 95 710 78 802 22[ 400] 71[ 400] 953 54038 69[ 1000] 101 38 54 69 79 223 41 [ 400] 316 20 501[ 400] 79 80 87[ 400] 631 50 807 946 52 92 55014[ 400] 82 83 271 314 21 420 21 33 74 501 29 67 77 617 24 72 718 35[ 400] 37 43 44 810 928 56012[ 400] 53 319[ 1000] 25 77 92 402 26 64 669[ 400] 940 71 57038 40 49 72 127[ 400] 226 69 425 63 538 611 770 807 65 921 39 80 58012 87 98 109 223 49 359 416 565| 1000] 735 69 802 52 67 901 69 59122 72 80 272 382 435[ 400] 45 68 72 502 [ 400] 12 56 82 717[ 400] 40 814 66 60044 135 69 97 421 47 517[ 400] 628 716[ 400] 27[ 1000] 818 40 91 904 82[ 400] 61000 142[ 1000] 97 215 73 319 411 42[ 400] 68 73 84 97 515 23 45 96 619 53 69[ 400] 714 827 62 91 61 71 83 62004[ 400] 78 128 66 81[ 400] 221[ 400] 307 53[ 1000] 57 93 412 59 60[ 400] 83 [ 1000] 96 545 61 644 766[ 400] 888 63101 65 75 77 247 380 522 656 69 [ 400] 81 87 716 35 53[ 1000] 824 82 997 64065[ 400] 91 154 219 24 28 [ 400] 44 83 330[ 400] 47 80 94 508 603 46 757 926[ 2000] 51[ 400] 54 64 65018 90 166 241 48 333 454 78 87 505 54 602 42 59 746 48[ 400] 63[ 1000] 75 842 51 73 95[ 1000] 911 28 66041 180 83 90 247 340 60 [ 400] 87 401 78 531 84[ 1000) 646[ 5000] 79 82[ 1000] 703 32[ 400] 38 42[ 400] 46 52 67 1400] 92 862 93 916 1400] 28 30 83 99 67042 94 177 89 251 88 347 90 517 31 73 638 73 716 53 70 869 82[ 400] 95 933[ 400] 55 65 68059 103[ 400] 25 290[ 400] 305 35 54 429 65 521 651 716 77 862 96 929 31 58 69003 16 17[ 400] 33[ 1000] 144[ 400] 48 240 302 [ 400] 63 443[ 30 000] 88 98 571 637 77 700 92[ 1000] 96 801[ 400] 13 14 38 956 70004 23 107 70 305 28 50 56 81 95 402 21[ 400] 518 86 88 601 11[ 1000] 40 714 40[ 400] 818 57 972 71123 60 204 22 45 61 63 401 84 688[ 1000] 705 802 62 72120 225 323 91 430 38 531 51 71 74 75[ 400] 83 653 73 761[ 2000] 67 833 50[ 5000] 57 78 918 73119 209[ 400] 14 60 71 391 499 526 90[ 400] 98 661 96 825 965 80 74066 119[ 400] 242 411 517 645[ 400 738 96 803 41 66 98 944 56 75052[ 400] 142 202 19 307 69 445 516 76 83 653 73[ 400] 95 847 49 63 975 85 98 76005 8 19 29 47 54 91 149 203 17 57 87 360 488 515 81 645 52 746 932 56[ 400] 77004 72 98[ 400] 254[ 1000] 99 334 449 502 45[ 1000] 67 98 725[ 1000] 39[ 2000] 89 842 77 78001 58 88 141 55 299[ 400] 302 36 404 53 59 527[ 400] 762[ 400] 943[ 400] 64[ 400] 78[ 400] 79048[ 400] 132 35 90 210 71 98[ 400] 306 22[ 1000] 34 64 401 6[ 400] 543 602[ 400] 27 36 700 59[ 400] 77 93 922 80042 45 53 218 28 70 80 360 428 535[ 400] 647 70 705 73 851 [ 1000] 85[ 400] 965 81 92 81111 17 231[ 5000] 306[ 400] 62[ 400] 474 77 90 546 623 45 75[ 400] 85 93 843[ 400] 57 74 958 82014[ 1000] 55 129[ 400] 222 49 89 321 94 406 81 500 37 71 652 753 69 72 99 810 16 78 84 905 6 15000] 43 83238 64 73[ 400] 335 58 411 582 775 1400 842 981 84095 112[ 400] 29 34 87 58 258 361 414 57 83 90 516 51 58 [ 1000 689 730 79 807 1400] 16 29 33 922 39 41 56 72 85038 85 224 82[ 1000 336 435 61[ 400] 70 589 96 713 35 96[ 400 802 13 957[ 2000] 86 86027 90 136 77 272 360[ 400] 89 444 59 532[ 400 93 649 52 93 705 64 74 819 901 21[ 1000] 87003 14001 91 98 110 32 7 246 72 81 87 306 26 422 36 522 90 676 712 62[ 400] 806 99 88033 51 114 73 227 40 85 302 27 68 72 446[ 1000] 97 503 72[ 400] 668 95 771 911 48 74 89035 50 177 257 61 69 383[ 1000] 434 553 615 50 64[ 1000] 8 709 48[ 1000] 842 54[ 400] 901 25 46 84[ 400] 90042 59 97 176 263 67 88 311 27 32 41 80 430 31 517 70 601 39 74 744 47[ 2000] 832[ 400] 91009 12 37 57 173 277[ 400] 335 40 5 431 72 603 67 866 89 92160 214[ 1000] 67 303 11 13[ 400] 45 55 61 407 44 65 628[ 1000] 44 50 57[ 400] 712[ 400] 31 38[ 1000] 58 819[ 400 63 67[ 1000 909 25[ 400] 41 93050 90 147[ 1000] 69 89[ 400] 208 7 81[ 400] 312 16 65 408 11 51 64[ 400] 542[ 400] 58 605[ 400] 64 710 1 38[ 400] 39[ 1000] 866 83 974 94040 74 92 100 18 244 423 529 4: 88[ 400] 90 609 90[ 400] 719 98[ 1000] 853[ 400] 82[ 400] 953[ 400] 9 95034[ 1000] 191 235 61 319 424 534 90 648[ 400] 757 89 90 814 [ 2000] 99 1000] 96017 36[ 2000] 146 211 79 81 347[ 400] 58[ 400 415[ 2000] 31 70 82 552 84 602 10 86 727 49 81 868 88 942 52 66 9721 316[ 400] 18 27 419 51 522 32 620 67 775[ 400] 93 813 92 935 60 9808 94 152 203[ 1000] 5 27[ 400] 37 46 311 405 11 14 94 528 47 54 61 62 29 76 767 802 10 36 99001 19 60 80 126 207 9 11 15[ 1000] 37 61 39 449 682 721 25 36 38 60 865 978 Nächste Riebuna: 5. Oftober 1905. Großh. Direktion der Klinik für psychische und nervöse Krankheiten. Sommer. Lose Richard Buchacker, Gießen, Neuenbäue 11. cmtlich bestellte Haupt- Kollektur sind zu beziehen durch die der 6. Hessisch- Thüringischen Staatslotterie Friedr. Seibel Ludwigstrasse 31 GIESSEN empfiehlt !! Thee!! alle Sorten u. stets neuester Erate. Cacao. Chocolade. Zur Rettung von Trunksucht bersende Anweisung nach 35: jähriger approbierter Methode zur sofortigen radikalen Beseitigung mit, auch ohne Vorwissen, zu vollziehen. Berufsstörung. Briefen find Keine 50 Pfg. in Briefmarken beijufügen. Wan adressiere: Privat Anftat Villa Chriftina Poft Säckingen( Baden). Schöne möbl. Zimmer mit oder ohne Pension zu verm. Gießen, Bismarckstraße 17. Hausbursche gesucht. Näh. in der Expedition d. Blastes. Schön möbi. Simmer gu bermteten. Gießen, Bahnhofstraße 15. Wohne jezt Diezstrasse 7, parterre. L.Kratz, Giessen Heilgehilfe und Maffenz. Stadt- Cheater Giessen. Dir.: Hermann Steingortter 1. Freitags: Abonnements Vorstellung. Novität! Novität Die grosse Leidenschaft Luftspiel von Raoul Auernheim Novität! Zum Schluß: Novität Die Banausenschlacht. Groteske von Leo Lenz. Rt. 233. Oberbe Drud und Verlag der Gieß ( 4 fortfehung.) Du gestattest," sagte es hindern konnte, den danken waren auf richtig stein auf Bodelwit hatte feine Schwester falfuliert wohl auf Bodelwitz anwe Die Geschwister schwie durchblätterte das Buch, m Ellinor gab sich wieder i „ Du hättest beim Mil lich unvermittelt ,,, dann mitmachen können." „ Das kannst du ja so Ellinor seufzte. Alfred seiner Schwester. Er w Eltern im Ballfaal ausm ausspinnen fonnten, ersch n Gartenweg. Sie hat det mit seiner langen G fchlettigende Trikottaill lichen Brillanten. Hinte Rode. Papa, könnten wir das Wetter ist schön, die im Stall, und ih lang Tode," rief die Lotter Anwesenheit ignorierend. " Ich erwarte heute fiel Frau Lehmann ein, gehalten, die Damen a das Anstandsgefühl habe deshalb schon so früh T jüngste Tochter fennen I finde ich, könntet Ihr de Schieben." Dazu liegt gar te wenn du nicht mitfa allein." Shr könntet eben f mann;„ die Bodelwiger Die Geschwister schaut mußten, daß die Mutter wenn irgend möglich, der hatte sie in ihren Anfid meist stellte sie die ungl sie nun immer von dem ders klug war, und all ihre Opposition niemals ders nicht auf ihre beide " Papa, wir beide nors Stimme hatte ein den Vater halb bitten müssen wir doch einen Hartenstein, wir wagen führbaren oder bei der Vorschlägen, die aus de sind, schon tausendmal d als unreif und unmöglid man den Empfehlungen Frauenrechtlerinnen nä in nichts, zerflattern weifen fich ihre neuen abgetaner Borstellunge fe on tausendmal früh und geprüft und vert nur auf die ganz H denten überhaupt noch find, die ältesten Ding Man muß feineswe Losen zu zählen. Rech Wirkung ausgefeßt, we zeugung fich ihnen aufdr wedt wird. Ist das M fritische Verstand, so ist es Ein Geschichtchen aus der das illustrieren: Friedrich der Große feine Generale und Höf Glatteis zu führen. G Rauchtabat, der zu finde und in fostbaren Maha wurden nach Königswu des Tabatskollegiums" ergingen Einladungen a und Höflinge, daß fie die Der König von besonder underte die schönen S rauchte. Der König, der gefchüßt hatte, fragte re zusage, den sie erbleichend rauchten. Sehr gut fand trefflich; man müiffe fid Urteil einer dritten Gru